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Projektmanagement

Wir für die Göttinger Quartiere

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Ein Förderfonds für die lokale Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Wir stärken unsere Quartiere und die Gemeinwesenarbeit mit der Einrichtung eines neuen Förderfonds und sichern die Finanzierung unserer Nachbarschaftszentren dauerhaft und nachhaltig. Die erfolgreiche Implementierung des Fonds basiert auf zwei Säulen:einer strategischen Fundraising-Konzeption und der präzisen Klärung der rechtlichen und formalen Voraussetzungen und Förderkriterien. Wichtige Fragestellungen sind dabei: Wo bzw. durch wen wird dieser Fonds verwaltet (Trägerschaft), nach welchen Kriterien wird ein- und ausgezahlt (Förderkriterien) und welche vertraglichen Grundlagen (Rechtsrahmen) sind erforderlich? Diese werden mit Hilfe des Projektes beantwortet. Auch bedarf es der gemeinsamen Entwicklung einer guten Fundraising-Strategie, um möglichst eine breite Bevölkerung, regionale Betriebe und Unternehmen zu erreichen, für die Idee zu gewinnen und dauerhafte lokale Geberpartnerschaften abzuschließen. Zusätzlich entwickeln wir mit den zivilgesellschaftlichen Trägern der NBZ ein nachhaltigeres Finanzmodell zur Sicherung der Göttinger NBZ. Zentraler Baustein A ist der neue Förderfonds, der über einen AK-Förderfonds bearbeitet und ins Leben gerufen wird. Über die Einrichtung einer AG-Finanzen NBZ mit den beiden Teilprojekten (Leineberg und Holtenser Berg) wird die betriebswirtschaftliche Lage der NBZ bearbeitet und ein vergleichbares Non-Profit-Controlling für ehrenamtlich geführte NBZ erstellt (Baustein B). Die NBZ werden bereits über eine kommunale Sockelfinanzierung gefördert (freie Förderung), die gedeckelt ist und nicht weiter erhöht werden kann. In einer verwaltungsinternen AG-Finanzierung NBZ (Baustein C) erstellen wir ein fachamtsübergreifendes (Leistungs-)Portfolio zur Hebung zusätzlicher Finanzierungsquellen für die Sockelfinanzierung. Die Stadt Göttingen als Projektträgerin koordiniert und steuert das Projekt über die Einrichtung und Organisation verbindlicher Arbeitsgruppen und führt die Ergebnisse zusammen, unterstützt die zu entwickelnde Fundraising Strategie über die Bewerbung und Darstellung des Mehrwertes von GWA in einer breiten Öffentlichkeit und gewinnt in Zusammenarbeit mit dem AK-Förderfonds Multiplikator*innen für den Fonds sowie Kooperations- und Geberpartnerschaften. Mittels einer repräsentativen Galaveranstaltung werden strategische Partnerschaften initiiert, der Bekanntheitsgrad der GWA gesteigert und deren gesamtgesellschaftlicher Mehrwert kommuniziert.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Göttingen ist trotz einer starken universitären Basis und hoher Lebensqualität im historischen Stadtkern mit den typischen Problemen einer segregierten Stadtstruktur (Arbeitslosigkeit, demografische Herausforderrungen wie die Versorgung älterer Menschen, hoher Ausländeranteil, Armutsgefährdung und Wohnraummangel) behaftet. Als zentrale Bausteine einer inklusiven und stabilen Stadtentwicklung fördert die Stadt den Betrieb von NBZ und die GWA in einzelnen Stadtteilen. Dieser Ansatz zeigt Erfolg. Die mittlerweile fest verankerten und als Anlaufstelle im Quartier geschätzten sieben NBZ erreichen die Menschen vor Ort und ermöglichen durch ihre Angebote soziale Teilhabe und Begegnung. Die Finanzierung und Sicherung dieser Angebote fußt auf einem kooperativen Finanzmodell von Stadt und zivilgesellschaftlichen Trägern. Die Kommune sichert eine anteilige Finanzierung i. H. von 50.000 € zu, weitere Finanzmittel müssen die Träger eigenständig einwerben. Dieses Finanzmodell wackelt und stellt die NBZ immer wieder vor finanzielle Herausforderungen; besonders ehrenamtlich getragenen NBZ (Holtenser Berg, Leineberg) droht das aus. Die Einwerbung von Projektmitteln bindet personelle Ressourcen, erfordert (Förder-)Fachwissen und oft eine anteilige Kofinanzierung und wird von den Zentren mit wechselndem Erfolg gemeistert. Personelle Ressourcen, die für die Entwicklung der GWA gedacht sind, sind mit der Einwerbung von Drittmitteln gebunden, Angebotsreduzierung und eingeschränkte Öffnungszeiten sind die Folge. Hier besteht Handlungsbedarf, ein nachhaltigeres, projektunabhängiges Finanzmodell in Kooperation mit den Trägern zu entwickeln.
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Göttingen verfolgt mit der Förderung der Göttinger Nachbarschaftszentren den Ansatz der GWA. Das Förderprogramm Gute Nachbarschaft bildet seit 2017 eine wichtiges Förderprogramm für die Weiterentwicklung und Verstetigung der GWA in der Stadt Göttingen. Mit Hilfe der Landesförderung konnte die Einrichtung weiterer Zentren umgesetzt, eine gesamtstädtische Strategie und ein Leitbild GWA verabschiedet werden. Seit 2019 besteht ein Netzwerk GWA, das NBZ Holtenser Berg und das Stadtteilbüro Leineberg sind Teil dieses Netzwerkes, verpflichten sich dem Leitbild und setzten den Ansatz der GWA über die Säulen: a) Koordination GWA, b) Förderung von Kooperation und Vernetzung, c) Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, d) Bindeglied zur Stadtverwaltung um. Auf operativer Teilprojektebene beinhaltet die GWA vielfältige Aktivierungsmethoden und einen hohen Grad an Beteiligung. Die Bevölkerung in den Quartieren wird aktiv in die Planung, Entscheidung und Umsetzung von Projekten einbezogen, ihre Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben darüber gestärkt. Strukturell untertstützt das zu entwickelnde Finanzmodell die Unabhängigkeit und Selbstorganisation der Nachbarschaftszentren und der handelnden Akteure der GWA.
Vorhandene Strukturen
In beiden Gebieten bestehen bereits Stadtteileinrichtungen, die in der Trägerschaft der für diesen Zweck eigens gegründeten Nachbarschaftsvereine liegen. Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg - Hagenberg e.V. getragen. Es gibt eine in TZ beschäftigte hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination eigener Veranstaltungen und Beratungen sowie regelmäßig angebotene Netzwerktreffen und Stadtteilrunden verantwortet. Ihr obliegt auch die Beratung und Begleitung der ehrenamtlich vor Ort Tätigen. Das Stadtteilbüro Leineberg wird vom Nachbarschaftsverein Leineberg e.V. betrieben. Die Mitgliedschaft besteht überwiegend aus auf dem Leineberg lebenden Privatpersonen und einigen wenigen Institutionen, wie u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größte Vermieterin in dem Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsort stehen die Angebote der Stadtteileinrichtungen allen Bewohner*innen der Quartiere zur Verfügung. Die ebenfalls in TZ beschäftigte hauptamliche Leitungskraft ist mit der Verwaltung und Koordination der GWA und der Koordination ehrenamtlich durchgeführter Angebote sowie der Umsetzung eigener Angebote vor Ort betraut. Diese umfassen: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und anderen Institutionen im Quartier sowie stadtweit über regelmäßig angebotene Netzwerktreffen und Stadtteilrunden.
Nachhaltigkeit
Beide NBZ sind bereits Bestandteile des Netzwerks Göttinger Quartiere und werden anteilig von der Stadt Göttingen gefördert. Mittels des zu entwickelnden Finanzierungsmodells und des eingerichteten Förderfonds wird die Sockelfinanzierung untermauert. Die ehrenamtlich geführten NBZ arbeiten betriebswirtschaftlich. Das entwickelte Finanzierungsmodell kann von allen bestehenden Nachbarschaftszentren genutzt und stetig weiterentwickelt werden.

Koop Kiez - Der Aufbau eines Kooperativen Quartiers

Ansprechpartner
Benjamin Gruzinski
Funktion Geschäftsführung Verein
Koop Kiez - Der Aufbau eines Kooperativen Quartiers.
