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Ideen-/Zukunftswerkstatt

Wir Menschen in Diepholz – Nachbarschaftstreff zur Stärkung von Teilhabe und selbstorganisierten Strukturen im Quartier

Ansprechpartner
Anna Timpe
Funktion Referentin Fördermittel
Wir Menschen in Diepholz – Nachbarschaftstreff zur Stärkung von Teilhabe und selbstorganisierten Strukturen im Innenstadtquartier
Projektbeschreibung
Im Diepholzer Innenstadtquartier hat sich mit dem Nachbarschaftstreff ein Ort entwickelt, der im Alltag genutzt, angeeignet und von den Anwohner*innen selbst mit Leben gefüllt wird. Unterschiedliche Menschen kommen hier zusammen – sie kochen, sprechen, diskutieren, unterstützen sich, teilen Erfahrungen und tragen auch Konflikte aus. Der Treff ist lebendig, manchmal laut, manchmal ruhig, geprägt von Nähe, Aushandlung und gegenseitigem Respekt. Für viele ist er ein zentraler Bezugspunkt im Quartier, für einige der einzige verlässliche Ort außerhalb der eigenen Wohnung, an dem soziale Kontakte entstehen und bestehen bleiben. Im Rahmen der bisherigen Förderung wurde dieser Ort aufgebaut, angenommen und mitgestaltet. Anwohnende bringen eigene Themen ein, organisieren erste Aktivitäten und nutzen den Treff für Austausch und Unterstützung. Dabei zeigt sich: Beteiligung entsteht dort, wo Menschen kontinuierlich angesprochen werden, Beziehungen wachsen und ein verlässlicher Ort vorhanden ist. Ohne kontinuierliche Begleitung bleiben diese Prozesse fragil und entwickeln sich nur begrenzt weiter. Das Folgeprojekt setzt hier an und entwickelt den Treff konsequent gemeinwesenorientiert weiter. Im Mittelpunkt steht die aktivierende Einbindung der Anwohnerschaft: Themen aus dem Alltag werden aufgegriffen, gemeinsam bearbeitet und in Aktivitäten im Quartier überführt. Der Treff ist dabei Ausgangspunkt für Begegnung und aufsuchende Arbeit im Quartier. Beteiligung entsteht aus den Interessen und Lebensrealitäten der Menschen vor Ort: Anwohner*innen machten auf ein fehlendes Straßenschild aufmerksam, brachten ihr Anliegen mit Unterstützung des Teams bei Kommune und Politik ein – das Schild wurde daraufhin aufgestellt. Anwohnende bringen sich aktiv ein: Sie organisieren Treffen, übernehmen Aufgaben und gestalten Aktivitäten. Aus Begegnungen werden Kontakte – Menschen verabreden sich, unterstützen sich im Alltag und greifen Themen gemeinsam auf. Unterschiedliche Bewohnergruppen kommen ins Gespräch, bleiben in Verbindung und entwickeln Ideen weiter. So wird der Treff Schritt für Schritt zu einem Ort, der von den Anwohnenden selbst getragen wird. Ziel ist es, diese Entwicklung im Alltag zu verstetigen: dass aus einzelnen Aktivitäten verlässliche Zusammenhänge entstehen, Engagement bestehen bleibt und der Treff langfristig als gemeinsamer Ort im Quartier getragen wird.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Geringe Belebung, Leerstand und fehlende niedrigschwellige Begegnungsorte prägen das Diepholzer Innenstadtquartier. Öffentliche Räume werden wenig genutzt, soziale Kontakte entstehen kaum. Besonders alleinstehende, ältere Menschen und Personen ohne familiäre Einbindung, aber auch neuzugewanderte Menschen sowie Menschen in herausfordernden Lebenslagen leben bislang nebeneinander, ohne in Austausch zu kommen und ohne tragfähige soziale Kontakte im Alltag. GWA-Strukturen anderer Stadtteile (Moorstraße) erreichen die Anwohnenden nicht. Der bereits geförderte Nachbarschaftstreff (2022–2025) hat eine zentrale sozialräumliche Infrastruktur geschaffen. Räume und Struktur bestehen weiterhin und werden durch Ehrenamtliche sowie durch hauptamtliche Mitarbeitende aus anderen Fachbereichen aufrechterhalten, die den Treff parallel zu ihren eigentlichen Aufgaben mittragen. Die kontinuierliche Nutzung zeigt, dass der Treff im Quartier weiterhin stark nachgefragt ist. Einzelne Aktivitäten werden weiter genutzt und von Anwohner*innen mitorganisiert (z. B. Weltenküche 2x wöchentlich, offener Treff). Ohne gezielte GWA-Fachbegleitung bleibt dies jedoch begrenzt und erreicht die Anwohnerschaft nicht in der notwendigen Breite. Daraus ergibt sich die Aufgabe, die bestehende Infrastruktur wieder kontinuierlich nutzbar zu machen, unterschiedliche Bewohnergruppen zusammenzuführen und Beteiligung im Alltag zu ermöglichen. Ziel ist es, vorhandene Kontakte und Engagementansätze so weiterzuentwickeln, dass daraus stabile, selbstorganisierte Strukturen im Quartier entstehen. Dafür werden Anwohnende kontinuierlich angesprochen, eingebunden und begleitet.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das Sanierungsgebiet „Diepholz-Innenstadt“ mit einer Fläche von ca 31 ha. Es beinhaltet die zentrale Innenstadt sowie den historischen Altstadtberech der Stadt Diepholz. Die räumliche Abgrenzung orientiert sich an den festgestellten Grenzen des Sanierungsgebiets und wird im Wesentlichen durch zentrale Verkehrsachsen, angrenzende Wohnbebauung sowie die Bahntrasse im Osten bestimmt. Zum Gebiet gehören zentrale Orte wie die Bahnhofstraße, die Lange Straße sowie angrenzende Wohn- und Aufenthaltsbereiche. Das Projekt fokussiert sich somit auf den zentralen Innenstadtbereich Diepholz‘, in dem unterschiedliche soziale Gruppen aufeinandertreffen und zugleich ein erhöhter Bedarf an Begegnung, Beteiligung und sozialräumlicher Entwicklung besteht.
Einwohnerzahl
18770
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl gesamte Stadt Diepholz (www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Der Nachbarschaftstreff wird in der Diepholzer Innenstadt sowie angrenzenden Wohnquartieren umgesetzt, die nicht Teil eines durch das Programm ‚Sozialer Zusammenhalt‘ geförderten Gebietes sind. Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen. Gleichzeitig bestehen enge sozialräumliche Bezüge zum angrenzenden Sanierungsgebiet, etwa durch gemeinsame Alltagsorte und Nutzungswege der Bewohnenden. Der Treff ergänzt bestehende Maßnahmen, indem er als niedrigschwelliger Begegnungsort fungiert, bislang fehlende Verbindungsstrukturen schafft und den Austausch zwischen unterschiedlichen Bewohnergruppen quartiersübergreifend stärkt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html - Für das Projektgebiet liegen keine kleinräumig differenzierten Daten vor. Auf gesamtstädtischer Ebene beträgt der Anteil älterer Bewohner*innen rund 22 %. Aus der Nutzung des Nachbarschaftstreffs zeigt sich, dass ältere Menschen den Treff regelmäßig nutzen. Der Treff übernimmt hier eine wichtige Funktion als sozialer Ankerpunkt und niedrigschwelliger Ort gegen Isolation im Alltag. (für Projektgebiet geschätzt)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03251-Diepholz.html - Für das Projektgebiet liegen keine kleinräumig differenzierten Daten vor. Auf gesamtstädtischer Ebene beträgt die Arbeitslosenquote rund 4 %, auf Landkreisebene etwa 5,5 %. Aus der Nutzung des Nachbarschaftstreffs zeigt sich jedoch, dass im Projektgebiet ein erhöhter Anteil von Menschen in prekären Lebenslagen erreicht wird, darunter auch Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die aktuell nicht erwerbstätig sind. Der Treff fungiert hier als stabilisierende Struktur im Alltag und ermöglicht soziale Teilhabe unabhängig vom Erwerbsstatus.. https://www.diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000508-21750.html (die Zahl für das Projektgebiet wurde geschätzt)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html Der Anteil von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit liegt in Diepholz bei rund 15 %, im Landkreis bei etwa 10 %. Darüber hinaus zeigt sich im Projektgebiet eine hohe Vielfalt an Bewohner*innen mit internationaler Familiengeschichte. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Nutzung des Nachbarschaftstreffs wider und zeigt sich auch in der Nutzung des Nachbarschaftstreffs, in dem unterschiedliche Sprachen, Hintergründe und Lebensrealitäten aufeinandertreffen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/landkreis-erarbeitet-konzept-fuer-gutes-miteinander-mit-migranten-92096993.html Für die Stadt Diepholz liegen keine einheitlich ausgewiesenen Daten zum Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vor. Auf Landkreisebene wird ein Anteil von rund 17 % angenommen. Die Erfahrungen aus der Projektpraxis zeigen, dass im Projektgebiet eine hohe Diversität an Lebensrealitäten und Herkunftsbiografien besteht. Das macht deutlich dass alltagsnahe Begegnungsorte notwendig sind, um Austausch unabhängig von Sprache oder institutionellen Zugängen zu ermöglichen. Die eingetragenen Daten für das Projektgebiet und die Gesamtstadt sind also geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stellt die Anwohnerschaft in den Mittelpunkt und knüpft an ihren Alltag, ihre Bedarfe und ihre Lebensrealitäten im Diepholzer Innenstadtquartier an. Durch aktivierende Ansprache und Beteiligung entstehen im Quartier gemeinsame Prozesse, aus denen sich tragfähige Strukturen entwickeln. Aufbauend auf den Erfahrungen aus der bisherigen Arbeit im Nachbarschaftstreff wurde der Ansatz weiterentwickelt und konsequent an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit ausgerichtet. Im Zentrum stehen die aktivierende Einbindung der Anwohnerschaft sowie die sozialräumliche Öffnung. Der Nachbarschaftstreff ist im Quartier verankert und wird von unterschiedlichen Bewohnergruppen im Alltag genutzt, angeeignet und mitgestaltet. Durch beteiligungsorientierte Formate werden Themen aus dem Alltag der Anwohnenden aufgegriffen und gemeinsam weiterentwickelt. Ergänzend knüpft der Treff an bestehende lokale Bezüge im Quartier an, etwa an den Arbeitskreis der Innenstadt-Vermietenden sowie Initiativen im Umfeld des Gänsemarktes. Leerstehende oder wenig genutzte Bereiche werden durch gemeinschaftliche Nutzung als Begegnungsorte erschlossen. So entstehen neue Anlässe für Austausch und Beteiligung im Quartier. Methodisch kommen aktivierende und aufsuchende Arbeitsweisen der GWA zum Einsatz. So entstehen im Quartier selbstorganisierte Prozesse, in denen Anwohnende Verantwortung übernehmen und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Im Mittelpunkt steht die aktivierende Einbindung der Anwohnerschaft zur Selbstorganisation. Erkennbar daran, dass Anwohner*innen Themen einbringen, Formate initiieren und Verantwortung übernehmen. Daraus entstehen gemeinsam getragene Angebote im Treff.
