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3. Förderung von Kommunikation, Vernetzung und Kooperation durch den Auf- und Ausbau bzw. die Umsetzung geeigneter Kooperationsstrukturen mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Gemeinde,

Bad Laer bewegt sich: Begegnung und Gesundheit im Alltag

Ansprechpartner
Nina Rohe
Funktion Fördermittelmanagement
Neue Wege der Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Modellprojekt „Bad Laer bewegt sich“ erprobt erstmals, wie Träger der Eingliederungshilfe im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit aufbauen und ihre Betriebsstätten für diesen innovativen Ansatz öffnen können. Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten im Gesundheitszentrum Bad Laer. Dort entstehen im August 2026 rund 80 Plätze beruflicher Teilhabe für Menschen mit psychischen Behinderungen. Durch die Architektur nach dem Konzept der Healing Architecture gibt es erstmalig in Niedersachsen einen Ort, der Gesundheit, Wohlbefinden und Begegnung fördert und damit über seine Funktion als Arbeitsort hinaus als soziale Anlaufstelle im Gemeinwesen genutzt werden soll. Das Projekt richtet sich an alle Anwohner*innen im Kurort Bad Laer, insbesondere an ältere Menschen sowie an Frauen und Männer, die durch bestehende Strukturen bislang nur eingeschränkt erreicht werden und deren Zugang zu sozialer Einbindung, Begegnung im Alltag sowie zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten begrenzt ist. Im Fokus stehen damit besonders Menschen, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur wenig in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer Netzwerkstelle, die Anwohner*innen aktiv anspricht, gemeinsam mit ihnen und lokalen Akteur*innen Bedürfnisse und Wünsche erhebt, Themen und Ideen sichtbar macht und daraus niedrigschwellige Angebote der Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung ableitet. Diese können am Standort der Osnabrücker Werkstätten oder an anderen geeigneten Orten in Bad Laer stattfinden. Zugleich erproben die Osnabrücker Werkstätten mit dem Projekt eine neue Rolle als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen, der berufliche Teilhabe mit Begegnung, Beteiligung und lokaler Vernetzung verbindet. Innovativ ist die bewusste Verbindung von Methoden der Gemeinwesenarbeit mit fachlichen Ansätzen der Eingliederungshilfe. Die Osnabrücker Werkstätten bringen ihre Erfahrungen in personenzentrierter Bedarfsermittlung, Empowerment, Teilhabeplanung und sozialer Unterstützung in den Sozialraum ein. Ziel ist es, Gesundheit zu fördern, neue soziale Beziehungen zu ermöglichen und vorhandene Ressourcen in Bad Laer besser miteinander zu verbinden. Am Ende sollen in Bad Laer niedrigschwellige Begegnung stattfinden, Menschen leichter miteinander in Kontakt kommen, neue bedürfnisorientierte (Gesundheits-)Angebote bestehen und tragfähige Netzwerke lokaler Akteur*innen entstehen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer für kleinere Kommunen typischen Größe und Sozialstruktur und damit ein geeigneter Ort, um modellhaft zu erproben, wie Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Bad Laer ist bereits von einem gewissen Miteinander, einer aktiven Zivilgesellschaft und einer hohen Identifikation vieler Menschen mit ihrer Gemeinde geprägt. Gleichzeitig arbeiten Institutionen und Akteur*innen bislang vielfach nebeneinander statt systematisch miteinander, sodass Potenziale für Kooperation, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Entwicklung des Gemeinwesens noch nicht ausreichend genutzt werden. Zugleich gibt es in Bad Laer Menschen, für die soziale Einbindung, Begegnung im Alltag und der Zugang zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten nicht selbstverständlich sind, insbesondere ältere Menschen sowie Frauen und Männer u.a. mit Migrationserfahrung, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur eingeschränkt in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Mit dem neuen Standort der Osnabrücker Werkstätten im zentral gelegenen Gesundheitszentrum tritt ein neuer sozialer Akteur in das Gemeinwesen ein. Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinden begrüßen das Vorhaben ausdrücklich und wollen sich in das Vorhaben einbringen. Damit bietet Bad Laer gute Voraussetzungen für ein Modellprojekt, das vorhandene Ressourcen aufgreift, Akteur*innen stärker miteinander vernetzt und Impulse für eine integrative Gemeinwesenarbeit und Gesundheitsförderung mit möglicher Übertragbarkeit auf andere Kommunen im ländlichen Raum setzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Laer
Beschreibung
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Kurgemeinde im Landkreis Osnabrück mit 9.426 Einwohnerinnen. Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet und ist bewusst nicht auf einzelne Teilräume begrenzt. Ziel ist es, Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung für alle Bewohner*innen zu stärken und dabei insbesondere auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die durch bestehende Strukturen nur schwer erreicht werden. Um diese Personen überhaupt ansprechen und ihre Bedarfe erfassen zu können, ist eine gemeindeweite Perspektive erforderlich: Nur wenn der Ort in seiner Gesamtheit betrachtet wird, lässt sich nachvollziehen, wo Menschen sich im Alltag bewegen, welche Zugänge bereits bestehen, wo Lücken im Erreichen bestimmter Gruppen liegen und an welchen Orten niedrigschwellige Kontaktaufnahme gelingen kann. Die Sozialstruktur verdeutlicht die Relevanz dieses Ansatzes: 21 % der Einwohnerinnen sind 60 Jahre und älter, 17 % sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre, 16 % haben eine andere Staatsangehörigkeit. Das Projektgebiet wird daher als zusammenhängender Sozialraum verstanden, in dem Bedarfe ortsweit erhoben und passende Angebote gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen entwickelt werden.
Einwohnerzahl
9426
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bad Laer, 2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Verbindung personenzentrierter Methoden der Eingliederungshilfe mit sozialräumlicher Gemeinwesenarbeit wird im Projekt erstmals modellhaft im ländlichen Raum erprobt. Ausgangspunkt sind Gespräche und Begegnungen im Alltag des Ortes. Durch aufsuchende Gespräche, Walk-and-Talk-Formate und persönliche Kontakte werden Bedürfnisse, Interessen und Ideen von Bewohner*innen sichtbar gemacht. Methoden der Eingliederungshilfe erweitern diesen Ansatz um personenzentrierte Verfahren der Bedarfsermittlung, Beteiligung und Ressourcenaktivierung. Elemente der Persönlichen Zukunftsplanung, etwa Netzwerkkarten, Unterstützer*innenkreise oder die Methode „Meine Orte“, helfen dabei, soziale Beziehungen, wichtige Treffpunkte und vorhandene Ressourcen im Sozialraum gemeinsam mit Bewohner*innen zu erkunden. Ergänzend wird mit Empowerment-Ansätzen gearbeitet, um Bewohner*innen zu ermutigen, eigene Ideen einzubringen und Aktivitäten im Quartier aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig richtet sich der Blick nicht nur auf individuelle Bedürfnisse, sondern auch auf Umweltbedingungen im Ort: mögliche Barrieren werden sichtbar gemacht und Zugänge zu gemeinschaftlichen Angeboten verbessert. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen bedarfsgeleitete Angebote der Begegnung, Teilhabe und Gesundheitsförderung entwickelt sowie Kooperationen und Netzwerke im Ort gestärkt. Der neue Werkstattstandort bietet hierfür einen ersten Ort der Begegnung und Austauschmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich im Alltag im Ort begegnen, gemeinsam Zeit verbringen und aus anfänglicher Teilnahme tragfähige Beziehungen entstehen, sichtbar daran, dass Treffen auch jenseits der Angebote verabredet und weitergeführt werden.
Beschreibung
Bedürfnisse aus Gesprächen und Begegnungen im Ort nachweislich Grundlage für Themen, Formate und Entscheidungen sind und Angebote partizipativ entwickelt werden.
Beschreibung
Vorhandene Kompetenzen, Orte und Initiativen im Ort sichtbar gemacht, einbezogen und gezielt für neue Formate und Kooperationen genutzt werden.
Beschreibung
Tragfähige Kooperationen bestehen, regelmäßige Austauschrunden stattfinden und gemeinsame Aktivitäten über Einzelformate hinaus entstehen.
Beschreibung
Bestehende Orte sinnvoll genutzt, neue Treffpunkte erprobt und Zugänge zu Räumen und Angeboten für unterschiedliche Gruppen verbessert werden.
Beschreibung
Akteur*innen aus Gesundheit, Ehrenamt, Kirche, Kultur und Kommune gemeinsam planen, Informationen teilen und Angebote aufeinander abstimmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bad Laer (Bürgermeister*in / Verwaltungsspitze)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und Kulturverein Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourist-Information Bad Laer, Glandorfer Straße 5, 49196 Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, Z. B. Caritas Pflegedienst Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Bad Laer; Café International - Interkulturelles Begegnungs- und Beratungsangebot im Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitszentrum Bad Laer, Kurmittelhaus Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Bad Laer (Hilterstraße), Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelhandel und Gastronomie im Ortskern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale und regionale Presse (NOZ); Gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen aller Altersgruppen, informelle Nachbarschaften, Ortsvorsteher*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Bad Laer
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Erfolgreiche Formate und Kooperationen werden im Ort verstetigt und in bestehende oder gemeinsam mit lokalen Partnern neu geschaffene Strukturen überführt. Zugleich erprobt das Projekt die neue Rolle der Osnabrücker Werkstätten als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen. Erfahrungen werden ausgewertet, aufbereitet und für weitere Standorte, Träger des Sozialwesens und Kommunen im ländlichen Raum nutzbar gemacht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Simon Tipke
Funktion Stadtteilarbeit
Gemeinsam wachsen, gemeinsam gestalten!
