Gemeinsam in Obernkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein gutes Miteinander in Obernkirchen gemeinsam schaffen
Projektbeschreibung
Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V., nachfolgend DRK genannt. Seit 2022 ist das DRK im Auftrag des Landkreises in der Flüchtlingssozialarbeit aktiv. Daher wissen wir, dass eine aktiv vernetzte Gemeinwesenarbeit in Obernkirchen nicht besteht. Unsere 7 Sprachmittler und 6 Sozialarbeiter/-betreuer haben ein vertrauensvolles Verhältnis zu den zugewanderten Menschen in Obernkirchen. Das DRK mit Sitz in Obernkirchen und 5.200 Mitgliedern hat auf Grund guter ehrenamtlicher Strukturen gute Verbindungen zur alteingesessenen Bevölkerung. Aus unseren vielen Gesprächen in der Beratungsstelle haben wir Kenntnis, was die Menschen bewegt, herausfordert und wo ihre Bedarfe liegen. Wir stehen bereits seit längeren im persönlichen Kontakt mit der Bürgermeisterin, sind Mitveranstalter der interkulturellen Woche in Obernkirchen und wissen daher welche Anstrengung notwendig ist, die gesellschaftliche Situation nachhaltig zu verändern. Dabei hilft uns auch, dass ab dem 07.04.2025 das interkulturelle DRK-Beratungs- und Begegnungszentrum in der Neumarktstr. 25 in Obernkirchen, sehr zentral liegend, eröffnet. Neben Beratungsleistungen wird sich dort eine Beratungsstelle für die berufliche Integration und für traumatisierte zugewanderte Menschen befinden. Die Planung dieses Zentrums hat bei uns dem Gedanken verstärkt, dass ein nachhaltiges Miteinander nur möglich ist, wenn Integration unter Beteiligung der Gesamten Bevölkerung stattfindet. Darin sehen wir künftig unseren Focus. Daher wird der Begegnungsraum dem Projekt der Gemeinwesenarbeit dienen und als Anlaufstelle mit einem "Kümmerer" die Koordination und Umsetzung der Projektziele sicherstellen. Es stehen uns weitere Räume der Kommune, in Schulen aber auch im Quartier und im Gebäude des DRK (Bornemannstr. 1, Obernkirchen) zur Verfügung. In Gesprächen mit bestehenden Netzwerkpartnern (Jugendzentrum, Ichtys-Gemeinde, IGS Obernkirchen und einem Betreuungsverein) wissen wir, dass es sehr wohl Interesse an einem strukturierten Netzwerk in Obernkirchen gibt. Aus dem Schreiben der Bürgermeisterin der Stadt Obernkirchen geht der deutliche Wunsch hervor, eine Gemeinwesenarbeit zu etablieren. Im Landkreis Schaumburg stehen wir mit mehreren Personen (u.a. dem Sozialamtsleier Herrn Böhm) in Kontakt und wir konnten eine engere Zusammenarbeit mit dem Bereich Teilhabe und Migration (Frau Abel) vereinbaren. An einem runden Tisch der Stadt Obernkirchen beteiligen wir uns auch.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Strategie der dezentralen Unterbringung im Landkreis Schaumburg ist Obernkirchen eine von 5 Städten im Landkreis, die eine hohe Anzahl an Übergangswohnungen und von Zugewanderten angemieteten Privatwohnungen hat. Dieser Zuzug verstärkt sich akutell durch Auflösung einer GU in Bückeburg und bald auch der GU in Bad Nenndorf. Die Wohnungen liegen in Gebieten wie Taubenweg, Kolbergring, Kalte Weide, Friedrichstrasse - etwas außerhalb des Stadtzentrums. Hinzu kommt eine Überalterung der Bevölkerung. Dies lässt Menschen vereinsamen und Zugewanderte ziehen sich in ihre Sprachen-Communitys zurück. Unsere Erfahrung in der Arbeit mit den Menschen ist, dass es kaum ein Miteinander gibt. Wenn das Projekt der Gemeinwesenarbeit nicht entsteht, wird diese Lage sich noch verschlimmern und es werden soziale Brennpunkte entstehen. Erste Straftaten haben in den letzten Wochen die Bevölkerung und die Verantwortlichen in der Kommune aufschrecken lassen. Als DRK sehen wir uns in der Verantwortung, mit dem Projekt das soziale Miteinander zu fördern und durch Gespräche und präventive Maßnahmen potentielle Täter gegen Ihren Frust und die Langeweile durch unsere Angebote gemeinsam mit Netzwerkpartner zu beteiligen und diesem Trend entgegenzuwirken. Ein vielseitiges Vereinsangebot in den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur besteht in Obernkirchen bereits. Gerade nach der Corona-Phase und der hohen Zuwanderungzahl ist es eine besondere Herausforderung, die Angebote und den Bedarf wieder zusammenzuführen und Menschen aus ihren Gewohnheiten, ihren Bequemlichkeitszonen zu holen und den Abbau ihrer Hemmungen zu forcieren Wir freuen uns auf die Aufgabe und sind bereit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Kernstadt Obernkirchen
Beschreibung
Wir kümmern uns um die Kernstadt Obernkirchen ohne Ortsteile, Randgebiete der Stadt (Taubenweg, Kolbergring und Kalte Weide) werden insbesondere mit einbezogen.
Einwohnerzahl
8600
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Obernkirchen aus der Zensus-Zählung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Zahlen aus dem Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht für Obernkirchen der Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Oberkirchen der Bertelsmann Stiftung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburgf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Sozialbericht der Bertlsmann Stiftung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsplan_obernkirchen_stadt_kerngebiet.pdf
(934.74 KB)
sozialbericht_-_obernkirchen.pdf
(109.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in:
- Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen.
- Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung niederschwelliger Begegnungsorte zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Beratung in verschiedenen Lebenslagen.
- In der Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht dadurch lebensnahe (Erwachsenen-)Bildung.
- In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – Bestandsaufnahme sozialdemografischer Daten und Bündelung von individuellen wie institutionellen Ressourcen im Sozialraum; Kooperation und Vernetzung von Akteur/innen im Stadtteil.
- In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
- In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien etc.) oder themenbezogene (Wohnen, Verkehr, Grünfläche etc.) Gruppenarbeit.
Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 600 Mitgliedern, persönliche Ansprache in unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelles Beratungszentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Schulen und Jugendtreffs.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt von vielen Menschen zur Integration genutzt wird, sie sich am Gemeinwesen beteiligen und dadurch eine spürbare Gemeinschaft in Obernkirchen entsteht. Eigeninitiative und Aktivität sich zusammen mit allen Bürgern entwickeln lässt.
