Verstetigung der Angebote im Commons Zentrum Lüneburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jonas Korn
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schaffung von 2 Minijobs zur Verstetigung vielfältiger ehrenamtlicher Angebote
Projektbeschreibung
Das Commons Zentrum Lüneburg ist ein ehrenamtlich getragenes Nachbarschaftszentrum im Südwesten Lüneburgs, das sich seit Herbst 2024 als lebhafter Begegnungs- und Mitmachort für alle Menschen etabliert. Auf dem Gelände einer ehemaligen Motorenwerkstatt entstehen verschiedenste Initiativen und Räume für viele Aktivitäten. Das Commons Zentrum ist niedrigschwellig nutzbar. Alle Angebote werden ehrenamtlich und auf Spendenbasis bereitgestellt. Hierzu zählen Spieletreffs, Sportangebote, gemeinsames Kochen, Feste, Vorträge, Konzerte, gemeinsames Musizieren und weitere mehr. Ein Schwerpunkt liegt auf handwerklichen und kreativen Tätigkeiten wie Holzwerken, Fahrradreparatur, Nähen, Töpfern, Gerätereparatur, Drucken, Malen, Gärtnern. Hinzu kommen ein Schenkladen, ein Leihladen und kleinere Ressourcen, die vor Ort genutzt werden können. An zwei Wochentagen gibt es Öffnungszeiten, während derer die meisten Angebote allen Gästen offen stehen. Das Commons Zentrum ist ein Freiraum, der vielen Vorhaben aus der Lüneburger Bevölkerung ein Dach gibt. Mit den hier beantragten Mitteln sollen zwei Minijobs geschaffen werden, die dabei helfen, die Angebote des Commons Zentrums zu erhalten und auszubauen. Durch die sehr gute Annahme der Angebote entsteht der Bedarf, die Betreuung der Öffnungszeiten sowie die Administration des Projekts mit bezahlten Stellen zu besetzen. Diese Aufgaben bedürfen Kontinuität, sodass das Zentrum weiter durch die Initiative von Gästen und Aktiven belebt werden kann.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Commons Zentrum wird als Nachbarschafts- und Begegnungsort ausgesprochen gut angenommen. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen beteiligen sich, nehmen die geschaffenen Angebote wahr und unterstützen mit Sachspenden oder tatkräftig. "Der Laden brummt." Durch die Vielzahl der Veranstaltungen, Kontakte, Anliegen und Begegnungen drängt sich der Bedarf auf nach einer kontinuierlichen Besetzung der Öffnungszeiten einerseits sowie andererseits der Öffentlichkeitsarbeit, Außenkommunikation und allgemeiner Koordination. Auch dadurch, dass sich das Publikum aus Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammensetzt, ist hier immer wieder Vermittlungsarbeit und ein hohes Maß an Zuwendung erforderlich, das im Allltag mitunter mit einer rein ehrenamtlichen Arbeit kollidiert: Aktive Mitglieder werden überfordert, wenn sie nach Feierabend Öffnungszeiten betreuen und nicht genügend Kapazitäten für das lebhafte Geschehen vorhanden sind. Die beantragten Stellen sollen helfen, eine bessere Abdeckung der essenziellen Aufgabenbereiche zu gewährleisten, sodass Reibungen im alltäglichen Betrieb besser aufgefangen werden können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Bockelsberg-Mittelfeld-Oedeme
Beschreibung
Das Commons Zentrum liegt zwischen den Stadtteilen Bockelsberg, Mittelfeld und Oedeme. Während Oedeme als gehobener Stadtteil gilt, handelt es sich bei Bockelsberg und Mittelfeld um klassische Arbeiterviertel, die über die Jahrzehnte eine hohe Durchmischung aufweisen. In der Nähe des Commons Zentrums befinden sich zwei Unterkünfte für Geflüchtete und eine Aufnahmestelle für Obdachlose bzw. sozialpsychologisch betreuungsbedürftige Menschen. Viele Menschen aus diesen unterschiedlichen Unterkünften zählen zu den regelmäßigen Besucher*innen des Commons Zentrums. Durch die soziale Durchmischung in den umliegenden Vierteln, die sich auch im Publikum niederschlägt, kommt es im Commons Zentrum zu vielen milieu- und herkunftsübergreifenden Kontakten.
Einwohnerzahl
75000
Quelle / Anmerkungen
Das Commons Zentrum wird von Menschen aus dem gesamten Lüneburger Stadtgebiet genutzt, teilweise darüber hinaus.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Commons Zentrum stellt eine Plattform für ehrenamtliches, nachbarschaftliches Engagement dar. Durch Räume, Ausstattung und einen gut funktionieren strukturellen Rahmen können Anwohner*innen zusammen kommen und einzelne Projekte und Veranstaltungen umsetzen oder neue Gruppen initiieren, die kontinuierlich Angebote bereitstellen. Durch diese Möglichkeiten werden Austausch und Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt und das Gemeinwesen gefördert.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen Lüneburgs sind willkommen und können das Commons Zentrum nutzen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es bestehen Kooperationen mit beherzt e.V., Seebrücke (Grenzenlose Solidarität e.V.), Foodsharing, VCD und weitere.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin Kathrin Wolter, Sozialdezernentin Gabriele Scholz, Stadtentwicklung Oliver Bruns, Stadtteilmanager*innen Max Werner und Jasmin Stecker
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Commons Zentrum finanziert sich durch Tagesspenden, Fördermitgliedschaften und beantragte Förderprogramme. Es wird angestrebt, das Commons Zentrum fest in der Stadt zu etablieren und das Gebäude samt Grundstück langfristig zu pachten. Dabei wird auch Wert darauf gelegt, die konstruktive Zusammenarbeit mit städtischen Stellen fortzuführen und auszubauen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das grüne Klassenzimmer in Südniedersachsen - unser Schulgarten für alle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Silke Kuri
| Funktion | 1. Vositzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander lernen - Gemeinsam wachsen
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Grünes Klassenzimmer – ein Schulgarten für alle“ öffnet sich die Schule bewusst in die Dorfgemeinschaft und schafft einen neuen Raum für gemeinsames Lernen über Generationen hinweg. Auf einer ungenutzten, teils bewachsenen Fläche von 5.000 m² in unmittelbarer Nähe entsteht ein naturnaher Lern- und Erlebnisort, der durch das Engagement vieler Menschen aus dem Dorf lebendig wird.
Kern des Projektes ist die Anlage eines Schulgartens mit Obstbäumen, Hochbeeten und Aufenthaltsbereichen sowie die Anschaffung eines Zirkuswagens als geschützter Raum für Unterricht und Begegnung.
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Tun: Kinder pflanzen mit Vereinsmitgliedern Obstbäume, bauen mit Eltern Hochbeete und lernen von erfahrenen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern den achtsamen Umgang mit Natur und Handwerk. So entsteht ein lebendiger Lernprozess, in dem Wissen weitergegeben wird und gleichzeitig Neues wachsen darf.
Das Projekt knüpft an bestehende Verbindungen im Dorf an: Schule, Kita, Jugendbüro, Familienzentrum und Gemeinde arbeiten bereits zusammen und werden durch das Vorhaben noch enger miteinander vernetzt. Mit Partnern wie der Forstgenossenschaft kommen weitere Perspektiven hinzu. Vereine, Eltern und engagierte Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Erfahrungen, ihre Zeit und ihre Ideen ein.
Geplant sind offene Aktionstage, kreative Angebote und gemeinschaftliche Formate wie Baumpatenschaften oder saisonale Veranstaltungen. Der Schulgarten wird so zu einem Ort, an dem Lernen, Engagement und Begegnung ganz selbstverständlich ineinandergreifen – ein offener Treffpunkt für alle Generationen.
Das „grüne Klassenzimmer“ ist kein abgeschlossener Raum, sondern ein gemeinschaftlich gestalteter Lernort, der die Gemeinwesenarbeit im Dorf stärkt und neue Impulse für ein nachhaltiges, soziales Miteinander setzt.
Das Projekt leistet damit einen konkreten Beitrag zur sozialen Dorfentwicklung, fördert die Teilhabe unterschiedlicher Generationen und schafft langfristig einen identitätsstiftenden Ort für die gesamte Gemeinschaft.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet umfasst die Ortsteile Landwehrhagen, Lutterberg, Speele und Spiekershausen der Gemeinde Staufenberg und ist ländlich geprägt. Die Ausgangslage ist weniger durch klassische soziale Problemlagen gekennzeichnet, sondern durch strukturelle Herausforderungen des ländlichen Raums.
Zwar bestehen aktive Vereine, engagierte Einrichtungen und gewachsene Strukturen, jedoch fehlt es an einem zentralen, niedrigschwelligen Ort, an dem Begegnung, gemeinsames Lernen und Austausch zwischen den Generationen regelmäßig stattfinden können. Bestehende Angebote sind häufig voneinander getrennt organisiert und erreichen nicht immer alle Bevölkerungsgruppen.
Zudem steht eine große, bislang ungenutzte Grünfläche in unmittelbarer Nähe der Grundschule zur Verfügung, die derzeit keine Aufenthaltsqualität oder gemeinschaftliche Nutzung bietet. Dieses Potenzial bleibt bislang ungenutzt.
Gleichzeitig besteht die Herausforderung, bestehendes Engagement langfristig zu sichern, jüngere Generationen einzubinden und neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Ohne entsprechende Angebote droht eine zunehmende Trennung von Lebenswelten und ein Rückgang gemeinschaftlicher Aktivitäten.
Vor diesem Hintergrund setzt das Projekt an, indem es einen gemeinsamen Ort schafft, der vorhandene Strukturen verbindet, Beteiligung ermöglicht und das soziale Miteinander im Dorf nachhaltig stärkt.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Göttingen, Gemeinde Staufenberg
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das Einzugsgebiet der Grundschule Landwehrhagen mit den Ortsteilen Landwehrhagen, Spiekershausen, Lutterberg und Speele in der Gemeinde Staufenberg.