Projektbeschreibung
Goseburg-Zeltberg ist ein vielfältiger Stadtteil, in dem Wohnen, Industrie und Gewerbe aufeinandertreffen. Trotz der industriellen Prägung zeigt sich eine engagierte Nachbarschaft: Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe wollen ihren Stadtteil aktiv mitgestalten. Gleichzeitig fehlen Orte und verlässliche Strukturen, die Begegnung ermöglichen, Nachbarschaft stärken und Engagement dauerhaft fördern. Die Bahnlinie trennt Goseburg und Zeltberg und erschwert Austausch sowie gemeinsame Aktivitäten. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Stadtteilrunde, die vor der Pandemie eigenständig von der Kita Regenbogen initiiert und durchgeführt wurde und sich ausschließlich an Goseburger Bewohner:innen richtete. Nach Corona konnte sie von der Kita personell nicht weitergeführt werden und wurde an die Stadtteilarbeit der Hansestadt Lüneburg übergeben. Seit 2023 findet sie einmal jährlich in der Kita Regenbogen statt. Sie ist grundsätzlich auch für den Zeltberg geöffnet, bislang kommen von dort jedoch nur vereinzelt Menschen. Jährlich bringt sie rund 40 Personen und Institutionen zusammen – darunter Bewohner.innen, Kita, Sportverein, Jugendeinrichtung und Unternehmen. 2024 und 2025 sind daraus konkrete Projekte entstanden, darunter Stadtteilfeste, ein Flohmarkt und Müllsammelaktionen. Diese Initiativen machen Engagement, Verantwortungsbereitschaft und Kreativität im Stadtteil sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für weitere Beteiligung, insbesondere für eine stärkere Einbindung des Zeltbergs. Auch der Bürgertreff Goseburg bietet Entwicklungspotenzial. Der Raum wird bisher vor allem für einen festen wöchentlichen Treff genutzt, ist aber noch kein offener Begegnungsort für den gesamten Stadtteil. Gleichzeitig gibt es erste engagierte Bewohner:innen, die den Treff für weitere Generationen öffnen, mehr Menschen einbinden und Verantwortung übernehmen möchten. Ein Nachbarschaftstreffen im April 2026 im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums setzt dafür einen ersten Impuls. Das Projekt "Lüneburg steht zusammen!“ bündelt vorhandenes Engagement, erweitert bestehende Strukturen und schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten. Bestehende Formate werden weiterentwickelt, neue Formate gemeinsam mit Bewohner:innen und Akteur:innen erprobt und Zeltberg gezielt angesprochen. Ziel ist es, Goseburg und Zeltberg als vernetzten, aktiven Stadtteil weiterzuentwickeln, in dem Mitgestaltung, Begegnung und Beteiligung selbstverständlich sind und Engagement nachhaltig wirkt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Goseburg-Zeltberg ist räumlich und sozial geteilt. Die Bahnlinie wirkt als Barriere und erschwert Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln. Zugleich wird der Stadtteil häufig vor allem industriell wahrgenommen, wodurch Engagement und Entwicklungspotenziale leicht übersehen werden. Während sich in Goseburg erste Beteiligungsstrukturen entwickelt haben, bestehen in Zeltberg bislang kaum tragfähige Verbindungen. Ein Problemfeld ist die fehlende Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg. Projekte wie Stadtteilfeste, Flohmarkt und Müllsammelaktionen zeigen vorhandenes Engagement, erreichen jedoch überwiegend Bewohner:innen aus Goseburg. Zeltberg ist bislang kaum eingebunden und erfordert gezielte Ansprache sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit. Ein weiteres Problemfeld ist das Fehlen tragfähiger Begegnungsstrukturen. Der Bürgertreff Goseburg ist aktuell noch kein zentraler Ort für den gesamten Stadtteil und wird überwiegend von einem festen Senior:innentreff einmal in der Woche genutzt. Erste engagierte Bewohner:innen möchten den Treff weiter öffnen, benötigen dafür jedoch Unterstützung. Ein drittes Problemfeld ist das Fehlen einer systematischen Bedarfsanalyse für den Stadtteil. Potenziale, Ressourcen und Interessen der Bewohner:innen sind bislang nur punktuell erfasst und bilden keine ausreichende Grundlage für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Die bestehende Stadtteilarbeit greift diese Themen bereits auf, die vorhandenen Kapazitäten reichen jedoch nicht aus. Die aktuelle Müllsammelaktion im März 2026 hat gezeigt, dass einige Bewohner:innen erst durch spontane Haustürbesuche erreicht wurden. Dies ist wirksam, aber sehr zeitintensiv und derzeit nicht leistbar.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), die auf den Aufbau nachhaltiger sozialer Strukturen, stärkeren Zusammenhalt und die aktive Beteiligung der Bewohner*innen abzielt. Zentrale Elemente sind Partizipation, Vernetzung, Bedarfsorientierung und Nachhaltigkeit. Bewohner*innen werden über Stadtteilrunden, aufsuchende Ansprache, offene Formate und gemeinsame Aktionen eingeladen, eigene Ideen einzubringen und schrittweise Verantwortung zu übernehmen. Kooperationen zwischen Bewohner*innen, Vereinen, sozialen Trägern, Bildungseinrichtungen, Gewerbe und Verwaltung werden aufgebaut und weiterentwickelt. Im Rahmen einer systematischen und aktivierenden Bedarfsanalyse werden Bedarfe, Ressourcen und Interessen im Stadtteil erhoben, um Angebote passgenau, niedrigschwellig und bedarfsorientiert zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf der stärkeren Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg sowie auf der schrittweisen Öffnung und Weiterentwicklung des Bürgertreffs zu einem tragfähigen Begegnungsort. Durch Beziehungsarbeit, gemeinsame Planung und konkrete Aktivitäten entstehen Beteiligungsmöglichkeiten, die langfristig wirken und zu stabilen Strukturen im Stadtteil beitragen.
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, tragfähige Strukturen zu schaffen, die über den Förderzeitraum hinaus wirken. Die Stadtteilrunde wird von mehreren Aktiven mitgetragen, der Bürgertreff perspektivisch weitgehend von engagierten Bewohner:innen selbst organisiert. Auch weitere Beteiligungsformate werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Akteur*innen verstetigt. Verantwortung, Zusammenarbeit und Zugänge werden dauerhaft im Stadtteil verankert. Finanzierung: siehe Dachantrag.
Galerie
titelbild
buergertreff

Von Neubau zu Nachbarschaft

Ansprechpartner
Julia Gebauer
Funktion Koordination Nachbarschaftszentrum
Quartierspat*innen verbinden Nachbarschaft und Viertel
Projektbeschreibung
Im Norden von Braunschweig wächst angrenzend an das Siegfriedviertel seit über 10 Jahren eines der größten Neubaugebiete der Stadt mit rund 1.700 Wohnungen. Immer mehr Menschen ziehen in das Quartier – Familien, ältere Menschen, Alleinlebende und Zugezogene aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Während neuer Wohnraum entsteht, fehlen vielerorts gewachsene Nachbarschaften, Begegnungsorte und stabile soziale Strukturen. Viele BewohnerInnen leben noch nebeneinander statt miteinander. Gerade in der frühen Entwicklungsphase eines neuen Quartiers entscheidet sich jedoch, ob ein Stadtteil zu einer lebendigen Nachbarschaft mit gegenseitiger Unterstützung wächst – oder zu einem anonymen Wohngebiet ohne Bindung. Ohne gezielte Impulse drohen fehlende Vernetzung, geringe Beteiligung und ungenutzte Potenziale der Bewohnerschaft. Hier setzt das Projekt an und greift auf GWA-Expertise aus dem Siegfriedviertel zurück. Ziel ist es, frühzeitig tragfähige soziale Strukturen aufzubauen, Beteiligung zu stärken und eine lebendige Nachbarschaft im Quartier zu entwickeln. Fachkräfte der Quartiersarbeit begleiten diesen Prozess professionell: Sie vernetzen lokale AkteurInnen, moderieren Beteiligungsprozesse und unterstützen BewohnerInnen dabei, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Ein zentraler Baustein ist der Aufbau eines Netzwerks von QuartierspatInnen. Engagierte BewohnerInnen werden gewonnen, qualifiziert und begleitet, um als AnsprechpartnerInnen im Quartier zu wirken, Begegnung zu fördern und neue NachbarInnen beim Ankommen zu unterstützen. Bereits vorhandene räumliche Ressourcen bieten wichtige Ansatzpunkte: Als Kooperationspartner stellt die Nibelungen Wohnbau das Foyer eines Wohngebäudes für Quartiersforen, Veranstaltungen und andere Aktivitäten zur Verfügung. Zu dem gibt es einen selbstorganisierten Treffpunkt von einem weiteren Bauträger. Kooperationen mit sozialen Trägern, Fachstellen und der Wohnungswirtschaft bündeln Ressourcen und stärken die soziale Infrastruktur im Quartier. Am Ende der Projektlaufzeit sollen funktionierende Beteiligungsstrukturen, ein stabiles Netzwerk von QuartierspatInnen sowie nachhaltige Kooperationen etabliert sein. Ziel ist langfristig, sozialarbeiterische Unterstützung zu reduzieren – durch eine selbsttragende Nachbarschaft, in der BewohnerInnen Verantwortung übernehmen und ihr Wohnumfeld gemeinsam gestalten. Soziale Stabilität im Quartier ist dauerhaft gesichert und eine Finanzierung über das Projekt hinaus ist gewährleistet.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Siegfriedviertel ist in den vergangenen Jahren auf ehemals gewerblich und industriell geprägten Flächen ein neues Wohnquartier entstanden. Inzwischen leben hier rund 2.890 Menschen. Ein weiterer Bauabschnitt steht noch aus, sodass in den kommenden Jahren zusätzliche BewohnerInnen hinzukommen werden. Während der Wohnraum schnell entstanden ist, hat sich eine soziale Infrastruktur bislang kaum entwickeln können. Die wenigen Begegnungsorte sind aufgrund unterschiedlicher Bauträger kaum abgestimmt. Möglichkeiten zur Beteiligung sowie nachbarschaftliche Netzwerke befinden sich erst im Aufbau. Viele Menschen leben im selben Quartier, ohne sich zu kennen oder miteinander in Austausch zu kommen. Gerade für zugezogene BewohnerInnen fehlen niedrigschwellige Angebote, um Kontakte zu knüpfen und sich im Quartier zu orientieren. Auch die alltägliche Infrastruktur ist nur eingeschränkt vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte sind im Quartier begrenzt und bieten daher nur wenige Gelegenheiten für Begegnung im Alltag. Zudem erschweren städtebauliche Rahmenbedingungen die Entwicklung lebendiger Nachbarschaften. Große versiegelte Flächen und eine dichte Bebauung führen dazu, dass sich das Quartier im Sommer stark aufheizt. Der direkte Fußweg ins angrenzende Siegfriedviertel ist nicht beleuchtet, in schlechtem Zustand und wird insbesondere in den Abendstunden von vielen Bewohner*innen als unsicher wahrgenommen. Im Siegfriedviertel bestehen bereits etablierte Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Um diese Erfahrungen und Netzwerke in das wachsende Quartier zu übertragen, fehlen derzeit finanzielle und personelle Ressourcen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Neue Nordstadt
Beschreibung
Neue Nordstadt (Großbaublock Bezirk 16.3, im Statistischen Stadtbezirk 02)
Einwohnerzahl
2890
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen quartiersorientierten Ansatz im Sinne des Quartiersmanagement. Ziel ist es , im Neubaugebiet frühzeitig tragfähige Nachbarschaftsstrukturen aufzubauen, Beteiligung zu fördern und die soziale Entwicklung des Quartiers aktiv zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil ist die Einbindung und Entwicklung von Quartierspat*innen als niedrigschwellige Ansprechpartner*innen im Wohnumfeld. Durch Beteiligungsformate (z.B. Quartiersforum), Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Institutionen, Verwaltung und weitere Akteure miteinander vernetzt . Dabei wird bewusst ein Brückenschlag zum angrenzenden Siegfriedviertel hergestellt, um bestehende Strukturen, Erfahrungen und Angebote einzubeziehen und den Austausch zwischen dem neuen und dem gewachsenen Quartier zu stärken. Das Projekt stärkt die soziale Kohäsion im Quartier, indem Begegnung, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliches Engagement gefördert werden. Niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten ermöglichen es den Bewohner*innen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Wohnumfeld zu übernehmen. Der Ansatz verfolgt zudem eine präventive Wirkung: Durch frühzeitige Vernetzung, Beteiligung und nachbarschaftliche Unterstützung können Konflikte reduziert, Isolation entgegengewirkt und ein positives Zusammenleben gefördert werden. Quartierspat*innen fungieren dabei als Bindeglied zwischen Nachbarn, Einrichtungen und Verwaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Einrichtungen und Verwaltung regelmäßig zusammenarbeiten, sich austauschen und gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zur Entwicklung des Quartiers umsetzen.
