Gemeinschaft braucht Begegnung – Treffpunkte für ein lebendiges Dorf
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Henning Austmann
| Funktion | Mitbegründer und Co-Moderator |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfältige Begegnungsräume für ein dauerhaft lebendiges und zukunftsfähiges Miteinander im Dorf
Projektbeschreibung
Die "Ideenwerkstatt Dorfzukunft" – ein junger Verein mit bereits mehrfach überregional preisgekrönter Wirkung – setzt sich mit dem hier vorgeschlagenen Projekt für den sozialen Zusammenhalt und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Gemeinschaften ein. Ziel ist es, das soziale Miteinander im Dorf durch innovative Maßnahmen dauerhaft wieder stärker zu beleben. Hier und in anderen ländlichen Regionen gibt es kaum noch Räume für lebendigen Austausch, was besonders ältere Menschen, Jugendliche und Zugezogene betrifft. Mit dem Projekt wollen wir dem entgegenwirken und Anlässe sowie Treffpunkte schaffen, die Austausch und Gemeinschaft fördern.
Das Projekt umfasst verschiedene Maßnahmen zur Stärkung des dörflichen Zusammenhalts. Geplant sind ein multifunktionaler Klein-Feld-Platz für verschiedene Ballspiele, ein kollektiv gestalteter Kreativ- und Aufenthaltsraum als analoger Treffpunkt für die Dorfjugend sowie eine Dorf-Küche, in der wöchentlich gemeinschaftliche Mahlzeiten angeboten werden. Diese sollen generationsübergreifend Menschen zusammenbringen und den Austausch fördern.
Zusätzlich sind Formate wie monatliche Dorf-Brunches im Pfarrhausgarten, Erzählrunden mit "Geschichten von früher", und interkulturelle Koch- und Präsentationsabende im Gemeindesaal geplant. Diese Angebote sollen das gegenseitige Verständnis stärken, den Dialog zwischen verschiedenen Altersgruppen und Kulturen fördern und Neuzugezogene besser integrieren.
Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen des Forschungsprojekts "Zukunftsfähiges Dorf 2035" und dem dazugehörigen Leitfaden "Gemeinsam Zukunft anpacken" und setzt dessen Vision für ein lebendiges, soziales Dorfleben in die Praxis um.
Ein besonderes Anliegen des Projekts ist die langfristige Tragfähigkeit und breite Übertragbarkeit der Maßnahmen. Zwei Teilzeitstellen werden geschaffen, um den Aufbau der verschiedenen Angebote zu koordinieren, deren Wirkung auszuwerten, die Angebote weiterzuentwickeln, und eine Dokumentation (im Selbstverständnis eines Reallabors) zu erstellen, die anderen Dörfern zur Nachahmung dienen soll.
Durch die Verbindung von Gemeinwesenarbeit und Ortsentwicklung trägt das Projekt aktiv zur Integration, Vernetzung und Stärkung des dörflichen Zusammenhalts bei. Es ist ein modellhafter Lösungsansatz für ländliche Regionen mit besonderen sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen und zeigt, wie ein Dorf durch Selbstwirksamkeit als lebendiger sozialer Lebensraum erhalten werden kann.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unsere Dörfer stehen – wie viele ländliche Regionen – vor großen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Seit 2012 setzt sich die „Ideenwerkstatt Dorfzukunft“ aktiv für eine nachhaltige Entwicklung ein und konnte bereits wichtige Impulse und Lernerfolge mit Partizipation feiern – etwa durch einen Dorfladen, Dorfzeitung und die Wiederbelebung traditioneller Feste. Dennoch bleiben insb. im Sozialen drei zentrale Problembereiche bestehen:
1. Hohe Fluktuation, mangelnde Begegnungsorte: In den Neubaugebieten der 1970er- und 1980er-Jahre sterben die einstigen Erstbewohner:innen weg, während neue Familien zuziehen. Doch es fehlen Orte und regelmäßige Anlässe, um sie in das Dorfleben zu integrieren. Besonders für Jugendliche gibt es kaum analoge Räume, um soziale Bindungen außerhalb der Familie aufzubauen. Dadurch leiden die Integration von Neuzugezogenen und Vernetzung der Jugendlichen in unseren Dörfern.
