visioNÄHER
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christian Vaterodt
| Funktion | Bereichsleitung Bildung|Freizeit|Kultur |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kultur verbindet!
Projektbeschreibung
In den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für die kulturelle Identität ihres Ortes. Sie setzen Themen und kreieren Innovationen, sie schaffen Räume und Gelegenheiten zur Begegnung. All diese – überwiegend ehrenamtlichen – Aktivitäten fokussieren in aller Regel auf das unmittelbare Umfeld der Kulturschaffenden, sie adressieren somit ein örtlich definiertes Milieu.
Das Projekt "visioNÄHER" stellt sich diesen besonderen Herausforderungen in Gestalt eines kulturvernetzenden Quartiersmanagements. Bereits aktive Akteur:innen einzelner Milieus werden in die Lage versetzt, miteinander zu kooperieren und die Potenziale der jeweils anderen zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. Das hierfür zu installierende Quartiersmanagement erhält die Aufgabe, die am Prozess zu Beteiligenden zu ermitteln, kennenzulernen und miteinander in Verbindung zu bringen sowie mögliche Schnittstellen zu entdecken und für die Gestaltung neuer gemeinsamer Projekte zu nutzen. Es geht um die Integration und Inklusion kulturell und sozial disparater sowie örtlich getrennter Zielgruppen vor dem Hintergrund gemeinsam erarbeiteter kultureller Ziele.
Im Sinne eines ganzheitlich partizipativen Ansatzes werden möglichst alle sozialen Gruppen aller im „Quartier“ verorteten soziokulturellen Räume in die Bildung eines übergreifenden Kulturforums eingebunden. Das vermittelnde Quartiersmanagement erhält die Aufgabe der Koordination und Moderation des Forums sowie der Betreuung und Erweiterung des Kreises der Mitwirkenden. Methodisch orientiert sich die verantwortliche Stelle hierbei an der Diversität Zielgruppe. Im Sinne kulturpädagogischer Praxis wird auf der Grundlage vorhandener personeller und ideeller Ressourcen ein gemeinsamer kreativer Entwicklungsprozess gestaltet, der die Fortschritte als Erlebnisse markiert, etwa in Form von partizipativ erarbeiteten Veranstaltungen, deren formale Planung bzw. organisatorische Unterstützung wiederum in der Verantwortung des Quartiersmanagements liegt.
Eine besondere Herausforderung besteht in der Erarbeitung und Umsetzung zielgruppengerechter und SMARTer Mobilitätskonzepte, um die einzelnen soziokulturellen Mikroräume einander anzunähern und nachhaltig zu einem großen Kulturraum zusammenwachsen zu lassen.
Das Projekt im Pitch: Die Visionen der Einzelnen werden für die Vielen erlebbar und einander nähergebracht. Es bilden sich Begegnungsräume, an denen neue Beziehungen geknüpft und Ideen entwickelt werden.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den 5 Mitgliedsgemeinden und kleineren Ortschaften der Samtgemeinde Sickte engagieren sich zahlreiche Menschen für eine gute Lebensqualität am Wohnort. Soziale Gemeinschaften, Kulturinitiativen und Vereine adressieren das unmittelbare Umfeld und tragen zur Belebung desselben bei. Allein die Entfernung zwischen den Orten beschränkt jedoch die Vernetzung untereinander und die Teilhabe bestimmter Zielgruppen. Die eigene Beschaffenheit des „Quartiers Samtgemeinde“ stellt die Weiterentwicklung von Soziokultur somit vor zwei entscheidende Herausforderungen: soziale Milieus und räumliche Distanz zwischen denselben – das eine bedingt das andere. Hinzu kommt als besonderes Merkmal der Samtgemeinde Sickte die ausgeprägte Anwesenheit bestimmter sozialer Gruppen, u.a. eine Community von Zugewanderten sowie die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung (ca. 8,5 %, v.a. in Neuerkerode). Es fehlt an vernetzenden zielgruppenorientierten Konzepten, die diese Personengruppen stärker in das Kulturgeschehen einbinden und sie zu aktiven Partnern werden lässt. Besonders für diese Zielgruppen setzt selbstwirksames Gestalten und Handeln Anknüpfungsstrukturen voraus, die die Beteiligten bei ihren besonderen Bedürfnissen ernstnehmen. Befördert wird die Problemlage durch fehlende niedrigschwellige Mobilitätsangebote. Bisher entwickelte Mobilitätskonzepte adressieren i.d. nicht die realen Bedarfe.
Ein Treffen Kulturschaffender, welches Ende März 2023 mit Unterstützung der Samtgemeinde Sickte und des Landkreises Wolfenbüttel stattfand, weckte bei den Teilnehmenden großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit, die durch eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet werden müsse.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von 82 qkm. Die Samtgemeinde Sickte ist ein Zusammenschluss von 5 eigenständigen Gemeinden (Sickte, Veltheim, Dettum, Erkerode und Evessen). Örtlich begrenzt ist das Gebiet im Westen durch die Ortschaften Hötzum und Apelnstedt, im Süden durch die Orte Mönchevahlberg und Weferlingen, im Osten durch die Gemeinden Evessen und Erkerode bzw. geografisch durch das Reitlingstal im Elm, im Norden geografisch durch den Landschaftsteil Herzogsberge sowiei den Nordausläufer des Elm bzw. örtlich durch die Gemeinde Cremlingen (nicht Teil der Samtgemeinde Sickte).
Einwohnerzahl
10345
Quelle / Anmerkungen
Stand 11/2021 - https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G158406.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Samtgemeinde Sickte (13.04.2023)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vgl. S&W, Bevölkerungsvorausschätzung 2022-2040, Variante B, inkl. Flüchtlingsmodell, basierend auf LSN-Daten zum Stand 31.12.2021
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf die gleichberechtigte Beteiligung aller am Netzwerkprozess Interessierten sowie auf aktivierende Motivation, sich diesem Netzwerk anzuschließen. Es werden gleichermaßen bestehende Potenziale aufgegriffen (Standortbestimmung) und durch Kooperationsangebote weiterentwickelt sowie eine breite, bisher nicht beteiligte Personengruppe hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Bedarfe befragt. Durch den gleichberechtigten Einbezug der Menschen versetzen wir diese in die Rolle von Expert:innen, die ihr Wissen und ihre Perspektive zum Nutzen des Netzwerks einbringen und ihre Ressourcen für eine vernetzte Kulturarbeit zur Verfügung stellen. Besonders benachteiligte Zielgruppen (Zugewanderte, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung) werden gemäß ihrer Beteiligungsbedürfnisse besonders berücksichtigt und unterstützt.
Auch bei der Entwicklung von die Begegnung begünstigenden Mobilitätskonzepten stehen die Bedarfe der betroffenen Menschen im Fokus der Betrachtung - nicht die vermeintlich unabhängig Mobilen, sondern die offensichtlich von Unterstützung Abhängigen sollen Einfluss auf die Lösungsfindung nehmen können.
Das Projekt verknüpft klassische Gemeinwesenarbeit mit konkretem Quartiersmanagement: Über partizipative Kulturangebote werden Begegnungsräume geschaffen und Beziehungen ausgestaltet. Darüber hinaus findet eine Vernetzung bestehender Strukturen statt, Kooperationen führen zur selbstwirksamen Weiterentwicklung und zu einer gemeinsamen Identität.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet, am Netzwerk Beteiligte vernetzen sich selbstständig zu ihren Vorhaben und rufen das Netzwerks um Unterstützung an.
Kriterium
Beschreibung
Einzelne kulturschaffende Aktuere blicken über ihr konkretes, örtlich begrenztes Milieu hinaus und planen ihre Aktivitäten (in Kooperation mit Partnern) mit Blick auf einen das Projektgebiet möglichst umfassenden Wirkungskreis. Alle können teilhaben.
Kriterium
Beschreibung
Aus den Potenzialen Einzelner ist eine Gesamtidee entstanden, von der neue Vorhaben profititieren können und durch die sich neue Akteure motiviert fühlen.
Kriterium
Beschreibung
Die Potenziale vor Ort sind essentielles Fundament für eine vernetzte und teilhabeorientierte Kulturarbeit, welche unterschiedliche Milieus einander begegnen lässt.
Kriterium
Beschreibung
Menschen blicken über ihren soziokulutrellen Tellerrand hinaus und suchen aktiv den Knotakt zu potenziellen Kulturpartnern außerhalb ihres ötrlich begrenzten Milieus. es finden Begegnungen statt, neue Beziehungen entstehen.
Beschreibung
Menschen können ihre Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen und finden Gehör. Die Eingaben werden ernstgenommen und eine Einladung zur Mitgestaltung der Problemlösung wird angenommen. Gegenseitige Unterstützung ist Grundvoraussetzung allen Handelns.
Kriterium
Beschreibung
Die vernetzte Kulturarbeit fokussiert nicht auf einzelne Schwerpunktzielgruppen, sondern verständigt sich auf Konzepte und Maßnahmen, die eine möglichst diverse Breite erreichen soll.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Freiwilligenmanagement Elm-Asse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Wolfenbüttel - Servicestelle Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Evangelische Stiftung Neuerkerode, Unternehmenskommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweigische Landeskirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Interessierten in der Samtgemeinde Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft generationsübergreifendes Leben in der Samtgemeinde Sickte (LiSSi)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts beruht auf drei Säulen: 1) Sensibilisierung der Akteure und des Projektgebiets für kooperative Kultur- und Begegnungsarbeit mit dem Ziel der Selbstwirksamkeit. 2) Gründung eines Vereins ("Forum") als institutionelles Fundament der vernetzten Kulturarbeit. 3) Verstetigungskonzept zur mittel- bis langfristigen Fortführung der Koordinierungsstelle auf Grundlage einer institutionell, kommunal und ggf. durch Fördermittel getragenen Mischfinanzierung.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hereinspaziert
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Britta Achtel
| Funktion | Vorstandsvorsitzende und Pädagogische Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnen, Brücken bauen, Kulturen verbinden
Projektbeschreibung
Der gesamten Stadtgesellschaft soll ein verkehrsgünstig gelegener Raum (87qm) gegeben werden, in dem zwanglos kommuniziert, Sprache vertieft und Kulturen verbunden werden. Aufsuchende Angebote in Wohnquartieren und Sozialräumen beziehen alle im Projektgebiet ein. Im "Hereinspaziert" können alle gegenseitig von ihren Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten profitieren. (Ich zeige Dir, wie man einen Kuchen backt, hilfst Du mir bei meinem Computerproblem? …) So können auch Menschen, die sich nicht oder nicht mehr in einer Berufstätigkeit befinden, über sinnvolles Tun Selbstwirksamkeit und damit ein nachhaltig gesteigertes Selbstwertgefühl erfahren.
Jugendlichen, junge Erwachsenen, Migrant*innen, Senior*innen – allen gemeinsam stehen die Türen offen, um Austausch, Aktivitätsformen und eine tiefwurzelnde Integration zu entwickeln, Einsamkeit zu entfliehen und Gemeinsamkeit zu gestalten.
Koordiniert wird „Hereinspaziert“ durch die hierfür angestellte Sozialarbeiter*in, unterstützt von den Festangestellten, Ehrenamtlichen und bis zu 5 Bundesfreiwilligen. Sprachmittlung ist in jeder relevanten Sprache durch Ehrenamtliche des Kunstkarussell e.V. (KuKa) möglich. Der Begegnungsraum ist wochentags regelmäßig 15 - 18 Uhr geöffnet, zusätzlich gibt es Angebote außerhalb dieser Zeiten und Räumlichkeiten.
