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Beratung

Ausbau des Quartiers Ilmenauwiesen

Ansprechpartner
Rudolf Dickers
Funktion Bereichsleiter Bildung & Qualität
Ausbau und Weiterentwicklung des Quartiers Ilmenauwiesen und der damit verbundenen Angebotsstruktur
Projektbeschreibung
Der DRK-Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im Quartier Ilmenauwiesen in der Stadt Uelzen über 77 Seniorenwohnungen, eine Tagespflege mit 20 Plätzen sowie 3 Wohngemeinschaften mit insgesamt 21 Plätzen. Auf Basis einer Sozialraumanalyse und gemeinsam mit Stadt und Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern hat der Kreisverband im Herbst 2017 die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße maßgeblich initiiert und konzeptionell entwickelt. Ziel war und ist es, das Wohn- und Lebensumfeld, das Teilhabe- und Unterstützungsangebot und die gesundheitliche Versorgung so in die Quartiersarbeit zu integrieren, dass die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil in inklusiver Weise erhöht wird. Zum Quartier gehört außerdem ein Mehrgenerationenzentrum (MGZ), ebenfalls unter Trägerschaft des DRK, das allen Bürger*innen jeden Alters aus Stadt und Landkreis Uelzen offensteht und vielfältige Angebote in den Bereichen Gesundheit, Kultur, Freizeitgestaltung und Bildung vorhält. Schon heute arbeitet das MGZ mit Partnern unterschiedlicher Leistungsanbieter und Gemeinwohlorganisationen, Initiativen und Selbsthilfeorganisationen in Uelzen erfolgreich zusammen, u.a. mit der Freiwilligenagentur, der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) sowie etlichen Sportvereinen. Neben den genannten Angeboten nimmt die niedrigschwellige Beratung von Gästen und Bewohner*innen, deren Einbindung in gesellschaftliche Bezüge sowie die Vernetzung unterschiedlicher Hilfeleistungen einen großen Schwerpunkt der Tätigkeit im Quartier ein. Die gesundheitliche Versorgung wird schließlich über das Medizinische Versorgungszentrum eines Kooperationspartners sowie die DRK eigenen Pflegedienste sichergestellt. In den kommenden 2-3 Jahren soll das Quartier nun um zwei neue Gebäude ergänzt werden, die 51 barrierefreie Wohneinheiten, eine solitäre Kurzzeitpflege sowie weitere Wohngemeinschaften beinhalten. Mit dieser quantitativen und inhaltlichen Erweiterung nimmt die Komplexität und Vielfalt der Angebotsstruktur im Quartier noch einmal deutlich zu. Die Anforderungen an das bereits bestehende Quartiersmanagment wachsen spürbar und machen eine Neukonzeptionierung erforderlich, um eine langfristig erfolgreiche Quartiersarbeit zu gewährleisten. Mit der Förderung sollen die hierfür notwendigen Projektkosten in Form von personellen und sachlichen Ressourcen ermöglicht werden.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demographische Wandel führt insbesondere in einer ländlichen Region wie im Landkreis Uelzen zu einem stetig steigenden Bedarf an seniorengerechten Wohnmöglichkeiten, verbunden mit ergänzenden pflegerischen Leistungen nach SGB XI und V und dem Wunsch nach (sozialen und kulturellen) Betreuungsangeboten. Abhängig vom Gesundheits- und Pflegezustand kann die Versorgung entweder in einer stationären Pflegeeinrichtung stattfinden oder in der Häuslichkeit. Darüber hinaus wächst die Nachfrage nach Angeboten im Rahmen von Betreutem Wohnen oder alternativen Wohnformen wie z.B. Senioren-Wohngemeinschaften. Ziel dieser Angebote ist es, möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt zu leben und dabei ergänzende Leistungen wie z.B. einen Betreuungsservice für den alltäglichen Bedarf sowie zusätzliche tagesstrukturierende Maßnahmen in Anspruch zu nehmen. Diese komplexen Wohn- und Betreuungsmodelle gewinnen gesamtgesellschaftlich und natürlich auch in Stadt und Landkreis Uelzen mehr und mehr an Bedeutung. Der DRK Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im vorhandenen Quartier Ilmenauwiesen bereits über zahlreiche Seniorenwohnungen, einige Wohngemeinschaften, eine Tagespflege sowie über ein Mehrgenerationenzentrum und bestreitet damit den Großteil der Leistungen vor Ort. Zur Vernetzung und Bündelung der Angebote ist seit Herbst 2017 ein Quartiersmanagement eingerichtet. Aufgrund der weiterhin wachsenden Bedarfe an Wohn-, Pflege- und Betreuungsangeboten ist eine bauliche und konzeptionelle Erweiterung der Angebotspalette am Standort Ilmenauwiesen erforderlich (in Form von Wohnraum, WGs und Kurzzeitpflege), die gleichzeitig erhöhte Anforderungen an das Quartiersmanagement mit sich bringt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße (Hausnummern 2-35) direkt am Stadtkern von Uelzen und beinhaltet überwiegend Bestandseinrichtungen des DRK (Seniorenwohnanlagen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätte). Die Umgebung des Grundstücks ist durch Wald und Wiesen, einen Sportplatz, einen Friedhof, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Grünflächen prägen das unmittelbare Umfeld im Quartier. Die topografischen Gegebenheiten sind für die Quartiersentwicklung ideal. In ca. 250 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle „Uelzen Mauerstraße“ an der Mauerstraße, die von mehreren Buslinien bedient wird. Die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs befinden sich in ca. 600 m Entfernung. Weitere Einkaufsmöglichkeiten des längerfristigen Bedarfs sind im Umkreis von ca. 2 km vorzufinden. Eine Apotheke liegt in ca. 600 m Entfernung vom Standort. Die medizinische Versorgung im Quartier ist durch Fachärzte sichergestellt. Das nächstgelegene Akutkrankenhaus ist das Helios Klinikum Uelzen. Es befindet sich in ca. 3 km Entfernung.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadt-uelzen.de/home/stadt-verwaltung/wissenswertes/uelzen-in-zahlen.aspx
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Datenanalyse der on-geo GmbH in 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen e. V. verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz und setzt auf eine gute Kooperation mit zahlreichen Akteuren und vielen Netzwerkpartnern. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen, unabhängig von etwaigem Bedarf an pflegerischen Leistungen. Für die Senioren sollen zudem auch neue Räume im Quartier geschaffen werden, in denen sie sich zu Hause fühlen können. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um ein lebendiges Miteinander zu ermöglichen. Übergeordnete Ziele, die sich aus einer 2017 durchgeführten Befragung ableiten, sind u.a. a) die Weiterentwicklung von sozialen Netzwerken und bürgerschaftlichem Engagement (tragende soziale Infrastruktur), b) die Schaffung von bedarfsgerechten Wohnangeboten, c) das Vorhalten von bedarfsgerechten Dienstleistungen und Betreuungsangeboten sowie die d) ortsnahe Beratung und Begleitung. Über das Quartiersmanagement als Dreh- und Angelpunkt wird sichergestellt, dass Bewohner*innen die für sie relevanten professionellen und niedrigschwelligen Leistungen "wie aus einer Hand" in Anspruch nehmen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Themen und Fragestellungen und tauschen sich aus.
Beschreibung
Alle vorhandenen Leistungen und Angebote im Quartier werden im Sinne eines Casemanagements ganzheitlich von den Bewohner*innen genutzt.
Beschreibung
Bewohner*innen kennen und nutzen die niedrigschwelligen und professionellen Leistungen und Angebote im Quartier und unterstützen sich gegenseitig.
Beschreibung
Es enstehen Angebote im Quartier, die auch von neuen Zielgruppen (z.B. Kinder und Jugendliche) in Anspruch genommen werden.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Vorhandene Strukturen
Im Jahr 2017 hat der DRK Kreisverband Uelzen e.V. auf Basis einer umfangreichen Sozialraumanalyse und gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern und Akteuren die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße initiiert und im Rahmen eines Projektes schrittweise auf den Weg gebracht. Die Aufgaben des Quartiersmanagements wurden dabei zentral von einer hauptamtlichen Kraft (Quartiersmanagerin) übernommen, die als Projektleitung die verschiedenen professionellen und ehrenamtlichen Leistungen und Angebote im Quartier koordiniert und miteinander vernetzt hat (und das auch zukünftig tun soll). Im Zuge des Projektes wurden darüber hinaus erste Grundlagen für eine langfristige Quartiersarbeit geschaffen, insbesondere mit dem Blick auf folgende konzeptionelle Handlungsfelder und Ziele: 1) Sensibilisierung und aktive Teilhabe aller Quartiersakteure, 2) Konzeptkonkretisierung und Alltagstauglichkeit, 3) Professionalisierung des Wissensmanagements, 4) Systematisierung von Partnerschaften im Quartier und im Fachbereich. Auf diesem inhaltlichen und personellen Fundament soll nun mit Hilfe einer weiteren Projektförderung die Stelle der Quartiersmanager*in fortgeschrieben werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnverein Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenzentrum Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bücherei Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das bestehende Quartiersmanagement wird auch nach dem Projektzeitraum fester und strategisch elementarer Bestandteil des DRK Leistungsangebotes im Quartier Ilmenauwiesen sein. Mit der Projektförderung sollen die vorhandenen Strukturen dergestalt gesichert und weiterentwickelt werden, dass ein dauerhaft etabliertes Quartiersmanagement konzeptionell und personell gewährleistet ist. Die zukünftige Finanzierung soll dann anteilig über die vielen DRK eigenen Leistungsangebote mitgetragen werden.
