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Lebendige Wüste – Ein OSC‑Projekt für Bewegung & Miteinander

Ansprechpartner
Mathias Wygold
Funktion Leiter Vereinsentwicklung
Die Wüste als Oase für eine gute Nachbarschaft und generationen- und herkunftsunabhängiges Miteinander
Projektbeschreibung
Der Osnabrücker SC verfügt schon heute über starke sozialräumliche Anknüpfungspunkte in der Stadt – u.a. durch seine umfangreiche Ferienbetreuung, die Trägerschaft mehrerer Offener Ganztage an Grundschulen oder das Sport‑Vernetzt‑Projekt im Rosenplatzquartier, das sozial benachteiligten Kindern den Zugang zu Sport im schulischen und außerschulischen Alltag erleichtert. Diese bestehende soziale Infrastruktur macht den OSC zu einem Motor für ein quartiersweites, niedrigschwelliges Bewegungs‑ und Begegnungsprojekt in der Wüste, das die acht folgenden GWA‑Themenfelder aktiv miteinander verbindet. Das Quartier bietet dafür optimale Voraussetzungen: Mit zentralen Orten wie Moskaubad, Pappelsee, Jahn‑ und Hoffmeyerplatz, Schulen, Kitas, inhabergeführten Geschäften und lebendigem Wohnumfeld kann der OSC seine Rolle als Sport‑ und Sozialakteur sichtbar vertiefen. Projektbausteine und Rolle des OSC 1. Begegnungsorte stärken Der OSC schafft wöchentliche Bewegungs‑ und Begegnungstreffs und erweitert diese um soziale Formate wie Erzählcafés oder saisonale Nachbarschaftspicknicks – getragen durch pädagogische Kompetenzen aus OGS und Ferienbetreuung. 2 Nachbarschaft aktivieren Mit „Quartiersläufen“, Hofflohmärkten oder Kochabenden setzt der OSC Impulse, die körperliche Aktivität mit nachbarschaftlicher Verbundenheit verbinden. 3. Generationen verbinden Tandems Jung–Alt, Patenschaften, Musik‑ und Technikangebote werden durch OSC‑Multiplikator*innen begleitet und über Schulkooperationen verankert. 4. Lokale Ökonomie einbinden Der OSC nutzt seine Netzwerke, um Läden, Märkte und Betriebe als Partner zu gewinnen – etwa für Aktionstage, Workshops, Engagement-Messen oder Quartiersfeste. 5. Grün‑ und Freizeitflächen nutzen Outdoor‑Fitness, Kreativ‑Workshops oder Kulturabende aktivieren die Wüste als Lebensraum über den Sport hinaus. 6. Soziale Durchmischung sichern Kostenfreie Angebote für alle, Willkommensrunden für Neuzuziehende sowie niedrigschwellige Familien‑Netzwerke knüpfen an die langjährige OSC‑Erfahrung im Umgang mit vielfältigen sozialen Gruppen an. 7. Digitale Quartierskommunikation Ein digitaler OSC‑Quartierskalender, Nachbarschaftsforum und Talente‑Börse (Hilfe, Tauschangebote, Kompetenzen) machen das soziale Leben im Stadtteil sichtbar und zugänglich. 8. Bildungsakteure einbinden Gesundheitstage, Nachhaltigkeits‑Workshops und generationsübergreifende Lernwerkstätten verbinden Schule, Uni und Quartier.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Wüste ist dicht besiedelt, innenstadtnah, sozial stabil und verfügt über gute Nahversorgung, Freizeitflächen und lokale Ökonomie. Damit unterscheidet sie sich stark von klassischen GWA-Einsatzräumen wie strukturell benachteiligten Quartieren. GWA in der Wüste bedeutet daher nicht: kompensieren, sanieren oder Probleme bearbeiten, sondern: Sozialräume stärken, Vernetzung fördern und Lebensqualität weiter erhöhen. Die Wüste ist kein Problembereich, sondern ein starker, attraktiver, dynamischer, vielfältig genutzter Stadtteil. Daher sollte GWA hier fördernd statt reparierend, vernetzungsorientiert statt defizitorientiert, raumaktivierend statt sozialarbeiterisch-therapeutisch und kommunikations-, beteiligungs- und gemeinschaftsstärkend wirken. GWA kann im Stadtteil Wüste vor allem mit der Bearbeitung folgender inhaltlicher Schwerpunkte erfolgreich sein: 1. Orte der Begegnung stärken und ausbauen 2. Nachbarschaft aktivieren – besonders in den verdichteten Bereichen 3. Studierende, junge Familien und ältere Menschen zusammenbringen 4. Lokale Ökonomie und Gewerbe als Partner 5. Grün- und Freizeitflächen für niedrigschwellige Angebote nutzen 6. Durchmischung erhalten – sozialpräventive GWA 7. Digitalisierung & Kommunikation im Quartier ausbauen 8. Kooperationen mit lokalen Bildungsakteuren entwickeln und stärken
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Wüste
Beschreibung
Im Herzen des in der Weststadt gelegenen Stadtteils Wüste liegt das Sportzentrum des Osnabrücker Sportclubs. Innerhalb der Grenzen dieses Stadtteils wollen wir mit unserem Projekt wirken. Die nördliche Grenze zur Weststadt verläuft entlang der Martinistraße und des Blumenhaller Wegs. Im Westen markiert die Bundesautobahn 30 (A30) die Grenze zu Hellern. Der südlichste Punkt liegt an der Kreuzung der Bahnstrecke Münster–Osnabrück. Von dort folgt die Stadtteilgrenze der Bahnlinie bis zur Sutthauser Straße. Im Osten zieht sich die Grenze über den Rosenplatz und die Kommenderiestraße bis zum Johannistorwall. Am Wall entlang endet die Wüste an der Kreuzung Schlosswall / Martinistraße.
Einwohnerzahl
15000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung. Insgesamt sind Menschen mit Migrationsgeschichte im Stadtteil Wüste eher unterrepräsentiert. Die Herausforderungen sind in dieser Hinsicht somit eher präventiv: Durch die hohe Wohnqualität und die Nähe zur Universität kann die Durchmischung langfristig einseitiger werden. Integrative Maßnahmen dienen hier v. a. der Erhaltung sozialer Vielfalt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Demografiebericht der Stadt Osnabrück für das Jahr 2022 betrug zum damaligen Zeitpunkt der Anteil der 0-16-Järhigen Kinder und Jugendlichen rund 13,5%, weshalb hier von etwa 12% in Bezug auf die 0-14-Jährigen ausgegangen wird. Im Stadtteil Wüste leben geschätzt rund 1.300 bis 1.600 Kinder und Jugendliche, was einem mittleren Anteil im Vergleich zur Gesamtstadt entspricht. Auch hier ist die Herausforderung eher präventiver Natur. Da die Prognose der Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil Wüste dem Quartier eher eine stabile Bevölkerungszahl prophezeit, droht der Stadtteil mittelfristig immer älter und eindimensionaler zu werden. Es bedarf der Entwicklung von Maßnahmen, um den Stadtteil für Familien verschiedener sozialer Herkünfte attraktiv zu halten oder werden zu lassen.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nach einer Schätzung liegt der Anteil der Menschen, die 60 Jahre oder älter sind im Stadtteil Wüste bei bis zu 25%, was in etwa dem städtischen Mittel entspricht. In der Kombination mit den unterrepräsentierten Gruppen der unter 14-Jährigen und der Menschen mit Migrationsgeschichte, besteht die Herausforderung darin, den Stadtteil sich nicht zu einem zunehmend alternden, elitären Quartier entwickeln zu lassen, dass sich möglicherweise zunehmend von einer vielfältigen Stadtgemeinschaft entkoppelt. Hier gilt es zunächst, vorhandene Generationen und Herkünfte im Quartier stärker miteinander in Verbindung zu bringen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es sozialräumlich, aktivierend und vernetzungsorientiert arbeitet. Die Wüste verfügt über starke örtliche Ressourcen wie Moskaubad, Pappelsee, Jahn‑ und Hoffmeyerplatz, lokale Geschäfte und Bildungseinrichtungen, die gezielt genutzt werden, um niedrigschwellige Begegnungsräume zu schaffen und vorhandene Potenziale zu stärken. Im Sinne der GWA werden Bewohner*innen aktiv einbezogen: durch regelmäßige Treffpunkte, generationenübergreifende Angebote und Formate, die Austausch und gegenseitige Unterstützung fördern. So entstehen stabile Nachbarschaftsnetzwerke und eine wachsende Identifikation mit dem Quartier. Gleichzeitig folgt das Projekt dem Ansatz des Quartiersmanagements, indem zentrale Akteure wie Bürgerverein Wüste und Wüsteninitiative systematisch beteiligt und vernetzt werden, um langfristige Verantwortung im Stadtteil zu verankern. Diese Gruppen sind bereits wichtige Träger des sozialen Lebens und bieten eine stabile Basis für die Weiterführung von Angeboten. Durch die schrittweise Übergabe von Angeboten, den Aufbau selbstorganisierter Gruppen sowie digitale Werkzeuge wie einen Quartierskalender entsteht ein nachhaltiges Netzwerk, das den Stadtteil stärkt und die Prinzipien von GWA und Quartiersmanagement dauerhaft sichert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl lokaler Akteur*innen, die sich aktiv beteiligen, Entwicklung der Zahl gemeinsamer Aktionen mit Geschäften / Einrichtungen / Initiativen sowie Zahl neuer, durch das Projekt entstandener Kooperationen
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl der regelmäßig stattfindenden Begegnungs‑ und Gemeinschaftsformate im öffentlichen Raum sowie Zahl der eingebrachten Ideen aus Befragungen
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl der teilnehmenden Personen pro Angebot / Monat, Entwicklung der Zahl der neuen Personen, die erstmals an Angeboten teilnehmen sowie Anzahl der Rückmeldungen zu Feedback‑Gesprächen oder (Mini‑)Befragungen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rückertschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium in der Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich‑Maria‑Remarque‑Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elisabethschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita WüstenMäuse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita St. Katharinen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CampusKita der Universität Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universität Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Wüste e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wüsteninitiative e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bischof‑Lilje‑Altenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbrücke Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moskaubad
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Wüste–Kalkhügel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird früh in bestehende Strukturen wie Moskaubad, lokale Geschäfte, Schulen sowie Bürgerverein und Wüsteninitiative eingebettet. Dadurch entstehen stabile Kooperationen, die langfristig eigene Angebote tragen können. Durch den Aufbau selbstorganisierter Gruppen und die Übergabe einzelner Formate sinkt der künftige Finanzbedarf, sodass das Projekt nachhaltig im Quartier verankert bleibt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lilienthaler Park - Begegnung ermöglichen. Teilhabe stärken. Nachbarschaft leben.