Interessierte können Gruppen mit unterschiedlichen Aktivitäten (bspw. Handarbeit, Theater spielen, Chorsingen, Eltern-Treff) gründen. Die Anfragen dazu mehren sich bereits seit dem Abflauen der Pandemie und werden zukünftig im "Hereinspaziert" (Herzog-Wilhelm-Str. 12b) zusammengeführt. Dafür stehen dem Projekt auch Räume im unmittelbar angrenzenden Bildungshaus KuKa (Herzog-Wilhelm-Str. 12a) zur Verfügung, u.a. ein bereits eingerichteter Kinderbetreuungsbereich (70qm,).
Das KuKa führt seit 2017 regelmäßig Sprachkurse für Geflüchtete durch. Leider ist der Bedarf durchgehend höher als die zur Verfügung stehenden Plätze. Unsere Teilnehmenden wünschen sich, das Erlernte außerhalb und nach Beendigung des schulischen Kontextes anwenden zu können. Das KuKa macht hin und wieder gut besuchte Begegnungsangebote. Dies ist aber nicht ausreichend und wird nun durch das „Hereinspaziert“ verstetigt und weiter professionalisiert.
Die entstehende Regelmäßigkeit und Planbarkeit bietet für die Stadtgesellschaft ein niedrigschwelliges und beteiligungsoffenes Angebot, das schnell Tritt fasst und auf große Resonanz stößt.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Harzburg ist eine strukturschwache Kurstadt im ehem. Zonenrandgebiet mit einer hochaltrigen Bevölkerung. Die Kernstadt ist touristisch ausgerichtet, die übrigen Ortsteile sind im stockenden Strukturwandel wenig entwickelt.
Die Mehrzahl der sozialen Angebote sind nicht verkehrsgünstig gelegen in der Kernstadt verteilt. Orte, die Austausch zwischen den Generationen sowie interkulturelle Kommunikation und Interaktion ermöglichen, fehlen weitgehend. Außer den Räumlichkeiten der Kirchengemeinden gibt es, seitdem sich "Gemeinsam e.V." vor ca. zwei Jahren aufgelöst hat, keine nachbarschaftlichen Treffpunkte ohne Verzehrzwang. Von regelmäßigen (werk-) täglichen Angeboten ganz zu schweigen.
Seit 2017 gibt KuKa Sprachkurse für Geflüchtete. Die Teilnehmenden beklagen kaum vorhandene Austauschmöglichkeiten mit autochonen Anwohner*innen und damit erschwerte Integration. In den migrantischen Communities ist Abkapselung in religiösen Institutionen und in der gesamten Stadtgesellschaft Apathie und Gleichgültigkeit erkennbar. (Wahlbeteiligung kommunal 2021: 50%) Ebenso sind besonders bei Jugendlichen Radikalisierungstendenzen, bei einigen Bevölkerungsgruppen Probleme mit Frauenrechten spürbar.
KuKa organisiert Lernförderung (BuT) mit einem überproportionalen Anteil migrantischer Klientel, die durch großen zusätzlichen Aufwand in der Elternarbeit für kommerzielle Anbieter nicht interessant ist. Ehrenamt und Räume sind an ihren Grenzen.
Die Stadt birgt Beteiligungspotenzial in verschiedenen, tendenziell hilfebedürftigen Bevölkerungsgruppen (bspw.: Migrant*innen, Ältere, Familien mit minderjährigen Kindern), welche durch regelmäßige Austauschmöglichkeiten aktiv werden können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Harzburg Kernstadt-Bündheim-Schlewecke-Harlingerode
Beschreibung
Bad Harzburg ist mit 22.858 Einwohner*innen (Stand 31.12.2022) und einer Bevölkerungsdichte von 355 EW/qkm die zweitgrößte Stadt im Landkreis Goslar, einer ländlichen Region mit Verdichtungsansätzen.
Die Einwohner*innen verteilen sich etwa hälftig auf die historische Kernstadt und die im Zuge der Gebietsreformen eingemeindeten Orte, sie sind überdurchschnittlich verschuldet. Die durchschnittliche Steuereinnahmekraft lag 2019-2021 29,50 % unter dem Durchschnitt vergleichbarer Städte.
Allen Ortsteilen gemeinsam ist ein relativ hochaltrige Bevölkerung, eine hohe Erwerbslosigkeit und Unterbeschäftigung sowie eine vor allem auf Kurgäste und Touristen ausgerichtete Infrastruktur, speziell Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien finden hier wenige, ihnen gerecht werdende und kostengünstige Angebote. Ferner ist eine Gemeinsamkeit aller Stadtteile, dass in ihnen sowohl sogenannte „bessere“ Viertel als auch Brennpunkte zu finden sind. Der Stadtteil mit dem höchsten „Brennpunktwert“ ist zweifellos Harlingerode, der mit dem niedrigsten Eckertal. Das Projektgebiet wird demzufolge Teile der Kernstadt, Bündheims und Schleweckes sowie das gesamte Harlingerode umfassen.
Kernstadt:
Die eigentlich charmante Innenstadt Bad Harzburgs weist bei näherem Hinsehen etliche Leerstände bei Gewerbeimmobilien in bester Lage auf. Die in ganz Deutschland stattfindende Krise des Einzelhandels ist hier besonders spürbar, viele alteingesessene Geschäfte und Familienbetriebe haben hier wie auch in anderen Ortsteilen in den letzten Jahren aufgegeben. Die Erwerbslosenzahl stieg dadurch im gesamten Stadtgebiet.
Die Kernstadt erlebt seit mehr als einem Jahrzehnt einen starken Strukturwandel hin zu einer immer attraktiver werdenden Tourismushochburg am Fuße des Harzes. Bedingt durch die Pandemie und ihre Folgen vor allem für die Gastro- und Hotelbranche ist dieser Prozess ins Stocken geraten.
Die Mehrzahl der sozialen Angebote im gesamten Stadtgebiet konzentriert sich auf die Kernstadt, nicht alle sind aufgrund der Tallage gleich gut erreichbar. Der Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt liegt am Rand der Kernstadt an der Grenze zu Bündheim, die Stadtbusverbindungen sind nicht in wünschenswertem Maße entwickelt.
Für soziokulturelle Begegnungsräume gibt es gute, engagierte Ansätze innerhalb der einzelnen (vor allem kirchlichen) Institutionen. Das „Hereinspaziert“ wäre allerdings das einzige werktäglich geöffnete und außerhalb eines konfessionellen Rahmens angesiedelte Projekt.
Bündheim:
Der zweitgrößte Stadtteil grenzt gut 200 Meter vom Bildungshaus KuKa direkt an die Kernstadt und verfügt über eine wenig ausgeprägte soziale Infrastruktur für die gesamte Stadtgesellschaft. Für Jugendliche steht allerdings der sehr aktive und gut angenommene Jugendtreff der Stadtjugendpflege zur Verfügung.
Harlingerode
Der als Problemviertel Bad Harzburg geltende drittgrößte Ortsteil verfügt über eine auf das Stadtgebiet bezogene erhöhte Erwerbslosenzahl. Er bildet mit dem Goslarer Stadtteil Oker eine Industrieregion, die früher durch Bergbau und Verhüttung, heute durch Kreislaufwirtschaft geprägt ist. Durch den Strukturwandel ist hier der Wohnraum am günstigsten. Der Ortsteil hat eine kaufkraftschwächere Bevölkerung mit hohem Anteil an Migrant*innen und Schutzsuchenden aus Kriegsgebieten.
Schlewecke:
Schlewecke besitzt keine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt Bad Harzburg, zu erwähnen ist einzig die Kläranlage Harzburg im Radauanger. (Originalzitat: Wikipedia, Schlewecke/Wirtschaft). Durch seine Lage zwischen den größeren Ortsteilen Harlingerode und Bündheim sind die eigenständigen sozialen Strukturen wenig ausgeprägt, der bis 1993 existierende Sportverein TSG Bündheim/Schlewecke fusionierte zu diesem Zeitpunkt mit einem weiteren Verein zur TSG Bad Harzburg. Der Ortsteil hat keine nennenswerten Vereinsstrukturen oder Begegnungsorte.
Einwohnerzahl
8800
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten, Bad Harzburg,
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.backinjob.de/stellenmarkt-Bad+Harzburg
Für das Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
38
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Harzburg#Altersstruktur
Für das Projektgebiet: Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Für die Gesamtstadt: https://www.stadt-bad-harzburg.de/Meine-Stadt/Zahlen-Daten-Fakten
Für das Projektgebiet: Schätzung, viele Geflüchtete aus der Ukraine arbeiten und leben innenstädtisch in Hotel- und Gastronomiebetrieben.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Quelle: Schätzung.
„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.“ Max Frisch: Überfremdung I (1965)
Die Arbeit ist im Zuge des Strukturwandels weniger und anders geworden, die Menschen sind geblieben.
Der Harz war über Jahrhunderte attraktiv für (Arbeits-)Migrant*innen. In die strategische Entwicklung der Wirtschaftszentren Wolfsburg und noch viel stärker Salzgitter während des Nationalsozialismus ist der Nordharz und damit auch Bad Harzburg einbezogen gewesen.
In der Gründungsphase der Bundesrepublik kam es zu einem starken Zuzug geflüchteter Menschen aus den Ostgebieten des ehemaligen Deutschen Reichs, die zuvor in anderen Regionen der Besatzungszonen eine erste Zuflucht gefunden hatten. Eine sich schnell auf die neuen Gegebenheiten einstellende Wirtschaft, insbesondere in den Branchen Bergbau, Verhüttung, Metallverarbeitung und Chemie, bot vielen Chancen. Obwohl es sich bei diesen Menschen dem Pass nach um Deutsche handelte, bildeten diese Zugwanderten mit den autochonen Harzer*innen keine homogene Bevölkerung. Es lassen sich kulturellen und konfessionellen Unterschiede, die sie einbrachten, bis heute in der Stadtgesellschaft nachvollziehen.
In den 50er und 60er Jahren kamen Arbeitsmigrant*innen besonders aus der Türkei und Griechenland hinzu. Herausragen ist hier der Stadteil Harlingerode zu nennen, der mit dem anliegenden Goslar-Oker einen zusammenhängenden Sozial- und Wirtschaftsraum bildet, hier siedelten sich besonders viele Familien an.
Der in den 70ern einsetzende Strukturwandel traf diese Menschen, die noch nicht über Generationen an diesem Ort vernetzt waren, besonders hart. Aufgrund mangelnder Alternativen blieben jedoch die allermeisten ortsansässig.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_hereinspaziert.png
(1.04 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
„Hereinspaziert“ professionalisiert ehrenamtliche Angebote des KuKa und steigert den gestiegenen Bedarfen folgend räumliche und personelle Mittel. Hier werden institutionelle Knoten zusammengeführt, Ansätze und Akteur*innen gebündelt.
Durch aufsuchende, sozialarbeiterisch unterstützte Arbeit in Wohnquartier und Sozialraum werden Schwellenängste überwunden sowie der Anreiz gesetzt, im Begegnungsraum Angebote wahrzunehmen und selbst zu initiieren.
Durch Präventions- und Aufklärungsarbeit entsteht ein zuverlässiger, von Toleranz getragener Begegnungsraum. Durch Eigeninitiative erfahren Teilnehmende Selbstwirksamkeit und werden zu Multiplikatoren: Eine Gruppe von Peer-Helpern ist langfristiges strategisches Ziel, Dialogformen werden durch sie vertieft und weiterentwickelt. Soziokulturelle Eigeninitiative hat Raum zur Entfaltung.
