Aufbau eines Familienzentrums in der Kita Altländer Viertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lona Hollander
| Funktion | Abteilung Soziale Hilfen und Integration |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Die Kita im Brennpunktquartier Altländer Viertel soll zu einem Familienzentrum weiterentwickelt werden.
Projektbeschreibung
Der Ausbau einer Kita zu einem Familienzentrum soll speziell innerhalb des Quartiers Bewohnende erreichen. Präventiv soll es in der Folge die Bildungswege der Kleinen sowie deren Familien und damit gesamtgesellschaftlich positiv beeinflussen und aufklärende Elternarbeit leisten. Der konzeptionelle Gedanke dieses Förderantrags zielt darauf, alles unter einem Dach für die Arbeit an den Kindern und gemeinsam mit den Eltern zu ermöglichen. Ein Familienzentrum wird als Mehrwert für alle Institutionen betrachtet, weil es neben dem regulären QM noch fehlt. Dies hat die Evaluation der aktuellen Bedarfe nach dem 2021 eingeführten QM gezeigt. Diesen Bedarfen soll durch qualifiziertes Fachpersonal in der Kita dahingehend begegnet werden, dass unter demselben Dach interkulturelle bedarfsgerechte Angebote unterbreitet werden. Durch die Kooperation mit Kinderärzten, Logopäden, Hebammen, dem örtlichen Sportverein für Mutter-Kind-Turnen und anderen Akteuren sollen Angebote geschaffen werden wie Sprachkurse, internationale Kochkurse, Spiel- und Leseaktionen für Kinder und Eltern auf Deutsch und in unterschiedlichen Muttersprachen, Elterncafés, Beratung durch Kita-Sozialarbeiterinnen. Sprachfördermaßnahmen sollen die mitgebrachte Heimatsprache sowie die neu zu erlernende Fremdsprache beinhalten, um sich im Familienzentrum fachlich pädagogisch unterstützt heimisch zu fühlen und mit dem Quartier als zuhauseähnlichem Sozialraum zu identifizieren. Das Familienzentrum wird dabei als Begegnungsort aller Quartiersbewohnenden verstanden mit dem Schwerpunkt Familienarbeit. Insb. durch EU-Binnenmigrationen hat der Zuzug bildungsferner Familien aus Südosteuropa stattgefunden. Diese Familien sind eher darauf bedacht, unter sich zu bleiben. Gegenüber Geflüchteten, welche bei der Einreise verpflichtet waren, in städtischen Unterkünften zu leben und dadurch positive Erfahrungen mit Behörden haben, hegen gerade südosteuropäische Eltern eher eine Behördenskepsis welche sich auch auf staatliche Bildungseinrichtungen bezieht, weil ihnen diese aus dem Herkunftsland üblich zu sein scheint. Mitgebrachte Diskriminierungserfahrungen scheinen diese Zurückhaltung ebenfalls zu beeinflussen. Daher soll über die Kinder ein gemeinsames Familienverständnis im Quartier erreicht werden. Gerade der Begriff der Familie ist ein hohes Gut aller Nationalitäten und der "gemeinsame Nenner" des Zusammenlebens. Pädagogisches Fachpersonal gewinnt damit eine Öffnung des Kitaalltags durch ganzheitliche Begleitung.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit dem Jahr 2021 wird das QM sowie eine Kooperation mit einem Bildungsträger aus Mitteln des niedersächsischen Integrationsfonds gefördert. QM ist etabliert und die Beteiligung der Bewohnerschaft soll in selbst tragende Strukturen überführt werden. Aus dem städtischen Haushalt werden beträchtliche Eigenanteile beigesteuert, indem sozialer Brennpunktbildung bestmöglich entgegengewirkt wird. Aktuell hat die Stadt ein Grundstück veräußert mit der Maßgabe, dort 84 neue Wohneinheiten für sozialen Wohnungsbau zu errichten. Das Ziel ist ein ausgewogenes Belegungsmanagement, um Bestandsbewohnende des Quartiers mit dem Wunsch, den Geschosswohnungsbau aus den 1970ern zu verlassen und neu angekommenen Geflüchteten sowie Sekundärzugewanderten zielgerichtet integrativ zu begegnen. Das Quartier ist aufgrund der Vielzahl diverser Nationalitäten, auch bildungsferner Familien aus Südosteuropa und ausgeprägtem Transferleistungsbezug über alle Nationalitäten im innerstädtischen Vergleich ein Brennpunkt. Diskriminierungserfahrungen und ein Fremdheitsgefühl unter allen Bewohnenden soll durch konzentrierte generationenübergreifende Familienarbeit entgegengewirkt werden. Aktiv soll ein Familienzentrum als zusätzlich tragendes Element entwickelt werden mit Personal aus endender Hortbetreuung. Der Unterstützungs- und Beratungsbedarf zum Teil bildungsferner und regional noch nicht verwurzelter Eltern ist erheblich. Über Kinder funktioniert die Beziehungsarbeit sowie Kontakt zu und mit Eltern. Beschäftigte arbeiten aus Überzeugung im Altländer Viertel. Unterstellt, dass ausländische Bewohnende dort auch freiwillig und gern leben, soll gemeinsamen Vorurteilen geschlossen entgegen getreten werden.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hansestadt Stade
Beschreibung
Das Altländer Viertel liegt am Stadtrand Stades in Bahnhofsnähe und liegt an einer Haupteinfallstraße. Auf der anderen Seite des Viertels haben Jobcenter, Jugendamt und Finanzamt neu gebaut. Ansonsten grenzt es an ein Naherholungsgebiet und eine Einfamilienhaussiedlung. Die Straßen tragen die Namen des Alten Landes. Im Altländer Viertel gibt es keinen Hausarzt, in der Nähe keinen Kinderarzt und daher ist das Thema Gesundheitsfürsorge für Quartiersbewohnende neben anderen Themen überaus wichtig.
Einwohnerzahl
3000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
interne Demographie-Software
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Aktuell umfasst das Quartiersmanagement neben der Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Cadenberge auch die Vernetzung aller Akteure von der Stadtjugendpflege, Grundschule, Kitas, Bildungsträgern und Ehrenamtlichen. Es gibt einen Chor für Erwachsene mit dem Namen "frisch gemischt", vogelkundliche Spaziergänge, Wildmüllsammelaktionen, Beteiligungsmanagement für Jugendliche und ein angesehenes und genutztes Jugendhaus. Aufgrund der neu errichteten Wohnanlage ist der Bedarf an familiengestützten Angeboten noch weiter gestiegen, obwohl er bereits davor nicht gereicht hat. Ein Familienzentrum als städtisches flankierendes Angebot zum sozialen Wohnungsbau ist daher erforderlich. Diese Erkenntnis hat der Quartiersmanager erlangt und sich laufend dafür eingesetzt, für Familien zugeschnittene Angebote zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kinder werden über Eltern erreicht. Eltern erreicht man, indem ihnen unter dem demselben Dach wie den Kindern, also im selben Sozialraum, Angebot unterbreitet werden können.
Kriterium
Beschreibung
Bestmöglich vermittelte Bildung und Erziehung im Kita-Alter unter Einbeziehung der Eltern ist das wertvollste Kapital für die nachfolgende Grundschule Montessori.
Kriterium
Beschreibung
Bewohnende des Quartiers und deren Kinder selbstbewusst einen Beitrag für ein gelingendes Miteinander dauerhaft leisten lassen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Es gibt im Quartier bereits engagierte Eltern, hauptsächlich Mütter, die bei Ferienspaßaktionen oder auch den Stadtteilfesten mitwirken. Zu Kinderaktionen gehören Freies Tanzen sowie Basteln und Backen wie in anderen Stadtteilen auch, nur eben nationenübergreifend. Durch das Zusammenbringen von Fachpersonal und ehrenamtlichen Eltern entstehen erweiterte Strukturen der vernetzten Elternarbeit. Bisher gibt es kein Familienzentrum, sodass es schwierig ist, Familien die unter sich bleiben wollen, pädagogisch zu erreichen. Das Quartiersmanagement wirkt personell, weil der Mitarbeiter Islamwissenschaften studiert hat. Der wissenschaftliche Ansatz ist vorhanden und abgedeckt. An ehrenamtlichem Engagement im Mehrzweckraum und dem Stadtteilbüro fehlt es unter Erwachsenen nicht unbedingt. Nach Auffassung der quartiersansässigen Akteure fehlt es an einem Familienzentrum, um den Eltern mit Migrationshintergrund mit pädagogischem Fachpersonal und vor allem pädagogischem Konzept zu helfen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Montessori und Kita St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kurse der Evangelischen Familienbildungsstätte "Familien erleben zusammen Sprache"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Als Brennpunktquartier ist das Altländer Viertel ohnehin gelegentlich in der Presse. Das Quartiersmanagement und das Familienzentrum sind ein positives Kontergewicht in der öffentlichen Wahrnehmung.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Politik ist offen, zugewandt und aufgeschlossen für Ideen, die das Altländer Viertel positiv beeinflussen. Dies soll erhalten bleiben.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Langfristig soll frei werdendes Hortpersonal an den Arbeitgeber gebunden werden, um den gesetzlichen Anspruch der Ganztagsbetreuung sicherstellen zu können. Zum Erhalt der Motivation soll ein Familienzentraum auch ein modernes Arbeitsumfeld ermöglichen, neben den gemeinbedarfsorientierten Themen zugunsten der Quartiersentwicklung. Bisher war es so, dass Mitarbeitende gern und aus persönlicher Überzeugung im Quartier gearbeitet haben. Dieser Standard soll auch in der Außenwirkung so sein.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam in die Zukunft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Huwald
| Funktion | Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Generationsübergreifendes Miteinander: Durch Sozialräume und digitale Plattformen besiegen wir Einsamkeit und Vorurteile
Projektbeschreibung
In dem Projektzeitraum wird eine tragfähige GWA-Struktur in Bad Gandersheim aufgebaut und nachhaltig verankert. Dazu gehört eine bedarfsorientierte Anlaufstelle im Quartier mit Angeboten, die unter Mitwirkung der Bad Gandersheimer organisiert werden und im Verlauf immer stärker von den Bürger*innen selbst getragen werden. Zusätzlich wird ein Netzwerk aus Vereinen, Zivilgesellschaft und Verwaltung etabliert. Parallel dazu wird ein innovatives, digital vernetztes Ehrenamtsportal in Kooperation mit regionalen Partnern entwickelt und gemeinsam finanziert. Dieses gilt als zentrale Plattform für von Einwohnern getragenes Engagement, Freizeit- und Begegnungsangebote und den Austausch zwischen Bürger*innen. Das Portal soll ehrenamtliche Teilhabe fördern und erleichtern, indem dort Unterstützungsangebote eingestellt und aufgefunden werden können. Darüber hinaus präsentieren sich auf der Plattform weitere Netzwerkpartner und ihre Angebote (u. a. Vernetzung zur App der Kirchengemeinde (EVA) oder die Dorf App. Es entsteht ein Ort, der zum Vernetzen und Mitmachen einlädt und alle Angebote bündelt. Darüber hinaus soll im Projekt die Mobilität im ländlichen Raum verbessert werden. Hier geht es insbesondere darum, auch den Bewohner*innen der Dörfer die Teilnahme an Begegnung sowie Kultur- und Freizeitangeboten zu ermöglichen und die Vernetzung zwischen Kernstadt und Dörfern auszubauen. Hierdurch werden generationenübergreifende Begegnungen gefördert, Einsamkeit wird entgegengewirkt und Vorurteile werden abgebaut. Für Bad Gandersheim entsteht ein Wir-Gefühl.
Gleichzeitig können durch eine stärkere Vernetzung sozialer Träger und Vereine langjährige Ideen und Bedarfe wie eine soziale Küche, eine Kleiderkammer oder eine Gemeinschaftswerkstatt realisiert werden. Im Projekt soll hier gemeinsam mit dem Netzwerk priorisiert werden und langfristig geplant werden.
Die Ziele sind dabei:
- Schaffung eines sozialen Raums zum Umsetzen gewünschter Gemeinschaftsprojekte
- Digitale Vernetzung der Stadt und ihrer Einwohner und Aktiven durch ein ganzheitliches Ehrenamtsportal
- Erhöhung der Mobilität für Einwohner*innen, um echte Teilhabe zu gewähren
Sekundäre Ziele sind die Querschnittsthemen.
- Abbau von Vorurteilen --> Schaffen von Toleranz
- Prävention von Jugendkriminalität
- Demokratieförderung
- Prävention von Einsamkeit
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Viele der Angebote der letzten Jahre, auch einige Projekte des GWA-Projektes 2021-2024 konnten nicht in ihrem vollen Umfang dauerhaft durchgeführt werden, da immer wieder Mieten und Mietkosten ein Problem sind. Es wird mit verschiedenen sozialen Trägen und der Stadt nach weiteren Begegnungsräumen gesucht, um Ideen und Gemeinsamkeit weiter zu entwickeln. Viele Impulse und initiierte Projekte bestehen in kleinerer oder angepasster Form fort. Unser Projekt setzt bei den Bedürfnissen, die aktuell und in der Vergangenheit entwickelt worden an. Auch der Raum, der im Rahmen des vorherigen Projektes geschaffen wurde, besteht weiter.
