Von Neubau zu Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Julia Gebauer
| Funktion | Koordination Nachbarschaftszentrum |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Quartierspat*innen verbinden Nachbarschaft und Viertel
Projektbeschreibung
Im Norden von Braunschweig wächst angrenzend an das Siegfriedviertel seit über 10 Jahren eines der größten Neubaugebiete der Stadt mit rund 1.700 Wohnungen. Immer mehr Menschen ziehen in das Quartier – Familien, ältere Menschen, Alleinlebende und Zugezogene aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Während neuer Wohnraum entsteht, fehlen vielerorts gewachsene Nachbarschaften, Begegnungsorte und stabile soziale Strukturen. Viele BewohnerInnen leben noch nebeneinander statt miteinander. Gerade in der frühen Entwicklungsphase eines neuen Quartiers entscheidet sich jedoch, ob ein Stadtteil zu einer lebendigen Nachbarschaft mit gegenseitiger Unterstützung wächst – oder zu einem anonymen Wohngebiet ohne Bindung. Ohne gezielte Impulse drohen fehlende Vernetzung, geringe Beteiligung und ungenutzte Potenziale der Bewohnerschaft. Hier setzt das Projekt an und greift auf GWA-Expertise aus dem Siegfriedviertel zurück. Ziel ist es, frühzeitig tragfähige soziale Strukturen aufzubauen, Beteiligung zu stärken und eine lebendige Nachbarschaft im Quartier zu entwickeln. Fachkräfte der Quartiersarbeit begleiten diesen Prozess professionell: Sie vernetzen lokale AkteurInnen, moderieren Beteiligungsprozesse und unterstützen BewohnerInnen dabei, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Ein zentraler Baustein ist der Aufbau eines Netzwerks von QuartierspatInnen. Engagierte BewohnerInnen werden gewonnen, qualifiziert und begleitet, um als AnsprechpartnerInnen im Quartier zu wirken, Begegnung zu fördern und neue NachbarInnen beim Ankommen zu unterstützen. Bereits vorhandene räumliche Ressourcen bieten wichtige Ansatzpunkte: Als Kooperationspartner stellt die Nibelungen Wohnbau das Foyer eines Wohngebäudes für Quartiersforen, Veranstaltungen und andere Aktivitäten zur Verfügung. Zu dem gibt es einen selbstorganisierten Treffpunkt von einem weiteren Bauträger. Kooperationen mit sozialen Trägern, Fachstellen und der Wohnungswirtschaft bündeln Ressourcen und stärken die soziale Infrastruktur im Quartier. Am Ende der Projektlaufzeit sollen funktionierende Beteiligungsstrukturen, ein stabiles Netzwerk von QuartierspatInnen sowie nachhaltige Kooperationen etabliert sein. Ziel ist langfristig, sozialarbeiterische Unterstützung zu reduzieren – durch eine selbsttragende Nachbarschaft, in der BewohnerInnen Verantwortung übernehmen und ihr Wohnumfeld gemeinsam gestalten. Soziale Stabilität im Quartier ist dauerhaft gesichert und eine Finanzierung über das Projekt hinaus ist gewährleistet.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Siegfriedviertel ist in den vergangenen Jahren auf ehemals gewerblich und industriell geprägten Flächen ein neues Wohnquartier entstanden. Inzwischen leben hier rund 2.890 Menschen. Ein weiterer Bauabschnitt steht noch aus, sodass in den kommenden Jahren zusätzliche BewohnerInnen hinzukommen werden. Während der Wohnraum schnell entstanden ist, hat sich eine soziale Infrastruktur bislang kaum entwickeln können. Die wenigen Begegnungsorte sind aufgrund unterschiedlicher Bauträger kaum abgestimmt. Möglichkeiten zur Beteiligung sowie nachbarschaftliche Netzwerke befinden sich erst im Aufbau. Viele Menschen leben im selben Quartier, ohne sich zu kennen oder miteinander in Austausch zu kommen. Gerade für zugezogene BewohnerInnen fehlen niedrigschwellige Angebote, um Kontakte zu knüpfen und sich im Quartier zu orientieren. Auch die alltägliche Infrastruktur ist nur eingeschränkt vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte sind im Quartier begrenzt und bieten daher nur wenige Gelegenheiten für Begegnung im Alltag. Zudem erschweren städtebauliche Rahmenbedingungen die Entwicklung lebendiger Nachbarschaften. Große versiegelte Flächen und eine dichte Bebauung führen dazu, dass sich das Quartier im Sommer stark aufheizt. Der direkte Fußweg ins angrenzende Siegfriedviertel ist nicht beleuchtet, in schlechtem Zustand und wird insbesondere in den Abendstunden von vielen Bewohner*innen als unsicher wahrgenommen. Im Siegfriedviertel bestehen bereits etablierte Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Um diese Erfahrungen und Netzwerke in das wachsende Quartier zu übertragen, fehlen derzeit finanzielle und personelle Ressourcen.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Neue Nordstadt
Beschreibung
Neue Nordstadt (Großbaublock Bezirk 16.3, im Statistischen Stadtbezirk 02)
Einwohnerzahl
