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Bildungsangebote

Das grüne Klassenzimmer in Südniedersachsen - unser Schulgarten für alle

Ansprechpartner
Silke Kuri
Funktion 1. Vositzende
Miteinander lernen - Gemeinsam wachsen
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Grünes Klassenzimmer – ein Schulgarten für alle“ öffnet sich die Schule bewusst in die Dorfgemeinschaft und schafft einen neuen Raum für gemeinsames Lernen über Generationen hinweg. Auf einer ungenutzten, teils bewachsenen Fläche von 5.000 m² in unmittelbarer Nähe entsteht ein naturnaher Lern- und Erlebnisort, der durch das Engagement vieler Menschen aus dem Dorf lebendig wird. Kern des Projektes ist die Anlage eines Schulgartens mit Obstbäumen, Hochbeeten und Aufenthaltsbereichen sowie die Anschaffung eines Zirkuswagens als geschützter Raum für Unterricht und Begegnung. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Tun: Kinder pflanzen mit Vereinsmitgliedern Obstbäume, bauen mit Eltern Hochbeete und lernen von erfahrenen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern den achtsamen Umgang mit Natur und Handwerk. So entsteht ein lebendiger Lernprozess, in dem Wissen weitergegeben wird und gleichzeitig Neues wachsen darf. Das Projekt knüpft an bestehende Verbindungen im Dorf an: Schule, Kita, Jugendbüro, Familienzentrum und Gemeinde arbeiten bereits zusammen und werden durch das Vorhaben noch enger miteinander vernetzt. Mit Partnern wie der Forstgenossenschaft kommen weitere Perspektiven hinzu. Vereine, Eltern und engagierte Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Erfahrungen, ihre Zeit und ihre Ideen ein. Geplant sind offene Aktionstage, kreative Angebote und gemeinschaftliche Formate wie Baumpatenschaften oder saisonale Veranstaltungen. Der Schulgarten wird so zu einem Ort, an dem Lernen, Engagement und Begegnung ganz selbstverständlich ineinandergreifen – ein offener Treffpunkt für alle Generationen. Das „grüne Klassenzimmer“ ist kein abgeschlossener Raum, sondern ein gemeinschaftlich gestalteter Lernort, der die Gemeinwesenarbeit im Dorf stärkt und neue Impulse für ein nachhaltiges, soziales Miteinander setzt. Das Projekt leistet damit einen konkreten Beitrag zur sozialen Dorfentwicklung, fördert die Teilhabe unterschiedlicher Generationen und schafft langfristig einen identitätsstiftenden Ort für die gesamte Gemeinschaft.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet umfasst die Ortsteile Landwehrhagen, Lutterberg, Speele und Spiekershausen der Gemeinde Staufenberg und ist ländlich geprägt. Die Ausgangslage ist weniger durch klassische soziale Problemlagen gekennzeichnet, sondern durch strukturelle Herausforderungen des ländlichen Raums. Zwar bestehen aktive Vereine, engagierte Einrichtungen und gewachsene Strukturen, jedoch fehlt es an einem zentralen, niedrigschwelligen Ort, an dem Begegnung, gemeinsames Lernen und Austausch zwischen den Generationen regelmäßig stattfinden können. Bestehende Angebote sind häufig voneinander getrennt organisiert und erreichen nicht immer alle Bevölkerungsgruppen. Zudem steht eine große, bislang ungenutzte Grünfläche in unmittelbarer Nähe der Grundschule zur Verfügung, die derzeit keine Aufenthaltsqualität oder gemeinschaftliche Nutzung bietet. Dieses Potenzial bleibt bislang ungenutzt. Gleichzeitig besteht die Herausforderung, bestehendes Engagement langfristig zu sichern, jüngere Generationen einzubinden und neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Ohne entsprechende Angebote droht eine zunehmende Trennung von Lebenswelten und ein Rückgang gemeinschaftlicher Aktivitäten. Vor diesem Hintergrund setzt das Projekt an, indem es einen gemeinsamen Ort schafft, der vorhandene Strukturen verbindet, Beteiligung ermöglicht und das soziale Miteinander im Dorf nachhaltig stärkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Göttingen, Gemeinde Staufenberg
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das Einzugsgebiet der Grundschule Landwehrhagen mit den Ortsteilen Landwehrhagen, Spiekershausen, Lutterberg und Speele in der Gemeinde Staufenberg.
Einwohnerzahl
3800
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Staufenberg
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es die aktive Beteiligung der Menschen vor Ort in den Mittelpunkt stellt und bestehende Strukturen im Dorf gezielt miteinander vernetzt. Ausgangspunkt ist nicht nur die Schaffung eines neuen Ortes, sondern die gemeinsame Gestaltung dieses Ortes durch die Dorfgemeinschaft. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Vereine, die Forstgenossenschaft sowie Einrichtungen wie Kita, Jugendbüro und Familienzentrum wirken aktiv an Aufbau und Nutzung des Schulgartens mit. Durch gemeinschaftliche Aktionen wie Pflanz- und Bautage, Pflegeeinsätze oder saisonale Veranstaltungen entstehen niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten für unterschiedliche Generationen. Der Schulgarten wird so zu einem Ort, an dem Gemeinwesenarbeit praktisch gelebt wird: Menschen kommen zusammen, übernehmen Verantwortung und gestalten ihr Umfeld aktiv mit. Bestehende Netzwerke werden gestärkt und neue Verbindungen geschaffen. Ziel ist es, langfristig tragfähige Strukturen aufzubauen, die über das Projekt hinaus wirken. Der Ansatz fördert damit nicht nur Begegnung, sondern stärkt nachhaltig den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn der Schulgarten als gemeinsamer Ort im Dorf von Kindern, Eltern, Vereinen und weiteren Akteuren angenommen und regelmäßig generationenübergreifend genutzt wird sowie neue Kontakte im Alltag entstehen, ist der Standard erreicht.
Vorhandene Strukturen
Im Projektgebiet bestehen bereits gewachsene Strukturen der Gemeinwesenarbeit, die auf einem aktiven Dorfleben und einer engen Zusammenarbeit zentraler Akteure basieren. Die Grundschule, die Kita, das Jugendbüro, das Familienzentrum sowie die Gemeinde arbeiten bereits in verschiedenen Bereichen zusammen und sind im Austausch miteinander. Darüber hinaus ist die Dorfgemeinschaft durch ein aktives Vereinsleben geprägt, das regelmäßig gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen organisiert. Diese Strukturen ermöglichen Begegnung, Engagement und Beteiligung, sind jedoch bislang nicht an einem gemeinsamen Ort gebündelt. Der Förderkreis der Grundschule übernimmt bereits heute eine verbindende Rolle zwischen Schule, Eltern und weiteren Akteuren und bringt Erfahrungen in der Organisation gemeinschaftlicher Projekte ein. Ergänzend wirken lokale Akteure wie Vereine und die Forstgenossenschaft, die sich in die Pflege und Nutzung gemeinschaftlicher Flächen einbringen. Das Projekt knüpft an diese bestehenden Strukturen an und entwickelt sie gezielt weiter, indem es einen gemeinsamen Ort schafft und die Zusammenarbeit systematisch stärkt und verstetigt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Landwehrhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Landwehrhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbüro Staufenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Staufenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Staufenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
örtliche Vereine der Dorfgemeinschaft (z. B. Schützenverein, Feuerwehr, Chor, Ortsgruppe Rotes Kreuz)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Forstgenossenschaft Landwehrhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderkreis der Hermann-Gmeiner-Schule Landwehrhagen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Dorfgemeinschaft Landwehrhagen, Lutterberg, Speele und Spiekershausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimatzeitung der Gemeinde Staufenberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die langfristige Sicherung erfolgt durch die feste Einbindung in Schule, Gemeinde und Dorfgemeinschaft. Pflege und Nutzung werden gemeinschaftlich durch Förderkreis, Vereine, Eltern und Forstgenossenschaft getragen. Die Finanzierung wird durch beantragte Mittel der Bingo-Umweltstiftung, lokale Sponsoren sowie langfristig durch Engagement vor Ort und geringe laufende Kosten gesichert.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ankerplatz Strampel

Ansprechpartner
Silvia van den Berg
Funktion Stellv. Leitung
Wir im Strampel – Gute Nachbarschaft machen wir selbst!
Projektbeschreibung
Unter dem Titel „Ankerplatz Strampel" eröffnet das Projekt im Quartier „Strampel“ in Nordhorn eine dezentrale Anlaufstelle für Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, den sozialen Zusammenhalt und die gesellschaftliche Teilhabe in diesem strukturell benachteiligten Wohngebiet zu stärken und einer drohenden sozialen Brennpunktbildung präventiv entgegenzuwirken. Das Quartier Strampel steht vor besonderen integrativen Herausforderungen: Ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte, Alleinerziehenden und Haushalten mit Wohnberechtigungsschein prägt das Bild. Um Konflikten vorzubeugen und das Gebiet als funktionierenden, positiven „Ankunftsort“ zu gestalten, fehlt es bislang an physischen Orten der Begegnung und niedrigschwelliger Unterstützung. Hier setzt die VHS Grafschaft Bentheim an, indem sie ihre Bildungsangebote strategisch dezentralisiert und direkt in den Sozialraum verlegt. In enger Kooperation mit der lokalen Wohnungsbaugesellschaft „gewo“, die kostengünstig zentrale Quartiersräume zur Verfügung stellt, wird eine hauptamtliche „Kümmerer“-Struktur aufgebaut. Eine mit 25 Wochenstunden ausgestattete Fachkraft fungiert künftig als feste Anlaufstelle. Sie bietet bedarfsgerechte Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen, vermittelt an weiterführende Hilfsdienste und koordiniert die Netzwerkarbeit. Die Räume dienen dabei als offener (oder bei Bedarf auch als geschlossner) Treffpunkt für alle Generationen. Flankiert wird diese Struktur durch zielgruppenspezifische Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebote. Über ein flexibles Honorarbudget realisieren die VHS und ihre Netzwerkpartner (u. a. der Kreissportbund, das Demokratienetzwerk „Grafschaft zeigt Gesicht“, städtische Jugendpflege, freie Wohlfahrtspflege) konkrete Maßnahmen zur Verbesserung von Bildungs- und Teilhabechancen. Das Quartier wird durch alltagsnahe Formate belebt: Dazu zählen Sprachkursangebote und Sprachkursberatung, ein Mediencafé, verlässliche Lernförderung und Hausaufgabenhilfe, Sportangebote zum Ausprobieren, Gesundheitspräventionsangebote, Mittagstisch, Jahrezeitenfeste. Ein innovatives Kernelement ist die parallele Schulung zu ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfern (Anker-Lotsen) um Selbsthilfe und Freiwilligeninitiativen nachhaltig zu verankern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
1. Massive Verdichtung sozialer Problemlagen und drohende Isolation: Das Quartier „Strampel“ in Nordhorn ) weist eine hohe Konzentration multipler sozialer Problemlagen auf. Hier kumulieren sich prekäre Einkommensverhältnisse (hoher Anteil an WBS-Haushalten), Kinderarmut (viele Alleinerziehende) und sprachliche Barrieren (hoher Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte). Diese strukturellen Benachteiligungen führen in der Praxis zu einer starken sozialen Isolation der Bewohnerschaft und massiven Hürden bei der gesellschaftlichen Teilhabe. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Milieus und Lebensrealitäten ohne moderierende Begleitung wächst das Risiko von Vorurteilen, einem Rückzug in den privaten Raum und offenen Nachbarschaftskonflikten. 2. Erhöhter sozialer Druck durch bauliche Nachverdichtung bei fehlender Infrastruktur: Diese angespannte soziale Ausgangslage wird durch den aktuellen baulichen Wandel verschärft. Der lokale Wohnungsanbieter „gewo“ setzt derzeit eine Nachverdichtung am Strampel um. Mehr Menschen auf gleichem Raum erhöhen unweigerlich das Konfliktpotenzial, wenn Ausweichmöglichkeiten fehlen. Das Hauptproblem: Es mangelt im Quartier an sozialer Infrastruktur. 3. Abkopplung vom Hilfesystem und fehlende „Kümmerer“-Strukturen. Die Bewohnerschaft des Strampels ist vom klassischen, zentralisierten Hilfs- und Bildungssystem der Stadt in Teilen entkoppelt. Hohe Schwellenängste, sprachliche Defizite und mangelnde Mobilität sind die Gründe. Es fehlt eine dringend benötigte dezentrale Anlaufstelle mit „Brückenfunktion“ direkt im Sozialraum. Eine etablierte „Kümmerer“-Struktur, die aktiv aufsuchend und ermutigend arbeitet, ist unser Wunsch.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordhorn Strampel
Beschreibung
wird nachgereicht.