Beschreibung
Foyer im Quartier regelmäßig für Veranstaltungen, Beteiligungsformate und Netzwerktreffen genutzt wird und damit Austausch, Kooperation und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier ermöglicht
Beschreibung
vorhandene Kompetenzen, Engagement und Initiativen im Quartier aktiviert und vernetzt werden und Quartierspat*innen gemeinsam mit Fachkräften als niedrigschwellige Ansprechpartner für Unterstützung, Beratung und präventive Nachbarschaftsarbeit wirken
Beschreibung
Bewohner*innen erhalten die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und im Sinne von Empowerment Projekte im Quartier zu initiieren und umzusetzen. Quartierspat*innen übernehmen Verantwortung für Aktivitäten und stärken die nachbarschaftliche Unterstützung
Beschreibung
Bewohner*innen Bedarfe und Ideen einbringen können, sich gehört fühlen und niedrigschwellige Beratung im Quartier erhalten. Bedarfe werden früh erkannt, präventiv aufgegriffen u. bei Bedarf an passende Kooperationspartner/Unterstützungsangebote vermittelt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH (offizieller Projektpartner)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ambet e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder - und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salm Studio (Mansfeld Löbbecke Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Vielfalt (Volkshochschule Braunschweig GmbH)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Kita (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat/ Bezirksbürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune fördert im benachbarten Viertel ein Nachbarschaftszentrum, das von d. Lebenshilfe in Kooperation mit der DWB betrieben wird. Die Anbindung der Quartierspat*innen an die Fachkräfte bleibt gesichert. Expertise/Kontakte sind vorhanden, sowie großes Interesse von wesentl. Bauträgern, das Projekt zu unterstützen. Aufgrund von Synergieeffekten kann nach d. Förderung der Personaleinsatz reduziert werden. Bewährte Partner arbeiten zusammen, weitere Fördermittel werden gesucht. Siehe Anlage.
Galerie
260310foyer
260310zugang innenhof
260310neubaugebiet 5
img 4089
260310neubaugebiet 6
260310neubaugebiet 2
260310neubaugebiet 4
260310spargelstrasse
260310zugang foyer
Zustimmung Veröffentlichung
On

Roderbruch und Vogelsiedlung: Zwei Quartiere - eine Nachbarschaft.

Ansprechpartner
Maria Garcia
Funktion Fachkraft für Kulturarbeit
Zusammen machen. Zusammenwachsen.
Projektbeschreibung
Roderbruch ist kein Ort, der sich versteckt – aber er wird zu oft übersehen. Zwischen Kleefeld und Groß-Buchholz gelegen, pulsiert hier ein Stadtteil voller Leben, voller Sprachen, voller Geschichten. 110 Nationalitäten, überwiegend junge Familien, Kinder, die auf Schulhöfen zwischen drei, vier Sprachen wechseln – und trotzdem: Dieser Reichtum an Vielfalt entfaltet sich noch nicht in echter Begegnung. Sprachbarrieren ziehen unsichtbare Mauern. Parallelwelten entstehen nicht aus böser Absicht, sondern mangels Brücken. Genau diese Brücken wollen wir bauen. Das Projekt „Roderbruch und Vogelsiedlung: Zwei Quartiere. Eine Nachbarschaft" entsteht nicht am Schreibtisch – es wächst aus dem Quartier selbst heraus. Im Mittelpunkt stehen die Menschen: junge Eltern, die morgens keine Zeit und abends keine Kraft haben. Alleinerziehende, die jonglieren zwischen Behördengängen und Kinderwagen. Nachbarinnen und Nachbarn, die sich täglich im Treppenhaus begegnen und dennoch kaum voneinander wissen. Niedrigschwellige Begegnungsformate, Sprachkurse und alltagsnahe Sprachpraxisangebote geben diesen Menschen einen Raum – und eine Stimme. Das „Macher-Café" macht sichtbar, was bereits da ist: Kompetenzen, Erfahrungen, Talente, die im Verborgenen schlummern. Hier teilt jemand sein Handwerk, dort erklärt jemand, wie man eine Behörde navigiert. Skillsharing auf Augenhöhe. Der Osterfelddamm trennt Roderbruch von der Vogelsiedlung – geografisch wie sozial. Doch diese Trennlinie birgt Potenzial: Wo junge, internationale Familien neue Wurzeln schlagen, trägt die Vogelsiedlung gewachsene Nachbarschaftsstrukturen. Zwei Quartiere, die voneinander lernen können. Verankert ist das Projekt im seit über 40 Jahren lebendigen Kulturtreff Roderbruch – einem Ort, dem die Menschen vertrauen. Auf Grundlage der Situationsanalyse der Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld entwickeln wir gemeinsam weiter – quartiersübergreifend, mehrsprachig, bedarfsorientiert. Eine 30-Stunden-Projektstelle schafft Kontinuität. Eine mehrsprachige aktivierende Befragung stellt sicher: Wir planen nicht für Menschen, sondern mit ihnen. Am Ende soll etwas entstehen, das sich selbst trägt: Nachbar:innen, die füreinander da sind. Netzwerke, die nicht zusammenbrechen, wenn Fördergelder enden. Ein Roderbruch, das in der Stadtpolitik nicht mehr unsichtbar ist – sondern gehört wird. Denn Zusammenleben entsteht nicht durch Zufall. Es braucht Räume, Begegnungen – und Menschen, die den ersten Schritt machen.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Roderbruch ist wie eine unsichtbare Insel im Stadtbezirk Vier, umgeben von stabilen Wohnlagen wie Kleefeld und Groß-Buchholz. Nur wenige Straßen weiter beginnt eine andere Realität. 7.844 Menschen leben hier – 75,2 % mit Migrationshintergrund, rund 110 Nationalitäten. Über 90 % der Kinder wachsen in Familien mit Migrationsbiografie auf, die größte Gruppe sind junge Eltern zwischen 27 und 44 Jahren. Vielfalt ist gelebter Alltag – führt aber nicht automatisch zu Begegnung: Sprachliche und kulturelle Barrieren lassen Parallelstrukturen entstehen. Auch sozial steht das Quartier unter Druck: 31,6 % der Bewohner:innen beziehen Transferleistungen, bei Kindern 48,8 %. Viele Familien und Alleinerziehende leben auf engem Raum mit begrenzten Ressourcen. Erschwerend kommt hinzu: Im Roderbruch existieren aktuell keine städtischen Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Ein Quartier mit diesem sozialen Druck und dieser Vielfalt bleibt damit ohne professionelle Begleitung – eine Lücke, die sich täglich bemerkbar macht. Der Osterfelddamm trennt Roderbruch von der benachbarten Vogelsiedlung – geografisch wie sozial. Doch diese Grenze birgt Potenzial: Wo junge, internationale Familien neue Wurzeln schlagen, trägt die Vogelsiedlung gewachsene Nachbarschaftsstrukturen. Ein systematischer Austausch kann beide Quartiere zusammenwachsen lassen. Grundlage ist die Situationsanalyse der Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld. Erste Sprachkurse zeigen den hohen Bedarf an Sprachförderung und Orientierung. Das Projekt schließt die strukturelle Lücke und verbindet Sprachförderung, Begegnung und nachbarschaftliche Unterstützung – quartiersübergreifend, um nachhaltige Netzwerke und Teilhabe zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Roderbruch
Beschreibung
Das Quartier Roderbruch umfasst vier Mikrobezirke innerhalb des Stadtteils Groß-Buchholz (MBBA 2510–2512 und 2514). Es wird räumlich begrenzt durch den Osterfelddamm im Osten, die Baumschulenallee im Süden, den Stadtfelddamm im Westen sowie den Grünzug Roderbruch im Norden. Zum Stichtag 31.12.2024 waren im Quartier Roderbruch insgesamt 7.883 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet.
Einwohnerzahl
7883
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungs- und Sozialstruktur(entwicklung) (Stand 31.12.2024)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung und Haushalts- und Sozialstruktur (Stand 31.12.2024)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die verfügbaren Werte beziehen sich auf die Altersgruppe der 0- bis 17-jährigen. // Quellen: Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand: 31.12.2025. *Roderbruch* – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund; *Hannover gesamt*: Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf)
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund Zeitbezug: 31.12.2025 Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 - Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund Zeitbezug: 31.12.2025 Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 - Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich auf die Altersgruppe der 18- bis 26-Jährigen. // Quellen: Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand: 31.12.2025. *Roderbruch* – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund; *Hannover gesamt*: Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sachgebiet Wahlen und Statistik – OE 18.04 – Landeshauptstadt Hannover: Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung nach Altersgruppen und Migrationshintergrund, Stand: 31.12.2025.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hannover Vogelsiedlung
Beschreibung
Die Vogelsiedlung umfasst die Mikrobezirke 2509 und 2515 und liegt östlich des Osterfelddamms. Der Mikrobezirk 2509 reicht im Süden bis zum Schwanenring und grenzt im Norden an den Möwengrund. Daran schließt sich der Mikrobezirk 2515 nördlich des Möwengrunds an und erstreckt sich bis zum Mittellandkanal. Zum Stichtag 30.09.2025 lebten in der Vogelsiedlung insgesamt 2.383 Personen mit Hauptwohnsitz.
Einwohnerzahl
2383
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Statistikstelle (Sachgebiet Wahlen und Statistik), Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025 (https://www.hannover.de/content/download/1058016/file/Strukturdaten_2025.pdf), darauf basierend eigene Schätzung für die hier verwendeten Alterskategorien; besonders hoher Wert >60 Jahre durch das Seniorenwohnheim GDA.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Rahmen der Förderlinie „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in Niedersachsen“ wird eine 30-Stunden-Stelle für Projektentwicklung und -koordination eingerichtet. Die Fachkraft führt bestehende Angebote fort, entwickelt quartiersübergreifende und integrative Formate weiter und stärkt nachhaltige Strukturen im Sozialraum. Zentral ist die aktive Beteiligung der Bewohner:innen. Durch die systematische Erfassung von Bedarfen, Interessen und Kompetenzen werden Ressourcen sichtbar gemacht und vernetzt. Der ressourcenorientierte Ansatz fördert Selbsthilfe, Engagement, Selbstwirksamkeit und nachbarschaftliche Unterstützung. Im Sinne des Quartiersmanagements erfolgt eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit lokalen politischen Gremien (z. B. Bezirksrat), sozialen Trägern und Initiativen im Stadtteil. Die Fachkraft übernimmt eine koordinierende Schnittstellenfunktion zwischen Bewohner:innen, Institutionen und bestehenden Angeboten. Sprachförderung, Begegnung und Qualifizierung werden systematisch verbunden: Deutschkurse sind Teil eines integrierten Beteiligungskonzepts, ergänzt durch alltagsnahe Begegnungsformate zur Sprachpraxis und zum Abbau sozialer Distanz zwischen Roderbruch und Vogelsiedlung. Das Skillsharing-Format „Macher-Café“ aktiviert Kompetenzen im Quartier. Kooperationen mit Weiterbildungsträgern erleichtern Übergänge in Ehrenamt, Qualifizierung und Beschäftigung. So werden Teilhabe und sozialer Zusammenhalt langfristig gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner gestalten eigene Angebote, bringen Fähigkeiten ein und übernehmen Verantwortung. Treffpunkte, Workshops und Skillsharing ermöglichen Mitgestaltung, Eigeninitiative und selbstorganisierte Aktionen im Quartier.
Beschreibung
Das Projekt bezieht unterschiedliche Altersgruppen, Kulturen und soziale Hintergründe ein. Teilnehmende tauschen sich aus, wirken gemeinsam an Projekten und deren Entwicklung mit, Unterschiede werden gesehen und geschätzt.
