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Bildungsangebote

Sport unter freiem Himmel unter Nachbaren

Ansprechpartner
Kodjovi Kougblenou
Sport unte freiem Himmel unter Nachbaren!
Projektbeschreibung
Anlässlich des Projekts “ Sport unter Nachbarn”, möchten wir an der Verwirklichung einer toleranten und sozial gerechten Gesellschaft mitarbeiten. Dies beinhaltet für uns die Partizipationsmöglichkeiten für jeden Menschen, unabhängig von alter, kultureller und geschlechtsspezifischer Identität. Die globale Corona- Pandemie lehrt uns allen zur Zeit, dass es allein um den Menschen und seine Gesundheit gehen sollte.
Laufzeit
2020-08-24 00:00:00
Ausgangslage
Die drastischen Ausgangsgsbeschränkungen und Quarantänephasen mit ihren persönlichen Folgen bedeuten in Zeiten der Corona-Krise für die Nachbarinnen und Nachbaren nicht nur eine hohe psychische, sondern auch eine physische Belastung. Um etwas Stress abbauen zu können, und gleichzeitig seine körperliche Fitness zu steigern, bieten wir unseren Nachbarn/innen ein Projekt mit dem Namen: "Sport unter Nachbarn" an
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum/Diepholz
Einwohnerzahl
793
Quelle / Anmerkungen
Stadt-Bassum
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Galerie
foto verein 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken

Ansprechpartner
Dirk Pohl
Funktion VHS-Direktor
Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken
Projektbeschreibung
Ein Teilhabezentrum für Buxtehude – mit Satelliten in der ganzen Stadt! Die Hansestadt Buxtehude gründet ein Teilhabezentrum mit den Fachgruppen Soziales, Wohnen und Senioren, der VHS, dem Jugendamt und fakultativ der Wirtschaftsförderung. Ebenso werden die AWO, Jobcenter und andere Träger eingeladen, sich einzubringen. Geplant wird ein zentraler Anlaufpunkt für alle Menschen mit verminderten Teilhabechancen, um mit Ihnen gemeinsam die vorhandenen Fördermöglichkeiten besser nutzen zu lernen. Neben der zentralen Anlaufstelle werden Stadtteilzentren (FABIZ, Stieglitzhaus, VHS) mit einbezogen, darüberhinaus werden Wohnorte der Menschen gezielt aufgesucht und Unterstützung auch vor Ort beratschlagt. Insofern führt die Villa Luise wichtige Bausteine der kommunalen Versorgung integriert zusammen und soll durch die Anbindung der Stadtteilhäuser ebenso zentral wie auch vor Ort bis hin zu den Wohnquartieren wirken. 2017 wurde Integration noch als spezieller Auftrag verstanden, der sich nun zu einem kommunalen Teilhabegedanken weiterentwickelt und in einem Teilhabekonzept umgesetzt wird. Ziele: - Teilhabe und Partizipation nachhaltig stärken - Förderung und Stärkung individueller Ressourcen und Kompetenzen - Stärkung des Gemeinwesens Buxtehude und in der direkten Nachbarschaft durch neue Räume der Begegnung, Beratung und Unterstützung - Beratungsangebote werden gebündelt - Für die Nachbarschaft entstehen Begegnungsformen, die zielgruppengerechte Kursangebote informeller und formeller Art ermöglichen, bis hin zu BAMF-Integrationskursen. Die Schaffung von informellen Lern- und Begegnungsräumen (Selbstlerncafé, Begegnungsküche) neben Orten des formalen Lernens (Kursräume) und der Beratung fördert die Zusammenarbeit der jeweiligen Partner und stärkt das Unterstützungssystem insgesamt. Durch den Prozess der Beratschlagung (Augenhöhe!) führt ein Teilhabe-Lotse, der dabei auch notwendige Informationen (natürlich datenschutzkonform) sichert. Zugleich können im Bedarfsfall alle prozessbezogenen Beteiligten zu gemeinsamen Beratschlagungen zusammengeholt werden. Die Villa Luise wird Synergieeffekte für benachteiligte Menschen in Buxtehude fördern. Die architektonische Ensemblegestaltung mit dem Stadthaus (zentraler Verwaltungssitz) kann die Sensibilisierung der Stadtgesellschaft, insbesondere auch der Nachbarschaft (Geschäftsmittel und angrenzende Wohnbebauung) fördern und damit zu einem besseren Zusammenwachsen beitragen.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Im 2017 entwickelten Integrationskonzept wurde Handlungsleitlinien aufgestellt, die auf einen gelingenden Integrationsprozess abzielen. Dabei richteten sich diesean alle in Buxtehude lebenden Bürger/innen, die aus anderen Ländern zugewandert sind, wenn besondere Förderungen notwendig sind. Der Integrationsprozess wurde als reziproker Prozess der Eingliederung von Migranten/innen in die hiesige Stadtgesellschaft verstanden. Seit 2017 hat sich aber die Wahrnehmung und die Reflexion über die Zuwanderung und deren Bewältigung in Buxtehude verändert. Die Zugewanderten wurden zunehmend als Teil der Gesellschaft verstanden und sind in unterschiedlichen Quartieren der Stadt angekommen. Die vorhandenen Stadtteilhäuser und die VHS haben sich teilweise zu Quartiershäusern entwickelt, sind aber noch nicht als Teil einer integrierten kommunalen Versorgung gedacht worden. Seit 2017 wurde auch immer deutlicher, dass der Blick auf die Migranten zu eng war, da größere Bevölkerungsgruppe von Teilhabe tendenziell ausgeschlossen sind und man durch die zu enge Zielgruppendefinition den Problemlagen nicht gerecht wurde. Bezahlbarer Wohnraum, Obdachlosigkeit, mangelnde Bildungschancen, Vereinsamung im Alter usw.: das alles sind Phänomene, die gemeinsam, fach- und institutionsübergreifend betrachtet werden müssen. Mit der Villa Luise entwickelt sich ein Teilhabekonzept, dass zugleich zentral und durch systematischen Einbezug der Stadtteilhäuser auch dezentral wirken soll; aufsuchende Unterstützung auch vor Ort und der Einbezug der Nachbarschaften sind elementare Bestandteile des Konzepts.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buxtehude
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich insbesondere auf die Sozialräume 1, 4 und 5. Diese Räume werden durch die Villa Luise miteinander verbunden (Sozialraum 1).
Einwohnerzahl
20000
Quelle / Anmerkungen
Sozialraumanalyse GEBIT 2015
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialraum 1 umfasst die Kernstadt mit Neubaubestand aus den 60er Jahren und mit Hochhausbebauung. Es finden sich aber auch bürgerliche Teile mit Einfamilienhäusern. Das Innenstadtgeschäftsviertel befindet sich hier. Zum Geschäftsviertel in unmittelbarer Nähe befindet sich das Stadthaus mit der Villa Luise. Sozialräume 4 und 5 sind von starker Wohnbebauung geprägt mit nur wenigen Geschäften des täglichen Bedarfs geprägt. Schulen, Kinderärztn, VHS, Klinikum und Heidebad haben Buxtehudeweit eine Bedeutung. Soziostrukturell handelt sich ebenfalls um eine sehr gemischte Wohnbebauung. Von der Odachlosenunterkunft über Sozialwohnungen hin zu Einfamilienhäusern eines gehobenen Anspruches ist alles dabei. Die VHS stellt dabei einen zentralen Anlaufpunkt der Migrationscommunity über Buxtehude hinaus dar. (Quellen: Sozialraumanalyse GEBIT 2015)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Sozialräumen ist der Ausländer siginifikant höher. Durch die VHS (5) und das Begegnungscafe und die Familienbildungsstätte (1) existieren bereits wichtige Anlaufstellen für Migranten. (Zahlen von 2015 leider veraltet)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der Kinder ohne deutschen Pass ist im Sozialraum 1 am höchsten, dann folgt der Sozialraum 5. Insbesondere in Sozialraum 5 fehlt es bisher an passenden Angeboten. (zahlen nur absolut vorhanden, Stand 2015)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz geht von einem gesamtkommunalen Denken und Handeln aus. In Buxtehude hat sich seit langem bewährt, die Zivilgesellschaft über den Präventionsrat an gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und die kommunale Antwort darauf zu beteiligen. Dann wird die Politik einbezogen, so dass es häufig zu einem stadtgesellschaftlichen Konsens kommt, der nur beim Thema Integration immer wieder in Frage gestellt wird. Dieses Vorgehen hat sich bei der Entwicklung vom Integrationskonzept zu einem Teilhabekonzept sehr bewährt. Seit 2020 sind auch die Aufgaben des Klimaschutzes vom Präventionsrat zu seiner Sache gemacht worden (übrigens bei der Jurybegründung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 besonders hervorgehoben). Wir gehen von den Teilhabebedarfen der Bewohner dieser drei Projektgebiete aus, die ausdrücklich nicht beraten werden, sondern mit denen durch den Teilhabe-Lotsen und mithilfe der Netzwerkressourcen gemeinsam der Teilhabeprozess beratschlagt wird. Denn die Experten sind die Menschen selbst! Aus dem Prozeß selbst wird der fachübergreifende Charakter deutlich. Durch den aufsuchenden Einbezug der Statteilhäuser und der VHS wird gezielt die gesamte Wohnbevölkerung angesprochen, um alle Ressourcen nutzen zu können (z.B. Geschäftsviertel - Arbeitsmarkt oder Initiative Stadtteileltern im Sozialraum und im dortigen Stadtteilzentrum). Ein Ziel besteht in der koordinierten Vernetzung aller Stadtteilhäuser mit dem neuen zentralen Anlaufpunkt "Villa Luise"
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelingt, Netzwerkressourcen wie geplant in einen individuellem Beratschlagungsprozess einzubringen
Beschreibung
es gelingt, das Netzwerk der Stadtteilhäuser mit der Villa Luise zu einem intergrierten kommunalen Teilhabenetz zu entwickeln.