Einwohnerzahl
364
Quelle / Anmerkungen
Gewo, die 364 beziehen sich auf die Mieteinheiten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nordhorn.de für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Wegweiser Kommune für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integrationsbericht 2023 für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Werte gefunden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nls.niedersachsen.de für Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Zahlen zu finden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune für die Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Zahlen zu finden
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt „Ankerplatz Strampel“ verfolgt bewusst einen integrativen Ansatz, der Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement eng verzahnt. Damit setzen wir exakt das Ziel der Förderrichtlinie um, sozialraumorientiertes Handeln mit der Quartiersentwicklung zu verknüpfen. 1. Gemeinwesenarbeit (Fokus: Mensch & Teilhabe) Die GWA bildet das Herzstück unseres Vorhabens und wird durch die VHS gesteuert. Wir etablieren eine dezentrale Anlaufstelle direkt im Sozialraum. Mit der 25-Stunden-Kümmererstelle schaffen wir eine verlässliche Struktur für Beratung, Vernetzung und Vermittlung. Über das Honorarbudget realisieren wir Bildungsangebote (Hausaufgabenhilfe, Sprachkurse) zur gezielten Chancenverbesserung. Ein zentraler GWA-Baustein ist die Aktivierung der Nachbarschaft: Wir schulen Interessierte zu ehrenamtlichen Quartiersmanagerinnen, um die Selbstorganisation und Partizipation im Gebiet nachhaltig von innen heraus zu stärken 2. Quartiersmanagement (Fokus: Raum & Struktur) Das strukturelle QM sichern wir über die strategische Kooperation mit der „gewo“, dem größten Wohnungsanbieter der Region. Die gewo betreibt aktiv Quartiersentwicklung und begleitet ihre aktuell geplante Nachverdichtung am Strampel durch die kostengünstige Bereitstellung unserer Quartiersräume. Während die gewo die bauliche Infrastruktur stellt, bespielen wir diese Räume vernetzt mit starken Partnern (Kreissportbund, Demokratienetzwerk). Die spätere Gründung des „Runden Tisches Strampel“ bündelt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir messen den Erfolg daran, ob die echten Bedürfnisse der Bewohnerschaft im Vordergrund der Arbeit stehen, ob sich die Menschen gehört und ernst genommen fühlen und ob es gelingt auch die Interessen „schwächerer“ Gruppen aufzunehmen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn ein sichtbarer Prozess der Selbstorganisation stattfindet: Es gibt mehr Initiativen, Personen treten selbstbewusster auf und erste Angebote funktionieren auch ohne professionelle Begleitung und Untertützung.
Beschreibung
Die Wirksamkeit zeigt sich, wenn Angebot und Nachfrage von Aktivitäten im Quartier übereinstimmen. Zudem messen Sie den Erfolg daran, ob die Menschen eigene Themen auf die lokale Agenda setzen und dabei Erfahrungen mit Selbstwirksamkeit machen.
Beschreibung
Den Erfolg erkennen wir an der Sprache und Wahrnehmung: Die Menschen sprechen positiver über ihr eigenes Gemeinwesen, es sind sichtbar neue Stärken vor Ort entstanden und das Image des Quartiers hat sich nach außen hin merklich verbessert.
Beschreibung
Netzwerkkarten erstellen: Wir zeichnen auf, welche konkreten neuen Arbeitsbeziehungen zwischen völlig unterschiedlichen Fachbereichen (z. B. VHS, gewo, Jugendamt) durch Ihr Projekt entstanden sind
Beschreibung
Wir stellen die Erreichung durch wirksame Kooperationsvereinbarungen fest. Ein wichtiges Messkriterium ist zudem die machtkritische Reflexion der „blinden Flecken“ (welche Initiativen oder Menschen im Netzwerk noch fehlen) und ob die Akteure eina
Beschreibung
Angebots-Nachfrage-Abgleich (Quantitativ & Qualitativ): Wir führen Teilnehmerlisten und werten Sie diese regelmäßig aus, um schwarz auf weiß zu belegen, ob das Angebot im Quartier tatsächlich mit der echten Nachfrage der Bewohnersc
Beschreibung
Hier messen wir den Erfolg daran, ob die lokale Infrastruktur (wie Begegnungsräume) tatsächlich mit den Bedarfen der Menschen abgeglichen wird und ob die Bewohner maßgeblich in
Beschreibung
(Quantitativ): Wir dokumentieren und zählen, wie viele konkrete Verbindungen und Treffen es mit übergeordneten politischen Entscheidungsebenen (z. B. Stadtrat, Fachausschüsse, Bürgermeister) gab und ob diese Zugäng
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nordhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas; Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Strampel-Bewohner
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur nachhaltigen Sicherung des Projekts nach dem 36-monatigen Förderzeitraum greifen strukturelle, räumliche und personelle Maßnahmen ineinander. Die VHS verankert dezentrale Angebote wie das Mediencafé fest in ihrem Regelangebot. Räumlich wird der Fortbestand durch die „gewo“ abgesichert, die den „Ankerplatz“ langfristig kostenfrei bereitstellt. Die echte Selbstorganisation wird durch die qualifizierten „Strampel-Lotsen“ (Local Leaders) gelebt. Ggf. mit festen Ansprechpartner bei der Gewo.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Möglichkeiten Soltau

Ansprechpartner
Ursula Heimann
Funktion Geschäftsführung
Ein Ort der Inspiration, Co-Kreation und Vernetzung für Gemeinwesen und nachhaltige Transformation
Projektbeschreibung
Das Haus der Möglichkeiten (HdM) ist ein Ort der Information, Inspiration, Co-Kreation und Vernetzung für nachhaltige Initiativen und soziale Innovationen in Soltau, einem Mittelzentrum in der Lüneburger Heide. Es richtet sich an lokale Institutionen, Organisationen, Schulen, Vereine und Firmen und im Allgemeinen an unterschiedliche Gruppen der Stadtgesellschaft. Es ist ein Beitrag, um die Soltauer Innenstadt neu zu denken und neu zu erleben und eine lebenswerte Innenstadt für Gegenwart und Zukunft zu schaffen. Damit ist es als langfristiger Beitrag zur nachhaltigen regionalen Wirtschaft und Stadtgesellschaft geplant und als Verstetigung des gleichnamigen Pilotprojektes aus 2024 gedacht. Aus dem HdM soll eine aktive Zukunftswerkstatt für die Stadt entstehen. Das HdM baut auf dem Pilotprojekt auf, das die Stadt Soltau in Kooperation mit der gemeinwohlorientierten Ursula Heimann & Partner UG von April bis Juni 2024 durchgeführt hat. In 2025 hat die Ursula Heimann & Partner UG zudem mit der Stadt Zeven ein Haus der Möglichkeiten aufgebaut, das in 2026 Zeit verstetigt werden soll. Ein Herzstück im HdM ist die Ausstellung der Möglichkeiten – Solutions Exhibition (www.snowball-effect.org) der französischen gemeinnützigen Organisation Snowball Effect. Sie zeigt 40+ nachhaltig innovative und inklusive Initiativen und Unternehmen aus Deutschland, Europa und der Welt und wird mit Führungen und Workshops für Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Institutionen und Firmen begleitet. Die Ausstellung zeigt erfolgreiche nachhaltige Initiativen und Geschäftsmodelle und lädt zum Nachahmen dieser Vorbilder ein, um ihre positive gesellschaftliche Wirkung vielfach zu skalieren. Darüber hinaus ist das HdM ein Raum für Austausch und Vernetzung für Vereine, Schulen, Institutionen, Kunstschaffende und die Stadtgesellschaft im Allgemeinen. Hier kann man zusammenkommen für Kulturveranstaltungen, Vorträge, Konzerte, u.ä. Das HdM dient aber auch ganz allgemein als Ort für niedrigschwellige, alltägliche Begegnungen und Austausch unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen der Stadtgesellschaft. Es stehen zudem Räume für Workshops und Veranstaltungen für vielfache Aktivitäten in Kooperation mit lokalen Institutionen und Vereinen zur Verfügung. Damit wird im Kontext von Leerstand und Verödung von Innenstädten ein zukunftsorientierter Beitrag für die Neubelebung der Innenstadt im Sinne einer resilienten Innenstadt geleistet.
