Skip to main content

prozessangepasste bedarfsorientierte Fortbildung

Langenhagen für Demokratie und Integration im verbunT

Ansprechpartner
Doris Lange
Funktion Abteilungsleitung Soziales
Stärker im verbunT! Gemeinwesenarbeit gehört zu Langenhagen, gemeinsam setzen wir uns für unsere Quartiere ein!
Projektbeschreibung
Die Stadt hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht um interdisziplinär, gemeinsam mit Kirchengemeinden, GWA aufzubauen. Die besondere Herausforderung lag darin, die Struktur der Stadt und der Kirchengemeinden zielorientiert zu verzahnen. Dieser Prozess wurde intensiv bearbeitet und vom Beauftragten der Landeskirche für Gemeinwesenarbeit begleitet. Interdisziplinär ist die gemeinsame Betrachtung der GWA von Städtebau & Sozialem. diese beiden Schwerpunkte konnten sehr gut aufgebaut werden. Nun gilt es die pädagogische GWA-Fachlichkeit verstärkt in die Fachstelle der Stadt zu bringen, es geht um Methoden, Methodenvielfalt, Schulungen für die QM, für Ehrenamt und auch für neue Akteure anbieten zu können. Die Struktur, das Gerüst GWA ist geschaffen. Durch die überwiegende Vakanz der Besetzung der Fachstelle, konnte aber die Fachlichkeit nicht übertragen werden, sie konnte sich vor Allem nicht etablieren. Mit dem Aufbau und der Intensivierung der Fachlichkeit, wollen wir auf Augenhöhe die Bürger:innen in Langenhagen erreichen, aktivieren und benachteiligte Gebiete erreichen. Mit gezielten Methoden wollen wir Beteiligung erreichen, die Demokratie stärken, Nachhaltigkeit fördern. Vor allem aber stabile Strukturen von Gemeinwesenarbeit schaffen, welche sich auch langfristig tragen. Der Schwerpunkt dieses Folgeantrags liegt darin, Verbindung durch Fachlichkeit zu schaffen: Verbindung zu anderen Bereichen, Verbindung zwischen den Generationen, Verbindung von Stadt zu den Quartieren, Verbindung der einzelnen Akteure zum Quartier. Weitere Akteure, welche sich in der GWA engagieren wollen, müssen mit viel Fachlichkeit unterstützt werden. Daher geht es im Folgeantrag um Projekte, aber auch um einen Ausbau GWA. Der Schwerpunkt ist spezifischer und klar: Ausbau von Fachlichkeit, Übertragung von Fachlichkeit, nachhaltige Projekte in die Quartiere bringen. Die Fachstelle soll die Bedarfe der ganzen Stadt erfassen und bearbeiten, sie fördert die bisherigen Förderprojekte und neue Projekte. Ohne Folgeförderung besteht die Gefahr, das dies erste Gerüst wieder zusammenfällt und die Menschen in den Quartieren nicht nachhaltig erreicht, es besteht die Gefahr, dass GWA für die Bewohner:innen als nicht verlässlich wahrgenommen wird. Daher ist der Folgeantrag für die Stadt unumgänglich und sehr wichtig. Zum weiteren Ausbau wird die fachliche Unterstützung der LAG benötigt. Das Wesentliche ist gegeben, damit durch den Folgeantrag die GWA nachhaltig implementiert werden kann.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ wurde die Gemeinwesenarbeit in Langenhagen systematisch aufgebaut. Zentraler Baustein für die fachliche Entwicklung und nachhaltige Implementierung der Gemeinwesenarbeit in Langenhagen ist die Fachstelle GWA. Ihre Aufgaben umfassen die Quartiersberatung und -begleitung, die Initiierung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie die Koordinierung und Vernetzung der Quartiere. Die strategische Arbeit findet in verschiedenen Gremien statt, Das Herzstück ist der VerbunT "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement". Im VerbunT arbeiten alle Quartiere und die Stadt auf Augenhöge in monatlichen Treffen zusammen. Der VerbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk verbunT, das in regelmäßigen Abständen themenbezogen mit weiteren Institutionen tagt. Die Fachstelle GWA koordiniert die Treffen aller Gremien. Durch diesen koordinierten Ansatz wurden Synergien geschaffen und die Zusammenarbeit zwischen den Quartieren sowie mit der Fachstelle GWA gestärkt, was dazu beitrug, die Effektivität und Nachhaltigkeit der Gemeinwesenarbeit insgesamt zu erhöhen. In den Quartieren wurden durch die Gemeinwesenarbeit Fortschritte erzielt. Es wurden Bürgerbeteiligung und -befragungen durchgeführt, um die Bedürfnisse der Bewohner besser zu verstehen und Veranstaltungen organisiert, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den Austausch zu fördern. Die Wirksamkeit von GWA wird im letzten Förderjahr untersucht u. d. Fachöffentlichkeit im Rahmen eines Fachtags zum Ende der Projektlaufzeit vorgestellt. Die derzeitige Förderung wird durch die Stadt koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen
Beschreibung
Stadtgebiet inkl. aller Ortsteile/Ortschaften
Einwohnerzahl
57180
Quelle / Anmerkungen
Geoinformation /Bürgerbüro Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
gemarkungen.pdf (2.99 MB)
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen und den lokalen Problemen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden, Räume zu gestalten und Plätze positiv zu besetzen. Die Stadt verfolgt den Ansatz einer gesamtstädtischen Strategie und der interdisziplinären Quartiersbetrachtung von Städtebau und Sozialem. Im Rahmen der gesamtstädtischen Strategie soll es gelingen, Kirchengemeinden und Stadt und weitere Akteure in der GWA zusammenzubringen, Offenheit zu fördern, Dialog und Austausch zu fördern. Entwicklungsfördernd und bedarfsorientiert das Gemeinwesen aufzubauen. Durch gemeinsames Handeln soll für Langenhagen ein stärkerer Zusammenhalt und eine positive Identifikation entstehen. Bisher gibt es in der Stadt viele Parallelstrukturen, Vereinzelung, Unzufriedenheiten in den Wohngebieten, negative Assoziationen mit Plätzen. Die gesamtstädtische Strategie wird gemeinsam entwickelt, die Verwaltung begibt sich in den Prozess und geht verstärkt in den Dialog. Der Ansatz GWA im Erstantrag ist geltend, der Ansatz GWA in diesem Folgeantrag ist aufbauend, intensivierend, methodisch und strategisch zugleich. Der Ansatz ist es, Nachhaltigkeit und Sicherheit für die Bürger:innen im Beteiligungsformat im Gemeinwesen herzustellen. Hier wird der Kontakt Stadt/Quartiere kontinuierlich auf- und ausgebaut. Mit inklusiven und niederschwelligen Angeboten, Methodenvielfalt, sollen die Bürger:innen erreicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die bereits aufgebauten GWA-Strukturen sich etablieren, die Ressourcen vollständig erfasst werden und die Bürger:innen erreicht werden und eine Aktivierung stetig wahrgenommen wird und darauf aufgebaut werden kann. .
Beschreibung
GWA im gesamtkommunalen Handeln als zwingend notwendig wahrgenommen wird, interdisziplinär, von Politik und Verwaltung.
Beschreibung
Sich GWA über den verbunT langfristig trägt, wenn verbunT ein begriff in Langenhagen ist und mit positiven Assoziationen belegt ist, wenn durch verbunT Synergien entstehen, wenn verbunT erkennbar die Stadtgesellschaft trägt und diese erreicht hat.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt richtet eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit ein. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben. Erforderlich ist die Gewährung des Folgeantrags, um die Fachlichkeit zu implementieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendamt, Stadtplanung, Grünpflege, Schule, Jugendtreff, Inklusionsstelle, Integrationsbeauftragte, Klimaschutzstelle, Verkehr, Hochbau, Flüchtlingsbetreuung, Seniorenbüro, Obdachlosenbetreuunf, allgemeine Sozialberatung, Sozialamt, Wohnungsamt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetzwerk, Kunstverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Johanniter, Diak. Werk,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Kaltenweide, Win EV. Ackerpella, Sparta, SCLangenhagen, TKK, Sportverein Engelbostel,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS, Grund- und weiterführende Schulen in Langenhagen, freie Bildungsträger, Erwachsenenbildung, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
in Langenhagen ansässige Religionsgemeinschaften: muslimische Gemeinschaft, Moschee, Ev. Kirchengemeinden, kath. Kirchengemeinden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Geschäftsleute in den Quartieren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Wohnungsbauunternehmen in den Quartieren, insbesondere Meravis, KSG, Herrenhäuser WBG, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Abteilung Marketing und Kommunikation der Stadt, örtliche und überörtliche Presse, Veröffentlichungen der LAG, Social Media (Facebook, Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beirat f. Menschen mit Behinderungen, Integrationsbeirat, Sanierungsbeirat, Seniorenbeirat,Stadtrat, Ortsräte, GWA in den fachausschuss Sozial- Inklusions- und Sportausschuss und in den Stadtplanungs- Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Langenhagen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen erreichen, auf Augenhöhe gemeinsam etwas entwickeln Netzwerke schaffen,
Typ
Stadtteil
Galerie
auftakt gemeinwesenarbeit
verbunt   gemeinwesenarbeit in langenhagen 2
img 1212
langenhagen hebt ab   projektillustration
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gemeinsam für die Quartiere - Langenhagen hebt ab!

Ansprechpartner
Doris Lange
Funktion Abteilungsleitung Soziales
Gemeinsam für die Quartiere - Langenhagen hebt ab!
Projektbeschreibung
Wer an Langenhagen denkt, denkt direkt an Urlaub. Schließlich kennen alle den Flughafen hier. Weniger bekannt ist L. für seine Lebensqualität – z.T. nicht einmal bei den Einwohnenden selbst. Dies liegt z.e. an der heterogenen Struktur Ls. Die Stadt wuchs durch Industrialisierung, später durch Suburbanisierung – Dörfer, die Teil der Stadt wurden, sind z.T. noch heute mehr Dorf als Stadtteil. Z.a. gibt es den Bereich der „Alten Mitte“. Dort haben wir es mit den üblichen urbanen Problemen, die Corona noch verschärft hat, zu tun. Durch diese rasante Entwicklung haben die einzelnen Stadt- und Ortsteile teils sehr unterschiedliche Strukturen, auch in Bezug auf die Bevölkerungsstruktur und die Bedarfe vor Ort. Durch mangelnde Identifikation und Integrationsschwierigkeiten stehen die Orts- und Stadtteile oftmals vor dem Problem der zunehmenden Vereinzelung. Bisher fehlt es an einem gesamtstädt. Konzept, um die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- und kommunalpolitischer Aufgaben in den einzelnen Stadt- und Ortsteilen zielführend zu entwickeln und die beteiligten Akteure der soz.or. Arbeit sowie die Bevölkerung angemessen und strukturell zu beteiligen mit dem Ziel, die Lebensqualität aller Bürger nachhaltig zu steigern. Das L. Ziel ist es, diejenigen zu erreichen, die vereinsamen und mit der Entwicklung nicht mehr mitkommen, diejenigen zu erreichen, welche zugewandert sind und für die Integration eine sehr große Herausforderung ist, diejenigen mitzunehmen, die etwas bewegen wollen. L. will sich auf den Weg machen, gemeinsam mit den unterschiedlichen Akteur:innen und Bürger:innen in den Quartieren an einem Strang zu ziehen. Das L. Ziel ist es, gemeinsam zu agieren und dennoch die Unterschiedlichkeit in den Quartieren zu berücksichtigen. Parallelstrukturen zu vermeiden und die Bürger:innen mitzunehmen. Daher macht sich L. auf den Weg, eine gesamtstädtische GWA professionell, interdisziplinär und partizipativ zu etablieren. Professionalität durch das Einbeziehen von Fachexpertise. Wir brauchen eine Fachstelle GWA, die in verschiedene Bereiche wirkt. Unser interdisziplinärer Ansatz zeigt sich bereits in der Entwicklung dieses Antrags, der gemeinsam von den Bereichen Stadtplanung und Soziales sowie mit Akteur:innen der soz.or. Arbeit erarbeitet wurde. Schließlich soll den Herausforderungen des demografischen Wandels, der Integration, der Inklusion, der sozialen Teilhabe ganzheitlich, gemeinsam und auf Augenhöhe mit der Bürger:innenschaft begegnet werden.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Fachkräftemangel hat dazu geführt, dass auf Seiten der Stadt keine langfristige Besetzung der Fachstelle GWA stattfinden konnte. Dennoch ist es gelungen, das Thema GWA auf verschiedenen Ebenen weiterzubringen. 1. Politik und Verwaltung: Die Kommunikation in die Fachausschüsse ist erfolgt, es haben erste ressortübergreifende Arbeitstreffen innerhalb der Stadtverwaltung stattgefunden und bereits erste Netzwerktreffen, AG's und Runde Tische. Es ist gelungen, hier ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der festen Verankerung GWA durch die Anstellung einer Fachkraft in der Verwaltung zu schaffen sowie ein insgesamt positives Klima gegenüber den Konzepten der GWA zu erzeugen. 2. Steigerung der Fachlichkeit: Fachliche Entwicklung durch Fortbildung der GW- Koordinator:innen in den Quartieren hat stattgefunden. Es wurde eine Supervision für die Koordinator:innen bereitgestellt. 3.Einbindung von BürgerInnen: Durchführung von moderierten Treffen mit Bürger:innen, Bürger:innenbefragung in den Quartieren und weitere einzelne Aktionen in den Quartieren haben stattgefunden. Insgesamt ist eine positive Aufbruchstimmung deutlich spürbar. Diese positive Entwicklung muss im Jahr 2024 durch starke, sichtbare Maßnahmen unterfüttert und weiter voran gebracht werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - und - Modellgebiet GWA Godshorn - und - Modellgebiet GWA Kernstadt/Bahnhofsviertel
Beschreibung
Der Antrag der Stadt umfasst die gesamtstädtische Struktur, gemeinsame Leitlinien für einen gesamtstädtischen Ansatz und Kooperationen. Der Antrag umfasst derzeit zwei Modellquartiere, welche räumlich von einander abgegrenzt sind.
