Alte(n) Treffpunkt Scheune
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rembert Rauchbach
2. Kurzbeschreibung
aktivieren, bewegen, sprechen
Projektbeschreibung
Wir haben einen Altenverein gegründet, um Verbindlichkeit zu schaffen und gegenseitige Unterstützung zu leisten. Mit dem Verein haben wir neben formeller Hilfe (vier geringfügig Beschäftigte arbeiten auf Anfrage für unsere Mitglieder) auch informelle Hilfesysteme geschaffen.
Wir haben Angst vor Demenz, davor nicht mehr Zuhause leben zu können und bei Pflegebedürftigkeit im Heim wohnen zu müssen, was wir nicht bezahlen können.
Wir treffen uns seit Mai 2024 regelmäßig ein Mal im Monat. Aufgrund der hohen Resonanz und des daraus erkennbaren Bedarfs planen wir eine bedarfsgerechte Skalierung unseres Angebotes.
Im Austausch und durch Fachberatung über die genannten Problematiken sind wir zu der Vorstellung gekommen, dass eine Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders unsere Sorgen (Demenz, Vereinsamung, teures Heim) lindern könnte. Wir wollen deshalb versuchen mit einem
Alte(n) TREFFPUNKT Scheune Satemin
regelmäßige Treffen zu organisieren.
Neben den regelmäßigen monatlichen Abendtreffen wollen wir ein verlässliches wöchentliches Format schaffen. Begonnen werden soll mit einem Treffen pro Woche. Innerhalb des dreijährigen Projektverlaufs wollen für die Angebotsdichte nach und nach erhöhen, um eine umfassende soziale Teilhabe zu gewährleisten, der drohenden Vereinsamung entgegenzuwirken und stabile Nachbarschaftsnetzwerke für die älteren Menschen in unserer Region aufzubauen. Der Treffpunkt soll Begegnungen ermöglichen; wechselseitiges Vertrauen aufbauen und vertiefen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im ländlichen Raum verstärken sich die Barrieren für Senioren immer mehr.
im Landkreis Lüchow Dannenberg gibt es überdurchschnittlich viele Senioren und deren Anteil an der Bevölkerung wird weiter steigen. Das Wendland ist eine extrem dünn besiedelte Kulturlandschaft, in der Dörfer mit Einwohnerzahlen von 30 bis gut 100 die Regel sind. Viele Orte sind reine Wohndörfer. In Satemin und den umliegenden Dörfern gibt es nur eine Gaststätte.
Die Infrastrukturdichte ist deutlich geringer als im städtischen Umfeld. So gibt es in unserem Quartier kaum ÖPNV und viele der Älteren können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr den eigenen PKW nutzen. Der Aktionsradium wird dadurch sehr klein. Es gibt keine Möglichkeiten, sich zu treffen oder kulturelle Veranstaltungen zu besuchen, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Fachkräftemangel führt zudem dazu, dass Hausarztpraxen hier keine Nachfolger finden und damit die gesundheitliche Vorsorge erschwert ist, was die Mobilität und Teilhabe weiter einschränkt. Im Rahmen des Quartiermanagement wollen wir eine gezielte Vernetzung von Nachbarschaftshilfen und Vereinen erreichen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Lüchow Ortsteile Satemin/Jabel/Reetze/Gülitz Güstritz
Beschreibung
Karte erstellen mit Umkreis
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebung
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
40
Anmerkung
Wir erleben, dass die Vereinsamung im Alter - wie überall - auch in unserem Gebiet zunimmt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
Qualitätskriterien
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Steinmetz, Dentalhygienikerin, Darmgesundheit, antientzündliche Ernährung Haspelweg 5 Wustrow
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll als notwendiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge wahrgenommen werden.
Soll erreicht werden durch:
- Zusammenarbeit mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt Lüchow-Dannenberg
- Einbindung der am Ort ansässigen evangelischen Kirche
- Vernetzung mit möglichst vielen anderen Akteuren der Altenhilfe im Landkreis
Langfristige Finanzierung soll wie folgt gesichert werden:
- Folgeantrag nach Ende des Förderzeitraums
- Einwerbung von Spenden lokaler Firmen und von Mitgliede
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bad Laer bewegt sich: Begegnung und Gesundheit im Alltag
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nina Rohe
| Funktion | Fördermittelmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Neue Wege der Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Modellprojekt „Bad Laer bewegt sich“ erprobt erstmals, wie Träger der Eingliederungshilfe im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit aufbauen und ihre Betriebsstätten für diesen innovativen Ansatz öffnen können. Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten im Gesundheitszentrum Bad Laer. Dort entstehen im August 2026 rund 80 Plätze beruflicher Teilhabe für Menschen mit psychischen Behinderungen. Durch die Architektur nach dem Konzept der Healing Architecture gibt es erstmalig in Niedersachsen einen Ort, der Gesundheit, Wohlbefinden und Begegnung fördert und damit über seine Funktion als Arbeitsort hinaus als soziale Anlaufstelle im Gemeinwesen genutzt werden soll. Das Projekt richtet sich an alle Anwohner*innen im Kurort Bad Laer, insbesondere an ältere Menschen sowie an Frauen und Männer, die durch bestehende Strukturen bislang nur eingeschränkt erreicht werden und deren Zugang zu sozialer Einbindung, Begegnung im Alltag sowie zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten begrenzt ist. Im Fokus stehen damit besonders Menschen, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur wenig in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer Netzwerkstelle, die Anwohner*innen aktiv anspricht, gemeinsam mit ihnen und lokalen Akteur*innen Bedürfnisse und Wünsche erhebt, Themen und Ideen sichtbar macht und daraus niedrigschwellige Angebote der Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung ableitet. Diese können am Standort der Osnabrücker Werkstätten oder an anderen geeigneten Orten in Bad Laer stattfinden. Zugleich erproben die Osnabrücker Werkstätten mit dem Projekt eine neue Rolle als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen, der berufliche Teilhabe mit Begegnung, Beteiligung und lokaler Vernetzung verbindet. Innovativ ist die bewusste Verbindung von Methoden der Gemeinwesenarbeit mit fachlichen Ansätzen der Eingliederungshilfe. Die Osnabrücker Werkstätten bringen ihre Erfahrungen in personenzentrierter Bedarfsermittlung, Empowerment, Teilhabeplanung und sozialer Unterstützung in den Sozialraum ein. Ziel ist es, Gesundheit zu fördern, neue soziale Beziehungen zu ermöglichen und vorhandene Ressourcen in Bad Laer besser miteinander zu verbinden. Am Ende sollen in Bad Laer niedrigschwellige Begegnung stattfinden, Menschen leichter miteinander in Kontakt kommen, neue bedürfnisorientierte (Gesundheits-)Angebote bestehen und tragfähige Netzwerke lokaler Akteur*innen entstehen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer für kleinere Kommunen typischen Größe und Sozialstruktur und damit ein geeigneter Ort, um modellhaft zu erproben, wie Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Bad Laer ist bereits von einem gewissen Miteinander, einer aktiven Zivilgesellschaft und einer hohen Identifikation vieler Menschen mit ihrer Gemeinde geprägt. Gleichzeitig arbeiten Institutionen und Akteur*innen bislang vielfach nebeneinander statt systematisch miteinander, sodass Potenziale für Kooperation, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Entwicklung des Gemeinwesens noch nicht ausreichend genutzt werden. Zugleich gibt es in Bad Laer Menschen, für die soziale Einbindung, Begegnung im Alltag und der Zugang zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten nicht selbstverständlich sind, insbesondere ältere Menschen sowie Frauen und Männer u.a. mit Migrationserfahrung, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur eingeschränkt in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Mit dem neuen Standort der Osnabrücker Werkstätten im zentral gelegenen Gesundheitszentrum tritt ein neuer sozialer Akteur in das Gemeinwesen ein. Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinden begrüßen das Vorhaben ausdrücklich und wollen sich in das Vorhaben einbringen. Damit bietet Bad Laer gute Voraussetzungen für ein Modellprojekt, das vorhandene Ressourcen aufgreift, Akteur*innen stärker miteinander vernetzt und Impulse für eine integrative Gemeinwesenarbeit und Gesundheitsförderung mit möglicher Übertragbarkeit auf andere Kommunen im ländlichen Raum setzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Laer