Projektbeschreibung
Das Quartier rund um die Hüttenstraße ist durch eine heterogene Struktur geprägt – von Wohnhäusern bis zu ehemaligen Gewerbehallen. Es finden diverse informelle Nutzungen der wenigen Freiflächen statt, oft durch marginalisierte Gruppen. Durch die Ansiedlung des Kulturzentrums Initiative Hüttenstraße, Gleis D, und den Erwerb des MUZE-Geländes durch die Stadt Hannover entsteht eine neue Dynamik. Diese Akteure formen einen gemeinnützigen Verbund, der partizipative Stadtentwicklung vorantreibt. Die Initiative Hüttenstraße übernimmt eine Schlüsselrolle und entwickelt mit einem interdisziplinären Team ein kooperatives Quartier. Das Projekt gliedert sich in drei zentrale Bereiche: A) Bürgerforum Hüttenstraße Ein Forum wird aufgebaut, das über herkömmliche Stadtteilgrenzen hinausgeht und eine direkte Beteiligung der Anwohnenden ermöglicht. Es begleitet die Entwicklung der Freiflächen (ca. 5.000 m²) und berät die Verwaltung sowie Stadtplanungsprozesse. Die Initiative Hüttenstraße initiiert, moderiert und koordiniert dieses Forum. B) Kooperative Raumentwicklung Das Gelände von Gleis D und der Initiative Hüttenstraße wird als Modellprojekt für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung genutzt. Anwohner:innen können eigene Räume gestalten und nutzen. Vorbilder sind u. a. das Institut for X (Aarhus) und die NDSM-Werft (Amsterdam), die vormals ungenutzte Flächen durch kreative, selbstverwaltete und kooperative Strukturen in lebendige, offene Quartiere mit kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Nutzungen verwandelt haben. Nach diesem Prinzip entscheiden auch hier die Beteiligten über die gemeinsam entwickelten öffentlichen Flächen mit. Dabei entsteht ein neuer Typus von öffentlichem Raum, teils städtischer Stadtpark, teils zivilgesellschaftlich verwaltete Fläche. Die Prinzipien von Selbstermächtigung und Selbswirksamkeit treten dabei stark hervor, Menschen werden zu Teilhabenden, entwickeln eigene Projekte, vernetzen sich. C) Nachbarschaftsangebote Es entsteht ein dezentrales Netzwerk für nachbarschaftliche Projekte. Neben günstigen Raumnutzungen, Netzwerkarbeit und Beratung wird in den eigenen Räumen ein betreutes Nachbarschaftscafé als Treffpunkt eingerichtet. Menschen, Initiativen, Vereine und auch soziale Unternehmen mit niederschwelligen Angeboten für das Quartier können in den bestehenden Gebäuden sowie in eigens konzipierten kleinen Neubauten eigene Angebote schaffen und erhalten dafür Raumförderung und Unterstützung bei der Umsetzung.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier rund um die Hüttenstraße ist durch eine heterogene Struktur geprägt – von Wohn- und Gewerbebauten bis hin zu ungenutzten Freiflächen. Trotz der hohen Bevölkerungsdichte (Vahrenwald: 87 P/ha; LHH: 27,2 P/ha) gibt es wenige öffentliche Räume, wodurch sich soziale Fragmentierungen verstärken. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen, die informelle Flächen nutzen, da sie sonst kaum Orte für Begegnung haben. Zudem zeigen soziale Daten, dass Arbeitslosigkeit (8,7 % in Vahrenwald, 11,8 % in Hainholz), hoher Migrationsanteil (Hainholz: 65 %) und überdurchschnittliche Transferleistungsquote (Hainholz: 27,6 %) Herausforderungen für das Quartier darstellen. Die Initiative Hüttenstraße e.V. setzt hier an: Mit 150 Mitgliedern und 16 kooperierenden Vereinen entsteht ein großes soziokulturelles Zentrum, das Räume für kulturelle Teilhabe, Stadtentwicklung, Nachbarschaftshilfe und kreative Nutzung bietet. Als Testlauf wird aktuell ein 800 m² großer kooperativer Stadtplatz gemeinsam mit der Nachbarschaft entwickelt – ein erster Schritt hin zu einem nachhaltigen, kooperativen und gemeinschaftlichen Quartier. Das Projekt versteht sich als Modell für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung. Organisiert durch eine holokratische Struktur mit einem Kernteam von 30 Engagierten und 80 Unterstützenden, kombiniert es selbstorganisierte Prozesse mit gezielter Kooperation mit der Verwaltung. Durch die Anmietung einer weiteren Halle durch unsere Initiative und die Zusammenarbeit mit Gleis D und dem MUZE-Gelände entsteht eine neue quartiersübergreifende Mitte, die soziale und räumliche Barrieren aufbricht und den Grundstein für eine kooperative Quartiersentwicklung legt.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf einen prozesshaften und kooperativen Ansatz, um neue Formen partizipativer Stadtentwicklung zu erproben, bei dem die Anwohnenden das Herz des Projektes sind. Dabei werden strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen, die nicht nur unmittelbare Beteiligung ermöglichen, sondern langfristige Mitgestaltungsperspektiven für die Nachbarschaft eröffnen. Durch dialogorientierte Formate wird ein Aushandlungsraum etabliert, in dem unterschiedliche Akteur:innen Verantwortung für die Gestaltung ihres Quartiers übernehmen können. Hierbei wird besonderer Wert auf den Abbau bürokratischer Hürden sowie die Schaffung rechtssicherer, niedrigschwelliger Zugänge zu öffentlichen und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen gelegt. Die räumliche Entwicklung des Quartiers folgt dabei einem experimentellen, adaptiven Prinzip, bei dem die Bewohner:innen des Quartiers im Zentrum stehen: Durch die Verbindung aus informellen Nutzungen und planungsrechtlicher Absicherung entsteht ein dynamisches Modell für gemeinwohlorientierte Stadtgestaltung. Flankierend wird eine nachhaltige Kommunikations- und Vernetzungsstruktur aufgebaut, die das Quartier als sozialen und kulturellen Möglichkeitsraum stärkt. Auf diese Weise wird nicht nur eine integrative Quartiersentwicklung angestoßen, sondern ein übertragbares Modell für kooperative Stadtgestaltung erprobt, das sich in bestehende Verwaltungs- und Planungsstrukturen einfügt, ohne die lokale Eigeninitiative zu beschränken.
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird durch Kooperationen mit der Stadt Hannover und lokalen Akteur:innen langfristig in kommunale Strukturen eingebunden. Dazu gehören formalisierte Vereinbarungen zur Mitgestaltung öffentlicher Flächen und die Verankerung des Bürgerforums als beratendes Gremium. Die Finanzierung basiert auf einem Mix aus selbsttragenden Nutzungsmodellen, öffentlichen Fördermitteln, und kommunaler Unterstützung, um eine nachhaltige, gemeinwohlorientierte Nutzung zu sichern.
Galerie
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Aufsteller

Gemeinsam in die Zukunft

Ansprechpartner
Christina Huwald
Funktion Projektmanagement
Generationsübergreifendes Miteinander: Durch Sozialräume und digitale Plattformen besiegen wir Einsamkeit und Vorurteile
Projektbeschreibung
In dem Projektzeitraum wird eine tragfähige GWA-Struktur in Bad Gandersheim aufgebaut und nachhaltig verankert. Dazu gehört eine bedarfsorientierte Anlaufstelle im Quartier mit Angeboten, die unter Mitwirkung der Bad Gandersheimer organisiert werden und im Verlauf immer stärker von den Bürger*innen selbst getragen werden. Zusätzlich wird ein Netzwerk aus Vereinen, Zivilgesellschaft und Verwaltung etabliert. Parallel dazu wird ein innovatives, digital vernetztes Ehrenamtsportal in Kooperation mit regionalen Partnern entwickelt und gemeinsam finanziert. Dieses gilt als zentrale Plattform für von Einwohnern getragenes Engagement, Freizeit- und Begegnungsangebote und den Austausch zwischen Bürger*innen. Das Portal soll ehrenamtliche Teilhabe fördern und erleichtern, indem dort Unterstützungsangebote eingestellt und aufgefunden werden können. Darüber hinaus präsentieren sich auf der Plattform weitere Netzwerkpartner und ihre Angebote (u. a. Vernetzung zur App der Kirchengemeinde (EVA) oder die Dorf App. Es entsteht ein Ort, der zum Vernetzen und Mitmachen einlädt und alle Angebote bündelt. Darüber hinaus soll im Projekt die Mobilität im ländlichen Raum verbessert werden. Hier geht es insbesondere darum, auch den Bewohner*innen der Dörfer die Teilnahme an Begegnung sowie Kultur- und Freizeitangeboten zu ermöglichen und die Vernetzung zwischen Kernstadt und Dörfern auszubauen. Hierdurch werden generationenübergreifende Begegnungen gefördert, Einsamkeit wird entgegengewirkt und Vorurteile werden abgebaut. Für Bad Gandersheim entsteht ein Wir-Gefühl. Gleichzeitig können durch eine stärkere Vernetzung sozialer Träger und Vereine langjährige Ideen und Bedarfe wie eine soziale Küche, eine Kleiderkammer oder eine Gemeinschaftswerkstatt realisiert werden. Im Projekt soll hier gemeinsam mit dem Netzwerk priorisiert werden und langfristig geplant werden. Die Ziele sind dabei: - Schaffung eines sozialen Raums zum Umsetzen gewünschter Gemeinschaftsprojekte - Digitale Vernetzung der Stadt und ihrer Einwohner und Aktiven durch ein ganzheitliches Ehrenamtsportal - Erhöhung der Mobilität für Einwohner*innen, um echte Teilhabe zu gewähren Sekundäre Ziele sind die Querschnittsthemen. - Abbau von Vorurteilen --> Schaffen von Toleranz - Prävention von Jugendkriminalität - Demokratieförderung - Prävention von Einsamkeit
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Viele der Angebote der letzten Jahre, auch einige Projekte des GWA-Projektes 2021-2024 konnten nicht in ihrem vollen Umfang dauerhaft durchgeführt werden, da immer wieder Mieten und Mietkosten ein Problem sind. Es wird mit verschiedenen sozialen Trägen und der Stadt nach weiteren Begegnungsräumen gesucht, um Ideen und Gemeinsamkeit weiter zu entwickeln. Viele Impulse und initiierte Projekte bestehen in kleinerer oder angepasster Form fort. Unser Projekt setzt bei den Bedürfnissen, die aktuell und in der Vergangenheit entwickelt worden an. Auch der Raum, der im Rahmen des vorherigen Projektes geschaffen wurde, besteht weiter. In Bad Gandersheim leben verschiedene Gruppen wie Jugendliche, Senioren, wohlhabende Menschen, weniger Begüterte und Einwohner mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen sind oft isoliert und haben wenige Berührungspunkte, mit unserem Projekt wollen wir mehr Gemeinschaft und Integration schaffen. Jeder wird dabei dort abgeholt, wo er oder sie seine Zeit am liebsten verbringt, im gemeinschaftlichen Miteinander im sozialen Raum oder auch im virtuellen Raum. Es gibt viele Vereine und Initiativen, viele benötigen mehr aktive Mitwirkende. Viele Menschen wissen nicht, wie sie auf vorhandene Angebote zugreifen können oder sind sich derer nicht bewusst. Hier ist es nötig, Verbindungen zwischen Nachfrage und Angebot bei sozialen Bedürfnissen zu schaffen. Auch muss Mobilität gegeben sein. Das Projekt baut auf ersten Ergebnissen vorheriger Netzwerktreffen und Umfragen auf. Vieles davon ist im ehemaligen GWA- Projekt angelegt worden. Die Problemlagen sind weitestgehend bekannt und man kann nach kurzer Validierung vor Ort sehr schnell in die Umsetzung gehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim
Beschreibung
Es geht hier um das gesamte Stadtgebiet Bad Gandersheim, also Kernstadt und Dörfer. Die Problematik, der wir uns stellen, ist nicht auf einige Straßenzüge oder Quartiere beschränkt, wie das evtl. in Großstädten der Fall ist. Hier leben die Generationen und die sozialen Gruppen weitestgehend sowohl im Altstadtzentrum wie in den Stadtrandgebieten als auch in den Dörfern. Dadurch, dass die Entfernungen gering sind, gibt es trotzdem eine starke Isolation, was u. a. durch den Rückgang von Straßengemeinschaften kommt.
