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Nachbarschaftsspaziergänge/-dialoge/partizipative Sozialraumanalysen/Aktionen im Quartier

Wir Menschen in Diepholz – Nachbarschaftstreff zur Stärkung von Teilhabe und selbstorganisierten Strukturen im Quartier

Ansprechpartner
Anna Timpe
Funktion Referentin Fördermittel
Wir Menschen in Diepholz – Nachbarschaftstreff zur Stärkung von Teilhabe und selbstorganisierten Strukturen im Innenstadtquartier
Projektbeschreibung
Im Diepholzer Innenstadtquartier hat sich mit dem Nachbarschaftstreff ein Ort entwickelt, der im Alltag genutzt, angeeignet und von den Anwohner*innen selbst mit Leben gefüllt wird. Unterschiedliche Menschen kommen hier zusammen – sie kochen, sprechen, diskutieren, unterstützen sich, teilen Erfahrungen und tragen auch Konflikte aus. Der Treff ist lebendig, manchmal laut, manchmal ruhig, geprägt von Nähe, Aushandlung und gegenseitigem Respekt. Für viele ist er ein zentraler Bezugspunkt im Quartier, für einige der einzige verlässliche Ort außerhalb der eigenen Wohnung, an dem soziale Kontakte entstehen und bestehen bleiben. Im Rahmen der bisherigen Förderung wurde dieser Ort aufgebaut, angenommen und mitgestaltet. Anwohnende bringen eigene Themen ein, organisieren erste Aktivitäten und nutzen den Treff für Austausch und Unterstützung. Dabei zeigt sich: Beteiligung entsteht dort, wo Menschen kontinuierlich angesprochen werden, Beziehungen wachsen und ein verlässlicher Ort vorhanden ist. Ohne kontinuierliche Begleitung bleiben diese Prozesse fragil und entwickeln sich nur begrenzt weiter. Das Folgeprojekt setzt hier an und entwickelt den Treff konsequent gemeinwesenorientiert weiter. Im Mittelpunkt steht die aktivierende Einbindung der Anwohnerschaft: Themen aus dem Alltag werden aufgegriffen, gemeinsam bearbeitet und in Aktivitäten im Quartier überführt. Der Treff ist dabei Ausgangspunkt für Begegnung und aufsuchende Arbeit im Quartier. Beteiligung entsteht aus den Interessen und Lebensrealitäten der Menschen vor Ort: Anwohner*innen machten auf ein fehlendes Straßenschild aufmerksam, brachten ihr Anliegen mit Unterstützung des Teams bei Kommune und Politik ein – das Schild wurde daraufhin aufgestellt. Anwohnende bringen sich aktiv ein: Sie organisieren Treffen, übernehmen Aufgaben und gestalten Aktivitäten. Aus Begegnungen werden Kontakte – Menschen verabreden sich, unterstützen sich im Alltag und greifen Themen gemeinsam auf. Unterschiedliche Bewohnergruppen kommen ins Gespräch, bleiben in Verbindung und entwickeln Ideen weiter. So wird der Treff Schritt für Schritt zu einem Ort, der von den Anwohnenden selbst getragen wird. Ziel ist es, diese Entwicklung im Alltag zu verstetigen: dass aus einzelnen Aktivitäten verlässliche Zusammenhänge entstehen, Engagement bestehen bleibt und der Treff langfristig als gemeinsamer Ort im Quartier getragen wird.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Geringe Belebung, Leerstand und fehlende niedrigschwellige Begegnungsorte prägen das Diepholzer Innenstadtquartier. Öffentliche Räume werden wenig genutzt, soziale Kontakte entstehen kaum. Besonders alleinstehende, ältere Menschen und Personen ohne familiäre Einbindung, aber auch neuzugewanderte Menschen sowie Menschen in herausfordernden Lebenslagen leben bislang nebeneinander, ohne in Austausch zu kommen und ohne tragfähige soziale Kontakte im Alltag. GWA-Strukturen anderer Stadtteile (Moorstraße) erreichen die Anwohnenden nicht. Der bereits geförderte Nachbarschaftstreff (2022–2025) hat eine zentrale sozialräumliche Infrastruktur geschaffen. Räume und Struktur bestehen weiterhin und werden durch Ehrenamtliche sowie durch hauptamtliche Mitarbeitende aus anderen Fachbereichen aufrechterhalten, die den Treff parallel zu ihren eigentlichen Aufgaben mittragen. Die kontinuierliche Nutzung zeigt, dass der Treff im Quartier weiterhin stark nachgefragt ist. Einzelne Aktivitäten werden weiter genutzt und von Anwohner*innen mitorganisiert (z. B. Weltenküche 2x wöchentlich, offener Treff). Ohne gezielte GWA-Fachbegleitung bleibt dies jedoch begrenzt und erreicht die Anwohnerschaft nicht in der notwendigen Breite. Daraus ergibt sich die Aufgabe, die bestehende Infrastruktur wieder kontinuierlich nutzbar zu machen, unterschiedliche Bewohnergruppen zusammenzuführen und Beteiligung im Alltag zu ermöglichen. Ziel ist es, vorhandene Kontakte und Engagementansätze so weiterzuentwickeln, dass daraus stabile, selbstorganisierte Strukturen im Quartier entstehen. Dafür werden Anwohnende kontinuierlich angesprochen, eingebunden und begleitet.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das Sanierungsgebiet „Diepholz-Innenstadt“ mit einer Fläche von ca 31 ha. Es beinhaltet die zentrale Innenstadt sowie den historischen Altstadtberech der Stadt Diepholz. Die räumliche Abgrenzung orientiert sich an den festgestellten Grenzen des Sanierungsgebiets und wird im Wesentlichen durch zentrale Verkehrsachsen, angrenzende Wohnbebauung sowie die Bahntrasse im Osten bestimmt. Zum Gebiet gehören zentrale Orte wie die Bahnhofstraße, die Lange Straße sowie angrenzende Wohn- und Aufenthaltsbereiche. Das Projekt fokussiert sich somit auf den zentralen Innenstadtbereich Diepholz‘, in dem unterschiedliche soziale Gruppen aufeinandertreffen und zugleich ein erhöhter Bedarf an Begegnung, Beteiligung und sozialräumlicher Entwicklung besteht.
Einwohnerzahl
18770
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl gesamte Stadt Diepholz (www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Der Nachbarschaftstreff wird in der Diepholzer Innenstadt sowie angrenzenden Wohnquartieren umgesetzt, die nicht Teil eines durch das Programm ‚Sozialer Zusammenhalt‘ geförderten Gebietes sind. Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen. Gleichzeitig bestehen enge sozialräumliche Bezüge zum angrenzenden Sanierungsgebiet, etwa durch gemeinsame Alltagsorte und Nutzungswege der Bewohnenden. Der Treff ergänzt bestehende Maßnahmen, indem er als niedrigschwelliger Begegnungsort fungiert, bislang fehlende Verbindungsstrukturen schafft und den Austausch zwischen unterschiedlichen Bewohnergruppen quartiersübergreifend stärkt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html - Für das Projektgebiet liegen keine kleinräumig differenzierten Daten vor. Auf gesamtstädtischer Ebene beträgt der Anteil älterer Bewohner*innen rund 22 %. Aus der Nutzung des Nachbarschaftstreffs zeigt sich, dass ältere Menschen den Treff regelmäßig nutzen. Der Treff übernimmt hier eine wichtige Funktion als sozialer Ankerpunkt und niedrigschwelliger Ort gegen Isolation im Alltag. (für Projektgebiet geschätzt)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03251-Diepholz.html - Für das Projektgebiet liegen keine kleinräumig differenzierten Daten vor. Auf gesamtstädtischer Ebene beträgt die Arbeitslosenquote rund 4 %, auf Landkreisebene etwa 5,5 %. Aus der Nutzung des Nachbarschaftstreffs zeigt sich jedoch, dass im Projektgebiet ein erhöhter Anteil von Menschen in prekären Lebenslagen erreicht wird, darunter auch Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die aktuell nicht erwerbstätig sind. Der Treff fungiert hier als stabilisierende Struktur im Alltag und ermöglicht soziale Teilhabe unabhängig vom Erwerbsstatus.. https://www.diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000508-21750.html (die Zahl für das Projektgebiet wurde geschätzt)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html Der Anteil von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit liegt in Diepholz bei rund 15 %, im Landkreis bei etwa 10 %. Darüber hinaus zeigt sich im Projektgebiet eine hohe Vielfalt an Bewohner*innen mit internationaler Familiengeschichte. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Nutzung des Nachbarschaftstreffs wider und zeigt sich auch in der Nutzung des Nachbarschaftstreffs, in dem unterschiedliche Sprachen, Hintergründe und Lebensrealitäten aufeinandertreffen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/landkreis-erarbeitet-konzept-fuer-gutes-miteinander-mit-migranten-92096993.html Für die Stadt Diepholz liegen keine einheitlich ausgewiesenen Daten zum Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vor. Auf Landkreisebene wird ein Anteil von rund 17 % angenommen. Die Erfahrungen aus der Projektpraxis zeigen, dass im Projektgebiet eine hohe Diversität an Lebensrealitäten und Herkunftsbiografien besteht. Das macht deutlich dass alltagsnahe Begegnungsorte notwendig sind, um Austausch unabhängig von Sprache oder institutionellen Zugängen zu ermöglichen. Die eingetragenen Daten für das Projektgebiet und die Gesamtstadt sind also geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stellt die Anwohnerschaft in den Mittelpunkt und knüpft an ihren Alltag, ihre Bedarfe und ihre Lebensrealitäten im Diepholzer Innenstadtquartier an. Durch aktivierende Ansprache und Beteiligung entstehen im Quartier gemeinsame Prozesse, aus denen sich tragfähige Strukturen entwickeln. Aufbauend auf den Erfahrungen aus der bisherigen Arbeit im Nachbarschaftstreff wurde der Ansatz weiterentwickelt und konsequent an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit ausgerichtet. Im Zentrum stehen die aktivierende Einbindung der Anwohnerschaft sowie die sozialräumliche Öffnung. Der Nachbarschaftstreff ist im Quartier verankert und wird von unterschiedlichen Bewohnergruppen im Alltag genutzt, angeeignet und mitgestaltet. Durch beteiligungsorientierte Formate werden Themen aus dem Alltag der Anwohnenden aufgegriffen und gemeinsam weiterentwickelt. Ergänzend knüpft der Treff an bestehende lokale Bezüge im Quartier an, etwa an den Arbeitskreis der Innenstadt-Vermietenden sowie Initiativen im Umfeld des Gänsemarktes. Leerstehende oder wenig genutzte Bereiche werden durch gemeinschaftliche Nutzung als Begegnungsorte erschlossen. So entstehen neue Anlässe für Austausch und Beteiligung im Quartier. Methodisch kommen aktivierende und aufsuchende Arbeitsweisen der GWA zum Einsatz. So entstehen im Quartier selbstorganisierte Prozesse, in denen Anwohnende Verantwortung übernehmen und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Im Mittelpunkt steht die aktivierende Einbindung der Anwohnerschaft zur Selbstorganisation. Erkennbar daran, dass Anwohner*innen Themen einbringen, Formate initiieren und Verantwortung übernehmen. Daraus entstehen gemeinsam getragene Angebote im Treff.
