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Veranstaltungen zur Vernetzung der BewohnerInnen

Ecki - Das MitmachQuartier

Ansprechpartner
Philipp Peters
Funktion Stellv. Abteilungsleiter/Koordinator Ecki
Gemeinsam aktiv
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Ecki – Das MitmachQuartier“ erweitert die Stadt Seelze die bestehende Begegnungs- und Integrationsstätte „Ecki“ um eine sozialräumliche Ausrichtung. Im Mittelpunkt steht das Quartier Beethovenstraße, in dem ein erhöhter Bedarf an Beratung, Beteiligung und nachbarschaftlicher Aktivierung besteht. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern, soziale Teilhabe zu stärken und Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung ihres Wohnumfelds einzubeziehen. Die Stadt Seelze verfolgt seit Jahren den Ansatz, Quartiere mit erhöhtem Unterstützungsbedarf durch gemeinschaftsstärkende Angebote zu fördern. Beispiele sind die Familienzentren in belasteten Stadtteilen sowie das GWA-Projekt in Letter, das nachhaltige Beteiligungsstrukturen aufbaut. Das neue Projekt knüpft daran an und ergänzt die kommunale Sozialraumorientierung um einen weiteren Baustein. Das „Ecki“ ist seit April 2024 eine niedrigschwellige Anlaufstelle für alle Bürger:innen Seelzes. Es bietet Unterstützung beim Spracherwerb, bei der Arbeitsintegration, bei Alltagsproblemen sowie vielfältige Begegnungsangebote. Finanziert durch den niedersächsischen Integrationsfonds richtet es sich bislang an die gesamte Stadt. Die Erfahrungen zeigen jedoch einen hohen Bedarf an quartiersbezogenen Angeboten, die im bisherigen Rahmen und mit den bisherigen Ressourcen nicht abgedeckt werden können. Durch die vorhandene Infrastruktur (z.B. Netzwerke und Räumlichkeiten) kann das neue Gemeinwesen-Projekt ohne große Startinvestitionen starten.Die bestehenden Netzwerke (vor allem Beratungsstellen und Institutionen) ermöglichen bedarfsorientierte Verweisberatung der Zielgruppen und das frühzeitige Erkennen von neuen Herausforderungen im Quartier. Wir möchten durch den GWA-Ansatz die Bedürfnisse der Nachbarschaft besser kennenlernen, um auf dieser Basis bedarfsorientierte Angebote gemeinsam mit der Nachbarschaft zu konzipieren und umzusetzen. Projektbausteine: - Nachbarschaftsrat: Beteiligungsgremium aus Anwohnenden zur Planung gemeinsamer Maßnahmen. - Nachbarschaftsbudget: Demokratisch verwaltetes Budget für eigene Ideen der Bewohner:innen bzgl. der Aufwertung des Quartiers. - Ehrenamtsbörse: Vermittlung nachbarschaftlicher Hilfe und Engagement. - Ecki-Garten: Gemeinschaftlich nutzbarer Außenraum zur Förderung sozialer Kontakte. - GWA-Mobil: Mobile Kontaktmöglichkeit für aufsuchende nachbarschaftliche Kommunikation auf Augenhöhe.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier Beethovenstraße leben überdurchschnittlich viele Menschen mit eingeschränkten Teilhabechancen in Bereichen wie Arbeitsmarkt, Bildung, Kultur und sozialer Integration. Verschuldung, geringe Deutschkenntnisse und fehlendes Wissen über Hilfesysteme erschweren den Zugang zu Unterstützung und wirken häufig über Generationen hinweg fort. Die Wohnstruktur ist geprägt durch einen hohen Anteil an Sozialwohnungen in großen Mehrparteienhäusern. Der Wegfall zahlreicher Sozialwohnungen durch das Auslaufen von Belegrechten sorgt für Mietsteigerungen und erhöht dadurch den Druck auf die Nachbarschaft deutlich. Viele Haushalte sind stärker finanziell belastet und der Beratungsbedarf ist spürbar gestiegen. Gleichzeitig fehlen im Quartier attraktive öffentliche Aufenthaltsflächen wie Parks, Spielplätze oder gastronomische Angebote, die das soziale Miteinander fördern könnten. Das Zusammenleben ist stark anonymisiert, nachbarschaftliche Netzwerke sind schwach ausgeprägt. Besonders Jugendliche weichen mangels geeigneter Treffpunkte auf informelle Orte aus, was zu Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum führt. Das Quartier ist in der Wahrnehmung vieler Einwohner:innen negativ besetzt, was die Identifikation mit dem Wohnumfeld zusätzlich schwächt. Mit rund 9 Hektar Fläche und einer Bevölkerungsdichte von etwa 150 Personen pro Hektar zählt das Gebiet zu den dichter besiedelten Bereichen der Stadt. Die bundesweiten Einsparungen im Bereich des SGB II (1/2025) führten zu einer geringeren Unterstützung der Leistungsbezieher durch das Jobcenter und die verschärften Regelungen bzgl. Integrationskurse seit 02/2026 erschwerten die gesellsch. Teilhabe für viele Geflüchtete zusätzlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Beethovenstraße, Mozartstraße, Obentrautstraße und Gustav-Adolf-Straße. Die nördliche Grenze bildet die Hauptdurchgangsstraße Hannoversche Straße und die südliche Grenze ist die Kantstraße und die stark befahrene Bahntrasse. Im Westen begrenzt die Döteberger Straße das Quartier und im Osten die Goltermannstraße.
Einwohnerzahl
1377
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen im Projektgebiet wurden auf Basis der Einwohnermeldedaten ermittelt. Die Zahlen der Gesamtstadt wurden auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstadt
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Auf Basis von Stichprobenerhebungen wurden die Werte für das Projektgebiet geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten der Gesamtstadt stammen aus dem Sozialmonitoring der Region Hannover und die Werte für das Projektgebiet aus Stichprobenerhebungen.
Unterlagen zum Gebiet
lageplan2.jpg (55.51 KB)
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten den Fokus auf die Gemeinwesenarbeit richten, weil wir davon überzeugt sind, dass die Bewohner:innen des Quartiers die Expert:innen ihrer Lebenswelt sind und am besten wissen, wo die Bedarfe vor Ort liegen. Wir möchten Projekte bedarfsgerecht und wirksam gestalten und vermeiden, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbeizuplanen. Deshalb setzen wir unmittelbar auf Beteiligung und schaffen mit dem Nachbarschaftsrat eine Plattform, und dem Ecki und dem Ecki-Garten Räume, in denen Ideen aus der Mitte der Menschen vor Ort entstehen, wachsen und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Die Nachbarschaft soll ihre Selbstwirksamkeit erfahren und stärken, wodurch sich auch in anderen Lebensbereichen positive Effekte entwickeln können. Selbstwirksame Menschen gestalten ihr Leben aktiver und können so die eigene und familiäre Entwicklung positiv gestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn NachbarInnen ihre eigenen Interessen und Stärken in Form von Projekten für die Nachbarschaft anbieten.
Beschreibung
Wenn sich heterogene Personengruppen (bzgl. Alter, Herkunft, soz. Status) zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammenfinden und in den gegenseitigen Austausch gehen.
Beschreibung
Wenn sich Nachbar:innen in Eigenregie zu einer Gruppe zusammenschließen und auf einer demokratischen Basis ihren Alltag/Wohnumfeld gestalten.
Beschreibung
Wenn sich die vor Ort handelnden Akteur:innen gegenseitig kennen und regelmäßig zu den Themen des Quartiers austauschen
Beschreibung
Wenn in jeglichen Projektphasen der Hauptfokus stets auf die Nachbarschaft gelegt wird und die anderen Einflussfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt miteinbezogen werden.
Beschreibung
Wenn Personen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Projekten/Angeboten zusammenkommen und sich daraus weiterführende Kontakte ergeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnraumvermittlung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS "Miteinander in Toleranz"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "AZG-Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbesuchsdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Start-Projekt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche Hl. Dreifaltigkeit Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen mit diversen lokalen Firmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seelzer Brotkorb
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seelzer Netzwerk für Familien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum/Jugendbildungshaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Straßensozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsraum Letter (GWA Projekt)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt erweitert das Angebot des Ecki mit Fokus auf Nachbarschaft und hilft, es als Teil der sozialen Infrastruktur Seelzes fest innerhalb des Quartiers zu etablieren. Das Ecki lebt von Sichtbarkeit und unmittelbarem Nutzen für die Zielgruppen. Durch die GWA-Komponente werden einerseits nachhaltige Nachbarschaftsstrukturen geschaffen und andererseits der kommunale Fokus auf präventive sozialräumliche Infrastruktur verfestigt, was langfristige, politisch getragene Projekte zur Folge hat.
Zustimmung Veröffentlichung
On

2 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Andrea Szymanski
Funktion Quartiersmanagerin AWT
Gute Nachbarschaft - In Gemeinschaft mit der Vielfalt des Alter(n)s unsere Stadtteile entwickeln
Projektbeschreibung
In den Wohnvierteln sind Orte der Begegnung, sogenannte "Dritte Orte", rar. Aktivitäten wie der Einkauf im Supermarkt oder der Besuch bei Hausärzten:innen werden häufig zum Highlight der Woche. Die übrigen Zeiten verbringen Menschen in hohem Alter allein (einsam) in ihren Wohnungen. Es gibt weder öffentliche Plätze noch ein Stadtteilhaus, an denen man sich "anlasslos" – zufällig – ohne Konsumzwang treffen könnte. Funktionale Sitzgelegenheiten im wohnortnahen Außenbereich sind kaum vorhanden. Bushaltestellen oder der Friedhof werden in den Sommermonaten als Treffpunkt genutzt. Die Tendenz zur Vereinsamung oder Isolation betrifft nicht nur Menschen im höheren Alter, sondern auch Alleinstehende mit geringem Einkommen. Diese können die häufig kostenpflichtigen Angebote nur in begrenztem Umfang nutzen und somit nur in geringem Maße am kulturellen und sozialen Leben teilhaben. In unserer älter werdenden Gesellschaft ist es wichtig, dass das Leben nicht nur in den eigenen vier Wänden stattfindet. Bei der Entwicklung von Stadtteilstrukturen sollten daher auch gut erreichbare, barrierefreie öffentliche Räume bereitgestellt werden. Die Lebensqualität hängt maßgeblich davon ab, ob Wünsche und Bedürfnisse wohnortnah und im sicheren Umfeld befriedigt werden. Die überwiegende Mehrheit der älteren Menschen möchte selbst bestimmt altern und so lange wie möglich in ihrer vertrauten oder gewählten Umgebung leben. Das Wohnquartier spielt eine zentrale Rolle im Alter(n) und nimmt direkten Einfluss auf die Lebensqualität. Die Bewohnenden des Quartiers und der angrenzenden Stadtteile konnte einen Fragebogen ausfüllen, dabei haben sich einige Schwerpunktthemen herauskristallisiert. Die „Wünscheliste“ wird von fast allen mit dem Thema "Angebote" angeführt. Dazu gehören auch niederschwellige Anlässe, zu denen man sich „zufällig“ triff und eine Umgebung, in der sich Unterhaltungen zu interessante Themen abseits von Krankheit ergeben. Damit ältere Menschen im Leben eines Stadtteils eine Rolle spielen, müssen ihnen die Strategien und Möglichkeiten gegeben werden, aktiv an der generationsübergreifenden Stadtteilgestaltung mitzuwirken. Bei solchen Gelegenheiten ergeben sich dann auch Gespräche rund um die eigenen Fähigkeiten, denen sich die Älteren oft gar nicht mehr bewusst sind. Die selbst definierten „Defizite“ treten in den Hintergrund, das Bewusstsein für die eigene Lebenserfahrung lässt Selbstvertrauen entstehen. Es braucht Mut sich im Alter zu engagieren, locken wir ihn raus!