„Hereinspaziert“ soll verstetigter Anlaufpunkt für neu hinzukommende Schutzsuchende aus Kriegs- und Krisengebieten sein. Dies bietet auch Orientierungshilfe im deutschen Bildungssystem, Übersetzung von Korrespondenz (Jobcenter, Jugendamt, Schulen, etc.) und Hilfe bei Alltagsproblemen.
Das Projekt ist ausgerichtet auf Niedrigschwelligkeit, Beratung und Sprachmittlung, präventive Arbeit sowie Komm- und Gehstruktur. Es bezieht neben den Schwerpunkten im Projektgebiet die gesamte Stadtgesellschaft Bad Harzburgs ein, in der - u.a. wegen des hohen Durchschnittalters - Vereinsamung in allen Gesellschaftsgruppen ein wachsendes Problem darstellt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Einzelne Personen werden regelmäßige, zufriedene Teilnehmende, sie bringen zunehmend Freund*innen mit. Schließlich kommen Freundeskreise gemeinsam zu den regelmäßigen Öffnungszeiten. Ihre Aktivitäten entsprechen ihren Vorlieben und Interessen
Kriterium
Beschreibung
Es entwickeln sich eigene Aktivitätsgruppen, die innerhalb und außerhalb des "Hereinspaziert" aktiv sind. Jede Neugründung ist ein Erfolg, jede dauerhafte Gruppenaktivität zeigt die lebendige Nachbarschaft
Kriterium
Beschreibung
Es melden sich Menschen mit konkreten Fähigkeiten (bspw. Computerkundige, Chorleitende, Musiker*innen) und möchten dieses einbringen. Wenn dies tatsächlich sporadisch bis dauerhaft geschieht, ist das Projekt erfolgreich.
Kriterium
Beschreibung
Senior*innen, die noch viel zu geben haben, engagieren sich in der Begleitung Geflüchteter. Seitdem "Gemeinsam" seine Tätigkeit eingestellt hat, fehlt eine lokale, institutionelle, sekulare Koordination, "Hereinspaziert" wird ein Hub für diese Hilfen.
Beschreibung
Kinder und Jugendliche werden durch Ältere bei schulischen Schwierigkeiten, ob mit Lerninhalten oder im Konstrukt Schule, begleitet und unterstützt. Eine offene, ehrenamtliche Sprechstunde etabliert sich und hilft bei der Strukturierung der Hilfen
Beschreibung
Bestehende Kooperationen wie mit der Migrationsberatung der Caritas vertiefen sich in gemeinsamen Aktionen, neue Koops mit anderen Beratungsstellen, Trägern oder Institutionen nutzen die Räumlichkeiten und das Team des "Hereinspaziert"
Kriterium
Beschreibung
Die Nachbarschaft führt von sich aus einmalig initiierte Angebote und Aktivitäten weiter. Über die drei Jahre hinweg werden regelmäßige gemeinsame Aktivitäten und Feste zu einer Tradition.
Beschreibung
"Hereinspaziert" wird zu einem Ankerort für eine Vielzahl von Gruppen und Aktivitäten. Dieser Hafen ist dauerhafter und regelmäßig Anlaufpunkt für Aktive in der weiteren Nachbarschaft.
Kriterium
Beschreibung
Aus den positiven Erfahrungen erwächst Bereitschaft nicht nur innerhalb der Nachbarschaft und im "Hereinspaziert" aktiv zu sein, sondern sich auch für das gesamte Stadtgebiet zu engagieren. Es entsteht Motivation für kommunalpolitisches Engagement.
Kriterium
Beschreibung
Die Besucher*innen, Akteur*innen und Organisator*innen haben unterschiedlichste Probleme und Ziele. Übers Projekt als Scharnier und Hub findet jede Person passende Ansprechpersonen und institutionelle Strukturen, die den Anliegen gerecht werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Harzwerk e.V. , harzwerk.org, Goslar-Oker / Bad Harzburg, das Harzwerk hat für Maßnahmen der Familienhilfe im KuKa dauerhaft einen Raum in Co-Nutzung angemietet.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Diakonie, Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der IT-Opa (Selbstbezeichnung) Klaus Springwald, Tüftler, macht gebrauchte Geräte für bedürftige Familien fit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung, Lokalredaktion Bad Harzburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Bündheim, hier findet zurzeit unser "Kultur macht stark"-Projekt "Schritt für Schritt zum Tanz" statt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aula Dakhil, Grundschullehrerin und Sprachmittlerin für Arabisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Christina Rechych, Lehrerin für Deutsch und Englisch, Sprachmittlerin für Ukrainisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nina Festerling, Pensionärin, Sprachmittlerin Ukrainisch/Russisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkhard Erben, Bad Harzburger Urgestein, Kosmopolit, Brückenbauer, wandelndes Lexion zur Stadtgeschichte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Silvia Vogel, Deutsch- und Kunstlehrerin, gibt Räumen Atmosphäre und Wohnlichkeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jacqueline Eckel, Tanzlehrerin (ADTV und IHK), KuKa-Gründungsmitglied, bringt Menschen in Schwung, Geduldswunder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Anna Kalinika, Ukrainerin, Karrierefrau mit Kriegsknick, immer positiv, immer zuversichtlich, macht Räume heller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mostafa Moslemi, ausgebildeter Maler, Handwerksgenie, Sprachmittler für Farsi/Arabisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung, https://www.mansfeld-löbbecke.de/harlingerode-vor-dem-bruche, Kooperation mit Wohngruppen bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoppetosse, http://kinderheim-hoppetosse.de/, Goslar-Oker, Kooperation mit Wohngruppe bei Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Juliane Wünsch, Vormundschaften/Pflegschaften, Juliane Wuensch@gmail.com, Kooperation bei Klient*innen in Bad Harzburg bei Lernförderung, Aktionen und Ferienprogrammen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im dritten Jahr planen Bewohner*innen und Partnerorganisationen in Zukunftsworkshops mit professioneller Moderation Aktivitäten/Finanzierungsmöglichkeiten.
Ein Förderverein entsteht, der durch Spendenaquise und Aktivitäten einen nennenswerten Beitrag einbringt.
Für Kommune und Landkreis wird in der Projektlaufzeit deutlich, dass eine weiterführende finanzielle Förderung sinnvoll ist. Die Kreiswirtschaftsförderung stellt möglicherweise Venture-Kapital zur Verfügung. (Koop-Idee von vor Corona)
11. Medien
Galerie
Aufsteller
hereinspaziert_aufsteller.png
(4.53 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Hartung
| Funktion | Steuerung und Organisation |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
Projektbeschreibung
Das Projekt „MoJuKi“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Hildesheims Ortsteil Ochtersum, eine gut 8500 Einwohner*innen zählende Ortschaft im Süden von Hildesheim und soll ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu individuellen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Freizeitmöglichkeiten und gleichzeitig eine bedarfsgerechte Unterstützung in Problemlagen bieten.
Angestrebt ist einerseits eine Etablierung vom Impulsen seitens der Projektleitung in das Gemeinwesen, andererseits das Aufnehmen von Impulsen seitens der Zielgruppe.
Bereits bestehende Anlaufstellen wie die Freizeit-Anlage „Open Sportspark“, das städtische Jugendzentrum „JuZe“ - welches als Dreh- und Angelpunkt des Projektes fungieren kann - die Vereine, Schulen und weitere freie Träger*innen sollen durch das Projekt weiter vernetzt, aktiviert und unterstützt werden.
Die Jugendlichen und deren Familien/Umfeld sollen sich stärker als wertvoller, willkommener und gestaltender Teil der Gemeinschaft fühlen.
Durch gezielte Kultur- und Integrationsarbeit für junge Erwachsene wird aus gefühlter Unterschiedlichkeit ein gelebtes vielfältiges Miteinander geschaffen.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Obwohl Ochtersum nicht als Brennpunkt im klassischen Sinne angesehen wird, häufen sich seit 2020 die Beschwerden bezüglich des auffälligen Verhaltens unterschiedlicher Jugendgruppen vor Ort. An der Jahreszahl ist ein direkter Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Folgen zu erkennen. In Ochtersum leben z.Z. 8544 Menschen. Das Durchschnittsalter ist 46 Jahre, die 10-24 jährigen bilden mit 24% ¼ der Anwohner ab. Ein ganzheitlicher generationsübergreifender Ansatz ist noch nicht zu finden.
Auf einer entsprechend ausgestatteten Freizeitanlage können Menschen unabhängig von Öffnungszeiten und Budget nach dem partizipatorischen Ansatz ihre Freizeit selbstorganisiert, informell und altersübergreifend gestalten. Gerade hier werden oft Anzeichen von Vandalismus durch Jugendliche verzeichnet. Einbruch in einen Bauwagen in Verbindung mit Diebstahl diverser Gerätschaften, Zerstörung bereitgestellter Möbel, Brandstiftung, unerwünschte Graffiti, wie z.B. das Z als Zeichen der Unterstützung des russischen Angriffskrieges, Drogenkonsum in der Nähe dort spielender Kinder, Partielle Zerstörungen, Unerlaubtes Betreten der angrenzenden Sportanlagen, Vermüllung, Prügeleien. Diese Reihung ist in Teilen übertragbar auf andere Plätze wie das Schulgelände der Realschule oder den Bereich rund um das Jugendzentrum.Den Jugendlichen soll im Verbund mit ihren Familien und den Anwohnern und Strategiepartnern ein Bezug und Zugang zur Gemeinschaft ermöglicht werden, damit das Gefühl gestärkt wird, ein willkommener und wertvoller Teil des Gemeinwesens zu sein.Durch den im Folgenden beschriebenen Aufbau von Strukturen wird eine Verbesserung der Lebensqualität eines Miteinanders für alle erstrebt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum ist eine Ortschaft im Süden von Hildesheim, die an die Stadtgrenze gewachsen ist. Von der benachbarten Ortschaft Barienrode der Gemeinde Diekholzen ist Ochtersum nur noch durch einen schmalen Streifen Ackerland getrennt, so dass dieses Wachstum an seine Grenzen gelangt.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, hier: Einwohnermeldeamt. Stand 31.12.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019 hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich lediglich auf die Altersgruppe von 10 - 29 Jahren und beinhalten auch deutsche Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ochtersum_karte.png
(5.54 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Kulturarbeit zur Abwehr von Ausgrenzung und zur Integration
Bildungsarbeit
Beratungsarbeit
Dienstleistungsarbeit mit Angeboten für die Bewohner*innen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Kooperationspartner*innen den Gedanken der lokalen Jugendförderung auch nach Ende des Projektes konzeptuell und organisatorisch in die Tat umsetzen
Kriterium
Beschreibung
ln erster Linie die jugendliche Zielgruppe, aber auch die Akteure vor Ort ermuntert und befähigt werden, das Ziel der guten Nachbarschaft nach Projektende selbständig weiter zu verfolgen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort DOM für Geflüchtete und Einheimische
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Achim Wolff
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familie
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde eine Ankunftszentrum (AZ) für 800 Geflüchtete entstehen. 2016 war dort eine Notunterkunft. Durch das Engagement der Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA) wurde eine aktivierende Begleitung der Bürger*innen und geflüchteten Menschen organisiert. Letzteres bis heute. Dennoch gibt Ängste in der Bevölkerung. Um mögliche Konflikte zu vermeiden und Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu ermöglichen, wollen wir das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den offenen Kinder- und Jugendtreff DOM als Quartierstreffpunkte (Teilprojekt 2) ertüchtigen.