Beschreibung
es gelingt, örtliche an einem Stadtzentrum bereits existierende Initiativen einzubinden und zu nutzen (z.B. Stadteileltern im FABIZ Sozialraum 1)
Beschreibung
wenn die Menschen so gestärkt werden, dass sich (wieder) als "Steuermann" des eigenen Lebens verstehen. Jeder einzelne Fall einer individuellen erfolgreichen Entwicklung zählt!
Beschreibung
wenn die Menschen in den Stadtteileltern die angeboten Infrastruktur und das Netzwerk nutzen, um eigene Vorstellungen im Stadtteil umzusetzen. In der Vergangenheit: Selbstorganisierte Kochkurse für Frauen
Beschreibung
wir das Konzept wie geplant umsetzen, werden nicht mehr Zielgruppen im Vordergrund stehen, sondern individuelle Teilhabewege und funktionierende Nachbarschaften
Beschreibung
es gelingt neben den bereits geplanten Partnern, weitere Akteure zu entdecken, zu entwickeln und zu gewinnen, die sich mit einbringen.
Beschreibung
es gelingt, die Nachbarschaften unabhängig ihrer bisherigen Teilhabechancen einzubinden, z.B. wenn das klassische VHS-Klientel sich an Aktionen einbringt, die nicht nur ihre Bedürfnisse bedient; wenn an Stadtteilfesten alle Gruppen des Stadtteils mitmache
Beschreibung
die Villa Luise eröffnet wird
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachgruppen der Hansestadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteileltern und andere ehrenamtliche Akteure, AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsverein, Altstadtverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS, Schulen, Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch nachbarschaftsbezogene Aktivitäten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pressestelle der Hansestadt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Villa Luise wird von der Hansestadt Buxtehude konzeptionell umgesetzt. Das Gebäude wird langfristig angemietet. Weitere Akteure werden zu einer Zusammenarbeit eingeladen, das Ziel eint die Akteure, die auch eine gemeinsame Kooperationsgeschichte haben. Die gute Arbeit wird auch das Image der Hansestadt und der beteiligten Institutionen fördern, so dass wir fest davon ausgehen, dass eine Verstetigung im Interesse aller Beteiligten sein wird.
Galerie
image
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hitzacker an der Elbe weckt Lebensfreude

Ansprechpartner
Ursula Fallapp
Funktion Tourismus
Gemeinsam Hitzacker (Elbe) ökonomisch entwickeln
Projektbeschreibung
Wie in den meisten hochentwickelten Gesellschaften hat auch in Hitzacker die ökonomische und soziale Ungleichheit in den letzten drei Jahrzehnten zugenommen. Diese Ungleichheit prägt das Leben in der Stadt. Bisher ist es auch nicht in Ansätzen gelungen, diese Ungleichheit durch niedrigschwellige Angebote und einen freien Zugang zum Gesellschaftssystem abzumildern. Nun soll nach Möglichkeiten gesucht werden. Die Förderung der Integration ist eine wichtige Aufgabe, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens berührt und das Engagement vieler Akteure fordert, im Gesundheitswesen ebenso wie in den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Forschung, Kommunikation oder Konsum. Der VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. will sich dieser Aufgabe stellen. Er sieht den Handlungsbedarf in der alltäglichen Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hitzacker (Elbe). Das Leben mit Behinderten, mit sozial Schwachen und mit Mingranten muss von der Gesellschaft anerkannt werden. Diese Gruppen müssen anerkannt werden. In abgestimmten, zu erarbeitenden Empfehlungen und späteren Vorgehensweisen soll aufgezeigt werden, wie Integration in Hitzacker (Elbe) gelebt werden kann. In der Kleinstadt Hitzacker (Elbe) mit 4.500 Einwohnern besteht Handlungsbedarf. Einerseits gewinnt Integration in einer modernen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Alle Bevölkerunsschichten rufen danach. Andererseits ist aber Integration mit Herausforderungen verbunden, für die viele Gruppen unzureichend gerüstet sind. In Hitzacker (Elbe) gibt es eine Reihe von Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund und sozialen Schwächen. Die Diversifizierung der Gesellschaft hat zur Folge, dass unterschiedliche Sprachen, Bildungsniveaus, Lebensziele, Werte, Gesundheitsvorstellungen und Verhaltensweisen aufeinander treffen. Dies stellt die Stadt Hitzacker (Elbe) vor große Herausforderungen, die sie alleine nicht meistern kann. So haben Menschen mit Migrationshintergrund oft größere Schwierigkeiten, den richtigen Zugang zum System ausfindig zu machen, zudem sind sie vielfach andere Kommunikations- und Interaktionsformen gewöhnt. Damit auch Menschen mit Migrationshintergrund sich zu Hause fühlen, ist das Zusammenwirken mit Behinderten oftmals ein Schlüssel zum Erfolg. Auch sozial Schwache passen in dieses Hilfspaket. Informationen und Angebote für Behinderte, für Migranten und für sozial Schwache sollen erarbeitet werden. Der Wohnungsmarkt gibt derzeit wenig Hoffnung auf gesundes Zusammenleben.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Hauptziel: Integration von Behinderten Integration von Migranten Integration von sozial Schwachen Unterziele: 1. Akquise: Erarbeitung einer Studie über die in Hitzacker (Elbe) lebenden - Behinderten - Migranten - sozial Schwachen 2. Zusammenarbeit: Erste Kontaktaufnahme mit den Bevölkerungsgruppen 3. Öffentlichkeitsarbeit: Erarbeitung und Verteilung von Flyern, Presseartikel 4. Kommunikation: Darstellung des Projektes auf einer Website 5. Weiterbildung: Angebote für - Behinderte - Migranten - sozial Schwache 6. Events: Organisation eines Tages der Integration 7. Gesundheit und Sport: Initiierung eines Sportfestes für die genannten Gruppen 8. Natur erleben: Exkursionen per Kutsche, Kleinbus, Fahrradanhänger in die Natur an der Elbe 9. Kultur und Kunst: Initiierung und Aufführung eines Kulturfestivals 10. Initiierung eines Konzertes mit Musikbeiträgen aus verschiedenen Nationen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hitzacker (Elbe), Stadtgebiet ohne Ortsteile
Beschreibung
Das Gebiet erstreckt sich vom VERDO Kultur- und Tagungszentrum im Dr.-Helmut-Meyer-Weg über -Am Meeschenberg -Weinbergsweg -De Breede Stieg -Am Langenberg -Am Jakobsberg -Vareniusstraße -Grünewaldstraße -Friedrich-Soltau-Straße -Keetzstraße -Am Landgraben -Höltystraße -Herzog-August-Straße -Bergstraße -Drawehnertorstraße -Lanke -Osterloh -Osterberggrund -Am Osterberg -Lüneburger Straße -Von-dem-Bussche-Platz -Drawehnertorstraße -Elbuferstraße -Neue Straße bis Rieselweg.
Einwohnerzahl
3548
Quelle / Anmerkungen
Zu der Stadt Hitzacker (Elbe) gehören Ortsteile sowie ein Stadtkern. Die Ortsteile sind ländlich geprägt. Sie gehören nicht zum Projektgebiet. Das Projektgebiet umfasst den eigentlichen Stadtgern von Hitzacker (Elbe).