Einwohnerzahl
3800
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Staufenberg
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es die aktive Beteiligung der Menschen vor Ort in den Mittelpunkt stellt und bestehende Strukturen im Dorf gezielt miteinander vernetzt. Ausgangspunkt ist nicht nur die Schaffung eines neuen Ortes, sondern die gemeinsame Gestaltung dieses Ortes durch die Dorfgemeinschaft.
Schülerinnen und Schüler, Eltern, Vereine, die Forstgenossenschaft sowie Einrichtungen wie Kita, Jugendbüro und Familienzentrum wirken aktiv an Aufbau und Nutzung des Schulgartens mit. Durch gemeinschaftliche Aktionen wie Pflanz- und Bautage, Pflegeeinsätze oder saisonale Veranstaltungen entstehen niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten für unterschiedliche Generationen.
Der Schulgarten wird so zu einem Ort, an dem Gemeinwesenarbeit praktisch gelebt wird: Menschen kommen zusammen, übernehmen Verantwortung und gestalten ihr Umfeld aktiv mit. Bestehende Netzwerke werden gestärkt und neue Verbindungen geschaffen.
Ziel ist es, langfristig tragfähige Strukturen aufzubauen, die über das Projekt hinaus wirken. Der Ansatz fördert damit nicht nur Begegnung, sondern stärkt nachhaltig den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn der Schulgarten als gemeinsamer Ort im Dorf von Kindern, Eltern, Vereinen und weiteren Akteuren angenommen und regelmäßig generationenübergreifend genutzt wird sowie neue Kontakte im Alltag entstehen, ist der Standard erreicht.
Vorhandene Strukturen
Im Projektgebiet bestehen bereits gewachsene Strukturen der Gemeinwesenarbeit, die auf einem aktiven Dorfleben und einer engen Zusammenarbeit zentraler Akteure basieren. Die Grundschule, die Kita, das Jugendbüro, das Familienzentrum sowie die Gemeinde arbeiten bereits in verschiedenen Bereichen zusammen und sind im Austausch miteinander.
Darüber hinaus ist die Dorfgemeinschaft durch ein aktives Vereinsleben geprägt, das regelmäßig gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen organisiert. Diese Strukturen ermöglichen Begegnung, Engagement und Beteiligung, sind jedoch bislang nicht an einem gemeinsamen Ort gebündelt.
Der Förderkreis der Grundschule übernimmt bereits heute eine verbindende Rolle zwischen Schule, Eltern und weiteren Akteuren und bringt Erfahrungen in der Organisation gemeinschaftlicher Projekte ein. Ergänzend wirken lokale Akteure wie Vereine und die Forstgenossenschaft, die sich in die Pflege und Nutzung gemeinschaftlicher Flächen einbringen.
Das Projekt knüpft an diese bestehenden Strukturen an und entwickelt sie gezielt weiter, indem es einen gemeinsamen Ort schafft und die Zusammenarbeit systematisch stärkt und verstetigt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
örtliche Vereine der Dorfgemeinschaft (z. B. Schützenverein, Feuerwehr, Chor, Ortsgruppe Rotes Kreuz)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderkreis der Hermann-Gmeiner-Schule Landwehrhagen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eltern und Dorfgemeinschaft Landwehrhagen, Lutterberg, Speele und Spiekershausen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die langfristige Sicherung erfolgt durch die feste Einbindung in Schule, Gemeinde und Dorfgemeinschaft. Pflege und Nutzung werden gemeinschaftlich durch Förderkreis, Vereine, Eltern und Forstgenossenschaft getragen. Die Finanzierung wird durch beantragte Mittel der Bingo-Umweltstiftung, lokale Sponsoren sowie langfristig durch Engagement vor Ort und geringe laufende Kosten gesichert.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
PLATZ nehmen und Mitgestalten: Partizipativer Ausbau der Gemeinwesenarbeit beim PLATZprojekt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anna Knetsch
2. Kurzbeschreibung
Vom Projektraum zum Nachbarschaftsanker – Ein inklusives Wohnzimmer für das Quartier.
Projektbeschreibung
Das PLATZprojekt an der Fössestraße ist ein Reallabor für nutzerinnengestützte Stadtentwicklung und „Do-Ocracy“. Wir verstehen uns als offene Plattform, auf der Nachbarinnen und Initiativen ihre Ideen für den urbanen Raum eigenständig ausproberen können. Mit dem Vorhaben „PLATZ nehmen & Mitgestalten“ erweitern wir dieses Feld um Gemeinwesenarbeit (GWA), um den Ort als barrierefreien Nachbarschaftsanker zwischen Linden-Limmer und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt zu verstetigen. Unser Ansatz basiert auf drei Handlungsfeldern:
1. Aufbau eines Quartiersankers: Mit dem „Kiezzimmer“ schaffen wir eine zentrale, niedrigschwellige Anlaufstelle auf dem Gelände. Wir beraten Aktive bei der Umsetzung ihrer Projekte, bündeln Ressourcen mit lokalen Akteuren und verzahnen unser Angebot eng mit der sozialen Infrastruktur des Stadtteils. Durch eigene Veranstaltungen, wie z.B. Workshops, Gesellschaftsabende, Lesungen, Feste oder Flohmärkte wollen wir unsere Räume öffnen und ermutigen selbst aktiv zu werden.
2. Aktivierung und Inklusion: Durch aufsuchende Formate und Kommunikation in einfacher Sprache bauen wir Schwellenängste ab. Wir motivieren Menschen, die bisher durch soziale oder bauliche Barrieren exkludiert waren, den öffentlichen Raum als ihren eigenen zu begreifen und aktiv mitzugestalten. Als Brückenbauerin übersetzen wir Bedarfe im Quartier in konkrete Teilhabeangebote und können diese zusammen mit den Engagierten direkt vor Ort umsetzen.
3. Partizipative Demokratiearbeit: Gemeinsam mit einem Netzwerk aus Fach-Expertise schaffen wir Begegnungsräume für eine heterogene Nachbarschaft. Formate wie „Platz-Safaris“, Community Music oder Bau-Workshops befähigen insbesondere Senior:innen, Familien und Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte zur Selbstorganisation und stärken den sozialen Zusammenhalt auf Augenhöhe.
Das PLATZprojekt wird so zum integrativen „Dritten Ort“, der Vielfalt als Chance begreift und die solidarische Entwicklung des Stadtteils nachhaltig vorantreibt.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das PLATZprojekt liegt an einer kritischen Schnittstelle Hannoverscher Stadtteile, die laut Sozialmonitoring vor massiven Herausforderungen stehen. Wir agieren im Spannungsfeld zwischen dem hochverdichteten, gentrifizierungsgeprägten Linden-Limmer und dem peripheren, strukturell benachteiligten Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. In beiden Räumen zeigt sich eine Unterversorgung an niedrigschwelligen, konsumfreien Begegnungsorten, die Integration und Teilhabe aktiv fördern.
Obwohl das Projekt als Reallabor überregional strahlt, besteht lokal eine Schwellenangst: Die hochgradig selbstorganisierte „Do-Ocracy“ wird von vulnerablen Gruppen – insbesondere Senior*innen, Menschen in prekären Lebenslagen oder mit Fluchthistorie – oft als informelle Barriere wahrgenommen. Es fehlt die personelle Instanz, die diese Hürden abbaut und den Ort als inklusives „Wohnzimmer“ öffnet. Die Landeshauptstadt Hannover verfolgt das Ziel, die soziale Kohäsion durch integrierte Gemeinwesenarbeit (GWA) zu sichern, doch fehlen dem PLATZprojekt aktuell die Ressourcen, um als systematischer „Nachbarschaftsanker“ mit fester „Kümmerer-Funktion“ zu fungieren.
Unser Vorhaben adressiert dieses Defizit durch eine zweisäulige GWA-Strategie: Wir kombinieren strategische Koordination zur Vernetzung mit lokalen Akteuren (Kirchen, Vereine, Verbände) mit aktivierender Gemeinwesenarbeit direkt im Lebensumfeld der Bewohner*innen. Wir nutzen die experimentelle Stadtkultur als Türöffner, um Schwellenängste abzubauen, soziale Brennpunktbildung präventiv zu vermeiden und Teilhabe über Stadtbezirksgrenzen hinweg nachhaltig zu verankern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden-Limmer
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst zwei zentrale Interventionsräume im Westen der Landeshauptstadt Hannover, die durch ihre spezifischen sozialräumlichen Dynamiken und die räumliche Nähe zum PLATZprojekt (Fössestraße 105) definiert sind. Das Projekt fungiert hierbei als strategisches Scharnier zwischen Gebieten mit unterschiedlichen sozialen und baulichen Voraussetzungen.
1) Fokusraum Linden-Limmer (45.240 Einwohnende, Stand: 2025): Die Abgrenzung umfasst insbesondere den westlichen Teil von Linden-Nord und das angrenzende Limmer. Dieser Raum ist durch eine extrem dichte, gründerzeitliche Bebauung und einen massiven Mangel an öffentlichen, konsumfreien Freiräumen geprägt. Die hohe soziale Dynamik und fortschreitende Gentrifizierung führen zu einem verstärkten Bedarf an Maßnahmen zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts. Als traditionelles „Ankunftsquartier“ für verschiedene Zuwanderungsgenerationen ist hier der Auf- und Ausbau von Kooperationsstrukturen essenziell, um soziale Barrieren abzubauen und Integration aktiv zu gestalten. Das PLATZprojekt fungiert hier als Scharnier zwischen den Quartieren.
Die Verbindung des Fokusraums 1 "Linden-Limmer" und des Fokusraums 2 "Ahlem-Badenstedt-Davenstedt" erfolgt über die Fössestraße als zentrale Achse. Das Projekt konzentriert sich räumlich auf die Schnittmengen dieser Stadtbezirke, um Bewohner*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen (von Gentrifizierung bis zu struktureller Benachteiligung) an einem gemeinsamen Ort der Partizipation zusammenzuführen.
Einwohnerzahl
45240
Quelle / Anmerkungen
Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
linden-limmer1.png
(1.09 MB)
linden-limmer2.png
(908.9 KB)
Gebiet-Name
Hannover Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst zwei zentrale Interventionsräume im Westen der Landeshauptstadt Hannover, die durch ihre spezifischen sozialräumlichen Dynamiken und die räumliche Nähe zum PLATZprojekt (Fössestraße 105) definiert sind. Das Projekt fungiert hierbei als strategisches Scharnier zwischen Gebieten mit unterschiedlichen sozialen und baulichen Voraussetzungen.
