Nord-WIND - Stark für das Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Markus Saathoff-Reents
| Funktion | Abteilungsleiter Generationenübergreifende Dienste |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Räume schaffen für Alle - Sich Einbringen - Werte stärken - Gemeinschaft bilden -
Projektbeschreibung
Stellen Sie sich vor, sie kommen in ein neue Stadt - Es ist keine Großstadt sondern ländlich geprägt. Sie haben viele neue Herausforderungen und einen ganz besondernen MEnschenschlag - Dann sind sie in Norden - dem Tor zur Nordsee - Die Stadt Norden liegt im äußersten Nordwesten der Bundesrepublik und liegt im Landkreis Aurich. Insgesamt leben im Bereich der Stadt ca 20.000 EInwohner*innen. Die Region ist eine der struktuschwächsten Regionen in Niedersachsen. Sie lebt von einigen mittelständischen Unternehmen, der Landwirtschaft und vom Tourismus.
Im Rahmen der Zuwanderung kamen viele Menschen nach Norden. Die dörflichen Strukturen und die Weitläufigkeit benötigt eine aktive Gestaltung der Integration der Zugewanderten Menschen. Die KVHS Norden gGmbH hat in Kooperation mit der Stadt Norden und dem Landkreis die Erstaufnahme und die Begleitung erarbeitet und entwickelt. Die zugewanderten Menschen haben sich nun Ihren Lebensmittelpunkt in Norden aufgebaut.
Aus der Bedarfsermittlungen ergeben sich nun neue Herausforderungen für alle Menschen und die Kommune. Ein Zusammenleben im Quartier bzw. Lebensräumen entsteht und fordert ein großes Verständnis von allen Menschen. Hier möchten wir mit dem Projekt NordWIND - Stärke im Quartier anknüpfen. Das Projekt soll Anlaufstelle für alle Menschen und für die Entwicklung von gemeinwesenorientierten Strukturen und Angeboten sein. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt bieten wir eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für Jung und Alt und für Incomer und einheimische Menschen. Dieses wollen wir nutzen um den Lebensraum der Menschen im Bereich der Straßen "Jan-ten-Dornkaat-Koolman-Platz" und "Warfenweg" zu gestalten. Beide Straßenzüge zeichenen sich durch Blockbauten und Sozialen Wohnungsbau aus. Hier leben sehr viele Menschen mit ergänzenden Sozialleistungen und herausfordernen Biografien. Die Ideen zur Stärkung des Quartiers sind orientiert an der Entwicklung von Treffpunkten und Anlaufstellen in der Lebenswelt der Menschen vor Ort. Die Stärkung der Nachbarschaft durch Anlaufstellen (z.B. Ladenlokals) soll durch partizipativ entwicklete Angebote mit den Bewohner*innen nachhaltige Strukturen schaffen, die zu einer Selbstorganisation von nachbarschaftlichen Projekten und der Vernetzung zu den vorhanden Strukturen, wie Integrationsbüro, dem Mehrgenerationenhaus und den Angeboten der Freiwilligenagentur führt. Wir möchten frischen NordWIND zur Stärkung des Quarties in der Stadt Norden einbringen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den Bereichen sind für Ostfriesland große Wohngebäude (10-15 Mehrparteien Häuser) diese sind vorallem Investmentobjekte von unterescheidliche Eigentümern. Die sonstigen Wohnsituationen sind in Ostfriesland vornehmlich Eigenheime oder Einfamilienhäuser. Hier haben viele sozialbenachteiligte Menschen Wohnraum, den Sie auf Grund der günstigen Mieten beziehen. Hierdurch kommt es zu Schwierigkeiten sowohl im Quartier als auch im Zusammenleben. Viele unterscheidlichen Nationen leben auf engen Feld.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Selbstorganisierter Nachbarschaftsgarten zur Förderung von Integration, Toleranz und Teilhabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christine Katz
| Organisation | diversu e.V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V. |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsame Gartengestaltung schafft interkulturelle und -generationsübergreifende Begegnungsräume, die die soziale Integration, Teilhabe und Wohnortqualität verbessert und zum Empowerment und zur Demokratieentwicklung beiträgt.
Projektbeschreibung
Das Projekt möchte einen gemeinschaftlich von Anwohner*innen organisierten und bewirtschafteten Nachbarschaftsgarten im Stadtgebiet „Weißer Turm“ (ATU) der Hansestadt Lüneburg als Möglichkeit und Ort der interkulturellen und generationsübergreifenden gesellschaftlichen Mitgestaltung und Begegnung aufbauen. Es ergänzt im Rahmen des Programms der sozialen Stadt begonnene bauliche Sanierungs- und Quartiersentwicklungsaktivitäten um interaktive Sozialangebote, um zur Bewältigung von Anonymität, Konflikten zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Migrationserfahrung, fehlender Aufenthaltsqualitäten im Außenbereich(insbesondere für Jugendliche und Kinder) – den zentralen Herausforderungen des Quartiers -, beizutragen. Gartenplanung, -verwirklichung und –verwaltung bietet vielfältige Möglichkeiten für gemeinschaftsorientiertes Handeln, bei dem tolerantes Miteinander sowie eine demokratische Mitgestaltungskultur niederschwellig praktiziert und die Folgen eigenen Engagements unmittelbar erlebt werden können. Durch die extern moderierten und mit gezielten Fortbildungsworkshops zu Themen wie Projektmanagement, Event-Konzeption, interkulturelle Kooperation, Öffentlichkeitsarbeit, Produkteherstellung und –vertrieb unterstützten selbstorganisierten Phasen der Planung, des Aufbaus und der Konkretisierung des Gartens können darüber hinaus individuelle Kompetenzen erworben und Selbstwirksamkeit im interkulturellen und generationsübergreifenden Miteinander erfahren werden (Empowerment). Dies fördert nicht nur die Lust auf Mitmachen, Integration, Teilhabe und ggs. Toleranz, sondern kann auch anderweitig (z.B. beruflich) dienlich sein. Zielgruppe sind in erster Linie die Bewohner*innen des Stadtgebiets ATU sowohl in der Rolle als für den Aufbau zu Aktiviernde als auch als potentiell den Garten Nutzende. Der Garten und die dort stattfindenden Aktionen richten sich jedoch an alle Stadtteilbewohner*innen und interessierte Bürger*innen Lüneburgs. Das Projekt bietet ein großes Potenzial an Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Akteuren mit GWA Bezug im Quartier. Dies wird von Beginn an genutzt. Das Arbeiten an dem beteiligungs-, gestaltungs- und gemeinwohlorientierten Gartenprojekt verändert sowohl das soziale Miteinander als auch die Wohnortqualität. Es hilft bei der Identifikation mit dem Quartier, das eine spürbare Aufwertung erfährt und fördert die demokratische Auseinandersetzungskultur jenseits rein sprachlichen Austauschs.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