Dabei soll ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen für Anwohner im Ort und der AZ umgesetzt werden. Integration funktioniert wo ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und gelingende Selbstwirksamkeit möglich ist. Als Flüchtlingsinitiative mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Integration und Bildung wollen wir mit den beiden Projekten einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen.
Der Jugendtreff, z.Zt. durch ehrenamtliche Jugendliche an 2 Tagen geöffnet, wird durch den Mitarbeitenden im Quartierstreff auf 7 Tage ausgeweitet. Er wird gemeinsam mit den Anwohner*innen und Ehrenamtlichen gestaltet. Dabei werden Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt. Familien-, Seniorenangebote und schwerpunktmäßig die Arbeit als Jugendtreffpunkt werden dabei sein.
Das gelingende Miteinander, das die Bedürfnisse der Geflüchteten nach
geschützten Räumen aufgrund von Traumatisierungen ernstnimmt und Begegnung und Beteiligung aller ermöglicht, trägt erneut zum Gelingen des Ankommens und Willkommens und letztlich des gemeinsamen Lebens bei. Hier wird die Fachkraft sensibilisieren. Eine Herausforderung für die gemeinsame Normalität werden die unterschiedlichen Werte und Erfahrungen der Menschen sein. Bei Traumata müssen therapeutische Angebote vermittelt werden.
Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation. Die BesucherInnen sollen Angebote und Aktivitäten wie Kochabende, Feste und Fußballturniere mitbestimmen und -gestalten dürfen. So können sie sich als aktiv Handelnde erleben, nicht als Bittsteller und Opfer. Da Anwohner*innen der Kaserne erst kurz in Deutschland sein werden, müssen die Angebote mit rudimentären Sprachkenntnissen funktionieren.
Die Angebote sind eingebettet in die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinde und deren zugehöriger Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Quartierstreff Dom soll in einer Zeit ertüchtigt werden, in der, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Aufnahmeeinrichtung (AZ) für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert die Menschen.
Wir hoffen das Projekt in Altenwalde umsetzen zu können, weil die geflüchteten Menschen, die z.T. traumatisiert kommen, eine Kultur des Willkommens vor Ort brauchen, um anzukommen, Halt zu finden, erste Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit, Möglichkeiten der Mitgestaltung und Bearbeitung ihrer Vorbehalte.
Bereits 2016 wurden in der Kaserne wenige Monate Geflüchtete untergebracht. Die gemachten Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung, so dass BürgerInnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist, verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander erlebt, Vielfalt erlernt und gelebt werden kann. Nur mit Strukturen im Ort ist eine Akzeptanz des AZ und gutes Zusammenleben möglich.
Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an, wie mit dem Bündnis für Respekt in Cuxhaven, der engagierten Stadt, den in der Flüchtlingsarbeit engagierten Wohlfahrtorganisationen von Caritas, Diakonie und Paritätischen und dem Landkreis Cuxhaven.
Die Menschen im Quartier werden von Beginn an in die Gestaltung eingebunden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Die Zielgruppen mit ihren Bedarfen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Dies umfasst neben dem offenen Kinder- u. Jugendtreff DOM ein Kinderferiendorf („Hammer“), die Aktivitäten der Flüchtlingsinitiative mit ca. 50 Freiwilligen, das SecOndHAnd-Sozialkaufhaus, den Mittagstisch von und für SeniorInnen u.v.a..
Das AZ wird das Quartiersleben nachhaltig verändern. Durch die Erweiterung des DOM zum Quartierstreff für Menschen aus dem Quartier und dem AZ, werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden alle Kinder und Jugendliche des Sozialraums in den Blick genommen, darüberhinaus weitere Ziuelgruppen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Die Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen sind wesentliches Prinzip. Da multikulturelles Zusammenleben Hauptaugenmerk ist, achten wir auf einfache Sprache, kultur-, alters- und bedarfsgerechte Angebote. Nach Bedürfnissen der Besucher werden gemeinsam mit ihnen Angebote entwickelt. (Zuhören/Bedarfe recherchieren) und unter Beteiligung (Mitwirken/Handeln) durchgeführt.
Der Quartierstreff DOM und seine hauptamtliche Kraft fungieren als Mittler zwischen den verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird der soziale Frieden im Ort gefördert, die längerfristige Akzeptanz des Ankunftszentrums wird wahrscheinlicher.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
11. Medien
Galerie
Von der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum im Achilles Hof - Aus der Nachbarschaft, mit der Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans Golmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnung und Teilhabe für alle Generationen
Projektbeschreibung
Für die Festigung nachbarschaftlicher Beziehungen sollen im Projekt partizipative Rahmenbedingungen gefördert werden. Anonymität und Einsamkeit sollen reduziert, Hilfestellung und Beratung in schwierigen Lebenslagen zugänglich sein, kleinräumige Versorgungsstrukturen sowie Gesundheit, Bildung und Kreativität im Quartier wollen wir unterstützen.
Die Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen, ehrenamtlich geführten Seniorenbegegnungsstätte zu einem Nachbarschaftszentrums soll dazu beitragen, in dem überschaubaren sozialen Nahraum im Nordwesten Braunschweigs einen Quartierstreffpunkt für Teilhabe und Begegnung entstehen zu lassen. Die Mietkosten der Seniorenbegegnungsstätte werden von der Stadt Braunschweig getragen.
Das zu entwickelnde Nachbarschaftszentrum ist für die meisten Bewohner*innen fußläufig erreichbar, eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht.Die barrierefreien Räumlichkeiten mit einem Saal, Gruppenräumen sowie Sanitäranlagenbieten bieten gute Möglichkeiten für Aktivitäten, Begegnungen und Engagement. Das Nachbarschaftszentrum soll sich für die vielfältigen Bewohnergruppen zu einem Treffpunkt entwickeln, um mehr Selbsthilfe und Partizipation im Quartier Watenbüttel/Völkenrode zu ermöglichen. Dabei soll in dem demografisch verhältnismäßig alten Quartier die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen handlungsleitend sein. Daneben gilt es Unterstützungsleistungen für Menschen aller Generationen mit Hilfebedarfen zu berücksichtigen. Die Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum macht eine systematische Projektorganisation erforderlich. Die hier in der Organisation, Vermittlung, Beratung und Begleitung tätigen Menschen haben eine zentrale Rolle. Um eine große Vielfalt und Qualität der Arbeit im Nachbarschaftszentrum zu gewährleisten, bedarf es einer vertrauensvollen Schlüsselperson. Diese wesentliche Aufgabe soll eine "Kümmerin" übernehmen. Neben dem Aufbau von Kontakt- und Kommunikationsstrukturen sind die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bedarfsanalysen im Quartier, Netzwerkarbeit im Quartier, Kontaktpflege zu örtlichen Akteuren sowie die Initiierung von Selbsthilfestrukturen wichtige Aufgaben, die zur Stabilisierung der Lebenszusammenhänge im sozialen Nahraum beitragen. Das Nachbarschaftszentrum Achilles Hof ist im Sinne eines demokratischen und diversen Miteinanders offen für alle.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die benachbarten Ortsteile Völkenrode und Watenbüttel liegen am westlichen Stadtrand Braunschweigs. Hier leben ca. 4200 Menschen, die in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel der ländlichen Lebenswelt erfahren haben. Der Zuzug neuer Bürger hält an. Das Quartiers ist durch starken Durchgangsverkehr geprägt. Das Motiv vieler Zuzügler nach Völkenrode/Watenbüttel ist der Wunsch zum “Wohnen im Grünen”, gleichzeitig steigt hier der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf momentan 15,7% (Sozialbericht BS 2022). Die Anzahl der über 65 jährigen Bevölkerung liegt mit ca. 25% über dem Braunschweiger und auch Bundesdurchschnitt. Besonders für viele Völkenroder Bürger stellt die fehlende Infrastruktur ein deutliches Manko des Stadtteils dar und ein Versorgungsproblem für die tendenziell immobil werdende ältere Generation. In Gesprächen mit „Alt- und Neubürgern“ des Quartiers wird deutlich, dass es zunehmende Vorbehalte und Kritik aneinander gibt. Viele Neubürger fühlen sich „wie Fremde". Altbürger kritisieren an den Neuen, sich nicht anzupassen und mangelndes Engagement bei traditionellen Feiern sowie den örtlichen Vereinen. Das einst rege Vereinsleben in Völkenrode/Watenbüttel ist fast zum Erliegen gekommen. Die AG Watenbütteler Vereine und der Adventsmarkt, organisiert durch bürgerschaftliches Engagement, waren wichtige Identifikatoren im Quartier. Inzwischen haben beide ihre Aktivitäten eingestellt . Freiwillige Feuerwehr, Sport- und Schützenverein klagen über stark abnehmende Mitgliederzahlen. Im Quartier fehlen vor allem Treffpunkte der generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Watenbüttel und Völkenrode
Beschreibung
Das Quartier auf das wir uns beziehen besteht aus den Stadtteilen Völkenrode und Watenbüttel, die verwaltungstechnisch dem Bezirk 214 der Stadt Braunschweig angehören.
Identifikationsfaktoren für die Menschen dieser Stadtteile sind geographische Marken des Quartiers und die geschichtlichen Bezüge der beiden Stadtteile zueinander. Für die Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel ist es die historische Verbindung durch die Celler Heerstraße, der heutigen B214. Auf dieser Straße fahren bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag durchs Quartier. Nördlich ist das Quartier durch den Mittellandkanal begrenzt. Kurz dahinter befindet sich die Mülldeponie Watenbüttel und das Klärwerk Steinhof.
D Beide Stadtteile sind in unmittelbarer Nähe der beiden Bundesforschungseinrichtungen PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und der FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft), in denen viele Menschen dieses Sozialraums arbeiten.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Sozialbericht 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Sozialbericht 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Arbeitsmarkt-Monitor und Schätzung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
Sozialbericht 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig
https://www.braunschweig.de › ...PDF
info - line und Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch_02.php
Zahlen mit weiteren Stadtbezirken
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig https://www.braunschweig.de › ...PDF Sozialbericht 2022
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
nbz_achilleshof_2.jpg
(44.45 KB)
nbz_achilleshof_1.jpg
(96.17 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Entwicklung des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof entspricht dem Konzept der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner*innen des Quartiers Völkenrode/Watenbüttel richtet. Ein wichtiges Ziel ist, das Quartier durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung aufzuwerten, aber auch die Qualität der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die vielfältigen Angebote, die im Rahmen des Projektes entstehen sollen, orientieren sich an den Bedarfen und unter Einbeziehung der hier lebenden Bürger*innen. Im Nachbarschaftszentrum Achilles Hof hat die Kümmerin ihren zentralen Sitz als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Darüber hinaus soll es Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfe geben. Die zu entwickelnden, niedrigschwelligen Angebote verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, aber auch sozial und auf den sozialen Nahraum ausgerichtet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Quartiersbewohner*innen werden über verschiedene Kanäle und Medien (Onlineauftritt, Newsletter, Plakate, Wurfzettel, leichte Sprache ...) über relevante Ereignisse im Quartier informiert
Kriterium
Beschreibung
Anhand der erstellten Stärke-Schwäche Analyse des Quartiers werden Potentiale und Ressourcen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Durch das Nachbarschaftszentrum stabilisieren sich die nachbarschftlichen Kontakte im sozialen Nahraum, Engagement und ehrenamtliche Aktivitäten entwickeln sich stetig.