Beschreibung
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Kurgemeinde im Landkreis Osnabrück mit 9.426 Einwohnerinnen. Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet und ist bewusst nicht auf einzelne Teilräume begrenzt. Ziel ist es, Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung für alle Bewohner*innen zu stärken und dabei insbesondere auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die durch bestehende Strukturen nur schwer erreicht werden. Um diese Personen überhaupt ansprechen und ihre Bedarfe erfassen zu können, ist eine gemeindeweite Perspektive erforderlich: Nur wenn der Ort in seiner Gesamtheit betrachtet wird, lässt sich nachvollziehen, wo Menschen sich im Alltag bewegen, welche Zugänge bereits bestehen, wo Lücken im Erreichen bestimmter Gruppen liegen und an welchen Orten niedrigschwellige Kontaktaufnahme gelingen kann. Die Sozialstruktur verdeutlicht die Relevanz dieses Ansatzes: 21 % der Einwohnerinnen sind 60 Jahre und älter, 17 % sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre, 16 % haben eine andere Staatsangehörigkeit. Das Projektgebiet wird daher als zusammenhängender Sozialraum verstanden, in dem Bedarfe ortsweit erhoben und passende Angebote gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen entwickelt werden.
Einwohnerzahl
9426
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bad Laer, 2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Verbindung personenzentrierter Methoden der Eingliederungshilfe mit sozialräumlicher Gemeinwesenarbeit wird im Projekt erstmals modellhaft im ländlichen Raum erprobt. Ausgangspunkt sind Gespräche und Begegnungen im Alltag des Ortes. Durch aufsuchende Gespräche, Walk-and-Talk-Formate und persönliche Kontakte werden Bedürfnisse, Interessen und Ideen von Bewohner*innen sichtbar gemacht. Methoden der Eingliederungshilfe erweitern diesen Ansatz um personenzentrierte Verfahren der Bedarfsermittlung, Beteiligung und Ressourcenaktivierung. Elemente der Persönlichen Zukunftsplanung, etwa Netzwerkkarten, Unterstützer*innenkreise oder die Methode „Meine Orte“, helfen dabei, soziale Beziehungen, wichtige Treffpunkte und vorhandene Ressourcen im Sozialraum gemeinsam mit Bewohner*innen zu erkunden. Ergänzend wird mit Empowerment-Ansätzen gearbeitet, um Bewohner*innen zu ermutigen, eigene Ideen einzubringen und Aktivitäten im Quartier aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig richtet sich der Blick nicht nur auf individuelle Bedürfnisse, sondern auch auf Umweltbedingungen im Ort: mögliche Barrieren werden sichtbar gemacht und Zugänge zu gemeinschaftlichen Angeboten verbessert. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen bedarfsgeleitete Angebote der Begegnung, Teilhabe und Gesundheitsförderung entwickelt sowie Kooperationen und Netzwerke im Ort gestärkt. Der neue Werkstattstandort bietet hierfür einen ersten Ort der Begegnung und Austauschmöglichkeiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich im Alltag im Ort begegnen, gemeinsam Zeit verbringen und aus anfänglicher Teilnahme tragfähige Beziehungen entstehen, sichtbar daran, dass Treffen auch jenseits der Angebote verabredet und weitergeführt werden.
Beschreibung
Bedürfnisse aus Gesprächen und Begegnungen im Ort nachweislich Grundlage für Themen, Formate und Entscheidungen sind und Angebote partizipativ entwickelt werden.
Kriterium
Beschreibung
Vorhandene Kompetenzen, Orte und Initiativen im Ort sichtbar gemacht, einbezogen und gezielt für neue Formate und Kooperationen genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Tragfähige Kooperationen bestehen, regelmäßige Austauschrunden stattfinden und gemeinsame Aktivitäten über Einzelformate hinaus entstehen.
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Orte sinnvoll genutzt, neue Treffpunkte erprobt und Zugänge zu Räumen und Angeboten für unterschiedliche Gruppen verbessert werden.
Kriterium
Beschreibung
Akteur*innen aus Gesundheit, Ehrenamt, Kirche, Kultur und Kommune gemeinsam planen, Informationen teilen und Angebote aufeinander abstimmen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bad Laer (Bürgermeister*in / Verwaltungsspitze)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tourist-Information Bad Laer, Glandorfer Straße 5, 49196 Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, Z. B. Caritas Pflegedienst Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Bad Laer; Café International - Interkulturelles Begegnungs- und Beratungsangebot im Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitszentrum Bad Laer, Kurmittelhaus Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Bad Laer (Hilterstraße), Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Einzelhandel und Gastronomie im Ortskern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale und regionale Presse (NOZ); Gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen aller Altersgruppen, informelle Nachbarschaften, Ortsvorsteher*innen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
„Erfolgreiche Formate und Kooperationen werden im Ort verstetigt und in bestehende oder gemeinsam mit lokalen Partnern neu geschaffene Strukturen überführt. Zugleich erprobt das Projekt die neue Rolle der Osnabrücker Werkstätten als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen. Erfahrungen werden ausgewertet, aufbereitet und für weitere Standorte, Träger des Sozialwesens und Kommunen im ländlichen Raum nutzbar gemacht.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Unser Berg - unsere Demokratie
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sahri Sprinke
| Funktion | Leitung des Nachbarschaftszentrums |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sicherheit stärken. Beteiligung ermöglichen. Vom Holtenser Berg ins Rathaus
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken, die politische Selbstwirksamkeit und die Beteiligung in den Zielvierteln zu erhöhen. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg (NBZ) erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, diese ist jedoch allein nicht ausreichend um den Betrieb des NBZ aufrecht zu erhalten, die notwendigen Finanzen zu akquirieren und die vorhandenen Strukturen zu sichern.
Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht:
Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die Angebote werden von den Bewohner*innen mit Unterstützung durch das NBZ organisiert, um Wissensvermittlung über demokratische Werte und aktive Teilhabe zu fördern.
Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Bestehende Ängste werden ermittelt, mit Hilfe von Polizei, Verwaltung und Drogenberatung bearbeitet und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Jungen und jungen Männern, die häufig als Bedrohung wahrgenommen werden, aber auch überdurchschnittlich oft Täter und Opfer in Gewaltsituationen sind.
