Verwendungsnachweis: Verstetigung der Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Bersenbrück durch Sicherstellung der Finanzierung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Finanzierung und Verstetigung über soziale Kooperationen
Projektbeschreibung
Das Angebot in den mittlerweile unverzichtbar gewordenen Dorftreffs in vier Mitgliedsgemeinden soll erweitert und über verschiedene Wege dauerhaft gesichert und finanziert werden. Nicht nur die Bürger*innen, sondern auch die Bürgermeister*innen in der Samtgemeinde haben erkannt, dass für eine gute Gemeinwesenarbeit das Vorhalten von Treffpunkten unumgänglich ist. Das Konzept der vier bestehenden Dorftreffs soll als Muster gelten und auf die Kommunen übertragen werden können, die bisher noch keinen Dorftreff haben. Somit sollen alle Bürger*innen der flächenmäßig größten Samtgemeinde in Niedersachsen kurze Wege zur Teilhabe bekommen und zu einem guten Leben in der Gemeinschaft befähigt werden. Gleichzeitig soll das überaus vielseitige Angebot, das mittlerweile insgesamt durchschnittlich 1.600 Besucher im Monat nutzen, noch breiter gefächert werden und diese über gut sichtbare Öffentlichkeitsarbeit weiter bekannt gemacht werden. Gerade im Hinblick auf die demographische Entwicklung ist das Vorhalten von Teilhabemöglichkeiten für alle Generationen - und hier insbesondere die Ü60-Generation -, sowie das gemeinsame Gestalten von Freizeitmöglichkeiten unerlässlich. Auch der Zuzug von ausländischen Menschen ist weiterhin verstärkt in den Blick zu nehmen, um den Gefahren der Vereinsamung entgegenzuwirken.
Auch wenn die geplante Aufnahme des Projekts "StoP" in der Samtgemeinde Bersenbrück als Modellkommune für den ländlichen Bereich u.a. das Bestehen und Vorhalten von niedrigschwellligen Zugangspunkten sowie deren Bestandssicherung von mind. drei Jahren voraussetzt, soll dieses Konzept trotz des kürzeren Förderzeitraums hier etabliert werden. Aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre, die durch die Arbeit in den Dorf-/Bürgertreffs gemacht wurde, ist die Samtgemeinde Bersenbrück ein idealer Standort, um hier dieses präventive Projekt durchzuführen.
Um diese wichtigen Aufgaben durchführen zu können, während die Gemeinwesenarbeit (noch) nicht als Pflichtaufgabe für Kommunen definiert ist, müssen Anstrengungen in alle Richtungen unternommen werden, diese Teilhabemöglichkeiten (mit) zu finanzieren. Hierfür sollen alle lokalen aber möglichst auch überregionale Akteure an einen Tisch geholt werden. Eine Vernetzung mit anderen Kommunen, die sich in der gleichen Situation befinden, soll mithilfe der kommunalen Spitzenverbände (NStGB, NST) erreicht werden. Hierdurch werden BestPractice-Beispiele als Inspiration für verschiedene Finanzierungsideen erwartet.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es vier Dorf-/Bürgertreffs. Mit dem Dorftreff "Gehrda" wurde im Jahr 2018 gestartet. Die drei anderen Treffs sind im September 2019 geöffnet worden. Die ursprüngliche Unsicherheit bwz. Skepsis gegenüber dieser neuen Form von Teilhabe-Möglichkeiten in der Samtgemeinde hat sich vollständig in Akzeptanz und Unverzichtbarkeit geändert. Allen ist mittlerweile bewusst geworden, wie wertvoll - gerade in einer Flächengemeinde wie der Samtgemeinde - diese Treffpunkte sind. Diese Entwicklung in den Köpfen von Bürger*innen, Bürgermeister*innen und Politik zu erreichen - trotz der großen Hindernisse durch Corona (insbes. keine Treffen in Präsenz möglich) - verdient hohen Respekt und Dank an die Mitarbeiter*innen! Um diese positive Entwicklung nicht nur beizubehalten, sondern darüber hinaus noch zu verbessern, werden Anstrengungen in alle Richtungen unternommen, um zum einen das Angebot in den Dortreffs noch vielfältiger zu machen, aber insbesondere auch nach dauerhaften Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Die finanzielle Lage der Gemeinden erlaubt es nicht, die Dorftreffs eigenständig zu finanzieren. Die Bereitschaft, weiterhin anteilig die Kosten zu tragen, wurde nicht nur zugesichert, sondern gleichzeitig auch betont, dass alle Akteure unterschiedlichste Formen der Finanzierungsmöglichkeiten ausloten wollen. Während schon vor dem Ukraine-Krieg die Bevölkerungsstruktur sehr heterogen war, die Infrastruktur (insbesondere Anbindung durch ÖPNV) seit Jahren unzureichend ist und gleichzeitig die Bevölkerungsprognose eine überdurchschnittliche Zunahme der Ü60-Jährigen vorhersagt, ist die Lage durch die Kriegssituation noch drastischer geworden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück, die eine Gesamtfläche von 25.550 ha umfasst, gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
31359
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt SG Bersenbrück, Stand 30.03.2023
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück Quelle: Statistik EWO SG BSB, Stand 30.03.2023
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück
Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Quelle: Statistische Daten des LK OS (Stand 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück
Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Quelle: Nationalitätenstatistik EWO SG BSB, Stand 30.03.2023
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück
Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Quelle jeweils LSN-Online, Stand 31.12.2021 (Empfänger von Mindestsicherungsleistungen ohne Bezieher von Wohngeld)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Samtgemeinde Bersenbrück
Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Statistik der Bundesagentur für Arbeit für Februar 2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Indem Wege zur Finanzierung der bestehenden und zukünftigen Dorftreffs gefunden werden, soll das (Zusammen)Leben in dem ländlich strukturierten Gebiet der Samtgemeinde Bersenbrück dauerhaft verbessert werden. Eine aktive Teilhabe aller Menschen steht im Fokus, wodurch Vereinsamung verhindert und Schwierigkeiten beim Altern überwunden werden sollen. Der Gemeinschaftsgedanke soll verstärkt werden, und durch geschlechter-, nationen- und altersübergreifende Aktionen und Veranstaltungen soll das gegenseitige Verständnis verbessert werden. Im Hinblick auf Zukunftsthemen wie z.B. Überalterung der Gesellschaft, Zuwanderung/Integration, (Alters)Armut, Pflegenotstand wird der Aufbau und Erhalt von sozialen Beziehungen besonders wichtig. Durch regelmäßige Zusammenkünfte in den Treffpunkten mit den unterschiedlichsten Personen können immer wieder neue Themen besprochen und gemeinsam Lösungswege gefunden werden. Die Vernetzung mit anderen Akteuren, sowohl lokal als auch (über)regional soll zu ganzheitlichen Lösungsansätzen führen. So wird auch das Thema "Partnerschaftliche Gewalt" in den Fokus genommen. Das Implementieren des Projektes StoP soll ein friedvolles Miteinander fördern und gleichzeitig die Menschen auch für Themen sensibilisieren, die in der Regel als schwierig angesehen werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die Ideen aller Bewohner/innen (egal welcher Herkunft, welchen Alters, welchen Geschlechts) ernst genommen und diese auch umgesetzt werden. Wenn die Probleme der Bewohner/innen aufgegriffen und Lösungsmöglichkeiten gemeinsam gesucht werden.