2) Fokusraum Ahlem-Badenstedt-Davenstedt (34.302 Einwohnende, Stand: 2025): Dieser westlich an Linden-Limmer angrenzende Raum ist durch heterogene Siedlungsstrukturen und Großwohnsiedlungen geprägt. Hier zeigen sich Anzeichen einer Unterversorgung an sozialer Infrastruktur und Begegnungsorten. Besonders die Alterung der Bevölkerung im Rahmen des demografischen Wandels sowie ökonomische Benachteiligungen in bestimmten Quartiersabschnitten erfordern niedrigschwellige Angebote zur Förderung von Teilhabe und Selbstorganisation.
Die Verbindung des Fokusraums 1 "Linden-Limmer" und des Fokusraums 2 "Ahlem-Badenstedt-Davenstedt" erfolgt über die Fössestraße als zentrale Achse. Das Projekt konzentriert sich räumlich auf die Schnittmengen dieser Stadtbezirke, um Bewohner*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen (von Gentrifizierung bis zu struktureller Benachteiligung) an einem gemeinsamen Ort der Partizipation zusammenzuführen.
Einwohnerzahl
34302
Quelle / Anmerkungen
Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ahlem-badenstedt-davenstedt1.png
(905.05 KB)
ahlem-badenstedt-davenstedt2.png
(589.1 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit der Förderung entwickeln wir das PLATZprojekt zu einem sozialen „Scharnier“ zwischen dem hochverdichteten Linden-Limmer und dem peripheren, strukturell benachteiligten Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. Wir transformieren einen experimentellen Freiraum in eine feste soziale Infrastruktur. Unser Ansatz basiert auf zwei gleichwertigen GWA-Säulen: Die erste Säule ist die koordinierende GWA. Mit dem „Kiezzimmer“ schaffen wir eine Anlaufstelle mit fester „Kümmerer“-Funktion. Hier steuern wir die Netzwerkarbeit, knüpfen Verbindungen zu Kirchen, Vereinen sowie Wohlfahrtsverbänden und moderieren den Austausch zwischen den verschiedenen Milieus. Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln und das PLATZprojekt strategisch als Akteur in beiden Stadtbezirken zu verankern. Die zweite Säule ist die aktivierende Gemeinwesenarbeit. Wir warten nicht auf Besucher, sondern gehen mit verschiedenen Formaten (partizipativ) aktiv in die Quartiere, um soziale Barrieren abzubauen. Wir nutzen das Gelände als methodisches Werkzeug, um besonders benachteiligte Gruppene zur Selbstorganisation und Mitgestaltung zu ermutigen. Ob Flohmärkte, Lesungen oder Werkstatt-Projekte: Wir begleiten Bewohnerinnen dabei, den Ort zu ihrem „Wohnzimmer“ zu machen und eigene Nachbarschaftsinitiativen zu starten. So verbessern wir nachhaltig das soziale Klima und die Integration über Stadtbezirksgrenzen hinweg. Das PLATZprojekt wird zu einem Ort der gelebten Demokratie, der zeigt, wie Teilhabe und gute Nachbarschaft funktionieren kann
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erfolg messen wir an der Resonanz im „Kiezzimmer“ und unseren partizipativen Formaten (zB Workshops). Indikator ist die Beteiligung von Menschen aus prekären Lagen und benachteiligten Gruppen, deren Bedarfe direkt in die Angebotsplanung einfließen.
Kriterium
Beschreibung
Erfolg zeigt sich, wenn Nachbarinnen eigene Ideen (zB Flohmärkte, Workshops) eigenständig auf dem Gelände umsetzen. Wir messen dies an der Anzahl der von Bewohnerinnen initiierten Mikro-Projekte und der Nutzung unserer Infrastruktur.
Kriterium
Beschreibung
Erfolg messen wir am Aufbau stabiler Kooperationen (zB Verbände, Kirchen, Vereine). Beleg ist die Umsetzung gemeinsamer Projekte, die Ressourcen bündeln und die soziale Reichweite des Standorts nachhaltig im Quartier erhöhen.
Kriterium
Beschreibung
Erfolg ist die nachweisbare Durchmischung der Teilnehmenden aus den unterschiedlichen Fokusräumen (Linden-Limmer & Ahlem-Davenstedt). Wir messen dies an der Durchführung von mind. 2 großen generationsübergreifenden Formaten pro Jahr.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sichern das Vorhaben durch drei Säulen: Strukturelle Integration: Das „Kiezzimmer“ wird als fester Knotenpunkt in die lokale GWA-Infrastruktur eingegliedert (Kooperation mit Stadtteilräten/Trägern). Finanzmix: Wir streben nach der Pilotphase eine Teilfinanzierung durch kommunale Mittel an, ergänzt durch Eigenmittel aus Platz-Einnahmen und Sponsoring. Capacity Building: Durch „Do-Ocracy“ befähigte Nachbar:innen führen Formate künftig ehrenamtlich in Selbstorganisation fort.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das Miteinander in einem Dorfzentrum in Neuenkirchen-Vörden neu gestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Maike Hanusch
| Funktion | Leiterin des Amtes für Familie, Soziales, Integration und Teilhabe |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mitmachen & Zuhause sein - Miteinander Neuenkirchen-Vörden neu gestalten
Projektbeschreibung
In der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden (NK-V) werden gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar, die eine gezielte Gemeinwesenarbeit erforderlich machen, da hier unterschiedliche Lebenslagen aufeinandertreffen - Einheimische und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus 53 verschiedenen Nationen und Kulturen, junge Familien und Kinder ebenso wie viele Senior*innen. Gleichzeitig ist NK-V eine weitläufige Flächengemeinde mit zwei zentralen Ortsteilen (Neuenkirchen und Vörden), was Begegnung und Vernetzung zusätzlich erschwert.
Obwohl es ein hohes ehrenamtliches Engagement und rege Vereinsaktivitäten gibt, zeigen sich Brüche im Miteinander und in der Vernetzung untereinander. Das sehr gut angenommene „Fest der Kulturen" im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 machte einerseits die Offenheit für Vielfalt deutlich, andererseits wurden im Nachgang kritische Stimmen laut: Die deutsche bzw. regionale Kultur sei zu wenig sichtbar gewesen, Angebote richteten sich bisher immer „nur" an ausländische Mitbürger*innen. Parallel berichten Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, dass sie sich trotz Integrationsangeboten noch nicht richtig zugehörig fühlen. Solche Rückmeldungen verweisen darauf, dass sich Teile der einheimischen Bevölkerung nicht ausreichend gesehen fühlen und zugleich ausgrenzende, teilweise rassistische Denkmuster vorhanden sind.
Hinzu kommen Einsamkeitserfahrungen - insbesondere im Alter, aber auch bei Familien und Neubürger*innen - sowie ein Mangel an niedrigschwelligen, kostengünstigen Treffpunkten, an denen sich Menschen einfach begegnen können. Das bestehende Integrationszentrum „Haus der Begegnung" arbeitet seit vielen Jahren rein integrationsorientiert und stagniert seit einiger Zeit mit immer nur den gleichen Angeboten, die immer weniger angenommen werden.
Unser Projekt setzt genau hier an: Die Gemeinwesenarbeit in NK-V soll gezielt durch die aktive Beteiligung der Bürger*innen, der Vereine und Einrichtungen neu aufgebaut werden. Jede*r soll sich einbringen können und einen ganz neuen Treffpunkt mitgestalten. Dies soll Einsamkeit verringern, Vorurteile und Diskriminierung abbauen und Einheimische wie Zugewanderte über gemeinsame Aktivitäten stärker zusammenzuführen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Nk-V treffen unterschiedliche Personengruppen aufeinander: Einheimische und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus 53 verschiedenen Nationen, junge Familien und Kinder ebenso wie viele Seniorinnen (rund 25 % sind 60 Jahre und älter). Zugleich ist NK-V eine 90 km² große Flächengemeinde mit zwei Hauptorten (Neuenk. und Vörden), in der Begegnung, Vernetzung und Teilhabe aufgrund der Entfernungen zusätzlich erschwert sind. Einsamkeitserfahrungen - insbesondere im Alter, aber auch bei Familien und Neubürgerinnen - sowie das Fehlen niedrigschwelliger, kostengünstiger Treffpunkte verstärken diese Lage. Trotz starkem Vereinswesen und viel Ehrenamt zeigen sich Brüche: Begegnungen der verschieden Gruppen finden oft nicht statt. Das sehr gut besuchte „Fest der Kulturen" machte diese Spannung sichtbar: Einerseits große Interesse an der Veranstaltung und den Angeboten dort, also die Offenheit für Vielfalt, andererseits Kritik, die regionale Kultur sei zu wenig präsent gewesen und Angebote richteten sich „immer nur" an ausländische Mitbürger*innen. Zugleich fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund trotz bestehender Integrationsangebote noch nicht vollständig zugehörig. Dies verweist auf gegenseitige Nicht-Wahrnehmung sowie ausgrenzende, teils rassistische Denkmuster.
Das Integrationszentrum „Haus der Begegnung" war lange eine wichtige Anlaufstelle, arbeitet aber ausschl. integrationsorientiert und stagniert seit Jahren konzeptionell. Daher schaffen wir einen Neuanfang in ganz neuen Räumen zunächst in Neuenk., der von allen Bürger*innen mit gestaltet und geschaffen werden kann. Mit Projekten die den Bürger*innen fehlen, sodass sich jede*r willkommen und eingeladen fühlt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Beschreibung
Neuenkirchen-Vörden ist eine 90 km² große Flächengemeinde mit insgesamt 9.296 Einwohnern. Die Bevölkerung konzentriert sich hauptsächlich auf die beiden größten Ortsteile: Neuenkirchen mit 3.422 Einwohnern und Vörden mit 3.279 Einwohnern. Die übrigen 2.595 Einwohner verteilen sich auf die umliegenden Ortsteile und Bauerschaften. Diese Struktur prägt den Charakter der Gemeinde, die das Leben in den beiden Hauptorten mit dem der zahlreichen ländlichen Ortsteile verbindet und zugleich vor die Aufgabe stellt, Angebote so zu gestalten, dass sie möglichst alle Bevölkerungsgruppen erreichen.