„Am Weißen Turm“ ist ein zentral gelegenes Lüneburger Wohnquartier des Stadtteils Mittelfeld. Die Wohngebäude aus den 1970er Jahren sind in einem schlechten Zustand, ebenso wie das Außengelände - sicherlich ein Grund für die starke Wohnfluktuation. Seit 2015 ist es als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Seit Ende 2016 gibt es eine Quartiersmanagerin (50%), die zwischen Bewohner*innen und Verwaltung bzgl. der Sanierungsmaßnahmen vermittelt und Vernetzungen anstößt. Unter den rund 1.100 Menschen gibt es vergleichsweise viele Leistungsempfänger*innen nach dem SGB II (22,06 %) und auffallend viele Kinder und Jugendliche (23%). Knapp 40% der Bewohner*innen haben Migrationserfahrung. Der Bedarf an Nachmittags- und Ferienbetreuung ist hoch und kann mit den vorhandenen Institutionen nicht abgedeckt werden. Zudem fehlen altersgemäßen Betätigungs- und Begegnungsräume. Im Quartier herrscht eine große Anonymität und Abschottungstendenz, die viel Konfliktpotenzial in sich trägt: Deutsche grenzen sich gegen Geflüchtete ab, frühere Migrant*innen-Generationen gegenüber den Neuzugezogenen aus Syrien, Senior*innen kommen nicht mit Kindern in Kontakt etc. Ein Gartenprojekt könnte ein guter Mittler sein, nicht zuletzt weil das Gärtnern niederschwellige und grenzüberschreitend Interaktionen eröffnet und einen qualitativen Mehrwert im Quartier schafft. Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, wird ein "Urban Gardening" Bereich vorgeschlagen, den auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Durch die prozessbegleitenden Fortbildungsangebote werden individuell Kompetenzen erworben, die u.a. auch Demokratieentwicklung befördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Mittelfeld "Am Weißen Turm"
Beschreibung
Das Stadtgebiet"Am Weißen Turm" ATU liegt zentrumsnah in der nordöstlichen Ausbuchtung des Stadtteils Mittelfeld zwischen den Stadtteilen Weststadt, Altstadt und Rotes Feld. Das Stadtzentrum ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Es ist insgresamt 8,6 ha groß und gliedert sich in zwei strukturell unterschiedliche Teile, wobei den Kern eine Wohnanlage (ca. 7 ha) aus den 1970 er 1980er Jahren mit ca. 600 Wohnungen ausmacht. Um dieses Kerngebiet geht es im vorliegenden Antrag. Die Abgrenzung verläuft entlang der Straßen Hinter der Saline im Osten, Soltauer Straße und Bögelstraße im Süden, am Weißen Turm im Westen und am Bargenturm im Norden. Der nordöstliche Teil ist im Norden durch die Grundstücksgrenze der anliegenden Parkplätze und im Osten und Süden durch die in das Gebiet eingeschlossene Sülfmeisterstraße abgegrent. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt durch eine Seniorenwohnanlage, Parkplätze und Sportplätze im Norden, das Familienzentrum , einen Versicherungsgebäudekomplex sowie weitere Gewerbeflächen im Westen, das Klinikum, ein Wohngebiet und eine Hotelanlage im Süden, vier Zeilen mit Studentenwohnungen, das Postgelände und Parkplätze im Osten. Der angrenzende Lambertiplatz im Nordosten bildet den Übergang zur Altstadt.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
Quartiersmanagerin
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, gibt es den Vorschlag für einen "Urban Gardening" Bereich, den sowohl Stadtrat als auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen.
Das Gebiet ist seit 2015 Sanierungsgebiet, hat inzwischen eine Quartiersmanagerin (50%), die jedoch v.a. für die Vermittlung der baulichen Sanierungsmaßnahmenan die Bewohner*innen und daran anknüpfende soziale Interkationen zuständig ist, und als Ansprechpartnerin für die gesamten dort angestoßenen Veränderungen fungiert. Die Stadt hat für das Sanierungsgebiet ein Freiraumplanungskonzept in Auftrag gegeben und bereits positiv verabschiedet. Dort ist ein Bereich für Gartenentwicklung vorgesehen, was sowohl vonm Stadtrat als auch den Besitzer*innen des Grundstücks begrüßt und unterstützt wird. Die Stadt kann die im Rahmen eines Gartenaufbaus erforderlichen und anfallenden baulichen Kosten übernehmen und über die Quartiersmanagerin langfristige Unterstützung einbringen als (Ansprechpartnerin, Werbung, Vernetzung, Initiierung von Aktivitäten über den Verfügungsfonds). Aufgrund der geringen Budgetierung der Stelle besteht jedoch seitens der Stadt keinerlei Möglichkeit, Kapazitäten für die Initiierung und Begleitung des sozialen Prozesses eines Nachbarschaftsgarten aufzubringen. Einesolche Prozessbegleitiung ist jedoch erforderlich für das Gelingen - insbesondere in der Aufbau- und Umsetzungsphase. Die im Projekt angelegten Fortbildungsangebote im und mit dem Prozess der Gartenentstehung sind ein innovativer Ansatz zur Verstetigung und selbständigen Weiterführung des Nachbarschaftsgartens, die ohne gezielte Förderung nicht durchgeführt werden können.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Quelle: Stadt Lüneburg, Bericht zur Sozialen Stadt;
Die Zahlen beziehen sich auf Kinder und Jugendliche; Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren liegen bei auffallend hohen 12%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Aussage der Quartiersmanagerin gibt es eine stattliche Anzahl an schon lange hier lebenden älteren Bewohner*innen ohne Zahlenangaben.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle: Dokument der Stadt Lüneburg zur Sozialen Stadt;
die Zahlen beziehen sich auf Leistungsempf#änger*innen nach SGB II
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle, wie oben;
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf das Gestaltungspotenzial von Gemeinschaftsaktivitäten, auf die Wirksamkeit von kooperativem Handeln und selbstorganisiertem Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Es geht stark darum, diese Selbstorganisation und -bestimmung bewohner*innen-zentriert zu stärken bzw. an die vorhandenen Ressourcen anzuknüpfen, d.h. existierende Kooperationsstrukturen und Akteure, die sich bereits engagieren, nutzen bzw. von hnen profitieren und sie weeter auszubauen.
Der Aufbau eines Nachbarschaftsgartens ermöglicht viele der Qualitäten von GWA durch den Prozess an sich, der allerdings eine moderierende und strukturierende, z.T. auch intervenierende Begleitung braucht. Durch das aktive Miteinander auf ein konkretes Ziel hin, die Teilhabe von auch rhetorisch oder allgemein sprachlich vergleichsweise schlecht ausgestatteten Mitürger*innen, durch die Sichtbarkeit des eigenen Engagements bietet ein Gartenprojekt eine Vielfalt an Lernfeldern und Auseinandersetzungsräumen, die wichtig sind für die gemeinwohlorientierte Entwicklung von Quartieren. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche, die in dem Gebiet ATU hier bzgl. der Attraktivität von Außenflächen weitgehend benachteiligt sind, können darüber gut erreicht und für Aktionen motiviert werden. Die begleitenden Fortbildungsangebote ergänzen darüber hinaus das praktische Einüben von Toleranz, und fördern generations- und kulturübergreifendes Handeln und Denken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen unterschiedlicher Zielgruppen (Frauen, Menschen mit Migrationserfahrung, Jugendliche, Kinder, Senior*innen) aktiv das Projekt vorantreiben, sichtbar im Team dabei sind.