Beschreibung
Netzwerkpartner unterstützen im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, know-how. Feste und Aktionen werden von den Partnern unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Das Nachbarschaftszentrum, Aktivitäten und bedarfsgerechte Serviceangebote werden auch zunehmend von Bürger*innen mit schwierigen Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Versorgungssituation im westlichen Bereich des sozialen Nahraum hat sich positiv entwickelt; der belastende Durchgangsverkehr hat sich durch bürgeschaftliches Engagement und Gesprächen mit Politik und Verwaltung reduziert.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum wird auch von selbstorganiserten Gruppen (Selbsthilfe, Sport, Kreativität ...) genutzt, die sich mit Unterstützung der Angebote gebildet haben.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Völkenrode-Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Braunschweig
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das beschriebene Projekt entspricht den Plänen der Stadt Braunschweig für quartiersorientierte Nachbarschaftszentren. Ambet e.V. nimmt hierzu an der einrichtungs- und trägerübergreifenden Arbeitsgruppe teil
Mittelfristig ist die Aufnahme des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof in das Konzept und die Finanzierung der Stadt Braunschweig zu einer stadtweiten Implementierung von Nachbarschaftszentren angestrebt, spätestens nach Ablauf der Projektförderung im Rahmen "Gute Nachbarschaft".
11. Medien
Galerie
Aufsteller
eingang_personen.jpg
(49.26 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Fraatz
| Funktion | Leiter Fachbereich Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Pioneers 2030 - Neumündener*innen bauen Zukunft
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden in Hann. Münden wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern*innen eingeführt. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum mit einer Projektkümmerin errichtet und in den ersten zwei Projektjahren die GWA aufgebaut. Nun werden im Quartier auf verschiedenen Ebenen partizipative Strukturen geschaffen und an der Verbesserung der Lebenssituation im Viertel gearbeitet.
Der ehemalige Militärstandort hat eine lange Tradition, die bis ins 18. Jh. zurückreicht. Besonders der Stadtteil Neumünden wurde durch die Pioniertradition des Ortes geprägt. Diese zeigt sich auch heute noch durch brachliegende Kasernengebäude und die Pionierbrücke, welche die einzige Verbindung zwischen Quartier und Kernstadt bildet. Diese Tradition wird sich zu eigen gemacht und umgedeutet: Die bestehenden Integrationslots*innen werden reaktiviert, erhalten eine Schulung mit GWA-Ausrichtung und werden als „Neumündener Pioneers“ in ihrem Viertel eingesetzt. Sie agieren im ursprünglichen Sinn des Wortes als Wegbereitende und Brückenbauende und haben eine zentrale Rolle bei den nachfolgenden Strukturen.
Grundsätzlich werden bestehende Bedarfe der Bewohner*innen bearbeitet und als Kommunikationsanlässe für unterschiedliche Zwecke genutzt, beispielsweise zur Aktivierung von Ehrenamtlichen oder den Abbau von Vorurteilen.
Dazu wird eine Bewohner*innenversammlung (BV) geschaffen, welche als Plattform allen Ortsansässigen offensteht und auf welcher sie sich gleichberechtigt austauschen, Ideen entwickeln und umsetzen können: beispielsweise die Verschönerung Neumündens. Daneben wird das Netzwerk Neumünden personell erweitert. Dieses bearbeitet die Schwerpunktthemen öffentliches Grün und ÖPNV. Ebenso bündeln der Landkreis und die Stadt ihre Kompetenzen und arbeiten zusammen. Die Projektkümmerin besucht in diesem Jahr - unabhängig der Förderung - den Zertifikatskurs GWA. Sie begleitet, moderiert und koordiniert mit ihrem neuen Wissensstand diese Strukturen, bevor sie verstetigt werden.
Eine Besonderheit ist die Integrationskonferenz 2023 des Landkreises/Südniedersachsens. Diese wird in Kooperation mit Netzwerk und Integrationsbeauftragtem in Neumünden ausgetragen. Dort kommen die Beteiligungsstrukturen mit der städtischen und Landkreisebene zusammen und können ihre gewinnbringenden Ergebnisse vorstellen. Durch einen zusätzlichen Fachvortrag über die GWA wird diese im gesamten Landkreis bekannt, diskutiert und idealerweise realisiert.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hann. Münden liegt im südlichen Bereich von Niedersachsen, zwischen Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, wandern die Jungen aufgrund der unzureichenden sozialen Infrastruktur in die größeren Städte ab. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit MHG überdurchschnittlich hoch, im Stadtteil Neumünden deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Darüber hinaus wurde in Neumünden eine Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen eingerichtet.
Schon vor der Corona-Krise waren überproportional viele Personen auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen, weshalb der Stadtteil ein negatives Image besitzt. Hinzu kommt noch, dass das Quartier zu nur 2% aus öffentlichen Grünanlagen besteht und an einem Hang liegt, was besonders die Mobilität der älteren Bevölkerung einschränkt. Läden und Sportangebote befinden sich alle am Fuße des Berges und das ÖPVN- Angebot ist nur unzureichend ausgebaut/mit den Abfahrzeiten der DB abgestimmt. Erschwerend kommt in den letzten Jahren verstärkt rechtes Gedankengut auf, was sich durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt hat. Die Bewohnerschaft ist nicht angemessen sichtbar und beteiligt, sie fühlt sich von der Politik im Stich gelassen.
Nichtsdestotrotz wurde mit der GWA in Neumünden schon viel erreicht: In den letzten Jahren wurden u.a. Beratungs- & Unterstützungsangebote eingerichtet, ein Netzwerk aufgebaut, vielfältige Kontakte mit motivierten Anwohner*innen im Viertel geknüpft und Ressentiments bei städtischen Vertretenden beseitigt. Damit steht zum ersten Mal die Basis, um wirklich nachhaltige Strukturen zu schaffen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am oberen Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht weiter unten an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2557
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten des Landkreises Göttingen, Außenstelle Jobcenter
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten des Landkreises Göttingen, Außenstelle Jobcenter
(aufgrund der Datenlage sind hier Personen unter 18 Jahren aufgeführt)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten des Einwohnermeldeamts
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Integrationsbüros des Landkreises Göttingen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel für den Förderzeitraum ist die Verstetigung einer handlungsfähigen GWA-Struktur in dem klar abgegrenzten Stadtteil Neumünden, in welcher alle Akteur*innen integriert sind. Dabei wird immer von den Interessen und Bedarfen der Bewohner*innen ausgegangen. Kooperationen & Netzwerke werden genutzt, um diese Versorgungslücken im Viertel zu schließen & so gleichzeitig Kommunikationsanlässe zu schaffen, um mit den Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen und sie für die Mitarbeit in partizipativen Strukturen zu gewinnen. Mit diesen wird Im Förderzeitraum besonders an einer Verbesserung der infrastrukturellen & immateriellen Bedingungen gearbeitet. Hierfür wird unter anderem das Netzwerk Neumünden weiterentwickelt, das seinen Fokus darauf legt, die Lebenssituation der Menschen durch einen besseren ÖPNV & durch öffentliches Grün zu verbessern.
Mit der Bewohner*innenversammlung wird ein Raum geschaffen, in welchem unterschiedliche Personen die Freiheit haben, sich auszutauschen, Ideen zu sammeln & sich auszuprobieren. Gemeinwesenbezogene Interessen werden so selbstorganisiert durchgesetzt, was zu Empowerment führt. Ein anderes Format sind die Pioneers. Sie agieren als Multiplikator*innen & leisten großflächig aufsuchende Arbeit in „ihren“ Straßen. Da Neumündens Bewohner*innen größtenteils in Straßenzüge segregiert sind, werden so alle erreicht. Die GWA unterstützt, begleitet & befähigt die einzelnen Personen & Beteiligungsstrukturen und verringert so die soziale Benachteiligung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unter Einbeziehung aller Akteur*innen wird eine AGENDA 2030 formuliert und unterschrieben; die für Neumünden geplanten Projekte in Kooperation wurden durchgeführt
Kriterium
Beschreibung
Das Wohnumfeld und die Lebenssituation der Menschen hat sich verbessert, häufigere, angepasste Bustaktung, das Viertel wirkt merklich attraktiver, soziale und kulturelle Angebote werden von allen Gruppen wahrgenommen und positiv evaluiert
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innenversammlung tagt regelmäßig, mehr Ehrenamtliche, größeres Angebot an niedrigschwelligen Möglichkeiten der Begegnung, es gibt weniger Konflikte zwischen unterschiedlichen Gruppen
Beschreibung
Die Bewohner*innenversammlung arbeitet operativ an selbstgewählten Themen und kann Erfolge vorweisen
Kriterium
Beschreibung
70% der ehemaligen Integrationslots*innen arbeiten als "Neumündener Pioneers", Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeiterin hat regelmäßige persönliche Kontakte ins Viertel; sie kann auf analogem und digitalem Weg einen Großteil der Menschen erreichen; sie nimmt regelmäßig an den unterschiedlichen Sitzungen teil und richtet sich nach deren Bedarfen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In den letzten beiden Jahren wurde im Stadtteil Neumünden ein Begegnungszentrum eingerichtet und die Gemeinwesenarbeit aufgebaut und etabliert. Gestartet wurde erfolgreich mit einem Hausaufgabentreff für Schüler*innen aus der benachbarten Grundschule und der Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen. Weitere Aktionen für Kinder und Jugendliche folgten. Durch Partizipationstage und Nachbarschafts-Cafés ist der Kontakt zur Bewohner*innenschaft entstanden, Bedarfe wurden evaluiert. Resultare waren unter anderem Formate wie Workshops, Yoga für Frauen und die Veranstaltungsreihe „Fit mit dem Fahrrad“, Informationsveranstaltungen der Polizei und anderen, sowie Bühnenveranstaltungen und Lesung. Mit Gründung des Netzwerks Neumünden durch die Gemeinwesenarbeiterin und der Sanierungsmanagerin der Stadt sind optimale Voraussetzungen für Neumünden entstanden, die viele Akteur*innen mit einbinden. Parallel ist die Gemeinwesenarbeit durch ihre YouTube-, Facebook- und Instagram-Kanäle digital sichtbar. Ein festes Beratungsangebot der Schuldner*innenberatung und der Frühen Hilfen findet Zulauf, die Räumlichkeiten erfreuen sich regelmäßiger Nutzung. Mit der Pandemie sind neue Herausforderungen und Chancen entstanden. Quartiersübergreifend haben Frauen aus Neumünden und der Altstadt das Projekt Interfeminas durchgeführt, den Internationalen Frauentag 2021 digital gefeiert und das Netzgeplauder mit Online-Veranstaltungen ins Leben gerufen. Aktuell finden Lernräume für Schüler*innen statt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst e.V., Kunstverein Mündener KunstNetz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister der Stadt Hann. Münden, Bereich Stadtentwicklung, Stadtverwaltung, Klimaschutzbeauftragter, Sanierungsmanagerin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des Landkreises, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Ruderverein e. V., Rock for Tolerance e.V., Mündener Tafel e. V., Mündener Kanu-Club e. V., Familienzentrum Hann. Münden e.V., Red Stars Drum & Bugle Corps Hann. Münden, Münden blüht und summt, Mehr!Generationenhaus, Fridays for Future
