voneinander lernen - miteinander handeln
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Förderung des dörflichen Zusammenlebens und Gemeinwesens, der Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration.
Projektbeschreibung
Als weitere infrastrukturelle Maßnahme der Kommunalentwicklung soll im zentralen Dorfgemeinschaftsbereich eine vernetzende, zusammenführende und integrierende Einrichtung, ein Dorfgemeinschaftshaus, entstehen, um die soziale Infrastruktur und Gemeinwesenarbeit zu verbessern. Mit großen Anstrengungen der letzten Jahre konnte der Bestand der Grundschule gesichert werden (Gebäudesanierung wird z.Z. abgeschlossen) und in Kooperation Gemeinde/Volksbank ein neuer Dorfladen (My Enso) angesiedelt, Singlewohnungen geschaffen werden, angegliederte Altenwohnungen befinden sich in der Umsetzung. Ein bestehendes kommunales Gebäude soll saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet werden. Erste Förderanträge sind bereits bewilligt (ZILE) weitere (NBank) sind eingereicht. Ein Bürgerverein e.V. hat sich als zukünftiger Betreiber (mit Unterstützung der Kommune) der Einrichtung bereits gegründet. Man will die Lebensverhältnisse im gemeinschaftlichen Miteinander dieser heterogenen, durch Umsiedlung und häufige Zuwanderungswellen geprägten Gesellschaft verbessern. Vor dem Hintergrund stark angestiegener rechtspopulistischer Wahlergebnisse (2017-2022 + 15% auf ca. 20%) ist ein besseres Demokratieverständnis und konstruktive Mitwirkungsbereitschaft zu entwickeln. Niedrigschwellige Maßnahmen zur Identifikation, Integration und Teilhabe sind zu ergreifen und zielgruppenübergreifende Dialoge zu initiieren. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Entwicklung dieser neuen Strukturen der GWA, um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu erreichen. Daher soll eine professionelle Gemeinwesen-Arbeitskraft die Dorfgemeinschaft aktiv unterstützen, nachhaltige Strukturen schaffen, transkulturelle Arbeit und das Vorhaben gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, Maßnahmen zu Angeboten (integrative und auch aufsuchende Aktivitäten!) und Identifikation von Potenzialen, (auch übergeordnete)Netzwerkarbeit und Begegnungsangebote mit entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren, eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten, sich über die GWA institutionell vernetzen und bei kommunalen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) dahinter.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rastdorf ist ein Dorf mit langer Zuwanderungsgeschichte. Entstanden aus der Teilung und Umsiedlung des Dorfes Wahn in den 40er Jahren, ist es seit Bestehen durch Zu- und Abwanderung geprägt. Insbesondere die letzten Zuwanderungswellen von Spätaussiedlern, der 90er Jahre und die aktuelle durch Zuwanderung von dringend benötigten osteuropäischen Arbeitskräften und Flüchtlingen hat die Entwicklung einer heterogenen Gesellschaft verstärkt. Die aus Osteuropa nachgezogenen Familienangehörigen, bilden immer mehr eine nicht erreichbare Randgruppe mit Sprachproblemen ohne gesellschaftl. Anbindung und Vereinszugehörigkeiten. Es fehlt insgesamt an Integration, Identifikation und Zusammenwachsen zu einer Dorf- und Generationengemeinschaft. Der hohe Ausländeranteil (ca. 18%) und der relativ große Anteil an älteren Menschen über 60 Jahren (29%), davon Alleinstehend (25%) stellen die größten Probleme dar - hier entwickelt sich eine zunehmende Vereinsamung. Ehrenamtliche Initiativen und Engagement bestehen relativ unkoordiniert nebeneinander. Sofern Netzwerke bestehen sind sie voneinander isoliert. An den Bedürfnissen der Alteingesessenen, wie auch denen der zugezogenen Menschen ausgerichtete Angebote mangelt es. Bisher nicht erkannte Talente und Potenziale sind zu aufzufinden, zu nutzen und in das Gemeinwesen zu integrieren. Die Identifikation mit dem Ort und der Dorfgemeinschaft muss gefördert und verbessert werden, um Abwanderung zu vermeiden. Es fehlt eine zentrale Anlauf- u. Koordinierungsstelle mit niedrigschwelligen Angeboten und Hilfe, sowie eine Vernetzung mit den Wirtschaftsunternehmen, relevanten überregionalen Institutionen des Gemeinwesens.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1180
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: Kinder 0-10 Jahre = 9%, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: EW 10- 20 Jahre = 10,5 %, EW 20-40 = 22,7 %, geschätzt:
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte, 10,5% (124EW) der Einwohner sind osteuropäischer, weitere 33 EW nicht europäischer (ukrainischer) Herkunft.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alleinstehende Personen über 60 Jahre, davon Hochbetagte 32%, Statistik SG Werlte
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_rastdorf_dtk_1.jpg
(938.76 KB)
lage_dgh.jpg
(120.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Dorf wird ein zentrales Dorfgemeinschaftszentrum mit niedrigschwelligem Angebot eingerichtet. Die Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bürger*innen sowie verlässlichen Ansprechpartner*innen im Dorf. Die Anliegen der Bürger*innen werden wertgeschätzt. Auch beratende und aufsuchende Angebote werden geschaffen, die wichtige Grundlagen für erfolgreiche Integrationsarbeit und Teilhabe sind. Die mögliche Anwerbung von ehrenamtlichen Dorfmoderatoren*innen und/oder Integrationslotsen fördern eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bürger*innen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt mit der Ausrichtung einer gesamtkommunalen Vernetzung zwischen Bürgern, Politik und Wirtschaft, die maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen wird. Die bisherige kommunale Zielsetzung die Lebensbedingungen im Dorf insgesamt zu verbessern, findet hier in der Förderung der Gemeinwesenarbeit unter Einbeziehung der Bürger*innen einen wichtigen Schwerpunkt und ist in die kommunale Entwicklungsstrategie eingebettet. Das Vorhaben initiiert einen gesellschaftlichen Transformationsprozess zu mehr Miteinander, Demokratie, gute Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Die Bürger werden mit professioneller Hilfe unterstützt in einer guten Selbsthilfekompetenz, Partizipation und Konfliktbewältigung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Dorftreffpunkt ist erreichbar, Ansprechpartner*innen vorhanden, Bürger*innen fühlen sich wertgeschätzt, ihre Anliegen ernst genommen, ihre Projekte werden umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Die Organisations- und Kommunikationsprozesse der Beteiligten vom Bürgerverein verbindlich strukturiert sind, Konfliktbewältigung und demokratische Mitwirkungsformate funktionieren. Die Bürger eigene bedarfsorientierte Projekte entwickeln und umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger bringen ihre Anliegen ein, entwickeln Ideen und Projekte und verwirklichen diese gemeinschaftlich. Integrative oder anlassbezogene Hilfeleistungen werden schnell koordiniert und organisiert. Vorhandene Potenziale sind bekannt u. werden genutzt,
Kriterium
Beschreibung
unterschiedliche Ziel- und Randgruppen gemeinschaftliche Projekte entwickeln, organisieren und durchführen. Ein über Bürger, Verwaltung, Politik und Wirtschaft umfassendes Netzwerk entstanden ist und es die Gemeinschaft trägt.
Beschreibung
alle, insbesondere Randgruppen in die Dorfgemeinschaft und in das Vereinsleben integriert sind und sich das in den Mitgliedschaften der Organisationen widerspiegelt. Derzeit melden die Vereine diesbezüglich keine Beteiligungen und Mitgliedschaften.
Beschreibung
es finden enge demokratische und partizipatorische Abstimmungen und Prozesse zwischen Bürgerschaft und Politik in kommunalen Angelegenheiten und Planungen statt.
Kriterium
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen, vor allem auch die Randgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erreicht werden, deren Bedürfnisse bekannt und sie Handlungsgrundlagen sind. Integration und Identifikation mit der Dorfgemeinschaft erreicht ist.
Kriterium
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist Teil einer integrierten Kommunalentwicklung. Die Bürger/GWA sollen über demokr. Strukturen ihre Bedürfnisse vertreten u. auf kommunale Entscheidungen Einfluss nehmen. Das Konzept ist auf eine nachhaltige Fortentwicklung und versch. Finanzierungsebenen ausgerichtet. Ein Nutzungsvertrag mit dem Bürgerverein sieht eine eigenverantwortliche Organisation des DGH vor, die Gemeinde trägt die Unterhaltskosten. Nach der Anschubförderung soll die GWA weiterbeschäftigt werden (s. Anhang).
