Gemeinsam Vielfalt pflanzen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp von Au
| Organisation | Diakonie Himmelsthür |
|---|---|
| Funktion | Projektleitung Projekt-und Organisationsentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam Vielfalt pflanzen: biologisch und sozial! Inclusive Gardening für ALLE
Projektbeschreibung
Aus sozialpolitischer wie zivilgesellschaftlicher Sicht betrachtet beleben gemeinschaftlich genutzte Grünflächen u. Gärten in hohem Masse den öffentlichen Raum, schaffen Orte der Begegnung u. des Austauschs.
Nachbar:innen lernen sich beim gemeinsamen Buddeln und Werkeln kennen, Menschen verschiedener Generationen u. Kulturkreise tauschen gärtnerische Erfahrungen aus. Im besten Falle wachsen mit den Blumen u. Pflanzen die Gemeinschaften, neue Impulse für Kulturen der Teilhabe werden gegeben. Auch Stadtteile u. Nachbarschaften selbst gewinnen durch das zivilgesellschaftliche Engagement an Lebensqualität, indem die Bewohner:innen miteinander ihr Quartier aufwerten. Es entstehen ökologische u. nachhaltige Lernorte für Kinder/Jugendliche. Und nicht zuletzt z. T. immer noch marginalisierte Bevölkerungsschichten, wie z. B. Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erhalten nicht nur die die Chance der Teilhabe, sondern auch der Teilgabe, also der Möglichkeit, sich mit ihren Fähigkeiten im Gemeinwesen einzubringen u. als wertvoll u. nützlich zu erfahren. Seit Kurzem leben 31 Menschen mit Behinderung in der Nachbarschaft in Weyhe, weitere 10 Wohnungen werden gerade im Ortskern bezogen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den neuen Wohnangeboten u. zum neuen Quartierszentrum 3Klang gibt es eine brachliegende Grünfläche, die zur Verfügung steht, um nach u. nach im Laufe der nächsten Monate verschönert zu werden u. vor allem gemeinschaftlich und inklusiv von von vielen verschiedenen Interessent:innen aus dem Wohnquartier als bunter, niedrigschwelliger Mitmach-Garten genutzt zu werden. Mit der Schaffung dieses inklusiven Gemeinschaftsgartens mit Pavillon, Klima-Lern-und Barfußpfad, Sitzgelegenheiten, einem barrierefreien Spielgerät u. rollstuhlunterfahrbaren Hochbetten sowie Kulturbetten und der sog. Umwelt.Werk.Stadt. Das Projekt soll einen Beitrag zu einem lebendigen sozialen Zusammenleben von Jung u. Alt, von Quartiersbewohner:innen aus unterschiedlichsten Kulturen u. mit den verschiedensten sozialen Hintergründen, von neu zugezogenen Nachbarn wie alteingesessenen Anwohnern, von Menschen mit u. ohne Behinderung geleistet werden.
Vor allem auch unseren Klientinnen kann so ein positives Ankommen im neuen Sozialraum ermöglicht werden. Begleitet würde das Projekt inhaltlich durch eine Gartentherapeutin aus der Nachbarschaft, es gibt etliche interessierte Mitbürger:innen/Akteure für den Aufbau der inklusiven Gartengruppe "DER GRÜNE DAUMEN".
Laufzeit
2025-10-15 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Rahmen der Dezentralisierung der Komplexeinrichtung u. der damit verbundenen Schaffung kleiner, ortsnaher Angebote entwickelt die DH seit 2020 in Weyhe für rund 40-50 Menschen mit Behinderung neue Wohn-u. Beschäftigungsformen. V. a. die Einbindung in den sozialräumlichen Kontext u. die Intensivierung der Kooperation mit Akteuren vor Ort wie Nachbarn, Kirchengemeinde, Vereinen, Initiativen stellen im Zuge einer attraktiven Gemeinwesenarbeit u. Quartiersentwicklung einen Schwerpunkt dieser Neuausrichtung dar. Weyhe- Leeste ist dafür ein interessanter Standort für die DH. Denn einerseits wurden zwar - wie oft im ländlichen Raum - innerhalb des Ortskerns bereits vor 15 Jahren große städtebauliche Missstände identifiziert wie hoher Leerstand, Vielzahl an Brachflächen, schwache grundzentrale Funktion der Nahversorgung, schlechte Aufenthaltsqualität Gestaltungsmängel im Ortskern, u. a. durch mangelnde Durchgrünung u. fehlende Freiflächen, etc. Doch andererseits gelingt es mit der Aufnahme ins Förderprogramm „Aktive Stadtteilzentren“ vor 9 Jahren mit Entwicklungsmaßnahmen den Ortskern sukzessive aufzuwerten u. der "Landflucht" Einhalt zu gebieten. In Leeste gibt es zudem einige soziale Initiativen und Träger (v. a. Seniorenarbeit, Kirche, Umwelt und Flüchtlingshilfe); eine Verzahnung/Vernetzung der einzelnen Angebote ist aber die Ausnahme. Auch ist in dieser ländlichen Region leider zu konstatieren, dass kaum oder nur sehr wenige inklusive Angebote bereitgestellt werden, an welchen Menschen mit Beeinträchtigung aufgrund der ihnen oft fehlenden finanziellen, sozialen u. mobilen Ressourcen nicht auf Barrieren stoßen, sondern niedrigschwellig u. selbstbestimmt teilhaben können.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Weyhe Ortskern Leeste
Beschreibung
Leeste ist ein Ortsteil der Gemeinde Weyhe im Landkreis Diepholz und liegt im mittleren und nordwestlichen Bereich der Gemeinde Weyhe. Große Teile der Fläche sind unbebaut und werden vor allem als Ackerland genutzt. Das Zentrum bildet der Henry-Wetjen-Platz, von welchem ausstrahlend sich der Ortskern um die Leester Straße und Hauptstr. ballt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
https://www.weyhe.de/portal/seiten/portraet-9000042-21850.html
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche via https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche z. B. https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche via https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche z. B. https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche z. B. https://stadtistik.de/stadt/weyhe-03251047/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche und Befragung ehrenamtliche Familenpaten /Geflüchtetenhelfer:innen
(z. B. https://www.weser-kurier.de/landkreis-diepholz/gemeinde-weyhe/anlaufstelle-wie-gefluechteten-im-cafe-3-klang-in-leeste-geholfen-wird-doc7zcisq8cogm1n3jjs3kt)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche https://www.weyhe.de/portal/seiten/gefluechtete-900000098-21850.html
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortskern_leeste.png
(1.42 MB)
grafik_ortskern_leeste.png
(461.57 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Zum Start der Begegnungsstätte 3KLANG haben wir bottom-up erste grobe Bedarfe des Sozialraums erhoben, niedrigschwellige Gelegenheiten für Begegnung geschaffen: Insb. von älteren Menschen, von Menschen mit Beeinträchtigung, Menschen mit Fluchterfahrungen u. von Alleinerziehenden bekamen wir viel Resonanz, die Muster ähnelten sich dabei: Bes. für diese Zielgruppen fehlt ein sog. Dritter Raum, der noch niedrigschwelliger konkrete Teilhabe/Teilgabe im Gemeinwesen ermöglicht u. unaufwendig die Gelegenheit bietet, Anschluss zu finden, Vereinzelung/Alleinsein zu verhindern. Denn insb. in den letzten 5 Jahren hat sich die Bevölkerungszusammensetzung in Leeste durch eine Trendumkehr bei der Landflucht, durch Zuzug von einerseits jüngeren, z. T. wohlhabenderen Familien, aber auch vielen Geflüchteten, einer verstärkten Zunahme von alten Menschen u. dem Hinzukommen von ca. 40 Neubürger:innen mit Behinderung stark verändert. Auf diese Dynamik haben wir reagiert u. erste Kontaktanbahnungen geschaffen, nutzen das aufflammende ehrenamtliche Engagement u. die Ressourcen des Sozialraumes, um das Beziehungsgefüge zu stabilisieren, mit neuen Aktionsformen, Repaircafe/Tauschbörse/etc. die Selbstorganisation der verschiedenen Menschen an einem zentralen, gut erreichbaren Ort weiter zu aktivieren, so dass sie als Expert:innen ihr Quartier selbst weiterentwickeln. Wir wollen zudem die Ressourcen/Potentiale des Sozialraums aktivieren, die einzelnen Träger stärker vernetzen u. Synergien erzeugen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
... wir es nach spätestens 3 Jahren Anschubfinanzierung geschafft haben, dass sich das Projekt verstetigt hat und wir uns als professionelle Begleitung überflüssig gemacht haben.
Kriterium
Beschreibung
...diverse Interessen-u Nutzer:innengruppen zusammen den Gemeinschaftsgarten gestalten, Menschen mit Behinderung gleichrangig als Ehrenamtliche/Expert:innen im Quartier z. B. als Umweltbildungsreferent:innen für Kinder sich einbringen u akzeptiert werden
Kriterium
Beschreibung
...die Identifikation mit dem Projekt erfolgt, etwa indem verschiedenste Nachbar:innen und Teilnehmende wie selbstverständlich von "unserem" Mitmachgarten oder "unserer "Umwelt-Werk.Stadt. sprechen.
