www- Wunderbares Wohnzimmer Wagenfeld
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Steinmeyer
2. Kurzbeschreibung
Aktionsräume gestalten-gemeinsam handeln!
Projektbeschreibung
Wagenfeld ist eine kleine Kommune im ländlichen Raum des Landkreises Diepholz mit 7.218 Einwohnern. Der Kommune fehlt ein Ort der Begegnung, der für alle Menschen zugänglich ist: Also ein Ort der Beteiligung und der gelebten Nachbarschaft. Solch ein Raum soll mit unserem Projekt "www-Wunderbares Wohnzimmer Wagenfeld" entstehen. Ein Bürger Wagenfelds hat eine im Februar 2020 geschlossene ehemalige Gaststätte erworben und möchte einen Teil des Gebäudes für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Dort soll ein Begegnungszentrum für die Bürger_innen Wagenfelds entstehen. Jede/r Bürger_in soll die Möglichkeit erhalten sich zu beteiligen und das Zentrum mit aufzubauen. Das Gebäude ist traditionsreich, allen Einwohner_innen Wagenfelds bekannt und mit positiven Erinnerungen an Festlichkeiten, Treffen mit der Familie und Freunden besetzt. Das Projekt ist ein Zugewinn für die Gemeinde, da Interessen gebündelt werden, Beteiligung ermöglicht wird und Demokratie erlernt sowie erprobt werden kann. Verschiedene Angebote können unter einem Dach stattfinden und Nachbarschafts- und Netzwerkstrukturen können entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
2019 wurde von der Kommune Wagenfeld ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept in Auftrag gegeben. Hierbei wurde erkannt u. benannt, dass es keine neutrale Anlaufstelle für Jugendliche gibt. Weder kommunale noch kirchliche Akteure verfügen über solch eine Anlaufstelle für jene Zielgruppen.In Wagenfeld gibt es zudem keinen neutralen Ort der Begegnung, der unabhängig von Institutionen oder Vereinszugehörigkeit aufzusuchen ist: Also einen Ort, an dem Wünsche geäußert, Beteiligung ermöglicht und Demokratie erlernt werden kann. Seit 2015 hat Wagenfeld eine Vielzahl geflüchteter Personen aufgenommen. Seitdem gibt es dank der Kooperation von Kirchengemeinde, Kommune u. Diakonischem Werk (DW) Deine kontinuierliche Flüchtlingshilfe durch Ehrenamtliche (EA´s). Diese begleiten sowohl den Runden Tisch Integration als auch das Café International. Doch auch noch so engagierte EA´s geraten in ihrem Handeln an ihre persönlichen Grenzen. Seit 2018 ist das DW in Form eines Projektes in der Kirchengemeinde Wagenfeld aktiv u. begleitet die EA´s in der Flüchtlingshilfe. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurden die EA´s befragt, welche Bedarfe und Wünsche sie haben, um ihre hochbelastende Tätigkeit fortführen zu können. Die EA´s wünschen sich eine kontinuierliche Begleitung u. eine/n Ansprechpartner_in vor Ort. An verschiedenen Orten in der Gemeinde Wagenfeld sind (manchmal in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Geflüchteten) auch Arbeitsmigrant_innen untergebracht. Hauptarbeitsfelder für Arbeitnehmer_innen aus Bulgarien, Rumänien und Polen sind die Landwirtschaft u. Fleischindustrie. Die Gruppen der Arbeitsmigrant_innen bilden meist ein in sich geschlossenes System.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wagenfeld
Beschreibung
Da es sich in Wagenfeld um eine Kleinstadt mit nur knapp über 7000 Einwohnern handelt, ist für das Projekt keine räumliche Abgrenzung des Gebiets geplant, zu dem ist Wagenfeld eine Einheitsgemeinde, so dass alle Ortsteile mit einbezogen werden müssen.
Einwohnerzahl
7218
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wagenfeld
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf
(3.86 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Gemeinsam mit den Bewohner_innen vor Ort solle ein Ort der Begegnung aufgebaut und gestaltet werden. Der Einbezug der Bevölkerung ist dabei von höchster Bedeutung. Mittels Beteiligungsverfahren können die Bewohner_innen ihre Bedürfnisse und Wünsche zum Ausdruck bringen und die Erfahrung machen, dass durch ihr zu tun etwas erreicht werden kann. Die Erhebung der Bedarfe, dient dem Aufbau einer langfristigen Struktur der Gemeinwesenarbeit. Die Bewohner_innen werden aktiv befähigt und motiviert, sich für ihre Bedarfe einzusetzen. Das gemeinschaftliche agieren steht im Vordergrund. Das Projekt verbessert die soziale Teilhabe in der Gemeinde. Die gebietsbezogenen Strukturen spielen im Projekt eine große Rolle und werden dauerhaft mit einbezogen. Das Gebäude für den Ort der Begegnung hat Tradition und würde ohne die Hilfe aktiver Bürger_innen verfallen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner_innen werden durch geeignete Beteiligungsverfahren dauerhaft und regelmäßig in den Prozess des Aufbaus, des Ablaufs und der Verstetigung der Strukturen der Gemeinwesenarbeit einbezogen.
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit steht mit wichtigen Akteuren vor Ort in engem Kontakt. Runde Tische/Arbeitsgruppen werden installiert und finden regelmäßig statt. Die Teilnahme ist den Akteuren wichtig. Aktionen/ Projekte werden gemeinsam geplant und umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner_innen unterschiedlichster Zielgruppen kommen regelmäßig zu Projekten und Angeboten. Es konnten Kontakte entstehen, die es zuvor auf Grund fehlender Begegnungsmöglichkeit nicht gegeben hätte. Niederschwellige Nachbarschaftshilfen sind entstanden.
Beschreibung
Die Kommune unterstützt das Projekt und sieht Gemeinwesenarbeit als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrukturen an. Die Kommune erarbeitet in Zusammenarbeit mit der GWA , Möglichkeiten, die Struktren der GWA über die Projektlaufzeit hinweg zu verstetigen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung DH, Klönschnack, Wochenblatt, Webseite des Diakonischen Werks, Gemeindebrief
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Diepholz Syke Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr, TuS Wagenfeld, TSV Jahn Ströhen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune befürwortet das Projekt und ist ein starker Kooperationspartner. Nach Auslauf der Projektlaufzeit hat sich das Projekt in soweit verstetigt, als dass es von den Bürger_innen Wagenfelds, der Kommune und der Kirchengemeinde Wagenfeld selbstständig getragen und fortgeführt werden kann. Dies ist möglich, da die Immobilie für das Projekt kostenfrei zur Verfügung steht und mit tragenden ehrenamtlichen Strukturen weitergeführt werden kann.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam Demokratie gestalten im Sahlkamp
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manja Taylor
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ich im Sahlkamp - Wir auf der Welt. Ein stadtteilbezogenes Projekt für Persönlichkeitsentwicklung und eine nachhaltige Zukunft
Projektbeschreibung
Die Beteiligung der Sahlkampbürger*innen wird auf individueller Ebene trainiert und darauf aufbauend im Gruppenkontext und in Stadtteilgremien umgesetzt. Der Sahlkamp ist relevant für unsere Stadtgesellschaft und verschafft sich Gehör!
Unser Projekt entfaltet sich über die 3 Jahre von einem individuellen zu einem kollektiven Fokus.
Politikverdrossenheit und Desillusionierung begegnen wir im 1. Jahr zunächst mit Projekten für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, denn solange ich mit mir selbst nicht im Reinen bin, ist mir der andere egal.
Wir fördern also im 1. Jahr persönliche Ziele, Visionen und Handlungsfähigkeit der Anwohner*innen.
Im 2. Jahr liegt unser Fokus auf Quartier, Stadtteil, Nachbarschaft, wird also nach ersten Erfolgserlebnissen der TN mit eigenen Ressourcen erweitert. Das 2. Jahr steht im Zeichen von Solidarität und Gemeinschaftsgefühl. Der und die Einzelne sollen erleben können, dass sie gemeinsam Ziele erreichen können und die Stärken des Stadtteils kennenlernen und nutzen. Hier stärken wir vor allem auch die Kooperation mit dem Bezirksrat, dessen Bewohnersprechstunde leider oft leer ist oder von einer kleinen homogenen Gruppe genutzt wird - das wollen wir ändern!
Im 3. Jahr wird der Blick noch weiter - auf Stadt, Land, Welt: Wir wissen, dass unsere Anwohner auch von größeren gesellschaftlichen Fragen bewegt werden, sich von diesen jedoch oft überfordert fühlen oder sich von fake news vereinnahmen lassen.
Wir setzen uns nun zur Aufgabe, diese Überforderung anzugehen und den Themen und Visionen der Menschen in unserem Stadtteil mehr Raum zu geben.
Unser im Gesundheitsprojekt getesteter generationsübergreifender Ansatz erscheint uns hilfreich für diese komplexe Aufgabe: wir können so die eigenen Ressourcen im Sahlkamp weiter wecken und die verschiedenen Altersgruppen können sich gegenseitig befruchten.
Gemeinsame Interessen auch gemeinsam zu vertreten und sich mit seinem Stadtteil zu identifizieren ist eine aus dem alten Projekt gewachsene Perspektive.
Diese noch zaghafte Pflanze wird der SPATS e.V. in seinem Projekt „Ich im Sahlkamp-Wir auf der Welt“ pflegen.
Wir haben in unsere Konzeption mit einbezogen, dass 2021 noch weiterhin von Abstandsregeln und Personenbeschränkungen in geschlossenen Räumen geprägt sein wird - unser Fokus auf Arbeit mit Kleingruppen, 2er-Gruppen und Einzelnen bezieht dies mit ein, so dass wir voraussichtlich die Maßnahmen überwiegend wie geplant durchführen können.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil Sahlkamp liegt im Nordosten Hannovers, hier leben 14.433 Menschen. Die Anwohner*Innen des Stadtteils, insbesondere im Gebiet „Sahlkamp Mitte“ haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Wir haben im Projekt "Gemeinsam Gesund Leben", besonders seit der Coronazeit, intensiv mit Einzelnen und Kleingruppen gearbeitet, die hauptsächlich über ihre Perspektivlosigkeit gesprochen haben. Vielen fehlt es an Teilhabemöglichkeiten, sie fühlen sich von der Politik zu wenig beachtet. Verschwörungsideologien sind ein Thema, dem wir mit bloßem Fokus auf Gesundheitsfakten nicht bekommen. Mit dem demokratiefeindlichen Potential der derzeitigen bundesweiten Demos dürfen die Kommunen vor Ort nicht allein gelassen werden. Ressourcen von Land und Bund sind notwendig.
