Dörverden miteinander füreinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Kleinheitz
2. Kurzbeschreibung
Nimm Dir MahlZeit mit deinen Nachbarn...
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Dörverden miteinander füreinander“ schafft der Verein Forum Zukunft e.V. Orte der Begegnung. Über alltagsnahe und -praktische Angebote wie gemeinsam kochen, essen, werken und reparieren, kommen verschiedene Menschen in Kontakt. Niedrigschwellig werden so Ideen für und in Dörverden/Stedorf und Westen/Hülsen gesammelt, konzipiert und umgesetzt. Dabei lernen die Menschen sich zu organisieren, sich für ihre Belange einzusetzen und tragen mit Selbstwirksamkeit einen wichtigen Teil zum Gemeinwesen bei.
An zwei Standorten werden Menschen eingeladen teilzuhaben: In Dörverden/Stedorf gibt es eine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit (zu Beginn 14-tägig, mit dem Ziel wöchentlich). Ehrenamtliche kümmern sich um Lebensmittelspenden, bereiten ein Essen vor und laden dann zum gemeinsamen Speisen ein. In Westen gibt es eine offene Werkstatt, die bisher für reinen Reparaturservice genutzt wurde. Im Projekt werden in regelmäßigen Öffnungszeiten Menschen eingeladen und angeleitet zu werkeln und zu basteln. Dabei können sowohl eigene Projekte und Reparaturen durchgeführt werden, aber auch an Workshops teilgenommen werden.
Durch diese niedrigschwelligen Angebote werden aktive und motivierte Menschen genauso wie isolierte oder benachteiligte Personengruppen angesprochen und befähigt. Sie liefern den Begegnungsanlass und damit den Kristallisationspunkt für weitere Prozesse entlang der Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort, wie z.B. offene Beratungsangebote, solidarische Kinderbetreuung, kommunikative Vernetzung (ggf. auch mit digitalen Tools) oder der Organisation von Nachbarschaftshilfe.
Die Projektstruktur unterstützt die Menschen darin miteinander in Austausch zu gehen, Bedarfe zu äußern, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Dieser Prozess wird pro aktiv initiiert und moderiert. Dabei eignen sich die Beteiligten neben handwerklich-praktischen auch organisatorisch-soziale Kompetenzen an, wie sich in Gruppen zu einigen, Dissens auszuhalten, in die Aushandlung mit anderen Menschen zu gehen und sich für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Weiterführend werden Menschen dazu befähigt auch außerhalb der Gruppe der Aktiven Netzwerke zu schließen, in kommunale Strukturen Vorschläge einzubringen, Forderungen zu stellen und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden sie zu Multiplikator*innen und erweitern das Netzwerk.
Beide Orte werden dadurch mit Lebendigkeit gefüllt und sorgen für Strahlkraft in die Region.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage für unser Projekt ist geprägt von Herausforderungen, die einerseits sozial, aber auch infrastrukturell begründet sind. Der ländliche Raum, so auch Dörverden/Stedorf & Westen/Hülsen, ist zunehmend anonymisiert. Das soziale Leben ist geprägt von „Filterblasen“- sich selbst bestätigenden Resonanzkörpern. Begegnung und Austausch mit vielfältigen Menschen und Meinungen findet wenig statt. Neu ankommende Menschen, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland, finden daher oft schwer Zugang zu bestehenden (Vereins-)Strukturen. Diese werden oftmals von "Alteingesessenen" gestaltet, die selber aus Kapazitäts- und Altersgründen immer weniger beitragen. Die Isolation verstärkt die politische Polarisierung, da vielen Berührungspunkte mit einer diversen Gesellschaft fehlen. Dies trägt zur Demokratieverdrossenheit bei und führt zu einer sinkenden zivilgesellschaftlichen Teilhabe. Die Wahlergebnisse und die politische Radikalisierung spiegeln diese Entwicklung wider. Darüber hinaus sind die infrastrukturellen Bedingungen in Dörverden herausfordernd: Als finanzschwache Gemeinde im strukturschwachen Raum mangelt es an Investitionspotential. Der schwache öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) erschwert die Mobilität. Daher sind viele darauf angewiesen, dass Aktivitäten und Angebote vor Ort stattfinden. Das jedoch wird erschwert, da die Dörfer in Teilen sogenannte „Schlafdörfer“ sind, in denen tagsüber viele Menschen beruflich abwesend sind. Es gibt im Vergleich zu wirtschaftlich und Infrastrukturell stärker entwickelten Regionen Niedersachsens wenige Treffpunkte und Strukturen, die kostenlos zugänglich sind, was die soziale Isolation vieler Menschen weiter verstärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden Dörverden - Dörverden Stedorf - Dörverden Hülsen - Dörverden Westen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst mehrere Ortschaften in der Gemeinde Dörverden: Dörverden, Stedorf, Westen und Hülsen.
Während die Projekte vor allem in Dörverde und Westen stattfinden werden, sind Stedorf und Hülsen aufgrund der räumlichen Nähe auch zum Projektgebiet zugehörig.
Einwohnerzahl
7000
Quelle / Anmerkungen
dorverden.de
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten.
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/karte-altersgruppen.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/verden%252C-landkreis/3361/3
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose an den SvB (%)
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten auffindbar.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
SGB II-Quote (%)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_des_projektgebiets.png
(1.34 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir setzen auf die Bildung von Netzwerken und Kooperationsstrukturen und arbeiten nah an den Menschen und orientiert an deren Interessen und Ressourcen. Wir übernehmen die Rolle Impulse zu geben, zu koordinieren und zu moderieren ohne dabei Verantwortung für die Lösung von Problemen übernehmen zu können. Wir bauen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen auf unterschiedlichen Systemebenen auf (Gemeinderat, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Bezugs- und Ausgangspunkt für das Projekt ist das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld der Menschen. Wir richten unsere Angebote am Gemeinwohl aus, nicht an Wettbewerbszielen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Unser strategisches Ziel ist es zu einem positiven "Wir-Gefühl" für das Projektgebiet beizutragen, das alle Menschen alters- geschlechts- und herkunftsübergreifend einschließt und ermutigt miteinander Lösungen zu suchen. Dabei gehen wir von einem vielfältigen, heterogenen Gemeinwesen aus, in dem es wichtig und notwendig ist Prozesse zur Aushandlung von Interessen zu initiieren und fachlich zu begleiten, um die Erfahrung konstruktiven Gelingens für alle Beteiligten zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unsere Angebote sind weder wettbewerbsorientiert noch ideologisch vom Team bestimmt, sondern fußen auf Bedarfswahrnehmungen unter emanzipatorischer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
Kriterium
Beschreibung
Wir beziehen viele, im Idealfall alle Bevölkerungsgruppen ein und entwickeln und nutzen gemeinsam partizipative Kommunikationsformen ( moderierte Bürger*innendialoge, Apps, Peer2Peer,...) zur Interessenartikulation und -aushandlung.
Beschreibung
Wir binden proaktiv Menschen bei den "Basis-Angeboten" (Essen,Handwerk) ein und machen so erlebbar, dass gemeinsam Ideen realisierbar sind. Dieses kollektive Empowerment lässt Selbstwirksamkeit erfahren und ermutigt zu eigenen Initiativen, die wir fördern
Kriterium
Beschreibung
Wir bieten für alle offene, zugängliche und verbindliche Anlaufstellen und Räume zur Begegnung. Wir geben Impulse für kommunikative Infrastruktur zwischen Bewohner*innen und zu kommunaler Verwaltung
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Strukturen, Kompetenzen und Engagement verzahnen sich mit unseren Angeboten und ergänzen sich gegenseitig. Traditioneller dörflicher Zusammenhalt wird positiv neu erlebt, neu gedacht und erweitert
Kriterium
Beschreibung
Zwischen den zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Akteur*innen im Projektgebiet besteht Kenntnis voneinander und Vertrauen zueinander. Initiativen und Projekte werden gemeinsam geplant und durchgeführt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AllerArten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger*innenenergiegenossenschaft realweg eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Amtshaus Westen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturgut Ehmken Hoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielzentrum Drübberholz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind von Beginn an im Austausch mit der Gemeinde & Gemeinderatsmitgliedern und zu lokal vorhandenen ehrenamtlichen & kommunalen Ressourcen. Dadurch, sowie durch die Akquise von weiteren Fördermitteln, streben wir nach Ende des Projektes eine Personalstelle für die Koordniation von Teilhabe, Diversitätsmanagement, Inklusion etc. an. Für die räumliche und kommunikative Infrastruktur versuchen wir Paten- oder Partnerschaften aufzubauen oder Förderungen zu akquirieren (z.B. für Dorf-Funk etc.).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neustädter Nachbarschatz - Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martina Uhlenkamp
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschatz meets Wirtschaftsschatz; Verstetigung und Finanzierung der Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Um langfristige Veränderungen in der Neustadt zu ermöglichen geht es darum, für die begonnene Arbeit nachhaltige Strukturen zu schaffen (siehe Board Handlungsfelder). Darüber hinaus ist eine Fokussierung auf die Themen Arbeit und Wirtschaft erforderlich. Nur so kann Armut und Stigmatisierung wirkungsvoll entgegengewirkt werden. Der vor einem Jahr gegründete Neustadttreff erfreut sich großer Beliebtheit. Geplant ist eine Erweiterung um einen Mietregal-Laden, in dem kreative Produkte aus der Region verkauft werden. Der Laden trägt zur Imageverbesserung bei und soll darüber hinaus Einnahmen generieren, die die Mietkosten des Neustädter Nachbarschatzes decken. Ein großer, bislang brach liegender Schatz der Neustadt, ist die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik). Seit der Insolvenz der Firma, Anfang der 2000er Jahre, einem Brand und langem Leerstand klafft eine große Industriebrache inmitten des Quartiers. Viele Neustädter fühlen sich eng verbunden und berichten begeistert von alten „Kynast Geschichten“. Teile der maroden Gebäude wurden inzwischen von der Stadt Quakenbrück aufgekauft und es erfolgt eine umfangreiche Sanierung. Für eine Nachnutzung im Sinne der Bürgerschaft soll ein eigener Beteiligungsprozess, mit den BürgerInnen gebildet werden. Geplant ist, die Geschichte von Kynast sichtbar zu machen (museale Arbeit) und das Bonanza Fahrrad (Erfindung von Kynast) als positives Symbol für die Neustadt zu nutzen. Die Geschichte des Firmengründers, der als Geflüchteter nach Quakenbrück kam, dort eine Firma gründete und über 50 Jahre sehr erfolgreich führte, bietet erstaunliche Parallelen zur heutigen Neustadt, in der viele geflüchtete Menschen leben. Eine für die Bürger sinnvolle Nachnutzung würde zu einer deutlichen Imageverbesserung beitragen. Die Neustadt bietet als wirtschaftlicher Standort einen Schatz, der kaum beachtet wird. So ist wenig bekannt, dass hier viele Firmen ansässig sind u.a. der größte Arbeitgeber von Quakenbrück, das Krankenhaus. Die Beschäftigten der Firmen sind zum großen Teil Pendler. Geplant ist die Einrichtung eines Förderfonds „Neustädter Wirtschaftsschatz“. Diesbezüglich werden Formate entwickelt, die Bürgerschaft und Wirtschaft zueinander bringen. Die Einrichtung eines „Förderfond Neustädter Wirtschaftsschatz“ bietet den Unternehmen die Möglichkeit, ihr soziales Engagement zu zeigen und von der Schnittstelle und Qualifizierungsangeboten für potentielle MitarbeiterInnen zu profitieren.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Neustadt von Quakenbrück weist als Ankunftsstadtteil eine hohe Dynamik und eine Vielfalt der Bewohnerschaft auf. Mit 47,08 % ist der Ausländeranteil im Stadtteil deutlich höher als im restlichen Stadtgebiet (30,28 %). Die Bewohnerschaft der Neustadt setzt sich aus 64 verschiedenen Nationen zusammen. Der Stadtteil ist von der Altstadt und den übrigen Stadtteilen durch eine Bahnlinie getrennt. Die Bebauung unterscheidet sich von der historischen Altstadt und den übrigen Wohngebieten: Umnutzungen zu Wohnzwecken, prekäre Wohn- und Beschäftigungsverhältnisse, ein angespannter Wohnungsmarkt, ein Rückgang der Versorgung (Banken nicht mehr vor Ort, Jobcenter nach Bersenbrück umgezogen), unzureichende Verkehrsanbindung sind einige Merkmale des Stadtteils. Inmitten der Neustadt befindet sich die alte Firma Kynast (ehemalige Fahrradfabrik seit Anfang der 2000er Jahre insolvent). Zu Hochzeiten waren hier bis zu 1600 MitarbeiterInnen auf einer 13000 qm großen Industriefläche beschäftigt. Nach einem Brand und langem Leerstand wirkt das Gelände verwahrlost und trägt zu einem negativen Image der Neustadt bei. Der hohe Identifikationswert der Neustädter mit der ehemaligen Fahrradfabrik bietet gleichzeitig einen Schatz, den es zu heben gilt. Die Neustadt bietet weiteres Potential, das bislang wenig genutzt wurde. Ist sie doch der größte Stadtteil von Quakenbrück, verfügt über ungenutzte Flächen und eine vielfältige Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Firmen (auch auf dem Kynast Gelände). Demgegenüber arbeiten viele BewohnerInnen in prekären Arbeitsverhältnissen (Fleischindustrie, Leiharbeit) und/oder sind abhängig von Transferleistungen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quakenbrück Neustadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die komplette Quakenbrücker Neustadt, die durch eine Bahnlinie von den übrigen Stadtteilen getrennt ist. Insgesamt leben 14.814 Einwohner in Quakenbrück in vier verschiedenen Stadtteilen. Die Neustadt ist mit 4662 Einwohnern der größte Stadtteil von Quakenbrück.