Galerie
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bearb quartier 2
dji 0081
dji 0100
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Begegnungszentrum TANTE EMMA

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Mit Tante Emma kannst du rechnen: Nachhaltiges Sozialunternehmertum unterstützt lokale GWA
Projektbeschreibung
Der Anstoß für ALLE Aktivitäten war das 2014 in der lokalen Zeitung veröffentlichte Schicksal einer somalischen Familie, welches vier Einwohner aktivierte anzupacken. Aus diesem ersten Einsatz wurde eine wachsende Initiative für Flüchtlinge. Die Vereinsgründung erfolgte 2017 und die Zielgruppe wurde auf alle Hilfebedürftigen erweitert. Mit der ersten Förderung konnten wir die Arbeit professionalisieren und die Ansätze der GWA einführen. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort wohin die EinwohnerInnen dann auch kommen konnten. Aus einem Gespräch mit dem Amt für strategische Sozialplanung (Landkreis) Mitte 2018 ergab sich die Besichtigung eines Bürgermarktes mit weiteren sozialen Vereinen. Dies inspirierte zu Überlegungen für ein neues Begegnungszentrum. Weitere Treffen, eine größere Infoveranstaltung im Februar 2019 und die Gründung eines Arbeitskreises folgten. Mehrere Sitzungen wurden abgehalten. Um nicht in reinen Absichten und vagen Zielen zu verharren, traf die Idee der Antragsstellung im Rahmen der Modellförderung durch das Sozialwerk Cuxhaven e.V. im Arbeitskreis auf Zustimmung. Das Sozialwerk stellte den Antrag und wurde dann tatsächlich auch von der Jury ausgewählt. Nun konnte tatsächlich ein konkreter Ort als Anlaufstelle und Heimathafen in Alt-Cuxhaven geschaffen werden. Schon im März 2020 konnten wir das Begegnungszentrum Tante Emma eröffnen. Die drei Etagen erfüllen jeweils eigene Funktionen: 1. Im KAUFRAUM können Privatpersonen und Kreative Regale mieten, um 2nd-Hand-Waren und Selbstgestaltetes anzubieten. Dabei werden Nachhaltigkeit und lokaler Handel gefördert. 2. Im FREIRAUM werden Büros und ein Versammlungsraum bereitgehalten. So bieten wir sozialen Akteuren an, bestehende Beratungsangebote an einem zusätzlichen Standort zu etablieren (niederschwellig im „Hinterzimmer“ eines Ladenlokals z.B. für Schuldnerberatung + Suchtberatung). Neuen Initiativen und Bewegungen bieten wir eine Heimat, an dem sie ihre Treffen abhalten und sich organisieren können. 3. Mit dem WERKRAUM halten wir ein Atelier und Kreativraum vor. Hier ermöglichen Ehrenamtliche und lokale Künstler Workshops und regelmässige Treffen. Die Besonderheit dieses Begegnungszentrums ist die Einbindung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes in das Konzept der GWA. Der professionell gemanagte Kaufraum wird Einnahmen erzielen und zunehmend die Abhängigkeit von Fördermitteln verringern.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eine lokale Anlaufstelle ist neben der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag) für eine funktionierende GWA wichtig. Dafür ist das Begegnungszentrum Tante Emma konzipiert. Dabei ist der Name Programm: man kennt sich im Laden an der Ecke, begegnet einander ungezwungen und nebenbei wird gemeinsam das Zusammenleben gestaltet. Prophylaktisch wirken wir verstärkt unter Älteren, Alleinerziehenden und Migranten die von Armut bedroht sind (siehe Armutsbericht LK Cux). Wir beugen zunehmender Anonymität und Spaltung der örtlichen Bevölkerung vor. Positive Begegnungen in angenehmer Atmosphäre laden zum erneuten Besuch ein. Hier finden EinwohnerInnen konkrete Hilfen, Beratung, Freizeitaktivitäten und weiterführende Partizipationsmöglichkeiten. Nach nur sieben Öffnungstagen mussten wir wegen Corona das Begegnungszentrum wieder schließen. Viel Zeit um in Schockstarre zu verharren hatten wir nicht: der Ausfall der Cuxhavener Tafel und die davon betroffenen EinwohnerInnen bewegten uns sehr. So hat unser Verein maßgeblich das Netzwerk für die nachbarschaftliche Corona-Hilfe initiieren und die Räumlichkeiten von Tante Emma wurden temporär dafür als Büro genutzt. Nach acht Wochen konnten wir Tante Emma vorsichtig wieder öffnen, was allerdings nur zögerlich von den EinwohnerInnen angenommen wurde. So müssen wir feststellen, dass die Covid 19-Pandemie uns stark zurückgeworfen hat: Engagierte Mitarbeiter haben in der Nothilfe (zu) viel Energie gelassen. Auch fehlen uns viele Wochen mit ursprünglich kalkulierten Einnahmen aus dem Kaufraum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Das Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich direkt im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt - siehe Bevölkerungspyramide (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide); Projektgebiet = Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicherGeltungsbereich/PolitischeGebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03352-Cuxhaven.html?nn=25856&year_month=202007
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Cuxhaven - siehe Anlage
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Gesamtstadt: www.wegweiser-kommune.de - siehe Anlage Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.weg-weiser-kommune.de (siehe Anlage) nur ab 65 Jahre; zzgl. ca. 7% der 60-64 Jährige (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.wegweiser-kommune.de für Gesamtstadt; Schätzung für Projektgebiet
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Gestalter im Optimierungsprozess ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem Gebiet. So können sich Initiativen sich um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. In diesem Projekt steht ein Begegnungszentrum als Komm-Struktur im Zentrum. Dies ist die wichtige und logische Ergänzung zu der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag). Tante Emma ist der konkrete Ort, an welchem interessierte EinwohnerInnen (z.B. nach der aktivierenden Befragung) sich treffen und vernetzen. Hier finden sie zum einen bestehende Beratungsangebote oder in offenen Sprechstunden weiterführende Hinweise für ihre individuellen Lebenssituationen. Zum anderen ist hier der Kristallisationspunkt, an welchem sich unterschiedlichste EinwohnerInnen zu ihren Themen treffen und aktiv werden. So wird das Begegnungszentrum Tante Emma zunehmend zu dem Ort, wo die Expertise für den Stadtteil Alt-Cuxhaven vorhanden ist. Dies wird die Lobby der EinwohnerInnen in eigenen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen stärken. Zugleich wird hier eine starke Vertretung wachsen, welche von Stadt und Kommune beachtet und aktiv miteinbezogen werden muss.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Räumlichkeiten für verschiedene Beratungs- und Freizeitangebote werden geschaffen und angekommen. Soziales Miteinander wird hier gepflegt und gestärkt.
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen erstmals miteinander in Kontakt. Sie finden Gemeinsamkeiten, entwickeln und realisieren Aktionen. Interessen der EinwohnerInnen werden aktiv verfolgen. Sie schaffen neue, kreative Begegnungsanlässe.
Beschreibung
Gemeinsames und koordiniertes Handeln zugunsten der Interessen der EinwohnerInnen. Gemeinwesenspezifische Planungen und Strategien werden erarbeiteiten. Effizientes und zielstrebiges Vorgehen.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist er das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 (u.a. Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Shalomhaus, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbersverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhoff Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Einbindung in kommunale Strukturen ist bereits durch die laufende Arbeit gewachsen. So sind wir in die Vorbereitungen für die Stadtteilkonferenz eingebunden und werden als Partner für das kommunale Konzept für eine aufsuchende Arbeit gesehen. Eine Unabhängigkeit von weiteren Fördermitteln kann unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur wie im Antrag beschrieben funktionieren: ein freundliche Übernahme von Marktanteilen durch die EinwohnerInnen selbst.
Galerie
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naehgruppe cn
gruppenfoto unterzeichnung
treffen nach aufruf fuer neue ehrenamtliche
bild moderationswand
beirat okt 2019
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Demokratie gestalten im Sahlkamp

Ansprechpartner
Manja Taylor
Funktion Projektkoordinatorin
Ich im Sahlkamp - Wir auf der Welt. Ein stadtteilbezogenes Projekt für Persönlichkeitsentwicklung und eine nachhaltige Zukunft
Projektbeschreibung
Die Beteiligung der Sahlkampbürger*innen wird auf individueller Ebene trainiert und darauf aufbauend im Gruppenkontext und in Stadtteilgremien umgesetzt. Der Sahlkamp ist relevant für unsere Stadtgesellschaft und verschafft sich Gehör! Unser Projekt entfaltet sich über die 3 Jahre von einem individuellen zu einem kollektiven Fokus. Politikverdrossenheit und Desillusionierung begegnen wir im 1. Jahr zunächst mit Projekten für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, denn solange ich mit mir selbst nicht im Reinen bin, ist mir der andere egal. Wir fördern also im 1. Jahr persönliche Ziele, Visionen und Handlungsfähigkeit der Anwohner*innen. Im 2. Jahr liegt unser Fokus auf Quartier, Stadtteil, Nachbarschaft, wird also nach ersten Erfolgserlebnissen der TN mit eigenen Ressourcen erweitert. Das 2. Jahr steht im Zeichen von Solidarität und Gemeinschaftsgefühl. Der und die Einzelne sollen erleben können, dass sie gemeinsam Ziele erreichen können und die Stärken des Stadtteils kennenlernen und nutzen. Hier stärken wir vor allem auch die Kooperation mit dem Bezirksrat, dessen Bewohnersprechstunde leider oft leer ist oder von einer kleinen homogenen Gruppe genutzt wird - das wollen wir ändern! Im 3. Jahr wird der Blick noch weiter - auf Stadt, Land, Welt: Wir wissen, dass unsere Anwohner auch von größeren gesellschaftlichen Fragen bewegt werden, sich von diesen jedoch oft überfordert fühlen oder sich von fake news vereinnahmen lassen. Wir setzen uns nun zur Aufgabe, diese Überforderung anzugehen und den Themen und Visionen der Menschen in unserem Stadtteil mehr Raum zu geben. Unser im Gesundheitsprojekt getesteter generationsübergreifender Ansatz erscheint uns hilfreich für diese komplexe Aufgabe: wir können so die eigenen Ressourcen im Sahlkamp weiter wecken und die verschiedenen Altersgruppen können sich gegenseitig befruchten. Gemeinsame Interessen auch gemeinsam zu vertreten und sich mit seinem Stadtteil zu identifizieren ist eine aus dem alten Projekt gewachsene Perspektive. Diese noch zaghafte Pflanze wird der SPATS e.V. in seinem Projekt „Ich im Sahlkamp-Wir auf der Welt“ pflegen. Wir haben in unsere Konzeption mit einbezogen, dass 2021 noch weiterhin von Abstandsregeln und Personenbeschränkungen in geschlossenen Räumen geprägt sein wird - unser Fokus auf Arbeit mit Kleingruppen, 2er-Gruppen und Einzelnen bezieht dies mit ein, so dass wir voraussichtlich die Maßnahmen überwiegend wie geplant durchführen können.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Sahlkamp liegt im Nordosten Hannovers, hier leben 14.433 Menschen. Die Anwohner*Innen des Stadtteils, insbesondere im Gebiet „Sahlkamp Mitte“ haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Wir haben im Projekt "Gemeinsam Gesund Leben", besonders seit der Coronazeit, intensiv mit Einzelnen und Kleingruppen gearbeitet, die hauptsächlich über ihre Perspektivlosigkeit gesprochen haben. Vielen fehlt es an Teilhabemöglichkeiten, sie fühlen sich von der Politik zu wenig beachtet. Verschwörungsideologien sind ein Thema, dem wir mit bloßem Fokus auf Gesundheitsfakten nicht bekommen. Mit dem demokratiefeindlichen Potential der derzeitigen bundesweiten Demos dürfen die Kommunen vor Ort nicht allein gelassen werden. Ressourcen von Land und Bund sind notwendig. Am Thema "Gesundheit" arbeiten wir anderswo mit gestärkten Netzwerken weiter. Zurückliegende Anstrengungen, um ein Stadtteilforum zu installieren sind leider gescheitert. Wir haben mithilfe der aktuellen Förderung ein generationsübergreifendes „SPATS-Parlament“ initiiert. Dementsprechend sind wir in Bezug auf eine gelingende Partizipation in den kommenden Jahren optimistisch und möchten mit unseren Bewohner*Innen eine Teilhabe an politischen Vorgängen im Sahlkamp realisieren. Die generationsübergreifende Arbeit aus dem aktuellen Projek spricht viele Bewohner*Innen an, unabhängig von ihren individuellen Hintergründen in Bezug auf Alter, Herkunft und Geschlecht, und dient so brückenbauenden Beziehungen. Häufig fehlen im Sahlkamp die Berührungspunkte zwischen unterschiedlichen Zielgruppen. Diesem Problem wollen wir entgegenwirken, Vorurteile abbauen und weitere Desilliusionierung stoppen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße* (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet "Sahlkamp-Mitte", das im Zentrum des Stadtteils Sahlkamp mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen die Bauarbeiten zum Neubaugebiet "Gartenstadt" beginnen. Dort werden über 1.000 neue Bewohner*innen zuziehen. *es läuft ein Bürgerbeteiligungsprozess zur Umbenennung.