2. Auseinanderdriften zweier Lager mit gegensätzlichen Blickwinkeln auf Wandel: Während ein Teil der Dorfgemeinschaft aktiv Zukunftsfragen angeht (z. B Klimaschutz, nachhaltige Ortsentwicklung, etc.), gibt es einen anderen Teil, der diese Veränderungen skeptisch betrachtet oder ablehnt. Dies führt zu Spannungen und gefährdet den Zusammenhalt. Ohne regelmäßige Begegnungsräume vertieft sich diese Spaltung weiter.
3. Vereinsamung im Alter: Viele ältere Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Insbesondere alleinlebende Senior:innen ziehen sich daher zunehmend zurück. Ohne gezielte Maßnahmen zur Einbindung älterer Generationen drohen eine zunehmende Vereinsamung und der Verlust wertvollen historischen Wissens für das Dorf.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Münder: Ortsteile Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Fördergebietes umfasst die drei eng verbundenen Dörfer Flegessen, Hasperde und Klein Süntel, die zur Stadt Bad Münder am Deister im Landkreis Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) gehören. Das Gebiet liegt südwestlich von Hannover am Rande des Deisters und ist durch eine Mischung aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Waldgebieten und dörflicher Wohnbebauung geprägt.
Trotz der landschaftlich attraktiven Lage sind die drei Dörfer mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert: Während sie in der Vergangenheit durch Landwirtschaft und kleinteiliges Handwerk geprägt waren, sind sie heute stark von Pendler:innen abhängig, die in nahegelegene Mittelzentren oder nach Hannover ausweichen. Die ehemals dörfliche Infrastruktur wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend ausgedünnt, sodass viele zentrale Funktionen in die umliegenden Städte verlagert wurden.
Die Siedlungsstruktur ist durch eine Mischung aus historischen Ortskernen, Neubaugebieten aus den 1970er- und 1980er-Jahren sowie einer lockeren Bebauung entlang der Hauptverkehrsachsen gekennzeichnet.
Die Abgrenzung des Fördergebiets orientiert sich an den Ortsgrenzen der drei Dörfer, die eine funktionale Einheit bilden. Aufgrund ausgewählter gemeinsamer Strukturen (gemeinsamer Ortsrat, Grundschule, Kirchengemeinde, Sportverein) gibt es eine enge organisatorische Verbindung zwischen den Orten, die eine gemeinsame Betrachtung im Rahmen des Projekts sinnvoll machen.
Einwohnerzahl
1466
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia-Seite zu Bad Münder
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Schätzung auf Basis der Daten von www.wegweiser-kommune.de und citypopulation.de
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für die uns betreffenden "Fehlende Begegnungsräume für Jugendliche und Neuzugezogene", "Fluktuation im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl", "Auseinanderdriften unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppierungen" oder "Vereinsamung im Alter" steht keine Auswahl zur Verfügung
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt vorrangig den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es auf soziale Vernetzung, Teilhabe und die Stärkung der Dorfgemeinschaft abzielt. Durch neue Begegnungsorte und regelmäßige Austauschformate werden Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe aktiv zusammengebracht. Die Bürger:innen gestalten die Angebote mit, wodurch Selbstorganisation und Ehrenamt gefördert werden. Dies stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Vereinsamung entgegen.
Gleichzeitig enthält unser Vorhaben Elemente des Quartiersmanagements, da es auch die bauliche und strukturelle Entwicklung der Dorfmitte umfasst. Durch die Schaffung eines Jugendtreffpunkts, einer Dorfküche und anderer Begegnungsorte wird die soziale Infrastruktur gezielt verbessert. Zudem sorgen zwei Teilzeitstellen für eine langfristige Koordination, Auswertung und Übertragbarkeit der Maßnahmen.
