Skip to main content

Pflegeberatung

5 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Alfhausen

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
In der Samtgemeinde Bersenbrück sind bereits vier Dorf- und Bürgertreffs erfolgreich etabliert und aus dem sozialen Leben der Orte nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als zentrale Begegnungsorte, fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bieten vielfältige Angebote für Jung und Alt. Ankum hat Ende 2024 einen eigenfinanzierten Dorftreff nach dem bestehenden Modell auf die Beine gestellt. Auch in Alfhausen gibt es nun Bestrebungen, einen Dorftreff aufzubauen. Der Wunsch kommt sowohl aus der Bevölkerung als auch aus Ergebnissen der Zensus-Befragung, die einen hohen Anteil an Single-Haushalten im Ort zeigen (462 Haushalte von insgesamt 1.562 = 29,6 % - samtgemeindeweit 32,9 %). Ziel ist es, Vereinsamung entgegenzuwirken und eine offene, einladende Begegnungsstätte für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Für den Dorftreff stehen in der Kommune potenzielle Räumlichkeiten zur Verfügung: eine Kindergartengruppe zieht aus dem ehemaligen Gemeindebüro aus, in dem sich auf die Markthalle (eine Verkaufsplattform für regionale Produkte mit Mitmachangeboten wie Brotbacken nach alten Rezepten, Koch- und Ernährungskurse, Eventcatering und Erlebnisgastronomie) befindet. Dort könnte der Dorftreff ansässig werden. In der Markthalle gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, der in das Programm des Treffs integriert werden könnten. Ein großer Vorteil in Alfhausen ist die hohe ehrenamtliche Bereitschaft. Der „Verein der Vereine“ spielt dabei eine zentrale Rolle, da hier vereinsübergreifende Themen besprochen werden, beispielsweise der Aufbau einer Dorf-App oder die jährliche Abstimmung von Veranstaltungsterminen, um Überschneidungen zu vermeiden. Der Dorftreff soll ab 2026 mit Unterstützung von zwei Minijobbern aufgebaut werden. Die Samtgemeinde Bersenbrück begrüßt das Engagement in Alfhausen und sieht darin einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Gemeinwesens. Ein Dorftreff in Alfhausen kommt dem Ziel der SG näher, in allen Mitgliedsgemeinden Dorf- und Bürgertreffs als zentrale Plattformen für soziale Teilhabe, ehrenamtliches Engagement sowie niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote zu etablieren.
Laufzeit
2026-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die guten Beispiele aus den fünf weiteren Mitgliedskommunen der Samtgemeinde haben dazu geführt, dass auch die Gemeinde Alfhausen einen Dorftreff eröffnen möchte, um ähnliche Angebote gerade für den Erhalt der Demokratie und gegen die Vereinsamung von Menschen anzubieten. In der "Markthalle" - einer Plattform für regionale Lebensmittel mit eigener Küche für Back- und Kochevents - gibt es bereits einen offenen Mittagstisch, für den wöchentlich frisch gekocht wird. Dieser wird von Zuspruch geradezu "überrannt": 40 Personen können teilnehmen, weitere stehen auf der Warteliste. Hinter der Markthalle befinden sich Räumlichkeiten für eine Kindergartengruppe, die ab Januar 2026 leer stehen und für einen Dorftreff genutzt werden können. Im Ort finden bereits Sprachkurse für Migranten statt, organisiert von der Samtgemeinde, die ebenfalls im Dorftreff stattfinden können. Es soll eine große Gruppe von Nutzenden abgeholt werden, die sich aus Menschen aller Schichten, Konfessionen, Altersgruppen und Nationen zusammensetzt. Ziel ist, mit dem Dorftreff einen Ort der Vielfalt zu schaffen, an dem Demokratie gelebt wird. Um von den bereits gewonnen Erkenntnissen der bestehenden Dorf- und Bürgertreffs zu partizipieren, möchte sich Alfhausen als finanzschwache Kommune gern dem Förderantrag "Gute Nachbarschaft" anschließen und damit Teil eines bereits bestehenden großen Netzwerkes werden. Die Akzeptanzabgabe aus Windenergie fließt bereits, so dass die Gemeinde Alfhausen sich bereits ab 2026 mit 5.000 Euro und 2027 mit 10.000 Euro aus eigenen Mitteln einbringt. Ende 2028 werden die Kosten komplett durch die Gemeinde finanziert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Alfhausen
Beschreibung
Alfhausen liegt etwa 27 km (Luftlinie) nördlich von Osnabrück zwischen den Südost-Ausläufern der Ankumer Höhe im Westen und dem Alfsee im Südosten. Eine schnelle Erreichbarkeit wird auch durch den nur ca. 10 km entfernten Autobahnanschluss Neuenkirchen-Vörden der Bundesautobahn 1 gegeben. Alfhausen liegt direkt an der Bundesstraße 68 zwischen Bersenbrück im Norden und Bramsche/Hesepe im Süden.
