Raum für Wir: Begegnung leben, Zukunft gestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ellen Bach
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsräume schaffen, Vorurteile abbauen, gemeinsam lernen, Horizont weiten
Projektbeschreibung
Wir möchten Begegnungräume für unsere Nachbarschaft (die Menschen in Vahrenheide Ost) in der Einrichtung Kids Club Vahrenheide schaffen. Es sollen Räume sein, wo sich Menschen verschiedener kultureller Herkunft, Religion und Alter treffen können. Dies kann z.B. in Form von Elterntreffs, Sprachcafes/Nachbarschaftsfesten, einem Nähtreff oder Repaircafé oder Schulungen stattfinden. Seit 30 Jahren sind wir in aufsuchender Sozialarbeit unterwegs, wurden in unzählige Wohnungen eingeladen, führen beinahe täglich "zwischen Tür und Angel Gespräche" und haben uns dadurch ein großes Vertrauen im Stadtteil aufgebaut. Die vorhandenen Strukturen und Kontakte zu Nachbar:innen, den Kindern in unsren Angeboten und deren Eltern möchten wir gerne nutzen, weiter Vertrauen auf- und Berührungsängste abzubauen.
Außerdem wollen wir die vielfältigen vorhandenen Kontakte zu Menschen aus der unmittelbaren und weiteren Nachbarschaft, die bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind, ausbauen. Es geht hierbei, um ca. 30 junge Menschen (U27), die selber eine Zuwanderunggeschichte haben, bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind und über weitere Kontakte in den Stadtteil hinein verfügen. Insbesondere bei jungen Menschen nehmen wir (möglicherweise durch die Corona Zeit bedingt) Entwicklungdefizite im sozialen Miteinander wahr. Auch erkennen wir einen Handlungsbedarf, was Softskills und die Mediennutzung der jungen Übungsleiter:innen angeht und die Chancen in Bildung und den beruflichen Einstieg erschweren. Auch möchten wir die große Gruppe der Alleinerziehenden und deren erhöhten Unterstützungsbedarf in den Blick nehmen.
Aufgrund der vorhandenen Struktur (Angebote für Kinder und Jugendliche sowie der Möglichkeit der Mitarbeit), dem attraktiven Raum (auf dem Schulweg vieler Kinder, in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschule und mitten im Wohngebiet) gibt es bereits vielfache Anfragen von Bewohner:innen (oftmals Eltern "unsrer" Kinder) zu weitergehender Hilfe (z.B. Sprachmöglichkeiten, Beratung...). Deshalb gehen wir davon aus, dass ein erweitertes Angebot durch neue finanzielle Möglichkeiten und personelle Ressourcen nachhaltige Veränderung schaffen kann.
Mit den verschiedenen vorgestellten Ansätzen, wollen wir einen Beitrag für ein demokratisches und friedliches Miteinander leisten, in dem wir die bunte, kulturelle Vielfalt als Potenzial miteinander entdecken und in der Begegnung entfalten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kids Club Vahrenheide befindet sich in Vahrenheide Ost in einem „Gebiet mit besonderem sozialen Handlungsbedarf“ (Brennpunkt). Viele Familien leben von staatlichen Transferleistungen (Vahrenheide gesamt 2023: 34,2% / Kinder: 48,5%) und haben oftmals eine Zuwanderunggeschichte (74%). Aufgrund sprachlicher Defizite fällt es einigen schwer, in Kontakt mit anderssprachigen Mitbürgeri:nnen zu kommen. Auch scheinen religiöse oder kulturelle Hintergründe, unüberwindbare Hürden für die Kontaktaufnahme (zum Beispiel zu vorhandenen Einrichtungen im Stadtteil) zu sein. Viele Bewohner:innen leben in beengten räumlichen Verhältnissen, verfügen über eingeschränkte Zukunftsperspektiven und sind bezüglich gesellschaftlicher Teilhabe bislang außen vor gelassen. In der Vergangenheit wurde uns bewusst, dass wir für eine nachhaltige Veränderung der Chancen und Perspektiven, der uns anvertrauten Kinder, die Eltern beziehungsweise ihr Umfeld erreichen müssen. Da für ein offenes und konstruktives Miteinander (neben der Hürde der ersten Kontaktaufnahme) der zeitintensive Aufbau von Beziehung und Vertrauen unerlässlich ist, war es uns bislang aus personellen Gründen nicht möglich, diesen Bereich in der pädagogischen Arbeit abzudecken. Wege (wie z.B. Programmhefte, Plakate und Flyer) die möglicherweise in der Mehrheitsgesellschaft gangbar sind, um miteinander in Kontakt zu kommen und das Aufsuchen von Angeboten zu ermöglichen, greifen in unserer Nachbarschaft meistens nicht. Es bedarf eines geduldigen, zeitintensiven Beziehungsaufbaus, um sich das Mandat zu “erarbeiten“, über Lebensfragen (z.B. bezüglich Kindererziehung, Integration, Demokratieverständnis oder andere Themen ins Gespräch zu kommen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenheide
Beschreibung
Die Sozialdaten für das ehemalige Sanierungsgebiet/Soziale Stadt Vahrenheide Ost (ca. 8.000 Einwohner:innen) konnten von der Landeshauptstadt Hannover (Sachgebiet Wahlen und Statistik und Statistiken der Agentur für Arbeit) zeitnah nicht gesondert übermittelt werden, sind aber im Gegensatz zu Vahrenheide gesamt (10.138 Einwohner:innen) noch prekärer.
Vahrenheide Ost bezieht sich (siehe Karte) auf folgende Straßenzüge:
Leipziger Straße, Dresdener Straße, Plauenerstr., Hallesche Str., Erfurter Weg, Chemnitzer Str., Magdeburger Str, Dunantstr. + Höfe im Norden
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik Stand 31.12.2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
74
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024%20(1).pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstatistik 2023 / Armutsmonitoring
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024 (1).pdf
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Kids Club Vahrenheide ist zentral in Vahrenheide verortet und arbeitet bislang schwerpunktmäßig am Nachmittag mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Wir möchten die Räume und Angebote gern für Bewohner*innen aus Vahrenheide mit unterschiedlicher kultureller Herkunft, Religion, Bildungsstand und Alter öffnen. Unsere Räume können insbesondere vormittags für den gemeinsamen Austausch genutzt werden. Zudem entwickeln wir mit den Besucher:innen Angebote, stärken ihre Selbstermächtigung und fördern das ehrenamtliche Engagement.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Initiierung niedrigschwelliger Beratungs- und Bildungsangebote sowie die Entwicklung zugehender Formate, um Familien zu stärken und mit Eltern über Erziehungsfragen ins Gespräch zu kommen. Mit unserem Konzept fördern wir den sozialen Zusammenhalt und stärken zugleich die gleichberechtigte Teilhabe der Bewohner:innen im Stadtteil. Dabei verfolgen wir den Grundsatz, dass die Menschen im Stadtteil Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt sind.
Der Kids Club ist eine etablierte Einrichtung bei den Bewohner:innen und sozialen Trägern. Wir beteiligen uns aktiv an verschiedenen Netzwerkrunden, Veranstaltungen und Stadtteilfesten und arbeiten u.a. eng mit der FNS-Grundschule, der GWA Vahrenheide sowie den Kinder- und Jugendeinrichtungen in Vahrenheide zusammen. Wir sind über die Angebote der sozialen Infrastruktur vor Ort gut informiert und möchten mit unserem Konzept die Angebote erweitern und Bedarfslücken schließen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn: sich alle willkommen und eingebunden fühlen. Dies zeigt sich durch regelmäßige nachbarschaftliche Interaktionen, gegenseitige Unterstützung, eine hohe Beteiligung an gemeinschaftlichen Aktivitäten und ein respektvolles Miteinander.
Vorhandene Strukturen
Zwar ist die vorhandene städtische GWA nicht Fördergegenstand, dennoch soll sie hier kurz beschrieben werden, um den Unterschied der Herangehensweise und des Angebots deutlich und den Bedarf des Aufbaus einer weiteren Stelle für Gemeinwesenarbeit sichtbar zu machen.
