Alt-Laatzen verbindet sich 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Zukunftssicherung der GWA in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
In den vergangenen 3 Jahren hat die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Alt Laatzen bedeutende Erfolge erzielt. Soziale Akteure haben sich vernetzt, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender etabliert, Wohnumfeldverbesserungen realisiert, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, sozialen Akteuren, Politik, Bewohner*innen gestärkt. Dieses Fundament gilt es zu sichern und weiterzuentwickeln. Ein zentrales Ziel ist die Verstetigung und Unabhängigkeit der GWA. Dazu werden Aufgaben- und Organisationsstrukturen innerhalb der Verwaltung neu sortiert und eine fachübergreifende Arbeitsgruppe GWA eingerichtet. Die Projektleitung wechselt vom Team Stadtplanung zum Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Es wird damit im Fachbereich Soziales verankert. Dies stärkt die strukturelle Anbindung an spezifische Ausschüsse und sichert die langfristige Integration in Verwaltungsprozesse. Eine feste Ansprechperson gewährleistet Kontinuität. Bestehende Netzwerke werden ausgebaut und erweitert (Netzwerk für Flüchtlinge). Austauschformate wie thematische Ortsspaziergänge, der offene Kaffeeklatsch im Sozialkaufhaus und aktivierende Befragungen werden weitergeführt. Neue kommen hinzu. Ein entscheidender Schritt zur finanziellen Absicherung ist die Gründung des Fördervereins. Dieser und die verbesserte Integration in die Stadtverwaltung gewährleistet finanzielle und inhaltl. Konstanz. Ein Finanzierungsplan wird entwickelt, Fördermöglichkeiten wie Fundraising, Sponsoring und Spenden erschlossen. Er dient als Grundlage für Haushaltsberatungen und ein Förderverein zum gezielten Einwerben von Mitteln (Spendenportal). Die Sichtbarkeit der GWA wird gestärkt: Erfolgreiche Beteiligungsformate werden an weiteren Standorten im Stadtteil umgesetzt, u.a. entlang der Hildesheimer Straße eine städtebauliche und sozialräumliche Barriere. Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen, Informationstafeln und QR-Codes erleichtern den Zugang zu Angeboten, fördern die Teilhabe. Durch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, dem Projekt Familie im Quartier und dem Sozialkaufhaus werden gezielt unterrepräsentierte Gruppen einbezogen. Qualifizierungs- und Beteiligungsworkshops auch zu gesellschaftl. Themen stärken die Teilhabe und das Engagement im Stadtteil. Die Verantwortung für die GWA wird gemeinschaftlich getragen. Erfolgreiche Methoden zur Aktivierung und Teilhabe werden modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht und über einen Leitfaden abrufbar.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit der Einrichtung des Quartiersmanagements in Alt-Laatzen hat sich ein wachsendes Bewusstsein für Wohnumfeldverbesserung, soziales Miteinander und Stadtteilkultur entwickelt. Die Identifikation mit dem Stadtteil nimmt zu. Erste Erfolge sind sichtbar: Nachbarschaftsbeziehungen stärken sich, durch Beteiligungsformate wie Dot-Umfragen wurden öffentliche Räume gemeinsam zu Begegnungsorten gestaltet. Auch die sozialen Akteure haben sich seit 2023 besser vernetzt und arbeiten in einem regelmäßigen Austausch. Dennoch bestehen Herausforderungen: Die Vielfalt der rund 5900 Bewohner*innen mit 1/3 Migrationsgeschichte spiegelt sich in den Beteiligungsstrukturen nicht ausreichend wider. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte sind in den bestehenden Arbeitsgruppen und Treffen unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind die geschaffenen Begegnungsorte ein erster Schritt – weitere Räume für gemeinschaftliche soziale Aktivitäten beiderseits der Hildesheimer Straße müssen entstehen mit dem Ziel Trennwirkung im Stadtteil aufzubrechen. Der Austausch zwischen Bewohner*innen, Verwaltung und Politik benötigt eine nachhaltige, vertrauensvolle Struktur um langfristig wirksam zu bleiben. Das Quartiersmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle in der Moderation und Koordination. Um eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen sicherzustellen insbesondere auch vor dem Hintergrund zunehmender rechter Tendenzen gilt es nun das soziale Miteinander dauerhaft zu stabilisieren. Bisherige Fortschritte müssen verstetigt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, einen inklusiven Beteiligungsprozess zu etablieren, der alle Menschen im Stadtteil erreicht und das Zusammenleben nachhaltig stärkt.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt im Norden des Stadtgebietes von Laatzen im Stadtteil Alt Laatzen, an der Grenze zur Landeshauptstadt Hannover. Es umfasst rund 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan erkennbar.
Als Kartengrundlage wurde ein Luftbild gewählt. Damit lassen sich auch städtebauliche Besonderheiten des Quartiers widerspiegeln. Besonders markant ist die Hauptverkehrsstraße, die Hildesheimer Straße, die das Quartier durchgängig in einen Ostbereich und einen Westbereich teilt. Sie hat trennende Wirkung sowohl städtebaulich erkennbar als auch sozialräumlich wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass im östlichen Teil Bahntrasse und Gewerbeflächen anschließen. Wo hingegen Im westlichen Teil großräumige Naturräume zu finden sind. Dies hat entscheidende Auswirkungen auf den Beliebtheitsgrad, das Image der jeweiligen Stadtteile was sich wiederum in Wohnungsbautypen, Zugänglichkeit von öffentlichen Freiräumen, der wohnungsnahen Außenraumgestaltung sowie der Pflege der Immobilien und Freiräumen widerspiegelt.
Einwohnerzahl
5904
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
Zensus 2022
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Zensus 2022
- aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 15tes Lebensjahr abgebildet
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Zensus 2022
- aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 24tes Lebensjahr abgebildet
- unter "Sonstige" ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Zensus 2022
- unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Selbstorganisation, Partizipation und Vernetzung der Bewohner*innen von Alt-Laatzen. Ziel ist es, gemeinwohlorientiertes Handeln nachhaltig in Stadtverwaltung, Politik, soziale Akteure und lokale Wirtschaft zu integrieren.
1. Teilhabe & soziales Miteinander
Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen und Dot-Umfragen fördern Mitgestaltung und stärken die Identifikation mit dem Stadtteil.
2. Interkulturelle & inklusive Beteiligung
Das Projekt setzt auf einen offenen Beteiligungsprozess für alle, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, die bisher wenig vertreten sind.
3. Nachhaltige Strukturen & Selbstorganisation
Ein Förderverein und eine feste Ansprechperson in der Stadtverwaltung sollen die Gemeinwesenarbeit langfristig sichern. Ein Finanzierungsplan unterstützt die nachhaltige Förderung.
4. Zusammenarbeit & Sichtbarkeit
Die Vernetzung zwischen sozialen Akteuren, Verwaltung und Politik wird ausgebaut. Erfolgreiche Formate werden als „Wissensbank“ für andere Stadtteile nutzbar gemacht.
5. Empowerment & Qualifizierung
Workshops und Schulungen befähigen Bewohner*innen, sich aktiv einzubringen. Dies gilt auch für die weiteren Akteure, deren gemeinwohlorientierte Arbeit durch Themenabende/ Workshops weiter qualifiziert wird.
Durch Partizipation und nachhaltige Strukturen wird das Zusammenleben in Alt-Laatzen langfristig gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen nehmen aktiv an Angeboten teil, gestalten Prozesse mit und fühlen sich repräsentiert. Ihre Bedarfe spiegeln sich in Maßnahmen wider, und sie erleben Wertschätzung sowie echte Mitbestimmung.
Kriterium
Beschreibung
Es entstehen selbstverwaltete Gruppen, Vereine und Initiativen. Sie organisieren Veranstaltungen eigenständig, nutzen bereitgestellte Räume und Ressourcen und übernehmen Verantwortung für Projekte.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Akteure, lokale Ökonomie und Bewohner**innen bringen sich aktiv ein. Vorhandene Räume, Wissen und Netzwerke werden genutzt. Ehrenamtliche engagieren sich. Projekte basieren auf vorhandene Potenziale statt auf externen Lösungen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und sozialer Hintergründe arbeiten gemeinsam an Projekten. Veranstaltungen und Angebote sind inklusiv. Der Austausch zwischen den Gruppen findet sichtbar statt.
Beschreibung
Verwaltungsbereiche, Soziale Arbeit und Stadtentwicklungsplanung arbeiten zusammen. Es gibt gemeinsame Sitzungen, abgestimmte Maßnahmen und vernetzte Projekte, die über einzelne Zuständigkeitsbereiche hinausgehen.
Beschreibung
Regelmäßige Austausch- und Kooperationstreffen finden statt, Akteure unterstützen sich gegenseitig, gemeinsame Projekte entstehen. Wissen und Ressourcen werden geteilt, Partnerschaften langfristig gesichert.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftliche Initiativen entstehen, Menschen helfen sich gegenseitig, es werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Begegnungsorte sind belebt, Veranstaltungen werden wahrgenommen, Austausch und das Gemeinschaftsgefühl werden gefördert.