Laufzeit
2026-03-22 00:00:00
Ausgangslage
Wir müssen die Verödung der Innenstädte stoppen und die Innenstädte als Seelen der Kommunen umbauen - so schrieb schon 2021 der Deutsche Städte- und Gemeindebund - und zwar mit langfristigen Konzepten, die Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Kommunalpolitik gemeinsam entwickeln und umsetzen. Viele Städte in Deutschland (wie auch weltweit) entwickeln seit einigen Jahren Konzepte zur Erneuerung ihrer Innenstädte. Überall gewinnen Aspekte wie Wohnen, Kultur, Natur, regionales Handwerk und vor allem neue Treffpunkte und Erlebnisräume an Bedeutung. Das Deutsche Institut für Urbanistik (DIFU) betont die Bedeutung innovativer öffentlicher Räume für Begegnung, Diskurs, Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Haus der Möglichkeiten soll ein solcher Ort sein. Als Pilotprojekt wurde es 2024 in Soltau geschaffen, als Beitrag zu einer Residenten Innenstadt. Es wurde damals sowohl aus Mitteln des Förderprogramms Resiliente Innenstadt finanziert, als auch aus Eigenmitteln und Eigenleistung der Ursula Heimann & Partner UG. In 2024 hatte die Stadt Soltau zur Umsetzung eine leerstehende Geschäftsimmobilie in Soltau angemietet. Aktuell ist die Ursula Heimann & Partner UG auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Übergangsweise besteht die Möglichkeit, das HdM als mobiles HdM in den Räumen der VHS Heidekreis erneut zu starten. Geplant ist, im Lauf des Jahres 2026 ein Büro für das HdM anzumieten, um die Aktivitäten koordinieren in den Räumen der VHS aber auch weiteren örtlichen Räumlichkeiten zu koordinieren. Ab 2028 ist geplant, größere eigene Räumlichkeiten als Grundlage für eine langfristige Verstetigung in der Innenstadt Soltaus zu mieten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Soltau
Beschreibung
Das Fördergebiet bezieht sich auf die Stadt Soltau, mit Schwerpunkt auf der Innenstadt (Böhmewald, Böhmepark, Mühlenstrasse, Marktstrasse, Poststrasse, Stadtgraben, Burg, Hagen, und angrenzende Seitenstrassen).
Einwohnerzahl
23000
Quelle / Anmerkungen
www.soltau.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Ziele des HdM Soltau sind: a. Einen innovativen Ort schaffen für Begegnung, Kultur, Austausch und für die kreative und partizipative Entwicklung von neuen Initiativen für den Erlebnisraum Innenstadt Soltau b. Die Beteiligung von Vereinen, Institutionen, Firmen und Schulen ermöglichen, die im HdM Veranstaltungen, Events oder Workshops durchführen können c. Das Interesse der Zielgruppen und der Bevölkerung wecken zum Besuch des HdM und zur Beteiligung an Veranstaltungen und Workshops im HdM. d. Ideen und Initiativen für einen innovativen Erlebnisraum Innenstadt Soltau entwickeln, unter Beteiligung der Stadtgesellschaft Zeven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Haus der Möglichkeiten mit vielfältigen Akteuren der Stadtgesellschaft verbunden ist und kooperiert. Jahr 1: 6 Kooperationspartner, Jahr 2 und Jahr 3 jeweils 4-6 weitere Kooperationspartner.
Beschreibung
Kooperationen aufgebaut und genutzt werden (6+ pro Jahr), vielfältige Akteure der Stadtgesellschaft eingebunden sind (6+ pro Jahr) und Projektleitung und Projektteam aufgebaut und operativ tätig sind.
Beschreibung
Die Stadtgesellschaft das HdM annimmt und die Besucherzahlen den angestrebten Zielen entsprechend steigen (s.o.)
Beschreibung
Erreicht, wenn unterschiedliche Bevölkerungsgruppen (bezogen auf Alter, Berufsgruppen, kultureller Hintergrund, Gender, etc.) der Stadtgesellschaft das HdM gemeinsam für Veranstaltungen und Austauschformate nutzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das HdM in der Stadtgesellschaft als Ort der Begegnung, des Austauschs, der Inspiration und des gemeinsamen Handelns wahrgenommen und genutzt wird, durch Veranstaltungen, Austauschformate, Workshops, etc.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Es ist geplant, mit vielfältigen Akteuren der Stadtgesellschaft zusammenzuarbeiten: Verwaltung, Vereine, Schulen, Unternehmen, Kirchengemeinden, Einwohner, etc.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Haus der Möglichkeiten soll in der Stadt Soltau langfristig verstetigt werden. Das Interesse ist sowohl bei der Stadtverwaltung als auch bei lokalen Institutionen (z.B. VHS, Lebenshilfe) und Akteueren (z.B. Coworking Space, Vereinen) vorhanden. In der Projektlaufzeit soll die stabile Grundlage für eine langfristige Verstetigung als HdM und als nachhaltig ausgerichtete Zukunftswerkstatt gelegt werden. Die nachhaltig ausgerichtete Ausstellung der Möglichkeiten steht weiterhin im Mittelpunkt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Medienstark und gesund im Quartier

Ansprechpartner
David Salim
Funktion geschäftsführender Gesellschafter
- Beteiligung stärken · Gesundheit fördern · Strukturen verbinden -
Projektbeschreibung
Das Projekt stärkt Beteiligung, Orientierung und soziale Vernetzung im Stadtteil Eversten durch den Aufbau einer niedrigschwelligen Ansprech- und Vernetzungsstruktur. Ausgangspunkt ist die Zusammenarbeit mit Integration e.V. als lokal verankertem Akteur, über den zentrale Zugänge zu Bewohner:innen im Quartier bestehen, die bestehende Zugangs- und Beteiligungslücken im Projektgebiet sichtbar machen und über Netzwerke erweitert werden. Im Zentrum steht ein partizipativer Ansatz, der analoge Beteiligungsformate mit digitaler Unterstützung verbindet. Aufbauend auf der Erfahrung mit projektbasierten Formaten wie Hackathons werden diese gezielt in den Sozialraum übertragen. Bewohner:innen entwickeln eigene Ideen für ihr Quartier und durchlaufen exemplarisch Beteiligungsprozesse – von der Formulierung eines Anliegens über die gemeinsame Priorisierung bis hin zu ersten Umsetzungsschritten und der Identifikation relevanter Ansprechpersonen. Gleichzeitig dienen diese Formate der kontinuierlichen Bedarfserhebung: Themen und Herausforderungen werden im direkten Austausch sichtbar gemacht, gemeinsam reflektiert und sowohl vor Ort als auch digital dokumentiert. Beteiligung und Bedarfserhebung greifen dabei ineinander und bilden die Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen im Quartier. Beteiligung wird so nicht abstrakt vermittelt, sondern praktisch erfahrbar gemacht. Dadurch entstehen Orientierung, Selbstwirksamkeit und ein Verständnis dafür, wie Mitgestaltung im eigenen Lebensumfeld funktioniert. Indem Teilnehmende lernen, Informationen einzuordnen, Optionen abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, wird zugleich ihre Fähigkeit gestärkt, sich sicher im Alltag zu orientieren und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Förderung digitaler Gesundheitskompetenz und somit zur Stärkung demokratischer Handlungsfähigkeit im Quartier. Die Plattform „Take Your Space“ ergänzt diesen Prozess als digitale Struktur: Sie dokumentiert Themen und Entwicklungen, ermöglicht Rückmeldungen und schafft Anschlussmöglichkeiten über einzelne Formate hinaus. Analoge und digitale Beteiligung werden so zu einem fortlaufenden Beteiligungsraum verbunden. Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen werden Bewohner:innen und lokale Akteure befähigt, eigene Formate umzusetzen und als Brücken zwischen Quartier, Einrichtungen und Verwaltung zu wirken. So entstehen tragfähige Strukturen, die Beteiligung langfristig im Quartier verankern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Rückmeldungen aus der Praxis durch den lokal verankerten Träger Integration e.V. zeigen, dass in Eversten (Bezirk 5b - 551) trotz bestehender Angebote viele Bewohner:innen vorhandene Strukturen nur eingeschränkt nutzen, weil Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten nicht als zusammenhängendes System wirken. Besonders für Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte bestehen zusätzliche Hürden. Sprachliche Barrieren, fehlende Orientierung und Unsicherheiten im Umgang mit Institutionen führen dazu, dass Angebote nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. Dies betrifft auch den Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten im digitalen Raum, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Digitale Medien prägen Informationsverhalten, Entscheidungsprozesse und gesellschaftliche Teilhabe. Studien zur digitalen Gesundheitskompetenz zeigen, dass Unsicherheiten im Umgang mit Informationen, Desinformationen und digitalen Belastungen insbesondere bei sozial benachteiligten Gruppen stärker ausgeprägt sind. Geringe Gesundheitskompetenz wirkt sich damit nicht nur auf Wohlbefinden und Stressverarbeitung aus, sondern beeinflusst auch Teilhabe und Beteiligung im Quartier. Wer Informationen schwer einordnen kann oder sich im digitalen Raum unsicher fühlt, zieht sich eher zurück und nutzt vorhandene Strukturen weniger. Gleichzeitig entsteht Gesundheitskompetenz im Zusammenspiel mit Selbstwirksamkeit, sozialer Einbindung und aktiver Beteiligung. Es besteht daher Bedarf an Formaten, die diese Zusammenhänge im Quartier aufgreifen, Zugänge verbessern und Bewohner:innen darin stärken, sich sicher zu orientieren, informierte Entscheidungen zu treffen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Eversten - Siehe Kartenausschnitt (Blockgruppe 551 aus Siedlungsbereich 5b)
Beschreibung
Der gewählte Projektraum befindet sich im Stadtteil Oldenburg-Eversten und umfasst einen klar abgrenzbaren Teilbereich des statistischen Bezirks 5b (Statistikraum 551). Ausgangspunkt ist der Bereich rund um den lokal verankerten Träger Integration e.V. (Eichenstraße), der als bestehender Anlaufpunkt mit direkten Zugängen zu zentralen Zielgruppen im Quartier fungiert. Das Gebiet erstreckt sich entlang des umliegenden Wohnraums südlich der Edewechter Landstraße und ist durch eine zusammenhängende Wohnbebauung mit mittlerer bis hoher Einwohnerdichte geprägt. Die Abgrenzung erfolgt dabei nicht ausschließlich administrativ, sondern orientiert sich bewusst an bestehenden sozialen Bezügen, Zugängen und tatsächlichen Bewegungsräumen der Bewohner:innen. Die Wahl des Gebietes basiert auf der Kombination aus vorhandenen Zugängen über Integration e.V., einer heterogenen Bevölkerungsstruktur sowie erkennbaren Bedarfen hinsichtlich Orientierung, Beteiligung und Vernetzung im Quartier. Bestehende Angebote sind vorhanden, werden jedoch nicht durchgängig erreicht oder als zusammenhängend wahrgenommen. Das Gebiet eignet sich daher in besonderer Weise für den Aufbau einer niedrigschwelligen, sozialraumorientierten Struktur, die bestehende Angebote verbindet, Bedarfe sichtbar macht und Beteiligung im direkten Lebensumfeld stärkt. Die statistische Einordnung und Bewertung erfolgt auf Grundlage der Daten für den Siedlungsbereich 5b bzw. Bezirk 5 und wird auf den konkreten Teilraum übertragen. Im Vergleich zur Gesamtstadt Oldenburg zeigt das Projektgebiet in mehreren Indikatoren (u. a. Migrationsanteil, Transferleistungsbezug und Bevölkerungsstruktur) leicht überdurchschnittliche Werte, die auf spezifische Anforderungen an Zugänge, Orientierung und Beteiligung im Quartier hinweisen.
