Skip to main content

Veranstaltungen zur Vernetzung der BewohnerInnen

Verwendungsnachweis: GWA - im Herzen der Innenstadt von Cuxhaven

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Wir erschaffen HEIMAT mit Herz: Gemeinsamkeiten gegen Einsamkeiten
Projektbeschreibung
Nicht reden...machen! So begann in 2014 unsere wachsende Möbelhilfe für Geflüchtete. Die Vereinsgründung erfolgte 2017 und die Zielgruppe wurde auf alle EinwohnerInnen (EW) erweitert. Mit der ersten Förderung konnten wir die niederschwellige Arbeit professionalisieren. Durch die Verknüpfung von Ehrenamt und Hauptamtlichen wurde zudem eine Basis für eine fundierte Gemeinwesenarbeit (GWA) im Innenstadtbereich gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EinwohnerInnen entstanden vertrauensvolle Beziehungen. Daraus ergaben sich neue ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Kenntnisse von weiteren Bedarfen und Nöten auch anderer EinwohnerInnen. Es wurden weiterführende Angebote etabliert oder zu anderen Beratungsstellen weiter vermittelt. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort, wohin die EinwohnerInnen dann auch kommen konnten. Aus der ursprünglichen Idee, mit mehreren Partnern ein neues Begegnungszentrum (BZ) in der Cuxhavener Innenstadt (Alt-Cuxhaven) zu gründen, traf unser Antrag im Rahmen der Modellförderung bei der Jury auf Zustimmung. Somit schufen wir eine konkrete Anlaufstelle (Komm-Struktur) im Innenstadtbereich durch die Eröffnung des BZ Tante Emma. Die drei Etagen KAUF-Raum, WERK-Raum und FREI-Raum erfüllen jeweils eigene Funktionen. Freie Räume für bürgerliches Engagement und andere Akteure und Initiativen komplettieren die lokale GWA und werden zu einem Anziehungspunkt für die EinwohnerInnen. Die Einbindung eines wirtschaftlichen und professionell gemanagten KAUF-Raumes in das Konzept der GWA wird nach Ende der Lockdowns weiterhin Einnahmen erzielen und zunehmend die Abhängigkeit von Fördermitteln verringern. Im Innenstadtbereich erkennen wir nur wenige andere Stellen, die sich aufsuchend auf den Weg macht, um der Not der EinwohnerInnen, wie unter Punkt Ausgangslage/Problem beschrieben, zu begegnen und zu unterstützen. Deswegen sehen wir hier unseren Auftrag: mit aufsuchender Arbeit und daran anknüpfenden, niederschwelligen Veranstaltungen werden wir EinwohnerInnen erreichen und miteinander in Kontakt bringen. Dies wird Einsamkeit und Anonymität entgegenwirken und sie befähigen, selbst Veränderungen zu bewirken und sich eine Heimat zu gestalten. Die Kombination aus dem Konzept des BZ Tante Emma (WERK-FREI-und KAUF-Raum) und der damit verknüpften GWA ist auch auf andere Standorte in Niedersachsen möglicherweise projizierbar. Dies möchten wir gerne weitergeben (s.Ziele).
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Die Innenstadt ist davon geprägt, dass neben Geschäften sehr günstiger Wohnraum für ökono. Schwache sowie hochwertige Hauseinheiten für gutsituierte Neubürger vorhanden sind. Durch deren Zuzug ergibt sich in Ansätzen ein Gentrifizierungskonflikt. Eine weitere Facette in dem Zusammenhang ist die private Verschuldung bei 11% der Erwachsenen im LK (Schuldneratlas 20) und einer wahrscheinl. höheren ind. Verschuldung in unserem Gebiet. Somit finden sich hier viele EW in einem anonymen Nebeneinander und heterog. Umfeld. Momentan erleben wir verstärkt, wie EW alleine bleiben und sich einsam fühlen. Selbst nach einigen Jahren sind neu zugezogene Ältere oder Migranten im Quartier noch nicht in ihrem Umfeld integriert. Ihnen fehlen grundlegende Fähigkeiten, pos. und stärkende Beziehungen aufzubauen und erlebte Missstände gemeinsam zu verändern. Das BZ Tante Emma ist als Anlaufstelle, neben der Geh-Struktur, für die lokale GWA konzipiert. Man kennt sich im Laden/BZ an der Ecke, begegnet einander ungezwungen und nebenbei wird gemeinsam das Zusammenleben gestaltet. Pos. Begegnungen in warmer Atmosphäre laden zum erneuten Besuch ein. Hier finden EW konkrete Hilfen, Beratung, Freizeitaktivitäten und fortführende Partizipationsmöglichkeiten gesteuert durch eine*n GWAler. Neben ausgebliebener Förderung verringerten sich unsere Einnahmen lockdownbedingt extrem, sonst waren sie sehr gut. Somit haben wir uns Ende 20 in einer fin. Notsituation befunden. MA wurden entlassen. Allerdings haben Stadt und LK das hohe Potential des BZ erkannt. Trotz angespannter Haushaltslage unterstützen sie uns, um bis Herbst 21 die Kosten zu decken. Danach ist eine Fortführung ohne Förderung nicht mehr möglich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Büro befindet sich direkt im Begegnungszentrum Tante Emma im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
14089
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen nur für die Gesamtstadt verfügbar. Daten über Zensusdatenbank, erhalten vom Landkreis Cuxhaven. Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen nur für die Gesamtstadt verfügbar. Daten über Zensusdatenbank, erhalten vom Landkreis Cuxhaven. Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Armutsberichterstattung Landkreis Cuxhaven Projektgebiet: Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem innerstädtischen Gebiet. So können sich Initiativen um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in diesem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung möchten wir zu EinwohnerInnen in Kontakt kommen und Beziehungen aufbauen. Da sie die Experten für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die EinwohnerInnen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWAler-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich).
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Interessen und Themen der EinwohnerInnen bestimmen die Aktivitäten. Zum Erreichen ihrer Ziele erfahren sie Unterstützung und Hilfestellungen.
Beschreibung
BewohnerInnen entwicklen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen. Sie fordern sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler ein.
Beschreibung
Bewohner-Tandems entstehen und werden aus intrinsischer Motivation gepflegt. Freiwilliges Engagement wird gelebt und daraus entstehen neue, bereichernde Angebote für die EinwohnerInnen.
Beschreibung
Stärken von EinwohnerInnen werden erforscht, aktiviert und weiterentwickelt - dadurch wächst das Selbstwertgefühl und die Innere Stärke. Auch die vorhandenen sozialen und räumlichen Ressourcen werden erarbeitet und als Ressourcen genutzt.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtliche GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist der GWA´ler das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff, FREI-Raum sozial-digital, Wellcome etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat III Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven (Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbergsverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhof Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V, Rundherum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
JOBCENTER Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wie in der Begründung dieses Folgeantrages erläutert und im LoI des Landkreises beschrieben, gibt es die Perspektive, dass wir als möglicher, lokaler Partner für ein neues, umfassendes Projekt der aufsuchenden Sozialarbeit gesehen werden. Ein aufgebautes Quartiersmanagement im Stadtteil Alt-Cuxhaven könnte somit ein Anknüpfungspunkt für das geplante Vorhaben des Landkreises sein. Mit der Stadt entsteht gerade über die Vorbereitung einer Stadtteilkonferenz eine neue Intensität der Zusammenarbeit.
Galerie
190822 cn 013x
200310  cn te eroeffnungx
200611 cn artikel naehtreffx
200701 cn 008 x
200922 cn 009
flyer s.1
flyer s.2
flyer s.3
scene 03.2020 tanteemmax pages to jpg 0001
scene 03.2020 tanteemmax pages to jpg 0002
frei raum sozial digital objektansicht
im herzen von alt cuxhaven   tante emma
cn one4one aktion mensch
bz tante emma  mittendrin min
bz tante emma im quartier
csc gwa  im quartier
csc gwa
csc gwa im quartier 2
csc in tante emma zahlt sich aus
frei raum gut beraten
frei raum cuxhavenverliebt
frei raum impression
frei raum zusammensein
herzlich willkommen min
kauf raum nachhaltigkeit min
kauf raum vielfalt die 1
kauf raum vielfalt die 2
kauf raum vielfalt die 3. min
kauf raum zeit zum kloenen
tante emma  die echte
tante emma  herzlich willkommen min
tante emma neue chance min
werk raum impression 1 min
werk raum impression 2 min
werk raum organisiert
werk raum schoene aussicht min
werk raum zusammenhalt min
cn 21 05 11
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: GemeinwesenZentrum - Bürgerpartizipation als Element eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes

Ansprechpartner
Wilma Wermuth
Funktion Fachdienstleiterin
GemeinwesenZentrum
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes wird ein Gemeinwesenstandort zum interessengesteuerten Netzwerk - GemeinwesenZentrum - in der Stadtmitte ausgebaut werden. Ziel ist dabei, eine Bürgerpartizipation als Element eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Rahmen der Innenstadtentwicklung/-planung nachhaltig zu etablieren. Wir werden in diesem Projekt auf zwei Ebenen tätig sein: 1. Es werden Basisstrukturen zur Stärkung des Gemeinwesens im Quartier weiterentwickelt und fortgeschrieben. Ziel ist, die Bewohner*innen im Stadtzentrum zu aktivieren, Vorstellungen zur Gestaltung ihres Lebensraums zu entwickeln und diese zu vertreten. Im Zentrum dabei stehen der Wille und die Betroffenheit der Menschen oder Gruppierungen. Wir nutzen den etablierten Standort, die VHS, an der bereits unterschiedliche Initiativen, Gruppierungen, Vereine und Programme angesiedelt sind: Mit den dort vorhandenen Strukturen können wir effektiv ansetzen und in einem kreativen, ergebnisoffenen Prozess darauf hinwirken, die Bewohner*innen für die Mitgestaltung ihres Lebensraumes zu gewinnen und zu aktivieren, zielgruppenübergreifende Projekte mitzugestalten. 2. Die Vorstellungen, Bedarfe und Wünsche unterschiedlicher Bewohner*innengruppen werden ermittelt und die heterogenen Interessen und Meinungen erfasst. Die Kommunikationsprozesse der zahlreichen unterschiedlichen Akteure werden differenziert gestaltet, und die abgestimmten Ergebnisse anschließend in die entsprechenden Gremien der Verwaltung getragen. Somit können von den Bürger*innen formulierte Belange gleichberechtigt neben die Interessen von Wirtschaft, Handel und Gewerbe in städtische Planungsprozesse einfließen. Der integrierte Ansatz der städtischen Planungen wird weiter ausgebaut und ein verbindlicher Verfahrensweg zur Bürgerpartizipation festgeschrieben. Es ist bei diesem Vorhaben von besonderer Bedeutung und Voraussetzung für das Gelingen, dass der strukturelle Aufbau der GWA in der Stadt Emden bereits weit fortgeschritten und verstetigt ist, sodass in den vergangenen Jahren vielfältige Erfahrungen gemacht sowie Netzwerke aufgebaut werden konnten, sodass die intermediäre Aufgabe von GWA als Bindeglied zwischen der Lebenswelt im Stadtteil, Verwaltung, Institutionen und Unternehmen erfolgreich ansetzen und wirken kann.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt ist im historischen Stadtkern Emdens angesiedelt, welches sich sozialräumlich durch hohen Leerstand, Gebäuden mit baulichen Mängeln sowie fehlende Nachbarschaftsnetzwerke und hohe soziale, demographische und migrationsbedingte Herausforderungen auszeichnet. Bereits seit Jahren wird zur Förderung der Innenstadtentwicklung ein breit angelegtes Bündnis mit zahlreichen Konzepten und Maßnahmen vorangetrieben. In den bisherigen an Städtebaugesichtspunkten orientierten Programmen war der Fokus im Wesentlichen auf Stakeholder aus Wirtschaft und Kultur gerichtet und von entsprechenden Handlungserfordernissen geprägt. Die Gruppe der Bewohner*innen fand bisher kaum Berücksichtigung. Ihre Belange sind bisher nicht ausreichend formuliert und werden daher in den Planungen zur Innenstadtentwicklung kaum berücksichtigt. Mit Blick auf die Entwicklung eines lebendigen Stadtkerns besteht die Notwendigkeit, die Interessen der Zivilgesellschaft mit einzubeziehen und das nachbarschaftliche Zusammenleben im Quartier zu fördern, zu verbessern und weiterzuentwickeln. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie GWA in Sinne des Community Organizing einen wirkungsvollen Beitrag zur Innenstadtentwicklung und zum integrierten Stadtentwicklungskonzept leisten kann? Stadtentwicklungsplanung ist oftmals nicht transparent gestaltet und setzt zu spät an. Grundlegende Entscheidungen sind dann bereits gefallen. Zukünftig soll zum einen der Informationsfluss zwischen allen Akteuren der Stadtentwicklungsplanung über GWA frühzeitig und transparent gestaltet und interne und externe Abstimmungsprozesse begleitet und koordiniert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Stadtzentrum - Gebiet innerhalb der historischen Wallanlagen