Kriterium
Beschreibung
Wir wollen ein starkes Netzwerk lokal aufbauen, das die Menschen sieht und für ihre Bedarfe da ist. Eine hohe Beteiligung von Nertzwerkpartnern und Menschen aus Obernkirchen zeigt uns den Erfolg.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen mit Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressin, Zuschussantrag ab 2026, Teilnahme am runden Tisch ab 2025
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BKK24 Herr Busche mit dem Projekt "Länger besser leben"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DLRG Obernkirchen e.V., evtl. Schwimmkurse für Kinder konkretisieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Schaumburg e.V., weitere Teilbereiche wie z.B. unser Team Jugendhilfe, Ehrenamtliche Mitarbeit im Katastrophenschutz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, mit Frau Korn als Schulleiterin stehen wir schon in Kontakt, bereits Lernförderung - Mitgestaltung der wöchentlichen Projekttage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen. Kooperation ausbauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Obernkirchen und Umgebung - Kontaktneuaufnahme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Info-Galerie Obernkirchen e.V. - Kontaktneuaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfenster Obernkirchen e.V. - Neukontaktaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Obernkirchen e.V. von 1863 - verschiedene Sportangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obernkirchen Raptors e.V. - Kampfsport als Ausgleichssport für Jugendliche und zum Auspowern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schütte-Chor e.V. - Kontaktneuaufnahme - Singen macht Fröhlich
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen e.V. - Förderung von Schwimmen bei Erwachsenen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Obernkirchen von 1920 e.V. - Verschiedene Sportangebote zum Mitmachen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Obernkirchen - Jugendangebote für christlich interessierte Jugendliche nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Obernkirchen - Ehrenamtliche Mitarbeiter, Förderung durch Ausbildung, was für berufliches Weiterkommen hilft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballclub Juventus e. V. - Fußball für Kinder und Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus & Grund Schaumburg-Obernkirchen e. V. - Hilfe bei der Wohnungssuche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Obernkirchen - Bereits mit Jugendsozialarbeiter Nico im Kontakt wegen Angebote für Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein Obernkirchen e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Line Dance Corner Schaumburg e. V. - Neukontakt - verschiedene Tanzangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales Bündnis für Familien - Neukontakt, Beratungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Motorsport-Club Schaumburg Obernkirchen e. V. im ADAC - Idee von Verkehrserziehung und Hilfe bei Erlangen des Führerscheines zu mehr Mobilität
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Deutschland Nabu-Gruppe Obernkirchen e. V. - Naturschutz als Aufgabe der Geinschaft erfahren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten - gute Kontakte zur Redaktion, DRK hat mit Frau Steininger eigene Pressestelle, Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro der Landtagsabgeordneten Colette Thiemann - Frau Thiemann ist als Präsidiumsmitglied im DRK gerne Politisches Sprachrohr für das Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro des Landtagsabgeordneten Jan Philipp Beck - mit Herrn Beck bereits Demokratie-Aktionen besprochen, als stellv. Landrat auch ein wichtiger Kontakt zum Landkreis
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obst u. Gartenbauverein e. V. - neben unserem eigenen Gemeinschaftsgarten ein weiteres Angebot zur Gartenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherberatung Schaumburg e. V. - Kontakt zur bedarfsgerechten Weiterleitung, Wichtig vor allem im Bereich Handyverträge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Wirtschaftsförderung e. V. - da bei Sparkasse angesiedelt guter Kontakt im Bereich Finanzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WIR für Schaumburg, Ortsgruppe Obernkirchen - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche - Kontakt für unterstützende Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirchengemeinde - runder Tisch mit Kirchen wurde bereits ins Leben gerufen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökumenische Kinder& Jugendbücherei - ergänzendes Angebot zum Lesen und Sprachförderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Stadt Obernkirchen ist bereits vereinbart, dass wir ab 2026 einen Antrag auf einen Zuschuss für das Projekt, zur Nachhaltigkeit stellen. Mit dem Landkreis Schaumburg stehen wir ebenfalls in Kontakt, konnten aber noch nichts vereinbaren, da ein Dezerntenwechsel bei Soziales zum Jahresende ansteht. Nach Förderzeitraumablauf ist geplant weitere Förderungen auf Landes- und Bundesebene entsprechend zu beantragen. Auch eine Beteiligung des DRK Landesverbandes könnte eine Option sein.
11. Medien
Galerie
Videos
interkulturelleszentrum.jpg
(283.2 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildungscampus Sportzentrum Süd in Gifhorn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Klose
| Funktion | Fachberatung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt verbindet - voneinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Der Campus soll für ein innovatives Bildungs- und Lebenskonzept stehen. Die enge Nachbarschaft von Anwohnern, Schulen, Kitas, Einrichtungen der Jugendarbeit, der Gifhorner Sportvereine und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule schaffen gute Rahmenbedingungen für hochwertige Bildungsarbeit, Begegnung und Kreativität. Es sollen möglichst alle Menschen im Sozialraum mit einem guten Bildungs- und Beratungsangeboten erreicht werden. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner im Quartier erreichen. Gemeinwesenarbeit mit einer entsprechenden Sozialraumorientierung wäre vor Ort ein wesentlicher Schritt. Die Aussicht mit diesem Konzept erfolgreich zu sein, begründet diesen Förderantrag. Gemeinwesenarbeit fehlt aktuell als wichtiger Bestandteil für das Stadtgebiet Gifhorn generell und besonders für diesen problembelasteten Stadtteil. Die Vernetzung und gezielte Zusammenarbeit mit den Menschen im Quartier ist bisher nicht ausreichend entwickelt. Die Problemlagen sind vielfältig, die kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensumstände sind sehr unterschiedlich. Vandalismus zeigt sich zunehmend in und an öffentlichen Einrichtungen. Eine bedarfsgerechte Entwicklung der vorhandenen Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum, die Qualität der sozialen Beziehungen, Integration, Inklusion und die Partizipation im Quartier sind einige der inhaltlichen Aspekte, die es im Sinne des Gemeinwohls zu bearbeiten gilt. Bisher sind die Akteure vor Ort noch sehr für sich allein unterwegs. Ein übergreifendes Miteinander unter der Einbeziehung der Menschen im Quartier, wird hier sehr wesentlich sein, um neue Wege zu gehen. Die Identifikation mit dem Stadtteil soll sich erhöhen, was nur über Beteiligung und Vernetzung möglich sein wird.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl hat in den letzten 10 Jahren zugenommen (2014: 41.000 Einwohner, 2024: 44.000 Einwohner). Im Bildungsbereich bietet die Stadt eine große Auswahl an verschiedenen Schulformen. Bedingt durch steigende Schülerzahlen erreichen alle Schulen vermehrt ihre Kapazitätsgrenzen. Speziell im Hauptschulbereich sind die Schülerzahlen angestiegen. Zudem hat die Anzahl der Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Förderbedarf in der Hauptschule stark zugenommen. Der Rat der Stadt hat den Neubau einer Hauptschule beschlossen. Der Standort des Neubaus ist auf dem Gelände des Sportzentrum-Süd in der Gifhorner Südstadt. Die dortige Infrastruktur ist geprägt von Mehrfamilienhäusern und Genossenschaftswohnungen sowie Einfamilienhäusern aus den 60‘ und 70’er Jahren. Die Einwohnerstruktur bildet eine große kulturelle Vielfalt ab. Zusammenfassend beschrieben sprechen wir von einem Brennpunktgebiet mit vielen sozialen Notlagen, Gewalt, Vandalismus und hoher Arbeitslosigkeit. Es gibt große Unruhe im Wohnviertel, die Problemlagen sind vielschichtig. Es soll zukünftig darum gehen, den Fokus noch stärker auf die Bedarfe der Menschen zu legen und durch Vernetzung der zahlreichen öffentlichen Institutionen vor Ort, die Ressourcen besser und vor allem übergreifender zu nutzen. Ehrenamtlichen Strukturen, in die gerade ältere, teilweise einsame Menschen eingebunden werden könnten, fehlen vor Ort gänzlich. Ein Quartiersmanagement wäre das optimale Bindeglied in diesem Gebiet. Es geht darum Strukturen mit passgenauen Angeboten zu entwickeln, die das gesellschaftliche Zusammenleben und die Nachbarschaft nachhaltig verbessern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
- Doppelstaatler sind hier nicht mit einberechnet.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenschnitt_quartier.jpg
(2.05 MB)
kartenschnitt_campus.jpg
(1.51 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement fördert und entwickelt die Strukturen und Ressourcen vor Ort und bindet Bewohnerinnen und Bewohner in die Prozesse mit ein. Aus den Synergien des Quartiers, wird es sicher auch eine größere positive Strahlkraft in Richtung der Gemeinwohlarbeit insgesamt im Stadtgebiet Gifhorn geben. Die vielschichtigen Problematiken im Quartier sollen aufgegriffen und bedarfsgerecht bearbeitet werden. Das wird nicht zuletzt ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung unserer demokratischen Grundwerte sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Menschen im Quartier über verschiedene Angebote vernetzt werden konnten und das einen nachhaltigen und gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schulen I (Träger: LK Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist angedacht die Stelle dauerhaft anzulegen.
11. Medien
Videos
film_campus_komprimiert.mp4
(179.54 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das grüne Sofa - Dein Nachbarschaftstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Silja Weßelmann
| Funktion | Abteilungsleitung Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das grüne Sofa - Dein Nachbarschftstreff
Projektbeschreibung
Der Stadtteil am Stadtwald sieht sich verschiedenen infrastrukturellen u sozioökonom Herausforderungen gegenüber. Im Januar 2023 startete daher das Projekt „MITeinander am Stadtwald. Mit der Anmietung eines Ladenlokals erfolgte Anfang Mai 2023 die Eröffnung eines neuen Begegnungsortes. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erhielt der Begegnungsort den Namen „Das grüne Sofa“. Im Projektverlauf entwickelte sich der Treffpunkt über aktivierende Befragungen, niedrigschwelligen Austausch- u Beteiligungsformaten zu einem Ort, in dem sich im Angebotsportfolio die Interessen, Wünsche u Bedürfnisse d Anwohnenden widerspiegeln.
