Verstetigung der Angebote im Commons Zentrum Lüneburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jonas Korn
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schaffung von 2 Minijobs zur Verstetigung vielfältiger ehrenamtlicher Angebote
Projektbeschreibung
Das Commons Zentrum Lüneburg ist ein ehrenamtlich getragenes Nachbarschaftszentrum im Südwesten Lüneburgs, das sich seit Herbst 2024 als lebhafter Begegnungs- und Mitmachort für alle Menschen etabliert. Auf dem Gelände einer ehemaligen Motorenwerkstatt entstehen verschiedenste Initiativen und Räume für viele Aktivitäten. Das Commons Zentrum ist niedrigschwellig nutzbar. Alle Angebote werden ehrenamtlich und auf Spendenbasis bereitgestellt. Hierzu zählen Spieletreffs, Sportangebote, gemeinsames Kochen, Feste, Vorträge, Konzerte, gemeinsames Musizieren und weitere mehr. Ein Schwerpunkt liegt auf handwerklichen und kreativen Tätigkeiten wie Holzwerken, Fahrradreparatur, Nähen, Töpfern, Gerätereparatur, Drucken, Malen, Gärtnern. Hinzu kommen ein Schenkladen, ein Leihladen und kleinere Ressourcen, die vor Ort genutzt werden können. An zwei Wochentagen gibt es Öffnungszeiten, während derer die meisten Angebote allen Gästen offen stehen. Das Commons Zentrum ist ein Freiraum, der vielen Vorhaben aus der Lüneburger Bevölkerung ein Dach gibt. Mit den hier beantragten Mitteln sollen zwei Minijobs geschaffen werden, die dabei helfen, die Angebote des Commons Zentrums zu erhalten und auszubauen. Durch die sehr gute Annahme der Angebote entsteht der Bedarf, die Betreuung der Öffnungszeiten sowie die Administration des Projekts mit bezahlten Stellen zu besetzen. Diese Aufgaben bedürfen Kontinuität, sodass das Zentrum weiter durch die Initiative von Gästen und Aktiven belebt werden kann.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Commons Zentrum wird als Nachbarschafts- und Begegnungsort ausgesprochen gut angenommen. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen beteiligen sich, nehmen die geschaffenen Angebote wahr und unterstützen mit Sachspenden oder tatkräftig. "Der Laden brummt." Durch die Vielzahl der Veranstaltungen, Kontakte, Anliegen und Begegnungen drängt sich der Bedarf auf nach einer kontinuierlichen Besetzung der Öffnungszeiten einerseits sowie andererseits der Öffentlichkeitsarbeit, Außenkommunikation und allgemeiner Koordination. Auch dadurch, dass sich das Publikum aus Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammensetzt, ist hier immer wieder Vermittlungsarbeit und ein hohes Maß an Zuwendung erforderlich, das im Allltag mitunter mit einer rein ehrenamtlichen Arbeit kollidiert: Aktive Mitglieder werden überfordert, wenn sie nach Feierabend Öffnungszeiten betreuen und nicht genügend Kapazitäten für das lebhafte Geschehen vorhanden sind. Die beantragten Stellen sollen helfen, eine bessere Abdeckung der essenziellen Aufgabenbereiche zu gewährleisten, sodass Reibungen im alltäglichen Betrieb besser aufgefangen werden können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Bockelsberg-Mittelfeld-Oedeme
Beschreibung
Das Commons Zentrum liegt zwischen den Stadtteilen Bockelsberg, Mittelfeld und Oedeme. Während Oedeme als gehobener Stadtteil gilt, handelt es sich bei Bockelsberg und Mittelfeld um klassische Arbeiterviertel, die über die Jahrzehnte eine hohe Durchmischung aufweisen. In der Nähe des Commons Zentrums befinden sich zwei Unterkünfte für Geflüchtete und eine Aufnahmestelle für Obdachlose bzw. sozialpsychologisch betreuungsbedürftige Menschen. Viele Menschen aus diesen unterschiedlichen Unterkünften zählen zu den regelmäßigen Besucher*innen des Commons Zentrums. Durch die soziale Durchmischung in den umliegenden Vierteln, die sich auch im Publikum niederschlägt, kommt es im Commons Zentrum zu vielen milieu- und herkunftsübergreifenden Kontakten.
Einwohnerzahl
75000
Quelle / Anmerkungen
Das Commons Zentrum wird von Menschen aus dem gesamten Lüneburger Stadtgebiet genutzt, teilweise darüber hinaus.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Commons Zentrum stellt eine Plattform für ehrenamtliches, nachbarschaftliches Engagement dar. Durch Räume, Ausstattung und einen gut funktionieren strukturellen Rahmen können Anwohner*innen zusammen kommen und einzelne Projekte und Veranstaltungen umsetzen oder neue Gruppen initiieren, die kontinuierlich Angebote bereitstellen. Durch diese Möglichkeiten werden Austausch und Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt und das Gemeinwesen gefördert.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen Lüneburgs sind willkommen und können das Commons Zentrum nutzen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es bestehen Kooperationen mit beherzt e.V., Seebrücke (Grenzenlose Solidarität e.V.), Foodsharing, VCD und weitere.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin Kathrin Wolter, Sozialdezernentin Gabriele Scholz, Stadtentwicklung Oliver Bruns, Stadtteilmanager*innen Max Werner und Jasmin Stecker
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Commons Zentrum finanziert sich durch Tagesspenden, Fördermitgliedschaften und beantragte Förderprogramme. Es wird angestrebt, das Commons Zentrum fest in der Stadt zu etablieren und das Gebäude samt Grundstück langfristig zu pachten. Dabei wird auch Wert darauf gelegt, die konstruktive Zusammenarbeit mit städtischen Stellen fortzuführen und auszubauen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Büro der Zukunft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Franziska Faust
| Funktion | Leitung Jugendhaus |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schnittstelle der Jugendarbeit, die mobil im Quartier Beratung anbietet oder als Ideengeber fungieret
Projektbeschreibung
Das Büro der Zukunft stellt einen wichtigen Knotenpunkt zwischen dem Rathaus, dem Jugendhaus, den Familien und den Fachberatungsstellen dar. In der Stadt Twistringen gibt es im Jugendhaus einen Ort, wo Jugendliche zwar einen Ansprechpartner haben, durch den Alltag aber oft wenig Zeit für intensive Beratung oder Begleitung bleibt. Wir können dort nur an Azubi-Point verweisen, die vor allem Ausbildungsplätze vermitteln. Viele Themen laufen hier auf, die eigentlich eine intensivere Begleitung nötig hätten. Die Fachberatungsstelle zur Prävention von sexueller Gewalt "Papillon" des Landkreises hat teilweise 3-6 Monate Wartezeiten, der Bedarf ist groß. Junge Eltern auch mit Migrationshintergrund sind oft überfordert. Deshalb benötigen wir dringend einen Knotenpunkt zwischen den sozialen Akteuren, sowie eine aufsuchende Hilfe, die auch Ehrenamtliche unterstützt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Jugendhaus liegt zwischen einigen Gebäuden, unter anderem, die zum so genannten "sozialen Brennpunkt" gehören. Das heißt, hier sind Menschen, die eine Unterkunft aus verschiedenen Gründen gestellt bekommen. Diese geografische Lage ist auch ein Abbild, dass Jugendliche in Twistringen die Bandbreite der Bevölkerung darstellen. Die Jugendlichen kommen zu 90 Prozent aus der Haupt- und Realschule in der wenige Eltern gebürtig aus Deutschland kommen. Diese Schule und das Jugendhaus sind ein wichtiger Bestandteil der Integration. Das Jugendhaus hat einen wichtigen Standort dazwischen. Zwischen Sportplatz, dem Vereinsleben, dem sozialen Brennpunkt und dem Spielplatz. Ca. 30 verschiedene Jugendliche mit versch. ethnischen Hintergünden gehen hier täglich ein und aus. Die Themen sind sehr breit gefächert. Mobbing, bis Ausbildungsplatzsuche, Krisen mit Eltern, Konflikte aus verschiedensten Gründen sind Alltag. Auch die Herkünfte spielen immer wieder eine Rolle. Auch der Bedarf der Eltern ist da, allerdings kennen die SozialarbeiterInnen kaum ein Elternpaar. Die Gewaltpräventionsstelle zu sexualisierter Gewalt beschreibt, dass sehr viele Eltern überfordert sind und allgemein der Umgang mit Jugendlichen schwierig geworden ist. Vandalismus ist im Stadtgebiet ein Thema. Die Idee ist, durch diese Beratungsstelle auch den Kontakt zu Eltern herzustellen, raus zu gehen, Ehrenamtliche zu coachen, wie sie mit Jugendlichen in den Kontakt kommen können. Ansprechpartner zu haben, die sichtbar sind im Stadtgebiet. Das Rathaus ist für viele eine Hürde, der Beratungsbedarf oder Handlungsbedarf aber groß.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Twistringen Kernstadt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten in unserem Kernstadtgebiet übergreifend mit versch. Zielgruppen, vor allem Familien in einen Dialog treten.