Beschreibung
Das Projektgebiet setzt sich aus fünf Bezirken - Altstadt, Verwaltungsviertel, Boltentor/Bentinkshof, Groß-Faldern sowie Klein-Faldern/Eisenbahndock - zusammen, die sich von der Struktur deutlich unterscheiden. Im Bereich der historischen Innenstadt, innerhalb des Wallgürtels, liegen die Bezirke Altstadt, Verwaltungsviertel, Boltentor/Bentinkshof. In diesem Bereich sind Handel, Wirtschaft und Verwaltung von Bedeutung für die sozialräumliche Struktur. In den vor allem nach dem zweiten Weltkrieg erbauten Häusern leben in den oberen Geschossen Menschen mit einem erhöhten sozial- integrativem Bedarf. Demgegenüber sind im Bereich Eisenbahndocks in den vergangenen Jahren hochwertige Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser entstanden, deren Bewohner*innen eine gehobene Bevölkerungsschicht abbilden. Hier liegt auch der Geschäftssitz einiger Reedereien. Quer durch das Gebiet zieht sich die alte Bundesstraße mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und bildet so eine Nord-Süd Achse. Mitten im Gebiet liegen das historische Rathaus, das Landesmuseum und der Delft, Ausläufer des Hafen, der mit seinen anliegenden Schiffen eine große Touristenattraktion darstellt.
Einwohnerzahl
8850
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statiskstelle, 31.12.2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Bundesagentur für Arbeit 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden Statistikstelle, 31.12.2019
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektansatz basiert auf unterschiedlichen Prinzipien der GWA: Zum einen ist beabsichtigt, einen Begegnungsort mit niedrigschwelligem Zugang als Kommunikationsort und Ort der Vermittlung verschiedener Lebenswelten zu nutzen, da zu sein und sich zu kümmern, Stimmen von Bewohner*innengruppen einzufangen und Engagement zu fördern; maßgeblich kann hier auch die Einbindung Ehrenamtlicher sein. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt der Aktivitäten am Standort. Weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung und Umsetzung (projektbezogener) Kooperationen mit Blick auf die Gestaltung des Wohnumfeldes. Dabei richtet sich GWA ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung der Betroffenen. Des Weiteren wird die Idee verfolgt, in der Kommune unterschiedliche Handlungsebenen zu verknüpfen und zivilgesesellschaftliche Belange und Interessen in interne Gremien wie z.B. die integrierte Sozialplanung, die Stadtplanung, Steuergruppen sowie das Stadtmarketing zu befördern. Die GWA fungiert hier als Mittlerin zwischen Bewohner*innen, Politik und Verwaltung und hat einen festen Platz. Städtische organisierte Bürgerbeteiligung wird um Methoden der GWA erweitert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure des GemeinwesenZentrums haben unmittelbaren Zugang zu unterschiedlichen Bewohner*innengruppen und können die jeweiligen Bedürfnisse und Interessen benennen.
Beschreibung
Es haben haben sich themen - und projektbezogenen Gruppen gebildet. Die Zusammenarbeit dient nicht nur dem gemeinsamen Austausch sondern führt zu konkreten Projekten. Gemeinsame Vorhaben sind umgesetzt.
Beschreibung
Die Menschen treffen sich, planen gemeinsam und setzen kleinere Projekte in ihrem Wohnumfeld um (Z.B. Aufstellen eines Maibaums)
Beschreibung
Die von Bewoh.-gruppen formulierten Bedarfe und Vorstellungen sind nachvollziehbar in die integrierte Stadtentwicklungsplanung eingeflossen. Ein verbindl. Austausch zwischen kommunaler Planung, Stadtentwicklung und Bewohner*innen besteht.
Beschreibung
Es gibt barrierefreie Aktivitäten/Angebote, die von Bewohner*innen unabhängig ihres persönlichen Hintergrundes regelmäßig genutzt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gremien und Fachdienste der Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter der Parteien des Rates, weitere Lokalpolitiker, Beiräte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist in bestehende Organisation eingebunden, nutzt bestehende Netzwerk, Strukturen und arbeitet eng abgestimmt mit diesen. Es wird kein völlig neuer Standort aufgebaut, sondern ein bestehendes Angebot genutzt, erweitert und entsprechend den Standards von GWA gestaltet und fortgeschrieben. Die Verstetigung der vorherigen Projekte macht die Haltung der Stadt Emden zur Gemeinwesenarbeit deutlich und gibt Grund zu der Annahme, dass auch dieses Projekt langfristig Bestand haben wird.
Galerie
amrumbank feuerschiff ankunft ratsdelft rathaus
emden 77
faldern schwanenteich
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gemeinsam für die Südstadt

Ansprechpartner
Jan-Cord Fuhrmann
Organisation Werk-statt-Schule e. V.
Funktion Projektleitung
Gemeinsam für die Südstadt - vielfältig miteinader leben und gestalten in Northeim!
Projektbeschreibung
Die Südstadt Northeims (ehemals Soziale Stadt) liegt am Stadtrand & besteht im Kern aus Wohnblocks und 3 Hochhäusern, begrenzt wird sie von großflächigen Schulgeländen und einem Gewerbegebiet. Das Projekt möchte Gemeinwesenarbeit im Viertel etablieren und eine Anlaufstelle aufbauen, die die Südstadtbewohner*innen dabei unterstützt, ihre Interessen zu vertreten und das eigene Wohnumfeld aktiv mitzugestalten. Das Asyl- und Migrationszentrum „Café Dialog“, Herzstück des Fachbereichs Migration des Trägervereins Werk-statt-Schule e.V., liegt am Rande des Projektgebiets. Hier war das Gemeinwesenprojekt von August2019-Dezember2020 angesiedelt. Durch die migrationsspezifischen Angebote am Standort Café Dialog gibt es einen sehr guten Zugang zu mehreren Generationen von neu zugewanderten Familien und langansässigen Migrant*innen sowie eine gute Vernetzung in Stadt und Landkreis Northeim. Das Anmieten einer Wohnung direkt im Viertel scheiterte an der mangelnden Kooperation der Wohnungsgesellschaft. Um die „Kümmerer“-; Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen noch besser wahrnehmen zu können und Bewohner*innen zu erreichen, die bisher nicht erreicht wurden, kann mit Unterstützung der Stadt Northeim in der kommenden Förderperiode ein Containerbüro direkt im Viertel aufgestellt werden. Die Räumlichkeiten des Café Dialogs stehen für Bewohnerinitiativen und Veranstaltungen zur Verfügung. Über niederschwellige Begegnungsangebote für die Bewohner*innen, wie etwa einem Mittagstisch, können sich die Bewohner*innen kennenlernen und austauschen – hier können gemeinsame Initiativen ihren Anfang nehmen. Die Bewohner*innen zu bestärken und zu ermutigen selbst tätig zu werden und mitzugestalten, steht im Vordergrund der Arbeit der Projektmitarbeiter*innen. Ein weiterer Schwerpunkt der kommenden Förderperiode soll darin bestehen, die Integration der Bewohner*innen in die Stadtgesellschaft zu verbessern. Zum einen indem Zugänge zu etablierten Angeboten erleichtert werden. Zum anderen indem die Bewohner*innen unterstützt werden ihre Interessen in Vereinen und städtischen Gremien einzubringen. Geplant sind regelmäßige Sprechstunden und Begleitungen des Bollerwagencafés durch verschiedene Netzwerkpartner (Beratungsstellen, Sportvereine, Bürgermeister, Migrationsrat, Jugendrat) sowie eine Kooperation mit der im Viertel ansässigen Feuerwehr und Etablierung von Angeboten für Kinder und Jugendliche durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit einer Stadtjugendpflegerin.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Viertel unterlag mehreren Veränderungen. Viele Wohnungen standen leer, es herrschte eine geisterhafte Stimmung. Die Renovierungsarbeiten der Hochhäuser schreiten voran, die Bewohnerzahlen steigen. In den kommenden Jahren wird sich auch die Nachbarschaft verändern, am Stadtrand entsteht ein neues Wohngebiet aus Mehr- und Einfamilienhäusern. Das Projektgebiet wird vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Zahlreiche Geflüchtete sind in den letzten Jahren zugezogen. Austausch-Studenten*innen pendeln nach Göttingen. Die Anonymität ist durch viele Ein- und Auszüge ein Problem, das Image des Quartiers ist schlecht., Familien, die in Northeim Fuß gefasst haben, ziehen in andere Viertel um. Mit dem neuen Baugebiet können sich aufgrund der unterschiedlichen Sozialstrukturen neue Spannungsfelder ergeben. Es gibt nur anonyme Grünflächen, keine Orte mit Treffpunktcharakter. Die Arbeiten an den Spielplätzen stagnieren, obwohl zahlreiche Kinder das Viertel bewohnen. Eine Erschwernis in der Nachbarschaft bilden sprachliche u. kulturelle Hürden. Trotz voranschreitenden Renovierungsarbeiten bestehen schlechte Wohnbedingungen, viele Bewohner*innen klagen über Schäden in den Wohnungen, es herrscht Unzufriedenheit mit der Wohnungsgesellschaft. Viele Bewohner*innen sehnen sich nach Begegnung. Zunehmend äußern sie Wünsche/Sorgen. Das Projektziel die Angebote in der Stadt zugänglicher zu machen, stößt auf großes Interesse bei Kooperationspartnern. Die Erreichbarkeit der Bewohner*innen ist eine Hürde, das GWA-Projekt nähme eine Mittlerfunktion wahr. Zugangswege zu Bewohner*innen sind durch vorheriges Projekt u. die Arbeit des Café Dialogs da.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt - Südlicher Wieter
Beschreibung
Die Projektgebiet wird im Westen von der Göttinger Straße (B3), im Norden von der Eichstätte und im Osten von der Hans-Holbein-Straße begrenzt. Die Abgrenzung nach Süden bilden auf der Westseite die Hauszufahrten der Albrecht-Dürer-Straße, auf der Ostseite die Straße Am Martinsgraben. Westlich und südlich des Untersuchungsgebietes befinden sich Gewerbe- und Industriegebiete. Den östlichen Abschluss bilden die ausgedehnten Schulgelände der BBS I, BBS II, Erich-Kästner-Schule, Astrid-Lindgren-Schule sowie deren Nebenanlagen. Einen direkten Zugang zu benachbarten Wohngebieten gibt es nicht, das Untersuchungsgebiet ist verkehrstechnisch gut erschlossen, liegt aber insgesamt betrachtet vom Rest der Kernstadt isoliert. Die Wohnstruktur des Projektgebiets weißt überwiegend Wohnblocks auf. Außerdem drei Hochhäuser, die noch leerstehen. Das Wohngebiet in der Spitzwegstraße ist ein für das Gesamtgebiet eher untypisches Quartier aus kleinen Reihenhausparzellen, das sich in seiner Bauweise deutlich von seiner durch mehrgeschossige Mietshäuser geprägten Umgebung abhebt. Das neue Baugebiet an der Straße Am Martinsgraben wird sich durch Einfamilienhäuser nochmals deutlich abheben. Die Fläche des Projektgebiets, auf der sich Wohnhäusern befinden, beträgt 200552m².
