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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Wagenfeld-Ich bring mich ein!

Ansprechpartner
Michael & Ann-Christin Steinmeyer & Leymann
Kommunikation. Motivation. Beteiligung.
Projektbeschreibung
Wagenfeld ist eine ländlich strukturierte Einheitsgemeinde. Seit 2016 ist der Bevölkerungsstand über 7000 Einwohner mit aufsteigender Tendenz. Der Gemeinde teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Die Orte liegen etwa 8km auseinander. Die meiste Infrastruktur, Ärzte, Supermärkte, die Verwaltung etc., befinden sich in Wagenfeld. In besonderem kommunalen Interesse gelegen sind in der Region die Qualitäten Kommunikation, Motivation und Beteiligung. Für diese Werte gibt es im Raum Wagenfeld gegenwertig keine zentrale Multiplikationsmöglichkeit. Bedarfe formulieren sich momentan deutlich in Form von Defizitnennungen und Forderungen. Dies geschieht fast ausschließlich in unterschiedlichen Online-Foren. Dadurch ist weder ein unmittelbares Reagieren noch eine konstruktive Aktivierung der Beschwerdeführenden möglich. In einem funktionierenden Netzwerk zwischen Kirchengemeinde, Kommune und Kirchenkreissozialarbeit des Diakonischen Werks wurden ähnliche Beobachtungen und Erfahrungen gemacht. Gemeinsam wurde daher nach einer Möglichkeit zur offenen Partizipation der unterschiedlichen Interessensgruppen gesucht. Aus Gründen coronabedingter Einschränkungen zeigt sich eine breitflächig angelegte Online-Befragung als geeignet und praktikabel. Die Wagenfelder Bürger_innen können sich entsprechend ihrer Bedarfe in den Orientierungsfeldern, Familie, Senior_innen, Jugend und Freizeit formulieren. Das Projekt bietet den unterschiedlichen Interessengruppen eine gemeinsame Diskussionsplattform, ermöglicht die Entwicklung von Entscheidungsstrukturen und lässt zu mehrheitlich vereinbarten Handlungsformen finden. Damit ist das Projekt ein Ausdruck basisdemokratischer Entscheidungsfindung. Dies kann zu Formen der Selbstorganisation führen und zur Stärkung nachbarschaftlichen Engagements. Die Kommune öffnet sich für Formen externer Beteiligungsstrukturen. Die vorhandenen Interessensströme müssen im Netzwerk koordiniert, Beteiligungen gleichmäßig gewichtet und handhabbare Strukturen aufgebaut werden. Dieses Vorgehen muss prozessbegleitend, kontinuierlich sichergestellt sein. Nur so kann die Gemeinwesenarbeit als Orientierungsprinzip langfristig und dauerhaft in die kommunale Struktur eingebunden werden.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wagenfeld ist eine kleine Kommune im ländl. Raum, mit 7218 Einw.. Die nächsten Mittelzentren liegen etwa 30 Km entfernt. Bei einer früheren online Befragung in Kooperation mit der Kirchengemeinde, der Kommune u. dem Diakonischen Werk, hatten die Bewohner_innen Wagenfelds u. Ströhens die Möglichkeit Bedarfe zu äußern und Ideen einzubringen. Ergebnis war, dass es den Bürger_innen an öffentlichen Räumen der Begegnung von Jung und Alt fehlt. Hierzu zählen auch Flächen mit Aufenthaltsqualität, die sich die Bewohner_innen wünschen. Gedacht ist hierbei an Orte, an denen generationsübergreifende Veranstaltungen stattfinden können u. Nachbarschaft gelebt werden kann. Für die Jugendlichen in Wagenfeld/Ströhen gibt es nach der Beobachtung, keine neutralen, niederschwelligen Treffpunkte, die allen zur Verfügung stehen u. an dem Begegnung stattfinden kann. Es gibt zwar eine Reihe von Vereinen, diese setzen aber vorraus, Mitglied zu sein. Die Bedürfnisse und Bedarfe der Zielgruppe Jugend sollen in diesem Projekt erforscht und bearbeitet werden. Grundsätzliches Ziel ist die Entwicklung einer Beteiligungsstruktur u. die Befähigung diese zu nutzen. Die Einheitskommune Wagenfeld teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld/Ströhen. Die meiste Infrastruktur befindet sich in Wagenfeld. So gilt es auch, die Bedarfe insbesondere der Ströher Bürger_innen zu eruieren, um auch dort gegebenenfalls das bestehende Miteinander zu fördern u. in nachhaltig handhabbare Strukturen zu bringen. Eine weitere Zielgruppe sind die Hochbetagten, die ebenfalls nur wenig Möglichkeiten haben Bedarfe u. Wünsche zu äußern. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen in Wagenfeld/Ströhen.
Projektgebiet
Beschreibung
Wagenfeld gliedert sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Gemeinsam bilden sie eine Einheitsgemeinde. Es ist keine Abgrenzung des Gebietes geplant. Sowohl Wagenfeld als auch Ströhen werden in das Projekt einbezogen.
Einwohnerzahl
7218
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wagenfeld
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Das Empowerment zur Entwicklung des Projektes kommt von den Bewohner_innen. Die entstehenden Strukturen werden maßgeblich von den Interessen, Wünschen und Bedarfen der Bewohner_innen aus Wagenfeld und Ströhen geleitet. Nur unter Beteiligung der Bewohner_innen können langfristige und nachhaltige Strukturen der Gemeinwesenarbeit entstehen. Der „Bottum up“ Prozess ist die tragende Struktur für den Aufbau. Nur was von der Bewohner_innenschaft auch gewollt ist und woran sie arbeiten wollen, wird umgesetzt und begleitet. Die Bewohner_innen werden aktiv befähigt, sich für ihre Bedarfe einzusetzen. Das gemeinschaftliche agieren steht im Vordergrund. Die gebietsbezogenen Strukturen spielen im Projekt eine große Rolle und werden dauerhaft mit einbezogen. Die Kommune hat eine entscheidende und zentrale Rolle in der Umsetzung und Entwicklung des Projekts, durch eine langfristige Etablierung der Beteiligungsstrukturen in die kommunalen Strukturen wird die Nachhaltigkeit gewährleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner_innen sind durch geeignete Beteiligungsverfahren dauerhaft und regelmäßig in den Prozess des Aufbaus, des Ablaufs und der Verstetigung der Strukturen der Gemeinwesenarbeit einbezogen.
Beschreibung
Die GWA steht mit wichtigen Akteuren vor Ort in engem Kontakt. Netzwerke/Runde Tische/Arbeitsgruppen sind installiert u. finden regelmäßig statt. Die Akteure nehmen kontinuierlich teil. Aktionen werden im Netzwerk gemeinsam geplant u. umgesetzt.
Beschreibung
Das Netzwerk der GWA ist in soweit verstetigt, dass es auch über die Förderlaufeit hinweg bestand hat. Das Netzwerk trifft sich ohne Begleitung und Anleitung.
Beschreibung
Die Kommune unterstützt das Projekt und sieht GWA als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrukturen an. Die Kommune sieht das Netzwerk GWA als Beteiligungsgremium. Gemeinsam ist ein Konzept zur Verstetigung der GWA über die Laufzeit hinweg entwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Wagenfeld: Bürgermeister, Fachdienst Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ströhen; Blau Kreuz Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein/ Lebendiges Wagenfeld, Landfrauen Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Wagenfeld, Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessierte Bewohner_innen aus der ersten Online-Befragung, Engagierte des Runden Tisch Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Diepholz/Wagenfeld, Klönschnack (regionales Blatt), Wochenblatt, Webseite Kirchenkreis, Webseite Kommune, Webseite Diakonisches Werk, Gemeindebrief
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Diepholz-Syke-Hoya
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Modellprojekt bietet Wagenfeld die Möglichkeit, die Gemeinwesenarbeit langfristig in die kommunalen Strukturen einzubinden. Die im Rahmen der Gemeinwesenarbeit erarbeiteten Beteiligungsstrukturen sollen sich nachhaltig, kommunal und gebietsbezogen etablieren. Das entstandene Netzwerk wird auch über die Förderlaufzeit hinweg Bestand haben und im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements weitergeführt. Die Kommune unterstützt das aufgebaute Netzwerk.