Beschreibung
Neue oder verbesserte Treffpunkte und Begegnungsstätten entstehen. Die Angebote sind niederschwellig, werden genutzt und decken den ermittelten Bedarf. Digitale Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten sind vorhanden
Kriterium
Beschreibung
GWA wird in kommunale Planungen integriert. Entscheidungen berücksichtigen soziale Aspekte, GWA ist in Entwicklungsprozesse eingebunden. Stadt- und Sozialplanung arbeiten abgestimmt, langfristige Strategien sind erkennbar. Ein Leitfaden dient als Modell.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration; Projekt Familien im Quartier; Team Grünflächen, Team Stadtplanung, Team Wirtschaftsförderung, Team Öffentlichkeitsarbeit, Team Tiefbau, Betriebshof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuelkirche, Diakonie, St Oliver Gemeinde, Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Alt-Laatzen, Bürgerinitiative "Alt-Laatzen blüht auf", Christlicher Seniorenbund, DRK Alt-Laatzen, LeineVHS, Sozialkaufhaus LeineLaden, Netzwerk für Flüchtlinge, Donna Clara
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Ökonomie z.B. EDEKA, Sozialkaufhaus Leine Laden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse und lokale Online Nachrichtenportale, Homepage der Stadt Laatzen, Homepage Bürgerinitiative,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen werden bei Aktivitäten, bei Veranstaltungen mit in die Planung und Durchführung einbezogen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte An der Masch
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA in Alt-Laatzen wird nachhaltig in kommunale Strukturen integriert: eine fachübergreifende Arbeitsgruppe und die neue Verortung im Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration mit fester Stelle sichern die strukturelle Einbindung. Ein Förderverein und ein Finanzierungsplan mit Fundraising, Sponsoring und Spenden gewährleisten langfristige finanzielle Stabilität. Erfolgreiche Beteiligungsformate werden verstetigt und modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dörverden miteinander füreinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Kleinheitz
2. Kurzbeschreibung
Nimm Dir MahlZeit mit deinen Nachbarn...
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Dörverden miteinander füreinander“ schafft der Verein Forum Zukunft e.V. Orte der Begegnung. Über alltagsnahe und -praktische Angebote wie gemeinsam kochen, essen, werken und reparieren, kommen verschiedene Menschen in Kontakt. Niedrigschwellig werden so Ideen für und in Dörverden/Stedorf und Westen/Hülsen gesammelt, konzipiert und umgesetzt. Dabei lernen die Menschen sich zu organisieren, sich für ihre Belange einzusetzen und tragen mit Selbstwirksamkeit einen wichtigen Teil zum Gemeinwesen bei.
An zwei Standorten werden Menschen eingeladen teilzuhaben: In Dörverden/Stedorf gibt es eine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit (zu Beginn 14-tägig, mit dem Ziel wöchentlich). Ehrenamtliche kümmern sich um Lebensmittelspenden, bereiten ein Essen vor und laden dann zum gemeinsamen Speisen ein. In Westen gibt es eine offene Werkstatt, die bisher für reinen Reparaturservice genutzt wurde. Im Projekt werden in regelmäßigen Öffnungszeiten Menschen eingeladen und angeleitet zu werkeln und zu basteln. Dabei können sowohl eigene Projekte und Reparaturen durchgeführt werden, aber auch an Workshops teilgenommen werden.
Durch diese niedrigschwelligen Angebote werden aktive und motivierte Menschen genauso wie isolierte oder benachteiligte Personengruppen angesprochen und befähigt. Sie liefern den Begegnungsanlass und damit den Kristallisationspunkt für weitere Prozesse entlang der Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort, wie z.B. offene Beratungsangebote, solidarische Kinderbetreuung, kommunikative Vernetzung (ggf. auch mit digitalen Tools) oder der Organisation von Nachbarschaftshilfe.
Die Projektstruktur unterstützt die Menschen darin miteinander in Austausch zu gehen, Bedarfe zu äußern, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Dieser Prozess wird pro aktiv initiiert und moderiert. Dabei eignen sich die Beteiligten neben handwerklich-praktischen auch organisatorisch-soziale Kompetenzen an, wie sich in Gruppen zu einigen, Dissens auszuhalten, in die Aushandlung mit anderen Menschen zu gehen und sich für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Weiterführend werden Menschen dazu befähigt auch außerhalb der Gruppe der Aktiven Netzwerke zu schließen, in kommunale Strukturen Vorschläge einzubringen, Forderungen zu stellen und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden sie zu Multiplikator*innen und erweitern das Netzwerk.
Beide Orte werden dadurch mit Lebendigkeit gefüllt und sorgen für Strahlkraft in die Region.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage für unser Projekt ist geprägt von Herausforderungen, die einerseits sozial, aber auch infrastrukturell begründet sind. Der ländliche Raum, so auch Dörverden/Stedorf & Westen/Hülsen, ist zunehmend anonymisiert. Das soziale Leben ist geprägt von „Filterblasen“- sich selbst bestätigenden Resonanzkörpern. Begegnung und Austausch mit vielfältigen Menschen und Meinungen findet wenig statt. Neu ankommende Menschen, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland, finden daher oft schwer Zugang zu bestehenden (Vereins-)Strukturen. Diese werden oftmals von "Alteingesessenen" gestaltet, die selber aus Kapazitäts- und Altersgründen immer weniger beitragen. Die Isolation verstärkt die politische Polarisierung, da vielen Berührungspunkte mit einer diversen Gesellschaft fehlen. Dies trägt zur Demokratieverdrossenheit bei und führt zu einer sinkenden zivilgesellschaftlichen Teilhabe. Die Wahlergebnisse und die politische Radikalisierung spiegeln diese Entwicklung wider. Darüber hinaus sind die infrastrukturellen Bedingungen in Dörverden herausfordernd: Als finanzschwache Gemeinde im strukturschwachen Raum mangelt es an Investitionspotential. Der schwache öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) erschwert die Mobilität. Daher sind viele darauf angewiesen, dass Aktivitäten und Angebote vor Ort stattfinden. Das jedoch wird erschwert, da die Dörfer in Teilen sogenannte „Schlafdörfer“ sind, in denen tagsüber viele Menschen beruflich abwesend sind. Es gibt im Vergleich zu wirtschaftlich und Infrastrukturell stärker entwickelten Regionen Niedersachsens wenige Treffpunkte und Strukturen, die kostenlos zugänglich sind, was die soziale Isolation vieler Menschen weiter verstärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden Dörverden - Dörverden Stedorf - Dörverden Hülsen - Dörverden Westen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst mehrere Ortschaften in der Gemeinde Dörverden: Dörverden, Stedorf, Westen und Hülsen.
Während die Projekte vor allem in Dörverde und Westen stattfinden werden, sind Stedorf und Hülsen aufgrund der räumlichen Nähe auch zum Projektgebiet zugehörig.
Einwohnerzahl
7000
Quelle / Anmerkungen
dorverden.de
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten.
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/karte-altersgruppen.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/verden%252C-landkreis/3361/3
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose an den SvB (%)
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten auffindbar.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
SGB II-Quote (%)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_des_projektgebiets.png
(1.34 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir setzen auf die Bildung von Netzwerken und Kooperationsstrukturen und arbeiten nah an den Menschen und orientiert an deren Interessen und Ressourcen. Wir übernehmen die Rolle Impulse zu geben, zu koordinieren und zu moderieren ohne dabei Verantwortung für die Lösung von Problemen übernehmen zu können. Wir bauen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen auf unterschiedlichen Systemebenen auf (Gemeinderat, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Bezugs- und Ausgangspunkt für das Projekt ist das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld der Menschen. Wir richten unsere Angebote am Gemeinwohl aus, nicht an Wettbewerbszielen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Unser strategisches Ziel ist es zu einem positiven "Wir-Gefühl" für das Projektgebiet beizutragen, das alle Menschen alters- geschlechts- und herkunftsübergreifend einschließt und ermutigt miteinander Lösungen zu suchen. Dabei gehen wir von einem vielfältigen, heterogenen Gemeinwesen aus, in dem es wichtig und notwendig ist Prozesse zur Aushandlung von Interessen zu initiieren und fachlich zu begleiten, um die Erfahrung konstruktiven Gelingens für alle Beteiligten zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unsere Angebote sind weder wettbewerbsorientiert noch ideologisch vom Team bestimmt, sondern fußen auf Bedarfswahrnehmungen unter emanzipatorischer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
Kriterium
Beschreibung
Wir beziehen viele, im Idealfall alle Bevölkerungsgruppen ein und entwickeln und nutzen gemeinsam partizipative Kommunikationsformen ( moderierte Bürger*innendialoge, Apps, Peer2Peer,...) zur Interessenartikulation und -aushandlung.
Beschreibung
Wir binden proaktiv Menschen bei den "Basis-Angeboten" (Essen,Handwerk) ein und machen so erlebbar, dass gemeinsam Ideen realisierbar sind. Dieses kollektive Empowerment lässt Selbstwirksamkeit erfahren und ermutigt zu eigenen Initiativen, die wir fördern
Kriterium
Beschreibung
Wir bieten für alle offene, zugängliche und verbindliche Anlaufstellen und Räume zur Begegnung. Wir geben Impulse für kommunikative Infrastruktur zwischen Bewohner*innen und zu kommunaler Verwaltung
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Strukturen, Kompetenzen und Engagement verzahnen sich mit unseren Angeboten und ergänzen sich gegenseitig. Traditioneller dörflicher Zusammenhalt wird positiv neu erlebt, neu gedacht und erweitert
Kriterium
Beschreibung
Zwischen den zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Akteur*innen im Projektgebiet besteht Kenntnis voneinander und Vertrauen zueinander. Initiativen und Projekte werden gemeinsam geplant und durchgeführt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AllerArten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger*innenenergiegenossenschaft realweg eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Amtshaus Westen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturgut Ehmken Hoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielzentrum Drübberholz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind von Beginn an im Austausch mit der Gemeinde & Gemeinderatsmitgliedern und zu lokal vorhandenen ehrenamtlichen & kommunalen Ressourcen. Dadurch, sowie durch die Akquise von weiteren Fördermitteln, streben wir nach Ende des Projektes eine Personalstelle für die Koordniation von Teilhabe, Diversitätsmanagement, Inklusion etc. an. Für die räumliche und kommunikative Infrastruktur versuchen wir Paten- oder Partnerschaften aufzubauen oder Förderungen zu akquirieren (z.B. für Dorf-Funk etc.).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vielfalt wächst – Ein Garten für Begegnung und mehr Miteinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mechtild Möller
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein Nachbarschaftsgarten für Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit am Obenende
Projektbeschreibung
Unser Projekt ergänzt die bestehenden Angebote des Mehrgenerationenhauses und setzt den Fokus auf den Stadtteil Obenende. Der wichtigste Schritt ist das aktive Zugehen auf die Bewohnenden. Dabei sollen insbes. die Bedarfe & Wünsche der Menschen erfasst werden: Welche Themen bewegen die Nachbarschaft? Welchen Wunsch nach mehr Begegnungsorten oder gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt es? Ebenso wird analysiert, welche Herausforderungen es im Stadtteil gibt, bspw. soziale Isolation oder fehlende Angebote für bestimmte Gruppen.
