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Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Kulturgarten Kreativwerkstatt

Ansprechpartner
Markus Blanke
Gemeinsam bauen, gestalten, skaten
Projektbeschreibung
Der wdlnds e.V. ist ein gemeinnütziger, von Jugendlichen getragener Verein, der Jugendkultur, Kreativität und Gemeinschaft fördert. Seit 2020 wurde in ehrenamtlicher Arbeit ein offener Kultur- und Begegnungsort geschaffen, der generationsübergreifend Menschen zusammenbringt. Mit kreativen Werkstätten, Veranstaltungen und sozialen Projekten bietet der Verein niedrigschwellige Angebote für Jugendliche, Familien und weitere Zielgruppen. Durch innovative Formate gelingt es, vielfältige Gruppen zu erreichen und aktiv einzubinden. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft oder finanziellen Mitteln zu ermöglichen. Alles passiert mit Anleitung durch eine Sozialarbeiterin. Der Woodlands Kulturgarten soll ein offener, inklusiver und kreativer Treffpunkt für die Nachbarschaft werden. Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, der Menschen verschiedener Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe fördert und durch niedrigschwellige, gemeinschaftliche Angebote das Quartier nachhaltig stärkt. Im Fokus stehen regelmäßige (wöchentlich an einem festen Tag) Veranstaltungen, Workshops und offene Treffpunkte in den Bereichen Sport, Kunst, Musik, nachhaltiges Leben und handwerkliche Gestaltung. Unser bereits bestehendes Gelände bietet eine ideale Grundlage für die Umsetzung des Projekts. Projektbausteine: - Skate-Treffs & Workshops: Offene Sessions für alle Altersgruppen. - Offene Werkstatt-Tage: DIY-Projekte & Upcycling. - Gemeinsames Kochen: Interkulturelle Kochabende. - Donnerstagskultur: Wöchentliche Events mit Kunst & Musik. - Ausbau der Skatefläche: Verbesserung der Infrastruktur & Nachwuchs-Förderung. - Nachbarschaftliche Mitgestaltung: Urban Gardening, Graffiti & kreative Projekte. - Gravelbike-Treffs: Gemeinsame Touren & Schrauber-Sessions. Mit unserem Projekt möchten wir: - Die Nachbarschaft stärken: Mehr Begegnung, Austausch und soziale Teilhabe ermöglichen. - Einen nachhaltigen Kultur- und Freizeitort etablieren: Kunst, Musik und Sport für alle zugänglich machen. - Junge Menschen und benachteiligte Gruppen einbinden: Inklusion und Diversität aktiv fördern. - Gemeinschaftliche Verantwortung und Selbstorganisation stärken: Anwohner:innen aktiv einbeziehen und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit schaffen. Der Woodlands Kulturgarten ist ein Modellprojekt für lebendige, selbstorganisierte Nachbarschaftsarbeit und ein echtes Beispiel für gelebte Gemeinwesenarbeit in Hildesheim.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der wdlnds e.V. liegt im Stadtteil Drispenstedt, einem Viertel mit hoher Migrationsquote und wenigen Freizeitangeboten, besonders für Jugendliche. Es fehlen niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten, und öffentliche Räume werden kaum für gemeinschaftliches Leben genutzt. Gerade für junge Menschen gibt es in Hildesheim keine vergleichbaren kreativen Orte. Der wdlnds e.V., getragen von einer Gruppe junger Ehrenamtlicher, schließt diese Lücke. Der Woodlands Kulturgarten ist der einzige Ort in der Region, der Jugendkultur, Kreativität und soziale Teilhabe miteinander verbindet. Ein großes Problem ist der Mangel an offenen, nicht-kommerziellen Treffpunkten für alle Altersgruppen. Während kommerzielle Angebote oft unerschwinglich sind, fehlen Orte, an denen sich Jugendliche, Familien und ältere Menschen begegnen und kreativ entfalten können. Besonders junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung finden kaum Möglichkeiten zur sportlichen oder handwerklichen Betätigung, was zu Isolation und Frustration führt. Auch die bauliche Situation stellt eine Herausforderung dar: Das Woodlands-Gelände hat Potenzial, benötigt aber eine bessere Ausstattung. Der Skatebereich muss erweitert werden, um ein sicherer Anlaufpunkt zu sein. Zudem fehlen wetterfeste Räume, um Workshops und Veranstaltungen ganzjährig anbieten zu können. Unser Projekt soll einen gemeinschaftlich gestalteten Ort schaffen, der Menschen unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten zusammenbringt und die Vernetzung im Stadtteil stärkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim
Beschreibung
Das Projekt „Woodlands Kulturgarten“ ist im Stadtteil Drispenstedt von Hildesheim angesiedelt. Die Hauptfläche des Projekts, der Kulturgarten, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Güldenfeld und umfasst angrenzende Straßen und öffentliche Räume. Es handelt sich um einen zentralen Punkt im Stadtteil, der aufgrund seiner Lage und Infrastruktur ein starkes Potential für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzung hat. Das Gebiet ist von urbanen Herausforderungen geprägt, wie z. B. einer hohen Migrationsquote und einem Mangel an Freizeitmöglichkeiten, was das Projekt besonders relevant für die Bewohner:innen macht. Straßenliste rund um den Kulturgarten (Güldenfeld): Die Umgebung des Kulturgartens umfasst mehrere Straßen und Bereiche, die das Projektgebiet prägen: Güldenfeld Am Güldenfeld Hohnsen Gartenstraße Burgstraße Wendeschleife Güldenfeld Vorsfelder Str. Weberstraße Langer Graben Diese Straßen und Gebiete gehören zu den am häufigsten frequentierten Bereichen rund um den Kulturgarten. Sie befinden sich im unmittelbaren Einzugsbereich des Projekts und sind wichtige Anlaufstellen für die Bewohner:innen. Das Güldenfeld ist zentral gelegen und sowohl fußläufig als auch per öffentlichem Nahverkehr gut erreichbar. Quartiersbeschreibung: Der Stadtteil Drispenstedt ist von einer gemischten Bevölkerungsstruktur geprägt, in der vor allem junge Menschen, Familien und Migrant:innen wohnen. Drispenstedt weist eine hohe Migrationsquote auf, was in Verbindung mit dem begrenzten Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und jungen Erwachsene eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Der Kulturgarten ist eine wichtige Antwort auf diese Lücke, indem er als inklusiver Raum für kreative und soziale Aktivitäten dient. Insgesamt zählt der Stadtteil Drispenstedt eine Bewohnerzahl von etwa 10.000 Menschen, von denen ein erheblicher Teil ein niedriges sozioökonomisches Niveau aufweist und Schwierigkeiten hat, an kulturellen Angeboten teilzuhaben. Die Infrastruktur, besonders im Hinblick auf öffentliche Freiflächen und Freizeitmöglichkeiten, ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen von Hildesheim noch ausbaufähig.
Einwohnerzahl
104525
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-hildesheim.de/portal/seiten/flaeche-und-bevoelkerung-900000448-33610.html#:~:text=Zum%20Stichtag%2031.12.2023%20beträgt,und%20Einwohner%20mit%20Hauptwohnsitz%20handelt.&text=Bei%20einer%20Fläche%20von%2092,durchschnittlich%201.110%20Einw
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt Elemente beider Ansätze, da es sowohl die aktive Beteiligung der Anwohner*innen in der Planung und Umsetzung fördert (GWA) als auch gezielt auf die Verbesserung der sozialen, kulturellen und infrastrukturellen Strukturen innerhalb des Quartiers (QM) abzielt. Wir schaffen durch verschiedene Maßnahmen offene Treffpunkte und bieten Raum für kreative, sportliche und soziale Aktivitäten. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit lokalen Akteuren und Institutionen zusammen, um die nachhaltige Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten und die Vernetzung zu stärken. Unser Ziel ist es, die Bewohner*innen aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen und das Quartier durch konkrete Verbesserungen, wie z.B. barrierefreie Freizeitangebote oder Raum für künstlerische Ausdrucksformen, langfristig zu stärken.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum Senso
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Kulturschaffende e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Amt für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Skateboard Verein Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Stadtgartenpflege Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgesellschaft Hildesheim GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR blue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Umweltinitiative
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Kultur- und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pro School
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Cluster
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
rollen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Woodlands Kulturgarten ist als langfristiges, gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt, das sich nachhaltig in die kommunalen Strukturen von Hildesheim integrieren soll. Unser Ziel ist es, den Kulturgarten als festen Bestandteil des Stadtteils Drispenstedt zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Koop Kiez - Der Aufbau eines Kooperativen Quartiers

Ansprechpartner
Benjamin Gruzinski
Funktion Geschäftsführung Verein
Koop Kiez - Der Aufbau eines Kooperativen Quartiers.
