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Niedrigschwellige Multiplikator*innenschulung für Anwohnende: Qualifizierung für aufsuchende & unterstützende Arbeit im Viertel

1 QB: Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!

Ansprechpartner
Ulrike Buka
Funktion Sozialpädagogin - Beratungsservice
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Unter dem gemeinsamen Dach des Landkreis Gifhorn werden zwei innovative Projekte der ressourcenübergreifenden Gemeinwesenarbeit umgesetzt. Die Projekte Quartiersbeirat:“ Wir füreinander im Quartier…e.V.“ (Oststadt) sowie am Campus Süd der Stadt Gifhorn profitieren von der ideellen Unterstützung und strategischen Einbindung des Landkreises (LK). Die Projekte arbeiten eigenständig vor Ort und werden durch die übergeordnete Vernetzung sowie die Förderung des fachlichen Austausches miteinander verbunden. Durch die Nutzung gemeinsamer Netzwerkstrukturen und die gezielte Bündelung von Synergien werden nachhaltige Impulse für die Gemeinwesenarbeit gesetzt. Auf diese Weise wird ein kooperatives Netzwerk gestärkt, das lokale Ressourcen aktiviert und zur langfristigen Stabilisierung der sozialen Infrastruktur im Landkreis beiträgt. Beide Initiativen arbeiten eng mit der Wohnungswirtschaft (GWG) zusammen. Außerdem bestehen im Fall des Campus Süd zusätzliche Kooperationen vor Ort, wie z.B. mit der KVHS und der BBS 1 des LK. Bei dem QB als Bürgervertretung mit der Kirche im Paulus und Kalem e.V. zusammen. Der Q-Beirat ist dabei eine Selbsthilfeorganisation als Sprachrohr der Bewohner*innen zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft mitten drin und eingebunden. Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit rund 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl ist in den letzten 10 J. stetig angestiegen. In den Projektquartieren leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Niedersachen mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren. Der Arbeitsschwerpunkt in den Quartieren ist, Begegnungen und Engagement zu ermöglichen, um Einsamkeit und Vorurteilen zu begegnen. Es geht darum, vielfältige Gruppen zusammenzubringen, so dass sich die Menschen vor Ort kennenlernen und füreinander in basisdemokratischen Selbsthilfeprozessen engagieren. Dafür wird eine umfassende Geh-Struktur in Verbindung mit einem breitgefächerten Bildungs- und Beratungsangebot aufgebaut. Dabei sollen die Angebote alle Bewohner* innen in den Quartieren erreichen. Der Aufbau einer Gemeinwesenarbeit mit Projektfonds, wäre der wesentliche und notwendige Schritt zur Schaffung bedarfsgerechter und nachhaltiger Angebote hin zu einer zusammenhaltenden starken Gemeinschaft und zur Verbesserung der Lebenssituationen. Identifikation mit den Quartieren soll sich erhöhen und so z.B. auch Vandalismus und Gewalt eindämmen.
Laufzeit
2026-03-18 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier ist ein sozial benachteiligtes Brennpunktgebiet. Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre in städtischer Randlage mit vorhandenen Schichtwohnungsbaucharakter. Ehemals Zonenrandgebiet. 90er Jahre vornehmlich Zuzug von (Spät)Aussiedlern, danach heterogene Durchmischung jedoch oft mit Bewohner-/innen mit Migrationshintergrund. Seit 2015 vermehrter Zuzug von Geflüchteten aus Syrien, später aus der Ukraine zu verzeichnen. Vergleichbare hohe Einwohnerdichte von 5153 Pers. im 1 km Radius , ca. 1/3 Flüchtlings/Migrationshintergrund mit 76 versch. Nationalitäten, überwiegend ohne dt. Staatsangehörigkeit. Senioren ab 60 J. sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kamen im Laufe des vergangenen Jahres 27,13 % dazu. Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerbliche Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur, "Jugendtreff" 1x mtl. mit Anmeldung. Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat nur 1 Kiga. In bestimmten Bereichen sichtbare Vernachlässigung im öffentlichen Raum (Vandalismus/Beschädigungen, Vermüllung), Drogenkonsums sowie öffentlich ausgetragene Konflikte unter Gruppen, mindern das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Ausgeprägte Sprachbarrieren und Vorbehalte erschweren das Zusammenleben, Gedankengut des Populismus ist zunehmend etabliert, einsamen Menschen gelten als empfänglich. Generationenübergreifende Treffpunkte fehlen. Teilhabe wird durch Sprachdefizite zunehmenden erschwert. Aufbau von Nachhaltigkeit, Pflege des Quartiers, Beteiligungskultur, Vernetzung relevanter Akteure, dauerhafte Strukturen für Information in die Bevölkerung, Kooperation wird dringen durch Umsetzung /Start von GWA benötigt.
Projektgebiet
Beschreibung
Handwerkerviertel (1. Schwerpunktgebiet): Dannenbütteler Weg, Bahnschienen, Osttangente, Natur (2443 EW) Blumenviertel: Dannenbütteler Weg, Osttangente, Lehmweg, Calberlaher Damm (2710 EW)
Einwohnerzahl
5153
Quelle / Anmerkungen
EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Landkreis Gifhorn gehört zu den drei in Niedersachsen meist betroffenen Kreisen mit dem höchsten Anteil an zugezogenen (Spät-)Aussiedler/-innen. Besonders war das Stadtgebiet Gifhorn und drei weitere Gemeinden betroffen. Genaue Zahlen für das Stadtgebiet kann das EMA der Stadt Gifhorn nicht erheben und damit auch nicht vom Projektgebiet. Die Zuständigkeit der Erhebung liegt beim Nds. Ministerium für Inneres und Sport - Forschungsbericht der BAMF - Bereich Spätaussiedler. Im Niedersächsischen Bericht von 2018 gehören wir zum Bereich Ostniedersachsen hier ist der höchste Anteil von Aussiedler/innen an der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mit 30,8 % in 2016 angegeben. Einzelne Stadtgebiete werden nicht ausgewiesen. An der Gesamtbevölkerung dieses Bezirks ist der Anteil an (Spät- )Aussiedler/innen 6%. In einem offiziellen Projektbericht "Integration jugendlicher Spätaussiedler durch event- und outdoororientierte Naturschutzbildungsmaßnahmen"- Detaillierte Ausführungen zum Projekt sind in dem Abschlussbericht von Dirk Rößner zu finden: HABITAT Nr. 17 wird der Landkreis Gifhorn als Ballungszentrum mit einem Anteil an (Spät-)Aussiedlern/-innen von 10% benannt. Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Blumenviertel 32,73 % 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (887 von 2710 Personen) plus 4,94 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (134 von 2710 Personen) = 37,67 %. Im Handwerkerviertel 25,99 % mit 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (635 von 2443 Personen) plus 4,42 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (108 von 2443 Personen) = 30,41% Gesamt: ca. 34,23 % Personen mit Migrationshintergrund, unabhängig der Staatsangehörigkeit ohne Personen die im Ausland geboren sind.
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Senioren ab 60 Jahre im Verlauf des Jahres leben laut EMA Stadt Gifhorn vom 25.03.2024 im Handwerkerviertel (HV) 965 von 2443 Personen ab 60 Jahre 39,5 % und im Blumenviertel (BV) leben 810 von 2710 Personen ab 60 Jahre 29,89 %. Im gesamten Gebiet ergibt ein Prozentsatz von 34,445 %. Der Landkreis Gifhorn hatte im Jahr 2019 einen Altenquotienten von 34,11 % bei Menschen von 65 Jahren und älter, Niedersachsendurchschnitt war 37,5 %.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Im Blumenviertel sind von 2710 Einwohner/-innen 631 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (19,44%) Im Handwerkerviertel sind vom 2443 Einwohner/innen 371 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (15,186 %). Auf die Gesamtbewohnerzahl von 5153 Einwohner/-innen zu 1002 Personen ohne deutsche Staatangehörigkeit ergibt das einen Gesamtprozentsatz von 19,44 %. Laut Sozialbericht des Landkreises Gifhorn von 2021 war der Ausländeranteil am 31.12.2020 in der Stadt Gifhorn 9,94 %. Im Land Niedersachsen sind es 2020 - 9,7 %. Infolge des Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die Flüchtlingszahlen und damit der Ausländeranteil erhöht, können so aktuell nicht verglichen werden. Aktuelle Zahlen aus dem Stadtgebiet wurden angefragt und können nachgereicht werden
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
QM/Verwaltung+ GWG arbeiten eher auf der Akteursebene während GWA+ QB eher auf Bewohnerebene arbeiten. Unter dem gemeinsamen Dach des LK, dessen strategische Einbindung sollen die zwei GWA der Stadt und der Bürgervertretung umgesetzt, durch die übergeordnete Vernetzung sowie die Förderung des fachl. Austausches miteinander verbunden werden. Durch die Nutzung gemeinsamer Netzwerkstrukturen und die gezielte Bündelung von Synergien werden nachhaltige Impulse für die GWA gesetzt. Auf diese Weise wird ein kooperatives Netzwerk gestärkt, das lokale Ressourcen aktiviert und zur langfristigen Stabilisierung der soz. Infrastruktur beiträgt. Mit der Gründung des QB als gem. e.V. soll nun parallel mit dem Projekt: Gemeinsam anstatt einsam – Gemeinschaft stärken – Vielfalt (er)leben! die notwendige GWA ergänzend vor Ort aufgebaut, der Beirat in seiner Arbeit unterstützt werden. Dabei stehen die Bewohner*innen in der GWA als mündige Bürger mit ihren Bedarfen und Stärken im Mittelpunkt. Projekte werden gemeinsam entwickeln und in unterstützenden Selbsthilfeprozessen umgesetzt. Die relevanten Akteure arbeiten dabei Hand in Hand vor Ort im zeitnahem Austausch. Das Q-Büro bietet niedrigschwellige Ansprechpartner vor Ort. GWA hört, vermittelt, unterstütz + begleitet die Menschen + ihren Beirat. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbst organisierten guten Nachbarschaften unter dem strukturellen Dach 2er zusammenarbeitenden Verwaltungen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
GWA und Beirat als e.V. ermittelt und vertritt, fördert die Interessen der Menschen
Beschreibung
Der Verein ist entstanden, bekannt und besteht aus Ehrenamtlichen und Fachberatern, die über die Projektauswahl mit GWA entscheiden
Beschreibung
Ergebnisse der Sozialraumanalyse, Kompetenzatlas liegen vor, Q-Büro wird als Netzwerkknoten vor Ort genutzt, Q-Beirat arbeitet überwiegend selbständig und nutzt die vorhandenen Strukturen
Beschreibung
Vorhandenen Ressourcen werden genutzt, Potenziale erkannt und ausgebaut zum Zusammenhalt aller Menschen im Quartier
Beschreibung
Zusammenarbeit mit anderen Fachämtern, Wirtschaft, Handwerk, Politik sowie anderen relevanten Akteuren und Kooperationspartner ist durch ein Fachamt / Koordinierungsstelle /AK /Beiratssitzungen sicher gestellt.
Beschreibung
Teilnahme an Bündnis für Familie, AK-Soziale Stadtentwicklung Stadt Gifhorn erfolgt sowie Aufbau von Kooperationen und eigene Netzwerktreffen mit Bewohner-/innen, Politik, Schnittstellen Verwaltung, Wirtschaft und relevanten Akteuren wenn nötig
Beschreibung
Begegnungsorte wurden aufgebaut, Nachbarschaftstreffen sind entstanden, Nachbarschaftshilfe wurde aufgebaut, WinWin-Partnerschaften haben sich gebildet.