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Hitzacker (Elbe) möchte eine Anlaufstelle vor Ort mit einem Kümmerer besetzen, der Vernetzungsberatungs- und Vermittlungsfunktion hat, um das nachbarschaftliche Zusammenleben zu stärken. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Migranten, Behinderte, sozial Schwache) sollen über die Anlaufstelle bedarfsgerechte Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen erhalten. Die Schaffung von Räumen ist im VERDO Kultur- und Tagungszentrum vorgesehen. Dieses Haus bietet Platz für spätere Events, die zusammen mit Behinderten, Migranten und sozial Schwachen auch auf der Bühne eine Darstellung finden sollen. Dabei ist das Einbinden der Ehrenamtlichen aus dem VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. zugesagt. Diese übernehmen Aufgaben und Funktionen. Die Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen durch niedrigschwellige Angebote für alle Gruppierungen sind angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, Migranten und sozial Schwachen muss gelingen. Weiterer Text s. "Nur bei Förderungsgegenstand 2"
Vorhandene Strukturen
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, die Integration von Migranten und die Integration von sozial Schwachen soll gelingen. Diese Gruppierungen sollen im VERDO Kultur- und Tagungszentrum sich organisieren. Sie sollen dort ein zu Hause finden und die Stärken vor Ort nutzen. Dabei sind Bildungsangebote, Musik, Kultur von Bedeutung. Hier lernen die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Hitzacker (Elbe), was Behinderung bedeutet, was Migration bedeutet, was sozial schwach bedeutet. Sie nehmen diese Menschen aus diesen Bevölkerungsschichten in ihrem eigenen Tagesablauf auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO Hitzacker (Elbe) – Tourismusbetriebsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VERDO Restaurant & VERDO Catering GbR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hitzacker (Elbe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturring Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lüchow Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband für die Landkreise Uelzen / Lüchow-Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Leben leben - Betriebsstätte Dannenberg - Haus der Lebenshilfe gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Capio Elbe-Jeetzel Klinik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Psychiatrische Tagesklinik Dannenberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es soll langfristig Personal vor Ort eingestellt werden, welches sich der Probleme von Migranten, Behinderter und sozial Schwacher annimmt. Eine Bestandsanalyse soll erstellt werden, an der sich die Problematiken herauskristallisieren. Ein darauf basierendes Konzept wird erstellt, um die genannten Personengruppen besser in die Gesellschaft zu integrieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Silber - Rücken: Vereinsamung und soziale Isolation in Bissendorf mindern

Ansprechpartner
Heike Lindenborn
Funktion Erwachsenenbildungsträger gemäß §§3+5 NEBG
Miteinander in Bissendorf - von und für Nachbarn, Vertrauenspersonen qualifizieren, Betroffene erkennen, ansprechen und zu deren Aktivierung beitragen
Projektbeschreibung
Studien zeigen eindeutig, dass Einsamkeit im Alter zunimmt. Die Gefahren der Einsamkeit für die älteren Menschen und die Gesellschaft zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen ist eine sinnvolle Gemeinwesen orientierte Aufgabe in der Gemeinde Bissendorf. In der aktuellen Situation von Covid-19 ist dies von hoher Priorität. Denn gerade jetzt leben viele Senior*innen in der Isolation. Wenn Verwandte oder Familienangehörige zu Besuch kommen, bleiben sie nicht lang, aus Furcht vor Ansteckung gehen sie auf Abstand oder sprechen nur "über den Zaun". Gerade gesellschaftliche und familiäre Nähe fehlt vielen Senior*innen. Dem möchten wir mit dem Projekt in der Gemeinde Bissendorf entgegenwirken zusammen mit den Gruppen und Vereinen. In der Gemeinde leben ca. 15500 Einwohner, hier von sind 3353 über 65 Jahre. Unser Ziel ist es Tandems von Pat*innen und Senior*innen zu bilden, die an gemeinsamen Veranstaltungen teilnehmen. Zunächst bilden wir ehrenamtliche Paten und ihre Mentoren (Alltagsbetreuer) aus (1. Schritt). Die Mentor*innen begleiten hauptamtlich die Tandems. Der Pate trifft sich regelmäßig mit dem/der Senior*innen zum gemeinsamen Spielen, Erkunden und Ausprobieren. Hier sollen jegliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, egal ob jemand eingeschränkt in der Mobilität ist oder eine Sprachbarriere herrscht, der passende Pate ist für ihn/sie da. Im 2. Schritt werden Vereine, Gruppen aus Bissendorf sowie die Tandems in einer Auftaktveranstaltung gemeinsam einen Veranstaltungskalender planen, dann anbieten und anschließend durchführen. So können die Sportvereine Kurse wie zum Beispiel "Senioren - Yoga" anbieten; Chöre "Singen im Alter" oder Imker "Tanzen mit Bienen". Nun kommen die Tandems in Aktion und besuchen die Angebote. Ebenso treffen sich hier alle Senior*innen und tauschen sich aus. Auch die Paten vernetzen sich. Aus der sozialen Isolation raus! In die teilhabende Gemeinschaft hinein! Jung und alt werden zusammengeführt, Vielfalt ist gefragt. Von und Für Nachbarn! Hilfe zur Selbsthilfe durch Bildung. Der Veranstaltungskalender soll etabliert und regelmäßig wiederholt werden (der 3. Schritt). Im 4. Schritt soll dies in den örtlichen Zeitungen, wie zum Beispiel der Neuen Osnabrücker Zeitung, im Westfalen-Blatt oder dem Blickpunkt und in den Kirchenheften veröffentlicht werden. Das Programm (Ausbildung von Paten, gemeinsame Aktionen, Veranstaltungskalender der Vereine) soll fortlaufend weitergeführt werden, sodass wirksam Isolation gemindert wird.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen hat sich in den letzten Jahren stets erhöht und wird sich auch in Zukunft weiter erhöhen. Gerade in den letzten Monaten, seit Beginn der Pandemie Covid-19, leben viele Senior*innen noch isolierter als zuvor. Die Betreuung dieser Menschen braucht viel Kraft, Zeit und außerordentliche Konzepte in diesen Zeiten. Besonders im ländlichen Raum müssen lange Wege bewältigt werden. Durch gut funktionierende nachbarschaftliche Unterstützung und große Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wird viel bewegt. Doch um fehlende Angebote und Hilfen auszugleichen, müssen neue, wie z.B. dieses Projekt, geschaffen werden. Damit Menschen in ihrer vertrauten Umgebung alt werden können, braucht es die Unterstützung und Teilhabe der Menschen vor Ort.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bissendorf, mit den Ortsteilen Bissendorf, Schledehausen und Wissingen
Beschreibung
Die Gemeinde grenzt im Norden an Belm und Ostercappeln, im Osten an Bad Essen und Melle, im Süden an Hilter am Teutoburger Wald und Georgsmarienhütte sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Osnabrück
Einwohnerzahl
15500
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bissendorf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt wird der spezielle Ansatz von GWA verfolgt, indem wir die Bedarfslagen der Senior*innen filtern, auswerten und dem nachgehen. Ebenso fördern wir durch Tandems das Engagement und die Bereitschaft zur Übernahme sozialer Verantwortung bei (jungen) Erwachsenen in der Gemeinde Bissendorf. Die Tandems besuchen die geplanten und bedarfsgerechten Angebote der örtlichen Vereine und Gruppen. Egal ob der/die Senior*innen Lust auf Sport, Kaninchen oder Kultur hat, jegliche Aktivitäten finden sich im Veranstaltungskalender "Silberrücken" wieder. Diese kollektive Durchsetzung der Interessen der Senioren*innen und der Pat*innen ist damit gewährleistet. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung der Vereine und Tandems in der Gemeinde sowie die Umsetzung des Veranstaltungskalenders „Silberrücken“ verdeutlicht den Ansatz der GWA. Mit dem Arbeitskreis „Goldener Oktober“ und anderen örtlichen Einrichtungen wird gezielt mit den Senior*innen zusammen gearbeitet, sie bestimmen mit, wie ihre Einsamkeit gemindert, die Lebensqualität gestärkt und die Gesundheitskompetenz gefördert wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Angebote durch die Bewohner*innen besucht werden.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 50% der genannten Vereine und Gruppen an der Auftaktveranstaltung teilnehmen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 25 Tandems regelmäßig in Kontakt zueinander stehen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die unterschiedlichen Einrichtungen für Senioren miteinander interagieren.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht,wenn die Veranstaltungen der Vereine vor Ort mit den Tandems besucht werden und sich diese regelmäßig treffen und austauschen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die soziale Isolation von Senior*innen gemindert wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bogenschützenclub Wolfsangel e.V., Sascha Thiemann, Auf der Heide 38, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bujinkan-Ninpo e.V. - Japanische Kampfkunst, Markus Schlechter, Bergstr. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Bissendorf e.V., Wolfgang Uckel, Schubertstr. 20, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Minigolf im Kurgarten Schledehausen, Kirmesweg 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MSC Osnabrücker Land e.V. im ADAC, Thomas Tauz, Gesmolder Str. 11, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Golf Club e.V., Am Golfplatz 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Schledehausen, Bodo Arndt, Sledesenstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV 28 Wissingen e.V., Jens Krenitz, Johannstr. 2, Jeggen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Eintracht Nemden, Harald Ellrich, Nemdener Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Bissendorf-Holte, Spichernstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Schledehausen, Volker Buch, Warener Str. 3b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wandergruppe SV 28 Wissingen, Hans- Dieter Lammich, Bahnhofstr. 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Verkehrsverein Schledehausen e.V., Ulrich Wienke, Gramberger Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Wanderverein Bissendorf e.V., Peter Spach, Am Reitplatz 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis "Goldener Oktober", Ingrid Wechsel, Heideweg 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-Kath.Kirchengemeinde Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Ellerbeck 76, Bärbel Oberdiek, Breslauer Str. 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brieftaubenzuchtverein 080 Blick Auf Bissendorf, Harald Sauert, Fritz-Reuter-Str. 23, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fischereischutzverein Wissingen e.V., Olaf Voltmann, Heideweg 35, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Bissendorf e.V., Heinrich Timmer, Steinkuhlenweg 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kaninchenzuchtverein J 85 Bissendorf und Umgebung, Albert Brömmelhaup, Am Hallbrink 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd - Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd Schledehausen, Ingrid Meyer, Pastorenweg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Schledehausen, Almut Detert, Niederberger Mark 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bissendorf-Holte, Irmgard Heckmann, Kronsundern 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpark Haus Nemden, Karsten Luckmann, Kummetstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Bissendorf (KuBISS), Angelika Rothe, Heideweg 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Cantabile, Mariele Jansen, Nordstr. 7, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospel-Chor - Shine, Dorothee Steinkamp, Wöbekingstr. 10, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenchor St. Dionysius Bissendorf, Eckhard Hindahl, Greifswalder Str. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laurentiuschor der ev.-luth. Kirchengemeinde Schledehausen, Karl-Ulrich Voß, Neue Str. 51, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Fidelitas von 1877 Holte e. V., Robin Fox, An der Holter Burg 8, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Schledehausen von 1881 e.V., Armin Jäkel, An der Windmühle 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Herbert Huch, Jeggener Str 1b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. med. Waldemar Darscht Facharzt für Allgemeinmedizin, Rechliner Str. 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Bredberg, Am Bredberg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Lechtenbrink, Stadtweg 6, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aviana Med, Gewerbepark 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Betreutes Wohnen Rudolfshöhe, Meller Str. 6a, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Kirchplatz 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig werden regelmäßige Fortbildungen für Pat*innen und Mentor*innen angeboten, die über Pflegeeinrichtungen bzw. Pflegekassen finanziert werden. Das Patenschaftsprogramm hat sich im ehrenamtlichen Bereich etabliert und wird über den Freiwilligenserver organisiert. Die Vereine veröffentlichen regelmäßig ihre Angebote auf dem Veranstaltungskalender "Silberrücken". Die Gemeinde unterstützt die Arbeit. Dadurch wird langfristig eine Struktur aufgebaut, die soziale Isolation mindert.