Dabei geht es uns darum, Potentiale der Gegend zu erkennen und zu stärken. Durch den Dialog soll auch Prävention statt finden, während verschiedene Akteure (Beratungsstelle, Rathaus, Azubi-Point, Ehrenamtliche) zusammen wirken.
Durch die Kommunikation sollen die Interessen der BürgerInnen und Bürger aufgegriffen werden und ein Raum ermöglicht werden, sich selbst wirksam zu erfahren.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unsere Jugendarbeit befindet sich im Umbruch. Eine Kollegin ist langzeiterkrankt, eine geht nächstes Jahr in Rente. Das neue Team ist nur eine Stelle. Aus diesem Grund braucht es die Sichtbarkeit von Bedarfen, um nachhaltig mit Politik in einen Dialog zu gehen und eine neue Stelle zu schaffen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
HomeBase Music
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Patrick Diop
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Koordination musikalischer Nachbarschaftsräume. Zugang ohne Bezahlung zu professionellem Musikequipment und Workshops ermöglichen. Organisation der bereits vorhandenen Strukturen, um so viele kreative wie möglich zu erreichen.
Projektbeschreibung
Session Room Project e. V. hat in Hannover über mehrere Jahre eigeninitiierte Musik- und Begegnungsräume aufgebaut. Dazu gehören ein kooperativ genutzter Übungs- und Workshopraum im Allerweg in Linden-Süd sowie weitere Proberäume und eine Begegnungsstätte. Die Infrastruktur wurde überwiegend ehrenamtlich entwickelt und wird monatlich von mehreren hundert Menschen genutzt.
Im Quartier Linden-Süd besteht ein hoher Bedarf an kostenfreien und niedrigschwelligen Kulturangeboten. Viele Bewohner*innen – insbesondere Jugendliche, Menschen mit Migrationsgeschichte und einkommensschwache Haushalte – haben keinen Zugang zu Musikequipment oder Lernangeboten.
Das Projekt verfolgt drei zentrale Ziele:
1. Aktivierung und Festigung vorhandener Strukturen durch regelmäßige, kostenfreie Musikangebote (1–2 feste Termine pro Woche), die langfristig im Quartier etabliert werden.
2. Begegnung schaffen durch die Öffnung der Räume als niedrigschwellige Begegnungsstätte für unterschiedliche Communities und bislang wenig vernetzte Akteur*innen.
3. Empowerment und Identifikation stärken durch aktive Einbindung der Teilnehmenden, Übernahme von Verantwortung und Förderung selbstorganisierter Aktivitäten.
Mit dem Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“ sollen zwei Koordinationsstellen (jeweils bis zu 30.000 € jährlich) eingerichtet werden, um diese gewachsenen Strukturen gezielt als Gemeinwesen orientierte Quartiersarbeit weiterzuentwickeln.
Die Koordinationsstellen sichern die Organisation der Angebote, begleiten Ehrenamtliche und bauen Netzwerke im Quartier auf. Ziel ist es, Musik als verbindendes Medium zu nutzen, um Teilhabe zu ermöglichen, soziale Kontakte zu fördern und nachhaltige Strukturen im Stadtteil zu etablieren.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Session Room Project e. V. hat in Hannover eine ehrenamtlich getragene Infrastruktur für musikalische Begegnung aufgebaut. Monatlich leisten Mitglieder rund 150 Stunden freiwillige Arbeit, um Räume zu organisieren und Angebote zu ermöglichen.
Im Quartier Linden-Süd besteht ein hoher Bedarf an kostenfreien und niedrigschwelligen Kulturangeboten. Viele Bewohner*innen – insbesondere Jugendliche, Menschen mit Migrationsgeschichte und einkommensschwache Haushalte – haben keinen Zugang zu Musikequipment oder Lernangeboten.
Die HomeBase versteht sich dabei nicht nur als Musikort, sondern als offene Begegnungsstätte: ein Raum, in dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialer Lage zusammenkommen. Eine Gesellschaft braucht solche freien Räume – Orte ohne Konsumzwang, die Begegnung, Austausch und Selbstentfaltung ermöglichen.
Netzwerkarbeit ist ein zentraler Bestandteil des Ansatzes: Kooperationen mit lokalen Initiativen, sozialen Einrichtungen und Kulturakteuren werden aktiv gepflegt, um Synergien zu schaffen und Angebote gemeinsam weiterzuentwickeln.
Ohne koordinierende Stellen besteht die Gefahr der Überlastung des Ehrenamts und einer ungenutzten Wirkung im Quartier.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt HomeBase Music verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Sinne des Fördergegenstands 1 – dem Aufbau einer hauptamtlichen GWA-Stelle im Quartier Linden-Süd.
Im Mittelpunkt stehen die Interessen und Bedarfe der Bewohner*innen: Musik dient als niedrigschwelliger Zugang, um Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und sozialer Lagen zusammenzubringen (Standard 1, 7).
Durch offene Formate, Workshops und ko-kreative Angebote stärken wir Selbstorganisation und Eigeninitiative – Teilnehmende werden aktiv zu Mitgestalter*innen ihrer Nachbarschaft (Standard 2, 4).
Die HomeBase fungiert als offener Begegnungs- und Treffpunkt, der Nachbarschaft erfahrbar macht und den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil aktiv fördert (Standard 3).
Netzwerkarbeit mit lokalen Initiativen, Bildungsträgern und sozialen Einrichtungen schafft tragfähige Kooperationsstrukturen und stärkt die Quartiersentwicklung (Standard 5, 6).
Das Projekt handelt ebenenübergreifend – zwischen Bewohner*innen, Zivilgesellschaft und lokaler Politik – und trägt zur integrierten Entwicklung des Quartiers bei (Standard 8, 9).
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen unseres Förderantrags HomeBase Music (SessionRoom Project e.V.) möchten wir
ergänzend zur noch fehlenden formellen Einvernehmensbestätigung der Kommune eine kurze
Erläuterung zur Situation geben.
Unser Verein nutzt seit rund zwei Jahren die Räumlichkeiten im Allerweg in Hannover für
kostenfreie musikalische Angebote im Quartier. Der Raum wird regelmäßig für oSene Sessions,
Workshops und Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt und stel
Zirkusplatz Braunschweig – Begegnung, Teilhabe und mentale Stärke im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Roman von Dobbeler
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein sozialräumlicher Begegnungsort für Bewegung, Kultur und Teilhabe im Quartier
Projektbeschreibung
Der Zirkusplatz Braunschweig wird als dauerhafter, niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet aufgebaut und als Struktur der Gemeinwesenarbeit verstetigt. Ziel ist es, einen lebendigen, offenen Ort zu schaffen, der Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe ermöglicht und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Bereits heute erreicht der Träger im Quartier regelmäßig über 160 Kinder und Jugendliche. Dies zeigt eine starke lokale Verankerung sowie einen konkreten Bedarf an offenen, niedrigschwelligen Begegnungs- und Beteiligungsangeboten im Quartier.
Das Besondere des Projekts ist die Verbindung von Gemeinwesenarbeit mit Zirkuspädagogik als aktivierender Methode: Teilhabe wird hier nicht nur organisiert, sondern unmittelbar körperlich erfahrbar gemacht. Bewegung, gemeinsames Ausprobieren und künstlerische Praxis schaffen Erfolgserlebnisse, stärken Selbstwirksamkeit und ermöglichen Begegnung auf Augenhöhe – auch für Menschen, die durch klassische Beteiligungsformate oft nicht erreicht werden.
Der Zirkusplatz bringt sichtbar Farbe, Bewegung und Öffentlichkeit in den Stadtteil. Durch offene Trainings, Aufführungen und Mitmachaktionen entsteht ein lebendiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam aktiv werden. Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbarschaft erleben den Platz als offenen Raum, in dem Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist.
Anders als klassische Angebote erzeugt der Zirkus Aufmerksamkeit, Neugier und Beteiligung – er spricht Menschen direkt an, lädt zum Ausprobieren ein und schafft unmittelbare gemeinschaftliche Erfahrungen.
Das Projekt umfasst regelmäßige offene Mitmachangebote, aufsuchende Ansprache im Quartier, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche, Nachbarschaftstreffen sowie gezielte generationenübergreifende Angebote für Erwachsene und Familien. Kooperationen mit Schulen, sozialen Trägern, Vereinen und Initiativen werden systematisch aufgebaut und verstetigt.