Kriterium
Beschreibung
...Generations-/Milieuübergreifende Aktionen/Mittel als "normal" gelten u. deren Mehrwert erkannt wird: Z. B. barrierefreier Naturlernpfad in Leichter Sprache/mit UK-Symbolen ist auch für sog. nichtbeh. Kinder, Senior:innen, Nichtmuttersprachler hilfreich
Beschreibung
...nicht nur Privilegierte "Marginaliserte" im Leeste unterstützen, sondern auch umgekehrt: z. B. Aufbau von MOINSEN (mobile inklusive Seniorenhilfe): TN mit Behinderung o Fluchterfahrung holen mit dem Rikscha-E-bike immobile Senior:innen zur Gärtnern ab
Kriterium
Beschreibung
...über gem. Projekte, z. B. Kulturbeete, unterschiedl. kulturelle Hintergründe/verschiedene Lebenserfahrungen thematisiert werden können u. TN für unterschiedliche Lebenswirklichkeiten sensibilisiert werden, genau wie für Gemeinsames/gleiche Interessen
Beschreibung
...durch den inklusiven, barrierefreien Gemeinschaftsgarten eine grüne Oase in Form einen lebenswerten, ökologischen Wohnumfeld, für Alle nutzbar wird; jede(r) sich ein Stück Garten als "Mitbesitzer(in)" leisten kann.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Seit Herbst 2024 gibt es neue Wohnangebote für Menschen mit Behinderung in Leeste. Im Zuge dessen wurde der DH vor Ort ein Ladenlokal angeboten, dass sukzessive nun zum Quartierszentrum auf-/ausgebaut wird. Zunächst als Begegnungsstätte von Menschen mit Behinderung genutzt, finden nach u. nach viele unterschiedliche Menschen aus Nachbarschaft den Weg in den offenen Treffpunkt. Durch eine Bedarfserhebung im Quartier entstanden die ersten Angebote (offene Handarbeitsgruppe, ehrenamtl. Nachbarschaftscafe nach Wertschätzprinzip, Nutzung der Räume durch div. Nutzer:innengruppen (Anlaufstelle Flüchtlingshilfe Weyhe, Hospitzverein, etc.) u. verschiedene Programmpunkte/ Veranstaltungen (Tag der Nachbarschaft, Halloweenparty, Xmas-Treff, inklusive Spielnachmittage etc.). Zwei hauptamtliche Quartiersmanager:innen je 20 h/Woche entwickeln in Kooperation mit lokalen Akteuren u. Nachbarn vor Ort einen inklusiven Veranstaltungskalender. Das 3KLANG bietet attraktive Möglichkeiten für kreative, gesellige oder gesundheitsfördernde Freizeit/Bildungsangebote. Zudem kann das 3Klang für interne wie externe Veranstaltungen genutzt werden. Hauptaufgabe der Quartiersmanager:innen ist es aktuell die verschiedenen Initiativen/Akteure im Quartier an einen Tisch zu bringen, da "jeder sein eigenes Süpplein kocht" u. so noch viele Potential/Synergien verpuffen, Vertrauen aufzubauen u. die einzelnen Parteien im Quartier die Wirksamkeit von Kooperation in der Praxis mittels gemeinsamer AK erleben zu lassen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Christian Silberhorn Leitung Siedlungsentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Leeste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sebastian Kelm Ehrenamtliches Engagement / Familienpatenschaften/Integrationsbeauftragter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachteam Inklusion/Integration der Gemeinde Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jürgen Kollien und Shkar Taher Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Victoria Hollwedel Anlaufstelle Integration/Inklusion Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KOMM Kirchengemeinde Leeste
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Förderung stellt eine Anschubfinanzierung dar, um das Projekt im Sozialraum nachhaltig auszubauen, in die bereits vorhandenen zu integrieren u. zu verstetigen. Es gibt seit Herbst 2024 ein Quartierszentrum u. a. von, für u. mit Menschen mit Behinderung vor Ort, das 3KLANG, das als inklusiver Arbeitsplatz in das Regelleistungssystem der Eingliederungshilfe wandert (Quali/Stelle als Assistenz der Quartiersmanagerin u.a.) Nach Auslaufen der Förderung kann das Projekt daran angedockt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Alt-Laatzen verbindet sich 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Zukunftssicherung der GWA in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
In den vergangenen 3 Jahren hat die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Alt Laatzen bedeutende Erfolge erzielt. Soziale Akteure haben sich vernetzt, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender etabliert, Wohnumfeldverbesserungen realisiert, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, sozialen Akteuren, Politik, Bewohner*innen gestärkt. Dieses Fundament gilt es zu sichern und weiterzuentwickeln. Ein zentrales Ziel ist die Verstetigung und Unabhängigkeit der GWA. Dazu werden Aufgaben- und Organisationsstrukturen innerhalb der Verwaltung neu sortiert und eine fachübergreifende Arbeitsgruppe GWA eingerichtet. Die Projektleitung wechselt vom Team Stadtplanung zum Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Es wird damit im Fachbereich Soziales verankert. Dies stärkt die strukturelle Anbindung an spezifische Ausschüsse und sichert die langfristige Integration in Verwaltungsprozesse. Eine feste Ansprechperson gewährleistet Kontinuität. Bestehende Netzwerke werden ausgebaut und erweitert (Netzwerk für Flüchtlinge). Austauschformate wie thematische Ortsspaziergänge, der offene Kaffeeklatsch im Sozialkaufhaus und aktivierende Befragungen werden weitergeführt. Neue kommen hinzu. Ein entscheidender Schritt zur finanziellen Absicherung ist die Gründung des Fördervereins. Dieser und die verbesserte Integration in die Stadtverwaltung gewährleistet finanzielle und inhaltl. Konstanz. Ein Finanzierungsplan wird entwickelt, Fördermöglichkeiten wie Fundraising, Sponsoring und Spenden erschlossen. Er dient als Grundlage für Haushaltsberatungen und ein Förderverein zum gezielten Einwerben von Mitteln (Spendenportal). Die Sichtbarkeit der GWA wird gestärkt: Erfolgreiche Beteiligungsformate werden an weiteren Standorten im Stadtteil umgesetzt, u.a. entlang der Hildesheimer Straße eine städtebauliche und sozialräumliche Barriere. Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen, Informationstafeln und QR-Codes erleichtern den Zugang zu Angeboten, fördern die Teilhabe. Durch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, dem Projekt Familie im Quartier und dem Sozialkaufhaus werden gezielt unterrepräsentierte Gruppen einbezogen. Qualifizierungs- und Beteiligungsworkshops auch zu gesellschaftl. Themen stärken die Teilhabe und das Engagement im Stadtteil. Die Verantwortung für die GWA wird gemeinschaftlich getragen. Erfolgreiche Methoden zur Aktivierung und Teilhabe werden modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht und über einen Leitfaden abrufbar.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit der Einrichtung des Quartiersmanagements in Alt-Laatzen hat sich ein wachsendes Bewusstsein für Wohnumfeldverbesserung, soziales Miteinander und Stadtteilkultur entwickelt. Die Identifikation mit dem Stadtteil nimmt zu. Erste Erfolge sind sichtbar: Nachbarschaftsbeziehungen stärken sich, durch Beteiligungsformate wie Dot-Umfragen wurden öffentliche Räume gemeinsam zu Begegnungsorten gestaltet. Auch die sozialen Akteure haben sich seit 2023 besser vernetzt und arbeiten in einem regelmäßigen Austausch. Dennoch bestehen Herausforderungen: Die Vielfalt der rund 5900 Bewohner*innen mit 1/3 Migrationsgeschichte spiegelt sich in den Beteiligungsstrukturen nicht ausreichend wider. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte sind in den bestehenden Arbeitsgruppen und Treffen unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind die geschaffenen Begegnungsorte ein erster Schritt – weitere Räume für gemeinschaftliche soziale Aktivitäten beiderseits der Hildesheimer Straße müssen entstehen mit dem Ziel Trennwirkung im Stadtteil aufzubrechen. Der Austausch zwischen Bewohner*innen, Verwaltung und Politik benötigt eine nachhaltige, vertrauensvolle Struktur um langfristig wirksam zu bleiben. Das Quartiersmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle in der Moderation und Koordination. Um eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen sicherzustellen insbesondere auch vor dem Hintergrund zunehmender rechter Tendenzen gilt es nun das soziale Miteinander dauerhaft zu stabilisieren. Bisherige Fortschritte müssen verstetigt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, einen inklusiven Beteiligungsprozess zu etablieren, der alle Menschen im Stadtteil erreicht und das Zusammenleben nachhaltig stärkt.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt im Norden des Stadtgebietes von Laatzen im Stadtteil Alt Laatzen, an der Grenze zur Landeshauptstadt Hannover. Es umfasst rund 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan erkennbar.
Als Kartengrundlage wurde ein Luftbild gewählt. Damit lassen sich auch städtebauliche Besonderheiten des Quartiers widerspiegeln. Besonders markant ist die Hauptverkehrsstraße, die Hildesheimer Straße, die das Quartier durchgängig in einen Ostbereich und einen Westbereich teilt. Sie hat trennende Wirkung sowohl städtebaulich erkennbar als auch sozialräumlich wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass im östlichen Teil Bahntrasse und Gewerbeflächen anschließen. Wo hingegen Im westlichen Teil großräumige Naturräume zu finden sind. Dies hat entscheidende Auswirkungen auf den Beliebtheitsgrad, das Image der jeweiligen Stadtteile was sich wiederum in Wohnungsbautypen, Zugänglichkeit von öffentlichen Freiräumen, der wohnungsnahen Außenraumgestaltung sowie der Pflege der Immobilien und Freiräumen widerspiegelt.
Einwohnerzahl
5904
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
Zensus 2022
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Zensus 2022
- aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 15tes Lebensjahr abgebildet
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Zensus 2022
- aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 24tes Lebensjahr abgebildet
- unter "Sonstige" ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Zensus 2022
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Selbstorganisation, Partizipation und Vernetzung der Bewohner*innen von Alt-Laatzen. Ziel ist es, gemeinwohlorientiertes Handeln nachhaltig in Stadtverwaltung, Politik, soziale Akteure und lokale Wirtschaft zu integrieren.
1. Teilhabe & soziales Miteinander
Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen und Dot-Umfragen fördern Mitgestaltung und stärken die Identifikation mit dem Stadtteil.
2. Interkulturelle & inklusive Beteiligung
Das Projekt setzt auf einen offenen Beteiligungsprozess für alle, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, die bisher wenig vertreten sind.
3. Nachhaltige Strukturen & Selbstorganisation
Ein Förderverein und eine feste Ansprechperson in der Stadtverwaltung sollen die Gemeinwesenarbeit langfristig sichern. Ein Finanzierungsplan unterstützt die nachhaltige Förderung.
4. Zusammenarbeit & Sichtbarkeit
Die Vernetzung zwischen sozialen Akteuren, Verwaltung und Politik wird ausgebaut. Erfolgreiche Formate werden als „Wissensbank“ für andere Stadtteile nutzbar gemacht.
5. Empowerment & Qualifizierung
Workshops und Schulungen befähigen Bewohner*innen, sich aktiv einzubringen. Dies gilt auch für die weiteren Akteure, deren gemeinwohlorientierte Arbeit durch Themenabende/ Workshops weiter qualifiziert wird.
Durch Partizipation und nachhaltige Strukturen wird das Zusammenleben in Alt-Laatzen langfristig gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen nehmen aktiv an Angeboten teil, gestalten Prozesse mit und fühlen sich repräsentiert. Ihre Bedarfe spiegeln sich in Maßnahmen wider, und sie erleben Wertschätzung sowie echte Mitbestimmung.
Kriterium
Beschreibung
Es entstehen selbstverwaltete Gruppen, Vereine und Initiativen. Sie organisieren Veranstaltungen eigenständig, nutzen bereitgestellte Räume und Ressourcen und übernehmen Verantwortung für Projekte.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Akteure, lokale Ökonomie und Bewohner**innen bringen sich aktiv ein. Vorhandene Räume, Wissen und Netzwerke werden genutzt. Ehrenamtliche engagieren sich. Projekte basieren auf vorhandene Potenziale statt auf externen Lösungen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und sozialer Hintergründe arbeiten gemeinsam an Projekten. Veranstaltungen und Angebote sind inklusiv. Der Austausch zwischen den Gruppen findet sichtbar statt.
Beschreibung
Verwaltungsbereiche, Soziale Arbeit und Stadtentwicklungsplanung arbeiten zusammen. Es gibt gemeinsame Sitzungen, abgestimmte Maßnahmen und vernetzte Projekte, die über einzelne Zuständigkeitsbereiche hinausgehen.
Beschreibung
Regelmäßige Austausch- und Kooperationstreffen finden statt, Akteure unterstützen sich gegenseitig, gemeinsame Projekte entstehen. Wissen und Ressourcen werden geteilt, Partnerschaften langfristig gesichert.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftliche Initiativen entstehen, Menschen helfen sich gegenseitig, es werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Begegnungsorte sind belebt, Veranstaltungen werden wahrgenommen, Austausch und das Gemeinschaftsgefühl werden gefördert.
