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4. Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, Abbau von Konflikten und Stärkung der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier und Wohngebiet,

Miteinander in der Elbmarsch: Gemeinsam Zukunft gestalten - für Integration, Teilhabe und Miteinander in der Elbmarsch

Ansprechpartner
Kathrin Bockey
Funktion Samtgemeindebürgermeisterin
Brücken bauen in der Elbmarsch – Gemeinsam Zukunft gestalten für Integration und Miteinander!
Projektbeschreibung
Das Projekt Miteinander in der Elbmarsch: Integration und Teilhabe gestalten setzt sich für die soziale Integration von Geflüchteten ein und unterstützt kleine lokale Betriebe bei der Einbindung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Durch ein gezieltes Quartiersmanagement werden soziale Netzwerke aufgebaut und bestehende Strukturen gestärkt, um Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern. Eine zentrale Koordinierungsstelle begleitet sowohl Geflüchtete als auch Unternehmen durch administrative Prozesse, erleichtert die Job- und Wohnungssuche und sorgt für eine individuelle Begleitung. Langfristig trägt das Projekt zur sozialen Stabilität, Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und zur Aufwertung des Wohnquartiers bei.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Elbmarsch sind die drei Gemeinschaftsunterkünfte in Marschacht, Bütlingen und Drennhausen für Geflüchtete von Herausforderungen bei der Integration betroffen. Das ländliche Umfeld schränkt die Freizeitmöglichkeiten ein, während sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede die Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt erschweren. Gleichzeitig stehen regionale Betriebe vor der Herausforderung, den administrativen Aufwand und bürokratische Hürden zu meistern, wenn sie Flüchtlinge beschäftigen möchten. Es besteht ein erheblicher Bedarf an Unterstützung, um diese Hürden zu überwinden und Flüchtlinge erfolgreich zu integrieren. Durch gezielte Maßnahmen wird nicht nur die gesellschaftliche Teilhabe gefördert, sondern auch der soziale Zusammenhalt innerhalb der Quartiere gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen, den Bürgern, Arbeitgebern und den Flüchtlingen gefördert. Das Projekt setzt an diesen Herausforderungen an, indem es Geflüchtete mit sozialen Netzwerken, Wohnraum und Arbeitsplätzen verbindet, ehrenamtliches Engagement fördert und langfristige Strukturen für Teilhabe schafft.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projekt fokussiert sich auf die Orte Marschacht, Bütlingen und Drennhausen, die in Relation zur Bevölkerungsanzahl in der Samtgemeinde Elbmarsch sowohl eine hohe Zahl an Geflüchteten als auch eine demografisch herausfordernde Struktur mit vielen älteren Menschen aufweisen. Letztere bergen viel Potenzial, um als Paten und Patinnen für die Geflüchteten aktiv zu werden. Allerdings benötigen sie eine strukturierte Unterstützung sowie einen Ansprechpartner bzw. eine Vermittlungsstelle. In diesen Gebieten sollen die Projekte zur Förderung der Integration und zur Unterstützung kleinerer Betriebe in den Fokus gerückt werden. Die gezielten Maßnahmen tragen zur Aufwertung und Verbesserung der Wohnquartiere bei und stärken deren soziale Struktur.
Einwohnerzahl
13534
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Elbmarsch verfolgt einen integrativen und vernetzenden Ansatz, der Elemente der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements miteinander kombiniert. Ziel ist es, sowohl gezielt auf lokale Bedürfnisse einzugehen als auch eine übergreifende, koordinierte Struktur für Integration und soziale Teilhabe zu schaffen. Das Projekt orientiert sich an den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit, die auf Partizipation, Nachhaltigkeit und Vernetzung basieren. Es erfüllt folgende zentrale Kriterien: • Partizipation: Aktive Einbindung der Bewohner*innen, Geflüchteten und lokalen Akteure in alle Projektphasen, um gemeinschaftliche Lösungen zu entwickeln. • Nachhaltigkeit: Aufbau langfristiger, selbsttragender Strukturen und Netzwerke, die auch nach dem Projektende bestehen und weitergeführt werden können. • Koordination und Vernetzung: Effektive Zusammenarbeit und Bündelung von Ressourcen, um Synergien zwischen Verwaltung, Vereinen, Unternehmen und Ehrenamtlichen zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
2 interkulturelle Veranstaltungen p.a, 4 Nachbarschaftstreffen p.a, Tag des Ehrenamts p.a.
Beschreibung
5 erfolgreiche Arbeitsvermittlungen
Beschreibung
Konfliktabnahme
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Miteinander in der Elbmarsch“ wird in bestehende kommunale Strukturen integriert, indem wir langfristige Partnerschaften mit den Verwaltungen, sozialen Einrichtungen und Unternehmen aufbauen. Für die nachhaltige Finanzierung planen wir eine Kombination aus Fördermitteln und kommunalen Mitteln. Dies gewährleistet die Fortführung des Projekts und die langfristige Förderung der sozialen Integration und Teilhabe in der Region.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kulturgarten Kreativwerkstatt

Ansprechpartner
Markus Blanke
Gemeinsam bauen, gestalten, skaten
Projektbeschreibung
Der wdlnds e.V. ist ein gemeinnütziger, von Jugendlichen getragener Verein, der Jugendkultur, Kreativität und Gemeinschaft fördert. Seit 2020 wurde in ehrenamtlicher Arbeit ein offener Kultur- und Begegnungsort geschaffen, der generationsübergreifend Menschen zusammenbringt. Mit kreativen Werkstätten, Veranstaltungen und sozialen Projekten bietet der Verein niedrigschwellige Angebote für Jugendliche, Familien und weitere Zielgruppen. Durch innovative Formate gelingt es, vielfältige Gruppen zu erreichen und aktiv einzubinden. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft oder finanziellen Mitteln zu ermöglichen. Alles passiert mit Anleitung durch eine Sozialarbeiterin. Der Woodlands Kulturgarten soll ein offener, inklusiver und kreativer Treffpunkt für die Nachbarschaft werden. Unser Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, der Menschen verschiedener Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe fördert und durch niedrigschwellige, gemeinschaftliche Angebote das Quartier nachhaltig stärkt. Im Fokus stehen regelmäßige (wöchentlich an einem festen Tag) Veranstaltungen, Workshops und offene Treffpunkte in den Bereichen Sport, Kunst, Musik, nachhaltiges Leben und handwerkliche Gestaltung. Unser bereits bestehendes Gelände bietet eine ideale Grundlage für die Umsetzung des Projekts. Projektbausteine: - Skate-Treffs & Workshops: Offene Sessions für alle Altersgruppen. - Offene Werkstatt-Tage: DIY-Projekte & Upcycling. - Gemeinsames Kochen: Interkulturelle Kochabende. - Donnerstagskultur: Wöchentliche Events mit Kunst & Musik. - Ausbau der Skatefläche: Verbesserung der Infrastruktur & Nachwuchs-Förderung. - Nachbarschaftliche Mitgestaltung: Urban Gardening, Graffiti & kreative Projekte. - Gravelbike-Treffs: Gemeinsame Touren & Schrauber-Sessions. Mit unserem Projekt möchten wir: - Die Nachbarschaft stärken: Mehr Begegnung, Austausch und soziale Teilhabe ermöglichen. - Einen nachhaltigen Kultur- und Freizeitort etablieren: Kunst, Musik und Sport für alle zugänglich machen. - Junge Menschen und benachteiligte Gruppen einbinden: Inklusion und Diversität aktiv fördern. - Gemeinschaftliche Verantwortung und Selbstorganisation stärken: Anwohner:innen aktiv einbeziehen und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit schaffen. Der Woodlands Kulturgarten ist ein Modellprojekt für lebendige, selbstorganisierte Nachbarschaftsarbeit und ein echtes Beispiel für gelebte Gemeinwesenarbeit in Hildesheim.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der wdlnds e.V. liegt im Stadtteil Drispenstedt, einem Viertel mit hoher Migrationsquote und wenigen Freizeitangeboten, besonders für Jugendliche. Es fehlen niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten, und öffentliche Räume werden kaum für gemeinschaftliches Leben genutzt. Gerade für junge Menschen gibt es in Hildesheim keine vergleichbaren kreativen Orte. Der wdlnds e.V., getragen von einer Gruppe junger Ehrenamtlicher, schließt diese Lücke. Der Woodlands Kulturgarten ist der einzige Ort in der Region, der Jugendkultur, Kreativität und soziale Teilhabe miteinander verbindet. Ein großes Problem ist der Mangel an offenen, nicht-kommerziellen Treffpunkten für alle Altersgruppen. Während kommerzielle Angebote oft unerschwinglich sind, fehlen Orte, an denen sich Jugendliche, Familien und ältere Menschen begegnen und kreativ entfalten können. Besonders junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung finden kaum Möglichkeiten zur sportlichen oder handwerklichen Betätigung, was zu Isolation und Frustration führt. Auch die bauliche Situation stellt eine Herausforderung dar: Das Woodlands-Gelände hat Potenzial, benötigt aber eine bessere Ausstattung. Der Skatebereich muss erweitert werden, um ein sicherer Anlaufpunkt zu sein. Zudem fehlen wetterfeste Räume, um Workshops und Veranstaltungen ganzjährig anbieten zu können. Unser Projekt soll einen gemeinschaftlich gestalteten Ort schaffen, der Menschen unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten zusammenbringt und die Vernetzung im Stadtteil stärkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim
Beschreibung
Das Projekt „Woodlands Kulturgarten“ ist im Stadtteil Drispenstedt von Hildesheim angesiedelt. Die Hauptfläche des Projekts, der Kulturgarten, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Güldenfeld und umfasst angrenzende Straßen und öffentliche Räume. Es handelt sich um einen zentralen Punkt im Stadtteil, der aufgrund seiner Lage und Infrastruktur ein starkes Potential für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzung hat. Das Gebiet ist von urbanen Herausforderungen geprägt, wie z. B. einer hohen Migrationsquote und einem Mangel an Freizeitmöglichkeiten, was das Projekt besonders relevant für die Bewohner:innen macht. Straßenliste rund um den Kulturgarten (Güldenfeld): Die Umgebung des Kulturgartens umfasst mehrere Straßen und Bereiche, die das Projektgebiet prägen: Güldenfeld Am Güldenfeld Hohnsen Gartenstraße Burgstraße Wendeschleife Güldenfeld Vorsfelder Str. Weberstraße Langer Graben Diese Straßen und Gebiete gehören zu den am häufigsten frequentierten Bereichen rund um den Kulturgarten. Sie befinden sich im unmittelbaren Einzugsbereich des Projekts und sind wichtige Anlaufstellen für die Bewohner:innen. Das Güldenfeld ist zentral gelegen und sowohl fußläufig als auch per öffentlichem Nahverkehr gut erreichbar. Quartiersbeschreibung: Der Stadtteil Drispenstedt ist von einer gemischten Bevölkerungsstruktur geprägt, in der vor allem junge Menschen, Familien und Migrant:innen wohnen. Drispenstedt weist eine hohe Migrationsquote auf, was in Verbindung mit dem begrenzten Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und jungen Erwachsene eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Der Kulturgarten ist eine wichtige Antwort auf diese Lücke, indem er als inklusiver Raum für kreative und soziale Aktivitäten dient. Insgesamt zählt der Stadtteil Drispenstedt eine Bewohnerzahl von etwa 10.000 Menschen, von denen ein erheblicher Teil ein niedriges sozioökonomisches Niveau aufweist und Schwierigkeiten hat, an kulturellen Angeboten teilzuhaben. Die Infrastruktur, besonders im Hinblick auf öffentliche Freiflächen und Freizeitmöglichkeiten, ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen von Hildesheim noch ausbaufähig.