Beschreibung
Erkennbar daran, dass Anwohner*innen eigenständig Aktivitäten initiieren, Gruppen übernehmen und Formate durchführen und langfristig mitverantwortlich gestalten.
Beschreibung
Erkennbar daran, dass Anwohner*innen Verantwortung für gemeinsame Aktivitäten übernehmen, sich gegenseitig unterstützen und der Treff als selbstverständlicher Ort für Begegnung genutzt wird.
Vorhandene Strukturen
Der Nachbarschaftstreff ist als zentrale, niedrigschwellige Anlaufstelle im Diepholzer Innenstadtquartier verankert und wird kontinuierlich von Anwohner*innen als verlässlicher Ort für Austausch und Beteiligung im Alltag genutzt und mitgestaltet. Auch in einer Phase eingeschränkter finanzieller Ressourcen konnte die Struktur aufrechterhalten werden und wird derzeit -bei fehlender ausreichender Förderung- maßgeblich durch ehrenamtliches Engagement getragen. Im Treff haben sich regelmäßige Formate etabliert, die von den Anwohnenden angenommen und teilweise eigenständig mitgetragen werden und kontinuierliche Anlässe für Austausch und Beteiligung im Alltag schaffen. Der Nachbarschaftstreff ist in bestehende sozialräumliche Strukturen eingebunden und bringt sich regelmäßig in lokale Austauschformate und Arbeitskreise ein, insbesondere in den Psychosozialen Arbeitskreis sowie in die Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz e.V. Zugleich wird der Treff bereits von externen Initiativen als Ort für eigene Angebote angefragt, etwa für Selbsthilfegruppen im Innenstadtbereich. Der SoVD nutzt den Treff für monatliche Spieletreffen. Die kontinuierliche fachliche Begleitung gemeinwesenorientierter Prozesse ist unter den aktuellen Bedingungen nur eingeschränkt möglich. Im Rahmen des Projekts werden die bestehenden Strukturen so gestärkt, dass ehrenamtliches Engagement verlässlich begleitet und Beteiligungsprozesse im Quartier kontinuierlich fortgeführt werden können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersbüro Moorstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familie und Bildung Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbüro Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinationsstelle Inklusion und Integration Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisseniorenbeirat (Initiative)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(Jugend-) Café Freiraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mediothek Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wissenswerkstatt Diepholz-Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein der Jugendkultur e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK – Ortsverein Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Diepholz – Syke – Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bethel im Norden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk gegen Häusliche Gewalt im Landkreis Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AGENDA 21 – Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis offene Kinder- und Jugendarbeit Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Psychosozialer Arbeitskreis Süd Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werbegemeinschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Huntetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lionsclub Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ADFC Orstsgruppe Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutscher Hausfrauenbund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendmigrationsdienst Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ackerdemie Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Gemüsegärtner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsfachdienst PHV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EUTB Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zentrum für seelische Gesundheit Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mater-Liberi-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASD Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Sucht Landkreis Diepholz der Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Grafschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ole gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ampäl gGmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Nachbarschaftstreff ist bereits im Quartier verankert, wird kontinuierlich genutzt und ehrenamtlich mitgetragen. Im Projektverlauf werden kommunale Verwaltung, Politik und lokale Akteur*innen schrittweise eingebunden. Ab dem zweiten Projektjahr werden dialogorientierte Formate (z. B. Nachbarschaftsdialoge) umgesetzt, um Perspektiven für eine strukturelle Verankerung und öffentliche Anschlussfinanzierung zu entwickeln. Die Eleganz Bildungsplattform e.V. begleitet diesen Prozess kontinuierlich
Aufsteller
oeaufsteller.jpg (1.33 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

ZUSAMMEN-finden: Nachbarschaft ist, was du daraus machst!

Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
Organisation LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Funktion Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter
ZUSAMMEN-finden: Nachbarschaft ist, was du daraus machst!
Projektbeschreibung
In Bremervörde gibt es Wohngebiete unterschiedlicher Jahrzehnte und mit unterschiedlicher sozialer Struktur. Neben Wohngebieten mit überwiegender Einfamilienhausbebauung und ländlichen Wohngegenden gibt es Gebiete mit Wohnblocks der 70er Jahre, darunter auch stigmatisierte Wohngebiete. In diesen Bereichen wurde von den beiden Kirchengemeinden der Stadt in der Vergangenheit eine sozialraumorientierte GWA mit zwei Anlaufstellen, dem Stadtteilladen und dem Nachbarschaftsladen, aufgebaut. Hier finden insbesondere Familien mit Kindern, unter ihnen eine Mehrzahl mit Migrationsgeschichte Förderung in Gestalt von Hausaufgabenbetreuung, von pädagogischen Angeboten und Beratung. Auch Anwohnergruppen machen sich die Läden als Ort der Begegnung zu eigen: Nachbarschaftstreffen, Frauentreffen, internationale Frauengruppe, internationales Kochstudio, Handarbeitskreise usw. Über die Beratungsarbeit fungieren die Läden darüber hinaus als Vermittlungsstelle für weiterführende Fachberatung. Dazu sind sie im Netzwerk der örtlichen Beratungsstellen von Landkreis und Diakonie sehr gut eingebunden und Kooperationspartner verschiedener lokaler Akteure. Diese auf zwei Wohngebiete bezogene Arbeit und die darin gemachten Erfahrungen werden im Projekt „ZUSAMMEN-finden: Nachbarschaft ist, was du daraus machst“, beibehalten, weiterentwickelt und auf das Gesamte der Kernstadt Bremervörde ausgeweitet. Es werden Begegnungsräume geschaffen, in denen sich Angehörige unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen niedrigschwellig wahrnehmen, austauschen und vernetzen. Dadurch wird Vereinsamungstendenzen begegnet, Vorurteilen entgegengewirkt, Konflikten vorgebeugt und Nachbarschaftshilfe in entstehenden Netzwerken ermöglicht. Aus Teilnehmenden werden Mitwirkende. Hier geht es also um eine gesamtstrukturelle Entwicklung in der Stadt: Der Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft wird gefördert. Sie entdecken vorhandene Ressourcen und manches Verbindende, nehmen gemeinsam Missstände wahr und adressieren sie gemeinsam in der Öffentlichkeit. Auf diese Weise erwachsen aus der bestehenden Arbeit neue Formen der Selbstorganisation und Beteiligung. Ziele wie die Verbesserung der Wohnqualität in stigmatisierten Quartieren kommen im Austausch mit Verwaltung und Politik, mit Stadtteilvereinigungen und mit Vertretern der Wohnungswirtschaft verstärkt in den Blick. Mit Kooperationspartnern im gesamtstädtischen Kontext werden gemeinsame Initiativen begründet.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Liborius wird im laufenden Jahr 2026 (letztes Jahr der Förderung) durch Beratung und Förderung erfolgreich von "Gute Nachbarschaft" bei der Entwicklung einer Gemeinwesenarbeit in ihrem Bereich ("Nachbarschaftsladen Engeo") unterstützt. Parallel dazu ist in der Nachbarkirchengemeinde, der Ev.-luth. Auferstehungskirche, ein vergleichbares Projekt entstanden, der Stadtteilladen, der bereits nach der Selbsthilfe-RL der LAG soziale Brennpunkte gefördert wurde. Von dieser Seite her (H. Simon, J. Huesmann, J. Klatt) kam die Anregung, aus diesen beiden Stadtteil-Initiativen eine abgestimmte GWA für das Gebiet der Gesamtstadt Bremervörde zu entwickeln. In Bremervörde gibt es Wohngebiete unterschiedlicher Jahrzehnte und mit unterschiedlicher sozialer Struktur, deren Bewohnerschaft in weiten Teilen unverbunden nebeneinander lebt: Einfamilienhausgebiete, Gebiete mit Wohnblocks der 70er Jahre, stigmatisierte Wohngegenden, ländliche und landwirtschaftlich geprägte Lagen. Menschen mit höherem oder kleinerem Einkommen, Menschen in prekären Lebensverhältnissen und viele Menschen mit Migrationshintergrund leben in unterschiedlichen Kulturkreisen und Lebenswelten. In beiden Läden gibt es in den vergangenen Jahren vielfältige und gute Erfahrungen im Ringen um mehr soziale Teilhabe und gelingende Integration. Beide Anlaufstellen sind mit vielen Akteuren vor Ort bestens vernetzt, z.B. Schulen, Kinderschutzbund, Jobcenter, Polizei, Beratungsstellen des Landkreises und der Diakonie, haben in Verwaltung und Politik bei Stadt und Landkreis über die Jahre hohes Ansehen erworben und werden von dort zuletzt mit ca. 50 % gefördert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde
Beschreibung
Das Fördergebiet bezieht sich auf die sog. Kernstadt Bremervörde oder Ortschaft Bremervörde innerhalb des Stadtgebietes von Bremervörde, das auch eingemeindete Dörfer umfasst. Es wird im Norden durch das Waldgebiet "Höhne", im Osten durch die Ortschaft Hesedorf, im Süden durch die Ortschaft Spreckens und im Westen durch die Gemeinde Oerel, hier Ortschaft Glinde begrenzt. Es endet an den Ausfallstraßen jeweils an den Ortsschildern.
Einwohnerzahl
11736
Quelle / Anmerkungen
Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die beiden Kirchengemeinden arbeiten seit Jahren nicht nur in den für die evangelische Kirche typischen Tätigkeitsfeldern, sondern auch mit einer expliziten Sozialraumorientierung und damit unabhängig von der Kirchen- und Religionszugehörigkeit ihrer Zielgruppen. Sie haben zu diesem Zweck ihre kircheneigenen Gebäude verlassen und andere Räumlichkeiten erworben bzw. angemietet. Damit reagieren sie auf ein sich seit Jahren veränderndes Umfeld in der Kleinstadt Bremervörde und verstehen sich als caring communities, die Bewohner der Stadt befähigen, ihre Interessen zu artikulieren und für sich einzutreten. Die in Stadtteilladen und Nachbarschaftsladen angestellten Sozialarbeiterinnen (insg. 2,0 VZÄ, im beantragten Projekt nur 1,5 VZÄ!) stärken und fördern mit niedrigschwelligen Beratungsangeboten die Selbstwirksamkeit der Zielgruppenangehörigen und ermitteln im Dialog mit ihnen Bedarfe und Verbesserungsvorschläge im Sozialraum (in der Vergangenheit zB. Realisierung einer sicheren Straßenquerung, usw.). Sie haben Beratungs-, Vermittlungs- und Netzwerkfunktion. Eine der Mitarbeiterinnen ist GWA-zertifiziert, eine weitere strebt den Zertifikatskurs im Projektzeitraum an. Umfangreiche Erfahrungen in der GWA motivieren uns, die vorhandene Arbeit weiterzuentwickeln und auf die gesamte sog. Kernstadt ausgedehnt. Zu den schon vorhandenen Kooperations- und Netzwerkpartnern kommen weitere hinzu. Es werden also eindeutig Ansatz und Methoden der Gemeinwesenarbeit angewendet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
In Nachbarschaftsladen und Stadtteilladen und weiteren niedrigschwelligen Begegnungsräume geben wir Menschen aktiv Gelegenheit, ihre Anliegen auszudrücken. Sie werden als Experten und Expertinnen für ihr Umfeld und ihre persönlichen Fragen ernstgenommen.