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demografische und soziale Wandel schreitet voran. In den letzten Jahren ist ein vermehrter Zuzug von Menschen über 55 Jahren in die Stadtteile Mittelfeld und Weststadt zu beobachten. Nach dem Wegzug vieler Bewohner in Eigenheime im Umland (70iger und 80iger Jahre) , insbesondere in den geburtenstarken Jahrgängen, ist eine verstärkte Rückzugsbewegung in die innerstädtischen Wohnquartiere zu beobachten (Statistik LÜWoBau bis zu 36 %). Unter den Betroffenen befinden sich häufig alleinstehende, verwitwete oder geschiedene Personen. Der Anteil an Frauen mit geringen Renten ist hoch. Im Quartier Am Weißen Turm („Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“), das ca. 1.500 Einwohner zählt und zum Stadtteil Mittelfeld gehört, liegt der Anteil der Mehrheimatler:innen mit Zuwanderungsgeschichte bei ca. 52 %. Auch hier ist der Anteil der älteren Bewohner:innen (Anteil von 26 % > 65 Jahre) vergleichsweise hoch. Am Rande des Gebiets befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft für Zuflucht suchende Familien. Die Kinder und Jugendlichen der Familien sind gut in die Quartiersarbeit eingebunden, ältere, kranke Menschen sind hingegen kaum mit den Angeboten des Quartiermanagements zu erreichen. Bewohnende der umliegenden Stadtteile nutzen zunehmend die Angebote der Quartiersarbeit, da es in ihren Stadtteilen nur sehr wenig Angebote für Ältere gibt. Die hauptamtliche Arbeitszeit und die vorhandenen Räume, um neue Formate durchzuführen, können die steigende Nachfrage nicht decken. Je bekannter unsere Arbeit wird, desto mehr Menschen wollen mitwirken – planen, anbieten, teilnehmen. Diese Dynamik gilt es zu nutzen, um viele Menschen einzubinden.
GWA/QM-Ansatz
Mit der Veränderung der Altersstruktur / vermehrter Zuzug von älteren Menschen (>60) in die zentrumsnahen Stadtteilen geht auch eine Veränderung der Bedürfnisse und Bedarfe an Orten für Gemeinschaft, senior:innengerechter Stadtplanung, Organisation von Wohnen und Freizeit und Mitsprache bei öffentlichen Belangen einher. Wiederkehrendes Selbstbewusstsein lässt Menschen mutiger und fantasievoller auf ihre (verschütteten) Ressourcen zugreifen und Wünsche aktiver äußern und im besten Fall gemeinsam daran arbeiten, sie auch umzusetzen. Damit ältere Menschen weiterhin mitten im Leben eines Stadtteils eine Rolle spielen können, muss die Gelegenheiten geschaffen werden, dass sie an der generationsübergreifenden Stadtteilgestaltung mitwirken. Regemäßig stattfindende Frühstücke eignen sich als „Türöffner“ , hier kann langsam Vertrauen zu den Initiatoren:innen und ehrenamtlichen Engagierten aufgebaut werden, niemand ist gezwungen sich zu unterhalten. Themen ergeben sich durch eingeladenen Gäste, die nicht nur zu Themen rund ums Altern informieren. Bei solchen Gelegenheiten ergeben sich dann, ganz selbstverständlich, Gespräche rund um die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, denen sich die Älteren oftmals gar nicht mehr bewusst sind. Die selbst definierten „Defizite“ treten in den Hintergrund und das Bewusstsein für die eigene Lebenserfahrung, Kenntnisse und Fähigkeiten lässt Selbstvertrauen entstehen und regt dazu an sich in und für die Gemeinschaft zu engagieren.
Vorhandene Strukturen
In den Stadtteilen sind schon jetzt ehrenamtlich Tätige mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten / Fähigkeiten aktiv. Mit Hilfe des Quartiersmanagements haben sich regelmäßig stattfindende Treffen (Älter werden in LG, Trauergespräche, English for seniors, Astronomie, Slow Jogging, Trommeln, Fahrradwerkstatt, Tandemfahrradfriedhofsrunde, Grünkohlessen international, Internethilfe, kochen international wie bei Oma, Nistkastenbau, Schminken für Blinde und Sehbehinderte, Seniorenfrühstück mit Gästen aus der Stadtgesellschaft, kulturelles Frühstück mit Zufluchtsuchenden, Nähcafé) teilweise in Verbindung mit ansässigen Vereinen und Organisationen gebildet. Damit werden sehr unterschiedliche Bewohnenden erreicht und animiert sich auch einzubringen. Angebote entstehen "auf Zuruf", Wünsche werden geäußert und Rahmenbedingungen - Vernetzung, Räumlichkeiten, Finanzierung und Kontinuität - von professioneller Seite möglich gemacht. Die Außenwirkung ist sehr positiv und es spricht sich herum und regt andere dazu an, ihre Fähigkeiten einzubringen und "mutigere" Angebote zu planen und anzubieten. Durch die lockere Atmosphäre und interessanten Themen werden auch jüngere (<40) Menschen erreicht, die sich bislang eher weniger engagiert haben, da sie durch ihre Lebensumstände wenig Verbindlichkeit garantieren können.
Nachhaltigkeit
In der Arbeit Am Weißen Turm - Teil des Mittelfelds - haben sich durch vielen Unterhaltungen und bei 1:1 Befragungen (selbst konzipierter Fragebogen) herausgestellt, dass immer mehr Menschen über 55 in die angrenzenden Stadtteile zurückziehen möchten, jetzt schon an den Angeboten teilnehmen oder sie selbst anbieten. Viele Menschen werden erreicht und dazu angeregt sich der eigenen Fähigkeiten bewusster zu werden u. das Altern nicht nur als Defizit zu sehen. In Punkto Finanzierung s. Dachantrag.

Langenhagen im verbunT: Gemeinsam Zukunft gestalten!

Ansprechpartner
Sabine Mossig
Funktion Fachstelle Gemeinwesenarbeit
Vernetzung und Selbstorganisation stärken - Integration und Teilhabe durch Partizipation - Treffpunkte etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Langenhagen hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, interdisziplinär u. in enger Zusammenarbeit mit vier Kirchengemeinden eine tragfähige Struktur der Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen. Besonders herausfordernd war die gezielte Verzahnung bereits bestehender Strukturen um eine nachhaltige u. inklusive Entwicklung zu gewährleisten (Aufbau des Netzwerks verbunT u. d. Steuerungsgruppe). Dieser Prozess wurde intensiv begleitet u. durch die enge Zusammenarbeit der Abt. Stadtentwicklung u. Soziales erfolgreich etabliert. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die pädagogische Fachlichkeit innerhalb der Fachstelle weiter auszubauen. Es geht darum, Methodenvielfalt zu fördern, Schulungen für Quartiersmanagement, Ehrenamtliche u. neue Akteure anzubieten sowie nachhaltige Strukturen der Beteiligung zu schaffen. Ziel ist es, Bürger:innen auf Augenhöhe zu erreichen, benachteiligte Quartiere zu aktivieren, demokratische Teilhabe zu stärken u. langfristige tragfähige GWA-Strukturen zu sichern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Antrags ist der Aufbau eines Interkulturellen Gartens in der Kernstadt u. eines Quartierstreffpunktes in Krähenwinkel. Der Garten soll als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft dienen, gemeinsame Aktivitäten ermöglichen u. interkulturellen Austausch fördern. Hier werden nicht nur ökologische u. soziale Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch gemeinschaftliches Engagement u. gegenseitiges Verständnis gestärkt. Der neu zu schaffende Quartierstreffpunkt in Krähenwinkel soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner:innen dienen, in der ehrenamtliche Aktivitäten, Bildungsangebote u. Beratung gebündelt werden. Er soll einen geschützten Raum für Begegnung, Teilhabe u. soziale Vernetzung schaffen. Die Fachstelle GWA übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie stärkt u. erweitert das aufgebaute Gemeinwesen-Netzwerk, identifiziert Bedarfe, begleitet bestehende u. neue Projekte u. gewährleistet die fachl. Unterstützung ehrenamtlicher Akteure. Ohne eine kontinuierliche Förderung besteht die Gefahr, dass die bereits geschaffenen Strukturen nicht nachhaltig verankert werden u. GWA nicht als verlässliches Angebot wahrgenommen wird. Die Folgeförderung ist daher essenziell, um den begonnenen Prozess fortzuführen u. langfristig stabile Strukturen zu etablieren. Die Unterstützung der LAG ist dabei unverzichtbar, um den Ausbau der Fachlichkeit zu sichern u. die Verbindung zwischen Stadt, Quartieren u. Akteuren zu stärken
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen wächst stetig, insb. in der Kernstadt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich stark verändert, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Quartier Kernstadt Nord/Alte Mitte bestehen erhebliche soziale u. strukturelle Probleme. Die hohe Wohndichte, Überalterung u. multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erschweren den sozialen Zusammenhalt. Seit dem Bau des CCL in den 1980er Jahren hat die "Alte Mitte" ihre Funktion als Treffpunkt verloren, was zu einem Mangel an Begegnungsmöglichkeiten führte. Die bestehende Infrastruktur bietet kaum attraktive Angebote, während der Stadtpark nur wenig gemeinschaftlich genutzt wird. Dies verstärkt Vereinsamung, insb. bei älteren Menschen u. Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Zudem fehlen Kontaktanlässe zwischen Alteingesessenen u. Zugezogenen, wodurch Vorurteile u. Nutzungskonflikte entstehen. Auch in den anderen Ortschaften wie z. B. Krähenwinkel gibt es strukturelle Herausforderungen. Aufgrund der Siedlungsbeschränkungen sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, während der Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude steigt. Die ältere Bevölkerungsstruktur u. stagnierende Einwohnerzahlen erfordern verstärkte soziale Infrastruktur u. Begegnungsräume, um die Lebensqualität zu erhalten. „Gute Nachbarschaft“ soll dem begegnen, indem es den sozialen Austausch fördert u. gemeinschaftliche Angebote stärkt. Trotz erster Verbesserungen durch den Aufbau von GWA, des verbunT-Netzwerks u. der Steuerungsgruppe „GWA u. QM“ bleibt ein erhöhter Handlungsbedarf bestehen. Begegnungsorte müssen geschaffen u. nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden, um langfristige Strukturen für Integration u. soziale Teilhabe zu etablieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenhagen Kernstadt Alte Mitte - Fläche an der Leibnizstraße
Beschreibung
Langenhagen hat eine Fläche von 7197ha. Das Projektgebiet "Alte Mitte" liegt nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagens und umfasst ca. 128 ha. Das entspricht ca. 1,78% der städtischen Gesamtfläche. Das Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: nördlich - Pferdemarkt/Reuterdamm; östlich - Virchowstraße bzw. Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroderstraße; südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshorner Straße im südlichen Bereich; westlich - Bahnlinie Hannover-Hannover Flughafen. Das Gelände des Projektziels liegt in der Leibnizstraße am nördlichen Ende des Gebiets. Bei der Fläche handelt es sich um eine Teilfläche des Grundstücks (Flurstück 277/29, Flur 9, Gemarkung Langenhagen). Vrsl. Größe: 1998 m2 , Länge: 74m, Breite 27m. Westlich wird die Fläche von der KiTa Eentje Rummert, begrenzt; östlich davon ist der Bau eines Regenwasserrückhaltebecken geplant.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Gebiet-Name
Krähenwinkel
Beschreibung
Der Ortsteil Krähenwinkel befindet sich innerhalb der Gesamtstadt Langenhagen nördlich der Kernstadt und südlich des Ortsteils Kaltenweide. Am Ortsrand treffen sich die Landesstraße 190 und die Kreisstraße 361. Etwa fünf Kilometer westlich liegt der Flughafen Hannover-Langenhagen, im Osten grenzt Krähenwinkel an die Wietzeniederung mit dem Wietzesee sowie dem Waldsee an und im Norden grenzt es an die Ortschaft Kaltenweide.
Einwohnerzahl
2647
Quelle / Anmerkungen
InSEK Krähenwinkel
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel / Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekte verfolgen konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es auf eine nachhaltige, beteiligungsorientierte Entwicklung der Stadtteile abzielt. In engem Austausch mit den Bürger:innen werden gesellschaftliche Herausforderungen und lokale Problemlagen bearbeitet. Durch dialogorientierte Beteiligungsformate fördern wir Offenheit, stärken den sozialen Zusammenhalt und schaffen positive Identifikationsräume. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden Dabei setzen wir auf eine gesamtstädtische Strategie, die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und weitere Akteure der Gemeinwesenarbeit sind im "verbunT" miteinander vernetzt. Unser methodisch-strategischer Ansatz baut auf bisherigen Erfahrungen auf, intensiviert bestehende Strukturen und ermöglicht durch niederschwellige und inklusive Angebote eine breite Teilhabe. Mit vielfältigen Methoden gestalten wir Räume und Plätze aktiv um und wirken der Vereinzelung sowie negativen Assoziationen entgegen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dialogs zwischen Stadt und Quartieren schaffen wir Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gemeinwesen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nur wenn der Dialog mit den Menschen erfolgt, können Bedarfe rechtzeitig erkannt und Problemlagen und Unzufriedenheit erkannt werden. Anliege und Wünsche werden wahrgenommen; Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit unterstützt Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Anliegen zu artikulieren und gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten.