Hinzu kommt eine große kulturelle Vielfalt: In NK-V leben Menschen aus rund 53 verschiedenen Nationen. Diese Heterogenität ist eine besondere Chance, stellt die Gemeinwesenarbeit jedoch auch vor erhöhte Anforderungen an Kommunikation, Teilhabemöglichkeiten und Begegnungsformate. Gleichzeitig ist die Gemeinde durch einen hohen Anteil älterer Menschen geprägt: Rund 25 % der Bevölkerung sind 60 Jahre oder älter, sodass der Bedarf an seniorengerechten und barrierearmen Angeboten deutlich wächst. Zudem gilt es, die beiden Hauptorte Neuenkirchen und Vörden weiterhin strukturell und sozial zusammenwachsen zu lassen, um ein gemeinsames Wir-Gefühl in der ganzen Gemeinde zu stärken.
Einwohnerzahl
9000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ca. 1500 Menschen mit 53 verschiedene Nationen. Auszug aus dem Meldeprogramm
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_neuenkirchen.pdf
(846.35 KB)
kartenausschnitt_voerden.pdf
(663.29 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt steht die tatsächliche Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander, die Aktivierung und Vernetzung lokaler Akteur*innen sowie eine systemische Planung und Steuerung der Angebote im Sinne von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die Angebote des Dorfzentrums aktiv mitgestalten und ein echtes Mitspracherecht bei der Entwicklung neuer Formate und Strukturen erhalten. Hierzu werden Beteiligungsformate und partizipative Prozesse etabliert. Durch niedrigschwellige Treffpunkte und offene Räume für Vereine, Gruppen und Initiativen werden Partizipation, Inklusion und Begegnung im Alltag ermöglicht.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ehrenamt: Es soll neu gewonnen, bestehendes Engagement reaktiviert und durch koordinierende Fachkräfte nachhaltig unterstützt werden. Darüber hinaus erfolgt ein kontinuierlicher Austausch mit bestehenden Dorftreffs und ähnlichen Einrichtungen in der Umgebung, um von erprobten Konzepten zu lernen, gemeinsame Projekte anzustoßen und eine regionale Vernetzung der Quartiersarbeit zu fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ehrenamt und Vereine engagieren sich, die Räume nutzen und Begegnungen stattfinden
Kriterium
Beschreibung
Ein starkes Netzwerk und WIR Gefühl bei den Ehrenamtlichen, Vereinen, Verbänden. Ein starkes Netzwerk zu den anderen Dorftreffs aus der Umgebung, z.b. Riesterei, Dorftreff Bersenbrück, Bürgerhaus Holdorf geschaffen wurde
Kriterium
Beschreibung
Gelebte Beteiligung ist nicht mehr neu sondern der Standard. Gemeinsam werden immer neue Projekte geschaffen oder gutes weiter ausgearbeitet.
Kriterium
Beschreibung
Potenziale werden frühzeitig erkannt und gemeinsam mit allen Akteur*innen - Vereinen, Unternehmen, Kommune und Ehrenamtlichen - weiterentwickelt und gestaltet, um Angebote und Entscheidungen an Lebensqualität und Teilhabe auszurichten.
Kriterium
Beschreibung
Bürger*innen, Vereine und Initiativen werden befähigt, Angebote und Projekte eigenverantwortlich zu planen, zu gestalten und durchzuführen.
Kriterium
Beschreibung
Angebote und Entscheidungen werden so gestaltet, dass sie verschiedene Altersgruppen, Lebenslagen und kulturelle Hintergründe mitdenken. Schnittstellen werden bewusst genutzt, um gemeinsame Aktivitäten zu fördern und Parallelstrukturen zu vermeiden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine, Verbände und Gruppen aus Neuenkirchen-Vörden, bestehendes Vereinsnetzwerk in den Dorftreff integrieren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenarbeit der kirchlichen Träger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten und Schulen im Gemeindegebiet (2x Grundschule, 1x Oberschule)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienhaus der KiTa St. Elisabeth Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungswerk Dammer Berge, Uni Vechta (Sprachkurse), Ludgeruswerk Lohne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimstatt Clemens-August, Lichtblick Wahlde gemeinnützige GmbH, Clemens-August Jugendklinik, Clemens-August Erwachsenenklinken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftrage der Gemeinde NK-V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeit im Bereich der sozialen Betreuung von Flüchtlingen und Ausländern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bereich Tourismus und Ehrenamt in der Gemeinde NK-V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Verbände Damme und Vechta, Migrations- und Schuldnerberatung, Jugendmigrationsdienst, etc., Landes-Caritasverband für Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universum e.V. (diese gestalten die Ganztagsbetreuung in den beiden Grundschulen in Neuenkirchen-Vörden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienbüros aller Kommunen im Landkreis Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorftreff und Bürgertreffs aus der Nachbarschaft. z.B. Riesterei, Dorftreff Bersenbrück, Dorftreff "Gehrda" und das Bürgerhaus Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsmarkting Neuenkirchen-Vörden e.V. als Verein für Unternehmen in Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist als Einstieg in eine dauerhaft verankerte Gemeinwesenarbeit in NK-V angelegt, nicht als befristetes Drei-Jahres-Projekt. Die Dorfzentren in Neuenkirchen und perspektivisch Vörden sollen langfristig als feste Infrastruktur für Teilhabe, Ehrenamtsförderung, Antirassismusarbeit und aufsuchende Sozialarbeit dienen. Im Projekt wird eine enge Vernetzung mit lokalen Betrieben aufgebaut, um nachhaltige Strukturen zu schaffen und eine freiwillige Mitfinanzierung zu ermöglichen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Kulturgarten Kreativwerkstatt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Markus Blanke
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam bauen, gestalten, skaten
Projektbeschreibung
Der wdlnds e.V. ist ein gemeinnütziger, von Jugendlichen getragener Verein, der Jugendkultur, Kreativität und Gemeinschaft fördert. Seit 2020 wurde in ehrenamtlicher Arbeit ein offener Kultur- und Begegnungsort geschaffen, der generationsübergreifend Menschen zusammenbringt.
Mit kreativen Werkstätten, Veranstaltungen und sozialen Projekten bietet der Verein niedrigschwellige Angebote für Jugendliche, Familien und weitere Zielgruppen.
Durch innovative Formate gelingt es, vielfältige Gruppen zu erreichen und aktiv einzubinden. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft oder finanziellen Mitteln zu ermöglichen. Alles passiert mit Anleitung durch eine Sozialarbeiterin.
Der Woodlands Kulturgarten soll ein offener, inklusiver und kreativer Treffpunkt für die Nachbarschaft werden. Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, der Menschen verschiedener Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe fördert und durch niedrigschwellige, gemeinschaftliche Angebote das Quartier nachhaltig stärkt.
Im Fokus stehen regelmäßige (wöchentlich an einem festen Tag) Veranstaltungen, Workshops und offene Treffpunkte in den Bereichen Sport, Kunst, Musik, nachhaltiges Leben und handwerkliche Gestaltung. Unser bereits bestehendes Gelände bietet eine ideale Grundlage für die Umsetzung des Projekts.
Projektbausteine:
- Skate-Treffs & Workshops: Offene Sessions für alle Altersgruppen.
- Offene Werkstatt-Tage: DIY-Projekte & Upcycling.
- Gemeinsames Kochen: Interkulturelle Kochabende.
- Donnerstagskultur: Wöchentliche Events mit Kunst & Musik.
- Ausbau der Skatefläche: Verbesserung der Infrastruktur & Nachwuchs-Förderung.
- Nachbarschaftliche Mitgestaltung: Urban Gardening, Graffiti & kreative Projekte.
- Gravelbike-Treffs: Gemeinsame Touren & Schrauber-Sessions.
Mit unserem Projekt möchten wir:
- Die Nachbarschaft stärken: Mehr Begegnung, Austausch und soziale Teilhabe ermöglichen.
- Einen nachhaltigen Kultur- und Freizeitort etablieren: Kunst, Musik und Sport für alle zugänglich machen.
- Junge Menschen und benachteiligte Gruppen einbinden: Inklusion und Diversität aktiv fördern.
- Gemeinschaftliche Verantwortung und Selbstorganisation stärken: Anwohner:innen aktiv einbeziehen und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit schaffen.
Der Woodlands Kulturgarten ist ein Modellprojekt für lebendige, selbstorganisierte Nachbarschaftsarbeit und ein echtes Beispiel für gelebte Gemeinwesenarbeit in Hildesheim.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der wdlnds e.V. liegt im Stadtteil Drispenstedt, einem Viertel mit hoher Migrationsquote und wenigen Freizeitangeboten, besonders für Jugendliche. Es fehlen niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten, und öffentliche Räume werden kaum für gemeinschaftliches Leben genutzt.
Gerade für junge Menschen gibt es in Hildesheim keine vergleichbaren kreativen Orte. Der wdlnds e.V., getragen von einer Gruppe junger Ehrenamtlicher, schließt diese Lücke. Der Woodlands Kulturgarten ist der einzige Ort in der Region, der Jugendkultur, Kreativität und soziale Teilhabe miteinander verbindet.
Ein großes Problem ist der Mangel an offenen, nicht-kommerziellen Treffpunkten für alle Altersgruppen. Während kommerzielle Angebote oft unerschwinglich sind, fehlen Orte, an denen sich Jugendliche, Familien und ältere Menschen begegnen und kreativ entfalten können. Besonders junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung finden kaum Möglichkeiten zur sportlichen oder handwerklichen Betätigung, was zu Isolation und Frustration führt.
Auch die bauliche Situation stellt eine Herausforderung dar: Das Woodlands-Gelände hat Potenzial, benötigt aber eine bessere Ausstattung. Der Skatebereich muss erweitert werden, um ein sicherer Anlaufpunkt zu sein. Zudem fehlen wetterfeste Räume, um Workshops und Veranstaltungen ganzjährig anbieten zu können.