Am Thema "Gesundheit" arbeiten wir anderswo mit gestärkten Netzwerken weiter.
Zurückliegende Anstrengungen, um ein Stadtteilforum zu installieren sind leider gescheitert. Wir haben mithilfe der aktuellen Förderung ein generationsübergreifendes „SPATS-Parlament“ initiiert. Dementsprechend sind wir in Bezug auf eine gelingende Partizipation in den kommenden Jahren optimistisch und möchten mit unseren Bewohner*Innen eine Teilhabe an politischen Vorgängen im Sahlkamp realisieren.
Die generationsübergreifende Arbeit aus dem aktuellen Projek spricht viele Bewohner*Innen an, unabhängig von ihren individuellen Hintergründen in Bezug auf Alter, Herkunft und Geschlecht, und dient so brückenbauenden Beziehungen. Häufig fehlen im Sahlkamp die Berührungspunkte zwischen unterschiedlichen Zielgruppen. Diesem Problem wollen wir entgegenwirken, Vorurteile abbauen und weitere Desilliusionierung stoppen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße* (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet "Sahlkamp-Mitte", das im Zentrum des Stadtteils Sahlkamp mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt.
Innerhalb der Projektlaufzeit sollen die Bauarbeiten zum Neubaugebiet "Gartenstadt" beginnen. Dort werden über 1.000 neue Bewohner*innen zuziehen.
*es läuft ein Bürgerbeteiligungsprozess zur Umbenennung.
Einwohnerzahl
14334
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet Soziale Stadt (s. Quartiersplan) liegt innerhalb des Projektgebiets (s. Stadtteilplan).
Es gibt "unsichtbare" Grenzen zwischen Bewohner*innen des sogenannten Speckgürtels und des Soziale-Stadt-Quartiers, die wir mit unserem Projekt überbrücken wollen.
Landesfördermittel sind in den nächsten Jahren für unser Gebiet so wichtig aufgrund folgender Punkte:
1. 9 Einrichtungen im Fördergebiet "Soziale Stadt" Sahlkamp sind von städtischer Seite unterfinanziert, teilweise seit Jahrzehnten. Besonders für 2021/22 befürchten wir aufgrund der 2020 gesunkenen Steuereinnahmen in den Kommunen durch die Coronakrise, dass an unseren Kunden - den Menschen, die in der Gesellschaft ohnehin die geringste Lobby und leiseste Stimme haben - weiter gespart werden soll.
2. Die Haushaltsentscheidungen der Stadt Hannover verzögern sich aufgrund von Corona, möglicherweise erfahren wir erst im April 2021, wie hoch unsere Budgets sein werden / welche Anteile unserer Anträge finanziert werden.
3. Im nächsten Förderzeitraum bis 2023 werden die Planungen für ein Neubaugebiet im Sahlkamp realisiert und die Bewohnerinnen des "soziale Stadt" Quartiers befürchten in Zukunft eine Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur durch Abwanderung von Ärzten, Geschäften, durch Mehrbedarf an der schon gut ausgelasteten Grundschule etc.
4. Es fehlen Räume, die Gruppen von Anwohner*innen kostenfrei /-günstig in Selbstorganisation nutzen können.
4.b .. besonders solche Räume, die von allen Akteuersgruppen als "neutral" wahrgenommen werden.
Zusätzlich zu den o.g. statistischen Daten wohnen im Sahlkamp überdurchschnittlich viele Personen auf kleinem Raum (2,2 Personen pro Haushalt, ggü 1,8 Personen in der gesamten Stadt).
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich auf Kinder bis 15 Jahre. Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil Ausländer*innen im Sahlkamp ist seit 2014 um 1.212 Menschen gestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 44,3%.
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten: prozentualer Anteil von Haushalten mit Kind(ern) an Bedarfsgemeinschaften, die Transferleistungen beziehen.
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
spats_stadtteilplan_sahlkamp.pdf
(382.3 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten die persönlichen Ressourcen der Anwohner*innen stärken, und bislang passive oder gar desillusionierte Menschen dadurch aktivieren, dass der Fokus im ersten Projektjahr auf individuellen Wünschen und Zielen liegt. Die Teilnehmer*innen (TN) sollen ihre Ressourcen positiv erfahren und einsetzen und so ermutigt werden, dies öfter zu tun - im 2.+3. Jahr auch in Zusammenarbeit mit Nachbar*innen und Anderen.
Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Bereits vorhandene Beteiligungsformate sollen nutzerfreundlicher werden und mehr genutzt und damit gestärkt werden. Hierzu wollen wir neue Akteur*innen einbeziehen. Aus bestehenden Netzwerken wurde der Bedarf nach mehr Verlinkung des Gebietes sozialer Stadt und des Rest-Stadtteils an uns herangetragen.
Beteiligungsformate und andere Angebote werden häufig von denselben, homogenen Gruppen genutzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, andere Anwohner*innen zu aktivieren und zu integrieren. Wir begrüßen weiterhin die Gemeinwesenorientiertheit dieser Landesministeriums-Ressource, da unsere positiven Erfahrungen generationsübergreifender Arbeit der letzten Förderperiode so in dieses Beteiligungsprojekt einfließen können. Außerdem sind bei der Aktivierung von Gruppen, die sonst für Beteiligungsformate unerreichbar sind, ein niedrigschwelliger Ansatz sowie eine gute Beziehungsbasis unumgänglich.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Teilnehmer*innen des 2.- und 3. Projektjahres sich - über kulturelle, soziale oder Einkommensgrenzen hinweg - in Paten- oder Kleingruppenprojekten gemeinsame Erfolge erleben. Wenn Teilnehmer*innen erfahren, dass sie gemeinsam stärker sind.
Beschreibung
Wenn wir durch unsere Beziehungsarbeit in unseren sonstigen Einrichtungstätigkeiten neue Akteursgruppen aktivieren, die in bisherigen Beteiligungsgremien nicht vertreten sind, und wenn die Themenwahl aller Maßnahmen von den Teilnehmer*innen geleitet wird.
Kriterium
Beschreibung
wenn TN eigene Stärken und nachbarliche Vorbilder entdecken, wenn bestehende Beteiligungsformate gestärkt werden durch Anpassung auf neue TN, wenn positives aus dem Stadtteil berichtet wird, wenn TN kleine Erfolge auf eigene Ressourcen zurückführen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil.
Derzeit unterstützt das Gremium "Koordinationsrunde" 9 Einrichtungen, die unterfinanziert sind und für die kommenden Jahre um Erhöhung der kommunalen Mittel kämpfen. 4 der SPATS-Einrichtungen gehören dazu.
Aufgrund der durch die Coronakrise eingebrochenen Steuereinnahmen kann voraussichtlich 2021/2022 weniger finanziert werden, so dass Dienstleistungen für unsere Zielgruppen evtl. wegbrechen werden.
Sowohl der langjährige Quartiersmanager als auch der Gemeinwesenarbeiter gehen während der Projektlaufzeit in Rente, so dass dem Stadtteil Wissen und Erfahrung verloren gehen werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Gemeinwesenarbeit, Fachbereich Jugend und Familie, Fachbereich Soziales, Fachbereich Senioren, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e.V., Epiphanias Sportgemeinschaft, Internationale Stadtteilgärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V., Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat, Integrationsbeirat, Sanierungskommission, Bezirksbürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Stadtteilanzeiger, Sanierungszeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche aus verschiedenen Beteiligungsformaten, Multiplikator*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Sahlkamp, Seniorenbeirat, AG Image, AG Beratung, AG Sicherheit, AG Flüchtlinge, AG Frauen, AG Kinder und Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsbüro Petra Kühne, Rechtsanwältin Jaanika Welsch
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
1. 2,2 Std Projektkoordination für generationsübergreifende Arbeit sind beantragt (ob dies bewilligt wird, erfahren wir evtl. im April 2021)
2. Ab 2022 planen wir einen Antrag bei Demokratie leben!
3. Die beiden Kinder-/Jugendeinrichtungen planen eine Bewerbung für Beteiligungsprojekte beim Kultusministerium
4. Planung weiterer Fördermittel ab 2024 kann konkretisiert werden, wenn die Fördermittelgeber, die wir kontaktiert haben, Auskunft über zukünftige Ausschreibungen geben können.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Fraatz
| Funktion | Leiter Fachbereich Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern*innen implementiert. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmerin errichtet. In den ersten zwei Projektjahren wurden bereits in einem interaktiven Beteiligungsprozess Angebote für und mit Anwohnern*innen etabliert. In den Folgejahren wird nun im Quartier auf verschiedenen Ebenen an der Aufwertung des Viertels gearbeitet. Darauf ist auch das strategisches Ziel des Projekts mit seinen drei Unterzielen ausgerichtet und aufgebaut. 1. Das bereits in Neumünden entstandene Netzwerk soll gepflegt, genutzt und erweitert werden, die Lebenswelt Neumünden soll unter Einbeziehung der Bewohner*innen und deren Ideen aufgewertet werden. Hierzu werden verschiedene Ansätze zur Einbindung der Menschen im Quartier verfolgt, z. B. Begehungen, Straßenaktionen, gemeinsame Grillabende sowie einer Ideenschmiede. Aus den Interessen heraus sollen AG´s gebildet werden, die durch das Netzwerk unterstützt werden. 2. Durch Sensibilisierung der Anwohner*innen für „ihr Viertel“ soll der Blick auf vernachlässigte Orte fallen. Begehungen unterstützen den Prozess, die Bürger*innen werden eingebunden. Konkret sind zwei Orte zu benennen, die aufgrund von Beschwerden identifiziert werden konnten: verwildertes Areal an der Hannoverschen Straße sowie vernachlässigte Blühinseln in der Wildemannschlucht. 3. Benannte Orte sollen aus den Ideen der Bevölkerung heraus gestaltet werden. Ein starkes Netzwerk und Kooperationspartner begleiten und unterstützen. Die positiven Ergebnisse und Erfolge werden durch qualitativ hochwertigen Content über verschiedene Social Media Kanäle verbreitet. Analog folgt der Austausch über eine Stadtteilzeitung und den persönlichen Kontakt durch Teilprojekte und generations- und kulturübergreifende Begegnungsformate wie z.B. Kochabende, gemeinsame Feiern, Frauen- und Infocafés und einem offenen Treff. Das BZ wird weiter mit Leben gefüllt. Damit wird die Sozialstruktur im Stadtteil merklich verbessert und ausgeweitet. Die Kümmerin beschäftigt sich mit Organisation, Planung, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit, Social Media, Unterstützung und Aufbau von selbstorganisierten Aktivitäten der Anwohner*innen sowie der Unterstützung der Gestaltung des öffentlichen Raumes Neumünden durch Bürger*innen. In den Folgejahren werden im BZ geeignete Hilfsformen und Angebotsstrukturen initiiert, ausgebaut und optimiert. Es entsteht eine Bürgeranlaufstelle.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der Jungen in die nahen größeren Städte. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit ca. 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit ca. 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Die Stadt Hann. Münden bewirbt sich ebenfalls um die Ausschreibung "Gute Nachbarschaft", wobei die Projekte verschiedene Ansätze verfolgen. Das BZ und die Stadt stehen im Dialog miteinander. In Neumünden hat die Zusammenarbeit mit der Stadt Hann. Münden durch den Einsatz einer Sanierungsmanagerin (entstanden durch Energieagentur GÖ) in Kooperation mit weiteren Stellen begonnen.