Der Zirkusplatz fungiert als sichtbarer sozialräumlicher Anker, an dem Begegnung, Vernetzung u. Beteiligung konkret stattfinden und langfristig in selbsttragende Strukturen übergehen. Durch die Verbindung von künstlerischer Praxis, aktivierender Gemeinwesenarbeit und bestehender lokaler Verankerung leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Integration, zur Förderung von Teilhabe sowie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Quartier.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Westliche Ringgebiet in Braunschweig war über viele Jahre hinweg Fördergebiet im Rahmen der Städtebauförderung „Soziale Stadt“. Trotz positiver Entwicklungen bestehen weiterhin soziale und strukturelle Herausforderungen im Quartier. Dazu zählen unter anderem eine heterogene Bevölkerungsstruktur, Integrationsaufgaben sowie begrenzte frei zugängliche Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum.
Das Westliche Ringgebiet ist ein sozial und kulturell vielfältiges Quartier mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie Haushalten mit Transferleistungsbezug.
Im Quartier fehlen dauerhaft verankerte, offene Orte, die generationenübergreifende Begegnung und Austausch ermöglichen. Viele bestehende Angebote sind an institutionelle Strukturen gebunden oder richten sich an bestimmte Zielgruppen und erreichen daher nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen.
Gerade Kinder und Jugendliche verfügen im Quartier nur über begrenzte niedrigschwellige Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen, Gemeinschaft zu erleben und ihre Freizeit aktiv zu gestalten.
Darüber hinaus besteht weiterhin Bedarf an Strukturen, die nachbarschaftliche Netzwerke stärken, informelle Begegnungen ermöglichen und Beteiligung im Quartier fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Braunschweig – Westliches Ringgebiet (ca. 34.000 Einwohner). Der Zirkusplatz befindet sich auf dem südöstlichen Teil des Harz & Heide-Geländes (Messegelände) an der Eisenbütteler Straße.
Die für das Projekt genutzte Fläche umfasst ca. 9.000 m². Sie wird im Norden durch die Eisenbütteler Straße, im Süden durch die angrenzenden Gleisanlagen sowie im Westen durch weitere Flächen des Messegeländes begrenzt.
Der Standort liegt zentral am Rand des Quartiers und ist für Bewohnerinnen und Bewohner des Westlichen Ringgebietes gut erreichbar.
Einwohnerzahl
34000
Quelle / Anmerkungen
https://dialog-nds.de/group/169#:~:text=Das%20Westliche%20Ringgebiet%20ist%20mit%20rund%2034.000,kleineren%20Handwerks%2D%20und%20Gewerbebetrieben%2C%20Einzelhandelsgesch%C3%A4ften%20und%20Gastst%C3%A4tten.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern und Jugendlichen im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zur Altersstruktur im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern in Bedarfsgemeinschaften im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
westliches_ringgebiet.png
(2.89 MB)
messegelande_braunschweig.png
(1.75 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen aktivierenden Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Der Zirkusplatz wird als niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet entwickelt. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Familien aktiv einzubeziehen, Selbstorganisation zu fördern und soziale Netzwerke im Quartier zu stärken.
Durch offene Angebote, Beteiligungsformate und kooperative Veranstaltungsformate werden Bewohner*innen ermutigt, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen. Der Zirkusplatz fungiert dabei als sozialräumlicher Ankerpunkt und verbindendes Element zwischen bestehenden Einrichtungen, Initiativen und Nachbarschaften.
Der Träger arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Westlichen Ringgebiet zusammen und greift deren Bedürfnisse nach offenen Bewegungs-, Kultur- und Begegnungsangeboten auf.
Im Mittelpunkt stehen Aktivierung, Partizipation und sozialräumliche Vernetzung. Die Projektarbeit versteht sich nicht als isoliertes Kulturangebot, sondern als Impulsgeber für langfristige Quartiersentwicklung, Identifikation mit dem Stadtteil und sozialen Zusammenhalt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, Kinder und Jugendliche bringen eigene Ideen ein, gestalten Angebote mit und beteiligen sich an Planung und Durchführung von Aktivitäten am Zirkusplatz.
Kriterium
Beschreibung
Jugendliche und Bewohner*innen organisieren eigene Aktivitäten (z.B. Workshops, Veranstaltungen oder Treffen) und nutzen den Zirkusplatz eigenständig als Ort für gemeinschaftliche Projekte.
Kriterium
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendhilfe, Vereinen und Initiativen besteht und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft nutzen den Zirkusplatz als Treffpunkt. Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier nehmen sichtbar zu.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
PlanKontor – Quartiersmanagement (Stadtteilbüro)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Drachenflug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig: Kindertagesstätte Kinderwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindergarten St. Martini
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Madamenweg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Waldorfschule Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Teeny-Klub "Weiße Rose"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kanu-Abteilung des Rasensportvereins (RSV) Braunschweig v.1928 e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist langfristig im Zirkuspädagogischen Zentrum im Westlichen Ringgebiet verankert. Der Zirkusplatz (9.000 qm) wird dauerhaft als sozialräumlicher Treffpunkt betrieben. Eine Mischfinanzierung aus kommunalen Mitteln, Projektförderung, Kursbetrieb und Kooperationen wird angestrebt. Die Stadt Braunschweig unterstützt das Vorhaben ausdrücklich; die Einbindung in bestehende Netzwerke sichert die nachhaltige strukturelle Verankerung im Quartier.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort DOM für Geflüchtete und Einheimische
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Achim Wolff
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familie
Projektbeschreibung
Mit dem Schaffen eines Mittagtisches werden wir die ältere Bevölkerung aus der Isolation
holen und mit dem Gemeindehaus Begegnungen schaffen. Alle Menschen sollen den
Mittagstisch nutzen können. Hier können neue Bekanntschaften geschlossen werden. Wir
werden das Mittagsangebot nutzen, um Bedürfnisse zu ermitteln. Hierzu möchten wir ganz
besonders die noch aktiven Senioren ermutigen, sich beim Kochen einzubringen und so einer
sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen. Das Gefühl des „gebraucht werdens“ und ein aktiver
Teil eines Teams zu werden, ist Teil des Projekts. Darüber hinaus werden wir bei den
Geflüchteten intensiv nach Helfenden suchen.
Wir werden zu themenbezogenen Veranstaltungen Kleingruppen einladen und diese gezielt
nach ihren Wünschen und Bedürfnissen fragen. Hierbei sollen die hiesigen Vereine und
Institutionen angesprochen werden. Im weiteren Verlauf werden wir dann
gruppenübergreifende Workshops und Mitmachaktionen vor Ort schaffen. Ein offenes
Konzept mit soziokulturellen Angeboten für alle Altersklassen soll zu einem regen Austausch
unterschiedlicher Menschen führen.
Das Augenmerk liegt immer darauf, möglichst viele unterschiedliche Menschen, auch
unterschiedlicher Nationen, für ein Projekt zu begeistern und sich selbst einzubringen.
Gemeinsam sollen Strukturen und eigene Ideen ausgearbeitet und gestaltet werden. Die
Angst vor Fremden soll genommen werden und eine Akzeptanz soll geschaffen werden. Die
Herausforderung der unterschiedlichen Werte und Erfahrungen soll angegangen werden. In
Hinblick auf einen zunehmenden Rechtsruck in Deutschland möchten wir eine Begegnungsstätte für alle Menschen schaffen und diese miteinander verbinden.
Wir wollen erreichen, dass die Menschen aus dem Ortsteil sich miteinander verbinden und
sich gegenseitig helfen. Eine Art Nachbarschaftshilfe soll entstehen. Begegnung und
Beteiligung aller trägt zum Gelingen des Miteinanderlebens bei. Der Quartierstreff soll ein Ort
sein, in dem sich Menschen, egal welcher Herkunft und welchen Alters, auf Augenhöhe begegnen.
Laufzeit
2024-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Jahr 2024 sollte die ehemalige Kaserne im Ortsteil Altenwalde zu einem Ankunftszentrum
ertüchtigt werden. Zu diesem Zweck haben wir einen Antrag auf Förderung eines
Quartierstreffs an die LAG gestellt. Dieser ist im Juni 2023 bewilligt worden. Der Bau des
Ankunftszentrums wird sich allerdings zeitlich verzögern. Ein genaues Datum der Eröffnung
ist final nicht absehbar. Da sich die Ausgangslage drastisch geändert hat, möchten wir die
Zeit nutzen, einen Begegnungsort zu schaffen, in dem das interkulturelle Miteinander erlebt,
Vielfalt erlernt und gelebt werden kann.
