Verstetigung der Angebote im Commons Zentrum Lüneburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jonas Korn
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schaffung von 2 Minijobs zur Verstetigung vielfältiger ehrenamtlicher Angebote
Projektbeschreibung
Das Commons Zentrum Lüneburg ist ein ehrenamtlich getragenes Nachbarschaftszentrum im Südwesten Lüneburgs, das sich seit Herbst 2024 als lebhafter Begegnungs- und Mitmachort für alle Menschen etabliert. Auf dem Gelände einer ehemaligen Motorenwerkstatt entstehen verschiedenste Initiativen und Räume für viele Aktivitäten. Das Commons Zentrum ist niedrigschwellig nutzbar. Alle Angebote werden ehrenamtlich und auf Spendenbasis bereitgestellt. Hierzu zählen Spieletreffs, Sportangebote, gemeinsames Kochen, Feste, Vorträge, Konzerte, gemeinsames Musizieren und weitere mehr. Ein Schwerpunkt liegt auf handwerklichen und kreativen Tätigkeiten wie Holzwerken, Fahrradreparatur, Nähen, Töpfern, Gerätereparatur, Drucken, Malen, Gärtnern. Hinzu kommen ein Schenkladen, ein Leihladen und kleinere Ressourcen, die vor Ort genutzt werden können. An zwei Wochentagen gibt es Öffnungszeiten, während derer die meisten Angebote allen Gästen offen stehen. Das Commons Zentrum ist ein Freiraum, der vielen Vorhaben aus der Lüneburger Bevölkerung ein Dach gibt. Mit den hier beantragten Mitteln sollen zwei Minijobs geschaffen werden, die dabei helfen, die Angebote des Commons Zentrums zu erhalten und auszubauen. Durch die sehr gute Annahme der Angebote entsteht der Bedarf, die Betreuung der Öffnungszeiten sowie die Administration des Projekts mit bezahlten Stellen zu besetzen. Diese Aufgaben bedürfen Kontinuität, sodass das Zentrum weiter durch die Initiative von Gästen und Aktiven belebt werden kann.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Commons Zentrum wird als Nachbarschafts- und Begegnungsort ausgesprochen gut angenommen. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen beteiligen sich, nehmen die geschaffenen Angebote wahr und unterstützen mit Sachspenden oder tatkräftig. "Der Laden brummt." Durch die Vielzahl der Veranstaltungen, Kontakte, Anliegen und Begegnungen drängt sich der Bedarf auf nach einer kontinuierlichen Besetzung der Öffnungszeiten einerseits sowie andererseits der Öffentlichkeitsarbeit, Außenkommunikation und allgemeiner Koordination. Auch dadurch, dass sich das Publikum aus Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammensetzt, ist hier immer wieder Vermittlungsarbeit und ein hohes Maß an Zuwendung erforderlich, das im Allltag mitunter mit einer rein ehrenamtlichen Arbeit kollidiert: Aktive Mitglieder werden überfordert, wenn sie nach Feierabend Öffnungszeiten betreuen und nicht genügend Kapazitäten für das lebhafte Geschehen vorhanden sind. Die beantragten Stellen sollen helfen, eine bessere Abdeckung der essenziellen Aufgabenbereiche zu gewährleisten, sodass Reibungen im alltäglichen Betrieb besser aufgefangen werden können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Bockelsberg-Mittelfeld-Oedeme
Beschreibung
Das Commons Zentrum liegt zwischen den Stadtteilen Bockelsberg, Mittelfeld und Oedeme. Während Oedeme als gehobener Stadtteil gilt, handelt es sich bei Bockelsberg und Mittelfeld um klassische Arbeiterviertel, die über die Jahrzehnte eine hohe Durchmischung aufweisen. In der Nähe des Commons Zentrums befinden sich zwei Unterkünfte für Geflüchtete und eine Aufnahmestelle für Obdachlose bzw. sozialpsychologisch betreuungsbedürftige Menschen. Viele Menschen aus diesen unterschiedlichen Unterkünften zählen zu den regelmäßigen Besucher*innen des Commons Zentrums. Durch die soziale Durchmischung in den umliegenden Vierteln, die sich auch im Publikum niederschlägt, kommt es im Commons Zentrum zu vielen milieu- und herkunftsübergreifenden Kontakten.
