Lebensraum Nordstemmen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Paloma Klages
| Funktion | Koordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Herz der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Der Verein KOMM Nachbarschaftszentrum e.V. ist Träger des örtlichen Mehrgenerationenhauses und möchte nun durch Umzug in neue und größere Räumlichkeiten sowie Zusammenarbeit mit weiteren Partnern im Sozialraum die Angebote ausbauen und kann dann die Möglichkeiten zur Unterstützung für Menschen aus der Umgebung an die Bedarfe anpassen. Die Netzwerkstrukturen sollen ausgebaut werden. Dazu soll das neue Haus Treffpunkt sein und dort sollen Räume zur Verfügung stehen, um zunächst gemeinsam bedarfsorientierte Angebote zu entwickeln und auch stattfinden lassen zu können. Beratungsangebote können dezentral (außerhalb der Kreisstadt) im ländlichen Raum angeboten werden, um Fahrtkosten und -wege zu minimieren. Sprachkursangebote für Erwachsene sowie Kurse zur Grundbildung sind vor Ort notwendig, begleitend dazu soll eine Kinderbetreuung stattfinden, um die Teilnahme auch Eltern mit kleinen Kindern zu ermöglichen. Die Position eines/r Grundbildungsbeauftragten soll etabliert werden. Herzstück sollen gemeinsame Mahlzeiten sein. Einerseits präventiv zur Vermeidung der Folgen von Vereinsamung, um das soziale Miteinander zu stärken und Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen (Mitarbeitende umliegender Firmen und der Verwaltung, Menschen im Seniorenalter, Schulkinder, Nachbarn, Ehrenamtliche). Hierzu soll eine Küche eingerichtet werden. Neben der professionellen Koordination und Verwaltung, können hierbei ehrenamtliche Strukturen gestärkt werden und sich gezielt einbringen. Für Kinder und Jugendliche sollen schulbegleitend Angebote zusätzlich zur Lernförderung durch Bildung und Teilhabe geschaffen werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind Angebote für Menschen im Seniorenalter von gemeinsamen Ausflügen und Freizeitgestaltung bis zu Vorträgen zu aktuellen Themen. Auch ausländische SeniorInnen sollen einbezogen werden. Eine neu erstellte Broschüre soll über die Angebote im Gemeindegebiet Auskunft geben - durch das Seniorennetzwerk ehrenamtlich erstellt. In einem Veranstaltungsraum können auch gesundheitsfördernde Bewegungsangebote für div. Gruppen durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Mobilität soll eine E-Riksha angeschafft werden, um geheingeschränkte Menschen zB zum Mittagessen abzuholen oder bei Einkaufsfahrten klimaschonend eingesetzt zu werden, da das ÖPNV-Angebot begrenzt ist. Zur Verfügung stehen ehrenamtliche Fahrer. Als Gemeinde mit Menschen aus zZt 81 Nationen sind auch Integrationsangebote notwendig. Die Nachfrage nach interreligiösen Treffen ist momentan groß.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Nordstemmen besteht aus 10 Ortschaften, zu unterschiedlichen Ober- und Mittelzentren orientiert, mit mäßigem sozialen Zusammenhalt. Im Kernort befindet sich seit fast 25 Jahren das Nachbarschaftszentrum in sehr beengten Räumlichkeiten. Zur Anpassung der Angebote an die tatsächlichen und mittlerweile veränderten Bedarfe soll demnächst ein größeres Haus bezogen werden, um NutzerInnen ein breiteres Spektrum anzubieten, um einen Anlaufpunkt im Alltag anzubieten, um Menschen miteinander zu vernetzen und um dadurch Folgen von Einsamkeit zu minimieren - mit barrierefreiem Zugang. Hilfestellung bei alltäglichen Problemen wie auch Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Veranstaltungen generationsübergreifenden Begegnungen sollen ausgebaut werden, vor allem durch das Angebot vom gemeinsamen Mahlzeiten. Ein sozialer Mittagstisch soll eingeführt werden. Momentan leben in der Gemeinde gut 12000 Menschen, davon 880 Nicht-Deutsche aus mindestens 80 Nationen. Die Integration soll intensiviert werden. Um Fahrten in die Kreisstadt zu minimieren, soll vor Ort das Beratungs- wie auch ein Sprachförderangebot ausgebaut werden. Ein großer Raum soll Veranstaltungen dienen, zB auch für Gottesdienste, da die kath. Kirche aufgegeben wurde, aber auch für Schulungen, Kurse, Info-Tage etc. zur Verfügung stehen. Für Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit soll parallel zu den Kursen vor Ort eine Kinderbetreuung durch Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte angeboten werden. Es soll enstehen, was fehlt: Ein Ort zum Unterstützen und Vernetzen von Menschen mit gleichen Interessen, Wünschen und Bedarfen - als Treffpunkt und Anlaufstelle.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordstemmen Gemeindegebiet
Beschreibung
Kommunale Gebietsgrenze
Einwohnerzahl
11857
Quelle / Anmerkungen
LSN Stand 30.09.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht-Deutsche in der Gemeinde Nordstemmen gemeldet zum Stichtag 30.09.25
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen, Bertelsmann Stiftung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnit_no.png
(800.08 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Als Nachbarschaftszentrum bieten wir Unterstützung in allen Lebenslagen und fördern die Hilfe zur Selbsthilfe und bieten Partizipation. Es soll in einem neuen Zentrum eine Anlaufstelle entstehen, in der durch Haupt- und Ehrenamt bestehende Beratungsstrukturen breiter gefächert und weiter ausgebaut werden sollen. Ein weiterer Aspekt sind Begegnungen zwischen Generationen, Nationen und Religionen. Damit soll den Folgen von sozialer Einsamkeit bis Isolation entgegengewirkt werden und ein Treffpunkt für gemeinsame Veranstaltungen, Mahlzeiten und neue Kontakte entstehen. Es können Arbeitsplätze entstehen und Menschen können sich ehrenamtlich engagieren, durch deren Können und Wissen andere profitieren dürfen. Die Integration von Menschen aller Nationen kann optimiert werden. Wichtig ist dabei, dass das gesamte Projektgebiet miteinbezogen wird, da es bislang kaum Interaktionen zwischen allen Orten in der Gemeinde gibt bzw nicht alle zum Kernort orientiert sind. Ebenfalls soll Menschen mit Assistenzbedarf die Teilhabe ermöglicht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
..es bereichernde internationale Kontakte gibt und sich Begegnungen zwischen Milieuschichten, Nationen und Religionen auf Augenhöhe entwickeln
Beschreibung
die bestehenden Strukturen ausgebaut und angenommen werden
Kriterium
Beschreibung
wertschätzend miteinander umgegangen wird und unabhängig von ethnischen, religiösen und herkunftsbedingten Vorraussetzungen ohne Benachteiligung physischer und psychischer Gestellung friedlich nachbarschaftlich gelebt wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Den Verein gibt es seit 25 Jahren und ist seit vielen Jahren auch Träger eines Mehrgenerationenhauses im Bundesprogramm. Diese geforderten Vorgaben und Handlungsfelder werden bereits umgesetzt, aber teilweise nur im begrenzten Maße, was durch diese Förderung ausgebaut werden soll und etwas Beständigkeit erfahren soll. Die Angebotsentwicklung entsteht durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner unter Berücksichtigung der aktuellen Bedarfe vor Ort oder präventiv.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde Heilig Geist, Kirchort St. Michael Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Asyl-Migration-Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorennetzwerk in der Gemeinde Nordstemmen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ein geeignetes Gebäude wurde gefunden und befindet sich derzeit in der Umbauphase. Eine Anmietung für mindestens sieben Jahre ist vereinbart worden - bislang sind noch keine Verträge unterschrieben. Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe ausgestattet, einen barrierefreien Zugang erhalten und zentral an der Hauptstraße gelegen sein - auf halber Strecke zwischen Bahnhof und Rathaus. Für E-Fahrzeuge wird es eine Lademöglichkeit geben, sowie (in einem anderen Gebäude) eine Fahrradwerkstatt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
ZusammenWachsen im Wolfsburger Süden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
André Meiners
| Funktion | Hauptamtlicher |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vom Treffpunkt zum Netzwerk: Begegnung sichern, Bedarfe umsetzen und den Wolfsburger Süden gemeinsam gestalten.
Projektbeschreibung
Seit 2013 engagiert sich der ehrenamtliche Verein Raum zum Wachsen e.V. im Wolfsburger Süden für ein lebendiges Miteinander. Mit der seit 2023 fokussierten GWA wird daran gearbeitet, soziale Infrastruktur zu stärken und Begegnung zu fördern. Ausgangspunkt sind geringe Vernetzung, parallele Strukturen, ungenutzte Ressourcen sowie soziale Isolation. Wirtschaftliche Unsicherheiten bei VW verstärken dies: Frühverrentung, Jobverlust und Zukunftsängste führen zu fehlendem sozialen Netz, Rückzug, fehlender Struktur und wachsender psychischer Belastung.
Durch gezielte Ansprache und aufsuchende Kontakte werden lokale Akteur:innen (Ortsräte, Vereine und Institutionen) gewonnen und in Austausch gebracht. In ersten Treffen werden Themen, Herausforderungen und Ressourcen der Ortschaften sichtbar gemacht. Aufbauend darauf werden Bewohner:innen durch aktivierende Befragungen einbezogen, sodass ihre Perspektiven handlungsleitend werden. Ehrenamtliche aus den Vereinen unterstützen diesen Prozess. Die Menschen knüpfen an ihre Interessen an, bringen Themen ein und übernehmen Verantwortung für deren Weiterentwicklung.
Darauf aufbauend finden in jeder Ortschaft eigene Mitmach-Aktionstage statt. Hier bearbeiten Bewohner:innen ihre jeweiligen Themen vor Ort, entwickeln Ideen und stoßen Initiativen an. Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse zusammengeführt, sodass übergreifende Bedarfe und gemeinsame Entwicklungsziele für den Wolfsburger Süden sichtbar werden und dorfübergreifend bearbeitet werden können.
Bereits aufgebaute Netzwerke werden weiter gestärkt und neue Ortschaften erschlossen, um gemeinsames Handeln im gesamten Sozialraum zu ermöglichen. Der „Runde Tisch Wolfsburger Süden“ dient dabei als dauerhafte Plattform für Austausch, Kooperation und Interessenvertretung und bringt Themen gebündelt in kommunale Prozesse ein.
GWA schafft so die notwendige Struktur, um lokale Anliegen wirksam zu vertreten. Gleichzeitig profitiert die Kommune durch eine koordinierte und legitimierte Stimme aus dem Sozialraum. In den letzten 3 Jahren wuchs die Mitgliederzahl von 550 auf 810, die Spenden und Mitgliedsbeiträge stiegen im Jahr 2025 jeweils um ca.10.000€. Damit erhöht sich der Eigenanteil des Vereins kontinuierlich, sodass bereits heute Teile der Finanzierung eigenständig getragen werden können, mit weiterem Potenzial. Daraus ergibt sich eine nachhaltige Finanzierungsstruktur, in der kommunale Förderung und wachsender Eigenanteil des Vereins gemeinsam die GWA absichern.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf den ersten Blick erscheint der Wolfsburger Süden als ruhige und stabile Region mit hoher Lebensqualität. Gepflegte Wohngebiete, Einfamilienhäuser und gewachsene Dorfgemeinschaften vermitteln Sicherheit und Beständigkeit, verdecken jedoch bestehende Herausforderungen.
Hinter der Fassade zeigen sich soziale und strukturelle Problemlagen. Wirtschaftliche Unsicherheiten belasten viele Haushalte, insbesondere im Zusammenhang mit möglichen Veränderungen bei VW. Gleichzeitig nehmen Einsamkeit und soziale Isolation zu, während Gelegenheiten für Begegnung und Austausch fehlen.
Zudem sind bestehende Angebote und Akteure oft unzureichend vernetzt. Für neu Zugezogene und weniger eingebundene Gruppen ist der Zugang zu Gemeinschaften erschwert. Gewachsene Strukturen bieten Orientierung, können aber auch abschottend wirken. Es entstehen parallele Gruppen, was gemeinsames Handeln erschwert.
Gleichzeitig bestehen wichtige Ressourcen: Mit unserem Bewegungs- und Begegnungszentrum „Plantage“ gibt es einen zentralen Ort mit hoher Reichweite. Täglich nutzen rund 50 Menschen die Angebote, zusätzlich engagieren sich über 50 Ehrenamtliche. Diese Potenziale werden bereits im Rahmen der GWA genutzt, bieten aber noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten.