Die Ankündigung auf ein zukünftiges AZ hat die Bevölkerung verunsichert, der Bau des AZ
stößt auf Ablehnung. Der Anteil der Geflüchteten im Ort wird mit dem AZ von 1% auf 15%
steigen. Da wir in die Planungen involviert sind, stellen wir fest, dass die Verwaltung im
Wesentlichen den Betrieb des AZs im Visier hat, nicht aber den Ortsteil und die Bevölkerung.
Mit der Errichtung des Quartierstreffs wollen wir Vorurteile nicht entstehen lassen bzw.
abbauen.
Besonders die älteren Menschen und junge Familien reagieren mit Angst und Vorbehalten.
Hier können wir die vorhandene Zeit für Befragungen in den unterschiedlichen
Bevölkerungsgruppen nutzen, um mit gezielten Angeboten die Menschen miteinander in
Verbindung zu bringen und Akzeptanz zu schaffen.
Wir merken, dass die Anwohner Begleitung im Umgang mit den veränderten
Lebenswirklichkeiten benötigen. Sie brauchen die Möglichkeit der Mitgestaltung und das
Gefühl des „ernst genommen“ werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Altenwalde, Franzenburg, Gudendorf, Oxstedt
Beschreibung
Deutlich abgegrenztes Gebiet in städtische Randlage
Mangelnde Erreichbarkeit des Gebietes, kaum ÖPNV vorhanden
Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter
Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur
Einwohnerzahl
6325
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen , Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen, Stadt Cuxhaven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bei Betrieb der Einrichtung mit 800 Bewohner*innen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Zielgruppen mit ihren Bedürfnissen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt.34% der örtlichen Bevölkerung ist über 60 Jahre alt. Daraus ergeben sich Probleme der Immobilität und daraus soziale Armut. Oft kommt die monetäre Armut hinzu. Durch den Ausbau eines Quartierstreffs für alle Menschen aus dem Ortsteil werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden primär die Senioren in den Blick genommen, darüber hinaus sollen aber alle Menschen aus dem Ortsteil angesprochen werden. Ganz besonders Familien und ältere Menschen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Dabei sind Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen das wesentliche Prinzip. Da auf der Teilhabe am sozialen Leben für die ältere Bevölkerung das Hauptaugenmerk liegt, achten wir auf barrierefreie Zugänge, die unterschiedlichen Interessen der Akteure und bedarfsgerechte Angebote. Die Akteure entwickeln gemeinsam diese Angebote, die auch unter der Beteiligung der Mitwirkenden durchgeführt werden. Der Quartierstreff und seine zwei hauptamtlichen Kräfte fungieren als Mittler zwischen den Seniorinnen und Senioren und den Familien aus allen Kulturen. Ferner wird ein Augenmerk auf gesunde Ernährung gelegt. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird eine Symbiose zwischen den Einwohnern geschaffen. Bedürfnisse und Erfahrungen der Senioren paaren sich mit denen der Familien.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
viele Menschen selbst Angebote kreieren und diese angenommen werden
Kriterium
Beschreibung
Im Quartierstreff die Bedürfnisse der Menschen aufgegriffen und befriedigt werden. Und wenn viele verschiedene Akteure sich mit unterschiedlichen Angeboten einbringen
Kriterium
Beschreibung
Ergebnisse der Ideenwerkstatt werden in ein Konzept und Angebote für verschiedene Zielgruppen umgesetzt
Beschreibung
Die Menschen sich im Ortsteil untereinander vernetzen und sich gegenseitig helfen können. Wir als Anlaufstelle genutzt werden, um gemeinsam neue Wege zu gehen und neue Ideen zu entwickeln und diese zu verwirklichen.
Beschreibung
Unsere Arbeit und der Quartierstreff auf kommunaler Ebene nicht mehr wegzudenken ist und sich die Stadt für den Erhalt unseres Projekt einsetzt.
Kriterium
Beschreibung
Wenn wir es schaffen, mit anderen Vereinen und Institutionen die Lebensqualität der Menschen im Ort zu verändern/verbessern. Wir auf die Unterstützung unserer Netzwerkpartner bauen können, um die GWA im Ort zu erhalten
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberbürgermeister, Ortsbürgermeister, örtliche (Sozial-)Politiker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hahnel Senioren Stiftung, Stiftung der ev.-luth. Kirchengemeinde Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Altenwalde, Freiwillige Feuerwehr Altenwalde, TSV Altenwalde, Freibad Oxstedt, Schützenvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Altenwalde, Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-luth. Kirchengemeinde Altenwalde und die kath. Kirchengemeinde 12 Apostel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbegemeinschaft Altenwalde, sämtliche ortsansässige Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe Zeitung, Nordsee Zeitung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit in einer Arbeitsgruppe Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartier im Dialog - gemeinsam stark für die Nachbarschaft Innenstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Huwald
| Funktion | Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir gestalten unser Quartier
Projektbeschreibung
Im Zentrum von Northeim liegt das Quartier Innenstadt, das von Leerstand, fehlenden Begegnungsangeboten und prekären Wohnsituationen geprägt ist. Hier setzt das Projekt an, um durch die Gemeinwesenarbeit im Quartier eine präsente Anlaufstelle zu schaffen, die Bewohner*innen bei individuellen und strukturellen Problemen unterstützt. Ziel ist es, bedarfsgerechte Angebote zur Begegnung und Teilhabe zu etablieren und einen tragfähigen Strukturaufbau zu realisieren, der ein Netzwerk aus lokalen Kooperationspartnern umfasst. Damit wird nicht nur das Wohnumfeld nachhaltig verbessert, sondern auch das Empowerment und die Selbstwirksamkeit der Bewohner gestärkt, sodass sie sich aktiv an der Gestaltung ihrer Nachbarschaft beteiligen. Zur Umsetzung werden Kooperationen intensiviert, ein runder Tisch / Arbeitsgruppe etabliert und die Verwaltung einbezogen, um gemeinsame Strategien zur Belebung des Quartiers zu entwickeln. Über direkte Befragungen der Anwohner (u.a. im Rahmen von Integrationskursen, Migrationsberatung, Seniorentreffs, Familienangeboten des Kinderschutzbunds, Jugendwerkstätten, Schulen, Straßenumfrage) werden konkrete Bedarfe der Bewohner*innen für das Quartier erfasst und auf dieser Basis passgenaue Angebote mit den Menschen entwickelt. Dies können u.a. niedrigschwellige Sportangebote, Verschönerungsinitiativen im Wohnumfeld und biografieorientierte Workshops (in Kooperation mit dem Projekt Biografiewerkstatt) sein. Kernbestandteil des Projekts ist die Idee, den bedrückenden Leerstand gemeinsam mit Anwohnern kreativ zu beleben und somit ein positives Signal zu setzen (auch gegenüber der Öffentlichkeit). Durch gemeinsames Tun und Begegnung zwischen verschiedenen Gruppen wird das Wir-Gefühl gestärkt und Vorurteile abgebaut. Ein Austausch zwischen Bewohnern und Politik wird gefördert, so dass Anwohner bei städtebaulichen Prozessen mitgenommen werden und ihre Bedarfe aufgenommen werden können. Wesentlicher Baustein ist der Aufbau eines Nachbarschaftscafés (im Kassebeerschen Haus/Breite Str. - 3. Projektjahr). Hier können sich Nachbarschaftsgruppen u. Vereine treffen sowie Kooperationspartner Angebote umsetzen, wodurch eine niedrigschwelliger Treffpunkt mit vielfältigen Angeboten gefestigt wird. Projektstandort ist zunächst die Werk-statt-Schule (WsS) im Friedrich-Ebert-Wall. Im dritten Projektjahr ist ein Umzug in den neuen Standort der WsS (Breite Str. 37) mit Platz für das Nachbarschaftscafé geplant. Das Café soll auch nach Projektende fortbestehen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Northeim ist eine Mittelstadt in der strukturschwachen Region Südniedersachsen, die von den Merkmalen des demografischen Wandels geprägt ist. Die Innenstadt Northeims bietet architektonisch eine Vielzahl an denkmalgeschützten Gebäuden, jedoch wirken sich Sanierungsstau u. Leerstand auf die Lebensqualität aus. Das Quartier ist gekennzeichnet von Mangel an adäquatem Wohnraum, prekären Wohnverhältnissen sowie durch das Entstehen von Angsträumen. Die Innenstadt ist stärker als die Gesamtstadt vom Zuzug von Migrant*innen geprägt und weist einen steigenden Bezug von Transfer- und Sozialleistungen auf. Es bedarf positiver Impulse für dieses Quartier, um ein attraktives Lebensumfeld aufzubauen und die Bewohner in diesen Prozess zu integrieren. Die Stadt hat sich auf den Weg gemacht, die Innenstadt städtebaulich aufzuwerten. Hier soll ein Dialog zwischen Stadt und Anwohnern gefördert werden, um deren Bedarfe zu berücksichtigen. Für ein lebendiges Quartier ist die Stärkung des Wir-Gefühls besonders wichtig. Die Innenstadt ist nicht nur das Zentrum der Gesamtstadt sondern explizit auch ein Wohnquartier, in dem aktuell Zusammenhalt, Austausch und Begegnungen der Nachbarschaft Förderungsbedarf haben. Wir haben in der Innenstadt ein leerstehendes Haus gekauft, das wir zu unserem neuen Standort ausbauen (Bezug ab 2027, www.kassebeersches-haus.de), um so einen Beitrag zur Belebung des Leerstands zu leisten. Das zentrale Anliegen, den Leerstand wieder für die Menschen im Quartier zugänglich zu machen, die Räume selbst gestalten können, ist ein wichtiger Bestandteil unseres GWA-Ansatzes. Projektstandort im Quartier ist zunächst der Friedrich-Ebert-Wall und ab 2027 die Breite Str. 37.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Innenstadt
