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Durch eine niedrigschwellige Multiplikator*innenschulung werden Anwohnende qualifiziert aufsuchend & unterstützend zu arbeiten

Ankerplatz Strampel

Ansprechpartner
Silvia van den Berg
Funktion Stellv. Leitung
Wir im Strampel – Gute Nachbarschaft machen wir selbst!
Projektbeschreibung
Unter dem Titel „Ankerplatz Strampel" eröffnet das Projekt im Quartier „Strampel“ in Nordhorn eine dezentrale Anlaufstelle für Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, den sozialen Zusammenhalt und die gesellschaftliche Teilhabe in diesem strukturell benachteiligten Wohngebiet zu stärken und einer drohenden sozialen Brennpunktbildung präventiv entgegenzuwirken. Das Quartier Strampel steht vor besonderen integrativen Herausforderungen: Ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte, Alleinerziehenden und Haushalten mit Wohnberechtigungsschein prägt das Bild. Um Konflikten vorzubeugen und das Gebiet als funktionierenden, positiven „Ankunftsort“ zu gestalten, fehlt es bislang an physischen Orten der Begegnung und niedrigschwelliger Unterstützung. Hier setzt die VHS Grafschaft Bentheim an, indem sie ihre Bildungsangebote strategisch dezentralisiert und direkt in den Sozialraum verlegt. In enger Kooperation mit der lokalen Wohnungsbaugesellschaft „gewo“, die kostengünstig zentrale Quartiersräume zur Verfügung stellt, wird eine hauptamtliche „Kümmerer“-Struktur aufgebaut. Eine mit 25 Wochenstunden ausgestattete Fachkraft fungiert künftig als feste Anlaufstelle. Sie bietet bedarfsgerechte Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen, vermittelt an weiterführende Hilfsdienste und koordiniert die Netzwerkarbeit. Die Räume dienen dabei als offener (oder bei Bedarf auch als geschlossner) Treffpunkt für alle Generationen. Flankiert wird diese Struktur durch zielgruppenspezifische Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebote. Über ein flexibles Honorarbudget realisieren die VHS und ihre Netzwerkpartner (u. a. der Kreissportbund, das Demokratienetzwerk „Grafschaft zeigt Gesicht“, städtische Jugendpflege, freie Wohlfahrtspflege) konkrete Maßnahmen zur Verbesserung von Bildungs- und Teilhabechancen. Das Quartier wird durch alltagsnahe Formate belebt: Dazu zählen Sprachkursangebote und Sprachkursberatung, ein Mediencafé, verlässliche Lernförderung und Hausaufgabenhilfe, Sportangebote zum Ausprobieren, Gesundheitspräventionsangebote, Mittagstisch, Jahrezeitenfeste. Ein innovatives Kernelement ist die parallele Schulung zu ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfern (Anker-Lotsen) um Selbsthilfe und Freiwilligeninitiativen nachhaltig zu verankern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
1. Massive Verdichtung sozialer Problemlagen und drohende Isolation: Das Quartier „Strampel“ in Nordhorn ) weist eine hohe Konzentration multipler sozialer Problemlagen auf. Hier kumulieren sich prekäre Einkommensverhältnisse (hoher Anteil an WBS-Haushalten), Kinderarmut (viele Alleinerziehende) und sprachliche Barrieren (hoher Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte). Diese strukturellen Benachteiligungen führen in der Praxis zu einer starken sozialen Isolation der Bewohnerschaft und massiven Hürden bei der gesellschaftlichen Teilhabe. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Milieus und Lebensrealitäten ohne moderierende Begleitung wächst das Risiko von Vorurteilen, einem Rückzug in den privaten Raum und offenen Nachbarschaftskonflikten. 2. Erhöhter sozialer Druck durch bauliche Nachverdichtung bei fehlender Infrastruktur: Diese angespannte soziale Ausgangslage wird durch den aktuellen baulichen Wandel verschärft. Der lokale Wohnungsanbieter „gewo“ setzt derzeit eine Nachverdichtung am Strampel um. Mehr Menschen auf gleichem Raum erhöhen unweigerlich das Konfliktpotenzial, wenn Ausweichmöglichkeiten fehlen. Das Hauptproblem: Es mangelt im Quartier an sozialer Infrastruktur. 3. Abkopplung vom Hilfesystem und fehlende „Kümmerer“-Strukturen. Die Bewohnerschaft des Strampels ist vom klassischen, zentralisierten Hilfs- und Bildungssystem der Stadt in Teilen entkoppelt. Hohe Schwellenängste, sprachliche Defizite und mangelnde Mobilität sind die Gründe. Es fehlt eine dringend benötigte dezentrale Anlaufstelle mit „Brückenfunktion“ direkt im Sozialraum. Eine etablierte „Kümmerer“-Struktur, die aktiv aufsuchend und ermutigend arbeitet, ist unser Wunsch.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordhorn Strampel
Beschreibung
wird nachgereicht.
Einwohnerzahl
364
Quelle / Anmerkungen
Gewo, die 364 beziehen sich auf die Mieteinheiten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nordhorn.de für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Wegweiser Kommune für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integrationsbericht 2023 für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Werte gefunden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nls.niedersachsen.de für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Zahlen zu finden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune für die Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Zahlen zu finden
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt „Ankerplatz Strampel“ verfolgt bewusst einen integrativen Ansatz, der Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement eng verzahnt. Damit setzen wir exakt das Ziel der Förderrichtlinie um, sozialraumorientiertes Handeln mit der Quartiersentwicklung zu verknüpfen. 1. Gemeinwesenarbeit (Fokus: Mensch & Teilhabe) Die GWA bildet das Herzstück unseres Vorhabens und wird durch die VHS gesteuert. Wir etablieren eine dezentrale Anlaufstelle direkt im Sozialraum. Mit der 25-Stunden-Kümmererstelle schaffen wir eine verlässliche Struktur für Beratung, Vernetzung und Vermittlung. Über das Honorarbudget realisieren wir Bildungsangebote (Hausaufgabenhilfe, Sprachkurse) zur gezielten Chancenverbesserung. Ein zentraler GWA-Baustein ist die Aktivierung der Nachbarschaft: Wir schulen Interessierte zu ehrenamtlichen Quartiersmanagerinnen, um die Selbstorganisation und Partizipation im Gebiet nachhaltig von innen heraus zu stärken 2. Quartiersmanagement (Fokus: Raum & Struktur) Das strukturelle QM sichern wir über die strategische Kooperation mit der „gewo“, dem größten Wohnungsanbieter der Region. Die gewo betreibt aktiv Quartiersentwicklung und begleitet ihre aktuell geplante Nachverdichtung am Strampel durch die kostengünstige Bereitstellung unserer Quartiersräume. Während die gewo die bauliche Infrastruktur stellt, bespielen wir diese Räume vernetzt mit starken Partnern (Kreissportbund, Demokratienetzwerk). Die spätere Gründung des „Runden Tisches Strampel“ bündelt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir messen den Erfolg daran, ob die echten Bedürfnisse der Bewohnerschaft im Vordergrund der Arbeit stehen, ob sich die Menschen gehört und ernst genommen fühlen und ob es gelingt auch die Interessen „schwächerer“ Gruppen aufzunehmen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn ein sichtbarer Prozess der Selbstorganisation stattfindet: Es gibt mehr Initiativen, Personen treten selbstbewusster auf und erste Angebote funktionieren auch ohne professionelle Begleitung und Untertützung.
Beschreibung
Die Wirksamkeit zeigt sich, wenn Angebot und Nachfrage von Aktivitäten im Quartier übereinstimmen. Zudem messen Sie den Erfolg daran, ob die Menschen eigene Themen auf die lokale Agenda setzen und dabei Erfahrungen mit Selbstwirksamkeit machen.
Beschreibung
Den Erfolg erkennen wir an der Sprache und Wahrnehmung: Die Menschen sprechen positiver über ihr eigenes Gemeinwesen, es sind sichtbar neue Stärken vor Ort entstanden und das Image des Quartiers hat sich nach außen hin merklich verbessert.
Beschreibung
Netzwerkkarten erstellen: Wir zeichnen auf, welche konkreten neuen Arbeitsbeziehungen zwischen völlig unterschiedlichen Fachbereichen (z. B. VHS, gewo, Jugendamt) durch Ihr Projekt entstanden sind
Beschreibung
Wir stellen die Erreichung durch wirksame Kooperationsvereinbarungen fest. Ein wichtiges Messkriterium ist zudem die machtkritische Reflexion der „blinden Flecken“ (welche Initiativen oder Menschen im Netzwerk noch fehlen) und ob die Akteure eina
Beschreibung
Angebots-Nachfrage-Abgleich (Quantitativ & Qualitativ): Wir führen Teilnehmerlisten und werten Sie diese regelmäßig aus, um schwarz auf weiß zu belegen, ob das Angebot im Quartier tatsächlich mit der echten Nachfrage der Bewohnersc
Beschreibung
Hier messen wir den Erfolg daran, ob die lokale Infrastruktur (wie Begegnungsräume) tatsächlich mit den Bedarfen der Menschen abgeglichen wird und ob die Bewohner maßgeblich in
Beschreibung
(Quantitativ): Wir dokumentieren und zählen, wie viele konkrete Verbindungen und Treffen es mit übergeordneten politischen Entscheidungsebenen (z. B. Stadtrat, Fachausschüsse, Bürgermeister) gab und ob diese Zugäng
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nordhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas; Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Strampel-Bewohner
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur nachhaltigen Sicherung des Projekts nach dem 36-monatigen Förderzeitraum greifen strukturelle, räumliche und personelle Maßnahmen ineinander. Die VHS verankert dezentrale Angebote wie das Mediencafé fest in ihrem Regelangebot. Räumlich wird der Fortbestand durch die „gewo“ abgesichert, die den „Ankerplatz“ langfristig kostenfrei bereitstellt. Die echte Selbstorganisation wird durch die qualifizierten „Strampel-Lotsen“ (Local Leaders) gelebt. Ggf. mit festen Ansprechpartner bei der Gewo.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Medienstark und gesund im Quartier

Ansprechpartner
David Salim
Funktion geschäftsführender Gesellschafter
- Beteiligung stärken · Gesundheit fördern · Strukturen verbinden -
Projektbeschreibung
Das Projekt stärkt Beteiligung, Orientierung und soziale Vernetzung im Stadtteil Eversten durch den Aufbau einer niedrigschwelligen Ansprech- und Vernetzungsstruktur. Ausgangspunkt ist die Zusammenarbeit mit Integration e.V. als lokal verankertem Akteur, über den zentrale Zugänge zu Bewohner:innen im Quartier bestehen, die bestehende Zugangs- und Beteiligungslücken im Projektgebiet sichtbar machen und über Netzwerke erweitert werden. Im Zentrum steht ein partizipativer Ansatz, der analoge Beteiligungsformate mit digitaler Unterstützung verbindet. Aufbauend auf der Erfahrung mit projektbasierten Formaten wie Hackathons werden diese gezielt in den Sozialraum übertragen. Bewohner:innen entwickeln eigene Ideen für ihr Quartier und durchlaufen exemplarisch Beteiligungsprozesse – von der Formulierung eines Anliegens über die gemeinsame Priorisierung bis hin zu ersten Umsetzungsschritten und der Identifikation relevanter Ansprechpersonen. Gleichzeitig dienen diese Formate der kontinuierlichen Bedarfserhebung: Themen und Herausforderungen werden im direkten Austausch sichtbar gemacht, gemeinsam reflektiert und sowohl vor Ort als auch digital dokumentiert. Beteiligung und Bedarfserhebung greifen dabei ineinander und bilden die Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen im Quartier. Beteiligung wird so nicht abstrakt vermittelt, sondern praktisch erfahrbar gemacht. Dadurch entstehen Orientierung, Selbstwirksamkeit und ein Verständnis dafür, wie Mitgestaltung im eigenen Lebensumfeld funktioniert. Indem Teilnehmende lernen, Informationen einzuordnen, Optionen abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, wird zugleich ihre Fähigkeit gestärkt, sich sicher im Alltag zu orientieren und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Förderung digitaler Gesundheitskompetenz und somit zur Stärkung demokratischer Handlungsfähigkeit im Quartier. Die Plattform „Take Your Space“ ergänzt diesen Prozess als digitale Struktur: Sie dokumentiert Themen und Entwicklungen, ermöglicht Rückmeldungen und schafft Anschlussmöglichkeiten über einzelne Formate hinaus. Analoge und digitale Beteiligung werden so zu einem fortlaufenden Beteiligungsraum verbunden. Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen werden Bewohner:innen und lokale Akteure befähigt, eigene Formate umzusetzen und als Brücken zwischen Quartier, Einrichtungen und Verwaltung zu wirken. So entstehen tragfähige Strukturen, die Beteiligung langfristig im Quartier verankern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Rückmeldungen aus der Praxis durch den lokal verankerten Träger Integration e.V. zeigen, dass in Eversten (Bezirk 5b - 551) trotz bestehender Angebote viele Bewohner:innen vorhandene Strukturen nur eingeschränkt nutzen, weil Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten nicht als zusammenhängendes System wirken. Besonders für Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte bestehen zusätzliche Hürden. Sprachliche Barrieren, fehlende Orientierung und Unsicherheiten im Umgang mit Institutionen führen dazu, dass Angebote nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. Dies betrifft auch den Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten im digitalen Raum, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Digitale Medien prägen Informationsverhalten, Entscheidungsprozesse und gesellschaftliche Teilhabe. Studien zur digitalen Gesundheitskompetenz zeigen, dass Unsicherheiten im Umgang mit Informationen, Desinformationen und digitalen Belastungen insbesondere bei sozial benachteiligten Gruppen stärker ausgeprägt sind. Geringe Gesundheitskompetenz wirkt sich damit nicht nur auf Wohlbefinden und Stressverarbeitung aus, sondern beeinflusst auch Teilhabe und Beteiligung im Quartier. Wer Informationen schwer einordnen kann oder sich im digitalen Raum unsicher fühlt, zieht sich eher zurück und nutzt vorhandene Strukturen weniger. Gleichzeitig entsteht Gesundheitskompetenz im Zusammenspiel mit Selbstwirksamkeit, sozialer Einbindung und aktiver Beteiligung. Es besteht daher Bedarf an Formaten, die diese Zusammenhänge im Quartier aufgreifen, Zugänge verbessern und Bewohner:innen darin stärken, sich sicher zu orientieren, informierte Entscheidungen zu treffen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Eversten - Siehe Kartenausschnitt (Blockgruppe 551 aus Siedlungsbereich 5b)
Beschreibung
Der gewählte Projektraum befindet sich im Stadtteil Oldenburg-Eversten und umfasst einen klar abgrenzbaren Teilbereich des statistischen Bezirks 5b (Statistikraum 551). Ausgangspunkt ist der Bereich rund um den lokal verankerten Träger Integration e.V. (Eichenstraße), der als bestehender Anlaufpunkt mit direkten Zugängen zu zentralen Zielgruppen im Quartier fungiert. Das Gebiet erstreckt sich entlang des umliegenden Wohnraums südlich der Edewechter Landstraße und ist durch eine zusammenhängende Wohnbebauung mit mittlerer bis hoher Einwohnerdichte geprägt. Die Abgrenzung erfolgt dabei nicht ausschließlich administrativ, sondern orientiert sich bewusst an bestehenden sozialen Bezügen, Zugängen und tatsächlichen Bewegungsräumen der Bewohner:innen. Die Wahl des Gebietes basiert auf der Kombination aus vorhandenen Zugängen über Integration e.V., einer heterogenen Bevölkerungsstruktur sowie erkennbaren Bedarfen hinsichtlich Orientierung, Beteiligung und Vernetzung im Quartier. Bestehende Angebote sind vorhanden, werden jedoch nicht durchgängig erreicht oder als zusammenhängend wahrgenommen. Das Gebiet eignet sich daher in besonderer Weise für den Aufbau einer niedrigschwelligen, sozialraumorientierten Struktur, die bestehende Angebote verbindet, Bedarfe sichtbar macht und Beteiligung im direkten Lebensumfeld stärkt. Die statistische Einordnung und Bewertung erfolgt auf Grundlage der Daten für den Siedlungsbereich 5b bzw. Bezirk 5 und wird auf den konkreten Teilraum übertragen. Im Vergleich zur Gesamtstadt Oldenburg zeigt das Projektgebiet in mehreren Indikatoren (u. a. Migrationsanteil, Transferleistungsbezug und Bevölkerungsstruktur) leicht überdurchschnittliche Werte, die auf spezifische Anforderungen an Zugänge, Orientierung und Beteiligung im Quartier hinweisen.
