2 Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft auf dem Holtenser Berg_1b
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel, das NBZ Holtenser Berg in den Zielvierteln Holtenser Berg, Holtensen und Hagenberg als Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Quartiers bekannter zu machen, nachhaltig zu sichern und als Ankerort für Gemeinschaft, Teilhabe und Integration zu etablieren. Die Entwicklung und Umsetzung dieser Ziele erfolgt im engen Austausch mit dem Teilprojekt des Stadtteilbüros Leineberg, das in einer vergleichbaren Ausgangslage agiert. Durch den kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer zur Umsetzung und den Entwicklungen in den Teilprojekten sollen weitere Synergien gehoben werden. Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht, die Integration von Migrant*innen wird als Querschnittsaufgabe bei allen Unterzielen zentral mit bedacht und durch die Vernetzung und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen, Religionsgemeinschaften u. a. bearbeitet. Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die dafür erforderlichen Angebote sollen von den Bewohner*innen mit Unterstützung durch das NBZ organisiert werden, um Wissensvermittlung über demokratische Werte und aktive Teilhabe zu fördern. Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Hierzu sollen bestehende Ängste ermittelt, mit Hilfe von Polizei und Kriminalstatistiken transparent dargestellt und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung von Jungen und jungen Männern gelegt, die häufig als Bedrohung wahrgenommen werden, aber auch überdurchschnittlich Täter und Opfer in Gewaltsituationen sind.
Unterziel 3: Entwicklung einer konsolidierten Finanzierung der GWA. Jeder Aufbau einer stabilen Gemeinschaft erfordert Kontinuität, Ausdauer und die ständige Fortführung des Dialoges. Dies kann nur über eine solide und nachhaltige Finanzierung von GWA sichergestellt werden. Als eigenständige Nachbarschaftsvereine ohne größeren Träger im Hintergrund und weitere Einnahmenquellen stehen die Vereine Leineberg und Holtenser Berg vor ähnlichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen, weiteren Trägern der GWA und weiteren Akteuren soll eine Finanzierungsstrategie für die GWA und die Stadtteileinrichtungen entwickelt werden. Auch soll als bisher noch nicht erschlossene Säule der Finanzierung die lokale Wirtschaft einbezogen werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Zielgebiete des NBZ sind die statistischen Bezirke Holtenser Berg, Hagenberg und Holtensen in städtischer Randlage. Das NBZ befindet sich in der einzigen Laden- und Ärztezeile der Viertel. Der Holtenser Berg zeichnet sich durch eine Mischbebauung aus, die dominierenden Hochhausblöcke werden von der Städtischen Wohnungsbau GmbH vermietet. Fast die Hälfte der Menschen in den Zielgebieten hat einen Migrationshintergrund. In den Stadtteilen wohnen überdurchschnittlich viele Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Viele Menschen haben körperliche oder/und seelische Behinderungen. Der Anteil an arbeitslosen Menschen ist höher als in der Gesamtstadt, ein Fünftel der Menschen sind Transferleistungsempfänger*innen. Im Gegensatz zu Holtensen verfügt der Holtenser Berg über keinen eigenen Ortsrat. Der Ortsrat von Holtensen wird nicht als politische Vertretung für die Interessen des Holtenser Berges wahrgenommen, sondern eher als Interessenskonkurrent. Die sonst eher niedrige Wahlbeteiligung auf dem Holtenser Berg ist bei der letzten Bundestagswahl gestiegen, liegt aber noch unter Bundesdurchschnitt. Die Wahlergebnisse deuten mit einem erhöhten Anteil von AFD-Wähler*innen (33 %) auf eine Verunsicherung und das Gefühl des Abgehängtseins hin, das auch in Gesprächen immer wieder thematisiert wird. Viele Menschen verlassen insbesondere bei Dunkelheit ungern das Haus und fühlen sich zunehmend unsicher. Gleichzeitig steht das NBZ und somit auch die GWA in dem Quartier vor großen Herausforderungen. Die Arbeit des NBZ ist durch seine Finanzierung (Sockelfinanzierung durch die Stadt Göttingen, Spenden, Projektmittelakquise) von Unsicherheit geprägt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen Holtenser Berg/Holtensen/Hagenberg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zur Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den Autobahnzubringer, liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen, der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage im Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das NBZ Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtenser Berg und Holtensen.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023 Anmerkung: Haushalte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Das Projekt orientiert sich an den Interessen der Menschen im Quartier nach Sicherheit und einer funktionierenden Gemeinschaft. Es nutzt die Stärken vor Ort und unterstützt die Ehrenamtlichen, die sich selbst organisiert für die Demokratie einsetzten möchten. Es bringt die unterschiedlichen Gruppen im Quartier zusammen (Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen, die aus finanziellen, sozialen und /oder gesundheitlichen Gründen abgehängt sind, und Menschen aus den Einfamilienhäusern, die sich zusammen engagieren möchten. Dafür werden verschiedene Bereiche wie Bildung, Unterhaltung, bauliche Maßnahmen und Sozialarbeit zusammen gedacht und sie werden durch verschiedene Netzwerke und Expert*innen zu unterschiedlichen Bereichen möglich gemacht. Alle Projektmaßnahmen dienen der positiven Gestaltung des Zusammenlebens und stehen in Bezug zu den Folgen gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen multipler Krisen, die auf der Mikroebene Menschen in abgehängten Quartieren besonders hart treffen.
Das Nachbarschaftszentrum ist Teil des Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem gemeinsamen Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die alle Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden.
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisierte Veranstaltungen und Angebote werden im NBZ umgesetzt. Die Ehrenamtlichen fragen die Hauptamtlichen nach und erhalten Unterstützung. Das NBZ ist erreichbar für neue Personen, die sich organisieren möchten.
Kriterium
Beschreibung
Das NBZ hat vielfältige Nutzende. Bei Veranstaltungen werden attraktive Angebote für verschiedene Nutzergruppen gemacht. Zielkonflikte unter Nutzenden werden moderiert und gelöst, ohne Ausgrenzungsprozesse anzustoßen.
Beschreibung
Regelmäßige Netzwerktreffen werden durchgeführt, die Teilnehmenden unterstützen sich gegenseitig durch Wissen, gemeinsame Projekte und Angebote.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg e. V. getragen, dessen Mitglieder überwiegend aus der Bewohnerschaft der Zielgebiete stammen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination der Ehrenamtlichen übernimmt. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsstelle stehen die Angebote des Nachbarschaftszentrums unabhängig von der Mitgliedschaft in dem Verein allen Bewohner*innen des Quartiers zur Verfügung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen, Beirat für Menschen mit Behinderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen - Senioren- und Pflegestützpunkte
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Finanzierung siehe Hauptantrag - Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert
Beantragte Fördersumme: 358.689,85 €
Eigenanteil finanziell: 83.725 €
Eigenanteil Leistung: 25.838,28 €
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Norden kümmerts
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Aike Hausberg
| Funktion | stellv. Fachdienstleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Norden kümmerts-wir packen es an!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden um der Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg durch die „Neue Heimat“ im Stadtzentrum, im Stadtteil Tidofeld und im Stadtteil Westlintel mehrere Mehrfamilienhäuser – umgangssprachlich „Wohnblocks“ errichtet. Um diese Wohnblocks herum entstanden die für Ostfriesland typischen Einfamilienhäuser. Als inklusiver Wohnungsbau gedacht, verkehrte sich dieser Plan mit der Insolvenz der „Neuen Heimat“ und dem Verkauf der Mehrparteienhäuser an Wohnbaugesellschaften mit vorrangiger Profitorientierung ins Gegenteil.
Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechten Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen, sich strikt abzugrenzen, um einem Verfall des Wertes des eigenen Besitzes entgegen zu wirken.
Die Quartiere wurden zu Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen sowie Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der einzig verfügbare Wohnraum im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen.
Zusätzlich bieten die in den folgenden vorgestellten Quartieren ein wenig attraktives Wohnumfeld, Möglichkeiten zu gemeinsamen Treffen oder Unternehmungen sind kaum bis nicht vorhanden, Begegnungsstätten fehlen ebenfalls. Durch die allgemeine Verwahrlosung der Häuser ist in den letzten Jahren eine allgemeine Resignation bei den Bewohnern der Quartiere entstanden – und auch diese prägt z.B. durch vermehrt illegale Müllablagerung das Gesamtbild der Quartiere.
Durch eine dauerhafte Installation von Gemeinwesenarbeit eröffnet sich die Möglichkeit, verschiedene Methoden der sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern sowie den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den Bewohnern, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch diesen Wechsel der Blickrichtung – weg vom Individuum hin zum gesamten Quartier - eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit allen Bewohnern zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen.
Auf diese Art kann für alle Bewohner der Quartiere, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und sozialem Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die verfügbaren Wohnungen in den Quartieren bilden den einzigen noch verfügbaren Wohnraum, wenn Menschen auf das Erhalten von Transferleistungen angewiesen sind. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenanzahl auf wenig Raum lebt. In allen benannten Quartieren sind die dort lebenden BewohnerInnen mit einem langjährigen Sanierungsstau an den Wohngebäuden und der Infrastruktur konfrontiert. Durch die Vernachlässigung der Wohnqualität, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung ihrer Lebensumstände und das Interesse für ihre Wohngegend sowie ihre MitbewohnerInnen verloren.
Sprachbarrieren, fehlendes Verständnis für den Anderen oder dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, Suchterkrankungen mit einhergehender Beschaffungskriminalität, fehlende Freizeitmöglichkeiten speziell für Kinder und Jugendliche, Einsamkeit sowie wiederholt illegal abgelegter Müll und Sperrmüll lassen das persönliche Sicherheitsgefühl und die eigene Zufriedenheit sich in negative verkehren.
Zusätzlich hat es in den letzten vier Jahren in den Quartieren 10 Kellerbrände gegeben, dabei haben mehr als 120 Menschen dauerhaft ihren Wohnraum verloren. In über 50% der Brände handelte es sich um Brandstiftung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum Warfenweg
Beschreibung
Das Quartier Warfenweg begrenzt
sich im Norden durch den
Westlinteler Weg, im Osten durch die
Amsel- und Friesenstraße, im Süden
durch die Westerstraße und die
Alleestraße und im Westen durch die
Brauhausstraße sowie die Lange
Riege.
Einwohnerzahl
3156
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Norden Zentrum
Beschreibung
Das Quartier Norden Zentrum
begrenzt sich im Norden durch den
Mittelmarkt (Am Markt Nordseite),
die Uffen- und Heringsstraße im Osten, die Straße
Am Alten Siel im Süden und den
Burggraben im Westen.
Einwohnerzahl
1075
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Prägung
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Quartier Tidofeld ist eingegrenzt
durch die Heerstraße im Norden, den
Wanderweg Tidofeld im Osten, den
Kleemannschloot im Süden und
einen weiteren unbenannten
Wanderweg im Westen.