11. Medien
Galerie
Videos
buergervers._zum_dgh.jpg
(914.09 KB)
beratung_buergerverein.jpg
(946.82 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ecki - Das MitmachQuartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Peters
| Funktion | Stellv. Abteilungsleiter/Koordinator Ecki |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam aktiv
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Ecki – Das MitmachQuartier“ erweitert die Stadt Seelze die bestehende Begegnungs- und Integrationsstätte „Ecki“ um eine sozialräumliche Ausrichtung. Im Mittelpunkt steht das Quartier Beethovenstraße, in dem ein erhöhter Bedarf an Beratung, Beteiligung und nachbarschaftlicher Aktivierung besteht. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern, soziale Teilhabe zu stärken und Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung ihres Wohnumfelds einzubeziehen.
Die Stadt Seelze verfolgt seit Jahren den Ansatz, Quartiere mit erhöhtem Unterstützungsbedarf durch gemeinschaftsstärkende Angebote zu fördern. Beispiele sind die Familienzentren in belasteten Stadtteilen sowie das GWA-Projekt in Letter, das nachhaltige Beteiligungsstrukturen aufbaut. Das neue Projekt knüpft daran an und ergänzt die kommunale Sozialraumorientierung um einen weiteren Baustein.
Das „Ecki“ ist seit April 2024 eine niedrigschwellige Anlaufstelle für alle Bürger:innen Seelzes. Es bietet Unterstützung beim Spracherwerb, bei der Arbeitsintegration, bei Alltagsproblemen sowie vielfältige Begegnungsangebote. Finanziert durch den niedersächsischen Integrationsfonds richtet es sich bislang an die gesamte Stadt. Die Erfahrungen zeigen jedoch einen hohen Bedarf an quartiersbezogenen Angeboten, die im bisherigen Rahmen und mit den bisherigen Ressourcen nicht abgedeckt werden können. Durch die vorhandene Infrastruktur (z.B. Netzwerke und Räumlichkeiten) kann das neue Gemeinwesen-Projekt ohne große Startinvestitionen starten.Die bestehenden Netzwerke (vor allem Beratungsstellen und Institutionen) ermöglichen bedarfsorientierte Verweisberatung der Zielgruppen und das frühzeitige Erkennen von neuen Herausforderungen im Quartier.
Wir möchten durch den GWA-Ansatz die Bedürfnisse der Nachbarschaft besser kennenlernen, um auf dieser Basis bedarfsorientierte Angebote gemeinsam mit der Nachbarschaft zu konzipieren und umzusetzen.
Projektbausteine:
- Nachbarschaftsrat: Beteiligungsgremium aus Anwohnenden zur Planung gemeinsamer Maßnahmen.
- Nachbarschaftsbudget: Demokratisch verwaltetes Budget für eigene Ideen der Bewohner:innen bzgl. der Aufwertung des Quartiers.
- Ehrenamtsbörse: Vermittlung nachbarschaftlicher Hilfe und Engagement.
- Ecki-Garten: Gemeinschaftlich nutzbarer Außenraum zur Förderung sozialer Kontakte.
- GWA-Mobil: Mobile Kontaktmöglichkeit für aufsuchende nachbarschaftliche Kommunikation auf Augenhöhe.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier Beethovenstraße leben überdurchschnittlich viele Menschen mit eingeschränkten Teilhabechancen in Bereichen wie Arbeitsmarkt, Bildung, Kultur und sozialer Integration. Verschuldung, geringe Deutschkenntnisse und fehlendes Wissen über Hilfesysteme erschweren den Zugang zu Unterstützung und wirken häufig über Generationen hinweg fort.
Die Wohnstruktur ist geprägt durch einen hohen Anteil an Sozialwohnungen in großen Mehrparteienhäusern. Der Wegfall zahlreicher Sozialwohnungen durch das Auslaufen von Belegrechten sorgt für Mietsteigerungen und erhöht dadurch den Druck auf die Nachbarschaft deutlich. Viele Haushalte sind stärker finanziell belastet und der Beratungsbedarf ist spürbar gestiegen.
Gleichzeitig fehlen im Quartier attraktive öffentliche Aufenthaltsflächen wie Parks, Spielplätze oder gastronomische Angebote, die das soziale Miteinander fördern könnten. Das Zusammenleben ist stark anonymisiert, nachbarschaftliche Netzwerke sind schwach ausgeprägt. Besonders Jugendliche weichen mangels geeigneter Treffpunkte auf informelle Orte aus, was zu Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum führt. Das Quartier ist in der Wahrnehmung vieler Einwohner:innen negativ besetzt, was die Identifikation mit dem Wohnumfeld zusätzlich schwächt.
Mit rund 9 Hektar Fläche und einer Bevölkerungsdichte von etwa 150 Personen pro Hektar zählt das Gebiet zu den dichter besiedelten Bereichen der Stadt. Die bundesweiten Einsparungen im Bereich des SGB II (1/2025) führten zu einer geringeren Unterstützung der Leistungsbezieher durch das Jobcenter und die verschärften Regelungen bzgl. Integrationskurse seit 02/2026 erschwerten die gesellsch. Teilhabe für viele Geflüchtete zusätzlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Beethovenstraße, Mozartstraße, Obentrautstraße und Gustav-Adolf-Straße. Die nördliche Grenze bildet die Hauptdurchgangsstraße Hannoversche Straße und die südliche Grenze ist die Kantstraße und die stark befahrene Bahntrasse. Im Westen begrenzt die Döteberger Straße das Quartier und im Osten die Goltermannstraße.
Einwohnerzahl
1377
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen im Projektgebiet wurden auf Basis der Einwohnermeldedaten ermittelt. Die Zahlen der Gesamtstadt wurden auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstadt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Auf Basis von Stichprobenerhebungen wurden die Werte für das Projektgebiet geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten der Gesamtstadt stammen aus dem Sozialmonitoring der Region Hannover und die Werte für das Projektgebiet aus Stichprobenerhebungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan2.jpg
(55.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten den Fokus auf die Gemeinwesenarbeit richten, weil wir davon überzeugt sind, dass die Bewohner:innen des Quartiers die Expert:innen ihrer Lebenswelt sind und am besten wissen, wo die Bedarfe vor Ort liegen. Wir möchten Projekte bedarfsgerecht und wirksam gestalten und vermeiden, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbeizuplanen. Deshalb setzen wir unmittelbar auf Beteiligung und schaffen mit dem Nachbarschaftsrat eine Plattform, und dem Ecki und dem Ecki-Garten Räume, in denen Ideen aus der Mitte der Menschen vor Ort entstehen, wachsen und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Die Nachbarschaft soll ihre Selbstwirksamkeit erfahren und stärken, wodurch sich auch in anderen Lebensbereichen positive Effekte entwickeln können. Selbstwirksame Menschen gestalten ihr Leben aktiver und können so die eigene und familiäre Entwicklung positiv gestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn NachbarInnen ihre eigenen Interessen und Stärken in Form von Projekten für die Nachbarschaft anbieten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich heterogene Personengruppen (bzgl. Alter, Herkunft, soz. Status) zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammenfinden und in den gegenseitigen Austausch gehen.
