Skip to main content

Veranstaltungen zur Vernetzung der BewohnerInnen

Lebensraum Nordstemmen

Ansprechpartner
Paloma Klages
Funktion Koordinatorin
Das Herz der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Der Verein KOMM Nachbarschaftszentrum e.V. ist Träger des örtlichen Mehrgenerationenhauses und möchte nun durch Umzug in neue und größere Räumlichkeiten sowie Zusammenarbeit mit weiteren Partnern im Sozialraum die Angebote ausbauen und kann dann die Möglichkeiten zur Unterstützung für Menschen aus der Umgebung an die Bedarfe anpassen. Die Netzwerkstrukturen sollen ausgebaut werden. Dazu soll das neue Haus Treffpunkt sein und dort sollen Räume zur Verfügung stehen, um zunächst gemeinsam bedarfsorientierte Angebote zu entwickeln und auch stattfinden lassen zu können. Beratungsangebote können dezentral (außerhalb der Kreisstadt) im ländlichen Raum angeboten werden, um Fahrtkosten und -wege zu minimieren. Sprachkursangebote für Erwachsene sowie Kurse zur Grundbildung sind vor Ort notwendig, begleitend dazu soll eine Kinderbetreuung stattfinden, um die Teilnahme auch Eltern mit kleinen Kindern zu ermöglichen. Die Position eines/r Grundbildungsbeauftragten soll etabliert werden. Herzstück sollen gemeinsame Mahlzeiten sein. Einerseits präventiv zur Vermeidung der Folgen von Vereinsamung, um das soziale Miteinander zu stärken und Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen (Mitarbeitende umliegender Firmen und der Verwaltung, Menschen im Seniorenalter, Schulkinder, Nachbarn, Ehrenamtliche). Hierzu soll eine Küche eingerichtet werden. Neben der professionellen Koordination und Verwaltung, können hierbei ehrenamtliche Strukturen gestärkt werden und sich gezielt einbringen. Für Kinder und Jugendliche sollen schulbegleitend Angebote zusätzlich zur Lernförderung durch Bildung und Teilhabe geschaffen werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind Angebote für Menschen im Seniorenalter von gemeinsamen Ausflügen und Freizeitgestaltung bis zu Vorträgen zu aktuellen Themen. Auch ausländische SeniorInnen sollen einbezogen werden. Eine neu erstellte Broschüre soll über die Angebote im Gemeindegebiet Auskunft geben - durch das Seniorennetzwerk ehrenamtlich erstellt. In einem Veranstaltungsraum können auch gesundheitsfördernde Bewegungsangebote für div. Gruppen durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Mobilität soll eine E-Riksha angeschafft werden, um geheingeschränkte Menschen zB zum Mittagessen abzuholen oder bei Einkaufsfahrten klimaschonend eingesetzt zu werden, da das ÖPNV-Angebot begrenzt ist. Zur Verfügung stehen ehrenamtliche Fahrer. Als Gemeinde mit Menschen aus zZt 81 Nationen sind auch Integrationsangebote notwendig. Die Nachfrage nach interreligiösen Treffen ist momentan groß.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Nordstemmen besteht aus 10 Ortschaften, zu unterschiedlichen Ober- und Mittelzentren orientiert, mit mäßigem sozialen Zusammenhalt. Im Kernort befindet sich seit fast 25 Jahren das Nachbarschaftszentrum in sehr beengten Räumlichkeiten. Zur Anpassung der Angebote an die tatsächlichen und mittlerweile veränderten Bedarfe soll demnächst ein größeres Haus bezogen werden, um NutzerInnen ein breiteres Spektrum anzubieten, um einen Anlaufpunkt im Alltag anzubieten, um Menschen miteinander zu vernetzen und um dadurch Folgen von Einsamkeit zu minimieren - mit barrierefreiem Zugang. Hilfestellung bei alltäglichen Problemen wie auch Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Veranstaltungen generationsübergreifenden Begegnungen sollen ausgebaut werden, vor allem durch das Angebot vom gemeinsamen Mahlzeiten. Ein sozialer Mittagstisch soll eingeführt werden. Momentan leben in der Gemeinde gut 12000 Menschen, davon 880 Nicht-Deutsche aus mindestens 80 Nationen. Die Integration soll intensiviert werden. Um Fahrten in die Kreisstadt zu minimieren, soll vor Ort das Beratungs- wie auch ein Sprachförderangebot ausgebaut werden. Ein großer Raum soll Veranstaltungen dienen, zB auch für Gottesdienste, da die kath. Kirche aufgegeben wurde, aber auch für Schulungen, Kurse, Info-Tage etc. zur Verfügung stehen. Für Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit soll parallel zu den Kursen vor Ort eine Kinderbetreuung durch Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte angeboten werden. Es soll enstehen, was fehlt: Ein Ort zum Unterstützen und Vernetzen von Menschen mit gleichen Interessen, Wünschen und Bedarfen - als Treffpunkt und Anlaufstelle.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordstemmen Gemeindegebiet
Beschreibung
Kommunale Gebietsgrenze
Einwohnerzahl
11857
Quelle / Anmerkungen
LSN Stand 30.09.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht-Deutsche in der Gemeinde Nordstemmen gemeldet zum Stichtag 30.09.25
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen, Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Als Nachbarschaftszentrum bieten wir Unterstützung in allen Lebenslagen und fördern die Hilfe zur Selbsthilfe und bieten Partizipation. Es soll in einem neuen Zentrum eine Anlaufstelle entstehen, in der durch Haupt- und Ehrenamt bestehende Beratungsstrukturen breiter gefächert und weiter ausgebaut werden sollen. Ein weiterer Aspekt sind Begegnungen zwischen Generationen, Nationen und Religionen. Damit soll den Folgen von sozialer Einsamkeit bis Isolation entgegengewirkt werden und ein Treffpunkt für gemeinsame Veranstaltungen, Mahlzeiten und neue Kontakte entstehen. Es können Arbeitsplätze entstehen und Menschen können sich ehrenamtlich engagieren, durch deren Können und Wissen andere profitieren dürfen. Die Integration von Menschen aller Nationen kann optimiert werden. Wichtig ist dabei, dass das gesamte Projektgebiet miteinbezogen wird, da es bislang kaum Interaktionen zwischen allen Orten in der Gemeinde gibt bzw nicht alle zum Kernort orientiert sind. Ebenfalls soll Menschen mit Assistenzbedarf die Teilhabe ermöglicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
..es bereichernde internationale Kontakte gibt und sich Begegnungen zwischen Milieuschichten, Nationen und Religionen auf Augenhöhe entwickeln
Beschreibung
die bestehenden Strukturen ausgebaut und angenommen werden
Beschreibung
wertschätzend miteinander umgegangen wird und unabhängig von ethnischen, religiösen und herkunftsbedingten Vorraussetzungen ohne Benachteiligung physischer und psychischer Gestellung friedlich nachbarschaftlich gelebt wird.
Vorhandene Strukturen
Den Verein gibt es seit 25 Jahren und ist seit vielen Jahren auch Träger eines Mehrgenerationenhauses im Bundesprogramm. Diese geforderten Vorgaben und Handlungsfelder werden bereits umgesetzt, aber teilweise nur im begrenzten Maße, was durch diese Förderung ausgebaut werden soll und etwas Beständigkeit erfahren soll. Die Angebotsentwicklung entsteht durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner unter Berücksichtigung der aktuellen Bedarfe vor Ort oder präventiv.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde Heilig Geist, Kirchort St. Michael Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MTB GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marienbergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Asternschule Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Barnten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunsthaus Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leine Deister Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Asyl-Migration-Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sobera e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorennetzwerk in der Gemeinde Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein geeignetes Gebäude wurde gefunden und befindet sich derzeit in der Umbauphase. Eine Anmietung für mindestens sieben Jahre ist vereinbart worden - bislang sind noch keine Verträge unterschrieben. Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe ausgestattet, einen barrierefreien Zugang erhalten und zentral an der Hauptstraße gelegen sein - auf halber Strecke zwischen Bahnhof und Rathaus. Für E-Fahrzeuge wird es eine Lademöglichkeit geben, sowie (in einem anderen Gebäude) eine Fahrradwerkstatt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

HomeBase Music

Ansprechpartner
Patrick Diop
Funktion Vorstand
Koordination musikalischer Nachbarschaftsräume. Zugang ohne Bezahlung zu professionellem Musikequipment und Workshops ermöglichen. Organisation der bereits vorhandenen Strukturen, um so viele kreative wie möglich zu erreichen.
Projektbeschreibung
Session Room Project e. V. hat in Hannover über mehrere Jahre eigeninitiierte Musik- und Begegnungsräume aufgebaut. Dazu gehören ein kooperativ genutzter Übungs- und Workshopraum im Allerweg in Linden-Süd sowie weitere Proberäume und eine Begegnungsstätte. Die Infrastruktur wurde überwiegend ehrenamtlich entwickelt und wird monatlich von mehreren hundert Menschen genutzt. Im Quartier Linden-Süd besteht ein hoher Bedarf an kostenfreien und niedrigschwelligen Kulturangeboten. Viele Bewohner*innen – insbesondere Jugendliche, Menschen mit Migrationsgeschichte und einkommensschwache Haushalte – haben keinen Zugang zu Musikequipment oder Lernangeboten. Das Projekt verfolgt drei zentrale Ziele: 1. Aktivierung und Festigung vorhandener Strukturen durch regelmäßige, kostenfreie Musikangebote (1–2 feste Termine pro Woche), die langfristig im Quartier etabliert werden. 2. Begegnung schaffen durch die Öffnung der Räume als niedrigschwellige Begegnungsstätte für unterschiedliche Communities und bislang wenig vernetzte Akteur*innen. 3. Empowerment und Identifikation stärken durch aktive Einbindung der Teilnehmenden, Übernahme von Verantwortung und Förderung selbstorganisierter Aktivitäten. Mit dem Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“ sollen zwei Koordinationsstellen (jeweils bis zu 30.000 € jährlich) eingerichtet werden, um diese gewachsenen Strukturen gezielt als Gemeinwesen orientierte Quartiersarbeit weiterzuentwickeln. Die Koordinationsstellen sichern die Organisation der Angebote, begleiten Ehrenamtliche und bauen Netzwerke im Quartier auf. Ziel ist es, Musik als verbindendes Medium zu nutzen, um Teilhabe zu ermöglichen, soziale Kontakte zu fördern und nachhaltige Strukturen im Stadtteil zu etablieren.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Session Room Project e. V. hat in Hannover eine ehrenamtlich getragene Infrastruktur für musikalische Begegnung aufgebaut. Monatlich leisten Mitglieder rund 150 Stunden freiwillige Arbeit, um Räume zu organisieren und Angebote zu ermöglichen. Im Quartier Linden-Süd besteht ein hoher Bedarf an kostenfreien und niedrigschwelligen Kulturangeboten. Viele Bewohner*innen – insbesondere Jugendliche, Menschen mit Migrationsgeschichte und einkommensschwache Haushalte – haben keinen Zugang zu Musikequipment oder Lernangeboten. Die HomeBase versteht sich dabei nicht nur als Musikort, sondern als offene Begegnungsstätte: ein Raum, in dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialer Lage zusammenkommen. Eine Gesellschaft braucht solche freien Räume – Orte ohne Konsumzwang, die Begegnung, Austausch und Selbstentfaltung ermöglichen. Netzwerkarbeit ist ein zentraler Bestandteil des Ansatzes: Kooperationen mit lokalen Initiativen, sozialen Einrichtungen und Kulturakteuren werden aktiv gepflegt, um Synergien zu schaffen und Angebote gemeinsam weiterzuentwickeln. Ohne koordinierende Stellen besteht die Gefahr der Überlastung des Ehrenamts und einer ungenutzten Wirkung im Quartier.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt HomeBase Music verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Sinne des Fördergegenstands 1 – dem Aufbau einer hauptamtlichen GWA-Stelle im Quartier Linden-Süd. Im Mittelpunkt stehen die Interessen und Bedarfe der Bewohner*innen: Musik dient als niedrigschwelliger Zugang, um Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und sozialer Lagen zusammenzubringen (Standard 1, 7). Durch offene Formate, Workshops und ko-kreative Angebote stärken wir Selbstorganisation und Eigeninitiative – Teilnehmende werden aktiv zu Mitgestalter*innen ihrer Nachbarschaft (Standard 2, 4). Die HomeBase fungiert als offener Begegnungs- und Treffpunkt, der Nachbarschaft erfahrbar macht und den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil aktiv fördert (Standard 3). Netzwerkarbeit mit lokalen Initiativen, Bildungsträgern und sozialen Einrichtungen schafft tragfähige Kooperationsstrukturen und stärkt die Quartiersentwicklung (Standard 5, 6). Das Projekt handelt ebenenübergreifend – zwischen Bewohner*innen, Zivilgesellschaft und lokaler Politik – und trägt zur integrierten Entwicklung des Quartiers bei (Standard 8, 9).
Nachhaltigkeit
Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen unseres Förderantrags HomeBase Music (SessionRoom Project e.V.) möchten wir ergänzend zur noch fehlenden formellen Einvernehmensbestätigung der Kommune eine kurze Erläuterung zur Situation geben. Unser Verein nutzt seit rund zwei Jahren die Räumlichkeiten im Allerweg in Hannover für kostenfreie musikalische Angebote im Quartier. Der Raum wird regelmäßig für oSene Sessions, Workshops und Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt und stel