Es wird eine feste Ansprechperson geben, die im Stadtteil präsent ist. Sie führt gezielt aufsuchende Gespräche, erkennt Interessen und knüpft Kontakte zu Menschen, die aktiv werden möchten. Dabei nimmt sie an Netzwerktreffen sowie an den Treffen der Bildungslandschaft Obenende (Netzwerk der Bildungseinrichtungen) teil, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Zudem sorgt sie für Gelegenheiten, bei denen sich die Bewohnenden kennenlernen können, und reagiert passgenau auf ihre Bedürfnisse.
Ein Gemeinschaftsgarten dient als Symbol für gute offene Nachbarschaft und soll zeigen, wie unterschiedliche Personengruppen voneinander profitieren können. Er wird gemeinsam mit den Bewohnenden entwickelt, um einen offenen, inklusiven Raum für Begegnung & Teilhabe zu schaffen. Neben gärtnerischen Aktivitäten wird es Möglichkeiten für gemeinsames Kochen, kulturelle Projekte und Bildungsangebote geben. Darüber hinaus kann der Garten künstlerisch gestaltet werden, um die Vielfalt des Stadtteils Obenende widerzuspiegeln.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die räumliche Anbindung an bestehende Einrichtungen wie das MGH, das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ), das Familienzentrum u. die Schulen. Es wird ein mobiler Anhänger mit Pinwand und Kaffeestation eingesetzt, um flexibel im Stadtteil präsent zu sein und spontane Begegnungen sowie den Austausch mit den Menschen zu fördern.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen: Workshops zu ökol. Gartennutzung, ges. Ernährung und klimaschonendem Handeln verbinden Umweltbewusstsein mit gemeinschaftlichem Engagement.
Das Projekt läuft über drei Jahre: Zunächst werden Bedarfe ermittelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Danach etabliert sich der Garten als Treffpunkt mit regelmäßigen Aktivitäten. Langfristig soll er durch ein Garten-Komitee und Kooperationen mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen verstetigt werden. Spenden oder Crowdfunding können zur nachhaltigen Sicherung beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem Stadtteil im Wandel. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslands und mit ihrer einzigartigen Kanalstruktur als älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Moorkolonie gegründet, prägt die Wasserlage bis heute das Stadtbild. Die Stadt hat sich wirtschaftlich stark entwickelt, insbesondere durch die Meyer Werft. Obenende liegt nördlich des Hauptkanals und war historisch das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende das kaufmännische Zentrum darstellte. Die Kanäle trennen bis heute soziale Räume und erschweren Begegnungen, es gibt kein Stadtteil- zentrum Unterschiedliche historische Prägungen haben zudem zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Stadt geführt. Obenende wächst stetig, aber die Bevölkerungszusammensetzung verändert sich. Die Einwohnerzahl stieg von 8.200 (2010) auf 13.249 (2024). Der Anteil der über 65-Jährigen wuchs von 18% auf 27%, während sich der Migrationsanteil von 8% auf 16% verdoppelt. Diese Entwicklungen beeinflussen das soziale Miteinander. Ältere Menschen brauchen barrierefreie Treffpunkte, Zugezogene benötigen Integrationsangebote und Netzwerke. Eine diversifizierte Bevölkerung erfordert neue Formen des Zusammenlebens. Die Stadt Papenburg hat im "Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015" die Verbesserung der Lebensqualität als zentrales Ziel formuliert. Wichtige Handlungsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, der Ausbau sozialer Einrichtungen und Treffpunkte, die Verbesserung der grünen Infrastruktur und Klimaanpassung sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders. Das Projekt fügt sich hier ein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Papenburg Obenende
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte.
Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, wodurch ein zusätzlicher sozialer Treffpunkt im Grünen dringend benötigt wird. Das Projektgebiet umfasst eine städtische Fläche, die zentral im Stadtteil liegt und für Anwohner/-innen gut erreichbar ist.
Eine besondere räumliche Abgrenzung des Gebiets ergibt sich durch die Kanäle, die das Obenende durchziehen. Diese wirken teilweise isolierend auf die Nachbarschaften und erschweren soziale Durchmischung. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf an offenen, barrierefreien Begegnungsorten, die den Stadtteil stärker vernetzen. Der geplante Gemeinschaftsgarten soll als verbindender Ort zwischen verschiedenen Nachbarschaften fungieren und Inklusion sowie Austausch fördern.
Die Stadt Papenburg, als Trägerin der HÖB, stellt die städtische Fläche für das Projekt zur Verfügung. Die HÖB nutzt dieses Grundstück, um gemeinsam mit der Nachbarschaft einen nachhaltigen, partizipativen Gemeinschaftsgarten zu gestalten und langfristig als offenen Begegnungsort zu etablieren.
Einwohnerzahl
13249
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenburg.de/unsere-stadt/ueber-uns/daten-geschichte/basis-und-strukturdaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitsmarkt im Überblick - Berichtsmonat Januar 2025 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitslosengeld (Monatszahlen) Dezember 2024 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitor Nds. – Emsland (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vielfalt_waechst1.pdf
(1.5 MB)
vielfalt_waechst2.jpg
(120.96 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohner/-innen. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte in sozialräumlicher Perspektive berücksichtigt.
Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen und Akteure dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungsstrategien für bestehende Herausforderungen zu entwickeln.
Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie z. B. Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiter/-innen. So wird die Vernetzung im Stadtteil gestärkt und nachhaltige Kooperationen etabliert. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten trägt zur Förderung sozialer Teilhabe bei.
Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass die Angebote ergänzend wirken und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnerinnen und Bewohner ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen bringen ihre Interessen aktiv ein & gestalten den Garten nach ihren Bedürfnissen. Sie nehmen an Planungs- und Pflanzaktionen teil, übernehmen Patenschaften und initiieren eigene Angebote. Der Garten spiegelt die Bedarfe und Vielfalt wider
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/-innen übernehmen Verantwortung, indem sie Patenschaften für Beete / Flächen übernehmen, eigene Veranstaltungen initiieren und das Garten-Komitee selbstständig organisiert. Durch transparente Entscheidungsprozesse wird Mitbestimmung gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Ressourcen ein. Der Garten stärkt bestehende Netzwerke. Wissen und Fähigkeiten der Bewohner/-innen fließen in Workshops, Gestaltung und Pflege ein.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und sozialer Milieus nehmen aktiv teil, nutzen und gestalten gemeinsam den Garten. Angebote sind inklusiv, fördern Austausch und Vernetzung zwischen Generationen
Beschreibung
Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen, engagierte Bewohner/-innen sind dauerhaft mit dem Garten verbunden. Gemeinsame Veranstaltungen, Bildungsangebote, Pflegearbeiten werden partnerschaftlich organisiert. Langfristige Kooperationen sichern den Garten.
Kriterium
Beschreibung
Der Garten wird als gemeinsamer Treffpunkt genutzt, fördert Begegnungen und stärkt nachbarschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe engagieren sich, tauschen Wissen aus und organisieren gemeinsame Aktivitäten.