Projektbeschreibung
Das Quartier rund um die Hüttenstraße ist durch eine heterogene Struktur geprägt – von Wohnhäusern bis zu ehemaligen Gewerbehallen. Es finden diverse informelle Nutzungen der wenigen Freiflächen statt, oft durch marginalisierte Gruppen. Durch die Ansiedlung des Kulturzentrums Initiative Hüttenstraße, Gleis D, und den Erwerb des MUZE-Geländes durch die Stadt Hannover entsteht eine neue Dynamik. Diese Akteure formen einen gemeinnützigen Verbund, der partizipative Stadtentwicklung vorantreibt. Die Initiative Hüttenstraße übernimmt eine Schlüsselrolle und entwickelt mit einem interdisziplinären Team ein kooperatives Quartier. Das Projekt gliedert sich in drei zentrale Bereiche: A) Bürgerforum Hüttenstraße Ein Forum wird aufgebaut, das über herkömmliche Stadtteilgrenzen hinausgeht und eine direkte Beteiligung der Anwohnenden ermöglicht. Es begleitet die Entwicklung der Freiflächen (ca. 5.000 m²) und berät die Verwaltung sowie Stadtplanungsprozesse. Die Initiative Hüttenstraße initiiert, moderiert und koordiniert dieses Forum. B) Kooperative Raumentwicklung Das Gelände von Gleis D und der Initiative Hüttenstraße wird als Modellprojekt für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung genutzt. Anwohner:innen können eigene Räume gestalten und nutzen. Vorbilder sind u. a. das Institut for X (Aarhus) und die NDSM-Werft (Amsterdam), die vormals ungenutzte Flächen durch kreative, selbstverwaltete und kooperative Strukturen in lebendige, offene Quartiere mit kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Nutzungen verwandelt haben. Nach diesem Prinzip entscheiden auch hier die Beteiligten über die gemeinsam entwickelten öffentlichen Flächen mit. Dabei entsteht ein neuer Typus von öffentlichem Raum, teils städtischer Stadtpark, teils zivilgesellschaftlich verwaltete Fläche. Die Prinzipien von Selbstermächtigung und Selbswirksamkeit treten dabei stark hervor, Menschen werden zu Teilhabenden, entwickeln eigene Projekte, vernetzen sich. C) Nachbarschaftsangebote Es entsteht ein dezentrales Netzwerk für nachbarschaftliche Projekte. Neben günstigen Raumnutzungen, Netzwerkarbeit und Beratung wird in den eigenen Räumen ein betreutes Nachbarschaftscafé als Treffpunkt eingerichtet. Menschen, Initiativen, Vereine und auch soziale Unternehmen mit niederschwelligen Angeboten für das Quartier können in den bestehenden Gebäuden sowie in eigens konzipierten kleinen Neubauten eigene Angebote schaffen und erhalten dafür Raumförderung und Unterstützung bei der Umsetzung.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier rund um die Hüttenstraße ist durch eine heterogene Struktur geprägt – von Wohn- und Gewerbebauten bis hin zu ungenutzten Freiflächen. Trotz der hohen Bevölkerungsdichte (Vahrenwald: 87 P/ha; LHH: 27,2 P/ha) gibt es wenige öffentliche Räume, wodurch sich soziale Fragmentierungen verstärken. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen, die informelle Flächen nutzen, da sie sonst kaum Orte für Begegnung haben. Zudem zeigen soziale Daten, dass Arbeitslosigkeit (8,7 % in Vahrenwald, 11,8 % in Hainholz), hoher Migrationsanteil (Hainholz: 65 %) und überdurchschnittliche Transferleistungsquote (Hainholz: 27,6 %) Herausforderungen für das Quartier darstellen. Die Initiative Hüttenstraße e.V. setzt hier an: Mit 150 Mitgliedern und 16 kooperierenden Vereinen entsteht ein großes soziokulturelles Zentrum, das Räume für kulturelle Teilhabe, Stadtentwicklung, Nachbarschaftshilfe und kreative Nutzung bietet. Als Testlauf wird aktuell ein 800 m² großer kooperativer Stadtplatz gemeinsam mit der Nachbarschaft entwickelt – ein erster Schritt hin zu einem nachhaltigen, kooperativen und gemeinschaftlichen Quartier. Das Projekt versteht sich als Modell für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung. Organisiert durch eine holokratische Struktur mit einem Kernteam von 30 Engagierten und 80 Unterstützenden, kombiniert es selbstorganisierte Prozesse mit gezielter Kooperation mit der Verwaltung. Durch die Anmietung einer weiteren Halle durch unsere Initiative und die Zusammenarbeit mit Gleis D und dem MUZE-Gelände entsteht eine neue quartiersübergreifende Mitte, die soziale und räumliche Barrieren aufbricht und den Grundstein für eine kooperative Quartiersentwicklung legt.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf einen prozesshaften und kooperativen Ansatz, um neue Formen partizipativer Stadtentwicklung zu erproben, bei dem die Anwohnenden das Herz des Projektes sind. Dabei werden strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen, die nicht nur unmittelbare Beteiligung ermöglichen, sondern langfristige Mitgestaltungsperspektiven für die Nachbarschaft eröffnen. Durch dialogorientierte Formate wird ein Aushandlungsraum etabliert, in dem unterschiedliche Akteur:innen Verantwortung für die Gestaltung ihres Quartiers übernehmen können. Hierbei wird besonderer Wert auf den Abbau bürokratischer Hürden sowie die Schaffung rechtssicherer, niedrigschwelliger Zugänge zu öffentlichen und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen gelegt. Die räumliche Entwicklung des Quartiers folgt dabei einem experimentellen, adaptiven Prinzip, bei dem die Bewohner:innen des Quartiers im Zentrum stehen: Durch die Verbindung aus informellen Nutzungen und planungsrechtlicher Absicherung entsteht ein dynamisches Modell für gemeinwohlorientierte Stadtgestaltung. Flankierend wird eine nachhaltige Kommunikations- und Vernetzungsstruktur aufgebaut, die das Quartier als sozialen und kulturellen Möglichkeitsraum stärkt. Auf diese Weise wird nicht nur eine integrative Quartiersentwicklung angestoßen, sondern ein übertragbares Modell für kooperative Stadtgestaltung erprobt, das sich in bestehende Verwaltungs- und Planungsstrukturen einfügt, ohne die lokale Eigeninitiative zu beschränken.
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird durch Kooperationen mit der Stadt Hannover und lokalen Akteur:innen langfristig in kommunale Strukturen eingebunden. Dazu gehören formalisierte Vereinbarungen zur Mitgestaltung öffentlicher Flächen und die Verankerung des Bürgerforums als beratendes Gremium. Die Finanzierung basiert auf einem Mix aus selbsttragenden Nutzungsmodellen, öffentlichen Fördermitteln, und kommunaler Unterstützung, um eine nachhaltige, gemeinwohlorientierte Nutzung zu sichern.
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von einander lernen - miteinander handeln

Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
Funktion Bürgermeister
Förderung dörflicher Mehrgenerationengemeinschaft, Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration
Projektbeschreibung
Der zentrale Dorfgemeinschaftsbereich um das Heimathaus, die Turnhalle mit Mehrzweckraum, den Bauerngarten, das Jugendheim und die Freiflächen mit Kinderspielplatz sollen zu einem Dorfgemeinschaftszentrum werden, in dem Begegnung und Generationengemeinschaft gefördert wird. Das Dorfgemeinschaftshaus (ehem. Jugendheim) soll sich zu einem zentralen, multifunktionalen Ort und Treffpunkt entwickeln und eine lebendige Dorfgemeinschaft fördern und der Ausgangspunkt für gute Nachbarschaft werden. Für die bauliche Umgestaltung wurde ein ZILE-Förderantrag(Dorfentwicklung) in 2024 gestellt. Das Konzept wurde im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms mit dem Arbeitskreis und den Bürgern entwickelt. Man will eine gute Generationengemeinschaft und Selbstorganisation initiieren. Digitale Werkzeuge sollen ihre gemeinschaftliche Nutzung und Organisation erleichtern und Aktivitäten besser bekannt und erlebbar machen werden, sowie insgesamt zu einer besseren Sichtbarkeit und größeren Wertschätzung der dörflichen Gemeinschaft und des ehrenamtlichen Engagements beigetragen. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Schaffung dieser neuen Strukturen bzw. diese bedarfsgerecht zu entwickeln um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu initiieren. Die Macher in den örtlichen Vereinen und Gruppierungen wollen sich in Form eines Hausvorstandes engagieren, sind mit der eigenen Organisation derzeit aber schon stark eingespannt, dass hier eine Überbelastung in der Entwicklungsphase befürchtet wird. Daher soll ein(e) Sozialkoordinator(in) diese ca. 3-jährigen Aufbauphase mit der Dorfgemeinschaft aktiv betreiben und nachhaltig strukturieren. Die Person soll den Aufbau gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, erste Maßnahmen, (ggf. auch übergeordnete)Netzwerke und Begegnungsangebote entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Darüber hinaus sollen weitere Fördergelder und Spenden eingeworben und ggf. projektbezogenes Crowdfunding betrieben werden. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren und eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) hinter diesem ersten Entwicklungsprojekt, das sich durch Kooperationen und Einnahmen aus Veranstaltungen selbst finanziert.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Rastdorf ist ein relativ junges Dorf und hat eine besondere Entwicklungsgeschichte. Es wurde 1941 durch die Umsiedlung des Dorfes Wahn gegründet, das aufgrund einer Schießplatzerweiterung aufgegeben und auf 2 Dörfer verteilt wurde. Davon war Rastdorf eines. Rastdorf ist insgesamt stark von Zu- und Abwanderung geprägt. Eine weitere Zuwanderungswelle erfolgt durch Spätaussiedler in den 90er-Jahren. In den 2000er-Jahren erfolgte eine starke Zuwanderung von Ruheständlern aus dem Ruhrgebiet. Aktuell erfolgt ein großer Anteil an Zuzug von osteuropäischen Arbeitskräften. Die Abwanderung wird häufig mit fehlender Infrastruktur und sozialem Leben begründet. Rastdorf erstreckt sich als Straßendorf über 11km was sich als weiteres Problem vor dem Hintergrund darstellt, dass der in den 40er-Jahren entwickelte Ortskern durch Schul-, Kirchen- und Gaststättenneubau geplant war und in der heutigen Zeit keinen optimalen Raum für dörfliches Leben und Begegnung bildet wie ein gewachsenes Dorf. Die einzige Gaststätte im Dorf wurde in 2024 aufgegeben. Im Rahmen des Dorfentwicklungsprozesses wurde schnell klar, dass das gesellschaftliche Miteinander und eine Vernetzung, die Begegnung der sozialen Gemeinschaft, die Integration und Teilhabe verbessert werden muss. Konflikte in der Nutzung des Jugendheims sind anzugehen. Das Dorf hat eine Vielzahl von Aktivitäten, aber es fehlt an deren (digitaler) gemeinschaftlicher Organisation und Förderung von Demokratie im Dorf, Sichtbarkeit und der Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Begegnungsangeboten für Integration und Teilhabe, insbesondere für Zugezogene und die älteren Dorfbewohner.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet der Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1130
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte (Ausländer + Doppelstaatler)
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das gesamte Dorf ist ab den 1940er-Jahren aus Zuwanderung entstanden. Zahlen aus den Zuwanderungen von Spätaussiedlern sind nicht ermittelbar. Die Personen besitzen eine deutsche Staatsbürgerschaft und sind nicht gesondert erfasst. Es wird ein Bevölkerungsanteil in Rastdorf von 50-60% geschätzt. Alleine 10% (113EW) der Einwohner sind osteuropäischer, zzgl. 21 EW ukrainischer Herkunft. Die o.g. Merkmale der Liste "Prägung des Projektgebietes" treffen daher nicht zu.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt initiieren bzw. unterstützen wir einen gesellschaftlichen Transformationprozess zu mehr Miteinander und Demokratie, guter Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Sozialräumliche Gegebenheiten und Gewohnheiten sollen in einem Veränderungsprozess überprüft und den Bedürfnissen aller Bürger angepasst werden. Insbesondere die Förderung bestimmter Zielgruppen wie die der älteren Mitbürger, der Kinder u. Jugendlichen und der Zugezogenen sollen im Fokus stehen. Das zu entwickelnde eigenverantwortliche Handeln wird dazu beitragen eine Rastdorfer Lebenskulur zu schaffen und die Öffnung der Dorfgesellschaft für alle im Sinne einer guten Nachbarschaft zu bewirken. Es erfolgt mit professioneller Unterstützung eine Aktivierung von Selbstorganisation und Partizipation, eine Stärkung von Integration und Generationengemeinschaft, eine Förderung von Selbsthilfekompetenz, Konfliktbewältigung und Selbstwirksamkeit. Es werden neue gemeinschaftliche Projekte und Aktionen entwickelt und die personellen Ressourcen von Mitwirkenden erweitert, das Ehrenamt ausgebaut und gestärkt und die allgemeine Wertschätzung des Geleisteten für alle sichtbar gemacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Dorfgemeinschaft eigenverantwortlich agiert, sich organisiert und kommuniziert, gemeinschaftlich Projekte für alle entwickelt und erfolgreich integrativ umsetzt und den guten Umgang mit Fehlern u. Konflikten beherrscht. mit
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erfasst sind und deren Bedarfe bekannt sind und dieses die Handlungsgrundlagen sind.