Beschreibung
Wenn sich Nachbar:innen in Eigenregie zu einer Gruppe zusammenschließen und auf einer demokratischen Basis ihren Alltag/Wohnumfeld gestalten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich die vor Ort handelnden Akteur:innen gegenseitig kennen und regelmäßig zu den Themen des Quartiers austauschen
Kriterium
Beschreibung
Wenn in jeglichen Projektphasen der Hauptfokus stets auf die Nachbarschaft gelegt wird und die anderen Einflussfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt miteinbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Personen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Projekten/Angeboten zusammenkommen und sich daraus weiterführende Kontakte ergeben.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS "Miteinander in Toleranz"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "AZG-Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Start-Projekt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche Hl. Dreifaltigkeit Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen mit diversen lokalen Firmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seelzer Brotkorb
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt erweitert das Angebot des Ecki mit Fokus auf Nachbarschaft und hilft, es als Teil der sozialen Infrastruktur Seelzes fest innerhalb des Quartiers zu etablieren. Das Ecki lebt von Sichtbarkeit und unmittelbarem Nutzen für die Zielgruppen. Durch die GWA-Komponente werden einerseits nachhaltige Nachbarschaftsstrukturen geschaffen und andererseits der kommunale Fokus auf präventive sozialräumliche Infrastruktur verfestigt, was langfristige, politisch getragene Projekte zur Folge hat.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Von Neubau zu Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Julia Gebauer
| Funktion | Koordination Nachbarschaftszentrum |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Quartierspat*innen verbinden Nachbarschaft und Viertel
Projektbeschreibung
Im Norden von Braunschweig wächst angrenzend an das Siegfriedviertel seit über 10 Jahren eines der größten Neubaugebiete der Stadt mit rund 1.700 Wohnungen. Immer mehr Menschen ziehen in das Quartier – Familien, ältere Menschen, Alleinlebende und Zugezogene aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Während neuer Wohnraum entsteht, fehlen vielerorts gewachsene Nachbarschaften, Begegnungsorte und stabile soziale Strukturen. Viele BewohnerInnen leben noch nebeneinander statt miteinander. Gerade in der frühen Entwicklungsphase eines neuen Quartiers entscheidet sich jedoch, ob ein Stadtteil zu einer lebendigen Nachbarschaft mit gegenseitiger Unterstützung wächst – oder zu einem anonymen Wohngebiet ohne Bindung. Ohne gezielte Impulse drohen fehlende Vernetzung, geringe Beteiligung und ungenutzte Potenziale der Bewohnerschaft. Hier setzt das Projekt an und greift auf GWA-Expertise aus dem Siegfriedviertel zurück. Ziel ist es, frühzeitig tragfähige soziale Strukturen aufzubauen, Beteiligung zu stärken und eine lebendige Nachbarschaft im Quartier zu entwickeln. Fachkräfte der Quartiersarbeit begleiten diesen Prozess professionell: Sie vernetzen lokale AkteurInnen, moderieren Beteiligungsprozesse und unterstützen BewohnerInnen dabei, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Ein zentraler Baustein ist der Aufbau eines Netzwerks von QuartierspatInnen. Engagierte BewohnerInnen werden gewonnen, qualifiziert und begleitet, um als AnsprechpartnerInnen im Quartier zu wirken, Begegnung zu fördern und neue NachbarInnen beim Ankommen zu unterstützen. Bereits vorhandene räumliche Ressourcen bieten wichtige Ansatzpunkte: Als Kooperationspartner stellt die Nibelungen Wohnbau das Foyer eines Wohngebäudes für Quartiersforen, Veranstaltungen und andere Aktivitäten zur Verfügung. Zu dem gibt es einen selbstorganisierten Treffpunkt von einem weiteren Bauträger. Kooperationen mit sozialen Trägern, Fachstellen und der Wohnungswirtschaft bündeln Ressourcen und stärken die soziale Infrastruktur im Quartier. Am Ende der Projektlaufzeit sollen funktionierende Beteiligungsstrukturen, ein stabiles Netzwerk von QuartierspatInnen sowie nachhaltige Kooperationen etabliert sein. Ziel ist langfristig, sozialarbeiterische Unterstützung zu reduzieren – durch eine selbsttragende Nachbarschaft, in der BewohnerInnen Verantwortung übernehmen und ihr Wohnumfeld gemeinsam gestalten. Soziale Stabilität im Quartier ist dauerhaft gesichert und eine Finanzierung über das Projekt hinaus ist gewährleistet.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Siegfriedviertel ist in den vergangenen Jahren auf ehemals gewerblich und industriell geprägten Flächen ein neues Wohnquartier entstanden. Inzwischen leben hier rund 2.890 Menschen. Ein weiterer Bauabschnitt steht noch aus, sodass in den kommenden Jahren zusätzliche BewohnerInnen hinzukommen werden. Während der Wohnraum schnell entstanden ist, hat sich eine soziale Infrastruktur bislang kaum entwickeln können. Die wenigen Begegnungsorte sind aufgrund unterschiedlicher Bauträger kaum abgestimmt. Möglichkeiten zur Beteiligung sowie nachbarschaftliche Netzwerke befinden sich erst im Aufbau. Viele Menschen leben im selben Quartier, ohne sich zu kennen oder miteinander in Austausch zu kommen. Gerade für zugezogene BewohnerInnen fehlen niedrigschwellige Angebote, um Kontakte zu knüpfen und sich im Quartier zu orientieren. Auch die alltägliche Infrastruktur ist nur eingeschränkt vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte sind im Quartier begrenzt und bieten daher nur wenige Gelegenheiten für Begegnung im Alltag. Zudem erschweren städtebauliche Rahmenbedingungen die Entwicklung lebendiger Nachbarschaften. Große versiegelte Flächen und eine dichte Bebauung führen dazu, dass sich das Quartier im Sommer stark aufheizt. Der direkte Fußweg ins angrenzende Siegfriedviertel ist nicht beleuchtet, in schlechtem Zustand und wird insbesondere in den Abendstunden von vielen Bewohner*innen als unsicher wahrgenommen. Im Siegfriedviertel bestehen bereits etablierte Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Um diese Erfahrungen und Netzwerke in das wachsende Quartier zu übertragen, fehlen derzeit finanzielle und personelle Ressourcen.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Neue Nordstadt
Beschreibung
Neue Nordstadt (Großbaublock Bezirk 16.3, im Statistischen Stadtbezirk 02)
Einwohnerzahl
2890
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
von_neubau_zu_nachbarschaft1.png
(1.28 MB)
von_neubau_zu_nachbarschaft.png
(12.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen quartiersorientierten Ansatz im Sinne des Quartiersmanagement. Ziel ist es , im Neubaugebiet frühzeitig tragfähige Nachbarschaftsstrukturen aufzubauen, Beteiligung zu fördern und die soziale Entwicklung des Quartiers aktiv zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil ist die Einbindung und Entwicklung von Quartierspat*innen als niedrigschwellige Ansprechpartner*innen im Wohnumfeld. Durch Beteiligungsformate (z.B. Quartiersforum), Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Institutionen, Verwaltung und weitere Akteure miteinander vernetzt . Dabei wird bewusst ein Brückenschlag zum angrenzenden Siegfriedviertel hergestellt, um bestehende Strukturen, Erfahrungen und Angebote einzubeziehen und den Austausch zwischen dem neuen und dem gewachsenen Quartier zu stärken. Das Projekt stärkt die soziale Kohäsion im Quartier, indem Begegnung, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliches Engagement gefördert werden. Niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten ermöglichen es den Bewohner*innen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Wohnumfeld zu übernehmen. Der Ansatz verfolgt zudem eine präventive Wirkung: Durch frühzeitige Vernetzung, Beteiligung und nachbarschaftliche Unterstützung können Konflikte reduziert, Isolation entgegengewirkt und ein positives Zusammenleben gefördert werden. Quartierspat*innen fungieren dabei als Bindeglied zwischen Nachbarn, Einrichtungen und Verwaltung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Einrichtungen und Verwaltung regelmäßig zusammenarbeiten, sich austauschen und gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zur Entwicklung des Quartiers umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Foyer im Quartier regelmäßig für Veranstaltungen, Beteiligungsformate und Netzwerktreffen genutzt wird und damit Austausch, Kooperation und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier ermöglicht
Kriterium
Beschreibung
vorhandene Kompetenzen, Engagement und Initiativen im Quartier aktiviert und vernetzt werden und Quartierspat*innen gemeinsam mit Fachkräften als niedrigschwellige Ansprechpartner für Unterstützung, Beratung und präventive Nachbarschaftsarbeit wirken
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen erhalten die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und im Sinne von Empowerment Projekte im Quartier zu initiieren und umzusetzen. Quartierspat*innen übernehmen Verantwortung für Aktivitäten und stärken die nachbarschaftliche Unterstützung
Beschreibung
Bewohner*innen Bedarfe und Ideen einbringen können, sich gehört fühlen und niedrigschwellige Beratung im Quartier erhalten. Bedarfe werden früh erkannt, präventiv aufgegriffen u. bei Bedarf an passende Kooperationspartner/Unterstützungsangebote vermittelt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH (offizieller Projektpartner)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder - und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salm Studio (Mansfeld Löbbecke Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Vielfalt (Volkshochschule Braunschweig GmbH)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune fördert im benachbarten Viertel ein Nachbarschaftszentrum, das von d. Lebenshilfe in Kooperation mit der DWB betrieben wird. Die Anbindung der Quartierspat*innen an die Fachkräfte bleibt gesichert. Expertise/Kontakte sind vorhanden, sowie großes Interesse von wesentl. Bauträgern, das Projekt zu unterstützen. Aufgrund von Synergieeffekten kann nach d. Förderung der Personaleinsatz reduziert werden. Bewährte Partner arbeiten zusammen, weitere Fördermittel werden gesucht. Siehe Anlage.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ecki - Aktiv im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Peters
| Funktion | Stellv. Abteilungsleiter/Koordinator Ecki |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ecki - Aktiv im Quartier
Projektbeschreibung
In der Begegnungs- und Integrationsstätte „Ecki“ der Stadt Seelze soll das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ als Nachbarschaftskomponente umgesetzt werden, um sich auf die konkreten Bedarfe in der unmittelbare Nachbarschaft fokussieren zu können:
Das Projekt umfasst folgende Bausteine:
• Ecki-Quartier: Das Ecki bietet Raum und Veranstaltungen speziell für die unmittelbare Nachbarschaft: Das Quartier Beethovenstraße
• Ecki-Nachbarschaftsrat: Ein Gremium aus Anwohnenden, das gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Stadt Seelze Maßnahmen zur Verbesserung des Gemienwesens plant und umsetzt.