Galerie
adobestock 52135411
adobestock 142837876
Aufsteller
leb_logo_neu.jpg (71.7 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

perfect osternburg

Ansprechpartner
Marcel Pouplier
Funktion Projektentwicklung
Gestaltung eines Quartiers durch die jugendlichen Bewohner mit Hilfe digitaler Medien und Produktionsmittel
Projektbeschreibung
Mit dem Impuls:“ Was ist Dein `perfect oldenburg´ ? entwickeln junge Bewohner des Stadtteils ihre Ansichten, Prototypen und Modelle einer lebenswerten und nachhaltigen Stadtteilgestalt. Unterstützt von Medienfachleuten, Künstler*innen nutzen sie digitale Medien und Produktionsmittel, um diese Vorstellungen greifbar und umsetzbar zu machen. Mit Hilfe des „Stadtteilutopisten“ präsentieren sie ihre Visionen in der Öffentlichkeit des Stadtteils und der gesamten Stadt. Dabei werden die künstlerischen Impulse der jährlich wechselnden Stadtutopisten mit den konkreten Gestaltungsideen der jungen Menschen verbunden, in dem z.B. ein bebilderter Stadtteilführer einer Künstlerin die Visionen und Prototypen aus den Werkstätten als real erwanderbare Stadtteilumgebung präsentiert.Ein Netzwerk von Schulen und Sozialeinrichtungen, der „Rote Faden“, sowie die Kooperation mit Zusammenschlüssen und Fachverbänden aus dem Naturschutz, der Medientechnik, eine Bank und ein Sportverein unterstützt die jungen Menschen und die Initiatoren bei der Antragstellung und Realisierung der entwickelten Projekte und schafft eine organisatorische Basis durch eine temporäre/kontinuierliche Stadtteilwerkstatt. Mit dieser Projektstruktur entfalten die jungen Stadtteilbewohner eine große Gestaltungsmacht und Selbstwirksamkeit. Daraus entstehen wichtige Impulse gegen Bildungsmüdigkeit, Ohnmacht gegenüber scheinbar anonymen aber allbestimmenden Verwaltungsstrukturen und sozialer Ausgrenzung. Nach den vorgelaufenen Pilotprojekten, bei denen der Einsatz von digitalen Medien und Produktionsmittel (in einer Sandkastensituation) in der Schule erfolgreich erprobt wurde, wollen wir gemeinsam mit den Kooperanden den nächsten Schritt machen - die am Schirm und im 3D-Modell erstellten Entwürfe tatsächlich im Stadtteil realisieren.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
# Osternburg ist ein Stadtteil der niedersächsischen Großstadt Oldenburg und hat etwa 12.000 Einwohner. Der Stadtteil zeigt ein Spannungsfeld zwischen einsetzender Gentrifizierung, Menschen in unterschiedlichen sozialen Notlagen, Geflüchteten und weist einen hohen hoher Migrationsanteil auf. Bildungsmüdigkeit, Perspektivlosigkeit, Erfahrungen des Scheiterns und der sozialen Ohnmacht, Respektlosigkeit zwischen den Geschlechtern und im Verhalten in Sozial- und Bildungseinrichtungen prägen das soziale Klima. # Die Werkstätten schaffen Impuls und Raum für die aktive Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes. Die Erfahrung mit solchen Projekten zeigen, dass eigenes aktives Einmischen in die ästhetische und soziale Gestaltung des eigenen Lebensraums (Klassenraum, Schule, Quartier) nicht im Erfahrungs- und Verhaltensschatz verankert ist. Gleichwohl wird die Chance, wenn sie sich jungen Menschen real bietet, sofort ergriffen. Das ist besonders wichtig, weil eine Schule ein riesiger Produktions- und Veränderungsfaktor in einem Stadtteil/einer Stadt ist/sein kann. # Trotz alltäglicher Beschäftigung mit digital gestützter Kommunikation und extensiver Nutzung von externen Speicherplattformen ist eine Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und komplexer Software in der Regel nicht vorhanden. Mehr als 80% der Schüler*innen der Oberschule Osternburg waren nicht in der Lage sich per digitalem Fragebogen an der Berufsschule anzumelden. In den Pilotprojekten konnten sich die Schüler*innen erfolgreich einen Pfad durch das Softwaredickicht von 3D-Druckern und Lasercuttern bahnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Osternburg
Beschreibung
Osternburg wird begrenzt durch die Hunte nach Westen und Norden, die Bahnlinie Oldenburg-Bremen, den Herrenweg und den Heyengraben nach Osten und die Autobahn Oldenburg-Bremen nach Süden.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt schafft für junge Osternburger eine neue Sichtweise auf den eigenen Stadtteil und auch auf die eigenen Kompetenzen zur Änderung der Stadtteilgestalt nach den eigenen Bedürfnissen und Perspektiven. Damit entsteht idealerweise eine Identifikation mit dem Stadtteil und der unmittelbaren Lebensumwelt sowie eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gestaltungsvorschläge aus den Werkstätten können realisiert werden.
Beschreibung
Stadtteilakteure/-Einrichtungen und stadtzentrale Initiativen können zusammen die Visionen der jungen Bewohner in reale Stadtteilgestalt umsetzen.
Beschreibung
die Kompetenzen von Schulen und Stadtteilinitiativen die jungen Menschen bei der Umsetzung ihrer Zukunftsvorstellungen unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
"Roter Faden" - Zusammenschluss der Schulen in Osternburg zur Verbesserung des Bildungsklimas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Mainframe"- FabLab Oldenburg - Zusamenschluss der Medienspezialisten und Infrastruktur Medientechnik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU Oldenburg - Naturschutzbund für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
dimeb- Institut für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung der Universität Bremen (Studiengang Informatik)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Raiffeisenbank Oldenburg - Unterstützung von Schülergenossenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EWE-Baskets im Arbeitsfeld "Schule gegen Rassismus"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Wendehafen und Universität Oldenburg zur Vermeidung von Schulverweigerung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "abgedreht" - umweltbewusstes und Ressourcen schonendes Verhalten anregen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In Zusammenarbeit mit dem Zusammenschluss der Schulen im Stadtteil "Roter Faden" planen wir die Einrichtung einer permanenten Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung und Realisierung von Veränderungen der baulichen Gestalt und des sozialen und kulturellen Klimas im Stadtteil. Der "Rote Faden" ist bislang durch die Stadt Oldenburg finanziert worden. Eine Ausweitung der Finanzierung hängt von umsetzbaren Entwicklungsvorhaben und -Formaten ab.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Humanopolis öffnet sich

Ansprechpartner
Patricia Frahm
Funktion Verwaltungsangestellte
Humanopolis - Ein verbindender Ort für Kultur und Austausch
Projektbeschreibung
Unsere Gegend ist geprägt durch eine schwache Infrastruktur. Hier ohne Auto von A nach B zu kommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Der nächste Lebensmittelladen ist ca. 6 km entfernt. Oberschulen, weiterführende Schulen, Fachärzte, Apotheken, Banken, kulturelles Leben und attraktive soziale Angebote finden sich erst in Bad Bevensen (16 km) oder in Uelzen (22 km) oder noch weiter entfernt. Die umliegenden Dörfer weisen ein nur gering aktives Dorfleben auf. Soziale Isolation und Vereinsamung sind nicht nur Themen der älteren Generation. Auch den Jugendlichen fehlt ein Ort, an dem sie sich willkommen, gefördert und gefordert fühlen. Im Nachbarort Stoetze wurde letztes Jahr ein Gemeindehaus fertiggestellt, worüber sich die Dorfbewohner sehr erfreut zeigten und dennoch wird es kaum genutzt. Hier fehlt es an Menschen, die hier initiativ werden und mitgestalten wollen, sodass uns Vertreter der Gemeinde und der Samtgemeinde bereits fragten, ob wir nicht bei der Belebung des Gemeindehauses behilflich sein könnten, da ihnen bekannt war, dass wir bereits öffentlich wirksame Projekte gestaltet haben. Bei den vielen Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, um hier einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu initiieren, kommt uns dies sehr entgegen. Doch auch wir benötigen hierzu hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer und Mittel, um hier ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein „Kümmerer“ vor Ort soll zunächst in Erfahrung bringen, wie wir „Brücken“ bauen können, um die Belange und Bedürfnisse der Menschen hier im Umland mit unseren Möglichkeiten verbinden und ausweiten können. Hier heißt es, Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken über kleine Aktionen in den Dörfern und bestehenden Vereinen und Institutionen. Auch wäre es wichtig, ein Informations- und Kommunikationsnetz aufzubauen. Was wir bereits auf Grund der Rückfragen der im Umland lebenden Menschen erfahren haben, ist der Wunsch nach einem Café und Hofladen. Dies würden wir gerne aufgreifen und mit einer Vollzeitkraft und ehrenamtlichen Helfern einen ansprechenden Ort zu schaffen, um hier themenbezogene und auch generationsübergreifende Angebote zu machen, die die Menschen ins Gespräch und ins gemeinsame Tun bringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der größten Probleme hier ist die mangelnde Mobilität. Ohne Auto ist man im wahrsten Sinne des Wortes abgekoppelt. Dies betrifft besonders die Jugendlichen und die ältere Generation. Schon allein das führt zur Isolation und Vereinsamung. Dann fehlen einfach attraktive regelmäßige Angebote und ansprechende Orte, an denen man sich gerne aufhalten und wiederkommen möchte. Die Humanopolis gGmbH ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit einem ca 7ha großem Gelände, auf dem eine Tischlerei, eine Pferdewirtschaft, eine Gärtnerei mit Gemüseanbau, eine Hauswirtschaft und eine Hausmeisterei als Arbeitsangebote bzw. Tätigkeitsmöglichkeiten für die Jugendlichen installiert sind. Auch wohnen auf dem Gelände teilweise die Gründer der Einrichtung, MitarbeiterInnen und Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten und sich bereits vielfältig hier einbringen. Groß Malchau ist ein Dorf, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Die nächste Einkaufmöglichkeit liegt ca. 6 km entfernt, der nächste größere Ort ist ca. 16 km entfernt. Unser Gelände mit den vielen Bereichen bietet viele Ansatzmöglichkeiten, um Menschen aus dem Umfeld vielfältig anzusprechen, in Kontakt zu bringen, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder mit ins Boot genommen fühlt und eine Teilhabe an gemeinschaftlichen Aktionen möglich sind.Schon in den Nachbarorten kennt man uns nicht. Wir haben viele Ideen, aber um diese umsetzen zu können, benötigen wir Menschen und Mittel sowie ein gutes Werbungs- und Kommunikationsnetz.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Groß Malchau Gemeinde Stoetze und Samtgemeinde Rosche
Beschreibung
Die Aktionen sollen auf dem Gelände der Humanopolis gGmbH stattfinden. Auch haben wir vor, den Gemeindesaal der Gemeinde Stoetze zu nutzen. Wir gehen davon aus, mit den Unternehmungen Menschen im Umkreis von 20 km und mehr anzusprechen, da aufgrund der ländlichen Strukturen weite Wege oft nötig und üblich sind.