In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Geflüchteten in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere Neumünden hat mit der Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen multinationalen Zuwachs bekommen. Überproportional viele Bürger sind auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Daraus resultiert der Ruf als unattraktiver Stadtteil. Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden, dem Stadtteil fehlt Verbundenheit und eine Bürgeranlaufstelle für die Belange und Probleme der Menschen, die hier leben.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird auf ca. 20% geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, den Stadtteil Neumünden aufzuwerten und den Bewohner*innen Stimme und Raum zu geben, sich an der Erarbeitung der Gestaltung zu beteiligen und selber aktiv zu werden. Hierzu werden Ansprache und Information der Bürger*innen durch eine "Kümmerin" übernommen, der Austausch wird gefördert und Menschen aktiviert sich im Stadtteilentwicklungsprozess einzubringen und Teil zu werden. Die Geschichte des Stadtteils wird mit einbezogen und Identität mit Neumünden wird geschaffen. Hiermit ist eine aktive Belebung des Begegnungszentrums verknüpft, weiterhin wird das Wirken des Begegnungszentrums im Haus der Nationen ausgebaut. Bürgernahe kultursensible Angebote und Veranstaltungsformate für alle Generationen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll die „Kümmerin/Gastgeberin“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und unterstützt bei Vereinsgründungen. Der Stadtteil wird mit Hilfe des BZ bzw. der „Kümmerin“ aufgewertet, die Gemeinschaft wird gefördert und die soziale Benachteiligung verringert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
1200 Haushalte in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt
Kriterium
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Kriterium
Beschreibung
Aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Das Begegnungszentrum und gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden.
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst e. V., Kunstverein Mündener KunstNetz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Ruderverein e. V., Rock for Tolerance e.V., Mündener Tafel e. V., Mündener Kanu-Club e. V., Familienzentrum Hann. Münden e.V., Red Stars Drum & Bugle Corps Hann. Münden, Münden blüht und summt, Mehr!Generationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Münden e.V., Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Bürgertreff Hann. Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD - Ortsverein Münden, CDU - Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden (BFMÜ), GRÜNE - Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren.
Die Weiterfinanzierung wird durch die Akquise von externen Fördermitteln und durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden.
Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen des Begegnungszentrums nahtlos gewährleistet.
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Yallah Yallah einfach*machen - Die Nordstadt auf dem Weg zu einem Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Auracher
| Funktion | Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Innovative Kooperationen aus GWA und Kulturarbeit haben großes Potenzial für diverse Zielgruppen, nutzen Synergie, stimulieren Engagement und vereinfachen Zugänge. Wir wollen verzahnte Arbeit von Bildung, Kultur, Verwaltung, Soziales und Stadtplanung.
Projektbeschreibung
Diversität bildet vor Ort die Grundlage, das Zusammenleben ist aber alles andere als einfach! 99 Nationalitäten haben ein neues Zuhause gefunden. Wir möchten Kommunikation auf Augenhöhe und Momente der aktiven (Mit-)Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes schaffen. Begegnungen sind nicht nur aufgrund sprachlicher Unterschiede gehemmt, auch Berührungsängste und Vorurteile sowie fehlende barrierefreie Aufenthalts- und Begegnungsmöglichkeiten machen es schwer, Nachbar*innen kennen zu lernen. GWA und Soziokultur, u.a. Kufa und Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode, Nachhaltigkeit und sozialräumliche Planung fokussiert, möchten eng zusammenarbeiten, nutzen Synergie und entwickeln ein völlig neues Potential in der Stadtteilentwicklung!
Weitere Akteur*innen widmen sich bereits der Förderung von Teilhabe und Diversität. Mit "Yallah Yallah einfach*machen" möchten wir diese Potenziale bündeln und erweitern.
Wir werden 1) innovative Ansätze der Beteiligung und Aktivierung der Bewohner*innen erproben, 2) die Bildung konkreter Kooperationen stärken und 3) eine transsektorale Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche und Verwaltungsebenen auf Augenhöhe schaffen.
Im Projekt werden wir die Diversität feiern und Barrieren abbauen, damit aus Wohnraum Lebensraum und aus Fremden Nachbar*innen werden. Dazu wenden wir uns dem Konzept der Transkultur zu und konzentrieren uns auf Gemeinsamkeiten statt auf Unterschiede.
Neben der Transsektoralität stehen Aktivierung von Bewohner*innen, Netzwerkbildung, der Einsatz von Trainings für Multiplikator*innen, z.B. den Barriere-Scouts und den Stadtteileltern, Bildung neuer Kooperationen rund um Kulturtechniken, Sprache, Medien, Musik, Theater, Mode, Begrünung, Handwerk sowie die Nutzung von Social Media und neuen Kommunikationsformen in der Stadtgestaltung im Fokus.
Es sollen neue Maßnahmen, u.a. das Leitsystem und die Arbeit mit den Kulturtechniken und Transkulturalität mit bestehenden, aber weiter zu entwickelnden Projekten wie Nordstadt im Rampenlicht und Nordstadt-Wandgalerie verbunden werden.
Parallel soll in Kooperation mit Stadtplanung und Sozialdezernat/ Sozialplanung über andere Förderprogramme daran gearbeitet werden, dass sich die gesamte Struktur nachhaltig verbessert, langfristig sollen ein Kultur- und Bildungszentrum, die umgestaltete Neue Mitte Nordstadt, die Multifunktionshalle der Gesamtschule und die umzugestaltende Freifläche einer Kulturgemeinde (trans-)kulturelle Teilhabe zusätzlich fördern
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil herrscht nicht erst seit 2015, seither aber deutlich verstärkt, eine übermäßig schnelle Veränderung der Bewohner*innenstruktur, vermehrter Zuzug von Geflüchteten und eine Zunahme des Anteils von Transferleistungsempfänger*innen, bei gleichzeitig immer weiter sinkender Schulreife der Vorschulkinder, deren Eltern zu mehr als 85% Migrationserfahrung haben. Es fehlt weiterhin an niedrigschwelligen Gesprächsanlässen, einem lebendigen Miteinander und am gemeinsamen Tun auf Augenhöhe - Die kulturelle Diversität ist viel höher als überall sonst im Kreis. Dies an sich ist nicht das Problem, Kern sind mangelnde Teilhabe, Erreichbarkeit und der Zugang zu Bildung. Es besteht "Sprachlosigkeit" aufgrund unterschiedlicher Prägungen derer, die Prozesse der (kulturellen) Bildung bereits gestalten und umsetzen und den Menschen, die u.a. dadurch "Teil werden sollen". Dieser Umstand verstärkt sich durch eine Verwaltungsstruktur, die durch ausgeprägte Sektoralität gekennzeichnet ist. Das Programm "Sozialer Zusammenhalt" bringt dabei bereits Verbesserungen und Chancen. Das besondere Potential liegt im zielgerichteten, gemeinsamen Arbeiten von Stadtplanung, Gemeinwesenarbeit, Stadtteilverein mit den aktiven Bewohner*inneninitiativen und der Kulturarbeit bzw. Soziokultur im geplanten Projekt mit der Kulturfabrik, sowie der Kooperation mit dem tpz mit deren Förderung aus dem Programm UTOPOLIS.
Verbindend wirkt das Ziel der Förderung von Teilhabe und Diversität: Die Nordstadt ist typischer Ankunftsort und dient damit als Modellstandort zur Erprobung neuer Verwaltungsstrukturen - Quartier (trans-)kultureller Teilhabe als Blaupause für künftige Entwicklungsprozesse, auch anderswo!
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe begrenzt sich auf den Stadtteil Nordstadt. Sie liegt innenstadtnah und wird begrenzt durch die Bahn im Süden, den Fluss Innerste im Westen, die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum entlang der B6 im Osten. Es handelt sich um ein klar abgegrenztes Gebiet. Es ist geprägt durch hohe Einwohner*innendichte und erhöhte Emissionsbelastung. Es gibt insgesamt wenige und oft unattraktive Freiflächen.
Einwohnerzahl
11221
Quelle / Anmerkungen
Fachbereich Bürgerdienste - Stadtbüro Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Soziale Stadt nördliche Nordstadt" ist nur auf einen kleinen Bereich der Nordstadt begrenzt! Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich unmittelbar auf die Umsetzung der baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Die für das vorliegende Projekt beschriebenen Aufgaben, sowie Koordination und Aktivierung sind daraus nicht zu leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher Ankunftsort, geprägt durch eine sehr hohe kulturelle Diversität, eine deutlich verstärkte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung.
Die Bedarfe hinsichtlich Integration, Identifikation, Stärkung der Nachbarschaft und insbesondere der Förderung von Transkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2019 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 8. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (12 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch mehr als doppelt so hoch!
Eine enge Verzahnung soll im vorliegend beschriebenen Projekt nicht nur mit dem Programm "Sozialer Zusammenhalt" (früher Soziale Stadt), sondern auch mit der Präventionsstrategie CTC, der Arbeit des Stadtteilvereins, der Arbeit des Sozialdezernates, insbesondere der Bildungskoordination, dem Kulturbüro und der Sozialplanung stattfinden.
Im Zuge der AG Nordstadt wurde z.B. durch die Fachakteur*innen herausgearbeitet, dass es im Stadtteil an der Erreichbarkeit diverser kultureller Milieus und vieler Eltern mangelt, wenig Nachbarschaftshilfe stattfindet und ein geringer Zusammenhalt existiert.