Einwohnerzahl
104525
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-hildesheim.de/portal/seiten/flaeche-und-bevoelkerung-900000448-33610.html#:~:text=Zum%20Stichtag%2031.12.2023%20beträgt,und%20Einwohner%20mit%20Hauptwohnsitz%20handelt.&text=Bei%20einer%20Fläche%20von%2092,durchschnittlich%201.110%20Einw
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt Elemente beider Ansätze, da es sowohl die aktive Beteiligung der Anwohner*innen in der Planung und Umsetzung fördert (GWA) als auch gezielt auf die Verbesserung der sozialen, kulturellen und infrastrukturellen Strukturen innerhalb des Quartiers (QM) abzielt. Wir schaffen durch verschiedene Maßnahmen offene Treffpunkte und bieten Raum für kreative, sportliche und soziale Aktivitäten. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit lokalen Akteuren und Institutionen zusammen, um die nachhaltige Entwicklung des Gebiets zu gewährleisten und die Vernetzung zu stärken. Unser Ziel ist es, die Bewohner*innen aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen und das Quartier durch konkrete Verbesserungen, wie z.B. barrierefreie Freizeitangebote oder Raum für künstlerische Ausdrucksformen, langfristig zu stärken.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum Senso
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Kulturschaffende e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Amt für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Skateboard Verein Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Stadtgartenpflege Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgesellschaft Hildesheim GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR blue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Umweltinitiative
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Kultur- und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pro School
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Cluster
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
rollen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Woodlands Kulturgarten ist als langfristiges, gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt, das sich nachhaltig in die kommunalen Strukturen von Hildesheim integrieren soll. Unser Ziel ist es, den Kulturgarten als festen Bestandteil des Stadtteils Drispenstedt zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Sound_Hub

Ansprechpartner
Sabine Busmann
Funktion Geschäftsführerin
Sound_Hub als Raum für Begegnung, Professionalisierung und gemeinsames Lernen.
Projektbeschreibung
Die MusikZentrum Hannover gGmbH bedient sich der Musik als Vehikel, um soziale und gesellschaftliche Themen nah an der Lebensrealität von Menschen zu platzieren. Mit der Bereitstellung integraler musikalischer Infrastruktur positioniert sich das MusikZentrum für aktiven Zugang und Teilhabe an Musik und Kultur, unabhängig der Herkunft, Sprache oder sozialer Schicht. Aufgrund veränderter Eigentumsverhältnisse auf dem beheimateten Gelände des MusikZentrums und als zukünftiger Erbpachtnehmer besteht die Möglichkeit direkten Einfluss auf die Ausgestaltung des Geländes zu nehmen und dieses zu einem sozialen Ort der Gemeinschaft zu formen. Dazu gehören Community basierte Angebote für das Quartier an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Musik und Kultur. Mit dem Sound_Hub schafft das MusikZentrum ein niedrigschwelliges Angebot für Interessierte, für gemeinschaftliches lernen, sich, Vernetzung und professionalisierung. Mixing und Mastering sind zwei Stufen des kreativen musikalischen Prozesses, welche unabdingbar vor einer physischen oder digitalen Veröffentlichung erledigt werden müssen. Als Dienstleistung bieten diesen Prozess wenige Menschen an und ist mit hohen Kosten verbunden. Der Zugang zu einer professionellen Infrastruktur für Mixing- und Mastering ist wenigen Menschen vorbehalten, da es hierfür nicht nur sehr teures Equipment, sondern auch einen akustisch aufwendig aufbereiteten Raum benötigt. Hierfür haben die wenigsten den Platz und das Geld, somit wird der Zugang automatisch zu einer sozialen Frage. Der Sound Hub soll ein akustisch perfekt aufbereiteter Raum sein, welcher mit einer professionellen Abhöre und Digital Analog Wandlern ausgestattet ist. Dieser Raum soll Musiker*innen, Musik- und Soundinteressierten aus der Nachbarschaft kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, um die räumliche Voraussetzung für den Mixing und Mastering Prozess zu demokratisieren und niedrigschwellig zu gestalten. Der Buchungsprozess wird digital, mithilfe von coapp.io, abgebildet, welches Planungssicherheit und einen verlässlichen Zugriff auf die Infrastruktur gewährt. Darüber hinaus können im Sound_Hub Workshops und Listening-Sessions stattfinden, um Fachwissen kostenfrei an Interessierte weiterzugeben und einen Raum für Begegnungen im musikalischen Kontext zu schaffen. Mit dem Sound_Hub schafft es es das MusikZentrum einen Kreislauf zu vervollständigen, mit welchem alle Bedarfe, von Hobby als auch Profimusiker*innen, abgedeckt werden.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Das MusikZentrum Hannover sieht sich mit einer veränderten Eigentumssituation seines Geländes konfrontiert, die neue Chancen für eine gemeinwohlorientier Musik ist ein wichtiges kulturelles Ausdrucksmittel und ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Doch der Zugang zu professioneller Musikproduktion ist ungleich verteilt. Besonders die finalen Schritte im kreativen Prozess – Mixing und Mastering – erfordern teures Equipment, spezialisierte Software und akustisch optimierte Räume, die für viele Künstlerinnen unerschwinglich oder schlicht nicht zugänglich sind. Dies betrifft insbesondere Musikerinnen aus sozial schwächeren Verhältnissen, für die die hohen Kosten und fehlenden räumlichen Ressourcen eine erhebliche Hürde darstellen. Gleichzeitig fehlt es im Quartier an offenen und inklusiven Orten für musikalische Begegnung, Austausch und Professionalisierung. Bestehende Musikstudios sind meist kommerziell ausgerichtet und schwer zugänglich, während kostengünstige oder kostenfreie Alternativen mit professioneller Ausstattung kaum existieren. Dadurch bleibt kreatives Potenzial oft ungenutzt, und viele Musiker*innen sind gezwungen, auf minderwertige Produktionsbedingungen auszuweichen oder ihre Projekte nicht vollenden zu können. Zudem fehlt es an strukturierten Angeboten zur Weiterbildung im Bereich Musikproduktion, insbesondere im technischen Bereich. Gerade Mixing und Mastering sind essenzielle, aber oft wenig zugängliche Disziplinen, da entsprechende Fachkenntnisse selten kostenfrei vermittelt werden. Diese strukturellen Barrieren verstärken soziale Ungleichheiten und erschweren es vielen, sich musikalisch weiterzuentwickeln oder professionell Fuß zu fassen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald/List und Nordstadt und Hainholz
Beschreibung
Das Gelände des MusikZentrum liegt auf der Grenze zu allen drei Stadtteilen und sieht diese als ihr Quartier. Der Sound_Hub wird direkt auf dem 3822 qm grossen Gelände der MusikZentrum gGmbh ansässig sein. Das MusikZentrum ist Teil eines 17.000 qm umfassenden Mischgebiets, auf dem Kultur und Gewerbe angesiedelt ist. Die Wohnquartiere befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft, weitere kulturelle Einrichtungen ebenfalls.