Einwohnerzahl
2053
Quelle / Anmerkungen
Internet
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen auf dem Gelände von Humanopolis einen lebendigen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs aufbauen. Dies wollen wir über das Teilen gemeinsamer Interessen, über gemeinsames Handeln und neue Impulse einbringend erreichen. Wichtig ist uns auch, neue Wege der Kommunikation intern sowie öffentlich zu schaffen. Es ist uns wichtig, auch hier viele Menschen zu erreichen, sie über Aktionen zu informieren, sie teilhaben zu lassen an aktuellen Themen, an unseren Visionen und die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Ideen und Handlungen einbringen zu können. Das erleichtert die Verbindung untereinander, alle werden mit ins Boot genommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unsere Umfragen und Aktionen zum Mitmachen/Dabeisein animieren, sich die Menschen in der Umgebung von den Themenbereichen angesprochen fühlen und teilnehmen.
Beschreibung
wir Aktionen ins Leben rufen und es schaffen, hier Interesse und Engagement zu wecken und die Kompetenzen und Potentiale der Einzelnen erkennen, und begleitend in einen verantwortungsbewusstes Handeln führen, auch Raum für Ideen anderer geben.
Beschreibung
wir es schaffen, dass sich die Menschen hier in der Umgebung mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten verbunden mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die bereits bestehen und auch vorhandenen Strukturen im Umfeld einzubinden, wie z.B. Rufbus
Beschreibung
Jung und Alt miteinander im Kontakt sind, gemeinschaftliche Aktionen planen und mitmachen
Beschreibung
Kooperationen mit Vereinen und Organisationen
Beschreibung
Informationen gelangen rechtzeitig und zuverlässig an Interessierte, an aktiv Gestaltende, etc., Kontakte zu Kooperationspartnern werden geknüpft und gepflegt, Aufstellung vorhandener Verbindungen anlegen und weiterentwickel, um Kontakt leicht zu machen.
Beschreibung
regelmäßige Treffen finden statt, reger Austausch zwischen den hier lebenden Menschen mit den Nachbarn
Beschreibung
Verbindungen zu anderen Organisationen/ Menschen werden gepflegt und ausgebaut. Konzept Rufbus in Zernien bzgl. der Mobilität, Überlegung des Ausbaus in unsere Region
Beschreibung
Austausch über das aufgebaute soziale Netzwerk nicht nur als Einbahnstraße sondern in alle Richtungen und ausdehnend
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Stoetze, Gemeinde Stoetze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauckhof Stütensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Hitzacker, Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg, Erzieherschule Uelzen und freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein, Sportvereine Himbergen, Römstedt, Bad Bevensen und Uelzen, Musikschule Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJZ, AZ, Heidetrommel, Internet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Himbergen und Altenmedingen, Posaunenchor Römstedt und Altenmedingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerker, Künstler, Musiker, Dozenten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks erreichen, dass hier vor Ort Räume und Strukturen genutzt werden können und die Inhalte über viele verschiedene Instanzen (Vereine, Organisationen, Selbstständige, Ehrenamtliche, etc.)getragen werden. Wenn sich das Café zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt, rechnen wir zumindest mit einer Deckung der Ausgaben. Aus unserer Erfahrung können wir auch mit Spenden rechnen, denn die Bereitschaft dazu wächst, wenn die Aktion sichtbar ist.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Demokratie gestalten im Sahlkamp

Ansprechpartner
Manja Taylor
Funktion Projektkoordinatorin
Ich im Sahlkamp - Wir auf der Welt. Ein stadtteilbezogenes Projekt für Persönlichkeitsentwicklung und eine nachhaltige Zukunft
Projektbeschreibung
Die Beteiligung der Sahlkampbürger*innen wird auf individueller Ebene trainiert und darauf aufbauend im Gruppenkontext und in Stadtteilgremien umgesetzt. Der Sahlkamp ist relevant für unsere Stadtgesellschaft und verschafft sich Gehör! Unser Projekt entfaltet sich über die 3 Jahre von einem individuellen zu einem kollektiven Fokus. Politikverdrossenheit und Desillusionierung begegnen wir im 1. Jahr zunächst mit Projekten für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, denn solange ich mit mir selbst nicht im Reinen bin, ist mir der andere egal. Wir fördern also im 1. Jahr persönliche Ziele, Visionen und Handlungsfähigkeit der Anwohner*innen. Im 2. Jahr liegt unser Fokus auf Quartier, Stadtteil, Nachbarschaft, wird also nach ersten Erfolgserlebnissen der TN mit eigenen Ressourcen erweitert. Das 2. Jahr steht im Zeichen von Solidarität und Gemeinschaftsgefühl. Der und die Einzelne sollen erleben können, dass sie gemeinsam Ziele erreichen können und die Stärken des Stadtteils kennenlernen und nutzen. Hier stärken wir vor allem auch die Kooperation mit dem Bezirksrat, dessen Bewohnersprechstunde leider oft leer ist oder von einer kleinen homogenen Gruppe genutzt wird - das wollen wir ändern! Im 3. Jahr wird der Blick noch weiter - auf Stadt, Land, Welt: Wir wissen, dass unsere Anwohner auch von größeren gesellschaftlichen Fragen bewegt werden, sich von diesen jedoch oft überfordert fühlen oder sich von fake news vereinnahmen lassen. Wir setzen uns nun zur Aufgabe, diese Überforderung anzugehen und den Themen und Visionen der Menschen in unserem Stadtteil mehr Raum zu geben. Unser im Gesundheitsprojekt getesteter generationsübergreifender Ansatz erscheint uns hilfreich für diese komplexe Aufgabe: wir können so die eigenen Ressourcen im Sahlkamp weiter wecken und die verschiedenen Altersgruppen können sich gegenseitig befruchten. Gemeinsame Interessen auch gemeinsam zu vertreten und sich mit seinem Stadtteil zu identifizieren ist eine aus dem alten Projekt gewachsene Perspektive. Diese noch zaghafte Pflanze wird der SPATS e.V. in seinem Projekt „Ich im Sahlkamp-Wir auf der Welt“ pflegen. Wir haben in unsere Konzeption mit einbezogen, dass 2021 noch weiterhin von Abstandsregeln und Personenbeschränkungen in geschlossenen Räumen geprägt sein wird - unser Fokus auf Arbeit mit Kleingruppen, 2er-Gruppen und Einzelnen bezieht dies mit ein, so dass wir voraussichtlich die Maßnahmen überwiegend wie geplant durchführen können.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Sahlkamp liegt im Nordosten Hannovers, hier leben 14.433 Menschen. Die Anwohner*Innen des Stadtteils, insbesondere im Gebiet „Sahlkamp Mitte“ haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Wir haben im Projekt "Gemeinsam Gesund Leben", besonders seit der Coronazeit, intensiv mit Einzelnen und Kleingruppen gearbeitet, die hauptsächlich über ihre Perspektivlosigkeit gesprochen haben. Vielen fehlt es an Teilhabemöglichkeiten, sie fühlen sich von der Politik zu wenig beachtet. Verschwörungsideologien sind ein Thema, dem wir mit bloßem Fokus auf Gesundheitsfakten nicht bekommen. Mit dem demokratiefeindlichen Potential der derzeitigen bundesweiten Demos dürfen die Kommunen vor Ort nicht allein gelassen werden. Ressourcen von Land und Bund sind notwendig. Am Thema "Gesundheit" arbeiten wir anderswo mit gestärkten Netzwerken weiter. Zurückliegende Anstrengungen, um ein Stadtteilforum zu installieren sind leider gescheitert. Wir haben mithilfe der aktuellen Förderung ein generationsübergreifendes „SPATS-Parlament“ initiiert. Dementsprechend sind wir in Bezug auf eine gelingende Partizipation in den kommenden Jahren optimistisch und möchten mit unseren Bewohner*Innen eine Teilhabe an politischen Vorgängen im Sahlkamp realisieren. Die generationsübergreifende Arbeit aus dem aktuellen Projek spricht viele Bewohner*Innen an, unabhängig von ihren individuellen Hintergründen in Bezug auf Alter, Herkunft und Geschlecht, und dient so brückenbauenden Beziehungen. Häufig fehlen im Sahlkamp die Berührungspunkte zwischen unterschiedlichen Zielgruppen. Diesem Problem wollen wir entgegenwirken, Vorurteile abbauen und weitere Desilliusionierung stoppen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße* (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet "Sahlkamp-Mitte", das im Zentrum des Stadtteils Sahlkamp mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen die Bauarbeiten zum Neubaugebiet "Gartenstadt" beginnen. Dort werden über 1.000 neue Bewohner*innen zuziehen. *es läuft ein Bürgerbeteiligungsprozess zur Umbenennung.