Beschreibung
Die Fachkraft vernetzt Bewohner:innen, Initiativen und Einrichtungen, um Zusammenarbeit zu fördern und das nachbarschaftliche Zusammenleben im Quartier zu stärken. Vertrauen wächst durch Zusammenarbeit, auch außerhalb der eigenen Teilgruppen.
Beschreibung
Die Fachkraft vernetzt zielgruppenübergreifende Angebote wie das Community-Café, Macher-Café, Holzofenaktionen oder Deutschkurse und fördert so den Austausch und Zusammenhalt der Bewohner aller Gruppen in Roderbruch und Vogelsiedlung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilgespräch Roderbruch e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
gEMiDe e.V. / Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vogelbote (Zeitschrift der Vogelsiedlung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Presse / H.A.Z.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagerin Buchholz-Kleefeld (Kathrin Rembecki)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Buchholz-Kleefeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat Buchholz-Kleefeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Participolis Akademie gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Roderbruch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AZG – Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
kargah e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff - Hallo Nachbar (Diakonisches Werk Hannover gGmbH)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt verankert sich von Beginn an in bestehenden kommunalen Strukturen und baut auf selbsttragende Netzwerke, die über die Förderphase hinaus wirken. Frühzeitig werden Kooperationen mit lokalen Unternehmen, Stiftungen und kommunalen Partnern eingegangen. Im wachsenden Netzwerk treffen alle drei Ebenen aufeinander: Bewohner:innen, lokale Akteure und Kommune. Bedarfe und Ressourcen beider Quartiere werden sichtbar – Grundlage für eine langfristige Finanzierung.
Galerie
community cafe ausstellung 2023
community cafe ausstellung 2025 01
community cafe ausstellung 2025 02
community cafe ausstellung 2025 04
community cafe momente 01
community cafe momente 02
community cafe momente 03
community cafe momente 04
community cafe momente 05
community cafe momente 06
kulturtreff roderbruch
mit dem holzofen backtag 01
mit dem holzofen backtag 02
mit dem holzofen backtag 03
mit dem holzofen backtag 05
mit dem holzofen landtag 2025
mit den holzofen weltkindertag 2025 01
mit den holzofen weltkindertag 2025 02
mit den holzofen weltkindertag 2025 03
mit den holzofen weltkindertag 2025 04
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsladen Engeo

Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
Organisation LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Funktion Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter
Kinder und Familien stärken
Projektbeschreibung
Der Nachbarschaftsladen Engeo bietet seit Jan. 21 im Stadtteil Engeo von Bremervörde Hausaufgabenhilfe u pädagogische Angebote für Grundschulkinder sowie Einzelfallberatung. In den Schulferien haben wir Ferienprogramme. Trägerin ist die St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde. Wir wollen Kinder u Familien stärken, denen es an Energie u Möglichkeiten dafür fehlt. 15 Nationalitäten treffen bei uns zusammen, täglich ca. 25 Kinder. Wir praktizieren Integration, deutsch als Verkehrssprache wird eingefordert. Die Sozialarbeiterin leitet das tägliche Geschäft u die 15 Ehrenamtlichen an, die bei den Hausaufgaben helfen, ein Pastor ist Geschäftsführer. Dazu gehören weitere Initiativen, um Eltern der Kinder u Erwachsenen des Stadtteils niedrigschwellig Teilhabe zu bieten (Internationale Kochstudio, Kreativcafé, Gesundheitsprävention). Wir haben eine Webseite, für jeden sichtbares Logo u aktive Öffentlichkeitsarbeit bei Stadtfesten. Wir sind gut vernetzt mit der Kinder/Jugendhilfe, Fachberatungsstellen, Politik in Stadt/Landkreis u ermöglichen schnelle, flexible, eigenverantwortliche ehrenamtliche Initiative im definierten Rahmen ("high accountability, low control"), haben präzise Augen auf Kindeswohl-Standards & hohes commitment: Wir haben ein Haus, gekauft, kernsaniert u instand gesetzt, weitere Ehrenamtliche spielen eine zentrale Rolle: Bauteam, Steuerungsgruppe, in Summe ca. 30. Durch Corona waren Kontakte beschränkt u wir durch 2 temporäre Unterkünfte u Suche, Kauf u Fertigstellung d Hauses auf uns konzentriert. Für die nächsten drei Jahre (24-26) öffnet sich d Blick ins Viertel hinein: Gemeinwesenarbeit (GWA) wird auf allen Ebenen eingeübt, verstanden u gelebt. Geh-Struktur wird eingeübt, Komm-Struktur erhalten: GWA mit Beteiligungsmöglichkeiten wird im Quartier mehrsprachig beworben (Flyer), mit gesellschaftspolitischen Akteuren verbindlich bedacht, Angebots- u Beteiligungsmöglichkeiten gelebt: Bewohner des Quartiers kommen vor Ort ins Gespräch miteinander (Kaffee u Bollerwagen), Migranten werden ermutigt u ertüchtigt, Wünsche/Missstände zu benennen (Runder Tisch). GWA wird transparenter u auf finanzielle Nachhaltigkeit geprüft: Wissenslücken sind geschlossen, Stadtteil wird für interessierte Öffentlichkeit transparent(er) (Führung), jeder Bewohner hat in seiner Straße Ansprechpartner für Engeo (Paten). Kommstruktur hat weiterhin niedrigschwellig Beratung u Bildung (Hausaufgabenhilfe), etabliert weitere Bildungsmöglichkeiten für Kinder (Erlebnispädagogik)
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Herz schlägt für Engeo. Unsere Augen sehen konkrete Herausforderungen, unsere Ohren hören echte Nöte, unsere Hände sind schon tätig. Der Verstand sagt: Es muss weitergehen. Das Portmonee ist aber zu klein. Wir sehen gemischte Bebauung u Bevölkerung ohne viel Kontakt zueinander: Größere Wohnblocks, mit mehrheitlichen Bewohnern in prekärer Lage, oft mit Migrationshintergrund u kleine u größere Einfamilienhäuser mit einfachem bis gehobenem Bürgertum. Alltagsorganisation und kulturelle Prägung sind höchst divergent und führen zu Konflikten. Wir hören aus Gesprächen mit Gebietsexperten von sozialen Gemengelagen: clanmäßig organisierte Abzocke / Trickbetrüger und Polizeieinsätze (Polizei), Überforderung der sprachlichen & sozialen Integration von Kindern in Klassenverbände aus Asylbewerberfamilien (Grundschulen), Streitigkeiten durch juristisch unterschiedliche Behandlung von Ukraine-Flüchtlingen u weiteren Asylbewerbern (Diakonisches Werk), Personalnot im Jugendamt (Auskünfte schwer!), zunehmender Vereinsamung älterer Menschen (Pastor aus vielen Hausbesuchen). Unsere Hände haben seit zwei Jahren mit angepackt. Wir haben eine erfolgreiche Arbeit aufgebaut mit hoher Eigeninitiative (Hauskauf & Renovierung), rund 30 Ehrenamtlichen u nachweislich besseren Schulleistungen bei Kindern in Engeo. Der Verstand sagt: Das Vertrauen von Kindern & Familien in Engeo, Politik, Stadtgesellschaft u Fachnetzwerken ist da. Das Angebot soll zur richtigen Gemeinwesenarbeit ausgebaut werden (Geh-Struktur). Das hochqualifizierte u eingearbeitete Personal will verlängern. OHNE DAS GELD DER LAG MACHT DER LADEN DICHT UND DAS PERSONAL IST WEG. Kommune u Landkreis haben dafür nicht die Mittel.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadtteil Engeo
Beschreibung
Das Stadtteilgebiet lässt sich sehr einfach umreißen. Es ist auf den beigefügten Karten sehr gut zu sehen. Richtung Westen und Süden ist die Umgehungsstraße K102 als Abgrenzung, Richtung Süden der Kreisel von K102 und Gnarrenburger Straße, Richtung Westen durch die Oste. Richtung Norden gibt es zwei Perspektiven: Die erste sieht die Bahnschienen als räumliche Abgrenzung und fokussiert dabei das Lebensfeld. Denn die Straßen Am Kanal, Am Fischerklink, Friedrich-Dedecke-Straße, Isenseestraße, Am bhf S, Findorffstraße, Brunsburg, Kleine Brunsburg liegen hinter den Bahnschienen aus der Innenstadt gesehen. Die Schienen ermöglichen es NICHT, mal eben den Stadtteil zu wechseln. Der Aldi Discounter liegt direkt Am Kanal und ist von hoher Relevanz für die Nahversorgung. Die zweite Perspektive ist die rein formale Grenze. Dann ist der Oereler-Kanal die Grenze, der rund 500 Meter südlich von den Schienen liegt. Das Einzugsgebiet ist die erste Perspektive. Die hier genannten Zahlen aus dem Melderegister sind die aus der zweiten Perspektive. Wir gehen im Antrag aber vom Lebensfeld aus, wodurch statistisch gesehen noch einmal 512 Menschen dazukommen (Quelle: Einwohnermeldeamt).
Einwohnerzahl
2216
Quelle / Anmerkungen
Melderegister über die Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bereits im Jahr 2017 hat die Stadt Bremervörde vorbereitende Untersuchungen (VU) zur Vorbereitung der förmlichen Festlegung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes durchgeführt. Die förmliche Festlegung durch Ratsbeschluss und Veröffentlichung der Sanierungssatzung erfolgte im März 2017. Der angestoßene Prozess wird stetig weitergeführt und durch unterstützende Maßnahmen auf sozialer Ebene flankiert. Nachfolgender Auszug dieser VU erläutert die wesentlichen Missstände: 2.1 Städtebauliche Missstände/Problemlage Nach § 136 Abs. 2 BauGB liegen städtebauliche Missstände vor, wenn innerhalb des Gebietes die vorhandene Bebauung oder sonstige Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen auch unter Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung nicht entspricht. Städtebauliche Missstände können sowohl durch Substanzschwächen als auch durch Funktionsschwächen hervorgerufen werden. Das integrierte energetische Quartierskonzept hat klare städtebauliche Missstände im Quartier Engeo identifiziert und aufgezeigt. Eine signifikante Substanzschwäche liegt in der energetischen Beschaffenheit, die derzeit großes Potenzial in der Verbesserung der Energieeffizienz aufweist. Funktionsschwächen sind vor allem in der Nachverdichtung sowie der Barrierefreiheit analysiert worden. Außerdem wurde mit dem Quartierskonzept ein großer Sanierungsstau in der privaten Modernisierung und Instandhaltung ermittelt. Detaillierte Aussagen zu Sanierungsstand und Sanierungsbedarf sind im Quartierskonzept auf den Seiten 16 ff dargestellt. Quelle: Stadt BRV.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
315 (263 Deutsche, 49 Ausländer) Am Kanal: 35 Personen, davon sind 22 Deutsche und 13 Ausländer. Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
279 Personen (240 Deutsche, 39 Ausländer) Am Kanal: 39 Personen (27 Deutsche / 12 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
618 Personen (597 Deutsche, 2 Ausländer) Am Kanal: 44 Personen (44 Deutsche / 2 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
100
Anmerkung
Landkreis Rotenburg Wümme, Stand März 2023: 4,2%. Quelle: Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen für unseren Landkreis, wenn auch nicht für die Stadt: https://www.lk-row.de/portal/pressemitteilungen/ein-jahr-mit-grossen-herausforderungen-900004564-23700.html
GWA/QM-Ansatz
eine angestellte Fachkraft, die ihre GWA-Kenntnisse im Zertifikatskurs vertiefen möchte u sich regelmäßig mit einer erfahrenen GWA-Kollegin austauscht. Die Arbeit leistet für das Quartier einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- u kommunalpolitischer Aufgaben (vgl. Ziele 1,1/ 2,1) u zur Sicherung demokratischer Verhältnisse (vgl. Ziele 2,2/2,3/3,1/3,3) nach dem Subsidiaritätsprinzip (vgl. Ziel 1,3), praktiziert soziale Intervention (vgl. Ziele 1,2/3,2) u fördert das Ehrenamt, steht als kirchliche Trägerin offen gegenüber allen Menschen, zu denen Kontakt entsteht. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Bewohner Engeos, ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen. Das vornehmliche Ziel ist die Verbesserung der immateriellen Bedingungen (Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Bildung, Integration) im Quartier, aber auch Hilfe u Weitervermittlung bei materiellen Schwierigkeiten (z.B. Existenzsicherung). Die infrastrukturellen Bedingungen sind im Blick (Antrag auf Fußgängerüberweg), die Betroffenen werden grundsätzlich maßgeblich einbezogen (systemischer Ansatz: Experten des eigenen Lebens). Die Arbeit fördert immer die Handlungsfähigkeit & Selbstorganisation im Sinne von individuellem und kollektivem Empowerment. Netzwerk- u Kooperationsstrukturen starten: Der TSV Bremervörde stellt uns für 5h/Woche kostenlos eine FSJlerin, ein Netzwerk mit Tandem e.V., dem Kinderschutzbund, dem Stadtteilladen u uns ist am Horizont.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen von sich aus o durch unsere Impulse ihre Wünsche zum Ausdruck bringen und diesen so gut es geht, gefolgt werden kann, folglich die GWA-Arbeit in Kommunikation transparent und niedrigschwellig ist.