Beschreibung
In Beratung und Gruppenangeboten (Frauengruppe, internationales Kochstudio, Deutsch-Konversationskurs für Migrantinnen usw.) werden Einzelne und Gruppen zu Selbsthilfe und Nachbarschaftshilfe befähigt.
Beschreibung
Durch aktivierende Befragungen und Stadtteilspaziergänge werden Ressourcen aufgespürt und gebündelt, die dazu beitragen, den Alltag und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern.
Beschreibung
In Stadtteilladen, Nachbarschaftsladen und anderen Begegnungsräumen kommen Angehörige unterschiedlicher Milieus, Herkünfte und Generationen zusammen. Dies trägt dazu bei, Vorurteilen entgegenzuwirken und Verständnis füreinander zu gewinnen.
Beschreibung
Fragestellungen und Themen von Anwohnern und Ratsuchenden werden in ihrem Facettenreichtum erkannt und ggf. an kompetente Netzwerkpartner weitervermittelt.
Beschreibung
Das Projekt der beiden Kirchengemeinden zielt darauf, in den verschiedenen sozialen Netzwerken, in die es eingebunden ist, gemeinsame Projekte und Ziele für das Gemeinwesen zu erkennen und zu realisieren.
Beschreibung
Themen und Fragen der sozialen Infrastruktur werden mit Anwohnern, „GebietsexpertInnen“, Kommunalverantwortlichen und VertreterInnen der Wohnungswirtschaft angesprochen und lösungsorientiert bearbeitet.
Beschreibung
Das Projekt bringt sich in soziale Hilfenetzwerke ein. Aus regelmäßigen Netzwerkkontakten werden gemeinsame Kampagnen, aus Netzwerken werden Bündnisse.
Vorhandene Strukturen
Seit 2013 besteht im Stadtteil um die Auferstehungskirche, Neues Feld, und seit 2020 im Stadtteil Engeo jeweils eine gut funktionierende Gemeinwesenarbeit, deren hauptsächliche Zielgruppe jeweils Familien mit Kindern sind („Kinder und Familien stärken“). In diesen Quartieren leben eine für kleinstädtische Verhältnisse hohe Zahl von Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen, unter ihnen viele mit Migrationsgeschichte und kinderreiche Familien. Mit ihren Bedarfen sahen sich die Kirchengemeinden vor Jahren immer stärker befasst und haben deshalb mittels Drittmittelförderung („Aktion Mensch“, „Stiftung Deutsches Hilfswerk“, öffentliche Förderung) Grundlagen einer GWA gelegt, die dann mit Unterstützung der LAG soziale Brennpunkte („Selbsthilfe-RL“ bzw. „Gute Nachbarschaft“) auf methodisch wirksame Füße gestellt wurde. Mit täglicher Hausaufgabenbetreuung, pädagogisch sinnvollen Freizeitangeboten, niedrigschwelligen offenen Kinderangebote in den Ferien werden in jedem Laden seit Jahren durchschnittlich täglich mehr als 20 Kinder erreicht, teilweise bis zu 30. Eltern kommen wegen ihrer Kinder in die beiden Läden und werden zu allgemeinen Lebens- und Erziehungsfragen beraten, erfahren dort sozialarbeiterische Unterstützung oder werden an Fachberatungsstellen weitervermittelt. Das Projekt ZUSAMMEN-finden entwickelt die vorhandene GWA der beiden Läden weiter, und nimmt mit neuen Begegnungsräumen und neuen Kooperationspartnern eine gesamtstädtische Perspektive ein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeit, Jugendzentrum, Jugendamt, Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beratungsstellen des Landkreises: Wohngeldstelle, Jobcenter, Ausländerbehörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Tandem e.V., Stadtteilvereinigungen, Service-Clubs, Lebenshilfe Bremervörde/Zeven e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen, Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ökumenische Partner in der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelne Arbeitgeber von Klienten der Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vermieter und Vermietungsgesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bremervörder Zeitung und Anzeiger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter politscher Parteien
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Überregionale Förderer wie LAG und Diakonie in Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Anlaufstellen Stadtteilladen und Nachbarschaftsladen in Bremervörde sind seit 12 bzw. 6 Jahren mit insgesamt 2,0 VZÄ soz.päd. "Kümmerern" verlässlicher Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Stadt und werden u.a. durch Zuschüsse von Stadt und Landkreis gefördert. Im Projektzeitraum 2027-2029 wird die GWA der beiden Läden beibehalten, weiterentwickelt und über die gesamte Kernstadt ausgeweitet. Eine Verstetigung und Einbettung der Arbeit in die kommunale Stadtentwicklung ist erwartbar.
Galerie
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quartier neues feld stadtteilladen bremervoerde bild4
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfalt wächst: Mehr Begegnung - Mehr Gemeinsam!

Ansprechpartner
Andrea Helmer
Funktion Bildungsreferentin
Ein Garten für Begegnung, Vielfalt und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Zentrale Herausforderungen im Stadtteil Obenende sind fehlende niedrigschwellige Begegnungsorte, begrenzte Beteiligungsmöglichkeiten. Vereine, Einrichtungen, Initiativen arbeiten parallel statt gemeinsam, sowie erschwerte soziale Teilhabe. Das Projekt „Vielfalt wächst: Mehr Begegnung – Mehr Gemeinsam!“ reagiert auf diese Herausforderungen, indem es durch Gemeinwesenarbeit neue Zugänge zu Begegnung, Beteiligung & gemeinschaftlichem Engagement schafft, zugleich bestehende Lücken in den Angeboten des Mehrgenerationenhauses schließt. Ziel ist der Aufbau & die nachhaltige Verankerung eines offenen, niedrigschwelligen Begegnungsortes, der von Bewohnenden & lokalen Akteuren gemeinsam genutzt & gestaltet wird. Zur Kommune werden von Beginn an verbindliche Schnittstellen aufgebaut. Ausgangspunkt ist eine aktivierende Sozialraumanalyse, in der Bedarfe, Ressourcen & Interessen der Bewohnenden sichtbar gemacht werden. Eine im Stadtteil bekannte Kümmererin ist kontinuierlich präsent, arbeitet eng mit der Kommune zusammen & spricht Menschen gezielt an. Niedrigschwellige Formate wie Gespräche in Treffpunkten, aktivierende Befragungen und ein mobiles Pop-up-Café schaffen erste Gelegenheiten für Austausch und Beteiligung. Vertrauen wird aufgebaut, Kontakte entstehen und Schlüsselpersonen werden einbezogen. In offenen Dialogformaten, wie dem „Nachbarschafts-Café: Mein Obenende“, werden Perspektiven gebündelt und Ideen für die Stadtteilentwicklung erarbeitet. Eine partizipative Stadtteilkarte macht Ressourcen, Orte & Bedarfe sichtbar. Zentral ist die gemeinsame Entwicklung eines Begegnungsortes in Form eines Gartens. In partizipativen Prozessen wird dieser gemeinsam aufgebaut & als sozialräumliche Infrastruktur gestaltet, die vielfältige Nutzungen ermöglicht & als offener Treffpunkt dient. Im weiteren Verlauf wird der Begegnungsort durch regelmäßige Angebote & gemeinschaftliche Aktivitäten belebt. Bewohnende, Vereine & Einrichtungen bringen eigene Ideen ein und nutzen den Ort zunehmend eigenständig. Es entstehen neue Kontakte, Kooperationen & gegenseitige Unterstützung. Parallel werden verlässliche Nutzungs- & Organisationsstrukturen aufgebaut. Nutzergruppen übernehmen schrittweise Verantwortung; der Begegnungsort wird in bestehende Netzwerke, das MGH & kommunale Strukturen eingebunden. Langfristig entsteht ein lebendiger, gemeinschaftlich getragener Ort, der über den Projektzeitraum hinaus Bestand hat & Teilhabe, Zusammenhalt und Selbstorganisation im Stadtteil stärkt.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem dörflich geprägten Stadtteil. Die durch Kanäle geprägte Struktur erschwert alltägliche, zufällige Begegnungen. Die Einwohnerzahl ist deutlich gestiegen (ca. 8.200 Jahr 2010 auf 13.249 Jahr 2024), gleichzeitig verändert sich die Bevölkerungsstruktur. Der Anteil älterer Menschen liegt bei rund 27 %, zugleich wächst der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte. Unterschiedliche Lebenslagen, kulturelle Hintergründe treffen zunehmend aufeinander. Mit dem Mehrgenerationenhaus besteht eine wichtige, jedoch nicht ausreichend niedrigschwellige Struktur für Begegnung und Beteiligung im Stadtteil. Vor diesem Hintergrund zeigen sich drei zentrale Herausforderungen: 1. Fehlende niedrigschwellige Begegnungsorte: Im Stadtteil fehlen frei zugängliche Orte für spontane, generationenübergreifende Begegnung. Bestehende Angebote sind häufig institutionell gebunden, erreichen nicht alle Zielgruppen. Folge: Begegnung und Austausch entstehen nur eingeschränkt und werden durch fehlende offene Treffpunkte zusätzlich erschwert. 2. Begrenzte Beteiligung und Vernetzung: Viele Bewohnende erleben geringe Mitgestaltungsmöglichkeiten. Lokale Akteure arbeiten überwiegend nebeneinander, vorhandene Ressourcen werden nicht ausreichend genutzt und miteinander verbunden. Folge: Beteiligungspotenziale bleiben ungenutzt und gemeinschaftliche Entwicklungen werden erschwert. 3. Erschwerte soziale Teilhabe in einem vielfältigen Stadtteil: Neue und gewachsene Nachbarschaften bestehen häufig nebeneinander, Zugezogene finden schwer Zugang zu bestehenden Strukturen. Folge: Zusammenhalt und Zugehörigkeit entwickeln sich nur begrenzt.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte. Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, Es grenzt nördlich an den Ortsteil Völlenerkönigsfehn der Gemeinde Westoverledingen, westlich an die Stadtteile Untenende, Bokel, Aschendorf und Herbrum und östlich an die Gemeinde Surwold. Diese besonderen Bauwerke lassen sich eindeutig dem Obenende zuordnen: Der alte Turm, St. Michaelskirche, St. Marienkirche, Van Velen Anlage(Museumsanlage mit historischen Bauten und Gebäuden) Der Großteil der Obenender wohnte ursprünglich an den Kanälen, die das Obenende durchziehen: Mittelkanal, Splitting, Erste Wiek, Umländerwiek, Lüchtenburg, Bethlehem . Am Obenende gibt es drei Grundschulen: Michaelschule, Waldschule und Splittingschule. Die Oberschule Michaelschule ist die größte Schule der Stadt. Am Obenende gibt es drei Sportplätze
Einwohnerzahl
13249
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025) keine Unterscheidung im Stadtgebiet
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Emslandweite Daten https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Bundeslaender/Niedersachsen.html?nn=25856&year_month=202202
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Emslandweite Daten https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/index.html
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Interessen der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohnenden als Nachbarschaft. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte im Sozialraum berücksichtigt. Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln. Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie Kommune, Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiterinnen. So entsteht ein Netzwerk aus Bewohnenden, Akteuren und Kommune, das Kooperationen im Stadtteil stärkt. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten fördert soziale Teilhabe. Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass Angebote ergänzen und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnende ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen unterschiedlicher Gruppen aktiv an Planung, Nutzung und Weiterentwicklung des Begegnungsortes beteiligt sind, eigene Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und auch bisher wenig erreichte Zielgruppen einbezogen werden.