• Nachbarschaftsbudget: Ein demokratisch verwaltetes Budget ermöglicht es den Anwohner*innen, selbstbestimmt Aktivitäten zur Verbesserung ihres Quartiers umzusetzen.
• Ecki-Garten: Ein neuer Begegnungsraum für gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglicht soziale Kontakte und erhöht die Aufenthaltsqualität
Das „Ecki“ (Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze) ist seit April 2024 die niedrigschwellige Anlaufstelle für alle BürgerInnen Seelzes. Das Ecki bietet vielfältige Unterstützungsangebote, darunter:
Unterstützung beim Spracherwerb, Integration in Arbeit, Schaffung von Begegnungsräumen sowie bei der Bewältigung allgemeiner Problemlagen.
Das erfolgreich umgesetzte Konzept des Eckis möchten wir durch einen stärkeren Fokus auf die unmittelbare Nachbarschaft erweitern, weil wir dort zahlreiche weitere Bedarfe sehen, denen wir bedarfsgerecht und wirkungsorientiert begegnen wollen. Wir möchten stärker als bisher die Nachbarschaft in die Bedarfsermittlung miteinbeziehen, um gemeinsam Projekte zu planen und umzusetzen.
Die Anbindung des GWA-Projekt an das Ecki ist ein großer Vorteil: Das Ecki verfügt bereits über Räume und eine bekannte Infrastruktur. Das GWA-Projekt kann darauf aufbauen. Dadurch kann es sich von Beginn an auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren – zudem kann auf umfangreiche Startinvestitionen verzichtet werden.
Durch aktivierende Befragungen soll die Wahrnehmung der Nachbarschaft bezüglich ihres Quartiers erfasst und Bedarfe bestimmt werden. Zusätzlich werden die nachbarschaftlichen Potentiale ermittelt, um sie zum Wohle der Gemeinschaft im Quartier in Form gezielter Nachbarschafts-Maßnahmen kooperativ umsetzen zu können.
Durch eine enge Kooperation mit der GWA-Projekt in Letter können intensive Synergien geschaffen werden.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier „Beethovenstraße“ leben überdurchschnittlich viele Personen mit reduzierten Teilhabechancen an unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, vom Arbeitsmarkt bis zu Kultur und Bildung. Faktoren wie Verschuldung, fehlende Sprachkenntnisse und mangelnde Kenntnisse zu bestehenden Hilfesystemen und Anlaufstellen reduzieren die Teilhabechancen von vielen Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Oft werden diese Faktoren von einer Generation zur Nächsten weitergegeben. Die Wohnstruktur ist durch einen hohen Bestand an Sozialwohnungen in großen Mehrparteienhäusern gekennzeichnet, In den letzten Jahren sind viele Belegrechte weggefallen. Es fehlen Aufenthaltsflächen wie Parks oder attraktive Spielplätze. Außerdem fehlen gastronomische Angebote in der direkten Nachbarschaft, wodurch die Lebens- und Aufenthaltsqualität erhöht werden könnte. Gleichzeitig ist das gesellschaftliche Miteinander durch einen anonymen Alltag geprägt und eine aktive Nachbarschaft wird kaum praktiziert. Der Mangel an geeigneten Aufenthaltsorten führt dazu, dass Jugendliche auf informelle Treffpunkte ausweichen, was mit Regelverstößen und Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum einhergehen kann. Das Quartier ist bei vielen EinwohnerInnen negativ konnotiert. Das Quartier ist ca. 9 Hektar groß wodurch sich eine hohe Bevölkerungsdichte von ca. 150 Personen pro Hektar ergibt.
Durch die Vernetzung mit zahlreichen sozialen Organisationen in Seelze, Hannover und der Region Hannover konnten die Zielgruppen durch das Ecki bereits häufig an die richtigen Anlaufstellen begleitet oder vermittelt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Beethovenstraße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Beethovenstraße, Mozartstraße, Obentrautstraße und Gustav-Adolf-Straße. Die nördliche Grenze bildet die Hauptdurchgangsstraße Hannoversche Straße und die südliche Grenze ist die Kantstraße und die stark befahrene Bahntrasse.Im Westen begrenzt die Döteberger Straße das Quartier und im Osten die Goltermannstraße.
Einwohnerzahl
1377
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen im Projektgebiet wurden auf Basis der Einwohnermeldedaten ermittelt. Die Zahlen der Gesamtstadt wurden auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstad
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Auf Basis von Stichprobenerhebungen wurden die Werte für das Projektgebiet geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten der Gesamtstadt stammen aus dem Sozialmonitoring der Region Hannover und die Werte für das Projektgebiet aus Stichprobenerhebungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan2.jpg
(55.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten den Fokus auf die Gemeinwesenarbeit richten, weil wir davon überzeugt sind, dass die BewohnerInnen des Quartiers die Experten ihrer Lebenswelt sind und am besten wissen, wo die Bedarfe vor Ort liegen. Wir möchten Projekte bedarfsgerecht und wirksam gestalten und vermeiden, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbeizuplanen. Deshalb setzen wir unmittelbar auf Beteiligung und schaffen mit dem Nachbarschaftsrat eine Plattform, und dem Ecki und dem Ecki-Garten einen Raum, in denen Ideen aus der Mitte der Menschen vor Ort entstehen, wachsen und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Die Nachbarschaft soll ihre Selbstwirksamkeit erfahren und stärken, wodurch sich auch in anderen Lebensbereichen positive Effekte entwickeln können. Selbstwirksame Menschen gestalten ihr Leben aktiver und können so die eigene und familiäre Entwicklung positiv gestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn NachbarInnen ihre eigenen Interessen und Stärken in Form von Projekten für die Nachbarschaft anbieten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich heterogene Personengruppen (bzgl. Alter, Herkunft, soz. Status) zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammenfinden und in den gegenseitigen Austausch gehen.
Beschreibung
Wenn sich NachbarInnen in Eigenregie zu einer Gruppe zusammenschließen und auf einer demokratischen Basis ihren Alltag/Wohnumfeld gestalten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich die vor Ort handelnden Akteure gegenseitig kennen und regelmäßig zu den Themen des Quartiers austauschen
Kriterium
Beschreibung
Wenn in jeglichen Projektphasen der Hauptfokus stets auf die Nachbarschaft gelegt wird und die anderen Einflussfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt miteinbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Personen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Projekten/Angeboten zusammenkommen und sich daraus weiterführende Kontakte ergeben.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule "Miteinander in Toleranz"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "AZG - Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Niedersachsen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ erweitert die Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze mit Fokus auf die Nachbarschaft und ergänzt die sozialen Dienste der Stadt. Es ist als langfristiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur konzipiert, mit nachhaltigem Betrieb und abgesicherter Projektkoordination. Die Finanzierung soll durch die Stadt, Fördermittel und Kooperationen mit Unternehmen gewährleistet werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Wir für den Leineberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hanna Köhn
| Funktion | Leitung Stadtteilbüro Leineberg |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Projektbeschreibung
Auf dem Leineberg befindet sich das Stadtteilbüro Leineberg als Anlaufstelle für die Bewohner*innen des Quartiers. Das Stadtteilbüro hat ein festes Programm etabliert, allerdings können jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund nur vereinzelt erreicht werden. Der Trägeverein erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, mit der allein aber der Betrieb des Stadtteilbüros nicht aufrechterhalten werden kann.