Beschreibung
Das Projekt ist in kommunale Entwicklungsziele eingebunden, ergänzt bestehende Strukturen und wird von Stadt, Vereinen und Institutionen unterstützt. Der Garten dient als Modell für nachhaltige Nachbarschaftsarbeit und inspiriert weitere Initiativen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg / Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten / Kindertagesstätte St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kindertagesstätte David
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Marien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird in kommunale Strukturen eingebunden, indem es mit der Stadt Papenburg, sozialen Einrichtungen und lokalen Vereinen kooperiert. Ein Garten-Komitee aus Bewohner/-innen übernimmt langfristig Verantwortung. Finanzielle Nachhaltigkeit wird durch Förderpartnerschaften, Spenden, Crowdfunding und Einnahmen aus Workshops gesichert. Die Einbindung in Bildungs- und Umweltinitiativen stärkt die Verstetigung. Der Garten wird als dauerhafter Treffpunkt im Stadtteil etabliert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildungscampus Sportzentrum Süd in Gifhorn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Klose
| Funktion | Fachberatung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt verbindet - voneinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Der Campus soll für ein innovatives Bildungs- und Lebenskonzept stehen. Die enge Nachbarschaft von Anwohnern, Schulen, Kitas, Einrichtungen der Jugendarbeit, der Gifhorner Sportvereine und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule schaffen gute Rahmenbedingungen für hochwertige Bildungsarbeit, Begegnung und Kreativität. Es sollen möglichst alle Menschen im Sozialraum mit einem guten Bildungs- und Beratungsangeboten erreicht werden. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner im Quartier erreichen. Gemeinwesenarbeit mit einer entsprechenden Sozialraumorientierung wäre vor Ort ein wesentlicher Schritt. Die Aussicht mit diesem Konzept erfolgreich zu sein, begründet diesen Förderantrag. Gemeinwesenarbeit fehlt aktuell als wichtiger Bestandteil für das Stadtgebiet Gifhorn generell und besonders für diesen problembelasteten Stadtteil. Die Vernetzung und gezielte Zusammenarbeit mit den Menschen im Quartier ist bisher nicht ausreichend entwickelt. Die Problemlagen sind vielfältig, die kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensumstände sind sehr unterschiedlich. Vandalismus zeigt sich zunehmend in und an öffentlichen Einrichtungen. Eine bedarfsgerechte Entwicklung der vorhandenen Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum, die Qualität der sozialen Beziehungen, Integration, Inklusion und die Partizipation im Quartier sind einige der inhaltlichen Aspekte, die es im Sinne des Gemeinwohls zu bearbeiten gilt. Bisher sind die Akteure vor Ort noch sehr für sich allein unterwegs. Ein übergreifendes Miteinander unter der Einbeziehung der Menschen im Quartier, wird hier sehr wesentlich sein, um neue Wege zu gehen. Die Identifikation mit dem Stadtteil soll sich erhöhen, was nur über Beteiligung und Vernetzung möglich sein wird.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl hat in den letzten 10 Jahren zugenommen (2014: 41.000 Einwohner, 2024: 44.000 Einwohner). Im Bildungsbereich bietet die Stadt eine große Auswahl an verschiedenen Schulformen. Bedingt durch steigende Schülerzahlen erreichen alle Schulen vermehrt ihre Kapazitätsgrenzen. Speziell im Hauptschulbereich sind die Schülerzahlen angestiegen. Zudem hat die Anzahl der Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Förderbedarf in der Hauptschule stark zugenommen. Der Rat der Stadt hat den Neubau einer Hauptschule beschlossen. Der Standort des Neubaus ist auf dem Gelände des Sportzentrum-Süd in der Gifhorner Südstadt. Die dortige Infrastruktur ist geprägt von Mehrfamilienhäusern und Genossenschaftswohnungen sowie Einfamilienhäusern aus den 60‘ und 70’er Jahren. Die Einwohnerstruktur bildet eine große kulturelle Vielfalt ab. Zusammenfassend beschrieben sprechen wir von einem Brennpunktgebiet mit vielen sozialen Notlagen, Gewalt, Vandalismus und hoher Arbeitslosigkeit. Es gibt große Unruhe im Wohnviertel, die Problemlagen sind vielschichtig. Es soll zukünftig darum gehen, den Fokus noch stärker auf die Bedarfe der Menschen zu legen und durch Vernetzung der zahlreichen öffentlichen Institutionen vor Ort, die Ressourcen besser und vor allem übergreifender zu nutzen. Ehrenamtlichen Strukturen, in die gerade ältere, teilweise einsame Menschen eingebunden werden könnten, fehlen vor Ort gänzlich. Ein Quartiersmanagement wäre das optimale Bindeglied in diesem Gebiet. Es geht darum Strukturen mit passgenauen Angeboten zu entwickeln, die das gesellschaftliche Zusammenleben und die Nachbarschaft nachhaltig verbessern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
- Doppelstaatler sind hier nicht mit einberechnet.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenschnitt_quartier.jpg
(2.05 MB)
kartenschnitt_campus.jpg
(1.51 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement fördert und entwickelt die Strukturen und Ressourcen vor Ort und bindet Bewohnerinnen und Bewohner in die Prozesse mit ein. Aus den Synergien des Quartiers, wird es sicher auch eine größere positive Strahlkraft in Richtung der Gemeinwohlarbeit insgesamt im Stadtgebiet Gifhorn geben. Die vielschichtigen Problematiken im Quartier sollen aufgegriffen und bedarfsgerecht bearbeitet werden. Das wird nicht zuletzt ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung unserer demokratischen Grundwerte sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Menschen im Quartier über verschiedene Angebote vernetzt werden konnten und das einen nachhaltigen und gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schulen I (Träger: LK Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist angedacht die Stelle dauerhaft anzulegen.
11. Medien
Videos
film_campus_komprimiert.mp4
(179.54 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das grüne Sofa - Dein Nachbarschaftstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Silja Weßelmann
| Funktion | Abteilungsleitung Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das grüne Sofa - Dein Nachbarschftstreff
Projektbeschreibung
Der Stadtteil am Stadtwald sieht sich verschiedenen infrastrukturellen u sozioökonom Herausforderungen gegenüber. Im Januar 2023 startete daher das Projekt „MITeinander am Stadtwald. Mit der Anmietung eines Ladenlokals erfolgte Anfang Mai 2023 die Eröffnung eines neuen Begegnungsortes. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erhielt der Begegnungsort den Namen „Das grüne Sofa“. Im Projektverlauf entwickelte sich der Treffpunkt über aktivierende Befragungen, niedrigschwelligen Austausch- u Beteiligungsformaten zu einem Ort, in dem sich im Angebotsportfolio die Interessen, Wünsche u Bedürfnisse d Anwohnenden widerspiegeln.
Diese bedürfnisbasierten Angebote, die durch viel ehrenamtliches Engagement getragen werden, sollen vertieft u verstetigt werden. Ergänzend soll verstärkt eine Einbindung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen und Bedarfe in das Angebotsportfolio erfolgen. Hierfür sollen Synergien zwischen den vorhandenen Strukturen der Gemeinwesenarbeit in der Stadt Verden (Aller) aufgebaut u intensiviert werden. „Das grüne Sofa“ ist bereits Mitglied im städtisch geleiteten „Arbeitskreis GWA“. In dem AK wird sich über gesamtgesellschaftliche u städtische Bedarfe sowie erfolgreiche Methoden der GWA ausgetauscht. Diese sollen über eine enge Kooperation mit dem MGH in das Grüne Sofa übertragen werden. Das MGH setzt seit den 1990er Jahren erfolgreich Methoden der GWA um. Das MGH soll mit seinem Mitarbeiterpol eine anleitende zentrale Multiplikatorenfunktion übernehmen u personell bei der Planung, Durchführung u Evaluierung im MGH erfolgreich erprobte Ansätze u Methoden im Grünen Sofa unterstützen.
Ein weiteres langfristiges Ziel zur Verstetigung des „Grünen Sofas“ ist die Kooperation mit dem neu konstituierten Stadtteilbeirat u dem Stadtteilnetzwerk „MITeinander am Stadtwald“. Die Bedarfe, Rückmeldungen, Wünsche der Anwohnenden, die sich im Rahmen der Arbeit des Grünen Sofas ergeben, spiegeln sich in der Arbeit des Stadtteilbeirats wieder und werden darüber hinaus unmittelbar in kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Das „Grüne Sofa“ entwickelt somit nicht nur das Angebotsportfolio im Hinblick auf gesamtgesellschaftliche Herausforderungen weiter, sondern übernimmt auch eine zentrale und aktive Funktion in der Förderung von niedrigschwelligen demokratischen Beteiligungsprozessen bei den Anwohnenden. Sie erfahren sich als soziale Akteur:innen mit Handlungsfähigkeit und bilden somit einen integralen Bestandteil in der Kommune/ Gesellschaft.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil am Stadtwald ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben und wurden von u.a. Versicherungen ersetzt. Seit 2015 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke. Die Wohnblöcke gehören wechselnden Immobiliengesellschaft, die die Wohnungen und Grundstücke vernachlässigen. Dies führt zum Vermüllen sowohl der Gebäude als auch der Grundstücke und regelmäßig zu Ungezieferbefall. Bis zur Entstehung des Grünen Sofas lagen keine stadtteilbezogenen Netzwerke der GWA vor. Das NW MITeinander am Stadtwald befindet sich derzeit in einer Umstrukturierung von einem Bildungsnetzwerk zu einem NW der GWA, in der freie Einrichtungen, Träger, Zivilgesellschaft sowie ortsansässige Bildungsinstitutionen, Wohnugnsbaugesellschaften und Unternehmen sich über die Bedarfe im Stadtteil austauschen. Die Netzwerkstrukturen sind noch sehr instabil und benötigen bei ihrer Umsetzung eine fachliche Moderation. Mit der Förderung des Treffpunkts „Grünes Sofa“ wurde für die Anwohnenden eine Anlaufstelle geschaffen, in der sie eigenständig oder mit Unterstützung eigene Ideen einbringen und in Angebote/ Veranstaltungen übertragen können. Eine Übertragung von Formaten zu gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen in das Angebotsportfolio ist auf Grund fehlender personeller Ressourcen nicht möglich.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden (Aller) - Wohngebiet am Stadtwald
Beschreibung
Lindhooperstraße ab Eisenbahnunterführung E-Center - Artilleriestraße - Brunnenweg - inkluvsive Lindenviertel - Eisenbahnstraße Höhe Niedersachsenring bis zur Eisenbahnunterführung Lindhooperstraße E-Center
Einwohnerzahl
3195
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stichtag 12.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung Stand 31.12.2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietreingrenzung_antrag.pdf
(463.79 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltungsrechte für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich und erlebbar zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden die vorliegenden Potentiale genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesondere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren und die bereits vorhandenen Netzwerke. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils gemeinsam zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist ein Schwerpunkt die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts. Neben dem Stadtteilbeirat, dem Stadtteilnetzwerk, den Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und GWA vernetzt das Projekt Ressourcen aus den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung zur Wohnumfeld- und infrastrukturellen Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing, Bildung, Wirtschaft. Über die kommunale Angliederung des Projektes ist der Bedarfstransfer in die einzelnen Disziplinen/ Fachbereiche gewährleistet. Desweiteren findet eine enge Zusammenarbeit mit den politischen Gremien zur Sichtbarmachung von GWA und zur Sicherstellung einer dauerhaften Verstetigung der GWA im Stadtteil statt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner:innen gestalten den Treff aktiv mit, indem die Bedarfe in regelmäßigen Austauschrunden äußern und eigene Projekte initiieren. Ziel ist, alle Generationen und Kulturen einzubeziehen, um den Treff bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen werden ermutigt, bestehende selbstorganisierte Angebote weiterzuentwicklen und neue Projekte zu initiieren. Durch Austauschformate, Qualifikationsangebote und Vernetzung erhalten sie UNterstützung, um Verantwortung nachhaltig zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Das bestehende Engagement wird durch neue Beteiligungsformate gstärkt. Anwohner:innen bringen ihre Fähigkeiten in Nachbarschaftsprojekte ein, fördern das positive Statteilimage und vernetzen sich stärker, um gemeinschaftliche Verantwortung zu verankern.