Kriterium
Beschreibung
wenn Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wurde. Wenn Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass die Menschen ihre Bedarfe formulieren und Potenziale erkennen können.
Kriterium
Beschreibung
wenn funktionierende Kooperationen aufrechterhalten werden und neue Partner gewonnen werden. Wenn aus Ideen "Best pratice-Beispiele" werden, die auf andere Orte übertragbar sind.
Kriterium
Beschreibung
wenn Alter, Herkunft, Geschlecht keine Rolle mehr spielen hinsichtlich gemeinsamer Aktionen. Wenn Integration gelebt und weiterentwickelt wird. Wenn auch Neuzugezogene für Ehrenamt gewonnen werden können. Wenn verschiedene "Finanzpartner" kooperieren.
Beschreibung
wenn der Bereich "Gemeinwesenarbeit" als ein Teil der Daseinsvorsorge anerkannt wird. Wenn dieser Bereich als Pflichtaufgabe und nicht als freiwillige Leistung einer Kommune auch vom Land/Bund finanziell unterstützt wird.
Beschreibung
wenn die Bereiche Gewerbe/Handel/Wohnungsbau als Partner und Mitfinanzierer gewonnen werden können. Wenn die gute Zusammenarbeit in den bestehenden Netzwerken fortgeführt wird. Wenn von anderen Partnern gute Beispiele übertragen werden können.
Kriterium
Beschreibung
wenn Integration funktioniert. Wenn auch Inklusion (vor)gelebt wird. Wenn Sprachbarrieren abgebaut werden durch z.B. kulturelle/sportive/kulinarische Angebote.
Beschreibung
wenn die Wichtigkeit des Themas Gemeinwesenarbeit (mit den verschiedenen Bereichen s.o.) inkl. dessen notwendigen Finanzierungsmitteln in allen Gremien wahrgenommen und weiter nach oben an die übergeordneten Entscheidungsträger transportiert wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die bestehenden Dorftreffs in den vier Mitgliedsgemeinden werden weiterhin durch die Mitarbeiterinnen in der Samtgemeindeverwaltung koordiniert. Das Team Gemeinwesen besteht mittlerweile aus drei Personen, die die Bereiche Dorftreffs, Seniorenarbeit und Freiwilligenagentur abdecken. Hinzu kommt noch eine Person (Vollzeit) für den Bereich Migration und Integration. Das ganze Team arbeitet sehr eng mit den Mitarbeiter*innen in den Dorftreffs zusammen. Ehrenamtliche können über die Freiwilligenagentur flexibel eingesetzt werden. Neue Ehrenamtliche können über die Aktionen in den Dorftreffs gewonnen werden. Aus der diesem Antrag beigefügten Übersicht (Zahlen in den Dorftreffs) ist ersichtlich, in welchem Maße die Angebote von Ehrenamtlichen unterstützt werden. Besonders hervorzuheben ist das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt - auch über die verschiedenen Berufszweige hinaus. So engagieren sich in den Dorftreffs zum Beispiel Menschen, die hauptberuflich in sozialen Berufen tätig sind und ihr Wissen und ihr Können auch außerhalb ihres Berufslebens einbringen möchten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde Bersenbrück: Thomas Oeverhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HaseWohnbau GmbH, Baugenossenschaft Landkreis Osnabrück (BGLO)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle KiTas und Grund- und weiterführenden Schulen in der Samtgemeinde Bersenbrück sowie das Medienforum Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedene Vereine innerhalb des Samtgemeindegebiets
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Familienbildungsstätte Osnabrück, Volkshochschule Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
umliegende Kommunen, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Verstetigung der Gemeinwesenarbeit und Finanzierung durch Verankerung der Gemeinwesenarbeit im Stellenplan der Samtgemeinde Bersenbrück (insgesamt 2,3 Vollzeitstellen) ist gesichert. Nachhaltige Koordination der bestehenden und neu hinzukommenden Dorftreffs. Abdeckung der erforderlichen 0,5 Stelle für StoP für die Dauer von zwei Jahren. Anteilige Finanzierungsmittel über Landesmittel (Konzessionsabgaben) und "gesellschaftliche Abgabe" zur Entlastung der Mitgliedsgemeinden (Standortgemeinden).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Gute Nachbarschaft in DuDerStadt. WirDerStadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Isa Sandiraz
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungszentrum. WirDerStadt
Projektbeschreibung
Im Quartier (Q) an der historischen Wallanlage der Stadt Duderstadt (u.a. Berliner Straße, Industriestraße, Schöneberger Straße, Charlottenburger Straße und Kolpingstraße) & in der Innenstadt wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Bewohner*innen (BW) entwickelt. Das soll mit interaktiver Entwicklung von Angeboten für & mit den heterogenen BW erreicht werden. Für diese Vielfalt wird im Inklusiven Campus (IC) ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmer*in (PK) errichtet. Im Rahmen des beantragten Projekts wird unter Einbeziehung der BW ein neues BZ entstehen. Ausgehend vom neu zu errichtenden BZ werden die soziale Struktur im Q & Innenstadt verbessert & die Defizite im Gemeinwesen behoben. Ein*e qualifizierte*r Kümmerer*in soll sich v.a. um Organisation, Planung, Administration, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten kümmern. Im BZ werden für generations- & kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen passende Hilfsformen und Angebotsstrukturen entwickelt und installiert, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden bzw. defizitär sind. Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet.
1. Es werden religionen- & kulturenübergreifende Begegnungsformate, z.B. Gesundheits-, Bildungs-, Kultur- & Austauschangebote entwickelt & umgesetzt.
2. Das BZ im IC soll als ein Ort für selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein Offener Treff eingerichtet & dadurch werden die Menschen mit/ohne Migrationshintergrund (MHG) aus dem Quartier & der Innenstadt bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Es wird angebahnt, den Treffpunkt-Ansatz durch örtliche Initiativen selbst tragend zu etablieren.
