1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Huwald
| Funktion | Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Generationsübergreifendes Miteinander: Durch Sozialräume und digitale Plattformen besiegen wir Einsamkeit und Vorurteile
Projektbeschreibung
In dem Projektzeitraum wird eine tragfähige GWA-Struktur in Bad Gandersheim aufgebaut und nachhaltig verankert. Dazu gehört eine bedarfsorientierte Anlaufstelle im Quartier mit Angeboten, die unter Mitwirkung der Bad Gandersheimer organisiert werden und im Verlauf immer stärker von den Bürger*innen selbst getragen werden. Zusätzlich wird ein Netzwerk aus Vereinen, Zivilgesellschaft und Verwaltung etabliert. Parallel dazu wird ein innovatives, digital vernetztes Ehrenamtsportal in Kooperation mit regionalen Partnern entwickelt und gemeinsam finanziert. Dieses gilt als zentrale Plattform für von Einwohnern getragenes Engagement, Freizeit- und Begegnungsangebote und den Austausch zwischen Bürger*innen. Das Portal soll ehrenamtliche Teilhabe fördern und erleichtern, indem dort Unterstützungsangebote eingestellt und aufgefunden werden können. Darüber hinaus präsentieren sich auf der Plattform weitere Netzwerkpartner und ihre Angebote (u. a. Vernetzung zur App der Kirchengemeinde (EVA) oder die Dorf App. Es entsteht ein Ort, der zum Vernetzen und Mitmachen einlädt und alle Angebote bündelt. Darüber hinaus soll im Projekt die Mobilität im ländlichen Raum verbessert werden. Hier geht es insbesondere darum, auch den Bewohner*innen der Dörfer die Teilnahme an Begegnung sowie Kultur- und Freizeitangeboten zu ermöglichen und die Vernetzung zwischen Kernstadt und Dörfern auszubauen. Hierdurch werden generationenübergreifende Begegnungen gefördert, Einsamkeit wird entgegengewirkt und Vorurteile werden abgebaut. Für Bad Gandersheim entsteht ein Wir-Gefühl.
Gleichzeitig können durch eine stärkere Vernetzung sozialer Träger und Vereine langjährige Ideen und Bedarfe wie eine soziale Küche, eine Kleiderkammer oder eine Gemeinschaftswerkstatt realisiert werden. Im Projekt soll hier gemeinsam mit dem Netzwerk priorisiert werden und langfristig geplant werden.
Die Ziele sind dabei:
- Schaffung eines sozialen Raums zum Umsetzen gewünschter Gemeinschaftsprojekte
- Digitale Vernetzung der Stadt und ihrer Einwohner und Aktiven durch ein ganzheitliches Ehrenamtsportal
- Erhöhung der Mobilität für Einwohner*innen, um echte Teilhabe zu gewähren
Sekundäre Ziele sind die Querschnittsthemen.
- Abbau von Vorurteilen --> Schaffen von Toleranz
- Prävention von Jugendkriminalität
- Demokratieförderung
- Prävention von Einsamkeit
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Viele der Angebote der letzten Jahre, auch einige Projekte des GWA-Projektes 2021-2024 konnten nicht in ihrem vollen Umfang dauerhaft durchgeführt werden, da immer wieder Mieten und Mietkosten ein Problem sind. Es wird mit verschiedenen sozialen Trägen und der Stadt nach weiteren Begegnungsräumen gesucht, um Ideen und Gemeinsamkeit weiter zu entwickeln. Viele Impulse und initiierte Projekte bestehen in kleinerer oder angepasster Form fort. Unser Projekt setzt bei den Bedürfnissen, die aktuell und in der Vergangenheit entwickelt worden an. Auch der Raum, der im Rahmen des vorherigen Projektes geschaffen wurde, besteht weiter.
In Bad Gandersheim leben verschiedene Gruppen wie Jugendliche, Senioren, wohlhabende Menschen, weniger Begüterte und Einwohner mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen sind oft isoliert und haben wenige Berührungspunkte, mit unserem Projekt wollen wir mehr Gemeinschaft und Integration schaffen.
Jeder wird dabei dort abgeholt, wo er oder sie seine Zeit am liebsten verbringt, im gemeinschaftlichen Miteinander im sozialen Raum oder auch im virtuellen Raum.