Unser Projekt soll einen gemeinschaftlich gestalteten Ort schaffen, der Menschen unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten zusammenbringt und die Vernetzung im Stadtteil stärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim
Beschreibung
Das Projekt „Woodlands Kulturgarten“ ist im Stadtteil Drispenstedt von Hildesheim angesiedelt. Die Hauptfläche des Projekts, der Kulturgarten, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Güldenfeld und umfasst angrenzende Straßen und öffentliche Räume. Es handelt sich um einen zentralen Punkt im Stadtteil, der aufgrund seiner Lage und Infrastruktur ein starkes Potential für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzung hat. Das Gebiet ist von urbanen Herausforderungen geprägt, wie z. B. einer hohen Migrationsquote und einem Mangel an Freizeitmöglichkeiten, was das Projekt besonders relevant für die Bewohner:innen macht.
Straßenliste rund um den Kulturgarten (Güldenfeld):
Die Umgebung des Kulturgartens umfasst mehrere Straßen und Bereiche, die das Projektgebiet prägen:
Güldenfeld
Am Güldenfeld
Hohnsen
Gartenstraße
Burgstraße
Wendeschleife Güldenfeld
Vorsfelder Str.
Weberstraße
Langer Graben
Diese Straßen und Gebiete gehören zu den am häufigsten frequentierten Bereichen rund um den Kulturgarten. Sie befinden sich im unmittelbaren Einzugsbereich des Projekts und sind wichtige Anlaufstellen für die Bewohner:innen. Das Güldenfeld ist zentral gelegen und sowohl fußläufig als auch per öffentlichem Nahverkehr gut erreichbar.
Quartiersbeschreibung:
Der Stadtteil Drispenstedt ist von einer gemischten Bevölkerungsstruktur geprägt, in der vor allem junge Menschen, Familien und Migrant:innen wohnen. Drispenstedt weist eine hohe Migrationsquote auf, was in Verbindung mit dem begrenzten Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und jungen Erwachsene eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Der Kulturgarten ist eine wichtige Antwort auf diese Lücke, indem er als inklusiver Raum für kreative und soziale Aktivitäten dient.
Insgesamt zählt der Stadtteil Drispenstedt eine Bewohnerzahl von etwa 10.000 Menschen, von denen ein erheblicher Teil ein niedriges sozioökonomisches Niveau aufweist und Schwierigkeiten hat, an kulturellen Angeboten teilzuhaben. Die Infrastruktur, besonders im Hinblick auf öffentliche Freiflächen und Freizeitmöglichkeiten, ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen von Hildesheim noch ausbaufähig.
Einwohnerzahl
104525
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-hildesheim.de/portal/seiten/flaeche-und-bevoelkerung-900000448-33610.html#:~:text=Zum%20Stichtag%2031.12.2023%20beträgt,und%20Einwohner%20mit%20Hauptwohnsitz%20handelt.&text=Bei%20einer%20Fläche%20von%2092,durchschnittlich%201.110%20Einw
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
map_hildesheim_drispenstedt_.png
(1.72 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt Elemente beider Ansätze, da es sowohl die aktive Beteiligung der Anwohner*innen in der Planung und Umsetzung fördert (GWA) als auch gezielt auf die Verbesserung der sozialen, kulturellen und infrastrukturellen Strukturen innerhalb des Quartiers (QM) abzielt. Wir schaffen durch verschiedene Maßnahmen offene Treffpunkte und bieten Raum für kreative, sportliche und soziale Aktivitäten. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit lokalen Akteuren und Institutionen zusammen, um die nachhaltige Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten und die Vernetzung zu stärken.
Unser Ziel ist es, die Bewohner*innen aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen und das Quartier durch konkrete Verbesserungen, wie z.B. barrierefreie Freizeitangebote oder Raum für künstlerische Ausdrucksformen, langfristig zu stärken.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Amt für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Cluster
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Woodlands Kulturgarten ist als langfristiges, gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt, das sich nachhaltig in die kommunalen Strukturen von Hildesheim integrieren soll. Unser Ziel ist es, den Kulturgarten als festen Bestandteil des Stadtteils Drispenstedt zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander im Land – Begegnungscafé für Zugewanderte und Einheimische
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Uwe Erbel
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander im Land
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, die Integration von Zugewanderten in der ländlichen Gemeinde Sande im Landkreis Friesland zu fördern und Barrieren zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung abzubauen. Die Zielgruppe besteht aus Zugewanderten, die bereits Migrationsberatung und Deutschkurse der Akademie gGmbH in Anspruch nehmen, sowie der ansässigen Bevölkerung, die oft wenig Kontakt zu Zugewanderten hat und Vorurteile oder Ängste gegenüber kulturellen Unterschieden hegt. Das Herzstück des Projekts ist die Einrichtung eines Begegnungscafés, das als niedrigschwelliger Raum für den interkulturellen Austausch dient. In diesem Café können Zugewanderte und Einheimische in einer entspannten Atmosphäre ins Gespräch kommen, Vorurteile abgebaut und das gegenseitige Verständnis gefördert werden. Es bietet auch Unterstützung beim Deutschlernen und bei der Orientierung in der neuen Umgebung. Der Verein IBIS e.V. übernimmt die Leitung des Projekts und bringt seine langjährige Erfahrung in der Migrationsberatung und Sprachförderung ein. Durch die enge Zusammenarbeit mit der IBIS-Akademie gGmbH werden sprachliche und soziale Integrationsbedürfnisse der Zugewanderten abgedeckt. IBIS e.V. erreicht jährlich über 1500 Zugewanderte durch Beratung und Sprachkurse. Das Projekt wird durch Kooperationen mit lokalen Akteuren wie Schulen und sozialen Einrichtungen unterstützt, die als Brücke zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung fungieren. Das Projekt stellt sich der politischen Diskussion um die Remigrationsagenda und zeigt durch den direkten Austausch im Café, wie gelungene Integration aussieht und welche Vorteile sie für alle Beteiligten bringt. Es bietet einen Raum, in dem Vorurteile in einem vertrauensvollen Dialog hinterfragt werden können. Ehrenamtliche Helfer, die als Paten fungieren, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Langfristig soll das Projekt die soziale Teilhabe von Zugewanderten fördern, den interkulturellen Dialog stärken und das Zusammenleben in Sande verbessern. Es trägt zu einem inklusiven Miteinander bei, in dem Zugewanderte sowohl sprachlich als auch sozial in die Gemeinschaft integriert werden. Dabei wird das Projekt auch das Gemeinschaftsgefühl der ansässigen Bevölkerung stärken und das gegenseitige Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen fördern, was zu einer nachhaltigeren, harmonischeren Gemeinschaft führt. Das Begegnungscafé wird somit zu einem festen Bestandteil der sozialen Struktur vor Ort und zu einem Modell.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ergebnisse der Bundestagswahlen 2025 und die damit verbundene Remigrationsagenda sind auch im LK Friesland spürbar – die Antidiskriminierungsstelle von IBIS e.V. wird oft angefragt. In ländlichen Regionen wie Sande sind Zugewanderte häufig isoliert und haben begrenzten Zugang zu Integration und sozialen Netzwerken. Die geringere Diversität in solchen Gegenden führt zu Missverständnissen zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung. Politische Diskussionen über Remigration und bestehende Vorurteile verstärken diese Herausforderungen zusätzlich. In Sande gibt es leider keine gezielten Angebote oder ehrenamtlichen Initiativen, die sich mit den alltäglichen Bedürfnissen von Zugewanderten auseinandersetzen und eine Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung fördern. Besonders bedauerlich ist das Fehlen des Integrationslotsen e.V. In der Migrationsberatung und den Deutschkursen der IBIS-Akademie wird immer wieder nach Möglichkeiten gefragt, die deutsche Sprache kontinuierlich zu üben und weitere Integrationsmöglichkeiten zu schaffen. Sande mangelt es zudem an offenen Treffpunkten, die verschiedenen Altersgruppen und Interessen gerecht werden. Das einzige Jugendzentrum und das Gemeindehaus der Kirche bieten nur begrenzte Möglichkeiten und sprechen nicht alle Bedürfnisse an. Besonders ältere Menschen oder jene, die keine Verbindung zu religiösen Institutionen haben, finden hier kaum Anlässe, um sich zu vernetzen. Auch Cafés, die in anderen Städten als wichtige soziale Treffpunkte fungieren, gibt es in Sande nicht, was die soziale Isolation verstärkt und den Kontakt zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung erschwert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sande Ortsteil Sande
Beschreibung
Im Norden: Ems-Jade-Kanal; Im Osten: Oldenburger Damm; Im Süden: B436; Im Westen: A29
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.sande.de/portal/seiten/daten-zahlen-fakten-900000036-20830.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.citypopulation.de/de/germany/census/niedersachsen/03455014__sande/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.citypopulation.de/de/germany/census/niedersachsen/03455014__sande/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/dati-sintesi/sande/20156550/4
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-sande-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1530.html + Schätzung, da nur bis 18 Jährige angegeben werden.
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im "Handbuch zur Gemeinwesenarbeit" wird die GWA als ein Prozess beschrieben, der sich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen konzentriert und immaterielle Bedingungen wie soziale Beziehungen, Partizipation und Kultur verbessert – immer mit der aktiven Einbeziehung der Betroffenen. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation zu fördern sowie Netzwerke aufzubauen (vgl. Stövesand et al., 2013, S. 21). Ein Begegnungscafé für zugewanderte und ansässige Bevölkerung kann diesen Ansatz auf vielfältige Weise umsetzen. Die aktive Beteiligung beider Gruppen an der Cafégestaltung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert den interkulturellen Austausch, der Vorurteile abbaut und den sozialen Zusammenhalt im Quartier verbessert. Darüber hinaus bietet das Café Zuwanderern die Möglichkeit, durch Bildungsangebote, Sprachkurse und ehrenamtliches Engagement ihre Fähigkeiten zu erweitern und Verantwortung zu übernehmen, was ihre Integration und ihr Selbstbewusstsein stärkt. Das Café wird somit zu einem wichtigen Ort für persönliche Entwicklung und sozialen Austausch. Als Treffpunkt für lokale Akteure wie Migrantenvereine und Sozialdienste unterstützt es die Vernetzung und den Zugang zu sozialen Dienstleistungen, wodurch es die Eigeninitiative und den Zusammenhalt der gesamten Gemeinschaft fördert. Es trägt auch dazu bei, das Bewusstsein für lokale Herausforderungen zu schärfen und Lösungen in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu finden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilnehmende geben an, dass sie gerne am Projekt teilnehmen, weil sie sich sicher und einladend fühlen, sich und ihre Ideen und Wünsche einbringen können.