Einwohnerzahl
1965
Quelle / Anmerkungen
Meso/Stadt Northeim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projetgebiet: MESO / Stadt Northeim Auffällig ist insbesondere der hohe Anteil an Kleinkindern (0-5 Jahre) und der hohe Anteil an Erwachsenen (20-40 Jahre) --> viele junge Familien Gesamtstadt: 5.3% bis 6 Jahre, 10,18% 6-18 Jahre (Landesamt für Statistik Niedersachsen LSN)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim Gesamtstadt: LSN
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: LSN
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Anlaufstelle bietet die Möglichkeit, die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Ergänzende Ressourcen und Programme werden durch starke Netzwerke der Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt. Für die kommende Förderperiode soll die Kooperation mit der dem Kinder- und Jugendkulturzentrum der Stadt (Alte Brauerei) und der im Viertel ansässigen Ortsfeuerwehr, ausgebaut werden, geplant ist eine strategische Partnerschaft, die die Angebotsstruktur für Kinder und Jugendliche aus der Südstadt verbessert, durch Angebote der Alten Brauerei in der Südstadt und durch Öffnung der Angebote der Feuerwehr. Die Bewohner*innen werden unterstützt ihre Interessen gegenüber Stadt und Wohnungsgesellschaft eigenständig zu vertreten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen(-gruppen) gestalten Begegenungsangbebote, bringen ihre Interessen gegenüber Stadt und Wohnungsgesellschaft ein
Beschreibung
regelmäßige Begegnungsangebote von den Bewohner*innen mitgestaltet und gut angenommen werden, Bewohner*initiativen bestehen
Beschreibung
die Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege etabliert ist und die gemeinsamen Angebote von den Kindern der Südstadt angenommen werden. Die Veranstaltungen mit der Feuerwehr angenommen werden, Südstadtbewohner*innen aktive Mitglieder sind.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendkulturzentrum Alte Brauerei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsrat der Stadt Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Garten Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsfeuerwehr Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Terne Rroma Südniedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Köprü e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tafel Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Q4 der Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich-Kästner-Schule Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schule am Wieter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt beteiligt sich finanziell am Projekt, z.B. Finanzierung der Anlaufstelle mitten im Quartier. Gemeinsam werden Strukturen entwickelt, um die Belange der Südstadt besser u. langfristig bei kommunalen Entscheidungen zu berücksichtigen und zu verankern. Mit einer Stadtjugendpflegerin werden gezielt Angebote für Kinder/Jugendl. im Quartier entwickelt u. fest etabliert. Diese bleiben bestehen. Auch die Aktivierung von Bewohnern führt dazu, dass diese dauerhaft multiplikatorisch tätig sind.
Galerie
suedstadt 1
suedstadt 2
suedstadt 3
suedstadt 4
suedstadt 5
cafe dialog
luftbild hochhaussiedlung 90erjahre
leerstand
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis - Gemeinsam für die Quartiere - Langenhagen hebt ab! - Godshorn ist dabei

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Der Weg ist das Ziel zu einem Mehrgenerationen-GWA-Zentrum
Projektbeschreibung
Seit Gründung des Pädagogischen Mittagstisches „Satt & Schlau“ 2010, trägt die Ev.-luth. Kirchengemeinde Godshorn das Gütesiegel „Diakonische Gemeinde“. Als 2015 geflüchtete Menschen in Deutschland ankamen, wurden in ihren Räumen Deutschkurse, Beratung und Hilfe angeboten. Ein Begegnungscafé & ein interkulturelles Nähcafé entstanden, ein Netzwerk für Geflüchtete wurde mit der Kommune und anderen Akteuren im Quartier mit Treffpunkt Kirchengemeinde gegründet. Das hat die Gemeinde in den letzten 10 Jahren stark verändert hin auf dem Weg zur GWA. Menschen, die eher fern standen, fanden einen Weg in die Räume der Gemeinde & wurden aktiviert. Die Kirchengemeinde verfügt über ein großes Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Seit dieser Zeit, nutzt der Kulturring Godshorn die Kirche für Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht. Im Rahmen der Initiative Gemeinwesendiakonie entwickelte die Gemeinde 2016 gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister, den Akteuren AWO, DRK, Schule, KiTas Kirchengemeinde und interessierten Bürger*innen, ein diakonisches GWA-Leitbild & mittels einer SWOT-Analyse die Überlegung, für eine gemeinsame GWA-Strategie für das Quartier mit der Kommune. Mit einem MGWZ soll die zukünftige GWA in den Räumen des Gemeindehauses verortet werden, das jetzt schon vielfältigen Akteuren als Treffpunkt dient. Gemeinsam mit ihnen wollen wir im Quartier GWA umsetzen. Die Entwicklung dieser Zusammenarbeit hin zu einem Gesamtnetzwerk sehen wir als Chance, die Weiterentwicklung der GWA auf der Ebene vor Ort voranzutreiben (Synergien). In der Förderperiode gilt es diese Netzwerke zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier im zukünftigen MGWZ kann zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, gedacht als Vision einer Groß-Familie soll erst ausgebaut, dann verstetigt werden & weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der z. Teil heterogenen Bevölkerung im Quartier erprobt werden. Das "Erfahrungswissen" soll genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren. Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine Kooperation mit der zukünftigen verwaltungsinternen Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden, um die vielfältigen (Quartiers-) Entwicklungsprozesse in der Stadt Langenhagen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA zu vernetzen.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Langenhagen-Godshorn ( 6.560 Einw.) grenzt direkt an Hannover. Es liegt wie eine Insel zwischen den Autobahnen und zwei Industriegebieten, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber kaum Menschen wohnen. Das größte Problem im Quartier aber ist der demografische Wandel. Godshorn wird zu einem Schlafstadtteil. Ehemals engagierte, ältere Dorfbewohner*innen im Quartier, werden weniger. Die Mitgliederzahlender Akteure im Quartier, wie AWO, Schützenverein & Kulturring sinken. Neu Hinzugezogene sind kaum für ein Engagement zu gewinnen. Neubau-Gebiete mit zunehmend heterogener Bevölkerung sind entstanden. 2015 wurde das Hallen-Freibad ohne Nachnutzungskonzept geschlossen. Dies ist ein entscheidender Quartiersnachteil. Banken verlassen den Ort. Geflüchtete wurden einquartiert und leben abgeschottet. Andererseits wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig. Die Corona-Pandemie hat zu weiterer Segregation und Vereinzelung geführt. Aufgrund dieser neuer gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es Angebote, die die Menschen zusammenführen, Gemeinschaft und Solidarität erleben lassen, ihre Bedarfe aufnehmen und einer gemeinsamen Strategie & mit der Kommune vernetzter Methoden, um diesem Problem zu begegnen. Um lokal im Quartier mit GWA arbeiten zu können braucht es niedrigschwellige, einladende und barrierefreien Räume als Treff- und Ausgangspunkt. Im Kirchengemeindehaus existieren bereits Strukturen, auch Angebote für Geflüchtete und Begegnungsmöglichkeiten. Diese gilt es für alle Bürger*innen zu öffnen und als Nachbarschaftstreffpunkt ein MGWZ & aus den Strukturen trad. kirchl. Arbeit in fachlicher & interdisziplinärer Kooperation GWA zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen-Godshorn
Beschreibung
Das Quartier Godshorn hat eine Größe von 8,28 km², teils noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Wie eine Insel ist Godshorn durch die Verkehrsadern deutlich von allen andern Quartieren abgegrenzt. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6560
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26 Jahre, die auch Transferleistungen erhalten Online Statistik der Region Hannover
GWA/QM-Ansatz
Seit 2010 hat sich die Kirchengem. Godshorn mit Einrichtung des Päd. Mittagstisches „Satt & Schlau“ zur „Diakonischen Gemeinde“ entwickelt. 2015 gab es eine NUK für Geflüchtete im Nahbereich. Gemeindeaktive initiierten Deutschkurse, Erst-,Nothilfen & Beratungsangebote. 2016 entstand daraus das Netzwerk für Geflüchtete Langenhagens in Godshorn (Sozialarb. der Kommune & des diak. Migrationsdientes beteiligt). Mit diesen Erfahrungen nahmen Kirchengem., AWO, DRK, Schule, KiTas & interessierte Bürger*innen an der Initiative Gemeinwesendiakonie teil. Mit Sozialraum- & SWOT-Analyse wurde als Ziel fixiert, GWA zu entwickeln & über ein MGWZ lokal zu verankern. Räume der Kirchengem. werden seit Jahren durch Akteure im Quartier genutzt & bieten sich für ein MGWZ an. Angebote der Kirchengem. sind diakonisch-gemeinwesen (D-GWA) orientiert. Aufgabe künftiger GWA: Diese Strukturen, auf GWA hin umbauen, vor allem die Gremienstruktur. In Zusammenarbeit mit der Kommune soll eine Strategie & gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt werden. Das MGWZ soll zukünftigin der GWA als Bindeglied zwischen Verwaltung und Anwohner*innen fungieren. Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentw.-Prozessen stärker berücksichtigt werden. Der ressortübergreifende Aufbau einer Koordinierung GWA/QM wird in Zukunft den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken & eine integr. quartiersbezog. Bearb. zu begleiten
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind in einem MGWZ sind eingerichtet, Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt, Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im MGWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen einen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte und Veranstal
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist in der Kommune eingerichtet und steuert mit der Koordinatorin vor Ort Quartiersentwicklungsvorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Langenhagen, Stadtplanung, GWA Entwicklung, Ortsrat Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen, Kulturring Godshorn, MIMUSE Langenhagen, Klangbüchse Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Bürgerstiftung , Offene Gesellschaft Langenhagen (Kooperationsvereinbarung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengem.Zum Guten Hirten, Langenhagener Tafel, Mehrgenerationenhaus Lgh.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, AWO Tagespflege, Hebammennetzwerk (Kooperationsvertrag), Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn & KiTas (Kooperationsverträge), Krippen, VHS, EEB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (DVH-L)(Kooperationsvertrag) Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul, kath. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG im Quartier Godshorn, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Langenhagen, Pressearbeit Kirchenkreis Burgw.-Langenh., Lokalpresse (Nordhannoversche, Echo)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Netzwerkes für Geflüchtete, Mitarbeitende vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, alle interessierten Bürger*innen, Kirchengemeindemitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*nnen der Stadt Langenhagen, Stadtteilväter-Stadtteilmütter, Migrationsdienst im KK Burgwesel-Langenhagen, Helfende Hände
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA: behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein MGWZ als Ort der GWA bedarf der Nachhaltigkeit. Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung der GWA durch Fundraising-Netz (Region, Kommune, Sponsoren) Durch langjährige Spendenakquise für den Päd. Mittagstisch Satt & Schlau (Sponsoren und Spenden) gibt es erfolgr. Fundraising, das sich auf zukünft. GWA übertragen lässt.