Beschreibung
Begegnungsräume und Kontaktmöglichkeiten vor Ort können gegen Vereinsamung helfen und das soziale Miteinander fördern.
Beschreibung
Aktivitäten und Begegnungen (Feste) fördern den sozialen Austausch und stärkt die Nachbarschaft.
Beschreibung
Verschiedene Akteure der GWA stimmen ihre Ziele, Angebote und Ideen mit einander ab, treffen Absprachen, unterstützen sich.
Beschreibung
Gemeinsam können Konzepte und Ideen erarbeitet und verwirklicht werden. Regelmäßiger Austausch garantiert die Überprüfung der Sichtweisen und gibt weiteren Input für die eigene Arbeit.
Beschreibung
Wer sich kennt, kann Wissen, Erfahrungen und Werte auszutauschen. Kulturelle Vielfalt kann als Ressource genutzt werden. Ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander wird gefördert.
Beschreibung
Gute und starke Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität und schaffen Kontaktmöglichkeiten
Beschreibung
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Akteure (Bürger:innen, Verwaltung, Politik, soziale Träger) entstehen neue Handlungs- und Lösungsansätze. Kooperationen können nachhaltige Lösungen fördern.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt hat eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK, Johanniter, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Win E.V. Selvi e.V., SFL E.V., NABU, Bürger für Kaltenweide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeeinrichtungen (stationär und ambulant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
vhs langenhagen, Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und religiöse Gemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft CCL, Interessegemeinschaft Alte Mitte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ Langenhagen, Echo Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Ortsräte, Ausschüsse, Beiräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen (Kernstadt und den Ortschaften)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohner:innen sowie Ehrenamtliche nutzen die vorhandenen Möglichkeiten und können selbst etwas bewirken. Die Gemeinschaft vor Ort wird gestärkt. Die bestehenden Netzwerke arbeiten mit den gemeinsam für Langenhagen erarbeiteten Leitlinien, u. verankern sie in ihrer Arbeit. Die kommunale Steuergruppe sorgt dafür, dass die Politik einbezogen wird. Langfristig soll das Projekt durch die Schaffung der koordinierende Fachstelle GWA eine Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Heimathafen Herzberg

Ansprechpartner
Nalini Hönow
Eine lebendige Gemeinschaft – mit einem generationenübergreifenden Projekt, das Menschen verbindet, Nachbarschaft fördert und überregionale Wellen schlägt.
Projektbeschreibung
Wo zuvor Leerstand das Bild prägte, bepflanzen Jung und Alt gemeinsam Hochbeete. Die 80-jährige Nachbarin erhält Unterstützung beim Bestellen ihres Gartens – und bedankt sich mit einem selbstgebackenen Apfelkuchen. Eine ukrainische Familie erkundet bei einem Spaziergang mit Einheimischen die geheimnisvolle Einhornhöhle. Und auf dem Juessee wetteifern bemannte Papierboote um den großen Preis der diesjährigen Dorf-Olympiade. Solche Begegnungen möchte die seit 2024 bestehende Initiative Kulturanker Harz ermöglichen – mit kreativen, generationenübergreifenden und niedrigschwelligen Angeboten, die Herzberg und seine Ortsteile enger zusammenbringen. Wo es bislang an Struktur und Impulsen fehlte, entsteht in den kommenden drei Jahren in Zusammenarbeit mit der Kommune eine zentrale Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit. Der Kulturanker Harz besteht aus: Kunstleben e.V. in Scharzfeld, dem ehrenhaften Verein e.V. im Hotel zum Paradies bei Sieber und dem Gasthaus Deutscher Kaiser in Herzberg, das derzeit als neue Gaststätte mit Veranstaltungssaal etabliert wird. Die drei Beteiberinnen möchten ihre persönlichen Vernetzungen nutzen und ausbauen, um ein identitätsstiftendes Gesamtprojekt für die Region zu schaffen. Obwohl die vier Ortsteile Herzbergs bereits 1972 eingemeindet wurden, fehlten bisher verbindende Elemente: Es gibt kaum ortsübergreifende Aktivitäten, die zu einem starken Wir-Gefühl beitragen. Bestehende Kontakte und Netzwerke des Kulturankers nutzend werden Bewohner*innen und Vereine/Unternehmen aller Ortsteile systematisch befragt, wo sie Verbesserungspotential in ihrem Umfeld sehen und wie sie sich selbst einbringen können. Vorhandene Ideen sind u.A. gemeinschaftliche Gartenprojekte zur Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen, Willkommensangebote für Neubürger*innen und Geflüchtete zur Erleichterung von Integration sowie regelmäßige und kostenlose Kreativangebote wie Nähwerkstätten oder Repair-Cafés, die das Kennenlernen der Bevölkerung ermöglichen und gegenseitige Unterstützung der Bewohner*innen zum Alltag werden lassen. Das Ziel ist es zudem, gemeinschaftlich eine Dorf-Olympiade zu entwickeln, die als wiederkehrendes Highlight die Ortsteile zusammenführt. Darin sollen lokale Traditionen mit modernen Impulsen verbunden werden und kulturelle Erlebnisse für alle Generationen geschaffen werden. Zur Realisierung des Projekts werden zwei Teilzeitstellen und eine Minijobstelle eingerichtet, ergänzt durch Ehrenamt und Honorarkräfte.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen ist eine historisch gewachsene Stadt, deren Ortsteile Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber im Jahr 1972 eingemeindet wurden. Zuvor hatten die Dörfer nur wenige Berührungspunkte, und bis heute fehlen regelmäßige Anlässe, die einen ortsübergreifenden Austausch fördern. Gleichzeitig steht Herzberg vor einer Vielzahl an Herausforderungen: Besonders in den Ortsteilen mangelt es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie an grundlegender Nahversorgung. Auch die Innenstadt ist zunehmend von Leerstand geprägt, wodurch das Wohnumfeld an Attraktivität verliert. Hinzu kommt ein Defizit an sozialer, kultureller und sportlicher Infrastruktur. Diese Faktoren erschweren die Entwicklung einer lebendigen Stadtgemeinschaft. Besonders betroffen sind junge und ältere Menschen: Junge Erwachsene sehen in der Region kaum Perspektiven und verlassen sie frühzeitig. Ältere Menschen, Neuzugezogene und Geflüchtete hingegen bleiben oft isoliert, da es an Begegnungsmöglichkeiten fehlt. Der demografische Wandel und die strukturelle Schwäche der Region führen dazu, dass immer weniger Menschen aktiv das Gemeinwesen gestalten. Viele frühere Traditionen oder gemeinschaftliche Veranstaltungen wurden aufgegeben, weil es keine Initiativen mehr gibt, die sie fortführen. Diese Entwicklung zeigt sich auch in der gesellschaftlichen Stimmung: Bei der letzten Bundestagswahl wurde die AfD mit 21 % der Stimmen nach CDU und SPD zur drittstärksten Kraft. Hier setzt der Kulturanker Harz an: Als zentrale Koordinierungsstelle möchte er Brücken zwischen den Ortsteilen bauen, das gemeinschaftliche Leben neu beleben und langfristige Strukturen für ein aktives Miteinander schaffen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz – Pöhlde – Scharzfeld – Sieber – Lonau
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Herzberg am Harz sowie die Ortsteile Pöhlde, Scharzfeld, Sieber und Lonau. Diese liegen im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen und bilden zusammen eine ländlich geprägte Region im Harzvorland. Die einzelnen Ortsteile sind zwar geografisch voneinander getrennt, jedoch durch die gemeinsame Zugehörigkeit zur Stadt Herzberg verbunden.
Einwohnerzahl
12939
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Herzberg_am_Harz, Stand 31.12.2023
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für gesamtes Stadtgebiet Herzberg
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für gesamtes Stadtgebiet Herzberg
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren Ansatz der Gemeinwesensarbeit, da der Fokus auf der aktiven Einbeziehung der Bewohner*innen und der Förderung von Partizipation liegt. Wir arbeiten ressourcenorientiert und nehmen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung als Grundlage für unsere Angebote. Wie in der GWA üblich, geht es uns darum, nicht nur kurzfristige Lösungen zu schaffen, sondern nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Ein zentrales Element unseres Projekts ist daher die Förderung von nachbarschaftlicher Vernetzung und die langfristige Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls über die einzelnen Ortsteile hinaus. Dies schaffen wir durch den Aufbau einer gemeinsamen Onlineplattform sowie durch niedrigschwellige und kostenfreie Formate wie die Dorf-Olympiade, Sprachcafés und Nähwerkstätten. Sie fördern den Austausch verschiedener Generationen, bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung und verbessern die Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen (wie z.B. Geflüchtete). Zudem arbeiten wir eng mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen vor Ort zusammen, um bestehende Ressourcen und Netzwerke zu nutzen und zu erweitern. In der GWA wird besonders Wert auf den Aufbau von Selbsthilfe und Eigeninitiative gelegt – auch wir streben in unserem Projekt an, dass die Bewohner*innen nach Projektabschluss weiterhin eigenständig aktiv bleiben und das gemeinschaftliche Leben fortführen. Dafür bieten wir ihnen Unterstützung und Beratung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen verschiedener Altersklassen und Herkunft nehmen aktiv an unseren Angeboten teil, geben positive Rückmeldungen und bringen eigene Ideen ein.
Beschreibung
Initiativen wie das gemeinsame Gärtnern oder die Entwicklung von Sprachtandems werden nach Projektabschluss eigenständig von den Bewohner*innen fortgeführt, ohne dass es ständige externe Unterstützung braucht.
Beschreibung
Bestehende Initiativen wie die Zukunftswerkstatt Herzberg am Harz e.V. oder der Landschaftspflegeverband werden ins Projekt eingebunden. Wir greifen auf vorhandene Ressourcen zurück (z.B. Technikverleih des ortsansässigen Kinos für die Dorf-Olympiade).
Beschreibung
Unterschiedliche Altersgruppen, soziale Schichten und Menschen verschiedener Herkunft kommen in unseren Angeboten zusammen und tauschen sich auf Augenhöhe aus.
Beschreibung
Verschiedene gesellschaftliche Bereiche (z.B. Kultur und Soziales) arbeiten aktiv zusammen und entwickeln gemeinsam Lösungen – wie z.B. ein Neubürger*innenpaket in Kooperation mit dem Einwohnermeldeamt.
Beschreibung
Über das Projekt hinaus bestehen regelmäßige Partnerschaften; beispielsweise eine Kooperation mit der ansässigen Papierfabrik zur Durchführung einer Papierbootregatta im Rahmen der Dorf-Olympiade.
Beschreibung
Die Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig, z.B. durch Sprachtandems oder Gartenpatenschaften. Online-Plattform und App etabliert sich als Online-Netzwerk für Angebots- und Hilfegesuche sowie für den sozialen Austausch.
Beschreibung
Regelmäßige, niedrigschwellige Freizeitangebote, wie Nähwerkstätten und Sprachcafés, haben auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand.