Galerie
wagenfeldstroehen
foto gemeindehaus
foto tafel
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vätertreff Ronnenberg

Ansprechpartner
Julia-Carmen Teupe
Funktion Koordinatorin
Vernetzung, Information und Beratung aktiver Väter mit dem Ziel einer Aktivierung von Eigenressourcen und einer Verbesserung des sozialen Miteinanders
Projektbeschreibung
Aufgrund der in vielerlei Hinsicht schwierigen Sozialstruktur des Stadtteils Empelde (hohe Arbeitslosigkeit, viel Transferleistungsbezug -überdurchschnittlich viele Kinder betroffen, hoher Flüchtlingsanteil, Auffälligkeiten bei den Schuleingangsuntersuchungen) und des Fehlens entsprechender Anlaufstellen für Männer im Stadtgebiet hält die Stadt Ronnenberg die Einrichtung eines Vätertreffs für dringend erforderlich. Dies ist zunächst kostengünstig im Quartierstreff des Kooperationspartners "Nachbarschaftsverein Win e.V." möglich, welcher bei potentiellen Teilnehmern immernoch weniger Angst vor Stigmatisierung auslöst als das seit 3 Jahren daneben betriebene Sozialberatungszentrum. Zudem bietet der Quartiestreff aufgrund seiner Größe und Gestaltung ein hohes Maß an Flexibilität. Die Anbindung an das Sozialberatungszentrum erfolgt nicht nur durch die räumliche Nähe im selben Gebäude, sondern auch durch die sozialarbeiterische Begleitung der Gruppe(n) durch einen über das Sozialberatungszentrum beschäftigten Sozialarbeiter. Durch die sozialarbeiterische Begleitung werden Anregungen, Informationen und Hilfestellungen rund um diverse soziale und gesellschaftliche Themen, Erziehung und die Vaterrolle vermittelt. Die Themen bestimmen die Teilnehmer überwiegend selbst. Bei Bedarf werden Fachreferenten eingeladen. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden außerdem Veranstaltungen zur Quartierserkundung, Entlastung und Ressourcenstärkung mit und ohne Einbeziehung der Kinder geplant und durchgeführt. Darüber hinaus stellt der Treff eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Vätern und somit Familien aus unterschiedlichen sozioökonomischen Verhältnissen und von verschiedener ethnischer Herkunft dar, um Hemmschwellen abzubauen und räumliche Grenzen zwischen Vierteln mit unterschiedlicher Sozialstruktur aufzuweichen. Die enge Anbindung an das Sozialberatungszentrum ermöglicht außerdem eine inkludierte soziale Beratung und erleichterte Vermittlung der schwer zugänglichen Zielgruppe Väter" bzw. "Männer" in das vorhandene Hilfenetzwerk. Diese hat, wie die Bedarfsermittlung zum Ronnenberger Sozialberatungszentrum bestätigt hat, häufig Hemmungen, ihren Hilfebedarf außerhalb eines geschützten Rahmens einzugestehen, welcher hier entsteht. Gleichzeitig wird zur Stärkung einer aktiveren Vaterrolle beigetragen. Die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Berufsarbeit fordert Väter ebenso heraus wie Mütter. Bisher gibt es jedoch kaum väterspezifische Angebote.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Der Sozialbericht des Region Hannover weist die Stadt Ronnenberg als urbanen Verflechtungsraum mit benachteiligter sozialer Lage aus. Die bestimmenden Merkmale sind hierbei der überdurchschnittlich Hohe Anteil an Personen und insbesondere Kindern in prekären finanziellen Situationen (im Mindestsicherungsleistungsbezug [13 %; 21 % der Kinder] oder mit einem Haushaltseinkommen unterhalb des Existenzminimums [12,4 %]), überdurchschnittlich viele bei Einschulungsuntersuchungen festgestellte Auffälligkeiten (13,4 %), eine hohe Bevölkerungsfluktuation (12,0 %), ein hoher Seniorenanteil (21 %) sowie eine deutliche Zunahme psychosozialen Beratungsbedarfs. Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung durch die Gesellschaft für Organisation und Entscheidung aus Bielefeld aus dem Jahr 2017 hat außerdem ergeben, dass Ronnenberg zwar ein über ein breites Unterstützungsangebot durch eine große Zahl an Akteuren verfügt, diese jedoch relativ unkoordiniert nebeneinander agieren. Deshalb wurde 2018 das städtische Sozialberatungszentrum geschaffen. Im Rahmen einer diesbezüglichen Bedarfsermittlung der Medical School Berlin, Prof. Dr. Nieberg stellte sich heraus, dass unter anderem die Bedarfsgruppen der Alleinerziehenden und der Männer einen erhöhten Unterstützungsbedarf aufweisen, wobei Männer diesen selten offen äußern. Ronnenberg verfügt über ein breit aufgestelltes Frauenzentrum mit Bildungsveranstaltungen, Gewaltschutzberatung und anderen Angeboten für Frauen, eine speziell auf die Bedarfe von Männern ausgelegte Anlaufstelle fehlt jedoch. Da Kinder in Ronnenberg laut Sozialbericht besonders von sozialer Benachteiligung betroffen sind, soll eine solche hier zunächst für Väter entstehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ronnenberg (insbesondere Stadtteil Empelde)
Beschreibung
Ronnenberg verfügt über 7 Stadtteile: Empelde (12.200 Einwohner), Ronnenberg (7.200 Ew.), Weetzen (2.300 Ew.), Benthe (2.000 Ew.), Linderte (1.120 Ew.), Ihme-Roloven (1.000 Ew.) und Vörie (300 Ew.). Der größte Stadtteil Empelde liegt durch ländliche Flächen räumlich von den benachbarten Stadtteilen Ronnenberg und Benthe abgegrenzt im Norden der Stadt Ronnenberg und grenzt direkt an die Stadtteile Badenstedt, Mühlenberg und Wettbergen an. Dieser stellt aufgrund seiner ungünstigen Sozialstruktur das primäre Projektgebiet dar. Aufgrund der dünnen Angebotslage in den anderen Stadtteilen werden jedoch Teilnehmer aus ganz Ronnenberg zugelassen.
Einwohnerzahl
26000
Quelle / Anmerkungen
vgl. https://www.ronnenberg.de/portal/seiten/ueber-die-stadt-ronnenberg-914000451-21650.html?vs=1
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Daten liegen jeweils nur für das Gesamt-Projektgebiet also die Gesamtkommune vor. Diese stammen aus dem laufenden Sozial-Datenbestand des Bereichs Sozialplanung der Region Hannover. Die Daten für das Projektgebiet (OT Empelde) wurden auf Grundlage der Klientendaten des Sozialberatungszentrums und des Wissens der Erstellerin über die örtlichen Strukturen geschätzt. Die Begründung für die geschätzten Werte entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Merkmal. Hier: In diesem Stadtteil befindet sich mit dem Seegrasweg die größte Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Ronnenberg für Asylbewerber und Wohnungslose mit 128 Wohneinheiten für Familen und Wohngemeinschaften. Außerdem stehen hier zahlreiche Mehrfamilienhäuser der KSG Hannover, welche günstigen teilweise öffentlich geförderten Wohnraum mit guter Verkehrsanbindung nach Hannover bieten.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Empelde verfügt im innerstädtischen Vergleich sowohl über die meisten Betreuungseinrichtungen für Ältere als auch über den höchsten Bestand an Belegwohnraum sowie kleinem und günstigem Wohnraum (überwiegend im Eigentum der KSG Hannover). Viele gerade einkommensärme Ältere leben deshalb - zum Teil schon einen Großteil ihres Lebens im Stadtteil Empelde.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wie bereits zum Ausländer- und Älterenanteil ausgeführt, steht in Empelde der meiste günstige Wohnraum für häufig einkommensschwache Alleinerziehende zur Verfügung. Hinzu kommt ein breiteres Angebot an Kintertagesstätten und Krippen, welche die Betreuungssituation und somit die Arbeitsmarktchancen Alleinerziehender erhöhen, als in den anderen Stadtteilen.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Vergleiche vorherige Ausführungen zur Wohnraumsituation in Empelde
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Da ausländische Familien oft kinderreicher als deutsche sind, liegt der erhöhte Anteil an Kindern im Transferleistungsbezug einerseits in den in Empelde untergebrachten Familien mit Fluchthintergrund und zumindest während des Asylverfahrens und in den ersten Folgejahren schlechteren Chancen auf Arbeitsmarktintegration begründet. Zum anderen spielt aber auch hier das Angebot von auch für größere Familien bezahlbarem Wohnraum eine Rolle.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Auch wenn das Projekt vornehmlich auf die Gruppe der Väter zielt, sollen dadurch auch die Gesamt-Lebenssituation von Familien und das gesellschaftliche Miteinander, verbessert werden. Gleichzeitig sollen durch das Zusammenbringen von Vätern aus unterschiedlichsten sozioökonomischen Lebensverhältnissen sowie von unterschiedlichster ethnischer Herkunft nicht nur deren Teilhabechancen erhöht, sondern auch innergesellschaftliche Barrieren abgebaut werden. In Ronnenberg, insbesondere OT Empelde existieren Sozialräume mit unterschiedlichster Sozialstruktur, deren Bewohner Vorurteile gegeneinander und kaum Kontakt untereinander haben. Diese Barrieren sollen durch das Kennenlernen von örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten über die Grenzen des eigenen Viertels hinaus im Rahmen von gemeinschaftlichen Quartierserkundungen sowie der Erfahrung von Gemeinsamkeiten (Vaterschaft) aufgeweicht und Kontakte zwischen den hier lebenden Familien geknüpft weden. So sollen sowohl Eigen- als auch Gemeinschaftsressourcen nutzbar gemacht werden. Durch Aufklärung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Väterolle in der modernen Gesellschaft und Vermittlung der notwendigen Kenntnisse, um diese zu übernehmen, sollen zudem Mütter entlastet und die Lebenssituation von alleinerziehenden Vätern und deren Kindern verbessert werden. Die ressourcenstärkende Gruppenarbeit soll die Teilnehmer zudem dazu ermutigen, neben Aufgaben der Familienarbeit auch gemeinnützige Aufgaben zu übernehmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Teilnehmer organisieren (mit Unterstützung) selbst Veranstaltungen und Ausflüge. Es entstehen belastbare Sozialkontakte und finden auch unbegleitete Treffen statt.
