3 Lüneburg steht zusammen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jasmin Strecker
| Funktion | Stadtteilmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Soziale Vielfalt stärken – Gemeinschaft neu denken
Projektbeschreibung
Mit dem beantragten Projekt soll der sozialen Spaltung im Quartier aktiv entgegengewirkt und die Teilhabechancen aller Bewohner*innen, insbesondere der Menschen mit Fluchterfahrung und der obdachlosen Personen, nachhaltig verbessert werden. Dazu soll zunächst die Ausgangslage, vor allem durch aktive Befragungen, erfasst werden. Was brauchen und möchten die vor allem in der Gemeinschaftsunterkunft lebenden Menschen in ihrem Stadtteil? Durch niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Ansätze soll im Anschluss ein Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung geschaffen werden. Ganz konkret sollen die Menschen in den Unterkünften regelmäßig aufgesucht werden, es soll ein erster Kontakt hergestellt und eine Ansprechperson für den Stadtteil vorgestellt werden. Die Menschen sollen sehen, dass Ihnen Interesse entgegengebracht wird und sie nicht am Rande stehen. Das soll Mut machen sich zu beteiligen und dann in einem nächsten Schritt aktiv das Leben im Stadtteil mitzugestalten. Bestehende Strukturen in den Stadtteilen sollen gezielt geöffnet und weiterentwickelt werden, um alle Bürger:innen erreichen zu können. Dazu sollen auch die bereits bestehenden Angebote genauer betrachtet werden. Was ist seit Jahren gleich, wie können Angebote angepasst oder neue Angebote entwickelt werden, die eine breitere Bevölkerungsgruppe ansprechen? Die Stadtteile Rettmer und Häcklingen mit ihrem Stadtteilhaus, dem Bonhoeffer-Haus, sollen ein Treffpunkt werden, für alle Menschen unabhängig von Herkunft, Status oder Lebenssituation. Durch ein vielfältiges, inklusives Angebot sollen interkultureller Austausch und gemeinschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadtteile, Häcklingen und Rettmer liegen am südlichen Stadtrand von Lüneburg. Sie teilen sich seit 20 Jahren ein gemeinsames Stadtteilhaus. Beide Stadtteile sind geprägt von einem eher ländlichen Charakter, mit Wohngebieten die zum großen Teil aus Einfamilien- oder Doppelhäusern bestehen. Hier leben Familien, die über stabile soziale Netzwerke verfügen. Diese Bevölkerungsgruppe ist in der Stadtteilarbeit gut eingebunden, nutzt bestehende Angebote aktiv und beteiligt sich häufig selbst an der Gestaltung des Gemeinwesens. Im Gegensatz dazu steht die Gemeinschaftsunterkunft in Rettmer, in der Menschen mit Fluchterfahrung (akutell 48) und auch obdachlose Menschen (aktuell 74) untergebracht sind. Diese Gruppen sind im öffentlichen Leben der Stadtteile häufig kaum sichtbar. Ihre gesellschaftliche Teilhabe ist, insbesondere im Fall obdachloser Menschen, stark eingeschränkt. Viele von ihnen sind sozial isoliert, haben keinen Zugang zu den bestehenden Angeboten und kaum Anschluss an die lokale Nachbarschaft oder unterstützende Strukturen. Es besteht somit ein deutliches soziales Gefälle innerhalb der Stadtteile. Die Stadtteilarbeit, die mit 14 Wochenstunden vor Ort ist, könnte Brücken bauen, doch die Verwaltungsaufgaben binden Ressourcen und bestehende Angebote erreichen meist nur diejenigen, die ohnehin schon gut vernetzt sind. Diejenigen die dringende Unterstützung brauchen bleiben außen vor. Es braucht zusätzliche zeitliche Ressourcen um sich aktiv mit den benachteiligten Bevölkerungsgruppen auseinanderzusetzen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und sie einzubinden. Damit Rettmer und Häcklingen zu Stadtteilen werden, die von allen dort lebenden Menschen mitgestaltet werden.
5. Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Leitgedanken der Gemeinwesenarbeit, die auch darauf abzielt, die immateriellen Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern und soziale Teilhabechancen zu erweitern. Konkret soll erreicht werden, dass sich alle im Stadtteil lebenden Menschen zugehörig fühlen und ihre jeweiligen kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensrealitäten als wertvolle Bereicherung für das Gemeinwesen wahrnehmen. Vielfalt soll sichtbar gemacht, wertgeschätzt und in einen lebendigen Austausch überführt werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die gezielte Ansprache und Einbindung von Personengruppen, die sich bislang (so die Vermutung) überwiegend innerhalb ihrer eigenen sozialen Lebenswelt bewegen. Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate sollen sie dazu ermutigt werden, sich aktiv einzubringen und den Sozialraum mitzugestalten. Um das zu erreichen, soll auch die Kooperation zwischen Akteur:innen im Stadtteil gezielt ausgebaut und strukturell gestärkt werden. Es sollen Kompetenzen gebündelt, Synergien genutzt und gemeinsam kulturelle Vielfalt im Stadtteil sichtbarer und erlebbarer gemacht werden. Im Zentrum stehen dabei stets die Interessen, Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort. Übergeordnetes Ziel ist es, allen Beteiligungsinteressierten reale Mitwirkungsmöglichkeiten zu eröffnen und Impulse zur Selbstorganisation zu geben. Dadurch sollen nachhaltige Strukturen entstehen, die über die Projektlaufzeit hinaus wirken.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Ein Großteil der professionellen Strukturen in den Stadtteilen Rettmer und Häcklingen bündelt sich im gemeinsamen Stadtteilhaus. Dieses wird gemeinschaftlich von der Kirchengemeinde Embsen und der Hansestadt Lüneburg getragen; zudem sind dort die Träger PädIn (Beratungs- und Betreuungsangebot im sozialpädagogischen Bereich) und der VSE (Sozialeinrichtung in Lüneburg) ansässig. Gemeinsam gestalten die Akteur:innen Veranstaltungen wie Sommerfeste und Laternenumzüge. Darüber hinaus bereichern vielfältige Einzelangebote das Programm, darunter Themennachmittage, Frühstücke, Vorträge, Bastelaktionen und Andachten. Neben dem Stadtteilmanagement sind im Bonhoeffer-Haus auch Mitarbeitende des Allgemeinen Sozialen Dienstes tätig. Ergänzend bestehen eigenständige Sport- und Austauschgruppen.Außerhalb des Hauses unterstützt der Förderverein „Alte Häcklinger Schule e. V.“ Projekte zur Förderung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens und stellt hierfür Räume zur Verfügung. Der Ortsvorsteher für Häcklingen und die Ortsvorsteherin für Rettmer stehen als Ansprechpersonen für die Bürger:innen zur Verfügung und organisieren u. a. Bürgerversammlungen sowie den Neujahrsempfang. Eine wichtige Rolle in der Gemeinwesenarbeit spielen die Freiwilligen Feuerwehren mit ihren Kinder- und Jugendabteilungen, die das Stadtteilleben maßgeblich prägen. Das Wohnprojekt Raume e.V. ergänzt das Angebot durch offene Formate und Feste.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Bonhoeffer-Haus als Stadtteilhaus existiert bereits seit 20 Jahren und wird auch zukünftig fester Bestandteil des Gemeinschaftslebens in Rettmer und Häcklingen bleiben. Bereits jetzt findet dort mit 14 Wochenstunden Stadtteilmanagement statt. Zwischen der bestehende Stelle und der dazugewonnen Personalstelle soll in enger Kooperation gearbeitet werden um so verbindliche und wirksame Strukturen für die Zukunft zu schaffen. Weitere Angaben siehe Dachantrag.