3. Die Zentrierung & die Vernetzung der interkulturell sensiblen Beratungs- & Unterstützungsangebote im Inklusiven Campus für verschiedene (im Quartier & in der Innenstadt lebende) Zielgruppen wird mit Hilfe der GWA stattfinden. Das wird einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der multiethn. BW im Quartier leisten. Die Belebung des BZs wird in Phasen stattfinden. Die PK wird aufsuchend & aktivierend im Q arbeiten. Parallel dazu wird eine, alle Gruppen ansprechende Räumlichkeit, unter der Mitwirkung der BW im IC aufbereitet. Ein partizipativer Projektbeirat wird die konzeptionelle und operationelle GWA-Arbeit während der Projektlaufzeit begleiten. Inklusiver Campus befindet sich unter Trägerschaft von Caritasverband
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Duderstadt (DUD) liegt an der Grenze zu Thüringen zw. GÖ & Nordhausen & ist Teil des LK Gö. Der ländl. Sozialraum hat eine unzureichende Sozialinfrastruktur. Das Projektgebiet besteht aus zwei ungleichen „Teilen“, dem Q & der Innenstadt. Das Q ist ausschl. durch Zu- und Abwanderung geprägt. Dies führt häufig zu Spannungen & Ängsten unter den Einheim.(40%) & Mig. (60% laut Stadt) im Q. Erschwerend dazu werden 267 Ukrainern im & um Q untergebracht. Es gibt kaum Freizeitaktivitäten für KuJ & Fam. & Hilfs- & Unterstützungsstrukturen gehen verloren. Multiethn. Konflikte sind zu beobachten. Intergenerationale & - ethn. Begegnungen finden nicht statt. Im Q ist in den 60ern eine Plattenbausiedlung entstanden. Die Wohnkomplexe sind in Ethnien unterteilt. Menschen mit komplexen Problemlagen & prekären Lebenssituationen finden hier ein Zuhause. Laut Fachdiensten sind viele von ihnen über lange Zeit erwerbslos, haben z. B. eine Suchtproblematik od. psych. Probleme. Unter den BW herrscht eine gegenseitige Stigmatisierung als „Ghettokinder vs. Nazis“ & eine daraus resultierende Ablehnung. Das Q wird zunehmend zu einem Brennpunkt. Im Gegensatz dazu steht die Innenstadt, die mit dem Inklusiven Campus (IC) & versch. Beratungsangeboten über eine für die Innenstadt ausreichende Sozialinfrastruktur verfügt.
Die im IC neu angesiedelte GWA wird sich der Bedarfe des Q & der Innenstadt annehmen & mit allen BW interkult. sensible Lösungsansätze & Begegnungsformate schaffen, um die Teile d. Projektgebietes zusammenzuführen. Durch vorhandene Ressourcen konnte das Q bisher nicht mit einbezogen werden. Von diesen Ansätzen & Strukturen wird die heterogene Bevölkerung im Q & in der Innenstadt profitieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quartier Duderstadt, in und um Innenstadt südwestlich
Beschreibung
Das Quartier befindet sich überwiegend südwestlich der historischen Wallanlage der Stadt Duderstadt (Aufzählung ist nicht abschließend: Berliner Straße, Industriestraße, Schöneberger Straße, Charlottenburger Straße und Kolpingstraße etc.). Dazu zählt jedoch auch die Innenstadt. Das Quartier besteht aus einer gemischten Baufläche aus Gewerbe- und Wohngebiet. Die Hauptstraße ist die Industriestraße, welche mit dem Sachsenring und der Göttinger Straße das Gebiet umkreist. In den 60er Jahren wurden im Quartier mehrere Plattenbauten errichtet. In unmittelbarer Nähe der Plattenbauten befindet sich eine berufsbildende Schule, während in einer Nebeneinmündung eine Einfamilienhaussiedlung angrenzt. Das Begegnungszentrum befindet sich geographisch zentral in der Duderstädter Innenstadt gelegen und wird dazu dienen Bewohner*innen in- und außerhalb der Wallanlage (Quartier und Innenstadt) miteinander zu verbinden.
Einwohnerzahl
4500
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), da es sich an alle BW des Quartiers und der Umgebung richtet. Nach Bedarf werden auch weitere Quartiere/Stadtteile DUD aktiv miteinbezogen. Die versch. Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der BW des aktuellen Quartiers. Ziel ist es, das Quartier an die Innenstadt mit anzubinden, aber auch die Qualität der multiethnischen Nachbarschaft zu verbessern. Kultur-, generation- und geschlechtersensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Zur Erreichung dieser Ziele ist die Einbeziehung der BW zentral, wie der Fokus auf die Selbsthilfeangebote verdeutlicht. Das BZ wird mit der „Kümmer*in“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Das Projekt „Gute Nachbarschaft in DUD“ wird mit Hilfe des BZ bzw. der „Kümmer*in“ aufgewertet. Die Kümmer*in fungiert als Türöffner*in. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme und Konflikte in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das BZ bietet, neben eigenen Angeboten, die Möglichkeit für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im BZ direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des BZ verstehen sich im Sinne der GWA sowohl als Aufwertung des Quartiers, als auch als Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
50 % der Bewohner*innen Duderstadt sind informiert und wurden und werden aktiv an der Angebotsentwicklung- und Umsetzung beteiligt
Kriterium
Beschreibung
Multiethnische Bewohner*innen im Quartier nutzen das Begegnungszentrum zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert. Gründung von migrantischen Vereinen gefördert
Kriterium
Beschreibung
Das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Duderstadt
Beschreibung
SWOT-Analyse und Befragung, Kulturen-Vielfalt und Fähigkeiten der BW als Chance sehen, ländlicher Charakter und zentrale Lage des Q ermöglicht Einbindung großer Bewohner*innenanzahl
Kriterium
Beschreibung
Wohnumfeld & Lebenssituation d. Menschen haben sich verbessert, Quartier merklich attraktiver, soziale und kulturelle Angebote werden von allen Bewohnergruppen wahrgenommen und positiv evaluiert
Kriterium
Beschreibung
Netzwerk d. IC wird für GWA genutzt und ausgebaut, aus Netzwerk wird ein Projektbeirat gebildet, mit dem Netzwerk werden gem. Projekte geschaffen, BW von Q nutzen Angebote aus dem Netzwerk, Kooperationen werden halbjährlich evaluiert und ggfls. optimiert
Kriterium
Beschreibung
Stadt u. LK arbeiten im Prozess eng zusammen, GWA wird in Stadtentwicklungsprozess integriert, GWA soll Ausstrahlungskraft für umliegende Städte und Gemeinden haben, GWA-Nachhaltigkeit wird durch Integration in die komm. Strukturen gesichert
Kriterium
Beschreibung
GWA im IC bezieht alle BW unabhängig von Zielgruppenangehörigkeit ein, GWA ist von Struktur und Inhalt her flexibel, GWA-Netzwerk im IC erreicht vielfältige Zielgruppen
Beschreibung
GWA-Netzwerk bietet weitreichende Möglichkeiten u. Knowhow, Im IC befinden sich interdisziplinäre Strukturen, GWA kooperiert zum Wohle der BW Ressort/Disziplin übergreifend, z.B. mit Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden etc.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Duderstadt insb. Bereich Stadtplanung- und Entwicklung, Gleichstellungsstelle, Rat der Stadt Duderstadt, Landkreis Göttingen, Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, Soziales, ABH und Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband, Inklusiver Campus-Familienzentrum, AWO, DRK, Kath. Familienbildungsstätte, Tafel Duderstadt, Jugendhilfe am Rohns, Sozialdienst kath. Frauen, Lorenz-Wertmann-Haus, Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke Duderstadt etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JuFi - Das MehrGenerationenHaus; Sportvereine, Schützenverein Geselligkeit, Freiwillige Feuerwehr, Landfrauen-Frauengemeinschaft Breitenberg, Cafe Grenzenlos, Kulturvereine, Museen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, Psychotherapeuten (erwachsenen und KuJ), Suchtberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen z.B. Berufsbildende Schule, Grundschulen, Eichsfeld-Gymnasium, KiTas, Familienzentrum-Inklusiver Campus, Erziehungsberatungsstelle,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Vertreter*innen aus anderen Religionsgemeinsschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter von Plattenbauten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Homepage der Bürgerstiftung, Webseite von AWO, Stadt u. LK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Multiethnische, intergenerationale Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Inklusiven Campus bzw. im Familienzentrum geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird hauptsächlich durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen, sowie der zusätzlichen Akquise von externen Fördermitteln. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen der GWA nahtlos gewährleistet.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vom Casemanagement zur Gemeinwesenarbeit
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jens Geers
2. Kurzbeschreibung
Runder in der Gemeinde Wietmarschen, Ortsteil Lohne
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen in einigen Kommunen des Landkreises Grafschaft Bentheim etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen.
Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements für Pflegebedürftige hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht um die Neueinrichtung einer Anlaufstelle in Wietmarschen, Ortsteil Lohne, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Weiterhin soll die neu geförderte Stelle als Ansprechpartner für das Ehrenamt zur Verfügung stehen und ehrenamtliche Strukturen in Lohne stärken. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische begleitet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Wietmarschen, Ortsteil Lohne, umgesetzt werden.
Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt.
Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in Wietmarschen erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen.
Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwicklet. Es entstehen Strukturen, die landfristig bestehen.
Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme der Kommunen im Landkreis Grafschaft Bentheim wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und das sinkende Fachkräftepotenzial (Babyboomer verlassen den Arbeitsmarkt) führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage. Vor allem sind der medizinische und pflegerische Bereich betroffen. Insofern stehen die Kommunen und der Landkreis vor der Herausforderung, einer drohenden Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Familienstrukturen sowie die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement verändern sich, weshalt es bestehende Strukturen zu stärken, neue Strukturen zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten etablieren zu gilt.
In Lohne sieht die Situation wie folgt aus:
Auf einer Fläche von ca. 73 Quadratkilometern leben rund 7.000 Einwohner in Lohne und ist damit die größte Ortschaft in der Kommune Wietmarschen. Aufgrund der schwachen Infrastruktur und weiten Wege ist das Quartier ein benachteiligtes Gebiet. Die Altersstruktur der Bevölkerung zeigt, dass der demografische Wandel längst in der Kommune angekommen ist. Um dem entgegenzuwirken, sollen runde Tische installiert werden. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von
sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der
Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort
im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für
die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen
professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam
mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge,
Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und
fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung
der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die
Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge
werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen
geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge
sicherzustellen und zu fördern. Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case
Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen
Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und
Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den
Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis
Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der
Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf
überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.
Von kommunalen runden Tischen zur überregionalen Vernetzung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Timo Deiters
| Funktion | Abteilungsleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Runde Tische auf kommunaler Ebene im Landkreis Emsland
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen im Landkreis Emsland etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen.
Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht also um die Weiterentwicklung einer bereits etablierten Anlaufstelle vor Ort, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische gegründet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Twist umgesetzt werden.
Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt.
Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in
Twist erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen. Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwickelt. Es entstehen Strukturen, die langfristig bestehen. Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme im Landkreis Emsland wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und die durch die geburtenschwachen Jahrgänge dem Arbeitsmarkt weniger zur Verfügung stehenden Menschen führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage, vor allem im medizinischen und pflegerischen Bereich. Insofern steht auch das Emsland vor der Herausforderung, eine Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Das Emsland ist zwar geprägt von einem in hohem Maße stattfindenden ehrenamtlichen Engagement, das sowohl von Kommunen als auch von vielen Einrichtungen, Vereinen und Privatpersonen vorangetrieben wird, allerdings verändert der gesellschaftliche Wandel die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement und die Engagementlandschaft im Emsland. Es gilt Strukturen zu stärken, Neues zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten zu schaffen.
Vor diesem Hintergrund ist der Landkreis Emsland gefordert, passgenaue Strukturen zu entwickeln, um allen Bürgern attraktive Lebensumfelder und Rahmenbedingungen für die Gewährleistung von Individualität, Selbstbestimmung und Lebensqualität zu bieten. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Twist
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich vorerst auf die Gemeinde Twist im Landkreis Emsland. Die Gemeinde Twist misst eine Gesamtfläche von 105,6 Quadratkilometer und hat 9.701 Einwohner, die sich auf sieben Ortsteile Twist-Siedlung, Twist-Bült, Schöningsdorf, Heberlermeer, Rühlermoor/-feld, Adorf sowie Neuringe verteilen
Einwohnerzahl
9701
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 30.09.2022
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge, Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge sicherzustellen und zu fördern.
Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Für den runden Tisch ist eine Geschäftsordnung erarbeitet worden, die die Basis der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Rahmen der runden Tische darstellt.
Kriterium
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch und dieser wird in der Kommune verstetigt.
Kriterium
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch.
Beschreibung
Die Runden Tische erstellen einen Umsetzungsplan, der die Planungsgrundlage für die gemeinsame Arbeit bildet.
Kriterium
Beschreibung
Es wurde eine Bestands- und Bedarfsanalyse erstellt sowie ein Umsetzungsplan erarbeitet, der die Planungsgrundlage für die weitere gemeinsame Arbeit bildet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wohlfahtsverbände, Selbsthilfegruppen, Familienzentren, Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leistungserbringer aus den Bereichen Pflege, Gesundheit
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hameln kann's zukunftswirksam
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Schmidt
| Organisation | Stadt Hameln |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Zukunft schon heute gestalten in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
„Hameln kann‘s zukunftswirksam“ wird eine neue stadtweite Kommunikationskultur etablieren, die alle Akteure umfasst: Bewohner:innen, Vereine, Institutionen, Unternehmen, Künstlergruppen, Politik und Verwaltung. Auch im konstruktiven Umgang mit den Auswirkungen der Coronakrise in den Quartieren bedeutet Zukunftswirksamkeit, aktive Gestaltungskompetenz in einer sich wandelnden Welt zu gelangen, um schon heute für morgen lebenswerte Nachbarschaften zu gestalten.
„Hameln kann’s zukunftswirksam“ wird die entscheidenden Schritte vom befristeten Projekt zum dauerhaften Planungs-/ Kommunikationsprinzip gehen. Auf der Ebene der Stadtverwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete ressortübergreifende Zusammenarbeit dauerhaft als integriertes Arbeitsprinzip zu etablieren und als übergreifendes Fachgebiet in Verwaltungsstrukturen abzubilden. Das abteilungsübergreifende Team aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ sowie GWA in „Familie/ Soziales“ fungiert gemeinsam als intermediäre Instanz zwischen Verwaltungsressorts und Bewohnerinteressen und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Mit der Landesförderung wird es gelingen, die hierfür erforderlichen Strukturen aufzubauen und zu verstetigen. Im ISEK 2030 (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) haben Verwaltungsspitze und Politik große Zustimmung zur Verstetigung der Sozialraumorientierung signalisiert. Die Quartiersarbeit „Hameln kann’s“ ist als Leitprojekt 1 ausgewählt worden, um „gesellschaftliche Mitwirkung zu fördern, damit Hameln eine Stadt für alle Menschen bleibt, in der die Gemeinschaft geachtet und solidarische Nachbarschaft auch in Quartiersstrukturen gelebt wird“. Die Stadt Hameln folgt damit den Zielen der Neuen Leipzig Charta.