Einwohnerzahl
56300
Quelle / Anmerkungen
Gesamteinwohnerzahl 56.000, Modellgebiet GWA Godshorn: 6.560, Modellgebiet GWA Kernstadt/Bahnhofsviertel: 5.970
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
I. Vorbemerkungen zum Projekt Die Stadt Langenhagen bewirbt sich um Aufnahme in das Förderprogramm LAG „Gute Nachbarschaft“ mit dem Projektaufruf 2021. Ziel des Antrages ist die Förderung einer Fachstelle GWA der Stadt Langenhagen zur Entwicklung einer gesamtstädtischen Strategie zur Gemeinwesenarbeit und zur Implementierung der Fachlichkeit GWA in den städtischen Strukturen sowie im Netzwerk. Hierzu werden zwei Projektgebiete Kernstadt/Bahnhofsviertel und Godshorn hinzugezogen. Teilbereiche der Kernstadt liegen ebenso im Fördergebiet des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“. Das Städtebauförderprogramm fördert investive, investitionsvorbereitende und investitionsbegleitende Maßnahmen. Das Element der Gemeinwesenarbeit ist nicht Teil der geförderten Maßnahme. Eine Doppelförderung von Einzelmaßnahmen wird ausgeschlossen. Eine große Chance mit dem LAG Antrag wird darin gesehen, Synergien in vielen Bereichen des kooperativen Handelns der Gemeinwesenarbeit zu sehen sowie interdisziplinäres Handeln zu fördern. II. Städtebauförderprogramm – Sanierungsgebiet Kernstadt Die Stadt Langenhagen ist mit dem Sanierungsgebiet Kernstadt – Nord / Walsroder Straße erstmalig im Programmjahr 2015 in das Städtebauförderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren aufgenommen worden. Der Förderzeitraum beläuft sich auf 12 Jahre. Das Förderprogramm wurde im Jahr 2020 in das Programm „Lebendige Zentren“ überführt. Das Fördergebiet hat insgesamt 68,7 ha (siehe anliegenden Plan). Diese setzten sich aus dem Sanierungsgebiet mit 24,8 ha und der Gebietserweiterung Stadtpark mit 43,9 ha als Beschlussgebiet (ehem. Bewerbung Programm Zukunft Stadtgrün) zusammen. Es stehen Fördermittel von insgesamt 12 Mio. Euro zur Verfügung. Programmbeschreibung Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Die Innenstädte und Ortskerne leiden an Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen – sie bieten damit jedoch auch neue Raum- und Flächenpotenziale. Damit die Innenstädte (in Langenhagen mit dem Stadtpark) auch künftig Orte der Begegnung, des Austauschs und der Identifikation für alle Menschen bleiben können, stehen der Erhalt und die Entwicklung lebendiger und identitätsstiftender Innenstädte und Ortskerne im Mittelpunkt des Städtebauförderprogramms Lebendige Zentren. Das Programm Lebendige Zentren fördert insbesondere bauliche Maßnahmen, die den innerstädtischen Strukturwandel begleiten. Es geht darum, neben den Versorgungsangeboten auch die Angebote des Stadtparks zu sichern und weiterzuentwickeln. Es geht nicht um die Förderung von Elementen der Gemeinwesenarbeit. Auch Energieeffizienz und Klimaschutz spielen dabei eine wichtige Rolle, denn ein gesundes Stadtklima, kurze Wege und einladende Stadträume mit Funktions- und Angebotsvielfalt sind wichtige Standortfaktoren. Das Programm wird auf kommunaler Ebene gemeinsam mit lokalen Akteuren umgesetzt. Diese verstehen sich als Multiplikatoren, aber auch als Träger eigener Initiativen. Förderprojekte können beispielweise sein: Stärkung der Versorgungsfunktion, Qualifizierung des Wohnens, Modernisierung oder Neubau von Gemeinbedarfseinrichtungen, Neu- und Umgestaltungen öffentlicher Anlagen und Plätze, Sanierung stadtbildprägender und historischer Gebäude, Aufwertung von Frei- und Grünflächen, Nachnutzungskonzepte für leerstehende Gebäude, Ausbau der barrierefreien Mobilität insbesondere für den Fuß- und Radverkehr. Mit der Gebietserweiterung des Stadtparks hat dieser eine zentrale Funktion im Zusammenhang mit dem Förderprogramm. Aufgrund der Vielzahl von Bedarfen an den Ort und deren Ausstrahlkraft ist ei-ne interdisziplinäre Herangehensweise und Umsetzung erforderlich. Dies ermöglicht Synergien mit an-deren Förderprogrammen und der Aktivierung von weitere Interessenvertretern und Akteuren. Das Förderprogramm richtet den Blick auf die zentralen Versorgungsbereiche mit einem sog. Zentrenprogramm. Das Programm soll zur Vorbereitung und Durchführung von Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung dieser Bereiche als Standort für Wirtschaft und Handel, Kultur, Bildung und Frei-zeit sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben dienen. Die Entwicklungsoptionen sind je nach ökonomischen Rahmenbedingungen und Konkurrenzsituation, Identität, Image und Stadtgestalt herauszustellen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um statistische Werte der Region Hannover. Hiermit haben wir als Antragstellerin für den Dachantrag das gesamtstädtische Gefüge betrachtet. Es wurden diese drei Merkmale definiert, da sie aufgrund der Beobachtungen zum sozialen Gefüge in der Stadt, zu den Merkmalen gehören, welche in der QT Arbeit im Focus stehen. Bei aller Verschiedenheit der Modellquartiere befinden sich diese Merkmale im Schwerpunkt der Herausforderungen des Gemeinwesens in Langenhagen. Viele der älteren Menschen leben isoliert und es droht Vereinsamung. Ebenso ist hier das Thema Altersarmut gegeben. Dies ist die Einschätzung aus dem Seniorenservicebüro und dem sozialen Dienst der Stadt.
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um statistische statistische Werte der Region Hannover. Hiermit haben wir als Antragstellerin für den Dachantrag das gesamtstädtische Gefüge betrachtet. Es wurden diese drei Merkmale definiert, da sie aufgrund der Beobachtungen zum sozialen Gefüge in der Stadt, zu den Merkmalen gehören, welche in der QT Arbeit im Focus stehen. Bei aller Verschiedenheit der Modellquartiere befinden sich diese Merkmale im Schwerpunkt der Herausforderungen des Gemeinwesens in Langenhagen. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bilden einen großen Teil der Gesamtbevölkerung ab. Die Flüchtlingsbetreuung wird in Langenhagen ausschließlich in städtischer Trägerschaft betrieben, dadurch besteht ein Zugang zu den Auswirkungen und Folgen. Viele Menschen, welche als Geflüchtete in Langenhagen aufgenommen wurden, bleiben in Langenhagen. Oftmals leben diese bereits viele Jahre in Lgh. und sind dennoch für sich und es besteht wenig gesellschaftlicher Zugang. Die Integrationsarbeit für geflüchtete Menschen muss über das Konzept der dezentralen Unterbringung hinaus, durch GWA stärker auf Integration fokussiert werden.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um statistische Werte der Region Hannover. Hiermit haben wir als Antragstellerin für den Dachantrag das gesamtstädtische Gefüge betrachtet. Es wurden diese drei Merkmale definiert, da sie aufgrund der Beobachtungen zum sozialen Gefüge in der Stadt, zu den Merkmalen gehören, welche in der QT Arbeit im Focus stehen. Bei aller Verschiedenheit der Modellquartiere befinden sich diese Merkmale im Schwerpunkt der Herausforderungen des Gemeinwesens in Langenhagen. Dieses Merkmal ist für den Förderantrag relevant, weil es notwendig erscheint, diese Zahl näher zu analysieren und zu differenzieren. Daraus besteht die Bedarfserfassung. Es besteht insgesamt die Beobachtung und der Eindruck, dass ein überwiegender Teil der Menschen, welche Transferleistungen beziehen, weniger Zugang zu den "üblichen" dezentralen Freizeitangeboten finden, das sie "hintenüber" fallen und sich -aus vielerlei Gründen- zurückziehen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, die Lebensqualität aller Bürger:innen zu erhalten/zu steigern und den Herausforderungen der Zukunft – dem. Wandel, Inklusion und Integration, Klimakrise, Digitalisierung – aber auch den Herausforderungen auf Ebene der Bürger – Vereinzelung und Vereinsamung, Wohnungsnot, Reduzierung der Nahversorgung, Grünflächen und Aufenthaltsräume – nachhaltig und zielgruppengerecht zu begegnen. Hierfür wird eine Fachstelle GWA etabliert, die für L. eine Strategie der GWA entwickelt. Grundlage bilden die Handlungsfelder und Qualitätsstandards der GWA, auf die sich im Verlauf des Prozesses die Beteiligten verständigen und zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit machen. Die bedarfsgerechte Weiterentwicklung dieser Handlungsfelder erfordert die Beteiligung vieler weiterer Akteur:innen, die wir systematisch einbeziehen. Neben den prof. Akteuren werden wir die Bürgerschaft system. u. aktivierend auf allen Ebenen einbinden. Dies geschieht bei der Sozialraumanalyse, bei der Leitbildentwicklung, bei der Maßnahmenentwicklung und bei der Maßnahmenumsetzung. Hier unterstützt uns unser Konzept der Modellquartiere. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort werden aufsuchende Beteiligungsformate entwickelt, erprobt, bewertet und verbessert. Die Erkenntnisse aus diesem Prozess werden weiteren Akteuren nutzbar gemacht. Auf diese Weise soll die Bürgerbeteiligung und damit der zielgruppensensible Ausbau der Aktivitäten in allen Stadt- und Ortsteilen Ls. nach und nach immer stärker an Bedeutung gewinnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteur:innen im Netzwerk verpflichten sich im Rahmen einer Selbstverpflichtung, die Bestandteil der professionellen GWA sein wird, die Bürgerschaft systematisch auf allen Ebenen einzubinden. Die Fachstelle GWA unterstützt und begleitet die Maßnahmen.
Beschreibung
Ausgehend vom vorh. professionsübergreifenden Netzwerk beteiligen sich weitere Akteur:innen aus den Handlungsbereichen und nach und nach auch weitere Quartiere im Netzwerk GWA. Die Steuerungsgruppe wirkt als Verstärker.
Beschreibung
Die Fachstelle GWA sorgt für die prof. Ansprache, Motivation und Begleitung der Akteur:innen und ist vor Ort aktiv, sodass dichter Kontakt zu den Quartieren entsteht. Die Akteur:innen sorgen für eine zielgruppensensible Bürger:innenbeteiligung.
Beschreibung
In einer fachbereichsübergreifenden Leitungskonferenz GWA werden sinnvolle und nachhaltige Synergieeffekte initiiert und entwickelt. Die Erkenntnisse aus den Modellquartieren werden system. aufbereitet und weiteren Q. zur Verfügung gestellt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde zum Guten Hirten (Godshorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Elisabeth-Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Emmaus-Kirchengemeinde Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG Hannover GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen Bereich Stadtplanung und Geoinformation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen Kulturbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat und Ortsräte in den Modellquartieren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine Zeitung / Nordhannoversche Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Webseite und Facebook der Stadt Langenhagen, Abt. Marketing& Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inklusionsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klima- und Umweltschutzleitstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Digitalisierungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine Zeitung / Echo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. St. Paulus-Kirchengemeinde Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Asyl- und Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Abteilung Jugend
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verwaltungsspitze, die Dezernenten und der Bürgermeister, sprechen sich für eine Verstetigung von Gemeinwesenarbeit in den Quartieren in Langenhagen aus. Entscheidungen zur Finanzierungen und der Implementierung dauerhafter Strategien müssen von der Politik mitgetragen werden. Ein wesentlicher Schwerpunkt während des Projektzeitraums wird es sein, langfristige Strukturen und Finanzierungen einer gesamtstädtischen GWA-Struktur auf den Weg zu bringen.