In Bad Gandersheim leben verschiedene Gruppen wie Jugendliche, Senioren, wohlhabende Menschen, weniger Begüterte und Einwohner mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen sind oft isoliert und haben wenige Berührungspunkte, mit unserem Projekt wollen wir mehr Gemeinschaft und Integration schaffen.
Jeder wird dabei dort abgeholt, wo er oder sie seine Zeit am liebsten verbringt, im gemeinschaftlichen Miteinander im sozialen Raum oder auch im virtuellen Raum.
Es gibt viele Vereine und Initiativen, viele benötigen mehr aktive Mitwirkende. Viele Menschen wissen nicht, wie sie auf vorhandene Angebote zugreifen können oder sind sich derer nicht bewusst. Hier ist es nötig, Verbindungen zwischen Nachfrage und Angebot bei sozialen Bedürfnissen zu schaffen. Auch muss Mobilität gegeben sein.
Das Projekt baut auf ersten Ergebnissen vorheriger Netzwerktreffen und Umfragen auf. Vieles davon ist im ehemaligen GWA- Projekt angelegt worden.
Die Problemlagen sind weitestgehend bekannt und man kann nach kurzer Validierung vor Ort sehr schnell in die Umsetzung gehen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim
Beschreibung
Es geht hier um das gesamte Stadtgebiet Bad Gandersheim, also Kernstadt und Dörfer. Die Problematik, der wir uns stellen, ist nicht auf einige Straßenzüge oder Quartiere beschränkt, wie das evtl. in Großstädten der Fall ist. Hier leben die Generationen und die sozialen Gruppen weitestgehend sowohl im Altstadtzentrum wie in den Stadtrandgebieten als auch in den Dörfern. Dadurch, dass die Entfernungen gering sind, gibt es trotzdem eine starke Isolation, was u. a. durch den Rückgang von Straßengemeinschaften kommt.
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 2022 beziffert den Anteil mit 37 %, seitdem ist die Bevölkerung tendenziell weiter gealtert. Im Stadtgebiet ist die Prozentzahl niedriger. Viele alte Menschen leben in den Dörfern, daher ist das Element der Mobilität so wichtig.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier handelt es sich um eine Schätzung. Der wichtige Faktor ist der erhöhte Anteil an Kindern mit Transferleistungen.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl beruft sich auf eine Schätzung. In letzter Zeit wird beobachtet, dass die Zahl der Kinder besonders an der Grundschule, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, massiv gestiegen ist. Hier ist ein wichtiger Ansatz des Projektes, um Teilhabe zu ermöglichen.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Jugendliche im Ort. Viele junge Menschen ziehen weg. Die Zahl ist über die Anzahl an Schülern im Ort überschlagen worden.
Natürlich besuchen die Bad Gandersheimer Schulen Schüler von außerhalb und Gandersheimer Jugendliche und junge Erwachsene lernen und arbeiten auch außerhalb des Ortes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektantrag entsteht, da im Ort von verschiedenen Vereinen, Initiativen und Gemeinschaften der Wunsch an uns herangetragen wurde, dass wir mehr soziale Räume kreieren müssen. Insbesondere Senior*innen und Menschen, die mit der älteren Gruppe arbeiten, bitten immer wieder um Aktivitäten, die hier passen. Auch wird im Ort festgestellt, dass Jugendliche nicht ausreichend einbezogen sind.
Oft ist es nicht der Mangel an Angeboten, sondern die fehlende Kenntnis über diese oder die mangelnde Mobilität die Teilhabe ausschließt.
Das ein Projekt für die Ideen und Vernetzung geschaffen werden muss, war schnell klar. Es wird auch immer wieder auf den Wandel in den Altersstrukturen hingewiesen und dem Bedarf hier neue Ansätze zu wagen. Aus diesen aus der Gemeinschaft kommenden Sorgen und Wünschen ist die Idee zu diesem Projekt entstanden, mit dem wir dieser Rechnung tragen können. Wir wollen nicht der Gemeinde ein Projekt überstülpen, sondern sehen uns als Verein Werk-statt-Schule als Mittler, um die Ansätze und Angebote der verschiedenen Akteure zusammen zu führen und den Prozess und den Strukturwandel der ansteht, zu begleiten. Der Wunsch, hier ein Projekt zu haben, dass eine Koordinationsaufgabe übernimmt, besteht bei städtischen Trägern, sozialen Initiativen sowie bei lokalen Vereinen.Es gab Vorgängerprojekte mit der Star GmbH und der Werk-statt-Schule, die in der formellen Konzeption 2024 ausgelaufen sind. Viele Anfragen von Seniorinnen und Vereinsträgern bestehen weiter.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn es und gelinkt, alle Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Kommune und der lokalen Wirtschaft in das Projekt einzubinden und die digitalen und analogen Räume bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten.
Kriterium
Beschreibung
wenn klare, bekannte Anlaufstellen und Vernetzungsmöglichkeiten für jeden einzelnen und die Gemeinschaft geschaffen sind. Durch das digitale Ehrenamtstool und die Schulungen und den analogen Raum zur bedarfsgerechten Nutzung erlauben Platz für Entfaltung.
Kriterium
Beschreibung
wenn auf Erfahrungsräume gesetzt wird, die gemeinschaftlich genutzt werden können und von allen sozialen Schichten und Gruppen belebt werden können. Gemeinschaft über empfundene soziale Grenzen hinweg ist hier das erklärte Ziel.
Beschreibung
auf Ressourcen im Vereinsbereich und im Bereich der Bürgerinitiativen zu setzen und diese zu fördern. So das die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleibt und die Angebotsvielfalt weiter besteht und sich entwickelt.
Beschreibung
wenn Ehrenamtsportal und soziale Räume die Bedürfnisse der Einwohner und Akteure spiegeln. Dies wird unter Einbeziehung vorhandener digitaler Strukturen, und gemeinschatsaktionen realisiert. Das bewährte wird erhalten und die Teilhabe aller erhöht.
Kriterium
Beschreibung
wenn mit dem Projekt Tools weiterentwickelt und entwickelt werden, kann eine starke Gemeinschaft zwischen Verwaltung, Ehrenamt und Wirtschaft geschaffen werden, die sozialen Zusammenhalt, Gemeinschaft und damit auch Demokratie im Interesse aller erhält.
Beschreibung
Zugänge zu den bestehenden Angeboten für Alt- und Jung, Arm und Reich und über alle anderen sozialen Cluster hinweg bestehen. Das soziale und kulturelle Angebot, wie auch die Partizipationsmöglichkeiten der Stadt werden gemeinsam genutzt.
Kriterium
Beschreibung
wenn wir hier über alle Bereiche hinweg arbeiten. Wir arbeiten mit Senioren und der Jugend, den sozialen Trägern der Stadt, wie auch mit den Sport, Kultur und Bürgervereinen und Initiativen. Ein Ansatz der alle einbezieht und auf ihren Ebenen mitnimmt.
Beschreibung
bedeutet Menschen über alle Ebenen und Gesellschaftsschichten hinweg weiter zusammen zu bringen und die Aufgaben des gerade begonnenen Jahrhunderts gemeinsam zu schaffen und übergreifend gemeinschaftliches Denken und Demokratie zu fördern.
Beschreibung
wenn durch gegenseitiges Kennenlernen die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleiben und mehr Kultur und Sport in Gemeinschaft aktiv für alle gelebt werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn das Ehrenamtsportal und der analoge Raum als Treffpunkt und Netzwerkzentrum für alle Akteure zugänglich sind. Dies ist als Ergänzung zu den bestehenden Einzelgruppenräumen zu verstehen. Hier sollen Verbindungen und Zugang geschaffen werden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir arbeiten hier mit dem Bürgermeister Niklas Kielhorn, dem Team des Stadtmarketings, hier soll das Portal angegliedert werden und dem Stadtjugendpfleger Andreas Haffner.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Thomas Ehgart und Jügen Giszas, sowie der Vorstand der Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Phoenix e.V. als Träger des diakonischen Jugendzentrums
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leitung und Bewohner des Albert-Schweizer Familienwerkes, als Partner für den sozialen Begegenungsraum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Schulen im Stadtgebiet (Grundschule, Freie Schule Heckenbeck, Oberschule und Roswitha Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e.V. - Einbeziehung des Klosters als sozialer Ort
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Über bestehende Vernetzungen werden Kontakte zu weiteren aufgebaut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir werden in den lokalen Facebook Gruppen, wie auch mit den Bad Gandersheimer Kreisblatt und FIS Work Media zusammen arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheim bleibt Bunt - Bündnisses vieler Einwohner, Vereine und anderer Träger für Demokratie und Vielfalt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
In den Räumen der Moritzstr. 6 gibt es aktuell Angebote die von Bewohner*innen genutzt werden, diese Teilnehmenden können auch in die GWA Arbeit einbezogen werden. Auch sollen Gruppen aus früheren Projekten, wie die Bank am Flugplatzweg einbezogen werden
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Von Beginn an findet eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune statt. Gemeinsam wird überlegt, wie die GWA-Strukturen langfristig, auch nach Projektende, finanziert und verankert werden können. Denkbar wäre auch die Gewinnung weiterer Fördermittel oder lokaler Finanzierungspartner (z.B. große Unternehmen). Im Projekt werden Strukturen etabliert, die von Netzwerkpartnern weitergeführt werden können - Verantwortlichkeiten werden zu Projektende übertragen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Südharz-Mobil – von Bad Lauterberg in den Südharz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Herr Isa Sandiraz
| Organisation | Landkreis Göttingen |
|---|---|
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
2. Kurzbeschreibung
Aufsuchend, mobil, vor Ort!
Projektbeschreibung
In den drei Städten Bad Lauterberg im Harz (BL), Herzberg am Harz (HB) & Bad Sachsa (BS) im Landkreis (LK) Göttingen (Gö) & der Umgebung der Städte soll mit einem mobilen aufsuchenden Angebot in Form eines bunten auffälligen "Südharz-Mobils" (umgebautes Wohnmobil) die intergenerationale & -kulturelle Begegnung der Bevölkerung (BV) gefördert & Beratung ermöglicht werden. Da bisherige stationäre Angebote nicht ausreichen, um die in den abgelegenen ländl. Gebieten lebende BV zu erreichen, soll mit einem innovativen Ansatz die GWA im Südharz aus- & aufgebaut werden. Dadurch wird ein neuer Sozialraum erschlossen, der von vorhandenen stationären Angeboten bisher ausgeschlossen ist. Zwei Personen (neue GWA und Mitarbeitende bestehender Angebote) sollen gemeinsam im Mobil an diversen Standorten (v.a. ländl. Gebiete & Brennpunkte) Beratung (u.a. Sozial- & Schuldnerberatung) & Begegnung anbieten. Außerdem sollen Begegnungslotsen (BeLo) ausgebildet werden, die Begegnungsangebote in priv. u. öffentl. Räumen im ländl. Raum anbieten.
Ziel ist es, den Bewohner*innen (BW) Räume zu bieten, um in Kontakt zu treten, Vereinsamung entgegenzuwirken & Spannungen zw. den BV-Gruppen abzubauen. Zudem soll der Verbreitung v. extremistischem Gedankengut entgegengearbeitet werden. Durch einen Settingansatz wird die defizitäre soziale Infrastruktur gestärkt, v.a. durch lebenspraktische Unterstützung & Beratung, die auf lokale Probleme wie Armut & Arbeitslosigkeit reagiert. Zur Umsetzung wird eine Zusammenarbeit mit den Familienzentren (FZ), Beratungsdiensten, Vereinen & Trägern angestrebt. Zudem soll die städte- und regionenübergreifende Vernetzung intensiviert werden, um das Zusammenwachsen & eine nachhaltige Integration zu fördern.