Eintrachts Glücksmomente

Ansprechpartner
Joshua Becker
Funktion Projektmanagement
Ball- und Bewegungsstützpunkt Nordstadt
Projektbeschreibung
Mit der Eröffnung einer neuen Sporthalle in der Hildesheimer Nordstadt entsteht erstmals ein zentraler Bewegungs- und Begegnungsort im Quartier. Eintracht Hildesheim von 1861 e.V. nutzt die Halle montags bis freitags von 16:00 bis 22:00 Uhr und entwickelt dort das sozialraumorientierte Sportprojekt „Eintrachts Glücksmomente“. Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Stadtteil niedrigschwellige Zugänge zu Sport, Bewegung und Gemeinschaft zu ermöglichen. Die Nordstadt, insbesondere das Bahnhofsviertel, ist ein multikulturell geprägter Stadtteil mit sozialen Herausforderungen und einem vergleichsweise geringen Angebot an strukturierten Freizeit- und Bewegungsmöglichkeiten. Gerade für Kinder und Jugendliche fehlen häufig regelmäßige sportliche Angebote im direkten Wohnumfeld. Das Projekt setzt genau hier an und schafft einen offenen und integrativen Bewegungsraum im Quartier. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis sechzehn Jahren („Eintrachts Glücksmomente – Kinder“), die kostenfrei an regelmäßigen Sportangeboten teilnehmen können. In der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr werden vor allem Ballsportarten wie Basketball, Handball, Fußball, Volleyball und Tischtennis angeboten. Neben offenen Spielmöglichkeiten können sich interessierte Teilnehmende auch in Trainingsgruppen entwickeln und perspektivisch am Wettkampfsport teilnehmen. Ab 20:00 Uhr richtet sich das Angebot verstärkt an Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Stadtteil. Offene Sportangebote schaffen attraktive Freizeitmöglichkeiten und fördern Bewegung, Teamgeist und soziale Begegnung. Der separate Bewegungsraum wird zudem für gesundheitsorientierte Angebote genutzt, insbesondere für Erwachsene und die sogenannte Boomergeneration plus. Damit entsteht ein generationenübergreifender Begegnungsort, der Bewegung, Gesundheit und soziale Teilhabe verbindet. Das Projekt verfolgt das Ziel, Bewegung zu fördern, soziale Integration zu stärken und das Quartier durch Sport als verbindendes Element zu beleben. Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam statt einsam“ werden Gemeinschaft, Fairness, Respekt und demokratische Werte vermittelt. Gleichzeitig soll die Sporthalle langfristig zu einem festen Treffpunkt im Stadtteil werden und Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen miteinander verbinden. Wir möchten mit vorhandenen Strukturen, Netzwerken und Quartiersanlaufstellen gemeinsam einen weiteren Standort der Begegnung schaffen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Hildesheimer Nordstadt zählt zu den Quartieren der Stadt, die in besonderem Maße durch soziale und strukturelle Herausforderungen geprägt sind. Insbesondere im Bereich rund um das Bahnhofsviertel leben viele Familien mit Migrationsgeschichte, unterschiedliche Kulturen und soziale Lebensrealitäten treffen hier auf engem Raum aufeinander. Gleichzeitig fehlen im Quartier bislang ausreichend niedrigschwellige Freizeit-, Bewegungs- und Begegnungsangebote, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen erreichen und ihnen eine sinnvolle, gemeinschaftliche Freizeitgestaltung ermöglichen. Gerade für junge Menschen im Alter zwischen sechs und sechzehn Jahren fehlen häufig regelmäßige, verlässliche Angebote, die sowohl Bewegung als auch soziale Orientierung bieten. Gleichzeitig stehen auch viele Jugendliche und junge Erwachsene vor der Herausforderung, ihre Freizeit in einem Umfeld zu gestalten, in dem attraktive Alternativen zu passiven oder problematischen Freizeitformen oftmals nur begrenzt vorhanden sind. Fehlende Begegnungsräume und eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten können dazu führen, dass junge Menschen ihre Freizeit ohne strukturierte Angebote verbringen und dadurch soziale Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten ungenutzt bleiben. Sportvereine können in solchen Sozialräumen eine bedeutende Rolle übernehmen. Sie sind nicht nur Orte körperlicher Aktivität, sondern auch Räume der Begegnung, der Wertevermittlung und der persönlichen Entwicklung. Sport schafft Gemeinschaft, vermittelt Fairness, stärkt Selbstvertrauen und ermöglicht es Menschen unterschiedlicher Herkunft, miteinander in Kontakt zu kommen und voneinander zu lernen.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, Menschen im Quartier aktiv einzubeziehen und ihre eigenen Ressourcen zu stärken. Die Angebote sollen bewusst niedrigschwellig gestaltet sein, damit möglichst viele Menschen teilnehmen können. Ein wichtiges Element ist dabei auch die Partizipation. Kinder und Jugendliche können aktiv an der Gestaltung des Programms mitwirken, beispielsweise bei der Auswahl von Sportarten oder der Organisation kleiner Turniere.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt zum gesteigerten Selbstwertgefühl der Teilnehmer*innen führt.
Beschreibung
Neue Bewegungs- und Begegnungsangebote angenommen und genutzt werden.
Beschreibung
Von Kindern über Jugendliche und junge Erwachsene bis hin zur Boomergeneration plus. Jeder und jede ist willkommen, egal welche Kultur, Herkunft, welches Geschlecht oder Religion.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Montessori Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politik vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Nord.Pol 2.0
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FuNah
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nördliche Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrativer Gesundheitstreff
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist langfristig angelegt. Ziel ist es, die neue Sporthalle dauerhaft als zentralen Bewegungs- und Begegnungsort im Quartier zu etablieren. Durch regelmäßige Angebote und kontinuierliche Kooperationen mit lokalen Einrichtungen soll eine stabile Struktur entstehen, die auch über die initiale Projektphase hinaus Bestand hat. Unser Ziel ist es zudem mit vorhandenen Strukturen und bereits etablierteren Projekten und Anlaufstellen im Quartier zusammenzuarbeiten.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Guter Nachbar, machbar: Ein Dorf, ein Haus, ein Miteinander

