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Durch gemeinsame Gartenarbeit sollen Deutschkenntnisse verbessert werden und Integration gelebt werden.

Alt-Laatzen 2030+: Zusammen leben, lernen und gestalten

Ansprechpartner
Ilse Engelke
Funktion Projektkoordinatorin
„Zukunft gestalten vor der Haustür – Miteinander aktiv, lebendig und digital“
Projektbeschreibung
Der Projektantrag Alt-Latzen 2030+“ ist als Folgeantrag zu „Alt-Laatzen verbindet sich“ von 2022-2025 zu verstehen. In der ersten Förderperiode wurde viel erreicht. Die Vernetzung der sozialen Akteur*innen verlief sehr erfolgreich. Verschiedene ehrenamtliche AGs wie z. B. Müllsammel-AG, AG Stadtgrün, Geschichtswerkstatt, Sprachcafé für Menschen mit Migrationshintergrund, Angebote für einsame Menschen, Pflanzaktionen, Mittagessen für die Nachbarschaft, Demokratie im Stadtteil etc. wurden gegründet und etablieren sich derzeit. Gelingen konnte dies nur, weil die halbe hauptamtliche Stelle für das Quartiersmanagement (QM) diese Vernetzung und Aktivierung von Menschen ausgezeichnet koordiniert und steuert. Die BI „Alt-Laatzen blüht auf“ wirkt hierbei engagiert mit. Dies zeigt sich auch daran, dass die Bewohnerschaft ihre Expertise mit in diesen Antrag einbringt. In Ausschusssitzungen zum QM war die Bewohnerschaft stark vertreten. Briefe zur Fortsetzung an die Politik/ Bürgermeister wurden von ihr verfasst. Die Förderung durch das Land lief 2025 aus. Kurzfristig finanziert die Stadt Laatzen (Haushaltssicherungskommune) die Maßnahme bis Ende 2026 weiter. Ohne weitere Förderung würde das Projekt ab 2027 nicht fortgesetzt werden können. Bislang ist es durch die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen nicht gelungen, eine Struktur aufzubauen, die eine Selbstorganisation des Projekts und eine (Mit-)Finanzierung durch Drittmittel ermöglicht. Der Verlauf der bisherigen Maßnahmen zeigt, dass drei Jahre nicht ausreichen, um eine Verstetigung der Aufgabe QM mit fester Etablierung im Ortsteil zu erreichen. Mit dem Aufbau eines Quartierfonds soll im Rahmen des Folgeantrags eine stärkere finanzielle Unabhängigkeit des QM hergestellt werden. Einige Kommunen in Deutschland arbeiten bereits erfolgreich damit. Die bisherige Arbeit hat gezeigt, dass neue Themenfelder wie z B. digitale Kompetenz als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, generationenübergreifende Angebote, Integration durch Sprache, Nachhaltigkeit und Begegnungsräume für die Bewohnerschaft eine große Rolle spielen und daher gefördert werden müssen. In den kommenden drei Jahren soll ferner der Ausbau einer effizienten, fachübergreifenden Schnittstelle zwischen den kommunalen Strukturen, Politik und dem QM im Ortsteil weiterentwickelt und verstetigt werden. Trotz anfänglicher Vorbehalte wird seit zwei Jahren die Arbeit des QM in Alt-Laatzen parteiübergreifend anerkannt, gefördert und unterstützt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Trennung des Quartiers entsteht städtebaulich durch die Hildesheimer Straße und eine mittig gelegene Straßenbahn, “man bleibt unter sich“ in den Miniquartieren. Wohngebiete mit hohem Anteil älterer Menschen stehen Bereichen mit jungen Familien sowie einer vielfältigen Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte gegenüber. Zwar wurden in der Förderperiode 2022 - 2025 erste Maßnahmen zur Verbindung durchgeführt, aber der Aufbau eines funktionierenden QM kostete viel Zeit. Dennoch wurden durch die Gemeinwesenarbeit Ansätze für Strukturen zur Beteiligung, Begegnung und Vernetzung geschaffen (Nachbarschaftspark als Begegnungsort, Nachbarschafts-Abendessen, Stadtteilflohmarkt, Runder Tisch der sozialen Akteure, Spielplatzgestaltung gemeinsam mit Anwohner*innen und Verwaltung). Gleichzeitig bestehen weiterhin soziale Isolation, eingeschränkte Teilhabechancen und ein hoher Unterstützungsbedarf im Stadtteil. Diesem konnte im ersten Förderzeitraum wegen Schaffung der QM-Struktur nicht ausreichend entgegengewirkt werden. Die bisherigen Angebote und Netzwerke sowie der Stadtteilladen als elementarer Anlaufpunkt für die Bewohnerschaft müssen dauerhaft abgesichert werden. Da die Stadt Laatzen wie viele andere Haushaltssicherungskommunen nur über begrenzte finanzielle Spielräume verfügt, würden mit dem Wegfall einer Finanzierung wichtige Ansätze sozialer Teilhabe und Stadtteilarbeit in Alt-Laatzen verloren gehen. Die Fortführung der Gemeinwesenarbeit in Alt-Laatzen hängt deshalb von einer befristeten finanziellen Unterstützung durch Fördermittel ab, um langfristig einen Quartiersfonds aufzubauen und die entstandenen Strukturen dauerhaft abzusichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen, OT Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Alt-Laatzen und ist räumlich im Wesentlichen durch die Hildesheimer Straße, angrenzende Bahntrassen sowie die Übergänge zu benachbarten Wohnquartieren abgegrenzt. Der Stadtteil ist durch eine heterogene Siedlungsstruktur mit älteren Wohngebieten, kleinteiligen Wohnlagen und gemischter Nutzung geprägt. Insbesondere in Teilbereichen östlich der Hildesheimer Straße sind Trading-Down-Tendenzen erkennbar, die sich u. a. in sozialen Herausforderungen, einer dynamischen Veränderung der Bewohnerstruktur sowie teilweise geringerer Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zeigen. Gleichzeitig verfügt Alt-Laatzen über vielfältige soziale, kulturelle und zivilgesellschaftliche Ressourcen sowie engagierte lokale Akteur*innen. Das Projekt setzt gezielt an diesen Potenzialen an und verfolgt das Ziel, durch sozialräumlich orientierte Gemeinwesenarbeit, Beteiligungsformate und Netzwerkstrukturen die nachhaltige Stabilisierung und positive Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Einwohnerzahl
6207
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Entwicklung spiegelt sich besonders in den älteren Wohnquartieren Alt-Laatzens wider, in denen viele Menschen seit Jahrzehnten leben und zunehmend Unterstützungs-, Teilhabe- und Begegnungsangebote benötigen. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung auf rund 45,6 Jahre. Für die Gemeinwesenarbeit ergeben sich daraus Herausforderungen wie zunehmende Vereinsamung, Bedarf an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie Unterstützungs- und Beteiligungsangeboten für ältere Menschen. Das Projekt reagiert darauf mit generationenübergreifenden Formaten, digitalen Lernangeboten und nachbarschaftlichen Unterstützungsstrukturen. Wird auf der Ebene nicht von der Region erhoben.
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
45
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Stadtteil Alt-Laatzen zeigt sich eine besondere integrative Herausforderung durch den überdurchschnittlich hohen Anteil von Bewohnerinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Während in der Gesamtkommune Laatzen rund 40 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben, konzentrieren sich entsprechende Bedarfe in einzelnen Quartieren besonders stark. Alt-Laatzen ist durch eine hohe kulturelle Vielfalt geprägt, in der Menschen aus ca.100 Nationen zusammenleben. Diese Vielfalt stellt eine wichtige Ressource für das Quartier dar, bringt jedoch zugleich erhöhte Anforderungen an Integration, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe mit sich. Unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen, Bildungsbiografien und soziale Lebenslagen erschweren teilweise den Zugang zu Beteiligungs- und Vernetzungsstrukturen. Für die Gemeinwesenarbeit ergibt sich daraus die Aufgabe, gezielt niedrigschwellige Begegnungs- und Beteiligungsformate zu schaffen, interkulturellen Austausch zu fördern und Brücken zwischen Bewohnerinnen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte aufzubauen, um den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil nachhaltig zu stärken Quelle: Region Hannover, Stabsstelle Sozialplanung II.3, Sozialmonetoring, 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Stadtteil Alt-Laatzen zeigen sich im Vergleich zur Gesamtkommune besondere soziale Herausforderungen, die sich auch in der erhöhten Inanspruchnahme von Transferleistungen widerspiegeln. Für die Stadt Laatzen insgesamt zeigt sich eine angespannte soziale Lage: Rund 25 % der Kinder unter 15 Jahren leben in Familien, die auf Transferleistungen angewiesen sind, und die Arbeitslosenquote liegt mit etwa 8,5 % über dem Durchschnitt der Region Hannover. Diese Entwicklungen wirken sich insbesondere in älteren Quartieren wie Alt-Laatzen aus, in denen sich soziale Belastungslagen konzentrieren. Für die Gemeinwesenarbeit ergibt sich daraus ein erhöhter Bedarf an niedrigschwelligen Unterstützungs- und Beteiligungsangeboten, die soziale Teilhabe stärken und nachbarschaftliche Netzwerke im Quartier fördern.“ Quellen: Sozial- und Bevölkerungsdaten Stadt Laatzen / Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Alt-Laatzen 2030+“ orientiert sich konsequent am sozialräumlichen Ansatz der GWA. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Bewohner*innen Expert*innen ihres Lebensumfeldes sind und aktiv an der Gestaltung ihres Stadtteils beteiligt werden müssen. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen im Quartier sichtbar zu machen, Menschen zur Mitwirkung zu aktivieren und langfristig selbstorganisierte Nachbarschaftsstrukturen zu stärken. Die Projektarbeit folgt zentralen Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit: Niedrigschwellige Zugänge, Beteiligung und Empowerment der Bewohner*innen, generationenübergreifende Zusammenarbeit sowie eine konsequente Ressourcen- und Sozialraumorientierung. Durch aufsuchende Stadtteilarbeit, offene Begegnungsformate, Beteiligungswerkstätten und Nachbarschaftsprojekte werden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen erreicht und miteinander in Austausch gebracht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstorganisation im Quartier. Bewohner*innen werden dabei unterstützt, eigene Ideen und Initiativen zu entwickeln und Verantwortung für gemeinschaftliche Aktivitäten zu übernehmen. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Vernetzung zwischen lokalen Initiativen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung und weiteren Akteur*innen im Sozialraum. Gemeinwesenarbeit wird dabei als langfristiger Entwicklungsprozess verstanden, der soziale Teilhabe ermöglicht, demokratische Beteiligung stärkt und nachhaltige Strukturen im Quartier aufbaut.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Bewohner*innen ihre Fähigkeiten u. Ideen aktiv einbringen, lokale Initiativen entstehen u. Vereine, Einrichtungen sowie engagierte Bürger*innen gemeinsam Projekte im Stadtteil umsetzen. Vorhandene Ressourcen werden sichtbar
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung und engagierte Bewohner*innen dauerhaft im Stadtteilnetzwerk zusammenarbeiten, neue Kooperationen entstehen und gemeinsame Projekte die Entwicklung des Quartiers sicht
Beschreibung
Das Wirkungsziel wird sichtbar, wenn Bewohner*innen eigene Initiativen u. Projektgruppen gründen, Nachbarschaftsprojekte selbst organisieren und Verantwortung im Quartier übernehmen. Ehrenamtliche und Quartierslotsinnen tragen Aktivitäten zunehmend eigens