Einwohnerzahl
529
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Norden; Stand 01/2025
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich
Norden, Stand 03/2020
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeit des/r GWAIn. Angebunden an
die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an
Kooperationspartnern, dem Jugendhaus sowie Schulen und Kindergärten bietet die
Möglichkeit einer unkomplizierten Kontaktaufnahme. Die Stadt Norden bietet über ihre
Pressesprecherin die Möglichkeit, Aktionen, Veranstaltungen & Berichtenswertes über eine
Pressemitteilung oder sozialen Netzwerke Aufmerksamkeit und Unterstützung in der
Gesamtbevölkerung zu wecken. Durch die Vorstellung der Arbeit der/des
GWAIn in den zuständigen Fachausschüssen ist eine kontinuierliche
Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können in diesem Rahmen
unkompliziert vorgestellt und gefördert werden. Die Arbeit des/der GWAIn
ist im ersten Schritt die Schaffung einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den Bewohnern
in den Quartieren. Die Bewohner werden zu ersten Informationsveranstaltungen eingeladen
und Befragungen werden durchgeführt. Eine zeitnahe Eröffnung eines Quartiersbüros & feste
Ansprechzeiten vor Ort garantieren den Bewohnern Sicherheit und vermitteln ein Gefühl,
ernst genommen und gesehen zu werden. Über Veranstaltungen wie Flohmärkte,
Sommerfeste o. Angebote für Kinder (Jugendhaus) bemerken die Bewohner der Quartiere,
dass „etwas passiert“ und sie daran partizipieren und profitieren. Einladungen an alle Norder
und Gäste beeinflussen die Stimmung gegenüber den Quartieren positiv.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner durch neu gewonnenes Vertrauen in Strukturen und Helfer im Quartier beginnen, sich aktiv an der Neugestaltung der Lebensumstände nach ihren Wünschen und Bedürfnissen teilnehmen und Organisation nur noch in Form von Begleitung benötigt wird.
Kriterium
Beschreibung
persönliche Barrieren und Hemmungen gegenüber Behörden, Schulen und Vereinen so weit abgebaut wurden, dass die Bewohner der Quartiere selbstständig Kontakte suchen und aufnehmen können.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe und gemeinsame Aktivitäten sowie Austausch selbstständig organisiert werden kann und die Isolation der dort lebenden Bewohner äußerlich sichtbar abgebaut wurde z.B. durch die Belebung der Infrastruktur oder Außenanlagen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Aike Hausberg (Stadtverwaltung), Kristina-Marie Fuß (Stadtverwaltung), Michael Müller (Amt für Jugend und Soziales LK Aurich), Peter Weiß (Jugendberaufsagentur)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schönfeld(Kreismusikschule), Margret Martens (Niederdeutsches Theater Norden), Linda Peters (Kunstschule Norden e.V.), Lennart Bohne (Gnadenkirche Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedhelm Endelmann (KVHS Norden), Tanja Svea Manninga (Jugendhaus Norden), Anke Czepul (Stadtbibliothek), Thomas Kettler (Feuerwehr Norden), Thomas Ripken (Polizei Norden), Uta Meints (SPDi),Tina Schipper (Jugendamt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christina Hoyer-Saad (Diakonie), Christina Störk (Sozialwerk Nazareth),Stefan Saathoff (Suria e.V.),Silvia de Vries (Azurit SBW),Elke Valentin-Startgardt & Stefanie Kunze (Ostrfr. Gesellschaft e.V.), Günther Gerdes (Behindertenhilfe Norden);
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Juliane Marliani (Tomtes Hof e.V.), Janine Bohne (DOKA e.V.),Sonja Lindemann (Tierfreunde Norden e.V),Wolfgang Grätz (Präventionsverein Norden e.V.), Marc Friedrichs (Sprecher der Norder Sportvereine)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barbara Weber-Zemke (Senioren- und Pflegestützpunkt), Tobias Sickermann; Dr. Falko Bode etc. (Hausärzte Norden), Heike Hardes (AWO Sozialstation Norden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ivonne Behnke (Grundschule Im Spiet),Maren Kendzia-Boss (Grundschule Lintel& Standort Wiesenweg),Julian Glusa (Grundschule Norddeich),Nico Rettcher (Oberschule Norden),Volker Cammans(Conerusschule),Sophie Drosten- Ruhbaum (Schule Am Moortief)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christiane Elster (Andreasgemeinde Norden),Adeljawad Mazin Al Jaafra (Muslimische Communit Norden),Pastor Christoph Hentschel (St.Ludgerus), Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden, Pastor Martin Kaminski (Mennonitengemeinde)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Günther Schneider (Wirtschaftsforum Norden e.V.), Dr. Alexandra Thürkow (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH), Ingrid Rump (Fachdienst 2.3 Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Carina Lotz &Imke Grotelüschen (LEG Nord), Lars Grewe (WEVATO Frankfurt), Wilfried Riese (EVIV), Hedda Freese (Wohnungsverwaltung Ulrike Kuhlmann)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlam Gandoura-Kourich (Pressesprecherin Stadt Norden), Aike Ruhr (NWZ),Rebecca Kresse (Ostfriesische Nachrichten),Christian Walther (Soltau Kurier Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Ursula Jahnke (Ortsvorsteherin Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rosi Knoke (Trägerin des Preises der Norder Bürgerstiftung als soziales Gewissen der Stadt Norden)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch eine Brandserie in den Jahren 2023/2024, bei dem in mehreren Mehrparteienhäusern Feuer in den Kellern gelegt und eine hohe Anzahl an Menschen (>100) kurzfristig wohnungslos wurden, bekamen die Quartiere und die dort vielschichten Problemlagen in der kommunalen Politik erhöhte Aufmerksamkeit. Ein erfolgreiches Implementieren einer GWA vor Ort, Pressearbeit und dem regelmäßigen Austausch mit der Politik wird das Vertrauen in die Finanzierung und Sicherung des Projektes langfristig gesichert.
11. Medien
Galerie
Videos
muellsituation_warfenweg.jpg
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muellsituation_warfenweg2.jpg
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umgebung_warfenweg.jpg
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
InselMitEinander- Langeoog verbindet
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Cornelia Bittner
| Funktion | Insellotsin-Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mehrwert von GWA erkennen und leben
Projektbeschreibung
Mit der Nachförderung zum Aufbau von Gemeinwesenarbeit & Quartiersmanagement möchten wir verschiedene Ziele erreichen. Ein Fokus liegt auf dem Ausbau der Bürgerbeteiligung, der Stärkung der Selbstwirksamkeit und Eigeninitiative der Bürger. Dies soll durch die Umsetzung von Projekten, aber auch durch das Sichtbar werden und sich Gehör verschaffen der bisher stilleren Bürger mithilfe von Bürgerbeteiligungsformaten geschafft werden. Ein weiterer Punkt ist die Stärkung der Resilienz des Ortes mit seinen Einwohnern gegenüber sozialen Problemen. Es braucht ein starkes soziales Netz, welches Probleme abfängt und die Bewohner unterstützt. Nötig ist die Unterstützung der Gesundheitsvorsorge, die informiert über Gesundheitsangebote, Beratungen und Unterstützung anbietet. Die Resilienz der Menschen und Selbsthilfepotentiale können so gefördert werden. Der Mehrwert und die Bedeutung von GWA soll erkannt werden. Die Kommune, die Bürger und die Politik sollen sich verstärkt mit GWA auseinandersetzen, diese verstehen und schätzen lernen. GWA muss auch auf finanzieller Ebene als sinnvoll erachtet werden: indirekte Wirkungen, z.B. durch Aufbau aktiver Nachbarschaftshilfe und Stärkung von Mobilität sollen erkennbar werden. Senioren können durch die indirekte Wirkung z.B. länger zuhause wohnen bleiben. Aber auch die direkte finanzielle Wirkung durch Fördermittelakquise & Spendengelder muss sichtbar werden. GWA soll als Faktor zur Imageverbesserung der Kommune und des Standortes wahrgenommen werden.
Dafür braucht es eine starke GWA, mit unterstützter Öffentlichkeitsarbeit, einem Raum als konstante Anlaufstelle, Infoveranstaltungen uvm. Verschiedene Projekte & Aktionen können zusammen mit Bürgern, Dorfmoderatoren und der Politik umgesetzt werden. Eine Zusammenarbeit zwischen Inselgemeinde und Bürgern (besonders durch GWA & Dorfmoderatoren) soll gestärkt werden.
Wohnungsnot und Fachkräftemangel wird durch das Entstehen von alternativen Wohnkonzepten (Wohnen gegen Hilfe, Senioren WG´s, Mehrgenerationen Wohnen) entgegengewirkt. Auch Projektideen zur Förderung einer ökologischen Nachhaltigkeit sollen gestärkt und ausgebaut werden (z.B.: Bildungsangebote, Lebensmittelrettung, Image als 1. deutsche Fairtrade Insel stärken & mögliche Entwicklung hin zur nachhaltigen Kommune).
Dem starken Ungleichgewicht zwischen Tourismus und Bedürfnissen der Bewohner vor Ort soll durch die Gemeinwesenarbeit entgegengewirkt werden. Es braucht eine soziale Stelle nur für Langeooger.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gesundheitsversorgung unzureichend: Wenige Versorgungsstrukturen im Alter, Fachkräftemangel. Es gibt kein Sozialamt vor Ort. Alles wird vor Ort dem Tourismus untergeordnet. Ständiger Durchlauf der Menschen durch Zuzug und Abwanderung und die Anzahl an Gästen führt zur Überfremdung des Lebensraums und zur Überlastung des Gesunheitssystems. Zusammenhalt und Rückzugsorte für Langeooger sind kaum gegeben und die Belastung für die Bewohner hoch. Es gibt kaum eine Möglichkeit sich vom Tourismus abzugrenzen. Dazu kommen teilweise schlechte Arbeitsbedingungen vor Ort. Viele Jobs sind dauerhafte Saisonjobs, die kaum Arbeitnehmerrechte beachten. Wenig bezahlbarer oder adäquater Wohnraum. Fast nur arbeitgeberabhängiges Wohnen möglich. Desinteresse an nachhaltigen Themen, da andere Probleme im Vordergrund stehen wie die eigene Existenzsicherung. Soziale Probleme stehen nicht im Fokus. Bis auf die GWA Stelle gibt es keine Stelle nur für Langeooger, die sich ausschließlich mit den Zielen und Wünschen der Langeooger beschäftigt, dabei ist ein Interessensausgleich zwischen Gästeinteressen und Bewohnern dringend erforderlich. Wenig Bürgerbeteiligung vorhanden. Stillere Bürger sind schwer zu erreichen und zu aktivieren. Kommunikation: es wird viel übereinander, wenig miteinander geredet. Es gibt kaum eine konstruktive Konfliktkultur. Es braucht Begegnungsraum, aber es sind keine Räume dafür vorhanden. Es gibt wenig Vernetzung sozialer Akteure vor Ort und mit dem Landkreis Wittmund. Geringe Resilienz der Insel gegenüber sozialen Problemen. Ein weiteres Problem ist das mangelnde Vertrauen der Bürger in die Inselgemeinde.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langeoog
Beschreibung
Insel Langeoog, zugehörig zum Landkreis Wittmund in Ostfriesland. Langeoog liegt zwischen den Inseln Baltrum und Spiekeroog im Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer und im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer.