Einwohnerzahl
112000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auf alle drei Stadtgebiete lassen sich eine Vielzahl der von ihnen vorgestellten Merkmale zuordnen. Das prozentual zu benennen schaffen wir nicht mehr in dieser Zeit zu recherchieren. Mit allen drei Stadtteilen haben wir im Laufe der zurück liegenden 30 Jahre als soziokulturelles Zentrum und Musikförderer gearbeitet und verschiedene Wandel in der Demographie und Zusammensetzung der Einwohnenden beobachten können.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt Sound_Hub verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es soziale, kulturelle und strukturelle Aspekte des Stadtteils verbindet: - Soziale Teilhabe & Chancengleichheit: Durch den kostenfreien Zugang zu professioneller Musikproduktion wird eine Ressource demokratisiert, die sonst nur wenigen vorbehalten ist. Dies stärkt insbesondere sozial benachteiligte Gruppen in Vahrenwald/List, Nordstadt und Hainholz. - Stärkung der Nachbarschaft & Vernetzung: Der Sound_Hub dient als Begegnungsort, an dem sich Musikerinnen, Kreative und Anwohnerinnen austauschen und gemeinsame Projekte realisieren können. Dies fördert den Zusammenhalt im Quartier. - Kulturelle Belebung & Empowerment: Durch Workshops, Listening-Sessions und gemeinsames Lernen wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die kulturelle Identität des Stadtteils gestärkt. - Nachhaltige Quartiersentwicklung: Die aktive Gestaltung des Geländes durch das MusikZentrum schafft eine langfristige, gemeinwohlorientierte Infrastruktur, die über das Projekt hinaus positiven Einfluss auf die kulturelle und soziale Entwicklung der Stadtteile hat. Der Sound_Hub trägt damit zur sozialen, kulturellen und strukturellen Stärkung des Quartiers bei und folgt den Leitlinien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements.
Vorhandene Strukturen
Wir arbeiten zusammen mit dem Quartiersmanagement Hainholz Sachggbiet Stadterneuerung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Initiative Hüttenstrasse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleis D
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine langfristige Finanzierung ist aus eigenen Mitteln gewährleistet, da es sich bei der Förderung in erster Linie um die Finanzierung des Aufbau und die Errichtung des Sound_Hub handelt. Das Gelände rund um das Musikzentrum befindet sich in städtebaulicher Quartiersentwicklung. Unter anderem kooperieren wir mit der Initiative Hüttenstraße und entwickeln in Kooperation Projektideen zur nachhaltigen Nutzung für das Gemeinwohl um uns enger zu vernetzen.
Galerie
dji 0301
Zustimmung Veröffentlichung
On

von einander lernen - miteinander handeln

Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
Funktion Bürgermeister
Förderung dörflicher Mehrgenerationengemeinschaft, Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration
Projektbeschreibung
Der zentrale Dorfgemeinschaftsbereich um das Heimathaus, die Turnhalle mit Mehrzweckraum, den Bauerngarten, das Jugendheim und die Freiflächen mit Kinderspielplatz sollen zu einem Dorfgemeinschaftszentrum werden, in dem Begegnung und Generationengemeinschaft gefördert wird. Das Dorfgemeinschaftshaus (ehem. Jugendheim) soll sich zu einem zentralen, multifunktionalen Ort und Treffpunkt entwickeln und eine lebendige Dorfgemeinschaft fördern und der Ausgangspunkt für gute Nachbarschaft werden. Für die bauliche Umgestaltung wurde ein ZILE-Förderantrag(Dorfentwicklung) in 2024 gestellt. Das Konzept wurde im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms mit dem Arbeitskreis und den Bürgern entwickelt. Man will eine gute Generationengemeinschaft und Selbstorganisation initiieren. Digitale Werkzeuge sollen ihre gemeinschaftliche Nutzung und Organisation erleichtern und Aktivitäten besser bekannt und erlebbar machen werden, sowie insgesamt zu einer besseren Sichtbarkeit und größeren Wertschätzung der dörflichen Gemeinschaft und des ehrenamtlichen Engagements beigetragen. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Schaffung dieser neuen Strukturen bzw. diese bedarfsgerecht zu entwickeln um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu initiieren. Die Macher in den örtlichen Vereinen und Gruppierungen wollen sich in Form eines Hausvorstandes engagieren, sind mit der eigenen Organisation derzeit aber schon stark eingespannt, dass hier eine Überbelastung in der Entwicklungsphase befürchtet wird. Daher soll ein(e) Sozialkoordinator(in) diese ca. 3-jährigen Aufbauphase mit der Dorfgemeinschaft aktiv betreiben und nachhaltig strukturieren. Die Person soll den Aufbau gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, erste Maßnahmen, (ggf. auch übergeordnete)Netzwerke und Begegnungsangebote entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Darüber hinaus sollen weitere Fördergelder und Spenden eingeworben und ggf. projektbezogenes Crowdfunding betrieben werden. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren und eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) hinter diesem ersten Entwicklungsprojekt, das sich durch Kooperationen und Einnahmen aus Veranstaltungen selbst finanziert.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Rastdorf ist ein relativ junges Dorf und hat eine besondere Entwicklungsgeschichte. Es wurde 1941 durch die Umsiedlung des Dorfes Wahn gegründet, das aufgrund einer Schießplatzerweiterung aufgegeben und auf 2 Dörfer verteilt wurde. Davon war Rastdorf eines. Rastdorf ist insgesamt stark von Zu- und Abwanderung geprägt. Eine weitere Zuwanderungswelle erfolgt durch Spätaussiedler in den 90er-Jahren. In den 2000er-Jahren erfolgte eine starke Zuwanderung von Ruheständlern aus dem Ruhrgebiet. Aktuell erfolgt ein großer Anteil an Zuzug von osteuropäischen Arbeitskräften. Die Abwanderung wird häufig mit fehlender Infrastruktur und sozialem Leben begründet. Rastdorf erstreckt sich als Straßendorf über 11km was sich als weiteres Problem vor dem Hintergrund darstellt, dass der in den 40er-Jahren entwickelte Ortskern durch Schul-, Kirchen- und Gaststättenneubau geplant war und in der heutigen Zeit keinen optimalen Raum für dörfliches Leben und Begegnung bildet wie ein gewachsenes Dorf. Die einzige Gaststätte im Dorf wurde in 2024 aufgegeben. Im Rahmen des Dorfentwicklungsprozesses wurde schnell klar, dass das gesellschaftliche Miteinander und eine Vernetzung, die Begegnung der sozialen Gemeinschaft, die Integration und Teilhabe verbessert werden muss. Konflikte in der Nutzung des Jugendheims sind anzugehen. Das Dorf hat eine Vielzahl von Aktivitäten, aber es fehlt an deren (digitaler) gemeinschaftlicher Organisation und Förderung von Demokratie im Dorf, Sichtbarkeit und der Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Begegnungsangeboten für Integration und Teilhabe, insbesondere für Zugezogene und die älteren Dorfbewohner.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet der Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1130
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte (Ausländer + Doppelstaatler)
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das gesamte Dorf ist ab den 1940er-Jahren aus Zuwanderung entstanden. Zahlen aus den Zuwanderungen von Spätaussiedlern sind nicht ermittelbar. Die Personen besitzen eine deutsche Staatsbürgerschaft und sind nicht gesondert erfasst. Es wird ein Bevölkerungsanteil in Rastdorf von 50-60% geschätzt. Alleine 10% (113EW) der Einwohner sind osteuropäischer, zzgl. 21 EW ukrainischer Herkunft. Die o.g. Merkmale der Liste "Prägung des Projektgebietes" treffen daher nicht zu.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt initiieren bzw. unterstützen wir einen gesellschaftlichen Transformationprozess zu mehr Miteinander und Demokratie, guter Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Sozialräumliche Gegebenheiten und Gewohnheiten sollen in einem Veränderungsprozess überprüft und den Bedürfnissen aller Bürger angepasst werden. Insbesondere die Förderung bestimmter Zielgruppen wie die der älteren Mitbürger, der Kinder u. Jugendlichen und der Zugezogenen sollen im Fokus stehen. Das zu entwickelnde eigenverantwortliche Handeln wird dazu beitragen eine Rastdorfer Lebenskulur zu schaffen und die Öffnung der Dorfgesellschaft für alle im Sinne einer guten Nachbarschaft zu bewirken. Es erfolgt mit professioneller Unterstützung eine Aktivierung von Selbstorganisation und Partizipation, eine Stärkung von Integration und Generationengemeinschaft, eine Förderung von Selbsthilfekompetenz, Konfliktbewältigung und Selbstwirksamkeit. Es werden neue gemeinschaftliche Projekte und Aktionen entwickelt und die personellen Ressourcen von Mitwirkenden erweitert, das Ehrenamt ausgebaut und gestärkt und die allgemeine Wertschätzung des Geleisteten für alle sichtbar gemacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Dorfgemeinschaft eigenverantwortlich agiert, sich organisiert und kommuniziert, gemeinschaftlich Projekte für alle entwickelt und erfolgreich integrativ umsetzt und den guten Umgang mit Fehlern u. Konflikten beherrscht. mit
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erfasst sind und deren Bedarfe bekannt sind und dieses die Handlungsgrundlagen sind.
Beschreibung
die ausdrücklich erwünschte Selbstorganisation mit Unterstützungsfunktionen wie digitale Produkte und einen entsprechenden Regelkreis funktioniert und lebt.
Beschreibung
wenn die bestehenden Ressourcen (z.B. Vereinsarbeit, Ehrenämtler und sonstige Unterstützer) zusammen agierten und aus der gemeinsamen Arbeit neue Potenziale schaffen.
Beschreibung
der Qualitätsstandard zu 3. erfüllt ist und sich eine integrative Generationengemeinschaft entwickelt hat.
Beschreibung
die Aktivitäten interdisziplinär entwickelt werden
Beschreibung
zu den Organisations- und Beteiligungsstrukturen auch noch Kooperationsstrukturen geschaffen wurden bsw. mit Instituionen oder benachbarten Dorfgemeinschaften.
