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Aufbau einer digitalen Plattform für Bürger*innenbeteiligung

Medienstark und gesund im Quartier

Ansprechpartner
David Salim
Funktion geschäftsführender Gesellschafter
- Beteiligung stärken · Gesundheit fördern · Strukturen verbinden -
Projektbeschreibung
Das Projekt stärkt Beteiligung, Orientierung und soziale Vernetzung im Stadtteil Eversten durch den Aufbau einer niedrigschwelligen Ansprech- und Vernetzungsstruktur. Ausgangspunkt ist die Zusammenarbeit mit Integration e.V. als lokal verankertem Akteur, über den zentrale Zugänge zu Bewohner:innen im Quartier bestehen, die bestehende Zugangs- und Beteiligungslücken im Projektgebiet sichtbar machen und über Netzwerke erweitert werden. Im Zentrum steht ein partizipativer Ansatz, der analoge Beteiligungsformate mit digitaler Unterstützung verbindet. Aufbauend auf der Erfahrung mit projektbasierten Formaten wie Hackathons werden diese gezielt in den Sozialraum übertragen. Bewohner:innen entwickeln eigene Ideen für ihr Quartier und durchlaufen exemplarisch Beteiligungsprozesse – von der Formulierung eines Anliegens über die gemeinsame Priorisierung bis hin zu ersten Umsetzungsschritten und der Identifikation relevanter Ansprechpersonen. Gleichzeitig dienen diese Formate der kontinuierlichen Bedarfserhebung: Themen und Herausforderungen werden im direkten Austausch sichtbar gemacht, gemeinsam reflektiert und sowohl vor Ort als auch digital dokumentiert. Beteiligung und Bedarfserhebung greifen dabei ineinander und bilden die Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen im Quartier. Beteiligung wird so nicht abstrakt vermittelt, sondern praktisch erfahrbar gemacht. Dadurch entstehen Orientierung, Selbstwirksamkeit und ein Verständnis dafür, wie Mitgestaltung im eigenen Lebensumfeld funktioniert. Indem Teilnehmende lernen, Informationen einzuordnen, Optionen abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, wird zugleich ihre Fähigkeit gestärkt, sich sicher im Alltag zu orientieren und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Förderung digitaler Gesundheitskompetenz und somit zur Stärkung demokratischer Handlungsfähigkeit im Quartier. Die Plattform „Take Your Space“ ergänzt diesen Prozess als digitale Struktur: Sie dokumentiert Themen und Entwicklungen, ermöglicht Rückmeldungen und schafft Anschlussmöglichkeiten über einzelne Formate hinaus. Analoge und digitale Beteiligung werden so zu einem fortlaufenden Beteiligungsraum verbunden. Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen werden Bewohner:innen und lokale Akteure befähigt, eigene Formate umzusetzen und als Brücken zwischen Quartier, Einrichtungen und Verwaltung zu wirken. So entstehen tragfähige Strukturen, die Beteiligung langfristig im Quartier verankern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Rückmeldungen aus der Praxis durch den lokal verankerten Träger Integration e.V. zeigen, dass in Eversten (Bezirk 5b - 551) trotz bestehender Angebote viele Bewohner:innen vorhandene Strukturen nur eingeschränkt nutzen, weil Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten nicht als zusammenhängendes System wirken. Besonders für Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte bestehen zusätzliche Hürden. Sprachliche Barrieren, fehlende Orientierung und Unsicherheiten im Umgang mit Institutionen führen dazu, dass Angebote nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. Dies betrifft auch den Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten im digitalen Raum, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Digitale Medien prägen Informationsverhalten, Entscheidungsprozesse und gesellschaftliche Teilhabe. Studien zur digitalen Gesundheitskompetenz zeigen, dass Unsicherheiten im Umgang mit Informationen, Desinformationen und digitalen Belastungen insbesondere bei sozial benachteiligten Gruppen stärker ausgeprägt sind. Geringe Gesundheitskompetenz wirkt sich damit nicht nur auf Wohlbefinden und Stressverarbeitung aus, sondern beeinflusst auch Teilhabe und Beteiligung im Quartier. Wer Informationen schwer einordnen kann oder sich im digitalen Raum unsicher fühlt, zieht sich eher zurück und nutzt vorhandene Strukturen weniger. Gleichzeitig entsteht Gesundheitskompetenz im Zusammenspiel mit Selbstwirksamkeit, sozialer Einbindung und aktiver Beteiligung. Es besteht daher Bedarf an Formaten, die diese Zusammenhänge im Quartier aufgreifen, Zugänge verbessern und Bewohner:innen darin stärken, sich sicher zu orientieren, informierte Entscheidungen zu treffen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Eversten - Siehe Kartenausschnitt (Blockgruppe 551 aus Siedlungsbereich 5b)
Beschreibung
Der gewählte Projektraum befindet sich im Stadtteil Oldenburg-Eversten und umfasst einen klar abgrenzbaren Teilbereich des statistischen Bezirks 5b (Statistikraum 551). Ausgangspunkt ist der Bereich rund um den lokal verankerten Träger Integration e.V. (Eichenstraße), der als bestehender Anlaufpunkt mit direkten Zugängen zu zentralen Zielgruppen im Quartier fungiert. Das Gebiet erstreckt sich entlang des umliegenden Wohnraums südlich der Edewechter Landstraße und ist durch eine zusammenhängende Wohnbebauung mit mittlerer bis hoher Einwohnerdichte geprägt. Die Abgrenzung erfolgt dabei nicht ausschließlich administrativ, sondern orientiert sich bewusst an bestehenden sozialen Bezügen, Zugängen und tatsächlichen Bewegungsräumen der Bewohner:innen. Die Wahl des Gebietes basiert auf der Kombination aus vorhandenen Zugängen über Integration e.V., einer heterogenen Bevölkerungsstruktur sowie erkennbaren Bedarfen hinsichtlich Orientierung, Beteiligung und Vernetzung im Quartier. Bestehende Angebote sind vorhanden, werden jedoch nicht durchgängig erreicht oder als zusammenhängend wahrgenommen. Das Gebiet eignet sich daher in besonderer Weise für den Aufbau einer niedrigschwelligen, sozialraumorientierten Struktur, die bestehende Angebote verbindet, Bedarfe sichtbar macht und Beteiligung im direkten Lebensumfeld stärkt. Die statistische Einordnung und Bewertung erfolgt auf Grundlage der Daten für den Siedlungsbereich 5b bzw. Bezirk 5 und wird auf den konkreten Teilraum übertragen. Im Vergleich zur Gesamtstadt Oldenburg zeigt das Projektgebiet in mehreren Indikatoren (u. a. Migrationsanteil, Transferleistungsbezug und Bevölkerungsstruktur) leicht überdurchschnittliche Werte, die auf spezifische Anforderungen an Zugänge, Orientierung und Beteiligung im Quartier hinweisen.
Einwohnerzahl
4100
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/fileadmin/oldenburg/Benutzer/Dateien/40_Stadtplanungsamt/402_Geoinformation_und_Statistik/Statistik/0228-2024-az.pdf
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es an den Lebenslagen, Interessen und Ressourcen der Menschen im Quartier ansetzt und deren Handlungsfähigkeit sowie Beteiligung stärkt. Ausgangspunkt ist die direkte Arbeit im Sozialraum, insbesondere über den lokal verankerten Akteur Integration e.V., von dem aus weitere Zielgruppen, Orte und Netzwerke im Stadtteil erschlossen werden. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Einbindung von Bewohner:innen: Bedarfe werden gemeinsam sichtbar gemacht, priorisiert und in konkrete Maßnahmen überführt. Dabei geht es nicht nur um die Umsetzung einzelner Angebote, sondern um die Stärkung von Selbstorganisation, Mitgestaltung und gemeinschaftlicher Problembearbeitung im Quartier. Zugleich übernimmt das Projekt zentrale Funktionen des Quartiersmanagements, indem es bestehende Strukturen verbindet, Informationen bündelt und den Austausch zwischen Bewohner:innen, lokalen Einrichtungen und kommunalen Akteuren unterstützt. Es wirkt als niedrigschwellige Schnittstelle, die Orientierung bietet, Zugänge erleichtert und Kooperationen im Quartier stärkt. Durch die Kombination aus aufsuchender Arbeit, Beteiligungsformaten, Multiplikator:innen-Ansatz und digitaler Unterstützung entsteht eine belastbare Struktur, die langfristig im Quartier verankert werden kann und über die Projektlaufzeit hinaus Wirkung entfaltet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn stabile Kooperationen mit lokalen Organisationen bestehen, regelmäßige gemeinsame Aktivitäten stattfinden und Multiplikator:innen eigenständig Angebote umsetzen sowie neue Akteure kontinuierlich eingebunden werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn Teilnehmende und lokale Akteur:innen eigenständig Formate durchführen, Inhalte weitergeben und Angebote im Quartier ohne direkte Projektsteuerung fortführen.
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Austauschformate stattfinden, neue Begegnungsräume entstehen und sich Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit im Quartier sichtbar verbessern.
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote unterschiedliche Zielgruppen einbeziehen, generationenübergreifender Austausch stattfindet und gemeinsame Lösungsansätze im Quartier entwickelt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integration e.V., Eichenstr.19, 26131Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OFZ – Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstr. 114-118, D-26129 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yezidische Gemeinde – Yezidisches Forum e. V., Eidechsenstraße 19, 26133 Oldenburg-Kreyenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Staakenweg, Staakenweg 7, D-26131 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Eversten, Lerigauweg 58, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
amfn e. V. (Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen), Kurt-Schumacher-Str. 29, 30159 Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Cäcilienschule, Haarenufer 11, 26122 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Eversten, Brandsweg 50, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend – und Familienhilfe Oldenburg, Bloherfelder Str. 91, 26129 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Schulen und der Universität werden Strukturen aufgebaut, die eine eigenständige Weiterführung im Quartier ermöglichen. Die digitale Plattform stellt Materialien (OER), Angebote, Bedarfe und Methoden dauerhaft bereit. Zudem besteht bereits ein LOI mit dem Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtentwicklung Hannover zur perspektivischen Übertragung in kommunale Strukturen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Alt-Laatzen 2030+: Zusammen leben, lernen und gestalten

Ansprechpartner
Ilse Engelke
Funktion Projektkoordinatorin
„Zukunft gestalten vor der Haustür – Miteinander aktiv, lebendig und digital“
Projektbeschreibung
Der Projektantrag Alt-Latzen 2030+“ ist als Folgeantrag zu „Alt-Laatzen verbindet sich“ von 2022-2025 zu verstehen. In der ersten Förderperiode wurde viel erreicht. Die Vernetzung der sozialen Akteur*innen verlief sehr erfolgreich. Verschiedene ehrenamtliche AGs wie z. B. Müllsammel-AG, AG Stadtgrün, Geschichtswerkstatt, Sprachcafé für Menschen mit Migrationshintergrund, Angebote für einsame Menschen, Pflanzaktionen, Mittagessen für die Nachbarschaft, Demokratie im Stadtteil etc. wurden gegründet und etablieren sich derzeit. Gelingen konnte dies nur, weil die halbe hauptamtliche Stelle für das Quartiersmanagement (QM) diese Vernetzung und Aktivierung von Menschen ausgezeichnet koordiniert und steuert. Die BI „Alt-Laatzen blüht auf“ wirkt hierbei engagiert mit. Dies zeigt sich auch daran, dass die Bewohnerschaft ihre Expertise mit in diesen Antrag einbringt. In Ausschusssitzungen zum QM war die Bewohnerschaft stark vertreten. Briefe zur Fortsetzung an die Politik/ Bürgermeister wurden von ihr verfasst. Die Förderung durch das Land lief 2025 aus. Kurzfristig finanziert die Stadt Laatzen (Haushaltssicherungskommune) die Maßnahme bis Ende 2026 weiter. Ohne weitere Förderung würde das Projekt ab 2027 nicht fortgesetzt werden können. Bislang ist es durch die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen nicht gelungen, eine Struktur aufzubauen, die eine Selbstorganisation des Projekts und eine (Mit-)Finanzierung durch Drittmittel ermöglicht. Der Verlauf der bisherigen Maßnahmen zeigt, dass drei Jahre nicht ausreichen, um eine Verstetigung der Aufgabe QM mit fester Etablierung im Ortsteil zu erreichen. Mit dem Aufbau eines Quartierfonds soll im Rahmen des Folgeantrags eine stärkere finanzielle Unabhängigkeit des QM hergestellt werden. Einige Kommunen in Deutschland arbeiten bereits erfolgreich damit. Die bisherige Arbeit hat gezeigt, dass neue Themenfelder wie z B. digitale Kompetenz als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, generationenübergreifende Angebote, Integration durch Sprache, Nachhaltigkeit und Begegnungsräume für die Bewohnerschaft eine große Rolle spielen und daher gefördert werden müssen. In den kommenden drei Jahren soll ferner der Ausbau einer effizienten, fachübergreifenden Schnittstelle zwischen den kommunalen Strukturen, Politik und dem QM im Ortsteil weiterentwickelt und verstetigt werden. Trotz anfänglicher Vorbehalte wird seit zwei Jahren die Arbeit des QM in Alt-Laatzen parteiübergreifend anerkannt, gefördert und unterstützt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Trennung des Quartiers entsteht städtebaulich durch die Hildesheimer Straße und eine mittig gelegene Straßenbahn, “man bleibt unter sich“ in den Miniquartieren. Wohngebiete mit hohem Anteil älterer Menschen stehen Bereichen mit jungen Familien sowie einer vielfältigen Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte gegenüber. Zwar wurden in der Förderperiode 2022 - 2025 erste Maßnahmen zur Verbindung durchgeführt, aber der Aufbau eines funktionierenden QM kostete viel Zeit. Dennoch wurden durch die Gemeinwesenarbeit Ansätze für Strukturen zur Beteiligung, Begegnung und Vernetzung geschaffen (Nachbarschaftspark als Begegnungsort, Nachbarschafts-Abendessen, Stadtteilflohmarkt, Runder Tisch der sozialen Akteure, Spielplatzgestaltung gemeinsam mit Anwohner*innen und Verwaltung). Gleichzeitig bestehen weiterhin soziale Isolation, eingeschränkte Teilhabechancen und ein hoher Unterstützungsbedarf im Stadtteil. Diesem konnte im ersten Förderzeitraum wegen Schaffung der QM-Struktur nicht ausreichend entgegengewirkt werden. Die bisherigen Angebote und Netzwerke sowie der Stadtteilladen als elementarer Anlaufpunkt für die Bewohnerschaft müssen dauerhaft abgesichert werden. Da die Stadt Laatzen wie viele andere Haushaltssicherungskommunen nur über begrenzte finanzielle Spielräume verfügt, würden mit dem Wegfall einer Finanzierung wichtige Ansätze sozialer Teilhabe und Stadtteilarbeit in Alt-Laatzen verloren gehen. Die Fortführung der Gemeinwesenarbeit in Alt-Laatzen hängt deshalb von einer befristeten finanziellen Unterstützung durch Fördermittel ab, um langfristig einen Quartiersfonds aufzubauen und die entstandenen Strukturen dauerhaft abzusichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen, OT Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Alt-Laatzen und ist räumlich im Wesentlichen durch die Hildesheimer Straße, angrenzende Bahntrassen sowie die Übergänge zu benachbarten Wohnquartieren abgegrenzt. Der Stadtteil ist durch eine heterogene Siedlungsstruktur mit älteren Wohngebieten, kleinteiligen Wohnlagen und gemischter Nutzung geprägt. Insbesondere in Teilbereichen östlich der Hildesheimer Straße sind Trading-Down-Tendenzen erkennbar, die sich u. a. in sozialen Herausforderungen, einer dynamischen Veränderung der Bewohnerstruktur sowie teilweise geringerer Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zeigen. Gleichzeitig verfügt Alt-Laatzen über vielfältige soziale, kulturelle und zivilgesellschaftliche Ressourcen sowie engagierte lokale Akteur*innen. Das Projekt setzt gezielt an diesen Potenzialen an und verfolgt das Ziel, durch sozialräumlich orientierte Gemeinwesenarbeit, Beteiligungsformate und Netzwerkstrukturen die nachhaltige Stabilisierung und positive Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Einwohnerzahl
6207
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Entwicklung spiegelt sich besonders in den älteren Wohnquartieren Alt-Laatzens wider, in denen viele Menschen seit Jahrzehnten leben und zunehmend Unterstützungs-, Teilhabe- und Begegnungsangebote benötigen. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung auf rund 45,6 Jahre. Für die Gemeinwesenarbeit ergeben sich daraus Herausforderungen wie zunehmende Vereinsamung, Bedarf an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie Unterstützungs- und Beteiligungsangeboten für ältere Menschen. Das Projekt reagiert darauf mit generationenübergreifenden Formaten, digitalen Lernangeboten und nachbarschaftlichen Unterstützungsstrukturen. Wird auf der Ebene nicht von der Region erhoben.