Einwohnerzahl
75000
Quelle / Anmerkungen
Das Commons Zentrum wird von Menschen aus dem gesamten Lüneburger Stadtgebiet genutzt, teilweise darüber hinaus.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Commons Zentrum stellt eine Plattform für ehrenamtliches, nachbarschaftliches Engagement dar. Durch Räume, Ausstattung und einen gut funktionieren strukturellen Rahmen können Anwohner*innen zusammen kommen und einzelne Projekte und Veranstaltungen umsetzen oder neue Gruppen initiieren, die kontinuierlich Angebote bereitstellen. Durch diese Möglichkeiten werden Austausch und Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt und das Gemeinwesen gefördert.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen Lüneburgs sind willkommen und können das Commons Zentrum nutzen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es bestehen Kooperationen mit beherzt e.V., Seebrücke (Grenzenlose Solidarität e.V.), Foodsharing, VCD und weitere.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin Kathrin Wolter, Sozialdezernentin Gabriele Scholz, Stadtentwicklung Oliver Bruns, Stadtteilmanager*innen Max Werner und Jasmin Stecker
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Commons Zentrum finanziert sich durch Tagesspenden, Fördermitgliedschaften und beantragte Förderprogramme. Es wird angestrebt, das Commons Zentrum fest in der Stadt zu etablieren und das Gebäude samt Grundstück langfristig zu pachten. Dabei wird auch Wert darauf gelegt, die konstruktive Zusammenarbeit mit städtischen Stellen fortzuführen und auszubauen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Die Plauderei - das Café am Harrepark
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martin Dammann
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Jeder ist willkommen - Jeder kann mitarbeiten - Jeder kann mitgestalten
Projektbeschreibung
Seit sich die letzte evangelische lutherische Kirchengemeinde am Erikaweg aufgelöst hat, gibt es in Bümmerstede kein evangelisch-spirituelles Angebot mehr. TreffpunktKirche will das ändern – und ein Ort der Begegnung für alle Menschen sein.
Bümmerstede ist ein Stadtteil im Südwesten Oldenburgs – ein Ankunftsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenssituationen.
Was der Stadtteil braucht, haben die Bewohner*innen selbst gesagt: Seit einem Jahr ist der TreffpunktKirche im Stadtteil aktiv – bei Stadtteilfesten, in Gremien, im Stadtteilteam. Mit Fragebögen und in persönlichen Gesprächen kam immer wieder der Wunsch nach einem Ort der Begegnung, vor allem einem Café auf.
Dieser Ort wurde im Kreyencentrum, an der Schnittstelle zwischen den Stadtteilen Kreyenbrück und Bümmerstede, gefunden. Noch während der Renovierung klopften Nachbar*innen ans Fenster und fragten neugierig, was hier entsteht. Kinder stürmten in die großen Räume. Eine muslimische Nachbarin freute sich ausdrücklich – der Name Kirche war für sie kein Hindernis, sondern das Versprechen von Offenheit.
Im TreffpunktKirche, im Kreyencentrum, entsteht mit „Die Plauderei – das Café am Harrepark“ ein ganzwöchiges Angebot. Die Räumlichkeiten sind vorhanden. Was fehlt, ist die Kraft, sie Tag für Tag für Menschen zu öffnen, die allein sind, Gemeinschaft haben möchten, ein offenes Ohr benötigen, eine angenehme Arbeitsatmosphäre für das Studium suchen oder nur mal in einer schönen, freundlichen Atmosphäre verweilen wollen oder einen Ort zur ehrenamtlichen Mitarbeit suchen.
Unser Ziel: „Die Plauderei – das Café am Harrepark“ öffnet täglich von 11 bis 18 Uhr. Jeder ist willkommen. Es bietet einen Kinderspielraum, eine offene Atmosphäre, immer ein offenes Ohr und es gibt natürlich kostenlos einen Kaffee oder Tee. Akteur*innen im Stadtteil steht der Raum ebenfalls kostenlos für Aktionen und Veranstaltungen zur Verfügung. Im Sommer lädt der Atriumhof des Kreyencentrums zu Konzerten und Events ein. Der nahe gelegene Harrepark soll weiterhin ebenfalls genutzt werden.
Von Anfang an werden Bewohner*innen aktiv eingebunden – unabhängig von Herkunft, Glaube oder Kirchenzugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung oder ökonomischem Status. Wer mitmachen möchte, ist willkommen. Mit dem Ziel, dass das Café langfristig von Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil selbst getragen wird. Von Bümmerstede. Für Bümmerstede.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bümmerstede ist ein Stadtteil im Süden der Stadt Oldenburg, geprägt von einer vielfältigen Bewohnerschaft. Gleichzeitig fehlt ein nicht-kommerzieller Ort, an dem Menschen regelmäßig zusammenkommen können.
Im nahegelegenen Harrepark zeigt sich ein lebendiges Bild des Stadtteils: Kinder spielen, Familien treffen sich, Menschen unterschiedlicher Herkunft sind gleichzeitig vor Ort. Diese Begegnungen verlaufen friedlich, bleiben jedoch nebeneinander bestehen. Es fehlt ein Ort, der diese Vielfalt in ein gemeinsames Miteinander überführt. Zudem sind diese Treffpunkte witterungsabhängig und zeitlich begrenzt.