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Orts-und Stadtrat; in Sitzungen und Ausschüssen soll regelmäßig über die Arbeit des QM berichtet werden. Die Politik wird zu allen Veranstaltungen im Stadtteil eingeladen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales; Team Grünflächen; Team Stadtplanung; Team Öffentlichkeitsarbeit werden zu regelmäßigen Treffen im Stadtteil eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche: das Cafe Exposè dient als niederschwelliger Begegnungsort im Quartier, Mittagessen, Nachmittags-Kaffee und der Dialog unterm Turm finden dort statt. Der Bedarf ist groß und das bestehende Format muss ausgebaut werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Ökonomie einbinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das QM gestaltet den Rahmen für die Sozialen Akteure im Stadtteil; AWO stellt den Raum für akteursübergreifende Angebote;Christlicher Senioren Bund veranstaltet im Stadtteil Angebote; DRK führt 14tägig Veranstaltungen durch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der NABU, die AG Stadtgrün und die Bürgerinitiative führen gemeinsame, durch das QM koordinierte Aktionen im Quartier durch.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angebote mit Schulen und Kindergärten ausbauen und um Pflanzaktionen,Beetpatenschaften erweitern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werden mit in die neue Angebotsvielfalt einbezogen; Ideen aus der Bewohnerschaft, auch zur Wohnumfeldverbesserung, werden umgesetzt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Das Stadtteilnetzwerk, das aus Kirchengemeinde u. sozialen Akteuren besteht, arbeitet gemeinsam und erstellt durch Initiative des QM einen gemeinsamen Kalender.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das Bündnis gegen Extremismus führt mit dem QM und BI regelmäßige monatliche "Demokratie im Stadtteil"-Veranstaltungen durch.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durchführung von Müllsammelaktionen, aus denen sich eine Müllsammel-AG für den Stadtteilgebildet hat, die sich regelmäßig trifft und Müll sammelt.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Alt-Laatzen 2030+“ ist auf eine langfristige Verankerung der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil ausgerichtet. Während der Projektlaufzeit werden stabile Netzwerk- und Beteiligungsstrukturen aufgebaut und ehrenamtliche Initiativen gestärkt. Perspektivisch soll die Quartiersarbeit stärker in kommunale Strukturen eingebunden werden. Ergänzend ist der Aufbau eines Quartiersfonds geplant, der lokale Projekte langfristig unterstützt und selbstorganisierte Nachbarschaftsaktivitäten ermöglicht.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

West-Ring AKTIV (Aktivitäten, Koordination, Toleranz, Integration, Vernetzung)

Ansprechpartner
Lale Vahabzada
Funktion Projektkoordinatorin
Miteinander im Quartier - Integrative, nachhaltige Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Westliches Ringgebiet
Projektbeschreibung
In dem Projekt "West-Ring AKTIV" werden im Stadtteil "Westliches Ringgebiet" durch die Adressierung der im Vorfeld identifizierten Handlungsfelder Altersarmut, Ernährungsarmut und Einsamkeit Strategien zur Schaffung niedrigschwelliger Teilhabemöglichkeiten entwickelt und in zielgruppengerechten Maßnahmen umgesetzt. Synergien im Quartier werden genutzt, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Eine Projektkoordinatorin übernimmt dabei aktivierende Aufgaben und fungiert als zentrale Ansprechperson für besonders vulnerable Gruppen. Sie unterstützt bei individuellen Anliegen, fördert die Selbstorganisation und initiiert Maßnahmen. Das Projekt knüpft an erfolgreiche Ansätze des Vorgängerprojekts "Bunter Ring" an, entwickelt diese weiter und ergänzt sie durch neue Aktivitäten. Formate wie z.B. gemeinsames Kochen, Gewinnung älterer Bewohner*innen und Migrant*innen für Gremienarbeit (u. a. Gründung eines "Rats der Aktiven") und das Angebot von Quartierssprechstunden für die vulnerablen Zielgruppen sollen durchgeführt werden. Diese Maßnahmen sollen die Vielfalt der sozialen Herausforderungen im Quartier aufgreifen und die Selbstorganisation stärken. Das Projekt wird in Kooperation mit dem städtischen Seniorenbüro und dem AWO-Kreisverband durchgeführt. Die Umsetzung erfolgt mit lokalen Kooperationspartnern im Stadtteil, insbesondere mit dem Garten ohne Grenzen, der Begegnungsstätte des Stadtteils, der Nachbarschaftshilfe, dem Mehrgenerationenhaus, der ehrenamtlich tätigen und studentisch geprägten Initiative "WRG solidarisch" sowie der Senioreninitiative "AntiRost". Die Begegnungsstätte wird zudem mietfreier Sitz des Projekts und bietet damit eine zentrale Anlaufstelle für die Projektaktivitäten. Eine besondere Rolle spielt der "Garten ohne Grenzen", der seit 2015 als Keimzelle für nachbarschaftliche Aktivitäten dient. Die dort gesammelten Erfahrungen fließen in das neue Konzept ein, das die Bedarfe für Aktivitäten zur Verringerung von Einsamkeit, gesunder und günstiger Ernährung sowie zur Förderung von Integration aufgreift. Das Projekt richtet sich insbesondere an ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei sollen besonders vulnerable Zielgruppen (Armut, Einsamkeit) gezielt erreicht werden. Durch die interkulturelle Kompetenz und die Sprachkenntnisse der Projektkoordinatorin werden Barrieren abgebaut und Brücken geschaffen. Mit der Funktion als "Kümmererin" bindet sie Menschen ein, die von anderen Institutionen nicht erreicht werden.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das westliche Ringgebiet ist ein innenstadtnahes, dicht besiedeltes Quartier mit sozialer und kultureller Vielfalt. Unterschiedliche Lebenslagen, Einkommenssituationen und Herkunftsgeschichten prägen das Gebiet. Neben einer lebendigen Nachbarschaft zeigt sich eine Vielfalt sozialer Herausforderungen. Ein erheblicher Teil der Bewohnerschaft ist von Armut betroffen. Die eingeschränkten Ressourcen wirken sich negativ auf gesellschaftliche Teilhabe, Gesundheit und soziale Integration aus. Parallel steigt die Zahl älterer Menschen. Viele von ihnen leben allein. Einsamkeit und Isolation sowie materielle und soziale Ernährungsarmut sind Risiken und negative Folgen dieser Lebensumstände. Die Bevölkerungsstruktur des Stadtbezirkes zeichnet sich durch einen hohen Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte (1/3) aus. Sprachliche Barrieren, fehlende Zugänge zu Unterstützungsangeboten sowie strukturelle Benachteiligungen erschweren die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zum 31.12.2026 endet die mehr als 20 Jahre währende Förderung des Stadtteils im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Stadt". Damit entfallen die Fördergelder und auch das Quartiersmanagement. Die kommunale Verwaltung bestrebt den Aufbau eines Nachbarschaftszentrums als Nachfolgestruktur. Ob und wann eine Realisierung erfolgen kann, ist derzeit unbestimmt. Tätigkeiten des Quartiersmanagements sollen durch das Projekt nicht ersetzt werden. Vielmehr erfordert die komplexe Gemengelage weiterhin gemeinwesenorientierte Aktivitäten, um die Nachbarschaft, Teilhabe und Begegnungsmöglichkeiten nachhaltig zu stärken. Die Bedarfe besonders vulnerabler Zielgruppen stehen dabei im Mittelpunkt des Projektes.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Westliches Ringgebiet
Beschreibung
Während sich das Vorgängerprojekt "Bunter Ring" sich noch auf einen Teilbereich des großen Stadtteils "Westliches Ringgebiet" bezog, richten Sie die Angebote des neuen Projekts aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Resonanz sowie des großen Zuspruchs aus Politik und Verwaltung an die Bewohner*innen des gesamten Stadtteils.
Einwohnerzahl
33122
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz von Gemeinwesenarbeit mit einer themen- und zielgruppenspezifischen Fokussierung. Die Projektkoordinatorin wird, ausgehend vom Garten ohne Grenzen und von der Begegnungsstätte des Stadtteils, eine Anlaufstelle für die heterogene Bewohner*innenschaft einrichten. Als "Kümmererin" wird sie sich für die vulnerablen Gruppen der älteren Menschen, der einsamen Bewohner*innen und der Migrant*innen im Quartier stark machen und deren gesellschaftliche Teilhabe durch geeignete Maßnahmen fördern. Die Zielgruppen werden in die Maßnahmenplanung eingebunden. Ein Grundstock von ehrenamtlichen Helfer*innen besteht durch das Vorläuferprojekt und wird ausgebaut. Die örtliche Politik und die Verwaltung begrüßen das Vorhaben und die geplante Verzahnung mit Maßnahmen der kommunalen Altenhilfeplanung. Aus den Erfahrungen der letzten drei Jahre haben sich die Schwerpunkte "Präventiv gegen Einsamkeit", "Förderung von vielfältiger Ernährung" und "Integration der Migrant*innen im Quartier" entwickelt. Im Verbund mit den Kooperationspartnern wird ein wertvoller Beitrag zur Förderung des Gemeinwohls und eine Verbesserung der Lebensverhältnisse für die Zielgruppen des Projekts entwickelt werden. Die Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit werden bei der Umsetzung der Aktivitäten berücksichtigt. Durch die Anbindung des Projekts an die AWO-Migrationsberatung sowie die eigene Migrationsgeschichte der Koordinatorin können die Stärken von Migrant*innen eingebunden werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
es uns gelingt , in einen inhaltlischen Austausch mit anderen Braunschweiger Projekten zu treten und gegenseitig von den Erfahrungen und Inhalten profitieren zu können
Beschreibung
wenn es uns gelingt, vulnerable Gruppen wie einsame Bewohner*innen, Alleinerziehende, ältere Migrant*innen und von Altersarmut betroffene Menschen in die Aktivitäten einzubeziehen.
Beschreibung
es uns gelingt, unter Beteiligung von Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie älterer Bewohner*innen einen selbst verwalteten Rat der Aktiven zu installierenn
Beschreibung
es uns gelingt, ausgehend vom Garten ohne Grenzen gemeinsam nachhaltige Veranstaltungsformate mit den unterschiedlichen Bewohner*innengruppen zu entwickeln und diese gemeinsam durchzuführen
Vorhandene Strukturen
Die südliche Hälfte des Braunschweiger Stadtbezirks 310 wurde 2001 als Sanierungsgebiet "Westliches Ringgebiet" förmlich festgelegt und in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt“/ seit Anfang 2020 „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“) aufgenommen. Die Stadt Braunschweig hat die plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH im September 2002 mit dem Quartiersmanagement beauftragt. 2002 wurde auch das Stadtteilbüro in der Hugo-Luther-Straße 60a eingerichtet, in dem plankontor integriert in das Quartierszentrum seither seinen Sitz hat. Diese Förderung - und somit auch die Tätigkeit von plankontor - endet am 31.12.2026. Die kommunale Verwaltung ist bestrebt, die bisherigen Tätigkeiten von plankontor und das Stadtteilbüro durch ein Nachbarschaftszentrum zu verstetigen. Ob und wann eine Realisierung erfolgen kann, ist derzeit unklar. Zudem verfügt das Quartier über ein unabhängiges Stadtteil-Gremium, die Stadtteilkonferenz Süd. Das Gremium dient der Beratung aktueller Themen und der Vernetzung der Akteure im Stadtteil. Das neue Projekt "West-Ring AKTIV" baut bezüglich der gewählten Zielgruppen, Maßnahmenziele und Inhalte auf den Erfahrungen des Vorgängerprojekts "Bunter Ring" auf. Es handelt sich um ein eigenständiges Projekt - ein neues Vorhaben mit neuen Kooperationspartnern, differenzierten (vulnerablen) Zielgruppen, einem geänderten Projektstandort und erweiterten Inhalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Organisationen Mütterzentrum Braunschweig e.V./ MehrGenerationenHaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KufA e.V. Braunschweig (Kultur für Alle)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Michaeliskirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AntiRost Braunschweig e.V. (Senioreninitiative in Form eines Repair-Cafés)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nähwerkstatt "Flickwerk"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielstube Hebbelstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Westliches Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NEXUS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polnisch-deutscher Hilfsverein (Poldeh)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Frankfurter Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Frankfurter Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Drachenflug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig, Seniorenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte „Louise–Schroeder–Haus" des städtischen Seniorenbüros
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonietreff Madamenhof
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im dritten Projektjahr soll ein Rat der Aktiven die Weiterführung der Ideen sicherstellen. Hier wird u.a. eine weitergehende finanzielle Förderung über Stiftungen angestrebt. Erste Kontakte bestehen bereits. Darüber hinaus werden im Projekt Maßnahmen für die Umsetzung der Altenhilfe- und Pflegehilfeplanung (Ernährungsarmut, Strategie gegen Einsamkeit) erprobt und entwickelt. Diese müssen dann über finanzielle Mittel der Kommune verstetigt werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftszentrum Ahlhorn