11. Medien
Galerie
Adendorf: Ein Dorf für alle - Vielfalt leben
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Iris Wollschläger
2. Kurzbeschreibung
Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes AdenDorf
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab,den Einstieg/Übergang in die Bildungssysteme für alle Beteiligten (insbes. Geflüchtete) zu verbessern,Zusammenhalt u. Vielfalt in Adendorf zu fördern (insbes. Ehrenamt) u. Netzwerkstrukturen (Nachhaltigkeit) zu stärken, um die Lebenswelten aller vor Ort zu verbessern.Das Projekt soll das Miteinander in der Gemeinde stärken und Menschen befähigen, sich durch die Nutzung der Sozialraumressourcen für eine starke Dorfgemeinschaft einzusetzen.Es soll ein nachhaltiges Bürger*innen-Netzwerk aufgebaut werden, in dem sich die Menschen gegenseitig unterstützen,gemeinsame Aktionen gestalten und durchführen (Orte:Dorfschule,Saal Flüchtlingsunterkunft). Gemäß dem Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf,um ein Kind großzuziehen" sollen Strukturen geschaffen werden,die Kinder und deren Familien vor Ort ein gutes Aufwachsen ermöglichen.Mithilfe von aktivierenden Befragungen (Professionalisierung der Mitarbeiter erfolgt) sollen Bedürfnisse ermittelt u. entspr. Angebote umgesetzt werden.Durch den engeren Kontakt zu den geflüchteten Menschen in den Gemeindeunterkünften vor Ort u. dem Austausch (z.B. Sozialkonferenz) mit anderen Akteuren (z.B. Kitas, Schulen, Gemeinde, Sportvereine, Kirchen, Feuerwehr, etc ), stellen wir fest, dass nicht alle Familien an Bildung u. der Gesellschaft teilhaben.Wir erfahren von verschiedenen Barrieren,die es erschweren sich in der Kommune zu integrieren u. die Kinder in ihren Entwicklungspotenzialen einschränken.Adendorfer berichten uns,dass sie ihre Mitbürger gerne kennenlernen/unterstützen würden, aber nicht wissen wie. Gleichzeitig erkennen wir Potentiale bei geflüchteten Menschen (berufliche Qualifikation im Herkunftsland, Wille für Engagement, etc.).Wir nehmen zunehmend Menschen wahr, die sehr zurückgezogen leben,Kinder erfahren dadurch Benachteiligung (fehlende Sprachkenntnisse, geringes Selbstwertgefühl, etc.),Kinder werden dadurch von Teilhabe ausgegrenzt.Die Grundschule schildert uns, dass immer mehr Kinder ohne/mit rudimentären Sprachkenntnissen eingeschult werden und dass dies zu massiven Problemen führt.Unterstützung der Kinder durch ihre Eltern scheitert häufig an deren mangelnden Kenntnissen über das Bildungssystems Kita/Schule.Der Bedarf an Kitaplätzen ist nicht vollständig gedeckt (Geflüchtete werden bei Vergabe benachteiligt).Auch das Gesundheitsamt verdeutlicht uns gegenüber diese Problematik.Wir befürchten eine weitere Zuspitzung der Situation,u.a. weil die Aufnahmequote noch lange nicht erfüllt ist.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Adendorf sehen wir bei geflüchteten und deut. Familien eine zunehmende Überforderung mit dem System "Kita & Schule". Gründe: u.a. Nichtverstehen des Bildungssytem, Informationsflut, unzureichende Übersetzung, keine soz. Kontakte, keine Unterstützung. Zusä. Probleme bereiten Bedingungen in den Flü.unterkünften. Privatsphäre fehlt, Menschen müssen sich Räume mit Personen untersch. Herkunft teilen. Mangel an Rückzugsmöglichkeiten& fehlende Lernatmosphäre verschärfen die Situation und erschweren den Integrationsprozess (16 Unterkünfte, dezentral, 210 Geflüchtete).
Nicht alle Kinder im Vorschulalter finden einen Kitaplatz, viele Kinder werden ohne ausreichende Deutschkenntnisse, ohne grundlegende soziale/emotionale Kompetenzen eingeschult. Schulen können Defizite nicht umfänglich auffangen, was Integration erschwert und zu weiteren sozialen Ungleichgewichten führt. Handlungsbedarf wurde in Sozialraumkonferenz festgestellt. Aktive Beteiligung von Bürgern und Geflüchteten befürwortet.