Einwohnerzahl
14334
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet Soziale Stadt (s. Quartiersplan) liegt innerhalb des Projektgebiets (s. Stadtteilplan). Es gibt "unsichtbare" Grenzen zwischen Bewohner*innen des sogenannten Speckgürtels und des Soziale-Stadt-Quartiers, die wir mit unserem Projekt überbrücken wollen. Landesfördermittel sind in den nächsten Jahren für unser Gebiet so wichtig aufgrund folgender Punkte: 1. 9 Einrichtungen im Fördergebiet "Soziale Stadt" Sahlkamp sind von städtischer Seite unterfinanziert, teilweise seit Jahrzehnten. Besonders für 2021/22 befürchten wir aufgrund der 2020 gesunkenen Steuereinnahmen in den Kommunen durch die Coronakrise, dass an unseren Kunden - den Menschen, die in der Gesellschaft ohnehin die geringste Lobby und leiseste Stimme haben - weiter gespart werden soll. 2. Die Haushaltsentscheidungen der Stadt Hannover verzögern sich aufgrund von Corona, möglicherweise erfahren wir erst im April 2021, wie hoch unsere Budgets sein werden / welche Anteile unserer Anträge finanziert werden. 3. Im nächsten Förderzeitraum bis 2023 werden die Planungen für ein Neubaugebiet im Sahlkamp realisiert und die Bewohnerinnen des "soziale Stadt" Quartiers befürchten in Zukunft eine Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur durch Abwanderung von Ärzten, Geschäften, durch Mehrbedarf an der schon gut ausgelasteten Grundschule etc. 4. Es fehlen Räume, die Gruppen von Anwohner*innen kostenfrei /-günstig in Selbstorganisation nutzen können. 4.b .. besonders solche Räume, die von allen Akteuersgruppen als "neutral" wahrgenommen werden. Zusätzlich zu den o.g. statistischen Daten wohnen im Sahlkamp überdurchschnittlich viele Personen auf kleinem Raum (2,2 Personen pro Haushalt, ggü 1,8 Personen in der gesamten Stadt).
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich auf Kinder bis 15 Jahre. Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil Ausländer*innen im Sahlkamp ist seit 2014 um 1.212 Menschen gestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 44,3%. Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten: prozentualer Anteil von Haushalten mit Kind(ern) an Bedarfsgemeinschaften, die Transferleistungen beziehen. Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten die persönlichen Ressourcen der Anwohner*innen stärken, und bislang passive oder gar desillusionierte Menschen dadurch aktivieren, dass der Fokus im ersten Projektjahr auf individuellen Wünschen und Zielen liegt. Die Teilnehmer*innen (TN) sollen ihre Ressourcen positiv erfahren und einsetzen und so ermutigt werden, dies öfter zu tun - im 2.+3. Jahr auch in Zusammenarbeit mit Nachbar*innen und Anderen. Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Bereits vorhandene Beteiligungsformate sollen nutzerfreundlicher werden und mehr genutzt und damit gestärkt werden. Hierzu wollen wir neue Akteur*innen einbeziehen. Aus bestehenden Netzwerken wurde der Bedarf nach mehr Verlinkung des Gebietes sozialer Stadt und des Rest-Stadtteils an uns herangetragen. Beteiligungsformate und andere Angebote werden häufig von denselben, homogenen Gruppen genutzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, andere Anwohner*innen zu aktivieren und zu integrieren. Wir begrüßen weiterhin die Gemeinwesenorientiertheit dieser Landesministeriums-Ressource, da unsere positiven Erfahrungen generationsübergreifender Arbeit der letzten Förderperiode so in dieses Beteiligungsprojekt einfließen können. Außerdem sind bei der Aktivierung von Gruppen, die sonst für Beteiligungsformate unerreichbar sind, ein niedrigschwelliger Ansatz sowie eine gute Beziehungsbasis unumgänglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Teilnehmer*innen des 2.- und 3. Projektjahres sich - über kulturelle, soziale oder Einkommensgrenzen hinweg - in Paten- oder Kleingruppenprojekten gemeinsame Erfolge erleben. Wenn Teilnehmer*innen erfahren, dass sie gemeinsam stärker sind.
Beschreibung
Wenn wir durch unsere Beziehungsarbeit in unseren sonstigen Einrichtungstätigkeiten neue Akteursgruppen aktivieren, die in bisherigen Beteiligungsgremien nicht vertreten sind, und wenn die Themenwahl aller Maßnahmen von den Teilnehmer*innen geleitet wird.
Beschreibung
wenn TN eigene Stärken und nachbarliche Vorbilder entdecken, wenn bestehende Beteiligungsformate gestärkt werden durch Anpassung auf neue TN, wenn positives aus dem Stadtteil berichtet wird, wenn TN kleine Erfolge auf eigene Ressourcen zurückführen
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil. Derzeit unterstützt das Gremium "Koordinationsrunde" 9 Einrichtungen, die unterfinanziert sind und für die kommenden Jahre um Erhöhung der kommunalen Mittel kämpfen. 4 der SPATS-Einrichtungen gehören dazu. Aufgrund der durch die Coronakrise eingebrochenen Steuereinnahmen kann voraussichtlich 2021/2022 weniger finanziert werden, so dass Dienstleistungen für unsere Zielgruppen evtl. wegbrechen werden. Sowohl der langjährige Quartiersmanager als auch der Gemeinwesenarbeiter gehen während der Projektlaufzeit in Rente, so dass dem Stadtteil Wissen und Erfahrung verloren gehen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Gemeinwesenarbeit, Fachbereich Jugend und Familie, Fachbereich Soziales, Fachbereich Senioren, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e.V., Epiphanias Sportgemeinschaft, Internationale Stadtteilgärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V., Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat, Integrationsbeirat, Sanierungskommission, Bezirksbürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Stadtteilanzeiger, Sanierungszeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche aus verschiedenen Beteiligungsformaten, Multiplikator*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Sahlkamp, Seniorenbeirat, AG Image, AG Beratung, AG Sicherheit, AG Flüchtlinge, AG Frauen, AG Kinder und Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beratungsbüro Petra Kühne, Rechtsanwältin Jaanika Welsch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
1. 2,2 Std Projektkoordination für generationsübergreifende Arbeit sind beantragt (ob dies bewilligt wird, erfahren wir evtl. im April 2021) 2. Ab 2022 planen wir einen Antrag bei Demokratie leben! 3. Die beiden Kinder-/Jugendeinrichtungen planen eine Bewerbung für Beteiligungsprojekte beim Kultusministerium 4. Planung weiterer Fördermittel ab 2024 kann konkretisiert werden, wenn die Fördermittelgeber, die wir kontaktiert haben, Auskunft über zukünftige Ausschreibungen geben können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern*innen implementiert. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmerin errichtet. In den ersten zwei Projektjahren wurden bereits in einem interaktiven Beteiligungsprozess Angebote für und mit Anwohnern*innen etabliert. In den Folgejahren wird nun im Quartier auf verschiedenen Ebenen an der Aufwertung des Viertels gearbeitet. Darauf ist auch das strategisches Ziel des Projekts mit seinen drei Unterzielen ausgerichtet und aufgebaut. 1. Das bereits in Neumünden entstandene Netzwerk soll gepflegt, genutzt und erweitert werden, die Lebenswelt Neumünden soll unter Einbeziehung der Bewohner*innen und deren Ideen aufgewertet werden. Hierzu werden verschiedene Ansätze zur Einbindung der Menschen im Quartier verfolgt, z. B. Begehungen, Straßenaktionen, gemeinsame Grillabende sowie einer Ideenschmiede. Aus den Interessen heraus sollen AG´s gebildet werden, die durch das Netzwerk unterstützt werden. 2. Durch Sensibilisierung der Anwohner*innen für „ihr Viertel“ soll der Blick auf vernachlässigte Orte fallen. Begehungen unterstützen den Prozess, die Bürger*innen werden eingebunden. Konkret sind zwei Orte zu benennen, die aufgrund von Beschwerden identifiziert werden konnten: verwildertes Areal an der Hannoverschen Straße sowie vernachlässigte Blühinseln in der Wildemannschlucht. 3. Benannte Orte sollen aus den Ideen der Bevölkerung heraus gestaltet werden. Ein starkes Netzwerk und Kooperationspartner begleiten und unterstützen. Die positiven Ergebnisse und Erfolge werden durch qualitativ hochwertigen Content über verschiedene Social Media Kanäle verbreitet. Analog folgt der Austausch über eine Stadtteilzeitung und den persönlichen Kontakt durch Teilprojekte und generations- und kulturübergreifende Begegnungsformate wie z.B. Kochabende, gemeinsame Feiern, Frauen- und Infocafés und einem offenen Treff. Das BZ wird weiter mit Leben gefüllt. Damit wird die Sozialstruktur im Stadtteil merklich verbessert und ausgeweitet. Die Kümmerin beschäftigt sich mit Organisation, Planung, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit, Social Media, Unterstützung und Aufbau von selbstorganisierten Aktivitäten der Anwohner*innen sowie der Unterstützung der Gestaltung des öffentlichen Raumes Neumünden durch Bürger*innen. In den Folgejahren werden im BZ geeignete Hilfsformen und Angebotsstrukturen initiiert, ausgebaut und optimiert. Es entsteht eine Bürgeranlaufstelle.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der Jungen in die nahen größeren Städte. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit ca. 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit ca. 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Die Stadt Hann. Münden bewirbt sich ebenfalls um die Ausschreibung "Gute Nachbarschaft", wobei die Projekte verschiedene Ansätze verfolgen. Das BZ und die Stadt stehen im Dialog miteinander. In Neumünden hat die Zusammenarbeit mit der Stadt Hann. Münden durch den Einsatz einer Sanierungsmanagerin (entstanden durch Energieagentur GÖ) in Kooperation mit weiteren Stellen begonnen. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Geflüchteten in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere Neumünden hat mit der Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen multinationalen Zuwachs bekommen. Überproportional viele Bürger sind auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Daraus resultiert der Ruf als unattraktiver Stadtteil. Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden, dem Stadtteil fehlt Verbundenheit und eine Bürgeranlaufstelle für die Belange und Probleme der Menschen, die hier leben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird auf ca. 20% geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, den Stadtteil Neumünden aufzuwerten und den Bewohner*innen Stimme und Raum zu geben, sich an der Erarbeitung der Gestaltung zu beteiligen und selber aktiv zu werden. Hierzu werden Ansprache und Information der Bürger*innen durch eine "Kümmerin" übernommen, der Austausch wird gefördert und Menschen aktiviert sich im Stadtteilentwicklungsprozess einzubringen und Teil zu werden. Die Geschichte des Stadtteils wird mit einbezogen und Identität mit Neumünden wird geschaffen. Hiermit ist eine aktive Belebung des Begegnungszentrums verknüpft, weiterhin wird das Wirken des Begegnungszentrums im Haus der Nationen ausgebaut. Bürgernahe kultursensible Angebote und Veranstaltungsformate für alle Generationen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll die „Kümmerin/Gastgeberin“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und unterstützt bei Vereinsgründungen. Der Stadtteil wird mit Hilfe des BZ bzw. der „Kümmerin“ aufgewertet, die Gemeinschaft wird gefördert und die soziale Benachteiligung verringert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
1200 Haushalte in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Beschreibung
Aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Beschreibung
Das Begegnungszentrum und gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden.