Beschreibung
die ausdrücklich erwünschte Selbstorganisation mit Unterstützungsfunktionen wie digitale Produkte und einen entsprechenden Regelkreis funktioniert und lebt.
Beschreibung
wenn die bestehenden Ressourcen (z.B. Vereinsarbeit, Ehrenämtler und sonstige Unterstützer) zusammen agierten und aus der gemeinsamen Arbeit neue Potenziale schaffen.
Beschreibung
der Qualitätsstandard zu 3. erfüllt ist und sich eine integrative Generationengemeinschaft entwickelt hat.
Beschreibung
die Aktivitäten interdisziplinär entwickelt werden
Beschreibung
zu den Organisations- und Beteiligungsstrukturen auch noch Kooperationsstrukturen geschaffen wurden bsw. mit Instituionen oder benachbarten Dorfgemeinschaften.
Beschreibung
wenn das DGH bedarfsgerecht umgestaltet und belebt ist
Beschreibung
im Sinne aller kommunaler Aufgaben Projekte und Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Vereinsvorsitzende oder Abgesandte in einen bestehende Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BGM Hartmut Moorkamp bzw. Vertretung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleitung und Elternvertretung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenvorstand bzw. Abgesandte in den bestehenden Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abgesandte freier Kulturträger oder Gruppierung in den bestehenden Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bücherei Rastdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EV 1TV, Extrablatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfladen My Enso
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Gewerbebetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimvolkshochschulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbus SG Werlte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lankreis EL, SG Werlete
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Rastdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle mobilen Pflegedienste, Caritas Seniorenheim St. Lucas Werlte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte SG Werlte + LK Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kolping Migrationsbüro in Sögel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das beantragte Projekt ist als Anschubhilfe und Unterstützung konzipiert um die Dorfgemeinschaft zu befähigen sich selbst zu organisieren und eine größtmögliche Selbstwirksamkeit für ihr Lebensumfeld zu entfalten. Nach 3 Jahren soll sich das Projekt soweit verstetigt haben und von der Dorfgemeinschaft selbstständig weiterbetrieben werden. Die Vision einer Entwicklung zu einem MGH steht hinter dem Gesamtvorhaben, welches sich durch Einnahmen/Kooperationen selber tragen kann.
Galerie
lageuebersicht
jugendheim aussenansicht
jugendheim sued
saal
ungenutztes dachgeschoss
kueche bestand
einziger gruppenraum
buergervers. zum jugendheim
Zustimmung Veröffentlichung
On

Langenhagen im verbunT: Gemeinsam Zukunft gestalten!

Ansprechpartner
Sabine Mossig
Funktion Fachstelle Gemeinwesenarbeit
Vernetzung und Selbstorganisation stärken - Integration und Teilhabe durch Partizipation - Treffpunkte etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Langenhagen hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, interdisziplinär u. in enger Zusammenarbeit mit vier Kirchengemeinden eine tragfähige Struktur der Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen. Besonders herausfordernd war die gezielte Verzahnung bereits bestehender Strukturen um eine nachhaltige u. inklusive Entwicklung zu gewährleisten (Aufbau des Netzwerks verbunT u. d. Steuerungsgruppe). Dieser Prozess wurde intensiv begleitet u. durch die enge Zusammenarbeit der Abt. Stadtentwicklung u. Soziales erfolgreich etabliert. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die pädagogische Fachlichkeit innerhalb der Fachstelle weiter auszubauen. Es geht darum, Methodenvielfalt zu fördern, Schulungen für Quartiersmanagement, Ehrenamtliche u. neue Akteure anzubieten sowie nachhaltige Strukturen der Beteiligung zu schaffen. Ziel ist es, Bürger:innen auf Augenhöhe zu erreichen, benachteiligte Quartiere zu aktivieren, demokratische Teilhabe zu stärken u. langfristige tragfähige GWA-Strukturen zu sichern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Antrags ist der Aufbau eines Interkulturellen Gartens in der Kernstadt u. eines Quartierstreffpunktes in Krähenwinkel. Der Garten soll als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft dienen, gemeinsame Aktivitäten ermöglichen u. interkulturellen Austausch fördern. Hier werden nicht nur ökologische u. soziale Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch gemeinschaftliches Engagement u. gegenseitiges Verständnis gestärkt. Der neu zu schaffende Quartierstreffpunkt in Krähenwinkel soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner:innen dienen, in der ehrenamtliche Aktivitäten, Bildungsangebote u. Beratung gebündelt werden. Er soll einen geschützten Raum für Begegnung, Teilhabe u. soziale Vernetzung schaffen. Die Fachstelle GWA übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie stärkt u. erweitert das aufgebaute Gemeinwesen-Netzwerk, identifiziert Bedarfe, begleitet bestehende u. neue Projekte u. gewährleistet die fachl. Unterstützung ehrenamtlicher Akteure. Ohne eine kontinuierliche Förderung besteht die Gefahr, dass die bereits geschaffenen Strukturen nicht nachhaltig verankert werden u. GWA nicht als verlässliches Angebot wahrgenommen wird. Die Folgeförderung ist daher essenziell, um den begonnenen Prozess fortzuführen u. langfristig stabile Strukturen zu etablieren. Die Unterstützung der LAG ist dabei unverzichtbar, um den Ausbau der Fachlichkeit zu sichern u. die Verbindung zwischen Stadt, Quartieren u. Akteuren zu stärken
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen wächst stetig, insb. in der Kernstadt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich stark verändert, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Quartier Kernstadt Nord/Alte Mitte bestehen erhebliche soziale u. strukturelle Probleme. Die hohe Wohndichte, Überalterung u. multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erschweren den sozialen Zusammenhalt. Seit dem Bau des CCL in den 1980er Jahren hat die "Alte Mitte" ihre Funktion als Treffpunkt verloren, was zu einem Mangel an Begegnungsmöglichkeiten führte. Die bestehende Infrastruktur bietet kaum attraktive Angebote, während der Stadtpark nur wenig gemeinschaftlich genutzt wird. Dies verstärkt Vereinsamung, insb. bei älteren Menschen u. Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Zudem fehlen Kontaktanlässe zwischen Alteingesessenen u. Zugezogenen, wodurch Vorurteile u. Nutzungskonflikte entstehen. Auch in den anderen Ortschaften wie z. B. Krähenwinkel gibt es strukturelle Herausforderungen. Aufgrund der Siedlungsbeschränkungen sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, während der Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude steigt. Die ältere Bevölkerungsstruktur u. stagnierende Einwohnerzahlen erfordern verstärkte soziale Infrastruktur u. Begegnungsräume, um die Lebensqualität zu erhalten. „Gute Nachbarschaft“ soll dem begegnen, indem es den sozialen Austausch fördert u. gemeinschaftliche Angebote stärkt. Trotz erster Verbesserungen durch den Aufbau von GWA, des verbunT-Netzwerks u. der Steuerungsgruppe „GWA u. QM“ bleibt ein erhöhter Handlungsbedarf bestehen. Begegnungsorte müssen geschaffen u. nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden, um langfristige Strukturen für Integration u. soziale Teilhabe zu etablieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenhagen Kernstadt Alte Mitte - Fläche an der Leibnizstraße
Beschreibung
Langenhagen hat eine Fläche von 7197ha. Das Projektgebiet "Alte Mitte" liegt nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagens und umfasst ca. 128 ha. Das entspricht ca. 1,78% der städtischen Gesamtfläche. Das Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: nördlich - Pferdemarkt/Reuterdamm; östlich - Virchowstraße bzw. Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroderstraße; südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshorner Straße im südlichen Bereich; westlich - Bahnlinie Hannover-Hannover Flughafen. Das Gelände des Projektziels liegt in der Leibnizstraße am nördlichen Ende des Gebiets. Bei der Fläche handelt es sich um eine Teilfläche des Grundstücks (Flurstück 277/29, Flur 9, Gemarkung Langenhagen). Vrsl. Größe: 1998 m2 , Länge: 74m, Breite 27m. Westlich wird die Fläche von der KiTa Eentje Rummert, begrenzt; östlich davon ist der Bau eines Regenwasserrückhaltebecken geplant.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Gebiet-Name
Krähenwinkel
Beschreibung
Der Ortsteil Krähenwinkel befindet sich innerhalb der Gesamtstadt Langenhagen nördlich der Kernstadt und südlich des Ortsteils Kaltenweide. Am Ortsrand treffen sich die Landesstraße 190 und die Kreisstraße 361. Etwa fünf Kilometer westlich liegt der Flughafen Hannover-Langenhagen, im Osten grenzt Krähenwinkel an die Wietzeniederung mit dem Wietzesee sowie dem Waldsee an und im Norden grenzt es an die Ortschaft Kaltenweide.
Einwohnerzahl
2647
Quelle / Anmerkungen
InSEK Krähenwinkel
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel / Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekte verfolgen konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es auf eine nachhaltige, beteiligungsorientierte Entwicklung der Stadtteile abzielt. In engem Austausch mit den Bürger:innen werden gesellschaftliche Herausforderungen und lokale Problemlagen bearbeitet. Durch dialogorientierte Beteiligungsformate fördern wir Offenheit, stärken den sozialen Zusammenhalt und schaffen positive Identifikationsräume. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden Dabei setzen wir auf eine gesamtstädtische Strategie, die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und weitere Akteure der Gemeinwesenarbeit sind im "verbunT" miteinander vernetzt. Unser methodisch-strategischer Ansatz baut auf bisherigen Erfahrungen auf, intensiviert bestehende Strukturen und ermöglicht durch niederschwellige und inklusive Angebote eine breite Teilhabe. Mit vielfältigen Methoden gestalten wir Räume und Plätze aktiv um und wirken der Vereinzelung sowie negativen Assoziationen entgegen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dialogs zwischen Stadt und Quartieren schaffen wir Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gemeinwesen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nur wenn der Dialog mit den Menschen erfolgt, können Bedarfe rechtzeitig erkannt und Problemlagen und Unzufriedenheit erkannt werden. Anliege und Wünsche werden wahrgenommen; Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit unterstützt Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Anliegen zu artikulieren und gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten.
Beschreibung
Begegnungsräume und Kontaktmöglichkeiten vor Ort können gegen Vereinsamung helfen und das soziale Miteinander fördern.