Die Zielebenen des Projekts sind
1.) Das Erreichen jüngerer Menschen und Familien
2.) Das Erreichen von Menschen mit Migrationshintergrund
3.) Die Sicherung der Finanzierung
Um jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen, werden wir im ersten Schritt Schlüsselpersonen und Multiplikator*innen aus den Zielgruppen identifizieren. Mit einer aktivierenden Befragung und Beteiligungsveranstaltungen bekommen wir ein besseres Bild der Bedarfe der Zielgruppen und identifizieren die Themen, die für die Zielgruppen relevant sind und für die sie bereit sind, sich einzusetzen. Ausgehend von den Ergebnissen der Bedarfserhebung führen wir Begegnungsveranstaltungen durch, die sich gezielt an Menschen unter 40 Jahren und an Menschen mit Migrationshintergrund richten (z. B. Eltern-Café, Frauenfrühstück, Kochgruppen usw.).
Wichtig ist dabei für uns, dass das Stadtteilbüro nicht als "Angebot" verstanden wird, sondern als eine Koordinierungsstelle, die vom Mitmachen und eigenem Engagement lebt. Daher motivieren wir die Menschen, selbst Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen und längerfristig ehrenamtlich Treffen, Veranstaltungen und Aktionen für das Quartier zu organisieren. Aufgrund der begrenzten zeitlichen Kapazitäten der Zielgruppe (Familienphase, Berufstätigkeit) ist es hierfür von besonderer Bedeutung, den persönlichen Mehrwert deutlich zu machen und positive Gruppenerlebnisse zu initiieren.
Zur Sicherung der langfristigen Finanzierung des Stadtteilbüros werden die projektunabhängigen Mittel erhöht. Hierfür erhöhen wir die Mitgliederzahlen durch verstärkte Werbung und vereinbaren verbindliche Kooperationen mit Unternehmen im Quartier. Zusätzlich erwirtschaften wir gemeinsam mit Bewohner*innen mehr Eigenmittel für den Verein z. B. durch die Durchführung einer gemeinsamen Apfelernte und Verkauf des gepressten Apfelsafts. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen wird ein Förderfonds für die Quartiersarbeit aufgebaut werden, von dem die Nachbarschaftsvereine profitieren können.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Göttinger Quartier Leineberg wurde in den 1960er Jahren gebaut, heute leben hier knapp 3.000 Menschen. Das Quartier weist durch seine Sackgassenlage und die klare bauliche Abgrenzung trotz der städtischen Lage einen fast dörflichen Charakter auf. Aufgrund des damals hohen Altersdurchschnitts wurde 2009 das Stadtteilbüro Leineberg eröffnet, um die Versorgung älterer Menschen und die Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Seit 2012 liegt die Trägerschaft des Stadtteilbüros bei einem Nachbarschaftsverein mit knapp 80 Mitgliedern (überwiegend Bewohner*innen). Das Stadtteilbüro wurde in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil des Zusammenlebens im Quartier etabliert und baute eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen im Quartier auf. In den letzten Jahren hat ein Generationenwechsel begonnen und der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund liegt inzwischen über dem Durchschnitt der Gesamtstadt. Dies führt zu Konflikten zwischen den Bewohner*innengruppen (Themen sind z. B. Müll, Lärm und ein verändertes Sicherheitsgefühl). Die bisher gut etablierten Angebote des Stadtteilbüros und der mit ihm vernetzten Institutionen werden aufgrund der anderen Bevölkerungszusammensetzung weniger genutzt, dadurch wird das Zusammenleben anonymer und konfliktbeladener. Gleichzeitig fehlt dem Nachbarschaftsverein die finanzielle Ausstattung, um diese Themen anzugehen. Der Trägerverein hat nur begrenzte finanzielle Mittel, die Sockelfinanzierung durch die Stadt Götingen reicht zur Finanzierung nicht aus.
Die drei Zielebenen des Projekts sind: 1.) Erreichung jüngerer Menschen und Familien, 2.) Erreichung von Menschen mit Migrationshintergrund, 3.) Sicherung der Finanzierung
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen. Anfang der 1960er Jahre auf Initiative der Städtischen Wohnungsbau (SWB) als Antwort auf Wohnraumnot erbaut ist es heute geprägt durch eine enge Bebauung mit Mehrparteienhäusern.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Zielgruppen zur Übernahme von Eigenverantwortung für das Zusammenleben und für das Quartier zu aktivieren. Das Projekt versteht sich als Projekt MIT Bewohner*innen arbeiten, nicht FÜR sie. Die Förderung der Selbstorganisation steht im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch werden das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Das Stadtteilbüro versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Wir sind Teil des Netzwerks der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und haben uns in unserer Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Selbstorganisation ist ein Ziel des Projekts: Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei derAkquise externer Mittel.
Kriterium
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen die unterschiedlichen Zielgruppen unsers Projekts erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen
Kriterium
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig. Bewohner*innen bringen eigene Interessen ein und engagieren sich für die Nachbarschaft.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt. Wir arbeiten mit anderen Nachabrschafts- und Quartierszentren und mit der Stadt Göttingen zusammen.
Kriterium
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs und befindet sich in einer umgebauten Wohnung. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Neben einer Aktivierung der Bewohner*innen des Quartiers waren Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Gut etabliert sind z. B. regelmäßige Treffpunkte wie ein Mittags- und Begegnungstisch, ein Reparaturcafé und Kochgruppen. Daneben finden regelmäßige Müllsammel-Aktionen, Verschönerungs-Aktionen (z. B. Blumenzwiebeln pflanzen), Feste und Feiern statt. In den letzten Jahren wurde zunehmend ein dezentraler Ansatz verfolgt, um noch mehr Personengruppen zu erreichen. So wurden vermehrt Veranstaltungen im Freien und bei Partner*innen im Quartier durchgeführt, besonders ist hier die Kirchengemeinde herzvorzuheben. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Bewohner*innen des Quartiers (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohnerinnen offen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Stadtteilbüro ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der Nachbarschaftsverein Leineberg ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene), die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte Zielebene ist der Aufbau einer projektungabhängigen Finanzierung der Arbeit des Stadtteilbüros (s. Maßnahmen in der Zielebene).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Florian Wiechmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt „Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!“ erschließt das seit 2021 entstehende Hildesheimer Quartier Ostend auch sozial. Derzeit fehlen Begegnung, Identität und Zusammenhalt. Das Projekt bringt Anwohnende und anliegende Unternehmen durch partizipative Formate und Freizeitangebote zusammen, um Teilhabe und Identität zu ermöglichen und eine lebendige Nachbarschaft zu schaffen. Eine hauptamtliche Stelle für Gemeinwesenarbeit (GWA) koordiniert Angebote, motiviert Engagierte und vertritt die Interessen des Quartiers gegenüber Politik, Verwaltung und Akteuren lokaler Infrastruktur.
Das 1. Projektjahr erfasst Sozialstruktur, Bedarfe und Potenziale. 5 Beteiligungsformate und digitale Umfragen sammeln Ideen für die Quartiersentwicklung und Freizeitangebote, zeigen Leerstellen auf, fördern den Austausch und machen Ressourcen sichtbar. Ein „Runder Tisch“ informiert und vernetzt Unternehmen, Stadtakteure und lokale Versorger. Das Stadtteilfest „Ostend feiert“ setzt ein Zeichen für Gemeinschaft und macht das Quartier als lebenswerte Umgebung erlebbar.
Das 2. Projektjahr realisiert 8–10 der gesammelten Ideen. Kreativ-, Bildungs-, oder Sportangebote (z.B. Repaircafé, Stricktreff, Tai Chi auf der Wiese) beleben das Quartier und werden ehrenamtlich oder von Fachkräften umgesetzt. Unternehmen profitieren von passenden Formaten wie Inputs der Wirtschaftsförderung. 2 aufwendigere Beteiligungsformate (z.B. Nachbarschaftsfrühstück, Stadtteilflohmarkt) werden durch die GWA-Stelle umgesetzt. Der „Runde Tisch“ reflektiert bisherige Angebote und ermittelt neue Bedarfe.
Das 3. Projektjahr verstetigt das Projekt: Bewährte Formate laufen weiter, ggf. wird Neues erprobt. Die Finanzierung einer dauerhaften GWA-Stelle wird geprüft, um langfristig Strukturen zu sichern. Engagierte Einzelpersonen werden ab Projektbeginn motiviert sich einzubringen. Die Initiative Ostend entwickelt sich von einer unternehmensgetragenen Gruppe zu einer Organisation aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Eine Vereinsgründung wird erwogen, um nachhaltige Mitgestaltung zu ermöglichen. Unternehmen könnten sich künftig finanziell beteiligen.