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst e. V., Kunstverein Mündener KunstNetz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Ruderverein e. V., Rock for Tolerance e.V., Mündener Tafel e. V., Mündener Kanu-Club e. V., Familienzentrum Hann. Münden e.V., Red Stars Drum & Bugle Corps Hann. Münden, Münden blüht und summt, Mehr!Generationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Münden e.V., Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Bürgertreff Hann. Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauverein Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD - Ortsverein Münden, CDU - Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden (BFMÜ), GRÜNE - Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird durch die Akquise von externen Fördermitteln und durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen des Begegnungszentrums nahtlos gewährleistet.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Werkstatt Zukunft Altstadt 2.0 in Hann. Münden

Ansprechpartner
Nicole Prediger
Organisation Stadt Hann.Münden
Funktion Derzernetin Bau, Stadtentw., Umwelt, Klima
Installation eines "Kümmerers" zur lokalen Vernetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Altstadt Hann. Münden
Projektbeschreibung
Seit vielen Jahren ist in der Altstadt Hann. Münden eine aktive Bürgerschaft tätig. Sie befasst sich mit unterschiedlichsten Projekten, immer mit dem Ziel, sich für das Wohl der Altstadt einzusetzen und diese lebenswerter zu gestalten. Alle Akteur*innen, Vereine und Institutionen eint, dass neben dem Einsatz für die eigentliche Sache ein erheblicher Zeitaufwand für organisatorische und administrative Aufgaben aufgewendet werden muss. Im Verbund mit dem Fachwerkfünfeck soll derzeit eine digitale Plattform "Ehrenamt" aufgebaut werden, um die oben genannten Unterstützungsbedarfe gebündelt zu decken. Darauf aufbauend will die Stadt Hann. Münden eine lokale Anlaufstelle für Ehrenamtliche vor Ort schaffen. Hier sollen vorhandene Strukturen gebündelt, administrative Aufgaben übernommen und Öffentlichkeitsarbeit zentriert werden. Diese Stelle soll durch eine Person besetzt werden, ein "Kümmerer", mit Ortskenntnis, der sich persönlich einbringt und entsprechende Fachkenntnisse mitbringt. Damit will die Stadt Hann. Münden das bürgerliche Engagement unterstützen und ihre Wertschätzung zeigen. Der "Kümmerer" soll als Personalstelle in der Verwaltung verankert werden. Die direkte Verbindung zur Verwaltung und der der persönliche Kontakt zu den Akteuren soll ausserdem die bürokratische Barriere, die viele Ehrenamtliche verunsichert, abbauen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehrenamtlichen Akteure setzen sich für den Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt ein. Jedoch arbeitet jeder Verein, jede Gruppe für sich allein auf seinem Gebiet. Dabei stellen sich für alle die gleichen Probleme, die Ressourcen an Personal sind begrenzt, administrative Dinge, Materialbeschaffung, Fördermittelakquise sind zeitintensiv. Der Kümmerer soll die für die Stadtentwicklung so wichtigen Kräfte bündeln, sich für Problemlösungen einsetzen und Synergien schaffen. Intensiveres Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen aktiven Bürger soll dabei helfen, dass sie sich gegenseitig unterstützen können und sich gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung unserer historischen Altstadt einsetzen. Der Landkreis Göttingen bewirbt sich ebenfalls mit dem Begegnungszentrum im Stadtteil Neumünden bei der Ausschreibung "Gute Nachbarschaften". Die beiden Projekte verfolgen unterschiedlichen Ansätze in zwei verschiedenen Quartieren der Stadt. Das Begegnungszentrum und die Stadt stehen in engem Kontakt und partizipieren bereits von einander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Altstadt
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die historische Altstadt von Hann. Münden, begrenzt durch die Flüsse Fulda, Werra und Weser sowie den historischen Wallanlagen.
Einwohnerzahl
2065
Quelle / Anmerkungen
Daten Einwohnermeldeamt, Stand 20.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die Altstadt Hann. Münden als wichtiger zentraler Versorgungsbereich mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit soll als multifunktionaler Stadtkern erhalten und zukunftsfähig gemacht werden. Die verschiedenen Initiativen stärken diese wichtigen Funktionen durch ihr ehrenamtliches Engagement und die Umsetzung von Projekten. Der "Kümmerer" wird unter maßgeblicher Einbeziehung der Akteure das vorhandene Know-How bündeln, um die Stadtentwicklung positiv, nachhaltig und lebendiger zu gestalten. Er soll als Manager im Altstadtquartier agieren, indem er die Schnittstelle zwischen Bürger und Verwaltung bildet und auch die Verbindung zur Politik herstellt. Die Initiativen können sich somit freier entfalten und sich so auf die wesentlichen Ziele konzentrieren. Die Verbesserung der Kommunikation und positives Feedback fördern zudem die Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren und stärkt die Stadtentwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das intensive Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen Initiativen wurde erreicht, dass sich die Aktiven gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung der historischen Altstadt einsetzen und sich gegenseitig unterstützen und helfen.