Klares Projektziel ist es, GWA in Hameln zu verstetigen - als Pendant zum bereits dauerhaft etablierten QM. Auf der Vor-Ort-Ebene ist GWA dringend erforderlich, um die durch Corona erschwerten oder unterbrochenen Selbstorganisationsprozesse von Bewohnergruppen unterstützen zu können und kultur-/generationsübergreifende Begegnungs-/Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen. Zu der Fülle an unterschiedlichen Formaten zählen z.B. das Urban-Gardening-Projekt der Bewohnerinitiative „Himmelreich“, "Fill-the-Bottle-Challenges“ gegen Zigarettenkippen in der Altstadt sowie „Nachbarschafts-Speed-Datings“ in neuen Wohngebieten. „Social Innovation Nights“ und ein Beteiligungsmobil eröffnen neue Zugänge zu bisher ungenutzten Potenzialen und setzen zukunftswirksame Stadtteildynamiken in Gang.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kuckuck, Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt von Mängeln im Wohnumfeld, hoher Bebauungsdichte und fehlenden Freiräumen, aber auch von Verwahrlosung, (Kinder-)armut und hoher Zuwanderung. Die Coronakrise hat wie unter einem Brennglas Probleme sichtbarer gemacht und auch verschärft. Um innerstädtischen sozialen Schieflagen zu begegnen, hat die Stadt Hameln bereits seit 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung geschaffen. Zusätzlich wurde - finanziert über die Landesförderung - GWA in den Quartieren aufgebaut und als „Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung etabliert. Ende März 2021 endete die Projektlaufzeit. Der Wegfall von 1,5 Stellen für Gemeinwesenarbeit stellt einen großen Verlust für die Quartiere dar, vor allem entfällt auch der direkte Draht der Stadt Hameln zu den Bewohner:innen sowie viele Begegnungsmöglichkeiten. Um diese gravierende Lücke zu schließen, wird ein Verstetigungsprozess angeschoben, um Sozialraumorientierung in Hameln fortzusetzen und Stellen für GWA dauerhaft zu verankern. Mit der Landesförderung wird die Stadt Hameln die erforderlichen Strukturen aufbauen, um die dauerhafte Mitwirkung von Bewohner:innen an Stadtentwicklungsprozessen auf allen Ebenen zu etablieren und um diesen demokratischen Prozess im Anschluss aus eigenen Kräften zu verstetigen. Innerhalb der Verwaltung wird die ressortübergreifende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Hier setzt „Hameln kann’s zukunftswirksam“ an, damit auf allen Ebenen neue Formen des Miteinanders und eine neue Kommunikationskultur erprobt und letztlich selbstverständlich werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
579
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Projektziel des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Vom Wissensvorsprung im Gebiet Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt erheblich profitieren. Im Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt-Projekt bereits erprobte und gut funktionierende Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Sanierungskommission, Lenkungskreis) sowie Arbeitsweisen und Beteiligungsformate (Integriertes Handlungskonzept, Zukunftskonferenz, Bewohnertreff, Kinderkonferenz) können auf die anderen Gebiete übertragen werden. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" von großer Bedeutung sein. Die Finanzierung von GWA am Kuckuck ist nicht erforderlich, da über den I-Pakt Integrationsmanagement gefördert wird und ab 2023 eine Stelle Quartierstreffleitung/ GWA von der Stadt Hameln finanziell getragen wird.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Altstadt
Beschreibung
Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2180
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nordöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9359
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis zum südlichen Rand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6235
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement/Koordination Quartiersentwicklung besteht seit März 2017 und ist dauerhaft angelegt. Aktuell gibt es bei der Stadt keine Gemeinwesenarbeit. Diese soll mit der Landesförderung als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt als kommunale GWA aufgebaut und dann über das Projekt hinaus ebenfalls dauerhaft etabliert werden. 1,5 Projektstellen GWA sind neu mit externem Personal mit einschlägiger Berufserfahrung zu besetzen. Eine Stelle GWA soll im Anschluss dauerhaft bestehen bleiben. Inhaltlich anknüpfen kann die GWA an die mit den Vorgängerprojekten aufgebauten Kooperationen und Maßnahmen. Dies gilt auch für die enge Zusammenarbeit im abteilungsübergreifenden Projektteam aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ und GWA in „Familie/ Soziales“, das gemeinsam als intermediäre Instanz fungiert und sich gegenseitig ergänzt. Dabei arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene und steuert den Kommunikationsprozess, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene orientiert sich vor allem an den Menschen vor Ort und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner:innen Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die die vorhandenen Ressourcen nutzen. Mit diesem Organisationsaufbau gelingt es Verwaltung, "ein Ohr in den Quartieren zu haben". Zugleich werden Bewohner:innen befähigt, Planung zukunftswirksam mitzugestalten - als dauerhaften Prozess.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
ist erreicht, wenn Bewohnerinteressen in zukunftswirksamer Planung münden
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Bewohnerinitiativen in den Quartieren eigenständig organisieren
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn die in den Integrierten Handlungskonzepten genannte Stärken aktiv zur Quartiersentwicklung genutzt werden
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung, Einkommen... von GWA angesprochen fühlen
Beschreibung
ist erreicht, wenn ressortübergreifender Austausch selbstverständlich geworden ist und integrierte Teams und Gremien gemeinsam zukunftswirksam arbeiten
Beschreibung
ist erreicht, wenn in vertrauensvoller Zusammenarbeit auch Konflikte im Sinne einer positiven Quartiersentwicklung genutzt werden können
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn in jedem Quartier mehrere Begegnungsmöglichkeiten gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und "gute Nachbarschaft" thematisieren
Beschreibung
ist erreicht, wenn ein funktionsfähiges Netz an unabhängigen Stadtteiltreffpunkten besteht, die auf Unterstützung durch kommunale GWA zurückgreifen können
Kriterium
Beschreibung