Einwohnerzahl
4100
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/fileadmin/oldenburg/Benutzer/Dateien/40_Stadtplanungsamt/402_Geoinformation_und_Statistik/Statistik/0228-2024-az.pdf
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es an den Lebenslagen, Interessen und Ressourcen der Menschen im Quartier ansetzt und deren Handlungsfähigkeit sowie Beteiligung stärkt. Ausgangspunkt ist die direkte Arbeit im Sozialraum, insbesondere über den lokal verankerten Akteur Integration e.V., von dem aus weitere Zielgruppen, Orte und Netzwerke im Stadtteil erschlossen werden. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Einbindung von Bewohner:innen: Bedarfe werden gemeinsam sichtbar gemacht, priorisiert und in konkrete Maßnahmen überführt. Dabei geht es nicht nur um die Umsetzung einzelner Angebote, sondern um die Stärkung von Selbstorganisation, Mitgestaltung und gemeinschaftlicher Problembearbeitung im Quartier. Zugleich übernimmt das Projekt zentrale Funktionen des Quartiersmanagements, indem es bestehende Strukturen verbindet, Informationen bündelt und den Austausch zwischen Bewohner:innen, lokalen Einrichtungen und kommunalen Akteuren unterstützt. Es wirkt als niedrigschwellige Schnittstelle, die Orientierung bietet, Zugänge erleichtert und Kooperationen im Quartier stärkt. Durch die Kombination aus aufsuchender Arbeit, Beteiligungsformaten, Multiplikator:innen-Ansatz und digitaler Unterstützung entsteht eine belastbare Struktur, die langfristig im Quartier verankert werden kann und über die Projektlaufzeit hinaus Wirkung entfaltet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn stabile Kooperationen mit lokalen Organisationen bestehen, regelmäßige gemeinsame Aktivitäten stattfinden und Multiplikator:innen eigenständig Angebote umsetzen sowie neue Akteure kontinuierlich eingebunden werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn Teilnehmende und lokale Akteur:innen eigenständig Formate durchführen, Inhalte weitergeben und Angebote im Quartier ohne direkte Projektsteuerung fortführen.
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Austauschformate stattfinden, neue Begegnungsräume entstehen und sich Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit im Quartier sichtbar verbessern.
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote unterschiedliche Zielgruppen einbeziehen, generationenübergreifender Austausch stattfindet und gemeinsame Lösungsansätze im Quartier entwickelt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integration e.V., Eichenstr.19, 26131Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OFZ – Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstr. 114-118, D-26129 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yezidische Gemeinde – Yezidisches Forum e. V., Eidechsenstraße 19, 26133 Oldenburg-Kreyenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Staakenweg, Staakenweg 7, D-26131 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Eversten, Lerigauweg 58, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
amfn e. V. (Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen), Kurt-Schumacher-Str. 29, 30159 Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Cäcilienschule, Haarenufer 11, 26122 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Eversten, Brandsweg 50, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend – und Familienhilfe Oldenburg, Bloherfelder Str. 91, 26129 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Schulen und der Universität werden Strukturen aufgebaut, die eine eigenständige Weiterführung im Quartier ermöglichen. Die digitale Plattform stellt Materialien (OER), Angebote, Bedarfe und Methoden dauerhaft bereit. Zudem besteht bereits ein LOI mit dem Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtentwicklung Hannover zur perspektivischen Übertragung in kommunale Strukturen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Herzensmenschen - von Herz zu Herz im Quartier

Ansprechpartner
Anja Kollenda
Herzensmenschen - von Herz zu Herz im Quartier
Projektbeschreibung
Es ist uns ein Herzensanliegen, in Arnum, einem Ort ohne GWA und ohne niedrigschwellige Begegnungsräume, tragfähige Strukturen der Gemeinwesenarbeit aufzubauen und damit Teilhabe und Teilgabe auf vielfältigen Ebenen zu ermöglichen. Eine besondere Herausforderung ist es, Menschen, die alleine und oft einsam sind, im Quartier zu erreichen. Dazu ist aufsuchende Quartiersarbeit vor Ort notwendig. Unser Ziel ist es, auch diesen Menschen bedarfsorientiert in ihrer Häuslichkeit und in ihrer Lebenswelt zu begegnen. Die zentrale Koordinierungsstelle bildet die organisatorische Basis des Projekts. Sie fungiert als verlässliche Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie für den gesamten Sozialraum in Arnum. Sie arbeitet zugehend und aufsuchend, stimmt Vernetzungsprozesse ab, bündelt Bedarfe und koordiniert und begleitet Ehrenamtliche. Das „Herzstück“ ist dabei eine zentrale und einladende Begegnungsstätte in Arnum, in der Austausch, Aktivitäten und Begegnungen für alle Menschen im Quartier stattfinden. Angebote werden vom Quartier fürs Quartier gemeinsam nach Bedarf entwickelt. Ehrenamtliche werden hier mit eingebunden. „Herzensmenschen“ ist auch ein niedrigschwelliges Besuchsdienstprojekt, das isolierte Menschen über Alltagsakteure identifiziert und in Kontakt bringt. Besondere Multiplikatoren zum Erreichen von Menschen, sind hier Hausarztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, Friseurbetriebe und Kirchengemeinden. Ehrenamtliche schenken Zeit, hören zu und stärken insbes. ältere alleinlebende Menschen. Ziel des Besuchsdienstes ist Empowerment, Motivation und Hilfe zur Selbsthilfe, damit erneute Teilhabe und Integration möglich werden. Ein zentrales Fundament des Projekts ist der Aufbau und die Pflege eines starken quartiersbezogenen Netzwerks. Durch die Arbeit der Caritas vor Ort sind bereits erste Kontakte und eine große Offenheit vorhanden. Durch gezielte Vernetzung u. Zusammenarbeit mit der Stadt, lokalen Vereinen, Bildungseinrichtungen, Kirchengemeinden, sozialen und kulturellen Institutionen entsteht ein starkes Netzwerk, das Defizite erkennt, Ressourcen bündelt, Synergien schafft und neue Projekte auf den Weg bringt. Das Projekt „Herzensmenschen – von Herz zu Herz im Quartier“ stellt den Menschen u. das Gemeinwohl des Quartiers in den Mittelpunkt u. schafft eine lebendige Grundlage für nachhaltige Quartiersarbeit. Es basiert auf zentralen Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, wie Teilhabe, Aktivierung, Vernetzung, Empowerment und sozialem Zusammenhalt.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Ortsteil Arnum ist mit rund 7.100 Einwohnern der größte Stadtteil der Stadt Hemmingen und liegt südlich von Hannover an der Bundesstraße 3. Arnum zeichnet sich durch eine ruhige Wohnlage und die Nähe zur Natur aus. Drei besondere Herausforderungen sind hier zu nennen: Eine systematische Quartiersarbeit existiert nicht, wodurch es an einer Bündelung und Abstimmung der Akteure und der Angebote fehlt. Netzwerkpartner arbeiten bislang nebeneinander, häufig ohne Kenntnis voneinander. Bestehende Angebote sind nur vereinzelt vorhanden und weder sichtbar noch koordiniert. Eine zentrale Herausforderung besteht im Fehlen einer Begegnungsstätte sowie niedrigschwelliger Begegnungsorte. Es gibt bislang kaum Möglichkeiten für Austausch, gemeinschaftliche Aktivitäten und soziale Teilhabe im Quartier. Hinzu kommt eine sich verändernde Bevölkerungsstruktur: Der Anteil der über 70-Jährigen liegt aufgrund des Baus mehrerer Wohnanlagen mit über 10 % deutlich über dem Durchschnitt der Region Hannover und der Stadt Hemmingen. Auch der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ist in den letzten 3 Jahren gestiegen. Damit wächst auch der Bedarf an sozialer Einbindung, Teilhabe und Unterstützung, insbesondere zur Vermeidung von Einsamkeit. Gleichzeitig bestehen wichtige Ressourcen: Mit Monika Reimann als Projektkoordinatorin steht eine fachlich erfahrene und im Stadtteil gut vernetzte Akteurin zur Verfügung. Zudem besteht seitens der Stadt Hemmingen sowie der Kirchengemeinden eine große Offenheit und ausdrückliche Unterstützung für den Aufbau von Quartiersarbeit. Diese Ausgangslage bietet eine tragfähige Grundlage, um nachhaltige Strukturen im Quartier zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hemmingen - Arnum
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst den gut abgegrenzten Stadtteil Arnum, den größten Ortsteil der Stadt Hemmingen (19.000 Einw.), mit rund 7.130 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Ortsteil Arnum leben die meisten Menschen in Hemmingen. Einige Geschäfte und kleine Dienstleistungsbetriebe finden sich um die Wehrkapelle herum, im Norden liegt ein größeres Gewerbe- und Industriegebiet. An der Ostseite befindet sich der Arnumer See, an der Westseite die Bundesstraße 3. Die Gesamtfläche beträgt 4,62 km². Arnum liegt südlich der Landeshauptstadt Hannover, unterhalb der Stadt Hemmingen und gehört zur Region Hannover in Niedersachsen. Durch die Nähe zu Hannover ist Hemmingen und auch Arnum vor allem ein beliebter Wohnstandort mit relativ guter Verkehrsanbindung. Insgesamt bietet Arnum eine ruhige Wohnlage mit guter Infrastruktur und Nähe zur Natur. Arnum ist eine eigenständige, gut definierte Siedlungseinheit innerhalb der Kommune. Durch die unmittelbare Nähe zur Großstadt Hannover konzentrieren sich viele soziale, kulturelle und freizeitbezogene Angebote auf das urbane Zentrum, wodurch in Arnum eine Angebotslücke entsteht, bestehende Angebote oft unkoordiniert, kaum beworben und wenig aufeinander abgestimmt werden. Insbesondere für Menschen, die auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen sind, wie ältere Personen, Kinder oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität, stellen die Angebote in Hannover häufig keine realistische Option dar. Gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund ohne Führerschein oder für Personen, die aus finanziellen, familiären oder strukturellen Gründen an ihren Wohnort gebunden sind und daher von den zentralisierten Angeboten faktisch ausgeschlossen bleiben. Aus den genannten Gründen fehlt in der Einwohnerschaft der Sinn für Verbundenheit, Selbstwirksamkeit, Kooperationen und Motivation sich für die eigene Kommune einzusetzen. Das Quartier Arnum ist strategisch, demografisch und sozial besonders relevant für die aufsuchende Arbeit, den geplanten Besuchsdienst und die Begegnungsstätte, da hier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung und sozialer Teilhabe besonders hoch ist. Das Projekt "Herzensmenschen" will die bestehenden Strukturen in Arnum einbinden, koordinieren und weiterentwickeln und setzt mit seinem Angebot auf die gezielte wohnortnahe Teilgabe und Teilhabe im Quartier. Während in Hemmingen bereits zentrale Beratungs- und Unterstützungsangebote vorhanden sind, richtet sich das Projekt in Hemmingen-Arnum auch gezielt an Personen, die diese aufgrund eingeschränkter Mobilität oder fehlender wohnortnaher Angebote nicht erreichen können (Gehstruktur). Durch die lokale Verankerung im Stadtteil wird ein niedrigschwelliger Zugang geschaffen, der Arnum zu einem lebendigen Quartier von sichtbarer und erlebbarer Nachbarschaft werden lässt.