Beschreibung
Die Teilnehmer bestimmen die Themen und Inhalte selbst. Veranstaltungen und Ausflüge richten sich nach ihrem Bedarf.
Beschreibung
Väter aus verschiedenen sozioökonimischen Verhältnissen und von unterschiedlicher ethnischer Herkunft nehmen - soweit möglich auch mit ihren Kindern - an den Treffen, Veranstaltungen und Ausflügen Teil und vernetzen sich untereinander.
Beschreibung
Themen und Inhalte aus den Bereichen Finanzen, Arbeit, Gesundheit, Familie, Gleichstellung, Erziehung und Bildung finden in dem Format ihren Platz und werden vermittelt.
Beschreibung
Ronnenberg verfügt über eine hohe Anzahl sozial benachteiligter Familien, die ein großes Entwicklungs- und Vernetzungspotential mitbringen. Zugleich besteht ein breites Unterstützungsangebot durch zahlreiche Akteure, die die Teilnehmer kennenlernen werden
Beschreibung
Für das Projekt kooperiert das Sozialberatungszentrum mit der Gleichstellungsbeauftragten, dem Nachbarschaftsverein Win e.V. und weiteren Akteuren, um den Teilnehmern vielseitige Informationen und eine gute Anbindung an bestehende Hilfsangebote zu bieten.
Beschreibung
Die verbesserte Vernetzung fördert die soziale Teilhabe, Ausflüge und Veranstaltungen die kulturelle Teilhabe und die Stärkung von Eigenressourcen sowie die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen in der Gruppe die politische Partizipation.
Vorhandene Strukturen
Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung durch die Gesellschaft für Organisation und Entscheidung Bielefeld hat 2017 ergeben, dass Ronnenberg über ein breites Unterstützungsangebot durch eine große Zahl an Akteuren verfügt, diese jedoch relativ unkoordiniert nebeneinander agieren. Deshalb wurde 2018 im Stadtteil Empelde das städtische Sozialberatungszentrum geschaffen. Dieses stellt eine Erstanlaufstelle für soziale Fragen aller Art dar und setzt sich für eine verbesserte Koordination und Vernetzung der zahlreichen Hilfsangebote und Akteure sozialer Arbeit im Stadtgebiet ein. Darüber hinaus wirkt das Sozialberatungszentrum gemeinsam mit Bewohnern und Kooperationspartnern darauf hin, die Eigenressourcen und das Gemeinschaftsbewusstsein der Bewohner zu stärken. Im Hinblick auf die Angebotsentwicklung des Sozialberatungszentrums wird der Unterstützungsbedarf verschiedener Bedarfsgruppen regelmäßig evaluiert und mit den anderen Akteuren sozialer Arbeit in Ronnenberg abgestimmt. Eine besonders enge Kooperation wird dabei mit dem Quartiersmanagement des Nachbarschaftsvereins "Win e.V." der KSG Hannover praktiziert, welches sich im selben Haus befindet und in dessen Gruppenrum zunächst auch der Vätertreff stattfinden soll. Beteiligt am Projekt sind außerdem die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ronnenberg sowie das städtische Team Soziale Dienste Netzwerkpartner. Als weitere externe Kooperationspartner sind unter anderem der Diakonieverband und das Jobcenter vorgesehen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Win e.V. - Nachbarschaftsverein der KSG Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Soziale Dienste der Stadt Ronnenberg (mit 30 Jahren Erfahrung im Betrieb eines inzischen überkommunal tätigen Frauenzentrums)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf des Förderzeitraums von drei Jahren soll das Projekt bei Erfolg als Teil des Sozialberatungszentrums der Stadt Ronnenberg eigenfinanziert verstetigt werden. Ein Ausbau mit mehreren Gruppen in Abhängigkeit vom Alter der Kinder und - bei hinreichendem Bedarf - einer weiteren offenen Gruppe für Männer ohne und mit bereits erwachsenen Kindern ist beabsichtigt, um in Zukunft auch diesen einen eigenen Raum bieten zu können. Nachfrage nach einer solchen Gruppe besteht bereits.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das Zusammen sind wir stärker Netzwerk Fachkräfte, Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für gute Pflege- und Arbeitsbedingungen in ihrem Sozialraum.

Ansprechpartner
Ute Tobias
Funktion Gemeinwesenarbeit, Pflegedienst, Quartiersnetzwerk
Gemeinsam: Für bestmögliche Lebens- & Pflegebedingungenbedingungen für Bürger*innen und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Fachkräfte in fest zugeordneten Sozialräumen
Projektbeschreibung
Pflegekräfte und pflegebedürftige Menschen schließen sich im Emder Stadtteil Groß Faldern zusammen + organisieren selbstbestimmt die Erbringung sozialpflegerischer, medizinischer Leistungen, weiterer Unterstützungsangebote wie z.B. e. Pflegedienst, der bei der Genossenschaft angedockt wird. Es werden moderne Arbeitsbedingungen geschaffen, die sich an d. Bedürfnissen der Bürger + Pflegekräfte ausrichten. Entsprechend d. Prinzipien der Genossenschaft wirtschaften die Menschen für i. Gemeinschaft+haben die Entscheidungshoheit. Bürger+Pfleger nutzen Beteiligungsmethoden + treffen ihre Entscheidungen gemeinsam. D. Genossenschaft unterstützt bei d. Umsetzung, dadurch entstehen tatsächlich benötigte Dienstleistungen in Groß Faldern. Die Zusammenarbeit der Menschen im Stadtteil stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, alle werden gebraucht, Probleme werden gelöst, Vereinsamung vorgebeut, Potenziale können entfaltet werden. Die Mitarbeiter finden sich in Kleingruppen von max. 12 Pflegefachkräften zusammen+organisieren alle Belange ihrer Gemeinschaft eigenständig, selbstorganisiert und selbstführend. Wir denken v.Sozialraum aus + unterscheiden uns damit von Mitbewerben. Die gemeinschaftliche Problemlösung stärkt die Team-Bildung. Der Beratungsprozess ermöglicht, dass alle Beteiligten Ideen, Einwände einbringen, Lösungspotenziale nutzbar werden. Die Mitarbeiter handeln auf der Basis ihrer Profession+sichern so die Qualität der Prozesse. Alle gehören zu einer wachsenden Gemeinschaft, die zusammenhält. Die „Mission“ der Genossenschaft in Kürze a) Seniorenbestimmte Pflege und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Pflegefachkräfte b) Einrichtung von selbstorganisiert arbeitenden Pflege- und Fachkraftteams b) Schulung der Fachkräfte in Beteiligungsmethoden. Gemeinschaftliche Ermittlung von benötigten Unterstützungsleistungen durch pflegerische Fachkräfte mit den BürgerInnen ihres Gemeinwesens. b) Aufbau der Genossenschaft als lernende Organisation, Vernetzung aller Personen über ein Portal. c) Ganzheitliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen - Erbringung der notwendigen pflegerischen und medizinischen Dienstleistungen d) Prävention von Pflegebedürftigkeit + Erhaltung der Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen e) Aufbau eines informellen Netzwerkes aus Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden in einem fest zugeordneten Gemeinwesen f) Aufbau, Pflege, Koordination eines stabilen, verlässlichen, formalen Netzwerkes in einem fest zugeordneten Gemeinwesen.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG ist gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Wir haben 58 Mitglieder, ohne Werbemaßnahmen+trotz der Pandemie. Kontakt besteht zum Landkreis Aurich (Herr Liebl-Wachsmuth), der Stadt Norden (Fr. Kirsten) und der Stadt Emden (FD Sozialwesen und FD Gemeinwesen). Die Stadt Emden möchte mit uns Gespräche zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich „Demografie“ führen, (APs sind Herr Düring & Hr. Phillips). Durch die Stammkommune wurden im vergangenen Jahr Zukunftswerkstätten ermöglicht, die zu der Zusammenführung von 21 BürgerInnen und 3 daraus hervorgehenden AGs geführt haben. Unsere AGs Pflege, Technik, Tagesgestaltung, Musik und logopädische Beratung stehen bereit und wollen sich in der Aufbauarbeit im Stadtteil Groß Faldern beteiligen. Wir werden mit dem Abklingen der Pandemie die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Groß Faldern aufnehmen, da dies der Stadtteil mit den meisten älteren (61 – unter 80 und über 80-Jährigen) in Emden ist. Die Summe wurde aufaddiert in ihre Tabelle geschrieben. Für unser Projekt ist es von entscheidender Bedeutung, eine qualifizierte 32 Stunden Kraft zu beschäftigen, die das Projekt zügig voranbringt, damit die Bürgerschaft merkt, dass es voran geht und wir weitere Mitglieder akquirieren können. Ein Newsletter ist seit 2018 eingerichtet und informiert unsere Unterstützer-+ Interessentengruppen. Durch das verfügbare Know-how können wir alle pädagogischen, pflegerischen & betriebswirtschaftlichen Fragestellungen bearbeiten. Der potenzielle Leuchtturmprojektcharakter wurde uns bescheinigt. Das Projekt wurde für den Deutschen Demografie Preis 2021 in der Kategorie New Work nominiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Groß Faldern (Bezirknummer 54 für Karte)