Die vorhandene Gemeinwesenarbeit Vahrenheide steht für Vernetzung, Gremienarbeit, Koordinationsrunden, Planung und Durchführung von kooperativen Festen und Veranstaltungen. Gerade auf die Größe und Herausforderung des Stadtteils bezogen (siehe Projektgebiet) besteht großer Bedarf an einem zusätzlichen Angebot aus dem Bereich der Gemeinwesenarbeit. An der Antragstellung hat die städtische GWA mitgewirkt. Ein ergänzendes Angebot könnte die vorhandenen Strukturen des Kids Clubs Vahrenheide bzw. die Beziehungen der Mitarbeiter:innen nutzen und stärker auf die individuellen Anliegen der Menschen vor Ort (insbesondere junge Menschen, Familien und Alleinerziehende) eingehen, niedrigschwellige, informelle Beratung bieten und partizipative Beteiligungsformate fördern. Insbesondere für sozial benachteiligte Gruppen oder Menschen mit Sprachbarrieren wäre eine direkte Ansprechstruktur unabdingbar, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu stärken. Hierfür ist der Kids Club Vahrenheide prädestiniert, um in enger Zusammenarbeit mit der bestehenden Gemeinwesenarbeit und anderen Stadtteilakteuren ein umfassenderes Unterstützungsnetzwerk zu etablieren, das sowohl strukturelle als auch individuelle Bedarfe adressiert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Walderseestrasse
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
• Kontaktaufnahme und Kooperation mit relevanten kommunalen Fachstellen und mögliche Integration in bestehende Programme
• Gespräche mit der Kommune über eine Übernahme in den Haushalt (als Bestandteil der sozialen Infrastruktur).
• Kooperationen mit lokalen Unternehmen oder Stiftungen für zusätzliche finanzielle Unterstützung.
• Aufbau und Schulung von ehrenamtlichen Strukturen, um die Arbeit unabhängig von Projektfinanzierungen fortzuführen.
• Entwicklung von Partizipationsstrukturen
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mitmach Gesellschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Felix Weber
| Funktion | Hausleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam mehr erreichen
Projektbeschreibung
Wir im Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum Zeven sind seit 2008 in der Gemeinwesenarbeit in Zeven aktiv. Inzwischen sin wir zu einem Sozialenzentrum für die Samtgemeinde angewachsen. Über Jahre haben wir es geschafft, Menschen aus verschiedenen Kulturen, Altersgruppen und Vermögenslagen zusammenzubringen und mit Ihnen gemeinsam zu wachsen.
Die Menschen in Zeven wissen, dass sie mit jeglichen Herausforderungen in ihrem Leben auf uns zu kommen können, dass ihn bei uns im Haus geholfen wird oder aber wir in unserem Netzwerk in Zeven Organisationen oder Personen kennen, die ihnen weiterhelfen können.
Unsere Angebotsvielfalt entsteht durch die Herausforderungen und Wünsche unserer Besucher*innen. Über die Jahre haben wir dadurch unser Angebot stetig erweitert und auch vereinzelt Angebot die nicht mehr ausreichend frequentiert waren aus dem Angebotsportfolie entfernt. Besonders während und nach der Coronakrise standen viele Angebote auf dem Prüfstand und es gibt eine ungebrochen, hohe Nachfrage nach neuen Angeboten, die Aufgrund schwindender finanzieller Ressourcen durch die Infaltion und gestiegenen Personalkosten derzeit nicht zu realisieren sind oder nur in reduzierter Häufigkeit möglich sind.
Der Hauptschwerpunkt soll auf der Etablierung eines besseren Ehrenamtsmanagement liegen, sodass die Angebote aus einer Hauptamtlichenbetreuung im bestenfall in eine ehrenamtliche wandern. Hierbei möchten wir zum zuverlässigen Ansprechpartner für den Landkreis Rotenburg werden, im Thema Freiwilligengewinnung und Freiwilligenmanagement. Diese Strukturen sind teilweise vorhanden, aber auf Grund fehlender Zeit nicht ausreichend erarbeitet. Dies wollen wir ändern, wir wollen unser Freiwilligenmanagement (Onboarding, Rechte,Pflichten, Chancen und Profil) verbessern. Unsere Ehrenamtliche sollen über vorhandene Fortbildungsstrukturen inhouse aber besonders über Landes- und Landkreisprojekte geschult und gestärkt werde. Dies hat einen Synergieeffekt auf die Stadt Zeven, die Samtgemeinde und alle Vereine im Umkreis, da wir häufig eine Erstanlaufstelle für Freiwillige sind, da wir als großer Wohlfahrtsverband DRK Deutschlandweit die meisten Ehrenamtlichen haben und in den Köpfen der Menschen eine Marke sind und weil wir über unser Familienzentrum einen frühen Zugriff auf Eltern haben. Unsere Aufgabe ist es diese Eltern gut auszubilden in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, sodass Sie, wenn ihre Kinder aus unseren Strukturen raus wachsen, bei Partner*innen weiter aktiv sind.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Zeven, sowie die Samtgemeinde hat einige größere Industrieunternehmen, die zum Teil weltweit agieren in ihrem Umkreis, dadurch ist auf den ersten Blick die Finanzielle Lage für viele Bewohnerinnen gut. Leider gilt das inzwischen und stetig steigend nicht mehr für alle, besonders in direkter Nähe zu unserem Haus ist die Finanzielle Lage vieler Bewohnerinnen prekär. Diese prekäre Situation führt häufig zu Isolation und Schamgefühl bei den Menschen. Es ist eine stetige Herausforderung den Menschen einen Zufluchtsort aus dieser Situation zu bieten. Dies versuchen wir durch unsere Angebote zu leisten.
Die stetig veränderte Krisenlage erfordert ein immer größeres Problembewusst sein in unsere Arbeit und die Erweiterung unsere Angebote. Dies ist aus den vorhandenen Struktruen des Hauptamtes nicht umsetzbar, sodass die Erweiterung der Ehrenamtsstruktur alterniativlos und somit zwingend erforderlich ist.
Wir sind sehr aktiv im Netzwerk der Frühen Hilfen des Landkreises Rotenburg für Kinder von 0-6 Jahren und sind auch Gastgeber der Netzwerktreffen, darüber hinaus ist der Landkreis mit 3 verschiedenen Stellen bei uns im Haus angesiedelt und ist mehrmals in der Woche zu Besprechungen im Haus, sodass wir ein kurzen Dienstweg haben. Weitere Kooperationspartner*innen sind DRK interne Projekte: Essen auf Räder, Kleidershop, DRK Ortsverein, Familien unterstützender Dienst. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Rentenberatung Stade. Wir beteiligen uns an Projekten des Kinder- und Jugendbüros, des Kinder und Jugendzentrums, diversen Veranstaltungen im Stadtpark und der Fußgängerzone. Zusätzlich kooperieren wir mit der Stadtbücherei Zeven.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Zeven - Nord
Beschreibung
Nördlich der Bahnstrecke
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
https://www.zeven.de/Seiten/Zahlen-Daten-Fakten.html?
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um ein Schätzung.
Die Mieten in der direkten Umgebung unsere Hauses sind sehr günstig, sodass hier in der Regel Menschen mit sehr geringen Einkommen und am häufigsten Menschen mit Sozialhilfe wohnen. Besonders Menschen mit Fluchterfahrung finden häufig nur hier Wohnungen und sind qua Gesetz Arbeitslos. Die stetig steigenden Lebensunterhaltkosten machen Unterstützungs- und Beratungsangebote immer wichtiger.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_zeven_nord.png
(419.59 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir sind hier in Zeven sowohl in unserem Quartier, als auch in der Gemeinwesenarbeit ein angesehener Partner der Stadt und der Samtgemeinde. Wir verstehen uns als sozialer Begegnungsort für alle Menschen in Zeven und Umgebung, wodurch die Gemeinwesenarbeit eher treffend ist. Zu mal wir durch den Fahrdienst auch Menschen von deutlich außerhalb unsere Quartiers in unsere täglichen Arbeit abholen.
Darüber hinaus wollen wir mit unsere Arbeit die gesamt Stadt + Samtgemeinde Zeven weiter infizieren und den Menschen eine Anlaufstelle bieten für Beratung, Gemeinschaft, Austausch und einen Ort an dem ich mich einbrignen kann und erlebtes weitergeben kann und gleichzeitg neues erlernen kann. Hierbei gestalten wir unser Angebot an den Interessen der Menschen. In unseren Angeboten und Beratungen fördern wir die Selbstorganisation und stehen den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Wir empfinden unsere Standort und unser Gebäude als große Stärke, die direkte Nähe zum "sozialen Brennpunkte", sowie zu einem in 2005 erschlossenen Neubaugebiet erlaubt uns ein Miteinander Themen- und Ebenenübergreifend. Besonders die Netzwerkarbeit in Zeven ist uns ein Anliegen. Wir agieren in vielen Netzwerken als Ausrichter oder als stetige Vertreter*in um gemeinsam den sozial Raum zu gestalten und zu verbessern.