Einwohnerzahl
1750
Quelle / Anmerkungen
ländlicher Raum außerhalb der Saison, in der Saison Kleinstadt mit 10.000 bis 12.000 Tagesgästen und Urlaubsgästen vor Ort
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 29.01.2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Von 0 bis 18 Jahre- Einwohnermeldeamt 2024
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Von 55 bis 100 Jahre- Einwohnermeldeamt 2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
unbenannt.png
(637.11 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Orientierung an der Lebenswelt der Bewohner vor Ort, Fokus liegt auf Menschen vor Ort. Selbsthilfepotentiale werden gestärkt. Ideen und Wünsche der Bewohner werden ins Zentrum allen Handelns gestellt und Bewohner in die Prozesse der GWA einbezogen. Kein Handeln von oben herab, sondern auf Augenhöhe. Bedürfnisse der Bewohner stehen im Vordergrund. Netzwerke werden erweitert und verstärkt. Ressourcen der Menschen vor Ort, aber auch anderer Ressourcen (räumlich, finanziell) werden eingebunden und genutzt. Es wird immer erst geschaut, was bereits vorhanden ist, was genutzt werden kann an lokalen Ressourcen und erst dann andere Ressourcen dazu genommen (z.B. externe Referenten, Beratungsangebote vom Landkreis, die auf die Insel kommen), wenn die Ressource vor Ort nicht vorhanden ist. Projekte werden unterstützt und angeschoben, stärken aber die Selbstorganisation, die immer das übergreifende Ziel darstellt. Hauptamt stützt Ehrenamt. GWA dient als Vermittlerposition zwischen Kommune, Bürgern und Politik und unterstützt, koordiniert und setzt Impulse. Ein stärkerer Zusammenhalt der Bewohner wird gefördert und politische Beteiligung ermöglicht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der überwiegende Teil der Bevölkerung (mind. 80 Prozent) sich durch GWA angesprochen und wahrgenommen fühlt
Kriterium
Beschreibung
Angeschobene Projekte, Aktionen und strukturelle Veränderungen eigenständig laufen, mit Problemen an die GWA herangetreten wird und auch selbstständig auf Kommune und Politik zugegangen wird zur Problemlösung
Kriterium
Beschreibung
Bei Projekten, Aktionen zunächst Akteure vor Ort angesprochen und einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Ein stabiles soz. Netzwerk vorhanden ist, welches soziale Herausforderungen abfedern kann
Kriterium
Beschreibung
Alle Handlungsfelder mit bedacht werden und als Zusammenspiel gesehen werden.
Beschreibung
Eine zielgruppenübergreifende Arbeit bei allen Projekten mitgedacht wird und selbstverständlich wird
Beschreibung
Bürgerbeteiligungsformate entstanden sind und regelmäßig genutzt werden. Treffpunkte/Begegnungsräume geschaffen worden sind und eine feste Anlaufstelle dauerhaft vorhanden ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
katholisches Pfarrheim St.Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen & Suchtambulanz Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Insellotsinnen anderer Inseln & Verwaltungen anderer Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Geschäfte- Supermärkte, Gastronomien etc.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Konzepte zur Verstetigung der GWA sollen in Kooperation mit Vereinen, Verbänden und Kommune erstellt und in Gremienarbeit vorgestellt und umgesetzt werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam in Obernkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein gutes Miteinander in Obernkirchen gemeinsam schaffen
Projektbeschreibung
Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V., nachfolgend DRK genannt. Seit 2022 ist das DRK im Auftrag des Landkreises in der Flüchtlingssozialarbeit aktiv. Daher wissen wir, dass eine aktiv vernetzte Gemeinwesenarbeit in Obernkirchen nicht besteht. Unsere 7 Sprachmittler und 6 Sozialarbeiter/-betreuer haben ein vertrauensvolles Verhältnis zu den zugewanderten Menschen in Obernkirchen. Das DRK mit Sitz in Obernkirchen und 5.200 Mitgliedern hat auf Grund guter ehrenamtlicher Strukturen gute Verbindungen zur alteingesessenen Bevölkerung. Aus unseren vielen Gesprächen in der Beratungsstelle haben wir Kenntnis, was die Menschen bewegt, herausfordert und wo ihre Bedarfe liegen. Wir stehen bereits seit längeren im persönlichen Kontakt mit der Bürgermeisterin, sind Mitveranstalter der interkulturellen Woche in Obernkirchen und wissen daher welche Anstrengung notwendig ist, die gesellschaftliche Situation nachhaltig zu verändern. Dabei hilft uns auch, dass ab dem 07.04.2025 das interkulturelle DRK-Beratungs- und Begegnungszentrum in der Neumarktstr. 25 in Obernkirchen, sehr zentral liegend, eröffnet. Neben Beratungsleistungen wird sich dort eine Beratungsstelle für die berufliche Integration und für traumatisierte zugewanderte Menschen befinden. Die Planung dieses Zentrums hat bei uns dem Gedanken verstärkt, dass ein nachhaltiges Miteinander nur möglich ist, wenn Integration unter Beteiligung der Gesamten Bevölkerung stattfindet. Darin sehen wir künftig unseren Focus. Daher wird der Begegnungsraum dem Projekt der Gemeinwesenarbeit dienen und als Anlaufstelle mit einem "Kümmerer" die Koordination und Umsetzung der Projektziele sicherstellen. Es stehen uns weitere Räume der Kommune, in Schulen aber auch im Quartier und im Gebäude des DRK (Bornemannstr. 1, Obernkirchen) zur Verfügung. In Gesprächen mit bestehenden Netzwerkpartnern (Jugendzentrum, Ichtys-Gemeinde, IGS Obernkirchen und einem Betreuungsverein) wissen wir, dass es sehr wohl Interesse an einem strukturierten Netzwerk in Obernkirchen gibt. Aus dem Schreiben der Bürgermeisterin der Stadt Obernkirchen geht der deutliche Wunsch hervor, eine Gemeinwesenarbeit zu etablieren. Im Landkreis Schaumburg stehen wir mit mehreren Personen (u.a. dem Sozialamtsleier Herrn Böhm) in Kontakt und wir konnten eine engere Zusammenarbeit mit dem Bereich Teilhabe und Migration (Frau Abel) vereinbaren. An einem runden Tisch der Stadt Obernkirchen beteiligen wir uns auch.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Strategie der dezentralen Unterbringung im Landkreis Schaumburg ist Obernkirchen eine von 5 Städten im Landkreis, die eine hohe Anzahl an Übergangswohnungen und von Zugewanderten angemieteten Privatwohnungen hat. Dieser Zuzug verstärkt sich akutell durch Auflösung einer GU in Bückeburg und bald auch der GU in Bad Nenndorf. Die Wohnungen liegen in Gebieten wie Taubenweg, Kolbergring, Kalte Weide, Friedrichstrasse - etwas außerhalb des Stadtzentrums. Hinzu kommt eine Überalterung der Bevölkerung. Dies lässt Menschen vereinsamen und Zugewanderte ziehen sich in ihre Sprachen-Communitys zurück. Unsere Erfahrung in der Arbeit mit den Menschen ist, dass es kaum ein Miteinander gibt. Wenn das Projekt der Gemeinwesenarbeit nicht entsteht, wird diese Lage sich noch verschlimmern und es werden soziale Brennpunkte entstehen. Erste Straftaten haben in den letzten Wochen die Bevölkerung und die Verantwortlichen in der Kommune aufschrecken lassen. Als DRK sehen wir uns in der Verantwortung, mit dem Projekt das soziale Miteinander zu fördern und durch Gespräche und präventive Maßnahmen potentielle Täter gegen Ihren Frust und die Langeweile durch unsere Angebote gemeinsam mit Netzwerkpartner zu beteiligen und diesem Trend entgegenzuwirken. Ein vielseitiges Vereinsangebot in den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur besteht in Obernkirchen bereits. Gerade nach der Corona-Phase und der hohen Zuwanderungzahl ist es eine besondere Herausforderung, die Angebote und den Bedarf wieder zusammenzuführen und Menschen aus ihren Gewohnheiten, ihren Bequemlichkeitszonen zu holen und den Abbau ihrer Hemmungen zu forcieren Wir freuen uns auf die Aufgabe und sind bereit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Kernstadt Obernkirchen
Beschreibung
Wir kümmern uns um die Kernstadt Obernkirchen ohne Ortsteile, Randgebiete der Stadt (Taubenweg, Kolbergring und Kalte Weide) werden insbesondere mit einbezogen.
Einwohnerzahl
8600
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Obernkirchen aus der Zensus-Zählung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Zahlen aus dem Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht für Obernkirchen der Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Oberkirchen der Bertelsmann Stiftung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburgf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Sozialbericht der Bertlsmann Stiftung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsplan_obernkirchen_stadt_kerngebiet.pdf
(934.74 KB)
sozialbericht_-_obernkirchen.pdf
(109.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in:
- Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen.
- Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung niederschwelliger Begegnungsorte zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Beratung in verschiedenen Lebenslagen.
- In der Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht dadurch lebensnahe (Erwachsenen-)Bildung.
- In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – Bestandsaufnahme sozialdemografischer Daten und Bündelung von individuellen wie institutionellen Ressourcen im Sozialraum; Kooperation und Vernetzung von Akteur/innen im Stadtteil.
- In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
- In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien etc.) oder themenbezogene (Wohnen, Verkehr, Grünfläche etc.) Gruppenarbeit.
Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 600 Mitgliedern, persönliche Ansprache in unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelles Beratungszentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Schulen und Jugendtreffs.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt von vielen Menschen zur Integration genutzt wird, sie sich am Gemeinwesen beteiligen und dadurch eine spürbare Gemeinschaft in Obernkirchen entsteht. Eigeninitiative und Aktivität sich zusammen mit allen Bürgern entwickeln lässt.