Da die Ausgangslage in den Städten ähnlich ist, können die BW von der Zusammenarbeit mit den vorhanden Strukturen profitieren, da diese sich gegenseitig ergänzen. Es soll kommunenspezifische und -übergreifende Angebote geben. Trotz der ähnl. Ausgangslage gibt es in den Städten unterschiedl. Bedarfe und bestehende Angebote, die durch Kooperation u. Ausweitung des Angebotes & Gebietes ausgeglichen werden können. Gemeinsam können die drei Städte bessere Effekte erzielen, da eine auf eine Kommune beschränkte Vernetzung auf Grund der defizitären Strukturen in den einzelnen Städten weniger erfolgsversprechend ist. Die neuen Angebote sollen allen BW unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, usw. offen stehen & die Bedarfe der gesamten BV in den Blick nehmen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Städte BL, HB und BS liegen im nördl. Teil des LK Gö. sowie im südl. Teil des Harzes. Die drei Städte vereint eine ähnliche Ausgangslage: fehlende soziale Infrastruktur, Kinder- u. Altersarmut, ein hoher u. zunehmender Anteil an älterer Bevölkerung (BV), hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung der BV u. eine hohe Akzeptanz von rechtem Gedankengut. Der größte Träger hat seine Angebote in der Region 2024 eingestellt, wodurch eine Lücke entstanden ist. Zudem existieren Spannungen zw. den verschiedenen BV-Gruppen. lntergenerationale & -kulturelle Begegnungen finden kaum statt u. der soziale Zusammenhalt innerhalb der BV ist nur schwach ausgeprägt. Es lässt sich eine Segmentierung der BV auf emotionaler & sozialer Ebene feststellen. Es gibt kaum Angebote od. Aktivitäten vor Ort, die Begegnungen ermöglichen, wodurch Einsamkeit ein großes Problem darstellt. Insb. für Jugendliche und junge Erwachsene ergibt sich eine schwierige Ausgangslage, da die Städte stark durch die ältere BV geprägt sind u. wenig Angebote für Jugendliche existieren.
Zudem handelt es sich um eine ländl. Region, wodurch große Teile der BV nicht durch die bisherigen Angebote erreicht werden, da diese sich hauptsächlich auf die großen Städte konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die BW nicht mobil sind, da der öffentl. Nahverkehr schlecht ausgebaut ist.
Es besteht die Gefahr, dass rechtes Gedankengut sich weiter in der BV vor Ort ausbreitet, da die BV durch die schwierige Ausgangslage anfälliger für extreme Weltanschauungen ist. Durch den mobilen Auf- & Ausbau von GWA-Strukturen soll verhindert werden, dass die Angebotslücke von rechtem Gedankengut u. deren entsprechenden Angeboten eingenommen wird.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg im Harz Kernstadt (Aue), Barbis, Bartolfelde, Osterhagen
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um die Städte Bad Lauterberg im Harz, Herzberg am Harz (nordwestlich von Bad Lauterberg) und Bad Sachsa (südöstlich von Bad Lauterberg) sowie und vor allem deren zugehörige Gemeinden im ländlichen Raum. Bad Lauterberg im Harz fungiert als Zentrum, dessen Wirkung sich durch die aufsuchende GWA auf die Region herum sowie die Städte Bad Sachsa und Herzberg ausweitet. Zudem haben die einzelnen Städte jeweils eigene Ausstrahlungskreise bzw. Einzugsgebiete, auf die sich die GWA konzentrieren soll. Diese sind jeweils die dazugehörigen Gemeinden im ländl. Raum, welche durch die aufsuchende GWA erreicht und als neue Sozialräume erschlossen sowie an die Kernstädte angebunden werden sollen.
Im Fall von Bad Lauterberg handelt es sich um die Kernstadt und hier vor allem um den Stadtteil Aue, der neben den ländl. Gebieten ebenfalls von der Sozialinfrastruktur ausgeschlossen ist. Dieser ist durch einen Berg vom eher touristischen Stadtteil abgegrenzt ist. Im Stadtteil Aue ist die schwach ausgebaute Sozialstruktur besonders sichtbar.
Die angegebenen Merkmale beziehen sich auf Bad Lauterberg gesamt.
Einwohnerzahl
10600
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg:
https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf
Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gesamtprojektgebiet.jpg
(452.83 KB)
gebiet_bad_lauterberg.png
(3.44 MB)
Gebiet-Name
Herzberg am Harz Kernstadt, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau
Beschreibung
Das Teilprojektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg am Harz bzw. die Gemeinden, die zu Herzberg am Harz als Stadt gehören (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau).
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Herzberg am Harz: https://www.herzberg.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000080-25580.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). 18-26 Jahre, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_herzberg_am_harz.jpg
(211.97 KB)
Gebiet-Name
Bad Sachsa Kernstadt, Steina, Neuhof, Trettenborn
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich hier auf Bad Sachsa als Kernstadt und vor allem die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden Steina, Neuhof und Trettenborn.
Einwohnerzahl
7540
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Sachsa: https://www.bad-sachsa.com/portal/seiten/statistik-900000164-33390.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). 18-26, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf,Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_bad_sachsa.png
(3.51 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt richtet sich an alle Bewohner*innen des Projektgebietes unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität usw., an dessen Interessen bzw. Bedarfslagen sich die aufzubauende GWA orientiert. Es möchte die materiellen (durch Schulnerberatung, Sozialberatung), infrastrukturellen (z.B. durch Ausbau Beratungsangebote) und immateriellen (z.B. Verbesserung des Kontaktes der BV, rechtem Gedankengut entgegenwirken) verbessern und bietet eine mobile Anlaufstelle für die BV vor Ort. Dabei steht kein bestimmtes Thema und keine bestimmte Zielgruppe im Fokus. Stattdessen wird es ein breites Angebot an Begegnungs- und Beratungsformaten geben. Durch die Angebote soll der Zusammenhalt der BV vor Ort gestärkt werden, damit diese sich selbst gegen die erstarkenden rechten Strukturen & Angebote stellen können und zusammenwachsen, um ein besseres Miteinander im Projektgebiet etablieren zu können. Dies ist nicht nur ein regionales, sondern gesamtgesellschaftl. Problem, welches sich im Südharz besonders zeigt.
Zudem stehen im Mittelpunkt des Projektes vielfältige gemeindenübergreifende Vernetzungsanstrebungen, um im Südharz ein Netzwerk aufzubauen, welches in den ländl. Gebieten die Infrastruktur stärken soll. Dazu wird mit vielfältigen Aktueren vor Ort, v.a. mit den Familienzentren und der Caritas, kooperiert. Dies soll vor allem die ländl. Gebiete des Südharzes inklusive der Zentren (BL, HB und BS) sozial stärken und auf vielfältige Weise (Beratungs- & Begegnungsebene) voranbringen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen des Projektgebietes wurden informiert, nehmen die Angebote in Anspruch und beteiligen sich aktiv an der Entwicklung und Durchführung neuer Begegenungsformate
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche Begegnungslotsen (BeLo) wurden gewonnen u. ausgebildet. Bewohner*innen des Südharzs bieten als BeLo selbstständig Begegnungsformate an und haben eigene Netzwerke gebildet. Zivilgesellschaftliche Strukturen haben sich unter den BW etabliert.
Kriterium
Beschreibung
SWOT-Analyse & Befragung, Ressourcen der BV werden für Begegnungsformate genutzt, BV nimmt Angebote in Anspruch
Kriterium
Beschreibung
Angebote richten sich an sämtliche BV-Gruppen, vielfältge intergenerationale und -kulturelle Beratungs- und Begegnungsformate wurden etabliert, Kontakte zwischen versch. BV-Gruppen finden statt, BV wächst zusammen
Beschreibung
Entstandenes GWA-Netzwerk kooperiert ressortübergreifend mit vielfältigen Akteuren: Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden usw.
Beschreibung
Netzwerk im Südharz wurde etabliert und wird genutzt, um Beratungs- und Begegnungsangebote anzubieten. Es existieren gemeinsame Strukturen (z.B. E-Mailverteiler, regelm. Austauschreffen). Mehrere Projektbeiräte wurden aus den Netzwerken gebildet.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsangebote stärken Kontakte der BV vor Ort. Es wurden Nachbarschaftsnetzwerke zur Unterstützung etabliert. BV macht positive Erfahrungen durch Begegnungsangebote. Vereinsamung der BV ist zurückgegangen. BV traut sich wieder vor die Tür.
Beschreibung
Versch. Beratungsangebote finden mobil in den ländl. Gemeinden statt. Lebenssituation der BV hat sich durch Beratungs und Begegnung gebessert.
Kriterium
Beschreibung
Städte im Harz arbeiten im Prozess eng mit LK zusammen. Die GWA wurde gemeindeübergreifend etabliert u. dient als gutes Beispiel für mobiles Angebot. GWA-Nachhaltigkeit wurde durch Integration in die komm. Strukturen und Kooperationen gesichert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt BL, Städte HB u. BS (Seniorenbeauftragter, Präventionsrat, Stadtjugendpflege, Gleichstellungsbeauftragte), Landkreis Göttingen (Bereiche: Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, FB Soziales, ABH und Jobcenter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband Südniedersachsen e.V., Familienzentren (MANYWAYS), AWO Bad Lauterberg, Freiwilligenagentur OHA, Tafel, DRK, Kinderschutzbund, Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen (KGS Bad Lauterberg, Grundschule am Hausberg, Einhornschule Scharzfeld), Berufsfachschulen (Physiotherapieschule, Norddeutsche Gesundheitsschule), KiTas (KiTa Spatzennest, AWO-KiTa, KiTa Barbis, KiTa Bartolfelde), VHS Göttingen Osterode gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, FAGö (Freie Altenarbeit Göttingen e.V.), Schützenvereine, Freiwillige Feuerwehr, Kulturvereine, Musikvereine, sonstige Vereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzt*innen, Krankenhaus, Psychotherapeut*innen (erwachsenen und KuJ), Alten- und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden, andere Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter*innen in den drei Städten (BL, BS u. HB)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Websites & Social Media-Auftritte von Caritas, Familienzentren z.B.MANYWAYS, Atelier Eckstein, Stadt Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Herzberg am Harz u. LK Göttingen, Facebookgruppe „Lauterberger helfen sich“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Lauterberg im Harz, Stadtrat Herzberg am Harz, Stadtrat Bad Sachsa & Kreistag Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen des Südharzes unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Schicht, usw.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Harz Energie (Energieversorger, Kooperation zur Aufklärung über Energieversorgung & erneuerbare Energien, um Unsicherheiten & ihre Konsequenzen (Suchen der Lösung in rechtem Gedankengut) in der BV entgegenzurwirken)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Begegnung als Einrichtung der Stadtverwaltung Bad Lauterberg. Die BeLo-Schulungen werden auch in den Räumlichkeiten von HdB stattfinden. Für die angedachten Integrations- und Demokratiekonferenz in Bad Lauterberg wird HdB als Tagungsort fungieren
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der LK Gö. & Caritas Südniedersachsen e.V. beabsichtigen die Finanzierung des Südharz-Mobils und des Gesamtprojektes inklusive Begegnungsformaten über die Förderperiode hinaus zu sichern. Die Weiterfinanzierung soll v.a. aus kreiseigenen Mitteln & aus zusätzlich akquirierten externen Fördermitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden & sollen das zukünftige Fortbestehen der neuen GWA-Struktur nahtlos gewährleisten.
11. Medien
Videos
busfahrplan_gwa_sudharz.jpg
(176.38 KB)
sudharz-mobil_beispielbilder.jpg
(197.37 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gute Nachbarschaft - Quartiere nachhaltig und lebendig entwickeln
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stefan Martens-Graschtat
| Funktion | Operative Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Engagement fördern und Netzwerke stärken - dauerhaft.
Projektbeschreibung
Gute Nachbarschaft ist das Fundament auf Dauer lebendiger Quartiere.
In einer Zeit, in der soziale Isolation und Anonymität zunehmen, ist es wichtiger denn je, aktive Nachbarschaften zu fördern. Dieses Konzept zielt darauf ab, die sozialen Strukturen in Quartieren von Beginn an, auch in der Aufbauphase neuer Quartiere (Beispiel H-Kronsrode) zu stärken und eine unterstützende Gemeinschaft zu schaffen. Durch gezielte Aktivitäten sollen sich die Bewohner wohlfühlen, aktiv teilnehmen und Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen. Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen die Nachbarschaftsstrukturen zu verbessern, heterogene Bedürfnisse der Anwohner zu ermitteln und bedarfsgerechte Angebote insb. auch in selbstorganisierten Strukturen zu schaffen. Dabei sollen sowohl bestehende Netzwerke gestärkt als auch neue Partnerschaften aufgebaut werden, um ein harmonisches Miteinander zu fördern. Langfristig soll eine lebendige und resiliente Nachbarschaft entstehen, die den sozialen Zusammenhalt stärkt und so die Lebensqualität der Bewohner erhöht.
Ein zentrales Ziel ist es, die Anwohner zu empowern, damit sie aktiv an der Gestaltung ihrer Nachbarschaft teilnehmen und Verantwortung übernehmen. Einzelne besonders engagierte Bewohner als Kümmerer sind als Multiplikatoren entscheidend für die aktive Gestaltung der Nachbarschaft. Diese Personen sollten langfristiger Kernbestandteil der Struktur sein, um Nähe, Kontinuität und Vertrautheit zu gewährleisten. Qualifikationsmassnahmen für diese Personen können ihnen helfen, ihre Rolle effektiv auszufüllen und sie in ihrer Funktion zu stärken. Kümmerer fungieren als Bindeglied zwischen allen Anwohnern und Netzwerkpartnern und tragen dazu bei, dass Anliegen und Ideen Gehör finden und so wirksam werden können.