Gleichzeitig zeigen Veranstaltungen wie das Harreparkfest: Offene und niedrigschwellige Angebote werden im Stadtteil sehr gut angenommen. Der Bedarf nach solchen „Orten für alle“ – konsumfrei, konfessionsungebunden und parteipolitisch neutral – ist im Stadtteil hoch und auch kommunalpolitisch verankert. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Menschen im Stadtteil – unabhängig von Herkunft, Glaube, Kirchenzugehörigkeit, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung oder ökonomischem Status. Der Raum steht dabei Initiativen, Gruppen und engagierten Einzelpersonen kostenfrei zur Verfügung und verbindet Begegnung, Eigeninitiative und kulturelle Nutzung an einem Ort – etwa für eigene Projekte ebenso wie für kleinere Veranstaltungen, Lesungen oder Konzerte.
Hier setzt das Projekt „Die Plauderei – das Café am Harrepark“ an. Es schafft einen Raum, der Begegnung ermöglicht und Austausch fördert.
Ziel ist es, dass dieser Raum von den Menschen im Stadtteil als ihr eigener angenommen, mitgestaltet und langfristig getragen wird – von Bümmerstede für Bümmerstede.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bümmerstede und Kreyenbrück
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Umfeld des Kreyencentrums in Bümmerstede sowie angrenzende Bereiche von Kreyenbrück. Es wird räumlich durch markante Verkehrsachsen begrenzt: Im Osten durch die Bahnhofsallee, im Westen durch die Sandkruger Straße, im Norden durch den Meerweg und im Süden durch die Bümmersteder Tredde.
Innerhalb dieses Bereichs prägen überwiegend aufgelockerte Wohnbebauung mit Einfamilienhäusern, einzelne größere Wohnanlagen sowie Freiflächen und der Harrepark das Gebiet. In unmittelbarer Nähe, insbesondere im Bereich der Hans-Fleischer-Straße, finden sich zudem mehrgeschossige Wohnstrukturen, in denen sich besondere soziale Herausforderungen zeigen.
Die genannten Grenzen sind jedoch nicht starr. Aufgrund der guten Erreichbarkeit und der Nutzung von Fahrrädern in Oldenburg nehmen Bewohnerinnen und Bewohner auch Angebote über diese Grenzen hinaus wahr.
Diese unterschiedlichen Strukturen und Bewegungsmuster beeinflussen die Alltagswege und den tatsächlichen Einzugsbereich des Projekts.
Einwohnerzahl
23500
Quelle / Anmerkungen
(Stand: 2025, Quelle: Statistische Daten zum PLZ-Gebiet 26133). Ca. 2500 Unter Berücksichtigung von natürlichen Grenzen, Parkflächen sowie der aufgelockerten Wohnbebauung.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung basiert auf Daten der Sozialberichterstattung der Stadt Oldenburg (2022) für die statistischen Gebiete 9a und 9b. Diese weisen einen überdurchschnittlichen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund auf und entsprechen weitgehend dem Projektgebiet.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung basiert auf der Altersstruktur der Gesamtstadt Oldenburg (Sozialbericht 2022) sowie auf der sozialräumlichen Einordnung der Gebiete 9a und 9b. Es handelt sich um eine plausible, begründete Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung basiert auf der Altersstruktur der Gesamtstadt Oldenburg (Sozialbericht 2022) sowie auf der Wohnstruktur im Projektgebiet. Aufgrund der Einfamilienhausbebauung ist von einem leicht erhöhten Anteil älterer Bewohnerinnen und Bewohner auszugehen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung basiert auf der Sozialberichterstattung der Stadt Oldenburg (2022), insbesondere den Daten zum SGB-II-Bezug im statistischen Bezirk 9 sowie den gesamtstädtischen Entwicklungen sozialer Mindestsicherungsleistungen. Daraus ergibt sich für das Projektgebiet eine leicht überdurchschnittliche soziale Belastung. Es handelt sich um eine daraus abgeleitete, plausible Schätzung.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung basiert auf der Sozialberichterstattung der Stadt Oldenburg (2022) sowie der erhöhten SGB-II-Quote im statistischen Bezirk 9. Daraus lässt sich für junge Menschen eine leicht überdurchschnittliche Betroffenheit ableiten. Es handelt sich um eine plausible Schätzung.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung basiert auf der Anzahlder AuslänerInnen der Gesamtstadt Oldenburg (Sozialbericht 2022) sowie auf der sozialräumlichen Einordnung der Gebiete 9a und 9b. Es handelt sich um eine plausible, begründete Schätzung.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Oldenburg beträgt der Anteil alleinerziehender Haushalte rund 7 %. Für das Projektgebiet wird unter Berücksichtigung der Sozialstruktur ein vergleichbarer Anteil angenommen. Unterschiedliche Haushaltsformen, darunter größere Familien sowie alleinlebende ältere Menschen, führen zu einer ausgeglichenen Verteilung.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund liegt in der Stadt Oldenburg bei rund 26–28 % (Stand: 2021/2022). Für das Projektgebiet ist auf Grundlage der Sozialberichterstattung (Gebiete 9A und 9B) sowie der Beobachtungen im Sozialraum von einem erhöhten Anteil auszugehen.