Ansprechpartner
Benjamin Bak
Organisation Gemeinde Großenkneten
Funktion Leiter für Ordnung uns Soziales
Nachbarschaftszentrum Ahlhorn - Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten
Projektbeschreibung
Ahlhorn: - größter Ortsteil der Gemeinde Großenkneten - Ca. 8500 Einwohner - Ausländeranteil bei 60-70% - Hohe Fluktuation - Leben in ehemaligen Kasernen / Geschosswohnungen - Seit 2023 im Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“ Die Situation der osteuropäischen Bevölkerung mit schwieriger Integration und Teilhabe ist bekannt. Die Menschen aus Osteuropa haben wenig bis kein Vertrauen in die Arbeit behördlicher Organisationen. Somit ist die Hilfe in prekären Situationen (Familie, Wohnung, Arbeit) sehr schwierig und wird nicht angenommen. Trotzdem versucht die sehr engagierte und qualifizierte Gemeinwesen Mitarbeiterin im engen Zusammenspiel mit der QM / soziale Städtebauförderung unter dem Motto „Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten“ weiterhin alles um Vertrauen zur Bevölkerung aufzubauen und zu festigen. Die Gemeinde unterstützt das Projekt nachhaltig durch höhere Eigeninitiative, Kauf und Sanierung eines Gebäudes für das neue Nachbarschaftszentrum, Fertigstellung 09/2026. Dies befindet sich direkt im Ortskern von Ahlhorn und fungiert nicht als Außenstelle einer Behörde, sondern als ein Begegnungsraum für alle Bürger*innen Ahlhorns. Durch die neuen Räumlichkeiten wird der wichtige positive Erstkontakt zur GWA deutlich erleichtert, die Möglichkeit zur bedarfsgerechten Beratung, Fragen und Vermittlung von Diensten und Angeboten sofort sichtbar. Es entsteht ein Nachbarschaftszentrum für Begegnungen vieler verschiedener Nationen einfach nur zum Kaffeetrinken und sich kennenlernen oder für Veranstaltungen, Seminare, Bildungsangebote etc. Im Nachbarschaftszentrum werden Beratungsangebote vom Gesundheitsamt, Kindersprechstunden, Donum vitae etc. angeboten. Durch einen gemeinsamen Eingang wird der Zugang für alle Bewohner*innen deutlich erleichtert. Auch die Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung, Sportvereinen, sozialpädagogischen Fachkräften (Integration, Jugendpflege, Streetwork), Diakonie und allen interessierten Bürger*innen ist in diesem neuen Nachbarschaftszentrum gegeben. Durch das Bottom-Up-Prinzip sollen die realen Bedürfnisse und Vorstellungen der einheimischen und der zugezogenen Bevölkerung im Projektgebiet frühzeitig erkannt und möglichst umgesetzt werden. Nur so kann eine höhere Identifikation und damit einhergehend Verantwortlichkeit für den eigenen Wohnort erreicht werden. Die Verfestigung der Gemeinwesenarbeit ist von großer Bedeutung des Ortsteils und ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement optimal
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Als größter Ortsteil der Gemeinde Großenkneten weist Ahlhorn mit ca. 8500 Einwohnern mehr Strukturkomponenten einer Stadt als eines klassischen Dorfes auf u.a. soziale Segregation. Das größte Beschäftigungsfeld liegt im sekundären Sektor, in der lebensmittelverarbeitenden Industrie und in großen Logistikzentren in der Umgebung. Durch die Aufgabe des Bundeswehrstandortes Ahlhorn 2008 gab es einen Leerstand von Geschosswohnungen/Kasernen, die seitdem von Migranten genutzt werden. Enge/Überbelegung vieler Wohnungen führt dazu, dass sich soziales Leben in den öffentlichen Raum verlagert, was wiederum Ängste /Unsicherheit bei der Bevölkerung auslöst. Diese sieht die soziale Entwicklung ihres Dorfes mit großer Sorge, sie fühlen sich entfremdet, hilflos, unsicher und sind besorgt, dass der Wert ihrer Immobilie durch das schlechte Image von Ahlhorn weiter sinkt. Das bestehende Angebot, das Kultur- und Vereinsleben in der Gemeinde kann diese Entwicklung bisher nicht auffangen. Seitens der GWA ist vieles auf den Weg gebracht und auch schon eine gewisse Vertrauensbasis geschaffen worden, es bestehen weiterhin Angst/Unsicherheit auf Seiten der einheimischen / zugewanderten Bevölkerung. Der Ausländeranteil liegt im Projektgebiet bei ca. 60%, einzelne Straßen bei über 70%, es besteht eine hohe Fluktuation unter den Bewohner*innen, 22% der Bewohner*innen wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnort aber 39 – 50% der Bewohner*innen unter 2 Jahren. Und genau diese Umstände erschweren die GWA. Der Aufbau von Vertrauen und Miteinander gelebter Nachbarschaft ist schwierig da politische und kommunale Skepsis von Seiten der osteuropäischen Bevölkerung im Ort deutlich spürbar ist.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Die Gemeinde Großenkneten besteht aus 19 Ortsteilen, Ahlhorn ist der größte.Das Projektgebiet liegt in der Mitte des Ortsteil Ahlhorn und umfasst die Schulen (Grundschule / Graf von Zeppelin- Oberschule/ Dietrich- Bonhöfer -Gymnasium), den allgemeinen Ortskern, die Sportplätze, den Bahnhof und die sozialen Brennpunkte Kapitän-Strasser-Straße, Schuberstraße, Mozartstraße und Im Winkel (sanierungsbedürftige Geschosswohnungen).Auch die Siedlungen , die an die Brennpunkte anschließen sind oftmals aus den 50ern/ 60ern Jahren und somit mehr oder weniger stark sanierungsbedürftig.Das Projektgebiet zieht sich entlang der Wildeshauser Straße.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten - Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Nach dem ISEK und den vorbereitenden Untersuchungen sind im Ort Ahlhorn erhebliche Missstände festgestellt worden. Hier sind funktionale, städtebauliche und gestalterische Missstände im öffentlichen Raum, funktionale und gestalterische Missstände bei Grün- und Freiräumen, wohnungswirtschaftliche Missstände aber insbesondere funktionale hinsichtlich sozialer Infrastrukturen und sozialräumlichen Problemlagen und Auffälligkeiten benannt. Auch die starke Konzentration von Armut sowie der hohe Ausländeranteil wurden aufgezeigt, wobei die Altersstruktur in Teilräumen auffallend jung ist. Eine hohe Fluktuation der Bevölkerung und gesundheitliche Defizite wurden festgestellt. Mit dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ wurde ein Quartiersmanagement eingerichtet. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade der Gemeinwesenarbeit im Quartier eine hohe Bedeutung zukommt. Richten sich Beratungen hauptsächlich an die Eigentümer der Wohnobjekte sowie an bauliche Schwerpunkte, können über die Gemeinwesenarbeit die im Quartier lebenden Bewohner*innen angesprochen, unterstützt und beraten werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
ISEK 2017: Gesamtstadt = Ortsteil Ahlhorn, Sonstige = Gemeine Großenkneten
GWA/QM-Ansatz
Enge Zusammenarbeit mit QM, gemeinsames Büro, gegenseitige Unterstützung / Hilfe bei Projekten, Maßnahmen absprechen Das Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung / Mitwirkung der Betroffenen, da diese am besten wissen und beurteilen können, an was es in ihrem Ort mangelt und wo die Probleme liegen. Im neuen Nachbarschaftszentrum, wo alle Angebote in verschiedenen Sprachen auf digitalen Stelen angezeigt werden, ist ein deutlich besseres Umfeld gegeben, um einen positiven Erstkontakt herzustellen. Durch ein sofort sichtbares Angebot an Tee / Kaffee wird ein leichter Zugang zu einem Gespräch geschaffen. Durch Angebote wie Sprachkurse, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen etc. seitens der GWA ist ein viel direkterer Kontakt möglich und dadurch kann u.a. eine Vertrauensbasis langsam aufgebaut werden. Durch die politische Lage in einigen Heimatländern der Bewohner*innen ist es oftmals sehr schwierig, diese Menschen überhaupt zu erreichen und ihnen die Angst vor Behörden zu nehmen. Die GWA sucht nicht nur den Kontakt zu der zugezogenen Bevölkerung, sondern auch zu den alteingesessenen Bewohner*innen, damit auch deren Wünsche nach Ordnung und Sicherheit genügend beachtet werden. Die Vorgehensweise der GWA erfolgt in enger Absprache mit der Kommune/ direkter Draht zum Amtsleiter Der politische Ausschuss wird regelmäßig über den Stand der Maßnahmen informiert / Projektsteuerungsgruppen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kennen ihren Ort am besten, sie bringen ihre Ideen ein und verwirklichen diese. Bei der Umsetzung werden weitere Bewohner*innen mit ihren Stärken und Ressourcen dazu gezogen, es werden anlassbezogene Hilfestellungen angeboten
Beschreibung
Neue Angebote, gemeinsames Arbeiten erreichen in- und ausländische Bewohner*innen, durch Kennenlernprozesse werden vorhandene Konflikte – unter Beachtung kultureller Besonderheiten- selbst gelöst und eine gute, freundschaftliche Nachbarschaft entwickelt
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe ist das Thema. Die GWA erkennt die Kompetenzstärken der Mitwirkenden, sie unterstreicht die positiven Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und zeigt auf, was gemeinsam erreicht werden kann. Das neue Nachbarschaftszentrum wird angenommen
Beschreibung
Regelmäßiger enger Austausch insbesondere mit dem Quartiersmanagement ist umgesetzt, es entstehen zielgerichtete Prozessabläufe und weitere handlungsfähige Netzwerke. Weitere Kooperationen werden in Zukunft umgesetzt
Beschreibung
Die GWA verbindet Generationen, durch gemeinsames Arbeiten an Projekten z.B. Gartenarbeit werden Menschen jedes Alters und jeder Nationalität zur Mitarbeit motiviert
Beschreibung
Bewohner*innen sind die Experten*innen in ihrem Ort, sie haben Interessen und Ideen, um ihr Dorf voran zu bringen. Unter Beachtung des Grundgesetzes und den Menschrechten unterstützt die GWA bei der Umsetzung der Ideen
Vorhandene Strukturen
Eine GWA und eine QM sind im Quartier tätig. Die Finanzierung der Tätigkeit (30h /Woche, voraussichtlich bis 2030) der QM wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. zurzeit übernommen. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt, Projekte umgesetzt und das soziale Miteinander gefördert werden. Die GWA baut neue Kontakte auf oder vertieft vorhandene Kontakte durch professionelle Arbeit um eine Identifikation mit dem eigenen Ort zu erreichen. Des Weiteren gibt es einen Integrationsbeauftragten im Projektgebiet, die Bewohner*innen werden mit Informationen zu städtebaulichen Projekten/ Zusammenspiel mit Städtebauförderung regelmäßig versorgt. Ein Sanierungsbeirat, der regelmäßig tagt, ist eingerichtet. Es gibt derzeit zu wenig sozialen Wohnungsbau, die Gemeinde selbst hat Gebäude mit Geschosswohnungen selbst erworben, saniert diese zurzeit um nachhaltig eine Verbesserung der Wohnsituation im Projektgebiet zu erreichen. Ehrenamtliche Unterstützung ist gegeben, ein Netzwerk mit Bildungseinrichtungen (LEB), Diakonie, Streetworkern und soziale Institutionen gibt es. Anknüpfen an vorhandene Angebote, Weiterentwickeln, z.B. Musikprojekte, Zusammenarbeit mit Seniorenheim, Ideen aus schon vorhandenen Gruppen aufnehmen und umsetzen Nachbarschaftszentrum und Bildungszentrum als Begegnungsstätte und Treffpunkt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. Vorsitzender Ahlhorner Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule GvZ, GS Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Streetworkerin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
-durch Rückkopplung GWA-Kommune/jährlicher Sachbericht im Jugendausschuss/Fraktionsgespräche sieht Politik die Notwendigkeit -GWA =unbefristeten Vertrag, eingestellt für andere Aufgaben Jugendarbeit. Ohne Förderung behält sich die Politik vor, die GWA wieder in ihrem ursprünglichen Tätigkeitsfeld einzusetzen -GWA mit Zertifikationskurs nach 3 Jahren weiterbeschäftigt - Bevölkerungsstruktur fordert eine dauerhafte GWA -Mit sozialen Akteuren die geschaffene Grundlage ausgebauen/festigen
Galerie
24 137 ap05a og grundriss neubau
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fotos kapitaen strasser strasse i klein 24.05.2021
Zustimmung Veröffentlichung
On

Heimathafen Herzberg

Ansprechpartner
Nalini Hönow
Eine lebendige Gemeinschaft – mit einem generationenübergreifenden Projekt, das Menschen verbindet, Nachbarschaft fördert und überregionale Wellen schlägt.