Diese bedürfnisbasierten Angebote, die durch viel ehrenamtliches Engagement getragen werden, sollen vertieft u verstetigt werden. Ergänzend soll verstärkt eine Einbindung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen und Bedarfe in das Angebotsportfolio erfolgen. Hierfür sollen Synergien zwischen den vorhandenen Strukturen der Gemeinwesenarbeit in der Stadt Verden (Aller) aufgebaut u intensiviert werden. „Das grüne Sofa“ ist bereits Mitglied im städtisch geleiteten „Arbeitskreis GWA“. In dem AK wird sich über gesamtgesellschaftliche u städtische Bedarfe sowie erfolgreiche Methoden der GWA ausgetauscht. Diese sollen über eine enge Kooperation mit dem MGH in das Grüne Sofa übertragen werden. Das MGH setzt seit den 1990er Jahren erfolgreich Methoden der GWA um. Das MGH soll mit seinem Mitarbeiterpol eine anleitende zentrale Multiplikatorenfunktion übernehmen u personell bei der Planung, Durchführung u Evaluierung im MGH erfolgreich erprobte Ansätze u Methoden im Grünen Sofa unterstützen.
Ein weiteres langfristiges Ziel zur Verstetigung des „Grünen Sofas“ ist die Kooperation mit dem neu konstituierten Stadtteilbeirat u dem Stadtteilnetzwerk „MITeinander am Stadtwald“. Die Bedarfe, Rückmeldungen, Wünsche der Anwohnenden, die sich im Rahmen der Arbeit des Grünen Sofas ergeben, spiegeln sich in der Arbeit des Stadtteilbeirats wieder und werden darüber hinaus unmittelbar in kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Das „Grüne Sofa“ entwickelt somit nicht nur das Angebotsportfolio im Hinblick auf gesamtgesellschaftliche Herausforderungen weiter, sondern übernimmt auch eine zentrale und aktive Funktion in der Förderung von niedrigschwelligen demokratischen Beteiligungsprozessen bei den Anwohnenden. Sie erfahren sich als soziale Akteur:innen mit Handlungsfähigkeit und bilden somit einen integralen Bestandteil in der Kommune/ Gesellschaft.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil am Stadtwald ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben und wurden von u.a. Versicherungen ersetzt. Seit 2015 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke. Die Wohnblöcke gehören wechselnden Immobiliengesellschaft, die die Wohnungen und Grundstücke vernachlässigen. Dies führt zum Vermüllen sowohl der Gebäude als auch der Grundstücke und regelmäßig zu Ungezieferbefall. Bis zur Entstehung des Grünen Sofas lagen keine stadtteilbezogenen Netzwerke der GWA vor. Das NW MITeinander am Stadtwald befindet sich derzeit in einer Umstrukturierung von einem Bildungsnetzwerk zu einem NW der GWA, in der freie Einrichtungen, Träger, Zivilgesellschaft sowie ortsansässige Bildungsinstitutionen, Wohnugnsbaugesellschaften und Unternehmen sich über die Bedarfe im Stadtteil austauschen. Die Netzwerkstrukturen sind noch sehr instabil und benötigen bei ihrer Umsetzung eine fachliche Moderation. Mit der Förderung des Treffpunkts „Grünes Sofa“ wurde für die Anwohnenden eine Anlaufstelle geschaffen, in der sie eigenständig oder mit Unterstützung eigene Ideen einbringen und in Angebote/ Veranstaltungen übertragen können. Eine Übertragung von Formaten zu gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen in das Angebotsportfolio ist auf Grund fehlender personeller Ressourcen nicht möglich.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden (Aller) - Wohngebiet am Stadtwald
Beschreibung
Lindhooperstraße ab Eisenbahnunterführung E-Center - Artilleriestraße - Brunnenweg - inkluvsive Lindenviertel - Eisenbahnstraße Höhe Niedersachsenring bis zur Eisenbahnunterführung Lindhooperstraße E-Center
Einwohnerzahl
3195
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stichtag 12.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung Stand 31.12.2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietreingrenzung_antrag.pdf
(463.79 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltungsrechte für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich und erlebbar zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden die vorliegenden Potentiale genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesondere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren und die bereits vorhandenen Netzwerke. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils gemeinsam zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist ein Schwerpunkt die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts. Neben dem Stadtteilbeirat, dem Stadtteilnetzwerk, den Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und GWA vernetzt das Projekt Ressourcen aus den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung zur Wohnumfeld- und infrastrukturellen Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing, Bildung, Wirtschaft. Über die kommunale Angliederung des Projektes ist der Bedarfstransfer in die einzelnen Disziplinen/ Fachbereiche gewährleistet. Desweiteren findet eine enge Zusammenarbeit mit den politischen Gremien zur Sichtbarmachung von GWA und zur Sicherstellung einer dauerhaften Verstetigung der GWA im Stadtteil statt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner:innen gestalten den Treff aktiv mit, indem die Bedarfe in regelmäßigen Austauschrunden äußern und eigene Projekte initiieren. Ziel ist, alle Generationen und Kulturen einzubeziehen, um den Treff bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen werden ermutigt, bestehende selbstorganisierte Angebote weiterzuentwicklen und neue Projekte zu initiieren. Durch Austauschformate, Qualifikationsangebote und Vernetzung erhalten sie UNterstützung, um Verantwortung nachhaltig zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Das bestehende Engagement wird durch neue Beteiligungsformate gstärkt. Anwohner:innen bringen ihre Fähigkeiten in Nachbarschaftsprojekte ein, fördern das positive Statteilimage und vernetzen sich stärker, um gemeinschaftliche Verantwortung zu verankern.
Kriterium
Beschreibung
Angebote werden weiter ausgebaut, um verschiedene Generationen und Kulturen zusammenzubringen. Gemeiname Aktionen fördern den Austausch, stärken das Miteinander und schaffen generations- und kulturübergreifende Verbindungen
Beschreibung
Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, gemeinsamen Projekten und nachhaltigen Synergien. Fachübergreifende Netzwerke werden gestärkt, um quartiersbezogene Lösungen wirksam und langfristig zu gestelten.
Beschreibung
Bestehende Kooperationen werden intensiviert, neue Partnerschaften entstehen. Die Zahl gemeinsamer Projekte wächst, der Austausch wir verfestigt und langfristige Zusammenarbeit stärkt nachhaltige Angebote im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Durch vielseitige Angebote wie Nachbarschaftsfeste, Stadtteilrunden und gemeinsame Projekte fördern wir Begagnungen und Austausch. Engagierte werden unterstützt, aktiv mitzuwirken und das Zusammenleben im Stadtteil nachhaltig mitzugestalten.
Beschreibung
Durch nachhaltige Wohnumfeldverbesserungen und vielseitige Angebote erleichtern wir den Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitlicher Teilhabe. Kooperationen und Begegnungen stärken das soziale Miteinander und die Infrastruktur im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt ist als kommunale Einrichtung fest in der Abteilung Gemeinwesenarbeit verankert und interdisziplinär ausgerichtet. Durch die enge Anbindung an den Fachbereich wird ein kontinuierlicher Austausch gesichert.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Stadt Verden fördert seit den 1990er Jahren GWA im Stadtgebiet. Mit dem Grünen Sofa unerhält die Stadt in jedem der fünf Stadtteile eine Einrichtung der GWA in eigener Trägerschaft oder in kirchlicher oder freier Trägerschaft mit städtischer Förderung. Als gemeinsame Leitlinie hat die Kommune in Kooperation mit den Einrichtungen in kirchlicher und freier Trägerschaft die "Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit" entwickelt. Einregelmäßiger Austausch über gite Praxisansätze erfolgt über den städtisch geleiteten Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit.