Diese Ergebnisse unterstützen die unbedingte Notwendigkeit, zu aktivieren und die Teilhabe zu fördern und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen in den Vordergrund zu stellen. Teilhabe kann in der Nordstadt nur auf Basis des Konzeptes der Transkulturalität entwickelt werden, andere Teilhabekonzepte scheitern in dem durch hohe Diversität geprägten Viertel u.a. an der Zugänglichkeit oder aber der isolierten Ansprache einzelner kultureller Gruppen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse über das koordinierende Stadtteilbüro für das Projekt Yallah Yallah zur Arbeit am Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe unterstützend eingebracht werden. Dadurch findet eine ideale Kooperation statt, die Synergieeffekte nutzt und Doppelstrukturen vermeidet.
Die Zusammenarbeit der Fachakteur*innen vor Ort kann nur durch eine starke Gemeinwesenarbeit in unmittelbarer Kooperation mit Soziokultur und Kulturpädagogik gelingen - dies ist zugleich das besondere Potential in diesem besonderen Stadtteil.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019
Quelle: Stand Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jugendliche 15 bis 24 Jahre.
gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019
Quelle: Stand Hildesheim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen (ALG II&III)
gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2018
Quelle: Stand Hildesheim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der alleinerziehenden Haushalte von Haushalte Gesamt.
gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2018.
Quelle: Stadt Hildesheim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
gerundet auf ganze Prozent. Stand 12 /2019
Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019
Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65(!) Jahre, Gerundet auf ganze Prozent, Stand 12/2019
Quelle: Stadt Hildesheim
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019_07_nordstadt.jpg
(714.56 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA (s.u.). Der übergreifende, vernetzte Ansatz ist aus jahrelangen Erfahrungen der lokalen Akteur*innen im Stadtteil entwickelt worden. Neu ist das ganz besonders ausgeprägte Netzwerk von GWA und Soziokultur u.a. mit dem Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode und Nachhaltigkeit thematisiert. Es birgt enormes Potenzial und erweist sich mit dem Einsatz öffentlichen, begleiteten Spiels, partizipativer Kunst, Musik, Theater, Kulturtechniken, Kommunikation, Sprachmittlung und handwerklicher Kompetenz bei Mitmach-Baustellen als besonders hilfreich. Dies ist nur möglich, wenn es Mitarbeitende mit Ressourcen gibt, damit die geringen vorhandenen Ressourcen der Kooperationspartner*innen (Kitas, Schulen, Kultur- und Bildungsprojekte) aufgefangen und GWA und Soziokultur die koordinierende, aktivierende Rolle im Netzwerk und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch diesen Akteur*innen Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten. Das Konzept zur Förderung der Teilhabe setzt einen starken Fokus auf Partizipation und Beteiligung, verbindliche Kooperationen mit bereits aktiven und neuen Partner*innen sowie (trans-)kulturelle Vermittlung von Kulturtechniken, setzt auf Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament, bezogen auf je ein Teilziel soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 10 neue Kooperationen sind entstanden und schriftlich vereinbart
Kriterium
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen wird die Selbstwirksamkeit gestärkt und eine lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet aktiv mit, Ideen und Anliegen finden Eingang in Prozesse des Städtebaus, Kultur- und Medienprojekte, Workshops und nachbarschaftliche Aktionen.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Eigen- bzw. Mitverantwortung durchgeführt werden
Kriterium
Beschreibung
Die Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressorce zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 20% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den neuen Kooperationen eingeflossen sind.
Kriterium
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, ältere Menschen sowie Eltern und Kinder sind hier besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Soziokultur und Gemeinwesenarbeit werden in Synergie miteinander verbunden sein. Kooperationen mit Jugendarbeit, Schule, religiösen und kulturellen Vereinigungen, Sportvereinen und Fachverwaltungen werden im Projekt realisiert.
Beschreibung
Die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen und Freiflächen ist nach dem Projekt deutlich verbessert. Leitfaden ist erarbeitet, um mobile Module auch für die Zukunft nutzbar zu machen. Fonds für kulturelle BIldung und Netzwerk auf Augenhöhe bestehen.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Gruppe nachhaltig tätig ist und Diversität von einem Problem zu einer Stärke umgedeutet worden ist - von starren Kulturunterschieden zur Transkultur - Einheit in Vielfalt!
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt, das in Trägerschaft der Lebenshilfe und im Auftrag der Stadt Hildesheim arbeitet, ist mit einem Drittel einer Personalstelle eine anteilig durch die Stadt, die Wohnungswirtschaft und die Sparkasse finanzierte Fachkraft für Gemeinwesenarbeit tätig. Ein weiteres Drittel der Personalstelle fließt in die aktuell mit Landesmitteln geförderte Umsetzung der Langzeitpräventionsstrategie CTC. Mit einem dritten Drittel wird das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt finanziert. Die Personalstelle umfasst 30 Wochenstunden und ist durch einen Hauptamtlichen besetzt. Die Arbeit umfasst die Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Vorsitzenden des Stadtteilvereins, der in den vergangenen drei Jahren seit Gründung einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohner*innenaktivierung übernommen hat. Die Anforderungen an die Gemeinwesenarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zugleich hat aber deren Anteil an der Personalstelle abgenommen.
Mit Blick auf die durch die Arbeit der AG Nordstadt (s. Begründungstext zum Programm "Sozialer Zusammenhalt") entwickelten Ansätze und die festgestellte notwendige Fokussierung auf Aktivierung und vor allem auf (trans-)kulturelle Teilhabe zur Erreichung der sehr diversen Zielgruppen hat einen erheblichen Mehrbedarf an GWA und Kulturarbeit sichtbar gemacht. Dieser soll durch das vorliegende Projekt in den kommenden drei Jahren gedeckt werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Lene Wagner, Kulturbüro; Teresa Daubenmerkl, Bildungskoordinatorin; Sonja Wuttke, Integrationsmanagement; Christian Jacobs, Sozialplanung; Ulf Möhle, FB Soziales; Malte Spitzer, Dezernent für Jugend, Soziales, Schule und Sport; Marco Köster, Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stefan Könneke, Kulturfabrik Löseke; Anika Kind, Theaterhaus; Siggi Stern, IQ; Ann-Katrin Büdenbender, TPZ; Birgit Krauss, Kultur inklusiv; Sabine Zimmermann, Netzwerk Kultur und Heimat; Kunstraum 53, Rasselmania
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V. mit verschiedenen Projektgruppen, interessierte Einzelpersonen mit besonderen Ressourcen und/oder Kenntnissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Martin-Luther-Kirchengemeinde Nordstadt-Drispenstedt, türkisch-islamische Gemeinde und anteilig kleinere Glaubensgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PONTO Elternzentrum mit Stadtteileltern (AWO Hildesheim + Asyl e.V.); Go20-Kita und Kinder- und Jugendarbeit, Cluster Sozialagentur, Begegnungszentrum Broadway-Caritas, Labora Jugendwerkstatt, DKSB, Tagesförderstätte Werkhalle Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde, Türk Gücü e.V. (Sportverein), Flux - Flüchtlingshilfe, Grünhilde, Hazel S/W, Atelier Kathrin Sättele, Geflüchtetenunterkünfte Hildesheims, Lebenshilfe - Wohnen im Stadtteil, Caritas Wohnen, Treffer (Diakonie Himmeslthür)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Nord, Johannesschule, Berufsbildende Schulen, Robert-Bosch-Gesamtschule, HS Geschwister-Scholl-Schule, Holzfachschule Gestaltung, HAWK, UNI Hildesheim,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V. und Stadtblühen e.V. mit dem Gemeinschaftsgarten Nordstadt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Hildesheim bewirbt sich mit einer in Zusammenarbeit mit der Region entwickelten Strategie für den Titel der europ. Kulturhauptstadt im Jahr 2025. Das vorliegende Konzept st integraler Bestandteil dieser Bewerbung und soll mit dem beantragten Projekt beginnend und in 2024 ff fortgesetzt werden. Außerdem sollen die bestehende GWA, Sozialer Zusammenhalt, CTC und die Sozialplanung fortgeführt werden - Grundlage für die Beantragung zukünftiger Mittel. Die Stadt erhöht im Verlauf ihren Eigenanteil.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersmanagement "Hindenburgviertel" Langenhagen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Koch
| Funktion | Stabstelle Quartiersentwicklung und Sozialmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einrichtung und Eröffnung eines Quartierstreffs im "Hindenburgviertel", erste Schritte im Aufbau eines Quartiersmanagements im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Verein Win e.V. plant im sogenannten "Hindenburgviertel" in Langenhagen einen Quartierstreff, der ein Ort der Begegnung und Beratung werden wird. Von dort aus wird das QM für den Stadtteil gestartet und den Menschen die Möglchkeit gegeben, sich aktiv einzubringen, ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander zu gestalten. Das Quartiersmanagement steuert die Aktivitäten vor Ort, begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, berät, koordiniert und befähigt die Menschen dabei, eigene Stärken einzubringen und erhebt Bedarfe. Die Fachkraft wird angestellt sein bei der KSG Hannover, ist aber für Win e.V. vor Ort präsent. Der Treff ist offen für alle Menschen im Quartier, nicht nur für Mieterinnen und Mieter der KSG. Von den Menschen geht alles aus: Ihre Ideen und Visionen werden zu Projekten und Veranstaltungen realisiert und sorgen für eine lebendige Nachbarschaft. Der Quartierstreff wird ein Ort zum Kennenlernen, für Begegnungen, Freizeit und Bildung. Dort gibt es eine aktive Teilhabe, um das Quartier l(i)ebenswerter zu machen! Win e.V. beantragt die Förderung für die erste Zeit des QM, in denen Kontakte und erste Netzwerke aufgebaut werden. Zudem geht es um die Klärung von Bedarfen und Bedürfnissen und erste konkrete Veranstaltungen und Angebote. Geplant ist, eine bestehende Gewerbeeinheit umzubauen und als Quartierstreff zu nutzen. Ggf. ist ein Anbau geplant, grundsätzlich richtet sich das QM aber auch stark nach außen in den Sozialraum und ist im öffentlichen Raum, beispielsweise auf den angrenzenden Spielplatz. Zudem wird ein kleines Gartenstück dem Quartierstreff zugeschlagen, das von den Menschen gemeinsam bearbeitet werden kann. So entsteht ein kleines Gartenprojekt und ein Ort für Outdoor- Kulturveranstaltungen und Treffpunkte im Grünen.
Beginn wäre dann im Frühjahr 2021. Die Personalstelle wäre zum 01.05.2021 zu besetzen.
Laufzeit
2021-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im „Hindenburgviertel“ leben 9.284 Einwohner. Der Anteil der Kinder- und Jugendlichen bis 18 Jahre liegt bei 1.615 Personen (17,3%). Die Altersgruppe ab 60 Jahren beträgt 2.800 Einwohner (30,1%) (alle Angaben Stand 31.12.2019, Quelle Stadt Langenhagen).