Einwohnerzahl
4662
Quelle / Anmerkungen
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Gebietsausschnitt des Programms "Sozialer Zusammenhalt" ist ein kleiner Teil der Quakenbrücker Neustadt. Das Gemeinwesenprojekt "Neustädter Nachbarschatz" umfasst die komplette Neustadt. Es gibt eine klare Abgrenzung: In der Gemeinwesenarbeit geht es auf der Mikroebene gezielt um die Aktivierung und Beteiligung der Bewohnerschaft, um das partizipatorische Heben von Schätzen in der Neustadt, die geöffnet und der Bewohnerschaft zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt agiert parteilich im Sinne der Bewohnerschaft. Dem entgegen agiert das Quartiersmanagement auf der Mesoebene. Das Quartiersmanagement kümmert sich um städtebauliche Entwicklungen des Sanierungsgebiets und tritt diesbezüglich als Vermittlung zwischen Verwaltung, Netzwerk und Bewohnerschaft auf. Die gut vernetzte Zusammenarbeit beider Arbeitsansätze schafft einen großen Mehrwert für die Neustadt.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Neustadt 47,08 %
Stadt Quakenbrück 30,28 %
Samtgemeinde Artland 24,85 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Neustadt 58,64%
Stadt Quakenbrück 42,26 %
Samtgemeinde Artland 34,18 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,62 %
Stadt Quakenbrück 15,23 %
Samtgemeinde Artland 14,35 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Neustadt 15,14 %
Stadt Quakenbrück 14,23 %
Samtgemeinde Artland 13,64 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Neustadt 22,93 %
Stadt Quakenbrück 25,92 %
Samtgemeinde Artland 27,28 %
Demografieprogramm mps der Samtgemeinde Artland, Stand 31.12.2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_stadt_quakenbrueck_.jpg
(228.89 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Neustädter Nachbarschatz“ richtet sich an alle BewohnerInnen des Quakenbrücker Stadtteils Neustadt. Sie sind aktiv, beteiligen sich und gestalten ihren Stadtteil. Die Stärken der Neustadt und die Stärken der aktiven BürgerInnen (Nachbarschätze) stehen dabei im Fokus. Dabei werden die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Schätze der Neustadt identifiziert und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht. Neben Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geht es um die Aufwertung oder Neuentdeckung von Plätzen im Stadtteil und um eine Verbesserung des Miteinanders. Die Stadt Quakenbrück unterstützt die Gemeinwesenarbeit und in Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Vereinen und Akteuren in der Neustadt entsteht eine starke Bewegung. Durch die Einbeziehung der BürgerInnen in Entscheidungsprozesse werden Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gefördert. Es entsteht eine hohe Identifikation mit dem Stadtteil.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe und Ideen der BürgerInnen werden in Beteiligungskonferenzen gesammelt und anschließend gemeinsam umgesetzt. Ehrenamtliche Nachbarschätze tragen im Projekt ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Es finden monatliche Stadtteilkonferenzen statt.
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche Nachbarschätze aus der Neustadt werden in Scrum und Kanban geschult. Sie arbeiten auf Augenhöhe mit Hauptamtlichen in agilen Arbeitsteams und bringen ihre kreativen Ideen ein
Kriterium
Beschreibung
Die Schätze der Neustadt werden gehoben. Ein Teil der alten Fahrradfabrik Firma Kynast steht den BürgerInnen zur Verfügung. Unternehmen der Neustadt werden identifiziert und es wird eine Verbindung zu der Bürgerschaft der Neustadt hergestellt.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote in der Neustadt werden von allen BürgerInnen genutzt. Sowohl Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene als auch ältere Menschen besuchen den Neustadttreff und kaufen im Neustadtladen ein. Migranten/Migrantinnen bilden keine Ausnahme.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit vielen Trägern in der Neustadt. Angebote werden trägerübergreifend geplant. Die Vernetzung mit den Diensten der Stadt Quakenbrück findet unkompliziert und zeitnah statt.
Beschreibung
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Trägern und Vereinen in der Neustadt. Bedarfe werden besprochen und Angebote gemeinsam geplant.
Kriterium
Beschreibung
Es finden Nachbarschaftsaktivitäten statt (u.a. Tannenbaum aufstellen, Weihnachtssingen, Straßenflohmarkt, Doppelkopfturnier). Ein Anhänger mit Equipment für Nachbarschaftsfeste (POP UP Cafè) steht den BürgerInnen zur Verfügung.
Beschreibung
Dem Rückgang der Versorgung in der Neustadt wird in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern begegnet. Fachdienste, lokale Akteure und Vereine finden gemeinsame Lösungen (z.B. Bürgerbus, Bauamt, Ehrenamtskoordinatorin)
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit erfährt hohe Wertschätzung. Das Engagement der BürgerInnen erfährt besondere Unterstützung durch die Bürgermeisterin, das Büro für gesellschaftliche Integration, das Familienbüro, das Bauamt und weitere Fachdienste.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In den letzten drei Jahren wurde die Gemeinwesenarbeit in der Quakenbrücker Neustadt systematisch aufgebaut. Die zuständige Mitarbeiterin hat sich zur Fachkraft für Gemeinwesenarbeit qualifiziert. BürgerInnen wurden aktiviert. Sie setzten sich für ihren Stadtteil ein. Es fanden drei Beteiligungskonferenzen und viele 1 zu1 Gespräche statt, in denen die BewohnerInnen der Neustadt Ressourcen und Bedarfe der Neustadt platzierten. Visionen und konkret umsetzbare Ideen wurden benannten und im weiteren Verlauf ungesetzt. Es wurden Räume angemietet, die mit großem Engagement der Neustädter renoviert und eingerichtet wurden. Ein umfangreiches Angebot zum Zusammenkommen und zum Austausch wurde zum großen Teil von den Neustädtern eigenständig betrieben. Die Nachbarschätze brachten sich dabei mit ihren Talenten ein. Neben den Angeboten im Neustadttreff fand im Quartier eine Aufwertung von Plätzen statt (Mülleimer und Bänke aufgestellt, Blumen gepflanzt usw.). Die Ehrenamtlichen (Nachbarschätze) treffen sich einmal im Monat mit der Gemeinwesenarbeiterin zur Stadtteilkonferenz, um konkrete Angebote zu planen. Parallel arbeiten die Hauptamtlichen in einem agilen Projektteam zusammen. Sie übernehmen Verantwortung für den Gesamtprozess, sorgen für gute Bedingungen der Nachbarschätze und behalten die Gesamtstruktur im Blick (achten darauf, dass alle Handlungsfelder bedient werden). Es werden Themen, Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtteils entwickelt, diskutiert und priorisiert
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachstelle gesellschaftliche Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJF, Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin der Samtgemeinde Artland
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung der bisherigen Arbeit und der geplanten Aktivitäten ist ein Schwerpunkt der kommenden drei Jahre. Der bereits eingerichtete Neustadttreff wird mit großem Engagement der ehrenamtlichen Nachbarschätze geführt. Der geplante Mietregalladen, wird nach drei Jahren die Miete des gesamten Projektes tragen. Die Stadt Quakenbrück beteiligt sich bereits mit 20000 € im Jahr. Weitere Finanzquellen sind der Förderfond Neustadt, die Vermietung der Räumlichkeiten, Flohmärkte und Spenden.
11. Medien
Galerie
Videos
neustadttreff.mp4
(138.23 MB)
teaser.mp4
(89.68 MB)
Aufsteller
aktuelle_angebote_neustadttreff_maerz25.jpg
(270.67 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Diedrich
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
#freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
Projektbeschreibung
Eine Freiwilligenagentur für Laatzen soll an die Leine-VHS angegliedert werden, um das Ehrenamt in der Region gezielt zu stärken, Engagierte zu unterstützen und neue Ehrenamtsstrukturen aufzubauen. Ziel ist es, sowohl bestehende Vereine zu beraten als auch neue ehrenamtliche Initiativen in Laatzen zu fördern. Die Freiwilligenagentur wird als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtlich Tätige fungieren und niederschwellige Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung und Projektentwicklung bereitstellen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Laatzen ist ein besonders diverser Sozialraum mit urbanen und ländlichen Strukturen. In vielen Vereinen besteht ein Problem der Überalterung, Nachwuchsmangel und fehlender Modernisierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die sich gerne engagieren würden, aber keinen Zugang zu bestehenden Strukturen finden. Das Konzept der #freiwilligeVHS (Freiwilligenagentur für Laatzen) basiert auf einem modernen „Empowerment-Ansatz“, der Ehrenamt nicht nur vermittelt, sondern aktiv begleitet, vernetzt und unterstützt. Die Agentur wird: Bestehende Vereine durch Beratung und Qualifizierung unterstützen (z. B. Vorstandsarbeit, Fördermittel, Digitalisierung).
Neuen ehrenamtlichen Initiativen einen strukturierten Einstieg ermöglichen. Eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung schlagen. Die Anerkennungskultur für Ehrenamtliche stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Stadtgebiet von Laatzen in Niedersachsen. Laatzen liegt südlich von Hannover und zeichnet sich durch eine heterogene Sozialstruktur aus, bestehend aus sowohl urbanen als auch ländlichen Bereichen.
Gebietsspezifische Merkmale:
Urbane Gebiete:
Laatzen-Mitte und Alt-Laatzen sind dicht besiedelt und geprägt von einer hohen sozialen Durchmischung sowie einer höheren Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte.
Herausforderungen: Geringe Identifikation mit dem Sozialraum, prekäre Lebenssituationen, erschwerter Zugang zu bestehenden Ehrenamtsstrukturen.
Ländliche Gebiete:
Die Stadtteile Ingeln-Oesselse und Gleidingen weisen gewachsene Vereinsstrukturen auf, die häufig mit Überalterung und Nachwuchsmangel zu kämpfen haben.
Herausforderungen: Veraltete Vereinsstrukturen, starre Hierarchien, Schwierigkeiten bei der Modernisierung und Mitgliedergewinnung.
Sondergebiete:
Rethen liegt zwischen urbanen und ländlichen Strukturen und hat eine aktive Zivilgesellschaft mit bereits bestehenden Vernetzungen, die weiter gestärkt werden können.
Industrie- und Gewerbegebiete bieten Potenzial für Corporate Volunteering und Kooperationen mit Unternehmen zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement.
Abgrenzung und Fokus des Fördergebietes:
Die Freiwilligenagentur Laatzen wird als zentrale Anlaufstelle für das gesamte Stadtgebiet fungieren. Besondere Schwerpunkte liegen auf:
Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen, insbesondere in den ländlichen Ortsteilen.
Niedrigschwelliger Zugang für neue Engagierte, insbesondere in den urbanen Quartieren.