Galerie
langenhagen hebt ab   projektillustration
mockup flyer2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hagen, gemeinsam nachhaltig lebenswert

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Freiwillige helfen nachhaltig, Lebensqualität und Vereinswesen in der Gemeinde weiterzuentwickeln
Projektbeschreibung
In Hagen im Bremischen entsteht in zentraler Lage ein lebendiger Bürgertreff, an dem sich generationen- und herkunftsübergreifend Freiwillige treffen. Die bestehenden Aktivitäten im sozialen und kulturellen und Bildungsbereich werden erweitert um die Projektgruppen „Daseinsvorsorge“, „Ökologie“ und „Mobilität“. Gemeinsam werden Projekte abgearbeitet mit spürbarer Steigerung der Lebensqualität in der Gemeinde. Durch die Breite der angebotenen Projektgruppen ist nahezu jedem Einwohner möglich sich da einzubringen, wo er/sie die eigenen Stärken sieht. In einem Beratungsbüro finden regelmäßig Ehrenamtliche einen Ort, um niedrigschwellig Ratsuchenden zu helfen. Aber auch professionelle Berater wie z.B. Schuldner- und Suchtberatung nutzen dieses Angebot, um erreichbare und vernetzte Hilfe aus einer Hand an einem Ort im ländlichen Raum anbieten zu können. Gerade die Neubürger mit Migrationshintergrund erleben wie sich bürgerschaftliches Engagement auf das eigene Wohlbefinden und Ansehen auswirken. Die Aktivitäten haben die Lebensumstände auch für sie deutlich verbessert. Der professionelle Gemeinwesenmanager begleitet und vernetzt die Aktionen der Freiwilligen und ist Ansprechpartner vor Ort. Er organisiert die Öffentlichkeitsarbeit, die Fortbildungsmöglichkeiten und Projektwerkstätten und kümmert sich bei Bedarf um Finanzierungsmöglichkeiten von Einzelprojekten. Das Führen einer „Ehrenamtlichen-Kartei“ und die notwendige Verwaltungsarbeit werden vom ihm erledigt, er ist die Schnittstelle zu anderen Vereinen und kommunalen Institutionen. In regelmäßigen Abständen werden Feste organisiert, um die gemeinsamen Erfolge zu feiern und den Zusammenhalt zu stärken. Die Aktivitäten fördern das Gefühl der Zugehörigkeit und spornen zum Mitmachen an. Die Gemeinde ist zu einem nachhaltig lebenswerteren Ort geworden, in dem Gemeinsamkeit in vielfältigen Projektgruppen gelebt wird.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch die Schließung des Sozialamtes gibt es keine geregelten Verantwortlichkeiten der Kommunalverwaltung vor Ort. Die Angebote zuständiger Stellen sind nur unter schwierigen Bedingungen mit dem ÖPNV im Landkreis zu erreichen. Oft folgt auf eine Suchtberatung ein Termin beim Jobcenter und Schuldnerberatung, die untereinander nicht verbunden sind. Oft werden die Menschen dann an den Verein Nestwerk weitergeleitet. Einen bedeutenden Anteil am gesellschaftlichen Leben gestalten eine Vielzahl von Vereinen, die aber nicht unbedingt die Interessen vieler Neubürger*innen treffen Sie leiden in der überwiegenden Mehrheit unter Mitgliederschwund und damit einhergehender Überalterung. Deshalb finden Neubürger*innen auch mit Migrationshintergrund und Jugendliche nur selten den Weg in die Vereine. Das Nestwerk hat sich durch zentrale Lage und variabel nutzbare Räume, umfängliche Vernetzung und ein offenes Beratungs- und Begegnungsangebot in geschütztem Raum gut aufgestellt. Dabei hat sich die räumliche und inhaltliche Kooperation mit dem benachbarten Bürgermarkt (www.buergermarkt.com ) als sehr produktiv erwiesen. Der Verein verfügt über keine finanzielle Mittel für Festanstellungen. Das breite inhaltliche Angebot von Eltern-Kind-Gruppe bis Computerkurs für Senior*innen wird überwiegend mit freiwilligen Kräften durchgeführt. Die Angebote sollen erweitert und weitere Freiwillige einbezogen und qualifiziert werden. Z.B. - Leih-Oma - Lesepate*innen - Senior*innen-Begleitung - Patenschaften für Menschen mit Fluchtgeschichte - junge Umweltbotschafter*innen, Juleica. Für die Zukunftsfähigkeit der Vereinsarbeit ist es deshalb dringend notwendig, eine hauptamtliche Stelle einzurichten.
Projektgebiet
Beschreibung
Die Gemeinde Hagen im Bremischen umfasst 16 Dörfer, die einbezogen werden sollen, auch wenn der Schwerpunkt im Hauptort Hagen liegen wird.
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bezieht sich auf das ganze Gemeinwesen Hagen im Bremischen und ist nicht auf ein bestimmtes Quartier einzugrenzen. Es entwickelt die bisherige offene und niedrigschwellige Vereinsarbeit des Nestwerk e.V. weiter und stabilisiert die Freiwilligenarbeit. Der vorgesehene Projektleiter Andreas Klimek ist schon seit vielen Jahren freiwillig in verschiedenen Zusammenhängen engagiert und wird sich über die LAG-Fortbildung im GWA weiter qualifizieren. Der Vereinsvorsitzende verfügt als Sozialarbeiter über frühere praktische Erfahrungen in der Stadtteilarbeit/sozialer Brennpunkt in Bremen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BUND e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle öffentlichen Schulen und Privates Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
UHiB - Unternehmer*innenverband Hagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung und Heimatzeitung "Staleke"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir sind beteiligt am kommunalen Prozess der Leitbild- sowie Konzeptentwicklung zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Und an der Weiterentwicklung des kommunalen Integrationskonzepts sowie der Neuorganisation von Erwachsenenbildung im Südkreis. Wir erhalten Gemeinde- als auch LK-Mittel, die verstetigt werden und einen Teil fester Kosten abdecken. Über Projekte sowie Spenden generieren wir längerfristig Gelder. Die Hauptamtlichkeit wird unsere Akzeptanz in Politik und Öffentlichkeit stärken.
Zustimmung Veröffentlichung
On

perfect osternburg

Ansprechpartner
Marcel Pouplier
Funktion Projektentwicklung
Projektbeschreibung
Mit dem Impuls:“ Was ist Dein `perfect osternburg ?` entwickeln junge Bewohner*innnen des Stadtteils zusammen mit Akteuren aus Stadtteilinitiativen und einem Bürgerverein ihre Ansichten, Prototypen und Modelle einer lebenswerten und nachhaltigen Stadtteilgestalt. Unterstützt von Medienfachleuten, Künstler*innen nutzen sie digitale Medien und Produktionsmittel, um diese Vorstellungen greifbar und umsetzbar zu machen. Mit Hilfe des „Stadtteilutopisten“ präsentieren sie ihre Visionen in der Öffentlichkeit des Stadtteils und der gesamten Stadt. Dabei werden die künstlerischen Impulse der jährlich wechselnden Stadtutopisten mit den konkreten Gestaltungsideen der jungen Menschen und Stadtteilakteure verbunden, in dem z.B. ein bebilderter Stadtteilführer einer Künstlerin die Visionen und Prototypen aus den Werkstätten als real erwanderbare Stadtteilumgebung präsentiert.Ein Netzwerk von Schulen und Sozialeinrichtungen, der „Rote Faden“, sowie die Kooperation mit Zusammenschlüssen und Fachverbänden aus dem Naturschutz und der Medientechnik unterstützt die jungen Menschen und die Akteure aus den Stadtteilinitiativen und dem Bürgerverein bei der Antragstellung und Realisierung der entwickelten Projekte und schafft eine organisatorische Basis durch eine temporäre/kontinuierliche Stadtteilwerkstatt. Mit dieser Projektstruktur entfalten die jungen und älteren Stadtteilbewohner eine große Gestaltungsmacht und Selbstwirksamkeit.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
# Osternburg ist ein Stadtteil der niedersächsischen Großstadt Oldenburg und hat etwa 12.000 Einwohner. Der Stadtteil zeigt ein Spannungsfeld zwischen einsetzender Gentrifizierung, Menschen in unterschiedlichen sozialen Notlagen, Geflüchteten und weist einen hohen Migrationsanteil auf. Bildungsmüdigkeit, Perspektivlosigkeit, Erfahrungen des Scheiterns und der sozialen Ohnmacht, Respektlosigkeit zwischen den Geschlechtern und im Verhalten in Sozial- und Bildungseinrichtungen prägen das soziale Klima. # Die Werkstätten schaffen Impuls und Raum für die aktive Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes. Die Erfahrung mit solchen Projekten zeigen, dass eigenes aktives Einmischen in die ästhetische und soziale Gestaltung des eigenen Lebensraums (Klassenraum, Schule, Quartier) nicht im Erfahrungs- und Verhaltensschatz verankert ist. Gleichwohl wird die Chance, wenn sie sich real bietet, sofort ergriffen. # Trotz alltäglicher Beschäftigung mit digital gestützter Kommunikation und extensiver Nutzung von externen Speicherplattformen ist eine Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und komplexer Software in der Regel nicht vorhanden. Mehr als 80% der Schüler*innen der Oberschule Osternburg waren nicht in der Lage sich per digitalem Fragebogen an der Berufsschule anzumelden. Ähnliche Erfahrungen haben die Akteure des Bürgervereins mit digital gestützter Kommunikation in den Lockdown-Zeiten gemacht. Unsere Pilotprojekte zusammen mit Medienkünstler*innen und FabLabs konnten diese Barrieren durch gezielten und angepassten Einsatz von Soft- und Hardware überwinden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Osternburg
Beschreibung
Osternburg wird begrenzt durch die Hunte nach Westen und Norden, die Bahnlinie Oldenburg-Bremen, den Herrenweg und den Heyengraben nach Osten und die Autobahn Oldenburg-Bremen nach Süden.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt schafft für junge und engagierte ältere Osternburger eine neue Sichtweise auf den eigenen Stadtteil und auch auf die eigenen Kompetenzen zur Änderung der Stadtteilgestalt nach den eigenen Bedürfnissen und Perspektiven. Damit entsteht idealerweise eine Identifikation mit dem Stadtteil und der unmittelbaren Lebensumwelt sowie eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit. In der Projektumsetzung ergänzen sich die Möglichkeiten der jungen Akteure über die Infrastruktur der Bildungseinrichtungen mit den Zugängen der Aktiven aus dem Bürgerverein zu Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gestaltungsvorschläge aus den Werkstätten können realisiert werden.
Beschreibung
Stadtteilakteure/-Einrichtungen und stadtzentrale Initiativen setzen zusammen die Visionen der jungen und älteren Bewohner in reale Stadtteilgestalt um.
Beschreibung
Die Kompetenzen von Schulen und Stadtteilinitiativen unterstützen sich gegenseitig bei der Visionierung und Realisierung von Gestaltungsvorschlägen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Osternburg - Verein der Stadtteilaktiven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Mainframe"- FabLab Oldenburg - Zusamenschluss der Medienspezialisten und Infrastruktur Medientechnik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Roter Faden" - Zusammenschluss der Schulen in Osternburg zur Verbesserung des Bildungsklimas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
dimeb- Institut für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung der Universität Bremen (Studiengang Informatik)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Raiffeisenbank Oldenburg - Unterstützung von Schülergenossenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Wendehafen und Universität Oldenburg zur Vermeidung von Schulverweigerung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "abgedreht" - umweltbewusstes und Ressourcen schonendes Verhalten anregen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU Oldenburg - Naturschutzbund für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Osternburg und dem Zusammenschluss der Schulen im Stadtteil "Roter Faden" planen wir die Einrichtung einer permanenten Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung und Realisierung von Veränderungen der baulichen Gestalt und des sozialen und kulturellen Klimas im Stadtteil. Eine Ausweitung der Finanzierung hängt von umsetzbaren Entwicklungsvorhaben und Formaten ab.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Partnerbesuchsdienst digital

Ansprechpartner
Herbert Haun
Funktion Geschäftsführer
Vereinsamung bekämpfen - trotz Kontaktbeschränkungen! Jung und Alt digital.