Einwohnerzahl
7130
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/region_hannover/03241007x0LR7__arnum/
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
23
Anmerkung
In den letzten Jahren sind mehrere Wohnanlagen für betreutes Wohnen sowie Seniorenresidenzen entstanden. Der Anteil der über 70-Jährigen liegt mit über 10 % deutlich über dem Durchschnitt der Region Hannover und der Stadt Hemmingen. Arnum zeigt - wie Hemmingen - mit 25 % der Bevölkerung ab 60 Jahren einen vergleichsweisen hohen Anteil älterer Menschen, im Vergleich zu 23,2 % in Niedersachsen. Besonders die Gruppe 70+ ist in Arnum mit 10,1 % präsent, die bei eingeschränkter Mobilität besonders auf einen Besuchsdienst angewiesen ist. Arnum zeigt mit 24,6 % der Bevölkerung ab 60 Jahren einen vergleichsweisen hohen Anteil älterer Menschen, vergleichbar mit Hemmingen 25%. Besonders die Gruppe 70+ ist in Arnum mit 10,1 % präsent (Im Vergleich: Region Hannover: 8 %), die bei eingeschränkter Mobilität besonders auf einen Besuchsdienst angewiesen ist. Quellen: Niedersachsen-Monitor-2025 und https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/region_hannover/03241007x0LR7__arnum/
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Herzensmenschen“ in Arnum orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit: die zentrale Leitidee ist die Aktivierung und Beteiligung der im Sozialraum lebenden Menschen sowie die nachhaltige Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Die Einrichtung einer Begegnungsstätte schafft einen offenen Ort für Austausch, Selbstorganisation und nachbarschaftliches Engagement. Hier wird das Prinzip der Partizipation konkret umgesetzt: Die Interessen der Menschen in Arnum stehen im Mittelpunkt, sie sollen nicht nur Angebote nutzen, sondern diese aktiv mitgestalten. Dadurch werden Selbsthilfepotenziale gestärkt und demokratische Prozesse im Kleinen gefördert. Der geplante Besuchsdienst greift den Anspruch der Niedrigschwelligkeit und Lebensweltorientierung auf. Durch aufsuchende Kontakte werden insbesondere ältere oder isolierte vulnerable Menschen erreicht, wodurch Teilhabe ermöglicht und soziale Isolation reduziert wird. Gleichzeitig werden Bedarfe direkt im Quartier sichtbar. Der Aufbau eines Netzwerks aus lokalen Akteuren – der Kommune, Vereinen, sozialen Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen – entspricht einem kooperativen und ressortübergreifenden Arbeiten. Ziel ist es, Ressourcen im Stadtteil zu bündeln, Synergien zu nutzen, gemeinsame Ideen zu entwickeln und langfristige Strukturen zu schaffen. Insgesamt verfolgt das Projekt einen ganzheitlichen, sozialraumorientierten Ansatz, der auf Empowerment, Teilhabe und nachhaltige Entwicklung in Arnum abzielt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Begegnungsstätte für alle im Zentrum, bedarfsorientierte Hausbesuche (aufsuchend), Stärkung von Ressourcen auch durch Vertrauensaufbau, Teilhabe vulnerabler Gruppen, Angebote entstehen aus dem Quartier heraus, Motivation für Einsatz im Gemeinwohl
Beschreibung
Akteure vor Ort agieren abgestimmt gemeinsam, regelmäßige Netzwerktreffen, offenes Netzwerk, AGs arbeiten, Vermittlung der Klientel für den Besuchsdienst funktioniert, gemeinsame Projekte finden statt, klare Zuständigkeiten/Kooperationen im Netzwerk
Beschreibung
Freiwilliges Engagement, neue Angebote entsprechend Nachfrage vor Ort, Begegnungsstätte als zentraler Ort der Begegnung (formell und informell) mit verbindlichen Öffnungszeiten, Synergien nutzen statt Konkurrenzdenken, Gremienarbeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hemmingen, Region Hannover, Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land, Seniorenbüro der Stadt Hemmingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Friedenskirche, kath. Kirche St. Johannes Bosco
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
2 Hausarztpraxen, 3 Zahnarztpraxen, 4 ambulante Pflegedienste, 1 Tagespflege, 1 ambulanter Betreuungsdienst, 3 Ergotherapeuten, 5 Physiotherapeuten, 4 Podologen, Seniorenresidenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
7 Friseurbetriebe, 3 Apotheken, 1 Optiker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Hemmingen, Geburtstagsbesuchsdienst der Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laatzener Tafel zuständig für Arnum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
4 KiTas, 1 Grundschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Herzensmenschen“ ist von Anfang an als ein langfristiges Projekt gedacht und gewünscht. Von den erforderlichen 60.000 € Eigenanteil sind derzeit 28.800 € durch die Stadt Hemmingen zugesagt. Eine bereits jetzige enge Anbindung an die Stadt gewährleistet eine kommunale Verankerung. Auch Kirchengemeinden befürworten das Projekt ausdrücklich. Zudem wird eine kontinuierliche Vernetzung mit der Region Hannover, v.a. an den hier bereits vorhandenen ehrenamtlichen Krisenbesuchsdienst angestrebt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

voneinander lernen - miteinander handeln

Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
Funktion Bürgermeister
Förderung des dörflichen Zusammenlebens und Gemeinwesens, der Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration.
Projektbeschreibung
Als weitere infrastrukturelle Maßnahme der Kommunalentwicklung soll im zentralen Dorfgemeinschaftsbereich eine vernetzende, zusammenführende und integrierende Einrichtung, ein Dorfgemeinschaftshaus, entstehen, um die soziale Infrastruktur und Gemeinwesenarbeit zu verbessern. Mit großen Anstrengungen der letzten Jahre konnte der Bestand der Grundschule gesichert werden (Gebäudesanierung wird z.Z. abgeschlossen) und in Kooperation Gemeinde/Volksbank ein neuer Dorfladen (My Enso) angesiedelt, Singlewohnungen geschaffen werden, angegliederte Altenwohnungen befinden sich in der Umsetzung. Ein bestehendes kommunales Gebäude soll saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet werden. Erste Förderanträge sind bereits bewilligt (ZILE) weitere (NBank) sind eingereicht. Ein Bürgerverein e.V. hat sich als zukünftiger Betreiber (mit Unterstützung der Kommune) der Einrichtung bereits gegründet. Man will die Lebensverhältnisse im gemeinschaftlichen Miteinander dieser heterogenen, durch Umsiedlung und häufige Zuwanderungswellen geprägten Gesellschaft verbessern. Vor dem Hintergrund stark angestiegener rechtspopulistischer Wahlergebnisse (2017-2022 + 15% auf ca. 20%) ist ein besseres Demokratieverständnis und konstruktive Mitwirkungsbereitschaft zu entwickeln. Niedrigschwellige Maßnahmen zur Identifikation, Integration und Teilhabe sind zu ergreifen und zielgruppenübergreifende Dialoge zu initiieren. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Entwicklung dieser neuen Strukturen der GWA, um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu erreichen. Daher soll eine professionelle Gemeinwesen-Arbeitskraft die Dorfgemeinschaft aktiv unterstützen, nachhaltige Strukturen schaffen, transkulturelle Arbeit und das Vorhaben gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, Maßnahmen zu Angeboten (integrative und auch aufsuchende Aktivitäten!) und Identifikation von Potenzialen, (auch übergeordnete)Netzwerkarbeit und Begegnungsangebote mit entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren, eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten, sich über die GWA institutionell vernetzen und bei kommunalen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) dahinter.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Rastdorf ist ein Dorf mit langer Zuwanderungsgeschichte. Entstanden aus der Teilung und Umsiedlung des Dorfes Wahn in den 40er Jahren, ist es seit Bestehen durch Zu- und Abwanderung geprägt. Insbesondere die letzten Zuwanderungswellen von Spätaussiedlern, der 90er Jahre und die aktuelle durch Zuwanderung von dringend benötigten osteuropäischen Arbeitskräften und Flüchtlingen hat die Entwicklung einer heterogenen Gesellschaft verstärkt. Die aus Osteuropa nachgezogenen Familienangehörigen, bilden immer mehr eine nicht erreichbare Randgruppe mit Sprachproblemen ohne gesellschaftl. Anbindung und Vereinszugehörigkeiten. Es fehlt insgesamt an Integration, Identifikation und Zusammenwachsen zu einer Dorf- und Generationengemeinschaft. Der hohe Ausländeranteil (ca. 18%) und der relativ große Anteil an älteren Menschen über 60 Jahren (29%), davon Alleinstehend (25%) stellen die größten Probleme dar - hier entwickelt sich eine zunehmende Vereinsamung. Ehrenamtliche Initiativen und Engagement bestehen relativ unkoordiniert nebeneinander. Sofern Netzwerke bestehen sind sie voneinander isoliert. An den Bedürfnissen der Alteingesessenen, wie auch denen der zugezogenen Menschen ausgerichtete Angebote mangelt es. Bisher nicht erkannte Talente und Potenziale sind zu aufzufinden, zu nutzen und in das Gemeinwesen zu integrieren. Die Identifikation mit dem Ort und der Dorfgemeinschaft muss gefördert und verbessert werden, um Abwanderung zu vermeiden. Es fehlt eine zentrale Anlauf- u. Koordinierungsstelle mit niedrigschwelligen Angeboten und Hilfe, sowie eine Vernetzung mit den Wirtschaftsunternehmen, relevanten überregionalen Institutionen des Gemeinwesens.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1180
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: Kinder 0-10 Jahre = 9%, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: EW 10- 20 Jahre = 10,5 %, EW 20-40 = 22,7 %, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte, 10,5% (124EW) der Einwohner sind osteuropäischer, weitere 33 EW nicht europäischer (ukrainischer) Herkunft.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alleinstehende Personen über 60 Jahre, davon Hochbetagte 32%, Statistik SG Werlte
Unterlagen zum Gebiet
lage_dgh.jpg (120.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Dorf wird ein zentrales Dorfgemeinschaftszentrum mit niedrigschwelligem Angebot eingerichtet. Die Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bürger*innen sowie verlässlichen Ansprechpartner*innen im Dorf. Die Anliegen der Bürger*innen werden wertgeschätzt. Auch beratende und aufsuchende Angebote werden geschaffen, die wichtige Grundlagen für erfolgreiche Integrationsarbeit und Teilhabe sind. Die mögliche Anwerbung von ehrenamtlichen Dorfmoderatoren*innen und/oder Integrationslotsen fördern eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bürger*innen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt mit der Ausrichtung einer gesamtkommunalen Vernetzung zwischen Bürgern, Politik und Wirtschaft, die maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen wird. Die bisherige kommunale Zielsetzung die Lebensbedingungen im Dorf insgesamt zu verbessern, findet hier in der Förderung der Gemeinwesenarbeit unter Einbeziehung der Bürger*innen einen wichtigen Schwerpunkt und ist in die kommunale Entwicklungsstrategie eingebettet. Das Vorhaben initiiert einen gesellschaftlichen Transformationsprozess zu mehr Miteinander, Demokratie, gute Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Die Bürger werden mit professioneller Hilfe unterstützt in einer guten Selbsthilfekompetenz, Partizipation und Konfliktbewältigung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Dorftreffpunkt ist erreichbar, Ansprechpartner*innen vorhanden, Bürger*innen fühlen sich wertgeschätzt, ihre Anliegen ernst genommen, ihre Projekte werden umgesetzt.