ist erreicht, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont (z. B. Jugendamt/Sozialraumkoordination, Flüchtlingssozialarbeit, Koordinierungsstelle für Migration, Kreisabfallwirtschaft, Stadt Hameln (z. B. Integrationsmanagement, Seniorenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Gleichstellung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HSW Hochschule Weserbergland, Grundschule Hohes Feld, Grundschule Hameln-Rohrsen, Grund-/Oberschule "Wilhelm Raabe" Hameln, Grundschule Papenschule Hameln, Viktoria-Luise-Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Volkshochschule Hameln-Pyrmont, Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln - Referat Strategische Grundsatzfragen, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hameln Lokale Medien - Deister- und Weserzeitung (DEWEZET), Radio Aktiv Hameln (lokaler Radiosender)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museum Hameln, Stadtbücherei Hameln, Kultur- und Kommunikationszentrum "Sumpfblume GmbH", Artes Wesera - Die Interessengemeinschaft Kunstschaffender im Weserbergland, diverse Künstler, Laienspielgruppe Rattenfänger-Freilichtspiel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission für das Wohngebiet "Kuckuck" Ausschuss "Familien, Kitas, Schulen und Sport" Stadtentwicklungsausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HWG - Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft GmbH GSW - Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung mbH, Hameln Arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohnertreff Kuckuck, Bewohnerinitiative Himmelreich, Kaisersklönen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung (FiZ - Familie im Zentrum), Paritätischer Hameln-Pyrmont (dort auch Freiwilligenagentur, Kontaktstelle für Selbsthilfe, Ämterlotsen), DRK Kreisverband und Ortsverein, Julius Tönebön Stiftung, K+X Gesellschaft für soziale Arbeit,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH, Pro Familia Hameln, Diakonie Hameln-Pyrmont, AWO Hameln, Bahnhofsmission Hameln, Lebenshilfe Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vfl 1849 Hameln, Mütterzentrum Hameln e. V. (Mehrgenerationenhaus), SAM Sozial Aktiv Menschlich e. V., Senior-Schläger-Haus e. V., Fuchsbau Hameln-Pyrmont e. V., SkF e.V. Sozialdienst katholischer Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Markt- und Münsterkichengemeinde, Ev.-luth. Martin-Luther-Gemeinde, St. Elisabeth (röm. katholisch), St. Augustinus (röm.-kath.), Ev.-ref. Gemeinde Hameln-Pyrmont, Netzwerk Nordstadt (Netzwerk aus drei Kirchengemeinden in der Nordstadt) Islamisc
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SeeLe e. V. Seniorenbetreuung, Julius Tönebön Stiftung, Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Innovationscommunity Zedita - Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit - der HSW Hochschule Weserbergland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus (Stadt Hameln), Heinrich-Heine-Treff (HWG), Treff Süd, Kuckucksnest (SAM e.V.), Treffpunkt ZaK (Impuls gGmbH), Familienbüros der Stadt Hameln, DRK-Familienzentrum Südstadt, FiZ - Familie im Zentrum (Eugen-Reintjes-Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialraum-AG Hameln-Nord, Südstadtgespräch, Runder Tisch Kuckuck, Bündnis gegen Armut bei Kindern und JugePolizei Hameln, Deutsche Bahn, Waldpädagoge, Öffis (Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont), Fridays for Future, Quartiersmanagement Hessisch-Oldendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA wird dauerhaft im Stellenplan der Stadt Hameln mit 2 Stellen verankert (1xKuckuck, 1xAlt/Nord/Südstadt). Die Verwaltungsleitung trägt diesen Weg mit, der politische Beschluss steht noch aus. Um Sozialraumorientierung dauerhaft zu etablieren wird mit der Verstetigung von GWA auch eine organisatorische Umgestaltung einhergehen. Der Übergang vom Projektstatus zum dauerhaften Planungsprinzip wird durch die Bildung des ersten ressortübergreifenden Fachgebietes mit einer Fachleitung dokumentiert.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
img_20210521_132900.jpg
(1020.54 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Fraatz
| Funktion | Leiter Fachbereich Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Pioneers 2030 - Neumündener*innen bauen Zukunft
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden in Hann. Münden wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern*innen eingeführt. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum mit einer Projektkümmerin errichtet und in den ersten zwei Projektjahren die GWA aufgebaut. Nun werden im Quartier auf verschiedenen Ebenen partizipative Strukturen geschaffen und an der Verbesserung der Lebenssituation im Viertel gearbeitet.
Der ehemalige Militärstandort hat eine lange Tradition, die bis ins 18. Jh. zurückreicht. Besonders der Stadtteil Neumünden wurde durch die Pioniertradition des Ortes geprägt. Diese zeigt sich auch heute noch durch brachliegende Kasernengebäude und die Pionierbrücke, welche die einzige Verbindung zwischen Quartier und Kernstadt bildet. Diese Tradition wird sich zu eigen gemacht und umgedeutet: Die bestehenden Integrationslots*innen werden reaktiviert, erhalten eine Schulung mit GWA-Ausrichtung und werden als „Neumündener Pioneers“ in ihrem Viertel eingesetzt. Sie agieren im ursprünglichen Sinn des Wortes als Wegbereitende und Brückenbauende und haben eine zentrale Rolle bei den nachfolgenden Strukturen.
Grundsätzlich werden bestehende Bedarfe der Bewohner*innen bearbeitet und als Kommunikationsanlässe für unterschiedliche Zwecke genutzt, beispielsweise zur Aktivierung von Ehrenamtlichen oder den Abbau von Vorurteilen.
Dazu wird eine Bewohner*innenversammlung (BV) geschaffen, welche als Plattform allen Ortsansässigen offensteht und auf welcher sie sich gleichberechtigt austauschen, Ideen entwickeln und umsetzen können: beispielsweise die Verschönerung Neumündens. Daneben wird das Netzwerk Neumünden personell erweitert. Dieses bearbeitet die Schwerpunktthemen öffentliches Grün und ÖPNV. Ebenso bündeln der Landkreis und die Stadt ihre Kompetenzen und arbeiten zusammen. Die Projektkümmerin besucht in diesem Jahr - unabhängig der Förderung - den Zertifikatskurs GWA. Sie begleitet, moderiert und koordiniert mit ihrem neuen Wissensstand diese Strukturen, bevor sie verstetigt werden.
Eine Besonderheit ist die Integrationskonferenz 2023 des Landkreises/Südniedersachsens. Diese wird in Kooperation mit Netzwerk und Integrationsbeauftragtem in Neumünden ausgetragen. Dort kommen die Beteiligungsstrukturen mit der städtischen und Landkreisebene zusammen und können ihre gewinnbringenden Ergebnisse vorstellen. Durch einen zusätzlichen Fachvortrag über die GWA wird diese im gesamten Landkreis bekannt, diskutiert und idealerweise realisiert.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hann. Münden liegt im südlichen Bereich von Niedersachsen, zwischen Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, wandern die Jungen aufgrund der unzureichenden sozialen Infrastruktur in die größeren Städte ab. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit MHG überdurchschnittlich hoch, im Stadtteil Neumünden deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Darüber hinaus wurde in Neumünden eine Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen eingerichtet.
Schon vor der Corona-Krise waren überproportional viele Personen auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen, weshalb der Stadtteil ein negatives Image besitzt. Hinzu kommt noch, dass das Quartier zu nur 2% aus öffentlichen Grünanlagen besteht und an einem Hang liegt, was besonders die Mobilität der älteren Bevölkerung einschränkt. Läden und Sportangebote befinden sich alle am Fuße des Berges und das ÖPVN- Angebot ist nur unzureichend ausgebaut/mit den Abfahrzeiten der DB abgestimmt. Erschwerend kommt in den letzten Jahren verstärkt rechtes Gedankengut auf, was sich durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt hat. Die Bewohnerschaft ist nicht angemessen sichtbar und beteiligt, sie fühlt sich von der Politik im Stich gelassen.