Beschreibung
Begegnungsorte auch außerhalb von Öffnungszeiten des Quartiersbüros u.a. Zentren im Quartier bedarfsorientiert genutzt werden, zum Beispiel auf Brachflächen
Beschreibung
Ressourcenübergreifende Fachstellte mit kommunalen Länderaustausch, in Anbindung der Freiwilligenarbeit die Projekte mit unterstützen, sich austauschen und so neue Wege und Perspektiven zum Zusammenhalt gehen zu können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landratsbüro mit Ehrenamtsbeauftrage/Demokratie leben! FB Soziales – Beratungsservice Soziales mit Seniorenstützpunkt (teilweise Übernahme QM), Stadt Gifhorn, Seniorenbeirat, Gleichstellungsbeauftragte Stadt* LK, Stabst. Integr. /Ausländerbeauftragte, JC
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Gifhorn e.V., Theaterverein Gifhorn, Chor Melodie - Landmannschaft der Spätaussiedler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ), DRK Familienbüro, Schwimmbad Allerwelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Dachstiftung Diakonie Freiwilligenzentrum und Mehrgenerationshaus, Gifhorn hilft e.V., Kümmern e.V., Stellwerk e.V., Wohlfahrts- und Sozialarbeit DRK - QM und Freiwilligenkoordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kalem e.V., Queeres Netzwerk GF e.V., Aktiv für Menschen e.V. Ukrainehilfe (Nähen), TTC-Club Gifhorn, MTV Gifhorn, SV Gifhorn (über Kalem e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harms - Nachbarschaftshilfe erst im Aufbau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS I, Kreismusikschule (über Stadt Gifhorn Bildungscampus), KVHS Landkreis Gifhorn (u.a. niedrigschwellige Ausbildung für Ehrenamtliche)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paulusgemeinde mit Projekt FamziP (Familienzentrum im Paulus) als stärkster Projektpartner, Friedenskirche mit Cafe Oase, St. Alfrid mit Cafe Aller und Weltladen, Jugendwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gmyrekstiftung, Sparkassenstiftung, Leifertstiftung, Türkischer Laden vor Ort im Quartier, RS Autoteile GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft) als stärkster Kooperationspartner und Unterstützer direkt vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eigene Quartierszeitung, Informationsfahrrad und Website mit App in Aufbau, Aller Zeitung, Braunschweiger Zeitung, KNUT, GWG Zeitschrift
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD - Mehrere führende Politiker auf kommunaler Ebene - Politische Fürsprecher durch Informationsaustausch und Mitglieder des Vereins sowie unterstützender Vorstand und Landrat des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hr B. Fahrradwerkstatt, Hr. SL. Technikbotschafter, Fr., Ö. Formularhelferin/Integrationslotsin, Engagementlots/-in Hr B./ Fr.. Z., Hr. A. (Mutmachbeauftragt), Hr. S. Flüchtlingsarbeit), Fr. Sch Nachbarschaftschor, Frau M. Nachbarschaftstreff, Hr. W. Haus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis für Familie, AK Soziale Stadtentwicklung, Team Engagementlotsen, Nachbarschaftshilfe Genossenschaft Hehlenriede eG.(Nachbarort Isenbüttel), Freiwilligenakademie Nds., LAG
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom Landrat, Vorstand FB 5 Soziales des LKGF gewünscht, ideell wie strukturell unterstützt sowie von der Stadt GF. Kein Budget vorhanden. Der Aufbau wurde von der Wohnungswirtschaft, Ministerium, Privat unterstützt, teilw. mit Deckungsring LK. Ziel ist eine ressourcenübergreifende Fach-/Koordinierungsstelle, in der notwendigen nachhaltige Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Der Q-Beirat ist als Verein gebildet und wird zusätzliche Fördermittel für den Projektfonds beantragen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von Neubau zu Nachbarschaft

Ansprechpartner
Julia Gebauer
Funktion Koordination Nachbarschaftszentrum
Quartierspat*innen verbinden Nachbarschaft und Viertel
Projektbeschreibung
Im Norden von Braunschweig wächst angrenzend an das Siegfriedviertel seit über 10 Jahren eines der größten Neubaugebiete der Stadt mit rund 1.700 Wohnungen. Immer mehr Menschen ziehen in das Quartier – Familien, ältere Menschen, Alleinlebende und Zugezogene aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Während neuer Wohnraum entsteht, fehlen vielerorts gewachsene Nachbarschaften, Begegnungsorte und stabile soziale Strukturen. Viele BewohnerInnen leben noch nebeneinander statt miteinander. Gerade in der frühen Entwicklungsphase eines neuen Quartiers entscheidet sich jedoch, ob ein Stadtteil zu einer lebendigen Nachbarschaft mit gegenseitiger Unterstützung wächst – oder zu einem anonymen Wohngebiet ohne Bindung. Ohne gezielte Impulse drohen fehlende Vernetzung, geringe Beteiligung und ungenutzte Potenziale der Bewohnerschaft. Hier setzt das Projekt an und greift auf GWA-Expertise aus dem Siegfriedviertel zurück. Ziel ist es, frühzeitig tragfähige soziale Strukturen aufzubauen, Beteiligung zu stärken und eine lebendige Nachbarschaft im Quartier zu entwickeln. Fachkräfte der Quartiersarbeit begleiten diesen Prozess professionell: Sie vernetzen lokale AkteurInnen, moderieren Beteiligungsprozesse und unterstützen BewohnerInnen dabei, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Ein zentraler Baustein ist der Aufbau eines Netzwerks von QuartierspatInnen. Engagierte BewohnerInnen werden gewonnen, qualifiziert und begleitet, um als AnsprechpartnerInnen im Quartier zu wirken, Begegnung zu fördern und neue NachbarInnen beim Ankommen zu unterstützen. Bereits vorhandene räumliche Ressourcen bieten wichtige Ansatzpunkte: Als Kooperationspartner stellt die Nibelungen Wohnbau das Foyer eines Wohngebäudes für Quartiersforen, Veranstaltungen und andere Aktivitäten zur Verfügung. Zu dem gibt es einen selbstorganisierten Treffpunkt von einem weiteren Bauträger. Kooperationen mit sozialen Trägern, Fachstellen und der Wohnungswirtschaft bündeln Ressourcen und stärken die soziale Infrastruktur im Quartier. Am Ende der Projektlaufzeit sollen funktionierende Beteiligungsstrukturen, ein stabiles Netzwerk von QuartierspatInnen sowie nachhaltige Kooperationen etabliert sein. Ziel ist langfristig, sozialarbeiterische Unterstützung zu reduzieren – durch eine selbsttragende Nachbarschaft, in der BewohnerInnen Verantwortung übernehmen und ihr Wohnumfeld gemeinsam gestalten. Soziale Stabilität im Quartier ist dauerhaft gesichert und eine Finanzierung über das Projekt hinaus ist gewährleistet.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Siegfriedviertel ist in den vergangenen Jahren auf ehemals gewerblich und industriell geprägten Flächen ein neues Wohnquartier entstanden. Inzwischen leben hier rund 2.890 Menschen. Ein weiterer Bauabschnitt steht noch aus, sodass in den kommenden Jahren zusätzliche BewohnerInnen hinzukommen werden. Während der Wohnraum schnell entstanden ist, hat sich eine soziale Infrastruktur bislang kaum entwickeln können. Die wenigen Begegnungsorte sind aufgrund unterschiedlicher Bauträger kaum abgestimmt. Möglichkeiten zur Beteiligung sowie nachbarschaftliche Netzwerke befinden sich erst im Aufbau. Viele Menschen leben im selben Quartier, ohne sich zu kennen oder miteinander in Austausch zu kommen. Gerade für zugezogene BewohnerInnen fehlen niedrigschwellige Angebote, um Kontakte zu knüpfen und sich im Quartier zu orientieren. Auch die alltägliche Infrastruktur ist nur eingeschränkt vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte sind im Quartier begrenzt und bieten daher nur wenige Gelegenheiten für Begegnung im Alltag. Zudem erschweren städtebauliche Rahmenbedingungen die Entwicklung lebendiger Nachbarschaften. Große versiegelte Flächen und eine dichte Bebauung führen dazu, dass sich das Quartier im Sommer stark aufheizt. Der direkte Fußweg ins angrenzende Siegfriedviertel ist nicht beleuchtet, in schlechtem Zustand und wird insbesondere in den Abendstunden von vielen Bewohner*innen als unsicher wahrgenommen. Im Siegfriedviertel bestehen bereits etablierte Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Um diese Erfahrungen und Netzwerke in das wachsende Quartier zu übertragen, fehlen derzeit finanzielle und personelle Ressourcen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Neue Nordstadt
Beschreibung
Neue Nordstadt (Großbaublock Bezirk 16.3, im Statistischen Stadtbezirk 02)
Einwohnerzahl
2890
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen quartiersorientierten Ansatz im Sinne des Quartiersmanagement. Ziel ist es , im Neubaugebiet frühzeitig tragfähige Nachbarschaftsstrukturen aufzubauen, Beteiligung zu fördern und die soziale Entwicklung des Quartiers aktiv zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil ist die Einbindung und Entwicklung von Quartierspat*innen als niedrigschwellige Ansprechpartner*innen im Wohnumfeld. Durch Beteiligungsformate (z.B. Quartiersforum), Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Institutionen, Verwaltung und weitere Akteure miteinander vernetzt . Dabei wird bewusst ein Brückenschlag zum angrenzenden Siegfriedviertel hergestellt, um bestehende Strukturen, Erfahrungen und Angebote einzubeziehen und den Austausch zwischen dem neuen und dem gewachsenen Quartier zu stärken. Das Projekt stärkt die soziale Kohäsion im Quartier, indem Begegnung, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliches Engagement gefördert werden. Niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten ermöglichen es den Bewohner*innen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Wohnumfeld zu übernehmen. Der Ansatz verfolgt zudem eine präventive Wirkung: Durch frühzeitige Vernetzung, Beteiligung und nachbarschaftliche Unterstützung können Konflikte reduziert, Isolation entgegengewirkt und ein positives Zusammenleben gefördert werden. Quartierspat*innen fungieren dabei als Bindeglied zwischen Nachbarn, Einrichtungen und Verwaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Einrichtungen und Verwaltung regelmäßig zusammenarbeiten, sich austauschen und gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zur Entwicklung des Quartiers umsetzen.
Beschreibung
Foyer im Quartier regelmäßig für Veranstaltungen, Beteiligungsformate und Netzwerktreffen genutzt wird und damit Austausch, Kooperation und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier ermöglicht
Beschreibung
vorhandene Kompetenzen, Engagement und Initiativen im Quartier aktiviert und vernetzt werden und Quartierspat*innen gemeinsam mit Fachkräften als niedrigschwellige Ansprechpartner für Unterstützung, Beratung und präventive Nachbarschaftsarbeit wirken
Beschreibung
Bewohner*innen erhalten die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und im Sinne von Empowerment Projekte im Quartier zu initiieren und umzusetzen. Quartierspat*innen übernehmen Verantwortung für Aktivitäten und stärken die nachbarschaftliche Unterstützung
Beschreibung
Bewohner*innen Bedarfe und Ideen einbringen können, sich gehört fühlen und niedrigschwellige Beratung im Quartier erhalten. Bedarfe werden früh erkannt, präventiv aufgegriffen u. bei Bedarf an passende Kooperationspartner/Unterstützungsangebote vermittelt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH (offizieller Projektpartner)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ambet e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder - und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salm Studio (Mansfeld Löbbecke Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Vielfalt (Volkshochschule Braunschweig GmbH)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Kita (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat/ Bezirksbürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune fördert im benachbarten Viertel ein Nachbarschaftszentrum, das von d. Lebenshilfe in Kooperation mit der DWB betrieben wird. Die Anbindung der Quartierspat*innen an die Fachkräfte bleibt gesichert. Expertise/Kontakte sind vorhanden, sowie großes Interesse von wesentl. Bauträgern, das Projekt zu unterstützen. Aufgrund von Synergieeffekten kann nach d. Förderung der Personaleinsatz reduziert werden. Bewährte Partner arbeiten zusammen, weitere Fördermittel werden gesucht. Siehe Anlage.