Beschreibung
Erkennbar daran, dass Anwohner*innen eigenständig Aktivitäten initiieren, Gruppen übernehmen und Formate durchführen und langfristig mitverantwortlich gestalten.
Beschreibung
Erkennbar daran, dass Anwohner*innen Verantwortung für gemeinsame Aktivitäten übernehmen, sich gegenseitig unterstützen und der Treff als selbstverständlicher Ort für Begegnung genutzt wird.
Vorhandene Strukturen
Der Nachbarschaftstreff ist als zentrale, niedrigschwellige Anlaufstelle im Diepholzer Innenstadtquartier verankert und wird kontinuierlich von Anwohner*innen als verlässlicher Ort für Austausch und Beteiligung im Alltag genutzt und mitgestaltet. Auch in einer Phase eingeschränkter finanzieller Ressourcen konnte die Struktur aufrechterhalten werden und wird derzeit -bei fehlender ausreichender Förderung- maßgeblich durch ehrenamtliches Engagement getragen. Im Treff haben sich regelmäßige Formate etabliert, die von den Anwohnenden angenommen und teilweise eigenständig mitgetragen werden und kontinuierliche Anlässe für Austausch und Beteiligung im Alltag schaffen. Der Nachbarschaftstreff ist in bestehende sozialräumliche Strukturen eingebunden und bringt sich regelmäßig in lokale Austauschformate und Arbeitskreise ein, insbesondere in den Psychosozialen Arbeitskreis sowie in die Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz e.V. Zugleich wird der Treff bereits von externen Initiativen als Ort für eigene Angebote angefragt, etwa für Selbsthilfegruppen im Innenstadtbereich. Der SoVD nutzt den Treff für monatliche Spieletreffen. Die kontinuierliche fachliche Begleitung gemeinwesenorientierter Prozesse ist unter den aktuellen Bedingungen nur eingeschränkt möglich. Im Rahmen des Projekts werden die bestehenden Strukturen so gestärkt, dass ehrenamtliches Engagement verlässlich begleitet und Beteiligungsprozesse im Quartier kontinuierlich fortgeführt werden können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersbüro Moorstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familie und Bildung Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbüro Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinationsstelle Inklusion und Integration Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisseniorenbeirat (Initiative)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(Jugend-) Café Freiraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mediothek Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wissenswerkstatt Diepholz-Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein der Jugendkultur e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK – Ortsverein Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Diepholz – Syke – Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bethel im Norden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk gegen Häusliche Gewalt im Landkreis Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AGENDA 21 – Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis offene Kinder- und Jugendarbeit Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Psychosozialer Arbeitskreis Süd Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werbegemeinschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Huntetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lionsclub Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ADFC Orstsgruppe Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutscher Hausfrauenbund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendmigrationsdienst Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Diepholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ackerdemie Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Gemüsegärtner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsfachdienst PHV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EUTB Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zentrum für seelische Gesundheit Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mater-Liberi-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASD Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Sucht Landkreis Diepholz der Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Grafschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ole gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ampäl gGmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Nachbarschaftstreff ist bereits im Quartier verankert, wird kontinuierlich genutzt und ehrenamtlich mitgetragen. Im Projektverlauf werden kommunale Verwaltung, Politik und lokale Akteur*innen schrittweise eingebunden. Ab dem zweiten Projektjahr werden dialogorientierte Formate (z. B. Nachbarschaftsdialoge) umgesetzt, um Perspektiven für eine strukturelle Verankerung und öffentliche Anschlussfinanzierung zu entwickeln. Die Eleganz Bildungsplattform e.V. begleitet diesen Prozess kontinuierlich
Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Möglichkeiten Soltau

Ansprechpartner
Ursula Heimann
Funktion Geschäftsführung
Ein Ort der Inspiration, Co-Kreation und Vernetzung für Gemeinwesen und nachhaltige Transformation
Projektbeschreibung
Das Haus der Möglichkeiten (HdM) ist ein Ort der Information, Inspiration, Co-Kreation und Vernetzung für nachhaltige Initiativen und soziale Innovationen in Soltau, einem Mittelzentrum in der Lüneburger Heide. Es richtet sich an lokale Institutionen, Organisationen, Schulen, Vereine und Firmen und im Allgemeinen an unterschiedliche Gruppen der Stadtgesellschaft. Es ist ein Beitrag, um die Soltauer Innenstadt neu zu denken und neu zu erleben und eine lebenswerte Innenstadt für Gegenwart und Zukunft zu schaffen. Damit ist es als langfristiger Beitrag zur nachhaltigen regionalen Wirtschaft und Stadtgesellschaft geplant und als Verstetigung des gleichnamigen Pilotprojektes aus 2024 gedacht. Aus dem HdM soll eine aktive Zukunftswerkstatt für die Stadt entstehen. Das HdM baut auf dem Pilotprojekt auf, das die Stadt Soltau in Kooperation mit der gemeinwohlorientierten Ursula Heimann & Partner UG von April bis Juni 2024 durchgeführt hat. In 2025 hat die Ursula Heimann & Partner UG zudem mit der Stadt Zeven ein Haus der Möglichkeiten aufgebaut, das in 2026 Zeit verstetigt werden soll. Ein Herzstück im HdM ist die Ausstellung der Möglichkeiten – Solutions Exhibition (www.snowball-effect.org) der französischen gemeinnützigen Organisation Snowball Effect. Sie zeigt 40+ nachhaltig innovative und inklusive Initiativen und Unternehmen aus Deutschland, Europa und der Welt und wird mit Führungen und Workshops für Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Institutionen und Firmen begleitet. Die Ausstellung zeigt erfolgreiche nachhaltige Initiativen und Geschäftsmodelle und lädt zum Nachahmen dieser Vorbilder ein, um ihre positive gesellschaftliche Wirkung vielfach zu skalieren. Darüber hinaus ist das HdM ein Raum für Austausch und Vernetzung für Vereine, Schulen, Institutionen, Kunstschaffende und die Stadtgesellschaft im Allgemeinen. Hier kann man zusammenkommen für Kulturveranstaltungen, Vorträge, Konzerte, u.ä. Das HdM dient aber auch ganz allgemein als Ort für niedrigschwellige, alltägliche Begegnungen und Austausch unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen der Stadtgesellschaft. Es stehen zudem Räume für Workshops und Veranstaltungen für vielfache Aktivitäten in Kooperation mit lokalen Institutionen und Vereinen zur Verfügung. Damit wird im Kontext von Leerstand und Verödung von Innenstädten ein zukunftsorientierter Beitrag für die Neubelebung der Innenstadt im Sinne einer resilienten Innenstadt geleistet.