Kriterium
Beschreibung
Angebote werden weiter ausgebaut, um verschiedene Generationen und Kulturen zusammenzubringen. Gemeiname Aktionen fördern den Austausch, stärken das Miteinander und schaffen generations- und kulturübergreifende Verbindungen
Beschreibung
Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, gemeinsamen Projekten und nachhaltigen Synergien. Fachübergreifende Netzwerke werden gestärkt, um quartiersbezogene Lösungen wirksam und langfristig zu gestelten.
Beschreibung
Bestehende Kooperationen werden intensiviert, neue Partnerschaften entstehen. Die Zahl gemeinsamer Projekte wächst, der Austausch wir verfestigt und langfristige Zusammenarbeit stärkt nachhaltige Angebote im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Durch vielseitige Angebote wie Nachbarschaftsfeste, Stadtteilrunden und gemeinsame Projekte fördern wir Begagnungen und Austausch. Engagierte werden unterstützt, aktiv mitzuwirken und das Zusammenleben im Stadtteil nachhaltig mitzugestalten.
Beschreibung
Durch nachhaltige Wohnumfeldverbesserungen und vielseitige Angebote erleichtern wir den Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitlicher Teilhabe. Kooperationen und Begegnungen stärken das soziale Miteinander und die Infrastruktur im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt ist als kommunale Einrichtung fest in der Abteilung Gemeinwesenarbeit verankert und interdisziplinär ausgerichtet. Durch die enge Anbindung an den Fachbereich wird ein kontinuierlicher Austausch gesichert.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Stadt Verden fördert seit den 1990er Jahren GWA im Stadtgebiet. Mit dem Grünen Sofa unerhält die Stadt in jedem der fünf Stadtteile eine Einrichtung der GWA in eigener Trägerschaft oder in kirchlicher oder freier Trägerschaft mit städtischer Förderung. Als gemeinsame Leitlinie hat die Kommune in Kooperation mit den Einrichtungen in kirchlicher und freier Trägerschaft die "Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit" entwickelt. Einregelmäßiger Austausch über gite Praxisansätze erfolgt über den städtisch geleiteten Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit.
Das Grüne Sofa hat vor Ort im Stadtteil grundlegende Strukturen der GWA über aktivierende Befragungen, Aufbau von Netzwerken, Einbindung von Anwohnenden, Entwicklung von Zielgruppenübergreifenden Angeboten, Veranstaltungen udn Aktionen entwickelt und aufgebaut.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Verden (Aller) (interdisziplinär Fachbereichsübergreifend); Landkreis Verden: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklcks e.V.; Stadthalle Verden, Theaterabo Verden, Kommunales Kino, JuMP Festival, Pferdemuseum, Domherrenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden-Ost, Jugendzentrum Verden, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Ferienprogramm, Stadtbibliothek, Zeitspende (Freiwilligenagentur), KULTurencafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fokus gGmbH, DRK KV Verden, Stadtwaldfarm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkt - Pfelgeberatung des Lankreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GS am Lönsweg, Waldkita der Lebenshilfe, Kreisvolkshochschule, GS Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungs- und Gemeindezentrum St. Nikolaigemeinde, Haus am Oderplatz St. Johannisgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Burghardt & Kastens Weinhandlung, Kopfarbeit (Friseur), Netto und Baalk Backboard
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisbau Verden, Kürner Immobilien, Heise Immobilien, Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Printmedien (Verdener Allerzeitung, Verdener Nachrichten, Sonntagstipp, Allerdings, Överblick), Instagram, Facebook, eigene Homepage, Flyer, Plakate, Schaukästen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtratfunktionen sond eingeladen, sich in die Arbeit einzubringen und /oder bei Veranstaltungen teilzunehmen., regelmäßige Bericherstattung im Austausch Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bewohner:innen des Stadtteils und auch darüber hinaus, sind eingeladen, sich entsprechend ihrer Interessen Fähgkeitenund Bedürfnisse zu engagieren, sich zu treffen, auszutauschen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt bleibt in der komm Gemeinwesenarbeit eingebunden u arbeitet eng mit dem Arbeitskreis GWA u lokalen Einrichtungen zusammen. Durch den kontinuierlichen Austausch u Wissenstransfer werden bewährte Strukturen gestärkt. Eine langfristige Finanzierung u nachhaltige Verstetigung soll durch enge Einbindung und Informationsvermittlung über den Rat der Stadt Verden (Aller) erfolgen. Hierfür wird ein Grundsatzubeschluss zur Förderung und Finanzierung der GWA im Stadtteil vorbereitet.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ecki - Aktiv im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Peters
| Funktion | Stellv. Abteilungsleiter/Koordinator Ecki |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ecki - Aktiv im Quartier
Projektbeschreibung
In der Begegnungs- und Integrationsstätte „Ecki“ der Stadt Seelze soll das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ als Nachbarschaftskomponente umgesetzt werden, um sich auf die konkreten Bedarfe in der unmittelbare Nachbarschaft fokussieren zu können:
Das Projekt umfasst folgende Bausteine:
• Ecki-Quartier: Das Ecki bietet Raum und Veranstaltungen speziell für die unmittelbare Nachbarschaft: Das Quartier Beethovenstraße
• Ecki-Nachbarschaftsrat: Ein Gremium aus Anwohnenden, das gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Stadt Seelze Maßnahmen zur Verbesserung des Gemienwesens plant und umsetzt.
• Nachbarschaftsbudget: Ein demokratisch verwaltetes Budget ermöglicht es den Anwohner*innen, selbstbestimmt Aktivitäten zur Verbesserung ihres Quartiers umzusetzen.
• Ecki-Garten: Ein neuer Begegnungsraum für gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglicht soziale Kontakte und erhöht die Aufenthaltsqualität
Das „Ecki“ (Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze) ist seit April 2024 die niedrigschwellige Anlaufstelle für alle BürgerInnen Seelzes. Das Ecki bietet vielfältige Unterstützungsangebote, darunter:
Unterstützung beim Spracherwerb, Integration in Arbeit, Schaffung von Begegnungsräumen sowie bei der Bewältigung allgemeiner Problemlagen.
Das erfolgreich umgesetzte Konzept des Eckis möchten wir durch einen stärkeren Fokus auf die unmittelbare Nachbarschaft erweitern, weil wir dort zahlreiche weitere Bedarfe sehen, denen wir bedarfsgerecht und wirkungsorientiert begegnen wollen. Wir möchten stärker als bisher die Nachbarschaft in die Bedarfsermittlung miteinbeziehen, um gemeinsam Projekte zu planen und umzusetzen.
Die Anbindung des GWA-Projekt an das Ecki ist ein großer Vorteil: Das Ecki verfügt bereits über Räume und eine bekannte Infrastruktur. Das GWA-Projekt kann darauf aufbauen. Dadurch kann es sich von Beginn an auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren – zudem kann auf umfangreiche Startinvestitionen verzichtet werden.
Durch aktivierende Befragungen soll die Wahrnehmung der Nachbarschaft bezüglich ihres Quartiers erfasst und Bedarfe bestimmt werden. Zusätzlich werden die nachbarschaftlichen Potentiale ermittelt, um sie zum Wohle der Gemeinschaft im Quartier in Form gezielter Nachbarschafts-Maßnahmen kooperativ umsetzen zu können.
Durch eine enge Kooperation mit der GWA-Projekt in Letter können intensive Synergien geschaffen werden.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier „Beethovenstraße“ leben überdurchschnittlich viele Personen mit reduzierten Teilhabechancen an unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, vom Arbeitsmarkt bis zu Kultur und Bildung. Faktoren wie Verschuldung, fehlende Sprachkenntnisse und mangelnde Kenntnisse zu bestehenden Hilfesystemen und Anlaufstellen reduzieren die Teilhabechancen von vielen Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Oft werden diese Faktoren von einer Generation zur Nächsten weitergegeben. Die Wohnstruktur ist durch einen hohen Bestand an Sozialwohnungen in großen Mehrparteienhäusern gekennzeichnet, In den letzten Jahren sind viele Belegrechte weggefallen. Es fehlen Aufenthaltsflächen wie Parks oder attraktive Spielplätze. Außerdem fehlen gastronomische Angebote in der direkten Nachbarschaft, wodurch die Lebens- und Aufenthaltsqualität erhöht werden könnte. Gleichzeitig ist das gesellschaftliche Miteinander durch einen anonymen Alltag geprägt und eine aktive Nachbarschaft wird kaum praktiziert. Der Mangel an geeigneten Aufenthaltsorten führt dazu, dass Jugendliche auf informelle Treffpunkte ausweichen, was mit Regelverstößen und Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum einhergehen kann. Das Quartier ist bei vielen EinwohnerInnen negativ konnotiert. Das Quartier ist ca. 9 Hektar groß wodurch sich eine hohe Bevölkerungsdichte von ca. 150 Personen pro Hektar ergibt.
Durch die Vernetzung mit zahlreichen sozialen Organisationen in Seelze, Hannover und der Region Hannover konnten die Zielgruppen durch das Ecki bereits häufig an die richtigen Anlaufstellen begleitet oder vermittelt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Beethovenstraße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Beethovenstraße, Mozartstraße, Obentrautstraße und Gustav-Adolf-Straße. Die nördliche Grenze bildet die Hauptdurchgangsstraße Hannoversche Straße und die südliche Grenze ist die Kantstraße und die stark befahrene Bahntrasse.Im Westen begrenzt die Döteberger Straße das Quartier und im Osten die Goltermannstraße.