Beschreibung
Die Stadtverwaltung unterstützt unser Vorhaben aktiv und steht in engem Austausch mit uns, um eine nachhaltige und positive Entwicklung der Kommune zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Einwohnermeldeamt, Tourist-Information
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstleben e.V., Rock- und Kultur e.V., Iron Doghead e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinowelt Central-Lichtspiele
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landschaftspflegeverband, Zukunftswerkstatt Herzberg am Harz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nicolai-Grundschule, Mahnteschule, Einhornschule Scharzfeld, Grundschule am Rotenberg Pöhlde, Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium, Oberschule Herzberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harzkurier, Webseite, Newsletter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Foodsharing.de, Nebenan.de, DorfFunk, social.lag-nds.de
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Kulturanker Harz soll als Vernetzungsstelle gefestigt und ausgebaut werden. Wir setzen auf weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und lokalen Akteur*innen, um Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Finanzierungsstrategien zu entwickeln. Während der Projektdurchführung werden wir weitere Fördermöglichkeiten ausfindig machen, um unsere Aktivitäten nach Projektabschluss fortführen zu können. Durch Eigeninitiativen der Bevölkerung streben wir eine Verstetigung einzelner Angebote an
Galerie
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eventlocation deutscher kaiser
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten

Ansprechpartner
Moqem Omari
Organisation Stadt Dissen aTW
Funktion Integration- und Gemeinwesenarbeit
Gemeinsam für ein lebendiges Dissen
Projektbeschreibung
Verschiedene Bevölkerungsgruppen an einem Ort führen nicht automatisch zu einem lebendigen Miteinander. Damit Vielfalt tatsächlich gelebt wird, müssen infrastrukturelle Veränderungen gezielt gestaltet, gemanagt und begleitet werden. Hier setzt die Gemeinwesenarbeit (GWA) an. Ziel des Projekts ist es, den sozialen Zusammenhalt in Dissen nachhaltig zu stärken, partizipative Prozesse zu vertiefen und GWA als festen Bestandteil der Stadtentwicklung zu verankern. Dabei soll das Narrativ einer vielfältigen Dissener Stadtgesellschaft gestärkt werden, in der Unterschiedlichkeit als Bereicherung erlebt wird. Aufbauend auf den Erfahrungen des laufenden Projekts (2023-2025) wurden bereits Maßnahmen zur Förderung von Begegnung und Teilhabe entwickelt. Dabei hat sich gezeigt, dass GWA besonders erfolgreich ist, wenn sie niedrigschwellige Begegnungsformate schafft, die auf gemeinsamen Interessen basieren oder im öffentlichen Raum stattfinden. Beispiele dafür sind bewährte Begegnungsformate wie das Tannenbaumsingen oder interkulturelle Picknicks. Weitere Anlässe, wie z.B. die Jubiläumsfeier „75 Jahre Stadtrechte“ sollen genutzt werden, um Begegnung und Partizipation zu stärken, Aufmerksamkeit für die GWA zu schaffen und neue Akteur*innen gezielt einzubinden. Die geplante Neugestaltung des Homann-Areals Geländes bietet zudem die Möglichkeit, bauliche und soziale Aspekte von Anfang an zusammenzudenken und die vielfältigen Bedürfnisse der Bewohner*innen aktiv einzubeziehen. Beteiligungsaktionen wie Pop-up-Workshops oder Stadtteilspaziergänge erfassen Ideen aus der Bevölkerung, während aktivierende Befragungen gezielt die Bedarfe marginalisierter Gruppen ermitteln, um ihre Perspektiven in die Planung einzubringen. Zudem bietet sich die Gelegenheit, neue – dringend benötigte – Begegnungsorte zu schaffen, an denen Menschen zusammenkommen können. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit der Stadtplanung intensiviert, um GWA langfristig in städtische Entwicklungsprozesse zu integrieren. Auch die Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft wird gezielt ausgebaut. Erste Gespräche mit Unternehmen sondieren mögliche Kooperationen, während z.B. das Stadtjubiläum genutzt wird, um GWA in der Wirtschaft sichtbar – und ihren Mehrwert erlebbar zu machen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz wird Dissen aTW als lebenswerte, vielfältige Stadt gestärkt, in der sich alle Bevölkerungsgruppen zugehörig fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In Dissen am Teutoburger Wald leben Menschen aus über 80 Nationen. Besonders prägend ist der hohe Anteil an Arbeitsmigrant*innen aus Südosteuropa, Geflüchteten, Spätaussiedler*innen sowie Personen mit türkischen Wurzeln. Der Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte liegt deutlich über dem Durchschnitt im Landkreis. Diese Vielfalt spiegelt sich jedoch nicht in einem lebendigen Miteinander wider. Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe sind nach wie vor begrenzt und bleiben oft oberflächlich. Eine zentrale Herausforderung für die Stadt ist der Wegfall der Homann-Salatfabrik, die bis 2022 der größte Arbeitgeber der Region war. Mit dem Abzug des Unternehmens verlor Dissen nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze, sondern steht auch vor der Aufgabe, das frei gewordene Gelände sinnvoll zu nutzen. Die Neugestaltung dieses Areals bietet eine einmalige Chance, bauliche und soziale Aspekte von Anfang an gemeinsam zu denken. Dabei ist es essenziell, eine breite Beteiligung sicherzustellen und auch marginalisierte Gruppen aktiv einzubeziehen. Die wirtschaftliche Struktur in Dissen ist weiterhin stark von der Lebensmittel- und fleischverarbeitenden Industrie geprägt. Gleichzeitig leidet die Innenstadt unter einem Rückgang des Einzelhandels und dem Fehlen öffentlicher Begegnungsräume. Vor diesem Hintergrund wird die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu einer zentralen Aufgabe. Durch die Aktivierung der lokalen Wirtschaft kann Vielfalt als Chance sichtbar gemacht werden. Die Verknüpfung von wirtschaftlicher Entwicklung und GWA bietet die Möglichkeit, langfristig Strukturen zu schaffen, die das Zusammenleben in Dissen nachhaltig fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen(aTW) Kernstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Kernstadt von Dissen aTW, in der sich die genannten Herausforderungen besonders bemerkbar machen, insbesondere im Hinblick auf das Miteinander, den Mangel an Begegnungsräumen und die wenig belebte Innenstadt.
Einwohnerzahl
8665
Quelle / Anmerkungen
Stadt Dissen aTW 2025, Landkreis Osnabrück 31.12.2023, Zensus 15.05.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Innerhalb dieses Gebiets leben 2.446 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft sowie 6.219 Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft, was einem Ausländeranteil von mehr als 28 % entspricht. Über die Hälfte (65%) der ausländischen Bevölkerung stammt aus EU-Ländern. Laut dem Melderegister der Stadt Dissen aTW liegt der Anteil ausländischer Mitbürger im gesamten Stadtgebiet bei 24,9 %. In der Kernstadt lebt eine bemerkenswerte Zahl von Menschen mit internationalem Hintergrund. Dies liegt unter anderem daran, dass es dort viele Mehrfamilienhäuser und Wohnungen gibt, die oft in einem weniger guten Zustand sind und daher vergleichbar günstiger angeboten werden. Auffällig ist auch, dass die Bewohner*innen häufig wechseln (höher Fluktuation), da viele Menschen aus osteuropäischen Ländern nur für eine begrenzte Zeit hier bleiben und anschließend weiterziehen.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund liegt im Projektgebiet dabei noch deutlich höher. Laut Zensus 2022 haben mehr als 38 % der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Dissen aTW eine Einwanderungsgeschichte.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im gesamten Stadtgebiet beträgt der Anteil der Bewohner*innen über 60 Jahre 25,5 %. Im Projektgebiet liegt dieser Anteil deutlich höher, da sich dort viele Seniorenheime und betreute Wohnanlagen im Innenstadtbereich befinden. Besonders interessant ist der Anteil älterer Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Während der Gesamtanteil ausländischer Einwohner*innen in der Stadt bei fast 25 % liegt, machen Personen über 60 Jahre innerhalb dieser Gruppe nur 10 % aus.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf einen ganzheitlichen GWA-Ansatz in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteur*innen. Mit Maßnahmen wie einem mobilen Café, Stadtteilfesten, interkulturellem Picknicken und anderen Formaten werden niederschwellige Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten geschaffen. Die GWA orientiert sich an den Ressourcen der Bewohner*innen und bindet diese sowie lokale Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung aktiv ein, um nachhaltige Netzwerke aufzubauen und das soziale Miteinander in Dissen aTW zu stärken. Ziel ist es, die Teilhabe und Mitgestaltung aller Bevölkerungsgruppen zu fördern. Partizipative Methoden wie Befragungen, Workshops und Pilotprojekte ermöglichen es, Ideen einzubringen und Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen. Bestehende Ressourcen werden gezielt genutzt, um tragfähige Strukturen zu schaffen. Die GWA wird dabei in Stadtentwicklungsprozesse integriert und mit Bereichen wie Wirtschaftsförderung und Stadtplanung verknüpft. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung des Homann-Areals als sozialen Treffpunkt, der Netzwerkbildung und der Sensibilisierung für den Mehrwert von GWA. Durch Kooperationen mit lokalen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sollen langfristige Strukturen entstehen, die über den Förderzeitraum hinaus Bestand haben und die GWA nachhaltig sichern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen beteiligen sich aktiv an Planungsprozessen und Begegnungsformaten. Ihre Ideen fließen sichtbar in Maßnahmen ein, und die Angebote orientieren sich an ihren Bedarfen.
Beschreibung
Bewohner*innen und lokale Akteur*innen initiieren eigene Projekte oder übernehmen Verantwortung in bestehenden Formaten.
Beschreibung
Lokale Ressourcen, Akteur*innen und bestehende Netzwerke werden in die GWA eingebunden und aktiv genutzt. Erfolgreiche Formate werden verstetigt.
Beschreibung
Begegnungsformate werden von einer vielfältigen Bewohner*innenschaft genutzt, sodass interkulturelle und generationsübergreifende Kontakte entstehen.
Beschreibung
Stadtentwicklung, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft arbeiten eng zusammen; GWA wird in kommunale Prozesse eingebunden.
Beschreibung
Dauerhafte Kooperationen mit lokalen Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung bestehen. Mindestens eine neue feste Partnerschaft entsteht.
Beschreibung
Begegnung ist fester Bestandteil des Stadtlebens. Neu entstandene Kontakte und Netzwerke zwischen Bewohner*innen stärken den Zusammenhalt, und Segmentierung nimmt spürbar ab.
Beschreibung
Neue Begegnungsorte entstehen oder bestehende Räume für GWA werden genutzt und dauerhaft gesichert.
Beschreibung
GWA ist in kommunalen Prozessen verankert, über das Projekt hinaus gesichert und mit anderen Stadtentwicklungsprozessen verknüpft.
Vorhandene Strukturen
In Dissen aTW bestehen seit 2023 professionelle Strukturen der Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen des Projekts „Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten“ systematisch aufgebaut wurden. Ziel war es, in engem Dialog mit Bewohner*innen, Zivilgesellschaft und Verwaltung Maßnahmen zur Förderung von Begegnung, Teilhabe und Vernetzung zu entwickeln. Durch Methoden wie aktivierende Befragungen, mobile Cafés und Workshops wurden Möglichkeitsräume geschaffen, um über Vielfalt ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden bestehende Herausforderungen und Potenziale identifiziert und Ideen zur Verbesserung des Zusammenlebens in Vielfalt entwickelt. Zudem wurden erste tragfähige Netzwerke geknüpft und niedrigschwellige, wiederkehrende Begegnungsformate etabliert. Formate wie das gemeinsame Picknicken das Tannenbaumsingen oder das interreligiöse Friedensgebet wurden bewusst im öffentlichen Raum platziert, um neue Zielgruppen zu erreichen und Bewohner*innen unterschiedlicher Herkunft und Hintergründe miteinander in Kontakt zu bringen. Mit dem Arbeitskreis Interreligiöser Dialog wurde zudem eine neue, verbindliche Netzwerkstruktur geschaffen, die regelmäßig tagt und öffentlich sichtbare Impulse (z.B. durch die Aktion „Interreligiöses Friedensgebet“) setzt. Darüber hinaus absolviert der für das Projekt verantwortliche GWA-Mitarbeiter bei der Stadt Dissen aktuell den Zertifikatskurs „Gemeinwesenarbeit“, den er im Mai 2025 abschließen wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Dissen aTW (Öffentlichkeits-, Senioren- Jugend-, Ehrenamts-, Familien- und Integrationsarbeit, Stadtplanung, Ordnungsamt, Soziales und Stadtbücherei); Landkreis Osnabrück (Migrationszentrum, Integrationsbeauftragte, Ehrenamt…), Nachbarkommunen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunst und Kultur im südlichen Osnabrücker Land e.V. , Kreismusikschule Osnabrück e. V., Jazz Club Dissen-Bad Rothenfelde e. V. u.v.m (u.a. Chöre und Ensembles).
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen, Generationennetzwerk der Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Westfälisches Kinderdorf e.V. , Kinder- und Familienzentrum Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Nachhaltigkeit e.V., Industriekultur HOMANN e.V. u.v.m…
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Pflegedienst, Altenhilfe Bethel / Seniorenzentrum Dissen, DRK-Seniorenheim Dissen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Dissen, Hermann-Freye-Gesamtschule, Lernstandort Noller Schlucht gGmbH, VHS Osnabrücker Land gGmbH und Kindergärten vor Ort (7)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. St.-Mauritius-Kirchengemeinde Dissen, Freie evangelische Gemeinde Dissen, Kath. Pfarreiengemeinschaft a.T.W., Mennoniten-Kirchengemeinde Dissen e.V., Neuapostolische Kirche, DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Dissen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe e. V., Fuchs GmbH & Co. KG, Schulte Fleisch- und Wurstwaren GmbH, Dachser SE Food Logistics, Schlingmann GmbH & Co. KG und weitere Industrie und Handwerkbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Landkreis Osnabrück eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeit der Stadt Dissen aTW, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, Teuto Express Verlags-GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat der Stadt Dissen aTW, Fraktionen und politische Parteien in Dissen aTW, Lokale Vertreter im Landtag und Bundestag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport: Billard Club Dissen e. V., Turn- und Sportgemeinde Dissen e.V. (Mehrere Abteilungen), Tennisclub Dissen e. V. TUS Aschen-Strang e. V. 1912
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, GWA langfristig in die Stadtentwicklung zu integrieren und ihren Mehrwert für das soziale Miteinander flächendeckend noch stärker erlebbar/ sichtbar zu machen. Durch den Aufbau tragfähiger Netzwerke mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollen zudem nachhaltige Strukturen geschaffen werden. Insbesondere Unternehmen sollen als Partner gewonnen und Finanzierungsmodelle erarbeitet werden, um GWA langfristig in Dissen zu verankern.