Laufzeit
2026-03-22 00:00:00
Ausgangslage
Wir müssen die Verödung der Innenstädte stoppen und die Innenstädte als Seelen der Kommunen umbauen - so schrieb schon 2021 der Deutsche Städte- und Gemeindebund - und zwar mit langfristigen Konzepten, die Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Kommunalpolitik gemeinsam entwickeln und umsetzen. Viele Städte in Deutschland (wie auch weltweit) entwickeln seit einigen Jahren Konzepte zur Erneuerung ihrer Innenstädte. Überall gewinnen Aspekte wie Wohnen, Kultur, Natur, regionales Handwerk und vor allem neue Treffpunkte und Erlebnisräume an Bedeutung. Das Deutsche Institut für Urbanistik (DIFU) betont die Bedeutung innovativer öffentlicher Räume für Begegnung, Diskurs, Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Haus der Möglichkeiten soll ein solcher Ort sein. Als Pilotprojekt wurde es 2024 in Soltau geschaffen, als Beitrag zu einer Residenten Innenstadt. Es wurde damals sowohl aus Mitteln des Förderprogramms Resiliente Innenstadt finanziert, als auch aus Eigenmitteln und Eigenleistung der Ursula Heimann & Partner UG. In 2024 hatte die Stadt Soltau zur Umsetzung eine leerstehende Geschäftsimmobilie in Soltau angemietet. Aktuell ist die Ursula Heimann & Partner UG auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Übergangsweise besteht die Möglichkeit, das HdM als mobiles HdM in den Räumen der VHS Heidekreis erneut zu starten. Geplant ist, im Lauf des Jahres 2026 ein Büro für das HdM anzumieten, um die Aktivitäten koordinieren in den Räumen der VHS aber auch weiteren örtlichen Räumlichkeiten zu koordinieren. Ab 2028 ist geplant, größere eigene Räumlichkeiten als Grundlage für eine langfristige Verstetigung in der Innenstadt Soltaus zu mieten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Soltau
Beschreibung
Das Fördergebiet bezieht sich auf die Stadt Soltau, mit Schwerpunkt auf der Innenstadt (Böhmewald, Böhmepark, Mühlenstrasse, Marktstrasse, Poststrasse, Stadtgraben, Burg, Hagen, und angrenzende Seitenstrassen).
Einwohnerzahl
23000
Quelle / Anmerkungen
www.soltau.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Ziele des HdM Soltau sind: a. Einen innovativen Ort schaffen für Begegnung, Kultur, Austausch und für die kreative und partizipative Entwicklung von neuen Initiativen für den Erlebnisraum Innenstadt Soltau b. Die Beteiligung von Vereinen, Institutionen, Firmen und Schulen ermöglichen, die im HdM Veranstaltungen, Events oder Workshops durchführen können c. Das Interesse der Zielgruppen und der Bevölkerung wecken zum Besuch des HdM und zur Beteiligung an Veranstaltungen und Workshops im HdM. d. Ideen und Initiativen für einen innovativen Erlebnisraum Innenstadt Soltau entwickeln, unter Beteiligung der Stadtgesellschaft Zeven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Haus der Möglichkeiten mit vielfältigen Akteuren der Stadtgesellschaft verbunden ist und kooperiert. Jahr 1: 6 Kooperationspartner, Jahr 2 und Jahr 3 jeweils 4-6 weitere Kooperationspartner.
Beschreibung
Kooperationen aufgebaut und genutzt werden (6+ pro Jahr), vielfältige Akteure der Stadtgesellschaft eingebunden sind (6+ pro Jahr) und Projektleitung und Projektteam aufgebaut und operativ tätig sind.
Beschreibung
Die Stadtgesellschaft das HdM annimmt und die Besucherzahlen den angestrebten Zielen entsprechend steigen (s.o.)
Beschreibung
Erreicht, wenn unterschiedliche Bevölkerungsgruppen (bezogen auf Alter, Berufsgruppen, kultureller Hintergrund, Gender, etc.) der Stadtgesellschaft das HdM gemeinsam für Veranstaltungen und Austauschformate nutzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das HdM in der Stadtgesellschaft als Ort der Begegnung, des Austauschs, der Inspiration und des gemeinsamen Handelns wahrgenommen und genutzt wird, durch Veranstaltungen, Austauschformate, Workshops, etc.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Es ist geplant, mit vielfältigen Akteuren der Stadtgesellschaft zusammenzuarbeiten: Verwaltung, Vereine, Schulen, Unternehmen, Kirchengemeinden, Einwohner, etc.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Haus der Möglichkeiten soll in der Stadt Soltau langfristig verstetigt werden. Das Interesse ist sowohl bei der Stadtverwaltung als auch bei lokalen Institutionen (z.B. VHS, Lebenshilfe) und Akteueren (z.B. Coworking Space, Vereinen) vorhanden. In der Projektlaufzeit soll die stabile Grundlage für eine langfristige Verstetigung als HdM und als nachhaltig ausgerichtete Zukunftswerkstatt gelegt werden. Die nachhaltig ausgerichtete Ausstellung der Möglichkeiten steht weiterhin im Mittelpunkt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Medienstark und gesund im Quartier

Ansprechpartner
David Salim
Funktion geschäftsführender Gesellschafter
- Beteiligung stärken · Gesundheit fördern · Strukturen verbinden -
Projektbeschreibung
Das Projekt stärkt Beteiligung, Orientierung und soziale Vernetzung im Stadtteil Eversten durch den Aufbau einer niedrigschwelligen Ansprech- und Vernetzungsstruktur. Ausgangspunkt ist die Zusammenarbeit mit Integration e.V. als lokal verankertem Akteur, über den zentrale Zugänge zu Bewohner:innen im Quartier bestehen, die bestehende Zugangs- und Beteiligungslücken im Projektgebiet sichtbar machen und über Netzwerke erweitert werden. Im Zentrum steht ein partizipativer Ansatz, der analoge Beteiligungsformate mit digitaler Unterstützung verbindet. Aufbauend auf der Erfahrung mit projektbasierten Formaten wie Hackathons werden diese gezielt in den Sozialraum übertragen. Bewohner:innen entwickeln eigene Ideen für ihr Quartier und durchlaufen exemplarisch Beteiligungsprozesse – von der Formulierung eines Anliegens über die gemeinsame Priorisierung bis hin zu ersten Umsetzungsschritten und der Identifikation relevanter Ansprechpersonen. Gleichzeitig dienen diese Formate der kontinuierlichen Bedarfserhebung: Themen und Herausforderungen werden im direkten Austausch sichtbar gemacht, gemeinsam reflektiert und sowohl vor Ort als auch digital dokumentiert. Beteiligung und Bedarfserhebung greifen dabei ineinander und bilden die Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen im Quartier. Beteiligung wird so nicht abstrakt vermittelt, sondern praktisch erfahrbar gemacht. Dadurch entstehen Orientierung, Selbstwirksamkeit und ein Verständnis dafür, wie Mitgestaltung im eigenen Lebensumfeld funktioniert. Indem Teilnehmende lernen, Informationen einzuordnen, Optionen abzuwägen und Entscheidungen zu treffen, wird zugleich ihre Fähigkeit gestärkt, sich sicher im Alltag zu orientieren und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Förderung digitaler Gesundheitskompetenz und somit zur Stärkung demokratischer Handlungsfähigkeit im Quartier. Die Plattform „Take Your Space“ ergänzt diesen Prozess als digitale Struktur: Sie dokumentiert Themen und Entwicklungen, ermöglicht Rückmeldungen und schafft Anschlussmöglichkeiten über einzelne Formate hinaus. Analoge und digitale Beteiligung werden so zu einem fortlaufenden Beteiligungsraum verbunden. Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen werden Bewohner:innen und lokale Akteure befähigt, eigene Formate umzusetzen und als Brücken zwischen Quartier, Einrichtungen und Verwaltung zu wirken. So entstehen tragfähige Strukturen, die Beteiligung langfristig im Quartier verankern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Rückmeldungen aus der Praxis durch den lokal verankerten Träger Integration e.V. zeigen, dass in Eversten (Bezirk 5b - 551) trotz bestehender Angebote viele Bewohner:innen vorhandene Strukturen nur eingeschränkt nutzen, weil Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten nicht als zusammenhängendes System wirken. Besonders für Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte bestehen zusätzliche Hürden. Sprachliche Barrieren, fehlende Orientierung und Unsicherheiten im Umgang mit Institutionen führen dazu, dass Angebote nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. Dies betrifft auch den Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten im digitalen Raum, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Digitale Medien prägen Informationsverhalten, Entscheidungsprozesse und gesellschaftliche Teilhabe. Studien zur digitalen Gesundheitskompetenz zeigen, dass Unsicherheiten im Umgang mit Informationen, Desinformationen und digitalen Belastungen insbesondere bei sozial benachteiligten Gruppen stärker ausgeprägt sind. Geringe Gesundheitskompetenz wirkt sich damit nicht nur auf Wohlbefinden und Stressverarbeitung aus, sondern beeinflusst auch Teilhabe und Beteiligung im Quartier. Wer Informationen schwer einordnen kann oder sich im digitalen Raum unsicher fühlt, zieht sich eher zurück und nutzt vorhandene Strukturen weniger. Gleichzeitig entsteht Gesundheitskompetenz im Zusammenspiel mit Selbstwirksamkeit, sozialer Einbindung und aktiver Beteiligung. Es besteht daher Bedarf an Formaten, die diese Zusammenhänge im Quartier aufgreifen, Zugänge verbessern und Bewohner:innen darin stärken, sich sicher zu orientieren, informierte Entscheidungen zu treffen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Eversten - Siehe Kartenausschnitt (Blockgruppe 551 aus Siedlungsbereich 5b)
Beschreibung
Der gewählte Projektraum befindet sich im Stadtteil Oldenburg-Eversten und umfasst einen klar abgrenzbaren Teilbereich des statistischen Bezirks 5b (Statistikraum 551). Ausgangspunkt ist der Bereich rund um den lokal verankerten Träger Integration e.V. (Eichenstraße), der als bestehender Anlaufpunkt mit direkten Zugängen zu zentralen Zielgruppen im Quartier fungiert. Das Gebiet erstreckt sich entlang des umliegenden Wohnraums südlich der Edewechter Landstraße und ist durch eine zusammenhängende Wohnbebauung mit mittlerer bis hoher Einwohnerdichte geprägt. Die Abgrenzung erfolgt dabei nicht ausschließlich administrativ, sondern orientiert sich bewusst an bestehenden sozialen Bezügen, Zugängen und tatsächlichen Bewegungsräumen der Bewohner:innen. Die Wahl des Gebietes basiert auf der Kombination aus vorhandenen Zugängen über Integration e.V., einer heterogenen Bevölkerungsstruktur sowie erkennbaren Bedarfen hinsichtlich Orientierung, Beteiligung und Vernetzung im Quartier. Bestehende Angebote sind vorhanden, werden jedoch nicht durchgängig erreicht oder als zusammenhängend wahrgenommen. Das Gebiet eignet sich daher in besonderer Weise für den Aufbau einer niedrigschwelligen, sozialraumorientierten Struktur, die bestehende Angebote verbindet, Bedarfe sichtbar macht und Beteiligung im direkten Lebensumfeld stärkt. Die statistische Einordnung und Bewertung erfolgt auf Grundlage der Daten für den Siedlungsbereich 5b bzw. Bezirk 5 und wird auf den konkreten Teilraum übertragen. Im Vergleich zur Gesamtstadt Oldenburg zeigt das Projektgebiet in mehreren Indikatoren (u. a. Migrationsanteil, Transferleistungsbezug und Bevölkerungsstruktur) leicht überdurchschnittliche Werte, die auf spezifische Anforderungen an Zugänge, Orientierung und Beteiligung im Quartier hinweisen.