Beschreibung
Neue oder verbesserte Treffpunkte und Begegnungsstätten entstehen. Die Angebote sind niederschwellig, werden genutzt und decken den ermittelten Bedarf. Digitale Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten sind vorhanden
Kriterium
Beschreibung
GWA wird in kommunale Planungen integriert. Entscheidungen berücksichtigen soziale Aspekte, GWA ist in Entwicklungsprozesse eingebunden. Stadt- und Sozialplanung arbeiten abgestimmt, langfristige Strategien sind erkennbar. Ein Leitfaden dient als Modell.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration; Projekt Familien im Quartier; Team Grünflächen, Team Stadtplanung, Team Wirtschaftsförderung, Team Öffentlichkeitsarbeit, Team Tiefbau, Betriebshof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuelkirche, Diakonie, St Oliver Gemeinde, Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Alt-Laatzen, Bürgerinitiative "Alt-Laatzen blüht auf", Christlicher Seniorenbund, DRK Alt-Laatzen, LeineVHS, Sozialkaufhaus LeineLaden, Netzwerk für Flüchtlinge, Donna Clara
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Ökonomie z.B. EDEKA, Sozialkaufhaus Leine Laden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse und lokale Online Nachrichtenportale, Homepage der Stadt Laatzen, Homepage Bürgerinitiative,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen werden bei Aktivitäten, bei Veranstaltungen mit in die Planung und Durchführung einbezogen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte An der Masch
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA in Alt-Laatzen wird nachhaltig in kommunale Strukturen integriert: eine fachübergreifende Arbeitsgruppe und die neue Verortung im Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration mit fester Stelle sichern die strukturelle Einbindung. Ein Förderverein und ein Finanzierungsplan mit Fundraising, Sponsoring und Spenden gewährleisten langfristige finanzielle Stabilität. Erfolgreiche Beteiligungsformate werden verstetigt und modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Adendorf: Ein Dorf für alle - Vielfalt leben
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Iris Wollschläger
2. Kurzbeschreibung
Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes AdenDorf
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab,den Einstieg/Übergang in die Bildungssysteme für alle Beteiligten (insbes. Geflüchtete) zu verbessern,Zusammenhalt u. Vielfalt in Adendorf zu fördern (insbes. Ehrenamt) u. Netzwerkstrukturen (Nachhaltigkeit) zu stärken, um die Lebenswelten aller vor Ort zu verbessern.Das Projekt soll das Miteinander in der Gemeinde stärken und Menschen befähigen, sich durch die Nutzung der Sozialraumressourcen für eine starke Dorfgemeinschaft einzusetzen.Es soll ein nachhaltiges Bürger*innen-Netzwerk aufgebaut werden, in dem sich die Menschen gegenseitig unterstützen,gemeinsame Aktionen gestalten und durchführen (Orte:Dorfschule,Saal Flüchtlingsunterkunft). Gemäß dem Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf,um ein Kind großzuziehen" sollen Strukturen geschaffen werden,die Kinder und deren Familien vor Ort ein gutes Aufwachsen ermöglichen.Mithilfe von aktivierenden Befragungen (Professionalisierung der Mitarbeiter erfolgt) sollen Bedürfnisse ermittelt u. entspr. Angebote umgesetzt werden.Durch den engeren Kontakt zu den geflüchteten Menschen in den Gemeindeunterkünften vor Ort u. dem Austausch (z.B. Sozialkonferenz) mit anderen Akteuren (z.B. Kitas, Schulen, Gemeinde, Sportvereine, Kirchen, Feuerwehr, etc ), stellen wir fest, dass nicht alle Familien an Bildung u. der Gesellschaft teilhaben.Wir erfahren von verschiedenen Barrieren,die es erschweren sich in der Kommune zu integrieren u. die Kinder in ihren Entwicklungspotenzialen einschränken.Adendorfer berichten uns,dass sie ihre Mitbürger gerne kennenlernen/unterstützen würden, aber nicht wissen wie. Gleichzeitig erkennen wir Potentiale bei geflüchteten Menschen (berufliche Qualifikation im Herkunftsland, Wille für Engagement, etc.).Wir nehmen zunehmend Menschen wahr, die sehr zurückgezogen leben,Kinder erfahren dadurch Benachteiligung (fehlende Sprachkenntnisse, geringes Selbstwertgefühl, etc.),Kinder werden dadurch von Teilhabe ausgegrenzt.Die Grundschule schildert uns, dass immer mehr Kinder ohne/mit rudimentären Sprachkenntnissen eingeschult werden und dass dies zu massiven Problemen führt.Unterstützung der Kinder durch ihre Eltern scheitert häufig an deren mangelnden Kenntnissen über das Bildungssystems Kita/Schule.Der Bedarf an Kitaplätzen ist nicht vollständig gedeckt (Geflüchtete werden bei Vergabe benachteiligt).Auch das Gesundheitsamt verdeutlicht uns gegenüber diese Problematik.Wir befürchten eine weitere Zuspitzung der Situation,u.a. weil die Aufnahmequote noch lange nicht erfüllt ist.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Adendorf sehen wir bei geflüchteten und deut. Familien eine zunehmende Überforderung mit dem System "Kita & Schule". Gründe: u.a. Nichtverstehen des Bildungssytem, Informationsflut, unzureichende Übersetzung, keine soz. Kontakte, keine Unterstützung. Zusä. Probleme bereiten Bedingungen in den Flü.unterkünften. Privatsphäre fehlt, Menschen müssen sich Räume mit Personen untersch. Herkunft teilen. Mangel an Rückzugsmöglichkeiten& fehlende Lernatmosphäre verschärfen die Situation und erschweren den Integrationsprozess (16 Unterkünfte, dezentral, 210 Geflüchtete).
Nicht alle Kinder im Vorschulalter finden einen Kitaplatz, viele Kinder werden ohne ausreichende Deutschkenntnisse, ohne grundlegende soziale/emotionale Kompetenzen eingeschult. Schulen können Defizite nicht umfänglich auffangen, was Integration erschwert und zu weiteren sozialen Ungleichgewichten führt. Handlungsbedarf wurde in Sozialraumkonferenz festgestellt. Aktive Beteiligung von Bürgern und Geflüchteten befürwortet.
Uns als Sozialraumteam fehlen personelle, zeitliche und räumliche Kapazitäten, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, bestehende Ideen umzusetzen. Über die Sozialraumkonferenz sind bereits wichtige Probleme und Anliegen in die Politik der Gemeinde und des Landkreises Lüneburg getragen worden, notwendige Ressourcen, trotz Verständnis und Zustimmung, sind nicht in ausreichendem Maße vorhanden.
Insbesondere bedarf es einer besseren Koordination/Unterstützung, um die Integration aller Familien nachhaltig zu fördern (Ehrenamt, Nachbarschaft, etc.). Neben den Problemlagen gibt es in Adendorf eine wohlhabendere Bevölkerungsschicht, die ansprechbar für ehrenamtliches Engagement ist.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Adendorf und Erbstorf (Ortsteil der Gemeinde Adendorf)
Beschreibung
Die Gemeinde Adendorf hat eine Fläche von insgesamt 16,08 Quadratkilometern und liegt im Landkreis Lüneburg. Von Adendorf aus in das Stadtzentrum Lüneburgs mit dem Auto in 17 Minuten und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in 22 Minuten zu erreichen. Weiteres ist der angehängten Karte zu entnehmen.
Einwohnerzahl
11323
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl Quelle: Gemeinde Adendorf (Stand 31.03.2025)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landkreis Lüneburg (Jahr 2020-2023) für Adendorf
(Förderbedarfe an Grundschulen in Adendorf liegt bei 4%)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landkreis Lüneburg (Jahr 2020-2023) für Adendorf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen keine genauen Zahlen zu alleinerziehenden Erziehungsbrechtigten vor. Ein Anhaltswert könnte die Zahl der Unterhaltsvorschüssleistungen (6%) sein (Quelle: Landkreis Lüneburg, Jahre 2020-2023) , zudem gibt es den Anteil der Alleinerziehenden mit mehr oder weniger gesichertem Einkommen, geschätzt mindestens gleiche Anzahl wie bei Unterhaltsvorschüssleistungen, plus die Kinder aus den geflüchteten Familien, die meistens nur mit den Müttern in Adendorf angekommen sind.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit (März 2025).
Die Prozentzahl bezieht sich auf gesamt Lüneburg (auf dortige Einwohnerzahl), da allein für Adendorf keine Zahlen zu ermitteln siind.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausländische Bewohner*innen in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Bewohner*innen ab 60 Jahre in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Kinder bis 14 Jahre in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Jugendliche / junge Erwachsene in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Unterlagen zum Gebiet
adendorf_ein_dorf_fuer_alle_vielfalt_leben.png
(487.05 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Problemlagen sind im Sozialraum bekannt, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um die Dorfgemeinschaft nachhaltig zu stärken ist gewollt (s. Sozialkonferenzprotokoll).
Unsere bestehende Flüchtlingsozialarbeit (aufsuchend, Zugang zu den Menschen, Regelungen des Alltags, Konflikte lösen/beruhigen, etc.) bietet nicht die Möglichkeit Bedürfnisse und Potentiale der Menschen zu erfassen und daraus gezielte Maßnahmen zu entwickeln um die Lebensqualität zu verbessern. Deshalb wollen wir die Bedürfnisse und Ressourcen der Menschen (Geflüchtete und Adendorfer) grundlegend ermitteln (Fortbildung aktivierende Befragung) und sie aktiv einbinden in den Aufbau von sozialen Netzwerken (Angebote für Begegnung, Teilhabe, Ehrenamt, Nacharschaft), Gruppenangebote (Lernorte) für Kinder um Chancengleichheit in Bildungseinrichtungen zu ermöglichen (Spracherwerb, Sozialverhalten), Gruppenangebote (Elterncafe) für Eltern (Bildungssystem verstehen lernen um Kinder zu unterstützen, eigene Bildungsmöglichkeiten erkunden).
Wir kümmern uns um Ressourcen (mobilisieren von geflüchteten Menschen z.B. mit Qualifikationen im Bereich Bildung, Potentiale fördern, Bereitstellen von Räumen, Beratungsangebote, Materialien, etc.), fördern Selbstorganisation, den Aufbau von Ehrenamtsstrukturen.