Einwohnerzahl
14334
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet Soziale Stadt (s. Quartiersplan) liegt innerhalb des Projektgebiets (s. Stadtteilplan). Es gibt "unsichtbare" Grenzen zwischen Bewohner*innen des sogenannten Speckgürtels und des Soziale-Stadt-Quartiers, die wir mit unserem Projekt überbrücken wollen. Landesfördermittel sind in den nächsten Jahren für unser Gebiet so wichtig aufgrund folgender Punkte: 1. 9 Einrichtungen im Fördergebiet "Soziale Stadt" Sahlkamp sind von städtischer Seite unterfinanziert, teilweise seit Jahrzehnten. Besonders für 2021/22 befürchten wir aufgrund der 2020 gesunkenen Steuereinnahmen in den Kommunen durch die Coronakrise, dass an unseren Kunden - den Menschen, die in der Gesellschaft ohnehin die geringste Lobby und leiseste Stimme haben - weiter gespart werden soll. 2. Die Haushaltsentscheidungen der Stadt Hannover verzögern sich aufgrund von Corona, möglicherweise erfahren wir erst im April 2021, wie hoch unsere Budgets sein werden / welche Anteile unserer Anträge finanziert werden. 3. Im nächsten Förderzeitraum bis 2023 werden die Planungen für ein Neubaugebiet im Sahlkamp realisiert und die Bewohnerinnen des "soziale Stadt" Quartiers befürchten in Zukunft eine Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur durch Abwanderung von Ärzten, Geschäften, durch Mehrbedarf an der schon gut ausgelasteten Grundschule etc. 4. Es fehlen Räume, die Gruppen von Anwohner*innen kostenfrei /-günstig in Selbstorganisation nutzen können. 4.b .. besonders solche Räume, die von allen Akteuersgruppen als "neutral" wahrgenommen werden. Zusätzlich zu den o.g. statistischen Daten wohnen im Sahlkamp überdurchschnittlich viele Personen auf kleinem Raum (2,2 Personen pro Haushalt, ggü 1,8 Personen in der gesamten Stadt).
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich auf Kinder bis 15 Jahre. Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil Ausländer*innen im Sahlkamp ist seit 2014 um 1.212 Menschen gestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 44,3%. Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten: prozentualer Anteil von Haushalten mit Kind(ern) an Bedarfsgemeinschaften, die Transferleistungen beziehen. Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten die persönlichen Ressourcen der Anwohner*innen stärken, und bislang passive oder gar desillusionierte Menschen dadurch aktivieren, dass der Fokus im ersten Projektjahr auf individuellen Wünschen und Zielen liegt. Die Teilnehmer*innen (TN) sollen ihre Ressourcen positiv erfahren und einsetzen und so ermutigt werden, dies öfter zu tun - im 2.+3. Jahr auch in Zusammenarbeit mit Nachbar*innen und Anderen. Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Bereits vorhandene Beteiligungsformate sollen nutzerfreundlicher werden und mehr genutzt und damit gestärkt werden. Hierzu wollen wir neue Akteur*innen einbeziehen. Aus bestehenden Netzwerken wurde der Bedarf nach mehr Verlinkung des Gebietes sozialer Stadt und des Rest-Stadtteils an uns herangetragen. Beteiligungsformate und andere Angebote werden häufig von denselben, homogenen Gruppen genutzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, andere Anwohner*innen zu aktivieren und zu integrieren. Wir begrüßen weiterhin die Gemeinwesenorientiertheit dieser Landesministeriums-Ressource, da unsere positiven Erfahrungen generationsübergreifender Arbeit der letzten Förderperiode so in dieses Beteiligungsprojekt einfließen können. Außerdem sind bei der Aktivierung von Gruppen, die sonst für Beteiligungsformate unerreichbar sind, ein niedrigschwelliger Ansatz sowie eine gute Beziehungsbasis unumgänglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Teilnehmer*innen des 2.- und 3. Projektjahres sich - über kulturelle, soziale oder Einkommensgrenzen hinweg - in Paten- oder Kleingruppenprojekten gemeinsame Erfolge erleben. Wenn Teilnehmer*innen erfahren, dass sie gemeinsam stärker sind.
Beschreibung
Wenn wir durch unsere Beziehungsarbeit in unseren sonstigen Einrichtungstätigkeiten neue Akteursgruppen aktivieren, die in bisherigen Beteiligungsgremien nicht vertreten sind, und wenn die Themenwahl aller Maßnahmen von den Teilnehmer*innen geleitet wird.
Beschreibung
wenn TN eigene Stärken und nachbarliche Vorbilder entdecken, wenn bestehende Beteiligungsformate gestärkt werden durch Anpassung auf neue TN, wenn positives aus dem Stadtteil berichtet wird, wenn TN kleine Erfolge auf eigene Ressourcen zurückführen
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil. Derzeit unterstützt das Gremium "Koordinationsrunde" 9 Einrichtungen, die unterfinanziert sind und für die kommenden Jahre um Erhöhung der kommunalen Mittel kämpfen. 4 der SPATS-Einrichtungen gehören dazu. Aufgrund der durch die Coronakrise eingebrochenen Steuereinnahmen kann voraussichtlich 2021/2022 weniger finanziert werden, so dass Dienstleistungen für unsere Zielgruppen evtl. wegbrechen werden. Sowohl der langjährige Quartiersmanager als auch der Gemeinwesenarbeiter gehen während der Projektlaufzeit in Rente, so dass dem Stadtteil Wissen und Erfahrung verloren gehen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Gemeinwesenarbeit, Fachbereich Jugend und Familie, Fachbereich Soziales, Fachbereich Senioren, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e.V., Epiphanias Sportgemeinschaft, Internationale Stadtteilgärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V., Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat, Integrationsbeirat, Sanierungskommission, Bezirksbürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Stadtteilanzeiger, Sanierungszeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche aus verschiedenen Beteiligungsformaten, Multiplikator*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Sahlkamp, Seniorenbeirat, AG Image, AG Beratung, AG Sicherheit, AG Flüchtlinge, AG Frauen, AG Kinder und Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beratungsbüro Petra Kühne, Rechtsanwältin Jaanika Welsch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
1. 2,2 Std Projektkoordination für generationsübergreifende Arbeit sind beantragt (ob dies bewilligt wird, erfahren wir evtl. im April 2021) 2. Ab 2022 planen wir einen Antrag bei Demokratie leben! 3. Die beiden Kinder-/Jugendeinrichtungen planen eine Bewerbung für Beteiligungsprojekte beim Kultusministerium 4. Planung weiterer Fördermittel ab 2024 kann konkretisiert werden, wenn die Fördermittelgeber, die wir kontaktiert haben, Auskunft über zukünftige Ausschreibungen geben können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam stärker werden!

Ansprechpartner
Marion Werth
Funktion Quartiersentwicklerin
Gemeinsam stärker werden
Projektbeschreibung
Das Gemeinde- und Begegnungszentrum „St. Nikolai“ liegt zentral im Stadtteil. Im Zusammenwirken mit der Stadt Verden haben wir uns 2015 auf den Weg ins Gemeinwesen gemacht. Miteinander leben, sich gegenseitig unterstützen, vor die Tür gehen und Menschen treffen deren Namen man kennt, so könnte man die Vision beschreiben, welche wir mit unserer Arbeit in unserem Stadtteil realisieren möchten. Bildung und kulturelle Teilhabe dürfen keine Frage des Geldes sein. Es braucht soziale Kontakte um Brücken zu bauen und es macht stark, wenn man befähigt wird Verantwortung zu übernehmen. Vielfältige Erfahrungen machen, Teilhabe und Chancen in einem demokratischen Umfeld ermöglichen – all das bedeutet „lernen“. St. Nikolai versteht sich als ein Ort an dem, durch vielfältiges Angebot und Begegnungen, Persönlichkeitsentwicklung und Unterstützung von Menschen für Menschen stattfindet - durch alle Gesellschafts- und Altersschichten hindurch. Im Laufe der ersten Förderperiode "Kulturelle Teilhabe für Alle" haben wir niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen installiert sowie ein Konzept für die Förderung ehrenamtlichen Engagements entwickelt. Die Vernetzung mit Bildungseinrichtungen und anderen Akteuren konnte ausgebaut werden. Die derzeitige Pandemie hat uns in der Arbeit neue Wege abverlangt aber auch deutlich gezeigt, dass das Gemeinde- und Begegnungszentrum für die Menschen des Stadtteils als Treffpunkt an Bedeutung gewonnen hat. Das für uns selbstverständliche Zusammenspiel von Kirche und konfessionsunabhängiger Gemeinwesenarbeit wird mittlerweile auch von anderen Kirchengemeinden wahrgenommen und angefragt. Von der Landeskirche wird es als Leuchtturmprojekt unterstützt. Jetzt gilt es das bestehende Angebot weiterzuführen, zu evaluieren und auszubauen, die Menschen des Stadtteils aktiv einzubinden. Wir möchten Wegbereiter, Bereitsteller von Infrastruktur und Ermutiger für Menschen sein, die sich im Stadtteil engagieren möchten - „Gemeinsam stärker werden“.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Angebote wie das Stadtteilfrühstück, Theatergruppen und Kunstkurse haben sich während der ersten Förderperiode weiterentwickelt und werden von immer mehr Bewohnern des Stadtteils frequentiert. Das Gemeinde- und Begegnungszentrum wird von den Menschen als Anlaufstelle für die persönlichen Belange angenommen. Die Räumlichkeiten des Zentrums werden zunehmend auch von Selbsthilfegruppen genutzt. Die gewünschten Veränderungen als Ergbnis der Stadtteilbegehung stehen noch aus und sollen weiter im Blick behalten werden um die Wohnqualität im Stadtteil langfristig zu verbessern. Die vierteljährlich erscheinende Stadtteilzeitung wird als wichtiges Medium von allen Altersgruppen im Stadtteil wahrgenommen. Die inhaltliche Gestaltung wird inzwischen zu einem Großteil von ehrenamtlichen Kräften übernommen. Die Verbreitung erfolgt hier auf rein ehrenamtlicher Beteiligung. Ferner bietet die Stadtteilzeitung eine Möglichkeit für die Sichtbarkeit der Netzwerk- und Kooperationspartner, welche auch weiterhin fester Bestandteil bleiben sollen. Aufgrund der Pandemie mussten Angebote z.T. pausieren oder neu strukturiert werden, z.B. Bastelangebote "to go". Die sozialen Medien gewannen an Bedeutung. Um einem Maskennotstand entgegen zu wirken, wurde im Rahmen der Nachbarschaftschallenge, mit der Aktion #maskenfürverden eine institutions- und stadtteilübergreifende Aktion erfolgreich initiiert und durchgeführt und damit Gemeinwesen gelebt. Auch auf kirchlicher Ebene rückt die Gemeinwesenarbeit mehr und mehr in den Fokus. St. Nikolai wird hier als ein Leuchtturmprojekt für gelebtes Gemeinwesen z.B in der Vikarsausbilung herangezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Verden/ Plattenberg / Jahnstraße
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und der links liegenden Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof;
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Verden/ Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
nein
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wie im Erstantrag beschrieben, sehen wir die Aufgaben im Bereich Ausbau bzw. Weiterentwicklung einer Anlaufstelle vor Ort. Wir fördern nachbarschaftliches Zusammenleben im Stadtteil, Abbau von Konflikten, die Stärkung, der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier/Wohngebiet. In der Funktion der Quartiersentwicklung bewegen wir uns im Rahmen der städtischen und kirchlichen Gemeinwesenarbeit und treffen uns regelmäßig mit unseren Netzwerkpartnern. Ziel unserer Arbeit ist die Aktivierung der Menschen im Sozialraum. Durch die Vernetzung und den Austausch mit Bewohner*innen, Verwaltungsbeamten*innen, kirchlichen Vertreter*innen, Kommunalpolitiker*innen, Vertreter*innen verschiedener Institutionen erreichen wir ein lebendiges, konstruktives Miteinander. Durch den Austausch und das Formulieren gemeinsamer Ziele und der Entwicklung von Strategien zur materiellen, infrastrukturellen und immateriellen Verbesserung mit allen Interessengruppen wird eine Wohnumfeldverbesserung erreicht. Unser Gebäude bietet aufgrund seiner Barrierefreiheit und multifunktionalen Bauweise ideale Bedingungen als Ort der Begegnung zu fungieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wir es schaffen die Bewohner*innen aktiv in unser Tun und Handeln einzubinden und ein „Wir-Gefühl“ entsteht.