Beschreibung
Die Organisations- und Kommunikationsprozesse der Beteiligten vom Bürgerverein verbindlich strukturiert sind, Konfliktbewältigung und demokratische Mitwirkungsformate funktionieren. Die Bürger eigene bedarfsorientierte Projekte entwickeln und umsetzen.
Beschreibung
Die Bürger bringen ihre Anliegen ein, entwickeln Ideen und Projekte und verwirklichen diese gemeinschaftlich. Integrative oder anlassbezogene Hilfeleistungen werden schnell koordiniert und organisiert. Vorhandene Potenziale sind bekannt u. werden genutzt,
Beschreibung
unterschiedliche Ziel- und Randgruppen gemeinschaftliche Projekte entwickeln, organisieren und durchführen. Ein über Bürger, Verwaltung, Politik und Wirtschaft umfassendes Netzwerk entstanden ist und es die Gemeinschaft trägt.
Beschreibung
alle, insbesondere Randgruppen in die Dorfgemeinschaft und in das Vereinsleben integriert sind und sich das in den Mitgliedschaften der Organisationen widerspiegelt. Derzeit melden die Vereine diesbezüglich keine Beteiligungen und Mitgliedschaften.
Beschreibung
es finden enge demokratische und partizipatorische Abstimmungen und Prozesse zwischen Bürgerschaft und Politik in kommunalen Angelegenheiten und Planungen statt.
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen, vor allem auch die Randgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erreicht werden, deren Bedürfnisse bekannt und sie Handlungsgrundlagen sind. Integration und Identifikation mit der Dorfgemeinschaft erreicht ist.
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist Teil einer integrierten Kommunalentwicklung. Die Bürger/GWA sollen über demokr. Strukturen ihre Bedürfnisse vertreten u. auf kommunale Entscheidungen Einfluss nehmen. Das Konzept ist auf eine nachhaltige Fortentwicklung und versch. Finanzierungsebenen ausgerichtet. Ein Nutzungsvertrag mit dem Bürgerverein sieht eine eigenverantwortliche Organisation des DGH vor, die Gemeinde trägt die Unterhaltskosten. Nach der Anschubförderung soll die GWA weiterbeschäftigt werden (s. Anhang).
Galerie
dgh aussenansicht
dgh sued
kueche bestand
einziger gruppenraum
saal
ungenutztes dachgeschoss
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsladen Engeo

Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
Organisation LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Funktion Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter
Kinder und Familien stärken
Projektbeschreibung
Der Nachbarschaftsladen Engeo bietet seit Jan. 21 im Stadtteil Engeo von Bremervörde Hausaufgabenhilfe u pädagogische Angebote für Grundschulkinder sowie Einzelfallberatung. In den Schulferien haben wir Ferienprogramme. Trägerin ist die St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde. Wir wollen Kinder u Familien stärken, denen es an Energie u Möglichkeiten dafür fehlt. 15 Nationalitäten treffen bei uns zusammen, täglich ca. 25 Kinder. Wir praktizieren Integration, deutsch als Verkehrssprache wird eingefordert. Die Sozialarbeiterin leitet das tägliche Geschäft u die 15 Ehrenamtlichen an, die bei den Hausaufgaben helfen, ein Pastor ist Geschäftsführer. Dazu gehören weitere Initiativen, um Eltern der Kinder u Erwachsenen des Stadtteils niedrigschwellig Teilhabe zu bieten (Internationale Kochstudio, Kreativcafé, Gesundheitsprävention). Wir haben eine Webseite, für jeden sichtbares Logo u aktive Öffentlichkeitsarbeit bei Stadtfesten. Wir sind gut vernetzt mit der Kinder/Jugendhilfe, Fachberatungsstellen, Politik in Stadt/Landkreis u ermöglichen schnelle, flexible, eigenverantwortliche ehrenamtliche Initiative im definierten Rahmen ("high accountability, low control"), haben präzise Augen auf Kindeswohl-Standards & hohes commitment: Wir haben ein Haus, gekauft, kernsaniert u instand gesetzt, weitere Ehrenamtliche spielen eine zentrale Rolle: Bauteam, Steuerungsgruppe, in Summe ca. 30. Durch Corona waren Kontakte beschränkt u wir durch 2 temporäre Unterkünfte u Suche, Kauf u Fertigstellung d Hauses auf uns konzentriert. Für die nächsten drei Jahre (24-26) öffnet sich d Blick ins Viertel hinein: Gemeinwesenarbeit (GWA) wird auf allen Ebenen eingeübt, verstanden u gelebt. Geh-Struktur wird eingeübt, Komm-Struktur erhalten: GWA mit Beteiligungsmöglichkeiten wird im Quartier mehrsprachig beworben (Flyer), mit gesellschaftspolitischen Akteuren verbindlich bedacht, Angebots- u Beteiligungsmöglichkeiten gelebt: Bewohner des Quartiers kommen vor Ort ins Gespräch miteinander (Kaffee u Bollerwagen), Migranten werden ermutigt u ertüchtigt, Wünsche/Missstände zu benennen (Runder Tisch). GWA wird transparenter u auf finanzielle Nachhaltigkeit geprüft: Wissenslücken sind geschlossen, Stadtteil wird für interessierte Öffentlichkeit transparent(er) (Führung), jeder Bewohner hat in seiner Straße Ansprechpartner für Engeo (Paten). Kommstruktur hat weiterhin niedrigschwellig Beratung u Bildung (Hausaufgabenhilfe), etabliert weitere Bildungsmöglichkeiten für Kinder (Erlebnispädagogik)
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Herz schlägt für Engeo. Unsere Augen sehen konkrete Herausforderungen, unsere Ohren hören echte Nöte, unsere Hände sind schon tätig. Der Verstand sagt: Es muss weitergehen. Das Portmonee ist aber zu klein. Wir sehen gemischte Bebauung u Bevölkerung ohne viel Kontakt zueinander: Größere Wohnblocks, mit mehrheitlichen Bewohnern in prekärer Lage, oft mit Migrationshintergrund u kleine u größere Einfamilienhäuser mit einfachem bis gehobenem Bürgertum. Alltagsorganisation und kulturelle Prägung sind höchst divergent und führen zu Konflikten. Wir hören aus Gesprächen mit Gebietsexperten von sozialen Gemengelagen: clanmäßig organisierte Abzocke / Trickbetrüger und Polizeieinsätze (Polizei), Überforderung der sprachlichen & sozialen Integration von Kindern in Klassenverbände aus Asylbewerberfamilien (Grundschulen), Streitigkeiten durch juristisch unterschiedliche Behandlung von Ukraine-Flüchtlingen u weiteren Asylbewerbern (Diakonisches Werk), Personalnot im Jugendamt (Auskünfte schwer!), zunehmender Vereinsamung älterer Menschen (Pastor aus vielen Hausbesuchen). Unsere Hände haben seit zwei Jahren mit angepackt. Wir haben eine erfolgreiche Arbeit aufgebaut mit hoher Eigeninitiative (Hauskauf & Renovierung), rund 30 Ehrenamtlichen u nachweislich besseren Schulleistungen bei Kindern in Engeo. Der Verstand sagt: Das Vertrauen von Kindern & Familien in Engeo, Politik, Stadtgesellschaft u Fachnetzwerken ist da. Das Angebot soll zur richtigen Gemeinwesenarbeit ausgebaut werden (Geh-Struktur). Das hochqualifizierte u eingearbeitete Personal will verlängern. OHNE DAS GELD DER LAG MACHT DER LADEN DICHT UND DAS PERSONAL IST WEG. Kommune u Landkreis haben dafür nicht die Mittel.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadtteil Engeo
Beschreibung
Das Stadtteilgebiet lässt sich sehr einfach umreißen. Es ist auf den beigefügten Karten sehr gut zu sehen. Richtung Westen und Süden ist die Umgehungsstraße K102 als Abgrenzung, Richtung Süden der Kreisel von K102 und Gnarrenburger Straße, Richtung Westen durch die Oste. Richtung Norden gibt es zwei Perspektiven: Die erste sieht die Bahnschienen als räumliche Abgrenzung und fokussiert dabei das Lebensfeld. Denn die Straßen Am Kanal, Am Fischerklink, Friedrich-Dedecke-Straße, Isenseestraße, Am bhf S, Findorffstraße, Brunsburg, Kleine Brunsburg liegen hinter den Bahnschienen aus der Innenstadt gesehen. Die Schienen ermöglichen es NICHT, mal eben den Stadtteil zu wechseln. Der Aldi Discounter liegt direkt Am Kanal und ist von hoher Relevanz für die Nahversorgung. Die zweite Perspektive ist die rein formale Grenze. Dann ist der Oereler-Kanal die Grenze, der rund 500 Meter südlich von den Schienen liegt. Das Einzugsgebiet ist die erste Perspektive. Die hier genannten Zahlen aus dem Melderegister sind die aus der zweiten Perspektive. Wir gehen im Antrag aber vom Lebensfeld aus, wodurch statistisch gesehen noch einmal 512 Menschen dazukommen (Quelle: Einwohnermeldeamt).
Einwohnerzahl
2216
Quelle / Anmerkungen
Melderegister über die Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bereits im Jahr 2017 hat die Stadt Bremervörde vorbereitende Untersuchungen (VU) zur Vorbereitung der förmlichen Festlegung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes durchgeführt. Die förmliche Festlegung durch Ratsbeschluss und Veröffentlichung der Sanierungssatzung erfolgte im März 2017. Der angestoßene Prozess wird stetig weitergeführt und durch unterstützende Maßnahmen auf sozialer Ebene flankiert. Nachfolgender Auszug dieser VU erläutert die wesentlichen Missstände: 2.1 Städtebauliche Missstände/Problemlage Nach § 136 Abs. 2 BauGB liegen städtebauliche Missstände vor, wenn innerhalb des Gebietes die vorhandene Bebauung oder sonstige Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen auch unter Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung nicht entspricht. Städtebauliche Missstände können sowohl durch Substanzschwächen als auch durch Funktionsschwächen hervorgerufen werden. Das integrierte energetische Quartierskonzept hat klare städtebauliche Missstände im Quartier Engeo identifiziert und aufgezeigt. Eine signifikante Substanzschwäche liegt in der energetischen Beschaffenheit, die derzeit großes Potenzial in der Verbesserung der Energieeffizienz aufweist. Funktionsschwächen sind vor allem in der Nachverdichtung sowie der Barrierefreiheit analysiert worden. Außerdem wurde mit dem Quartierskonzept ein großer Sanierungsstau in der privaten Modernisierung und Instandhaltung ermittelt. Detaillierte Aussagen zu Sanierungsstand und Sanierungsbedarf sind im Quartierskonzept auf den Seiten 16 ff dargestellt. Quelle: Stadt BRV.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
315 (263 Deutsche, 49 Ausländer) Am Kanal: 35 Personen, davon sind 22 Deutsche und 13 Ausländer. Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
279 Personen (240 Deutsche, 39 Ausländer) Am Kanal: 39 Personen (27 Deutsche / 12 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
618 Personen (597 Deutsche, 2 Ausländer) Am Kanal: 44 Personen (44 Deutsche / 2 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
100
Anmerkung
Landkreis Rotenburg Wümme, Stand März 2023: 4,2%. Quelle: Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen für unseren Landkreis, wenn auch nicht für die Stadt: https://www.lk-row.de/portal/pressemitteilungen/ein-jahr-mit-grossen-herausforderungen-900004564-23700.html
GWA/QM-Ansatz
eine angestellte Fachkraft, die ihre GWA-Kenntnisse im Zertifikatskurs vertiefen möchte u sich regelmäßig mit einer erfahrenen GWA-Kollegin austauscht. Die Arbeit leistet für das Quartier einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- u kommunalpolitischer Aufgaben (vgl. Ziele 1,1/ 2,1) u zur Sicherung demokratischer Verhältnisse (vgl. Ziele 2,2/2,3/3,1/3,3) nach dem Subsidiaritätsprinzip (vgl. Ziel 1,3), praktiziert soziale Intervention (vgl. Ziele 1,2/3,2) u fördert das Ehrenamt, steht als kirchliche Trägerin offen gegenüber allen Menschen, zu denen Kontakt entsteht. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Bewohner Engeos, ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen. Das vornehmliche Ziel ist die Verbesserung der immateriellen Bedingungen (Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Bildung, Integration) im Quartier, aber auch Hilfe u Weitervermittlung bei materiellen Schwierigkeiten (z.B. Existenzsicherung). Die infrastrukturellen Bedingungen sind im Blick (Antrag auf Fußgängerüberweg), die Betroffenen werden grundsätzlich maßgeblich einbezogen (systemischer Ansatz: Experten des eigenen Lebens). Die Arbeit fördert immer die Handlungsfähigkeit & Selbstorganisation im Sinne von individuellem und kollektivem Empowerment. Netzwerk- u Kooperationsstrukturen starten: Der TSV Bremervörde stellt uns für 5h/Woche kostenlos eine FSJlerin, ein Netzwerk mit Tandem e.V., dem Kinderschutzbund, dem Stadtteilladen u uns ist am Horizont.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen von sich aus o durch unsere Impulse ihre Wünsche zum Ausdruck bringen und diesen so gut es geht, gefolgt werden kann, folglich die GWA-Arbeit in Kommunikation transparent und niedrigschwellig ist.