Zusammenführung von Engagement zwischen Stadt- und Landbevölkerung zur optimalen Nutzung von Synergien.
Die räumliche Begrenzung des Fördergebietes deckt sich mit den politischen Grenzen der Stadt Laatzen, während die inhaltliche Ausrichtung auf die spezifischen lokalen Herausforderungen zugeschnitten ist.
Einwohnerzahl
41966
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet_laatzen_karte.pdf
(856.68 KB)
stadtteile_gem._hauptsatzung.pdf
(4.46 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ja, die Gründung der Freiwilligenagentur Laatzen kann in Teilen als Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement verstanden werden, jedoch mit einem erweiterten Fokus auf das Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement.
Gemeinwesenarbeit (GWA)
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, soziale Teilhabe zu stärken, gesellschaftliche Ressourcen gerecht zu verteilen und das Miteinander im lokalen Raum zu fördern. Die Freiwilligenagentur übernimmt dabei mehrere zentrale Aufgaben:
Partizipation und Selbstorganisation:
Sie fördert die Eigeninitiative der Bürger*innen und unterstützt sie bei ehrenamtlichem Engagement.
Besonders Gruppen, die bisher wenig Zugang zum Ehrenamt hatten (z. B. Migrant*innen, ältere Menschen, sozial Benachteiligte), werden gezielt eingebunden.
Stärkung des sozialen Zusammenhalts:
Durch Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen trägt die Agentur dazu bei, das lokale Ehrenamt als Rückgrat des Gemeinwesens zu stärken.
Sie setzt auf Empowerment, indem sie Engagierte nicht nur vermittelt, sondern auch berät und qualifiziert.
Verbesserung der Lebensqualität:
Ehrenamtliche Initiativen können durch die Agentur gezielt gefördert werden, um Angebote für verschiedene Zielgruppen (Senioren, Familien, Jugendliche) zu schaffen.
Dies führt langfristig zu einer Belebung des Sozialraums und einem verbesserten Zusammenleben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch partizipative Ansätze wie Ehrenamtsforen, niedrigschwellige Beratungsangebote und direkte Einbindung der Bürger*innen in die Gestaltung von Projekten. Persönliche Ansprache, Anerkennungskultur und individuelle Unterstützung fördern Teilhabe und Enga
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisation entsteht durch Schulungen, Beratung und Vernetzung. Workshops zu Vereinsarbeit, Mentoring und digitale Plattformen geben Wissen und Sicherheit. Unbürokratische Anlaufstellen fördern Eigeninitiative und ermöglichen Engagement auf Augenhö
Kriterium
Beschreibung
Stärken vor Ort werden durch Vernetzung bestehender Initiativen, Nutzung lokaler Expertise und Kooperation mit Vereinen, Verwaltung und Unternehmen gefördert. Ressourcen teilen, Synergien schaffen und Ehrenamtliche gezielt einbinden stärkt die Gemeinschaf
Kriterium
Beschreibung
Durch inklusive Netzwerke, gemeinsame Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte fördern wir den Austausch zwischen Zielgruppen. Bildung, Dialogformate und Mentoring stärken gegenseitiges Verständnis, schaffen Synergien und fördern eine Kultur der Zus
Beschreibung
Durch enge Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Regelmäßige Austauschformate, gemeinsame Projekte und transparente Kommunikation fördern Synergien, reduzieren Doppelstrukturen und stärken eine vernetzte Zusammen
Beschreibung
Durch regelmäßige Netzwerktreffen, Austauschplattformen und gemeinsame Projekte fördern wir Kooperationen. Direkte Ansprache, verbindliche Absprachen und digitale Tools stärken den Zusammenhalt, vermeiden Doppelstrukturen und schaffen nachhaltige Partners
Kriterium
Beschreibung
Durch Begegnungsräume, gemeinsame Aktionen und Beteiligungsformate stärken wir den Austausch. Feste, Nachbarschaftsprojekte und Ehrenamtsinitiativen fördern Zusammenhalt, während niedrigschwellige Angebote und Anlaufstellen Teilhabe für alle ermöglichen.
Beschreibung
Durch bedarfsgerechte Treffpunkte, digitale Plattformen und unterstützende Strukturen für Vereine und Initiativen. Kooperationen mit Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft optimieren Ressourcen, verbessern Zugänge und schaffen nachhaltige Orte für E
Kriterium
Beschreibung
Durch Vernetzung von Verwaltung, Ehrenamt, Wirtschaft und Bildung fördern wir Kooperationen. Regelmäßiger Austausch, gemeinsame Strategien und transparente Kommunikation schaffen Synergien, vermeiden Doppelstrukturen und stärken Zusammenhalt
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Laatzen verfügt über bestehende ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die als Grundlage für den Fördergegenstand 2 dienen. Besonders in Laatzen-Mitte, das im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) gefördert wird, gibt es Netzwerke zur Stärkung der Zivilgesellschaft.
1. Kommunale und professionelle Strukturen:
Stadtteilbüro Laatzen-Mitte:
Schnittstelle zwischen Bürger*innen, Verwaltung und sozialen Akteuren
Förderung sozialer Teilhabe und Stadtteilentwicklung
Generationen-Treff Rethen:
Begegnungsstätte für intergenerationellen Austausch
Unterstützung von Senior*innen und neuen Engagementformen
2. Ehrenamtliche Strukturen:
Interessengemeinschaft der Vereine, Verbände und Organisationen Laatzen-Mitte:
Koordination und Vernetzung von Ehrenamtlichen und Vereinen
Lokale Initiativen und Nachbarschaftsprojekte:
Stadtteilinitiativen, Sportvereine, kulturelle Gruppen
3. Integration und Gemeinwesenarbeit:
Sozialarbeit in Schulen und Kitas zur Unterstützung von Kindern und Familien
Mehrgenerationenprojekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts
Fazit: Laatzen bietet eine stabile Ausgangslage für die Freiwilligenagentur, da vorhandene Strukturen bereits auf Vernetzung, Ehrenamt und Gemeinwesenarbeit ausgerichtet sind. Die Agentur wird diese weiter stärken und ausbauen.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die #freiwilligVHS wird nachhaltig in die kommunale Struktur eingebunden, indem sie als zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt etabliert und mit Verwaltung, Vereinen und Bildungseinrichtungen vernetzt wird. Die langfristige Finanzierung erfolgt durch kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen, Unternehmenskooperationen (CSR) und Eigenmittel aus Bildungsangeboten. So wird eine stabile, zukunftssichere Struktur für bürgerschaftliches Engagement geschaffen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vielfalt wächst – Ein Garten für Begegnung und mehr Miteinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mechtild Möller
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein Nachbarschaftsgarten für Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit am Obenende
Projektbeschreibung
Unser Projekt ergänzt die bestehenden Angebote des Mehrgenerationenhauses und setzt den Fokus auf den Stadtteil Obenende. Der wichtigste Schritt ist das aktive Zugehen auf die Bewohnenden. Dabei sollen insbes. die Bedarfe & Wünsche der Menschen erfasst werden: Welche Themen bewegen die Nachbarschaft? Welchen Wunsch nach mehr Begegnungsorten oder gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt es? Ebenso wird analysiert, welche Herausforderungen es im Stadtteil gibt, bspw. soziale Isolation oder fehlende Angebote für bestimmte Gruppen.
Es wird eine feste Ansprechperson geben, die im Stadtteil präsent ist. Sie führt gezielt aufsuchende Gespräche, erkennt Interessen und knüpft Kontakte zu Menschen, die aktiv werden möchten. Dabei nimmt sie an Netzwerktreffen sowie an den Treffen der Bildungslandschaft Obenende (Netzwerk der Bildungseinrichtungen) teil, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Zudem sorgt sie für Gelegenheiten, bei denen sich die Bewohnenden kennenlernen können, und reagiert passgenau auf ihre Bedürfnisse.
Ein Gemeinschaftsgarten dient als Symbol für gute offene Nachbarschaft und soll zeigen, wie unterschiedliche Personengruppen voneinander profitieren können. Er wird gemeinsam mit den Bewohnenden entwickelt, um einen offenen, inklusiven Raum für Begegnung & Teilhabe zu schaffen. Neben gärtnerischen Aktivitäten wird es Möglichkeiten für gemeinsames Kochen, kulturelle Projekte und Bildungsangebote geben. Darüber hinaus kann der Garten künstlerisch gestaltet werden, um die Vielfalt des Stadtteils Obenende widerzuspiegeln.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die räumliche Anbindung an bestehende Einrichtungen wie das MGH, das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ), das Familienzentrum u. die Schulen. Es wird ein mobiler Anhänger mit Pinwand und Kaffeestation eingesetzt, um flexibel im Stadtteil präsent zu sein und spontane Begegnungen sowie den Austausch mit den Menschen zu fördern.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen: Workshops zu ökol. Gartennutzung, ges. Ernährung und klimaschonendem Handeln verbinden Umweltbewusstsein mit gemeinschaftlichem Engagement.
Das Projekt läuft über drei Jahre: Zunächst werden Bedarfe ermittelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Danach etabliert sich der Garten als Treffpunkt mit regelmäßigen Aktivitäten. Langfristig soll er durch ein Garten-Komitee und Kooperationen mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen verstetigt werden. Spenden oder Crowdfunding können zur nachhaltigen Sicherung beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem Stadtteil im Wandel. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslands und mit ihrer einzigartigen Kanalstruktur als älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Moorkolonie gegründet, prägt die Wasserlage bis heute das Stadtbild. Die Stadt hat sich wirtschaftlich stark entwickelt, insbesondere durch die Meyer Werft. Obenende liegt nördlich des Hauptkanals und war historisch das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende das kaufmännische Zentrum darstellte. Die Kanäle trennen bis heute soziale Räume und erschweren Begegnungen, es gibt kein Stadtteil- zentrum Unterschiedliche historische Prägungen haben zudem zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Stadt geführt. Obenende wächst stetig, aber die Bevölkerungszusammensetzung verändert sich. Die Einwohnerzahl stieg von 8.200 (2010) auf 13.249 (2024). Der Anteil der über 65-Jährigen wuchs von 18% auf 27%, während sich der Migrationsanteil von 8% auf 16% verdoppelt. Diese Entwicklungen beeinflussen das soziale Miteinander. Ältere Menschen brauchen barrierefreie Treffpunkte, Zugezogene benötigen Integrationsangebote und Netzwerke. Eine diversifizierte Bevölkerung erfordert neue Formen des Zusammenlebens. Die Stadt Papenburg hat im "Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015" die Verbesserung der Lebensqualität als zentrales Ziel formuliert. Wichtige Handlungsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, der Ausbau sozialer Einrichtungen und Treffpunkte, die Verbesserung der grünen Infrastruktur und Klimaanpassung sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders. Das Projekt fügt sich hier ein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Papenburg Obenende
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte.
Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, wodurch ein zusätzlicher sozialer Treffpunkt im Grünen dringend benötigt wird. Das Projektgebiet umfasst eine städtische Fläche, die zentral im Stadtteil liegt und für Anwohner/-innen gut erreichbar ist.
Eine besondere räumliche Abgrenzung des Gebiets ergibt sich durch die Kanäle, die das Obenende durchziehen. Diese wirken teilweise isolierend auf die Nachbarschaften und erschweren soziale Durchmischung. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf an offenen, barrierefreien Begegnungsorten, die den Stadtteil stärker vernetzen. Der geplante Gemeinschaftsgarten soll als verbindender Ort zwischen verschiedenen Nachbarschaften fungieren und Inklusion sowie Austausch fördern.
Die Stadt Papenburg, als Trägerin der HÖB, stellt die städtische Fläche für das Projekt zur Verfügung. Die HÖB nutzt dieses Grundstück, um gemeinsam mit der Nachbarschaft einen nachhaltigen, partizipativen Gemeinschaftsgarten zu gestalten und langfristig als offenen Begegnungsort zu etablieren.
Einwohnerzahl
13249
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenburg.de/unsere-stadt/ueber-uns/daten-geschichte/basis-und-strukturdaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitsmarkt im Überblick - Berichtsmonat Januar 2025 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitslosengeld (Monatszahlen) Dezember 2024 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitor Nds. – Emsland (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vielfalt_waechst1.pdf
(1.5 MB)
vielfalt_waechst2.jpg
(120.96 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohner/-innen. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte in sozialräumlicher Perspektive berücksichtigt.
Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen und Akteure dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungsstrategien für bestehende Herausforderungen zu entwickeln.
Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie z. B. Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiter/-innen. So wird die Vernetzung im Stadtteil gestärkt und nachhaltige Kooperationen etabliert. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten trägt zur Förderung sozialer Teilhabe bei.
Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass die Angebote ergänzend wirken und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnerinnen und Bewohner ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen bringen ihre Interessen aktiv ein & gestalten den Garten nach ihren Bedürfnissen. Sie nehmen an Planungs- und Pflanzaktionen teil, übernehmen Patenschaften und initiieren eigene Angebote. Der Garten spiegelt die Bedarfe und Vielfalt wider
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/-innen übernehmen Verantwortung, indem sie Patenschaften für Beete / Flächen übernehmen, eigene Veranstaltungen initiieren und das Garten-Komitee selbstständig organisiert. Durch transparente Entscheidungsprozesse wird Mitbestimmung gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Ressourcen ein. Der Garten stärkt bestehende Netzwerke. Wissen und Fähigkeiten der Bewohner/-innen fließen in Workshops, Gestaltung und Pflege ein.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und sozialer Milieus nehmen aktiv teil, nutzen und gestalten gemeinsam den Garten. Angebote sind inklusiv, fördern Austausch und Vernetzung zwischen Generationen
Beschreibung
Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen, engagierte Bewohner/-innen sind dauerhaft mit dem Garten verbunden. Gemeinsame Veranstaltungen, Bildungsangebote, Pflegearbeiten werden partnerschaftlich organisiert. Langfristige Kooperationen sichern den Garten.
Kriterium
Beschreibung
Der Garten wird als gemeinsamer Treffpunkt genutzt, fördert Begegnungen und stärkt nachbarschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe engagieren sich, tauschen Wissen aus und organisieren gemeinsame Aktivitäten.
Beschreibung
Das Projekt ist in kommunale Entwicklungsziele eingebunden, ergänzt bestehende Strukturen und wird von Stadt, Vereinen und Institutionen unterstützt. Der Garten dient als Modell für nachhaltige Nachbarschaftsarbeit und inspiriert weitere Initiativen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg / Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten / Kindertagesstätte St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kindertagesstätte David
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Marien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird in kommunale Strukturen eingebunden, indem es mit der Stadt Papenburg, sozialen Einrichtungen und lokalen Vereinen kooperiert. Ein Garten-Komitee aus Bewohner/-innen übernimmt langfristig Verantwortung. Finanzielle Nachhaltigkeit wird durch Förderpartnerschaften, Spenden, Crowdfunding und Einnahmen aus Workshops gesichert. Die Einbindung in Bildungs- und Umweltinitiativen stärkt die Verstetigung. Der Garten wird als dauerhafter Treffpunkt im Stadtteil etabliert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
InselMitEinander- Langeoog verbindet
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Cornelia Bittner
| Funktion | Insellotsin-Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mehrwert von GWA erkennen und leben
Projektbeschreibung
Mit der Nachförderung zum Aufbau von Gemeinwesenarbeit & Quartiersmanagement möchten wir verschiedene Ziele erreichen. Ein Fokus liegt auf dem Ausbau der Bürgerbeteiligung, der Stärkung der Selbstwirksamkeit und Eigeninitiative der Bürger. Dies soll durch die Umsetzung von Projekten, aber auch durch das Sichtbar werden und sich Gehör verschaffen der bisher stilleren Bürger mithilfe von Bürgerbeteiligungsformaten geschafft werden. Ein weiterer Punkt ist die Stärkung der Resilienz des Ortes mit seinen Einwohnern gegenüber sozialen Problemen. Es braucht ein starkes soziales Netz, welches Probleme abfängt und die Bewohner unterstützt. Nötig ist die Unterstützung der Gesundheitsvorsorge, die informiert über Gesundheitsangebote, Beratungen und Unterstützung anbietet. Die Resilienz der Menschen und Selbsthilfepotentiale können so gefördert werden. Der Mehrwert und die Bedeutung von GWA soll erkannt werden. Die Kommune, die Bürger und die Politik sollen sich verstärkt mit GWA auseinandersetzen, diese verstehen und schätzen lernen. GWA muss auch auf finanzieller Ebene als sinnvoll erachtet werden: indirekte Wirkungen, z.B. durch Aufbau aktiver Nachbarschaftshilfe und Stärkung von Mobilität sollen erkennbar werden. Senioren können durch die indirekte Wirkung z.B. länger zuhause wohnen bleiben. Aber auch die direkte finanzielle Wirkung durch Fördermittelakquise & Spendengelder muss sichtbar werden. GWA soll als Faktor zur Imageverbesserung der Kommune und des Standortes wahrgenommen werden.
Dafür braucht es eine starke GWA, mit unterstützter Öffentlichkeitsarbeit, einem Raum als konstante Anlaufstelle, Infoveranstaltungen uvm. Verschiedene Projekte & Aktionen können zusammen mit Bürgern, Dorfmoderatoren und der Politik umgesetzt werden. Eine Zusammenarbeit zwischen Inselgemeinde und Bürgern (besonders durch GWA & Dorfmoderatoren) soll gestärkt werden.
Wohnungsnot und Fachkräftemangel wird durch das Entstehen von alternativen Wohnkonzepten (Wohnen gegen Hilfe, Senioren WG´s, Mehrgenerationen Wohnen) entgegengewirkt. Auch Projektideen zur Förderung einer ökologischen Nachhaltigkeit sollen gestärkt und ausgebaut werden (z.B.: Bildungsangebote, Lebensmittelrettung, Image als 1. deutsche Fairtrade Insel stärken & mögliche Entwicklung hin zur nachhaltigen Kommune).
Dem starken Ungleichgewicht zwischen Tourismus und Bedürfnissen der Bewohner vor Ort soll durch die Gemeinwesenarbeit entgegengewirkt werden. Es braucht eine soziale Stelle nur für Langeooger.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gesundheitsversorgung unzureichend: Wenige Versorgungsstrukturen im Alter, Fachkräftemangel. Es gibt kein Sozialamt vor Ort. Alles wird vor Ort dem Tourismus untergeordnet. Ständiger Durchlauf der Menschen durch Zuzug und Abwanderung und die Anzahl an Gästen führt zur Überfremdung des Lebensraums und zur Überlastung des Gesunheitssystems. Zusammenhalt und Rückzugsorte für Langeooger sind kaum gegeben und die Belastung für die Bewohner hoch. Es gibt kaum eine Möglichkeit sich vom Tourismus abzugrenzen. Dazu kommen teilweise schlechte Arbeitsbedingungen vor Ort. Viele Jobs sind dauerhafte Saisonjobs, die kaum Arbeitnehmerrechte beachten. Wenig bezahlbarer oder adäquater Wohnraum. Fast nur arbeitgeberabhängiges Wohnen möglich. Desinteresse an nachhaltigen Themen, da andere Probleme im Vordergrund stehen wie die eigene Existenzsicherung. Soziale Probleme stehen nicht im Fokus. Bis auf die GWA Stelle gibt es keine Stelle nur für Langeooger, die sich ausschließlich mit den Zielen und Wünschen der Langeooger beschäftigt, dabei ist ein Interessensausgleich zwischen Gästeinteressen und Bewohnern dringend erforderlich. Wenig Bürgerbeteiligung vorhanden. Stillere Bürger sind schwer zu erreichen und zu aktivieren. Kommunikation: es wird viel übereinander, wenig miteinander geredet. Es gibt kaum eine konstruktive Konfliktkultur. Es braucht Begegnungsraum, aber es sind keine Räume dafür vorhanden. Es gibt wenig Vernetzung sozialer Akteure vor Ort und mit dem Landkreis Wittmund. Geringe Resilienz der Insel gegenüber sozialen Problemen. Ein weiteres Problem ist das mangelnde Vertrauen der Bürger in die Inselgemeinde.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langeoog
Beschreibung
Insel Langeoog, zugehörig zum Landkreis Wittmund in Ostfriesland. Langeoog liegt zwischen den Inseln Baltrum und Spiekeroog im Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer und im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer.
Einwohnerzahl
1750
Quelle / Anmerkungen
ländlicher Raum außerhalb der Saison, in der Saison Kleinstadt mit 10.000 bis 12.000 Tagesgästen und Urlaubsgästen vor Ort
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 29.01.2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Von 0 bis 18 Jahre- Einwohnermeldeamt 2024
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Von 55 bis 100 Jahre- Einwohnermeldeamt 2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
unbenannt.png
(637.11 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Orientierung an der Lebenswelt der Bewohner vor Ort, Fokus liegt auf Menschen vor Ort. Selbsthilfepotentiale werden gestärkt. Ideen und Wünsche der Bewohner werden ins Zentrum allen Handelns gestellt und Bewohner in die Prozesse der GWA einbezogen. Kein Handeln von oben herab, sondern auf Augenhöhe. Bedürfnisse der Bewohner stehen im Vordergrund. Netzwerke werden erweitert und verstärkt. Ressourcen der Menschen vor Ort, aber auch anderer Ressourcen (räumlich, finanziell) werden eingebunden und genutzt. Es wird immer erst geschaut, was bereits vorhanden ist, was genutzt werden kann an lokalen Ressourcen und erst dann andere Ressourcen dazu genommen (z.B. externe Referenten, Beratungsangebote vom Landkreis, die auf die Insel kommen), wenn die Ressource vor Ort nicht vorhanden ist. Projekte werden unterstützt und angeschoben, stärken aber die Selbstorganisation, die immer das übergreifende Ziel darstellt. Hauptamt stützt Ehrenamt. GWA dient als Vermittlerposition zwischen Kommune, Bürgern und Politik und unterstützt, koordiniert und setzt Impulse. Ein stärkerer Zusammenhalt der Bewohner wird gefördert und politische Beteiligung ermöglicht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der überwiegende Teil der Bevölkerung (mind. 80 Prozent) sich durch GWA angesprochen und wahrgenommen fühlt
Kriterium
Beschreibung
Angeschobene Projekte, Aktionen und strukturelle Veränderungen eigenständig laufen, mit Problemen an die GWA herangetreten wird und auch selbstständig auf Kommune und Politik zugegangen wird zur Problemlösung
Kriterium
Beschreibung
Bei Projekten, Aktionen zunächst Akteure vor Ort angesprochen und einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Ein stabiles soz. Netzwerk vorhanden ist, welches soziale Herausforderungen abfedern kann
Kriterium
Beschreibung
Alle Handlungsfelder mit bedacht werden und als Zusammenspiel gesehen werden.