Die kulturelle Vielfalt im Gebiet stellt eine wichtige Ressource dar und begründet zugleich einen Bedarf an niedrigschwelligen, integrativen Angeboten.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung basiert auf dem Armutsbericht der Stadt Oldenburg (2021), wonach rund 11,3 % der Bevölkerung Transferleistungen beziehen. Für das Projektgebiet ist unter Berücksichtigung der Sozialstruktur sowie der kleinräumigen Unterschiede (Gebiete 9A und 9B) von einem erhöhten Anteil auszugehen.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Einschätzung geht aus dem Sozialmonitoring der Stadt Oldenburg (2023), wonach rund 16 bis 19 % der Kinder in Haushalten lebt, die Transferleistungen beziehen. Für das Projektgebiet ist unter Berücksichtigung der Sozialstruktur sowie der kleinräumigen Unterschiede (Gebiete 9A und 9B) von einem erhöhten Anteil auszugehen.
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Die Plauderei – das Café am Harrepark“ orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit.
Ausgangspunkt ist der Sozialraum Bümmerstede an der Grenze zum Stadtteil Kreyenbrück. Das Projekt richtet sich bewusst an beide Stadtteile und knüpft an vorhandene Strukturen, Bedarfe und Potenziale im direkten Umfeld an.
Der Raum am TreffpunktKirche existiert bereits und wird angenommen: Bei Stadtteilfesten, durch Fragebögen und persönliche Gespräche wurde der Bedarf ermittelt. Der Wunsch nach einem offenen Café wird aktiv geäußert, erste Menschen möchten sich einbringen – ganz ohne gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Was fehlt, ist die strukturelle Kraft, ein tägliches Angebot zu tragen.
„Die Plauderei“ ist die Antwort darauf: Sie überführt dieses organisch gewachsene Interesse in eine eigenständige, am Gemeinwesen orientierte Arbeit im Stadtteil. Die vorhandene Vernetzung – unter anderem durch die Rolle des Pastors der FeG Oldenburg als Sprecher des Stadtteilteams „Bümmerbrück“ – bildet dafür eine tragfähige Grundlage.
Ein zentrales Element ist die aktive Beteiligung der Bewohner*innen. Initiativen und Einrichtungen aus beiden Stadtteilen können den Raum kostenlos nutzen und eigene Angebote einbringen.
Die hauptamtliche Koordination übernimmt eine aktivierende und moderierende Rolle – mit dem Ziel, tragfähige Strukturen aufzubauen, die von den Menschen im Stadtteil selbst getragen werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohnerinnen und Bewohner nutzen den Raum nicht nur, sondern bringen sich aktiv ein, entwickeln eigene Angebote, übernehmen Verantwortung und gestalten das Café mit. Es entsteht ein Team von Ehrenamtlichen.
Kriterium
Beschreibung
Der Raum wird von Initiativen, Gruppen und Einrichtungen aus dem Stadtteil genutzt. Es entstehen Kooperationen und neue Kontakte zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren.
Kriterium
Beschreibung
Der Raum wird von Initiativen, Gruppen und Einrichtungen aus dem Stadtteil genutzt. Es entstehen Kooperationen und neue Kontakte zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren.
Kriterium
Beschreibung
Der Raum wird als Treffpunkt im Stadtteil angenommen. Menschen kommen zusammen, begegnen sich und nutzen das Café als Ort für gemeinsames nachbarschaftliches Leben.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Christian Fritsch Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit Fachdienstleitung, Stadt Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker e.V., Willi Kolodziej
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Stadteiltreff Kreyenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Jan Bembennek, Dezernent für Soziales, Jugend und Gesundheit
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die langfristige Sicherung erfolgt über mehrere Bausteine. Der Träger, die FeG Oldenburg, übernimmt weiterhin Verantwortung und strebt eine Fortführung über 2029 hinaus an. Parallel werden Fundraising-Strukturen aufgebaut. Ziel ist, dass das Café schrittweise von Ehrenamtlichen getragen wird und perspektivisch ohne hauptamtliche Stelle auskommt. Die fachliche Begleitung und Einbindung in den Stadtteil wird dabei weiterhin durch die Gemeinde sichergestellt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Eingliederung einer Langzeitarbeitslosen in das Erwerbsleben.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Joachim Taplan
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wiedereingliederung einer Langzeitarbeitslosen in das Berufsleben Unterstützung von Hilfeempfängern und ehrenamtlichen Helfern. Sozialer Bereich.