Insgesamt zeigt sich eine Ausgangslage, die von ungenutzten Potenzialen, fehlender Vernetzung und wachsendem Bedarf an niedrigschwelligen Beteiligungs- und Begegnungsmöglichkeiten geprägt ist. Gleichzeitig besteht eine große Bereitschaft zum Engagement sowie vielfältiges lokales Wissen, das bislang nicht ausreichend zusammengeführt wird. Diese Voraussetzungen bilden den Ansatzpunkt für eine nachhaltige Stärkung des sozialen Zusammenhalts.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Hattorf, Heiligendorf, Neindorf, Almke, Mörse, Ehmen
Beschreibung
Der Wolfsburger Süden ist durch folgende Ortschaften eingegrenzt: Ehmen, Mörse, Hattorf, Heiligendorf, Neindorf und Almke.
Einwohnerzahl
15776
Quelle / Anmerkungen
https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/HTML/Stadtteilreports/stadt-wolfsburg.html
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/HTML/Stadtteilreports/stadt-wolfsburg.html // Hier sind die Alterskohorten bei 18 getrennt.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/HTML/Stadtteilreports/stadt-wolfsburg.html // Hier sind die Alterskohorten bei 67 getrennt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
wolfsburger_sueden_xxl_-_wirkungsbereich_7.png
(305.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Grundlage unserer Arbeit sind unsere langjährigen Erfahrungen sowie der kontinuierliche Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Orten in den vergangenen drei Jahren. Dabei hat sich gezeigt, dass es ortsübergreifend ähnliche Themen, Bedarfe und Herausforderungen gibt.
Im Mittelpunkt steht für uns die gemeinsame Frage: Wie wollen und können wir diese Themen zusammen angehen, um positive Veränderungen zu bewirken? Unser Ansatz bedeutet daher, dass wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort arbeiten. Wir greifen ihre Themen auf, schaffen offene Räume für Begegnung und Beteiligung und agieren unterstützend sowie ressourcenorientiert. Dabei setzen wir bewusst verschiedene Methoden der Gemeinwesenarbeit ein.
Zentral ist für uns die Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklungen nur dort entstehen können, wo sie von den Menschen selbst mitgetragen werden und ein echtes Bedürfnis nach Veränderung vorhanden ist. Unser Projekt versteht sich daher als begleitende, aktivierende und stärkende Struktur im Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn die Bedürfnisse, Ideen und Interessen der Menschen im Quartier wahrgenommen werden und aus diesen Themen ein gemeinschaftlicher Entwicklungsprozess entsteht.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn Menschen eigene Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und Aktivitäten oder Angebote im Quartier eigenständig mitgestalten und organisieren.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn vorhandene Ehrenamtsstrukturen aktiv vernetzt wurden, gemeinsame Projekte entstehen und Synergien im Quartier genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn sich die Vielfalt der Bewohner:innen in Nutzung und Mitgestaltung der Angebote widerspiegelt, Begegnungen zwischen unterschiedlichen Gruppen entstehen und kontinuierlich reflektiert wird, welche Menschen bislang noch nicht erreicht werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn stabile Kooperationen mit lokalen Akteur:innen bestehen und Kontakte in den Ortsteilen das Netzwerk stärken sowie die Reichweite der Angebote im Wolfsburger Süden erweitern.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn Begegnung und Austausch im Quartier zunehmen, Menschen sich gegenseitig unterstützen und durch gemeinsame Aktivitäten neue Verbindungen zwischen Nachbarschaften und Ortsteilen entstehen.
Beschreibung
Erreicht, wenn ortsübergreifende Zusammenarbeit im Wolfsburger Süden unterstützt wird, Netzwerke wachsen und Gemeinwesenarbeit von Politik und Verwaltung als notwendiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur anerkannt und langfristig mitgetragen wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Verein Raum zum Wachsen e. V. engagiert sich seit 2013 in der generationenübergreifenden Quartiersarbeit im Wolfsburger Süden. Ziel ist es, Begegnung zu ermöglichen, Teilhabe zu stärken und nachbarschaftliche Unterstützung im Quartier zu fördern. Die Arbeit wird überwiegend von einem gewachsenen Netzwerk ehrenamtlich Engagierter getragen, die Angebote aus den Bedarfen der Menschen im Sozialraum heraus entwickeln und umsetzen.
Im Rahmen des Projekts „Gute Nachbarschaft“ konnten diese Strukturen in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut werden. Neben der Gewinnung zahlreicher neuer Ehrenamtlicher wurden vielfältige Begegnungs-, Unterstützungs- und Beratungsangebote etabliert, die niedrigschwellig zugänglich sind und sich an den Bedürfnissen der Bewohner:innen orientieren.
Zudem konnten im Projekt zwei hauptamtliche Mitarbeitende zu Gemeinwesenarbeiter:innen qualifiziert werden. Sie übernehmen Aufgaben der sozialräumlichen Vernetzung, Bedarfsanalyse und Koordination von Engagement im Quartier. Dadurch wurden bestehende ehrenamtliche Strukturen gestärkt, neue Initiativen angestoßen und Kooperationen mit lokalen Akteur:innen aufgebaut.
Durch diese Kombination aus qualifizierter Gemeinwesenarbeit, ehrenamtlichem Engagement und kontinuierlicher Netzwerkarbeit bestehen im Wolfsburger Süden tragfähige Strukturen des Quartiersmanagements, die eine nachhaltige Entwicklung der Nachbarschaft und die Umsetzung weiterer sozialräumlicher Projekte ermöglichen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Wolfsburg gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingshilfe Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Foodsharing Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herzfüralles e.V. Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Schunterwiesen Hattorf/Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bauamt Stadt Wolfsburg - Zukunftsentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St. Adrian Heiligendorf & St. Nicolai Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Hasenwinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Therapiehunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imacolata Glosemeyer - Landtagsabgeordnete Niedersachsen (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialkoordination - Fachbereich Soziales - Gemeinde Lehre
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Dauerhafte Verankerung der GWA als soziale Infrastruktur im Wolfsburger Süden, die Anliegen bündelt und sie als legitimierte Stimme in kommunale Prozesse einbringt. Starke Vernetzung, steigende Reichweite (Mitglieder 550→810 in 3 Jahren). 3-Säulen-Finanzierung: Steigender Eigenanteil (Spenden + Beiträge, +10.000€ im Jahr 2025 nach 3 Jahren/ siehe Anhang), Förderung Seniorenarbeit (Stadt Wolfsburg), zukünftig: kommunale Förderung der GWA. Modellhaft: Übertragbarer Ansatz für ähnliche Sozialräume.
11. Medien
Galerie
Videos
wolfsburger_lupe_-_die_plantage_2025.mp4
(14.92 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Unser Hesepe - gemeinsam selbstwirksam gestalten.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Paul Krause
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aus Mitmachen wird Mitbestimmen – auch in einem Ort im ständigen Wandel
Projektbeschreibung
Im Bramscher Ortsteil Hesepe leben Dorfbewohner*innen und Bewohner*innen der Landesaufnahmestelle (LAB) im Alltag Tür an Tür. Der Anteil der Asylsuchenden an der Gesamtbevölkerung im Ort liegt im Durchschnitt bei rund 40 %, unterliegt deutlichen Schwankungen und ist von hoher Fluktuation geprägt. Schwankungen der Belegzahlen durch LAB und Fluktuationen sind Abbild globaler Notsituationen und politischer Krisen und belasten ein normales Zusammenleben erheblich. Sprachliche, kulturelle und soziale Unterschiede sowie begrenzte Begegnungsmöglichkeiten erschweren Integration und Beteiligung. Gleichzeitig fühlen sich viele langjährig ansässige Bürger*innen mit ihren Anliegen nicht ausreichend gehört.
Das Projekt stärkt die selbstwirksame Beteiligung im Quartier und fördert ein respektvolles Miteinander. Aufbauend auf langjähriger Praxis, gewachsenen Netzwerken und enger Kooperation mit der Stadt Bramsche, der LAB und lokalen Akteur*innen schafft Amal e.V. Zugänge zur Mitwirkung aller in Hesepe.
Mobile Aktionen, ein multifunktionaler Anhänger, Begegnungsorte und digitale Beteiligung schaffen konkrete Anlässe für gemeinsames Handeln. Dazu gehören u.a. Fahrrad- und Verkehrssicherheitsaktionen, Sport- und Nachbarschaftsangebote sowie Pflanz- und Pflegeprojekte. Moderierte Dialogformate führen unterschiedliche Perspektiven zusammen, bearbeiten Konflikte konstruktiv und stärken Eigeninitiative. Durch kontinuierliche Präsenz werden auch bislang wenig erreichte Menschen angesprochen und eingebunden.
Das Projekt baut auf der seit vielen Jahren bestehenden Kooperation zwischen der Stadt Bramsche und dem Verein Amal auf und entwickelt diese gezielt weiter: Amal initiiert und begleitet Beteiligungsprozesse, die Stadt greift entstehende Themen und Bedarfe auf und bindet diese in ihre fachlichen Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse ein. Durch den seit Jahren etablierten Austausch auf gesamtstädtischer Ebene sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass auch die Erfahrungen aus dem Projekt kontinuierlich in die Weiterentwicklung kommunalen Handelns einfließen.
Ziel ist es, tragfähige Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, die Begegnung, Vertrauen und Kooperation fördern und den sozialen Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu stärken – auch unter den besonderen Bedingungen der hohen Fluktuation der Bewohner*innen in der LAB. Damit leistet das Projekt einen modellhaften Beitrag zur Stärkung von Teilhabe in Sozialräumen mit vergleichbaren Herausforderungen.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Von rund 3.200 Einwohnerinnen des Ortsteils Hesepe leben durchschnittlich 40 % als Asylsuchende in der Landesaufnahmebehörde (LAB). Viele erleben ihren Alltag als perspektivarm. Geeignete Beschäftigungsangebote sowie Zugänge zu kommunalen Sport- und Freizeitstrukturen sind begrenzt. Gleichzeitig wächst unter langjährig ansässigen Bürger*innen der Unmut über mangelnde Fahrrad-Verkehrssicherheit, wiederkehrende Beinahe-Unfälle, unzureichende Sauberkeit und ungepflegte Grünanlagen. Sie nehmen eine einseitige Aufmerksamkeit öffentlicher Institutionen zugunsten der LAB wahr und fühlen sich mit ihren Anliegen von Politik und Verwaltung nicht ausreichend wahrgenommen. Sprachliche und kulturelle Barrieren verstärken Spannungen, begünstigen Rückzug und erschweren Begegnungen zwischen den Kulturen und Beteiligung an demokratischen Prozessen. Die hohe Fluktuation innerhalb der LAB erschwert die Integrationsarbeit.
Mit der Einrichtung einer Streetworker*innen-Stelle vor acht Jahren haben Stadt Bramsche und LAB eine zentrale Grundlage geschaffen: Konfliktlagen, Bedarfe und Akteursstrukturen sind gut bekannt. Nun gilt es, mithilfe des Projektes verbindende Formate und tragfähige Strukturen zu stärken, die Dialog, Mitwirkung und Selbstwirksamkeit systematisch fördern.
Amal verfügt über gewachsene Expertise und Infrastruktur. Der Verein betreibt zwei etablierte Standorte in der LAB und in der Bramscher Innenstadt und kooperiert eng mit Stadtverwaltung und LAB-Leitung. Fundierte Ortskenntnisse, persönliche Netzwerke und Erfahrung in der Entwicklung nachhaltiger Beteiligungsstrukturen bilden die Grundlage für eine langfristige Weiterentwicklung der Bürger*innenbeteiligung im Quartier.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bramsche, Hesepe
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Süden von der B218 begrenzt. Im Westen stellt die Zufahrtsstraße von der B218 zur Landesaufnahmestelle die Grenze Projektgebietes dar. Die Projektgrenze schließt im weiteren Verlauf die Fläche der Landesaufnahmestelle selber ein und folgt Richtung Nordosten den bebauten Flächen entlang der Gleiwitzer und der Ostlandstraße bis zur B68. Im Norden endet das Projektgebiet in Höhe des Philips-Marktes, wo sich auch von Südosten die Gemarkungsgrenze von Hesepe zu Sögeln der B68 nähert. Im Osten verläuft die Projektgrenze wieder entlang der Gemarkungsgrenze parallel der Bahnlinie Richtung Süden bis zu dem Bahnübergang auf der B218.