Kriterium
Beschreibung
aus den Ideenwerkstätten konkrete Arbeitsschritte und Aufgabenverteilungen werden, die selbständig abgearbeitet und deren Einhaltung von den Bewohner*innen kontrolliert und eingefordert wird.
Kriterium
Beschreibung
Kontakte zu existierenden Netzwerkpartner*innen bestehen und einzelne Kooperationsprojekte angestoßen sind
Kriterium
Beschreibung
die Planungsphase abgeschlossen, mit der Umsetzung in Gruppen begonnen wurde und der Garten wachst und gedeiht, und sich Bewohner*innen (15 plus) dort aktiv engagieren, zusammen Aktionen initiieren und gemeinschaftlich arbeiten
Beschreibung
der Nachbarhscaft als intergultureller und generationsübergreifender Begegnungsraum steht, genutzt und bewirtschaftet wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtgebiet ATU gibt es eine Grundschule (Heiligengeistschule), die auch ein Ferienprogramm anbietet. Die ÜMI Am Weißen Turm betreut Kinder der Heiligengeistschule, von denen viele hier im Quartier leben.
Die ÜMI war bereits aktiv in die Antragstellung für Hochbeete involviert. Diese sollen als Treffpunkt und Begegnungsmöglichkeit für die Bewohner*innen dienen.
Die Gemeinwesenarbeit wird im Quartier außerdem geleistet vom Eins A Treff, einer Einrichtung der Matthäus Gemeinde. Sie bieten Nachmittags Programm für Kinder und Jugendliche, aber auch ein monatliches Frauenfrühstück, am Wochenende Familiengottesdienste. Seit Neuestem findet hier auch ein Seniorennachmittag statt. Auch das SalinO Stadtteilhaus macht Angebote für die Menschen im Quartier und ist als Anlaufstelle für die Bewohner*innen ein fester Bestandteil.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Heiligengeistschule, VHS Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gartenbaubetriebe: Wrede, Hagebaumarkt, WIR Garten, Interkultureller Garten Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeszeitung Lüneburg, Lünepost, Radio ZuSa,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus SalinO, Eins A Treff (Einrichtung der Matthäus Gemeinde)
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Willkommen in Oldenburg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wiebke Schneidewind
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vermittlung von Werten und Kultur über ein Medienprojekt für alle Stadtteilbewohner
Projektbeschreibung
Der gemeinnützige Verein Lokalsender Oldenburg e.V. ist der Trägerverein für den Lokalsender Oldenburg Eins. Ein nichtkommerzieller Radio- und Fernsehsender für Stadt und Region Oldenburg. Lokale Berichterstattung, zugangsoffene Programmgestaltung und Förderung von Medienkompetenz sind die Kernaufgaben. Mit dem oben genannten Integrationsprojekt möchte der Lokalsender Oldenburg Eins die Vermittlung und Reflexion von Werten, Strukturen und gesellschaftlichen Mechanismen in den Mittelpunkt stellen. Zentral in dem geplanten Integrationsprojekt ist die Kommunikation zwischen Bevölkerungsgruppen. Die Integration und das Verständnis für die Kulturen soll durch einen steten Informationsfluss (Videos/Radiobeiträge) verbessert werden. Das kann über den Lokalsender mit seinem TV und Hörfunkangebot sowie die Sozialen Medien geschehen. Weiterbildungsträger wie die VHS oder Berufsbildungsträger sollen mit einbezogen werden. Der Lokalsender Oldenburg Eins hat in diesem Bereich mit dem bundesweit bekannten Projekt „Radio Globale“ (endet August 2019) viele Erfahrungen sammeln können und bereits ein starkes Netzwerk aufgebaut. Wie in den meisten größeren Städten und Gemeinden gibt es auch in Oldenburg einen Stadtteil in dem der Zuzug durch Migrantengruppen besonders stark war. In Oldenburg handelt es sich um den Stadtteil Kreyenbrück. Das Medienprojekt soll die Kommunikation verbessern und das Verständnis füreinander stärken. Viele der Migranten haben mitlerweile ein B1 Sprachniveau erreicht und stehen jetzt vor der Aufgabe in der deutschen Gesellschaft anzukommen und auch entsprechend auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden. Sprachkenntnisse und eine oberflächliche Erklärung der Geschellschaftsstrukturen reichen dazu nicht aus. Mit dem Projekt "Willkommen in Oldenburg" wollen wir zusammen mit den Stadtteilzentren und Bildungsträgern die Migrantengruppen stärker in der Gesellschaft verankern indem wir die Kommunikation noch weiter vertiefen und gerade in dem Stadtteil Kreyenbrück mit Medienprojekten (TV/Hörfunk/Soziale Medien) verstärken. Migranten sollen explizit an der Berichterstattung mitwirken und somit ihre Sprachkompetenzen erweitern und sich selbst mit Themen auseinandersetzen. Bürger der anderen Stadtteile sollen mehr über den Stadtteil erfahren und Vorurteile abbauen. Das Image des Stadtteils soll verbessert werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Oldenburg ist eine heterogene Stadt und setzt sich aus knapp 170.000 Einwohner*innen zusammen. 40% sind "einheimische" Oldenburg*innen (ca. 65.000 Menschen). Durch den Zuzug ist Oldenburg internationaler geworden. Ca. 10,5 % sind Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit aus etwas 140 Ländern. Mit der "Flüchtlingskrise" 2015 kamen 3000 Schutzsuchende hinzu.
Der Stadtteil Kreyenbrück und umliegende Stadtteile (in der Statistik gesamt als S9 bezeichnet) ist traditionell in Oldenburg stark durch Migrantengruppen aus sehr unterschiedlichen Kulturräumen geprägt. Die Gruppen sind in verschiedenen Wellen zugezogen und bis zu einem bestimmten Grad "unter sich geblieben". Das zeigt sich zum Teil auch im politischen Wahlverhalten. Die Schwierigkeiten von und mit Migranten*innen und deren Integration sollen dabei weder tabuisiert noch skandalisiert werden. Die neu zugezogenen Schutzsuchenden sollen garnicht erst in die Verkapselung geraten. Mit einem guten Verständnis der Migranten*innen für die neue Gesellschaft und auch für andere Migranten*innengruppen sollen Strukturen aufgebrochen werden und das Verständnis füreinander gefördert werden. Das Image des Stadtteils soll insgesamt verbessert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es handelt sich um ein Projekt im Rahmen der GWA, da mit dem Ansatz alle Bevölkerungsgruppen angesprochen werden sollen. Das Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen kann mit dem Projekt verbessert und gefördert werden. Durch Kommunikation, Transparenz und gegenseitige Anerkennung soll die Akzeptanz füreinander gestärkt und die Abkapselung von Bevölkerungsgruppen aufgebrochen werden. Mit der Berichterstattung finden die Gruppen einersteits Akzeptanz andererseits findet ein Austausch auf Augenhöhe statt. Die Wertschätzung für die jeweils andere Kultur wird gesteigert.