Ansprechpartner
Birgit Reichardt
Funktion Unternehmenskommunikation und Fundraising
Ein attraktiver Campus für alle – Begegnung und Inklusion in der Region.
Projektbeschreibung
Die Lilienthaler Diakonie gGmbH entwickelt ihren Campus zu einem lebendigen, inklusiven Ort der Begegnung: dem „Lilienthaler Park“. Wir erschließen das parkähnliche Gelände mit seinem großen Potenzial und entwickeln es nachhaltig zu einem sozialräumlich wirksamen Ort für die gesamte Gemeinde. Der „Lilienthaler Park“ wird ein offener Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist ein partizipativer Beteiligungsprozess. In Workshops entwickeln Vertreter*innen verschiedener Altersgruppen und Initiativen aus der Gemeinde auf Grundlage unterschiedlicher Bedarfe Ideen für eine ganzheitliche, gemeinwesenorientierte Nutzung der Flächen und Gebäude. Diese Zielbilder werden im weiteren Prozess gebündelt und in konkrete Umsetzungsschritte für den „Lilienthaler Park“ überführt. So entsteht eine passgenaue und gemeinsam getragene Entwicklung des Geländes. Die Vision umfasst einen inklusiven Spielplatz, Bewegungs- und Aufenthaltsflächen für verschiedene Altersgruppen, etwa eine Finnenbahn. Mit dem inklusiven Spielplatz entsteht ein Angebot, das in der Region bislang nicht vorhanden ist und für Familien große Bedeutung hat. Unsere Kirche wird ein Kulturort, das ehemalige Hallenbad zu einem Begegnungsort mit Café-Angebot sowie Flächen für Veranstaltungen, Kurse und Aktivitäten mit Nachbar*innen und Kooperationspartnern weiterentwickelt. Federführend gesteuert wird der Prozess durch einen neu einzustellenden Projektmitarbeiter*in mit dem Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit. Zu den zentralen Aufgaben gehören der Aufbau und die Pflege eines tragfähigen Netzwerks mit Kooperationspartnern, die Entwicklung und Begleitung von Beteiligungsformaten, die Ableitung konkreter Umsetzungsschritte sowie die Initiierung inklusiver Angebote. Gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation wird das Projekt frühzeitig und nachhaltig sichtbar gemacht. Bestehende Kooperationen und Kontakte mit Schulen, dem Reitverein, Kindergärten, Sportvereinen und der Kirchengemeinde werden gestärkt; Beziehungen zu Unternehmen und zur Gemeindepolitik ausgebaut. Die Öffnung des Quartiers und seine Entwicklung zu einem inklusiven Gesamtkonzept schaffen für Lilienthal und die Region einen in dieser Form einmaligen Ort mit modellhaftem Charakter. So entsteht mit dem „Lilienthaler Park“ ein dauerhafter, inklusiver und identitätsstiftender Begegnungsort für Lilienthal und die Region.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Auf dem 22 Hektar großen Campus der Lilienthaler Diakonie (LDI) leben rund 270 Menschen mit geistiger Behinderung in Wohngemeinschaften und besuchen Tagesstätten. Darüber hinaus befinden sich auf dem Gelände ein Seniorenstift und verschiedene Fachschulen. Die LDI vermietet zudem Wohnungen an Menschen mit geringem Einkommen und Geflüchtete. Der Campus umfasst Wohngebäude, Werkstätten, Verwaltungsgebäude, einen Reiterhof, ein ehemaliges Schwimmbad und eine Kirche. Trotz der zentralen Lage und der parkähnlichen Grünflächen wird das Gelände nur begrenzt als inklusiver Ort im Alltag der Gemeinde wahrgenommen und genutzt. Einzelveranstaltungen wie ein Open-Air-Konzert mit zuletzt 900 Gästen zeigen, dass der Campus bei konkreten, attraktiven Angeboten auf Interesse stößt. Dies überträgt sich bislang jedoch nicht in eine regelmäßige sozialräumliche Nutzung. Ein wesentlicher Grund liegt in der baulichen und strukturellen Prägung des Geländes. Teile dessen stammen aus den 60er- und 70er-Jahren, sind sanierungsbedürftig und wirken funktional statt einladend. Gebäude und Wege vermitteln teils noch den Charakter eines abgeschlossenen Sonderbereichs, einer „Anstalt“. Diese überholte Identität erschwert die Wahrnehmung des Campus als selbstverständlichen Teil der Gemeinde und begrenzt seine Potenziale für Teilhabe und Gemeinwesenarbeit. Gleichzeitig bietet das Gelände durch seine zentrale Lage, die Grünflächen und Gebäude mit Entwicklungspotenzial sehr gute Voraussetzungen für sozialräumliche Nutzung und Kooperationen mit lokalen Akteuren. Eine sichtbare Öffnung stärkt die Gemeinwesenarbeit, schafft Angebote für Bürger*innen und macht Inklusion im Alltag erfahrbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lilienthal Moorhausen
Beschreibung
Die Lilienthaler Diakonie (LDI) liegt in zentraler Lage zwischen Lilienthaler Allee und Wörpe, in unmittelbarer Nähe zur Haupteinkaufsstraße und zu angrenzenden Wohngebieten. Das rund 22 Hektar große Gelände ist parkähnlich angelegt; auf einer Seite schließen Weideflächen und ein Reiterhof an. Auf dem weitläufigen Areal zwischen Wohngebäuden, einem Seniorenstift und einer Kirche verlaufen Lauf- und Radwege, die von Passantinnen und Passanten als Wegeverbindung zwischen den angrenzenden Wohnquartieren, der Haupteinkaufsstraße und dem Umfeld der Einrichtung genutzt werden. Das Gelände der LDI ist zu allen Seiten offen und frei zugänglich. Die LDI liegt im Hauptsiedlungsgebiet Lilienthals, im Umkreis von 1 Kilometer wohnen nach kleinräumiger Schätzung rund 4.000 Menschen. Da für diesen exakten Radius keine separat veröffentlichte amtliche Einwohnerzahl vorliegt, ist dies als belastbare Näherungsgröße auf Basis der Zensus-Gitterdaten zu verstehen. Im Kerngebiet Lilienthal wohnen rund 13.000 Menschen.
Einwohnerzahl
20166
Quelle / Anmerkungen
Statistsche Ämter des Bundes und der Länder / https://www.statistikportal.de/de/gemeindeverzeichnis/03356005
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Teilhabe und Inklusion sind kein einseitiges Angebot. Wenn sie gelebt und wirksam werden sollen, müssen Interessen, Bedürfnisse und Ressourcen vieler einbezogen und gemeinsam gestaltet werden. Als Einrichtung für Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung verstehen wir darin unseren Auftrag. Der „Lilienthaler Park“ wird nicht für die Nachbarschaft, sondern mit der Nachbarschaft und mit lokalen Akteuren entwickelt. Deshalb beziehen wir Ideen und Ressourcen aus der Gemeinde in die Entwicklung konkreter Angebote und Nutzungsmöglichkeiten ein. Ein erster diverser Workshop - dabei ein Mitglied der Seniorenvertretung und eine Schülerin, Menschen mit und ohne Behinderung, Assistenzkräfte und Geschäftsführung, um einige zu nennen - bildet eine erste Grundlage, weitere werden folgen. So entstehen passgenaue Strukturen, die von vielen getragen werden und nur dann im Alltag wirklich gelebt werden. Gemeinwesenarbeit bedeutet für uns daher vor allem Beteiligung, Vernetzung und Kooperation - in unserer Rolle auch Empowerment von Menschen mit Behinderung. Denn wir wollen Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenbringen und den Campus als offenen Ort im Gemeinwesen verankern. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten, Volkshochschule, Freiwilligenagentur, Sportvereinen, Kirchengemeinden, Initiativen, Unternehmen und weiteren Partnern ist dafür zentral. Teilhabe heißt "alle sollen teilhaben können am Angebot". Das ist unser Ziel.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen mit Behinderung sind empowert, planen Veranstaltungen mit, nehmen teil. Menschen mit und ohne Behinderungen nutzen die gleichen Angebote und begegnen sich auf diese Weise alltäglich und selbstverständlich.
Beschreibung
Ein Ehrenamtspool mit Menschen aus der Nachbarschaft ist aufgebaut und wird gepflegt. Nachbarn unterstützen bei Veranstaltungen und Festen.
Beschreibung
Kooperationspartner sind in planvollem Austausch. Sie machen eigene Angebote - und gemeinsame für Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Bedürfnissen.
Beschreibung
Angebote und Aktivitäten von Menschen unterschiedlichen Alters und Lebenssituationen werden messbar angenommen werden. Das wird evaluiert.
Beschreibung
Das ehemalige Schwimmbad im Lilienthaler Park und die Grünflächen zu einem attraktiven Aufenthaltsort umgebaut sind und Menschen aus der Gemeinde sich dort gerne und regelmäßig aufhalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Reitverein Lilienthal, TV Lilienthal, Nabu: Zu diesen Vereinen bestehen erste Kontakt. Dazu sollten weitere wie Heimatverein und mehr eingebunden werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freilichtbühne Lilienthal, hier gibt es erste Kontakte zum Jugendtheater, es gibt eine Lilienthaler Kunststiftung, hier würden einen Kontakt herstellen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schroeterschule (Grundschule) mit bereits ersten Kontakten, VHS Lilienthal, Gymnasium Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Dienste Lilienthal, Klinikum Lilienthal, Pflegedienst Lilienthal, EUTB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wümme-Zeitung, NDR Studio Oldenburg, Radio Bremen, Social Media, Webseite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lili live - Wirtschaftsverbund Lilienthal, Witthohn Design, Vintage Weinladen, Moorflowers, Nabertherm.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kim Fürwentsches (Bürgermeister Lilienthal), Landespolitiker für die Region (Erste Kontakte vorhanden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Feuerwehr, VHS, Bibliothek Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunale Jugendarbeit, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune übernimmt als verbindliche Kooperationspartnerin Mitverantwortung für die nachhaltige Verankerung des Projekts. Sie wirkt in Steuerungs- und Begleitgremien mit, unterstützt die Vernetzung im Sozialraum und bindet das Vorhaben an kommunale Planungen an. Qualität und Verstetigung werden durch regelmäßige Abstimmung, gemeinsame Zielvereinbarungen und die Anbindung an kommunale Förderstrukturen gesichert.