Eine zentrale Koordinationsstelle hilft darüberhinaus, verschiedenen Netzwerke zu verbinden und Synergien zu schaffen. Diese Stelle soll als Schnittstelle fungieren, um Informationen auszutauschen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Die Integration in das DRK-Netzwerk sichert langfristige, nachhaltige Wirkung.
Der Schwerpunkt liegt also auf dem "Wie", nämlich der Implementierung nachhaltiger Strukturen und Prozesse, die die wirklich relevanten spezifischen Bedarfe vor Ort herausfiltern. Ziel ist ein Modellcharakter: Unabhängig von der vorliegenden Bewohner-/ Infrastruktur soll das Vorgehen auf andersartige Quartiere anwendbar sein, um dort mit ggfs. ganz anderen konkreten lokalen Angeboten ("Was") zu wirken.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Südosten Hannovers entsteht Niedersachsens größtes Neubaugebiet „Kronsrode“. Der entstehende Stadtteil soll der angespannten Situation aus akutem Wohnraummangel sowie stetig steigenden Bau- und Mietpreisen entgegenwirken und umfasst rund 4.000 Wohneinheiten auf 37 Baufeldern. Hier werden zukünftig bis zu 8.000 Bewohner*innen ein neues Zuhause finden: draußen in der Stadt. Dazu wird eine Infrastruktur mit Geschäften, sozialen Einrichtungen, Gastronomie, Grundschule und Kindertagesstätten aufgebaut.
Die Einkommensstruktur wird vollständig gemischt sein - hier ein Beispiel: Das zukünftige Wohnquartier Kronsrode Nord (insgesamt gibt es drei Abschnitte) wird rund 1.500 Haushalten ein barrierefreies und nachhaltiges Zuhause bieten. Die Haushalte unterteilen sich in ca. 1.400 Mietwohnungen, davon ca. 375 geförderte Wohnungen und rund 100 Townhouses. Der Anteil an Sozialwohnungen beträgt rund 25% und ist Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen vorbehalten.
Das Projekt "Gute Nachbarschaft" hat damit ein großes Quartier im Fokus, das sich in der Aufbau- und Entwicklungsphase befindet. Der Aufbau eines nachbarschaftlichen Miteinanders hat derzeit noch starken "Präventions"-Charakter, da das Wohngebiet noch in der Entstehung ist. Damit soll insbesondere einer zu erwartenden Anonymisierung und "Trabantisierung" entgegen gewirkt werden. Aufgrund der großen Heterogenität der Bewohner (Einkommen, soziodemografische Merkmale) ist es besonders wichtig, individuelle, sehr unterschiedliche Bedarfe in der Nachbarschaft konzeptionell berücksichtigen zu können (anders als beispielsweise in "Problembezirken" mit vermeintlich bekannten Konfliktfeldern/Angeboten zu deren Lösung).
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover - Kronsrode
Beschreibung
KRONSRODE (Neubaugebiet)
In Weiterentwicklung des zur Expo 2000 neu erschlossenen Stadtteils am Kronsberg entsteht im Südosten Hannovers das Quartier Kronsrode. Der fließende Übergang von der Stadt in die offene Landschaft bietet eine für die Landeshauptstadt besondere Wohnqualität. Das neue Wohngebiet grenzt dabei sowohl an das Messegelände Ost als auch an die bestehende Wohnquartiere am Kronsberg an.
Insgesamt wird in drei eigenständigen kleineren Quartieren eine Fläche von ca. 53 ha erschlossen – einschließlich eines verbindenden, großzügigen Stadtparks, einer Vielzahl von öffentlichen Plätzen, Infrastrukturen wie Grundschule, Kitas und weiteren sozialen Einrichtungen und einem kleinen Handelszentrum an der zentral gelegenen Stadtbahnhaltestelle zur EXPO Plaza. Bis Anfang der 2030er-Jahre entsteht in Kronsrode Wohnraum für bis zu 8.000 Menschen.
Das Quartier ist derzeit noch in der ersten Aufbauphase, der Bezug findet gerade statt. Dadurch sind die Möglichkeiten, ein wie von uns dargestellt von Beginn an auf die echten Bedarfe der Bewohner ausgerichtetes Konzept aufzubauen sowie die Möglichkeit, dies zunehmend dynamisch zu entwickeln, optimal.
Quelle: www.kronsrode.de
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
www.kronsrode.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.hannover-entdecken.de / www.hannover. de
Hierzu ist das Projektgebiet Kronsrode bereits aussagefähig, d.h. die 24% beziehen sich auf Kronsrode.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Wahlen und Statistik (2023). Mangels Verfügbarkeit von Daten wird das Nachbargebiet Kronsberg als Referenz herangezogen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_kronsrode.pdf
(332.46 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Sinne von GWA definieren wir die Kernaufgaben der Koordinationsstelle wie folgt:
Aufbau und Stärkung der Vernetzung von Personen/Organisationen auf (individuelle/institutionelle Vernetzung) in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen. Pflege der Netzwerke, Finden neuer Netzwerkpartner.
Begleitung und Koordinierung sowie "Ausbildung" des Kümmerer-Netzwerks, das aus der Bewohnerschaft selbst ent- und besteht. Stabilisiert das Netzwerk und schaft sinnvolle Symbiosen und Kooperationen.
Mobilisiert Akteure und hilft den Netzwerkpartnern, nachhaltige sachliche und personelle Strukturen aufzubauen.
Initiiert Dialog-/Austauschformate (Treffen, etc.). Die KoordinatorIn evaluiert Angebote und unterstützt bei notwendigen Anpassungen und geeigneten Massnahmen zur Kommunikation/Bekanntmachung.
"Marketing" und Mitgestaltung/Weiterentwicklung des Projekts.
Unterstützung und Hilfestellung bei Förderanträgen, Akquise von Fördermitteln mit dem Ziel, die nachhaltige Finanzierung der Stelle bedarfsgerecht längerfristig sicherzustellen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die "Kümmerer" legen Ziele für die Massnahmen fest ggfs. mit Projektplan, Meilensteine und Evaluation wird seitens KoordinatorIn/Kümmerer durchgeführt. (Smarte Ziele messen: Was soll das Angebot bewirken: Was wen bis wann erreichen?)
Kriterium
Beschreibung
Bewohner haben und nutzen Möglichkeit, ihre Bedarfe als Input zu geben bzw. auch ggfs. anderen dabei zu helfen, Ihre Bedarfe zu decken.
Kriterium
Beschreibung
Engmaschige Zusammenarbeit mit anderen Anbietern besteht, insb. z.B. mit Win e.V. . Die Zusammenarbeit ist geprägt von gemeinsamem Verständnis und Synergien ohne Konkurrenzemfpinden - gemeinsamer Nutzen für die Bewohner im Fokus.
Kriterium
Beschreibung
Räume des Austauschs und der Begegnung sind gestaltet, geschaffen und werden genutzt (digital wie physisch)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Engagierte interessierte Bewohner für Kümmererrolle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisches Kirchenzentrum Kronberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich 50.5 Fachbereich Soziales, Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilsentwicklung (Themen Gemeinwesenarbeit, Quartiersmanagement, Fachberatung Nachbarschaftsarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. / Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir legen großen Wert auf das nachhaltige Entwickeln und Wirken des Projektes. Das Netzwerk des DRK ist dabei von großem strategischen Nutzen und im Fokus. Konzeptionelle inhaltliche und finanzielle Gedanken und Ansätze dazu sind aus Platzgründen in beigefügter Anlage dargestellt (GN_DRK_Anlage_Nachhaltigkeit).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dörverden miteinander füreinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Kleinheitz
2. Kurzbeschreibung
Nimm Dir MahlZeit mit deinen Nachbarn...
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Dörverden miteinander füreinander“ schafft der Verein Forum Zukunft e.V. Orte der Begegnung. Über alltagsnahe und -praktische Angebote wie gemeinsam kochen, essen, werken und reparieren, kommen verschiedene Menschen in Kontakt. Niedrigschwellig werden so Ideen für und in Dörverden/Stedorf und Westen/Hülsen gesammelt, konzipiert und umgesetzt. Dabei lernen die Menschen sich zu organisieren, sich für ihre Belange einzusetzen und tragen mit Selbstwirksamkeit einen wichtigen Teil zum Gemeinwesen bei.
An zwei Standorten werden Menschen eingeladen teilzuhaben: In Dörverden/Stedorf gibt es eine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit (zu Beginn 14-tägig, mit dem Ziel wöchentlich). Ehrenamtliche kümmern sich um Lebensmittelspenden, bereiten ein Essen vor und laden dann zum gemeinsamen Speisen ein. In Westen gibt es eine offene Werkstatt, die bisher für reinen Reparaturservice genutzt wurde. Im Projekt werden in regelmäßigen Öffnungszeiten Menschen eingeladen und angeleitet zu werkeln und zu basteln. Dabei können sowohl eigene Projekte und Reparaturen durchgeführt werden, aber auch an Workshops teilgenommen werden.
Durch diese niedrigschwelligen Angebote werden aktive und motivierte Menschen genauso wie isolierte oder benachteiligte Personengruppen angesprochen und befähigt. Sie liefern den Begegnungsanlass und damit den Kristallisationspunkt für weitere Prozesse entlang der Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort, wie z.B. offene Beratungsangebote, solidarische Kinderbetreuung, kommunikative Vernetzung (ggf. auch mit digitalen Tools) oder der Organisation von Nachbarschaftshilfe.
Die Projektstruktur unterstützt die Menschen darin miteinander in Austausch zu gehen, Bedarfe zu äußern, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Dieser Prozess wird pro aktiv initiiert und moderiert. Dabei eignen sich die Beteiligten neben handwerklich-praktischen auch organisatorisch-soziale Kompetenzen an, wie sich in Gruppen zu einigen, Dissens auszuhalten, in die Aushandlung mit anderen Menschen zu gehen und sich für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Weiterführend werden Menschen dazu befähigt auch außerhalb der Gruppe der Aktiven Netzwerke zu schließen, in kommunale Strukturen Vorschläge einzubringen, Forderungen zu stellen und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden sie zu Multiplikator*innen und erweitern das Netzwerk.
Beide Orte werden dadurch mit Lebendigkeit gefüllt und sorgen für Strahlkraft in die Region.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage für unser Projekt ist geprägt von Herausforderungen, die einerseits sozial, aber auch infrastrukturell begründet sind. Der ländliche Raum, so auch Dörverden/Stedorf & Westen/Hülsen, ist zunehmend anonymisiert. Das soziale Leben ist geprägt von „Filterblasen“- sich selbst bestätigenden Resonanzkörpern. Begegnung und Austausch mit vielfältigen Menschen und Meinungen findet wenig statt. Neu ankommende Menschen, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland, finden daher oft schwer Zugang zu bestehenden (Vereins-)Strukturen. Diese werden oftmals von "Alteingesessenen" gestaltet, die selber aus Kapazitäts- und Altersgründen immer weniger beitragen. Die Isolation verstärkt die politische Polarisierung, da vielen Berührungspunkte mit einer diversen Gesellschaft fehlen. Dies trägt zur Demokratieverdrossenheit bei und führt zu einer sinkenden zivilgesellschaftlichen Teilhabe. Die Wahlergebnisse und die politische Radikalisierung spiegeln diese Entwicklung wider. Darüber hinaus sind die infrastrukturellen Bedingungen in Dörverden herausfordernd: Als finanzschwache Gemeinde im strukturschwachen Raum mangelt es an Investitionspotential. Der schwache öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) erschwert die Mobilität. Daher sind viele darauf angewiesen, dass Aktivitäten und Angebote vor Ort stattfinden. Das jedoch wird erschwert, da die Dörfer in Teilen sogenannte „Schlafdörfer“ sind, in denen tagsüber viele Menschen beruflich abwesend sind. Es gibt im Vergleich zu wirtschaftlich und Infrastrukturell stärker entwickelten Regionen Niedersachsens wenige Treffpunkte und Strukturen, die kostenlos zugänglich sind, was die soziale Isolation vieler Menschen weiter verstärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden Dörverden - Dörverden Stedorf - Dörverden Hülsen - Dörverden Westen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst mehrere Ortschaften in der Gemeinde Dörverden: Dörverden, Stedorf, Westen und Hülsen.
Während die Projekte vor allem in Dörverde und Westen stattfinden werden, sind Stedorf und Hülsen aufgrund der räumlichen Nähe auch zum Projektgebiet zugehörig.
Einwohnerzahl
7000
Quelle / Anmerkungen
dorverden.de
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten.