Beschreibung
Bewohner*innen eigenständig Angebote initiieren und durchführen, Aufgaben in Organisation und Pflege übernehmen und verlässliche Nutzer- und Verantwortungsstrukturen bestehen, die auch ohne kontinuierliche Projektbegleitung funktionieren.
Beschreibung
vorhandene Ressourcen im Stadtteil (z. B. Fähigkeiten von Bewohner*innen, Vereine, Netzwerke) systematisch eingebunden, sichtbar gemacht und für die Gestaltung und Nutzung des Begegnungsortes aktiv genutzt werden.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Lebenslagen und Herkunft im Begegnungsort regelmäßig zusammenkommen, gemeinsam Aktivitäten gestalten und neue Verbindungen zwischen bislang getrennten Gruppen im Stadtteil entstehen.“
Beschreibung
Kommune, soziale Einrichtungen, Bildungsträger und Vereine im Stadtteil verbindlich zusammenarbeiten, Ressourcen bündeln und gemeinsam Angebote und Strukturen für den Begegnungsort entwickeln und weitertragen.
Beschreibung
ein stabiles Netzwerk aus Bewohner*innen, Vereinen, Einrichtungen und Kommune besteht, das regelmäßig zusammenarbeitet, Verantwortung für den Begegnungsort übernimmt und gemeinsame Aktivitäten und Angebote dauerhaft trägt.
Beschreibung
im Begegnungsort regelmäßige Begegnungen stattfinden, neue Kontakte entstehen und Bewohner*innen unterschiedlicher Gruppen ihr Zusammenleben aktiv gestalten, sich gegenseitig unterstützen und Zugehörigkeit im Stadtteil wächst.
Beschreibung
ein offener, niedrigschwelliger Begegnungsort geschaffen ist, der von unterschiedlichen Gruppen regelmäßig genutzt wird, dauerhaft zugänglich bleibt und als soziale Infrastruktur Begegnung, Beteiligung und Teilhabe im Stadtteil ermöglicht.
Beschreibung
das Projekt in kommunale Strukturen eingebunden ist, die Kommune aktiv mitwirkt und Ergebnisse in bestehende Planungen und Netzwerke integriert werden, sodass der Begegnungsort langfristig im Stadtteil verankert ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Van-Velen-Anlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Papenbörger Hus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderkreis Papenburg Obenende e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartier St. Michael am Alten Turm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrbezirk Erlöserkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderkreis Papenburg Obenende e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Landjugendbewegung Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Papenburger Sternwarte e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungslandschaft Obenende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
kommunaler Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Zinnober
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kolpingsfamilie St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kolpingsfamilie St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldschule Papenburg (Grundschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Splittingschule (Grundschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michaelgrundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michael Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte/Familienzentrum St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte/Familienzentrum DAVID
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sprachheilkindergarten Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DJK Eintracht Papenburg e.V. (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Blau-Weiß 94 Papenburg e.V. (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Frauengemeinschaft Deutschland in St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SKFM Papenburg e.V. (Tafel, soziales Kaufhaus, Wohnungslosenhilfe, rechtliche Betreuung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NOZ GmbH&Co KG- Portal "Wir von hier"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papenburg app
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
papenburglocals GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rheuma LIGA Niedersachsen e.V. AG Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Papenburg art e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienkreis Downsyndrom emsland e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionales Umweltbildungszentrum Emsland in Papenburg e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papenburg für Vielfalt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Papenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nabu Emsland Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Gabriel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita St. Martin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hövelmanns Hus (Wohnen und Pflege im Alter)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FRIDA (freiwillige Initiative für Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird von Beginn an mit Kommune, MGH, Vereinen & Einrichtungen geplant, umgesetzt & in kommunale Strukturen eingebunden. Über 36 Monate werden tragfähige Netzwerke, klare Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten & verbindliche Regeln erarbeitet. Der Begegnungsort wird ans MGH angebunden, das langfristig Koordination & Begleitung übernimmt. Ergänzende Fördermittel werden gezielt eingeworben. Durch Integration in bestehende Strukturen wird eine dauerhafte Nutzung & Verstetigung gesichert.
Galerie
20250320 134511 min
20250320 134530 min
20250320 134555 min
20250320 134609 min
20250320 134624 min
20250325 144558 min
standort garten zoom
standort garten
20250325 145059 min
20250325 145032 min
foto obenende
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bad Laer bewegt sich: Begegnung und Gesundheit im Alltag

Ansprechpartner
Nina Rohe
Funktion Fördermittelmanagement
Neue Wege der Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Modellprojekt „Bad Laer bewegt sich“ erprobt erstmals, wie Träger der Eingliederungshilfe im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit aufbauen und ihre Betriebsstätten für diesen innovativen Ansatz öffnen können. Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten im Gesundheitszentrum Bad Laer. Dort entstehen im August 2026 rund 80 Plätze beruflicher Teilhabe für Menschen mit psychischen Behinderungen. Durch die Architektur nach dem Konzept der Healing Architecture gibt es erstmalig in Niedersachsen einen Ort, der Gesundheit, Wohlbefinden und Begegnung fördert und damit über seine Funktion als Arbeitsort hinaus als soziale Anlaufstelle im Gemeinwesen genutzt werden soll. Das Projekt richtet sich an alle Anwohner*innen im Kurort Bad Laer, insbesondere an ältere Menschen sowie an Frauen und Männer, die durch bestehende Strukturen bislang nur eingeschränkt erreicht werden und deren Zugang zu sozialer Einbindung, Begegnung im Alltag sowie zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten begrenzt ist. Im Fokus stehen damit besonders Menschen, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur wenig in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer Netzwerkstelle, die Anwohner*innen aktiv anspricht, gemeinsam mit ihnen und lokalen Akteur*innen Bedürfnisse und Wünsche erhebt, Themen und Ideen sichtbar macht und daraus niedrigschwellige Angebote der Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung ableitet. Diese können am Standort der Osnabrücker Werkstätten oder an anderen geeigneten Orten in Bad Laer stattfinden. Zugleich erproben die Osnabrücker Werkstätten mit dem Projekt eine neue Rolle als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen, der berufliche Teilhabe mit Begegnung, Beteiligung und lokaler Vernetzung verbindet. Innovativ ist die bewusste Verbindung von Methoden der Gemeinwesenarbeit mit fachlichen Ansätzen der Eingliederungshilfe. Die Osnabrücker Werkstätten bringen ihre Erfahrungen in personenzentrierter Bedarfsermittlung, Empowerment, Teilhabeplanung und sozialer Unterstützung in den Sozialraum ein. Ziel ist es, Gesundheit zu fördern, neue soziale Beziehungen zu ermöglichen und vorhandene Ressourcen in Bad Laer besser miteinander zu verbinden. Am Ende sollen in Bad Laer niedrigschwellige Begegnung stattfinden, Menschen leichter miteinander in Kontakt kommen, neue bedürfnisorientierte (Gesundheits-)Angebote bestehen und tragfähige Netzwerke lokaler Akteur*innen entstehen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer für kleinere Kommunen typischen Größe und Sozialstruktur und damit ein geeigneter Ort, um modellhaft zu erproben, wie Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Bad Laer ist bereits von einem gewissen Miteinander, einer aktiven Zivilgesellschaft und einer hohen Identifikation vieler Menschen mit ihrer Gemeinde geprägt. Gleichzeitig arbeiten Institutionen und Akteur*innen bislang vielfach nebeneinander statt systematisch miteinander, sodass Potenziale für Kooperation, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Entwicklung des Gemeinwesens noch nicht ausreichend genutzt werden. Zugleich gibt es in Bad Laer Menschen, für die soziale Einbindung, Begegnung im Alltag und der Zugang zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten nicht selbstverständlich sind, insbesondere ältere Menschen sowie Frauen und Männer u.a. mit Migrationserfahrung, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur eingeschränkt in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Mit dem neuen Standort der Osnabrücker Werkstätten im zentral gelegenen Gesundheitszentrum tritt ein neuer sozialer Akteur in das Gemeinwesen ein. Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinden begrüßen das Vorhaben ausdrücklich und wollen sich in das Vorhaben einbringen. Damit bietet Bad Laer gute Voraussetzungen für ein Modellprojekt, das vorhandene Ressourcen aufgreift, Akteur*innen stärker miteinander vernetzt und Impulse für eine integrative Gemeinwesenarbeit und Gesundheitsförderung mit möglicher Übertragbarkeit auf andere Kommunen im ländlichen Raum setzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Laer
Beschreibung
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Kurgemeinde im Landkreis Osnabrück mit 9.426 Einwohnerinnen. Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet und ist bewusst nicht auf einzelne Teilräume begrenzt. Ziel ist es, Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung für alle Bewohner*innen zu stärken und dabei insbesondere auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die durch bestehende Strukturen nur schwer erreicht werden. Um diese Personen überhaupt ansprechen und ihre Bedarfe erfassen zu können, ist eine gemeindeweite Perspektive erforderlich: Nur wenn der Ort in seiner Gesamtheit betrachtet wird, lässt sich nachvollziehen, wo Menschen sich im Alltag bewegen, welche Zugänge bereits bestehen, wo Lücken im Erreichen bestimmter Gruppen liegen und an welchen Orten niedrigschwellige Kontaktaufnahme gelingen kann. Die Sozialstruktur verdeutlicht die Relevanz dieses Ansatzes: 21 % der Einwohnerinnen sind 60 Jahre und älter, 17 % sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre, 16 % haben eine andere Staatsangehörigkeit. Das Projektgebiet wird daher als zusammenhängender Sozialraum verstanden, in dem Bedarfe ortsweit erhoben und passende Angebote gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen entwickelt werden.