Beschreibung
sich einzelne Gruppen(angebote) bilden, die d GWA unterstützen oder Ehrenamtliche an diesem oder jenem Punkt die Initiative ergreifen und die GWA u das Quartier somit voranbringen.
Beschreibung
bekannter vor Ort durch Banner (Lage), Gehbehinderte gehen u kommen (Barrierefrei), Team wächst, Spontanbegegnungen Beratungstermine ergeben (Niedrigschwelligkeit), pol. Unterstützung in Geld umwandeln, Arbeitsweise anpassen (interkult. Sensibilität)
Beschreibung
die gesamte Bandbreite an Bewohnern u Bürgern, vor allem von Engeo, aber auch aus ganz Bremervörde die GWA hier kennen, nutzen o praktisch/finanziell unterstützen: Migranten, Kinder und Eltern, Senioren, Erwerbstätige/lose, Zugezogene u alt Eingessene.
Beschreibung
jeder relevante Player bekannt ist u konstruktiv, konkret und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird für das Quartier und die GWA, sowie die strategische oder punktuelle Zusammenarbeit ausgebaut u gefestigt wird.
Beschreibung
sich wahrnehmbar mehr Menschen in Engeo untereinander durch die GWA kennenlernen (vgl. Ziele). Wenn Paten-Projekt funktioniert u Zulauf findet u Migranten den Mut haben, Missstände zu äußern u Ansprechpersonen kennen und den Kontakt nutzen.
Beschreibung
wir einen Fußgängerüberweg in Nähe des Nachbarschaftsladens haben. Bisher geht es politisch noch nicht erfolgreich voran, obwohl die Gnarrenburger Straße nachweislich zu wenig kinderfreundliche u sichere Straßenüberquerungen hat u wir Fürsprecher haben.
Beschreibung
Landkreis/Stadt/Politik mit uns am Tisch sitzen u überlegen, wie wir das Projekt erhalten u voranbringen können durch Unterstützung in den Finanzen; ein Austausch an Expertise u wahrnehmbar offene u vertrauensvolle Begegnungen stattfinden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Michael Hannebacher
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bremervörder Zeitung - Redaktion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Thomsen, Vorsitzender Kirchenvorstand St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Claus Dieter Döscher, Homepageverantwortlicher nachbarschaftsladen-engeo.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zwei Grundschulen, vornehmlich Grundschule Engeo (Schulleiterin Frau Wladarsch), aber auch Schulleiter Herr Pochciol (Grundschule Stadtmitte, aber Standort in Engeo))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Frau Petra Fischer, inhaltlicher Austausch und Spender, Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderärztin Dr. Petra Janssen, Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landrat Marco Prietz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Bremervörde, Geschäftsführer Norbert Wolf; Frau Schneider ist hier quartalsweise in der Dienstrunde dabei um die Vernetzung zu praktizieren.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Jugendamt - Frau Ulrike Helle (Leitung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Dirk Stelling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Uns haben eine Handvoll Mitarbeiter/innen Informationen geliefert für diesen Antrag. Sie stehen stellvertretend für die Unterstützung, die wir bisher in der gesamten Verwaltung der Stadt Bremervörde erlebt haben.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen (Pendant zum Nachbarschaftsladen im anderen Stadtteil) - Diakonin Almut Schmidt und Pastor Volker Rosenfeld; Fachaustausch; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Bremervörde - Eine dortige FSJlerin wird uns für einige Stunden kostenlos zugeteilt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU - Für das Sommerferienprogramm holen wir Forscherucksäcke oder gehen in die Umweltpyramide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dieter Wellbrock - Kontaktbeamter Polizei Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Bayer (Sozialarbeiterin) / Frau Böning (Beratungslehrerin) an der Grundschule Engeo, mit denen Frau Schneider im regelmäßigen Austausch steht.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tandem e.V. - soziale Teilhabe gestalten, Andreas von Glahn, Vorsitzender; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Bremervörde Zeven, Manfred Thoden, stv. Superintendent (Stelle zur Zeit vakant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Airbus Operations Stade - hat uns 2021 10.000 gespendet über die Aktion "Glückspfennig".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marianne & Wilfried Thomas-Stiftung GmbH, Bremervörde, Marianne und Wilfried Thomas, Vorsitzende, 1500 Euro Spende.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Souad Al Hassan, Reinigungskraft und Ehrenamtliche im Internationalen Kochstudio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen, Birke Schoepplenberg, ffn-Radio-Beitrag über unser Sommerferienprogramm,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Buchhandlung Morgenstern, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
REWE-Bremervörde, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. Stehnke, Osterholz-Scharmbeck, Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. D. Schröder KG, Bremervörde; Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WG Pro, Kleinpartei aus Bremervörde, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU, Stadratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Fernsehlotterie, Stiftung Deutsches Hilfswerk, Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ikea Stiftung - Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk in Niedersachsen, Birgit Wellhausen, Fachberatung von Anfang an.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotaract e.V. (Nachwuchs der Rotarier), Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Bremervörde, gelegentliche Lebensmittelspenden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
zwei Bewohner aus Selsingen; Spende von Quilt zur Verlosung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quilt-Gruppe "Stückwerk", Quilterstellung um diesen zu verlosen zugunsten des Nachbarschaftsladens Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dutzende Spender, darunter auch Firmen, die nicht namentlich genannt werden wollen, aber mit Beträgen bis zu 2000 Euro gerade in der Anfangszeit uns helfen und geholfen haben. Davon mindestens die Hälfte aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mindestens ein Drittel der Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Oliver Grundmann, Ehrenamtlicher
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die anderen zwei Drittel aus dem Restgebiet der Stadt sind unersetzliche Akteure und hochengagierte Multiplikatoren unserer Arbeit. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle namentlich nennen können.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frank Danker, Nachbar, offenes Auge und Ohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Susanne Weihs, Bestatterin und Nachbarin, Helferin mit Rat und Tat.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskirchenamt Hannover, Abteilung Bildung und Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die vielen Kinder, die zu uns kommen, sind Multiplikatoren und Ideengeber für die tägliche Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bremervörder Sport Club - Ferienprogramm mitgestaltet.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Stadtratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
21-23 unabhängige Finanzierung von Stadt, Kommune u Landkreis: Deutsche Fernsehlotterie, ikea-Stiftung, Eigenmittel. 24-26 haben wir die Zusage der Stadt Bremervörde für jährlich bis zu 44.000 Euro. In 2023 werden wir beim Landkreis 3.500 p.a. beantragen. Vorab wurde Offenheit signalisiert, Endergebnis bleibt abzuwarten. Lücke erhoffen wir von diesem Fördertopf. 24-26 versuchen wir Wohnungswirtschaft u Gewerbe zu integrieren, sowie die Zuschüsse von Stadt u Landkreis mindestens zu stabilisieren
Galerie
nachbarschaftsladen engeo 4c kopie
36 nabasch web
13 nabasch web
14 nabasch web
35 nabasch web
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander in der Elbmarsch: Gemeinsam Zukunft gestalten - für Integration, Teilhabe und Miteinander in der Elbmarsch

Ansprechpartner
Kathrin Bockey
Funktion Samtgemeindebürgermeisterin
Brücken bauen in der Elbmarsch – Gemeinsam Zukunft gestalten für Integration und Miteinander!
Projektbeschreibung
Das Projekt Miteinander in der Elbmarsch: Integration und Teilhabe gestalten setzt sich für die soziale Integration von Geflüchteten ein und unterstützt kleine lokale Betriebe bei der Einbindung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Durch ein gezieltes Quartiersmanagement werden soziale Netzwerke aufgebaut und bestehende Strukturen gestärkt, um Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern. Eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet sowohl Geflüchtete als auch Unternehmen durch administrative Prozesse, erleichtert die Job- und Wohnungssuche und sorgt für eine individuelle Begleitung. Langfristig trägt das Projekt zur sozialen Stabilität, Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und zur Aufwertung des Wohnquartiers bei.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Elbmarsch sind die drei Gemeinschaftsunterkünfte in Marschacht, Bütlingen und Drennhausen für Geflüchtete von Herausforderungen bei der Integration betroffen. Das ländliche Umfeld schränkt die Freizeitmöglichkeiten ein, während sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede die Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt erschweren. Gleichzeitig stehen regionale Betriebe vor der Herausforderung, den administrativen Aufwand und bürokratische Hürden zu meistern, wenn sie Flüchtlinge beschäftigen möchten. Es besteht ein erheblicher Bedarf an Unterstützung, um diese Hürden zu überwinden und Flüchtlinge erfolgreich zu integrieren. Durch gezielte Maßnahmen wird nicht nur die gesellschaftliche Teilhabe gefördert, sondern auch der soziale Zusammenhalt innerhalb der Quartiere gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen, den Bürgern, Arbeitgebern und den Flüchtlingen gefördert. Das Projekt setzt an diesen Herausforderungen an, indem es Geflüchtete mit sozialen Netzwerken, Wohnraum und Arbeitsplätzen verbindet, ehrenamtliches Engagement fördert und langfristige Strukturen für Teilhabe schafft.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projekt fokussiert sich auf die Orte Marschacht, Bütlingen und Drennhausen, die in Relation zur Bevölkerungsanzahl in der Samtgemeinde Elbmarsch sowohl eine hohe Zahl an Geflüchteten als auch eine demografisch herausfordernde Struktur mit vielen älteren Menschen aufweisen. Letztere bergen viel Potenzial, um als Paten und Patinnen für die Geflüchteten aktiv zu werden. Allerdings benötigen sie eine strukturierte Unterstützung sowie einen Ansprechpartner bzw. eine Vermittlungsstelle. In diesen Gebieten sollen die Projekte zur Förderung der Integration und zur Unterstützung kleinerer Betriebe in den Fokus gerückt werden. Die gezielten Maßnahmen tragen zur Aufwertung und Verbesserung der Wohnquartiere bei und stärken deren soziale Struktur.