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/karte-altersgruppen.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/verden%252C-landkreis/3361/3
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose an den SvB (%)
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten auffindbar.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
SGB II-Quote (%)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_des_projektgebiets.png
(1.34 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir setzen auf die Bildung von Netzwerken und Kooperationsstrukturen und arbeiten nah an den Menschen und orientiert an deren Interessen und Ressourcen. Wir übernehmen die Rolle Impulse zu geben, zu koordinieren und zu moderieren ohne dabei Verantwortung für die Lösung von Problemen übernehmen zu können. Wir bauen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen auf unterschiedlichen Systemebenen auf (Gemeinderat, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Bezugs- und Ausgangspunkt für das Projekt ist das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld der Menschen. Wir richten unsere Angebote am Gemeinwohl aus, nicht an Wettbewerbszielen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Unser strategisches Ziel ist es zu einem positiven "Wir-Gefühl" für das Projektgebiet beizutragen, das alle Menschen alters- geschlechts- und herkunftsübergreifend einschließt und ermutigt miteinander Lösungen zu suchen. Dabei gehen wir von einem vielfältigen, heterogenen Gemeinwesen aus, in dem es wichtig und notwendig ist Prozesse zur Aushandlung von Interessen zu initiieren und fachlich zu begleiten, um die Erfahrung konstruktiven Gelingens für alle Beteiligten zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unsere Angebote sind weder wettbewerbsorientiert noch ideologisch vom Team bestimmt, sondern fußen auf Bedarfswahrnehmungen unter emanzipatorischer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
Kriterium
Beschreibung
Wir beziehen viele, im Idealfall alle Bevölkerungsgruppen ein und entwickeln und nutzen gemeinsam partizipative Kommunikationsformen ( moderierte Bürger*innendialoge, Apps, Peer2Peer,...) zur Interessenartikulation und -aushandlung.
Beschreibung
Wir binden proaktiv Menschen bei den "Basis-Angeboten" (Essen,Handwerk) ein und machen so erlebbar, dass gemeinsam Ideen realisierbar sind. Dieses kollektive Empowerment lässt Selbstwirksamkeit erfahren und ermutigt zu eigenen Initiativen, die wir fördern
Kriterium
Beschreibung
Wir bieten für alle offene, zugängliche und verbindliche Anlaufstellen und Räume zur Begegnung. Wir geben Impulse für kommunikative Infrastruktur zwischen Bewohner*innen und zu kommunaler Verwaltung
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Strukturen, Kompetenzen und Engagement verzahnen sich mit unseren Angeboten und ergänzen sich gegenseitig. Traditioneller dörflicher Zusammenhalt wird positiv neu erlebt, neu gedacht und erweitert
Kriterium
Beschreibung
Zwischen den zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Akteur*innen im Projektgebiet besteht Kenntnis voneinander und Vertrauen zueinander. Initiativen und Projekte werden gemeinsam geplant und durchgeführt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AllerArten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger*innenenergiegenossenschaft realweg eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Amtshaus Westen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturgut Ehmken Hoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielzentrum Drübberholz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind von Beginn an im Austausch mit der Gemeinde & Gemeinderatsmitgliedern und zu lokal vorhandenen ehrenamtlichen & kommunalen Ressourcen. Dadurch, sowie durch die Akquise von weiteren Fördermitteln, streben wir nach Ende des Projektes eine Personalstelle für die Koordniation von Teilhabe, Diversitätsmanagement, Inklusion etc. an. Für die räumliche und kommunikative Infrastruktur versuchen wir Paten- oder Partnerschaften aufzubauen oder Förderungen zu akquirieren (z.B. für Dorf-Funk etc.).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Diedrich
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
#freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
Projektbeschreibung
Eine Freiwilligenagentur für Laatzen soll an die Leine-VHS angegliedert werden, um das Ehrenamt in der Region gezielt zu stärken, Engagierte zu unterstützen und neue Ehrenamtsstrukturen aufzubauen. Ziel ist es, sowohl bestehende Vereine zu beraten als auch neue ehrenamtliche Initiativen in Laatzen zu fördern. Die Freiwilligenagentur wird als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtlich Tätige fungieren und niederschwellige Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung und Projektentwicklung bereitstellen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Laatzen ist ein besonders diverser Sozialraum mit urbanen und ländlichen Strukturen. In vielen Vereinen besteht ein Problem der Überalterung, Nachwuchsmangel und fehlender Modernisierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die sich gerne engagieren würden, aber keinen Zugang zu bestehenden Strukturen finden. Das Konzept der #freiwilligeVHS (Freiwilligenagentur für Laatzen) basiert auf einem modernen „Empowerment-Ansatz“, der Ehrenamt nicht nur vermittelt, sondern aktiv begleitet, vernetzt und unterstützt. Die Agentur wird: Bestehende Vereine durch Beratung und Qualifizierung unterstützen (z. B. Vorstandsarbeit, Fördermittel, Digitalisierung).
Neuen ehrenamtlichen Initiativen einen strukturierten Einstieg ermöglichen. Eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung schlagen. Die Anerkennungskultur für Ehrenamtliche stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Stadtgebiet von Laatzen in Niedersachsen. Laatzen liegt südlich von Hannover und zeichnet sich durch eine heterogene Sozialstruktur aus, bestehend aus sowohl urbanen als auch ländlichen Bereichen.
Gebietsspezifische Merkmale:
Urbane Gebiete:
Laatzen-Mitte und Alt-Laatzen sind dicht besiedelt und geprägt von einer hohen sozialen Durchmischung sowie einer höheren Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte.
Herausforderungen: Geringe Identifikation mit dem Sozialraum, prekäre Lebenssituationen, erschwerter Zugang zu bestehenden Ehrenamtsstrukturen.
Ländliche Gebiete:
Die Stadtteile Ingeln-Oesselse und Gleidingen weisen gewachsene Vereinsstrukturen auf, die häufig mit Überalterung und Nachwuchsmangel zu kämpfen haben.
Herausforderungen: Veraltete Vereinsstrukturen, starre Hierarchien, Schwierigkeiten bei der Modernisierung und Mitgliedergewinnung.
Sondergebiete:
Rethen liegt zwischen urbanen und ländlichen Strukturen und hat eine aktive Zivilgesellschaft mit bereits bestehenden Vernetzungen, die weiter gestärkt werden können.
Industrie- und Gewerbegebiete bieten Potenzial für Corporate Volunteering und Kooperationen mit Unternehmen zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement.
Abgrenzung und Fokus des Fördergebietes:
Die Freiwilligenagentur Laatzen wird als zentrale Anlaufstelle für das gesamte Stadtgebiet fungieren. Besondere Schwerpunkte liegen auf:
Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen, insbesondere in den ländlichen Ortsteilen.
Niedrigschwelliger Zugang für neue Engagierte, insbesondere in den urbanen Quartieren.
Zusammenführung von Engagement zwischen Stadt- und Landbevölkerung zur optimalen Nutzung von Synergien.
Die räumliche Begrenzung des Fördergebietes deckt sich mit den politischen Grenzen der Stadt Laatzen, während die inhaltliche Ausrichtung auf die spezifischen lokalen Herausforderungen zugeschnitten ist.
Einwohnerzahl
41966
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet_laatzen_karte.pdf
(856.68 KB)
stadtteile_gem._hauptsatzung.pdf
(4.46 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ja, die Gründung der Freiwilligenagentur Laatzen kann in Teilen als Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement verstanden werden, jedoch mit einem erweiterten Fokus auf das Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement.
Gemeinwesenarbeit (GWA)
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, soziale Teilhabe zu stärken, gesellschaftliche Ressourcen gerecht zu verteilen und das Miteinander im lokalen Raum zu fördern. Die Freiwilligenagentur übernimmt dabei mehrere zentrale Aufgaben:
Partizipation und Selbstorganisation:
Sie fördert die Eigeninitiative der Bürger*innen und unterstützt sie bei ehrenamtlichem Engagement.
Besonders Gruppen, die bisher wenig Zugang zum Ehrenamt hatten (z. B. Migrant*innen, ältere Menschen, sozial Benachteiligte), werden gezielt eingebunden.
Stärkung des sozialen Zusammenhalts:
Durch Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen trägt die Agentur dazu bei, das lokale Ehrenamt als Rückgrat des Gemeinwesens zu stärken.
Sie setzt auf Empowerment, indem sie Engagierte nicht nur vermittelt, sondern auch berät und qualifiziert.
Verbesserung der Lebensqualität:
Ehrenamtliche Initiativen können durch die Agentur gezielt gefördert werden, um Angebote für verschiedene Zielgruppen (Senioren, Familien, Jugendliche) zu schaffen.
Dies führt langfristig zu einer Belebung des Sozialraums und einem verbesserten Zusammenleben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch partizipative Ansätze wie Ehrenamtsforen, niedrigschwellige Beratungsangebote und direkte Einbindung der Bürger*innen in die Gestaltung von Projekten. Persönliche Ansprache, Anerkennungskultur und individuelle Unterstützung fördern Teilhabe und Enga
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisation entsteht durch Schulungen, Beratung und Vernetzung. Workshops zu Vereinsarbeit, Mentoring und digitale Plattformen geben Wissen und Sicherheit. Unbürokratische Anlaufstellen fördern Eigeninitiative und ermöglichen Engagement auf Augenhö
Kriterium
Beschreibung
Stärken vor Ort werden durch Vernetzung bestehender Initiativen, Nutzung lokaler Expertise und Kooperation mit Vereinen, Verwaltung und Unternehmen gefördert. Ressourcen teilen, Synergien schaffen und Ehrenamtliche gezielt einbinden stärkt die Gemeinschaf
Kriterium
Beschreibung
Durch inklusive Netzwerke, gemeinsame Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte fördern wir den Austausch zwischen Zielgruppen. Bildung, Dialogformate und Mentoring stärken gegenseitiges Verständnis, schaffen Synergien und fördern eine Kultur der Zus
Beschreibung
Durch enge Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Regelmäßige Austauschformate, gemeinsame Projekte und transparente Kommunikation fördern Synergien, reduzieren Doppelstrukturen und stärken eine vernetzte Zusammen
Beschreibung
Durch regelmäßige Netzwerktreffen, Austauschplattformen und gemeinsame Projekte fördern wir Kooperationen. Direkte Ansprache, verbindliche Absprachen und digitale Tools stärken den Zusammenhalt, vermeiden Doppelstrukturen und schaffen nachhaltige Partners
Kriterium
Beschreibung
Durch Begegnungsräume, gemeinsame Aktionen und Beteiligungsformate stärken wir den Austausch. Feste, Nachbarschaftsprojekte und Ehrenamtsinitiativen fördern Zusammenhalt, während niedrigschwellige Angebote und Anlaufstellen Teilhabe für alle ermöglichen.
Beschreibung
Durch bedarfsgerechte Treffpunkte, digitale Plattformen und unterstützende Strukturen für Vereine und Initiativen. Kooperationen mit Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft optimieren Ressourcen, verbessern Zugänge und schaffen nachhaltige Orte für E
Kriterium
Beschreibung
Durch Vernetzung von Verwaltung, Ehrenamt, Wirtschaft und Bildung fördern wir Kooperationen. Regelmäßiger Austausch, gemeinsame Strategien und transparente Kommunikation schaffen Synergien, vermeiden Doppelstrukturen und stärken Zusammenhalt
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Laatzen verfügt über bestehende ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die als Grundlage für den Fördergegenstand 2 dienen. Besonders in Laatzen-Mitte, das im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) gefördert wird, gibt es Netzwerke zur Stärkung der Zivilgesellschaft.