Das Grüne Sofa hat vor Ort im Stadtteil grundlegende Strukturen der GWA über aktivierende Befragungen, Aufbau von Netzwerken, Einbindung von Anwohnenden, Entwicklung von Zielgruppenübergreifenden Angeboten, Veranstaltungen udn Aktionen entwickelt und aufgebaut.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Verden (Aller) (interdisziplinär Fachbereichsübergreifend); Landkreis Verden: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklcks e.V.; Stadthalle Verden, Theaterabo Verden, Kommunales Kino, JuMP Festival, Pferdemuseum, Domherrenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden-Ost, Jugendzentrum Verden, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Ferienprogramm, Stadtbibliothek, Zeitspende (Freiwilligenagentur), KULTurencafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fokus gGmbH, DRK KV Verden, Stadtwaldfarm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkt - Pfelgeberatung des Lankreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GS am Lönsweg, Waldkita der Lebenshilfe, Kreisvolkshochschule, GS Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungs- und Gemeindezentrum St. Nikolaigemeinde, Haus am Oderplatz St. Johannisgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Burghardt & Kastens Weinhandlung, Kopfarbeit (Friseur), Netto und Baalk Backboard
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisbau Verden, Kürner Immobilien, Heise Immobilien, Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Printmedien (Verdener Allerzeitung, Verdener Nachrichten, Sonntagstipp, Allerdings, Överblick), Instagram, Facebook, eigene Homepage, Flyer, Plakate, Schaukästen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtratfunktionen sond eingeladen, sich in die Arbeit einzubringen und /oder bei Veranstaltungen teilzunehmen., regelmäßige Bericherstattung im Austausch Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bewohner:innen des Stadtteils und auch darüber hinaus, sind eingeladen, sich entsprechend ihrer Interessen Fähgkeitenund Bedürfnisse zu engagieren, sich zu treffen, auszutauschen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt bleibt in der komm Gemeinwesenarbeit eingebunden u arbeitet eng mit dem Arbeitskreis GWA u lokalen Einrichtungen zusammen. Durch den kontinuierlichen Austausch u Wissenstransfer werden bewährte Strukturen gestärkt. Eine langfristige Finanzierung u nachhaltige Verstetigung soll durch enge Einbindung und Informationsvermittlung über den Rat der Stadt Verden (Aller) erfolgen. Hierfür wird ein Grundsatzubeschluss zur Förderung und Finanzierung der GWA im Stadtteil vorbereitet.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Raum für Wir: Begegnung leben, Zukunft gestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ellen Bach
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsräume schaffen, Vorurteile abbauen, gemeinsam lernen, Horizont weiten
Projektbeschreibung
Wir möchten Begegnungräume für unsere Nachbarschaft (die Menschen in Vahrenheide Ost) in der Einrichtung Kids Club Vahrenheide schaffen. Es sollen Räume sein, wo sich Menschen verschiedener kultureller Herkunft, Religion und Alter treffen können. Dies kann z.B. in Form von Elterntreffs, Sprachcafes/Nachbarschaftsfesten, einem Nähtreff oder Repaircafé oder Schulungen stattfinden. Seit 30 Jahren sind wir in aufsuchender Sozialarbeit unterwegs, wurden in unzählige Wohnungen eingeladen, führen beinahe täglich "zwischen Tür und Angel Gespräche" und haben uns dadurch ein großes Vertrauen im Stadtteil aufgebaut. Die vorhandenen Strukturen und Kontakte zu Nachbar:innen, den Kindern in unsren Angeboten und deren Eltern möchten wir gerne nutzen, weiter Vertrauen auf- und Berührungsängste abzubauen.
Außerdem wollen wir die vielfältigen vorhandenen Kontakte zu Menschen aus der unmittelbaren und weiteren Nachbarschaft, die bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind, ausbauen. Es geht hierbei, um ca. 30 junge Menschen (U27), die selber eine Zuwanderunggeschichte haben, bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind und über weitere Kontakte in den Stadtteil hinein verfügen. Insbesondere bei jungen Menschen nehmen wir (möglicherweise durch die Corona Zeit bedingt) Entwicklungdefizite im sozialen Miteinander wahr. Auch erkennen wir einen Handlungsbedarf, was Softskills und die Mediennutzung der jungen Übungsleiter:innen angeht und die Chancen in Bildung und den beruflichen Einstieg erschweren. Auch möchten wir die große Gruppe der Alleinerziehenden und deren erhöhten Unterstützungsbedarf in den Blick nehmen.
Aufgrund der vorhandenen Struktur (Angebote für Kinder und Jugendliche sowie der Möglichkeit der Mitarbeit), dem attraktiven Raum (auf dem Schulweg vieler Kinder, in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschule und mitten im Wohngebiet) gibt es bereits vielfache Anfragen von Bewohner:innen (oftmals Eltern "unsrer" Kinder) zu weitergehender Hilfe (z.B. Sprachmöglichkeiten, Beratung...). Deshalb gehen wir davon aus, dass ein erweitertes Angebot durch neue finanzielle Möglichkeiten und personelle Ressourcen nachhaltige Veränderung schaffen kann.
Mit den verschiedenen vorgestellten Ansätzen, wollen wir einen Beitrag für ein demokratisches und friedliches Miteinander leisten, in dem wir die bunte, kulturelle Vielfalt als Potenzial miteinander entdecken und in der Begegnung entfalten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kids Club Vahrenheide befindet sich in Vahrenheide Ost in einem „Gebiet mit besonderem sozialen Handlungsbedarf“ (Brennpunkt). Viele Familien leben von staatlichen Transferleistungen (Vahrenheide gesamt 2023: 34,2% / Kinder: 48,5%) und haben oftmals eine Zuwanderunggeschichte (74%). Aufgrund sprachlicher Defizite fällt es einigen schwer, in Kontakt mit anderssprachigen Mitbürgeri:nnen zu kommen. Auch scheinen religiöse oder kulturelle Hintergründe, unüberwindbare Hürden für die Kontaktaufnahme (zum Beispiel zu vorhandenen Einrichtungen im Stadtteil) zu sein. Viele Bewohner:innen leben in beengten räumlichen Verhältnissen, verfügen über eingeschränkte Zukunftsperspektiven und sind bezüglich gesellschaftlicher Teilhabe bislang außen vor gelassen. In der Vergangenheit wurde uns bewusst, dass wir für eine nachhaltige Veränderung der Chancen und Perspektiven, der uns anvertrauten Kinder, die Eltern beziehungsweise ihr Umfeld erreichen müssen. Da für ein offenes und konstruktives Miteinander (neben der Hürde der ersten Kontaktaufnahme) der zeitintensive Aufbau von Beziehung und Vertrauen unerlässlich ist, war es uns bislang aus personellen Gründen nicht möglich, diesen Bereich in der pädagogischen Arbeit abzudecken. Wege (wie z.B. Programmhefte, Plakate und Flyer) die möglicherweise in der Mehrheitsgesellschaft gangbar sind, um miteinander in Kontakt zu kommen und das Aufsuchen von Angeboten zu ermöglichen, greifen in unserer Nachbarschaft meistens nicht. Es bedarf eines geduldigen, zeitintensiven Beziehungsaufbaus, um sich das Mandat zu “erarbeiten“, über Lebensfragen (z.B. bezüglich Kindererziehung, Integration, Demokratieverständnis oder andere Themen ins Gespräch zu kommen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenheide
Beschreibung
Die Sozialdaten für das ehemalige Sanierungsgebiet/Soziale Stadt Vahrenheide Ost (ca. 8.000 Einwohner:innen) konnten von der Landeshauptstadt Hannover (Sachgebiet Wahlen und Statistik und Statistiken der Agentur für Arbeit) zeitnah nicht gesondert übermittelt werden, sind aber im Gegensatz zu Vahrenheide gesamt (10.138 Einwohner:innen) noch prekärer.