Ziel ist die Lebensqualität/Chancengleichheit der Menschen im Ort langfristig zu verbessern, deshalb sollen vorhandene Strukturen gestärkt, neue aufgebaut, fortlaufende Finanzierung gesichert werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen / Bedürfnisse der geflüchteten Familien und Bewohner sind bekannt, ihre Stärken und Fähigkeiten finden sich in Projekten wieder/ Kontakte untereinander und zu Adendorfern bestehten / Ehrenamtliche engagieren sich
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Netzwerke und Kooperataionen sind weiter ausgebaut und langfristtg angelegt, neue sind hinzugekommen: Ehrenamtliche, Vereine, Unternehmen, etc. / neue Kommunikationsstrukturen, regelmäßige Treffen zusätzlich zur Sozialkonferenz
Kriterium
Beschreibung
Bürger, Institutionen, Organisationen und Verwaltung (Adendorf und Landkreis Lüneburg) nutzen Ressourcen effizient im Hinblick auf nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität für alle in Adendorf
Kriterium
Beschreibung
Soziale Beziehungen in der Nachbarschaft / im Dorf, Menschen unterstützen sich gegenseitig, respektvolles Miteinander, Vielfalt wird als Bereicherung wahrgenommen, gemeinsame Aktivitäten (z.B. Feste), sicheres Umfeld
Beschreibung
Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren mit gemeinsamen Verständnis und gemeinsamer Verantwortung schaffen umfassende und nachhaltige Lösungen / Projekte / Angebote
Beschreibung
Bedürfnisse und Interessen der geflüchteten Menschen werden von der "einheimischen" Bevölkerung wahrgenommen, respektiert und umgekehrt: Gemeinsame Veranstaltungen oder Projekte finden statt / sozialer Zusammenhalt ist gestärkt
Beschreibung
Bewohner sind vernetzt und unterstützen sich gegenseitig (Nachbarschaftshilfe, Nachhilfe, etc.) / Beratung, Schulungen, praktische Hilfe: Ehrenamtliche, Sozialraumbüro / Zugang für alle zu Ressourcen (Informationen, Räume, finanzielle Unterstützung, etc)
Kriterium
Beschreibung
Bewohner engagieren sich, guter Austausch aller Bewohner untereinander / gute Vernetzung sehr vieler Akteuer in Adendorf und dem Landkreis Lüneburg ermöglicht schnelle und unkomplizierte Kooperationen, Austausch miteinander / gemeinsame Ressourcennutzung
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Adventgemeinde Adendorf, ev. Kirchengemeinde, kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Adendorf, Die Unabhängigen, Die Grünen, CDU, SPD
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausarztpraxis Adendorf, Dr. Nettesheim, Dr. Chandra, Gynäkologische Praxis Adendorf, Zahnarztpraxis Dr. Geschwandtner, Dr. Pour, HNO Praxis Adendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderladen Adendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Projektidee v. allen Akteuren der Sozialraumkonferenz und Verwaltungsausschuss Adendorf (Anlage 1+2) positiv unterstützt, Gemeinde ansprechbar für langfristige Finanzierung, Kontakt besteht zu neuen Förderern z.B. lokale Unternehmen (Werbegemeinschaft).Landkreis Lüneburg, Jugendamt, stellt ab `27 Projektmittel für Regionalisierung zur Verfügung, Nachbargemeinden mit ähnlichen Problemlagen, einzelne Projektinhalte übergergreifend finanzieren, evtl best practice Beispiel für andere 9 Sozialräume.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dörverden miteinander füreinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Kleinheitz
2. Kurzbeschreibung
Nimm Dir MahlZeit mit deinen Nachbarn...
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Dörverden miteinander füreinander“ schafft der Verein Forum Zukunft e.V. Orte der Begegnung. Über alltagsnahe und -praktische Angebote wie gemeinsam kochen, essen, werken und reparieren, kommen verschiedene Menschen in Kontakt. Niedrigschwellig werden so Ideen für und in Dörverden/Stedorf und Westen/Hülsen gesammelt, konzipiert und umgesetzt. Dabei lernen die Menschen sich zu organisieren, sich für ihre Belange einzusetzen und tragen mit Selbstwirksamkeit einen wichtigen Teil zum Gemeinwesen bei.
An zwei Standorten werden Menschen eingeladen teilzuhaben: In Dörverden/Stedorf gibt es eine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit (zu Beginn 14-tägig, mit dem Ziel wöchentlich). Ehrenamtliche kümmern sich um Lebensmittelspenden, bereiten ein Essen vor und laden dann zum gemeinsamen Speisen ein. In Westen gibt es eine offene Werkstatt, die bisher für reinen Reparaturservice genutzt wurde. Im Projekt werden in regelmäßigen Öffnungszeiten Menschen eingeladen und angeleitet zu werkeln und zu basteln. Dabei können sowohl eigene Projekte und Reparaturen durchgeführt werden, aber auch an Workshops teilgenommen werden.
Durch diese niedrigschwelligen Angebote werden aktive und motivierte Menschen genauso wie isolierte oder benachteiligte Personengruppen angesprochen und befähigt. Sie liefern den Begegnungsanlass und damit den Kristallisationspunkt für weitere Prozesse entlang der Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort, wie z.B. offene Beratungsangebote, solidarische Kinderbetreuung, kommunikative Vernetzung (ggf. auch mit digitalen Tools) oder der Organisation von Nachbarschaftshilfe.
Die Projektstruktur unterstützt die Menschen darin miteinander in Austausch zu gehen, Bedarfe zu äußern, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Dieser Prozess wird pro aktiv initiiert und moderiert. Dabei eignen sich die Beteiligten neben handwerklich-praktischen auch organisatorisch-soziale Kompetenzen an, wie sich in Gruppen zu einigen, Dissens auszuhalten, in die Aushandlung mit anderen Menschen zu gehen und sich für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Weiterführend werden Menschen dazu befähigt auch außerhalb der Gruppe der Aktiven Netzwerke zu schließen, in kommunale Strukturen Vorschläge einzubringen, Forderungen zu stellen und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden sie zu Multiplikator*innen und erweitern das Netzwerk.
Beide Orte werden dadurch mit Lebendigkeit gefüllt und sorgen für Strahlkraft in die Region.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage für unser Projekt ist geprägt von Herausforderungen, die einerseits sozial, aber auch infrastrukturell begründet sind. Der ländliche Raum, so auch Dörverden/Stedorf & Westen/Hülsen, ist zunehmend anonymisiert. Das soziale Leben ist geprägt von „Filterblasen“- sich selbst bestätigenden Resonanzkörpern. Begegnung und Austausch mit vielfältigen Menschen und Meinungen findet wenig statt. Neu ankommende Menschen, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland, finden daher oft schwer Zugang zu bestehenden (Vereins-)Strukturen. Diese werden oftmals von "Alteingesessenen" gestaltet, die selber aus Kapazitäts- und Altersgründen immer weniger beitragen. Die Isolation verstärkt die politische Polarisierung, da vielen Berührungspunkte mit einer diversen Gesellschaft fehlen. Dies trägt zur Demokratieverdrossenheit bei und führt zu einer sinkenden zivilgesellschaftlichen Teilhabe. Die Wahlergebnisse und die politische Radikalisierung spiegeln diese Entwicklung wider. Darüber hinaus sind die infrastrukturellen Bedingungen in Dörverden herausfordernd: Als finanzschwache Gemeinde im strukturschwachen Raum mangelt es an Investitionspotential. Der schwache öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) erschwert die Mobilität. Daher sind viele darauf angewiesen, dass Aktivitäten und Angebote vor Ort stattfinden. Das jedoch wird erschwert, da die Dörfer in Teilen sogenannte „Schlafdörfer“ sind, in denen tagsüber viele Menschen beruflich abwesend sind. Es gibt im Vergleich zu wirtschaftlich und Infrastrukturell stärker entwickelten Regionen Niedersachsens wenige Treffpunkte und Strukturen, die kostenlos zugänglich sind, was die soziale Isolation vieler Menschen weiter verstärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden Dörverden - Dörverden Stedorf - Dörverden Hülsen - Dörverden Westen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst mehrere Ortschaften in der Gemeinde Dörverden: Dörverden, Stedorf, Westen und Hülsen.
Während die Projekte vor allem in Dörverde und Westen stattfinden werden, sind Stedorf und Hülsen aufgrund der räumlichen Nähe auch zum Projektgebiet zugehörig.
Einwohnerzahl
7000
Quelle / Anmerkungen
dorverden.de
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten.
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/karte-altersgruppen.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/verden%252C-landkreis/3361/3
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose an den SvB (%)
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten auffindbar.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
SGB II-Quote (%)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_des_projektgebiets.png
(1.34 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir setzen auf die Bildung von Netzwerken und Kooperationsstrukturen und arbeiten nah an den Menschen und orientiert an deren Interessen und Ressourcen. Wir übernehmen die Rolle Impulse zu geben, zu koordinieren und zu moderieren ohne dabei Verantwortung für die Lösung von Problemen übernehmen zu können. Wir bauen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen auf unterschiedlichen Systemebenen auf (Gemeinderat, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Bezugs- und Ausgangspunkt für das Projekt ist das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld der Menschen. Wir richten unsere Angebote am Gemeinwohl aus, nicht an Wettbewerbszielen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Unser strategisches Ziel ist es zu einem positiven "Wir-Gefühl" für das Projektgebiet beizutragen, das alle Menschen alters- geschlechts- und herkunftsübergreifend einschließt und ermutigt miteinander Lösungen zu suchen. Dabei gehen wir von einem vielfältigen, heterogenen Gemeinwesen aus, in dem es wichtig und notwendig ist Prozesse zur Aushandlung von Interessen zu initiieren und fachlich zu begleiten, um die Erfahrung konstruktiven Gelingens für alle Beteiligten zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unsere Angebote sind weder wettbewerbsorientiert noch ideologisch vom Team bestimmt, sondern fußen auf Bedarfswahrnehmungen unter emanzipatorischer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
Kriterium
Beschreibung
Wir beziehen viele, im Idealfall alle Bevölkerungsgruppen ein und entwickeln und nutzen gemeinsam partizipative Kommunikationsformen ( moderierte Bürger*innendialoge, Apps, Peer2Peer,...) zur Interessenartikulation und -aushandlung.