1. Kommunale und professionelle Strukturen:
Stadtteilbüro Laatzen-Mitte:
Schnittstelle zwischen Bürger*innen, Verwaltung und sozialen Akteuren
Förderung sozialer Teilhabe und Stadtteilentwicklung
Generationen-Treff Rethen:
Begegnungsstätte für intergenerationellen Austausch
Unterstützung von Senior*innen und neuen Engagementformen
2. Ehrenamtliche Strukturen:
Interessengemeinschaft der Vereine, Verbände und Organisationen Laatzen-Mitte:
Koordination und Vernetzung von Ehrenamtlichen und Vereinen
Lokale Initiativen und Nachbarschaftsprojekte:
Stadtteilinitiativen, Sportvereine, kulturelle Gruppen
3. Integration und Gemeinwesenarbeit:
Sozialarbeit in Schulen und Kitas zur Unterstützung von Kindern und Familien
Mehrgenerationenprojekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts
Fazit: Laatzen bietet eine stabile Ausgangslage für die Freiwilligenagentur, da vorhandene Strukturen bereits auf Vernetzung, Ehrenamt und Gemeinwesenarbeit ausgerichtet sind. Die Agentur wird diese weiter stärken und ausbauen.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die #freiwilligVHS wird nachhaltig in die kommunale Struktur eingebunden, indem sie als zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt etabliert und mit Verwaltung, Vereinen und Bildungseinrichtungen vernetzt wird. Die langfristige Finanzierung erfolgt durch kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen, Unternehmenskooperationen (CSR) und Eigenmittel aus Bildungsangeboten. So wird eine stabile, zukunftssichere Struktur für bürgerschaftliches Engagement geschaffen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Soziales Wilhelmshaus
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Birgitt Hugle
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Diakonie als Wegweiser für Menschen in Wilhelmshaven
Projektbeschreibung
Das "Soziale Wilhelmshaus" soll mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung und der Stadt Wilhelmshaven im Oktober 2025 in der Innenstadt von Wilhelmshaven eröffnen. Die Neuerrichtung eines Quartierbüros nahe Börsenplatz erfolgt im ehemaligen Büro (auf zwei Ebenen mit einer Küche) einer Versicherung, das schon länger leer steht. Neben einem Beratungsangebot durch eine/n Sozialarbeiter*in gibt es das Angebot handwerklicher Betätigung. Von Glühbirnen austauschen, Kaffeemaschinen reparieren bis hin zu Ausbesserungsarbeiten an mehreren Näharbeitsplätzen bekommen handwerkliche Interessen Raum. Bewohner*innen werden durch uns ermutigt, aktiv ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten. Wir sprechen die Menschen mithilfe aktivierender Befragung sowie mobiler Kaffee/Tee- und Beratungsangebote in der gesamten Innenstadt an. Wir fragen die Menschen, was sie sich wünschen. Betreut wird der Näh-Treff und weitere handwerkliche Angebote von einer erfahrenen mehrsprachigen Anleiterin in TZ sowie Ehrenamtlichen. Teilnehmer*innen können sich bei uns Fachwissen aneignen, mit Menschen in Kontakt treten, Deutschkenntnisse erwerben und gemeinsam Probleme lösen, wie z.B. fehlende Kinderbetreuung. Unsere bestehende Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße wird hier weitergeführt. Erfahrung bieten wir durch unser Nachbarschaftsbüro in Tonndeich. Gerade in der Innenstadt leben viele Haushalte unter prekären Bedingungen, es fehlt an sozialer Infrastruktur und Anlaufstellen für Beratung. Bei Bedarf vermitteln wir als Wegweiser in eine unserer vielfältigen Beratungsstellen. Wir bieten Unterstützung in schwierigen Lebenslagen, Reparaturinitiativen und Treffpunkte für alle Bewohner. Das "Wilhelmshaus" als Ort ohne Konsumzwang bietet Sicherheit durch feste Öffnungszeiten und feste Gesichter; Sitzgelegenheiten auf der attraktiven Draußen-Fläche laden zum Verweilen ein. Bewohner können diesen Raum, z. B. mit Pflanzen, mitgestalten und sich einbringen. Praktisch und ideell unterstützt uns der CIV (CityInteressenVerband) der Stadt, auch um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Gemeinsam mit CIV und Bewohnern wollen wir regelmäßige Feste im Viertel organisieren, die ein "Wir-Gefühl" erzeugen und zum Mitmachen einladen. Wir arbeiten mit einer Tanzlehrerin zusammen, die Tanzen im öffentlichen Raum anbietet. Community Dance als künstlerische Methode und als Möglichkeit des Empowerments verbindet die Menschen im Stadtteil über sprachliche Grenzen hinaus.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wir stehen im Moment in Verhandlungen mit einem Vermieter in der Innenstadt, der uns Räumlichkeiten (355 qm) in der Innenstadt vermieten würde. Sobald wir die Anschubfinanzierung erhalten, legen wir los. Durch unsere Arbeit in Tonndeich kennen wir die erheblichen sozialen Herausforderungen: Ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, eine erhöhte Arbeitslosigkeit sowie Integrationshürden prägen vor allem die Innenstadt. Kinderarmut drückt sich nicht nur materiell aus, sondern auch in immateriellen Lebensbereichen wie Wohnen, Bildung und Gesundheit. Wir erleben das hautnah durch unsere Hausaufgabenunterstützung in Tonndeich in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße. Soziale Benachteiligung führt zu finanziellen und psychischen Belastungen, es fehlt an sozialen Anlaufstellen und niedrigschwelligen Hilfsangeboten. Leerstand, Sanierungsstau und eine geringe Aufenthaltsqualität verschärfen die Problematik. Dies führt zu einem Rückgang der Nahversorgung und fehlenden Begegnungsmöglichkeiten für die Bewohner. Hier wird das geplante Quartiermanagementbüro ansetzen: Es wird eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in allen Lebenslagen schaffen. Darüber würde sich der CIV (CityInteressenVerband) sehr freuen und unterstützt uns auch. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung sozialer Akteure. Unterstützung bleibt oft ineffektiv und Menschen in Problemlagen finden keinen Zugang zu passenden Angeboten. Das geplante Büro soll als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen individuell zu beraten und gezielte Angebote für das nachbarschaftliche Zusammenleben sowie soziale Teilhabe zu entwickeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven Innenstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung der Innenstadt wird durch folgende Stadtteile definiert:
Norden: Begrenzung durch die Bismarckstraße zum Stadtteil Siebethsburg.
(Quelle: wikipedia.org)
Osten: Abgrenzung entlang der Berliner Straße zum Stadtteil Heppens.
(Quelle: wikipedia.org)
Süden: Grenze zur Innenhafen-Zone, wobei das Stadtviertel Großer Hafen eine Verbindungsfunktion zwischen der touristisch und kulturell frequentierten "Wasserkante" und der Innenstadt darstellt.
(Quelle: ratsinfoservice.de)
Westen: Begrenzung durch die Schillerstraße, den Metzer Weg und die Luisenstraße zum Stadtteil Bant.
Einwohnerzahl
10518
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&;
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&;
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024;
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sozialeswilhelmshaus_innenstadt.pdf
(1.17 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den klassischen Quartiersmanagement-Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern, soziale Teilhabe zu stärken und die Stadtteilentwicklung gemeinsam mit den Bewohner*innen aktiv zu gestalten. Dabei setzen wir auf eine integrierte, niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Herangehensweise.
1. Sozialraumorientierung und Bedarfsanalyse
Unser Quartiermanagement orientiert sich an den realen Herausforderungen der Innenstadt Wilhelmshaven, insbesondere den hohen Anteilen von Menschen mit Migrationshintergrund und sozialer Benachteiligung. Wir führen zu Beginn eine detaillierte Sozialraumanalyse durch, um die Bedarfe der Bewohner*innen zu erfassen und maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln. Sozialarbeiter oder Ehrenamtliche stellen sich direkt in der Nachbarschaft vor.
2. Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung
Die Beratung erfolgt direkt im Quartier und begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen (z. B. Arbeitslosigkeit, Behördengänge, Sprachbarrieren). Wir sprechen mit den Menschen an belebten Orten, bieten Getränke an und kommen so ins Gespräch.
3. Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteuren
Wir arbeiten eng mit lokalen Einrichtungen, Behörden, Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern zusammen.
Mit diesem Ansatz verbessern wir nicht nur kurzfristig die Situation vor Ort, sondern schaffen langfristige Strukturen für ein lebendiges und sozial stabiles Quartier in der Innenstadt Wilhelmshavens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Menschen kommen freiwillig und gern ins Wilhelmshaus. Sie fühlen sich willkommen, angenommen und gehört. Sie sagen: „Hier kann ich so sein, wie ich bin.“ Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen, sie können aktiv mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Nicht „wir bieten an, was wir denken, was gut ist“, sondern: Die Themen, Formate und Zeiten richten sich nach dem, was die Menschen brauchen und wünschen. Sie können eigene Ideen verwirklichen, sie stehen im Austausch untereinander und planen gemeinsam.
Kriterium
Beschreibung
Menschen übernehmen Verantwortung und gestalten mit. Sie wollen mithelfen, mitplanen, eigene Ideen einbringen. Es entstehen selbstorganisierte Gruppen oder regelmäßige Treffen, die nicht von außen gesteuert sind.
Kriterium
Beschreibung
Es entsteht ein Gefühl von Zuhause und Gemeinschaft. Wenn Klienten sagen: „Das Wilhelmshaus gehört zu meinem Alltag.“ „Ich habe hier neue Freunde gefunden.“ „Ich wüsste gar nicht, wie’s ohne das hier wäre.“; dann stehen Menschen wirklich im Zentrum.
Kriterium
Beschreibung
die Menschen im Quartier gemeinsam Feste mit und ohne Netzwerkpartner selbst organisieren, neue Nachbarn begrüßen, sich für Sauberkeit und Sicherheit in den Straßen verantwortlich fühlen
Beschreibung
Gute Anbindung an Bus & Bahn: niedrigschwelliger Zugang, auch für ältere Menschen, Kinder, Menschen ohne Auto. Kurze Wege für Menschen, die sowieso in der City unterwegs sind (z. B. einkaufen, Arzt): spontane Besuche möglich Verkehrsknotenpunkt für Flyer
Kriterium
Beschreibung
Die Innenstadt als lebendiger, sozialer Lebensraum für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Einkommen.
Beschreibung
Regelmäßiges Innenstadtforum oder „Innenstadt-Tisch“, wo Vertreter*innen aller Bereiche gemeinsam planen und Prioritäten setzen.
Kriterium
Beschreibung
Das Wilhelmshaus ist ein Ort der Begegnung über soziale Grenzen hinweg; es finden regelmäßig Ehrenamtsbörsen statt.
Beschreibung
Die Gestaltung eines „Platzes der Nachbarschaft“ bringt Soziales (Programm), Stadtgrün (Begrünung), Bauamt (Sitzmöglichkeiten) und Kulturamt (Veranstaltungen) zusammen.
Kriterium
Beschreibung
Koordination durch eine Quartiers- oder Innenstadtkoordination (z. B. angesiedelt im Wilhelmshaus), die vermittelt, koordiniert und Prozesse steuert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
GPS Familienzentrum Nord; Familienzentrum Ost und Jugendzentrum Point
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Familienzentrum Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Familienzentrum West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Havenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LEG, Spar und Bau, Rüstringer Wohnungsbauverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
City-Interessen-Verein Wilhelmshaven e.V. (CIV) ist ein Zusammenschluss der Kaufmannschaft der Wilhelmshavener Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Stadt Wilhelmshaven, Herr Rainer Päsler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willehad Flüchtlingsunterkunft Wilhelmshaven, Herr Michael Wiets
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Volkshochschule Wilhelmshaven BIWAQ Jobcoach Eike Danielmeier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Wilhelmshaven, Frau Abadia Hernandez
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Streetwork Wilhelmshaven, Herr Arne Suhr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Sprachmittler, VHS Wilhelmshaven, Herr Jens Wiese
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. Stadtrat Armin Schönfelder und Carsten Feist (Oberbürgermeister), Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e. V. , Frau Rabea Kruse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt, Frau Isabell Eickhoff
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir arbeiten aktuell eng mit der Stadt Wilhelmshaven und der Wirtschaftsförderung zusammen. Zur Verankerung des Projekts fanden erste Gespräche mit Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung zur Kooperation und einer möglichen Anschlussfinanzierung statt. Der Reparaturtreff soll sich nach der Anschubfinanzierung finanziell selbst tragen. Ziel ist, das Wilhelmshaus langfristig als kommunales Instrument zur Stadtteilentwicklung durch den Aufbau stabiler Partnerschaften mit der Stadt zu etablieren.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam in Obernkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein gutes Miteinander in Obernkirchen gemeinsam schaffen
Projektbeschreibung
Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V., nachfolgend DRK genannt. Seit 2022 ist das DRK im Auftrag des Landkreises in der Flüchtlingssozialarbeit aktiv. Daher wissen wir, dass eine aktiv vernetzte Gemeinwesenarbeit in Obernkirchen nicht besteht. Unsere 7 Sprachmittler und 6 Sozialarbeiter/-betreuer haben ein vertrauensvolles Verhältnis zu den zugewanderten Menschen in Obernkirchen. Das DRK mit Sitz in Obernkirchen und 5.200 Mitgliedern hat auf Grund guter ehrenamtlicher Strukturen gute Verbindungen zur alteingesessenen Bevölkerung. Aus unseren vielen Gesprächen in der Beratungsstelle haben wir Kenntnis, was die Menschen bewegt, herausfordert und wo ihre Bedarfe liegen. Wir stehen bereits seit längeren im persönlichen Kontakt mit der Bürgermeisterin, sind Mitveranstalter der interkulturellen Woche in Obernkirchen und wissen daher welche Anstrengung notwendig ist, die gesellschaftliche Situation nachhaltig zu verändern. Dabei hilft uns auch, dass ab dem 07.04.2025 das interkulturelle DRK-Beratungs- und Begegnungszentrum in der Neumarktstr. 25 in Obernkirchen, sehr zentral liegend, eröffnet. Neben Beratungsleistungen wird sich dort eine Beratungsstelle für die berufliche Integration und für traumatisierte zugewanderte Menschen befinden. Die Planung dieses Zentrums hat bei uns dem Gedanken verstärkt, dass ein nachhaltiges Miteinander nur möglich ist, wenn Integration unter Beteiligung der Gesamten Bevölkerung stattfindet. Darin sehen wir künftig unseren Focus. Daher wird der Begegnungsraum dem Projekt der Gemeinwesenarbeit dienen und als Anlaufstelle mit einem "Kümmerer" die Koordination und Umsetzung der Projektziele sicherstellen. Es stehen uns weitere Räume der Kommune, in Schulen aber auch im Quartier und im Gebäude des DRK (Bornemannstr. 1, Obernkirchen) zur Verfügung. In Gesprächen mit bestehenden Netzwerkpartnern (Jugendzentrum, Ichtys-Gemeinde, IGS Obernkirchen und einem Betreuungsverein) wissen wir, dass es sehr wohl Interesse an einem strukturierten Netzwerk in Obernkirchen gibt. Aus dem Schreiben der Bürgermeisterin der Stadt Obernkirchen geht der deutliche Wunsch hervor, eine Gemeinwesenarbeit zu etablieren. Im Landkreis Schaumburg stehen wir mit mehreren Personen (u.a. dem Sozialamtsleier Herrn Böhm) in Kontakt und wir konnten eine engere Zusammenarbeit mit dem Bereich Teilhabe und Migration (Frau Abel) vereinbaren. An einem runden Tisch der Stadt Obernkirchen beteiligen wir uns auch.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Strategie der dezentralen Unterbringung im Landkreis Schaumburg ist Obernkirchen eine von 5 Städten im Landkreis, die eine hohe Anzahl an Übergangswohnungen und von Zugewanderten angemieteten Privatwohnungen hat. Dieser Zuzug verstärkt sich akutell durch Auflösung einer GU in Bückeburg und bald auch der GU in Bad Nenndorf. Die Wohnungen liegen in Gebieten wie Taubenweg, Kolbergring, Kalte Weide, Friedrichstrasse - etwas außerhalb des Stadtzentrums. Hinzu kommt eine Überalterung der Bevölkerung. Dies lässt Menschen vereinsamen und Zugewanderte ziehen sich in ihre Sprachen-Communitys zurück. Unsere Erfahrung in der Arbeit mit den Menschen ist, dass es kaum ein Miteinander gibt. Wenn das Projekt der Gemeinwesenarbeit nicht entsteht, wird diese Lage sich noch verschlimmern und es werden soziale Brennpunkte entstehen. Erste Straftaten haben in den letzten Wochen die Bevölkerung und die Verantwortlichen in der Kommune aufschrecken lassen. Als DRK sehen wir uns in der Verantwortung, mit dem Projekt das soziale Miteinander zu fördern und durch Gespräche und präventive Maßnahmen potentielle Täter gegen Ihren Frust und die Langeweile durch unsere Angebote gemeinsam mit Netzwerkpartner zu beteiligen und diesem Trend entgegenzuwirken. Ein vielseitiges Vereinsangebot in den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur besteht in Obernkirchen bereits. Gerade nach der Corona-Phase und der hohen Zuwanderungzahl ist es eine besondere Herausforderung, die Angebote und den Bedarf wieder zusammenzuführen und Menschen aus ihren Gewohnheiten, ihren Bequemlichkeitszonen zu holen und den Abbau ihrer Hemmungen zu forcieren Wir freuen uns auf die Aufgabe und sind bereit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Kernstadt Obernkirchen
Beschreibung
Wir kümmern uns um die Kernstadt Obernkirchen ohne Ortsteile, Randgebiete der Stadt (Taubenweg, Kolbergring und Kalte Weide) werden insbesondere mit einbezogen.