2890
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
von_neubau_zu_nachbarschaft1.png
(1.28 MB)
von_neubau_zu_nachbarschaft.png
(12.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen quartiersorientierten Ansatz im Sinne des Quartiersmanagement. Ziel ist es , im Neubaugebiet frühzeitig tragfähige Nachbarschaftsstrukturen aufzubauen, Beteiligung zu fördern und die soziale Entwicklung des Quartiers aktiv zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil ist die Einbindung und Entwicklung von Quartierspat*innen als niedrigschwellige Ansprechpartner*innen im Wohnumfeld. Durch Beteiligungsformate (z.B. Quartiersforum), Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Institutionen, Verwaltung und weitere Akteure miteinander vernetzt . Dabei wird bewusst ein Brückenschlag zum angrenzenden Siegfriedviertel hergestellt, um bestehende Strukturen, Erfahrungen und Angebote einzubeziehen und den Austausch zwischen dem neuen und dem gewachsenen Quartier zu stärken. Das Projekt stärkt die soziale Kohäsion im Quartier, indem Begegnung, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliches Engagement gefördert werden. Niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten ermöglichen es den Bewohner*innen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Wohnumfeld zu übernehmen. Der Ansatz verfolgt zudem eine präventive Wirkung: Durch frühzeitige Vernetzung, Beteiligung und nachbarschaftliche Unterstützung können Konflikte reduziert, Isolation entgegengewirkt und ein positives Zusammenleben gefördert werden. Quartierspat*innen fungieren dabei als Bindeglied zwischen Nachbarn, Einrichtungen und Verwaltung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Einrichtungen und Verwaltung regelmäßig zusammenarbeiten, sich austauschen und gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zur Entwicklung des Quartiers umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Foyer im Quartier regelmäßig für Veranstaltungen, Beteiligungsformate und Netzwerktreffen genutzt wird und damit Austausch, Kooperation und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier ermöglicht
Kriterium
Beschreibung
vorhandene Kompetenzen, Engagement und Initiativen im Quartier aktiviert und vernetzt werden und Quartierspat*innen gemeinsam mit Fachkräften als niedrigschwellige Ansprechpartner für Unterstützung, Beratung und präventive Nachbarschaftsarbeit wirken
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen erhalten die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und im Sinne von Empowerment Projekte im Quartier zu initiieren und umzusetzen. Quartierspat*innen übernehmen Verantwortung für Aktivitäten und stärken die nachbarschaftliche Unterstützung
Beschreibung
Bewohner*innen Bedarfe und Ideen einbringen können, sich gehört fühlen und niedrigschwellige Beratung im Quartier erhalten. Bedarfe werden früh erkannt, präventiv aufgegriffen u. bei Bedarf an passende Kooperationspartner/Unterstützungsangebote vermittelt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH (offizieller Projektpartner)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder - und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salm Studio (Mansfeld Löbbecke Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Vielfalt (Volkshochschule Braunschweig GmbH)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune fördert im benachbarten Viertel ein Nachbarschaftszentrum, das von d. Lebenshilfe in Kooperation mit der DWB betrieben wird. Die Anbindung der Quartierspat*innen an die Fachkräfte bleibt gesichert. Expertise/Kontakte sind vorhanden, sowie großes Interesse von wesentl. Bauträgern, das Projekt zu unterstützen. Aufgrund von Synergieeffekten kann nach d. Förderung der Personaleinsatz reduziert werden. Bewährte Partner arbeiten zusammen, weitere Fördermittel werden gesucht. Siehe Anlage.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander und Füreinander - Zusammen leben und helfen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Dialog und Vernetzung im Quartier, Miteinander Reden und Aufeinander zugehen
Projektbeschreibung
Im Herzen von Oldenburg, im Quartier rund um den Rostocker Ring, leben etwa 6.900 Personen. Seit 2015 hat sich das soziale Gefüge in diesem Gebiet erheblich gewandelt. Langjährige Mieter*innen, viele von ihnen Erstmieter aus den 50er und 60er Jahren, leben nun in direkter Nachbarschaft zu neu zugezogenen Mieter*innen, die häufig mit prekären Lebensverhältnissen konfrontiert sind. Das Johanniterteam des Mehrgenerationenhauses, eine hauptamtlichen Koordinatorin (25 Std.) und zahlreiche Ehrenamtliche, engagieren sich seit 2016 in diesem vielfältigen Umfeld.
Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten für alle Nachbarschaftsgruppen, darunter Deutschkurse, Beratungsangebote in Kooperation mit anderen Trägern, Vorträge, Schulungen zur digitalen Teilhabe sowie kreative Mitmachveranstaltungen im Bereich Kochen und Kunst. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Integration und den Austausch zwischen den verschiedenen Mietergruppen zu fördern.
Die soziale Dynamik im Quartier ist jedoch herausfordernd. Konflikte und Spannungen zwischen den unterschiedlichen Mieter*innen, bedingt durch kulturelle Gegensätze, beengte Wohnverhältnisse und prekäre Lebenssituationen nehmen zu. Das Team hat einen Rückzug bestimmter Gruppen, insbesondere von Senior*innen, sowie eine Verhärtung der Fronten in den letzten 3-4 Jahren beobachtet. Um dem entgegenzuwirken, ist eine aufsuchende Sozialarbeit dringend erforderlich.
Das dicht besiedelte Quartier benötigt eine umfassende Kommunikationsstrategie, die den direkten Austausch mit den Bewohner*innen fördert. Formate wie ein „Klappcafé“ (mobiles Café für Gespräche an Straßenecken), Bierdeckelbefragungen, Straßen- und Spielefeste sowie Quartiers-Spaziergänge sollen dazu beitragen, die Bedürfnisse der Bewohner zu erfassen und die Projektentwicklung voranzutreiben.
Ziel ist es, unter Beteiligung aller Gruppen Formate zur Teilhabe und Selbsthilfe zu entwickeln, wie Stadtteilflohmärkte und Workshops zu Themen wie Kinderbetreuung und kultureller Teilhabe. Besonders Senior*innen sollen direkt angesprochen werden, um ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ein bilateral ausgerichtetes Konzept mit Pflegediensten im Quartier wird niederschwellige Hilfen und Begleitdienste vermitteln, um sicherzustellen, dass Senior*innen in ihrem Wohnumfeld bleiben und aktiv am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen können.
Gemeinsam bauen wir ein starkes unterstützendes Netzwerk auf, das alle Generationen und Kulturen im Quartier trägt.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohnquartier Rostocker Ring besteht aus 3-4 geschossigen Wohngebäuden, die in den 50er und 60er Jahren erbaut wurden, und kleinen Reihenhäusern aus den 60er Jahren. Die vorhandenen Grünflächen und Spielplätze bieten keine ausreichende Aufenthaltsqualität. In diesem Kontext engagiert sich das Mehrgenerationenhaus seit 2016 in der Quartiersarbeit und fungiert als offener Begegnungsort für alle Bewohnergruppen. Die Struktur der Bewohner umfasst langjährige ältere sowie neue Mieter*innen, die häufig in sozial herausfordernden und prekären Lebensverhältnissen leben. Besonders auffällig sind alleinerziehende Eltern, Singlehaushalte, Arbeitssuchende, sowie Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund, die in unmittelbarer Nachbarschaft zusammenleben. Zudem sind die Wohnhäuser nicht barrierefrei.
Mit dem Wandel in der Mieterschaft hat sich auch das Miteinander im Stadtteil verändert. Die unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen stellen die alteingesessenen Bewohner vor große Herausforderungen. Viele neu zugezogene Mieter*innen befinden sich in schwierigen Lebensumständen, sprachliche Barrieren erschweren die Integration . Diese Veränderungen erfordern eine proaktive Begleitung des Quartiers, um den Bedürfnissen der vielfältigen Nachbarschaft gerecht zu werden.
Es ist entscheidend, eine aufsuchende Sozialarbeit vor Ort zu etablieren, um die Sorgen und Bedarfe aller Bewohnergruppen zu erfassen und gemeinsam mit ihnen Perspektiven für ihre Zukunft im Quartiers zu entwickeln. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, auch die isoliert lebenden Bewohner zu erreichen. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Quartiersmanagement unerlässlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ehnern/Ziegelhof – Mitte NW/ Rostocker Ring
Einwohnerzahl
6886
Quelle / Anmerkungen
Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_projektgebiet_ausschnitt.png
(341.78 KB)
bild_1_quartier_rostocker_strasse.jpg
(1.94 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier Rostocker Ring wird seit 2016 das Projekt des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus umgesetzt.