Einwohnerzahl
4100
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/fileadmin/oldenburg/Benutzer/Dateien/40_Stadtplanungsamt/402_Geoinformation_und_Statistik/Statistik/0228-2024-az.pdf
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es an den Lebenslagen, Interessen und Ressourcen der Menschen im Quartier ansetzt und deren Handlungsfähigkeit sowie Beteiligung stärkt. Ausgangspunkt ist die direkte Arbeit im Sozialraum, insbesondere über den lokal verankerten Akteur Integration e.V., von dem aus weitere Zielgruppen, Orte und Netzwerke im Stadtteil erschlossen werden. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Einbindung von Bewohner:innen: Bedarfe werden gemeinsam sichtbar gemacht, priorisiert und in konkrete Maßnahmen überführt. Dabei geht es nicht nur um die Umsetzung einzelner Angebote, sondern um die Stärkung von Selbstorganisation, Mitgestaltung und gemeinschaftlicher Problembearbeitung im Quartier. Zugleich übernimmt das Projekt zentrale Funktionen des Quartiersmanagements, indem es bestehende Strukturen verbindet, Informationen bündelt und den Austausch zwischen Bewohner:innen, lokalen Einrichtungen und kommunalen Akteuren unterstützt. Es wirkt als niedrigschwellige Schnittstelle, die Orientierung bietet, Zugänge erleichtert und Kooperationen im Quartier stärkt. Durch die Kombination aus aufsuchender Arbeit, Beteiligungsformaten, Multiplikator:innen-Ansatz und digitaler Unterstützung entsteht eine belastbare Struktur, die langfristig im Quartier verankert werden kann und über die Projektlaufzeit hinaus Wirkung entfaltet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn stabile Kooperationen mit lokalen Organisationen bestehen, regelmäßige gemeinsame Aktivitäten stattfinden und Multiplikator:innen eigenständig Angebote umsetzen sowie neue Akteure kontinuierlich eingebunden werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn Teilnehmende und lokale Akteur:innen eigenständig Formate durchführen, Inhalte weitergeben und Angebote im Quartier ohne direkte Projektsteuerung fortführen.
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Austauschformate stattfinden, neue Begegnungsräume entstehen und sich Kommunikation, Vertrauen und Zusammenarbeit im Quartier sichtbar verbessern.
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote unterschiedliche Zielgruppen einbeziehen, generationenübergreifender Austausch stattfindet und gemeinsame Lösungsansätze im Quartier entwickelt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integration e.V., Eichenstr.19, 26131Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OFZ – Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstr. 114-118, D-26129 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yezidische Gemeinde – Yezidisches Forum e. V., Eidechsenstraße 19, 26133 Oldenburg-Kreyenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Staakenweg, Staakenweg 7, D-26131 Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Eversten, Lerigauweg 58, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
amfn e. V. (Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen), Kurt-Schumacher-Str. 29, 30159 Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Cäcilienschule, Haarenufer 11, 26122 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Eversten, Brandsweg 50, 26131 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend – und Familienhilfe Oldenburg, Bloherfelder Str. 91, 26129 Oldenburg (Oldb)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Schulen und der Universität werden Strukturen aufgebaut, die eine eigenständige Weiterführung im Quartier ermöglichen. Die digitale Plattform stellt Materialien (OER), Angebote, Bedarfe und Methoden dauerhaft bereit. Zudem besteht bereits ein LOI mit dem Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtentwicklung Hannover zur perspektivischen Übertragung in kommunale Strukturen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam aktiv in Friedeburg - Ideen leben, Zukunft gestalten.

Ansprechpartner
Sabrina Feldmann
Funktion Sozialarbeiterin
Potentiale nutzen, Menschen aktivieren, Gemeinschaft stärken.
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gemeinschaft im ländlichen Raum Friedeburg nachhaltig zu stärken. Fundament bildet ein bereits bestehendes, funktionierendes Netzwerk engagierter Bürgerinnen und Bürger sowie ein hohes Potenzial, dieses Engagement weiterzuentwickeln und auszubauen. Gleichzeitig sollen gezielt auch Menschen erreicht werden, für die gesellschaftliche Teilhabe und Mitgestaltung bisher schwer zugänglich sind. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen und Engagementpotenziale frühzeitig zu nutzen und zu stärken, bevor sie verloren gehen. Das Projekt setzt dabei drei zentrale Schwerpunkte: 1. Aktivierung der Bevölkerung: Menschen werden gezielt angesprochen und aktiviert – insbesondere diejenigen, die bisher wenig Zugang zu gemeinschaftlichen Strukturen haben oder sich nicht angesprochen fühlen. Vorhandene Potentiale werden gezielt aufgegriffen und genutzt, um Menschen zu ermutigen, selbst aktiv zu werden. Durch Begleitung, persönliche Ansprache, aufsuchende Arbeit und niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten werden sie unterstützt, eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich im Gemeinwesen zu organisieren. 2. Orte schaffen: Der Jugend- und Sozialtreff wird zu einem offenen, einladenden Begegnungsort weiterentwickelt. Eine wertschätzende, niedrigschwellige Treffpunktkultur schafft Raum für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten und senkt Hemmschwellen für Beteiligung. 3. Strukturen etablieren: Es werden verlässliche Engagement- und Beteiligungsstrukturen aufgebaut. Vereine, Institutionen und Bürgerinnen und Bürger werden ortsübergreifend vernetzt, um vorhandene Ressourcen gemeinsam zu nutzen und Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig werden die vorhandenen Sozialarbeiterinnen durch gezielte Weiterbildung im Bereich Gemeinwesen qualifiziert, um nachhaltige Strukturen professionell zu begleiten. Ziel ist es, dass Menschen Verantwortung übernehmen, sich in Gruppen organisieren und Engagement zunehmend selbst tragen. So entstehen tragfähige Gemeinschaftsstrukturen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt im ländlichen Raum Friedeburg langfristig stärken und zu einer lebendigen und solidarischen Gemeinschaft beitragen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Friedeburg ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde mit mehreren kleinen Ortschaften und dörflichen Strukturen. Diese sind geprägt von gewachsenen Gemeinschaften, die jedoch für neue Impulse und Menschen teilweise schwer zugänglich sind. Gleichzeitig erschwert eine eher zurückhaltende, teilweise verschlossene Haltung, neue Menschen einzubinden und Vielfalt als Bereicherung zu erleben. Neben dem demografischen Wandel nehmen Einsamkeit und gesellschaftliche Spaltung zu. Begegnung und Austausch werden weniger, wodurch der gesellschaftliche Zusammenhalt geschwächt wird. Gerade im ländlichen Raum besteht die Herausforderung, Menschen wieder stärker miteinander zu verbinden. Gleichzeitig besteht ein bereits funktionierendes Netzwerk aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für eine offene und solidarische Gemeinschaft in Friedeburg einsetzen. Dieses Potenzial gilt es aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Es bedarf einer professionellen Begleitung, damit Engagement nicht vereinzelt bleibt oder verpufft. Eine besondere Herausforderung besteht darin, auch Menschen zu erreichen, die bisher keinen Zugang zu gemeinschaftlichen Strukturen haben. Es gilt, Wege zu finden, diese zu aktivieren und einzubeziehen. Das Projekt setzt hier an, schafft Begegnung, stärkt Beteiligung und entwickelt gemeinsam mit den Engagierten tragfähige Strukturen für ein starkes Gemeinwesen – denn gemeinsam kann mehr erreicht werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Friedeburg- Gesamte Flächengemeinde mit den einzelnen Ortschaften
Beschreibung
Das Projekt umfasst die gesamte Flächengemeinde Friedeburg. Zentrale Anlaufstelle ist der Jugend- und Sozialtreff, von dem aus Angebote und Strukturen in alle Ortsteile wirken.