Mit diesem Projekt möchten wir die vorhanden Strukturen nachhaltig um eine verbesserte Ehrenamtsstruktur für das Gesamte Netzwerk verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen sich signifikant erhöht hat. Die Strukturen und Events für Ehrenamtlich verbessert wurden
Kriterium
Beschreibung
Unser Ntzwerkpartner von positiven Entwicklungen in ihrer Arbeit mit ehrenamtlichen erzählen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Derzeit sind für diese Arbeit 4 Kolleg*innen mit verschiedensten Stundenanteilen und Aufgaben zuständig. In unserem Haus sind derzeit über 70 Ehrenamtliche in verschiedensten Aufgaben und Einsatzbereichen aktiv. Dabei unterscheiden wir zwischen wöchentlichen, monatlichen und Sonderevent Ehrenamtlichen, die alle wichtig sind für unsere Arbeit. 2x jährlich laden wir alle Ehrenamtlichen ein, um Sie über unsere Arbeit, neue Angebote und Projekte zu informieren. An diesen Veranstaltungen geben wir auch wichtige Gesetzesänderungen für unsere/ihrer Arbeit bekannt oder informieren zu wichtigen Themen und wie wir damit umgehen (Kinderschutz, Drogenkonsum, etc.) Diese Strukturen sind bewährt, müssten aber dringend ausgebaut werden.
Hierbei wollen wir durch veränderte Strukturen und durch klare Abläufe eine nachhaltig veränderten Umgang mit Ehrenamtlichen implementieren. Hierzu wollen wir die drei Projektjahre nutzen, den wenn diese Strukturen geschaffen sind, ein Arbeiten in diesen eine deutliche Verbesserung der IST Situation fürs Haus, fürs Quartier und das gesamte Netzwerk darstellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg - Koordinierungsstelle für ehrenamtliches Arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BNW Bildungswerk Niedersäschischer Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Bremervörde- Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe - Frühe Förderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir möchten in den 3 Förderjahren die Ehrenamtsstrukturen in unserem Haus auf eine neue Stufe heben und Strukturen schaffen die Nachhaltig erhalten bleiben und hauptamtliches Personal entlasten und vor allem die Besucher des Haus dazumotivieren sich ehrenamtlich einzubringen. Hierfür bgenötigt es die in den Zielen beschriebene Maßnahmen. Die Zukunftsfinanzierung beruht auf dem Erhalt der 25 h für die Projektleitung. Dies würden wir bei Erfolg des Projekts aus Eigenmitteln finanzieren.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
5 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Alfhausen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
In der Samtgemeinde Bersenbrück sind bereits vier Dorf- und Bürgertreffs erfolgreich etabliert und aus dem sozialen Leben der Orte nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als zentrale Begegnungsorte, fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bieten vielfältige Angebote für Jung und Alt. Ankum hat Ende 2024 einen eigenfinanzierten Dorftreff nach dem bestehenden Modell auf die Beine gestellt.
Auch in Alfhausen gibt es nun Bestrebungen, einen Dorftreff aufzubauen. Der Wunsch kommt sowohl aus der Bevölkerung als auch aus Ergebnissen der Zensus-Befragung, die einen hohen Anteil an Single-Haushalten im Ort zeigen (462 Haushalte von insgesamt 1.562 = 29,6 % - samtgemeindeweit 32,9 %). Ziel ist es, Vereinsamung entgegenzuwirken und eine offene, einladende Begegnungsstätte für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Für den Dorftreff stehen in der Kommune potenzielle Räumlichkeiten zur Verfügung: eine Kindergartengruppe zieht aus dem ehemaligen Gemeindebüro aus, in dem sich auf die Markthalle (eine Verkaufsplattform für regionale Produkte mit Mitmachangeboten wie Brotbacken nach alten Rezepten, Koch- und Ernährungskurse, Eventcatering und Erlebnisgastronomie) befindet. Dort könnte der Dorftreff ansässig werden. In der Markthalle gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, der in das Programm des Treffs integriert werden könnten. Ein großer Vorteil in Alfhausen ist die hohe ehrenamtliche Bereitschaft. Der „Verein der Vereine“ spielt dabei eine zentrale Rolle, da hier vereinsübergreifende Themen besprochen werden, beispielsweise der Aufbau einer Dorf-App oder die jährliche Abstimmung von Veranstaltungsterminen, um Überschneidungen zu vermeiden.
Der Dorftreff soll ab 2026 mit Unterstützung von zwei Minijobbern aufgebaut werden. Die Samtgemeinde Bersenbrück begrüßt das Engagement in Alfhausen und sieht darin einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Gemeinwesens. Ein Dorftreff in Alfhausen kommt dem Ziel der SG näher, in allen Mitgliedsgemeinden Dorf- und Bürgertreffs als zentrale Plattformen für soziale Teilhabe, ehrenamtliches Engagement sowie niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote zu etablieren.
Laufzeit
2026-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die guten Beispiele aus den fünf weiteren Mitgliedskommunen der Samtgemeinde haben dazu geführt, dass auch die Gemeinde Alfhausen einen Dorftreff eröffnen möchte, um ähnliche Angebote gerade für den Erhalt der Demokratie und gegen die Vereinsamung von Menschen anzubieten. In der "Markthalle" - einer Plattform für regionale Lebensmittel mit eigener Küche für Back- und Kochevents - gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, für den wöchentlich frisch gekocht wird. Dieser wird von Zuspruch geradezu "überrannt": 40 Personen können teilnehmen, weitere stehen auf der Warteliste. Hinter der Markthalle befinden sich Räumlichkeiten für eine Kindergartengruppe, die ab Januar 2026 leer stehen und für einen Dorftreff genutzt werden können. Im Ort finden bereits Sprachkurse für Migranten statt, organisiert von der Samtgemeinde, die ebenfalls im Dorftreff stattfinden können. Es soll eine große Gruppe von Nutzenden abgeholt werden, die sich aus Menschen aller Schichten, Konfessionen, Altersgruppen und Nationen zusammensetzt. Ziel ist, mit dem Dorftreff einen Ort der Vielfalt zu schaffen, an dem Demokratie gelebt wird.
Um von den bereits gewonnen Erkenntnissen der bestehenden Dorf- und Bürgertreffs zu partizipieren, möchte sich Alfhausen als finanzschwache Kommune gern dem Förderantrag "Gute Nachbarschaft" anschließen und damit Teil eines bereits bestehenden großen Netzwerkes werden.
Die Akzeptanzabgabe aus Windenergie fließt bereits, so dass die Gemeinde Alfhausen sich bereits ab 2026 mit 5.000 Euro und 2027 mit 10.000 Euro aus eigenen Mitteln einbringt. Ende 2028 werden die Kosten komplett durch die Gemeinde finanziert.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Alfhausen
Beschreibung
Alfhausen liegt etwa 27 km (Luftlinie) nördlich von Osnabrück zwischen den Südost-Ausläufern der Ankumer Höhe im Westen und dem Alfsee im Südosten. Eine schnelle Erreichbarkeit wird auch durch den nur ca. 10 km entfernten Autobahnanschluss Neuenkirchen-Vörden der Bundesautobahn 1 gegeben. Alfhausen liegt direkt an der Bundesstraße 68 zwischen Bersenbrück im Norden und Bramsche/Hesepe im Süden.
Einwohnerzahl
4353
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Alfhausen, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Alfhausen, wie der Sportverein und der Heimatvereine als "große Player", aber auch dem "Verein der Vereine" und kirchlichen Verbänden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst und Hospizdienst vor Ort, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Alfhausen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Alfhausen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", SeniorenvertreterInnen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gem. Alfhausen zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits 2026 zahlt die Gem. Alfhausen 5.000 €, 2027 dann 10.000 €.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Wir für den Leineberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hanna Köhn
| Funktion | Leitung Stadtteilbüro Leineberg |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Projektbeschreibung
Auf dem Leineberg befindet sich das Stadtteilbüro Leineberg als Anlaufstelle für die Bewohner*innen des Quartiers. Das Stadtteilbüro hat ein festes Programm etabliert, allerdings können jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund nur vereinzelt erreicht werden. Der Trägeverein erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, mit der allein aber der Betrieb des Stadtteilbüros nicht aufrechterhalten werden kann.