Galerie
260310foyer
260310zugang innenhof
260310neubaugebiet 5
img 4089
260310neubaugebiet 6
260310neubaugebiet 2
260310neubaugebiet 4
260310spargelstrasse
260310zugang foyer
Zustimmung Veröffentlichung
On

2 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Andrea Szymanski
Funktion Quartiersmanagerin AWT
Gute Nachbarschaft - In Gemeinschaft mit der Vielfalt des Alter(n)s unsere Stadtteile entwickeln
Projektbeschreibung
In den Wohnvierteln sind Orte der Begegnung, sogenannte "Dritte Orte", rar. Aktivitäten wie der Einkauf im Supermarkt oder der Besuch bei Hausärzten:innen werden häufig zum Highlight der Woche. Die übrigen Zeiten verbringen Menschen in hohem Alter allein (einsam) in ihren Wohnungen. Es gibt weder öffentliche Plätze noch ein Stadtteilhaus, an denen man sich "anlasslos" – zufällig – ohne Konsumzwang treffen könnte. Funktionale Sitzgelegenheiten im wohnortnahen Außenbereich sind kaum vorhanden. Bushaltestellen oder der Friedhof werden in den Sommermonaten als Treffpunkt genutzt. Die Tendenz zur Vereinsamung oder Isolation betrifft nicht nur Menschen im höheren Alter, sondern auch Alleinstehende mit geringem Einkommen. Diese können die häufig kostenpflichtigen Angebote nur in begrenztem Umfang nutzen und somit nur in geringem Maße am kulturellen und sozialen Leben teilhaben. In unserer älter werdenden Gesellschaft ist es wichtig, dass das Leben nicht nur in den eigenen vier Wänden stattfindet. Bei der Entwicklung von Stadtteilstrukturen sollten daher auch gut erreichbare, barrierefreie öffentliche Räume bereitgestellt werden. Die Lebensqualität hängt maßgeblich davon ab, ob Wünsche und Bedürfnisse wohnortnah und im sicheren Umfeld befriedigt werden. Die überwiegende Mehrheit der älteren Menschen möchte selbst bestimmt altern und so lange wie möglich in ihrer vertrauten oder gewählten Umgebung leben. Das Wohnquartier spielt eine zentrale Rolle im Alter(n) und nimmt direkten Einfluss auf die Lebensqualität. Die Bewohnenden des Quartiers und der angrenzenden Stadtteile konnte einen Fragebogen ausfüllen, dabei haben sich einige Schwerpunktthemen herauskristallisiert. Die „Wünscheliste“ wird von fast allen mit dem Thema "Angebote" angeführt. Dazu gehören auch niederschwellige Anlässe, zu denen man sich „zufällig“ triff und eine Umgebung, in der sich Unterhaltungen zu interessante Themen abseits von Krankheit ergeben. Damit ältere Menschen im Leben eines Stadtteils eine Rolle spielen, müssen ihnen die Strategien und Möglichkeiten gegeben werden, aktiv an der generationsübergreifenden Stadtteilgestaltung mitzuwirken. Bei solchen Gelegenheiten ergeben sich dann auch Gespräche rund um die eigenen Fähigkeiten, denen sich die Älteren oft gar nicht mehr bewusst sind. Die selbst definierten „Defizite“ treten in den Hintergrund, das Bewusstsein für die eigene Lebenserfahrung lässt Selbstvertrauen entstehen. Es braucht Mut sich im Alter zu engagieren, locken wir ihn raus!
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demografische und soziale Wandel schreitet voran. In den letzten Jahren ist ein vermehrter Zuzug von Menschen über 55 Jahren in die Stadtteile Mittelfeld und Weststadt zu beobachten. Nach dem Wegzug vieler Bewohner in Eigenheime im Umland (70iger und 80iger Jahre) , insbesondere in den geburtenstarken Jahrgängen, ist eine verstärkte Rückzugsbewegung in die innerstädtischen Wohnquartiere zu beobachten (Statistik LÜWoBau bis zu 36 %). Unter den Betroffenen befinden sich häufig alleinstehende, verwitwete oder geschiedene Personen. Der Anteil an Frauen mit geringen Renten ist hoch. Im Quartier Am Weißen Turm („Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“), das ca. 1.500 Einwohner zählt und zum Stadtteil Mittelfeld gehört, liegt der Anteil der Mehrheimatler:innen mit Zuwanderungsgeschichte bei ca. 52 %. Auch hier ist der Anteil der älteren Bewohner:innen (Anteil von 26 % > 65 Jahre) vergleichsweise hoch. Am Rande des Gebiets befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft für Zuflucht suchende Familien. Die Kinder und Jugendlichen der Familien sind gut in die Quartiersarbeit eingebunden, ältere, kranke Menschen sind hingegen kaum mit den Angeboten des Quartiermanagements zu erreichen. Bewohnende der umliegenden Stadtteile nutzen zunehmend die Angebote der Quartiersarbeit, da es in ihren Stadtteilen nur sehr wenig Angebote für Ältere gibt. Die hauptamtliche Arbeitszeit und die vorhandenen Räume, um neue Formate durchzuführen, können die steigende Nachfrage nicht decken. Je bekannter unsere Arbeit wird, desto mehr Menschen wollen mitwirken – planen, anbieten, teilnehmen. Diese Dynamik gilt es zu nutzen, um viele Menschen einzubinden.
GWA/QM-Ansatz
Mit der Veränderung der Altersstruktur / vermehrter Zuzug von älteren Menschen (>60) in die zentrumsnahen Stadtteilen geht auch eine Veränderung der Bedürfnisse und Bedarfe an Orten für Gemeinschaft, senior:innengerechter Stadtplanung, Organisation von Wohnen und Freizeit und Mitsprache bei öffentlichen Belangen einher. Wiederkehrendes Selbstbewusstsein lässt Menschen mutiger und fantasievoller auf ihre (verschütteten) Ressourcen zugreifen und Wünsche aktiver äußern und im besten Fall gemeinsam daran arbeiten, sie auch umzusetzen. Damit ältere Menschen weiterhin mitten im Leben eines Stadtteils eine Rolle spielen können, muss die Gelegenheiten geschaffen werden, dass sie an der generationsübergreifenden Stadtteilgestaltung mitwirken. Regemäßig stattfindende Frühstücke eignen sich als „Türöffner“ , hier kann langsam Vertrauen zu den Initiatoren:innen und ehrenamtlichen Engagierten aufgebaut werden, niemand ist gezwungen sich zu unterhalten. Themen ergeben sich durch eingeladenen Gäste, die nicht nur zu Themen rund ums Altern informieren. Bei solchen Gelegenheiten ergeben sich dann, ganz selbstverständlich, Gespräche rund um die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, denen sich die Älteren oftmals gar nicht mehr bewusst sind. Die selbst definierten „Defizite“ treten in den Hintergrund und das Bewusstsein für die eigene Lebenserfahrung, Kenntnisse und Fähigkeiten lässt Selbstvertrauen entstehen und regt dazu an sich in und für die Gemeinschaft zu engagieren.
Vorhandene Strukturen
In den Stadtteilen sind schon jetzt ehrenamtlich Tätige mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten / Fähigkeiten aktiv. Mit Hilfe des Quartiersmanagements haben sich regelmäßig stattfindende Treffen (Älter werden in LG, Trauergespräche, English for seniors, Astronomie, Slow Jogging, Trommeln, Fahrradwerkstatt, Tandemfahrradfriedhofsrunde, Grünkohlessen international, Internethilfe, kochen international wie bei Oma, Nistkastenbau, Schminken für Blinde und Sehbehinderte, Seniorenfrühstück mit Gästen aus der Stadtgesellschaft, kulturelles Frühstück mit Zufluchtsuchenden, Nähcafé) teilweise in Verbindung mit ansässigen Vereinen und Organisationen gebildet. Damit werden sehr unterschiedliche Bewohnenden erreicht und animiert sich auch einzubringen. Angebote entstehen "auf Zuruf", Wünsche werden geäußert und Rahmenbedingungen - Vernetzung, Räumlichkeiten, Finanzierung und Kontinuität - von professioneller Seite möglich gemacht. Die Außenwirkung ist sehr positiv und es spricht sich herum und regt andere dazu an, ihre Fähigkeiten einzubringen und "mutigere" Angebote zu planen und anzubieten. Durch die lockere Atmosphäre und interessanten Themen werden auch jüngere (<40) Menschen erreicht, die sich bislang eher weniger engagiert haben, da sie durch ihre Lebensumstände wenig Verbindlichkeit garantieren können.
Nachhaltigkeit
In der Arbeit Am Weißen Turm - Teil des Mittelfelds - haben sich durch vielen Unterhaltungen und bei 1:1 Befragungen (selbst konzipierter Fragebogen) herausgestellt, dass immer mehr Menschen über 55 in die angrenzenden Stadtteile zurückziehen möchten, jetzt schon an den Angeboten teilnehmen oder sie selbst anbieten. Viele Menschen werden erreicht und dazu angeregt sich der eigenen Fähigkeiten bewusster zu werden u. das Altern nicht nur als Defizit zu sehen. In Punkto Finanzierung s. Dachantrag.

Nachbarschaftsladen Engeo

Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
Organisation LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Funktion Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter
Kinder und Familien stärken
Projektbeschreibung
Der Nachbarschaftsladen Engeo bietet seit Jan. 21 im Stadtteil Engeo von Bremervörde Hausaufgabenhilfe u pädagogische Angebote für Grundschulkinder sowie Einzelfallberatung. In den Schulferien haben wir Ferienprogramme. Trägerin ist die St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde. Wir wollen Kinder u Familien stärken, denen es an Energie u Möglichkeiten dafür fehlt. 15 Nationalitäten treffen bei uns zusammen, täglich ca. 25 Kinder. Wir praktizieren Integration, deutsch als Verkehrssprache wird eingefordert. Die Sozialarbeiterin leitet das tägliche Geschäft u die 15 Ehrenamtlichen an, die bei den Hausaufgaben helfen, ein Pastor ist Geschäftsführer. Dazu gehören weitere Initiativen, um Eltern der Kinder u Erwachsenen des Stadtteils niedrigschwellig Teilhabe zu bieten (Internationale Kochstudio, Kreativcafé, Gesundheitsprävention). Wir haben eine Webseite, für jeden sichtbares Logo u aktive Öffentlichkeitsarbeit bei Stadtfesten. Wir sind gut vernetzt mit der Kinder/Jugendhilfe, Fachberatungsstellen, Politik in Stadt/Landkreis u ermöglichen schnelle, flexible, eigenverantwortliche ehrenamtliche Initiative im definierten Rahmen ("high accountability, low control"), haben präzise Augen auf Kindeswohl-Standards & hohes commitment: Wir haben ein Haus, gekauft, kernsaniert u instand gesetzt, weitere Ehrenamtliche spielen eine zentrale Rolle: Bauteam, Steuerungsgruppe, in Summe ca. 30. Durch Corona waren Kontakte beschränkt u wir durch 2 temporäre Unterkünfte u Suche, Kauf u Fertigstellung d Hauses auf uns konzentriert. Für die nächsten drei Jahre (24-26) öffnet sich d Blick ins Viertel hinein: Gemeinwesenarbeit (GWA) wird auf allen Ebenen eingeübt, verstanden u gelebt. Geh-Struktur wird eingeübt, Komm-Struktur erhalten: GWA mit Beteiligungsmöglichkeiten wird im Quartier mehrsprachig beworben (Flyer), mit gesellschaftspolitischen Akteuren verbindlich bedacht, Angebots- u Beteiligungsmöglichkeiten gelebt: Bewohner des Quartiers kommen vor Ort ins Gespräch miteinander (Kaffee u Bollerwagen), Migranten werden ermutigt u ertüchtigt, Wünsche/Missstände zu benennen (Runder Tisch). GWA wird transparenter u auf finanzielle Nachhaltigkeit geprüft: Wissenslücken sind geschlossen, Stadtteil wird für interessierte Öffentlichkeit transparent(er) (Führung), jeder Bewohner hat in seiner Straße Ansprechpartner für Engeo (Paten). Kommstruktur hat weiterhin niedrigschwellig Beratung u Bildung (Hausaufgabenhilfe), etabliert weitere Bildungsmöglichkeiten für Kinder (Erlebnispädagogik)
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Herz schlägt für Engeo. Unsere Augen sehen konkrete Herausforderungen, unsere Ohren hören echte Nöte, unsere Hände sind schon tätig. Der Verstand sagt: Es muss weitergehen. Das Portmonee ist aber zu klein. Wir sehen gemischte Bebauung u Bevölkerung ohne viel Kontakt zueinander: Größere Wohnblocks, mit mehrheitlichen Bewohnern in prekärer Lage, oft mit Migrationshintergrund u kleine u größere Einfamilienhäuser mit einfachem bis gehobenem Bürgertum. Alltagsorganisation und kulturelle Prägung sind höchst divergent und führen zu Konflikten. Wir hören aus Gesprächen mit Gebietsexperten von sozialen Gemengelagen: clanmäßig organisierte Abzocke / Trickbetrüger und Polizeieinsätze (Polizei), Überforderung der sprachlichen & sozialen Integration von Kindern in Klassenverbände aus Asylbewerberfamilien (Grundschulen), Streitigkeiten durch juristisch unterschiedliche Behandlung von Ukraine-Flüchtlingen u weiteren Asylbewerbern (Diakonisches Werk), Personalnot im Jugendamt (Auskünfte schwer!), zunehmender Vereinsamung älterer Menschen (Pastor aus vielen Hausbesuchen). Unsere Hände haben seit zwei Jahren mit angepackt. Wir haben eine erfolgreiche Arbeit aufgebaut mit hoher Eigeninitiative (Hauskauf & Renovierung), rund 30 Ehrenamtlichen u nachweislich besseren Schulleistungen bei Kindern in Engeo. Der Verstand sagt: Das Vertrauen von Kindern & Familien in Engeo, Politik, Stadtgesellschaft u Fachnetzwerken ist da. Das Angebot soll zur richtigen Gemeinwesenarbeit ausgebaut werden (Geh-Struktur). Das hochqualifizierte u eingearbeitete Personal will verlängern. OHNE DAS GELD DER LAG MACHT DER LADEN DICHT UND DAS PERSONAL IST WEG. Kommune u Landkreis haben dafür nicht die Mittel.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadtteil Engeo
Beschreibung
Das Stadtteilgebiet lässt sich sehr einfach umreißen. Es ist auf den beigefügten Karten sehr gut zu sehen. Richtung Westen und Süden ist die Umgehungsstraße K102 als Abgrenzung, Richtung Süden der Kreisel von K102 und Gnarrenburger Straße, Richtung Westen durch die Oste. Richtung Norden gibt es zwei Perspektiven: Die erste sieht die Bahnschienen als räumliche Abgrenzung und fokussiert dabei das Lebensfeld. Denn die Straßen Am Kanal, Am Fischerklink, Friedrich-Dedecke-Straße, Isenseestraße, Am bhf S, Findorffstraße, Brunsburg, Kleine Brunsburg liegen hinter den Bahnschienen aus der Innenstadt gesehen. Die Schienen ermöglichen es NICHT, mal eben den Stadtteil zu wechseln. Der Aldi Discounter liegt direkt Am Kanal und ist von hoher Relevanz für die Nahversorgung. Die zweite Perspektive ist die rein formale Grenze. Dann ist der Oereler-Kanal die Grenze, der rund 500 Meter südlich von den Schienen liegt. Das Einzugsgebiet ist die erste Perspektive. Die hier genannten Zahlen aus dem Melderegister sind die aus der zweiten Perspektive. Wir gehen im Antrag aber vom Lebensfeld aus, wodurch statistisch gesehen noch einmal 512 Menschen dazukommen (Quelle: Einwohnermeldeamt).