Projektbeschreibung
Unser Verein unterstützt Generationen übergreifend Hilfebedürftige im täglichen Leben. Die Unterstützung erfolgt durch ehrenamtliche Helfer. Durch die größe des Vereins und der zunehmenden Anzahl der Hilfebedürftigen ist geplant eine 30 Stunden Kraft einzustellen. Diese Kraft wäre Ansprechpartnerin für die Ehrenamtlichen und die Hilfesuchenden. Bisher ist diese Unterstützung nur stundenweise möglich. Idee ist eine Langzeitarbeitslose dafür befristet einzustellen. Diese hat in den letzten Jahren regelmäßig berufliche Maßnahmen durch die Argentur für Arbeit durchgeführt. Eine Anstellung hat sich daraus aber nicht ergeben. Aus Sicht des Vereins wäre sie eine sehr gute Ansprechpartnerin für die Mitglieder da eine große Sozialkompetenz vorliegt. Da der Verein nicht die finanziellen Mittel hat für eine festangestellte Mitarbeiterin versuchen wir das über die Förderung zu erreichen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Einwohnerzahl
13000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
gemeindeplan_lengede.pdf
(2.22 MB)
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Guter Nachbar, machbar: Ein Dorf, ein Haus, ein Miteinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Eva-Maria Junker-Schlarmann
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Füreinander mitgestalten-miteinander neu entfalten
Projektbeschreibung
Unser Projekt "Guter Nachbar-machbar" möchte das gemeinschaftliche Leben in Holdorf akiv stärken und vor allem dauerhaft in das Dorleben implementieren. Im Zentrum steht seit Juni 2025 das Bürgerhaus, eine translozierte Hofstelle, die mit vereinter Kraft von Kommune, Holdorfer Vereinen und Ehrenamtlichen Stein für Stein abgetragen und dann in zentraler Lage von Holdorf wiedererrichtet wurde. Dieses Gebäude und der umliegende Bürgerpark mit seinem inklusiven Spielplatz, den schönen Wegen und zahlreichen Sitzmöglichkeiten, sind ein wichtiger Ort, an dem Nachbarschaft und Gemeinschaft gefördert werden soll. Im Rahmen der bisherigen Projektzeit konnten bereits wichtige Grundlagen für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement geschaffen werden. Verschiedene Veranstaltungen und Formate haben neue Kontakte entstehen lassen und gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige Begegnungsangebote für den sozialen Zusammenhalt sind. Eine aktivierende Befragung, in verschiedenen Sprachen zeigte, dass genau dies auch dem Wunsch von vielen Menschen entspricht. Ein Ort für Begegnungen, die so im Alltag niemals Raum finden würden. Menschen sollen gesehen werden, als Experten ihres Umfeldes und sichtbar gemacht werden. Es gibt viele Fähigkeiten, Ideen und Engagement im Dorf!!! (Ressourcen nutzen) Besonders das ehrenamtliche Engagement muss gestärkt und untertützt werden. Aufsuchende Begegnungen in den Ortsteilen/Siedlungen der Gemeinde, um in Kontakt zu kommen (Spielplatztreff, Pop up Café). Gemeinsam gestalten, selber aktiv werden und sich so mit der Heimat verbinden. In dem Zusammenhang soll die Sichtbarkeit des Bürgerhauses und vor allem der Menschen erhöht werden, um es als Ort der Begegnung weiter zu etablieren. Durch niedrigschwellige Begegnungsangebote (Offenes Café, Handytreff, Vorträge Medienkompetenz, Ehrenamtsbörse) entstehen neue Kontakte zwischen BewohnerInnen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebenssituationen. Diese fördern gegenseitiges Verständnis, bauen Vorurteile ab und stärken das Gefühl der Zugehörigkeit bei uns in Holdorf. Ziel unseres Projekts ist deshalb auch, der weitere Aufbau und die Pflege eines strukturierten und koordinierten Netzwerks im Ort. Vorhandene Ressourcen sollen weiter gebündelt werden, Kooperationen gestärkt, um gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen. Wir wollen weiter unsere Stärken ausbauen, die wir als kleiner Ort mitbringen: Kurze Wege, persönliche Kontakte und enge Zusammenarbeit mit der Politik.