Beschreibung
Wir wollen ein großes Netzwerk aufbauen, welches in Emden im Stadtteil Groß Faldern starten soll. Emdens Stadtmitte verfügt über eine Nachkriegsbebauung mit vielen Mehrparteienhäusern im Innenstadtbereich, die oft nicht behindertengerecht ausgestattet sind.
Einwohnerzahl
2035
Quelle / Anmerkungen
Online im Internet: Basisbericht - Integrierte Sozialplanung Stadt Emden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune: Emden zählt zum Demografietyp 6 Städte und Wirtschaftsstandorte mit sozioökonomischen Herausforderungen: (...) Überdurchschnittliche Bevölkerungsentwicklung durch Zuwanderung, Niedrige Kaufkraft und hohe Soziallasten - Heterogene Armeistmarktsituation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die gemeinnützige Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG verfolgt einen Gemeinwesenansatz. In unserem Netzwerkansatz sind selbstorganisiert arbeitende Sozialraumteams festen Sozialräumen zugeordnet und haben dort ihr Gemeinwesenbüro. Von hier aus kümmern Sie sich um die Bewohner und stricken für z.B. pflegebedürftige Menschen ein formelles, aber auch informelles Helfernetzwerk, in dem Sie die Ressourcen des Einzelnen aber auch der Nachbarschaft nutzen. Durch die aktive Ansprache aller BürgerInnen des Stadtteils wird neben dem sozialpflegerisch, pädagogischen & medizinischen Ansatz für pflegebedürftige Menschen eine horizontale Vernetzung der BürgerInnen untereinander forciert. Diese Entwicklung können wir bereits beobachten (Einzelne versuchen die Vernetzung untereinander voranzutreiben, andere planen Besuchsdienste, Literatur- und Diskussionsrunden oder wollen für kranke Mitglieder musizieren). Als starke Gemeinschaft, die nicht durch direkte Angaben aus einer Entscheiderhierarchie gebremst wird, machen wir die Potenziale der Gemeinschaft nutzbar und können uns um alle Anliegen der Gemeinschaft kümmern (z.B. Verbesserung von materiellen, infrastrukturellen & immateriellen Bedingungen). Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt & stehen in alle Richtungen füreinander ein. Z.B. finanzieren die Mitglieder über ihren Genossenschaftsbeitrag die geplanten besseren Arbeitsbedingungen und Pflegebedingungen mit. Alle QM Standards der Gemeinwesenarbeit berücksichtigen wir
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Handlungen werden an dem Ziel "bestmögliche Pflege" ausgerichtet. Durch die gemeinsame Bedarfermittlung mittels Beteiligungsmethoden im Sozialraumteam+Priorisierung zwecks Mittelverwertung in der Vollversammlung können benötigte Dienstleistungen ents
Beschreibung
Feste Sozialraumteams leisten selbstorganisierte Arbeit in einem fest verabredeten Handlungsrahmen + brauchen wenig oder keine Unterstützung aus der "Verwaltung"
Beschreibung
Aufbau eines informellen Helfernetzwerkes für jeden pflegebedürftigen Anwohnenden + Anbindung an Ressourcen im Sozialraum durch das Sozialraumteam. Dadurch werden die Stärken vor Ort aktiv genutzt.
Beschreibung
Für jeden pflegebedürftigen Menschen wird eine Pflegeplanung geschrieben. Diese Gruppe +die aktiven, helfenden Bürger diskutieren Bedarfe in den Sozialraumkonferenzen. Dadurch werden Sie mit dem Bedürfnissen der Zielgruppen kommunikativ konfrontiert.
Beschreibung
In der Vollversammlung werden alle ermittelten Bedarfe allen Genossenschaftsmitgliedern vorgestellt. Gemeinschaftlich werden diese priorisiert und eine Verwirklichung überSozialraumbudget ermöglicht. Maximale Tranparenz b. Geldverteilung ermögl.Verständni
Beschreibung
Die Pflegegenossenschaft verfolgt einen autarken Zusammenschlusses vieler autarker Netzwerke, die in einem festen Handlungs- & Qualitätsrahmen aktiv sind.
Beschreibung
Alle Anwohner werden eingeladen sich zu beteiligen. Durch die feste Präsenz im Sozialraum werden die Sozialraumteams eine feste Größe. Durch die kontinuierliche Einzelfall-&soziale Gruppenarbeit kann die positive Gruppendynamik entstehen, die Nachbars
Beschreibung
Die Genossenschaftsmitglieder entwickeln ihren Bedarf über Beteiligungsmethoden und entscheiden darüber. Durch den Verzicht auf die Entscheiderhierarchie können tatsächlich benötigte Dienstleistungen + soziale Infrastruktur entstehen.
Beschreibung
In Ostfriesland finden keine Innovationen v. Trägern statt, die von der Organisationsentwicklung mit Blick auf die nachwachsende Mitarbeiter- + Patientengeneration gefordert werden. Die eG baut sich dementsp. auf, um die Versorgungssicherheit zu sichern.
Beschreibung
Uns ist klar, dass Sie Indikatoren abfragen, die wir nicht klar benennen. Ihre Qualitätsstandards sind bei uns feste Elemente des Organisationsaufbaus.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Emden, später Landkreis Aurich, Landkreis Leer und kleinere Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkte, Alzheimergesellschaft, Selbsthilfegruppen, Stellen für Senioren bzw. Sozialplanung, Sozialämter, FD Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle örtlichen Sportvereine, Stadtteilvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ärzte, Krankengymnasten, Logopäden, Ergotherapeuten. Krankenhaussozialdienste, gesetzliche Betreuer etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle örtlichen Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir werden Wirtschaftsvertreter ansprechen, da wir der Meinung sind, dass alle Bürger darüber nachdenken sollen, ob sie sich mit einem finanziellen oder ideelle Beitrag für das Wohl unserer Pflegefachkräfte und pflegebedürftigen Menschen einsetzen kön
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache über Kampagne zur PR- und Öffentlichkeitsarbeit, Flyerverteilung, Ansprache über Wohnungsbaugenossenschaft, weitere Wohnungsbaugesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien auf Kommunalebene
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Um die BewohnerInnen, pflegebedürftige und gesunde Menschen der jeweiligen Stadtteile geht es in unserem Netzwerkansatz.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird finanziert aus den Erträgen für pflegerischen und medizinische Dienstleistungen aus Pflegeversicherung- und Krankenkassenrecht. )Sozialgesetzgebung) dem Mitgliederförderbeitrag einer wachsenden Gemeinschaft, öffentliche Drittmittel, Spenden. Die Kommunen sollen motiviert werden und den erweiterten Betreuungs- + Pflegebedürftigkeitspräventionsansatz finanzieren. Durch den ehrenamtlichen Einsatz fitter Mitglieder soll Geld für gute Pflege--+Arbeitsbedingungen frei werden.