Einwohnerzahl
4353
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Alfhausen, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Alfhausen, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Alfhausen, wie der Sportverein und der Heimatvereine als "große Player", aber auch dem "Verein der Vereine" und kirchlichen Verbänden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst und Hospizdienst vor Ort, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Alfhausen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Alfhausen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", SeniorenvertreterInnen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gem. Alfhausen zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits 2026 zahlt die Gem. Alfhausen 5.000 €, 2027 dann 10.000 €. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
2024 02 22 bkr
Zustimmung Veröffentlichung
On

2 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Rieste

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Riesterei hat sich als unverzichtbarer Treffpunkt in Rieste etabliert. Er wird nicht nur von Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt, sondern auch von der Politik als wichtiger Beitrag zum Gemeinwohl anerkannt – oft getragen durch ehrenamtliches Engagement. Unter der Koordination von zwei Teilzeitkräften bietet der Dorftreff ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Auch wenn einsame SeniorInnen, Kinder und Familien Hauptzielgruppe sind, finden hier alle Riesterinnen und Riester Angebote nach ihren Bedürfnissen. Das gemeinsame Kochen ist ein tolles Format, das die Mitarbeiterinnen gern ausbauen möchten. Mit Vorträgen zur Vorsorge (Erste Hilfe, Letzte Hilfe, Patientenvollmacht...) und vielen weiteren sozialen Themen übernimmt der Dorftreff eine informative Aufgabe. Beim "Riester Abendbrot" stellen sich immer wieder Vereine vor, es gibt gut laufende Kooperationen mit Vereinen vor Ort. Ein besonderes Highlight ist das "Lädchen", in dem die Gemeinde und örtliche Vereine "Merchandise"-Artikel anbieten. Zudem können Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker Regale mieten, um ihre Werke zu verkaufen. Derzeit wird über eine Professionalisierung dieser Struktur als "Einnahmequelle" nachgedacht. Ein weiteres Erfolgsformat zur Generierung von Einnahmen ist der jährlich im Frühjahr stattfindende Ostermarkt, der in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Kunsthandwerkern organisiert wird. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen konnten bereits Einnahmen erzielt werden. Dennoch bleibt der Dorftreff eine freiwillige Leistung der Gemeinde Rieste – finanziell unterstützt durch den Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" und kommunale Mittel, da er sich nicht selbst trägt. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Rieste um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027 sind es 15.000 Euro. Die Riesterei ist somit weit mehr als ein Treffpunkt: Sie ist ein lebendiger Ort des Miteinanders, der das soziale Leben in Rieste stärkt.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Dorftreff in Rieste soll erhalten bleiben: für die Bürgerinnen und Bürger, für die Vereine und Verbände, für die Politik, aber auch für die Mitarbeiterinnen. Diese haben in den letzten Jahren in sehr guter Arbeit Netzwerke und Strukturen aufgebaut, von denen viele im Ort profitieren: neben den Bürgerinnen und Bürgern auch Vereine und Verbände, Rat und Verwaltung. Die tollen Angebote und Kooperationen - von gemeinsamem Kochen und Radtouren mit dem Heimatverein über den Kids-Art-Club, Fotografieren und dem "Riester Abendbrot" bis hin zu dem "Lädchen" und der Organisation des mobilen Einkaufswagens - haben in der Gemeinde ihren Platz gefunden und ohne die Riesterei würde etwas fehlen. Der Rat steht hinter dem Projekt, trotzdem muss die Finanzierung gesichert sein. Das Spendenaufkommen in der RIESTEREI ist relativ gut, so dass hierüber schon ein Teil der Ausgaben finanziert werden kann. Die komplette Finanzierung ist ab spätestens 2028 gesichert, da dann die sog. Akzeptanzabgabe für Windenergie finanzielle Mittel in die Gemeindekasse bringt, mit denen freiwillige Aufgaben finanziert werden können. Die Zeit bis dahin muss allerdings überbrückt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,8 qkm.