Unterziel 3: Finanzierung. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen werden stabile Finanzierungsstrukturen entwickelt werden, um die Kontinuität der Angebote und der Gemeinwesenarbeit dauerhaft zu sichern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das NBZ wurde 2017 gegründet, da das von Armut geprägte Viertel viele alleinstehende Ältere aufweist und es keine Altenpflegeeinrichtung gab und gibt. Mit ehrenamtlichen Begegnungsangeboten wurde Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe gestärkt, um vorpflegerische Bedarfe abzufedern. Die Leiterin etablierte sich als Kümmerin im Viertel und unterstützt mit niederschwelliger Beratung bei Alltags- und Behördenfragen. Über die Zusammenarbeit mit Institutionen und Politik entstand ein gutes Netzwerk zur Verweisberatung. Projekte mit der Aktion Mensch bezogen Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen stärker ein und Barrieren im Viertel wurden abgebaut. Im NBZ hat sich aus engagierten Bürger*innen das Forum Göttingen Nord-West (FGNW) gebildet, das das Image vom "Prügelhügel" wegbringen und die Übernahme rechtsextremer Weltbilder verhindern will. Das Haupthindernis dabei ist Politikverdrossenheit. Der Holtenser Berg verfügt über keinen Ortsrat, Beteiligungsstrukturen sind unzureichend. Die Wahlbeteiligung auf dem Holtenser Berg liegt bei 58 % (Stadt 83 %) davon wählen 33% die AfD (Stadt 9 %). Eine neue Herausforderung ist die Sicherheitslage. Im Quartier sind sichtbarer Konsum und Handel von Cannabis und illegalen, auch chemischen Drogen präsent. Dies führt zu Konflikten im öffentlichen Raum, besonders Ladenpassage, und erhöht das Unsicherheitsempfinden. Öffentliche Räume werden zunehmend gemieden. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten, ist die Entwicklung eines soliden Finanzierungsmodell notwendig. Das NBZ arbeitet mit der Stadt Göttingen zusammen und stärkt eigene Möglichkeiten wie z.B. Spenden- und Mitgliederakquise sowie die Darstellung der GWA im Quartier.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Holtenser Berg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zu Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den nördlichen Autobahnzugbringer, angrenzend an die A7 liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen. Der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage am Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtensen und Holtenser Berg.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Gösis / Aufbereitung durch Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
zielgebiet.jpg
(104.39 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Das Projekt orientiert sich an den Interessen der
Menschen im Quartier nach Sicherheit und einer funktionierenden Gemeinschaft. Es nutzt die
Stärken vor Ort und unterstützt die Ehrenamtlichen, die sich selbst organisiert für die
Demokratie einsetzten möchten. Es bringt die unterschiedlichen Gruppen im Quartier
zusammen (Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen, die aus finanziellen, sozialen
und /oder gesundheitlichen Gründen abgehängt sind, und Menschen aus den
Einfamilienhäusern, die sich zusammen engagieren möchten). Dafür werden verschiedene
Bereiche wie Bildung, Unterhaltung, bauliche Maßnahmen und Sozialarbeit zusammen
gedacht und sie werden durch verschiedene Netzwerke und Expertinnen zu
unterschiedlichen Bereichen möglich gemacht. Das Nachbarschaftszentrum ist Teil des
Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem
gemeinsamen Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die
Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte
formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Menschen beim Projekt mitmachen, positives Feedback geben, dabei bleiben und sich beteiligen.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Ideen von Ehrenamtlichen für Veranstaltungen und Maßnahmen umgesetzt wurden und wenn die Ehrenamtlichen mit der Unterstützung und Erreichbarkeit der Hauptamtlichen zufrieden sind.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn sich die Gruppen aus verschiedenen Veranstaltungen kennen lernen und gemeinsam Veranstaltungen / Projekte/ Maßnahmen planen.
Beschreibung
regelmäßige Vernetzungstreffen und andere Kommunikation mit Ehrenamtlichen, Netzwerktreffen NBZs, Stadtteilrunde (soziale Institutionen Quartier), sowie Kontaktmöglichkeiten für neue Akteure und neue Vernetzung mit finanziellen Förderern und Ideengebern.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es Feedback oder sichtbare Verhaltensänderungen der Bewohner*innen in Bezug auf die Projektziele gibt. z.B. höhere Wahlbeteiligung, anderes Wahlverhalten, Nutzung der Ladenzone von mehr und vulnerablen Bewohner*innen.
Beschreibung
ist erreicht, wenn die Angebote des Nachbarschaftszentrums sicher und zuverlässig weiter bestehen können und wenn die Ladenzone attraktiver ist, sich Geschäfte halten und neu ansiedeln (aktuell leerstehende Gastsstätte)
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht wenn gemeinsam mit der Stadt ein sicheres und bleibendes Finanzierungskonzept für den Holtenser Berg und Leineberg entwickelt ist.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg Hagenberg e.V. getragen, dessen Mitglieder überwiegend aus der Bewohnerschaft der Zielgebiete stammen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und die Koordination der Ehrenamtlichen übernimmt. Außerdem gibt es das Forum Göttingen Nord-West aus dem heraus Ideen und Umsetzung für Veranstaltungen, Projekte und Themen für das NBZ und das Viertel kommen. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Begegnungsangebote, Begegnungsfeste die ehrenamtlich und in Kooperation mit anderen Institutionen organisiert werden und bei denen soziale Institutionen und Beratungsstellen sich bekannt machen können, informelle Nachbarschaftshilfe und niedrigschwellige Beratung zu allen Themen die die Bewohner*innen betreffen. Die Leiterin des NBZ kümmert sich um die Koordination, finanzielle und andere Verwaltung, moderiert, ist bei Festen und anderen Veranstaltungen teilw. Anwesend, holt Informationen und Hintergründe zu neuen Veranstaltungsideen ein und vernetzt mit hilfreichen Akteuren. Verweisberatung funktioniert durch Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Vergangene Projekte haben einen Begegnungsgarten etabliert, der zur Gemeinwesenarbeit dazugehört und die Angebote inklusiver für Menschen mit psychischen und anderen Behinderungen gemacht. Alle Angebote stehen unabhängig von Vereinsmitgliedschaft allen Bewohner*innen des Quartiers zur Verfügung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Brothers (Bonveno)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildung und Teilhabe Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aidshilfe Göttingen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das NBZ ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der
Nachbarschaftsverein Holtenser Berg Hagenberg e.V. ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene),
die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte
Zielebene ist der Aufbau einer projektunabhängigen Finanzierung der Arbeit des
Nachbarschaftszentrums (s. Maßnahmen in der Zielebene).
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Langenhagen hebt ab - für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Behrens
| Funktion | geschäftsführende Pastroin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit im Quartier - für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul
Projektbeschreibung
Langenhagens Identifikationspunkte sind die alten Dörfer und Ortskerne, aus denen die Mittelstadt an der Peripherie zu Hannover seit den 70er Jahren zusammengewachsen ist. Die Lebensgeschichte der Bewohner:innen ist von diesen lokalen Bezügen geprägt und wird häufig aus den Erfahrungen der Zuwanderung gespeist.