Projektbeschreibung
Ältere Menschen bleiben immer länger in ihrem eigenen Wohnumfeld. Neben vielen positiven Effekten führt dies auch zu Vereinsamung der Menschen und Überalterung von Quartieren. In zwei Wolfsburger Quartieren, die über ein städtisches (Nordstadt) und ein städtisch gefördertes (Detmerode) Quartiersmanagement verfügen, wollen wir eine in das jeweilige QM integrierte Besuchs-Infrastruktur etablieren, die vereinsamende Menschen unter Beachtung der geltenden Datenschutzrichtlinien aufspürt, die junge und ältere Ehrenamtliche als Besucher findet und stabile peer-to-peer-Beziehungen ("Tandems") etabliert, die ergänzend zu den Pflichtaufgaben von Pflegediensten und Sozialverwaltung die Kommunikation der Vereinsamenden mit ihrer Umgebung neu etabliert und ausbaut, um zugleich die nachbarschaftlichen Beziehungen im Quartier zu verbessern. Unter dem Zeichen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise, die möglicherweise über Jahre hinaus Gültigkeit behalten werden, wollen wir digitale Kommunikationswege abseits von und ergänzend zu bekannten Plattformen aufbauen, die es ermöglichen, die Kommunikation per Text, Sprache und Bild aufrecht zu erhalten und persönliche Treffen der Tandems flexibel abstimmbar zu halten. Dabei wollen wir niedrigschwellig auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten der älteren Menschen eingehen. Dazu gehört auch der nötige Support, der die Lösung aus IT-Standards aufbaut und bei Problemen eingreift. Wir greifen dazu auf das Netzwerk unserer Stiftung in Wolfsburg zurück. Dazu gehören unter anderem die NEULAND Wohnungsgesellschaft (Stifterin, im Kuratorium vertreten), der Senioren- und Pflegestützpunkt des Sozialdezernats der Stadt Wolfsburg (Dezernat im Vorstand vertreten), das Digitaldezernat , die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule , die evangelische Familienbildungsstätte, die Diakonie und die Caritas sowie eine Reihe von mittelständischen Unternehmen. Mit allen diesen sind wir durch mehrjährige Projektarbeit verbunden. Die dazu nötigen Teilprojekte werden im Projektverlauf ausführlich beschrieben. Die NEULAND Stiftung wird dabei Träger des Dienstes sein und die überfangende Projektleitung für den Förderzeitraum etablieren. Wir wollen stiftungsbezogene Förder- und Organisationsstrukturen für die Zukunft etablieren, um nach Projektende den Dienst als Ankerprojekt der NEULAND Stiftung fortzuführen.
Laufzeit
2020-11-16 00:00:00
Ausgangslage
Acht Millionen der über Sechzigjährigen in Deutschland fühlen sich einsam oder isoliert. Ambulante Hilfsdienste und Pflegeeinrichtungen gewährleisten die lebensnotwendige Versorgung, nicht aber menschliche Nähe, Zuwendung und Gespräche. Viele einsame ältere Menschen wünschen sich einen Menschen, mit dem sie sich austauschen können und der einfach etwas Zeit für sie hat. Übertragen auf Wolfsburg bedeutet dies, dass potentiell 12.000 Menschen vereinsamt sind oder sich einsam fühlen. Wolfsburg ist geprägt von Quartieren, die zu diskreten Zeitpunkten errichtet und bezogen wurden. Die Menschen in diesen Quartieren altern quasi "im Gleichschritt", sodass aufgrund der Standorttreue der Menschen die Quartiere überaltern. Die Stadt Wolfsburg verfolgt diese Entwicklung aufmerksam und hat daher in der Nordstadt ein Quartiersmanagement mit Fokus auf ältere Menschen eingerichtet. Überalternde Quartiere führen zugleich zur Überalterung der Bausubstanz, die dazu führt, dass aufgrund günstiger Mietpreise vorwiegend sozial schwache Familien nachziehen. Die drohende Ghettoisierung dieser Quartiere ist eine weitere Herausforderung, der durch die Förderung nachbarschaftlichen Kontakts entgegengewirkt werden kann. Die NEULAND Wohnungsgesellschaft hat daher das Quartier Detmerode im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht nur deutlich modernisiert, sondern auch ein generationsübergreifendes Quartiersmanagement etabliert. Die operative Umsetzung nachbarschaftsfördernder Maßnahmen wird in beiden Quartieren vom Quartiersmanagement gewünscht, kann aber nicht selbst geleistet werden. Hier setzt unsere Initiative an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Nordstadt und Wolfsburg Detmerode
Beschreibung
Detmerode ist ein eigenständiges Quartier in Wolfsburg (Quelle: https://www.wolfsburg.de/rathaus/sprechstellen/ortsteilseite-detmerode). Es hat ca. 7.400 Einwohner (Quelle: Bevölkerungsbericht 2015 / Hochrechnung 2020 in Verbindung mit Bevölkerungsbericht 2017). Die räumliche Abgrenzung geht aus der beigefügten Grafik partnerbesuchsdienstdigital_1.jpg (aus dem Bevölkerungsbericht 2015 entnommen) hervor. Das Quartier Nordstadt umfasst die Stadtteile Alt-Wolfsburg, Kreuzheide, Teichbreite, Tiergartenbreite (Quelle: https://www.wolfsburg.de/rathaus/sprechstellen/ortsteilseite-nordstadt). Es hat ca. 9.740 Einwohner (Quelle: Bevölkerungsbericht 2015 / Hochrechnung 2020 in Verbindung mit Bevölkerungsbericht 2017). Die räumliche Abgrenzung geht aus der beigefügten Grafik partnerbesuchsdienstdigital_1.jpg (aus dem Bevölkerungsbericht 2015 entnommen) hervor.
Einwohnerzahl
17140
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsbericht 2015 und Kurzübersicht Bevölkerung 2017 der Stadt Wolfsburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsbericht 2015 mit Hochrechnung auf 2020
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsbericht 2015 mit Hochrechnung auf 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Partnerbesuchsdienst digital wendet sich - wie die GWA - direkt an die immateriellen Bedingungen (besonders die Qualität sozialer Bezie­hungen und die Partizipation) unter maßgeblicher Einbezie­hung der Betroffenen. Partnerbesuchsdienst digital integriert - wie die GWA - die Bearbeitung individueller und struktureller Aspekte in sozial- und stadträumlicher Perspektive. Er fördert Handlungsfähigkeit und Selbstorga­nisation junger und älterer Menschen wie eine Generationenbrücke. Die NEULAND Stiftung Wolfsburg baut den Partnerbesuchsdienst unter Nutzung seiner Netzwerke und fördert damit in neu geschaffenen Kooperationsstrukturen das gegenseitige Verständnis von kommunalen und privatwirtschaftlichen Strukturen. Der Partnerbesuchsdienst stellt in der Etablierung von Besuchs- und Supportstrukturen bei jungen Menschen sowohl Bil­dungsarbeit als auch sozialpolitisch Ausrichtung dar. Der sozialpolitische Aspekt betrifft ebenso den Einbezug älterer Menschen in die Kommunikation mit den Vereinsamenden. Kern des Partnerbesuchsdienst digital ist die Tätigkeit von professionellen, dafür bezahlten Fachkräften in der Projektleitung, Schulung und Supervision, um eine nachhaltige, über die Projektdauer hinausweisende Wirksamkeit sicherzustellen. Dabei werden bestehende Schulungs- und Supervisionsangebote identifiziert und im Sinne der netzwerklichen Kooperation eingebunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Tandems kommen vorzugsweise aus dem gleichen Quartier. Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über quartiersbezogene Kanäle.
Beschreibung
Möglichst alle drei großen Wohnungsgesellschaften und der Haus- und Grundbesitzerverein sind involviert. Sozial- und Digitalreferat der Stadt Wolfsburg engagieren sich. Mittelständische Wolfsburger Unternehmen fördern.
Beschreibung
Funktionsfähige digitale Infrastruktur ist für die peer-to-peer und Außenkommunikation der Vereinsamenden gefunden, etabliert und durch eine Supportinfrastruktur abgesichert.
Beschreibung
Tandems "gehen vor die Tür" und beginnen, am kulturellen und nachbarschaftlichen Leben teilzunehmen
Vorhandene Strukturen
In Detmerode hat die NEULAND Wohnungsgesellschaft gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg ein funktionierendes Quartiersmanagement gemeinsam mit kommunalen und privaten Kooperationspartnern etabliert. Eine Beschreibung ist hier zu finden: https://www.nld.de/unternehmen/soziales-engagement/quartiersmanagement In der Nordstadt hat die Stadt Wolfsburg mit einer „alter(n)sfreundlichen Quartiersarbeit“ in der Tiergartenbreite und Teichbreite begonnen. Eingebunden werden Bürger der Nordstadt – sie sollen Ideen und Anregungen liefern. Aufgrund des demografischen Wandels stellen sich die Fragen: Welche Angebote sind wünschenswert, um möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können? Wie kann eine Versorgung gestaltet werden? Zu diesen und vielen weiteren Fragen sollen die Menschen aus und in der Nordstadt zu Worte kommen. Die Stadtverwaltung will im gemeinsamen Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einrichtungen und Anbietern vor Ort dann Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten klären und erarbeiten. Das Quartiersmanagement Nordstadt wird dafür eine Nachbarschaftsplattform nutzen, um über die Altenarbeit zu informieren, sowie Raum für Ideen und Anregungen zu geben. „Ein gutes Miteinander fängt mit einer guten Nachbarschaft an“, sagt Stadträtin Monika Müller. „Aber gerade ältere Menschen sind manchmal nicht mehr mobil genug, um Nachbarschaftskontakte durch Besuche oder Gespräche am Gartenzaun zu pflegen. Hier kann Digitalisierung Vorteile bringen." Quelle: WAZ
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt des Sozialdezernats der Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Digitaldezernat der Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Familienbildungsstätte Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Annemarie-Tausch-Schule Wolfsburg (BBS Sozialwesen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ostfalia Fachhochschule Wolfsburg/Braunschweig/Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftungslandschaft Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Firmennetzwerk FIRMA38 Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NEULAND Wohnungsgesellschaft Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Immobilien GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allertal Immobilien GmbH Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundbesitzer e.V. Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenring Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vorbereitende Gespräche mit Vertretern der Sozial- und Digitaldezernate der Stadt Wolfsburg, mit Verantwortlichen der NEULAND Wohnungsgesellschaft sowie Vertretern der evangelischen Familienbildungsstätte und der Diakonie sind geführt worden. Die NEULAND Stiftung wird den Partnerbesuchsdienst digital auch über das Projektende hinaus als Ankerprojekt fortführen.
Galerie
neulandstiftung partnerbesuchsdienst 20191001 kuchen
partnerbesuchsdienstdigital 2
partnerbesuchsdienstdigital 3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vom selbstorganisierten Treff zum Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum - Mitgestaltung durch Frauen!