Beschreibung
sich einzelne Gruppen(angebote) bilden, die d GWA unterstützen oder Ehrenamtliche an diesem oder jenem Punkt die Initiative ergreifen und die GWA u das Quartier somit voranbringen.
Beschreibung
bekannter vor Ort durch Banner (Lage), Gehbehinderte gehen u kommen (Barrierefrei), Team wächst, Spontanbegegnungen Beratungstermine ergeben (Niedrigschwelligkeit), pol. Unterstützung in Geld umwandeln, Arbeitsweise anpassen (interkult. Sensibilität)
Beschreibung
die gesamte Bandbreite an Bewohnern u Bürgern, vor allem von Engeo, aber auch aus ganz Bremervörde die GWA hier kennen, nutzen o praktisch/finanziell unterstützen: Migranten, Kinder und Eltern, Senioren, Erwerbstätige/lose, Zugezogene u alt Eingessene.
Beschreibung
jeder relevante Player bekannt ist u konstruktiv, konkret und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird für das Quartier und die GWA, sowie die strategische oder punktuelle Zusammenarbeit ausgebaut u gefestigt wird.
Beschreibung
sich wahrnehmbar mehr Menschen in Engeo untereinander durch die GWA kennenlernen (vgl. Ziele). Wenn Paten-Projekt funktioniert u Zulauf findet u Migranten den Mut haben, Missstände zu äußern u Ansprechpersonen kennen und den Kontakt nutzen.
Beschreibung
wir einen Fußgängerüberweg in Nähe des Nachbarschaftsladens haben. Bisher geht es politisch noch nicht erfolgreich voran, obwohl die Gnarrenburger Straße nachweislich zu wenig kinderfreundliche u sichere Straßenüberquerungen hat u wir Fürsprecher haben.
Beschreibung
Landkreis/Stadt/Politik mit uns am Tisch sitzen u überlegen, wie wir das Projekt erhalten u voranbringen können durch Unterstützung in den Finanzen; ein Austausch an Expertise u wahrnehmbar offene u vertrauensvolle Begegnungen stattfinden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Michael Hannebacher
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bremervörder Zeitung - Redaktion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Thomsen, Vorsitzender Kirchenvorstand St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Claus Dieter Döscher, Homepageverantwortlicher nachbarschaftsladen-engeo.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zwei Grundschulen, vornehmlich Grundschule Engeo (Schulleiterin Frau Wladarsch), aber auch Schulleiter Herr Pochciol (Grundschule Stadtmitte, aber Standort in Engeo))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Frau Petra Fischer, inhaltlicher Austausch und Spender, Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderärztin Dr. Petra Janssen, Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landrat Marco Prietz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Bremervörde, Geschäftsführer Norbert Wolf; Frau Schneider ist hier quartalsweise in der Dienstrunde dabei um die Vernetzung zu praktizieren.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Jugendamt - Frau Ulrike Helle (Leitung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Dirk Stelling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Uns haben eine Handvoll Mitarbeiter/innen Informationen geliefert für diesen Antrag. Sie stehen stellvertretend für die Unterstützung, die wir bisher in der gesamten Verwaltung der Stadt Bremervörde erlebt haben.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen (Pendant zum Nachbarschaftsladen im anderen Stadtteil) - Diakonin Almut Schmidt und Pastor Volker Rosenfeld; Fachaustausch; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Bremervörde - Eine dortige FSJlerin wird uns für einige Stunden kostenlos zugeteilt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU - Für das Sommerferienprogramm holen wir Forscherucksäcke oder gehen in die Umweltpyramide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dieter Wellbrock - Kontaktbeamter Polizei Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Bayer (Sozialarbeiterin) / Frau Böning (Beratungslehrerin) an der Grundschule Engeo, mit denen Frau Schneider im regelmäßigen Austausch steht.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tandem e.V. - soziale Teilhabe gestalten, Andreas von Glahn, Vorsitzender; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Bremervörde Zeven, Manfred Thoden, stv. Superintendent (Stelle zur Zeit vakant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Airbus Operations Stade - hat uns 2021 10.000 gespendet über die Aktion "Glückspfennig".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marianne & Wilfried Thomas-Stiftung GmbH, Bremervörde, Marianne und Wilfried Thomas, Vorsitzende, 1500 Euro Spende.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Souad Al Hassan, Reinigungskraft und Ehrenamtliche im Internationalen Kochstudio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen, Birke Schoepplenberg, ffn-Radio-Beitrag über unser Sommerferienprogramm,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Buchhandlung Morgenstern, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
REWE-Bremervörde, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. Stehnke, Osterholz-Scharmbeck, Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. D. Schröder KG, Bremervörde; Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WG Pro, Kleinpartei aus Bremervörde, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU, Stadratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Fernsehlotterie, Stiftung Deutsches Hilfswerk, Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ikea Stiftung - Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk in Niedersachsen, Birgit Wellhausen, Fachberatung von Anfang an.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotaract e.V. (Nachwuchs der Rotarier), Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Bremervörde, gelegentliche Lebensmittelspenden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
zwei Bewohner aus Selsingen; Spende von Quilt zur Verlosung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quilt-Gruppe "Stückwerk", Quilterstellung um diesen zu verlosen zugunsten des Nachbarschaftsladens Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dutzende Spender, darunter auch Firmen, die nicht namentlich genannt werden wollen, aber mit Beträgen bis zu 2000 Euro gerade in der Anfangszeit uns helfen und geholfen haben. Davon mindestens die Hälfte aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mindestens ein Drittel der Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Oliver Grundmann, Ehrenamtlicher
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die anderen zwei Drittel aus dem Restgebiet der Stadt sind unersetzliche Akteure und hochengagierte Multiplikatoren unserer Arbeit. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle namentlich nennen können.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frank Danker, Nachbar, offenes Auge und Ohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Susanne Weihs, Bestatterin und Nachbarin, Helferin mit Rat und Tat.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskirchenamt Hannover, Abteilung Bildung und Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die vielen Kinder, die zu uns kommen, sind Multiplikatoren und Ideengeber für die tägliche Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bremervörder Sport Club - Ferienprogramm mitgestaltet.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Stadtratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
21-23 unabhängige Finanzierung von Stadt, Kommune u Landkreis: Deutsche Fernsehlotterie, ikea-Stiftung, Eigenmittel. 24-26 haben wir die Zusage der Stadt Bremervörde für jährlich bis zu 44.000 Euro. In 2023 werden wir beim Landkreis 3.500 p.a. beantragen. Vorab wurde Offenheit signalisiert, Endergebnis bleibt abzuwarten. Lücke erhoffen wir von diesem Fördertopf. 24-26 versuchen wir Wohnungswirtschaft u Gewerbe zu integrieren, sowie die Zuschüsse von Stadt u Landkreis mindestens zu stabilisieren
Galerie
nachbarschaftsladen engeo 4c kopie
36 nabasch web
13 nabasch web
14 nabasch web
35 nabasch web
Zustimmung Veröffentlichung
On

Langenhagen im verbunT: Gemeinsam Zukunft gestalten!

Ansprechpartner
Sabine Mossig
Funktion Fachstelle Gemeinwesenarbeit
Vernetzung und Selbstorganisation stärken - Integration und Teilhabe durch Partizipation - Treffpunkte etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Langenhagen hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, interdisziplinär u. in enger Zusammenarbeit mit vier Kirchengemeinden eine tragfähige Struktur der Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen. Besonders herausfordernd war die gezielte Verzahnung bereits bestehender Strukturen um eine nachhaltige u. inklusive Entwicklung zu gewährleisten (Aufbau des Netzwerks verbunT u. d. Steuerungsgruppe). Dieser Prozess wurde intensiv begleitet u. durch die enge Zusammenarbeit der Abt. Stadtentwicklung u. Soziales erfolgreich etabliert. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die pädagogische Fachlichkeit innerhalb der Fachstelle weiter auszubauen. Es geht darum, Methodenvielfalt zu fördern, Schulungen für Quartiersmanagement, Ehrenamtliche u. neue Akteure anzubieten sowie nachhaltige Strukturen der Beteiligung zu schaffen. Ziel ist es, Bürger:innen auf Augenhöhe zu erreichen, benachteiligte Quartiere zu aktivieren, demokratische Teilhabe zu stärken u. langfristige tragfähige GWA-Strukturen zu sichern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Antrags ist der Aufbau eines Interkulturellen Gartens in der Kernstadt u. eines Quartierstreffpunktes in Krähenwinkel. Der Garten soll als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft dienen, gemeinsame Aktivitäten ermöglichen u. interkulturellen Austausch fördern. Hier werden nicht nur ökologische u. soziale Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch gemeinschaftliches Engagement u. gegenseitiges Verständnis gestärkt. Der neu zu schaffende Quartierstreffpunkt in Krähenwinkel soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner:innen dienen, in der ehrenamtliche Aktivitäten, Bildungsangebote u. Beratung gebündelt werden. Er soll einen geschützten Raum für Begegnung, Teilhabe u. soziale Vernetzung schaffen. Die Fachstelle GWA übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie stärkt u. erweitert das aufgebaute Gemeinwesen-Netzwerk, identifiziert Bedarfe, begleitet bestehende u. neue Projekte u. gewährleistet die fachl. Unterstützung ehrenamtlicher Akteure. Ohne eine kontinuierliche Förderung besteht die Gefahr, dass die bereits geschaffenen Strukturen nicht nachhaltig verankert werden u. GWA nicht als verlässliches Angebot wahrgenommen wird. Die Folgeförderung ist daher essenziell, um den begonnenen Prozess fortzuführen u. langfristig stabile Strukturen zu etablieren. Die Unterstützung der LAG ist dabei unverzichtbar, um den Ausbau der Fachlichkeit zu sichern u. die Verbindung zwischen Stadt, Quartieren u. Akteuren zu stärken
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen wächst stetig, insb. in der Kernstadt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich stark verändert, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Quartier Kernstadt Nord/Alte Mitte bestehen erhebliche soziale u. strukturelle Probleme. Die hohe Wohndichte, Überalterung u. multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erschweren den sozialen Zusammenhalt. Seit dem Bau des CCL in den 1980er Jahren hat die "Alte Mitte" ihre Funktion als Treffpunkt verloren, was zu einem Mangel an Begegnungsmöglichkeiten führte. Die bestehende Infrastruktur bietet kaum attraktive Angebote, während der Stadtpark nur wenig gemeinschaftlich genutzt wird. Dies verstärkt Vereinsamung, insb. bei älteren Menschen u. Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Zudem fehlen Kontaktanlässe zwischen Alteingesessenen u. Zugezogenen, wodurch Vorurteile u. Nutzungskonflikte entstehen. Auch in den anderen Ortschaften wie z. B. Krähenwinkel gibt es strukturelle Herausforderungen. Aufgrund der Siedlungsbeschränkungen sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, während der Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude steigt. Die ältere Bevölkerungsstruktur u. stagnierende Einwohnerzahlen erfordern verstärkte soziale Infrastruktur u. Begegnungsräume, um die Lebensqualität zu erhalten. „Gute Nachbarschaft“ soll dem begegnen, indem es den sozialen Austausch fördert u. gemeinschaftliche Angebote stärkt. Trotz erster Verbesserungen durch den Aufbau von GWA, des verbunT-Netzwerks u. der Steuerungsgruppe „GWA u. QM“ bleibt ein erhöhter Handlungsbedarf bestehen. Begegnungsorte müssen geschaffen u. nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden, um langfristige Strukturen für Integration u. soziale Teilhabe zu etablieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenhagen Kernstadt Alte Mitte - Fläche an der Leibnizstraße
Beschreibung
Langenhagen hat eine Fläche von 7197ha. Das Projektgebiet "Alte Mitte" liegt nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagens und umfasst ca. 128 ha. Das entspricht ca. 1,78% der städtischen Gesamtfläche. Das Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: nördlich - Pferdemarkt/Reuterdamm; östlich - Virchowstraße bzw. Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroderstraße; südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshorner Straße im südlichen Bereich; westlich - Bahnlinie Hannover-Hannover Flughafen. Das Gelände des Projektziels liegt in der Leibnizstraße am nördlichen Ende des Gebiets. Bei der Fläche handelt es sich um eine Teilfläche des Grundstücks (Flurstück 277/29, Flur 9, Gemarkung Langenhagen). Vrsl. Größe: 1998 m2 , Länge: 74m, Breite 27m. Westlich wird die Fläche von der KiTa Eentje Rummert, begrenzt; östlich davon ist der Bau eines Regenwasserrückhaltebecken geplant.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Gebiet-Name
Krähenwinkel
Beschreibung
Der Ortsteil Krähenwinkel befindet sich innerhalb der Gesamtstadt Langenhagen nördlich der Kernstadt und südlich des Ortsteils Kaltenweide. Am Ortsrand treffen sich die Landesstraße 190 und die Kreisstraße 361. Etwa fünf Kilometer westlich liegt der Flughafen Hannover-Langenhagen, im Osten grenzt Krähenwinkel an die Wietzeniederung mit dem Wietzesee sowie dem Waldsee an und im Norden grenzt es an die Ortschaft Kaltenweide.