Kriterium
Beschreibung
Teilnehmende geben an, dass sie handlungsfähiger und selbstständiger geworden sind - sie fragen nicht mehr nur nach Hilfe. Neue Projekte oder Ideen werden mitunter angestoßen und durch die TN realisiert.
Kriterium
Beschreibung
Teilnehmende berichten, dass sie durch das „Begegnungscafé“ erfolgreich einen Perspektivwechsel vollzogen haben und somit Ängste und Vorurteile abbauen konnten.
Beschreibung
Themen und Handlungsbereiche, die wichtig sind für die Stadt Sande (wie Zuwanderung in verschiedenen Bereichen wie Wohnen oder Kultur) werden im Projekt thematisiert und neue Projekte mitunter angestoßen.
Beschreibung
Wir nehmen eine verbesserte Zusammenarbeit von Behörden mit den zugewanderten TN war. Außerdem arbeiten wir eng mit der Gemeinde Sande, um eine Finanzierung über den Förderzeitraum zu bewerkstelligen.
Kriterium
Beschreibung
Teilnehmende berichten, dass sie durch das „Begegnungscafé“ erfolgreich neue soziale Kontakte außerhalb des Cafés geknüpft haben, was ihre Integration stärkt und ihre langfristige gesellschaftliche Teilhabe sowie persönliche Unterstützung fördert.
Beschreibung
Themen, die wichtig sind für die Stadt Sande (wie bewohner_innenorientiere Infratstruktur (keine Cafés) etc.) werden im Projekt thematisiert und in der Gemeinde Sande angesprochen.
Kriterium
Beschreibung
Themen, die international von Bedeutung sind wie der Klimawandel, politische Entwicklungen etc. werden im Projekt thematisiert und in der Gemeinde Sande angesprochen ( = politische Bildung wird angeregt).)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sieglinde Leferink (IBIS-Akademie gGmbH)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ute Roßkamp (Bügrerverein Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Franziska Kempcke (Geschäftsführende Pastorin der Ev. Luth. Kirchengemeinde Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rainer Galli (Siedlergemeinschaft Sande und Vereinsgemeinschaft Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kirstin Pöppelmeier (Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Martina Haschen (Soziales, Grundsicherung, Asyl)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Sande
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sebastian Janßen (Leitung Soziales, Ordnung, Familie)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Thomas Mohring (Eigenständiger Integrationslotse)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Melanie Abrahams (Gemeindehaus Sande)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll fest in der Gemeinde Sande verankert werden. Nach Auslaufen der Förderung wird ein funktonierendes System stehen. Ehrenamtliche werden begleitet und unterstützt, so dasss die Möglichkeit besteht, dass das Projekt nach 3 Jahren auf eigenen ehrenamtlichen Füßen fortgesetzt werden kann. Für die zukünftige Finanzierung der Sachkosten stellen wir das Projekt im Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales vor und laden Politiker_innen zu uns ein, um diese zu überzeugen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildung to go - wir liefern Bildung ins Quartier!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Kirstin Beckmann
| Funktion | Projektreferentin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir liefern Bildung ins Quartier - aufsuchende Bildungsarbeit
Projektbeschreibung
Motto:
Gemeinsam lernen: niedrigschwellig, offen und kostenfrei
Konzept
An 4 Lernstandorten im Quartier (Nordstadt Hameln) konnte die vhs Hameln-Pyrmont seit Mitte 2024 wertvolle Erfahrungen im Bereich Grundbildung sammeln. Wir können festhalten: Die Grundbildungsangebote an den Pilotstandorten sind wirksam, schaffen Netzwerke und bringen Menschen miteinander in Kontakt, die ohne unsere Bildungsarbeit nicht vernetzt wären.
Ziel des Projektes ist es, mit neuen Sprachcafé-Angeboten in stark migrantisch geprägte Quartiere Hamelns zu gehen, d.h. neue Begegnungsorte gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern aufzubauen und damit neue Lernorte in den relevanten Quartieren als Anlaufstelle für Bewohner*innen der jeweiligen Stadtviertel zu schaffen. Das bedeutet, dass Quartiere wie Nordstadt, Altstadt und Südstadt versorgt werden sollen und dabei das Thema aufsuchende Bildungsarbeit vorangetrieben wird.
Im Detail bedeutet dies:
Die Sprachcafés („Deutsch üben“) bieten einen niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten des Sprachgrunderwerbs und der Alphabetisierung in den Quartieren. Durch die angestrebte enge Kooperation mit der Sprachkoordinierungsstelle des Landkreise Hameln-Pyrmont kann die Volkshochschule den im Landkreis unversorgten Deutschlernenden ein Bildungsangebot mit authentischen Redeanlässen bieten. Dabei werden Personen aufgefangen, die sich in einer „Kurs-Übergangsphase“ befinden, d.h. die andernfalls entweder temporär, noch oder wieder unversorgt wären. Die Sprachcafés dienen dabei als Anlaufstelle vor Ort, werten die Wohnquartiere auf und leisten einen entscheidenden Beitrag zu Integration und Teilhabe. Sinnvoll ist es hier, die Lernenden jeden Alters aus ihren derzeit klar abgegrenzten „Bubbles“ durch weitere Angebote herauszuholen und miteinander zu vernetzen. Neben klassischen Deutschlern-Angeboten werden durch gemeinsame, angeleitete Quartiersaktionen unter dem Motto „Nachbarschaftshilfe“ (z.B. Fahrrad-Reparaturwerkstatt, Einkaufs- und Hausaufgabenhilfe) intergenerationelles Lernen und interkulturelle Interaktion ermöglicht. Vorteil ist dabei, dass alle Generationen die Bildungsangebote direkt in ihren Wohnquartieren wahrnehmen können und von kurzen Wegen profitieren. Die Projektidee schließt damit Lücken in der Versorgung von Zugewanderten im Bereich Sprachenlernen (DaZ).
Laufzeit
2025-03-25 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
* unversorgte Quartiere
* Nordstadt: hoch-migrantisch (s. 1. Antrag )
* unversorgte Menschen (aller Generationen)
* Lücken in Versorgung mit Sprachförderung (Leerstellen)
* wir schließen Lücken
* Personen, die anderweitig keine Sprachförderung erhalten könnten
* eingeschränkte Mobilität, eingeschränkte Partizipationsmöglichkeiten
5. Schwerpunkte
Gemeinwesenarbeit - Wangerooge Zuhause für alle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rieka Beewen
| Funktion | Interims- Bürgermeisterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wangerooge - Zuhause für Alle
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab das Gemeinschaftsleben auf Wangerooge nachhaltig zu stärken und soziale Teilhabe für alle Generationen zu fördern. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, dass Ehrenamt gestärkt und die Vernetzung innerhalb der Inselgemeinschaft verbessert. Ein zentraler Bestandteil ist die Organisation von regelmäßigen Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten, darunter Saisonstart- und Abschlussfeste. Ergänzend dazu werden ehrenamtliche Aktionen zur Verschönerung der Inselgemeinde durchgeführt. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der sozialen Teilhabe älterer Menschen durch Initiativen wie Spielenachmittage für Jung und alt, Themenabende mit Vorträgen und - aber auch durch Projekte wie den Quartiersgarten oder das Sozialatelier, wird Einsamkeit im Alter entgegengewirkt. Um jungen Menschen mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten zu geben, wird die Kinder- und Jugendarbeit auf der Insel gefördert. Dazu gehört die Erweiterung des Sockenlandes und der Indoor-Sandkiste nach einem basisdemokratischen Prozess mit den Inselkindern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbesserung der Kommunikation zwischen Bürgern, Vereinen, Unternehmen und der Gemeindeverwaltung. Eine benutzerfreundliche Ortsapp wird eingeführt, um Informationen zu bündeln und den Austausch zu erleichtern. Zu dem werden Maßnahmen zur Förderung von Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung umgesetzt, dazu zählen eine Vortragsreihe zu Klimaschutz und Müllvermeidung, die Einrichtung eines Verteilers für Lebensmittels, eines Tauschregals für Alltagsgegenstände sowie eine regelmäßige Kleiderbörse. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Nutzung von Sozialen Netzwerken ist elementarer Bestandteil der Kommunikationsstrategie, deren Zielsetzung es ist die Inselgemeinschaft nachhaltig in das Projekt einzubinden. Langfristig soll so eine lebendige, nachhaltige und vernetzte Gemeinschaft auf Wangerooge entstehen, die das Miteinander stärkt und allen Generationen ein vielfältiges und inklusives Angebot bietet.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hauptprobleme der Inselgemeinschaft bestehen weiterhin auf der Insel im Bereich Einsamkeit und Isolation von Insulanerinnen und Insulanern, insbesondere im Alter. Die gesellschaftliche Teilhabe ist dadurch stark eingeschränkt.
Weiterhin fehlt es an vielfältigen, qualifizierten Freizeitangeboten für alle Generationen. Hier soll eine
tiefere Vernetzung von Ehrenamtlichen, Bedürftigen und anderen Akteuren zur Sicherung oder Wiederherstellung der Lebensqualität eine grundlegende Voraussetzung werden. Häufig können aufgrund der Insellage und der Inselgröße Angebote nur durch qualifiziertes Ehrenamt gewährleistet werden.
Die Willkommenskultur auf der Insel muss außerdem ausgebaut werden, damit sich Neubürger*innen schneller zuhause fühlen und besser integriert werden. Zielsetzung ist vor allem, dass Neubürger*innen dauerhaft auf der Insel bleiben wollen, um eine bessere Auslastung der sozialen Einrichtungen aber auch insgesamt eine bessere Gemeinschaft zu erreichen. Vernetzungen sollen durch zahlreiche gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen erreicht werden. Die Förderung von Ehrenamt steht dabei immer im Vordergrund.