Beschreibung
Durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen wird das Gemeinschaftsgefühl der unterschiedlichen Initiativen entwickelt, die öffentliche Wahrnehmung wie auch die Stadtentwicklung insgesamt gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bereich Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Hann Münden Marketing (Tourismus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderverein Mündener Altstadt eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergenossenschaft Mündener Alstadt eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Denkmalaktivisten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Gilde eV (Vereinigung der Mündener Wirtschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Integrationsinitiative "EinMünden"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Münden blüht und summt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Tourist eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeiter- und Geschichtsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgertreff eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkmalKunst KunstDenkmal eV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Lutherische Kirche, Evangelisch-Reformierte Kirche, Katholische Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Aegidienkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Tillyschanze eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Kulturring eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rock for Tolerance eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spendenparlament eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielgeräte-Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtführergilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steinbrückenquartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Installation des "Kümmerers" erfolgt zunächst befristet auf den Förderzeitraum in den Stellenplan der Stadt Hann. Münden. Diese Stelle soll langfristig unbefristet in den Stellenplan etabliert werden und ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, um kleine Projekte umzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn
Projektbeschreibung
Wir sind als Ev.-luth. Kirchengemeinde die einzige KGM in Godshorn und haben ein grosse Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Unsere Räumlichkeiten werden schon jetzt vielfältig genutzt z. B. durch den Pädagogischen Mittagstisch „Satt & Schlau“, der an fünf Tagen in der Woche 20 Grundschulkindern Hausaufgabenhilfe, Mittagessen und verlässliche Betreuung nachmittags in Kooperation mit der Grundschule anbietet. Ein interkulturelles Begegnungs- und Nähcafé bietet einen Treffpunkt für Geflüchtete und Einwohner von Godshorn. Mehrere Eltern-Kind-Treffen bieten Familien mit kleinen Kindern Raum für Erfahrungsaustausch. Die KiTa der Kirchengemeinde ist Schwerpunkt der Familienarbeit. Das DRK veranstaltet seine JHVs in der Kirchengem. Der Kulturring Godshorn nutzt die Kirche für seine Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht, regelmäßige Aufführungen eines Kinder-Musicals mit ca. 40 Kindern in der Kirche statt. In Kooperation mit der Region Hannover werden in Zukunft Hebammensprechstunden im Gemeindehaus angeboten. Es besteht eine koordinierende Termin-Zusammenarbeit mit DRK, AWO, Feuerwehr, Sport- und Schützenverein. Das Netzwerk für Geflüchtete für die Gesamtstadt Langenhagen, an dem auch die Sozialarbeiter*innen der Stadt teilnehmen, hat seinen Treffpunkt im Gemeindehaus. Es gibt also schon eine vielfältige Form von Kooperation, aber keine gemeinsame Strategie. Deshalb wollen wir ein MGZ aufbauen. Es bietet hier eine geeignete Plattform, um die vielfältigen Netzwerke und Formen der Zusammenarbeit u. a. bei familienunterstützenden Angeboten (weiter-) entwickeln können. Es kann auch mobil verortet werden und an verschiedenen Örtlichkeiten stattfinden. Es könnte zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, wie eine Groß-Familie als Netzwerk von vielen Mitgliedern, Partnern und Nutzern, die motiviert werden, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu formulieren und gemeinsam umzusetzen. Hier geht es um Partizipation der Einwohner*innen von Godshorn. Ideen, Perspektiven, Bedarfe, Wünsche werden von der Bewohner*innen selbst entwickelt. Im Rahmen von Zukunftswerkstätten, Workshops, Worldcafés, open-space-Veranstaltungen können sie sich als Experten aktiv einbringen. Damit übernehmen sie die Ausrichtung und Gestaltung der Inhalte und Angebote. Teilhabe und Augenhöhe angelegte Kommunikationsstruktur könnten aktiv gelebt werden und Ressourcen gestärkt und Schwächen ausgeglichen werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Godshorn ist mit seinen 6.538 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Ortsteil der Stadt Langenhagen und immer noch dörflich geprägt. Im Gegensatz zu den beiden Industriegebiete (eines bei Schulenburg) und der Air-Business-Park, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber nur wenige wohnen. Zwischen diese und die Autobahnen ist Godshorn so eng eingefügt, dass das Ortsgebiet stark begrenzt ist. Trotzdem wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig an. Durch diese Veränderung und durch den demografischen Wandel wird Godshorn zusehends mehr zur Schlafstadt. Es ist für die Vereine und Verbände sehr schwierig, Neu Hinzugezogene und junge Einwohner für die Arbeit in diesen Vereinen zu aktivieren und Ehrenamtliche für Leitungsaufgaben zu gewinnen. Die Mitgliederzahlen der Vereine sinken bei gleichzeitigem Anstieg der Einwohner. Hier braucht es Angebote. 2015 wurde das Hallen-Freibad der Stadt Langenhagen in Godshorn geschlossen und wartet seitdem auf den Abriss. Dies ist zu einem entscheidenden Standortnachteil geworden. Die Banken verlassen den Ort. Angebote, die die Bedürfnisse der Menschen aufnehmen und diese für ihre eigenen Interessen sprachfähig machen, fehlen. Die Vereine, die Parteien, der Kulturring, die Feuerwehr, die Kirchengemeinde, die Kitas, die Schule, sehen die Probleme , aber es gibt keine gemeinsame Strategie dies zu ändern. Es müssen also gemeinsam Strategien und Methoden konzipiert werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Godshorn in die Gestaltung des Gemeinwesens miteinzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Godshorn
Beschreibung
Godshorn hat 6.538 Einwohner und einr Größe von 8,28 km², noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6538
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Langenhagen vom 22.11.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover Online Statistik vom 31-12.2019
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12..2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Stastistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26 Jahre, die auch Transferleistungen erhalten Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Das MGZ soll zielgruppenübergreifend für alle BewohnerInnen im Sozialraum nutzbar sein. Es soll alle Generationen (Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren) aber auch unterschiedliche Bewohnergruppen in ihre Arbeit einbeziehen. z. B. Organisation von Treffpunkten, Ausflügen etc., die für alle BewohnerInnen offen sind, ebenso, wie es Angebote für bestimmte Gruppen wie z.B. Seniorinnen, themengebundene Gruppenangebote geben kann. Die Motivation der Menschen soll gefördert werden, Einfluss auf ihre Lebenswelt zu nehmen. Sie greift Themen der Bewohnerinnen und Bewohner wie z.B. gesundheitsfördernde Angebote, Informationsveranstaltungen und aktuell Angebote zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen sollen aufgegriffen und Hilfe zur Selbsthilfe und angeboten werden. Die im Sozialraum vorhandenen Ressourcen sollen nutzbar gemacht werden. Netzwerke im Sozialraum können gefördert und geschafft werden. Dabei wollen wir uns verschiedener Methoden bedienen. Neben Gruppenarbeit wie Methoden der Sozialforschung , Befragung und Untersuchung zur Feststellung von Bedarfen, soll aktive Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner deren Verantwortung für sich selbst und den eigenen Stadtteil zu fördern. So können frühzeitig Konflikte erkannt und Lösungen erarbeitet werden - eine wichtige Präventionsaufgabe. Präsenz im Quartier, Zugänge zu Bildungsangeboten und ein unmittelbarer Kontakt zu den Menschen tragen zur Verbesserung des Images des Stadtteils bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ortsrat Godshorn und Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kiulturring Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengemeinde Zum Guten Hiren Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn, KiTas, Krippen, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Offene Gesellschaft Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Langenhagen, Pressearbeit des Kirchenkreises Burgw.-Langenh., Lokalpresse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien des Ortsrates Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirchengemeinde, vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, der Eltern-Kind Gruppen, der Musikgruppen und interessierte Mitbürger*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein MGZ ist immer auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Auslobung durch die GWA und die Finanzierung durch die N-Bank sind als Anschubfinanzierung zu verstehen. In der Zwischenzeit werden wir versuchen, eine langfristige finanzielle Absicherung des MGZ durch Fundraising (Region, Kommune, Sponsoren) zu schaffen. Wir haben durch Kooperationsverträge und die 10jährige Finanzierung des Päd. Mittagstisches Satt & Schlau gute Erfahrungen in erfolgreichem Fundraising.
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kita zgh   lokomotive
Aufsteller
pressefoto_1.jpg (1.82 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunft Quartier

Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
Funktion Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren
Verstetigung der Quartiersarbeit
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden im Quartier Mozart- und Drosselstraße ein Quartiersmanagement und zahlreiche interkulturelle Begegnungs- und Beratungsangebote aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Da die Förderung 2021 ausläuft, zielt das Projekt „Zukunft Quartier“ auf die Verstetigung der Quartiersarbeit. Eine Verstetigung kann nur gelingen, wenn sie zum einen als gesamtstädtische und ressortübergreifende Gemeinschaftsaufgabe begriffen wird, bei der die Verwaltung eng mit Akteuren vor Ort zusammenarbeitet, und zum anderen die Bewohner/-innen noch stärker als bisher Verantwortung übernehmen für die Gestaltung des Sozialraums. Unter Einbindung der Bewohner/-innen werden deshalb ein Handlungskonzept zur Verstetigung entwickelt sowie Beteiligung und Selbstorganisation gefördert. Da es sich um ein „junges“ Quartier handelt, werden exemplarisch neue Wege zur Stärkung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erprobt. Die Ergebnisse sollen auch anderen Kommunen Anregungen für den Verstetigungsprozess bieten. Eine Zukunftswerkstatt bildet den Grundstein für das zukünftige Zusammenwirken. Welche Angebote sollen weitergeführt werden, was ist zusätzlich notwendig? Wer ist bereit sich dafür zu engagieren und wie kann eine Weiterfinanzierung gesichert werden? Wie kann es gelingen, mehr Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in die Quartiersarbeit einzubinden? Welche Unterstützung benötigen Initiativen? Bereits parallel zur Erarbeitung des Handlungskonzepts werden innovative Ansätze zur Beteiligung und Selbstorganisation erprobt. So wird zur Einbindung breiterer Bevölkerungsgruppen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet. Als ein zentrales Thema hat sich in Gesprächen mit Bewohner/-innen bereits die Gestaltung der eigenen Wohnumgebung herausgestellt. Die Vernachlässigung und Vermüllung von Außenanlagen insbesondere in der Drosselstraße tragen dazu bei, dass dem Quartier weiterhin ein schlechtes Image anhaftet. Als Modellvorhaben soll deshalb in Kooperation mit der Biologischen Station Osterholz ein Umweltprojekt durchgeführt werden. Die Kinder- und Jugendgruppen „Green Players“ beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit Umweltthemen und tragen aktiv zu einer attraktiven Gestaltung ihres Lebensumfeldes bei. Eltern und andere Quartiersbewohner werden durch Veranstaltungen und Aktionen einbezogen. Die Erfahrungen mit diesem Modellvorhaben fließen in das Handlungskonzept ein.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Mozart- und Drosselstraße ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Daneben engagieren sich die Flüchtlingsbeauftragte und das städtische Jugendhaus im Quartier. Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen und hier insbesondere die aufgebauten Einrichtungen und Kooperationsstrukturen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Eine aktuelle Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat dabei Hinweise auf Problemlagen ergeben, die im Rahmen des Verstetigungsprozesses bearbeitet werden müssen: • Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. Ein zielführendes, gemeinsames Konzept der Quartiersentwicklung fehlt. • Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich nicht genügend einbezogen. • Das Projektgebiet ist ein junges Quartier mit einem Anteil von 43% unter 27jähriger. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil von ihnen verlässt die Schule mit dem Hauptschulabschluss bzw. ohne Abschluss. Das Jugendhaus weist zudem immer wieder auf das geringe Selbstwertgefühl vieler Kinder und Jugendlicher hin.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck Mozartstraße und Drosselstraße
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Quartiere "Mozartstraße" mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2018
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck: Projekthandbuch 2020. Fortschreibung des Integrierten Entwicklungs- bzw. Handlungskonzeptes
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Soziale Stadt-Förderung wird Ende 2021 auslaufen. Das beantragte Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Weiterentwicklung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungsstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Eine Förderung würde die Möglichkeit eröffnen, einen längerfristigen partizipativen Verstetigungsprozess zu organisieren und dabei neue Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen zu erproben. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, vor denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen. Dazu werden zwei Teilzeit-Projektstellen benötigt, die nicht aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert werden können: eine Koordinationsstelle und eine Projektmitarbeiterstelle (beide in Teilzeit). Die beiden Personen arbeiten eng mit dem bestehenden Quartiersmanagement zusammen, haben aber klar von diesem abgegrenzte Aufgaben. Aufgabenschwerpunkt des im Rahmen von Soziale Stadt aufgebauten Quartiersmanagements ist die Beratung und Organisation von Angeboten im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Die aus städtischen Mitteln finanzierte Flüchtlingsbetreuerin leistet darüber hinaus aufsuchende Arbeit. Hauptaufgabe der neu zu schaffenden Koordinationsstelle (24 Wochenstunden) soll es dagegen sein, den Verstetigungsprozess zu gestalten. Dazu gehört die Entwicklung eines Handlungskonzepts, aber auch die gezielte Einbindung breiterer Gruppen der Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit. Dazu ist es notwendig, die "Komm-Struktur" im Haus der Kulturen zu ergänzen durch eine aufsuchende Arbeit im gesamten Quartier. Für diese Aufgaben wird eine Person mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung (Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation) benötigt, die Erfahrungen in der Quartiersarbeit und der Arbeit mit Netzwerken mitbringt – sowohl mit Netzwerken aus Einrichtungen und Trägern in der Quartiersarbeit als auch mit Netzwerken aus Bewohnerinnen und Bewohnern aus unterschiedlichen Kulturen. Bei der Erprobung neuer Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen wird der/die Koordinator/-in unterstützt werden von einem pädagogischen Mitarbeiter (13 Wochenstunden) mit Erfahrungen in der Jugend- und Sozialarbeit. Dafür ist ein bereits bei der Stadt beschäftigter Mitarbeiter aus dem Jugendhaus vorgesehen. Hauptaufgabe des pädagogischen Mitarbeiters ist die Planung und Durchführung des Umweltprojekts in Kooperation mit den Expertinnen und Experten der Biologischen Station Osterholz. Die Erfahrungen mit neuen Wegen der Einbindung bringt er in das Verstetigungskonzept ein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15-27jährigen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt, die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge. Das Projekt "Zukunft Quartier" erprobt unter anderem neue Wege der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen. Auch Kinder und Jugendliche sollen lernen ihre Bedürfnisse zu formulieren. Dazu müssen sie zunächst dahin geführt werden, sie müssen zu Akteuren ihrer Lebenssituation „gemacht“ werden. Das heißt, die Förderung muss zur Aktivierung der Jugendlichen führen bzw. dahin, ihr Leben selbst zu gestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in den Verstetigungsprozess einzubeziehen und wenn sich die Weiterentwicklung der Quartiersarbeit an deren Interessen orientiert.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es im Haus der Kulturen und im Stadtteilbüro mehr selbstorganisierte Aktivitäten gibt.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Kompetenzen und Ressourcen von Einrichtungen (incl. Kitas und Schulen) und Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit einfließen und die Beteiligten positiv über ihre Aktivitäten berichten.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung von allen relevanten Ämtern mitgetragen wird und eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe die Arbeit zur Umsetzung des Konzepts aufgenommen hat.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn sich zur Weiterführung der Quartiersarbeit ein aktives Netzwerk aus Stadtteilbüro/Haus der Kulturen, Jugendhaus, Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und weiteren engagierten Partnern aus der Stadt gebildet hat.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung verzahnt ist mit dem Stadtentwicklungskonzept und die Funktion des Projektgebietes für die Gesamtstadt und seine Beziehungen zu anderen Orten der Integration berücksichtigt.