Beschreibung
Aktivitäten und Begegnungen (Feste) fördern den sozialen Austausch und stärkt die Nachbarschaft.
Beschreibung
Verschiedene Akteure der GWA stimmen ihre Ziele, Angebote und Ideen mit einander ab, treffen Absprachen, unterstützen sich.
Beschreibung
Gemeinsam können Konzepte und Ideen erarbeitet und verwirklicht werden. Regelmäßiger Austausch garantiert die Überprüfung der Sichtweisen und gibt weiteren Input für die eigene Arbeit.
Beschreibung
Wer sich kennt, kann Wissen, Erfahrungen und Werte auszutauschen. Kulturelle Vielfalt kann als Ressource genutzt werden. Ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander wird gefördert.
Beschreibung
Gute und starke Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität und schaffen Kontaktmöglichkeiten
Beschreibung
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Akteure (Bürger:innen, Verwaltung, Politik, soziale Träger) entstehen neue Handlungs- und Lösungsansätze. Kooperationen können nachhaltige Lösungen fördern.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt hat eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK, Johanniter, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Win E.V. Selvi e.V., SFL E.V., NABU, Bürger für Kaltenweide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeeinrichtungen (stationär und ambulant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
vhs langenhagen, Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und religiöse Gemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft CCL, Interessegemeinschaft Alte Mitte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ Langenhagen, Echo Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Ortsräte, Ausschüsse, Beiräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen (Kernstadt und den Ortschaften)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohner:innen sowie Ehrenamtliche nutzen die vorhandenen Möglichkeiten und können selbst etwas bewirken. Die Gemeinschaft vor Ort wird gestärkt. Die bestehenden Netzwerke arbeiten mit den gemeinsam für Langenhagen erarbeiteten Leitlinien, u. verankern sie in ihrer Arbeit. Die kommunale Steuergruppe sorgt dafür, dass die Politik einbezogen wird. Langfristig soll das Projekt durch die Schaffung der koordinierende Fachstelle GWA eine Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander im Land – Begegnungscafé für Zugewanderte und Einheimische

Ansprechpartner
Uwe Erbel
Funktion Geschäftsführer
Miteinander im Land
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, die Integration von Zugewanderten in der ländlichen Gemeinde Sande im Landkreis Friesland zu fördern und Barrieren zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung abzubauen. Die Zielgruppe besteht aus Zugewanderten, die bereits Migrationsberatung und Deutschkurse der Akademie gGmbH in Anspruch nehmen, sowie der ansässigen Bevölkerung, die oft wenig Kontakt zu Zugewanderten hat und Vorurteile oder Ängste gegenüber kulturellen Unterschieden hegt. Das Herzstück des Projekts ist die Einrichtung eines Begegnungscafés, das als niedrigschwelliger Raum für den interkulturellen Austausch dient. In diesem Café können Zugewanderte und Einheimische in einer entspannten Atmosphäre ins Gespräch kommen, Vorurteile abgebaut und das gegenseitige Verständnis gefördert werden. Es bietet auch Unterstützung beim Deutschlernen und bei der Orientierung in der neuen Umgebung. Der Verein IBIS e.V. übernimmt die Leitung des Projekts und bringt seine langjährige Erfahrung in der Migrationsberatung und Sprachförderung ein. Durch die enge Zusammenarbeit mit der IBIS-Akademie gGmbH werden sprachliche und soziale Integrationsbedürfnisse der Zugewanderten abgedeckt. IBIS e.V. erreicht jährlich über 1500 Zugewanderte durch Beratung und Sprachkurse. Das Projekt wird durch Kooperationen mit lokalen Akteuren wie Schulen und sozialen Einrichtungen unterstützt, die als Brücke zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung fungieren. Das Projekt stellt sich der politischen Diskussion um die Remigrationsagenda und zeigt durch den direkten Austausch im Café, wie gelungene Integration aussieht und welche Vorteile sie für alle Beteiligten bringt. Es bietet einen Raum, in dem Vorurteile in einem vertrauensvollen Dialog hinterfragt werden können. Ehrenamtliche Helfer, die als Paten fungieren, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Langfristig soll das Projekt die soziale Teilhabe von Zugewanderten fördern, den interkulturellen Dialog stärken und das Zusammenleben in Sande verbessern. Es trägt zu einem inklusiven Miteinander bei, in dem Zugewanderte sowohl sprachlich als auch sozial in die Gemeinschaft integriert werden. Dabei wird das Projekt auch das Gemeinschaftsgefühl der ansässigen Bevölkerung stärken und das gegenseitige Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen fördern, was zu einer nachhaltigeren, harmonischeren Gemeinschaft führt. Das Begegnungscafé wird somit zu einem festen Bestandteil der sozialen Struktur vor Ort und zu einem Modell.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ergebnisse der Bundestagswahlen 2025 und die damit verbundene Remigrationsagenda sind auch im LK Friesland spürbar – die Antidiskriminierungsstelle von IBIS e.V. wird oft angefragt. In ländlichen Regionen wie Sande sind Zugewanderte häufig isoliert und haben begrenzten Zugang zu Integration und sozialen Netzwerken. Die geringere Diversität in solchen Gegenden führt zu Missverständnissen zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung. Politische Diskussionen über Remigration und bestehende Vorurteile verstärken diese Herausforderungen zusätzlich. In Sande gibt es leider keine gezielten Angebote oder ehrenamtlichen Initiativen, die sich mit den alltäglichen Bedürfnissen von Zugewanderten auseinandersetzen und eine Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung fördern. Besonders bedauerlich ist das Fehlen des Integrationslotsen e.V. In der Migrationsberatung und den Deutschkursen der IBIS-Akademie wird immer wieder nach Möglichkeiten gefragt, die deutsche Sprache kontinuierlich zu üben und weitere Integrationsmöglichkeiten zu schaffen. Sande mangelt es zudem an offenen Treffpunkten, die verschiedenen Altersgruppen und Interessen gerecht werden. Das einzige Jugendzentrum und das Gemeindehaus der Kirche bieten nur begrenzte Möglichkeiten und sprechen nicht alle Bedürfnisse an. Besonders ältere Menschen oder jene, die keine Verbindung zu religiösen Institutionen haben, finden hier kaum Anlässe, um sich zu vernetzen. Auch Cafés, die in anderen Städten als wichtige soziale Treffpunkte fungieren, gibt es in Sande nicht, was die soziale Isolation verstärkt und den Kontakt zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung erschwert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sande Ortsteil Sande
Beschreibung
Im Norden: Ems-Jade-Kanal; Im Osten: Oldenburger Damm; Im Süden: B436; Im Westen: A29
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.sande.de/portal/seiten/daten-zahlen-fakten-900000036-20830.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.citypopulation.de/de/germany/census/niedersachsen/03455014__sande/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.citypopulation.de/de/germany/census/niedersachsen/03455014__sande/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/dati-sintesi/sande/20156550/4
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-sande-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1530.html + Schätzung, da nur bis 18 Jährige angegeben werden.
GWA/QM-Ansatz
Im "Handbuch zur Gemeinwesenarbeit" wird die GWA als ein Prozess beschrieben, der sich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen konzentriert und immaterielle Bedingungen wie soziale Beziehungen, Partizipation und Kultur verbessert – immer mit der aktiven Einbeziehung der Betroffenen. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation zu fördern sowie Netzwerke aufzubauen (vgl. Stövesand et al., 2013, S. 21). Ein Begegnungscafé für zugewanderte und ansässige Bevölkerung kann diesen Ansatz auf vielfältige Weise umsetzen. Die aktive Beteiligung beider Gruppen an der Cafégestaltung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert den interkulturellen Austausch, der Vorurteile abbaut und den sozialen Zusammenhalt im Quartier verbessert. Darüber hinaus bietet das Café Zuwanderern die Möglichkeit, durch Bildungsangebote, Sprachkurse und ehrenamtliches Engagement ihre Fähigkeiten zu erweitern und Verantwortung zu übernehmen, was ihre Integration und ihr Selbstbewusstsein stärkt. Das Café wird somit zu einem wichtigen Ort für persönliche Entwicklung und sozialen Austausch. Als Treffpunkt für lokale Akteure wie Migrantenvereine und Sozialdienste unterstützt es die Vernetzung und den Zugang zu sozialen Dienstleistungen, wodurch es die Eigeninitiative und den Zusammenhalt der gesamten Gemeinschaft fördert. Es trägt auch dazu bei, das Bewusstsein für lokale Herausforderungen zu schärfen und Lösungen in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu finden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilnehmende geben an, dass sie gerne am Projekt teilnehmen, weil sie sich sicher und einladend fühlen, sich und ihre Ideen und Wünsche einbringen können.
Beschreibung
Teilnehmende geben an, dass sie handlungsfähiger und selbstständiger geworden sind - sie fragen nicht mehr nur nach Hilfe. Neue Projekte oder Ideen werden mitunter angestoßen und durch die TN realisiert.
Beschreibung
Teilnehmende berichten, dass sie durch das „Begegnungscafé“ erfolgreich einen Perspektivwechsel vollzogen haben und somit Ängste und Vorurteile abbauen konnten.
Beschreibung
Themen und Handlungsbereiche, die wichtig sind für die Stadt Sande (wie Zuwanderung in verschiedenen Bereichen wie Wohnen oder Kultur) werden im Projekt thematisiert und neue Projekte mitunter angestoßen.
Beschreibung
Wir nehmen eine verbesserte Zusammenarbeit von Behörden mit den zugewanderten TN war. Außerdem arbeiten wir eng mit der Gemeinde Sande, um eine Finanzierung über den Förderzeitraum zu bewerkstelligen.
Beschreibung
Teilnehmende berichten, dass sie durch das „Begegnungscafé“ erfolgreich neue soziale Kontakte außerhalb des Cafés geknüpft haben, was ihre Integration stärkt und ihre langfristige gesellschaftliche Teilhabe sowie persönliche Unterstützung fördert.
Beschreibung
Themen, die wichtig sind für die Stadt Sande (wie bewohner_innenorientiere Infratstruktur (keine Cafés) etc.) werden im Projekt thematisiert und in der Gemeinde Sande angesprochen.
Beschreibung
Themen, die international von Bedeutung sind wie der Klimawandel, politische Entwicklungen etc. werden im Projekt thematisiert und in der Gemeinde Sande angesprochen ( = politische Bildung wird angeregt).)