Beschreibung
Innestadt innerhalb des Walls, Außengrenzen bilden: Friedrich-Ebert-Wall, Gardekürrassierstraße etc., angrenzend liegt das Rhumeviertel
Einwohnerzahl
2900
Quelle / Anmerkungen
Meldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus 2022, Statistisch Berichte des Landes Niedersachsen - Demografiebericht Northeim
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, ähnlich zu Zahlen U18
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus 2022, Statistisch Berichte des Landes Niedersachsen - Demografiebericht Northeim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Regionbericht Northeim 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Northeim Integrationsbericht 2021
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_innenstadt.png
(328.19 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In Kooperation mit den betroffenen Personen im Quartier zielt unser Ansatz darauf ab, die Problemstellungen und Handlungsbedarfe auf individueller und struktureller Ebene im Quartier zu identifizieren und die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sichtbar zu machen. Faktoren, die das Quartier belasten, sollen durch mittel- und langfristige Maßnahmen reduziert werden. Ein zentrales Ziel ist die Aktivierung der Bewohnerschaft zur aktiven Teilhabe und Mitgestaltung, damit sie selbstbestimmt die Zukunft ihres Gemeinwesens gestalten können. Wir fördern die Handlungsfähigkeit der Bewohner*innen, indem wir sie in die Lage versetzen Bedarfe zu erkennen, zu formulieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Hierzu wird auch ein Netzwerk bestehend aus zivilgesellschaftlichen Akteuren wie Vereinen, Initiativen, Kirche, Bildungsträgern etc. aus dem Quartier aufgebaut, das gemeinsam daran arbeitet strukturelle Aspekte im Sozialraum zu verbessern. Dazu erfolgt eine enge Kooperation mit Politik /Verwaltung, um Problemlagen struktureller Art nachhaltig zu stabilisieren (siehe auch LoI des Bürgermeisters).
Dieser Ansatz soll wesentlich dazu beitragen die Lebensumstände im Quartier Innenstadt ganzheitlich zu verbessern (u.a. bezogen auf Wohnraum / Infrastruktur, Lebensqualität, Möglichkeiten zur Partizipation) und demokratische Prozesse zu beleben, Begeisterung dafür zu wecken und demokratische Verhältnisse langfristig zu sichern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner erlernen, wie sie Angebote selbst organisieren können (z.B. kleinere Nachbarschaftsfeste, Stammtisch o.ä.), jährlich wird überprüft ob und wie viele weitgehend selbstorganisierte Angebote umgesetzt wurden, anfangs engere Unterstützung
Kriterium
Beschreibung
Aufbei einer Arbeitsgruppe / Runder Tische Innenstadt mit relevanten Sozialpartnern als Sprachrohr und Arbeitsgremium für die Belange des Quartiers ist erfolgt, auch übergreifend mit Caritas für Innenstadt u. Rhumeviertel gemeinsam
Kriterium
Beschreibung
Bedarfsanalyse mit Bewohner*innen und Netzwerk, spiegeln der Bedarfe an Politik/Verwaltung und Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze zur Verbesserung der Infrastruktur, niedrigschwelliges Verschönern des Wohnumfelds
Kriterium
Beschreibung
Bedarfsanalyse liegt vor, Angebote für die Bewohner*innen orientieren sich an den tatsächlichen Bedarfen und werden von den Bewohner*innen angenommen (Überprüfung von Teilnehmerzahlen, Zufriedenheitsbefragung der Teilnehmenden))
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt hat sich als Anlaufstelle im Quartier etabliert und die Angebote zur Begegnung zwischen den verschiedenen Nachbarn werden angenommen; Teilnehmerzahlen u. Vielfalt der Teilnehmerschaft wird überprüft
Beschreibung
Das Projekt kooperiert mit der Stadt Northeim und begleitet den Prozess der Aufwertung der Innenstadt u.a. durch Städtebauförderung mit, indem die Bedarfe der Bewohner eingebracht werden und ein Dialog mit den Bewohnern gefördert wird
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing, Tourismus der Stadt Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Northeim u.a. Dezernat Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pro Inklusion e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung, Integrationskurse der Werk-statt-Schule, der LEB (Ländl. Erwachsenenbildung) u. anderer Anbieter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Partnerschaft für Demokratie Stadt Northeim und Landkreis Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Rhumeviertel der Caritas
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Gespräche mit Stadt/Landkreis gemeinsam mit Treffp. Rhumeviertel zur langfristigen Implementierung von GWA /finanzielle Verankerung. Einwerben v. Fördermitteln, mit denen sich Grundstrukturen der GWA weiterführen lassen (z.B.Programm LEADER Harzweserland mit Ko-Finanzierung Stadt / Landkreis). Runder Tisch wird zu Projektende auf Netzwerkpartner zur Fortführung übertragen. Café im Kasseb. Haus bleibt u. kann durch Bewohner/Netzwerkpartner weiter für Angebote/Treffpunkt genutzt werden.
11. Medien
Galerie
Videos
kunstaktion_nachbarschaft_kasseb._haus_1.jpg
(261.69 KB)
kunstaktion_nachbarschaft_kasseb._haus_2.jpg
(246.15 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vielfalt wächst – Ein Garten für Begegnung und mehr Miteinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mechtild Möller
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein Nachbarschaftsgarten für Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit am Obenende
Projektbeschreibung
Unser Projekt ergänzt die bestehenden Angebote des Mehrgenerationenhauses und setzt den Fokus auf den Stadtteil Obenende. Der wichtigste Schritt ist das aktive Zugehen auf die Bewohnenden. Dabei sollen insbes. die Bedarfe & Wünsche der Menschen erfasst werden: Welche Themen bewegen die Nachbarschaft? Welchen Wunsch nach mehr Begegnungsorten oder gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt es? Ebenso wird analysiert, welche Herausforderungen es im Stadtteil gibt, bspw. soziale Isolation oder fehlende Angebote für bestimmte Gruppen.
Es wird eine feste Ansprechperson geben, die im Stadtteil präsent ist. Sie führt gezielt aufsuchende Gespräche, erkennt Interessen und knüpft Kontakte zu Menschen, die aktiv werden möchten. Dabei nimmt sie an Netzwerktreffen sowie an den Treffen der Bildungslandschaft Obenende (Netzwerk der Bildungseinrichtungen) teil, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Zudem sorgt sie für Gelegenheiten, bei denen sich die Bewohnenden kennenlernen können, und reagiert passgenau auf ihre Bedürfnisse.
Ein Gemeinschaftsgarten dient als Symbol für gute offene Nachbarschaft und soll zeigen, wie unterschiedliche Personengruppen voneinander profitieren können. Er wird gemeinsam mit den Bewohnenden entwickelt, um einen offenen, inklusiven Raum für Begegnung & Teilhabe zu schaffen. Neben gärtnerischen Aktivitäten wird es Möglichkeiten für gemeinsames Kochen, kulturelle Projekte und Bildungsangebote geben. Darüber hinaus kann der Garten künstlerisch gestaltet werden, um die Vielfalt des Stadtteils Obenende widerzuspiegeln.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die räumliche Anbindung an bestehende Einrichtungen wie das MGH, das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ), das Familienzentrum u. die Schulen. Es wird ein mobiler Anhänger mit Pinwand und Kaffeestation eingesetzt, um flexibel im Stadtteil präsent zu sein und spontane Begegnungen sowie den Austausch mit den Menschen zu fördern.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen: Workshops zu ökol. Gartennutzung, ges. Ernährung und klimaschonendem Handeln verbinden Umweltbewusstsein mit gemeinschaftlichem Engagement.