Projektbeschreibung
Wo zuvor Leerstand das Bild prägte, bepflanzen Jung und Alt gemeinsam Hochbeete. Die 80-jährige Nachbarin erhält Unterstützung beim Bestellen ihres Gartens – und bedankt sich mit einem selbstgebackenen Apfelkuchen. Eine ukrainische Familie erkundet bei einem Spaziergang mit Einheimischen die geheimnisvolle Einhornhöhle. Und auf dem Juessee wetteifern bemannte Papierboote um den großen Preis der diesjährigen Dorf-Olympiade. Solche Begegnungen möchte die seit 2024 bestehende Initiative Kulturanker Harz ermöglichen – mit kreativen, generationenübergreifenden und niedrigschwelligen Angeboten, die Herzberg und seine Ortsteile enger zusammenbringen. Wo es bislang an Struktur und Impulsen fehlte, entsteht in den kommenden drei Jahren in Zusammenarbeit mit der Kommune eine zentrale Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit. Der Kulturanker Harz besteht aus: Kunstleben e.V. in Scharzfeld, dem ehrenhaften Verein e.V. im Hotel zum Paradies bei Sieber und dem Gasthaus Deutscher Kaiser in Herzberg, das derzeit als neue Gaststätte mit Veranstaltungssaal etabliert wird. Die drei Beteiberinnen möchten ihre persönlichen Vernetzungen nutzen und ausbauen, um ein identitätsstiftendes Gesamtprojekt für die Region zu schaffen. Obwohl die vier Ortsteile Herzbergs bereits 1972 eingemeindet wurden, fehlten bisher verbindende Elemente: Es gibt kaum ortsübergreifende Aktivitäten, die zu einem starken Wir-Gefühl beitragen. Bestehende Kontakte und Netzwerke des Kulturankers nutzend werden Bewohner*innen und Vereine/Unternehmen aller Ortsteile systematisch befragt, wo sie Verbesserungspotential in ihrem Umfeld sehen und wie sie sich selbst einbringen können. Vorhandene Ideen sind u.A. gemeinschaftliche Gartenprojekte zur Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen, Willkommensangebote für Neubürger*innen und Geflüchtete zur Erleichterung von Integration sowie regelmäßige und kostenlose Kreativangebote wie Nähwerkstätten oder Repair-Cafés, die das Kennenlernen der Bevölkerung ermöglichen und gegenseitige Unterstützung der Bewohner*innen zum Alltag werden lassen. Das Ziel ist es zudem, gemeinschaftlich eine Dorf-Olympiade zu entwickeln, die als wiederkehrendes Highlight die Ortsteile zusammenführt. Darin sollen lokale Traditionen mit modernen Impulsen verbunden werden und kulturelle Erlebnisse für alle Generationen geschaffen werden. Zur Realisierung des Projekts werden zwei Teilzeitstellen und eine Minijobstelle eingerichtet, ergänzt durch Ehrenamt und Honorarkräfte.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen ist eine historisch gewachsene Stadt, deren Ortsteile Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber im Jahr 1972 eingemeindet wurden. Zuvor hatten die Dörfer nur wenige Berührungspunkte, und bis heute fehlen regelmäßige Anlässe, die einen ortsübergreifenden Austausch fördern. Gleichzeitig steht Herzberg vor einer Vielzahl an Herausforderungen: Besonders in den Ortsteilen mangelt es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie an grundlegender Nahversorgung. Auch die Innenstadt ist zunehmend von Leerstand geprägt, wodurch das Wohnumfeld an Attraktivität verliert. Hinzu kommt ein Defizit an sozialer, kultureller und sportlicher Infrastruktur. Diese Faktoren erschweren die Entwicklung einer lebendigen Stadtgemeinschaft. Besonders betroffen sind junge und ältere Menschen: Junge Erwachsene sehen in der Region kaum Perspektiven und verlassen sie frühzeitig. Ältere Menschen, Neuzugezogene und Geflüchtete hingegen bleiben oft isoliert, da es an Begegnungsmöglichkeiten fehlt. Der demografische Wandel und die strukturelle Schwäche der Region führen dazu, dass immer weniger Menschen aktiv das Gemeinwesen gestalten. Viele frühere Traditionen oder gemeinschaftliche Veranstaltungen wurden aufgegeben, weil es keine Initiativen mehr gibt, die sie fortführen. Diese Entwicklung zeigt sich auch in der gesellschaftlichen Stimmung: Bei der letzten Bundestagswahl wurde die AfD mit 21 % der Stimmen nach CDU und SPD zur drittstärksten Kraft. Hier setzt der Kulturanker Harz an: Als zentrale Koordinierungsstelle möchte er Brücken zwischen den Ortsteilen bauen, das gemeinschaftliche Leben neu beleben und langfristige Strukturen für ein aktives Miteinander schaffen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz – Pöhlde – Scharzfeld – Sieber – Lonau
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Herzberg am Harz sowie die Ortsteile Pöhlde, Scharzfeld, Sieber und Lonau. Diese liegen im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen und bilden zusammen eine ländlich geprägte Region im Harzvorland. Die einzelnen Ortsteile sind zwar geografisch voneinander getrennt, jedoch durch die gemeinsame Zugehörigkeit zur Stadt Herzberg verbunden.
Einwohnerzahl
12939
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Herzberg_am_Harz, Stand 31.12.2023
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für gesamtes Stadtgebiet Herzberg
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für gesamtes Stadtgebiet Herzberg
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren Ansatz der Gemeinwesensarbeit, da der Fokus auf der aktiven Einbeziehung der Bewohner*innen und der Förderung von Partizipation liegt. Wir arbeiten ressourcenorientiert und nehmen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung als Grundlage für unsere Angebote. Wie in der GWA üblich, geht es uns darum, nicht nur kurzfristige Lösungen zu schaffen, sondern nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Ein zentrales Element unseres Projekts ist daher die Förderung von nachbarschaftlicher Vernetzung und die langfristige Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls über die einzelnen Ortsteile hinaus. Dies schaffen wir durch den Aufbau einer gemeinsamen Onlineplattform sowie durch niedrigschwellige und kostenfreie Formate wie die Dorf-Olympiade, Sprachcafés und Nähwerkstätten. Sie fördern den Austausch verschiedener Generationen, bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung und verbessern die Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen (wie z.B. Geflüchtete). Zudem arbeiten wir eng mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen vor Ort zusammen, um bestehende Ressourcen und Netzwerke zu nutzen und zu erweitern. In der GWA wird besonders Wert auf den Aufbau von Selbsthilfe und Eigeninitiative gelegt – auch wir streben in unserem Projekt an, dass die Bewohner*innen nach Projektabschluss weiterhin eigenständig aktiv bleiben und das gemeinschaftliche Leben fortführen. Dafür bieten wir ihnen Unterstützung und Beratung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen verschiedener Altersklassen und Herkunft nehmen aktiv an unseren Angeboten teil, geben positive Rückmeldungen und bringen eigene Ideen ein.
Beschreibung
Initiativen wie das gemeinsame Gärtnern oder die Entwicklung von Sprachtandems werden nach Projektabschluss eigenständig von den Bewohner*innen fortgeführt, ohne dass es ständige externe Unterstützung braucht.
Beschreibung
Bestehende Initiativen wie die Zukunftswerkstatt Herzberg am Harz e.V. oder der Landschaftspflegeverband werden ins Projekt eingebunden. Wir greifen auf vorhandene Ressourcen zurück (z.B. Technikverleih des ortsansässigen Kinos für die Dorf-Olympiade).
Beschreibung
Unterschiedliche Altersgruppen, soziale Schichten und Menschen verschiedener Herkunft kommen in unseren Angeboten zusammen und tauschen sich auf Augenhöhe aus.
Beschreibung
Verschiedene gesellschaftliche Bereiche (z.B. Kultur und Soziales) arbeiten aktiv zusammen und entwickeln gemeinsam Lösungen – wie z.B. ein Neubürger*innenpaket in Kooperation mit dem Einwohnermeldeamt.
Beschreibung
Über das Projekt hinaus bestehen regelmäßige Partnerschaften; beispielsweise eine Kooperation mit der ansässigen Papierfabrik zur Durchführung einer Papierbootregatta im Rahmen der Dorf-Olympiade.
Beschreibung
Die Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig, z.B. durch Sprachtandems oder Gartenpatenschaften. Online-Plattform und App etabliert sich als Online-Netzwerk für Angebots- und Hilfegesuche sowie für den sozialen Austausch.
Beschreibung
Regelmäßige, niedrigschwellige Freizeitangebote, wie Nähwerkstätten und Sprachcafés, haben auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand.
Beschreibung
Die Stadtverwaltung unterstützt unser Vorhaben aktiv und steht in engem Austausch mit uns, um eine nachhaltige und positive Entwicklung der Kommune zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Einwohnermeldeamt, Tourist-Information
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstleben e.V., Rock- und Kultur e.V., Iron Doghead e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinowelt Central-Lichtspiele
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landschaftspflegeverband, Zukunftswerkstatt Herzberg am Harz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nicolai-Grundschule, Mahnteschule, Einhornschule Scharzfeld, Grundschule am Rotenberg Pöhlde, Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium, Oberschule Herzberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harzkurier, Webseite, Newsletter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Foodsharing.de, Nebenan.de, DorfFunk, social.lag-nds.de
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Kulturanker Harz soll als Vernetzungsstelle gefestigt und ausgebaut werden. Wir setzen auf weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und lokalen Akteur*innen, um Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Finanzierungsstrategien zu entwickeln. Während der Projektdurchführung werden wir weitere Fördermöglichkeiten ausfindig machen, um unsere Aktivitäten nach Projektabschluss fortführen zu können. Durch Eigeninitiativen der Bevölkerung streben wir eine Verstetigung einzelner Angebote an
Galerie
spektakeltal 24
hoftheater scharzfeld2
jues see fur papierboot regatta
eventlocation deutscher kaiser
essbares dorf3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Heimathafen Herzberg

Ansprechpartner
Nalini Hönow
Der Kulturanker Harz setzt die Segel für eine lebendige Gemeinschaft – mit einem generationenübergreifenden Projekt, das Menschen verbindet, Nachbarschaft fördert und überregionale Wellen schlägt.
Projektbeschreibung
Wo zuvor graue Betonecken das Bild prägten, bepflanzen Jung und Alt gemeinsam Hochbeete. Die 80-jährige Nachbarin erhält Unterstützung beim Bestellen ihres Gartens – und bedankt sich mit einem selbstgebackenen Apfelkuchen. Eine ukrainische Familie erkundet bei einem Spaziergang mit Einheimischen die geheimnisvolle Einhornhöhle. Und auf den Flüssen Sieber und Lonau jagen bunt bemalte Papierboote dem großen Preis der diesjährigen Dorfolympiade entgegen. Solche Begegnungen möchte der Kulturanker Harz ermöglichen – mit kreativen, generationenübergreifenden und niedrigschwelligen Angeboten, die Herzberg und seine Ortsteile enger zusammenbringen. Wo es bislang an Strukturen und Impulsen fehlte, entsteht in den kommenden drei Jahren eine zentrale Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit. Hinter dem Kulturanker Harz stehen drei engagierte Initiativen: Der Kunstleben e.V. in Scharzfeld, der ehrenhafte Verein e.V. bei Sieber und das ehemalige Gasthaus Deutscher Kaiser in Herzberg, das derzeit als neue Gaststätte mit Veranstaltungssaal etabliert wird. Vertreten von Jennifer Ponath, Nalini Hönow und Kimberley Schröder setzen die Initiativen auf Kooperation statt Konkurrenz. Obwohl die vier Ortsteile Herzbergs bereits 1972 eingemeindet wurden, fehlten bisher verbindende Elemente: Es gibt kaum ortsübergreifende Aktivitäten, die zu einem starken Wir-Gefühl beitragen. Der Kulturanker Harz möchte deshalb lokale Traditionen mit modernen Impulsen verbinden, gegenseitige Unterstützung der Bewohner*innen fördern und kulturelle Erlebnisse für alle Generationen schaffen. Geplant sind unter anderem gemeinschaftliche Gartenprojekte zur Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen, Willkommensangebote für Neubürger*innen und Geflüchtete zur Erleichterung von Integration sowie regelmäßige und kostenlose Kreativangebote wie Nähwerkstätten oder Repair-Cafés, die das Kennenlernen der Bevölkerung ermöglichen. Den großen Abschluss bildet eine Dorfolympiade, die als wiederkehrendes Highlight die Ortsteile zusammenführt. Der Kulturanker Harz setzt bei der Umsetzung auf die Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen, Initiativen und Unternehmen, um vorhandene Ressourcen zu nutzen und Synergien zu schaffen. Als Vernetzer und Impulsgeber aktiviert er die Bevölkerung, stärkt Eigeninitiative und schafft langfristige Strukturen für ein lebendiges und zukunftsfähiges Herzberg. Zur Realisierung des Projekts werden zwei Teilzeitstellen eingerichtet, ergänzt durch Ehrenamt und Honorarkräfte.