Unsere bisherige Arbeit im Quartier im Rahmen des Mehrgenerationenhauses lädt Bewohner ein, Angebote bei uns wahrzunehmen und gemeinsame Zeit bei uns zu verbringen. Es fehlt der Austausch mit den Gruppen im Quartier. Unser Projektantrag hat zum Ziel eine aufsuchende Arbeit, eine Gehstruktur aufzubauen und zu entwickeln. Wir werden den Dialog mit allen Bewohnern im Quartier aufnehmen. und mit Ihnen gemeinsam Möglichkeiten und Formate entwickeln, zur Verbesserung ihrer persönlichen Lebenssituation, und zur Entwicklung eines positiven Wohnumfeldes. Dabei ist unser Ziel alle Bewohnergruppen zu erreichen und mit allen Bewohnern gemeinsame Schnittstellen zu entwickeln. Als Zielvorgabe möchten wir gemeinsam Unterstützungsformate im Sinne einer Nachbarschaftshilfe entwickeln und aufbauen. Ein weiteres Teilziel soll es sein, Bewohner im Quartier durch Einbindung in die Strukturen des Mehrgenerationenhauses und der Vernetzung mit anderen Akteuren im Quartier, Möglichkeiten der sozialen Teilhabe zu generieren, um einer sozialen Vereinsamung entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartnern möchten wir eine Vernetzungsstruktur aufbauen, um Bewohnern den Zugang zu den Angeboten und Einrichtungen leichter zugänglich zu machen. Die Vernetzungsarbeit im Quartier wird Zuweisungen und Empfehlungen der einzelnen Akteure untereinander zum Wohle der Bewohner fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die aufsuchende Dialogarbeit entwickelt neue konkrete Ansatzpunkte für Angebote des Miteinanders und der Unterstützung.
Beschreibung
Wir erwarten, dass die neue Dialogkultur und die geplanten Schulungsformate, Impulse geben, das sich Nutzer mit gemeinsamen Anliegen finden und eine aktive Förderung ihrer Anliegen mitgestalten. Entfaltungsmöglichkeiten bieten sich im Haus und im Quartier
Kriterium
Beschreibung
Die Akzeptanz und Toleranz unter den unterschiedlichen Bewohnergruppen wird verbessert. Gemeinsame Gespräche im Rahmen von Angeboten und die erfolgreiche Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen wie Straßenfesten und Workshops dokumentieren dies.
Beschreibung
Die Stadt Oldenburg fördert den quartiersnahen Dialog. Wir werden Erfahrungen und Ergebnisse unserer Arbeit als Best Practise evaluieren und als best practise zur Diskussion stellen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg/ Fachdienst Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; regelmäßige Austauschformate, Partner im Projekt " Eingeloggt", Vernetzung innerhalb der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; Zusammenarbeit mit dem Team Hausnotruf und ambulante Pflege in Form von Beratungsangeboten. Zusammenarbeit mit dem Campus als Schulungsträger.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Alexanderstraße und NGO Oldenburg; Kooperationspartner im Bereich Praktikum und Einsatzstelle für das Unterrichtsfach Soziales Engagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Kirche, aktiver Austausch mit der Pastorin als Impulsgeberin zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Gemeinsame Umsetzung von Angeboten.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GSG Oldenburg Wohnungsbaugesellschaft ; regelmäßiger Austausch mit dem Servicebüro im Stadtteil im Bereich Seniorenunterstützung und Integration von Familien mit Migration durch Beratung , ehrenamtlicher Unterstützung und aktiver Teilhabe im MGH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Oldenburg; Kooperationspartner für Angebote der Alphabetisierung und Finanzieller Grundbildung im Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BTB Bürgerfelder Turnerbund Sportverein, aktiver Partner im Projekt 3000 Schritte, Kooperationspartner im Bereich Raumnutzung und Außenflächennutzung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Dietrichsfeld / Stadt Oldenburg; gemeinsame Workshops zum Thema STOPP( Stadtteil ohne Partnergewalt), gemeinsame Begleitung von Familien mit Fluchtgeschichte, regelmäßiger Austausch zu aktuellen Themen im Stadtteil
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir erreichen durch unsere Arbeit in der Förderphase die Schaffung von grundlegenden Strukturen der Partizipation und Selbstorganisation mit einer vernetzten Ehrenamtsbörse. Die Vernetzung mit kommunalen Stellen und anderen Akteuren trägt maßgeblich zur nachhaltigen Nutzung der Strukturen bei.
Wir erwarten, dass dies die Grundlage sein kann für eine Fortführung der Projektergebnisse nach Beendigung der Förderphase.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On