Einwohnerzahl
3719
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich weiter durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rieste, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Rieste, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Rieste, bspw. Heimatverein, biologischen Station Haseniederung e.V., aber auch weitere Vereine/Verbände
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Rieste, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Kettenkamp, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Rieste über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
bild4
bild14
bild15
bild16
bild17
Zustimmung Veröffentlichung
On

3 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Gehrde

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Seit 2018 ist der Dorftreff GEHRDA fester Bestandteil des Dorflebens und ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Hier wird Gemeinschaft gelebt: Das tägliche Frühstück und der regelmäßige Mittagstisch laden zum Verweilen ein, während Spielenachmittage und das Dorfkino für geselliges Beisammensein sorgen. Der Treff ist auch ein kreativer Ideengeber – so entstand aus ihm das „Klima-Café“, und immer wieder entwickeln sich neue Projekte. Als Schnittstelle zur Gemeinde trägt der Dorftreff zur Integration von Neuzugezogenen bei, unterstützt durch Bürgermeisterin und Rat, die aktiv an Veranstaltungen teilnehmen. Ein Beispiel ist die Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit Elke“, in der die Bürgermeisterin Rede und Antwort steht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kultur, die Menschen zusammenbringt: Wohnzimmerkonzerte, Ausstellungen und Kinovorführungen, die der Dortreff in dessen Räumlichkeiten organisiert, bereichern das Dorfleben, ergänzt durch Ausflüge zu Kulturveranstaltungen in nahegelegenen Städten. Auch dem Thema Einsamkeit begegnet der Dorftreff aktiv – mit Angeboten an Feiertagen wie Heiligabend, die stets gut angenommen werden. Gemeinsam suchen Gemeinde Gehrde und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. 2026 ist die Gemeinde bereits in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Gehrde um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027/2028 liegt die Summe bei 15.000 Euro. Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Schule und Gemeindeverwaltung ist der Dorftreff GEHRDA ein lebendiger Treffpunkt für alle und stärkt das Miteinander in Gehrde.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Gehrde ist ohne den Dorftreff GEHRDA nicht mehr vorstellbar. Es gibt in Gehrde wenig bis gar keine Infrastruktur - keinen Lebensmittelmarkt, keine Apotheke, keinen Arzt. Eine Gaststätte ist noch geöffnet, sonst gibt es kaum Orte der Begegnung. Vereine und Verbände prägen das soziale Leben - und seit 2018 eben auch der Dorftreff. Auch, wenn die Akzeptanz gut ist - alle Menschen in Gehrde erreicht der Dorftreff (noch) nicht. Es gibt eine große Gruppe Aussiedler, die offen jeden in ihre Kirchengemeinde einlädt, selbst aber stark in der "eigenen Bubble" bleibt. Auch für diese Menschen ist der Dorftreff jedoch offen mit seinen vielfältigen Angeboten. Durch ein gutes Spendenaufkommen und große ehrenamtliche Unterstützung kann sich der Dorftreff zwar noch nicht vollständig allein tragen, ist diesbezüglich aber auf einem guten Wege. Da die aktuelle Förderung aber am 30.06.2025 ausläuft, wäre auch Gehrde vorerst noch auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Der Einsatz der Akzeptanzabgabe ist ab 2026 eingeplant und wird bis Ende 2028 die Kosten zu 100 % finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Gehrde liegt im Osten des ehemaligen Landkreises Bersenbrück, der heute den Norden des Landkreises Osnabrück bildet. Die Hase streift das Gemeindegebiet im Nordwesten. Der Ort befindet sich 6 km vom Ortskern der Stadt Bersenbrück entfern. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2657
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025 Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff ist etabliert durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Gehrde, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Gehrde, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Physiotherapeut vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Gehrde, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Gehrde, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Theater, Museen und Kunsthallen in der Umgebung (bis 100 km)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Grundschule in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Gehrde über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
bild7
bild12
bild11
bild13
Zustimmung Veröffentlichung
On

4 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Eggermühlen

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Eggermühlen öffnete im September 2019 und hat sich mittlerweile mit seinen Angeboten als feste Größe im Ort etabliert. Gerade für ältere Menschen ist der Dorftreff ein wichtiger Anlaufpunkt, vor allem als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Dorftreff gerade für diese Dialoggruppe einen Mehrwert für die Gemeinde. Daneben nutzen auch (werdende) Mütter Angebote wie die Spielgruppen für Babys und Kleinkinder oder von Hebammen. Ergänzt wird das Programm durch Spieleabende, Doppelkopfrunden, Bastelnachmittage für Kinder oder interkulturelle Kochabende. Neu sind auch Workshops im kreativen Bereich, z. B. Watercolor für Anfänger. Mit Planwagenfahrten wird das kulturelle Angebot in der Umgebung genutzt, beispielsweise der "Dichter- und Denkerweg" im Ort erkundet. Gemeinsam suchen Gemeinde Eggermühlen und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, jährlich 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Eggermühlen um diese Summe reduzieren würde. In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Eggermühlen sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden, die gerade den Seniorinnen und Senioren eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung bieten. StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“) ist schon thematisiert worden, soll aber auch dort sichtbarer werden. Als Ort der Begegnung und des Austauschs ist es wichtig, den Dorftreff Eggermühlen zu erhalten und weiterzuentwickeln und dadurch für die Zukunft zu sichern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Nach Anlaufschwierigkeiten hat sich der Dorftreff Eggermühlen mittlerweile mit seinen Angebote etabliert und wird von den ansässigen Vereinen nicht mehr als "große Konkurrenz" zur Vereinsarbeit gesehen. Dazu beigetragen haben auch die Überlegungen zu den Angeboten, die auf