Ansprechpartner
Eva-Maria Junker-Schlarmann
Funktion Projektkoordinatorin
Füreinander mitgestalten-miteinander neu entfalten
Projektbeschreibung
Unser Projekt "Guter Nachbar-machbar" möchte das gemeinschaftliche Leben in Holdorf akiv stärken und vor allem dauerhaft in das Dorleben implementieren. Im Zentrum steht seit Juni 2025 das Bürgerhaus, eine translozierte Hofstelle, die mit vereinter Kraft von Kommune, Holdorfer Vereinen und Ehrenamtlichen Stein für Stein abgetragen und dann in zentraler Lage von Holdorf wiedererrichtet wurde. Dieses Gebäude und der umliegende Bürgerpark mit seinem inklusiven Spielplatz, den schönen Wegen und zahlreichen Sitzmöglichkeiten, sind ein wichtiger Ort, an dem Nachbarschaft und Gemeinschaft gefördert werden soll. Im Rahmen der bisherigen Projektzeit konnten bereits wichtige Grundlagen für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement geschaffen werden. Verschiedene Veranstaltungen und Formate haben neue Kontakte entstehen lassen und gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige Begegnungsangebote für den sozialen Zusammenhalt sind. Eine aktivierende Befragung, in verschiedenen Sprachen zeigte, dass genau dies auch dem Wunsch von vielen Menschen entspricht. Ein Ort für Begegnungen, die so im Alltag niemals Raum finden würden. Menschen sollen gesehen werden, als Experten ihres Umfeldes und sichtbar gemacht werden. Es gibt viele Fähigkeiten, Ideen und Engagement im Dorf!!! (Ressourcen nutzen) Besonders das ehrenamtliche Engagement muss gestärkt und untertützt werden. Aufsuchende Begegnungen in den Ortsteilen/Siedlungen der Gemeinde, um in Kontakt zu kommen (Spielplatztreff, Pop up Café). Gemeinsam gestalten, selber aktiv werden und sich so mit der Heimat verbinden. In dem Zusammenhang soll die Sichtbarkeit des Bürgerhauses und vor allem der Menschen erhöht werden, um es als Ort der Begegnung weiter zu etablieren. Durch niedrigschwellige Begegnungsangebote (Offenes Café, Handytreff, Vorträge Medienkompetenz, Ehrenamtsbörse) entstehen neue Kontakte zwischen BewohnerInnen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebenssituationen. Diese fördern gegenseitiges Verständnis, bauen Vorurteile ab und stärken das Gefühl der Zugehörigkeit bei uns in Holdorf. Ziel unseres Projekts ist deshalb auch, der weitere Aufbau und die Pflege eines strukturierten und koordinierten Netzwerks im Ort. Vorhandene Ressourcen sollen weiter gebündelt werden, Kooperationen gestärkt, um gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen. Wir wollen weiter unsere Stärken ausbauen, die wir als kleiner Ort mitbringen: Kurze Wege, persönliche Kontakte und enge Zusammenarbeit mit der Politik.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Mit der Eröffnung des Bürgerhauses wurde 2025 ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen begegnen und gemeinsam aktiv gestalten können. Eine ebenfalls zu diesem Zeitpunkt erfolgte aktivierende Befragung, an der 600 Einwohner teilnahmen, zeigte, dass sich knapp 50% der Befragten mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt wünschen, explizit genannt wurden generationsübergreifende Begegnungen im Ortskern. Hinzu kommt, dass ehrenamtliches Engagement zwar vorhanden ist, Koordination und gemeinsamen Strukturen aber noch weiter ausgebaut werden müssen. Konkret gibt es folgende Entwicklungsfelder: Teilhabe- und Unterstützungsbedarfe sowie Entwicklungspotenziale von Geflüchteten fördern; Isolation abbauen und durch niedrigschwellige, partizipative Angebote die aktive Einbindung von Menschen unterstützen, besonders bei jungen Menschen und SeniorInnen. Hier heißt es Zugang zu den Menschen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft finden, sie aufsuchen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Durch den Projektprozess wurden Vereine, Initiativen und engagierte BürgerInnen bereits besser vernetzt und der Austausch intensiviert. Das Format "Begegnungen am Frühstückstisch" trägt maßgeblich dazu bei, dass z.B. eine Krabbelgruppe und ein offener Gesprächstreff etabliert werden konnten. Mit unserem Projekt „Holdorf – ein Haus, ein Dorf, ein Miteinander“ wollen wir die Menschen in ihrem Umfeld aufsuchen, Vertrauen aufbauen und BewohnerInnen aktiveren sich zu beteiligen. Außerdem soll das Bürgerhaus als zentraler Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft weiterentwickelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holdorf
Beschreibung
Holdorf ist eine ländliche Einheitsgemeinde im südlichen Landkreis Vechta. Sie besteht aus 10 Ortsteilen, wobei Holdorf den Kernort bildet. Weitere "enger" besiedelte Ortsteile sind Langenberg und Fladderlohausen. Die Fläche beträgt 5486 Hektar. Wir befinden uns in der Region Oldenburger Münsterland. Die Kreisstadt Vechta liegt 25 Kilometer entfernt.
Einwohnerzahl
7643
Quelle / Anmerkungen
Standesamt Holdorf 12.03.2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Unterlagen zum Gebiet
karte_holdorf.jpg (86.41 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten allen in Holdorf lebenden Menschen die Möglichkeit geben, sich in die Entwicklung ihrer Nachbarschaft einzubringen und sichtbar zu werden. Unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Fähigkeiten eines Einzelnen, sollen die Bewohner ihre Umwelt aktiv mitgestalten. Jeder ist Experte in seinem Bereich! Hierbei ist auch an niedrigschwellige Möglichkeiten der Meinungsäußerung zu denken. Das langfristige Ziel ist dabei die eigenständige Gestaltung des Umfeldes, den Zusammenhalt zu stärken und langfristig tragfähige Strukturen für Engagement und Mitgestaltung im Gemeinwesen aufzubauen. Unerlässlich sind dabei auch Kooperationen zwischen Organisationen, Initiativen und BewohnerInnen. Sie führen dazu, dass die Gemeinschaft langfristig stabilisiert wird. Mit dem Aufbau lokaler Kooperationen und dauerhafter Beteiligungsformate werden außerdem Strukturen geschaffen, die über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben. Die Kommune als zentraler Akteur soll die entwickelten Strukturen dauerhaft unterstützen und perspektivisch auch zur finanziellen Absicherung übernehmen. Eine starke Gemeinde entsteht dort, wo Menschen gemeinsam!!! handeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Nutzen für die Beteiligten wird sichtbar und aktive Beteiligung, Zufriedenheit, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Vernetzung der Menschen findet statt. Lebenssituation werden erkannt und sichtbar gemacht.
Beschreibung
Die Bedürfnisse, Wünsche und Perspektiven der BewohnerInnen werden aktiv berücksichtigt und umgesetzt. Sie sind Experten in ihrem Umfeld. Drei Begegnungsformate sind dauerhaft etabliert. Die Menschen kommen generationsübergreifend zusammen.
Beschreibung
Verschiedene Akteure arbeiten dauerhaft zusammen, stimmen sich regelmäßig ab und setzen gemeinsam konkrete Maßnahmen um. Es geht also nicht nur um einmalige Kontakte, sondern um nachhaltige, funktionierende Strukturen.
Beschreibung
Klar messbare Veränderungen im Miteinander und in der Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner sind zu sehen und eine Nachhaltigkeit stellt sich ein. Beteiligung an Projekten konstant hoch. Zwei nachbarschaftliche Aktionen pro Jahr.
Beschreibung
Kommunalpolitische AkteurInnen sind in das Projekt eingebunden. Voneinander und miteinander profitieren bei der Umsetzung von Projekten. Bewohner werden als Experte wahrgenommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holdorf Familien- und Seniorenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein, Schützenvereine, Sportvereine, Verein Zukunft für Jugend, Musikvereine, Wirtschaftsförderverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Holdorf, Grundschule Langenberg, Oberschule Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauengemeinschaft, katholische und evangelische Pfarrgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Holdorfer Gemeinderat, Abgeordnete Frau Meyer und Herr Eilers (Landtag Hannover)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Om Medien Gruppe, Gemeinde Holdorf, Social Media
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Vechta, Hand und Herz - Freiwilligen Agentur Lohne
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Bürgerhaus wird bereits zu 100% von der Kommune getragen, ebenfalls werden unsere Stellen zu 25 Prozent durch die Gemeinde finanziert. Langfristig ist die Perspektive gegeben, dass die Kommune einen Großteil der Kosten in den Regelhaushalt übernimmt, da ein großer nachgewiesener Nutzen durch das Projket gegeben ist. Weiterhin ist die Bürgerstiftung Holdorf mit einzubeziehen, als regelmäßiger Förderer von Projekten sowie Spendenaktionen und Sponsoring durch Firmen.
Galerie
buergerfest mai
weihnachten im buergerhaus
pizzaofen schule
jugendtreff
alt und jung
kindergarten
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ein Dorf erfindet sich neu

Ansprechpartner
Ilka Morr
Funktion Geschäftsführerin
Perspektiven und Chancen für einen inklusiven Lebensraum im demografischen Wandel
Projektbeschreibung
Das Projekt reagiert auf die besonderen demografischen und strukturellen Herausforderungen eines inklusiven Lebensraums in ländlich geprägtem Umfeld. Die Bevölkerung altert, junge Menschen wandern ab und auch ältere Menschen müssen ihr vertrautes Lebensumfeld verlassen, weil sie keinen adäquaten Wohnraum vorfinden. Gleichfalls sind versorgungsbezogene soziale Infrastrukturen zunehmend in ihrer Existenz bedroht. Dabei besteht im traditionsreichen Burgdorf Ovelgönne im Zentrum der Wesermarsch eine besondere Konstellation: Die Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle (SLOM) trägt mit u.a. Burgdorfladen, Landhotel und Gastronomie wesentliche Teile der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die den Menschen mit Behinderungen Arbeit und Teilhabe und der dörflichen Gemeinschaft Versorgung und soziale Begegnungsorte geben. Inklusion und Innovation sind im Burgdorf eng miteinander verzahnt. Doch diese über Jahrzehnte gewachsene Lebensgemeinschaft und damit auch die Zukunftsfähigkeit des Dorfes steht auf dem Spiel. Die Gemeinde, die SLOM als eine Einrichtung der Eingliederungshilfe, die Wohnungsbau Wesermarsch und BürgerInnen aus Ovelgönne haben die Herausforderungen deutlich erkannt und sehen gleichzeitig die Chance einer beispielhaften Entwicklungsmöglichkeit. Sie übernehmen gemeinsam Verantwortung: Über einen Zeitraum von drei Jahren soll ein Quartiersmanagement aufgebaut werden, das Dorfentwicklung und Inklusion systematisch zusammen denkt und dafür neue verbindliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit schafft und aktiv in das Dorfleben integriert. Methodisch setzt das Projekt auf Beteiligung, Aktivierung von Ehrenamt und Selbstorganisation. Informelle Nachbarschaftsstrukturen werden gestärkt, Teilhabe von älteren Menschen mit und ohne Behinderung konsequent gefördert und für Daseinsvorsorge, Wohnumfeld und Wohnen gemeinsame Lösungen vor Ort entwickelt. Ziel ist es, den älteren MitbürgerInnen mit und ohne Behinderungen ein qualitätsvolles Leben in vertrauter Nachbarschaft zu sichern, Zuzug zu ermöglichen und die inklusive Dorfgemeinschaft langfristig zu stabilisieren. Das Burgdorf soll als lebenswerter Ort für alle Generationen erhalten und der innovative Ansatz von Inklusion, Teilhabe und dörflicher Daseinsvorsorge, auch als Modell für andere ländliche Kommunen, mit dauerhaften Strukturen und einem lebendigen Netzwerk aus Nachbarschaft, Ehrenamt, Kommune und Stiftung zukunftsfähig weiterentwickelt werden.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im 1.241 EinwohnerInnen umfassenden Burgdorf Ovelgönne im Zentrum der Wesermarsch leben Menschen mit Behinderungen der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle (SLOM) in selbstverständlicher Nachbarschaft mit der Bevölkerung vor Ort. Die inklusive Gemeinschaft hat sich über Jahrzehnte beispielhaft organisiert und getragen, doch angesichts starker demografischer und struktureller Veränderungen steht die Überlebensfähigkeit des Dorfes und eine gewachsene inklusive Gemeinschaft auf dem Spiel: (1) Die Bevölkerung altert, junge und auch ältere Menschen wandern ab, weil sie keinen adäquaten bezahlbaren oder altersgerechten Wohnraum vorfinden. Somit bleibt auch Zuzug aus, der für eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur und die Zukunftsfähigkeit des Dorfes dringend benötigt wird. (2) Soziale versorgungsbezogene Infrastrukturen sind in ihrer Existenz bedroht. Burgdorfladen und ein traditionsreiches Landhotel mit Gastronomie und Festsaal sichern vielen Menschen Arbeit und Teilhabe, Versorgung und soziale Begegnungsorte. Mit ihrem Wegfall bricht auch das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts. (3) Der Unterstützungsbedarf wächst. Für die älter werdenden Menschen mit und ohne Behinderungen fehlen geeignete Wohn-, Begegnungs- und Unterstützungsstrukturen. Vielen droht, dass sie ihr vertrautes Lebensumfeld verlassen müssen. Eine über Jahrzehnte gewachsene inklusive Nachbarschaft kann nicht fortgeführt werden. Mit einem inklusiven Seniorenwohnprojekt und öffentlichem Begegnungsraum entstehen erste wichtige Impulse. Es fehlen Gemeinde und SLOM jedoch die Ressourcen, die neuen Strukturen aktiv ins Dorfleben zu integrieren und das Dorf insgesamt zukunftsfähig aufzustellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ovelgönne - Burgdorf Ovelgönne
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Burgdorf Ovelgönne in der Gemeinde Ovelgönne.
Einwohnerzahl
1081
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ovelgönne
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Ovelgönne
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Ovelgönne
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Ovelgönne
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist als Quartiersmanagement mit gemeinwesenorientiertem Ansatz konzipiert. Das Quartiersmanagement hat die koordinierte Entwicklung des gesamten inklusiven Sozialraums zum Ziel. Es vernetzt soziale, wirtschaftliche und versorgungsbezogene Strukturen, integriert das inklusive Seniorenwohnen in das Dorfleben und schafft verbindliche Kooperationsformen zwischen Kommune, Stiftung und BürgerInnen. Gleichzeitig folgt das Vorhaben in seiner Methodik einem gemeinwesenorientierten Ansatz. Beteiligung, Aktivierung von Ehrenamt und Selbstorganisation der BewohnerInnen stehen im Mittelpunkt. Lösungen werden gemeinsam entwickelt, informelle Nachbarschaftsstrukturen gestärkt und die Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung konsequent berücksichtigt. Das Quartiersmanagement verbindet somit Strukturentwicklung und Empowerment: Es steuert Entwicklungsprozesse auf Dorfebene und arbeitet zugleich partizipativ, ressourcenorientiert und inklusiv. Auf diese Weise entstehen tragfähige, von der Gemeinschaft mitgetragene Lösungen, die langfristig im Sozialraum verankert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Begegnungsorte werden aktiv und vielfältig genutzt und insbesondere die älteren Menschen mit und ohne Behinderung erleben Teilhabe und Geborgenheit
Beschreibung
Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit sind etabliert. Das Ehrenamt organisiert sich selbstständig.
Beschreibung
Menschen mit und ohne Behinderungen leben in selbstverständlicher Nachbarschaft zusammen. Die kompakte Zentrumsstruktur im geschicktsträchtigen Burgdorf erlaubt es, Versorgungsstrukturen und Begegnungsorte fußläufig zu erreichen.
Beschreibung
Es konnten zielgruppenübergreifende Lösungen entwickelt, diese im Ortsbild sichtbar und insgesamt die Projektziele erreicht werden.
Beschreibung
Starke Netzwerke und Kooperationen mit örtlichen Vereinen, Initiativen, KulturträgerInnen auch über die Region hinaus sind aufgebaut und etabliert. Daran kann angeknüpft werden.
Beschreibung
Der inklusive Begegnungsraum wird lebendiger Treffpunkt und Ort der Interaktion von Jung und Alt. Die örtliche Bevölkerung bringt sich in vielfältiger Weise und mit eigenen Ideen für das inklusive Miteinander und Teilhabe ein.
Beschreibung
Die Versorgungs- und sozialen Infrastrukturen werden gut angenommen; ihre Tragfähigkeit ist gesichert.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Stiftung Lebensräume und Bürgerschaft hat sich etabliert und wird fortgeführt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ovelgönne, Landkreis Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerkermuseum Ovelgönne, Niederdeutsche Bühne, weitere Kulturakteure Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Musikschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der Paritätische (Mitgliedschaft), Bundesverband Anhroppoi und Netzwerk Nord e.V. (Mitgliedschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein, Turnverein, Feuerwehr, Hospizverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ovelgönne, Kreisvolkshochschule Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kichengemeinde ("Die vier Kirchen Ovelgönne")
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionale Handwerksbetriebe, Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, JadeBay GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbau Wesermarsch GmbH (Kooperationspartner für das Inklusive Seniorenwohnprojekt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest-Zeitung (NWZ), Moin aktuell
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat, Kreisrat (Landkreis Wesermarsch)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BürgerInnen, die in direkter Nachbarschaft leben; Ehrenamt Vereine, Kirche
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts ist von Beginn an integraler Bestandteil der Konzeption. Das Quartiersmanagement ist struktureller Baustein einer langfristigen inklusiven Dorfentwicklung. Es entstehen neben tragfähiger sozialer und Versorgungsinfrastruktur Nachbarschaftsnetzwerke und informelle Unterstützerstrukturen, die auch ohne vollständige Projektförderung weiterwirken. Ziel ist, das gemeinsame Engagement von Kommune, Stiftung und Bürgerschaft dauerhaft zu verankern.
Zustimmung Veröffentlichung
On