Einwohnerzahl
10559
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es Menschen aktiv dazu befähigt, ihr Lebensumfeld mitzugestalten. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung der Bevölkerung durch niedrigschwellige Zugänge, offene Begegnungsorte und Beteiligungsformate, die es ermöglichen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Die Gemeinwesenarbeit orientiert sich dabei bewusst nicht an klassischen Zielgruppen, sondern an den Interessen und Werten der Menschen. Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher sozialer Lebenslagen zusammenzubringen und insbesondere auch diejenigen zu erreichen, die bisher wenig Zugang zu gemeinschaftlichen Angeboten hatten. Durch die Qualifizierung der Mitarbeitenden und den Aufbau verlässlicher Engagement- und Beteiligungsstrukturen werden Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die Gemeindesozialarbeit übernimmt dabei eine aktivierende und begleitende Rolle. So werden Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt. Menschen werden ermutigt, ihr Gemeinwesen aktiv mitzugestalten und gemeinsam Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Vorhandene Ressourcen und Stärken im Gemeinwesen werden aktiv genutzt. Menschen bringen Fähigkeiten ein, vernetzen sich und setzen gemeinsam eigene Projekte um. Ressourcen werden sichtbar und gemeinschaftlich getragen.
Beschreibung
Projekte und Angbeote werden von verschiedenen Zielgruppen gemeinsam gestaltet und angenommen. Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Lebenslagen entstehen regelmäßig.
Beschreibung
Regelmäßige Treffen des Engegementnetzwerks, Institutionen planen Angebote zusammen, neue Projekte entstehen in der Zusammenarbeit mit Engagierten, Vereinen und Institutionen..
Beschreibung
Menschen werden aktiviert, eigene Ideen umzusetzen und verantwortung zu übernhemen. Besonders schwer erreichbare Menschen bringen sich ein und werden selbst tätig. Ziel ist Empowerment statt Angebotsnutzung.
Beschreibung
Menschen organisieren sich eigenständig. Es entstehen Strukturen, die Selbstorganisation ermöglichen und langfristig in der Gemeindesozialarbeit verankert sind.
Beschreibung
Das Projekt verfolgt einen gesamtkommunalen Ansatz, idem es alle Ortsteile und Akteure miteinander vernetzt und gemeinsame Strukturen für die gesamte Gemeinde schafft.
Beschreibung
Der modernisierte Jugend- und Sozialtreff ist ein Ort der Begegnung und Beteiligung. Diese Infrastruktur stärkt Engagement, vernetzt Akteure und ist langfristig im gesamten Gemeinwesen nutzbar. ,
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Friedeburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunst- und Kulturverein Friedeburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Glockenturm, Mediothek Friedeburg, Waldfreibad Friedeburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Horsten, TSV Marx, "Ich schenke Dir Zeit-Gruppe"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat Friedeburg, Jugendparlament Friedeburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Friesland-Wittmund, Grundschule Horsten, SAAF
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Horsten, Kirchengemeinde Friedeburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engagierte aus unterschieldichen Bereichen, die sich themenbezogen vernetzen für gemeinsame Projekte.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die im Projekt aufgebauten Strukturen werden langfristig in die Gemeindesozialarbeit Friedeburg integriert. Die Begleitung erfolgt dauerhaft durch vorhandenes Personal, während Engagement zunehmend von Bürgerinnen und Bürgern selbst getragen wird. Eine Sozialarbeiterin absolviert im Projektverlauf eine Weiterbildung im Bereich Gemeinwesenarbeit. Die dort erworbenen Kenntnisse u.a. zu aktivierenden Methoden werden gezielt in die Praxis übertragen und weitergegeben.
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Simon Tipke
Funktion Stadtteilarbeit
Gemeinsam wachsen, gemeinsam gestalten!
Projektbeschreibung
Goseburg-Zeltberg ist ein vielfältiger Stadtteil, in dem Wohnen, Industrie und Gewerbe aufeinandertreffen. Trotz der industriellen Prägung zeigt sich eine engagierte Nachbarschaft: Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe wollen ihren Stadtteil aktiv mitgestalten. Gleichzeitig fehlen Orte und verlässliche Strukturen, die Begegnung ermöglichen, Nachbarschaft stärken und Engagement dauerhaft fördern. Die Bahnlinie trennt Goseburg und Zeltberg und erschwert Austausch sowie gemeinsame Aktivitäten. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Stadtteilrunde, die vor der Pandemie eigenständig von der Kita Regenbogen initiiert und durchgeführt wurde und sich ausschließlich an Goseburger Bewohner:innen richtete. Nach Corona konnte sie von der Kita personell nicht weitergeführt werden und wurde an die Stadtteilarbeit der Hansestadt Lüneburg übergeben. Seit 2023 findet sie einmal jährlich in der Kita Regenbogen statt. Sie ist grundsätzlich auch für den Zeltberg geöffnet, bislang kommen von dort jedoch nur vereinzelt Menschen. Jährlich bringt sie rund 40 Personen und Institutionen zusammen – darunter Bewohner.innen, Kita, Sportverein, Jugendeinrichtung und Unternehmen. 2024 und 2025 sind daraus konkrete Projekte entstanden, darunter Stadtteilfeste, ein Flohmarkt und Müllsammelaktionen. Diese Initiativen machen Engagement, Verantwortungsbereitschaft und Kreativität im Stadtteil sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für weitere Beteiligung, insbesondere für eine stärkere Einbindung des Zeltbergs. Auch der Bürgertreff Goseburg bietet Entwicklungspotenzial. Der Raum wird bisher vor allem für einen festen wöchentlichen Treff genutzt, ist aber noch kein offener Begegnungsort für den gesamten Stadtteil. Gleichzeitig gibt es erste engagierte Bewohner:innen, die den Treff für weitere Generationen öffnen, mehr Menschen einbinden und Verantwortung übernehmen möchten. Ein Nachbarschaftstreffen im April 2026 im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums setzt dafür einen ersten Impuls. Das Projekt "Lüneburg steht zusammen!“ bündelt vorhandenes Engagement, erweitert bestehende Strukturen und schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten. Bestehende Formate werden weiterentwickelt, neue Formate gemeinsam mit Bewohner:innen und Akteur:innen erprobt und Zeltberg gezielt angesprochen. Ziel ist es, Goseburg und Zeltberg als vernetzten, aktiven Stadtteil weiterzuentwickeln, in dem Mitgestaltung, Begegnung und Beteiligung selbstverständlich sind und Engagement nachhaltig wirkt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Goseburg-Zeltberg ist räumlich und sozial geteilt. Die Bahnlinie wirkt als Barriere und erschwert Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln. Zugleich wird der Stadtteil häufig vor allem industriell wahrgenommen, wodurch Engagement und Entwicklungspotenziale leicht übersehen werden. Während sich in Goseburg erste Beteiligungsstrukturen entwickelt haben, bestehen in Zeltberg bislang kaum tragfähige Verbindungen. Ein Problemfeld ist die fehlende Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg. Projekte wie Stadtteilfeste, Flohmarkt und Müllsammelaktionen zeigen vorhandenes Engagement, erreichen jedoch überwiegend Bewohner:innen aus Goseburg. Zeltberg ist bislang kaum eingebunden und erfordert gezielte Ansprache sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit. Ein weiteres Problemfeld ist das Fehlen tragfähiger Begegnungsstrukturen. Der Bürgertreff Goseburg ist aktuell noch kein zentraler Ort für den gesamten Stadtteil und wird überwiegend von einem festen Senior:innentreff einmal in der Woche genutzt. Erste engagierte Bewohner:innen möchten den Treff weiter öffnen, benötigen dafür jedoch Unterstützung. Ein drittes Problemfeld ist das Fehlen einer systematischen Bedarfsanalyse für den Stadtteil. Potenziale, Ressourcen und Interessen der Bewohner:innen sind bislang nur punktuell erfasst und bilden keine ausreichende Grundlage für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Die bestehende Stadtteilarbeit greift diese Themen bereits auf, die vorhandenen Kapazitäten reichen jedoch nicht aus. Die aktuelle Müllsammelaktion im März 2026 hat gezeigt, dass einige Bewohner:innen erst durch spontane Haustürbesuche erreicht wurden. Dies ist wirksam, aber sehr zeitintensiv und derzeit nicht leistbar.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), die auf den Aufbau nachhaltiger sozialer Strukturen, stärkeren Zusammenhalt und die aktive Beteiligung der Bewohner*innen abzielt. Zentrale Elemente sind Partizipation, Vernetzung, Bedarfsorientierung und Nachhaltigkeit. Bewohner*innen werden über Stadtteilrunden, aufsuchende Ansprache, offene Formate und gemeinsame Aktionen eingeladen, eigene Ideen einzubringen und schrittweise Verantwortung zu übernehmen. Kooperationen zwischen Bewohner*innen, Vereinen, sozialen Trägern, Bildungseinrichtungen, Gewerbe und Verwaltung werden aufgebaut und weiterentwickelt. Im Rahmen einer systematischen und aktivierenden Bedarfsanalyse werden Bedarfe, Ressourcen und Interessen im Stadtteil erhoben, um Angebote passgenau, niedrigschwellig und bedarfsorientiert zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf der stärkeren Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg sowie auf der schrittweisen Öffnung und Weiterentwicklung des Bürgertreffs zu einem tragfähigen Begegnungsort. Durch Beziehungsarbeit, gemeinsame Planung und konkrete Aktivitäten entstehen Beteiligungsmöglichkeiten, die langfristig wirken und zu stabilen Strukturen im Stadtteil beitragen.