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Umgestaltung des Internationalen Frauentreffs in Kaltenmoor hin zu einem Interk.Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen unter wirkungsmächtiger Beteiligung der Betroffenen
Projektbeschreibung
Das Projekt verfolgt folgende Ziele: Wirkmächtige Mitgestaltung der Umstrukturierung des Frauentreffs in Kaltenmoor unter Beteiligung der Frauen; Generierung von Kenntnissen über Gelingensfaktoren eines gemeinsamen Strukturaufbaus zwischen einer selbstorganisierten interkulturellen Fraueninitiative und kommunalen Verwaltungsakteuren; Mitgestaltung der Stadtteilarbeit des Projekts LG Zukunftsstadt 2030 durch Frauen aus Kaltenmoor; partizipationsorientierte Initiierung eines Interkult. Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor. Ausgangslage: Die einzige selbstorganisierte Interkult. Begegnungsstätte für Frauen in Lüneburg (Internationaler Frauentreff in Kaltenmoor) ist mit drei gegenläufigen Entwicklungen konfrontiert: Zum einen erfuhr der Frauentreff mit der Verleihung des städtischen Integrationspreises eine Aufwertung und durch das GWA-Vorläufer-Projekt „Bewegte Leben“ einen Attraktivitätsschub. Zum anderen befürchten die Frauen, mit der geplanten Übernahme des Frauentreffs durch die Stadt Lüneburg, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie die Frauen entscheidungsmächtig eingebunden werden können, dieser Umbruch begleitet und in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder gar eine produktive Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den im Frauentreff engagierten Frauen überführt werden kann. Und schließlich bietet drittens das im Juli 2020 gestartete Projekt LG Zukunftsstadt 2030 Anknüpfungspunkte für eine Weiternutzung der Erfahrungen der Frauen des Frauentreffs für die gemeinwesenorientierte Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit. Arbeitsschritte: I Initiierung, Moderation, Begleitung des Umgestaltungsprozesse (12 M): Vorbereitungsgespräche; moderierte Dialogrunden, Kreativwerkstätten, „Nebenbei“-Debattenräume; Planungszellen mit getrennten und gemeinsamen Gruppen, Informationsworkshops; Interkulturelle Mediation; Verbindliche Vereinbarungen zur Arbeits- und Managementstruktur; partizipative Prozessregeln; Zukunftswerkstatt; II Aufbau und Konkretisierung der Einbindung von Frauen aus dem Frauentreff in das Projekt LG Zukunftsstadt 2030 (12 M): Reflexion des Umgestaltungsprozess´des Frauentreffs mit Akteuren im Quartier und des Projekts Zukunftsstadt; Konkretisierung der weiteren Zusammenarbeit; bedarfsorientierte Fortbildungen für die Frauen; III Partizipative Planung eines Interkult. Begegnungs-/ Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor (12 M)
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Internat. Frauentreff in Kaltenmoor treffen sich Frauen aus etwa 10 Ländern zu vielfältigen Aktivitäten. Im Stadtteil, der interkulturell und von einer verstärkten Separierung verschiedener soziokultureller Gruppen geprägt ist, sind solche Räume rar. Zugleich ist der Bedarf groß. V.a. für Frauen mit Migrationsgeschichte spielt sich das Leben in der Familie ab, verbleiben Begegnungen und Tätigkeiten im Privaten. Ein Großteil hat keine Erwerbsarbeit und geringe berufliche Perspektiven. Der Frauentreff stellt für die Frauen einen wichtigen geschützten Sozialraum dar, in dem sie sich frei bewegen, entfalten und weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht und Unterstützung finden, Selbstgestaltung/ -organisation und Gemeinschaft erfahren. Das Vorläufer Projekt „Bewegte Leben“ eröffnete neue Räume für Gemeinschaftsbildung und Empowerment. Die Frauen zeigen ein erhöhtes Interesse an persönlicher Weiterentwicklung sowie an Aktivitäten zur Verbesserung des Stadtteillebens. Ziel ist, den Frauentreff zu einem interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen auszubauen. Nun wird die Stadt ab September 2020 die Räume des Frauentreffs übernehmen. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie dies begleitet und konstruktiv in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder eine Form der Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den Frauen des Frauentreffs überführt werden kann. Eine moderierte Begleitung ist bislang nicht vorgesehen. Die Frauen befürchten, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren, fühlen sich nicht eingebunden. Die Stadt hofft, dass alles genauso weiter laufen wird, wie bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstraße B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
9600
Quelle / Anmerkungen
Aussage des Quartiersmanager
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen Begegnungen und eigenen selbstbestimmten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert. So erhält bspw. weder das seit 2007 aktive Netzwerk Kaltenmoor e.V. noch das Projekt Internationaler Frauentreff darüber eine Förderung.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Quartiermanagers Herr Nehring
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehrin, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehring, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
plus 13% mit Doppelstaatsbürgerschaft
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
herausgegeben vom Einwohnermeldeamt der Hansestadt Lüneburg, Stand 2014.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote (November 2014) in Kaltenmoor bei 23,5 %. Die Arbeitslos-Meldungen betrugen im gesamten Stadt-gebiet 5,8%, im Programmgebiet Kaltenmoors 46,5%. Einwohnermeldeamt Lüneburg 2014
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Mitgestaltung durch Frauen! Vom selbstorganisierten Treff zum Begegnungs- und Kompetenzzentrum“ ermöglicht Frauen eine konstruktive Mitgestaltung der Umorganisation des Frauentreffs in Kaltenmoor durch aktivierende und kreative Beteiligungsformate und generiert Erkenntnisse zur Entwicklung einer gemeinsamen Struktur kooperativer Zusammenarbeit zwischen selbstorganisierten Initiativen und kommunalen Verwaltungsakteuren, von der beide „Seiten“ profitieren; es ermöglicht Selbstorganisation und Empowerment insofern es die Frauen u.a. durch unterstützende Angebote aber auch durch moderierende Begleitung befähigt, sich wirkungsmächtig in Veränderungsprozesse und die Stadtteilentwicklung einzumischen und ihre Interessen gegenüber Zuständigen und Entscheider*innen aus dem politischen und Verwaltungsbereich zu vertreten. Mit der partizipationsorientierten Initiierung des Aufbaus eines Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor werden die Frauen zu Mitgestalterinnen persönlicher und stadtteilbezogener Weiterentwicklungsmöglichkeiten mit einer Breitenwirkung ins Quartier. Durch die aktive Einbindung ins Projekt LG Zukkunftsstadt 2030 erleben die Frauen Selbstwirksamkeit und der Frauentreff in Kaltenmoor wird in der Stadt Lüneburg sichtbarer.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor setzen sich für ihre Interessen in der Umgestaltung des Frauentreff ein, bringen eigene Ideen ein, entwickeln eigene Vorstellungen der Zusammenarbeit und des Prozessmanagements, kontrollien Planungsschritte, bilden sich weiter
Beschreibung
Zuständigkeiten, Kooperationsformen und Prozessregeln bei der koop. Nutzung des Internationalen Frauentreffs sind verabredet, ein inhaltliches u. Umsetzungskonzept sowie Arbeitsschritte für ein interk. Begegnungs-/Kompetenzzentrum für Frauen liegen vor
Beschreibung
die Frauen des Frauentreffs und die kommunalen Verwaltungsmitarbeiterinnen haben gemeinsam eine Struktur/ ein Miteinander für die Gemeinwesenarbeit entwickelt, von der/ dem beide Seiten profitieren;
Beschreibung
die Interessen der Frauen des Frauentreffs werden sichtbar und fließen in die Weiterentwicklung der Struktur ein, werden im Umbildungsprozess berücksichtigt;
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen ), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Mit dem Quartiersmanager arbeitet der Frauentreff intensiv zusammen. Es finden Nähcafes und Deutschkurse statt, es gibt Angebote zur Beratung bei Behördengängen, in allen sozialen Fragen und Familienkonflikten, aber es finden auch Veranstaltungen zu einerbreiten Themenpalette wie bspw. zu Klimaschutz, Yoga, Schwimmen und Tanz, Fortbildung für Eltern, Biografiearbeit und Kreativworkshops statt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
drei Mitarbeiterinnen der Stadt (plus Leiterin), die den Frauentreff übernehmen; mit Sebastian Heilmann, der das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030 koordiniert;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin zur Begleitung von Kreativwerkstätten; Haus der Kulturen - Mosaique
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mit der Landtagsabgeordneten und Stadtratsmitgliedern (Frau Schröder-Ehlers)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mit den Frauen des INternationalken Frauentreffs und Frau Wölki der langjährigen Leiterin des Frauentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager in Kaltenmoor, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Frauentreff wird von der Stadt geschätzt – siehe die Verleihung des Integrationspreises 2018 und die Unterstützung des GWA-Vorläufer-Projekts. Bisher gibt es keine gesicherte Finanzierung dieser ehrenamtlichen Struktur, der mit der städtischen Übernahme das Aus droht. Das neue Vorhaben möchte die Umstrukturierung so mitgestalten, dass der Frauentreff erhalten bleibt und in das Projekt Zukunftsstadt eingebunden wird. Erste Gespräche über eine städtische Mitfinanzierung sind angelaufen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Humanopolis öffnet sich

Ansprechpartner
Patricia Frahm
Funktion Verwaltungsangestellte
Humanopolis - Ein verbindender Ort für Kultur und Austausch
Projektbeschreibung
Unsere Gegend ist geprägt durch eine schwache Infrastruktur. Hier ohne Auto von A nach B zu kommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Der nächste Lebensmittelladen ist ca. 6 km entfernt. Oberschulen, weiterführende Schulen, Fachärzte, Apotheken, Banken, kulturelles Leben und attraktive soziale Angebote finden sich erst in Bad Bevensen (16 km) oder in Uelzen (22 km) oder noch weiter entfernt. Die umliegenden Dörfer weisen ein nur gering aktives Dorfleben auf. Soziale Isolation und Vereinsamung sind nicht nur Themen der älteren Generation. Auch den Jugendlichen fehlt ein Ort, an dem sie sich willkommen, gefördert und gefordert fühlen. Im Nachbarort Stoetze wurde letztes Jahr ein Gemeindehaus fertiggestellt, worüber sich die Dorfbewohner sehr erfreut zeigten und dennoch wird es kaum genutzt. Hier fehlt es an Menschen, die hier initiativ werden und mitgestalten wollen, sodass uns Vertreter der Gemeinde und der Samtgemeinde bereits fragten, ob wir nicht bei der Belebung des Gemeindehauses behilflich sein könnten, da ihnen bekannt war, dass wir bereits öffentlich wirksame Projekte gestaltet haben. Bei den vielen Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, um hier einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu initiieren, kommt uns dies sehr entgegen. Doch auch wir benötigen hierzu hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer und Mittel, um hier ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein „Kümmerer“ vor Ort soll zunächst in Erfahrung bringen, wie wir „Brücken“ bauen können, um die Belange und Bedürfnisse der Menschen hier im Umland mit unseren Möglichkeiten verbinden und ausweiten können. Hier heißt es, Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken über kleine Aktionen in den Dörfern und bestehenden Vereinen und Institutionen. Auch wäre es wichtig, ein Informations- und Kommunikationsnetz aufzubauen. Was wir bereits auf Grund der Rückfragen der im Umland lebenden Menschen erfahren haben, ist der Wunsch nach einem Café und Hofladen. Dies würden wir gerne aufgreifen und mit einer Vollzeitkraft und ehrenamtlichen Helfern einen ansprechenden Ort zu schaffen, um hier themenbezogene und auch generationsübergreifende Angebote zu machen, die die Menschen ins Gespräch und ins gemeinsame Tun bringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der größten Probleme hier ist die mangelnde Mobilität. Ohne Auto ist man im wahrsten Sinne des Wortes abgekoppelt. Dies betrifft besonders die Jugendlichen und die ältere Generation. Schon allein das führt zur Isolation und Vereinsamung. Dann fehlen einfach attraktive regelmäßige Angebote und ansprechende Orte, an denen man sich gerne aufhalten und wiederkommen möchte. Die Humanopolis gGmbH ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit einem ca 7ha großem Gelände, auf dem eine Tischlerei, eine Pferdewirtschaft, eine Gärtnerei mit Gemüseanbau, eine Hauswirtschaft und eine Hausmeisterei als Arbeitsangebote bzw. Tätigkeitsmöglichkeiten für die Jugendlichen installiert sind. Auch wohnen auf dem Gelände teilweise die Gründer der Einrichtung, MitarbeiterInnen und Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten und sich bereits vielfältig hier einbringen. Groß Malchau ist ein Dorf, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Die nächste Einkaufmöglichkeit liegt ca. 6 km entfernt, der nächste größere Ort ist ca. 16 km entfernt. Unser Gelände mit den vielen Bereichen bietet viele Ansatzmöglichkeiten, um Menschen aus dem Umfeld vielfältig anzusprechen, in Kontakt zu bringen, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder mit ins Boot genommen fühlt und eine Teilhabe an gemeinschaftlichen Aktionen möglich sind.Schon in den Nachbarorten kennt man uns nicht. Wir haben viele Ideen, aber um diese umsetzen zu können, benötigen wir Menschen und Mittel sowie ein gutes Werbungs- und Kommunikationsnetz.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Groß Malchau Gemeinde Stoetze und Samtgemeinde Rosche
Beschreibung
Die Aktionen sollen auf dem Gelände der Humanopolis gGmbH stattfinden. Auch haben wir vor, den Gemeindesaal der Gemeinde Stoetze zu nutzen. Wir gehen davon aus, mit den Unternehmungen Menschen im Umkreis von 20 km und mehr anzusprechen, da aufgrund der ländlichen Strukturen weite Wege oft nötig und üblich sind.
Einwohnerzahl
2053
Quelle / Anmerkungen
Internet
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen auf dem Gelände von Humanopolis einen lebendigen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs aufbauen. Dies wollen wir über das Teilen gemeinsamer Interessen, über gemeinsames Handeln und neue Impulse einbringend erreichen. Wichtig ist uns auch, neue Wege der Kommunikation intern sowie öffentlich zu schaffen. Es ist uns wichtig, auch hier viele Menschen zu erreichen, sie über Aktionen zu informieren, sie teilhaben zu lassen an aktuellen Themen, an unseren Visionen und die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Ideen und Handlungen einbringen zu können. Das erleichtert die Verbindung untereinander, alle werden mit ins Boot genommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unsere Umfragen und Aktionen zum Mitmachen/Dabeisein animieren, sich die Menschen in der Umgebung von den Themenbereichen angesprochen fühlen und teilnehmen.
Beschreibung
wir Aktionen ins Leben rufen und es schaffen, hier Interesse und Engagement zu wecken und die Kompetenzen und Potentiale der Einzelnen erkennen, und begleitend in einen verantwortungsbewusstes Handeln führen, auch Raum für Ideen anderer geben.
Beschreibung
wir es schaffen, dass sich die Menschen hier in der Umgebung mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten verbunden mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die bereits bestehen und auch vorhandenen Strukturen im Umfeld einzubinden, wie z.B. Rufbus
Beschreibung
Jung und Alt miteinander im Kontakt sind, gemeinschaftliche Aktionen planen und mitmachen
Beschreibung
Kooperationen mit Vereinen und Organisationen
Beschreibung
Informationen gelangen rechtzeitig und zuverlässig an Interessierte, an aktiv Gestaltende, etc., Kontakte zu Kooperationspartnern werden geknüpft und gepflegt, Aufstellung vorhandener Verbindungen anlegen und weiterentwickel, um Kontakt leicht zu machen.