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 2022 beziffert den Anteil mit 37 %, seitdem ist die Bevölkerung tendenziell weiter gealtert. Im Stadtgebiet ist die Prozentzahl niedriger. Viele alte Menschen leben in den Dörfern, daher ist das Element der Mobilität so wichtig.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier handelt es sich um eine Schätzung. Der wichtige Faktor ist der erhöhte Anteil an Kindern mit Transferleistungen.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl beruft sich auf eine Schätzung. In letzter Zeit wird beobachtet, dass die Zahl der Kinder besonders an der Grundschule, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, massiv gestiegen ist. Hier ist ein wichtiger Ansatz des Projektes, um Teilhabe zu ermöglichen.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Jugendliche im Ort. Viele junge Menschen ziehen weg. Die Zahl ist über die Anzahl an Schülern im Ort überschlagen worden. Natürlich besuchen die Bad Gandersheimer Schulen Schüler von außerhalb und Gandersheimer Jugendliche und junge Erwachsene lernen und arbeiten auch außerhalb des Ortes
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektantrag entsteht, da im Ort von verschiedenen Vereinen, Initiativen und Gemeinschaften der Wunsch an uns herangetragen wurde, dass wir mehr soziale Räume kreieren müssen. Insbesondere Senior*innen und Menschen, die mit der älteren Gruppe arbeiten, bitten immer wieder um Aktivitäten, die hier passen. Auch wird im Ort festgestellt, dass Jugendliche nicht ausreichend einbezogen sind. Oft ist es nicht der Mangel an Angeboten, sondern die fehlende Kenntnis über diese oder die mangelnde Mobilität die Teilhabe ausschließt. Das ein Projekt für die Ideen und Vernetzung geschaffen werden muss, war schnell klar. Es wird auch immer wieder auf den Wandel in den Altersstrukturen hingewiesen und dem Bedarf hier neue Ansätze zu wagen. Aus diesen aus der Gemeinschaft kommenden Sorgen und Wünschen ist die Idee zu diesem Projekt entstanden, mit dem wir dieser Rechnung tragen können. Wir wollen nicht der Gemeinde ein Projekt überstülpen, sondern sehen uns als Verein Werk-statt-Schule als Mittler, um die Ansätze und Angebote der verschiedenen Akteure zusammen zu führen und den Prozess und den Strukturwandel der ansteht, zu begleiten. Der Wunsch, hier ein Projekt zu haben, dass eine Koordinationsaufgabe übernimmt, besteht bei städtischen Trägern, sozialen Initiativen sowie bei lokalen Vereinen.Es gab Vorgängerprojekte mit der Star GmbH und der Werk-statt-Schule, die in der formellen Konzeption 2024 ausgelaufen sind. Viele Anfragen von Seniorinnen und Vereinsträgern bestehen weiter.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn es und gelinkt, alle Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Kommune und der lokalen Wirtschaft in das Projekt einzubinden und die digitalen und analogen Räume bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten.
Beschreibung
wenn klare, bekannte Anlaufstellen und Vernetzungsmöglichkeiten für jeden einzelnen und die Gemeinschaft geschaffen sind. Durch das digitale Ehrenamtstool und die Schulungen und den analogen Raum zur bedarfsgerechten Nutzung erlauben Platz für Entfaltung.
Beschreibung
wenn auf Erfahrungsräume gesetzt wird, die gemeinschaftlich genutzt werden können und von allen sozialen Schichten und Gruppen belebt werden können. Gemeinschaft über empfundene soziale Grenzen hinweg ist hier das erklärte Ziel.
Beschreibung
auf Ressourcen im Vereinsbereich und im Bereich der Bürgerinitiativen zu setzen und diese zu fördern. So das die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleibt und die Angebotsvielfalt weiter besteht und sich entwickelt.
Beschreibung
wenn Ehrenamtsportal und soziale Räume die Bedürfnisse der Einwohner und Akteure spiegeln. Dies wird unter Einbeziehung vorhandener digitaler Strukturen, und gemeinschatsaktionen realisiert. Das bewährte wird erhalten und die Teilhabe aller erhöht.
Beschreibung
wenn mit dem Projekt Tools weiterentwickelt und entwickelt werden, kann eine starke Gemeinschaft zwischen Verwaltung, Ehrenamt und Wirtschaft geschaffen werden, die sozialen Zusammenhalt, Gemeinschaft und damit auch Demokratie im Interesse aller erhält.
Beschreibung
Zugänge zu den bestehenden Angeboten für Alt- und Jung, Arm und Reich und über alle anderen sozialen Cluster hinweg bestehen. Das soziale und kulturelle Angebot, wie auch die Partizipationsmöglichkeiten der Stadt werden gemeinsam genutzt.
Beschreibung
wenn wir hier über alle Bereiche hinweg arbeiten. Wir arbeiten mit Senioren und der Jugend, den sozialen Trägern der Stadt, wie auch mit den Sport, Kultur und Bürgervereinen und Initiativen. Ein Ansatz der alle einbezieht und auf ihren Ebenen mitnimmt.
Beschreibung
bedeutet Menschen über alle Ebenen und Gesellschaftsschichten hinweg weiter zusammen zu bringen und die Aufgaben des gerade begonnenen Jahrhunderts gemeinsam zu schaffen und übergreifend gemeinschaftliches Denken und Demokratie zu fördern.
Beschreibung
wenn durch gegenseitiges Kennenlernen die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleiben und mehr Kultur und Sport in Gemeinschaft aktiv für alle gelebt werden kann.
Beschreibung
Erreicht, wenn das Ehrenamtsportal und der analoge Raum als Treffpunkt und Netzwerkzentrum für alle Akteure zugänglich sind. Dies ist als Ergänzung zu den bestehenden Einzelgruppenräumen zu verstehen. Hier sollen Verbindungen und Zugang geschaffen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wir arbeiten hier mit dem Bürgermeister Niklas Kielhorn, dem Team des Stadtmarketings, hier soll das Portal angegliedert werden und dem Stadtjugendpfleger Andreas Haffner.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Thomas Ehgart und Jügen Giszas, sowie der Vorstand der Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Phoenix e.V. als Träger des diakonischen Jugendzentrums
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leitung und Bewohner des Albert-Schweizer Familienwerkes, als Partner für den sozialen Begegenungsraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen im Stadtgebiet (Grundschule, Freie Schule Heckenbeck, Oberschule und Roswitha Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e.V. - Einbeziehung des Klosters als sozialer Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grün-Weiß bad Ganderhsheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Über bestehende Vernetzungen werden Kontakte zu weiteren aufgebaut
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir werden in den lokalen Facebook Gruppen, wie auch mit den Bad Gandersheimer Kreisblatt und FIS Work Media zusammen arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Phoenix e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheim bleibt Bunt - Bündnisses vieler Einwohner, Vereine und anderer Träger für Demokratie und Vielfalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In den Räumen der Moritzstr. 6 gibt es aktuell Angebote die von Bewohner*innen genutzt werden, diese Teilnehmenden können auch in die GWA Arbeit einbezogen werden. Auch sollen Gruppen aus früheren Projekten, wie die Bank am Flugplatzweg einbezogen werden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Von Beginn an findet eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune statt. Gemeinsam wird überlegt, wie die GWA-Strukturen langfristig, auch nach Projektende, finanziert und verankert werden können. Denkbar wäre auch die Gewinnung weiterer Fördermittel oder lokaler Finanzierungspartner (z.B. große Unternehmen). Im Projekt werden Strukturen etabliert, die von Netzwerkpartnern weitergeführt werden können - Verantwortlichkeiten werden zu Projektende übertragen.
Galerie
gandersheim bleibt bunt logo
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Neustädter Nachbarschatz - Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz

Ansprechpartner
Martina Uhlenkamp
Funktion Geschäftsführerin
Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz; Verstetigung und Finanzierung der Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Um langfristige Veränderungen in der Neustadt zu ermöglichen geht es darum, für die begonnene Arbeit nachhaltige Strukturen zu schaffen (siehe Board Handlungsfelder). Darüber hinaus ist eine Fokussierung auf die Themen Arbeit und Wirtschaft erforderlich. Nur so kann Armut und Stigmatisierung wirkungsvoll entgegengewirkt werden. Der vor einem Jahr gegründete Neustadttreff erfreut sich großer Beliebtheit. Geplant ist eine Erweiterung um einen Mietregal-Laden, in dem kreative Produkte aus der Region verkauft werden. Der Laden trägt zur Imageverbesserung bei und soll darüber hinaus Einnahmen generieren, die die Mietkosten des Neustädter Nachbarschatzes decken. Ein großer, bislang brach liegender Schatz der Neustadt, ist die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik). Seit der Insolvenz der Firma, Anfang der 2000er Jahre, einem Brand und langem Leerstand klafft eine große Industriebrache inmitten des Quartiers. Viele Neustädter fühlen sich eng verbunden und berichten begeistert von alten „Kynast Geschichten“. Teile der maroden Gebäude wurden inzwischen von der Stadt Quakenbrück aufgekauft und es erfolgt eine umfangreiche Sanierung. Für eine Nachnutzung im Sinne der Bürgerschaft soll ein eigener Beteiligungsprozess, mit den BürgerInnen gebildet werden. Geplant ist, die Geschichte von Kynast sichtbar zu machen (museale Arbeit) und das Bonanza Fahrrad (Erfindung von Kynast) als positives Symbol für die Neustadt zu nutzen. Die Geschichte des Firmengründers, der als Geflüchteter nach Quakenbrück kam, dort eine Firma gründete und über 50 Jahre sehr erfolgreich führte, bietet erstaunliche Parallelen zur heutigen Neustadt, in der viele geflüchtete Menschen leben. Eine für die Bürger sinnvolle Nachnutzung würde zu einer deutlichen Imageverbesserung beitragen. Die Neustadt bietet als wirtschaftlicher Standort einen Schatz, der kaum beachtet wird. So ist wenig bekannt, dass hier viele Firmen ansässig sind u.a. der größte Arbeitgeber von Quakenbrück, das Krankenhaus. Die Beschäftigten der Firmen sind zum großen Teil Pendler. Geplant ist die Einrichtung eines Förderfonds „Neustädter Wirtschaftsschatz“. Diesbezüglich werden Formate entwickelt, die Bürgerschaft und Wirtschaft zueinander bringen. Die Einrichtung eines „Förderfond Neustädter Wirtschaftsschatz“ bietet den Unternehmen die Möglichkeit, ihr soziales Engagement zu zeigen und von der Schnittstelle und Qualifizierungsangeboten für potentielle MitarbeiterInnen zu profitieren.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Neustadt von Quakenbrück weist als Ankunftsstadtteil eine hohe Dynamik und eine Vielfalt der Bewohnerschaft auf. Mit 47,08 % ist der Ausländeranteil im Stadtteil deutlich höher als im restlichen Stadtgebiet (30,28 %). Die Bewohnerschaft der Neustadt setzt sich aus 64 verschiedenen Nationen zusammen. Der Stadtteil ist von der Altstadt und den übrigen Stadtteilen durch eine Bahnlinie getrennt. Die Bebauung unterscheidet sich von der historischen Altstadt und den übrigen Wohngebieten: Umnutzungen zu Wohnzwecken, prekäre Wohn- und Beschäftigungsverhältnisse, ein angespannter Wohnungsmarkt, ein Rückgang der Versorgung (Banken nicht mehr vor Ort, Jobcenter nach Bersenbrück umgezogen), unzureichende Verkehrsanbindung sind einige Merkmale des Stadtteils. Inmitten der Neustadt befindet sich die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik seit Anfang der 2000er Jahre insolvent). Zu Hochzeiten waren hier bis zu 1600 MitarbeiterInnen auf einer 13000 qm großen Industriefläche beschäftigt. Nach einem Brand und langem Leerstand wirkt das Gelände verwahrlost und trägt zu einem negativen Image der Neustadt bei. Der hohe Identifikationswert der Neustädter mit der ehemaligen Fahrradfabrik bietet gleichzeitig einen Schatz, den es zu heben gilt. Die Neustadt bietet weiteres Potential, das bislang wenig genutzt wurde. Ist sie doch der größte Stadtteil von Quakenbrück, verfügt über ungenutzte Flächen und eine vielfältige Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Firmen (auch auf dem Kynast Gelände). Demgegenüber arbeiten viele BewohnerInnen in prekären Arbeitsverhältnissen (Fleischindustrie, Leiharbeit) und/oder sind abhängig von Transferleistungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quakenbrück Neustadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die komplette Quakenbrücker Neustadt, die durch eine Bahnlinie von den übrigen Stadtteilen getrennt ist. Insgesamt leben 14.814 Einwohner in Quakenbrück in vier verschiedenen Stadtteilen. Die Neustadt ist mit 4662 Einwohnern der größte Stadtteil von Quakenbrück.
