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bedarfsgerechte Tools für Monitoring und Evaluierung

Zukunftsraum Weser-Aue

Ansprechpartner
Marthe Nietfeld
Organisation Samtgemeinde Weser-Aue
Funktion Gemeinwesen- und Quartiersmanagement, Familienservicebüro
Unser Leitbild für unsere Samtgemeinde – nachhaltig, solidarisch, gemeinsam
Projektbeschreibung
Die etablierte Gemeinwesenarbeit (GWA) im Flecken Liebenau, deren Förderung am 14.03.2027 ausläuft, hat bereits wichtige Grundlagen für eine gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung in der SG Weser-Aue geschaffen. Neben der EhAP-Plus-Beratungsstelle ist mit dem Projekt „Migration und Teilhabe in ländlichen Räumen (MiRa)“ ein bedeutendes Vorhaben hinzugekommen, um GWA überörtlich zugänglich zu machen. Der Zukunftsraum Weser-Aue zielt darauf ab, GWA auf Ebene der SG zu bündeln und zu übertragen. Die in Liebenau aufgebauten Strukturen – v. a. in Beteiligung, Beratung u. nachbarschaftlicher Vernetzung – sollen gesichert, weiterentwickelt und auf die weiteren Mitgliedsgemeinden sowie die Verwaltung übertragen werden. Besonders hervorzuheben ist der dort initiierte Zukunftsprozess („Gartenzaungespräche – Unser Ort 2040“), der gemeinsam von Bewohnerschaft, Politik u. Verwaltung entwickelt wurde und neue Formen der Mitgestaltung u. politischen Teilhabe ermöglicht. Diese Erfahrungen sollen systematisch genutzt werden, um Zugänge zu Beteiligung, Unterstützung und gemeinschaftlicher Gestaltung des Lebens- u. Arbeitsumfeldes zu eröffnen, Synergien zu schaffen und eine integrierte, gemeinwohlorientierte Entwicklung zu fördern. Die SG steht als ländlich geprägter Sozialraum vor Herausforderungen wie eingeschränkter Mobilität, sozialer Isolation u. steigenden Integrationsanforderungen, die Teilhabe erschweren. Auch auf Verwaltungsebene bestehen besondere Herausforderungen: Die Samtgemeinde Weser-Aue ist eine erst jung fusionierte Kommune, und die räumliche Trennung auf zwei Rathausstandorte erschwert das Zusammenwachsen der Verwaltung sowie die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit. Das Projekt setzt hier an, indem es Beteiligung stärkt, Selbstorganisation fördert u. einen gemeinsamen Zukunfts- u. Leitbildprozess initiiert. Dieser bildet die zentrale Strategie zur Verstetigung der GWA: Er wird gemeinsam erarbeitet und dient als verbindliche Grundlage für Entscheidungen u. Maßnahmen in Politik u. Verwaltung. Die breite Beteiligung fördert Akzeptanz, stärkt die Identifikation mit der Kommune als Gemeinwesen aller Akteure u. Institutionen, unterstützt den Zusammenhalt u. steigert die Attraktivität als Lebens-, Arbeits- u. Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig entsteht ein übertragbares Modell im Sinne der Neuen Leipzig Charta, indem Bewohnerschaft, Politik u. Verwaltung in einem gemeinsamen Leitbildprozess zusammengeführt werden.
Laufzeit
2027-03-15 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Weser-Aue ist eine junge, aus einer Fusion hervorgegangene Kommune, deren Zusammenwachsen noch nicht abgeschlossen ist. Die räumliche Trennung auf zwei Rathausstandorte sowie die Verteilung der Fachbereiche stellen hier eine besondere Herausforderung dar (u.a. auch für die Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer Handlungsansätze). Ein gemeinsames Verständnis für gemeinwohlorientiertes, ressortübergreifendes Handeln in Politik und Verwaltung ist bisher nur begrenzt ausgeprägt. Gemeinwesenarbeit (GWA) wird häufig noch projektbezogen gedacht und ist nicht ausreichend als übergreifendes Handlungsprinzip in kommunalen Strukturen verankert. Es fehlen verbindliche Leitlinien sowie ein gemeinsam getragenes Verständnis von Zielen, Werten und Prioritäten kommunalen Handelns. Eine identitätsstiftende Grundlage für das Zusammenwirken von Verwaltung, Politik und Bewohnerschaft besteht bislang nur in Ansätzen. Die Erfahrungen aus dem Flecken Liebenau zeigen jedoch, dass GWA wirksam zur Stärkung von Teilhabe, Vernetzung und sozialem Zusammenhalt beitragen kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass ihre nachhaltige Wirkung eine strukturelle Verankerung in politischen und administrativen Entscheidungsprozessen voraussetzt. Vor diesem Hintergrund besteht ein zentraler Handlungsbedarf, ein gemeinsames integriertes Leitbild zu entwickeln, das Orientierung bietet, ressortübergreifendes Arbeiten stärkt und die Grundlage für eine integrierte, gemeinwohlorientierte Entwicklung der gesamten Samtgemeinde schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Weser-Aue
Beschreibung
Die Samtgemeinde Weser-Aue ist ein am 1. November 2021 gegründeter Verwaltungsverband aus den beiden Samtgemeinden Liebenau und Marklohe mit sechs Gemeinden im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser. Die Samtgemeinde ist in sechs Gemeinden gegliedert, Balge Ortsteile: Balge, Blenhorst, Bötenberg, Buchhorst, Holzbalge, Mehlbergen und Sebbenhausen, Binnen Ortsteile: Binnen, Bühren und Glissen, Flecken Liebenau, Marklohe Ortsteile: Marklohe, Lemke, Oyle und Wohlenhausen, Pennigsehl, Wietzen Ortsteile: Wietzen und Holte Es gibt zwei Rathäuser. Eines in der Gemeinde Marklohe und eines in dem Flecken Liebenau, wovon erstgenannter der Hauptsitz ist.
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022 - veröffentlich 2024
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Zukunftsraum Weser-Aue“ verfolgt einen systematischen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), indem zentrale Prinzipien wie Aktivierung, Partizipation, Netzwerkarbeit und Sozialraumorientierung strukturell in der kommunalen Entwicklung verankert werden. Im Mittelpunkt steht ein gemeinsam entwickelter Leitbildprozess, der als Ausdruck einer von Bewohnerschaft, Politik und Verwaltung getragenen Vision dient. Die Samtgemeinde wird dabei als Ort demokratischer Praxis verstanden, in dem Mitgestaltung, Selbstorganisation und politische Teilhabe aktiv gefördert werden. Durch aktivierende Beteiligungs- und Begegnungsformate sowie den gezielten Aufbau von Netzwerken wird die Selbstermächtigung der Bewohner:innen gestärkt. Die Sozialraumorientierung und Bedarfsanalyse bilden die Grundlage für passgenaue Maßnahmen. Ein zentraler Mehrwert liegt in der strukturellen Verankerung von GWA: Das Leitbild dient als Grundlage für Leitlinien und Handlungsorientierungen für Politik und Verwaltung und wird institutionell abgesichert. Damit wird GWA von einem projektbezogenen Ansatz zu einem integrierten Bestandteil kommunalen Handelns weiterentwickelt. GWA fungiert als verbindendes Instrument zur Förderung von Teilhabe, Integration und sozialem Zusammenhalt sowie zur Stärkung der Lebensqualität im Sozialraum und dessen Attraktivitätssteigerung insgesamt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn durch Partizipation Bedarfe und Lebensrealitäten in dem Leitbildild abgebildet und Projekte umgesetzt werden können.
Beschreibung
Wenn die Bewohner sich zu organisierten Gremien (z.B. Bürgerrat, Interessengemeinschaft, Verein) zusammenschließen oder ihre Interessen im Rahmen von pol. Gremiensitzungen (EW-Fragestunde) eigenständig nach Außen vertreten
Beschreibung
Wenn die Erkenntnisse der bisherigen Projekte in das Leitbild einfließen und bereits für die Verstetigung und in anderen Gemeinden gemeinsam genutzt werden können.
Beschreibung
Wenn gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung auf Samtgemeindeebene möglich wird.
Beschreibung
Wenn das Leitbild in konkrete Handlungsrichtlinien übergeht und Wissensaustausch stattfindet.
Beschreibung
Kooperationen und Netzwerkstrukturen geschaffen sind und regelmäßiger Austausch stattfindet.
Beschreibung
Einwohnerinnen und Einwohner Verbesserung in verschiedenen Bereichen spüren und motiviert werden, anzupacken.
Beschreibung
Umsetzung von Infrastrukturprojekten nach Bedarfsermittlung.
Beschreibung
Das Leitbild beschlossen, veröffentlicht und strukturell verankert ist. Handlungsrichtlinien umgesetzt sind und danach gehandelt wird.
Vorhandene Strukturen
Aktuell arbeiten zwei Personen in der Stabsstelle Zentrale Steuerung an GWA/QM aufgrund der vorhandenen Förderung. Die Stabsstelle Zentrale Steuerung wurde im Jahr 2026 neu gegründet, weil der Leiter der Stabsstelle, der Allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, zu diesem Zeitpunkt seinen Dienst angetreten hat. GWA bezieht sich aktuell auf den Flecken Liebenau und soll mit dem Zukunftsraum Weser-Aue konsequent verstetigt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen der SG Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Gewerbevereine, Fördervereine usw...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Räte/Ausschüsse der Mitgliedsgemeinden + Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tageszeitungen, soziale Medien, Homepage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EW der Mitgliedsgemeinden - Befragungen + digitale Plattform
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist bis 2030 als dauerhaftes, samtgemeindeweites Instrument zu etablieren und zu leben. Dazu soll ein eigenes Leitbild für den Zukunftsraum Weser-Aue, das als strategischer Rahmen (Einarbeitung in Leitlinien d. Verwaltung) dient, entwickelt werden. Strukturell soll die Aufgabe in der Verwaltungsgliederung untergebracht werden. Wie genau wird noch geklärt. Diese Stelle koordiniert samtgemeindeweit GWA, etabliert Monitoring und gibt Berichte für langfristige Legitimation und Finanzierung.