Uns als Sozialraumteam fehlen personelle, zeitliche und räumliche Kapazitäten, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, bestehende Ideen umzusetzen. Über die Sozialraumkonferenz sind bereits wichtige Probleme und Anliegen in die Politik der Gemeinde und des Landkreises Lüneburg getragen worden, notwendige Ressourcen, trotz Verständnis und Zustimmung, sind nicht in ausreichendem Maße vorhanden.
Insbesondere bedarf es einer besseren Koordination/Unterstützung, um die Integration aller Familien nachhaltig zu fördern (Ehrenamt, Nachbarschaft, etc.). Neben den Problemlagen gibt es in Adendorf eine wohlhabendere Bevölkerungsschicht, die ansprechbar für ehrenamtliches Engagement ist.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Adendorf und Erbstorf (Ortsteil der Gemeinde Adendorf)
Beschreibung
Die Gemeinde Adendorf hat eine Fläche von insgesamt 16,08 Quadratkilometern und liegt im Landkreis Lüneburg. Von Adendorf aus in das Stadtzentrum Lüneburgs mit dem Auto in 17 Minuten und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in 22 Minuten zu erreichen. Weiteres ist der angehängten Karte zu entnehmen.
Einwohnerzahl
11323
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl Quelle: Gemeinde Adendorf (Stand 31.03.2025)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landkreis Lüneburg (Jahr 2020-2023) für Adendorf
(Förderbedarfe an Grundschulen in Adendorf liegt bei 4%)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landkreis Lüneburg (Jahr 2020-2023) für Adendorf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen keine genauen Zahlen zu alleinerziehenden Erziehungsbrechtigten vor. Ein Anhaltswert könnte die Zahl der Unterhaltsvorschüssleistungen (6%) sein (Quelle: Landkreis Lüneburg, Jahre 2020-2023) , zudem gibt es den Anteil der Alleinerziehenden mit mehr oder weniger gesichertem Einkommen, geschätzt mindestens gleiche Anzahl wie bei Unterhaltsvorschüssleistungen, plus die Kinder aus den geflüchteten Familien, die meistens nur mit den Müttern in Adendorf angekommen sind.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit (März 2025).
Die Prozentzahl bezieht sich auf gesamt Lüneburg (auf dortige Einwohnerzahl), da allein für Adendorf keine Zahlen zu ermitteln siind.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausländische Bewohner*innen in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Bewohner*innen ab 60 Jahre in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Kinder bis 14 Jahre in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Jugendliche / junge Erwachsene in der Gemeinde Adendorf.
Quelle: Bestandsstatistik der Gemeinde Adendorf, Stand: 02.04.2025
Unterlagen zum Gebiet
adendorf_ein_dorf_fuer_alle_vielfalt_leben.png
(487.05 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Problemlagen sind im Sozialraum bekannt, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um die Dorfgemeinschaft nachhaltig zu stärken ist gewollt (s. Sozialkonferenzprotokoll).
Unsere bestehende Flüchtlingsozialarbeit (aufsuchend, Zugang zu den Menschen, Regelungen des Alltags, Konflikte lösen/beruhigen, etc.) bietet nicht die Möglichkeit Bedürfnisse und Potentiale der Menschen zu erfassen und daraus gezielte Maßnahmen zu entwickeln um die Lebensqualität zu verbessern. Deshalb wollen wir die Bedürfnisse und Ressourcen der Menschen (Geflüchtete und Adendorfer) grundlegend ermitteln (Fortbildung aktivierende Befragung) und sie aktiv einbinden in den Aufbau von sozialen Netzwerken (Angebote für Begegnung, Teilhabe, Ehrenamt, Nacharschaft), Gruppenangebote (Lernorte) für Kinder um Chancengleichheit in Bildungseinrichtungen zu ermöglichen (Spracherwerb, Sozialverhalten), Gruppenangebote (Elterncafe) für Eltern (Bildungssystem verstehen lernen um Kinder zu unterstützen, eigene Bildungsmöglichkeiten erkunden).