Im Quartier Langenforth leben Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfessionen. Provisorische Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine sind in fußläufiger Entfernung. Gelegenheiten der spontanen Begegnung für alteingesessene Nachbarn und Hinzugezogene sind von großer Bedeutung, um Segregation entgegenzuwirken. Besonders die ältere Bevölkerung leidet unter fehlenden Kontaktflächen. Durch die sozialen Folgen von Corona wird diese Entwicklung verschärft.
Das Familienzentrum Emma&Paul wurde von den Kirchengemeinden Emmaus und St. Paulus gegründet, es wirkt seit 12 Jahren im Süden Langenhagens und bietet vor allem Familien Anknüpfungspunkte. Das Tätigkeitsfeld wird zukünftig erweitert, eine Umbenennung in „Nachbarschaftszentrum“ ist geplant. Mit dem Quartier Langenforth ist ein Teil des Wirkungsbereichs benannt, das sich rund um das Paulus-Gemeindehaus erstreckt. Von den Beteiligungsprozessen werden in der Langenhagener Südachse auch die benachbarten Stadtteile profitieren.
Das Mitwirken im gesamtstädtischen Entwicklungsprozess GWA bietet die Möglichkeit, eine professionelle und interdisziplinäre Kultur der Partizipation aufzubauen. Die Förderung durch die LAG ermöglicht seit 2021 der Stadt Langenhagen und zwei Kirchengemeinden, Strukturen der GWA zu implementieren. Dieser Prozess wird durch das Projektgebiet Langeforth und die Beteiligung von zwei weiteren Kirchengemeinden gestärkt.
Durch den fachlichen Austausch GWA entstehen neue Synergieeffekte. Kirche schafft Orte der Begegnung im Sozialraum, für alle Lebenslagen und Generationen. Das sozialräumliche Engagement der vier Kirchengemeinden wird von der Landeskirche als Pilotprojekt unterstützt und entfaltet Modellcharakter.
Durch Mitwirkung wird das Selbsthilfepotential gestärkt. Mit den Methoden der Aktivierung und Beteiligung begeben sich das Familienzentrum und die Nachbarschaft in einen gemeinsamen Lernprozess, um die Bedarfe zu erkunden und Lösungsansätze zu entwickeln. Wohnortnahe soziale und gesundheitsfördernde Aktionen und eine niedrigschwellige Infrastruktur bereichern das Quartier. Die Mehrdimensionalität der Interessen ist akzeptiert und Orte des Austauches sind gefunden.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Langenforth ist ein Stadtteil im Süden Langenhagens, an der Stadtgrenze zu Hannover. Das Umfeld der Paulusgemeinde ist durch Wohnblöcke und Reihenhäuser mit einer hohen Einwohnerdichte geprägt. Eine städtebauliche Sonderstellung kommt dem Geschosswohnungsbau der "Europahaus-Siedlung" mit einer durchmischten Bewohnerschaft zu. Viele Menschen sind auf Transferleistungen angewiesen, auch im Männerwohnheim der KSG mit 90 Wohneinheiten. Es besteht ein Spannungsverhältnis zwischen vernachlässigten Industriearealen im Süden mit Verlust an Wohnqualität einerseits und steigenden Preisen für Wohnraum andererseits.
Die Kirchengemeinden Emmaus und Paulus haben mit der Gründung des Familienzentrums „Emma und Paul“ vor 12 Jahren Unterstützungsangebote geschaffen. „Familienzentrum“ suggeriert als Zielgruppe die klassische Kernfamilie, sodass sich die inzwischen große Anzahl der Alleinerziehenden, Singles und von Vereinsamung bedrohten Menschen nicht angesprochen fühlt. Kirchliche Angebote entsprechen immer weniger den Bedarfen der Bewohner:innen.
Um im gesellschaftlichen Wandel weiterhin als Ressource zur Verfügung zu stehen, muss kirchliches Handeln einen Paradigmenwechsel vollziehen: Kirche bietet keine fertigen Lösungen sondern wird zu einer lernenden Institution. Diesem Veränderungsprozess stellen sich vier Kirchengemeinden, um in Kooperation mit Netzwerkpartnern als Brückenbauer zwischen Generationen, Ortsteilen und Lebensweisen zu wirken. Lösungsansätze und Methodenvielfalt können nur im Verbund mit Wohnungswirtschaft, Verbänden und Kommune Wirkung entfalten. Kirche als Akteur will dauerhaft vor Ort zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Möglichkeitsräume für Partizipation – die Stadt Langenhagen entwickelt mit Kirchengemeinden, Wohnungswirtschaft und Verbänden Strategien für eine koordinierte GWA. Ein gemeinsames Methoden-Reservoir wird aufgebaut. In der verzahnten Zusammenarbeit entstehen Handlungskonzepte für Stadtplanung und Teilhabe. Miteinander - Mitdenken – Mitwirken: Sozialraumentwicklung braucht die Zusammenarbeit der Akteure und Menschen vor Ort.
Im Projekt „für gute Nachbarschaft mit Emma und Paul“ stehen die Bewohner:innen mit ihren Bedarfen im Zentrum. Für aktivierende Maßnahmen ist eine vertrauensvolle Beziehung von entscheidender Bedeutung. Engagierte Ehrenamtliche sind wichtige Multiplikatoren. Ziel ist, gemeinsam Neues auszuprobieren und das eigene Lebensumfeld zu gestalten.
In Langenforth verändert sich die soziale Lage, verstärkt durch die Corona-Pandemie. Mitgestaltung und Zuarbeit eröffnen sozialräumliche Perspektiven, die der Sandwichposition der Kernstadt Langenhagen zwischen Hannover und den angegliederten Ortschaften Rechnung tragen. Durch vielfältige Beteiligungsformen und die Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt. Eine gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen ernst genommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, fördert die Selbsthilfe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kirche ist eine wichtige Ressource im Sozialraum, sie schafft Orte der Begegnung für alle Lebenslagen und Generationen.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA ermöglicht Synergieeffekte zwischen kirchlicher und kommunaler Arbeit. Eine fragende Haltung (kein Fokus auf Bedürftigkeit) ermöglicht, die Ressourcen der Bewohner:innen wirksam werden zu lassen; Kooperation und Methoden der sozialräumlichen Arbeit verankern GWA im landeskirchlichen Selbstverständnis; Übersetzungsarbeit von kirchlicher Arbeit in soziale Arbeit, Sozialraumorientierung verändert kirchlichen „Hilfe-Ethos“; Verstetigung durch Kooperation, Ehrenamt, Drittmittel und Spenden.