keinen Fall bestehende Angebote der Verein "ersetzen" sollten. Mit dem Mittagstisch, Klönfrühstück und Klönkaffee sind Formate etabliert worden, die mehrmals in der Woche Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung schaffen. Viele Angebote finden im Pfarrheim der Kirchengemeinde statt, aktuell wird dieses kernsaniert und umgebaut. Das hat zur Folge, dass einige Angebote - Sitzgymnastik, Krabbelgruppe - in das Sportlerheim des Sportvereins umziehen mussten, Begegnungs- und Bastelangebote finden im Dorfgemeinschaftsraum statt. Die Herausforderung ist nach wie vor, dass es in Eggermühlen nicht "den Dorftreff" gibt. Durch die Sanierungsarbeiten ist es möglich, dass sich der Gemeinschaftsraum als Anlaufstelle etabliert. Es ist geplant, nach Fertigstellung der Räumlichkeiten wieder auch das Pfarrheim zu nutzen. Der Dorftreff ist leider noch nicht in allen Bevölkerungsgruppen im Ort angekommen. Unter anderem grenzt sich die Gruppe der sog. "Russlanddeutschen" von vielen örtlichen Angeboten aus. Wunsch wäre es, auch diese Gruppe in den Dorftreff zu bekommen. Mit einem "Kasachischen Kochabend" ist ein erster Schritt in diese Richtung getan. Ehrenamtliche Unterstützung für den Dorftreff ist vorhanden. Durch Maßnahmen wie den Kochabend oder direkte Besuche erhoffen sich die Mitarbeiterinnen auch aus diesen Reihen freiwillige Unterstützung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort liegt innerhalb der Ankumer Höhe und im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Höchster Punkt des Gemeindegebiets ist mit 69 Metern der Osterboll in Sussum. Die Nchbargemeinden sind im Osten Ankum, Kettenkamp, im Süden Merzen, Fürstenau, im Westen Bippen, Berge sowie im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1867
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinde Bersenbrück, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Eggermühlen, insbesondere die kfd als Mitanbieter von Kochangeboten oder auch kleinere Vereine, wie die Werbegemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst, Haus- und Zahnarzt vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Eggermühlen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, ortseigenes Infosblatt, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Eggermühlen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern-Kind-Gruppen, Hebammen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Eggermühlen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
bild2
bild10
bild7
bild6
bild8
bild9
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Stadt Bersenbrück

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und digitale Teilhabe – gemeinsam stark gegen Einsamkeit!
Projektbeschreibung
5 Jahre Bürgertreff Bersenbrück – Eine unverzichtbare Anlaufstelle für die Gemeinschaft. Seit seiner Gründung im September 2019 hat sich der Bürgertreff Bersenbrück als feste Größe in der Stadt etabliert. Er ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Anlaufpunkt – sei es für Gesundheits- und Beratungsangebote oder als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank der engagierten Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum und weiteren Netzwerkpartnern sowie dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Bürgertreff einen enormen Mehrwert für die Einwohnenden der Stadt. Schwerpunktmäßig werden im Bürgertreff die Themen Natur und Umwelt (bspw. bewegte Spaziergänge, Kooperation mit dem örtlichen Netzwerk Nachhaltigkeit, künftig auch Waldbaden), Gesellschaft und "soziale Themen" behandelt, von denen die Besuchenden profitieren. Um diese wertvollen Strukturen langfristig zu sichern, suchen Samtgemeinde und Stadt Bersenbrück nach nachhaltigen Finanzierungsmodellen. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters auch für den Bürgertreff genutzt werden soll. Schon ab 2026/2027 ist die Kommune in der Lage, 10.000 Euro jährlich in das Projekt einzubringen. In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Bersenbrück sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden. Besonders für die zahlreichen Migrantinnen und Migranten bietet der Bürgertreff eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung. Ein bereits etabliertes Angebot ist StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“). Das Projekt unterstützt insbesondere Frauen und stellt in direkter Nähe zum örtlichen Frauenhaus eine wichtige Anlaufstelle dar. Der Bürgertreff Bersenbrück ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Unterstützung – ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadtgemeinschaft, dessen Erhalt und Weiterentwicklung auch in Zukunft gesichert werden muss.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Bürgertreff hat sich fest in Bersenbrück etabliert. Nach dem Start im „Stadtteil am Brink“ und einem Umzug ins DLRG-Heim ist er seit Ende 2021 zentral in der Bramscher Straße untergebracht. Die barrierefreie, umgestaltete Wohnung im ersten Stock dient als lebendiges Quartier für Begegnung und Unterstützung. Im Beginn durch Corona ausgebremst, gibt es inzwischen kaum einen Tag ohne Aktivitäten. Krabbelgruppen, Bastelangebote für Kinder, der „Multi-Kulti-Mittagstisch“, Seniorenangebote, Selbsthilfegruppen und Sportkurse sind fester Bestandteil des Programms. Migrationssprechstunden und Sprachkurse helfen Zugewanderten, während Vereine wie der Schachclub, die Briefmarkenfreunde oder der Männergesangverein die Räumlichkeiten für Treffen nutzen. Das breite ehrenamtliche Engagement zeigt: Der Bürgertreff ist zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für die Gemeinschaft geworden. Allerdings steht die Zukunft des Bürgertreffs vor einer großen Herausforderung. Die aktuelle Förderung endet am 30.06.2025, während die Einnahmen aus der Akzeptanzabgabe für Windkraft erst in vollem Umfang ab Ende 2028 zur Verfügung stehen. Obwohl Besucherinnen und Besucher die Angebote durch Spenden unterstützen, sind viele finanziell eingeschränkt, und nachhaltige Einnahmen lassen sich kaum generieren. Um diese wertvolle Struktur langfristig zu sichern, ist eine weitere Förderung bis zur Finanzierung durch die Akzeptanzabgabe in 2028 unerlässlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bersenbrück Innenstadt
Beschreibung
Bersenbrück liegt zwischen der Ankumer Höhe und den Dammer Bergen an der Hase. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8905
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bersenbrück, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Stadtrat Bersenbrück, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Stadt Bersenbrück, Schachgemeinschaft Ankum-Bersenbrück, Landfrauen, Heimatverein...