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Münden e.V., Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Bürgertreff Hann. Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden, insbesondere Grundschule in Neumünden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube, Zugang zu versch. Newslettern in Hann. Münden und dem LK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD - Ortsverein Münden, CDU - Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden (BFMÜ), GRÜNE - Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird hauptsächlich durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen, sowie der zusätzlichen Akquise von externen Fördermitteln. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das
zukünftige Fortbestehen der GWA nahtlos gewährleistet (s. Anhang).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Dorftreff Rieste "Riesterei"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Rieste engagiert, wir für hier
Projektbeschreibung
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen in einem ehemaligen Ausstellungsraum einer Landmaschinenfirma (die von vielen Bürger/Innen unterstützt und begleitet wurden) konnten wir im September 2019 mit dem Dorftreff "Riesterei" beginnen. Der Dorftreff bekam seinen Namen durch die Bürger/Innen während der Eröffnungsfeier. Ein sehr umfangreicher Monatsplan mit Angeboten im Dorftreff, der von den Mitarbeiter/Innen und dem Bürgermeister zusammengestellt wird, kommt in der Bürgerschaft richtig gut an. Viele Bürger/Innen helfen mit ihren Ideen und ihrem Engagement den Monatsplan vielfältig zu gestalten. Neben geselligen Angeboten wie "Spieletreffen" " Klönkaffe" oder "Tanzen" gibt es vor allem auch Gesundheitsangebote wie "Mittagstisch" "Sportgruppen" "gesundes Frühstück" "Gedächtnistraining"
In der Regel gibt es 8 - 10 Angebote pro Woche, alle Tageszeiten werden dabei beachtet so, dass auch berufstätige Personen an Angeboten teilnehmen können. Vereine, Organisationen, Gruppen, Kindergarten etc. sind mit eingebunden. Der Dorftreff ist an wenigstens 5 Tagen in der Woche geöffnet. Auch Spaziergänger oder Urlauber können so einen Blick in den Dorftreff werfen. Kaffee oder Tee wird angeboten und die Besucher/Innen können sich über die einzelnen Angebote informieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Rieste gibt es keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Die Gemeinde hat viele kleine Außenbereiche und keinen richtigen Ortskern. Die Kirchengemeinde liegt weit außerhalb, ebenso die Vereine. Eine Teilhabe vieler älterer Menschen ist aufgrund fehlender Mobilität sehr schwierig geworden. Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es vor Ort kaum. In Rieste leben viele EU Ausländer die im Gewerbepark der Gemeinde (weit außerhalb) arbeiten und kaum Kontakt zu den Einheimischen haben. Das Freizeit- und Tourismusgebiet liegt auch weit außerhalb. Dort trifft man auf Urlauber die sich kaum im Dorf selbst aufhalten. Somit ist der Dorftreff zu einer sehr wichtige Einrichtung geworden! Man kann einfach mal reinschauen, einen Tee trinken und ein Gespräch führen. Für viele Urlauber eine ganz neue Entdeckung und interessante Abwechslung. Die Menschen sind sehr interessiert und nehmen gerne an den Angeboten teil. Die Möglichkeit, sich selbst einzubringen hat das ehrenamtliche Engagement stark erhöht. Jetzt ist es möglich für den Ort und für die Gemeinschaft etwas zu machen und sich (auch kurzfristig) für ein Projekt oder eine Initiative zu interessieren. Vor allem allein stehende alte Menschen haben jetzt einen Begegnungsort wo sie sich zwanglos ohne Kosten treffen können und (außerhalb von Coronazeiten) gemeinsam etwas unternehmen können. Vereine nutzen die Riesterei als Treffpunkt für z.B. Vorstandssitzungen weil viele Vereine kein eigenes Vereinsheim haben und es nur noch eine Kneipe gibt. Auch Gruppen und Initiativen treffen sich in der Riesterei weil der Treffpunkt kostenfrei ist und viele Möglichkeiten bietet.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Gemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,58 qkm
Einwohnerzahl
3645
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In Rieste liegt der spezielle GWA Ansatz insbesondere in der Zusammenführung unterschiedlicher Bürger/Innen. Wir möchten die sozialen Beziehungen von Zugereisten und Einheimischen stärken und den Neubürger/Innen die Möglichkeit geben, sich in ihrer neuen Heimat wohl zu fühlen. Außerdem arbeiten wir verstärkt daran, dass alte Menschen zusammenkommen können und somit weiter in die Gesellschaft eingebunden sind. Dadurch stärken wir die Qualität der sozialen Beziehungen, geben den Bürger/Innen die Möglichkeit, sich zu engagieren und für ihren Ort aktiv zu werden und helfen, Schwachstellen zu erkennen und Lösungen zu finden.
In der Corona - Zeit waren die Dorftreffs geschlossen. Viele Menschen hatten Angst, waren verunsichert. Nur langsam beginnt das Leben wieder in den Dorftreffs.
Wir spüren bei der Arbeit deutlich die für uns neue Ablehnung der vermeintlich "Anderen". Schuldzuweisungen machen die Runde, Senior*innen haben Angst und Ausgrenzung ist alltäglich. Hier werden wir erneut sehr viel Zeit und Energie brauchen um die entstandenen Hemmschwellen und Aggressionen abzubauen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelungen ist, die Bewohner/Innen zu interessieren, zu aktivieren und gemeinsam Dinge anzustoßen und umzusetzen. Wenn Menschen mit Migrationshintergrund teilnehmen und gerne wiederkommen, sich wohl fühlen und selbst auch mitmachen.
Kriterium
Beschreibung
wir den Bürger/Innen genügend Möglichkeiten bieten, ihr eigenes Leben und ihr Umfeld selbst zu gestalten. Wenn wir untereinander Hilfestellung geben können um den Alltag zu meistern und es möglich ist, gegenseitig Anteil zu nehmen und Hilfe zu geben.
Kriterium
Beschreibung
die Bürger/Innen ohne Vorbehalte auch mit fremden Menschen zusammen kommen. Wenn Alt und Jung sich ergänzen, alle Menschen am Aufbau und der Entwicklung im Dorf teilnehmen.
Beschreibung
in der Gemeinde ein gutes Miteinander herrscht, wenn man sich gegenseitig achtet. Wenn die Bürger/Innen erkennen, dass jeder Einzelne im Dorf wichtig ist und dass nur durch ein Miteinander die Gemeinde Bestand haben kann.
Kriterium
Beschreibung
die Vereine und Organisationen die in der Gemeinde noch vorhanden sind unterstützt werden und die Bürger/Innen helfen, dass sie auch im Dorf Bestand haben. Wenn die Vereine vor Ort sich in die Arbeit im Dorftreff einbringen und so Gemeinsamkeiten schaffen
Kriterium
Beschreibung
es gelingt, neue Nachbarschaften aufzubauen (Zuzug) und alte Nachbarschaften zu festigen (Tod, Wegzug) Wenn Menschen voneinander wissen und füreinander da sind. Wenn es Kümmerer gibt, die die gute Nachbarschaft fördern.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Auch der Dorftreff in Rieste soll fester Bestandteil in der GWA der SG BSB bleiben. Leider hat auch die Gemeinde Rieste nicht genügend finanzielle Ressourcen um aus eigener Kraft die Kosten für den Dorftreff zu übernehmen. Die Steuereinnahmen sind auch hier massiv eingebrochen durch die Corona Krise. Natürlich versuchen wir durch Spenden oder durch andere Gelder von Bürger*innen einen Teil der Kosten zu decken, eine Gesamtfinanzierung wird aber auch hier leider nicht möglich sein.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hagen, gemeinsam nachhaltig lebenswert
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wolfgang Steen
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Freiwillige helfen nachhaltig, Lebensqualität und Vereinswesen in der Gemeinde weiterzuentwickeln
Projektbeschreibung
In Hagen im Bremischen entsteht in zentraler Lage ein lebendiger Bürgertreff, an dem sich generationen- und herkunftsübergreifend Freiwillige treffen. Die bestehenden Aktivitäten im sozialen und kulturellen und Bildungsbereich werden erweitert um die Projektgruppen „Daseinsvorsorge“, „Ökologie“ und „Mobilität“. Gemeinsam werden Projekte abgearbeitet mit spürbarer Steigerung der Lebensqualität in der Gemeinde. Durch die Breite der angebotenen Projektgruppen ist nahezu jedem Einwohner möglich sich da einzubringen, wo er/sie die eigenen Stärken sieht.
In einem Beratungsbüro finden regelmäßig Ehrenamtliche einen Ort, um niedrigschwellig Ratsuchenden zu helfen. Aber auch professionelle Berater wie z.B. Schuldner- und Suchtberatung nutzen dieses Angebot, um erreichbare und vernetzte Hilfe aus einer Hand an einem Ort im ländlichen Raum anbieten zu können.
Gerade die Neubürger mit Migrationshintergrund erleben wie sich bürgerschaftliches Engagement auf das eigene Wohlbefinden und Ansehen auswirken. Die Aktivitäten haben die Lebensumstände auch für sie deutlich verbessert.
Der professionelle Gemeinwesenmanager begleitet und vernetzt die Aktionen der Freiwilligen und ist Ansprechpartner vor Ort. Er organisiert die Öffentlichkeitsarbeit, die Fortbildungsmöglichkeiten und Projektwerkstätten und kümmert sich bei Bedarf um Finanzierungsmöglichkeiten von Einzelprojekten. Das Führen einer „Ehrenamtlichen-Kartei“ und die notwendige Verwaltungsarbeit werden vom ihm erledigt, er ist die Schnittstelle zu anderen Vereinen und kommunalen Institutionen.
In regelmäßigen Abständen werden Feste organisiert, um die gemeinsamen Erfolge zu feiern und den Zusammenhalt zu stärken. Die Aktivitäten fördern das Gefühl der Zugehörigkeit und spornen zum Mitmachen an. Die Gemeinde ist zu einem nachhaltig lebenswerteren Ort geworden, in dem Gemeinsamkeit in vielfältigen Projektgruppen gelebt wird.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Schließung des Sozialamtes gibt es keine geregelten Verantwortlichkeiten der Kommunalverwaltung vor Ort. Die Angebote zuständiger Stellen sind nur unter schwierigen Bedingungen mit dem ÖPNV im Landkreis zu erreichen. Oft folgt auf eine Suchtberatung ein Termin beim Jobcenter und Schuldnerberatung, die untereinander nicht verbunden sind. Oft werden die Menschen dann an den Verein Nestwerk weitergeleitet. Einen bedeutenden Anteil am gesellschaftlichen Leben gestalten eine Vielzahl von Vereinen, die aber nicht unbedingt die Interessen vieler Neubürger*innen treffen Sie leiden in der überwiegenden Mehrheit unter Mitgliederschwund und damit einhergehender Überalterung. Deshalb finden Neubürger*innen auch mit Migrationshintergrund und Jugendliche nur selten den Weg in die Vereine. Das Nestwerk hat sich durch zentrale Lage und variabel nutzbare Räume, umfängliche Vernetzung und ein offenes Beratungs- und Begegnungsangebot in geschütztem Raum gut aufgestellt. Dabei hat sich die räumliche und inhaltliche Kooperation mit dem benachbarten Bürgermarkt (www.buergermarkt.com ) als sehr produktiv erwiesen. Der Verein verfügt über keine finanzielle Mittel für Festanstellungen. Das breite inhaltliche Angebot von Eltern-Kind-Gruppe bis Computerkurs für Senior*innen wird überwiegend mit freiwilligen Kräften durchgeführt. Die Angebote sollen erweitert und weitere Freiwillige einbezogen und qualifiziert werden. Z.B. - Leih-Oma - Lesepate*innen - Senior*innen-Begleitung - Patenschaften für Menschen mit Fluchtgeschichte - junge Umweltbotschafter*innen, Juleica. Für die Zukunftsfähigkeit der Vereinsarbeit ist es deshalb dringend notwendig, eine hauptamtliche Stelle einzurichten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Die Gemeinde Hagen im Bremischen umfasst 16 Dörfer, die einbezogen werden sollen, auch wenn der Schwerpunkt im Hauptort Hagen liegen wird.