Die Stelle Soziales wird in der Gemeindeverwaltung bereits jetzt besetzt und soll zukünftig durch dieses Projekt einen breiteren Handlungsspielraum, insbesondere einen finanziell sinnvollen Rahmen bekommen. Diese Stelle wird auch über das Projekt hinaus im Haushaltsplan eingeplant und ist unbefristet und damit langfristig geplant.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Inselgemeinde Nordseeheilbad Wangerooge. Die entsprechende Abgrenzung des Fördergebietes ergibt sich aus den Grenzen der Gemeinde Wangerooge und ist aufgrund der Insellage leicht auszumachen.
Einwohnerzahl
1022
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Arbeitslosigkeit ist auf der Insel sehr gering und stark durch saisonale Schwankungen geprägt. Die Zahl ist geschätzt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil müsste deutlich unter 1% liegen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist geschätzt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auch hier ist die Zahl saisonal sehr starken Schwankungen unterlegen und ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist korrekt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dies ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil dürfte deutlich unter einem Prozent liegen. Wir haben bei 1239 Einwohnern insgesamt fünf Kinder, die von der Lehrmittelbefreiung profitieren.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist dem EMA entnommen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist annähernd, da sie saisonal ebenfalls sehr schwankend ist.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersichtsplan_inselgemeinde_wangerooge.pdf
(411.99 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll dazu dienen die Insulaner*innen weiter miteinander zu vernetzen und das ehrenamtliche Engagement auf der Insel und das Miteinander insgesamt zu stärken. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, dass Ehrenamt gestärkt und die Vernetzung innerhalb der Inselgemeinschaft verbessert. Hierzu gibt es aus dem ersten Förderprojekt und der Erarbeitung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes ganz konkrete Maßnahmen wie z.B. die Errichtung eines Quartierkartens und die Einführung von bestimmten Veranstaltungsformaten, die im Rahmen des aktuellen Projektes "Wangerooge- Zuhause für Alle" umgesetzt werden sollen. Wangerooge - Zuhause für Alle basiert dabei auf der Vision, die bei der Erarbeitung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes als grundlegende strategische Ausrichtung für die Zukunft der Insel vereinbart worden ist. Zuhause für Alle - soll der Ort sein, an dem sich alle auch für das gemeinsame Zuhause verantwortlich fühlen. Gemeinwesenarbeit koordiniert dabei die Verantwortlichkeiten und schafft Verbundenheit und Verbindlichkeit. Auf den Erfolgen der letzten Förderperiode soll hierbei aufgesetzt werden und einzelne Projekte intensiv bearbeitet werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Veranstaltungen mit unterschiedlichen Altersklassen, Herkünften und Hintergründe regelmäßig auf Augenhöhe stattfinden
Beschreibung
Das Zusammenspiel aus Tourismus; Gastgeber sein und eigener Lebensqualität in Einklang gebracht worden ist. (Messbarkeit = Einwohnerbefragung)
Kriterium
Beschreibung
Infrastrukturprojekte umgesetzt worden sind (Quartiersgarten, Sozialatelier usw.)
Kriterium
Beschreibung
Veranstaltungsformate angenommen werden und die Resonanz positiv bleibt; Wenn Menschen weiter die Idee "Wuppen" und "Gemeinwesen" tragen und das agile Netzwerk am Ende der Projektlaufzeit gewachsen ist
Beschreibung
Die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und Behörden vertieft wird und das Verständnis für das gegenseitige Tun gewachsen ist.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Gemeinwesenarbeit basiert auf einer professionellen Struktur mit einem agilen, ehrenamtlichen Netzwerk. Die Arbeit im Bereich Gemeinwesen wurde im vergangenen Jahr von Frau Eims auf Frau Kopfer in einem fließenden Übergang übertragen. Frau Kopfer kann auf ein großes, ehrenamtliches und hauptamtliches Netzwerk zurückgreifen. Es arbeiten Hand in Hand der Seniorenbeirat, die Mini-Tafel und der Landkreis mit seinen zuständigen Behörden für soziale Themen. Ferner gibt es einen Lenkungsausschuss, der aus dem Toruismus- und Lebensraumkonzept hervorgegangenen ist sich im Bereich Dorfentwicklung, Inselleben und Gemeinwesen als beteiligtes Umsetzungremium versteht. Auch die "Wupp-Truppe" ist aus diesen Themen hervorgegangen und unterstützt das Thema Gemeinwesen, Miteinander bei zahlreichen AKtionen wie dem Streichen von Schutzhütten, dem Jähten von Unkraut an Öffentlichen Plätzen usw. Das Gemeinwesen ist eng mit diesen Akteuren verknüpft. Es gibt regelmäßige, öffentliche Arbeitskreise zu Dorfverschönerungen, die auch weiterhin vom Gemeinwesen begleitet werden sollen und neue Ideen hervorbringen sollen. Bei den letzten Terminen waren stets mehr als 20 Personen anwesend, die ehrenamtlich Ideen umsetzen und "wuppen" wollten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Rieka Beewen (Kurdirektorin;AVBGM), Ulrike Drees(Zentrale Dienste), Peer Behse (Bauen und Ordnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wupp-Truppe, Lenkungsausschuss, Kulturverbund, agiles Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tierschutzverein, Friesenfestival e.V, Mellumrat e.V., Meeresleuchten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Renate Zerhusen (Seniorenbeirat), Sport- und Funktion (Inka Gerdes und Marc Steffen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hauke Danker, Anika Gebhardt, (Schule) Annabel Mempel (Nationalpark-Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jan Jansen, Egebert Schlotmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Peter Kuchenbuch-Hanken, Antje Hagemann
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stabstelle Soziales wurde in der Gemeindeverwaltung im Hinblick auf eine lange, nachhaltige Dorfentwicklung angelegt. Weiterhin hat der Gemeinderat diesen Antrag im Sinne der Beschlussfassung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes samt Strategie und Maßnahmen festgelegt und die Handlungen der nächsten Jahrzehnte an dieser Zielsetzung beschlossen. Weiterhin ist die Insel auf dem Weg zum Dorfentwicklungsplan was langfristig weitere Förderungen ermöglicht.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
handwerklicheVHS Die Leine verbindet - die Profis reparieren!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Diedrich
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Die Leine Werkstatt - der gemeinnützige Reparaturservice in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
Die Fahrradwerkstatt im Leine Laden ist ein ehrenamtlich betriebenes Projekt, das auf dem Parkplatz des Leine Ladens eingerichtet werden soll. Ziel ist es, einen niedrigschwelligen und gemeinnützigen Reparaturservice für Fahrräder anzubieten, um die nachhaltige Mobilität in der Nachbarschaft zu fördern und einen Begegnungsort für gemeinschaftliches Engagement zu schaffen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Nachbarschaft des Leine Ladens gibt es eine steigende Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität, doch gleichzeitig fehlen Möglichkeiten zur kostengünstigen Reparatur von Fahrrädern. Besonders für Menschen mit geringem Einkommen stellt die Instandhaltung ihrer Fahrräder eine finanzielle Hürde dar. Zudem gibt es nur wenige Angebote für ehrenamtliches Engagement und gemeinschaftliche Aktivitäten im Stadtteil. Die bauliche Situation erschwert zudem eine spontane Selbsthilfe, da keine öffentlichen Werkstätten oder überdachten Reparaturplätze existieren. Die soziale Vernetzung ist verbesserungswürdig, da viele Bewohner zwar auf umweltfreundliche Mobilität angewiesen sind, aber keine Anlaufstelle haben, um Unterstützung zu erhalten oder selbst aktiv zu helfen. Durch das Projekt soll eine offene, nachbarschaftliche Fahrradwerkstatt entstehen, die nicht nur praktische Hilfe leistet, sondern auch als Begegnungsort fungiert.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Die Stadtteile von Laatzen sind:
Alt-Laatzen
Grasdorf
Laatzen-Mitte
Rethen (Leine)
Gleidingen
Ingeln-Oesselse
Einwohnerzahl
45000
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet_laatzen_karte.pdf
(856.68 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
nsatz von Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement:
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es partizipativ und ressourcenorientiert auf die Bedürfnisse der Nachbarschaft eingeht. Die Fahrradwerkstatt dient als Treffpunkt und stärkt das soziale Miteinander, indem sie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammenbringt. Durch das niederschwellige Angebot fördern wir Eigeninitiative und Selbsthilfe, was den nachbarschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärkt.