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Stadt Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Digitaler Infopunkt auf dem Marktplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", Singbegeisterte Chorleiterin...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nachhaltigkeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Familienbildungsstätte, Mitgrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
örtliche Schulen und KiTas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Medienforum Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die GWA in der Stadt Bersenbrück zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits ab 2026 verringert die Stadt die Gesamtfördersumme aus Eigenmittel um 10.000 €. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die SG als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
bild1
bild1
bild3
bild5
bild4
bild19
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander und Füreinander - Zusammen leben und helfen

Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
Funktion Projektleitung
Dialog und Vernetzung im Quartier, Miteinander Reden und Aufeinander zugehen
Projektbeschreibung
Im Herzen von Oldenburg, im Quartier rund um den Rostocker Ring, leben etwa 6.900 Personen. Seit 2015 hat sich das soziale Gefüge in diesem Gebiet erheblich gewandelt. Langjährige Mieter*innen, viele von ihnen Erstmieter aus den 50er und 60er Jahren, leben nun in direkter Nachbarschaft zu neu zugezogenen Mieter*innen, die häufig mit prekären Lebensverhältnissen konfrontiert sind. Das Johanniterteam des Mehrgenerationenhauses, eine hauptamtlichen Koordinatorin (25 Std.) und zahlreiche Ehrenamtliche, engagieren sich seit 2016 in diesem vielfältigen Umfeld. Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten für alle Nachbarschaftsgruppen, darunter Deutschkurse, Beratungsangebote in Kooperation mit anderen Trägern, Vorträge, Schulungen zur digitalen Teilhabe sowie kreative Mitmachveranstaltungen im Bereich Kochen und Kunst. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Integration und den Austausch zwischen den verschiedenen Mietergruppen zu fördern. Die soziale Dynamik im Quartier ist jedoch herausfordernd. Konflikte und Spannungen zwischen den unterschiedlichen Mieter*innen, bedingt durch kulturelle Gegensätze, beengte Wohnverhältnisse und prekäre Lebenssituationen nehmen zu. Das Team hat einen Rückzug bestimmter Gruppen, insbesondere von Senior*innen, sowie eine Verhärtung der Fronten in den letzten 3-4 Jahren beobachtet. Um dem entgegenzuwirken, ist eine aufsuchende Sozialarbeit dringend erforderlich. Das dicht besiedelte Quartier benötigt eine umfassende Kommunikationsstrategie, die den direkten Austausch mit den Bewohner*innen fördert. Formate wie ein „Klappcafé“ (mobiles Café für Gespräche an Straßenecken), Bierdeckelbefragungen, Straßen- und Spielefeste sowie Quartiers-Spaziergänge sollen dazu beitragen, die Bedürfnisse der Bewohner zu erfassen und die Projektentwicklung voranzutreiben. Ziel ist es, unter Beteiligung aller Gruppen Formate zur Teilhabe und Selbsthilfe zu entwickeln, wie Stadtteilflohmärkte und Workshops zu Themen wie Kinderbetreuung und kultureller Teilhabe. Besonders Senior*innen sollen direkt angesprochen werden, um ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ein bilateral ausgerichtetes Konzept mit Pflegediensten im Quartier wird niederschwellige Hilfen und Begleitdienste vermitteln, um sicherzustellen, dass Senior*innen in ihrem Wohnumfeld bleiben und aktiv am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen können. Gemeinsam bauen wir ein starkes unterstützendes Netzwerk auf, das alle Generationen und Kulturen im Quartier trägt.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Wohnquartier Rostocker Ring besteht aus 3-4 geschossigen Wohngebäuden, die in den 50er und 60er Jahren erbaut wurden, und kleinen Reihenhäusern aus den 60er Jahren. Die vorhandenen Grünflächen und Spielplätze bieten keine ausreichende Aufenthaltsqualität. In diesem Kontext engagiert sich das Mehrgenerationenhaus seit 2016 in der Quartiersarbeit und fungiert als offener Begegnungsort für alle Bewohnergruppen. Die Struktur der Bewohner umfasst langjährige ältere sowie neue Mieter*innen, die häufig in sozial herausfordernden und prekären Lebensverhältnissen leben. Besonders auffällig sind alleinerziehende Eltern, Singlehaushalte, Arbeitssuchende, sowie Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund, die in unmittelbarer Nachbarschaft zusammenleben. Zudem sind die Wohnhäuser nicht barrierefrei. Mit dem Wandel in der Mieterschaft hat sich auch das Miteinander im Stadtteil verändert. Die unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen stellen die alteingesessenen Bewohner vor große Herausforderungen. Viele neu zugezogene Mieter*innen befinden sich in schwierigen Lebensumständen, sprachliche Barrieren erschweren die Integration . Diese Veränderungen erfordern eine proaktive Begleitung des Quartiers, um den Bedürfnissen der vielfältigen Nachbarschaft gerecht zu werden. Es ist entscheidend, eine aufsuchende Sozialarbeit vor Ort zu etablieren, um die Sorgen und Bedarfe aller Bewohnergruppen zu erfassen und gemeinsam mit ihnen Perspektiven für ihre Zukunft im Quartiers zu entwickeln. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, auch die isoliert lebenden Bewohner zu erreichen. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Quartiersmanagement unerlässlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ehnern/Ziegelhof – Mitte NW/ Rostocker Ring