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
45
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Stadtteil Alt-Laatzen zeigt sich eine besondere integrative Herausforderung durch den überdurchschnittlich hohen Anteil von Bewohnerinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Während in der Gesamtkommune Laatzen rund 40 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben, konzentrieren sich entsprechende Bedarfe in einzelnen Quartieren besonders stark. Alt-Laatzen ist durch eine hohe kulturelle Vielfalt geprägt, in der Menschen aus ca.100 Nationen zusammenleben. Diese Vielfalt stellt eine wichtige Ressource für das Quartier dar, bringt jedoch zugleich erhöhte Anforderungen an Integration, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe mit sich. Unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen, Bildungsbiografien und soziale Lebenslagen erschweren teilweise den Zugang zu Beteiligungs- und Vernetzungsstrukturen. Für die Gemeinwesenarbeit ergibt sich daraus die Aufgabe, gezielt niedrigschwellige Begegnungs- und Beteiligungsformate zu schaffen, interkulturellen Austausch zu fördern und Brücken zwischen Bewohnerinnen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte aufzubauen, um den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil nachhaltig zu stärken Quelle: Region Hannover, Stabsstelle Sozialplanung II.3, Sozialmonetoring, 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Stadtteil Alt-Laatzen zeigen sich im Vergleich zur Gesamtkommune besondere soziale Herausforderungen, die sich auch in der erhöhten Inanspruchnahme von Transferleistungen widerspiegeln. Für die Stadt Laatzen insgesamt zeigt sich eine angespannte soziale Lage: Rund 25 % der Kinder unter 15 Jahren leben in Familien, die auf Transferleistungen angewiesen sind, und die Arbeitslosenquote liegt mit etwa 8,5 % über dem Durchschnitt der Region Hannover. Diese Entwicklungen wirken sich insbesondere in älteren Quartieren wie Alt-Laatzen aus, in denen sich soziale Belastungslagen konzentrieren. Für die Gemeinwesenarbeit ergibt sich daraus ein erhöhter Bedarf an niedrigschwelligen Unterstützungs- und Beteiligungsangeboten, die soziale Teilhabe stärken und nachbarschaftliche Netzwerke im Quartier fördern.“ Quellen: Sozial- und Bevölkerungsdaten Stadt Laatzen / Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Alt-Laatzen 2030+“ orientiert sich konsequent am sozialräumlichen Ansatz der GWA. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Bewohner*innen Expert*innen ihres Lebensumfeldes sind und aktiv an der Gestaltung ihres Stadtteils beteiligt werden müssen. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen im Quartier sichtbar zu machen, Menschen zur Mitwirkung zu aktivieren und langfristig selbstorganisierte Nachbarschaftsstrukturen zu stärken. Die Projektarbeit folgt zentralen Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit: Niedrigschwellige Zugänge, Beteiligung und Empowerment der Bewohner*innen, generationenübergreifende Zusammenarbeit sowie eine konsequente Ressourcen- und Sozialraumorientierung. Durch aufsuchende Stadtteilarbeit, offene Begegnungsformate, Beteiligungswerkstätten und Nachbarschaftsprojekte werden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen erreicht und miteinander in Austausch gebracht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstorganisation im Quartier. Bewohner*innen werden dabei unterstützt, eigene Ideen und Initiativen zu entwickeln und Verantwortung für gemeinschaftliche Aktivitäten zu übernehmen. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Vernetzung zwischen lokalen Initiativen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung und weiteren Akteur*innen im Sozialraum. Gemeinwesenarbeit wird dabei als langfristiger Entwicklungsprozess verstanden, der soziale Teilhabe ermöglicht, demokratische Beteiligung stärkt und nachhaltige Strukturen im Quartier aufbaut.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Bewohner*innen ihre Fähigkeiten u. Ideen aktiv einbringen, lokale Initiativen entstehen u. Vereine, Einrichtungen sowie engagierte Bürger*innen gemeinsam Projekte im Stadtteil umsetzen. Vorhandene Ressourcen werden sichtbar
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung und engagierte Bewohner*innen dauerhaft im Stadtteilnetzwerk zusammenarbeiten, neue Kooperationen entstehen und gemeinsame Projekte die Entwicklung des Quartiers sicht
Beschreibung
Das Wirkungsziel wird sichtbar, wenn Bewohner*innen eigene Initiativen u. Projektgruppen gründen, Nachbarschaftsprojekte selbst organisieren und Verantwortung im Quartier übernehmen. Ehrenamtliche und Quartierslotsinnen tragen Aktivitäten zunehmend eigens
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Orts-und Stadtrat; in Sitzungen und Ausschüssen soll regelmäßig über die Arbeit des QM berichtet werden. Die Politik wird zu allen Veranstaltungen im Stadtteil eingeladen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales; Team Grünflächen; Team Stadtplanung; Team Öffentlichkeitsarbeit werden zu regelmäßigen Treffen im Stadtteil eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche: das Cafe Exposè dient als niederschwelliger Begegnungsort im Quartier, Mittagessen, Nachmittags-Kaffee und der Dialog unterm Turm finden dort statt. Der Bedarf ist groß und das bestehende Format muss ausgebaut werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Ökonomie einbinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das QM gestaltet den Rahmen für die Sozialen Akteure im Stadtteil; AWO stellt den Raum für akteursübergreifende Angebote;Christlicher Senioren Bund veranstaltet im Stadtteil Angebote; DRK führt 14tägig Veranstaltungen durch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der NABU, die AG Stadtgrün und die Bürgerinitiative führen gemeinsame, durch das QM koordinierte Aktionen im Quartier durch.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angebote mit Schulen und Kindergärten ausbauen und um Pflanzaktionen,Beetpatenschaften erweitern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werden mit in die neue Angebotsvielfalt einbezogen; Ideen aus der Bewohnerschaft, auch zur Wohnumfeldverbesserung, werden umgesetzt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Das Stadtteilnetzwerk, das aus Kirchengemeinde u. sozialen Akteuren besteht, arbeitet gemeinsam und erstellt durch Initiative des QM einen gemeinsamen Kalender.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das Bündnis gegen Extremismus führt mit dem QM und BI regelmäßige monatliche "Demokratie im Stadtteil"-Veranstaltungen durch.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durchführung von Müllsammelaktionen, aus denen sich eine Müllsammel-AG für den Stadtteilgebildet hat, die sich regelmäßig trifft und Müll sammelt.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Alt-Laatzen 2030+“ ist auf eine langfristige Verankerung der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil ausgerichtet. Während der Projektlaufzeit werden stabile Netzwerk- und Beteiligungsstrukturen aufgebaut und ehrenamtliche Initiativen gestärkt. Perspektivisch soll die Quartiersarbeit stärker in kommunale Strukturen eingebunden werden. Ergänzend ist der Aufbau eines Quartiersfonds geplant, der lokale Projekte langfristig unterstützt und selbstorganisierte Nachbarschaftsaktivitäten ermöglicht.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftsraum Weser-Aue

Ansprechpartner
Marthe Nietfeld
Organisation Samtgemeinde Weser-Aue
Funktion Gemeinwesen- und Quartiersmanagement, Familienservicebüro
Unser Leitbild für unsere Samtgemeinde – nachhaltig, solidarisch, gemeinsam
Projektbeschreibung
Die etablierte Gemeinwesenarbeit (GWA) im Flecken Liebenau, deren Förderung am 14.03.2027 ausläuft, hat bereits wichtige Grundlagen für eine gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung in der SG Weser-Aue geschaffen. Neben der EhAP-Plus-Beratungsstelle ist mit dem Projekt „Migration und Teilhabe in ländlichen Räumen (MiRa)“ ein bedeutendes Vorhaben hinzugekommen, um GWA überörtlich zugänglich zu machen. Der Zukunftsraum Weser-Aue zielt darauf ab, GWA auf Ebene der SG zu bündeln und zu übertragen. Die in Liebenau aufgebauten Strukturen – v. a. in Beteiligung, Beratung u. nachbarschaftlicher Vernetzung – sollen gesichert, weiterentwickelt und auf die weiteren Mitgliedsgemeinden sowie die Verwaltung übertragen werden. Besonders hervorzuheben ist der dort initiierte Zukunftsprozess („Gartenzaungespräche – Unser Ort 2040“), der gemeinsam von Bewohnerschaft, Politik u. Verwaltung entwickelt wurde und neue Formen der Mitgestaltung u. politischen Teilhabe ermöglicht. Diese Erfahrungen sollen systematisch genutzt werden, um Zugänge zu Beteiligung, Unterstützung und gemeinschaftlicher Gestaltung des Lebens- u. Arbeitsumfeldes zu eröffnen, Synergien zu schaffen und eine integrierte, gemeinwohlorientierte Entwicklung zu fördern. Die SG steht als ländlich geprägter Sozialraum vor Herausforderungen wie eingeschränkter Mobilität, sozialer Isolation u. steigenden Integrationsanforderungen, die Teilhabe erschweren. Auch auf Verwaltungsebene bestehen besondere Herausforderungen: Die Samtgemeinde Weser-Aue ist eine erst jung fusionierte Kommune, und die räumliche Trennung auf zwei Rathausstandorte erschwert das Zusammenwachsen der Verwaltung sowie die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit. Das Projekt setzt hier an, indem es Beteiligung stärkt, Selbstorganisation fördert u. einen gemeinsamen Zukunfts- u. Leitbildprozess initiiert. Dieser bildet die zentrale Strategie zur Verstetigung der GWA: Er wird gemeinsam erarbeitet und dient als verbindliche Grundlage für Entscheidungen u. Maßnahmen in Politik u. Verwaltung. Die breite Beteiligung fördert Akzeptanz, stärkt die Identifikation mit der Kommune als Gemeinwesen aller Akteure u. Institutionen, unterstützt den Zusammenhalt u. steigert die Attraktivität als Lebens-, Arbeits- u. Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig entsteht ein übertragbares Modell im Sinne der Neuen Leipzig Charta, indem Bewohnerschaft, Politik u. Verwaltung in einem gemeinsamen Leitbildprozess zusammengeführt werden.