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, tragfähige Strukturen zu schaffen, die über den Förderzeitraum hinaus wirken. Die Stadtteilrunde wird von mehreren Aktiven mitgetragen, der Bürgertreff perspektivisch weitgehend von engagierten Bewohner:innen selbst organisiert. Auch weitere Beteiligungsformate werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Akteur*innen verstetigt. Verantwortung, Zusammenarbeit und Zugänge werden dauerhaft im Stadtteil verankert. Finanzierung: siehe Dachantrag.
Galerie
titelbild
buergertreff

Gemeinschaft braucht Begegnung – Treffpunkte für ein lebendiges Dorf

Ansprechpartner
Henning Austmann
Funktion Mitbegründer und Co-Moderator
Vielfältige Begegnungsräume für ein dauerhaft lebendiges und zukunftsfähiges Miteinander im Dorf
Projektbeschreibung
Die "Ideenwerkstatt Dorfzukunft" – ein junger Verein mit bereits mehrfach überregional preisgekrönter Wirkung – setzt sich mit dem hier vorgeschlagenen Projekt für den sozialen Zusammenhalt und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Gemeinschaften ein. Ziel ist es, das soziale Miteinander im Dorf durch innovative Maßnahmen dauerhaft wieder stärker zu beleben. Hier und in anderen ländlichen Regionen gibt es kaum noch Räume für lebendigen Austausch, was besonders ältere Menschen, Jugendliche und Zugezogene betrifft. Mit dem Projekt wollen wir dem entgegenwirken und Anlässe sowie Treffpunkte schaffen, die Austausch und Gemeinschaft fördern. Das Projekt umfasst verschiedene Maßnahmen zur Stärkung des dörflichen Zusammenhalts. Geplant sind ein multifunktionaler Klein-Feld-Platz für verschiedene Ballspiele, ein kollektiv gestalteter Kreativ- und Aufenthaltsraum als analoger Treffpunkt für die Dorfjugend sowie eine Dorf-Küche, in der wöchentlich gemeinschaftliche Mahlzeiten angeboten werden. Diese sollen generationsübergreifend Menschen zusammenbringen und den Austausch fördern. Zusätzlich sind Formate wie monatliche Dorf-Brunches im Pfarrhausgarten, Erzählrunden mit "Geschichten von früher", und interkulturelle Koch- und Präsentationsabende im Gemeindesaal geplant. Diese Angebote sollen das gegenseitige Verständnis stärken, den Dialog zwischen verschiedenen Altersgruppen und Kulturen fördern und Neuzugezogene besser integrieren. Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen des Forschungsprojekts "Zukunftsfähiges Dorf 2035" und dem dazugehörigen Leitfaden "Gemeinsam Zukunft anpacken" und setzt dessen Vision für ein lebendiges, soziales Dorfleben in die Praxis um. Ein besonderes Anliegen des Projekts ist die langfristige Tragfähigkeit und breite Übertragbarkeit der Maßnahmen. Zwei Teilzeitstellen werden geschaffen, um den Aufbau der verschiedenen Angebote zu koordinieren, deren Wirkung auszuwerten, die Angebote weiterzuentwickeln, und eine Dokumentation (im Selbstverständnis eines Reallabors) zu erstellen, die anderen Dörfern zur Nachahmung dienen soll. Durch die Verbindung von Gemeinwesenarbeit und Ortsentwicklung trägt das Projekt aktiv zur Integration, Vernetzung und Stärkung des dörflichen Zusammenhalts bei. Es ist ein modellhafter Lösungsansatz für ländliche Regionen mit besonderen sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen und zeigt, wie ein Dorf durch Selbstwirksamkeit als lebendiger sozialer Lebensraum erhalten werden kann.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Unsere Dörfer stehen – wie viele ländliche Regionen – vor großen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Seit 2012 setzt sich die „Ideenwerkstatt Dorfzukunft“ aktiv für eine nachhaltige Entwicklung ein und konnte bereits wichtige Impulse und Lernerfolge mit Partizipation feiern – etwa durch einen Dorfladen, Dorfzeitung und die Wiederbelebung traditioneller Feste. Dennoch bleiben insb. im Sozialen drei zentrale Problembereiche bestehen: 1. Hohe Fluktuation, mangelnde Begegnungsorte: In den Neubaugebieten der 1970er- und 1980er-Jahre sterben die einstigen Erstbewohner:innen weg, während neue Familien zuziehen. Doch es fehlen Orte und regelmäßige Anlässe, um sie in das Dorfleben zu integrieren. Besonders für Jugendliche gibt es kaum analoge Räume, um soziale Bindungen außerhalb der Familie aufzubauen. Dadurch leiden die Integration von Neuzugezogenen und Vernetzung der Jugendlichen in unseren Dörfern. 2. Auseinanderdriften zweier Lager mit gegensätzlichen Blickwinkeln auf Wandel: Während ein Teil der Dorfgemeinschaft aktiv Zukunftsfragen angeht (z. B Klimaschutz, nachhaltige Ortsentwicklung, etc.), gibt es einen anderen Teil, der diese Veränderungen skeptisch betrachtet oder ablehnt. Dies führt zu Spannungen und gefährdet den Zusammenhalt. Ohne regelmäßige Begegnungsräume vertieft sich diese Spaltung weiter. 3. Vereinsamung im Alter: Viele ältere Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Insbesondere alleinlebende Senior:innen ziehen sich daher zunehmend zurück. Ohne gezielte Maßnahmen zur Einbindung älterer Generationen drohen eine zunehmende Vereinsamung und der Verlust wertvollen historischen Wissens für das Dorf.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Münder: Ortsteile Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Fördergebietes umfasst die drei eng verbundenen Dörfer Flegessen, Hasperde und Klein Süntel, die zur Stadt Bad Münder am Deister im Landkreis Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) gehören. Das Gebiet liegt südwestlich von Hannover am Rande des Deisters und ist durch eine Mischung aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Waldgebieten und dörflicher Wohnbebauung geprägt. Trotz der landschaftlich attraktiven Lage sind die drei Dörfer mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert: Während sie in der Vergangenheit durch Landwirtschaft und kleinteiliges Handwerk geprägt waren, sind sie heute stark von Pendler:innen abhängig, die in nahegelegene Mittelzentren oder nach Hannover ausweichen. Die ehemals dörfliche Infrastruktur wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend ausgedünnt, sodass viele zentrale Funktionen in die umliegenden Städte verlagert wurden. Die Siedlungsstruktur ist durch eine Mischung aus historischen Ortskernen, Neubaugebieten aus den 1970er- und 1980er-Jahren sowie einer lockeren Bebauung entlang der Hauptverkehrsachsen gekennzeichnet. Die Abgrenzung des Fördergebiets orientiert sich an den Ortsgrenzen der drei Dörfer, die eine funktionale Einheit bilden. Aufgrund ausgewählter gemeinsamer Strukturen (gemeinsamer Ortsrat, Grundschule, Kirchengemeinde, Sportverein) gibt es eine enge organisatorische Verbindung zwischen den Orten, die eine gemeinsame Betrachtung im Rahmen des Projekts sinnvoll machen.
Einwohnerzahl
1466
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia-Seite zu Bad Münder
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Schätzung auf Basis der Daten von www.wegweiser-kommune.de und citypopulation.de
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für die uns betreffenden "Fehlende Begegnungsräume für Jugendliche und Neuzugezogene", "Fluktuation im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl", "Auseinanderdriften unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppierungen" oder "Vereinsamung im Alter" steht keine Auswahl zur Verfügung
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt vorrangig den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es auf soziale Vernetzung, Teilhabe und die Stärkung der Dorfgemeinschaft abzielt. Durch neue Begegnungsorte und regelmäßige Austauschformate werden Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe aktiv zusammengebracht. Die Bürger:innen gestalten die Angebote mit, wodurch Selbstorganisation und Ehrenamt gefördert werden. Dies stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Vereinsamung entgegen. Gleichzeitig enthält unser Vorhaben Elemente des Quartiersmanagements, da es auch die bauliche und strukturelle Entwicklung der Dorfmitte umfasst. Durch die Schaffung eines Jugendtreffpunkts, einer Dorfküche und anderer Begegnungsorte wird die soziale Infrastruktur gezielt verbessert. Zudem sorgen zwei Teilzeitstellen für eine langfristige Koordination, Auswertung und Übertragbarkeit der Maßnahmen. Insgesamt kombiniert unser Projekt sozialen Zusammenhalt mit struktureller Dorfentwicklung, wodurch es Modellcharakter für andere ländliche Regionen erhält.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... wenn die Zielgruppen aktiv in Planung und Umsetzung eingebunden sind, ihre Bedürfnisse und Ressourcen berücksichtigt werden und sie durch die Maßnahmen nachhaltig in ihren sozialen und persönlichen Kompetenzen gestärkt werden.
Beschreibung
... wenn Teilnehmende aktiv in die Gestaltung und Durchführung der Angebote eingebunden werden, klare Strukturen und Verantwortlichkeiten etabliert sind und die entwickelten Regeln sowie Prozesse lokal angepasst und von den Beteiligten akzeptiert werden.