Einwohnerzahl
6886
Quelle / Anmerkungen
Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2022
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2023
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier Rostocker Ring wird seit 2016 das Projekt des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus umgesetzt. Unsere bisherige Arbeit im Quartier im Rahmen des Mehrgenerationenhauses lädt Bewohner ein, Angebote bei uns wahrzunehmen und gemeinsame Zeit bei uns zu verbringen. Es fehlt der Austausch mit den Gruppen im Quartier. Unser Projektantrag hat zum Ziel eine aufsuchende Arbeit, eine Gehstruktur aufzubauen und zu entwickeln. Wir werden den Dialog mit allen Bewohnern im Quartier aufnehmen. und mit Ihnen gemeinsam Möglichkeiten und Formate entwickeln, zur Verbesserung ihrer persönlichen Lebenssituation, und zur Entwicklung eines positiven Wohnumfeldes. Dabei ist unser Ziel alle Bewohnergruppen zu erreichen und mit allen Bewohnern gemeinsame Schnittstellen zu entwickeln. Als Zielvorgabe möchten wir gemeinsam Unterstützungsformate im Sinne einer Nachbarschaftshilfe entwickeln und aufbauen. Ein weiteres Teilziel soll es sein, Bewohner im Quartier durch Einbindung in die Strukturen des Mehrgenerationenhauses und der Vernetzung mit anderen Akteuren im Quartier, Möglichkeiten der sozialen Teilhabe zu generieren, um einer sozialen Vereinsamung entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartnern möchten wir eine Vernetzungsstruktur aufbauen, um Bewohnern den Zugang zu den Angeboten und Einrichtungen leichter zugänglich zu machen. Die Vernetzungsarbeit im Quartier wird Zuweisungen und Empfehlungen der einzelnen Akteure untereinander zum Wohle der Bewohner fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die aufsuchende Dialogarbeit entwickelt neue konkrete Ansatzpunkte für Angebote des Miteinanders und der Unterstützung.
Beschreibung
Wir erwarten, dass die neue Dialogkultur und die geplanten Schulungsformate, Impulse geben, das sich Nutzer mit gemeinsamen Anliegen finden und eine aktive Förderung ihrer Anliegen mitgestalten. Entfaltungsmöglichkeiten bieten sich im Haus und im Quartier
Beschreibung
Die Akzeptanz und Toleranz unter den unterschiedlichen Bewohnergruppen wird verbessert. Gemeinsame Gespräche im Rahmen von Angeboten und die erfolgreiche Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen wie Straßenfesten und Workshops dokumentieren dies.
Beschreibung
Die Stadt Oldenburg fördert den quartiersnahen Dialog. Wir werden Erfahrungen und Ergebnisse unserer Arbeit als Best Practise evaluieren und als best practise zur Diskussion stellen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg/ Fachdienst Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; regelmäßige Austauschformate, Partner im Projekt " Eingeloggt", Vernetzung innerhalb der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; Zusammenarbeit mit dem Team Hausnotruf und ambulante Pflege in Form von Beratungsangeboten. Zusammenarbeit mit dem Campus als Schulungsträger.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Alexanderstraße und NGO Oldenburg; Kooperationspartner im Bereich Praktikum und Einsatzstelle für das Unterrichtsfach Soziales Engagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Kirche, aktiver Austausch mit der Pastorin als Impulsgeberin zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Gemeinsame Umsetzung von Angeboten.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GSG Oldenburg Wohnungsbaugesellschaft ; regelmäßiger Austausch mit dem Servicebüro im Stadtteil im Bereich Seniorenunterstützung und Integration von Familien mit Migration durch Beratung , ehrenamtlicher Unterstützung und aktiver Teilhabe im MGH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Oldenburg; Kooperationspartner für Angebote der Alphabetisierung und Finanzieller Grundbildung im Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BTB Bürgerfelder Turnerbund Sportverein, aktiver Partner im Projekt 3000 Schritte, Kooperationspartner im Bereich Raumnutzung und Außenflächennutzung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Dietrichsfeld / Stadt Oldenburg; gemeinsame Workshops zum Thema STOPP( Stadtteil ohne Partnergewalt), gemeinsame Begleitung von Familien mit Fluchtgeschichte, regelmäßiger Austausch zu aktuellen Themen im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir erreichen durch unsere Arbeit in der Förderphase die Schaffung von grundlegenden Strukturen der Partizipation und Selbstorganisation mit einer vernetzten Ehrenamtsbörse. Die Vernetzung mit kommunalen Stellen und anderen Akteuren trägt maßgeblich zur nachhaltigen Nutzung der Strukturen bei. Wir erwarten, dass dies die Grundlage sein kann für eine Fortführung der Projektergebnisse nach Beendigung der Förderphase.