Galerie
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deniz kurku und thomas uhlen in dissen atw 04
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Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Südharz-Mobil – von Bad Lauterberg in den Südharz

Ansprechpartner
Herr Isa Sandiraz
Organisation Landkreis Göttingen
Funktion Integrationsbeauftragter
Aufsuchend, mobil, vor Ort!
Projektbeschreibung
In den drei Städten Bad Lauterberg im Harz (BL), Herzberg am Harz (HB) & Bad Sachsa (BS) im Landkreis (LK) Göttingen (Gö) & der Umgebung der Städte soll mit einem mobilen aufsuchenden Angebot in Form eines bunten auffälligen "Südharz-Mobils" (umgebautes Wohnmobil) die intergenerationale & -kulturelle Begegnung der Bevölkerung (BV) gefördert & Beratung ermöglicht werden. Da bisherige stationäre Angebote nicht ausreichen, um die in den abgelegenen ländl. Gebieten lebende BV zu erreichen, soll mit einem innovativen Ansatz die GWA im Südharz aus- & aufgebaut werden. Dadurch wird ein neuer Sozialraum erschlossen, der von vorhandenen stationären Angeboten bisher ausgeschlossen ist. Zwei Personen (neue GWA und Mitarbeitende bestehender Angebote) sollen gemeinsam im Mobil an diversen Standorten (v.a. ländl. Gebiete & Brennpunkte) Beratung (u.a. Sozial- & Schuldnerberatung) & Begegnung anbieten. Außerdem sollen Begegnungslotsen (BeLo) ausgebildet werden, die Begegnungsangebote in priv. u. öffentl. Räumen im ländl. Raum anbieten. Ziel ist es, den Bewohner*innen (BW) Räume zu bieten, um in Kontakt zu treten, Vereinsamung entgegenzuwirken & Spannungen zw. den BV-Gruppen abzubauen. Zudem soll der Verbreitung v. extremistischem Gedankengut entgegengearbeitet werden. Durch einen Settingansatz wird die defizitäre soziale Infrastruktur gestärkt, v.a. durch lebenspraktische Unterstützung & Beratung, die auf lokale Probleme wie Armut & Arbeitslosigkeit reagiert. Zur Umsetzung wird eine Zusammenarbeit mit den Familienzentren (FZ), Beratungsdiensten, Vereinen & Trägern angestrebt. Zudem soll die städte- und regionenübergreifende Vernetzung intensiviert werden, um das Zusammenwachsen & eine nachhaltige Integration zu fördern. Da die Ausgangslage in den Städten ähnlich ist, können die BW von der Zusammenarbeit mit den vorhanden Strukturen profitieren, da diese sich gegenseitig ergänzen. Es soll kommunenspezifische und -übergreifende Angebote geben. Trotz der ähnl. Ausgangslage gibt es in den Städten unterschiedl. Bedarfe und bestehende Angebote, die durch Kooperation u. Ausweitung des Angebotes & Gebietes ausgeglichen werden können. Gemeinsam können die drei Städte bessere Effekte erzielen, da eine auf eine Kommune beschränkte Vernetzung auf Grund der defizitären Strukturen in den einzelnen Städten weniger erfolgsversprechend ist. Die neuen Angebote sollen allen BW unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, usw. offen stehen & die Bedarfe der gesamten BV in den Blick nehmen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Städte BL, HB und BS liegen im nördl. Teil des LK Gö. sowie im südl. Teil des Harzes. Die drei Städte vereint eine ähnliche Ausgangslage: fehlende soziale Infrastruktur, Kinder- u. Altersarmut, ein hoher u. zunehmender Anteil an älterer Bevölkerung (BV), hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung der BV u. eine hohe Akzeptanz von rechtem Gedankengut. Der größte Träger hat seine Angebote in der Region 2024 eingestellt, wodurch eine Lücke entstanden ist. Zudem existieren Spannungen zw. den verschiedenen BV-Gruppen. lntergenerationale & -kulturelle Begegnungen finden kaum statt u. der soziale Zusammenhalt innerhalb der BV ist nur schwach ausgeprägt. Es lässt sich eine Segmentierung der BV auf emotionaler & sozialer Ebene feststellen. Es gibt kaum Angebote od. Aktivitäten vor Ort, die Begegnungen ermöglichen, wodurch Einsamkeit ein großes Problem darstellt. Insb. für Jugendliche und junge Erwachsene ergibt sich eine schwierige Ausgangslage, da die Städte stark durch die ältere BV geprägt sind u. wenig Angebote für Jugendliche existieren. Zudem handelt es sich um eine ländl. Region, wodurch große Teile der BV nicht durch die bisherigen Angebote erreicht werden, da diese sich hauptsächlich auf die großen Städte konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die BW nicht mobil sind, da der öffentl. Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Es besteht die Gefahr, dass rechtes Gedankengut sich weiter in der BV vor Ort ausbreitet, da die BV durch die schwierige Ausgangslage anfälliger für extreme Weltanschauungen ist. Durch den mobilen Auf- & Ausbau von GWA-Strukturen soll verhindert werden, dass die Angebotslücke von rechtem Gedankengut u. deren entsprechenden Angeboten eingenommen wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg im Harz Kernstadt (Aue), Barbis, Bartolfelde, Osterhagen
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um die Städte Bad Lauterberg im Harz, Herzberg am Harz (nordwestlich von Bad Lauterberg) und Bad Sachsa (südöstlich von Bad Lauterberg) sowie und vor allem deren zugehörige Gemeinden im ländlichen Raum. Bad Lauterberg im Harz fungiert als Zentrum, dessen Wirkung sich durch die aufsuchende GWA auf die Region herum sowie die Städte Bad Sachsa und Herzberg ausweitet. Zudem haben die einzelnen Städte jeweils eigene Ausstrahlungskreise bzw. Einzugsgebiete, auf die sich die GWA konzentrieren soll. Diese sind jeweils die dazugehörigen Gemeinden im ländl. Raum, welche durch die aufsuchende GWA erreicht und als neue Sozialräume erschlossen sowie an die Kernstädte angebunden werden sollen. Im Fall von Bad Lauterberg handelt es sich um die Kernstadt und hier vor allem um den Stadtteil Aue, der neben den ländl. Gebieten ebenfalls von der Sozialinfrastruktur ausgeschlossen ist. Dieser ist durch einen Berg vom eher touristischen Stadtteil abgegrenzt ist. Im Stadtteil Aue ist die schwach ausgebaute Sozialstruktur besonders sichtbar. Die angegebenen Merkmale beziehen sich auf Bad Lauterberg gesamt.
Einwohnerzahl
10600
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz Kernstadt, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau
Beschreibung
Das Teilprojektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg am Harz bzw. die Gemeinden, die zu Herzberg am Harz als Stadt gehören (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau).
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Herzberg am Harz: https://www.herzberg.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000080-25580.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). 18-26 Jahre, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Bad Sachsa Kernstadt, Steina, Neuhof, Trettenborn
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich hier auf Bad Sachsa als Kernstadt und vor allem die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden Steina, Neuhof und Trettenborn.
Einwohnerzahl
7540
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Sachsa: https://www.bad-sachsa.com/portal/seiten/statistik-900000164-33390.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). 18-26, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf,Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt richtet sich an alle Bewohner*innen des Projektgebietes unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität usw., an dessen Interessen bzw. Bedarfslagen sich die aufzubauende GWA orientiert. Es möchte die materiellen (durch Schulnerberatung, Sozialberatung), infrastrukturellen (z.B. durch Ausbau Beratungsangebote) und immateriellen (z.B. Verbesserung des Kontaktes der BV, rechtem Gedankengut entgegenwirken) verbessern und bietet eine mobile Anlaufstelle für die BV vor Ort. Dabei steht kein bestimmtes Thema und keine bestimmte Zielgruppe im Fokus. Stattdessen wird es ein breites Angebot an Begegnungs- und Beratungsformaten geben. Durch die Angebote soll der Zusammenhalt der BV vor Ort gestärkt werden, damit diese sich selbst gegen die erstarkenden rechten Strukturen & Angebote stellen können und zusammenwachsen, um ein besseres Miteinander im Projektgebiet etablieren zu können. Dies ist nicht nur ein regionales, sondern gesamtgesellschaftl. Problem, welches sich im Südharz besonders zeigt. Zudem stehen im Mittelpunkt des Projektes vielfältige gemeindenübergreifende Vernetzungsanstrebungen, um im Südharz ein Netzwerk aufzubauen, welches in den ländl. Gebieten die Infrastruktur stärken soll. Dazu wird mit vielfältigen Aktueren vor Ort, v.a. mit den Familienzentren und der Caritas, kooperiert. Dies soll vor allem die ländl. Gebiete des Südharzes inklusive der Zentren (BL, HB und BS) sozial stärken und auf vielfältige Weise (Beratungs- & Begegnungsebene) voranbringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen des Projektgebietes wurden informiert, nehmen die Angebote in Anspruch und beteiligen sich aktiv an der Entwicklung und Durchführung neuer Begegenungsformate
Beschreibung
Ehrenamtliche Begegnungslotsen (BeLo) wurden gewonnen u. ausgebildet. Bewohner*innen des Südharzs bieten als BeLo selbstständig Begegnungsformate an und haben eigene Netzwerke gebildet. Zivilgesellschaftliche Strukturen haben sich unter den BW etabliert.
Beschreibung
SWOT-Analyse & Befragung, Ressourcen der BV werden für Begegnungsformate genutzt, BV nimmt Angebote in Anspruch
Beschreibung
Angebote richten sich an sämtliche BV-Gruppen, vielfältge intergenerationale und -kulturelle Beratungs- und Begegnungsformate wurden etabliert, Kontakte zwischen versch. BV-Gruppen finden statt, BV wächst zusammen
Beschreibung
Entstandenes GWA-Netzwerk kooperiert ressortübergreifend mit vielfältigen Akteuren: Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden usw.
Beschreibung
Netzwerk im Südharz wurde etabliert und wird genutzt, um Beratungs- und Begegnungsangebote anzubieten. Es existieren gemeinsame Strukturen (z.B. E-Mailverteiler, regelm. Austauschreffen). Mehrere Projektbeiräte wurden aus den Netzwerken gebildet.
Beschreibung
Begegnungsangebote stärken Kontakte der BV vor Ort. Es wurden Nachbarschaftsnetzwerke zur Unterstützung etabliert. BV macht positive Erfahrungen durch Begegnungsangebote. Vereinsamung der BV ist zurückgegangen. BV traut sich wieder vor die Tür.
Beschreibung
Versch. Beratungsangebote finden mobil in den ländl. Gemeinden statt. Lebenssituation der BV hat sich durch Beratungs und Begegnung gebessert.