Beschreibung
Eine zielgruppenübergreifende Arbeit bei allen Projekten mitgedacht wird und selbstverständlich wird
Beschreibung
Bürgerbeteiligungsformate entstanden sind und regelmäßig genutzt werden. Treffpunkte/Begegnungsräume geschaffen worden sind und eine feste Anlaufstelle dauerhaft vorhanden ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
katholisches Pfarrheim St.Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen & Suchtambulanz Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Insellotsinnen anderer Inseln & Verwaltungen anderer Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Geschäfte- Supermärkte, Gastronomien etc.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Konzepte zur Verstetigung der GWA sollen in Kooperation mit Vereinen, Verbänden und Kommune erstellt und in Gremienarbeit vorgestellt und umgesetzt werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Abdel-Karim Iraki
2. Kurzbeschreibung
Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen
Projektbeschreibung
Das Projekt des Vereins „Menschen helfen Menschen e. V. (MhM)“ hat das Ziel, die soziale Integration & Lebensqualität der Bewohner:innen im Quartier „Innenstadt“ zu fördern. Seit seiner Gründung durch Geflüchtete und Migrant*innen hat sich der Verein von einer Initiative zur Unterstützung von Geflüchteten zu einem sozialen Akteur entwickelt, der jetzt eine Vielzahl an Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen bereitstellt. Der Vorsitzende Karim Iraki nutzt seine umfassende Vernetzung, um auf aktuelle Bedarfe der Quartiersbewohner:innen einzugehen und Lösungen zu entwickeln. Das Projekt geht gezielt auf soziale Probleme wie Diskriminierung, Isolation und Ungleichheit ein. Durch die Schaffung eines zentralen Treffpunkts in der Innenstadt bietet MhM einen Raum, in dem Menschen aus verschiedenen Hintergründen zusammenkommen können. Hier erhalten bis zu 45 junge Menschen Unterstützung bei Hausaufgaben, nehmen an Kreativworkshops und Kochangeboten teil. Dieses Projekt hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, und viele Ehrenamtliche sind in die Arbeit eingebunden. Ziel ist es, diesen Treffpunkt zu einem lebendigen Stadtteiltreff auszubauen, der für alle Bewohner:innen offen ist. Dazu werden künftig auch Senior:innen, Migrant:innen und andere Zielgruppen mit Angeboten wie Beratung, Freizeitaktivitäten und sozialen Treffpunkten angesprochen. Um die Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung ihres Stadtteils einzubeziehen, plant MhM, regelmäßige Besuche in Nachbarschaften zu organisieren, Infostände auf dem Wochenmarkt anzubieten und bei Stadtfesten präsent zu sein. Einladungen zu gemeinsamen Kaffeetreffen und Veranstaltungen sollen helfen, die Bedürfnisse und Ideen der Menschen im Quartier zu sammeln & umzusetzen.Der Ausbau der Netzwerkarbeit spielt eine zentrale Rolle bei diesem Vorhaben. Durch den Austausch & die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie dem Seniorenbeirat, dem CJD, der KoMuT-Stelle und anderen Integrationsorganisationen wird das Projekt weiter gestärkt. So wird ein breites Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, das den Zugang zu Angeboten und Ressourcen für alle Quartiersbewohner:innen erleichtert. Der Landkreis N./W. unterstützt MhM mit Fortbildungsangeboten und der Beantragung von Fördermitteln, um die Gemeinwesenarbeit weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Der Verein möchte auch in Zukunft seine Angebote erweitern und an die sich verändernden Bedürfnisse der Gemeinschaft anpassen, um eine inklusive und solidarische Gesellschaft zu fördern.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Innenstadt vereint historische und moderne Gebäude, jedoch fehlen barrierefreie Zugänge und ansprechende öffentliche Räume für eine bessere Vernetzung der Bewohner:innen. In der Innenstadt leben 5156 Menschen, darunter 1628 über 60-Jährige und 1814 mit Migrationshintergrund. Beide Gruppen haben eingeschränkten Zugang zu sozialen Angeboten, was zu Entfremdung führt. Rückmeldungen aus der Nachhilfe zeigen, dass viele Migrant:innen, insbesondere Kinder und Jugendliche, Diskriminierung in der Schule erfahren, was die Integration erschwert. Schüler:innen und Lehrkräfte berichten von sozial benachteiligten Schüler:innen mit Sprachbarrieren, die ihre Bildungschancen einschränken. Kulturelle Konflikte und Ängste sind zentrale Themen. Bewohner:innen äußern bei Netzwerktreffen Unsicherheiten im Umgang mit anderen Kulturen, was zu Missverständnissen führt. Diese Ängste betreffen sowohl die Mehrheitsgesellschaft als auch Migrant:innen, die sich oft fremd fühlen. Fehlende interkulturelle Kommunikation verstärkt die Isolation. Viele Senior:innen, insbesondere ohne soziale Netzwerke, sind isoliert. Der Seniorenbeirat berichtet von einem Mangel an sozialen Treffpunkten. Eine Seniorin schilderte ihre Isolation, da sie keine Kontakte im Quartier aufbauen kann, was ihre psychische Gesundheit beeinträchtigt. Auch an Rückzugsorten und Empowermentmöglichkeiten für Mädchen und Frauen, besonders mit Migrationshintergrund, mangelt es. Lokale Akteure betonen den Bedarf an Angeboten zur gesellschaftlichen Teilhabe. Das Projekt zielt darauf ab, Defizite zu beheben, indem es den Bewohner:innen eine aktive Rolle in der Quartiersgestaltung gibt und Begegnungen fördert, um Ängste abzubauen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Innenstadt
Beschreibung
Das Nienburger Stadtgebiet gliedert sich neben der sogenannten „Kernstadt“ in vier Ortsteile: Holtorf, Erichshagen-Wölpe, Schäferhof-Kattriede und Langendamm. Die Kernstadt wiederum ist in sogenannte Quartiere unterteilt; die Innenstadt, die Lehmwandlung, der Bürgerpark, die Alpheide sowie das Lein- und das Nordertor.
Das Fördergebiet umfasst die Innenstadt, die als zentraler Teil des Stadtgebiets gilt. Mit 5.156 Einwohner:innen ist die Innenstadt das bevölkerungsreichste Quatier.
Einwohnerzahl
5156
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5.879 ausländische Einwohner*innen . Dies macht 17,8 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 20,4% ausländische Einwohner*innen.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg sind 4.470 Hilfebedürftigen (nach SGB II), was 13,6 % der Gesamtbevölkerung Nienburgs entspricht. Im Projektgebiet sind 768 (14,9 %) Hilfebedürftigen (nach SGB II).
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 13.017 Menschen mit Migrationshintergrund. Dies macht 39,5 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 1.814 (35,2%)Menschen mit Migrationshintergrund.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5165 (15,7%) Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren davon leben 643 (12,5%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 9441 (28,7%) über 60-jährige Personen. Davon leben 1628 (31,6%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Kinder (unter 15 Jahren) in Bedarfsgemeinschaften in der Stadt Nienburg beträgt 37,9%. Im Projektgebiet beträgt dieser 46,2%.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_2.jpg
(1.31 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In der Innenstadt gibt es keine Anlaufstelle für Bewohner:innen, die eine „Kümmererfunktion“ innehat. Dies wird MhM mit den künftigen Angeboten ändern. Die Interessen der Bewohner:innen stehen immer im Fokus der Angebote. Grundlage sind demokratische Prozesse unter Einbindung der Zielgruppen. Durch die aktuellen Erfahrungen im Kinder- und Jugendprojekt BUS hat der Verein schon erste Erfahrungen sammeln können. Der Bedarf ist immens. Der Ansatz des Vereins, die Interessen der Bewohner:innengruppen durch Empowerment durch a.) Sichtbarmachung und b.) Entwicklung von Beteiligungsformaten dient der Identifikation mit und Verbesserung des Quartiers.
Durch die „offene“ Türangebote, durch die Bereitstellung einer Ansprechperson in den Vereinsräumen, wird ein Vertrauen aufgebaut. Erst dann werden Problemlagen kommuniziert und entsprechend entgegengewirkt werden. Es braucht ein „Zugpferd“, das es Bewohner:innen erleichtert, ihr Sorgen zu übermitteln. Mit unterschiedlichsten oben erwähnten Netzwerk und Kooperationspartner:innen können Alters- und Herkunftsübergreifende Angebote entwickelt werden. Im Quartier liegen Potentiale/Ressourcen die aktiviert werden, die aktuell unbekannt und ungenutzt sind. Der Verein wird Treffpunkt für alle Altersgruppen, mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe. Das Potential der Menschen wird herauskristallisiert. Das Quartier Innenstadt wird nicht mehr als "leeres" Quartier", sondern durch Aktivierung ein toller lebendiger Stadtteil der Stadt N./W. sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Problemlagen der Bewohner:Innen werden mit Bewohner:innen in der Anlaufstelle ernst genommen und bearbeitet. Bewohner:innen werden in allen daraus resultierenden Angeboten eingebunden und werden Akteure für die eigenen Belange.
Kriterium
Beschreibung
Weitere Netzwerkpartner:innen werden aufgebaut. Kooperationsvereinbarungen werden miteinander geschlossen, konkrete Handlungsfelder in den Kooperationsvereinbarungen werden festeglegt. Die Angebotspalette des Vereins wird hierdurch erweitert.
Kriterium
Beschreibung
Die Vereinsräume stehen den Bewohner:Innen für eigene Angebote zur Verfügung. Jede (realistische) Idee von Bewohner:innen für das Angebotsspektrum wird ermöglicht. So kann z. B. eine Gesprächsrunde für Senior:innen entstehen, ebenso ein Kreativangebot.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen werden aktiviert, die Angebotspalette des Vereins mit den eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen zu erweitern.
Kriterium
Beschreibung
Der Verein ist aktiv bei Festen in der Stadt Nienburg. Durch den Verkauf von Falafel werden materielle Ressourcen aufgebaut, die in die Angebote des Vereins fliessen. So können die Aktivitäten mit eigenen Ressourcen ermöglicht werden.
Beschreibung
Der Sozialplan der Stadt Nienburg nimmt die Vereinsaktivitäten in seinen Sozialbericht auf. Alle Angebote werden regelmäßig evaluiert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Nienburg/Weser, Carmen Prummer, Leitung Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Seniorenpflegestützpunkt Landkreis Nienburg/Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Sabine Pflaum, Jugendmigrationsdiesnt, Sven Kühtz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Mädchenberatung, AWO Migrationsberatungsstelle, Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt, Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Stadt Nienburg, Jugendhilfeausschuss, Landkreis Nienburg/Weser, Kreistag, Ausschuss für INtegration, Sport und KUltur (AfISK)
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TKW (TurnKlubWeser) Karl Theuerkaufer ASC Nienburg Marzin Bienda, Verein Herzmensch Uwe Schneider;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Jugend, FBLeitung Carmen Baldow, Stadt Nienburg/Weser, FBLeitung Christine Kreide, Integrationsarbeit Ebru Öztürk, Sozialpalnung, Sebastian Meyer
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Verein finanziert seine Angebote durch Einnahmen aus dem Verkauf von Falafel bei Festen und nutzt diese Mittel zur Sicherung der Angebote. Durch die Unterstützung des Landkreises werden aktiv Förderprogramme genutzt, um zusätzliche Mittel zu akquirieren. Nach Projektabschluss sollen die Vereinsangebote durch den Integrationsfonds der Stadt als Regelangebote etabliert werden. Angestrebt ist die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen, um Ressourcen und finanzielle Unterstützung zu gewinnen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Florian Wiechmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt „Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!“ erschließt das seit 2021 entstehende Hildesheimer Quartier Ostend auch sozial. Derzeit fehlen Begegnung, Identität und Zusammenhalt. Das Projekt bringt Anwohnende und anliegende Unternehmen durch partizipative Formate und Freizeitangebote zusammen, um Teilhabe und Identität zu ermöglichen und eine lebendige Nachbarschaft zu schaffen. Eine hauptamtliche Stelle für Gemeinwesenarbeit (GWA) koordiniert Angebote, motiviert Engagierte und vertritt die Interessen des Quartiers gegenüber Politik, Verwaltung und Akteuren lokaler Infrastruktur.
Das 1. Projektjahr erfasst Sozialstruktur, Bedarfe und Potenziale. 5 Beteiligungsformate und digitale Umfragen sammeln Ideen für die Quartiersentwicklung und Freizeitangebote, zeigen Leerstellen auf, fördern den Austausch und machen Ressourcen sichtbar. Ein „Runder Tisch“ informiert und vernetzt Unternehmen, Stadtakteure und lokale Versorger. Das Stadtteilfest „Ostend feiert“ setzt ein Zeichen für Gemeinschaft und macht das Quartier als lebenswerte Umgebung erlebbar.
Das 2. Projektjahr realisiert 8–10 der gesammelten Ideen. Kreativ-, Bildungs-, oder Sportangebote (z.B. Repaircafé, Stricktreff, Tai Chi auf der Wiese) beleben das Quartier und werden ehrenamtlich oder von Fachkräften umgesetzt. Unternehmen profitieren von passenden Formaten wie Inputs der Wirtschaftsförderung. 2 aufwendigere Beteiligungsformate (z.B. Nachbarschaftsfrühstück, Stadtteilflohmarkt) werden durch die GWA-Stelle umgesetzt. Der „Runde Tisch“ reflektiert bisherige Angebote und ermittelt neue Bedarfe.
Das 3. Projektjahr verstetigt das Projekt: Bewährte Formate laufen weiter, ggf. wird Neues erprobt. Die Finanzierung einer dauerhaften GWA-Stelle wird geprüft, um langfristig Strukturen zu sichern. Engagierte Einzelpersonen werden ab Projektbeginn motiviert sich einzubringen. Die Initiative Ostend entwickelt sich von einer unternehmensgetragenen Gruppe zu einer Organisation aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Eine Vereinsgründung wird erwogen, um nachhaltige Mitgestaltung zu ermöglichen. Unternehmen könnten sich künftig finanziell beteiligen.