Beschreibung
Wir binden proaktiv Menschen bei den "Basis-Angeboten" (Essen,Handwerk) ein und machen so erlebbar, dass gemeinsam Ideen realisierbar sind. Dieses kollektive Empowerment lässt Selbstwirksamkeit erfahren und ermutigt zu eigenen Initiativen, die wir fördern
Kriterium
Beschreibung
Wir bieten für alle offene, zugängliche und verbindliche Anlaufstellen und Räume zur Begegnung. Wir geben Impulse für kommunikative Infrastruktur zwischen Bewohner*innen und zu kommunaler Verwaltung
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Strukturen, Kompetenzen und Engagement verzahnen sich mit unseren Angeboten und ergänzen sich gegenseitig. Traditioneller dörflicher Zusammenhalt wird positiv neu erlebt, neu gedacht und erweitert
Kriterium
Beschreibung
Zwischen den zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Akteur*innen im Projektgebiet besteht Kenntnis voneinander und Vertrauen zueinander. Initiativen und Projekte werden gemeinsam geplant und durchgeführt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AllerArten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger*innenenergiegenossenschaft realweg eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Amtshaus Westen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturgut Ehmken Hoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielzentrum Drübberholz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind von Beginn an im Austausch mit der Gemeinde & Gemeinderatsmitgliedern und zu lokal vorhandenen ehrenamtlichen & kommunalen Ressourcen. Dadurch, sowie durch die Akquise von weiteren Fördermitteln, streben wir nach Ende des Projektes eine Personalstelle für die Koordniation von Teilhabe, Diversitätsmanagement, Inklusion etc. an. Für die räumliche und kommunikative Infrastruktur versuchen wir Paten- oder Partnerschaften aufzubauen oder Förderungen zu akquirieren (z.B. für Dorf-Funk etc.).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neustädter Nachbarschatz - Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martina Uhlenkamp
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz; Verstetigung und Finanzierung der Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Um langfristige Veränderungen in der Neustadt zu ermöglichen geht es darum, für die begonnene Arbeit nachhaltige Strukturen zu schaffen (siehe Board Handlungsfelder). Darüber hinaus ist eine Fokussierung auf die Themen Arbeit und Wirtschaft erforderlich. Nur so kann Armut und Stigmatisierung wirkungsvoll entgegengewirkt werden. Der vor einem Jahr gegründete Neustadttreff erfreut sich großer Beliebtheit. Geplant ist eine Erweiterung um einen Mietregal-Laden, in dem kreative Produkte aus der Region verkauft werden. Der Laden trägt zur Imageverbesserung bei und soll darüber hinaus Einnahmen generieren, die die Mietkosten des Neustädter Nachbarschatzes decken. Ein großer, bislang brach liegender Schatz der Neustadt, ist die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik). Seit der Insolvenz der Firma, Anfang der 2000er Jahre, einem Brand und langem Leerstand klafft eine große Industriebrache inmitten des Quartiers. Viele Neustädter fühlen sich eng verbunden und berichten begeistert von alten „Kynast Geschichten“. Teile der maroden Gebäude wurden inzwischen von der Stadt Quakenbrück aufgekauft und es erfolgt eine umfangreiche Sanierung. Für eine Nachnutzung im Sinne der Bürgerschaft soll ein eigener Beteiligungsprozess, mit den BürgerInnen gebildet werden. Geplant ist, die Geschichte von Kynast sichtbar zu machen (museale Arbeit) und das Bonanza Fahrrad (Erfindung von Kynast) als positives Symbol für die Neustadt zu nutzen. Die Geschichte des Firmengründers, der als Geflüchteter nach Quakenbrück kam, dort eine Firma gründete und über 50 Jahre sehr erfolgreich führte, bietet erstaunliche Parallelen zur heutigen Neustadt, in der viele geflüchtete Menschen leben. Eine für die Bürger sinnvolle Nachnutzung würde zu einer deutlichen Imageverbesserung beitragen. Die Neustadt bietet als wirtschaftlicher Standort einen Schatz, der kaum beachtet wird. So ist wenig bekannt, dass hier viele Firmen ansässig sind u.a. der größte Arbeitgeber von Quakenbrück, das Krankenhaus. Die Beschäftigten der Firmen sind zum großen Teil Pendler. Geplant ist die Einrichtung eines Förderfonds „Neustädter Wirtschaftsschatz“. Diesbezüglich werden Formate entwickelt, die Bürgerschaft und Wirtschaft zueinander bringen. Die Einrichtung eines „Förderfond Neustädter Wirtschaftsschatz“ bietet den Unternehmen die Möglichkeit, ihr soziales Engagement zu zeigen und von der Schnittstelle und Qualifizierungsangeboten für potentielle MitarbeiterInnen zu profitieren.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Neustadt von Quakenbrück weist als Ankunftsstadtteil eine hohe Dynamik und eine Vielfalt der Bewohnerschaft auf. Mit 47,08 % ist der Ausländeranteil im Stadtteil deutlich höher als im restlichen Stadtgebiet (30,28 %). Die Bewohnerschaft der Neustadt setzt sich aus 64 verschiedenen Nationen zusammen. Der Stadtteil ist von der Altstadt und den übrigen Stadtteilen durch eine Bahnlinie getrennt. Die Bebauung unterscheidet sich von der historischen Altstadt und den übrigen Wohngebieten: Umnutzungen zu Wohnzwecken, prekäre Wohn- und Beschäftigungsverhältnisse, ein angespannter Wohnungsmarkt, ein Rückgang der Versorgung (Banken nicht mehr vor Ort, Jobcenter nach Bersenbrück umgezogen), unzureichende Verkehrsanbindung sind einige Merkmale des Stadtteils. Inmitten der Neustadt befindet sich die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik seit Anfang der 2000er Jahre insolvent). Zu Hochzeiten waren hier bis zu 1600 MitarbeiterInnen auf einer 13000 qm großen Industriefläche beschäftigt. Nach einem Brand und langem Leerstand wirkt das Gelände verwahrlost und trägt zu einem negativen Image der Neustadt bei. Der hohe Identifikationswert der Neustädter mit der ehemaligen Fahrradfabrik bietet gleichzeitig einen Schatz, den es zu heben gilt. Die Neustadt bietet weiteres Potential, das bislang wenig genutzt wurde. Ist sie doch der größte Stadtteil von Quakenbrück, verfügt über ungenutzte Flächen und eine vielfältige Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Firmen (auch auf dem Kynast Gelände). Demgegenüber arbeiten viele BewohnerInnen in prekären Arbeitsverhältnissen (Fleischindustrie, Leiharbeit) und/oder sind abhängig von Transferleistungen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quakenbrück Neustadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die komplette Quakenbrücker Neustadt, die durch eine Bahnlinie von den übrigen Stadtteilen getrennt ist. Insgesamt leben 14.814 Einwohner in Quakenbrück in vier verschiedenen Stadtteilen. Die Neustadt ist mit 4662 Einwohnern der größte Stadtteil von Quakenbrück.
Einwohnerzahl
4662
Quelle / Anmerkungen
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Gebietsausschnitt des Programms "Sozialer Zusammenhalt" ist ein kleiner Teil der Quakenbrücker Neustadt. Das Gemeinwesenprojekt "Neustädter Nachbarschatz" umfasst die komplette Neustadt. Es gibt eine klare Abgrenzung: In der Gemeinwesenarbeit geht es auf der Mikroebene gezielt um die Aktivierung und Beteiligung der Bewohnerschaft, um das partizipatorische Heben von Schätzen in der Neustadt, die geöffnet und der Bewohnerschaft zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt agiert parteilich im Sinne der Bewohnerschaft. Dem entgegen agiert das Quartiersmanagement auf der Mesoebene. Das Quartiersmanagement kümmert sich um städtebauliche Entwicklungen des Sanierungsgebiets und tritt diesbezüglich als Vermittlung zwischen Verwaltung, Netzwerk und Bewohnerschaft auf. Die gut vernetzte Zusammenarbeit beider Arbeitsansätze schafft einen großen Mehrwert für die Neustadt.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Neustadt 47,08 %
Stadt Quakenbrück 30,28 %
Samtgemeinde Artland 24,85 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Neustadt 58,64%
Stadt Quakenbrück 42,26 %
Samtgemeinde Artland 34,18 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,62 %
Stadt Quakenbrück 15,23 %
Samtgemeinde Artland 14,35 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,14 %
Stadt Quakenbrück 14,23 %
Samtgemeinde Artland 13,64 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Neustadt 22,93 %
Stadt Quakenbrück 25,92 %
Samtgemeinde Artland 27,28 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_stadt_quakenbrueck_.jpg
(228.89 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Neustädter Nachbarschatz“ richtet sich an alle BewohnerInnen des Quakenbrücker Stadtteils Neustadt. Sie sind aktiv, beteiligen sich und gestalten ihren Stadtteil. Die Stärken der Neustadt und die Stärken der aktiven BürgerInnen (Nachbarschätze) stehen dabei im Fokus. Dabei werden die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Schätze der Neustadt identifiziert und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht. Neben Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geht es um die Aufwertung oder Neuentdeckung von Plätzen im Stadtteil und um eine Verbesserung des Miteinanders. Die Stadt Quakenbrück unterstützt die Gemeinwesenarbeit und in Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Vereinen und Akteuren in der Neustadt entsteht eine starke Bewegung. Durch die Einbeziehung der BürgerInnen in Entscheidungsprozesse werden Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gefördert. Es entsteht eine hohe Identifikation mit dem Stadtteil.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe und Ideen der BürgerInnen werden in Beteiligungskonferenzen gesammelt und anschließend gemeinsam umgesetzt. Ehrenamtliche Nachbarschätze tragen im Projekt ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Es finden monatliche Stadtteilkonferenzen statt.
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche Nachbarschätze aus der Neustadt werden in Scrum und Kanban geschult. Sie arbeiten auf Augenhöhe mit Hauptamtlichen in agilen Arbeitsteams und bringen ihre kreativen Ideen ein
Kriterium
Beschreibung
Die Schätze der Neustadt werden gehoben. Ein Teil der alten Fahrradfabrik Firma Kynast steht den BürgerInnen zur Verfügung. Unternehmen der Neustadt werden identifiziert und es wird eine Verbindung zu der Bürgerschaft der Neustadt hergestellt.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote in der Neustadt werden von allen BürgerInnen genutzt. Sowohl Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene als auch ältere Menschen besuchen den Neustadttreff und kaufen im Neustadtladen ein. Migranten/Migrantinnen bilden keine Ausnahme.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit vielen Trägern in der Neustadt. Angebote werden trägerübergreifend geplant. Die Vernetzung mit den Diensten der Stadt Quakenbrück findet unkompliziert und zeitnah statt.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Trägern und Vereinen in der Neustadt. Bedarfe werden besprochen und Angebote gemeinsam geplant.
Kriterium
Beschreibung
Es finden Nachbarschaftsaktivitäten statt (u.a. Tannenbaum aufstellen, Weihnachtssingen, Straßenflohmarkt, Doppelkopfturnier). Ein Anhänger mit Equipment für Nachbarschaftsfeste (POP UP Cafè) steht den BürgerInnen zur Verfügung.
Beschreibung
Dem Rückgang der Versorgung in der Neustadt wird in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern begegnet. Fachdienste, lokale Akteure und Vereine finden gemeinsame Lösungen (z.B. Bürgerbus, Bauamt, Ehrenamtskoordinatorin)
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit erfährt hohe Wertschätzung. Das Engagement der BürgerInnen erfährt besondere Unterstützung durch die Bürgermeisterin, das Büro für gesellschaftliche Integration, das Familienbüro, das Bauamt und weitere Fachdienste.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In den letzten drei Jahren wurde die Gemeinwesenarbeit in der Quakenbrücker Neustadt systematisch aufgebaut. Die zuständige Mitarbeiterin hat sich zur Fachkraft für Gemeinwesenarbeit qualifiziert. BürgerInnen wurden aktiviert. Sie setzten sich für ihren Stadtteil ein. Es fanden drei Beteiligungskonferenzen und viele 1 zu1 Gespräche statt, in denen die BewohnerInnen der Neustadt Ressourcen und Bedarfe der Neustadt platzierten. Visionen und konkret umsetzbare Ideen wurden benannten und im weiteren Verlauf ungesetzt. Es wurden Räume angemietet, die mit großem Engagement der Neustädter renoviert und eingerichtet wurden. Ein umfangreiches Angebot zum Zusammenkommen und zum Austausch wurde zum großen Teil von den Neustädtern eigenständig betrieben. Die Nachbarschätze brachten sich dabei mit ihren Talenten ein. Neben den Angeboten im Neustadttreff fand im Quartier eine Aufwertung von Plätzen statt (Mülleimer und Bänke aufgestellt, Blumen gepflanzt usw.). Die Ehrenamtlichen (Nachbarschätze) treffen sich einmal im Monat mit der Gemeinwesenarbeiterin zur Stadtteilkonferenz, um konkrete Angebote zu planen. Parallel arbeiten die Hauptamtlichen in einem agilen Projektteam zusammen. Sie übernehmen Verantwortung für den Gesamtprozess, sorgen für gute Bedingungen der Nachbarschätze und behalten die Gesamtstruktur im Blick (achten darauf, dass alle Handlungsfelder bedient werden). Es werden Themen, Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtteils entwickelt, diskutiert und priorisiert
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachstelle gesellschaftliche Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJF, Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin der Samtgemeinde Artland
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung der bisherigen Arbeit und der geplanten Aktivitäten ist ein Schwerpunkt der kommenden drei Jahre. Der bereits eingerichtete Neustadttreff wird mit großem Engagement der ehrenamtlichen Nachbarschätze geführt. Der geplante Mietregalladen, wird nach drei Jahren die Miete des gesamten Projektes tragen. Die Stadt Quakenbrück beteiligt sich bereits mit 20000 € im Jahr. Weitere Finanzquellen sind der Förderfond Neustadt, die Vermietung der Räumlichkeiten, Flohmärkte und Spenden.