Einwohnerzahl
1377
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen im Projektgebiet wurden auf Basis der Einwohnermeldedaten ermittelt. Die Zahlen der Gesamtstadt wurden auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstad
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Auf Basis von Stichprobenerhebungen wurden die Werte für das Projektgebiet geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten der Gesamtstadt stammen aus dem Sozialmonitoring der Region Hannover und die Werte für das Projektgebiet aus Stichprobenerhebungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan2.jpg
(55.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten den Fokus auf die Gemeinwesenarbeit richten, weil wir davon überzeugt sind, dass die BewohnerInnen des Quartiers die Experten ihrer Lebenswelt sind und am besten wissen, wo die Bedarfe vor Ort liegen. Wir möchten Projekte bedarfsgerecht und wirksam gestalten und vermeiden, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbeizuplanen. Deshalb setzen wir unmittelbar auf Beteiligung und schaffen mit dem Nachbarschaftsrat eine Plattform, und dem Ecki und dem Ecki-Garten einen Raum, in denen Ideen aus der Mitte der Menschen vor Ort entstehen, wachsen und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Die Nachbarschaft soll ihre Selbstwirksamkeit erfahren und stärken, wodurch sich auch in anderen Lebensbereichen positive Effekte entwickeln können. Selbstwirksame Menschen gestalten ihr Leben aktiver und können so die eigene und familiäre Entwicklung positiv gestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn NachbarInnen ihre eigenen Interessen und Stärken in Form von Projekten für die Nachbarschaft anbieten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich heterogene Personengruppen (bzgl. Alter, Herkunft, soz. Status) zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammenfinden und in den gegenseitigen Austausch gehen.
Beschreibung
Wenn sich NachbarInnen in Eigenregie zu einer Gruppe zusammenschließen und auf einer demokratischen Basis ihren Alltag/Wohnumfeld gestalten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich die vor Ort handelnden Akteure gegenseitig kennen und regelmäßig zu den Themen des Quartiers austauschen
Kriterium
Beschreibung
Wenn in jeglichen Projektphasen der Hauptfokus stets auf die Nachbarschaft gelegt wird und die anderen Einflussfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt miteinbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Personen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Projekten/Angeboten zusammenkommen und sich daraus weiterführende Kontakte ergeben.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule "Miteinander in Toleranz"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "AZG - Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Niedersachsen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ erweitert die Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze mit Fokus auf die Nachbarschaft und ergänzt die sozialen Dienste der Stadt. Es ist als langfristiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur konzipiert, mit nachhaltigem Betrieb und abgesicherter Projektkoordination. Die Finanzierung soll durch die Stadt, Fördermittel und Kooperationen mit Unternehmen gewährleistet werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Speed Dating - Lerne deine Nachbarn kennen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christine Trenkamp
2. Kurzbeschreibung
Guck mal wer hier noch so lebt!
Projektbeschreibung
Wir planen Nachbarschaftskontakte herzustellen, um Anonymität und Vorurteile zwischen den BewohnerInnen einer Straße vor allem unterschiedlicher Kulturen abzubauen. Auch Ängste vor dem "Fremden" sollen reduziert werden. Ziel ist die Demokratieförderung und der Abbau von Diskriminierung.
Umsetzen möchten wir dies in Form von Speed Datings. Wir fahren zu vorher bekannt gegebenen Terminen bestimmte Straßen mit einem Lasten-Rad an und bauen dort Tische und Stühle für ein Speed-Dating auf. Die Nachbarn und Anwohner der Umgebung können dann herkommen und tatsächlich in einem Speed-Dating-Verfahren die anderen Teilnehmenden kennenlernen. Wir unterstützen bei der Gesprächsführung über Themenkarten. Für Kinder und Jugendliche wollen wir erlebnispädagogische Angebote und Spiele bereitstellen, die auch von den Erwachsenen genutzt werden können. Das Ganze soll locker und niedrigschwellig ablaufen. Daneben möchten wir weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus des IGEL e.V. anbieten, die auch politische Vertreter und Mitarbeiter der Verwaltung integrieren. Geplant sind regelmäßige "Quartier-Grillen" und Speed-Dating mit den MdB, Regionalpolitikern oder anderen regionalen Größen.
Vor allem durch unsere Veranstaltungen in den Nachbarschaften im Quartier wollen wir möglichst alle Anwohner, auch immobile Personen erreichen. Wir schaffen neue Begegnungsorte direkt vor der Haustür. Mit der Durchführung bieten wir Austausch- und Kennenlernmöglichkeiten, fördern das Verständnis füreinander, Begegnung und Zusammenhalt. Wir stärken durch die sozialen Kontakte das Wohlbefinden und verringern die gesundheitlichen Gefahren, die mit Einsamkeit einhergehen.
Daneben nehmen wir das Gesamtpaket IGEL e.V. (Interessengemeinschaft Gesundes Leben) mit all seinen Inhalten, von Patientinnenstelle, über Gesundheitsladen, Krebsberatung und Selbsthilfe mit und tragen die Themen in die Nachbarschaften.
Unsere Erfahrungen zeigen außerdem, dass eine größere Resonanz auf Veranstaltungen erfolgt, wenn diese kulinarisch untermalt werden, deshalb sollen auch beim Speed-Dating alkoholfreie Getränke und Snacks gereicht werden. Hier legen wir Wert auf gesunde und kindgerechte Ernährung.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Umfragen eines ehemaligen Gemeinwesenprojektes ergaben, dass sich ein großer Teil der örtlichen Bevölkerung vermehrt einsam fühlt und aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht an Veranstaltungen teilnehmen können. Diesen kommen wir durch das örtliche Wandern in die Nachbarschaften entgegen.
Außerdem zeigt sich, dass sich die politische Lage in der Samtgemeinde Barnstorf zuspitzt und Migranten immer häufiger zum Ziel rassistischer und anders diskriminierender Äußerungen werden. Gerade im Fachbereich der Migrations- und IntegrationsKoordination erfahren wir immer öfter von Menschen, die Opfer diskriminierender Gewalt werden. Auch die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl in der Region sind besorgniserregend und führen zur Notwendigkeit von demokratiefördernden Veranstaltungen, da knapp jeder Vierte eine nicht demokratische Partei wählte.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Barnstorf - Flecken Barnstorf
Beschreibung
Unser Projekt findet im Flecken Barnstorf (52,35qkm), damit im Kern der Samtgemeinde statt. Weitere ländlichere Ortsteile werden nicht mit berücksichtigt, da das Gro der Migranten im Flecken lebt. Eine Unterkunft, in der viele Geflüchtete leben befindet sich außerhalb des Flecken, in einem wirtschaftlich geprägten Gebiet. Dieses stellt eine Ausnahme dar, um ansässige Firmen und deren Mitarbeiter zu erreichen.
Einwohnerzahl
6700
Quelle / Anmerkungen
urbistat.com
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle ist der Migrationsbericht des Landkreises Diepholz. In der Samtgemeinde leben laut dem Bericht 2022/23 13,7 % Menschen mit Migrationshintergrund, im Landkreis Ende 2023 laut LSN-Statistik 11,32 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Ende 2023 leben im Landkreis laut LSN-Statistik 6,92% Menschen, die Transferleistungen bezogen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_-_flecken_barnstorf.png
(2.61 MB)
karte_-_samtgemeinde_barnstorf.png
(931.87 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt verfolgen wir die Verbesserung der immateriellen Bedingungen im Flecken Barnstorf. Wir bringen immer wieder Menschen aus bestimmten Straßenzügen zusammen. Damit fördern wir das Kennenlernen untereinander und damit soziale Beziehungen. Mit der zugehenden Projektgestaltung erreichen wir deutlich mehr Menschen, alle Nachbarn erhalten Zugang zum Geschehen und können diesem kaum ausweichen, da es "vor der Haustür" stattfindet. Wir erwarten Menschen verschiedenster politischer Einstellungen und Kulturen anzutreffen und so auch demokratiefördernd tätig zu sein. Wir geben allen Menschen die Möglichkeit sich in einer neutralen Atmosphäre auszutauschen und neue, positive Erfahrungen mit dem "Fremden" zu sammeln. Darüber erwarten wir auch die Bildung neuer Netzwerke durch die Teilnehmenden selbst. Ob Hilfestellungen im kleinen Rahmen, die Gründung von Gruppenangeboten oder regelmäßige von der Nachbarschaft organisierte Straßenfeste, seine Nachbarn zu kennen und zu schätzen bieten Vorteile für alle Generationen. Dabei suchen wir vor allen Straßenzüge auf, die benachteiligt sind und bieten über Veranstaltungen direkt im IGEL e.V. weitere Kontaktmöglichkeiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir feststellen, das in den Straßenzügen keine "Ghettobildung" herrscht und die kulturellen Gruppen auch untereinander ein gutes Verhältnis haben.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn die Nachbarschaften das Angebot nutzen und selbstständig Nachbarschaftstreffs wiederholen oder sich anderweitig unterstützen.
Beschreibung
Wenn alle Ethnien das angebot nutzen.
Beschreibung
Wir sind bereits gut vernetzt, im Rahmen dieses Projektes erreicht, wenn wir gute Kontakte zu den Nachbarschaften herstellen und andere Interessierte hinzukommen und mitarbeiten möchten.