Beschreibung
... wenn lokale Akteur:innen in die Planung und Umsetzung eingebunden sind und bestehende Strukturen gestärkt werden. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung, positiven Rückmeldungen, und der Übernahme der Projekte durch bestehende Organisationen..​
Beschreibung
... wenn Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung oder Einkommen aktiv teilnehmen. Der Erfolg zeigt sich in vielfältiger Beteiligung und einem respektvollen Miteinander.
Beschreibung
... wenn die Akteur:innen in verschiedenen Feldern integriert zusammenarbeiten, Maßnahmen gemeinsam entwickeln und umsetzen, dadurch Doppelstrukturen verhindern und sich in ihrem Tun mit ganzheitlichem Mindset für das Wohl des Dorfes einsetzen.
Beschreibung
... wenn wir durch die aktive Einbindung möglichst aller Stakeholder effektive Netzwerke aufbauen; im Dorf und mit anderen Dörfern in ähnlicher Situation. Der Erfolg zeigt sich in positiven Rückmeldungen und der aktiven Teilnahme der Beteiligten.
Beschreibung
... wenn das soziale Miteinander (insb. bezüglich der drei Hauptprobleme) gestärkt wird. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung an gemeinsamen Aktivitäten und positiven Rückmeldungen von Jugendlichen, Neuzugezogenen, "Wandelskeptischen" und Älteren.
Beschreibung
... wenn wir die lokale Infrastruktur bedarfsgerecht verbessern. Der Erfolg zeigt sich in der Schaffung von niedrigschwelligen Zugängen zu neuen Angeboten für Kennenlernen, Austausch, Perspektivwechsel und kollektive Selbstwirksamkeit. ​
Beschreibung
... wenn wir lokalen Initiativen mit städtischen und überregionalen Entwicklungen verknüpfen. Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Beteiligung an gesamtkommunalen Entwicklungsprozessen und dem gegenseitig befruchtenden Austausch mit anderen Dörfern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bad Münder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Flegessen/Hasperde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege, Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Flegessen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Flegessen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des Wandels gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Deister Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Aktiv
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Kleinunternehmen in Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheime in Hasperde und Klein Süntel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen unserer drei Dörfer werden eingeladen, an Planung, Umsetzung und Nutzung aller neu zu schaffenen Begegnungsräume mitzuwirken.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Hauptkapital zur langfristigen Finanzierung sozialer Begegnungsräume in einem Dorf ist ehrenamtliche Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen (wir haben zig Erfahrungswerte mit erheblicher "Muskelhypothek"). Finanzielle Beiträge der Kommune sind nicht zu erwarten. Ziel ist es somit, alle neu zu gestaltenden Angebote von Anfang an an bestehende Einrichtungen "anzudocken". Die neu geschaffenen Angebote und Strukturen werden dann als zusätzliche Angebote der bestehenden Einrichtungen fortgeführt.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Integrativer Nachbarschaftstreff Diepholz

Ansprechpartner
Anna Timpe
Funktion Referentin Fördermittel
„Wir Menschen in Diepholz“ – gemeinsam gestalten, verbinden, verändern. Begegnung schaffen, Teilhabe ermöglichen, Zukunft gestalten – für ein lebendiges, starkes Quartier!
Projektbeschreibung
Wir schaffen seit 2023 in Diepholz im inklusiven Nachbarschaftstreff eine Art zweites Wohnzimmer - einen Ort der Begegnung und des Austauschs. Das Folgeprojekt richtet sich an Menschen in Diepholz und Umgebung, die von Isolation betroffen sind. Der niedrigschwellige Treffpunkt bietet Beteiligungsmöglichkeiten, indem er in partizipativen Formaten die aktive Mitgestaltung des Stadtteils und den gemeinsamen Austausch fördert. Dabei bleibt „Wir Menschen in Diepholz“ das zentrale Element, das partizipativ weiterentwickelt und in drei Bausteine gegliedert wird: a) Stadtteilspaziergänge können aufsuchende Dialoge, gemeinsame Stadtteilbegehungen und Sozialraumanalysen oder Aktionen im Quartier sein. b) Themenmonate beinhalten Führungen, Aktionen, Aktivitäten, Vorträge und Diskussionsrunden zu thematischen Schwerpunkten. c) In Stadtteilkonferenzen werden aktuelle Probleme und Themen des Stadtteils aufgegriffen, dazu können relevante Akteur*innen eingeladen werden. Die sich wiederholenden Module dauern jeweils einen Monat und sind thematisch aufeinander abgestimmt. Sukzessive übernehmen die Anwohner*innen mehr Verantwortung im Projekt und etablieren so ein regelmäßiges „Stadtteilforum“, das allen die Teilhabe ermöglicht, ihr Quartier aktiv mit zu gestalten und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Dazu gibt es empowernde Angebote: In Mentorings und Workshopreihen werden Kompetenzen wie Ambiguitätstoleranz, Problemlösungsansätze und Teamfähigkeit vermittelt, um eigene AGs zu gründen. In diesen sollen Produkte entstehen, die bei Veranstaltungen Einnahmen generieren (z.B. Erdbeeren pflanzen/Klima-AG, Marmelade kochen/Sozialcafé-AG, Verkauf am Tag der Nachbarn). Kontinuierlich durchgeführte Befragungen und Ideenwerkstätten fragen die Bedürfnisse und Bedarfe der Anwohner*innen ab, sodass eine gezielte Vernetzung untereinander initiiert werden kann. Die kommunale Vernetzung wiederum schafft Synergien und langfristige Perspektiven, sodass der Nachbarschaftstreff als fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Diepholz etabliert wird, der die Selbstwirksamkeit der Anwohner*innen weiter fördert und den sozialen Zusammenhalt stärkt. Indem wir einen wichtigen Impuls für eine aktive und demokratische Quartiersentwicklung setzen, legen wir den Grundstein für eine langfristige Eigenfinanzierung des Treffs durch die Beteiligten und schaffen die Basis für weitere Projekte wie z.B. die Einrichtung eines Sozial- & Begegnungscafés.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Trotz der Bemühungen der Stadt Diepholz, u.a. durch die bauliche Aufwertung der Innenstadt, Informationsrunden mit Investoren, Immobilien- und Einzelhändlern sowie verschiedene Veranstaltungsreihen, konnte der zunehmende Leerstand nicht behoben werden. Das Fehlen attraktiver Freizeitangebote, sozialer Treffpunkte und die Resignation der beteiligten Akteure machen das Quartier zu einem unattraktiven Umfeld - ohne Anreize zum Verweilen. Die Folgen der Pandemie, gepaart mit fehlenden Partizipations- und Teilhabemöglichkeiten (u.a. sich aktiv in die Quartiersgestaltung einzubringen), führen zudem bei vielen Menschen weiterhin zu Isolation und daraus resultierender Vereinsamung. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen wie von Armut betroffene/bedrohte Menschen, Arbeitslose, Verwitwete, alleinstehende und alleinerziehende Frauen, Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige sowie Langzeitkranke. Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte haben zusätzlich aufgrund fehlender Arbeitserlaubnisse oder Sprachbarrieren kaum Teilhabechancen und wenig Zugangsmöglichkeiten zur Stadt- und Zivilgesellschaft. Die demografische Entwicklung verschärft diese Problemlage: Die Bevölkerung altert, während Jüngere abwandern. Diese Zielgruppe braucht Anreize, ihre Wohnungen zu verlassen, unter Menschen zu kommen, sich auszutauschen und sich aktiv und partizipativ in das Quartiersleben einzubringen - der Trend zur Resignation kann durchbrochen werden. Der Nachbarschaftstreff bietet den Menschen einen geschützten Raum, in dem sie soziale Kontakte knüpfen, soziale Teilhabe und Partizipation erfahren und gemeinsam IHR Quartier gestalten können - das macht nachhaltige GWA unverzichtbar!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Innenstadt
Beschreibung
Wie zuvor umfasst das Sanierungsgebiet "Diepholz - Innenstadt" insgesamt 31 ha und deckt die Diepholzer Innenstadt sowie den Altstadtbereich ab. Die nördliche Grenze wird durch den Mollerkreisel und die südliche durch die Schlossinsel definiert. Die Hinterlohne bildet die südwestliche Grenze, wo Sanierungs- und Fördergebiete aufeinandertreffen. Die Fördergebietsgrenze verläuft entlang der Vorderlohne und dem Parkplatz der Münte. An der Steinstraße/Mühlenstraße sind die Abgrenzungen von Sanierungs- und Fördergebiet wieder identisch. Diese zieht sich bis zum Kreuzungsbereich Steinstraße/Willenberg/Lüderstraße entlang der rückwärtigen Grundstücksgrenze der angrenzenden Bebauung. Die Flöthestraße begrenzt das Plangebiet weiter, während die nördlichen Grundstücke entlang der Mollerstraße zwischen Feuerwehr und Mollerkreisel Teil des Sanierungsgebiets sind. Die Abgrenzung folgt der Grundstückstiefe der Lange Straße und Wellestraße bis zur Prinzhornstraße, die nicht mehr zum Sanierungsgebiet gehört. Die Bahnhofstraße bleibt jedoch vollständig im Sanierungsgebiet enthalten, wobei die Grenze entlang der rückwärtigen Grundstücksgrenze der Gebäude verläuft. Schließlich bilden die Gleise die östliche Abgrenzung des Sanierungsgebiets, das auch die Park-and-Ride-Anlage sowie den ZOB umfasst.