11. Medien
Galerie
Videos
baby_gebaerden.mp4
(79.15 MB)
Starke Innenstadt - WIR für ein lebendiges Peine
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Berit Kühne
2. Kurzbeschreibung
Raum der Begegnungen
Projektbeschreibung
Wie viele Kleinstädte (Kernstadt 27327 Einwohner) und ländliche Kommunen beschäftigt sich auch die Stadt Peine seit vielen Jahren mit den Herausforderungen des demografischen Wandels und der Integration. In den letzten zehn Jahren ist in der Kleinstadt Peine, vor allem in der Innestadt, die Zahl der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stark angestiegen. Im Januar 2014 lag die Zahl noch bei 16%, im Jahr 01/2020 bereits bei 27% und vier Jahre später im Jahr 01/2024 bereits bei 34% - Tendenz steigend. Dieser rasche Anstieg stellt die Innenstadt vor ganz neue Herausforderungen. Wir wollen einen "Raum der Begegnungen" schaffen. Wir, das ist der Paritätische Niedersachsen e.V., Kreisverband Peine. Wir bieten direkt in der Innestadt Räume an, die über eine sehr gute Ausstattung verfügen. Ein großer, heller Gemeinschaftsraum/Eingangsbereich, eine Küche, Nähmaschinen, Büroräume, Internetzugänge, Sitzlounge und vieles mehr.
Dort möchten wir Probleme erfragen und erforschen, Interessen sowie Ressourcen eruieren, sozialräumliche Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verändern und gestalten.
Durch die Schaffung eines zentralen Gemeinschaftsortes, gezielte Ansprache durch aktive Befragung, niedrigschwellige Zugänge und Beratung möchten wir einen Beitrag leisten, die Nachbarschaft zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.
Verschiedene Angebote wie beispeilsweise ein (Reparatur)Café, ein Frauengespächskreis, oder auch Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen verbessern die Kommunikation und das Miteinander im Stadtteil.
Die Kooperation und Partnerschaften zu verschiedenen Akteuren im Quartier fördern strukturelle Entwicklungen vor Ort.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wie eingangs bereits erwähnt hat sich die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren in der Stadt Peine, vor allem in der Innestadt, stark verändert. Im Januar 2014 lag die Zahl noch bei 16% im Jahr 01/2024 bereits bei 34% - Tendenz steigend. Dieser rasche Anstieg stellt die Innenstadt vor ganz neue Herausforderungen. Menschen unterschiedlicher Kulturen leben zusammen und bringen ihre eigene Sozialisation und Lebensgeschichte mit. Wohnraum ist begrenzt vorhanden, somit wird es immer schwieriger eine bezahlbare Wohnung in der Innensatdt zu bekommen. Der Einzelhandel verringert sich stetig, Geschäfte schließen. Ferner entstehen immer mehr Bereiche, die von Menschen gemieden werden.
Sowohl ältere Menschen, als auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind auf eine gute Versorgung und Anbindung vor Ort angewiesen. Die Mobilität dieser Zielgruppe ist häufig eingeschränkt. Die rasche Wandel der Bevölkerung in der Innenstadt führt zu unterschiedlichen Veränderungen und Herausforderungen, denen präventiv entgegengewirkt werden muss.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Paritätischen, die täglich vor Ort in der Innenstadt arbeiten, nehmen diese Veränderungen und Herausforderungen auch subjektiv wahr. Aus diesem Grund beabsichtigt der Paritätische die Gemeinwesenarbeit vor Ort als eine weitere, neue Säule zu etablieren und zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Innenstadt einen wichtigen Beitrag zu leisten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Peine Innenstadt
Beschreibung
Peiner Innenstadt, Gebiet 101
Einwohnerzahl
4488
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahlen 01/2024 Stadt Peine
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Peine Einwohnerzahlen, 01/2024
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Peine, Zahlen Stand 01/2024
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Peine, Zahlen Stand 01/2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
strassenzuordnung_101.pdf
(87.22 KB)
statistische_bezirke_stadt_peine.pdf
(3.52 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten Beziehungsarbeit leisten und bestenfalls die Entwicklung des Einzelnen fördern, sich im Stadtteil selbstwirksam einzubringen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern. Ferner soll die Partizipation der Menschen, eine offene Kommunikation, eine Vernetzung untereinander und die Fähigkeit der Selbstorganisation gefördert werden. Da wir in der GWA bisher noch nicht gearbeitet haben, möchten wir uns auf diesem Gebiet weiterentwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass der ganzheitliche Ansatz der GWA in der Innenstadt alle Bewohner gleichermaßen erreichen kann. Aktuellen Herausforderungen wird begegnet und präventiv entgegengesteuert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinschaftsraum wird angenommen und genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Menschen vernetzen sich eigenständig und helfen sich untereinander.
Kriterium
Beschreibung
Menschen erkennen ihr Potenzial und können es einbringen. Raum der Begegnungen und andere Schnittstellen unterstützen dabei.
Kriterium
Beschreibung
Alle Menschen fühlen sich gleichermaßen angesprochen.
Beschreibung
Vermittlung zwischen Bewohnern, Politik und Verwaltung gelingt.
Beschreibung
Netzwerke und Kooperationen sind bekannt und können genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaft wird sichtbar und erlebbar. Sozialer Zusammenhalt ensteht. Ziel ist es, die Entwicklung eines starken Gemeinwesens zu fördern.
Beschreibung
Die Daseinsvorsorge ist gesichert. Menschen sind vor Ort für den täglichen Bedarf ausgestattet.
Kriterium
Beschreibung
Die kommunale Verwaltung sieht das Projekt als ein sinnvolles und langfristiges Mittel zur Nachbarschaftsförderung an und unterstützt einen zukünftigen Fortbestand.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Peiner Allgemeine Zeitung, Peiner Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arcus, Pro Familia, Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Friedenskirche Peine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wohnen, Ambulante Hilfe Peine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Peine, Selbsthilfe, Freiwilligen-Agentur, Jungregio
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Peine stellte sich heraus, dass ein Raum der Begegnungen und der Ausbau der Gemeinwesenarbeit vor Ort befürwortet wird. Es wird eine enge Zusammenarbeit im Projektzeitraum mit der Stadt Peine angestrebt.
In dieser Zeit werden weitere Säulen der Finanzierung betrachtet und ausgelotet. Ziel ist es, den Raum der Begegnungen langfristig zu etablieren.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zusammen leben in Schüttorf
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arthur Lieske
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaftsprojekte bewirken Integration
Projektbeschreibung
Die Schüttorfer Innenstadt beherbergt viele Flüchtlinge. Das Zusammenleben zwischen Alt- und Neu-Schüttorfern gestaltet sich nicht konfliktfrei. Um die Integration von Neu-Schüttorfern sicherzustellen, bedarf es neuer Ansätze durch Gemeinwesenarbeit, die ein einzustellender Sozialpädagoge*in zusammen mit den Bewohnern der Innenstadt initiieren, planen und umsetzen soll. An einem "runden Tisch" mit allen Beteiligten sollen Gemeinschaftsprojekte entwickelt werden, die die Interessen Aller in den Blick nehmen. Professionelle Hilfe durch einen Landschaftsgärtner, einen Handwerker (520€-Job) und den Bauhof der Samtgemeinde Schüttorf begleitet die Planung und Umsetzung von Projekten, die zB die Begrünung rund um die Flüchtlingsunterkunft und weiterer Freiflächen in der Innenstadt vornehmen. Durch das gemeinsame Arbeiten in gemeinsam verantworteten Projekten wird das Ziel verfolgt, die Integration von Neu-Schüttorfern zu bewirken und eine gemeinsame Identifikation mit der Stadt herzustellen. Das Miteinander wird genutzt, um ein neues "Wir"-Gefühl zu erzeugen.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Flüchtlingsdiakonie Schüttorf kümmert sich mit hauptamtlichen (gut 2 VZ-Äquivalente) und ehrenamtlichen (ca. 60) Mitarbeitern um 700 Migranten, die in den vergangenen Jahren der Samtgemeinde Schüttorf zugewiesen wurden. Insbesondere Migranten mit einer bescheidenen Bildung werden wegen Überlastung der "Helfer" zu einem geringen Teil sich selbst überlassen und ihre Eingliederung und Teilhabe in die Gesellschaft bleibt ohne Erfolg und was am problematischsten ist, die Konflikte mit dem Umfeld nehmen zu.