Vorhandene Strukturen
Der IGEL e.V. ist bereits Träger verschiedenster Fachbereiche (Krebsberatung, Selbsthilfekontaktstelle, Krippe, Seniorenservicebüro, Lokales Bündnis für Familie, Migrations- & IntegrationsKoordination (MIK), Freiwilligenagentur (FAB) und Mehrgenerationenhaus (MGH)), vor allem in den drei antragstellenden Fachbereichen (MIK,FAB,MGH) betreiben wir eine umfangreiche Gemeinwesenarbeit, die wir stetig weiter ausbauen. Dabei arbeiten die einzelnen Fachbereiche zusammen, um Synergieeffekte zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Wir sind 6 hauptamtlich tätige Personen (auch Teilzeitbeschäftigte) und arbeiten mit bis zu 80 ehrenamtlichen Personen zusammen. Die freiwillige Unterstützung kennt dabei kaum Grenzen, ob Unterstützung im Bereich der Integration, der Kinderbetreuung, Lernförderungen aller Generationen, Freizeitgestaltung, Beratungsangebote, Hilfe zur Selbsthilfe oder anderes, ohne die freiwilligen Helfer könnten wir kaum eine so breit aufgestellte Gemeinwesenarbeit leisten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Barnstorf - IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MIK - Migrations- & IntegrationsKoordination im IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister & Ratsmitglider der Samtgemeinde Barnstorf, MdB, MdL usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsladen IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsbetriebe des Gewerbegebietes in Eydelstedt am Rande des Flecken (Ausweitung des Quartiers)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir planen das Projekt auch nach den 3 Jahren der Förderung im Rahmen der bereits bestehenden Gemeinwesenarbeit des Mehrgenerationenhauses, der Freiwilligenagentur und der Migrations- & IntegrationsKoordination weiterzuführen. Durch die Zusammenarbeit der drei Fachbereiche mit der Kommune ist auch die Einbindung in kommunale Strukturen garantiert. Dennoch werden wir auch nach den 3 Jahren versuchen Mittel für das Projekt zu akquirieren, um den Umfang aufrecht erhalten zu können.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürger-Treff in Buchholz Zentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Werner Huber
| Funktion | Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sozialen Randgruppen der Stadt wird niedrigschwellig geholfen und sie begegnen in einem angenehmen Umfeld anderen Bürgern auf Augenhöhe
Projektbeschreibung
Nachdem wir mehr als zwei Jahre als Versuch im Buchholzer Bahnhofsgebäude mit ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeitern täglich Wohnungslosen und anderen Hilfsbedürtigen niederschwellig geholfen und Hilfen in verschiedenen Bereichen vermittelt haben, ist bei uns der Wunsch entstanden, eine Begegnungsstätte zu schaffen, in der diese Hilfsbedürftigen anderen Bürgern der Stadt in einer ansprechenden Umgebung begegnen. In diesem Rahmen soll unsere Arbeit professionalisiert und erstmals bezahltes Personal eingestellt werden. Mit ausschließlicher Ehrenamtlichkeit können wir das geplante Projekt nicht verwirklichen. Wir benötigen dazu größere Räumlichkeiten und kompetentes Personal, um unserer Zielgruppe effektiv helfen zu können und eine ansprechende Begegnungsstätte für alle Bürger zu schaffen. Im Zentrum der Stadt haben wir ein geeignetes Ladenlokal gefunden. Wir würden den Raum im Bahnhof in das Projekt als Zubringer integrieren, dort aber dann nur vormittags öffnen. Der neue Help-Bürger-Treff könnte dann täglich (auch sonn- und feiertags) von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Zielgruppe sollen ausser der bisherigen, nämlich den Wohnungslosen, Migranten, Behinderten und armen Mitbürgern auch alle anderen Stadtbewohner sein, z.B. auch Senioren. Außer den Angestellten werden wir auch dort Ehrenamtliche zur Mitarbeit im Help-Treff anwerben. Eine Kooperation mit einer Behindertenwerkstatt am Ort ist angedacht. Inhaltlich planen wir ein Café, in dem Kaffee und Speisen gegen freiwillige Spende ausgegeben werden. Die Randgruppen begegnen dort Bürgern aus allen Gesellschaftsschichten. Einer der Schwerpunkte ist Hilfe bei Anträgen, auch bei Onlineanträgen, z.B. bei der Beantragung von Bürgergeld. Erfahrungsgemäß werden die Hilfesuchenden häufig Migranten sein, die nicht alle Fragen auf Anträgen verstehen. Es sollen auch Aktivitäten stattfinden wie Sportgruppen, Musik-Veranstaltungen, Ausstellungen, Hausaufgabenbeaufsichtigung. Da wir natürlich nicht bei allen Problemen selbst helfen können, ist uns wie auch bisher eine Vernetzung mit anderen Akteuren sozialer Angebote der Stadt wichtig. Durch das Projekt wollen wir die sozialen Randgruppen besser in die Gesamtgesellschaft integrieren, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Wir wollen durch dieses Hilfsangebot nicht Wohnungslose aus anderen Orten anziehen, sondern dabei mitwirken, die vorhandenen von der Straße in die Mitte der Gesellschaft hinein zu bekommen.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit August 2022 betreiben wir im Bahnhofsgebäude Buchholz täglich von 14:00 bis 16:30 Uhr probeweise eine niedrigschwellige Anlauf- und Beratungsstelle für Hilfsbedürftige der Stadt mit Fokus Obdachlose, Migranten und andere Hilfsbedürftige; und haben dabei gesehen, dass der Bedarf für Hilfestellungen durch sozial kompetente Ansprechpartner in diesen Randgruppen groß ist. Der Anlaufpunkt ist inzwischen etabliert und bekannt. Täglich helfen wir Menschen in Nöten mit zwei geschulen Ehrenamtlichen, und bieten Gemeinschaft und ein offenes Ohr an. Es mangelt nicht an ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Bereitschaft, dort mitzuarbeiten, ist groß. Daneben sehen wir die Notwendigkeit, diese Arbeit personell zu professionalisieren, wir registrieren, dass die Ehrenamtlichkeit an ihre Grenzen stößt. Es besteht Nachfrage nach einem vielseitigen Beratungsangebot wie z.B. Hilfe bei Behördenanträgen und weitere Vernetzung mit der Stadtverwaltung und anderen sozialen Diensten. Wir freuen uns immer wieder über kleine Erfolge bei den Hilfsbedürftigen und würden im Interesse unserer Gäste die Arbeit gerne auch räumlich ausweiten, denn wir sehen den Bedarf dafür. Am bisherigen Platz im Bahnhof ist eine bedarfsentsprechende Ausdehnung und Professionalisierung nicht möglich. Auch haben wir immer wieder Kontakt zu anderen Bürgern, die unsere Arbeit schätzen, sie würden die Möglichkeit der Begegnung in einem Café sicher annehmen. Wohnungslose und andere Hilfsbedürftige finden bisher nicht ausreichend Möglichkeiten für vorurteilsfreie Begegnungen mit anderen Bürgern. Ausser dem Finden geeigneter Mitarbeiter wäre es sehr wichtig, ein ausreichend großes Ladenlokal an gutem Standort zu finden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buchholz i.d.N. Zentrum
Beschreibung
Innenstadt von Buchholz i.d.N., genauer Standort noch nicht sicher, da wir noch keinen Mietvertrag abschließen können. 100 m² Ladenlokal in der Kirchstr. 6, EG würde sich eignen. Dieser Laden liegt direkt neben der Stadtbücherei und dem stadtbekannten Lokal Caspari. Eine zentrale Lage ist für das Proekt wichtig. Möglichst wie dieses Lokal nahe Bahnhof und nahe Zentrum
Einwohnerzahl
41000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt demographische Statistik. Projektgebiet geschätzt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnungslose und Arbeitslose im Zentrum überproportional. Keine verlässlichen Zahlen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen nicht zu ermitteln. Diese Menschen kommen aber zu uns und lassen sich beraten
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit mehr als 2 Jahren arbeiten wir täglich mit Ehrenamtlichen durch Einzel- und Gruppenhilfe für Menschen in sozialen Randgruppen. Ehrenamtlichkeit heißt bei uns aber nicht unprofessionell. Arzt, Krankenschwestern, pensionierter Postbeamter, Arzthelferin, ein Unternehmer leiten die Arbeit, dazu ein angelernter Helfer. Mit den verschiedenen Fähigkeiten und Begabungen kann vielen Menschen geholfen werden. In der Bahnhofsgegend konzentrieren sich viele soziale Bedürfnisse, bei denen quartiersbezogen geholfen wird, weil sich dort z.B. Wohnungslose und Menschen mit Migrationshintergrund vermehrt aufhalten. Wir arbeiten daran, die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation aller Bürger zu stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Betreute zeigen Zufriedenheit, sie machen Verbesserungsvorschläge auf die wir eingehen
Kriterium
Beschreibung
Fortschritte nicht nur an Betreuten erkennbar, sondern auch an anderen Bewohnern
Beschreibung
Durch Kooperation mit anderen Erbringern sozialer Leistungen sind Erfolge noch größer
Kriterium
Beschreibung
Das kummunale Miteinander wird gestärkt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro des Rathauses Buchholz, z.B. Herr Wirth für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Dienste der evangel. Kirche, Neue Str. 8 in Buchholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche, Lebensmittelhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialraum Buchholz, Duschen und Waschen für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hilfe für Bedürftige bei Tierarztrechnung, Fröhlich Stiftung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir streben an, dass die Finanzierung des Bürger-Treff über den 1.10.2028 hinaus gesichert ist. Die Stadt hat uns bereits mitgeteilt, dass eine Finanzierung von dieser Seite nicht möglich ist. Zur dauerhaften Finanzierung werden wir uns vom Paritätischen Nds beraten lassen. Es ist möglich, dass sich die Einnahmen des Bürger-Treffs so entwickeln, dass sich ein Teil der Ausgaben damit finanzieren lässt. Ab dem 2. Projektjahr werden wir uns intensiv mit der Folgefinanzierung beschäftigen
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau Quartiersarbeit im Stadtteil im Bereich Sagekuhle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Helen Wahba
| Funktion | Quartiersmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2025-02-19 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Florian Wiechmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt „Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!“ erschließt das seit 2021 entstehende Hildesheimer Quartier Ostend auch sozial. Derzeit fehlen Begegnung, Identität und Zusammenhalt. Das Projekt bringt Anwohnende und anliegende Unternehmen durch partizipative Formate und Freizeitangebote zusammen, um Teilhabe und Identität zu ermöglichen und eine lebendige Nachbarschaft zu schaffen. Eine hauptamtliche Stelle für Gemeinwesenarbeit (GWA) koordiniert Angebote, motiviert Engagierte und vertritt die Interessen des Quartiers gegenüber Politik, Verwaltung und Akteuren lokaler Infrastruktur.