Laufzeit
2027-03-15 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Weser-Aue ist eine junge, aus einer Fusion hervorgegangene Kommune, deren Zusammenwachsen noch nicht abgeschlossen ist. Die räumliche Trennung auf zwei Rathausstandorte sowie die Verteilung der Fachbereiche stellen hier eine besondere Herausforderung dar (u.a. auch für die Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer Handlungsansätze). Ein gemeinsames Verständnis für gemeinwohlorientiertes, ressortübergreifendes Handeln in Politik und Verwaltung ist bisher nur begrenzt ausgeprägt. Gemeinwesenarbeit (GWA) wird häufig noch projektbezogen gedacht und ist nicht ausreichend als übergreifendes Handlungsprinzip in kommunalen Strukturen verankert. Es fehlen verbindliche Leitlinien sowie ein gemeinsam getragenes Verständnis von Zielen, Werten und Prioritäten kommunalen Handelns. Eine identitätsstiftende Grundlage für das Zusammenwirken von Verwaltung, Politik und Bewohnerschaft besteht bislang nur in Ansätzen. Die Erfahrungen aus dem Flecken Liebenau zeigen jedoch, dass GWA wirksam zur Stärkung von Teilhabe, Vernetzung und sozialem Zusammenhalt beitragen kann. Gleichzeitig wird deutlich, dass ihre nachhaltige Wirkung eine strukturelle Verankerung in politischen und administrativen Entscheidungsprozessen voraussetzt. Vor diesem Hintergrund besteht ein zentraler Handlungsbedarf, ein gemeinsames integriertes Leitbild zu entwickeln, das Orientierung bietet, ressortübergreifendes Arbeiten stärkt und die Grundlage für eine integrierte, gemeinwohlorientierte Entwicklung der gesamten Samtgemeinde schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Weser-Aue
Beschreibung
Die Samtgemeinde Weser-Aue ist ein am 1. November 2021 gegründeter Verwaltungsverband aus den beiden Samtgemeinden Liebenau und Marklohe mit sechs Gemeinden im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser. Die Samtgemeinde ist in sechs Gemeinden gegliedert, Balge Ortsteile: Balge, Blenhorst, Bötenberg, Buchhorst, Holzbalge, Mehlbergen und Sebbenhausen, Binnen Ortsteile: Binnen, Bühren und Glissen, Flecken Liebenau, Marklohe Ortsteile: Marklohe, Lemke, Oyle und Wohlenhausen, Pennigsehl, Wietzen Ortsteile: Wietzen und Holte Es gibt zwei Rathäuser. Eines in der Gemeinde Marklohe und eines in dem Flecken Liebenau, wovon erstgenannter der Hauptsitz ist.
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022 - veröffentlich 2024
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Zukunftsraum Weser-Aue“ verfolgt einen systematischen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), indem zentrale Prinzipien wie Aktivierung, Partizipation, Netzwerkarbeit und Sozialraumorientierung strukturell in der kommunalen Entwicklung verankert werden. Im Mittelpunkt steht ein gemeinsam entwickelter Leitbildprozess, der als Ausdruck einer von Bewohnerschaft, Politik und Verwaltung getragenen Vision dient. Die Samtgemeinde wird dabei als Ort demokratischer Praxis verstanden, in dem Mitgestaltung, Selbstorganisation und politische Teilhabe aktiv gefördert werden. Durch aktivierende Beteiligungs- und Begegnungsformate sowie den gezielten Aufbau von Netzwerken wird die Selbstermächtigung der Bewohner:innen gestärkt. Die Sozialraumorientierung und Bedarfsanalyse bilden die Grundlage für passgenaue Maßnahmen. Ein zentraler Mehrwert liegt in der strukturellen Verankerung von GWA: Das Leitbild dient als Grundlage für Leitlinien und Handlungsorientierungen für Politik und Verwaltung und wird institutionell abgesichert. Damit wird GWA von einem projektbezogenen Ansatz zu einem integrierten Bestandteil kommunalen Handelns weiterentwickelt. GWA fungiert als verbindendes Instrument zur Förderung von Teilhabe, Integration und sozialem Zusammenhalt sowie zur Stärkung der Lebensqualität im Sozialraum und dessen Attraktivitätssteigerung insgesamt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn durch Partizipation Bedarfe und Lebensrealitäten in dem Leitbildild abgebildet und Projekte umgesetzt werden können.
Beschreibung
Wenn die Bewohner sich zu organisierten Gremien (z.B. Bürgerrat, Interessengemeinschaft, Verein) zusammenschließen oder ihre Interessen im Rahmen von pol. Gremiensitzungen (EW-Fragestunde) eigenständig nach Außen vertreten
Beschreibung
Wenn die Erkenntnisse der bisherigen Projekte in das Leitbild einfließen und bereits für die Verstetigung und in anderen Gemeinden gemeinsam genutzt werden können.
Beschreibung
Wenn gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung auf Samtgemeindeebene möglich wird.
Beschreibung
Wenn das Leitbild in konkrete Handlungsrichtlinien übergeht und Wissensaustausch stattfindet.
Beschreibung
Kooperationen und Netzwerkstrukturen geschaffen sind und regelmäßiger Austausch stattfindet.
Beschreibung
Einwohnerinnen und Einwohner Verbesserung in verschiedenen Bereichen spüren und motiviert werden, anzupacken.
Beschreibung
Umsetzung von Infrastrukturprojekten nach Bedarfsermittlung.
Beschreibung
Das Leitbild beschlossen, veröffentlicht und strukturell verankert ist. Handlungsrichtlinien umgesetzt sind und danach gehandelt wird.
Vorhandene Strukturen
Aktuell arbeiten zwei Personen in der Stabsstelle Zentrale Steuerung an GWA/QM aufgrund der vorhandenen Förderung. Die Stabsstelle Zentrale Steuerung wurde im Jahr 2026 neu gegründet, weil der Leiter der Stabsstelle, der Allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, zu diesem Zeitpunkt seinen Dienst angetreten hat. GWA bezieht sich aktuell auf den Flecken Liebenau und soll mit dem Zukunftsraum Weser-Aue konsequent verstetigt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen der SG Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Gewerbevereine, Fördervereine usw...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Räte/Ausschüsse der Mitgliedsgemeinden + Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tageszeitungen, soziale Medien, Homepage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EW der Mitgliedsgemeinden - Befragungen + digitale Plattform
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist bis 2030 als dauerhaftes, samtgemeindeweites Instrument zu etablieren und zu leben. Dazu soll ein eigenes Leitbild für den Zukunftsraum Weser-Aue, das als strategischer Rahmen (Einarbeitung in Leitlinien d. Verwaltung) dient, entwickelt werden. Strukturell soll die Aufgabe in der Verwaltungsgliederung untergebracht werden. Wie genau wird noch geklärt. Diese Stelle koordiniert samtgemeindeweit GWA, etabliert Monitoring und gibt Berichte für langfristige Legitimation und Finanzierung.
Galerie
logo
Zustimmung Veröffentlichung
On

MOSAIK ist FIT und EDEL

Ansprechpartner
Jenny Reissig
Funktion 1. Vorsitzende
Friedliches Zusammenleben auf dem Lande, egal welchen Alters, Geschlecht o. Herkunft, ist Ziel des Fördervereirns. Dafür braucht es verstetigte Vernetzungsstrukturen auch überregional. Bürger/Ehrenamt dürfen nicht ausgebrannt werden.
Projektbeschreibung
In 10 Jahren hat der Förderverein ein breites Spektrum der Vereinsarbeit aufgebaut. Die Tätigkeiten für den Sozialraum Ost im Flächenlandkreis Gifhorn gehen inzwischen Weit über das Maß einer ehrenamtlichen Vereinsarbeit hinaus Der Zeit vorausschauend haben Bürger erkannt, dass ältere Menschen auf dem Land vereinsamen (große Häuser 1--2 Bürgern). Infrastruktur o..OPNV ist nicht ausreichend. Die Menschen brauchen Unterstützung, Hilfe zur Teilhabe am öffentlichen Leben. Zeitgleich gibt es einen hohen Anteil an Flüchtlingen im Ort. Ehrenamtspools u. Netzwerke wurden aufgebaut. Nun geht es an die nachhaltige Verstetigung der Struktur sowie Erweiterung eines Netzwerkes u. mehr Verantwortung der umliegenden Kommunen. Gerade der östliche Bereich des Landkreises würde hier partizipieren. Ehrenamt sollte weiterhin mit agieren, aber es ist an seine Grenzen gekommen. Die Akteure, die bisher super vernetzt sind, sind alle über 70 Jahre. Die sozialen Netzwerke und vorhandenen Kontakte gilt es zu erhalten und nachhaltig zu festigen. Im ländlichen Raum ist die Schaffung einer Gemeinwesenarbeit-Stelle genau der richtige Weg die vorhandenen Strukturen nachhaltig zu festigen und auszubauen. Oft ist man der Frage nachgegangen "braucht Hauptamt Ehrenamt oder umgekehrt?" Ja, auf jeden Fall. Beide Seiten können nur davon profitieren. Gemeinsam werden das KnowHow der ehrenamtlichen Akteure die durch ihre langjährige Vernetzungsarbeit Türen öffnen können und andererseits fachliches Wissen gebündelt. Genau diese Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt kann ein guter Weg in zukünftige Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum sein. Und dass der Verein mit seiner bisherigen Arbeit eine gut vorbereitete Plattform geschaffen hat, zeigen die Auszeichnungen vom Bündnis für Demokratie und Tolerant, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, Niedersächsischen Integrationspreis und Verleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises für den Bereich Niedersachsen. Die Auszeichnungen machen deutlich, dass durch den bisherigen ehrenamtlichen Einsatz, die sozialpolitischen kritischen Themen erkannt u. vorbildlich agiert wurde. Anerkennung des Ehrenamtes ist richtig und wichtig, reicht hier aber nicht mehr aus. In den nächsten 3 Jahren gilt es, regional zu sensibilisieren, Bedarfsanalysen zu erstellen u. gemeinsam mit den Bürgern, Vereinen u. Gemeinde Strategien zu Verstetigung zu entwickeln. Auch muss die heimische Wirtschaft (Volkswagenkonzern) in die soziale Verantwortung mit einbezogen werden!