Beschreibung
wenn das DGH bedarfsgerecht umgestaltet und belebt ist
Beschreibung
im Sinne aller kommunaler Aufgaben Projekte und Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Vereinsvorsitzende oder Abgesandte in einen bestehende Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BGM Hartmut Moorkamp bzw. Vertretung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleitung und Elternvertretung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenvorstand bzw. Abgesandte in den bestehenden Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abgesandte freier Kulturträger oder Gruppierung in den bestehenden Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bücherei Rastdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EV 1TV, Extrablatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfladen My Enso
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Gewerbebetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimvolkshochschulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbus SG Werlte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lankreis EL, SG Werlete
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Rastdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle mobilen Pflegedienste, Caritas Seniorenheim St. Lucas Werlte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte SG Werlte + LK Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kolping Migrationsbüro in Sögel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das beantragte Projekt ist als Anschubhilfe und Unterstützung konzipiert um die Dorfgemeinschaft zu befähigen sich selbst zu organisieren und eine größtmögliche Selbstwirksamkeit für ihr Lebensumfeld zu entfalten. Nach 3 Jahren soll sich das Projekt soweit verstetigt haben und von der Dorfgemeinschaft selbstständig weiterbetrieben werden. Die Vision einer Entwicklung zu einem MGH steht hinter dem Gesamtvorhaben, welches sich durch Einnahmen/Kooperationen selber tragen kann.
Galerie
lageuebersicht
jugendheim aussenansicht
jugendheim sued
saal
ungenutztes dachgeschoss
kueche bestand
einziger gruppenraum
buergervers. zum jugendheim
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinschaft braucht Begegnung – Treffpunkte für ein lebendiges Dorf

Ansprechpartner
Henning Austmann
Funktion Mitbegründer und Co-Moderator
Vielfältige Begegnungsräume für ein dauerhaft lebendiges und zukunftsfähiges Miteinander im Dorf
Projektbeschreibung
Die "Ideenwerkstatt Dorfzukunft" – ein junger Verein mit bereits mehrfach überregional preisgekrönter Wirkung – setzt sich mit dem hier vorgeschlagenen Projekt für den sozialen Zusammenhalt und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Gemeinschaften ein. Ziel ist es, das soziale Miteinander im Dorf durch innovative Maßnahmen dauerhaft wieder stärker zu beleben. Hier und in anderen ländlichen Regionen gibt es kaum noch Räume für lebendigen Austausch, was besonders ältere Menschen, Jugendliche und Zugezogene betrifft. Mit dem Projekt wollen wir dem entgegenwirken und Anlässe sowie Treffpunkte schaffen, die Austausch und Gemeinschaft fördern. Das Projekt umfasst verschiedene Maßnahmen zur Stärkung des dörflichen Zusammenhalts. Geplant sind ein multifunktionaler Klein-Feld-Platz für verschiedene Ballspiele, ein kollektiv gestalteter Kreativ- und Aufenthaltsraum als analoger Treffpunkt für die Dorfjugend sowie eine Dorf-Küche, in der wöchentlich gemeinschaftliche Mahlzeiten angeboten werden. Diese sollen generationsübergreifend Menschen zusammenbringen und den Austausch fördern. Zusätzlich sind Formate wie monatliche Dorf-Brunches im Pfarrhausgarten, Erzählrunden mit "Geschichten von früher", und interkulturelle Koch- und Präsentationsabende im Gemeindesaal geplant. Diese Angebote sollen das gegenseitige Verständnis stärken, den Dialog zwischen verschiedenen Altersgruppen und Kulturen fördern und Neuzugezogene besser integrieren. Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen des Forschungsprojekts "Zukunftsfähiges Dorf 2035" und dem dazugehörigen Leitfaden "Gemeinsam Zukunft anpacken" und setzt dessen Vision für ein lebendiges, soziales Dorfleben in die Praxis um. Ein besonderes Anliegen des Projekts ist die langfristige Tragfähigkeit und breite Übertragbarkeit der Maßnahmen. Zwei Teilzeitstellen werden geschaffen, um den Aufbau der verschiedenen Angebote zu koordinieren, deren Wirkung auszuwerten, die Angebote weiterzuentwickeln, und eine Dokumentation (im Selbstverständnis eines Reallabors) zu erstellen, die anderen Dörfern zur Nachahmung dienen soll. Durch die Verbindung von Gemeinwesenarbeit und Ortsentwicklung trägt das Projekt aktiv zur Integration, Vernetzung und Stärkung des dörflichen Zusammenhalts bei. Es ist ein modellhafter Lösungsansatz für ländliche Regionen mit besonderen sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen und zeigt, wie ein Dorf durch Selbstwirksamkeit als lebendiger sozialer Lebensraum erhalten werden kann.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Unsere Dörfer stehen – wie viele ländliche Regionen – vor großen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Seit 2012 setzt sich die „Ideenwerkstatt Dorfzukunft“ aktiv für eine nachhaltige Entwicklung ein und konnte bereits wichtige Impulse und Lernerfolge mit Partizipation feiern – etwa durch einen Dorfladen, Dorfzeitung und die Wiederbelebung traditioneller Feste. Dennoch bleiben insb. im Sozialen drei zentrale Problembereiche bestehen: 1. Hohe Fluktuation, mangelnde Begegnungsorte: In den Neubaugebieten der 1970er- und 1980er-Jahre sterben die einstigen Erstbewohner:innen weg, während neue Familien zuziehen. Doch es fehlen Orte und regelmäßige Anlässe, um sie in das Dorfleben zu integrieren. Besonders für Jugendliche gibt es kaum analoge Räume, um soziale Bindungen außerhalb der Familie aufzubauen. Dadurch leiden die Integration von Neuzugezogenen und Vernetzung der Jugendlichen in unseren Dörfern. 2. Auseinanderdriften zweier Lager mit gegensätzlichen Blickwinkeln auf Wandel: Während ein Teil der Dorfgemeinschaft aktiv Zukunftsfragen angeht (z. B Klimaschutz, nachhaltige Ortsentwicklung, etc.), gibt es einen anderen Teil, der diese Veränderungen skeptisch betrachtet oder ablehnt. Dies führt zu Spannungen und gefährdet den Zusammenhalt. Ohne regelmäßige Begegnungsräume vertieft sich diese Spaltung weiter. 3. Vereinsamung im Alter: Viele ältere Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Insbesondere alleinlebende Senior:innen ziehen sich daher zunehmend zurück. Ohne gezielte Maßnahmen zur Einbindung älterer Generationen drohen eine zunehmende Vereinsamung und der Verlust wertvollen historischen Wissens für das Dorf.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Münder: Ortsteile Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Fördergebietes umfasst die drei eng verbundenen Dörfer Flegessen, Hasperde und Klein Süntel, die zur Stadt Bad Münder am Deister im Landkreis Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) gehören. Das Gebiet liegt südwestlich von Hannover am Rande des Deisters und ist durch eine Mischung aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Waldgebieten und dörflicher Wohnbebauung geprägt. Trotz der landschaftlich attraktiven Lage sind die drei Dörfer mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert: Während sie in der Vergangenheit durch Landwirtschaft und kleinteiliges Handwerk geprägt waren, sind sie heute stark von Pendler:innen abhängig, die in nahegelegene Mittelzentren oder nach Hannover ausweichen. Die ehemals dörfliche Infrastruktur wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend ausgedünnt, sodass viele zentrale Funktionen in die umliegenden Städte verlagert wurden. Die Siedlungsstruktur ist durch eine Mischung aus historischen Ortskernen, Neubaugebieten aus den 1970er- und 1980er-Jahren sowie einer lockeren Bebauung entlang der Hauptverkehrsachsen gekennzeichnet. Die Abgrenzung des Fördergebiets orientiert sich an den Ortsgrenzen der drei Dörfer, die eine funktionale Einheit bilden. Aufgrund ausgewählter gemeinsamer Strukturen (gemeinsamer Ortsrat, Grundschule, Kirchengemeinde, Sportverein) gibt es eine enge organisatorische Verbindung zwischen den Orten, die eine gemeinsame Betrachtung im Rahmen des Projekts sinnvoll machen.
Einwohnerzahl
1466
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia-Seite zu Bad Münder
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Schätzung auf Basis der Daten von www.wegweiser-kommune.de und citypopulation.de
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für die uns betreffenden "Fehlende Begegnungsräume für Jugendliche und Neuzugezogene", "Fluktuation im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl", "Auseinanderdriften unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppierungen" oder "Vereinsamung im Alter" steht keine Auswahl zur Verfügung
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt vorrangig den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es auf soziale Vernetzung, Teilhabe und die Stärkung der Dorfgemeinschaft abzielt. Durch neue Begegnungsorte und regelmäßige Austauschformate werden Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe aktiv zusammengebracht. Die Bürger:innen gestalten die Angebote mit, wodurch Selbstorganisation und Ehrenamt gefördert werden. Dies stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt Vereinsamung entgegen. Gleichzeitig enthält unser Vorhaben Elemente des Quartiersmanagements, da es auch die bauliche und strukturelle Entwicklung der Dorfmitte umfasst. Durch die Schaffung eines Jugendtreffpunkts, einer Dorfküche und anderer Begegnungsorte wird die soziale Infrastruktur gezielt verbessert. Zudem sorgen zwei Teilzeitstellen für eine langfristige Koordination, Auswertung und Übertragbarkeit der Maßnahmen. Insgesamt kombiniert unser Projekt sozialen Zusammenhalt mit struktureller Dorfentwicklung, wodurch es Modellcharakter für andere ländliche Regionen erhält.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... wenn die Zielgruppen aktiv in Planung und Umsetzung eingebunden sind, ihre Bedürfnisse und Ressourcen berücksichtigt werden und sie durch die Maßnahmen nachhaltig in ihren sozialen und persönlichen Kompetenzen gestärkt werden.