Galerie
logo
Zustimmung Veröffentlichung
On

StadtGemeinschaftsHaus Nord

Ansprechpartner
Tom Becker
Funktion Direktor der Stadtbibliothek Hannover
StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek
Projektbeschreibung
Mit dem „StadtGemeinschaftsHaus Nord“ (SGH) entsteht zur Zeit im Stadtteil Nordstadt der Landeshauptstadt Hannover ein neuartiges Modellprojekt der sozialraumorientierten Gemeinwesenarbeit. Die Nordstadtbibliothek wird gemeinsam mit dem Fachbereich Senioren, der Arbeiterwohlfahrt Hannover e.V. (AWO) und zivilgesellschaftlichen Partner*innen zu einem offenen, kooperativen Ort weiterentwickelt, einem Ort für Begegnung, Bildung und Teilhabe. Das Konzept wurde im Verlauf eines einjährigen partizipativen Entwicklungsprozesses unter aktiver Mitwirkung der Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“ (BI) erarbeitet und ist von der Stadtbibliothek und vom Rat der Landeshauptstadt politisch gewollt. Im künftigen StadtGemeinschaftsHaus Nord entsteht zusätzlich zu der Bibliothek ein Treffpunkt für Senior*innen, interkulturelle Gruppen, Familien und Nachbarschaft. Das Haus bietet die Möglichkeit, Synergien durch Kooperation zu schaffen und in einem offenen Konzept diverse Teilnahmemöglichkeiten für alle Menschen im Stadtteil anzubieten. So bildet sich ein generationsübergreifender Lern- und Begegnungsort, der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen zusammenbringt. Während das künftige Bibliotheksangebot einen Schwerpunkt auf den Kinder- und Familienbereich legt, möchte der Fachbereich Senioren ein niedrigschwelliges Angebot für Senior*innen anbieten, wie bspw. offene Sprechstunden für Digitales und so das Miteinander von Jung und Alt im Stadtteil fördern. Interkulturelle Angebote der AWO wie etwa muttersprachliche Gruppen und Erählcafés sollen den sozialen Zusammenhalt im Quartier fördern. Das StadtGemeinschaftsHaus besitzt dazu BibliothekPlus-Zeiten, in denen das Haus automatisiert zugänglich ist und von Partner*innenorganisationen und Ehrenamtlichen kuratiert wird. In diesem neu entstandenen Haus wollen wir neue Wege der Projektentwicklung gehen und dezidiert auf den Stadtbezirk Nord als lebendigen, aber herausfordernden Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität eingehen. Das StadtGemeinschaftsHaus reagiert damit auf zentrale Probleme des Quartiers wie Armut, Migration, Einsamkeit und Bildungsbenachteiligung. Es soll ein Ort sozialer Integration entstehen, der niederschwellige Angebote für verschiedene (interkulturelle) Gruppen, generationsübergreifende Gesprächsrunden und partizipative Formate anbietet.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadtbibliothek ist seit Jahrzehnten zentraler Bildungs- und Begegnungsort im Stadtteil. Durch Sparvorgaben (HSK XI) stand sie jedoch zur Disposition. In einem einjährigen partizipativen Prozess, angestoßen durch die Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“, wurde gemeinsam mit AWO, Fachbereich Senioren und Stadtbibliothek ein zukunftsfähiges Alternativkonzept entwickelt: das StadtGemeinschaftsHaus Nord. Es entsteht ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept mit Vorbildcharakter, das Einsparung mit sozialem Mehrwehrt verbindet. Die Nordstadt ist ein lebendiger, aber herausgeforderter Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität. Themen wie Altersarmut, Migration, Einsamkeit, Bildungsbenachteiligung und strukturelle Unterversorgung treffen hier auf ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Genau hier setzt das Projekt an. Statt einer Schließung entsteht ein gemeinschaftlich getragener Ort, der nicht nur Bildung bietet, sondern auch Teilhabe und Begegnung ermöglicht. Durch Kooperation und Beteiligung wird ein Raum geschaffen, der auf die Bedarfe des Quartiers zugeschnitten ist: Generationenübergreifend, interkulturell, offen. Die Umwandlung markiert einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Bibliothek hin zu einem sozialraumorientierten Gemeinschaftshaus. Ende Mai beginnt die finale Umbauphase, nach der das Haus offiziell geöffnet und das Konzept umgesetzt werden kann.
GWA/QM-Ansatz
Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist in seinem Kern ein Projekt des kooperativen Quartiersmanagements. Es bündelt Ressourcen aus Verwaltung, freien Trägern und Zivilgesellschaft, um einen integrativen Ort für das Quartier zu schaffen. Der sozialräumliche Fokus zeigt sich in der konsequenten Ausrichtung auf Bedarfe und Potenziale des Stadtteils, welche im engen Austausch mit Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort entwickelt werden. Im Mittelpunkt steht nicht die Dienstleistung einzelner Einrichtungen, sondern ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung für das Quartier, das aber noch entwickelt und ausgebaut werden muss. Durch abzustimmende Angebote, einer gemeinsamen Nutzung von Räumen (Räume mit festem Programm und Räumen, die sich inhaltlich-gestalterisch anpassen können und müssen) und partizipative Formate, die wir noch nicht beschreiben können, entsteht ein solidarischer Ort mit Modellcharakter. Das Projekt stärkt bestehende Netzwerke, baut neue Kooperationen auf und entwickelt verlässliche Strukturen der Zusammenarbeit – etwa über runde Tische, Beteiligungsformate und die kuratierte Gestaltung der nicht-personalbesetzten Öffnungszeiten. Eine fest installierte Hausleitung trägt die Verantwortung für die Koordination und Weiterentwicklung. Der Ansatz des Quartiersmanagements wird hier nicht additiv gedacht, sondern als verbindende Strategie: Das Haus wird Teil einer sozialräumlichen Infrastruktur, die Nachbarschaft stärkt, Engagement aktiviert und Teilhabe ermöglicht.
Nachhaltigkeit
Es wird ein Konzept zur Verstetigung durch Projektmittel (z. B. Quartiersfonds, Stiftungsgelder) entwickelt. Die strukturelle Anbindung an Stadtbibliothek, AWO und FB Senioren sichert organisatorische Nachhaltigkeit und langfristige Verankerung im Gemeinwesen.

3 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Jasmin Strecker
Funktion Stadtteilmanagerin
Soziale Vielfalt stärken – Gemeinschaft neu denken
Projektbeschreibung
Mit dem beantragten Projekt soll der sozialen Spaltung im Quartier aktiv entgegengewirkt und die Teilhabechancen aller Bewohner*innen, insbesondere der Menschen mit Fluchterfahrung und der obdachlosen Personen, nachhaltig verbessert werden. Dazu soll zunächst die Ausgangslage, vor allem durch aktive Befragungen, erfasst werden. Was brauchen und möchten die vor allem in der Gemeinschaftsunterkunft lebenden Menschen in ihrem Stadtteil? Durch niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Ansätze soll im Anschluss ein Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung geschaffen werden. Ganz konkret sollen die Menschen in den Unterkünften regelmäßig aufgesucht werden, es soll ein erster Kontakt hergestellt und eine Ansprechperson für den Stadtteil vorgestellt werden. Die Menschen sollen sehen, dass Ihnen Interesse entgegengebracht wird und sie nicht am Rande stehen. Das soll Mut machen sich zu beteiligen und dann in einem nächsten Schritt aktiv das Leben im Stadtteil mitzugestalten. Bestehende Strukturen in den Stadtteilen sollen gezielt geöffnet und weiterentwickelt werden, um alle Bürger:innen erreichen zu können. Dazu sollen auch die bereits bestehenden Angebote genauer betrachtet werden. Was ist seit Jahren gleich, wie können Angebote angepasst oder neue Angebote entwickelt werden, die eine breitere Bevölkerungsgruppe ansprechen? Die Stadtteile Rettmer und Häcklingen mit ihrem Stadtteilhaus, dem Bonhoeffer-Haus, sollen ein Treffpunkt werden, für alle Menschen unabhängig von Herkunft, Status oder Lebenssituation. Durch ein vielfältiges, inklusives Angebot sollen interkultureller Austausch und gemeinschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadtteile, Häcklingen und Rettmer liegen am südlichen Stadtrand von Lüneburg. Sie teilen sich seit 20 Jahren ein gemeinsames Stadtteilhaus. Beide Stadtteile sind geprägt von einem eher ländlichen Charakter, mit Wohngebieten die zum großen Teil aus Einfamilien- oder Doppelhäusern bestehen. Hier leben Familien, die über stabile soziale Netzwerke verfügen. Diese Bevölkerungsgruppe ist in der Stadtteilarbeit gut eingebunden, nutzt bestehende Angebote aktiv und beteiligt sich häufig selbst an der Gestaltung des Gemeinwesens. Im Gegensatz dazu steht die Gemeinschaftsunterkunft in Rettmer, in der Menschen mit Fluchterfahrung (akutell 48) und auch obdachlose Menschen (aktuell 74) untergebracht sind. Diese Gruppen sind im öffentlichen Leben der Stadtteile häufig kaum sichtbar. Ihre gesellschaftliche Teilhabe ist, insbesondere im Fall obdachloser Menschen, stark eingeschränkt. Viele von ihnen sind sozial isoliert, haben keinen Zugang zu den bestehenden Angeboten und kaum Anschluss an die lokale Nachbarschaft oder unterstützende Strukturen. Es besteht somit ein deutliches soziales Gefälle innerhalb der Stadtteile. Die Stadtteilarbeit, die mit 14 Wochenstunden vor Ort ist, könnte Brücken bauen, doch die Verwaltungsaufgaben binden Ressourcen und bestehende Angebote erreichen meist nur diejenigen, die ohnehin schon gut vernetzt sind. Diejenigen die dringende Unterstützung brauchen bleiben außen vor. Es braucht zusätzliche zeitliche Ressourcen um sich aktiv mit den benachteiligten Bevölkerungsgruppen auseinanderzusetzen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und sie einzubinden. Damit Rettmer und Häcklingen zu Stadtteilen werden, die von allen dort lebenden Menschen mitgestaltet werden.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Leitgedanken der Gemeinwesenarbeit, die auch darauf abzielt, die immateriellen Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern und soziale Teilhabechancen zu erweitern. Konkret soll erreicht werden, dass sich alle im Stadtteil lebenden Menschen zugehörig fühlen und ihre jeweiligen kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensrealitäten als wertvolle Bereicherung für das Gemeinwesen wahrnehmen. Vielfalt soll sichtbar gemacht, wertgeschätzt und in einen lebendigen Austausch überführt werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die gezielte Ansprache und Einbindung von Personengruppen, die sich bislang (so die Vermutung) überwiegend innerhalb ihrer eigenen sozialen Lebenswelt bewegen. Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate sollen sie dazu ermutigt werden, sich aktiv einzubringen und den Sozialraum mitzugestalten. Um das zu erreichen, soll auch die Kooperation zwischen Akteur:innen im Stadtteil gezielt ausgebaut und strukturell gestärkt werden. Es sollen Kompetenzen gebündelt, Synergien genutzt und gemeinsam kulturelle Vielfalt im Stadtteil sichtbarer und erlebbarer gemacht werden. Im Zentrum stehen dabei stets die Interessen, Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort. Übergeordnetes Ziel ist es, allen Beteiligungsinteressierten reale Mitwirkungsmöglichkeiten zu eröffnen und Impulse zur Selbstorganisation zu geben. Dadurch sollen nachhaltige Strukturen entstehen, die über die Projektlaufzeit hinaus wirken.