Beschreibung
regelmäßige Treffen finden statt, reger Austausch zwischen den hier lebenden Menschen mit den Nachbarn
Beschreibung
Verbindungen zu anderen Organisationen/ Menschen werden gepflegt und ausgebaut. Konzept Rufbus in Zernien bzgl. der Mobilität, Überlegung des Ausbaus in unsere Region
Beschreibung
Austausch über das aufgebaute soziale Netzwerk nicht nur als Einbahnstraße sondern in alle Richtungen und ausdehnend
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Stoetze, Gemeinde Stoetze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauckhof Stütensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Hitzacker, Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg, Erzieherschule Uelzen und freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein, Sportvereine Himbergen, Römstedt, Bad Bevensen und Uelzen, Musikschule Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJZ, AZ, Heidetrommel, Internet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Himbergen und Altenmedingen, Posaunenchor Römstedt und Altenmedingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerker, Künstler, Musiker, Dozenten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks erreichen, dass hier vor Ort Räume und Strukturen genutzt werden können und die Inhalte über viele verschiedene Instanzen (Vereine, Organisationen, Selbstständige, Ehrenamtliche, etc.)getragen werden. Wenn sich das Café zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt, rechnen wir zumindest mit einer Deckung der Ausgaben. Aus unserer Erfahrung können wir auch mit Spenden rechnen, denn die Bereitschaft dazu wächst, wenn die Aktion sichtbar ist.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftstalk: Let´s talk about...Wölfe und Giraffen

Ansprechpartner
Anna Koch
Funktion Teamleitung Familienservice Stadt Salzgitter
Groß und Klein, jung und alt, weise und wissbegierig kommen auf einen Schnack zusammen. Organisierte, jedoch locker-authentische Annäherungsprozesse, die den Nachbarschaftsaustausch an unterschiedlichen Orten der Begegnung im Quartier fördern.
Projektbeschreibung
Die Nachbarschaftstalks, in mehreren Projekten umgesetzt, begünstigen einerseits das Urbedürfnis der Menschen nach menschlicher Nähe, Austausch, Vertrauen und damit die Möglichkeit zur Gestaltung unterschiedlicher sozialer Kontakte. Andererseits schaffen die Talks eine Plattform - für die gegenseitige und themengestützte geistige sowie seelische Bereicherung, - zur Gestaltung gemeinsamer Werte und Normen, die die Entwicklung einer gemeinsamen und quartiersweiten Haltung möglich machen. Eine gemeinsame Haltung nach dem Vorbild der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg (kurz "GFK"), die von gegenseitiger Wertschätzung und Achtsamkeit geprägt ist. Das Ziel ist eine wahrhaftige Kommunikation auf Augenhöhe zu erreichen, eine Kommunikation, die Verbindung und ein Bewusstsein für die Gleichwertigkeit der Bedürfnisse aller Menschen schafft. Die GFK erfordert entsprechend die Selbstreflexion hinsichtlich der persönlichen Kommunikation und die des Gegenübers. Sie sensibilisiert Beteiligte darin, sich in Beobachtung anstelle von Bewertung, Gefühl anstelle von Gedanke, Bedürfnis anstelle von Strategie und Bitte/ Wunsch anstelle von Forderung zu üben. Das Entwickeln und Leben einer gemeinsamen Haltung, die verbindet, Transparenz fördert und damit Vertrauen/ Beziehung schafft ist ein andauernder Prozess, den es mit Beispielcharakter einzuführen, zu gestalten und zu begleiten gilt. Durch die Nachbarschaftstalks erfährt die multiethnische Stadt Salzgitter in ihrem ausgewählten Sozialraum/ Quartier einen Zugewinn an menschlichen, sprachlichen, sozialen, fachlichen u. kulturellen Kompetenzen, die die Enkulturationsprozesse eines jeden Einzelnen des Gemeinwesens positiv beeinflussen können. Die Talks fördern das Gemeinschaftsgefühl, zwischenmenschliche Beziehungen, Kollektiverfahrung u. nachbarschaftliches Zusammenleben sowie Nachbarschaftsnetzwerke , deren Mitglieder ein authentisches Interesse aneinander entwickeln, sich gegenseitig bei den alltäglichen Herausforderungen unterstützen und so gegenseitig von den Ressourcen und Stärken des jeweils Anderen/ des Gegenübers/ des Nebenan profitieren. Durch die Nachbarschaftstalks werden gestaltende Begegnungsorte bereichert und für gemeinsame Toleranz-und Demokratiebildung genutzt. Das selbstbestimmte Gestalten eines diversity-orientierten Quartiers, in dem das Bewusstsein für die Individualität des Individuums gegeben ist und somit das nachbarschaftliche Zusammenleben stark macht, steht im Fokus.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt/Fredenberg“ wurde nach Programmaufnahme 2001 erfolgreich mit einer Vielzahl an Projekten und Einzelmaßnahmen im Sanierungsgebiet durchgeführt. Schlussfolgernd wurde der Rahmen für einen Stadtteil Salzgitters geschaffen, der für Alleinstehende, Familien mit und ohne Kinder sowie Senioren gleichermaßen attraktiv ist und die individuelle Lebensqualität sichert oder gar steigert, so dass das Quartier jährlich einen Einwohnerzuwachs von durchschnittlich 1,4 % verzeichnet. Die größten Herausforderungen des Stadtteils liegen im zwischenmenschlich-sozialen Bereich. So weist der Stadtteil einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund (66%) und Ausländerstatus (28%) auf. Der Anteil von Kindern U15 Jahren liegt bei 21%, der Jugendlichen U20 bei 27,5%, der Anteil der 20-59 J bei knapp 49%, der Ü60 J bei 24% sowie der Anteil der Ü80 J bei fünf Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,3%, der Anteil der SGB II-Bezieher bei 27%. 44% der U15 Kinder sind von Kinderarmut betroffen. 24% der 11.675 Einwohner befindet sich im Transferleistungsbezug. Die Quote der Alleinerziehenden liegt bei 19%. Entsprechend ist eine große Vielfalt an Kulturen, Religionen, Altersgruppen, Sprachen, Bildungsbiographien, Haushaltszusammensetzungen, Bedürfnislagen etc. gegeben, die weiterhin einer gemeinsamen Basis für gelingende Enkulturation bedürfen, damit das gelebte Miteinander in einer gegenseitig partizipativ kommunizierten/vereinbarten sowie werteorientierten Haltung mündet. Eine Diversity-Gesellschaft bedarf einer stetig wachsenden Offenheit, Achtsamkeit u Wertschätzung, damit Vertrauen in sich selbst sowie in die Nachbarschaft wachsen kann.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Bezirk 62 Quartier Fredenberg
Beschreibung
Salzgitter ist eine 1942 gegründete Großstadt im Südosten von Niedersachsen. Die Stadt hat eine Fläche von 224 km², auf der sich insgesamt 31 Stadtteile verteilen. Das Gebiet Fredenberg ist in den 1960er Jahren entstanden und gehört zum Stadtteil Lebenstedt. Dieser ist mit Ü40.000 Einwohnern der größte Stadtteil u. liegt im Nordwesten Salzgitters. Der Fredenberg ist "jung" und "bunt" und kann nahezu als ein "Stadtteil im Stadtteil" verstanden werden, bedingt durch seine autarke Beschaffenheit.
Einwohnerzahl
11675
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter: Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro; Kosis HHGen; Referat 48, Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Förderprogramm "Soziale Stadt" ist im Quartier Fredenberg bereits erfolgreich abgeschlossen. Das Quartier hat in seiner jetzigen Beschaffenheit die Lebensqualität der Einwohner verbessert, verfügt über Nahversorgungsstrukturen und bietet viele Anlaufstellen/ Orte der Begegnung in Form von Stadtteiltreffs (Awista, Diakonie-Treff), Familien-KiTas, dem Fredenberg-Forum, eines Familienzentrums, Schulen, Kinder- und Jugendtreffs, Spielplätzen, einem Seilgarten, einer Bibliothek und Eissporthalle, eines Wochenmarktes sowie behördlichen Außenstellen, die sich inmitten des Quartiers befinden. Darüber hinaus ist der Salzgitter-See unweit des Fredenbergs gelegen. Das beschriebene Projekt beabsichtigt gezielt die Erprobung von alternativer und niedrigschwelliger Interaktion zwischen den Einwohnern im Quartier. Diese sollen die Entwicklung einer gemeinsamen "Quartiers-Haltung", angelehnt an die gewaltfreie Kommunikation gemäß Marshall B. Rosenberg (Mit Hilfe der vier Komponenten der GFK: Beobachtung - Gefühl - Bedürfnis- Wunsch/ Bitte anstelle von Bewertung - Gedanke - Strategie - Forderung), gestalten, erproben, leben und in das gesamte Stadtgebiet Salzgitter weitertragen. Damit ist das Projekt: "Nachbarschaftstalks: let´s talk about...Wölfe und Giraffen" als ein aufbauender Schritt zu den Maßnahmen des Programms "Soziale Stadt" zu verstehen. Menschliche Beziehungen sollen in einem gefestigten und aufgewertetem Lebensraum (durch städtebauliche Veränderungen, Schaffung von Begegnungsorten etc.) weiter ausgebaut werden, in dem die Einwohner und Aktuere aller Generationen und Herkünfte des Fredenbergs gezielt an unterschiedlichen und bereits bestehenden Anlaufstellen zusammengeführt werden, um sich über eine gemeinsame (Werte-) Haltung zu verständigen und sich somit neben einem lebenswerten Wohnraum auch eine lebenswerte Lernumgebung schaffen, in der das voreinander Lernen, das aneinander Wachsen den Schwerpunkt bilden. Letztlich heißt es, dass alle bisherigen Maßnahmen zur Quartiersentwicklung und einem gelingenden Zusammenleben eine wichtige Grundlage, im Sinne der Strukturqualität, bilden und damit die inhaltliche Ausgestaltung einer gemeinsamen Haltung, im Sinne einer guten Prozess- und Ergebnisqualität, möglich machen. Zu dem ist der Fredenberg in seinen Netzwerkstrukturen und damit in den Kompetenzen seiner Akteure so erfahren und gestärkt, dass der nächste Schritt zur fortgeschrittenen Gestaltung des sozialen und nachbarschaftlichen Zusammenlebens, welches maßgeblich von den Bürgerinnen und Bürgern Fredenbergs bestimmt wird, genau hier anzusetzen ist. Denn die Basis für eine aktive Teilhabe am nachbarschaftlichen sowie übergeordnet am gesellschaftlichen Leben bilden Offenheit, gegenseitiges Interesse, Toleranz, Vertrauen, Gleichwertigkeit, Wertschätzung und Achtsamkeit - Attribute die prozesshaft gestärkt/ geschaffen werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
66
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Fredenberg im Stadtteil Lebenstedt eint Menschen unterschiedlichster Herkunft, Bildung, Altersstruktur, Entkulturationsprozesse, Familienmodelle und sozioökonomischer Situationen in seinem Quartier. Die Projekte "Nachbarschaftstalks..." in einem Quartier mit unterschiedlichen Diversity-Dimensionen beabsichtigt entsprechend, unter gezielter Partizipation der Stadtteilbewohner und -Akteure, eine gemeinsame "menschliche Basis" zu entwickeln, die ein wertfreies, verständnisvolles und authentisches Miteinander stärkt. Über die vermittelten Prozesse der Gewaltfreien Kommunikation an die Einwohner_*innen und Akteure, die die Reflexionsfähigkeit und damit Empathie für die eigene Person sowie für das Gegenüber in den Fokus stellen, entwickelt sich langfristig eine gemeinsame Haltung, geprägt von Wertschätzung und Achtsamkeit, die im Quartier gelebt wird und über die Grenzen des Fredenbergs hinausgeht u sich damit positiv auf das Gemeinwesen Salzgitters auswirkt. Die Kommunikation auf Augenhöhe auf allen Ebenen des sozialen Miteinanders bildet einen Schritt, sozialen Ungleichheiten zu begegnen u entsprechend die menschlichen Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Wertschätzung, Anerkennung, Gemeinschaft etc. hervorzuheben u aktiv zu gestalten. Die bestehenden Orte der Begegnung wie Familienzentren, Stadtteiltreffs, Kinder- und Jugendzentren, Gärten u Haushalte nutzen das gemeinschaftsfördernde Medium "Essen", um im Rahmen von gemeinsamen Frühstücken, Grillabenden zum Schnacken zu kommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Nachbarschaftstalks regelmäßig und in lockerer Atmosphäre stattfinden und die Bewohner ihre Quartiershaltung gemeinsam, aktiv und selbstbestimmt entwickeln, dabei die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation den Austausch begleiten und prägen.
Beschreibung
Das Zusammenleben im Quartier im Querschnitt von Empathie und Wertschätzung geprägt ist. Alle Menschen und Bereiche im Quartier die vier Komponenten der GFK kennen und anwenden, um gemeinsame Ziele und Visionen zu erreichen.
Beschreibung
Alle Aktuere und Orte der Begegnung die Nachbarschaftstalks unterstützen und unterschiedliche Gelegenheiten zum Austausch nutzen. Der Kooperationsverbund das Entwickeln der gemeinsamen Haltung fördert und mitgestaltet.
Beschreibung
Die Bewohner und Akteure ein gegenseitiges Verständnis für Individualität entwickeln und damit verbundene Denk-, Verhaltens- und Handlungsmuster einzelner gegenseitig annehmen und Unstimmigkeiten gemäß der GFK klären können.
Beschreibung
Die Bewohner sind nach kurzer Zeit in der Lage eigene Nachbarschaftstalks zu organisieren und zu gestalten. Sie schaffen weitere Kontakte innerhalb ihres Nachbarschaftsnetzwerkes und führen Interessenten*innen in das Prinzip der gemeinsamen Talks ein.