Eine kontinuierliche Evaluation misst Zufriedenheit, Aufenthaltsqualität und Gemeinschaftsgefühl. Die gewählte Struktur macht das Vorhaben übertragbar, unabhängig von Größe oder Lage anderer Quartiere. Hildesheims Ostend wächst so zu einem lebendigen, inklusiven und nachhaltigen Stadtteil heran, in dem Nachbarschaft aktiv gelebt und Gemeinschaft gestaltet wird.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rund 1.200 Anwohnende und einige Unternehmen werden künftig im Hildesheimer Ostend ansässig sein. Erste Neubauten sind bezogen, doch eine aktive Nachbarschaft, Identität und Strukturen für GWA, die diese initiieren könnte, fehlen. Der Stadtteil ist eine unattraktive Baustelle: Dreck, Baugerüste, Lärm und fehlende Parkflächen prägen das Bild und geben kaum Anreiz, herzuziehen oder sich aufzuhalten. Grünflächen sind ungepflegt, alles wirkt provisorisch. Zudem fehlt eine direkte Verbindung zur Ost- und Innenstadt. Damit bleibt das Quartier räumlich isoliert. Die diverse Bewohnerschaft (Menschen mit Inklusionsbedarf, Ältere, junge Familien) hat kaum alltägliche Berührungspunkte, was Vereinsamung, Vorurteile und Spaltung begünstigt. Ohne Initiativen „von außen“ für vernetzende Angebote, Begegnungsräume und -anlässe bleibt die Isolation bestehen. Dabei bietet das Quartier Potenzial: Quartiersplatz, Spielplatz, Nahverkehr, Supermärkte, Kitas, Musikschule, Gesundheitsversorgung und Gastronomie sind vorhanden. Allein sichert dies aber kein funktionierendes Miteinander – besonders angesichts aktueller politischer Entwicklungen sind Austausch und Vernetzung wichtiger denn je.
Die Initiative Ostend, ein Zusammenschluss aus Cluster Projekte GmbH, Caritas, Diakonie Himmelsthür, Gemeingut eG und dem Ortsrat, will dies ändern, hat jedoch zu wenig Impact – es fehlen zeitliche und finanzielle Ressourcen. Ansässige Ketten wie L’Osteria, Rossmann und Alnatura zeigen wenig Interesse an Beteiligung. Zudem ist das Quartier als Autobahn-nahes Randgebiet ein Pendlerstandort, viele suchen keine Einbindung. Soziale Strukturdaten fehlen, Bedarfe sind unklar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ostend
Beschreibung
Das ca. 11,8 ha große ehemalige Kasernenareal "Ostend" befindet sich im Osten der Stadt Hildesheim. Das Quartier ist Teil des Stadtteils Oststadt, die direkt östlich an die Hildesheimer Innenstadt grenzt. 2010 hat die Stadt Hildesheim das Areal erworben und 2017 die Bebauung freigegeben. Das Quartier ist im Norden durch die Frankenstraße und im Westen durch Bahngleise begrenzt. Die Anbindung an das Straßennetz erfolgt über die Senator-Braun-Allee (Bundesstraße 6) sowie die Frankenstraße. Östlich vom Quartier befindet sich hinter der Senator-Braun-Allee das Helios-Klinikum, sowie das Gewerbegebiet zwischen Senator-Braun-Allee und Bördestraße.
Die Bebauung des Quartiers begann 2021. Es gibt einen Quartiersplatz, einen Spielplatz mit großer Grünfläche und eine gute Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an das Stadtzentrum. Wichtige Infrastruktur, wie Supermärkte, eine Bäckerei, ein Drogeriemarkt, Ärzte, Kita, Musikschule, ein Friseur und Restaurants sind im Quartier ansässig oder fußläufig erreichbar. Das Quartier befindet sich in Randlage der Oststadt, was dazu führen könnte, dass es von den Anwohnenden als eigener Stadtteil wahrgenommen wird. Zur Bewohnendenstruktur des Ostends gibt es bisher noch keine erhobenen Daten, um soziale Lagen einschätzen zu können.
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2017_08_31_rahmenplan_a3_klein.pdf
(1019.32 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In allen Aktivitäten verfolgt das Projekt die Grundprinzipien der GWA. In Beteiligungsformaten wird erarbeitet, was sich Quartiersbewohnende für das Zusammenleben wünschen und welche Angebote Bedarfen gerecht werden. Ziel ist, Anwohnende in die „Initiative Ostend“ einzubinden und engagierte Einzelpersonen und weitere Unternehmen zu identifizieren, die nachhaltig im Quartier agieren. Im Sinne des Empowerments werden Quartiersbewohnende befähigt, sich für ihre Belange einzusetzen und selbst Angebote umzusetzen. Anwohnende und Unternehmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen wie Feste oder runde Tische besser vernetzt. Die Kenntnis voneinander und der Ressourcen führt dazu, dass die Akteure voneinander profitieren und ressourcenorientiert handeln können. Ziel ist, durch Freizeit-, Vernetzungs- und Bildungsangebote sowie sozialen Zusammenhalt, ein positives Quartiers-Gefühl und die Stärkung der Mitbestimmung, die Lebensbedingungen der Bewohnenden zu verbessern. Methodisch werden die Ziele durch eine Quartiersanalyse, Befragungen und Beteiligungsformate und die Umsetzung von bedarfsgerechten Angeboten und Formaten erreicht. Vor allem angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wie der zunehmenden Spaltung der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich – sind die zentralen Anliegen der GWA, Partizipation, Demokratisierung und die Förderung eines guten Miteinanders, gegenwärtiger denn je. Das Projekt zahlt auf diese Anliegen ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bereits während der Projektlaufzeit, aber auch nach Projektende werden einige der 8-10 angestrebten Angebote von Bewohnenden umgesetzt und kommen dadurch in die Verstetigung.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohnenden und die ansässigen Unternhemen haben Kenntnis voneinander und von den vorhandenen Ressourcen. Feste und Formate wie der "Lebendige Adventskalender" werden gemeinsam umgesetzt, Aufgaben ressourcenorientiert verteilt
Kriterium
Beschreibung
Formate werden inklusiv und generationsübergreifend umgesetzt. Alle Menschen im Quartier werden durch die Angebote erreicht und die Mitgliederstruktur in der "Initiative Ostend" wird diverser.
Beschreibung
Die Initiative Ostend vergrößert sich, auch ehrenamtliche Mitglieder beteiligen sich. Ein regelmäßiger Runder Tisch Ostend etabliert sich. Langfristig beteiligen sich die ansässigen Unternehmen an gemeinsamen Aktionen und Festen im Ostend.
Kriterium
Beschreibung
Im Verlauf der drei Projektjahre nimmt eine wachsende Anzahl der Bewohnenden an Angeboten und Aktionen teil. Nach der Förderung verstetigen sich Angebote. Die Zufriedenheit der Bewohnenden wird per Umfrage bestätigt und ist gewachsen.
Beschreibung
Die Interessen der Menschen des Quartiers werden gehört und berücksichtigt und bedarfsgerechte Maßnahmen ergriffen
Kriterium
Beschreibung
Anwohnende stehen in Austausch mit Versorgern des Stadtteils (Abfallwirtschaft, Stromanbieter etc.), Politik und Stadtverwaltung. Diese werden in Formaten wie runden Tischen berücksichtigt und kommen zu Wort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Betriebskita Ostendkinder Hildesheim
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, die Gemeinwesenarbeit im Ostend nachhaltig verstärkt durch Ehrenamtliche zu tragen. Während der Projektlaufzeit werden engagierte Anwohnende identifiziert, qualifiziert und in die „Initiative Ostend“ eingebunden, die auch nach Projektende aktiv bleibt. Der „Runde Tisch Ostend“ soll als Plattform für Austausch und Vernetzung dienen. Die Rolle einer festen GWA-Stelle wird schrittweise reduziert, während die ehrenamtliche Struktur gestärkt wird.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
KITZ Alfeld - Kommunikation, Integration, Teilhabe, Zusammenhalt in und für Alfeld
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sonja Granzow
| Funktion | Leitung Dezernat I |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Die Stabstelle Sozialplanung des Landkreises Hildesheim hat im vergangenen Jahr die Sozialdaten der kreisangehörigen Kommunen analysiert. Dabei ist aufgefallen, dass die Stadt Alfeld (Leine) nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten SGB II EmpfängerInnen in Bedarfsgemeinschaften aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist somit jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Im Januar 2024 hat daraufhin erstmalig eine Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut mit rund 90 teilnehmenden Fachkräften stattgefunden. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass ein akuter Handlungsbedarf für die Stadt Alfeld besteht.