Die Zielebenen des Projekts sind
1.) Das Erreichen jüngerer Menschen und Familien
2.) Das Erreichen von Menschen mit Migrationshintergrund
3.) Die Sicherung der Finanzierung
Um jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen, werden wir im ersten Schritt Schlüsselpersonen und Multiplikator*innen aus den Zielgruppen identifizieren. Mit einer aktivierenden Befragung und Beteiligungsveranstaltungen bekommen wir ein besseres Bild der Bedarfe der Zielgruppen und identifizieren die Themen, die für die Zielgruppen relevant sind und für die sie bereit sind, sich einzusetzen. Ausgehend von den Ergebnissen der Bedarfserhebung führen wir Begegnungsveranstaltungen durch, die sich gezielt an Menschen unter 40 Jahren und an Menschen mit Migrationshintergrund richten (z. B. Eltern-Café, Frauenfrühstück, Kochgruppen usw.).
Wichtig ist dabei für uns, dass das Stadtteilbüro nicht als "Angebot" verstanden wird, sondern als eine Koordinierungsstelle, die vom Mitmachen und eigenem Engagement lebt. Daher motivieren wir die Menschen, selbst Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen und längerfristig ehrenamtlich Treffen, Veranstaltungen und Aktionen für das Quartier zu organisieren. Aufgrund der begrenzten zeitlichen Kapazitäten der Zielgruppe (Familienphase, Berufstätigkeit) ist es hierfür von besonderer Bedeutung, den persönlichen Mehrwert deutlich zu machen und positive Gruppenerlebnisse zu initiieren.
Zur Sicherung der langfristigen Finanzierung des Stadtteilbüros werden die projektunabhängigen Mittel erhöht. Hierfür erhöhen wir die Mitgliederzahlen durch verstärkte Werbung und vereinbaren verbindliche Kooperationen mit Unternehmen im Quartier. Zusätzlich erwirtschaften wir gemeinsam mit Bewohner*innen mehr Eigenmittel für den Verein z. B. durch die Durchführung einer gemeinsamen Apfelernte und Verkauf des gepressten Apfelsafts. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen wird ein Förderfonds für die Quartiersarbeit aufgebaut werden, von dem die Nachbarschaftsvereine profitieren können.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Göttinger Quartier Leineberg wurde in den 1960er Jahren gebaut, heute leben hier knapp 3.000 Menschen. Das Quartier weist durch seine Sackgassenlage und die klare bauliche Abgrenzung trotz der städtischen Lage einen fast dörflichen Charakter auf. Aufgrund des damals hohen Altersdurchschnitts wurde 2009 das Stadtteilbüro Leineberg eröffnet, um die Versorgung älterer Menschen und die Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Seit 2012 liegt die Trägerschaft des Stadtteilbüros bei einem Nachbarschaftsverein mit knapp 80 Mitgliedern (überwiegend Bewohner*innen). Das Stadtteilbüro wurde in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil des Zusammenlebens im Quartier etabliert und baute eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen im Quartier auf. In den letzten Jahren hat ein Generationenwechsel begonnen und der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund liegt inzwischen über dem Durchschnitt der Gesamtstadt. Dies führt zu Konflikten zwischen den Bewohner*innengruppen (Themen sind z. B. Müll, Lärm und ein verändertes Sicherheitsgefühl). Die bisher gut etablierten Angebote des Stadtteilbüros und der mit ihm vernetzten Institutionen werden aufgrund der anderen Bevölkerungszusammensetzung weniger genutzt, dadurch wird das Zusammenleben anonymer und konfliktbeladener. Gleichzeitig fehlt dem Nachbarschaftsverein die finanzielle Ausstattung, um diese Themen anzugehen. Der Trägerverein hat nur begrenzte finanzielle Mittel, die Sockelfinanzierung durch die Stadt Götingen reicht zur Finanzierung nicht aus.
Die drei Zielebenen des Projekts sind: 1.) Erreichung jüngerer Menschen und Familien, 2.) Erreichung von Menschen mit Migrationshintergrund, 3.) Sicherung der Finanzierung
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen. Anfang der 1960er Jahre auf Initiative der Städtischen Wohnungsbau (SWB) als Antwort auf Wohnraumnot erbaut ist es heute geprägt durch eine enge Bebauung mit Mehrparteienhäusern.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Zielgruppen zur Übernahme von Eigenverantwortung für das Zusammenleben und für das Quartier zu aktivieren. Das Projekt versteht sich als Projekt MIT Bewohner*innen arbeiten, nicht FÜR sie. Die Förderung der Selbstorganisation steht im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch werden das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Das Stadtteilbüro versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Wir sind Teil des Netzwerks der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und haben uns in unserer Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Selbstorganisation ist ein Ziel des Projekts: Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei derAkquise externer Mittel.
Kriterium
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen die unterschiedlichen Zielgruppen unsers Projekts erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen
Kriterium
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig. Bewohner*innen bringen eigene Interessen ein und engagieren sich für die Nachbarschaft.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt. Wir arbeiten mit anderen Nachabrschafts- und Quartierszentren und mit der Stadt Göttingen zusammen.
Kriterium
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs und befindet sich in einer umgebauten Wohnung. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Neben einer Aktivierung der Bewohner*innen des Quartiers waren Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Gut etabliert sind z. B. regelmäßige Treffpunkte wie ein Mittags- und Begegnungstisch, ein Reparaturcafé und Kochgruppen. Daneben finden regelmäßige Müllsammel-Aktionen, Verschönerungs-Aktionen (z. B. Blumenzwiebeln pflanzen), Feste und Feiern statt. In den letzten Jahren wurde zunehmend ein dezentraler Ansatz verfolgt, um noch mehr Personengruppen zu erreichen. So wurden vermehrt Veranstaltungen im Freien und bei Partner*innen im Quartier durchgeführt, besonders ist hier die Kirchengemeinde herzvorzuheben. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Bewohner*innen des Quartiers (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohnerinnen offen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Stadtteilbüro ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der Nachbarschaftsverein Leineberg ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene), die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte Zielebene ist der Aufbau einer projektungabhängigen Finanzierung der Arbeit des Stadtteilbüros (s. Maßnahmen in der Zielebene).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Unser Berg - unsere Demokratie
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sahri Sprinke
| Funktion | Leitung des Nachbarschaftszentrums |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sicherheit stärken. Beteiligung ermöglichen. Vom Holtenser Berg ins Rathaus
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken, die politische Selbstwirksamkeit und die Beteiligung in den Zielvierteln zu erhöhen. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg (NBZ) erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, diese ist jedoch allein nicht ausreichend um den Betrieb des NBZ aufrecht zu erhalten, die notwendigen Finanzen zu akquirieren und die vorhandenen Strukturen zu sichern.
Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht:
Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die Angebote werden von den Bewohner*innen mit Unterstützung durch das NBZ organisiert, um Wissensvermittlung über demokratische Werte und aktive Teilhabe zu fördern.
Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Bestehende Ängste werden ermittelt, mit Hilfe von Polizei, Verwaltung und Drogenberatung bearbeitet und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Jungen und jungen Männern, die häufig als Bedrohung wahrgenommen werden, aber auch überdurchschnittlich oft Täter und Opfer in Gewaltsituationen sind.