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hagen_gemeinsam_nachhaltig_lebenswert.jpg
(109.45 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bezieht sich auf das ganze Gemeinwesen Hagen im Bremischen und ist nicht auf ein bestimmtes Quartier einzugrenzen. Es entwickelt die bisherige offene und niedrigschwellige Vereinsarbeit des Nestwerk e.V. weiter und stabilisiert die Freiwilligenarbeit. Der vorgesehene Projektleiter Andreas Klimek ist schon seit vielen Jahren freiwillig in verschiedenen Zusammenhängen engagiert und wird sich über die LAG-Fortbildung im GWA weiter qualifizieren.
Der Vereinsvorsitzende verfügt als Sozialarbeiter über frühere praktische Erfahrungen in der Stadtteilarbeit/sozialer Brennpunkt in Bremen.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle öffentlichen Schulen und Privates Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB - Unternehmer*innenverband Hagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung und Heimatzeitung "Staleke"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind beteiligt am kommunalen Prozess der Leitbild- sowie Konzeptentwicklung zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Und an der Weiterentwicklung des kommunalen Integrationskonzepts sowie der Neuorganisation von Erwachsenenbildung im Südkreis. Wir erhalten Gemeinde- als auch LK-Mittel, die verstetigt werden und einen Teil fester Kosten abdecken. Über Projekte sowie Spenden generieren wir längerfristig Gelder. Die Hauptamtlichkeit wird unsere Akzeptanz in Politik und Öffentlichkeit stärken.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Von der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum Achilles Hof - Aus der Nachbarschaft, mit der Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans Golmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnung und Teilhabe für alle Generationen
Projektbeschreibung
Für die Festigung nachbarschaftlicher Beziehungen sollen im Projekt partizipative Rahmenbedingungen gefördert werden. Anonymität und Einsamkeit sollen reduziert, Hilfestellung und Beratung in schwierigen Lebenslagen zugänglich sein, kleinräumige Versorgungsstrukturen sowie Gesundheit, Bildung und Kreativität im Quartier gefördert werden.
Die Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen, ehrenamtlich geführten Seniorenbegegnungsstätte zu einem Nachbarschaftszentrums soll dazu beitragen, in dem überschaubaren sozialen Nahraum im Nordwesten Braunschweigs einen Quartierstreffpunkt für Teilhabe und Begegnung entstehen zu lassen.
Das zu entwickelnde Nachbarschaftszentrum ist für die meisten Bewohner*innen fußläufig erreichbar, eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht.
Die barrierefreien Räumlichkeiten mit einem Saal, Gruppenräumen sowie Sanitäranlagenbieten bieten gute Möglichkeiten für Aktivitäten, Begegnungen und Engagement. Zusätzlich ist ein Beratungsbüro vorhanden. Das Nachbarschaftszentrum soll sich für die Bewohner zu einem Treffpunkt entwickeln, um Selbstorganisation und Beteiligung zu unterstützen sowie Selbsthilfe und Partizipation im Quartier Watenbüttel/Völkenrode zu ermöglichen. Dabei soll in dem demografisch verhältnismäßig alten Quartier die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen handlungsleitend sein. Daneben gilt es Unterstützungsleistungen für Menschen aller Generationen mit Hilfebedarfen zu berücksichtigen. Die Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum macht eine systematische Projektorganisation erforderlich. Die hier in der Organisation, Vermittlung, Beratung und Begleitung tätigen Menschen haben eine zentrale Rolle. Um eine große Vielfalt und Qualität der Arbeit im Nachbarschaftszentrum zu gewährleisten, bedarf es einer vertrauensvollen Schlüsselperson. Diese wesentliche Aufgabe soll eine "Kümmerin" übernehmen. Neben dem Aufbau von Kontakt- und Kommunikationsstrukturen sind die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bedarfsanalysen im Quartier - Durchführung von Öffentlichkeitsveranstaltungen, - Netzwerkarbeit im Quartier, - Kontaktpflege zu örtlichen Akteuren sowie die Initiierung von Selbsthilfestrukturen weitere wichtige Aufgaben, die zur Stabilisierung der Lebenszusammenhänge im sozialen Nahraum beitragen. Das Nachbarschaftszentrum Achilles Hof ist im Sinne eines demokratischen und diversen Miteinanders offen für alle.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Damit sich die Bewohner*innen eines Quartiers auch mit diesem identifizieren können sollte der soziale Nahraum nach Ergebnissen der Sozialraumforschung nicht mehr als 25.000 Einwohner umfassen. Das hier beschriebene Quartier liegt im äußeren Nordwesten Braunschweigs und besitzt mit ca. 4200 Einwohnern eine Größe, die als kleinräumig bezeichnet werden kann. Einige Bauernhöfe tragen u.a. zu einem ländlichen Charakter des Sozialraums Völkenrode/Watenbüttel bei. Der Gebäudebestand im Quartier besteht neben älteren Siedlungsbau aus Wohn- und Gewerbeimmobilien der 1970er Jahre. Viele Einrichtungen (Ärzte, Bäckerei, Ortsbücherei) sind nicht barrierefrei erreichbar. Die Anzahl der über 65 jährigen Bevölkerung liegt mit ca. 25% über dem Braunschweiger und auch Bundesdeutschen Durchschnitt. Identifikationsfaktoren für die Menschen der Orte sind unter anderem die durch topographische Marken gegebenen Grenzen des Quartiers und geschichtliche Bezüge zueinander. Besonders für viele Völkenroder Bürger stellt die fehlende Infrastruktur ein deutliches Manko des Stadtteils dar und ein Versorgungsproblem für die tendenziell immobil werdende ältere Generation. Weiterhin stören sich viele Bürger im Quartier an dem starken und gefährlichen Durchgangsverkehr. Durch 3 entstandene Neubaugebiete besteht zusätzlich die Gefahr, dass sich bereits abzeichnende Seggregationstendenzen in den Bewohnergruppen des Quartiers verstärken. Im Quartier fehlen insbesondere Treffpunkte und Möglichkeiten der generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnung. Zivilgesellschaftliches Engagement, Teilhabe und das Miteinander der hier lebenden Bürger*innen können diese Problemlagen lösen bzw. abmildern.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Das Quartier auf das wir uns beziehen besteht aus den Stadtteilen Völkenrode und Watenbüttel, die verwaltungstechnisch dem Bezirk 214 der Stadt Braunschweig angehören.
Identifikationsfaktoren für die Menschen dieser Stadtteile sind geographische Marken des Quartiers und die geschichtlichen Bezüge der beiden Stadtteile zueinander. Für die Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel ist es die historische Verbindung durch die Celler Heerstraße, der heutigen B214. Auf dieser Straße fahren bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag durchs Quartier. Nördlich ist das Quartier durch den Mittellandkanal begrenzt. Beide Stadtteile sind in unmittelbarer Nähe der beiden Bundesforschungseinrichtungen PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und der FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft), in denen viele Menschen dieses Sozialraums arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die in diesem Raum lebende Menschen gemeinsame Identifikationsobjekte haben.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_quartier_luft.jpg
(44.46 KB)
karte_quartier.jpg
(42.91 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Entwicklung des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof entspricht dem Konzept der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner*innen des Quartiers Völkenrode/Watenbüttel richtet. Ein wichtiges Ziel ist, das Quartier durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung aufzuwerten, aber auch die Qualität der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die vielfältigen Angebote, die im Rahmen des Projektes entstehen sollen, orientieren sich an den Bedarfen und unter Einbeziehung der hier lebenden Bürger*innen. Im Nachbarschaftszentrum Achilles Hof hat die Kümmerin ihren zentralen Sitz als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Darüber hinaus soll es Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfe geben. Die zu entwickelnden, niedrigschwelligen Angebote verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, aber auch sozial und auf den sozialen Nahraum ausgerichtet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Quartiersbewohner*innen werden über verschiedene Kanäle und Medien (Onlineauftritt, Newsletter, Plakate, Wurfzettel, leichte Sprache ...) über relevante Ereignisse im Quartier informiert
Kriterium
Beschreibung
Anhand der erstellten Stärke-Schwäche Analyse des Quartiers werden Potentiale und Ressourcen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Durch das Nachbarschaftszentrum stabilisieren sich die nachbarschftlichen Kontakte im sozialen Nahraum, Engagement und ehrenamtliche Aktivitäten entwickeln sich stetig.
Beschreibung
Netzwerkpartner unterstützen im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, know-how. Feste und Aktionen werden von den Partnern unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Das Nachbarschaftszentrum, Aktivitäten und bedarfsgerechte Serviceangebote werden auch zunehmend von Bürger*innen mit schwierigen Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Versorgungssituation im westlichen Bereich des sozialen Nahraum hat sich positiv entwickelt; der belastende Durchgangsverkehr hat sich durch bürgeschaftliches Engagement und Gesprächen mit Politik und Verwaltung reduziert.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum wird auch von selbstorganiserten Gruppen (Selbsthilfe, Sport, Kreativität ...) genutzt, die sich mit Unterstützung der Angebote gebildet haben.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Völkenrode Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wohnberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätische Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Christoph Meyer (Landwirt und direkter Nachbar)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mittelfristig ist die Aufnahme des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof in das Konzept und die Finanzierung der Stadt Braunschweig zu einer stadtweiten Implementierung von Nachbarschaftszentren angestrebt, spätestens nach Ablauf der Projektförderung im Rahmen "Gute Nachbarschaft".