Einwohnerzahl
4100
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/fileadmin/oldenburg/Benutzer/Dateien/40_Stadtplanungsamt/402_Geoinformation_und_Statistik/Statistik/0228-2024-az.pdf
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es an den Lebenslagen, Interessen und Ressourcen der Menschen im Quartier ansetzt und deren Handlungsfähigkeit sowie Beteiligung stärkt. Ausgangspunkt ist die direkte Arbeit im Sozialraum, insbesondere über den lokal verankerten Akteur Integration e.V., von dem aus weitere Zielgruppen, Orte und Netzwerke im Stadtteil erschlossen werden. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Einbindung von Bewohner:innen: Bedarfe werden gemeinsam sichtbar gemacht, priorisiert und in konkrete Maßnahmen überführt. Dabei geht es nicht nur um die Umsetzung einzelner Angebote, sondern um die Stärkung von Selbstorganisation, Mitgestaltung und gemeinschaftlicher Problembearbeitung im Quartier. Zugleich übernimmt das Projekt zentrale Funktionen des Quartiersmanagements, indem es bestehende Strukturen verbindet, Informationen bündelt und den Austausch zwischen Bewohner:innen, lokalen Einrichtungen und kommunalen Akteuren unterstützt. Es wirkt als niedrigschwellige Schnittstelle, die Orientierung bietet, Zugänge erleichtert und Kooperationen im Quartier stärkt. Durch die Kombination aus aufsuchender Arbeit, Beteiligungsformaten, Multiplikator:innen-Ansatz und digitaler Unterstützung entsteht eine belastbare Struktur, die langfristig im Quartier verankert werden kann und über die Projektlaufzeit hinaus Wirkung entfaltet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn stabile Kooperationen mit lokalen Organisationen bestehen, regelmäßige gemeinsame Aktivitäten stattfinden und Multiplikator:innen eigenständig Angebote umsetzen sowie neue Akteure kontinuierlich eingebunden werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn Teilnehmende und lokale Akteur:innen eigenständig Formate durchführen, Inhalte weitergeben und Angebote im Quartier ohne direkte Projektsteuerung fortführen.
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Austauschformate stattfinden, neue Begegnungsräume entstehen und sich Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit im Quartier sichtbar verbessern.
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote unterschiedliche Zielgruppen einbeziehen, generationenübergreifender Austausch stattfindet und gemeinsame Lösungsansätze im Quartier entwickelt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integration e.V., Eichenstr.19, 26131Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OFZ – Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstr. 114-118, D-26129 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yezidische Gemeinde – Yezidisches Forum e. V., Eidechsenstraße 19, 26133 Oldenburg-Kreyenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Staakenweg, Staakenweg 7, D-26131 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Eversten, Lerigauweg 58, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
amfn e. V. (Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen), Kurt-Schumacher-Str. 29, 30159 Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Cäcilienschule, Haarenufer 11, 26122 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Eversten, Brandsweg 50, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend – und Familienhilfe Oldenburg, Bloherfelder Str. 91, 26129 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Schulen und der Universität werden Strukturen aufgebaut, die eine eigenständige Weiterführung im Quartier ermöglichen. Die digitale Plattform stellt Materialien (OER), Angebote, Bedarfe und Methoden dauerhaft bereit. Zudem besteht bereits ein LOI mit dem Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtentwicklung Hannover zur perspektivischen Übertragung in kommunale Strukturen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

HomeBase Music

Ansprechpartner
Patrick Diop
Funktion Vorstand
Koordination musikalischer Nachbarschaftsräume. Zugang ohne Bezahlung zu professionellem Musikequipment und Workshops ermöglichen. Organisation der bereits vorhandenen Strukturen, um so viele kreative wie möglich zu erreichen.
Projektbeschreibung
Session Room Project e. V. hat in Hannover über mehrere Jahre eigeninitiierte Musik- und Begegnungsräume aufgebaut. Dazu gehören ein kooperativ genutzter Übungs- und Workshopraum im Allerweg in Linden-Süd sowie weitere Proberäume und eine Begegnungsstätte. Die Infrastruktur wurde überwiegend ehrenamtlich entwickelt und wird monatlich von mehreren hundert Menschen genutzt. Im Quartier Linden-Süd besteht ein hoher Bedarf an kostenfreien und niedrigschwelligen Kulturangeboten. Viele Bewohner*innen – insbesondere Jugendliche, Menschen mit Migrationsgeschichte und einkommensschwache Haushalte – haben keinen Zugang zu Musikequipment oder Lernangeboten. Das Projekt verfolgt drei zentrale Ziele: 1. Aktivierung und Festigung vorhandener Strukturen durch regelmäßige, kostenfreie Musikangebote (1–2 feste Termine pro Woche), die langfristig im Quartier etabliert werden. 2. Begegnung schaffen durch die Öffnung der Räume als niedrigschwellige Begegnungsstätte für unterschiedliche Communities und bislang wenig vernetzte Akteur*innen. 3. Empowerment und Identifikation stärken durch aktive Einbindung der Teilnehmenden, Übernahme von Verantwortung und Förderung selbstorganisierter Aktivitäten. Mit dem Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“ sollen zwei Koordinationsstellen (jeweils bis zu 30.000 € jährlich) eingerichtet werden, um diese gewachsenen Strukturen gezielt als Gemeinwesen orientierte Quartiersarbeit weiterzuentwickeln. Die Koordinationsstellen sichern die Organisation der Angebote, begleiten Ehrenamtliche und bauen Netzwerke im Quartier auf. Ziel ist es, Musik als verbindendes Medium zu nutzen, um Teilhabe zu ermöglichen, soziale Kontakte zu fördern und nachhaltige Strukturen im Stadtteil zu etablieren.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Session Room Project e. V. hat in Hannover eine ehrenamtlich getragene Infrastruktur für musikalische Begegnung aufgebaut. Monatlich leisten Mitglieder rund 150 Stunden freiwillige Arbeit, um Räume zu organisieren und Angebote zu ermöglichen. Im Quartier Linden-Süd besteht ein hoher Bedarf an kostenfreien und niedrigschwelligen Kulturangeboten. Viele Bewohner*innen – insbesondere Jugendliche, Menschen mit Migrationsgeschichte und einkommensschwache Haushalte – haben keinen Zugang zu Musikequipment oder Lernangeboten. Die HomeBase versteht sich dabei nicht nur als Musikort, sondern als offene Begegnungsstätte: ein Raum, in dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialer Lage zusammenkommen. Eine Gesellschaft braucht solche freien Räume – Orte ohne Konsumzwang, die Begegnung, Austausch und Selbstentfaltung ermöglichen. Netzwerkarbeit ist ein zentraler Bestandteil des Ansatzes: Kooperationen mit lokalen Initiativen, sozialen Einrichtungen und Kulturakteuren werden aktiv gepflegt, um Synergien zu schaffen und Angebote gemeinsam weiterzuentwickeln. Ohne koordinierende Stellen besteht die Gefahr der Überlastung des Ehrenamts und einer ungenutzten Wirkung im Quartier.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt HomeBase Music verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Sinne des Fördergegenstands 1 – dem Aufbau einer hauptamtlichen GWA-Stelle im Quartier Linden-Süd. Im Mittelpunkt stehen die Interessen und Bedarfe der Bewohner*innen: Musik dient als niedrigschwelliger Zugang, um Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und sozialer Lagen zusammenzubringen (Standard 1, 7). Durch offene Formate, Workshops und ko-kreative Angebote stärken wir Selbstorganisation und Eigeninitiative – Teilnehmende werden aktiv zu Mitgestalter*innen ihrer Nachbarschaft (Standard 2, 4). Die HomeBase fungiert als offener Begegnungs- und Treffpunkt, der Nachbarschaft erfahrbar macht und den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil aktiv fördert (Standard 3). Netzwerkarbeit mit lokalen Initiativen, Bildungsträgern und sozialen Einrichtungen schafft tragfähige Kooperationsstrukturen und stärkt die Quartiersentwicklung (Standard 5, 6). Das Projekt handelt ebenenübergreifend – zwischen Bewohner*innen, Zivilgesellschaft und lokaler Politik – und trägt zur integrierten Entwicklung des Quartiers bei (Standard 8, 9).
Nachhaltigkeit
Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen unseres Förderantrags HomeBase Music (SessionRoom Project e.V.) möchten wir ergänzend zur noch fehlenden formellen Einvernehmensbestätigung der Kommune eine kurze Erläuterung zur Situation geben. Unser Verein nutzt seit rund zwei Jahren die Räumlichkeiten im Allerweg in Hannover für kostenfreie musikalische Angebote im Quartier. Der Raum wird regelmäßig für oSene Sessions, Workshops und Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt und stel

StadtGemeinschaftsHaus Nord

Ansprechpartner
Tom Becker
Funktion Direktor der Stadtbibliothek Hannover
StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek
Projektbeschreibung
Mit dem „StadtGemeinschaftsHaus Nord“ (SGH) entsteht zur Zeit im Stadtteil Nordstadt der Landeshauptstadt Hannover ein neuartiges Modellprojekt der sozialraumorientierten Gemeinwesenarbeit. Die Nordstadtbibliothek wird gemeinsam mit dem Fachbereich Senioren, der Arbeiterwohlfahrt Hannover e.V. (AWO) und zivilgesellschaftlichen Partner*innen zu einem offenen, kooperativen Ort weiterentwickelt, einem Ort für Begegnung, Bildung und Teilhabe. Das Konzept wurde im Verlauf eines einjährigen partizipativen Entwicklungsprozesses unter aktiver Mitwirkung der Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“ (BI) erarbeitet und ist von der Stadtbibliothek und vom Rat der Landeshauptstadt politisch gewollt. Im künftigen StadtGemeinschaftsHaus Nord entsteht zusätzlich zu der Bibliothek ein Treffpunkt für Senior*innen, interkulturelle Gruppen, Familien und Nachbarschaft. Das Haus bietet die Möglichkeit, Synergien durch Kooperation zu schaffen und in einem offenen Konzept diverse Teilnahmemöglichkeiten für alle Menschen im Stadtteil anzubieten. So bildet sich ein generationsübergreifender Lern- und Begegnungsort, der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen zusammenbringt. Während das künftige Bibliotheksangebot einen Schwerpunkt auf den Kinder- und Familienbereich legt, möchte der Fachbereich Senioren ein niedrigschwelliges Angebot für Senior*innen anbieten, wie bspw. offene Sprechstunden für Digitales und so das Miteinander von Jung und Alt im Stadtteil fördern. Interkulturelle Angebote der AWO wie etwa muttersprachliche Gruppen und Erählcafés sollen den sozialen Zusammenhalt im Quartier fördern. Das StadtGemeinschaftsHaus besitzt dazu BibliothekPlus-Zeiten, in denen das Haus automatisiert zugänglich ist und von Partner*innenorganisationen und Ehrenamtlichen kuratiert wird. In diesem neu entstandenen Haus wollen wir neue Wege der Projektentwicklung gehen und dezidiert auf den Stadtbezirk Nord als lebendigen, aber herausfordernden Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität eingehen. Das StadtGemeinschaftsHaus reagiert damit auf zentrale Probleme des Quartiers wie Armut, Migration, Einsamkeit und Bildungsbenachteiligung. Es soll ein Ort sozialer Integration entstehen, der niederschwellige Angebote für verschiedene (interkulturelle) Gruppen, generationsübergreifende Gesprächsrunden und partizipative Formate anbietet.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadtbibliothek ist seit Jahrzehnten zentraler Bildungs- und Begegnungsort im Stadtteil. Durch Sparvorgaben (HSK XI) stand sie jedoch zur Disposition. In einem einjährigen partizipativen Prozess, angestoßen durch die Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“, wurde gemeinsam mit AWO, Fachbereich Senioren und Stadtbibliothek ein zukunftsfähiges Alternativkonzept entwickelt: das StadtGemeinschaftsHaus Nord. Es entsteht ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept mit Vorbildcharakter, das Einsparung mit sozialem Mehrwehrt verbindet. Die Nordstadt ist ein lebendiger, aber herausgeforderter Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität. Themen wie Altersarmut, Migration, Einsamkeit, Bildungsbenachteiligung und strukturelle Unterversorgung treffen hier auf ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Genau hier setzt das Projekt an. Statt einer Schließung entsteht ein gemeinschaftlich getragener Ort, der nicht nur Bildung bietet, sondern auch Teilhabe und Begegnung ermöglicht. Durch Kooperation und Beteiligung wird ein Raum geschaffen, der auf die Bedarfe des Quartiers zugeschnitten ist: Generationenübergreifend, interkulturell, offen. Die Umwandlung markiert einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Bibliothek hin zu einem sozialraumorientierten Gemeinschaftshaus. Ende Mai beginnt die finale Umbauphase, nach der das Haus offiziell geöffnet und das Konzept umgesetzt werden kann.