Beschreibung
Städte im Harz arbeiten im Prozess eng mit LK zusammen. Die GWA wurde gemeindeübergreifend etabliert u. dient als gutes Beispiel für mobiles Angebot. GWA-Nachhaltigkeit wurde durch Integration in die komm. Strukturen und Kooperationen gesichert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt BL, Städte HB u. BS (Seniorenbeauftragter, Präventionsrat, Stadtjugendpflege, Gleichstellungsbeauftragte), Landkreis Göttingen (Bereiche: Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, FB Soziales, ABH und Jobcenter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband Südniedersachsen e.V., Familienzentren (MANYWAYS), AWO Bad Lauterberg, Freiwilligenagentur OHA, Tafel, DRK, Kinderschutzbund, Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen (KGS Bad Lauterberg, Grundschule am Hausberg, Einhornschule Scharzfeld), Berufsfachschulen (Physiotherapieschule, Norddeutsche Gesundheitsschule), KiTas (KiTa Spatzennest, AWO-KiTa, KiTa Barbis, KiTa Bartolfelde), VHS Göttingen Osterode gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, FAGö (Freie Altenarbeit Göttingen e.V.), Schützenvereine, Freiwillige Feuerwehr, Kulturvereine, Musikvereine, sonstige Vereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzt*innen, Krankenhaus, Psychotherapeut*innen (erwachsenen und KuJ), Alten- und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden, andere Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter*innen in den drei Städten (BL, BS u. HB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Websites & Social Media-Auftritte von Caritas, Familienzentren z.B.MANYWAYS, Atelier Eckstein, Stadt Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Herzberg am Harz u. LK Göttingen, Facebookgruppe „Lauterberger helfen sich“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Lauterberg im Harz, Stadtrat Herzberg am Harz, Stadtrat Bad Sachsa & Kreistag Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen des Südharzes unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Schicht, usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harz Energie (Energieversorger, Kooperation zur Aufklärung über Energieversorgung & erneuerbare Energien, um Unsicherheiten & ihre Konsequenzen (Suchen der Lösung in rechtem Gedankengut) in der BV entgegenzurwirken)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Begegnung als Einrichtung der Stadtverwaltung Bad Lauterberg. Die BeLo-Schulungen werden auch in den Räumlichkeiten von HdB stattfinden. Für die angedachten Integrations- und Demokratiekonferenz in Bad Lauterberg wird HdB als Tagungsort fungieren
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der LK Gö. & Caritas Südniedersachsen e.V. beabsichtigen die Finanzierung des Südharz-Mobils und des Gesamtprojektes inklusive Begegnungsformaten über die Förderperiode hinaus zu sichern. Die Weiterfinanzierung soll v.a. aus kreiseigenen Mitteln & aus zusätzlich akquirierten externen Fördermitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden & sollen das zukünftige Fortbestehen der neuen GWA-Struktur nahtlos gewährleisten.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaft(s)Leben - Aktiv und Verbunden

Ansprechpartner
Dagmar Marschner
Funktion Quartiersmanagerin
Gemeinsam die Südstadt (er)leben
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt soll das nachbarschaftliche Engagement bei den Bewohner*innen, die in der Südstadt leben und arbeiten gefördert werden. Mit niederschwelligen und leicht zugänglichen Angeboten an verschiedenen Orten und Plätzen in Kooperation mit Netzwerkpartnern soll der Zugang und die allgemeine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert werden. Aufsuchende soziale Arbeit ermöglicht es, die Menschen dort abzuholen, wo ihr Leben stattfindet.  Die Quartiersmanagerin des Antragstellers ist schon durch ihre gute Netzwerkarbeit sowohl bei Bewohner*innen als auch bei vielen sozialen Institutionen und Organisationen in der Südstadt und anderen Stadtteilen bekannt. Bereits bestehende Kooperationen mit Fachbereichen der Stadt Hameln (Hameln kanns), Bildungsträgern des Landkreises Hameln - Pyrmont, Schulen und Kitas aus dem Stadtteil werden intensiviert und sollen zu einer Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit in der Gemeinwesenarbeit sorgen. Gemeinsame, niederschwellige Angebote an unterschiedlichen Orten/Plätzen sollen zur Aktivierung der Bewohner*innen beitragen. Mit dessen Hilfe sollen die Bewohner*innen befähigt werden, eigene Ideen für den Stadtteil einzubringen und aktiv an der Umsetzung mitzuarbeiten. Dabei wird das Quartiersmanagement mit der Organisation entsprechender Angebote zunächst eine leitende und vernetzende Rolle einnehmen. Die Teilnehmenden sollen durch Mitwirkung nach und nach die Eigenverantwortung übernehmen. Auch Unternehmungen, Besuche in Theater, Museum oder Besichtigungen werden durch das Quartiersmanagement in einem ersten Schritt unterstützt, sollen dann aber in Eigenverantwortung weitergeführt werden. Der schon bestehende "Treffpunkt Kaisers" soll weiterhin als Dreh- und Angelpunkt in der Südstadt aufrecht erhalten bleiben. Eine Suche nach einem zentraleren, sichtbaren Raum ist für die Projektlaufzeit angedacht. In den warmen Monaten kann auch der neu gestaltete Wilhelmsplatz in der Mitte der Südstadt zu einem zentralen Ort für Begegnung werden. Mit aufsuchender Sozialarbeit durch kleine Mit-mach-Aktionen soll der Platz belebt werden und so die Möglichkeit entstehen, das nachbarschaftliche Zusammenleben mit der Vielfalt im Stadtteil zu fördern. Außerdem wird das Quartiersmanagement als Sprachrohr zu den Fachstellen der Stadt dienen. Damit besteht die Möglichkeit, Bedarfe des Stadtteils und der Bewohner*innen schnell an die entsprechenden Stellen weiter zu leiten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit 2019 besteht mit dem "Treffpunkt Kaisers" ein fester Ort für Begegnung in der Hamelner Südstadt. Dort ist das Quartiersmanagement angesiedelt, das mit niederschwelligen Angeboten erste Impulse für nachbarschaftlichen Austausch + soziale Teilhabe gesetzt hat. Die Angebote werden von den Bewohner*innen gut angenommen, konnten jedoch bisher nicht dauerhaft zur selbständigen Mitgestaltung des Stadtteils motivieren. Hauptgrund hierfür war ein häufiger Personalwechsel im Quartiersmanagement in den letzten Jahren, der den Aufbau tragfähiger Beziehungen erschwert hat. Erst in den letzten zwei Jahren konnte eine kontinuierliche Präsenz und ein verlässlicher Kontakt zu den Menschen im Quartier hergestellt werden. Die Lebensqualität der Bewohner*innen ist durch fehlende Grünflächen und dichtem Wohnungsbau beeinträchtigt. Durch die mangelnden Grünflächen, die kulturelle Vielfalt und dadurch verbundenen Sprachbarrieren kommt es häufiger zu Spannungen zwischen den Bewohner*innen. Ein Viertel der Bewohner*innen ist über 60 Jahre alt und viele leben allein. Gleichzeitig ist die Finanzierung der Gemeinwesenarbeit aktuell nicht gesichert. Ein Wegfall des Quartiersmanagements würde bedeuten, dass fragile, im Aufbau befindliche Netzwerke wegbrechen. Nun besteht die Chance, diese Strukturen zu stabilisieren und gezielte Selbstorganisation mit Bildungsträgern und städtischen Fachbereichen zu fördern. Auch die wichtige Mittlerrolle zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung ginge verloren. Um das bisher Erreichte zu sichern und eine nachhaltige Entwicklung im Quartier zu ermöglichen, ist die Weiterführung und Verstetigung des Quartiersmanagements dringend erforderlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hameln Stadtteil Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet (Südstadt von Hameln) grenzt an den Stadtkern der Stadt Hameln. Es zeichnet sich durch eine hohe Wohndichte mit wenig Grünfläche aus. Im Wohngebiet befindet sich der Hauptbahnhof von Hameln. Die Bundesstraße 1 bildet die Grenze zu Innenstadt. In südöstlicher Richtung erstreckt sich ein Industriegebiet, dass durch Leerstand gekennzeichnet ist. Die Stadt Hamel und Fluthamel (kleine Zuflüsse der Weser) durchfließen die Südstadt im östlichen Teil.
Einwohnerzahl
6200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hameln Fachbereich Stadtentwicklung und Planung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt verfolgen wir die Interessen der Menschen, die im Stadtteil leben und arbeiten ins Zentrum zu stellen, die Selbstorganisation der Bewohner*innen zu stärken und damit das Image des Stadtteils zu verbessern. Dabei liegen die Handlungsfelder im Zusammenleben der verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Bedarfe im Freizeitbereich und in der Beratung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
- die Bewohner*innen sind aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden und entwickeln eigene Ideen und Projekte.
Beschreibung
- die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, die die Interessen der Bewohner*innen vertreten und die Gemeinwesenarbeit mit der jeweiligen Fachkompetenz unterstützt.
Beschreibung
- die Bewohner*innen können auch ohne die Teilnahme der Quartiersmanagerin ihre Ideen planen und umsetzen.
Beschreibung
- wenn öffentliche Plätze (Wilhelmsplatz) und Treffpunkt aktiv genutzt und gestaltet werden. - wenn die Teilnehmerzahlen steigen + Bewohner*innen sich selbst einbringen und Interesse an den Belangen ihrer Nachbarn zeigen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln Fachbereich Familie und Soziales, Stadtentwicklung und Planung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokaler Einzelhandel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung, Grund- und Oberschule aus dem Stadtteil, Kitas im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Presse (Deister- und Weserzeitung), Südstadtzeitung (Krause),Facebook, Radio aktiv, HamelnR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbaugenossenschaften (HWG, WGH)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zedita Zukunftsforum, Weißer Ring, DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Diakonie, Aleviten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
weitere Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der paritätische Kreisverband Hameln-Pyrmont steht im engen Kontakt zur Stadtverwaltung, der Abteilung Familie und Soziales, in der das Quartiersmanagement der Stadt Hameln verankert ist. Strukturen und Nachhaltigkeit werden hier in enger Abstimmung mit der Abteilungsleitung und der Fachkraft verknüpft. Durch die Förderung der Stiftung Wohnungshilfe könnte ein Teil der Finanzierung auch auf lange Sicht gesichert werden.
Galerie
dsc 0013
dsc 0017
dsc 0040
dsc 0111
dsc 0150
Zustimmung Veröffentlichung
On

Women connect!