Galerie
flyer
flyer2
emder pflegegenossenschaft flyer seite 1
emder pflegegenossenschaft flyer seite 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir wohnen in Wildeshausen

Ansprechpartner
Michaela Kurwinkel
Organisation Stadt Wildeshausen Bürgerservice, Migration und Öffentliche Ordnung
Funktion Integrationsfachkraft
Ort für Begegnungen schaffen - Beteiligung fördern - Gemeinwesen stärken - Lebensqualität verbessern
Projektbeschreibung
Im Bereich der Stadt Wildeshausen, in dem ein sozialer Brennpunkt rund um einige Mehrfamilienhäuser in der Hermann-Ehlers-Straße und den umliegenden Straßen(zügen) zu finden ist, befinden sich sowohl weitere Mehrfamilienhäuser, Zweifamilien- und ansonsten Einfamilienhäusern, sowohl in Reihenbebauung als auch freistehend. Die Bevölkerung dieses Wohnquartiers erscheint heterogen. Durch Befragung der AnwohnerInnen des Viertels durch eine (sozial)pädagogische Kraft (GemeinwesenarbeiterIn) sollen gemeinsam die Wünsche, Ideen und Anregungen der hier lebenden Menschen erfragt und sichtbar gemacht werden. Zur Befragung fremdsprachiger AnwohnerInnen werden ggf. Ehrenamtliche zur Sprachmittlung hinzugezogen. Über die Befragung wird die Aktivierung der BewohnerInnen angestrebt. Der städtische Treffpunkt Mittendrin in der Hermann-Ehlers-Straße bietet Räume zur Begegnung und zum Austausch, in denen die Bewohner zusammen- und miteinander ins Gespräch kommen. Über die Ansprache der BewohnerInnen in der aufsuchenden Arbeit sollen die Menschen von den Angeboten des Treffpunkt Mittendrin erfahren. Über einen einmal wöchentlich stattfindenden offenen Begegnungstreff sollen sie die (räumlichen) Möglichkeiten, die ihnen hier geboten werden, entdecken. Begleitet wird dieser durch das Projektpersonal und die MitarbeiterInnen des Treffpunkt Mittendrin. Neben dem allgemeinen "miteinander-ins-Gespräch-kommen" (und dabei gemeinsame Einstellungen, Ansichen und Wünsche entdecken zu können), sollen moderierte Gespräche und ggf. Themenveranstalungen den Austausch fördern. So soll ein Prozess angstoßen werden, im Laufe dessen die hier lebenden Menschen eine Identität als Nachbarschaft entdecken und entwickeln, gemeinsam ihre Ziele erarbeiten und Änderungen in ihrem Lebensumfeld angehen können. So können die Bewohner miteinander Projektvorhaben für ihr Viertel entwickeln und ausarbeiten. Sie bekommen Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung (Konzepte und Finanzpläne erstellen, Finanzmittel akquirieren, Vernetzung und Kooperationen, Realisierung der geplanten Projekte, Öffentlichkeitsarbeit) von realistischen Projektvorhaben, die sich ganz konkret auf ihr Wohnumfeld, ihre Lebens- und Wohnqualität und letzendlich ihr Standing in der Gesellschaft auswirken (können).
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wildeshausen ist die Kreisstadt des Landkreises Oldenburg. Aktuell leben in Wildeshausen rund 21.800 Einwohner und Einwohnerinnen (lt. eig. Statistik; 3/2021). Davon haben 3.764 Personen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies entspricht einem (gegenüber dem deutschlandweiten und niedersächsischen Anteil überdurchschnittlich hohen) Ausländeranteil in der Gesamtbevölkerung von 17,26 %. Nicht berücksichtigt sind in dieser Zahl Menschen mit Migrationshintergrund mit deutscher Staatsbürgerschaft. Die mit Abstand größte Herkunftsgruppe der zugewanderten Menschen in Wildeshausen stellen bulgarische ZuwandererInnen dar, gefolgt von Menschen anderer EU-Länder und geflüchteten Menschen verschiedener Herkunftsländer. Die im Landkreis Oldenburg zu findende Konzentration von fleischverarbeitender Industrie und Landwirtschaft führt zu der festzustellenden großen Zuwanderung von im Niedriglohnsektor Beschäftigten. Die Brisanz des Existenzminimums, an dem sich viele der zugewanderten Familien und Personen befinden, erhöht sich durch den Mangel an (geeignetem) Wohnraum. Diesen finden viele der Zugewanderten im "sozialen Brennpunkt" im Bereich der Hermann-Ehlers-Straße. Hier stehen in wenig ansprechender Umgebung mehrgeschossige Wohnblockbauten mit erheblichem Sanierungsbedarf. Da die hier unterkommenden Menschen oftmals nur für kürzere Zeit in Deutschland bleiben, oder aber eine andere Wohnung finden, ist die Fluktuation der AnwohnerInnen hoch. Daher ist die Identifikation mit dem Wohnviertel teilw. sehr gering. Innerhalb dieser Nachbarschaft und zu anderen Menschen im Viertel besteht kaum oder kein Kontakt. Vandalismus und Vernachlässigungstendenzen sind deutlich sichtbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wildeshausen Mitte-West
Beschreibung
Wildeshausen ist nicht in Stadtteile gegliedert. Beim Blick auf die Karte Wildeshausens lassen sich einige tortenstückförmige Bereiche um das Zentrum deutlich erkennen. Hier liegt das Projektgebiet zwischen der Ahlhorner Straße im Norden und der Visbeker Straße im Süden. Westlich grenzt der Westring das Gebiet ab; östlich bildet die Bahnlinie eine Grenze.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
eigene Meldedaten; keine exakte Erhebung, sondern Hochrechnung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung; Gesamtstadt: Daten Einwohnermeldeamt März 2021
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung, Gesamtstadt: Arbeitsmarktbericht April 2021
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung Gesamtstadt: als Grundlage dienen die Fallzahlen SGB II (leider keine Angaben zur Personenzahl je HH) und Wohngeld Projektgebiet: keine Auswertung möglich, subjektive Einschätzung der LeistungssachbearbeiterInnen
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Sichtung der Zahlen des Mikrozensus 2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt soll es um die Wohn- und Lebenssituation der Menschen im Wohnviertel gehen und um die Veränderungen dieser nach ihren eigenen Vorstellungen. Die professionelle soziale Arbeit bezieht sich auf den "sozialen Raum". Das zur Seite stehende Fachpersonal sieht sich als "Unterstützer". Durch Aktivierung und Empowerment soll die Befähigung der AnwohnerInnen zur Veränderung ihrer Lebenswelt stattfinden. Hier liegt der Fokus auf den Bedürfnissen und Wünschen, sowie auf den Fähigkeiten und Ressourcen der AnwohnerInnen. Strukturelle Ursachen von Problemlagen sollen bearbeitbar gemacht werden. Konkrete Zwischenziele sind: - Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders und des Gemeinwohls - Schaffung einer gemeinsamen Identität als Nachbarschaft - Identifikation mit dem Wohnumfeld - Netzwerk für eine stabile Nachbarschaft und ihre Belange - Interessenvertretung/gesellschaftliche Teilhabe - Förderung des bürgerschaftlichen Engagements
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die Stimmen der BewohnerInnen ohne Wertung gesammelt wurden
Beschreibung
wenn die Menschen beginnen, ihre Nachbarschaft aktiv umzugestalten. Dabei agieren sie gemeinsam und vertreten gemeinsame Interessen.