Nichtsdestotrotz wurde mit der GWA in Neumünden schon viel erreicht: In den letzten Jahren wurden u.a. Beratungs- & Unterstützungsangebote eingerichtet, ein Netzwerk aufgebaut, vielfältige Kontakte mit motivierten Anwohner*innen im Viertel geknüpft und Ressentiments bei städtischen Vertretenden beseitigt. Damit steht zum ersten Mal die Basis, um wirklich nachhaltige Strukturen zu schaffen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am oberen Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht weiter unten an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2557
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten des Landkreises Göttingen, Außenstelle Jobcenter
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten des Landkreises Göttingen, Außenstelle Jobcenter
(aufgrund der Datenlage sind hier Personen unter 18 Jahren aufgeführt)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten des Einwohnermeldeamts
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Integrationsbüros des Landkreises Göttingen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel für den Förderzeitraum ist die Verstetigung einer handlungsfähigen GWA-Struktur in dem klar abgegrenzten Stadtteil Neumünden, in welcher alle Akteur*innen integriert sind. Dabei wird immer von den Interessen und Bedarfen der Bewohner*innen ausgegangen. Kooperationen & Netzwerke werden genutzt, um diese Versorgungslücken im Viertel zu schließen & so gleichzeitig Kommunikationsanlässe zu schaffen, um mit den Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen und sie für die Mitarbeit in partizipativen Strukturen zu gewinnen. Mit diesen wird Im Förderzeitraum besonders an einer Verbesserung der infrastrukturellen & immateriellen Bedingungen gearbeitet. Hierfür wird unter anderem das Netzwerk Neumünden weiterentwickelt, das seinen Fokus darauf legt, die Lebenssituation der Menschen durch einen besseren ÖPNV & durch öffentliches Grün zu verbessern.
Mit der Bewohner*innenversammlung wird ein Raum geschaffen, in welchem unterschiedliche Personen die Freiheit haben, sich auszutauschen, Ideen zu sammeln & sich auszuprobieren. Gemeinwesenbezogene Interessen werden so selbstorganisiert durchgesetzt, was zu Empowerment führt. Ein anderes Format sind die Pioneers. Sie agieren als Multiplikator*innen & leisten großflächig aufsuchende Arbeit in „ihren“ Straßen. Da Neumündens Bewohner*innen größtenteils in Straßenzüge segregiert sind, werden so alle erreicht. Die GWA unterstützt, begleitet & befähigt die einzelnen Personen & Beteiligungsstrukturen und verringert so die soziale Benachteiligung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unter Einbeziehung aller Akteur*innen wird eine AGENDA 2030 formuliert und unterschrieben; die für Neumünden geplanten Projekte in Kooperation wurden durchgeführt
Kriterium
Beschreibung
Das Wohnumfeld und die Lebenssituation der Menschen hat sich verbessert, häufigere, angepasste Bustaktung, das Viertel wirkt merklich attraktiver, soziale und kulturelle Angebote werden von allen Gruppen wahrgenommen und positiv evaluiert
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innenversammlung tagt regelmäßig, mehr Ehrenamtliche, größeres Angebot an niedrigschwelligen Möglichkeiten der Begegnung, es gibt weniger Konflikte zwischen unterschiedlichen Gruppen
Beschreibung
Die Bewohner*innenversammlung arbeitet operativ an selbstgewählten Themen und kann Erfolge vorweisen
Kriterium
Beschreibung
70% der ehemaligen Integrationslots*innen arbeiten als "Neumündener Pioneers", Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeiterin hat regelmäßige persönliche Kontakte ins Viertel; sie kann auf analogem und digitalem Weg einen Großteil der Menschen erreichen; sie nimmt regelmäßig an den unterschiedlichen Sitzungen teil und richtet sich nach deren Bedarfen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In den letzten beiden Jahren wurde im Stadtteil Neumünden ein Begegnungszentrum eingerichtet und die Gemeinwesenarbeit aufgebaut und etabliert. Gestartet wurde erfolgreich mit einem Hausaufgabentreff für Schüler*innen aus der benachbarten Grundschule und der Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen. Weitere Aktionen für Kinder und Jugendliche folgten. Durch Partizipationstage und Nachbarschafts-Cafés ist der Kontakt zur Bewohner*innenschaft entstanden, Bedarfe wurden evaluiert. Resultare waren unter anderem Formate wie Workshops, Yoga für Frauen und die Veranstaltungsreihe „Fit mit dem Fahrrad“, Informationsveranstaltungen der Polizei und anderen, sowie Bühnenveranstaltungen und Lesung. Mit Gründung des Netzwerks Neumünden durch die Gemeinwesenarbeiterin und der Sanierungsmanagerin der Stadt sind optimale Voraussetzungen für Neumünden entstanden, die viele Akteur*innen mit einbinden. Parallel ist die Gemeinwesenarbeit durch ihre YouTube-, Facebook- und Instagram-Kanäle digital sichtbar. Ein festes Beratungsangebot der Schuldner*innenberatung und der Frühen Hilfen findet Zulauf, die Räumlichkeiten erfreuen sich regelmäßiger Nutzung. Mit der Pandemie sind neue Herausforderungen und Chancen entstanden. Quartiersübergreifend haben Frauen aus Neumünden und der Altstadt das Projekt Interfeminas durchgeführt, den Internationalen Frauentag 2021 digital gefeiert und das Netzgeplauder mit Online-Veranstaltungen ins Leben gerufen. Aktuell finden Lernräume für Schüler*innen statt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst e.V., Kunstverein Mündener KunstNetz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister der Stadt Hann. Münden, Bereich Stadtentwicklung, Stadtverwaltung, Klimaschutzbeauftragter, Sanierungsmanagerin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des Landkreises, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Ruderverein e. V., Rock for Tolerance e.V., Mündener Tafel e. V., Mündener Kanu-Club e. V., Familienzentrum Hann. Münden e.V., Red Stars Drum & Bugle Corps Hann. Münden, Münden blüht und summt, Mehr!Generationenhaus, Fridays for Future
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Münden e.V., Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Bürgertreff Hann. Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden, insbesondere Grundschule in Neumünden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube, Zugang zu versch. Newslettern in Hann. Münden und dem LK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD - Ortsverein Münden, CDU - Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden (BFMÜ), GRÜNE - Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird hauptsächlich durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen, sowie der zusätzlichen Akquise von externen Fördermitteln. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das
zukünftige Fortbestehen der GWA nahtlos gewährleistet (s. Anhang).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Weiterentwicklung Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. als eine Anlaufstelle vor Ort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katarina Wetzel
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Interkultureller Trefpunkt
Projektbeschreibung
Das MüKiZe besteht seit mehr als 30 Jahren als überwiegend ehrenamtlich organisierte Einrichtung für Familien in Bassum. Es ist bislang Anlaufstelle für junge Familien mit kleinen Kindern in Bassum, insbesondere auch für (Neu-)Zugezogene, die nicht auf vertraute Strukturen zurückgreifen können. In der 2015/2016 einsetzenden Flüchtlingswelle gab es verschiedene Angebote von Ehrenamtlichen,die die Räumlichkeiten des Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. nutzen. Eine intensive und zahlenmäßige Anbindung gelang seinerzeit aber nicht, dies war u.a. den Sprachbarrieren, den vielfältig zu lösenden Anfangsproblemen der geflüchteten Familien aber auch der traditionellen Rolle der Frauen geschuldet.
