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Alt-Laatzen verbindet sich 2.0

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Zukunftssicherung der GWA in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
In den vergangenen 3 Jahren hat die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Alt Laatzen bedeutende Erfolge erzielt. Soziale Akteure haben sich vernetzt, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender etabliert, Wohnumfeldverbesserungen realisiert, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, sozialen Akteuren, Politik, Bewohner*innen gestärkt. Dieses Fundament gilt es zu sichern und weiterzuentwickeln. Ein zentrales Ziel ist die Verstetigung und Unabhängigkeit der GWA. Dazu werden Aufgaben- und Organisationsstrukturen innerhalb der Verwaltung neu sortiert und eine fachübergreifende Arbeitsgruppe GWA eingerichtet. Die Projektleitung wechselt vom Team Stadtplanung zum Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Es wird damit im Fachbereich Soziales verankert. Dies stärkt die strukturelle Anbindung an spezifische Ausschüsse und sichert die langfristige Integration in Verwaltungsprozesse. Eine feste Ansprechperson gewährleistet Kontinuität. Bestehende Netzwerke werden ausgebaut und erweitert (Netzwerk für Flüchtlinge). Austauschformate wie thematische Ortsspaziergänge, der offene Kaffeeklatsch im Sozialkaufhaus und aktivierende Befragungen werden weitergeführt. Neue kommen hinzu. Ein entscheidender Schritt zur finanziellen Absicherung ist die Gründung des Fördervereins. Dieser und die verbesserte Integration in die Stadtverwaltung gewährleistet finanzielle und inhaltl. Konstanz. Ein Finanzierungsplan wird entwickelt, Fördermöglichkeiten wie Fundraising, Sponsoring und Spenden erschlossen. Er dient als Grundlage für Haushaltsberatungen und ein Förderverein zum gezielten Einwerben von Mitteln (Spendenportal). Die Sichtbarkeit der GWA wird gestärkt: Erfolgreiche Beteiligungsformate werden an weiteren Standorten im Stadtteil umgesetzt, u.a. entlang der Hildesheimer Straße eine städtebauliche und sozialräumliche Barriere. Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen, Informationstafeln und QR-Codes erleichtern den Zugang zu Angeboten, fördern die Teilhabe. Durch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, dem Projekt Familie im Quartier und dem Sozialkaufhaus werden gezielt unterrepräsentierte Gruppen einbezogen. Qualifizierungs- und Beteiligungsworkshops auch zu gesellschaftl. Themen stärken die Teilhabe und das Engagement im Stadtteil. Die Verantwortung für die GWA wird gemeinschaftlich getragen. Erfolgreiche Methoden zur Aktivierung und Teilhabe werden modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht und über einen Leitfaden abrufbar.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit der Einrichtung des Quartiersmanagements in Alt-Laatzen hat sich ein wachsendes Bewusstsein für Wohnumfeldverbesserung, soziales Miteinander und Stadtteilkultur entwickelt. Die Identifikation mit dem Stadtteil nimmt zu. Erste Erfolge sind sichtbar: Nachbarschaftsbeziehungen stärken sich, durch Beteiligungsformate wie Dot-Umfragen wurden öffentliche Räume gemeinsam zu Begegnungsorten gestaltet. Auch die sozialen Akteure haben sich seit 2023 besser vernetzt und arbeiten in einem regelmäßigen Austausch. Dennoch bestehen Herausforderungen: Die Vielfalt der rund 5900 Bewohner*innen mit 1/3 Migrationsgeschichte spiegelt sich in den Beteiligungsstrukturen nicht ausreichend wider. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte sind in den bestehenden Arbeitsgruppen und Treffen unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind die geschaffenen Begegnungsorte ein erster Schritt – weitere Räume für gemeinschaftliche soziale Aktivitäten beiderseits der Hildesheimer Straße müssen entstehen mit dem Ziel Trennwirkung im Stadtteil aufzubrechen. Der Austausch zwischen Bewohner*innen, Verwaltung und Politik benötigt eine nachhaltige, vertrauensvolle Struktur um langfristig wirksam zu bleiben. Das Quartiersmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle in der Moderation und Koordination. Um eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen sicherzustellen insbesondere auch vor dem Hintergrund zunehmender rechter Tendenzen gilt es nun das soziale Miteinander dauerhaft zu stabilisieren. Bisherige Fortschritte müssen verstetigt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, einen inklusiven Beteiligungsprozess zu etablieren, der alle Menschen im Stadtteil erreicht und das Zusammenleben nachhaltig stärkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt im Norden des Stadtgebietes von Laatzen im Stadtteil Alt Laatzen, an der Grenze zur Landeshauptstadt Hannover. Es umfasst rund 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan erkennbar. Als Kartengrundlage wurde ein Luftbild gewählt. Damit lassen sich auch städtebauliche Besonderheiten des Quartiers widerspiegeln. Besonders markant ist die Hauptverkehrsstraße, die Hildesheimer Straße, die das Quartier durchgängig in einen Ostbereich und einen Westbereich teilt. Sie hat trennende Wirkung sowohl städtebaulich erkennbar als auch sozialräumlich wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass im östlichen Teil Bahntrasse und Gewerbeflächen anschließen. Wo hingegen Im westlichen Teil großräumige Naturräume zu finden sind. Dies hat entscheidende Auswirkungen auf den Beliebtheitsgrad, das Image der jeweiligen Stadtteile was sich wiederum in Wohnungsbautypen, Zugänglichkeit von öffentlichen Freiräumen, der wohnungsnahen Außenraumgestaltung sowie der Pflege der Immobilien und Freiräumen widerspiegelt.