GWA/QM-Ansatz
Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist in seinem Kern ein Projekt des kooperativen Quartiersmanagements. Es bündelt Ressourcen aus Verwaltung, freien Trägern und Zivilgesellschaft, um einen integrativen Ort für das Quartier zu schaffen. Der sozialräumliche Fokus zeigt sich in der konsequenten Ausrichtung auf Bedarfe und Potenziale des Stadtteils, welche im engen Austausch mit Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort entwickelt werden. Im Mittelpunkt steht nicht die Dienstleistung einzelner Einrichtungen, sondern ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung für das Quartier, das aber noch entwickelt und ausgebaut werden muss. Durch abzustimmende Angebote, einer gemeinsamen Nutzung von Räumen (Räume mit festem Programm und Räumen, die sich inhaltlich-gestalterisch anpassen können und müssen) und partizipative Formate, die wir noch nicht beschreiben können, entsteht ein solidarischer Ort mit Modellcharakter. Das Projekt stärkt bestehende Netzwerke, baut neue Kooperationen auf und entwickelt verlässliche Strukturen der Zusammenarbeit – etwa über runde Tische, Beteiligungsformate und die kuratierte Gestaltung der nicht-personalbesetzten Öffnungszeiten. Eine fest installierte Hausleitung trägt die Verantwortung für die Koordination und Weiterentwicklung. Der Ansatz des Quartiersmanagements wird hier nicht additiv gedacht, sondern als verbindende Strategie: Das Haus wird Teil einer sozialräumlichen Infrastruktur, die Nachbarschaft stärkt, Engagement aktiviert und Teilhabe ermöglicht.
Nachhaltigkeit
Es wird ein Konzept zur Verstetigung durch Projektmittel (z. B. Quartiersfonds, Stiftungsgelder) entwickelt. Die strukturelle Anbindung an Stadtbibliothek, AWO und FB Senioren sichert organisatorische Nachhaltigkeit und langfristige Verankerung im Gemeinwesen.

Bildungscampus Sportzentrum Süd

Ansprechpartner
Tina Klose
Funktion Fachberatung
Vielfalt verbindet - voneinander und miteinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Unter dem gemeinsamen Dach des Landkreis Gifhorn werden zwei innovative Projekte der Gemeinwesenarbeit umgesetzt. Die Projekte des Handwerker-/Blumenviertel e.V. am Dannbütteler Weg, sowie am Campus Süd der Stadt Gifhorn profitieren von der ideellen Unterstützung und strategischen Einbindung des Landkreises. Die Projekte arbeiten eigenständig vor Ort und werden durch die übergeordnete Vernetzung sowie die Förderung des fachlichen Austausches miteinander verbunden. Durch die Nutzung gemeinsamer Netzwerkstrukturen und die gezielte Bündelung von Synergien werden nachhaltige Impulse für die Gemeinwesenarbeit gesetzt. Auf diese Weise wird ein kooperatives Netzwerk gestärkt, das lokale Ressourcen aktiviert und zur langfristigen Stabilisierung der sozialen Infrastruktur im Landkreis beiträgt. Beide Initiativen arbeiten eng mit der Wohnungswirtschaft (GWG) zusammen. Außerdem bestehen im Fall des Campus Süd zusätzliche Kooperationen vor Ort, wie z.B. mit der Kreisvolkshochschule oder auch den Berufsbildenden Schulen 1 des Landkreises Gifhorn. Beim Dannenbütteler Weg arbeitet wiederum die Bürgervertretung QB mit der Kirche im Paulus und Kalem e.V. zusammen. Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit rund 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl ist in den letzten 10 Jahres stetig angestiegen. In den Projektquartieren leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Niedersachen mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren. Der Arbeitsschwerpunkt in den Quartieren ist, Begegnungen und Engagement zu ermöglichen. Es geht darum, vielfältige Gruppen zusammenzubringen, so dass sich die Menschen vor Ort füreinander in Selbsthilfeprozessen engagieren. Dafür wird eine umfassende Geh-Struktur in Verbindung mit einem breitgefächerten Bildungs- und Beratungsangebot aufgebaut. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner in den Quartieren erreichen. Der Aufbau einer Gemeinwesenarbeit mit Projektfonds, wäre der wesentliche und notwendige Schritt zur Schaffung bedarfsgerechter und nachhaltiger Angebote. Die Identifikation mit den Quartieren soll sich erhöhen und so z.B. auch Vandalismus und Gewalt eindämmen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Campus Süd ist ein sozial benachteiligtes Brennpunktgebiet mit überdurchschnittlich vielen Kindern und älteren Menschen im Vergleich zum Stadtgebiet. Auch der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ist deutlich erhöht. Hohe Arbeitslosigkeit, ausgelöst durch die Automobilkrise und die Schließung des wichtigen Zulieferers Teves im Jahr 2027, prägen das Quartier ebenso wie Einkommens- und Bildungsarmut. Sichtbare Vernachlässigung im öffentlichen Raum, wiederkehrender Vandalismus, Vermüllung, Beschädigungen und Spuren des Drogenkonsums bestimmen das Stadtbild und mindern das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Die Bewohnerschaft ist sprachlich und kulturell sehr heterogen. Ausgeprägte Sprachbarrieren und Vorbehalte erschweren das Zusammenleben, Konflikte zwischen den Gruppen sind häufig. Die Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen unterscheiden sich stark, generationenübergreifende Treffpunkte fehlen. Bildungsarmut äußert sich in niedrigen schulischen Leistungen und eingeschränkter Lernunterstützung; Teilhabe wird durch Sprachdefizite und fehlende Anlaufstellen zusätzlich erschwert. Viele Haushalte erleben Mehrfachbelastungen wie Arbeitslosigkeit, Alleinerziehendenverantwortung und finanzielle Engpässe; soziale Isolation betrifft besonders Alleinstehende und zugezogene Familien. Gewalt- und Drogenprobleme bestimmen das Sicherheitsgefühl, öffentliche Räume werden gemieden. Soziale Angebote sind punktuell vorhanden, aber oft schwer zugänglich und wenig vernetzt. Nachhaltigkeit, Pflege des Quartiers und Beteiligungskultur sind wenig ausgeprägt. Die Vernetzung relevanter Akteure ist lückenhaft, Strukturen für Information, Kooperation und Prävention fehlen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt geht zu den Menschen, holt sie aktiv ab, bezieht sie konsequent ein und macht echte Beteiligung zum Kern der Quartiersentwicklung. • Die Geh-Struktur ist stets sichtbar, niedrigschwellig, partizipativ und bedarfsgerecht. Aus dieser Struktur heraus entwickelt sich weitere Angebot, Maßnahmen und Initiativen. • Alle Jahresziele und Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, Zugänge zu schaffen, Beteiligung zu ermöglichen und tatsächliche Bedürfnisse dauerhaft einzubeziehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen aus dem Quartier eigene Ideen, Wünsche und Bedarfe einbringen und die Angebote darauf gut abgestimmt werden können. Die Geh-Strukturen verzahnen sich mit den Angeboten der Organisationen vor Ort.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreisvolkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreismusikschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
z.B. MTV Gifhorn, SV Gifhorn, SC Bosphorus Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbegegnungsstätte Gifhorn (JBG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
z.B. AWO, DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
z.B. Pfadfinder, Luftsportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schule 1 (Träger Landkreis Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fritz-Reuter-Realschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanna-Menke-Schule (vorher Freiherr-von-Stein-Schule)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projektübergreifende Zusammenarbeit mit dem Dannenbüttler Weg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schirmherr Landkreis Gifhorn
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist vorgesehen, die Stelle und das notwendige Budget zur Fortführung des Projektes dauerhaft anzulegen.