Galerie
fluechtlingsnetzwerk
fluechtlingsnetzwerk  2
gemeindefest in godshorn
245
hausaufgaben   frau lichtenberg2
satt schlau essen
satt und schlau   kinder
foerdverein2
jugend aktionstag2
Zustimmung Veröffentlichung
On

visioNÄHER

Ansprechpartner
Christian Vaterodt
Funktion Bereichsleitung Bildung|Freizeit|Kultur
Kultur verbindet!
Projektbeschreibung
In den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für die kulturelle Identität ihres Ortes. Sie setzen Themen und kreieren Innovationen, sie schaffen Räume und Gelegenheiten zur Begegnung. All diese – überwiegend ehrenamtlichen – Aktivitäten fokussieren in aller Regel auf das unmittelbare Umfeld der Kulturschaffenden, sie adressieren somit ein örtlich definiertes Milieu. Das Projekt "visioNÄHER" stellt sich diesen besonderen Herausforderungen in Gestalt eines kulturvernetzenden Quartiersmanagements. Bereits aktive Akteur:innen einzelner Milieus werden in die Lage versetzt, miteinander zu kooperieren und die Potenziale der jeweils anderen zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. Das hierfür zu installierende Quartiersmanagement erhält die Aufgabe, die am Prozess zu Beteiligenden zu ermitteln, kennenzulernen und miteinander in Verbindung zu bringen sowie mögliche Schnittstellen zu entdecken und für die Gestaltung neuer gemeinsamer Projekte zu nutzen. Es geht um die Integration und Inklusion kulturell und sozial disparater sowie örtlich getrennter Zielgruppen vor dem Hintergrund gemeinsam erarbeiteter kultureller Ziele. Im Sinne eines ganzheitlich partizipativen Ansatzes werden möglichst alle sozialen Gruppen aller im „Quartier“ verorteten soziokulturellen Räume in die Bildung eines übergreifenden Kulturforums eingebunden. Das vermittelnde Quartiersmanagement erhält die Aufgabe der Koordination und Moderation des Forums sowie der Betreuung und Erweiterung des Kreises der Mitwirkenden. Methodisch orientiert sich die verantwortliche Stelle hierbei an der Diversität Zielgruppe. Im Sinne kulturpädagogischer Praxis wird auf der Grundlage vorhandener personeller und ideeller Ressourcen ein gemeinsamer kreativer Entwicklungsprozess gestaltet, der die Fortschritte als Erlebnisse markiert, etwa in Form von partizipativ erarbeiteten Veranstaltungen, deren formale Planung bzw. organisatorische Unterstützung wiederum in der Verantwortung des Quartiersmanagements liegt. Eine besondere Herausforderung besteht in der Erarbeitung und Umsetzung zielgruppengerechter und SMARTer Mobilitätskonzepte, um die einzelnen soziokulturellen Mikroräume einander anzunähern und nachhaltig zu einem großen Kulturraum zusammenwachsen zu lassen. Das Projekt im Pitch: Die Visionen der Einzelnen werden für die Vielen erlebbar und einander nähergebracht. Es bilden sich Begegnungsräume, an denen neue Beziehungen geknüpft und Ideen entwickelt werden.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In den 5 Mitgliedsgemeinden und kleineren Ortschaften der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für eine gute Lebensqualität am Wohnort. Soziale Gemeinschaften, Kulturinitiativen und Vereine adressieren das unmittelbare Umfeld und tragen zur Belebung desselben bei. Allein die Entfernung zwischen den Orten beschränkt jedoch die Vernetzung untereinander und die Teilhabe bestimmter Zielgruppen. Die eigene Beschaffenheit des „Quartiers Samtgemeinde“ stellt die Weiterentwicklung von Soziokultur somit vor zwei entscheidende Herausforderungen: soziale Milieus und räumliche Distanz zwischen denselben – das eine bedingt das andere. Hinzu kommt als besonderes Merkmal der Samtgemeinde Sickte die ausgeprägte Anwesenheit bestimmter sozialer Gruppen, u.a. eine Community von Zugewanderten sowie die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung (ca. 8,5 %, v.a. in Neuerkerode). Es fehlt an vernetzenden zielgruppenorientierten Konzepten, die diese Personengruppen stärker in das Kulturgeschehen einbinden und sie zu aktiven Partnern werden lässt. Besonders für diese Zielgruppen setzt selbstwirksames Gestalten und Handeln Anknüpfungsstrukturen voraus, die die Beteiligten bei ihren besonderen Bedürfnissen ernstnehmen. Befördert wird die Problemlage durch fehlende niedrigschwellige Mobilitätsangebote. Bisher entwickelte Mobilitätskonzepte adressieren i.d. nicht die realen Bedarfe. Ein Treffen Kulturschaffender, welches Ende März 2023 mit Unterstützung der Samtgemeinde Sickte und des Landkreises Wolfenbüttel stattfand, weckte bei den Teilnehmenden großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit, die durch eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet werden müsse.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von 82 qkm. Die Samtgemeinde Sickte ist ein Zusammenschluss von 5 eigenständigen Gemeinden (Sickte, Veltheim, Dettum, Erkerode und Evessen). Örtlich begrenzt ist das Gebiet im Westen durch die Ortschaften Hötzum und Apelnstedt, im Süden durch die Orte Mönchevahlberg und Weferlingen, im Osten durch die Gemeinden Evessen und Erkerode bzw. geografisch durch das Reitlingstal im Elm, im Norden geografisch durch den Landschaftsteil Herzogsberge sowiei den Nordausläufer des Elm bzw. örtlich durch die Gemeinde Cremlingen (nicht Teil der Samtgemeinde Sickte).
Einwohnerzahl
10345
Quelle / Anmerkungen
Stand 11/2021 - https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G158406.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Samtgemeinde Sickte (13.04.2023)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vgl. S&W, Bevölkerungsvorausschätzung 2022-2040, Variante B, inkl. Flüchtlingsmodell, basierend auf LSN-Daten zum Stand 31.12.2021
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf die gleichberechtigte Beteiligung aller am Netzwerkprozess Interessierten sowie auf aktivierende Motivation, sich diesem Netzwerk anzuschließen. Es werden gleichermaßen bestehende Potenziale aufgegriffen (Standortbestimmung) und durch Kooperationsangebote weiterentwickelt sowie eine breite, bisher nicht beteiligte Personengruppe hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Bedarfe befragt. Durch den gleichberechtigten Einbezug der Menschen versetzen wir diese in die Rolle von Expert:innen, die ihr Wissen und ihre Perspektive zum Nutzen des Netzwerks einbringen und ihre Ressourcen für eine vernetzte Kulturarbeit zur Verfügung stellen. Besonders benachteiligte Zielgruppen (Zugewanderte, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung) werden gemäß ihrer Beteiligungsbedürfnisse besonders berücksichtigt und unterstützt. Auch bei der Entwicklung von die Begegnung begünstigenden Mobilitätskonzepten stehen die Bedarfe der betroffenen Menschen im Fokus der Betrachtung - nicht die vermeintlich unabhängig Mobilen, sondern die offensichtlich von Unterstützung Abhängigen sollen Einfluss auf die Lösungsfindung nehmen können. Das Projekt verknüpft klassische Gemeinwesenarbeit mit konkretem Quartiersmanagement: Über partizipative Kulturangebote werden Begegnungsräume geschaffen und Beziehungen ausgestaltet. Darüber hinaus findet eine Vernetzung bestehender Strukturen statt, Kooperationen führen zur selbstwirksamen Weiterentwicklung und zu einer gemeinsamen Identität.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet, am Netzwerk Beteiligte vernetzen sich selbstständig zu ihren Vorhaben und rufen das Netzwerks um Unterstützung an.
Beschreibung
Einzelne kulturschaffende Aktuere blicken über ihr konkretes, örtlich begrenztes Milieu hinaus und planen ihre Aktivitäten (in Kooperation mit Partnern) mit Blick auf einen das Projektgebiet möglichst umfassenden Wirkungskreis. Alle können teilhaben.
Beschreibung
Aus den Potenzialen Einzelner ist eine Gesamtidee entstanden, von der neue Vorhaben profititieren können und durch die sich neue Akteure motiviert fühlen.
Beschreibung
Die Potenziale vor Ort sind essentielles Fundament für eine vernetzte und teilhabeorientierte Kulturarbeit, welche unterschiedliche Milieus einander begegnen lässt.
Beschreibung
Menschen blicken über ihren soziokulutrellen Tellerrand hinaus und suchen aktiv den Knotakt zu potenziellen Kulturpartnern außerhalb ihres ötrlich begrenzten Milieus. es finden Begegnungen statt, neue Beziehungen entstehen.