Kriterium
Beschreibung
Wir wollen ein starkes Netzwerk lokal aufbauen, das die Menschen sieht und für ihre Bedarfe da ist. Eine hohe Beteiligung von Nertzwerkpartnern und Menschen aus Obernkirchen zeigt uns den Erfolg.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen mit Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressin, Zuschussantrag ab 2026, Teilnahme am runden Tisch ab 2025
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BKK24 Herr Busche mit dem Projekt "Länger besser leben"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DLRG Obernkirchen e.V., evtl. Schwimmkurse für Kinder konkretisieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Schaumburg e.V., weitere Teilbereiche wie z.B. unser Team Jugendhilfe, Ehrenamtliche Mitarbeit im Katastrophenschutz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, mit Frau Korn als Schulleiterin stehen wir schon in Kontakt, bereits Lernförderung - Mitgestaltung der wöchentlichen Projekttage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen. Kooperation ausbauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Obernkirchen und Umgebung - Kontaktneuaufnahme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Info-Galerie Obernkirchen e.V. - Kontaktneuaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfenster Obernkirchen e.V. - Neukontaktaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Obernkirchen e.V. von 1863 - verschiedene Sportangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obernkirchen Raptors e.V. - Kampfsport als Ausgleichssport für Jugendliche und zum Auspowern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schütte-Chor e.V. - Kontaktneuaufnahme - Singen macht Fröhlich
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen e.V. - Förderung von Schwimmen bei Erwachsenen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Obernkirchen von 1920 e.V. - Verschiedene Sportangebote zum Mitmachen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Obernkirchen - Jugendangebote für christlich interessierte Jugendliche nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Obernkirchen - Ehrenamtliche Mitarbeiter, Förderung durch Ausbildung, was für berufliches Weiterkommen hilft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballclub Juventus e. V. - Fußball für Kinder und Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus & Grund Schaumburg-Obernkirchen e. V. - Hilfe bei der Wohnungssuche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Obernkirchen - Bereits mit Jugendsozialarbeiter Nico im Kontakt wegen Angebote für Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein Obernkirchen e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Line Dance Corner Schaumburg e. V. - Neukontakt - verschiedene Tanzangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales Bündnis für Familien - Neukontakt, Beratungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Motorsport-Club Schaumburg Obernkirchen e. V. im ADAC - Idee von Verkehrserziehung und Hilfe bei Erlangen des Führerscheines zu mehr Mobilität
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Deutschland Nabu-Gruppe Obernkirchen e. V. - Naturschutz als Aufgabe der Geinschaft erfahren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten - gute Kontakte zur Redaktion, DRK hat mit Frau Steininger eigene Pressestelle, Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro der Landtagsabgeordneten Colette Thiemann - Frau Thiemann ist als Präsidiumsmitglied im DRK gerne Politisches Sprachrohr für das Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro des Landtagsabgeordneten Jan Philipp Beck - mit Herrn Beck bereits Demokratie-Aktionen besprochen, als stellv. Landrat auch ein wichtiger Kontakt zum Landkreis
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obst u. Gartenbauverein e. V. - neben unserem eigenen Gemeinschaftsgarten ein weiteres Angebot zur Gartenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherberatung Schaumburg e. V. - Kontakt zur bedarfsgerechten Weiterleitung, Wichtig vor allem im Bereich Handyverträge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Wirtschaftsförderung e. V. - da bei Sparkasse angesiedelt guter Kontakt im Bereich Finanzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WIR für Schaumburg, Ortsgruppe Obernkirchen - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche - Kontakt für unterstützende Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirchengemeinde - runder Tisch mit Kirchen wurde bereits ins Leben gerufen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökumenische Kinder& Jugendbücherei - ergänzendes Angebot zum Lesen und Sprachförderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Stadt Obernkirchen ist bereits vereinbart, dass wir ab 2026 einen Antrag auf einen Zuschuss für das Projekt, zur Nachhaltigkeit stellen. Mit dem Landkreis Schaumburg stehen wir ebenfalls in Kontakt, konnten aber noch nichts vereinbaren, da ein Dezerntenwechsel bei Soziales zum Jahresende ansteht. Nach Förderzeitraumablauf ist geplant weitere Förderungen auf Landes- und Bundesebene entsprechend zu beantragen. Auch eine Beteiligung des DRK Landesverbandes könnte eine Option sein.
11. Medien
Galerie
Videos
interkulturelleszentrum.jpg
(283.2 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildungscampus Sportzentrum Süd in Gifhorn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Klose
| Funktion | Fachberatung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt verbindet - voneinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Der Campus soll für ein innovatives Bildungs- und Lebenskonzept stehen. Die enge Nachbarschaft von Anwohnern, Schulen, Kitas, Einrichtungen der Jugendarbeit, der Gifhorner Sportvereine und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule schaffen gute Rahmenbedingungen für hochwertige Bildungsarbeit, Begegnung und Kreativität. Es sollen möglichst alle Menschen im Sozialraum mit einem guten Bildungs- und Beratungsangeboten erreicht werden. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner im Quartier erreichen. Gemeinwesenarbeit mit einer entsprechenden Sozialraumorientierung wäre vor Ort ein wesentlicher Schritt. Die Aussicht mit diesem Konzept erfolgreich zu sein, begründet diesen Förderantrag. Gemeinwesenarbeit fehlt aktuell als wichtiger Bestandteil für das Stadtgebiet Gifhorn generell und besonders für diesen problembelasteten Stadtteil. Die Vernetzung und gezielte Zusammenarbeit mit den Menschen im Quartier ist bisher nicht ausreichend entwickelt. Die Problemlagen sind vielfältig, die kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensumstände sind sehr unterschiedlich. Vandalismus zeigt sich zunehmend in und an öffentlichen Einrichtungen. Eine bedarfsgerechte Entwicklung der vorhandenen Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum, die Qualität der sozialen Beziehungen, Integration, Inklusion und die Partizipation im Quartier sind einige der inhaltlichen Aspekte, die es im Sinne des Gemeinwohls zu bearbeiten gilt. Bisher sind die Akteure vor Ort noch sehr für sich allein unterwegs. Ein übergreifendes Miteinander unter der Einbeziehung der Menschen im Quartier, wird hier sehr wesentlich sein, um neue Wege zu gehen. Die Identifikation mit dem Stadtteil soll sich erhöhen, was nur über Beteiligung und Vernetzung möglich sein wird.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl hat in den letzten 10 Jahren zugenommen (2014: 41.000 Einwohner, 2024: 44.000 Einwohner). Im Bildungsbereich bietet die Stadt eine große Auswahl an verschiedenen Schulformen. Bedingt durch steigende Schülerzahlen erreichen alle Schulen vermehrt ihre Kapazitätsgrenzen. Speziell im Hauptschulbereich sind die Schülerzahlen angestiegen. Zudem hat die Anzahl der Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Förderbedarf in der Hauptschule stark zugenommen. Der Rat der Stadt hat den Neubau einer Hauptschule beschlossen. Der Standort des Neubaus ist auf dem Gelände des Sportzentrum-Süd in der Gifhorner Südstadt. Die dortige Infrastruktur ist geprägt von Mehrfamilienhäusern und Genossenschaftswohnungen sowie Einfamilienhäusern aus den 60‘ und 70’er Jahren. Die Einwohnerstruktur bildet eine große kulturelle Vielfalt ab. Zusammenfassend beschrieben sprechen wir von einem Brennpunktgebiet mit vielen sozialen Notlagen, Gewalt, Vandalismus und hoher Arbeitslosigkeit. Es gibt große Unruhe im Wohnviertel, die Problemlagen sind vielschichtig. Es soll zukünftig darum gehen, den Fokus noch stärker auf die Bedarfe der Menschen zu legen und durch Vernetzung der zahlreichen öffentlichen Institutionen vor Ort, die Ressourcen besser und vor allem übergreifender zu nutzen. Ehrenamtlichen Strukturen, in die gerade ältere, teilweise einsame Menschen eingebunden werden könnten, fehlen vor Ort gänzlich. Ein Quartiersmanagement wäre das optimale Bindeglied in diesem Gebiet. Es geht darum Strukturen mit passgenauen Angeboten zu entwickeln, die das gesellschaftliche Zusammenleben und die Nachbarschaft nachhaltig verbessern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
- Doppelstaatler sind hier nicht mit einberechnet.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenschnitt_quartier.jpg
(2.05 MB)
kartenschnitt_campus.jpg
(1.51 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement fördert und entwickelt die Strukturen und Ressourcen vor Ort und bindet Bewohnerinnen und Bewohner in die Prozesse mit ein. Aus den Synergien des Quartiers, wird es sicher auch eine größere positive Strahlkraft in Richtung der Gemeinwohlarbeit insgesamt im Stadtgebiet Gifhorn geben. Die vielschichtigen Problematiken im Quartier sollen aufgegriffen und bedarfsgerecht bearbeitet werden. Das wird nicht zuletzt ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung unserer demokratischen Grundwerte sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Menschen im Quartier über verschiedene Angebote vernetzt werden konnten und das einen nachhaltigen und gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schulen I (Träger: LK Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist angedacht die Stelle dauerhaft anzulegen.
11. Medien
Videos
film_campus_komprimiert.mp4
(179.54 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das grüne Sofa - Dein Nachbarschaftstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Silja Weßelmann
| Funktion | Abteilungsleitung Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das grüne Sofa - Dein Nachbarschftstreff
Projektbeschreibung
Der Stadtteil am Stadtwald sieht sich verschiedenen infrastrukturellen u sozioökonom Herausforderungen gegenüber. Im Januar 2023 startete daher das Projekt „MITeinander am Stadtwald. Mit der Anmietung eines Ladenlokals erfolgte Anfang Mai 2023 die Eröffnung eines neuen Begegnungsortes. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erhielt der Begegnungsort den Namen „Das grüne Sofa“. Im Projektverlauf entwickelte sich der Treffpunkt über aktivierende Befragungen, niedrigschwelligen Austausch- u Beteiligungsformaten zu einem Ort, in dem sich im Angebotsportfolio die Interessen, Wünsche u Bedürfnisse d Anwohnenden widerspiegeln.
Diese bedürfnisbasierten Angebote, die durch viel ehrenamtliches Engagement getragen werden, sollen vertieft u verstetigt werden. Ergänzend soll verstärkt eine Einbindung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen und Bedarfe in das Angebotsportfolio erfolgen. Hierfür sollen Synergien zwischen den vorhandenen Strukturen der Gemeinwesenarbeit in der Stadt Verden (Aller) aufgebaut u intensiviert werden. „Das grüne Sofa“ ist bereits Mitglied im städtisch geleiteten „Arbeitskreis GWA“. In dem AK wird sich über gesamtgesellschaftliche u städtische Bedarfe sowie erfolgreiche Methoden der GWA ausgetauscht. Diese sollen über eine enge Kooperation mit dem MGH in das Grüne Sofa übertragen werden. Das MGH setzt seit den 1990er Jahren erfolgreich Methoden der GWA um. Das MGH soll mit seinem Mitarbeiterpol eine anleitende zentrale Multiplikatorenfunktion übernehmen u personell bei der Planung, Durchführung u Evaluierung im MGH erfolgreich erprobte Ansätze u Methoden im Grünen Sofa unterstützen.