Eine kontinuierliche Evaluation misst Zufriedenheit, Aufenthaltsqualität und Gemeinschaftsgefühl. Die gewählte Struktur macht das Vorhaben übertragbar, unabhängig von Größe oder Lage anderer Quartiere. Hildesheims Ostend wächst so zu einem lebendigen, inklusiven und nachhaltigen Stadtteil heran, in dem Nachbarschaft aktiv gelebt und Gemeinschaft gestaltet wird.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rund 1.200 Anwohnende und einige Unternehmen werden künftig im Hildesheimer Ostend ansässig sein. Erste Neubauten sind bezogen, doch eine aktive Nachbarschaft, Identität und Strukturen für GWA, die diese initiieren könnte, fehlen. Der Stadtteil ist eine unattraktive Baustelle: Dreck, Baugerüste, Lärm und fehlende Parkflächen prägen das Bild und geben kaum Anreiz, herzuziehen oder sich aufzuhalten. Grünflächen sind ungepflegt, alles wirkt provisorisch. Zudem fehlt eine direkte Verbindung zur Ost- und Innenstadt. Damit bleibt das Quartier räumlich isoliert. Die diverse Bewohnerschaft (Menschen mit Inklusionsbedarf, Ältere, junge Familien) hat kaum alltägliche Berührungspunkte, was Vereinsamung, Vorurteile und Spaltung begünstigt. Ohne Initiativen „von außen“ für vernetzende Angebote, Begegnungsräume und -anlässe bleibt die Isolation bestehen. Dabei bietet das Quartier Potenzial: Quartiersplatz, Spielplatz, Nahverkehr, Supermärkte, Kitas, Musikschule, Gesundheitsversorgung und Gastronomie sind vorhanden. Allein sichert dies aber kein funktionierendes Miteinander – besonders angesichts aktueller politischer Entwicklungen sind Austausch und Vernetzung wichtiger denn je.
Die Initiative Ostend, ein Zusammenschluss aus Cluster Projekte GmbH, Caritas, Diakonie Himmelsthür, Gemeingut eG und dem Ortsrat, will dies ändern, hat jedoch zu wenig Impact – es fehlen zeitliche und finanzielle Ressourcen. Ansässige Ketten wie L’Osteria, Rossmann und Alnatura zeigen wenig Interesse an Beteiligung. Zudem ist das Quartier als Autobahn-nahes Randgebiet ein Pendlerstandort, viele suchen keine Einbindung. Soziale Strukturdaten fehlen, Bedarfe sind unklar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ostend
Beschreibung
Das ca. 11,8 ha große ehemalige Kasernenareal "Ostend" befindet sich im Osten der Stadt Hildesheim. Das Quartier ist Teil des Stadtteils Oststadt, die direkt östlich an die Hildesheimer Innenstadt grenzt. 2010 hat die Stadt Hildesheim das Areal erworben und 2017 die Bebauung freigegeben. Das Quartier ist im Norden durch die Frankenstraße und im Westen durch Bahngleise begrenzt. Die Anbindung an das Straßennetz erfolgt über die Senator-Braun-Allee (Bundesstraße 6) sowie die Frankenstraße. Östlich vom Quartier befindet sich hinter der Senator-Braun-Allee das Helios-Klinikum, sowie das Gewerbegebiet zwischen Senator-Braun-Allee und Bördestraße.
Die Bebauung des Quartiers begann 2021. Es gibt einen Quartiersplatz, einen Spielplatz mit großer Grünfläche und eine gute Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an das Stadtzentrum. Wichtige Infrastruktur, wie Supermärkte, eine Bäckerei, ein Drogeriemarkt, Ärzte, Kita, Musikschule, ein Friseur und Restaurants sind im Quartier ansässig oder fußläufig erreichbar. Das Quartier befindet sich in Randlage der Oststadt, was dazu führen könnte, dass es von den Anwohnenden als eigener Stadtteil wahrgenommen wird. Zur Bewohnendenstruktur des Ostends gibt es bisher noch keine erhobenen Daten, um soziale Lagen einschätzen zu können.
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2017_08_31_rahmenplan_a3_klein.pdf
(1019.32 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In allen Aktivitäten verfolgt das Projekt die Grundprinzipien der GWA. In Beteiligungsformaten wird erarbeitet, was sich Quartiersbewohnende für das Zusammenleben wünschen und welche Angebote Bedarfen gerecht werden. Ziel ist, Anwohnende in die „Initiative Ostend“ einzubinden und engagierte Einzelpersonen und weitere Unternehmen zu identifizieren, die nachhaltig im Quartier agieren. Im Sinne des Empowerments werden Quartiersbewohnende befähigt, sich für ihre Belange einzusetzen und selbst Angebote umzusetzen. Anwohnende und Unternehmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen wie Feste oder runde Tische besser vernetzt. Die Kenntnis voneinander und der Ressourcen führt dazu, dass die Akteure voneinander profitieren und ressourcenorientiert handeln können. Ziel ist, durch Freizeit-, Vernetzungs- und Bildungsangebote sowie sozialen Zusammenhalt, ein positives Quartiers-Gefühl und die Stärkung der Mitbestimmung, die Lebensbedingungen der Bewohnenden zu verbessern. Methodisch werden die Ziele durch eine Quartiersanalyse, Befragungen und Beteiligungsformate und die Umsetzung von bedarfsgerechten Angeboten und Formaten erreicht. Vor allem angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wie der zunehmenden Spaltung der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich – sind die zentralen Anliegen der GWA, Partizipation, Demokratisierung und die Förderung eines guten Miteinanders, gegenwärtiger denn je. Das Projekt zahlt auf diese Anliegen ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bereits während der Projektlaufzeit, aber auch nach Projektende werden einige der 8-10 angestrebten Angebote von Bewohnenden umgesetzt und kommen dadurch in die Verstetigung.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohnenden und die ansässigen Unternhemen haben Kenntnis voneinander und von den vorhandenen Ressourcen. Feste und Formate wie der "Lebendige Adventskalender" werden gemeinsam umgesetzt, Aufgaben ressourcenorientiert verteilt
Kriterium
Beschreibung
Formate werden inklusiv und generationsübergreifend umgesetzt. Alle Menschen im Quartier werden durch die Angebote erreicht und die Mitgliederstruktur in der "Initiative Ostend" wird diverser.
Beschreibung
Die Initiative Ostend vergrößert sich, auch ehrenamtliche Mitglieder beteiligen sich. Ein regelmäßiger Runder Tisch Ostend etabliert sich. Langfristig beteiligen sich die ansässigen Unternehmen an gemeinsamen Aktionen und Festen im Ostend.
Kriterium
Beschreibung
Im Verlauf der drei Projektjahre nimmt eine wachsende Anzahl der Bewohnenden an Angeboten und Aktionen teil. Nach der Förderung verstetigen sich Angebote. Die Zufriedenheit der Bewohnenden wird per Umfrage bestätigt und ist gewachsen.
Beschreibung
Die Interessen der Menschen des Quartiers werden gehört und berücksichtigt und bedarfsgerechte Maßnahmen ergriffen
Kriterium
Beschreibung
Anwohnende stehen in Austausch mit Versorgern des Stadtteils (Abfallwirtschaft, Stromanbieter etc.), Politik und Stadtverwaltung. Diese werden in Formaten wie runden Tischen berücksichtigt und kommen zu Wort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Betriebskita Ostendkinder Hildesheim
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, die Gemeinwesenarbeit im Ostend nachhaltig verstärkt durch Ehrenamtliche zu tragen. Während der Projektlaufzeit werden engagierte Anwohnende identifiziert, qualifiziert und in die „Initiative Ostend“ eingebunden, die auch nach Projektende aktiv bleibt. Der „Runde Tisch Ostend“ soll als Plattform für Austausch und Vernetzung dienen. Die Rolle einer festen GWA-Stelle wird schrittweise reduziert, während die ehrenamtliche Struktur gestärkt wird.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Der dritte Ort Hainholz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Saeed Maissara
2. Kurzbeschreibung
Das dritte Ort Hainholz: für eine Vielfältige und inklusive Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Das dritte Ort Hainholz ist ein innovatives Gemeinwesenprojekt, das den Stadtteil Hainholz in Hannover nachhaltig stärkt. Es wird ein offener, interkultureller Begegnungsraum außerhalb von Wohn- und Arbeitsumfeld, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und neue Möglichkeiten für Engagement und Teilhabe schafft. Besonders in einem Stadtteil mit sozialen Herausforderungen und einer heterogenen Bevölkerung.
Kernziele sind: Stärkung der Gemeinwesenarbeit – Die Bewohner:innen werden aktiv in lokale Entscheidungsprozesse eingebunden und zur Mitgestaltung angeregt, Förderung des sozialen Zusammenhalts – Durch interkulturelle Begegnungen werden Netzwerke aufgebaut und das Miteinander gefestigt, Bürgerschaftliches Engagement stärken – Die Nachbarschaft wird ermutigt, eigene Projekte wie das „Hainholz Love and Peace Festival“ zu initiieren und Nachhaltige Entwicklung sichern – Durch langfristige Strategien soll das Café über die Förderphase hinaus bestehen und gemeinschaftlich verwaltet werden.
Phasen der Umsetzung: (2025–26): Ankommen, erste Veranstaltungen und Netzwerkbildung, (2026–27): Intensivierung der Gemeinschaftsarbeit durch Workshops und Kulturangebote und (2027–28): Evaluation und Übergang in eine selbstverwaltete, wirtschaftlich tragfähige Struktur.
Maßnahmen: Gestaltung und Eröffnung des Kaschta Cafés als Ort für interkulturellen Austausch, Aufbau von Partnerschaften mit lokalen Akteuren wie dem Kulturtreff Hainholz, Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media-Kampagnen und Werbematerialien zur Bekanntmachung, Durchführung von Workshops und Veranstaltungen, um lokale Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und Einrichtung eines Nachbarschafts-Büros als Beratungs- und Koordinierungsstelle für Initiativen.
Langfristige Wirkung: Das Projekt schafft eine nachhaltige soziale Infrastruktur, die den Stadtteil Hainholz durch vielfältige Gemeinwesenarbeit bereichert.
Die Projektleitung besteht aus vier Personen, darunter Herr. Saeed Maissara (BSc in medizinischen Laborwissenschaften), Frau Lina Marie Jäger (MA in „SozialeArbeit im internationalen Kontext“) und Frau Rahama Eldouma (BA in InternationaleBeziehungen). Allee bringen ihre Expertise und Erfahrungen ein, um das dritte Ort Hainholz gemeinsam mit den Umbaja-Mitgliedern zu führen.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hainholz ist ein Stadtteil, der mit sozialen und baulichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Die Bevölkerung ist sehr divers, jedoch fehlt es an geeigneten Treffpunkten, die den Austausch zwischen den verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen fördern. Besonders für Migrantengemeinschaften gestaltet sich der Integrationsprozess schwierig, da es an offenen Räumen und Netzwerken mangelt, die den Dialog und die aktive Teilnahme an der Gesellschaft unterstützen. Viele Bewohner fühlen sich isoliert, was das soziale Miteinander belastet und den Zusammenhalt erschwert.
Baulich gibt es in Hainholz ungenutzte oder wenig ansprechende öffentliche Flächen, die nicht als Orte der Begegnung dienen. Der Stadtteil wirkt funktional, jedoch wenig einladend, was den sozialen Austausch behindert. Baulich gibt es in Hainholz ungenutzte oder wenig ansprechende öffentliche Flächen, die nicht als Orte der Begegnung dienen. Der Stadtteil wirkt funktional, jedoch wenig einladend, was den sozialen Austausch behindert. Besonders Migranten und sozial benachteiligte Gruppen haben wenig Möglichkeiten, sich zu vernetzen und aktiv in die Gestaltung ihrer Nachbarschaft einzubringen.