Beschreibung
Die individuellen Ressourcen des Quartiers (Bewohner*innen und Akteure) sind bekannt und werden gewinnbringend innerhalb der Nachbarschaftstalks eingesetzt, so dass jeder seine Stärken einbringen und persönliche Entwicklungspotenziale ausbauen kann.
Beschreibung
Die gemeinsame Haltung gemäß der GFK wirkt sich auf alle Lebens- und Handlungsbereiche der Einwohner Fredenbergs aus und steigert die Lebenqualität aller. Die Haltung strahlt über die Grenzen des Fredenbergs hinaus und nimmt Einfluss auf das Gemeinwesen.
Beschreibung
Die aufgebaute Infrarstruktur im Fredenberg wird gewahrt und gemeinsam weiterentwickelt. Die gemeinsam entwickelte Haltung gemäß der GFK fördert den wertschätzenden und achtsamen Umgang mit der geschaffenen Umgebung und Umwelt.
Beschreibung
Die Nachbarschaftstalks fördern den gesamtstädtischen Ansatz der Kinderförderung und Familienunterstützung in einer multiethnischen Kommune, die für Offenheit, Vielfalt und Menschlichkeit steht.
Vorhandene Strukturen
Eine Vielzahl an sozialen Projekten, die die Integration u das Image fördern, sind im Programm "Soziale Stadt" durchgeführt worden. Dies in gemeinsamer Arbeit mit dem Netzwerk Fredenberg, einem Zusammenschluss der vor Ort tätigen Einrichtungen. Dabei steht auch heute die „kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung“ im statistisch jüngsten Ortsteil Salzgitters immer an erster Stelle. Dies kann durch viele Projekte aus den Bereichen Kinderspielplätze, Schulen, Kindertagestätten, soziale Infrastruktur, etc. dokumentiert werden. Das Quartiersmanagement Fredenberg steht für aktive Partizipation der Bewohner, zu Beginn durch individuelle Beteiligungsformen in Kombination mit klassischen Bürgerversammlungen und Stadtteilkonferenzen, heute vielmehr durch persönliche Ansprache in d. vielzähligen Anlaufstellen des Quartiers wie dem Stadtteilzentrum Awista, Diakonie-Treff, Familienzentrum, KJT usw. Darüber hinaus ist die Kontorsarbeit/ Stadtteilkoordination wesentlicher Bestandteil des Quartiers, die die Bewohner und Akteure zusammenbringt. Auf der Grundlage erhobener Bedarfe bzw. Bedürfnisse, werden Angebote/ Projekte stetig weiterentwickelt und/ oder neu initiiert. Dabei ist die direkte Betroffenheit der Bürger, zu Beginn wie heute, Ausgangspunkt für das gemeinsame Denken, Sprechen, Handeln u Weiterentwickeln. Unter diesem Aspekt finden sich in den Orten der Begegnung zahlreiche Angebote wie z.B. Nähkurse, Stadtteilmütter, Rucksack-Projekt, gut ankommen im Fredenberg, Beratung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachdienst Soziales und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum und Fachdienst Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bibliotheken, Schulen, Familienzentrum, FamilienKiTas, Jobcenter, Familienservice
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Diakonie, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Gesundheitsamt, Soziales und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium am Fredenberg, Grundschule Dürerring, BBS, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-lutherische Prostei
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU, Fredenberg Forum e.V., Sportverein am Salzgitter See e.V., KSB: Internationaler Sportverein Fredenberg 2012 e.V., KGV Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnbau, TAGwohnen, meine SZitty, Munte Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Woolworth, NP, Imbiss-Einrichtungen, Cafés, Einzelhändler, Rewe. Lidl...
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Salzgitter, Salzgitter-Zeitung, halloWochenende, Homepages der Akteure, Social-Media-Kanäle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter einzelner Fraktionen des Rates der Stadt Salzgitter, OB der Stadt Salzgitter (CDU) sowie die beiden Bürgermeister der Stadt (SPD/ Bündnis90/Die Grünen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Generationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderkommission und Jugendparlament der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
-Etablierung d Projekte i. d. gesamtstädtische Arbeit Früher Hilfen und Familien fördernder Maßnahmen sowie Einbezug i.d. regionale Präventionskette, um lebensphasenbezogene Herausforderungen u Übergänge d Menschen zu begünstigen. -Bereitstellung der finanziellen Mittel vorerst in Höhe des Eigenanteils -Organisation u Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Werbekampagnen zur GFK im Quartier, um den Projektgedanken im Gemeinwesen präsent und durch die Nachbarschaftstalks erlebbar zu machen.
Galerie
gewaltfreie kommunikation
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hameln kann´s innovativ

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Soziale Innovation durch Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
„Hameln kann‘s innovativ“ wird in den nächsten drei Jahren die entscheidenden Schritte vom befristeten Projekt zum dauerhaften Planungsprinzip der Stadt Hameln gehen und damit Sozialraumorientierung konsequent verstetigen und in nachhaltige Strukturen überführen. Auf der Ebene der Stadtverwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete strategische Ausrichtung hin zu einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit dauerhaft als integriertes Arbeitsprinzip zu etablieren und in Verwaltungsstrukturen abzubilden. Entscheidender Erfolgsfaktor bleibt auch im Projekt „Hameln kann’s innovativ“ das ressortübergreifende Projektteam aus Quartiersmanagement (QM) in „Stadtentwicklung und -planung“ sowie Gemeinwesenarbeit (GWA) in „Familie und Soziales“, das gemeinsam als Scharnier zwischen Bewohnerinteressen in den Stadtteilen und Verwaltung fungiert. Erklärtes Projetziel ist die politische Entscheidung, neben QM auch GWA dauerhaft in Hameln zu etablieren. Im ISEK-Prozess Hameln 2030 haben Verwaltungsspitze und Politik bereits große Zustimmung zu einer Verstetigung der Sozialraumorientierung signalisiert. Auf der Vor-Ort-Ebene ist die Verstetigung der GWA dringend erforderlich, um beginnende Selbstorganisationsprozesse von Bewohnergruppen weiter unterstützen und begleiten zu können. Bewährte und neue kultur- und generationsübergreifende Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten werden eröffnet. Zu der Fülle an unterschiedlichen Formaten zählen z.B. das Urban-Gardening-Projekt der Bewohnerinitiative „Himmelreich“, "Fill-the-Bottle-Challenges“ gegen Zigarettenkippen in der Altstadt sowie „Nachbarschafts-Speed-Datings“ in neu entstehenden Wohngebieten. Unterstützt wird der Verstetigungsprozess auf allen Ebenen durch den Einsatz kokreativer Methoden. „Hameln kann’s innovativ“ wird Mitglied der Hamelner Innovationscommunity ZediTA (Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit), einem Projekt der Hochschule Weserbergland (HSW). Mit Unterstützung von Expert/innen für innovatives Lernen und Arbeiten wird agiles Stadtteilmanagement erprobt, um gesellschaftlichen Herausforderungen gemeinsam mit allen stadtteilrelevanten Akteuren, Bewohner/innen, Künstlergruppen und Unternehmen kreativ zu begegnen. Lernprozesse und Wissenstransfer zwischen Quartieren, Verwaltung und Partnerprojekten werden professionell begleitet. „Social Innovation Nights“ in den Quartierstreffpunkten eröffnen neue Zugänge zu bisher ungenutzten Potenzialen und setzen innovative Stadtteildynamiken in Gang.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Kuckuck, Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb Hamelns als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt von mangelnden Wohnumfeldqualitäten wie hoher Bebauungsdichte und fehlenden Freiräumen. Insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie Geflüchteten ist der Bedarf an Beratung und Unterstützung in den vergangenen Jahren gestiegen. Um den Herausforderungen zu begegnen, hat die Stadt Hameln seit 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung geschaffen. Zusätzlich wurde - finanziert über die Landesförderung - GWA in den Quartieren aufgebaut und als „Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung etabliert. Damit hat die Stadt Hameln einen spannenden Prozess der integrierten Stadtteilentwicklung und Sozialraumorientierung gestartet. Innerhalb der Verwaltung hat sich die ressortübergreifende Zusammenarbeit in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das Projektteam „Hameln kann’s“ ist inzwischen in seiner Vermittlungsfunktion zwischen Bewohner/innen und Akteuren vor Ort und den Fachplanungen in der Verwaltung etabliert und wird zunehmend von den Fachabteilungen als Unterstützung wahrgenommen und aktiv genutzt. Dennoch müssen auf der Arbeitsebene ressortübergreifendes Handeln und neue Formen des Miteinanders weiterhin erprobt und letztlich selbstverständlich werden. Soziale Akteure sowie Bewohner/innen wurden durch das Projekt aktiviert und bringen zunehmend ihre Interessen in die Stadtteilplanung ein. Diese hoffnungsvollen Prozesse und vor allem auch die inzwischen gut funktionierenden Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für die Menschen vor Ort in den Quartieren gilt es nun zu verstetigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
579
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Projektziel des Projekts "Hameln kann´s innovativ" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt auch weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Zukunftswerkstatt, Quartiersbegehung) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept, Bewohnerbeteiligung, Kinderkonferenz) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird auch weiterhin für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s innovativ" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Altstadt
Beschreibung
Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2180
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nordöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9353
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis zum südlichen Rand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6235
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Qualitätskriterien
Beschreibung
ist erreicht, wenn Bewohnerinteressen in konkreter Planung münden
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Bewohnerinitiativen in den Quartieren eigenständig organisieren
Beschreibung
ist erreicht, wenn die in den Integrierten Handlungskonzepten genannte Stärken aktiv zur Quartiersentwicklung genutzt werden
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht,Religion... von GWA angesprochen fühlen
Beschreibung
ist erreicht, wenn ressortübergreifender Austausch automatisiert worden ist und integrierte Teams und Gremien selbstverständlich gemeinsam arbeiten
Beschreibung
ist erreicht, wenn in vertrauensvoller Zusammenarbeit auch Konflikte im Sinne einer positiven Quartiersentwicklung genutzt werden können
Beschreibung
ist erreicht, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
ist erreicht, wenn ein funktionsfähiges Netz an Stadtteiltreffpunkten besteht
Beschreibung
ist erreicht, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln (z. B. Integrationsmanagement, Seniorenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Gleichstellungsbeauftragte, Spielplatzbeauftragte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont (z. B. Jugendamt/Sozialraumkoordination, Flüchtlingssozialarbeit, Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe, Kreisabfallwirtschaft,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hameln-Rohrsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verlässliche Grundschule Hohes Feld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papenschule (Grundschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Raabe-Schule Grund- und Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elisabeth-Selbert-Schule (berufsbildende Schule des Landkreises)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Hameln-Pyrmont/Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Referat Strategische Grundsatzfragen, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deister- und Weserzeitung (DEWEZET) und andere lokale Medien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Aktiv
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museum Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbücherei Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Artes Wesera - Die Interessengemeinschaft Kunstschaffender im Weserbergland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverwaltung und -förderung Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Kuckuck
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG - Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft GmbH/ GSW - Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Offener Bewohnertreff Kuckuck
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnerinitiative Himmelreich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altstadtgespräch (mit Bewohner/innen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung (FiZ - Familie im Zentrum)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Hameln-Pyrmont (auch Freiwilligenagentur)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK (Ortsverband, Kreisverband)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius Tönebön Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
K + X Gesellschaft für soziale Arbeit mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aquasport Hameln GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ProFamilia Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-luth. Martin-Luther-Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Elisabeth (katholisch)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Augustinus (katholisch)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-ref. Gemeinde Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evangelischer Jugenddienst Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt (Netzwerk aus drei Kirchengemeinden in der Nordstadt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialraum-AG Hameln-Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Südstadtgespräch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Kuckuck
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Kinderarmut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorennetz Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Hameln e. V. (Mehrgenerationenhaus)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Syrisch-deutscher Verein Hameln-Pyrmont e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM Sozial Aktiv Menschlich e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sturmbremsen Hameln e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senior-Schläger-Haus e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vfl 1849 Hameln e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus (Stadt Hameln)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
A. R. A. - Alternativen rund ums Alter (Stadt Hameln)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtarchiv Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heinrich-Heine-Treff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Treff Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SeeLe e. V. Seniorenbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tida - Tagespflege in der Altstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Nord der Julius Tönebön Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AKZ - Altenpflegekompetenzzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
edelKreis Hameln-Pyrmont gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt-Galerie Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Stadtteilprojekt Südstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Kita Bertholdsweg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Kita Sonnenschein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbüros
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Viktoria-Luise-Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-luth. Marktkirchengemeinde St. Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-luth. Münsterkirchengemeinde St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jüdische Gemeinde Hameln e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein Landkreis Hameln-Pyrmont e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fuchsbau Hameln e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bahnhofsmission Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HSW Hochschule Weserbergland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ZediTA Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenpflegeheim St. Monika
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab 2021 unterstützen die städtische Kinder-/Jugend- und Seniorenarbeit sowie das Integrationsmanagement das Team „Hameln kann’s“ in der Quartiersarbeit (mit QM insg. 1 Stelle kommunal finanziert). Ab 2023 wird auch die Quartierstreffleitung/ Integrationsmanagement Kuckuck kommunal finanziert und Teil des Teams „Hameln kann’s“ werden. Letztlich soll ab 2024 auch GWA dauerhaft im Stellenplan verankert werden. Insgesamt wird die Stadt Hameln dann 3 Stellen für Quartiersarbeit finanzieren.