Einwohnerzahl
9426
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bad Laer, 2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Verbindung personenzentrierter Methoden der Eingliederungshilfe mit sozialräumlicher Gemeinwesenarbeit wird im Projekt erstmals modellhaft im ländlichen Raum erprobt. Ausgangspunkt sind Gespräche und Begegnungen im Alltag des Ortes. Durch aufsuchende Gespräche, Walk-and-Talk-Formate und persönliche Kontakte werden Bedürfnisse, Interessen und Ideen von Bewohner*innen sichtbar gemacht. Methoden der Eingliederungshilfe erweitern diesen Ansatz um personenzentrierte Verfahren der Bedarfsermittlung, Beteiligung und Ressourcenaktivierung. Elemente der Persönlichen Zukunftsplanung, etwa Netzwerkkarten, Unterstützer*innenkreise oder die Methode „Meine Orte“, helfen dabei, soziale Beziehungen, wichtige Treffpunkte und vorhandene Ressourcen im Sozialraum gemeinsam mit Bewohner*innen zu erkunden. Ergänzend wird mit Empowerment-Ansätzen gearbeitet, um Bewohner*innen zu ermutigen, eigene Ideen einzubringen und Aktivitäten im Quartier aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig richtet sich der Blick nicht nur auf individuelle Bedürfnisse, sondern auch auf Umweltbedingungen im Ort: mögliche Barrieren werden sichtbar gemacht und Zugänge zu gemeinschaftlichen Angeboten verbessert. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen bedarfsgeleitete Angebote der Begegnung, Teilhabe und Gesundheitsförderung entwickelt sowie Kooperationen und Netzwerke im Ort gestärkt. Der neue Werkstattstandort bietet hierfür einen ersten Ort der Begegnung und Austauschmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich im Alltag im Ort begegnen, gemeinsam Zeit verbringen und aus anfänglicher Teilnahme tragfähige Beziehungen entstehen, sichtbar daran, dass Treffen auch jenseits der Angebote verabredet und weitergeführt werden.
Beschreibung
Bedürfnisse aus Gesprächen und Begegnungen im Ort nachweislich Grundlage für Themen, Formate und Entscheidungen sind und Angebote partizipativ entwickelt werden.
Beschreibung
Vorhandene Kompetenzen, Orte und Initiativen im Ort sichtbar gemacht, einbezogen und gezielt für neue Formate und Kooperationen genutzt werden.
Beschreibung
Tragfähige Kooperationen bestehen, regelmäßige Austauschrunden stattfinden und gemeinsame Aktivitäten über Einzelformate hinaus entstehen.
Beschreibung
Bestehende Orte sinnvoll genutzt, neue Treffpunkte erprobt und Zugänge zu Räumen und Angeboten für unterschiedliche Gruppen verbessert werden.
Beschreibung
Akteur*innen aus Gesundheit, Ehrenamt, Kirche, Kultur und Kommune gemeinsam planen, Informationen teilen und Angebote aufeinander abstimmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bad Laer (Bürgermeister*in / Verwaltungsspitze)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und Kulturverein Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourist-Information Bad Laer, Glandorfer Straße 5, 49196 Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, Z. B. Caritas Pflegedienst Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Bad Laer; Café International - Interkulturelles Begegnungs- und Beratungsangebot im Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitszentrum Bad Laer, Kurmittelhaus Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Bad Laer (Hilterstraße), Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelhandel und Gastronomie im Ortskern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale und regionale Presse (NOZ); Gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen aller Altersgruppen, informelle Nachbarschaften, Ortsvorsteher*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Bad Laer
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Erfolgreiche Formate und Kooperationen werden im Ort verstetigt und in bestehende oder gemeinsam mit lokalen Partnern neu geschaffene Strukturen überführt. Zugleich erprobt das Projekt die neue Rolle der Osnabrücker Werkstätten als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen. Erfahrungen werden ausgewertet, aufbereitet und für weitere Standorte, Träger des Sozialwesens und Kommunen im ländlichen Raum nutzbar gemacht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Simon Tipke
Funktion Stadtteilarbeit
Gemeinsam wachsen, gemeinsam gestalten!
Projektbeschreibung
Goseburg-Zeltberg ist ein vielfältiger Stadtteil, in dem Wohnen, Industrie und Gewerbe aufeinandertreffen. Trotz der industriellen Prägung zeigt sich eine engagierte Nachbarschaft: Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe wollen ihren Stadtteil aktiv mitgestalten. Gleichzeitig fehlen Orte und verlässliche Strukturen, die Begegnung ermöglichen, Nachbarschaft stärken und Engagement dauerhaft fördern. Die Bahnlinie trennt Goseburg und Zeltberg und erschwert Austausch sowie gemeinsame Aktivitäten. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Stadtteilrunde, die vor der Pandemie eigenständig von der Kita Regenbogen initiiert und durchgeführt wurde und sich ausschließlich an Goseburger Bewohner:innen richtete. Nach Corona konnte sie von der Kita personell nicht weitergeführt werden und wurde an die Stadtteilarbeit der Hansestadt Lüneburg übergeben. Seit 2023 findet sie einmal jährlich in der Kita Regenbogen statt. Sie ist grundsätzlich auch für den Zeltberg geöffnet, bislang kommen von dort jedoch nur vereinzelt Menschen. Jährlich bringt sie rund 40 Personen und Institutionen zusammen – darunter Bewohner.innen, Kita, Sportverein, Jugendeinrichtung und Unternehmen. 2024 und 2025 sind daraus konkrete Projekte entstanden, darunter Stadtteilfeste, ein Flohmarkt und Müllsammelaktionen. Diese Initiativen machen Engagement, Verantwortungsbereitschaft und Kreativität im Stadtteil sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für weitere Beteiligung, insbesondere für eine stärkere Einbindung des Zeltbergs. Auch der Bürgertreff Goseburg bietet Entwicklungspotenzial. Der Raum wird bisher vor allem für einen festen wöchentlichen Treff genutzt, ist aber noch kein offener Begegnungsort für den gesamten Stadtteil. Gleichzeitig gibt es erste engagierte Bewohner:innen, die den Treff für weitere Generationen öffnen, mehr Menschen einbinden und Verantwortung übernehmen möchten. Ein Nachbarschaftstreffen im April 2026 im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums setzt dafür einen ersten Impuls. Das Projekt "Lüneburg steht zusammen!“ bündelt vorhandenes Engagement, erweitert bestehende Strukturen und schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten. Bestehende Formate werden weiterentwickelt, neue Formate gemeinsam mit Bewohner:innen und Akteur:innen erprobt und Zeltberg gezielt angesprochen. Ziel ist es, Goseburg und Zeltberg als vernetzten, aktiven Stadtteil weiterzuentwickeln, in dem Mitgestaltung, Begegnung und Beteiligung selbstverständlich sind und Engagement nachhaltig wirkt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Goseburg-Zeltberg ist räumlich und sozial geteilt. Die Bahnlinie wirkt als Barriere und erschwert Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln. Zugleich wird der Stadtteil häufig vor allem industriell wahrgenommen, wodurch Engagement und Entwicklungspotenziale leicht übersehen werden. Während sich in Goseburg erste Beteiligungsstrukturen entwickelt haben, bestehen in Zeltberg bislang kaum tragfähige Verbindungen. Ein Problemfeld ist die fehlende Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg. Projekte wie Stadtteilfeste, Flohmarkt und Müllsammelaktionen zeigen vorhandenes Engagement, erreichen jedoch überwiegend Bewohner:innen aus Goseburg. Zeltberg ist bislang kaum eingebunden und erfordert gezielte Ansprache sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit. Ein weiteres Problemfeld ist das Fehlen tragfähiger Begegnungsstrukturen. Der Bürgertreff Goseburg ist aktuell noch kein zentraler Ort für den gesamten Stadtteil und wird überwiegend von einem festen Senior:innentreff einmal in der Woche genutzt. Erste engagierte Bewohner:innen möchten den Treff weiter öffnen, benötigen dafür jedoch Unterstützung. Ein drittes Problemfeld ist das Fehlen einer systematischen Bedarfsanalyse für den Stadtteil. Potenziale, Ressourcen und Interessen der Bewohner:innen sind bislang nur punktuell erfasst und bilden keine ausreichende Grundlage für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Die bestehende Stadtteilarbeit greift diese Themen bereits auf, die vorhandenen Kapazitäten reichen jedoch nicht aus. Die aktuelle Müllsammelaktion im März 2026 hat gezeigt, dass einige Bewohner:innen erst durch spontane Haustürbesuche erreicht wurden. Dies ist wirksam, aber sehr zeitintensiv und derzeit nicht leistbar.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), die auf den Aufbau nachhaltiger sozialer Strukturen, stärkeren Zusammenhalt und die aktive Beteiligung der Bewohner*innen abzielt. Zentrale Elemente sind Partizipation, Vernetzung, Bedarfsorientierung und Nachhaltigkeit. Bewohner*innen werden über Stadtteilrunden, aufsuchende Ansprache, offene Formate und gemeinsame Aktionen eingeladen, eigene Ideen einzubringen und schrittweise Verantwortung zu übernehmen. Kooperationen zwischen Bewohner*innen, Vereinen, sozialen Trägern, Bildungseinrichtungen, Gewerbe und Verwaltung werden aufgebaut und weiterentwickelt. Im Rahmen einer systematischen und aktivierenden Bedarfsanalyse werden Bedarfe, Ressourcen und Interessen im Stadtteil erhoben, um Angebote passgenau, niedrigschwellig und bedarfsorientiert zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf der stärkeren Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg sowie auf der schrittweisen Öffnung und Weiterentwicklung des Bürgertreffs zu einem tragfähigen Begegnungsort. Durch Beziehungsarbeit, gemeinsame Planung und konkrete Aktivitäten entstehen Beteiligungsmöglichkeiten, die langfristig wirken und zu stabilen Strukturen im Stadtteil beitragen.
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, tragfähige Strukturen zu schaffen, die über den Förderzeitraum hinaus wirken. Die Stadtteilrunde wird von mehreren Aktiven mitgetragen, der Bürgertreff perspektivisch weitgehend von engagierten Bewohner:innen selbst organisiert. Auch weitere Beteiligungsformate werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Akteur*innen verstetigt. Verantwortung, Zusammenarbeit und Zugänge werden dauerhaft im Stadtteil verankert. Finanzierung: siehe Dachantrag.