Einwohnerzahl
2216
Quelle / Anmerkungen
Melderegister über die Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bereits im Jahr 2017 hat die Stadt Bremervörde vorbereitende Untersuchungen (VU) zur Vorbereitung der förmlichen Festlegung eines städtebaulichen Sanierungsgebietes durchgeführt. Die förmliche Festlegung durch Ratsbeschluss und Veröffentlichung der Sanierungssatzung erfolgte im März 2017. Der angestoßene Prozess wird stetig weitergeführt und durch unterstützende Maßnahmen auf sozialer Ebene flankiert. Nachfolgender Auszug dieser VU erläutert die wesentlichen Missstände: 2.1 Städtebauliche Missstände/Problemlage Nach § 136 Abs. 2 BauGB liegen städtebauliche Missstände vor, wenn innerhalb des Gebietes die vorhandene Bebauung oder sonstige Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen auch unter Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung nicht entspricht. Städtebauliche Missstände können sowohl durch Substanzschwächen als auch durch Funktionsschwächen hervorgerufen werden. Das integrierte energetische Quartierskonzept hat klare städtebauliche Missstände im Quartier Engeo identifiziert und aufgezeigt. Eine signifikante Substanzschwäche liegt in der energetischen Beschaffenheit, die derzeit großes Potenzial in der Verbesserung der Energieeffizienz aufweist. Funktionsschwächen sind vor allem in der Nachverdichtung sowie der Barrierefreiheit analysiert worden. Außerdem wurde mit dem Quartierskonzept ein großer Sanierungsstau in der privaten Modernisierung und Instandhaltung ermittelt. Detaillierte Aussagen zu Sanierungsstand und Sanierungsbedarf sind im Quartierskonzept auf den Seiten 16 ff dargestellt. Quelle: Stadt BRV.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
315 (263 Deutsche, 49 Ausländer) Am Kanal: 35 Personen, davon sind 22 Deutsche und 13 Ausländer. Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
279 Personen (240 Deutsche, 39 Ausländer) Am Kanal: 39 Personen (27 Deutsche / 12 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
618 Personen (597 Deutsche, 2 Ausländer) Am Kanal: 44 Personen (44 Deutsche / 2 Ausländer) Quelle: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
100
Anmerkung
Landkreis Rotenburg Wümme, Stand März 2023: 4,2%. Quelle: Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen für unseren Landkreis, wenn auch nicht für die Stadt: https://www.lk-row.de/portal/pressemitteilungen/ein-jahr-mit-grossen-herausforderungen-900004564-23700.html
GWA/QM-Ansatz
eine angestellte Fachkraft, die ihre GWA-Kenntnisse im Zertifikatskurs vertiefen möchte u sich regelmäßig mit einer erfahrenen GWA-Kollegin austauscht. Die Arbeit leistet für das Quartier einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- u kommunalpolitischer Aufgaben (vgl. Ziele 1,1/ 2,1) u zur Sicherung demokratischer Verhältnisse (vgl. Ziele 2,2/2,3/3,1/3,3) nach dem Subsidiaritätsprinzip (vgl. Ziel 1,3), praktiziert soziale Intervention (vgl. Ziele 1,2/3,2) u fördert das Ehrenamt, steht als kirchliche Trägerin offen gegenüber allen Menschen, zu denen Kontakt entsteht. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Bewohner Engeos, ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen. Das vornehmliche Ziel ist die Verbesserung der immateriellen Bedingungen (Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Bildung, Integration) im Quartier, aber auch Hilfe u Weitervermittlung bei materiellen Schwierigkeiten (z.B. Existenzsicherung). Die infrastrukturellen Bedingungen sind im Blick (Antrag auf Fußgängerüberweg), die Betroffenen werden grundsätzlich maßgeblich einbezogen (systemischer Ansatz: Experten des eigenen Lebens). Die Arbeit fördert immer die Handlungsfähigkeit & Selbstorganisation im Sinne von individuellem und kollektivem Empowerment. Netzwerk- u Kooperationsstrukturen starten: Der TSV Bremervörde stellt uns für 5h/Woche kostenlos eine FSJlerin, ein Netzwerk mit Tandem e.V., dem Kinderschutzbund, dem Stadtteilladen u uns ist am Horizont.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen von sich aus o durch unsere Impulse ihre Wünsche zum Ausdruck bringen und diesen so gut es geht, gefolgt werden kann, folglich die GWA-Arbeit in Kommunikation transparent und niedrigschwellig ist.
Beschreibung
sich einzelne Gruppen(angebote) bilden, die d GWA unterstützen oder Ehrenamtliche an diesem oder jenem Punkt die Initiative ergreifen und die GWA u das Quartier somit voranbringen.
Beschreibung
bekannter vor Ort durch Banner (Lage), Gehbehinderte gehen u kommen (Barrierefrei), Team wächst, Spontanbegegnungen Beratungstermine ergeben (Niedrigschwelligkeit), pol. Unterstützung in Geld umwandeln, Arbeitsweise anpassen (interkult. Sensibilität)
Beschreibung
die gesamte Bandbreite an Bewohnern u Bürgern, vor allem von Engeo, aber auch aus ganz Bremervörde die GWA hier kennen, nutzen o praktisch/finanziell unterstützen: Migranten, Kinder und Eltern, Senioren, Erwerbstätige/lose, Zugezogene u alt Eingessene.
Beschreibung
jeder relevante Player bekannt ist u konstruktiv, konkret und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird für das Quartier und die GWA, sowie die strategische oder punktuelle Zusammenarbeit ausgebaut u gefestigt wird.
Beschreibung
sich wahrnehmbar mehr Menschen in Engeo untereinander durch die GWA kennenlernen (vgl. Ziele). Wenn Paten-Projekt funktioniert u Zulauf findet u Migranten den Mut haben, Missstände zu äußern u Ansprechpersonen kennen und den Kontakt nutzen.
Beschreibung
wir einen Fußgängerüberweg in Nähe des Nachbarschaftsladens haben. Bisher geht es politisch noch nicht erfolgreich voran, obwohl die Gnarrenburger Straße nachweislich zu wenig kinderfreundliche u sichere Straßenüberquerungen hat u wir Fürsprecher haben.
Beschreibung
Landkreis/Stadt/Politik mit uns am Tisch sitzen u überlegen, wie wir das Projekt erhalten u voranbringen können durch Unterstützung in den Finanzen; ein Austausch an Expertise u wahrnehmbar offene u vertrauensvolle Begegnungen stattfinden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Michael Hannebacher
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bremervörder Zeitung - Redaktion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Thomsen, Vorsitzender Kirchenvorstand St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Claus Dieter Döscher, Homepageverantwortlicher nachbarschaftsladen-engeo.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zwei Grundschulen, vornehmlich Grundschule Engeo (Schulleiterin Frau Wladarsch), aber auch Schulleiter Herr Pochciol (Grundschule Stadtmitte, aber Standort in Engeo))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Frau Petra Fischer, inhaltlicher Austausch und Spender, Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderärztin Dr. Petra Janssen, Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landrat Marco Prietz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Bremervörde, Geschäftsführer Norbert Wolf; Frau Schneider ist hier quartalsweise in der Dienstrunde dabei um die Vernetzung zu praktizieren.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Jugendamt - Frau Ulrike Helle (Leitung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Dirk Stelling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Uns haben eine Handvoll Mitarbeiter/innen Informationen geliefert für diesen Antrag. Sie stehen stellvertretend für die Unterstützung, die wir bisher in der gesamten Verwaltung der Stadt Bremervörde erlebt haben.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen (Pendant zum Nachbarschaftsladen im anderen Stadtteil) - Diakonin Almut Schmidt und Pastor Volker Rosenfeld; Fachaustausch; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Bremervörde - Eine dortige FSJlerin wird uns für einige Stunden kostenlos zugeteilt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU - Für das Sommerferienprogramm holen wir Forscherucksäcke oder gehen in die Umweltpyramide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dieter Wellbrock - Kontaktbeamter Polizei Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Bayer (Sozialarbeiterin) / Frau Böning (Beratungslehrerin) an der Grundschule Engeo, mit denen Frau Schneider im regelmäßigen Austausch steht.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tandem e.V. - soziale Teilhabe gestalten, Andreas von Glahn, Vorsitzender; Projekt "Starke Kids geben Gas".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Bremervörde Zeven, Manfred Thoden, stv. Superintendent (Stelle zur Zeit vakant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Airbus Operations Stade - hat uns 2021 10.000 gespendet über die Aktion "Glückspfennig".