Beschreibung
wir es schaffen zu den Bewohner*innen ein Nachbarschaftliches Vertrauensverhältnis Auf- und Auszubauen. Sie ermutigen Ihre Belang , Nöte und Ideen Einzubringen und gemeinsam auf Augenhöhe Lösungen und Projektideen zu entwickeln.
Beschreibung
wir es schaffen mit unser Arbeit Kooperation zu pflegen und neue zu gewinnen um gemeinsam Projekte zu entwickeln und durchzuführen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden Abteilung Gemeinwesenarbeit und Abteilung Integration, Inklusion und Prävention,LK Verden Lokale AG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mehrgenerationenhaus Verden, Jugendzentrum Verden, Stadtbibilothek Verden, Ferienpogramm Verden, Kitas, Stadthalle Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogik, Musikschule Verden, Buchhandlung, Kreativ, freie Künstler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Verden, HSG Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Fokus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Campus Verden- Oberschule, Berufsbildende Schule Dauelsen, Kita, Förderschulen, Grundschule- Jahnschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus kirchlicher Dienste der EV. luth. Landeskirche Hannover, Diakonisches Werk, St. Johannis Gemeinde Verden, Bundesnetzwerk Diakonie Nds.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baalkbachboard, F & R Druckerei, Rewe- Allermarkt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es die Gemeinwesenarbeit dauerhaft zu etablieren und den Begriff "Gemeinwesenarbeit" mit Leben und Inhalt zu füllen und so die Notwendigkeit sowie die Sinnhaftigkeit deutlich sichtbar zu machen. Um dies zu erreichen, werden wir weiterhin eng mit der Kommune, dem Land und der Kirche zusammen arbeiten um eine langfristige Finanzierung zu sichern. Zusätzlich soll weiterhin aktiv Fundraising betrieben werden um für das Fortbestehen neue Sponsoren zu gewinnen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn
Projektbeschreibung
Wir sind als Ev.-luth. Kirchengemeinde die einzige KGM in Godshorn und haben ein grosse Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Unsere Räumlichkeiten werden schon jetzt vielfältig genutzt z. B. durch den Pädagogischen Mittagstisch „Satt & Schlau“, der an fünf Tagen in der Woche 20 Grundschulkindern Hausaufgabenhilfe, Mittagessen und verlässliche Betreuung nachmittags in Kooperation mit der Grundschule anbietet. Ein interkulturelles Begegnungs- und Nähcafé bietet einen Treffpunkt für Geflüchtete und Einwohner von Godshorn. Mehrere Eltern-Kind-Treffen bieten Familien mit kleinen Kindern Raum für Erfahrungsaustausch. Die KiTa der Kirchengemeinde ist Schwerpunkt der Familienarbeit. Das DRK veranstaltet seine JHVs in der Kirchengem. Der Kulturring Godshorn nutzt die Kirche für seine Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht, regelmäßige Aufführungen eines Kinder-Musicals mit ca. 40 Kindern in der Kirche statt. In Kooperation mit der Region Hannover werden in Zukunft Hebammensprechstunden im Gemeindehaus angeboten. Es besteht eine koordinierende Termin-Zusammenarbeit mit DRK, AWO, Feuerwehr, Sport- und Schützenverein. Das Netzwerk für Geflüchtete für die Gesamtstadt Langenhagen, an dem auch die Sozialarbeiter*innen der Stadt teilnehmen, hat seinen Treffpunkt im Gemeindehaus. Es gibt also schon eine vielfältige Form von Kooperation, aber keine gemeinsame Strategie. Deshalb wollen wir ein MGZ aufbauen. Es bietet hier eine geeignete Plattform, um die vielfältigen Netzwerke und Formen der Zusammenarbeit u. a. bei familienunterstützenden Angeboten (weiter-) entwickeln können. Es kann auch mobil verortet werden und an verschiedenen Örtlichkeiten stattfinden. Es könnte zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, wie eine Groß-Familie als Netzwerk von vielen Mitgliedern, Partnern und Nutzern, die motiviert werden, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu formulieren und gemeinsam umzusetzen. Hier geht es um Partizipation der Einwohner*innen von Godshorn. Ideen, Perspektiven, Bedarfe, Wünsche werden von der Bewohner*innen selbst entwickelt. Im Rahmen von Zukunftswerkstätten, Workshops, Worldcafés, open-space-Veranstaltungen können sie sich als Experten aktiv einbringen. Damit übernehmen sie die Ausrichtung und Gestaltung der Inhalte und Angebote. Teilhabe und Augenhöhe angelegte Kommunikationsstruktur könnten aktiv gelebt werden und Ressourcen gestärkt und Schwächen ausgeglichen werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Godshorn ist mit seinen 6.538 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Ortsteil der Stadt Langenhagen und immer noch dörflich geprägt. Im Gegensatz zu den beiden Industriegebiete (eines bei Schulenburg) und der Air-Business-Park, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber nur wenige wohnen. Zwischen diese und die Autobahnen ist Godshorn so eng eingefügt, dass das Ortsgebiet stark begrenzt ist. Trotzdem wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig an. Durch diese Veränderung und durch den demografischen Wandel wird Godshorn zusehends mehr zur Schlafstadt. Es ist für die Vereine und Verbände sehr schwierig, Neu Hinzugezogene und junge Einwohner für die Arbeit in diesen Vereinen zu aktivieren und Ehrenamtliche für Leitungsaufgaben zu gewinnen. Die Mitgliederzahlen der Vereine sinken bei gleichzeitigem Anstieg der Einwohner. Hier braucht es Angebote. 2015 wurde das Hallen-Freibad der Stadt Langenhagen in Godshorn geschlossen und wartet seitdem auf den Abriss. Dies ist zu einem entscheidenden Standortnachteil geworden. Die Banken verlassen den Ort. Angebote, die die Bedürfnisse der Menschen aufnehmen und diese für ihre eigenen Interessen sprachfähig machen, fehlen. Die Vereine, die Parteien, der Kulturring, die Feuerwehr, die Kirchengemeinde, die Kitas, die Schule, sehen die Probleme , aber es gibt keine gemeinsame Strategie dies zu ändern. Es müssen also gemeinsam Strategien und Methoden konzipiert werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Godshorn in die Gestaltung des Gemeinwesens miteinzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Godshorn
Beschreibung
Godshorn hat 6.538 Einwohner und einr Größe von 8,28 km², noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6538
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Langenhagen vom 22.11.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover Online Statistik vom 31-12.2019
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12..2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Stastistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26 Jahre, die auch Transferleistungen erhalten Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Das MGZ soll zielgruppenübergreifend für alle BewohnerInnen im Sozialraum nutzbar sein. Es soll alle Generationen (Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren) aber auch unterschiedliche Bewohnergruppen in ihre Arbeit einbeziehen. z. B. Organisation von Treffpunkten, Ausflügen etc., die für alle BewohnerInnen offen sind, ebenso, wie es Angebote für bestimmte Gruppen wie z.B. Seniorinnen, themengebundene Gruppenangebote geben kann. Die Motivation der Menschen soll gefördert werden, Einfluss auf ihre Lebenswelt zu nehmen. Sie greift Themen der Bewohnerinnen und Bewohner wie z.B. gesundheitsfördernde Angebote, Informationsveranstaltungen und aktuell Angebote zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen sollen aufgegriffen und Hilfe zur Selbsthilfe und angeboten werden. Die im Sozialraum vorhandenen Ressourcen sollen nutzbar gemacht werden. Netzwerke im Sozialraum können gefördert und geschafft werden. Dabei wollen wir uns verschiedener Methoden bedienen. Neben Gruppenarbeit wie Methoden der Sozialforschung , Befragung und Untersuchung zur Feststellung von Bedarfen, soll aktive Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner deren Verantwortung für sich selbst und den eigenen Stadtteil zu fördern. So können frühzeitig Konflikte erkannt und Lösungen erarbeitet werden - eine wichtige Präventionsaufgabe. Präsenz im Quartier, Zugänge zu Bildungsangeboten und ein unmittelbarer Kontakt zu den Menschen tragen zur Verbesserung des Images des Stadtteils bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ortsrat Godshorn und Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kiulturring Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengemeinde Zum Guten Hiren Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn, KiTas, Krippen, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Offene Gesellschaft Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Langenhagen, Pressearbeit des Kirchenkreises Burgw.-Langenh., Lokalpresse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien des Ortsrates Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirchengemeinde, vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, der Eltern-Kind Gruppen, der Musikgruppen und interessierte Mitbürger*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein MGZ ist immer auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Auslobung durch die GWA und die Finanzierung durch die N-Bank sind als Anschubfinanzierung zu verstehen. In der Zwischenzeit werden wir versuchen, eine langfristige finanzielle Absicherung des MGZ durch Fundraising (Region, Kommune, Sponsoren) zu schaffen. Wir haben durch Kooperationsverträge und die 10jährige Finanzierung des Päd. Mittagstisches Satt & Schlau gute Erfahrungen in erfolgreichem Fundraising.