Trotzdem gelang es, eine Gruppe von 30 der zugewanderten/geflüchteten Frauen bei den Frühstückstreffen anzusprechen. Diese haben ihren Wunsch geäußert, sich mehr im öffentlichen Leben in der Stadt zu beteiligen und auch neue Kontakte in die Aufnahme-Gesellschaft zu knüpfen. Im Rahmen einer im Hause gestarteten Umfrage konnten wir feststellen, dass Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Bassum sich einen Ort wünschen, an dem sie sich angstfrei begegnen und austauschen können. Bisher gibt es einen solchen Kontakt- und Treffpunkt für diese Frauen in Bassum nicht.
Die Besucher*innen wünschen sich gemeinsam Freizeit zu verbringen, sich mit anderen Frauen auszutauschen. Sie wünschen sich aber auch die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen und sich über unterschiedliche Werte, Regeln und Normen auszutauschen.
Das Projekt möchte Begegnungen von Frauen über soziokulturelle Grenzen hinweg einführen und darüber ein Kennenlernen und gegenseitiges Wertschätzen ihrer verschiedenen Lebenswege und -welten unterstützen. Darüber hinaus können sie sich mit ihren Ideen und Fähigkeiten einbringen und so eine Vorbild- und auch Multiplikatorenrolle einnehmen.Die Stärkung und Selbstwirksamkeit der Frauen wird auch in ihre Familien hinein und auf die Kinder positiv einwirken. Die enge Kooperation mit Familienzentrum und Flüchtlingssozialarbeit sowie die gute Vernetzung zu den ortsansässigen Institutionen und Vereinen werden eine verbesserte Nutzung der zur Verfügung stehenden Potentiale ermöglichen und dauerhaft die Zugänge erleichtern. Durch Teilhabe an regionalen Festen und weiteren Aktionen können sich die Frauen aktiv an den Quartiersprozessen beteiligen und werden so immer mehr Teil des Gemeinwesens. Digitalen Kompetenzen könnten bei Coronaeinschränkungen genutzt werden.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Mit der Flüchtlingswelle 2015/2016 stand auch Bassum vor der Aufgabe, für eine große Anzahl von Geflüchteten Wohnraum zu schaffen. So wurde unter anderem ein Containeranlage genutzt und es entstand in einem großen Gebäudekomplex am Stadtrand zahlreiche kleine Appartments, welche nun Menschen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen Platz bieten. Hier sind überwiegend Frauen mit Kindern untergebracht. Viele Familien konnten aber auch dezentral im Stadtgebiet oder den umliegenden Ortschaften untergebracht werden.Dadurch leben die Familien sehr isoliert, lernen sich untereinander nur bedingt kennen, es fehlt der "zentrale Ort" für Vernetzung und Begegnung.Die Familien erhalten in der Regel Transferleistungen, daher können sie sich kostenintensiven Angebote in der Regel nicht leisten.
Geflüchtete Frauen sind bei der Integration und der Nutzung von Bildungsangeboten häufig durch die traditionelle Rollenverteilung bei der Familienarbeit und durch die Betreuung der sehr kleinen Kinder benachteiligt. Der Zugang zu den entsprechenden Institutionen stellt für sie oft eine Barriere dar. Sie erlernen die deutsche Sprache meist nicht durchgängig und vollumfänglich, was zusätzlich den Rückzug ins Private befördert. Diese Frauen möchten wir motivieren einen verlässlichenTreffpunkt in Mütter-Kinder-Zentrum zu finden.Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet sich durch seinen niedrigschwelligen Zugang und die langjährige Tradition, für alle Familien gleichen welchen Hintergrund offen zu sein, besonders an. Durch die langjährige gelebte Kooperation mit den städtischen Institutionen, können nachhaltige und verlässliche Prozesse der Beteiligung, Stärkung und Entwicklung befördert werden
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum- Innenstadt
Beschreibung
Das Mütter- Kinder-Zentrum liegt im Kerngebiet der Stadt Bassum. In unmittelbarer Nähe befinden sich die Stadtverwaltung, Einkaufsmöglichkeiten, eine der 2 Grundschulen, eine Krippe und eine große städt. Kindertagesstätte. Die Grundschule und die Kindertagesstätte haben einen hohen Anteil an Familien mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund. Am Rande des Stadtgebietes hat die Stadt Bassum eine Immobilie angemietet, mit zahlreichen kleinen Wohneinheiten, die von der Stadt überwiegend zur Unterbringung von Geflüchteten genutzt wird. Hier leben viele Frauen mit kleinen Kindern. Durch die Lage am Rande (Fußweg > 3km)ist der Weg und der Kontakt in die Angebote im Innenstadtbereich beschwerlich
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen ( LNS) und Schätzung im Projektgebiet
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Daten beruhen auf einer Schätzung, da uns die Kommune auf Anfrage keine detaillierten Angaben machen konnte. Damit wir diese Angaben in der Zukunft präzisieren können, wollen wir diese Aufteilung der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund feststellen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg
(151.29 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeit der Menschen. Mit einfachen bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohnerinnen erreichen, empowern und aktivieren. Das entspricht der Tradition der Arbeit in Mütterzentren. Im Mittelpunkt stehen für uns die Menschen, sie sind Expertinnen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und Selbstorganisation und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der Kompetenzen der Bewohnerinnen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikatorinnen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen. Die Projektleiterin zeichnet sich durch langjährige Tätigkeit und Erfahrung in allen Bereichen des Vereins aus. Seit 3 Jahren lenkt sie als Geschäftsführerin die Weiterentwicklung des Vereins inhaltlich und ökonomisch. Zur fachlichen und methodischen Vertiefung wird sie gerne den Zertifikatskurs Gemeinwesenarbeit nutzen. Mit eigenem Migrationshintergrund kann sie aus der Selbsterfahrung schöpfen und ist gleichzeitig Vertrauensperson und Vorbild.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Kriterium
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Kriterium
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers, TSV Bassum Horst Schlottmaann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Micha Bustian, Kreiszeitung Annika Seebacher, Weserreport Thorsten Runge, Veranstaltungskalender Stadt Bassum, Homepage und facebook Mütter-Kinder-Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte, GS Sozialarbeit Frau Weihe, Frau Fricke, Grundbildungszentrum VHS Frau Blankenhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch, Familienzentrum Elsbeth Ruholl,, Flüchtlingssozialarbeiter Hyacinthe Mokom-Fomboh, Gleichstellungsbeauftragte Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum Ingo Hüttemeier, Kindertagesstätte Kinderreich Anne Heinze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Schwangerenberatung Ortrud Kaluza
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum e.V. ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Baustein im Stadtbild und kooperiert eng räumlich-inhaltlich mit dem kommunalen Familienzentrum. Die Mitarbeiterin war an der Planung dieses Projektes beteiligt und wird es fachlich begleiten und unterstützen. Wie vom Bürgermeister der Stadt Bassum dargelegt, ist das Projekt ein passgenauer Baustein sozialer Integration im mit Bürgerbeteiligung 2018 aktivierten und laufend fortentwickelten Stadtentwicklungsprozesses
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On