Einwohnerzahl
4662
Quelle / Anmerkungen
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Gebietsausschnitt des Programms "Sozialer Zusammenhalt" ist ein kleiner Teil der Quakenbrücker Neustadt. Das Gemeinwesenprojekt "Neustädter Nachbarschatz" umfasst die komplette Neustadt. Es gibt eine klare Abgrenzung: In der Gemeinwesenarbeit geht es auf der Mikroebene gezielt um die Aktivierung und Beteiligung der Bewohnerschaft, um das partizipatorische Heben von Schätzen in der Neustadt, die geöffnet und der Bewohnerschaft zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt agiert parteilich im Sinne der Bewohnerschaft. Dem entgegen agiert das Quartiersmanagement auf der Mesoebene. Das Quartiersmanagement kümmert sich um städtebauliche Entwicklungen des Sanierungsgebiets und tritt diesbezüglich als Vermittlung zwischen Verwaltung, Netzwerk und Bewohnerschaft auf. Die gut vernetzte Zusammenarbeit beider Arbeitsansätze schafft einen großen Mehrwert für die Neustadt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Neustadt 47,08 % Stadt Quakenbrück 30,28 % Samtgemeinde Artland 24,85 % Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Neustadt 58,64% Stadt Quakenbrück 42,26 % Samtgemeinde Artland 34,18 % Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,62 % Stadt Quakenbrück 15,23 % Samtgemeinde Artland 14,35 % Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,14 % Stadt Quakenbrück 14,23 % Samtgemeinde Artland 13,64 % Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Neustadt 22,93 % Stadt Quakenbrück 25,92 % Samtgemeinde Artland 27,28 % Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Neustädter Nachbarschatz“ richtet sich an alle BewohnerInnen des Quakenbrücker Stadtteils Neustadt. Sie sind aktiv, beteiligen sich und gestalten ihren Stadtteil. Die Stärken der Neustadt und die Stärken der aktiven BürgerInnen (Nachbarschätze) stehen dabei im Fokus. Dabei werden die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Schätze der Neustadt identifiziert und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht. Neben Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geht es um die Aufwertung oder Neuentdeckung von Plätzen im Stadtteil und um eine Verbesserung des Miteinanders. Die Stadt Quakenbrück unterstützt die Gemeinwesenarbeit und in Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Vereinen und Akteuren in der Neustadt entsteht eine starke Bewegung. Durch die Einbeziehung der BürgerInnen in Entscheidungsprozesse werden Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gefördert. Es entsteht eine hohe Identifikation mit dem Stadtteil.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe und Ideen der BürgerInnen werden in Beteiligungskonferenzen gesammelt und anschließend gemeinsam umgesetzt. Ehrenamtliche Nachbarschätze tragen im Projekt ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Es finden monatliche Stadtteilkonferenzen statt.
Beschreibung
Ehrenamtliche Nachbarschätze aus der Neustadt werden in Scrum und Kanban geschult. Sie arbeiten auf Augenhöhe mit Hauptamtlichen in agilen Arbeitsteams und bringen ihre kreativen Ideen ein
Beschreibung
Die Schätze der Neustadt werden gehoben. Ein Teil der alten Fahrradfabrik Firma Kynast steht den BürgerInnen zur Verfügung. Unternehmen der Neustadt werden identifiziert und es wird eine Verbindung zu der Bürgerschaft der Neustadt hergestellt.
Beschreibung
Die Angebote in der Neustadt werden von allen BürgerInnen genutzt. Sowohl Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene als auch ältere Menschen besuchen den Neustadttreff und kaufen im Neustadtladen ein. Migranten/Migrantinnen bilden keine Ausnahme.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit vielen Trägern in der Neustadt. Angebote werden trägerübergreifend geplant. Die Vernetzung mit den Diensten der Stadt Quakenbrück findet unkompliziert und zeitnah statt.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Trägern und Vereinen in der Neustadt. Bedarfe werden besprochen und Angebote gemeinsam geplant.
Beschreibung
Es finden Nachbarschaftsaktivitäten statt (u.a. Tannenbaum aufstellen, Weihnachtssingen, Straßenflohmarkt, Doppelkopfturnier). Ein Anhänger mit Equipment für Nachbarschaftsfeste (POP UP Cafè) steht den BürgerInnen zur Verfügung.
Beschreibung
Dem Rückgang der Versorgung in der Neustadt wird in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern begegnet. Fachdienste, lokale Akteure und Vereine finden gemeinsame Lösungen (z.B. Bürgerbus, Bauamt, Ehrenamtskoordinatorin)
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit erfährt hohe Wertschätzung. Das Engagement der BürgerInnen erfährt besondere Unterstützung durch die Bürgermeisterin, das Büro für gesellschaftliche Integration, das Familienbüro, das Bauamt und weitere Fachdienste.
Vorhandene Strukturen
In den letzten drei Jahren wurde die Gemeinwesenarbeit in der Quakenbrücker Neustadt systematisch aufgebaut. Die zuständige Mitarbeiterin hat sich zur Fachkraft für Gemeinwesenarbeit qualifiziert. BürgerInnen wurden aktiviert. Sie setzten sich für ihren Stadtteil ein. Es fanden drei Beteiligungskonferenzen und viele 1 zu1 Gespräche statt, in denen die BewohnerInnen der Neustadt Ressourcen und Bedarfe der Neustadt platzierten. Visionen und konkret umsetzbare Ideen wurden benannten und im weiteren Verlauf ungesetzt. Es wurden Räume angemietet, die mit großem Engagement der Neustädter renoviert und eingerichtet wurden. Ein umfangreiches Angebot zum Zusammenkommen und zum Austausch wurde zum großen Teil von den Neustädtern eigenständig betrieben. Die Nachbarschätze brachten sich dabei mit ihren Talenten ein. Neben den Angeboten im Neustadttreff fand im Quartier eine Aufwertung von Plätzen statt (Mülleimer und Bänke aufgestellt, Blumen gepflanzt usw.). Die Ehrenamtlichen (Nachbarschätze) treffen sich einmal im Monat mit der Gemeinwesenarbeiterin zur Stadtteilkonferenz, um konkrete Angebote zu planen. Parallel arbeiten die Hauptamtlichen in einem agilen Projektteam zusammen. Sie übernehmen Verantwortung für den Gesamtprozess, sorgen für gute Bedingungen der Nachbarschätze und behalten die Gesamtstruktur im Blick (achten darauf, dass alle Handlungsfelder bedient werden). Es werden Themen, Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtteils entwickelt, diskutiert und priorisiert
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachstelle gesellschaftliche Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJF, Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familien-Service-Büro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Neustadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin der Stadt Quakenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pfadfinder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tafel Quakenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Behördenangelegenheiten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petrus, ev.-luth. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin der Samtgemeinde Artland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Vertreter aller Fraktionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Quakenbrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung der bisherigen Arbeit und der geplanten Aktivitäten ist ein Schwerpunkt der kommenden drei Jahre. Der bereits eingerichtete Neustadttreff wird mit großem Engagement der ehrenamtlichen Nachbarschätze geführt. Der geplante Mietregalladen, wird nach drei Jahren die Miete des gesamten Projektes tragen. Die Stadt Quakenbrück beteiligt sich bereits mit 20000 € im Jahr. Weitere Finanzquellen sind der Förderfond Neustadt, die Vermietung der Räumlichkeiten, Flohmärkte und Spenden.