Vorhandene Strukturen
Ein Großteil der professionellen Strukturen in den Stadtteilen Rettmer und Häcklingen bündelt sich im gemeinsamen Stadtteilhaus. Dieses wird gemeinschaftlich von der Kirchengemeinde Embsen und der Hansestadt Lüneburg getragen; zudem sind dort die Träger PädIn (Beratungs- und Betreuungsangebot im sozialpädagogischen Bereich) und der VSE (Sozialeinrichtung in Lüneburg) ansässig. Gemeinsam gestalten die Akteur:innen Veranstaltungen wie Sommerfeste und Laternenumzüge. Darüber hinaus bereichern vielfältige Einzelangebote das Programm, darunter Themennachmittage, Frühstücke, Vorträge, Bastelaktionen und Andachten. Neben dem Stadtteilmanagement sind im Bonhoeffer-Haus auch Mitarbeitende des Allgemeinen Sozialen Dienstes tätig. Ergänzend bestehen eigenständige Sport- und Austauschgruppen.Außerhalb des Hauses unterstützt der Förderverein „Alte Häcklinger Schule e. V.“ Projekte zur Förderung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens und stellt hierfür Räume zur Verfügung. Der Ortsvorsteher für Häcklingen und die Ortsvorsteherin für Rettmer stehen als Ansprechpersonen für die Bürger:innen zur Verfügung und organisieren u. a. Bürgerversammlungen sowie den Neujahrsempfang. Eine wichtige Rolle in der Gemeinwesenarbeit spielen die Freiwilligen Feuerwehren mit ihren Kinder- und Jugendabteilungen, die das Stadtteilleben maßgeblich prägen. Das Wohnprojekt Raume e.V. ergänzt das Angebot durch offene Formate und Feste.
Nachhaltigkeit
Das Bonhoeffer-Haus als Stadtteilhaus existiert bereits seit 20 Jahren und wird auch zukünftig fester Bestandteil des Gemeinschaftslebens in Rettmer und Häcklingen bleiben. Bereits jetzt findet dort mit 14 Wochenstunden Stadtteilmanagement statt. Zwischen der bestehende Stelle und der dazugewonnen Personalstelle soll in enger Kooperation gearbeitet werden um so verbindliche und wirksame Strukturen für die Zukunft zu schaffen. Weitere Angaben siehe Dachantrag.
Galerie
haus
gu rettmer

Miteinander in der Elbmarsch: Gemeinsam Zukunft gestalten - für Integration, Teilhabe und Miteinander in der Elbmarsch

Ansprechpartner
Kathrin Bockey
Funktion Samtgemeindebürgermeisterin
Brücken bauen in der Elbmarsch – Gemeinsam Zukunft gestalten für Integration und Miteinander!
Projektbeschreibung
Das Projekt Miteinander in der Elbmarsch: Integration und Teilhabe gestalten setzt sich für die soziale Integration von Geflüchteten ein und unterstützt kleine lokale Betriebe bei der Einbindung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Durch ein gezieltes Quartiersmanagement werden soziale Netzwerke aufgebaut und bestehende Strukturen gestärkt, um Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern. Eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet sowohl Geflüchtete als auch Unternehmen durch administrative Prozesse, erleichtert die Job- und Wohnungssuche und sorgt für eine individuelle Begleitung. Langfristig trägt das Projekt zur sozialen Stabilität, Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und zur Aufwertung des Wohnquartiers bei.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Elbmarsch sind die drei Gemeinschaftsunterkünfte in Marschacht, Bütlingen und Drennhausen für Geflüchtete von Herausforderungen bei der Integration betroffen. Das ländliche Umfeld schränkt die Freizeitmöglichkeiten ein, während sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede die Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt erschweren. Gleichzeitig stehen regionale Betriebe vor der Herausforderung, den administrativen Aufwand und bürokratische Hürden zu meistern, wenn sie Flüchtlinge beschäftigen möchten. Es besteht ein erheblicher Bedarf an Unterstützung, um diese Hürden zu überwinden und Flüchtlinge erfolgreich zu integrieren. Durch gezielte Maßnahmen wird nicht nur die gesellschaftliche Teilhabe gefördert, sondern auch der soziale Zusammenhalt innerhalb der Quartiere gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen, den Bürgern, Arbeitgebern und den Flüchtlingen gefördert. Das Projekt setzt an diesen Herausforderungen an, indem es Geflüchtete mit sozialen Netzwerken, Wohnraum und Arbeitsplätzen verbindet, ehrenamtliches Engagement fördert und langfristige Strukturen für Teilhabe schafft.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projekt fokussiert sich auf die Orte Marschacht, Bütlingen und Drennhausen, die in Relation zur Bevölkerungsanzahl in der Samtgemeinde Elbmarsch sowohl eine hohe Zahl an Geflüchteten als auch eine demografisch herausfordernde Struktur mit vielen älteren Menschen aufweisen. Letztere bergen viel Potenzial, um als Paten und Patinnen für die Geflüchteten aktiv zu werden. Allerdings benötigen sie eine strukturierte Unterstützung sowie einen Ansprechpartner bzw. eine Vermittlungsstelle. In diesen Gebieten sollen die Projekte zur Förderung der Integration und zur Unterstützung kleinerer Betriebe in den Fokus gerückt werden. Die gezielten Maßnahmen tragen zur Aufwertung und Verbesserung der Wohnquartiere bei und stärken deren soziale Struktur.
Einwohnerzahl
13534
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Elbmarsch verfolgt einen integrativen und vernetzenden Ansatz, der Elemente der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements miteinander kombiniert. Ziel ist es, sowohl gezielt auf lokale Bedürfnisse einzugehen als auch eine übergreifende, koordinierte Struktur für Integration und soziale Teilhabe zu schaffen. Das Projekt orientiert sich an den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit, die auf Partizipation, Nachhaltigkeit und Vernetzung basieren. Es erfüllt folgende zentrale Kriterien: • Partizipation: Aktive Einbindung der Bewohner*innen, Geflüchteten und lokalen Akteure in alle Projektphasen, um gemeinschaftliche Lösungen zu entwickeln. • Nachhaltigkeit: Aufbau langfristiger, selbsttragender Strukturen und Netzwerke, die auch nach dem Projektende bestehen und weitergeführt werden können. • Koordination und Vernetzung: Effektive Zusammenarbeit und Bündelung von Ressourcen, um Synergien zwischen Verwaltung, Vereinen, Unternehmen und Ehrenamtlichen zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
2 interkulturelle Veranstaltungen p.a, 4 Nachbarschaftstreffen p.a, Tag des Ehrenamts p.a.