Einwohnerzahl
13534
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Elbmarsch verfolgt einen integrativen und vernetzenden Ansatz, der Elemente der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements miteinander kombiniert. Ziel ist es, sowohl gezielt auf lokale Bedürfnisse einzugehen als auch eine übergreifende, koordinierte Struktur für Integration und soziale Teilhabe zu schaffen. Das Projekt orientiert sich an den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit, die auf Partizipation, Nachhaltigkeit und Vernetzung basieren. Es erfüllt folgende zentrale Kriterien: • Partizipation: Aktive Einbindung der Bewohner*innen, Geflüchteten und lokalen Akteure in alle Projektphasen, um gemeinschaftliche Lösungen zu entwickeln. • Nachhaltigkeit: Aufbau langfristiger, selbsttragender Strukturen und Netzwerke, die auch nach dem Projektende bestehen und weitergeführt werden können. • Koordination und Vernetzung: Effektive Zusammenarbeit und Bündelung von Ressourcen, um Synergien zwischen Verwaltung, Vereinen, Unternehmen und Ehrenamtlichen zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
2 interkulturelle Veranstaltungen p.a, 4 Nachbarschaftstreffen p.a, Tag des Ehrenamts p.a.
Beschreibung
5 erfolgreiche Arbeitsvermittlungen
Beschreibung
Konfliktabnahme
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Miteinander in der Elbmarsch“ wird in bestehende kommunale Strukturen integriert, indem wir langfristige Partnerschaften mit den Verwaltungen, sozialen Einrichtungen und Unternehmen aufbauen. Für die nachhaltige Finanzierung planen wir eine Kombination aus Fördermitteln und kommunalen Mitteln. Dies gewährleistet die Fortführung des Projekts und die langfristige Förderung der sozialen Integration und Teilhabe in der Region.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinschaft braucht Begegnung – Treffpunkte für ein lebendiges Dorf

Ansprechpartner
Henning Austmann
Funktion Mitbegründer und Co-Moderator
Vielfältige Begegnungsräume für ein dauerhaft lebendiges und zukunftsfähiges Miteinander im Dorf
Projektbeschreibung
Die "Ideenwerkstatt Dorfzukunft" – ein junger Verein mit bereits mehrfach überregional preisgekrönter Wirkung – setzt sich mit dem hier vorgeschlagenen Projekt für den sozialen Zusammenhalt und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Gemeinschaften ein. Ziel ist es, das soziale Miteinander im Dorf durch innovative Maßnahmen dauerhaft wieder stärker zu beleben. Hier und in anderen ländlichen Regionen gibt es kaum noch Räume für lebendigen Austausch, was besonders ältere Menschen, Jugendliche und Zugezogene betrifft. Mit dem Projekt wollen wir dem entgegenwirken und Anlässe sowie Treffpunkte schaffen, die Austausch und Gemeinschaft fördern. Das Projekt umfasst verschiedene Maßnahmen zur Stärkung des dörflichen Zusammenhalts. Geplant sind ein multifunktionaler Klein-Feld-Platz für verschiedene Ballspiele, ein kollektiv gestalteter Kreativ- und Aufenthaltsraum als analoger Treffpunkt für die Dorfjugend sowie eine Dorf-Küche, in der wöchentlich gemeinschaftliche Mahlzeiten angeboten werden. Diese sollen generationsübergreifend Menschen zusammenbringen und den Austausch fördern. Zusätzlich sind Formate wie monatliche Dorf-Brunches im Pfarrhausgarten, Erzählrunden mit "Geschichten von früher", und interkulturelle Koch- und Präsentationsabende im Gemeindesaal geplant. Diese Angebote sollen das gegenseitige Verständnis stärken, den Dialog zwischen verschiedenen Altersgruppen und Kulturen fördern und Neuzugezogene besser integrieren. Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen des Forschungsprojekts "Zukunftsfähiges Dorf 2035" und dem dazugehörigen Leitfaden "Gemeinsam Zukunft anpacken" und setzt dessen Vision für ein lebendiges, soziales Dorfleben in die Praxis um. Ein besonderes Anliegen des Projekts ist die langfristige Tragfähigkeit und breite Übertragbarkeit der Maßnahmen. Zwei Teilzeitstellen werden geschaffen, um den Aufbau der verschiedenen Angebote zu koordinieren, deren Wirkung auszuwerten, die Angebote weiterzuentwickeln, und eine Dokumentation (im Selbstverständnis eines Reallabors) zu erstellen, die anderen Dörfern zur Nachahmung dienen soll. Durch die Verbindung von Gemeinwesenarbeit und Ortsentwicklung trägt das Projekt aktiv zur Integration, Vernetzung und Stärkung des dörflichen Zusammenhalts bei. Es ist ein modellhafter Lösungsansatz für ländliche Regionen mit besonderen sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen und zeigt, wie ein Dorf durch Selbstwirksamkeit als lebendiger sozialer Lebensraum erhalten werden kann.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Unsere Dörfer stehen – wie viele ländliche Regionen – vor großen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Seit 2012 setzt sich die „Ideenwerkstatt Dorfzukunft“ aktiv für eine nachhaltige Entwicklung ein und konnte bereits wichtige Impulse und Lernerfolge mit Partizipation feiern – etwa durch einen Dorfladen, Dorfzeitung und die Wiederbelebung traditioneller Feste. Dennoch bleiben insb. im Sozialen drei zentrale Problembereiche bestehen: 1. Hohe Fluktuation, mangelnde Begegnungsorte: In den Neubaugebieten der 1970er- und 1980er-Jahre sterben die einstigen Erstbewohner:innen weg, während neue Familien zuziehen. Doch es fehlen Orte und regelmäßige Anlässe, um sie in das Dorfleben zu integrieren. Besonders für Jugendliche gibt es kaum analoge Räume, um soziale Bindungen außerhalb der Familie aufzubauen. Dadurch leiden die Integration von Neuzugezogenen und Vernetzung der Jugendlichen in unseren Dörfern. 2. Auseinanderdriften zweier Lager mit gegensätzlichen Blickwinkeln auf Wandel: Während ein Teil der Dorfgemeinschaft aktiv Zukunftsfragen angeht (z. B Klimaschutz, nachhaltige Ortsentwicklung, etc.), gibt es einen anderen Teil, der diese Veränderungen skeptisch betrachtet oder ablehnt. Dies führt zu Spannungen und gefährdet den Zusammenhalt. Ohne regelmäßige Begegnungsräume vertieft sich diese Spaltung weiter. 3. Vereinsamung im Alter: Viele ältere Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Insbesondere alleinlebende Senior:innen ziehen sich daher zunehmend zurück. Ohne gezielte Maßnahmen zur Einbindung älterer Generationen drohen eine zunehmende Vereinsamung und der Verlust wertvollen historischen Wissens für das Dorf.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Münder: Ortsteile Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Fördergebietes umfasst die drei eng verbundenen Dörfer Flegessen, Hasperde und Klein Süntel, die zur Stadt Bad Münder am Deister im Landkreis Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) gehören. Das Gebiet liegt südwestlich von Hannover am Rande des Deisters und ist durch eine Mischung aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Waldgebieten und dörflicher Wohnbebauung geprägt. Trotz der landschaftlich attraktiven Lage sind die drei Dörfer mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert: Während sie in der Vergangenheit durch Landwirtschaft und kleinteiliges Handwerk geprägt waren, sind sie heute stark von Pendler:innen abhängig, die in nahegelegene Mittelzentren oder nach Hannover ausweichen. Die ehemals dörfliche Infrastruktur wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend ausgedünnt, sodass viele zentrale Funktionen in die umliegenden Städte verlagert wurden. Die Siedlungsstruktur ist durch eine Mischung aus historischen Ortskernen, Neubaugebieten aus den 1970er- und 1980er-Jahren sowie einer lockeren Bebauung entlang der Hauptverkehrsachsen gekennzeichnet. Die Abgrenzung des Fördergebiets orientiert sich an den Ortsgrenzen der drei Dörfer, die eine funktionale Einheit bilden. Aufgrund ausgewählter gemeinsamer Strukturen (gemeinsamer Ortsrat, Grundschule, Kirchengemeinde, Sportverein) gibt es eine enge organisatorische Verbindung zwischen den Orten, die eine gemeinsame Betrachtung im Rahmen des Projekts sinnvoll machen.
Einwohnerzahl
1466
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia-Seite zu Bad Münder
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Schätzung auf Basis der Daten von www.wegweiser-kommune.de und citypopulation.de
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für die uns betreffenden "Fehlende Begegnungsräume für Jugendliche und Neuzugezogene", "Fluktuation im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl", "Auseinanderdriften unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppierungen" oder "Vereinsamung im Alter" steht keine Auswahl zur Verfügung
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt vorrangig den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es auf soziale Vernetzung, Teilhabe und die Stärkung der Dorfgemeinschaft abzielt. Durch neue Begegnungsorte und regelmäßige Austauschformate werden Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe aktiv zusammengebracht. Die Bürger:innen gestalten die Angebote mit, wodurch Selbstorganisation und Ehrenamt gefördert werden. Dies stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Vereinsamung entgegen. Gleichzeitig enthält unser Vorhaben Elemente des Quartiersmanagements, da es auch die bauliche und strukturelle Entwicklung der Dorfmitte umfasst. Durch die Schaffung eines Jugendtreffpunkts, einer Dorfküche und anderer Begegnungsorte wird die soziale Infrastruktur gezielt verbessert. Zudem sorgen zwei Teilzeitstellen für eine langfristige Koordination, Auswertung und Übertragbarkeit der Maßnahmen. Insgesamt kombiniert unser Projekt sozialen Zusammenhalt mit struktureller Dorfentwicklung, wodurch es Modellcharakter für andere ländliche Regionen erhält.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... wenn die Zielgruppen aktiv in Planung und Umsetzung eingebunden sind, ihre Bedürfnisse und Ressourcen berücksichtigt werden und sie durch die Maßnahmen nachhaltig in ihren sozialen und persönlichen Kompetenzen gestärkt werden.
Beschreibung
... wenn Teilnehmende aktiv in die Gestaltung und Durchführung der Angebote eingebunden werden, klare Strukturen und Verantwortlichkeiten etabliert sind und die entwickelten Regeln sowie Prozesse lokal angepasst und von den Beteiligten akzeptiert werden.
Beschreibung
... wenn lokale Akteur:innen in die Planung und Umsetzung eingebunden sind und bestehende Strukturen gestärkt werden. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung, positiven Rückmeldungen, und der Übernahme der Projekte durch bestehende Organisationen..​
Beschreibung
... wenn Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung oder Einkommen aktiv teilnehmen. Der Erfolg zeigt sich in vielfältiger Beteiligung und einem respektvollen Miteinander.
Beschreibung
... wenn die Akteur:innen in verschiedenen Feldern integriert zusammenarbeiten, Maßnahmen gemeinsam entwickeln und umsetzen, dadurch Doppelstrukturen verhindern und sich in ihrem Tun mit ganzheitlichem Mindset für das Wohl des Dorfes einsetzen.
Beschreibung
... wenn wir durch die aktive Einbindung möglichst aller Stakeholder effektive Netzwerke aufbauen; im Dorf und mit anderen Dörfern in ähnlicher Situation. Der Erfolg zeigt sich in positiven Rückmeldungen und der aktiven Teilnahme der Beteiligten.