Beschreibung
... wenn Teilnehmende aktiv in die Gestaltung und Durchführung der Angebote eingebunden werden, klare Strukturen und Verantwortlichkeiten etabliert sind und die entwickelten Regeln sowie Prozesse lokal angepasst und von den Beteiligten akzeptiert werden.
Beschreibung
... wenn lokale Akteur:innen in die Planung und Umsetzung eingebunden sind und bestehende Strukturen gestärkt werden. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung, positiven Rückmeldungen, und der Übernahme der Projekte durch bestehende Organisationen..​
Beschreibung
... wenn Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung oder Einkommen aktiv teilnehmen. Der Erfolg zeigt sich in vielfältiger Beteiligung und einem respektvollen Miteinander.
Beschreibung
... wenn die Akteur:innen in verschiedenen Feldern integriert zusammenarbeiten, Maßnahmen gemeinsam entwickeln und umsetzen, dadurch Doppelstrukturen verhindern und sich in ihrem Tun mit ganzheitlichem Mindset für das Wohl des Dorfes einsetzen.
Beschreibung
... wenn wir durch die aktive Einbindung möglichst aller Stakeholder effektive Netzwerke aufbauen; im Dorf und mit anderen Dörfern in ähnlicher Situation. Der Erfolg zeigt sich in positiven Rückmeldungen und der aktiven Teilnahme der Beteiligten.
Beschreibung
... wenn das soziale Miteinander (insb. bezüglich der drei Hauptprobleme) gestärkt wird. Der Erfolg zeigt sich in aktiver Beteiligung an gemeinsamen Aktivitäten und positiven Rückmeldungen von Jugendlichen, Neuzugezogenen, "Wandelskeptischen" und Älteren.
Beschreibung
... wenn wir die lokale Infrastruktur bedarfsgerecht verbessern. Der Erfolg zeigt sich in der Schaffung von niedrigschwelligen Zugängen zu neuen Angeboten für Kennenlernen, Austausch, Perspektivwechsel und kollektive Selbstwirksamkeit. ​
Beschreibung
... wenn wir lokalen Initiativen mit städtischen und überregionalen Entwicklungen verknüpfen. Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Beteiligung an gesamtkommunalen Entwicklungsprozessen und dem gegenseitig befruchtenden Austausch mit anderen Dörfern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bad Münder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Flegessen/Hasperde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege, Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Flegessen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Flegessen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des Wandels gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Deister Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Aktiv
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Kleinunternehmen in Flegessen, Hasperde und Klein Süntel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheime in Hasperde und Klein Süntel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen unserer drei Dörfer werden eingeladen, an Planung, Umsetzung und Nutzung aller neu zu schaffenen Begegnungsräume mitzuwirken.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Hauptkapital zur langfristigen Finanzierung sozialer Begegnungsräume in einem Dorf ist ehrenamtliche Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen (wir haben zig Erfahrungswerte mit erheblicher "Muskelhypothek"). Finanzielle Beiträge der Kommune sind nicht zu erwarten. Ziel ist es somit, alle neu zu gestaltenden Angebote von Anfang an an bestehende Einrichtungen "anzudocken". Die neu geschaffenen Angebote und Strukturen werden dann als zusätzliche Angebote der bestehenden Einrichtungen fortgeführt.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Tierhof(fnung) e.V.: Ein Ort der Begegnung für Mensch und Tier

Ansprechpartner
Yvonne Böhmer
Funktion 1. Vorsitzende
Ein Ort , an dem Tiere Sicherheit finden- und Menschen Sinn, Stärke und Gemeinschaft.
Projektbeschreibung
Kurzbeschreibung – Projekt Tierhoffnung e.V. Tierhoffnung e.V. ist ein gemeinnütziges Modellprojekt, das Tierschutz, Positive Psychologie und soziale Teilhabe in einem ganzheitlichen Konzept vereint. In Güntersen, einem ländlich geprägten Ortsteil der Gemeinde Adelebsen, entsteht ein Ort, an dem nicht nur Tiere in Not Schutz und Fürsorge finden, sondern auch Menschen neue Perspektiven, Begegnung und Sinn erleben können. Im Mittelpunkt steht der Umbau einer bestehenden Scheune auf einem bereits genutzten Hof zu einem barrierefreien Tierheim mit integrierter Begegnungsstätte. Neben der Versorgung von Hunden und Katzen werden dort tiergestützte Angebote, Coachingformate und Bildungsprogramme auf Basis der Positiven Psychologie entwickelt und durchgeführt – z. B. für Kinder, Jugendliche, pflegende Angehörige oder Menschen mit psychischen Belastungen. Das Projekt verfolgt das Ziel, Nachbarschaft zu stärken, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und psychisches Wohlbefinden zu unterstützen – sowohl bei den betreuten Tieren als auch bei den beteiligten Menschen. Mit dem eigens entwickelten PERMA Pet-Modell (Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn & Zielerreichung) wird ein wissenschaftlich fundierter Ansatz für tiergestützte Entwicklung und soziale Wirkung geschaffen. Die bauliche Ausgangslage stellt das Projekt vor große Herausforderungen: Die Scheune ist derzeit nicht nutzbar, es fehlen Heizung, Sanitäranlagen, eine sichere Infrastruktur und eine geeignete Raumaufteilung. Erst durch Fördermittel kann aus der bestehenden Substanz ein sicherer, einladender und inklusiver Ort entstehen – mit Strahlkraft für die gesamte Region. Tierhoffnung e.V. wird ehrenamtlich getragen, professionell geführt und lokal verankert. In den nächsten drei Jahren sollen nicht nur Tiere vermittelt, sondern auch hunderte Menschen erreicht, gestärkt und inspiriert werden – für eine Nachbarschaft, die Mensch und Tier gleichermaßen ein Zuhause gibt
Laufzeit
2025-03-30 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage – Warum Tierhoffnung e.V. entsteht In Güntersen, einem ländlich geprägten Ortsteil der Gemeinde Adelebsen, fehlen Orte, an denen Menschen unterschiedlicher sozialer Lagen zusammenkommen, voneinander lernen und sich aktiv in die Dorfgemeinschaft einbringen können. Besonders für Kinder, Jugendliche, Senior:innen und Menschen mit psychischen oder sozialen Belastungen gibt es kaum niedrigschwellige Angebote zur Begegnung, Teilhabe und persönlichen Entwicklung. Gleichzeitig erleben wir einen kontinuierlich steigenden Bedarf an Tieraufnahme, insbesondere für schwer vermittelbare, ältere oder traumatisierte Tiere. Private Initiativen sind dauerhaft überlastet, kommunale Kapazitäten begrenzt. Tiernot trifft auf soziale Einsamkeit – und genau hier setzt unser Konzept an. Die bauliche Infrastruktur des bestehenden Hofs ist sanierungsbedürftig. Die Scheune, in der die Begegnungsstätte entstehen soll, ist derzeit nicht nutzbar. Es fehlt an barrierefreien Räumen, Sanitäranlagen, Heizung und einer funktionalen Raumaufteilung. Ohne Förderung ist eine sozial ausgerichtete Nutzung nicht möglich. Auch die soziale Vernetzung ist bislang punktuell, aber ausbaufähig. Es gibt großes Interesse von Nachbarn, Schulen und Pflegeeinrichtungen – doch bisher fehlt ein Ort mit Konzept, Kapazität und Koordination, um diese Potenziale zu bündeln. Unser Projekt schließt diese Lücke. Tierhoffnung e.V. schafft durch bauliche Entwicklung, soziales Engagement und fachlich fundierte Angebote eine verbindende Lösung für Tier, Mensch und Nachbarschaft
GWA/QM-Ansatz
Bezug zur Gemeinwesenarbeit / Quartiersmanagement Tierhoffnung e.V. verbindet Tierschutz mit sozialer Teilhabe und Positiver Psychologie – und folgt damit zentralen Prinzipien der Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, in Güntersen (Gemeinde Adelebsen) einen offenen Ort zu schaffen, an dem Menschen und Tiere sich begegnen, voneinander lernen und gemeinsam wachsen. Das Projekt stärkt die lokale Gemeinschaft durch ehrenamtliches Engagement, Kooperationen mit Schulen, Pflegeeinrichtungen und sozialen Trägern sowie Veranstaltungen für die Nachbarschaft. Die Angebote sind niedrigschwellig und lebensweltorientiert – von tiergestützten Begegnungen über Coachings bis zu Mitmachaktionen für Kinder, Senior:innen und Menschen in Belastungssituationen. Der bestehende Hof wird zu einer barrierefreien Begegnungsstätte mit Tierheim umgebaut. Damit entsteht ein Ort mit hoher sozialer Wirkung – in einem ländlichen Raum, der bislang wenig Zugang zu gemeinwesenorientierten Angeboten hat. Tierhoffnung e.V. fördert Empowerment, Selbstwirksamkeit und psychisches Wohlbefinden – sowohl bei den betreuten Tieren als auch bei den beteiligten Menschen. Mit dem eigens entwickelten PERMA Pet-Modell wird ein nachhaltiger, übertragbarer Ansatz zur Verbindung von Tierschutz, Bildung und Nachbarschaft geschaffen
Vorhandene Strukturen
Die fachliche und organisatorische Leitung übernimmt Yvonne Böhmer, Kinderkrankenschwester, Pflegepädagogin (B.A.), Masterstudentin der Positiven Psychologie sowie Pflegegutachterin beim MD Niedersachsen. Durch ihre langjährige Berufserfahrung in der psychosozialen Begleitung, Projektentwicklung, Qualitätssicherung und im Coaching bringt sie fundierte Kenntnisse in den Bereichen Gemeinwesenarbeit, Empowerment und partizipative Netzwerkarbeit mit. Zudem entstehen aktuell erste Kooperationsbeziehungen zu Schulen, Pflegeeinrichtungen und sozialen Trägern in der Region, die im Rahmen des Projekts weiter vertieft werden. Insbesondere durch geplante Mitmachaktionen, tiergestützte Bildungsangebote und öffentliche Veranstaltungen wird das soziale Netzwerk im Quartier gezielt gestärkt. Ziel ist es, lokale Ressourcen sichtbar zu machen, Teilhabe zu fördern und den Begegnungshof als festen Ort für soziales Miteinander im ländlichen Raum zu etablieren.