Beschreibung
5 erfolgreiche Arbeitsvermittlungen
Beschreibung
Konfliktabnahme
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Miteinander in der Elbmarsch“ wird in bestehende kommunale Strukturen integriert, indem wir langfristige Partnerschaften mit den Verwaltungen, sozialen Einrichtungen und Unternehmen aufbauen. Für die nachhaltige Finanzierung planen wir eine Kombination aus Fördermitteln und kommunalen Mitteln. Dies gewährleistet die Fortführung des Projekts und die langfristige Förderung der sozialen Integration und Teilhabe in der Region.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Altersübergreifende Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Generationen verbinden – Zukunft gestalten im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum initiiert in Kooperation mit einer Seniorentagespflegeeinrichtung ein innovatives Projekt im Bereich der Gemeinwesenarbeit, das gezielt auf die Förderung des generationenübergreifenden Miteinanders im Quartier ausgerichtet ist. Im ländlich geprägten Raum, in dem es an vergleichbaren Begegnungsorten mangelt, soll das Zentrum als zentrale Anlaufstelle ausgebaut werden, um Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen den Generationen zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund zunehmender Missverständnisse und sozialer Distanz zwischen Jung und Alt in der Region, strebt das Projekt an, durch niederschwellige, altersübergreifende Angebote neue Brücken zu bauen. Dabei stehen Bildung, Beschäftigungsförderung und soziale Teilhabe für alle Generationen im Fokus – sowohl durch ehrenamtliches Engagement als auch durch professionell begleitete Strukturen, die bereits teilweise bestehen und weiter ausgebaut werden sollen. Besonderes Potenzial liegt in der engen Vernetzung des Mütter-Kinder-Zentrums mit der Seniorentagespflege, wodurch innovative, passgenaue Lösungen für soziale, demografische und infrastrukturelle Herausforderungen im Quartier entwickelt werden können. Ziel ist es, Unterversorgung im Bereich der sozialen Infrastruktur entgegenzuwirken und einen Beitrag zu einer starken, inklusiven und generationenverbindenden Nachbarschaft zu leisten.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum liegt in einer ländlich geprägten Region mit begrenzter sozialer Infrastruktur. Besonders fehlen niedrigschwellige Begegnungsräume, die den generationenübergreifenden Austausch ermöglichen. Viele Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen erleben soziale Isolation oder eingeschränkte Teilhabe – bedingt durch Mobilitätseinschränkungen, sprachliche Barrieren oder finanzielle Belastungen. Gleichzeitig steigt im Quartier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung, Bildung und Beschäftigungsförderung für alle Altersgruppen. Die Bevölkerung altert, während jüngere Generationen mit anderen Alltagsrealitäten und Bedürfnissen leben. Es mangelt an Räumen, die Verständnis und gemeinsames Lernen fördern. Bestehende Einrichtungen sind baulich oft voneinander getrennt, verbindende Angebote und abgestimmte Kooperationsstrukturen fehlen. Dennoch bestehen Potenziale: Die etablierten Kontakte zwischen dem Mütter-Kinder-Zentrum und einer Seniorentagespflege zeigen, dass durch gezielte Vernetzung innovative Ansätze entstehen können. Zudem wurden im Rahmen unserer offenen Cafétreffs, die regelmäßig allen Quartiersbewohnerinnen offenstehen, nichtwissenschaftliche Befragungen durchgeführt. Viele Besucherinnen äußerten dabei den Wunsch nach mehr generationenübergreifenden Begegnungen und Angeboten. Diese Ausgangslage bietet die Chance, einen gemeinsamen sozialen Raum zu schaffen, in dem Austausch, gegenseitige Unterstützung und Engagement aller Generationen gestärkt werden – um Isolation zu begegnen, Integration zu fördern und eine lebendige Nachbarschaft zu gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bassum-Innenstadt
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
google.de, eigene Schätzung, informelle Feedback Gespräche
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bassum zeigen sich besondere soziale und integrative Herausforderungen u. a. an der geringen Dichte an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie einer unzureichenden sozialraumorientierten Infrastruktur. Nach unseren Erfahrungen aus der Arbeit im Mütter-Kinder-Zentrum ist etwa jede dritte Familie (ca. 30 %) im Quartier von eingeschränkter sozialer Teilhabe betroffen – sei es durch Mobilitätsprobleme, sprachliche Barrieren oder fehlende Netzwerke. Besonders Alleinerziehende und ältere Menschen berichten über Isolation und mangelnden Zugang zu unterstützenden Angeboten.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demografisch ist ein überdurchschnittlicher Anteil älterer Menschen feststellbar – in einigen Ortsteilen sind mehr als 40 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Gleichzeitig steigt der Anteil jüngerer Familien mit vielfältigen Lebensrealitäten, was zu erhöhtem Bedarf an integrativen und generationenverbindenden Angeboten führt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Erfahrungen aus offenen Angeboten (z. B. Cafétreffs mit 20–40 Teilnehmenden) zeigen, dass ein großes Bedürfnis nach Begegnung, Vernetzung und Unterstützung besteht, bislang jedoch kaum strukturell aufgefangen wird.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf (604.49 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich am handlungsleitenden Prinzip der Gemeinwesenarbeit, indem es Menschen vor Ort aktiv einbezieht, ihre Ressourcen stärkt und soziale Teilhabe fördert. Im Sinne des GWA-Ansatzes setzen wir auf einen partizipativen und dialogischen Prozess, bei dem Bewohnerinnen, lokale Einrichtungen und Akteurinnen gemeinsam Bedarfe erkennen, Ziele formulieren und Maßnahmen entwickeln. Das Projekt versteht sich als Impulsgeber für nachhaltige Veränderung im Quartier und zielt auf die Aktivierung, Vernetzung und Stärkung der lokalen Gemeinschaft. Durch die Förderung von Selbstorganisation und Empowerment trägt es zur Verbesserung der Lebensqualität im Sozialraum bei. Darüber hinaus werden bestehende Strukturen genutzt und mit neuen Angeboten ergänzt, um eine tragfähige und sozial gerechte Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und Lebenslagen der Bewohner*innen aus. Der Erfolg zeigt sich daran, dass sie sich ernst genommen fühlen, sich beteiligen und die Angebote nutzen.
Beschreibung
Ein zentrales Ziel ist der Aufbau stabiler und tragfähiger Netzwerke. Der Erfolg wird sichtbar durch neue Kooperationen mit sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsinstitutionen und Verwaltung.
Beschreibung
Es werden Angebote geschaffen, die verschiedene Generationen, Kulturen und Lebenslagen miteinander verbinden. Erfolg zeigt sich in einer vielfältigen Teilnehmendenschaft und neuen Begegnungen.
Beschreibung
Das Projekt trägt zur Entwicklung dauerhafter Strukturen bei – etwa durch die Etablierung neuer Treffpunkte oder Formate. Nachhaltige Nutzung und Verstetigung zeigen den Erfolg.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit wird mit kommunalen Akteur*innen abgestimmt und in die Stadtentwicklungsprozesse eingebunden. Der Erfolg zeigt sich in der Anerkennung und Beteiligung auf kommunaler Ebene.
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt, selbst aktiv zu werden. Der Erfolg ist daran messbar, dass eigene Ideen eingebracht und kleine Projekte eigenständig initiiert oder weitergeführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum, Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhau Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
akb Sozialdienstleistungs GmbH Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mittelstraße, Schulsozialarbeiterin Cora Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorstandvorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina-Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum Matthias Mondorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum, Britt Merdon
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll nachhaltig in die kommunalen Strukturen der Stadt Bassum eingebunden werden – durch Kooperationen mit dem Mütter-Kinder-Zentrum, dem Familienzentrum, Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Vereinen. Eine langfristige Finanzierung über kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen und lokale Partner wird angestrebt. Das Zentrum bringt sich aktiv in Stadtentwicklungsprozesse ein und arbeitet mit mehreren Sozialpädagoginnen zusammen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek

Ansprechpartner
Tom Becker
Funktion Direktor der Stadtbibliothek Hannover
StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek
Projektbeschreibung