Galerie
titelbild
buergertreff

2 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Andrea Szymanski
Funktion Quartiersmanagerin AWT
Gute Nachbarschaft - In Gemeinschaft mit der Vielfalt des Alter(n)s unsere Stadtteile entwickeln
Projektbeschreibung
In den Wohnvierteln sind Orte der Begegnung, sogenannte "Dritte Orte", rar. Aktivitäten wie der Einkauf im Supermarkt oder der Besuch bei Hausärzten:innen werden häufig zum Highlight der Woche. Die übrigen Zeiten verbringen Menschen in hohem Alter allein (einsam) in ihren Wohnungen. Es gibt weder öffentliche Plätze noch ein Stadtteilhaus, an denen man sich "anlasslos" – zufällig – ohne Konsumzwang treffen könnte. Funktionale Sitzgelegenheiten im wohnortnahen Außenbereich sind kaum vorhanden. Bushaltestellen oder der Friedhof werden in den Sommermonaten als Treffpunkt genutzt. Die Tendenz zur Vereinsamung oder Isolation betrifft nicht nur Menschen im höheren Alter, sondern auch Alleinstehende mit geringem Einkommen. Diese können die häufig kostenpflichtigen Angebote nur in begrenztem Umfang nutzen und somit nur in geringem Maße am kulturellen und sozialen Leben teilhaben. In unserer älter werdenden Gesellschaft ist es wichtig, dass das Leben nicht nur in den eigenen vier Wänden stattfindet. Bei der Entwicklung von Stadtteilstrukturen sollten daher auch gut erreichbare, barrierefreie öffentliche Räume bereitgestellt werden. Die Lebensqualität hängt maßgeblich davon ab, ob Wünsche und Bedürfnisse wohnortnah und im sicheren Umfeld befriedigt werden. Die überwiegende Mehrheit der älteren Menschen möchte selbst bestimmt altern und so lange wie möglich in ihrer vertrauten oder gewählten Umgebung leben. Das Wohnquartier spielt eine zentrale Rolle im Alter(n) und nimmt direkten Einfluss auf die Lebensqualität. Die Bewohnenden des Quartiers und der angrenzenden Stadtteile konnte einen Fragebogen ausfüllen, dabei haben sich einige Schwerpunktthemen herauskristallisiert. Die „Wünscheliste“ wird von fast allen mit dem Thema "Angebote" angeführt. Dazu gehören auch niederschwellige Anlässe, zu denen man sich „zufällig“ triff und eine Umgebung, in der sich Unterhaltungen zu interessante Themen abseits von Krankheit ergeben. Damit ältere Menschen im Leben eines Stadtteils eine Rolle spielen, müssen ihnen die Strategien und Möglichkeiten gegeben werden, aktiv an der generationsübergreifenden Stadtteilgestaltung mitzuwirken. Bei solchen Gelegenheiten ergeben sich dann auch Gespräche rund um die eigenen Fähigkeiten, denen sich die Älteren oft gar nicht mehr bewusst sind. Die selbst definierten „Defizite“ treten in den Hintergrund, das Bewusstsein für die eigene Lebenserfahrung lässt Selbstvertrauen entstehen. Es braucht Mut sich im Alter zu engagieren, locken wir ihn raus!
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demografische und soziale Wandel schreitet voran. In den letzten Jahren ist ein vermehrter Zuzug von Menschen über 55 Jahren in die Stadtteile Mittelfeld und Weststadt zu beobachten. Nach dem Wegzug vieler Bewohner in Eigenheime im Umland (70iger und 80iger Jahre) , insbesondere in den geburtenstarken Jahrgängen, ist eine verstärkte Rückzugsbewegung in die innerstädtischen Wohnquartiere zu beobachten (Statistik LÜWoBau bis zu 36 %). Unter den Betroffenen befinden sich häufig alleinstehende, verwitwete oder geschiedene Personen. Der Anteil an Frauen mit geringen Renten ist hoch. Im Quartier Am Weißen Turm („Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“), das ca. 1.500 Einwohner zählt und zum Stadtteil Mittelfeld gehört, liegt der Anteil der Mehrheimatler:innen mit Zuwanderungsgeschichte bei ca. 52 %. Auch hier ist der Anteil der älteren Bewohner:innen (Anteil von 26 % > 65 Jahre) vergleichsweise hoch. Am Rande des Gebiets befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft für Zuflucht suchende Familien. Die Kinder und Jugendlichen der Familien sind gut in die Quartiersarbeit eingebunden, ältere, kranke Menschen sind hingegen kaum mit den Angeboten des Quartiermanagements zu erreichen. Bewohnende der umliegenden Stadtteile nutzen zunehmend die Angebote der Quartiersarbeit, da es in ihren Stadtteilen nur sehr wenig Angebote für Ältere gibt. Die hauptamtliche Arbeitszeit und die vorhandenen Räume, um neue Formate durchzuführen, können die steigende Nachfrage nicht decken. Je bekannter unsere Arbeit wird, desto mehr Menschen wollen mitwirken – planen, anbieten, teilnehmen. Diese Dynamik gilt es zu nutzen, um viele Menschen einzubinden.
GWA/QM-Ansatz
Mit der Veränderung der Altersstruktur / vermehrter Zuzug von älteren Menschen (>60) in die zentrumsnahen Stadtteilen geht auch eine Veränderung der Bedürfnisse und Bedarfe an Orten für Gemeinschaft, senior:innengerechter Stadtplanung, Organisation von Wohnen und Freizeit und Mitsprache bei öffentlichen Belangen einher. Wiederkehrendes Selbstbewusstsein lässt Menschen mutiger und fantasievoller auf ihre (verschütteten) Ressourcen zugreifen und Wünsche aktiver äußern und im besten Fall gemeinsam daran arbeiten, sie auch umzusetzen. Damit ältere Menschen weiterhin mitten im Leben eines Stadtteils eine Rolle spielen können, muss die Gelegenheiten geschaffen werden, dass sie an der generationsübergreifenden Stadtteilgestaltung mitwirken. Regemäßig stattfindende Frühstücke eignen sich als „Türöffner“ , hier kann langsam Vertrauen zu den Initiatoren:innen und ehrenamtlichen Engagierten aufgebaut werden, niemand ist gezwungen sich zu unterhalten. Themen ergeben sich durch eingeladenen Gäste, die nicht nur zu Themen rund ums Altern informieren. Bei solchen Gelegenheiten ergeben sich dann, ganz selbstverständlich, Gespräche rund um die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, denen sich die Älteren oftmals gar nicht mehr bewusst sind. Die selbst definierten „Defizite“ treten in den Hintergrund und das Bewusstsein für die eigene Lebenserfahrung, Kenntnisse und Fähigkeiten lässt Selbstvertrauen entstehen und regt dazu an sich in und für die Gemeinschaft zu engagieren.
Vorhandene Strukturen
In den Stadtteilen sind schon jetzt ehrenamtlich Tätige mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten / Fähigkeiten aktiv. Mit Hilfe des Quartiersmanagements haben sich regelmäßig stattfindende Treffen (Älter werden in LG, Trauergespräche, English for seniors, Astronomie, Slow Jogging, Trommeln, Fahrradwerkstatt, Tandemfahrradfriedhofsrunde, Grünkohlessen international, Internethilfe, kochen international wie bei Oma, Nistkastenbau, Schminken für Blinde und Sehbehinderte, Seniorenfrühstück mit Gästen aus der Stadtgesellschaft, kulturelles Frühstück mit Zufluchtsuchenden, Nähcafé) teilweise in Verbindung mit ansässigen Vereinen und Organisationen gebildet. Damit werden sehr unterschiedliche Bewohnenden erreicht und animiert sich auch einzubringen. Angebote entstehen "auf Zuruf", Wünsche werden geäußert und Rahmenbedingungen - Vernetzung, Räumlichkeiten, Finanzierung und Kontinuität - von professioneller Seite möglich gemacht. Die Außenwirkung ist sehr positiv und es spricht sich herum und regt andere dazu an, ihre Fähigkeiten einzubringen und "mutigere" Angebote zu planen und anzubieten. Durch die lockere Atmosphäre und interessanten Themen werden auch jüngere (<40) Menschen erreicht, die sich bislang eher weniger engagiert haben, da sie durch ihre Lebensumstände wenig Verbindlichkeit garantieren können.
Nachhaltigkeit
In der Arbeit Am Weißen Turm - Teil des Mittelfelds - haben sich durch vielen Unterhaltungen und bei 1:1 Befragungen (selbst konzipierter Fragebogen) herausgestellt, dass immer mehr Menschen über 55 in die angrenzenden Stadtteile zurückziehen möchten, jetzt schon an den Angeboten teilnehmen oder sie selbst anbieten. Viele Menschen werden erreicht und dazu angeregt sich der eigenen Fähigkeiten bewusster zu werden u. das Altern nicht nur als Defizit zu sehen. In Punkto Finanzierung s. Dachantrag.

Langenhagen im verbunT: Gemeinsam Zukunft gestalten!