Es gibt viele Vereine und Initiativen, viele benötigen mehr aktive Mitwirkende. Viele Menschen wissen nicht, wie sie auf vorhandene Angebote zugreifen können oder sind sich derer nicht bewusst. Hier ist es nötig, Verbindungen zwischen Nachfrage und Angebot bei sozialen Bedürfnissen zu schaffen. Auch muss Mobilität gegeben sein.
Das Projekt baut auf ersten Ergebnissen vorheriger Netzwerktreffen und Umfragen auf. Vieles davon ist im ehemaligen GWA- Projekt angelegt worden.
Die Problemlagen sind weitestgehend bekannt und man kann nach kurzer Validierung vor Ort sehr schnell in die Umsetzung gehen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim
Beschreibung
Es geht hier um das gesamte Stadtgebiet Bad Gandersheim, also Kernstadt und Dörfer. Die Problematik, der wir uns stellen, ist nicht auf einige Straßenzüge oder Quartiere beschränkt, wie das evtl. in Großstädten der Fall ist. Hier leben die Generationen und die sozialen Gruppen weitestgehend sowohl im Altstadtzentrum wie in den Stadtrandgebieten als auch in den Dörfern. Dadurch, dass die Entfernungen gering sind, gibt es trotzdem eine starke Isolation, was u. a. durch den Rückgang von Straßengemeinschaften kommt.
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 2022 beziffert den Anteil mit 37 %, seitdem ist die Bevölkerung tendenziell weiter gealtert. Im Stadtgebiet ist die Prozentzahl niedriger. Viele alte Menschen leben in den Dörfern, daher ist das Element der Mobilität so wichtig.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier handelt es sich um eine Schätzung. Der wichtige Faktor ist der erhöhte Anteil an Kindern mit Transferleistungen.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl beruft sich auf eine Schätzung. In letzter Zeit wird beobachtet, dass die Zahl der Kinder besonders an der Grundschule, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, massiv gestiegen ist. Hier ist ein wichtiger Ansatz des Projektes, um Teilhabe zu ermöglichen.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Jugendliche im Ort. Viele junge Menschen ziehen weg. Die Zahl ist über die Anzahl an Schülern im Ort überschlagen worden.
Natürlich besuchen die Bad Gandersheimer Schulen Schüler von außerhalb und Gandersheimer Jugendliche und junge Erwachsene lernen und arbeiten auch außerhalb des Ortes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektantrag entsteht, da im Ort von verschiedenen Vereinen, Initiativen und Gemeinschaften der Wunsch an uns herangetragen wurde, dass wir mehr soziale Räume kreieren müssen. Insbesondere Senior*innen und Menschen, die mit der älteren Gruppe arbeiten, bitten immer wieder um Aktivitäten, die hier passen. Auch wird im Ort festgestellt, dass Jugendliche nicht ausreichend einbezogen sind.
Oft ist es nicht der Mangel an Angeboten, sondern die fehlende Kenntnis über diese oder die mangelnde Mobilität die Teilhabe ausschließt.
Das ein Projekt für die Ideen und Vernetzung geschaffen werden muss, war schnell klar. Es wird auch immer wieder auf den Wandel in den Altersstrukturen hingewiesen und dem Bedarf hier neue Ansätze zu wagen. Aus diesen aus der Gemeinschaft kommenden Sorgen und Wünschen ist die Idee zu diesem Projekt entstanden, mit dem wir dieser Rechnung tragen können. Wir wollen nicht der Gemeinde ein Projekt überstülpen, sondern sehen uns als Verein Werk-statt-Schule als Mittler, um die Ansätze und Angebote der verschiedenen Akteure zusammen zu führen und den Prozess und den Strukturwandel der ansteht, zu begleiten. Der Wunsch, hier ein Projekt zu haben, dass eine Koordinationsaufgabe übernimmt, besteht bei städtischen Trägern, sozialen Initiativen sowie bei lokalen Vereinen.Es gab Vorgängerprojekte mit der Star GmbH und der Werk-statt-Schule, die in der formellen Konzeption 2024 ausgelaufen sind. Viele Anfragen von Seniorinnen und Vereinsträgern bestehen weiter.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn es und gelinkt, alle Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Kommune und der lokalen Wirtschaft in das Projekt einzubinden und die digitalen und analogen Räume bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten.
Kriterium
Beschreibung
wenn klare, bekannte Anlaufstellen und Vernetzungsmöglichkeiten für jeden einzelnen und die Gemeinschaft geschaffen sind. Durch das digitale Ehrenamtstool und die Schulungen und den analogen Raum zur bedarfsgerechten Nutzung erlauben Platz für Entfaltung.