MOSAIK ist FIT und EDEL

Ansprechpartner
Jenny Reissig
Funktion 1. Vorsitzende
Friedliches Zusammenleben auf dem Lande, egal welchen Alters, Geschlecht o. Herkunft, ist Ziel des Fördervereirns. Dafür braucht es verstetigte Vernetzungsstrukturen auch überregional. Bürger/Ehrenamt dürfen nicht ausgebrannt werden.
Projektbeschreibung
In 10 Jahren hat der Förderverein ein breites Spektrum der Vereinsarbeit aufgebaut. Die Tätigkeiten für den Sozialraum Ost im Flächenlandkreis Gifhorn gehen inzwischen Weit über das Maß einer ehrenamtlichen Vereinsarbeit hinaus Der Zeit vorausschauend haben Bürger erkannt, dass ältere Menschen auf dem Land vereinsamen (große Häuser 1--2 Bürgern). Infrastruktur o..OPNV ist nicht ausreichend. Die Menschen brauchen Unterstützung, Hilfe zur Teilhabe am öffentlichen Leben. Zeitgleich gibt es einen hohen Anteil an Flüchtlingen im Ort. Ehrenamtspools u. Netzwerke wurden aufgebaut. Nun geht es an die nachhaltige Verstetigung der Struktur sowie Erweiterung eines Netzwerkes u. mehr Verantwortung der umliegenden Kommunen. Gerade der östliche Bereich des Landkreises würde hier partizipieren. Ehrenamt sollte weiterhin mit agieren, aber es ist an seine Grenzen gekommen. Die Akteure, die bisher super vernetzt sind, sind alle über 70 Jahre. Die sozialen Netzwerke und vorhandenen Kontakte gilt es zu erhalten und nachhaltig zu festigen. Im ländlichen Raum ist die Schaffung einer Gemeinwesenarbeit-Stelle genau der richtige Weg die vorhandenen Strukturen nachhaltig zu festigen und auszubauen. Oft ist man der Frage nachgegangen "braucht Hauptamt Ehrenamt oder umgekehrt?" Ja, auf jeden Fall. Beide Seiten können nur davon profitieren. Gemeinsam werden das KnowHow der ehrenamtlichen Akteure die durch ihre langjährige Vernetzungsarbeit Türen öffnen können und andererseits fachliches Wissen gebündelt. Genau diese Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt kann ein guter Weg in zukünftige Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum sein. Und dass der Verein mit seiner bisherigen Arbeit eine gut vorbereitete Plattform geschaffen hat, zeigen die Auszeichnungen vom Bündnis für Demokratie und Tolerant, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, Niedersächsischen Integrationspreis und Verleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises für den Bereich Niedersachsen. Die Auszeichnungen machen deutlich, dass durch den bisherigen ehrenamtlichen Einsatz, die sozialpolitischen kritischen Themen erkannt u. vorbildlich agiert wurde. Anerkennung des Ehrenamtes ist richtig und wichtig, reicht hier aber nicht mehr aus. In den nächsten 3 Jahren gilt es, regional zu sensibilisieren, Bedarfsanalysen zu erstellen u. gemeinsam mit den Bürgern, Vereinen u. Gemeinde Strategien zu Verstetigung zu entwickeln. Auch muss die heimische Wirtschaft (Volkswagenkonzern) in die soziale Verantwortung mit einbezogen werden!
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Förderverein hat sich im Mai 2015 gegründet. Bürger sind an die Gemeinde herangetreten, hatten Ideen, wollten sich mit u. für Bürger einsetzen. Es wurde festgestellt, viele ältere Menschen leben allein o. zu zweit in großen Häusern, beteiligen sich nicht an der Dorfgemeinschaft. ÖPNV ist unzureichend u. Infrastruktur wie Nahversorger, Fachärzte, Apotheke, Bank o. Fleischerei gibt es nicht. Die Älteren scheinen sozial abgehängt, zu vereinsamen. Zusätzlich kam die ersten Flüchtlingswelle 2015 nach Ehra-Lessien. Die ehemalige Kaserne Lessien wurde als Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet, 800 Flüchtlinge untergebracht. Ehra hatte damals ca.1600 EW u. Lessien ca. 450 EW. Es war u. ist eine große Herausforderung für die Dorfgemeinschaft. In den letzten 10 Jahren hat der Verein festgestellt, dass sich alle umliegenden Kommunen, wenn es um Aktivitäten in der Flüchtlingswohnanlage geht o Integrationsbemühungen, zurücklehnen. Es läuft ja in Ehra-Lessien, ist die allgemeine Meinung. Doch Ehrenamt stößt an seine Grenzen. Die Akteure werden auch nicht jünger! Die Coronazeit forderte den jungen Menschen viel ab. Vereine, Verbände, Gemeinde mussten neu denken. Soziale Netzwerke wurden aufgebaut. Soziale digitale u. analoge Vernetzungsmedien wurden neu definiert. 2020 wurden wir für ein E-Lastenfahrrad von LAG gefördert. Bewerbung beim Förderprogramm "start social" hatte Erfolg. Der Verein wurde Pilotprojekte "engagiertes Land" der Deutschen Stiftung für Ehrenamt u. Engagement bis 2025. Ein Vereinshaus wurde bezogen, Bürgerbüro eingerichtet, Vereinsbus angeschafft. In den letzten Jahren wurden Vernetzungsstrukturen aufgebaut, die es nun gilt zu verstetigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ehra-Lessien
Beschreibung
Die 56 qkm große Gemeinde Ehra-Lessien liegt 20 Km nördlich von Wolfsburg und 20 Km östlich von Gifhorn am Rand der Samtgemeinde Brome.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
von den 2000 Menschen, die in Ehra-Lessien leben, sind 14 % Flüchtlinge. Aktuelle Zahlen bekommen wir regelmäßig vom Landkreis Ausländerbehörde. Der Bevölkerungsanteil im Landkreis Gifhorn ist 9,51 %, in Ehra-Lessien sind es 14 % Anteil. In den umliegenden Kommunen SG Brome, SB Boldecker Land und Stadt Wittingen sind es 8% und in Einheitsgemeinde Sassenburg 7%. Die Zahlen (2024)sind aus der aktuellen LK Broschüre
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon sind 37% Kinder im Alter von 0-18 Jahre alt. Zahlen sind von der Weihnachtspäckchenaktion 2025
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
37
Anmerkung
Von 2000 Bürgern sind ca. 28 % älter als 60 Jahre alt, davon leben Personen in Ehra 429 Personen, in Lessien 125 Personen. Daten wurden von der Samtgemeinde Brome über die Gemeinde Ehra-Lessien bereitgestellt. Im Landkreis sind 37,5 % Bürger älter als 50 Jahre. Erkenntnis kommen aus der Broschüre des Landkreises (2014)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Kinder und Jugendliche von 0 - 18 Jahre Von 2000 Bürgern sind ca. 28 % Kinder und Jugendliche, davon leben in Ehra 237, in Lessien 205 (100 davon in der Sammelunterkunft in Lessien) Kinder und Jugendliche. Daten wurden von der Samtgemeinde Brome über die Gemeinde Ehra-Lessien bereitgestellt. Im Landkreis Gifhorn sind die Zahlen laut Broschüre (Stand 2024) wie folgt: 0-5 Jahre 6%, 6-17 Jahre 12 %
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Für Städte o. größere Kommunen ist soziale Gemeinwesenarbeit inzwischen selbstverständlich. Auf dem Land ist das noch lange nicht so. Der LK Gifhorn ist ein landwirtschaftlich geprägter Flächenlandkreis. Im Süden grenzt er an Braunschweig, ist städtisch orientiert. Der Ostkreis ist durch die innerdeutsche Grenze geprägt, war Zonenrandgebiet. Knappe Kassen in Gemeinden führten zu Investitionsstau. Nach der Stadtflucht setzte die Landflucht ein. Schon 2001 wurde sich über mehr Bürgernähe Gedanken gemacht. Es gibt regelmäßige Treffen der Vereine. Jahrestermine werden abgesprochen (keine Konterveranstaltungen). Man hilft sich gegenseitig (jeder muss nicht alles haben), Vereinsheime stehen allen Vereinen kostenfrei zur Verfügung. Dorffeste werden gemeinsam geplant. Die Arbeit mit den Vereinen wurde in AG EDEL (Engagiertes Dorf Ehra-Lessien) "ausgeweitet. Dorfwerkstätten durchgeführt. Mit "Landinventur" vom Thüneninstitut wurden Bestandanalysen ermittelt, für den Nahversorger "Tante Enso" gekämpft. Ziel erreicht, Gemeinde baut z.Z. größeres Ladengeschäft. Die Bürger kommen zum Feiern, aber nicht zu den Dorfwerkstätten. Beteiligung ist wichtig, damit Bedarf erkannt u. Lösungsvorschläge entwickelt werden können. Hier stoßen die Ehrenamtlichen an ihre Grenzen. Wenige stellen sich gegen Fremdenfeindlichkeit, kümmern sich um Senioren u.v.m. Kommunen lehnen sich zurück. Gesellschaft, Kommunen, Wirtschaft sind in soziale Verantwortung zu nehmen. Dafür braucht es dieses Förderprogramm.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Entwicklung bei Infrastruktur und Angeboten ist ein Garant dafürt, dass ein erfülltes Leben auf dem Land, egal welches Alter, Herkunft oder Geschlecht, möglich ist. Von Café Kinderwagen bis Seniorenwohnanlage.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Brome Bürgermeister Wieland Bartels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF Fachbereiche Jugend, Soziales, FB 4+5, Dezernent Rolf Amelsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF Stabstelle Integration, Leitung Josefin zum Felde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ehra-Lessien, Bürgermeister Jörg Böse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe, Leitung Oliver Braun
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordnete Kirsikka Lansmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskinderschutzbund, Anja Peschutter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Sportverein Ehra-Lessien, Vorsitzender Marco Misiti
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Ehra, Vorsitzender Meik Rosenthal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD Ortsverband Ehra-Lessien, Vorsitzende Ute Scheer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Lessien, Vorsitzender Steffen Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FFW Ehra-Lessien, Ortsbandmeister Markus Daasch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FFW Samtgemeinde Brome, Gemeindebrandmeister Frank Mosel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfverein Tülau, Vorsitzende Hanna Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ehra-Lessien - Boitzenhagen, Pastor Helmut Kramer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Jugendwerkstatt Gifhorn, Leitung Daniela Schilling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpfleger Bernhard Schuhose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendring, Vorsitzender Dominik Ruder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Queeres Netzwerk Gifhorn, Dominik Ruder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK LK Gifhorn, Geschäftsführer Sandro Pietrantroni
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Carl und Marisa Hahn Stiftung, Vorstand Frank Tenneberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Celle Gifhorn Wolfsburg, Vorstand Tim Faß