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Mit der Eröffnung des Bürgerhauses wurde 2025 ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen begegnen und gemeinsam aktiv gestalten können. Eine ebenfalls zu diesem Zeitpunkt erfolgte aktivierende Befragung, an der 600 Einwohner teilnahmen, zeigte, dass sich knapp 50% der Befragten mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt wünschen, explizit genannt wurden generationsübergreifende Begegnungen im Ortskern. Hinzu kommt, dass ehrenamtliches Engagement zwar vorhanden ist, Koordination und gemeinsamen Strukturen aber noch weiter ausgebaut werden müssen. Konkret gibt es folgende Entwicklungsfelder: Teilhabe- und Unterstützungsbedarfe sowie Entwicklungspotenziale von Geflüchteten fördern; Isolation abbauen und durch niedrigschwellige, partizipative Angebote die aktive Einbindung von Menschen unterstützen, besonders bei jungen Menschen und SeniorInnen. Hier heißt es Zugang zu den Menschen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft finden, sie aufsuchen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Durch den Projektprozess wurden Vereine, Initiativen und engagierte BürgerInnen bereits besser vernetzt und der Austausch intensiviert. Das Format "Begegnungen am Frühstückstisch" trägt maßgeblich dazu bei, dass z.B. eine Krabbelgruppe und ein offener Gesprächstreff etabliert werden konnten. Mit unserem Projekt „Holdorf – ein Haus, ein Dorf, ein Miteinander“ wollen wir die Menschen in ihrem Umfeld aufsuchen, Vertrauen aufbauen und BewohnerInnen aktiveren sich zu beteiligen. Außerdem soll das Bürgerhaus als zentraler Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft weiterentwickelt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holdorf
Beschreibung
Holdorf ist eine ländliche Einheitsgemeinde im südlichen Landkreis Vechta. Sie besteht aus 10 Ortsteilen, wobei Holdorf den Kernort bildet. Weitere "enger" besiedelte Ortsteile sind Langenberg und Fladderlohausen. Die Fläche beträgt 5486 Hektar. Wir befinden uns in der Region Oldenburger Münsterland. Die Kreisstadt Vechta liegt 25 Kilometer entfernt.
Einwohnerzahl
7643
Quelle / Anmerkungen
Standesamt Holdorf 12.03.2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_lk_vechta.jpg
(80.32 KB)
karte_holdorf.jpg
(86.41 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten allen in Holdorf lebenden Menschen die Möglichkeit geben, sich in die Entwicklung ihrer Nachbarschaft einzubringen und sichtbar zu werden. Unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Fähigkeiten eines Einzelnen, sollen die Bewohner ihre Umwelt aktiv mitgestalten. Jeder ist Experte in seinem Bereich! Hierbei ist auch an niedrigschwellige Möglichkeiten der Meinungsäußerung zu denken. Das langfristige Ziel ist dabei die eigenständige Gestaltung des Umfeldes, den Zusammenhalt zu stärken und langfristig tragfähige Strukturen für Engagement und Mitgestaltung im Gemeinwesen aufzubauen. Unerlässlich sind dabei auch Kooperationen zwischen Organisationen, Initiativen und BewohnerInnen. Sie führen dazu, dass die Gemeinschaft langfristig stabilisiert wird. Mit dem Aufbau lokaler Kooperationen und dauerhafter Beteiligungsformate werden außerdem Strukturen geschaffen, die über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben. Die Kommune als zentraler Akteur soll die entwickelten Strukturen dauerhaft unterstützen und perspektivisch auch zur finanziellen Absicherung übernehmen. Eine starke Gemeinde entsteht dort, wo Menschen gemeinsam!!! handeln.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Nutzen für die Beteiligten wird sichtbar und aktive Beteiligung, Zufriedenheit, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Vernetzung der Menschen findet statt. Lebenssituation werden erkannt und sichtbar gemacht.
Kriterium
Beschreibung
Die Bedürfnisse, Wünsche und Perspektiven der BewohnerInnen werden aktiv berücksichtigt und umgesetzt. Sie sind Experten in ihrem Umfeld. Drei Begegnungsformate sind dauerhaft etabliert. Die Menschen kommen generationsübergreifend zusammen.
Beschreibung
Verschiedene Akteure arbeiten dauerhaft zusammen, stimmen sich regelmäßig ab und setzen gemeinsam konkrete Maßnahmen um. Es geht also nicht nur um einmalige Kontakte, sondern um nachhaltige, funktionierende Strukturen.
Kriterium
Beschreibung
Klar messbare Veränderungen im Miteinander und in der Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner sind zu sehen und eine Nachhaltigkeit stellt sich ein. Beteiligung an Projekten konstant hoch. Zwei nachbarschaftliche Aktionen pro Jahr.