Galerie
img 20200527 133242 3
003
015
021
034
001
dsci4845
Zustimmung Veröffentlichung
On

Selbstorganisierter Nachbarschaftsgarten zur Förderung von Integration, Toleranz und Teilhabe

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Gemeinsame Gartengestaltung schafft interkulturelle und -generationsübergreifende Begegnungsräume, die die soziale Integration, Teilhabe und Wohnortqualität verbessert und zum Empowerment und zur Demokratieentwicklung beiträgt.
Projektbeschreibung
Das Projekt möchte einen gemeinschaftlich von Anwohner*innen organisierten und bewirtschafteten Nachbarschaftsgarten im Stadtgebiet „Weißer Turm“ (ATU) der Hansestadt Lüneburg als Möglichkeit und Ort der interkulturellen und generationsübergreifenden gesellschaftlichen Mitgestaltung und Begegnung aufbauen. Es ergänzt im Rahmen des Programms der sozialen Stadt begonnene bauliche Sanierungs- und Quartiersentwicklungsaktivitäten um interaktive Sozialangebote, um zur Bewältigung von Anonymität, Konflikten zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Migrationserfahrung, fehlender Aufenthaltsqualitäten im Außenbereich(insbesondere für Jugendliche und Kinder) – den zentralen Herausforderungen des Quartiers -, beizutragen. Gartenplanung, -verwirklichung und –verwaltung bietet vielfältige Möglichkeiten für gemeinschaftsorientiertes Handeln, bei dem tolerantes Miteinander sowie eine demokratische Mitgestaltungskultur niederschwellig praktiziert und die Folgen eigenen Engagements unmittelbar erlebt werden können. Durch die extern moderierten und mit gezielten Fortbildungsworkshops zu Themen wie Projektmanagement, Event-Konzeption, interkulturelle Kooperation, Öffentlichkeitsarbeit, Produkteherstellung und –vertrieb unterstützten selbstorganisierten Phasen der Planung, des Aufbaus und der Konkretisierung des Gartens können darüber hinaus individuelle Kompetenzen erworben und Selbstwirksamkeit im interkulturellen und generationsübergreifenden Miteinander erfahren werden (Empowerment). Dies fördert nicht nur die Lust auf Mitmachen, Integration, Teilhabe und ggs. Toleranz, sondern kann auch anderweitig (z.B. beruflich) dienlich sein. Zielgruppe sind in erster Linie die Bewohner*innen des Stadtgebiets ATU sowohl in der Rolle als für den Aufbau zu Aktiviernde als auch als potentiell den Garten Nutzende. Der Garten und die dort stattfindenden Aktionen richten sich jedoch an alle Stadtteilbewohner*innen und interessierte Bürger*innen Lüneburgs. Das Projekt bietet ein großes Potenzial an Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Akteuren mit GWA Bezug im Quartier. Dies wird von Beginn an genutzt. Das Arbeiten an dem beteiligungs-, gestaltungs- und gemeinwohlorientierten Gartenprojekt verändert sowohl das soziale Miteinander als auch die Wohnortqualität. Es hilft bei der Identifikation mit dem Quartier, das eine spürbare Aufwertung erfährt und fördert die demokratische Auseinandersetzungskultur jenseits rein sprachlichen Austauschs.
Ausgangslage
„Am Weißen Turm“ ist ein zentral gelegenes Lüneburger Wohnquartier des Stadtteils Mittelfeld. Die Wohngebäude aus den 1970er Jahren sind in einem schlechten Zustand, ebenso wie das Außengelände - sicherlich ein Grund für die starke Wohnfluktuation. Seit 2015 ist es als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Seit Ende 2016 gibt es eine Quartiersmanagerin (50%), die zwischen Bewohner*innen und Verwaltung bzgl. der Sanierungsmaßnahmen vermittelt und Vernetzungen anstößt. Unter den rund 1.100 Menschen gibt es vergleichsweise viele Leistungsempfänger*innen nach dem SGB II (22,06 %) und auffallend viele Kinder und Jugendliche (23%). Knapp 40% der Bewohner*innen haben Migrationserfahrung. Der Bedarf an Nachmittags- und Ferienbetreuung ist hoch und kann mit den vorhandenen Institutionen nicht abgedeckt werden. Zudem fehlen altersgemäßen Betätigungs- und Begegnungsräume. Im Quartier herrscht eine große Anonymität und Abschottungstendenz, die viel Konfliktpotenzial in sich trägt: Deutsche grenzen sich gegen Geflüchtete ab, frühere Migrant*innen-Generationen gegenüber den Neuzugezogenen aus Syrien, Senior*innen kommen nicht mit Kindern in Kontakt etc. Ein Gartenprojekt könnte ein guter Mittler sein, nicht zuletzt weil das Gärtnern niederschwellige und grenzüberschreitend Interaktionen eröffnet und einen qualitativen Mehrwert im Quartier schafft. Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, wird ein "Urban Gardening" Bereich vorgeschlagen, den auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Durch die prozessbegleitenden Fortbildungsangebote werden individuell Kompetenzen erworben, die u.a. auch Demokratieentwicklung befördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Mittelfeld "Am Weißen Turm"
Beschreibung
Das Stadtgebiet"Am Weißen Turm" ATU liegt zentrumsnah in der nordöstlichen Ausbuchtung des Stadtteils Mittelfeld zwischen den Stadtteilen Weststadt, Altstadt und Rotes Feld. Das Stadtzentrum ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Es ist insgresamt 8,6 ha groß und gliedert sich in zwei strukturell unterschiedliche Teile, wobei den Kern eine Wohnanlage (ca. 7 ha) aus den 1970 er 1980er Jahren mit ca. 600 Wohnungen ausmacht. Um dieses Kerngebiet geht es im vorliegenden Antrag. Die Abgrenzung verläuft entlang der Straßen Hinter der Saline im Osten, Soltauer Straße und Bögelstraße im Süden, am Weißen Turm im Westen und am Bargenturm im Norden. Der nordöstliche Teil ist im Norden durch die Grundstücksgrenze der anliegenden Parkplätze und im Osten und Süden durch die in das Gebiet eingeschlossene Sülfmeisterstraße abgegrent. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt durch eine Seniorenwohnanlage, Parkplätze und Sportplätze im Norden, das Familienzentrum , einen Versicherungsgebäudekomplex sowie weitere Gewerbeflächen im Westen, das Klinikum, ein Wohngebiet und eine Hotelanlage im Süden, vier Zeilen mit Studentenwohnungen, das Postgelände und Parkplätze im Osten. Der angrenzende Lambertiplatz im Nordosten bildet den Übergang zur Altstadt.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
Quartiersmanagerin
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, gibt es den Vorschlag für einen "Urban Gardening" Bereich, den sowohl Stadtrat als auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Das Gebiet ist seit 2015 Sanierungsgebiet, hat inzwischen eine Quartiersmanagerin (50%), die jedoch v.a. für die Vermittlung der baulichen Sanierungsmaßnahmenan die Bewohner*innen und daran anknüpfende soziale Interkationen zuständig ist, und als Ansprechpartnerin für die gesamten dort angestoßenen Veränderungen fungiert. Die Stadt hat für das Sanierungsgebiet ein Freiraumplanungskonzept in Auftrag gegeben und bereits positiv verabschiedet. Dort ist ein Bereich für Gartenentwicklung vorgesehen, was sowohl vonm Stadtrat als auch den Besitzer*innen des Grundstücks begrüßt und unterstützt wird. Die Stadt kann die im Rahmen eines Gartenaufbaus erforderlichen und anfallenden baulichen Kosten übernehmen und über die Quartiersmanagerin langfristige Unterstützung einbringen als (Ansprechpartnerin, Werbung, Vernetzung, Initiierung von Aktivitäten über den Verfügungsfonds). Aufgrund der geringen Budgetierung der Stelle besteht jedoch seitens der Stadt keinerlei Möglichkeit, Kapazitäten für die Initiierung und Begleitung des sozialen Prozesses eines Nachbarschaftsgarten aufzubringen. Einesolche Prozessbegleitiung ist jedoch erforderlich für das Gelingen - insbesondere in der Aufbau- und Umsetzungsphase. Die im Projekt angelegten Fortbildungsangebote im und mit dem Prozess der Gartenentstehung sind ein innovativer Ansatz zur Verstetigung und selbständigen Weiterführung des Nachbarschaftsgartens, die ohne gezielte Förderung nicht durchgeführt werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Quelle: Stadt Lüneburg, Bericht zur Sozialen Stadt; Die Zahlen beziehen sich auf Kinder und Jugendliche; Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren liegen bei auffallend hohen 12%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Aussage der Quartiersmanagerin gibt es eine stattliche Anzahl an schon lange hier lebenden älteren Bewohner*innen ohne Zahlenangaben.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle: Dokument der Stadt Lüneburg zur Sozialen Stadt; die Zahlen beziehen sich auf Leistungsempf#änger*innen nach SGB II
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle, wie oben;
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf das Gestaltungspotenzial von Gemeinschaftsaktivitäten, auf die Wirksamkeit von kooperativem Handeln und selbstorganisiertem Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Es geht stark darum, diese Selbstorganisation und -bestimmung bewohner*innen-zentriert zu stärken bzw. an die vorhandenen Ressourcen anzuknüpfen, d.h. existierende Kooperationsstrukturen und Akteure, die sich bereits engagieren, nutzen bzw. von hnen profitieren und sie weeter auszubauen. Der Aufbau eines Nachbarschaftsgartens ermöglicht viele der Qualitäten von GWA durch den Prozess an sich, der allerdings eine moderierende und strukturierende, z.T. auch intervenierende Begleitung braucht. Durch das aktive Miteinander auf ein konkretes Ziel hin, die Teilhabe von auch rhetorisch oder allgemein sprachlich vergleichsweise schlecht ausgestatteten Mitürger*innen, durch die Sichtbarkeit des eigenen Engagements bietet ein Gartenprojekt eine Vielfalt an Lernfeldern und Auseinandersetzungsräumen, die wichtig sind für die gemeinwohlorientierte Entwicklung von Quartieren. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche, die in dem Gebiet ATU hier bzgl. der Attraktivität von Außenflächen weitgehend benachteiligt sind, können darüber gut erreicht und für Aktionen motiviert werden. Die begleitenden Fortbildungsangebote ergänzen darüber hinaus das praktische Einüben von Toleranz, und fördern generations- und kulturübergreifendes Handeln und Denken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen unterschiedlicher Zielgruppen (Frauen, Menschen mit Migrationserfahrung, Jugendliche, Kinder, Senior*innen) aktiv das Projekt vorantreiben, sichtbar im Team dabei sind.
Beschreibung
aus den Ideenwerkstätten konkrete Arbeitsschritte und Aufgabenverteilungen werden, die selbständig abgearbeitet und deren Einhaltung von den Bewohner*innen kontrolliert und eingefordert wird.
Beschreibung
Kontakte zu existierenden Netzwerkpartner*innen bestehen und einzelne Kooperationsprojekte angestoßen sind
Beschreibung
die Planungsphase abgeschlossen, mit der Umsetzung in Gruppen begonnen wurde und der Garten wachst und gedeiht, und sich Bewohner*innen (15 plus) dort aktiv engagieren, zusammen Aktionen initiieren und gemeinschaftlich arbeiten
Beschreibung
der Nachbarhscaft als intergultureller und generationsübergreifender Begegnungsraum steht, genutzt und bewirtschaftet wird.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtgebiet ATU gibt es eine Grundschule (Heiligengeistschule), die auch ein Ferienprogramm anbietet. Die ÜMI Am Weißen Turm betreut Kinder der Heiligengeistschule, von denen viele hier im Quartier leben. Die ÜMI war bereits aktiv in die Antragstellung für Hochbeete involviert. Diese sollen als Treffpunkt und Begegnungsmöglichkeit für die Bewohner*innen dienen. Die Gemeinwesenarbeit wird im Quartier außerdem geleistet vom Eins A Treff, einer Einrichtung der Matthäus Gemeinde. Sie bieten Nachmittags Programm für Kinder und Jugendliche, aber auch ein monatliches Frauenfrühstück, am Wochenende Familiengottesdienste. Seit Neuestem findet hier auch ein Seniorennachmittag statt. Auch das SalinO Stadtteilhaus macht Angebote für die Menschen im Quartier und ist als Anlaufstelle für die Bewohner*innen ein fester Bestandteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagerin: Frau Nadine Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heiligengeistschule, VHS Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gartenbaubetriebe: Wrede, Hagebaumarkt, WIR Garten, Interkultureller Garten Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeszeitung Lüneburg, Lünepost, Radio ZuSa,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus SalinO, Eins A Treff (Einrichtung der Matthäus Gemeinde)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On