Nachhaltigkeit
Tierhoffnung e.V. ist langfristig als gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt. Erste Ehrenamts- und Kooperationsstrukturen bestehen, weitere Fördermittel (u. a. für Bildungsangebote) sind geplant. Für den Umbau der bestehenden Scheune zur barrierefreien Begegnungsstätte mit Tierbereich werden zusätzlich Fördermittel beantragt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,3 Mio €

Langenhagen im verbunT: Gemeinsam Zukunft gestalten!

Ansprechpartner
Sabine Mossig
Funktion Fachstelle Gemeinwesenarbeit
Vernetzung und Selbstorganisation stärken - Integration und Teilhabe durch Partizipation - Treffpunkte etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Langenhagen hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, interdisziplinär u. in enger Zusammenarbeit mit vier Kirchengemeinden eine tragfähige Struktur der Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen. Besonders herausfordernd war die gezielte Verzahnung bereits bestehender Strukturen um eine nachhaltige u. inklusive Entwicklung zu gewährleisten (Aufbau des Netzwerks verbunT u. d. Steuerungsgruppe). Dieser Prozess wurde intensiv begleitet u. durch die enge Zusammenarbeit der Abt. Stadtentwicklung u. Soziales erfolgreich etabliert. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die pädagogische Fachlichkeit innerhalb der Fachstelle weiter auszubauen. Es geht darum, Methodenvielfalt zu fördern, Schulungen für Quartiersmanagement, Ehrenamtliche u. neue Akteure anzubieten sowie nachhaltige Strukturen der Beteiligung zu schaffen. Ziel ist es, Bürger:innen auf Augenhöhe zu erreichen, benachteiligte Quartiere zu aktivieren, demokratische Teilhabe zu stärken u. langfristige tragfähige GWA-Strukturen zu sichern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Antrags ist der Aufbau eines Interkulturellen Gartens in der Kernstadt u. eines Quartierstreffpunktes in Krähenwinkel. Der Garten soll als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft dienen, gemeinsame Aktivitäten ermöglichen u. interkulturellen Austausch fördern. Hier werden nicht nur ökologische u. soziale Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch gemeinschaftliches Engagement u. gegenseitiges Verständnis gestärkt. Der neu zu schaffende Quartierstreffpunkt in Krähenwinkel soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner:innen dienen, in der ehrenamtliche Aktivitäten, Bildungsangebote u. Beratung gebündelt werden. Er soll einen geschützten Raum für Begegnung, Teilhabe u. soziale Vernetzung schaffen. Die Fachstelle GWA übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie stärkt u. erweitert das aufgebaute Gemeinwesen-Netzwerk, identifiziert Bedarfe, begleitet bestehende u. neue Projekte u. gewährleistet die fachl. Unterstützung ehrenamtlicher Akteure. Ohne eine kontinuierliche Förderung besteht die Gefahr, dass die bereits geschaffenen Strukturen nicht nachhaltig verankert werden u. GWA nicht als verlässliches Angebot wahrgenommen wird. Die Folgeförderung ist daher essenziell, um den begonnenen Prozess fortzuführen u. langfristig stabile Strukturen zu etablieren. Die Unterstützung der LAG ist dabei unverzichtbar, um den Ausbau der Fachlichkeit zu sichern u. die Verbindung zwischen Stadt, Quartieren u. Akteuren zu stärken
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen wächst stetig, insb. in der Kernstadt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich stark verändert, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Quartier Kernstadt Nord/Alte Mitte bestehen erhebliche soziale u. strukturelle Probleme. Die hohe Wohndichte, Überalterung u. multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erschweren den sozialen Zusammenhalt. Seit dem Bau des CCL in den 1980er Jahren hat die "Alte Mitte" ihre Funktion als Treffpunkt verloren, was zu einem Mangel an Begegnungsmöglichkeiten führte. Die bestehende Infrastruktur bietet kaum attraktive Angebote, während der Stadtpark nur wenig gemeinschaftlich genutzt wird. Dies verstärkt Vereinsamung, insb. bei älteren Menschen u. Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Zudem fehlen Kontaktanlässe zwischen Alteingesessenen u. Zugezogenen, wodurch Vorurteile u. Nutzungskonflikte entstehen. Auch in den anderen Ortschaften wie z. B. Krähenwinkel gibt es strukturelle Herausforderungen. Aufgrund der Siedlungsbeschränkungen sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, während der Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude steigt. Die ältere Bevölkerungsstruktur u. stagnierende Einwohnerzahlen erfordern verstärkte soziale Infrastruktur u. Begegnungsräume, um die Lebensqualität zu erhalten. „Gute Nachbarschaft“ soll dem begegnen, indem es den sozialen Austausch fördert u. gemeinschaftliche Angebote stärkt. Trotz erster Verbesserungen durch den Aufbau von GWA, des verbunT-Netzwerks u. der Steuerungsgruppe „GWA u. QM“ bleibt ein erhöhter Handlungsbedarf bestehen. Begegnungsorte müssen geschaffen u. nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden, um langfristige Strukturen für Integration u. soziale Teilhabe zu etablieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenhagen Kernstadt Alte Mitte - Fläche an der Leibnizstraße
Beschreibung
Langenhagen hat eine Fläche von 7197ha. Das Projektgebiet "Alte Mitte" liegt nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagens und umfasst ca. 128 ha. Das entspricht ca. 1,78% der städtischen Gesamtfläche. Das Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: nördlich - Pferdemarkt/Reuterdamm; östlich - Virchowstraße bzw. Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroderstraße; südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshorner Straße im südlichen Bereich; westlich - Bahnlinie Hannover-Hannover Flughafen. Das Gelände des Projektziels liegt in der Leibnizstraße am nördlichen Ende des Gebiets. Bei der Fläche handelt es sich um eine Teilfläche des Grundstücks (Flurstück 277/29, Flur 9, Gemarkung Langenhagen). Vrsl. Größe: 1998 m2 , Länge: 74m, Breite 27m. Westlich wird die Fläche von der KiTa Eentje Rummert, begrenzt; östlich davon ist der Bau eines Regenwasserrückhaltebecken geplant.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Gebiet-Name
Krähenwinkel
Beschreibung
Der Ortsteil Krähenwinkel befindet sich innerhalb der Gesamtstadt Langenhagen nördlich der Kernstadt und südlich des Ortsteils Kaltenweide. Am Ortsrand treffen sich die Landesstraße 190 und die Kreisstraße 361. Etwa fünf Kilometer westlich liegt der Flughafen Hannover-Langenhagen, im Osten grenzt Krähenwinkel an die Wietzeniederung mit dem Wietzesee sowie dem Waldsee an und im Norden grenzt es an die Ortschaft Kaltenweide.
Einwohnerzahl
2647
Quelle / Anmerkungen
InSEK Krähenwinkel
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel / Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekte verfolgen konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es auf eine nachhaltige, beteiligungsorientierte Entwicklung der Stadtteile abzielt. In engem Austausch mit den Bürger:innen werden gesellschaftliche Herausforderungen und lokale Problemlagen bearbeitet. Durch dialogorientierte Beteiligungsformate fördern wir Offenheit, stärken den sozialen Zusammenhalt und schaffen positive Identifikationsräume. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden Dabei setzen wir auf eine gesamtstädtische Strategie, die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und weitere Akteure der Gemeinwesenarbeit sind im "verbunT" miteinander vernetzt. Unser methodisch-strategischer Ansatz baut auf bisherigen Erfahrungen auf, intensiviert bestehende Strukturen und ermöglicht durch niederschwellige und inklusive Angebote eine breite Teilhabe. Mit vielfältigen Methoden gestalten wir Räume und Plätze aktiv um und wirken der Vereinzelung sowie negativen Assoziationen entgegen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dialogs zwischen Stadt und Quartieren schaffen wir Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gemeinwesen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nur wenn der Dialog mit den Menschen erfolgt, können Bedarfe rechtzeitig erkannt und Problemlagen und Unzufriedenheit erkannt werden. Anliege und Wünsche werden wahrgenommen; Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit unterstützt Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Anliegen zu artikulieren und gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten.
Beschreibung
Begegnungsräume und Kontaktmöglichkeiten vor Ort können gegen Vereinsamung helfen und das soziale Miteinander fördern.
Beschreibung
Aktivitäten und Begegnungen (Feste) fördern den sozialen Austausch und stärkt die Nachbarschaft.
Beschreibung
Verschiedene Akteure der GWA stimmen ihre Ziele, Angebote und Ideen mit einander ab, treffen Absprachen, unterstützen sich.
Beschreibung
Gemeinsam können Konzepte und Ideen erarbeitet und verwirklicht werden. Regelmäßiger Austausch garantiert die Überprüfung der Sichtweisen und gibt weiteren Input für die eigene Arbeit.