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Förderverein hat sich im Mai 2015 gegründet. Bürger sind an die Gemeinde herangetreten, hatten Ideen, wollten sich mit u. für Bürger einsetzen. Es wurde festgestellt, viele ältere Menschen leben allein o. zu zweit in großen Häusern, beteiligen sich nicht an der Dorfgemeinschaft. ÖPNV ist unzureichend u. Infrastruktur wie Nahversorger, Fachärzte, Apotheke, Bank o. Fleischerei gibt es nicht. Die Älteren scheinen sozial abgehängt, zu vereinsamen. Zusätzlich kam die ersten Flüchtlingswelle 2015 nach Ehra-Lessien. Die ehemalige Kaserne Lessien wurde als Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet, 800 Flüchtlinge untergebracht. Ehra hatte damals ca.1600 EW u. Lessien ca. 450 EW. Es war u. ist eine große Herausforderung für die Dorfgemeinschaft. In den letzten 10 Jahren hat der Verein festgestellt, dass sich alle umliegenden Kommunen, wenn es um Aktivitäten in der Flüchtlingswohnanlage geht o Integrationsbemühungen, zurücklehnen. Es läuft ja in Ehra-Lessien, ist die allgemeine Meinung. Doch Ehrenamt stößt an seine Grenzen. Die Akteure werden auch nicht jünger! Die Coronazeit forderte den jungen Menschen viel ab. Vereine, Verbände, Gemeinde mussten neu denken. Soziale Netzwerke wurden aufgebaut. Soziale digitale u. analoge Vernetzungsmedien wurden neu definiert. 2020 wurden wir für ein E-Lastenfahrrad von LAG gefördert. Bewerbung beim Förderprogramm "start social" hatte Erfolg. Der Verein wurde Pilotprojekte "engagiertes Land" der Deutschen Stiftung für Ehrenamt u. Engagement bis 2025. Ein Vereinshaus wurde bezogen, Bürgerbüro eingerichtet, Vereinsbus angeschafft. In den letzten Jahren wurden Vernetzungsstrukturen aufgebaut, die es nun gilt zu verstetigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ehra-Lessien
Beschreibung
Die 56 qkm große Gemeinde Ehra-Lessien liegt 20 Km nördlich von Wolfsburg und 20 Km östlich von Gifhorn am Rand der Samtgemeinde Brome.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
von den 2000 Menschen, die in Ehra-Lessien leben, sind 14 % Flüchtlinge. Aktuelle Zahlen bekommen wir regelmäßig vom Landkreis Ausländerbehörde. Der Bevölkerungsanteil im Landkreis Gifhorn ist 9,51 %, in Ehra-Lessien sind es 14 % Anteil. In den umliegenden Kommunen SG Brome, SB Boldecker Land und Stadt Wittingen sind es 8% und in Einheitsgemeinde Sassenburg 7%. Die Zahlen (2024)sind aus der aktuellen LK Broschüre
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon sind 37% Kinder im Alter von 0-18 Jahre alt. Zahlen sind von der Weihnachtspäckchenaktion 2025
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
37
Anmerkung
Von 2000 Bürgern sind ca. 28 % älter als 60 Jahre alt, davon leben Personen in Ehra 429 Personen, in Lessien 125 Personen. Daten wurden von der Samtgemeinde Brome über die Gemeinde Ehra-Lessien bereitgestellt. Im Landkreis sind 37,5 % Bürger älter als 50 Jahre. Erkenntnis kommen aus der Broschüre des Landkreises (2014)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Kinder und Jugendliche von 0 - 18 Jahre Von 2000 Bürgern sind ca. 28 % Kinder und Jugendliche, davon leben in Ehra 237, in Lessien 205 (100 davon in der Sammelunterkunft in Lessien) Kinder und Jugendliche. Daten wurden von der Samtgemeinde Brome über die Gemeinde Ehra-Lessien bereitgestellt. Im Landkreis Gifhorn sind die Zahlen laut Broschüre (Stand 2024) wie folgt: 0-5 Jahre 6%, 6-17 Jahre 12 %
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Für Städte o. größere Kommunen ist soziale Gemeinwesenarbeit inzwischen selbstverständlich. Auf dem Land ist das noch lange nicht so. Der LK Gifhorn ist ein landwirtschaftlich geprägter Flächenlandkreis. Im Süden grenzt er an Braunschweig, ist städtisch orientiert. Der Ostkreis ist durch die innerdeutsche Grenze geprägt, war Zonenrandgebiet. Knappe Kassen in Gemeinden führten zu Investitionsstau. Nach der Stadtflucht setzte die Landflucht ein. Schon 2001 wurde sich über mehr Bürgernähe Gedanken gemacht. Es gibt regelmäßige Treffen der Vereine. Jahrestermine werden abgesprochen (keine Konterveranstaltungen). Man hilft sich gegenseitig (jeder muss nicht alles haben), Vereinsheime stehen allen Vereinen kostenfrei zur Verfügung. Dorffeste werden gemeinsam geplant. Die Arbeit mit den Vereinen wurde in AG EDEL (Engagiertes Dorf Ehra-Lessien) "ausgeweitet. Dorfwerkstätten durchgeführt. Mit "Landinventur" vom Thüneninstitut wurden Bestandanalysen ermittelt, für den Nahversorger "Tante Enso" gekämpft. Ziel erreicht, Gemeinde baut z.Z. größeres Ladengeschäft. Die Bürger kommen zum Feiern, aber nicht zu den Dorfwerkstätten. Beteiligung ist wichtig, damit Bedarf erkannt u. Lösungsvorschläge entwickelt werden können. Hier stoßen die Ehrenamtlichen an ihre Grenzen. Wenige stellen sich gegen Fremdenfeindlichkeit, kümmern sich um Senioren u.v.m. Kommunen lehnen sich zurück. Gesellschaft, Kommunen, Wirtschaft sind in soziale Verantwortung zu nehmen. Dafür braucht es dieses Förderprogramm.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Entwicklung bei Infrastruktur und Angeboten ist ein Garant dafürt, dass ein erfülltes Leben auf dem Land, egal welches Alter, Herkunft oder Geschlecht, möglich ist. Von Café Kinderwagen bis Seniorenwohnanlage.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Brome Bürgermeister Wieland Bartels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF Fachbereiche Jugend, Soziales, FB 4+5, Dezernent Rolf Amelsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF Stabstelle Integration, Leitung Josefin zum Felde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ehra-Lessien, Bürgermeister Jörg Böse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe, Leitung Oliver Braun
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordnete Kirsikka Lansmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskinderschutzbund, Anja Peschutter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Sportverein Ehra-Lessien, Vorsitzender Marco Misiti
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Ehra, Vorsitzender Meik Rosenthal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD Ortsverband Ehra-Lessien, Vorsitzende Ute Scheer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Lessien, Vorsitzender Steffen Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FFW Ehra-Lessien, Ortsbandmeister Markus Daasch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FFW Samtgemeinde Brome, Gemeindebrandmeister Frank Mosel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfverein Tülau, Vorsitzende Hanna Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ehra-Lessien - Boitzenhagen, Pastor Helmut Kramer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Jugendwerkstatt Gifhorn, Leitung Daniela Schilling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpfleger Bernhard Schuhose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendring, Vorsitzender Dominik Ruder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Queeres Netzwerk Gifhorn, Dominik Ruder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK LK Gifhorn, Geschäftsführer Sandro Pietrantroni
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Carl und Marisa Hahn Stiftung, Vorstand Frank Tenneberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Celle Gifhorn Wolfsburg, Vorstand Tim Faß
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank Braunschweig Wolfsburg Stiftung, Vorstand Thomas Fast
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Geschäftsführer Kai Weber
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Kindergarten Schule Ehra-Lessien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Windpark Ost Ehra-Lessien, Vorsitzende Hannelore Sattler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank e.G., Leitung Carola Böhm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allerzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Isenhagener Kreisblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Windpark Ost Ehra, Vorstand Axel Jordan
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF, Flüchtlingssammelunterkünfte, Leitung Matthias Juretzki
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Ehra, Vorsitzende Sophie Hahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Ehra-Lessien, Leitung Hilda Rüdiger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschuztzbund Bromer Land, stellv. Vorsitzende Martin Heeschen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unsere Dörfer sind bunt, Vorsitzender Frank Warnecke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Behinderten Beirat LK Gifhorn, Vorsitzender Hajo Hoffmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig, Verbandsvorsitzender Detlef Tanke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig, Verwaltungsdirektor Ralf Sygusch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nahversorger 7/24 Tante Enso, Regionalleiter Danny Erdmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglied in Bundeszusammenschluss "Allianz der GestalterInnen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Akademie Niedersacsen, FAN, Ausbildung Dorfmoderation
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es innerhalb der 3 Jahre mit der Stelle der Gemeinwesenarbeit deutlich zu machen, dass auch im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit in der heutigen Zeit wichtig ist. Hier ist nicht nur die Zivilgesellschaft in der Verantwortung. Kommunen und Wirtschaft sollen ihren Beitrag dazu leisten. Gespräche sind zu führen und Verträge für eine langfristige Sozialarbeiterstelle abzuschließen. Nur so wird auch in Zukunft für alle Menschen Leben auf dem Lande möglich sein.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

voneinander lernen - miteinander handeln

Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
Funktion Bürgermeister
Förderung des dörflichen Zusammenlebens und Gemeinwesens, der Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration.
Projektbeschreibung
Als weitere infrastrukturelle Maßnahme der Kommunalentwicklung soll im zentralen Dorfgemeinschaftsbereich eine vernetzende, zusammenführende und integrierende Einrichtung, ein Dorfgemeinschaftshaus, entstehen, um die soziale Infrastruktur und Gemeinwesenarbeit zu verbessern. Mit großen Anstrengungen der letzten Jahre konnte der Bestand der Grundschule gesichert werden (Gebäudesanierung wird z.Z. abgeschlossen) und in Kooperation Gemeinde/Volksbank ein neuer Dorfladen (My Enso) angesiedelt, Singlewohnungen geschaffen werden, angegliederte Altenwohnungen befinden sich in der Umsetzung. Ein bestehendes kommunales Gebäude soll saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet werden. Erste Förderanträge sind bereits bewilligt (ZILE) weitere (NBank) sind eingereicht. Ein Bürgerverein e.V. hat sich als zukünftiger Betreiber (mit Unterstützung der Kommune) der Einrichtung bereits gegründet. Man will die Lebensverhältnisse im gemeinschaftlichen Miteinander dieser heterogenen, durch Umsiedlung und häufige Zuwanderungswellen geprägten Gesellschaft verbessern. Vor dem Hintergrund stark angestiegener rechtspopulistischer Wahlergebnisse (2017-2022 + 15% auf ca. 20%) ist ein besseres Demokratieverständnis und konstruktive Mitwirkungsbereitschaft zu entwickeln. Niedrigschwellige Maßnahmen zur Identifikation, Integration und Teilhabe sind zu ergreifen und zielgruppenübergreifende Dialoge zu initiieren. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Entwicklung dieser neuen Strukturen der GWA, um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu erreichen. Daher soll eine professionelle Gemeinwesen-Arbeitskraft die Dorfgemeinschaft aktiv unterstützen, nachhaltige Strukturen schaffen, transkulturelle Arbeit und das Vorhaben gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, Maßnahmen zu Angeboten (integrative und auch aufsuchende Aktivitäten!) und Identifikation von Potenzialen, (auch übergeordnete)Netzwerkarbeit und Begegnungsangebote mit entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren, eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten, sich über die GWA institutionell vernetzen und bei kommunalen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) dahinter.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Rastdorf ist ein Dorf mit langer Zuwanderungsgeschichte. Entstanden aus der Teilung und Umsiedlung des Dorfes Wahn in den 40er Jahren, ist es seit Bestehen durch Zu- und Abwanderung geprägt. Insbesondere die letzten Zuwanderungswellen von Spätaussiedlern, der 90er Jahre und die aktuelle durch Zuwanderung von dringend benötigten osteuropäischen Arbeitskräften und Flüchtlingen hat die Entwicklung einer heterogenen Gesellschaft verstärkt. Die aus Osteuropa nachgezogenen Familienangehörigen, bilden immer mehr eine nicht erreichbare Randgruppe mit Sprachproblemen ohne gesellschaftl. Anbindung und Vereinszugehörigkeiten. Es fehlt insgesamt an Integration, Identifikation und Zusammenwachsen zu einer Dorf- und Generationengemeinschaft. Der hohe Ausländeranteil (ca. 18%) und der relativ große Anteil an älteren Menschen über 60 Jahren (29%), davon Alleinstehend (25%) stellen die größten Probleme dar - hier entwickelt sich eine zunehmende Vereinsamung. Ehrenamtliche Initiativen und Engagement bestehen relativ unkoordiniert nebeneinander. Sofern Netzwerke bestehen sind sie voneinander isoliert. An den Bedürfnissen der Alteingesessenen, wie auch denen der zugezogenen Menschen ausgerichtete Angebote mangelt es. Bisher nicht erkannte Talente und Potenziale sind zu aufzufinden, zu nutzen und in das Gemeinwesen zu integrieren. Die Identifikation mit dem Ort und der Dorfgemeinschaft muss gefördert und verbessert werden, um Abwanderung zu vermeiden. Es fehlt eine zentrale Anlauf- u. Koordinierungsstelle mit niedrigschwelligen Angeboten und Hilfe, sowie eine Vernetzung mit den Wirtschaftsunternehmen, relevanten überregionalen Institutionen des Gemeinwesens.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1180
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: Kinder 0-10 Jahre = 9%, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: EW 10- 20 Jahre = 10,5 %, EW 20-40 = 22,7 %, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte, 10,5% (124EW) der Einwohner sind osteuropäischer, weitere 33 EW nicht europäischer (ukrainischer) Herkunft.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alleinstehende Personen über 60 Jahre, davon Hochbetagte 32%, Statistik SG Werlte
Unterlagen zum Gebiet
lage_dgh.jpg (120.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Dorf wird ein zentrales Dorfgemeinschaftszentrum mit niedrigschwelligem Angebot eingerichtet. Die Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bürger*innen sowie verlässlichen Ansprechpartner*innen im Dorf. Die Anliegen der Bürger*innen werden wertgeschätzt. Auch beratende und aufsuchende Angebote werden geschaffen, die wichtige Grundlagen für erfolgreiche Integrationsarbeit und Teilhabe sind. Die mögliche Anwerbung von ehrenamtlichen Dorfmoderatoren*innen und/oder Integrationslotsen fördern eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bürger*innen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt mit der Ausrichtung einer gesamtkommunalen Vernetzung zwischen Bürgern, Politik und Wirtschaft, die maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen wird. Die bisherige kommunale Zielsetzung die Lebensbedingungen im Dorf insgesamt zu verbessern, findet hier in der Förderung der Gemeinwesenarbeit unter Einbeziehung der Bürger*innen einen wichtigen Schwerpunkt und ist in die kommunale Entwicklungsstrategie eingebettet. Das Vorhaben initiiert einen gesellschaftlichen Transformationsprozess zu mehr Miteinander, Demokratie, gute Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Die Bürger werden mit professioneller Hilfe unterstützt in einer guten Selbsthilfekompetenz, Partizipation und Konfliktbewältigung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Dorftreffpunkt ist erreichbar, Ansprechpartner*innen vorhanden, Bürger*innen fühlen sich wertgeschätzt, ihre Anliegen ernst genommen, ihre Projekte werden umgesetzt.