Vorhandene Strukturen
Die Quartiersarbeit beruht bei der Stadt Osterholz-Scharmbeck auf verschiedenen Säulen. Verantwortlich für den Bereich Soziale Stadt ist die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte. Sie hat in Kooperation mit der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben im Haus der Kulturen in der Mozartstraße ein Quartiersmanagement aufgebaut. Die vier in Teilzeit bei der Bildungsvereinigung beschäftigten Quartiersmanager/-innen organisieren das Angebot im Haus der Kulturen, beraten die Besucherinnen und Besucher und koordinieren ein Netzwerk von im Quartier engagierten Einrichtungen. Der Fachbereich Bildung und Erziehung ergänzt die Quartiersarbeit im Teilgebiet Drosselstraße durch Aktivitäten der Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin und des städtischen Jugendhauses. Die Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin leistet aufsuchende Arbeit. Um nach dem starken Zuzug durch die Flüchtlingskrise mehr Menschen auch in der Drosselstraße zu erreichen, hat sie 2018 begonnen, das Stadtteilbüro in der Drosselstraße als niedrigschwelligen Anlaufpunkt wieder zu beleben. Die Arbeit des am Rande der Drosselstraße gelegenen städtischen Jugendhauses ist ebenfalls sozialräumlich ausgerichtet und bezieht auch die Eltern und das gesamte Umfeld der Jugendlichen ein. Das Projekt "Zukunft Quartier" ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement durch die Organisation des Verstetigungsprozesses. Zugleich trägt das geplante Handlungskonzept zu einer besseren Koordination der vorhandenen Einrichtungen bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro Drosselstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Pumpelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Azadi
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballverein Barispor Osterholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte, Fachbereiche Bildung, Soziales, Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus sowie Stadtplanung und Bau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osterholz, Jugendamt und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße und Buschhauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen und Service
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Ratsausschuss für Jugend, Senioren und Soziales hat sich dafür ausgesprochen, die Quartiersarbeit auch nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung fortzuführen. Mittel dafür sind bereits im Haushalt verankert. Die Erarbeitung eines Konzepts zur Verstetigung und Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts „Zukunft Quartier“. Nach Projektende werden die entwickelten Vorhaben angebunden an die städtischen Quartierseinrichtungen (Haus der Kulturen, Stadtteilbüro, Jugendhaus).
Zustimmung Veröffentlichung
On

Seniorenquartier Alte Schmiede Ottenstein - eine "Quartierskraft" für die Gemeinschaft auf der Höhe

Ansprechpartner
Manfred Weiner
Funktion Gemeindedirektor
"Gemeinsam auf der Höhe" - Gute Nachbarschaft im Seniorenquartier Alte Schmiede.
Projektbeschreibung
Mitten im Ortskern von Ottenstein entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein „Seniorenquartier“ mit umfangreichen Angeboten für eine älterwerdende aktive ländliche Bevölkerung. Ziel ist es, die Herausforderungen des demografischen Wandels auf einer abgelegenen Hochebene im südlichen Niedersachsen positiv zu gestalten und den alten Menschen hier eine Perspektive zu geben. Eingeleitet wurde die Quartiersentwicklung bereits in 2013 durch eine aufsuchende Befragung der Menschen über 50 Jahre zu ihren Vorstellungen des Älterwerdens. Wichtigste Erkenntnis: 84 % hielten eine „Seniorenwohnanlage“ auf der Hochebene für wichtig. Seit 2015 wird an der baulichen Umsetzung einer bedarfsgerechten Lösung für die jetzigen und angehenden Alten gearbeitet. Eine Tagespflegeeinrichtung für ca. 15 bis 20 hilfebedürftige Gäste und ein Mehrfunktionshaus (MFH) mit Bibliothek, Kiosk und Café, Therapie- und Vereinsräumen und Friseur sowie Treffpunkt und Sitz einer Anlauf- und Vernetzungsstelle für das Quartier, sind im Bau. Zehn altengerechte Appartements in einer Hausgemeinschaft sowie Ein- und Zweipersonenhäuser komplettieren das Seniorenquartier, das auch im Freiraum Barrierefreiheit und hohe gestalterische Ansprüche verfolgt. Mindestens sechzig Menschen werden in dem neuen Quartier leben und arbeiten. Jetzt sollen, aufbauend auf den vielen guten Ideen im Dorf, konkrete Angebote und damit die Belebung des Quartiers angestoßen werden. Allein schaffen Bürgerverein und Gemeinde es nicht dieses für den ländlichen Raum völlig neue Lebensmodell zu organisieren und mit der traditionellen Dorfgemeinschaft zu vernetzen. Als Verstärkung soll eine „Quartierskraft“ im MFH angesiedelt werden, die durch persönliche Ansprache an die Befragung anknüpfen und die Menschen mit ihrer sozialen Arbeit verknüpfen kann. Denn: Neue Themen kommen auf das Dorf zu. Hilfebedürftige Menschen und ihre Angehörigen stehen dabei im Fokus. Sie probieren neue Wege der Gemeinschaft und brauchen Lösungen für ihre zu groß gewordenen Häuser. - Neue Hilfestrukturen entstehen: Ambulante Betreuung, Nachbarschaftshilfe und Mittagstisch sollen im Quartier Fuß fassen. - Neue Beteiligungsmöglichkeiten werden angeboten: Aufbauend auf den positiven Erfahrungen der letzten Jahre werden die Menschen in ihrem Alltag abgeholt; über Kirche, Landfrauen und Vereine sowie zu Hause werden die Menschen angesprochen und ins Quartier eingeladen, um Angebote zu nutzen oder zu entwickeln, und sich selbst dort zu engagieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Ottensteins isolierte Lage auf der Hochebene und der starke Rückgang der Landwirtschaft als wichtigster Arbeitgeber führte bereits zu Beginn der 2000er Jahre zu extrem negativen Bevölkerungsprognosen von -35 % bis 2030. Mittlerweile zeigen Ottensteins Anstrengungen zur Imageverbesserung sowohl im Dorfbild als auch im Vereinsleben Erfolge gegen den Negativtrend, die Alterung der Bevölkerung und die damit häufig verbundene Hilfebedürftigkeit und Vereinsamung der Menschen ist aber trotzdem nicht aufzuhalten. Damit die Menschen im Alter bleiben und ihre Wohnsituation bedarfsgerecht anpassen können, hat Ottenstein mit Unterstützung durch Land und EU den Schwerpunkt seiner baulichen Dorfentwicklung in den letzten Jahren auf die altengerechten Einrichtungen auf dem Gelände der Alten Schmiede gelegt. Der parallel dazu gestartete Informations- und Beteiligungsprozess hat durch Zelt- und Saalveranstaltungen einen großen Kreis an Interessierten erreicht und kritische wie begeisterte Meinungen erzeugt. Jetzt geht es darum die Menschen wieder individuell einzubeziehen - sei es als Helfende oder Nutznießende. Der 2018 vor diesem Hintergrund gegründete Verein Bürger für Bürger auf der Höhe e.V. steht geschlossen hinter dem Seniorenquartier und hat großen Zulauf. Er will sich als „verlängerter Arm“ der Quartierskraft umfassend im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und die Menschen verbinden. Jedoch fehlen die Ressourcen und Kompetenzen, um den Prozess zu leiten und das Quartier zu managen. Hier setzt die Quartierskraft an und greift vorhandene Strukturen auf, um sie bedarfsgerecht zu verbessern. Eine Chance für gute Nachbarschaft 2020 zur Stärkung der Gemeinschaft auf der Höhe.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Flecken Ottenstein (Ottensteiner Hochebene)
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt durch die räumliche Abgrenzung des Seniorenquartiers und das Büro im dortigen Multifunktionshaus (Amtstraße 14-16) vorrangig im Flecken Ottenstein, dem Ankerort auf der Ottensteiner Hochebene. Veranstaltungen und Angebote werden sich hier konzentrieren. Darüber hinaus sollen aber auch umliegende Dörfer auf der Hochebene in den Blick genommen werden (insg. 3.500 Menschen). Aufgrund der Höhenlage sind die teils sehr kleinen Dörfer oft auf sich allein gestellt.