Internationaler Frauentreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Birgit Wölki
| Funktion | 1. Vereinsvorsitzende |
|---|
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kaltenmoor ist ein Stadtteil Lüneburgs, in dem sehr viele Mieter aus den verschiedensten Ursprungsländern auf engstem Raum leben. Außerdem sind hier gleichermaßen Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit zuhause, die auf verschiedene staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen sind. Kaltenmoor ist ein sozialer Brennpunkt. Hier treffen sehr unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Religionen aufeinander. Viele Frauen in diesem Stadtteil sind von sozialer Isolation betroffen, besonders, wenn sie ihren ausschließlichen Wirkungskreis innerhalb ihrer Familie haben. Ihnen ist der Anschluss an die deutsche und andere Kulturen erschwert. Der internationale Frauentreff hat seit 12 Jahren das Ziel, vorurteilsfreie Begegnungen von Frauen und Kindern jenseits von Kultur, Familienkodex und Religion zu ermöglichen. Es werden 4 x die Woche offene Treffen unter zurzeit folgenden Themen angeboten: "Gespräche in deutscher Sprache, Schwerpunkt Übung und Anwendung" - "Deutschkurs mit paralleler Kinderbetreuung" - "Individuelle Beratung in allen Lebenslagen" - "kreativer Nähkurs unter Anleitung einer Schneidermeisterin" - "Nähcafe" - "Biographiearbeit". Der internationaler Frauentreff ist auch ein Freiraum für die Frauen. Hier können sie sich auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten Auszeiten und Rückzugszeiten nehmen. Für Feiern wird die Wohnung auch sehr gerne benutzt. Immer wieder zeigt sich, dass Frauen sich sehr gerne in einem geschützten Rahmen treffen, um soziales Miteinander leben zu können. Die Gründung, sämtliche Impulse, Organisation, Leitung und Koordination des internationalen Frauentreffs werden seit 12 Jahren ehrenamtlich durch Frau Birgit Wölki geleistet.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg-Kaltenmoor
Beschreibung
Stadtteil Kaltenmoor ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Lüneburgs bezogen auf die Fläche
Einwohnerzahl
10025
Quelle / Anmerkungen
http://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/zahlen_daten_fakten/Bestandsstatistik_Ortsteile_31.12.2018.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Internationale Frauentreff Kaltenmoor bekommt keine Förderung durch die Stadt Lüneburg. Aus dem Förderprogramm Soziale Stadt fließen keine Mittel in das Projekt.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/zahlen_daten_fakten/Bestandsstatistik_Ortsteile_31.12.2018.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kaltenmoor.png
(215.13 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Integration ausländischer Mitbürgerinnen. Beitrag zur Nachbarschaftshilfe. Förderung friedlichen Zusammenlebens. Akzeptanz von Unterschiedlichkeit. Teilhabe an der örtlichen Infrastruktur
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
seit 12 Jahren wird der Internationale Frauentreff von durchschnittlich 40 Frauen plus Kindern in der Woche aufgesucht.
Vorhandene Strukturen
Unterstützung bei der sozialen Kompetenz von Frauen und Müttern. Beratung und Hilfestellung im Alltag und bei Behördenangelegenheiten - ggf auch Begleitung. Schaffung von Begegnungsräumen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vielfältige Nachbarschaft - zuhause in der Alpheide
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
| Organisation | Sprotte e. V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin |
2. Kurzbeschreibung
Meine Nachbarn, die anderen und ich – öfter mal was gemeinsam machen! Vielfältige und intergenerative Angebote zur Stärkung der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Ziele im Projekt sind intergenerative Begegnung und Akzeptanz unterschiedlicher Lebenslagen, Ableitung und Berücksichtigung verschiedener Bedürfnisse an das Lebens-/Wohnumfeld,Nachbarschaft und Gemeinwesen, Aktivierung der verschiedenen Bewohner*innen für die Entwicklung von Beteiligungsstrukturen und diese zu etablieren.
2018 wurde erste Strukturen dazu durch ein Projekt in der Richtlinie "Migration und Teilhabe" erarbeitet und in Ansätzen implementiert. Aufbauend sollen Schwerpunkte in der GWA gesetzt werden, die richtungsweisend und Maßstab gebend für die zukünftige Arbeit der drei Einrichtungen im Gebiet sein sollen. Das MGH familienhORT arbeite im Schwerpunkt „stark alternde Kommune“ und ist besonders darum bemüht, mit seinen Angebote intergenerativ und entlastend zu agieren, um die Begegnung, aber auch die Versorgung der verschiedenen Generationen zu fördern und Synergieeffekte nutzbar zu machen. Als erste Erfolge lassen sich die hohe Zahl der Ehrenamtlichen als auch die Vielzahl der Angebote anführen, die zum Teil schon selbstorganisiert stattfinden und die Infrastruktur des Hauses nutzen. In der Richtline konnte ein hoher Grad an Selbstwirksamkeitserfahrungen für die Engagierten und die Nutzenden abgeleitet werden, auf dem nun weitere Strukturen aufgebaut werden sollen. Qualifizierung zur ehrenamtlichen Unterstützung von Älteren und die Freizeitgestaltung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, Organisation von außerschulischen Lernen und Angeboten einer „sorgenden“ Nachbarschaft sollen in diesem Projekt organisations übergreifend strukturiert und umgesetzt werden, um den Betrieb einer gemeinsamen Einrichtung durch Kindertagesstätte, Mehrgenerationenhaus und Schule mit Wirkung in das umliegende Quartier zu erreichen. Der Bau dieser Einrichtung wird vom Land Niedersachsen gefördert. Um die Bewohner*innen und Einrichtungen konzeptionell zusammenzubringen sollen im Projekt die Gebietsstrukturen identifiziert und verstärkt werden. Kita und Schule arbeiten bisher nur wenig gemeinwesenorientiert und Beschränken auf ihre Kinder und Familien, bisher gab es GWA nur über das MGH familienhORT. Um GWA als Querschnittsaufgabe aller Einrichtungen und in Mitverantwortung der Bewohner*innen für ihr Quartier zu erreichen, sollen im Projekt drei Bausteine zum Erfolg führen. Befähigung der Bewohner*Innen im Gestaltundsprozess, Ertüchtigung der Einrichtungen zur organisierten Zusammenarbeit und Entwurf eines gemeinsamen Leitbildes für das Quartier.