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marianne & Wilfried Thomas-Stiftung GmbH, Bremervörde, Marianne und Wilfried Thomas, Vorsitzende, 1500 Euro Spende.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Souad Al Hassan, Reinigungskraft und Ehrenamtliche im Internationalen Kochstudio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen, Birke Schoepplenberg, ffn-Radio-Beitrag über unser Sommerferienprogramm,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Buchhandlung Morgenstern, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
REWE-Bremervörde, Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. Stehnke, Osterholz-Scharmbeck, Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fa. D. Schröder KG, Bremervörde; Gestellung von Arbeitsgeräten für Außenanlagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WG Pro, Kleinpartei aus Bremervörde, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU, Stadratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Fernsehlotterie, Stiftung Deutsches Hilfswerk, Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ikea Stiftung - Förderer für die ersten drei Jahre.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk in Niedersachsen, Birgit Wellhausen, Fachberatung von Anfang an.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotaract e.V. (Nachwuchs der Rotarier), Spender
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Bremervörde, gelegentliche Lebensmittelspenden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
zwei Bewohner aus Selsingen; Spende von Quilt zur Verlosung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quilt-Gruppe "Stückwerk", Quilterstellung um diesen zu verlosen zugunsten des Nachbarschaftsladens Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dutzende Spender, darunter auch Firmen, die nicht namentlich genannt werden wollen, aber mit Beträgen bis zu 2000 Euro gerade in der Anfangszeit uns helfen und geholfen haben. Davon mindestens die Hälfte aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mindestens ein Drittel der Ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aus dem Stadtteil Engeo.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Oliver Grundmann, Ehrenamtlicher
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die anderen zwei Drittel aus dem Restgebiet der Stadt sind unersetzliche Akteure und hochengagierte Multiplikatoren unserer Arbeit. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle namentlich nennen können.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frank Danker, Nachbar, offenes Auge und Ohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Susanne Weihs, Bestatterin und Nachbarin, Helferin mit Rat und Tat.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskirchenamt Hannover, Abteilung Bildung und Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die vielen Kinder, die zu uns kommen, sind Multiplikatoren und Ideengeber für die tägliche Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse, Spenderin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bremervörder Sport Club - Ferienprogramm mitgestaltet.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Stadtratsfraktion, Spenderin
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
21-23 unabhängige Finanzierung von Stadt, Kommune u Landkreis: Deutsche Fernsehlotterie, ikea-Stiftung, Eigenmittel. 24-26 haben wir die Zusage der Stadt Bremervörde für jährlich bis zu 44.000 Euro. In 2023 werden wir beim Landkreis 3.500 p.a. beantragen. Vorab wurde Offenheit signalisiert, Endergebnis bleibt abzuwarten. Lücke erhoffen wir von diesem Fördertopf. 24-26 versuchen wir Wohnungswirtschaft u Gewerbe zu integrieren, sowie die Zuschüsse von Stadt u Landkreis mindestens zu stabilisieren
Galerie
nachbarschaftsladen engeo 4c kopie
36 nabasch web
13 nabasch web
14 nabasch web
35 nabasch web
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kulturgarten Kreativwerkstatt

Ansprechpartner
Markus Blanke
Gemeinsam bauen, gestalten, skaten
Projektbeschreibung
Der wdlnds e.V. ist ein gemeinnütziger, von Jugendlichen getragener Verein, der Jugendkultur, Kreativität und Gemeinschaft fördert. Seit 2020 wurde in ehrenamtlicher Arbeit ein offener Kultur- und Begegnungsort geschaffen, der generationsübergreifend Menschen zusammenbringt. Mit kreativen Werkstätten, Veranstaltungen und sozialen Projekten bietet der Verein niedrigschwellige Angebote für Jugendliche, Familien und weitere Zielgruppen. Durch innovative Formate gelingt es, vielfältige Gruppen zu erreichen und aktiv einzubinden. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft oder finanziellen Mitteln zu ermöglichen. Alles passiert mit Anleitung durch eine Sozialarbeiterin. Der Woodlands Kulturgarten soll ein offener, inklusiver und kreativer Treffpunkt für die Nachbarschaft werden. Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, der Menschen verschiedener Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe fördert und durch niedrigschwellige, gemeinschaftliche Angebote das Quartier nachhaltig stärkt. Im Fokus stehen regelmäßige (wöchentlich an einem festen Tag) Veranstaltungen, Workshops und offene Treffpunkte in den Bereichen Sport, Kunst, Musik, nachhaltiges Leben und handwerkliche Gestaltung. Unser bereits bestehendes Gelände bietet eine ideale Grundlage für die Umsetzung des Projekts. Projektbausteine: - Skate-Treffs & Workshops: Offene Sessions für alle Altersgruppen. - Offene Werkstatt-Tage: DIY-Projekte & Upcycling. - Gemeinsames Kochen: Interkulturelle Kochabende. - Donnerstagskultur: Wöchentliche Events mit Kunst & Musik. - Ausbau der Skatefläche: Verbesserung der Infrastruktur & Nachwuchs-Förderung. - Nachbarschaftliche Mitgestaltung: Urban Gardening, Graffiti & kreative Projekte. - Gravelbike-Treffs: Gemeinsame Touren & Schrauber-Sessions. Mit unserem Projekt möchten wir: - Die Nachbarschaft stärken: Mehr Begegnung, Austausch und soziale Teilhabe ermöglichen. - Einen nachhaltigen Kultur- und Freizeitort etablieren: Kunst, Musik und Sport für alle zugänglich machen. - Junge Menschen und benachteiligte Gruppen einbinden: Inklusion und Diversität aktiv fördern. - Gemeinschaftliche Verantwortung und Selbstorganisation stärken: Anwohner:innen aktiv einbeziehen und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit schaffen. Der Woodlands Kulturgarten ist ein Modellprojekt für lebendige, selbstorganisierte Nachbarschaftsarbeit und ein echtes Beispiel für gelebte Gemeinwesenarbeit in Hildesheim.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der wdlnds e.V. liegt im Stadtteil Drispenstedt, einem Viertel mit hoher Migrationsquote und wenigen Freizeitangeboten, besonders für Jugendliche. Es fehlen niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten, und öffentliche Räume werden kaum für gemeinschaftliches Leben genutzt. Gerade für junge Menschen gibt es in Hildesheim keine vergleichbaren kreativen Orte. Der wdlnds e.V., getragen von einer Gruppe junger Ehrenamtlicher, schließt diese Lücke. Der Woodlands Kulturgarten ist der einzige Ort in der Region, der Jugendkultur, Kreativität und soziale Teilhabe miteinander verbindet. Ein großes Problem ist der Mangel an offenen, nicht-kommerziellen Treffpunkten für alle Altersgruppen. Während kommerzielle Angebote oft unerschwinglich sind, fehlen Orte, an denen sich Jugendliche, Familien und ältere Menschen begegnen und kreativ entfalten können. Besonders junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung finden kaum Möglichkeiten zur sportlichen oder handwerklichen Betätigung, was zu Isolation und Frustration führt. Auch die bauliche Situation stellt eine Herausforderung dar: Das Woodlands-Gelände hat Potenzial, benötigt aber eine bessere Ausstattung. Der Skatebereich muss erweitert werden, um ein sicherer Anlaufpunkt zu sein. Zudem fehlen wetterfeste Räume, um Workshops und Veranstaltungen ganzjährig anbieten zu können. Unser Projekt soll einen gemeinschaftlich gestalteten Ort schaffen, der Menschen unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten zusammenbringt und die Vernetzung im Stadtteil stärkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim
Beschreibung
Das Projekt „Woodlands Kulturgarten“ ist im Stadtteil Drispenstedt von Hildesheim angesiedelt. Die Hauptfläche des Projekts, der Kulturgarten, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Güldenfeld und umfasst angrenzende Straßen und öffentliche Räume. Es handelt sich um einen zentralen Punkt im Stadtteil, der aufgrund seiner Lage und Infrastruktur ein starkes Potential für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzung hat. Das Gebiet ist von urbanen Herausforderungen geprägt, wie z. B. einer hohen Migrationsquote und einem Mangel an Freizeitmöglichkeiten, was das Projekt besonders relevant für die Bewohner:innen macht. Straßenliste rund um den Kulturgarten (Güldenfeld): Die Umgebung des Kulturgartens umfasst mehrere Straßen und Bereiche, die das Projektgebiet prägen: Güldenfeld Am Güldenfeld Hohnsen Gartenstraße Burgstraße Wendeschleife Güldenfeld Vorsfelder Str. Weberstraße Langer Graben Diese Straßen und Gebiete gehören zu den am häufigsten frequentierten Bereichen rund um den Kulturgarten. Sie befinden sich im unmittelbaren Einzugsbereich des Projekts und sind wichtige Anlaufstellen für die Bewohner:innen. Das Güldenfeld ist zentral gelegen und sowohl fußläufig als auch per öffentlichem Nahverkehr gut erreichbar. Quartiersbeschreibung: Der Stadtteil Drispenstedt ist von einer gemischten Bevölkerungsstruktur geprägt, in der vor allem junge Menschen, Familien und Migrant:innen wohnen. Drispenstedt weist eine hohe Migrationsquote auf, was in Verbindung mit dem begrenzten Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und jungen Erwachsene eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Der Kulturgarten ist eine wichtige Antwort auf diese Lücke, indem er als inklusiver Raum für kreative und soziale Aktivitäten dient. Insgesamt zählt der Stadtteil Drispenstedt eine Bewohnerzahl von etwa 10.000 Menschen, von denen ein erheblicher Teil ein niedriges sozioökonomisches Niveau aufweist und Schwierigkeiten hat, an kulturellen Angeboten teilzuhaben. Die Infrastruktur, besonders im Hinblick auf öffentliche Freiflächen und Freizeitmöglichkeiten, ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen von Hildesheim noch ausbaufähig.
Einwohnerzahl
104525
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-hildesheim.de/portal/seiten/flaeche-und-bevoelkerung-900000448-33610.html#:~:text=Zum%20Stichtag%2031.12.2023%20beträgt,und%20Einwohner%20mit%20Hauptwohnsitz%20handelt.&text=Bei%20einer%20Fläche%20von%2092,durchschnittlich%201.110%20Einw
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt Elemente beider Ansätze, da es sowohl die aktive Beteiligung der Anwohner*innen in der Planung und Umsetzung fördert (GWA) als auch gezielt auf die Verbesserung der sozialen, kulturellen und infrastrukturellen Strukturen innerhalb des Quartiers (QM) abzielt. Wir schaffen durch verschiedene Maßnahmen offene Treffpunkte und bieten Raum für kreative, sportliche und soziale Aktivitäten. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit lokalen Akteuren und Institutionen zusammen, um die nachhaltige Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten und die Vernetzung zu stärken. Unser Ziel ist es, die Bewohner*innen aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen und das Quartier durch konkrete Verbesserungen, wie z.B. barrierefreie Freizeitangebote oder Raum für künstlerische Ausdrucksformen, langfristig zu stärken.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum Senso
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Kulturschaffende e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Amt für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Skateboard Verein Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Stadtgartenpflege Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgesellschaft Hildesheim GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR blue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Umweltinitiative
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Kultur- und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pro School
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Cluster
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
rollen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Woodlands Kulturgarten ist als langfristiges, gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt, das sich nachhaltig in die kommunalen Strukturen von Hildesheim integrieren soll. Unser Ziel ist es, den Kulturgarten als festen Bestandteil des Stadtteils Drispenstedt zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Galerie
bildschirmfoto 2025 04 02 um 22.32.53
bildschirmfoto 2025 04 02 um 22.33.20
bildschirmfoto 2025 04 02 um 22.36.13
bildschirmfoto 2025 04 02 um 22.37.44
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft - Quartiere nachhaltig und lebendig entwickeln

Ansprechpartner
Stefan Martens-Graschtat
Funktion Operative Leitung
Engagement fördern und Netzwerke stärken - dauerhaft.