Unterziel 3: Finanzierung. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen werden stabile Finanzierungsstrukturen entwickelt werden, um die Kontinuität der Angebote und der Gemeinwesenarbeit dauerhaft zu sichern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das NBZ wurde 2017 gegründet, da das von Armut geprägte Viertel viele alleinstehende Ältere aufweist und es keine Altenpflegeeinrichtung gab und gibt. Mit ehrenamtlichen Begegnungsangeboten wurde Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe gestärkt, um vorpflegerische Bedarfe abzufedern. Die Leiterin etablierte sich als Kümmerin im Viertel und unterstützt mit niederschwelliger Beratung bei Alltags- und Behördenfragen. Über die Zusammenarbeit mit Institutionen und Politik entstand ein gutes Netzwerk zur Verweisberatung. Projekte mit der Aktion Mensch bezogen Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen stärker ein und Barrieren im Viertel wurden abgebaut. Im NBZ hat sich aus engagierten Bürger*innen das Forum Göttingen Nord-West (FGNW) gebildet, das das Image vom "Prügelhügel" wegbringen und die Übernahme rechtsextremer Weltbilder verhindern will. Das Haupthindernis dabei ist Politikverdrossenheit. Der Holtenser Berg verfügt über keinen Ortsrat, Beteiligungsstrukturen sind unzureichend. Die Wahlbeteiligung auf dem Holtenser Berg liegt bei 58 % (Stadt 83 %) davon wählen 33% die AfD (Stadt 9 %). Eine neue Herausforderung ist die Sicherheitslage. Im Quartier sind sichtbarer Konsum und Handel von Cannabis und illegalen, auch chemischen Drogen präsent. Dies führt zu Konflikten im öffentlichen Raum, besonders Ladenpassage, und erhöht das Unsicherheitsempfinden. Öffentliche Räume werden zunehmend gemieden. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten, ist die Entwicklung eines soliden Finanzierungsmodell notwendig. Das NBZ arbeitet mit der Stadt Göttingen zusammen und stärkt eigene Möglichkeiten wie z.B. Spenden- und Mitgliederakquise sowie die Darstellung der GWA im Quartier.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Holtenser Berg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zu Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den nördlichen Autobahnzugbringer, angrenzend an die A7 liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen. Der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage am Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtensen und Holtenser Berg.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Gösis / Aufbereitung durch Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
zielgebiet.jpg
(104.39 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Das Projekt orientiert sich an den Interessen der
Menschen im Quartier nach Sicherheit und einer funktionierenden Gemeinschaft. Es nutzt die
Stärken vor Ort und unterstützt die Ehrenamtlichen, die sich selbst organisiert für die
Demokratie einsetzten möchten. Es bringt die unterschiedlichen Gruppen im Quartier
zusammen (Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen, die aus finanziellen, sozialen
und /oder gesundheitlichen Gründen abgehängt sind, und Menschen aus den
Einfamilienhäusern, die sich zusammen engagieren möchten). Dafür werden verschiedene
Bereiche wie Bildung, Unterhaltung, bauliche Maßnahmen und Sozialarbeit zusammen
gedacht und sie werden durch verschiedene Netzwerke und Expertinnen zu
unterschiedlichen Bereichen möglich gemacht. Das Nachbarschaftszentrum ist Teil des
Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem
gemeinsamen Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die
Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte
formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Menschen beim Projekt mitmachen, positives Feedback geben, dabei bleiben und sich beteiligen.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Ideen von Ehrenamtlichen für Veranstaltungen und Maßnahmen umgesetzt wurden und wenn die Ehrenamtlichen mit der Unterstützung und Erreichbarkeit der Hauptamtlichen zufrieden sind.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn sich die Gruppen aus verschiedenen Veranstaltungen kennen lernen und gemeinsam Veranstaltungen / Projekte/ Maßnahmen planen.
Beschreibung
regelmäßige Vernetzungstreffen und andere Kommunikation mit Ehrenamtlichen, Netzwerktreffen NBZs, Stadtteilrunde (soziale Institutionen Quartier), sowie Kontaktmöglichkeiten für neue Akteure und neue Vernetzung mit finanziellen Förderern und Ideengebern.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es Feedback oder sichtbare Verhaltensänderungen der Bewohner*innen in Bezug auf die Projektziele gibt. z.B. höhere Wahlbeteiligung, anderes Wahlverhalten, Nutzung der Ladenzone von mehr und vulnerablen Bewohner*innen.
Beschreibung
ist erreicht, wenn die Angebote des Nachbarschaftszentrums sicher und zuverlässig weiter bestehen können und wenn die Ladenzone attraktiver ist, sich Geschäfte halten und neu ansiedeln (aktuell leerstehende Gastsstätte)
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht wenn gemeinsam mit der Stadt ein sicheres und bleibendes Finanzierungskonzept für den Holtenser Berg und Leineberg entwickelt ist.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg Hagenberg e.V. getragen, dessen Mitglieder überwiegend aus der Bewohnerschaft der Zielgebiete stammen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und die Koordination der Ehrenamtlichen übernimmt. Außerdem gibt es das Forum Göttingen Nord-West aus dem heraus Ideen und Umsetzung für Veranstaltungen, Projekte und Themen für das NBZ und das Viertel kommen. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Begegnungsangebote, Begegnungsfeste die ehrenamtlich und in Kooperation mit anderen Institutionen organisiert werden und bei denen soziale Institutionen und Beratungsstellen sich bekannt machen können, informelle Nachbarschaftshilfe und niedrigschwellige Beratung zu allen Themen die die Bewohner*innen betreffen. Die Leiterin des NBZ kümmert sich um die Koordination, finanzielle und andere Verwaltung, moderiert, ist bei Festen und anderen Veranstaltungen teilw. Anwesend, holt Informationen und Hintergründe zu neuen Veranstaltungsideen ein und vernetzt mit hilfreichen Akteuren. Verweisberatung funktioniert durch Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Vergangene Projekte haben einen Begegnungsgarten etabliert, der zur Gemeinwesenarbeit dazugehört und die Angebote inklusiver für Menschen mit psychischen und anderen Behinderungen gemacht. Alle Angebote stehen unabhängig von Vereinsmitgliedschaft allen Bewohner*innen des Quartiers zur Verfügung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Brothers (Bonveno)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildung und Teilhabe Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aidshilfe Göttingen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das NBZ ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der
Nachbarschaftsverein Holtenser Berg Hagenberg e.V. ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene),
die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte
Zielebene ist der Aufbau einer projektunabhängigen Finanzierung der Arbeit des
Nachbarschaftszentrums (s. Maßnahmen in der Zielebene).
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürger-Treff in Buchholz Zentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Werner Huber
| Funktion | Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sozialen Randgruppen der Stadt wird niedrigschwellig geholfen und sie begegnen in einem angenehmen Umfeld anderen Bürgern auf Augenhöhe
Projektbeschreibung
Nachdem wir mehr als zwei Jahre als Versuch im Buchholzer Bahnhofsgebäude mit ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeitern täglich Wohnungslosen und anderen Hilfsbedürtigen niederschwellig geholfen und Hilfen in verschiedenen Bereichen vermittelt haben, ist bei uns der Wunsch entstanden, eine Begegnungsstätte zu schaffen, in der diese Hilfsbedürftigen anderen Bürgern der Stadt in einer ansprechenden Umgebung begegnen. In diesem Rahmen soll unsere Arbeit professionalisiert und erstmals bezahltes Personal eingestellt werden. Mit ausschließlicher Ehrenamtlichkeit können wir das geplante Projekt nicht verwirklichen. Wir benötigen dazu größere Räumlichkeiten und kompetentes Personal, um unserer Zielgruppe effektiv helfen zu können und eine ansprechende Begegnungsstätte für alle Bürger zu schaffen. Im Zentrum der Stadt haben wir ein geeignetes Ladenlokal gefunden. Wir würden den Raum im Bahnhof in das Projekt als Zubringer integrieren, dort aber dann nur vormittags öffnen. Der neue Help-Bürger-Treff könnte dann täglich (auch sonn- und feiertags) von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Zielgruppe sollen ausser der bisherigen, nämlich den Wohnungslosen, Migranten, Behinderten und armen Mitbürgern auch alle anderen Stadtbewohner sein, z.B. auch Senioren. Außer den Angestellten werden wir auch dort Ehrenamtliche zur Mitarbeit im Help-Treff anwerben. Eine Kooperation mit einer Behindertenwerkstatt am Ort ist angedacht. Inhaltlich planen wir ein Café, in dem Kaffee und Speisen gegen freiwillige Spende ausgegeben werden. Die Randgruppen begegnen dort Bürgern aus allen Gesellschaftsschichten. Einer der Schwerpunkte ist Hilfe bei Anträgen, auch bei Onlineanträgen, z.B. bei der Beantragung von Bürgergeld. Erfahrungsgemäß werden die Hilfesuchenden häufig Migranten sein, die nicht alle Fragen auf Anträgen verstehen. Es sollen auch Aktivitäten stattfinden wie Sportgruppen, Musik-Veranstaltungen, Ausstellungen, Hausaufgabenbeaufsichtigung. Da wir natürlich nicht bei allen Problemen selbst helfen können, ist uns wie auch bisher eine Vernetzung mit anderen Akteuren sozialer Angebote der Stadt wichtig. Durch das Projekt wollen wir die sozialen Randgruppen besser in die Gesamtgesellschaft integrieren, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Wir wollen durch dieses Hilfsangebot nicht Wohnungslose aus anderen Orten anziehen, sondern dabei mitwirken, die vorhandenen von der Straße in die Mitte der Gesellschaft hinein zu bekommen.