Galerie
kartenschnitt campus
kartenschnitt quartier
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Demokratie und Soziales in Vissel

Ansprechpartner
Pascal Kaufmann
Funktion Inhaber Gesellschafter
Gemeinwesen Büro Visselhövede
Projektbeschreibung
Ziel ist es, Ressourcen im Sozialraum zu aktivieren, Selbsthilfepotenziale zu fördern und die Eigenverantwortung der Menschen zu stärken. Der Sozialraum wird dabei als zentraler Ort des Handelns verstanden, in dem Teilhabe ermöglicht und soziale Integration gefördert wird. Das Gemeinwesen-Büro fungiert als zentrale Anlaufstelle im Kernort und übernimmt eine verbindliche Brückenfunktion zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung es soll aber nicht die Quartiersarbeit oder die Präsenz in den Quartieren mindern . Es verbessert die Zugänglichkeit zu kommunalen Angeboten und stärkt die Kommunikation sowie das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Rathaus. Ein wesentlicher Bestandteil ist die niedrigschwellige, lebensweltorientierte Arbeitsweise. Beratung, Begleitung und Unterstützung erfolgen flexibel, bedarfsnah und sozialraumorientiert. Neben individueller Unterstützung stehen insbesondere gemeinschaftliche Lösungsansätze, die Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen sowie die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements im Mittelpunkt. Durch die kontinuierliche Präsenz im Sozialraum werden Vertrauen aufgebaut und Zugänge geschaffen, die präventives Handeln ermöglichen. Das Gemeinwesen-Büro trägt dazu bei, bestehende Angebote zu vernetzen, Informationswege zu verbessern und die Teilhabechancen insbesondere in den Brennpunktquartieren zu erhöhen. Ziel ist es, das Gemeinwesen-Büro dauerhaft als zentrales, niedrigschwelliges Bindeglied im Sozialraum zu etablieren, das Integration stärkt, gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und die Verbindung zwischen Quartier und Stadt nachhaltig sichert.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Visselhövede steht vor erheblichen sozialen Herausforderungen. Der deutliche Zuzug von Familien mit Flucht- und Migrationsgeschichte, insbesondere seit 2015/16 sowie erneut seit 2022 – hat die soziale Struktur des Kernortes nachhaltig verändert. Ein erheblicher Anteil junger Erwachsener sowie älterer Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum, insbesondere in den verschiedenen Brennpunktquartieren, verfügt über geringe oder fehlende Deutschkenntnisse und ist dadurch in seinen Bildungs-, Integrations- und Teilhabechancen eingeschränkt. Daraus ergibt sich ein erhöhter Handlungsdruck im Gemeinwesen. Zudem bestehen strukturelle Problemlagen wie eine erhöhte Arbeitslosenquote, Schulabgänge ohne Abschluss sowie begrenzte Bildungs- und Freizeitangebote. Trotz gewachsener Nachbarschaften sind soziale Netzwerke nicht automatisch stabil. Segregationstendenzen einzelner Bevölkerungsgruppen, eingeschränkte Mobilität im ländlichen Raum sowie fehlende niedrigschwellige Begegnungs- und Unterstützungsangebote erschweren gesellschaftliche Teilhabe, insbesondere für junge Menschen. Es handelt sich um ein Projekt das zur Weiterentwicklung der seit zwei Jahren aufgebauten Gemeinwesenarbeit in Visselhövede anknüpft. Das Gemeinwesen-Büro soll künftig als zentrale Anlaufstelle im Kernort für alle Menschen, unabhängig von Alter oder Herkunft, etabliert werden und eine verbindliche Brückenfunktion zur Stadtverwaltung sowie zum Rathaus übernehmen. Vor diesem Hintergrund ist eine strategisch ausgerichtete Gemeinwesenarbeit erforderlich, die Integration stärkt, soziale Teilhabe fördert und vorhandene Ressourcen systematisch vernetzt, um sozialer Spaltung entgegenzuwirken.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Kernstadt Visselhövede mit besonderem Fokus auf sozial verdichtete Lagen wie Pappelstraße, Rohlmanshof sowie das Umfeld Jugendzentrum/Visselwiesen. Ergänzend werden angrenzende Quartiere einbezogen, sofern integrations- oder jugendbezogene Bedarfe bestehen.
Einwohnerzahl
10000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), indem es niedrigschwellige Zugänge schafft, Ressourcen im Quartier aktiviert und Bewohner/innen konsequent beteiligt. Es arbeitet sozialraumorientiert, vernetzt Verwaltung, Schulen, Vereine und Ehrenamt und stärkt Selbstwirksamkeit statt Defizitverwaltung. Als koordinierende Struktur übernimmt das Sozialbüro klassische Funktionen des Quartiersmanagements: Bedarfsanalyse, Aktivierung, Beteiligung, Schnittstellenmanagement und nachhaltige Stabilisierung sozialer Strukturen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Projekterfolg wird anhand quantitativer und qualitativer Indikatoren gemessen und an den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit ausgerichtet. Dazu zählen Fallzahlen, erfolgreiche Antragsabschlüsse, reduzierte Abbrüche, Beteiligungsquoten usw.
Vorhandene Strukturen
In Visselhövede bestehen bereits professionelle und ehrenamtliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Das Jugendzentrum im ‚Hallenbad‘ arbeitet als sozialräumlicher Treffpunkt mit offenen Angeboten, Beteiligungsformaten und aktiver Ehrenamtsbeteiligung. Zudem bestehen gewachsene Kooperationsnetzwerke mit Schulen, Kitas, Schulsozialarbeit, Jugendamt, Jobcenter, Vereinen, Kirchen und inklusiven Einrichtungen. Das beantragte Projekt schafft keine Parallelstruktur, sondern professionalisiert, bündelt und systematisiert diese vorhandenen Ansätze im Sinne eines koordinierten Quartiersmanagements. Bestehende Ehrenamts- und Beratungsstrukturen werden verbindlich vernetzt, Schnittstellen strukturiert und sozialräumliche Beteiligungsprozesse strategisch weiterentwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Visselhövede Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eike Holsten CDU
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kastanienschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Combi Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dörte Liebetruth SPD
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBS Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DLRG Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Daniela Barth Rotenburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel des Projekts ist die nachhaltige Etablierung eines niedrigschwelligen Gemeinwesen-Büros als feste Beratungs- und Unterstützungsstruktur vor Ort. Während der Förderphase werden stabile Kooperationen mit Kommune, sozialen Trägern und zivilgesellschaftlichen Initiativen aufgebaut. Die Ergebnisse werden in bestehende lokale Strukturen integriert. Perspektivisch ist eine Verstetigung über kommunale Beteiligung, ergänzende Förderprogramme sowie ehrenamtliche Netzwerkstrukturen vorgesehen.
Galerie
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20240608 135927
weltkindertag mit simbav
zeitungsbericht judith ferienprogramm
quartierfest pappelstrasse
gemeinwesenarbeiter mit andre
gwa foto
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsladen Engeo

Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
Organisation LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Funktion Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter
Kinder und Familien stärken
Projektbeschreibung
Der Nachbarschaftsladen Engeo bietet seit Jan. 21 im Stadtteil Engeo von Bremervörde Hausaufgabenhilfe u pädagogische Angebote für Grundschulkinder sowie Einzelfallberatung. In den Schulferien haben wir Ferienprogramme. Trägerin ist die St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde. Wir wollen Kinder u Familien stärken, denen es an Energie u Möglichkeiten dafür fehlt. 15 Nationalitäten treffen bei uns zusammen, täglich ca. 25 Kinder. Wir praktizieren Integration, deutsch als Verkehrssprache wird eingefordert. Die Sozialarbeiterin leitet das tägliche Geschäft u die 15 Ehrenamtlichen an, die bei den Hausaufgaben helfen, ein Pastor ist Geschäftsführer. Dazu gehören weitere Initiativen, um Eltern der Kinder u Erwachsenen des Stadtteils niedrigschwellig Teilhabe zu bieten (Internationale Kochstudio, Kreativcafé, Gesundheitsprävention). Wir haben eine Webseite, für jeden sichtbares Logo u aktive Öffentlichkeitsarbeit bei Stadtfesten. Wir sind gut vernetzt mit der Kinder/Jugendhilfe, Fachberatungsstellen, Politik in Stadt/Landkreis u ermöglichen schnelle, flexible, eigenverantwortliche ehrenamtliche Initiative im definierten Rahmen ("high accountability, low control"), haben präzise Augen auf Kindeswohl-Standards & hohes commitment: Wir haben ein Haus, gekauft, kernsaniert u instand gesetzt, weitere Ehrenamtliche spielen eine zentrale Rolle: Bauteam, Steuerungsgruppe, in Summe ca. 30. Durch Corona waren Kontakte beschränkt u wir durch 2 temporäre Unterkünfte u Suche, Kauf u Fertigstellung d Hauses auf uns konzentriert. Für die nächsten drei Jahre (24-26) öffnet sich d Blick ins Viertel hinein: Gemeinwesenarbeit (GWA) wird auf allen Ebenen eingeübt, verstanden u gelebt. Geh-Struktur wird eingeübt, Komm-Struktur erhalten: GWA mit Beteiligungsmöglichkeiten wird im Quartier mehrsprachig beworben (Flyer), mit gesellschaftspolitischen Akteuren verbindlich bedacht, Angebots- u Beteiligungsmöglichkeiten gelebt: Bewohner des Quartiers kommen vor Ort ins Gespräch miteinander (Kaffee u Bollerwagen), Migranten werden ermutigt u ertüchtigt, Wünsche/Missstände zu benennen (Runder Tisch). GWA wird transparenter u auf finanzielle Nachhaltigkeit geprüft: Wissenslücken sind geschlossen, Stadtteil wird für interessierte Öffentlichkeit transparent(er) (Führung), jeder Bewohner hat in seiner Straße Ansprechpartner für Engeo (Paten). Kommstruktur hat weiterhin niedrigschwellig Beratung u Bildung (Hausaufgabenhilfe), etabliert weitere Bildungsmöglichkeiten für Kinder (Erlebnispädagogik)
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Herz schlägt für Engeo. Unsere Augen sehen konkrete Herausforderungen, unsere Ohren hören echte Nöte, unsere Hände sind schon tätig. Der Verstand sagt: Es muss weitergehen. Das Portmonee ist aber zu klein. Wir sehen gemischte Bebauung u Bevölkerung ohne viel Kontakt zueinander: Größere Wohnblocks, mit mehrheitlichen Bewohnern in prekärer Lage, oft mit Migrationshintergrund u kleine u größere Einfamilienhäuser mit einfachem bis gehobenem Bürgertum. Alltagsorganisation und kulturelle Prägung sind höchst divergent und führen zu Konflikten. Wir hören aus Gesprächen mit Gebietsexperten von sozialen Gemengelagen: clanmäßig organisierte Abzocke / Trickbetrüger und Polizeieinsätze (Polizei), Überforderung der sprachlichen & sozialen Integration von Kindern in Klassenverbände aus Asylbewerberfamilien (Grundschulen), Streitigkeiten durch juristisch unterschiedliche Behandlung von Ukraine-Flüchtlingen u weiteren Asylbewerbern (Diakonisches Werk), Personalnot im Jugendamt (Auskünfte schwer!), zunehmender Vereinsamung älterer Menschen (Pastor aus vielen Hausbesuchen). Unsere Hände haben seit zwei Jahren mit angepackt. Wir haben eine erfolgreiche Arbeit aufgebaut mit hoher Eigeninitiative (Hauskauf & Renovierung), rund 30 Ehrenamtlichen u nachweislich besseren Schulleistungen bei Kindern in Engeo. Der Verstand sagt: Das Vertrauen von Kindern & Familien in Engeo, Politik, Stadtgesellschaft u Fachnetzwerken ist da. Das Angebot soll zur richtigen Gemeinwesenarbeit ausgebaut werden (Geh-Struktur). Das hochqualifizierte u eingearbeitete Personal will verlängern. OHNE DAS GELD DER LAG MACHT DER LADEN DICHT UND DAS PERSONAL IST WEG. Kommune u Landkreis haben dafür nicht die Mittel.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadtteil Engeo
Beschreibung
Das Stadtteilgebiet lässt sich sehr einfach umreißen. Es ist auf den beigefügten Karten sehr gut zu sehen. Richtung Westen und Süden ist die Umgehungsstraße K102 als Abgrenzung, Richtung Süden der Kreisel von K102 und Gnarrenburger Straße, Richtung Westen durch die Oste. Richtung Norden gibt es zwei Perspektiven: Die erste sieht die Bahnschienen als räumliche Abgrenzung und fokussiert dabei das Lebensfeld. Denn die Straßen Am Kanal, Am Fischerklink, Friedrich-Dedecke-Straße, Isenseestraße, Am bhf S, Findorffstraße, Brunsburg, Kleine Brunsburg liegen hinter den Bahnschienen aus der Innenstadt gesehen. Die Schienen ermöglichen es NICHT, mal eben den Stadtteil zu wechseln. Der Aldi Discounter liegt direkt Am Kanal und ist von hoher Relevanz für die Nahversorgung. Die zweite Perspektive ist die rein formale Grenze. Dann ist der Oereler-Kanal die Grenze, der rund 500 Meter südlich von den Schienen liegt. Das Einzugsgebiet ist die erste Perspektive. Die hier genannten Zahlen aus dem Melderegister sind die aus der zweiten Perspektive. Wir gehen im Antrag aber vom Lebensfeld aus, wodurch statistisch gesehen noch einmal 512 Menschen dazukommen (Quelle: Einwohnermeldeamt).