Insgesamt kombiniert unser Projekt sozialen Zusammenhalt mit struktureller Dorfentwicklung, wodurch es Modellcharakter für andere ländliche Regionen erhält.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
... wenn die Zielgruppen aktiv in Planung und Umsetzung eingebunden sind, ihre Bedürfnisse und Ressourcen berücksichtigt werden und sie durch die Maßnahmen nachhaltig in ihren sozialen und persönlichen Kompetenzen gestärkt werden.
Kriterium
Beschreibung
... wenn Teilnehmende aktiv in die Gestaltung und Durchführung der Angebote eingebunden werden, klare Strukturen und Verantwortlichkeiten etabliert sind und die entwickelten Regeln sowie Prozesse lokal angepasst und von den Beteiligten akzeptiert werden.
Kriterium
Beschreibung
... wenn lokale Akteur:innen in die Planung und Umsetzung eingebunden sind und bestehende Strukturen gestärkt werden. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung, positiven Rückmeldungen, und der Übernahme der Projekte durch bestehende Organisationen..
Kriterium
Beschreibung
... wenn Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung oder Einkommen aktiv teilnehmen. Der Erfolg zeigt sich in vielfältiger Beteiligung und einem respektvollen Miteinander.
Beschreibung
... wenn die Akteur:innen in verschiedenen Feldern integriert zusammenarbeiten, Maßnahmen gemeinsam entwickeln und umsetzen, dadurch Doppelstrukturen verhindern und sich in ihrem Tun mit ganzheitlichem Mindset für das Wohl des Dorfes einsetzen.
Beschreibung
... wenn wir durch die aktive Einbindung möglichst aller Stakeholder effektive Netzwerke aufbauen; im Dorf und mit anderen Dörfern in ähnlicher Situation. Der Erfolg zeigt sich in positiven Rückmeldungen und der aktiven Teilnahme der Beteiligten.
Kriterium
Beschreibung
... wenn das soziale Miteinander (insb. bezüglich der drei Hauptprobleme) gestärkt wird. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung an gemeinsamen Aktivitäten und positiven Rückmeldungen von Jugendlichen, Neuzugezogenen, "Wandelskeptischen" und Älteren.
Beschreibung
... wenn wir die lokale Infrastruktur bedarfsgerecht verbessern. Der Erfolg zeigt sich in der Schaffung von niedrigschwelligen Zugängen zu neuen Angeboten für Kennenlernen, Austausch, Perspektivwechsel und kollektive Selbstwirksamkeit.
Kriterium
Beschreibung
... wenn wir lokalen Initiativen mit städtischen und überregionalen Entwicklungen verknüpfen. Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Beteiligung an gesamtkommunalen Entwicklungsprozessen und dem gegenseitig befruchtenden Austausch mit anderen Dörfern.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege, Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Flegessen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diverse Kleinunternehmen in Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen unserer drei Dörfer werden eingeladen, an Planung, Umsetzung und Nutzung aller neu zu schaffenen Begegnungsräume mitzuwirken.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Hauptkapital zur langfristigen Finanzierung sozialer Begegnungsräume in einem Dorf ist ehrenamtliche Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen (wir haben zig Erfahrungswerte mit erheblicher "Muskelhypothek"). Finanzielle Beiträge der Kommune sind nicht zu erwarten. Ziel ist es somit, alle neu zu gestaltenden Angebote von Anfang an an bestehende Einrichtungen "anzudocken". Die neu geschaffenen Angebote und Strukturen werden dann als zusätzliche Angebote der bestehenden Einrichtungen fortgeführt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dörverden miteinander füreinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Kleinheitz
2. Kurzbeschreibung
Nimm Dir MahlZeit mit deinen Nachbarn...
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Dörverden miteinander füreinander“ schafft der Verein Forum Zukunft e.V. Orte der Begegnung. Über alltagsnahe und -praktische Angebote wie gemeinsam kochen, essen, werken und reparieren, kommen verschiedene Menschen in Kontakt. Niedrigschwellig werden so Ideen für und in Dörverden/Stedorf und Westen/Hülsen gesammelt, konzipiert und umgesetzt. Dabei lernen die Menschen sich zu organisieren, sich für ihre Belange einzusetzen und tragen mit Selbstwirksamkeit einen wichtigen Teil zum Gemeinwesen bei.