Wir kümmern uns um Ressourcen (mobilisieren von geflüchteten Menschen z.B. mit Qualifikationen im Bereich Bildung, Potentiale fördern, Bereitstellen von Räumen, Beratungsangebote, Materialien, etc.), fördern Selbstorganisation, den Aufbau von Ehrenamtsstrukturen.
Ziel ist die Lebensqualität/Chancengleichheit der Menschen im Ort langfristig zu verbessern, deshalb sollen vorhandene Strukturen gestärkt, neue aufgebaut, fortlaufende Finanzierung gesichert werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen / Bedürfnisse der geflüchteten Familien und Bewohner sind bekannt, ihre Stärken und Fähigkeiten finden sich in Projekten wieder/ Kontakte untereinander und zu Adendorfern bestehten / Ehrenamtliche engagieren sich
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Netzwerke und Kooperataionen sind weiter ausgebaut und langfristtg angelegt, neue sind hinzugekommen: Ehrenamtliche, Vereine, Unternehmen, etc. / neue Kommunikationsstrukturen, regelmäßige Treffen zusätzlich zur Sozialkonferenz
Kriterium
Beschreibung
Bürger, Institutionen, Organisationen und Verwaltung (Adendorf und Landkreis Lüneburg) nutzen Ressourcen effizient im Hinblick auf nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität für alle in Adendorf
Kriterium
Beschreibung
Soziale Beziehungen in der Nachbarschaft / im Dorf, Menschen unterstützen sich gegenseitig, respektvolles Miteinander, Vielfalt wird als Bereicherung wahrgenommen, gemeinsame Aktivitäten (z.B. Feste), sicheres Umfeld
Beschreibung
Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren mit gemeinsamen Verständnis und gemeinsamer Verantwortung schaffen umfassende und nachhaltige Lösungen / Projekte / Angebote
Beschreibung
Bedürfnisse und Interessen der geflüchteten Menschen werden von der "einheimischen" Bevölkerung wahrgenommen, respektiert und umgekehrt: Gemeinsame Veranstaltungen oder Projekte finden statt / sozialer Zusammenhalt ist gestärkt
Beschreibung
Bewohner sind vernetzt und unterstützen sich gegenseitig (Nachbarschaftshilfe, Nachhilfe, etc.) / Beratung, Schulungen, praktische Hilfe: Ehrenamtliche, Sozialraumbüro / Zugang für alle zu Ressourcen (Informationen, Räume, finanzielle Unterstützung, etc)
Kriterium
Beschreibung
Bewohner engagieren sich, guter Austausch aller Bewohner untereinander / gute Vernetzung sehr vieler Akteuer in Adendorf und dem Landkreis Lüneburg ermöglicht schnelle und unkomplizierte Kooperationen, Austausch miteinander / gemeinsame Ressourcennutzung
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Adventgemeinde Adendorf, ev. Kirchengemeinde, kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Adendorf, Die Unabhängigen, Die Grünen, CDU, SPD
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausarztpraxis Adendorf, Dr. Nettesheim, Dr. Chandra, Gynäkologische Praxis Adendorf, Zahnarztpraxis Dr. Geschwandtner, Dr. Pour, HNO Praxis Adendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderladen Adendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Projektidee v. allen Akteuren der Sozialraumkonferenz und Verwaltungsausschuss Adendorf (Anlage 1+2) positiv unterstützt, Gemeinde ansprechbar für langfristige Finanzierung, Kontakt besteht zu neuen Förderern z.B. lokale Unternehmen (Werbegemeinschaft).Landkreis Lüneburg, Jugendamt, stellt ab `27 Projektmittel für Regionalisierung zur Verfügung, Nachbargemeinden mit ähnlichen Problemlagen, einzelne Projektinhalte übergergreifend finanzieren, evtl best practice Beispiel für andere 9 Sozialräume.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On