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Alpheide ist ein Wohnquartier mit 5400 EW, wenig Infra- und stark unterschiedlicher Bevölkerungsstruktur. Ältere, Menschen mit Zuzugsbiographie, Familien mit Kindern leben dort. Inklusive Kita, Grundschule, Seniorenzentrum und MGH sind als Einrichtungen dort zuhause. Erste Ansätze zur GWA gibt es seit 2012, damals wurde im Bundesprogramm "Orte der Integration" das MGH als Modellvorhaben vorentwickelt. Auf Betreiben des Sprotte e.V. wurde über "Anschwung für frühe Chancen" ein Netzwerk der Einrichtungen geschaffen. Größte Herausforderung ist die inhomogene Zusammensetzung und die stark unterschiedliche Interessenlage der Bewohner*innen und Einrichtungen im Gebiet. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Einrichtung als Zentrum für GWA und Bildung wurde bisher nur durch Kommune und Einrichtungen bearbeitet, das Gebäude soll aber von bürgerschaftlichem und nachbarschaftlichen Engagement getragen werden. Unser Projekt zielt auf eine intensive Beteiligung aller Bewohner*innen und Einrichtungen ab, um die Bedarfe zu identifizieren und zusammenzuführen. Das Quartier muss endlich durch Prozessbegleitung und Beteiligungsverfahren am Aufbau der neuen Strukturen beteiligt und vollumfänglich einbezogen werden. Erste Grundlagen dafür gab es 2018 durch das Projekt „Alpheide lebt Vielfalt“ des MGH, aus dem neue Gruppen und Aktivitäten entwickelt werden konnten. Ein Schwerpunkt ist die Beteiligung der alternde Bevölkerung werden, die mit ihren Kompetenzen/ besonderen Bedarfen bisher wenig eingebunden ist. In den kommenden Jahren wird sie die größte Bevölkerungsgruppe bilden. Ein moderiertes, dynamisiertes Miteinander, um Generationenkonflikte zu vermeiden, ist dringend erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser
Beschreibung
Das Projektgebiet wir im Süden durch eine stark befahrene Ortsausgangsstraße durchschnitten, ein Teilgebiet schließt sich auf der südlichen Seite der Sztraße an, im Westen bildet der Steinhuder Meerbach eine natürliche Grenze, die durch ein Neubaugebiet (in Planung) und eine Brücke überwunden werden soll, nördlich und östlich schneiden eine dreispurige Bahnstrecke und die vierspurige Ortsumgehung das Gebiet ab.
Einwohnerzahl
5400
Quelle / Anmerkungen
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
nienburg-projektgebiet_alpheide.jpg
(450.28 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unserem Projekt stehen die Bewohner*innen im Mittelpunkt und wir wollen ihre Kompetenzen und Qualitäten für mehr Selbstorganisation stärken, ihre Selbstwerterfahrung ertüchtigen, um sie als Nutzer*innen und Mitorganisator*innen des geplanten Nachbarschaftszentrums zu gewinnen. Uns ist wichtig, dass wir die Bewohner*innen endlich mindestens querschnittlich an der Erstellung eines Leitbildes beteiligen und die verbesserte Infrastruktur im Quartier für mehr Menschen nutzbar machen können. Als Potential für den Projektprozess bringen wir als erfahrener Träger der GWA unsere Netzwerke und Kontakte ein, als Träger des MGH haben wir bereits Erfahrungen in der intergenerativen Arbeit gesammelt und wissen um die besonderen Herausforderungen und das Erfordernis, Zielgruppenübergreifend zu agieren. Im Rahmen unserer Arbeit verstehen wir uns als "Ermöglicher". Durch das Eröffnen von Mitwirkungsmöglichkeiten an der Gestaltung und an der inhaltlichen Ausrichtung der GWA im Gebiet wird das Miteinander der Bewohner*innen gestärkt. Über das Projekt kann das Quartier als eigenständiger Stadtteil wahrnehmbar werden, es wirkt identitätsstiftend und trägt zum Selbstbewusstsein bei, dass sich am Ende in der gemeinsamen Erstellung eines Leitbildes niederschlagen soll und Konflikte der Verschiedenen Bewohner*innengruppen sichtbar und so auch lösbar machen kann. Die Befähigumng zur Selbstorganisationist uns wichtig, um nachhaltige Strukturen zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akzeptanz des neuen Nachbarschaftszentrums durch ein gemeinsam erarbeitetes Leitbild gestärkt wird, die Bewohner*innen das Zentrum auch eigenständig und selbstorganisert nutzennutzen
Kriterium
Beschreibung
In den Beteiligungsverfahren querschnittlich die Bedarfe alle Bewohner*innen identifiziert und berücksichtigt sind, bestehende Konflikte durch neue Begegnungsformen aufgelöst wurden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftungen und Serviceclubs zur Akquise zusätzlicher Mittel
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bildung vor Ort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Margot Kley
| Funktion | Organisatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bildung vor Ort
Projektbeschreibung
Bildung vor Ort ist ein bürgerlich initiiertes Bildungsprojekt, das sich an Zugewanderte in Bleckede richtet. Durch die ländliche Struktur hier ist vielen Menschen der Zugang zu Bildung erschwert. Besonders die Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht die offiziellen Integrationsangebote in Lüneburg, (26 km entfernt) besuchen können. Z. B. Frauen die kleine Kinder zu betreuen haben, berufstätige Menschen die hier im Ort arbeiten oder eine Ausbildung machen.
Wir fördern ihre Chance, sich im Alltag in Deutschland zurechtzufinden und an Kultur und Bildung teilhaben zu können. Ziel des Projektes ist die Hinführung zu den offiziellen Sprachprüfungen des jeweiligen Niveaus, für ein selbstbestimmtes integriertes Leben in Deutschland.
Wir organisieren:
1. Deutschkurse für Frauen mit kleinen Kindern samt Kinderbetreuung.
2. Ein "offenes Büro" für alle Fragen und Bedarfe und geben den Geflüchteten Hilfestellung.
3. Internationales Café als Treffpunkt aller Nationalitäten und Kulturen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Es wird in Bleckede kein offizieller Deutschunterricht angeboten. Die nächste Möglichkeit ist Lüneburg. Das ist bei Familien mit kleinen Kindern ein Problem. Die Männer können die Kurse in Lüneburg besuchen, aber die Frauen nicht. Die Anfahrt nach Lüneburg kostet viel Zeit. Der Unterricht kann nicht voll mitgemacht werden, weil die Rückkehrzeit der anderen Kinder aus dem Kindergarten oder Schule ansteht. Nicht Kindergartenkinder müssten mitgenommen und betreut werden, da sie teils noch gestillt werden. Das ist nicht möglich.