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bramsche
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
"Sonstige" = Landkreis Osnabrück
Datenquelle: Einwohnermeldewesen der Kommunen im Landkreis Osnabrück (Stichtag 31.12.2024), Berechnung: Regio GmbH und Landkreis Osnabrück, Referat K., die Zahl für das Projektgebiet Hesepe schwankt stark in Anhängigkeit der Belegung der LAB und wurde daher für die zurückliegenden 10 Jahre gemittelt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Für das Projektgebiet liegen keine gesonderten Daten vor:
Als Personen mit Einwanderungsgeschichte werden alle Personen kategorisiert, die entweder selbst (Eingewanderte) oder deren beide Elternteile (Nachkommen von Eingewanderten) nach dem nationalen Gebietsstand-Konzept eingewandert sind. Eingewanderte haben dabei eine eigene Einwanderungserfahrung.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 | Stand: 10.03.2026 / 13:29:23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Beachte: Möglicherweise verzerrtes statistisches Bild: Die Zahlen beinhalten ausschließlich Menschen im BG und Bezug von Leistungen nach SGBII, erfassen also nicht die Bewohner der LAB ohne Arbeit. Ebenfalls statistisch nicht für Hesepe getrennt erfassbar: Die arbeitslosen Personen im Bezug von Leistungen nach SGBIII.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Statistik: Arbeitslose, Arbeitslosenquoten und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte nach Gemeinden, Feb 2026, Auftragsnummer 20029, Eigene Auswertungen der MaßArbeit kAöR, vorläufige nicht hochgerechnete Zahlen ohne Wartezeit, Feb 2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
gerundete Werte. Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Statistik: Arbeitslose, Arbeitslosenquoten und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte nach Gemeinden, Feb 2026, Auftragsnummer 20029. Eigene Auswertungen der MaßArbeit kAöR, vorläufige nicht hochgerechnete Zahlen ohne Wartezeit, Feb 2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Für das Projektgebiet liegen keine gesonderten statistischen Daten vor.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 | Stand: 10.03.2026 / 15:06:04
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
2
Anmerkung
Erläuterung: Die statistischen Zahlen des Landkreises umfassen Hilfen nach SGB XII + Asylbewerberleistungsgesetz ohne die in der LAB untergebrachten Personen.
Die hier angegebenen Prozentwerte schließen zusätzlich die Personen ein, die zum Stichtag 31.12.2024 in der LAB untergebracht waren. Am gewählten Stichtag 31.12.2024 war die LAB unterdurchschnittlich stark belegt (nur 800 Personen).
Quelle: Fachdienst Soziales, Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte betragen mit Dezimale hinter dem Komma für Hesepe 3,9%, für die Stadt Bramsche 0,4% und für den Landkreis 0,1%
Quelle: Fachdienst Soziales, Landkreis Osnabrück
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lage_projektgebiet_hesepe.jpg
(691.98 KB)
projektgebiet_hesepe.jpg
(765.98 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist konsequent sozialraumorientiert angelegt. Grundlage sind die durch kontinuierliche Streetwork und gewachsene Kooperationen bekannten Anliegen und Potenziale im Ortsteil Hesepe.
Die Impulse gehen von den Menschen selbst aus. Amal schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Motivation und selbstwirksame Beteiligung. Niedrigschwellige Formate im öffentlichen Raum, moderierte Dialogprozesse sowie analoge und digitale Treffpunkte eröffnen Beteiligungsmöglichkeiten. Dorfbevölkerung, LAB-Bewohner*innen, Vereine, Initiativen und Menschen mit Einschränkungen bringen ihre Kompetenzen aktiv ein.
Vorhandene Ressourcen werden vernetzt, Ehrenamtliche fachlich begleitet und an Verantwortung herangeführt. Beteiligungsprozesse werden kontinuierlich ausgewertet und gemeinsam mit Kommune, LAB-Leitung und weiteren Kooperationspartner*innen weiterentwickelt.
Dabei entstehen auf kommunaler Seite Lerneffekte zur Gestaltung wirksamer Beteiligungsprozesse: Es wird erprobt und weiterentwickelt, unter welchen Bedingungen sich Bürger*innen motiviert einbringen und wie ihre Impulse konkret in tragfähige und vor Ort umsetzbare Lösungen einfließen.
Das Projektdesign wirkt auf individueller, struktureller und systemischer Ebene nachhaltig. Angesichts der hohen Fluktuation entfaltet das Projekt besondere Modell-Wirkung. Es stärkt lokale Gestaltungskraft, vertieft die Kooperation mit kommunalen und regionalen Akteur*innen und leistet einen Beitrag zu Integration und gelebter Demokratie.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestimmen und gestalten Bewohner*innen aus Dorf und LAB Themen + Aktionen aktiv mit? Wieviele Teilnehmende kommen hinzu? Zeigen Rückmeldungen, dass Menschen sich gehört fühlen und erleben, dass ihre Ideen konkrete Veränderungen im Quartier auslösen?
Kriterium
Beschreibung
Entstehen aus Projektaktionen eigenständige Initiativen von Bürger*innen? z.B. regelmäßige Nachbarschaftsaktionen, Arbeitsgruppen oder selbstorganisierte Veranstaltungen? Übernehmen Ehrenamtliche zunehmend Verantwortung für Planung und Durchführung?
Kriterium
Beschreibung
Arbeiten Amal e.V., Stadt Bramsche, LAB, Vereine, Kirche und Initiativen regelmäßig zusammen? Führen gemeinsame Treffen zu abgestimmten, zukunftsorientierten Projekten und Strukturen im Quartier?
Kriterium
Beschreibung
Begegnen sich Dorfbewohner*innen und LAB-Bewohner*innen regelmäßig bei gemeinsamen Aktivitäten im Quartier? Nehmen Vorbehalte ab, wird Zusammenarbeit im Alltag selbstverständlich und können Konflikte in Dialogformaten konstruktiv bearbeitet werden?
Beschreibung
Konnte ein Dorftreff als dauerhaft nutzbarer Begegnungsort im Quartier entstehen und regelmäßig genutzt werden? Ließ sich eine mehrsprachige digitale Plattform für Information und Beteiligung einrichten und werden beide Räume aktiv genutzt?
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Bramsche Ehrenamtskoordination (Fr. Stuckenberg / Frau Landa), Ordnungsamt (Herr Hinz), Fachbereich 3, Soziales (Herr Langelage) und Bauhof (Herr Haslöwer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeisterin Frau Fänger, Ortsrat Hesepe und Fraktionen & Sozialausschuss der Stadt Bramsche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Hesepe , Stadtjugendpflege (Frau Uhlenkamp)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Hesepe und Schule der LAB (Herr Hoppe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde / Kirchenkreis (Superintendent Herr Cierpka)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung / Bramscher Nachrichten (Herr Dieckmann)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesaufnahmebehörde Niedersachsen - Standort Hesepe: Standortleitung (Herr Robbers / Herr Urner) und Sozialdienst (Frau Dech)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagesstätte und Familienzentrum Hesepe (Frau Brockmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werkgemeinschaft "Die Brücke", Hesepe (Herr Kaufmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk, Kirchenkreis-Sozialarbeit (Frau Gerdes und Frau Bartz)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist zentraler Bestandteil des Projekts. Die ab Mitte 2026 kommunal geförderte Geschäftsführung von Amal e.V. bleibt als koordinierende Struktur („Spinne im Netz“) bestehen und sichert die Weiterführung der aufgebauten Netzwerke. Für Begegnungsformate stehen Räume der Kirchengemeinde und der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Hesepe zur Verfügung. Ergänzend werden weitere Finanzierungsquellen wie lokale Unternehmen, Stiftungen und Crowdfunding erschlossen und schrittweise verstetigt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaft(s)Leben - Aktiv und Verbunden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dagmar Marschner
| Funktion | Quartiersmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam die Südstadt (er)leben
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt soll das nachbarschaftliche Engagement bei den Bewohner*innen, die in der Südstadt leben und arbeiten gefördert werden. Mit niederschwelligen und leicht zugänglichen Angeboten an verschiedenen Orten und Plätzen in Kooperation mit Netzwerkpartnern soll der Zugang und die allgemeine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert werden. Aufsuchende soziale Arbeit ermöglicht es, die Menschen dort abzuholen, wo ihr Leben stattfindet.
Die Quartiersmanagerin des Antragstellers ist schon durch ihre gute Netzwerkarbeit sowohl bei Bewohner*innen als auch bei vielen sozialen Institutionen und Organisationen in der Südstadt und anderen Stadtteilen bekannt. Bereits bestehende Kooperationen mit Fachbereichen der Stadt Hameln (Hameln kanns), Bildungsträgern des Landkreises Hameln - Pyrmont, Schulen und Kitas aus dem Stadtteil werden intensiviert und sollen zu einer Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit in der Gemeinwesenarbeit sorgen. Gemeinsame, niederschwellige Angebote an unterschiedlichen Orten/Plätzen sollen zur Aktivierung der Bewohner*innen beitragen. Mit dessen Hilfe sollen die Bewohner*innen befähigt werden, eigene Ideen für den Stadtteil einzubringen und aktiv an der Umsetzung mitzuarbeiten. Dabei wird das Quartiersmanagement mit der Organisation entsprechender Angebote zunächst eine leitende und vernetzende Rolle einnehmen. Die Teilnehmenden sollen durch Mitwirkung nach und nach die Eigenverantwortung übernehmen.
Auch Unternehmungen, Besuche in Theater, Museum oder Besichtigungen werden durch das Quartiersmanagement in einem ersten Schritt unterstützt, sollen dann aber in Eigenverantwortung weitergeführt werden. Der schon bestehende "Treffpunkt Kaisers" soll weiterhin als Dreh- und Angelpunkt in der Südstadt aufrecht erhalten bleiben. Eine Suche nach einem zentraleren, sichtbaren Raum ist für die Projektlaufzeit angedacht. In den warmen Monaten kann auch der neu gestaltete Wilhelmsplatz in der Mitte der Südstadt zu einem zentralen Ort für Begegnung werden. Mit aufsuchender Sozialarbeit durch kleine Mit-mach-Aktionen soll der Platz belebt werden und so die Möglichkeit entstehen, das nachbarschaftliche Zusammenleben mit der Vielfalt im Stadtteil zu fördern.
Außerdem wird das Quartiersmanagement als Sprachrohr zu den Fachstellen der Stadt dienen. Damit besteht die Möglichkeit, Bedarfe des Stadtteils und der Bewohner*innen schnell an die entsprechenden Stellen weiter zu leiten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit 2019 besteht mit dem "Treffpunkt Kaisers" ein fester Ort für Begegnung in der Hamelner Südstadt. Dort ist das Quartiersmanagement angesiedelt, das mit niederschwelligen Angeboten erste Impulse für nachbarschaftlichen Austausch + soziale Teilhabe gesetzt hat. Die Angebote werden von den Bewohner*innen gut angenommen, konnten jedoch bisher nicht dauerhaft zur selbständigen Mitgestaltung des Stadtteils motivieren. Hauptgrund hierfür war ein häufiger Personalwechsel im Quartiersmanagement in den letzten Jahren, der den Aufbau tragfähiger Beziehungen erschwert hat. Erst in den letzten zwei Jahren konnte eine kontinuierliche Präsenz und ein verlässlicher Kontakt zu den Menschen im Quartier hergestellt werden. Die Lebensqualität der Bewohner*innen ist durch fehlende Grünflächen und dichtem Wohnungsbau beeinträchtigt. Durch die mangelnden Grünflächen, die kulturelle Vielfalt und dadurch verbundenen Sprachbarrieren kommt es häufiger zu Spannungen zwischen den Bewohner*innen. Ein Viertel der Bewohner*innen ist über 60 Jahre alt und viele leben allein. Gleichzeitig ist die Finanzierung der Gemeinwesenarbeit aktuell nicht gesichert. Ein Wegfall des Quartiersmanagements würde bedeuten, dass fragile, im Aufbau befindliche Netzwerke wegbrechen. Nun besteht die Chance, diese Strukturen zu stabilisieren und gezielte Selbstorganisation mit Bildungsträgern und städtischen Fachbereichen zu fördern. Auch die wichtige Mittlerrolle zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung ginge verloren. Um das bisher Erreichte zu sichern und eine nachhaltige Entwicklung im Quartier zu ermöglichen, ist die Weiterführung und Verstetigung des Quartiersmanagements dringend erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hameln Stadtteil Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet (Südstadt von Hameln) grenzt an den Stadtkern der Stadt Hameln. Es zeichnet sich durch eine hohe Wohndichte mit wenig Grünfläche aus. Im Wohngebiet befindet sich der Hauptbahnhof von Hameln. Die Bundesstraße 1 bildet die Grenze zu Innenstadt. In südöstlicher Richtung erstreckt sich ein Industriegebiet, dass durch Leerstand gekennzeichnet ist. Die Stadt Hamel und Fluthamel (kleine Zuflüsse der Weser) durchfließen die Südstadt im östlichen Teil.