Galerie
hausaufgaben   frau lichtenberg2
satt schlau essen
satt schlau team kinder
satt schlau spielen mit lego
satt und schlau   kinder
satt und schlau logo mit titel in versalien neu
kita zgh   anspiel
kita zgh   lokomotive
Aufsteller
pressefoto_1.jpg (1.82 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

304XX - Nachbarschaft Nachhaltig (304XX NaNa )

Ansprechpartner
Dominika Vogs
Funktion Projektmitarbeiterin
Gemeinsam aus der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Als gemeinnütziger Verein bringen wir Menschen ins Gespräch über zukunftsfähige Gesellschaft, vernetzen und begleiten sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. In Linden Süd greifen wir auf gute Kontakte im Quartiersmanagement und Organisationen zurück und können unsere Kompetenz als Netzwerk-Organisation einsetzen. "304XX NaNa" ist eine sinnvolle Erweiterung und Ergänzung zu dem bisherigen Angeboten im Stadtteil, die auf enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und fest etablierten Organisationen fußt. Ausgerichtet darauf, was die Menschen im Stadtteil brauchen und wie sie es mit Unterstützung nachhaltig umsetzen können, verbinden wir mit "304XX NaNa" die bestehenden Strukturen im Stadtteil miteinander, die es bereits gibt um den Aspekt Nachhaltigkeit in allen vier Dimensionen.. Dafür setzen wir in den Lebenswelten der Bevölkerung an und stellen die Fragen: Erstens, Was brauchen die Menschen vor Ort und welche nachhaltigen Lösungsideen gibt es? Und zweitens, wie kann der Austausch zwischen den Organisationen zusätzlich gestärkt werden ?Wir sind davon überzeugt, dass die im Stadtteil ansässigen Menschen und Akteur*innen die notwendigen Kompetenzen für Lösungen mitbringen und es darum geht, diese noch mehr zu verbinden und zu unterstützen. Im 1. Jahr ermitteln wir die Bedarfe der in Linden Süd lebenden Menschen und Akteur*innen und unterstützen dabei, nachhaltige Lösungen zu entwickeln (z.B. der Wunsch nach neuer Kleidung -> Kleidertausch organisieren). Hierfür nutzen wir die aktivierende Befragung inklusive mobiler Methoden und kreativer Formate wie z.B. das BikeMic, erstellen ein Mapping der verorteten Organisationen inkl. Bedarfen und Potenzialen, organisieren Gruppendiskussionen mit den Organisationen vor Ort und sind Ansprechpartner bei Fragen rund um die Organisation von kreativen Formaten. Im 2. Jahr begleiten wir weiterhin, legen aber stärker den Fokus auf Methoden der Selbstorganisation mit der Frage nach Verstetigungsmöglichkeiten: z.B. das Community Building nach Scott Peck als mögliche regelmäßige Methode und durch konkrete Unterstützung/Beratung bei Aktionen/Workshops aus dem Stadtteil für den Stadtteil (wer kann hier was?). Das dritte Jahr soll dem Lösen aus dem Stadtteil, Wertschätzung der Ideen und der Evaluation mit der Frage wie die Ergebnisse auf andere Stadtteile übertragbar sind, dienen. Hierfür wird eine wissenschaftliche Kooperation angestrebt, die mit einem bürgerwissenschaftlichen Nachfolgeprojekt anschließen soll.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Linden Süd ist ein für Hannover recht junger Stadtteil, dessen Bewohner*innen überdurchschnittlich finanziell gefordert sind; Arbeitslosigkeit, Hoher Anteil an Tranferleistungsempfänger*innen, Zuwanderung sowie alleinerziehend Erlernschaft sind Merkmale, die prägend für den Stadtteil sind. Dies wird auch im Quartiersmanagement unter dem Leitspruch "Wir leben Vielfalt" aufgegriffen - Mit Blick auf Ressourcen der einzelnen und der Leitlinie Teilhabe+ Teilgabe. Es gibt neben dem Quartiersmanagement etablierte Organisationen (z.B. das Café Allerlei, Picobello, NIL, Stadtteilkultur), die einen wichtigen Beitrag leisten oder eben Projekte wie das Stadtteilfest "Lust auf Linden Süd", die ein breites Publikumssprektrum erreichen. Trotz dieser vorhandenen Strukturen zeigt sich eine erhebliche Herausforderung nachhaltige Themen in die Fläche zu bringen, Menschen zu erreichen, die noch nicht mit nachhaltigen Lebensstilen vertraut sind (eben weil diese gemäß der Maßlowschen Bedürfnispyramide Prioritäten woanders setzen müssen) . Hier wollen wir ansetzen. Wir wollen nachhaltige Themen "breiter unters Volk" bringen, indem wir die bestehenden Strukturen, die bereits im Stadtteil sind, weiter stärken, schärfen und unterstützen. Wir verstehen uns als Bündnispartner des Quartiersmanagements, der mit den Mitteln der Gemeinwesenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Lebenswelten und Bedürfnisse der Bewohner*innen und Akteur*innen agieren kann, mit der Frage wie wir die Menschen in ihrem Alltag abholen können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden Süd
Beschreibung
Wir fokussieren uns auf den Stadtteil Linden Süd, angrenzend an Linden Mitte mit der IGS Linden, Straße am Lindener Berge, inmitten durch Von-Alten-Garten, Straße von Alten Allee, die Ihme runter (Haltestelle Stadionbrücke vorbei, ca. bis zur DHJ Jugendherberge, an den Bahnschienen vom Linden Fischerhof, Ihpol, bis hin zum Stadtfriedhof am Lindener Berge)
Einwohnerzahl
10150
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/hannover/admin/linden_limmer/H035__linden_s%C3%BCd/
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ein wichtiger Teil unseres Projektes ist es, die Bürger*innen zu aktivieren, sich selbst für eine Verbesserung ihres nachbarschaftlichen Lebens einzusetzen und sie so zu Beteiligten zu machen. Mit dem Projekt "304XX Nana" strebt der Wissenschaftsladen Hannover umwelt-, klima- und soziale nachhaltige Verbesserungen im Stadtteil an. Im Rahmen dieser Zielsetzung nehmen die Projektmitarbeiter*innen eine begleitenden Rolle im Nachbarschaftsdialog ein. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie durch nachhaltige Angebote das Leben der Bewohner*innen verbessert werden kann und wie sie diese selbst umsetzen können (mit dem Ziel der Selbstbefähigung und demokratisierenden Wirkung). Folgende Schritte werden hierbei verfolgt: 1. Schritt: Vernetzung der Organisationen verstärken und bereits vorhandenes Wissen zu Strukturen und Bedarfen im Stadtteil zusammenführen (auf Basis einer engen Kooperation mit Quartiersmanagement) 2. Schritt: Eine Übersetzung der Bedarfe in konkrete, niedrigschwellige Angebote 3. Erste Aktivierung der Menschen durch Befragung en und Aktionen 4. Die Einbindung in Projekte und Begleitung zur Umsetzung eigener Ideen 4. stetige Rückkoppelung ans Quartiersmanagement Diese Schritte sind nicht unbedingt zeitlich hintereinander abfolgend, sondern können auch nebeneinander stehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die im 2. und 3. Jahr umgesetzen Projekte aus dem Stadtteil entstehen und auf den Stärken der Anwohner*innen und Akteur*innen aufbaut. Neue Ressourcen wurden so ersichtlich, aktiviert und weiterentwickelt und die Akteur*innen vor Ort gestärkt..
Beschreibung
durch die regelmäßigen Treffen, Aktionen und Gespräche ist Vertrauen in neue Kooperationnsmöglichkeiten entstanden, auf denen weiter aufgebaut werden kann.
Beschreibung
Neudazugewonnene Mitstreiter*innen aus dem Stadtteil nehmen am Ende des Projektes entscheidende Rollen ein in der Umsetzung eigener Projekte.
Beschreibung
Nachdem im ersten Jahr eine ausgiebige Beschäftigung mit der Frage "Was brauchen die Menschen vor Ort" stattgefunden hat, bauten die nachhaltigen Lösungsideen auf diesem Startpunkt auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Linden-Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fels e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Allerlei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbüro Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Lebenskunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deisterkiez e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Normal in Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pico Bello
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erlöserkirche Linden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Humboldtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilpark Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingshilfe D33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Linden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, mit der Methode des Community Buildings eine gute Methode zur Selbstorganisation einzuführen, die dann mit regelmäßigen Abständen wieder aufgefrischt werden kann, diese Zieleinbarungen sollten mit den Kooperatoinspartner*innen nach Ende des 2. Jahres beschlossen werden. An das dritte Jahr ist ein Kooperationsprojekt im bürgerwissenschaftlichen Format mit der Leibniz Universität Hannover für eine ausführliche Evaluation erstrebenswert.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On