Galerie
luftbild neustadt mit ehem.kynast und neustadttreff
aussenansicht neustadttreff und gepl. laden
board handlungsfelder maerz25
kynast aussenansicht
kynast flugzeughalle
kynast obere etage
Videos
neustadttreff.mp4 (138.23 MB)
teaser.mp4 (89.68 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sport vernetzt im Schinkel

Ansprechpartner
Stefan Wessels
Funktion Geschftsführer
Mit Bewegung Teamgeist ins Quartier bringen
Projektbeschreibung
Unser Projekt setzt im Osnabrücker Schinkel an einem erhöhten Bedarf an Sport, Bewegung & Begegnung an. Individuelle & strukturelle Hürden wie mangelnde Sportanlagen, familiäre Belastungen, kulturelle Barrieren & exklusive Bewegungsangebote erschweren es den Bewohnenden aktiv zu werden. Diese Herausforderung gehen wir an & nutzen gleichzeitig Sport als Werkzeug zur Stärkung der Teilhabe & des sozialen Zusammenhalts, indem wir niedrigschwellige Angebote auf zumeist ungenutzten Freiflächen im Quartier (z. B. Spielplatz in der Schützenstraße, Bolzplatz am Jeggener Weg) etablieren. Ergänzend verbessern wir durch gezielte Kooperationen den Zugang zu Sportanlagen & -vereinen im Quartiersumland. So integrieren wir Bewegung in den Alltag aller Menschen & öffnen so Zugänge. Neben der Förderung der Gesundheit & des sozialen Miteinanders kommen wir über die Bewegungsangebote mit den Bewohnenden ins Gespräch & erreichen Menschen, die im Quartier bisher nur schwer erreicht wurden. Wir holen die Menschen dort ab, wo sie sich aufhalten & nutzen Möglichkeiten wie z.B. Evakuierungen durch Bombenentschärfungen, um sie gezielt über Bewegungsangebote zu erreichen. Sport & Bewegung werden so zum Türöffner in das Gesamtquartier. Durch eine systematische Vernetzung (u.a. mit lokalen Grundschulen, Kitas, Kirchen, Moscheen, dem Familienzentrum Heinz-Fitschen-Haus, der angrenzenden Gesamtschule, umliegenden Sportvereinen) bauen wir dazu enge, ressortübergreifende Partnerschaften auf. Das Stadtteilbüro im Schinkel fungiert als unsere Anlaufstelle für Netzwerktreffen & Beratungen, wodurch wir direkt in die vorhandene Gemeinwesenarbeit eingebunden sind. Das Projekt ist als Modellvorhaben angelegt, um übertragbare Strukturen zu schaffen. Gemeinsam mit der städtischen Quartierskoordination entwickeln wir eine Strategie, um Sport als festen Bestandteil in den Plan der Quartiersarbeit einzubinden. Unsere sportfachlichen Kompetenzen & Erfahrungen aus der Bewegungsförderung sowie der lokalen & überregionalen Netzwerkarbeit (u.a. mit dem LSB Niedersachsen, der bundesweiten Initiative „Sport vernetzt“, Krankenkassen & Stiftungen) wollen wir durch die Förderung mit einer Professionalisierung in der Gemeinwesenarbeit kombinieren. So etablieren wir eine inklusive Sport- und Freizeitlandschaft, die auf die erkannten Bedürfnisse im Quartier abgestimmt ist & über ressortübergreifende Zusammenarbeit die Menschen ganzheitlich erreicht – für mehr Gesundheit, Gemeinschaft & Chancengerechtigkeit.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt OS hat bei ihrer Quartiersarbeit einen Mangel an Bewegung & Sport festgestellt – besonders im Schinkel, dem größtem, dicht besiedelsten, jüngsten & diversesten Stadtteil. Viele Bewohnende sind hier von Armut betroffen, leben beengt & haben kaum Zugang zu Begegnungsräumen (durch Ressourcenmangel, Sprachbarrieren, begrenzte Mobilität, Stigmatisierungsangst). Dies führt zu Isolation, fehlenden Netzwerken, Mangel an Resonanzerfahrungen & Schwierigkeiten in der Aneignung kultureller Ressourcen. Im Quartier berichten Erzieher:innen von mangelnden konstanten Bezugspersonen für Kinder. Freizeit wird durch Medienkonsum zuhause bestimmt. Erwachsene nehmen klassische Bildungs- und Beratungsangebote durch sprachl. Barrieren & Unsicherheiten selten wahr. Überlastete Bildungsinstitutionen können die Probleme alleine kaum auffangen. Zudem fehlen Sportanlagen (2 kleine Sporthallen, kein Sportplatz). Es braucht flexible, kreative Multiplikator:innen, um mit Bewegungsangeboten auf Bolz- & Spielplätzen Zugänge zu schaffen & Freiflächen zu beleben. Diese Herausforderungen erfordern profess. Unterstützung & ressortübergreif. Zusammenarbeit, um Bewegung als Mittel zur gesellschaftlichen Teilhabe zu nutzen. Erste Vernetzungen zeigen Interesse an Kooperation & die Notwendigkeit ehren- & hauptamtl. Strukturen zu verbinden. Auch fehlen Daten zu Wünschen & Hürden bei der Angebotsnutzung. Das QM kann den Bedarf mangels Ressourcen & sportfachl. Expertise nicht decken. Wir schließen diese Lücke mit einer vermittelnden Instanz, die auf die Bewohnenden zugeht, Bedürfnisse wahrnimmt & tragfähige Netzwerke zwischen Institutionen & der Bewohnerschaft über den Sport schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Schinkel
Beschreibung
Das Fördergebiet des Projekts "Sport vernetzt im Schinkel" umfasst den Stadtteil Schinkel in Osnabrück. Die Grenzen des Projektgebiets werden im Westen durch die Bahnschienen (vom Hauptbahnhof kommend), im Norden durch die Bremer Straße, im Osten durch Weberstraße und im Süden durch die Mindener Straße/ Buersche Straße gebildet. Diese räumliche Abgrenzung umschließt das Kerngebiet vom Schinkel, in dem sich die Problemlagen vor Ort am stärksten ballen und ergänzt das Sanierungsgebiet „Sozialer Zusammenhalt“ um seine Randräume. Dieser räumliche Fokus ermöglicht es, gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner dieses spezifischen Quartiers einzugehen. Innerhalb dieser Grenzen erstreckt sich das Projekt über eine vielfältige urbane Landschaft, die Wohngebiete, Bildungseinrichtungen sowie soziale und gesundheitliche Einrichtungen umfasst. Die Definition des Fördergebietes entlang der Hauptverkehrsadern erleichtert nicht nur die geografische Orientierung, sondern spiegelt so auch die Lebenswirklichkeit der Quartiersbewohner wider, indem es deren alltägliche Bewegungsräume und soziale Interaktionsfelder berücksichtigt. Zudem verdeutlicht es die bestehenden Herausforderungen rund um den Mangel an Bewegungsräumen und die Bedeutung der Beziehungen ins Umland, insbesondere zum Gebiet Schinkel-Ost, weshalb zusätzlich zum Kerngebiet die Räume der Gesamtschule und die Sportanlagen von BW Schinkel, VfB Schinkel und der TSG Burg Gretesch als Handlungsräume des Quartiers ergänzt werden. Durch diese gezielte räumliche Fokussierung inkl. der Ergänzung zentraler Akteure im Umland kann das Projekt "Sport vernetzt" effektiv zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Gesundheitsförderung und zur Bildungsförderung im Schinkel beitragen und damit einen nachhaltigen positiven Einfluss auf das gesamte Quartier ausüben. So wollen wir dem erhöhten Aufmerksamkeitsbedarf des Schinkels gerecht werden.
Einwohnerzahl
14700
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schinkel_(Osnabr%C3%BCck)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Quartiersmanagement hat im Rahmen seiner Arbeit erfasst, dass es im Quartier einen Bedarf an Bewegung- und Sportmöglichkeiten gibt, kann diesen Arbeitsfeld allerdings nicht ausreichend Ressourcen und Expertise gegenüberstellen. Das Projekt setzt an diesem Punkt an, indem es diese Lücke schließt und für dieses spezielle Themenfeld Expertise und Erfahrung in der Entwicklung von Bewegungsangeboten einbringt. Diese ist von besonderer Bedeutung, da durch die heterogene, multikulturelle Bewohnendenschaft besondere Anforderungen an die Gestaltung von Begegnungs- und Freizeitangeboten bestehen, damit diese vor Ort angenommen werden und umsetzbar sind. Durch das Projekt „Sport vernetzt“ wird ermöglicht, die Chancen des Bereichs Sport und Bewegung zur Stärkung des Zusammenhalts im Quartier gezielt in den Blick zu nehmen und gleichzeitig den besonderen Herausforderungen dieses Themenfeldes im Quartier Schinkel gerecht zu werden. So fördert das Projekt auch eine Anbindung des Quartiers an die Randgebiete (insbesondere Schinkel Ost). Diese übergreifende Perspektive ist entscheidend, da vor Ort kaum Bewegungsakteure aktiv sind und ein starker Mangel an Bewegungsräumen besteht, die eine Implementierung von Bewegungsangeboten behindern. Diese Arbeit mit thematischer Fokussierung auf Bewegung und Freizeitgestaltung leistet das Projekt ergänzend zum Quartiersmanagement. Es stellt sicher, dass kein Kind und keine Familie aufgrund finanzieller und räumlicher Knappheiten ausgeschlossen wird und die Potenziale von Sport und Bewegung damit für sie ungenutzt bleiben. Zudem kann das Projekt dabei als Pilotprojekt wirken, indem Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt werden, inwieweit Sport, Bewegung und Freizeit in der Quartiersarbeit mitgedacht werden können. Ergänzt wird das Erfahrungsfeld dabei stetig dadurch, dass im Projekt verschiedene (überregionale) Netzwerke und Akteure mit ihren Expertisen aus den Bereichen Sport, Soziales und Gesundheit zusammenlaufen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorient. Ansatz, indem es Sport & Bewegung als verbindendes Element zur Stärkung des soz. Zusammenhalts nutzt. In enger Zsm.-arbeit mit dem vorhandenen QM im Schinkel werden Zugänge & Synergien geschaffen, um nachh. Strukturen im Quartier zu etablieren & die Projektarbeit mit der gesamtstrategischen Entw. des Quartiers kontinuierlich abzustimmen. Zentr. Bestandteil ist dabei die Etablierung v. Netzwerkstrukturen im Bereich Sport & Bewegung. Die Koordinatorin fungiert als Anlaufstelle, um diese zu fördern, Freizeitangebote zu optimieren & soz. Integration zu erleichtern. Durch Netzwerktreffen, Veranstaltungen & Bildungsangebote wird die Kooperation zw. Schulen, Kitas, Vereinen & soz. Einrichtungen gefördert. Wir stärken die Verbindung von GWA & Sozialraumorientierung, indem wir die Bedürfnisse im Quartier erfassen & die Bewohnenden aktiv in die Gestaltung passender Angebote einbinden. „Sport vernetzt“ folgt dem Prinzip der GWA, indem es die aktive Beteiligung der Bewohnenden fördert. Sie werden ermutigt, Sportangebote mitzugestalten, wodurch sie Identifikation mit dem Quartier & kollektives Empowerment erfahren. Sport schafft Begegnungsräume, fördert soz. Netzwerke & intensiviert den interkult. Austausch. Das Projekt nutzt Sport als niederschwelligen Zugang, um Menschen zu aktivieren & Bewegung in den Alltag zu integrieren. So werden soz. Barrieren abgebaut, das Gemeinschaftsgefühl gestärkt & die Lebensqualität im Quartier verbessert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der vielfältigen Organisationen in handlungsfähigen Netzwerkrunden und im Umgang mit Ressourcenmangel, Handlungsgrenzen & übergreifenden Problemfeldern sind die Grundlage zur Bearbeitung der Bedarfe vor Ort.