Rund um die Flüchlingsquartiere in der Innenstadt entstehen zunehmend Reibungen mit der Bevölkerung, weil Ruhestörungen, verwahrloste Umgebung, mangelnde Mülltrennung uvam zu Unverständnis und Ablehnung führen. Das Wohnumfeld ist verwahrlost und erregt bei allen Anstoss.
Hier soll das Projekt "Zusammen leben in Schüttorf" Abhilfe schaffen. Ein einzustellender Sozialarbeiter/Pädagoge soll als "Kümmerer" vor Ort mit Flüchtlingen und den Menschen in der Nachbarschaft Wege und Problemlösungen im Miteinander entwickeln und umsetzen. Die unterschiedlichen Interessenlagen zwischen Bevölkerung, Verwaltung, Ehrenamt und Flüchtlingen machen - abgesehen vom Sprach-Problem und den kulturellen Prägungen - ein Miteinander schwierig. Alle Beteiligten erleben sich als überfordert, eine Lösung herbeizuführen.
In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Flüchtlingsdiakonie wurde deswegen festgestellt, dass es einer geschulten Persönlichkeit bedarf, die Konfliktlinien zu erkennen und zu beschreiben, um geeignete Schritte zu definieren, wie die Beteiligten handlungsfähig werden und die sich steigernden Probleme der Entfremdung gemeinsam zu überwinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Projekt wird bei den Interessen der Bewohner der Innenstadt mit und ohne Migrationshintergrund angesetzt. Die Handlungsfähigkeit der Hauptakteure und Freiwilligen/Ehrenamtlichen soll so gestärkt werden, dass durch Gemeinschaftsprojekte das Zusammenleben und die Nachbarschaft rund um die Brennpunkte gefördert wird. Die dabei angestrebte Vernetzung mit Kirchengemeinde, Vereinen, Parteien und der Verwaltung soll die Kooperation entwickeln und dadurch Nachhaltigkeit sicherstellen. Eine klimaneutrale Verbesserung des Wohnumfeldes zB durch das Anlegen von Grünflächen soll gemeinsam angestrebt und umgesetzt werden.
Unterschiedliche Kompetenzen der Teilnehmer am "Runden Tisch" sollen zur Realisierung eines sichtbaren Projektes führen, das attraktiv wirkt und über eine breite Akzeptanz in der Innenstadt-Bevölkerung die Attraktivität von gelebter Integration erhöhen.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Notwendigkeit des Projektes wurde im Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Flüchtlingsdiakonie definiert. Antragstellung geschah in Absprache mit dem Stadtkämmerer Gerd Verwold und Vertreter des Stadtdirektors. Weil die Integration von Flüchtlingen eine genuine Aufgabe des Landkreises darstellt, werden im Laufe des Projektes Wege gesucht, wie der LK die Nachhaltigkeit sicherstellt. Die Förderung durch Dritte von 30.000 wurde dem Eigenanteil hinzugerechnet (siehe Netzwerk und digitaler Anha).
11. Medien
Galerie
Verwendungsnachweis: Hessisch Oldendorf VereinT
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Begemann
| Organisation | Stadt Hessisch-Oldendorf |
|---|---|
| Funktion | Quartiersmanagerin |
2. Kurzbeschreibung
Menschen verbinden.Synergien erschließen.
Projektbeschreibung
Der Aufbau der GWA ist ein Baustein der Gesamtstrategie HO - Baut um, die Wege aufzeigt, das Grundzentrum, in dem etwa 5.000 Menschen leben, langfristig als Identifikationsort der Gesellschaft und Kristallisationspunkt für das Alltagsleben zu erhalten. Das StadtHaus wurde mit EU-Fördermittel als Schlüsselimmobilie für städtische Daseinsfürsorge und als Standort u.a. für die Gemeinwesenarbeit umgebaut . Mit der Stelle des Quartiersmanager wird das StadtHaus mit Leben und Aktivität im Zusammenwirken mit den städtischen Vereinen, dem Ehrenamt und lokalen Akteuren erfüllt und für Kulturarbeit und Daseinsfürsorge entwickelt. Der Ort bietet Raum für das Beratungsbüro der Gemeinwesenarbeit,die Stadtbücherei, einen Versammlungsraum für das Vereinswesen, und einen Veranstaltungsraum für Kulturveranstaltungen und Begegnungsanlässe. Dabei ist unser QM der zentrale integrierende Faktor. Die GWA in Hessisch Oldendorf startete im Januar 2020 mit der Besetzung der Personalstelle. Die ersten Monate beinhalteten Konzeptentwicklung und Kontaktaufnahme zu potentiellen Vernetzungspartnern.Im Februar fand eine erste öffentliche Veranstaltung zum Thema GWA mit Stadthausbesichtigung statt, die auf eine breite Ressonanz stieß. 36 Vereine und weitere interessierte Bürger/innen bringen sich zukünftig mit Angeboten im StadtHauses ein. Die Liste der Kooperationspartner ist durch Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungsarbeit erfolgreich erweitert und daraus entstehen fortlaufend konkrete Mikroprojekte. Neue Projektideen werden auch aus der aktuellen Pandemiesituation heraus entwickelt und umgesetzt. So koordiniert der Quartiersmanager mit Ehrenamtlern Einkaufshilfen für Kranke und Bedürftige und ist in Kontakt zu Nachbarschaftsapps um ein digitales Medium aufzubauen. Der Quartiermanager hat viele offenen Türen vorgefunden und generiert stetig Kooperationsangebote. Er ist beteiligt an der Umsetzung des Gesundheit-Projektes 3000 Schritte, ist als Ehrenmitglied im Stadtmarketingverein mit regelmäßiger Teilnahme an den Vorstandssitzungen.Für die Zukunft erarbeitet das QM u.a.mit der Grünplanerin ein Konzept für Urban gardening, und unterstützt Zugewanderte bei Eintritt n die Erwerbsarbeit, bei Schwierigkeiten bei Beruf und Ausbildung werden sie durch das Eherenamt unterstützt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Vorbereitung der Nachhaltigkeit ein, regelmäßger Kontakt zu Politik, Stadtplanung und Wirtschaft soll die langfristige Sicherung der GWA herbeiführen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Hessisch Oldendorf, mit gut 18.000 Einwohnern gelegen im LK Hameln-Pyrmont sieht sich wie viele andere Orte ähnlicher Struktur, die nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem prosperierenden Oberzentrum liegen, mit verschiedenen Problemen der städtebaulichen Entwicklung konfrontiert. Insbesondere in ihrem grundzentralen Ort Hessisch Oldendorf werden diese manifest: Verlagerung von Handels- und Versorgungsfunktionen in Entwicklungsschwerpunkte außerhalb der Altstadt mit der Folge von Leerstand im ehemaligen zentralen Versorgungsbereich, Verfall historischer Bausubstanz, kein verfügbarer und den aktuellen Anforderungen entsprechender Bestand an Wohn- oder Gewerbeflächen, geringe Attraktivität wegen unzureichender kultureller oder sozialer Angebote, hohe Diversität in der Bevökerungsstruktur, viele Singlehaushalte, fehlende nachbarschaftliche Kontakte etc.In dem Bewusstsein, dass sich in den Zentren sozialer Zusammenhalt, ökologische Verträglichkeit, ökonomische Tragfähigkeit und kulturelle Innovation der Städte und Gemeinden entscheidet und die Zentren vielfältige Orte für Wirtschaft und Kultur, Orte zum Arbeiten und Wohnen, für Versorgung und Freizeit sind oder zumindest sein sollten, hat die Stadt Hessisch Oldendorf unter der Überschrift „Hessisch Oldendorf baut um“ eine städteplanerische Strategie zur Aufwertung der Innenstadt entwickelt und u.a. als Schlüsselimmobilie ein leerstehendes Lagerhaus revitalisiert, zum StadtHaus, als Begegnungsstätte für die Stadtgesellschaft und Standort für die Gemeinwesenarbeit umgebaut. Im Herz der Altsstadt, initiiert und koordiniert durch die GWA finden Vereine, Ehrenamt und Kultur einen neuen Ort des Zusammenhalts.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Altstadtquartier Hessisch Oldendorf
Beschreibung
Historischer Stadtkern und die anliegenden Wohngebiete Maibergring und Keukenhof
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung der Einwohnermeldeamtdaten, Angaben des Grundschulstandortes
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung Sozialbericht Wegweiser Kommune
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen im Quartier aus und nimmt sie und ihre Lebensumstände in den Blickpunkt, um die Ziele einer sozialen Stadt zu erreichen.