Laufzeit
2025-03-10 00:00:00
Ausgangslage
Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen ist eine historisch gewachsene Stadt, deren Ortsteile Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber im Jahr 1972 eingemeindet wurden. Zuvor hatten die Dörfer nur wenige Berührungspunkte, und bis heute fehlen regelmäßige Anlässe, die einen ortsübergreifenden Austausch fördern. Gleichzeitig steht Herzberg vor einer Vielzahl an Herausforderungen: Besonders in den Ortsteilen mangelt es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie an grundlegender Nahversorgung. Auch die Innenstadt ist zunehmend von Leerstand geprägt, wodurch das Wohnumfeld an Attraktivität verliert. Hinzu kommt ein Defizit an sozialer, kultureller und sportlicher Infrastruktur. Diese Faktoren erschweren die Entwicklung einer lebendigen Stadtgemeinschaft. Besonders betroffen sind junge und ältere Menschen: Junge Erwachsene sehen in der Region kaum Perspektiven und verlassen sie frühzeitig. Ältere Menschen, Neuzugezogene und Geflüchtete hingegen bleiben oft isoliert, da es an Begegnungsmöglichkeiten fehlt. Der demografische Wandel und die strukturelle Schwäche der Region führen dazu, dass immer weniger Menschen aktiv das Gemeinwesen gestalten. Viele frühere Traditionen oder gemeinschaftliche Veranstaltungen wurden aufgegeben, weil es keine Initiativen mehr gibt, die sie fortführen. Diese Entwicklung zeigt sich auch in der gesellschaftlichen Stimmung: Bei der letzten Bundestagswahl wurde die AfD mit 21 % der Stimmen nach CDU und SPD zur drittstärksten Kraft. Hier setzt der Kulturanker Harz an: Als zentrale Koordinierungsstelle möchte er Brücken zwischen den Ortsteilen bauen, das gemeinschaftliche Leben neu beleben und langfristige Strukturen für ein aktives Miteinander schaffen
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren Ansatz der Gemeinwesensarbeit, da unser Fokus auf der aktiven Einbeziehung der Bewohner*innen und der Förderung von Partizipation liegt. Wir arbeiten ressourcenorientiert und nehmen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung als Grundlage für unsere Angebote. Wie in der GWA üblich, geht es uns darum, nicht nur kurzfristige Lösungen zu schaffen, sondern nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Ein zentrales Element unseres Projekts ist daher die Förderung von nachbarschaftlicher Vernetzung und die langfristige Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls über die einzelnen Ortsteile hinaus. Dies schaffen wir durch den Aufbau einer gemeinsamen Onlineplattform sowie durch niedrigschwellige und kostenfreie Formate wie die Dorfolympiade, Sprachcafés und Nähwerkstätten. Sie fördern den Austausch verschiedener Generationen, bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung und verbessern die Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen (wie z.B. Geflüchtete). Zudem arbeiten wir eng mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen vor Ort zusammen, um bestehende Ressourcen und Netzwerke zu nutzen und zu erweitern. In der GWA wird besonders Wert auf den Aufbau von Selbsthilfe und Eigeninitiative gelegt – auch wir streben in unserem Projekt an, dass die Bewohner*innen nach Projektabschluss weiterhin eigenständig aktiv bleiben und das gemeinschaftliche Leben fortführen. Dafür bieten wir ihnen Unterstützung und Beratung.

Nachbarschaftszentrum Ahlhorn

Ansprechpartner
Benjamin Bak
Organisation Gemeinde Großenkneten
Funktion Leiter für Ordnung uns Soziales
Nachbarschaftszentrum Ahlhorn- nicht nur nebenan, sondern auch mittendrin
Projektbeschreibung
Ahlhorn stellt mit etwa 8.200 Einwohner*innen den größten Ortsteil der Gemeinde Großenkneten dar. 2023 wurde Ahlhorn in die Förderung "Gute Nachbarschaft" aufgenommen. Seitdem konnte bereits ein gutes Netzwerk aufgebaut und die Angebote an die Bevölkerung zielgerichtet eingesetzt werden. Diese Arbeit soll mit dem neuen Nachbarschaftszentrum verstetigt und gefestigt werden. 2023 hat die Gemeinde ein renovierungsbedürftiges Gebäude erworben, welches ab Sommer 2025 Instand gesetzt und der GWA und QM ab Sommer 2026 zur Verfügung gestellt wird. Hier können Begegnungen der unterschiedlichen Nationen stattfinden sowie Veranstaltungen größer und einfacher gestaltet werden, ein Begegnungs - und Bildungsgebäude mit niedrigschwelliger Hilfestellung und Ideenaustausch. Die Bürger*innen können sich mit einbringen und werden so animiert, ihr Quartier selber durch das Bottom-Up-Prinzip mitzugestalten. Die Interessen und Bedarfe werden gezielter und schneller umsetzbar. Die Zusammenarbeit mit der ländlichen Erwachenenbildung, Sportvereinen, Ehrenamtlichen und den unterschiedlichen sozialpädagogischen Fachkräften (Integration, Jugendpflege, Streetwork), Diakonie sowie den Bürger*innen wird im neuen Nachbarschaftszentrum möglich gemacht.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn als dörflicher Raum weist viele städtische Strukturen und damit für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung auf. Hintergrund sind u. a. die Aufgabe des Militärstandortes mit damit verbundenem damaligen Leerstand von Wohnraum, lebensmittelverarbeitende Industrie, große Logistikzentren im näheren Umfeld, sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. Der Ausländeranteil im Projektgebiet liegt bei ca. 60%, einzelne Straßen bei über 70%. Es besteht eine hohe Fluktation, 22% der Bewohner*innen wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort, im Gegensatz dazu aber 39% (einzelne Straßen 50%) weniger als 2 Jahre. Diese Umstände, verbunden mit dem negativen Image, erschweren den Aufbau von eigentlicher typischer Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Enge und Überbelegung vieler Wohnungen führt dazu, dass sich soziales Leben auch in den öffentlichen Raum verlagert, was wiederum Ängste und Angsträume bei der einheimischen Bevölkerung bewirkt. Die alteingesessenen Bürger*innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge und fühlen sich entfremdet. Bestehende kommunale Angebote und das reiche Kultur- und Vereinsleben in der Gemeinde können diese Entwicklung bisher mit den aktuell vorhandenen Strukturen nicht aufhalten. Politische und kommunale Skepsis der osteuropäischen Bevölkerung im Ort ist deutlich spürbar. Ängste sind auf beiden Seiten durch Unwissenheit gegeben. Seitens der GWA wurde bisher vieles versucht, um diesen Umstand zu ändern. Mit Spaziergängen im Quartier, Plaudern auf dem Mehrgenerationenplatz und vielen unterschiedlichen Projekten im Zeppelin. Leider ist der Anteil der rumänischen Bevölkerung daran sehr gering.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Einwohnerzahl
8200
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Großenkneten
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Nach dem ISEK und den vorbereitenden Untersuchungen sind im Ort Ahlhorn erhebliche Missstände festgestellt worden. Hier sind funktionale, städtebauliche und gestalterische Missstände im öffentlichen Raum, funktionale und gestalterische Missstände bei Grün- und Freiräumen, wohnungswirtschaftliche Missstände aber insbesondere funtktionale hinsichtlich sozialer Infrastrukturen und sozialräumliche Problemlagen und Auffälligkeiten benannt. Auch die starke Konzentration von Armut sowie der hohe Ausländeranteil wurden aufgezeigt, wobei die Altersstruktur in Teilräumen auffallend jung ist. Eine hohe Fluktation der Bevölkerung und gesundheitliche Defizite wurden festgestellt. Mit dem Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" wurde ein Quartiersmanagement eingerichtet. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade der Gemeinwesenarbeit im Quartier eine hohe Bedeutung im Quartier zukommt. Richten sich die Beratungen vorrangig an die Eigentümer der Wohnobjekte sowie an bauliche Schwerpunkte, können über die Gemeinwesenarbeit die im Quartier lebenden Bewohner*innen angesprochen, unterstütz und beraten werden.
GWA/QM-Ansatz
Durch viele Projekte, die schon gestartet sind: Kunstprojekte, Gartenprojekte, Fahrrad fahren lernen, Fahrradregeln, Handy hacken-Vortrag, Lesezirkel. Einige dieser Ideen stammen von den Bewohner*innen. Ukrainische Frauen, Ahlhorner*innen. Die Projekte wurden teilweise mit der Bildungseinrichtung der LEB und der Diakonie sowie der Ingetrationsbeauftragten durchgeführt. Ich suche die Menschen in ihren Wohnungen und im Quartier auf und komme mit ihnen ins Gespräch. Durch die politische Lage in einigen Heimatländern der Bewohner*innen ist es oftmals sehr schwierig, diese Menschen zu erreichen und ihnen die Angst vor Behörden zu nehmen. Als GWA versuche ich den Kontakt zu diesen Bewohner*innen herzustellen und die Hemmschwellen abzubauen. Es sind kleine Schritte nötig, um eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Da im neuen Nachbarschaftsgebäude ein besseres äußeres Umfeld gegeben ist, wird sich die Situation durch Angebote wie Kaffee/Tee und einen leichten Zugang zum Gespräch verbessern. Durch Angebote wie Sprachkurse und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen seitens der QM ist ein viel direkter Kontakt möglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikation unter den Bewohner*innen gestärkt ist und gemeinsam für Interessen eingestanden wird. Expert*innen aus dem Quartier heraus kommunizieren die Bedarfe und Wünsche der Bevölkerung.
Vorhandene Strukturen
Eine GWA sowie eine QM sind im Quartier tätig. Ehrenamtliche Unterstützung ist gegeben, ein Netzwerk mit Bildungseinrichtungen, Diakonie und sozialen Institutionen gibt es.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1.Vorsitzender Ahlhorner Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule GvZ, GS Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Streetworkerin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Verstetigung der durch die GWA übernommenen Aufgaben und das Zusammenführen verschiedener Zielgruppen ist zu erwarten, dass diese Aufgaben auch künftig von entscheidender Bedeutung sein werden und somit einer Finanzierung auch politisch zugestimmt wird. Ergänzend sollen bei den örtlichen Wirtschaftsbetrieben Zuschüsse für diese Aufgaben eingeworben werden.
Galerie
fotos haendelstrasse klein 24.05.2021
fotos kapitaen strasser strasse i 24.05.2021
fotos schubertstrasse 24.05.2021
fotos siedlungsstruktur klein 24.05.2021
fotos haendelstrasse 24.05.2021
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bunter Ring - Vernetzte, nachhaltige Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Westliches Ringgebiet

Ansprechpartner
Martin Stützer
Funktion Einrichtungsleitung der Migrationsberatung
Bunter Ring - Vernetzte, nachhaltige Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Westliches Ringgebiet
Projektbeschreibung
Im Braunschweiger Quartier „Westliches Ringgebiet“ soll eine vernetzte Gemeinwesenarbeit mit Schwerpunkten auf Nachhaltigkeit, Ökologie, Integration sowie demographischen Wandel initiiert werden. Demokratische u. gesellschaftliche Teilhabe sowie wechselseitige Toleranz der heterogenen Bewohner*innenschaft sollen gefördert werden. Die Herausforderungen des demographischen Wandels und Integration, seit Februar 2022 auch von ukrainischen Kriegsvertriebenen, berühren alle Bereiche des Gemeinwesens. Es sollen integrative Handlungsansätze entwickelt werden, die die Gemeinwesenarbeit mit der Stadtteilentwicklung verknüpfen. Keimzelle der Bemühungen ist der "Garten ohne Grenzen für ältere Menschen aus aller Welt" - ein örtliches, nicht auskömmlich finanziertes Gemeinschaftsprojekt. Der Stadtteil zeichnet sich durch Nachbarschaften mit kultureller Vielfalt und langjährige Bemühungen um die Gestaltung der sozialen und städtebaulichen Infrastruktur im Rahmen des Quartiersmanagements aus. Wir möchten einen neuen ökologischen Aspekt zur nachhaltigen Entwicklung des Quartiers implementieren. Mithilfe einer anfänglichen Explorationsphase soll in Einbeziehung des Quartiersmanagements evaluiert werden, inwiefern eine Unterversorgung der Gemeinwesenarbeit besteht. Dabei stehen Nachbarschaftsaktivitäten an öffentlichen Orten, Beratungsangebote sowie Lern- u. Freizeitangebote in einer generationsübergreifenden Perspektive im Mittelpunkt. Durch Vernetzung sollen neue Handlungsmöglichkeiten erschlossen werden u. Maßnahmen verankert werden. Vor dem Hintergrund der Versuche von Rechten, den öffentlichen Raum einzunehmen, sollen Möglichkeiten gefunden werden, um Toleranz und ein friedliches Miteinander - wie bspw. im Saisonprojekt "Garten ohne Grenzen" praktiziert - fortzusetzen. • Nachbarschaftsaktivitäten an öffentlichen Orten • Beratung u. Aufklärung zu Arbeitsmarkt, Schule, Familie, Erziehung, Ernährung • Bildung u. Freizeit: Kunst, Kultur, Sport, Angebote f. Kinder • Politische u. Allgemeine Bildung Mit dem Projekt "Bunter Ring" werden Angebote für prioritäre Zielgruppen geschaffen, um verschiedene Perspektiven in einen Austausch treten zu lassen. Wir möchten mit bestehenden Initiativen kooperieren und diese sinnvoll ergänzen, um gesellschaftliche Teilhabe durch Vernetzung zu erhöhen. Das Gemeinwesen soll, auch unter Einbindung von Migrant*innen, gestärkt und stabilisiert werden. Zur Umsetzung wird eine hauptamtliche Koordinierungsstelle eingerichtet.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier bestehen sozial-räumliche Probleme, die sich durch Verdrängungseffekte für benachteiligte Anwohnergruppen verschärfen. Kinder u. Senioren im Westlichen Ringgebiet sind besonders betroffen von Armut sowie - insbesondere im Fall von Migrationshintergrund - mangelnder Teilhabe. Als Alternative zur fortschreitenden Urbanisierung möchten wir die Gedanken von Selbstversorgung, Wertschätzung von gesunden, insbesondere selbst angebauten, Lebensmitteln und Freizeitgestaltung in der Natur fördern. Keimzelle des neuen Projekts ist der "Garten ohne Grenzen für Ältere aus aller Welt", eine Gemeinschaftsinitiative von der Stadt Braunschweig, Caritasverband und AWO-Bezirksverband Braunschweig. Als Saisonprojekt bewirtschaften ca. 30 Senior*innen Parzellen unterschiedlicher Größe. Die geringe finanzielle Ausstattung in Höhe von jährlich 17.500 € aus dem städtischen Etat lassen eine Anpassung auf weitere Zielgruppen, inhaltliche und räumliche Ausdehnung sowie eine Erweiterung zum Ganzjahresprojekt nicht zu. Verschärfend kommt hinzu, dass die soziale Infrastruktur des Westlichen Ringgebiets während der Corona- Pandemie nur eingeschränkt genutzt werden konnte. Die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft und im gesamten Quartier wurden in allen Altersgruppen reduziert. Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass Rechtsextreme verstärkt versuchen, im Stadtteil den öffentlichen Raum einzunehmen. Es kam zu regelmäßigen Polizeieinsätzen. Die Stadtteilkonferenz des Westlichen Ringgebietes reagierte mit der Initiative „Platz für Vielfalt“ am Frankfurter Platz. Ein weiteres Einsetzen für Toleranz und Vielfalt ist somit dringend notwendig. Hierbei soll der "Bunte Ring" mitwirken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet Kommentar: Das Sanierungsgebiet Westliches Ringgebiet umfasst ca. 14.000 EinwohnerInnen – der „statistische Bezirk“ Wilhelmitor-Süd umfasst ca. 8100 EinwohnerInnen.