Einwohnerzahl
2647
Quelle / Anmerkungen
InSEK Krähenwinkel
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel / Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekte verfolgen konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es auf eine nachhaltige, beteiligungsorientierte Entwicklung der Stadtteile abzielt. In engem Austausch mit den Bürger:innen werden gesellschaftliche Herausforderungen und lokale Problemlagen bearbeitet. Durch dialogorientierte Beteiligungsformate fördern wir Offenheit, stärken den sozialen Zusammenhalt und schaffen positive Identifikationsräume. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden Dabei setzen wir auf eine gesamtstädtische Strategie, die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und weitere Akteure der Gemeinwesenarbeit sind im "verbunT" miteinander vernetzt. Unser methodisch-strategischer Ansatz baut auf bisherigen Erfahrungen auf, intensiviert bestehende Strukturen und ermöglicht durch niederschwellige und inklusive Angebote eine breite Teilhabe. Mit vielfältigen Methoden gestalten wir Räume und Plätze aktiv um und wirken der Vereinzelung sowie negativen Assoziationen entgegen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dialogs zwischen Stadt und Quartieren schaffen wir Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gemeinwesen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nur wenn der Dialog mit den Menschen erfolgt, können Bedarfe rechtzeitig erkannt und Problemlagen und Unzufriedenheit erkannt werden. Anliege und Wünsche werden wahrgenommen; Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit unterstützt Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Anliegen zu artikulieren und gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten.
Beschreibung
Begegnungsräume und Kontaktmöglichkeiten vor Ort können gegen Vereinsamung helfen und das soziale Miteinander fördern.
Beschreibung
Aktivitäten und Begegnungen (Feste) fördern den sozialen Austausch und stärkt die Nachbarschaft.
Beschreibung
Verschiedene Akteure der GWA stimmen ihre Ziele, Angebote und Ideen mit einander ab, treffen Absprachen, unterstützen sich.
Beschreibung
Gemeinsam können Konzepte und Ideen erarbeitet und verwirklicht werden. Regelmäßiger Austausch garantiert die Überprüfung der Sichtweisen und gibt weiteren Input für die eigene Arbeit.
Beschreibung
Wer sich kennt, kann Wissen, Erfahrungen und Werte auszutauschen. Kulturelle Vielfalt kann als Ressource genutzt werden. Ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander wird gefördert.
Beschreibung
Gute und starke Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität und schaffen Kontaktmöglichkeiten
Beschreibung
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Akteure (Bürger:innen, Verwaltung, Politik, soziale Träger) entstehen neue Handlungs- und Lösungsansätze. Kooperationen können nachhaltige Lösungen fördern.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt hat eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK, Johanniter, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Win E.V. Selvi e.V., SFL E.V., NABU, Bürger für Kaltenweide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeeinrichtungen (stationär und ambulant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
vhs langenhagen, Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und religiöse Gemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft CCL, Interessegemeinschaft Alte Mitte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ Langenhagen, Echo Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Ortsräte, Ausschüsse, Beiräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen (Kernstadt und den Ortschaften)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohner:innen sowie Ehrenamtliche nutzen die vorhandenen Möglichkeiten und können selbst etwas bewirken. Die Gemeinschaft vor Ort wird gestärkt. Die bestehenden Netzwerke arbeiten mit den gemeinsam für Langenhagen erarbeiteten Leitlinien, u. verankern sie in ihrer Arbeit. Die kommunale Steuergruppe sorgt dafür, dass die Politik einbezogen wird. Langfristig soll das Projekt durch die Schaffung der koordinierende Fachstelle GWA eine Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Altersübergreifende Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Generationen verbinden – Zukunft gestalten im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum initiiert in Kooperation mit einer Seniorentagespflegeeinrichtung ein innovatives Projekt im Bereich der Gemeinwesenarbeit, das gezielt auf die Förderung des generationenübergreifenden Miteinanders im Quartier ausgerichtet ist. Im ländlich geprägten Raum, in dem es an vergleichbaren Begegnungsorten mangelt, soll das Zentrum als zentrale Anlaufstelle ausgebaut werden, um Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen den Generationen zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund zunehmender Missverständnisse und sozialer Distanz zwischen Jung und Alt in der Region, strebt das Projekt an, durch niederschwellige, altersübergreifende Angebote neue Brücken zu bauen. Dabei stehen Bildung, Beschäftigungsförderung und soziale Teilhabe für alle Generationen im Fokus – sowohl durch ehrenamtliches Engagement als auch durch professionell begleitete Strukturen, die bereits teilweise bestehen und weiter ausgebaut werden sollen. Besonderes Potenzial liegt in der engen Vernetzung des Mütter-Kinder-Zentrums mit der Seniorentagespflege, wodurch innovative, passgenaue Lösungen für soziale, demografische und infrastrukturelle Herausforderungen im Quartier entwickelt werden können. Ziel ist es, Unterversorgung im Bereich der sozialen Infrastruktur entgegenzuwirken und einen Beitrag zu einer starken, inklusiven und generationenverbindenden Nachbarschaft zu leisten.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum liegt in einer ländlich geprägten Region mit begrenzter sozialer Infrastruktur. Besonders fehlen niedrigschwellige Begegnungsräume, die den generationenübergreifenden Austausch ermöglichen. Viele Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen erleben soziale Isolation oder eingeschränkte Teilhabe – bedingt durch Mobilitätseinschränkungen, sprachliche Barrieren oder finanzielle Belastungen. Gleichzeitig steigt im Quartier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung, Bildung und Beschäftigungsförderung für alle Altersgruppen. Die Bevölkerung altert, während jüngere Generationen mit anderen Alltagsrealitäten und Bedürfnissen leben. Es mangelt an Räumen, die Verständnis und gemeinsames Lernen fördern. Bestehende Einrichtungen sind baulich oft voneinander getrennt, verbindende Angebote und abgestimmte Kooperationsstrukturen fehlen. Dennoch bestehen Potenziale: Die etablierten Kontakte zwischen dem Mütter-Kinder-Zentrum und einer Seniorentagespflege zeigen, dass durch gezielte Vernetzung innovative Ansätze entstehen können. Zudem wurden im Rahmen unserer offenen Cafétreffs, die regelmäßig allen Quartiersbewohnerinnen offenstehen, nichtwissenschaftliche Befragungen durchgeführt. Viele Besucherinnen äußerten dabei den Wunsch nach mehr generationenübergreifenden Begegnungen und Angeboten. Diese Ausgangslage bietet die Chance, einen gemeinsamen sozialen Raum zu schaffen, in dem Austausch, gegenseitige Unterstützung und Engagement aller Generationen gestärkt werden – um Isolation zu begegnen, Integration zu fördern und eine lebendige Nachbarschaft zu gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bassum-Innenstadt
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
google.de, eigene Schätzung, informelle Feedback Gespräche
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bassum zeigen sich besondere soziale und integrative Herausforderungen u. a. an der geringen Dichte an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie einer unzureichenden sozialraumorientierten Infrastruktur. Nach unseren Erfahrungen aus der Arbeit im Mütter-Kinder-Zentrum ist etwa jede dritte Familie (ca. 30 %) im Quartier von eingeschränkter sozialer Teilhabe betroffen – sei es durch Mobilitätsprobleme, sprachliche Barrieren oder fehlende Netzwerke. Besonders Alleinerziehende und ältere Menschen berichten über Isolation und mangelnden Zugang zu unterstützenden Angeboten.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demografisch ist ein überdurchschnittlicher Anteil älterer Menschen feststellbar – in einigen Ortsteilen sind mehr als 40 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Gleichzeitig steigt der Anteil jüngerer Familien mit vielfältigen Lebensrealitäten, was zu erhöhtem Bedarf an integrativen und generationenverbindenden Angeboten führt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Erfahrungen aus offenen Angeboten (z. B. Cafétreffs mit 20–40 Teilnehmenden) zeigen, dass ein großes Bedürfnis nach Begegnung, Vernetzung und Unterstützung besteht, bislang jedoch kaum strukturell aufgefangen wird.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf (604.49 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich am handlungsleitenden Prinzip der Gemeinwesenarbeit, indem es Menschen vor Ort aktiv einbezieht, ihre Ressourcen stärkt und soziale Teilhabe fördert. Im Sinne des GWA-Ansatzes setzen wir auf einen partizipativen und dialogischen Prozess, bei dem Bewohnerinnen, lokale Einrichtungen und Akteurinnen gemeinsam Bedarfe erkennen, Ziele formulieren und Maßnahmen entwickeln. Das Projekt versteht sich als Impulsgeber für nachhaltige Veränderung im Quartier und zielt auf die Aktivierung, Vernetzung und Stärkung der lokalen Gemeinschaft. Durch die Förderung von Selbstorganisation und Empowerment trägt es zur Verbesserung der Lebensqualität im Sozialraum bei. Darüber hinaus werden bestehende Strukturen genutzt und mit neuen Angeboten ergänzt, um eine tragfähige und sozial gerechte Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und Lebenslagen der Bewohner*innen aus. Der Erfolg zeigt sich daran, dass sie sich ernst genommen fühlen, sich beteiligen und die Angebote nutzen.
Beschreibung
Ein zentrales Ziel ist der Aufbau stabiler und tragfähiger Netzwerke. Der Erfolg wird sichtbar durch neue Kooperationen mit sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsinstitutionen und Verwaltung.
Beschreibung
Es werden Angebote geschaffen, die verschiedene Generationen, Kulturen und Lebenslagen miteinander verbinden. Erfolg zeigt sich in einer vielfältigen Teilnehmendenschaft und neuen Begegnungen.
Beschreibung
Das Projekt trägt zur Entwicklung dauerhafter Strukturen bei – etwa durch die Etablierung neuer Treffpunkte oder Formate. Nachhaltige Nutzung und Verstetigung zeigen den Erfolg.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit wird mit kommunalen Akteur*innen abgestimmt und in die Stadtentwicklungsprozesse eingebunden. Der Erfolg zeigt sich in der Anerkennung und Beteiligung auf kommunaler Ebene.
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt, selbst aktiv zu werden. Der Erfolg ist daran messbar, dass eigene Ideen eingebracht und kleine Projekte eigenständig initiiert oder weitergeführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum, Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhau Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
akb Sozialdienstleistungs GmbH Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mittelstraße, Schulsozialarbeiterin Cora Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorstandvorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina-Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum Matthias Mondorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum, Britt Merdon
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll nachhaltig in die kommunalen Strukturen der Stadt Bassum eingebunden werden – durch Kooperationen mit dem Mütter-Kinder-Zentrum, dem Familienzentrum, Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Vereinen. Eine langfristige Finanzierung über kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen und lokale Partner wird angestrebt. Das Zentrum bringt sich aktiv in Stadtentwicklungsprozesse ein und arbeitet mit mehreren Sozialpädagoginnen zusammen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersmanagement Bernwardsquartier Hildesheim

Ansprechpartner
Jens Dunemann
Funktion Quartiersmanager
Inklusive, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums mit kulturellen Mitteln.