An zwei Standorten werden Menschen eingeladen teilzuhaben: In Dörverden/Stedorf gibt es eine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit (zu Beginn 14-tägig, mit dem Ziel wöchentlich). Ehrenamtliche kümmern sich um Lebensmittelspenden, bereiten ein Essen vor und laden dann zum gemeinsamen Speisen ein. In Westen gibt es eine offene Werkstatt, die bisher für reinen Reparaturservice genutzt wurde. Im Projekt werden in regelmäßigen Öffnungszeiten Menschen eingeladen und angeleitet zu werkeln und zu basteln. Dabei können sowohl eigene Projekte und Reparaturen durchgeführt werden, aber auch an Workshops teilgenommen werden.
Durch diese niedrigschwelligen Angebote werden aktive und motivierte Menschen genauso wie isolierte oder benachteiligte Personengruppen angesprochen und befähigt. Sie liefern den Begegnungsanlass und damit den Kristallisationspunkt für weitere Prozesse entlang der Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort, wie z.B. offene Beratungsangebote, solidarische Kinderbetreuung, kommunikative Vernetzung (ggf. auch mit digitalen Tools) oder der Organisation von Nachbarschaftshilfe.
Die Projektstruktur unterstützt die Menschen darin miteinander in Austausch zu gehen, Bedarfe zu äußern, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Dieser Prozess wird pro aktiv initiiert und moderiert. Dabei eignen sich die Beteiligten neben handwerklich-praktischen auch organisatorisch-soziale Kompetenzen an, wie sich in Gruppen zu einigen, Dissens auszuhalten, in die Aushandlung mit anderen Menschen zu gehen und sich für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Weiterführend werden Menschen dazu befähigt auch außerhalb der Gruppe der Aktiven Netzwerke zu schließen, in kommunale Strukturen Vorschläge einzubringen, Forderungen zu stellen und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden sie zu Multiplikator*innen und erweitern das Netzwerk.
Beide Orte werden dadurch mit Lebendigkeit gefüllt und sorgen für Strahlkraft in die Region.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage für unser Projekt ist geprägt von Herausforderungen, die einerseits sozial, aber auch infrastrukturell begründet sind. Der ländliche Raum, so auch Dörverden/Stedorf & Westen/Hülsen, ist zunehmend anonymisiert. Das soziale Leben ist geprägt von „Filterblasen“- sich selbst bestätigenden Resonanzkörpern. Begegnung und Austausch mit vielfältigen Menschen und Meinungen findet wenig statt. Neu ankommende Menschen, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland, finden daher oft schwer Zugang zu bestehenden (Vereins-)Strukturen. Diese werden oftmals von "Alteingesessenen" gestaltet, die selber aus Kapazitäts- und Altersgründen immer weniger beitragen. Die Isolation verstärkt die politische Polarisierung, da vielen Berührungspunkte mit einer diversen Gesellschaft fehlen. Dies trägt zur Demokratieverdrossenheit bei und führt zu einer sinkenden zivilgesellschaftlichen Teilhabe. Die Wahlergebnisse und die politische Radikalisierung spiegeln diese Entwicklung wider. Darüber hinaus sind die infrastrukturellen Bedingungen in Dörverden herausfordernd: Als finanzschwache Gemeinde im strukturschwachen Raum mangelt es an Investitionspotential. Der schwache öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) erschwert die Mobilität. Daher sind viele darauf angewiesen, dass Aktivitäten und Angebote vor Ort stattfinden. Das jedoch wird erschwert, da die Dörfer in Teilen sogenannte „Schlafdörfer“ sind, in denen tagsüber viele Menschen beruflich abwesend sind. Es gibt im Vergleich zu wirtschaftlich und Infrastrukturell stärker entwickelten Regionen Niedersachsens wenige Treffpunkte und Strukturen, die kostenlos zugänglich sind, was die soziale Isolation vieler Menschen weiter verstärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden Dörverden - Dörverden Stedorf - Dörverden Hülsen - Dörverden Westen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst mehrere Ortschaften in der Gemeinde Dörverden: Dörverden, Stedorf, Westen und Hülsen.