2017 starteten wir privat mit 5 Frauen und deren kleinen Kindern einmal wöchentlich. Während die Mütter lesen und schreiben lernten, haben sich 2 Personen im selben Raum um die Kinder gekümmert und mit ihnen gespielt. Das ging so bis Oktober 2017. Dann fuhren wir privat von Okt. 2017 bis Juni 2018, erst 3 mal wöchentlich, dann ab Febr. 2018, 4 mal die Woche, 3 Frauen mit 2 Kleinkindern zum Unterricht nach Dahlenburg, (12 km entfernt) zu einem Frauenkurs mit Kinderbetreuung. Es gibt dorthin keinen ÖPNV.
Sept. 2018 erhielten wir in Bleckede einen Sprachkurs von 60 Unterrichtsstunden von der VHS Lüneburg finanziert. Es nahmen 6 Frauen und 3 Männer am Kurs teil und 4 Kleinkinder mussten beschäftigt werden. Das Sprachniveau der Teilnehmer bewegte sich zwischen primärem Analphabetismus A2 Niveau. Einen Anschlusskurs bekamen wir nicht. Wir organisierten privat den weiteren Unterricht 3x pro Woche mit 3 Frauen und 3 Kleinkindern. Das ist aber auf Dauer ehrenamtlich und unentgeltlich nicht zu leisten. Durch unsere Initiative ermöglichen wir den Zugewanderten eine sinnvolle Integration und verhindern aktiv die Bildung einer Parallelgesellschaft.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bleckede
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Lüneburg, Ortsverein Bleckede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische wie Katholische Kirche Bleckede
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
bildung_vor_ort_-_video.mp4
(65.22 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
ONE WORLD Ostheide e.V. / Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jens Thomsen
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kulturzentrum, das Menschen mit Migrationshintergrund Forum, betriebliche Integrationsmöglichkeiten und Ausbildungsperspektiven gibt sowie interkulturellen Dialog und Verbreiterung des kulturellen Angebotes im ländlichen Gemeinwesen fördert. Eröffnet 2018
Projektbeschreibung
Viele Mitglieder unseres 2017 gegründeten Vereins sind seit 6 Jahren in der Geflüchteten-Arbeit tätig - z.B. in den Samtgemeinden Ostheide (kirchliche Arbeit) und Ilmenau (im Rahmen der mit dem Hans Herrmann Stelljes-Preis ausgezeichneten Initiative "Benefiz Musikmeile Barnstedt"). In dieser Zeit entstanden erste Netzwerkansätze. Einzelne Kontakte in das einheimischen Gemeinwesen konnten z.B. im Rahmen von Sportvereinen, Gemeinde oder punktuellen Veranstaltungen hergestellt werde. Jedoch konnte keine nachhaltige Konstanz auf Basis dieser Kontakte erwachsen. So entstand die Vision, ein Zentrum für kontinuierlichen Austausch und Zusammenwachsen der Kulturen zu schaffen. Hierfür wurde der gemeinnützige Verein ONE WORLD Ostheide e.V. (www.1w-lg.net) mit dem Ziel gegründet, im über Jahre leerstehenden Gasthaus Reinstorf diese Form kulturübergreifender Gemeinwesen-Arbeit zu bündeln und darüber hinaus die Vernetzungen zu Vereinen und Institutionen der Region zu vertiefen. Menschen mit Migrationshintergrund sollen Kontakte zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen eröffnet werden, gleichzeitig die Möglichkeit zur eigenen kulturellen Präsentation von Musik, Kunst, Film, Literatur, Mode, Küche. Damit ist ONE WORLD die einzige Institution dieser Art im Landkreis. Geplant ist weiter die Einrichtung von Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsstellen für Gastro und Event - zur Zeit sind Migranten ehrenamtlich aktiv im Kulturzentrum eingebunden.
Seit am 4.3.2018 das Haus eröffnet wurde, sind Künstler*innen z.B. aus Syrien, Irak, Iran, Senegal, Ghana, Südafrika und 12 weiteren Ländern aufgetreten. Mit durchschnittlich 3 Veranstaltungen pro Woche bereichert ONE WORLD schon jetzt das soziale Leben im Gemeinwesen des Landkreises und erzeugt über die Gemeinde hinaus einen Abstrahleffekt als Beispiel solidarischen Miteinanders. Um den Inhalten weitere Resonaz zu verschaffen, sind Multimedia-Dokumentationen vorgesehen für Online-, Schulmaterial-, Kino- und TV-Verwendung.
Kurz: Wir wollen in der Region Ansprechpartner, Koordinator, Forum und Bühne für alle in der ländlichen Region sein, die das Zusammenleben und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Kulturen suchen und fördern wollen. Um dieses Ziel effizienter zu gestalten, breiter zu publizieren und zu verankern reichen die bisher rein ehrenamtlichen Strukturen nicht aus. Es bedarf einer Organisations-Struktur mit gesamt 2 festen Planstellen und technischer Optimierungen, um deren Förderung wir uns bewerben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aus der täglichen Betreuungsarbeit haben sich aus Sicht der ehrenamtlich über nunmehr 6 Jahre in der Geflüchteten-Arbeit tätigen Vereinsmitglieder folgende Problemfelder mit höchster Priorität für die Geflüchteten herausgestellt:
- keine Möglichkeiten, während der langwierigen Anerkennungs-Prozedur sinnvoller und gesellschaftlicher anerkannter Betätigung nachzugehen
- geringe Möglichkeiten die eigene Kultur darzustellen, bzw. sie in Dialog mit der Kultur des Gastlandes treten zu lassen
- weitestgehender Ausschluss von gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten
- besonders verstärkt durch schwierige Mobilitätsanbindung im ländlichen Raum
- hohe sprachliche und auf die Vorausbildung bezogene Zugangsschwellen zu Arbeitsmöglichkeiten
Folge:
- gesellschaftliche Isolation und Vereinsamung
- zuzüglich Flucht-Traumatisierung verstärkte Entwicklung depressiver Neigungen bzw. Erkrankungen
- bedingt hierdurch hohe Gefährdung durch Alkohol- und Drogenabhängigkeit
- Abrutschen in kriminelle Aktivitäten
Deshalb wurde der Verein gegründet, um einen Ort zu schaffen, an dem nachhaltig gesellschaftliche, kulturelle und perspektivisch Ausbildungs-Integration möglich wird. Es gibt im Landkreis kein vergleichbares integriertes Zentrum. Die in der Kurzbeschreibung skizzierten Projekte sollen die Arbeit im zweiten Jahr vertiefen mit effizienteren und professionellen Strukturen versehen. Dies wird jedoch ohne mehr Zeitaufwand, somit Schaffung von in Summe 2 Stellen (Schnittstelle zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen, Kümmerer, Konzeption und Koordination interkultureller Veranstaltungen, technischer Aufrüstung und Intensivierung der Kommunikation) nicht möglich sein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lankreis Lüneburg mit Abstrahleffekt auf die Stadt Lüneburg und umliegende Landkreise
Beschreibung
Bisherige punktuelle Besucherbefragungen, die aktuelle Mitgliederstruktur und die Struktur der Newsletter-Abonnenten lassen den Schluß zu, dass bisher Besucher Teilnehmer aus dem Raum östlich von Lüneburg erreicht wurden. Gleiches gilt für Migranten, die wir bisher einbinden konnten.