Einwohnerzahl
6200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hameln Fachbereich Stadtentwicklung und Planung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
dokument_2025-03-25_073350.jpg
(440.41 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt verfolgen wir die Interessen der Menschen, die im Stadtteil leben und arbeiten ins Zentrum zu stellen, die Selbstorganisation der Bewohner*innen zu stärken und damit das Image des Stadtteils zu verbessern. Dabei liegen die Handlungsfelder im Zusammenleben der verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Bedarfe im Freizeitbereich und in der Beratung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
- die Bewohner*innen sind aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden und entwickeln eigene Ideen und Projekte.
Kriterium
Beschreibung
- die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, die die Interessen der Bewohner*innen vertreten und die Gemeinwesenarbeit mit der jeweiligen Fachkompetenz unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
- die Bewohner*innen können auch ohne die Teilnahme der Quartiersmanagerin ihre Ideen planen und umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
- wenn öffentliche Plätze (Wilhelmsplatz) und Treffpunkt aktiv genutzt und gestaltet werden. - wenn die Teilnehmerzahlen steigen + Bewohner*innen sich selbst einbringen und Interesse an den Belangen ihrer Nachbarn zeigen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln Fachbereich Familie und Soziales, Stadtentwicklung und Planung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung, Grund- und Oberschule aus dem Stadtteil, Kitas im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Presse (Deister- und Weserzeitung), Südstadtzeitung (Krause),Facebook, Radio aktiv, HamelnR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zedita Zukunftsforum, Weißer Ring, DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Diakonie, Aleviten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
weitere Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der paritätische Kreisverband Hameln-Pyrmont steht im engen Kontakt zur Stadtverwaltung, der Abteilung Familie und Soziales, in der das Quartiersmanagement der Stadt Hameln verankert ist. Strukturen und Nachhaltigkeit werden hier in enger Abstimmung mit der Abteilungsleitung und der Fachkraft verknüpft. Durch die Förderung der Stiftung Wohnungshilfe könnte ein Teil der Finanzierung auch auf lange Sicht gesichert werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Innovation und Inklusion - Lebensqualität für alle im Burgdorf Ovelgönne
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ilka Morr
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Management und Weiterentwicklung eines inklusiven Sozialraums
Projektbeschreibung
Seit 35 Jahren wirkt die Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle für und mit den Menschen mit geistiger Behinderung im Burgdorf Ovelgönne und hat mit u.a. Burgdorfladen, Gastronomie und Hotel ein lebenswertes Umfeld geschaffen, von dem auch die örtliche Bevölkerung profitiert. Für die nahe Zukunft ist ein Inklusives Seniorenwohnprojekt mit Räumen für Begegnung im Zentrum der Gemeinde geplant, das den älter werdenden BürgerInnen mit und ohne Behinderungen ein weiterhin selbstbestimmtes Leben im bekannten Lebensumfeld ermöglicht und dem inklusiven Miteinander über alle Generationen hinweg einen Rahmen gibt. Die Weiterentwicklung des inklusiven Sozialraums sowie die Lebensqualität im gesamten Burgdorf ist jedoch eng verzahnt mit dem Erhalt der örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen, die in ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit aktuell massiv gefährdet sind. Im Rahmen des Projektes „Innovation und Inklusion – Lebensqualität für alle im Burgdorf Ovelgönne“ soll daher ein „Sozialraummanagement“ etabliert werden, das zum einen das inklusive nachbarschaftliche Miteinander mit qualifizierten Angeboten, Kommunikation und Vernetzung unterstützt, zum anderen die aktuell gefährdete wirtschaftliche Tragfähigkeit der örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen wiederherstellt, sichert und entwickelt. Ziel ist es, einen beispielhaften inklusiven Arbeits- und Lebensraum auf die zukünftigen demografischen Herausforderungen vorzubereiten, den älteren Menschen mit und ohne Behinderungen ein weiterhin qualitätsvolles Leben im bekannten Umfeld zu ermöglichen und den innovativen Ansatz von Inklusion, Teilhabe und örtlicher Daseinsvorsorge - auch als Modell für andere ländliche Kommunen – weiterzuentwickeln.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das 1231 Einwohner umfassende Burgdorf Ovelgönne ist Teil der ländlich geprägten Gemeinde Ovelgönne im Landkreis Wesermarsch im Norden des Landes Niedersachsen. Seit 35 Jahren wird hier ein ausgeprägtes inklusives und wertschätzendes nachbarschaftliches Miteinander beispielhaft gelebt. Der demografische Wandel und wirtschaftliche Herausforderungen erschweren jedoch die Versorgungslage. Vor Ort geschaffene und durch das Engagement der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle noch erhaltene bzw. wiederbelebte soziale Versorgungsstrukturen (u.a. Burgdorfladen, Hotel und Gastronomie u.v.a.) haben mit einem massiven Verlust wirtschaftlicher Tragfähigkeit umzugehen. Zudem werden die hier lebenden Menschen mit Behinderungen älter und es entsteht neuer Bedarf an dem Alter angepassten Wohn- und Lebensformen. Bisher einzigartig in seiner Ausrichtung ist daher das geplante Inklusive Seniorenwohnprojekt im Zentrum des Burgdorfes. Der darin geplante "Inklusive Begegnungsraum" bietet neue Möglichkeiten für Gemeinschaftsbildung und Dorfentwicklung.
Das Bestehen und die Weiterentwicklung des inklusiven Arbeits- und Lebensraums ist jedoch eng verzahnt mit den örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen. Der Erhalt des Burgdorfladens, der Gastronomie und des Hotels mit ihren sozialen Funktionen als Nahversorger, Dienstleister, als Orte der Begegnung für die Bevölkerung und als Arbeitsort für die Menschen mit geistiger Behinderung, ist Voraussetzung für den Aufbau zukünftiger Strukturen und eine zukunftsgerichtete Dorfentwicklung insgesamt, die vielfältige Synergien und Antworten auf die demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen im ländlichen Raum bereithält.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Ovelgönne _ Burgdorf Ovelgönne
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Fördergebietes umfasst das Burgdorf Ovelgönne.
Einwohnerzahl
1231
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Gemeinde Ovelgönne
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitoring Niedersachsen
Anteil der über 65jährigen
Der Anteil der über 65jährigen in der Gemeinde Ovelgönne (gesamt) liegt bei 22 % (Stand 2023). Die Statistik hat nur Aussagen über 65 jährige. Der Anteil der über 60 jährigen wird höchstwahrscheinlich wesentlich höher ausfallen, da in diese Kategorie die Babyboomer mit eingerechnet werden müssen.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Regionalmonitoring Niedersachsen
Anteil der unter 18 - Jährigen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
62
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Regionalmonitoring Niedersachsen;
Anteil der 18- bis unter 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Auskunft Gemeinde Ovelgönne, eigene Berechnungen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Auskunft Gemeinde Ovelgönne, eigene Berechnungen
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es gibt große Bemühungen, die soziale Infrastruktur im Ortskern des Burgdorfes aufrechtzuerhalten und den beispielhaften inklusiven Sozialraum mit dem Inklusiven Seniorenwohnprojekt und Begegnungsort Ovelgönne gut in die Zukunft zu führen. Gelingt dies nicht, werden nicht nur die geplanten Projekte obsolet, sondern es brechen auch soziale Begegnungs- und Arbeitsstrukturen für die BewohnerInnen der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle (SLOM) weg, deren Wirken dort von großer Bedeutung und Wertschätzung ist.
Der Ansatz der GWA bzw.des Quartiersmanagement entspricht passgenau den aktuellen Bedarfen des Raums, die sozialen Infrastrukturen zu erhalten und zu entwickeln und gleichwohl das gute inklusive nachbarschaftliche Miteinander mit den nunmehr älter werdenden MitbürgerInnen fortzuführen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe zu sichern und zu entwickeln.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit der Versorgungsstrukturen erreicht; gute Auslastung Inklusiver Begegnungsraum; Angeote werden beliebte und angenommene Treffpunkte für die älteren MitbürgerInnen und für die gesamte örtliche Bevölkerung
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamt aktiviert und gestärkt; Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit etabliert
Kriterium
Beschreibung
Starke Netzwerke und Kooperationen mit örtlichen Vereinen, Initiativen aufgebaut und etabliert; Kulturelle Angebote in Zusammenarbeit mit KulturträgerInnen etabliert; Inklusiver Begegnungsraum wird lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsame Aktivitäten der Kita mit BewohnerInnen des inklusiven SeniorInnenwohnprojektes haben sich etabliert; die örtliche Bevölkerung hat den inklusiven Begegnungsraum angenommen und organisiert und gestaltet eigenständig inklusives Miteinander
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ovelgönne, Landkreis Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerkermuseum Ovelgönne, Musikschule Wesermarsch, Niederdeutsche Bühne
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Ovelgönne, Kreisvolkshochschule Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde (Die vier Kirchen Ovelgönne)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, Jade Bay
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglied im Paritätischen, Mitglied im Bundesverband Anthropoi und im Netzwerk Nord e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im Rahmen des Projektes werden die sozialen Infrastrukturen gesichert und weiterentwickelt, von denen die gesamte Bevölkerung profitiert. Es entsteht ein inklusiver sozialer Interaktionsraum für Jung und Alt und für die älteren MitbürgerInnen ein dem Alter entsprechender Lebensraum im bekannten Umfeld. Die sozialen und kulturellen Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit haben sich etabliert. Das Management wird mit neuen Schwerpunkten fortgeführt und mit Stiftungsmitteln finanziert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Alt-Laatzen verbindet sich 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Zukunftssicherung der GWA in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
In den vergangenen 3 Jahren hat die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Alt Laatzen bedeutende Erfolge erzielt. Soziale Akteure haben sich vernetzt, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender etabliert, Wohnumfeldverbesserungen realisiert, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, sozialen Akteuren, Politik, Bewohner*innen gestärkt. Dieses Fundament gilt es zu sichern und weiterzuentwickeln. Ein zentrales Ziel ist die Verstetigung und Unabhängigkeit der GWA. Dazu werden Aufgaben- und Organisationsstrukturen innerhalb der Verwaltung neu sortiert und eine fachübergreifende Arbeitsgruppe GWA eingerichtet. Die Projektleitung wechselt vom Team Stadtplanung zum Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Es wird damit im Fachbereich Soziales verankert. Dies stärkt die strukturelle Anbindung an spezifische Ausschüsse und sichert die langfristige Integration in Verwaltungsprozesse. Eine feste Ansprechperson gewährleistet Kontinuität. Bestehende Netzwerke werden ausgebaut und erweitert (Netzwerk für Flüchtlinge). Austauschformate wie thematische Ortsspaziergänge, der offene Kaffeeklatsch im Sozialkaufhaus und aktivierende Befragungen werden weitergeführt. Neue kommen hinzu. Ein entscheidender Schritt zur finanziellen Absicherung ist die Gründung des Fördervereins. Dieser und die verbesserte Integration in die Stadtverwaltung gewährleistet finanzielle und inhaltl. Konstanz. Ein Finanzierungsplan wird entwickelt, Fördermöglichkeiten wie Fundraising, Sponsoring und Spenden erschlossen. Er dient als Grundlage für Haushaltsberatungen und ein Förderverein zum gezielten Einwerben von Mitteln (Spendenportal). Die Sichtbarkeit der GWA wird gestärkt: Erfolgreiche Beteiligungsformate werden an weiteren Standorten im Stadtteil umgesetzt, u.a. entlang der Hildesheimer Straße eine städtebauliche und sozialräumliche Barriere. Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen, Informationstafeln und QR-Codes erleichtern den Zugang zu Angeboten, fördern die Teilhabe. Durch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, dem Projekt Familie im Quartier und dem Sozialkaufhaus werden gezielt unterrepräsentierte Gruppen einbezogen. Qualifizierungs- und Beteiligungsworkshops auch zu gesellschaftl. Themen stärken die Teilhabe und das Engagement im Stadtteil. Die Verantwortung für die GWA wird gemeinschaftlich getragen. Erfolgreiche Methoden zur Aktivierung und Teilhabe werden modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht und über einen Leitfaden abrufbar.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit der Einrichtung des Quartiersmanagements in Alt-Laatzen hat sich ein wachsendes Bewusstsein für Wohnumfeldverbesserung, soziales Miteinander und Stadtteilkultur entwickelt. Die Identifikation mit dem Stadtteil nimmt zu. Erste Erfolge sind sichtbar: Nachbarschaftsbeziehungen stärken sich, durch Beteiligungsformate wie Dot-Umfragen wurden öffentliche Räume gemeinsam zu Begegnungsorten gestaltet. Auch die sozialen Akteure haben sich seit 2023 besser vernetzt und arbeiten in einem regelmäßigen Austausch. Dennoch bestehen Herausforderungen: Die Vielfalt der rund 5900 Bewohner*innen mit 1/3 Migrationsgeschichte spiegelt sich in den Beteiligungsstrukturen nicht ausreichend wider. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte sind in den bestehenden Arbeitsgruppen und Treffen unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind die geschaffenen Begegnungsorte ein erster Schritt – weitere Räume für gemeinschaftliche soziale Aktivitäten beiderseits der Hildesheimer Straße müssen entstehen mit dem Ziel Trennwirkung im Stadtteil aufzubrechen. Der Austausch zwischen Bewohner*innen, Verwaltung und Politik benötigt eine nachhaltige, vertrauensvolle Struktur um langfristig wirksam zu bleiben. Das Quartiersmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle in der Moderation und Koordination. Um eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen sicherzustellen insbesondere auch vor dem Hintergrund zunehmender rechter Tendenzen gilt es nun das soziale Miteinander dauerhaft zu stabilisieren. Bisherige Fortschritte müssen verstetigt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, einen inklusiven Beteiligungsprozess zu etablieren, der alle Menschen im Stadtteil erreicht und das Zusammenleben nachhaltig stärkt.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt im Norden des Stadtgebietes von Laatzen im Stadtteil Alt Laatzen, an der Grenze zur Landeshauptstadt Hannover. Es umfasst rund 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan erkennbar.