Galerie
bild 2 spielplatz rostocker strasse
bild 1 quartier rostocker strasse
bild 3 rostocker strasse
Zustimmung Veröffentlichung
On

ANKOMMEN und WOHNEN plus Gemeinschaft

Ansprechpartner
Philip Bärwald
Funktion Soziales Managment hanova WOHNEN GmbH
Kurze Wege, um lange zu Bleiben!
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover-Mittelfeld weist, als klassischer Ankunftsort, viele neu angekommene Menschen auf, die sich, vielfach unterstützt und begleitet, entweder in kürzester Zeit auf das restliche Stadtgebiet verteilen oder dauerhaft und oft mit Unterstützungsbedarf in Mittelfeld unterkommen. Insgesamt leben ca. 9.700 Menschen im Stadtteil, der sich einerseits durch einen hohen, oftmals versteckten Bedarf an Unterstützung und andererseits durch seine Ruhe trotz Problemlagen auszeichnet. Die Menschen haben sich hier vielfach eingerichtet und leben oftmals prekär in ihren eigenen Settings, die städtische GWA hat dadurch Schwierigkeiten des Zugangs. Besonders viele ältere Menschen laufen „unter dem Radar“. Unser Projekt "ANKOMMEN und WOHNEN plus GEMEINSCHAFT“ befasst sicher daher mit kurzen Wegen zur Unterstützung, dem Aufbau ehrenamtlicher Strukturen, der Hilfe zur Selbsthilfe durch nachbarschaftliche Vernetzung und der Aneignung eines neuen Begegungsraumes (Wohncafé), durch Bewohnende, für das gesamte Quartier. Im Projekt kooperieren wir, die Diakoniestationen Hannover gGmbH (DSt), eng mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen, der hanova, dem größten Bestandhalter im Projektgebiet (ca. 80% aller WE). Die hanova bringt sich mit dem Anbau des Wohncafés im Görlitzer Hof 2, im direkten Zentrum des geförderten Wohnungsbaus, der Bereitstellung eines Büros für uns DSt, schwellenarmen Wohnungen und der Begleitung durch das soziale Management, mit viel Erfahrung im Bereich der Quartiersarbeit, in das Projekt ein. Wir, die DSt, stellen die Ansprechperson (Quartierskoordination kurz: QK) direkt vor Ort und im Bestand zur Initiierung von Angeboten, für die Vernetzung vor Ort und der Vermittlung weiterführender Hilfen. Hier fehlt vielfach die Kenntnis der neu angekommenen Bewohnerschaft und bei älteren Menschen. Der zusätzliche Kanal über das Wohnungsunternehmen und die Vor-Ort-Präsenz der DSt öffnen neue Zugänge. Ziel des Projektes sind der Aufbau einer Gemeinschaft, in einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, mit einem nachbarschaftlichen Hilfesystem in „Puschen-Nähe“ und Angeboten von Freiwilligen aus dem und an das Quartier u.a. mittels des Wohncafés als zentralen Raum für die Menschen und Institutionen des Stadtteilnetzwerkes. Wir treten an mit der Überzeugung an, dass es eine Vielzahl an Menschen gibt, die nur auf ihre Chance warten, sich gemeinschaftlich zu engagieren! Diese Chance wollen wir Ihnen anbieten und sie auf dem Weg dahin begleiten!