Einwohnerzahl
180000
Quelle / Anmerkungen
www.landkreis-lueneburg.de / beim derzeitigen Projektstand gehen wir davon aus, dass die Samtgemeinde Ostheide, Bleckede, Dahlenburg, Samtgemeinde Ilmenau und Teile Lüneburgs zum Einzugsgebiet gehören. Ziel ist eine Erschließung der gesamten Region
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
einzugsgebiet_one_world.pdf
(218.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ONE WORLD ist durch seine interkulturelle Programmausrichtung und deren angestrebte weitere Vertiefung wesentlich auf die Verbesserung immaterieller Bedingungen ausgerichtet. Die bezieht sich sowohl auf die Qualität sozialer Beziehungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen als auch auf die Beziehungen der angestammten Wohnbevölkerung. Niederschlag findet dies zum Beispiel in der Nutzung der Räume durch Landfrauen, Wirschaftskreis, Kulturgruppen wie Senioren-Kabarett, Linedance-Gruppen und durch sich neu bildenden Initiativen wie Literatur-Café oder Ferien-Jugendprogramme. Kurz: mit Wiederöffung des Hauses durch den ONE WORLD e.V. ist ein sozialer Treffpunkt entstanden der unter dem traditionellen Konzept Dorf-Gasthof nicht mehr möglich gewesen wäre, was auch der jahrelange Leerstand dokumentiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Menschen aus der Region mit Anregungen und eigenen Projekten das Haus nutzen (Tanzgruppen, Vortragsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen regionaler Vereine etc.). Und das Haus bietet - dem Ursprungsansatz folgend - Einheimischen wie Zugezogenen gesellschaftlich wertvolle Interaktionsmöglichkeiten und Geflüchteten Ausbildungs- und somit existenzsichernde Perspektiven.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Top-Ziel ist Integration auf Augenhöhe, seriöser Dialog über gesellschaftliches Miteinander. Wenn Einheimische wie Zugezogen analog und digital messbar steigendes Interesse an Kulturveranstaltungen der anderen zeigen, sind wir auf dem richtigen Weg.
Beschreibung
Wenn die Bewohner proaktiv mit Vorschlägen und Aktivitäten das Programm des Zentrums gestalten
Kriterium
Beschreibung
Siehe 1.
Kriterium
Beschreibung
Erste Kooperationen mit dem Wirtschaftskreis, der Kirchengemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr halfen beim Aufbau des Zentrums. Erfolg wird messbar, wenn diese Kooperationen nutzen, um Geflüchteten Praktika, Ausbildung, Arbei zu verschaffen.
Kriterium
Beschreibung
siehe 3.
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es mehrfach im Jahr Feste / inhaltliche Veranstaltungen zu schaffen, die für alle Gruppen Relevanz bekommen. Beispiel kurdisches Neujahrsfest oder Geschichte der Flucht durch die Zeiten und aus unterschiedlichen Perspektiven.
Beschreibung
Das stetig steigende Interesse (gemessen an Besucherzahlen und Online-Reichweite) an dem solidarischen Kern des Eine-Welt-Gedankens ist das Erfolgskriterium. Ziel ist es mit einem kontinuierlich bedienten Kanal, die Resonanz weiter zu steigern.
Kriterium
Beschreibung
Infrastrukturell messen wir den Erfolg an der Akzeptanz des Hauses als gesellschaftlicher Treffpunkt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Verein ONE WORLD Ostheide e.V. hat mittlerweile über hundert Mitglieder. Hierbei sind rund 70% Fördermitglieder und ca. 30% in unterschiedlicher Form und Intensität strukturell involviert:
Vorstand :
Vorsitz Marketing-Director i.R. mit Ausbildereignung : zuständig für Programmplanung Musik, Film, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen, Ausbildung im Eventbereich
stellv. Vorsitzende Schauspielerin und Sprachtrainerin: zuständig für Programmplanung Konzeptionierung Theater, Literatur, Ausstellungen
stellv. Vorstand Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kirchenvorstand zuständig für regionalen Kooperationen und Finanzen.
Küchen-Team: Supervising durch eine Hauswirtschaftsmeisterin und Berufsschul-Lehrerin, perspektivische Leitung durch eine ehemalige Inhaberin eines Catering-Services, 7 wechselde ehrenamtliche Mitarbeiter, 4 davon aus dem Kreis der Geflüchteten
Team Service: 7 wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter, 3 davon aus dem Kreis der Geflüchteten
Team Eventtechnik: 5 ehrenamtliche Mitarbeiter, hiervon 1 professioneller Event-Techniker, 1 Musiklehrer, 1 TV-Techniker aus Burundi, 1 Elektronik-Fachmann aus dem Iran, 1 Musiker aus Kuba
Team Ausbildung: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter - ein Studiendirektor i.R., 1 Schulleiter i.R., ein ehemaliger Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte, 1 Marketing-Direktor i.R.
Team Kommunikation: 7 ehrenamtliche Mitarbeiter (1 IT-Verantworliche i.R. für Online-Kommunikation, 1 Market.-Dir. i.R.) 2 aus dem Kreis der Geflüchteten
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Reinstorf, Samtgemeinde Ostheide, Landkreis Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vakuum e.V. Bad Bevensen, LAG Rock Hannover, filmpalast Lüneburg, div. Kulturzentren im Rahmen der LAGS Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg - Bildungs- und Integrationsbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mosaique, Haus der Kulturen, Lüneburg, Dörferbus e.V. Ostheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenvereinigung Landkreis Lüneburg, FFW Reinstorf, Kulturscheune Reinstorf, TuS Neetze, Linedance Bleckede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Reinstorf, deutsch iranische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg, Wirtschaftskreis Ostheide e.V., Heide Hotel Reinstorf, Contigo Fairtrade, Lüneburg, Biohof Koch, Heiderinder,Protones Veranstaltungstechnik Lüneburg, GVK Werbeagentur Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NDR, DLF Kultur, FFN, Landeszeitung Lüneburg, Radio Zusa Lüneburg, Quadrat-Magazin Lüneburg, Zero Magazin Wendland, Stadlichter Lüneburg, Lüneinfo
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buchläden Lüneburg, Neetze, Scharnebeck, Bleckede, Häcklingen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ecovillage-Hannover; ein selbstorganisiertes Modellstadtquartier mit kostengünstigen Wohnungen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans Mönninghoff
| Funktion | Projektkoordinator |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam planen - ökologisch und kostengünstig in einer Gemeinschaft wohnen
Projektbeschreibung
Geplant ist ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für bis zu ca. 1.000 Menschen in Genossenschaftsform. Umgesetzt werden soll die Vision eines nachhaltigen Quartiers in einer Großstadt mit einem hohen sozialen Standard. Dabei sollen die Reduktion des Ressourcenverbrauchs aufgrund einer selbstbegrenzten Lebensweise („Suffizienz“) und gemeinschaftliche Lebensformen im Mittelpunkt stehen. Neben den Wohnformen kommen bei dem Projekt auch anderen sozialen oder ökonomischen Aspekten eine hohe Bedeutung zu: Flächen für den Lebensmittelanbau, Inklusion, Kooperation, Generationensolidarität, ein Tausch- und Leihsystem für die Bewohner*innen, usw.. Beabsichtigt sind möglichst niedrige Baukosten bzw. Mieten, insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, aber auch Flächen für "suffiziente" Baugemeinschaften von besserverdienenden Älteren, die heute in großen Wohnungen leben und durch den Umzug in das neue Stadtquartier an anderer Stelle in der Stadt Wohnflächen frei machen.