Projektbeschreibung
Gute Nachbarschaft ist das Fundament auf Dauer lebendiger Quartiere. In einer Zeit, in der soziale Isolation und Anonymität zunehmen, ist es wichtiger denn je, aktive Nachbarschaften zu fördern. Dieses Konzept zielt darauf ab, die sozialen Strukturen in Quartieren von Beginn an, auch in der Aufbauphase neuer Quartiere (Beispiel H-Kronsrode) zu stärken und eine unterstützende Gemeinschaft zu schaffen. Durch gezielte Aktivitäten sollen sich die Bewohner wohlfühlen, aktiv teilnehmen und Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen. Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen die Nachbarschaftsstrukturen zu verbessern, heterogene Bedürfnisse der Anwohner zu ermitteln und bedarfsgerechte Angebote insb. auch in selbstorganisierten Strukturen zu schaffen. Dabei sollen sowohl bestehende Netzwerke gestärkt als auch neue Partnerschaften aufgebaut werden, um ein harmonisches Miteinander zu fördern. Langfristig soll eine lebendige und resiliente Nachbarschaft entstehen, die den sozialen Zusammenhalt stärkt und so die Lebensqualität der Bewohner erhöht. Ein zentrales Ziel ist es, die Anwohner zu empowern, damit sie aktiv an der Gestaltung ihrer Nachbarschaft teilnehmen und Verantwortung übernehmen. Einzelne besonders engagierte Bewohner als Kümmerer sind als Multiplikatoren entscheidend für die aktive Gestaltung der Nachbarschaft. Diese Personen sollten langfristiger Kernbestandteil der Struktur sein, um Nähe, Kontinuität und Vertrautheit zu gewährleisten. Qualifikationsmassnahmen für diese Personen können ihnen helfen, ihre Rolle effektiv auszufüllen und sie in ihrer Funktion zu stärken. Kümmerer fungieren als Bindeglied zwischen allen Anwohnern und Netzwerkpartnern und tragen dazu bei, dass Anliegen und Ideen Gehör finden und so wirksam werden können. Eine zentrale Koordinationsstelle hilft darüberhinaus, verschiedenen Netzwerke zu verbinden und Synergien zu schaffen. Diese Stelle soll als Schnittstelle fungieren, um Informationen auszutauschen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Die Integration in das DRK-Netzwerk sichert langfristige, nachhaltige Wirkung. Der Schwerpunkt liegt also auf dem "Wie", nämlich der Implementierung nachhaltiger Strukturen und Prozesse, die die wirklich relevanten spezifischen Bedarfe vor Ort herausfiltern. Ziel ist ein Modellcharakter: Unabhängig von der vorliegenden Bewohner-/ Infrastruktur soll das Vorgehen auf andersartige Quartiere anwendbar sein, um dort mit ggfs. ganz anderen konkreten lokalen Angeboten ("Was") zu wirken.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Südosten Hannovers entsteht Niedersachsens größtes Neubaugebiet „Kronsrode“. Der entstehende Stadtteil soll der angespannten Situation aus akutem Wohnraummangel sowie stetig steigenden Bau- und Mietpreisen entgegenwirken und umfasst rund 4.000 Wohneinheiten auf 37 Baufeldern. Hier werden zukünftig bis zu 8.000 Bewohner*innen ein neues Zuhause finden: draußen in der Stadt. Dazu wird eine Infrastruktur mit Geschäften, sozialen Einrichtungen, Gastronomie, Grundschule und Kindertagesstätten aufgebaut. Die Einkommensstruktur wird vollständig gemischt sein - hier ein Beispiel: Das zukünftige Wohnquartier Kronsrode Nord (insgesamt gibt es drei Abschnitte) wird rund 1.500 Haushalten ein barrierefreies und nachhaltiges Zuhause bieten. Die Haushalte unterteilen sich in ca. 1.400 Mietwohnungen, davon ca. 375 geförderte Wohnungen und rund 100 Townhouses. Der Anteil an Sozialwohnungen beträgt rund 25% und ist Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen vorbehalten. Das Projekt "Gute Nachbarschaft" hat damit ein großes Quartier im Fokus, das sich in der Aufbau- und Entwicklungsphase befindet. Der Aufbau eines nachbarschaftlichen Miteinanders hat derzeit noch starken "Präventions"-Charakter, da das Wohngebiet noch in der Entstehung ist. Damit soll insbesondere einer zu erwartenden Anonymisierung und "Trabantisierung" entgegen gewirkt werden. Aufgrund der großen Heterogenität der Bewohner (Einkommen, soziodemografische Merkmale) ist es besonders wichtig, individuelle, sehr unterschiedliche Bedarfe in der Nachbarschaft konzeptionell berücksichtigen zu können (anders als beispielsweise in "Problembezirken" mit vermeintlich bekannten Konfliktfeldern/Angeboten zu deren Lösung).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover - Kronsrode
Beschreibung
KRONSRODE (Neubaugebiet) In Weiterentwicklung des zur Expo 2000 neu erschlossenen Stadtteils am Kronsberg entsteht im Südosten Hannovers das Quartier Kronsrode. Der fließende Übergang von der Stadt in die offene Landschaft bietet eine für die Landeshauptstadt besondere Wohnqualität. Das neue Wohngebiet grenzt dabei sowohl an das Messegelände Ost als auch an die bestehende Wohnquartiere am Kronsberg an. Insgesamt wird in drei eigenständigen kleineren Quartieren eine Fläche von ca. 53 ha erschlossen – einschließlich eines verbindenden, großzügigen Stadtparks, einer Vielzahl von öffentlichen Plätzen, Infrastrukturen wie Grundschule, Kitas und weiteren sozialen Einrichtungen und einem kleinen Handelszentrum an der zentral gelegenen Stadtbahnhaltestelle zur EXPO Plaza. Bis Anfang der 2030er-Jahre entsteht in Kronsrode Wohnraum für bis zu 8.000 Menschen. Das Quartier ist derzeit noch in der ersten Aufbauphase, der Bezug findet gerade statt. Dadurch sind die Möglichkeiten, ein wie von uns dargestellt von Beginn an auf die echten Bedarfe der Bewohner ausgerichtetes Konzept aufzubauen sowie die Möglichkeit, dies zunehmend dynamisch zu entwickeln, optimal. Quelle: www.kronsrode.de
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
www.kronsrode.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.hannover-entdecken.de / www.hannover. de Hierzu ist das Projektgebiet Kronsrode bereits aussagefähig, d.h. die 24% beziehen sich auf Kronsrode.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Unterlagen zum Gebiet
karte_kronsrode.pdf (332.46 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Sinne von GWA definieren wir die Kernaufgaben der Koordinationsstelle wie folgt: Aufbau und Stärkung der Vernetzung von Personen/Organisationen auf (individuelle/institutionelle Vernetzung) in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen. Pflege der Netzwerke, Finden neuer Netzwerkpartner. Begleitung und Koordinierung sowie "Ausbildung" des Kümmerer-Netzwerks, das aus der Bewohnerschaft selbst ent- und besteht. Stabilisiert das Netzwerk und schaft sinnvolle Symbiosen und Kooperationen. Mobilisiert Akteure und hilft den Netzwerkpartnern, nachhaltige sachliche und personelle Strukturen aufzubauen. Initiiert Dialog-/Austauschformate (Treffen, etc.). Die KoordinatorIn evaluiert Angebote und unterstützt bei notwendigen Anpassungen und geeigneten Massnahmen zur Kommunikation/Bekanntmachung. "Marketing" und Mitgestaltung/Weiterentwicklung des Projekts. Unterstützung und Hilfestellung bei Förderanträgen, Akquise von Fördermitteln mit dem Ziel, die nachhaltige Finanzierung der Stelle bedarfsgerecht längerfristig sicherzustellen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die "Kümmerer" legen Ziele für die Massnahmen fest ggfs. mit Projektplan, Meilensteine und Evaluation wird seitens KoordinatorIn/Kümmerer durchgeführt. (Smarte Ziele messen: Was soll das Angebot bewirken: Was wen bis wann erreichen?)
Beschreibung
Bewohner haben und nutzen Möglichkeit, ihre Bedarfe als Input zu geben bzw. auch ggfs. anderen dabei zu helfen, Ihre Bedarfe zu decken.
Beschreibung
Engmaschige Zusammenarbeit mit anderen Anbietern besteht, insb. z.B. mit Win e.V. . Die Zusammenarbeit ist geprägt von gemeinsamem Verständnis und Synergien ohne Konkurrenzemfpinden - gemeinsamer Nutzen für die Bewohner im Fokus.
Beschreibung
Räume des Austauschs und der Begegnung sind gestaltet, geschaffen und werden genutzt (digital wie physisch)
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Win e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engagierte interessierte Bewohner für Kümmererrolle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle (Nicht-Kümmerer) = "leise Stimmen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisches Kirchenzentrum Kronberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Kronsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Kronsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanova
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich 50.5 Fachbereich Soziales, Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilsentwicklung (Themen Gemeinwesenarbeit, Quartiersmanagement, Fachberatung Nachbarschaftsarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Nord-Ost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. / Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir legen großen Wert auf das nachhaltige Entwickeln und Wirken des Projektes. Das Netzwerk des DRK ist dabei von großem strategischen Nutzen und im Fokus. Konzeptionelle inhaltliche und finanzielle Gedanken und Ansätze dazu sind aus Platzgründen in beigefügter Anlage dargestellt (GN_DRK_Anlage_Nachhaltigkeit).
Galerie
neubaugebiet niedersachsen kronsrode am gruenen bogen 01 1
Zustimmung Veröffentlichung
On

HOW TO: CARING COMMUNITY – Miteinander statt Nebeneinander!

Ansprechpartner
Iyabo Kaczmarek
Funktion Geschäftsführung
Miteinander gestalten – gerecht, vernetzt, zukunftsfähig!
Projektbeschreibung
HOW TO: CARING COMMUNITY – Gemeinsam gestalten, gemeinsam wachsen! Mit HT:CC werden Strukturen für ein solidarisches Quartier erweitert, um Selbstorganisation und Beteiligung zu stärken. Das Projekt geht direkt in den Stadtteil – an zentrale Orte, in temporäre Leerstände & dorthin, wo bereits Angebote bestehen. Hier begegnen wir den Menschen auf Augenhöhe, hören zu und sammeln Bedarfe und Wünsche. Bedarfs- und Wunschermittlung: Methoden für eine partizipative Stadtteilentwicklung Um herauszufinden, was die Menschen bewegt, setzen wir auf direkte Begegnung und kreative Methoden: Straßendialoge & Gespräche ermöglichen einen niedrigschwelligen Austausch. Interviews & Umfragen ermitteln strukturierte Bedarfe aus verschiedenen Perspektiven. Künstlerische Formate wie Mapping-Methoden & interaktive Installationen machen Stimmen sichtbar. Von der Idee zur Umsetzung – gemeinsam, nachhaltig, wirksam!: Es bleibt nicht bei der Ideensammlung – gemeinsam mit den Bewohner entwickeln wir Vorschläge weiter. In regelmäßigen Mitmach-Treffen bei UNTER EINEM DACH gUG prüfen wir Machbarkeit, vernetzen Akteure und begleiten die Umsetzung. Die langjährige Erfahrung von UED sowie die Zusammenarbeit mit Verwaltung, Förderern und Stadtteilakteuren unterstützen diesen Prozess. Junge Zielgruppen aktivieren – Teilhabe stärken: Ein besonderer Fokus liegt auf Jugendlichen (14–18 Jahre) & jungen Erwachsenen (19–23 Jahre), da für sie kaum Angebote existieren. Ihre Beteiligung schafft neue Perspektiven, stärkt Mitgestaltungskompetenzen & bietet Impulse für schulische, berufliche und persönliche Orientierung. Begegnung mit unterschiedlichsten Menschen fördert zudem den Austausch und das Verständnis füreinander. Bottom-up statt Top-down – gelebte Demokratie im Stadtteil! Durch Präsenz an zentralen Orten und regelmäßige Mitmach-Treffen entstehen barrierefreie Räume für Austausch und Engagement. Bewohner:innen erleben direkte Mitgestaltung ihres Umfelds, bauen Vertrauen in kommunale Strukturen auf & stärken ihre Kompetenzen für Aushandlungsprozesse. Langfristige Wirkung – Empowerment für nachhaltiges Engagement: Ziel ist es, Menschen so zu aktivieren und zu vernetzen, dass sie auch nach Projektende Initiativen anstoßen, Bedarfe sichtbar machen & sich aktiv für ihre Interessen einsetzen. Zudem werden Zugänge zu Fördergeber, Verwaltung, Politik und Organisationen geschaffen, um finanzielle Ressourcen zu aktivieren. So bleibt Engagement keine unbezahlte Zusatzaufgabe.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
UNTER EINEM DACH gUG verbindet soziale Arbeit, Bildung, Kultur und Engagement in einer interkulturellen, selbstorganisierten Community. Ziel ist eine solidarische Gesellschaft, in der Teilhabe und Chancengerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Seit 2022 ist UED im Quartier aktiv, organisiert Feste, Bildungsangebote, Stadtteilküchen, Werkstätten und kulturelle Veranstaltungen. Trotz hoher Akzeptanz der Angebote zeigt sich, dass klassische Top-down-Ansätze nicht ausreichen. Bewohner nehmen Angebote an, wünschen sich jedoch stärkere eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Das Quartier ist von sozialen und strukturellen Herausforderungen geprägt. Es gibt eine hohe Bewohnerdichte, aber wenig frei zugängliche Orte für Begegnung und Beteiligung. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene (14–23 Jahre) finden kaum Räume zur Selbstorganisation. Viele bestehende Einrichtungen sind an Trägerstrukturen gebunden, wodurch Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Der öffentliche Raum bleibt oft der einzige Treffpunkt, birgt aber Hürden für nachhaltiges Engagement. 2024 wurde das Quartier aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ entlassen, wodurch die kommunalen Quartiersaktivitäten drastisch reduziert wurden. Das Quartiersbüro, das Anlaufstelle für Vernetzung und Unterstützung war, wird 2025 ganz geschlossen. Es fehlen nachhaltige Strukturen für Mitbestimmung, sodass viele Ideen der Bewohner ungenutzt bleiben. Mit HOW TO: CARING COMMUNITY werden Räume für echte Partizipation geschaffen. Durch niedrigschwellige, partizipative Formate wird die Selbstermächtigung der Bewohner gefördert, sodass sie aktiv an der Quartiersentwicklung mitwirken und selbständig Projekte umsetzen können
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover-Hainholz (Stadtteil)
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Hannover-Hainholz, ein Viertel mit großer Vielfalt und viel Potenzial. Der Fokus liegt auf den Wohngebieten mit hoher Bevölkerungsdichte, in denen über 62 % der Bewohner:innen eine internationale Geschichte haben. Hainholz ist geprägt von Alleinerziehenden, Menschen, die allein leben, sowie jungen Familien. Das Projekt findet vorrangig im öffentlichen Raum, in Nachbarschaftstreffs und an zentralen Begegnungsorten statt, um eine breite Teilhabe zu ermöglichen.