Das Projekt läuft über drei Jahre: Zunächst werden Bedarfe ermittelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Danach etabliert sich der Garten als Treffpunkt mit regelmäßigen Aktivitäten. Langfristig soll er durch ein Garten-Komitee und Kooperationen mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen verstetigt werden. Spenden oder Crowdfunding können zur nachhaltigen Sicherung beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem Stadtteil im Wandel. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslands und mit ihrer einzigartigen Kanalstruktur als älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Moorkolonie gegründet, prägt die Wasserlage bis heute das Stadtbild. Die Stadt hat sich wirtschaftlich stark entwickelt, insbesondere durch die Meyer Werft. Obenende liegt nördlich des Hauptkanals und war historisch das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende das kaufmännische Zentrum darstellte. Die Kanäle trennen bis heute soziale Räume und erschweren Begegnungen, es gibt kein Stadtteil- zentrum Unterschiedliche historische Prägungen haben zudem zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Stadt geführt. Obenende wächst stetig, aber die Bevölkerungszusammensetzung verändert sich. Die Einwohnerzahl stieg von 8.200 (2010) auf 13.249 (2024). Der Anteil der über 65-Jährigen wuchs von 18% auf 27%, während sich der Migrationsanteil von 8% auf 16% verdoppelt. Diese Entwicklungen beeinflussen das soziale Miteinander. Ältere Menschen brauchen barrierefreie Treffpunkte, Zugezogene benötigen Integrationsangebote und Netzwerke. Eine diversifizierte Bevölkerung erfordert neue Formen des Zusammenlebens. Die Stadt Papenburg hat im "Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015" die Verbesserung der Lebensqualität als zentrales Ziel formuliert. Wichtige Handlungsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, der Ausbau sozialer Einrichtungen und Treffpunkte, die Verbesserung der grünen Infrastruktur und Klimaanpassung sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders. Das Projekt fügt sich hier ein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Papenburg Obenende
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte.
Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, wodurch ein zusätzlicher sozialer Treffpunkt im Grünen dringend benötigt wird. Das Projektgebiet umfasst eine städtische Fläche, die zentral im Stadtteil liegt und für Anwohner/-innen gut erreichbar ist.
Eine besondere räumliche Abgrenzung des Gebiets ergibt sich durch die Kanäle, die das Obenende durchziehen. Diese wirken teilweise isolierend auf die Nachbarschaften und erschweren soziale Durchmischung. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf an offenen, barrierefreien Begegnungsorten, die den Stadtteil stärker vernetzen. Der geplante Gemeinschaftsgarten soll als verbindender Ort zwischen verschiedenen Nachbarschaften fungieren und Inklusion sowie Austausch fördern.
Die Stadt Papenburg, als Trägerin der HÖB, stellt die städtische Fläche für das Projekt zur Verfügung. Die HÖB nutzt dieses Grundstück, um gemeinsam mit der Nachbarschaft einen nachhaltigen, partizipativen Gemeinschaftsgarten zu gestalten und langfristig als offenen Begegnungsort zu etablieren.
Einwohnerzahl
13249
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenburg.de/unsere-stadt/ueber-uns/daten-geschichte/basis-und-strukturdaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitsmarkt im Überblick - Berichtsmonat Januar 2025 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitslosengeld (Monatszahlen) Dezember 2024 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitor Nds. – Emsland (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vielfalt_waechst1.pdf
(1.5 MB)
vielfalt_waechst2.jpg
(120.96 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohner/-innen. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte in sozialräumlicher Perspektive berücksichtigt.
Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen und Akteure dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungsstrategien für bestehende Herausforderungen zu entwickeln.
Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie z. B. Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiter/-innen. So wird die Vernetzung im Stadtteil gestärkt und nachhaltige Kooperationen etabliert. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten trägt zur Förderung sozialer Teilhabe bei.
Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass die Angebote ergänzend wirken und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnerinnen und Bewohner ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen bringen ihre Interessen aktiv ein & gestalten den Garten nach ihren Bedürfnissen. Sie nehmen an Planungs- und Pflanzaktionen teil, übernehmen Patenschaften und initiieren eigene Angebote. Der Garten spiegelt die Bedarfe und Vielfalt wider
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/-innen übernehmen Verantwortung, indem sie Patenschaften für Beete / Flächen übernehmen, eigene Veranstaltungen initiieren und das Garten-Komitee selbstständig organisiert. Durch transparente Entscheidungsprozesse wird Mitbestimmung gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Ressourcen ein. Der Garten stärkt bestehende Netzwerke. Wissen und Fähigkeiten der Bewohner/-innen fließen in Workshops, Gestaltung und Pflege ein.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und sozialer Milieus nehmen aktiv teil, nutzen und gestalten gemeinsam den Garten. Angebote sind inklusiv, fördern Austausch und Vernetzung zwischen Generationen
Beschreibung
Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen, engagierte Bewohner/-innen sind dauerhaft mit dem Garten verbunden. Gemeinsame Veranstaltungen, Bildungsangebote, Pflegearbeiten werden partnerschaftlich organisiert. Langfristige Kooperationen sichern den Garten.
Kriterium
Beschreibung
Der Garten wird als gemeinsamer Treffpunkt genutzt, fördert Begegnungen und stärkt nachbarschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe engagieren sich, tauschen Wissen aus und organisieren gemeinsame Aktivitäten.
Beschreibung
Das Projekt ist in kommunale Entwicklungsziele eingebunden, ergänzt bestehende Strukturen und wird von Stadt, Vereinen und Institutionen unterstützt. Der Garten dient als Modell für nachhaltige Nachbarschaftsarbeit und inspiriert weitere Initiativen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg / Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten / Kindertagesstätte St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kindertagesstätte David
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Marien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird in kommunale Strukturen eingebunden, indem es mit der Stadt Papenburg, sozialen Einrichtungen und lokalen Vereinen kooperiert. Ein Garten-Komitee aus Bewohner/-innen übernimmt langfristig Verantwortung. Finanzielle Nachhaltigkeit wird durch Förderpartnerschaften, Spenden, Crowdfunding und Einnahmen aus Workshops gesichert. Die Einbindung in Bildungs- und Umweltinitiativen stärkt die Verstetigung. Der Garten wird als dauerhafter Treffpunkt im Stadtteil etabliert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildungscampus Sportzentrum Süd in Gifhorn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Klose
| Funktion | Fachberatung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt verbindet - voneinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Der Campus soll für ein innovatives Bildungs- und Lebenskonzept stehen. Die enge Nachbarschaft von Anwohnern, Schulen, Kitas, Einrichtungen der Jugendarbeit, der Gifhorner Sportvereine und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule schaffen gute Rahmenbedingungen für hochwertige Bildungsarbeit, Begegnung und Kreativität. Es sollen möglichst alle Menschen im Sozialraum mit einem guten Bildungs- und Beratungsangeboten erreicht werden. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner im Quartier erreichen. Gemeinwesenarbeit mit einer entsprechenden Sozialraumorientierung wäre vor Ort ein wesentlicher Schritt. Die Aussicht mit diesem Konzept erfolgreich zu sein, begründet diesen Förderantrag. Gemeinwesenarbeit fehlt aktuell als wichtiger Bestandteil für das Stadtgebiet Gifhorn generell und besonders für diesen problembelasteten Stadtteil. Die Vernetzung und gezielte Zusammenarbeit mit den Menschen im Quartier ist bisher nicht ausreichend entwickelt. Die Problemlagen sind vielfältig, die kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensumstände sind sehr unterschiedlich. Vandalismus zeigt sich zunehmend in und an öffentlichen Einrichtungen. Eine bedarfsgerechte Entwicklung der vorhandenen Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum, die Qualität der sozialen Beziehungen, Integration, Inklusion und die Partizipation im Quartier sind einige der inhaltlichen Aspekte, die es im Sinne des Gemeinwohls zu bearbeiten gilt. Bisher sind die Akteure vor Ort noch sehr für sich allein unterwegs. Ein übergreifendes Miteinander unter der Einbeziehung der Menschen im Quartier, wird hier sehr wesentlich sein, um neue Wege zu gehen. Die Identifikation mit dem Stadtteil soll sich erhöhen, was nur über Beteiligung und Vernetzung möglich sein wird.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl hat in den letzten 10 Jahren zugenommen (2014: 41.000 Einwohner, 2024: 44.000 Einwohner). Im Bildungsbereich bietet die Stadt eine große Auswahl an verschiedenen Schulformen. Bedingt durch steigende Schülerzahlen erreichen alle Schulen vermehrt ihre Kapazitätsgrenzen. Speziell im Hauptschulbereich sind die Schülerzahlen angestiegen. Zudem hat die Anzahl der Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Förderbedarf in der Hauptschule stark zugenommen. Der Rat der Stadt hat den Neubau einer Hauptschule beschlossen. Der Standort des Neubaus ist auf dem Gelände des Sportzentrum-Süd in der Gifhorner Südstadt. Die dortige Infrastruktur ist geprägt von Mehrfamilienhäusern und Genossenschaftswohnungen sowie Einfamilienhäusern aus den 60‘ und 70’er Jahren. Die Einwohnerstruktur bildet eine große kulturelle Vielfalt ab. Zusammenfassend beschrieben sprechen wir von einem Brennpunktgebiet mit vielen sozialen Notlagen, Gewalt, Vandalismus und hoher Arbeitslosigkeit. Es gibt große Unruhe im Wohnviertel, die Problemlagen sind vielschichtig. Es soll zukünftig darum gehen, den Fokus noch stärker auf die Bedarfe der Menschen zu legen und durch Vernetzung der zahlreichen öffentlichen Institutionen vor Ort, die Ressourcen besser und vor allem übergreifender zu nutzen. Ehrenamtlichen Strukturen, in die gerade ältere, teilweise einsame Menschen eingebunden werden könnten, fehlen vor Ort gänzlich. Ein Quartiersmanagement wäre das optimale Bindeglied in diesem Gebiet. Es geht darum Strukturen mit passgenauen Angeboten zu entwickeln, die das gesellschaftliche Zusammenleben und die Nachbarschaft nachhaltig verbessern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
- Doppelstaatler sind hier nicht mit einberechnet.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenschnitt_quartier.jpg
(2.05 MB)
kartenschnitt_campus.jpg
(1.51 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement fördert und entwickelt die Strukturen und Ressourcen vor Ort und bindet Bewohnerinnen und Bewohner in die Prozesse mit ein. Aus den Synergien des Quartiers, wird es sicher auch eine größere positive Strahlkraft in Richtung der Gemeinwohlarbeit insgesamt im Stadtgebiet Gifhorn geben. Die vielschichtigen Problematiken im Quartier sollen aufgegriffen und bedarfsgerecht bearbeitet werden. Das wird nicht zuletzt ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung unserer demokratischen Grundwerte sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Menschen im Quartier über verschiedene Angebote vernetzt werden konnten und das einen nachhaltigen und gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schulen I (Träger: LK Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist angedacht die Stelle dauerhaft anzulegen.