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit August 2022 betreiben wir im Bahnhofsgebäude Buchholz täglich von 14:00 bis 16:30 Uhr probeweise eine niedrigschwellige Anlauf- und Beratungsstelle für Hilfsbedürftige der Stadt mit Fokus Obdachlose, Migranten und andere Hilfsbedürftige; und haben dabei gesehen, dass der Bedarf für Hilfestellungen durch sozial kompetente Ansprechpartner in diesen Randgruppen groß ist. Der Anlaufpunkt ist inzwischen etabliert und bekannt. Täglich helfen wir Menschen in Nöten mit zwei geschulen Ehrenamtlichen, und bieten Gemeinschaft und ein offenes Ohr an. Es mangelt nicht an ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Bereitschaft, dort mitzuarbeiten, ist groß. Daneben sehen wir die Notwendigkeit, diese Arbeit personell zu professionalisieren, wir registrieren, dass die Ehrenamtlichkeit an ihre Grenzen stößt. Es besteht Nachfrage nach einem vielseitigen Beratungsangebot wie z.B. Hilfe bei Behördenanträgen und weitere Vernetzung mit der Stadtverwaltung und anderen sozialen Diensten. Wir freuen uns immer wieder über kleine Erfolge bei den Hilfsbedürftigen und würden im Interesse unserer Gäste die Arbeit gerne auch räumlich ausweiten, denn wir sehen den Bedarf dafür. Am bisherigen Platz im Bahnhof ist eine bedarfsentsprechende Ausdehnung und Professionalisierung nicht möglich. Auch haben wir immer wieder Kontakt zu anderen Bürgern, die unsere Arbeit schätzen, sie würden die Möglichkeit der Begegnung in einem Café sicher annehmen. Wohnungslose und andere Hilfsbedürftige finden bisher nicht ausreichend Möglichkeiten für vorurteilsfreie Begegnungen mit anderen Bürgern. Ausser dem Finden geeigneter Mitarbeiter wäre es sehr wichtig, ein ausreichend großes Ladenlokal an gutem Standort zu finden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buchholz i.d.N. Zentrum
Beschreibung
Innenstadt von Buchholz i.d.N., genauer Standort noch nicht sicher, da wir noch keinen Mietvertrag abschließen können. 100 m² Ladenlokal in der Kirchstr. 6, EG würde sich eignen. Dieser Laden liegt direkt neben der Stadtbücherei und dem stadtbekannten Lokal Caspari. Eine zentrale Lage ist für das Proekt wichtig. Möglichst wie dieses Lokal nahe Bahnhof und nahe Zentrum
Einwohnerzahl
41000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt demographische Statistik. Projektgebiet geschätzt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnungslose und Arbeitslose im Zentrum überproportional. Keine verlässlichen Zahlen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen nicht zu ermitteln. Diese Menschen kommen aber zu uns und lassen sich beraten
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit mehr als 2 Jahren arbeiten wir täglich mit Ehrenamtlichen durch Einzel- und Gruppenhilfe für Menschen in sozialen Randgruppen. Ehrenamtlichkeit heißt bei uns aber nicht unprofessionell. Arzt, Krankenschwestern, pensionierter Postbeamter, Arzthelferin, ein Unternehmer leiten die Arbeit, dazu ein angelernter Helfer. Mit den verschiedenen Fähigkeiten und Begabungen kann vielen Menschen geholfen werden. In der Bahnhofsgegend konzentrieren sich viele soziale Bedürfnisse, bei denen quartiersbezogen geholfen wird, weil sich dort z.B. Wohnungslose und Menschen mit Migrationshintergrund vermehrt aufhalten. Wir arbeiten daran, die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation aller Bürger zu stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Betreute zeigen Zufriedenheit, sie machen Verbesserungsvorschläge auf die wir eingehen
Kriterium
Beschreibung
Fortschritte nicht nur an Betreuten erkennbar, sondern auch an anderen Bewohnern
Beschreibung
Durch Kooperation mit anderen Erbringern sozialer Leistungen sind Erfolge noch größer
Kriterium
Beschreibung
Das kummunale Miteinander wird gestärkt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro des Rathauses Buchholz, z.B. Herr Wirth für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Dienste der evangel. Kirche, Neue Str. 8 in Buchholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche, Lebensmittelhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialraum Buchholz, Duschen und Waschen für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hilfe für Bedürftige bei Tierarztrechnung, Fröhlich Stiftung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir streben an, dass die Finanzierung des Bürger-Treff über den 1.10.2028 hinaus gesichert ist. Die Stadt hat uns bereits mitgeteilt, dass eine Finanzierung von dieser Seite nicht möglich ist. Zur dauerhaften Finanzierung werden wir uns vom Paritätischen Nds beraten lassen. Es ist möglich, dass sich die Einnahmen des Bürger-Treffs so entwickeln, dass sich ein Teil der Ausgaben damit finanzieren lässt. Ab dem 2. Projektjahr werden wir uns intensiv mit der Folgefinanzierung beschäftigen
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau Quartiersarbeit im Stadtteil im Bereich Sagekuhle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Helen Wahba
| Funktion | Quartiersmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2025-02-19 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Abdel-Karim Iraki
2. Kurzbeschreibung
Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen
Projektbeschreibung
Das Projekt des Vereins „Menschen helfen Menschen e. V. (MhM)“ hat das Ziel, die soziale Integration & Lebensqualität der Bewohner:innen im Quartier „Innenstadt“ zu fördern. Seit seiner Gründung durch Geflüchtete und Migrant*innen hat sich der Verein von einer Initiative zur Unterstützung von Geflüchteten zu einem sozialen Akteur entwickelt, der jetzt eine Vielzahl an Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen bereitstellt. Der Vorsitzende Karim Iraki nutzt seine umfassende Vernetzung, um auf aktuelle Bedarfe der Quartiersbewohner:innen einzugehen und Lösungen zu entwickeln. Das Projekt geht gezielt auf soziale Probleme wie Diskriminierung, Isolation und Ungleichheit ein. Durch die Schaffung eines zentralen Treffpunkts in der Innenstadt bietet MhM einen Raum, in dem Menschen aus verschiedenen Hintergründen zusammenkommen können. Hier erhalten bis zu 45 junge Menschen Unterstützung bei Hausaufgaben, nehmen an Kreativworkshops und Kochangeboten teil. Dieses Projekt hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, und viele Ehrenamtliche sind in die Arbeit eingebunden. Ziel ist es, diesen Treffpunkt zu einem lebendigen Stadtteiltreff auszubauen, der für alle Bewohner:innen offen ist. Dazu werden künftig auch Senior:innen, Migrant:innen und andere Zielgruppen mit Angeboten wie Beratung, Freizeitaktivitäten und sozialen Treffpunkten angesprochen. Um die Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung ihres Stadtteils einzubeziehen, plant MhM, regelmäßige Besuche in Nachbarschaften zu organisieren, Infostände auf dem Wochenmarkt anzubieten und bei Stadtfesten präsent zu sein. Einladungen zu gemeinsamen Kaffeetreffen und Veranstaltungen sollen helfen, die Bedürfnisse und Ideen der Menschen im Quartier zu sammeln & umzusetzen.Der Ausbau der Netzwerkarbeit spielt eine zentrale Rolle bei diesem Vorhaben. Durch den Austausch & die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie dem Seniorenbeirat, dem CJD, der KoMuT-Stelle und anderen Integrationsorganisationen wird das Projekt weiter gestärkt. So wird ein breites Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, das den Zugang zu Angeboten und Ressourcen für alle Quartiersbewohner:innen erleichtert. Der Landkreis N./W. unterstützt MhM mit Fortbildungsangeboten und der Beantragung von Fördermitteln, um die Gemeinwesenarbeit weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Der Verein möchte auch in Zukunft seine Angebote erweitern und an die sich verändernden Bedürfnisse der Gemeinschaft anpassen, um eine inklusive und solidarische Gesellschaft zu fördern.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Innenstadt vereint historische und moderne Gebäude, jedoch fehlen barrierefreie Zugänge und ansprechende öffentliche Räume für eine bessere Vernetzung der Bewohner:innen. In der Innenstadt leben 5156 Menschen, darunter 1628 über 60-Jährige und 1814 mit Migrationshintergrund. Beide Gruppen haben eingeschränkten Zugang zu sozialen Angeboten, was zu Entfremdung führt. Rückmeldungen aus der Nachhilfe zeigen, dass viele Migrant:innen, insbesondere Kinder und Jugendliche, Diskriminierung in der Schule erfahren, was die Integration erschwert. Schüler:innen und Lehrkräfte berichten von sozial benachteiligten Schüler:innen mit Sprachbarrieren, die ihre Bildungschancen einschränken. Kulturelle Konflikte und Ängste sind zentrale Themen. Bewohner:innen äußern bei Netzwerktreffen Unsicherheiten im Umgang mit anderen Kulturen, was zu Missverständnissen führt. Diese Ängste betreffen sowohl die Mehrheitsgesellschaft als auch Migrant:innen, die sich oft fremd fühlen. Fehlende interkulturelle Kommunikation verstärkt die Isolation. Viele Senior:innen, insbesondere ohne soziale Netzwerke, sind isoliert. Der Seniorenbeirat berichtet von einem Mangel an sozialen Treffpunkten. Eine Seniorin schilderte ihre Isolation, da sie keine Kontakte im Quartier aufbauen kann, was ihre psychische Gesundheit beeinträchtigt. Auch an Rückzugsorten und Empowermentmöglichkeiten für Mädchen und Frauen, besonders mit Migrationshintergrund, mangelt es. Lokale Akteure betonen den Bedarf an Angeboten zur gesellschaftlichen Teilhabe. Das Projekt zielt darauf ab, Defizite zu beheben, indem es den Bewohner:innen eine aktive Rolle in der Quartiersgestaltung gibt und Begegnungen fördert, um Ängste abzubauen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Innenstadt
Beschreibung
Das Nienburger Stadtgebiet gliedert sich neben der sogenannten „Kernstadt“ in vier Ortsteile: Holtorf, Erichshagen-Wölpe, Schäferhof-Kattriede und Langendamm. Die Kernstadt wiederum ist in sogenannte Quartiere unterteilt; die Innenstadt, die Lehmwandlung, der Bürgerpark, die Alpheide sowie das Lein- und das Nordertor.