Hier kann der GWA-Ansatz erste Weichen stellen, um den Sozialraum genauer zu betrachten und ihn gemeinsam mit den BürgerInnen der Stadt zu entwickeln. Mit dem Projekt soll in der Innenstadt eine niedrigschwellige Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden, die den Menschen den Weg zu Hilfen (staatlichen und ehrenamtlichen) weist und gleichzeitig selbst konkrete Hilfe im Sinne eines Empowerments anbietet. Für diese Anlaufstelle soll zentral in der Fußgängerzone ein Raum angemietet werden. So ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt gleichzeitig in einem sozialen Brennpunkt. Durch die Lage werden Angebotsstrukturen, aber auch die Bedürfnisse für alle erkennbar und jeder hat die Möglichkeit sich mit Ideen und Anliegen einzubringen.
Vor Ort steht eine sozialpädagogische Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt die Funktion des "Kümmerers". Es geht vor allem darum, eine Beziehung zu den BürgerInnen aufzubauen und einen Ort der Begegnung und des Zuhörens zu schaffen. Es geht darum, gemeinsam mit den Menschen vor Ort neue Strukturen und Angebote zu entwickeln. Dazu gehört auch zu schauen, wer kommt und nimmt die Möglichkeit wahr sich mit seinen Ideen und Bedürfnissen einzubringen und wer kommt nicht und warum nicht? Der Kümmerer vernetzt in die haupt- wie auch in die ehrenamtliche Arbeit. Er entwickelt gemeinsam mit den BürgerInnen und den sozialen Akteuren Ideen, wie die bestehenden Angebote bedarfsgerecht angepasst und ausgebaut werden können.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Bedeutung der Gemeinwesensarbeit in die Verwaltungsstruktur mit einfließen zu lassen sowie die politischen Gremien für diese Arbeit zu gewinnen. Nur so kann eine langfristige Sicherung der GWA herbeigeführt werden.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bei der Stadt Alfeld handelt es sich um eine stark schrumpfende und alternde Gemeinde in einer strukturschwachen Region (Demographietyp 1 nach Bertelsmannstiftung). Sie ist Bedarfszuweisungsgemeinde. In der Innenstadt von Alfeld konzentriert sich diese Problemlage. Die Innenstadt von Alfeld ist gekennzeichnet durch Leerstand und geringe Mieten. Es wohnen viele arme Menschen in der Innenstadt und viele Menschen mit Migrationshintergrund. Häufig handelt es sich dabei um Familien mit mehreren Kindern. Dennoch bleibt die Innenstadt, die als Fußgängerzone ausgestaltet ist, Anlaufpunkt für alle BürgerInnen. Das bedeutet, dass Projekte, die in der Innenstadt angesiedelt sind, gut sichtbar sind und eine hohe Wirksamkeit haben.
Die Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz haben gezeigt, dass Alfeld nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen SGB II Empfängern aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen.
Die Sozialraumkonferenz hat weiter gezeigt, dass die bestehenden Hilfsangebote des Landkreises für arme und armutsgefährdete Menschen die Zielgruppen nicht erreichen. Es gibt zwar eine Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Hilfsangeboten, diese sind jedoch untereinander wenig vernetzt und koordiniert. Dies gilt auch für institutionelle Strukturen wie Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen.
Die Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut hat nur ein Schlaglicht auf einen besonders dringlichen sozialen Bereich geworfen. Eine Betrachtung des gesamten Sozialraums in all seinen Facetten fehlt bisher.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Alfeld (Leine) Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an alle Einwohner der Stadt Alfeld. In der Kernstadt von Alfeld, d.h. fußläufig zur Innenstadt wohnen 11.423 BürgerInnnen. Die Stadt insgesamt, d.h. mit Ortsteilen hat 18.802 Einwohner. Wir haben den Fokus unseres Projektes auf die Innenstadt gelegt, weil diese von allen BürgerInnen frequentiert wird. Hier finden sich Einkaufsmöglichkeiten aber auch die Gebäude der Stadt- und Kreisverwaltung (im Lageplan rot hervorgehoben). Gleichzeitig zeigen die Sozialdaten der Innenstadt, dass es sich um einen Brennpunkt handelt. Bei einer Verortung des Projektes in der Innenstadt kann diese spezielle Zielgruppe (arme Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund) also direkt an ihrem Wohnort erreicht werden. Obwohl sich also das Projekt an alle EinwohnerInnen richtet, haben wir deshalb als Projektgebiet die Innenstadt benannt. Die Innenstadt ist zu einem großen Teil als Fußgängerzone ausgestaltet. Sie wird begrenzt durch die Wallanlagen der ehemaligen Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024; Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Berücksichtigt sind nur ausländische Staatsangehörige, keine Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024. Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Erfasst sind ausländische Staatsangehörige und Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden. Durch die Lage mitten in der Fußgängerzone ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt zugleich in einem sozialen Brennpunkt der Stadt.
Die Anlaufstelle wird mit einem Mitarbeiter der Stadt besetzt, der als Kümmerer vor Ort ist. Im Verlauf des Projekts sollen zu verschiedenen Zeiten Ansprechpartner des Landkreises, der Wohlfahrtsverbände und aus dem Ehrenamt die Anlaufstelle zusätzlich mit Leben füllen. Ziel ist es herauszufinden, warum die bestehenden Hilfen manche Menschen nicht erreichen und wie sich das ändern lässt. So soll ressortübergreifend und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur entwickelt werden. Durch die gemeinsame Erfahrung soll idealerweise ein Sozialraum entstehen, für den sich die BürgerInnen verantwortlich fühlen und den sie gerne mitgestalten.
Im Fokus hierbei steht der Ausbau von starken Vernetzungsstrukturen auf institutioneller Ebene sowie die Stärkung des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. Im Sinne eines Empowerments sollen alle BürgerInnen der Stadt angesprochen werden. Auf Grund der alarmierenden Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz liegt der Schwerpunkt allerdings zunächst auf den Themen Kinderarmut und Migration. Die Ausweitung auf weitere Themen wie Alter und Gesundheit ist in der Folge angedacht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn das Projekt von BürgerInnen, Institutionen und Ehrenamt als zentrale Anlaufstelle akzeptiert ist.
Kriterium
Beschreibung
Wenn das Ehrenamt zusammen mit neuen Mitstreitern weitere Angebote entwickelt und umsetzt.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Landkreis, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsame Angebote ausbauen und entwickeln.
Beschreibung
Wenn alle Akteure im Sozialraum umeinander wissen und sich gegenseitig unterstützen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Dezernat 4 Jugend, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Wohlfahrtspflege wie bspw. AWO, Paritätischer u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mit den lokalen Vereinen, wie bspw. Sportvereine, Seniorenakademie, Deutscher Kinderschutzbund, IVV Integrations- und Völkerverständigungsverein u.v.m.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
soziale Anlaufstellen der Diakonie und Caritas vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alfelder Zeitung, Stadtmagazin Sieben, Hildesheimer Zeitung, Die Woche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Alfeld (Leine), Runder Tisch Kinderarmut des Kreistages des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle AnwohnerInnen der Innenstadt, alle BürgerInnen Alfelds
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit dem Projekt nimmt die Stadt als Bedarfszuweisungsgemeinde durch den ressortübergreifenden Ansatz den Sozialraum mehr in den Fokus. Ziel ist es über den Förderzeitraum hinaus eine verlässliche Anlaufstelle für alle BürgerInnen vorzuhalten, die flexibel auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen reagieren kann. Themenschwerpunkte sind zunächst Kinderarmut und Migration. Weitere Aufgaben zeichnen sich in den Bereichen Alter und Gesundheit ab.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bücher für alle! - Transformation einer Stadtteil-Bibliothek zum Begegnungsort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nina Lohse
| Funktion | Mitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam bilden. Zusammen sprechen. Miteinander gestalten.