Einwohnerzahl
7800
Quelle / Anmerkungen
STRUKTURDATEN der Stadtteile und Stadtbezirke 2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projekt ist besonders wichtig, da der Großteil des Sanierungsgebiets Hainholz 2024 aus der Sanierung entlassen wurde (Teilentlassung), die finale Entlassung ist in 2027. Schon jetzt sind wichtige Strukturen rückgebaut. Daher Fortentwicklung und Weiterentwicklung stabile Strukturen für Beteiligung und Selbstorganisation, um nachhaltige Quartiersentwicklung über die Sanierung hinaus zu sichern.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
62
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Landeshauptstadt Hannover 2023. www.sozialbericht-hannover.de
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
STRUKTURDATEN der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 der Landeshauptstadt Hannover
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023: Soziale Entwicklungen in der Einwanderungsstadt Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
HOW TO: CARING COMMUNITY verankert den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es Bewohner:innen nicht nur als Teilnehmende, sondern als aktive Gestalter:innen ihres Lebensumfelds stärkt. Durch die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von vier Projekten werden nachhaltige Strukturen der Selbstorganisation und Mitbestimmung aufgebaut. Ein zentraler Aspekt ist die enge Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung, um die Anliegen der Bewohner:innen direkt in stadtteilpolitische Entscheidungsprozesse einzubringen. Dadurch wird eine Brücke zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und institutionellen Strukturen geschaffen, um eine nachhaltige Verankerung zu ermöglichen. Zudem werden gezielt Förderstrukturen und bestehende Netzwerke erschlossen, um langfristige Ressourcen für selbstorganisierte Projekte zu sichern. Die öffentliche Präsentation der Projekte dient nicht nur als Abschluss, sondern als Impuls für zukünftige Beteiligungsprozesse. Durch diesen Ansatz entsteht ein dauerhaft tragfähiges Modell für Beteiligung und Gemeinwesenarbeit, das über das Projekt hinauswirkt. Die Bewohner:innen werden befähigt, eigene Strukturen der Mitbestimmung aufzubauen, ihre Interessen nachhaltig zu vertreten und aktiv an der Quartiersentwicklung mitzuwirken. So wird eine langfristige, gemeinschaftlich getragene Veränderung im Stadtteil ermöglicht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bewohner:innen eigenständig Projekte initiieren, Entscheidungen treffen und dauerhaft Strukturen zur Mitgestaltung im Quartier etablieren. Dies geschieht durch kontinuierliche Unterstützung und Schulung im Projektverlauf.
Beschreibung
wenn durch aktive Beteiligung der Bewohner:innen ein solidarisches, respektvolles Miteinander entsteht. Der Austausch zwischen unterschiedlichen Gruppen wird gestärkt, und die Nachbarschaft lebt von gegenseitiger Unterstützung.
Beschreibung
wenn durch das Projekt stabile Partnerschaften mit lokalen Akteuren, Institutionen und Initiativen aufgebaut werden. Diese Zusammenarbeit stärkt die Quartiersentwicklung und ermöglicht nachhaltige Veränderungen im sozialen Gefüge.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein MSV e.V., IKJA e. V., Meine Bildung und Ich e.V., amfen e.V., Initiative Hüttenstraße e.V., Nds. Fülchtlingsrat e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Hainholz, Familienzentrum Voltmerstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Büssingweg, BNW, Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH, Standort Hainholz, SBH Nordost GmbH, Hannover Hainholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerschaftliches Engagement, Koordinierungsstelle Beteiligung von Einwohner*innen, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nord, Rat der Landeshauptstadt Hannover
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt sichert Nachhaltigkeit durch enge Kooperation mit Politik, Verwaltung und lokalen Netzwerken. Langfristige Finanzierung wird durch den Zugang zu Förderstrukturen, kommunalen Mitteln und Partnerschaften angestrebt. Die entwickelten Beteiligungsformate sollen in bestehende Quartiersstrukturen integriert und als feste Anlaufstellen für Selbstorganisation verankert werden. Ziel ist es, langfristige Ressourcen für aktive Mitgestaltung im Stadtteil zu sichern.
Zustimmung Veröffentlichung
On

FreSeMo - In Fredenberg Selbstständig Mobil

Ansprechpartner
Lennart Helm
Funktion Leiter Geschäftsstelle
Erhalt der Autonomie und Mobilität von Senior*innen im Quartier durch assistive Technologien - Praxis und wissenschaftliche Begleitforschung
Projektbeschreibung
Räumliche Orientierung, und damit das eigenständige Zurücklegen von Wegen, ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe und Autonomie im Alltag. Menschen mit räumlichen Orientierungsstörungen durch Alterungsprozesse oder Demenz haben Probleme dabei, sich in ihrer unmittelbaren Umgebung zurechtzufinden. Um möglichst lange in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können, ist eine selbstständige Mobilität eine wichtige Voraussetzung. Digitale Technologien können eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Inklusion und Teilhabe von vulnerablen Personengruppe spielen, kommen jedoch noch selten zum Einsatz, verstärkt durch die Schere, die durch fehlende digitale Teilhabe von Älteren besteht. Augmented Reality Technologien (AR) möglichen, dass in das Sichtfeld des Nutzenden zusätzliche digitale Informationen eingeblendet werden. Dies kann mittels des eigenen Smartphones umgesetzt werden. Durch die direkte Einblendung profitieren Menschen mit kognitiven Einschränkungen, da der bei klassischen Navigationsverfahren (z.B. Google Maps) notwendige mentale Transfer zwischen zweidimensionaler Karte und Umgebung entfällt. Das Projekt nutzt den Prototyp der Companion App, der an der Ostfalia Hochschule von Prof. Sandra Müller und Prof. Ina Schiering entwickelt wurde. Diese App basiert auf dem Landmarken-Ansatz, bei dem ein Weg durch markante Orientierungspunkte dargestellt wird. Ziel des Projekts ist es, den Prototyp in einem konkreten Anwendungsfall einzusetzen, zu erproben und die landesweite Übertragung zu ermöglichen. Der Anwendungsfall ist das AWiRA Wohncafé der AWO in Salzgitter-Fredenberg als eine zentrale Anlaufstelle zu allen Fragen rund um den Alltag von Senior*innen. Im Projekt sollen Senior*innen des Quartiers die App nutzen können um selbstständig mobil zu bleiben. Hierfür werden zwei Freiwillige vor Ort geschult, die den Nutzer*innen bei dem Einsatz der App Fragen zur Seite stehen. Ziel ist es, dass mindestens 25 Senior*innen die App regelmäßig für ihre Wege nutzen. Das Projekt sieht einen starken forschenden Schwerpunkt vor. So soll die Leitfrage adressiert werden, wie der öffentliche Raum bei der Orientierung wahrgenommen wird. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung durch die Ostfalia Hochschule wird die Akzeptanz gemessen und die App entsprechend der Rückmeldungen zur Nutzbarkeit und Barrierefreiheit weiterentwickelt. Nach der Erprobungsphase sollen die Erkenntnisse der Begleitforschung und die App dem Netzwerk zur Verfügung gestellt werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Räumliche Orientierung, und damit das eigenständige Zurücklegen von Wegen, ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe und Autonomie im Alltag. Menschen mit räumlichen Orientierungsstörungen durch Alterungsprozesse oder Demenz haben Probleme dabei, sich in ihrer unmittelbaren Umgebung zurechtzufinden. Um möglichst lange in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können, ist eine selbstständige Mobilität eine wichtige Voraussetzung. Fredenberg ist ein Wohngebiet von Salzgitter-Lebenstedt, der sich durch einen hohen Anteil von älterer Bevölkerung auszeichnet. In den 60er-Jahren wurde Fredenberg als Wohnsiedlung für die angrenzenden Großbetriebe gebaut. In den 70er und 80er Jahren zogen sehr viele Familien mit türkischem Migrationshintergrund (Gastarbeiterfamilien) hinzu. Am Fredenberg leben außerdem noch etliche Erstmieter*innen, die jetzt Senior*innen sind. Die bauliche Situation im Fredenberg, die sich insbesondere durch viele Wohnblöcke auszeichnet, erschwert die Orientierung im Quatier von Menschen mit räumlichen Orientierungsproblemen. Um Alltagswege möglichst lange selbstständig und ohne menschliche Unterstützung absolvieren zu können un somit soziale Teilhabe von Älteren zu ermöglichen, braucht es innovative Ansätze, die es Älteren erlauben, sich im Alltag autonom mobil zu bleiben. Da menschliche Assistenz dabei an die Grenzen des Machbaren stößt und auch nicht immer gewünscht wird, sind innovative technische Lösungen gefragt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wohngebiet Fredenberg der kreisfreien Stadt Salzgitter im Stadtteil Lebenstedt
Beschreibung
Der Fredenberg ist ein Wohngebiet der kreisfreien Stadt Salzgitter im Stadtteil Lebenstedt, dem bevölkerungsstärkste der 31 Stadtteile Salzgitters. Der Fredenberg ist ein Wohngebiet mit sozialen Problemlagen. Mit Baubeginn der Reichswerke in den 1930gern kamen tausende Menschen aus Europa freiwillig und später zunehmend als Zwangsarbeitende in das Gebiet des heutigen Salzgitters. Die Arbeitskräfte benötigten dringend Wohnraum. Die Gemarkung Lebenstedt wurde als Zentrum des Wohnungsbaus festgelegt. In den 60er-Jahren wurde Fredenberg als Wohnsiedlung für die angrenzenden Großbetriebe gebaut. Damals haben sich viele deutsche Familien über die neuen Wohnungen gefreut. In den 70er Jahren zogen sehr viele Familien mit türkischem Migrationshintergrund (Gastarbeiterfamilien) hinzu. In den 90er Jahren wanderten viele Russlanddeutsche ein und fanden auch eine neue Heimat am Fredenberg. Danach verkam der Fredenberg immer mehr, Wohnbaugesellschaften wechselten und es kam in den 2000er Jahren zu einem immer größeren Leerstand der Wohnungen. Von 2000 – 2013 war der Fredenberg “Soziale Stadt”. Die Leerstands-Situation ermöglichte ab dem Jahr 2015 vielen meist syrischen geflüchteten Familien den Zuzug. Am Fredenberg leben außerdem noch etliche Erstmieter:innen, die jetzt Senior:innen sind, aber leider wenig Kontakte zu den neu zugezogenen Familien haben. Der Fredenberg hat heute ca. 12.000 EinwohnerInnen.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Gebiet 62 der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Abschlussbericht Soziale Stadt Salzgitter-Lebenstedt https://www.salzgitter.de/leben/fredenberg.php
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalmonotoring Statistik Niedersachsen https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalmonotoring Statistik Niedersachsen https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalmonotoring Statistik Niedersachsen https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit (GWA) ist ein Konzept der Sozialen Arbeit, welches Orientierung für die professionelle Arbeit im Gemeinwesen bietet. Die GWA leistet einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- und kommunalpolitischer Aufgaben und zur Sicherung demokratischer Verhältnisse. Im vorliegenden Projektantrag steht die Aktivierung und Einbindung von Senior*innen im Quartier zur Verbesserung ihrer Mobilität im Vordergrund. Durch die Verbesserung und Erhaltung der Mobilität von Senior*innen mit innovativen Methoden wie dem Einsatz von assisitiven Technologien, z.T. mit beginnender Demenz, werden deren soziale und kulturellen Teilhabechancen erhöht. Durch die von uns geplante Schulung zur Nutzung von Smartphones im allgemeinen und der Companion App im Besonderen unter Einbeziehung von Ehrenamtlichen wird zum einen zusätzlich das Feld digitale Teilhabe adressiert und zum anderen generationenübergreifende Vernetzung angestrebt. Weiterhin soll durch aktivierende Befragungen auch weitere Lösungsideen von und mit den Betroffenen identifiziert werden. Die Erhaltung und Verbesserung der Mobilität von Senior*innen im Quatier verfolgt das langfristige Ziel der nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation, der Erhöhung der Lebensqualität und der Teilhabechancen aller Bewohner*innen des Quatiers durch die Bündelung von professionellen und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten zu erhöhen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Quartier 20 Senior*innen die App selbstständig nutzen können und sie ihnen beim Erhalt der Mobilität dient
Beschreibung
Die Technik dient dem Menschen. Die App soll nicht zum Selbstzweck verwendet werden sondern schafft einen realen Nutzen für die selbstständige Mobilität und Autonomie von Senior*innen
Beschreibung
Soziale Teilhabe von Senior*innen im Quartier ist verbessert durch Unterstützung bei der selbstständigen Mobilität durch die App. Die Beteiligung von Freiwilligen aus dem Quartier als Unterstützende dient dem intergenerationalen Austausch
Beschreibung
Erfahrungen aus der Begleitforschung des Projekts sollen mit anderen Akteuren überregional geteilt werden und die App zur Verfügung gestellt werden. Die Lösungsidee soll einen landesweiten Impuls bieten und übertragbar auf andere Quartiere sein.