Vahrenheide Ost bezieht sich (siehe Karte) auf folgende Straßenzüge:
Leipziger Straße, Dresdener Straße, Plauenerstr., Hallesche Str., Erfurter Weg, Chemnitzer Str., Magdeburger Str, Dunantstr. + Höfe im Norden
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik Stand 31.12.2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
74
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024%20(1).pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstatistik 2023 / Armutsmonitoring
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024 (1).pdf
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Kids Club Vahrenheide ist zentral in Vahrenheide verortet und arbeitet bislang schwerpunktmäßig am Nachmittag mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Wir möchten die Räume und Angebote gern für Bewohner*innen aus Vahrenheide mit unterschiedlicher kultureller Herkunft, Religion, Bildungsstand und Alter öffnen. Unsere Räume können insbesondere vormittags für den gemeinsamen Austausch genutzt werden. Zudem entwickeln wir mit den Besucher:innen Angebote, stärken ihre Selbstermächtigung und fördern das ehrenamtliche Engagement.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Initiierung niedrigschwelliger Beratungs- und Bildungsangebote sowie die Entwicklung zugehender Formate, um Familien zu stärken und mit Eltern über Erziehungsfragen ins Gespräch zu kommen. Mit unserem Konzept fördern wir den sozialen Zusammenhalt und stärken zugleich die gleichberechtigte Teilhabe der Bewohner:innen im Stadtteil. Dabei verfolgen wir den Grundsatz, dass die Menschen im Stadtteil Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt sind.
Der Kids Club ist eine etablierte Einrichtung bei den Bewohner:innen und sozialen Trägern. Wir beteiligen uns aktiv an verschiedenen Netzwerkrunden, Veranstaltungen und Stadtteilfesten und arbeiten u.a. eng mit der FNS-Grundschule, der GWA Vahrenheide sowie den Kinder- und Jugendeinrichtungen in Vahrenheide zusammen. Wir sind über die Angebote der sozialen Infrastruktur vor Ort gut informiert und möchten mit unserem Konzept die Angebote erweitern und Bedarfslücken schließen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn: sich alle willkommen und eingebunden fühlen. Dies zeigt sich durch regelmäßige nachbarschaftliche Interaktionen, gegenseitige Unterstützung, eine hohe Beteiligung an gemeinschaftlichen Aktivitäten und ein respektvolles Miteinander.
Vorhandene Strukturen
Zwar ist die vorhandene städtische GWA nicht Fördergegenstand, dennoch soll sie hier kurz beschrieben werden, um den Unterschied der Herangehensweise und des Angebots deutlich und den Bedarf des Aufbaus einer weiteren Stelle für Gemeinwesenarbeit sichtbar zu machen.
Die vorhandene Gemeinwesenarbeit Vahrenheide steht für Vernetzung, Gremienarbeit, Koordinationsrunden, Planung und Durchführung von kooperativen Festen und Veranstaltungen. Gerade auf die Größe und Herausforderung des Stadtteils bezogen (siehe Projektgebiet) besteht großer Bedarf an einem zusätzlichen Angebot aus dem Bereich der Gemeinwesenarbeit. An der Antragstellung hat die städtische GWA mitgewirkt. Ein ergänzendes Angebot könnte die vorhandenen Strukturen des Kids Clubs Vahrenheide bzw. die Beziehungen der Mitarbeiter:innen nutzen und stärker auf die individuellen Anliegen der Menschen vor Ort (insbesondere junge Menschen, Familien und Alleinerziehende) eingehen, niedrigschwellige, informelle Beratung bieten und partizipative Beteiligungsformate fördern. Insbesondere für sozial benachteiligte Gruppen oder Menschen mit Sprachbarrieren wäre eine direkte Ansprechstruktur unabdingbar, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu stärken. Hierfür ist der Kids Club Vahrenheide prädestiniert, um in enger Zusammenarbeit mit der bestehenden Gemeinwesenarbeit und anderen Stadtteilakteuren ein umfassenderes Unterstützungsnetzwerk zu etablieren, das sowohl strukturelle als auch individuelle Bedarfe adressiert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Walderseestrasse
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
• Kontaktaufnahme und Kooperation mit relevanten kommunalen Fachstellen und mögliche Integration in bestehende Programme
• Gespräche mit der Kommune über eine Übernahme in den Haushalt (als Bestandteil der sozialen Infrastruktur).
• Kooperationen mit lokalen Unternehmen oder Stiftungen für zusätzliche finanzielle Unterstützung.
• Aufbau und Schulung von ehrenamtlichen Strukturen, um die Arbeit unabhängig von Projektfinanzierungen fortzuführen.
• Entwicklung von Partizipationsstrukturen
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mitmach Gesellschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Felix Weber
| Funktion | Hausleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam mehr erreichen
Projektbeschreibung
Wir im Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum Zeven sind seit 2008 in der Gemeinwesenarbeit in Zeven aktiv. Inzwischen sin wir zu einem Sozialenzentrum für die Samtgemeinde angewachsen. Über Jahre haben wir es geschafft, Menschen aus verschiedenen Kulturen, Altersgruppen und Vermögenslagen zusammenzubringen und mit Ihnen gemeinsam zu wachsen.
Die Menschen in Zeven wissen, dass sie mit jeglichen Herausforderungen in ihrem Leben auf uns zu kommen können, dass ihn bei uns im Haus geholfen wird oder aber wir in unserem Netzwerk in Zeven Organisationen oder Personen kennen, die ihnen weiterhelfen können.
Unsere Angebotsvielfalt entsteht durch die Herausforderungen und Wünsche unserer Besucher*innen. Über die Jahre haben wir dadurch unser Angebot stetig erweitert und auch vereinzelt Angebot die nicht mehr ausreichend frequentiert waren aus dem Angebotsportfolie entfernt. Besonders während und nach der Coronakrise standen viele Angebote auf dem Prüfstand und es gibt eine ungebrochen, hohe Nachfrage nach neuen Angeboten, die Aufgrund schwindender finanzieller Ressourcen durch die Infaltion und gestiegenen Personalkosten derzeit nicht zu realisieren sind oder nur in reduzierter Häufigkeit möglich sind.
Der Hauptschwerpunkt soll auf der Etablierung eines besseren Ehrenamtsmanagement liegen, sodass die Angebote aus einer Hauptamtlichenbetreuung im bestenfall in eine ehrenamtliche wandern. Hierbei möchten wir zum zuverlässigen Ansprechpartner für den Landkreis Rotenburg werden, im Thema Freiwilligengewinnung und Freiwilligenmanagement. Diese Strukturen sind teilweise vorhanden, aber auf Grund fehlender Zeit nicht ausreichend erarbeitet. Dies wollen wir ändern, wir wollen unser Freiwilligenmanagement (Onboarding, Rechte,Pflichten, Chancen und Profil) verbessern. Unsere Ehrenamtliche sollen über vorhandene Fortbildungsstrukturen inhouse aber besonders über Landes- und Landkreisprojekte geschult und gestärkt werde. Dies hat einen Synergieeffekt auf die Stadt Zeven, die Samtgemeinde und alle Vereine im Umkreis, da wir häufig eine Erstanlaufstelle für Freiwillige sind, da wir als großer Wohlfahrtsverband DRK Deutschlandweit die meisten Ehrenamtlichen haben und in den Köpfen der Menschen eine Marke sind und weil wir über unser Familienzentrum einen frühen Zugriff auf Eltern haben. Unsere Aufgabe ist es diese Eltern gut auszubilden in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, sodass Sie, wenn ihre Kinder aus unseren Strukturen raus wachsen, bei Partner*innen weiter aktiv sind.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Zeven, sowie die Samtgemeinde hat einige größere Industrieunternehmen, die zum Teil weltweit agieren in ihrem Umkreis, dadurch ist auf den ersten Blick die Finanzielle Lage für viele Bewohnerinnen gut. Leider gilt das inzwischen und stetig steigend nicht mehr für alle, besonders in direkter Nähe zu unserem Haus ist die Finanzielle Lage vieler Bewohnerinnen prekär. Diese prekäre Situation führt häufig zu Isolation und Schamgefühl bei den Menschen. Es ist eine stetige Herausforderung den Menschen einen Zufluchtsort aus dieser Situation zu bieten. Dies versuchen wir durch unsere Angebote zu leisten.
Die stetig veränderte Krisenlage erfordert ein immer größeres Problembewusst sein in unsere Arbeit und die Erweiterung unsere Angebote. Dies ist aus den vorhandenen Struktruen des Hauptamtes nicht umsetzbar, sodass die Erweiterung der Ehrenamtsstruktur alterniativlos und somit zwingend erforderlich ist.