Das dritte Ort Hainholz soll diese Lücken schließen, indem es als inklusiver „Ort“ fungiert. Hier können Menschen unterschiedlichster Herkunft und sozialer Lage zusammenkommen, sich austauschen und an der Verbesserung ihres Umfeldes mitwirken. Das Café fördert die Integration von Migranten und stärkt den sozialen Zusammenhalt, indem es die aktive Teilnahme aller Bewohner an der Gemeinschaft ermöglicht.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Hainholz
Beschreibung
Hainholz ist ein Stadtteil im Nordwesten von Hannover, der sich durch eine Mischung aus Wohngebieten, Grünflächen und sozialer Infrastruktur auszeichnet. Die genaue räumliche Abgrenzung von Hainholz wird durch verschiedene geografische Merkmale und benachbarte Stadtteile definiert:
Im Westen wird Hainholz durch den Stadtteil Linden-Limmer begrenzt, der ebenfalls ein urbanes Wohngebiet ist. Diese Grenze verläuft entlang der Bahnstrecken, die sowohl die Stadtteile voneinander trennen als auch eine Verkehrsanbindung bieten. Im Süden grenzt Hainholz an den Stadtteil Vinnhorst und auch an den „Nordstadtpark“, eine größere Grünfläche, die teilweise als Erholungsgebiet genutzt wird. Im Osten bildet die Grenze zum Stadtteil Nordstadt eine natürliche Trennung, die durch große Straßen wie die Lister Meile und die Nordstadtstraße definiert wird.
Im Westen wird Hainholz durch den Stadtteil Linden-Limmer begrenzt, der ebenfalls ein urbanes Wohngebiet ist. Diese Grenze verläuft entlang der Bahnstrecken, die sowohl die Stadtteile voneinander trennen als auch eine Verkehrsanbindung bieten. Im Süden grenzt Hainholz an den Stadtteil Vinnhorst und auch an den „Nordstadtpark“, eine größere Grünfläche, die teilweise als Erholungsgebiet genutzt wird. Im Osten bildet die Grenze zum Stadtteil Nordstadt eine natürliche Trennung, die durch große Straßen wie die Lister Meile und die Nordstadtstraße definiert wird. Im Norden erstreckt sich der Stadtteil bis zum Stadtteil Ledeburg, und auch hier gibt es eine Vielzahl von Straßen und grünen Bereichen, die die Grenze bilden.
Innerhalb Hainholz finden sich verschiedene Wohnviertel, Gewerbegebiete sowie soziale Einrichtungen. Das Gebiet weist eine gemischte Nutzung von Wohngebäuden und kleineren Betrieben auf und hat einen hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern. Die Lage ist besonders gut durch den öffentlichen Nahverkehr und die Nähe zum Stadtzentrum von Hannover angebunden.
Das Projekt „Kaschta Café Hainholz“ würde daher ideal in diesem sozialen, gemischten städtischen Umfeld wirken, da es eine zentrale Rolle in der Förderung von Gemeinschaft, Vernetzung und sozialen Angeboten spielen kann.
Einwohnerzahl
7796
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
1- Die Bedeutung der Vielfalt in der Gemeinwesenarbeit
Die treibende Kraft hinter diesem Projekt ist eine selbstorganisierte Gruppe von Migrant:innen, die ihm seinen einzigartigen Wert im Kontext sozialer Gerechtigkeit verleiht. Durch gezielte Finanzierungsmöglichkeiten und ihre enge Verbundenheit mit der Gemeinschaft gelingt es ihnen, jene oft übersehene und unsichtbare Basis der Gesellschaft – insbesondere in Hainholz – zu erreichen und aktiv einzubinden.
2- Fehlende soziale Infrastruktur und Treffpunkte
Hainholz leidet unter einem Mangel an Begegnungsorten, insbesondere für interkulturellen Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten. Das Projekt schließt diese Lücke durch das „Kaschta Café“, das als inklusiver Treffpunkt für Bewohner*innen aller Hintergründe dient.
3- Hoher Anteil sozial benachteiligter Gruppen
Der Stadtteil Hainholz weist überdurchschnittlich hohe Anteile an Menschen mit Migrationshintergrund (63 %), Arbeitslosen (11 %), alleinerziehenden Eltern (23 %) und jungen Arbeitslosen (5 %) auf. Diese Gruppen sind besonders auf niederschwellige Unterstützungsangebote angewiesen, die durch das Projekt gezielt gefördert werden.
4- Nachhaltigen und wirtschaftlichen Denken
Das Projekt setzt auf eine langfristige Selbstorganisation durch Gemeinwesenarbeit und wirtschaftliche Perspektiven entwickelt (z. B. Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH), um das Project über die Förderphase hinaus tragfähig zu machen.
5- Innovativer Ansatz zur Integration und Teilhabe
Durch partizipative Formate wie das „Ubuntu-Gemeinschaftsforum“, Workshops, Nachbarschaftshilfe und das „Hainholz Love and Peace Festival“ wird der soziale Zusammenhalt aktiv gestärkt. Dies geht über klassische Gemeinwesenarbeit hinaus und fördert bürgerschaftliches Engagement auf neue Weise.
6- Beitrag zur lokalen Wirtschaftsentwicklung
Das Projekt zielt nicht nur auf soziale, sondern auch auf wirtschaftliche Stabilität ab. Das „Cultures Investment Lab“ und das „Wirtschaftsforum Hainholz“ helfen, kulturelle Initiativen in wirtschaftliche Chancen zu verwandeln. Damit trägt das Projekt zur Aufwertung des Stadtteils und zur Schaffung neuer Einkommensquellen bei.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
63
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das „Kaschta Café Hainholz“ verfolgt sowohl den Ansatz der Gemeinwesenarbeit als auch des Quartiersmanagements. Als sozialer Treffpunkt im Stadtteil stärkt es das Gemeinschaftsgefühl und fördert den interkulturellen Austausch. Ein zentraler Bestandteil der Gemeinwesenarbeit ist die Beteiligung der Anwohner*innen. Das Café bietet den Bewohner*innen einen Raum, in dem sie aktiv mitgestalten können, sei es durch Veranstaltungen, Workshops oder das Einbringen eigener Ideen. Diese Beteiligung stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und fördert die Selbsthilfe sowie Eigenverantwortung der Community. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Netzwerkbildung bei, indem es Partnerschaften mit lokalen Akteuren wie Kulturtreffs, Schulen und Vereinen aufbaut. Diese Zusammenarbeit fördert den sozialen Zusammenhalt und schafft Plattformen für den Austausch zwischen verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen im Stadtteil. Das „Kaschta Café“ fungiert als Brücke zwischen diesen Gemeinschaften, insbesondere für Migrantengruppen.
Im Bereich des Quartiersmanagements verfolgt das Projekt eine langfristige Perspektive. Es trägt zur Verbesserung der Lebensqualität und Infrastruktur im Stadtteil bei, unterstützt lokale wirtschaftliche Initiativen und fördert die Vernetzung zwischen den Akteuren. Zudem setzt das Projekt auf Eigenverantwortung, indem es den Bewohner*innen ermöglicht, aktiv zur Weiterentwicklung des Viertels beizutragen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Der Kulturtreff Hainholz : Er ist ein offener Ort für kulturellen Austausch, Kreativität und nachbarschaftliches Miteinander. Er bietet ein vielfältiges, generationen- und kulturenübergreifendes Programm. https://kulturtreffhainholz.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
UNTER EINEM DACH ist eine gemeinnützige Community, die Solidarität, Selbstwirksamkeit und persönliche Entwicklung fördert. Sie setzt sich für gesellschaftliche Gerechtigkeit ein und stärkt gegenseitige Verantwortung. https://unter-einem-dach.org
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Kooperationspartner, der MSV e.V. wird den „Dritten Ort Hainholz“ insbesondere in drei zentralen Bereichen fördern und unterstützen: 1- Integration in bestehende Strukturen, 2- Vernetzung und Kooperation und Förderung der Umsetzung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch unsere langjährige Geschichte und enge Verwurzelung in Hainholz sind wir mit vielen Familien und Einzelpersonen verbunden, insbesondere mit Menschen mit Migrationshintergrund, und kennen ihre Lebensrealitäten gut.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hr. Herberg (Stadterneuerung Hannover) unterstützt unser Projekt. Am 6.03.2025 organisierte er ein Treffen mit Stadtbezirksmanager Kaczmarek und Nachbarschaftsarbeiter Kandziora. Zudem nahm er am 24. März an einer Beratung mit Hr. Kissling (LAG) teil.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unsere langjährigen Partner in Hannover, darunter der Flüchtlingsrat Niedersachsen, das Cameo Kollektiv, der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen, der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen sowie GAAKT, stehen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die langfristige Zukunft des dritte Ort Hainholz erfordert eine Balance zwischen sozialem Engagement und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Ein solides Geschäftsmodell, das die lokale Gemeinschaft einbindet, sichert den Erfolg. Finanzierungen durch Café-Einnahmen, Veranstaltungen, Mitgliedsbeiträge und Fördermittel sind wichtig. Starke Markenbildung und regelmäßige Events fördern die Bekanntheit. Eine gemeinnützige Gesellschaft (gUG oder GmbH) könnte zusätzliche finanzielle Vorteile bieten.
11. Medien
Aufsteller
figuren-am-stadtteileingang-hainholz.jpg
(261.55 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam-Laden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Bettina Krause
| Funktion | Geschäftsstelle |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schaffung einer ""Caring Community" durch niedrigschwellige Angebote für alle Bewohner*innen
Projektbeschreibung
Mitten im Östlichen Ringgebiet entsteht ein Ort für Alle. Der "Gemeinsam-Laden" der Bürgerstiftung Braunschweig, ein Ort mit Wohlfühlatmosphäre, wird ein Schlüssel zur Förderung von Gemeinschaft, gegen Einsamkeit und bringt Menschen durch unterschiedlichste, niedrigschwellige Angebote zusammen: Von gemeinsamen Nähaktionen (Große nähen für Kleine - keiner näht alleine), Backen für das Friedhofscafé, Studenten/ Schüler erklären Smartphones, Demokratie-Workshops (Fragen statt Argumentieren), Musik gemeinsam hören (von Klassik bis 80er Jahre), Treffen für junge Mütter und Väter, reinen Männerrunden (Männer reden anders) bis hin zum Mehrsprachigen Bilderbuchkino. Neue Ideen kommen durch Organisatoren, Ehrenamtliche, Beteiligte kontinuierlich dazu.
Durch sozialen Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe können sich Menschen kennenlernen und füreinander Verantwortung auch ausserhalb des „Ladens“ übernehmen: Für die 85jährige aus der Nebenstraße einkaufen gehen oder sie zum Arzt begleiten, mal auf das Kind der Alleinerziehenden aufpassen wenn sie dringende Termine hat oder einfach nur mal gemeinsam zu einem Spaziergang starten oder bei einem Tee oder Kaffee ein wenig reden.
Der Laden ist anfangs nur geöffnet, wenn er für konkrete bereits bestehende Projekte der Bürgerstiftung Braunschweig oder Treffen genutzt wird - wie die teilweise vorher beschriebenen Projekte oder auch Austauschtreffen der ehrenamtlichen LesePat*innen oder des "Radeln ohne Alter"-Teams. Angebote des kostenfreien BürgerKollegs können dort stattfinden, ein Literaturabend, ein gemeinsames Abendbrot ... der Laden soll so viel und so verschieden genutzt werden wie irgend möglich.
Die Idee und Ziel ist, dass der Laden nach drei Jahren an allen Wochentagen 8 - 12 Stunden genutzt wird und geöffnet ist.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf den ersten Blick würde man in Braunschweig das "Östliche Ringgebiet" nicht im klassischen Sinne als problematisches Quartier bezeichnen: Zahlreiche Altbauten und eine große Parkanlage machen das Quartier zu einem beliebten Wohnviertel. Es ist das dichtbesiedeltste in Braunschweig mit insgesamt 26.875 Einwohnern (Stand: 31.12.2023). Der Ausländeranteil liegt bei 9 % und der von Menschen mit Migrationshintergrund bei 21 %. Warum ist genau dort ein strategisches, soziales Projekt sinnvoll? Die Anzahl der Einzelpersonenhaushalte liegt bei knapp 62 %, der Anteil der Menschen über 55 und älter liegt bei 30 %. Diese Zahlen sind schon jetzt bedenklich - wie werden sie in 20 Jahren aussehen? Wenn man jetzt nicht beginnt vorzusorgen, Angebote und Strukturen aufbaut, dann verpasst man wichtige Chancen für die Zukunft.