Im Quartier haben 31% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Im Vergleich dazu: In der Kernstadt Langenhagen sind es 25,5%. Hinzu kommen die Kinder dieser Bevölkerungsgruppe, deren Anzahl seitens der Stadt Langenhagen aber nicht mit Zahlen belegt werden kann. Die Wohnbevölkerung verteilt sich laut der Stadtverwaltung Langenhagen auf 4.400 Wohneinheiten. Eine genaue Einteilung zu den Haushalten konnte nicht ermittelt werden. Die KSG ist Vermieterin von 265 Wohnungen im Hindenburgviertel. Hinzu kommen 90 Einzelzimmer im „Männerwohnheim“ in der Hindenburgstraße.
Problemanzeige „Seniorinnen und Senioren“:
Ältere Menschen, die oft auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben zu weite Wege. Zudem mangelt es an Orten, an denen sie Beratung und Unterstützung bekommen. Begegnungsmöglichkeiten im Quartier fehlen. Gesamtgesellschaftliche Trends zeigen auf, dass die Menschen alleine leben und durch alle Altersgruppen hinweg von Einsamkeit betroffen sind. Der Quartierstreff bietet die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und sich ehrenamtlich zu engagieren.
Dem Verein Win e.V. geht es darum, die Menschen zu verbinden und ihnen Orte zu schaffen, an denen das gelingen kann. Deshalb richtet sich das Angebot offen an alle Menschen im Quartier, die Zielgruppen "Männer" und "Seniorinnen und Senioren" werden aber intensiver betrachtet.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Quartierstreff bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Win e.V. arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden. Zudem werden Problemlagen erkannt und lösungsorientiert bearbeitet (unter Beteiligung der Menschen. Das Qm bietet Beratung , Steuerung sowie Projektmanagement, fördert die Partizipation und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Über den Verein Win e.V. ist die nachhaltige Weiterführung des Projektes durch einen Zuschuss der KSG Hannover und andere Fördermöglichkeiten langfristig gesichert.
Bunte Vielfalt im Zukunftszentrum - von Mensch zu Mensch
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Teilhabe für Alle
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist für die Bewohner der drei Stadtteile eine feste Anlauf- und Begegnungsstätte geworden. Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt u. die verschiedenen Projekte geplant. Durch die Vielfalt der Angebote fühlt sich jede/r Bewohner/in angesprochen. Die vielen Hilfs- u. Begegnungsangebote nutzen ganz unterschiedliche Zielgruppen. Regelmäßige Befragungen der Bewohner/innen durch die Stadtteilmanagerinnen ergeben immer wieder neue Bedarfe. Diese Bedarfe werden von den Stadtteilmanagerinnen zusammen mit den Bewohner/innen geplant und umgesetzt. Gerade in unserem ländlichen Raum, der stark von der Demografie-Wandel geprägt ist, sind diese Angebote unverlässlich. Dies wurde auch immer wieder durch Vertreter aus der Politik bestätigt. In unserer täglichen Arbeit steht die Integration und Teilhabe, aber auch die ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen im Vordergrund. Dabei stellen wir fest, dass ohne professionelle Unterstützung die Bewohner/innen überfordert sind. Durch die Förderung haben wir die Möglichkeit, die Bewohner/innen aktiv zu unterstützen. Die Erfolge zeigen auch, dass unsere Angebote gerne angenommen und genutzt werden, um die Lebenssituationen in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Aussagen der Bewohner/innen sind z. B. : „ Das Zukunftszentrum ist mein 2. Zuhause, hier fühle ich mich wohl, kann mich austauschen und bin unter Gleichgesinnten.“ Oder: „ Im Zukunftszentrum fühle ich mich wohl, weil ich hier so angenommen werde wie ich bin. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Unser Motto ist: Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe und als Ort für Menschen, die in dieser Gesellschaft oft keinen Platz finden. Wir bringen Alle zusammen u. fördern Integration. Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Das überträgt sich auch auf die Bewohner/innen. Mit der neuen Förderung soll in den nächsten drei Jahren zum einen die Arbeit weiter verstetigt werden, zum anderen sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Gemeinwesenarbeit auf die umliegenden Dörfer auszuweiten. Hierzu fahren wir z. B. in die Dörfer u. wollen mit einem Meghaphon die Bew. auffordern, sich mit uns auf dem Dorfplatz zu treffen, um dadurch in den Austausch u. die Bedarfsermittlung zu kommen. So können z. B. die Angebote des Senioren-Hilfsdienstes oder die Nachbarschaftshilfen etabliert oder ein Mobilitätsangebot geschaffen werden.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nachdem wir in 2017 mit dem Projekt ZukunftsZentrum gestartet sind, konnten wir in den 3 Stadtteilen mit sozialem Brennpunkt erreichen, dass die unterschiedlichen Personengruppen sich durch die vielfältigen Angebote angesprochen fühlten. Durch die verschiedenen Projekte konnten viele Menschen aus der Abwärtsspirale geholt werden. Durch die Aktivierung der Bewohner durch die Stadtteilmanager haben sich schon einige Bewohner in verschiedenen Projekten engagiert und dadurch Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Allerdings haben wir auch festgestellt, dass es einige Bedarfe auch über die Stadtteilgrenzen hinaus gibt. Dannenberg ist mit seinen 28 Ortsteilen und Dörfern stark vom demografischen Wandel geprägt.In der Stadt Dannenberg liegt der Bew. -Anteil der Senioren bei 30,8 % auf Samtgemeinde-Ebene sogar auf 34%. In den umliegenden Dörfern gibt es keinerlei Infrastruktur und keine Nahversorgung. Das bedeutet, auch außerhalb der Stadtteilgrenzen gibt es viele Menschen, die durch Isolation und Vereinsamung nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dies liegt zum einen an der mangelnden Mobilität, aber auch am mangelnden Einkommen. Die Menschen sitzen in den Ortsteilen/Dörfern fest, Busse fahren höchstens 3 x am Tag und der Fahrpreis ist relativ hoch. Hier ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert und es gibt dringenden Handlungsbedarf.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstraße. /Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf Straßenzüge Feldstraße. / Bellmannsfeld, Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises und Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld_0.png
(73.78 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue- Develanging
Beschreibung
Der Develang mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Integrationsbeauftragte Landkreis Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise ( Elbe- Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring_0.png
(61.68 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr./Franz-Lübeckstr.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck_0.png
(57.77 KB)
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elbtalaue
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich anhand der Samtgemeinde-Grenzen.
Einwohnerzahl
20759
Quelle / Anmerkungen
Zensus 1011
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
img_2040.jpg
(96.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiterer Netzwerke und Kooperationsstrukturen, Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst, Aktivierung der Bew. auch außerhalb der Stadtteile einen Schwerpunkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv en. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel ist, dass die Nachbarschaftshilfen von den Bewohnern selbst organisiert werden.
Kriterium
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg-Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum der ev. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogischer Kindergarten Leben Leben
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Weiterhin soll versucht werden, über die kommunalen Strukturen eine, evtl. auch anteilige Finanzierung möglich zu machen. Hier sind und bleiben wir nach wie vor in Gesprächen mit dem Bürgermeister und den politischen Gremien vor Ort. Hierzu soll eine Strategie für eine nachhaltige Finanzierungsgrundlage entwickelt werden, um andere Finanzierungsmöglichkeiten zu akquirieren. Ziel ist, durch unabhängige Finanzierungsmöglichkeiten die Zukunft des Zukunftszentrums zu sichern.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
NachBar
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Leonore Determann
| Funktion | Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaft gestalten, Mobilität fördern
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes werden durch gezielte Maßnahmen, wie wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Begegnungs- und Hilfsangebote und der Errichtung einer zentralen Anlauf-/Koordinierungsstelle die soziale Teilhabe, Nachbarschaftshilfe, die intergenerationellen/interkulturellen Kompetenzen sowie die Mobilität gefördert, die in dieser Region ein besonderes Hindernis darstellt.
Die Bedürfnisse der Bürger*innen wurden vorab durch Fragebögen ermittelt, als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Senior*innen und Flüchtlinge von gleichartigen Problemen betroffen sind und es sich daher anbietet gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln.
Zu Projektbeginn geht es daher darum Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, damit es überhaupt ermöglicht wird sich kennenzulernen, Gespräche zu führen und Gemeinsamkeiten zu entdecken um, später das nachbarschaftliche Zusammenleben generationen- und kulturübergreifend zu gestalten.
Eine zentrale Anlaufstelle, die NachBar unterstützt und koordiniert verschiedene Angebote. Sie dient weiterhin als Nachbarschafstreff, damit die Wünsche, Ideen, Vorstellung und Fähigkeiten der Bürger*innen bei Runden Tischen/Freizeitangeboten/etc. kommuniziert, aufgegriffen und einbezogen werden.
Ziel ist es im Projektverlauf die Bürger*innen zu befähigen gemeinsam aktiv ihre -auch gemeindeübergreifend- Nachbarschaft zu gestalten. Die zentrale Anlaufstelle wird im KBV-Heim in der Gemeinde Utarp angesiedelt, welches im nächsten Jahr zum Nachbarschaftszentrum ausgebaut wird. Anlaufstellen in den einzelnen Mitgliedsgemeinden ermöglichen wohnortnahe Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen, bspw. durch rotierende Sprechstunden für verschiedene Bereiche der Sozialberatung.
Dafür werden vorhandene noch nicht vollumfänglich genutzte vorwiegend barrierefreie Räumlichkeiten in Anspruch genommen, wie bspw. Vereinsheime, etc. Im weiteren Verlauf des Projektes ist es Ziel, neue Mobilitätsoptionen zu entwickeln, um den Bürger*innen mehr Möglichkeiten zu bieten an der Nahversorgung teilzunehmen (Bürgerbus/Rufbus/etc.) Dazu sollen gemeinsam Ansätze gefunden werden den Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Ziel ist es vorhandene private Initiativen und das Mitfahrsystem „Fahr mit“ in das Projekt zu integrieren, bzw. "wiederzubeleben". Zum übergeordneten Ziel während des gesamten Projektzeitraums gehört es, bestehende Initiativen in den Gemeinden nutzbarer zu machen (Fahr mit), bzw. auszuweiten (Anti-Rostinitiative) und gemeindeübergreifend anzubieten.