Mit dem „StadtGemeinschaftsHaus Nord“ entsteht in Hannover ein neuartiges Modellprojekt sozialraumorientierter Gemeinwesenarbeit. Die bisherige Nordstadtbibliothek wird in einem Kooperationsverbund aus Stadtbibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und zivilgesellschaftlichen Partner*innen zu einem offenen Ort für Begegnung, Bildung und Teilhabe weiterentwickelt. Der partizipativ erarbeitete Ansatz verknüpft kommunale Sparziele mit sozialem Mehrwert und schafft neue Synergien im Quartier. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2026 geplant. Im künftigen StadtGemeinschaftsHaus teilen sich alle Beteiligten die Einrichtung. Neben Bibliotheksräumen v.a. für Kinder entstehen Treffpunkte für Seniorinnen, interkulturelle Gruppen, Familien und Nachbarschaften. Die Öffnungszeiten werden erweitert – von derzeit 32 auf 47 Stunden pro Woche. Dabei wird das Konzept der „BibliothekPlus“ eingeführt: In nicht personalbesetzten Zeiten (geplant: 29 Stunden wöchentlich) finden Veranstaltungen der Kooperationspartner*innen statt, begleitet durch Ehrenamtliche, Sicherheitsdienst und eine koordinierende Hausleitung. Die personalbesetzten Zeiten der Bibliothek reduzieren sich auf 18 Stunden pro Woche. Das Modell ermöglicht so eine deutlich erweiterte Zugänglichkeit bei geringeren Personalkosten. Das Projekt reagiert auf zentrale Herausforderungen des Stadtteils wie Armut, Migration und Einsamkeit und versteht sich als Ort sozialer Integration. Es schafft verlässliche, niedrigschwellige Angebote für verschiedene Zielgruppen. „Begegnung – Bildung – Teilhabe“ bilden das inhaltliche Gerüst für Raumgestaltung und Programmplanung. Interkulturelle Gruppenangebote, generationsübergreifende Gesprächsrunden und kreative Formate schaffen Räume für Austausch und Selbstwirksamkeit. Die Hausleitung, deren Finanzierung im Zentrum des Förderantrages steht, ist zentral für Betrieb, Koordination und Weiterentwicklung des Konstruktes. Sie sichert die Zusammenarbeit von Bibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und BI, entwickelt Beteiligungsformate und organisiert verlässliche Öffnungszeiten. Angesichts der Vielzahl an Kooperationspartner*innen und der strukturellen Veränderungen ist sie für die dauerhafte Verankerung im Stadtbezirk unverzichtbar. Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist ein Pilotprojekt für kooperatives Quartiersmanagement mit Modellcharakter – nicht nur für andere Stadtteile Hannovers, sondern für die Weiterentwicklung kommunaler Infrastruktur im Sinne sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadtbibliothek ist seit Jahrzehnten zentraler Bildungs- und Begegnungsort im Stadtteil. Durch Sparvorgaben (HSK XI) stand sie jedoch zur Disposition. In einem einjährigen partizipativen Prozess, angestoßen durch die Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“, wurde gemeinsam mit AWO, Fachbereich Senioren und Stadtbibliothek ein zukunftsfähiges Alternativkonzept entwickelt: das StadtGemeinschaftsHaus Nord. Die Nordstadt ist ein lebendiger, aber herausgeforderter Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität. Themen wie Altersarmut, Migration, Einsamkeit, Bildungsbenachteiligung und strukturelle Unterversorgung treffen hier auf ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Genau hier setzt das Projekt an. Statt einer Schließung entsteht ein gemeinschaftlich getragener Ort, der nicht nur Bildung bietet, sondern auch Teilhabe und Begegnung ermöglicht. Durch Kooperation und Beteiligung wird ein Raum geschaffen, der auf die Bedarfe des Quartiers zugeschnitten ist – generationenübergreifend, interkulturell, offen. Ein zentrales Element der Neuausrichtung ist die deutliche Ausweitung der Öffnungszeiten – von derzeit 32 auf künftig 47 Stunden pro Woche. Dabei reduziert sich die personalbesetzte Zeit von 32 auf 18 Stunden, ergänzt durch 29 Stunden „BibliothekPlus“-Zeiten ohne Bibliothekspersonal, die durch Partnerangebote und Ehrenamtliche abgesichert werden müssen. Dieses hybride Öffnungsmodell verbindet Zugänglichkeit mit bürgerschaftlicher Verantwortung. Die Umwandlung markiert einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Bibliothek hin zu einem sozialraumorientierten Gemeinschaftshaus. Die Umsetzung steht noch aus, erfährt aber breite Unterstützung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadtbezirk Nord
Beschreibung
Die ehemalige Nordstadtbibliothek hat den gesamten Stadtbezirk Nord als ihr Einzugsgebiet definiert. Das neue StadtGemeinschaftsHaus Nord soll den selben Anwohner*innen im Quartier Raum geben. Der Stadtbezirk Nord der Landeshauptstadt Hannover setzt sich aus den Stadtteilen Nordstadt, Hainholz, Vinnhorst und Brink-Hafen zusammen. Einwohnende Gesamt: 32.987 unter 18 Jahren: 4.810 60 Jahre und älter: 6.106 mit familiärem Migrationshintergrund: 16.395 darunter Ausländer*innen: 9.974 Fläche 10,92 km² Demografische Entwicklung und Bevölkerungsstruktur Hannover zeichnet sich als Einwanderungsstadt aus, was sich in der Bevölkerungsstruktur widerspiegelt. Der Anteil der Bevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft liegt aktuell bei 16,4 %. Besonders in den Stadtteilen Nordstadt und Hainholz ist die kulturelle Vielfalt hoch, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Integration und das soziale Miteinander mit sich bringt. Die beiden genannten Stadtteile gelten ebenfalls als höher frequentierte Erstankunftsorte für Eingewanderte nach Auslandszuzug (hierbei ist zu beachten, dass insbesondere die Nordstadt mit dem Standort der Leibniz Universität viele Studierende aus dem Ausland anlockt). Armutsentwicklung und soziale Herausforderungen Im Jahr 2023 verzeichnete Hannover einen leichten Rückgang der Armutsquote auf 14,9 %. Dennoch stieg die Altersarmut an, insbesondere unter Personen ab 65 Jahren. In den genannten Stadtteilen sind diese Trends ausgeprägt. Die Entwicklung der Altersarmut, gemessen an den 60-Jährigen und älteren Personen, die Transferleistungen beziehen, zeigt einen stetigen Anstieg: 2021 lag der Anteil noch bei 16,2 %, 2022 stieg er auf 17,5 %, und 2023 erreichte er 18,1 %. Diese Entwicklung verdeutlicht die zunehmenden Herausforderungen, denen vor allem ältere Menschen in der Region gegenüberstehen. Im Stadtteil Hainholz ist der Anteil der Empfänger*innen von Transferleistungen im Dezember 2023 mit 26,1 % deutlich höher. Auch hier zeigt sich eine ähnliche Tendenz bei der Altersarmut. 2021 lag der Anteil der älteren Menschen mit Transferleistungsbezug bei 24,9 %, 2022 stieg dieser auf 26,0 %, und 2023 betrug er schließlich 25,8 %. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Situation in Hainholz besonders angespannt, was auf eine hohe soziale Benachteiligung in diesem Stadtteil hinweist. Die Kinderarmutsquote liegt bei 20,3 %, wobei insbesondere in Nordstadt und Hainholz höhere Werte zu erwarten sind. Im Stadtteil Nordstadt waren im Dezember 2023 etwa 16 % der Bevölkerung auf Transferleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts angewiesen. Der Stadtteil Hainholz in Hannover steht vor vielfältigen sozialen Herausforderungen, die im Sozialbericht 2023 der Landeshauptstadt detailliert beleuchtet werden. Mit einer Arbeitslosenquote von über 10 % liegt Hainholz deutlich über dem städtischen Durchschnitt, was auf einen Handlungsbedarf hindeutet. Besonders betroffen sind Allein- und Getrennterziehende, die in Hainholz einen sehr hohen Anteil an der Bevölkerung ausmachen und häufig von Armut betroffen sind. Diese Situation erschwert nicht nur den Alltag der betroffenen Familien, sondern wirkt sich auch auf die Entwicklungschancen der Kinder aus. Demografische Veränderungen sind ebenfalls bemerkbar: In der Altersgruppe der 27- bis 44-jährigen Frauen ist ein überproportionaler Anstieg zu verzeichnen. Dieser Trend wird hauptsächlich auf die Zuwanderung von Ukrainerinnen zurückgeführt, die in Folge des Ukraine-Konflikts nach Hannover gekommen sind und sich vermehrt auch im Stadtbezirk Nord niedergelassen haben. Diese Entwicklungen verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf im Stadtbezirk Nord. Es bedarf gezielter sozialpolitischer Maßnahmen, um die Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern und soziale Ungleichheiten im Vergleich zu anderen Stadtbezirken zu verringern. Bildung und Teilhabe Die Teilhabe am soziokulturellen Existenzminimum, an Gesundheit, Bildung, Erwerbsarbeit und Wohnen ist in den genannten Stadtteilen uneinheitlich verteilt. Insbesondere in der Nordstadt und in Hainholz bestehen Herausforderungen hinsichtlich der Bildungsbeteiligung und -ergebnisse. Gezielte Bildungs- und Integrationsangebote sind essenziell, um die Chancengleichheit und soziale Teilhabe zu fördern. Gesundheit und soziale Infrastruktur Die Gesundheitsversorgung und soziale Infrastruktur in den Stadtteilen sind grundsätzlich gut entwickelt. Dennoch gibt es Unterschiede in der Inanspruchnahme von Gesundheits- und Sozialdiensten, die auf soziale und kulturelle Faktoren zurückzuführen sind. Gezielte Aufklärungs- und Unterstützungsangebote könnten die Nutzung dieser Dienste verbessern. Fazit Die Stadtteile Nordstadt, Hainholz, Vinnhorst und Brink-Hafen stehen vor vielfältigen sozialen Herausforderungen. Durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Wohnen, Gesundheit und soziale Teilhabe kann die Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadtteile verbessert werden. Straßenliste Alleehof Alleestraße Allerbroken Alte Ladestraße Alt-Vinnhorst Am Andreashof Am Brinker Hafen Am Gehrlskamp Am Großen Garten Am Hopfengarten Am Judenkirchhof Am Kläperberg Am Kleinen Felde Am Moritzwinkel Am Puttenser Felde Am Schmuckplatz An der Christuskirche An der Graft An der Lutherkirche An der Strangriede Appelstraße Arndtstraße Asternstraße Auf dem Dorn Auf dem Loh Auwiese Bachstraße Bäteweg Baumgarteweg Bellstieg Beneckeallee Bertramstraße Blumenhagenstraße Bodestraße Bömelburgstraße Bogenstraße Bohnhorststraße Bomgarstraße Brandriede Bremer Damm Brüggemannhof Büttnerstraße Bunnenbergstraße Burgweg Callinstraße Chamissostraße Conrad-Wilhelm-Hase-Platz Dammstraße Degenerweg Deitersweg