Im Sinne des Quartiersmanagements trägt das Projekt dazu bei, die soziale Infrastruktur im Stadtteil zu verbessern. Es bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu praktischer Unterstützung, schafft Gelegenheiten für freiwilliges Engagement und verbessert die Lebensqualität durch nachhaltige Mobilität. Kooperationen mit lokalen Akteuren wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Umweltinitiativen fördern die Vernetzung und Verankerung des Projekts im Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen mit geringem Einkommen, Ihre Fahrräder bei uns reparieren lassen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Leine Laden nimmt Fahrradspenden an, repariert diese und gibt diese dann z.B. an Menschen mit Fluchtgeschichte weiter.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Soziales Wilhelmshaus
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Birgitt Hugle
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Diakonie als Wegweiser für Menschen in Wilhelmshaven
Projektbeschreibung
Das "Soziale Wilhelmshaus" soll mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung und der Stadt Wilhelmshaven im Oktober 2025 in der Innenstadt von Wilhelmshaven eröffnen. Die Neuerrichtung eines Quartierbüros nahe Börsenplatz erfolgt im ehemaligen Büro (auf zwei Ebenen mit einer Küche) einer Versicherung, das schon länger leer steht. Neben einem Beratungsangebot durch eine/n Sozialarbeiter*in gibt es das Angebot handwerklicher Betätigung. Von Glühbirnen austauschen, Kaffeemaschinen reparieren bis hin zu Ausbesserungsarbeiten an mehreren Näharbeitsplätzen bekommen handwerkliche Interessen Raum. Bewohner*innen werden durch uns ermutigt, aktiv ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten. Wir sprechen die Menschen mithilfe aktivierender Befragung sowie mobiler Kaffee/Tee- und Beratungsangebote in der gesamten Innenstadt an. Wir fragen die Menschen, was sie sich wünschen. Betreut wird der Näh-Treff und weitere handwerkliche Angebote von einer erfahrenen mehrsprachigen Anleiterin in TZ sowie Ehrenamtlichen. Teilnehmer*innen können sich bei uns Fachwissen aneignen, mit Menschen in Kontakt treten, Deutschkenntnisse erwerben und gemeinsam Probleme lösen, wie z.B. fehlende Kinderbetreuung. Unsere bestehende Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße wird hier weitergeführt. Erfahrung bieten wir durch unser Nachbarschaftsbüro in Tonndeich. Gerade in der Innenstadt leben viele Haushalte unter prekären Bedingungen, es fehlt an sozialer Infrastruktur und Anlaufstellen für Beratung. Bei Bedarf vermitteln wir als Wegweiser in eine unserer vielfältigen Beratungsstellen. Wir bieten Unterstützung in schwierigen Lebenslagen, Reparaturinitiativen und Treffpunkte für alle Bewohner. Das "Wilhelmshaus" als Ort ohne Konsumzwang bietet Sicherheit durch feste Öffnungszeiten und feste Gesichter; Sitzgelegenheiten auf der attraktiven Draußen-Fläche laden zum Verweilen ein. Bewohner können diesen Raum, z. B. mit Pflanzen, mitgestalten und sich einbringen. Praktisch und ideell unterstützt uns der CIV (CityInteressenVerband) der Stadt, auch um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Gemeinsam mit CIV und Bewohnern wollen wir regelmäßige Feste im Viertel organisieren, die ein "Wir-Gefühl" erzeugen und zum Mitmachen einladen. Wir arbeiten mit einer Tanzlehrerin zusammen, die Tanzen im öffentlichen Raum anbietet. Community Dance als künstlerische Methode und als Möglichkeit des Empowerments verbindet die Menschen im Stadtteil über sprachliche Grenzen hinaus.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wir stehen im Moment in Verhandlungen mit einem Vermieter in der Innenstadt, der uns Räumlichkeiten (355 qm) in der Innenstadt vermieten würde. Sobald wir die Anschubfinanzierung erhalten, legen wir los. Durch unsere Arbeit in Tonndeich kennen wir die erheblichen sozialen Herausforderungen: Ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, eine erhöhte Arbeitslosigkeit sowie Integrationshürden prägen vor allem die Innenstadt. Kinderarmut drückt sich nicht nur materiell aus, sondern auch in immateriellen Lebensbereichen wie Wohnen, Bildung und Gesundheit. Wir erleben das hautnah durch unsere Hausaufgabenunterstützung in Tonndeich in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße. Soziale Benachteiligung führt zu finanziellen und psychischen Belastungen, es fehlt an sozialen Anlaufstellen und niedrigschwelligen Hilfsangeboten. Leerstand, Sanierungsstau und eine geringe Aufenthaltsqualität verschärfen die Problematik. Dies führt zu einem Rückgang der Nahversorgung und fehlenden Begegnungsmöglichkeiten für die Bewohner. Hier wird das geplante Quartiermanagementbüro ansetzen: Es wird eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in allen Lebenslagen schaffen. Darüber würde sich der CIV (CityInteressenVerband) sehr freuen und unterstützt uns auch. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung sozialer Akteure. Unterstützung bleibt oft ineffektiv und Menschen in Problemlagen finden keinen Zugang zu passenden Angeboten. Das geplante Büro soll als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen individuell zu beraten und gezielte Angebote für das nachbarschaftliche Zusammenleben sowie soziale Teilhabe zu entwickeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven Innenstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung der Innenstadt wird durch folgende Stadtteile definiert:
Norden: Begrenzung durch die Bismarckstraße zum Stadtteil Siebethsburg.
(Quelle: wikipedia.org)
Osten: Abgrenzung entlang der Berliner Straße zum Stadtteil Heppens.
(Quelle: wikipedia.org)
Süden: Grenze zur Innenhafen-Zone, wobei das Stadtviertel Großer Hafen eine Verbindungsfunktion zwischen der touristisch und kulturell frequentierten "Wasserkante" und der Innenstadt darstellt.
(Quelle: ratsinfoservice.de)
Westen: Begrenzung durch die Schillerstraße, den Metzer Weg und die Luisenstraße zum Stadtteil Bant.
Einwohnerzahl
10518
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&;
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&;
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024;
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sozialeswilhelmshaus_innenstadt.pdf
(1.17 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den klassischen Quartiersmanagement-Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern, soziale Teilhabe zu stärken und die Stadtteilentwicklung gemeinsam mit den Bewohner*innen aktiv zu gestalten. Dabei setzen wir auf eine integrierte, niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Herangehensweise.
1. Sozialraumorientierung und Bedarfsanalyse
Unser Quartiermanagement orientiert sich an den realen Herausforderungen der Innenstadt Wilhelmshaven, insbesondere den hohen Anteilen von Menschen mit Migrationshintergrund und sozialer Benachteiligung. Wir führen zu Beginn eine detaillierte Sozialraumanalyse durch, um die Bedarfe der Bewohner*innen zu erfassen und maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln. Sozialarbeiter oder Ehrenamtliche stellen sich direkt in der Nachbarschaft vor.
2. Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung
Die Beratung erfolgt direkt im Quartier und begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen (z. B. Arbeitslosigkeit, Behördengänge, Sprachbarrieren). Wir sprechen mit den Menschen an belebten Orten, bieten Getränke an und kommen so ins Gespräch.
3. Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteuren
Wir arbeiten eng mit lokalen Einrichtungen, Behörden, Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern zusammen.
Mit diesem Ansatz verbessern wir nicht nur kurzfristig die Situation vor Ort, sondern schaffen langfristige Strukturen für ein lebendiges und sozial stabiles Quartier in der Innenstadt Wilhelmshavens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Menschen kommen freiwillig und gern ins Wilhelmshaus. Sie fühlen sich willkommen, angenommen und gehört. Sie sagen: „Hier kann ich so sein, wie ich bin.“ Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen, sie können aktiv mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Nicht „wir bieten an, was wir denken, was gut ist“, sondern: Die Themen, Formate und Zeiten richten sich nach dem, was die Menschen brauchen und wünschen. Sie können eigene Ideen verwirklichen, sie stehen im Austausch untereinander und planen gemeinsam.
Kriterium
Beschreibung
Menschen übernehmen Verantwortung und gestalten mit. Sie wollen mithelfen, mitplanen, eigene Ideen einbringen. Es entstehen selbstorganisierte Gruppen oder regelmäßige Treffen, die nicht von außen gesteuert sind.
Kriterium
Beschreibung
Es entsteht ein Gefühl von Zuhause und Gemeinschaft. Wenn Klienten sagen: „Das Wilhelmshaus gehört zu meinem Alltag.“ „Ich habe hier neue Freunde gefunden.“ „Ich wüsste gar nicht, wie’s ohne das hier wäre.“; dann stehen Menschen wirklich im Zentrum.
Kriterium
Beschreibung
die Menschen im Quartier gemeinsam Feste mit und ohne Netzwerkpartner selbst organisieren, neue Nachbarn begrüßen, sich für Sauberkeit und Sicherheit in den Straßen verantwortlich fühlen
Beschreibung
Gute Anbindung an Bus & Bahn: niedrigschwelliger Zugang, auch für ältere Menschen, Kinder, Menschen ohne Auto. Kurze Wege für Menschen, die sowieso in der City unterwegs sind (z. B. einkaufen, Arzt): spontane Besuche möglich Verkehrsknotenpunkt für Flyer
Kriterium
Beschreibung
Die Innenstadt als lebendiger, sozialer Lebensraum für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Einkommen.
Beschreibung
Regelmäßiges Innenstadtforum oder „Innenstadt-Tisch“, wo Vertreter*innen aller Bereiche gemeinsam planen und Prioritäten setzen.
Kriterium
Beschreibung
Das Wilhelmshaus ist ein Ort der Begegnung über soziale Grenzen hinweg; es finden regelmäßig Ehrenamtsbörsen statt.
Beschreibung
Die Gestaltung eines „Platzes der Nachbarschaft“ bringt Soziales (Programm), Stadtgrün (Begrünung), Bauamt (Sitzmöglichkeiten) und Kulturamt (Veranstaltungen) zusammen.
Kriterium
Beschreibung
Koordination durch eine Quartiers- oder Innenstadtkoordination (z. B. angesiedelt im Wilhelmshaus), die vermittelt, koordiniert und Prozesse steuert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
GPS Familienzentrum Nord; Familienzentrum Ost und Jugendzentrum Point
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Familienzentrum Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Familienzentrum West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Havenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LEG, Spar und Bau, Rüstringer Wohnungsbauverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
City-Interessen-Verein Wilhelmshaven e.V. (CIV) ist ein Zusammenschluss der Kaufmannschaft der Wilhelmshavener Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Stadt Wilhelmshaven, Herr Rainer Päsler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willehad Flüchtlingsunterkunft Wilhelmshaven, Herr Michael Wiets
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Volkshochschule Wilhelmshaven BIWAQ Jobcoach Eike Danielmeier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Wilhelmshaven, Frau Abadia Hernandez
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Streetwork Wilhelmshaven, Herr Arne Suhr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Sprachmittler, VHS Wilhelmshaven, Herr Jens Wiese
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. Stadtrat Armin Schönfelder und Carsten Feist (Oberbürgermeister), Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e. V. , Frau Rabea Kruse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt, Frau Isabell Eickhoff
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir arbeiten aktuell eng mit der Stadt Wilhelmshaven und der Wirtschaftsförderung zusammen. Zur Verankerung des Projekts fanden erste Gespräche mit Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung zur Kooperation und einer möglichen Anschlussfinanzierung statt. Der Reparaturtreff soll sich nach der Anschubfinanzierung finanziell selbst tragen. Ziel ist, das Wilhelmshaus langfristig als kommunales Instrument zur Stadtteilentwicklung durch den Aufbau stabiler Partnerschaften mit der Stadt zu etablieren.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On