Beschreibung
Menschen können ihre Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen und finden Gehör. Die Eingaben werden ernstgenommen und eine Einladung zur Mitgestaltung der Problemlösung wird angenommen. Gegenseitige Unterstützung ist Grundvoraussetzung allen Handelns.
Beschreibung
Die vernetzte Kulturarbeit fokussiert nicht auf einzelne Schwerpunktzielgruppen, sondern verständigt sich auf Konzepte und Maßnahmen, die eine möglichst diverse Breite erreichen soll.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander Bunt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Freiwilligenmanagement Elm-Asse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Wolfenbüttel - Servicestelle Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Elm-Mobil e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Stiftung Neuerkerode, Unternehmenskommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sickter Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfenbütteler Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweigische Landeskirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunst- und Kulturschaffende der Region
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Interessierten in der Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Wolfenbüttel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft generationsübergreifendes Leben in der Samtgemeinde Sickte (LiSSi)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Behindertenbeirat Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgervertretung Neuerkerode
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts beruht auf drei Säulen: 1) Sensibilisierung der Akteure und des Projektgebiets für kooperative Kultur- und Begegnungsarbeit mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit. 2) Gründung eines Vereins ("Forum") als institutionelles Fundament der vernetzten Kulturarbeit. 3) Verstetigungskonzept zur mittel- bis langfristigen Fortführung der Koordinierungsstelle auf Grundlage einer institutionell, kommunal und ggf. durch Fördermittel getragenen Mischfinanzierung.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Ofen gestalten

Ansprechpartner
Franziska Breul
Aufbau von GWA-Strukturen im ländlichem Raum: Ehemaliger Bauernhof mit Gemeinschaftsgarten als gesellschaftlicher Begegnungsort
Projektbeschreibung
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen soll auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes „Kösterhof“ ein Ort der Möglichkeiten entstehen, der Ofener Bürger*innen aus allen Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einlädt. Insbesondere werden Menschen zur Nutzung ermutigt, die bisher sozial wenig eingebunden sind, z. B. einsame ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Innerhalb von drei Jahren wird eine Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit etabliert, die die Bedarfe der Bürger*innen als Ausgangspunkt für die Schaffung sozialer Angebote nimmt. Durch den Einsatz von Beteiligungsinstrumenten werden die Ofener Bürger*innen eingebunden und aktiviert. Sie werden von der LEB professionell dabei begleitet, Wünsche und Interessen zu benennen, darüber in Austausch mit anderen zu kommen und daraufhin gemeinsam Aktivitäten und Angebote am Kösterhof zu entwickeln. Denkbar sind z. B. Ausstellungen, Ideenwettbewerbe, Beratungs- u Bildungsangebote, Erzähl- und Repaircafés, Tauschbörsen oder das Bilden von Projektgruppen. Bürger*innen werden zu gegenseitiger Vernetzung und zur verstärkten Nutzung vorhandener Strukturen, z. B. in örtlichen Vereinen, animiert. Dabei wird ehrenamtliches Engagement gefördert und begleitet. Weiterhin sollen entsprechend der ermittelten Bedarfe regelmäßige Beratungsangebote anderer Träger erfolgen. Thematisch steht das Bewirtschaften des anliegenden Bauerngartens mit besonderem Augenmerk auf Naturschutz und Anpflanzen von Nutzgemüse im Mittelpunkt. Gartenerträge stehen den Bürger*innen zur Verfügung und werden z. B. gemeinsam verköstigt oder in Kochkursen verarbeitet. Insb. in den Sommermonaten kann der schön gestaltete Bauerngarten als Treffpunkt genutzt werden, außerdem steht eine großzügige Diele als Aufenthaltsort zur Verfügung. Träger des Projekts ist die Ländliche Erwachsenenbildung e. V. (LEB). Die Durchführung erfolgt durch hauptamtlich Mitarbeitende, die Bürger*innen und Ehrenamtliche begleiten und beraten. Dazu wird die langjährige Erfahrung und Kompetenz der LEB in der Arbeit mit Ehrenamtlichen genutzt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen im Ammerland (ca. 3.380 Einwohner*innen) sind wie in anderen ländlichen Gemeinden die Folgen des demographischen Wandels zu beobachten. Zuzüge ins Ammerland überwiegen die Geburtenzahlen; die Altersstruktur steigt, was vermehrt auch Einsamkeit alleinstehender älterer Menschen mit sich bringt (Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023-2027 (REK), S. 2). Weiterhin steigt der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Ammerland stetig an (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 5). Die Zugezogenen leben z. T. schon lange in Deutschland, insb. durch den Ukraine-Krieg kommen auch viele Neuzuwanderungen dazu (ebd. S. 13). Trotz des vielerorts zu verzeichnenden Rückgangs bürgerschaftlichen Engagements bestehen in Ofen funktionierende Vereinsstrukturen (REK. S. 3). Es gibt einen Ortsbürgerverein, einen Sportverein und eine Freiwillige Feuerwehr. Die genannten Bevölkerungsgruppen (einsame alte Menschen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) sind in den Vereinen jedoch wenig repräsentiert und partizipieren dementsprechend weniger an der Gesellschaft. Die kontinuierliche Zuwanderung und heterogene Zusammensetzung der Migrationsgruppen erfordern daher die Entwicklung weiterer Angebote zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe (LK Ammerland, Integrationsbericht 2022/2023, S. 13). Gleiches gilt für die Integration einsamer älterer Menschen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn Ofen
Beschreibung
Der Kösterhof liegt in Ofen, einem Ortsteil von Bad Zwischenahn. Ofen hat ca. 3380 Einwohner*innen und auf einer Fläche von 2,342 km² eine Bevölkerungsdichte von 1.443 Menschen /km². Die Altersstruktur in Ofen steigt, bedingt durch den demographischen Wandel, kontinuierlich. Weiterhin wandern vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund ins Ammerland zu. Wenngleich Ofen über funktionierende Vereinsstrukturen verfügt, ist wie in vielen anderen Regionen auch ein Rückgang des Organisationsgrades in Vereinen zu beobachten, dieser gilt als Indikator für die Aktivitäten der Bevölkerung. Die o. g. Bevölkerungsgruppen (alte Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund) sind darüber hinaus in den Vereinen wenig repräsentiert. (Quellen: https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/; Integrationsbericht 2022/2023, Landkreis Ammerland; Regionales Entwicklungskonzept Ammerland 2023 – 2027, Landkreis Ammerland).
Einwohnerzahl
3380
Quelle / Anmerkungen
https://citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/ammerland/03451002x09K6__ofen/ (Abruf 21.02.2023)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle der Daten für die Gesamtstadt Bad Zwischenahn: Statistischer Jahresbericht der Gemeinde Bad Zwischenahn, 2022; für den Ortsteil Ofen liegen keine statistischen Daten vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
ofen_karte.png (662.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Der Kösterhof soll durch das Projekt ein Ort der Möglichkeiten für alle Bewohner*innen Ofens werden und Menschen aller Generationen, Milieus und Nationalitäten zu gesellschaftlichem Miteinander einladen. Dabei stehen die Bedarfe, Wünsche und Vorstellungen der Bewohner*innen im Mittelpunkt. Angebote und Aktionen für die Bürger*innen sollen unter Einbeziehung der Betroffenen konzipiert werden, am Anfang des Projekts steht ein intensiver Bedarfsermittlungsprozess mit Beteiligung der Bürger*innen. Die LEB e. V. stellt neben den Räumlichkeiten und dem Bauerngarten zur gemeinschaftlichen Nutzung die professionelle Begleitung der Menschen vor Ort zur Verfügung. Dabei bringt sie langjährige Erfahrungen aus der Arbeit mit Ehrenamtlichen und der Bildungsarbeit im ländlichen Raum ein. Ziel des Projekts ist einerseits die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen, indem der schön gestaltete Bauerngarten den Bürger*innen Ofens zur gemeinsamen Nutzung und Bewirtschaftung angeboten wird. Insbesondere Personen ohne eigenen Garten bekommen die Möglichkeit zum Aufenthalt in der Natur und zum Anbau von Nahrungsmitteln. Andererseits sollen Möglichkeiten zur Partizipation und zum Aufbau und zur Verbesserung sozialer Beziehungen geschaffen werden, indem die Bürger*innen einen Ort und Bedingungen vorfinden, eigene Ideen im Kontakt mit anderen umzusetzen und sich zu engagieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ermittlung von Bedarfen in Beteiligungsprozessen, Schaffung bedarfsgerechter Angebote
Beschreibung
Ehrenamtliche und Treffpunktbesucher*innen werden bei der Schaffung weiterer Angebote begleitet, z. B. Projektgruppen, themenbezogene Treffen oder Ausstellungen
Beschreibung
In Beteiligungprozessen werden vorhandene Ressourcen aufgedeckt und für neue Angebote genutzt
Beschreibung
Menschen aller Generationen, Milieus und Herkunftsländer sollen Treffpunkt und Möglichkeit zur Begegnung und Vernetzung erhalten.
Beschreibung
Themen werden interdisziplinär behandelt, z. B. birgt gemeinsames Gärtnern Möglichkeiten zu Naturschutz, Erhalt von Artenvielfalt und sozialem Miteinander
Beschreibung
Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen und anderen Trägern werden zur Erweiterung des Angebotes und zur Vernetzung der Bürger*innen genutzt.