Als Kartengrundlage wurde ein Luftbild gewählt. Damit lassen sich auch städtebauliche Besonderheiten des Quartiers widerspiegeln. Besonders markant ist die Hauptverkehrsstraße, die Hildesheimer Straße, die das Quartier durchgängig in einen Ostbereich und einen Westbereich teilt. Sie hat trennende Wirkung sowohl städtebaulich erkennbar als auch sozialräumlich wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass im östlichen Teil Bahntrasse und Gewerbeflächen anschließen. Wo hingegen Im westlichen Teil großräumige Naturräume zu finden sind. Dies hat entscheidende Auswirkungen auf den Beliebtheitsgrad, das Image der jeweiligen Stadtteile was sich wiederum in Wohnungsbautypen, Zugänglichkeit von öffentlichen Freiräumen, der wohnungsnahen Außenraumgestaltung sowie der Pflege der Immobilien und Freiräumen widerspiegelt.
Einwohnerzahl
5904
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
Zensus 2022
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Zensus 2022
- aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 15tes Lebensjahr abgebildet
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Zensus 2022
- aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 24tes Lebensjahr abgebildet
- unter "Sonstige" ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Zensus 2022
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Selbstorganisation, Partizipation und Vernetzung der Bewohner*innen von Alt-Laatzen. Ziel ist es, gemeinwohlorientiertes Handeln nachhaltig in Stadtverwaltung, Politik, soziale Akteure und lokale Wirtschaft zu integrieren.
1. Teilhabe & soziales Miteinander
Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen und Dot-Umfragen fördern Mitgestaltung und stärken die Identifikation mit dem Stadtteil.
2. Interkulturelle & inklusive Beteiligung
Das Projekt setzt auf einen offenen Beteiligungsprozess für alle, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, die bisher wenig vertreten sind.
3. Nachhaltige Strukturen & Selbstorganisation
Ein Förderverein und eine feste Ansprechperson in der Stadtverwaltung sollen die Gemeinwesenarbeit langfristig sichern. Ein Finanzierungsplan unterstützt die nachhaltige Förderung.
4. Zusammenarbeit & Sichtbarkeit
Die Vernetzung zwischen sozialen Akteuren, Verwaltung und Politik wird ausgebaut. Erfolgreiche Formate werden als „Wissensbank“ für andere Stadtteile nutzbar gemacht.
5. Empowerment & Qualifizierung
Workshops und Schulungen befähigen Bewohner*innen, sich aktiv einzubringen. Dies gilt auch für die weiteren Akteure, deren gemeinwohlorientierte Arbeit durch Themenabende/ Workshops weiter qualifiziert wird.
Durch Partizipation und nachhaltige Strukturen wird das Zusammenleben in Alt-Laatzen langfristig gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen nehmen aktiv an Angeboten teil, gestalten Prozesse mit und fühlen sich repräsentiert. Ihre Bedarfe spiegeln sich in Maßnahmen wider, und sie erleben Wertschätzung sowie echte Mitbestimmung.
Kriterium
Beschreibung
Es entstehen selbstverwaltete Gruppen, Vereine und Initiativen. Sie organisieren Veranstaltungen eigenständig, nutzen bereitgestellte Räume und Ressourcen und übernehmen Verantwortung für Projekte.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Akteure, lokale Ökonomie und Bewohner**innen bringen sich aktiv ein. Vorhandene Räume, Wissen und Netzwerke werden genutzt. Ehrenamtliche engagieren sich. Projekte basieren auf vorhandene Potenziale statt auf externen Lösungen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und sozialer Hintergründe arbeiten gemeinsam an Projekten. Veranstaltungen und Angebote sind inklusiv. Der Austausch zwischen den Gruppen findet sichtbar statt.
Beschreibung
Verwaltungsbereiche, Soziale Arbeit und Stadtentwicklungsplanung arbeiten zusammen. Es gibt gemeinsame Sitzungen, abgestimmte Maßnahmen und vernetzte Projekte, die über einzelne Zuständigkeitsbereiche hinausgehen.
Beschreibung
Regelmäßige Austausch- und Kooperationstreffen finden statt, Akteure unterstützen sich gegenseitig, gemeinsame Projekte entstehen. Wissen und Ressourcen werden geteilt, Partnerschaften langfristig gesichert.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftliche Initiativen entstehen, Menschen helfen sich gegenseitig, es werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Begegnungsorte sind belebt, Veranstaltungen werden wahrgenommen, Austausch und das Gemeinschaftsgefühl werden gefördert.
Beschreibung
Neue oder verbesserte Treffpunkte und Begegnungsstätten entstehen. Die Angebote sind niederschwellig, werden genutzt und decken den ermittelten Bedarf. Digitale Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten sind vorhanden
Kriterium
Beschreibung
GWA wird in kommunale Planungen integriert. Entscheidungen berücksichtigen soziale Aspekte, GWA ist in Entwicklungsprozesse eingebunden. Stadt- und Sozialplanung arbeiten abgestimmt, langfristige Strategien sind erkennbar. Ein Leitfaden dient als Modell.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration; Projekt Familien im Quartier; Team Grünflächen, Team Stadtplanung, Team Wirtschaftsförderung, Team Öffentlichkeitsarbeit, Team Tiefbau, Betriebshof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuelkirche, Diakonie, St Oliver Gemeinde, Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Alt-Laatzen, Bürgerinitiative "Alt-Laatzen blüht auf", Christlicher Seniorenbund, DRK Alt-Laatzen, LeineVHS, Sozialkaufhaus LeineLaden, Netzwerk für Flüchtlinge, Donna Clara
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Ökonomie z.B. EDEKA, Sozialkaufhaus Leine Laden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse und lokale Online Nachrichtenportale, Homepage der Stadt Laatzen, Homepage Bürgerinitiative,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen werden bei Aktivitäten, bei Veranstaltungen mit in die Planung und Durchführung einbezogen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte An der Masch
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA in Alt-Laatzen wird nachhaltig in kommunale Strukturen integriert: eine fachübergreifende Arbeitsgruppe und die neue Verortung im Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration mit fester Stelle sichern die strukturelle Einbindung. Ein Förderverein und ein Finanzierungsplan mit Fundraising, Sponsoring und Spenden gewährleisten langfristige finanzielle Stabilität. Erfolgreiche Beteiligungsformate werden verstetigt und modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neustädter Nachbarschatz - Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martina Uhlenkamp
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz; Verstetigung und Finanzierung der Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Um langfristige Veränderungen in der Neustadt zu ermöglichen geht es darum, für die begonnene Arbeit nachhaltige Strukturen zu schaffen (siehe Board Handlungsfelder). Darüber hinaus ist eine Fokussierung auf die Themen Arbeit und Wirtschaft erforderlich. Nur so kann Armut und Stigmatisierung wirkungsvoll entgegengewirkt werden. Der vor einem Jahr gegründete Neustadttreff erfreut sich großer Beliebtheit. Geplant ist eine Erweiterung um einen Mietregal-Laden, in dem kreative Produkte aus der Region verkauft werden. Der Laden trägt zur Imageverbesserung bei und soll darüber hinaus Einnahmen generieren, die die Mietkosten des Neustädter Nachbarschatzes decken. Ein großer, bislang brach liegender Schatz der Neustadt, ist die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik). Seit der Insolvenz der Firma, Anfang der 2000er Jahre, einem Brand und langem Leerstand klafft eine große Industriebrache inmitten des Quartiers. Viele Neustädter fühlen sich eng verbunden und berichten begeistert von alten „Kynast Geschichten“. Teile der maroden Gebäude wurden inzwischen von der Stadt Quakenbrück aufgekauft und es erfolgt eine umfangreiche Sanierung. Für eine Nachnutzung im Sinne der Bürgerschaft soll ein eigener Beteiligungsprozess, mit den BürgerInnen gebildet werden. Geplant ist, die Geschichte von Kynast sichtbar zu machen (museale Arbeit) und das Bonanza Fahrrad (Erfindung von Kynast) als positives Symbol für die Neustadt zu nutzen. Die Geschichte des Firmengründers, der als Geflüchteter nach Quakenbrück kam, dort eine Firma gründete und über 50 Jahre sehr erfolgreich führte, bietet erstaunliche Parallelen zur heutigen Neustadt, in der viele geflüchtete Menschen leben. Eine für die Bürger sinnvolle Nachnutzung würde zu einer deutlichen Imageverbesserung beitragen. Die Neustadt bietet als wirtschaftlicher Standort einen Schatz, der kaum beachtet wird. So ist wenig bekannt, dass hier viele Firmen ansässig sind u.a. der größte Arbeitgeber von Quakenbrück, das Krankenhaus. Die Beschäftigten der Firmen sind zum großen Teil Pendler. Geplant ist die Einrichtung eines Förderfonds „Neustädter Wirtschaftsschatz“. Diesbezüglich werden Formate entwickelt, die Bürgerschaft und Wirtschaft zueinander bringen. Die Einrichtung eines „Förderfond Neustädter Wirtschaftsschatz“ bietet den Unternehmen die Möglichkeit, ihr soziales Engagement zu zeigen und von der Schnittstelle und Qualifizierungsangeboten für potentielle MitarbeiterInnen zu profitieren.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Neustadt von Quakenbrück weist als Ankunftsstadtteil eine hohe Dynamik und eine Vielfalt der Bewohnerschaft auf. Mit 47,08 % ist der Ausländeranteil im Stadtteil deutlich höher als im restlichen Stadtgebiet (30,28 %). Die Bewohnerschaft der Neustadt setzt sich aus 64 verschiedenen Nationen zusammen. Der Stadtteil ist von der Altstadt und den übrigen Stadtteilen durch eine Bahnlinie getrennt. Die Bebauung unterscheidet sich von der historischen Altstadt und den übrigen Wohngebieten: Umnutzungen zu Wohnzwecken, prekäre Wohn- und Beschäftigungsverhältnisse, ein angespannter Wohnungsmarkt, ein Rückgang der Versorgung (Banken nicht mehr vor Ort, Jobcenter nach Bersenbrück umgezogen), unzureichende Verkehrsanbindung sind einige Merkmale des Stadtteils. Inmitten der Neustadt befindet sich die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik seit Anfang der 2000er Jahre insolvent). Zu Hochzeiten waren hier bis zu 1600 MitarbeiterInnen auf einer 13000 qm großen Industriefläche beschäftigt. Nach einem Brand und langem Leerstand wirkt das Gelände verwahrlost und trägt zu einem negativen Image der Neustadt bei. Der hohe Identifikationswert der Neustädter mit der ehemaligen Fahrradfabrik bietet gleichzeitig einen Schatz, den es zu heben gilt. Die Neustadt bietet weiteres Potential, das bislang wenig genutzt wurde. Ist sie doch der größte Stadtteil von Quakenbrück, verfügt über ungenutzte Flächen und eine vielfältige Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Firmen (auch auf dem Kynast Gelände). Demgegenüber arbeiten viele BewohnerInnen in prekären Arbeitsverhältnissen (Fleischindustrie, Leiharbeit) und/oder sind abhängig von Transferleistungen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quakenbrück Neustadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die komplette Quakenbrücker Neustadt, die durch eine Bahnlinie von den übrigen Stadtteilen getrennt ist. Insgesamt leben 14.814 Einwohner in Quakenbrück in vier verschiedenen Stadtteilen. Die Neustadt ist mit 4662 Einwohnern der größte Stadtteil von Quakenbrück.