Projektbeschreibung
Die Nordstadt Bibliothek in Hannover spielt seit Langem eine bedeutende Rolle als kulturelles und soziales Zentrum in unserem Stadtteil. Um sicherzustellen, dass dieser wertvolle Raum weiterhin zur Verfügung steht und nicht, wie geplant geschlossen, sondern sogar vielseitiger und genutzt werden kann, wollen wir eine langfristige GWA-Stelle schaffen, die sich mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Organisationen vor Ort beschäftigt, um so ein starkes Netzwerk aufzubauen und kooperative Strukturen zu fördern.
Der Charakter eines Lernortes sowie der Zugang zu Büchern und anderen Printmedien soll dabei erhalten bleiben. Die Bibliothek ermöglicht wie kein anderer Ort in der Nordstadt das selbstbestimmte und selbstwirksame Aneignen von Bildung, Inhalten und Büchern bereits ab dem Kleinkindalter. Darüber hinaus ist die Bibliothek auch insbesondere für Schüler*innen (einzeln oder in Lerngruppen) als auch für Senior*innen der Ort in ihrer Nachbarschaft, den sie auf kurzem Wege und ohne nennenswerte finanzielle Hürden nutzen können, um hier zu Lesen, zu Lernen und sich - in Gemeinschaft mit anderen - zu Bilden.
Das Projekt zielt darauf ab, die Nordstadt Bibliothek in ein integratives Stadt-Gemeinschafts-Haus umzuwandeln, das als zentraler Begegnungsort für Bürger*innen jeden Alters und Hintergrunds fungiert. Dadurch wollen wir nicht nur die bereits bestehenden Angebote erhalten, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken und Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern.
Folgende Schwerpunkte werden dabei gesetzt:
- Förderung der Bildungsarbeit von Schulen
- Bildung und Weiterbildung in Freizeit unterstützen
- Kulturelle Vielfalt fördern
- Gemeinschaft stärken
Ziel ist es, alternative Strukturen zum Erhalt des Begegnungsorts zu entwickeln und Kooperationen auf Stadtteilebene zu stärken. Durch die Identifizierung von Bedarfen, den Aufbau von Netzwerken und die Durchführung von Veranstaltungen wollen wir die öffentliche Wirksamkeit steigern und ehrenamtliches Engagement langfristig sichern.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Förderantrag reagiert auf die die Veröffentlichung von Plänen die Stadtteilbibliothek der Nordstadt zu schließen. Eine daraufhin gegründete Bürgerinitiative setzt sich -stellvertretend für eine sehr große Anzahl an empörten und mobilisierten Nordstädter*innen - für den Erhalt der Bibliothek aus folgenden Gründen ein: Die Bibliothek ist der einzige Ort in der Nordstadt, der vielen Bewohner*innen einen extrem niedrigschwelligen Zugang zu Büchern und Bildung ermöglicht. Vor allem für den großen Anteil von strukturell benachteiligten und "bildungsfernen" Bürger*innen ist dies der einzige (weil in vieler Hinsicht barrierearme) Ort der Teilhabe und Chancengleichheit außerhalb der Schule bieten kann. Das Gebäude ist mitten in der Nordstadt gelegen, die riesigen Fenster sorgen für eine transparente, helle & einladende Atmosphäre. Viele Bürger*innen der Nordstadt, die mit finanziellen als auch räumlichen Einschränkungen leben müssen, finden hier einen einladenden Ort zum (gemeinsamen) Lernen & Lesen. In Zusammenarbeit mit einigen Akteur*innen der Stadt wird nun diskutiert, ob die Bibliothek für bestimmte Zielgruppen, im Sinne der GWA, z.B. als Stadt-Gemeinschafts-Haus erhalten bleiben kann. So bietet sowohl der Standortvorteil als auch die Schließungs- bzw. Umstrukturierungspläne die Chance, die Bibliothek - unter Beteiligung der Bürger*innen - neu zu denken & mit ihnen gemeinsam und kooperativ zu verändern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, fehlen jedoch die Personalkosten. Wir beantragen daher eine Stelle in der Gemeinwesenarbeit, die die Hauptaufgabe haben wird, ein starkes Netzwerk & kooperative Strukturen zur gemeinschaftlichen & langfristigen (Um-) Nutzung aufzubauen.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Einzugsgebiet für das Projekt soll insbesondere der nördliche Teil der Nordstadt bilden (nördl. Engelbosteler Damm, Strangriede, Am Kläperberg, Weidendamm, Heisenstraße, Schaufelder Str. etc.) Dieses umfasst ca. 8000 Einwohner*innen. In diesem Teil der Nordstadt befindet sich viel geförderter Wohnraum. Hier wohnen viele Menschen, die strukturell benachteiligt sind, z.B. durch Migrationshintergrund, kinderreiche Familien, Alter etc. sowie Gemeinschaftswohnunterkünfte für Senior*innen, Jugendliche, Geflüchtete und Frauen.
Da das Angebot der Stadtteilbibliothek selbstverständlich allen ca. 16.000 Nordstädter*innen zur Verfügung stehen muss und sollte, erstreckt sich das erweiterte Projektgebiet über die gesamte Nordstadt. Das "Was mit Herz" - mit dem Projekt Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt - mit dem wir in engem Kontakt stehen, deckt vorrangig den südlichen Teil der Nordstadt ab und widmet sich schwerpunktmäßig einer anderen Zielgruppe als dieses Projekt.
Die unten stehenden Zahlen beziehen sich auf das gesamte, erweiterte Projektgebiet. Dieses und das Hauptprojektgebiet sind auf der Karte "Projektgebiet" eingezeichnet. Auf der anderen Karte wurde die Fläche des Hauptprojektgebietes eingezeichnet (0,36km2).
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg
(468.9 KB)
036km2_flaeche_projektgebiet.png
(568.11 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen spezifischen Ansatz von GWA, der auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften und die Förderung von sozialer Teilhabe abzielt. Durch die Transformation der Nordstadt Bibliothek in ein Stadt-Gemeinschafts-Haus und die Bereitstellung einer Gemeinwesenarbeitsstelle möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen und kooperative Strukturen fördern.
Unser Ansatz basiert auf folgenden Prinzipien:
- Partizipation und Empowerment: Wir legen Wert darauf, dass die Bewohner*innen aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden sind. Durch regelmäßige Beteiligungsformate wie Arbeitskreise, Gesprächsrunden und Umfragen werden ihre Bedürfnisse und Anliegen berücksichtigt. Ziel ist es, die Bewohner*innen zu ermächtigen, ihre Lebensumstände aktiv mitzugestalten und Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen.
- Vernetzung und Zusammenarbeit: Wir streben nach einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Organisationen und Akteur*innen. Durch die Bildung von Netzwerken und Partnerschaften möchten wir Synergien schaffen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Ziele effektiv zu erreichen.
- Bedarfsorientierung: Durch eine gezielte Bedarfsanalyse und Sozialraumanalyse identifizieren wir die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Quartiers.
- Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung: Unser Ziel ist es, nachhaltige Strukturen und Prozesse zu etablieren, die auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht durch aktive Partizipation, Bedürfnisorientierung und soziale Integration
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch klare Strukturen, eigenverantwortliches Handeln und effektive Zusammenarbeit
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch gezielte Ressourcenaktivierung und Einbindung der Gemeinschaft.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch vielfältige Angebote und inklusive Maßnahmen, die Bewohner*innen aller Altersgruppen und Hintergründe ansprechen.
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Maßnahmen und interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Kooperationsnetzwerk
Beschreibung
Erreicht durch kontinuierliche aktive Zusammenarbeit, nachhaltige Partnerschaften und Kooperationsnetzwerke.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch soziale Integration und gemeinschaftliche Aktivitäten der Bürger*innen
Beschreibung
Entwicklung der Infrastruktur eines "Stadt Gemeinschafts Haus" durch bedarfsorientierte Planung und nachhaltige Investitionen
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Strategien und interkommunale Zusammenarbeit
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Bürgerschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
- Aufbau stabiler Kooperationen und Netzwerke im Stadtteil.
- Etablierung von Selbstorganisationsstrukturen durch Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen.
- Übergabe von Aufgaben an Kooperationspartner*innen oder Ehrenamtliche.
- Zusammenarbeit mit Stadt, Bibliothek, Schulen, ansässigen Institutionen und Vereinen erhöht Sichtbarkeit, Dringlichkeit und ermöglicht Ansprache potentieller, Geldgeber*innen
- Sicherung der Finanzierung durch Sponsoringpartner*innen und kommunale Zuwendungen
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On