Beschreibung
Regelmäßiger Austausch und konkrete Formen der Zusammenarbeit vielfältiger lokaler Akteure für eine bessere Erreichbarkeit der Zielgruppe und zur gezielteren und nachhaltigen Nutzung von Ressourcen sind etablierte Grundlage der Projektarbeit
Beschreibung
Durch institutionsübergreifende Zusammenarbeit werden Lücken in der Bewegungs- und Sportinfrastruktur kompensiert, indem vorhandene Räume effektiver genutzt, unbekannte (Multifunktions-)Räume erschlossen oder Wege zu entfernteren Räumen erschlossen werden
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteil Schinkel ist das etablierte QM im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ aktiv. Es fördert soziale Teilhabe, Vernetzung lokaler Akteure & vertritt die Bedarfe des Quartiers auf kommunaler Ebene, besonders im Kernbereich des Sanierungsgebiets. Das QM fokussiert sich auf die städtebauliche und soziale Aufwertung des Sanierungsgebiets. Das Projekt „Sport vernetzt“ ergänzt diese Strukturen, indem es die Brücke zwischen dem Sanierungsgebiet & dem Gesamtquartier schlägt. Während das QM breit angelegte soz. Entw.-prozesse steuert, setzt „Sport vernetzt“ auf Sport & Bewegung als Mittel zur soz. Integration. Dieser Ansatz ermöglicht die schnelle & konkrete Schaffung niedrigschwelliger Angebote, die besonders die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und deren Familien adressieren. Durch die enge Zsm.-arbeit mit dem QM stellt das Projekt sicher, dass die Maßnahmen in die gesamtstrategische Entwicklung des Quartiers eingebunden sind. Zudem besteht ein Austausch mit der städtischen Koordinierungsstelle für Quartiersentwicklung in Osnabrück & Daniel Lindholz, der wertvolle Erfahrungen aus dem Johannesquartier einbringt. Das Projekt nutzt vorhandene Strukturen & erweitert diese durch sportliche Aktivitäten, um die Vernetzung zwischen Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Bewohnenden zu stärken. Es schließt aktiv die Lücke zu Gruppen, die bisher schwer ins Quartiersleben integriert wurden, & schafft mit flexibleren Handlungsmöglichkeiten alternative Zugangswege.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, Sachgebiet Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren, Strategische Konzeptentwicklung Quartiersarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfB Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stüveschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heiligenwegschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Paulusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Heilig Kreuz Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fatih-Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
As-Salam Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück - Schinkelbad
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HHO Nachbarschaftstreffpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heilig Kreuz Kita
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita Heiligenweg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita Rappstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heinz Fitschen Haus (Familienzentrum)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Arche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbegleiterinnen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur Finanzierung setzen wir auf vielfältige Förderquellen: Für 2025 wurden 12.000 € von LSB Niedersachsen & SSB Osnabrück bewilligt. Auch die AOK („Gesundheit im Quartier“), die „Brückenpfeiler“ und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung zeigen Interesse an einer Zusammenarbeit. Ergänzt wird dies durch Sponsoring & Kooperationen mit lokaler Wirtschaft. Unternehmen & Stiftungen sollen uns mit Sachleistungen, finanziellen Mitteln und Expertise unterstützen, um „Sport vernetzt“ zu etablieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert_1

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Die Stadt Göttingen als Projektträgerin kooperiert mit dem NBZ Holtenser Berg sowie dem Stadteilbüro Leineberg, die beide als Nachbarschaftsvereine im Quartier tätig sind, was eine besondere Herausforderung durch das Ehrenamt und die Finanzierungsstrukturen bedeutet. Das Konzept verfolgt vier Ziele, die miteinander verzahnt sind: Übergeordnetes Ziel ist es, die NBZ und die GWA finanziell und strukturell abzusichern sowie die Gemeinschaften in den Quartieren zu stärken und die Teilhabe aller Menschen zu fördern. Die Träger*innen der Zentren sollen stärker zusammenwachsen, eine gemeinsame Finanzierungsstrategie der Gemeinwesenarbeit entwickeln und unabhängig werden. Innerhalb des Förderzeitraums von drei Jahren soll eine Planung erstellt und prozesshaft umgesetzt, die die Grundfinanzierung der NBZ verbessern soll. Zur Diskussion steht die Gründung eines gemeinsamen Daches für alle Standorte der GWA in Göttingen. Verbunden wird dies mit einem „Marketing“ „NBZ für alle“. Die Ergebnisse fließen in das Gesamtnetzwerk der GWA ein. Die intelligente Finanzierung der NBZ soll eine größere finanzielle Unabhängigkeit umfassen und die monetäre Verstetigung derselben. Zusätzlich wird ein kommunaler Austausch mit der Stadt Braunschweig und der lokalen GWA angestrebt. Die Umsetzung der Teilprojekte beinhaltet die Inklusion von Migrant*innen und soll deren Selbstorganisation ermöglichen. Unterziele sind 1. Demokratieförderung 2. Kriminalprävention und Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls 3. Intelligente Finanzierung. Demokratieförderung und -bildung umfasst die gelebte Vermittlung der Prinzipien der Demokratie: Partizipation, Transparenz, Informationsfluss und Entscheidungsfindung sowie die Werte des Grundgesetzes. Nicht alleine als Vermittlung von Wissen, sondern praktisch in Form von Mikroprojekten sollen diese Prinzipien und Werte gefördert und gelebt werden. Darüber hinaus soll die Affinität zu rechtsextremen Parteien von einem Teil der Bewohnerschaft in den Blick genommen, mögliche Gründe aus der Gruppe heraus thematisiert und demokratische Prinzipien praktisch eingeübt werden. Vorurteilsbewusstes Handeln und Denken sowie die Reflexionen hierauf bilden einen weiteren Inhalt. Kriminalprävention wird in Zusammenarbeit mit dem lokalen Präventionsrat und der Polizei in den Quartieren umgesetzt. Täterarbeit ist in dem einen und Opferarbeit in dem anderen Stadtteil vorgesehen. Wissenstransfer und Auswertung zwischen beiden Nachbarschaftszentren sind vorgesehen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit 2017 beantragt die Stadt Göttingen Fördermittel aus dem Programm Gute Nachbarschaft und konnte darüber den kommunalen Aufbau der Gemeinwesensarbeit in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Trägern strategisch und strukturell weiterentwickeln sowie teilweise verstetigen. Diese Trägerstruktur zeichnet sich durch Vielfalt aus: Wohlfahrtsverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR), die Jugendhilfe Göttingen e. V. und der SC Hainberg 1980 e. V. setzen mit ihrem trägerspezifischen Know How die GWA in den Stadtteilen um. Zur strukturellen Sicherung wird jede Stadtteileinrichtung in Form einer anteiligen Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen gefördert, muss aber zusätzlich weitere Mittel einwerben. Hier bietet die oben beschriebene Trägerstruktur zwar Vorteile durch die Nutzung der trägerspezifischen Kompetenzen, jedoch große Unsicherheiten und Unterschiede in der Finanzierung. Insbesondere den überwiegend ehrenamtlich strukturierten Nachbarschaftsvereinen fehlt es an hauptamtlichen Ressourcen für Drittmittelakquise. Auch mit den Herausforderungen durch die gesellschaftlich veränderten Lagen (Zuwanderung, Demokratieverdrossenheit, Sicherheitsängste) sind die ehrenamtlich organisierten Nachbarschaftsvereine überfordert. Um eine weitgehende finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten, bedarf es der Schaffung neuer quantitativer und qualitativer Strukturen, wie bspw. eines übergeordneten Dachverbandes GWA.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen Holtenser Berg/Holtensen/Hagenberg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zu Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den nördlichen Autobahnzubringer, liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen. Der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage am Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtenser Berg und Holtensen.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen - Stadt Göttingen 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023 Anmerkungen: Haushalte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Gebiet-Name
Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stad Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, Anmerkung: Haushalte, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Göttingen verfolgt mit der Förderung der Göttinger NBZ den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Das Förderprogramm Gute Nachbarschaft bildet seit 2017 einen wichtigen Bestandteil für die Weiterentwicklung und Verstetigung der GWA in der Stadt Göttingen. Mit Hilfe der Landesförderung konnte in den bisherigen Förderrunden eine gesamtstädtische Strategie für die GWA, ein gemeinsames Verständnis und ein Netzwerk der GWA entwickelt werden. Das Stadtteilbüro Leineberg und das NBZ Holtenser Berg sind Teil dieses Netzwerkes, verpflichten sich dem Leitbild der GWA und setzten den Ansatz der GWA über die Säulen: Koordination der GWA, Förderung von Kooperation und Vernetzung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements um. Die neu einzurichtende kommunale Koordinierungsstelle Gemeinwesenarbeit unterstützt das Netzwerk GWA, koordiniert die Trägertreffen GWA und fungiert als "Verwaltungslotse" und Bindeglied zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Das Projekt beinhaltet vielfältige Aktivierungsmethoden, einen hohen Grad an Beteiligung als auch konzeptioneller und interkommunaler Netzwerksarbeit. Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es, diese Arbeitsschwerpunkte zu begleiten und konzeptionell zu unterstützen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten werden mit lokalen Partnern aus Wirtschaft, Kirchen und Sozialverbänden durchgeführt und der Austausch findet regelmäßig statt.
Beschreibung
Das Selbstverständnis der Quartiere geht über das eigene Quartier hinaus. Die NBZ sind Teil der kommunalen sozialen Infrastruktur, arbeiten aktiv im Netzwerk der Göttinger Nachbarschaftszentren mit.
Beschreibung
Finanzierungskonzept ist erstellt und eine Gesellschafterform ist entwickelt.