Laufzeit
2020-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund und besteht aus 8 Mitgliedsgemeinden, denen ehrenamtliche Bürgermeister*innen vorstehen. Zwei Gemeinden verfügen über einen Jugendtreff. Der Landkreis Wittmund ist mit ca. 57000 Einwohnern zweitkleinster in Niedersachsen. Damit geht eine vergleichsweise sehr geringe Bevölkerungsdichte (fünftkleinste in Niedersachsen) und besondere Strukturschwäche einher. Die demografische Entwicklung weist einen besonderen Handlungsbedarf auf. Jugendliche wandern oftmals nach der Ausbildung oder dem Abitur ab und kommen selten in die Heimat zurück. Die ältere Generation ist häufig betroffen von Armut und Vereinsamung. Zentrale Behörden (Jobcenter, Ausländerbehörde, etc.) sind vorrangig in der Stadt Wittmund zu finden. Im gesamten Landkreis ist kein nennenswerter ÖPNV vorhanden. Beratungsstellen, Freizeitangebote, öffentl. Einrichtungen in der Kreisstadt, Fachärzte, etc. sind ohne eigenes Fahrzeug kaum erreichbar. Dies stellt gerade für ältere Menschen, die oftmals nicht über eine stabile familiäre Bindung verfügen und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen, so kommen Arztbesuche häufig einem Tagesausflug gleich, und viele peripher untergebrachte Flüchtlingsfamilien haben nur geringe Integrationschancen. Der AWO Kreisverband ist auf vielen Gebieten im Bereich der sozialen Arbeit landkreisweit tätig, unsere Angebote werden gut angenommen, wir sind im täglichen Gespräch mit den Bürger*innen und wissen um ihre Wünsche/Probleme und Bedürfnisse. Um einen detaillierteren Überblick zu erhalten haben wir eine Bürgerbefragung durchgeführt, auf deren Ergebnis die Projektidee entstanden ist.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Holtriem mit den Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Utarp, Blomberg, Neuschoo, Westerholt und Eversmeer
Beschreibung
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund in Niedersachsen. Zur Samtgemeinde gehören die Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Eversmeer, Westerholt, Nenndorf, Utarp, Ochtersum und Blomberg. Die Samtgemeinde grenzt im Nordwesten, Westen und Süden an den Landkreis Aurich. Östlich schließt sich die Samtgemeinde Esens (ebenfalls Landkreis Wittmund) an.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Samtgemeinde Holtriem
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050, hierbei handelt es sich ausschließlich um Flüchtlingsfamilien, Personen mit Migrationshintergrund sind hier nicht erfasst.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
samtgemeinde_holtriem.pdf
(196.37 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche/Interessen der in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Während des gesamten Projektzeitraum wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt. Dadurch identifizierte Potentiale und Lücken sollen anschließend genutzt bzw. geschlossen werden. Die Bürger*innen sollen ermutigt werden das Zusammenleben in der Gemeinde zu gestalten und Nachbarschaft zu fördern, hierzu bedarf es ebenso kommunikations- und mobilitätsfördernder wie generationen- und kulturübergreifender Angebote die sich an den Bedarfen, insbesondere derer, die von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen sind, orientieren. Um dies zu erreichen
Methoden
Qualitätskriterien
Kriterium
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Diakonie/DRK/Paritätischer Wohlfahrtsverband/Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Holtriem mit 8 Mitgliedsgemeinden, Landkreis Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KBV Freesenholt Utarp, AWO Ortsverein Holtriem, TUS Holtriem, SV Blomberg, Landfauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro (Landkreis Wittmund), AOK Wittmund, Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Anzeiger Harlingerland (Wittmund), Ostfriesenzeitung (Leer), AWO Report (Bezirksverband Weser Ems), Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
David-Fabricius-Ganztagsschule in Westerholt, Grundschule Utarp , VHS Friesland-Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter/Sozialamt/Jugendamt/Behindertenbeirat, Präventionsrat, Polizei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ochtersum und Wittmund, Kirchenkreis Harlingerland
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Vollumfänglich kann das Projekt nicht weitergeführt werden. Dennoch ist beabsichtigt möglichst viel hieraus zu erhalten. So kann die Anlaufstelle NachBar, in dem 2021 fertiggestellten Gemeindezentrum auch nach Projektende für Treffen, Angebote und ähnliches unentgeltlich weitergenutzt werden. Im letzten Jahr des Projektes sollen die aufgebauten Beteiligungsstrukturen so gefestigt sein, dass es auch nach Projektende möglich sein wird (mit einem Koordinator der Gemeinde) sie fortzuführen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam für die Südstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
| Funktion | Fachbereichsleiterin Migration |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Südstadt Northeims (ehemals Soziale Stadt) liegt am Stadtrand & besteht im Kern aus Wohnblocks und 3 Hochhäusern, begrenzt wird sie von großflächigen Schulgeländen und dem Gewerbegebiet. Das Asyl- und Migrationszentrum Café Dialog, Herzstück des Fachbereichs Migration des Trägervereins Werk-statt-Schule e.V., liegt am Rande des Projektgebiets 1 (siehe Karte). Hier ist das Gemeinwesenprojekt seit August 2019 angesiedelt. Das Projekt baut eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle auf, die den Anliegen der Südstadtbewohner*innen(SB*) der Northeimer Südstadt Gehör schenkt und sie dabei unterstützt, ihre Interessen zu vertreten und Aktivitäten selbstorganisiert umzusetzen. Die Mitarbeiterinnen des GWA-Projekts stellten im ersten Jahr durch verschiedene Aktivitäten den Kontakt zu den SB* her. Etwa durch diverse Postwurfsendungen, die Etablierung des Südstadt-Treffs (offene Begegnungsangebote, Workshops) und den Aufbau einer Infotafel im Viertel. Mit einem mobilen Infostand nahmen sie Kontakt zu den SB* in ihrem direkten Wohnumfeld auf. Ergänzend wurde das Projekt in den Kursen des Café Dialogs, der Migrationsberatung und bei Netzwerktreffen vorgestellt. Die Teilnehmer*innen der Kurse wurden mit unterschiedlichen Methoden wie Wunschbox, Fragebögen, persönliches Gespräch, Diskussionsrunden zu ihren Bedarfen im Stadtteil befragt. Begleitet wurden die Aktivitäten durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In der kommenden Förderperiode bilden neben dem Ausbau der Anlaufstelle und ihrer Angebote, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Viertel, die Aktivierung der SB* sowie die Netzwerkarbeit Schwerpunkte. Die Aktivitäten sollen die SB* zum Selbermachen anregen. Z.B. ermutigen wir sie bereits jetzt bei Veranstaltungen selbst als Anleiter*in aktiv zu sein. Auch sollen die Räumlichkeiten des Café Dialog verstärkt für Angebote von SB* für SB* geöffnet werden. Auf den bisher anonymen Grünflächen werden gemeinsam mit den SB* Orte geschaffen, die das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern (Sitzgruppen oder Naschgarten, je nach Interesse der aktiven SB*). Die Integration der Südstadtbewohner*innen in die Stadtgesellschaft soll gefördert werden, indem 1.) Träger und Vereine unterstützt werden, ihre Angebote im Viertel vorzustellen u. durchzuführen und 2.) die SB* unterstützt werden, ihre Interessen in die Stadtgesellschaft (Vereinswesen, städtische Gremien) einzubringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren fremdbestimmten Veränderungen. Viele Wohnungen standen jahrelang leer, es herrschte eine geisterhafte Stimmung. Die Renovierungsarbeiten schreiten mittlerweile voran und die Bewohnerzahlen steigen. Das Quartier wird vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Zahlreiche Geflüchtete sind in den letzten Jahren zugezogen. Außerdem pendeln Austausch-Studenten*innen nach Göttingen. Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und gefühltes "altes Hausrecht". Es gibt nur anonyme Grünflächen und keine Orte mit Treffpunktcharakter. Die bereits vor zwei Jahren begonnenen Arbeiten an den Spielplätzen stagnieren, obwohl zahlreiche Kinder inzwischen das Viertel bewohnen und sich keine Spielmöglichkeiten in direkter Nähe befinden. Die Projektmitarbeiterinnen stellen fest, dass sich viele SB* nach Begegnungen und Austausch sehnen. Oftmals sind Migrant*innen sozial und familiär entwurzelt. Gleichzeitig haben viele Familien in ihrem Alltag große Hürden zu meistern (Arbeitslosigkeit, Sprachschwierigkeiten, Sorge um Familienangehörige etc.) und wenig Energie, selbstständig soziale Netzwerke aufzubauen. Eine Erschwernis bilden sprachliche und kulturelle Hürden, der Stellenwert von Nachbarschaft und außerfamiliärer Gemeinschaft ist herkunfts- und milieubedingtbedingt unterschiedlich ausgeprägt. Einen weiteren erschwerenden Faktor bildet die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Wohnungsgesellschaft. Dadurch ist die Arbeit des Projekts im Viertel erschwert und arbeitsintensiver. Auch unter den SB* herrscht Unzufriedenheit mit den Mietbedingungen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Gebiet 1. Grades mit Wohnblocks und drei Hochhäusern wird optisch als Einheit wahrgenommen. Im Osten grenzen Parkflächen und ausgedehnte Schulgelände an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Die Randgebiete heben sich klar vom Projektgebiet (1-3) ab. Das Gebiet 3.Grades hat mit Mehrfamilienhäusern und Vorgärten eine andere Wohnstruktur. Einen direkten Zugang zu benachbarten Wohngebieten gibt es nicht, es ist verkehrstechnisch gut erschlossen, liegt aber vom Rest der Kernstadt isoliert.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Projektgebiet 1-3 , Quelle MESO/Stadt Northeim, Stand 18.09.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim
Gesamtstadt: Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projetgebiet:
MESO / Stadt Northeim
Auffällig ist insbesondere der hohe Anteil an Kleinkindern (0-5 Jahre) und der hohe Anteil an Erwachsenen (20-40 Jahre) --> viele junge Familien
Gesamtstadt: 5.3% bis 6 Jahre, 10,18% 6-18 Jahre (Landesamt für Statistik Niedersachsen LSN)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim
Gesamtstadt: LSN
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: LSN
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_strassen.jpg
(59.1 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Anlaufstelle bietet sowohl die Möglichkeit, die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Es laufen Kooperationen, insbesondere mit dem GWA-Projekt Harztor des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt. Für die kommende Förderperiode soll die Kooperation mit der dem Kinder- und Jugendkulturzentrum der Stadt (Alte Brauerei) ausgebaut werden, geplant ist eine strategische Partnerschaft, die die Angebotsstruktur für Kinder und Jugendliche aus der Südstadt verbessert, durch Angebote der Alten Brauerei in der Südstadt und durch Öffnung der Angebote für die Zielgruppe
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Kriterium
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsangebote durchgeführt und wahrgenommen werden
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln. Die Angebote von der vielfältigen Bewohnerschaft wahrgenommen werden.