Während die Projekte vor allem in Dörverde und Westen stattfinden werden, sind Stedorf und Hülsen aufgrund der räumlichen Nähe auch zum Projektgebiet zugehörig.
Einwohnerzahl
7000
Quelle / Anmerkungen
dorverden.de
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten.
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/karte-altersgruppen.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/verden%252C-landkreis/3361/3
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose an den SvB (%)
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten auffindbar.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
SGB II-Quote (%)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_des_projektgebiets.png
(1.34 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir setzen auf die Bildung von Netzwerken und Kooperationsstrukturen und arbeiten nah an den Menschen und orientiert an deren Interessen und Ressourcen. Wir übernehmen die Rolle Impulse zu geben, zu koordinieren und zu moderieren ohne dabei Verantwortung für die Lösung von Problemen übernehmen zu können. Wir bauen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen auf unterschiedlichen Systemebenen auf (Gemeinderat, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Bezugs- und Ausgangspunkt für das Projekt ist das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld der Menschen. Wir richten unsere Angebote am Gemeinwohl aus, nicht an Wettbewerbszielen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Unser strategisches Ziel ist es zu einem positiven "Wir-Gefühl" für das Projektgebiet beizutragen, das alle Menschen alters- geschlechts- und herkunftsübergreifend einschließt und ermutigt miteinander Lösungen zu suchen. Dabei gehen wir von einem vielfältigen, heterogenen Gemeinwesen aus, in dem es wichtig und notwendig ist Prozesse zur Aushandlung von Interessen zu initiieren und fachlich zu begleiten, um die Erfahrung konstruktiven Gelingens für alle Beteiligten zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unsere Angebote sind weder wettbewerbsorientiert noch ideologisch vom Team bestimmt, sondern fußen auf Bedarfswahrnehmungen unter emanzipatorischer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
Kriterium
Beschreibung
Wir beziehen viele, im Idealfall alle Bevölkerungsgruppen ein und entwickeln und nutzen gemeinsam partizipative Kommunikationsformen ( moderierte Bürger*innendialoge, Apps, Peer2Peer,...) zur Interessenartikulation und -aushandlung.
Beschreibung
Wir binden proaktiv Menschen bei den "Basis-Angeboten" (Essen,Handwerk) ein und machen so erlebbar, dass gemeinsam Ideen realisierbar sind. Dieses kollektive Empowerment lässt Selbstwirksamkeit erfahren und ermutigt zu eigenen Initiativen, die wir fördern
Kriterium
Beschreibung
Wir bieten für alle offene, zugängliche und verbindliche Anlaufstellen und Räume zur Begegnung. Wir geben Impulse für kommunikative Infrastruktur zwischen Bewohner*innen und zu kommunaler Verwaltung
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Strukturen, Kompetenzen und Engagement verzahnen sich mit unseren Angeboten und ergänzen sich gegenseitig. Traditioneller dörflicher Zusammenhalt wird positiv neu erlebt, neu gedacht und erweitert
Kriterium
Beschreibung
Zwischen den zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Akteur*innen im Projektgebiet besteht Kenntnis voneinander und Vertrauen zueinander. Initiativen und Projekte werden gemeinsam geplant und durchgeführt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AllerArten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger*innenenergiegenossenschaft realweg eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Amtshaus Westen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturgut Ehmken Hoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielzentrum Drübberholz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind von Beginn an im Austausch mit der Gemeinde & Gemeinderatsmitgliedern und zu lokal vorhandenen ehrenamtlichen & kommunalen Ressourcen. Dadurch, sowie durch die Akquise von weiteren Fördermitteln, streben wir nach Ende des Projektes eine Personalstelle für die Koordniation von Teilhabe, Diversitätsmanagement, Inklusion etc. an. Für die räumliche und kommunikative Infrastruktur versuchen wir Paten- oder Partnerschaften aufzubauen oder Förderungen zu akquirieren (z.B. für Dorf-Funk etc.).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On