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank Braunschweig Wolfsburg Stiftung, Vorstand Thomas Fast
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Geschäftsführer Kai Weber
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Kindergarten Schule Ehra-Lessien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Windpark Ost Ehra-Lessien, Vorsitzende Hannelore Sattler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank e.G., Leitung Carola Böhm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allerzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Isenhagener Kreisblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Windpark Ost Ehra, Vorstand Axel Jordan
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF, Flüchtlingssammelunterkünfte, Leitung Matthias Juretzki
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Ehra, Vorsitzende Sophie Hahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Ehra-Lessien, Leitung Hilda Rüdiger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschuztzbund Bromer Land, stellv. Vorsitzende Martin Heeschen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unsere Dörfer sind bunt, Vorsitzender Frank Warnecke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Behinderten Beirat LK Gifhorn, Vorsitzender Hajo Hoffmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig, Verbandsvorsitzender Detlef Tanke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig, Verwaltungsdirektor Ralf Sygusch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nahversorger 7/24 Tante Enso, Regionalleiter Danny Erdmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglied in Bundeszusammenschluss "Allianz der GestalterInnen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Akademie Niedersacsen, FAN, Ausbildung Dorfmoderation
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es innerhalb der 3 Jahre mit der Stelle der Gemeinwesenarbeit deutlich zu machen, dass auch im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit in der heutigen Zeit wichtig ist. Hier ist nicht nur die Zivilgesellschaft in der Verantwortung. Kommunen und Wirtschaft sollen ihren Beitrag dazu leisten. Gespräche sind zu führen und Verträge für eine langfristige Sozialarbeiterstelle abzuschließen. Nur so wird auch in Zukunft für alle Menschen Leben auf dem Lande möglich sein.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Yildiz Deniz
Funktion Koordinierungstselle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention
Miteinander macht den Unterschied
Projektbeschreibung
Eine an Diversität, Demokratiebildung, Teilhabe und Antidiskriminierungsarbeit ausgerichtete Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit in unmittelbarerer Nähe zu de vielfältigen Lebensrealitäten der Bürger:innen soll gestärkt und miteinander verknüpft werden. Innovativ ist hierbei die interdisziplinäre Verbindung und Zusammenarbeit der Arbeitsfelder "Sadtteilmanagement- und Gemeinwesenarbeit" mit der "Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidis- kriminierung und Extremismusprävention" aus dem Gleichstellungsbüro, die Demokratieförderung und Stärkung von Vielfalt mit einer Querschnittsperspektive einbringt. An bestehende Fachkonzepte wie das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK (2025), den Aktionsplan "Teilhabe und Antidiskriminierung" (2023), das Fachkonzept "Ankommen und Teilhaben" (2020) soll dabei angeknüpft und diese gemeinsam weiterentwickelt werden. Grundlage für zukünftiges Handeln wird eine Sozialraumanalyse sein als empirisch gestütztes Instrumentarium der Sozialplanung. Die daraus abgeleiteten Handlungsbedarfe sollen im Rahmen von "Lüneburg" steht zusammen!" gezielt aufgegriffen und umgesetzt werden. Mithilfe des Förderprogramms "Gute Nachbarschaft" kann damit eine fortschrittliche Gemeinwesenarbeit in der Hansestadt Lüneburg aktiv vorangetrieben werden, die dazu beiträgt, Lebensfreude zu wecken und ein diskriminierungsfreies, demokratisches und solidarisches Miteinander zu fördern. Ebenso soll ein übergreifendes Praxisnetzwerk aufgebaut werden; dieses soll genutzt werden übergeordneter und interdisziplinäre Vernetzungs- und Kommunikationsstrukturen zwischen den Stadtteilen zu etablieren, um die Menschen vor Ort zu aktivieren, fördern und zu gegenseitiger Verantwortungsübernahme motivieren. Eine begleitende enge Kooperation zwischen verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltungen (u.a. Sozial-, Jugendhilfe und Altenhilfeplanung) werden eingebunden. Das Dezernat V Bildung, Jugend und Soziales, insbesondere der Fachbereich Soziales und Integration wird gemeinsam in enger Abstimmung mit dem Gleichstellungsbüro das Projekt durchführen. Somit kann ein zielgenaues, direktes, niedrigschwelliges und flexibles Reagieren auf die Bedarfe der Bürger:innen in Abstimmung mit den Fachexpert:innen erfolgen. Die erfolgreiche Zielgruppenansprache bezieht sich dabei auf die aktive Einbindung von Menschen mit sozialen Herausforderungen, Migrationsbiographien, mit Behinderungen, unterschiedlichen Alters und Lebensentwürfen oder auch demokratieskeptischen Einstellungen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Lüneburg gilt mit ca. 80.000 Einwohner:innen als Mittelstadt und liegt im Nordosten von Niedersachsen. Der Abbau von Salz hat bereits im Mittelalter zu Wohlstand und einem aufstrebenden Bürgertum geführt. Mit ihrer über eintausend jährigen Geschichte weist sie einen besonderen Charakter auf, der sich auch im mittelalterlichen Stadtbild mit Denkmälern, repräsentativen Bauten, Marktplatz und engen Gassen widerspiegelt. Gleichzeitig ist Lüneburg mit der Leuphana-Universität auch ein Ort von Studierenden und damit besonders lebendig. Dieses Zusammentreffen von historischer Architektur, Geschichtsbewusstsein und Moderne machen unter anderem die Attraktivität der Hansestadt aus. Gleichwohl bestehen signifikante Herausforderungen durch politische, ökonomische und soziale Problemlagen. Das Projekt soll insbesondere drei Stadtgebiete fördern, die von diesen Schwierigkeiten in besonderem Maße betroffen sind. Die Projektgebiete weisen heterogene Strukturen auf und wurden vor diesem Hintergrund bewusst ausgewählt. Es handelt sich um die Stadtteile Goseburg/Zeltberg, Weststadt/Mittelfeld und Häcklingen/Rettmer. Die Projektgebiete sind gekennzeichnet durch das Auseinanderdriften verschiedener sozialer Gruppierungen, den demografischen Wandel, Einsamkeit und schwierige Integrationsverhältnisse von Menschen mit Fluch- und Migrationsgeschichte. Mit den beantragten Fördermitteln soll der soziale Zusammenhalt in den beschriebenen Stadtgebieten gestärkt sowie die interdisziplinären Kooperationsstrukturen zwischen den Arbeitsfeldern "Stadtteilmanagement und Gemeinwesenarbeit" und "Demokratiebildung, Teilhabe und Antidiskriminierung" etabliert werden.
GWA/QM-Ansatz
Die geplanten Vorhaben basieren auf dem Fachkonzept „Stadtteil- und Quartiersmanagement – Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft“, das in Kooperation mit freien und konfessionellen Trägern entwickelt wurde und sich an den Handlungsfeldern der LAG Niedersachsen orientiert. Ziel ist es, die Lebensbedingungen im Quartier zu verbessern und das soziale Miteinander zu fördern. Grundlage sind vielfältige Ansätze der aktivierenden Gemeinwesenarbeit, die sich aus abgestimmten Einzelmaßnahmen ableiten. Im Rahmen von „Lüneburg steht Zusammen! “ wird die Gemeinwesenarbeit gezielt weiterentwickelt und die Ansprechbarkeit der Verwaltung im Quartier optimiert. Die Referentin für Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt koordiniert das Projekt mit den Stadtteilmanager:innen in den drei Projektgebieten und etabliert mit diesen räumlich übergeordnete Strukturen. Vor Ort werden Beteiligungsprozesse initiiert, begleitet und unterstützt, sodass Bewohner:innen ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können. Auf Basis lokaler Potenziale entstehen niedrigschwellige, bedarfsgerechte Formate, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Zugangsbarrieren abbauen. Stigmatisierende Muster werden aufgegriffen und durch passgenaue Angebote, etwa digitale Unterstützung für ältere Menschen, gezielt überwunden. Mentale und physische Trennungslinien werden adressiert, Rückzugstendenzen verringert und Begegnungen ermöglicht. So werden Vorbehalte abgebaut und der soziale Zusammenhalt gestärkt.
Vorhandene Strukturen
Lüneburg verfolgt mit dem Konzept der Stadtteilhäuser im gesamten Stadtgebiet eine dezentrale Struktur, um mit ihren Angeboten alle Zielgruppen vom Kleinkind bis zu Senior:innen zu erreichen. Aktuell gibt es acht solcher Anlaufstellen. In jenen Stadtteilen, wo kein Stadtteilhaus existiert, gibt es Büros bzw. Quartiersläden. Als Begegnungsorte im Quartier bilden sie ein bedeutendes soziales Netzwerk innerhalb der Stadt. Die Lebenswelten unterschiedlicher Gruppen werden bedarfsorientiert in den Blick genommen und mit den Stadtteilhäusern als solche ist eine Sichtbarkeit und eine Ansprechbarkeit der Verwaltung gewährleistet. Es gibt regelmäßige Sprechstunden, die häufig von der Bewohnerschaft in Anspruch genommen werden. Diese Stadtteilhäuser werden von vielen Institutionen genutzt. Dazu gehören beispielsweise freie Träger, Kirchengemeinden oder aber auch Vereine und Verbände. Das Sozialdezernat hat mit dem "Fachkonzept Stadtteil- und Quartiersmanagement – Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft" eine fundierte Analyse vorgelegt, die eine detaillierte Übersicht zu den Bedarfen der Bewohnenden, Versorgungslücken, Ressourcen im im Stadtteil und Umsetzungsmaßnahmen liefert.
Nachhaltigkeit
Die Stadt Lüneburg hat die strategische Bedeutung von Stadtteilarbeit erkannt, um quartiersbezogen auf soziale Bedarfe zu reagieren. Das Fachkonzept „Stadtteil- und Quartiersmanagement / Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft“ wird seit 2022 auf Grundlage eines Ratsbeschlusses von 2021 umgesetzt. Eine Sozialraumanalyse wird vorbereitet und ein Strategiepapier liegt vor; ein weiterer Ratsbeschluss zur Verstetigung, strukturellen Verankerung und langfristigen Finanzierung ist vorgesehen.