Dörpefeld Doris-Krammling-Jöhrens-Weg Dorninge Dornröschenbrücke Edwin-Oppler-Weg Eggewiese Ehlvershof Eibenweg Engelbosteler Damm Erikastraße Erlenweg Feddelerweg Fenskestraße Fischteichweg Fliederstraße Flügeldamm Franziusweg Friedenauer Straße Gaußstraße Georgengarten Gerhardtstraße Gertrud-Knebusch-Straße Glünderstraße Godshorner Damm Grambartstraße Grashöfe Grindelhof Gustav-Adolf-Straße Hackethalstraße Hahnenstraße Hainhölzer Markt Haltenhoffstraße Hans-Mayer-Weg Hartungstraße Heinescher Hof Heinrich-Lange-Straße Heisenstraße Helmkestraße Herrenhäuser Allee Herrenhäuser Kirchweg Herrenhäuser Straße Hintere Schöneworth Hornemannweg Horst-Fitjer-Weg Hüttenstraße Hüttenstraße Igelgrund Im Krummen Sieke Im Moore Im Othfelde In den Feldern In den Kämpen In der Flage In der Steintormasch Industrieweg Jägerstraße Jasminweg Kabelkamp Kalabisstraße Karl-König-Platz Klaskamp Klaus-Müller-Kilian-Weg Kniestraße Kniggestraße Knoevenagelweg Kolkhof Kopernikusstraße Kornstraße Krepenstraße Legienstraße Ligusterweg Lilienstraße Lodyweg Machandelweg Marschnerstraße Max-Müller-Straße Meelbaumstraße Melanchthonstraße Mispelweg Möhringsberg Mogelkenstraße Mohrmannstraße Moorkamp Morwegsgasse Nelkenstraße Niederaue Nienburger Straße Oberstraße Pappelweg Paulstraße Petersstraße Prußweg Rankenstraße Rehagen Rehagen,Kol.Burgfrieden, Sonnenweg Rehagen,Kol.Burgfrieden, Veilchenweg Rehbockstraße Reinhold-Schleese-Straße Reinholdstraße Rudolf-Diesel-Weg Rübekamp Rübekamp Verl.Kolonie Krügersruh Rosenweg Rühlmannstraße Rundshorn Sadebuschstraße Sandstraße Sauerweinstraße Schachtebeckweg Schaufelder Straße Scheffelstraße Schlieffenstraße Schloßwender Straße Schmedesweg Schneiderberg Schraderstraße Schulenburger Landstraße Schulzenstraße Schwanenburgbrücke Schwanenburgkreisel Siegmundstraße Sokelantstraße Sorststraße Spierenweg Suderloh Treitschkestraße Trollweg Türkstraße Tulpenstraße Turmstraße Tweerbreite Uhlandstraße Unter den Eichen Vahrenwalder Straße Vinnhorster Rathausplatz Vinnhorster Weg Voltmerstraße Vordere Schöneworth Walter-Bruch-Straße Walter-Großmann-Weg Warstraße Weidendamm Welfengarten Wendehagen Wiesenauer Straße Wilhelm-Busch-Straße Windthorststraße Wischkämpe Wohlenbergstraße Ziesingweg
Einwohnerzahl
32990
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/B%C3%BCrger-Service/Stadtbezirksportale-Hannover/Stadtbezirk-Nord/Veranstaltungen-und-Meldungen/Meldungen/Ein-Stadtbezirk-stellt-sich-vor
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist in seinem Kern ein Projekt des kooperativen Quartiersmanagements. Es bündelt Ressourcen aus Verwaltung, freien Trägern und Zivilgesellschaft, um einen integrativen Ort für das Quartier zu schaffen. Der sozialräumliche Fokus zeigt sich in der konsequenten Ausrichtung auf Bedarfe und Potenziale des Stadtteils – entwickelt im engen Austausch mit Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort. Im Mittelpunkt steht nicht die Dienstleistung einzelner Einrichtungen, sondern ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung für das Quartier, das aber noch entwickelt und ausgebaut werden muss. Durch abzustimmende Angebote, einer gemeinsamen Nutzung von Räumen (Räume mit festem Programm und Räumen, die sich inhaltlich-gestalterisch anpassen können und müssen) und partizipative Formate, die wir noch nicht beschreiben können, entsteht ein solidarischer Ort mit Modellcharakter. Das Projekt stärkt bestehende Netzwerke, baut neue Kooperationen auf und entwickelt verlässliche Strukturen der Zusammenarbeit – etwa über runde Tische, Beteiligungsformate und die kuratierte Gestaltung der nicht-personalbesetzten Öffnungszeiten. Eine fest installierte Hausleitung trägt die Verantwortung für die Koordination und Weiterentwicklung. Der Ansatz des Quartiersmanagements wird hier nicht additiv gedacht, sondern als verbindende Strategie: Das Haus wird Teil einer sozialräumlichen Infrastruktur, die Nachbarschaft stärkt, Engagement aktiviert und Teilhabe ermöglicht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
StadtgemeinschaftsHaus Nord - der Name ist Programm: Wir etablieren Beteiligungsformate. Erwartungen, Zufriedenheit und Bedarfe werden dokumentiert und zur Weiterentwicklung des Angebots genutzt. Rückmeldungen belegen Akzeptanz und mögliche Defizite.
Beschreibung
Feste und noch unbekannte Kooperationspartner*innen übernehmen Kuratierung v.a. in BibliothekPlus-Zeiten. Regelmäßige Abstimmungen und Kooperationsvereinbarungen sorgen für Zuverlässigkeit. Langfristige Verlässlichkeit wird durch lfd. Feedback gesichert.
Beschreibung
Durch die Bürger*inneninitiative konnte die Schließung der Bibliothek verhindert werden. Gemeinsam wurde das vorliegende Konzept erarbeitet; die Ressourcen von AWO, Fachbereich Senioren und BI / engagierte Bürger*innenschaft werden weiterhin eingebunden.
Beschreibung
Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Kinder, Senior*innen, Migrant*innen) bilden unter dem Motto „Begegnung – Bildung – Teilhabe“ Kern der neuen Partner*innenschaft im Quartier Nord, eine zielgruppenübergreifende Ausrichtung ist projektimmanent.
Beschreibung
Bereits das Zustandekommen des StadtGemeinschaftsHauses Nord steht für ressortübergreifendes Agieren. Dieses Projektteilziel ist erreicht, wenn die Kooperation zwischen Stadtbibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und weiteren Akteuren lebendig wird!
Beschreibung
Regelmäßige Treffen aller Partner*innen (Bibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und weitere Akteur*innen) sichern Synergieeffekte. Vereinbarungen werden verbindlich festgehalten, Protokolle und Zielvorgaben dokumentieren Wirksamkeit der Kooperationen.
Beschreibung
Das Kontrukt ist v.a. hinsichtlich der extern kuratierten Öffnungszeiten fragil, hier kommen unterschiedliche BibliothekPlus-Elemente zum Tragen; zudem muss die räumlich-technische Infrastruktur kontinuierlich angepasst werden an die lfd. Bedarfe.
Beschreibung
Das Konstrukt ist Ergebnis gesamtkommunal getragener Verantwortung. Entscheidend ist das langfristige Commitment aller Beteiligten und die erfolgreiche Absicherung der finanziellen und personellen Ressourcen zum Projektende.
Beschreibung
Das sichtbare und laute Engagement aus dem Stadtteil wurde und wird - s. Kriterium 3 - aktiv eingebunden. Das Haus fördert informelle Begegnungen - kuriert und zufällig, zwischen bürgerschaftlichem Engagement und institutionalisiertem Hauptamt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB Senioren | Kommunaler Seniorenservice Hannover – Nordstadt, Hainholz, Brink-Hafen, Vinnhorst ; Netzwerk für Senioren im Stadtbezirk 13 ; KSD Kommunaler Sozialdienst ; Stadtteilkultur ; Volkshochschule ; Sozialdezernat u.a..
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Hainholz; Kargah e.V. – Iranische Bibliothek & Dokumentationszentrum; Spokusa – Interkultur / Transkultur; TuT – Schule für Tanz, Clown & Theater; Theater Nordstadt; Atelier Block 16; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
21 Kitas als feste Bildungspartner (32 Kitas liegen im Einzugsbereich); 11 Kinderhorte - z.T. in unterschiedlicher Träger*innenschaft; Werkhof Hannover u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Familienzentrum Nordstadt; Familienzentrum Voltmerstrasse / Hainholz; Katholisch-Internationales Familienzentrum St. Maria; Sozialforum (Offener Zusammenschluss von ca. 30 Vereinen, Gruppen und Institutionen); Caritas; Jugendzentren; Johanniter u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spokusa e.V. (Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit); Werkstatt Schule e.V.; Was mit Herz e.V.; Jugendberatung Hinterhaus; Naturfreundejugend; Stadtteilzentrum Bürgerschule; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
4 Grundschulen (GS Auf dem Loh, GS An der Uhlandstrasse, GS Vinnhorst, GS Fichteschule); Gymnasium Lutherschule; Berufsbildende Schule BBS / Anna Siemsen Schule; Rucksackschule / Rucksackmütter; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokales Gewerbe; Dialogrunde Nördlicher E-Damm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (MSV ); hanova Plus (Nachbarschaftsfrühstück)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ, Stadtkind; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat; Vertreter*innen in übergeordneten Gremien (Stadtrat, Regionsversammlung, Landtag, Bundestag); Senior*innenbeirat; Integrationsbeirat; Vertrer*innen einzelner pol. Fraktionen, Bürger*inneninitiative; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kund*innen der Stadtbibliothek und engagierte Mitwirkende der AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Nordstadt / Kontaktbeamtin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendkirche Hannover; Katholisch-Internationales-Zentrum-Hannover (KIZH); Ev. luth. Nordstädter Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist vorstellbar, ab 2029 die Hausleitung zu 50% aus dem städtischen Haushalt zu übernehmen und bis dahin die Kosten für Wachpersonal deutlich zu reduzieren. Parallel wird ein Konzept zur Verstetigung durch Projektmittel (z. B. Quartiersfonds, Stiftungsgelder) entwickelt. Die strukturelle Anbindung an Stadtbibliothek, AWO und FB Senioren sichert organisatorische Nachhaltigkeit und langfristige Verankerung im Gemeinwesen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Speed Dating - Lerne deine Nachbarn kennen!

Ansprechpartner
Christine Trenkamp
Guck mal wer hier noch so lebt!