Einwohnerzahl
2216
Quelle / Anmerkungen
Melderegister über die Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bereits im Jahr 2017 hat die Stadt Bremervörde vorbereitende Untersuchungen (VU) zur Vorbereitung der förmlichen Festlegung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes durchgeführt. Die förmliche Festlegung durch Ratsbeschluss und Veröffentlichung der Sanierungssatzung erfolgte im März 2017. Der angestoßene Prozess wird stetig weitergeführt und durch unterstützende Maßnahmen auf sozialer Ebene flankiert. Nachfolgender Auszug dieser VU erläutert die wesentlichen Missstände: 2.1 Städtebauliche Missstände/Problemlage Nach § 136 Abs. 2 BauGB liegen städtebauliche Missstände vor, wenn innerhalb des Gebietes die vorhandene Bebauung oder sonstige Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen auch unter Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung nicht entspricht. Städtebauliche Missstände können sowohl durch Substanzschwächen als auch durch Funktionsschwächen hervorgerufen werden. Das integrierte energetische Quartierskonzept hat klare städtebauliche Missstände im Quartier Engeo identifiziert und aufgezeigt. Eine signifikante Substanzschwäche liegt in der energetischen Beschaffenheit, die derzeit großes Potenzial in der Verbesserung der Energieeffizienz aufweist. Funktionsschwächen sind vor allem in der Nachverdichtung sowie der Barrierefreiheit analysiert worden. Außerdem wurde mit dem Quartierskonzept ein großer Sanierungsstau in der privaten Modernisierung und Instandhaltung ermittelt. Detaillierte Aussagen zu Sanierungsstand und Sanierungsbedarf sind im Quartierskonzept auf den Seiten 16 ff dargestellt. Quelle: Stadt BRV.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
315 (263 Deutsche, 49 Ausländer) Am Kanal: 35 Personen, davon sind 22 Deutsche und 13 Ausländer. Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
279 Personen (240 Deutsche, 39 Ausländer) Am Kanal: 39 Personen (27 Deutsche / 12 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
618 Personen (597 Deutsche, 2 Ausländer) Am Kanal: 44 Personen (44 Deutsche / 2 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
100
Anmerkung
Landkreis Rotenburg Wümme, Stand März 2023: 4,2%. Quelle: Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen für unseren Landkreis, wenn auch nicht für die Stadt: https://www.lk-row.de/portal/pressemitteilungen/ein-jahr-mit-grossen-herausforderungen-900004564-23700.html
GWA/QM-Ansatz
eine angestellte Fachkraft, die ihre GWA-Kenntnisse im Zertifikatskurs vertiefen möchte u sich regelmäßig mit einer erfahrenen GWA-Kollegin austauscht. Die Arbeit leistet für das Quartier einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- u kommunalpolitischer Aufgaben (vgl. Ziele 1,1/ 2,1) u zur Sicherung demokratischer Verhältnisse (vgl. Ziele 2,2/2,3/3,1/3,3) nach dem Subsidiaritätsprinzip (vgl. Ziel 1,3), praktiziert soziale Intervention (vgl. Ziele 1,2/3,2) u fördert das Ehrenamt, steht als kirchliche Trägerin offen gegenüber allen Menschen, zu denen Kontakt entsteht. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Bewohner Engeos, ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen. Das vornehmliche Ziel ist die Verbesserung der immateriellen Bedingungen (Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Bildung, Integration) im Quartier, aber auch Hilfe u Weitervermittlung bei materiellen Schwierigkeiten (z.B. Existenzsicherung). Die infrastrukturellen Bedingungen sind im Blick (Antrag auf Fußgängerüberweg), die Betroffenen werden grundsätzlich maßgeblich einbezogen (systemischer Ansatz: Experten des eigenen Lebens). Die Arbeit fördert immer die Handlungsfähigkeit & Selbstorganisation im Sinne von individuellem und kollektivem Empowerment. Netzwerk- u Kooperationsstrukturen starten: Der TSV Bremervörde stellt uns für 5h/Woche kostenlos eine FSJlerin, ein Netzwerk mit Tandem e.V., dem Kinderschutzbund, dem Stadtteilladen u uns ist am Horizont.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen von sich aus o durch unsere Impulse ihre Wünsche zum Ausdruck bringen und diesen so gut es geht, gefolgt werden kann, folglich die GWA-Arbeit in Kommunikation transparent und niedrigschwellig ist.
Beschreibung
sich einzelne Gruppen(angebote) bilden, die d GWA unterstützen oder Ehrenamtliche an diesem oder jenem Punkt die Initiative ergreifen und die GWA u das Quartier somit voranbringen.
Beschreibung
bekannter vor Ort durch Banner (Lage), Gehbehinderte gehen u kommen (Barrierefrei), Team wächst, Spontanbegegnungen Beratungstermine ergeben (Niedrigschwelligkeit), pol. Unterstützung in Geld umwandeln, Arbeitsweise anpassen (interkult. Sensibilität)
Beschreibung
die gesamte Bandbreite an Bewohnern u Bürgern, vor allem von Engeo, aber auch aus ganz Bremervörde die GWA hier kennen, nutzen o praktisch/finanziell unterstützen: Migranten, Kinder und Eltern, Senioren, Erwerbstätige/lose, Zugezogene u alt Eingessene.
Beschreibung
jeder relevante Player bekannt ist u konstruktiv, konkret und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird für das Quartier und die GWA, sowie die strategische oder punktuelle Zusammenarbeit ausgebaut u gefestigt wird.
Beschreibung
sich wahrnehmbar mehr Menschen in Engeo untereinander durch die GWA kennenlernen (vgl. Ziele). Wenn Paten-Projekt funktioniert u Zulauf findet u Migranten den Mut haben, Missstände zu äußern u Ansprechpersonen kennen und den Kontakt nutzen.
Beschreibung
wir einen Fußgängerüberweg in Nähe des Nachbarschaftsladens haben. Bisher geht es politisch noch nicht erfolgreich voran, obwohl die Gnarrenburger Straße nachweislich zu wenig kinderfreundliche u sichere Straßenüberquerungen hat u wir Fürsprecher haben.
Beschreibung
Landkreis/Stadt/Politik mit uns am Tisch sitzen u überlegen, wie wir das Projekt erhalten u voranbringen können durch Unterstützung in den Finanzen; ein Austausch an Expertise u wahrnehmbar offene u vertrauensvolle Begegnungen stattfinden.
Vernetzung im Gebiet
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Bürgermeister Michael Hannebacher
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Stadtteil
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Bremervörder Zeitung - Redaktion
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Karsten Thomsen, Vorsitzender Kirchenvorstand St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde
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Stadtteil
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Claus Dieter Döscher, Homepageverantwortlicher nachbarschaftsladen-engeo.de
Typ
Stadtteil
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Zwei Grundschulen, vornehmlich Grundschule Engeo (Schulleiterin Frau Wladarsch), aber auch Schulleiter Herr Pochciol (Grundschule Stadtmitte, aber Standort in Engeo))
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Kinderschutzbund, Frau Petra Fischer, inhaltlicher Austausch und Spender, Projekt "Starke Kids geben Gas".
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Kinderärztin Dr. Petra Janssen, Bremervörde
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Landrat Marco Prietz
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Diakonisches Werk Bremervörde, Geschäftsführer Norbert Wolf; Frau Schneider ist hier quartalsweise in der Dienstrunde dabei um die Vernetzung zu praktizieren.
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Landkreis Jugendamt - Frau Ulrike Helle (Leitung)
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Stadtteil
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Ortsbürgermeister Dirk Stelling
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Stadtteil
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Uns haben eine Handvoll Mitarbeiter/innen Informationen geliefert für diesen Antrag. Sie stehen stellvertretend für die Unterstützung, die wir bisher in der gesamten Verwaltung der Stadt Bremervörde erlebt haben.
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Stadtteilladen (Pendant zum Nachbarschaftsladen im anderen Stadtteil) - Diakonin Almut Schmidt und Pastor Volker Rosenfeld; Fachaustausch; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
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TSV Bremervörde - Eine dortige FSJlerin wird uns für einige Stunden kostenlos zugeteilt.
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NABU - Für das Sommerferienprogramm holen wir Forscherucksäcke oder gehen in die Umweltpyramide
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Stadtteil
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Dieter Wellbrock - Kontaktbeamter Polizei Bremervörde
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Stadtteil
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Frau Bayer (Sozialarbeiterin) / Frau Böning (Beratungslehrerin) an der Grundschule Engeo, mit denen Frau Schneider im regelmäßigen Austausch steht.
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Stadtteil
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Tandem e.V. - soziale Teilhabe gestalten, Andreas von Glahn, Vorsitzender; Projekt "Starke Kids geben Gas".
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Stadtteil
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Kirchenkreis Bremervörde Zeven, Manfred Thoden, stv. Superintendent (Stelle zur Zeit vakant)
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Airbus Operations Stade - hat uns 2021 10.000 gespendet über die Aktion "Glückspfennig".
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Marianne & Wilfried Thomas-Stiftung GmbH, Bremervörde, Marianne und Wilfried Thomas, Vorsitzende, 1500 Euro Spende.