Ein weiteres langfristiges Ziel zur Verstetigung des „Grünen Sofas“ ist die Kooperation mit dem neu konstituierten Stadtteilbeirat u dem Stadtteilnetzwerk „MITeinander am Stadtwald“. Die Bedarfe, Rückmeldungen, Wünsche der Anwohnenden, die sich im Rahmen der Arbeit des Grünen Sofas ergeben, spiegeln sich in der Arbeit des Stadtteilbeirats wieder und werden darüber hinaus unmittelbar in kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Das „Grüne Sofa“ entwickelt somit nicht nur das Angebotsportfolio im Hinblick auf gesamtgesellschaftliche Herausforderungen weiter, sondern übernimmt auch eine zentrale und aktive Funktion in der Förderung von niedrigschwelligen demokratischen Beteiligungsprozessen bei den Anwohnenden. Sie erfahren sich als soziale Akteur:innen mit Handlungsfähigkeit und bilden somit einen integralen Bestandteil in der Kommune/ Gesellschaft.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil am Stadtwald ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben und wurden von u.a. Versicherungen ersetzt. Seit 2015 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke. Die Wohnblöcke gehören wechselnden Immobiliengesellschaft, die die Wohnungen und Grundstücke vernachlässigen. Dies führt zum Vermüllen sowohl der Gebäude als auch der Grundstücke und regelmäßig zu Ungezieferbefall. Bis zur Entstehung des Grünen Sofas lagen keine stadtteilbezogenen Netzwerke der GWA vor. Das NW MITeinander am Stadtwald befindet sich derzeit in einer Umstrukturierung von einem Bildungsnetzwerk zu einem NW der GWA, in der freie Einrichtungen, Träger, Zivilgesellschaft sowie ortsansässige Bildungsinstitutionen, Wohnugnsbaugesellschaften und Unternehmen sich über die Bedarfe im Stadtteil austauschen. Die Netzwerkstrukturen sind noch sehr instabil und benötigen bei ihrer Umsetzung eine fachliche Moderation. Mit der Förderung des Treffpunkts „Grünes Sofa“ wurde für die Anwohnenden eine Anlaufstelle geschaffen, in der sie eigenständig oder mit Unterstützung eigene Ideen einbringen und in Angebote/ Veranstaltungen übertragen können. Eine Übertragung von Formaten zu gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen in das Angebotsportfolio ist auf Grund fehlender personeller Ressourcen nicht möglich.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden (Aller) - Wohngebiet am Stadtwald
Beschreibung
Lindhooperstraße ab Eisenbahnunterführung E-Center - Artilleriestraße - Brunnenweg - inkluvsive Lindenviertel - Eisenbahnstraße Höhe Niedersachsenring bis zur Eisenbahnunterführung Lindhooperstraße E-Center
Einwohnerzahl
3195
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stichtag 12.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung Stand 31.12.2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietreingrenzung_antrag.pdf
(463.79 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltungsrechte für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich und erlebbar zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden die vorliegenden Potentiale genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesondere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren und die bereits vorhandenen Netzwerke. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils gemeinsam zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist ein Schwerpunkt die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts. Neben dem Stadtteilbeirat, dem Stadtteilnetzwerk, den Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und GWA vernetzt das Projekt Ressourcen aus den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung zur Wohnumfeld- und infrastrukturellen Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing, Bildung, Wirtschaft. Über die kommunale Angliederung des Projektes ist der Bedarfstransfer in die einzelnen Disziplinen/ Fachbereiche gewährleistet. Desweiteren findet eine enge Zusammenarbeit mit den politischen Gremien zur Sichtbarmachung von GWA und zur Sicherstellung einer dauerhaften Verstetigung der GWA im Stadtteil statt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner:innen gestalten den Treff aktiv mit, indem die Bedarfe in regelmäßigen Austauschrunden äußern und eigene Projekte initiieren. Ziel ist, alle Generationen und Kulturen einzubeziehen, um den Treff bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen werden ermutigt, bestehende selbstorganisierte Angebote weiterzuentwicklen und neue Projekte zu initiieren. Durch Austauschformate, Qualifikationsangebote und Vernetzung erhalten sie UNterstützung, um Verantwortung nachhaltig zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Das bestehende Engagement wird durch neue Beteiligungsformate gstärkt. Anwohner:innen bringen ihre Fähigkeiten in Nachbarschaftsprojekte ein, fördern das positive Statteilimage und vernetzen sich stärker, um gemeinschaftliche Verantwortung zu verankern.
Kriterium
Beschreibung
Angebote werden weiter ausgebaut, um verschiedene Generationen und Kulturen zusammenzubringen. Gemeiname Aktionen fördern den Austausch, stärken das Miteinander und schaffen generations- und kulturübergreifende Verbindungen
Beschreibung
Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, gemeinsamen Projekten und nachhaltigen Synergien. Fachübergreifende Netzwerke werden gestärkt, um quartiersbezogene Lösungen wirksam und langfristig zu gestelten.
Beschreibung
Bestehende Kooperationen werden intensiviert, neue Partnerschaften entstehen. Die Zahl gemeinsamer Projekte wächst, der Austausch wir verfestigt und langfristige Zusammenarbeit stärkt nachhaltige Angebote im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Durch vielseitige Angebote wie Nachbarschaftsfeste, Stadtteilrunden und gemeinsame Projekte fördern wir Begagnungen und Austausch. Engagierte werden unterstützt, aktiv mitzuwirken und das Zusammenleben im Stadtteil nachhaltig mitzugestalten.
Beschreibung
Durch nachhaltige Wohnumfeldverbesserungen und vielseitige Angebote erleichtern wir den Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitlicher Teilhabe. Kooperationen und Begegnungen stärken das soziale Miteinander und die Infrastruktur im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt ist als kommunale Einrichtung fest in der Abteilung Gemeinwesenarbeit verankert und interdisziplinär ausgerichtet. Durch die enge Anbindung an den Fachbereich wird ein kontinuierlicher Austausch gesichert.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Stadt Verden fördert seit den 1990er Jahren GWA im Stadtgebiet. Mit dem Grünen Sofa unerhält die Stadt in jedem der fünf Stadtteile eine Einrichtung der GWA in eigener Trägerschaft oder in kirchlicher oder freier Trägerschaft mit städtischer Förderung. Als gemeinsame Leitlinie hat die Kommune in Kooperation mit den Einrichtungen in kirchlicher und freier Trägerschaft die "Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit" entwickelt. Einregelmäßiger Austausch über gite Praxisansätze erfolgt über den städtisch geleiteten Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit.
Das Grüne Sofa hat vor Ort im Stadtteil grundlegende Strukturen der GWA über aktivierende Befragungen, Aufbau von Netzwerken, Einbindung von Anwohnenden, Entwicklung von Zielgruppenübergreifenden Angeboten, Veranstaltungen udn Aktionen entwickelt und aufgebaut.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Verden (Aller) (interdisziplinär Fachbereichsübergreifend); Landkreis Verden: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklcks e.V.; Stadthalle Verden, Theaterabo Verden, Kommunales Kino, JuMP Festival, Pferdemuseum, Domherrenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden-Ost, Jugendzentrum Verden, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Ferienprogramm, Stadtbibliothek, Zeitspende (Freiwilligenagentur), KULTurencafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fokus gGmbH, DRK KV Verden, Stadtwaldfarm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkt - Pfelgeberatung des Lankreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GS am Lönsweg, Waldkita der Lebenshilfe, Kreisvolkshochschule, GS Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungs- und Gemeindezentrum St. Nikolaigemeinde, Haus am Oderplatz St. Johannisgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Burghardt & Kastens Weinhandlung, Kopfarbeit (Friseur), Netto und Baalk Backboard
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisbau Verden, Kürner Immobilien, Heise Immobilien, Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Printmedien (Verdener Allerzeitung, Verdener Nachrichten, Sonntagstipp, Allerdings, Överblick), Instagram, Facebook, eigene Homepage, Flyer, Plakate, Schaukästen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtratfunktionen sond eingeladen, sich in die Arbeit einzubringen und /oder bei Veranstaltungen teilzunehmen., regelmäßige Bericherstattung im Austausch Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bewohner:innen des Stadtteils und auch darüber hinaus, sind eingeladen, sich entsprechend ihrer Interessen Fähgkeitenund Bedürfnisse zu engagieren, sich zu treffen, auszutauschen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt bleibt in der komm Gemeinwesenarbeit eingebunden u arbeitet eng mit dem Arbeitskreis GWA u lokalen Einrichtungen zusammen. Durch den kontinuierlichen Austausch u Wissenstransfer werden bewährte Strukturen gestärkt. Eine langfristige Finanzierung u nachhaltige Verstetigung soll durch enge Einbindung und Informationsvermittlung über den Rat der Stadt Verden (Aller) erfolgen. Hierfür wird ein Grundsatzubeschluss zur Förderung und Finanzierung der GWA im Stadtteil vorbereitet.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ecki - Aktiv im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Peters
| Funktion | Stellv. Abteilungsleiter/Koordinator Ecki |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ecki - Aktiv im Quartier
Projektbeschreibung
In der Begegnungs- und Integrationsstätte „Ecki“ der Stadt Seelze soll das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ als Nachbarschaftskomponente umgesetzt werden, um sich auf die konkreten Bedarfe in der unmittelbare Nachbarschaft fokussieren zu können:
Das Projekt umfasst folgende Bausteine:
• Ecki-Quartier: Das Ecki bietet Raum und Veranstaltungen speziell für die unmittelbare Nachbarschaft: Das Quartier Beethovenstraße
• Ecki-Nachbarschaftsrat: Ein Gremium aus Anwohnenden, das gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Stadt Seelze Maßnahmen zur Verbesserung des Gemienwesens plant und umsetzt.
• Nachbarschaftsbudget: Ein demokratisch verwaltetes Budget ermöglicht es den Anwohner*innen, selbstbestimmt Aktivitäten zur Verbesserung ihres Quartiers umzusetzen.
• Ecki-Garten: Ein neuer Begegnungsraum für gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglicht soziale Kontakte und erhöht die Aufenthaltsqualität
Das „Ecki“ (Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze) ist seit April 2024 die niedrigschwellige Anlaufstelle für alle BürgerInnen Seelzes. Das Ecki bietet vielfältige Unterstützungsangebote, darunter:
Unterstützung beim Spracherwerb, Integration in Arbeit, Schaffung von Begegnungsräumen sowie bei der Bewältigung allgemeiner Problemlagen.
Das erfolgreich umgesetzte Konzept des Eckis möchten wir durch einen stärkeren Fokus auf die unmittelbare Nachbarschaft erweitern, weil wir dort zahlreiche weitere Bedarfe sehen, denen wir bedarfsgerecht und wirkungsorientiert begegnen wollen. Wir möchten stärker als bisher die Nachbarschaft in die Bedarfsermittlung miteinbeziehen, um gemeinsam Projekte zu planen und umzusetzen.
Die Anbindung des GWA-Projekt an das Ecki ist ein großer Vorteil: Das Ecki verfügt bereits über Räume und eine bekannte Infrastruktur. Das GWA-Projekt kann darauf aufbauen. Dadurch kann es sich von Beginn an auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren – zudem kann auf umfangreiche Startinvestitionen verzichtet werden.
Durch aktivierende Befragungen soll die Wahrnehmung der Nachbarschaft bezüglich ihres Quartiers erfasst und Bedarfe bestimmt werden. Zusätzlich werden die nachbarschaftlichen Potentiale ermittelt, um sie zum Wohle der Gemeinschaft im Quartier in Form gezielter Nachbarschafts-Maßnahmen kooperativ umsetzen zu können.