Projektbeschreibung
Wir wollen das Bernwardsquartier in Hildesheim zu einem lebenswerten Ort für viele Menschen und vielfältige Gruppen umgestalten. Die Aufgabe der Transformation und Aufwertung verstehen wir als inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums. Im stark migrantisch geprägten Quartier erschließen und gestalten wir neue Netzwerke und Beziehungen. Gezielt und strategisch überwinden wir dabei soziale Grenzen, erreichen z. B. Migrant*innen, Student*innen, Kulturschaffende, Konsument*innen und Gewerbetreibende gleichermaßen und schaffen so neue Verbindungen. Die Quartiersarbeit aus den letzten zweieinhalb Jahren (Förderung endet 08/2025) soll weitergeführt und -entwickelt werden. Bereits entstandene Verbindungen und Netzwerke wollen wir stärken und erweitern. Dabei haben wir den Ausbau von Beziehungen auf Graswurzelebene im Fokus. Hier hat sich gezeigt, dass es individueller Ansätze bedarf, um diesen sehr heterogenen Pool an Menschen zu erreichen, ihre Bedarfe zu ermitteln, adäquate Begegnungsformate zu schaffen und nachhaltig selbsttragende Netzwerke zu etablieren. Mit unserer Arbeit wollen wir dafür sorgen, dass die Menschen im Berwardsquartier sich als Teil der Hildesheimer Stadtbevölkerung fühlen und auch als solche gesehen werden. Mit verschiedenen Kulturformaten, regelmäßig stattfindenden Quartierstreffen sowie der Ausweitung in den digitalen Raum wollen wir weiter daran arbeiten, Menschen aktiv einzubeziehen und das Viertel gemeinsam weiterzuentwickeln für ein gutes Miteinander, auch über die Quartiersgrenzen hinaus. Daneben sind wichtige Aspekte unseres Herangehens, niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, mit Diversität als sozialer Ressource zu arbeiten, Beziehungen auch aufsuchend zu knüpfen, digitale Sozialräume grundsätzlich mitzudenken und interkulturell zu arbeiten. Das beinhaltet u. a. auch Gewerbetreibende, Konsument*innen oder bspw. ÖPNV-Nutzer*innen, mit ihren spezifischen Interessen und Erwartungen, als Akteur*innen zu begreifen und sie intensiv mit einzubinden. Insbesondere sollen Synergien mit wirtschaftlichen Akteur*innen gefunden werden, welche die Quartiers- und Kulturarbeit unterstützen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Bernwardsquartier liegt zwischen B1 und Bahnhof und ist aufgrund seiner Struktur und isolierten Lage ein schwaches Quartier, im Kanon der Hildesheimer Quartiere. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ist das Areal zwar stark frequentiert, lädt allerdings kaum zum Verweilen ein und wird meist nur passiert. Die ehemalige 1A-Lage Bernwardstraße/Angoulêmeplatz ist inzwischen durch Leerstände und fortschreitende Down-Trading-Prozesse geprägt, obwohl Straße und Platz 2017 saniert wurden. Im Viertel treffen verschiedene Kulturen und Interessen aufeinander. Das sozioökonomische Spektrum des Quartiers ist weit gefächert. Viele hier fühlen sich abgehängt und nicht gemeint, wenn es um Hildesheim geht. Es gibt eine allgemeine Sehnsucht nach stärkerer Sichtbarkeit und Identität. Gesehen wird das Quartier hingegen oft nur als schmuddelige, unsichere Ecke Hildesheims. In den letzten 2 Jahren wurden über eine Bundesförderung/Weiterleitung durch die Stadt Hildesheim QM und Quartierszentrum eingerichtet. Erste Erfolge können verzeichnet werden: Anwohnende und Gewerbetreibende wurden aktiviert, Netzwerke gebildet und verstärkt, regelmäßige Kulturveranstaltungen initiiert. Die Kommune kann einen dauerhaften Betrieb des QM aufgrund fehlender finanzieller Mittel aber nicht leisten. Wir verfolgen eine inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte und partizipative Gestaltung des innenstädtischen Raums mit kulturellen & digitalen Mitteln. Dieser Prozess muss, damit die zarten Pflänzchen der ersten 2 Jahre nicht eingehen, fortgeführt und fachlich begleitet werden. Insbesondere digitale Sozialräume brauchen nach unserer Erfahrung strategische Ansätze, um sie zu erschließen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Bernwardsquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet ist im Norden vom Bahnhof mit Zentralem Busbahnhof klar zur Hildesheimer Nordstadt abgegrenzt, offiziell bildet Gleis 1 die Grenze. Das Quartier erstreckt sich bis zur Kaiserstraße (B1), diese bildet als vierspurige Straße mit Durchgangsverkehr eine Barriere zum von vielen als "eigentliche" Innenstadt mit Fußgängerzone empfundenen Gebiet. Im Westen wird das Quartier ebenfalls durch eine zweispurige große Straße, die Marie-Wagenknecht-Straße, begrenzt. Hier dominieren das Verwaltungsgebäude des Landkreises Hildesheim und ein Schwimmbad. Jenseits der Straße geht die Bebauung ebenfalls als Mischung aus Gewerbe- und Wohngebiet weiter. Der Marienfriedhof, heute vor allem als Grünanlage genutzt, bildet im Osten wiederum eine natürliche Begrenzung. Die Bernwardstraße, die dem Quartier auch den Namen gegeben hat, verläuft als Fußgängerzone von Norden nach Süden durch das Gebiet und ist Hauptquerungszone für Menschen auf dem täglichen Weg vom Bahnhof und ZOB zur Arbeit bzw. Schule. Hier sind vor allem Klein- und Kleinstgewerbe angesiedelt. Direkt angegliedert liegt der Angoulêmeplatz als größter Platz im Quartier, hier hat auch der Antragsteller seinen Sitz und hier ist das zurzeit betriebene Quartierszentrum angesiedelt. In den letzten beiden Jahren haben verschiedene Maßnahmen dazu geführt, dass sich die als von vielen als belastend dargestellte Müll- und Sicherheitssituation gebessert ebenso wie sich die Aufenthaltsqualität auf dem Platz erhöht hat. In den Abendstunden, vor allem in der wärmeren Jahreszeit, dient der Platz als Spielwiese und Treffpunkt, vor allem für migrantisch geprägte Communities.
Einwohnerzahl
1571
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach "Mitte Marienfriedhof"
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen unter 25 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen 25-34 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement im Bernwardsquartier entstand vor dem Hintergrund von Stadtentwicklungsbemühungen Hildesheims und hat Schwerpunkte in der ökonomischen und sozialen Aufwertung des innerstädtischen Raums. Wir arbeiten projektorientiert an Kooperationen, Vernetzung sowie der Aktivierung von Ressourcen im Quartier. In diesem Zusammenhang ist der Übergang zur GWA fließend: Das QM setzt in der Quartiersarbeit stark auf kulturell-partizipative Formate und Methoden, Einbindung lokaler Akteur*innen in Projekte sowie niedrigschwellige Begegnungsformate. Diese Ansätze von GWA gilt es im Projekt weiterzuentwickeln und um weitere zielführende Methoden zu ergänzen. Dabei wollen wir durch aufsuchende Kontaktaufnahme die persönlichen Beziehungen ins Quartier stärker entwickeln. Über die weitere Differenzierung der Quartiersarbeit in den digitalen Raum hinein, wollen wir mehr Bewohner*innen erreichen/ansprechen und das Quartier besser sichtbar machen. Aufgrund der Bewohner*innenstruktur im Quartier verfolgen wir bei allen Aktionen eine interkulturelle Herangehensweise.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim/Wirtschaftsförderung und Beteiligungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, FB 61 Stadtplanung und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IQ- Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Kultur und Stiftungen, dazugehörend auch Projektbüro Kulturregion Hildesheim und Interkulturelle Stelle (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Kulturbüro (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Jugendparlament
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hildesheim, Social Innovation Center
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universität Hildesheim, Fachbereich 2: Kulturwissenschaften & ästhetische Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Gestaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Soziale Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abrahams Runder Tisch Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle (sitzen im selben Gebäude)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KulturLeben e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Greg vom Eck (Kunstfigur, ehrenamtliches Engagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheim Marketing GbmH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Neustadt/Stadtmitte Tobias Eckardt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmagazin PUBLIC
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora gGmbH Pro Aktiv Center (PACE) & JobClub
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Stadtmitte/Neustadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Amt 403 für Soziales und Senior*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Hildesheim leitet bereits seit 2022 Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen an den PULS Hildesheim e.V. weiter, um damit die Entwicklung des Quartiers voranzutreiben. Ein Austausch mit dem Projekt Nord.Pol 2.0 besteht ebenfalls. Wir wollen daraufhin arbeiten, Ressourcen auch mit weiteren Innenstadt-Projekten (u.a. mit dem Bildungsverband Arbeit und Leben Nds. e. V.) zu bündeln, um tendenziell die ganze Stadt koordiniert mit GWA/QM voranzubringen.
Galerie
20230623 192229
20241207 163953
20241105 152429
240620 puls foto frederikpreuschoft 19
Zustimmung Veröffentlichung
On

HOW TO: CARING COMMUNITY – Miteinander statt Nebeneinander!

Ansprechpartner
Iyabo Kaczmarek
Funktion Geschäftsführung
Miteinander gestalten – gerecht, vernetzt, zukunftsfähig!
Projektbeschreibung
HOW TO: CARING COMMUNITY – Gemeinsam gestalten, gemeinsam wachsen! Mit HT:CC werden Strukturen für ein solidarisches Quartier erweitert, um Selbstorganisation und Beteiligung zu stärken. Das Projekt geht direkt in den Stadtteil – an zentrale Orte, in temporäre Leerstände & dorthin, wo bereits Angebote bestehen. Hier begegnen wir den Menschen auf Augenhöhe, hören zu und sammeln Bedarfe und Wünsche. Bedarfs- und Wunschermittlung: Methoden für eine partizipative Stadtteilentwicklung Um herauszufinden, was die Menschen bewegt, setzen wir auf direkte Begegnung und kreative Methoden: Straßendialoge & Gespräche ermöglichen einen niedrigschwelligen Austausch. Interviews & Umfragen ermitteln strukturierte Bedarfe aus verschiedenen Perspektiven. Künstlerische Formate wie Mapping-Methoden & interaktive Installationen machen Stimmen sichtbar. Von der Idee zur Umsetzung – gemeinsam, nachhaltig, wirksam!: Es bleibt nicht bei der Ideensammlung – gemeinsam mit den Bewohner entwickeln wir Vorschläge weiter. In regelmäßigen Mitmach-Treffen bei UNTER EINEM DACH gUG prüfen wir Machbarkeit, vernetzen Akteure und begleiten die Umsetzung. Die langjährige Erfahrung von UED sowie die Zusammenarbeit mit Verwaltung, Förderern und Stadtteilakteuren unterstützen diesen Prozess. Junge Zielgruppen aktivieren – Teilhabe stärken: Ein besonderer Fokus liegt auf Jugendlichen (14–18 Jahre) & jungen Erwachsenen (19–23 Jahre), da für sie kaum Angebote existieren. Ihre Beteiligung schafft neue Perspektiven, stärkt Mitgestaltungskompetenzen & bietet Impulse für schulische, berufliche und persönliche Orientierung. Begegnung mit unterschiedlichsten Menschen fördert zudem den Austausch und das Verständnis füreinander. Bottom-up statt Top-down – gelebte Demokratie im Stadtteil! Durch Präsenz an zentralen Orten und regelmäßige Mitmach-Treffen entstehen barrierefreie Räume für Austausch und Engagement. Bewohner:innen erleben direkte Mitgestaltung ihres Umfelds, bauen Vertrauen in kommunale Strukturen auf & stärken ihre Kompetenzen für Aushandlungsprozesse. Langfristige Wirkung – Empowerment für nachhaltiges Engagement: Ziel ist es, Menschen so zu aktivieren und zu vernetzen, dass sie auch nach Projektende Initiativen anstoßen, Bedarfe sichtbar machen & sich aktiv für ihre Interessen einsetzen. Zudem werden Zugänge zu Fördergeber, Verwaltung, Politik und Organisationen geschaffen, um finanzielle Ressourcen zu aktivieren. So bleibt Engagement keine unbezahlte Zusatzaufgabe.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
UNTER EINEM DACH gUG verbindet soziale Arbeit, Bildung, Kultur und Engagement in einer interkulturellen, selbstorganisierten Community. Ziel ist eine solidarische Gesellschaft, in der Teilhabe und Chancengerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Seit 2022 ist UED im Quartier aktiv, organisiert Feste, Bildungsangebote, Stadtteilküchen, Werkstätten und kulturelle Veranstaltungen. Trotz hoher Akzeptanz der Angebote zeigt sich, dass klassische Top-down-Ansätze nicht ausreichen. Bewohner nehmen Angebote an, wünschen sich jedoch stärkere eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Das Quartier ist von sozialen und strukturellen Herausforderungen geprägt. Es gibt eine hohe Bewohnerdichte, aber wenig frei zugängliche Orte für Begegnung und Beteiligung. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene (14–23 Jahre) finden kaum Räume zur Selbstorganisation. Viele bestehende Einrichtungen sind an Trägerstrukturen gebunden, wodurch Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Der öffentliche Raum bleibt oft der einzige Treffpunkt, birgt aber Hürden für nachhaltiges Engagement. 2024 wurde das Quartier aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ entlassen, wodurch die kommunalen Quartiersaktivitäten drastisch reduziert wurden. Das Quartiersbüro, das Anlaufstelle für Vernetzung und Unterstützung war, wird 2025 ganz geschlossen. Es fehlen nachhaltige Strukturen für Mitbestimmung, sodass viele Ideen der Bewohner ungenutzt bleiben. Mit HOW TO: CARING COMMUNITY werden Räume für echte Partizipation geschaffen. Durch niedrigschwellige, partizipative Formate wird die Selbstermächtigung der Bewohner gefördert, sodass sie aktiv an der Quartiersentwicklung mitwirken und selbständig Projekte umsetzen können
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover-Hainholz (Stadtteil)
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Hannover-Hainholz, ein Viertel mit großer Vielfalt und viel Potenzial. Der Fokus liegt auf den Wohngebieten mit hoher Bevölkerungsdichte, in denen über 62 % der Bewohner:innen eine internationale Geschichte haben. Hainholz ist geprägt von Alleinerziehenden, Menschen, die allein leben, sowie jungen Familien. Das Projekt findet vorrangig im öffentlichen Raum, in Nachbarschaftstreffs und an zentralen Begegnungsorten statt, um eine breite Teilhabe zu ermöglichen.