11. Medien
Videos
film_campus_komprimiert.mp4
(179.54 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Kultur und Bildung für ALLE
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katja Schulz
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Niederschwellig, kostenlos und vielfältig – für eine lebendige Gemeinschaft in Thedinghausen!
Projektbeschreibung
Unser zentrales Ziel ist es, die Begegnung der Menschen in Thedinghausen zu fördern und damit die Demokratie zu stärken. „Welcome Thedinghausen“ hat sich im Haus auf der Wurth als wichtige Anlaufstelle für vielfältige Anliegen etabliert. Besonders bei Kultur- und Bildungsangeboten (z.B. Konzerte, Kultur für Kinder, Filmclub, Kreativkurse, Vorträge, Quiz-Abende, nachhaltiges Kochen, Gartengruppe, Repair-Café, Kleidertauschbörse …) zeigt sich, wie wertvoll der Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen ist. Nach jeder Veranstaltung bieten wir in der „Kneipe“ zusätzliche Gesprächsmöglichkeiten an, um den Dialog zu vertiefen.
Es gibt in Thedinghausen einen Bedarf für niederschwellige Kultur- und Bildungsangebote für Alle – speziell für Menschen, die nicht aus dem „Bildungsbürgertum“ stammen. Wir wollen die Bedarfe der Menschen in Erfahrung bringen und gemeinsam ansprechende und kostenlose Angebote konzipieren. Unser solidarisches Finanzierungsmodell sorgt dafür, dass finanziell besser gestellte Bürger*innen die weniger gut gestellten unterstützen, um allen den Zugang zu ermöglichen. So stärken wir nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch die demokratischen Werte in unserer Gemeinde.
Abgesehen davon, dass das schöne, jedoch kleine Haus auf der Wurth aufgrund unserer aktiven Gruppen gut ausgebucht ist, wollen wir in die Breite Thedinghausens gehen und neue Räumlichkeiten finden. Konsumfreie „dritte Orte“ werden die Angebote zugänglicher für den ganzen Ort machen und helfen, mehr Menschen zu erreichen. Konkret könnte ein nicht genutztes Atelier belebt und bespielt werden. Die Räumlichkeiten eignen sich für kreative Workshops, Gruppentreffen und Lesungen. Zudem gibt es dort einen Garten, den man gemeinsam gestalten kann (z. B. für den Gemüseanbau für das nachhaltige Kochen).
Zusätzlich wollen wir mehr Angebote im öffentlichen Raum wie zum Beispiel dem Baumpark gestalten (beispielsweise haben wir dort im Sommer 2023 und 2024 ein Generationenpicknick veranstaltet, was wir erweitern wollen).
Um die Verstetigung der Gemeinwesenarbeit in Thedinghausen zu gewährleisten, wollen wir uns als Verein organisieren, der sich langfristig mit Spenden, Unterstützung durch die Kommune und weiteren Fördergeldern (evtl. auch von ansässigen Unternehmen) finanziert. Welcome Thedinghausen soll sich als Gemeinwesenarbeit für den ganzen Ort etablieren und perspektivisch durch eine beratende Funktion im Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen gefestigt werden.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Grundlagen des Kultur- und Begegnungszentrums sind durch den ersten Antrag gelegt. Es ist uns gelungen, dass sich mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Diese brauchen verlässliche Ansprechpersonen.
In Thedinghausen gibt es so gut wie keine Bildungsangebote. Die VHS (Bremen, Verden, Achim) oder das KASCH in Achim sind schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Deren Angebote sind selten kostenfrei, sodass viele Menschen ausgeschlossen sind.
Das kulturelle Angebot (z. B. im Erbhof) wendet sich vorrangig an kulturell interessierte Menschen und ist auf teilweise hohe Eintrittspreise angewiesen. Andere niederschwellige Angebote im kulturellen Bereich gibt es kaum bis gar nicht (mehr).
Neben den kirchlichen Räumen und dem Haus auf der Wurth haben die Menschen in Thedinghausen keine Möglichkeit, sich in einem konsumfreien Raum zu treffen, was ein Kennenlernen von Menschen außerhalb von Familie und Freundeskreis erschwert.
Das Ergebnis der Bundestagswahl in Thedinghausen hat deutlich gemacht, dass die Ansichten der Bevölkerung stark divergieren. Daher halten wir es für wichtig, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, um ein friedliches und respektvolles Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Wir wollen mit der gegründeten Initiative „DemokraTisch“ gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchführen.
Vereine haben Schwierigkeiten, neue & jüngere Mitglieder zu gewinnen. So auch beim Kulturverein Thedinghausen: Es droht die Auflösung, der in der Vergangenheit gute und niederschwellige Veranstaltungen angeboten hat. Wir wollen mit dem Verein kooperieren, mittelfristig fusionieren & den Verein auf Gemeinwesenarbeit ausrichten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Thedinghausen
Beschreibung
Thedinghausen ist eine Mitgliedsgemeinde der insgesamt 16.118 Einwohner (Stand 14.03.2025) umfassenden Samtgemeinde Thedinghausen. Das 65,69 km² große Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Thedinghausen mit seinen 8.412 Einwohnern, die damit etwa die Hälfte der Bevölkerung der Samtgemeinde Thedinghausen ausmacht. Die Bebauung im Ortskern Thedinghausen ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1960er Jahre. Im Norden des Ortskerns Thedinghausen sind in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Neubaugebiete entstanden, die mehrheitlich von jungen Familien bewohnt werden. Mitten im Ortskern, in fußläufiger Nähe zu Kirche und Rathaus und in direkter Nachbarschaft zum Altersheim, liegt das kommunale "Haus auf der Wurth", der Basisstandort des Begegnungszentrums ist.
Zur Gemeinde Thedinghausen gehören Lunsen, Werder, Morsum, Wulmstorf und weitere kleinere Orte, die teilweise recht weit auseinanderliegen und im Rahmen der Folgeantragstellung in das Projektgebiet inkludiert werden. Hier gibt es wenig bzw. keine Einkaufsmöglichkeiten, der ÖPNV ist schlecht ausgebaut und richtet sich stark nach den Schulzeiten.