Einwohnerzahl
1160
Quelle / Anmerkungen
gemäß LSN-online, Stand 30.09.2020
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Alterung der Bevölkerung im südlichen Niedersachsen und damit auch im Projektgebiet ist eine der größten Herausforderungen der Gemeinden. Die Altersstruktur der Bevölkerung im Flecken Ottenstein zeigt mit 31,6% Einwohner*innen über 60 Jahre wovon allein 8,9% über 80-Jährige sind (LSN-online, Stand: 31.12.2019) den deutlichen Bedarf an Einrichtungen der Seniorenversorgung. Der Anteil der über 60- Jährigen auf der Hochebene dürfte bei über 25% liegen, der Anteil der über 80-Jährigen bei über 12% (Schätzung). Die neuen Angebote im Seniorenquartier sollen diesen Bedarf decken, die Koordination und Organisation des Quartiers ist dafür unbedingt erforderlich. Die Zahlen der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle (=Gesamtstadt) verdeutlichen eine ähnliche Situation. Vorhandene Alteneinrichtungen sind entsprechend ausgelastet.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der in den Gemeinden gemeldeten ausländischen Einwohner*innen hat sich ausgehend von den Jahren 2013/2014 bis 2018 lt. Statistischem Landesamt im Durchschnitt verdoppelt. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung lag 2013 bei 3,0 bis 3,5% und 2018 bei 7,0 bis 7,5%. Die unerwartet große Zahl neu Hinzugezogener hat die Dörfer vor die unterschiedlichsten Herausforderungen und Probleme gestellt. Der Flecken Ottenstein hat die damit verbundenen Chancen ergriffen und versucht die Menschen auf Dauer in die Dorfgemeinschaft zu integrieren und damit u.a. seine Daseinsvorsorgeeinrichtungen zu stärken. Der Fortbestand von Kindergarten und Grundschule wird somit derzeit nicht in Frage gestellt. Insbesondere durch die gefestigten ehrenamtlichen Strukturen konnten die anfänglichen Schwierigkeiten aufgefangen werden. Heute wäre professionelle Hilfe wichtig, um bürokratische Hürden bei der Arbeitssuche und in den weiterführenden Schulen zu unterstützen, aber auch um die endgültige Integration in die Dorfgemeinschaft zu vollziehen. Gebäude und Arbeitsplätze wären vorhanden.
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit in Ottenstein wird durch das Management einer Quartierskraft im Seniorenquartier für die Gemeinschaft auf der Höhe aufgewertet und ausgeweitet. Dabei stehen einerseits die Bedürfnisse der Bewohner*innen des Quartiers und andererseits die Interessen der Dorfbevölkerung an einer guten Nachbarschaft im Fokus. Eine Anlauf- und Vernetzungsstelle wird, für alle gut erreichbar, vor Ort mit neuen Räumlichkeiten im Mehrfunktionshaus geschaffen und hält Kommunikationsräume bereit. Die Quartierskraft baut auf den bestehenden Ressourcen des Gemeinwesens auf, indem die vorhandenen sozialen Beziehungen und Netzwerke genutzt werden, um die neue soziale und bauliche Infrastruktur im Seniorenquartier zu etablieren. Neue Kommunikationsanlässe und Beratungsangebote erfordern ressortübergreifendes Handeln, da die Themen und Aufgaben bedarfsgerecht angepasst werden sollen. Wichtige Themen werden altersgerechtes Wohnen, Gesundheitsvorsorge einschl. Hilfe- bis hin zum Pflegebedarf sowie Digitalisierung und Kultur im ländlichen Raum sein. Es wird zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen und der organisierten Nachbarschaft kommen sowie innovative Angebote der Daseinsvorsorge hervorbringen. Das Altwerden in Gemeinschaft mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe kann sich durch professionelles Management und Moderation etablieren. Der Einsatz einer Quartierskraft kann als modellhaft für abgelegene ländliche Räume gelten, um die Lebensqualität im Alter zu steigern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Bewohner*innen sind handlungsleitend für die Arbeit der Quartierskraft. Der Austausch zum Thema Altwerden auf der Hochebene wird positiv wahrgenommen. Die Menschen nehmen teil und bringen sich mit eigenen Ideen und Hilfeangeboten ein.
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Quartiersarbeit integriert. Kommunikationsanlässe im Seniorenquartier werden von den Menschen auf der Hochebene gut angenommen. Die Wohn- und Aufenthaltsangebote werden gern genutzt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Betreiber von Angeboten im Seniorenquartier verläuft reibungslos. Neue Kooperationen haben sich dabei entwickelt. Entstanden sind bedarfsgerechte Angebote, die von den Menschen im Seniorenquartier gebraucht werden.
Beschreibung
Ehrenamtliche fühlen sich von der Quartierskraft unterstützt. Nachbarschaftshilfe hat sich weiter professionalisiert und wird in Anspruch genommen. Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ist klar geregelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Flecken Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund ASB Hannover Land
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Bürger auf der Höhe e.V., Landfrauenverein Ottenstein, Sportverein, Jugend- und Sportausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Praxis für Allgemeinmedizin, Amt-Apotheke Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ottenstein, Kinderhaus Ottenstein, Bücherei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Physiotherapie, Logopädie, Kioskbetreiber/in, Cafébetreiber/in
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausgemeinschaft des altengerechten Wohnhauses, Bewohner*innen der Einzelhäuser
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Seniorenquartier in Ottenstein wird sich zusammen mit der Quartierskraft etablieren. Die angestoßene Hilfe zur Selbsthilfe wird einen Teil der Arbeiten entbehrlich machen oder durch Ehrenamtliche ausfüllen. Damit würde sich der Umfang der Quartiersarbeit verringern, eine kommunale Finanzierung ohne Förderung wäre gesichert. Parallel ist geplant, ein Sanierungsgebiet um den Marktplatz von Ottenstein zu entwickeln, wodurch ein Quartiersmanagement neue Aufgaben und eine Finanzierung bekäme.
Galerie
bm ottenstein
ottenstein staedtebaulkonzeptfreiraum alte schmiede
ottenstein mehrfunktionshaus im bau
ottenstein tagespflegehaus im bau
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hallo Nachbar!

Ansprechpartner
Mina Amiry
Funktion 1. Vorsitzende
Integration auf Augenhöhe in der Gemeinde Molbergen
Projektbeschreibung
Der gemeinnützige Verein Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg e.V. setzt sich für die Interessen und Rechte von Migranten ein und deren gleichberechtigte Teilhabe im Familienleben, Bildung, Beruf und Gesellschaft. Ein besonderes Anliegen ist es, Begegnungen von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen zu organisieren, um dazu beizutragen, Vorurteile und Ängste vor dem vermeintlich Fremden abzubauen. Das Projekt „Hallo Nachbar!“ möchte gegenüber Migranten in der Gemeinde Molbergen sowie deren Ortsteilen Peheim und Ermke durch gemeinsame Treffen und Exkursionen Nachbarschaftshilfe leisten. Über die Projektlaufzeit verteilt sollen in der Gemeinde Molbergen und den Ortsteilen Peheim und Ermke an unterschiedlichen sozialen Treffpunkten (z.B.Pfarrheime, soziale Gemeinschaftsräume) ansässige Migranten und deren Nachbarn zu gemeinsamen Treffen und Beratungsterminen eingeladen werden. Während der Treffen gibt es die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken näher kennenzulernen. Durch hinzugezogene Sprachmittler wird die Kommunikation erleichtert. Die Termine werden teilweise durch soziale und kulturelle Informationsveranstaltungen ergänzt (z.B. das deutsche Schulsystem, Gesundheitsvorsorge) sowie durch Exkursionen (z.B. nach Bremerhaven, zum Museumsdorf Cloppenburg, zur Meyerwerft/Papenburg). Beratungstermine finden in Form von regelmäßigen Sprechstunden in der Gemeinde Molbergen statt, in denen Migranten Unterstützung bei Fragen und Problemen erhalten (z.B. beim Ausfüllen von Dokumenten). Durch die gemeinsamen Treffen und Unternehmungen sollen Hürden der Kontaktaufnahme zwischen Migranten und ihren Nachbarn überwunden werden und eine Basis zu einem freundschaftlichen Miteinanderleben geschaffen werden. Da die Gemeinde Molbergen nur über eine unzureichende öffentliche Verkehrsanbindung verfügt, soll durch einen Shuttle-Service, der im Rahmen des Projektes eingerichtet wird, den Teilnehmenden geholfen werden, die unterschiedlichen Veranstaltungsorte besser zu erreichen. Der Abschluss des Projektes ist in Form einer Ausstellung geplant, in der Portraits und biographische Informationen der Migranten und deren Nachbarn präsentiert werden sowie eine Übersicht über den Projektverlauf. Auch eine entsprechende Erstellung eines Ausstellungskatalogs ist geplant.