Durch eine enge Kooperation mit der GWA-Projekt in Letter können intensive Synergien geschaffen werden.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier „Beethovenstraße“ leben überdurchschnittlich viele Personen mit reduzierten Teilhabechancen an unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, vom Arbeitsmarkt bis zu Kultur und Bildung. Faktoren wie Verschuldung, fehlende Sprachkenntnisse und mangelnde Kenntnisse zu bestehenden Hilfesystemen und Anlaufstellen reduzieren die Teilhabechancen von vielen Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Oft werden diese Faktoren von einer Generation zur Nächsten weitergegeben. Die Wohnstruktur ist durch einen hohen Bestand an Sozialwohnungen in großen Mehrparteienhäusern gekennzeichnet, In den letzten Jahren sind viele Belegrechte weggefallen. Es fehlen Aufenthaltsflächen wie Parks oder attraktive Spielplätze. Außerdem fehlen gastronomische Angebote in der direkten Nachbarschaft, wodurch die Lebens- und Aufenthaltsqualität erhöht werden könnte. Gleichzeitig ist das gesellschaftliche Miteinander durch einen anonymen Alltag geprägt und eine aktive Nachbarschaft wird kaum praktiziert. Der Mangel an geeigneten Aufenthaltsorten führt dazu, dass Jugendliche auf informelle Treffpunkte ausweichen, was mit Regelverstößen und Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum einhergehen kann. Das Quartier ist bei vielen EinwohnerInnen negativ konnotiert. Das Quartier ist ca. 9 Hektar groß wodurch sich eine hohe Bevölkerungsdichte von ca. 150 Personen pro Hektar ergibt.
Durch die Vernetzung mit zahlreichen sozialen Organisationen in Seelze, Hannover und der Region Hannover konnten die Zielgruppen durch das Ecki bereits häufig an die richtigen Anlaufstellen begleitet oder vermittelt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Beethovenstraße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Beethovenstraße, Mozartstraße, Obentrautstraße und Gustav-Adolf-Straße. Die nördliche Grenze bildet die Hauptdurchgangsstraße Hannoversche Straße und die südliche Grenze ist die Kantstraße und die stark befahrene Bahntrasse.Im Westen begrenzt die Döteberger Straße das Quartier und im Osten die Goltermannstraße.
Einwohnerzahl
1377
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen im Projektgebiet wurden auf Basis der Einwohnermeldedaten ermittelt. Die Zahlen der Gesamtstadt wurden auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstad
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Auf Basis von Stichprobenerhebungen wurden die Werte für das Projektgebiet geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten der Gesamtstadt stammen aus dem Sozialmonitoring der Region Hannover und die Werte für das Projektgebiet aus Stichprobenerhebungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan2.jpg
(55.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten den Fokus auf die Gemeinwesenarbeit richten, weil wir davon überzeugt sind, dass die BewohnerInnen des Quartiers die Experten ihrer Lebenswelt sind und am besten wissen, wo die Bedarfe vor Ort liegen. Wir möchten Projekte bedarfsgerecht und wirksam gestalten und vermeiden, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbeizuplanen. Deshalb setzen wir unmittelbar auf Beteiligung und schaffen mit dem Nachbarschaftsrat eine Plattform, und dem Ecki und dem Ecki-Garten einen Raum, in denen Ideen aus der Mitte der Menschen vor Ort entstehen, wachsen und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Die Nachbarschaft soll ihre Selbstwirksamkeit erfahren und stärken, wodurch sich auch in anderen Lebensbereichen positive Effekte entwickeln können. Selbstwirksame Menschen gestalten ihr Leben aktiver und können so die eigene und familiäre Entwicklung positiv gestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn NachbarInnen ihre eigenen Interessen und Stärken in Form von Projekten für die Nachbarschaft anbieten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich heterogene Personengruppen (bzgl. Alter, Herkunft, soz. Status) zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammenfinden und in den gegenseitigen Austausch gehen.
Beschreibung
Wenn sich NachbarInnen in Eigenregie zu einer Gruppe zusammenschließen und auf einer demokratischen Basis ihren Alltag/Wohnumfeld gestalten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich die vor Ort handelnden Akteure gegenseitig kennen und regelmäßig zu den Themen des Quartiers austauschen
Kriterium
Beschreibung
Wenn in jeglichen Projektphasen der Hauptfokus stets auf die Nachbarschaft gelegt wird und die anderen Einflussfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt miteinbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Personen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Projekten/Angeboten zusammenkommen und sich daraus weiterführende Kontakte ergeben.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule "Miteinander in Toleranz"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "AZG - Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Niedersachsen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ erweitert die Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze mit Fokus auf die Nachbarschaft und ergänzt die sozialen Dienste der Stadt. Es ist als langfristiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur konzipiert, mit nachhaltigem Betrieb und abgesicherter Projektkoordination. Die Finanzierung soll durch die Stadt, Fördermittel und Kooperationen mit Unternehmen gewährleistet werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
FÜR DICH. FÜR MOISBURG. Aufbau von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ronald Doll
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Generationen verbinden. Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
Es braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen und um glücklich alt zu werden! Große gesellschaftliche Veränderungen, wie die Alterung der Bevölkerung und die strukturelle und finanzielle Überlastung der Kommunen, sind in Moisburg deutlich spürbar. Die Altersstruktur der Bevölkerung verschiebt sich; während die Bevölkerung insg. bis 2032 um 8,6% wächst, wird für die ü65-Jährigen ein Plus von 35% prognostiziert. Dabei leben 80% meist in zu großen eigenen Häusern - je älter, desto häufiger allein. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen und Treffpunkte fehlen. Gleichzeitig erledigt sich kaum noch etwas „von selbst“ in Familie oder Nachbarschaft. Freiwilliges Engagement im Dorf ist nicht mehr selbstverständlich. Die „alten Aktiven“ sterben aus, Jugendliche und Hinzugezogene werden durch das traditionelle Ehrenamt kaum erreicht.
Hier will Moisburg mit dem Projekt Dorf-Kümmerer:in ansetzen und seine Gemeinwesenarbeit durch professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften neu aufstellen .
Moisburg ruft damit ein Projekt zur Förderung der generationsübergreifenden Dorfgemeinschaft ins Leben, das die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und fehlender sozialer Infrastrukturen modellhaft löst. Der Fokus liegt auf der Schaffung von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen, die eine aktive, inklusive Gemeinschaft ermöglichen und die "Idee des Dorfes" wiederbeleben. Basis dafür sind Antworten aus der Umfrage "Gemeinsam alt werden in Moisburg. Was gehört für dich dazu?", die 2024 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse fokussieren sich auf zwei Lösungsansätze: 1. Schaffung altersgerechter Wohnangebote in einer Gemeinschaftsanlage. 2. Treffpunkt für Jung und Alt mit Gemeinschaftsräumen, -garten und -aktivitäten sowie ganz neuen Angeboten.
Durch die Schaffung einer lokalen Anlaufstelle und deren Leitung durch eine professionelle Dorf-Kümmerer:in werden bestehende Vereine eingebunden und neue Netzwerke aufgebaut, die sowohl junge als auch ältere Menschen zusammenbringen. Moisburg setzt auf aktive Teilnahme und unterstützt durch die Initiierung eines genossenschaftlichen Seniorenwohnens, eines Bürgerbusangebotes, einer DorfApp und des Treffpunktes für Jung und Alt auf dem gemeindeeigenen Cassens Hoff.
Schwerpunkte liegen auf Aktivierung von Menschen, Auf- und Ausbau von Netzwerken und Entwicklung eines Gesamtkonzepts mit Ziel: Bürgervereinsgründung + Dorfmittelpunkt Cassens Hoff.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Moisburg will ein Dorf sein, in dem Menschen glücklich aufwachsen und gemeinsam alt werden. Eine professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften ist dafür notwendig.
•Bevölkerung überaltert, lebt in eigenen Häusern, häufig auf zu großen Grundstücken. 58% der ü80-Jährigen leben allein. Vereinsamung droht. Bei Pflegebedürftigkeit muss das Dorf verlassen werden. Kontakte gehen verloren.
•Verlust der „Idee des Dorfes“: Zugezogenen fehlt innere Verbindung zum Dorf und damit Identität. Junge Menschen werden nicht erreicht.
•Anforderungen und Ansprüche an die „nur“ ehrenamtlich geführte, finanzschwache Gemeinde steigen. Fokus liegt auf Erfüllung von Pflichtaufgaben, Fürsorge für die Dorfgemeinschaft kaum mehr leistbar.
•Noch werden Ehrenamt und selbstverantwortliches Einbringen in die Dorfgemeinschaft durch vorhandene (Familien-)Strukturen gewährleistet. Netzwerke und Lebenseinstellung gehen jedoch verloren. Vereinen fehlen Menschen, die Verantwortung übernehmen. Diese Entwicklung will Moisburg aufhalten!
•Gemeinde hat Cassens Hoff im Herzen Moisburgs gekauft. Seniorenwohnen und neuer Treffpunkt für das Dorf sollen entstehen. Keine „Ghettoisierung“ der Alten, sondern Gemeinsam alt werden ist das Ziel. Angebote für alle, Einbindung von Vereinen, Schule, Kiga, Kirche: z.B. offener Mittagstisch, Repair-Café. Bedarf durch Umfrage und Machbarkeitsstudie bestätigt. Fortsetzung im Dorfentwicklungsplan
•Aufbau von Strukturen zur gegenseitigen altersübergreifenden Unterstützung, um als Dorf zukünftig stabil zu funktionieren
•Moisburg braucht eine Anlaufstelle mit Dorf-Kümmerer:in, die alle(s) verknüpft!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Moisburg
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Dorf Moisburg. Durch diese räumliche und soziale Abgrenzung wird nichts und niemand ausgeschlossen, sind alle Menschen – jung wie alt, alle Infrastrukturen und alle Siedlungsgebiete – historische wie gerade neu entstehende - einbezogen. Das Projektgebiet ergibt sich somit aus der Umgrenzung des Dorfes (siehe Karte).
Einwohnerzahl
2101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 27.01.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 16 bis 31 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe ab 60 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 01/2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 55 Personen
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 11 Personen
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
moisburg_karte.pdf
(1.64 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bisher basiert die Gemeinwesenarbeit in Moisburg auf den Schultern weniger Ehrenamtlicher, ein Quartiersmanagement gibt es nicht.
Die Gemeinwesenarbeit wird erstmals durch eine hauptamtliche Dorf-Kümmerer:in mit lokaler Anlaufstelle besetzt. Professionelle Power zur Stärkung des Ehrenamtes ist die Erwartung. So dass alle gemeinsam für ein lebendiges Dorf aktiv sein können. Dabei steht einerseits generationsübergreifend die gesamte Dorfgemeinschaft im Fokus, andererseits die konkrete Entwicklung auf Cassens Hoff. Dadurch wird ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und einen neuen (Sozial)Raum schafft. Die Gemeinwesenarbeit baut auf den bestehenden Ressourcen auf, indem die vorhandenen Netzwerke und Vereine den Aufbau der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur begleiten. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu einem selbstverständlichen Miteinander unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ sowie „Jung und Alt“ mit neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten. In der Umfrage von 2024 wurden u.a. die wichtigen Themen benannt, die die Menschen bewegen: Alternsgerechtes Wohnen, soziale Teilhabe sowie Unterstützungs- und Pflegebedarf, aber auch: Ein Treffpunkt für Jung und Alt, der die Menschen generationsübergreifend einlädt, Freiwillige motiviert und sich durch deren Bedürfnisse und Aktivitäten weiterentwickelt. Das wird die Aufgabe der Dorf-Kümmerer:in als Fundament für die aktive Dorfgemeinschaft in einem lebendigen Moisburg.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interesse und Motivation der Menschen in Moisburg für eine aktive Dorfgemeinschaft sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der generationsübergreifende Austausch steht im Zentrum, um „glücklich aufwachsen + gemeinsam alt werden" zu können.