Einwohnerzahl
8412
Quelle / Anmerkungen
Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Sonstige entspricht dem Landkreis Verden, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025) sowie Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung (Stand 31.12.2023)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Bedürfnisse und Ressourcen der BewohnerInnen in den Mittelpunkt. Unser Ziel: die Lebensqualität in Thedinghausen verbessern und die soziale Teilhabe fördern.
In Thedinghausen (ländlicher Raum) gibt es wenig „offene Treffpunkte“, so dass die Menschen auf uns zu kommen, da sie von dem Projekt Welcome Thedinghausen erfahren haben und sich engagieren möchten.
Wir setzen auf partizipative Prozesse, bei denen die AnwohnerInnen aktiv in die Planung und Umsetzung unseren Projekten einbezogen werden. Beim regelmäßigen Forum werden die Ideen und Anliegen von den Aktiven selbst vorgestellt. Dies fördert die Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Ansatzes ist die Vernetzung verschiedener Akteure in Thedinghausen, wie z.B. Vereine, Schulen und Initiativen. Durch diese Kooperationen können wir Ressourcen bündeln und Synergien nutzen, um nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen in Thedinghausen zu entwickeln.
Durch die aufsuchende Arbeit (Ortsspaziergänge, Patenschaften) wollen wir auch diejenigen erreichen, die möglicherweise nicht aktiv an unseren Angeboten teilnehmen. Wir möchten sicherstellen, dass alle Stimmen gehört werden und alle die Möglichkeit hat, sich einzubringen.
Insgesamt zielt unser Projekt darauf ab, ein lebendiges und solidarisches Miteinander zu schaffen, in dem die Menschen Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und gemeinsam an einer positiven Entwicklung arbeiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn BürgerInnen ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzen, z. B eine neue Gruppe von E-Bike Fahrten entsteht.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Gruppen, wie Kinder, Geflüchtete und Senioren, zusammenarbeiten und ihre unterschiedlichen Perspektiven einbringen, z.B. durch eine Patenschaft für benachteiligte Kinder
Beschreibung
wenn wir mit anderen Vereinen und Initiativen mit gemeinsam Projekte oder Veranstaltungen durchführen, z. B. mit dem Dörphus in Wulmstorf eine gemeinsame Veranstaltung durchführen.
Kriterium
Beschreibung
wenn es von Ehrenamtlichen organisierte Veranstaltungen gibt, wo sich die Menschen begegnen. Langfristig unterstützen sie sich und stärken das nachbarschaftliche Zusammenleben, z.B. Fahrgemeinschaften zu Veranstaltungen, zum Einkaufen, etc.
Beschreibung
wenn die Bewohnerinnen Ihre Anliegen, Wünsche und Befürchtungen äußern können und diese gehört werden.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Thedinghausen sind die Strukturen der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements stark durch das Engagement von über 60 aktiven Ehrenamtlichen geprägt. Diese engagierten BewohnerInnen leisten zusammen mehr als 2.100 Stunden im Jahr, was mehr als dem Arbeitsaufwand einer Vollzeitkraft entspricht. Ihr Einsatz ist entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung von Projekten, die die Lebensqualität im Quartier verbessern.
Die Ehrenamtlichen bringen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen ein. Sie organisieren Veranstaltungen, führen Workshops durch und unterstützen die Vernetzung zu den Akteuren in Thedinghausen. Durch regelmäßige Treffen mit der GemeinwesenarbeiterIn fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit untereinander.
Zusätzlich arbeiten wir mit lokalen Institutionen, wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Vereinen, zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen es uns, Ressourcen zu bündeln und gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Die Ehrenamtlichen fungieren oft als Bindeglied zwischen den BewohnerInnen und den Institutionen, was die Identifikation mit dem Quartier stärkt.
Die vorhandenen Strukturen der GWA und des Quartiersmanagements sind nicht nur auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, sondern auch auf eine professionelle Begleitung, die die Ehrenamtlichen unterstützt und die Projekte nachhaltig gestaltet. Dieses Zusammenspiel ist essenziell für die positive Entwicklung für ein friedvolles Thedinghausen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
SozialraumTeam Thedinghausen, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Integration und Sprache vom Landkreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Verdener Zeitung, Överblick, Allerdings, Sonntags-Tipp, Einblicke, nebenan.de, etc
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Thedinghausen und weitere Vereine aus Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erbhof, bzw. Förderverein vom Erbhof, Kulturverein Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Waldheim (Einrichtung für Menschen mit Behinderung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialstation, Tagespflege, Altenheim Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nils Holgersson Grundschule, Gudewillschule (Oberschule mit gymnasialem Angebot)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Thedinghausen (Anstellungsträger)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle, speziell Neuzugezogene, Geflüchtete, Alleinerziehende
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune hat die jährliche Finanzierung von 5.000 € auf 17.000 € erhöht, was eine breite Unterstützung durch alle Parteien zeigt. Langfristig hoffen wir auf eine hohe kommunale Finanzierungsbeteiligung, die durch die Akzeptanzabgabe realisiert werden könnte.
Die weitere Co-Finanzierung wollen wir durch langfristige Sponsoren (z.B. ansässige Unternehmen, Fördervereine, Mitgliedsbeiträge im Verein etc.) und temporäre Spendenaktionen sichern.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Gehrde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Seit 2018 ist der Dorftreff GEHRDA fester Bestandteil des Dorflebens und ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Hier wird Gemeinschaft gelebt: Das tägliche Frühstück und der regelmäßige Mittagstisch laden zum Verweilen ein, während Spielenachmittage und das Dorfkino für geselliges Beisammensein sorgen.
Der Treff ist auch ein kreativer Ideengeber – so entstand aus ihm das „Klima-Café“, und immer wieder entwickeln sich neue Projekte. Als Schnittstelle zur Gemeinde trägt der Dorftreff zur Integration von Neuzugezogenen bei, unterstützt durch Bürgermeisterin und Rat, die aktiv an Veranstaltungen teilnehmen. Ein Beispiel ist die Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit Elke“, in der die Bürgermeisterin Rede und Antwort steht.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kultur, die Menschen zusammenbringt: Wohnzimmerkonzerte, Ausstellungen und Kinovorführungen, die der Dortreff in dessen Räumlichkeiten organisiert, bereichern das Dorfleben, ergänzt durch Ausflüge zu Kulturveranstaltungen in nahegelegenen Städten.
Auch dem Thema Einsamkeit begegnet der Dorftreff aktiv – mit Angeboten an Feiertagen wie Heiligabend, die stets gut angenommen werden.
Gemeinsam suchen Gemeinde Gehrde und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. 2026 ist die Gemeinde bereits in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Gehrde um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027/2028 liegt die Summe bei 15.000 Euro.
Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Schule und Gemeindeverwaltung ist der Dorftreff GEHRDA ein lebendiger Treffpunkt für alle und stärkt das Miteinander in Gehrde.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gehrde ist ohne den Dorftreff GEHRDA nicht mehr vorstellbar. Es gibt in Gehrde wenig bis gar keine Infrastruktur - keinen Lebensmittelmarkt, keine Apotheke, keinen Arzt. Eine Gaststätte ist noch geöffnet, sonst gibt es kaum Orte der Begegnung. Vereine und Verbände prägen das soziale Leben - und seit 2018 eben auch der Dorftreff.
Auch, wenn die Akzeptanz gut ist - alle Menschen in Gehrde erreicht der Dorftreff (noch) nicht. Es gibt eine große Gruppe Aussiedler, die offen jeden in ihre Kirchengemeinde einlädt, selbst aber stark in der "eigenen Bubble" bleibt.
Auch für diese Menschen ist der Dorftreff jedoch offen mit seinen vielfältigen Angeboten.
Durch ein gutes Spendenaufkommen und große ehrenamtliche Unterstützung kann sich der Dorftreff zwar noch nicht vollständig allein tragen, ist diesbezüglich aber auf einem guten Wege. Da die aktuelle Förderung aber am 30.06.2025 ausläuft, wäre auch Gehrde vorerst noch auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Der Einsatz der Akzeptanzabgabe ist ab 2026 eingeplant und wird bis Ende 2028 die Kosten zu 100 % finanzieren.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Gehrde liegt im Osten des ehemaligen Landkreises Bersenbrück, der heute den Norden des Landkreises Osnabrück bildet. Die Hase streift das Gemeindegebiet im Nordwesten. Der Ort befindet sich 6 km vom Ortskern der Stadt Bersenbrück entfern. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2657
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025 Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff ist etabliert durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Gehrde, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Gehrde, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Physiotherapeut vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Gehrde, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Gehrde, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Theater, Museen und Kunsthallen in der Umgebung (bis 100 km)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Gehrde über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On