Kriterium
Beschreibung
wenn auf Erfahrungsräume gesetzt wird, die gemeinschaftlich genutzt werden können und von allen sozialen Schichten und Gruppen belebt werden können. Gemeinschaft über empfundene soziale Grenzen hinweg ist hier das erklärte Ziel.
Beschreibung
auf Ressourcen im Vereinsbereich und im Bereich der Bürgerinitiativen zu setzen und diese zu fördern. So das die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleibt und die Angebotsvielfalt weiter besteht und sich entwickelt.
Beschreibung
wenn Ehrenamtsportal und soziale Räume die Bedürfnisse der Einwohner und Akteure spiegeln. Dies wird unter Einbeziehung vorhandener digitaler Strukturen, und gemeinschatsaktionen realisiert. Das bewährte wird erhalten und die Teilhabe aller erhöht.
Kriterium
Beschreibung
wenn mit dem Projekt Tools weiterentwickelt und entwickelt werden, kann eine starke Gemeinschaft zwischen Verwaltung, Ehrenamt und Wirtschaft geschaffen werden, die sozialen Zusammenhalt, Gemeinschaft und damit auch Demokratie im Interesse aller erhält.
Beschreibung
Zugänge zu den bestehenden Angeboten für Alt- und Jung, Arm und Reich und über alle anderen sozialen Cluster hinweg bestehen. Das soziale und kulturelle Angebot, wie auch die Partizipationsmöglichkeiten der Stadt werden gemeinsam genutzt.
Kriterium
Beschreibung
wenn wir hier über alle Bereiche hinweg arbeiten. Wir arbeiten mit Senioren und der Jugend, den sozialen Trägern der Stadt, wie auch mit den Sport, Kultur und Bürgervereinen und Initiativen. Ein Ansatz der alle einbezieht und auf ihren Ebenen mitnimmt.
Beschreibung
bedeutet Menschen über alle Ebenen und Gesellschaftsschichten hinweg weiter zusammen zu bringen und die Aufgaben des gerade begonnenen Jahrhunderts gemeinsam zu schaffen und übergreifend gemeinschaftliches Denken und Demokratie zu fördern.
Beschreibung
wenn durch gegenseitiges Kennenlernen die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleiben und mehr Kultur und Sport in Gemeinschaft aktiv für alle gelebt werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn das Ehrenamtsportal und der analoge Raum als Treffpunkt und Netzwerkzentrum für alle Akteure zugänglich sind. Dies ist als Ergänzung zu den bestehenden Einzelgruppenräumen zu verstehen. Hier sollen Verbindungen und Zugang geschaffen werden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir arbeiten hier mit dem Bürgermeister Niklas Kielhorn, dem Team des Stadtmarketings, hier soll das Portal angegliedert werden und dem Stadtjugendpfleger Andreas Haffner.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Thomas Ehgart und Jügen Giszas, sowie der Vorstand der Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Phoenix e.V. als Träger des diakonischen Jugendzentrums
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leitung und Bewohner des Albert-Schweizer Familienwerkes, als Partner für den sozialen Begegenungsraum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Schulen im Stadtgebiet (Grundschule, Freie Schule Heckenbeck, Oberschule und Roswitha Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e.V. - Einbeziehung des Klosters als sozialer Ort
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Über bestehende Vernetzungen werden Kontakte zu weiteren aufgebaut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir werden in den lokalen Facebook Gruppen, wie auch mit den Bad Gandersheimer Kreisblatt und FIS Work Media zusammen arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheim bleibt Bunt - Bündnisses vieler Einwohner, Vereine und anderer Träger für Demokratie und Vielfalt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
In den Räumen der Moritzstr. 6 gibt es aktuell Angebote die von Bewohner*innen genutzt werden, diese Teilnehmenden können auch in die GWA Arbeit einbezogen werden. Auch sollen Gruppen aus früheren Projekten, wie die Bank am Flugplatzweg einbezogen werden
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Von Beginn an findet eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune statt. Gemeinsam wird überlegt, wie die GWA-Strukturen langfristig, auch nach Projektende, finanziert und verankert werden können. Denkbar wäre auch die Gewinnung weiterer Fördermittel oder lokaler Finanzierungspartner (z.B. große Unternehmen). Im Projekt werden Strukturen etabliert, die von Netzwerkpartnern weitergeführt werden können - Verantwortlichkeiten werden zu Projektende übertragen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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