11. Medien
Galerie
Videos
neustadttreff.mp4
(138.23 MB)
teaser.mp4
(89.68 MB)
Aufsteller
aktuelle_angebote_neustadttreff_maerz25.jpg
(270.67 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Diedrich
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
#freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
Projektbeschreibung
Eine Freiwilligenagentur für Laatzen soll an die Leine-VHS angegliedert werden, um das Ehrenamt in der Region gezielt zu stärken, Engagierte zu unterstützen und neue Ehrenamtsstrukturen aufzubauen. Ziel ist es, sowohl bestehende Vereine zu beraten als auch neue ehrenamtliche Initiativen in Laatzen zu fördern. Die Freiwilligenagentur wird als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtlich Tätige fungieren und niederschwellige Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung und Projektentwicklung bereitstellen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Laatzen ist ein besonders diverser Sozialraum mit urbanen und ländlichen Strukturen. In vielen Vereinen besteht ein Problem der Überalterung, Nachwuchsmangel und fehlender Modernisierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die sich gerne engagieren würden, aber keinen Zugang zu bestehenden Strukturen finden. Das Konzept der #freiwilligeVHS (Freiwilligenagentur für Laatzen) basiert auf einem modernen „Empowerment-Ansatz“, der Ehrenamt nicht nur vermittelt, sondern aktiv begleitet, vernetzt und unterstützt. Die Agentur wird: Bestehende Vereine durch Beratung und Qualifizierung unterstützen (z. B. Vorstandsarbeit, Fördermittel, Digitalisierung).
Neuen ehrenamtlichen Initiativen einen strukturierten Einstieg ermöglichen. Eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung schlagen. Die Anerkennungskultur für Ehrenamtliche stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Stadtgebiet von Laatzen in Niedersachsen. Laatzen liegt südlich von Hannover und zeichnet sich durch eine heterogene Sozialstruktur aus, bestehend aus sowohl urbanen als auch ländlichen Bereichen.
Gebietsspezifische Merkmale:
Urbane Gebiete:
Laatzen-Mitte und Alt-Laatzen sind dicht besiedelt und geprägt von einer hohen sozialen Durchmischung sowie einer höheren Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte.
Herausforderungen: Geringe Identifikation mit dem Sozialraum, prekäre Lebenssituationen, erschwerter Zugang zu bestehenden Ehrenamtsstrukturen.
Ländliche Gebiete:
Die Stadtteile Ingeln-Oesselse und Gleidingen weisen gewachsene Vereinsstrukturen auf, die häufig mit Überalterung und Nachwuchsmangel zu kämpfen haben.
Herausforderungen: Veraltete Vereinsstrukturen, starre Hierarchien, Schwierigkeiten bei der Modernisierung und Mitgliedergewinnung.
Sondergebiete:
Rethen liegt zwischen urbanen und ländlichen Strukturen und hat eine aktive Zivilgesellschaft mit bereits bestehenden Vernetzungen, die weiter gestärkt werden können.
Industrie- und Gewerbegebiete bieten Potenzial für Corporate Volunteering und Kooperationen mit Unternehmen zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement.
Abgrenzung und Fokus des Fördergebietes:
Die Freiwilligenagentur Laatzen wird als zentrale Anlaufstelle für das gesamte Stadtgebiet fungieren. Besondere Schwerpunkte liegen auf:
Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen, insbesondere in den ländlichen Ortsteilen.
Niedrigschwelliger Zugang für neue Engagierte, insbesondere in den urbanen Quartieren.
Zusammenführung von Engagement zwischen Stadt- und Landbevölkerung zur optimalen Nutzung von Synergien.
Die räumliche Begrenzung des Fördergebietes deckt sich mit den politischen Grenzen der Stadt Laatzen, während die inhaltliche Ausrichtung auf die spezifischen lokalen Herausforderungen zugeschnitten ist.
Einwohnerzahl
41966
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet_laatzen_karte.pdf
(856.68 KB)
stadtteile_gem._hauptsatzung.pdf
(4.46 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ja, die Gründung der Freiwilligenagentur Laatzen kann in Teilen als Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement verstanden werden, jedoch mit einem erweiterten Fokus auf das Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement.
Gemeinwesenarbeit (GWA)
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, soziale Teilhabe zu stärken, gesellschaftliche Ressourcen gerecht zu verteilen und das Miteinander im lokalen Raum zu fördern. Die Freiwilligenagentur übernimmt dabei mehrere zentrale Aufgaben:
Partizipation und Selbstorganisation:
Sie fördert die Eigeninitiative der Bürger*innen und unterstützt sie bei ehrenamtlichem Engagement.
Besonders Gruppen, die bisher wenig Zugang zum Ehrenamt hatten (z. B. Migrant*innen, ältere Menschen, sozial Benachteiligte), werden gezielt eingebunden.
Stärkung des sozialen Zusammenhalts:
Durch Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen trägt die Agentur dazu bei, das lokale Ehrenamt als Rückgrat des Gemeinwesens zu stärken.
Sie setzt auf Empowerment, indem sie Engagierte nicht nur vermittelt, sondern auch berät und qualifiziert.
Verbesserung der Lebensqualität:
Ehrenamtliche Initiativen können durch die Agentur gezielt gefördert werden, um Angebote für verschiedene Zielgruppen (Senioren, Familien, Jugendliche) zu schaffen.
Dies führt langfristig zu einer Belebung des Sozialraums und einem verbesserten Zusammenleben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch partizipative Ansätze wie Ehrenamtsforen, niedrigschwellige Beratungsangebote und direkte Einbindung der Bürger*innen in die Gestaltung von Projekten. Persönliche Ansprache, Anerkennungskultur und individuelle Unterstützung fördern Teilhabe und Enga
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisation entsteht durch Schulungen, Beratung und Vernetzung. Workshops zu Vereinsarbeit, Mentoring und digitale Plattformen geben Wissen und Sicherheit. Unbürokratische Anlaufstellen fördern Eigeninitiative und ermöglichen Engagement auf Augenhö
Kriterium
Beschreibung
Stärken vor Ort werden durch Vernetzung bestehender Initiativen, Nutzung lokaler Expertise und Kooperation mit Vereinen, Verwaltung und Unternehmen gefördert. Ressourcen teilen, Synergien schaffen und Ehrenamtliche gezielt einbinden stärkt die Gemeinschaf
Kriterium
Beschreibung
Durch inklusive Netzwerke, gemeinsame Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte fördern wir den Austausch zwischen Zielgruppen. Bildung, Dialogformate und Mentoring stärken gegenseitiges Verständnis, schaffen Synergien und fördern eine Kultur der Zus
Beschreibung
Durch enge Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Regelmäßige Austauschformate, gemeinsame Projekte und transparente Kommunikation fördern Synergien, reduzieren Doppelstrukturen und stärken eine vernetzte Zusammen
Beschreibung
Durch regelmäßige Netzwerktreffen, Austauschplattformen und gemeinsame Projekte fördern wir Kooperationen. Direkte Ansprache, verbindliche Absprachen und digitale Tools stärken den Zusammenhalt, vermeiden Doppelstrukturen und schaffen nachhaltige Partners
Kriterium
Beschreibung
Durch Begegnungsräume, gemeinsame Aktionen und Beteiligungsformate stärken wir den Austausch. Feste, Nachbarschaftsprojekte und Ehrenamtsinitiativen fördern Zusammenhalt, während niedrigschwellige Angebote und Anlaufstellen Teilhabe für alle ermöglichen.
Beschreibung
Durch bedarfsgerechte Treffpunkte, digitale Plattformen und unterstützende Strukturen für Vereine und Initiativen. Kooperationen mit Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft optimieren Ressourcen, verbessern Zugänge und schaffen nachhaltige Orte für E
Kriterium
Beschreibung
Durch Vernetzung von Verwaltung, Ehrenamt, Wirtschaft und Bildung fördern wir Kooperationen. Regelmäßiger Austausch, gemeinsame Strategien und transparente Kommunikation schaffen Synergien, vermeiden Doppelstrukturen und stärken Zusammenhalt
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Laatzen verfügt über bestehende ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die als Grundlage für den Fördergegenstand 2 dienen. Besonders in Laatzen-Mitte, das im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) gefördert wird, gibt es Netzwerke zur Stärkung der Zivilgesellschaft.
1. Kommunale und professionelle Strukturen:
Stadtteilbüro Laatzen-Mitte:
Schnittstelle zwischen Bürger*innen, Verwaltung und sozialen Akteuren
Förderung sozialer Teilhabe und Stadtteilentwicklung
Generationen-Treff Rethen:
Begegnungsstätte für intergenerationellen Austausch
Unterstützung von Senior*innen und neuen Engagementformen
2. Ehrenamtliche Strukturen:
Interessengemeinschaft der Vereine, Verbände und Organisationen Laatzen-Mitte:
Koordination und Vernetzung von Ehrenamtlichen und Vereinen
Lokale Initiativen und Nachbarschaftsprojekte:
Stadtteilinitiativen, Sportvereine, kulturelle Gruppen
3. Integration und Gemeinwesenarbeit:
Sozialarbeit in Schulen und Kitas zur Unterstützung von Kindern und Familien
Mehrgenerationenprojekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts
Fazit: Laatzen bietet eine stabile Ausgangslage für die Freiwilligenagentur, da vorhandene Strukturen bereits auf Vernetzung, Ehrenamt und Gemeinwesenarbeit ausgerichtet sind. Die Agentur wird diese weiter stärken und ausbauen.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die #freiwilligVHS wird nachhaltig in die kommunale Struktur eingebunden, indem sie als zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt etabliert und mit Verwaltung, Vereinen und Bildungseinrichtungen vernetzt wird. Die langfristige Finanzierung erfolgt durch kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen, Unternehmenskooperationen (CSR) und Eigenmittel aus Bildungsangeboten. So wird eine stabile, zukunftssichere Struktur für bürgerschaftliches Engagement geschaffen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Frauen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nergiz Sagir
| Funktion | Vorstandsvorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
ein kreativer Safer Space für mehr Sichtbarkeit
Projektbeschreibung
Im Projekt entsteht im Stadtteil X das "Haus der Frauen" als Quartierstreff von und für Frauen. Das Projekt folgt dabei die übergeordneten Ziele, einerseits einen offenen Treff im geschützten Raum zum Wohlfühlen, Begegnen, Sich Entfalten und Bilden zu etablieren, andererseits die Sichtbarkeit von häufig übersehenen Zielgruppen, wie vor allem migrantisierten Frauen mittleren Alters, zu erhöhen. Aufbauend auf der über 400 Mädchen und Frauen umfassenden Community von Maria e.V. wird in einem ersten Schritt eine Bedarfsanalyse im Dialog mit der Projektzielgruppe im Stadtteil X durchgeführt. Dabei werden Frauen aus dem Stadtteil befragt, zu Mecker-Cafés und Ideenwerkstätten eingeladen, um eine gemeinsame Vision eines bedarfsgerechten Quartierstreffs zu entwickeln. In dieser Phase erfolgt auch eine intensive Vernetzung mit im Stadtteil wirkenden Akteur*innen, Organisationen und Multiplikator*innen. Parallel werden geeignete Räumlichkeiten im Stadtteil angemietet und unter Berücksichtigung der entwickelten Vision gemeinsam mit den Frauen aus dem Stadtteil gestaltet und eingerichtet. Bei Bedarf schreinern die Frauen die gewünschten Möbel selbst. Im neu eröffneten "Haus der Frauen" entsteht ein offener Treffpunkt, aus dem heraus sich im Dialog mit den Anwohnerinnen bzw. von diesen organisiert nach und nach Angebote entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf Angeboten, in denen sich die Frauen kreativ ausleben, sich im intergenrationalen Zusammenwirken empowern und die Sichtbarkeit ihrer Lebenswelt in die Stadtteilöffentlichkeit tragen können. So entstehen z.B. aus Kreativwerkstätten und Biografie-Workshops von den Frauen entwickelte Ausstellungen, (Video-)-Podcasts, oder eine Human Library. Da wir insbesondere Frauen mittleren Alters stärken wollen, finden bspw. regelmäßig "Generationentreffen" und Erzählabende sowie Peer-to-Peer-Lernangebote statt, bei denen Alt und Jung voneinander lernen. Durch die verschiedenen Maßnahmen, die entweder von den Teilnehmerinnen initiiert werden oder im engen Austausch mit ihnen entstehen, wird so über die Zeit ein abwechslungsreiches Programm aufgebaut, das den offenen Treff ergänzt. Einmal jährlich organisieren die in das Projekt als Ehrenamtliche und Teilnehmerinnen involvierten Frauen ein "Fest der Frauen" für den Stadtteil, bei dem sie ihre Arbeit präsentieren und Menschen zusammenbringen können. Das Projekt wird fester Bestandteil des Stadtteils, der sowohl einen Safer Space bietet als auch in den öffentlichen Raum wirkt.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Gemeinsam mit den Anwohnerinnen sowie im Stadtteil wirkenden Organisationen und der LH Hannover ab der Hälfte des Projekts eine Strategie zur Anschlussfinanzierung und nachhaltigen Etablierung entwickelt. Denkbar sind verschiedene Maßnahmen, die zu diesem Ziel beitragen: Das Einwerben einer Anschlussfinanzierung, Crowdfunding-Aktionen, die ehrenamtliche Weiterführung eines Teils der Angebote, aus der Arbeit entstehende weiterführende Projekte sowie eine Unterstützung durch die Stadt.