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stephan Eiklenborg (Bürgermeister)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sieglinde Leferink (IBIS-Akademie gGmbH)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ute Roßkamp (Bügrerverein Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Franziska Kempcke (Geschäftsführende Pastorin der Ev. Luth. Kirchengemeinde Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rainer Galli (Siedlergemeinschaft Sande und Vereinsgemeinschaft Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kirstin Pöppelmeier (Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martina Haschen (Soziales, Grundsicherung, Asyl)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Sande
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule am Falkenweg Sande
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sebastian Janßen (Leitung Soziales, Ordnung, Familie)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomas Mohring (Eigenständiger Integrationslotse)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gregor Kisse (Grundschule Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Manuela Mohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Melanie Abrahams (Gemeindehaus Sande)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll fest in der Gemeinde Sande verankert werden. Nach Auslaufen der Förderung wird ein funktonierendes System stehen. Ehrenamtliche werden begleitet und unterstützt, so dasss die Möglichkeit besteht, dass das Projekt nach 3 Jahren auf eigenen ehrenamtlichen Füßen fortgesetzt werden kann. Für die zukünftige Finanzierung der Sachkosten stellen wir das Projekt im Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales vor und laden Politiker_innen zu uns ein, um diese zu überzeugen.
Galerie
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische projektgebiet gemeinde sande
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische foto raeumlichkeiten aussen i
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische foto raeumlichkeiten aussen ii
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische foto raeumlichkeiten innen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Altersübergreifende Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Generationen verbinden – Zukunft gestalten im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum initiiert in Kooperation mit einer Seniorentagespflegeeinrichtung ein innovatives Projekt im Bereich der Gemeinwesenarbeit, das gezielt auf die Förderung des generationenübergreifenden Miteinanders im Quartier ausgerichtet ist. Im ländlich geprägten Raum, in dem es an vergleichbaren Begegnungsorten mangelt, soll das Zentrum als zentrale Anlaufstelle ausgebaut werden, um Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen den Generationen zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund zunehmender Missverständnisse und sozialer Distanz zwischen Jung und Alt in der Region, strebt das Projekt an, durch niederschwellige, altersübergreifende Angebote neue Brücken zu bauen. Dabei stehen Bildung, Beschäftigungsförderung und soziale Teilhabe für alle Generationen im Fokus – sowohl durch ehrenamtliches Engagement als auch durch professionell begleitete Strukturen, die bereits teilweise bestehen und weiter ausgebaut werden sollen. Besonderes Potenzial liegt in der engen Vernetzung des Mütter-Kinder-Zentrums mit der Seniorentagespflege, wodurch innovative, passgenaue Lösungen für soziale, demografische und infrastrukturelle Herausforderungen im Quartier entwickelt werden können. Ziel ist es, Unterversorgung im Bereich der sozialen Infrastruktur entgegenzuwirken und einen Beitrag zu einer starken, inklusiven und generationenverbindenden Nachbarschaft zu leisten.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum liegt in einer ländlich geprägten Region mit begrenzter sozialer Infrastruktur. Besonders fehlen niedrigschwellige Begegnungsräume, die den generationenübergreifenden Austausch ermöglichen. Viele Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen erleben soziale Isolation oder eingeschränkte Teilhabe – bedingt durch Mobilitätseinschränkungen, sprachliche Barrieren oder finanzielle Belastungen. Gleichzeitig steigt im Quartier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung, Bildung und Beschäftigungsförderung für alle Altersgruppen. Die Bevölkerung altert, während jüngere Generationen mit anderen Alltagsrealitäten und Bedürfnissen leben. Es mangelt an Räumen, die Verständnis und gemeinsames Lernen fördern. Bestehende Einrichtungen sind baulich oft voneinander getrennt, verbindende Angebote und abgestimmte Kooperationsstrukturen fehlen. Dennoch bestehen Potenziale: Die etablierten Kontakte zwischen dem Mütter-Kinder-Zentrum und einer Seniorentagespflege zeigen, dass durch gezielte Vernetzung innovative Ansätze entstehen können. Zudem wurden im Rahmen unserer offenen Cafétreffs, die regelmäßig allen Quartiersbewohnerinnen offenstehen, nichtwissenschaftliche Befragungen durchgeführt. Viele Besucherinnen äußerten dabei den Wunsch nach mehr generationenübergreifenden Begegnungen und Angeboten. Diese Ausgangslage bietet die Chance, einen gemeinsamen sozialen Raum zu schaffen, in dem Austausch, gegenseitige Unterstützung und Engagement aller Generationen gestärkt werden – um Isolation zu begegnen, Integration zu fördern und eine lebendige Nachbarschaft zu gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bassum-Innenstadt
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
google.de, eigene Schätzung, informelle Feedback Gespräche
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bassum zeigen sich besondere soziale und integrative Herausforderungen u. a. an der geringen Dichte an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie einer unzureichenden sozialraumorientierten Infrastruktur. Nach unseren Erfahrungen aus der Arbeit im Mütter-Kinder-Zentrum ist etwa jede dritte Familie (ca. 30 %) im Quartier von eingeschränkter sozialer Teilhabe betroffen – sei es durch Mobilitätsprobleme, sprachliche Barrieren oder fehlende Netzwerke. Besonders Alleinerziehende und ältere Menschen berichten über Isolation und mangelnden Zugang zu unterstützenden Angeboten.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demografisch ist ein überdurchschnittlicher Anteil älterer Menschen feststellbar – in einigen Ortsteilen sind mehr als 40 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Gleichzeitig steigt der Anteil jüngerer Familien mit vielfältigen Lebensrealitäten, was zu erhöhtem Bedarf an integrativen und generationenverbindenden Angeboten führt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Erfahrungen aus offenen Angeboten (z. B. Cafétreffs mit 20–40 Teilnehmenden) zeigen, dass ein großes Bedürfnis nach Begegnung, Vernetzung und Unterstützung besteht, bislang jedoch kaum strukturell aufgefangen wird.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf (604.49 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich am handlungsleitenden Prinzip der Gemeinwesenarbeit, indem es Menschen vor Ort aktiv einbezieht, ihre Ressourcen stärkt und soziale Teilhabe fördert. Im Sinne des GWA-Ansatzes setzen wir auf einen partizipativen und dialogischen Prozess, bei dem Bewohnerinnen, lokale Einrichtungen und Akteurinnen gemeinsam Bedarfe erkennen, Ziele formulieren und Maßnahmen entwickeln. Das Projekt versteht sich als Impulsgeber für nachhaltige Veränderung im Quartier und zielt auf die Aktivierung, Vernetzung und Stärkung der lokalen Gemeinschaft. Durch die Förderung von Selbstorganisation und Empowerment trägt es zur Verbesserung der Lebensqualität im Sozialraum bei. Darüber hinaus werden bestehende Strukturen genutzt und mit neuen Angeboten ergänzt, um eine tragfähige und sozial gerechte Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und Lebenslagen der Bewohner*innen aus. Der Erfolg zeigt sich daran, dass sie sich ernst genommen fühlen, sich beteiligen und die Angebote nutzen.
Beschreibung
Ein zentrales Ziel ist der Aufbau stabiler und tragfähiger Netzwerke. Der Erfolg wird sichtbar durch neue Kooperationen mit sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsinstitutionen und Verwaltung.
Beschreibung
Es werden Angebote geschaffen, die verschiedene Generationen, Kulturen und Lebenslagen miteinander verbinden. Erfolg zeigt sich in einer vielfältigen Teilnehmendenschaft und neuen Begegnungen.
Beschreibung
Das Projekt trägt zur Entwicklung dauerhafter Strukturen bei – etwa durch die Etablierung neuer Treffpunkte oder Formate. Nachhaltige Nutzung und Verstetigung zeigen den Erfolg.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit wird mit kommunalen Akteur*innen abgestimmt und in die Stadtentwicklungsprozesse eingebunden. Der Erfolg zeigt sich in der Anerkennung und Beteiligung auf kommunaler Ebene.
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt, selbst aktiv zu werden. Der Erfolg ist daran messbar, dass eigene Ideen eingebracht und kleine Projekte eigenständig initiiert oder weitergeführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum, Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhau Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
akb Sozialdienstleistungs GmbH Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mittelstraße, Schulsozialarbeiterin Cora Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorstandvorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina-Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum Matthias Mondorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum, Britt Merdon
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll nachhaltig in die kommunalen Strukturen der Stadt Bassum eingebunden werden – durch Kooperationen mit dem Mütter-Kinder-Zentrum, dem Familienzentrum, Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Vereinen. Eine langfristige Finanzierung über kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen und lokale Partner wird angestrebt. Das Zentrum bringt sich aktiv in Stadtentwicklungsprozesse ein und arbeitet mit mehreren Sozialpädagoginnen zusammen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek

Ansprechpartner
Tom Becker
Funktion Direktor der Stadtbibliothek Hannover
StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek
Projektbeschreibung
Mit dem „StadtGemeinschaftsHaus Nord“ entsteht in Hannover ein neuartiges Modellprojekt sozialraumorientierter Gemeinwesenarbeit. Die bisherige Nordstadtbibliothek wird in einem Kooperationsverbund aus Stadtbibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und zivilgesellschaftlichen Partner*innen zu einem offenen Ort für Begegnung, Bildung und Teilhabe weiterentwickelt. Der partizipativ erarbeitete Ansatz verknüpft kommunale Sparziele mit sozialem Mehrwert und schafft neue Synergien im Quartier. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2026 geplant. Im künftigen StadtGemeinschaftsHaus teilen sich alle Beteiligten die Einrichtung. Neben Bibliotheksräumen v.a. für Kinder entstehen Treffpunkte für Seniorinnen, interkulturelle Gruppen, Familien und Nachbarschaften. Die Öffnungszeiten werden erweitert – von derzeit 32 auf 47 Stunden pro Woche. Dabei wird das Konzept der „BibliothekPlus“ eingeführt: In nicht personalbesetzten Zeiten (geplant: 29 Stunden wöchentlich) finden Veranstaltungen der Kooperationspartner*innen statt, begleitet durch Ehrenamtliche, Sicherheitsdienst und eine koordinierende Hausleitung. Die personalbesetzten Zeiten der Bibliothek reduzieren sich auf 18 Stunden pro Woche. Das Modell ermöglicht so eine deutlich erweiterte Zugänglichkeit bei geringeren Personalkosten. Das Projekt reagiert auf zentrale Herausforderungen des Stadtteils wie Armut, Migration und Einsamkeit und versteht sich als Ort sozialer Integration. Es schafft verlässliche, niedrigschwellige Angebote für verschiedene Zielgruppen. „Begegnung – Bildung – Teilhabe“ bilden das inhaltliche Gerüst für Raumgestaltung und Programmplanung. Interkulturelle Gruppenangebote, generationsübergreifende Gesprächsrunden und kreative Formate schaffen Räume für Austausch und Selbstwirksamkeit. Die Hausleitung, deren Finanzierung im Zentrum des Förderantrages steht, ist zentral für Betrieb, Koordination und Weiterentwicklung des Konstruktes. Sie sichert die Zusammenarbeit von Bibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und BI, entwickelt Beteiligungsformate und organisiert verlässliche Öffnungszeiten. Angesichts der Vielzahl an Kooperationspartner*innen und der strukturellen Veränderungen ist sie für die dauerhafte Verankerung im Stadtbezirk unverzichtbar. Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist ein Pilotprojekt für kooperatives Quartiersmanagement mit Modellcharakter – nicht nur für andere Stadtteile Hannovers, sondern für die Weiterentwicklung kommunaler Infrastruktur im Sinne sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadtbibliothek ist seit Jahrzehnten zentraler Bildungs- und Begegnungsort im Stadtteil. Durch Sparvorgaben (HSK XI) stand sie jedoch zur Disposition. In einem einjährigen partizipativen Prozess, angestoßen durch die Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“, wurde gemeinsam mit AWO, Fachbereich Senioren und Stadtbibliothek ein zukunftsfähiges Alternativkonzept entwickelt: das StadtGemeinschaftsHaus Nord. Die Nordstadt ist ein lebendiger, aber herausgeforderter Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität. Themen wie Altersarmut, Migration, Einsamkeit, Bildungsbenachteiligung und strukturelle Unterversorgung treffen hier auf ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Genau hier setzt das Projekt an. Statt einer Schließung entsteht ein gemeinschaftlich getragener Ort, der nicht nur Bildung bietet, sondern auch Teilhabe und Begegnung ermöglicht. Durch Kooperation und Beteiligung wird ein Raum geschaffen, der auf die Bedarfe des Quartiers zugeschnitten ist – generationenübergreifend, interkulturell, offen. Ein zentrales Element der Neuausrichtung ist die deutliche Ausweitung der Öffnungszeiten – von derzeit 32 auf künftig 47 Stunden pro Woche. Dabei reduziert sich die personalbesetzte Zeit von 32 auf 18 Stunden, ergänzt durch 29 Stunden „BibliothekPlus“-Zeiten ohne Bibliothekspersonal, die durch Partnerangebote und Ehrenamtliche abgesichert werden müssen. Dieses hybride Öffnungsmodell verbindet Zugänglichkeit mit bürgerschaftlicher Verantwortung. Die Umwandlung markiert einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Bibliothek hin zu einem sozialraumorientierten Gemeinschaftshaus. Die Umsetzung steht noch aus, erfährt aber breite Unterstützung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadtbezirk Nord
Beschreibung
Die ehemalige Nordstadtbibliothek hat den gesamten Stadtbezirk Nord als ihr Einzugsgebiet definiert. Das neue StadtGemeinschaftsHaus Nord soll den selben Anwohner*innen im Quartier Raum geben. Der Stadtbezirk Nord der Landeshauptstadt Hannover setzt sich aus den Stadtteilen Nordstadt, Hainholz, Vinnhorst und Brink-Hafen zusammen. Einwohnende Gesamt: 32.987 unter 18 Jahren: 4.810 60 Jahre und älter: 6.106 mit familiärem Migrationshintergrund: 16.395 darunter Ausländer*innen: 9.974 Fläche 10,92 km² Demografische Entwicklung und Bevölkerungsstruktur Hannover zeichnet sich als Einwanderungsstadt aus, was sich in der Bevölkerungsstruktur widerspiegelt. Der Anteil der Bevölkerung mit ausländischer Staatsbürgerschaft liegt aktuell bei 16,4 %. Besonders in den Stadtteilen Nordstadt und Hainholz ist die kulturelle Vielfalt hoch, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Integration und das soziale Miteinander mit sich bringt. Die beiden genannten Stadtteile gelten ebenfalls als höher frequentierte Erstankunftsorte für Eingewanderte nach Auslandszuzug (hierbei ist zu beachten, dass insbesondere die Nordstadt mit dem Standort der Leibniz Universität viele Studierende aus dem Ausland anlockt). Armutsentwicklung und soziale Herausforderungen Im Jahr 2023 verzeichnete Hannover einen leichten Rückgang der Armutsquote auf 14,9 %. Dennoch stieg die Altersarmut an, insbesondere unter Personen ab 65 Jahren. In den genannten Stadtteilen sind diese Trends ausgeprägt. Die Entwicklung der Altersarmut, gemessen an den 60-Jährigen und älteren Personen, die Transferleistungen beziehen, zeigt einen stetigen Anstieg: 2021 lag der Anteil noch bei 16,2 %, 2022 stieg er auf 17,5 %, und 2023 erreichte er 18,1 %. Diese Entwicklung verdeutlicht die zunehmenden Herausforderungen, denen vor allem ältere Menschen in der Region gegenüberstehen. Im Stadtteil Hainholz ist der Anteil der Empfänger*innen von Transferleistungen im Dezember 2023 mit 26,1 % deutlich höher. Auch hier zeigt sich eine ähnliche Tendenz bei der Altersarmut. 2021 lag der Anteil der älteren Menschen mit Transferleistungsbezug bei 24,9 %, 2022 stieg dieser auf 26,0 %, und 2023 betrug er schließlich 25,8 %. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Situation in Hainholz besonders angespannt, was auf eine hohe soziale Benachteiligung in diesem Stadtteil hinweist. Die Kinderarmutsquote liegt bei 20,3 %, wobei insbesondere in Nordstadt und Hainholz höhere Werte zu erwarten sind. Im Stadtteil Nordstadt waren im Dezember 2023 etwa 16 % der Bevölkerung auf Transferleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts angewiesen. Der Stadtteil Hainholz in Hannover steht vor vielfältigen sozialen Herausforderungen, die im Sozialbericht 2023 der Landeshauptstadt detailliert beleuchtet werden. Mit einer Arbeitslosenquote von über 10 % liegt Hainholz deutlich über dem städtischen Durchschnitt, was auf einen Handlungsbedarf hindeutet. Besonders betroffen sind Allein- und Getrennterziehende, die in Hainholz einen sehr hohen Anteil an der Bevölkerung ausmachen und häufig von Armut betroffen sind. Diese Situation erschwert nicht nur den Alltag der betroffenen Familien, sondern wirkt sich auch auf die Entwicklungschancen der Kinder aus. Demografische Veränderungen sind ebenfalls bemerkbar: In der Altersgruppe der 27- bis 44-jährigen Frauen ist ein überproportionaler Anstieg zu verzeichnen. Dieser Trend wird hauptsächlich auf die Zuwanderung von Ukrainerinnen zurückgeführt, die in Folge des Ukraine-Konflikts nach Hannover gekommen sind und sich vermehrt auch im Stadtbezirk Nord niedergelassen haben. Diese Entwicklungen verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf im Stadtbezirk Nord. Es bedarf gezielter sozialpolitischer Maßnahmen, um die Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern und soziale Ungleichheiten im Vergleich zu anderen Stadtbezirken zu verringern. Bildung und Teilhabe Die Teilhabe am soziokulturellen Existenzminimum, an Gesundheit, Bildung, Erwerbsarbeit und Wohnen ist in den genannten Stadtteilen uneinheitlich verteilt. Insbesondere in der Nordstadt und in Hainholz bestehen Herausforderungen hinsichtlich der Bildungsbeteiligung und -ergebnisse. Gezielte Bildungs- und Integrationsangebote sind essenziell, um die Chancengleichheit und soziale Teilhabe zu fördern. Gesundheit und soziale Infrastruktur Die Gesundheitsversorgung und soziale Infrastruktur in den Stadtteilen sind grundsätzlich gut entwickelt. Dennoch gibt es Unterschiede in der Inanspruchnahme von Gesundheits- und Sozialdiensten, die auf soziale und kulturelle Faktoren zurückzuführen sind. Gezielte Aufklärungs- und Unterstützungsangebote könnten die Nutzung dieser Dienste verbessern. Fazit Die Stadtteile Nordstadt, Hainholz, Vinnhorst und Brink-Hafen stehen vor vielfältigen sozialen Herausforderungen. Durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Wohnen, Gesundheit und soziale Teilhabe kann die Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadtteile verbessert werden. Straßenliste Alleehof Alleestraße Allerbroken Alte Ladestraße Alt-Vinnhorst Am Andreashof Am Brinker Hafen Am Gehrlskamp Am Großen Garten Am Hopfengarten Am Judenkirchhof Am Kläperberg Am Kleinen Felde Am Moritzwinkel Am Puttenser Felde Am Schmuckplatz An der Christuskirche An der Graft An der Lutherkirche An der Strangriede Appelstraße Arndtstraße Asternstraße Auf dem Dorn Auf dem Loh Auwiese Bachstraße Bäteweg Baumgarteweg Bellstieg Beneckeallee Bertramstraße Blumenhagenstraße Bodestraße Bömelburgstraße Bogenstraße Bohnhorststraße Bomgarstraße Brandriede Bremer Damm Brüggemannhof Büttnerstraße Bunnenbergstraße Burgweg Callinstraße Chamissostraße Conrad-Wilhelm-Hase-Platz Dammstraße Degenerweg Deitersweg Dörpefeld Doris-Krammling-Jöhrens-Weg Dorninge Dornröschenbrücke Edwin-Oppler-Weg Eggewiese Ehlvershof Eibenweg Engelbosteler Damm Erikastraße Erlenweg Feddelerweg Fenskestraße Fischteichweg Fliederstraße Flügeldamm Franziusweg Friedenauer Straße Gaußstraße Georgengarten Gerhardtstraße Gertrud-Knebusch-Straße Glünderstraße Godshorner Damm Grambartstraße Grashöfe Grindelhof Gustav-Adolf-Straße Hackethalstraße Hahnenstraße Hainhölzer Markt Haltenhoffstraße Hans-Mayer-Weg Hartungstraße Heinescher Hof Heinrich-Lange-Straße Heisenstraße Helmkestraße Herrenhäuser Allee Herrenhäuser Kirchweg Herrenhäuser Straße Hintere Schöneworth Hornemannweg Horst-Fitjer-Weg Hüttenstraße Hüttenstraße Igelgrund Im Krummen Sieke Im Moore Im Othfelde In den Feldern In den Kämpen In der Flage In der Steintormasch Industrieweg Jägerstraße Jasminweg Kabelkamp Kalabisstraße Karl-König-Platz Klaskamp Klaus-Müller-Kilian-Weg Kniestraße Kniggestraße Knoevenagelweg Kolkhof Kopernikusstraße Kornstraße Krepenstraße Legienstraße Ligusterweg Lilienstraße Lodyweg Machandelweg Marschnerstraße Max-Müller-Straße Meelbaumstraße Melanchthonstraße Mispelweg Möhringsberg Mogelkenstraße Mohrmannstraße Moorkamp Morwegsgasse Nelkenstraße Niederaue Nienburger Straße Oberstraße Pappelweg Paulstraße Petersstraße Prußweg Rankenstraße Rehagen Rehagen,Kol.Burgfrieden, Sonnenweg Rehagen,Kol.Burgfrieden, Veilchenweg Rehbockstraße Reinhold-Schleese-Straße Reinholdstraße Rudolf-Diesel-Weg Rübekamp Rübekamp Verl.Kolonie Krügersruh Rosenweg Rühlmannstraße Rundshorn Sadebuschstraße Sandstraße Sauerweinstraße Schachtebeckweg Schaufelder Straße Scheffelstraße Schlieffenstraße Schloßwender Straße Schmedesweg Schneiderberg Schraderstraße Schulenburger Landstraße Schulzenstraße Schwanenburgbrücke Schwanenburgkreisel Siegmundstraße Sokelantstraße Sorststraße Spierenweg Suderloh Treitschkestraße Trollweg Türkstraße Tulpenstraße Turmstraße Tweerbreite Uhlandstraße Unter den Eichen Vahrenwalder Straße Vinnhorster Rathausplatz Vinnhorster Weg Voltmerstraße Vordere Schöneworth Walter-Bruch-Straße Walter-Großmann-Weg Warstraße Weidendamm Welfengarten Wendehagen Wiesenauer Straße Wilhelm-Busch-Straße Windthorststraße Wischkämpe Wohlenbergstraße Ziesingweg
Einwohnerzahl
32990
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/B%C3%BCrger-Service/Stadtbezirksportale-Hannover/Stadtbezirk-Nord/Veranstaltungen-und-Meldungen/Meldungen/Ein-Stadtbezirk-stellt-sich-vor
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist in seinem Kern ein Projekt des kooperativen Quartiersmanagements. Es bündelt Ressourcen aus Verwaltung, freien Trägern und Zivilgesellschaft, um einen integrativen Ort für das Quartier zu schaffen. Der sozialräumliche Fokus zeigt sich in der konsequenten Ausrichtung auf Bedarfe und Potenziale des Stadtteils – entwickelt im engen Austausch mit Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort. Im Mittelpunkt steht nicht die Dienstleistung einzelner Einrichtungen, sondern ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung für das Quartier, das aber noch entwickelt und ausgebaut werden muss. Durch abzustimmende Angebote, einer gemeinsamen Nutzung von Räumen (Räume mit festem Programm und Räumen, die sich inhaltlich-gestalterisch anpassen können und müssen) und partizipative Formate, die wir noch nicht beschreiben können, entsteht ein solidarischer Ort mit Modellcharakter. Das Projekt stärkt bestehende Netzwerke, baut neue Kooperationen auf und entwickelt verlässliche Strukturen der Zusammenarbeit – etwa über runde Tische, Beteiligungsformate und die kuratierte Gestaltung der nicht-personalbesetzten Öffnungszeiten. Eine fest installierte Hausleitung trägt die Verantwortung für die Koordination und Weiterentwicklung. Der Ansatz des Quartiersmanagements wird hier nicht additiv gedacht, sondern als verbindende Strategie: Das Haus wird Teil einer sozialräumlichen Infrastruktur, die Nachbarschaft stärkt, Engagement aktiviert und Teilhabe ermöglicht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
StadtgemeinschaftsHaus Nord - der Name ist Programm: Wir etablieren Beteiligungsformate. Erwartungen, Zufriedenheit und Bedarfe werden dokumentiert und zur Weiterentwicklung des Angebots genutzt. Rückmeldungen belegen Akzeptanz und mögliche Defizite.