Beschreibung
Das Projektgebiet Wilhelmitor-Süd ist der statistische Bezirk 11 der Stadt Braunschweig und umfasst den südlichen Teil des Stadtbezirks Westliches Ringgebiet. Das Gebiet wird im Nordwesten durch die Broitzemer Straße begrenzt. Im Norden grenzt es an den Madamenweg. Im Osten folgt die Grenze dem Verlauf des Flusses Oker bis zur Trasse der Eisenbahngleise zwischen Braunschweig Hbf und Vechelde im Süden. Im Westen wird das Gebiet durch die Autobahn A 391 begrenzt.
Einwohnerzahl
7975
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Braunschweig, Bundesagentur für Arbeit (Quartalsdaten), Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung der Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Als nicht-investives Projekt trägt das Projekt zu Umsetzung des im Braunschweiger Zukunftsbild 2016 formulierten Handlungsauftrag „Kultur- und Bildungsangebote sowie generationsübergreifende Lern- und Freizeitangebote in den Quartieren für alle Bewohnerinnen und Bewohner schaffen“ bei. Als mögliche nächste Schritte wurden darin „Bestands- und Bedarfsanalyse von Angeboten durchführen; bestehende Orte und Angebote stärken und vernetzen; nach Bedarf neue Orte und Angebote definieren“ genannt. Der Ansatz von Nachhaltigkeit und Ökologie in Kombination mit den anderen Zielen und Maßnahmen weist hohe Bedeutung für diesen Stadtteil aus, durch den sich das sog. "Ringgleis" wie ein grünes Band - oder eben ein "grüner Ring" - zieht!
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen im SGB-II-Bezug Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Personen 65 Jahre und älter Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz von Gemeinwesenarbeit entsprechend der Definition der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. mit einer themen- und zielgruppenspezifischen Fokussierung. Die künftige Projektkoordinatorin wird, ausgehend vom Garten ohne Grenzen, eine Anlaufstelle für die heterogene Bewohner*innenschaft einrichten. Als "Kümmererin" wird sie sich für das friedliche Miteinander aller Menschen im Quartier engagieren. Ein Grundstock von ehrenamtlichen Helfer*innen besteht und kann ausgebaut werden. Politik und Verwaltung begrüßen das Vorhaben. Der Träger AWO Braunschweig hat als Träger des Nachbarschaftsladens Heidberg Erfahrung und Expertise in der Quartiersarbeit. Eine enge Verzahnung mit regelmäßigem Erfahrungsaustausch und kollegialer Beratung wird angestrebt. Es entsteht eine zentrale Informations- und Anlaufstelle, die Stadtteilbewohner*innen mittels unterschiedlicher Wege über die aktuellen Entwicklungen im Stadtteil und über die geplanten Veranstaltungen informiert, Umfragen zu relevanten Themen aus dem Quartier veröffentlicht, Ehrenamtliche akquiriert usw. Geplant ist die Gestaltung eines bedarfsorientierten, vielfältigen Bildungs- und Freizeitprogramms für alle Bewohner*innengruppen. So soll im Verbund mit den Kooperationspartnern ein eigenständiger Beitrag - mit nachhaltiger und ökologischer Ausrichtung - zur Förderung des Gemeinwohls entwickelt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
es uns gelingt , in einen inhaltlischen Austausch mit anderen Braunschweiger Projekten zu treten und gegenseitig von den Erfahrungen und Inhalten profitieren zu können
Beschreibung
es uns gelingt unser Vorhaben der Einbindung von Migrant*innen, Frauen und älteren Menschen im Quartier zu realiseren
Beschreibung
es uns gelingt, im "Garten ohne Grenzen", der Keimzelle des Projekts, unter Beteiligung von Menschen unterschiedlicher Herkunft einen selbst verwalteten Beirat zu installieren
Beschreibung
es uns gelingt, mit Arbeitgeber - und Arbeitnehmerverbänden Handlungskonzepte zur Förderung der beruflichen Integration von Menschen im Quartier auf den Weg zu bringen
Beschreibung
es uns gelingt, ausgehend vom Garten ohne Grenzen gemeinsam nachhaltige Veranstaltungsformate mit den unterschiedlichen Bewohner*innengruppen zu entwickeln und diese gemeinsam durchzuführen
Vorhandene Strukturen
Die südliche Hälfte des Braunschweiger Stadtbezirks 310 wurde 2001 als Sanierungsgebiet "Westliches Ringgebiet" förmlich festgelegt und in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt“/ seit Anfang 2020 „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“) aufgenommen. Die Stadt Braunschweig hat die plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH im September 2002 mit dem Quartiersmanagement beauftragt. 2002 wurde auch das Stadtteilbüro in der Hugo-Luther-Straße 60a eingerichtet, in dem plankontor integriert in das Quartierszentrum seither seinen Sitz hat.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Braunschweig e.V./ MehrGenerationenHaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Westpost - Stadtteilzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KufA e.V. Braunschweig (Kultur für Alle)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche im Westlichen Ringggebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro Westliches Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AntiRost Braunschweig e.V. (Senioreninitiative in Form eines Repair-Cafés)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nähwerkstatt "Flickwerk"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielstube Hebbelstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum "Schwedenheim"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sanierungsbeirat Westliches Ringggebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Westliches Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NEXUS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement plankontor GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polnisch-deutscher Hilfsverein (Poldeh)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Angestrebt wird die Aufnahme des "Bunten Ring" in die Riege der kommunal geförderten Nachbarschaftszentren (neues Konzept der Stadt Braunschweig). Kontaktaufnahme zu Stiftungen Gründung eines Fördervereins Mitwirkung am neuen Arbeitskreis Quartiersprojekte in Braunschweig Teilnahme an relevanten Stadtteilgremien Teilnahme an relevanten Arbeitskreisen (Netzwerk Integration, AG Wohnungslosigkeit, SGB-II-Austausch)
Galerie
2022 03 awo braunschweig garten ohne grenzen 1
2022 03 awo braunschweig garten ohne grenzen 2
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter

Ansprechpartner
Samir Roshandel
Organisation Bildungshelden gGmbH
Funktion Geschäftsführer
Wurzeln schlagen, Gemeinschaft erblühen lassen: Salzgitter für alle!
Projektbeschreibung
Das Projekt "Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter" zielt darauf ab, das Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgefühl von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund zu stärken und Integration und Demokratie zu fördern. Die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens dient als Mittel, um diese Ziele im Sozialraum zu erreichen. Neben der Förderung des Umweltbewusstseins wird die Integration von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in benachteiligten Sozialräumen, durch gemeinsame Aktivitäten wie Kochtage, Exkursionen und Open-Air-Kinoabende im Garten angestrebt, um einen friedlichen und toleranten Sozialraum zu schaffen. Die geplanten Exkursionen führen sowohl innerhalb Salzgitters als auch nach Braunschweig, z.B. ins Naturkundemuseum oder in den Botanischen Garten. Durch bestehende Netzwerke in Landespolitik, Kommunalverwaltung, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen steht ein umfangreiches Netzwerk in der Region zur Verfügung, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Eine Partnerschaft mit der Salzgitter Zeitung wird angestrebt, um täglich über das Projekt zu berichten. Darüber hinaus wird in einem Blog und Vlog der Teilnehmenden über das Projekt berichtet. Das Projekt wird täglich durch Beobachtungen, Befragungen und Diskussionen evaluiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden angepasst und umgesetzt. Es wird angestrebt, die Teilnehmenden des ersten Jahrgangs als ehrenamtliche "Buddys" für die Folgeprojekte als Unterstützung zu gewinnen. Dadurch wird eine Vernetzung und Vorbildfunktion für die nachfolgende Generation geschaffen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Salzgitter steht vor der Herausforderung einer signifikanten Bevölkerung mit Migrations- und Fluchthintergrund, insbesondere in den Bezirken 53 und 54. Hier ist die Situation besorgniserregend, da die Kinderarmut bereits im Jahr 2022 einen alarmierend hohen Wert von über 50% erreichte. Zugleich fehlen adäquate Treffpunkte für die betroffene Zielgruppe, insbesondere für Jugendliche außerhalb von schulischen und sportlichen Aktivitäten. Diese Lücke erschwert nicht nur die Integration, sondern fördert auch die Bildung von Vorurteilen, da ein Großteil der Einheimischen kaum Kontakt zu Menschen ohne Migrationsgeschichte hat. Diese Abgrenzung wiederum begünstigt die Entstehung von Parallelgesellschaften und birgt das Risiko einer Anfälligkeit für extremistische Tendenzen unter den Jugendlichen. Ein weiteres Defizit zeigt sich in der fehlenden Verbindung zu Natur und Umwelt, insbesondere bei Migrantenkindern und -jugendlichen. Durch den vorwiegend städtischen Charakter der Wohngebiete, geprägt durch Mehrfamilienhäuser, haben viele keinen Zugang zu eigenen Gärten oder anderen grünen Freiräumen. Dadurch fehlen oft grundlegende Kenntnisse im Bereich Gartenarbeit, Naturerfahrung und Umweltbewusstsein, was besonders bedenklich ist vor dem Hintergrund der globalen Umweltprobleme. Es wird deutlich, dass die Förderung von interkulturellem Austausch, Integration und Umweltbildung dringend erforderlich ist. Diese Aufgabe kann nicht alleinig von Schulen oder Sportvereinen bewältigt werden, sondern erfordert ein ganzheitliches, gemeindebasiertes Engagement.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bezirke 53 und 54
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung kann der Karte entnommen werden. Insgesamt liegt der Garten relativ zentral in den Bezirken.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter (Stand: 31.12.2022)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Arbeitslosenquote in Salzgitter insgesamt liegt bei 10%. Besonders betroffen ist der Stadtteil Lebenstedt, in den Stadtbezirken 53 und 54 leben schätzungsweise die meisten Arbeitslosen. Quelle: https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Gruppe kann unterteilt werden in Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits seit mehr als 20 Jahren in Deutschland leben. Aufgrund des günstigen Wohnraums leben in diesen beiden Stadtbezirken auch die meisten Flüchtlinge. Der Anteil wird auf über 90% geschätzt. https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Geflüchteten, die überwiegend Transferleistungen beziehen.
Projektgebiet in Prozent
95
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Betrachtet man alle Personen mit Migrationshintergrund in den Bezirken 53 und 54, so sind es schätzungsweise über 95%.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nach Angaben der Stadt Salzgitter liegt die Kinderarmut in den Stadtbezirken 53 und 54 bei weit über 50%.