Beschreibung
Wer sich kennt, kann Wissen, Erfahrungen und Werte auszutauschen. Kulturelle Vielfalt kann als Ressource genutzt werden. Ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander wird gefördert.
Beschreibung
Gute und starke Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität und schaffen Kontaktmöglichkeiten
Beschreibung
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Akteure (Bürger:innen, Verwaltung, Politik, soziale Träger) entstehen neue Handlungs- und Lösungsansätze. Kooperationen können nachhaltige Lösungen fördern.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt hat eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK, Johanniter, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Win E.V. Selvi e.V., SFL E.V., NABU, Bürger für Kaltenweide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeeinrichtungen (stationär und ambulant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
vhs langenhagen, Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und religiöse Gemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft CCL, Interessegemeinschaft Alte Mitte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ Langenhagen, Echo Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Ortsräte, Ausschüsse, Beiräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen (Kernstadt und den Ortschaften)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohner:innen sowie Ehrenamtliche nutzen die vorhandenen Möglichkeiten und können selbst etwas bewirken. Die Gemeinschaft vor Ort wird gestärkt. Die bestehenden Netzwerke arbeiten mit den gemeinsam für Langenhagen erarbeiteten Leitlinien, u. verankern sie in ihrer Arbeit. Die kommunale Steuergruppe sorgt dafür, dass die Politik einbezogen wird. Langfristig soll das Projekt durch die Schaffung der koordinierende Fachstelle GWA eine Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander im Land – Begegnungscafé für Zugewanderte und Einheimische

Ansprechpartner
Uwe Erbel
Funktion Geschäftsführer
Miteinander im Land
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, die Integration von Zugewanderten in der ländlichen Gemeinde Sande im Landkreis Friesland zu fördern und Barrieren zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung abzubauen. Die Zielgruppe besteht aus Zugewanderten, die bereits Migrationsberatung und Deutschkurse der Akademie gGmbH in Anspruch nehmen, sowie der ansässigen Bevölkerung, die oft wenig Kontakt zu Zugewanderten hat und Vorurteile oder Ängste gegenüber kulturellen Unterschieden hegt. Das Herzstück des Projekts ist die Einrichtung eines Begegnungscafés, das als niedrigschwelliger Raum für den interkulturellen Austausch dient. In diesem Café können Zugewanderte und Einheimische in einer entspannten Atmosphäre ins Gespräch kommen, Vorurteile abgebaut und das gegenseitige Verständnis gefördert werden. Es bietet auch Unterstützung beim Deutschlernen und bei der Orientierung in der neuen Umgebung. Der Verein IBIS e.V. übernimmt die Leitung des Projekts und bringt seine langjährige Erfahrung in der Migrationsberatung und Sprachförderung ein. Durch die enge Zusammenarbeit mit der IBIS-Akademie gGmbH werden sprachliche und soziale Integrationsbedürfnisse der Zugewanderten abgedeckt. IBIS e.V. erreicht jährlich über 1500 Zugewanderte durch Beratung und Sprachkurse. Das Projekt wird durch Kooperationen mit lokalen Akteuren wie Schulen und sozialen Einrichtungen unterstützt, die als Brücke zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung fungieren. Das Projekt stellt sich der politischen Diskussion um die Remigrationsagenda und zeigt durch den direkten Austausch im Café, wie gelungene Integration aussieht und welche Vorteile sie für alle Beteiligten bringt. Es bietet einen Raum, in dem Vorurteile in einem vertrauensvollen Dialog hinterfragt werden können. Ehrenamtliche Helfer, die als Paten fungieren, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Langfristig soll das Projekt die soziale Teilhabe von Zugewanderten fördern, den interkulturellen Dialog stärken und das Zusammenleben in Sande verbessern. Es trägt zu einem inklusiven Miteinander bei, in dem Zugewanderte sowohl sprachlich als auch sozial in die Gemeinschaft integriert werden. Dabei wird das Projekt auch das Gemeinschaftsgefühl der ansässigen Bevölkerung stärken und das gegenseitige Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen fördern, was zu einer nachhaltigeren, harmonischeren Gemeinschaft führt. Das Begegnungscafé wird somit zu einem festen Bestandteil der sozialen Struktur vor Ort und zu einem Modell.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ergebnisse der Bundestagswahlen 2025 und die damit verbundene Remigrationsagenda sind auch im LK Friesland spürbar – die Antidiskriminierungsstelle von IBIS e.V. wird oft angefragt. In ländlichen Regionen wie Sande sind Zugewanderte häufig isoliert und haben begrenzten Zugang zu Integration und sozialen Netzwerken. Die geringere Diversität in solchen Gegenden führt zu Missverständnissen zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung. Politische Diskussionen über Remigration und bestehende Vorurteile verstärken diese Herausforderungen zusätzlich. In Sande gibt es leider keine gezielten Angebote oder ehrenamtlichen Initiativen, die sich mit den alltäglichen Bedürfnissen von Zugewanderten auseinandersetzen und eine Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung fördern. Besonders bedauerlich ist das Fehlen des Integrationslotsen e.V. In der Migrationsberatung und den Deutschkursen der IBIS-Akademie wird immer wieder nach Möglichkeiten gefragt, die deutsche Sprache kontinuierlich zu üben und weitere Integrationsmöglichkeiten zu schaffen. Sande mangelt es zudem an offenen Treffpunkten, die verschiedenen Altersgruppen und Interessen gerecht werden. Das einzige Jugendzentrum und das Gemeindehaus der Kirche bieten nur begrenzte Möglichkeiten und sprechen nicht alle Bedürfnisse an. Besonders ältere Menschen oder jene, die keine Verbindung zu religiösen Institutionen haben, finden hier kaum Anlässe, um sich zu vernetzen. Auch Cafés, die in anderen Städten als wichtige soziale Treffpunkte fungieren, gibt es in Sande nicht, was die soziale Isolation verstärkt und den Kontakt zwischen Zugewanderten und der ansässigen Bevölkerung erschwert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sande Ortsteil Sande
Beschreibung
Im Norden: Ems-Jade-Kanal; Im Osten: Oldenburger Damm; Im Süden: B436; Im Westen: A29
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.sande.de/portal/seiten/daten-zahlen-fakten-900000036-20830.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.citypopulation.de/de/germany/census/niedersachsen/03455014__sande/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.citypopulation.de/de/germany/census/niedersachsen/03455014__sande/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/dati-sintesi/sande/20156550/4
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-sande-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1530.html + Schätzung, da nur bis 18 Jährige angegeben werden.
GWA/QM-Ansatz
Im "Handbuch zur Gemeinwesenarbeit" wird die GWA als ein Prozess beschrieben, der sich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen konzentriert und immaterielle Bedingungen wie soziale Beziehungen, Partizipation und Kultur verbessert – immer mit der aktiven Einbeziehung der Betroffenen. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation zu fördern sowie Netzwerke aufzubauen (vgl. Stövesand et al., 2013, S. 21). Ein Begegnungscafé für zugewanderte und ansässige Bevölkerung kann diesen Ansatz auf vielfältige Weise umsetzen. Die aktive Beteiligung beider Gruppen an der Cafégestaltung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert den interkulturellen Austausch, der Vorurteile abbaut und den sozialen Zusammenhalt im Quartier verbessert. Darüber hinaus bietet das Café Zuwanderern die Möglichkeit, durch Bildungsangebote, Sprachkurse und ehrenamtliches Engagement ihre Fähigkeiten zu erweitern und Verantwortung zu übernehmen, was ihre Integration und ihr Selbstbewusstsein stärkt. Das Café wird somit zu einem wichtigen Ort für persönliche Entwicklung und sozialen Austausch. Als Treffpunkt für lokale Akteure wie Migrantenvereine und Sozialdienste unterstützt es die Vernetzung und den Zugang zu sozialen Dienstleistungen, wodurch es die Eigeninitiative und den Zusammenhalt der gesamten Gemeinschaft fördert. Es trägt auch dazu bei, das Bewusstsein für lokale Herausforderungen zu schärfen und Lösungen in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu finden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilnehmende geben an, dass sie gerne am Projekt teilnehmen, weil sie sich sicher und einladend fühlen, sich und ihre Ideen und Wünsche einbringen können.
Beschreibung
Teilnehmende geben an, dass sie handlungsfähiger und selbstständiger geworden sind - sie fragen nicht mehr nur nach Hilfe. Neue Projekte oder Ideen werden mitunter angestoßen und durch die TN realisiert.
Beschreibung
Teilnehmende berichten, dass sie durch das „Begegnungscafé“ erfolgreich einen Perspektivwechsel vollzogen haben und somit Ängste und Vorurteile abbauen konnten.
Beschreibung
Themen und Handlungsbereiche, die wichtig sind für die Stadt Sande (wie Zuwanderung in verschiedenen Bereichen wie Wohnen oder Kultur) werden im Projekt thematisiert und neue Projekte mitunter angestoßen.
Beschreibung
Wir nehmen eine verbesserte Zusammenarbeit von Behörden mit den zugewanderten TN war. Außerdem arbeiten wir eng mit der Gemeinde Sande, um eine Finanzierung über den Förderzeitraum zu bewerkstelligen.
Beschreibung
Teilnehmende berichten, dass sie durch das „Begegnungscafé“ erfolgreich neue soziale Kontakte außerhalb des Cafés geknüpft haben, was ihre Integration stärkt und ihre langfristige gesellschaftliche Teilhabe sowie persönliche Unterstützung fördert.