Beschreibung
Die gesellschaftliche Vielfalt des Ortes Ofen wird am Treffpunkt Kösterhof sichtbar, erfahrbar und erlebbar, dadurch wird das Gemeinwesen in Ofen gestärkt und gefördert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgerverein Ofen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Ofen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen der Gemeinde Ofen und Umland
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Laufe der Projektzeit soll der Kösterhof als Ort der Gemeinwesenarbeit etabliert werden. Die Bewohner*innen Ofens sollen vor Ort ins Gespräch kommen und ihre Wünsche und Ideen diskutieren und umsetzen können. Die LEB setzt sich während der Projektlaufzeit dafür ein, die so entstandene Anlauf- und Vernetzungsstelle durch eine Anschlussfinanzierung zu verstetigen. Für die Weiterfinanzierung kommen dabei z. B. kommunale Mittel oder das europäische Förderprogramm LEADER in Frage.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Cafe der Begegnung

Ansprechpartner
Niklas Anthony
Funktion Integrationsmanager
Unterstützen, Koordinieren & Begleiten
Projektbeschreibung
In Bad Iburg, ein Kneippkurort im südlichen Landkreis Osnabrück leben ca. 11.000 Einwohner*innen. Die Gemeinde liegt ca. 15 km südlich von Osnabrück entfernt. Eine Herausforderung der Stadt Bad Iburg und der Akteure besteht darin, dass u.a. durch den demografischen Wandel, Flüchtlingspolitik und Coronapandemie viele Senioren*innen alleine leben und vereinsamen, Migranten*innen als Fachpersonal in der Baubranche, Gastronomie, Gartenbau und Pflege sowie viele Geflüchtete aus der Sammelunterkunft in ihren Communitys leben. Durch die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern*innnen der Stadtverwaltung und Ehrenamtlichen aus den Bereichen Familienservice, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Integration/Migration, Ehrenamt sowie Seniorenarbeit werden die Bedürfnisse der Bürger*innen berücksichtigt und in unseren Angeboten umgesetzt. Die Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg bietet die Möglichkeit, Beratung, Information und Miteinander zu fördern und Vielfalt alters-, milieus-, zielgruppen- und generationsübergreifend zu stärken. Die Anlaufstelle Cafe der Begegnung ist ein Raum für Begegnungen von Einheimischen, Migranten*innen und Geflüchteten, in der sich in freundlicher Atmosphäre über alle Kulturen und Generationen hinweg Menschen begegnen und austauschen können. Es sollen Barrieren abgebaut werden und Migranten*innen und Neubürger*innen besser und schneller in die Gesellschaft integriert werden. Die Angebote sind durch Niedrigschwelligkeit, Offenheit, Allgemeinheit und Vielfältigkeit gekennzeichnet. Sie sollen an einem neutralen Ort umgesetzt werden und, damit alle Bürger*innen einen ungezwungenen und kostenlosen Zugang finden können. Folgende Angebote sind zu nennen: - sozialbehördliche Antragsberatung - Deutsch-Stammtisch - Offenes Cafe für Alle - Senioren*innen Spiele- und Klönnachmittag - Computer, Handy, Tablett etc. Hilfe für Senioren*innen - themenspezifische Angebote (kulturübergreifendes Fußballturnier, Jubiläumsfeier, Musik- und Kulturveranstaltungen, offene Impfaktion etc.) Die Stadt Bad Iburg und ihr Fachpersonal unterstützen die Weiterentwicklung der Begegnungsstätte und der zahlreichen Angebote.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die soziale Lage in Bad Iburg ist heterogen, einerseits gibt es viel Akademiker*innen und Wohlhabende und andererseits Arbeiterfamilien und/oder Bürger*innen mit wenig Geld. Viele Bad Iburger*innen leben bereits seit Generationen hier und sind teilweise gegenüber Neuzugezogenen distanziert und bleiben innerhalb ihren Ortsteil-Communitys Iburg, Glane & Sentrup. Alteingesessenen Bad Iburger*innen fehlt die Offenheit gegenüber Neuem (Kulturen, Angeboten, Sprache, Menschen etc.) und erschweren teilweise die Integration Neuzugezogener in die Gesellschaft. In Bad Iburg leben viele alleinstehende Senioren*innen, die vereinsamen, weil ihre Angehörigen in anderen Städten leben. Gleichzeitig leben viele verschiedene Migranten*innen sowie Geflüchtete zusammen in ihren eigenen Communitys (Verinselung). Durch die "Verinselung" und den demografischen Wandel ist es schwer, diese Menschen in das gesellschaftliche Leben einzubinden, da unter anderem auch sprachliche Barrieren herrschen. Der Fokus liegt auf der niedrigschwelligen und nachhaltigen Gemeinwesenarbeit. Bad Iburg hat viele Flüchtlinge aus der Ukraine in einer Sammelunterkunft und in privaten Unterkünften. Geflüchtete und Migranten*innen sollen während ihres Aufenthaltes vor Ort unterstützt und in das gesellschaftliche Zusammenleben eingebunden werden. Speziell Migranten*innen die in ihren Communitys leben finden wenig Vernetzung/Teilhabe in die deutsche Gesellschaft (z.B. Informationen zu Vereinen, Betrieben und Ansprechpartner*innen). Wir wollen mit Hilfe des Projekts Cafe der Begegnung Information, Vernetzung, Partizipation, Beratung und Integration leisten. Ebenso sollen Vorurteile abgebaut und Öffnung ermöglicht werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Iburg mit den Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup
Beschreibung
Die Stadt Bad Iburg ist eine Kleinstadt und ein staatlich anerkannter Kneippkurort im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen, 104 m über dem Meeresspiegel. Die Fläche erstreckt sich über 36,44 km². Zur Stadt Bad Iburg gehören die Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup.
Einwohnerzahl
11005
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts aus 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Bei der Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg geht es durch die Inklusion aller Bad Iburger Gruppen um die Stärkung des sozialen Miteinanders und die Förderung von gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz. Somit trägt das Projekt aktiv zur Sicherung demokratischer Verhältnisse in Bad Iburg teil und unterstützt hier gezielt sozial- und kommunalpolitische Aufgaben. Die Angebote richten sich grundsätzlich an alle Bewohner*innen von Bad Iburg und haben zum Ziel die immateriellen Bedingungen für alle zu verbessern. Zu nennen sind hier im Speziellen die Qualität der sozialen Beziehungen aller beteiligten Zielgruppen sowie die Partizipationsmöglichkeit von marginalisierten Gruppen. Durch Bedarfsabfragen und den aktiven Einbezug der Ehrenamtlichen wie auch allgemein Interessierten wird kollektives Empowerment ermöglicht. Nach anfänglicher enger Begleitung durch die professionellen Fachkräfte steht die Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit der Ehrenamtlichen im Fordergrund. Neben Beratungsangeboten sollen auch Bildungsangebote fest im Repartoir des Cafe's für Begegnung verankert werden, so dass sich das Cafe als Veranstaltungs-, Begegnungs- und Bildungsstätte fest im Sozialraum verankert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Positive Feedbacks, hohe Teilnehmerzahlen, Möglichkeit der Partizipation der Bürger*innen
Beschreibung
regelmäßige Netzwerktreffen mit Vereinen und Betrieben, Kooperationen schließen, gemeinsame Veranstaltungen
Beschreibung
Angebote für verschiedene Zielgruppen
Beschreibung
Angebote wie z.B. Offenes Cafe für Alle, Informationsverantaltungen, damit Neubürger*innen Infos rund um die Kommune bekommen und Infos und Unterstützung zur Eingliederug in die Gesellschaft von Bad Iburg
Vorhandene Strukturen
Das Projekt kann sowohl auf professionelle als auch ehrenamtliche Strukturen zurückgreifen und hier erfolgreich Synergieen nutzen. Die professionellen Fachkräfte agieren im Projekt mit Doppelfunktion, da diese ebenfalls noch die Rolle der Ehrenamtskoordinatorin sowie des Jugendbetreuers ausfüllen. Somit können die Bereiche Ehrenamt, Jugendarbeit und weitere Bereiche durch die professionellen Fachkräfte ins Projekt inkludiert werden. Darüber hinaus sind die ehrenamtlichen Berater*innen im Projekt, die aktuell die sozialbehördliche Beratung und andere Angebote des Cafe der Begegnung durchführen, bestens innerhalb des Sozialraums vernetzt und haben einen guten Zugang zu Geflüchteten, Migrant*innen, Senioren*innen und anderen Personengruppen. Sie fungieren so als Gatekeeper, die den Zugang auch zu schwer erreichbaren Zielgruppen herstellen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen & Kitas Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen und Betriebe Bad Iburgs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück, (Jugendamt, Migrationszentrum, Ausländerbehörde, Jobcenter, Seniorenpflegestützpunkt etc.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen Bad Iburgs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Medien, Bad Iburg Aktuell, Stadtgespräch, NOZ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bad Iburger Vereine, Kirchengemeinden & Betriebe
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll eine langfristige Anlaufstelle für Begegnungen unterschiedlicher Art und Weise sein. Die Kommune soll dahingehend profitieren, dass das Sozialamt, Bürgeramt, Familienservice etc. entlastet werden und Anliegen im Cafe der Begegnung geklärt werden. Wichtiger Platz im Sozialraum von Bürgern*innen. Partizipations, Integrations, Migrations,- und Teilhabeprozesse. Langfristige Finanzierung durch z.B. große Stiftungen, Betriebe (Sponsoring) und BAMF oder Folgeantrag bei der LAG.
Galerie
logocafederbegegnung
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammen leben in Schüttorf

Ansprechpartner
Arthur Lieske
Gemeinschaftsprojekte bewirken Integration
Projektbeschreibung
Die Schüttorfer Innenstadt beherbergt viele Flüchtlinge. Das Zusammenleben zwischen Alt- und Neu-Schüttorfern gestaltet sich nicht konfliktfrei. Um die Integration von Neu-Schüttorfern sicherzustellen, bedarf es neuer Ansätze durch Gemeinwesenarbeit, die ein einzustellender Sozialpädagoge*in zusammen mit den Bewohnern der Innenstadt initiieren, planen und umsetzen soll. An einem "runden Tisch" mit allen Beteiligten sollen Gemeinschaftsprojekte entwickelt werden, die die Interessen Aller in den Blick nehmen. Professionelle Hilfe durch einen Landschaftsgärtner, einen Handwerker (520€-Job) und den Bauhof der Samtgemeinde Schüttorf begleitet die Planung und Umsetzung von Projekten, die zB die Begrünung rund um die Flüchtlingsunterkunft und weiterer Freiflächen in der Innenstadt vornehmen. Durch das gemeinsame Arbeiten in gemeinsam verantworteten Projekten wird das Ziel verfolgt, die Integration von Neu-Schüttorfern zu bewirken und eine gemeinsame Identifikation mit der Stadt herzustellen. Das Miteinander wird genutzt, um ein neues "Wir"-Gefühl zu erzeugen.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Flüchtlingsdiakonie Schüttorf kümmert sich mit hauptamtlichen (gut 2 VZ-Äquivalente) und ehrenamtlichen (ca. 60) Mitarbeitern um 700 Migranten, die in den vergangenen Jahren der Samtgemeinde Schüttorf zugewiesen wurden. Insbesondere Migranten mit einer bescheidenen Bildung werden wegen Überlastung der "Helfer" zu einem geringen Teil sich selbst überlassen und ihre Eingliederung und Teilhabe in die Gesellschaft bleibt ohne Erfolg und was am problematischsten ist, die Konflikte mit dem Umfeld nehmen zu. Rund um die Flüchlingsquartiere in der Innenstadt entstehen zunehmend Reibungen mit der Bevölkerung, weil Ruhestörungen, verwahrloste Umgebung, mangelnde Mülltrennung uvam zu Unverständnis und Ablehnung führen. Das Wohnumfeld ist verwahrlost und erregt bei allen Anstoss. Hier soll das Projekt "Zusammen leben in Schüttorf" Abhilfe schaffen. Ein einzustellender Sozialarbeiter/Pädagoge soll als "Kümmerer" vor Ort mit Flüchtlingen und den Menschen in der Nachbarschaft Wege und Problemlösungen im Miteinander entwickeln und umsetzen. Die unterschiedlichen Interessenlagen zwischen Bevölkerung, Verwaltung, Ehrenamt und Flüchtlingen machen - abgesehen vom Sprach-Problem und den kulturellen Prägungen - ein Miteinander schwierig. Alle Beteiligten erleben sich als überfordert, eine Lösung herbeizuführen. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Flüchtlingsdiakonie wurde deswegen festgestellt, dass es einer geschulten Persönlichkeit bedarf, die Konfliktlinien zu erkennen und zu beschreiben, um geeignete Schritte zu definieren, wie die Beteiligten handlungsfähig werden und die sich steigernden Probleme der Entfremdung gemeinsam zu überwinden.