Wir sind sehr aktiv im Netzwerk der Frühen Hilfen des Landkreises Rotenburg für Kinder von 0-6 Jahren und sind auch Gastgeber der Netzwerktreffen, darüber hinaus ist der Landkreis mit 3 verschiedenen Stellen bei uns im Haus angesiedelt und ist mehrmals in der Woche zu Besprechungen im Haus, sodass wir ein kurzen Dienstweg haben. Weitere Kooperationspartner*innen sind DRK interne Projekte: Essen auf Räder, Kleidershop, DRK Ortsverein, Familien unterstützender Dienst. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Rentenberatung Stade. Wir beteiligen uns an Projekten des Kinder- und Jugendbüros, des Kinder und Jugendzentrums, diversen Veranstaltungen im Stadtpark und der Fußgängerzone. Zusätzlich kooperieren wir mit der Stadtbücherei Zeven.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Zeven - Nord
Beschreibung
Nördlich der Bahnstrecke
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
https://www.zeven.de/Seiten/Zahlen-Daten-Fakten.html?
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um ein Schätzung.
Die Mieten in der direkten Umgebung unsere Hauses sind sehr günstig, sodass hier in der Regel Menschen mit sehr geringen Einkommen und am häufigsten Menschen mit Sozialhilfe wohnen. Besonders Menschen mit Fluchterfahrung finden häufig nur hier Wohnungen und sind qua Gesetz Arbeitslos. Die stetig steigenden Lebensunterhaltkosten machen Unterstützungs- und Beratungsangebote immer wichtiger.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_zeven_nord.png
(419.59 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir sind hier in Zeven sowohl in unserem Quartier, als auch in der Gemeinwesenarbeit ein angesehener Partner der Stadt und der Samtgemeinde. Wir verstehen uns als sozialer Begegnungsort für alle Menschen in Zeven und Umgebung, wodurch die Gemeinwesenarbeit eher treffend ist. Zu mal wir durch den Fahrdienst auch Menschen von deutlich außerhalb unsere Quartiers in unsere täglichen Arbeit abholen.
Darüber hinaus wollen wir mit unsere Arbeit die gesamt Stadt + Samtgemeinde Zeven weiter infizieren und den Menschen eine Anlaufstelle bieten für Beratung, Gemeinschaft, Austausch und einen Ort an dem ich mich einbrignen kann und erlebtes weitergeben kann und gleichzeitg neues erlernen kann. Hierbei gestalten wir unser Angebot an den Interessen der Menschen. In unseren Angeboten und Beratungen fördern wir die Selbstorganisation und stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Wir empfinden unsere Standort und unser Gebäude als große Stärke, die direkte Nähe zum "sozialen Brennpunkte", sowie zu einem in 2005 erschlossenen Neubaugebiet erlaubt uns ein Miteinander Themen- und Ebenenübergreifend. Besonders die Netzwerkarbeit in Zeven ist uns ein Anliegen. Wir agieren in vielen Netzwerken als Ausrichter oder als stetige Vertreter*in um gemeinsam den sozial Raum zu gestalten und zu verbessern.
Mit diesem Projekt möchten wir die vorhanden Strukturen nachhaltig um eine verbesserte Ehrenamtsstruktur für das Gesamte Netzwerk verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen sich signifikant erhöht hat. Die Strukturen und Events für Ehrenamtlich verbessert wurden
Kriterium
Beschreibung
Unser Ntzwerkpartner von positiven Entwicklungen in ihrer Arbeit mit ehrenamtlichen erzählen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Derzeit sind für diese Arbeit 4 Kolleg*innen mit verschiedensten Stundenanteilen und Aufgaben zuständig. In unserem Haus sind derzeit über 70 Ehrenamtliche in verschiedensten Aufgaben und Einsatzbereichen aktiv. Dabei unterscheiden wir zwischen wöchentlichen, monatlichen und Sonderevent Ehrenamtlichen, die alle wichtig sind für unsere Arbeit. 2x jährlich laden wir alle Ehrenamtlichen ein, um Sie über unsere Arbeit, neue Angebote und Projekte zu informieren. An diesen Veranstaltungen geben wir auch wichtige Gesetzesänderungen für unsere/ihrer Arbeit bekannt oder informieren zu wichtigen Themen und wie wir damit umgehen (Kinderschutz, Drogenkonsum, etc.) Diese Strukturen sind bewährt, müssten aber dringend ausgebaut werden.
Hierbei wollen wir durch veränderte Strukturen und durch klare Abläufe eine nachhaltig veränderten Umgang mit Ehrenamtlichen implementieren. Hierzu wollen wir die drei Projektjahre nutzen, den wenn diese Strukturen geschaffen sind, ein Arbeiten in diesen eine deutliche Verbesserung der IST Situation fürs Haus, fürs Quartier und das gesamte Netzwerk darstellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg - Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BNW Bildungswerk Niedersäschischer Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Bremervörde- Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe - Frühe Förderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir möchten in den 3 Förderjahren die Ehrenamtsstrukturen in unserem Haus auf eine neue Stufe heben und Strukturen schaffen die Nachhaltig erhalten bleiben und hauptamtliches Personal entlasten und vor allem die Besucher des Haus dazumotivieren sich ehrenamtlich einzubringen. Hierfür bgenötigt es die in den Zielen beschriebene Maßnahmen. Die Zukunftsfinanzierung beruht auf dem Erhalt der 25 h für die Projektleitung. Dies würden wir bei Erfolg des Projekts aus Eigenmitteln finanzieren.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Familienoase
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Busch
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Für eine Gesellschaft, die gemeinsam ackert, erntet und das Gemüse verarbeitet
Projektbeschreibung
Gemeinsam mit dem Acker e.V. aus Berlin möchten wir auf einem Gelände ein Beet anlegen, auf dem abgestimmt auf die Jahreszeit und die Pflanzfolge verschiedenes Gemüse angebaut werden soll. Der Verein Acker e.V. hat seit 2013 Erfahrung darin für und mit Menschen Äcker anzulegen. Dabei konzentrieren sie sich auf Kinder in Kindergarten und Schule, aber auch auf Äcker für die Nachbarschaft. Das Beet soll ungefähr 100m² groß sein und eines von mehreren Bestandteilen der sog. "Familienoase" sein.
Um den Gemüseacker möglichst barrierefrei zu gestalten, sind auch Hochbeete geplant. Auf diese Weise können Jung und Alt gemeinsam verschiedene Gemüsearten nach ökologischen Kriterien anbauen.
Die Anwohner werden auf dem Acker von Experten angeleitet und lernen, wie viel Zeit, Mühe und wertvolle Ressourcen in Gemüse stecken.
Der Gemeinschaftsacker soll ein für alle zugänglicher naturnaher Lernort werden, der Impulse für die Nachbarschaft und die ganze Stadt geben kann. Wir schaffen Erfahrungsräume, die natürliche Kreisläufe erlebbar machen – damit Kinder und auch Erwachsene einen direkten Bezug zur Natur aufbauen können.
Um das Erlernte zu festigen soll es zudem Workshops für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geben.
Die Familienoase soll ein Ort der Gemeinschaft und Integration sein, der mit der Zeit wächst und verbindet. Die Begleitung und Unterstützung des Acker e.V. ist für drei Jahre angesetzt und soll dazu führen, dass die Nutzer danach selbstständig weitergärtnern können.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Gelände, auf dem der Acker und die gesamte Oase entstehen soll, ist von der Stadt bereits freigegeben. Gespräche mit mit den Akteuren Kirchenkreissozialarbeit Süd, Ehe-Lebensberatung (EFL), Familienbildungsstätte und Lukasgemeinde sind bereits mehrfach geführt worden, um Informationen der jeweiligen Planungsstände zu teilen. Unsere Ansprechpartner bei Acker e.V. haben uns von ihren Erfahrungen von mehr als 10 Jahren Äcker anlegen erzählt und gemeinsam haben wir den für alle Beteiligten besten Plan entwickelt. Eine Leistungspalette sowie Kostenkalkulation des Vereins liegt uns auch bereits vor.