Langfristige Ziele der GWA sind die Verbesserung der materiellen Situation der BewohnerInnen (z.B. Wohnraum, Existenzsicherung) durch Aktivierung, die strategische Mitarbeit an der Verbesserung der städtischen Infrastruktur, und die Verbesserung der Lebensqualität in einem Quartier durch das Schaffen von Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe. GWA integriert individuelle und strukturelle Aspekte in die sozialräumlicher Perspektive und fördert die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation von Nachbarschaften, sowie den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. In Hessisch Oldendorf liegt die Trägerschaft und Verortung des Quartiersmanagers in der Stadtverwaltung, einstimmig durch die Kommunalpolitik beschlossen. Triebfeder ist das öffentliche Interesse an der Verbesserung der Lebensumstände und dem Wohnumfeld in einem problematischen Quartier mit Abwärtsbewegung. Mitmachen will der, der an die Potenziale eines Quartiers/Stadtteils glaubt, und eine Aufwärtsspiral für greifbar und möglich hält. Dafür wird die Ressource und Professionalität eines Quartiersmanagers gebraucht, um unterstützende und initiale Signale und Impulse in das Quartier zu senden, damit die Menschen erreicht und abgeholt werden.Proaktive Teilhabe und Selbsthilfe ist dann der gemeinsame Weg
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft und BewohnerInnen ein gemeinsam entwickeltes Konzept zur Verbesserung der Wohn-und Lebensqualität umsetzen und sich für die nachhaltige Fortführung der GWA als koordinierende und integrierende Kraft einsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Vereine, Ehrenamtler u. aktive BewohnerInnen bestehende und neue Angebote in Zusammenarbeit mit dem QM erstellen.Mit dem Ziel gemeinsam die Attraktivität des Quartiers zu steigern, sowie neue Kooperationen zu gewinnen und positive Wirkung zu erzielen
Kriterium
Beschreibung
Wenn Vereinzelung u. Berührungsängste innerhalb der diversen Bewohnerstruktur zurückgehen, und durch gemeinsame Teilnahme an z.B. Stadtteilfrühstück, Straßenfest, Kochaktionen für alle Kulturen, jung und alt , arm und reich Nachbarschaft gefördert wird.
Vorhandene Strukturen
GWA ist ein Prozess der sich auf der individuellen, strategischen und politischen Ebene abspielt. Dafür ist die Verankerung in die Stadtverwaltung als Träger der Maßnahme wichtig. Örtliche und überörtliche
Vernetzung braucht Form, und gemeinsame Sprache. Wir bilden daher interkommunal, in enger Abstimmung mit unseren Kollegen in Hameln, den Clusters GWA. In kollegialer Beratung werden Qualität und innovative Perspektiven gemeinsam bearbeitet. Die Vernetzung u. Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt schreitet trotz Corona voran, weitere Kooperationspartner wurden gefunden. Ein Projekte in der Gesundheitsförderung wurde konzipiert, zertifiziert und begonnen. Die derzeitige Arbeit steht unter den Gegebenheiten der Coronakrise. Momentan wird durch Quartiersmanagement, Seniorenbüro und Freiwilliger Feuerwehr, ein Helfertelefon betrieben und eine Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft entsteht gerade. Dort sollen dem Prinzip B2B folgend, Bedarfe der lokalen Wirtschaft in aktivierender Befragung ermittelt, und aus den Ergebnissen innovative Angebote entwickelt werden.Die Nutzung einer Nachbarschaftsapp ist geplant. Die Pandemie zeigt wie wichtig funktionierende digitale Kommunikationsstrukturen sind, um auch in social distancing Phasen den lokalen Sozialraum in Socialmedia sichtbar zu machen und Kontakt zu halten. Die Integrationsarbeit ist mittlerweile im StadtHaus angesiedelt, und Kursangebote finden regen Zuspruch. QM hat seine Arbeit in der Politik vorgestellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Hameln-Pyrmond Sozialraumkoordinierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbering und Stadtmarketing für Hessisch Oldendorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hessisch Oldendorf Fachbereichleiter III – Liegenschaftsverwaltung & Stadtgrün
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hessisch Oldendorf AG Räumliche Planung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Landesvereine Niedersachsen e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein für Kinder und Jugendarbeit Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein wichtiger Baustein für die Aufwertung des Quartiers. Die Kommune hat erkannt, dass die KernstadttbewohnerInnen besondere Herausforderungen ihres Wohnumfeldes nicht aus eigener Kraft lösen können, u. deshalb den Antrag auf GWA gestellt. Wenn es GWA im StadtHaus gelingt in den kommenden 3 Jahren einen lebendigen Ort der Begegnung, Kultur, gesellschaftl. Zusammenhalts zu schaffen, wird sie wegen des sichtbaren u. unverzchtbaren Erfolgs u. Wirkung durch die Kommune fortgeführt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Redderquartier Harsefeld - Mehr als nur wohnen - Nachbarschaft und Nähe feiern!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Miriam Schäfer
| Funktion | Diakonin Am Redder |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mehr als nur wohnen! Wir wollen Nachbarschaft aktiv gestalten, fördern, Zusammenhalt und Freundschaften leben
Projektbeschreibung