Das 1. Projektjahr erfasst Sozialstruktur, Bedarfe und Potenziale. 5 Beteiligungsformate und digitale Umfragen sammeln Ideen für die Quartiersentwicklung und Freizeitangebote, zeigen Leerstellen auf, fördern den Austausch und machen Ressourcen sichtbar. Ein „Runder Tisch“ informiert und vernetzt Unternehmen, Stadtakteure und lokale Versorger. Das Stadtteilfest „Ostend feiert“ setzt ein Zeichen für Gemeinschaft und macht das Quartier als lebenswerte Umgebung erlebbar.
Das 2. Projektjahr realisiert 8–10 der gesammelten Ideen. Kreativ-, Bildungs-, oder Sportangebote (z.B. Repaircafé, Stricktreff, Tai Chi auf der Wiese) beleben das Quartier und werden ehrenamtlich oder von Fachkräften umgesetzt. Unternehmen profitieren von passenden Formaten wie Inputs der Wirtschaftsförderung. 2 aufwendigere Beteiligungsformate (z.B. Nachbarschaftsfrühstück, Stadtteilflohmarkt) werden durch die GWA-Stelle umgesetzt. Der „Runde Tisch“ reflektiert bisherige Angebote und ermittelt neue Bedarfe.
Das 3. Projektjahr verstetigt das Projekt: Bewährte Formate laufen weiter, ggf. wird Neues erprobt. Die Finanzierung einer dauerhaften GWA-Stelle wird geprüft, um langfristig Strukturen zu sichern. Engagierte Einzelpersonen werden ab Projektbeginn motiviert sich einzubringen. Die Initiative Ostend entwickelt sich von einer unternehmensgetragenen Gruppe zu einer Organisation aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Eine Vereinsgründung wird erwogen, um nachhaltige Mitgestaltung zu ermöglichen. Unternehmen könnten sich künftig finanziell beteiligen.
Eine kontinuierliche Evaluation misst Zufriedenheit, Aufenthaltsqualität und Gemeinschaftsgefühl. Die gewählte Struktur macht das Vorhaben übertragbar, unabhängig von Größe oder Lage anderer Quartiere. Hildesheims Ostend wächst so zu einem lebendigen, inklusiven und nachhaltigen Stadtteil heran, in dem Nachbarschaft aktiv gelebt und Gemeinschaft gestaltet wird.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rund 1.200 Anwohnende und einige Unternehmen werden künftig im Hildesheimer Ostend ansässig sein. Erste Neubauten sind bezogen, doch eine aktive Nachbarschaft, Identität und Strukturen für GWA, die diese initiieren könnte, fehlen. Der Stadtteil ist eine unattraktive Baustelle: Dreck, Baugerüste, Lärm und fehlende Parkflächen prägen das Bild und geben kaum Anreiz, herzuziehen oder sich aufzuhalten. Grünflächen sind ungepflegt, alles wirkt provisorisch. Zudem fehlt eine direkte Verbindung zur Ost- und Innenstadt. Damit bleibt das Quartier räumlich isoliert. Die diverse Bewohnerschaft (Menschen mit Inklusionsbedarf, Ältere, junge Familien) hat kaum alltägliche Berührungspunkte, was Vereinsamung, Vorurteile und Spaltung begünstigt. Ohne Initiativen „von außen“ für vernetzende Angebote, Begegnungsräume und -anlässe bleibt die Isolation bestehen. Dabei bietet das Quartier Potenzial: Quartiersplatz, Spielplatz, Nahverkehr, Supermärkte, Kitas, Musikschule, Gesundheitsversorgung und Gastronomie sind vorhanden. Allein sichert dies aber kein funktionierendes Miteinander – besonders angesichts aktueller politischer Entwicklungen sind Austausch und Vernetzung wichtiger denn je.
Die Initiative Ostend, ein Zusammenschluss aus Cluster Projekte GmbH, Caritas, Diakonie Himmelsthür, Gemeingut eG und dem Ortsrat, will dies ändern, hat jedoch zu wenig Impact – es fehlen zeitliche und finanzielle Ressourcen. Ansässige Ketten wie L’Osteria, Rossmann und Alnatura zeigen wenig Interesse an Beteiligung. Zudem ist das Quartier als Autobahn-nahes Randgebiet ein Pendlerstandort, viele suchen keine Einbindung. Soziale Strukturdaten fehlen, Bedarfe sind unklar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ostend
Beschreibung
Das ca. 11,8 ha große ehemalige Kasernenareal "Ostend" befindet sich im Osten der Stadt Hildesheim. Das Quartier ist Teil des Stadtteils Oststadt, die direkt östlich an die Hildesheimer Innenstadt grenzt. 2010 hat die Stadt Hildesheim das Areal erworben und 2017 die Bebauung freigegeben. Das Quartier ist im Norden durch die Frankenstraße und im Westen durch Bahngleise begrenzt. Die Anbindung an das Straßennetz erfolgt über die Senator-Braun-Allee (Bundesstraße 6) sowie die Frankenstraße. Östlich vom Quartier befindet sich hinter der Senator-Braun-Allee das Helios-Klinikum, sowie das Gewerbegebiet zwischen Senator-Braun-Allee und Bördestraße.
Die Bebauung des Quartiers begann 2021. Es gibt einen Quartiersplatz, einen Spielplatz mit großer Grünfläche und eine gute Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an das Stadtzentrum. Wichtige Infrastruktur, wie Supermärkte, eine Bäckerei, ein Drogeriemarkt, Ärzte, Kita, Musikschule, ein Friseur und Restaurants sind im Quartier ansässig oder fußläufig erreichbar. Das Quartier befindet sich in Randlage der Oststadt, was dazu führen könnte, dass es von den Anwohnenden als eigener Stadtteil wahrgenommen wird. Zur Bewohnendenstruktur des Ostends gibt es bisher noch keine erhobenen Daten, um soziale Lagen einschätzen zu können.
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2017_08_31_rahmenplan_a3_klein.pdf
(1019.32 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In allen Aktivitäten verfolgt das Projekt die Grundprinzipien der GWA. In Beteiligungsformaten wird erarbeitet, was sich Quartiersbewohnende für das Zusammenleben wünschen und welche Angebote Bedarfen gerecht werden. Ziel ist, Anwohnende in die „Initiative Ostend“ einzubinden und engagierte Einzelpersonen und weitere Unternehmen zu identifizieren, die nachhaltig im Quartier agieren. Im Sinne des Empowerments werden Quartiersbewohnende befähigt, sich für ihre Belange einzusetzen und selbst Angebote umzusetzen. Anwohnende und Unternehmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen wie Feste oder runde Tische besser vernetzt. Die Kenntnis voneinander und der Ressourcen führt dazu, dass die Akteure voneinander profitieren und ressourcenorientiert handeln können. Ziel ist, durch Freizeit-, Vernetzungs- und Bildungsangebote sowie sozialen Zusammenhalt, ein positives Quartiers-Gefühl und die Stärkung der Mitbestimmung, die Lebensbedingungen der Bewohnenden zu verbessern. Methodisch werden die Ziele durch eine Quartiersanalyse, Befragungen und Beteiligungsformate und die Umsetzung von bedarfsgerechten Angeboten und Formaten erreicht. Vor allem angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wie der zunehmenden Spaltung der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich – sind die zentralen Anliegen der GWA, Partizipation, Demokratisierung und die Förderung eines guten Miteinanders, gegenwärtiger denn je. Das Projekt zahlt auf diese Anliegen ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bereits während der Projektlaufzeit, aber auch nach Projektende werden einige der 8-10 angestrebten Angebote von Bewohnenden umgesetzt und kommen dadurch in die Verstetigung.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohnenden und die ansässigen Unternhemen haben Kenntnis voneinander und von den vorhandenen Ressourcen. Feste und Formate wie der "Lebendige Adventskalender" werden gemeinsam umgesetzt, Aufgaben ressourcenorientiert verteilt
Kriterium
Beschreibung
Formate werden inklusiv und generationsübergreifend umgesetzt. Alle Menschen im Quartier werden durch die Angebote erreicht und die Mitgliederstruktur in der "Initiative Ostend" wird diverser.
Beschreibung
Die Initiative Ostend vergrößert sich, auch ehrenamtliche Mitglieder beteiligen sich. Ein regelmäßiger Runder Tisch Ostend etabliert sich. Langfristig beteiligen sich die ansässigen Unternehmen an gemeinsamen Aktionen und Festen im Ostend.
Kriterium
Beschreibung
Im Verlauf der drei Projektjahre nimmt eine wachsende Anzahl der Bewohnenden an Angeboten und Aktionen teil. Nach der Förderung verstetigen sich Angebote. Die Zufriedenheit der Bewohnenden wird per Umfrage bestätigt und ist gewachsen.
Beschreibung
Die Interessen der Menschen des Quartiers werden gehört und berücksichtigt und bedarfsgerechte Maßnahmen ergriffen
Kriterium
Beschreibung
Anwohnende stehen in Austausch mit Versorgern des Stadtteils (Abfallwirtschaft, Stromanbieter etc.), Politik und Stadtverwaltung. Diese werden in Formaten wie runden Tischen berücksichtigt und kommen zu Wort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Betriebskita Ostendkinder Hildesheim
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, die Gemeinwesenarbeit im Ostend nachhaltig verstärkt durch Ehrenamtliche zu tragen. Während der Projektlaufzeit werden engagierte Anwohnende identifiziert, qualifiziert und in die „Initiative Ostend“ eingebunden, die auch nach Projektende aktiv bleibt. Der „Runde Tisch Ostend“ soll als Plattform für Austausch und Vernetzung dienen. Die Rolle einer festen GWA-Stelle wird schrittweise reduziert, während die ehrenamtliche Struktur gestärkt wird.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On