Bürgertreff "Zur alten Burg"

Ansprechpartner
Ingo Schmit
Funktion Fachkraft für Jugendarbeit
Gute Nachbarschaft miteinander leben, stärken und gestalten
Projektbeschreibung
Bürgertreff „Zur alten Burg“ Haselünne Die Stadt Haselünne plant die Einrichtung eines Bürgertreffs als zentralen, offenen Nachbarschaftstreff, der den sozialen Zusammenhalt im Quartier stärkt und gute Nachbarschaft aktiv fördert. Ziel ist es, Menschen aller Generationen und Lebenslagen einen barrierefreien, gut erreichbaren Ort für Begegnung, gegenseitige Unterstützung und ehrenamtliches Engagement zu bieten. Gleichzeitig sollen wohnortnahe Beratungs- und Serviceleistungen gebündelt und direkt vor Ort zugänglich gemacht werden. Der Bürgertreff soll verschiedene Angebote an einem zentralen Ort zusammenführen und damit Wege verkürzen sowie Zugangsbarrieren abbauen. Unter einem Dach vereint es vielfältige nachbarschaftliche Angebote: einen offenen Begegnungs- und Generationentreff, eine öffentliche Bücherei mit digitalen Unterstützungs- und Lernmöglichkeiten, einen gemeinschaftlichen Mittagstisch, wohnortnahe Beratungs- und Unterstützungsangebote, ein ehrenamtlich getragenes Kleiderlädchen, einen Fair-Trade-Laden sowie offene Gesprächs- und Mitmachformate wie z. B. den Klimastammtisch. Die Möglichkeit, Beratungen und Serviceleistungen direkt in zentraler Lage im Quartier wahrzunehmen, erleichtert den Zugang erheblich und trägt dazu bei, Hemmschwellen abzubauen. Alle Angebote sind niedrigschwellig, kostenarm und werden maßgeblich durch Ehrenamtliche begleitet. Für die Leitung und Koordination des Bürgertreffs benötigt es einer hauptamtlichen angestellten Person. Zentrales Element des Projekts ist die Stärkung von Nachbarschaftsnetzwerken: Menschen werden aktiviert, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen, auch bei der Überwindung von Mobilitäts- und Alltagsbarrieren. Der Bürgertreff dient dabei als Anlaufstelle und Vernetzungsort für eine gelingende Nachbarschaft. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird durch kommunale Unterstützung, Kooperationen mit lokalen Akteuren sowie durch ehrenamtliches Engagement getragen. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort, indem es soziale Teilhabe ermöglicht, wohnortnahe Unterstützung sichert und gute Nachbarschaft im Alltag konkret erfahrbar macht.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangspunkt ist der steigende Bedarf an niedrigschwelligen, ortsnahen Angeboten zur sozialen Teilhabe und Alltagsbewältigung. Insbesondere ältere Menschen, Familien, Menschen mit geringem Einkommen, junge Menschen, Neuzugezogene sowie Personen mit Migrationshintergrund sind häufig von Vereinsamung, Unsicherheiten im Alltag und mangelnden Begegnungsmöglichkeiten betroffen. Viele bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote befinden sich außerhalb des unmittelbaren Wohnumfeldes und sind aufgrund von Entfernung, eingeschränkter Mobilität oder fehlender Verkehrsanbindung nur schwer erreichbar. Die Schwierigkeit, längere Wege zurückzulegen oder Fahrten zu organisieren, stellt für viele Menschen eine erhebliche Hürde dar und führt dazu, dass notwendige Beratungen und Hilfen nicht oder zu spät in Anspruch genommen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Haselünne Emsland
Beschreibung
Die Stadt Haselünne ist eine Kleinstadt im Emsland. Sie ist ländlich geprägt. Größere Städte sind in einer Entfernung von ca. 20-25 Kilometer erreichbar.
Einwohnerzahl
14038
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit durch ein sozialraum- und beteiligungsorientiertes Ziel. Ausgangspunkt sind die Bedarfe und Ressourcen im Ort. Bewohner/innen werden als aktive Mitgestalter/innen einbezogen und in ihrem Engagement gestärkt. Der Bürgertreff fungiert als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle, bündelt Beratungs- und Unterstützungsangebote und baut Zugangsbarrieren ab. Durch die Aktivierung nachbarschaftlicher Potenziale, die Förderung von Selbstorganisation sowie die Koordination lokaler Akteur/innen trägt das Projekt nachhaltig zur Stabilisierung sozialer Strukturen und zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier bei.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Akteure beteiligen sich bei Angeboten und Veranstaltungen.
Beschreibung
Die Angebote werden dem Bedarf der Bürger angepasst.
Beschreibung
Die Ehrenamtlichen/Vereine nutzen die Räumlichkeiten für eigene Angebote.
Beschreibung
Örtliche Institutionen werden eingebunden.
Beschreibung
Generationsübergreifende Angebote werden geschaffen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf des Förderzeitraumes wird die Finanzierung im Haushalt der Stadt Haselünne mit aufgenommen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier11