Kriterium
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe kann nur das Motto für Moisburgs Ehrenamt sein. Nur wenn alle sich aktiv einbringen sind stabile Strukturen möglich.
Kriterium
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Dazu gehören bestehende Vereine und Initiativen, die neue Genossenschaft sowie der neu gegründete Bürgerverein.
Kriterium
Beschreibung
Generationen verbinden. Ein Treffpunkt für Jung und Alt ist der häufigste Wunsch der Moisburger Bevölkerung lt. der Umfrage von 2024. Hier sollen neben dem seniorengerechten Wohnen alle Alters- und Sozialgruppen zusammenfinden können.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit der Genossenschaft. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote sind bedarfsgerecht angepasst und können von allen im Dorf genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Zukunft gestalten. Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Durch organisierte Nachbarschaftshilfe, Bürgerverein, Treffpunkt „Bürgerhaus“ und eine neue Genossenschaft zum „Gemeinsam alt werden“ wird die aktive Dorfgemeinschaft gefördert.
Beschreibung
Lokale Anlaufstelle, Treffpunkt „Bürgerhaus“ mit Gemeinschaftsraum. Seniorenwohnanlage
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Amtshaus Moisburg mit Gemeindeverwaltung, Veranstaltungsräumen wie Salon und Gewölbe sowie Trauzimmer, Küche, Vorplatz für Veranstaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenhaus Harsefeld eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tante Enso Mitarbeiterinnen, Bäckerei und Cafébetreiber:innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder, Mitglieder der Vereinigten Wählergemeinschaft Moisburg (VWGM)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
interessierte Bevölkerung von Moisburg, Genossenschaftsmitglieder, angehende Bewohner:innen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Innerhalb des 3-jährigen Förderzeitraums werden die Weichen für 2030 gestellt und das Fundament für ein gemeinsames Altwerden gebaut sein. Die Ergebnisse der Umfrage sind Grundlage der Politik. Die Kümmerer:in wird ihre Arbeit in Bezug auf das seniorengerechte Wohnen in die Hände der Genossenschaft und die Arbeit im Bürgerhaus in die Hände des Bürgervereins geben. Die lokale Anlaufstelle bleibt fester Bestandteil des Gemeinwesens und wird von der Gemeinde finanziert. Dorfentwicklung unterstützt.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
240923_rollup_moisburg_druck1.jpg
(88.76 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Kultur und Bildung für ALLE
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katja Schulz
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Niederschwellig, kostenlos und vielfältig – für eine lebendige Gemeinschaft in Thedinghausen!
Projektbeschreibung
Unser zentrales Ziel ist es, die Begegnung der Menschen in Thedinghausen zu fördern und damit die Demokratie zu stärken. „Welcome Thedinghausen“ hat sich im Haus auf der Wurth als wichtige Anlaufstelle für vielfältige Anliegen etabliert. Besonders bei Kultur- und Bildungsangeboten (z.B. Konzerte, Kultur für Kinder, Filmclub, Kreativkurse, Vorträge, Quiz-Abende, nachhaltiges Kochen, Gartengruppe, Repair-Café, Kleidertauschbörse …) zeigt sich, wie wertvoll der Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen ist. Nach jeder Veranstaltung bieten wir in der „Kneipe“ zusätzliche Gesprächsmöglichkeiten an, um den Dialog zu vertiefen.
Es gibt in Thedinghausen einen Bedarf für niederschwellige Kultur- und Bildungsangebote für Alle – speziell für Menschen, die nicht aus dem „Bildungsbürgertum“ stammen. Wir wollen die Bedarfe der Menschen in Erfahrung bringen und gemeinsam ansprechende und kostenlose Angebote konzipieren. Unser solidarisches Finanzierungsmodell sorgt dafür, dass finanziell besser gestellte Bürger*innen die weniger gut gestellten unterstützen, um allen den Zugang zu ermöglichen. So stärken wir nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch die demokratischen Werte in unserer Gemeinde.
Abgesehen davon, dass das schöne, jedoch kleine Haus auf der Wurth aufgrund unserer aktiven Gruppen gut ausgebucht ist, wollen wir in die Breite Thedinghausens gehen und neue Räumlichkeiten finden. Konsumfreie „dritte Orte“ werden die Angebote zugänglicher für den ganzen Ort machen und helfen, mehr Menschen zu erreichen. Konkret könnte ein nicht genutztes Atelier belebt und bespielt werden. Die Räumlichkeiten eignen sich für kreative Workshops, Gruppentreffen und Lesungen. Zudem gibt es dort einen Garten, den man gemeinsam gestalten kann (z. B. für den Gemüseanbau für das nachhaltige Kochen).
Zusätzlich wollen wir mehr Angebote im öffentlichen Raum wie zum Beispiel dem Baumpark gestalten (beispielsweise haben wir dort im Sommer 2023 und 2024 ein Generationenpicknick veranstaltet, was wir erweitern wollen).
Um die Verstetigung der Gemeinwesenarbeit in Thedinghausen zu gewährleisten, wollen wir uns als Verein organisieren, der sich langfristig mit Spenden, Unterstützung durch die Kommune und weiteren Fördergeldern (evtl. auch von ansässigen Unternehmen) finanziert. Welcome Thedinghausen soll sich als Gemeinwesenarbeit für den ganzen Ort etablieren und perspektivisch durch eine beratende Funktion im Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen gefestigt werden.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Grundlagen des Kultur- und Begegnungszentrums sind durch den ersten Antrag gelegt. Es ist uns gelungen, dass sich mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Diese brauchen verlässliche Ansprechpersonen.
In Thedinghausen gibt es so gut wie keine Bildungsangebote. Die VHS (Bremen, Verden, Achim) oder das KASCH in Achim sind schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Deren Angebote sind selten kostenfrei, sodass viele Menschen ausgeschlossen sind.
Das kulturelle Angebot (z. B. im Erbhof) wendet sich vorrangig an kulturell interessierte Menschen und ist auf teilweise hohe Eintrittspreise angewiesen. Andere niederschwellige Angebote im kulturellen Bereich gibt es kaum bis gar nicht (mehr).
Neben den kirchlichen Räumen und dem Haus auf der Wurth haben die Menschen in Thedinghausen keine Möglichkeit, sich in einem konsumfreien Raum zu treffen, was ein Kennenlernen von Menschen außerhalb von Familie und Freundeskreis erschwert.
Das Ergebnis der Bundestagswahl in Thedinghausen hat deutlich gemacht, dass die Ansichten der Bevölkerung stark divergieren. Daher halten wir es für wichtig, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, um ein friedliches und respektvolles Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Wir wollen mit der gegründeten Initiative „DemokraTisch“ gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchführen.
Vereine haben Schwierigkeiten, neue & jüngere Mitglieder zu gewinnen. So auch beim Kulturverein Thedinghausen: Es droht die Auflösung, der in der Vergangenheit gute und niederschwellige Veranstaltungen angeboten hat. Wir wollen mit dem Verein kooperieren, mittelfristig fusionieren & den Verein auf Gemeinwesenarbeit ausrichten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Thedinghausen
Beschreibung
Thedinghausen ist eine Mitgliedsgemeinde der insgesamt 16.118 Einwohner (Stand 14.03.2025) umfassenden Samtgemeinde Thedinghausen. Das 65,69 km² große Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Thedinghausen mit seinen 8.412 Einwohnern, die damit etwa die Hälfte der Bevölkerung der Samtgemeinde Thedinghausen ausmacht. Die Bebauung im Ortskern Thedinghausen ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1960er Jahre. Im Norden des Ortskerns Thedinghausen sind in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Neubaugebiete entstanden, die mehrheitlich von jungen Familien bewohnt werden. Mitten im Ortskern, in fußläufiger Nähe zu Kirche und Rathaus und in direkter Nachbarschaft zum Altersheim, liegt das kommunale "Haus auf der Wurth", der Basisstandort des Begegnungszentrums ist.
Zur Gemeinde Thedinghausen gehören Lunsen, Werder, Morsum, Wulmstorf und weitere kleinere Orte, die teilweise recht weit auseinanderliegen und im Rahmen der Folgeantragstellung in das Projektgebiet inkludiert werden. Hier gibt es wenig bzw. keine Einkaufsmöglichkeiten, der ÖPNV ist schlecht ausgebaut und richtet sich stark nach den Schulzeiten.
Einwohnerzahl
8412
Quelle / Anmerkungen
Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Sonstige entspricht dem Landkreis Verden, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025) sowie Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung (Stand 31.12.2023)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Bedürfnisse und Ressourcen der BewohnerInnen in den Mittelpunkt. Unser Ziel: die Lebensqualität in Thedinghausen verbessern und die soziale Teilhabe fördern.
In Thedinghausen (ländlicher Raum) gibt es wenig „offene Treffpunkte“, so dass die Menschen auf uns zu kommen, da sie von dem Projekt Welcome Thedinghausen erfahren haben und sich engagieren möchten.
Wir setzen auf partizipative Prozesse, bei denen die AnwohnerInnen aktiv in die Planung und Umsetzung unseren Projekten einbezogen werden. Beim regelmäßigen Forum werden die Ideen und Anliegen von den Aktiven selbst vorgestellt. Dies fördert die Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Ansatzes ist die Vernetzung verschiedener Akteure in Thedinghausen, wie z.B. Vereine, Schulen und Initiativen. Durch diese Kooperationen können wir Ressourcen bündeln und Synergien nutzen, um nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen in Thedinghausen zu entwickeln.
Durch die aufsuchende Arbeit (Ortsspaziergänge, Patenschaften) wollen wir auch diejenigen erreichen, die möglicherweise nicht aktiv an unseren Angeboten teilnehmen. Wir möchten sicherstellen, dass alle Stimmen gehört werden und alle die Möglichkeit hat, sich einzubringen.
Insgesamt zielt unser Projekt darauf ab, ein lebendiges und solidarisches Miteinander zu schaffen, in dem die Menschen Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und gemeinsam an einer positiven Entwicklung arbeiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn BürgerInnen ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzen, z. B eine neue Gruppe von E-Bike Fahrten entsteht.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Gruppen, wie Kinder, Geflüchtete und Senioren, zusammenarbeiten und ihre unterschiedlichen Perspektiven einbringen, z.B. durch eine Patenschaft für benachteiligte Kinder
Beschreibung
wenn wir mit anderen Vereinen und Initiativen mit gemeinsam Projekte oder Veranstaltungen durchführen, z. B. mit dem Dörphus in Wulmstorf eine gemeinsame Veranstaltung durchführen.
Kriterium
Beschreibung
wenn es von Ehrenamtlichen organisierte Veranstaltungen gibt, wo sich die Menschen begegnen. Langfristig unterstützen sie sich und stärken das nachbarschaftliche Zusammenleben, z.B. Fahrgemeinschaften zu Veranstaltungen, zum Einkaufen, etc.