Vorhandene Strukturen
In beiden Gebieten bestehen bereits Stadtteileinrichtungen, die in der Trägerschaft der für diesen Zweck gegründeten Nachbarschaftsvereine liegen. Die Stadt Göttingen unterstützt den Betrieb der Nachbarschaftszentren anteilig in Form einer Sockelfinanzierung und stellt zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ein geringfügiges Sozialraumbudget zur Verfügung. Zusätzliche Mittel müssen über Drittmittelakquise und Projektförderungen eingeworben werden. Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg e. V., der sich aus Bewohner*innen der Zielviertel zusammensetzt, getragen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination der Ehrenamtlichen und ehrenamtlich geleiteten Veranstaltungen übernimmt. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Das Stadtteilbüro Leineberg wird vom Nachbarschaftsverein Leineberg betrieben. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Privatpersonen und einigen wenigen Institutionen, hier u. a. die Städtische Wohnungsbau GmbH als größte Vermieterin in dem Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsstellen stehen die Angebote der Stadtteileinrichtungen allen Bewohner*innen der Quartiere zur Verfügung, unabhängig von der Mitgliedschaft in den Vereinen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Göttingen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen kAöR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg 1980 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsverein Grone e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Begleitausschuss Partnerschaft für Demokratie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AG Gewaltschutz für geflüchtete Frauen und Kinder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk häusliche Gewalt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch der Migrantenselbstorganisationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Migration Göttingen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Beide NBZ sind bereits Bestandteile des Netzwerkes GWA - Göttinger Quartiere und werden in Form einer Sockelfinanzierung anteilig von der Stadt Göttingen gefördert. Die ehrenamtlich geführten Nachbarschaftsvereine sollen mittels der Projektförderung professionalisiert und zusätzliche Finanzierungsstrategien entwickelt werden. Perspektivisch soll ein Dachverband der Göttinger Quartiere in freier Trägerschaft eingerichtet werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsbüro Dorftreffpunkt Beim Alten Haarmeyer

Ansprechpartner
Ulf Dieckmann
Nachbarschaftsbüro Dorftreffpunkt Beim Alten Haarmeyer
Projektbeschreibung
Die bisherige Arbeit der GWA der Samtgemeinde (SG) Neuenkirchen wird an die „Dorftreff Beim Alten Haarmeyer gGmbH“ überführt, dort soll ein Nachbarschaftsbüro (NB) entstehen. Diese gGmbH ist ein Zusammenschluss der Kirchengemeinde, der SG Neuenkirchen und der Gemeinde Neuenkirchen. Dieser Zusammenschluss wurde notwendig, da die Gesellschafter alleine nicht eine nachhaltige Finanzierung der GWA gewährleisten können. Dieser Zusammenschluss ermöglicht die gemeinsame Umsetzung von Projekten zur Förderung der GWA. Es wurde im Vorfeld eine Sozialraumanalyse und ein Konzept zur GWA erarbeitet. Dieses Konzept wurde gemeinsam erarbeitet und vom Aufsichtsrat der gGmbH, dem Kirchenvorstand und dem Rat der SG Neuenkirchen beschlossen. Handlungsbedarfe zeigten sich im Bereich der Armut bei Kindern/ Jugendlichen und im Alter. Es wurde auch deutlich, dass der Anteil der Neubürger steigt. Auch hier gibt es wenig Angebote für Neubürger (egal welcher Herkunft). Aus der bisherigen Arbeit im Bereich der Gemeinwesenarbeit (Kleine Hilfen, Dorfküche Voltlage) wird u.a. auch eine Vereinsamungsproblematik deutlich. Diese Problemstellungen sollen vor Ort in den Treffpunkten der Samtgemeinde mit hauptamtl. Unterstützung durch das Nachbarschaftsbüro gearbeitet werden. Alle sozialen Akteure, die Kirche und die Kommune möchten gemeinsam intensiv an diesen Problemlagen arbeiten. Ziel ist u.a. eine gemeinsame Lenkungsgruppe besteht aus Vertretern der Kirche, der SG Neuenkirchen, der Ortbürgermeister, den Dorfmoderatoren und Vertretern der Dorftreffpunkte Merzen, Neuenkirchen u Voltlage zu bilden. Diese Gruppe wird aktiv die Bedarfe der Bürger/innen bearbeiten und sich gemeinsam an Lösungen der Problemlagen arbeiten. Die im bisherigen Projekt der GWA tätige Sozialarbeiterin soll vor Ort erhalten bleiben und im diesem Projekt nahtlos weiterarbeiten. Beratungs- und Dienstleistungsangebote (Schuldner-, Bildungs- , Rentenberatung) die bisher dezentraler im Gebäude der Drehscheibe zu finden waren, werden im Dorftreffpunkt Haarmeyer etabliert. Die gGmbH ist Eigentümerin einer ehemal. Traditionsgaststätte aus den 50er Jahren. Diese wird aktuell mit Fördergelder aus der ZILE Richtlinie kernsaniert u. im April 2025 eröffnet wird. Das Gebäude ermöglicht der GgmbH, Erträge aus Vermietungen von Räumen wie Musikstudio, Co-Working-Pace etc. zu generieren. Die Ertragshöhe ist aktuell noch nicht abschätzbar, deshalb wird eine Anschubfinanzierung für das NB notwendig
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen ist der ÖPNV mäßig ausgebaut, Fußgängerzonen mit Geschäften oder Lokalen gibt es nicht. Die SG kämpft mit Weg-Zügen von jungen Menschen und Senioren. Neu Zugezogenen Bürger haben es schwer in eine stark konservative, kath. , heimat- u. ortverbunden Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Die Gesamtbevölkerungszahlen sinken, das Durchschnittsalter steigt. Viele insbes. ältere Bürger leben alleine, sind von Einsamkeit u. Armut betroffen u. auf Hilfen angewiesen. Diese Ergebnisse sind belegt im Datenteil der Sozialraumanalyse im Projekt Gute Nachbarschaft und wird durch den Einsatz von Ehrenamtlichen in der SG Neuenkirchen bestätigt. Diese Themen wurden der Politik, der Kirche u. den Ehrenamtlichen vorgestellt, sie sollen nun gemeinsam angegangen werden. Aufgrund der allgemein angespannten Haushaltslage der Kirche (viele Austritte vor Ort = weniger Geld für die Kirchengemeinde vor Ort) u. der Kommune ( kurz vor der Haushaltssicherung durch steigende Preis, Rückgang der Steuerkraft, einmalig hohe Abschreibung in Höhe von 400.000 € für das Projekt Dorfcampus in 2025), ist es notwendig die vorhandenen Strukturen u. Ressourcen der Kirche und der Kommune miteinander zu vernetzten, deshalb entstand die gGmbH. Kommune/ Kirche und gGmbH haben gemeinsam an einem Konzept zur GWA gearbeitet. Ziele und Maßnahmen des Konzeptes soll nun mit Unterstützung der gGmbH insbesondere des NB umgesetzt werden. Die gGmbH benötigt eine Anschubfinanzierung zur Realisierung des NB, ansonsten ist das Projekt nicht zu finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestlichen Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. Sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück und liegt mit 68 Einwohnern je Quadratkilometer weit unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 163 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Samtgemeinde verfügt über einen typischen dörflichen Charakter und steht beispielhaft für viele Kommunen im wirtschaftlich starken nord-westlichen Niedersachsens
Einwohnerzahl
10820
Quelle / Anmerkungen
https://www.neuenkirchen-os.de/rathaus-politik/verwaltung/zahlen-daten-fakten
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Arbeitslose Menschen: hier wurde behelfsmäßig die Anzahl der Empfänger SGB II Bürgergeld-Leistung und SGB III Arbeitslosengeld-Leistungen als Indikator hinzugezogen Auswertung Langzeitarbeitslose: SG Neuenkirchen: 49 Pers. ; Landkreis OS 2.554 Personen Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Altersgruppenauswertung unter 25 Jahre Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtgebiet: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen leider keine Zahlen vor
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen leider keine Daten vor
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen keine Daten vor
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen keine Daten vor
GWA/QM-Ansatz
Die gGmbH möchte ein NB als Zentrum für die GWA errichten. Ziel des NB sind die Schaffung von Begegnungs-möglichkeiten, hierzu unterstützt die hauptl. MA die Ehrenamtlichen in der Dorfküche Voltlage, im neu eröffneten Dorftreffpunkt Haarmeyer u. in Merzen im Dorfgemeinschaftshaus bzw. Dorfcampus. Das NB steht jedem Bürger offen, es ist Anlaufstelle um erste Bedarfe/ Ideen zu besprechen. Insbesondere neu zugezogene Bürger finden im NB viele Informationen zu Aktivitäten in den Treffpunkten. Die Arbeit des NB findet auch außerhalb des Büros statt, auf Dorffesten, durch aktive aufsuchende Aktivierung der Bürger, Durchführung von Beteiligungsformaten u. den persönlichen Gesprächen im Sinne einer Geh-Struktur. Diese Ziele wurden auch im Konzept der GWA der SG MK vereinbart (s. Konzept S.15). Die Bedürfnisse der Bürger stehen im Vordergrund, zusätzlcih werden die Bedarfe aus der Sozialraumanalyse wie Vereinsamung, Armut von Kindern u. Senioren u. die Integration von Neubürgern gemeinsam mit einer Lenkungsgruppe bearbeiten. Diese Gruppe besteht aus Vertretern der Kirche, der Kommune, der gGmbH, den Dorfmoderatoren u. Vertretern aus den Dorftreffpunkten. Sie trifft alle Entscheidung zur GWA kollektiv (s. hierzu Organisation der Lenkungsgruppen Konzept S.19). Die LK-Gruppe hat auch die Möglichkeiten Bedarfslagen direkt über die Ortbürgermeister bzw. den Samtgemeindebürgermeister in die Politik zu geben. Über die Kommune kann Fachwissenwie z.B. Sozialarbeiter hinzugezogen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen die drei Dorftreffpunkte regelmäßig besuchen. Die Bürger/innen sich der hauptamtlichen Kraft gegenüber öffnen und ihre Sorgen u. Bedarfe mitteilen und bereit sind gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.
Beschreibung
Gründung eines Netzwerkes bestehend aus Kirche, gGmbH, Kommune, Dorfmoderatoren und Ehrenamtl. der Dorftreffpunkte. Regelmäßige Arbeitstreffen zur Lösung von Problemlagen aus der Sozialraumanalyse und Bedarf von Bürger/innen finden statt
Beschreibung
Das gemeinsam erarbeitete u. beschlossene Konzept der GWA wird aktiv mit vereinten Kräften umgesetzt. Nach 3 Jahren wird dieses Konzept fortgeschrieben. Das entstandene Vertrauen wird durch zusätzliche Kooperation ausgeweitet.
Beschreibung
Ressortübergreifendes Denken und Handeln der Akteure vor Ort findet in u.a. in gemeinsamen Aktionen wie Weltkindertag, 72 Std-Aktion, Mit dem Rad binnendür statt. Multiplikatoren für andere Akteure wie Kommunen im Landkreis OS, Land Nds, Bund etc.
Beschreibung
Durchführung von Nachbarschaftsfesten, Aktionen gegen Vereinsamung wie Bürgerspaziergänge, Bingo-Abende, Aufsuchende aktivierende Ansprache von Personen die durch Projekte wie Kleine Hilfe bekannt werden. Erstellung von Programm für Veranstaltungen, etc.
Beschreibung
Förderung des Ehrenamtes durch Ausbildung weiterer Dorfmoderatoren, Juleica- Schulungen, Programmplanungen in allen drei Mitgliedsgemeinden, regelmäßige offene Begegnungsmöglichkeiten schaffen, Sichtbarkeit der GWA auf Dorffesten, Seniorennachmittagen
Beschreibung
Nutzung der bereits vorh. Seniorenanlaufstellen, der Unterstützungsangebote der Kleinen Hilfen,um zu erfahren, welche Personen(gruppen) direkte Ansprache benötigen. Auf Empfehlungen/ Bekanntheit setzten damit ein pers. Kontakt möglich wird.