Beschreibung
Die Organisations- und Kommunikationsprozesse der Beteiligten vom Bürgerverein verbindlich strukturiert sind, Konfliktbewältigung und demokratische Mitwirkungsformate funktionieren. Die Bürger eigene bedarfsorientierte Projekte entwickeln und umsetzen.
Beschreibung
Die Bürger bringen ihre Anliegen ein, entwickeln Ideen und Projekte und verwirklichen diese gemeinschaftlich. Integrative oder anlassbezogene Hilfeleistungen werden schnell koordiniert und organisiert. Vorhandene Potenziale sind bekannt u. werden genutzt,
Beschreibung
unterschiedliche Ziel- und Randgruppen gemeinschaftliche Projekte entwickeln, organisieren und durchführen. Ein über Bürger, Verwaltung, Politik und Wirtschaft umfassendes Netzwerk entstanden ist und es die Gemeinschaft trägt.
Beschreibung
alle, insbesondere Randgruppen in die Dorfgemeinschaft und in das Vereinsleben integriert sind und sich das in den Mitgliedschaften der Organisationen widerspiegelt. Derzeit melden die Vereine diesbezüglich keine Beteiligungen und Mitgliedschaften.
Beschreibung
es finden enge demokratische und partizipatorische Abstimmungen und Prozesse zwischen Bürgerschaft und Politik in kommunalen Angelegenheiten und Planungen statt.
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen, vor allem auch die Randgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erreicht werden, deren Bedürfnisse bekannt und sie Handlungsgrundlagen sind. Integration und Identifikation mit der Dorfgemeinschaft erreicht ist.
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist Teil einer integrierten Kommunalentwicklung. Die Bürger/GWA sollen über demokr. Strukturen ihre Bedürfnisse vertreten u. auf kommunale Entscheidungen Einfluss nehmen. Das Konzept ist auf eine nachhaltige Fortentwicklung und versch. Finanzierungsebenen ausgerichtet. Ein Nutzungsvertrag mit dem Bürgerverein sieht eine eigenverantwortliche Organisation des DGH vor, die Gemeinde trägt die Unterhaltskosten. Nach der Anschubförderung soll die GWA weiterbeschäftigt werden (s. Anhang).
Galerie
dgh aussenansicht
dgh sued
kueche bestand
einziger gruppenraum
saal
ungenutztes dachgeschoss
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft Altenwalde

Ansprechpartner
Yvonne Pröpper
Funktion Fachkraft für Gemeinwesenarbeit und QM
Gute Nachbarschaft – lebendige Teilhabe in Altenwalde.
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ stärkt soziale Teilhabe, Mobilität und Vernetzung im ländlich geprägten Ortsteil Altenwalde. Ursprünglich war das Vorhaben als begleitende Gemeinwesenarbeit im Zusammenhang mit einer geplanten Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete konzipiert. Nachdem diese Einrichtung jedoch nicht realisiert wurde, haben wir kurzfristig reagiert, die Bedarfslage im Ort neu erhoben und das bereits bewilligte Budget flexibel auf die tatsächlichen Herausforderungen im Sozialraum ausgerichtet. Diese schnelle und lösungsorientierte Anpassung zeigt die Handlungsfähigkeit des Projektes: Statt an einer überholten Planung festzuhalten, wurden aktuelle Bedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt gestellt. Im Fokus stehen nun insbesondere die wachsende soziale Isolation älterer Menschen, eingeschränkte Mobilität, digitale Unsicherheiten sowie der Wunsch nach mehr Begegnung im Quartier. Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff als niedrigschwellige Begegnungsstätte. Hier entstehen ergänzende Formate wie Spiel- und Handarbeitstreffen, thematische Informationsangebote sowie generationenübergreifende Aktivitäten. Eine koordinierte Mitfahrbörse, analoge Informationsstrukturen sowie digitale Unterstützungsangebote sollen in Zukunft die alltagspraktische Teilhabe noch mehr stärken. Darüber hinaus ist das Projekt bewusst vereins- und gruppenübergreifend ausgerichtet. Wir veranstalten gemeinsame Veranstaltungen mit örtlichen Vereinen, Initiativen und kirchlichen Gruppen, um vorhandene Strukturen besser zu vernetzen und Synergien zu nutzen. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen, die unterschiedliche Altersgruppen, Lebenslagen und Interessen zusammenbringen. Das Projekt versteht sich als ganzheitlicher Ansatz der Gemeinwesenarbeit: aktivierend, beteiligungsorientiert und nachhaltig strukturbildend. Es stärkt bestehendes ehrenamtliches Engagement, schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten und fördert langfristig den sozialen Zusammenhalt im Ortsteil Altenwalde.
Laufzeit
2027-05-01 00:00:00
Ausgangslage
Altenwalde ist ein ländlich geprägter Ortsteil mit stabilen Vereins- und Nachbarschaftsstrukturen, jedoch einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Viele Menschen verfügen über langjährige Bindungen an den Ort, gleichzeitig führen eingeschränkte Mobilität, ausgedünnter Nahverkehr und digitale Hürden zu wachsender sozialer Isolation. Da das Projekt erst im Mai 2024 gestartet ist, läuft die aktuelle Förderung bis April 2027. Der Folgeantrag wird bereits jetzt gestellt, um eine Finanzierungslücke zu vermeiden. Ohne Anschlussförderung würden zentrale Angebote sowie ehrenamtliche Strukturen unterbrochen und die kontinuierliche Gemeinwesenarbeit im Quartier erheblich gefährdet. Gleichzeitig bestehen erhebliche Potenziale: ein aktives Ehrenamt, gewachsene Vereinsstrukturen, kirchliche Räume als Treffpunkte sowie eine hohe Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Ortsteil. Diese Ressourcen sind jedoch bislang nicht systematisch miteinander vernetzt. Es fehlt weniger an Engagement als an Koordination und verbindenden Strukturen. Begegnungen entstehen punktuell, aber nicht immer generationen- oder gruppenübergreifend. Zudem wünschen sich viele ältere Menschen konkrete alltagspraktische Unterstützung, während jüngere Generationen offen für Engagement und digitale Unterstützung sind. Hier setzt das Projekt an: Es bündelt vorhandene Potenziale, schafft verbindliche Koordinationsstrukturen und fördert gezielt Austausch, Mobilität und Teilhabe. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen im Sozialraum nachhaltig zu aktivieren und zu vernetzen, statt neue Parallelstrukturen aufzubauen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Altenwalde
Beschreibung
Deutlich abgegrenztes Gebiet in städtische Randlage Mangelnde Erreichbarkeit des Gebietes, kaum ÖPNV vorhanden Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur
Einwohnerzahl
6366
Quelle / Anmerkungen
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ verfolgt konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) bzw. eines quartiersbezogenen Entwicklungsprozesses. Ausgangspunkt ist nicht ein einzelnes Angebot, sondern der gesamte Sozialraum mit seinen Ressourcen, Bedarfen und Entwicklungspotenzialen. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Vernetzung der Bewohner*innen. Bestehende Strukturen – insbesondere der Altenwalder Mittagstreff – werden nicht isoliert betrieben, sondern gezielt als soziale Ankerpunkte weiterentwickelt. Ziel ist es, nachbarschaftliche Unterstützung sichtbar zu machen, Selbsthilfepotenziale zu stärken und tragfähige Beziehungsnetzwerke im Quartier aufzubauen. Das Projekt arbeitet partizipativ: Bedarfe werden im direkten Austausch mit den Besucher*innen ermittelt, Angebote werden niedrigschwellig gestaltet und gemeinsam weiterentwickelt. Dabei stehen Hilfe zur Selbsthilfe, Ressourcenorientierung und generationenübergreifende Vernetzung im Vordergrund. Typisch für GWA ist zudem die sozialräumliche Perspektive: Themen wie Mobilität, digitale Teilhabe und soziale Isolation werden nicht individuell gelöst, sondern strukturell im Quartier bearbeitet (z. B. Mitfahrbörse, Nachbarschafts-Litfaßsäule, Schulkooperation). Das Projekt versteht sich somit als moderierende, vernetzende und aktivierende Instanz im Sozialraum Altenwalde und trägt zur nachhaltigen Stabilisierung der lokalen Gemeinschaft bei.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Menschen im Ortsteil sich ohne Hilfe miteinander vernetzt haben.
Beschreibung
nahezu alle Vereine im Ortsteil bei unseren Netzwerktreffen anwesend sind und sich einbringen
Beschreibung
wir es schaffen, die weiterführende Schule einzubinden und wir Familien mit Kindern zum Mitmachen bewegen.
Beschreibung
wir weitere Kooperationspartner finden und mit diesen gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Unsere GWA soll bei jeder Veranstaltung, die im Ortsteil stattfindet, ein fester Bestandteil sein.
Beschreibung
Politik(er) einsehen, dass GWA kein "nice to have" ist, sondern ein fester und wichtiger Bestandteil einer gesunden Dorfstruktur ist und für ein gutes Miteinander aller Nationen und Generationen unerlässlich ist.
Beschreibung
wir es schaffen, eine bessere Taktung des ÖPNVs zu erreichen und auch in den späteren Abendstunden Busse aus dem Stadtgebiet in den Ortsteil Altenwalde fahren.
Vorhandene Strukturen
Im Rahmen des Projekts „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ bestehen bereits tragfähige ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff. Die Durchführung erfolgt durch eine hauptamtliche Kraft in enger Zusammenarbeit mit mehreren ehrenamtlich Engagierten, die regelmäßig bei Vorbereitung, Kochen, Ausgabe und Organisation unterstützen. Dadurch ist eine verlässliche, kontinuierliche Angebotsstruktur gewährleistet. Weitere Formate wie der Spielenachmittag, der Handarbeitstreff sowie zusätzliche Begegnungsangebote werden eigenständig von ehrenamtlich Tätigen geleitet und organisiert. Diese übernehmen Verantwortung für Planung, Durchführung und Ansprache neuer Teilnehmender und tragen maßgeblich zur sozialen Belebung des Quartiers bei. Strukturell wird das Projekt durch zwei hauptamtliche Funktionen getragen: Eine hauptamtliche Kraft ist für die Koordination des Küchenbereichs sowie die Begleitung und Unterstützung der dort tätigen Ehrenamtlichen zuständig. Eine weitere hauptamtliche Kraft übernimmt Aufgaben der aktivierenden Gemeinwesenarbeit, insbesondere die Bedarfsabfrage im Quartier, die Gewinnung und Begleitung neuer Ehrenamtlicher sowie administrative und koordinierende Tätigkeiten. Diese Kombination aus professioneller Koordination und starkem ehrenamtlichem Engagement bildet eine stabile Grundlage für die quartiersbezogene Weiterentwicklung des Projekts.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Altenwalde e.V., TSV Altenwalde, Schützenverein, kath. Kirchengemeinde AW, Freiwillige Feuerwehr AW, Jugendfeuerwehr AW, Freibad Oxstedt, Reitverein Holte-Spangen, Stiftung AW,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Altenwalde und Geschwister-Scholl-Schule in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Kirchengemeinde 12 Apostel in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe Zeitung, Pressesprecher des Kirchenkreises, Homepage des Kirchenkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Altenwalde, Stadtrat Cuxhaven, Oberbürgermeister von Cuxhaven, sämtliche demokratische Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle in Altenwalde lebenden Menschen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur langfristigen Sicherung des Projekts ist die Gründung eines Fördervereins geplant, der zusätzliche finanzielle und organisatorische Unterstützung ermöglicht. Parallel sollen bestehende Kontakte zur Kommunalpolitik weiter ausgebaut werden, um perspektivisch auch die Stadt als Finanzierungspartner zu gewinnen. Durch gemeinsame Aktionen mit Service-Clubs sollen zudem weitere Unterstützer dauerhaft an das Projekt gebunden werden.