Einwohnerzahl
8600
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Obernkirchen aus der Zensus-Zählung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Zahlen aus dem Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht für Obernkirchen der Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Oberkirchen der Bertelsmann Stiftung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburgf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Landkreis Schaumburg
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten vom Sozialbericht der Bertlsmann Stiftung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsplan_obernkirchen_stadt_kerngebiet.pdf
(934.74 KB)
sozialbericht_-_obernkirchen.pdf
(109.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in:
- Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen.
- Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung niederschwelliger Begegnungsorte zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Beratung in verschiedenen Lebenslagen.
- In der Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht dadurch lebensnahe (Erwachsenen-)Bildung.
- In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – Bestandsaufnahme sozialdemografischer Daten und Bündelung von individuellen wie institutionellen Ressourcen im Sozialraum; Kooperation und Vernetzung von Akteur/innen im Stadtteil.
- In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
- In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien etc.) oder themenbezogene (Wohnen, Verkehr, Grünfläche etc.) Gruppenarbeit.
Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 600 Mitgliedern, persönliche Ansprache in unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelles Beratungszentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Schulen und Jugendtreffs.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt von vielen Menschen zur Integration genutzt wird, sie sich am Gemeinwesen beteiligen und dadurch eine spürbare Gemeinschaft in Obernkirchen entsteht. Eigeninitiative und Aktivität sich zusammen mit allen Bürgern entwickeln lässt.
Kriterium
Beschreibung
Wir wollen ein starkes Netzwerk lokal aufbauen, das die Menschen sieht und für ihre Bedarfe da ist. Eine hohe Beteiligung von Nertzwerkpartnern und Menschen aus Obernkirchen zeigt uns den Erfolg.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen mit Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressin, Zuschussantrag ab 2026, Teilnahme am runden Tisch ab 2025
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BKK24 Herr Busche mit dem Projekt "Länger besser leben"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DLRG Obernkirchen e.V., evtl. Schwimmkurse für Kinder konkretisieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Schaumburg e.V., weitere Teilbereiche wie z.B. unser Team Jugendhilfe, Ehrenamtliche Mitarbeit im Katastrophenschutz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, mit Frau Korn als Schulleiterin stehen wir schon in Kontakt, bereits Lernförderung - Mitgestaltung der wöchentlichen Projekttage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen. Kooperation ausbauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Obernkirchen und Umgebung - Kontaktneuaufnahme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Info-Galerie Obernkirchen e.V. - Kontaktneuaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfenster Obernkirchen e.V. - Neukontaktaufnahme über Bürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Obernkirchen e.V. von 1863 - verschiedene Sportangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obernkirchen Raptors e.V. - Kampfsport als Ausgleichssport für Jugendliche und zum Auspowern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schütte-Chor e.V. - Kontaktneuaufnahme - Singen macht Fröhlich
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen e.V. - Förderung von Schwimmen bei Erwachsenen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Obernkirchen von 1920 e.V. - Verschiedene Sportangebote zum Mitmachen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Obernkirchen - Jugendangebote für christlich interessierte Jugendliche nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Obernkirchen - Ehrenamtliche Mitarbeiter, Förderung durch Ausbildung, was für berufliches Weiterkommen hilft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballclub Juventus e. V. - Fußball für Kinder und Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus & Grund Schaumburg-Obernkirchen e. V. - Hilfe bei der Wohnungssuche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Obernkirchen - Bereits mit Jugendsozialarbeiter Nico im Kontakt wegen Angebote für Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein Obernkirchen e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Line Dance Corner Schaumburg e. V. - Neukontakt - verschiedene Tanzangebote nutzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales Bündnis für Familien - Neukontakt, Beratungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Motorsport-Club Schaumburg Obernkirchen e. V. im ADAC - Idee von Verkehrserziehung und Hilfe bei Erlangen des Führerscheines zu mehr Mobilität
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Deutschland Nabu-Gruppe Obernkirchen e. V. - Naturschutz als Aufgabe der Geinschaft erfahren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten - gute Kontakte zur Redaktion, DRK hat mit Frau Steininger eigene Pressestelle, Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro der Landtagsabgeordneten Colette Thiemann - Frau Thiemann ist als Präsidiumsmitglied im DRK gerne Politisches Sprachrohr für das Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro des Landtagsabgeordneten Jan Philipp Beck - mit Herrn Beck bereits Demokratie-Aktionen besprochen, als stellv. Landrat auch ein wichtiger Kontakt zum Landkreis
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Obst u. Gartenbauverein e. V. - neben unserem eigenen Gemeinschaftsgarten ein weiteres Angebot zur Gartenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland e. V. - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherberatung Schaumburg e. V. - Kontakt zur bedarfsgerechten Weiterleitung, Wichtig vor allem im Bereich Handyverträge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Wirtschaftsförderung e. V. - da bei Sparkasse angesiedelt guter Kontakt im Bereich Finanzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WIR für Schaumburg, Ortsgruppe Obernkirchen - Neukontakt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche - Kontakt für unterstützende Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirchengemeinde - runder Tisch mit Kirchen wurde bereits ins Leben gerufen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökumenische Kinder& Jugendbücherei - ergänzendes Angebot zum Lesen und Sprachförderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Stadt Obernkirchen ist bereits vereinbart, dass wir ab 2026 einen Antrag auf einen Zuschuss für das Projekt, zur Nachhaltigkeit stellen. Mit dem Landkreis Schaumburg stehen wir ebenfalls in Kontakt, konnten aber noch nichts vereinbaren, da ein Dezerntenwechsel bei Soziales zum Jahresende ansteht. Nach Förderzeitraumablauf ist geplant weitere Förderungen auf Landes- und Bundesebene entsprechend zu beantragen. Auch eine Beteiligung des DRK Landesverbandes könnte eine Option sein.
11. Medien
Galerie
Videos
interkulturelleszentrum.jpg
(283.2 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ecki - Aktiv im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Peters
| Funktion | Stellv. Abteilungsleiter/Koordinator Ecki |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ecki - Aktiv im Quartier
Projektbeschreibung
In der Begegnungs- und Integrationsstätte „Ecki“ der Stadt Seelze soll das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ als Nachbarschaftskomponente umgesetzt werden, um sich auf die konkreten Bedarfe in der unmittelbare Nachbarschaft fokussieren zu können:
Das Projekt umfasst folgende Bausteine:
• Ecki-Quartier: Das Ecki bietet Raum und Veranstaltungen speziell für die unmittelbare Nachbarschaft: Das Quartier Beethovenstraße
• Ecki-Nachbarschaftsrat: Ein Gremium aus Anwohnenden, das gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Stadt Seelze Maßnahmen zur Verbesserung des Gemienwesens plant und umsetzt.
• Nachbarschaftsbudget: Ein demokratisch verwaltetes Budget ermöglicht es den Anwohner*innen, selbstbestimmt Aktivitäten zur Verbesserung ihres Quartiers umzusetzen.
• Ecki-Garten: Ein neuer Begegnungsraum für gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglicht soziale Kontakte und erhöht die Aufenthaltsqualität
Das „Ecki“ (Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze) ist seit April 2024 die niedrigschwellige Anlaufstelle für alle BürgerInnen Seelzes. Das Ecki bietet vielfältige Unterstützungsangebote, darunter:
Unterstützung beim Spracherwerb, Integration in Arbeit, Schaffung von Begegnungsräumen sowie bei der Bewältigung allgemeiner Problemlagen.
Das erfolgreich umgesetzte Konzept des Eckis möchten wir durch einen stärkeren Fokus auf die unmittelbare Nachbarschaft erweitern, weil wir dort zahlreiche weitere Bedarfe sehen, denen wir bedarfsgerecht und wirkungsorientiert begegnen wollen. Wir möchten stärker als bisher die Nachbarschaft in die Bedarfsermittlung miteinbeziehen, um gemeinsam Projekte zu planen und umzusetzen.
Die Anbindung des GWA-Projekt an das Ecki ist ein großer Vorteil: Das Ecki verfügt bereits über Räume und eine bekannte Infrastruktur. Das GWA-Projekt kann darauf aufbauen. Dadurch kann es sich von Beginn an auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren – zudem kann auf umfangreiche Startinvestitionen verzichtet werden.
Durch aktivierende Befragungen soll die Wahrnehmung der Nachbarschaft bezüglich ihres Quartiers erfasst und Bedarfe bestimmt werden. Zusätzlich werden die nachbarschaftlichen Potentiale ermittelt, um sie zum Wohle der Gemeinschaft im Quartier in Form gezielter Nachbarschafts-Maßnahmen kooperativ umsetzen zu können.
Durch eine enge Kooperation mit der GWA-Projekt in Letter können intensive Synergien geschaffen werden.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier „Beethovenstraße“ leben überdurchschnittlich viele Personen mit reduzierten Teilhabechancen an unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, vom Arbeitsmarkt bis zu Kultur und Bildung. Faktoren wie Verschuldung, fehlende Sprachkenntnisse und mangelnde Kenntnisse zu bestehenden Hilfesystemen und Anlaufstellen reduzieren die Teilhabechancen von vielen Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Oft werden diese Faktoren von einer Generation zur Nächsten weitergegeben. Die Wohnstruktur ist durch einen hohen Bestand an Sozialwohnungen in großen Mehrparteienhäusern gekennzeichnet, In den letzten Jahren sind viele Belegrechte weggefallen. Es fehlen Aufenthaltsflächen wie Parks oder attraktive Spielplätze. Außerdem fehlen gastronomische Angebote in der direkten Nachbarschaft, wodurch die Lebens- und Aufenthaltsqualität erhöht werden könnte. Gleichzeitig ist das gesellschaftliche Miteinander durch einen anonymen Alltag geprägt und eine aktive Nachbarschaft wird kaum praktiziert. Der Mangel an geeigneten Aufenthaltsorten führt dazu, dass Jugendliche auf informelle Treffpunkte ausweichen, was mit Regelverstößen und Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum einhergehen kann. Das Quartier ist bei vielen EinwohnerInnen negativ konnotiert. Das Quartier ist ca. 9 Hektar groß wodurch sich eine hohe Bevölkerungsdichte von ca. 150 Personen pro Hektar ergibt.