Unterlagen zum Gebiet
viertel_maps.jpg (120.08 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt die Ziele der Gemeinwesenarbeit (GWA) zur Förderung von Interaktion und Begegnung im Sozialraum. Ziel ist ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen. Wir möchten die Zielgruppe befähigen, selbstorganisierte Projekte durchzuführen und die Vernetzung der Akteure und Bewohner in den betroffenen Stadtteilen fördern. Weiterhin sollen nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt und die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen gefördert werden, insbesondere zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Netzwerkpartner engagieren sich zeitlich und beteiligen sich am Projekt.
Beschreibung
Die Bewohner des Sozialraums stehen im Mittelpunkt und ihre Bedürfnisse und Wünsche werden in den Prozess einbezogen. Der Garten als Teil des Sozialraums wird nach den Bedürfnissen der Bewohner des Sozialraums gestaltet.
Beschreibung
Die Teilnehmenden gestalten den Garten selbstorganisiert und bringen eigene Ideen ein.
Beschreibung
Beteiligung der Bewohner der betroffenen Stadtteile, unabhängig von Nationalität, Milieu und Generation.
Beschreibung
Wenn sich das Verhalten der Projektteilnehmer positiv auf ihren Sozialraum auswirkt, z.B. mit den Nachbarn oder beim Einkaufen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kontorarbeit im Bezirk 53/54 // Jugendamt // Stadt Salzgitter - Referat 48 - Sozialplanung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Martin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salzgitter Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG Wohnen Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Salzgitter (einzelne Ratsmitglieder)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migranten-Lebensmittelgeschäfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einbeziehung der Bevölkerung des Bezirks
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Deutschland Kreisgruppe Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Salzgitter gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landespolitik (u.a. Wissenschaftsministerium, Wirtschaftsministerium und Landtag)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Innerstetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FreiwilligenZentrum Salzgitter e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird ab Oktober 2027 fortgesetzt. 25% des Budgets werden von den Bildungshelden finanziert, die restlichen 75% von verschiedenen Stiftungen und Organisationen, darunter die Volksbank Salzgitter, die TAG Wohnen Salzgitter und die Sparkassenstiftung. Wir haben bereits Kontakt zu Stiftungen, die das Projekt ab September 2027 unterstützen können.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Langenhagen hebt ab - Elisabeth macht's möglich

Ansprechpartner
Ulrike Bodenstein-Dresler
Funktion stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende
Gute Nachbarschaft im Quartier - Elisabeth macht's möglich
Projektbeschreibung
Langenhagen hat seit dem 2. Weltkrieg eine ungebrochene Zuwanderungsgeschichte. Die gesellschaftliche Struktur der Stadt hat sich stark geändert. Das Quartier Kernstadt Nord/ Alte Mitte ist durch eine hohe Wohndichte und Überalterung gekennzeichnet. Im Quartier leben Menschen unterschiedlicher Herkunft und Konfessionen. Heute fehlen den schon länger ansässigen Menschen und den hinzugezogenen Menschen mit Migrationshintergrund Möglichkeiten der spontanen Begegnung. Aufgrund fehlender Kontaktgelegenheiten auch infolge der Corona Pandemie leiden viele Bewohner*innen an Isolation und Vereinsamung. Segregation ist die Folge. Als Religionsgemeinschaft sind die ev. Elisabeth Kirche, kath. Kirche und die Selimiye Camii-Moschee angesiedelt. Die alten Geschäftsstraße bietet nur noch wenig attraktive Angebote, der nahegelegene Stadtpark wird eher durch Einzelpersonen, denn durch soziale Gruppen genutzt. Ziel des Projektes Elisabeth macht’s möglich ist es, durch Beteiligungskultur gelingendes Zusammenleben der Nachbar*innen in der "Alten Mitte" zu stärken. Eine Personalstelle GWA gestaltet den Prozess eines aktiven Stadtteillebens. Methoden der GWA sollen für die Bewohner*innen zukunftsorientierte und nachhaltige Lebensweisen in den Focus rücken. Soziale Aktivitäten, Kommunikation und eine geeignete Infrastruktur verbessern das Zusammenleben. Schwerpunkte sind Selbstbestimmung, Integration und soziale Teilhabe im Quartier. Die Entwicklung wohnortnaher gesundheitsfördernder Angebote im angrenzenden Stadtpark wird generationsübergreifend initiiert. Eine niedrigschwellige soziale Infrastruktur folgt den Bedarfen aus der Aktivierenden Befragung. Kulturelles Leben unter Beteiligung der Anwohner*innen sowie Projekte und Aktivitäten bereichern das Leben im Quartier. Im Sinne eines gesamtkommunalen Handelns stehen Netzwerkarbeit und Kooperationen im Mittelpunkt. Die Mehrdimensionalität der Interessen ist akzeptiert und dadurch die Voraussetzungen für demokratisches Handeln geschaffen. Wichtige Bausteine auf dem Weg der GWA im kirchlichen Handeln: • das Prinzip GWA im kirchlichen Handeln implementieren • das Umfeld im Quartier analysieren • Bedarfe der Anwohner*innen durch aktivierende Befragungen ermitteln • Strukturen unter Berücksichtigung schon vorhandener Ressouren schaffen • partizipative Methoden, wie Befragungen, Stadtteilbegehungen, WeltCafe, Workshops, etc. anwenden • Evaluationsprozesse durchführen
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen besteht aus der Kernstadt und den in einer Gebietsreform zusammengeschlossenen fünf Ortschaften. Aufgrund der Nähe zu Hannover wächst die Bevölkerung, zahlreiche Wohngebiete werden in den Randbereichen neu erschlossen. Das alte Stadtzentrum „Alte Mitte“ nahe der Elisabeth Kirchengemeinde verlor mit dem Bau des CCL in den 1980ern seine Bedeutung, mit der Konsequenz von Funktionsverlust und Leerstand im Quartier. Die Bevölkerungsstruktur hat sich stark verändert, die Herausforderungen einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft werden sichtbar. Zufällige nachbarschaftliche Begegnungen finden kaum statt. Eine Folge ist zunehmende Vereinsamung, verstärkt durch die Corona Pandemie. Um einer Abkopplung von der gesamtstädtischen Entwicklung entgegen zuwirken, sind Teilbereiche der Kernstadt im Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“. Ergänzend zur äußeren Verbesserung des Wohnumfeldes müssen nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden. Die Kirchengemeinde beteiligt sich im Sanierungsbeirat und wirkt durch ihre Angebote in das Stadtgebiet hinein. Bisherige Maßnahmen waren auf einzelne Zielgruppen fokussiert. Es fehlt ein integratives Handlungskonzept möglicher Kooperationspartner (Bildungseinrichtungen, Vereine, Religionsgemeinschaften), um mit den Bewohnern Ideen zu entwickeln. Die Gestaltung des sozialen Nah-Raums hat für die Kirchengemeinde eine große Bedeutung. Kirche ist herausgefordert, alle Menschen in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen zu unterstützen. Das Stadtgebiet braucht Orte mit Treffpunktcharakter, um den Austausch zu fördern. Ziel ist, bei allen Unterschieden in den Lebenswelten die nachbarschaftlichen Beziehungen zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - Kernstadt - Bahnhofsviertel
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagen und wird begrenzt durch folgende Straßen nördlich - Am Pferdemarkt/Reuterdamm östlich – Virchowstraße bzw Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroder Straße südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshornerstraße im südlichen Bereich westlich – Bahnlinien Hannover – Hannover Flughafen Langenhagen ist 7190 ha groß, das Projektgebiet umfasst 128 ha. Rund 10,6% der Langenhagener Bevölkerung wohnen im Projektgebiet auf 1,78 % der Fläche Langenhagens
Einwohnerzahl
5970
Quelle / Anmerkungen
Information aus der Stadtverwaltung: Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Projektgebiet liegt nicht im Programmgebiet "Soziale Stadt"
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es lagen keine Angaben vor
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformationen Stadt Langenhagen Abt. 61 Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es lagen keine Daten vor
GWA/QM-Ansatz
Miteinander - Mitdenken - Mitwirken Sozialraumentwicklung braucht Zusammenarbeit der Menschen vor Ort. Daher setzt eine gelingende Gemeinwesenarbeit voraus, dass die dort lebenden Menschen am Prozess beteiligt werden und aktiv mitgestalten können. Die sich in der „Alten Mitte“ stetig verändernde Bevölkerungsstruktur sowie die Auswirkungen der Corona Pandemie zeigen, wie wichtige soziale Strukturen im persönlichen Umfeld/Nachbarschaft sind. Geeignete Angebote für Alle müssen entwickelt werden, um Vereinsamung, häuslicher Gewalt, etc. entgegenzuwirken. Aktivierende Methoden helfen Missstände zu sichten, Bedarfe zu erheben und Möglichkeiten zur nachhaltigen Veränderung zu eröffnen. Mitgestaltung und Zuarbeit einer aktiven Bürgerschaft in der nördlichen Kernstadt eröffnen sozialräumliche Perspektiven, die der Sandwichposition der Kernstadt Langenhagen zwischen Hannover und den angegliederten Ortschaften Rechnung tragen. Durch vielfältige Beteiligungsformen sowie Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt. Eine gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen ernst genommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, fördert die Selbsthilfe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne eines kollektiven Empowerments, der Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen Bahnhofsviertel und Stadt, sind Ziel der Arbeit. Davon profitieren Kommune und Projektgebiet gleichermaßen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Menschen sind durch gezielte und aktivierende Befragungen ermittelt, Plätze für Begegnungen sind entdeckt; Gelegenheiten sind geschaffen, bei denen die Bewohnerschaft miteinander ins Gespräch kommt; Wertschätzungskultur wird gelebt;
Beschreibung
Gemeinsam entwickelte Aktionen sind in Eigeninitiative übergegangen; Local Leaders haben Verantwortung übernommen; Kooperationen werden gelebt;
Beschreibung
Stadtpark, Bahnhofsplatz, Schulhof der Hermann-Löns-Schule werden intensiv für Begegnung sowie sportliche Aktivitäten genutzt. Die durch die Befragungen ermittelten Stärken des Quartiers sind ausgebaut
Beschreibung
Begegnungen zwischen den Religionsgemeinschaften finden wieder statt; multikultureller Austausch ist etabliert (Kunst und Kultur, Feste), generationsübergreifende Begegnungen finden regelmäßig statt; Inklusionsbedarfe werden mitgedacht;
Beschreibung
Die Elisabethgemeinde hat mit der Stadt Langenhagen ein professionelles, interdisziplinäres und partizipatives Konzept erarbeitet und implementiert; Gemeinsam mit der Stadtplanung sind Begegnungsräume identifiziert;
Beschreibung
Bestehende Kooperationen mit der Stadt und anderen Kirchengemeinden sowie weiteren Netzwerkpartnern innerhalb und über das Quartier hinaus sind evaluliert und Verabredungen für die zukünftige Zusammenarbeit getroffen;
Beschreibung
Das Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen hat sich entspannt und ist durch gegenseitige Akzeptanz gestärkt; vorhandene Ressourcen werden gebündelt; Synergieeffekte werden genutzt; demokratisches Handeln wird gelebt;
Beschreibung
Begegnungsräume für das soziale Miteinander sind gefunden; Kontakt zur Kommune und Verwaltung findet regelmäßig statt; Teilnahme an Steuergruppensitzungen mit Fachstelle GWA der Stadt LGH findet statt; bedarfsgerechte Bildungsangebote werden durchgeführt;
Beschreibung
Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern der kommunalen Ebenen und den Akteuren im Gemeinwesen sind hergestellt und werden im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen GWA genutzt; eine gemeinsame Zielvorstellung der GWA in LGH ist verabschiedet;
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen - Sozialdezernentin Eva Bender und Fachstelle GWA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hermann Löns Schule - Frau Adolf- Schulleiterin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee - DİTİB Selimiye Camii Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Emmaus Kirchengemeinde - Pastorin Sabine Behrens und St. Paulus Gemeinde - Pastor Dr. Frank Foerster
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Liebfrauen Kirchengemeinde - Pfarrer Hartmut Lütge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschäftsstraßenmanagement Walsroder Straße - Frau Wohltmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ECHO Langenhagen - Oliver Krebs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat - Herr Joachim-Horst Schorlies
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Offene Gesellschaft Langenhagen - Frau Andrea Hesse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten - Elisabeth KITA - Frau Tabea Piepenbrink und - Entje Rummert KITA - Manuela Huy
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Innerhalb des Projektzeitraumens sind Synergieeffekte zwischen GWA und kirchlicher Arbeit entwickelt. Darüberhinaus werden weitere Maßnahmen zur Sicherung der GWA vorbereitet: Antrag an Gemeinwesen Diakonie für eine Fortsetzung der Stelle; Weitere Muskelhypothek; Kooperation mit Partnergemeinden; Kooperation mit der Stadt; Verstetigung durch Kooperationspartner; Verstetigung durch die Kirchengemeinde; Antrag an die Kommune auf Kostenbeteiligung; Einwerben von Spenden