Galerie
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bad
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Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Simon Tipke
Funktion Stadtteilarbeit
Gemeinsam wachsen, gemeinsam gestalten!
Projektbeschreibung
Goseburg-Zeltberg ist ein vielfältiger Stadtteil, in dem Wohnen, Industrie und Gewerbe aufeinandertreffen. Trotz der industriellen Prägung zeigt sich eine engagierte Nachbarschaft: Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe wollen ihren Stadtteil aktiv mitgestalten. Gleichzeitig fehlen Orte und verlässliche Strukturen, die Begegnung ermöglichen, Nachbarschaft stärken und Engagement dauerhaft fördern. Die Bahnlinie trennt Goseburg und Zeltberg und erschwert Austausch sowie gemeinsame Aktivitäten. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Stadtteilrunde, die vor der Pandemie eigenständig von der Kita Regenbogen initiiert und durchgeführt wurde und sich ausschließlich an Goseburger Bewohner:innen richtete. Nach Corona konnte sie von der Kita personell nicht weitergeführt werden und wurde an die Stadtteilarbeit der Hansestadt Lüneburg übergeben. Seit 2023 findet sie einmal jährlich in der Kita Regenbogen statt. Sie ist grundsätzlich auch für den Zeltberg geöffnet, bislang kommen von dort jedoch nur vereinzelt Menschen. Jährlich bringt sie rund 40 Personen und Institutionen zusammen – darunter Bewohner.innen, Kita, Sportverein, Jugendeinrichtung und Unternehmen. 2024 und 2025 sind daraus konkrete Projekte entstanden, darunter Stadtteilfeste, ein Flohmarkt und Müllsammelaktionen. Diese Initiativen machen Engagement, Verantwortungsbereitschaft und Kreativität im Stadtteil sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für weitere Beteiligung, insbesondere für eine stärkere Einbindung des Zeltbergs. Auch der Bürgertreff Goseburg bietet Entwicklungspotenzial. Der Raum wird bisher vor allem für einen festen wöchentlichen Treff genutzt, ist aber noch kein offener Begegnungsort für den gesamten Stadtteil. Gleichzeitig gibt es erste engagierte Bewohner:innen, die den Treff für weitere Generationen öffnen, mehr Menschen einbinden und Verantwortung übernehmen möchten. Ein Nachbarschaftstreffen im April 2026 im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums setzt dafür einen ersten Impuls. Das Projekt "Lüneburg steht zusammen!“ bündelt vorhandenes Engagement, erweitert bestehende Strukturen und schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten. Bestehende Formate werden weiterentwickelt, neue Formate gemeinsam mit Bewohner:innen und Akteur:innen erprobt und Zeltberg gezielt angesprochen. Ziel ist es, Goseburg und Zeltberg als vernetzten, aktiven Stadtteil weiterzuentwickeln, in dem Mitgestaltung, Begegnung und Beteiligung selbstverständlich sind und Engagement nachhaltig wirkt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Goseburg-Zeltberg ist räumlich und sozial geteilt. Die Bahnlinie wirkt als Barriere und erschwert Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln. Zugleich wird der Stadtteil häufig vor allem industriell wahrgenommen, wodurch Engagement und Entwicklungspotenziale leicht übersehen werden. Während sich in Goseburg erste Beteiligungsstrukturen entwickelt haben, bestehen in Zeltberg bislang kaum tragfähige Verbindungen. Ein Problemfeld ist die fehlende Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg. Projekte wie Stadtteilfeste, Flohmarkt und Müllsammelaktionen zeigen vorhandenes Engagement, erreichen jedoch überwiegend Bewohner:innen aus Goseburg. Zeltberg ist bislang kaum eingebunden und erfordert gezielte Ansprache sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit. Ein weiteres Problemfeld ist das Fehlen tragfähiger Begegnungsstrukturen. Der Bürgertreff Goseburg ist aktuell noch kein zentraler Ort für den gesamten Stadtteil und wird überwiegend von einem festen Senior:innentreff einmal in der Woche genutzt. Erste engagierte Bewohner:innen möchten den Treff weiter öffnen, benötigen dafür jedoch Unterstützung. Ein drittes Problemfeld ist das Fehlen einer systematischen Bedarfsanalyse für den Stadtteil. Potenziale, Ressourcen und Interessen der Bewohner:innen sind bislang nur punktuell erfasst und bilden keine ausreichende Grundlage für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Die bestehende Stadtteilarbeit greift diese Themen bereits auf, die vorhandenen Kapazitäten reichen jedoch nicht aus. Die aktuelle Müllsammelaktion im März 2026 hat gezeigt, dass einige Bewohner:innen erst durch spontane Haustürbesuche erreicht wurden. Dies ist wirksam, aber sehr zeitintensiv und derzeit nicht leistbar.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), die auf den Aufbau nachhaltiger sozialer Strukturen, stärkeren Zusammenhalt und die aktive Beteiligung der Bewohner*innen abzielt. Zentrale Elemente sind Partizipation, Vernetzung, Bedarfsorientierung und Nachhaltigkeit. Bewohner*innen werden über Stadtteilrunden, aufsuchende Ansprache, offene Formate und gemeinsame Aktionen eingeladen, eigene Ideen einzubringen und schrittweise Verantwortung zu übernehmen. Kooperationen zwischen Bewohner*innen, Vereinen, sozialen Trägern, Bildungseinrichtungen, Gewerbe und Verwaltung werden aufgebaut und weiterentwickelt. Im Rahmen einer systematischen und aktivierenden Bedarfsanalyse werden Bedarfe, Ressourcen und Interessen im Stadtteil erhoben, um Angebote passgenau, niedrigschwellig und bedarfsorientiert zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf der stärkeren Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg sowie auf der schrittweisen Öffnung und Weiterentwicklung des Bürgertreffs zu einem tragfähigen Begegnungsort. Durch Beziehungsarbeit, gemeinsame Planung und konkrete Aktivitäten entstehen Beteiligungsmöglichkeiten, die langfristig wirken und zu stabilen Strukturen im Stadtteil beitragen.
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, tragfähige Strukturen zu schaffen, die über den Förderzeitraum hinaus wirken. Die Stadtteilrunde wird von mehreren Aktiven mitgetragen, der Bürgertreff perspektivisch weitgehend von engagierten Bewohner:innen selbst organisiert. Auch weitere Beteiligungsformate werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Akteur*innen verstetigt. Verantwortung, Zusammenarbeit und Zugänge werden dauerhaft im Stadtteil verankert. Finanzierung: siehe Dachantrag.
Galerie
titelbild
buergertreff

Alt-Laatzen verbindet sich 2.0

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Zukunftssicherung der GWA in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
In den vergangenen 3 Jahren hat die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Alt Laatzen bedeutende Erfolge erzielt. Soziale Akteure haben sich vernetzt, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender etabliert, Wohnumfeldverbesserungen realisiert, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, sozialen Akteuren, Politik, Bewohner*innen gestärkt. Dieses Fundament gilt es zu sichern und weiterzuentwickeln. Ein zentrales Ziel ist die Verstetigung und Unabhängigkeit der GWA. Dazu werden Aufgaben- und Organisationsstrukturen innerhalb der Verwaltung neu sortiert und eine fachübergreifende Arbeitsgruppe GWA eingerichtet. Die Projektleitung wechselt vom Team Stadtplanung zum Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Es wird damit im Fachbereich Soziales verankert. Dies stärkt die strukturelle Anbindung an spezifische Ausschüsse und sichert die langfristige Integration in Verwaltungsprozesse. Eine feste Ansprechperson gewährleistet Kontinuität. Bestehende Netzwerke werden ausgebaut und erweitert (Netzwerk für Flüchtlinge). Austauschformate wie thematische Ortsspaziergänge, der offene Kaffeeklatsch im Sozialkaufhaus und aktivierende Befragungen werden weitergeführt. Neue kommen hinzu. Ein entscheidender Schritt zur finanziellen Absicherung ist die Gründung des Fördervereins. Dieser und die verbesserte Integration in die Stadtverwaltung gewährleistet finanzielle und inhaltl. Konstanz. Ein Finanzierungsplan wird entwickelt, Fördermöglichkeiten wie Fundraising, Sponsoring und Spenden erschlossen. Er dient als Grundlage für Haushaltsberatungen und ein Förderverein zum gezielten Einwerben von Mitteln (Spendenportal). Die Sichtbarkeit der GWA wird gestärkt: Erfolgreiche Beteiligungsformate werden an weiteren Standorten im Stadtteil umgesetzt, u.a. entlang der Hildesheimer Straße eine städtebauliche und sozialräumliche Barriere. Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen, Informationstafeln und QR-Codes erleichtern den Zugang zu Angeboten, fördern die Teilhabe. Durch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, dem Projekt Familie im Quartier und dem Sozialkaufhaus werden gezielt unterrepräsentierte Gruppen einbezogen. Qualifizierungs- und Beteiligungsworkshops auch zu gesellschaftl. Themen stärken die Teilhabe und das Engagement im Stadtteil. Die Verantwortung für die GWA wird gemeinschaftlich getragen. Erfolgreiche Methoden zur Aktivierung und Teilhabe werden modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht und über einen Leitfaden abrufbar.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit der Einrichtung des Quartiersmanagements in Alt-Laatzen hat sich ein wachsendes Bewusstsein für Wohnumfeldverbesserung, soziales Miteinander und Stadtteilkultur entwickelt. Die Identifikation mit dem Stadtteil nimmt zu. Erste Erfolge sind sichtbar: Nachbarschaftsbeziehungen stärken sich, durch Beteiligungsformate wie Dot-Umfragen wurden öffentliche Räume gemeinsam zu Begegnungsorten gestaltet. Auch die sozialen Akteure haben sich seit 2023 besser vernetzt und arbeiten in einem regelmäßigen Austausch. Dennoch bestehen Herausforderungen: Die Vielfalt der rund 5900 Bewohner*innen mit 1/3 Migrationsgeschichte spiegelt sich in den Beteiligungsstrukturen nicht ausreichend wider. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte sind in den bestehenden Arbeitsgruppen und Treffen unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind die geschaffenen Begegnungsorte ein erster Schritt – weitere Räume für gemeinschaftliche soziale Aktivitäten beiderseits der Hildesheimer Straße müssen entstehen mit dem Ziel Trennwirkung im Stadtteil aufzubrechen. Der Austausch zwischen Bewohner*innen, Verwaltung und Politik benötigt eine nachhaltige, vertrauensvolle Struktur um langfristig wirksam zu bleiben. Das Quartiersmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle in der Moderation und Koordination. Um eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen sicherzustellen insbesondere auch vor dem Hintergrund zunehmender rechter Tendenzen gilt es nun das soziale Miteinander dauerhaft zu stabilisieren. Bisherige Fortschritte müssen verstetigt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, einen inklusiven Beteiligungsprozess zu etablieren, der alle Menschen im Stadtteil erreicht und das Zusammenleben nachhaltig stärkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt im Norden des Stadtgebietes von Laatzen im Stadtteil Alt Laatzen, an der Grenze zur Landeshauptstadt Hannover. Es umfasst rund 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan erkennbar. Als Kartengrundlage wurde ein Luftbild gewählt. Damit lassen sich auch städtebauliche Besonderheiten des Quartiers widerspiegeln. Besonders markant ist die Hauptverkehrsstraße, die Hildesheimer Straße, die das Quartier durchgängig in einen Ostbereich und einen Westbereich teilt. Sie hat trennende Wirkung sowohl städtebaulich erkennbar als auch sozialräumlich wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass im östlichen Teil Bahntrasse und Gewerbeflächen anschließen. Wo hingegen Im westlichen Teil großräumige Naturräume zu finden sind. Dies hat entscheidende Auswirkungen auf den Beliebtheitsgrad, das Image der jeweiligen Stadtteile was sich wiederum in Wohnungsbautypen, Zugänglichkeit von öffentlichen Freiräumen, der wohnungsnahen Außenraumgestaltung sowie der Pflege der Immobilien und Freiräumen widerspiegelt.