Galerie
20250624 145415
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in Obernkirchen

Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
Funktion Geschäftsführer
Das Nachbarschaftsbüro - für eine Bürgergesellschaft in Obernkirchen
Projektbeschreibung
Koordiniert mit der Kommune wird im Herbst 2026 im städtischen Gebäude "B4 Stadthaus" an bekannter und zentraler Stelle in Obernkirchen ein Nachbarschaftsbüro inkl. einem Begegnungs-Café eröffnet. Das Gartenprojekt wird ebenfals Teil der Maßnahme. Ein "Kümmerer", der die Anlaufstelle besetzt und selbst aktiv mit aufsuchender Arbeit in den Privathaushalten der Stadt den Focus auf die Entwicklung einer Bürgergesellschaft legt. Zielgruppe ist die Gesamtbevölkerung der Stadt unabhängig von Herkunft und Alter. Bereits gestartete Projekte wie die Förderung der Demokratie (Besuche Land-/Bundestag mit interkulturellen Gruppen, wie auch das Filmprojekt zum Erklär-Film für Elternbeiratswahlen) oder sämtliche Kursangebote (Sprachkurse, MIA-Kurse, Grundrechtsschulungen und Kurse zur seelischen Gesundheit) sollen als Begegnungsangebote intensiviert werden. Neue Angebote wie Eltern- und Wohnführerschein werden aktuell entwickelt. Seit 2025 verfolgen wir mit unserem Integrationskonzept die Strategie der Bündelung von Finanz- und Personalressoursen für die Integration aller Menschen. Die Gründung eines Integrationsnetzwerkes im Herbst 2025 mit 18 weiteren Organisationen führt zu einer breiten Aktionsplattform um eine hohe Einbindung bereits ehrenamtlich tätiger Menschen zu erzielen und neue zu begeistern. Alles mit dem Ziel vor Augen Menschen miteinander zu verbinden und zur Eigeninitiative zu bewegen. Der Einsatz von unseren neu ausgebildeten Integrationslots*Innen hilft Familien bei Ihren Herausforderungen mit Kindergarten und Schule sowie sich an einer aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und an den Vereinsangeboten zu beteiligen. Auch hier gilt es Menschen mit Interesse an bürgerschaftlichem Engagement zu aktivieren. Im Landkreis koordiniernen wir uns mit dem Bereich Migration und Teilhabe Frau Cerne sowie den Dezernentinnen Frau Otto und Frau Friedrichs Ein wichtiger Ansatz wird u.a. die Deeskalation der vorkommenden Nachbarschaftskonflikte (z.B. wegen fehlender Mülltrennung) in Obernkirchen sein. Nachhaltiges Ziel ist in finanzieller Kooperation mit unserem DRK Landesverband zeitnah ein Familienzentrum in Obernkirchen zu entwickeln, dass die DRK Kinder- und Jugendhilfe mit dem vorhanden interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum vereint und Akteure wie das Jugendzentrum Obernkirchen und den Kinderschutzbund verbindet. Durch koordiniertes Handeln schaffen wir mehr Power um die Aufgaben zu bewältigen. Pragmatische Unterstützung für die alle Bürger.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Stadt Obernkirchen liegt im ländlichen Raum des Landkreis Schaumburg, hat 9407 Einwohner in 4197 Haushalten mit Bevölkerungsanteil von 17% bis 18 Jahre und 23% über 66 Jahre. Durch Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre gibt es 10% Personen mit Einwanderungsgeschichte, untergebracht in 39 Übergangswohnungen und/oder in privat angemietetem Wohnraum. Struktur der Haushalte sind 41% Einpersonenhaushalte, 28% Familien mit Kindern und 30% Paare oder WG's. Die Menschen verbleiben in Ihren Sprach-Communitys. Die vorrangigen Herausforderungen der Bevölkerung liegen lt. unserer aktuellen Umfrage in den Bereichen fehlende Verknüpfung von Angeboten, fehlende Integrationsbereitschaft, fehlendem Verständnis untereinander, Vereinsamung durch demographischen Wandel, Mängel bei der Kindererziehung, fehlende Begegnungsstätten, Bürger erfahren Respektlosigkeit. Hinzu kommen noch strukturelle Probleme aus dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist eine 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V. mit Sitz in Obernkirchen. Er hat mit 6.000 Mitgliedern gute ehrenamtliche Strukturen und engen Kontakt zur alteingesessenen Bevölkerung. Das DRK Team Integration arbeitet im interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum mit 26 Ehrenamtlichen und 9 Hauptamtlichen vertrauensvoll mit den Zugewanderten zusammen und kennen deren Herausforderungen. Unsere Beratungsstellen zur Migrationsberatung, zur Beruflichen Integration, die Beratungsstelle für traumatisierten geflüchtete Menschen sind professionell besetzt und können wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen. Gemeinsam in Obernkirchen ist der Slogan für ein beispielhaftes tolerantes Miteinander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
31683 Obernkirchen, Landkreis Schaumburg
Beschreibung
Kernstadtgebiete der Stadt Obernkirchen ohne die Ortsteile der Samtgemeinde (s. eingereichte Karte), Brennpunkte sind die Strassenzüge Friedrichstr., Kalte Weide, Kolbergring, Sülbecker Weg und Taubenweg mit einem hohen Anteil an Migrannten, 1972 hatte Obernkirchen noch 12.000 Einwohner, sichtbar starke Abwanderung, Ziel ist auch für die Stadt mit kreativem Angebot befreundte Familien aus den Sprach-Communitys nach Obernkirchen anzuwerben um die Kernstadt zu stärken
Einwohnerzahl
9407
Quelle / Anmerkungen
Stadt Obernkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in: - Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen unter Einbindung bestehender Ressoursen. - Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung von Begegnungsorten zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Hilfe in verschiedenen Lebenslagen. - Die Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht das Mitgestalten - In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und Bündelung von individuellen, institutionellen iwe finanzierllen Ressourcen im Sozialraum; Finanzmittel vom Landkreis, und DRK Landesverband fürs Projekt bündeln/einsetzen. - In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. - In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien, ältere Bürger*Innen etc.) Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 700 Mitgliedern, viele persönliche Kontakte unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelle Zentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Kindergärten, Schulen und Jugendtreffs.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn bei allen Aktivitäten immer die beteiligten Menschen im Mittelpunkt stehen und gegenseitiger Respekt und Toleranz sichtbar werden.
Beschreibung
Wenn spürbar Spaß bei den Netzwerken entsteht und immer während neue Ideen entstehen, die helfen dem gemeinsamen Ziel immer näher zu kommen
Beschreibung
Deeskalation von Nachbarschaftskonflikte, entstehender respektvoller Umgang miteinander und gemeinsame Aktivitäten, Feste und Hilfen innerhalb der nachbarschaftlichen Community
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirche, Obernkirchen Frau Nora Haarmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen, Frau Worm-Kressin (Bürgermeisterin)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schülerhilfe Obernkirchen, Herr Ricardo Gallo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ichtys Gemeinde, Freie Kirche Obernkirchen, Frau Neumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Ortsverband Obernkirchen, Herr Kai Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeirevier Obernkirchen, Herr Husemann/Frau Finger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Obernkirchen, Herr Oral
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Obernkirchen, Herr Nils Plagge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Kreistagsfraktion, Herr Dumbrowski
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD e.V. Obernkirchen, Herr Herrmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneippverein Obernkirchen, Frau Sabine Drasdek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inro-Gallerie Obernkirchen, Frau Hella Hespe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, Frau Dörte Korn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen, Herr Kujath
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Büro Obernkirchen, Frau Heidi Klaus/Frau Elena Betger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Krainhagen e.V., Frau Nicole Vollmer-Furchbrich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Rinteln, Frau Anne Franke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum/-pflege Obernkirchen, Herr Nico Dehne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Husky Obernkirchen, Eva Felka
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Schaumburg, Bückeburg, Frau Dr. Diana Kolb
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Schaumburg, Stadthagen, Frau Jessica Otto
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stift Obernkirchen, Äbtissin Frau Antje Zaiss-Pensotti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Landesverband Niedersachsen, Frau Malonnek
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BKK24, Herr Busche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Schaumburg, Frau Brassat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NTFN Hannover, Frau Loos
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Stadt Obernkirchen unterstützt uns 2026 mit €8000, der Landkreis Schaumburg mit €109.000 für die Sozialarbeit GWA sowie das Land Niedersachsen die Migrationsarbeit und Teilhabe. Mit dem DRK Landesverband verhandeln wir konkret ab 09/26 ein Familienzentrum gefördert zu bekommen, was im aktuellen Beratungszentrum in der Raumreseve ergänzt wird. Diese Zuwendung gemeinsam mit der GWA-Auslobung würde in Obernkirchen einen deutlichen Schub in unserer Strategie zur Gemeinwesenarbeit bewirken können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in die Zukunft

Ansprechpartner
Christina Huwald
Funktion Projektmanagement
Generationsübergreifendes Miteinander: Durch Sozialräume und digitale Plattformen besiegen wir Einsamkeit und Vorurteile
Projektbeschreibung
In dem Projektzeitraum wird eine tragfähige GWA-Struktur in Bad Gandersheim aufgebaut und nachhaltig verankert. Dazu gehört eine bedarfsorientierte Anlaufstelle im Quartier mit Angeboten, die unter Mitwirkung der Bad Gandersheimer organisiert werden und im Verlauf immer stärker von den Bürger*innen selbst getragen werden. Zusätzlich wird ein Netzwerk aus Vereinen, Zivilgesellschaft und Verwaltung etabliert. Parallel dazu wird ein innovatives, digital vernetztes Ehrenamtsportal in Kooperation mit regionalen Partnern entwickelt und gemeinsam finanziert. Dieses gilt als zentrale Plattform für von Einwohnern getragenes Engagement, Freizeit- und Begegnungsangebote und den Austausch zwischen Bürger*innen. Das Portal soll ehrenamtliche Teilhabe fördern und erleichtern, indem dort Unterstützungsangebote eingestellt und aufgefunden werden können. Darüber hinaus präsentieren sich auf der Plattform weitere Netzwerkpartner und ihre Angebote (u. a. Vernetzung zur App der Kirchengemeinde (EVA) oder die Dorf App. Es entsteht ein Ort, der zum Vernetzen und Mitmachen einlädt und alle Angebote bündelt. Darüber hinaus soll im Projekt die Mobilität im ländlichen Raum verbessert werden. Hier geht es insbesondere darum, auch den Bewohner*innen der Dörfer die Teilnahme an Begegnung sowie Kultur- und Freizeitangeboten zu ermöglichen und die Vernetzung zwischen Kernstadt und Dörfern auszubauen. Hierdurch werden generationenübergreifende Begegnungen gefördert, Einsamkeit wird entgegengewirkt und Vorurteile werden abgebaut. Für Bad Gandersheim entsteht ein Wir-Gefühl. Gleichzeitig können durch eine stärkere Vernetzung sozialer Träger und Vereine langjährige Ideen und Bedarfe wie eine soziale Küche, eine Kleiderkammer oder eine Gemeinschaftswerkstatt realisiert werden. Im Projekt soll hier gemeinsam mit dem Netzwerk priorisiert werden und langfristig geplant werden. Die Ziele sind dabei: - Schaffung eines sozialen Raums zum Umsetzen gewünschter Gemeinschaftsprojekte - Digitale Vernetzung der Stadt und ihrer Einwohner und Aktiven durch ein ganzheitliches Ehrenamtsportal - Erhöhung der Mobilität für Einwohner*innen, um echte Teilhabe zu gewähren Sekundäre Ziele sind die Querschnittsthemen. - Abbau von Vorurteilen --> Schaffen von Toleranz - Prävention von Jugendkriminalität - Demokratieförderung - Prävention von Einsamkeit
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Viele der Angebote der letzten Jahre, auch einige Projekte des GWA-Projektes 2021-2024 konnten nicht in ihrem vollen Umfang dauerhaft durchgeführt werden, da immer wieder Mieten und Mietkosten ein Problem sind. Es wird mit verschiedenen sozialen Trägen und der Stadt nach weiteren Begegnungsräumen gesucht, um Ideen und Gemeinsamkeit weiter zu entwickeln. Viele Impulse und initiierte Projekte bestehen in kleinerer oder angepasster Form fort. Unser Projekt setzt bei den Bedürfnissen, die aktuell und in der Vergangenheit entwickelt worden an. Auch der Raum, der im Rahmen des vorherigen Projektes geschaffen wurde, besteht weiter. In Bad Gandersheim leben verschiedene Gruppen wie Jugendliche, Senioren, wohlhabende Menschen, weniger Begüterte und Einwohner mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen sind oft isoliert und haben wenige Berührungspunkte, mit unserem Projekt wollen wir mehr Gemeinschaft und Integration schaffen. Jeder wird dabei dort abgeholt, wo er oder sie seine Zeit am liebsten verbringt, im gemeinschaftlichen Miteinander im sozialen Raum oder auch im virtuellen Raum. Es gibt viele Vereine und Initiativen, viele benötigen mehr aktive Mitwirkende. Viele Menschen wissen nicht, wie sie auf vorhandene Angebote zugreifen können oder sind sich derer nicht bewusst. Hier ist es nötig, Verbindungen zwischen Nachfrage und Angebot bei sozialen Bedürfnissen zu schaffen. Auch muss Mobilität gegeben sein. Das Projekt baut auf ersten Ergebnissen vorheriger Netzwerktreffen und Umfragen auf. Vieles davon ist im ehemaligen GWA- Projekt angelegt worden. Die Problemlagen sind weitestgehend bekannt und man kann nach kurzer Validierung vor Ort sehr schnell in die Umsetzung gehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim
Beschreibung
Es geht hier um das gesamte Stadtgebiet Bad Gandersheim, also Kernstadt und Dörfer. Die Problematik, der wir uns stellen, ist nicht auf einige Straßenzüge oder Quartiere beschränkt, wie das evtl. in Großstädten der Fall ist. Hier leben die Generationen und die sozialen Gruppen weitestgehend sowohl im Altstadtzentrum wie in den Stadtrandgebieten als auch in den Dörfern. Dadurch, dass die Entfernungen gering sind, gibt es trotzdem eine starke Isolation, was u. a. durch den Rückgang von Straßengemeinschaften kommt.