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum Alte Brauerei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund - GWA Projekt Harztor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Q4 der Johanniter
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ein Ziel des Projektes beschäftigt sich mit der Aktivierung und Qualifizierung von Bewohner*innen, diese werden auch nach Projektablauf multiplikatorisch tätig sein (personenbezogene Nachhaltigkeit) . Ebenso ist ein Teilziel die strukturelle und nachhaltige Einbindung von (kommunalen) Angeboten für Bewohner*innen der Südstadt und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, beide Ziele wirken langfristig in Form von veränderter Angebotslandschaft und in sächlicher Ausstattung bzw. Installationen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zukunft Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
| Funktion | Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verstetigung der Quartiersarbeit
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden im Quartier Mozart- und Drosselstraße ein Quartiersmanagement und zahlreiche interkulturelle Begegnungs- und Beratungsangebote aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Da die Förderung 2021 ausläuft, zielt das Projekt „Zukunft Quartier“ auf die Verstetigung der Quartiersarbeit.
Eine Verstetigung kann nur gelingen, wenn sie zum einen als gesamtstädtische und ressortübergreifende Gemeinschaftsaufgabe begriffen wird, bei der die Verwaltung eng mit Akteuren vor Ort zusammenarbeitet, und zum anderen die Bewohner/-innen noch stärker als bisher Verantwortung übernehmen für die Gestaltung des Sozialraums.
Unter Einbindung der Bewohner/-innen werden deshalb ein Handlungskonzept zur Verstetigung entwickelt sowie Beteiligung und Selbstorganisation gefördert. Da es sich um ein „junges“ Quartier handelt, werden exemplarisch neue Wege zur Stärkung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erprobt. Die Ergebnisse sollen auch anderen Kommunen Anregungen für den Verstetigungsprozess bieten.
Eine Zukunftswerkstatt bildet den Grundstein für das zukünftige Zusammenwirken. Welche Angebote sollen weitergeführt werden, was ist zusätzlich notwendig? Wer ist bereit sich dafür zu engagieren und wie kann eine Weiterfinanzierung gesichert werden? Wie kann es gelingen, mehr Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in die Quartiersarbeit einzubinden? Welche Unterstützung benötigen Initiativen?
Bereits parallel zur Erarbeitung des Handlungskonzepts werden innovative Ansätze zur Beteiligung und Selbstorganisation erprobt. So wird zur Einbindung breiterer Bevölkerungsgruppen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet.
Als ein zentrales Thema hat sich in Gesprächen mit Bewohner/-innen bereits die Gestaltung der eigenen Wohnumgebung herausgestellt. Die Vernachlässigung und Vermüllung von Außenanlagen insbesondere in der Drosselstraße tragen dazu bei, dass dem Quartier weiterhin ein schlechtes Image anhaftet. Als Modellvorhaben soll deshalb in Kooperation mit der Biologischen Station Osterholz ein Umweltprojekt durchgeführt werden. Die Kinder- und Jugendgruppen „Green Players“ beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit Umweltthemen und tragen aktiv zu einer attraktiven Gestaltung ihres Lebensumfeldes bei. Eltern und andere Quartiersbewohner werden durch Veranstaltungen und Aktionen einbezogen. Die Erfahrungen mit diesem Modellvorhaben fließen in das Handlungskonzept ein.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Mozart- und Drosselstraße ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Daneben engagieren sich die Flüchtlingsbeauftragte und das städtische Jugendhaus im Quartier.
Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen und hier insbesondere die aufgebauten Einrichtungen und Kooperationsstrukturen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können.
Eine aktuelle Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat dabei Hinweise auf Problemlagen ergeben, die im Rahmen des Verstetigungsprozesses bearbeitet werden müssen:
• Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. Ein zielführendes, gemeinsames Konzept der Quartiersentwicklung fehlt.
• Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich nicht genügend einbezogen.
• Das Projektgebiet ist ein junges Quartier mit einem Anteil von 43% unter 27jähriger. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil von ihnen verlässt die Schule mit dem Hauptschulabschluss bzw. ohne Abschluss. Das Jugendhaus weist zudem immer wieder auf das geringe Selbstwertgefühl vieler Kinder und Jugendlicher hin.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck Mozartstraße und Drosselstraße
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Quartiere "Mozartstraße" mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2018
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck: Projekthandbuch 2020. Fortschreibung des Integrierten Entwicklungs- bzw. Handlungskonzeptes
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Soziale Stadt-Förderung wird Ende 2021 auslaufen. Das beantragte Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Weiterentwicklung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungsstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Eine Förderung würde die Möglichkeit eröffnen, einen längerfristigen partizipativen Verstetigungsprozess zu organisieren und dabei neue Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen zu erproben. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, vor denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen.
Dazu werden zwei Teilzeit-Projektstellen benötigt, die nicht aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert werden können: eine Koordinationsstelle und eine Projektmitarbeiterstelle (beide in Teilzeit). Die beiden Personen arbeiten eng mit dem bestehenden Quartiersmanagement zusammen, haben aber klar von diesem abgegrenzte Aufgaben.
Aufgabenschwerpunkt des im Rahmen von Soziale Stadt aufgebauten Quartiersmanagements ist die Beratung und Organisation von Angeboten im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Die aus städtischen Mitteln finanzierte Flüchtlingsbetreuerin leistet darüber hinaus aufsuchende Arbeit.
Hauptaufgabe der neu zu schaffenden Koordinationsstelle (24 Wochenstunden) soll es dagegen sein, den Verstetigungsprozess zu gestalten. Dazu gehört die Entwicklung eines Handlungskonzepts, aber auch die gezielte Einbindung breiterer Gruppen der Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit. Dazu ist es notwendig, die "Komm-Struktur" im Haus der Kulturen zu ergänzen durch eine aufsuchende Arbeit im gesamten Quartier. Für diese Aufgaben wird eine Person mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung (Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation) benötigt, die Erfahrungen in der Quartiersarbeit und der Arbeit mit Netzwerken mitbringt – sowohl mit Netzwerken aus Einrichtungen und Trägern in der Quartiersarbeit als auch mit Netzwerken aus Bewohnerinnen und Bewohnern aus unterschiedlichen Kulturen.
Bei der Erprobung neuer Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen wird der/die Koordinator/-in unterstützt werden von einem pädagogischen Mitarbeiter (13 Wochenstunden) mit Erfahrungen in der Jugend- und Sozialarbeit. Dafür ist ein bereits bei der Stadt beschäftigter Mitarbeiter aus dem Jugendhaus vorgesehen. Hauptaufgabe des pädagogischen Mitarbeiters ist die Planung und Durchführung des Umweltprojekts in Kooperation mit den Expertinnen und Experten der Biologischen Station Osterholz. Die Erfahrungen mit neuen Wegen der Einbindung bringt er in das Verstetigungskonzept ein.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15-27jährigen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
plan-mozartstr_verkleinert.jpg
(837.25 KB)
plan_drosselstr_verkleinert.jpg
(755.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der
Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten
sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint
Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt,
die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit
den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte
einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge. Das Projekt "Zukunft Quartier" erprobt unter anderem neue Wege der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen.
Auch Kinder und Jugendliche sollen lernen ihre Bedürfnisse zu formulieren. Dazu müssen sie
zunächst dahin geführt werden, sie müssen zu Akteuren ihrer Lebenssituation „gemacht“
werden. Das heißt, die Förderung muss zur Aktivierung der Jugendlichen führen bzw. dahin,
ihr Leben selbst zu gestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in den Verstetigungsprozess einzubeziehen und wenn sich die Weiterentwicklung der Quartiersarbeit an deren Interessen orientiert.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es im Haus der Kulturen und im Stadtteilbüro mehr selbstorganisierte Aktivitäten gibt.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Kompetenzen und Ressourcen von Einrichtungen (incl. Kitas und Schulen) und Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit einfließen und die Beteiligten positiv über ihre Aktivitäten berichten.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung von allen relevanten Ämtern mitgetragen wird und eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe die Arbeit zur Umsetzung des Konzepts aufgenommen hat.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn sich zur Weiterführung der Quartiersarbeit ein aktives Netzwerk aus Stadtteilbüro/Haus der Kulturen, Jugendhaus, Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und weiteren engagierten Partnern aus der Stadt gebildet hat.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung verzahnt ist mit dem Stadtentwicklungskonzept und die Funktion des Projektgebietes für die Gesamtstadt und seine Beziehungen zu anderen Orten der Integration berücksichtigt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Quartiersarbeit beruht bei der Stadt Osterholz-Scharmbeck auf verschiedenen Säulen. Verantwortlich für den Bereich Soziale Stadt ist die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte. Sie hat in Kooperation mit der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben im Haus der Kulturen in der Mozartstraße ein Quartiersmanagement aufgebaut. Die vier in Teilzeit bei der Bildungsvereinigung beschäftigten Quartiersmanager/-innen organisieren das Angebot im Haus der Kulturen, beraten die Besucherinnen und Besucher und koordinieren ein Netzwerk von im Quartier engagierten Einrichtungen.
Der Fachbereich Bildung und Erziehung ergänzt die Quartiersarbeit im Teilgebiet Drosselstraße durch Aktivitäten der Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin und des städtischen Jugendhauses. Die Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin leistet aufsuchende Arbeit. Um nach dem starken Zuzug durch die Flüchtlingskrise mehr Menschen auch in der Drosselstraße zu erreichen, hat sie 2018 begonnen, das Stadtteilbüro in der Drosselstraße als niedrigschwelligen Anlaufpunkt wieder zu beleben. Die Arbeit des am Rande der Drosselstraße gelegenen städtischen Jugendhauses ist ebenfalls sozialräumlich ausgerichtet und bezieht auch die Eltern und das gesamte Umfeld der Jugendlichen ein.
Das Projekt "Zukunft Quartier" ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement durch die Organisation des Verstetigungsprozesses. Zugleich trägt das geplante Handlungskonzept zu einer besseren Koordination der vorhandenen Einrichtungen bei.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte, Fachbereiche Bildung, Soziales, Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus sowie Stadtplanung und Bau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Osterholz, Jugendamt und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße und Buschhauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Ratsausschuss für Jugend, Senioren und Soziales hat sich dafür ausgesprochen, die Quartiersarbeit auch nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung fortzuführen. Mittel dafür sind bereits im Haushalt verankert. Die Erarbeitung eines Konzepts zur Verstetigung und Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts „Zukunft Quartier“. Nach Projektende werden die entwickelten Vorhaben angebunden an die städtischen Quartierseinrichtungen (Haus der Kulturen, Stadtteilbüro, Jugendhaus).