Einwohnerzahl
5904
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
Zensus 2022 - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Zensus 2022 - aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 15tes Lebensjahr abgebildet - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Zensus 2022 - aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 24tes Lebensjahr abgebildet - unter "Sonstige" ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Zensus 2022 - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Selbstorganisation, Partizipation und Vernetzung der Bewohner*innen von Alt-Laatzen. Ziel ist es, gemeinwohlorientiertes Handeln nachhaltig in Stadtverwaltung, Politik, soziale Akteure und lokale Wirtschaft zu integrieren. 1. Teilhabe & soziales Miteinander Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen und Dot-Umfragen fördern Mitgestaltung und stärken die Identifikation mit dem Stadtteil. 2. Interkulturelle & inklusive Beteiligung Das Projekt setzt auf einen offenen Beteiligungsprozess für alle, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, die bisher wenig vertreten sind. 3. Nachhaltige Strukturen & Selbstorganisation Ein Förderverein und eine feste Ansprechperson in der Stadtverwaltung sollen die Gemeinwesenarbeit langfristig sichern. Ein Finanzierungsplan unterstützt die nachhaltige Förderung. 4. Zusammenarbeit & Sichtbarkeit Die Vernetzung zwischen sozialen Akteuren, Verwaltung und Politik wird ausgebaut. Erfolgreiche Formate werden als „Wissensbank“ für andere Stadtteile nutzbar gemacht. 5. Empowerment & Qualifizierung Workshops und Schulungen befähigen Bewohner*innen, sich aktiv einzubringen. Dies gilt auch für die weiteren Akteure, deren gemeinwohlorientierte Arbeit durch Themenabende/ Workshops weiter qualifiziert wird. Durch Partizipation und nachhaltige Strukturen wird das Zusammenleben in Alt-Laatzen langfristig gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen nehmen aktiv an Angeboten teil, gestalten Prozesse mit und fühlen sich repräsentiert. Ihre Bedarfe spiegeln sich in Maßnahmen wider, und sie erleben Wertschätzung sowie echte Mitbestimmung.
Beschreibung
Es entstehen selbstverwaltete Gruppen, Vereine und Initiativen. Sie organisieren Veranstaltungen eigenständig, nutzen bereitgestellte Räume und Ressourcen und übernehmen Verantwortung für Projekte.
Beschreibung
Lokale Akteure, lokale Ökonomie und Bewohner**innen bringen sich aktiv ein. Vorhandene Räume, Wissen und Netzwerke werden genutzt. Ehrenamtliche engagieren sich. Projekte basieren auf vorhandene Potenziale statt auf externen Lösungen.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und sozialer Hintergründe arbeiten gemeinsam an Projekten. Veranstaltungen und Angebote sind inklusiv. Der Austausch zwischen den Gruppen findet sichtbar statt.
Beschreibung
Verwaltungsbereiche, Soziale Arbeit und Stadtentwicklungsplanung arbeiten zusammen. Es gibt gemeinsame Sitzungen, abgestimmte Maßnahmen und vernetzte Projekte, die über einzelne Zuständigkeitsbereiche hinausgehen.
Beschreibung
Regelmäßige Austausch- und Kooperationstreffen finden statt, Akteure unterstützen sich gegenseitig, gemeinsame Projekte entstehen. Wissen und Ressourcen werden geteilt, Partnerschaften langfristig gesichert.
Beschreibung
Nachbarschaftliche Initiativen entstehen, Menschen helfen sich gegenseitig, es werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Begegnungsorte sind belebt, Veranstaltungen werden wahrgenommen, Austausch und das Gemeinschaftsgefühl werden gefördert.
Beschreibung
Neue oder verbesserte Treffpunkte und Begegnungsstätten entstehen. Die Angebote sind niederschwellig, werden genutzt und decken den ermittelten Bedarf. Digitale Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten sind vorhanden
Beschreibung
GWA wird in kommunale Planungen integriert. Entscheidungen berücksichtigen soziale Aspekte, GWA ist in Entwicklungsprozesse eingebunden. Stadt- und Sozialplanung arbeiten abgestimmt, langfristige Strategien sind erkennbar. Ein Leitfaden dient als Modell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration; Projekt Familien im Quartier; Team Grünflächen, Team Stadtplanung, Team Wirtschaftsförderung, Team Öffentlichkeitsarbeit, Team Tiefbau, Betriebshof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuelkirche, Diakonie, St Oliver Gemeinde, Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Alt-Laatzen, Bürgerinitiative "Alt-Laatzen blüht auf", Christlicher Seniorenbund, DRK Alt-Laatzen, LeineVHS, Sozialkaufhaus LeineLaden, Netzwerk für Flüchtlinge, Donna Clara
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Akteure sowie Ortsräte und Fachausschüsse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Ökonomie z.B. EDEKA, Sozialkaufhaus Leine Laden,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Laatzen, KSG Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse und lokale Online Nachrichtenportale, Homepage der Stadt Laatzen, Homepage Bürgerinitiative,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen werden bei Aktivitäten, bei Veranstaltungen mit in die Planung und Durchführung einbezogen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospelchor Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPVG Laatzen, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte An der Masch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA in Alt-Laatzen wird nachhaltig in kommunale Strukturen integriert: eine fachübergreifende Arbeitsgruppe und die neue Verortung im Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration mit fester Stelle sichern die strukturelle Einbindung. Ein Förderverein und ein Finanzierungsplan mit Fundraising, Sponsoring und Spenden gewährleisten langfristige finanzielle Stabilität. Erfolgreiche Beteiligungsformate werden verstetigt und modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht.
Galerie
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geschichtswerkstatt
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landtag
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einladung ortstermin
praesentation dot
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Kultur und Bildung für ALLE

Ansprechpartner
Katja Schulz
Funktion Projektleitung
Niederschwellig, kostenlos und vielfältig – für eine lebendige Gemeinschaft in Thedinghausen!