Durch die Vernetzung mit zahlreichen sozialen Organisationen in Seelze, Hannover und der Region Hannover konnten die Zielgruppen durch das Ecki bereits häufig an die richtigen Anlaufstellen begleitet oder vermittelt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Beethovenstraße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Beethovenstraße, Mozartstraße, Obentrautstraße und Gustav-Adolf-Straße. Die nördliche Grenze bildet die Hauptdurchgangsstraße Hannoversche Straße und die südliche Grenze ist die Kantstraße und die stark befahrene Bahntrasse.Im Westen begrenzt die Döteberger Straße das Quartier und im Osten die Goltermannstraße.
Einwohnerzahl
1377
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen im Projektgebiet wurden auf Basis der Einwohnermeldedaten ermittelt. Die Zahlen der Gesamtstadt wurden auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstad
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Auf Basis von Stichprobenerhebungen wurden die Werte für das Projektgebiet geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten der Gesamtstadt stammen aus dem Sozialmonitoring der Region Hannover und die Werte für das Projektgebiet aus Stichprobenerhebungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan2.jpg
(55.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten den Fokus auf die Gemeinwesenarbeit richten, weil wir davon überzeugt sind, dass die BewohnerInnen des Quartiers die Experten ihrer Lebenswelt sind und am besten wissen, wo die Bedarfe vor Ort liegen. Wir möchten Projekte bedarfsgerecht und wirksam gestalten und vermeiden, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbeizuplanen. Deshalb setzen wir unmittelbar auf Beteiligung und schaffen mit dem Nachbarschaftsrat eine Plattform, und dem Ecki und dem Ecki-Garten einen Raum, in denen Ideen aus der Mitte der Menschen vor Ort entstehen, wachsen und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Die Nachbarschaft soll ihre Selbstwirksamkeit erfahren und stärken, wodurch sich auch in anderen Lebensbereichen positive Effekte entwickeln können. Selbstwirksame Menschen gestalten ihr Leben aktiver und können so die eigene und familiäre Entwicklung positiv gestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn NachbarInnen ihre eigenen Interessen und Stärken in Form von Projekten für die Nachbarschaft anbieten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich heterogene Personengruppen (bzgl. Alter, Herkunft, soz. Status) zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammenfinden und in den gegenseitigen Austausch gehen.
Beschreibung
Wenn sich NachbarInnen in Eigenregie zu einer Gruppe zusammenschließen und auf einer demokratischen Basis ihren Alltag/Wohnumfeld gestalten.
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich die vor Ort handelnden Akteure gegenseitig kennen und regelmäßig zu den Themen des Quartiers austauschen
Kriterium
Beschreibung
Wenn in jeglichen Projektphasen der Hauptfokus stets auf die Nachbarschaft gelegt wird und die anderen Einflussfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt miteinbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Personen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Projekten/Angeboten zusammenkommen und sich daraus weiterführende Kontakte ergeben.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule "Miteinander in Toleranz"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "AZG - Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Niedersachsen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ erweitert die Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze mit Fokus auf die Nachbarschaft und ergänzt die sozialen Dienste der Stadt. Es ist als langfristiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur konzipiert, mit nachhaltigem Betrieb und abgesicherter Projektkoordination. Die Finanzierung soll durch die Stadt, Fördermittel und Kooperationen mit Unternehmen gewährleistet werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mitmach Gesellschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Felix Weber
| Funktion | Hausleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam mehr erreichen
Projektbeschreibung
Wir im Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum Zeven sind seit 2008 in der Gemeinwesenarbeit in Zeven aktiv. Inzwischen sin wir zu einem Sozialenzentrum für die Samtgemeinde angewachsen. Über Jahre haben wir es geschafft, Menschen aus verschiedenen Kulturen, Altersgruppen und Vermögenslagen zusammenzubringen und mit Ihnen gemeinsam zu wachsen.
Die Menschen in Zeven wissen, dass sie mit jeglichen Herausforderungen in ihrem Leben auf uns zu kommen können, dass ihn bei uns im Haus geholfen wird oder aber wir in unserem Netzwerk in Zeven Organisationen oder Personen kennen, die ihnen weiterhelfen können.
Unsere Angebotsvielfalt entsteht durch die Herausforderungen und Wünsche unserer Besucher*innen. Über die Jahre haben wir dadurch unser Angebot stetig erweitert und auch vereinzelt Angebot die nicht mehr ausreichend frequentiert waren aus dem Angebotsportfolie entfernt. Besonders während und nach der Coronakrise standen viele Angebote auf dem Prüfstand und es gibt eine ungebrochen, hohe Nachfrage nach neuen Angeboten, die Aufgrund schwindender finanzieller Ressourcen durch die Infaltion und gestiegenen Personalkosten derzeit nicht zu realisieren sind oder nur in reduzierter Häufigkeit möglich sind.
Der Hauptschwerpunkt soll auf der Etablierung eines besseren Ehrenamtsmanagement liegen, sodass die Angebote aus einer Hauptamtlichenbetreuung im bestenfall in eine ehrenamtliche wandern. Hierbei möchten wir zum zuverlässigen Ansprechpartner für den Landkreis Rotenburg werden, im Thema Freiwilligengewinnung und Freiwilligenmanagement. Diese Strukturen sind teilweise vorhanden, aber auf Grund fehlender Zeit nicht ausreichend erarbeitet. Dies wollen wir ändern, wir wollen unser Freiwilligenmanagement (Onboarding, Rechte,Pflichten, Chancen und Profil) verbessern. Unsere Ehrenamtliche sollen über vorhandene Fortbildungsstrukturen inhouse aber besonders über Landes- und Landkreisprojekte geschult und gestärkt werde. Dies hat einen Synergieeffekt auf die Stadt Zeven, die Samtgemeinde und alle Vereine im Umkreis, da wir häufig eine Erstanlaufstelle für Freiwillige sind, da wir als großer Wohlfahrtsverband DRK Deutschlandweit die meisten Ehrenamtlichen haben und in den Köpfen der Menschen eine Marke sind und weil wir über unser Familienzentrum einen frühen Zugriff auf Eltern haben. Unsere Aufgabe ist es diese Eltern gut auszubilden in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, sodass Sie, wenn ihre Kinder aus unseren Strukturen raus wachsen, bei Partner*innen weiter aktiv sind.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Zeven, sowie die Samtgemeinde hat einige größere Industrieunternehmen, die zum Teil weltweit agieren in ihrem Umkreis, dadurch ist auf den ersten Blick die Finanzielle Lage für viele Bewohnerinnen gut. Leider gilt das inzwischen und stetig steigend nicht mehr für alle, besonders in direkter Nähe zu unserem Haus ist die Finanzielle Lage vieler Bewohnerinnen prekär. Diese prekäre Situation führt häufig zu Isolation und Schamgefühl bei den Menschen. Es ist eine stetige Herausforderung den Menschen einen Zufluchtsort aus dieser Situation zu bieten. Dies versuchen wir durch unsere Angebote zu leisten.
Die stetig veränderte Krisenlage erfordert ein immer größeres Problembewusst sein in unsere Arbeit und die Erweiterung unsere Angebote. Dies ist aus den vorhandenen Struktruen des Hauptamtes nicht umsetzbar, sodass die Erweiterung der Ehrenamtsstruktur alterniativlos und somit zwingend erforderlich ist.
Wir sind sehr aktiv im Netzwerk der Frühen Hilfen des Landkreises Rotenburg für Kinder von 0-6 Jahren und sind auch Gastgeber der Netzwerktreffen, darüber hinaus ist der Landkreis mit 3 verschiedenen Stellen bei uns im Haus angesiedelt und ist mehrmals in der Woche zu Besprechungen im Haus, sodass wir ein kurzen Dienstweg haben. Weitere Kooperationspartner*innen sind DRK interne Projekte: Essen auf Räder, Kleidershop, DRK Ortsverein, Familien unterstützender Dienst. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Rentenberatung Stade. Wir beteiligen uns an Projekten des Kinder- und Jugendbüros, des Kinder und Jugendzentrums, diversen Veranstaltungen im Stadtpark und der Fußgängerzone. Zusätzlich kooperieren wir mit der Stadtbücherei Zeven.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Zeven - Nord
Beschreibung
Nördlich der Bahnstrecke
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
https://www.zeven.de/Seiten/Zahlen-Daten-Fakten.html?
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um ein Schätzung.
Die Mieten in der direkten Umgebung unsere Hauses sind sehr günstig, sodass hier in der Regel Menschen mit sehr geringen Einkommen und am häufigsten Menschen mit Sozialhilfe wohnen. Besonders Menschen mit Fluchterfahrung finden häufig nur hier Wohnungen und sind qua Gesetz Arbeitslos. Die stetig steigenden Lebensunterhaltkosten machen Unterstützungs- und Beratungsangebote immer wichtiger.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_zeven_nord.png
(419.59 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir sind hier in Zeven sowohl in unserem Quartier, als auch in der Gemeinwesenarbeit ein angesehener Partner der Stadt und der Samtgemeinde. Wir verstehen uns als sozialer Begegnungsort für alle Menschen in Zeven und Umgebung, wodurch die Gemeinwesenarbeit eher treffend ist. Zu mal wir durch den Fahrdienst auch Menschen von deutlich außerhalb unsere Quartiers in unsere täglichen Arbeit abholen.
Darüber hinaus wollen wir mit unsere Arbeit die gesamt Stadt + Samtgemeinde Zeven weiter infizieren und den Menschen eine Anlaufstelle bieten für Beratung, Gemeinschaft, Austausch und einen Ort an dem ich mich einbrignen kann und erlebtes weitergeben kann und gleichzeitg neues erlernen kann. Hierbei gestalten wir unser Angebot an den Interessen der Menschen. In unseren Angeboten und Beratungen fördern wir die Selbstorganisation und stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Wir empfinden unsere Standort und unser Gebäude als große Stärke, die direkte Nähe zum "sozialen Brennpunkte", sowie zu einem in 2005 erschlossenen Neubaugebiet erlaubt uns ein Miteinander Themen- und Ebenenübergreifend. Besonders die Netzwerkarbeit in Zeven ist uns ein Anliegen. Wir agieren in vielen Netzwerken als Ausrichter oder als stetige Vertreter*in um gemeinsam den sozial Raum zu gestalten und zu verbessern.
Mit diesem Projekt möchten wir die vorhanden Strukturen nachhaltig um eine verbesserte Ehrenamtsstruktur für das Gesamte Netzwerk verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen sich signifikant erhöht hat. Die Strukturen und Events für Ehrenamtlich verbessert wurden
Kriterium
Beschreibung
Unser Ntzwerkpartner von positiven Entwicklungen in ihrer Arbeit mit ehrenamtlichen erzählen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Derzeit sind für diese Arbeit 4 Kolleg*innen mit verschiedensten Stundenanteilen und Aufgaben zuständig. In unserem Haus sind derzeit über 70 Ehrenamtliche in verschiedensten Aufgaben und Einsatzbereichen aktiv. Dabei unterscheiden wir zwischen wöchentlichen, monatlichen und Sonderevent Ehrenamtlichen, die alle wichtig sind für unsere Arbeit. 2x jährlich laden wir alle Ehrenamtlichen ein, um Sie über unsere Arbeit, neue Angebote und Projekte zu informieren. An diesen Veranstaltungen geben wir auch wichtige Gesetzesänderungen für unsere/ihrer Arbeit bekannt oder informieren zu wichtigen Themen und wie wir damit umgehen (Kinderschutz, Drogenkonsum, etc.) Diese Strukturen sind bewährt, müssten aber dringend ausgebaut werden.
Hierbei wollen wir durch veränderte Strukturen und durch klare Abläufe eine nachhaltig veränderten Umgang mit Ehrenamtlichen implementieren. Hierzu wollen wir die drei Projektjahre nutzen, den wenn diese Strukturen geschaffen sind, ein Arbeiten in diesen eine deutliche Verbesserung der IST Situation fürs Haus, fürs Quartier und das gesamte Netzwerk darstellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg - Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BNW Bildungswerk Niedersäschischer Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Bremervörde- Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe - Frühe Förderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir möchten in den 3 Förderjahren die Ehrenamtsstrukturen in unserem Haus auf eine neue Stufe heben und Strukturen schaffen die Nachhaltig erhalten bleiben und hauptamtliches Personal entlasten und vor allem die Besucher des Haus dazumotivieren sich ehrenamtlich einzubringen. Hierfür bgenötigt es die in den Zielen beschriebene Maßnahmen. Die Zukunftsfinanzierung beruht auf dem Erhalt der 25 h für die Projektleitung. Dies würden wir bei Erfolg des Projekts aus Eigenmitteln finanzieren.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On