Beschreibung
Feste und noch unbekannte Kooperationspartner*innen übernehmen Kuratierung v.a. in BibliothekPlus-Zeiten. Regelmäßige Abstimmungen und Kooperationsvereinbarungen sorgen für Zuverlässigkeit. Langfristige Verlässlichkeit wird durch lfd. Feedback gesichert.
Beschreibung
Durch die Bürger*inneninitiative konnte die Schließung der Bibliothek verhindert werden. Gemeinsam wurde das vorliegende Konzept erarbeitet; die Ressourcen von AWO, Fachbereich Senioren und BI / engagierte Bürger*innenschaft werden weiterhin eingebunden.
Beschreibung
Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Kinder, Senior*innen, Migrant*innen) bilden unter dem Motto „Begegnung – Bildung – Teilhabe“ Kern der neuen Partner*innenschaft im Quartier Nord, eine zielgruppenübergreifende Ausrichtung ist projektimmanent.
Beschreibung
Bereits das Zustandekommen des StadtGemeinschaftsHauses Nord steht für ressortübergreifendes Agieren. Dieses Projektteilziel ist erreicht, wenn die Kooperation zwischen Stadtbibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und weiteren Akteuren lebendig wird!
Beschreibung
Regelmäßige Treffen aller Partner*innen (Bibliothek, AWO, Fachbereich Senioren und weitere Akteur*innen) sichern Synergieeffekte. Vereinbarungen werden verbindlich festgehalten, Protokolle und Zielvorgaben dokumentieren Wirksamkeit der Kooperationen.
Beschreibung
Das Kontrukt ist v.a. hinsichtlich der extern kuratierten Öffnungszeiten fragil, hier kommen unterschiedliche BibliothekPlus-Elemente zum Tragen; zudem muss die räumlich-technische Infrastruktur kontinuierlich angepasst werden an die lfd. Bedarfe.
Beschreibung
Das Konstrukt ist Ergebnis gesamtkommunal getragener Verantwortung. Entscheidend ist das langfristige Commitment aller Beteiligten und die erfolgreiche Absicherung der finanziellen und personellen Ressourcen zum Projektende.
Beschreibung
Das sichtbare und laute Engagement aus dem Stadtteil wurde und wird - s. Kriterium 3 - aktiv eingebunden. Das Haus fördert informelle Begegnungen - kuriert und zufällig, zwischen bürgerschaftlichem Engagement und institutionalisiertem Hauptamt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB Senioren | Kommunaler Seniorenservice Hannover – Nordstadt, Hainholz, Brink-Hafen, Vinnhorst ; Netzwerk für Senioren im Stadtbezirk 13 ; KSD Kommunaler Sozialdienst ; Stadtteilkultur ; Volkshochschule ; Sozialdezernat u.a..
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Hainholz; Kargah e.V. – Iranische Bibliothek & Dokumentationszentrum; Spokusa – Interkultur / Transkultur; TuT – Schule für Tanz, Clown & Theater; Theater Nordstadt; Atelier Block 16; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
21 Kitas als feste Bildungspartner (32 Kitas liegen im Einzugsbereich); 11 Kinderhorte - z.T. in unterschiedlicher Träger*innenschaft; Werkhof Hannover u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Familienzentrum Nordstadt; Familienzentrum Voltmerstrasse / Hainholz; Katholisch-Internationales Familienzentrum St. Maria; Sozialforum (Offener Zusammenschluss von ca. 30 Vereinen, Gruppen und Institutionen); Caritas; Jugendzentren; Johanniter u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spokusa e.V. (Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit); Werkstatt Schule e.V.; Was mit Herz e.V.; Jugendberatung Hinterhaus; Naturfreundejugend; Stadtteilzentrum Bürgerschule; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
4 Grundschulen (GS Auf dem Loh, GS An der Uhlandstrasse, GS Vinnhorst, GS Fichteschule); Gymnasium Lutherschule; Berufsbildende Schule BBS / Anna Siemsen Schule; Rucksackschule / Rucksackmütter; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokales Gewerbe; Dialogrunde Nördlicher E-Damm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (MSV ); hanova Plus (Nachbarschaftsfrühstück)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ, Stadtkind; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat; Vertreter*innen in übergeordneten Gremien (Stadtrat, Regionsversammlung, Landtag, Bundestag); Senior*innenbeirat; Integrationsbeirat; Vertrer*innen einzelner pol. Fraktionen, Bürger*inneninitiative; u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kund*innen der Stadtbibliothek und engagierte Mitwirkende der AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Nordstadt / Kontaktbeamtin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendkirche Hannover; Katholisch-Internationales-Zentrum-Hannover (KIZH); Ev. luth. Nordstädter Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist vorstellbar, ab 2029 die Hausleitung zu 50% aus dem städtischen Haushalt zu übernehmen und bis dahin die Kosten für Wachpersonal deutlich zu reduzieren. Parallel wird ein Konzept zur Verstetigung durch Projektmittel (z. B. Quartiersfonds, Stiftungsgelder) entwickelt. Die strukturelle Anbindung an Stadtbibliothek, AWO und FB Senioren sichert organisatorische Nachhaltigkeit und langfristige Verankerung im Gemeinwesen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Annett Habermann
Funktion Fundraiserin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -läge offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürgerinnen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohnerinnen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden, Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohnerinnen sowie auf vertikaler Ebene unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohnerinnen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohnerinnen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Nachhaltigkeit
Bis 2028 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützerinnen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.

Aufbau eines Familienzentrums in der Kita Altländer Viertel

Ansprechpartner
Lona Hollander
Funktion Abteilung Soziale Hilfen und Integration
Die Kita im Brennpunktquartier Altländer Viertel soll zu einem Familienzentrum weiterentwickelt werden.