Das Projekt wird im Januar 2026 starten, da die Fläche für die gesamte Oase zunächst nutzbar gemacht werden muss. Aufgrund von jahrelanger Nichtnutzung ist es bisher verwildert und nicht begehbar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
5 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Alfhausen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
In der Samtgemeinde Bersenbrück sind bereits vier Dorf- und Bürgertreffs erfolgreich etabliert und aus dem sozialen Leben der Orte nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als zentrale Begegnungsorte, fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bieten vielfältige Angebote für Jung und Alt. Ankum hat Ende 2024 einen eigenfinanzierten Dorftreff nach dem bestehenden Modell auf die Beine gestellt.
Auch in Alfhausen gibt es nun Bestrebungen, einen Dorftreff aufzubauen. Der Wunsch kommt sowohl aus der Bevölkerung als auch aus Ergebnissen der Zensus-Befragung, die einen hohen Anteil an Single-Haushalten im Ort zeigen (462 Haushalte von insgesamt 1.562 = 29,6 % - samtgemeindeweit 32,9 %). Ziel ist es, Vereinsamung entgegenzuwirken und eine offene, einladende Begegnungsstätte für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Für den Dorftreff stehen in der Kommune potenzielle Räumlichkeiten zur Verfügung: eine Kindergartengruppe zieht aus dem ehemaligen Gemeindebüro aus, in dem sich auf die Markthalle (eine Verkaufsplattform für regionale Produkte mit Mitmachangeboten wie Brotbacken nach alten Rezepten, Koch- und Ernährungskurse, Eventcatering und Erlebnisgastronomie) befindet. Dort könnte der Dorftreff ansässig werden. In der Markthalle gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, der in das Programm des Treffs integriert werden könnten. Ein großer Vorteil in Alfhausen ist die hohe ehrenamtliche Bereitschaft. Der „Verein der Vereine“ spielt dabei eine zentrale Rolle, da hier vereinsübergreifende Themen besprochen werden, beispielsweise der Aufbau einer Dorf-App oder die jährliche Abstimmung von Veranstaltungsterminen, um Überschneidungen zu vermeiden.
Der Dorftreff soll ab 2026 mit Unterstützung von zwei Minijobbern aufgebaut werden. Die Samtgemeinde Bersenbrück begrüßt das Engagement in Alfhausen und sieht darin einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Gemeinwesens. Ein Dorftreff in Alfhausen kommt dem Ziel der SG näher, in allen Mitgliedsgemeinden Dorf- und Bürgertreffs als zentrale Plattformen für soziale Teilhabe, ehrenamtliches Engagement sowie niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote zu etablieren.
Laufzeit
2026-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die guten Beispiele aus den fünf weiteren Mitgliedskommunen der Samtgemeinde haben dazu geführt, dass auch die Gemeinde Alfhausen einen Dorftreff eröffnen möchte, um ähnliche Angebote gerade für den Erhalt der Demokratie und gegen die Vereinsamung von Menschen anzubieten. In der "Markthalle" - einer Plattform für regionale Lebensmittel mit eigener Küche für Back- und Kochevents - gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, für den wöchentlich frisch gekocht wird. Dieser wird von Zuspruch geradezu "überrannt": 40 Personen können teilnehmen, weitere stehen auf der Warteliste. Hinter der Markthalle befinden sich Räumlichkeiten für eine Kindergartengruppe, die ab Januar 2026 leer stehen und für einen Dorftreff genutzt werden können. Im Ort finden bereits Sprachkurse für Migranten statt, organisiert von der Samtgemeinde, die ebenfalls im Dorftreff stattfinden können. Es soll eine große Gruppe von Nutzenden abgeholt werden, die sich aus Menschen aller Schichten, Konfessionen, Altersgruppen und Nationen zusammensetzt. Ziel ist, mit dem Dorftreff einen Ort der Vielfalt zu schaffen, an dem Demokratie gelebt wird.
Um von den bereits gewonnen Erkenntnissen der bestehenden Dorf- und Bürgertreffs zu partizipieren, möchte sich Alfhausen als finanzschwache Kommune gern dem Förderantrag "Gute Nachbarschaft" anschließen und damit Teil eines bereits bestehenden großen Netzwerkes werden.
Die Akzeptanzabgabe aus Windenergie fließt bereits, so dass die Gemeinde Alfhausen sich bereits ab 2026 mit 5.000 Euro und 2027 mit 10.000 Euro aus eigenen Mitteln einbringt. Ende 2028 werden die Kosten komplett durch die Gemeinde finanziert.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Alfhausen
Beschreibung
Alfhausen liegt etwa 27 km (Luftlinie) nördlich von Osnabrück zwischen den Südost-Ausläufern der Ankumer Höhe im Westen und dem Alfsee im Südosten. Eine schnelle Erreichbarkeit wird auch durch den nur ca. 10 km entfernten Autobahnanschluss Neuenkirchen-Vörden der Bundesautobahn 1 gegeben. Alfhausen liegt direkt an der Bundesstraße 68 zwischen Bersenbrück im Norden und Bramsche/Hesepe im Süden.
Einwohnerzahl
4353
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Alfhausen, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Alfhausen, wie der Sportverein und der Heimatvereine als "große Player", aber auch dem "Verein der Vereine" und kirchlichen Verbänden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst und Hospizdienst vor Ort, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Alfhausen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Alfhausen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", SeniorenvertreterInnen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gem. Alfhausen zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits 2026 zahlt die Gem. Alfhausen 5.000 €, 2027 dann 10.000 €.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Rieste
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Riesterei hat sich als unverzichtbarer Treffpunkt in Rieste etabliert. Er wird nicht nur von Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt, sondern auch von der Politik als wichtiger Beitrag zum Gemeinwohl anerkannt – oft getragen durch ehrenamtliches Engagement.
Unter der Koordination von zwei Teilzeitkräften bietet der Dorftreff ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Auch wenn einsame SeniorInnen, Kinder und Familien Hauptzielgruppe sind, finden hier alle Riesterinnen und Riester Angebote nach ihren Bedürfnissen. Das gemeinsame Kochen ist ein tolles Format, das die Mitarbeiterinnen gern ausbauen möchten. Mit Vorträgen zur Vorsorge (Erste Hilfe, Letzte Hilfe, Patientenvollmacht...) und vielen weiteren sozialen Themen übernimmt der Dorftreff eine informative Aufgabe. Beim "Riester Abendbrot" stellen sich immer wieder Vereine vor, es gibt gut laufende Kooperationen mit Vereinen vor Ort.
Ein besonderes Highlight ist das "Lädchen", in dem die Gemeinde und örtliche Vereine "Merchandise"-Artikel anbieten. Zudem können Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker Regale mieten, um ihre Werke zu verkaufen. Derzeit wird über eine Professionalisierung dieser Struktur als "Einnahmequelle" nachgedacht.
Ein weiteres Erfolgsformat zur Generierung von Einnahmen ist der jährlich im Frühjahr stattfindende Ostermarkt, der in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Kunsthandwerkern organisiert wird. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen konnten bereits Einnahmen erzielt werden.
Dennoch bleibt der Dorftreff eine freiwillige Leistung der Gemeinde Rieste – finanziell unterstützt durch den Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" und kommunale Mittel, da er sich nicht selbst trägt. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Rieste um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027 sind es 15.000 Euro.
Die Riesterei ist somit weit mehr als ein Treffpunkt: Sie ist ein lebendiger Ort des Miteinanders, der das soziale Leben in Rieste stärkt.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Dorftreff in Rieste soll erhalten bleiben: für die Bürgerinnen und Bürger, für die Vereine und Verbände, für die Politik, aber auch für die Mitarbeiterinnen. Diese haben in den letzten Jahren in sehr guter Arbeit Netzwerke und Strukturen aufgebaut, von denen viele im Ort profitieren: neben den Bürgerinnen und Bürgern auch Vereine und Verbände, Rat und Verwaltung. Die tollen Angebote und Kooperationen - von gemeinsamem Kochen und Radtouren mit dem Heimatverein über den Kids-Art-Club, Fotografieren und dem "Riester Abendbrot" bis hin zu dem "Lädchen" und der Organisation des mobilen Einkaufswagens - haben in der Gemeinde ihren Platz gefunden und ohne die Riesterei würde etwas fehlen. Der Rat steht hinter dem Projekt, trotzdem muss die Finanzierung gesichert sein. Das Spendenaufkommen in der RIESTEREI ist relativ gut, so dass hierüber schon ein Teil der Ausgaben finanziert werden kann. Die komplette Finanzierung ist ab spätestens 2028 gesichert, da dann die sog. Akzeptanzabgabe für Windenergie finanzielle Mittel in die Gemeindekasse bringt, mit denen freiwillige Aufgaben finanziert werden können. Die Zeit bis dahin muss allerdings überbrückt werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,8 qkm.