Beschreibung
Kommunalpolitische AkteurInnen sind in das Projekt eingebunden. Voneinander und miteinander profitieren bei der Umsetzung von Projekten. Bewohner werden als Experte wahrgenommen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holdorf Familien- und Seniorenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein, Schützenvereine, Sportvereine, Verein Zukunft für Jugend, Musikvereine, Wirtschaftsförderverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Holdorf, Grundschule Langenberg, Oberschule Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauengemeinschaft, katholische und evangelische Pfarrgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Holdorfer Gemeinderat, Abgeordnete Frau Meyer und Herr Eilers (Landtag Hannover)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Om Medien Gruppe, Gemeinde Holdorf, Social Media
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Vechta, Hand und Herz - Freiwilligen Agentur Lohne
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Bürgerhaus wird bereits zu 100% von der Kommune getragen, ebenfalls werden unsere Stellen zu 25 Prozent durch die Gemeinde finanziert. Langfristig ist die Perspektive gegeben, dass die Kommune einen Großteil der Kosten in den Regelhaushalt übernimmt, da ein großer nachgewiesener Nutzen durch das Projket gegeben ist. Weiterhin ist die Bürgerstiftung Holdorf mit einzubeziehen, als regelmäßiger Förderer von Projekten sowie Spendenaktionen und Sponsoring durch Firmen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Unser Berg - unsere Demokratie
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sahri Sprinke
| Funktion | Leitung des Nachbarschaftszentrums |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sicherheit stärken. Beteiligung ermöglichen. Vom Holtenser Berg ins Rathaus
Projektbeschreibung
Das Teilprojekt verfolgt das Ziel das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken, die politische Selbstwirksamkeit und die Beteiligung in den Zielvierteln zu erhöhen. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg (NBZ) erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, diese ist jedoch allein nicht ausreichend um den Betrieb des NBZ aufrecht zu erhalten, die notwendigen Finanzen zu akquirieren und die vorhandenen Strukturen zu sichern.
Dieses Ziel wird durch drei Unterziele erreicht:
Unterziel 1: Stärkung demokratischer Strukturen zum Abbau von Politikverdrossenheit und dem Erstarken rechtsextremer Parteien. Die Angebote werden von den Bewohner*innen mit Unterstützung durch das NBZ organisiert, um Wissensvermittlung über demokratische Werte und aktive Teilhabe zu fördern.
Unterziel 2: Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Förderung der Kriminalprävention. Bestehende Ängste werden ermittelt, mit Hilfe von Polizei, Verwaltung und Drogenberatung bearbeitet und Lösungen auf baulicher oder sozialer Ebene gefunden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Jungen und jungen Männern, die häufig als Bedrohung wahrgenommen werden, aber auch überdurchschnittlich oft Täter und Opfer in Gewaltsituationen sind.
Unterziel 3: Finanzierung. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen werden stabile Finanzierungsstrukturen entwickelt werden, um die Kontinuität der Angebote und der Gemeinwesenarbeit dauerhaft zu sichern.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das NBZ wurde 2017 gegründet, da das von Armut geprägte Viertel viele alleinstehende Ältere aufweist und es keine Altenpflegeeinrichtung gab und gibt. Mit ehrenamtlichen Begegnungsangeboten wurde Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe gestärkt, um vorpflegerische Bedarfe abzufedern. Die Leiterin etablierte sich als Kümmerin im Viertel und unterstützt mit niederschwelliger Beratung bei Alltags- und Behördenfragen. Über die Zusammenarbeit mit Institutionen und Politik entstand ein gutes Netzwerk zur Verweisberatung. Projekte mit der Aktion Mensch bezogen Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen stärker ein und Barrieren im Viertel wurden abgebaut. Im NBZ hat sich aus engagierten Bürger*innen das Forum Göttingen Nord-West (FGNW) gebildet, das das Image vom "Prügelhügel" wegbringen und die Übernahme rechtsextremer Weltbilder verhindern will. Das Haupthindernis dabei ist Politikverdrossenheit. Der Holtenser Berg verfügt über keinen Ortsrat, Beteiligungsstrukturen sind unzureichend. Die Wahlbeteiligung auf dem Holtenser Berg liegt bei 58 % (Stadt 83 %) davon wählen 33% die AfD (Stadt 9 %). Eine neue Herausforderung ist die Sicherheitslage. Im Quartier sind sichtbarer Konsum und Handel von Cannabis und illegalen, auch chemischen Drogen präsent. Dies führt zu Konflikten im öffentlichen Raum, besonders Ladenpassage, und erhöht das Unsicherheitsempfinden. Öffentliche Räume werden zunehmend gemieden. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten, ist die Entwicklung eines soliden Finanzierungsmodell notwendig. Das NBZ arbeitet mit der Stadt Göttingen zusammen und stärkt eigene Möglichkeiten wie z.B. Spenden- und Mitgliederakquise sowie die Darstellung der GWA im Quartier.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Holtenser Berg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zu Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den nördlichen Autobahnzugbringer, angrenzend an die A7 liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen. Der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage am Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtensen und Holtenser Berg.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Gösis / Aufbereitung durch Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gösis Dez 23