11. Medien
Galerie
Aufsteller
eingang_personen.jpg
(49.26 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Stärkung und Ausbau kultureller Teilhabe und Vielfalt im Stadtsüden von Oldenburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Wiese
2. Kurzbeschreibung
Kultur von Allen für Alle im Stadtsüden
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projekts sollen als Weiterführung der bisherigen vielfältigen kulturellen Arbeit unterschiedlichster Beteiligter neben dem Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg Süd organisatorische Strukturen vornehmlich in Form einer Projektleitung geschaffen werden. Dies geschieht, um die kulturelle Arbeit im Stadtsüden von Oldenburg dauerhaft zu etablieren und den Austausch aller Kulturschaffenden untereinander sowie zu den gemeinschaftlichen und öffentlichen Einrichtungen zu koordinieren. Auf diese Weise sollen kulturelle Formate im Stadtsüden und für den Stadtsüden verstetigt werden. Ziel ist daher eine Vernetzung, Profilierung, Aktivierung und Professionalisierung der Multiplikator*innen in Hinblick auf das Thema (Stadtteil-)Kulturarbeit. Diese bringt Partner aus unterschiedlichen Bereichen – z. B. Kultur, Soziales und Bildung – zusammen. Sie vernetzt vor Ort: stadtweit, deutschlandweit und international. So werden Dialoge gefördert, belastbare Partnerstrukturen etabliert und Kooperationen umgesetzt. Das kulturelle Schaffen und Leben im Stadtsüden wird gebündelt und für alle Bewohner niederschwellig und bezahlbar zugänglich gemacht. Dies soll sowohl in Form von regelmäßigen als auch einmaligen Formaten geschehen, wie beispielsweise Festivals, Workshops und Mitmachaktionen. Mithilfe künstlerischer Ausdrucksformen (Musik, Theater, Kino, Kunsthandwerk) sollen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zur kulturellen Teilhabe und zu eigenem kreativen und künstlerischen Handeln aktiviert werden. Insbesondere der Stadtsüden steht vor sozialen und integrativen Herausforderungen und erscheint daher als besonders Unterstützungswürdig. Gerade das gemeinschaftliche, kulturelle Leben bietet Raum für Integration und Partizipation. So können neue Modelle partizipativer Stadtteilkultur erprobt und etabliert werden. Ausgehend von den Bedarfen vor Ort thematisiert, bespielt und inszeniert Stadtteilkultur das Quartier und schafft so Nachbarschaft. Die Stadtteilkultur weckt Interesse für die nähere Umgebung, bezieht die Bewohner*innen ein und macht den Stadtteil zum Objekt des eigenen Engagements und der eigenen Kreativität. Langfristig ist es angedacht, eine Plattform auszubauen, über die die kulturellen Stadteilaktivitäten gesammelt und gebündelt so zu veröffentlichen, dass die Informationen möglichst viele Bewohner*innen erreichen.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtsüden Oldenburgs ist geprägt durch seine militärische Geschichte und eine relativ dichte Besiedlung. Dabei finden sich Siedlungen mit den typischen Siedlungshäusern mit ehemals großen Gärten und etliche Wohnblöcke. Aktuell findet eine starke Nachverdichtung des Quartiers statt, freie Flächen verschwinden immer mehr.
Mit dem Schließen eines Großteils der Kasernen in den 90er Jahren verschwanden nicht nur etliche Arbeitsplätze, sondern auch diverse Gastronomiebetriebe, die typische Eckkneipe als Treffpunkt ist im Stadtsüden nahezu ausgestorben. Es gibt außerdem kein Kino mehr, ebenso wenig einen Ort an dem größeren Feiern oder Veranstaltungen wie Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden können, diese Angebote gibt es deshalb nicht. Die Bürgervereine und Siedlergemeinschaften, die aus den 50er Jahren stammen haben kaum noch Mitglieder und beklagen einen eklatanten Nachwuchsmangel. Durch den starken Zuzug vieler Menschen mit den unterschiedlichsten Herkünften ist die Bevölkerung des Stadtsüdens buntgemischt mit den verschiedensten Interessen. Viele Gebäude im Quartier sind durch sozialen Wohnungsbau entstanden, deshalb wohnen hier viele Menschen die Sozialgeld, Hartz IV oder andere Unterstützungsleistungen bekommen, also arm sind. Traditionell waren und sind es vor allem die Wohnblöcke in denen sozial schwächere Familien wohnen.
Kulturelle Angebote wie Theater, Konzerte, Lesungen, Museen und Vergleichbares gibt es hier nicht. Dies, sehr geringe finanzielle Mittel und eine diffuse Scheu vor dem Besuch des Staatstheaters oder ähnlicher kultureller Orte dieser Größenordnung führt dazu, dass die BewohnerInnen wenig an kultureller Teilhabe erleben.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Stadtsüden
Beschreibung
Der Stadtsüden besteht im wesentlichen aus drei Stadtteilen, dies sind Kreyenbrück, Bümmerstede und Krusenbusch.ist von der Innenstadt und den dahinter liegenden Stadtgebieten durch den Verlauf der Hunte und des Osternburger Kanals abgegrenzt. In Richtung Osternburg markiert die Autobahn das ungefähre Ende des südlichen Teiles Oldenburgs.
Einwohnerzahl
32105
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Jahrbuch 2021 der Stadt Oldenburg (Zahlen von 2020). Drittstärkster Einwohnerbezirk Oldenburgs.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Kreyenbrück Nord (ein kleiner Teil des statistischen Bezirks 9a) ist seit 2009 „Soziale Stadt“- Gebiet bis voraussichtlich 2023. Während der Laufzeit gab es kein zusätzliches Förderbudget für soziale Maßnahmen. Das Fördergeld "Soziale Zusammenhalt" floss u.a. in Umbauvorhaben, Spielplatzumgestaltungen, Verkehrsverbesserungen. Mit dem Projektantrag "Gute Nachbarschaft" soll der gesamte Statistische Bezirk 9 (a,b,c,d, d.h. ca. 32029 EinwohnerInnen) berücksichtigt werden.
Mit dem Antrag „Gute Nachbarschaft“ wollen wir Voraussetzungen schaffen, um die kulturelle Teilhabe und Vielfalt im Stadtsüden (Stadtteile Kreyenbrück Nord und Süd, Bümmerstede, Krusenbusch, Tweelbäke) von Oldenburg zu stärken und auszubauen.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
teilweise Schätzung, angelehnt an die Statistik der Stadt Oldenburg,
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder bis 14 Jahre, berechnet nach der Statistik der Stadt Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Stadt Oldenburg, hier handelt es sich um Bewohner*innen mit ausländischem Pass.
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
berechnet nach der Statistik der Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_stadtbezirke.jpg
(125.96 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Stärkung und den Ausbau kultureller Teilhabe und Vielfalt sollen die vorhandenen kreativen Potentiale der im Stadtsüden von Oldenburg lebenden Menschen aufgezeigt und gefördert und allen die Chance geboten werden, sich mit ihren Potentialen öffentlich zu präsentieren. Die Bewohner*innen stehen dabei im Zentrum, werden zielgruppen- und generationsübergreifend zur Beteiligung motiviert. Durch den Quartiersbezug und die Wohnortnähe können Nachbarschaften gefördert, das Zusammenleben und damit der soziale Frieden gestärkt werden. Die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe soll allen Bewohner*innen in ihrem Umfeld ermöglicht werden.
Um die Potentiale der Bewohner*innen zu ermitteln, werden niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen geschaffen. Desweiteren sollen die durch den Arbeitskreis guten Vernetzungsstrukturen der Institutionen genutzt werden, um eine möglichst breite Bevölkerungsgruppe direkt ansprechen zu können. Kooperationen verschiedener Einrichtungen sollen ausgebaut werden mit dem Ziel, unterschiedlichste Menschen zusammen bringen.
Die Stärkung der kulturellen Aktivitäten sollen das Ansehen des Quartiers verbessern und die Lebensqualität erhöhen. Kulturelle Veranstaltungen, die sonst eher in der Innenstadt geboten werden, sollen im Stadtsüden etabliert werden und damit zur Imageverbesserung beitragen.
Wir möchten die Aktiven fördern und die weniger Aktiven zur Beteiligung motivieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen engagieren sich für ihren Stadtteil, ihr Haus, ihr Wohnumfeld, ihre Nachbarschaft. Ihre Interessen, Bedarfe und Wünsche werden gehört und bearbeitet. Sie sind die Experten für Stadtteilanliegen und werden als solche im Quartier anerkannt.
Kriterium
Beschreibung
es wird ressortübergreifend verbindlich und auf Augenhöhe für einen starken Stadtsüden zusammengearbeitet. Das Wohl der Menschen steht im Vordergrund. Dem demographischen Wandel und der Inklusiven Stadtgesellschaft werden Rechnung getragen.
Kriterium
Beschreibung
es wird ressortübergreifend verbindlich und auf Augenhöhe für einen starken Stadtsüden zusammengearbeitet. Das Wohl der Menschen steht im Vordergrund. Dem demographischen Wandel und der Inklusiven Stadtgesellschaft werden Rechnung getragen.
Beschreibung
Verschiedenste Einrichtungen, Initiativen, Menschen aus dem Stadtsüden tauschen sich aus, ergänzen und unterstützen sich mit ihren Erfahrungen. Alles geschieht zum Wohle der Menschen mit den Menschen und des Quartiers.
Kriterium
Beschreibung
Stärkung der Stadtteilkultur durch Vernetzung unterschiedlicher Akteure sorgt für Teilhabe, Mitgestaltung und sozialen Zusammenhalt. Niedrigschwellige, kostenlose/bezahlbare kulturelle Angebote ermöglichen Bgegnung und spiegeln die Vielfalt der Kulturen.
Vorhandene Strukturen
Die GWA Stadtteiltreff Kreyenbrück gibt es seit Juni 1991 und ist zur festen Anlaufstelle für Bürger*innen aus dem Stadtsüden von Oldenburg geworden. Es gibt viele Kooperationen und Vernetzungen innerhalb des Quartiers und über das Quartier hinaus. Die GWA Kreyenbrück ist Teil des Quartiersmanagment im Soziale Stadt Gebiet. Seit Jahren arbeitet der Stadtteiltreff eng mit dem antragstellenden "Förderverein für theater-und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg-Süd.e.V.". zusammen. Verschiedene Aktivitäten und Feste wurden bereits zusammen mit weiteren Einrichtungen im Stadtsüden von Oldenburg initiiert und durchgeführt. Bei allen Formaten wurden stets die Bewohner*innen im Vorfeld und im Anschluss befragt und beteiligt. So gab es immer eine enge Vernetzung der professionellen Strukturen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen und den vielen ehrenamtlich engagierten Bürger*inen und Schüler*innen und den im Quartier lebenden Menschen. Die Stärkung der Stadtteilkultur durch Vernetzung unterschiedlicher Akteure sorgt für Teilhabe, Mitgestaltung und sozialen Zusammenhalt. Eine Förderung kultureller Bildung auch in den Schulen und mit anderen Partnern verbessert Bildungschancen und wirkt identitätsstiftend. Im Stadtsüden gibt es 5 Grundschulen mit ca. 1060 Schüler*innen, eine IGS mit ca. 1100 Schüler*innen und eine Förderschule mit Schwerpunkt Emotionale/Soziale Entwicklung mit ca. 62 Schüler*innen. Die kulturelle Schulentwicklung soll unterstützt und begleitet werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Kreyenbrück/Bümmerstede, Siedlergemeinschaft, BewohnerInneninitiativen, Interessengemeinschaft, diverse BürgerInnen,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordwest Zeiung, Sanierungszeitung, "Der Kreyenbrücker"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturausschuss, Vertreter von SPD und Grünen Gesamtstadt und Stadtsüden, Jugendhilfeausschuss,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend-und Gemeinwesenarbeit, Musikschule Hoting, Kirchengemeinden, Arbeitskreis Kreyenbrück,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kitas, Schulen, Bibliothek, Seniorenheime, GWA, Freizeitstätte,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Sportvereine, Haus Welcome, Johanniter, Paritätischer, Diakonie, Verein für Kinder, Fluchtmuseum, Yezidisches Forum, MaroKher-Freundeskreis für Sinti und Roma in Oldenburg e.V., Deutsch-Irakischer Freundeskreis, KUSAK- Kultursensible Altenhilfe,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendkulturarbeit e.V., Kulturbüro Stadt Oldenburg, Kulturausschuss Stadt Oldenburg, Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück, Jugendtheater Rollentausch, Kindertheater PAEPP
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch Kulturmanagement im Stadtsüden soll die hiesige kulturelle Szene gefördert, gestärkt und ausgebaut und die Teilhabe und Mitgestaltung der gesamten Bevölkerung an kulturellen Angeboten ermöglicht werden. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist die Aktivierung einer möglichst breiten Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich engagieren. Als weiterer Schritt soll eine gezielte fortgeführte Finanzierung kultureller Arbeit sichergestellt werden. Die neu geschaffenen Strukturen sollen Bestand haben.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On