Einwohnerzahl
18770
Quelle / Anmerkungen
www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html/Einwohnerzahl gesamte Stadt Diepholz
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das vorliegende Projektkonzept grenzt an ein solches Gebiet an, sodass wir dahingehend Synergieeffekte mit in unsere Vernetzungsbemühungen einbeziehen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000066-21770.html Schätzung Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03251-Diepholz.html bezieht sich auf Landkreis Diepholz Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 5,5% Wir beobachten, dass die Anwohner*innen, die den Nachbarschaftstreff besuchen häufig von Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit/Rente betroffen sind. https://www.diepholz.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000508-21750.html Schätzung Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html Zahl unter Sonstige zeigt Anteil im Landkreis Diepholz Schätzung Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/landkreis-erarbeitet-konzept-fuer-gutes-miteinander-mit-migranten-92096993.html https://www.diepholz.de/portal/seiten/migration-und-integration-900000244-21750.html Anteil in Diepholz ist laut Migrationsbericht leicht höher; Zahl unter Sonstiges bezieht sich auf Landkreis Diepholz Schätzung Stadt und Projektgebiet
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Nachbarschaftstreff als partizipativer und offener Treffpunkt fördert den Austausch zwischen unterschiedlichen und ethnischen Gruppen, schafft Verbindungen und wirkt Isolation und Vereinsamung aktiv entgegen. Durch Formate wie Stadtteilspaziergänge, Themenmonate und Stadtteilkonferenzen werden die Anwohner*innen aktiviert, ihre Bedürfnisse zu äußern und die Quartiersentwicklung demokratisch mitzugestalten. Netzwerke werden auf- und ausgebaut, gezielte Mentoring- und Workshopangebote fördern die Selbstwirksamkeit und Kompetenzen der Anwohnerschaft, generationsübergreifende und interkulturelle Begegnungsformate stärken den sozialen Zusammenhalt im Quartier und ergänzende Kultur- und Bildungsangebote erhöhen die Identifikation der Anwohner*innen mit ihrem Lebensumfeld und tragen so insgesamt zu einer positiveren Wahrnehmung des Quartiers bei. Um diese Angebote und Formate kontinuierlich bedarfsgerecht, bedürfnisorientiert anzupassen und weiterzuentwickeln, werden Methoden wie aktivierende Befragungen, Sozialraumanalysen, Ideen- und Zukunftswerkstätten eingesetzt - eine Geh-Struktur wird etabliert. Die Kombination aus Empowerment, Selbsthilfe und struktureller Vernetzung verbessert den Zugang zu Ressourcen - sowohl für die Anwohner*innen als auch für das Projekt selbst -, fördert Eigeninitiative und stärkt demokratische Teilhabe - ein nachhaltiger Beitrag zur sozialen Infrastruktur und langfristigen Quartiersentwicklung wird geleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Anwohner*innen, die durch partizipative Formate ihr Quartier aktiv mitgestalten. Offene Angebote ermöglichen Teilhabe und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl - soziale Selbstwirksamkeit wird gefördert.
Beschreibung
Mentoring und Workshops fördern die Eigeninitiative und ermöglichen den Anwohner*innen, ihre eigenen AGs zu gestalten. So entstehen nachhaltige Beteiligungsformen, die die Selbstorganisation langfristig sichern und das freiwillige Engagement stärken.
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Vorhandene Ressourcen im Quartier werden durch Vernetzung sichtbar gemacht und gezielt genutzt. Lokale Akteure, engagierte Anwohner*innen und bestehende Infrastrukturen werden eingebunden, um Synergien zu schaffen und die GWA zu stärken.
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Das Projekt verbindet unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen durch gemeinsame Aktivitäten. Interkulturelle und intergenerationelle Formate fördern den Austausch, gegenseitiges Verständnis und solidarisches Miteinander.
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Durch die Zusammenarbeit des Projektes und der Anwohner*innen mit sozialen Trägern, kommunalen Einrichtungen und wirtschaftlichen Akteuren werden unterschiedliche Perspektiven gebündelt. So entstehen ganzheitliche Lösungen für die Quartiersentwicklung.
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Das Projekt baut tragfähige Partnerschaften mit lokalen Akteuren auf. Ein regelmäßiger Austausch der Anwohner*innen mit Akteuren aus Stadtpolitik, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und sozialen Diensten stärkt die GWA und sorgt für nachhaltige Entwicklung
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Das soziale Miteinander wird durch niedrigschwellige Begegnungsräume und partizipative Aktivitäten gestärkt. Die Anwohner*innen werden ermutigt, Verantwortung für ihre Nachbarschaft zu übernehmen und aktiv zu gestalten - sie erfahren Selbstwirksamkeit.
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Bedarfsgerechte Angebote verbessern die soziale Infrastruktur und stärken die GWA. Der Ausbau von Begegnungsorten, Beratungs- & Bildungsangeboten schafft mehr Teilhabe und verbessert die Lebensqualität der Anwohner.
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Das Projekt verbindet lokale und kommunale Strukturen zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure werden Maßnahmen initiiert, koordiniert und langfristige Entwicklungsperspektiven geschaffen.
Vorhandene Strukturen
Der Nachbarschaftstreff - als zentrale Anlaufstelle für Begegnung, Partizipation und interkulturellen Austausch - wird bereits durch ein professionelles Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen getragen, das von freiwillig Engagierten unterstützt wird. Kontinuierliche Konzeption, Controlling, Monitoring und Netzwerkarbeit werden durch die Projektleitung gewährleistet. Die Projektkoordination plant die Angebote, führt sie durch, begleitet aktiv das Team und die Ehrenamtlichen, unterstützt die Anwohner*innen bei ihren Belangen und aktiviert sie, sich partizipativ einzubringen und für ihr Quartier einzusetzen. Unterstützt wird sie bei ihrer Arbeit von einem Projektmitarbeiter, der als Ansprechpartner für die Anwohner*innen des Quartiers fungiert. Durch die regelmäßige Teilnahme an etablierten Runden Tischen in der Stadt Diepholz und der Kommune wächst das Netzwerk und es entstehen Synergien mit wichtigen Akteuren im Sozialraum. Neben der vorhandenen Personal- und Netzwerkstruktur verfügt der Nachbarschaftstreff über ein breites Angebot: Formate wie das „Offene Ohr“, die Begegnungsküche, Näh-Freu(n)de und Sprachcafés fördern die gesellschaftliche Teilhabe der Anwohner*innen. Die angegliederte offene Kinder- und Jugendarbeit erleichtert durch Betreuungsangebote die Teilhabe von Familien und Alleinerziehenden und ermöglicht generationsübergreifende Arbeit. Abgerundet wird das Angebot durch ein Mentoringprogramm, das Teilnehmende der Sprachkurse in ehrenamtliche Tätigkeiten vermittelt.
Vernetzung im Gebiet
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Quartiersbüro Moorstraße
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Stadtteil
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Familie und Bildung Stadt Diepholz
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Bürgermeister
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Jugendbüro Stadt Diepholz
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Koordinationsstelle Inklusion und Integration Landkreis Diepholz
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Kreisseniorenbeirat
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(Jugend-) Café Freiraum
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Mediothek Diepholz
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Wissenswerkstadt Diepholz Vechta
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Seniorenbeirat Stadt Diepholz
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Stadtteil
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Stadtteilladen e.V.
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Stadtteil
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Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz e.V.
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Verein der Jugendkultur e.V.
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Stadtteil
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Lebenshilfe Grafschaft e.V.
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IGEL e.V.
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Stadtteil
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DRK-Ortsverein Diepholz e.V.
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Stadtteil
Akteur
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SOVD Diepholz
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Stadtteil
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Diakonie Diepholz - Syke - Hoya
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Stadtteil
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Bethel im Norden
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Caritasverband
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Stadtteil
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Frauen- und Kinderschutzhaus Diepholz
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AGENDA 21 - Bürgerstiftung
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Arbeitskreis offene Kinder- und Jugendarbeit Landkreis Diepholz
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Stadtteil
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Psychosozialer Arbeitskreis Diepholz
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Werbegemeinschaft Diepholz
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Stadtwerke Huntetal
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ADFC Ortsgruppe Diepholz e.V.
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Stadtteil
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Wohnungslosenhilfe Tagestreffpunkt DIE ARCHE
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Deutscher Hausfrauenbund e.V.
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Jugendmigrationsdienst Diepholz
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Stadtteil
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Kreiszeitung
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Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt setzt entscheidende Impulse für eine aktive, demokratische Stadtteilentwicklung und die langfristige Sichtbarkeit und Finanzierung von GWA. Durch Maßnahmen wie die gewinnbringende Vernetzung verschiedener Akteure im Quartier, die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Förderung der Selbstwirksamkeit der Anwohner*innen werden die Weichen für ein langfristiges, nachhaltiges Folgeprojekt (z.B. Eröffnung eines Sozial- & Begegnungscafés) gestellt - Einnahmen werden generiert.
Galerie
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oebrainstorming
oegemeinsam kochen 2
oegemeinsam kochen
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oenaehen
oepresse
oemuell
oespielen 2
oesprachcafe
oeaufsteller
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