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
zielgebiet.jpg
(104.39 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Das Projekt orientiert sich an den Interessen der
Menschen im Quartier nach Sicherheit und einer funktionierenden Gemeinschaft. Es nutzt die
Stärken vor Ort und unterstützt die Ehrenamtlichen, die sich selbst organisiert für die
Demokratie einsetzten möchten. Es bringt die unterschiedlichen Gruppen im Quartier
zusammen (Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen, die aus finanziellen, sozialen
und /oder gesundheitlichen Gründen abgehängt sind, und Menschen aus den
Einfamilienhäusern, die sich zusammen engagieren möchten). Dafür werden verschiedene
Bereiche wie Bildung, Unterhaltung, bauliche Maßnahmen und Sozialarbeit zusammen
gedacht und sie werden durch verschiedene Netzwerke und Expertinnen zu
unterschiedlichen Bereichen möglich gemacht. Das Nachbarschaftszentrum ist Teil des
Netzwerkes der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und in seiner Arbeit dem
gemeinsamen Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die
Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte
formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Menschen beim Projekt mitmachen, positives Feedback geben, dabei bleiben und sich beteiligen.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Ideen von Ehrenamtlichen für Veranstaltungen und Maßnahmen umgesetzt wurden und wenn die Ehrenamtlichen mit der Unterstützung und Erreichbarkeit der Hauptamtlichen zufrieden sind.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn sich die Gruppen aus verschiedenen Veranstaltungen kennen lernen und gemeinsam Veranstaltungen / Projekte/ Maßnahmen planen.
Beschreibung
regelmäßige Vernetzungstreffen und andere Kommunikation mit Ehrenamtlichen, Netzwerktreffen NBZs, Stadtteilrunde (soziale Institutionen Quartier), sowie Kontaktmöglichkeiten für neue Akteure und neue Vernetzung mit finanziellen Förderern und Ideengebern.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es Feedback oder sichtbare Verhaltensänderungen der Bewohner*innen in Bezug auf die Projektziele gibt. z.B. höhere Wahlbeteiligung, anderes Wahlverhalten, Nutzung der Ladenzone von mehr und vulnerablen Bewohner*innen.
Beschreibung
ist erreicht, wenn die Angebote des Nachbarschaftszentrums sicher und zuverlässig weiter bestehen können und wenn die Ladenzone attraktiver ist, sich Geschäfte halten und neu ansiedeln (aktuell leerstehende Gastsstätte)
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht wenn gemeinsam mit der Stadt ein sicheres und bleibendes Finanzierungskonzept für den Holtenser Berg und Leineberg entwickelt ist.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg Hagenberg e.V. getragen, dessen Mitglieder überwiegend aus der Bewohnerschaft der Zielgebiete stammen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und die Koordination der Ehrenamtlichen übernimmt. Außerdem gibt es das Forum Göttingen Nord-West aus dem heraus Ideen und Umsetzung für Veranstaltungen, Projekte und Themen für das NBZ und das Viertel kommen. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Begegnungsangebote, Begegnungsfeste die ehrenamtlich und in Kooperation mit anderen Institutionen organisiert werden und bei denen soziale Institutionen und Beratungsstellen sich bekannt machen können, informelle Nachbarschaftshilfe und niedrigschwellige Beratung zu allen Themen die die Bewohner*innen betreffen. Die Leiterin des NBZ kümmert sich um die Koordination, finanzielle und andere Verwaltung, moderiert, ist bei Festen und anderen Veranstaltungen teilw. Anwesend, holt Informationen und Hintergründe zu neuen Veranstaltungsideen ein und vernetzt mit hilfreichen Akteuren. Verweisberatung funktioniert durch Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Vergangene Projekte haben einen Begegnungsgarten etabliert, der zur Gemeinwesenarbeit dazugehört und die Angebote inklusiver für Menschen mit psychischen und anderen Behinderungen gemacht. Alle Angebote stehen unabhängig von Vereinsmitgliedschaft allen Bewohner*innen des Quartiers zur Verfügung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Brothers (Bonveno)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildung und Teilhabe Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aidshilfe Göttingen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das NBZ ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der
Nachbarschaftsverein Holtenser Berg Hagenberg e.V. ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene),
die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte
Zielebene ist der Aufbau einer projektunabhängigen Finanzierung der Arbeit des
Nachbarschaftszentrums (s. Maßnahmen in der Zielebene).
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On