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 2022 beziffert den Anteil mit 37 %, seitdem ist die Bevölkerung tendenziell weiter gealtert. Im Stadtgebiet ist die Prozentzahl niedriger. Viele alte Menschen leben in den Dörfern, daher ist das Element der Mobilität so wichtig.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier handelt es sich um eine Schätzung. Der wichtige Faktor ist der erhöhte Anteil an Kindern mit Transferleistungen.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl beruft sich auf eine Schätzung. In letzter Zeit wird beobachtet, dass die Zahl der Kinder besonders an der Grundschule, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, massiv gestiegen ist. Hier ist ein wichtiger Ansatz des Projektes, um Teilhabe zu ermöglichen.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Jugendliche im Ort. Viele junge Menschen ziehen weg. Die Zahl ist über die Anzahl an Schülern im Ort überschlagen worden. Natürlich besuchen die Bad Gandersheimer Schulen Schüler von außerhalb und Gandersheimer Jugendliche und junge Erwachsene lernen und arbeiten auch außerhalb des Ortes
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektantrag entsteht, da im Ort von verschiedenen Vereinen, Initiativen und Gemeinschaften der Wunsch an uns herangetragen wurde, dass wir mehr soziale Räume kreieren müssen. Insbesondere Senior*innen und Menschen, die mit der älteren Gruppe arbeiten, bitten immer wieder um Aktivitäten, die hier passen. Auch wird im Ort festgestellt, dass Jugendliche nicht ausreichend einbezogen sind. Oft ist es nicht der Mangel an Angeboten, sondern die fehlende Kenntnis über diese oder die mangelnde Mobilität die Teilhabe ausschließt. Das ein Projekt für die Ideen und Vernetzung geschaffen werden muss, war schnell klar. Es wird auch immer wieder auf den Wandel in den Altersstrukturen hingewiesen und dem Bedarf hier neue Ansätze zu wagen. Aus diesen aus der Gemeinschaft kommenden Sorgen und Wünschen ist die Idee zu diesem Projekt entstanden, mit dem wir dieser Rechnung tragen können. Wir wollen nicht der Gemeinde ein Projekt überstülpen, sondern sehen uns als Verein Werk-statt-Schule als Mittler, um die Ansätze und Angebote der verschiedenen Akteure zusammen zu führen und den Prozess und den Strukturwandel der ansteht, zu begleiten. Der Wunsch, hier ein Projekt zu haben, dass eine Koordinationsaufgabe übernimmt, besteht bei städtischen Trägern, sozialen Initiativen sowie bei lokalen Vereinen.Es gab Vorgängerprojekte mit der Star GmbH und der Werk-statt-Schule, die in der formellen Konzeption 2024 ausgelaufen sind. Viele Anfragen von Seniorinnen und Vereinsträgern bestehen weiter.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn es und gelinkt, alle Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Kommune und der lokalen Wirtschaft in das Projekt einzubinden und die digitalen und analogen Räume bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten.
Beschreibung
wenn klare, bekannte Anlaufstellen und Vernetzungsmöglichkeiten für jeden einzelnen und die Gemeinschaft geschaffen sind. Durch das digitale Ehrenamtstool und die Schulungen und den analogen Raum zur bedarfsgerechten Nutzung erlauben Platz für Entfaltung.
Beschreibung
wenn auf Erfahrungsräume gesetzt wird, die gemeinschaftlich genutzt werden können und von allen sozialen Schichten und Gruppen belebt werden können. Gemeinschaft über empfundene soziale Grenzen hinweg ist hier das erklärte Ziel.
Beschreibung
auf Ressourcen im Vereinsbereich und im Bereich der Bürgerinitiativen zu setzen und diese zu fördern. So das die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleibt und die Angebotsvielfalt weiter besteht und sich entwickelt.
Beschreibung
wenn Ehrenamtsportal und soziale Räume die Bedürfnisse der Einwohner und Akteure spiegeln. Dies wird unter Einbeziehung vorhandener digitaler Strukturen, und gemeinschatsaktionen realisiert. Das bewährte wird erhalten und die Teilhabe aller erhöht.
Beschreibung
wenn mit dem Projekt Tools weiterentwickelt und entwickelt werden, kann eine starke Gemeinschaft zwischen Verwaltung, Ehrenamt und Wirtschaft geschaffen werden, die sozialen Zusammenhalt, Gemeinschaft und damit auch Demokratie im Interesse aller erhält.
Beschreibung
Zugänge zu den bestehenden Angeboten für Alt- und Jung, Arm und Reich und über alle anderen sozialen Cluster hinweg bestehen. Das soziale und kulturelle Angebot, wie auch die Partizipationsmöglichkeiten der Stadt werden gemeinsam genutzt.
Beschreibung
wenn wir hier über alle Bereiche hinweg arbeiten. Wir arbeiten mit Senioren und der Jugend, den sozialen Trägern der Stadt, wie auch mit den Sport, Kultur und Bürgervereinen und Initiativen. Ein Ansatz der alle einbezieht und auf ihren Ebenen mitnimmt.
Beschreibung
bedeutet Menschen über alle Ebenen und Gesellschaftsschichten hinweg weiter zusammen zu bringen und die Aufgaben des gerade begonnenen Jahrhunderts gemeinsam zu schaffen und übergreifend gemeinschaftliches Denken und Demokratie zu fördern.
Beschreibung
wenn durch gegenseitiges Kennenlernen die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleiben und mehr Kultur und Sport in Gemeinschaft aktiv für alle gelebt werden kann.
Beschreibung
Erreicht, wenn das Ehrenamtsportal und der analoge Raum als Treffpunkt und Netzwerkzentrum für alle Akteure zugänglich sind. Dies ist als Ergänzung zu den bestehenden Einzelgruppenräumen zu verstehen. Hier sollen Verbindungen und Zugang geschaffen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wir arbeiten hier mit dem Bürgermeister Niklas Kielhorn, dem Team des Stadtmarketings, hier soll das Portal angegliedert werden und dem Stadtjugendpfleger Andreas Haffner.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Thomas Ehgart und Jügen Giszas, sowie der Vorstand der Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Phoenix e.V. als Träger des diakonischen Jugendzentrums
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leitung und Bewohner des Albert-Schweizer Familienwerkes, als Partner für den sozialen Begegenungsraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen im Stadtgebiet (Grundschule, Freie Schule Heckenbeck, Oberschule und Roswitha Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e.V. - Einbeziehung des Klosters als sozialer Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grün-Weiß bad Ganderhsheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Über bestehende Vernetzungen werden Kontakte zu weiteren aufgebaut
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir werden in den lokalen Facebook Gruppen, wie auch mit den Bad Gandersheimer Kreisblatt und FIS Work Media zusammen arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Phoenix e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheim bleibt Bunt - Bündnisses vieler Einwohner, Vereine und anderer Träger für Demokratie und Vielfalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In den Räumen der Moritzstr. 6 gibt es aktuell Angebote die von Bewohner*innen genutzt werden, diese Teilnehmenden können auch in die GWA Arbeit einbezogen werden. Auch sollen Gruppen aus früheren Projekten, wie die Bank am Flugplatzweg einbezogen werden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Von Beginn an findet eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune statt. Gemeinsam wird überlegt, wie die GWA-Strukturen langfristig, auch nach Projektende, finanziert und verankert werden können. Denkbar wäre auch die Gewinnung weiterer Fördermittel oder lokaler Finanzierungspartner (z.B. große Unternehmen). Im Projekt werden Strukturen etabliert, die von Netzwerkpartnern weitergeführt werden können - Verantwortlichkeiten werden zu Projektende übertragen.
Galerie
gandersheim bleibt bunt logo
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammenhalt in Bruchhausen-Vilsen

Ansprechpartner
Imke Dirks
Organisation Lebenswege Begleiten e.V.
Funktion Mitarbeiter
Stärkung von Demokratie, Gemeinschaft, Solidarität und Vielfalt
Projektbeschreibung
Das Gemeinwesenprojekt „Zusammenhalt in Bruchhausen-Vilsen“ soll in der beantragten Förderperiode 10-2025 bis 9-2028 und darüber hinaus die folgenden Aufgaben erfüllen. 1. Ausbau und Verstetigung, Koordination, Begleitung und Unterstützung aller Aktivitäten und Vorhaben, die geeignet sind, das Förderziel 2022 bis 2025 („Alltagsintegration und Soziale Teilhabe von Migrant*innen und Autochthonen“) weiterhin zu verfolgen und zu verwirklichen. Alle Maßnahmen sollen individuelle und kollektive Lebenswirklichkeiten verbessern und das Gemeinwesen nachhaltig stärken. Schwerpunkt ist der Ausbau und die Stärkung von Ehrenamtlichkeit und Eigenverantwortung für alle mit dem Gemeinschaftszentrum assoziierten Vorhaben. 2. Initiierung, Aufbau und moderierende Begleitung des Vorhabens „Stärkung von Demokratie, Solidarität und Vielfalt in Bruchhausen-Vilsen“. Dabei sollen zunächst andere zivilgesellschaftliche Akteure der Kommune (Kirchengemeinden, Sportvereine, Heimatvereine etc.) angesprochen und zu gemeinsamer Verantwortung für die Umsetzung dieses wichtigen Themas, ggf. zur Gründung eines „Bündnisses für Demokratie“ (Arbeitstitel) aufgefordert werden. Zu diesem Zweck werden im Verbund mit institutionellen Trägern, informellen Gruppen und interessierten Einzelpersonen Initiativen sowie fallweise und regelmäßige Maßnahmen geplant und durchgeführt, die nicht allein abgestellt sind auf die lokalen politischen Strukturen, sondern geeignet sind, den gesellschaftlichen Dialog, aktive Teilhabe und Mitgestaltung sowie den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und die gegenseitigen Unterstützung in der Kommune zu fördern, Bewusstseins für soziale Verantwortung zu schaffen und Menschen zu Engagement, Unterstützung von bedürftigen Gruppen durch solidarische Initiativen zu aktivieren. 3. Für die beantragten Förderperiode und darüber hinaus wird der – avisiert regelmäßige – Austausch mit örtlichen, ggf. überörtlichen Unternehmen, Handwerk, Selbständige etc. über gesellschaftliche Notwendigkeit, Prinzipien und Ziele sowie Methoden von Gemeinwesenarbeit im Allgemeinen initiiert. Im Weiteren soll die örtliche Wirtschaft für die dauerhafte Finanzierung der Gemeinwesenarbeit (Sponsoring, Zuwendungen, Benefizveranstaltungen etc.) in ihrer Kommune gewonnen werden.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
[ausführlich siehe PDF] Mit dem Gemeinschaftszentrum wurde mit Hilfe der GWA-Förderung ein Ort geschaffen, bei dem Menschen sich verbinden. Die Vereinsaktivitäten haben sich inhaltlich und personell stärker vernetzt. Viele Aktivitäten im Haus am Markt sind etabliert. Die Zusammenführung von Menschen aus verschiedenen kulturellen und sozialen Bezügen muss noch besser gelingen. 3 wesentliche Aspekte zur Ausgangslage: 1. Ein kleiner Kreis stark engagierter sowie zahlreiche ad-hoc-Ehrenamtliche wurden für die Unterstützung gewonnen. Gleichwohl erfordert Ehrenamtlichkeit nach wie vor hauptamtliche Begleitung, Koordination und Zuverlässigkeit. Es gilt, künftig Eigenverantwortung, Selbstvertrauen, Eigenständigkeit und Zuverlässigkeit bei den Helfer*innen weiter zu stärken, Menschen zu unterstützen, die sich für einzelne Projekte „den Hut aufsetzen“. 2. In der Samtgemeinde gibt es bisher keine Ortsgruppen anti-demokratischer Parteien. Gleichwohl haben bei der Bundestagswahl 18 Prozent der Wahlberechtigten anti-demokratisch gewählt. Gelebte Demokratie vollzieht sich als aktive Teilnahme der Bürger*innen.. Die Stärkung der Demokratie ist stets ein Gemeinschaftsprojekt, das alle Mitglieder der Gesellschaft einbeziehen muss. 3. Gemeinwesenarbeit ist eine integrative Aufgabe aller Akteure in einer Gemeinde: Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft. Von Politik und Verwaltung kommt die belastbare Aussage, dass aktuell und künftig keine weiteren Mittel zur Finanzierung der Gemeinwesenarbeit zur Verfügung stehen. Es gilt, die örtliche Wirtschaft „ins Boot zu holen“, mithin zur Finanzierung der Gemeinwesenarbeit in Bruchhausen-Vilsen zu gewinnen. [ausführlich siehe PDF]
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen
Beschreibung
Es handelt sich um die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Landkreis Diepholz) mit dem Flecken Bruchhausen-Vilsen als Zentrum.