Im Oktober 2022 soll das Projekt: "Mehr als nur wohnen" starten. Seit 2016 sind wir im Wohnquartier Am Redder als Kirchengemeinde aktiv und wollen unsere Arbeit erweitern und ausbauen. Bereits vorhandene Strukturen werden gestärkt, neue geschaffen und Ehrenamtliche weiter gefördert. Wir haben bereits ein Netzwerk geschaffen, in dem Angebote für Krabbelgruppen, Familiengruppen, Ferienprogramm, Spieleabende, Müllsammelaktionen, Laternenlaufen, Familienschatzsuchen, Nachbarschaftswichteln, Hüpfburgevents, Ostereiersuche, Gesprächskreise, Seniorenspaziergänge, Fahrradtouren, Adventsfeiern im Carport und vieles andere möglich sind und gerne angenommen werden. Das begonnene Netzwerk trägt schon viele Früchte und so helfen z.B. vorhandene Kontakte dabei, Übersetzer und Helfer für ukrainische Geflüchtete zu aktivieren. Die Müllsammelaktion hat sich in diesem Jahr über aktive Ehrenamtliche auf den gesamten Ort Harsefeld ausgeweitet und somit verselbstständigt. Mehrere Vereine haben sich beteiligt. Diese persönlichen Kontakte sollen weiter gefördert werden. So sollen Alt- und Neubürger des Ortes weiter zusammenwachsen. Einsame Nachbarn sollen in Kontakt mit anderen Nachbarn gebracht werden! Familiengruppen sollen weiter ausgebaut werden. So, dass viele neuzugezogene Familien, sich direkt in eine Gruppe einbinden lassen und so verlässliche Kontakte, Nachbarschaft und Freundschaften entstehen. Gemeinsam mit dem Flecken Harsefeld als Kommune wollen wir die Belange des Quartiers vertreten, Fragen zur Infrastruktur des Quartiers kommunizieren und somit eine gesunde Entwicklung des Redderquartiers weiter voranbringen. Dabei ist die Anleitung Ehrenamtlicher, für eigene in den Ortsteil wirkende Angebote, entscheidend. So könnten in Zukunft ein Nähtreff, ein Buchclub, eine Gartengeräte-Tauschbörse, ein Babysitter-Service oder Kinderchorprojekt entstehen. Wichtig ist es uns dabei, genau auf die Bedürfnisse und Vorschläge der Nachbarschaft zu hören und diese umzusetzen. Verstärkt wollen wir die Vernetzung in den restlichen Ort Harsefeld in den Blick nehmen. Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Vereinen und Anbietern im Ort wollen wir ausbauen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir wollen als Kirchengemeinde dem Ortsteil Am Redder dienen und für die Menschen da sein. Das Vertrauen ist da, die Möglichkeiten auch und viele Umsetzungsideen erst recht! Wir wollen Am Redder nicht nur wohnen, sondern aktiv Nachbarschaft gestalten und leben.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit 2016 ist die Kirchengemeinde Harsefeld im Neubaugebiet Am Redder aktiv. Der durch Bahnschienen, Bach und Straße separierte Ortsteil soll bewusst mehr als ein Schlafquartier sein. Vereint mit dem Ort soll er trotzdem ein gesundes Eigenleben haben, das positiv nach außen wirkt. Auch wenn der Ortsteil etwas abseits liegt, keine eigenen Läden hat und der Kirchturm kaum noch zu sehen ist, sind die über 2500 Menschen hier Harsefelder, die sich gerne einbringen und aktiv ihren Ort gestalten wollen. Ein Großteil davon sind Familien. Zu Beginn erfragten wir Stärken und Schwächen des Gebietes und Anwohner erzählten ihre Zukunftswünsche. Für diese wollen wir uns engagieren. Wir wollen gemeinsam mit der Kommune langfristig Vernetzung ermöglichen. Ab Okt. 2022 beginnt für uns ein neuer Projektzeitraum, den wir aktiv und mit neuen Schwerpunkten gestalten wollen. Das über Jahre erworbene Vertrauen der Nachbarn möchten wir nicht enttäuschen und unser Projekt mit seinen Möglichkeiten weiter für sie zur Verfügung stellen. Vereinsamung (gerade nach und während Corona) wollen wir aktiv entgegenwirken. Gerade Senioren und Nachbarn mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen wollen wir an einen Tisch und somit raus aus der Isolation holen. Wir wollen nicht nur den Blick über den Gartenzaun ermöglichen, sondern die Einladung auf die Terrasse. Für die Menschen da zu sein bedeutet Infrastruktur zu fördern, z.B. sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung oder das Mitdenken beim etablieren eines Bäckers. Es bedeutet wahrzunehmen, dass die alleinstehende Seniorin in der Nachbarschaft keine Einkaufsmöglichkeit hat und Hilfe braucht. Es bedeutet praktische Coronahilfen anzubieten und zu koordinieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Harsefeld Neubaugebeit Am Redder
Beschreibung
Das Wohngebiet Am Redder beginnt im Norden an der Bahnlinie Buxtehude-Bremerhaven. Östlich ist es eingefasst von der Kreisstraße 53 und der Griemshorster Straße. Dort gibt es einen Lärmschutzwall entlang der Straße. Im Süden und Westen begrenzt das Redder Wohngebiet der Rellerbach mit seinen Regenrückhaltebecken.
Einwohnerzahl
2500
Quelle / Anmerkungen
Da es sich um ein noch nicht abgeschlossenes Neubaugebiet handelt, ist ein weiter Anwohnerwachstum zu erwarten.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
wohngebiet_am_redder_karte.jpg
(845.85 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen Nachbarn aktiv und systematisch vernetzen und Ihnen ein gesundes Lebensumfeld schaffen. Dazu gehört es Ansprechpartner zu sein, Anlaufstelle für Informationen und auch ganz praktisch Hilfe zu leisten. Wir wollen uns um Nachbarn kümmern und gemeinsam mit ihnen bedarfsgerechte Angebote schaffen. Beteiligung und Selbstorganisation für unseren Redder werden gefördert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendkonferenz Harsefeld und Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Langfristig möchten wir erreichen, dass sich Nachbarn auch finanziell für das Projekt einsetzten. Weitere Kooperationspartner sehen wir im kirchlichen und kommunalen Raum. Eine Finanzierung, die vor Ort geleistet wird, braucht erfahrungsgemäß mindestens 10 Jahre, um eigenständig und finanziell unabhängig arbeiten zu können. So lange werden wir an Mischfinanzierungen arbeiten.
11. Medien
Galerie
Videos
20181211_105637.jpg
(2.09 MB)
20191105_110509.jpg
(115.67 KB)
20190323_094715.jpg
(1.39 MB)
p1010909.jpg
(1.11 MB)
fruehstueckstreff_am_redder.jpg
(1.21 MB)
20190422_162323.jpg
(1.98 MB)
20190807_165105.jpg
(1.16 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildung und Integration zur vielfältigen Unterstützung individueller Zukunftschancen von Menschen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Helmut Völker
| Funktion | Vorsitzender des Stiftungsvorstandes |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Ameling-Haus: Auch ein Bildungsort für ALLE!
Laufzeit
2021-04-22 00:00:00