Das Fördergebiet umfasst die Innenstadt, die als zentraler Teil des Stadtgebiets gilt. Mit 5.156 Einwohner:innen ist die Innenstadt das bevölkerungsreichste Quatier.
Einwohnerzahl
5156
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5.879 ausländische Einwohner*innen . Dies macht 17,8 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 20,4% ausländische Einwohner*innen.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg sind 4.470 Hilfebedürftigen (nach SGB II), was 13,6 % der Gesamtbevölkerung Nienburgs entspricht. Im Projektgebiet sind 768 (14,9 %) Hilfebedürftigen (nach SGB II).
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 13.017 Menschen mit Migrationshintergrund. Dies macht 39,5 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 1.814 (35,2%)Menschen mit Migrationshintergrund.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5165 (15,7%) Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren davon leben 643 (12,5%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 9441 (28,7%) über 60-jährige Personen. Davon leben 1628 (31,6%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Kinder (unter 15 Jahren) in Bedarfsgemeinschaften in der Stadt Nienburg beträgt 37,9%. Im Projektgebiet beträgt dieser 46,2%.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_2.jpg
(1.31 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In der Innenstadt gibt es keine Anlaufstelle für Bewohner:innen, die eine „Kümmererfunktion“ innehat. Dies wird MhM mit den künftigen Angeboten ändern. Die Interessen der Bewohner:innen stehen immer im Fokus der Angebote. Grundlage sind demokratische Prozesse unter Einbindung der Zielgruppen. Durch die aktuellen Erfahrungen im Kinder- und Jugendprojekt BUS hat der Verein schon erste Erfahrungen sammeln können. Der Bedarf ist immens. Der Ansatz des Vereins, die Interessen der Bewohner:innengruppen durch Empowerment durch a.) Sichtbarmachung und b.) Entwicklung von Beteiligungsformaten dient der Identifikation mit und Verbesserung des Quartiers.
Durch die „offene“ Türangebote, durch die Bereitstellung einer Ansprechperson in den Vereinsräumen, wird ein Vertrauen aufgebaut. Erst dann werden Problemlagen kommuniziert und entsprechend entgegengewirkt werden. Es braucht ein „Zugpferd“, das es Bewohner:innen erleichtert, ihr Sorgen zu übermitteln. Mit unterschiedlichsten oben erwähnten Netzwerk und Kooperationspartner:innen können Alters- und Herkunftsübergreifende Angebote entwickelt werden. Im Quartier liegen Potentiale/Ressourcen die aktiviert werden, die aktuell unbekannt und ungenutzt sind. Der Verein wird Treffpunkt für alle Altersgruppen, mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe. Das Potential der Menschen wird herauskristallisiert. Das Quartier Innenstadt wird nicht mehr als "leeres" Quartier", sondern durch Aktivierung ein toller lebendiger Stadtteil der Stadt N./W. sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Problemlagen der Bewohner:Innen werden mit Bewohner:innen in der Anlaufstelle ernst genommen und bearbeitet. Bewohner:innen werden in allen daraus resultierenden Angeboten eingebunden und werden Akteure für die eigenen Belange.
Kriterium
Beschreibung
Weitere Netzwerkpartner:innen werden aufgebaut. Kooperationsvereinbarungen werden miteinander geschlossen, konkrete Handlungsfelder in den Kooperationsvereinbarungen werden festeglegt. Die Angebotspalette des Vereins wird hierdurch erweitert.
Kriterium
Beschreibung
Die Vereinsräume stehen den Bewohner:Innen für eigene Angebote zur Verfügung. Jede (realistische) Idee von Bewohner:innen für das Angebotsspektrum wird ermöglicht. So kann z. B. eine Gesprächsrunde für Senior:innen entstehen, ebenso ein Kreativangebot.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen werden aktiviert, die Angebotspalette des Vereins mit den eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen zu erweitern.
Kriterium
Beschreibung
Der Verein ist aktiv bei Festen in der Stadt Nienburg. Durch den Verkauf von Falafel werden materielle Ressourcen aufgebaut, die in die Angebote des Vereins fliessen. So können die Aktivitäten mit eigenen Ressourcen ermöglicht werden.
Beschreibung
Der Sozialplan der Stadt Nienburg nimmt die Vereinsaktivitäten in seinen Sozialbericht auf. Alle Angebote werden regelmäßig evaluiert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Nienburg/Weser, Carmen Prummer, Leitung Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Seniorenpflegestützpunkt Landkreis Nienburg/Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Sabine Pflaum, Jugendmigrationsdiesnt, Sven Kühtz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Mädchenberatung, AWO Migrationsberatungsstelle, Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt, Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Stadt Nienburg, Jugendhilfeausschuss, Landkreis Nienburg/Weser, Kreistag, Ausschuss für INtegration, Sport und KUltur (AfISK)
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TKW (TurnKlubWeser) Karl Theuerkaufer ASC Nienburg Marzin Bienda, Verein Herzmensch Uwe Schneider;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Jugend, FBLeitung Carmen Baldow, Stadt Nienburg/Weser, FBLeitung Christine Kreide, Integrationsarbeit Ebru Öztürk, Sozialpalnung, Sebastian Meyer
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Verein finanziert seine Angebote durch Einnahmen aus dem Verkauf von Falafel bei Festen und nutzt diese Mittel zur Sicherung der Angebote. Durch die Unterstützung des Landkreises werden aktiv Förderprogramme genutzt, um zusätzliche Mittel zu akquirieren. Nach Projektabschluss sollen die Vereinsangebote durch den Integrationsfonds der Stadt als Regelangebote etabliert werden. Angestrebt ist die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen, um Ressourcen und finanzielle Unterstützung zu gewinnen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander und Füreinander - Zusammen leben und helfen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Dialog und Vernetzung im Quartier, Miteinander Reden und Aufeinander zugehen
Projektbeschreibung
Im Herzen von Oldenburg, im Quartier rund um den Rostocker Ring, leben etwa 6.900 Personen. Seit 2015 hat sich das soziale Gefüge in diesem Gebiet erheblich gewandelt. Langjährige Mieter*innen, viele von ihnen Erstmieter aus den 50er und 60er Jahren, leben nun in direkter Nachbarschaft zu neu zugezogenen Mieter*innen, die häufig mit prekären Lebensverhältnissen konfrontiert sind. Das Johanniterteam des Mehrgenerationenhauses, eine hauptamtlichen Koordinatorin (25 Std.) und zahlreiche Ehrenamtliche, engagieren sich seit 2016 in diesem vielfältigen Umfeld.
Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten für alle Nachbarschaftsgruppen, darunter Deutschkurse, Beratungsangebote in Kooperation mit anderen Trägern, Vorträge, Schulungen zur digitalen Teilhabe sowie kreative Mitmachveranstaltungen im Bereich Kochen und Kunst. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Integration und den Austausch zwischen den verschiedenen Mietergruppen zu fördern.