Ausgangslage
„Hallo Nachbar!“ möchte Familien von Migranten aus der Gemeinde Molbergen und den Ortsteilen Peheim und Ermke im Landkreis Cloppenburg dabei helfen, mit ihren Nachbarn in einen freundschaftlichen Kontakt zu treten. 2013 lebten im Landkreis Cloppenburg 11.292 Ausländer. Diese Zahl stieg bis 2017 auf 17.736 Personen (AZR-Statistik des KRV Cloppenburg). Zwar hat sich der Zuzug von geflüchteten Menschen nach Deutschland inzwischen reduziert, doch ein starker Bedarf an Maßnahmen zur Integration und gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe bleibt bestehen. Viele der neuzugezogenen Familien und Personen wohnen nicht länger in Flüchtlingsunterkünften, sondern konnten in eine „eigene“ Wohnung umziehen. Ein solcher Umzug bedeutet zwar ein unabhängigeres, selbstbestimmteres Wohnen, aber auch, dass einem zunächst nachbarschaftliche Bezugspersonen fehlen. Häufig sind die Nachbarn der neuzugewanderten Bevölkerung nicht oder nur kaum bekannt. Gerade neuzugewanderten Menschen fällt es schwer, zu ihren Nachbarn in Kontakt zu treten. Gründe sind Unsicherheiten in der Anwendung der deutschen Sprache oder kulturelle Unterschiede und hieraus entstehende Missverständnisse. Hinzu kommt, dass viele Wohngebiete im Landkreis Cloppenburg im eher spärlich besiedelten ländlichen Raum liegen mit einer unzureichend vorhandenen Verkehrsanbindung, was die Gefahr der Vereinsamung erhöht. Aufgrund einer solchen Wohnsituation ist es umso wichtiger, Bezugspersonen vor Ort zu haben. Da die soeben beschriebene Wohnsituation verstärkt auf die Gemeinde Molbergen zutrifft, konzentriert sich das Projekt auf diese sowie auf deren Ortsteile Peheim und Ermke, in denen es zudem an sozialen Einrichtungen mangelt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cloppenburg/ Molbergen - und Ermke - und Peheim -
Beschreibung
Molbergen hat eine Fläche von 102,56 qkm. Die Gemeinde Molbergen befindet sich in zentraler Lage innerhalb des Oldenburger Münsterlandes im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre. Die Anbindung an die zentrale Verkehrsader der Region, die Hansalinie A1 erfolgt über die L 836 sowie über die Europastraße 72 (B 213) und über die B 72, die sich im Norden und Süden der Gemeinde befinden.
Einwohnerzahl
8653
Quelle / Anmerkungen
https://www.lkclp.de/kreis-politik/zahlen-daten-fakten/bevoelkerung-und-flaeche.php
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es ist uns derzeit nicht möglich, über diese Merkmale eine adäquate Einschätzung abzugeben. Eine Einschätzung könnte aber bei Bedarf nachgereicht werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt „Hallo Nachbar!“ wird Migranten und deren Nachbarn in der Gemeinde Molbergen Anlauf- und Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort geboten, indem Treffen, Unternehmungen und Beratungstermine angeboten werden. Da sich das Projekt sowohl an Migranten als auch an deren Nachbarschaft richtet, stehen die Bewohner/innen Molbergens im Zentrum der Maßnahme. Durch das Projekt sollen insbesondere infrastrukturelle (Mobilität durch den Minibus als Teil des Projektes) und immaterielle (Verbesserung und Förderung sozialer Beziehungen, Partizipation, kulturelle Aktivitäten) Bedingungen gefördert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Teilnehmerlisten soll eine Übersicht über die teilnehmenden Migranten und deren Nachbarn gewonnen werden.
Beschreibung
Durch einen Evaluationsbogen, der zu Projektende erstellt wird, soll ermittelt werden, inwiefern die Teilnehmenden durch die verschiedenen Treffen untereinander Netzwerke gebildet haben.
Beschreibung
Inwiefern sich die nachbarschaftlichen Beziehungen verbessern und festigen konnten, soll auch durch einen Evaluationsbogen festgestellt werden. Auch die fotografische Dokumentation (Ausstellung und Broschüre) kann hierüber Aufschluss geben.
Beschreibung
Durch verschiedene Themen, die im Rahmen von Informationsveranstaltungen vermittelt werden, werden verschiedene Handlungsbereiche (u.a. Gesundheit, Bildung) integriert gedacht und bearbeitet. Die Teilnehmerliste gibt jeweils Ausfschuss über die Resonanz.
Beschreibung
Durch den Projekt Minibus können Probleme einer fehlenden öffentlichen Verkehrsanbindung umgangen werden. Die Inanstpruchnahme des Shuttle-Services gibt Aufschluss über diesen Standard.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Akteure sind die Bewohner/innen der Gemeinde Molbergen und von den Ortsteilen Ermke und Peheim.
Typ
Stadtteil
Galerie
img 1490
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bessere Schulintegration und Beratung junger Roma und Roma-Frauen

Ansprechpartner
Sandra Goerend
Förderung von Bildung junger Roma, Integration, Beratung von Roma-Frauen und -Jugendlichen
Projektbeschreibung
Das Projekt basiert auf zwei wesentlichen Elementen: • Förderung von Bildung und damit Integration von Roma-Jugendlichen • Beratung und Unterstützung von Roma-Frauen und -Jugendlichen Aufgrund der strukturellen Diskriminierung, massiver Chancenungleichheit aber auch Mobbing (unterschiedlicher Arten) entwickeln Roma-Kinder häufiger auffälliges Verhalten. Im Jugendalter äußert es sich oft in Schulverweigerung. Es Bedarf hier neuer Ansätze, die die Jugendlichen dabei unterstützen, wieder zur Schule zu gehen, um damit ihre Zukunftschancen und ihre Integration in die Gesellschaft zu verbessern. Lehrkräfte sind häufig überfordert, da sie nicht verstehen, warum sich die Jugendlichen in dieser Art verhalten und was sie dagegen tun können. Auch sie benötigen Unterstützung, wie wir oft erfahren. Um diesem Bedarf zu begegnen, möchten wir für die Göttinger Schulen, in denen viele Roma-Jugendlichen beschult werden, Workshops anbieten. Die Workshops richten sich dabei nicht nur an junge Menschen der Minderheit, sondern an alle Jugendlichen, um Kontakt und Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern und nicht vereinzelte Jugendliche als "Problemverursacher" zusätzlich zu stigmatisieren. Die Workshops basieren auf den gebündelten Kompetenzen der involvierten Teamer_innen. Wir arbeiten zum einen mit theaterpädagogischen Elementen, die sich mit Identität befassen, die Konzentration und die Aufmerksamkeit der jungen Menschen fördern sollen. Zum anderen benutzen wir Methoden aus der Antidiskriminierungsarbeit. Auch diese arbeiten mit Identität und befassen sich damit, wie Herkunft die Chancen im Leben strukturiert. Das zweite Element des Vorhabens ist der Ausbau unserer Antidiskriminierungsstelle. Wir werden häufig von Personen kontaktiert, die Beratung und Unterstützung benötigen, da sie im Umgang mit Behörden oder im Alltag Diskriminierung erfahren. Es gibt einen hohen Bedarf, jedoch wenige Anlaufstellen. Anknüpfend an die oben geschilderten Problemlagen junger Roma möchten wir die Beratungsstelle mit Fokus auf Frauen und Jugendliche erweitern. Roma trauen sich häufig nicht, zu etablierten Institutionen oder Beratungsstellen zu gehen, da sie häufig Ablehnung erleben. Wir sind lokal gut vernetzt und wissen, an wen wir Menschen ggf. weitervermitteln können, wenn es z.B. um die Unterstützung bei der Ausbildungssuche geht. Besonders Frauen sollen bei unserer Beratungsstelle einen geschützten und vertraulichen Raum finden, um ihre Probleme zu klären.
Ausgangslage
In Göttingen leben ca. 600 Roma. Viele von ihnen sind als Bürgerkriegsflüchtlinge aus den Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens nach Deutschland gelangt. Anders als die deutschen Sinti und Roma, sind sie nicht als nationale Minderheit anerkannt. Viele von ihnen leben nach wie vor in aufenthaltsrechtlich prekärem Status. Die Biografien dieser Generation sind von Kriegs- und Traumatisierungserfahrungen in den Herkunftsländern geprägt, während ihre Kinder und Enkel zum großen Teil in Göttingen geboren und aufgewachsen sind. Es gab nie angemessene Bemühungen des Staates, Roma bei der gesellschaftlichen Integration zu unterstützen und damit eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Im Gegenteil: Diskriminierung prägt in vielen Bereichen den Lebens den Alltag dieser Menschen: Sei es im Bereich der Bildung und auf der Suche nach Wohnung oder Arbeit, durch Behörden oder in der Nachbarschaft. Aufgrund der weitreichenden Konsequenzen erachten wir die Benachteiligungen im Bildungssystem als besonders gravierend. Diese Form struktureller Diskriminierung äußert sich z.B. darin, dass Roma-Kinder überdurchschnittlich häufig auf Haupt- und Förderschulen geschickt werden. Ihre Zukunftschancen sind damit von vorneherein schlechter als die anderer Kinder. Dass viele von ihnen zu Schulverweigerern werden, ist die Konsequenz. Wir wurden daher von einer Göttinger Schule angefragt, sie bei der Integration dieser Jugendlicher zu unterstützen. Roma-Frauen sind zudem als Frauen noch von erheblich komplexeren Diskriminierungen betroffen und benötigen eine eine vertrauliche, qualifizierte und sensibilisierte Beratung für ihre Problemstellungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen gesamt
Einwohnerzahl
134824
Quelle / Anmerkungen
in 2017 laut http://www.goesis.goettingen.de/pdf/Faltblatt.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Zielgruppen wohnen zwar weitgehend in Göttingen Grone und Göttingen Weststadt. Die Schulen befinden sich jedoch in anderen Stadtteilen. Die angegangenen Zielsetzungen des Projekts sind zudem sozialer Natur und für das gesamte Stadtgebiet relevant. Sie dienen dazu, die Zukunftsperspektiven und die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu verbessern. Wir würden die Fokussierung auf die o.g. Stadtteile zudem als weitere Stigmatisierung von Roma begreifen.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll die schullische Situation verbessern, indem es die Jugendlichen bei der Integration unterstützt und damit die Lehrkräfte entlastet. Eine Verbesserung der Bildungssituation führt unserer Erfahrung nach am nachhaltigsten zu Integration und damit einer Verbesserung des sozialen Klimas.
Qualitätskriterien
Beschreibung
das schulische Zusammenleben besser funktioniert und sich die Fehltage/ -stunden der Jugendlichen reduziert haben.
Beschreibung
es weitere Zusammenarbeit zwischen uns und den Partnern geben wird und mehr Zufriedenheit bei den beteiligten besteht.
Vorhandene Strukturen
Das Roma Center hat eine etablierte Beratungsstelle, die regelmäßig von Roma als auch von Unterstützer_innen, Mitarbeiter_innen von Institutionen und anderen Organisationen frequentiert wird. Zudem sind wir gut vernetzt und können auf diese vorhandenen Strukturen aufbauen. Die Arbeit, die wir derzeit nebenbei machen müssen, wie etwa Jugendliche bei der Ausbildungssuche unterstützen, soll in unsere regelmäßige Arbeit aufgenommen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Berufsbildene Schule III, weitere Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Boat People Projekt, Luise Rist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Träger der Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenberatungsstellen
Typ
Stadtteil
Galerie
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ws okt2017 thatslife
ws okt2017 gruppe kopie
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Zustimmung Veröffentlichung
On