Einwohnerzahl
3719
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich weiter durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rieste, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Rieste, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Rieste, bspw. Heimatverein, biologischen Station Haseniederung e.V., aber auch weitere Vereine/Verbände
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Rieste, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Kettenkamp, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Rieste über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Gehrde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Seit 2018 ist der Dorftreff GEHRDA fester Bestandteil des Dorflebens und ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Hier wird Gemeinschaft gelebt: Das tägliche Frühstück und der regelmäßige Mittagstisch laden zum Verweilen ein, während Spielenachmittage und das Dorfkino für geselliges Beisammensein sorgen.
Der Treff ist auch ein kreativer Ideengeber – so entstand aus ihm das „Klima-Café“, und immer wieder entwickeln sich neue Projekte. Als Schnittstelle zur Gemeinde trägt der Dorftreff zur Integration von Neuzugezogenen bei, unterstützt durch Bürgermeisterin und Rat, die aktiv an Veranstaltungen teilnehmen. Ein Beispiel ist die Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit Elke“, in der die Bürgermeisterin Rede und Antwort steht.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kultur, die Menschen zusammenbringt: Wohnzimmerkonzerte, Ausstellungen und Kinovorführungen, die der Dortreff in dessen Räumlichkeiten organisiert, bereichern das Dorfleben, ergänzt durch Ausflüge zu Kulturveranstaltungen in nahegelegenen Städten.
Auch dem Thema Einsamkeit begegnet der Dorftreff aktiv – mit Angeboten an Feiertagen wie Heiligabend, die stets gut angenommen werden.
Gemeinsam suchen Gemeinde Gehrde und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. 2026 ist die Gemeinde bereits in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Gehrde um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027/2028 liegt die Summe bei 15.000 Euro.
Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Schule und Gemeindeverwaltung ist der Dorftreff GEHRDA ein lebendiger Treffpunkt für alle und stärkt das Miteinander in Gehrde.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gehrde ist ohne den Dorftreff GEHRDA nicht mehr vorstellbar. Es gibt in Gehrde wenig bis gar keine Infrastruktur - keinen Lebensmittelmarkt, keine Apotheke, keinen Arzt. Eine Gaststätte ist noch geöffnet, sonst gibt es kaum Orte der Begegnung. Vereine und Verbände prägen das soziale Leben - und seit 2018 eben auch der Dorftreff.
Auch, wenn die Akzeptanz gut ist - alle Menschen in Gehrde erreicht der Dorftreff (noch) nicht. Es gibt eine große Gruppe Aussiedler, die offen jeden in ihre Kirchengemeinde einlädt, selbst aber stark in der "eigenen Bubble" bleibt.
Auch für diese Menschen ist der Dorftreff jedoch offen mit seinen vielfältigen Angeboten.
Durch ein gutes Spendenaufkommen und große ehrenamtliche Unterstützung kann sich der Dorftreff zwar noch nicht vollständig allein tragen, ist diesbezüglich aber auf einem guten Wege. Da die aktuelle Förderung aber am 30.06.2025 ausläuft, wäre auch Gehrde vorerst noch auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Der Einsatz der Akzeptanzabgabe ist ab 2026 eingeplant und wird bis Ende 2028 die Kosten zu 100 % finanzieren.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Gehrde liegt im Osten des ehemaligen Landkreises Bersenbrück, der heute den Norden des Landkreises Osnabrück bildet. Die Hase streift das Gemeindegebiet im Nordwesten. Der Ort befindet sich 6 km vom Ortskern der Stadt Bersenbrück entfern. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2657
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025 Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff ist etabliert durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Gehrde, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Gehrde, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Physiotherapeut vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Gehrde, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Gehrde, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Theater, Museen und Kunsthallen in der Umgebung (bis 100 km)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Gehrde über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
4 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Eggermühlen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Eggermühlen öffnete im September 2019 und hat sich mittlerweile mit seinen Angeboten als feste Größe im Ort etabliert. Gerade für ältere Menschen ist der Dorftreff ein wichtiger Anlaufpunkt, vor allem als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Dorftreff gerade für diese Dialoggruppe einen Mehrwert für die Gemeinde. Daneben nutzen auch (werdende) Mütter Angebote wie die Spielgruppen für Babys und Kleinkinder oder von Hebammen. Ergänzt wird das Programm durch Spieleabende, Doppelkopfrunden, Bastelnachmittage für Kinder oder interkulturelle Kochabende. Neu sind auch Workshops im kreativen Bereich, z. B. Watercolor für Anfänger. Mit Planwagenfahrten wird das kulturelle Angebot in der Umgebung genutzt, beispielsweise der "Dichter- und Denkerweg" im Ort erkundet.
Gemeinsam suchen Gemeinde Eggermühlen und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, jährlich 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Eggermühlen um diese Summe reduzieren würde.
In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Eggermühlen sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden, die gerade den Seniorinnen und Senioren eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung bieten. StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“) ist schon thematisiert worden, soll aber auch dort sichtbarer werden.
Als Ort der Begegnung und des Austauschs ist es wichtig, den Dorftreff Eggermühlen zu erhalten und weiterzuentwickeln und dadurch für die Zukunft zu sichern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nach Anlaufschwierigkeiten hat sich der Dorftreff Eggermühlen mittlerweile mit seinen Angebote etabliert und wird von den ansässigen Vereinen nicht mehr als "große Konkurrenz" zur Vereinsarbeit gesehen. Dazu beigetragen haben auch die Überlegungen zu den Angeboten, die auf keinen Fall bestehende Angebote der Verein "ersetzen" sollten. Mit dem Mittagstisch, Klönfrühstück und Klönkaffee sind Formate etabliert worden, die mehrmals in der Woche Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung schaffen. Viele Angebote finden im Pfarrheim der Kirchengemeinde statt, aktuell wird dieses kernsaniert und umgebaut. Das hat zur Folge, dass einige Angebote - Sitzgymnastik, Krabbelgruppe - in das Sportlerheim des Sportvereins umziehen mussten, Begegnungs- und Bastelangebote finden im Dorfgemeinschaftsraum statt. Die Herausforderung ist nach wie vor, dass es in Eggermühlen nicht "den Dorftreff" gibt. Durch die Sanierungsarbeiten ist es möglich, dass sich der Gemeinschaftsraum als Anlaufstelle etabliert. Es ist geplant, nach Fertigstellung der Räumlichkeiten wieder auch das Pfarrheim zu nutzen.
Der Dorftreff ist leider noch nicht in allen Bevölkerungsgruppen im Ort angekommen. Unter anderem grenzt sich die Gruppe der sog. "Russlanddeutschen" von vielen örtlichen Angeboten aus. Wunsch wäre es, auch diese Gruppe in den Dorftreff zu bekommen. Mit einem "Kasachischen Kochabend" ist ein erster Schritt in diese Richtung getan. Ehrenamtliche Unterstützung für den Dorftreff ist vorhanden. Durch Maßnahmen wie den Kochabend oder direkte Besuche erhoffen sich die Mitarbeiterinnen auch aus diesen Reihen freiwillige Unterstützung.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort liegt innerhalb der Ankumer Höhe und im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Höchster Punkt des Gemeindegebiets ist mit 69 Metern der Osterboll in Sussum. Die Nchbargemeinden sind im Osten Ankum, Kettenkamp, im Süden Merzen, Fürstenau, im Westen Bippen, Berge sowie im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1867
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinde Bersenbrück, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Eggermühlen, insbesondere die kfd als Mitanbieter von Kochangeboten oder auch kleinere Vereine, wie die Werbegemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst, Haus- und Zahnarzt vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Eggermühlen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, ortseigenes Infosblatt, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Eggermühlen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern-Kind-Gruppen, Hebammen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Eggermühlen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On