Projektbeschreibung
Wir planen Nachbarschaftskontakte herzustellen, um Anonymität und Vorurteile zwischen den BewohnerInnen einer Straße vor allem unterschiedlicher Kulturen abzubauen. Auch Ängste vor dem "Fremden" sollen reduziert werden. Ziel ist die Demokratieförderung und der Abbau von Diskriminierung. Umsetzen möchten wir dies in Form von Speed Datings. Wir fahren zu vorher bekannt gegebenen Terminen bestimmte Straßen mit einem Lasten-Rad an und bauen dort Tische und Stühle für ein Speed-Dating auf. Die Nachbarn und Anwohner der Umgebung können dann herkommen und tatsächlich in einem Speed-Dating-Verfahren die anderen Teilnehmenden kennenlernen. Wir unterstützen bei der Gesprächsführung über Themenkarten. Für Kinder und Jugendliche wollen wir erlebnispädagogische Angebote und Spiele bereitstellen, die auch von den Erwachsenen genutzt werden können. Das Ganze soll locker und niedrigschwellig ablaufen. Daneben möchten wir weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus des IGEL e.V. anbieten, die auch politische Vertreter und Mitarbeiter der Verwaltung integrieren. Geplant sind regelmäßige "Quartier-Grillen" und Speed-Dating mit den MdB, Regionalpolitikern oder anderen regionalen Größen. Vor allem durch unsere Veranstaltungen in den Nachbarschaften im Quartier wollen wir möglichst alle Anwohner, auch immobile Personen erreichen. Wir schaffen neue Begegnungsorte direkt vor der Haustür. Mit der Durchführung bieten wir Austausch- und Kennenlernmöglichkeiten, fördern das Verständnis füreinander, Begegnung und Zusammenhalt. Wir stärken durch die sozialen Kontakte das Wohlbefinden und verringern die gesundheitlichen Gefahren, die mit Einsamkeit einhergehen. Daneben nehmen wir das Gesamtpaket IGEL e.V. (Interessengemeinschaft Gesundes Leben) mit all seinen Inhalten, von Patientinnenstelle, über Gesundheitsladen, Krebsberatung und Selbsthilfe mit und tragen die Themen in die Nachbarschaften. Unsere Erfahrungen zeigen außerdem, dass eine größere Resonanz auf Veranstaltungen erfolgt, wenn diese kulinarisch untermalt werden, deshalb sollen auch beim Speed-Dating alkoholfreie Getränke und Snacks gereicht werden. Hier legen wir Wert auf gesunde und kindgerechte Ernährung.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Umfragen eines ehemaligen Gemeinwesenprojektes ergaben, dass sich ein großer Teil der örtlichen Bevölkerung vermehrt einsam fühlt und aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht an Veranstaltungen teilnehmen können. Diesen kommen wir durch das örtliche Wandern in die Nachbarschaften entgegen. Außerdem zeigt sich, dass sich die politische Lage in der Samtgemeinde Barnstorf zuspitzt und Migranten immer häufiger zum Ziel rassistischer und anders diskriminierender Äußerungen werden. Gerade im Fachbereich der Migrations- und IntegrationsKoordination erfahren wir immer öfter von Menschen, die Opfer diskriminierender Gewalt werden. Auch die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl in der Region sind besorgniserregend und führen zur Notwendigkeit von demokratiefördernden Veranstaltungen, da knapp jeder Vierte eine nicht demokratische Partei wählte.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Barnstorf - Flecken Barnstorf
Beschreibung
Unser Projekt findet im Flecken Barnstorf (52,35qkm), damit im Kern der Samtgemeinde statt. Weitere ländlichere Ortsteile werden nicht mit berücksichtigt, da das Gro der Migranten im Flecken lebt. Eine Unterkunft, in der viele Geflüchtete leben befindet sich außerhalb des Flecken, in einem wirtschaftlich geprägten Gebiet. Dieses stellt eine Ausnahme dar, um ansässige Firmen und deren Mitarbeiter zu erreichen.
Einwohnerzahl
6700
Quelle / Anmerkungen
urbistat.com
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle ist der Migrationsbericht des Landkreises Diepholz. In der Samtgemeinde leben laut dem Bericht 2022/23 13,7 % Menschen mit Migrationshintergrund, im Landkreis Ende 2023 laut LSN-Statistik 11,32 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Ende 2023 leben im Landkreis laut LSN-Statistik 6,92% Menschen, die Transferleistungen bezogen.
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt verfolgen wir die Verbesserung der immateriellen Bedingungen im Flecken Barnstorf. Wir bringen immer wieder Menschen aus bestimmten Straßenzügen zusammen. Damit fördern wir das Kennenlernen untereinander und damit soziale Beziehungen. Mit der zugehenden Projektgestaltung erreichen wir deutlich mehr Menschen, alle Nachbarn erhalten Zugang zum Geschehen und können diesem kaum ausweichen, da es "vor der Haustür" stattfindet. Wir erwarten Menschen verschiedenster politischer Einstellungen und Kulturen anzutreffen und so auch demokratiefördernd tätig zu sein. Wir geben allen Menschen die Möglichkeit sich in einer neutralen Atmosphäre auszutauschen und neue, positive Erfahrungen mit dem "Fremden" zu sammeln. Darüber erwarten wir auch die Bildung neuer Netzwerke durch die Teilnehmenden selbst. Ob Hilfestellungen im kleinen Rahmen, die Gründung von Gruppenangeboten oder regelmäßige von der Nachbarschaft organisierte Straßenfeste, seine Nachbarn zu kennen und zu schätzen bieten Vorteile für alle Generationen. Dabei suchen wir vor allen Straßenzüge auf, die benachteiligt sind und bieten über Veranstaltungen direkt im IGEL e.V. weitere Kontaktmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir feststellen, das in den Straßenzügen keine "Ghettobildung" herrscht und die kulturellen Gruppen auch untereinander ein gutes Verhältnis haben.
Beschreibung
Erreicht, wenn die Nachbarschaften das Angebot nutzen und selbstständig Nachbarschaftstreffs wiederholen oder sich anderweitig unterstützen.
Beschreibung
Wenn alle Ethnien das angebot nutzen.
Beschreibung
Wir sind bereits gut vernetzt, im Rahmen dieses Projektes erreicht, wenn wir gute Kontakte zu den Nachbarschaften herstellen und andere Interessierte hinzukommen und mitarbeiten möchten.
Vorhandene Strukturen
Der IGEL e.V. ist bereits Träger verschiedenster Fachbereiche (Krebsberatung, Selbsthilfekontaktstelle, Krippe, Seniorenservicebüro, Lokales Bündnis für Familie, Migrations- & IntegrationsKoordination (MIK), Freiwilligenagentur (FAB) und Mehrgenerationenhaus (MGH)), vor allem in den drei antragstellenden Fachbereichen (MIK,FAB,MGH) betreiben wir eine umfangreiche Gemeinwesenarbeit, die wir stetig weiter ausbauen. Dabei arbeiten die einzelnen Fachbereiche zusammen, um Synergieeffekte zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Wir sind 6 hauptamtlich tätige Personen (auch Teilzeitbeschäftigte) und arbeiten mit bis zu 80 ehrenamtlichen Personen zusammen. Die freiwillige Unterstützung kennt dabei kaum Grenzen, ob Unterstützung im Bereich der Integration, der Kinderbetreuung, Lernförderungen aller Generationen, Freizeitgestaltung, Beratungsangebote, Hilfe zur Selbsthilfe oder anderes, ohne die freiwilligen Helfer könnten wir kaum eine so breit aufgestellte Gemeinwesenarbeit leisten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales und Ordnung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Barnstorf - IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MIK - Migrations- & IntegrationsKoordination im IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister & Ratsmitglider der Samtgemeinde Barnstorf, MdB, MdL usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner des Flecken Barnstorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereinigung Ehrenamtlicher "Arbeitskreis Willkommen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsladen IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsbetriebe des Gewerbegebietes in Eydelstedt am Rande des Flecken (Ausweitung des Quartiers)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir planen das Projekt auch nach den 3 Jahren der Förderung im Rahmen der bereits bestehenden Gemeinwesenarbeit des Mehrgenerationenhauses, der Freiwilligenagentur und der Migrations- & IntegrationsKoordination weiterzuführen. Durch die Zusammenarbeit der drei Fachbereiche mit der Kommune ist auch die Einbindung in kommunale Strukturen garantiert. Dennoch werden wir auch nach den 3 Jahren versuchen Mittel für das Projekt zu akquirieren, um den Umfang aufrecht erhalten zu können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit Letter

Ansprechpartner
Easy Travnizek
Funktion Projektkoordination
Vom Wohnen am Rangierbahnhof zum Leben im Quartier
Projektbeschreibung
Gelegen zwischen Rangierbahnhof und Durchgangsstraße ist das Projektgebiet in Letter symptomatisch für einen eng besiedelten Vorort, in der Menschen zwar wohnen - aber nicht mit hoher Aufenthaltsqualität gemeinsam leben – geschweige denn ihr Umfeld gestalten können. Die fünf Straßenzüge sind zugebaut – nahezu ausschließlich Geschosswohnungsbau bestimmt das Bild. Wegen des Sanierungsstaus sind die Mieten noch vergleichsweise niedrig, daher wohnen vorwiegend Menschen mit geringem Einkommen im Viertel. Entsprechend finden sich viele Menschen im Leistungsbezug, unterdurchschnittlich wenige Senioren, dafür umso mehr Jugendliche, aber auch überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationsgeschichte. Auch die Stadt nutzt den günstigen Wohnraum für die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten. Es herrscht somit eine Vielzahl von unterschiedlichen Soziallagen und Lebensbedingungen vor. Wenn unter Quartier ein sozialer Lebensraum verstanden werden soll, in dem Menschen nicht nur ein Dach über dem Kopf finden, sondern die Chancen und die Möglichkeiten haben sollen, ihr Lebensumfeld selbstwirksam und als Gemeinschaft eigenverantwortlich zu gestalten, dann muss auf diese Herausforderungen eingegangen werden. Es bedarf einer Aktivierung und Stärkung des nachbarschaftlichen Potentials der Bewohnerinnen und Bewohner. Dies soll durch die Einrichtung eines Gemeinwesenbüros erreicht werden. Dieses dient als zentrale Anlaufstelle bei Problemstellungen und Schwierigkeiten in der Nachbarschaft und als Treffpunt für Austausch, Gemeinsamkeit und Zusammenleben. Eine Fachkraft für Gemeinwesenarbeit steht zudem für Beratungen und Begleitung von lokalen Initiativen zur Verfügung. Ziel ist es, dass sich Bewohner:innen des Quartiers als selbstwirksam in der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes wahrnehmen und dass sich ein starkes, integratives Gemeinwesen entwickelt, das die eigenen Stärken und Ressourcen für die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier nutzt und strategisch einsetzt. Das Projekt umfasst drei Phasen, die sich auf die drei Projektjahre verteilen: 1. Kontextanalyse und Bedarfserhebung zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und der Lebensqualität im Quartier 2. Ausgestaltung des Lebensumfeldes – auch in Kooperation mit benachbarten Quartieren 3. Ausbau und Stärkung der gewachsenen Nachbarschaftsstrukturen und Verstetigung der Koordination
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet ist ein eng bebautes, reines Wohngebiet mit geringer Aufenthaltsqualität. Wegen des vorhandenen Sanierungsstaus sind die Mieten vergleichsweise niedrig und daher für Leistungsbeziehende und Geringverdienende erschwinglich. Der Anteil von Bedarfsgemeinschaften im SGB II-bezug im Quartier liegt deutlich über dem Ortsschnitt. Acht Prozent der im Stadtgebiet angemieteten dezentralen Wohnungen für die Unterbringung von Geflüchteten befinden sich in den zwei Hauptstraßen des Quartiers. Klassische Sozialwohnungen mit Belegrecht durch die Stadt gibt es nur vereinzelt. Eine hohe Fluktuation unter den Bewohnenden ist nicht auszumachen. Der Anteil an Kindern und Jugendlichen ist hoch, der an Senioren über 65 hingegen deutlich unter dem Durchschnitt. Zudem gibt es einen sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte, die oft schon lange oder in der zweiten Generation in Deutschland leben. Die Wahlbeteiligung im Wahlbezirk, zu dem das Quartier gehört, lässt vermuten, dass politische Partizipation und Teilhabe keinen hohen Stellenwert genießen. Die Wirkungsbereiche der Bewohner:innen im Quartier sind äußerst eingeschränkt. Das Quartier dient derzeit daher nur als Ort des Wohnens, nicht als Ort der Versorgung oder der Freizeit und vor allem nicht als Ort der Begegnung und sozialen Interaktion. Das Gebiet zwischen Gerhart-Hauptmann- und Lange-Feld-Straße ist wenig attraktiv ist und bietet nur eine geringe Wohn- und Aufenthaltsqualität. Chancen zur Steigerung der gemeinsamen Lebensqualität bleiben ungenutzt, da Menschen eher anonym bleiben und sich keine proaktiven Nachbarschaftsinitiativen herausbilden. Dadurch kann auch keine soziale Integration erwachsen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Letter | Gerhart-Hauptmann-Str.