Ansprechpartner
Laura Jagemann
Funktion päd. Geschäftsführung
Gemeinsam für Vinnhorst: Vielfalt leben, Generationen verbinden, Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
In Vinnhorst engagieren sich viele Institutionen für die Menschen im Stadtteil. Was bislang fehlt, ist ein zentraler, offener Begegnungsraum, der bestehende Ressourcen bündelt, Synergien schafft und BewohnerInnen als verlässliche Anlaufstelle dient. Der Bedarf und Wunsch einer Begegnungsstätte wird seit Jahren benannt, auch seitens des Bezirksrats. Ein entsprechender Ort existiert bislang nicht. Mit Quartier11 greifen wir diesen Bedarf strukturiert auf und wirken z.B. Ausgrenzung präventiv entgegen. Die bevorstehende Kündigung von 2 unserer 4 Mietverhältnisse infolge der Sanierung der angrenzenden JVA die zunächst ein Schock war, stellt uns vor Veränderungen und eröffnet zugleich die Chance zur konzeptionellen Neuausrichtung. Durch die Förderung können zentral gelegene, barrierefreie Räume mit der Hausnr. 11 angemietet werden. Daher „Quartier11“. Die Räume werden aktuell kernsaniert und können mit BewohnerInnen partizipativ gestaltet werden. Damit kann erstmals ein zentraler Begegnungsort für alle Generationen und Kulturen im Stadtteil entstehen. Bestehende Angebote für Kinder, Jugendliche und anteilig SeniorInnen werden dort gebündelt. Unsere GenerationsButze der SeniorInnen bleibt in direkter Nachbarschaft bestehen. Quartier11 verbindet Begegnung, niedrigschwellige Beratung und aktive Mitgestaltung an einem Ort. In der täglichen Arbeit zeigt sich ein wachsender Unterstützungsbedarf. Familien sind mit Anträgen und behördlichen Verfahren überfordert, Jugendliche suchen verlässliche Ansprechpersonen, und SeniorInnen stoßen bei bürokratischen Anforderungen oder Einsamkeit an Grenzen. Gleichzeitig bestätigt unsere Sozialraumanalyse und Praxiserfahrung einen hohen Bedarf an Begegnungsformaten und besserer Koordination im Quartier. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte erhöhen zusätzlich den Integrations- und Abstimmungsbedarf. Beteiligungsorientierte Formate wie interkulturelle Kochgruppen mit anschließender Erstellung eines eigenen Kochbuchs (Spenden finanziert) haben das Potenzial bedürfnisorientierter Angebote deutlich gemacht. Die Nachfrage ist hoch, jedoch sind unsere personellen und räumlichen Kapazitäten aktuell ausgeschöpft. Die Förderung ermöglicht erstmals, einen barrierefreien, zentralen Begegnungsraum anzumieten, bestehende Angebote auszubauen, neue Formate wie das im Rahmen der Sozialraumanalyse stark gewünschte interkulturelle Frühstück, umzusetzen und schwer erreichbare Zielgruppen systematisch einzubeziehen. Quartier11 schafft Integration.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Vinnhorst ist ein Stadtteil mit wachsender sozialer Vielfalt und unterschiedlichen Lebenslagen. Der Anteil von Familien mit geringem Einkommen und im Transferleistungsbezug sowie von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung ist im Vergleich zur LHH überdurchschnittlich hoch. Mit 50,1% liegt auch der Anteil von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund deutlich über dem Stadtdurchschnitt. Alleinerziehende sind ebenfalls überproportional vertreten. Im Wohncarrée Spierenweg, wo wir offene Betreuungsangebote etabliert haben, zeigt sich eine soziale Verdichtung mit vielen kinderreichen Familien in prekären Lebenslagen und hohem Unterstützungsbedarf z.B. behördlich. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte verstärken den Integrations- und Beratungsbedarf zusätzlich. Viele BewohnerInnen stehen vor Herausforderungen wie eingeschränkten Bildungschancen, finanziellen Belastungen, Sprachbarrieren, Einsamkeit oder komplexen Behördenstrukturen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Treffpunkte und eine koordinierende Struktur im Quartier. Im Austausch mit anderen GWA-Einrichtungen wurde die Notwendigkeit einer zentralen Begegnungs- und Koordinierungsstelle deutlich. Konkreter Handlungsbedarf besteht im Bereich der gesamten Station Mecklenheidestr.: Vermehrter Alkoholkonsum, Unsicherheitsgefühle und eine angespannte Verkehrslage durch problematische Ampelschaltungen führen dazu, dass der Bereich von BewohnerInnen gemieden wird. Unsere Sozialraumanalyse bestätigt die Belastung für das Sicherheitsgefühl im Quartier. Trotz Kontakt zum Ordnungsbotschafter (2025 durch LHH eingeführt worden) und Austausch mit der Kommune stehen bislang keine ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die BewohnerInnen des Stadtteils Vinnhorst sowie einen Teil der angrenzenden Gebiete wie Ledeburg und Hainholz im Norden Hannovers. Das Fördergebiet umfasst das unmittelbare Wohnumfeld rund um die Vereinsräumlichkeiten und die angrenzenden Quartiere, in denen der überwiegende Teil der Zielgruppen lebt. Vinnhorst ist geprägt von gewachsenen Wohnstrukturen mit Einfamilienhäusern, kleineren Mehrfamilienhäusern, einzelnen verdichteten Bereichen sowie Gemeinschaftsunterkünften. Zentrale Orte des Alltags sind Kitas, Schulen, Sportvereine und Nahversorgungsangebote. Öffentliche Treffpunkte oder niedrigschwellige Beratungsangebote sind bislang nur begrenzt vorhanden. Das Projekt konzentriert sich bewusst auf das fußläufig erreichbare Umfeld der perspektivischen Vereinsstandorte und angrenzende Wohngebiete, um eine wohnortnahe, barrierearme und leicht zugängliche Anlaufstelle zu schaffen. Gleichzeitig ist das Projektgebiet sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Eine Bushaltestelle befindet sich ca. 50 Meter von den geplanten neuen Räumlichkeiten entfernt, die Stadtbahnhaltestelle ist in etwa 150 Metern erreichbar. Dadurch sind die Angebote auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut erreichbar. Ergänzend werden aufsuchende Angebote z.B. Rund um die Bahnstation der Mecklenheidestr. oder in den Gemeinschaftsunterkünften im gesamten Gebiet umgesetzt, um auch schwer erreichbare Zielgruppen einzubeziehen. Bestehende Kooperationspartner wie Gemeinschaftsunterkünfte, Kindertagesstätten, Pflegedienste und Arztpraxen werden in die Planung einbezogen, auch wenn sie sich in unmittelbar angrenzenden Stadtteilen befinden. So wird eine funktionale Vernetzung über Quartiersgrenzen hinweg sichergestellt. In der beigefügten Karte markieren vier grüne Punkte die aktuellen Vereinsstandorte. Zwei Kreuze innerhalb der grünen Kreise kennzeichnen die Standorte, die perspektivisch aufgegeben werden müssen. Diese räumliche Veränderung unterstreicht die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung im Quartier. Ziel ist es, das soziale Miteinander im klar definierten Sozialraum zu stärken und vorhandene Ressourcen systematisch zu vernetzen.
Einwohnerzahl
7340
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Unterlagen zum Gebiet
quartier11.png (549.03 KB)
GWA/QM-Ansatz
Quartier11 orientiert sich konsequent am Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Lebenslagen, Ressourcen, Bedürfnisse und Potenziale der BewohnerInnen. Ausgangspunkt sind konkrete Bedarfe, die sich im Stadtteil zeigen. Überforderung bei Behördenangelegenheiten, Integrationsfragen zugezogener Familien, Einsamkeit im Alter sowie fehlende Orte für Begegnung und Austausch. Quartier11 soll eine niedrigschwellige, barrierefreie und offene Anlaufstelle für alle Generationen aus unterschiedlichsten Kulturen darstellen. Angebote sind freiwillig, wohnortnah und ohne Zugangshürden erreichbar. Ziel ist es, Menschen frühzeitig zu stärken, Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Partizipation ist zentral. Formatideen wie interkulturelles Frühstück, Kochgruppen oder Nachbarschaftsaktionen entstanden im Rahmen unserer Sozialraumanalyse und werden gemeinsam mit BewohnerInnen geplant und weiterentwickelt. Aufsuchende Arbeit an Gemeinschaftsunterkünften, auf Spielplätzen und am REWE-Vorplatz angrenzend an die Bahnstation Mecklenheidestraße ermöglicht die Beteiligung auch schwer erreichbarer Gruppen. Eine Koordinierungsrunde mit lokalen Institutionen bündelt Ressourcen und entwickelt Lösungen, etwa zur Schulwegsicherheit, zur Situation an der Mecklenheidestraße und zur besseren Abstimmung von Unterstützungsangeboten. So entsteht ein tragfähiges, präventiv wirkendes Netzwerk im Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen stehen im Zentrum, wenn Angebote niedrigschwellig, partizipativ und bedarfsorientiert gestaltet sind, BewohnerInnen mitbestimmen können und individuelle Beratung auf Augenhöhe erfolgt.
Beschreibung
Stabile Kooperationen bestehen, Informationen und Ressourcen geteilt werden, abgestimmte Angebote für die Zielgruppen entstehen und aus einzelnen Angeboten ein starkes Miteinander im Stadtteil wächst.
Beschreibung
Quartier11 ein lebendiger Ort der Begegnung ist, an dem regelmäßig Angebote stattfinden, neue Kontakte entstehen und das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil wächst
Beschreibung
BewohnerInnen Angebote eigenständig planen, organisieren und durchführen, Aufgaben und Verantwortung verbindlich verteilen, Entscheidungen transparent treffen und Projekte auch ohne direkte Steuerung durch das Projektteam dauerhaft und stabil fortführen.
Beschreibung
Fähigkeiten, Ressourcen und Engagement der BewohnerInnen systematisch erfasst, sichtbar gemacht und aktiv eingebunden werden, lokale Netzwerke kooperieren und Projekte überwiegend mit Kompetenzen und Potenzialen aus dem Quartier heraus umgesetzt werden.
Beschreibung
Angebote generationen- und kulturübergreifend geplant sind, unterschiedliche Lebenslagen berücksichtigt werden und BewohnerInnen verschiedener Zielgruppen gemeinsam Projekte entwickeln, umsetzen und voneinander lernen.
Beschreibung
Quartiersarbeit mit kommunalen Strategien abgestimmt ist, relevante Ämter und Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten, Informationen transparent fließen und lokale Maßnahmen in gesamtstädtische Planungen eingebunden werden.
Beschreibung
Dauerhafte Treffpunkte, verlässliche Kommunikationswege und stabile Kooperationsstrukturen bestehen, Räume und Ressourcen zugänglich sind und organisatorische Abläufe Angebote nachhaltig und bedarfsgerecht im Quartier sichern.
Beschreibung
Unterschiedliche Fachbereiche (z. B. Soziales, Bildung, Jugend, Integration) abgestimmt zusammenarbeiten, Informationen regelmäßig austauschen, Maßnahmen gemeinsam planen und Ressourcen bündeln, um Bedarfe ganzheitlich und wirksam zu bearbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Vertiefte Zusammenarbeit mit dem FB Jugend und Familie und Nachbarschaftsarbeit im Hinblick auf Ausbau der Ganztagsschule in ca. drei Jahren. Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe ist im Verfahren. Kooperation mit KSD und Sozialamt wird ausgebaut.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft Vinnhorst; Ausbau durch gemeinsame Planung z.B. kreativer Veranstaltungen oder Lesungen, neue Kulturformate, stärkere Beteiligung von BewohnerInnen und regelmäßige Abstimmung.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engere Vernetzung mit Jugendzentren und Horten wird ausgebaut, um Angebote abzustimmen, Übergänge zu begleiten, Dopplungen zu vermeiden und gemeinsame Freizeit- und Bildungsformate zu entwickeln, die Ressourcen bündeln.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßiger Austausch mit Politik z.B. Bürgermeister LHH (Vereinsmitgleid), Bezirksrat und Stadtteilmanager zur Bedarfsabstimmung, Transparenz über Entwicklungen und Einbindung in kommunale Planungen, um Anschlussfinanzierung frühzeitig abzusichern.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Enge Zusammenarbeit mit 2 Kirchengemeinden im Quartier & Moscheen zur Ansprache verschiedener Zielgruppen, gemeinsamen Nutzung von Räumen & Durchführung interkultureller Begegnungsformate + Aufklärungsarbeit zu vorurteilsbelasteten Themen im Stadtteil.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit Sportvereinen, Feuerwehr sowie Schützen- und Fördervereinen zur gezielten Vermittlung und Begleitung von Übergängen in bestehende Angebote. Synergien bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsfest werden ausgebaut. Gemeinsam für mehr Wirkung.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen werden aktiv vernetzt, informiert und beteiligt, bringen ihre Interessen ein und werden bei der Umsetzung eigener Ideen und Initiativen begleitet. Dabei wird ihre Selbstwirksamkeit gestärkt und eigenverantwortliches Handeln gefördert.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bestehende Zusammenarbeit mit ÄrztInnen ( insb. Hausärtzen), Pflegediensten und Apotheken wird ausgebaut, um Beratung, Information und Unterstützung zu bündeln und ein möglichst langes, gesundes selbstbestimmtes Leben im Quartier zu ermöglichen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Vinnpost wird fortgeführt, Infos auch in Kirchenblättern. Homepage, Pressearbeit und Instagram werden ausgebaut, um Transparenz zu stärken, weitere Zielgruppen zu erreichen & Vertrauen im Quartier aufzubauen. Kontakte zur HAZ und NP.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Wohnungsgenossenschaften z.B.hanova im Wohnquartier Spierenweg; Einbindung der Seniorenwohnungen Alt-Vinnhorst & der Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in die Quartiersarbeit. Bedarfsentsprechend weiterführende aufsuchende Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit u.a. Nahversorgungsunternehmen & Versicherungen im Stadtteil zur Informationsweitergabe & zum Austausch aktueller Handlungsfelder, Unterstützung bei Aktionen, Stärkung lokaler Strukturen - Raumerweiterung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Grundschule wird im Hinblick auf den Ganztagsausbau vertieft. Förderung ermöglicht bedürfnisorientierte Nachmittagsangebote. Bei ca. 290 Grundschulkindern stehen nur rund 100 Betreuungsplätze zur Verfügung. Der Bedarf ist sehr akut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit JVA, Polizei Hannover und Ordnungsbotschafter zur Präventionsarbeit und Stärkung der Sicherheit im Quartier sowie Kooperation mit Sozialarbeitenden der „Roten Reihe“ für obdachlose Menschen in Vinnhorst.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein finanziert sich über Spenden, Fördergelder und anteilig BuT-Leistungen. Perspektivisch wird eine kommunale Unterstützung angestrebt, da die Angebote präventiv wirken und den Stadtteil entlasten. Stiftungsgelder (u. a. Bürgerstiftung Hannover, Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Langesche Stiftung etc.) sowie Unternehmenspartnerschaften (z.B. hanova, Autogena Stahl Göing etc.) sichern zusätzliche Mittel. Social-Media-Kampagnen und neue Kooperationen erweitern die Finanzierung langfristig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft Altenwalde