Ansprechpartner
Sabine Mossig
Funktion Fachstelle Gemeinwesenarbeit
Vernetzung und Selbstorganisation stärken - Integration und Teilhabe durch Partizipation - Treffpunkte etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Langenhagen hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, interdisziplinär u. in enger Zusammenarbeit mit vier Kirchengemeinden eine tragfähige Struktur der Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen. Besonders herausfordernd war die gezielte Verzahnung bereits bestehender Strukturen um eine nachhaltige u. inklusive Entwicklung zu gewährleisten (Aufbau des Netzwerks verbunT u. d. Steuerungsgruppe). Dieser Prozess wurde intensiv begleitet u. durch die enge Zusammenarbeit der Abt. Stadtentwicklung u. Soziales erfolgreich etabliert. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die pädagogische Fachlichkeit innerhalb der Fachstelle weiter auszubauen. Es geht darum, Methodenvielfalt zu fördern, Schulungen für Quartiersmanagement, Ehrenamtliche u. neue Akteure anzubieten sowie nachhaltige Strukturen der Beteiligung zu schaffen. Ziel ist es, Bürger:innen auf Augenhöhe zu erreichen, benachteiligte Quartiere zu aktivieren, demokratische Teilhabe zu stärken u. langfristige tragfähige GWA-Strukturen zu sichern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Antrags ist der Aufbau eines Interkulturellen Gartens in der Kernstadt u. eines Quartierstreffpunktes in Krähenwinkel. Der Garten soll als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft dienen, gemeinsame Aktivitäten ermöglichen u. interkulturellen Austausch fördern. Hier werden nicht nur ökologische u. soziale Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch gemeinschaftliches Engagement u. gegenseitiges Verständnis gestärkt. Der neu zu schaffende Quartierstreffpunkt in Krähenwinkel soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner:innen dienen, in der ehrenamtliche Aktivitäten, Bildungsangebote u. Beratung gebündelt werden. Er soll einen geschützten Raum für Begegnung, Teilhabe u. soziale Vernetzung schaffen. Die Fachstelle GWA übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie stärkt u. erweitert das aufgebaute Gemeinwesen-Netzwerk, identifiziert Bedarfe, begleitet bestehende u. neue Projekte u. gewährleistet die fachl. Unterstützung ehrenamtlicher Akteure. Ohne eine kontinuierliche Förderung besteht die Gefahr, dass die bereits geschaffenen Strukturen nicht nachhaltig verankert werden u. GWA nicht als verlässliches Angebot wahrgenommen wird. Die Folgeförderung ist daher essenziell, um den begonnenen Prozess fortzuführen u. langfristig stabile Strukturen zu etablieren. Die Unterstützung der LAG ist dabei unverzichtbar, um den Ausbau der Fachlichkeit zu sichern u. die Verbindung zwischen Stadt, Quartieren u. Akteuren zu stärken
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen wächst stetig, insb. in der Kernstadt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich stark verändert, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Quartier Kernstadt Nord/Alte Mitte bestehen erhebliche soziale u. strukturelle Probleme. Die hohe Wohndichte, Überalterung u. multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erschweren den sozialen Zusammenhalt. Seit dem Bau des CCL in den 1980er Jahren hat die "Alte Mitte" ihre Funktion als Treffpunkt verloren, was zu einem Mangel an Begegnungsmöglichkeiten führte. Die bestehende Infrastruktur bietet kaum attraktive Angebote, während der Stadtpark nur wenig gemeinschaftlich genutzt wird. Dies verstärkt Vereinsamung, insb. bei älteren Menschen u. Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Zudem fehlen Kontaktanlässe zwischen Alteingesessenen u. Zugezogenen, wodurch Vorurteile u. Nutzungskonflikte entstehen. Auch in den anderen Ortschaften wie z. B. Krähenwinkel gibt es strukturelle Herausforderungen. Aufgrund der Siedlungsbeschränkungen sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, während der Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude steigt. Die ältere Bevölkerungsstruktur u. stagnierende Einwohnerzahlen erfordern verstärkte soziale Infrastruktur u. Begegnungsräume, um die Lebensqualität zu erhalten. „Gute Nachbarschaft“ soll dem begegnen, indem es den sozialen Austausch fördert u. gemeinschaftliche Angebote stärkt. Trotz erster Verbesserungen durch den Aufbau von GWA, des verbunT-Netzwerks u. der Steuerungsgruppe „GWA u. QM“ bleibt ein erhöhter Handlungsbedarf bestehen. Begegnungsorte müssen geschaffen u. nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden, um langfristige Strukturen für Integration u. soziale Teilhabe zu etablieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenhagen Kernstadt Alte Mitte - Fläche an der Leibnizstraße
Beschreibung
Langenhagen hat eine Fläche von 7197ha. Das Projektgebiet "Alte Mitte" liegt nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagens und umfasst ca. 128 ha. Das entspricht ca. 1,78% der städtischen Gesamtfläche. Das Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: nördlich - Pferdemarkt/Reuterdamm; östlich - Virchowstraße bzw. Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroderstraße; südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshorner Straße im südlichen Bereich; westlich - Bahnlinie Hannover-Hannover Flughafen. Das Gelände des Projektziels liegt in der Leibnizstraße am nördlichen Ende des Gebiets. Bei der Fläche handelt es sich um eine Teilfläche des Grundstücks (Flurstück 277/29, Flur 9, Gemarkung Langenhagen). Vrsl. Größe: 1998 m2 , Länge: 74m, Breite 27m. Westlich wird die Fläche von der KiTa Eentje Rummert, begrenzt; östlich davon ist der Bau eines Regenwasserrückhaltebecken geplant.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Gebiet-Name
Krähenwinkel
Beschreibung
Der Ortsteil Krähenwinkel befindet sich innerhalb der Gesamtstadt Langenhagen nördlich der Kernstadt und südlich des Ortsteils Kaltenweide. Am Ortsrand treffen sich die Landesstraße 190 und die Kreisstraße 361. Etwa fünf Kilometer westlich liegt der Flughafen Hannover-Langenhagen, im Osten grenzt Krähenwinkel an die Wietzeniederung mit dem Wietzesee sowie dem Waldsee an und im Norden grenzt es an die Ortschaft Kaltenweide.
Einwohnerzahl
2647
Quelle / Anmerkungen
InSEK Krähenwinkel
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel / Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekte verfolgen konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es auf eine nachhaltige, beteiligungsorientierte Entwicklung der Stadtteile abzielt. In engem Austausch mit den Bürger:innen werden gesellschaftliche Herausforderungen und lokale Problemlagen bearbeitet. Durch dialogorientierte Beteiligungsformate fördern wir Offenheit, stärken den sozialen Zusammenhalt und schaffen positive Identifikationsräume. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden Dabei setzen wir auf eine gesamtstädtische Strategie, die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und weitere Akteure der Gemeinwesenarbeit sind im "verbunT" miteinander vernetzt. Unser methodisch-strategischer Ansatz baut auf bisherigen Erfahrungen auf, intensiviert bestehende Strukturen und ermöglicht durch niederschwellige und inklusive Angebote eine breite Teilhabe. Mit vielfältigen Methoden gestalten wir Räume und Plätze aktiv um und wirken der Vereinzelung sowie negativen Assoziationen entgegen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dialogs zwischen Stadt und Quartieren schaffen wir Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gemeinwesen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nur wenn der Dialog mit den Menschen erfolgt, können Bedarfe rechtzeitig erkannt und Problemlagen und Unzufriedenheit erkannt werden. Anliege und Wünsche werden wahrgenommen; Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit unterstützt Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Anliegen zu artikulieren und gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten.
Beschreibung
Begegnungsräume und Kontaktmöglichkeiten vor Ort können gegen Vereinsamung helfen und das soziale Miteinander fördern.
Beschreibung
Aktivitäten und Begegnungen (Feste) fördern den sozialen Austausch und stärkt die Nachbarschaft.
Beschreibung
Verschiedene Akteure der GWA stimmen ihre Ziele, Angebote und Ideen mit einander ab, treffen Absprachen, unterstützen sich.
Beschreibung
Gemeinsam können Konzepte und Ideen erarbeitet und verwirklicht werden. Regelmäßiger Austausch garantiert die Überprüfung der Sichtweisen und gibt weiteren Input für die eigene Arbeit.
Beschreibung
Wer sich kennt, kann Wissen, Erfahrungen und Werte auszutauschen. Kulturelle Vielfalt kann als Ressource genutzt werden. Ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander wird gefördert.
Beschreibung
Gute und starke Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität und schaffen Kontaktmöglichkeiten
Beschreibung
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Akteure (Bürger:innen, Verwaltung, Politik, soziale Träger) entstehen neue Handlungs- und Lösungsansätze. Kooperationen können nachhaltige Lösungen fördern.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt hat eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK, Johanniter, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Win E.V. Selvi e.V., SFL E.V., NABU, Bürger für Kaltenweide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeeinrichtungen (stationär und ambulant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
vhs langenhagen, Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und religiöse Gemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft CCL, Interessegemeinschaft Alte Mitte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ Langenhagen, Echo Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Ortsräte, Ausschüsse, Beiräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen (Kernstadt und den Ortschaften)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohner:innen sowie Ehrenamtliche nutzen die vorhandenen Möglichkeiten und können selbst etwas bewirken. Die Gemeinschaft vor Ort wird gestärkt. Die bestehenden Netzwerke arbeiten mit den gemeinsam für Langenhagen erarbeiteten Leitlinien, u. verankern sie in ihrer Arbeit. Die kommunale Steuergruppe sorgt dafür, dass die Politik einbezogen wird. Langfristig soll das Projekt durch die Schaffung der koordinierende Fachstelle GWA eine Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integrativer Nachbarschaftstreff Diepholz

Ansprechpartner
Anna Timpe
Funktion Referentin Fördermittel
„Wir Menschen in Diepholz“ – gemeinsam gestalten, verbinden, verändern. Begegnung schaffen, Teilhabe ermöglichen, Zukunft gestalten – für ein lebendiges, starkes Quartier!
Projektbeschreibung
Wir schaffen seit 2023 in Diepholz im inklusiven Nachbarschaftstreff eine Art zweites Wohnzimmer - einen Ort der Begegnung und des Austauschs. Das Folgeprojekt richtet sich an Menschen in Diepholz und Umgebung, die von Isolation betroffen sind. Der niedrigschwellige Treffpunkt bietet Beteiligungsmöglichkeiten, indem er in partizipativen Formaten die aktive Mitgestaltung des Stadtteils und den gemeinsamen Austausch fördert. Dabei bleibt „Wir Menschen in Diepholz“ das zentrale Element, das partizipativ weiterentwickelt und in drei Bausteine gegliedert wird: a) Stadtteilspaziergänge können aufsuchende Dialoge, gemeinsame Stadtteilbegehungen und Sozialraumanalysen oder Aktionen im Quartier sein. b) Themenmonate beinhalten Führungen, Aktionen, Aktivitäten, Vorträge und Diskussionsrunden zu thematischen Schwerpunkten. c) In Stadtteilkonferenzen werden aktuelle Probleme und Themen des Stadtteils aufgegriffen, dazu können relevante Akteur*innen eingeladen werden. Die sich wiederholenden Module dauern jeweils einen Monat und sind thematisch aufeinander abgestimmt. Sukzessive übernehmen die Anwohner*innen mehr Verantwortung im Projekt und etablieren so ein regelmäßiges „Stadtteilforum“, das allen die Teilhabe ermöglicht, ihr Quartier aktiv mit zu gestalten und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Dazu gibt es empowernde Angebote: In Mentorings und Workshopreihen werden Kompetenzen wie Ambiguitätstoleranz, Problemlösungsansätze und Teamfähigkeit vermittelt, um eigene AGs zu gründen. In diesen sollen Produkte entstehen, die bei Veranstaltungen Einnahmen generieren (z.B. Erdbeeren pflanzen/Klima-AG, Marmelade kochen/Sozialcafé-AG, Verkauf am Tag der Nachbarn). Kontinuierlich durchgeführte Befragungen und Ideenwerkstätten fragen die Bedürfnisse und Bedarfe der Anwohner*innen ab, sodass eine gezielte Vernetzung untereinander initiiert werden kann. Die kommunale Vernetzung wiederum schafft Synergien und langfristige Perspektiven, sodass der Nachbarschaftstreff als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Diepholz etabliert wird, der die Selbstwirksamkeit der Anwohner*innen weiter fördert und den sozialen Zusammenhalt stärkt. Indem wir einen wichtigen Impuls für eine aktive und demokratische Quartiersentwicklung setzen, legen wir den Grundstein für eine langfristige Eigenfinanzierung des Treffs durch die Beteiligten und schaffen die Basis für weitere Projekte wie z.B. die Einrichtung eines Sozial- & Begegnungscafés.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Trotz der Bemühungen der Stadt Diepholz, u.a. durch die bauliche Aufwertung der Innenstadt, Informationsrunden mit Investoren, Immobilien- und Einzelhändlern sowie verschiedene Veranstaltungsreihen, konnte der zunehmende Leerstand nicht behoben werden. Das Fehlen attraktiver Freizeitangebote, sozialer Treffpunkte und die Resignation der beteiligten Akteure machen das Quartier zu einem unattraktiven Umfeld - ohne Anreize zum Verweilen. Die Folgen der Pandemie, gepaart mit fehlenden Partizipations- und Teilhabemöglichkeiten (u.a. sich aktiv in die Quartiersgestaltung einzubringen), führen zudem bei vielen Menschen weiterhin zu Isolation und daraus resultierender Vereinsamung. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen wie von Armut betroffene/bedrohte Menschen, Arbeitslose, Verwitwete, alleinstehende und alleinerziehende Frauen, Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige sowie Langzeitkranke. Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte haben zusätzlich aufgrund fehlender Arbeitserlaubnisse oder Sprachbarrieren kaum Teilhabechancen und wenig Zugangsmöglichkeiten zur Stadt- und Zivilgesellschaft. Die demografische Entwicklung verschärft diese Problemlage: Die Bevölkerung altert, während Jüngere abwandern. Diese Zielgruppe braucht Anreize, ihre Wohnungen zu verlassen, unter Menschen zu kommen, sich auszutauschen und sich aktiv und partizipativ in das Quartiersleben einzubringen - der Trend zur Resignation kann durchbrochen werden. Der Nachbarschaftstreff bietet den Menschen einen geschützten Raum, in dem sie soziale Kontakte knüpfen, soziale Teilhabe und Partizipation erfahren und gemeinsam IHR Quartier gestalten können - das macht nachhaltige GWA unverzichtbar!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Innenstadt
Beschreibung
Wie zuvor umfasst das Sanierungsgebiet "Diepholz - Innenstadt" insgesamt 31 ha und deckt die Diepholzer Innenstadt sowie den Altstadtbereich ab. Die nördliche Grenze wird durch den Mollerkreisel und die südliche durch die Schlossinsel definiert. Die Hinterlohne bildet die südwestliche Grenze, wo Sanierungs- und Fördergebiete aufeinandertreffen. Die Fördergebietsgrenze verläuft entlang der Vorderlohne und dem Parkplatz der Münte. An der Steinstraße/Mühlenstraße sind die Abgrenzungen von Sanierungs- und Fördergebiet wieder identisch. Diese zieht sich bis zum Kreuzungsbereich Steinstraße/Willenberg/Lüderstraße entlang der rückwärtigen Grundstücksgrenze der angrenzenden Bebauung. Die Flöthestraße begrenzt das Plangebiet weiter, während die nördlichen Grundstücke entlang der Mollerstraße zwischen Feuerwehr und Mollerkreisel Teil des Sanierungsgebiets sind. Die Abgrenzung folgt der Grundstückstiefe der Lange Straße und Wellestraße bis zur Prinzhornstraße, die nicht mehr zum Sanierungsgebiet gehört. Die Bahnhofstraße bleibt jedoch vollständig im Sanierungsgebiet enthalten, wobei die Grenze entlang der rückwärtigen Grundstücksgrenze der Gebäude verläuft. Schließlich bilden die Gleise die östliche Abgrenzung des Sanierungsgebiets, das auch die Park-and-Ride-Anlage sowie den ZOB umfasst.