Die soziale Dynamik im Quartier ist jedoch herausfordernd. Konflikte und Spannungen zwischen den unterschiedlichen Mieter*innen, bedingt durch kulturelle Gegensätze, beengte Wohnverhältnisse und prekäre Lebenssituationen nehmen zu. Das Team hat einen Rückzug bestimmter Gruppen, insbesondere von Senior*innen, sowie eine Verhärtung der Fronten in den letzten 3-4 Jahren beobachtet. Um dem entgegenzuwirken, ist eine aufsuchende Sozialarbeit dringend erforderlich.
Das dicht besiedelte Quartier benötigt eine umfassende Kommunikationsstrategie, die den direkten Austausch mit den Bewohner*innen fördert. Formate wie ein „Klappcafé“ (mobiles Café für Gespräche an Straßenecken), Bierdeckelbefragungen, Straßen- und Spielefeste sowie Quartiers-Spaziergänge sollen dazu beitragen, die Bedürfnisse der Bewohner zu erfassen und die Projektentwicklung voranzutreiben.
Ziel ist es, unter Beteiligung aller Gruppen Formate zur Teilhabe und Selbsthilfe zu entwickeln, wie Stadtteilflohmärkte und Workshops zu Themen wie Kinderbetreuung und kultureller Teilhabe. Besonders Senior*innen sollen direkt angesprochen werden, um ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ein bilateral ausgerichtetes Konzept mit Pflegediensten im Quartier wird niederschwellige Hilfen und Begleitdienste vermitteln, um sicherzustellen, dass Senior*innen in ihrem Wohnumfeld bleiben und aktiv am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen können.
Gemeinsam bauen wir ein starkes unterstützendes Netzwerk auf, das alle Generationen und Kulturen im Quartier trägt.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohnquartier Rostocker Ring besteht aus 3-4 geschossigen Wohngebäuden, die in den 50er und 60er Jahren erbaut wurden, und kleinen Reihenhäusern aus den 60er Jahren. Die vorhandenen Grünflächen und Spielplätze bieten keine ausreichende Aufenthaltsqualität. In diesem Kontext engagiert sich das Mehrgenerationenhaus seit 2016 in der Quartiersarbeit und fungiert als offener Begegnungsort für alle Bewohnergruppen. Die Struktur der Bewohner umfasst langjährige ältere sowie neue Mieter*innen, die häufig in sozial herausfordernden und prekären Lebensverhältnissen leben. Besonders auffällig sind alleinerziehende Eltern, Singlehaushalte, Arbeitssuchende, sowie Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund, die in unmittelbarer Nachbarschaft zusammenleben. Zudem sind die Wohnhäuser nicht barrierefrei.
Mit dem Wandel in der Mieterschaft hat sich auch das Miteinander im Stadtteil verändert. Die unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen stellen die alteingesessenen Bewohner vor große Herausforderungen. Viele neu zugezogene Mieter*innen befinden sich in schwierigen Lebensumständen, sprachliche Barrieren erschweren die Integration . Diese Veränderungen erfordern eine proaktive Begleitung des Quartiers, um den Bedürfnissen der vielfältigen Nachbarschaft gerecht zu werden.
Es ist entscheidend, eine aufsuchende Sozialarbeit vor Ort zu etablieren, um die Sorgen und Bedarfe aller Bewohnergruppen zu erfassen und gemeinsam mit ihnen Perspektiven für ihre Zukunft im Quartiers zu entwickeln. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, auch die isoliert lebenden Bewohner zu erreichen. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Quartiersmanagement unerlässlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ehnern/Ziegelhof – Mitte NW/ Rostocker Ring
Einwohnerzahl
6886
Quelle / Anmerkungen
Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_projektgebiet_ausschnitt.png
(341.78 KB)
bild_1_quartier_rostocker_strasse.jpg
(1.94 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier Rostocker Ring wird seit 2016 das Projekt des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus umgesetzt.
Unsere bisherige Arbeit im Quartier im Rahmen des Mehrgenerationenhauses lädt Bewohner ein, Angebote bei uns wahrzunehmen und gemeinsame Zeit bei uns zu verbringen. Es fehlt der Austausch mit den Gruppen im Quartier. Unser Projektantrag hat zum Ziel eine aufsuchende Arbeit, eine Gehstruktur aufzubauen und zu entwickeln. Wir werden den Dialog mit allen Bewohnern im Quartier aufnehmen. und mit Ihnen gemeinsam Möglichkeiten und Formate entwickeln, zur Verbesserung ihrer persönlichen Lebenssituation, und zur Entwicklung eines positiven Wohnumfeldes. Dabei ist unser Ziel alle Bewohnergruppen zu erreichen und mit allen Bewohnern gemeinsame Schnittstellen zu entwickeln. Als Zielvorgabe möchten wir gemeinsam Unterstützungsformate im Sinne einer Nachbarschaftshilfe entwickeln und aufbauen. Ein weiteres Teilziel soll es sein, Bewohner im Quartier durch Einbindung in die Strukturen des Mehrgenerationenhauses und der Vernetzung mit anderen Akteuren im Quartier, Möglichkeiten der sozialen Teilhabe zu generieren, um einer sozialen Vereinsamung entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartnern möchten wir eine Vernetzungsstruktur aufbauen, um Bewohnern den Zugang zu den Angeboten und Einrichtungen leichter zugänglich zu machen. Die Vernetzungsarbeit im Quartier wird Zuweisungen und Empfehlungen der einzelnen Akteure untereinander zum Wohle der Bewohner fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die aufsuchende Dialogarbeit entwickelt neue konkrete Ansatzpunkte für Angebote des Miteinanders und der Unterstützung.
Beschreibung
Wir erwarten, dass die neue Dialogkultur und die geplanten Schulungsformate, Impulse geben, das sich Nutzer mit gemeinsamen Anliegen finden und eine aktive Förderung ihrer Anliegen mitgestalten. Entfaltungsmöglichkeiten bieten sich im Haus und im Quartier
Kriterium
Beschreibung
Die Akzeptanz und Toleranz unter den unterschiedlichen Bewohnergruppen wird verbessert. Gemeinsame Gespräche im Rahmen von Angeboten und die erfolgreiche Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen wie Straßenfesten und Workshops dokumentieren dies.
Beschreibung
Die Stadt Oldenburg fördert den quartiersnahen Dialog. Wir werden Erfahrungen und Ergebnisse unserer Arbeit als Best Practise evaluieren und als best practise zur Diskussion stellen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg/ Fachdienst Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; regelmäßige Austauschformate, Partner im Projekt " Eingeloggt", Vernetzung innerhalb der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; Zusammenarbeit mit dem Team Hausnotruf und ambulante Pflege in Form von Beratungsangeboten. Zusammenarbeit mit dem Campus als Schulungsträger.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Alexanderstraße und NGO Oldenburg; Kooperationspartner im Bereich Praktikum und Einsatzstelle für das Unterrichtsfach Soziales Engagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Kirche, aktiver Austausch mit der Pastorin als Impulsgeberin zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Gemeinsame Umsetzung von Angeboten.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GSG Oldenburg Wohnungsbaugesellschaft ; regelmäßiger Austausch mit dem Servicebüro im Stadtteil im Bereich Seniorenunterstützung und Integration von Familien mit Migration durch Beratung , ehrenamtlicher Unterstützung und aktiver Teilhabe im MGH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Oldenburg; Kooperationspartner für Angebote der Alphabetisierung und Finanzieller Grundbildung im Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BTB Bürgerfelder Turnerbund Sportverein, aktiver Partner im Projekt 3000 Schritte, Kooperationspartner im Bereich Raumnutzung und Außenflächennutzung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Dietrichsfeld / Stadt Oldenburg; gemeinsame Workshops zum Thema STOPP( Stadtteil ohne Partnergewalt), gemeinsame Begleitung von Familien mit Fluchtgeschichte, regelmäßiger Austausch zu aktuellen Themen im Stadtteil
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir erreichen durch unsere Arbeit in der Förderphase die Schaffung von grundlegenden Strukturen der Partizipation und Selbstorganisation mit einer vernetzten Ehrenamtsbörse. Die Vernetzung mit kommunalen Stellen und anderen Akteuren trägt maßgeblich zur nachhaltigen Nutzung der Strukturen bei.
Wir erwarten, dass dies die Grundlage sein kann für eine Fortführung der Projektergebnisse nach Beendigung der Förderphase.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On