Vielfalt wächst – Ein Garten für Begegnung und mehr Miteinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mechtild Möller
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein Nachbarschaftsgarten für Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit am Obenende
Projektbeschreibung
Unser Projekt ergänzt die bestehenden Angebote des Mehrgenerationenhauses und setzt den Fokus auf den Stadtteil Obenende. Der wichtigste Schritt ist das aktive Zugehen auf die Bewohnenden. Dabei sollen insbes. die Bedarfe & Wünsche der Menschen erfasst werden: Welche Themen bewegen die Nachbarschaft? Welchen Wunsch nach mehr Begegnungsorten oder gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt es? Ebenso wird analysiert, welche Herausforderungen es im Stadtteil gibt, bspw. soziale Isolation oder fehlende Angebote für bestimmte Gruppen.
Es wird eine feste Ansprechperson geben, die im Stadtteil präsent ist. Sie führt gezielt aufsuchende Gespräche, erkennt Interessen und knüpft Kontakte zu Menschen, die aktiv werden möchten. Dabei nimmt sie an Netzwerktreffen sowie an den Treffen der Bildungslandschaft Obenende (Netzwerk der Bildungseinrichtungen) teil, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Zudem sorgt sie für Gelegenheiten, bei denen sich die Bewohnenden kennenlernen können, und reagiert passgenau auf ihre Bedürfnisse.
Ein Gemeinschaftsgarten dient als Symbol für gute offene Nachbarschaft und soll zeigen, wie unterschiedliche Personengruppen voneinander profitieren können. Er wird gemeinsam mit den Bewohnenden entwickelt, um einen offenen, inklusiven Raum für Begegnung & Teilhabe zu schaffen. Neben gärtnerischen Aktivitäten wird es Möglichkeiten für gemeinsames Kochen, kulturelle Projekte und Bildungsangebote geben. Darüber hinaus kann der Garten künstlerisch gestaltet werden, um die Vielfalt des Stadtteils Obenende widerzuspiegeln.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die räumliche Anbindung an bestehende Einrichtungen wie das MGH, das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ), das Familienzentrum u. die Schulen. Es wird ein mobiler Anhänger mit Pinwand und Kaffeestation eingesetzt, um flexibel im Stadtteil präsent zu sein und spontane Begegnungen sowie den Austausch mit den Menschen zu fördern.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen: Workshops zu ökol. Gartennutzung, ges. Ernährung und klimaschonendem Handeln verbinden Umweltbewusstsein mit gemeinschaftlichem Engagement.
Das Projekt läuft über drei Jahre: Zunächst werden Bedarfe ermittelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Danach etabliert sich der Garten als Treffpunkt mit regelmäßigen Aktivitäten. Langfristig soll er durch ein Garten-Komitee und Kooperationen mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen verstetigt werden. Spenden oder Crowdfunding können zur nachhaltigen Sicherung beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem Stadtteil im Wandel. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslands und mit ihrer einzigartigen Kanalstruktur als älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Moorkolonie gegründet, prägt die Wasserlage bis heute das Stadtbild. Die Stadt hat sich wirtschaftlich stark entwickelt, insbesondere durch die Meyer Werft. Obenende liegt nördlich des Hauptkanals und war historisch das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende das kaufmännische Zentrum darstellte. Die Kanäle trennen bis heute soziale Räume und erschweren Begegnungen, es gibt kein Stadtteil- zentrum Unterschiedliche historische Prägungen haben zudem zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Stadt geführt. Obenende wächst stetig, aber die Bevölkerungszusammensetzung verändert sich. Die Einwohnerzahl stieg von 8.200 (2010) auf 13.249 (2024). Der Anteil der über 65-Jährigen wuchs von 18% auf 27%, während sich der Migrationsanteil von 8% auf 16% verdoppelt. Diese Entwicklungen beeinflussen das soziale Miteinander. Ältere Menschen brauchen barrierefreie Treffpunkte, Zugezogene benötigen Integrationsangebote und Netzwerke. Eine diversifizierte Bevölkerung erfordert neue Formen des Zusammenlebens. Die Stadt Papenburg hat im "Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015" die Verbesserung der Lebensqualität als zentrales Ziel formuliert. Wichtige Handlungsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, der Ausbau sozialer Einrichtungen und Treffpunkte, die Verbesserung der grünen Infrastruktur und Klimaanpassung sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders. Das Projekt fügt sich hier ein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Papenburg Obenende
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte.
Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, wodurch ein zusätzlicher sozialer Treffpunkt im Grünen dringend benötigt wird. Das Projektgebiet umfasst eine städtische Fläche, die zentral im Stadtteil liegt und für Anwohner/-innen gut erreichbar ist.
Eine besondere räumliche Abgrenzung des Gebiets ergibt sich durch die Kanäle, die das Obenende durchziehen. Diese wirken teilweise isolierend auf die Nachbarschaften und erschweren soziale Durchmischung. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf an offenen, barrierefreien Begegnungsorten, die den Stadtteil stärker vernetzen. Der geplante Gemeinschaftsgarten soll als verbindender Ort zwischen verschiedenen Nachbarschaften fungieren und Inklusion sowie Austausch fördern.
Die Stadt Papenburg, als Trägerin der HÖB, stellt die städtische Fläche für das Projekt zur Verfügung. Die HÖB nutzt dieses Grundstück, um gemeinsam mit der Nachbarschaft einen nachhaltigen, partizipativen Gemeinschaftsgarten zu gestalten und langfristig als offenen Begegnungsort zu etablieren.
Einwohnerzahl
13249
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenburg.de/unsere-stadt/ueber-uns/daten-geschichte/basis-und-strukturdaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitsmarkt im Überblick - Berichtsmonat Januar 2025 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitslosengeld (Monatszahlen) Dezember 2024 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitor Nds. – Emsland (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vielfalt_waechst1.pdf
(1.5 MB)
vielfalt_waechst2.jpg
(120.96 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohner/-innen. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte in sozialräumlicher Perspektive berücksichtigt.
Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen und Akteure dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungsstrategien für bestehende Herausforderungen zu entwickeln.
Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie z. B. Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiter/-innen. So wird die Vernetzung im Stadtteil gestärkt und nachhaltige Kooperationen etabliert. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten trägt zur Förderung sozialer Teilhabe bei.
Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass die Angebote ergänzend wirken und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnerinnen und Bewohner ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen bringen ihre Interessen aktiv ein & gestalten den Garten nach ihren Bedürfnissen. Sie nehmen an Planungs- und Pflanzaktionen teil, übernehmen Patenschaften und initiieren eigene Angebote. Der Garten spiegelt die Bedarfe und Vielfalt wider
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/-innen übernehmen Verantwortung, indem sie Patenschaften für Beete / Flächen übernehmen, eigene Veranstaltungen initiieren und das Garten-Komitee selbstständig organisiert. Durch transparente Entscheidungsprozesse wird Mitbestimmung gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Ressourcen ein. Der Garten stärkt bestehende Netzwerke. Wissen und Fähigkeiten der Bewohner/-innen fließen in Workshops, Gestaltung und Pflege ein.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und sozialer Milieus nehmen aktiv teil, nutzen und gestalten gemeinsam den Garten. Angebote sind inklusiv, fördern Austausch und Vernetzung zwischen Generationen
Beschreibung
Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen, engagierte Bewohner/-innen sind dauerhaft mit dem Garten verbunden. Gemeinsame Veranstaltungen, Bildungsangebote, Pflegearbeiten werden partnerschaftlich organisiert. Langfristige Kooperationen sichern den Garten.
Kriterium
Beschreibung
Der Garten wird als gemeinsamer Treffpunkt genutzt, fördert Begegnungen und stärkt nachbarschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe engagieren sich, tauschen Wissen aus und organisieren gemeinsame Aktivitäten.