Einwohnerzahl
17800
Quelle / Anmerkungen
https://www.bruchhausen-vilsen.de/portal/seiten/einwohnerzahlen-der-samtgemeinde-bruchhausen-vilsen-900000025-21890.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Gemeinschaftszentrum Haus am Markt ist im Verbund mit der Flüchtlingssozial- und Integrations- sowie der außerschulischen Jugendarbeit des Vereins Lebenswege Begleiten e. V. ein integrierter, ganzheitlicher, sozialraum- und auf die Lebenszusammenhänge der Bevölkerung bezogener Ansatz von Gemeinwesenarbeit, als das Vorhaben auf die Verbesserung der infrastrukturellen und immateriellen Lebensbedingungen in der Kommune abstellt. Dies inkludiert stets die Einbeziehung der potentiellen Besucherinnen und Besucher. Lebenswege Begleiten fördert mit dem Gemeinschaftszentrum soziale Beziehungen, Kooperationsstrukturen, Handlungsfähigkeit, Solidarität, Teilhabe und Selbstwirksamkeit. Gemeinwesenarbeit ist dabei stets auch Bildungs- und Netzwerkarbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn die Koordinatorin zwar organisatorische und logistische Rahmenbedingungen für die Gemeinwesenarbeit sichert, die inhaltliche Gestaltung indes gemeinsam mit, avisiert sogar ausschließlich über Freiwilligenteams erfolgt.
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn im Rahmen des neuen Gemeinwesenprojektes „Stärkung von Demokratie . . .“ andere lokale zivilgesellschaftliche Akteure (Organisationen, Einzelpersonen) gemeinsam und dauerhaft im Bündnis für Demokratie engagiert sind.
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn a) ein täglicher Betrieb des Gemeinschaftszentrums in Vollauslastung erreicht ist, b) Freiwillige und Teilnehmende generations-, kulturell, einkommensklassen- sowie interessenübergreifend aktiviert sind.
Vorhandene Strukturen
Alle Arbeitsbereiche bei Lebenswege Begleiten sind personell, was die Klientel und auch die Mitarbeiter*innen betrifft, sowie inhaltlich vernetzt. Problemlagen und Entscheidungen werden, insoweit diese jenseits rein operativer und alltäglicher Aufgaben liegen, im Hauptamtlichen-Team von 7 Personen gemeinschaftlich bearbeitet. Dies gilt auch für das Gemeinschaftszentrum des Vereins „Haus am Markt“. Gleichwohl liegt die sachliche udn personelle Verantwortung für die über „Gute Nachbarschaft“ geförderte Gemeinwesenarbeit bei der Koordinatorin (Imke Dirks). Die Koordinatorin kann dabei auf einen Pool von ehrenamtlichen Helfer*innen für Planung und Umsetzung setzen, die Zuständigkeit für einzelne Aktivitäten (Frauenabend, Inklusionsbeirat, Spielegruppe, künftige Schreibwerkstatt, Arabischkurs) liegt sogar auschließlich in ehrenamtlicher Hand. Mit dem im Antrag erwähnten „Beirat im Haus am Markt“ soll die Einbindung von Verantwortung und Kompetenz seitens Ehrenamtlicher instuítutionalisiert und damit fest installiert werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Bürgermeister, Gleichstellungsbeauftragte, Wirtschaftsförderin, Regionale Entwicklung, Fachbereichsleiterin Bildung, Fachbereichsleiter Bürgerservice), Arbeitskreis Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien (SPD, Grüne, CDU) in Samtgemeinde, Samtgemeinderat, Samtgemeindesozialausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Syker Kreiszeitung, Weser Kurier, eigene und kommunale Facebook-Seite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinden in allen Teilgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule (Kooperationspartner), Gymnasium, Schulsozialarbeiter*innen Schulzentrum Bruchhausen-Vilsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Diepholz: Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Arbeitskreis Flüchtlingssozialarbeit, Arbeitskreis Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Jugendhaus, Heimatvereine u.ä.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
unmittelbare (Flecken) und erweiterte Nachbarschaft (Samtgemeinde)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine kommunale Förderung ist auf absehbare Zeit nicht darstellbar (Näheres siehe PDF). Die Finanzierungsbemühungen richten sich auf die Wirtschaft in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (VILSA Brunnen GmbH) und die Nachbargemeinde Hoya mit einem bedeutenden Großgewerbeanteil (Hartje KG, Christian Lühmann GmbH, Oelschläger Metalltechnik GmbH, Smurfit Kappa Hoya GmbH). (Näheres siehe PDF) Ergänzend wird eine Förderung im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) angestrebt.
Galerie
haus am markt
cafe standard einrichtung
sprachcafe
gruppe kommunaler garten
arabischkurs fuer kinder
gemeinschaftskueche
schachkurs fuer kinder
essen fuer ehrenamtliche
maskenbau 14
sommerfest 1
lebenshilfe zu besuch
Zustimmung Veröffentlichung
On

InselMitEinander- Langeoog verbindet

Ansprechpartner
Cornelia Bittner
Funktion Insellotsin-Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement
Mehrwert von GWA erkennen und leben
Projektbeschreibung
Mit der Nachförderung zum Aufbau von Gemeinwesenarbeit & Quartiersmanagement möchten wir verschiedene Ziele erreichen. Ein Fokus liegt auf dem Ausbau der Bürgerbeteiligung, der Stärkung der Selbstwirksamkeit und Eigeninitiative der Bürger. Dies soll durch die Umsetzung von Projekten, aber auch durch das Sichtbar werden und sich Gehör verschaffen der bisher stilleren Bürger mithilfe von Bürgerbeteiligungsformaten geschafft werden. Ein weiterer Punkt ist die Stärkung der Resilienz des Ortes mit seinen Einwohnern gegenüber sozialen Problemen. Es braucht ein starkes soziales Netz, welches Probleme abfängt und die Bewohner unterstützt. Nötig ist die Unterstützung der Gesundheitsvorsorge, die informiert über Gesundheitsangebote, Beratungen und Unterstützung anbietet. Die Resilienz der Menschen und Selbsthilfepotentiale können so gefördert werden. Der Mehrwert und die Bedeutung von GWA soll erkannt werden. Die Kommune, die Bürger und die Politik sollen sich verstärkt mit GWA auseinandersetzen, diese verstehen und schätzen lernen. GWA muss auch auf finanzieller Ebene als sinnvoll erachtet werden: indirekte Wirkungen, z.B. durch Aufbau aktiver Nachbarschaftshilfe und Stärkung von Mobilität sollen erkennbar werden. Senioren können durch die indirekte Wirkung z.B. länger zuhause wohnen bleiben. Aber auch die direkte finanzielle Wirkung durch Fördermittelakquise & Spendengelder muss sichtbar werden. GWA soll als Faktor zur Imageverbesserung der Kommune und des Standortes wahrgenommen werden. Dafür braucht es eine starke GWA, mit unterstützter Öffentlichkeitsarbeit, einem Raum als konstante Anlaufstelle, Infoveranstaltungen uvm. Verschiedene Projekte & Aktionen können zusammen mit Bürgern, Dorfmoderatoren und der Politik umgesetzt werden. Eine Zusammenarbeit zwischen Inselgemeinde und Bürgern (besonders durch GWA & Dorfmoderatoren) soll gestärkt werden. Wohnungsnot und Fachkräftemangel wird durch das Entstehen von alternativen Wohnkonzepten (Wohnen gegen Hilfe, Senioren WG´s, Mehrgenerationen Wohnen) entgegengewirkt. Auch Projektideen zur Förderung einer ökologischen Nachhaltigkeit sollen gestärkt und ausgebaut werden (z.B.: Bildungsangebote, Lebensmittelrettung, Image als 1. deutsche Fairtrade Insel stärken & mögliche Entwicklung hin zur nachhaltigen Kommune). Dem starken Ungleichgewicht zwischen Tourismus und Bedürfnissen der Bewohner vor Ort soll durch die Gemeinwesenarbeit entgegengewirkt werden. Es braucht eine soziale Stelle nur für Langeooger.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Gesundheitsversorgung unzureichend: Wenige Versorgungsstrukturen im Alter, Fachkräftemangel. Es gibt kein Sozialamt vor Ort. Alles wird vor Ort dem Tourismus untergeordnet. Ständiger Durchlauf der Menschen durch Zuzug und Abwanderung und die Anzahl an Gästen führt zur Überfremdung des Lebensraums und zur Überlastung des Gesunheitssystems. Zusammenhalt und Rückzugsorte für Langeooger sind kaum gegeben und die Belastung für die Bewohner hoch. Es gibt kaum eine Möglichkeit sich vom Tourismus abzugrenzen. Dazu kommen teilweise schlechte Arbeitsbedingungen vor Ort. Viele Jobs sind dauerhafte Saisonjobs, die kaum Arbeitnehmerrechte beachten. Wenig bezahlbarer oder adäquater Wohnraum. Fast nur arbeitgeberabhängiges Wohnen möglich. Desinteresse an nachhaltigen Themen, da andere Probleme im Vordergrund stehen wie die eigene Existenzsicherung. Soziale Probleme stehen nicht im Fokus. Bis auf die GWA Stelle gibt es keine Stelle nur für Langeooger, die sich ausschließlich mit den Zielen und Wünschen der Langeooger beschäftigt, dabei ist ein Interessensausgleich zwischen Gästeinteressen und Bewohnern dringend erforderlich. Wenig Bürgerbeteiligung vorhanden. Stillere Bürger sind schwer zu erreichen und zu aktivieren. Kommunikation: es wird viel übereinander, wenig miteinander geredet. Es gibt kaum eine konstruktive Konfliktkultur. Es braucht Begegnungsraum, aber es sind keine Räume dafür vorhanden. Es gibt wenig Vernetzung sozialer Akteure vor Ort und mit dem Landkreis Wittmund. Geringe Resilienz der Insel gegenüber sozialen Problemen. Ein weiteres Problem ist das mangelnde Vertrauen der Bürger in die Inselgemeinde.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langeoog
Beschreibung
Insel Langeoog, zugehörig zum Landkreis Wittmund in Ostfriesland. Langeoog liegt zwischen den Inseln Baltrum und Spiekeroog im Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer und im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer.
Einwohnerzahl
1750
Quelle / Anmerkungen
ländlicher Raum außerhalb der Saison, in der Saison Kleinstadt mit 10.000 bis 12.000 Tagesgästen und Urlaubsgästen vor Ort
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 29.01.2024
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Von 0 bis 18 Jahre- Einwohnermeldeamt 2024
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Von 55 bis 100 Jahre- Einwohnermeldeamt 2024
Unterlagen zum Gebiet
unbenannt.png (637.11 KB)
GWA/QM-Ansatz
Orientierung an der Lebenswelt der Bewohner vor Ort, Fokus liegt auf Menschen vor Ort. Selbsthilfepotentiale werden gestärkt. Ideen und Wünsche der Bewohner werden ins Zentrum allen Handelns gestellt und Bewohner in die Prozesse der GWA einbezogen. Kein Handeln von oben herab, sondern auf Augenhöhe. Bedürfnisse der Bewohner stehen im Vordergrund. Netzwerke werden erweitert und verstärkt. Ressourcen der Menschen vor Ort, aber auch anderer Ressourcen (räumlich, finanziell) werden eingebunden und genutzt. Es wird immer erst geschaut, was bereits vorhanden ist, was genutzt werden kann an lokalen Ressourcen und erst dann andere Ressourcen dazu genommen (z.B. externe Referenten, Beratungsangebote vom Landkreis, die auf die Insel kommen), wenn die Ressource vor Ort nicht vorhanden ist. Projekte werden unterstützt und angeschoben, stärken aber die Selbstorganisation, die immer das übergreifende Ziel darstellt. Hauptamt stützt Ehrenamt. GWA dient als Vermittlerposition zwischen Kommune, Bürgern und Politik und unterstützt, koordiniert und setzt Impulse. Ein stärkerer Zusammenhalt der Bewohner wird gefördert und politische Beteiligung ermöglicht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der überwiegende Teil der Bevölkerung (mind. 80 Prozent) sich durch GWA angesprochen und wahrgenommen fühlt
Beschreibung
Angeschobene Projekte, Aktionen und strukturelle Veränderungen eigenständig laufen, mit Problemen an die GWA herangetreten wird und auch selbstständig auf Kommune und Politik zugegangen wird zur Problemlösung
Beschreibung
Bei Projekten, Aktionen zunächst Akteure vor Ort angesprochen und einbezogen werden.
Beschreibung
Ein stabiles soz. Netzwerk vorhanden ist, welches soziale Herausforderungen abfedern kann
Beschreibung
Alle Handlungsfelder mit bedacht werden und als Zusammenspiel gesehen werden.
Beschreibung
Eine zielgruppenübergreifende Arbeit bei allen Projekten mitgedacht wird und selbstverständlich wird
Beschreibung
Bürgerbeteiligungsformate entstanden sind und regelmäßig genutzt werden. Treffpunkte/Begegnungsräume geschaffen worden sind und eine feste Anlaufstelle dauerhaft vorhanden ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Inselgemeinde Langeoog
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
katholisches Pfarrheim St.Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Langeoog News
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Utkieker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schul-, Jugend- und Sozialausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inselrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Wittmund Ehrenamtsagentur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LK Wittmund Senioren-und Pflegestützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen & Suchtambulanz Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kubus e.V.- Integrationsprojekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Insellotsinnen anderer Inseln & Verwaltungen anderer Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bliev hier-Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus am Meer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV-Sportvereine, Heimatverein, Service Clubs u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fairtrade AG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Geschäfte- Supermärkte, Gastronomien etc.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Konzepte zur Verstetigung der GWA sollen in Kooperation mit Vereinen, Verbänden und Kommune erstellt und in Gremienarbeit vorgestellt und umgesetzt werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On