Beschreibung
wenn die Bewohnerinnen Ihre Anliegen, Wünsche und Befürchtungen äußern können und diese gehört werden.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Thedinghausen sind die Strukturen der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements stark durch das Engagement von über 60 aktiven Ehrenamtlichen geprägt. Diese engagierten BewohnerInnen leisten zusammen mehr als 2.100 Stunden im Jahr, was mehr als dem Arbeitsaufwand einer Vollzeitkraft entspricht. Ihr Einsatz ist entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung von Projekten, die die Lebensqualität im Quartier verbessern.
Die Ehrenamtlichen bringen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen ein. Sie organisieren Veranstaltungen, führen Workshops durch und unterstützen die Vernetzung zu den Akteuren in Thedinghausen. Durch regelmäßige Treffen mit der GemeinwesenarbeiterIn fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit untereinander.
Zusätzlich arbeiten wir mit lokalen Institutionen, wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Vereinen, zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen es uns, Ressourcen zu bündeln und gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Die Ehrenamtlichen fungieren oft als Bindeglied zwischen den BewohnerInnen und den Institutionen, was die Identifikation mit dem Quartier stärkt.
Die vorhandenen Strukturen der GWA und des Quartiersmanagements sind nicht nur auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, sondern auch auf eine professionelle Begleitung, die die Ehrenamtlichen unterstützt und die Projekte nachhaltig gestaltet. Dieses Zusammenspiel ist essenziell für die positive Entwicklung für ein friedvolles Thedinghausen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
SozialraumTeam Thedinghausen, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Integration und Sprache vom Landkreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Verdener Zeitung, Överblick, Allerdings, Sonntags-Tipp, Einblicke, nebenan.de, etc
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Thedinghausen und weitere Vereine aus Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erbhof, bzw. Förderverein vom Erbhof, Kulturverein Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Waldheim (Einrichtung für Menschen mit Behinderung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialstation, Tagespflege, Altenheim Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nils Holgersson Grundschule, Gudewillschule (Oberschule mit gymnasialem Angebot)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Thedinghausen (Anstellungsträger)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle, speziell Neuzugezogene, Geflüchtete, Alleinerziehende
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune hat die jährliche Finanzierung von 5.000 € auf 17.000 € erhöht, was eine breite Unterstützung durch alle Parteien zeigt. Langfristig hoffen wir auf eine hohe kommunale Finanzierungsbeteiligung, die durch die Akzeptanzabgabe realisiert werden könnte.
Die weitere Co-Finanzierung wollen wir durch langfristige Sponsoren (z.B. ansässige Unternehmen, Fördervereine, Mitgliedsbeiträge im Verein etc.) und temporäre Spendenaktionen sichern.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
aufsteller_maltreff.jpg
(277.75 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Speed Dating - Lerne deine Nachbarn kennen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christine Trenkamp
2. Kurzbeschreibung
Guck mal wer hier noch so lebt!
Projektbeschreibung
Wir planen Nachbarschaftskontakte herzustellen, um Anonymität und Vorurteile zwischen den BewohnerInnen einer Straße vor allem unterschiedlicher Kulturen abzubauen. Auch Ängste vor dem "Fremden" sollen reduziert werden. Ziel ist die Demokratieförderung und der Abbau von Diskriminierung.
Umsetzen möchten wir dies in Form von Speed Datings. Wir fahren zu vorher bekannt gegebenen Terminen bestimmte Straßen mit einem Lasten-Rad an und bauen dort Tische und Stühle für ein Speed-Dating auf. Die Nachbarn und Anwohner der Umgebung können dann herkommen und tatsächlich in einem Speed-Dating-Verfahren die anderen Teilnehmenden kennenlernen. Wir unterstützen bei der Gesprächsführung über Themenkarten. Für Kinder und Jugendliche wollen wir erlebnispädagogische Angebote und Spiele bereitstellen, die auch von den Erwachsenen genutzt werden können. Das Ganze soll locker und niedrigschwellig ablaufen. Daneben möchten wir weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus des IGEL e.V. anbieten, die auch politische Vertreter und Mitarbeiter der Verwaltung integrieren. Geplant sind regelmäßige "Quartier-Grillen" und Speed-Dating mit den MdB, Regionalpolitikern oder anderen regionalen Größen.
Vor allem durch unsere Veranstaltungen in den Nachbarschaften im Quartier wollen wir möglichst alle Anwohner, auch immobile Personen erreichen. Wir schaffen neue Begegnungsorte direkt vor der Haustür. Mit der Durchführung bieten wir Austausch- und Kennenlernmöglichkeiten, fördern das Verständnis füreinander, Begegnung und Zusammenhalt. Wir stärken durch die sozialen Kontakte das Wohlbefinden und verringern die gesundheitlichen Gefahren, die mit Einsamkeit einhergehen.
Daneben nehmen wir das Gesamtpaket IGEL e.V. (Interessengemeinschaft Gesundes Leben) mit all seinen Inhalten, von Patientinnenstelle, über Gesundheitsladen, Krebsberatung und Selbsthilfe mit und tragen die Themen in die Nachbarschaften.
Unsere Erfahrungen zeigen außerdem, dass eine größere Resonanz auf Veranstaltungen erfolgt, wenn diese kulinarisch untermalt werden, deshalb sollen auch beim Speed-Dating alkoholfreie Getränke und Snacks gereicht werden. Hier legen wir Wert auf gesunde und kindgerechte Ernährung.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Umfragen eines ehemaligen Gemeinwesenprojektes ergaben, dass sich ein großer Teil der örtlichen Bevölkerung vermehrt einsam fühlt und aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht an Veranstaltungen teilnehmen können. Diesen kommen wir durch das örtliche Wandern in die Nachbarschaften entgegen.
Außerdem zeigt sich, dass sich die politische Lage in der Samtgemeinde Barnstorf zuspitzt und Migranten immer häufiger zum Ziel rassistischer und anders diskriminierender Äußerungen werden. Gerade im Fachbereich der Migrations- und IntegrationsKoordination erfahren wir immer öfter von Menschen, die Opfer diskriminierender Gewalt werden. Auch die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl in der Region sind besorgniserregend und führen zur Notwendigkeit von demokratiefördernden Veranstaltungen, da knapp jeder Vierte eine nicht demokratische Partei wählte.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Barnstorf - Flecken Barnstorf
Beschreibung
Unser Projekt findet im Flecken Barnstorf (52,35qkm), damit im Kern der Samtgemeinde statt. Weitere ländlichere Ortsteile werden nicht mit berücksichtigt, da das Gro der Migranten im Flecken lebt. Eine Unterkunft, in der viele Geflüchtete leben befindet sich außerhalb des Flecken, in einem wirtschaftlich geprägten Gebiet. Dieses stellt eine Ausnahme dar, um ansässige Firmen und deren Mitarbeiter zu erreichen.
Einwohnerzahl
6700
Quelle / Anmerkungen
urbistat.com
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle ist der Migrationsbericht des Landkreises Diepholz. In der Samtgemeinde leben laut dem Bericht 2022/23 13,7 % Menschen mit Migrationshintergrund, im Landkreis Ende 2023 laut LSN-Statistik 11,32 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Ende 2023 leben im Landkreis laut LSN-Statistik 6,92% Menschen, die Transferleistungen bezogen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_-_flecken_barnstorf.png
(2.61 MB)
karte_-_samtgemeinde_barnstorf.png
(931.87 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt verfolgen wir die Verbesserung der immateriellen Bedingungen im Flecken Barnstorf. Wir bringen immer wieder Menschen aus bestimmten Straßenzügen zusammen. Damit fördern wir das Kennenlernen untereinander und damit soziale Beziehungen. Mit der zugehenden Projektgestaltung erreichen wir deutlich mehr Menschen, alle Nachbarn erhalten Zugang zum Geschehen und können diesem kaum ausweichen, da es "vor der Haustür" stattfindet. Wir erwarten Menschen verschiedenster politischer Einstellungen und Kulturen anzutreffen und so auch demokratiefördernd tätig zu sein. Wir geben allen Menschen die Möglichkeit sich in einer neutralen Atmosphäre auszutauschen und neue, positive Erfahrungen mit dem "Fremden" zu sammeln. Darüber erwarten wir auch die Bildung neuer Netzwerke durch die Teilnehmenden selbst. Ob Hilfestellungen im kleinen Rahmen, die Gründung von Gruppenangeboten oder regelmäßige von der Nachbarschaft organisierte Straßenfeste, seine Nachbarn zu kennen und zu schätzen bieten Vorteile für alle Generationen. Dabei suchen wir vor allen Straßenzüge auf, die benachteiligt sind und bieten über Veranstaltungen direkt im IGEL e.V. weitere Kontaktmöglichkeiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir feststellen, das in den Straßenzügen keine "Ghettobildung" herrscht und die kulturellen Gruppen auch untereinander ein gutes Verhältnis haben.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn die Nachbarschaften das Angebot nutzen und selbstständig Nachbarschaftstreffs wiederholen oder sich anderweitig unterstützen.
Beschreibung
Wenn alle Ethnien das angebot nutzen.
Beschreibung
Wir sind bereits gut vernetzt, im Rahmen dieses Projektes erreicht, wenn wir gute Kontakte zu den Nachbarschaften herstellen und andere Interessierte hinzukommen und mitarbeiten möchten.
Vorhandene Strukturen
Der IGEL e.V. ist bereits Träger verschiedenster Fachbereiche (Krebsberatung, Selbsthilfekontaktstelle, Krippe, Seniorenservicebüro, Lokales Bündnis für Familie, Migrations- & IntegrationsKoordination (MIK), Freiwilligenagentur (FAB) und Mehrgenerationenhaus (MGH)), vor allem in den drei antragstellenden Fachbereichen (MIK,FAB,MGH) betreiben wir eine umfangreiche Gemeinwesenarbeit, die wir stetig weiter ausbauen. Dabei arbeiten die einzelnen Fachbereiche zusammen, um Synergieeffekte zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Wir sind 6 hauptamtlich tätige Personen (auch Teilzeitbeschäftigte) und arbeiten mit bis zu 80 ehrenamtlichen Personen zusammen. Die freiwillige Unterstützung kennt dabei kaum Grenzen, ob Unterstützung im Bereich der Integration, der Kinderbetreuung, Lernförderungen aller Generationen, Freizeitgestaltung, Beratungsangebote, Hilfe zur Selbsthilfe oder anderes, ohne die freiwilligen Helfer könnten wir kaum eine so breit aufgestellte Gemeinwesenarbeit leisten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Barnstorf - IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MIK - Migrations- & IntegrationsKoordination im IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister & Ratsmitglider der Samtgemeinde Barnstorf, MdB, MdL usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsladen IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsbetriebe des Gewerbegebietes in Eydelstedt am Rande des Flecken (Ausweitung des Quartiers)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir planen das Projekt auch nach den 3 Jahren der Förderung im Rahmen der bereits bestehenden Gemeinwesenarbeit des Mehrgenerationenhauses, der Freiwilligenagentur und der Migrations- & IntegrationsKoordination weiterzuführen. Durch die Zusammenarbeit der drei Fachbereiche mit der Kommune ist auch die Einbindung in kommunale Strukturen garantiert. Dennoch werden wir auch nach den 3 Jahren versuchen Mittel für das Projekt zu akquirieren, um den Umfang aufrecht erhalten zu können.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On