Projektbeschreibung
Unser zentrales Ziel ist es, die Begegnung der Menschen in Thedinghausen zu fördern und damit die Demokratie zu stärken. „Welcome Thedinghausen“ hat sich im Haus auf der Wurth als wichtige Anlaufstelle für vielfältige Anliegen etabliert. Besonders bei Kultur- und Bildungsangeboten (z.B. Konzerte, Kultur für Kinder, Filmclub, Kreativkurse, Vorträge, Quiz-Abende, nachhaltiges Kochen, Gartengruppe, Repair-Café, Kleidertauschbörse …) zeigt sich, wie wertvoll der Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen ist. Nach jeder Veranstaltung bieten wir in der „Kneipe“ zusätzliche Gesprächsmöglichkeiten an, um den Dialog zu vertiefen. Es gibt in Thedinghausen einen Bedarf für niederschwellige Kultur- und Bildungsangebote für Alle – speziell für Menschen, die nicht aus dem „Bildungsbürgertum“ stammen. Wir wollen die Bedarfe der Menschen in Erfahrung bringen und gemeinsam ansprechende und kostenlose Angebote konzipieren. Unser solidarisches Finanzierungsmodell sorgt dafür, dass finanziell besser gestellte Bürger*innen die weniger gut gestellten unterstützen, um allen den Zugang zu ermöglichen. So stärken wir nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch die demokratischen Werte in unserer Gemeinde. Abgesehen davon, dass das schöne, jedoch kleine Haus auf der Wurth aufgrund unserer aktiven Gruppen gut ausgebucht ist, wollen wir in die Breite Thedinghausens gehen und neue Räumlichkeiten finden. Konsumfreie „dritte Orte“ werden die Angebote zugänglicher für den ganzen Ort machen und helfen, mehr Menschen zu erreichen. Konkret könnte ein nicht genutztes Atelier belebt und bespielt werden. Die Räumlichkeiten eignen sich für kreative Workshops, Gruppentreffen und Lesungen. Zudem gibt es dort einen Garten, den man gemeinsam gestalten kann (z. B. für den Gemüseanbau für das nachhaltige Kochen). Zusätzlich wollen wir mehr Angebote im öffentlichen Raum wie zum Beispiel dem Baumpark gestalten (beispielsweise haben wir dort im Sommer 2023 und 2024 ein Generationenpicknick veranstaltet, was wir erweitern wollen). Um die Verstetigung der Gemeinwesenarbeit in Thedinghausen zu gewährleisten, wollen wir uns als Verein organisieren, der sich langfristig mit Spenden, Unterstützung durch die Kommune und weiteren Fördergeldern (evtl. auch von ansässigen Unternehmen) finanziert. Welcome Thedinghausen soll sich als Gemeinwesenarbeit für den ganzen Ort etablieren und perspektivisch durch eine beratende Funktion im Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen gefestigt werden.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Grundlagen des Kultur- und Begegnungszentrums sind durch den ersten Antrag gelegt. Es ist uns gelungen, dass sich mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Diese brauchen verlässliche Ansprechpersonen. In Thedinghausen gibt es so gut wie keine Bildungsangebote. Die VHS (Bremen, Verden, Achim) oder das KASCH in Achim sind schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Deren Angebote sind selten kostenfrei, sodass viele Menschen ausgeschlossen sind. Das kulturelle Angebot (z. B. im Erbhof) wendet sich vorrangig an kulturell interessierte Menschen und ist auf teilweise hohe Eintrittspreise angewiesen. Andere niederschwellige Angebote im kulturellen Bereich gibt es kaum bis gar nicht (mehr). Neben den kirchlichen Räumen und dem Haus auf der Wurth haben die Menschen in Thedinghausen keine Möglichkeit, sich in einem konsumfreien Raum zu treffen, was ein Kennenlernen von Menschen außerhalb von Familie und Freundeskreis erschwert. Das Ergebnis der Bundestagswahl in Thedinghausen hat deutlich gemacht, dass die Ansichten der Bevölkerung stark divergieren. Daher halten wir es für wichtig, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, um ein friedliches und respektvolles Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Wir wollen mit der gegründeten Initiative „DemokraTisch“ gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchführen. Vereine haben Schwierigkeiten, neue & jüngere Mitglieder zu gewinnen. So auch beim Kulturverein Thedinghausen: Es droht die Auflösung, der in der Vergangenheit gute und niederschwellige Veranstaltungen angeboten hat. Wir wollen mit dem Verein kooperieren, mittelfristig fusionieren & den Verein auf Gemeinwesenarbeit ausrichten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Thedinghausen
Beschreibung
Thedinghausen ist eine Mitgliedsgemeinde der insgesamt 16.118 Einwohner (Stand 14.03.2025) umfassenden Samtgemeinde Thedinghausen. Das 65,69 km² große Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Thedinghausen mit seinen 8.412 Einwohnern, die damit etwa die Hälfte der Bevölkerung der Samtgemeinde Thedinghausen ausmacht. Die Bebauung im Ortskern Thedinghausen ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1960er Jahre. Im Norden des Ortskerns Thedinghausen sind in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Neubaugebiete entstanden, die mehrheitlich von jungen Familien bewohnt werden. Mitten im Ortskern, in fußläufiger Nähe zu Kirche und Rathaus und in direkter Nachbarschaft zum Altersheim, liegt das kommunale "Haus auf der Wurth", der Basisstandort des Begegnungszentrums ist. Zur Gemeinde Thedinghausen gehören Lunsen, Werder, Morsum, Wulmstorf und weitere kleinere Orte, die teilweise recht weit auseinanderliegen und im Rahmen der Folgeantragstellung in das Projektgebiet inkludiert werden. Hier gibt es wenig bzw. keine Einkaufsmöglichkeiten, der ÖPNV ist schlecht ausgebaut und richtet sich stark nach den Schulzeiten.
Einwohnerzahl
8412
Quelle / Anmerkungen
Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Sonstige entspricht dem Landkreis Verden, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025) sowie Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung (Stand 31.12.2023)
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Bedürfnisse und Ressourcen der BewohnerInnen in den Mittelpunkt. Unser Ziel: die Lebensqualität in Thedinghausen verbessern und die soziale Teilhabe fördern. In Thedinghausen (ländlicher Raum) gibt es wenig „offene Treffpunkte“, so dass die Menschen auf uns zu kommen, da sie von dem Projekt Welcome Thedinghausen erfahren haben und sich engagieren möchten. Wir setzen auf partizipative Prozesse, bei denen die AnwohnerInnen aktiv in die Planung und Umsetzung unseren Projekten einbezogen werden. Beim regelmäßigen Forum werden die Ideen und Anliegen von den Aktiven selbst vorgestellt. Dies fördert die Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Ansatzes ist die Vernetzung verschiedener Akteure in Thedinghausen, wie z.B. Vereine, Schulen und Initiativen. Durch diese Kooperationen können wir Ressourcen bündeln und Synergien nutzen, um nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen in Thedinghausen zu entwickeln. Durch die aufsuchende Arbeit (Ortsspaziergänge, Patenschaften) wollen wir auch diejenigen erreichen, die möglicherweise nicht aktiv an unseren Angeboten teilnehmen. Wir möchten sicherstellen, dass alle Stimmen gehört werden und alle die Möglichkeit hat, sich einzubringen. Insgesamt zielt unser Projekt darauf ab, ein lebendiges und solidarisches Miteinander zu schaffen, in dem die Menschen Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und gemeinsam an einer positiven Entwicklung arbeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn BürgerInnen ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzen, z. B eine neue Gruppe von E-Bike Fahrten entsteht.
Beschreibung
wenn verschiedene Gruppen, wie Kinder, Geflüchtete und Senioren, zusammenarbeiten und ihre unterschiedlichen Perspektiven einbringen, z.B. durch eine Patenschaft für benachteiligte Kinder
Beschreibung
wenn wir mit anderen Vereinen und Initiativen mit gemeinsam Projekte oder Veranstaltungen durchführen, z. B. mit dem Dörphus in Wulmstorf eine gemeinsame Veranstaltung durchführen.
Beschreibung
wenn es von Ehrenamtlichen organisierte Veranstaltungen gibt, wo sich die Menschen begegnen. Langfristig unterstützen sie sich und stärken das nachbarschaftliche Zusammenleben, z.B. Fahrgemeinschaften zu Veranstaltungen, zum Einkaufen, etc.
Beschreibung
wenn die Bewohnerinnen Ihre Anliegen, Wünsche und Befürchtungen äußern können und diese gehört werden.
Vorhandene Strukturen
In Thedinghausen sind die Strukturen der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements stark durch das Engagement von über 60 aktiven Ehrenamtlichen geprägt. Diese engagierten BewohnerInnen leisten zusammen mehr als 2.100 Stunden im Jahr, was mehr als dem Arbeitsaufwand einer Vollzeitkraft entspricht. Ihr Einsatz ist entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung von Projekten, die die Lebensqualität im Quartier verbessern. Die Ehrenamtlichen bringen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen ein. Sie organisieren Veranstaltungen, führen Workshops durch und unterstützen die Vernetzung zu den Akteuren in Thedinghausen. Durch regelmäßige Treffen mit der GemeinwesenarbeiterIn fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit untereinander. Zusätzlich arbeiten wir mit lokalen Institutionen, wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Vereinen, zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen es uns, Ressourcen zu bündeln und gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Die Ehrenamtlichen fungieren oft als Bindeglied zwischen den BewohnerInnen und den Institutionen, was die Identifikation mit dem Quartier stärkt. Die vorhandenen Strukturen der GWA und des Quartiersmanagements sind nicht nur auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, sondern auch auf eine professionelle Begleitung, die die Ehrenamtlichen unterstützt und die Projekte nachhaltig gestaltet. Dieses Zusammenspiel ist essenziell für die positive Entwicklung für ein friedvolles Thedinghausen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
SozialraumTeam Thedinghausen, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Integration und Sprache vom Landkreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Verdener Zeitung, Överblick, Allerdings, Sonntags-Tipp, Einblicke, nebenan.de, etc
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Thedinghausen und weitere Vereine aus Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erbhof, bzw. Förderverein vom Erbhof, Kulturverein Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Waldheim (Einrichtung für Menschen mit Behinderung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialstation, Tagespflege, Altenheim Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nils Holgersson Grundschule, Gudewillschule (Oberschule mit gymnasialem Angebot)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Thedinghausen (Anstellungsträger)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaft der Selbstständigen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässigen Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle, speziell Neuzugezogene, Geflüchtete, Alleinerziehende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
neu gegründete Initiative DemokraTisch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune hat die jährliche Finanzierung von 5.000 € auf 17.000 € erhöht, was eine breite Unterstützung durch alle Parteien zeigt. Langfristig hoffen wir auf eine hohe kommunale Finanzierungsbeteiligung, die durch die Akzeptanzabgabe realisiert werden könnte. Die weitere Co-Finanzierung wollen wir durch langfristige Sponsoren (z.B. ansässige Unternehmen, Fördervereine, Mitgliedsbeiträge im Verein etc.) und temporäre Spendenaktionen sichern.