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Ca. die Hälfte aller Haushalte in Mittelfeld sind Ein-Personen-Haushalte (48% 2022). Zudem leben viele Menschen recht zurückgezogen und so sind während einer laufenden Sanierung und dem Anbau des Wohncafés, die jede Wohnung des Hauses Görlitzer Hof 2 (46 Wohneinheiten) betrifft, etliche, bisher „versteckte“, Bedarfe, der zumeist älteren Bevölkerung vor Ort, zum Vorschein gekommen (Fertigstellung Frühjahr ´25). Von hier soll das Projekt später seine Impulse ins Quartier geben, wobei sich die Quartiersarbeit der hanova immer auf alle Menschen vor Ort bezieht, nicht nur auf die eigene Mieterschaft (zu Beginn des Projektes stehen Räumlichkeiten im Mietertreff, fußläufig zur Verfügung). Seitdem durch Sanierung und einer Befragung der Fokus auf dem Quartier liegt wurden folgende Bedarfe entdeckt gebracht, die aktuell im Quartier nicht ausreichend bearbeitet werden: - Einsamkeit und „versteckte“ Hilfsbedürftigkeit - hohe Zahl alleinstehender (älterer) Personen, Vereinsamungstendenzen - Viel Armut (vgl. Strukturdaten 2023 LHH), lange Schlange an der Lebensmittelausgabe (DRK) - Nicht vorhandene Pflegestufen/ Pflegegeld als Haushaltsmittel - Verwahrlosungs- und Abkehrungs-Tendenzen vom Sozialen Leben - wenig nachbarschaftliche Hilfsstrukturen vorhanden, angewiesen auf familiäre Hilfesysteme - Informationen zu Stadtteil-Angeboten nicht niedrigschwellig - kaum Begegnungsorte für ältere Menschen - keine Versorgungsangebote mit gemeinschaftlichem Charakter für Senioren - Viele Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius (nicht fußläufig erreichbare Stadtteilmitte) - Fokus der Vernetzung von Institutionen aktuell bei jüngeren - "gefühlte Unruhe" durch hohe Fluktuation
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mittelfeld
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf den Nahbereich (500m Radius) um das Gebäude Görlitzer Hof 2 (siehe Pfeil), soll seine Strahlkraft aber auf das Gebiet zwischen Garkenburgstr. (Seelhorster Friedhof) im Norden, den Bahndamm im Westen, der Eichelkampstr. im Süden und des Messeschnellwegs im Osten ausweiten. Im Nahbereich werden ca. 1500-2000 Menschen mit dem Projekt angesprochen bzw. mitgedacht.
Einwohnerzahl
9700
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/content/download/960949/file/Strukturdaten2023.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Berechnung auf Grundlage der Mieter*innendaten der hanova als größter Vermieter im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit im Wohnprojekt orientiert sich am an den Interessen und Bedürfnissen der Menschen im Quartier. Im Fokus steht dabei die individuelle Beratung/ Selbststärkung jedes Einzelnen und die Gestaltung von Zusammenleben in Gemeinschaft. Dabei geht es um die Belebung eines Raumes (Wohncafé), die Vernetzung auf den Ebenen der Haupt- und ehrenamtlich Aktiven in Netzwerken sowie die Entwicklung von Themen fürs Quartier. Durch das Wohnungsunternehmen hanova und die direkte Lage im Quartier, in einem Wohnhaus bestehen neue Kommunikationskanäle, gerade auch für die städtische GWA. Als Ansatz von GWA werden im Projekt Methoden der aktivierenden Befragung durch Haustürgespräche, die Vernetzung mit vorhandenen Akteuren, der niedrigschwellige Raum und die Durchführung von Gruppenangeboten verfolgt. Hierdurch sollen Anreize geschaffen werden sich aktiv zu beteiligen und die aktuellen Angebotslücken (tlw. räumliche Leere) zu füllen. Dabei wird ein enger Austausch mit der GWA der LHH angestrebt. Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Quartier, der Fokus liegt auf älteren Menschen, die gezielt angesprochen werden sollen. Daher hat sich das die hanova an dieser Stelle für einen Kooperationspartner entschieden, der ältere und einsamen Menschen im Fokus seines Engagements hat und die Erfahrungen daraus miteinbringen kann. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Sensibilsierung der Menschen im Quartier beitragen, aufeinander Acht zu geben und das (Wohn)- Umfeld aktiv mitzugestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen bringen sich im Projekt mit persönlichen Stärken und Zeit ein.
Beschreibung
Eine Gemeinschaft mit Identifikation für das Projekt aufgebaut wurde. Wohncafé als Kommunikationsort.
Beschreibung
Das Angebot von vorhandenen Institutionen als Bereicherung und nicht als Konkurrenz. Angebotslücken werden erkannt und in Kooperation bearbeitet.
Beschreibung
Aktive Bewohner*innen eigenständig Aufgaben übernehmen oder Angebote initiieren (Strukturaufbau)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
GWA und Kommunaler Seniorenservice LHH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SchMitt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Beuthnerstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Lebensmittelausgabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evanglische Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas/Familienzentren in kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir möchten das Projekt langfristig etablieren. Nach den Förderjahren soll das Projekt ein etabliertes Zusatzangebot für das Quartier darstellen. Wovon wir uns mehr Gemeinschaft, höhere Eigenständigkeit und bessere Versorgungssicherheit versprchen. Bereits jetzt zeigen die Kooperationspartner Bereitschaft Fortbildung (für QK) etc. zu finanzieren. Es besteht die Bereitschaft ggf. unter dem Einbezug von Drittmitteln (Schwerpunktthemen) das Projekt langfristig zu fördern (Personell und finanziell).
Galerie
img 0526
Zustimmung Veröffentlichung
On