Das Östliche Ringgebiet ist nicht das "überaltertste" Quartier in Braunschweig - es bietet sich aber an, eine Zukunftsstrategie zu entwickeln.
In Braunschweig schaut man immer nur in den "Westen" (Weststadt, Westl. Ringgebiet), während der "Osten" langsam ausblutet. In diesem Bezirk müssen aktiv im Sinne der "Caring Communities" Bindungen entstehen: Nachbarn müssen Generationen- und Nationalitätenübergreifend mit möglichst niedrigschwelligen Angeboten zusammenfinden. „Durch die bewusste Förderung von schwachen Bindungen und die Schaffung von Begegnungsorten kann Gemeinschaftlichkeit als Engagement-Qualität der Zukunft gestärkt werden.“ (Dr. Metzner, Sammelband Einsamkeit im Alter, 2024) Gerade die Bundestagswahlergebnisse haben gezeigt, was für ein Gedankengut sich an Orten entwickelt, an denen es keine Angebote gibt, wo sich die Menschen nicht gesehen fühlen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Östliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Stadtviertel Östliches Ringgebiet ist heute trotz seiner großen Parkanlagen mit 6640 Einwohnern pro km² der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Braunschweigs. Es reicht von der Gliesmaroder Straße bis zur Georg-Westermann-Allee. Im Kern dieses Gebietes liegen die Marien-, Comenius-, Nußberg-, Rosen- und Husarenstraße.
Kleine Geschäfte haben in den vergangenen Jahren geschlossen und aus vielen ehemaligen Läden wurden Wohnungen. Inzwischen vermittelt das Quartier dass es nur zum Schlafen genutzt wird: Von den Bewohnern als Parkplatz genutzte Strassenfluchten - mit schöner Bausubstanz, aber ohne Leben.
In der Braunschweiger Statistik findet man hier eine weit über dem Durchschnitt liegende Zahl von Single-Haushalten, rund ein Drittel der Quartiersbewohner sind 60 Jahre oder älter. In kleinen Wohnungen gibt es eine relativ hohe Fluktuation durch Studiendende, die wiederum von Armut bedroht sind - das ist ein Wert, der in der Braunschweiger Statistik nicht erfasst wurde und nicht messbar ist.
Einwohnerzahl
26875
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/index.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik-Atlas Braunschweig 2023, https://www3.braunschweig.de/statistik/2024_Statistik-Atlas/atlas.html?date=2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_oestlringgebiet.jpg
(1.31 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA ist ein unverzichtbares Instrument zur Stärkung der Demokratie und des sozialen Zusammenhalts – der „Gemeinsam-Laden“ bringt bereits existierende Projekte – wie den Workshop „Fragen statt Argumentieren gegen Menschenfeindlichkeit und Rechts“ bei der Bürgerstiftung Braunschweig – und neue Angebote direkt vor Ort zusammen. Im „Östlichen Ringgebiet“ ist es eine strategische Investition in die Zukunft der dort lebenden Menschen. Vergleicht man das Quartier etwa mit einem Dorf, so fehlen hier die Menschen, die etwas gemeinsam machen und aufeinander aufpassen. Sämtliche Bewohner*innen des Quartiers sollen niedrigschwellig, interkulturell, generationen- und sozialraumübergreifend erreicht werden.
Im Quartier gibt es einige Angebote - die Vernetzung der vorhandenen Infrastruktur ist aber notwendig, da dieses Viertel nie im Fokus von Betrachtungen stand. In den kommenden Jahren wird sich - wenn nicht dagegen gearbeitet wird - die Vereinsamung besonders der älteren der Bewohner*innen verstärken. Überforderte Pflegedienste und Senioreneinrichtungen können nur durch das Miteinander und den Zusammenhalt einer "Caring Community" aufgefangen werden.
Durch den täglich genutzten "Laden" mit seinen unterschiedlichsten Angeboten, die durch einen Hauptamtlichen "Kümmerer" organisiert werden und die/der als Ansprechpartner*in immer zur Verfügung steht, entsteht ein Vermittlungsort für alle Bewohner*innen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote im Laden aus gut besuchten immer wiederholten und dazwischen ständig neuen Ideen wechseln. Für jede*n muss etwas dabei sein.
Kriterium
Beschreibung
Der Gemeinsam Laden an sieben Tagen pro Woche mindestens 8 Stunden geöffnet ist.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen bringen selbst Ideen für Angebote ein und gestalten sie.
Kriterium
Beschreibung
Kooperationen haben im "Laden" begonnen und sind dann an andere Orte umgezogen. Die Einkaufstasche ist zu schwer um sie nach hause zu tragen? Der Nachbar nimmt sie mit und bringt sie in die Wohnung.
Kriterium
Beschreibung
Aus Begegnungen im "Laden" werden Bekanntschaften, man erkennt sich auf der Straße oder im Supermarkt, man hilft sich.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte des LAB (Lange aktiv bleiben)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fitness-Studio und Physiotherapeuten im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Am Wasserturm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BegegnungsZentrum Stadtpark
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Gute Ideen finden Förderer - das hat die Bürgerstiftung Braunschweig mit Projekten wie "Auf dem Weg zum Buch" oder "Brücken bauen" seit mehr als 20 Jahren bewiesen. Mit der Eröffnung können Förderer und Spender*innen vor Ort sehen wie der "Gemeinsam-Laden" funktioniert. Es werden aktiv zweckgebundene Gelder eingeworben, die dann ab dem 4. Jahr die weitere Existenz des "Ladens" sichern. Das ist unsere Expertise.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Leben.Lokal.Digital – Treffpunkte mit Zukunft in der Samtgemeinde Bersenbrück (Gesamtprojekt)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und gegen Einsamkeit – gemeinsam stark bleiben
Projektbeschreibung
In den sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es aktuell vier durch das Programm Gute Nachbarschaft geförderte Dorf- und Bürgertreffs, die als soziale Knotenpunkte in den Gemeinden dienen. Eine weitere Kommune hat im März 2025 eigenständig einen Dorftreff eröffnet. Ziel ist es, flächendeckend in allen Mitgliedskommunen solche Treffpunkte zu etablieren. Ab 2026 fließen hierfür erste Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windkraftanlagen, spätestens ab 2028 ist die Finanzierung daraus gesichert - sowohl für die bestehenden Dorf- und Bürgertreffs als auch für zwei neue, so das die Samtgemeinde Bersenbrück als erste Samtgemeinde in Niedersachsen flächendeckend mit Dorftreffs/GWA ausgestattet ist.
Besonders im Fokus steht die Gesundheitsförderung im ländlichen Raum u. a. durch ein Modellprojekt mit Krankenkassen und lokalen Unternehmen, um präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen niedrigschwellig anzubieten. Eine Fachkraft soll in den Treffpunkten und bei Hausbesuchen über Gesundheitsvorsorge informieren und so die Eigenverantwortung der Bürger stärken. Erste Gespräche hinsichtlich ideeller und monetärer Unterstützung mit Krankenkassen, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft (GewiNet - Verein mit Mitgliedern aus Unternehmen, Kliniken, Ärzte, Hochschulen und Kommunen für die Regionen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie Weser-Ems) und der Gesundheitsregion Osnabrück laufen bereits.
Ein weiteres zentrales Thema ist die digitale Teilhabe. Das Unternehmen LillianCare hat u. a. im Projektgebiet und auch in der angrenzenden Samtgemeinde sog. "Partnerpraxen" als "hybride Hausarztpraxen" (Telemedizin) eröffnet bzw. eröffnet diese. Mit Unterstützung bereits ausgebildeter Medien- und Techniklotsen soll vor allem älteren oder wenig digitalaffinen Menschen der Zugang zu diesen sowie weiteren Online-Diensten im Gesundheitsbereich über Mediensprechstunden in den Dorftreffs + evtl. auch Hausbesuchen erleichtert werden. So können Termine online gebucht, Krankschreibungen digital beantragt, Patientenfragebögen vorab zu Hause ausgefüllt oder Videosprechstunden mit dem Arzt wahrgenommen werden. Die Samtgemeinde setzt sich dafür ein, digitale Hürden abzubauen und so insbesondere älteren Menschen ein längeres selbstständiges Leben zu ermöglichen.
Auch das Projekt StoP Bersenbrück (Stadtteile ohne Partnergewalt) soll über die Dorf- und Bürgertreffs weiter ausgebaut werden, um Betroffene zu unterstützen und Gewaltprävention im Gemeinwesen zu verankern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die 4 Dorf- und Bürgertreffs in der SG sind zentrale Anlaufstellen für das soziale Miteinander. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördern Begegnungen und unterstützen insbesondere Menschen, die von Vereinsamung oder digitaler Ausgrenzung betroffen sind. Angesichts der sinkenden hausärztlichen Versorgung, der Schließung des Ankumer Krhs. u. der zunehmenden Digitalisierung (Telemedizin, "Lilian Care" Standorte Fürstenau + Ankum) sind sie unverzichtbar.
Dank der Förderung konnten Stellen geschaffen, Strukturen aufgebaut und Angebote zu Themen wie Bildung, Gesundheit, Demokratie, Digitalisierung und Nachbarschaftshilfe etabliert werden. Die SG-Verwaltung koordiniert diese Arbeit u. stellt sicher, dass die Dorf- und Bürgertreffs als Ergänzung zur sozialen u. gesundheitlichen Infrastruktur dienen. Die langfristige Finanzierung ist aber noch nicht gesichert: Mit dem Auslaufen der aktuellen Förderung am 30.06.2025 droht die Schließung der Treffs.
Die politischen Entscheidungsträger der Samtgemeinde stehen geschlossen hinter den Treffpunkten, sehen deren Bedeutung für die Gemeinden. Ab spätestens Ende 2028 werden Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windenergie diese Strukturen langfristig in allen Kommunen sichern. Erste Gelder fließen bereits ab 2026; für eine nahtlose Fortführung wird eine Anschlussförderung benötigt.
Gemeinsam mit den Gemeinden werden alle Kräfte gebündelt, um eine nachhaltige Finanzierung zu sichern. Neben Spenden und Fördermitteln – z. B. durch einen neu gegründeten Förderverein – werden die Mittel aus der Akzeptanzabgabe die dauerhafte Weiterführung der Dorftreffs ab Ende 2028 sichern, so dass diese dann eigenständig weiterlaufen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 - 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52°36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück, die eine Gesamtfläche von 25.550 ha umfasst, gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
31745
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_projektgebiet_2.pdf
(1.21 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Die Dorf- und Bürgertreffs sind gewachsene Strukturen, die sich durch die aktive Beteiligung der Bewohner*innen etabliert haben. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren.
Bedarfsorientierung und Empowerment: Die Treffs reagieren auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden.
Sozialraumorientierung: Die Treffs sind direkt in den Gemeinden verankert und orientieren sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Weitere Kommunen erkennen den Bedarf und habe einen eigenen Dorftreff umgesetzt bzw. planen dies – ein klares Zeichen für die Wirksamkeit des Ansatzes.
Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch eine Anschlussförderung und später durch kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit.
Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Es gibt bereits vier geförderte Dorf- und Bürgertreffs in vier von sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück. Seit Anfang 2025 gibt es aufgrund der Finanzstärke Ankums einen durch die Kommune eigenfinanzierten Dorftreff. In den fünf vorhandenen Dorf- und Bürgertreffs in der Samtgemeinde Bersenbrück arbeiten derzeit sieben MinijobberInnen und vier Teilzeitkräfte (19,25 Std, EG6). Durch die hauptamtliche Koordination in den Treffs vor Ort erfahren alle Treffs eine hohe ehrenamtliche Unterstützung. Die GWA in der Samtgemeinde Bersenbrück kümmert sich um alle Generationen und bietet - je nach Ort - die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur niedrigschwelligen Teilhabe. Es bestehen Vernetzungen und Kooperationen mit Einrichtungen wie der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück, örtlichen Vereinen, Verbänden und Initiativen, Malteser...
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
umliegende Kommunen, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Vereine in der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Kompetenzzentrum GeWiNet, Gesundheitsregion Osnabrück, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der SG Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, DorfApps, soziale Medien, Plakate...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Samtgemeinde Bersenbrück, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
örtliche Kindertagesstätten - in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in den Mitgliedskommunen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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