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Stadtteil
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Souad Al Hassan, Reinigungskraft und Ehrenamtliche im Internationalen Kochstudio
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Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen, Birke Schoepplenberg, ffn-Radio-Beitrag über unser Sommerferienprogramm,
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Buchhandlung Morgenstern, Spender
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REWE-Bremervörde, Spender
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Stadtteil
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Fa. Stehnke, Osterholz-Scharmbeck, Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
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Stadtteil
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Fa. D. Schröder KG, Bremervörde; Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
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Stadtteil
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WG Pro, Kleinpartei aus Bremervörde, Spenderin
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CDU, Stadratsfraktion, Spenderin
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Deutsche Fernsehlotterie, Stiftung Deutsches Hilfswerk, Förderer für die ersten drei Jahre.
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Stadtteil
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ikea Stiftung - Förderer für die ersten drei Jahre.
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Diakonisches Werk in Niedersachsen, Birgit Wellhausen, Fachberatung von Anfang an.
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Rotaract e.V. (Nachwuchs der Rotarier), Spender
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Tafel Bremervörde, gelegentliche Lebensmittelspenden
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Stadtteil
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zwei Bewohner aus Selsingen; Spende von Quilt zur Verlosung
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Stadtteil
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Quilt-Gruppe "Stückwerk", Quilterstellung um diesen zu verlosen zugunsten des Nachbarschaftsladens Engeo.
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Stadtteil
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Dutzende Spender, darunter auch Firmen, die nicht namentlich genannt werden wollen, aber mit Beträgen bis zu 2000 Euro gerade in der Anfangszeit uns helfen und geholfen haben. Davon mindestens die Hälfte aus dem Stadtteil Engeo.
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Stadtteil
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Mindestens ein Drittel der Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aus dem Stadtteil Engeo.
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Stadtteil
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MdB Oliver Grundmann, Ehrenamtlicher
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Stadtteil
Akteur
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die anderen zwei Drittel aus dem Restgebiet der Stadt sind unersetzliche Akteure und hochengagierte Multiplikatoren unserer Arbeit. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle namentlich nennen können.
Typ
Stadtteil
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Frank Danker, Nachbar, offenes Auge und Ohr
Typ
Stadtteil
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Susanne Weihs, Bestatterin und Nachbarin, Helferin mit Rat und Tat.
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Stadtteil
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Landeskirchenamt Hannover, Abteilung Bildung und Schule
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die vielen Kinder, die zu uns kommen, sind Multiplikatoren und Ideengeber für die tägliche Arbeit.
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Volksbank, Spenderin
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Sparkasse, Spenderin
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Stadtteil
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Bremervörder Sport Club - Ferienprogramm mitgestaltet.
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SPD Stadtratsfraktion, Spenderin
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Stadtteil
Nachhaltigkeit
21-23 unabhängige Finanzierung von Stadt, Kommune u Landkreis: Deutsche Fernsehlotterie, ikea-Stiftung, Eigenmittel. 24-26 haben wir die Zusage der Stadt Bremervörde für jährlich bis zu 44.000 Euro. In 2023 werden wir beim Landkreis 3.500 p.a. beantragen. Vorab wurde Offenheit signalisiert, Endergebnis bleibt abzuwarten. Lücke erhoffen wir von diesem Fördertopf. 24-26 versuchen wir Wohnungswirtschaft u Gewerbe zu integrieren, sowie die Zuschüsse von Stadt u Landkreis mindestens zu stabilisieren
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Sound_Hub

Ansprechpartner
Sabine Busmann
Funktion Geschäftsführerin
Sound_Hub als Raum für Begegnung, Professionalisierung und gemeinsames Lernen.
Projektbeschreibung
Die MusikZentrum Hannover gGmbH bedient sich der Musik als Vehikel, um soziale und gesellschaftliche Themen nah an der Lebensrealität von Menschen zu platzieren. Mit der Bereitstellung integraler musikalischer Infrastruktur positioniert sich das MusikZentrum für aktiven Zugang und Teilhabe an Musik und Kultur, unabhängig der Herkunft, Sprache oder sozialer Schicht. Aufgrund veränderter Eigentumsverhältnisse auf dem beheimateten Gelände des MusikZentrums und als zukünftiger Erbpachtnehmer besteht die Möglichkeit direkten Einfluss auf die Ausgestaltung des Geländes zu nehmen und dieses zu einem sozialen Ort der Gemeinschaft zu formen. Dazu gehören Community basierte Angebote für das Quartier an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Musik und Kultur. Mit dem Sound_Hub schafft das MusikZentrum ein niedrigschwelliges Angebot für Interessierte, für gemeinschaftliches lernen, sich, Vernetzung und professionalisierung. Mixing und Mastering sind zwei Stufen des kreativen musikalischen Prozesses, welche unabdingbar vor einer physischen oder digitalen Veröffentlichung erledigt werden müssen. Als Dienstleistung bieten diesen Prozess wenige Menschen an und ist mit hohen Kosten verbunden. Der Zugang zu einer professionellen Infrastruktur für Mixing- und Mastering ist wenigen Menschen vorbehalten, da es hierfür nicht nur sehr teures Equipment, sondern auch einen akustisch aufwendig aufbereiteten Raum benötigt. Hierfür haben die wenigsten den Platz und das Geld, somit wird der Zugang automatisch zu einer sozialen Frage. Der Sound Hub soll ein akustisch perfekt aufbereiteter Raum sein, welcher mit einer professionellen Abhöre und Digital Analog Wandlern ausgestattet ist. Dieser Raum soll Musiker*innen, Musik- und Soundinteressierten aus der Nachbarschaft kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, um die räumliche Voraussetzung für den Mixing und Mastering Prozess zu demokratisieren und niedrigschwellig zu gestalten. Der Buchungsprozess wird digital, mithilfe von coapp.io, abgebildet, welches Planungssicherheit und einen verlässlichen Zugriff auf die Infrastruktur gewährt. Darüber hinaus können im Sound_Hub Workshops und Listening-Sessions stattfinden, um Fachwissen kostenfrei an Interessierte weiterzugeben und einen Raum für Begegnungen im musikalischen Kontext zu schaffen. Mit dem Sound_Hub schafft es es das MusikZentrum einen Kreislauf zu vervollständigen, mit welchem alle Bedarfe, von Hobby als auch Profimusiker*innen, abgedeckt werden.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Das MusikZentrum Hannover sieht sich mit einer veränderten Eigentumssituation seines Geländes konfrontiert, die neue Chancen für eine gemeinwohlorientier Musik ist ein wichtiges kulturelles Ausdrucksmittel und ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Doch der Zugang zu professioneller Musikproduktion ist ungleich verteilt. Besonders die finalen Schritte im kreativen Prozess – Mixing und Mastering – erfordern teures Equipment, spezialisierte Software und akustisch optimierte Räume, die für viele Künstlerinnen unerschwinglich oder schlicht nicht zugänglich sind. Dies betrifft insbesondere Musikerinnen aus sozial schwächeren Verhältnissen, für die die hohen Kosten und fehlenden räumlichen Ressourcen eine erhebliche Hürde darstellen. Gleichzeitig fehlt es im Quartier an offenen und inklusiven Orten für musikalische Begegnung, Austausch und Professionalisierung. Bestehende Musikstudios sind meist kommerziell ausgerichtet und schwer zugänglich, während kostengünstige oder kostenfreie Alternativen mit professioneller Ausstattung kaum existieren. Dadurch bleibt kreatives Potenzial oft ungenutzt, und viele Musiker*innen sind gezwungen, auf minderwertige Produktionsbedingungen auszuweichen oder ihre Projekte nicht vollenden zu können. Zudem fehlt es an strukturierten Angeboten zur Weiterbildung im Bereich Musikproduktion, insbesondere im technischen Bereich. Gerade Mixing und Mastering sind essenzielle, aber oft wenig zugängliche Disziplinen, da entsprechende Fachkenntnisse selten kostenfrei vermittelt werden. Diese strukturellen Barrieren verstärken soziale Ungleichheiten und erschweren es vielen, sich musikalisch weiterzuentwickeln oder professionell Fuß zu fassen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald/List und Nordstadt und Hainholz
Beschreibung
Das Gelände des MusikZentrum liegt auf der Grenze zu allen drei Stadtteilen und sieht diese als ihr Quartier. Der Sound_Hub wird direkt auf dem 3822 qm grossen Gelände der MusikZentrum gGmbh ansässig sein. Das MusikZentrum ist Teil eines 17.000 qm umfassenden Mischgebiets, auf dem Kultur und Gewerbe angesiedelt ist. Die Wohnquartiere befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft, weitere kulturelle Einrichtungen ebenfalls.
Einwohnerzahl
112000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auf alle drei Stadtgebiete lassen sich eine Vielzahl der von ihnen vorgestellten Merkmale zuordnen. Das prozentual zu benennen schaffen wir nicht mehr in dieser Zeit zu recherchieren. Mit allen drei Stadtteilen haben wir im Laufe der zurück liegenden 30 Jahre als soziokulturelles Zentrum und Musikförderer gearbeitet und verschiedene Wandel in der Demographie und Zusammensetzung der Einwohnenden beobachten können.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt Sound_Hub verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es soziale, kulturelle und strukturelle Aspekte des Stadtteils verbindet: - Soziale Teilhabe & Chancengleichheit: Durch den kostenfreien Zugang zu professioneller Musikproduktion wird eine Ressource demokratisiert, die sonst nur wenigen vorbehalten ist. Dies stärkt insbesondere sozial benachteiligte Gruppen in Vahrenwald/List, Nordstadt und Hainholz. - Stärkung der Nachbarschaft & Vernetzung: Der Sound_Hub dient als Begegnungsort, an dem sich Musikerinnen, Kreative und Anwohnerinnen austauschen und gemeinsame Projekte realisieren können. Dies fördert den Zusammenhalt im Quartier. - Kulturelle Belebung & Empowerment: Durch Workshops, Listening-Sessions und gemeinsames Lernen wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die kulturelle Identität des Stadtteils gestärkt. - Nachhaltige Quartiersentwicklung: Die aktive Gestaltung des Geländes durch das MusikZentrum schafft eine langfristige, gemeinwohlorientierte Infrastruktur, die über das Projekt hinaus positiven Einfluss auf die kulturelle und soziale Entwicklung der Stadtteile hat. Der Sound_Hub trägt damit zur sozialen, kulturellen und strukturellen Stärkung des Quartiers bei und folgt den Leitlinien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements.
Vorhandene Strukturen
Wir arbeiten zusammen mit dem Quartiersmanagement Hainholz Sachggbiet Stadterneuerung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Initiative Hüttenstrasse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleis D
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine langfristige Finanzierung ist aus eigenen Mitteln gewährleistet, da es sich bei der Förderung in erster Linie um die Finanzierung des Aufbau und die Errichtung des Sound_Hub handelt. Das Gelände rund um das Musikzentrum befindet sich in städtebaulicher Quartiersentwicklung. Unter anderem kooperieren wir mit der Initiative Hüttenstraße und entwickeln in Kooperation Projektideen zur nachhaltigen Nutzung für das Gemeinwohl um uns enger zu vernetzen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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