Ansprechpartner
Ron Herzberg
Funktion Standortleitung
Frauenpower für soziale Integration in Döhren
Projektbeschreibung
Im Projekt "Women connect!" entsteht durch Begegnung und selbstorganisierte Aktivitäten ein Netzwerk aus Frauen aus den unterschiedlichen sozialen Gruppen des Hannoveraner Stadtteils Döhren, das in Zusammenarbeit mit bestehenden Organisationen und Akteuren das Miteinander und die soziale Integration im Stadtteil stärkt. Das Projekt setzt an bestehenden informellen Begegnungsorten wie den Spielplätzen am Fiedeler Platz und der Peiner Straße an, wo es über niedrigschwellige Angebote (z.B. Picknicks, Bastelaktionen etc.) Frauen über die Grenzen ihrer sozialen Blasen hinweg zusammen und in einen produktiven Austausch bringt. Die sich dabei im Gespräch ergebenen Bedarfe und Wünsche werden in abwechslungsreichen Formaten wie Meckercafés, Aufstellungen, Stadtteilbegehungen, Ideenschmieden, Lösungs-Sit-Ins usw. aufgegriffen. In diesen Formaten werden die Bedarfe gemeinsam thematisiert, systematisiert und zusammen angegangen, indem Ideen und Pläne für deren Umsetzung entwickelt werden. Unterstützend setzt das Projekt von Beginn an auf eine enge Vernetzung zu und Zusammenarbeit mit der Akteurslandschaft im Stadtteil, um sich nachhaltig zu etablieren. Aus den anfänglichen Begegnungsformaten entwickelt sich im Projektverlauf ein fester Treffpunkt, bevorzugt mit eigenen Räumlichkeiten, der den Frauen als Safe Space dient und den sie räumlich wie inhaltlich ausgestalten. Der Raum steht ihnen offen, um sich zu treffen und Agebote zu organisieren. Aus diesem Safe Space heraus entsteht nicht nur ein sich verdichtendes soziales Netzwerk, das schnell in die Familien der Frauen und weitere Bevölkerungsteile wirkt. Von hier aus setzen die Frauen auch ihre Ideen und Lösungen für den Stadtteil in Form von selbstgewählten Formaten und Aktionen um. Das Projektteam nimmt dabei eine unterstützende, beratende Rolle ein und stiftet sinnvolle Vernetzung zu einschlägigen Akteuren aus dem Stadtteil. Egal, ob die Frauen ein Stadtteilfest organisieren, Kreativangebote oder Ausstellungen gestalten, einen lokalen Videopodcast produzieren oder Hilfsnetzwerke initiieren - durch ihre Aktivitäten wirken sie sichtbar in den gesamten Stadtteil hinein. Die gesammelten Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse bringen sie dann auch nach und nach in die Leitung heterogener Organisationsteams mit ein, in denen sie mit engagierten Einwohnern eine aktive Beteiligungskultur im Stadtteil befeuern und ihre Projektarbeit ausbauen. Zusammengefasst vernetzt, aktiviert und empowert das Projekt Döhren.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Hannoveraner Stadtteil Döhren liegt zwischen der innenstadtnahen, gutbürgerlichen Südstadt und Laatzen. Er ist ein lebendiger, familienfreundlicher Stadtteil mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, gastronomischem Angebot und attraktiven Spielplätzen. Besonders hervorzuheben sind das Mehrgenerationenhaus und gut etablierte Jugendzentrum, das seit Jahren auch Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebenslagen Halt und Perspektiven bietet. In den vergangenen Jahren ist die Stadtteilbevölkerung zunehmend heterogener geworden. 2024 hatten 30,6 % der Einwohner*innen in Döhren eine Migrationsgeschichte – ein Zuwachs von 20 % im Vergleich zu 2018. Die wachsende Diversität stellt den Stadtteil vor neue Herausforderungen: Es braucht Strukturen, die ein echtes Miteinander fördern und ein bloßes Nebeneinander verhindern. Gelingende Integration wirkt spannungspräventiv und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Ein zentraler Ort des Aufeinandertreffens sind die Spielplätze – etwa an der Peiner Straße oder am Fiedeler Platz. Hier halten sich täglich vor allem Mütter mit ihren Kindern auf. Diese informellen Begegnungsorte bieten großes Potenzial für Austausch – bislang jedoch weitgehend ungenutzt. Frauen wirken in ihre Familien hinein und können somit als Schlüsselakteurinnen sozialer Integration wirken. Werden sie vernetzt und ins gemeinsame Tun gebracht, profitieren nicht nur sie, sondern der gesamte Stadtteil. Döhren braucht daher Angebote, die Frauen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten zusammenbringen, den Dialog stärken und gegenseitiges Empowerment ermöglichen. Ein geschützter, gleichzeitig offener Raum – als Treffpunkt, Ideenschmiede und Motor für ein gelingendes Miteinander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Döhren
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Hannover-Döhren im Stadtbezirk Döhren-Wülfel. Döhren liegt im Südosten der Stadt Hannover und ist klar durch Straßenzüge und natürliche Gegebenheiten abgegrenzt. Im Westen bildet die Leine die Grenze, einschließlich der angrenzenden Grünflächen der Leinemasch. Nördlich wird der Stadtteil durch die Hildesheimer Straße begrenzt, die als wichtige Verkehrsachse die Verbindung zur Innenstadt darstellt. Im Osten verläuft die Grenze entlang der Peiner Straße bis zur Garkenburgstraße, die gleichzeitig die südliche Abgrenzung zu Wülfel bildet. Innerhalb dieses klar umrissenen Gebiets befinden sich zentrale Orte, die für das Projekt Women connect! besonders relevant sind. Dazu gehört der Fiedeler Platz, ein lebendiger Treffpunkt mit Wochenmarkt, Cafés und einem großen Spielplatz – ein Ort alltäglicher Begegnung verschiedener Gruppen. Ebenfalls bedeutend ist der Spielpark an der Peiner Straße, ein gut besuchter Spiel- und Freizeitort für Kinder und Familien. Ergänzt wird das soziale Leben im Stadtteil durch Einrichtungen wie das Mehrgenerationenhaus des Mütterzentrums, Jugendzentrum Döhren, das Freizeitheim und verschiedene Kirchengemeinden.
Einwohnerzahl
13571
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/B%C3%BCrger-Service/Stadtbezirksportale-Hannover/Stadtbezirk-D%C3%B6hren-W%C3%BClfel/Der-Stadtbezirk/Ein-Stadtbezirk-stellt-sich-vor
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Women connect!“ verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz. Ziel ist es, Frauen unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe im Stadtteil Döhren miteinander zu vernetzen, ihre Teilhabe zu stärken und sie in ihrer Rolle als Akteurinnen des Gemeinwesens zu aktivieren. Ausgangspunkt sind alltägliche Begegnungssituationen an informellen Orten wie Spielplätzen, die bewusst genutzt werden, um niedrigschwellige Kontakte zwischen Frauen zu ermöglichen. So knüpft das Projekt gezielt an die informellen Alltagssituationen an, in denen Frauen ohnehin präsent sind – und wandelt beiläufige Begegnungen in aktive Mitgestaltung um. In strukturierten Formaten wie Stadtteilbegehungen, Mecker-Cafés oder Ideenwerkstätten äußern die Teilnehmerinnen ihre Anliegen und entwickeln gemeinsam Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil. Diese werden in selbstgewählten Aktionen umgesetzt. Ein zentraler Bestandteil ist der Aufbau eines regelmäßigen Treffpunkts als „Safe Space“, den die Frauen inhaltlich mitgestalten und organisatorisch mittragen. Das Projektteam übernimmt dabei eine begleitende, unterstützende Rolle und stellt die Verbindung zu relevanten Akteur*innen im Stadtteil her - es vernetzt, empowert und aktiviert. Die Maßnahmen zielen auf langfristige Selbstorganisation, Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen und die nachhaltige Verankerung im Sozialraum.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die Frauen untereinander über das Projekt hinaus auch im Privaten vernetzt sind und diese Vernetzung ihre Familien, Freunde und Nachbarn umfasst, sodass die Interaktion der sozialen Gruppen im Stadtteil sichtbar zunimmt.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn von den Aktivitäten der teilnehmenden Frauen sowie der heterogenen Organisationsgruppen unterschiedliche Bevölkerungsteile des Stadtteils profitieren und sich vernetzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Netzwerk aus engagierten Frauen, welches im Projekt entsteht, über den Förderzeitraum hinaus Hand in Hand mit anderen Akteuren im Stadtteil agiert und die Beteiligungskultur aufrecht erhält.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn sich das Projekt in bestehende Angebote eingefügt und deren Vernetzung untereinander weiter vorangetrieben und gleichzeitig die teilnehmenden Frauen hierin integriert hat.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum/Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Maria e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
habiba studio
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Döhren/Wülfel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spvg Niedersachsen Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri-Kirche Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Bernward-Kirche Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Glockseeschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Von Beginn an werden die Stadt Hannover und Organisationen im Stadtteil in die nachhaltige Etablierung des Projekts einbezogen. Gemeinsam wird frühzeitig eine Handlungsstrategie entwickelt. Ziel ist eine Anschlussfinanzierung über städtische oder andere Mittel. Perspektivisch kann das Projekt als selbstorganisiertes Frauennetzwerk weitergeführt werden. Die beratende, qualifizierende und materielle Unterstützung der Frauen könnte in diesem Fall auf mehrere Akteure im Stadtteil verteilt werden.
Galerie
women connect 1
women connect 2
women connect 3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Viertel Berliner Straße - Aus "Ankommen" wird "Bleiben", aus "Verinselung" wird "Gemeinschaft".

Ansprechpartner
Markus Meyer
Menschen verschiedenster Ankommensgenerationen nehmen sich gegenseitig wahr, lernen sich kennen und werden zu (Mit-)Gestaltenden ihrer Nachbarschaft. Der "Verinselung" von Gruppen entgegenwirken.
Projektbeschreibung
Das Projekt wird ergänzend zu zwei Stadtteiltreffs herausfinden, welche Menschen mit welchen individuellen "Ankommens-"Geschichten die aktuelle Nachbarschaft bilden. Eine neue Gehstruktur ins Viertel erweitert die bisher nur mögliche Kommstruktur der Treffs. Der Blick wird nicht nur auf die Zuzüge der letzten Jahre gerichtet. Es werden gezielt Menschen angesprochen, die seit langer Zeit mit eigener Migrationsgeschichte hier leben. In den letzten Jahren gab es wesentliche Veränderungen im "Kern" des Gemeinwesens. Das Viertel ist noch vielfältiger und bunter geworden. Menschen kommen aus vielen Teilen der Welt, mit eigenen Kulturen, Traditionen und Lebensgeschichten. Was sind ihre Alltagsthemen? Was beschäftigt sie? Was macht ihnen Sorgen in diesem sich schnell verändernden Umfeld? Wie gelang bisher das Ankommen? Was bedeutet ihnen Nachbarschaft? Durch systematische Befragungen und aktivierende Methoden werden die Themen, Wünsche und Ziele der Bewohnenden erfasst und diese zur Selbsthilfe aktiviert. Dabei werden vorhandene Netzwerke genutzt und erweitert. Es werden Menschen gefunden und beteiligt, die Zugänge zu bisher verschlossenen Communities schaffen. Die "Verinselung" wird aufgebrochen, neue Verbindungen geschaffen, Brücken gebaut. Die durch den Wandel herausgeforderte Aufnahmegesellschaft wird gezielt angesprochen und einbezogen. Die Menschen nutzen und erschließen sich gemeinsam neue Räume. Erweiterte Teilhabe- und Teilgabemöglichkeiten entstehen und der bereits vorhandenen Vereinsamung wird entgegengewirkt. Begegnungsräume und Begegnungsanlässe werden systematisch mit den Bewohnenden initiiert und gefestigt. Der Zugang zur bestehenden sozialen Infrastruktur wird erleichtert, die Treffs als ganz eigene "Inseln" eingebunden. Menschen entdecken, dass sie ähnliche Themen und Fragestellungen im Alltag beschäftigen und sie diese gemeinsam bearbeiten und voneinander lernen können. Das "Ankommen" verbindet die Menschen über Generationen hinweg. Sie entwickeln Aktivitäten, um den "sozialen Kitt" und das Miteinander als Nachbarschaft zu stärken. Eigene Ressourcen werden entdeckt und für "Schwächere" im Viertel eingesetzt. Aus Rückzug wird wieder Öffnung/Interesse an den anderen. Die Menschen identifizieren sich wieder mit ihrem Viertel, mit ihrem "Kiez" und leben gerne hier. Sie betrachten die Vielfalt als Vorteil und Stärke des Quartiers, sehen ihre eigene Zukunft und neue Heimat hier - aus "Ankommen" wird "Bleiben" aus "Verinselung" wird "Gemeinschaft"!
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Viertel Berliner Straße ist seit Jahrzehnten ein Ankommensquartier von Menschen aus vielen Teilen dieser Welt. Die Gründe für den Zuzug sind aktuell oft Kriege und globale Krisen, aber auch die Suche nach einem besseren Leben für sich und die eigene Familie. Da die Gründe für die Migration der Menschen eher fremdbestimmt waren, haben sie sich hier zunächst in ihren Communities zusammengefunden und zum Teil eigene Strukturen der Alltagsbewältigung aufgebaut. Das gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und "Heimat" in einem für sie meist sehr fremden Umfeld. Sie nutzen Beratung und Unterstützung in den vorhandenen Stadtteiltreffs, ziehen sich aber sonst sehr ins Private zurück. Es kommt zunehmend zur "Verinselung" von Gruppen in einem Nebeneinander der Nachbarschaften. Fremdheit und Distanz sind prägend. "Die" und "Wir" sind häufige Zuweisungen, Verständnis füreinander und der Blick auf das Verbindende schwindet. Langjährige Bewohnerschaft überfordert die rasante Veränderung des Viertels, sie fühlen sich oft nicht gesehen und abgehängt - fremd in ihrem eigentlich gewohnten Umfeld. Insgesamt entsteht vermehrt eine angespannte Stimmungslage und schwindende Kommunikation untereinander. Gut 70% der Bewohnerschaft hat eine Zuwanderungsgeschichte, ca. die Hälfte einen ausländischen Pass und fast jede/r Vierte eine eigene Fluchtgeschichte. Es ziehen im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit zahlreiche Menschen aus Osteuropa, vor allem aus Bulgarien und Rumänien ins Viertel. Der Zugang zu diesen Gruppen scheint besonders schwierig. Die Treffs sind stark ausgelastet mit Beratung und Unterterstützung in einer "Kommstruktur". Eine "Gehstruktur" ins Viertel ist bisher kaum möglich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Lebenstedt - Viertel Berliner Straße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die statistischen Bezirke 53 und 54 und deckt damit den Bereich um die gesamte Länge der Berliner Straße ab. Im Norden wird es abgegrenzt von der Ludwig-Erhard-Straße, im Osten von der Peiner Straße, im Süden von der Konrad-Adenauer-Straße und im Westen von der Albert-Schweitzer-Straße.