Beschreibung
wenn sowohl der Raum für Zusammenkünfte geschaffen wurde, als auch die Befähigung zur selbständigen Lebensraumgestaltung geschaffen wurde; Die Organisation und Gestaltung liegt in den Händen der Bewohner, das Fachpersonal begleitet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Wohnviertels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zeitung und Internet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschüsse des Rates der Stadt Wildeshausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist so angelegt, dass es sich im Laufe der Förderdauer verselbständigen soll, d. h., die BewohnerInnen sollen ermächtigt und befähigt werden, ihre Interessen selber zu vertreten. Um einen Ort für den Austausch vorzuhalten, steht weiterhin der städt. Treffpunkt Mittendrin mit seinem päd. Personal zur Verfügung. Bei Notwendigkeit einer längeren Begleitung wird die Weiterfinanzierung aus Haushaltsmitteln angestrebt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Wir werfen das Netz aus (1. Jahr) / Wir stärken das Netzwerk (2. + 3. Jahr)
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet seit 30 Jahren einen festen Anlaufpunkt für Neubürger*innen und Alteingesessene. Es liegt im Zentrum des Projektgebietes, ist gut erreichbar und nutzt seine Vernetzungen mit anderen Institutionen, z.B. dem Seniorenbüro, dem Familienzentrum, der LEB und dem Jugendhaus für gemeinsame Aktionen. In den letzten Jahren ist die Kluft zwischen "digitalisierten" und "analogen" Bewohner*innen größer geworden. Die Auswirkungen der Pandemie zeigen deutlich das Auseinanderreißen von sozialen Strukturen. Es fehlen für Angehörige bestimmter Altersstufen und sozialer Schichten Möglichkeiten der Befähigung und Teilhabe an sozial-digitalen Vernetzungen. Wir möchten mit den Menschen im Quartier ins Gespräch und in Aktion kommen. Mit Hilfe von Netzwerkarbeit mit den verbundenen Institutionen vor Ort und der direkten Kontaktaufnahme mit den Bewohner*innen wollen wir eine möglichst große Zahl an Menschen ansprechen, die mit den bisherigen Bemühungen und besonders durch die Beschränkung durch die Pandemie nicht erreicht werden konnten. Nach der Auswertung von Wünschen und Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen, ist es unser Ziel die Bewohner*innen zu befähigen, im Bereich der digitalen und analogen Vernetzung lösungsorientierte Wege zu beschreiten und selbstbestimmte Angebote und Kommunikationsformen zu entwickeln. Viele Bewohner*innen des Quartiers haben uns signalisiert, dass sie sich dem Mütter-Kinder-Zentrum bei der digitalen Vernetzung anvertrauen möchten und dieses Empowerment gewünscht ist. Die Beschränkungen durch die Pandemie haben diese Notwendigkeit noch dringender in den Fokus gerückt. Das Mütter-Kinder-Zentrum startete bereits mit einigen digitalen Angeboten, leider konnte nur ein kleiner Kreis an Menschen teilnehmen, da nur dieser über das notwendige Equipment und Know-how verfügte. Ältere Einwohner*innen, Menschen mit Migrationshintergrund und andere Bewohnergruppen waren meistens ausgeschlossen. Das digitale Engagement ersetzt die traditionellen Formen nicht, aber es kann sie wirksam ergänzen. Es ist wichtig, analoges und digitales Engagement besser miteinander zu verknüpfen. Dazu möchten wir zusammen mit den Quartiersbewohner*innen analoge und digitale Räume gestalten, um sie in ihren Kompetenzen, besonders den Medienkompetenzen, zu stärken, sie zu empowern und zu aktivieren um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Klein- und Großdörfer als ländliche Gegend mit Kleinstadtcharakter zu betrachten. Durch den Zusammenschluss von drei eigenständigen Flecken existiert kein gewachsener zentraler Stadtmittelpunkt. Im Stadtkern gibt es viele Leerstände von Geschäften. Das digitale Zeitalter steht bereit, wird aber verzögert genutzt. Im Innenstadtbereich ist es still geworden. Ein aktives Gemeindeleben findet verzögert statt. Der Kontakt von Senioren, über Alltagsgeplauder bis hin zu Seniorentreffs, ist erschwert und von Angst vor Ansteckung geprägt. Das gewohnte soziale Miteinander wird nicht einfach wieder aufzunehmen sein. Kinder und Jugendliche sind zwar an allen medialen Fronten unterwegs, nutzen die kreativen und sozialgesellschaftlichen Möglichkeiten der Technik kaum. Digitalen Medien werden von den Mitbürger*innen ab 50+ oft mit Skepsis betrachtet. Angst vor Internetbetrug oder falscher Handhabung, mangelndes Equipment und fehlende Erfahrung verhindert die Entwicklung und Teilhabe. Was aktuell an Interaktion möglich ist, findet oftmals im digitalen Raum statt, von dem diese Bewohner*innen ausgeschlossen sind. Viele digitale Veränderungen werden Bestand haben und Menschen deshalb ausgeschlossen bleiben. Die Kinder und Jugendlichen wagen sich dagegen ohne Scheu in die digitale Welt, sie vernetzen sich und halten ihre persönlichen Kontakte damit aufrecht. Sie laufen aber auch Gefahr, sich in den Möglichkeiten des Netzes zu verirren und übersehen dabei gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von unreflektierter Mediennutzung. Über das Konsumieren geht die aktive Gestaltung ihrer Umwelt mittels der Medien verloren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - Innenstadt
Beschreibung
Bassum hat verzweigte Stadtteile durch den Zusammenschluss eigenständiger Orte/Flecken (gelbe Bereiche), um das Gebiet des Rathauses hat sich Stadtmittelpunkt gebildet, der das Gebiet des ehemaligen Hauptfleckens Bassum einschließt. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die nun zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße (mit Ausläufer Maierkampstr.) und der Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro und wichtige Einkaufsläden, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufsstraße Sulinger Str. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar. Der Bereich ist geprägt von älteren Einfamiliengebäuden mit Modernisierungsbedarf aus den 1950er Jahren mit großen Gärten. Eine Bebauung der zusammenhängenden Gartenbereich ist mittelfristig geplant.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de, Zuwachs von 6,38 % von 2019 auf 2020, eigene Schätzung,
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), Kinder bis 16 Jahren, Zuwachs von 7 % im Vergleich zum Vorjahr
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg (151.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeiten der Menschen im Quartier. Mit einfachen, bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohner*innen erreichen und digital und analog empowern und aktivieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen im Quartier, sie sind Expert*innen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und darüber hinaus ist die Erlangung der selbstorganisierenden Teilhabe an weiteren Entwicklungen von Gemeinde, Kultur und sozialen Beziehungen schwieriger geworden. Wir möchten die Bewohner*innen auf ihrem Weg zur Teilhabe und Selbstorganisation befähigen und unterstützen. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der fachlichen und digital-sozialen Kompetenzen der Bewohner*innen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikator*innen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen werden von vielen Teilen der Bevölkerung getragen, Probleme werden aufgegriffen und ergebnisoffen von den Beteiligten diskutiert und gelöst, nachbarschaftliche Aktionen und Feste fördern die Gemeinschaft
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Beschreibung
Die Bewohner*innen haben ihre Stärken und Ressourcen kennen und schätzen gelernt, sie integrieren diese in den Prozess der Quartiersentwicklung, sie erweitern selbständig/mit Unterstützung ihre Kompetenzen und Fähigkeiten
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtrat Norbert Lyko