Galerie
150 jahre elisabeth malworkshop in der kirche
kirchfest 2019 klang und leben 2
zirkus hermine
band vor der kirche
elisabethkirche weihnachtsmarkt
stellungnahme zum projekt gute nachbarschaft kroe
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hameln kann's zukunftswirksam

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Zukunft schon heute gestalten in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
„Hameln kann‘s zukunftswirksam“ wird eine neue stadtweite Kommunikationskultur etablieren, die alle Akteure umfasst: Bewohner:innen, Vereine, Institutionen, Unternehmen, Künstlergruppen, Politik und Verwaltung. Auch im konstruktiven Umgang mit den Auswirkungen der Coronakrise in den Quartieren bedeutet Zukunftswirksamkeit, aktive Gestaltungskompetenz in einer sich wandelnden Welt zu gelangen, um schon heute für morgen lebenswerte Nachbarschaften zu gestalten. „Hameln kann’s zukunftswirksam“ wird die entscheidenden Schritte vom befristeten Projekt zum dauerhaften Planungs-/ Kommunikationsprinzip gehen. Auf der Ebene der Stadtverwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete ressortübergreifende Zusammenarbeit dauerhaft als integriertes Arbeitsprinzip zu etablieren und als übergreifendes Fachgebiet in Verwaltungsstrukturen abzubilden. Das abteilungsübergreifende Team aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ sowie GWA in „Familie/ Soziales“ fungiert gemeinsam als intermediäre Instanz zwischen Verwaltungsressorts und Bewohnerinteressen und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Mit der Landesförderung wird es gelingen, die hierfür erforderlichen Strukturen aufzubauen und zu verstetigen. Im ISEK 2030 (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) haben Verwaltungsspitze und Politik große Zustimmung zur Verstetigung der Sozialraumorientierung signalisiert. Die Quartiersarbeit „Hameln kann’s“ ist als Leitprojekt 1 ausgewählt worden, um „gesellschaftliche Mitwirkung zu fördern, damit Hameln eine Stadt für alle Menschen bleibt, in der die Gemeinschaft geachtet und solidarische Nachbarschaft auch in Quartiersstrukturen gelebt wird“. Die Stadt Hameln folgt damit den Zielen der Neuen Leipzig Charta. Klares Projektziel ist es, GWA in Hameln zu verstetigen - als Pendant zum bereits dauerhaft etablierten QM. Auf der Vor-Ort-Ebene ist GWA dringend erforderlich, um die durch Corona erschwerten oder unterbrochenen Selbstorganisationsprozesse von Bewohnergruppen unterstützen zu können und kultur-/generationsübergreifende Begegnungs-/Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen. Zu der Fülle an unterschiedlichen Formaten zählen z.B. das Urban-Gardening-Projekt der Bewohnerinitiative „Himmelreich“, "Fill-the-Bottle-Challenges“ gegen Zigarettenkippen in der Altstadt sowie „Nachbarschafts-Speed-Datings“ in neuen Wohngebieten. „Social Innovation Nights“ und ein Beteiligungsmobil eröffnen neue Zugänge zu bisher ungenutzten Potenzialen und setzen zukunftswirksame Stadtteildynamiken in Gang.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Kuckuck, Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt von Mängeln im Wohnumfeld, hoher Bebauungsdichte und fehlenden Freiräumen, aber auch von Verwahrlosung, (Kinder-)armut und hoher Zuwanderung. Die Coronakrise hat wie unter einem Brennglas Probleme sichtbarer gemacht und auch verschärft. Um innerstädtischen sozialen Schieflagen zu begegnen, hat die Stadt Hameln bereits seit 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung geschaffen. Zusätzlich wurde - finanziert über die Landesförderung - GWA in den Quartieren aufgebaut und als „Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung etabliert. Ende März 2021 endete die Projektlaufzeit. Der Wegfall von 1,5 Stellen für Gemeinwesenarbeit stellt einen großen Verlust für die Quartiere dar, vor allem entfällt auch der direkte Draht der Stadt Hameln zu den Bewohner:innen sowie viele Begegnungsmöglichkeiten. Um diese gravierende Lücke zu schließen, wird ein Verstetigungsprozess angeschoben, um Sozialraumorientierung in Hameln fortzusetzen und Stellen für GWA dauerhaft zu verankern. Mit der Landesförderung wird die Stadt Hameln die erforderlichen Strukturen aufbauen, um die dauerhafte Mitwirkung von Bewohner:innen an Stadtentwicklungsprozessen auf allen Ebenen zu etablieren und um diesen demokratischen Prozess im Anschluss aus eigenen Kräften zu verstetigen. Innerhalb der Verwaltung wird die ressortübergreifende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Hier setzt „Hameln kann’s zukunftswirksam“ an, damit auf allen Ebenen neue Formen des Miteinanders und eine neue Kommunikationskultur erprobt und letztlich selbstverständlich werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
579
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Projektziel des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Vom Wissensvorsprung im Gebiet Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt erheblich profitieren. Im Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt-Projekt bereits erprobte und gut funktionierende Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Sanierungskommission, Lenkungskreis) sowie Arbeitsweisen und Beteiligungsformate (Integriertes Handlungskonzept, Zukunftskonferenz, Bewohnertreff, Kinderkonferenz) können auf die anderen Gebiete übertragen werden. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" von großer Bedeutung sein. Die Finanzierung von GWA am Kuckuck ist nicht erforderlich, da über den I-Pakt Integrationsmanagement gefördert wird und ab 2023 eine Stelle Quartierstreffleitung/ GWA von der Stadt Hameln finanziell getragen wird.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Altstadt
Beschreibung
Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2180
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nordöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9359
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis zum südlichen Rand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6235
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement/Koordination Quartiersentwicklung besteht seit März 2017 und ist dauerhaft angelegt. Aktuell gibt es bei der Stadt keine Gemeinwesenarbeit. Diese soll mit der Landesförderung als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt als kommunale GWA aufgebaut und dann über das Projekt hinaus ebenfalls dauerhaft etabliert werden. 1,5 Projektstellen GWA sind neu mit externem Personal mit einschlägiger Berufserfahrung zu besetzen. Eine Stelle GWA soll im Anschluss dauerhaft bestehen bleiben. Inhaltlich anknüpfen kann die GWA an die mit den Vorgängerprojekten aufgebauten Kooperationen und Maßnahmen. Dies gilt auch für die enge Zusammenarbeit im abteilungsübergreifenden Projektteam aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ und GWA in „Familie/ Soziales“, das gemeinsam als intermediäre Instanz fungiert und sich gegenseitig ergänzt. Dabei arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene und steuert den Kommunikationsprozess, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene orientiert sich vor allem an den Menschen vor Ort und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner:innen Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die die vorhandenen Ressourcen nutzen. Mit diesem Organisationsaufbau gelingt es Verwaltung, "ein Ohr in den Quartieren zu haben". Zugleich werden Bewohner:innen befähigt, Planung zukunftswirksam mitzugestalten - als dauerhaften Prozess.
Qualitätskriterien
Beschreibung
ist erreicht, wenn Bewohnerinteressen in zukunftswirksamer Planung münden
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Bewohnerinitiativen in den Quartieren eigenständig organisieren
Beschreibung
ist erreicht, wenn die in den Integrierten Handlungskonzepten genannte Stärken aktiv zur Quartiersentwicklung genutzt werden
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung, Einkommen... von GWA angesprochen fühlen
Beschreibung
ist erreicht, wenn ressortübergreifender Austausch selbstverständlich geworden ist und integrierte Teams und Gremien gemeinsam zukunftswirksam arbeiten
Beschreibung
ist erreicht, wenn in vertrauensvoller Zusammenarbeit auch Konflikte im Sinne einer positiven Quartiersentwicklung genutzt werden können
Beschreibung
ist erreicht, wenn in jedem Quartier mehrere Begegnungsmöglichkeiten gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und "gute Nachbarschaft" thematisieren
Beschreibung
ist erreicht, wenn ein funktionsfähiges Netz an unabhängigen Stadtteiltreffpunkten besteht, die auf Unterstützung durch kommunale GWA zurückgreifen können
Beschreibung
ist erreicht, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont (z. B. Jugendamt/Sozialraumkoordination, Flüchtlingssozialarbeit, Koordinierungsstelle für Migration, Kreisabfallwirtschaft, Stadt Hameln (z. B. Integrationsmanagement, Seniorenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Gleichstellung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HSW Hochschule Weserbergland, Grundschule Hohes Feld, Grundschule Hameln-Rohrsen, Grund-/Oberschule "Wilhelm Raabe" Hameln, Grundschule Papenschule Hameln, Viktoria-Luise-Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Volkshochschule Hameln-Pyrmont, Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
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Stadt Hameln - Referat Strategische Grundsatzfragen, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hameln Lokale Medien - Deister- und Weserzeitung (DEWEZET), Radio Aktiv Hameln (lokaler Radiosender)
Typ
Stadtteil
Akteur
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Museum Hameln, Stadtbücherei Hameln, Kultur- und Kommunikationszentrum "Sumpfblume GmbH", Artes Wesera - Die Interessengemeinschaft Kunstschaffender im Weserbergland, diverse Künstler, Laienspielgruppe Rattenfänger-Freilichtspiel
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Stadtteil
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Sanierungskommission für das Wohngebiet "Kuckuck" Ausschuss "Familien, Kitas, Schulen und Sport" Stadtentwicklungsausschuss
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HWG - Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft GmbH GSW - Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung mbH, Hameln Arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
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Bewohnertreff Kuckuck, Bewohnerinitiative Himmelreich, Kaisersklönen
Typ
Stadtteil
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Eugen-Reintjes-Stiftung (FiZ - Familie im Zentrum), Paritätischer Hameln-Pyrmont (dort auch Freiwilligenagentur, Kontaktstelle für Selbsthilfe, Ämterlotsen), DRK Kreisverband und Ortsverein, Julius Tönebön Stiftung, K+X Gesellschaft für soziale Arbeit,
Typ
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Impuls gGmbH, Pro Familia Hameln, Diakonie Hameln-Pyrmont, AWO Hameln, Bahnhofsmission Hameln, Lebenshilfe Hameln-Pyrmont
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Stadtteil
Akteur
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Vfl 1849 Hameln, Mütterzentrum Hameln e. V. (Mehrgenerationenhaus), SAM Sozial Aktiv Menschlich e. V., Senior-Schläger-Haus e. V., Fuchsbau Hameln-Pyrmont e. V., SkF e.V. Sozialdienst katholischer Frauen
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Ev.-luth. Markt- und Münsterkichengemeinde, Ev.-luth. Martin-Luther-Gemeinde, St. Elisabeth (röm. katholisch), St. Augustinus (röm.-kath.), Ev.-ref. Gemeinde Hameln-Pyrmont, Netzwerk Nordstadt (Netzwerk aus drei Kirchengemeinden in der Nordstadt) Islamisc
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Stadtteil
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SeeLe e. V. Seniorenbetreuung, Julius Tönebön Stiftung, Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont
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Stadtteil
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Innovationscommunity Zedita - Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit - der HSW Hochschule Weserbergland
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Stadtteil
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Kinderspielhaus (Stadt Hameln), Heinrich-Heine-Treff (HWG), Treff Süd, Kuckucksnest (SAM e.V.), Treffpunkt ZaK (Impuls gGmbH), Familienbüros der Stadt Hameln, DRK-Familienzentrum Südstadt, FiZ - Familie im Zentrum (Eugen-Reintjes-Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur
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Sozialraum-AG Hameln-Nord, Südstadtgespräch, Runder Tisch Kuckuck, Bündnis gegen Armut bei Kindern und JugePolizei Hameln, Deutsche Bahn, Waldpädagoge, Öffis (Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont), Fridays for Future, Quartiersmanagement Hessisch-Oldendorf
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Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA wird dauerhaft im Stellenplan der Stadt Hameln mit 2 Stellen verankert (1xKuckuck, 1xAlt/Nord/Südstadt). Die Verwaltungsleitung trägt diesen Weg mit, der politische Beschluss steht noch aus. Um Sozialraumorientierung dauerhaft zu etablieren wird mit der Verstetigung von GWA auch eine organisatorische Umgestaltung einhergehen. Der Übergang vom Projektstatus zum dauerhaften Planungsprinzip wird durch die Bildung des ersten ressortübergreifenden Fachgebietes mit einer Fachleitung dokumentiert.
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