Beschreibung
... wenn das soziale Miteinander (insb. bezüglich der drei Hauptprobleme) gestärkt wird. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung an gemeinsamen Aktivitäten und positiven Rückmeldungen von Jugendlichen, Neuzugezogenen, "Wandelskeptischen" und Älteren.
Beschreibung
... wenn wir die lokale Infrastruktur bedarfsgerecht verbessern. Der Erfolg zeigt sich in der Schaffung von niedrigschwelligen Zugängen zu neuen Angeboten für Kennenlernen, Austausch, Perspektivwechsel und kollektive Selbstwirksamkeit. ​
Beschreibung
... wenn wir lokalen Initiativen mit städtischen und überregionalen Entwicklungen verknüpfen. Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Beteiligung an gesamtkommunalen Entwicklungsprozessen und dem gegenseitig befruchtenden Austausch mit anderen Dörfern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bad Münder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Flegessen/Hasperde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege, Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Flegessen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Flegessen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des Wandels gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Deister Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Aktiv
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Kleinunternehmen in Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheime in Hasperde und Klein Süntel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen unserer drei Dörfer werden eingeladen, an Planung, Umsetzung und Nutzung aller neu zu schaffenen Begegnungsräume mitzuwirken.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Hauptkapital zur langfristigen Finanzierung sozialer Begegnungsräume in einem Dorf ist ehrenamtliche Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen (wir haben zig Erfahrungswerte mit erheblicher "Muskelhypothek"). Finanzielle Beiträge der Kommune sind nicht zu erwarten. Ziel ist es somit, alle neu zu gestaltenden Angebote von Anfang an an bestehende Einrichtungen "anzudocken". Die neu geschaffenen Angebote und Strukturen werden dann als zusätzliche Angebote der bestehenden Einrichtungen fortgeführt.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Altersübergreifende Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Generationen verbinden – Zukunft gestalten im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum initiiert in Kooperation mit einer Seniorentagespflegeeinrichtung ein innovatives Projekt im Bereich der Gemeinwesenarbeit, das gezielt auf die Förderung des generationenübergreifenden Miteinanders im Quartier ausgerichtet ist. Im ländlich geprägten Raum, in dem es an vergleichbaren Begegnungsorten mangelt, soll das Zentrum als zentrale Anlaufstelle ausgebaut werden, um Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen den Generationen zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund zunehmender Missverständnisse und sozialer Distanz zwischen Jung und Alt in der Region, strebt das Projekt an, durch niederschwellige, altersübergreifende Angebote neue Brücken zu bauen. Dabei stehen Bildung, Beschäftigungsförderung und soziale Teilhabe für alle Generationen im Fokus – sowohl durch ehrenamtliches Engagement als auch durch professionell begleitete Strukturen, die bereits teilweise bestehen und weiter ausgebaut werden sollen. Besonderes Potenzial liegt in der engen Vernetzung des Mütter-Kinder-Zentrums mit der Seniorentagespflege, wodurch innovative, passgenaue Lösungen für soziale, demografische und infrastrukturelle Herausforderungen im Quartier entwickelt werden können. Ziel ist es, Unterversorgung im Bereich der sozialen Infrastruktur entgegenzuwirken und einen Beitrag zu einer starken, inklusiven und generationenverbindenden Nachbarschaft zu leisten.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum liegt in einer ländlich geprägten Region mit begrenzter sozialer Infrastruktur. Besonders fehlen niedrigschwellige Begegnungsräume, die den generationenübergreifenden Austausch ermöglichen. Viele Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen erleben soziale Isolation oder eingeschränkte Teilhabe – bedingt durch Mobilitätseinschränkungen, sprachliche Barrieren oder finanzielle Belastungen. Gleichzeitig steigt im Quartier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung, Bildung und Beschäftigungsförderung für alle Altersgruppen. Die Bevölkerung altert, während jüngere Generationen mit anderen Alltagsrealitäten und Bedürfnissen leben. Es mangelt an Räumen, die Verständnis und gemeinsames Lernen fördern. Bestehende Einrichtungen sind baulich oft voneinander getrennt, verbindende Angebote und abgestimmte Kooperationsstrukturen fehlen. Dennoch bestehen Potenziale: Die etablierten Kontakte zwischen dem Mütter-Kinder-Zentrum und einer Seniorentagespflege zeigen, dass durch gezielte Vernetzung innovative Ansätze entstehen können. Zudem wurden im Rahmen unserer offenen Cafétreffs, die regelmäßig allen Quartiersbewohnerinnen offenstehen, nichtwissenschaftliche Befragungen durchgeführt. Viele Besucherinnen äußerten dabei den Wunsch nach mehr generationenübergreifenden Begegnungen und Angeboten. Diese Ausgangslage bietet die Chance, einen gemeinsamen sozialen Raum zu schaffen, in dem Austausch, gegenseitige Unterstützung und Engagement aller Generationen gestärkt werden – um Isolation zu begegnen, Integration zu fördern und eine lebendige Nachbarschaft zu gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bassum-Innenstadt
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
google.de, eigene Schätzung, informelle Feedback Gespräche
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bassum zeigen sich besondere soziale und integrative Herausforderungen u. a. an der geringen Dichte an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie einer unzureichenden sozialraumorientierten Infrastruktur. Nach unseren Erfahrungen aus der Arbeit im Mütter-Kinder-Zentrum ist etwa jede dritte Familie (ca. 30 %) im Quartier von eingeschränkter sozialer Teilhabe betroffen – sei es durch Mobilitätsprobleme, sprachliche Barrieren oder fehlende Netzwerke. Besonders Alleinerziehende und ältere Menschen berichten über Isolation und mangelnden Zugang zu unterstützenden Angeboten.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demografisch ist ein überdurchschnittlicher Anteil älterer Menschen feststellbar – in einigen Ortsteilen sind mehr als 40 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Gleichzeitig steigt der Anteil jüngerer Familien mit vielfältigen Lebensrealitäten, was zu erhöhtem Bedarf an integrativen und generationenverbindenden Angeboten führt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Erfahrungen aus offenen Angeboten (z. B. Cafétreffs mit 20–40 Teilnehmenden) zeigen, dass ein großes Bedürfnis nach Begegnung, Vernetzung und Unterstützung besteht, bislang jedoch kaum strukturell aufgefangen wird.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf (604.49 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich am handlungsleitenden Prinzip der Gemeinwesenarbeit, indem es Menschen vor Ort aktiv einbezieht, ihre Ressourcen stärkt und soziale Teilhabe fördert. Im Sinne des GWA-Ansatzes setzen wir auf einen partizipativen und dialogischen Prozess, bei dem Bewohnerinnen, lokale Einrichtungen und Akteurinnen gemeinsam Bedarfe erkennen, Ziele formulieren und Maßnahmen entwickeln. Das Projekt versteht sich als Impulsgeber für nachhaltige Veränderung im Quartier und zielt auf die Aktivierung, Vernetzung und Stärkung der lokalen Gemeinschaft. Durch die Förderung von Selbstorganisation und Empowerment trägt es zur Verbesserung der Lebensqualität im Sozialraum bei. Darüber hinaus werden bestehende Strukturen genutzt und mit neuen Angeboten ergänzt, um eine tragfähige und sozial gerechte Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und Lebenslagen der Bewohner*innen aus. Der Erfolg zeigt sich daran, dass sie sich ernst genommen fühlen, sich beteiligen und die Angebote nutzen.
Beschreibung
Ein zentrales Ziel ist der Aufbau stabiler und tragfähiger Netzwerke. Der Erfolg wird sichtbar durch neue Kooperationen mit sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsinstitutionen und Verwaltung.
Beschreibung
Es werden Angebote geschaffen, die verschiedene Generationen, Kulturen und Lebenslagen miteinander verbinden. Erfolg zeigt sich in einer vielfältigen Teilnehmendenschaft und neuen Begegnungen.
Beschreibung
Das Projekt trägt zur Entwicklung dauerhafter Strukturen bei – etwa durch die Etablierung neuer Treffpunkte oder Formate. Nachhaltige Nutzung und Verstetigung zeigen den Erfolg.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit wird mit kommunalen Akteur*innen abgestimmt und in die Stadtentwicklungsprozesse eingebunden. Der Erfolg zeigt sich in der Anerkennung und Beteiligung auf kommunaler Ebene.
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt, selbst aktiv zu werden. Der Erfolg ist daran messbar, dass eigene Ideen eingebracht und kleine Projekte eigenständig initiiert oder weitergeführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum, Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhau Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
akb Sozialdienstleistungs GmbH Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mittelstraße, Schulsozialarbeiterin Cora Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorstandvorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina-Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum Matthias Mondorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum, Britt Merdon
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll nachhaltig in die kommunalen Strukturen der Stadt Bassum eingebunden werden – durch Kooperationen mit dem Mütter-Kinder-Zentrum, dem Familienzentrum, Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Vereinen. Eine langfristige Finanzierung über kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen und lokale Partner wird angestrebt. Das Zentrum bringt sich aktiv in Stadtentwicklungsprozesse ein und arbeitet mit mehreren Sozialpädagoginnen zusammen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Annett Habermann
Funktion Fundraiserin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -läge offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürgerinnen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohnerinnen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden, Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohnerinnen sowie auf vertikaler Ebene unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohnerinnen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohnerinnen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Nachhaltigkeit
Bis 2028 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützerinnen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.