Einwohnerzahl
7800
Quelle / Anmerkungen
STRUKTURDATEN der Stadtteile und Stadtbezirke 2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projekt ist besonders wichtig, da der Großteil des Sanierungsgebiets Hainholz 2024 aus der Sanierung entlassen wurde (Teilentlassung), die finale Entlassung ist in 2027. Schon jetzt sind wichtige Strukturen rückgebaut. Daher Fortentwicklung und Weiterentwicklung stabile Strukturen für Beteiligung und Selbstorganisation, um nachhaltige Quartiersentwicklung über die Sanierung hinaus zu sichern.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
62
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Landeshauptstadt Hannover 2023. www.sozialbericht-hannover.de
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
STRUKTURDATEN der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 der Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023: Soziale Entwicklungen in der Einwanderungsstadt Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
HOW TO: CARING COMMUNITY verankert den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es Bewohner:innen nicht nur als Teilnehmende, sondern als aktive Gestalter:innen ihres Lebensumfelds stärkt. Durch die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von vier Projekten werden nachhaltige Strukturen der Selbstorganisation und Mitbestimmung aufgebaut. Ein zentraler Aspekt ist die enge Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung, um die Anliegen der Bewohner:innen direkt in stadtteilpolitische Entscheidungsprozesse einzubringen. Dadurch wird eine Brücke zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und institutionellen Strukturen geschaffen, um eine nachhaltige Verankerung zu ermöglichen. Zudem werden gezielt Förderstrukturen und bestehende Netzwerke erschlossen, um langfristige Ressourcen für selbstorganisierte Projekte zu sichern. Die öffentliche Präsentation der Projekte dient nicht nur als Abschluss, sondern als Impuls für zukünftige Beteiligungsprozesse. Durch diesen Ansatz entsteht ein dauerhaft tragfähiges Modell für Beteiligung und Gemeinwesenarbeit, das über das Projekt hinauswirkt. Die Bewohner:innen werden befähigt, eigene Strukturen der Mitbestimmung aufzubauen, ihre Interessen nachhaltig zu vertreten und aktiv an der Quartiersentwicklung mitzuwirken. So wird eine langfristige, gemeinschaftlich getragene Veränderung im Stadtteil ermöglicht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bewohner:innen eigenständig Projekte initiieren, Entscheidungen treffen und dauerhaft Strukturen zur Mitgestaltung im Quartier etablieren. Dies geschieht durch kontinuierliche Unterstützung und Schulung im Projektverlauf.
Beschreibung
wenn durch aktive Beteiligung der Bewohner:innen ein solidarisches, respektvolles Miteinander entsteht. Der Austausch zwischen unterschiedlichen Gruppen wird gestärkt, und die Nachbarschaft lebt von gegenseitiger Unterstützung.
Beschreibung
wenn durch das Projekt stabile Partnerschaften mit lokalen Akteuren, Institutionen und Initiativen aufgebaut werden. Diese Zusammenarbeit stärkt die Quartiersentwicklung und ermöglicht nachhaltige Veränderungen im sozialen Gefüge.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein MSV e.V., IKJA e. V., Meine Bildung und Ich e.V., amfen e.V., Initiative Hüttenstraße e.V., Nds. Fülchtlingsrat e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Hainholz, Familienzentrum Voltmerstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Büssingweg, BNW, Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH, Standort Hainholz, SBH Nordost GmbH, Hannover Hainholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerschaftliches Engagement, Koordinierungsstelle Beteiligung von Einwohner*innen, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nord, Rat der Landeshauptstadt Hannover
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt sichert Nachhaltigkeit durch enge Kooperation mit Politik, Verwaltung und lokalen Netzwerken. Langfristige Finanzierung wird durch den Zugang zu Förderstrukturen, kommunalen Mitteln und Partnerschaften angestrebt. Die entwickelten Beteiligungsformate sollen in bestehende Quartiersstrukturen integriert und als feste Anlaufstellen für Selbstorganisation verankert werden. Ziel ist es, langfristige Ressourcen für aktive Mitgestaltung im Stadtteil zu sichern.
Zustimmung Veröffentlichung
On

FÜR DICH. FÜR MOISBURG. Aufbau von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen

Ansprechpartner
Ronald Doll
Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Generationen verbinden. Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
Es braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen und um glücklich alt zu werden! Große gesellschaftliche Veränderungen, wie die Alterung der Bevölkerung und die strukturelle und finanzielle Überlastung der Kommunen, sind in Moisburg deutlich spürbar. Die Altersstruktur der Bevölkerung verschiebt sich; während die Bevölkerung insg. bis 2032 um 8,6% wächst, wird für die ü65-Jährigen ein Plus von 35% prognostiziert. Dabei leben 80% meist in zu großen eigenen Häusern - je älter, desto häufiger allein. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen und Treffpunkte fehlen. Gleichzeitig erledigt sich kaum noch etwas „von selbst“ in Familie oder Nachbarschaft. Freiwilliges Engagement im Dorf ist nicht mehr selbstverständlich. Die „alten Aktiven“ sterben aus, Jugendliche und Hinzugezogene werden durch das traditionelle Ehrenamt kaum erreicht. Hier will Moisburg mit dem Projekt Dorf-Kümmerer:in ansetzen und seine Gemeinwesenarbeit durch professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften neu aufstellen . Moisburg ruft damit ein Projekt zur Förderung der generationsübergreifenden Dorfgemeinschaft ins Leben, das die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und fehlender sozialer Infrastrukturen modellhaft löst. Der Fokus liegt auf der Schaffung von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen, die eine aktive, inklusive Gemeinschaft ermöglichen und die "Idee des Dorfes" wiederbeleben. Basis dafür sind Antworten aus der Umfrage "Gemeinsam alt werden in Moisburg. Was gehört für dich dazu?", die 2024 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse fokussieren sich auf zwei Lösungsansätze: 1. Schaffung altersgerechter Wohnangebote in einer Gemeinschaftsanlage. 2. Treffpunkt für Jung und Alt mit Gemeinschaftsräumen, -garten und -aktivitäten sowie ganz neuen Angeboten. Durch die Schaffung einer lokalen Anlaufstelle und deren Leitung durch eine professionelle Dorf-Kümmerer:in werden bestehende Vereine eingebunden und neue Netzwerke aufgebaut, die sowohl junge als auch ältere Menschen zusammenbringen. Moisburg setzt auf aktive Teilnahme und unterstützt durch die Initiierung eines genossenschaftlichen Seniorenwohnens, eines Bürgerbusangebotes, einer DorfApp und des Treffpunktes für Jung und Alt auf dem gemeindeeigenen Cassens Hoff. Schwerpunkte liegen auf Aktivierung von Menschen, Auf- und Ausbau von Netzwerken und Entwicklung eines Gesamtkonzepts mit Ziel: Bürgervereinsgründung + Dorfmittelpunkt Cassens Hoff.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Moisburg will ein Dorf sein, in dem Menschen glücklich aufwachsen und gemeinsam alt werden. Eine professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften ist dafür notwendig. •Bevölkerung überaltert, lebt in eigenen Häusern, häufig auf zu großen Grundstücken. 58% der ü80-Jährigen leben allein. Vereinsamung droht. Bei Pflegebedürftigkeit muss das Dorf verlassen werden. Kontakte gehen verloren. •Verlust der „Idee des Dorfes“: Zugezogenen fehlt innere Verbindung zum Dorf und damit Identität. Junge Menschen werden nicht erreicht. •Anforderungen und Ansprüche an die „nur“ ehrenamtlich geführte, finanzschwache Gemeinde steigen. Fokus liegt auf Erfüllung von Pflichtaufgaben, Fürsorge für die Dorfgemeinschaft kaum mehr leistbar. •Noch werden Ehrenamt und selbstverantwortliches Einbringen in die Dorfgemeinschaft durch vorhandene (Familien-)Strukturen gewährleistet. Netzwerke und Lebenseinstellung gehen jedoch verloren. Vereinen fehlen Menschen, die Verantwortung übernehmen. Diese Entwicklung will Moisburg aufhalten! •Gemeinde hat Cassens Hoff im Herzen Moisburgs gekauft. Seniorenwohnen und neuer Treffpunkt für das Dorf sollen entstehen. Keine „Ghettoisierung“ der Alten, sondern Gemeinsam alt werden ist das Ziel. Angebote für alle, Einbindung von Vereinen, Schule, Kiga, Kirche: z.B. offener Mittagstisch, Repair-Café. Bedarf durch Umfrage und Machbarkeitsstudie bestätigt. Fortsetzung im Dorfentwicklungsplan •Aufbau von Strukturen zur gegenseitigen altersübergreifenden Unterstützung, um als Dorf zukünftig stabil zu funktionieren •Moisburg braucht eine Anlaufstelle mit Dorf-Kümmerer:in, die alle(s) verknüpft!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Moisburg
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Dorf Moisburg. Durch diese räumliche und soziale Abgrenzung wird nichts und niemand ausgeschlossen, sind alle Menschen – jung wie alt, alle Infrastrukturen und alle Siedlungsgebiete – historische wie gerade neu entstehende - einbezogen. Das Projektgebiet ergibt sich somit aus der Umgrenzung des Dorfes (siehe Karte).
Einwohnerzahl
2101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 27.01.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 16 bis 31 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe ab 60 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 01/2025
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 55 Personen Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 11 Personen Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Bisher basiert die Gemeinwesenarbeit in Moisburg auf den Schultern weniger Ehrenamtlicher, ein Quartiersmanagement gibt es nicht. Die Gemeinwesenarbeit wird erstmals durch eine hauptamtliche Dorf-Kümmerer:in mit lokaler Anlaufstelle besetzt. Professionelle Power zur Stärkung des Ehrenamtes ist die Erwartung. So dass alle gemeinsam für ein lebendiges Dorf aktiv sein können. Dabei steht einerseits generationsübergreifend die gesamte Dorfgemeinschaft im Fokus, andererseits die konkrete Entwicklung auf Cassens Hoff. Dadurch wird ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und einen neuen (Sozial)Raum schafft. Die Gemeinwesenarbeit baut auf den bestehenden Ressourcen auf, indem die vorhandenen Netzwerke und Vereine den Aufbau der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur begleiten. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu einem selbstverständlichen Miteinander unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ sowie „Jung und Alt“ mit neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten. In der Umfrage von 2024 wurden u.a. die wichtigen Themen benannt, die die Menschen bewegen: Alternsgerechtes Wohnen, soziale Teilhabe sowie Unterstützungs- und Pflegebedarf, aber auch: Ein Treffpunkt für Jung und Alt, der die Menschen generationsübergreifend einlädt, Freiwillige motiviert und sich durch deren Bedürfnisse und Aktivitäten weiterentwickelt. Das wird die Aufgabe der Dorf-Kümmerer:in als Fundament für die aktive Dorfgemeinschaft in einem lebendigen Moisburg.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interesse und Motivation der Menschen in Moisburg für eine aktive Dorfgemeinschaft sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der generationsübergreifende Austausch steht im Zentrum, um „glücklich aufwachsen + gemeinsam alt werden" zu können.
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe kann nur das Motto für Moisburgs Ehrenamt sein. Nur wenn alle sich aktiv einbringen sind stabile Strukturen möglich.
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Dazu gehören bestehende Vereine und Initiativen, die neue Genossenschaft sowie der neu gegründete Bürgerverein.
Beschreibung
Generationen verbinden. Ein Treffpunkt für Jung und Alt ist der häufigste Wunsch der Moisburger Bevölkerung lt. der Umfrage von 2024. Hier sollen neben dem seniorengerechten Wohnen alle Alters- und Sozialgruppen zusammenfinden können.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit der Genossenschaft. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote sind bedarfsgerecht angepasst und können von allen im Dorf genutzt werden.
Beschreibung
Zukunft gestalten. Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Durch organisierte Nachbarschaftshilfe, Bürgerverein, Treffpunkt „Bürgerhaus“ und eine neue Genossenschaft zum „Gemeinsam alt werden“ wird die aktive Dorfgemeinschaft gefördert.
Beschreibung
Lokale Anlaufstelle, Treffpunkt „Bürgerhaus“ mit Gemeinschaftsraum. Seniorenwohnanlage
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Moisburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpunkt, Mühlenmuseum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Amtshaus Moisburg mit Gemeindeverwaltung, Veranstaltungsräumen wie Salon und Gewölbe sowie Trauzimmer, Küche, Vorplatz für Veranstaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenhaus Harsefeld eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein, Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Lebensbaum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule, Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tante Enso Mitarbeiterinnen, Bäckerei und Cafébetreiber:innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder, Mitglieder der Vereinigten Wählergemeinschaft Moisburg (VWGM)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
interessierte Bevölkerung von Moisburg, Genossenschaftsmitglieder, angehende Bewohner:innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AG "Gemeinsam alt werden in Moisburg"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Innerhalb des 3-jährigen Förderzeitraums werden die Weichen für 2030 gestellt und das Fundament für ein gemeinsames Altwerden gebaut sein. Die Ergebnisse der Umfrage sind Grundlage der Politik. Die Kümmerer:in wird ihre Arbeit in Bezug auf das seniorengerechte Wohnen in die Hände der Genossenschaft und die Arbeit im Bürgerhaus in die Hände des Bürgervereins geben. Die lokale Anlaufstelle bleibt fester Bestandteil des Gemeinwesens und wird von der Gemeinde finanziert. Dorfentwicklung unterstützt.
Galerie
moisburg herausforderung 1 gute nachbarschaft 2025
moisburg herausforderung 2 gute nachbarschaft 2025
moisburg ziele gute nachbarschaft 2025
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moisburg   auswertung vom 15.12.2024   a3
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On