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur und Tourismus, Stadt Bassum Susanne Vogelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TSV Bassum, Herrn Horst Schlottmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen der Stadt Bassum, Neubruchhausen, Bramstedt und Norwohlde, jeweilige Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Herr Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche Bassum, Pastor Wirdus Straatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Prinzhöfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukasschule Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur- und Heimatverein Bassum, Frau Christine Franzke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bovelzumft Bassum e.V., Herr Andreas Storn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Frau Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum, Frau Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum, Herr Ingo Hüttemeier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadtverwaltung Bassum unterstützt mit einer finanziellen Zuwendung (Beschluss) unser Projekt. Verschiedene Ratsmitglieder sind sehr an der Durchführung interessiert und haben ihre Teilnahme zugesagt, kommunale Einrichtungen wie Seniorenbüro werden die Schirmherrschaft über Teilbereiche der angeschobenen Projekte übernehmen. Das aufgebaute Ideenbüro wird weiter vom Verein getragen und in kommunale Abläufe integriert, weitere Förderungen sind im Anschluss geplant.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Der Mobile Einkaufswagen

Ansprechpartner
Barbara Parizsky
Funktion Koordinatorin Freiwilligen-Agentur
Förderung der Mobilität für Senior*innen und Menschen mit Einschränkungen in den Bereichen Einkauf, Freizeit, Kultur
Projektbeschreibung
Das Projekt "Mobiler Einkaufswagen" des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Osnabrück. bestand in Diepholz seit September 2017. Für 1-mal wöchentliche begleitete Einkaufsfahrten für Senior*Innen und Menschen mit Einschränkungen wurde zu diesem Zweck ein barrierefreies Fahrzeug (Ford Transit) zur Verfügung gestellt. Die Aufgabe der Freiwilligen-Agentur Diepholz bestand darin, Ehrenamtliche für die Begleitung von Senior*Innen und der Führung des Fahrzeugs einzubinden. Auch die Organisation der Fahrten, Bewerbung der Fahrgäste wurde von der Freiwilligen-Agentur übernommen. Die Aktion war für die Fahrgäste kostenlos, da die Kosten für das Fahrzeug, Werbung, Information sowie für die Fortbildung der Ehrenamtlichen von den Maltesern übernommen wurden. Zu Ende Februar 2021 wurde das Projekt von Seiten des Malteser Hilfsdienstes beendet und das Fahrzeug eingezogen. Das Projekt erfuhr in Diepholz einen großen Bekanntheitsgrad, über 20 Fahrgäste wurden inzwischen auf der Liste verzeichnet. Besonders beliebt war das wöchentliche Treffen nach dem Einkauf im Supermarkt-Café. Dort wurde vom Marktinhaber für Ehrenamtliche und Gäste jeweils ein Heißgetränk an einem reservierten Tisch gespendet. Der Austausch war für die überwiegend alleinlebenden Senior*innen besonders wichtig. Der Beginn der Corona-Einschränkungen hat diese wichtigen Kontakte zunächst zum Erliegen gebracht. Seit Ende April 2020 konnte jedoch mit einem Hygiene-Konzept, das von den Maltesern vorgegeben war, ein Lieferservice für diesen Personenkreis eingerichtet werden. Es hat sich seitdem eine kleinere Gruppe von Ehrenamtlichen und Einkaufswilligen herausgebildet, die diesen Dienst weiterhin wöchentlich bedienen und annehmen. Wegen des fehlenden Fahrzeugs wird die Ware inzwischen mit Privatwagen ausgeliefert. Alle zur Zeit nicht teilnehmenden Einkaufsgäste werden regelmäßig mit Informationen durch Telefonate, Briefe oder Besuchsdienste versorgt. Der große Wunsch der Fahrgäste besteht darin, sobald wie möglich wieder selbst mitfahren zu können. Das ist natürlich erst dann möglich, wenn die Corona-Einschränkungen beendet sind und die Freiwilligen-Agentur Diepholz ein neues Projekt mit einem geeigneten Fahrzeug als Herzstück auf die Beine stellen kann. Dazu wird vor allem die Unterstützung mit finanziellen Mitteln benötigt.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Diepholz ist eine Kleinstadt mit zur Zeit 17.729 Einwohnern. Davon sind 4.975 Personen über 60 Jahre alt. Ein Teil der Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen sind zum Teil nicht in der Lage, aufgrund ihrer Einschränkungen am öffentlichen Leben teilzunehmen. Dazu zählen Grundbedürfnisse wie Einkäufe (im Stadtbereich gibt es nur einen fußläufigen Supermarkt), Teilnahme an kulturellen Ereignissen und die Freizeitgestaltung. Die Senior*Innen wohnen zum Teil im abgelegenen ländlichen Teil der Stadt. Nicht wenige leiden aufgrund fehlender Vernetzung und geringer oder fehlender nachbarschaftlicher Kontakte unter Einsamkeit. Die Freiwilligen-Agentur Diepholz besteht seit 2012. Ihre Aufgabe ist es , das Ehrenamt zu fördern, Projekte ins Leben zu rufen und zu begleiten. Der Schwerpunkt liegt dabei im sozialen Bereich wie Flüchtlingshilfe, Vernetzung mit Stadtteilinitiativen, Seniorenheimen, Kinder- und Jugendeinrichtungen. Die Einbindung von Ehrenamtlichen spielt dabei eine große Rolle. Viele der Freiwilligen sind selbst im Seniorenalter und suchen eine sinnvolle Betätigung. Gerade bei Projekten wie "Der Mobile Einkaufswagen" spielen das Miteinander und die Begegnung eine große Rolle. Regelmäßige Austauschtreffen und Fortbildungsangebote werden gerne angenommen. Wir konnten feststellen, dass es gerade im Bereich Hilfsangebote für Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen kein Problem war, Ehrenamtliche zu finden. Das Projekt " Mobiler Einkaufswagen", das bisher erfolgreich gelaufen ist, soll in Eigenregie neu aufgestellt und mit mehr Inhalt gefüllt werden. Erfahrene Ehrenamtliche stehen zur Verfügung. Voraussetzung ist die Beschaffung eines barrierefreien Fahrzeugs
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Diepholz das gesamte Stadtgebiet
Beschreibung
Diepholz ist die Kreisstadt und Mittelzentrum des gleichnamigen Landkreises im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover in Niedersachsen und die viertgrößte Gemeinde im Landkreis. Seit 1994 gehört Diepholz dem Städtequartett an, zu dem sich die Städte Damme, Diepholz, Lohne und Vechta zusammengeschlossen haben. Fläche: 104,4 km²
Einwohnerzahl
17729
Quelle / Anmerkungen
Stadt Diepholz, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Diepholz
Unterlagen zum Gebiet
plan1.png (1.07 MB)
plan2.png (1.17 MB)
GWA/QM-Ansatz
Die Beschaffung und Unterhaltung eines behindertengerechten Fahrzeugs ist das Hauptanliegen dieses Antrags. Durch das geförderte Vorhaben soll die Lebenssituation von Senior*Innen und Menschen mit Behinderung verbessert werden. Ihre Wünsche nach sinnvoller Freizeitbeschäftigung, Begegnung und Dialog sollen ermöglicht werden. Dazu wird ihnen Barrierefreiheit und Mobilität angeboten. Wichtig ist auch der Aufbau von Netzwerken in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen und Vereinen. Dazu zählen Seniorenheime, der Seniorenbeirat und das Quartiersmanagement des Stadtteilladens der Stadt Diepholz mit seinen vielfältigen Angeboten zur Begegnung. Weitere Ehrenamtliche sollen für das Engagement im sozialen Bereich gewonnen und dafür qualifiziert werden. Die Freiwilligen sollen an der Planung für die einzelnen Vorhaben beteiligt werden. In Teamarbeit mit den Beschäftigten der Freiwilligen-Agentur werden Konzepte erstellt und Unternehmungen geplant. Durch die Einbeziehung aller Betroffenen soll die Qualität von sozialen Beziehungen, Teilhabe am Gemeindeleben und der Kultur verbessert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein hoher Bekanntheitsgrad des Projekts innerhalb des Stadtgebietes erreicht ist. Durch die verschiedenen Angebote wird die Begegnung und die Vernetzung untereinander gefördert und signifikant gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein der Stadt Diepholz - Theaterprogramm, Museum Tuchmacherhaus, Industriemuseum.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen e.V. mit Quartiersbüro, ASB - Angebote für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden der Stadt Diepholz mit Angeboten für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Diepholz mit Behindertensportgruppen, Heimatverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse: Diepholzer Kreisblatt/Wochenblatt für Verbreitung von Informationen, Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen-Agentur und der Agenda 21-Bürgerstiftung, Homepage der Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner*Innen der Stadt Diepholz, die sich angesprochen fühlen, können zu diesem Projekt einen Beitrag leisten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Voraussetzung zur Durchführung des Projekts "Der Mobile Einkaufswagen" ist die Beschaffung und Unterhaltung eines barrierefreien Fahrzeugs. Die Finanzierung nach dem Ende des Förderzeitraums wird gewährleistet durch: einen Eigenanteil der Personengruppe, die die Angebote wahrnimmt, Förderung des Projektes durch lokale Einrichtungen wie Banken, Geschäftswelt, Agenda 21-Bürgerstiftung.