Gemeinsam in die Zukunft

Ansprechpartner
Christina Huwald
Funktion Projektmanagement
Generationsübergreifendes Miteinander: Durch Sozialräume und digitale Plattformen besiegen wir Einsamkeit und Vorurteile
Projektbeschreibung
In dem Projektzeitraum wird eine tragfähige GWA-Struktur in Bad Gandersheim aufgebaut und nachhaltig verankert. Dazu gehört eine bedarfsorientierte Anlaufstelle im Quartier mit Angeboten, die unter Mitwirkung der Bad Gandersheimer organisiert werden und im Verlauf immer stärker von den Bürger*innen selbst getragen werden. Zusätzlich wird ein Netzwerk aus Vereinen, Zivilgesellschaft und Verwaltung etabliert. Parallel dazu wird ein innovatives, digital vernetztes Ehrenamtsportal in Kooperation mit regionalen Partnern entwickelt und gemeinsam finanziert. Dieses gilt als zentrale Plattform für von Einwohnern getragenes Engagement, Freizeit- und Begegnungsangebote und den Austausch zwischen Bürger*innen. Das Portal soll ehrenamtliche Teilhabe fördern und erleichtern, indem dort Unterstützungsangebote eingestellt und aufgefunden werden können. Darüber hinaus präsentieren sich auf der Plattform weitere Netzwerkpartner und ihre Angebote (u. a. Vernetzung zur App der Kirchengemeinde (EVA) oder die Dorf App. Es entsteht ein Ort, der zum Vernetzen und Mitmachen einlädt und alle Angebote bündelt. Darüber hinaus soll im Projekt die Mobilität im ländlichen Raum verbessert werden. Hier geht es insbesondere darum, auch den Bewohner*innen der Dörfer die Teilnahme an Begegnung sowie Kultur- und Freizeitangeboten zu ermöglichen und die Vernetzung zwischen Kernstadt und Dörfern auszubauen. Hierdurch werden generationenübergreifende Begegnungen gefördert, Einsamkeit wird entgegengewirkt und Vorurteile werden abgebaut. Für Bad Gandersheim entsteht ein Wir-Gefühl. Gleichzeitig können durch eine stärkere Vernetzung sozialer Träger und Vereine langjährige Ideen und Bedarfe wie eine soziale Küche, eine Kleiderkammer oder eine Gemeinschaftswerkstatt realisiert werden. Im Projekt soll hier gemeinsam mit dem Netzwerk priorisiert werden und langfristig geplant werden. Die Ziele sind dabei: - Schaffung eines sozialen Raums zum Umsetzen gewünschter Gemeinschaftsprojekte - Digitale Vernetzung der Stadt und ihrer Einwohner und Aktiven durch ein ganzheitliches Ehrenamtsportal - Erhöhung der Mobilität für Einwohner*innen, um echte Teilhabe zu gewähren Sekundäre Ziele sind die Querschnittsthemen. - Abbau von Vorurteilen --> Schaffen von Toleranz - Prävention von Jugendkriminalität - Demokratieförderung - Prävention von Einsamkeit
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Viele der Angebote der letzten Jahre, auch einige Projekte des GWA-Projektes 2021-2024 konnten nicht in ihrem vollen Umfang dauerhaft durchgeführt werden, da immer wieder Mieten und Mietkosten ein Problem sind. Es wird mit verschiedenen sozialen Trägen und der Stadt nach weiteren Begegnungsräumen gesucht, um Ideen und Gemeinsamkeit weiter zu entwickeln. Viele Impulse und initiierte Projekte bestehen in kleinerer oder angepasster Form fort. Unser Projekt setzt bei den Bedürfnissen, die aktuell und in der Vergangenheit entwickelt worden an. Auch der Raum, der im Rahmen des vorherigen Projektes geschaffen wurde, besteht weiter. In Bad Gandersheim leben verschiedene Gruppen wie Jugendliche, Senioren, wohlhabende Menschen, weniger Begüterte und Einwohner mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen sind oft isoliert und haben wenige Berührungspunkte, mit unserem Projekt wollen wir mehr Gemeinschaft und Integration schaffen. Jeder wird dabei dort abgeholt, wo er oder sie seine Zeit am liebsten verbringt, im gemeinschaftlichen Miteinander im sozialen Raum oder auch im virtuellen Raum. Es gibt viele Vereine und Initiativen, viele benötigen mehr aktive Mitwirkende. Viele Menschen wissen nicht, wie sie auf vorhandene Angebote zugreifen können oder sind sich derer nicht bewusst. Hier ist es nötig, Verbindungen zwischen Nachfrage und Angebot bei sozialen Bedürfnissen zu schaffen. Auch muss Mobilität gegeben sein. Das Projekt baut auf ersten Ergebnissen vorheriger Netzwerktreffen und Umfragen auf. Vieles davon ist im ehemaligen GWA- Projekt angelegt worden. Die Problemlagen sind weitestgehend bekannt und man kann nach kurzer Validierung vor Ort sehr schnell in die Umsetzung gehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim
Beschreibung
Es geht hier um das gesamte Stadtgebiet Bad Gandersheim, also Kernstadt und Dörfer. Die Problematik, der wir uns stellen, ist nicht auf einige Straßenzüge oder Quartiere beschränkt, wie das evtl. in Großstädten der Fall ist. Hier leben die Generationen und die sozialen Gruppen weitestgehend sowohl im Altstadtzentrum wie in den Stadtrandgebieten als auch in den Dörfern. Dadurch, dass die Entfernungen gering sind, gibt es trotzdem eine starke Isolation, was u. a. durch den Rückgang von Straßengemeinschaften kommt.
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 2022 beziffert den Anteil mit 37 %, seitdem ist die Bevölkerung tendenziell weiter gealtert. Im Stadtgebiet ist die Prozentzahl niedriger. Viele alte Menschen leben in den Dörfern, daher ist das Element der Mobilität so wichtig.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier handelt es sich um eine Schätzung. Der wichtige Faktor ist der erhöhte Anteil an Kindern mit Transferleistungen.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl beruft sich auf eine Schätzung. In letzter Zeit wird beobachtet, dass die Zahl der Kinder besonders an der Grundschule, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, massiv gestiegen ist. Hier ist ein wichtiger Ansatz des Projektes, um Teilhabe zu ermöglichen.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Jugendliche im Ort. Viele junge Menschen ziehen weg. Die Zahl ist über die Anzahl an Schülern im Ort überschlagen worden. Natürlich besuchen die Bad Gandersheimer Schulen Schüler von außerhalb und Gandersheimer Jugendliche und junge Erwachsene lernen und arbeiten auch außerhalb des Ortes
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektantrag entsteht, da im Ort von verschiedenen Vereinen, Initiativen und Gemeinschaften der Wunsch an uns herangetragen wurde, dass wir mehr soziale Räume kreieren müssen. Insbesondere Senior*innen und Menschen, die mit der älteren Gruppe arbeiten, bitten immer wieder um Aktivitäten, die hier passen. Auch wird im Ort festgestellt, dass Jugendliche nicht ausreichend einbezogen sind. Oft ist es nicht der Mangel an Angeboten, sondern die fehlende Kenntnis über diese oder die mangelnde Mobilität die Teilhabe ausschließt. Das ein Projekt für die Ideen und Vernetzung geschaffen werden muss, war schnell klar. Es wird auch immer wieder auf den Wandel in den Altersstrukturen hingewiesen und dem Bedarf hier neue Ansätze zu wagen. Aus diesen aus der Gemeinschaft kommenden Sorgen und Wünschen ist die Idee zu diesem Projekt entstanden, mit dem wir dieser Rechnung tragen können. Wir wollen nicht der Gemeinde ein Projekt überstülpen, sondern sehen uns als Verein Werk-statt-Schule als Mittler, um die Ansätze und Angebote der verschiedenen Akteure zusammen zu führen und den Prozess und den Strukturwandel der ansteht, zu begleiten. Der Wunsch, hier ein Projekt zu haben, dass eine Koordinationsaufgabe übernimmt, besteht bei städtischen Trägern, sozialen Initiativen sowie bei lokalen Vereinen.Es gab Vorgängerprojekte mit der Star GmbH und der Werk-statt-Schule, die in der formellen Konzeption 2024 ausgelaufen sind. Viele Anfragen von Seniorinnen und Vereinsträgern bestehen weiter.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn es und gelinkt, alle Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Kommune und der lokalen Wirtschaft in das Projekt einzubinden und die digitalen und analogen Räume bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten.
Beschreibung
wenn klare, bekannte Anlaufstellen und Vernetzungsmöglichkeiten für jeden einzelnen und die Gemeinschaft geschaffen sind. Durch das digitale Ehrenamtstool und die Schulungen und den analogen Raum zur bedarfsgerechten Nutzung erlauben Platz für Entfaltung.
Beschreibung
wenn auf Erfahrungsräume gesetzt wird, die gemeinschaftlich genutzt werden können und von allen sozialen Schichten und Gruppen belebt werden können. Gemeinschaft über empfundene soziale Grenzen hinweg ist hier das erklärte Ziel.
Beschreibung
auf Ressourcen im Vereinsbereich und im Bereich der Bürgerinitiativen zu setzen und diese zu fördern. So das die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleibt und die Angebotsvielfalt weiter besteht und sich entwickelt.
Beschreibung
wenn Ehrenamtsportal und soziale Räume die Bedürfnisse der Einwohner und Akteure spiegeln. Dies wird unter Einbeziehung vorhandener digitaler Strukturen, und gemeinschatsaktionen realisiert. Das bewährte wird erhalten und die Teilhabe aller erhöht.
Beschreibung
wenn mit dem Projekt Tools weiterentwickelt und entwickelt werden, kann eine starke Gemeinschaft zwischen Verwaltung, Ehrenamt und Wirtschaft geschaffen werden, die sozialen Zusammenhalt, Gemeinschaft und damit auch Demokratie im Interesse aller erhält.
Beschreibung
Zugänge zu den bestehenden Angeboten für Alt- und Jung, Arm und Reich und über alle anderen sozialen Cluster hinweg bestehen. Das soziale und kulturelle Angebot, wie auch die Partizipationsmöglichkeiten der Stadt werden gemeinsam genutzt.
Beschreibung
wenn wir hier über alle Bereiche hinweg arbeiten. Wir arbeiten mit Senioren und der Jugend, den sozialen Trägern der Stadt, wie auch mit den Sport, Kultur und Bürgervereinen und Initiativen. Ein Ansatz der alle einbezieht und auf ihren Ebenen mitnimmt.
Beschreibung
bedeutet Menschen über alle Ebenen und Gesellschaftsschichten hinweg weiter zusammen zu bringen und die Aufgaben des gerade begonnenen Jahrhunderts gemeinsam zu schaffen und übergreifend gemeinschaftliches Denken und Demokratie zu fördern.
Beschreibung
wenn durch gegenseitiges Kennenlernen die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleiben und mehr Kultur und Sport in Gemeinschaft aktiv für alle gelebt werden kann.
Beschreibung
Erreicht, wenn das Ehrenamtsportal und der analoge Raum als Treffpunkt und Netzwerkzentrum für alle Akteure zugänglich sind. Dies ist als Ergänzung zu den bestehenden Einzelgruppenräumen zu verstehen. Hier sollen Verbindungen und Zugang geschaffen werden.
Vernetzung im Gebiet
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Wir arbeiten hier mit dem Bürgermeister Niklas Kielhorn, dem Team des Stadtmarketings, hier soll das Portal angegliedert werden und dem Stadtjugendpfleger Andreas Haffner.
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Stadtteil
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Pfarrer Thomas Ehgart und Jügen Giszas, sowie der Vorstand der Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
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Phoenix e.V. als Träger des diakonischen Jugendzentrums
Typ
Stadtteil
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Leitung und Bewohner des Albert-Schweizer Familienwerkes, als Partner für den sozialen Begegenungsraum
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Stadtteil
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alle Schulen im Stadtgebiet (Grundschule, Freie Schule Heckenbeck, Oberschule und Roswitha Gymnasium)
Typ
Stadtteil
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Wir für Bad Gandersheim
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Portal zur Geschichte e.V. - Einbeziehung des Klosters als sozialer Ort
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Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF
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Grün-Weiß bad Ganderhsheim
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MTV Bad Gandersheim
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Sportfreunde Bad Gandersheim
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Stadtteil
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Über bestehende Vernetzungen werden Kontakte zu weiteren aufgebaut
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Stadtteil
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Wir werden in den lokalen Facebook Gruppen, wie auch mit den Bad Gandersheimer Kreisblatt und FIS Work Media zusammen arbeiten
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Stadtteil
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Treibhaus e.V.
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Jugendzentrum Phoenix e.V.
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Stadtteil
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Gandersheim bleibt Bunt - Bündnisses vieler Einwohner, Vereine und anderer Träger für Demokratie und Vielfalt
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Stadtteil
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In den Räumen der Moritzstr. 6 gibt es aktuell Angebote die von Bewohner*innen genutzt werden, diese Teilnehmenden können auch in die GWA Arbeit einbezogen werden. Auch sollen Gruppen aus früheren Projekten, wie die Bank am Flugplatzweg einbezogen werden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Von Beginn an findet eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune statt. Gemeinsam wird überlegt, wie die GWA-Strukturen langfristig, auch nach Projektende, finanziert und verankert werden können. Denkbar wäre auch die Gewinnung weiterer Fördermittel oder lokaler Finanzierungspartner (z.B. große Unternehmen). Im Projekt werden Strukturen etabliert, die von Netzwerkpartnern weitergeführt werden können - Verantwortlichkeiten werden zu Projektende übertragen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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