Einwohnerzahl
4662
Quelle / Anmerkungen
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Gebietsausschnitt des Programms "Sozialer Zusammenhalt" ist ein kleiner Teil der Quakenbrücker Neustadt. Das Gemeinwesenprojekt "Neustädter Nachbarschatz" umfasst die komplette Neustadt. Es gibt eine klare Abgrenzung: In der Gemeinwesenarbeit geht es auf der Mikroebene gezielt um die Aktivierung und Beteiligung der Bewohnerschaft, um das partizipatorische Heben von Schätzen in der Neustadt, die geöffnet und der Bewohnerschaft zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt agiert parteilich im Sinne der Bewohnerschaft. Dem entgegen agiert das Quartiersmanagement auf der Mesoebene. Das Quartiersmanagement kümmert sich um städtebauliche Entwicklungen des Sanierungsgebiets und tritt diesbezüglich als Vermittlung zwischen Verwaltung, Netzwerk und Bewohnerschaft auf. Die gut vernetzte Zusammenarbeit beider Arbeitsansätze schafft einen großen Mehrwert für die Neustadt.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Neustadt 47,08 %
Stadt Quakenbrück 30,28 %
Samtgemeinde Artland 24,85 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Neustadt 58,64%
Stadt Quakenbrück 42,26 %
Samtgemeinde Artland 34,18 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,62 %
Stadt Quakenbrück 15,23 %
Samtgemeinde Artland 14,35 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,14 %
Stadt Quakenbrück 14,23 %
Samtgemeinde Artland 13,64 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Neustadt 22,93 %
Stadt Quakenbrück 25,92 %
Samtgemeinde Artland 27,28 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_stadt_quakenbrueck_.jpg
(228.89 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Neustädter Nachbarschatz“ richtet sich an alle BewohnerInnen des Quakenbrücker Stadtteils Neustadt. Sie sind aktiv, beteiligen sich und gestalten ihren Stadtteil. Die Stärken der Neustadt und die Stärken der aktiven BürgerInnen (Nachbarschätze) stehen dabei im Fokus. Dabei werden die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Schätze der Neustadt identifiziert und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht. Neben Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geht es um die Aufwertung oder Neuentdeckung von Plätzen im Stadtteil und um eine Verbesserung des Miteinanders. Die Stadt Quakenbrück unterstützt die Gemeinwesenarbeit und in Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Vereinen und Akteuren in der Neustadt entsteht eine starke Bewegung. Durch die Einbeziehung der BürgerInnen in Entscheidungsprozesse werden Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gefördert. Es entsteht eine hohe Identifikation mit dem Stadtteil.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe und Ideen der BürgerInnen werden in Beteiligungskonferenzen gesammelt und anschließend gemeinsam umgesetzt. Ehrenamtliche Nachbarschätze tragen im Projekt ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Es finden monatliche Stadtteilkonferenzen statt.
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche Nachbarschätze aus der Neustadt werden in Scrum und Kanban geschult. Sie arbeiten auf Augenhöhe mit Hauptamtlichen in agilen Arbeitsteams und bringen ihre kreativen Ideen ein
Kriterium
Beschreibung
Die Schätze der Neustadt werden gehoben. Ein Teil der alten Fahrradfabrik Firma Kynast steht den BürgerInnen zur Verfügung. Unternehmen der Neustadt werden identifiziert und es wird eine Verbindung zu der Bürgerschaft der Neustadt hergestellt.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote in der Neustadt werden von allen BürgerInnen genutzt. Sowohl Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene als auch ältere Menschen besuchen den Neustadttreff und kaufen im Neustadtladen ein. Migranten/Migrantinnen bilden keine Ausnahme.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit vielen Trägern in der Neustadt. Angebote werden trägerübergreifend geplant. Die Vernetzung mit den Diensten der Stadt Quakenbrück findet unkompliziert und zeitnah statt.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Trägern und Vereinen in der Neustadt. Bedarfe werden besprochen und Angebote gemeinsam geplant.
Kriterium
Beschreibung
Es finden Nachbarschaftsaktivitäten statt (u.a. Tannenbaum aufstellen, Weihnachtssingen, Straßenflohmarkt, Doppelkopfturnier). Ein Anhänger mit Equipment für Nachbarschaftsfeste (POP UP Cafè) steht den BürgerInnen zur Verfügung.
Beschreibung
Dem Rückgang der Versorgung in der Neustadt wird in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern begegnet. Fachdienste, lokale Akteure und Vereine finden gemeinsame Lösungen (z.B. Bürgerbus, Bauamt, Ehrenamtskoordinatorin)
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit erfährt hohe Wertschätzung. Das Engagement der BürgerInnen erfährt besondere Unterstützung durch die Bürgermeisterin, das Büro für gesellschaftliche Integration, das Familienbüro, das Bauamt und weitere Fachdienste.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In den letzten drei Jahren wurde die Gemeinwesenarbeit in der Quakenbrücker Neustadt systematisch aufgebaut. Die zuständige Mitarbeiterin hat sich zur Fachkraft für Gemeinwesenarbeit qualifiziert. BürgerInnen wurden aktiviert. Sie setzten sich für ihren Stadtteil ein. Es fanden drei Beteiligungskonferenzen und viele 1 zu1 Gespräche statt, in denen die BewohnerInnen der Neustadt Ressourcen und Bedarfe der Neustadt platzierten. Visionen und konkret umsetzbare Ideen wurden benannten und im weiteren Verlauf ungesetzt. Es wurden Räume angemietet, die mit großem Engagement der Neustädter renoviert und eingerichtet wurden. Ein umfangreiches Angebot zum Zusammenkommen und zum Austausch wurde zum großen Teil von den Neustädtern eigenständig betrieben. Die Nachbarschätze brachten sich dabei mit ihren Talenten ein. Neben den Angeboten im Neustadttreff fand im Quartier eine Aufwertung von Plätzen statt (Mülleimer und Bänke aufgestellt, Blumen gepflanzt usw.). Die Ehrenamtlichen (Nachbarschätze) treffen sich einmal im Monat mit der Gemeinwesenarbeiterin zur Stadtteilkonferenz, um konkrete Angebote zu planen. Parallel arbeiten die Hauptamtlichen in einem agilen Projektteam zusammen. Sie übernehmen Verantwortung für den Gesamtprozess, sorgen für gute Bedingungen der Nachbarschätze und behalten die Gesamtstruktur im Blick (achten darauf, dass alle Handlungsfelder bedient werden). Es werden Themen, Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtteils entwickelt, diskutiert und priorisiert
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachstelle gesellschaftliche Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJF, Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin der Samtgemeinde Artland
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung der bisherigen Arbeit und der geplanten Aktivitäten ist ein Schwerpunkt der kommenden drei Jahre. Der bereits eingerichtete Neustadttreff wird mit großem Engagement der ehrenamtlichen Nachbarschätze geführt. Der geplante Mietregalladen, wird nach drei Jahren die Miete des gesamten Projektes tragen. Die Stadt Quakenbrück beteiligt sich bereits mit 20000 € im Jahr. Weitere Finanzquellen sind der Förderfond Neustadt, die Vermietung der Räumlichkeiten, Flohmärkte und Spenden.
11. Medien
Galerie
Videos
neustadttreff.mp4
(138.23 MB)
teaser.mp4
(89.68 MB)
Aufsteller
aktuelle_angebote_neustadttreff_maerz25.jpg
(270.67 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Blindtext!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Aike Hausberg
| Funktion | stellv. Fachdienstleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Packen wir es an!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden, um die Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg zu lindern, durch die „Neue Heimat“ im Stadtzentrum, im Stadtteil Tidofeld und im Stadtteil Westlintel mehrere Mehrfamilienhäuser – umgangssprachlich „Wohnblocks“ errichtet. Um diese Wohnblocks herum entstanden die für Ostfriesland typischen Einfamilienhäuser. Als inklusiver Wohnungsbau gedacht, verkehrte sich dieser Plan mit der Insolvenz der „Neuen Heimat“ und dem Verkauf der Mehrparteienhäuser an Wohnbaugesellschaften mit vorrangiger Profitorientierung ins Gegenteil.
Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechten Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen, sich strikt abzugrenzen, um einem Verfall des Wertes des eigenen Besitzes entgegen zu wirken.
Die Quartiere wurden zu Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen sowie Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der einzig verfügbare Wohnraum im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen.
Zusätzlich bieten die in den folgenden vorgestellten Quartieren ein wenig attraktives Wohnumfeld, Möglichkeiten zu gemeinsamen Treffen oder Unternehmungen sind kaum bis nicht vorhanden, Begegnungsstätten fehlen ebenfalls. Durch die allgemeine Verwahrlosung der Häuser ist in den letzten Jahren eine allgemeine Resignation bei den Bewohnern der Quartiere entstanden – und auch diese prägt z.B. durch vermehrt illegale Müllablagerung das Gesamtbild der Quartiere.
Durch eine dauerhafte Installation von Gemeinwesenarbeit eröffnet sich die Möglichkeit, verschiedene Methoden der sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern sowie den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den Bewohnern, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch diesen Wechsel der Blickrichtung – weg vom Individuum hin zum gesamten Quartier - eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit allen Bewohnern zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen.
Auf diese Art kann für alle Bewohner der Quartiere, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialem Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die verfügbaren Wohnungen in den Quartieren bilden den einzigen noch verfügbaren Wohnraum, wenn Menschen auf das Erhalten von Transferleistungen angewiesen sind. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenanzahl auf wenig Raum lebt. In allen benannten Quartieren sind die dort lebenden BewohnerInnen mit einem langjährigen Sanierungsstau an den Wohngebäuden und der Infrastruktur konfrontiert. Durch die Vernachlässigung der Wohnqualität, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und das Interesse für ihre Wohngegend sowie ihre MitbewohnerInnen verloren.
Sprachbarrieren, fehlendes Verständnis für den Anderen oder dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, Suchterkrankungen mit einhergehender Beschaffungskriminalität, fehlende Freizeitmöglichkeiten speziell für Kinder und Jugendliche, Einsamkeit sowie wiederholt illegal abgelegter Müll und Sperrmüll lassen das persönliche Sicherheitsgefühl und die eigene Zufriedenheit sich in negative verkehren.
Zusätzlich hat es in den letzten vier Jahren in den Quartieren 10 Kellerbrände gegeben, dabei haben mehr als 120 Menschen dauerhaft ihren Wohnraum verloren. In über 50% der Brände handelte es sich um Brandstiftung.
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des/r GemeinwesenarbeitersIn. Angebunden an die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an Kooperationspartnern, dem Jugendhaus sowie Schulen und Kindergärten bietet die Möglichkeit einer unkomplizierten Kontaktaufnahme. Die Stadt Norden bietet über ihre Pressesprecherin die Möglichkeit, Aktionen, Veranstaltungen & Berichtenswertes über eine Pressemitteilung oder sozialen Netzwerke Aufmerksamkeit und Unterstützung in der Gesamtbevölkerung zu wecken. Durch die Vorstellung der Arbeit der/des GemeinwesenarbeitersIn in den zuständigen Fachausschüssen ist eine kontinuierliche Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können in diesem Rahmen unkompliziert vorgestellt und gefördert werden.
Die Arbeit des/der GemeinwesenarbeitersIn ist im ersten Schritt die Schaffung einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den Bewohnern in den Quartieren. Die Bewohner werden zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen und Befragungen werden durchgeführt.
Eine zeitnahe Eröffnung eines Quartiersbüros & feste Ansprechzeiten vor Ort garantieren den Bewohnern Sicherheit und vermitteln ein Gefühl, ernst genommen und gesehen zu werden.
Über Veranstaltungen wie Flohmärkte, Sommerfeste o. Angebote für Kinder (Jugendhaus) bemerken die Bewohner der Quartiere, dass „etwas passiert“ und sie daran partizipieren und profitieren. Einladungen an alle Norder und Gäste beeinflussen die Stimmung gegenüber den Quartieren positiv.