Galerie
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klima freundlich kochen 20240623 181702
vortrag brainfood img 1870
kleidertauschborse
afghanisches essen
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

W I R in Burgdorf

Ansprechpartner
Ulrike Goldbach
Funktion Koordination
1.Wir im Miteinander: NBT mit Herz vor Ort 2.In Zusammenarbeit mit der Kommune 3.Raum für Sicherheit: StoP©
Projektbeschreibung
Im Quartier Burgdorf-Süd kommen Menschen aus über 50 Nationen auf engem Raum in Stadtrandlage zusammen. Viele leben in prekären sozialen u. wirtschaftlichen Verhältnissen, haben eine Migrationsgeschichte u. häufig erschwerte bis keine Zugänge zu Teilhabemöglichkeiten. In den letzten Jahren richteten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff (NBT) mithilfe der Förderung „Gute Nachbarschaft“ neu aus u. etablierten GWA im Quartier. Dadurch konnten wir sehr viele Menschen aktivieren, Netzwerke aufbauen, Teilhabe ermöglichen und uns fachlich weiterqualifizieren. Unsere Arbeit hat nicht nur das Quartier verändert, sondern wirkt auch in die Gesamtstadt. Gleichwohl stehen wir vor neuen großen Herausforderungen: 1.Seit Corona beobachten wir einen enormen Anstieg von Häuslicher Gewalt. Wir erleben, dass Frauen sich ihrer Rechte immer bewusster werden u. Gewalt nicht mehr dulden. Wir unterstützen sie bei der Vermittlung zu Hilfsangeboten u. der Flucht ins offene Frauenhaus Burgdorf, mit dem wir im engen persönlichen Austausch sind. 2. Direkt im Quartier erleben wir die Auswirkungen der beginnenden Aufhebung der Mietpreisbindung in den Sozialwohnungen. 3. Arbeiten wir an einer gemeinsamen Lösung mit der Kommune zur langfristigen Finanzierung des Treffpunktes. Diese Herausforderungen gehen wir mit unserem neuen Projekt gezielt an: 1. Um der steigenden Häuslichen Gewalt entgegenzuwirken, kooperieren wir mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen und implementieren das Präventionskonzept StoP©-„Stadtteile ohne Partnergewalt“ im NBT. Dies sieht die Gründung einer „Aktivengruppe“ vor, die durch unsere Fachkraft für Gewaltprävention begleitet wird. Gemeinsam klären sie niedrigschwellig über das Thema auf. Zielstellung: Vernetzung burgdorfweit u. Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen, insbesondere dem Frauenhaus. 2. Wir nutzen unsere aufgebaute GWA u. vertiefen sie, aktivieren mehr Menschen u. ermutigen sie mehr Verantwortung einzunehmen. Der Bewohnertreff Ostlandring soll Zuwachs u. Beteiligung erfahren und die vorhandene Ressourcen im Quartier nutzen. 3. Unsere Partnerschaft mit der Kommune soll in eine langfristige gesicherte Finanzierung münden. Wir gestalten das Integrationskonzepts der Stadt aktiv mit, nehmen regelmäßig an themenbezogenen politischen Gremien teil. Wir entwickeln u.a. Veranstaltungen zur Kommunalwahl, mit Politiker*innen u. (Neu-) Wähler*innen und ermöglichen so niedrigschwellige Teilhabe und Demokratie für Alle.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Burgdorf-Süd bewohnen seit vielen Jahren Menschen aus meist prekären wirtschaftlichen u. sozialen Lebensverhältnissen, oft mit Migrationsgeschichte. Das schlechte Image des Gebiets in Stadtrandlage, die wenigen Begegnungsorte u. Teilhabemöglichkeiten sorgten für Konflikte. Die Arbeit des NBT konnte bei der Gestaltung des Lebens begleiten u. unterstützen. Mittlerweile sind wir für Viele durch die über Jahre aufgebaute Vertrauensbasis die 1. Anlaufstelle bei Problemen u. in der Not. So bekommen wir private Einblicke ins Leben der Menschen, führen deeskalierende Gespräche, erfahren von Gewaltbereitschaft in der Familie u. begleiten Frauen in Not beim Weg aus der Gewalt zu Beratungsstellen/ins Frauenhaus. Aktuell bilden sich besondere Herausforderungen ab: Wir erleben einen Anstieg von Fällen Häuslicher Gewalt. Durch offene Thematisierung, Beratungsangebote im NBT u. Besuche vom/beim Frauenhaus sind sich Frauen ihrer Rechte u. dem Unrecht bewusster u. wenden sich im Vertrauen an uns. Dazu kooperieren wir mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen u. planen gemeinsam die Implementierung des StoP©-„Stadtteile ohne Partnergewalt“-Konzepts im NBT. Eine weitere Herausforderung stellt die Aufhebung der Mietpreisbindung der Sozialwohnungen im direkten Straßenzug dar. Folgen: Mieterhöhung u. Wegzug. Die daraus entstehende Verunsicherung u. Zukunftsangst führen zu erhöhtem Aggressionspotential. Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ konnten wir unsere Arbeit im Quartier (fachlich) vertiefen u. GWA etablieren. Die Kommune unterstützt uns dabei mit Mietzahlungen/Stellenanteilen/Kooperationen; eine nachhaltige Finanzierung konnten wir bislang noch nicht erreichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
Der Nachbarschaftstreff Burgdorf befindet sich in einer Mehrfamilienhaussiedlung im Ableger der Hauptstraße „Ostlandring“, die das Wohngebiet von der Stadt trennt. Das Wirkungsgebiet des Nachbarschaftstreffs befindet sich aktuell im Gebiet von Burgdorf-Süd/Süd-Ost, soll im Laufe des Projekts aber auf die Gesamt-Stadt und umliegenden Ortschaften ausgeweitet werden. Direkt an unseren Straßenzug grenzt im Nord/Osten ein ca. 20 Jahre altes Neubaugebiet zugehörig zu Burgdorf-Hülptingsen, welches durch seinen architektonisch wohlhabenden Baustil bekannt ist. Unser Quartier ist gekennzeichnet durch Stadtrandlage mit angrenzender Feldmark im Osten, im Norden durch Industrie und Einzelhandel, in Süd/West und Westen durch Reihen-/Einzelhäuser im Eigentum und im Süden durch Stadtfriedhof und Mehrfamilien-/Hochhäuser. Primärer Wirkungskreis unserer GWA bezieht sich auf die Straßenzüge unterer Ostlandring und Umgebung, sekundärer Wirkungskreis ist der obere Ostlandring sowie Berliner Ring und Umgebung. Insgesamt bemisst unser Einzugsgebiet ca. 5,5 km². Straßen im Einzugsgebiet sind im primären Wirkungskreis: unterer Ostlandring, Schwüblingser Weg, Duderstädter Weg, Peiner Weg, Dresdener Straße, Bromberger Str., Gutenbergstraße, Lessingstraße. Im sekundären Wirkungskreis: oberer Ostlandring, Uhlandstraße, Immenser Landstraße, Berliner Ring, Grünewaldstraße, Richard-Wagner-Straße, Niedersachsenring, Grupenstraße, Retschystraße, Scharlemannstraße, Hebbelstraße, Depenauer Weg.
Einwohnerzahl
8852
Quelle / Anmerkungen
Zahl zusammengefasst für Burgdorf-Süd und Burgdorf-Süd-Ost // aus: Bestandsstatistik der Stadt Burgdorf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im September 2023 waren 1.854 Menschen in Burgdorf erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Statistik Bundesagentur für Arbeit ELB). 735 Menschen waren nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im Projektgebiet sind geschätzt 50% des Gesamtanteils Burgdorfs betroffen. Die Arbeitslosenquote steigt nach Zeitungsberichten. Auch nach Einschätzung anderer Einrichtung deckt sich unsere Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind im September 2023 insgesamt 1.098 junge Menschen erwerbslos. Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf (Stand 25.07.2023) sind 18% der Gesamtbevölkerung zwischen 0-18 Jahren. Im Projektgebiet schätzen wir den Anteil ebenfalls höher ein.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut der Nationalitätenstatistik der Stadt Burgdorf gibt es einen Anteil von 13% Ausländer*innen in Gesamt Burgdorf. Im Projektgebiet liegt der Anteil bei rund 35 % (3.108 von 8852 Menschen)
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf gibt es in Gesamt Burgdorf einen Anteil von 24 % von Menschen mit Migrationshintergrund. Im Projektgebiet liegt der Anteil geschätzt wesentlich höher.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf zählen 13,5 % der Haushalte als Bedarfsgemeinschaften im Sinne des SGB 2. Der Anteil ist im Projektgebiet geschätzt ebenfalls höher
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf beziehen 18% Kinder und Jugendliche Mindestsicherungsleistungen. Den Anteil im Projektgebiet schätzen wir ebenfalls höher ein.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem neuen Projekt „W I R in Burgdorf“ bringen wir die Bewohner*innen und unsere bislang etablierte GWA im Quartier auf eine nächste Ebene: Wir tragen niedrigschwellige Teilhabe und Prävention über die Quartiersgrenzen hinaus in die Gesamt-Stadt und erreichen somit auch Menschen in den umliegenden Ortschaften. Um das zu erreichen, nutzen wir die Methoden der GWA und führen so z.B. eine aktivierende Befragung durch oder die bauen die Netzwerkarbeit aus. Unser Ziel dabei ist, insgesamt mehr Menschen zu Sprecher*innenrollen zu ermutigen und empowern, um selbstorganisiert für eigene und nachbarschaftliche Themen einzutreten. Ein Zuständigkeitsgefühl für die Nachbarschaft und das Gebiet sollen aktiviert und die Menschen nachhaltig bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen begleitet werden: Menschen im Quartier und darüber hinaus sollen sich den Treff und ihre Stadt aneignen und sich untereinander vernetzen. Ein kollektives Empowerment in Form von Themengruppen soll entstehen, welches wir beim Aufbau von eigenen Netzwerken und dadurch nachhaltigen Kooperationen unterstützen. Dadurch leisten wir Integrationsarbeit und fördern die Partizipation und politische Teilhabe von Menschen am Geschehen im Gemeinwesen, die zuvor keinen Zugang hatten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen des Quartiers entwickeln bereits vorhandene Strukturen für die Gemeinschaft weiter & aktivieren weitere Bewohner*innen. Gemeinsame Aktionen werden initiiert, durchgeführt und mitgestaltet. Alle können sich mit ihren Fähigkeiten einbringen.
Beschreibung
Die bereits bestehende Gruppe des Bewohner*innentreffs und weitere entstandene Gruppen werden weiterhin fachlich begleitet. Menschen des Quartiers beteiligen sich aktiv und übernehmen mehr Verantwortung für Aktionen und Veranstaltungen für das Quartier.