GWA/QM-Ansatz
Im Projekt wird bei den Interessen der Bewohner der Innenstadt mit und ohne Migrationshintergrund angesetzt. Die Handlungsfähigkeit der Hauptakteure und Freiwilligen/Ehrenamtlichen soll so gestärkt werden, dass durch Gemeinschaftsprojekte das Zusammenleben und die Nachbarschaft rund um die Brennpunkte gefördert wird. Die dabei angestrebte Vernetzung mit Kirchengemeinde, Vereinen, Parteien und der Verwaltung soll die Kooperation entwickeln und dadurch Nachhaltigkeit sicherstellen. Eine klimaneutrale Verbesserung des Wohnumfeldes zB durch das Anlegen von Grünflächen soll gemeinsam angestrebt und umgesetzt werden. Unterschiedliche Kompetenzen der Teilnehmer am "Runden Tisch" sollen zur Realisierung eines sichtbaren Projektes führen, das attraktiv wirkt und über eine breite Akzeptanz in der Innenstadt-Bevölkerung die Attraktivität von gelebter Integration erhöhen.
Nachhaltigkeit
Die Notwendigkeit des Projektes wurde im Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Flüchtlingsdiakonie definiert. Antragstellung geschah in Absprache mit dem Stadtkämmerer Gerd Verwold und Vertreter des Stadtdirektors. Weil die Integration von Flüchtlingen eine genuine Aufgabe des Landkreises darstellt, werden im Laufe des Projektes Wege gesucht, wie der LK die Nachhaltigkeit sicherstellt. Die Förderung durch Dritte von 30.000 wurde dem Eigenanteil hinzugerechnet (siehe Netzwerk und digitaler Anha).
Galerie
freiflaeche begruenung wald
nordring hinten
nordring vorn
unterkunft ohner strasse
unterkuenfte schevestrasse

Verwendungsnachweis: Mitte : Erdball

Ansprechpartner
David Junker
Funktion Stadtplaner
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Den Projektort bildet das Altstadtquartier. Fehlende Nachbarschaftsnetzwerke sowie Bewohner*Innen die bisher nicht, an denen der Öffentlichkeit übertragenen Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren prägen dieses Quartier. Entsprechend dieser Problemlage steht daher das Sondieren der Bedürfnisse und Bedingungen, eines niedrigschwelligen Beteiligungsinteresses marginalisierter Gruppen, zunächst im Fokus des Projektes.Das menschliche Bedürfnis zur Teilhabe und Teilgabe wird damit aufgegriffen. Mit diesem neuen Projekt der sozialen Stadtentwicklung, soll als experimenteller und ergebnisoffener Prozess erstmals versucht werden, die Quartiersbewohner*innen für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen. Dazu ist es essentielles Ziel einen unmittelbaren Nutzen sowie greifbaren und langfristigen Gewinn für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Es soll ohne Zwang ein Bewusstseinswandel und Handlungswille implementiert werden, der die Bewohner*Innen dazu befähigt u.a. die öffentlichen und halböffentlichen Bereiche der Stadt räumlich und thematisch zu erobern. Insbesondere die Arbeit an einem gemeinsamen Platz/Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Mit Fortschreiten des Projektes soll daraus eine sich selbsttragende und offene Organisationsform entstehen. Diese Organisation soll im Weiteren mit ihren basisdemokratischen Diskussions- und Entscheidungsstrukturen ein ernstzunehmender Akteur werden, der entsprechend Durchsetzungsstark ein „Agenda-Setting“ für die quartiersbezogenen Zukunftsprozesse zu generieren imstande sein sollte. Ziel ist es bei den Bewohner*innen ein kollektives Selbstwertgefühl zu schaffen, um eine Teilhabe am Weiterbauen und Gestalten des Quartiers einzufordern. Die Initiierung des modellhaften Projektes erfolgt durch die Stadt. Die Umsetzung durch ein Quartiersmanagement, soll jedoch explizit unabhängig und ohne sichtbare Präsenz der kommunalen Institutionen erfolgen, um ein darin vermutetes Hemmnis für die Bewohner*innen auszuschließen. Der experimentelle nonkonformistische Projektansatz, wird dahingehend jedoch durch die entsprechende Bereitschaft zur Überlassung von Räumen und auch durch eine „aktive Zurückhaltung“ unterstützt werden („Schaffen und Zulassen von Möglichkeitsräumen"). Die Kommune ermöglicht die Bereitstellung von Ressourcen und ist damit Teil der Lösung.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
In der historischen Altstadt Osterodes sowie einigen weiteren Stadtvierteln bilden u.a. multikulturell-/ethnisch geprägte Nachbarschaften wesentliche Teile der Bevölkerung. Im besonderen Maße wird jedoch das Quartier Altstadt von dieser sozialräumlichen Situation bestimmt. Konträr zu anderen Vierteln im Gemeindegebiet, formen hier das räumlich-nahe Zusammenleben mehrerer Generationen, migrantische Bevölkerungsgruppen und eine tendenziell eher jüngere demografische Struktur einen spezifischen Quartierscharakter. Des Weiteren prägen das zu großen Teilen baulich-defizitäre Wohn- und Freiraumangebot (u.a. Verfall, Leerstände, Vandalismus) sowie das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation (bzw. auch dessen Verstetigung) von ökonomisch-leistungsschwächeren Haushalten die Altstadt. Es droht ein Negativ-Image und die Tendenz zum sozialen Brennpunkt. Insbesondere diese Nachbarschaften sind zugleich bis heute weitgehend vom öffentlichen Diskurses zur künftigen Entwicklung ihres Quartiers ausgeschlossen bzw. hier nicht präsent. Eine Beteiligung der multikulturellen, multiethnischen und/oder auch ökonomisch-marginalisierten Nachbarschaften scheitert offenbar an fortbestehenden Hemmnissen und unsichtbaren Barrieren. Es wird jedoch vom klaren Wunsch zur Mitgestaltung der lebensweltlichen Umgebung ausgegangen . Neben der fehlenden Inklusion in die kollektive Weiterentwicklung der Stadt, besteht auch ein überwiegendes Nebeneinander der Bewohner*Innen bzw. ein Verbleib in den verschiedenen sich separierenden Communities. Die ausbleibende Interaktion wird durch Beziehungshemmnisse im Rahmen von kulturellen, ethnischen und ökonomischen Disparitäten bedingt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterode am Harz Altstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer. Der anliegende Fußweg an der "Schildwache" bildet damit den Gebietsumfang. Im Norden wird der Bereich begrenzt durch die Johannistorstraße und den Johannistorplatz. Im Osten bilden die Brauhausstraße der Brandruine des ehemaligen Lichtspielhauses sowie die Jacobitorstraße den Zugang zur Altstadt. Im Süden der Altstadt prägen Gärten und Freiflächen an der Stadtmauer die Begrenzung des Gebietes. Im Westen bildet die Straßen am ehemaligen Neustädter- sowie dem Marientor den Zugang zum Gebiet.
Einwohnerzahl
1604
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Osterode am Harz.
Unterlagen zum Gebiet
mitte_erdball_1.jpg (824.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*Innen im Quartier. Dies kann nur durch ein entsprechend ausgebildetes und persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Zugleich muss ein weitmöglichst selbstständig arbeitendes und entscheidendes QM, zur direkten bzw. situationsgerechten Handlungsbefähigung bei der Umsetzung der Ziele des Projektes berechtigt sein. Dies bedingt auch die Bereitschaft des Antragsstellers, der Stadt Osterode am Harz, die Bereitstellung von unabhängigen Geldern für das „Community Organizing“ zu ermöglichen. Des Weiteren wird die Unmittelbarkeit vor Ort und die konsequente Sicherstellung der institutionsferne als wichtige Voraussetzungen zur Akzeptanz des QM betrachtet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen übernehmen sukzessiv selbstständig die Organisation und Durchführung von Aktionen. Ein neues kollektives Selbstwertgefühl der Menschen im Quartier wird sichtbar und es erwächst die Forderung nach Teilhabe.
Beschreibung
Nachbarschaften werden nach Innen und Außen als lebendige und aktive Orte des sozialen Zusammenlebens sichtbar.
Beschreibung
Aktionen im Quartier werden basisdemokratisch, eigeninitiativ und selbstständig geplant bzw. durchgeführt. Der Impuls geht von den organisierten Bewohner*innen selbst aus.
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen und solidarisieren sich miteinander. Vernetzung mit anderen gemeinwohlorientierten Einrichtungen im Quartier (Bildungseinrichtung, Rotes Kreuz, Kirche) im Rahmen des lebensweltlichen Interesses bzw. aktionsbezogen.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(Kommune) - Im Zuge der Bereitstellung von Ressourcen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Aus der Arbeit des QM wird ein nachhaltiger Impuls für die Selbstorganisation der Bewohner*Innen entwickelt. Es handelt sich somit um einen dynamisch wachsenden Prozess ohne Endpunkt. Die langfristige Finanzierung der Sozialen Stadtentwicklung im kommunalen Haushalt ist Teil dieser Strategie zur Verstetigung. Mit der Einrichtung eines Fonds sollen die Aktivitäten der Selbstorganisation unbürokratisch direkt unterstützten werden. Dieser Rahmen sichert die Weiterführung der Ideen des QM.