Ansprechpartner
Yvonne Pröpper
Funktion Fachkraft für Gemeinwesenarbeit und QM
Gute Nachbarschaft – lebendige Teilhabe in Altenwalde.
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ stärkt soziale Teilhabe, Mobilität und Vernetzung im ländlich geprägten Ortsteil Altenwalde. Ursprünglich war das Vorhaben als begleitende Gemeinwesenarbeit im Zusammenhang mit einer geplanten Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete konzipiert. Nachdem diese Einrichtung jedoch nicht realisiert wurde, haben wir kurzfristig reagiert, die Bedarfslage im Ort neu erhoben und das bereits bewilligte Budget flexibel auf die tatsächlichen Herausforderungen im Sozialraum ausgerichtet. Diese schnelle und lösungsorientierte Anpassung zeigt die Handlungsfähigkeit des Projektes: Statt an einer überholten Planung festzuhalten, wurden aktuelle Bedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt gestellt. Im Fokus stehen nun insbesondere die wachsende soziale Isolation älterer Menschen, eingeschränkte Mobilität, digitale Unsicherheiten sowie der Wunsch nach mehr Begegnung im Quartier. Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff als niedrigschwellige Begegnungsstätte. Hier entstehen ergänzende Formate wie Spiel- und Handarbeitstreffen, thematische Informationsangebote sowie generationenübergreifende Aktivitäten. Eine koordinierte Mitfahrbörse, analoge Informationsstrukturen sowie digitale Unterstützungsangebote sollen in Zukunft die alltagspraktische Teilhabe noch mehr stärken. Darüber hinaus ist das Projekt bewusst vereins- und gruppenübergreifend ausgerichtet. Wir veranstalten gemeinsame Veranstaltungen mit örtlichen Vereinen, Initiativen und kirchlichen Gruppen, um vorhandene Strukturen besser zu vernetzen und Synergien zu nutzen. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen, die unterschiedliche Altersgruppen, Lebenslagen und Interessen zusammenbringen. Das Projekt versteht sich als ganzheitlicher Ansatz der Gemeinwesenarbeit: aktivierend, beteiligungsorientiert und nachhaltig strukturbildend. Es stärkt bestehendes ehrenamtliches Engagement, schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten und fördert langfristig den sozialen Zusammenhalt im Ortsteil Altenwalde.
Laufzeit
2027-05-01 00:00:00
Ausgangslage
Altenwalde ist ein ländlich geprägter Ortsteil mit stabilen Vereins- und Nachbarschaftsstrukturen, jedoch einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Viele Menschen verfügen über langjährige Bindungen an den Ort, gleichzeitig führen eingeschränkte Mobilität, ausgedünnter Nahverkehr und digitale Hürden zu wachsender sozialer Isolation. Da das Projekt erst im Mai 2024 gestartet ist, läuft die aktuelle Förderung bis April 2027. Der Folgeantrag wird bereits jetzt gestellt, um eine Finanzierungslücke zu vermeiden. Ohne Anschlussförderung würden zentrale Angebote sowie ehrenamtliche Strukturen unterbrochen und die kontinuierliche Gemeinwesenarbeit im Quartier erheblich gefährdet. Gleichzeitig bestehen erhebliche Potenziale: ein aktives Ehrenamt, gewachsene Vereinsstrukturen, kirchliche Räume als Treffpunkte sowie eine hohe Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Ortsteil. Diese Ressourcen sind jedoch bislang nicht systematisch miteinander vernetzt. Es fehlt weniger an Engagement als an Koordination und verbindenden Strukturen. Begegnungen entstehen punktuell, aber nicht immer generationen- oder gruppenübergreifend. Zudem wünschen sich viele ältere Menschen konkrete alltagspraktische Unterstützung, während jüngere Generationen offen für Engagement und digitale Unterstützung sind. Hier setzt das Projekt an: Es bündelt vorhandene Potenziale, schafft verbindliche Koordinationsstrukturen und fördert gezielt Austausch, Mobilität und Teilhabe. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen im Sozialraum nachhaltig zu aktivieren und zu vernetzen, statt neue Parallelstrukturen aufzubauen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Altenwalde
Beschreibung
Deutlich abgegrenztes Gebiet in städtische Randlage Mangelnde Erreichbarkeit des Gebietes, kaum ÖPNV vorhanden Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur
Einwohnerzahl
6366
Quelle / Anmerkungen
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ verfolgt konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) bzw. eines quartiersbezogenen Entwicklungsprozesses. Ausgangspunkt ist nicht ein einzelnes Angebot, sondern der gesamte Sozialraum mit seinen Ressourcen, Bedarfen und Entwicklungspotenzialen. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Vernetzung der Bewohner*innen. Bestehende Strukturen – insbesondere der Altenwalder Mittagstreff – werden nicht isoliert betrieben, sondern gezielt als soziale Ankerpunkte weiterentwickelt. Ziel ist es, nachbarschaftliche Unterstützung sichtbar zu machen, Selbsthilfepotenziale zu stärken und tragfähige Beziehungsnetzwerke im Quartier aufzubauen. Das Projekt arbeitet partizipativ: Bedarfe werden im direkten Austausch mit den Besucher*innen ermittelt, Angebote werden niedrigschwellig gestaltet und gemeinsam weiterentwickelt. Dabei stehen Hilfe zur Selbsthilfe, Ressourcenorientierung und generationenübergreifende Vernetzung im Vordergrund. Typisch für GWA ist zudem die sozialräumliche Perspektive: Themen wie Mobilität, digitale Teilhabe und soziale Isolation werden nicht individuell gelöst, sondern strukturell im Quartier bearbeitet (z. B. Mitfahrbörse, Nachbarschafts-Litfaßsäule, Schulkooperation). Das Projekt versteht sich somit als moderierende, vernetzende und aktivierende Instanz im Sozialraum Altenwalde und trägt zur nachhaltigen Stabilisierung der lokalen Gemeinschaft bei.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Menschen im Ortsteil sich ohne Hilfe miteinander vernetzt haben.
Beschreibung
nahezu alle Vereine im Ortsteil bei unseren Netzwerktreffen anwesend sind und sich einbringen
Beschreibung
wir es schaffen, die weiterführende Schule einzubinden und wir Familien mit Kindern zum Mitmachen bewegen.
Beschreibung
wir weitere Kooperationspartner finden und mit diesen gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Unsere GWA soll bei jeder Veranstaltung, die im Ortsteil stattfindet, ein fester Bestandteil sein.
Beschreibung
Politik(er) einsehen, dass GWA kein "nice to have" ist, sondern ein fester und wichtiger Bestandteil einer gesunden Dorfstruktur ist und für ein gutes Miteinander aller Nationen und Generationen unerlässlich ist.
Beschreibung
wir es schaffen, eine bessere Taktung des ÖPNVs zu erreichen und auch in den späteren Abendstunden Busse aus dem Stadtgebiet in den Ortsteil Altenwalde fahren.
Vorhandene Strukturen
Im Rahmen des Projekts „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ bestehen bereits tragfähige ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff. Die Durchführung erfolgt durch eine hauptamtliche Kraft in enger Zusammenarbeit mit mehreren ehrenamtlich Engagierten, die regelmäßig bei Vorbereitung, Kochen, Ausgabe und Organisation unterstützen. Dadurch ist eine verlässliche, kontinuierliche Angebotsstruktur gewährleistet. Weitere Formate wie der Spielenachmittag, der Handarbeitstreff sowie zusätzliche Begegnungsangebote werden eigenständig von ehrenamtlich Tätigen geleitet und organisiert. Diese übernehmen Verantwortung für Planung, Durchführung und Ansprache neuer Teilnehmender und tragen maßgeblich zur sozialen Belebung des Quartiers bei. Strukturell wird das Projekt durch zwei hauptamtliche Funktionen getragen: Eine hauptamtliche Kraft ist für die Koordination des Küchenbereichs sowie die Begleitung und Unterstützung der dort tätigen Ehrenamtlichen zuständig. Eine weitere hauptamtliche Kraft übernimmt Aufgaben der aktivierenden Gemeinwesenarbeit, insbesondere die Bedarfsabfrage im Quartier, die Gewinnung und Begleitung neuer Ehrenamtlicher sowie administrative und koordinierende Tätigkeiten. Diese Kombination aus professioneller Koordination und starkem ehrenamtlichem Engagement bildet eine stabile Grundlage für die quartiersbezogene Weiterentwicklung des Projekts.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Altenwalde e.V., TSV Altenwalde, Schützenverein, kath. Kirchengemeinde AW, Freiwillige Feuerwehr AW, Jugendfeuerwehr AW, Freibad Oxstedt, Reitverein Holte-Spangen, Stiftung AW,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Altenwalde und Geschwister-Scholl-Schule in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Kirchengemeinde 12 Apostel in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe Zeitung, Pressesprecher des Kirchenkreises, Homepage des Kirchenkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Altenwalde, Stadtrat Cuxhaven, Oberbürgermeister von Cuxhaven, sämtliche demokratische Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle in Altenwalde lebenden Menschen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur langfristigen Sicherung des Projekts ist die Gründung eines Fördervereins geplant, der zusätzliche finanzielle und organisatorische Unterstützung ermöglicht. Parallel sollen bestehende Kontakte zur Kommunalpolitik weiter ausgebaut werden, um perspektivisch auch die Stadt als Finanzierungspartner zu gewinnen. Durch gemeinsame Aktionen mit Service-Clubs sollen zudem weitere Unterstützer dauerhaft an das Projekt gebunden werden.
Galerie
20250624 145415
Zustimmung Veröffentlichung
On