Beschreibung
Die Bewohner*innen setzen sich gemeinsam für ihre Themen ein. Nachbarschaftshilfe wird aktiv von allen genutzt. StoP-Aktivengruppe ist sichtbar und Ansprechpartner. Bewohnertreff Ostlandring hat eigene Sprechzeiten &koordiniert Nachbarschaftsthemen.
Beschreibung
Nachbarschaft schützt einander und steht füreinander ein. Die Gruppen sind alters-, nationalitäten- und generationsübergreifend besetzt.
Beschreibung
Bewohner*innen machen sich Netzwerk des Nachbarschaftstreff zu Nutzen und entwickeln es weiter. Aktive Teilhabe der Bewohner*innen an politischen Gremien. Akteur*innenübergreifende Veranstaltungen finden statt. Bewohner*innen=Expert*innen für ihre Themen.
Beschreibung
Bewohnertreff veranstaltet selbstständig öffentliche Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen der Nachbarschaft. Nachbar*innen planen gemeinsam Feste. Regelmäßiger Austausch/Diskussion bei Bewohnertreff für Alle.
Beschreibung
Bürger*innen verfügen über Ressourcen, um auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen zu reagieren und Themen sichtbar zu machen.
Vorhandene Strukturen
Durch die bisherige Landesförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ konnte GWA im Quartier etabliert werden. Hierzu absolvierten 2 Mitarbeiterinnen den Zertifikatskurs „Gemeinwesenarbeit“ erfolgreich und konnten GWA vor Ort durch gewonnenes Fachwissen ausbauen. Unser NBT-Team nimmt zudem regelmäßig an Fortbildungen teil, wodurch wir unsere Fachlichkeit stets weiterzuentwickeln. So konnten wir im NBT Strukturen etablieren, die niedrigschwellige (politische) Teilhabe aller Menschen ermöglichen sollen. Durch Aktivierung engagierter Quartiers-Bewohner*innen konnten Multiplikator*innen gewonnen werden, die nachhaltig in der eigenen Community wirken. Sie geben das Empowerment weiter, mit dem wir ihnen begegnen und ermutigen dadurch mehr Menschen zum Aktivwerden zu ihren Themen. Mittlerweile gibt es Bewohner*innen, die Aktionen mitgestalten und Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen. Manche sind zu engagierten Ehrenamtlichen geworden, die bei Begegnungsangeboten im NBT mitwirken /eigene Angebote initiieren und beginnen, sich den NBT zu Eigen zu machen. Viele beteiligen sich regelmäßig im „Bewohnertreff Ostlandring“: Themen der Nachbarschaft werden aufgegriffen/Probleme gemeinsam diskutiert. Durch unsere fachliche Begleitung kommt es zu Sichtbarkeit/Teilhabe/Mitgestaltung/Vernetzung in der Nachbarschaft und schon zu einigen Akteur*innen. Folgen bislang: Imageverbesserung des Stadtteils und niedrigschwellige Zugänge zu Unterstützungsmöglichkeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Frühe Hilfen, Polizei Burgdorf, Jobcenter, Beratungsstelle für Eltern Kinder und Jugendliche Burgdorf, Team der Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatung, AWO Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AK Häusliche Gewalt, AK Sozialraum Süd, AK Frauen, AK Koordinationstreffen Geflüchtete,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnertreff Ostlandring; gegründete StoP-Aktivengruppe; Ehrenamtliche; engagierte Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe e.V. Burgdorf, Bürger für Bürger e.V., VVV Burgdorf, Sozialverband OV Burgdorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e. V., AWO Kindertagesstätte "Schwüblingser Weg", KiTa Südstern, Diakonieverband Hannover Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Burgdorf, Gudrun-Pausewang-Grundschule, Gymnasium Burgdorf, Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule Burgdorf, BBS Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing Burgdorf e.V., CKT. Folientechnik GmbH,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktspiegel, Neue Woche, Altkreisblitz, HAZ Burgdorf Anzeiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, St. Pankratius Kirchengemeinde, Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus // Familienzentrum an den Hecken, KiTa Familienzentrum an den Hecken, Paulus-Krippe
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Wohnungswirtschaft unterstützt unsere Arbeit durch die Reduzierung der beiden Wohnungsmieten. Die Stadt Burgdorf finanziert uns durch die Zahlung der Mieten, Nebenkosten u. Anteile der Personalstellen. Beim Landespräventionsrat Niedersachsen sind wir kommunales Mitglied u. kooperieren zur geplanten Implementierung des Konzepts StoP©. Die Kommune unterstützt die Idee, Multiplikator*innen für das Thema Häusliche Gewalt auszubilden u. das StoP©-Konzept auf die gesamte Kommune auszuweiten.
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ONE WORLD Ostheide e.V. / Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe ab 2.Jahr

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Fortführung der entwickelten Praxis des sozialen Austauschs zwischen Kulturen, Generationen, Interessengruppen, Kulturschaffenden unterschiedlicher Ausprägung und Erweiterung um eine interaktive Plattform mit Studio-Qualität.
Projektbeschreibung
ONE WORLD ist 2018 angetreten, um in der Region Ansprechpartner, Koordinator, Forum und Bühne für alle zu sein, die aktives Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung zwischen Generationen, unterschiedlichen sozialen Gruppen und Kulturen suchen und fördern. Vom Senioren-Cabaret über den Wirtschaftskreis bis zu den Landfrauen. Seit 2019 wird die Arbeit durch 2 feste Planstellen, intensivierte Kommunikation und technische Optimierungen gefördert und dadurch verstetigt. Migranten wurden intensivere Kontakte zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen eröffnet, gleichzeitig die Möglichkeit zur eigenen kulturellen Präsentation. Durch die Förderung wurden u.a. die Rahmenbedingungen geschaffen für die Einrichtung von Praktikums- und Ausbildungsstellen für Migranten im Kulturzentrum. Um Inhalten, Kooperations- und Programm-Angeboten weitere Resonanz zu verschaffen, sollen in der nächsten Stufe digitale - perspektivisch auch interaktive - Kommunikations-Plattformen aufgesetzt werden zur: - Erhöhung der Reichweite der Inhalte und des Angebots - Gewinnung neuer Kontakte im erweiterten Einzugsgebiet - Minderung von Schwellen-Ängsten durch vorerst digitale Teilhabe - Bereitstellung einer medialen Dialogplattform für alle Institutionen des Gemeinwesens Angesichts absehbar auch in längerer Zeit bestehender Hemmnisse durch Pandemien gewinnt das Projekt „Erweiterung der entwickelten Praxis sozialen Austausches um eine interaktive Plattform mit Studio-Qualität“ über das ursprünglich angedachte Ziel hinausgehende Bedeutung. Als krisenresistente Plattform kann es im Falle weitestgehenden shut downs Kontakte mit und unter den jeweiligen Gemeinwesen-Zielgruppen stützen. Derzeit wird - gefördert durch den Verband Soziokultur - ein erster formaler Test im Bereich des Generationen-Dialoges gestartet. In mehreren Unterthemen werden Senioren und junge Menschen im Dialog und medial dokumentiert „Old meets Young“-Beiträge erarbeiten. Z.B.: 1. in einem Vice/Versa- Interviewformat „Was bedeutet für Dich alt/jung sein“. 2. mit einer Ausstellung „Jugendfotos der heute Alten vs. Selfie-Posing“. 3. in einem Singer-Songwriter-Workshop für Senioren und Kinder, 4. als Doku „Tanz die Jugend/Swing meets Hip Hop“. Ziel ist es, Klischees abzubauen, Idealisierungen zu reflektieren und generationsverbindende Muster herauszufiltern und dies digital breit zu kommunizieren. U.a. für das so erprobte Test-Format der Gemeinwesenarbeit bewerben wir uns um Förderung einer langfristigen Verankerung.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Gegründet wurde ONE WORLD, um als multifunktionale vernetzte Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit im ersten Schritt Migranten eine nachhaltige Integrationsmöglichkeit zu bieten und so gesellschaftlicher Isolation und Vereinsamung, Gefährdung durch Drogen und Abrutschen in kriminelle Aktivitäten entgegenzuwirken. Die durch die Förderung der „Guten Nachbarschaft“ bewirkte Stabilisierung der Arbeitsstrukturen ermöglichte die Etablierung von 3 Ausbildungs- und einer Bufdi-Stellen für junge Menschen aus 4 Nationen. Das Zentrum hat sich auch als interkulturelle Bühne und Begegnungsstätte mit dem umfänglichsten Kultur-Programm der Region entwickelt. In der Außenwirkung hat das Modell-Projekt das Zusammenleben der Kulturen im Landkreis nachweislich verbessert. Gewürdigt wurde dies durch 4 Unternehmens-Spenden in Höhe von insgesamt 12.500 €, weiteren Einzelspenden von rund 4.000 €, + 10% Fördermitglieder, Vervierfachung der Newsletter-Abonnenten und einer Vielzahl von positiven Social Media- und Presseveröffentlichungen. Diese Entwicklung hat neben dem interkulturellen Ansatz auch die angestammte Bewohnerschaft verstärkt in das Haus zurückgebracht, nach 5 Jahren Leerstand. Vereine, politische und andere gesellschaftliche Gruppierungen, die Samtgemeinde, kirchliche Gremien und Bildungsträger nutzen zunehmend die Räume und technisches Equipment neben dem regelmäßigen Kulturprogramm. Das erste strategische Ziel wurde somit durch die Hilfe der „Guten Nachbarschaft“ in Gänze erreicht. Im nächsten Schritt streben wir nun die Erweiterung um weitere Dimensionen der Gemeinwesen-Arbeit an: Beratungs- und Selbsthilfe-Angebote sowie mediale und Vertriebs-Plattform regionaler Kleinproduzenten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
21400 Reinstorf Lüneburg - und - angrenzende Landkreise
Beschreibung
Unsere Veranstaltungsangebote wurden bis Ende 2019 genutzt von rund 10.000 Besuchern p.a.. Bis März setzte sich der Trend fort. Das entspricht rund 3.000 Personen ( Schnitt ca. 3 Besuche p.a.). Diese kommen gemäß Newsletter-Abos und punktuellen Befragungen vorwiegend aus Lüneburg und dem LKR LG. Zunehmend auch aus den umliegenden größeren Orten Uelzen, Winsen, Bleckede, d.h. auch aus anliegenden Landkreisen.