Einwohnerzahl
18770
Quelle / Anmerkungen
www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html/Einwohnerzahl gesamte Stadt Diepholz
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das vorliegende Projektkonzept grenzt an ein solches Gebiet an, sodass wir dahingehend Synergieeffekte mit in unsere Vernetzungsbemühungen einbeziehen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html Schätzung Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03251-Diepholz.html bezieht sich auf Landkreis Diepholz Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 5,5% Wir beobachten, dass die Anwohner*innen, die den Nachbarschaftstreff besuchen häufig von Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit/Rente betroffen sind. https://www.diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000508-21750.html Schätzung Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html Zahl unter Sonstige zeigt Anteil im Landkreis Diepholz Schätzung Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/landkreis-erarbeitet-konzept-fuer-gutes-miteinander-mit-migranten-92096993.html https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html Anteil in Diepholz ist laut Migrationsbericht leicht höher; Zahl unter Sonstiges bezieht sich auf Landkreis Diepholz Schätzung Stadt und Projektgebiet
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Nachbarschaftstreff als partizipativer und offener Treffpunkt fördert den Austausch zwischen unterschiedlichen und ethnischen Gruppen, schafft Verbindungen und wirkt Isolation und Vereinsamung aktiv entgegen. Durch Formate wie Stadtteilspaziergänge, Themenmonate und Stadtteilkonferenzen werden die Anwohner*innen aktiviert, ihre Bedürfnisse zu äußern und die Quartiersentwicklung demokratisch mitzugestalten. Netzwerke werden auf- und ausgebaut, gezielte Mentoring- und Workshopangebote fördern die Selbstwirksamkeit und Kompetenzen der Anwohnerschaft, generationsübergreifende und interkulturelle Begegnungsformate stärken den sozialen Zusammenhalt im Quartier und ergänzende Kultur- und Bildungsangebote erhöhen die Identifikation der Anwohner*innen mit ihrem Lebensumfeld und tragen so insgesamt zu einer positiveren Wahrnehmung des Quartiers bei. Um diese Angebote und Formate kontinuierlich bedarfsgerecht, bedürfnisorientiert anzupassen und weiterzuentwickeln, werden Methoden wie aktivierende Befragungen, Sozialraumanalysen, Ideen- und Zukunftswerkstätten eingesetzt - eine Geh-Struktur wird etabliert. Die Kombination aus Empowerment, Selbsthilfe und struktureller Vernetzung verbessert den Zugang zu Ressourcen - sowohl für die Anwohner*innen als auch für das Projekt selbst -, fördert Eigeninitiative und stärkt demokratische Teilhabe - ein nachhaltiger Beitrag zur sozialen Infrastruktur und langfristigen Quartiersentwicklung wird geleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Anwohner*innen, die durch partizipative Formate ihr Quartier aktiv mitgestalten. Offene Angebote ermöglichen Teilhabe und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl - soziale Selbstwirksamkeit wird gefördert.
Beschreibung
Mentoring und Workshops fördern die Eigeninitiative und ermöglichen den Anwohner*innen, ihre eigenen AGs zu gestalten. So entstehen nachhaltige Beteiligungsformen, die die Selbstorganisation langfristig sichern und das freiwillige Engagement stärken.
Beschreibung
Vorhandene Ressourcen im Quartier werden durch Vernetzung sichtbar gemacht und gezielt genutzt. Lokale Akteure, engagierte Anwohner*innen und bestehende Infrastrukturen werden eingebunden, um Synergien zu schaffen und die GWA zu stärken.
Beschreibung
Das Projekt verbindet unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen durch gemeinsame Aktivitäten. Interkulturelle und intergenerationelle Formate fördern den Austausch, gegenseitiges Verständnis und solidarisches Miteinander.
Beschreibung
Durch die Zusammenarbeit des Projektes und der Anwohner*innen mit sozialen Trägern, kommunalen Einrichtungen und wirtschaftlichen Akteuren werden unterschiedliche Perspektiven gebündelt. So entstehen ganzheitliche Lösungen für die Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Das Projekt baut tragfähige Partnerschaften mit lokalen Akteuren auf. Ein regelmäßiger Austausch der Anwohner*innen mit Akteuren aus Stadtpolitik, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und sozialen Diensten stärkt die GWA und sorgt für nachhaltige Entwicklung
Beschreibung
Das soziale Miteinander wird durch niedrigschwellige Begegnungsräume und partizipative Aktivitäten gestärkt. Die Anwohner*innen werden ermutigt, Verantwortung für ihre Nachbarschaft zu übernehmen und aktiv zu gestalten - sie erfahren Selbstwirksamkeit.
Beschreibung
Bedarfsgerechte Angebote verbessern die soziale Infrastruktur und stärken die GWA. Der Ausbau von Begegnungsorten, Beratungs- & Bildungsangeboten schafft mehr Teilhabe und verbessert die Lebensqualität der Anwohner.
Beschreibung
Das Projekt verbindet lokale und kommunale Strukturen zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure werden Maßnahmen initiiert, koordiniert und langfristige Entwicklungsperspektiven geschaffen.
Vorhandene Strukturen
Der Nachbarschaftstreff - als zentrale Anlaufstelle für Begegnung, Partizipation und interkulturellen Austausch - wird bereits durch ein professionelles Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen getragen, das von freiwillig Engagierten unterstützt wird. Kontinuierliche Konzeption, Controlling, Monitoring und Netzwerkarbeit werden durch die Projektleitung gewährleistet. Die Projektkoordination plant die Angebote, führt sie durch, begleitet aktiv das Team und die Ehrenamtlichen, unterstützt die Anwohner*innen bei ihren Belangen und aktiviert sie, sich partizipativ einzubringen und für ihr Quartier einzusetzen. Unterstützt wird sie bei ihrer Arbeit von einem Projektmitarbeiter, der als Ansprechpartner für die Anwohner*innen des Quartiers fungiert. Durch die regelmäßige Teilnahme an etablierten Runden Tischen in der Stadt Diepholz und der Kommune wächst das Netzwerk und es entstehen Synergien mit wichtigen Akteuren im Sozialraum. Neben der vorhandenen Personal- und Netzwerkstruktur verfügt der Nachbarschaftstreff über ein breites Angebot: Formate wie das „Offene Ohr“, die Begegnungsküche, Näh-Freu(n)de und Sprachcafés fördern die gesellschaftliche Teilhabe der Anwohner*innen. Die angegliederte offene Kinder- und Jugendarbeit erleichtert durch Betreuungsangebote die Teilhabe von Familien und Alleinerziehenden und ermöglicht generationsübergreifende Arbeit. Abgerundet wird das Angebot durch ein Mentoringprogramm, das Teilnehmende der Sprachkurse in ehrenamtliche Tätigkeiten vermittelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersbüro Moorstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familie und Bildung Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbüro Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinationsstelle Inklusion und Integration Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisseniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(Jugend-) Café Freiraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mediothek Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wissenswerkstadt Diepholz Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein der Jugendkultur e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Grafschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Ortsverein Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SOVD Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Diepholz - Syke - Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bethel im Norden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frauen- und Kinderschutzhaus Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AGENDA 21 - Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis offene Kinder- und Jugendarbeit Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Psychosozialer Arbeitskreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbegemeinschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Huntetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ADFC Ortsgruppe Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnungslosenhilfe Tagestreffpunkt DIE ARCHE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutscher Hausfrauenbund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendmigrationsdienst Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt setzt entscheidende Impulse für eine aktive, demokratische Stadtteilentwicklung und die langfristige Sichtbarkeit und Finanzierung von GWA. Durch Maßnahmen wie die gewinnbringende Vernetzung verschiedener Akteure im Quartier, die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Förderung der Selbstwirksamkeit der Anwohner*innen werden die Weichen für ein langfristiges, nachhaltiges Folgeprojekt (z.B. Eröffnung eines Sozial- & Begegnungscafés) gestellt - Einnahmen werden generiert.
Galerie
oegemeinsam essen
oebrainstorming
oegemeinsam kochen 2
oegemeinsam kochen
oenaehcafe
oenaehen
oepresse
oemuell
oespielen 2
oesprachcafe
oeaufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On