Einwohnerzahl
5904
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
Zensus 2022 - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Zensus 2022 - aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 15tes Lebensjahr abgebildet - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Zensus 2022 - aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 24tes Lebensjahr abgebildet - unter "Sonstige" ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Zensus 2022 - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Selbstorganisation, Partizipation und Vernetzung der Bewohner*innen von Alt-Laatzen. Ziel ist es, gemeinwohlorientiertes Handeln nachhaltig in Stadtverwaltung, Politik, soziale Akteure und lokale Wirtschaft zu integrieren. 1. Teilhabe & soziales Miteinander Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen und Dot-Umfragen fördern Mitgestaltung und stärken die Identifikation mit dem Stadtteil. 2. Interkulturelle & inklusive Beteiligung Das Projekt setzt auf einen offenen Beteiligungsprozess für alle, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, die bisher wenig vertreten sind. 3. Nachhaltige Strukturen & Selbstorganisation Ein Förderverein und eine feste Ansprechperson in der Stadtverwaltung sollen die Gemeinwesenarbeit langfristig sichern. Ein Finanzierungsplan unterstützt die nachhaltige Förderung. 4. Zusammenarbeit & Sichtbarkeit Die Vernetzung zwischen sozialen Akteuren, Verwaltung und Politik wird ausgebaut. Erfolgreiche Formate werden als „Wissensbank“ für andere Stadtteile nutzbar gemacht. 5. Empowerment & Qualifizierung Workshops und Schulungen befähigen Bewohner*innen, sich aktiv einzubringen. Dies gilt auch für die weiteren Akteure, deren gemeinwohlorientierte Arbeit durch Themenabende/ Workshops weiter qualifiziert wird. Durch Partizipation und nachhaltige Strukturen wird das Zusammenleben in Alt-Laatzen langfristig gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen nehmen aktiv an Angeboten teil, gestalten Prozesse mit und fühlen sich repräsentiert. Ihre Bedarfe spiegeln sich in Maßnahmen wider, und sie erleben Wertschätzung sowie echte Mitbestimmung.
Beschreibung
Es entstehen selbstverwaltete Gruppen, Vereine und Initiativen. Sie organisieren Veranstaltungen eigenständig, nutzen bereitgestellte Räume und Ressourcen und übernehmen Verantwortung für Projekte.
Beschreibung
Lokale Akteure, lokale Ökonomie und Bewohner**innen bringen sich aktiv ein. Vorhandene Räume, Wissen und Netzwerke werden genutzt. Ehrenamtliche engagieren sich. Projekte basieren auf vorhandene Potenziale statt auf externen Lösungen.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und sozialer Hintergründe arbeiten gemeinsam an Projekten. Veranstaltungen und Angebote sind inklusiv. Der Austausch zwischen den Gruppen findet sichtbar statt.
Beschreibung
Verwaltungsbereiche, Soziale Arbeit und Stadtentwicklungsplanung arbeiten zusammen. Es gibt gemeinsame Sitzungen, abgestimmte Maßnahmen und vernetzte Projekte, die über einzelne Zuständigkeitsbereiche hinausgehen.
Beschreibung
Regelmäßige Austausch- und Kooperationstreffen finden statt, Akteure unterstützen sich gegenseitig, gemeinsame Projekte entstehen. Wissen und Ressourcen werden geteilt, Partnerschaften langfristig gesichert.
Beschreibung
Nachbarschaftliche Initiativen entstehen, Menschen helfen sich gegenseitig, es werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Begegnungsorte sind belebt, Veranstaltungen werden wahrgenommen, Austausch und das Gemeinschaftsgefühl werden gefördert.
Beschreibung
Neue oder verbesserte Treffpunkte und Begegnungsstätten entstehen. Die Angebote sind niederschwellig, werden genutzt und decken den ermittelten Bedarf. Digitale Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten sind vorhanden
Beschreibung
GWA wird in kommunale Planungen integriert. Entscheidungen berücksichtigen soziale Aspekte, GWA ist in Entwicklungsprozesse eingebunden. Stadt- und Sozialplanung arbeiten abgestimmt, langfristige Strategien sind erkennbar. Ein Leitfaden dient als Modell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration; Projekt Familien im Quartier; Team Grünflächen, Team Stadtplanung, Team Wirtschaftsförderung, Team Öffentlichkeitsarbeit, Team Tiefbau, Betriebshof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuelkirche, Diakonie, St Oliver Gemeinde, Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Alt-Laatzen, Bürgerinitiative "Alt-Laatzen blüht auf", Christlicher Seniorenbund, DRK Alt-Laatzen, LeineVHS, Sozialkaufhaus LeineLaden, Netzwerk für Flüchtlinge, Donna Clara
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Akteure sowie Ortsräte und Fachausschüsse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Ökonomie z.B. EDEKA, Sozialkaufhaus Leine Laden,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Laatzen, KSG Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse und lokale Online Nachrichtenportale, Homepage der Stadt Laatzen, Homepage Bürgerinitiative,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen werden bei Aktivitäten, bei Veranstaltungen mit in die Planung und Durchführung einbezogen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospelchor Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPVG Laatzen, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte An der Masch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA in Alt-Laatzen wird nachhaltig in kommunale Strukturen integriert: eine fachübergreifende Arbeitsgruppe und die neue Verortung im Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration mit fester Stelle sichern die strukturelle Einbindung. Ein Förderverein und ein Finanzierungsplan mit Fundraising, Sponsoring und Spenden gewährleisten langfristige finanzielle Stabilität. Erfolgreiche Beteiligungsformate werden verstetigt und modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht.
Galerie
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mittagessen unterm turm
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Zustimmung Veröffentlichung
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