Einwohnerzahl
7050
Quelle / Anmerkungen
Daten Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso, Kosis HHGen sowie eigene Statistiken und Advis
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
71
Gesamtstadt in Prozent
44
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit ins Zentrum unseres Vorgehens. Ausgehend von den Interessen der Menschen (durch gründliche Analyse und Verstehen des Viertels und der hier lebenden Menschen mit ihren Ankommensgeschichten) werden passgenaue Aktivitäten entwickelt und neue Räume mit den Bewohnenden erschlossen (Beteiligungsformate einsetzen und Teilhabe sowie Teilgabe ermöglichen). Dabei werden die Beteiligten in ihrer Handlungsfähigkeit gestärkt und in Richtung Selbstorganisation und Empowerment begleitet. Sie erschließen sich, unterstützt aber eigenständig, neue "Räume"/Orte und entdecken ihre Gemeinsamkeiten in der Ankommensbiografie. Sie einbringen ihre Stärken und Ressourcen ein und lernen voneinander. Die Selbstwirksamkeit im Gestalten ihres Zusammenlebens, als über Generationen "Angekommene" in der Nachbarschaft und das Entstehen tragfähiger Netzwerke und neuer Verbindungen werden entwickelt und gestärkt. Verschiedenste Zielgruppen werden angesprochen und miteinander in Kontakt gebracht. Die bisher vorhandene "Kommstruktur" der Stadtteiltreffs wird gezielt erweitert durch eine "Geh-ins-Viertel-Struktur" z.B. mit einem umgebauten Lastenrad als "Treffpunkt-to-go" in den öffentlichen Raum. Bewohnende werden befähigt, selber GWA-Teile zu übernehmen und neue Angebote zu organisieren und zu verantworten. Sie werden zu "Ankommens"-Experten und geben ihr Wissen weiter, entwickeln passende Strukturen und Finanzierungsmodelle für ihre Ideen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kontakte zu verschiedensten Menschen mit Ankommensgeschichte aufgebaut wurden und sich diese mit ihren Themen einbringen. Die Menschen sich selbst für sie passende Räume erschlossen haben und diese in gemeinsamer Verantwortung nutzen.
Beschreibung
Bewohner*innen sich (neu) eigenständig treffen, ihre Alltagsfragen besprechen und sich verabreden. Menschen qualifiziert sind, um selbständig (kleinere) Anträge zu stellen und für Gemeinsames einzusetzen. Ein Bürgerverein entsteht.
Beschreibung
Unterschiedlichste Menschen (Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnzeiten im Viertel, Einkommen, Familienstand) einbezogen sind. Menschen aus verschiedenen "Inseln" miteinander agieren und neue Verbindungen entstanden sind.
Beschreibung
Netzwerke eine erkennbare Struktur (Verteiler, Protokolle, Sitzungsrhythmus) haben und eine breite Beteiligung sichtbar ist. Unterschiedliche Beteiligte verlässlich Dinge miteinander gestalten und regelmäßig kommunizieren. Ein Stadtteilgremium existiert.
Beschreibung
Menschen aus dem Viertel eigene Ideen einbringen und zusammen mit anderen aus der Nachbarschaft umsetzen. Regelmäßig Feste und Feiern mit breiter Beteilgung stattfinden. Menschen sich im Alltag unterstützen und miteinander in Kontakt sind.
Beschreibung
Menschen eigene gelingende Ankommensgeschichten weitergeben, sich mit ihren Fähigkeiten verantwortlich einbringen und Nachbarschaft selbst gestalten. Neue Räume von Bewohnenden erschlossen wurden. Menschen sich in der Ortspolitik engagieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev-luth. Kirchengemeinde Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kontorsarbeit der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DITIB Salzgitter-Lebenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGMG Am Haudorn Salzgitter-Lebenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KSV Vahdet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat des Gebietes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Start.Punkt.SZ Berliner Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Generationentreff Martin-Luther-Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Familienzentrum Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engagierte Menschen aus dem Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungshelden e.V. Berliner Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend-/Mädchengruppe aus dem Start.Punkt.SZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhilfsgruppe der Martin-Luther-Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorengruppe des Generationentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Männergruppe Start.Punkt.SZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nähgruppen Start.Punkt.SZ und Familienzentrum Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gitarrengruppe Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternschaft Familienzentrum und Kita Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohnende nutzen die erschlossenen Räume eigenständig weiter und verantworten Angebote. (Wohnungs-)Wirtschaft wird einbezogen für finanzielle und räumliche Unterstützung. Räume der Treffs und der Partner stehen mietfrei zur Verfügung. Die Kommune hat ein Interesse am Bürgerengagement/GWA und stellt Kontorskoordination zur Verfügung. Qualifizierung Engagierter für kleinere Projektanträge, Fundraising und Spendensammelaktionen. Gründung Bürgerverein/Gremium mit Stadtteilbudgeterarbeitung.
Galerie
begegnungen
generationentreffen
generationentreff sz 2
generationtreff sz 1
start.punkt sz jugendliche
start.punkt sz austausch
startpunkt frauengruppe
startpunkt jugendliche
startpunkt maedchengruppe
startpunkt maedchengruppe2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Innovation und Inklusion - Lebensqualität für alle im Burgdorf Ovelgönne

Ansprechpartner
Ilka Morr
Funktion Geschäftsführerin
Management und Weiterentwicklung eines inklusiven Sozialraums
Projektbeschreibung
Seit 35 Jahren wirkt die Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle für und mit den Menschen mit geistiger Behinderung im Burgdorf Ovelgönne und hat mit u.a. Burgdorfladen, Gastronomie und Hotel ein lebenswertes Umfeld geschaffen, von dem auch die örtliche Bevölkerung profitiert. Für die nahe Zukunft ist ein Inklusives Seniorenwohnprojekt mit Räumen für Begegnung im Zentrum der Gemeinde geplant, das den älter werdenden BürgerInnen mit und ohne Behinderungen ein weiterhin selbstbestimmtes Leben im bekannten Lebensumfeld ermöglicht und dem inklusiven Miteinander über alle Generationen hinweg einen Rahmen gibt. Die Weiterentwicklung des inklusiven Sozialraums sowie die Lebensqualität im gesamten Burgdorf ist jedoch eng verzahnt mit dem Erhalt der örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen, die in ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit aktuell massiv gefährdet sind. Im Rahmen des Projektes „Innovation und Inklusion – Lebensqualität für alle im Burgdorf Ovelgönne“ soll daher ein „Sozialraummanagement“ etabliert werden, das zum einen das inklusive nachbarschaftliche Miteinander mit qualifizierten Angeboten, Kommunikation und Vernetzung unterstützt, zum anderen die aktuell gefährdete wirtschaftliche Tragfähigkeit der örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen wiederherstellt, sichert und entwickelt. Ziel ist es, einen beispielhaften inklusiven Arbeits- und Lebensraum auf die zukünftigen demografischen Herausforderungen vorzubereiten, den älteren Menschen mit und ohne Behinderungen ein weiterhin qualitätsvolles Leben im bekannten Umfeld zu ermöglichen und den innovativen Ansatz von Inklusion, Teilhabe und örtlicher Daseinsvorsorge - auch als Modell für andere ländliche Kommunen – weiterzuentwickeln.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das 1231 Einwohner umfassende Burgdorf Ovelgönne ist Teil der ländlich geprägten Gemeinde Ovelgönne im Landkreis Wesermarsch im Norden des Landes Niedersachsen. Seit 35 Jahren wird hier ein ausgeprägtes inklusives und wertschätzendes nachbarschaftliches Miteinander beispielhaft gelebt. Der demografische Wandel und wirtschaftliche Herausforderungen erschweren jedoch die Versorgungslage. Vor Ort geschaffene und durch das Engagement der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle noch erhaltene bzw. wiederbelebte soziale Versorgungsstrukturen (u.a. Burgdorfladen, Hotel und Gastronomie u.v.a.) haben mit einem massiven Verlust wirtschaftlicher Tragfähigkeit umzugehen. Zudem werden die hier lebenden Menschen mit Behinderungen älter und es entsteht neuer Bedarf an dem Alter angepassten Wohn- und Lebensformen. Bisher einzigartig in seiner Ausrichtung ist daher das geplante Inklusive Seniorenwohnprojekt im Zentrum des Burgdorfes. Der darin geplante "Inklusive Begegnungsraum" bietet neue Möglichkeiten für Gemeinschaftsbildung und Dorfentwicklung. Das Bestehen und die Weiterentwicklung des inklusiven Arbeits- und Lebensraums ist jedoch eng verzahnt mit den örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen. Der Erhalt des Burgdorfladens, der Gastronomie und des Hotels mit ihren sozialen Funktionen als Nahversorger, Dienstleister, als Orte der Begegnung für die Bevölkerung und als Arbeitsort für die Menschen mit geistiger Behinderung, ist Voraussetzung für den Aufbau zukünftiger Strukturen und eine zukunftsgerichtete Dorfentwicklung insgesamt, die vielfältige Synergien und Antworten auf die demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen im ländlichen Raum bereithält.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Ovelgönne _ Burgdorf Ovelgönne
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Fördergebietes umfasst das Burgdorf Ovelgönne.
Einwohnerzahl
1231
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Gemeinde Ovelgönne
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitoring Niedersachsen Anteil der über 65jährigen Der Anteil der über 65jährigen in der Gemeinde Ovelgönne (gesamt) liegt bei 22 % (Stand 2023). Die Statistik hat nur Aussagen über 65 jährige. Der Anteil der über 60 jährigen wird höchstwahrscheinlich wesentlich höher ausfallen, da in diese Kategorie die Babyboomer mit eingerechnet werden müssen.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Regionalmonitoring Niedersachsen Anteil der unter 18 - Jährigen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
62
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Regionalmonitoring Niedersachsen; Anteil der 18- bis unter 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Auskunft Gemeinde Ovelgönne, eigene Berechnungen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Auskunft Gemeinde Ovelgönne, eigene Berechnungen
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Es gibt große Bemühungen, die soziale Infrastruktur im Ortskern des Burgdorfes aufrechtzuerhalten und den beispielhaften inklusiven Sozialraum mit dem Inklusiven Seniorenwohnprojekt und Begegnungsort Ovelgönne gut in die Zukunft zu führen. Gelingt dies nicht, werden nicht nur die geplanten Projekte obsolet, sondern es brechen auch soziale Begegnungs- und Arbeitsstrukturen für die BewohnerInnen der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle (SLOM) weg, deren Wirken dort von großer Bedeutung und Wertschätzung ist. Der Ansatz der GWA bzw.des Quartiersmanagement entspricht passgenau den aktuellen Bedarfen des Raums, die sozialen Infrastrukturen zu erhalten und zu entwickeln und gleichwohl das gute inklusive nachbarschaftliche Miteinander mit den nunmehr älter werdenden MitbürgerInnen fortzuführen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe zu sichern und zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit der Versorgungsstrukturen erreicht; gute Auslastung Inklusiver Begegnungsraum; Angeote werden beliebte und angenommene Treffpunkte für die älteren MitbürgerInnen und für die gesamte örtliche Bevölkerung
Beschreibung
Ehrenamt aktiviert und gestärkt; Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit etabliert
Beschreibung
Starke Netzwerke und Kooperationen mit örtlichen Vereinen, Initiativen aufgebaut und etabliert; Kulturelle Angebote in Zusammenarbeit mit KulturträgerInnen etabliert; Inklusiver Begegnungsraum wird lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt
Beschreibung
Gemeinsame Aktivitäten der Kita mit BewohnerInnen des inklusiven SeniorInnenwohnprojektes haben sich etabliert; die örtliche Bevölkerung hat den inklusiven Begegnungsraum angenommen und organisiert und gestaltet eigenständig inklusives Miteinander
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ovelgönne, Landkreis Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerkermuseum Ovelgönne, Musikschule Wesermarsch, Niederdeutsche Bühne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ovelgönne, Kreisvolkshochschule Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnverein, Feuerwehr, Bürgerverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderhort und Kintergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde (Die vier Kirchen Ovelgönne)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunal- und Landespolitik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, Jade Bay
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbau Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NWZ, Moin aktuell
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglied im Paritätischen, Mitglied im Bundesverband Anthropoi und im Netzwerk Nord e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Rahmen des Projektes werden die sozialen Infrastrukturen gesichert und weiterentwickelt, von denen die gesamte Bevölkerung profitiert. Es entsteht ein inklusiver sozialer Interaktionsraum für Jung und Alt und für die älteren MitbürgerInnen ein dem Alter entsprechender Lebensraum im bekannten Umfeld. Die sozialen und kulturellen Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit haben sich etabliert. Das Management wird mit neuen Schwerpunkten fortgeführt und mit Stiftungsmitteln finanziert.
Galerie
stiftung lebensraeume fotografien 136 002
stiftung lebensraeume fotografien 555
inklusives seniorenwohnprojekt
Zustimmung Veröffentlichung
On