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Auf gute Nachbarschaft! - Gemeinwesenarbeit auf der Straße - Gemeinsam Zukunft gestalten im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stephan Hartmann
| Organisation | Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V. |
|---|---|
| Funktion | Leiter AWO Fachbereich Integration |
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaft stärken - Demokratie leben - Nachhaltigkeit erreichen
Projektbeschreibung
Das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße (BMH) in der Weststadt von Stadthagen ist im Projektzeitraum 2017/2018 an den Start gegangen. Die permanent ansteigenden Besucherzahlen der vergangenen Jahre, die Durchmischung aller Bewohnergruppen und das breitgefächerte Kurs- und Gruppenangebot zeigen, dass die bisherigen Konzepte bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie einen hohen Wirkungsgrad entfalten konnten. Die zentrale Aufgabe für die nun beantragte dreijährige GWA-Förderung ist die Weiterentwicklung des Quartiers unter konsequentem Streetwork mit einer starken und permanent sichtbaren Präsenz in den Straßen. Ansteigende Arbeitslosenzahl, erkennbar zunehmende Perspektivlosigkeit und gestiegenem Aggressionspotential unter jungen Menschen machen diese aufsuchende Arbeit besonders notwendig. Diese kann, wird und muss Bindung zu den Menschen herstellen, denn nur so kann Sozialarbeit ziel- und lösungsorientiert wirken und Veränderungen herbeiführen. Als Vertrauensperson, Türöffner, Problemversteher und Beratunggebender soll Gemeinwesenarbeit auf der Straße Menschen zusammenführen und nachhaltig Gewaltfreiheit bei Konflikten einfordern. Der proaktive Ansatz soll die Menschen dazu befähigen, gemeinsam und aktiv für ihre Belange einzutreten. Gleichfalls soll das Verständnis unter den Zielgruppen durch Begegnung, Kommunikation und gemeinsame Aktivitäten geweckt und gefördert werden. Daraus resultierende niederschwellige (Gruppen)-Angebote werden im BMH als Basis, Ort der Begegnung und Vernetzung umgesetzt. Im Sinne einer permanenten Weiterentwicklung und Verstetigung des BMH konnten wir die Stadt überzeugen ab 1.8.2020 parallel zum lfd. Projektzeitraum (verl. bis 31.12.2020) das zweijährige, darauf aufbauendes Projekt „BMH+“, zu finanzieren (Integrationsfonds). Zusätzlich ist für ein BAMF-Projekt (Frauen und Digitalisierung) ab 1.1.2021 ein Antrag eingereicht. Das Beteiligungsverfahren der Stadt Stadthagen (Integrationsbeauftragte und Stadtjugendpflege) ist zur zukünftigen Entwicklung des Quartiers von zentraler Bedeutung und wird gemeinsam umgesetzt. Dabei wird von der hervorragenden Vernetzung der beteiligten Institutionen und der Bewohner-Arbeitsgruppe partizipiert. Ziel ist u.a. die Neugestaltung des Spielplatzes und die konkrete Realisierung eines Soccer-Parks für Jugendliche unter der Beteiligung der Bewohner - gemeinsame Aktivitäten bieten immer die Möglichkeit zur Kommunikation und Entwicklung gegenseitigem Verständnis.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bevölkerung im Quartier verändert sich (Stand 31.7.2020: -95 Ew., -159 Deutsche, +64 Ausländer). Das BMH wird immer stärker frequentiert (über 2.600 Menschen in 2019). Diese sehr positive Entwicklung führte wiederum zu neuen Gruppen- und Beratungsangeboten, die bedarfsorientiert geschaffen wurden. Die Beratung zur Integration in den Arbeitsmarkt entwickelte sich zu einem markanten Schwerpunkt. Die Randlage, die fehlende Infrastruktur und wenige Freizeitmöglichkeiten verschärfen weiterhin die Situation in der Weststadt. Deshalb hat die Stadt gemeinsam mit dem BMH das bürgerschaftliche Beteiligungsverfahren initiiert, um der prekären Situation im Quartier entgegenzuwirken. Neue Migrantenvereine gründeten sich mit Hilfe des BMH und engagieren sich nun auch aktiv im Quartier. Der Austausch mit Bewohnern, Vereinen und Institutionen ist auf dem richtigen Weg. Quartiersbewohner der sog. „Mittelschicht“ nutzen das Angebot verstärkt. Nun gilt es, verstärkt Konflikte hinsichtlich verschiedener Gruppen, Kulturen und Generationen zu bewältigen. Neben Nachbarschaftsproblemen stehen insbesondere auffallende junge Menschen mit Migrationshintergrund im Fokus von Polizei, Politik und Lokalpresse. Gefragt ist hier nun ein proaktiver Streetwork-Einsatz. Weil diese vielfältigen zunehmenden Aufgaben im Quartier nicht mehr nur von einer „Quartiersmanagerin“ bewältigt und erledigt werden können, wurde finanziert durch den Integrationsfonds das ergänzende Projekt „BMH+“ (Arbeitsmarktintegration und Ausbau der Angebote) gestartet.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Weststadt, Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
4493
Quelle / Anmerkungen
Stadt Stadthagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
37
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und können nur vorsichtig geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote am 31.07.2020 bei 6,1 Prozent. Quelle: Bundesagentur für Arbeit. Durch die Corona-Situation und die Schließung der Firma Faurecia wird die Zahl in absehbarer Zeit wohl weiter zunehmen. Viele der Menschen leben im Quartier.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liegt erheblich höher, wird aber statistisch auswertbar von der Stadt nicht erfasst. Stadthagen liegt an 8. Stelle in Niedersachsen und wird deshalb beim Integrationsfonds finanziell berücksichtigt. Quelle: Stadt Stadthagen
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt lag er 2011 bei der Volkszählung bei 24,8 Prozent. Zurzeit liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70 bis 80 Prozent.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte-des-quartiers-huettenstrasse.pdf
(485.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier dauerhafte Verbesserungen ihrer Lebenssituationen zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandene Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So wollen wir durch konsequente Streetwork die Menschen deeskalierend dazu anregen, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen im demokratischen Verfahren einzubringen. Dabei werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Bewohnern andererseits gestalten. Dabei steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Hier sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein dauerhaft funktionierendes soziales Netzwerk mit einer guten Nachbarschaft zu schaffen und Rahmenbedingungen zu verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Streetwork erfolgreich ist und die gemeinsamen Projekte zur Verbesserung des Zusammenlebens angenommen werden und bedarfsorientierte Angebote initiiert und durchgeführt wurden.
Kriterium
Beschreibung
die Bewohner / Vereine selbst ihre Ideen, Angebote und Veranstaltungen umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
die beteiligten Akteure sich regelmäßig gemeinsam austauschen und externe Kooperationspartner Veranstaltungen durchführen.
Kriterium
Beschreibung
durch Streetwork erreichte Menschen das "BMH" annehmen und nutzen, das Wohnumfeld und die Infrastruktur sich positiv verändert haben und Aggressionspotential abgebaut ist
Vorhandene Strukturen
In der ersten Förderperiode wurde eine Quartiersmanagerin eingestellt, die sich seitdem etabliert hat und im Stadtteil anerkannt ist. Sie kümmert sich um die Vernetzung und die Beratungsanliegen der Bewohner des Quartiers im Begegnungszentrum (Ansprechpartnerin, Sprechstunden). Es werden Freizeit- und Bildungsangebote in Kooperation mit Ehrenamtlichen und Vereinen initiiert und koordiniert. Es gibt aber aktuell keine permanente aufsuchende Sozialarbeit (Streetwork) im Quartier. Der Afrikanische Verein in Schaumburg, der Somalische Verein und der Afghanische Verein (Migrantenselbsthilfeorganisationen) werden seit der Gründung unterstützt und nutzen das BMH für Beratungszeiten und Vereinstreffen. Die Integrations- und Migrationssozialarbeit im Quartier (ehemals Flüchtlingssozialarbeit) hat ebenfalls ihren Sitz im BMH und unterstützt die Vernetzung / Zusammenarbeit der Akteure im Quartier. Des Weiteren gibt es Austauschtreffen der Netzwerkpartner und Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche und eine enge Vernetzung mit dem Integrationsbeirat der Integrationsbeauftragten und der Jugendpflege der Stadt Stadthagen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Stadthagen: Integrationsbeauftragte, Stadtplanung, Stadtjugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanischer Verein, Somalischer Verein, Afghanischer Verein, Alevitischer Verein, Jesidische Gemeinschaften, DITIP-Moschee, Kulturzentrum Alte Polizei, Schaumburger Landschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JobCenter, Bundesagentur für Arbeit, Sozialamt, Gesundheitsamt, Jugendamt, Ausländerbehörde, Familienzentrum, Sozialpsychiatrischer Dienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Schaumburg (Migrationsberatung, MBE, Rückkehrberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Jugendberufshilfe PACE, Schwangerenberatung, Frauenhaus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk, Caritasverband, DRK (Tafel und Kleiderkammer), Projekt Probsthagen (SHG-Treff), S.I.G.A.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Schaumburg, Oberschule am Schlosspark, Grundschule am Sonnenbrink, IGS Schaumburg, BBS, Gymnasium, Kindergärten Regenbogenhaus und Fasanenweg, DAA, SBH, ESTA, Donner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche, Katholische Kirchengemeinde, Freikirche, Baptisten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geschäfte und Firmen vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, IHK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immobilenverwaltungsgesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Linke), Sozialausschuss (LK Schaumburg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle "Frau und Wirtschaft" (LK Schaumburg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle "Migration und Teilhabe" (LK Schaumburg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperative Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) Regionalverbund Weserbergland
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Stadthagen konnte überzeugt werden, den Ausbau des BMH aus Mitteln des Integrationsfonds zu übernehmen. Darüber hinaus ist ein weiterer Antrag für 2021 beim BAMF gestellt. Die AWO und die Stadt werden in der Förderperiode alle nötigen Schritte einleiten, um weitere Fördermittel / Finanzierungsmöglichkeiten zu akquirieren. Dadurch soll der Standort sich kontinuierlich weiterentwickeln und jeweils auf neue Bedarfe und Herausforderungen reagieren.
11. Medien
Aufsteller
aufsteller_-_bmh_plakat_2020.jpg
(1.7 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On