Beschreibung
Themen, die wichtig sind für die Stadt Sande (wie bewohner_innenorientiere Infratstruktur (keine Cafés) etc.) werden im Projekt thematisiert und in der Gemeinde Sande angesprochen.
Beschreibung
Themen, die international von Bedeutung sind wie der Klimawandel, politische Entwicklungen etc. werden im Projekt thematisiert und in der Gemeinde Sande angesprochen ( = politische Bildung wird angeregt).)
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stephan Eiklenborg (Bürgermeister)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sieglinde Leferink (IBIS-Akademie gGmbH)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ute Roßkamp (Bügrerverein Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Franziska Kempcke (Geschäftsführende Pastorin der Ev. Luth. Kirchengemeinde Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rainer Galli (Siedlergemeinschaft Sande und Vereinsgemeinschaft Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kirstin Pöppelmeier (Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martina Haschen (Soziales, Grundsicherung, Asyl)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Sande
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule am Falkenweg Sande
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sebastian Janßen (Leitung Soziales, Ordnung, Familie)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomas Mohring (Eigenständiger Integrationslotse)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gregor Kisse (Grundschule Sande)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Manuela Mohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Melanie Abrahams (Gemeindehaus Sande)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll fest in der Gemeinde Sande verankert werden. Nach Auslaufen der Förderung wird ein funktonierendes System stehen. Ehrenamtliche werden begleitet und unterstützt, so dasss die Möglichkeit besteht, dass das Projekt nach 3 Jahren auf eigenen ehrenamtlichen Füßen fortgesetzt werden kann. Für die zukünftige Finanzierung der Sachkosten stellen wir das Projekt im Ausschuss für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales vor und laden Politiker_innen zu uns ein, um diese zu überzeugen.
Galerie
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische projektgebiet gemeinde sande
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische foto raeumlichkeiten aussen i
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische foto raeumlichkeiten aussen ii
miteinander im land   begegnungscafe fuer zugewanderte und einheimische foto raeumlichkeiten innen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Altersübergreifende Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Generationen verbinden – Zukunft gestalten im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum initiiert in Kooperation mit einer Seniorentagespflegeeinrichtung ein innovatives Projekt im Bereich der Gemeinwesenarbeit, das gezielt auf die Förderung des generationenübergreifenden Miteinanders im Quartier ausgerichtet ist. Im ländlich geprägten Raum, in dem es an vergleichbaren Begegnungsorten mangelt, soll das Zentrum als zentrale Anlaufstelle ausgebaut werden, um Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen den Generationen zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund zunehmender Missverständnisse und sozialer Distanz zwischen Jung und Alt in der Region, strebt das Projekt an, durch niederschwellige, altersübergreifende Angebote neue Brücken zu bauen. Dabei stehen Bildung, Beschäftigungsförderung und soziale Teilhabe für alle Generationen im Fokus – sowohl durch ehrenamtliches Engagement als auch durch professionell begleitete Strukturen, die bereits teilweise bestehen und weiter ausgebaut werden sollen. Besonderes Potenzial liegt in der engen Vernetzung des Mütter-Kinder-Zentrums mit der Seniorentagespflege, wodurch innovative, passgenaue Lösungen für soziale, demografische und infrastrukturelle Herausforderungen im Quartier entwickelt werden können. Ziel ist es, Unterversorgung im Bereich der sozialen Infrastruktur entgegenzuwirken und einen Beitrag zu einer starken, inklusiven und generationenverbindenden Nachbarschaft zu leisten.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum liegt in einer ländlich geprägten Region mit begrenzter sozialer Infrastruktur. Besonders fehlen niedrigschwellige Begegnungsräume, die den generationenübergreifenden Austausch ermöglichen. Viele Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen erleben soziale Isolation oder eingeschränkte Teilhabe – bedingt durch Mobilitätseinschränkungen, sprachliche Barrieren oder finanzielle Belastungen. Gleichzeitig steigt im Quartier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung, Bildung und Beschäftigungsförderung für alle Altersgruppen. Die Bevölkerung altert, während jüngere Generationen mit anderen Alltagsrealitäten und Bedürfnissen leben. Es mangelt an Räumen, die Verständnis und gemeinsames Lernen fördern. Bestehende Einrichtungen sind baulich oft voneinander getrennt, verbindende Angebote und abgestimmte Kooperationsstrukturen fehlen. Dennoch bestehen Potenziale: Die etablierten Kontakte zwischen dem Mütter-Kinder-Zentrum und einer Seniorentagespflege zeigen, dass durch gezielte Vernetzung innovative Ansätze entstehen können. Zudem wurden im Rahmen unserer offenen Cafétreffs, die regelmäßig allen Quartiersbewohnerinnen offenstehen, nichtwissenschaftliche Befragungen durchgeführt. Viele Besucherinnen äußerten dabei den Wunsch nach mehr generationenübergreifenden Begegnungen und Angeboten. Diese Ausgangslage bietet die Chance, einen gemeinsamen sozialen Raum zu schaffen, in dem Austausch, gegenseitige Unterstützung und Engagement aller Generationen gestärkt werden – um Isolation zu begegnen, Integration zu fördern und eine lebendige Nachbarschaft zu gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bassum-Innenstadt
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
google.de, eigene Schätzung, informelle Feedback Gespräche
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bassum zeigen sich besondere soziale und integrative Herausforderungen u. a. an der geringen Dichte an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie einer unzureichenden sozialraumorientierten Infrastruktur. Nach unseren Erfahrungen aus der Arbeit im Mütter-Kinder-Zentrum ist etwa jede dritte Familie (ca. 30 %) im Quartier von eingeschränkter sozialer Teilhabe betroffen – sei es durch Mobilitätsprobleme, sprachliche Barrieren oder fehlende Netzwerke. Besonders Alleinerziehende und ältere Menschen berichten über Isolation und mangelnden Zugang zu unterstützenden Angeboten.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demografisch ist ein überdurchschnittlicher Anteil älterer Menschen feststellbar – in einigen Ortsteilen sind mehr als 40 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Gleichzeitig steigt der Anteil jüngerer Familien mit vielfältigen Lebensrealitäten, was zu erhöhtem Bedarf an integrativen und generationenverbindenden Angeboten führt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Erfahrungen aus offenen Angeboten (z. B. Cafétreffs mit 20–40 Teilnehmenden) zeigen, dass ein großes Bedürfnis nach Begegnung, Vernetzung und Unterstützung besteht, bislang jedoch kaum strukturell aufgefangen wird.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf (604.49 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich am handlungsleitenden Prinzip der Gemeinwesenarbeit, indem es Menschen vor Ort aktiv einbezieht, ihre Ressourcen stärkt und soziale Teilhabe fördert. Im Sinne des GWA-Ansatzes setzen wir auf einen partizipativen und dialogischen Prozess, bei dem Bewohnerinnen, lokale Einrichtungen und Akteurinnen gemeinsam Bedarfe erkennen, Ziele formulieren und Maßnahmen entwickeln. Das Projekt versteht sich als Impulsgeber für nachhaltige Veränderung im Quartier und zielt auf die Aktivierung, Vernetzung und Stärkung der lokalen Gemeinschaft. Durch die Förderung von Selbstorganisation und Empowerment trägt es zur Verbesserung der Lebensqualität im Sozialraum bei. Darüber hinaus werden bestehende Strukturen genutzt und mit neuen Angeboten ergänzt, um eine tragfähige und sozial gerechte Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Projekt richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und Lebenslagen der Bewohner*innen aus. Der Erfolg zeigt sich daran, dass sie sich ernst genommen fühlen, sich beteiligen und die Angebote nutzen.
Beschreibung
Ein zentrales Ziel ist der Aufbau stabiler und tragfähiger Netzwerke. Der Erfolg wird sichtbar durch neue Kooperationen mit sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsinstitutionen und Verwaltung.
Beschreibung
Es werden Angebote geschaffen, die verschiedene Generationen, Kulturen und Lebenslagen miteinander verbinden. Erfolg zeigt sich in einer vielfältigen Teilnehmendenschaft und neuen Begegnungen.
Beschreibung
Das Projekt trägt zur Entwicklung dauerhafter Strukturen bei – etwa durch die Etablierung neuer Treffpunkte oder Formate. Nachhaltige Nutzung und Verstetigung zeigen den Erfolg.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit wird mit kommunalen Akteur*innen abgestimmt und in die Stadtentwicklungsprozesse eingebunden. Der Erfolg zeigt sich in der Anerkennung und Beteiligung auf kommunaler Ebene.
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt, selbst aktiv zu werden. Der Erfolg ist daran messbar, dass eigene Ideen eingebracht und kleine Projekte eigenständig initiiert oder weitergeführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum, Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhau Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
akb Sozialdienstleistungs GmbH Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mittelstraße, Schulsozialarbeiterin Cora Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorstandvorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina-Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum Christine Gaumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum Matthias Mondorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderbetreuung Stadt Bassum, Britt Merdon
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll nachhaltig in die kommunalen Strukturen der Stadt Bassum eingebunden werden – durch Kooperationen mit dem Mütter-Kinder-Zentrum, dem Familienzentrum, Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Vereinen. Eine langfristige Finanzierung über kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen und lokale Partner wird angestrebt. Das Zentrum bringt sich aktiv in Stadtentwicklungsprozesse ein und arbeitet mit mehreren Sozialpädagoginnen zusammen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Annett Habermann
Funktion Fundraiserin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -läge offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürgerinnen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohnerinnen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden, Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohnerinnen sowie auf vertikaler Ebene unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohnerinnen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohnerinnen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Nachhaltigkeit
Bis 2028 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützerinnen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.