Zustimmung Veröffentlichung
On

JuLeiQua - Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen in der Göttinger Weststadt

Ansprechpartner
Ovidiu Ionut Ioan
Funktion Leitung
Modelprojekt Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen im Quartier
Projektbeschreibung
Kinder- und Jugendleiter*innen werden in der Regel von zertifizierten Trägern aus den Bereichen Sport, Kirche, Kultur usw. im Rahmen ihrer Einrichtungen und nach bewehrten Standards (JuleiCa) qualifiziert. Doch sind die meisten Jugendliche und jungen Menschen (bis 26) gar nicht Mitglieder in solchen Einrichtungen und damit von solchen Qualifizierungen quasi ausgeschlossen. Das Modelprojekt möchte die Träger unterstützen, ihre Angebote anzupassen und für alle Interessierten im Quartier zu öffnen. Den damit einhergehenden Herausforderungen wird es in den drei Jahren durch unterschiedliche Formate entgegengewirkt und ein neues geprüftes Konzept entwickelt.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Weststadt – ein Göttinger Quartier mit vielen Brennpunkten Der Stadtteil ist ein Mischgebiet, das sich aus verschiedenen Teilräumen mit unterschiedlichen sozialräumlichen Merkmalen zusammensetzt. Unterschiede bestehen insbesondere hinsichtlich der Bevölkerungszusammensetzung und -dichte, der Wohnbebauung und der Altersstruktur. Im Jahr 2018 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 5.319 Menschen in 3.126 Haushalte, davon 4 % Alleinerziehende. Die Anzahl der Einpersonenhaushalte ist seit 2017 auf 1890 gesunken und der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, gestiegen. Insgesamt lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 737 Kinder und Jugendliche, wovon ein Anteil von ca. 30 % im Grundschulalter ist. Die gesellschaftliche Vielfalt und der demografische Wandel stellen hier besondere Anforderungen an die soziale Infrastruktur. Zudem sind spezifische Integrationsbedarfe wie Sprach- u. Bildungsförderung oder Qualifizierungsangebote mit zu bedenken, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kindern und Jugendliche richten. Der hohe Anteil der Minderjährigen mit Migrationshintergrund erfordert besondere Angebote und Unterstützung vor allem im Bereich der (schulischen) Bildung, da diese Art von Hilfe oftmals nicht von den Familienmitgliedern gewährleistet werden kann. Komplementär sind Projekte notwendig geworden, die für junge Menschen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen und sie damit vertraut machen, auf die Entwicklungen in ihr Quartier hinweisen und nachbarschaftliches Engagement als eine Möglichkeit für Integration und Selbstverwirklichung entdecken.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten Akteure innerhalb und außerhalb des Stadtteils. Das Projekt zielt auf die Qualifizierung und die Partizipation der Anwohner bei der Entwicklung von Angeboten für Kinder und Jugendliche im Quartier. Das Projekt nimmt sich vor, ein Konzept für Kinder und Jugendarbeit im Stadtteil selbst herauszuarbeiten, d.h. unter Einbeziehung der städtischen und privaten Initiativen, der Anwohner und des Fachpersonals.
Vorhandene Strukturen
Die Leitung des Weststadtzentrums ist durch einen Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung Göttingen gesichert (30 Std./Woche). Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA. Sowohl die Betreuung der Angebote und Aktivitäten im Weststadtzentrum als auch die täglichen Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur werden von ehrenamtlich Tätigen Bewohner*innen (mit Aufwandsentschädigung über den Förderverein Weststadtzentrum e.V.), durch Honorardozenten, Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE und durch Mitarbeiter*innen des Projektes „Soziale Teilhabe“ §16i geleistet.
Nachhaltigkeit
Hier weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Wahrscheinlich ist hier die Stelle, wo auf die bestehenden Projekte von Christina Bezug genommen wird.

LeNa Gemeinschaftsgarten

Ansprechpartner
Vanessa Lai
Organisation Der Paritätische Oldenburg-Ammerland
Funktion Projektleiterin LeNa
Gemeinschaftsgarten - zusammen gärtnern und verweilen
Projektbeschreibung
Es soll ein sozialer Gemeinschaftsgarten im Ziegelhofsviertel entstehen. Neben dem gemeinsamen Anbau, der Pflege und Nutzung / Ernte von Gemüse & Obst in Hochbeeten soll ein schöner Ort entstehen, an dem sich NachbarInnen begegnen & verweilen können. Darüber hinaus sollte der Gemeinschaftsgarten für niedrigschwellige Veranstaltungen genutzt werden können.
Laufzeit
2021-03-22 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier sind wenige Begegnungsorte

Gemeinsam - mein Stadtteil

Ansprechpartner
Johannes Meyer
Organisation Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover
Funktion Koordinator
Eine zu gründende Plattform ist der Motor um Akteure und Bürger zu vernetzen, zu informieren und anzuregen
Projektbeschreibung
"Ge`mein`sam - mein Stadtteil" soll Einzelpersonen, Verbände, Vereine und Initiativen zusammenbringen und nachbarschaftliche Informationen austauschen, Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren und zum Engagement für den Stadtteil aufrufen. Zu diesem Zweck wird eine 3-teilige Plattform geschaffen, die Informationen Digital, als Printausgabe und durch Plakataktionen verbreitet. Zum Füllen der Inhalte wird ein Verfahren initiiert, der Vereine, Verbände, Einzelpersonen zusammenführt und sie als gemeinschaftliche Herausgeber am Prozess beteiligt. Wir sammeln alles das, was für Bewohner des Stadtteils gut zu wissen ist - im Bereich Kultur, Soziales, Feste und Feiern und Sport. Durch dezentrale Öffentlichkeitsmedien werden die Inhalte zugänglich gemacht. Die gedruckte Ausgabe wird an markanten Orten im Stadtteil ausgelegt. Flyer werden in den Bürgerämtern ausgelegt und weisen auf das Angebot hin. Ergänzende Informationen in der Online-Präsenz werden durch die Nutzung von QR-Codes zugänglich - sie befinden sich an frequentierten Stellen über den Stadtteil verteilt. Als Eye-Catcher dienen mobile Litfaßsäulen, die an verschiedenen, wechselnden Stellen plaziert werden. Die ursprüngliche Intention der Litfaßsäulen wird aufgenommen: BürgerInnen sind aufgerufen sie zu gestalten. Vereine,Verbände und Institutionen tragen Informationen dafür zusammen und vernetzen sich dadurch "Gemeinsam - mein Stadtteil" schafft ein Forum, wo Vernetzung von Vereinen, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen darüber stattfindet, dass die Themen und Inhalte der jeweils nächsten Ausgaben festgelegt werden müssen. Die Beteiligten sollen sich über eine rotierendes System als Mitherausgeber verantwortlich fühlen. Flankierend werden Aktionen in der Öffentlichkeit stattfinden: Eine "Zuhör-Box" fördert das Gespräch, Der Nikolausmarkt gemeinschaftsfördernde Aktion Fest der Nachbarn Aktivierung von Neubürgern durch Statteilrundgänge
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
1. Die nachbarschaftlichen Begegnungsmöglichkeiten im Stadtbereich sind zur Zeit eingeschränkt. Im Stadtviertel ist eine katholische Gemeinde geschlossen worden, eine evanglische verliert ihr Gebäude und muss neu bauen. Das ehemalige "Freizeitheim" , ein öffentlicher Treffpunkt, war die letzten drei Jahre geschlossen. 2. In der Coronazeit wurden gemeinschaftliche Aktivitäten inerhalb von Vereinen, Verbänden und auch lockeren Zusammenschlüssen heruntergefahren. 3. Gesellschaftliche Teilhabe und Mitentscheidungen drohen zu stagnieren. 4. In der derzeitigen coronabedingten Lage sehen sich auch Vereine, Verbände, Initiativen in einer isolierten Situation. Sie birgt die Gefahr, dass es nach Lockerung, bzw Abklingen der Pandemie vorrangig um das Erreichen des Status Quo vor Corona gehen wird. Dabei droht der Sinn für das Gemeinwesen aus dem Blick zu geraten. Oben genannte Faktoren haben den ohnehin vorhandenen geselllschaftlichen Trend zur Vereinzelung und Vereinsamung noch verstärkt.

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur selbstorganisierten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der für 2022 geplante Bezug barrierefreier Neubau-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Parkflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2021-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Park/Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Mit der Pandemie brachen Freizeitangebote weg, wurden teils in den digitalen Raum verlagert. Senior*innen im Quartier haben keinen Zugang, isolieren sich, lehnen alternative 1:1-Angebote ab, warten passiv auf das Ende der Beschränkungen. Der soziale Austausch beschränkt sich noch mehr auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, dass zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert, alle einlädt und Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-35) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großfläche Grümanlagen, wie die Ilmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
994
Quelle / Anmerkungen
Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen im April 2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+integration+2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen e. V. verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK- Sozialpädagogische Familienhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri Gemeinde Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2024 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Zustimmung Veröffentlichung
On