Galerie
qm anlaufpunkt auenstrasse 9
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Göttinger Quartiere - Raum für Menschen gestalten "Miteinander und Füreinander"

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Miteinander und Füreinander
Projektbeschreibung
Im Laufe der ersten Förderperioden konnte in Zusammenarbeit mit inzwischen 6 in freier Trägerschaft bestehenden Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren (i.F. NSQ-Zentren) auf strategischer Ebene ein gesamtstädtisches Konzept GWA erarbeitet werden. Gemeinsam mit den NSQ-Zentren wurde ein Leitbild, einheitliche Qualitätskriterien und Arbeitssäulen GWA für die Stadt Göttingen entwickelt. In jedem der NSQ-Zentren konnten über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungs- und Partizipationsstrukturen eingerichtet werden. In der kommenden Gesamtförderperiode gilt es dieses Netz der NSQ-Zentren zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier Leineviertel soll verstetigt werden und weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der heterogenen Bevölkerung im Leineviertel erprobt werden. Zusätzlich wird in einem neuen Quartier "Zietenterrassen“ über die sozialräumliche Öffnung des Sportvereins SC Hainberg und im engen Austausch mit dem Quartiersbüro "Leineviertel" eine weitere Anlaufstelle GWA aufgebaut. Bereits jetzt zeichnet sich die Trägerstruktur der von der Stadt Göttingen unterstützten NSQ-Zentren durch Vielfalt aus. Wohlfahrtverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) und die Jugendhilfe Göttingen e.V. setzten mit ihrem trägerspezifischen Know How die Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen/Quartieren um. Die Erweiterung dieses Trägernetzwerkes um das Wissen eines Sportvereins sehen wir als Chance, die Erfahrungen der (Sport-)Vereinsarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, der Entwicklung von Sport-, Freizeit- und Gesundheitsangeboten zu nutzen, um die Weiterentwicklung der GWA auf der vor Ort Ebene in den bestehenden Zentren und Quartieren insgesamt voranzutreiben (Synergien). Auch soll dieses "Erfahrungswissen" genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren. Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine verwaltungsinterne Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden. Aufgabe dieser Koordinierungsstelle wird es sein, die vielfältigen (Quartiers-)Entwicklungsprozesse in der Stadt Göttingen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA besser zu verzahnen. In einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe werden dabei die Sozialplanung (DezC) und FD Stadt- und Verkehrsplanung (DezD) eng zusammenarbeiten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das neu zu entwickelnde Quartier „Zietenterrassen“ befindet sich in Hanglage östl. des Stadtkerns am Göttinger Stadtrand & ist durch eine sehr heterogene Bevölkerungsstruktur geprägt. Auf einem ehm. Kasernengelände hat sich ein gemischt genutztes Quartier entwickelt. 2015 wurde eine Flüchtlingsunterkunft errichtet, die von den BewohnerInnen wenig akzeptiert wird. Es gibt latente Ängste vor Wertverlust & Übergriffen seitens der Eigenheimbesitzer. In mehrgeschossigen Wohngebäuden der Städtischen Wohnungsbau leben überwiegend einkommensschwache Mieter & Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Spaltung der Bewohnergruppen ist zu befürchten. Erste Berichte & Beschwerden über Lärmbelästigung (insbes. durch Jugendliche), Alkohol- & Drogenkonsum im öffentlichen Raum und das Anbringen fremdenfeindl. Symbole schaden Quartiersimage & Wohnqualität. Hier gilt es über den Aufbau von GWA präventiv entgegenzuwirken. Auch das Gebiet Leineviertel ist von sozialen Problemlagen, Anonymität & Fluktuation geprägt. Eine nachbarschaftl. Organisation auf Augenhöhe und gegenseitiger solidarischer Unterstützung stößt an soziale (Alter, Geschlecht, Herkunft, Einkommen, Vorurteile) und räumliche (Hochhauskomplex Groner Landtsr. mit 432 App., Neubaugebiete in Leinenähe, verkehrliche Lage, Defizite im öffentlichen Raum) Grenzen. Diesen multiplen Problemlagen entgegenzuwirken, benötigt Kontinuität & Beständigkeit beim Aufbau der GWA. Neben den Erschwernissen bei der Standortsuche für ein Quartierszentrum, dem Pandemieausbruch im Hochhauskomplex, hat auch ein Personalwechsel im vorherigen Projektverlauf zu Rückschritten beim Aufbau nachhaltiger Strukturen der GWA geführt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineviertel (A) - und - Zietenterrassen
Beschreibung
Das ca. 84 ha umfassende Gebiet Leineviertel grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nord-östlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstr. um die Innenstadt) und führt südl. entlang des Mühlengrabens bis zur Leine, die süd-westl. das Quartier bis zu den Bahnlinien umschließt.
Einwohnerzahl
5673
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Göttingen Zietenterrassen (B) - und - Leineviertel
Beschreibung
Das ca. 100 ha umfassende Gebiet grenzt östlich in Stadtrandlage an den Göttinger Wald und führt nord-westlich über die Von-Ossietzky-Straße Richtung Stadtzentrum bis Emil-Nolde-Weg. In seinen westlichen Grenzen erstreckt sich das Gebiet in südlicher Richtung über die Wohngebiete Am Kirschberg, Himmelsruh, Weidenbreite bis zum Mittelberg. Dieser bildet die östliche Grenze und führt über die Schöneberger Str. zum Stadtrand Vor dem Walde.
Einwohnerzahl
7270
Quelle / Anmerkungen
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit 1997 werden in der Stadt Göttingen meist anlassbezogen NSQ-Zentren zur Förderung der GWA/Quartiersentwicklung eingerichtet. Entweder programmbegleitend in Fördergebieten der „Sozialen Stadt“, auf Grundlage politischer Anträge über die Gründung von Nachbarschaftsvereinen oder aktuell durch die Landesförderung GWA/QM. Dank der Landesförderung konnte in den vergangenen Förderperioden erstmalig eine gesamtstädtische Strategie und ein gemeinsamer Ansatz GWA entwickelt werden. Alle bestehenden und zukünftigen NSQ-Zentren verpflichten sich seither einem gemeinsamen Leitbild, stehen in ihrem Quartier für die Koordination der GWA, die Förderung von Kooperation und Vernetzung und des bürgerschaftlichen Engagements. Mittels der eingerichteten Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen sollen sie zukünftig als Bindeglied zwischen kommunaler Verwaltung und AnwohnerInnen fungieren. Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert und in bestehenden und zukünftigen Quartiersentwicklungsprozessen stärker berücksichtigt werden. Über den ressortübergreifenden Aufbau einer Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung wird in den kommenden Jahren der Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken. Aufgabe der Koordinierungsstelle wird es sein, die ermittelten und zu verändernden infrastrukturellen Rahmenbedingungen in einem Quartier an die zuständigen Fachbereiche zu steuern & eine integrierte quartiersbezog. Bearbeitung zu begleiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind eingerichtet, BewohnerInnen nutzen die Anlaufstellen GWA, 85 % sind informiert & aktiv beteiligt, BewohnerInnen benennen Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung selbst.
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, BewohnerInnen nutzen einen Verfügungsfonds für eingeninitiierte Projekte und Veranstaltungen.
Beschreibung
BewohnerInnen (an-)erkennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen sind identifiziert und Lösungsansätze entwickelt.
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppe, Straßen-, Nachbarschafts-, Sportfeste, Stadtteilkonferenzen u.a.
Beschreibung
AG-Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist eingerichtet und steuert Quartiersentwicklungsvorschläge von BewohnerInnen in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen sind daraus hervorgegangen.
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische Sozialplanerin statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Vorhandene Strukturen
Im Leineviertel wurde in den vergangenen Förderperioden ein Konzept für ein Quartierszentrum entwickelt, Methoden & Ansätze der GWA erprobt, ein Veranstaltungskalender aufgebaut und über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungsstrukturen ermöglicht. Über den Ausbau der Angebotsstruktur (Quartiersspaziergänge, Mittags-Treff, Hochbeete, Yoga-Angebote etc.) sollte der zunehmenden Segregation entgegen gewirkt und Raum für Begegnung und Austausch zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen des Neubaugebietes, des Hochhauskomplexes und der Wiesenstr. ermöglicht werden. Dieser Ansatz erwies sich bisher als zu wenig erfolgreich. Mit Einrichtung des deutlich kleineren Quartiersbüro Leineviertel soll in der kommenden Förderperiode ein dezentraler Ansatzes von GWA umgesetzt werden. Über die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet gilt es zusätzliche Räume für GWA zu erschliessen und Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier ermöglichen. Das Quartiersbüro Leineviertel übernimmt dabei die Funktion der zentralen Anlauf- und Koordinierungsstelle und integriert die Interessen, Bedarfe und Fähigkeiten aller BewohnerInnen in diesen Entwicklungsprozess. Das Prinzip des gemeinsamen Wissenstransfers wird fortgeführt und sowohl für den Aufbau der GWA in dem neu einzurichtenden Quartier Zietenterrassen angewandt als auch für die Weiterentwicklung der stadtweiten GWA in den Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wilhelm Busch Schule/B, Montessori Schule/B, Sport- und Umwelt Kiga ASC/B, Kinderhaus e.V./B, Kei Kindergarten/B, HAWK/B, Wohnstätte Zietenterrasse/B, Leinebergschule/A, Kinderhaus e.V./A, Kita Gartenstr./A, Jugendh. Gartetalbahnhof/A, LiSA/A, Check In2/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH/AB, Göttinger Hausverwaltung/A, Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bonveno gGmbH/B, AWO Göttingen/B, ASC Göttingen/B, IfAs/A, Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH/A, Senioren Park Carpe Diem/A, Die Lotsen/A, Jugendhilfe Obernjesa/A, Wohnen und Betreuen/A, Förderer/A, Trialog Tagesstätte/A, BUND/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC HAinberg 1980 e.V. (B), ASC Göttingen (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Kirche/B, Maria Frieden/B, Stephanus Kirche/B, Baptisten Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Geismar/B, Stadtfraktionen SPD, Piraten, Grüne/A, MdL G.Andretta/A, MdB T.Oppermann/A & F. Günzler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), HNA (A/B), Blick (A/B), Extra Tip (A/B),Stadt Radio Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Zieten/B, Initiative 100 Jahre Wiesenstraße/A, Grünes Haus anner Ecke e.V./A, Initiative Nahmobilität/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
tegut/B, Aldi/B, Küster/B, Mittelberg Apotheke/B, ASC ProActivCenter/B, Bäckerei Thiele/A, Gutes von Gestern/A, Keller Kiosk/A, Sernet/A, Sparkasse Göttingen/A, Nahkauf/A, Gesundheitszentrum/A, Harder-Film/A, Göttinger Kinder und Kunst Galerie/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialplanung/A/B, Stadtplanung/A/B, Verkehrsplanung/A, FB Soziales/AB, Jugendhilfeplanung/AB, Gesundheitsamt/AB, Büro für Integration/AB, Grünflächenamt/A, Stadtjugendpfleger/A, Polizei/A, FB Jugend- Frühe Hilfen/A, FB Schule/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAZ (A), Junges Theater(A)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Beide Standorte werden nach Ablauf der Förderung über eine Sockelfinanzierung aus dem kommunalen Haushalt verstetigt. Die Sockelfinanzierung deckt vorrangig Personal- und Sachkosten zur Unterstützung der weiteren Gemeinwesen- und Quartiersentwicklungsprozesse. Bereits jetzt wird der kommunale finanzielle Eigenanteil der Kofinanzierung jährlich erhöht. 40 % der Projektkosten werden als Gesamteigenanteil in die Projektförderung eingebracht, 60 % Fördermittel werden vom Land beantragt.
Galerie
sc hainberg
jugenhaus gartetalbahnhof
mach mit wiese leineviertel
quartiersbuero zietenterrassen
tag der nachbarn quartier zietenterrasse
leineviertel paper 2021 1
leineviertel paper 2021 2
leineviertel paper 2021 3
leineviertel paper 2021 4
leineviertel paper 2021 5
Zustimmung Veröffentlichung
On