Einwohnerzahl
200000
Quelle / Anmerkungen
Stat. Landesamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. Eine Betrachtung "Gesamtstadt" entfällt dadurch. Kommentar zur Situation: 2011-2017 stagnierte der Prozentsattz der bis 14jährigen, für den Zeitraum bis 2030 wird ein Rückgang um 3 % prognostiziert. Ableitung: dies ist ein Indikator für die sinkende Attraktivität und das Image-Defizit des Raumes für junge Familien.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. eine Betrachtung Gesamtstadt entfällt dadurch Kommentar zur Situation: 2011-2017 wuchs die Zahl drer 14-26jährigen um 5%, dieser Wert geht jedoch auf den Zuwachs aus dem Kreis der Geflüchteten zurück. Für den Zeitraum bis 2030 wird ein Rückgang um 5 % prognaostiziert. Ableitung: dies ist ein Indikator für die sinkende Attraktivität und das Image-Defizit des Raumes für junge Erwachsene und junge Familien.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. eine Betrachtung Gesamtstadt entfällt dadurch Kommentar zur Situation: 2011-2017 wuchs die Gruppe der über 60jährigen um rund 30%, für den Zeitraum bis 2030 wird ein überproportionaler Zwachs von über 30 % prognostiziert. Ableitung: die Region ist stark von älteren Bewohnergruppen geprägt, die daher auch im primären Fokus.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsagentur Lüneburg Uelzen
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeszeitung für die Lüneburger Heide
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stat. Bundesamt. Keine Angaben zum LKR Lüneburg, wir gehen von einem ähnlichen Prozentsatz wie dem Bundesschnitt aus
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Lüneburg, Landkreis - Urbistat
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ONE WORLD ist durch seine interkulturelle Programmausrichtung und deren angestrebte weitere Vertiefung wesentlich auf die Verbesserung immaterieller Bedingungen ausgerichtet. Die bezieht sich sowohl auf die Qualität sozialer Bezie­hungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen als auch auf die Beziehungen der angestammten Wohnbevölkerung. Niederschlag findet dies zum Beispiel in der Nutzung der Räume durch Landfrauen, Wirschaftskreis, Kulturgruppen, Literatur-Café, Ferien-Jugendprogramme, neuerdings VHS, politische Veranstaltungen, Kirchentagungen etc.. Kurz: Mit Wiederöffung des Hauses durch den ONE WORLD e.V. ist ein sozialer Treffpunkt entstanden der unter dem traditionellen Konzept Dorf-Gasthof nicht mehr möglich gewesen wäre, was auch der jahrelange Leerstand dokumentiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Menschen aus der Region mit Anregungen und eigenen Projekten das Haus nutzen (Tanzgruppen, Vortragsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen regionaler Vereine etc.). Und das Haus bietet - dem Ursprungsansatz folgend - Einheimischen wie Zugezogenen gesellschaftlich wertvolle Interaktionsmöglichkeiten und Geflüchteten Ausbildungs- und somit existenzsichernde Perspektiven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Angebot gestaltet sich zu einem großen Teil aus Impulsen der Bewohnerinnen. Neue Plattformen wird von Anbeginn verstanden als Medium der Bewohner/innen. Kriterium: Relevante Nutzung/Gestaltung durch Bewohner/innen
Beschreibung
ONE WORLD stellt Räume und personelle Ressourcen, soweit möglich zur Verfügung. Ziel: weitestgehend eigenständige Planung und Umsetzung durch Bewohner/innen. Erfolgsparameter: Steigerungsrate eigenständig geplanter Projekte im Haus
Beschreibung
Es sind z.B. zum Wirtschaftkreis (Netzwerk Kleinunternehmen) als auch zu kirchlicher und Gemeinde-Jugendarbeit / Senioren-Einrichtungen inensive Bande geknüpft. Auf diese stützen sich viele Projekte. Kriterium: Zunahme regionaler Bezüge des Angebots
Beschreibung
Das ONE WORLD-Programm ist in der Region einzigartig in seiner Buntheit zwischen lokalen Amateuren und z.B. Weltspitze Jazz. Kriterium: Grundsätzlich Einbindung aller Impulse/Anfragen soweit mit ONE WORLD Prinzipien übereinstimmend
Beschreibung
Ausdruck hierfür: Beim monatlichen "1W Stammtisch" treffen differenzierte professionelle Darlegungen auf schlichte Anregungen aus dem Nutzer-Kreis. Kriterium: gegenseitig bestätigte Wertschätzung auf Augenhöhe
Beschreibung
Bei Nutzern, Kulturschaffenden, Medien und Förderern aus der Wirtschaft erhält ONE WORLD sehr positive Kritiken. Erfolgskriterium ist die die Quote, wie häufig dies Feedback zu konkreten Einbindungen/Unterstützung der Arbeit führt.
Beschreibung
Ziel der Einführung interaktiver digitaler Plattformen ist die Intensivierung des nachbarschaftlichen Dialogs unterschiedlicher Zielgruppen. Kriterium wird sein, wie häufig dies Instrument von verschidenen Gruppen zum Dialog genutzt wird.
Beschreibung
Für alle Bedarfe des sozialen Zusammenlebens Lösungs-Ansätze, -Wege oder Vermittlungs-Angebote bereithalten. Kriterium: Wo Defizite bestehen über Netzwerk komplettieren
Beschreibung
Im regelmäßigen Dialog mit Bewohner/innen, einzelnen Aktivistinn/en, politischer, kirchlicher und wirtschaftlicher Ebene die medial mittelnde Potenziale anbieten und unterstützen. Kriterium: Zahl von Forums-Aktivitäten im Haus.
Vorhandene Strukturen
Zwar ist 2 nicht für uns relevant, aber wir wollen unsere Struktur hier dennoch darstellen : Der Verein ONE WORLD Ostheide e.V. hat mittlerweile 170 Mitglieder. Hierbei sind rund 70% Fördermitglieder und ca. 30% in unterschiedlicher Form und Intensität strukturell involviert: Vorstand : Vorsitz Marketing-Director i.R. mit Ausbildereignung : zuständig für Programmplanung Musik, Film,Theater, Literatur, Ausstellungen, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen, Ausbildung im Eventbereich stellv. Vorsitzende IT-Beraterin: zuständig für Organisation und Digitalisierung; stellv. Vorstand Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kirchenvorstand zuständig für regionalen Kooperationen und Finanzen. Küchen-Team: Leitung durch eine ehemalige Inhaberin eines Catering-Services, 4 wechselde ehrenamtliche Mitarbeiter, 2 Auszubildende aus dem Kreis der Geflüchteten, Team Service: 3 wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter, 2 davon aus dem Kreis der Geflüchteten, hiervon eine Auszubildende; Team Eventtechnik: 5 ehrenamtliche Mitarbeiter, hiervon 1 professioneller Event-Techniker, 1 Musiklehrer, 1 TV-Techniker aus Burundi, 1 Musiker aus Kuba; Team Ausbildung: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter - ein Studiendirektor i.R., 1 Schulleiter i.R., ein ehemaliger Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte, 1 Marketing-Direktor i.R. Team Kommunikation: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter (1 IT-Verantworliche i.R. für Online-Kommunikation, 1 Redakteurin, 1 Lehrerin,1 Market.-Dir. i.R.) 2 aus dem Kreis der Geflüchteten
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg, Gemeinde Reinstorf, Samtgemeinde Ostheide, Jugendarbeit Neetze, Gemeinde Thomasburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vakuum e.V. Bad Bevensen, LAG Rock Hannover, filmpalast Lüneburg, div. Kulturzentren im Rahmen der LAGS Hannover, VHS Lüneburg, Kulturbeauftragte Scharnebeck, Musischer Verein Barnstedt, Adendorfer Serenade, Salon Hansen Lüneburg, E-Ventschau, Musikmeile,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg - Bildungs- und Integrationsbüro, Leuphana Fakultät für Kulturwissenschaften angestrebt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mosaique, Haus der Kulturen, Lüneburg, Dörferbus e.V. Ostheide, Friedenstiftung Manzke,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenvereinigung Landkreis Lüneburg, FFW Reinstorf, Kulturscheune Reinstorf, TuS Neetze, Linedance Bleckede: TSV Thomasburg, Vicus e.V. Barnstedt, Zeltschule e.V. München,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lüneburg, VHS Lüneburg,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Reinstorf, deutsch iranische Kirchengemeinde, Kreiskirchenamt Lüneburg, Kirchengemeinde Thomasburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg, Wirtschaftskreis Ostheide e.V., Heide Hotel Reinstorf, Contigo Fairtrade, Lüneburg, Biohof Koch, Heiderinder,Protones Veranstaltungstechnik Lüneburg, GVK Werbeagentur Lüneburg, Fa. Manzke, Krombacher Sponsoring, VGH, Volksbank, Nordson Eng
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, DLF Kultur, FFN, Landeszeitung Lüneburg, Radio Zusa Lüneburg, Quadrat-Magazin Lüneburg, Zero Magazin Wendland, Stadlichter Lüneburg, Lüneinfo
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU, SPD, Grüne, Doris Schröder-Köpf Schirmherrin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
170 Vereinsmitglieder, 420 Newsletter-Abbonent/innen, ca. 70 Spender/innen im Corona-Context
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Seit 2018 300 Veranst., über 10.000 Tickets , 170 Mitglieder, rund 40 aktiv, 4 bezahlt + 3 Azub, 1 Bufd. Budget 140.000 € 2019 : 39% Gagen, 22% Personal, 39% sonstige, gedeckt durch 45% Ticket-Einnahmen, 12% Mitgliedsbeiträge und Spenden, 43 % Fördergelder. Ticket, Beiträge/Spenden zeigen in den ersten beiden Jahren konstanten Anstieg. Bei weiterer Förderung solide und tragfähige Bilanz. Kommunale Mittel erhalten und benötigen wir nicht. Beantragt: Projekte Technik-/Pandemie-Empowerment,
Galerie
stage
front
raumprojektion 1
tagung
feier
gasthaus 1905
Zustimmung Veröffentlichung
On