Beschreibung
Das Quartier umfasst die Gerhart-Hauptmann-Straße (ab Haus-Nr. 21) und die parallel verlaufende Lange-Feld-Str. (zwischen Haus-Nr. 70 bzw. 77 und 117) sowie die Verbindungsstraßen Weißer Brink, Blumestraße und Damaschkestraße. Das Quartier ist rund 10 Hektar groß und ist und umfasst überwiegend Geschosswohnungsbau mit vier bis neun Etagen. Die Häuser gehören Privatpersonen, vereinzelt auch Wohnungsgenossenschaften. Die Wohnungen sind zum überwiegenden Teil vermietet. In den meisten Gebäuden gibt es großen Sanierungsbedarf. Das Quartier ist eng bebaut. Mit rund 100 Einwohnern pro Hektar hat das Quartier ungefähr eine Einwohnerdichte wie die Innenstädte von Berlin oder Hamburg (wobei – zugegeben – das Quartier mit den Innenstädten deutscher Millionenstädte ansonsten nur bedingt vergleichbar ist). Zwischen den Gebäuden finden sich einfache Grasflächen, Garagenhöfe und vereinzelt Kiesgärten. Bepflanzte Gärten oder Orte mit hoher Aufenthaltsqualität gibt es keine. Das Quartier ist ein reines Wohnviertel, abgesehen von einem Ladengeschäft des Handwerkerrings gibt es kein Gewerbe. Im Westen schließt sich ein Discounter und wenige hundert Meter dahinter das große Fachmarktzentrum an, im Osten gibt es ein paar einfache Restaurants und Kneipen und einen Kiosk und in etwa einem Kilometer Entfernung den Ortskern von Letter. Im Süden grenzt das Quartier hinter einer graffiti-verzierten Mauer direkt an die Bahnlinie und den Rangierbahnhof Seelze, im Norden an die viel befahrene Durchgangsstraße. Zentrum und einzig öffentlicher Raum im Viertel bildet der Spielplatz mit dem angrenzenden Bolzplatz. Der Spielplatz bietet moderne Spielgeräte für kleinere Kinder und bietet auch Platz für begleitende Erwachsene. In einem Spielplatz-Test durch Seelzer Kinder organisiert von Stadtentwicklung und Jugendpflege erhielt der Spielplatz mittlere Bewertungen. Der Bolzplatz ist hoch eingezäunt und mit einem Netz abgedeckt, um zu verhindern, dass Bälle auf die Bahnanlagen fliegen. In den Nachmittagsstunden wird der Bolzplatz durch Kinder zum Fußballspielen genutzt. Bolzplatz wie Kinderspielplatz dürfen gemäß Ausschilderung von Kindern bis zu 14 Jahren genutzt werden. Plätze, an denen sich Jugendliche aufhalten können, gibt es im Quartier keine.
Einwohnerzahl
1011
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtzstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Daten des projektgebiets sind geschätzt aus Basis von Stichprobenerhebungen.
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtzstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Daten des projektgebiets sind geschätzt aus Basis von Stichprobenerhebungen.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt wollen wir Menschen unterstützen, ihre Lebensbedingungen zu analysieren und zu bearbeiten, und das Quartier zu einem lebendigen Identifikations- und Handlungsraum zu machen. Viele Problemlagen wirken im Quartier auf das Gemeinwesen (anonymes Wohnen, geringe Aufenthaltsqualität) und können nur vom Gemeinwesen verändert werden (Austausch, Teilhabe, Zusammenleben). Das Projekt umfasst 3 Phasen: 1. Das Quartier verstehen (Kontextanalyse), 2. Das Quartier stärken (GWA-Maßnahmen), 3. Das Quartier ermächtigen (Projekt verstetigen) Zunächst gilt es, Bedarfe, Herausforderungen, Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Dieser partizipative Prozess (vielen Einzelerhebungen, wie Veranstaltungen, Befragungen, Gespräche, Beratungen) stärkt bereits die Zusammenarbeit. In dieser Phase wird auch das GWA-Zentrum eingerichtet. Der Übergang aus Bedarfe erkennen und bearbeiten erfolgt i.d.R. fließend – auch die Phasen gehen ineinander über (und aus der Erhebung wird ein kontinuierliches Monitoring). Im Quartier gibt es buchstäblich wenig Platz für räumliche Entwicklung. Konkrete Kultur- oder Freizeitangebote sollen daher ggf. zusammen mit anderen Quartieren umgesetzt werden. „Gute Nachbarschaft“ heißt für uns einerseits, im Quartier nachbarschaftliche Strukturen zu fördern. Auf einer übergeordneten Ebene wird aber auch die Nachbarschaft des Quartiers einbezogen. Im 3. Jahr soll die Unterstützung der GWA im Quartier verstetigt und ggf. auf andere Quartiere ausgeweitet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kontext- und Bedarfsanalyse (div. Methoden, Vollerhebung) hat stattgefunden, um a) Anliegen/Inhalte und b) Motivation für Engagement zu identifizieren. Bedarfe werden partizipativ priorisiert und bearbeitet. Ein gemeinsames Monitoring findet statt.
Beschreibung
Ein Ort und materielle und immaterielle Ressourcen für GWA stehen zur Verfügung. Maßnahmen Kapazitätsentwicklung finden statt und sind wirksam. Gruppen oder Nachbarschaften finden und organisieren sich.
Beschreibung
Kapazitäten wurden im Rahmen der partizipativen Kontext- und Bedarfsanalyse identifiziert. Stärken und Herausforderungen sowie förderliche und hinderliche Einflussfaktoren sind identifiziert und werden in die Maßnahmenentwicklung einbezogen.
Beschreibung
Zielgruppen sind grundsätzlich möglichst divers vertreten. Gegenseitiges Verständnis besteht, Respekt und Solidarität sind handlungsleitend. Minderheiten-Interessen werden einbezogen. Alters,- milieu- und kulturübergreifende Kommunikation findet statt.
Beschreibung
Das Projekt wird fachbereichsübergreifend in der Stadtverwaltung wahrgenommen. Mitarbeitende verschiedener Ressorts sind an der Umsetzung von GWA-Maßnahmen aktiv und initiativ beteiligt. Gegenseitige Wechselwirkungen werden bearbeitet.
Beschreibung
Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen findet statt. Wirkungen des Projekts lassen sich bei Zielgruppen der Koop.-Partner messen. Ein Austausch mit neachbarten Quartieren oder Infrastrukturelementen findet statt.
Beschreibung
Ein gemeinsames Verständnis von Nachbarschaft ist evaluierbar und wird von den Zielgruppen wertgeschätzt. Gegenseitige Kooperationsstrukturen und gemeinsame Initiativen von Nachbarschaften finden statt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Soziale Dienste, Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbildungshaus Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Arbeit und Jugendpflege Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Letter fit – Miteinander – Füreinander e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Letter 05
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Bürgerhaus" Letter Treff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst in Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ecki – Integrationszentrum Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seelzer Brotkorb e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaft aktiv Letter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Michael Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Maria vom Heiligen Rosenkranz
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Seelze ist im Stadtgebiet mit der allg. Sozialarbeit sowie der Integrations-, Familien-, Senioren- und Jugendarbeit mit mehr als 20 Sozialarbeiter:innen und anderen Fachkräften tätig. Aufbau und Ausgestaltung eines GWA-Projekts in einem Stadtteil sind bei der derzeitigen Arbeitsbelastung nicht möglich - die Betreuung und Begleitung eines laufenden, verstetigten Projekts kann jedoch bewältigt werden - vor allem, wenn stabile Institutionen und Kooperationen aufgebaut worden sind.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On