Methoden
Norden kümmerts
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Aike Hausberg
| Funktion | stellv. Fachdienstleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Norden kümmerts-wir packen es an!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden um der Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg durch die „Neue Heimat“ im Stadtzentrum, im Stadtteil Tidofeld und im Stadtteil Westlintel mehrere Mehrfamilienhäuser – umgangssprachlich „Wohnblocks“ errichtet. Um diese Wohnblocks herum entstanden die für Ostfriesland typischen Einfamilienhäuser. Als inklusiver Wohnungsbau gedacht, verkehrte sich dieser Plan mit der Insolvenz der „Neuen Heimat“ und dem Verkauf der Mehrparteienhäuser an Wohnbaugesellschaften mit vorrangiger Profitorientierung ins Gegenteil.
Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechten Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen, sich strikt abzugrenzen, um einem Verfall des Wertes des eigenen Besitzes entgegen zu wirken.
Die Quartiere wurden zu Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen sowie Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der einzig verfügbare Wohnraum im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen.
Zusätzlich bieten die in den folgenden vorgestellten Quartieren ein wenig attraktives Wohnumfeld, Möglichkeiten zu gemeinsamen Treffen oder Unternehmungen sind kaum bis nicht vorhanden, Begegnungsstätten fehlen ebenfalls. Durch die allgemeine Verwahrlosung der Häuser ist in den letzten Jahren eine allgemeine Resignation bei den Bewohnern der Quartiere entstanden – und auch diese prägt z.B. durch vermehrt illegale Müllablagerung das Gesamtbild der Quartiere.
Durch eine dauerhafte Installation von Gemeinwesenarbeit eröffnet sich die Möglichkeit, verschiedene Methoden der sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern sowie den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den Bewohnern, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch diesen Wechsel der Blickrichtung – weg vom Individuum hin zum gesamten Quartier - eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit allen Bewohnern zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen.
Auf diese Art kann für alle Bewohner der Quartiere, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialem Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die verfügbaren Wohnungen in den Quartieren bilden den einzigen noch verfügbaren Wohnraum, wenn Menschen auf das Erhalten von Transferleistungen angewiesen sind. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenanzahl auf wenig Raum lebt. In allen benannten Quartieren sind die dort lebenden BewohnerInnen mit einem langjährigen Sanierungsstau an den Wohngebäuden und der Infrastruktur konfrontiert. Durch die Vernachlässigung der Wohnqualität, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und das Interesse für ihre Wohngegend sowie ihre MitbewohnerInnen verloren.
Sprachbarrieren, fehlendes Verständnis für den Anderen oder dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, Suchterkrankungen mit einhergehender Beschaffungskriminalität, fehlende Freizeitmöglichkeiten speziell für Kinder und Jugendliche, Einsamkeit sowie wiederholt illegal abgelegter Müll und Sperrmüll lassen das persönliche Sicherheitsgefühl und die eigene Zufriedenheit sich in negative verkehren.
Zusätzlich hat es in den letzten vier Jahren in den Quartieren 10 Kellerbrände gegeben, dabei haben mehr als 120 Menschen dauerhaft ihren Wohnraum verloren. In über 50% der Brände handelte es sich um Brandstiftung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum Warfenweg
Beschreibung
Das Quartier Warfenweg begrenzt
sich im Norden durch den
Westlinteler Weg, im Osten durch die
Amsel- und Friesenstraße, im Süden
durch die Westerstraße und die
Alleestraße und im Westen durch die
Brauhausstraße sowie die Lange
Riege.
Einwohnerzahl
3156
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum
Beschreibung
Das Quartier Norden Zentrum
begrenzt sich im Norden durch den
Mittelmarkt (Am Markt Nordseite),
die Uffen- und Heringsstraße im Osten, die Straße
Am Alten Siel im Süden und den
Burggraben im Westen.
Einwohnerzahl
1075
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Prägung
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Quartier Tidofeld ist eingegrenzt
durch die Heerstraße im Norden, den
Wanderweg Tidofeld im Osten, den
Kleemannschloot im Süden und
einen weiteren unbenannten
Wanderweg im Westen.
Einwohnerzahl
529
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich
Norden, Stand 03/2020
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des/r GWAIn. Angebunden an
die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an
Kooperationspartnern, dem Jugendhaus sowie Schulen und Kindergärten bietet die
Möglichkeit einer unkomplizierten Kontaktaufnahme. Die Stadt Norden bietet über ihre
Pressesprecherin die Möglichkeit, Aktionen, Veranstaltungen & Berichtenswertes über eine
Pressemitteilung oder sozialen Netzwerke Aufmerksamkeit und Unterstützung in der
Gesamtbevölkerung zu wecken. Durch die Vorstellung der Arbeit der/des
GWAIn in den zuständigen Fachausschüssen ist eine kontinuierliche
Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können in diesem Rahmen
unkompliziert vorgestellt und gefördert werden. Die Arbeit des/der GWAIn
ist im ersten Schritt die Schaffung einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den Bewohnern
in den Quartieren. Die Bewohner werden zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen
und Befragungen werden durchgeführt. Eine zeitnahe Eröffnung eines Quartiersbüros & feste
Ansprechzeiten vor Ort garantieren den Bewohnern Sicherheit und vermitteln ein Gefühl,
ernst genommen und gesehen zu werden. Über Veranstaltungen wie Flohmärkte,
Sommerfeste o. Angebote für Kinder (Jugendhaus) bemerken die Bewohner der Quartiere,
dass „etwas passiert“ und sie daran partizipieren und profitieren. Einladungen an alle Norder
und Gäste beeinflussen die Stimmung gegenüber den Quartieren positiv.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner durch neu gewonnenes Vertrauen in Strukturen und Helfer im Quartier beginnen, sich aktiv an der Neugestaltung der Lebensumstände nach ihren Wünschen und Bedürfnissen teilnehmen und Organisation nur noch in Form von Begleitung benötigt wird.
Kriterium
Beschreibung
persönliche Barrieren und Hemmungen gegenüber Behörden, Schulen und Vereinen so weit abgebaut wurden, dass die Bewohner der Quartiere selbstständig Kontakte suchen und aufnehmen können.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe und gemeinsame Aktivitäten sowie Austausch selbstständig organisiert werden kann und die Isolation der dort lebenden Bewohner äußerlich sichtbar abgebaut wurde z.B. durch die Belebung der Infrastruktur oder Außenanlagen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Aike Hausberg (Stadtverwaltung), Kristina-Marie Fuß (Stadtverwaltung), Michael Müller (Amt für Jugend und Soziales LK Aurich), Peter Weiß (Jugendberaufsagentur)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schönfeld(Kreismusikschule), Margret Martens (Niederdeutsches Theater Norden), Linda Peters (Kunstschule Norden e.V.), Lennart Bohne (Gnadenkirche Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedhelm Endelmann (KVHS Norden), Tanja Svea Manninga (Jugendhaus Norden), Anke Czepul (Stadtbibliothek), Thomas Kettler (Feuerwehr Norden), Thomas Ripken (Polizei Norden), Uta Meints (SPDi),Tina Schipper (Jugendamt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christina Hoyer-Saad (Diakonie), Christina Störk (Sozialwerk Nazareth),Stefan Saathoff (Suria e.V.),Silvia de Vries (Azurit SBW),Elke Valentin-Startgardt & Stefanie Kunze (Ostrfr. Gesellschaft e.V.), Günther Gerdes (Behindertenhilfe Norden);
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Juliane Marliani (Tomtes Hof e.V.), Janine Bohne (DOKA e.V.),Sonja Lindemann (Tierfreunde Norden e.V),Wolfgang Grätz (Präventionsverein Norden e.V.), Marc Friedrichs (Sprecher der Norder Sportvereine)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barbara Weber-Zemke (Senioren- und Pflegestützpunkt), Tobias Sickermann; Dr. Falko Bode etc. (Hausärzte Norden), Heike Hardes (AWO Sozialstation Norden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ivonne Behnke (Grundschule Im Spiet),Maren Kendzia-Boss (Grundschule Lintel& Standort Wiesenweg),Julian Glusa (Grundschule Norddeich),Nico Rettcher (Oberschule Norden),Volker Cammans(Conerusschule),Sophie Drosten- Ruhbaum (Schule Am Moortief)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christiane Elster (Andreasgemeinde Norden),Adeljawad Mazin Al Jaafra (Muslimische Communit Norden),Pastor Christoph Hentschel (St.Ludgerus), Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden, Pastor Martin Kaminski (Mennonitengemeinde)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Günther Schneider (Wirtschaftsforum Norden e.V.), Dr. Alexandra Thürkow (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH), Ingrid Rump (Fachdienst 2.3 Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Carina Lotz &Imke Grotelüschen (LEG Nord), Lars Grewe (WEVATO Frankfurt), Wilfried Riese (EVIV), Hedda Freese (Wohnungsverwaltung Ulrike Kuhlmann)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlam Gandoura-Kourich (Pressesprecherin Stadt Norden), Aike Ruhr (NWZ),Rebecca Kresse (Ostfriesische Nachrichten),Christian Walther (Soltau Kurier Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Ursula Jahnke (Ortsvorsteherin Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rosi Knoke (Trägerin des Preises der Norder Bürgerstiftung als soziales Gewissen der Stadt Norden)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch eine Brandserie in den Jahren 2023/2024, bei dem in mehreren Mehrparteienhäusern Feuer in den Kellern gelegt und eine hohe Anzahl an Menschen (>100) kurzfristig wohnungslos wurden, bekamen die Quartiere und die dort vielschichten Problemlagen in der kommunalen Politik erhöhte Aufmerksamkeit. Ein erfolgreiches Implementieren einer GWA vor Ort, Pressearbeit und dem regelmäßigen Austausch mit der Politik wird das Vertrauen in die Finanzierung und Sicherung des Projektes langfristig gesichert.
11. Medien
Galerie
Videos
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Johannis-Quartier in Osnabrück - interkultureller Wohlfühlort mit inhaber*innengeführten Geschäften
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrich Freisel
| Funktion | Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaft stärken - Akteure vernetzen – Generationen verbinden – Mitmach-Stadtteil für Alle!
Projektbeschreibung
Mit dem „Johannis-Quartier“ wird der Ansatz „Quartier für Alle“ auf ein neues Gebiet mit komplett anderen Rahmenbedingungen/Herausforderungen übertragen. Es ist Teil einer kommunalen Gesamtstrategie: Im „Nette-Quartier“ hatte die Stadt Osnabrück 2019 einen Pilotprozess initiiert, bei dem kommunale Fachbereiche erstmals ressortübergreifend zusammenarbeiten. Aus dieser Praxiserfahrung soll im Ressort Nachhaltige Stadtentwicklung ein gesamtstädtisches Konzept der partizipativen, integrativen GWA/QE etabliert und auf weitere Quartiere übertragen werden. Dafür wird 2023 0,5 Planstelle „Konzeptentwicklung für integrative Quartiersarbeit“ besetzt. Als Schnittstelle zw. Verwaltung u. Quartiersprojekten organisiert sie den Wissenstransfer, begleitet verwaltungsintern die Konzeptumsetzung und koordiniert das Netzwerk Osnabrücker Quartiersprojekte.
In Folge innerstädtischen Strukturwandels u. gescheiterter Umgestaltungsansätze zeigen sich in der Johannisstraße seit Jahren Negativeffekte für die verbliebenen Gewerbetreibenden u. Gastronomen. Das Gebiet wurde von Politik/Verwaltung bisher primär als Gewerbestandort wahrgenommen. Folglich wurde per Ratsbeschluss eine Intervention mit Marketing-/Image-Schwerpunkt (Sofortprogramm Johannisstr.) initiiert, um die Situation der Geschäftsleute zu verbessern u. die Kundenfrequenz zu erhöhen. Im Beteiligungsprozess von Gewerbe/Unternehmern u. Eigentümern wurde jedoch deutlich, dass die Teilnehmenden das Gebiet auch als Wohnstandort erleben. Sie formulierten Bedarfe einer Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, der sozialen Infrastruktur u. der Wohnqualität. „Interkultureller Wohlfühlort mit inhaber*innengeführten Geschäften“ wurde ihr Motto.