Beschreibung
Das Projekt ist in kommunale Entwicklungsziele eingebunden, ergänzt bestehende Strukturen und wird von Stadt, Vereinen und Institutionen unterstützt. Der Garten dient als Modell für nachhaltige Nachbarschaftsarbeit und inspiriert weitere Initiativen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg / Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten / Kindertagesstätte St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kindertagesstätte David
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Marien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird in kommunale Strukturen eingebunden, indem es mit der Stadt Papenburg, sozialen Einrichtungen und lokalen Vereinen kooperiert. Ein Garten-Komitee aus Bewohner/-innen übernimmt langfristig Verantwortung. Finanzielle Nachhaltigkeit wird durch Förderpartnerschaften, Spenden, Crowdfunding und Einnahmen aus Workshops gesichert. Die Einbindung in Bildungs- und Umweltinitiativen stärkt die Verstetigung. Der Garten wird als dauerhafter Treffpunkt im Stadtteil etabliert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft auf dem Leineberg_1a
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, das Stadtteilbüro Leineberg (STB-LB) als Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Quartiers bekannter zu machen, nachhaltig zu sichern und als Ankerort für Gemeinschaft, Teilhabe und Integration zu etablieren. Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ziele erfolgt im engen Austausch mit dem Teilprojekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg (NBZ-HB), das in einer vergleichbaren Ausgangslage agiert. Durch den kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer zur Umsetzung und den Entwicklungen in den Teilprojekten sollen weitere Synergien gehoben werden. Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht, die Integration von Migrant*innen wird als Querschnittsaufgabe bei allen Unterzielen zentral mit bedacht und durch die Vernetzung und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften u. a. bearbeitet. Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die Bewohner*innen des Leinebergs sollen aktiviert werden, sich für demokratische Werte einzusetzen und werden unterstützt in der Umsetzung geeigneter Formate. Bspw. soll die demokratische Parteien-Präsenz im Quartier erhöht und geeignete Gesprächsformen über politische Themen geschaffen werden. Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Hierzu sollen bestehende Ängste ermittelt, mit Hilfe von Polizei und Kriminalstatistiken transparent dargestellt und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Frauen gelegt. Unterziel 3: Entwicklung einer konsolidierten Finanzierung der Gemeinwesenarbeit. Jeder Aufbau einer stabilen Gemeinschaft erfordert Kontinuität, Ausdauer und die ständige Fortführung des Dialoges. Dies kann nur über eine solide und nachhaltige Finanzierung von Gemeinwesenarbeit sichergestellt werden. Als eigenständige Nachbarschaftsvereine ohne größeren Träger im Hintergrund und weitere Einnahmenquellen stehen beide Nachbarschaftsvereine Leineberg und Holtenser Berg vor ähnlichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, weiteren Trägern der GWA und weiteren Akteuren soll eine Finanzierungsstrategie für die GWA und die Stadtteileinrichtungen entwickelt werden. Auch soll als bisher noch nicht erschlossene Säule der Finanzierung die lokale Wirtschaft einbezogen werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Stadtteilbüro Leineberg ist seit 2009 in dem Quartier mit ca. 2.800 Einwohner*innen aktiv. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg e.V. mit knapp 80 Mitgliedern, die überwiegend auf dem Leineberg leben. Größte Vermieterin ist die Städtische Wohnungsbau GmbH, neben einigen Eigenheimen ist der Leineberg geprägt von Wohnblöcken. Es leben noch immer viele Erstbezieher*innen aus der Bauzeit in den 1960er und 1970er Jahren im Quartier, die eine starke Bindung an den Leineberg haben. Ein Gemeinschaftsgefühl ist vorhanden und wurde durch die Arbeit des Stadtteilbüros erhöht. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund im Quartier ist in den letzten Jahren gestiegen, gleichzeitig wird diese Bevölkerungsgruppe bisher durch die Angebote des Stadtteilbüros kaum erreicht. Die Wahlergebnisse deuten mit einem erhöhten Anteil von AFD Wähler*innen im Vergleich zur Stadt Göttingen auf eine Verunsicherung und das Gefühls des Abgehängtseins hin, das auch in Gesprächen immer wieder thematisiert wird. Viele Menschen verlassen insbesondere bei Dunkelheit ungern das Haus und fühlen sich zunehmend unsicher. Gleichzeitig steht das Stadtteilbüro und somit auch die GWA vor großen Herausforderungen. Die Arbeit des Stadtteilbüros ist durch seine Finanzierung (Sockelförderung durch die Stadt Göttingen, Spenden, Projektmittel) von finanzieller Unsicherheit geprägt. Es werden mehr projektunabhängige Mittel benötigt, um Kontinuität zu gewährleisten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
nein
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen 31.12.2023
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Bewohner*innen des Leinebergs für die genannten Themen zu aktivieren. Es soll nicht FÜR die Bewohner*innen arbeiten, sondern mit ihnen. Die Förderung der Selbstorganisation und die Einrichtung von themenbezogenen Arbeitsgruppen stehen im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch wird das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Es versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Das Stadtteilbüro Leineberg ist Teil des Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren.
Kriterium
Beschreibung
Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei der Akquise externer Mittel.
Kriterium
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen unterschiedlicher Zielgruppen erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen.
Kriterium
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Arbeitsthemen der letzten Jahre waren z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Generationenwechsel und der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Privatpersonen (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohner*innen offen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Senioren- und Pflegstützpunkte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienste Verkehr, Ordnung, Geoservice, Grünflächen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomasgemeinde Diakonieverband Göttingen-Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Einkaufszentrum Leineberg: Nahkauf, Kiosk, Inhaber des Zentrums
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendanstalt Hameln, Abteilung Offener Vollzug Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Informelle Vernetzung und anlassbezogene Gespräche mit einzelnen Politiker*innen oder Ratsfraktionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützung und Zusammenarbeit mit diversen Bewohner*innen aus dem Quartier (Einzelpersonen und Gruppen)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Finanzierung siehe Hauptantrag - Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert
Beantragte Fördersumme: 358.689,85 €
Eigenanteil finanziell: 83.725 €
Eigenanteil Leistung: 35.838,28 €
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft auf dem Holtenser Berg_1b
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, das NBZ Holtenser Berg in den Zielvierteln Holtenser Berg, Holtensen und Hagenberg als Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Quartiers bekannter zu machen, nachhaltig zu sichern und als Ankerort für Gemeinschaft, Teilhabe und Integration zu etablieren. Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ziele erfolgt im engen Austausch mit dem Teilprojekt des Stadtteilbüros Leineberg, das in einer vergleichbaren Ausgangslage agiert. Durch den kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer zur Umsetzung und den Entwicklungen in den Teilprojekten sollen weitere Synergien gehoben werden. Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht, die Integration von Migrant*innen wird als Querschnittsaufgabe bei allen Unterzielen zentral mit bedacht und durch die Vernetzung und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften u. a. bearbeitet. Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die dafür erforderlichen Angebote sollen von den Bewohner*innen mit Unterstützung durch das NBZ organisiert werden, um Wissensvermittlung über demokratische Werte und aktive Teilhabe zu fördern. Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Hierzu sollen bestehende Ängste ermittelt, mit Hilfe von Polizei und Kriminalstatistiken transparent dargestellt und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Jungen und jungen Männern gelegt, die häufig als Bedrohung wahrgenommen werden, aber auch überdurchschnittlich Täter und Opfer in Gewaltsituationen sind.
Unterziel 3: Entwicklung einer konsolidierten Finanzierung der GWA. Jeder Aufbau einer stabilen Gemeinschaft erfordert Kontinuität, Ausdauer und die ständige Fortführung des Dialoges. Dies kann nur über eine solide und nachhaltige Finanzierung von GWA sichergestellt werden. Als eigenständige Nachbarschaftsvereine ohne größeren Träger im Hintergrund und weitere Einnahmenquellen stehen die Vereine Leineberg und Holtenser Berg vor ähnlichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, weiteren Trägern der GWA und weiteren Akteuren soll eine Finanzierungsstrategie für die GWA und die Stadtteileinrichtungen entwickelt werden. Auch soll als bisher noch nicht erschlossene Säule der Finanzierung die lokale Wirtschaft einbezogen werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Zielgebiete des NBZ sind die statistischen Bezirke Holtenser Berg, Hagenberg und Holtensen in städtischer Randlage. Das NBZ befindet sich in der einzigen Laden- und Ärztezeile der Viertel. Der Holtenser Berg zeichnet sich durch eine Mischbebauung aus, die dominierenden Hochhausblöcke werden von der Städtischen Wohnungsbau GmbH vermietet. Fast die Hälfte der Menschen in den Zielgebieten hat einen Migrationshintergrund. In den Stadtteilen wohnen überdurchschnittlich viele Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Viele Menschen haben körperliche oder/und seelische Behinderungen. Der Anteil an arbeitslosen Menschen ist höher als in der Gesamtstadt, ein Fünftel der Menschen sind Transferleistungsempfänger*innen. Im Gegensatz zu Holtensen verfügt der Holtenser Berg über keinen eigenen Ortsrat. Der Ortsrat von Holtensen wird nicht als politische Vertretung für die Interessen des Holtenser Berges wahrgenommen, sondern eher als Interessenskonkurrent. Die sonst eher niedrige Wahlbeteiligung auf dem Holtenser Berg ist bei der letzten Bundestagswahl gestiegen, liegt aber noch unter Bundesdurchschnitt. Die Wahlergebnisse deuten mit einem erhöhten Anteil von AFD-Wähler*innen (33 %) auf eine Verunsicherung und das Gefühl des Abgehängtseins hin, das auch in Gesprächen immer wieder thematisiert wird. Viele Menschen verlassen insbesondere bei Dunkelheit ungern das Haus und fühlen sich zunehmend unsicher. Gleichzeitig steht das NBZ und somit auch die GWA in dem Quartier vor großen Herausforderungen. Die Arbeit des NBZ ist durch seine Finanzierung (Sockelfinanzierung durch die Stadt Göttingen, Spenden, Projektmittelakquise) von Unsicherheit geprägt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen Holtenser Berg/Holtensen/Hagenberg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zur Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den Autobahnzubringer, liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen, der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage im Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das NBZ Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtenser Berg und Holtensen.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023 Anmerkung: Haushalte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Das Projekt orientiert sich an den Interessen der Menschen im Quartier nach Sicherheit und einer funktionierenden Gemeinschaft. Es nutzt die Stärken vor Ort und unterstützt die Ehrenamtlichen, die sich selbst organisiert für die Demokratie einsetzten möchten. Es bringt die unterschiedlichen Gruppen im Quartier zusammen (Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen, die aus finanziellen, sozialen und /oder gesundheitlichen Gründen abgehängt sind, und Menschen aus den Einfamilienhäusern, die sich zusammen engagieren möchten. Dafür werden verschiedene Bereiche wie Bildung, Unterhaltung, bauliche Maßnahmen und Sozialarbeit zusammen gedacht und sie werden durch verschiedene Netzwerke und Expert*innen zu unterschiedlichen Bereichen möglich gemacht. Alle Projektmaßnahmen dienen der positiven Gestaltung des Zusammenlebens und stehen in Bezug zu den Folgen gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen multipler Krisen, die auf der Mikroebene Menschen in abgehängten Quartieren besonders hart treffen.
Das Nachbarschaftszentrum ist Teil des Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem gemeinsamen Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die alle Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden.
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisierte Veranstaltungen und Angebote werden im NBZ umgesetzt. Die Ehrenamtlichen fragen die Hauptamtlichen nach und erhalten Unterstützung. Das NBZ ist erreichbar für neue Personen, die sich organisieren möchten.
Kriterium
Beschreibung
Das NBZ hat vielfältige Nutzende. Bei Veranstaltungen werden attraktive Angebote für verschiedene Nutzergruppen gemacht. Zielkonflikte unter Nutzenden werden moderiert und gelöst, ohne Ausgrenzungsprozesse anzustoßen.
Beschreibung
Regelmäßige Netzwerktreffen werden durchgeführt, die Teilnehmenden unterstützen sich gegenseitig durch Wissen, gemeinsame Projekte und Angebote.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg e. V. getragen, dessen Mitglieder überwiegend aus der Bewohnerschaft der Zielgebiete stammen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination der Ehrenamtlichen übernimmt. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsstelle stehen die Angebote des Nachbarschaftszentrums unabhängig von der Mitgliedschaft in dem Verein allen Bewohner*innen des Quartiers zur Verfügung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen, Beirat für Menschen mit Behinderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Senioren- und Pflegestützpunkte
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Finanzierung siehe Hauptantrag - Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert
Beantragte Fördersumme: 358.689,85 €
Eigenanteil finanziell: 83.725 €
Eigenanteil Leistung: 25.838,28 €
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On