Beschreibung
Ausbildung von weiteren Ehrenamtlichen (Juleica, Dorfmoderatoren), Unterstützer für z.B. Frühstückstreffs, Walking-Bus, gemeinsame Spaziergänge finden, Ehrenamtssuche,
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück, LAG-NOL (Leader), Samtgemeinde Neuenkirchen, Gemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theatergruppe Neuenkirchen, Gospel-Chor Neuenkirchen, Kirchenchor Cäcilia, Tanzschule Hülsmann, Kinderchor Neuenkirchen, Blaskapelle Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goode-Weg-Schule Neuenkirchen, Kreismusikschule, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landfrauen Neuenkirchen, Eintracht Neuenkirchen (Dartsportgruppe), Hasetal-Touristik,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eintracht Neuenkirchen e.V, Heimatverein Neuenkirchen e.V:,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hocker-Gymnastik-Gruppe- Landfrauen, Spielgruppe Neuenkirchen ( Kleinkindergruppe),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuenkirchen im Hülsen, Goode-Weg-Schule Neuenkirchen, Kindertagesstätten St. Christophorus u. St. Laurentius, Kinderzentrum Neuenkirchen im Hülsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius, Ev. Kirche Uffeln, Landjugend, Pfadfinder, Frauengemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Neuenkirchen, Anfrage von örtlichen Unternehmen für Mitarbeiter Fortbildung nach Eröffnung, Alibaba Imbiss, Kebab Haus, Caterer aus dem Umland, Zusammenarbeit mit verschiedenen Eventfirmen Artika Imbiss,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bersenbrücker Kreisblatt, Neue Osnabrücker Zeitung, NDR Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Neuenkirchen, Rat der Samtgemeinde Neuenkirchen, Ortbürgermeister Merzen, Voltlage, Samtgemeindebürgermeister der umliegenden Nordkreiskommunen, Christian Calderone MdL, Anke Henning , Lutz Brinkmann MdB, Thomas Uhlen MdL
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bürger/innen aus der Samtgemeinde Neuenkirchen, Ehrenamtsgruppe der Dorfküche, Dorfmoderatoren aus der sozialen Dorfentwicklung Merzen- Neuenkirchen , Ehrenamtliche aus der Dorfküche Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nach Eröffnung: Beratungsangebot durch: Schuldnerberatungsstellen- Caritas, Sprechstunde des Finanzamtes, Rentenversicherungsberatung, Gerland- Hörgeräte, Heißmangel/ Reinigung Hummert, Bildungsberatung Bildungsbüro des Landkreises,
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Weder Kirche noch der SG NK verfügen über ausreichend Haushaltsmittel zur Errichtung eines NB. Begründung: Bau Dorftreffpunkt+ gehäufte Kirchenaustritte u. kommunal angespannte Haushaltslage durch veränderte Wirtschaftslagen sowie Bau des Dorfcampus mit Dorftreffpunkt ca. 19 Mio. Aufwendungen. Der gGmbH benötigt eine Anschubfinanzierung für das NB vor Ort. Ab Eröffnung können Erträge erwirtschaftet werden. Eine Co-Finanzierungsvereinbarung soll zwischen Kirche u. SG NK abgeschlossen werden.
Galerie
haarmeyer flyer  1
haarmeyer flyer  2
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2025 veranstaltungsflyer dorfkueche 1.halbjahr vorderseite
2025 veranstaltungsflyer dorfkueche 1.halbjahr rueckseite
Zustimmung Veröffentlichung
On

InselOase - Gemeinschaft im Fokus

Ansprechpartner
Maren Bruns
Funktion Bauleitplanung & strategische Dorfentwicklung
Schaffung eines lebendigen, lebenswerten und liebenswerten Lebensraums durch soziale Intervention, aktive Bürgerbeteiligung im Einklang mit einer integrierten, kommunalen Entwicklung.
Projektbeschreibung
Spiekeroog, eine idyllische Insel mit einer der höchsten Tourismus-Intensitäten in Deutschland, steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt des insularen Lebens und Sicherung der Authentizität als Urlaubsinsel erforderlich machen. Im Zuge der Förderung beabsichtigen wir die Weiterentwicklung der bisherigen Gemeinwesenarbeit hin zu einem funktionierenden, ganzheitlichen Quartiersmanagement, u.a. mit folgenden Ansätzen: Sicherung und Rückgewinnung von Wohnmöglichkeiten der insularen Bevölkerung durch Festlegung von Quoten für Dauerwohnen und Ferienwohnen auf Ebene der städtebaulichen Planung / in Bauleitplänen, Erhaltungssatzungen zum Schutz der lokalen Bevölkerung sowie Zweckentfremdungssatzungen zur Sicherung und Wiederherstellung von Wohnraum. Die Herausforderung in diesem Handlungsfeld ist das Konfliktpotential, welches durch eine konsequente Anwendung baurechtlicher Regelungen und Steuerungsinstrumente zu erwarten ist. Hier sehen wir Vermittlungs-, Erklärungs-, Zuhör- und Schlichtungsaufgaben durch den Ansatz des Gemeinwesens und des sozialen Quartiersmanagements, welches die baurechtliche Seite komplementiert und die Akzeptanz und den Zusammenhalt nachhaltig sichert. Schaffung von Anreizen und Rahmenbedingungen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum für die lokale Bevölkerung: Ausweisung eines Neubaugebiets, Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern (z.B. Genossenschaft, Eigentümer, Gewerbetriebe, …), Mitarbeit bei der Verbesserung der Wohnraum-Förderkulissen, Aufbau eines Fundraisingkonzepts zur Finanzierung der Schaffung von freiem Dauerwohnraum für die allgemeine Inselbevölkerung. Verstetigung der bisherigen Gemeinwesenarbeit zur Stärkung der Inselgemeinschaft: Durch versch. Maßnahmen wie die Förderung von Integration, die Schaffung von Treffpunkten und die Unterstützung von Vereins- und Jugendarbeit möchten wir die Lebens- und Wohnqualität auf Spiekeroog steigern. In Abgrenzung zu unseren bisherigen Projekttätigkeiten in diesem Bereich ist der Fokus auf die Vorbereitung zur Aufnahme in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm. Um das ehrenamtliche Netzwerk rund um dieses Vorhaben ans Laufen zu bringen und verbindliche Arbeitsgruppen ins Lebens zu rufen wie auch Verantwortlichkeiten langfristig in die Dorfgemeinschaft zu übertragen, gilt es, eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen und ersten Arbeitsgruppen eine Ernsthaftigkeit zu verleihen und Personen mit Kompetenzen und Budget auszustatten.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur besteht größtenteils aus ortsgebundenen Personen, deren Zusammensetzung für die Erhaltung der Wohn- und Wirtschaftsfunktion sowie zur Wahrung der gewachsenen nachbarschaftlichen Beziehungen von entscheidender Bedeutung ist. Wohnraum ist absolute Mangelware, Spiekeroog gehört zu einer vom Land festgelegten Gebietskulisse mit einem besonders angespannten Wohnungsmarkt, in welcher die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. Das führt zu einer Verdrängung ans Festland oder zu einer Veränderung der Wohnformen und Lebensweisen mit direkter Auswirkung auf die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung, also zu einer negativen Veränderung der insularen Bevölkerungsstruktur in ihrer bisherigen, gesamtheitlich funktionierenden Zusammensetzung. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität und veranlasst Personen nur noch für einen Lebensabschnitt auf der Insel zu bleiben. Das führt zu einer hohen Fluktuation innerhalb der Wohnbevölkerung und zu einer Unstetigkeit in der Zusammensetzung. Ohne konsequentes Gegensteuern wird ein hoher Anteil der Bevölkerung nur noch im erwerbsfähigen Alter auf der Insel leben können. Häufig wechselnden Individuen mit einer saisonal begründeten hohen Arbeitsbelastung werden sich weniger intensiv in eine bestehende Wohnbevölkerung, die gleichzeitig abnimmt, integrieren und z.B. weniger ehrenamtliche Positionen im gemeinschaftlichen und dörflichen Miteinander übernehmen. Nachbarschaftliche Beziehungen werden aufgebrochen, die über viele Generationen funktionierende Gemeinschaft schwindet, das Geldverdienen und nicht das soziale Miteinander / Leben stehen im Vordergrund.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Insel Spiekeroog
Beschreibung
Spiekeroog ist eine niedersächsische Insel mit ca. 18 qm2 Fläche. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km. Es gibt eine tideabhängige Fährverbindung.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit für den Berichtsmonat 03.2024.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesensarbeit und Quartiersmanagement sind künftig integriert und "zusammengedacht". Es werden (weiterhin) Bedürfnisse und Ressourcen unserer Gemeinschaft identifiziert, Maßnahmen daraus abgeleitet und somit die Lebensqualität verbessert, wobei ein großer Schwerpunkt auf der Aktivierung des Ehrenamtes liegt. Weiterhin werden gezielte Verbesserungen der Lebensbedingungen, insb. Wohnraumversorgung erreicht. Denn Wohnraum ist der "Schlüssel" zu fast allem auf Spiekeroog und somit die wichtigste Zutat für die Inselgemeinschaft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Bürger:innen aktiviert und motiviert werden konnten, sich als Dorfmoderator:in für ein Themenfeld zur Verfügung zu stellen und eigenverantwortlich eine AG-Leitung zu übernehmen.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Immobilieneigentümer:innen / Grundstücksbesitzer:innen in Diskussionen offen sind, gemeinwohlorientierte Belange in der Wohnraumnutzung gleichwertig neben den individuellen Vorteilen einer möglichen Gewinnmaximierung zu tolerieren
Beschreibung
Standard erreicht, wenn geleitet durch die Kommune und gemeinschaftlich entwickelt mit relevanten Stakeholdern ein Neubaugebiet sowohl unter städtebaulichen, sozialen und naturschutzrechtlichen Aspekten gemeinschaftlich entwickelt wird.
Vorhandene Strukturen
Die Gemeinwesenarbeit (GWA) auf Spiekeroog, definiert im Vorgängerprojekt "Leben im Meer" die Verwaltung als Möglichmacher, der Rahmenbedingungen für Bürger:innen schafft, um ihr Lebensumfeld zu verbessern. Durch Aktivierung und Sichtbarmachung der Bürger:innen entstand z.B. der "insulare Jahreskalender", der ehrenamtliches Engagement koordiniert und planbar macht. Erfahrungen aus dem Projekt sowie positive Einzelmaßnahmen seit Mitte 2022 haben das insulare Leben signifikant verbessert. Neben dem Jahreskalender ist noch zu nennen: der Aufbau einer aktiven Kommunikation – nebenan.de, Website, Schaukasten, Rundbriefe, persönliche Ansprache, Videobotschaften; Implementierung von Sprachkursen, Willkommensveranstaltungen, Patenschaften zur besseren Integration; Schaffung von Räumen sowie Kleinst-Veranstaltungen (wie z.B. Insulares Picknick); Schaffung eines Jugend-Outdoor-Treffpunktes zur Verbesserung der Freizeitaktivitäten um nur einige zu nennen. Trotz begrenzter Ressourcen in der Verwaltungseinheit besteht das Ziel, Gemeinwesenarbeit als integralen Bestandteil des Insellebens zu etablieren. Viele Aktivitäten sind zwischenzeitig verstetigt, dabei ist es erklärtes Ziel, dass die Gemeinwesenarbeit künftig nicht isoliert betrachtet, sondern integraler Bestandteil des Insellebens und Handelns der Gemeindeverwaltung wird. Jedoch wurden wichtige Aspekte bisher vernachlässigt, was eine Fokussierung auf Problemfelder in diesem Projekt erfordert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alle MA der Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselbote/Anzeiger Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Inselbewohner UND Zweitwohnungsinhaber
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wichtige Stakeholder und Stützen des Ehrenamtes
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Personalgestellung sichert nachhaltige Strukturen, da Projektmitarbeiterinnen langfristig in der Verwaltung bleiben und den Geist der GWA / QM in ihrem allgemeinen Doing integrieren. Durch das über einen längeren Zeitraum angelegten Dorfentwicklungsprogramm werden die in den ersten 3 Jahren gefestigten und neu etablierten Strukturen erhalten bleiben. Freiwillige finanzielle Ausgaben sind für Kommunen kommunalrechtlich bei angespannter Haushaltslage schwierig. Aber wir bleiben optimistisch.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On