Ein neuer Projektansatz der GWA bietet die Chance, die genannten Ziele mit allen Bewohnergruppen umzusetzen. Dafür greift der Marketingansatz zu kurz. Besondere Herausforderung des Quartiers ist, die Stärkung der interkulturellen Nachbarschaft u. die Vernetzung der interkulturellen lokalen Ökonomie zusammenzudenken. Weiter bietet ein geplantes Wohnquartier „Johannishöfe“ (47.000qm) die Chance, das Gebiet durch Neukonzeption der Innenstadtnutzung (Mixed Use: Einkaufen/Wohnen/Kultur) zu beleben, das Wohngebiet aufzuwerten, die Zuziehenden in die GWA zu integrieren u. neue Wohnangebote für 60+ zu schaffen. Hier stellt die Verbesserung der Lebensqualität durch kurze Wege u. die Möglichkeit einer Verkleinerung des Wohnraums eine aktive Gestaltung des demographischen Wandels dar
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kaufhaussterben, Onlinehandel u. gescheiterte Umbau-/Centerprojekte, von denen Aufwertungs-Effekte erwartet wurden, bewirken seit Jahren Negativeffekte für den verbliebenen Einzelhandel in der Johannisstraße u. der nahen Umgebung: Leerstände, Dauerbaustellen, Ansiedlung von Billigketten/Kiosken. Der Abwärtstrend zieht soziale Probleme für Anwohnende nach sich: Verfall der Wohnqualität, starke Fluktuation der Wohnbevölkerung, starker Zuzug von Menschen mit Migrations- /Fluchtgeschichte u. Transferleistungsbezug, (Kinder-)Armut, die Sichtbarkeit von Obdachlosigkeit, Alkohol-/Drogenkonsum, fehlende Nachbarschaft/Anonymität u. mangelnde Sicherheit im öffentl. Raum (Angsträume). Ferner baulicher Verfall, Vermüllung, Vandalismus. Auffällig ist eine überproportional hohe Kinderarmut, die Teilhabe-, Bildungs- u. Mobilitätschancen stark beeinträchtigt. Ein überproportional hoher Anteil von Durchgangspopulation (Studierende), Einpersonenhaushalten u. der geringe Anteil von 60+ erschweren die Entstehung stabiler Nachbarschaften.
Eine erste Intervention mit Schwerpunkt: Baustellen-/Leerstands-Management u. Marketing hat zur Interessenbündelung der lokalen Ökonomie geführt, Bewohnerwünsche sind weniger bekannt. Mit einem GWA-Ansatz wird eine Fokusverschiebung möglich: alle Bewohner-/Zielgruppen können in demokratische Prozesse der Beteiligung/Aktivierung einbezogen u. durch Angebote des Quartiersbüros miteinander in Kontakt gebracht werden. Stärkung der Nachbarschaft, Verbesserung des eigenen Lebensumfeldes u. des Quartiersimages, Gestaltung des öffentl. Raums, Schaffung von Begegnung u. sozialen Netzwerken können von Akteursgruppen (Bewohner und Ökonomie) gemeinsam angegangen werden
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Innenstadt Neustadt
Beschreibung
Das geplante Johannis-Quartier erstreckt sich auf einer Fläche von 0,4km² in der südlichen Innenstadt Osnabrücks. Gebietsgrenzen bilden verschiedene Straßen: im Norden der "Neumarkt", im Osten der Kollegienwall, im Süden der Johannistorwall, im Westen das Schloss bzw. der Schlossgarten. Die Johannisstraße bildet die zentrale Achse des Quartiers. Es fehlt bisher die Funktion eines Quartierszentrums.
Insgesamt leben 3.354 Menschen im Johannis-Quartier. Kinder bis 14 Jahren (5,4%) und Menschen 60+ (15,7%) sind gegenüber dem städtischen Durchschnitt stark unterrepräsentiert. Junge Erwachsene zw. 18 und 29 Jahren bilden die größte Bevölkerungsgruppe, darunter eine große Gruppe Studierender als sog. Durchgangspopulation. Auch die Haushaltsgrößen divergieren stark vom städtischen Durchschnitt: Der Anteil der Einpersonenhaushalte beträgt 75%, Haushalte von Paaren oder Familien sind jeweils um ca. 10% gegenüber dem städtischen Durchschnitt unterrepräsentiert.
Die Wohnbevölkerung im Quartier ist mit 103 vertretenen Herkunftsländern sehr international und divers. Der Anteil der Personen mit (familiären) Migrationshintergrund ist mit 35,7% doppelt so hoch wie in der Gesamtstadt. Die Top 5 der Herkunftsländer sind Syrien, Ukraine, Türkei, Bulgarien, Polen. Während die Quote der Transferleistungsbeziehenden des Beschäftigungsanteils sowohl im Quartier als auch im Umfeldund nicht stark vom städtischen Durchschnitt abweichen, ist die Quote bei den SGBII beziehenden Kindern fast doppelt so hoch.
Im Quartier sind 276 Unternehmen gemeldet, Zentrum der Unternehmensansiedlung bildet die Johannisstraße mit 111 – teilweise interkulturell geführten – Unternehmen: Schwerpunkte sind hier Einzelhandel und Gastronomie, ferner Gesundheit und freiberufliche Dienstleistungen. Weitere Player im Quartier sind ein Wohlfahrtsverband mit Beratungseinrichtungen, Einrichtungen der med. Versorgung, Bildungsträger und eine "Drei-Religionen-Grundschule".
Einwohnerzahl
3354
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermelderegister Stadt Osnabrück Stand 31.01.2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, 31.01.2023
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, 31.01.2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, 31.01.2023
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, 31.01.2023
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen der BfA zum Transferleistungsbezug können für das Projektgebiet nicht adressscharf ausgewiesen werden, da das Projektgebiet nicht deckungsgleich mit Planungsräumen ist. Zahlen dazu siehe Anlage Analyse Statistik
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen der BfA zum Transferleistungsbezug können für das Projektgebiet nicht adressscharf ausgewiesen werden, da das Projektgebiet nicht deckungsgleich mit Planungsräumen ist. Zahlen dazu siehe Anlage Analyse Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, 31.01.2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
johannis-quartier_karten_kooppartner.pdf
(2.03 MB)
johannis-quartier_analyse_statistik.pdf
(1.99 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination arbeitet schwerpunktmäßig mit Methoden der GWA und integriert Elemente des QM. Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure u. Einrichtungen u. orientiert die Kooperation auf das integrative kommunale Leitbild „Quartier für Alle“. Methoden der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Ressourcen aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersentwicklung handlungsleitend werden. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen u. gemeinsam mit lokaler Ökonomie u. sozialen Einrichtungen (Teilhabe-) Angebote zu entwickeln u. umzusetzen. Durch Befähigung zur Partizipation u. Schaffung von Begegnung wird soziale Segregation abgebaut und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit erreicht. Besonderer Akzent im Projekt und zugleich Entwicklungspotential liegt in der interkulturellen Ausrichtung der nachbarschaftlichen Netze u. sozialen Aktivitäten sowie auf der Ausbalancierung der Interessen zw. Bewohnenden und Gewerbetreibenden. GWA versteht sich als Unterstützer für „Demokratielernen und Quartiersentwicklung“ auf Augenhöhe. Wichtige Partner sind soziale Dienstleister im Gebiet.
QM erfolgt in Hinblick auf Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt u. Verwaltung. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, die Akteurskommunikation moderiert und erfolgt die Mitarbeit am kommunalen Handlungskonzept „Quartier für Alle“.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anliegen, Wünsche und (Veränderungs-)Bedarfe der Bewohner:innen werden mit Methoden der GWA erhoben, dokumentiert und kommuniziert. Sie sind handlungsleitend für die Ausrichtung der Quartiersarbeit. Der GWArbeiter signalisiert Offenheit für alle Anliegen
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen d. Quartiers (Stärken-Schwächen-Analyse), der Bewohnenden u. Interessengruppen werden mit Methoden der GWA u. fortlaufend erhoben, in die Quartiersentwicklung eingebunden u. weiterentwickelt. Bewohnende bringen ihre Fähigkeiten /Kompetenzen ein
Kriterium
Beschreibung
Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden kultur-, generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt, um Quartiersakteure und Bewohnergruppen für das kommunale Leitbild „Quartier für Alle“ zu sensibilisieren
Beschreibung
Das Quartiersbüro als Vernetzungsstelle legt Beteiligungsformate (Zukunftswerkstätten, Runde Tische, Bürgerforen) ressortübergreifend an, um Beteiligungsprozesse und Aktivitäten multi-perspektivisch auszurichten und dabei alle Akteure mitzunehmen
Beschreibung
Das Quartiersbüro als Schnittstelle initiiert Netzwerkbildung / Kooperation von Akteuren und Bewohnerschaft. Die Zusammenarbeit der Akteure (lokale Ökonomie bzw.Nachbarschaft) hat sich vom Austausch zum abgestimmten Handeln weiterentwickelt
Kriterium
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende u. neue Unterstützungsbedarfe u. Angebote wurden erschlossen, insbes. das Potential der Babyboomer. Alle Zielgruppen sind in die Engagement-, Unterstützungs-, Teilhabe- und polit. Partizipationsstrukturen eingebunden
Beschreibung
Neben sozialer Infrastruktur (s. 7) wurde Infrastruktur in den Bereichen Wohnumfeld, Aufenthaltsqualität (Grünes Quartier, Sitzgelegenheiten), Nachhaltigkeit, Mobilität (Fahrradinfrastrukt.) bedarfsgerecht weiterentwickelt. "Interkultureller Wohlfühlort"
Kriterium
Beschreibung
In der Verwaltung besteht eine ressortübergr. „AG integrierte Sozialplanung“. Die Stelle „strategische Konzeptentwicklung f.d. integrative partizipative Quartiersarbeit“ etabliert eine gesamtstädtische Strategie im Referat Nachhaltige Stadtentwicklung
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Osnabrück, Referat Nachhaltige Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Osnabrück, FB Kinder Jugend und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Osnabrück, Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, Fachstelle Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Osnabrück, Osnabrücker Servicebetrieb
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Marienhospital Osnabrück Nils Stensen Kliniken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Christliches Kinderhospital Osnabrück GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Beratungsstelle Osnabrück, Johannisstraße 91
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SKM Osnabrück Männerberatung, Johannisstraße 24
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Osnabrück - Freiwilligenmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen, Johannisstraße 91
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband für die Region Osnabrück e.V., Johannisstraße 37/38
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Exil e.V., Unterstützung und Beratung für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegedienst PIOS - Pflege in Osnabrück Stadt & Land GbR, Holtstraße 34
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AWO Wohnen & Service am Salzmarkt, Holtstraße 43 (Einrichtung des betreuten Wohnens)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrei St. Johann, Johannisstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bijoubelle, Hüseyin Taskiran, Geschenkartikel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gastronomie: Anne´s Theke, (Kneipe Pub)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gastronomie: Restaurant Aroma, Metin Oktai
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gastronomie: Balou (Studierenden-/ Fußballkneipe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gastronomie: Restaurant Fanus, Hasan Abbarah
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gastronomie: M&C Döner, Veysel Ozyurt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CFS Meyer, Co-Living für Mitarbeiter*innen und Dozent*innen der Universität und Hochschule Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gastronomie: Restaurant Treibhaus, deutsche und europäische Küche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gastronomie: Zinnober, Restaurant und Lounge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft südliche Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: Wohn- und Geschäftshaus Johannisstraße 75, Quartiersbüro Citymarketing
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: ASP Lindhorst-Gruppe, (ehem. Kachelhaus), Bauträger Neubauprojekt Johannishöfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: CFS Meyer (Wohn- und Geschäftshaus (EDEKA))
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: Filmpassage (Leerstand) Steinkamp, Johannisstraße 112
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: A. Ammann (Architekt), ehem. Leder Berensen (Wohn- und Geschäftshaus)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: Wohn- und Geschäftshaus "Jonatans Laden" (soziales Kaufhaus), Bäumer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: M. Gravelmann (List-Gruppe) (ehem. Sinn-Leffers Gelände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: M. Meier (List-Gruppe) (ehem. Sinn-Leffers Gelände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: M. Rauschen, ehem. Reformhaus Bacher Wohn- und Geschäftshaus, Ladenleerstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eigentümer*in: O. Richter, Wohn- und Geschäftshaus Restaurant Treibhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersbewohnerin, Studentin, Masterarbeit über Johannisstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alzheimer-Gesellschaft Osnabrück, Holtstraße 43
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Quartiersansatz/Sozialraumorientierung sind in den strategischen Zielen der Stadt Osnabrück 2021-30 verankert. Per Ratsauftrag für ein gesamtstädtisches Handlungskonzept „Quartier für Alle (Zielgruppen)“ wird der Ansatz in der kommunalen Stadtentwicklung konzeptionell verankert. Dafür wurde eine 0,5 VÄ Planstelle besetzt (s. Anl.). Sie wird die GWA nach Projektlaufzeit auf andere Stadtteile übertragen. Die Kommune trägt im Johannis-Quartier neben Stellenanteilen f. Projektleitung die Mietkosten
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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