Beschreibung
Bewohner*innen treten als Multiplikator*innen bei Veranstaltungen in anderen Regionen auf um von Erfahrungen zu berichten
Vorhandene Strukturen
Das AWiRA ("AWO Wir Aktiv") Wohncafé des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e.V. ist ein Nachbarschafts-Treff am Fredenberg. Das AWiRA ist eine Anlaufstelle zu allen Fragen rund um den Alltag von Senior*innen. Es gibt Beratungen zu verschiedensten Themengebieten und Hilfestellungen, wenn Sie gebraucht werden. Zum Beispiel, wenn es um den Umbau des Bades geht oder ein Pflegegrad beantragt werden soll. Bei den regelmäßig angebotenen Treffen geht es darum, gemeinsam aktiv zu sein und neue Bekanntschaften zu schließen. Jeden Tag gibt es im AWiRA zum Mittag etwas Leckeres zu essen. Die Aktivitäten beinhalten vormittags Beratungen, Hilfe bei Handy und PC und einen Spaziergang durch den Fredenberg. An den Nachmittagen werden Karten gespielt, es wird Sitzgymnastik oder Kreatives Gestalten angeboten. Die Woche schließt immer mit der Kaffeetafel bei selbstgebackenem Kuchen. Hierbei gibt es immer regen Austausch. Manchmal werden hierzu auch Vorträge angeboten. Die Senior*innen können sich die Themen wünschen. Die regelmäßigen Besucher*innenzahlen liegen bei ungefähr 20-30 Senior*innen. Hinzu kommen etwa 30 Kund*innen in der ambulanten Versorgung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter, Stadtteil Lebenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GERAS Seniorenpflege GmbH "Am Fredenberg"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hauptschule Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allianz für Demenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielegruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimer Gesellschaft Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rucksackmütter des AWiStA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leibniz Science Campus Postdigitale Partizipation Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ostfalia Hochschule, Professur für Informatik Ina Schiering
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Geplant ist die kostenfreie Bereitstellung der Companion App für interessierte Kommunen und soziale Träger. Zudem werden weiterhin regelmäßige Schulungen von der AWO im Umgang mit der App angeboten. Die gewonnen Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung werden landesweit geteilt. Das Projektteam steht auch über das Projektende als Ansprechpartner zur Verfügung. Eine Umsetzungsbegleitung durch die Kontorsarbeit des Fachdienstes Soziales und Senioren sichert die Stadt Salzgitter zu.
Galerie
awira flyer1
awira flyer2
abb.2
abb. 1
abb.1 landmark training moving frame
sackgasse lost route final skaliert
assistance reached final skaliert
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnung an der Aue

Ansprechpartner
Tina Hallemann
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz war in den 80er/90er Jahren ein beliebtes Wohngebiet. In den letzten 10 Jahren hat es jedoch an Attraktivität verloren und sich zunehmend zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft entwickelt. In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen – sowohl zwischen verschiedenen Migrationsgruppen, als auch zwischen Migranten und Einheimischen. Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander stärken, damit wieder ein "Wir-Gefühl" entstehen kann. Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunktdient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist niedrigschwellig zugängig. Neben der Funktion als "Kümmerer" im Quartier, soll das "Aue-Begnungscafe" als Begegnungsraum für Bewohner*innen mit Interesse an aktivem Austausch dienen. Bewohner*innen, die von dieser Maßnahme noch nicht erreicht werden, werden mithilfe von Multiplikator*innen sowie durch Bürgersteiggespräche kontaktiert und zur Mitgestaltung ihres Wohngebietes motiviert. Im Kontakt mit den Bewohner*innen werden vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale sichtbar, die im Verlauf des Projektes bearbeitet werden sollen. Hierfür sind sowohl Gruppenveranstaltungen geplant, als auch Begegnungstreffen. In der Ausgestaltung von Projektmaßnahmen bekommen die Bewohner*innen des Einzugsgebiet immer die Möglichkeit zur Beteiligung. Regelmäßige Kommunikationsanlässe wie Flohmärkte, Straßenfest, Bürgerfrühstück bieten die Möglichkeit, eine offene Nachbarschaft mitzugestalten. Das Projekt zeichnet sich aus durch Vernetzung mit Akteuren vor Ort. Gemeinsam mit der Stadt Herzberg am Harz werden Maßnahmen geplant und umgesetzt, die dem Kontaktaufbau und der Nachhaltigkeit dienen. Die Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH unterstützt das Projekt durch zur Verfügung Stellung der Räume des Stadtteiltreffs Kastanienplatz, direkt im Projektgebiet sowie durch Unterstützung der Mitarbeiter*innen vor Ort. Weitere Zusammenarbeit mit örtlichen Akteuren zur Ausgestaltung von Maßnahmen ist geplant.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden. Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten. Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer. Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite. Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile. Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort. Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg (55.75 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die aktive Mitgestaltung der Bewohner*innen ist ein zentraler Punkt in der Projektarbeit. In der Ausgestaltung von Maßnahmen orientieren sich die Projektmitarbeiter*innen immer an den Ideen und Wünschen dieser und gestalten Aktionen mit Orientierung an ihrer Lebenswelt. Das Wohngebiet soll in seinen Ressourcen wahrgenommen werden - die Frage "Wie können wir die einstige Begeisterung in das Gebiet zurückholen?" steht im Fokus und wird sowohl mit Netzwerkpartnern vor Ort (Kreiswohnbau, Lebenshilfe, Vertreter*innen der Stadt) als auch langjährigen Bewohner*innen angegangen. Ideen für neue Stärkung der Außenwirkung werden gemeinsam entwickelt. Durch Einrichtung des Aue-Begegnungscafes wird ein zentraler Treffpunkt geschaffen, der als Anlaufpunkt für Probleme und zur Kenntnis über Hilfesysteme vor Ort dient, aber auch als Treffpunkt und Begegnungsstätte genutzt wird für Bewohner*innen, die bisher noch nicht miteinander in Kontakt kamen. Durch gemeinsame Aktionen werden diese Kontakte gestärkt. Besonders engagierte und/oder gut integrierte Bewohner*innen bringen sich als Multiplikator*innen ein und erreichen dadurch einen größeren Personenkreis für die Teilnahme an Projektmaßnahmen. Im Verlauf des Projektes werden die Bewohner*innen immer selbstständiger aktiv und eine neue Dynamik im Wohngebiet entwickelt sich. In diesen Eigenbemühungen, die möglichst nachhaltigen Charakter haben sollen, werden sie durch die Projektmitarbeiter*innen und Kooperationspartner unterstützt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Herzberg am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev. luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimats- und Geschichtsverein Herzberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe in Herzberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die weiteren Bewohner*innen zeigen bisher jedoch wenig Bereitschaft zur Mitgestaltung. Durch das Projekt entstehen Strukturen, die sich etablieren. Im Anschluss ist eine Übernahme in Maßnahmen der Stadtverwaltung möglich. Im Projektverlauf sind regelmäßig Veranstaltungen in Kooperation geplant, um den Austausch untereinander anzustoßen und gemeinsam Projektziele zu erarbeiten.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnung an der Aue

Ansprechpartner
Tina Hallemann
Interkulturelle Begegnung an der Aue
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren und entwickelt sich immer mehr zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft. In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen. Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander von Migranten*innen und Einheimischen sowie verschiedenen Migrationsgruppen untereinander stärken. Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunkt für sämtliche Fragestellungen dient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist dabei unabhängig von Alter, Problemlage, Einkommenssituation etc. für alle Ratsuchenden niedrigschwellig zugängig. Durch das Aue-Begegnungscafe wird ein Kontakt zur Zielgruppe hergestellt und ein Bild der vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale der Bewohner*innen sichtbar. Über gute integrierte Migranten*innen, die als Multiplikatoren*innen eingesetzt werden, soll ein leichterer Zugang zu Migranten*innen mir sprachlichen Problemen oder Sorgen gelingen. Durch sich häufende Nachfragen und Problemstellungen im Beratungsangebot, kann aufgezeigt werden, in welchem Bereich Maßnahmen oder besonders Aufklärung z.B. in Form von Fachvorträgen oder Aufklärungsveranstaltungen ggf. in verschiedenen Sprachen nötig sind. Durch Umfragen unter den Bewohner*innen, nach ihren Wünschen bzw. danach, welche Angebote und Aktivitäten sie selber für ein gelingendes Miteinander für nötig halten, sollen stets Angehörige aller Kulturkreise sowie Einheimische in die Fortentwicklung des Projektes einbezogen werden. Die Maßnahme wird in den Räumen des Stadtteiltreffs Kastanienplatz der Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH verortet. Hier wurden in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern sowie Mietern selber, bereits Angebote für die Bewohner*innen der eigenen Mietwohnungen geschaffen, z.B. gemeinsames Kaffee trinken und Bingo spielen. Die bereits vorhandenen Strukturen sollen durch die beantragte Maßnahme örtlich und inhaltlich ausgeweitet und mit professioneller Struktur unterstützt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden. Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten. Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer. Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite. Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile. Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort. Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastnienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastanienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist. (Quelle Zahl der Gesamtstadt: Stadt Herzberg am Harz)
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg (55.75 KB)
GWA/QM-Ansatz
Für die Bewohner*innen des Einzugsgebiets wird eine Anlauf- und Unterstützungsstelle direkt in ihrem Wohngebiet eingerichtet. Niedrigschwelligkeit, kurze Wege und eine Ansprechperson vor Ort sollen den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. Darüber hinaus soll das Angebot "Aue-Begegnungscafe" einen Ort zum Kennenlernen, Austauschen, Beisammensein für die Bewohner*innen darstellen. Die Bewohner*innen sollen zum Austausch miteinander motiviert werden und im weiteren Projektverlauf dazu inspiriert werden, eigene Ideen und Kompetenzen in die Ausgestaltung der Maßnahmen mit einzubringen. Die Vielfältigkeit der Kulturen im Einzugsgebiet bietet die Chance, neues Kennenzulernen, Potentiale zu nutzen und gemeinsam neue Aktivitäten zu entwickeln. Unter Einbezug dieser Bewohner*innen, z.B. besonders gut integrierter Einwohner*innen, die als Multiplikatoren*innen für Angehörige ihres Kulturkreises wirken können, da sie einen leichteren Zugang zu weiteren benachbarten Personen haben und über die sprachliche Kompetenz verfügen, sollen weitere Personen erreicht werden und später weitere Austausch-Angebote entstehen, die diese selbstständig- oder mitgestalten können. Dies könnten z.B. sein: Flohmärkte, Internationales Frühstück, Urban Gardening etc. Durch Stärkung der Eigenkompetenzen der Bewohner*innen und ihres Miteinanders ist eine Etablierung dieser aus Eigeninitiative entstehenden Angebote und Verselbstständigung über den Projektzeitraum hinaus wünschenswert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Herzberg am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev.luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die Bereitschaft der übrigen Bewohner*innen zur Mitgestaltung des Angebotes ist jedoch noch nicht ausreichend vorhanden. Durch das Projekt soll die Entwicklung der Partizipation der Bewohner*innen angeschoben werden und für die Zukunft eine sich etablierende Struktur geschaffen werden. Durch Netzwerkarbeit vor Ort sollen diese Strukturen auch in Zukunft professionell unterstützt werden.
Galerie
aue herzberg
Zustimmung Veröffentlichung
On