Projektbeschreibung
Der Ausbau einer Kita zu einem Familienzentrum soll speziell innerhalb des Quartiers Bewohnende erreichen. Präventiv soll es in der Folge die Bildungswege der Kleinen sowie deren Familien und damit gesamtgesellschaftlich positiv beeinflussen und aufklärende Elternarbeit leisten. Der konzeptionelle Gedanke dieses Förderantrags zielt darauf, alles unter einem Dach für die Arbeit an den Kindern und gemeinsam mit den Eltern zu ermöglichen. Ein Familienzentrum wird als Mehrwert für alle Institutionen betrachtet, weil es neben dem regulären QM noch fehlt. Dies hat die Evaluation der aktuellen Bedarfe nach dem 2021 eingeführten QM gezeigt. Diesen Bedarfen soll durch qualifiziertes Fachpersonal in der Kita dahingehend begegnet werden, dass unter demselben Dach interkulturelle bedarfsgerechte Angebote unterbreitet werden. Durch die Kooperation mit Kinderärzten, Logopäden, Hebammen, dem örtlichen Sportverein für Mutter-Kind-Turnen und anderen Akteuren sollen Angebote geschaffen werden wie Sprachkurse, internationale Kochkurse, Spiel- und Leseaktionen für Kinder und Eltern auf Deutsch und in unterschiedlichen Muttersprachen, Elterncafés, Beratung durch Kita-Sozialarbeiterinnen. Sprachfördermaßnahmen sollen die mitgebrachte Heimatsprache sowie die neu zu erlernende Fremdsprache beinhalten, um sich im Familienzentrum fachlich pädagogisch unterstützt heimisch zu fühlen und mit dem Quartier als zuhauseähnlichem Sozialraum zu identifizieren. Das Familienzentrum wird dabei als Begegnungsort aller Quartiersbewohnenden verstanden mit dem Schwerpunkt Familienarbeit. Insb. durch EU-Binnenmigrationen hat der Zuzug bildungsferner Familien aus Südosteuropa stattgefunden. Diese Familien sind eher darauf bedacht, unter sich zu bleiben. Gegenüber Geflüchteten, welche bei der Einreise verpflichtet waren, in städtischen Unterkünften zu leben und dadurch positive Erfahrungen mit Behörden haben, hegen gerade südosteuropäische Eltern eher eine Behördenskepsis welche sich auch auf staatliche Bildungseinrichtungen bezieht, weil ihnen diese aus dem Herkunftsland üblich zu sein scheint. Mitgebrachte Diskriminierungserfahrungen scheinen diese Zurückhaltung ebenfalls zu beeinflussen. Daher soll über die Kinder ein gemeinsames Familienverständnis im Quartier erreicht werden. Gerade der Begriff der Familie ist ein hohes Gut aller Nationalitäten und der "gemeinsame Nenner" des Zusammenlebens. Pädagogisches Fachpersonal gewinnt damit eine Öffnung des Kitaalltags durch ganzheitliche Begleitung.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit dem Jahr 2021 wird das QM sowie eine Kooperation mit einem Bildungsträger aus Mitteln des niedersächsischen Integrationsfonds gefördert. QM ist etabliert und die Beteiligung der Bewohnerschaft soll in selbst tragende Strukturen überführt werden. Aus dem städtischen Haushalt werden beträchtliche Eigenanteile beigesteuert, indem sozialer Brennpunktbildung bestmöglich entgegengewirkt wird. Aktuell hat die Stadt ein Grundstück veräußert mit der Maßgabe, dort 84 neue Wohneinheiten für sozialen Wohnungsbau zu errichten. Das Ziel ist ein ausgewogenes Belegungsmanagement, um Bestandsbewohnende des Quartiers mit dem Wunsch, den Geschosswohnungsbau aus den 1970ern zu verlassen und neu angekommenen Geflüchteten sowie Sekundärzugewanderten zielgerichtet integrativ zu begegnen. Das Quartier ist aufgrund der Vielzahl diverser Nationalitäten, auch bildungsferner Familien aus Südosteuropa und ausgeprägtem Transferleistungsbezug über alle Nationalitäten im innerstädtischen Vergleich ein Brennpunkt. Diskriminierungserfahrungen und ein Fremdheitsgefühl unter allen Bewohnenden soll durch konzentrierte generationenübergreifende Familienarbeit entgegengewirkt werden. Aktiv soll ein Familienzentrum als zusätzlich tragendes Element entwickelt werden mit Personal aus endender Hortbetreuung. Der Unterstützungs- und Beratungsbedarf zum Teil bildungsferner und regional noch nicht verwurzelter Eltern ist erheblich. Über Kinder funktioniert die Beziehungsarbeit sowie Kontakt zu und mit Eltern. Beschäftigte arbeiten aus Überzeugung im Altländer Viertel. Unterstellt, dass ausländische Bewohnende dort auch freiwillig und gern leben, soll gemeinsamen Vorurteilen geschlossen entgegen getreten werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hansestadt Stade
Beschreibung
Das Altländer Viertel liegt am Stadtrand Stades in Bahnhofsnähe und liegt an einer Haupteinfallstraße. Auf der anderen Seite des Viertels haben Jobcenter, Jugendamt und Finanzamt neu gebaut. Ansonsten grenzt es an ein Naherholungsgebiet und eine Einfamilienhaussiedlung. Die Straßen tragen die Namen des Alten Landes. Im Altländer Viertel gibt es keinen Hausarzt, in der Nähe keinen Kinderarzt und daher ist das Thema Gesundheitsfürsorge für Quartiersbewohnende neben anderen Themen überaus wichtig.
Einwohnerzahl
3000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
interne Demographie-Software
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Aktuell umfasst das Quartiersmanagement neben der Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Cadenberge auch die Vernetzung aller Akteure von der Stadtjugendpflege, Grundschule, Kitas, Bildungsträgern und Ehrenamtlichen. Es gibt einen Chor für Erwachsene mit dem Namen "frisch gemischt", vogelkundliche Spaziergänge, Wildmüllsammelaktionen, Beteiligungsmanagement für Jugendliche und ein angesehenes und genutztes Jugendhaus. Aufgrund der neu errichteten Wohnanlage ist der Bedarf an familiengestützten Angeboten noch weiter gestiegen, obwohl er bereits davor nicht gereicht hat. Ein Familienzentrum als städtisches flankierendes Angebot zum sozialen Wohnungsbau ist daher erforderlich. Diese Erkenntnis hat der Quartiersmanager erlangt und sich laufend dafür eingesetzt, für Familien zugeschnittene Angebote zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kinder werden über Eltern erreicht. Eltern erreicht man, indem ihnen unter dem demselben Dach wie den Kindern, also im selben Sozialraum, Angebot unterbreitet werden können.
Beschreibung
Bestmöglich vermittelte Bildung und Erziehung im Kita-Alter unter Einbeziehung der Eltern ist das wertvollste Kapital für die nachfolgende Grundschule Montessori.
Beschreibung
Bewohnende des Quartiers und deren Kinder selbstbewusst einen Beitrag für ein gelingendes Miteinander dauerhaft leisten lassen.
Vorhandene Strukturen
Es gibt im Quartier bereits engagierte Eltern, hauptsächlich Mütter, die bei Ferienspaßaktionen oder auch den Stadtteilfesten mitwirken. Zu Kinderaktionen gehören Freies Tanzen sowie Basteln und Backen wie in anderen Stadtteilen auch, nur eben nationenübergreifend. Durch das Zusammenbringen von Fachpersonal und ehrenamtlichen Eltern entstehen erweiterte Strukturen der vernetzten Elternarbeit. Bisher gibt es kein Familienzentrum, sodass es schwierig ist, Familien die unter sich bleiben wollen, pädagogisch zu erreichen. Das Quartiersmanagement wirkt personell, weil der Mitarbeiter Islamwissenschaften studiert hat. Der wissenschaftliche Ansatz ist vorhanden und abgedeckt. An ehrenamtlichem Engagement im Mehrzweckraum und dem Stadtteilbüro fehlt es unter Erwachsenen nicht unbedingt. Nach Auffassung der quartiersansässigen Akteure fehlt es an einem Familienzentrum, um den Eltern mit Migrationshintergrund mit pädagogischem Fachpersonal und vor allem pädagogischem Konzept zu helfen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtjugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Montessori und Kita St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hebammen, LogopädInnen und KinderärztInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Leibesübungen zum Mutter-Kind-Turnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kurse der Evangelischen Familienbildungsstätte "Familien erleben zusammen Sprache"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Brennpunktquartier ist das Altländer Viertel ohnehin gelegentlich in der Presse. Das Quartiersmanagement und das Familienzentrum sind ein positives Kontergewicht in der öffentlichen Wahrnehmung.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Politik ist offen, zugewandt und aufgeschlossen für Ideen, die das Altländer Viertel positiv beeinflussen. Dies soll erhalten bleiben.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig soll frei werdendes Hortpersonal an den Arbeitgeber gebunden werden, um den gesetzlichen Anspruch der Ganztagsbetreuung sicherstellen zu können. Zum Erhalt der Motivation soll ein Familienzentraum auch ein modernes Arbeitsumfeld ermöglichen, neben den gemeinbedarfsorientierten Themen zugunsten der Quartiersentwicklung. Bisher war es so, dass Mitarbeitende gern und aus persönlicher Überzeugung im Quartier gearbeitet haben. Dieser Standard soll auch in der Außenwirkung so sein.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bildung to go - wir liefern Bildung ins Quartier!

Ansprechpartner
Kirstin Beckmann
Funktion Projektreferentin
Wir liefern Bildung ins Quartier - aufsuchende Bildungsarbeit
Projektbeschreibung
Motto: Gemeinsam lernen: niedrigschwellig, offen und kostenfrei Konzept An 4 Lernstandorten im Quartier (Nordstadt Hameln) konnte die vhs Hameln-Pyrmont seit Mitte 2024 wertvolle Erfahrungen im Bereich Grundbildung sammeln. Wir können festhalten: Die Grundbildungsangebote an den Pilotstandorten sind wirksam, schaffen Netzwerke und bringen Menschen miteinander in Kontakt, die ohne unsere Bildungsarbeit nicht vernetzt wären. Ziel des Projektes ist es, mit neuen Sprachcafé-Angeboten in stark migrantisch geprägte Quartiere Hamelns zu gehen, d.h. neue Begegnungsorte gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern aufzubauen und damit neue Lernorte in den relevanten Quartieren als Anlaufstelle für Bewohner*innen der jeweiligen Stadtviertel zu schaffen. Das bedeutet, dass Quartiere wie Nordstadt, Altstadt und Südstadt versorgt werden sollen und dabei das Thema aufsuchende Bildungsarbeit vorangetrieben wird. Im Detail bedeutet dies: Die Sprachcafés („Deutsch üben“) bieten einen niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten des Sprachgrunderwerbs und der Alphabetisierung in den Quartieren. Durch die angestrebte enge Kooperation mit der Sprachkoordinierungsstelle des Landkreise Hameln-Pyrmont kann die Volkshochschule den im Landkreis unversorgten Deutschlernenden ein Bildungsangebot mit authentischen Redeanlässen bieten. Dabei werden Personen aufgefangen, die sich in einer „Kurs-Übergangsphase“ befinden, d.h. die andernfalls entweder temporär, noch oder wieder unversorgt wären. Die Sprachcafés dienen dabei als Anlaufstelle vor Ort, werten die Wohnquartiere auf und leisten einen entscheidenden Beitrag zu Integration und Teilhabe. Sinnvoll ist es hier, die Lernenden jeden Alters aus ihren derzeit klar abgegrenzten „Bubbles“ durch weitere Angebote herauszuholen und miteinander zu vernetzen. Neben klassischen Deutschlern-Angeboten werden durch gemeinsame, angeleitete Quartiersaktionen unter dem Motto „Nachbarschaftshilfe“ (z.B. Fahrrad-Reparaturwerkstatt, Einkaufs- und Hausaufgabenhilfe) intergenerationelles Lernen und interkulturelle Interaktion ermöglicht. Vorteil ist dabei, dass alle Generationen die Bildungsangebote direkt in ihren Wohnquartieren wahrnehmen können und von kurzen Wegen profitieren. Die Projektidee schließt damit Lücken in der Versorgung von Zugewanderten im Bereich Sprachenlernen (DaZ).
Laufzeit
2025-03-25 00:00:00
Ausgangslage
* unversorgte Quartiere * Nordstadt: hoch-migrantisch (s. 1. Antrag ) * unversorgte Menschen (aller Generationen) * Lücken in Versorgung mit Sprachförderung (Leerstellen) * wir schließen Lücken * Personen, die anderweitig keine Sprachförderung erhalten könnten * eingeschränkte Mobilität, eingeschränkte Partizipationsmöglichkeiten