Die Landeshauptstadt Hannover hat der Initiative eine 50.000 m² große Baufläche mit einem bestehenden Bebauungsplan am Rande der Stadt in Aussicht gestellt (Nord-Kronsberg), wo bis zu 400 relativ kleine Wohneinheiten ("Tiny-Wohnungen") errichtet werden könnten.
Ziel des Projektantrages und der Initiative Ecovillage-Hannover ist ein „bottom-up“- Organisationsprozess, in dem:
- die Zielgruppe von Stadtbewohner*innen mit niedrigem Einkommen gezielt angesprochen und für das Projekt gewonnen werden sollen;
- insbesondere diese Zielgruppe am Planungsprozess für das Projekt beteiligt werden soll,
- genossenschaftliche Strukturen erarbeitet werden, die im besonderen Maße die Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen berücksichtigen (Ecovillage-Beirat, usw.).
Weitere Infos unter www.ecovillage-hannover.de
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Hannover gibt es einen eklatanten Mangel an kostengünstigen Wohnungen. In den Neubaugebieten entstehen überwiegend hochpreisige Wohnungen, die von einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen nicht finanziert werden können. Auch die hohen ökologischen Standards der Neubauten tragen zur Kostensteigerung bei und es gilt Konzepte zu entwickeln, wie dieser hohe Standard beibehalten bleibt, die Baukosten und Mieten aber tragbar sind.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord-Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist im Grundsatz bereit, für das Projekt bis zu 50.000 m² Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
1000 Bewohner*innen ist die Zielzahl mehrerer Ecovillage-Bauabschnitte. Beim Startprojekt sind ca. 400 Wohneinheiten für ca. 600 Menschen möglich
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, die zukünftigen Bewohner*innen des Modellquartiers zu motivieren, sich an der Quartiersentwicklung und darauf aufbauend dem konkreten Planungsprozess zu engagieren. Dies war bisher sehr erfolgreich: Bei der Eröffnungsveranstaltung waren ca. 300 Personen anwesend, mehr als 200 Personen in 12 Arbeitsgruppen arbeiten zur Zeit an den ersten Konzeptideen (siehe auch www.ecovillage-hannover.de) und am 01.06.2019 ist darauf aufbauend mit 400 Personen eine Visionskonferenz geplant. Die bisherige Arbeit wurde ausschließlich ehrenamtlich geleistet, was beim großen Interesse, das das Thema erreicht hat, nicht länger leistbar ist. Der Förderantrag bezieht sich auf die jetzt folgende einjährige Konkretisierungsphase mit a) Erreichung speziell der Zielgruppe einkommensschwacher Personen b) Genossenschaftsgründung und Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen am konkreten Planungsprozess
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
a) Möglichst viele der zukünftigen Bewohner*innen sollen in der Planungsphase mitarbeiten; b) Alle zukünftigen Bewohner*innen sollen Genossenschaftsmitglied werden und damit Mitbestimmungsrechte über die konkrete Ausgestaltung des Projektes erhalten.
Kriterium
Beschreibung
Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung (Stadtplanung, Sozialdezernat, Seniorenarbeit, u.a.), mit Trägern u.a. im Migrations- und Obdachlosenbereich, mit der Bundesanstalt für Arbeit (Qualifizierungsprojekte beim Bau von Tiny-Häusern), usw.
Kriterium
Beschreibung
Schaffung einer modellhaften Genosenschaftssatzung mit umfangreichen Beteiligungsverfahren der Bewohner*innen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Bereich Wohnungsversorgung, Sozialdezernat mit verschiedenen Untergliederungen, Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
bestehenden Wohnungsgenossenschften und Wohnungsbauträgern soll die Möglichkeit geboten werden, sich mit Bausteinen an dem Projekt zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Sozialverbände,Gruppierungen im Migrations- und Obdachlosenbereich, um die Zielgruppe einkommensschwacher Haushalte gezielt zu erreichen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zielgruppe sind alle sich für das Thema Suffizienz ("Selbstgenügsamkeit") interessierende bzw. ansprechbare Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lüttje-up-tour
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gerd Eiting
| Funktion | Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Aurich |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsame Tagesausflüge von Menschen mit niedrigem Einkommen mit und ohne Migrationshintergrund im Ldkrs. Aurich
Projektbeschreibung
Im Landkreis Aurich leben ca. 3.800 MigrantInnen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, vorwiegend aus Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea. Nach Einschätzung des Leiters der Koordinationsstelle "Migration und Teilhabe" des Landkreises Aurich, Herrn Frank Martens, besteht der Schwerpunkt in der Flüchtlingsbetreuung aktuell im Bereich Integration und Teilhabe.
Wir von der Flüchtlingshilfe Aurich e.V. möchten hier ansetzen und unsere in 2017 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Lüttje-up-tour“ in 2019 fortführen.
Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, dass Familien
• unterschiedlicher nationaler Herkunft und religiöser Überzeugung sich als Wertegemeinschaft "Familie" begreifen und sich als solche stärken,
• in Kontakt treten mit anderen Familien, um Verständnis und Toleranz fürein-ander zu entwickeln und
• die Region Ostfriesland als ihre (neue) Heimat kennenlernen
Diese drei Ziele möchten wir durch das Anbieten von Tagesausflügen für deutsche und geflüchtete Familien zu unterschiedlichen Ausflugszielen in der Region Ostfries-land erreichen.
Bei gemeinsamen Ausflügen können Eltern und Kinder viel Neues entdecken und gemeinsame Erlebnisse sammeln. Sie befinden sich außerhalb der gewohnten häuslichen Umgebung mit festgelegten Rollen und Aufgaben und erleben sich in einer für sie ungewohnten Umgebung mit u.U. ungewohnten Rollen. Hierbei ergeben sich viele Möglichkeiten sich als Familie neu zu entdecken und mit anderen Familien in Kontakt zu treten, z.B. durch gemeinsame Aktivitäten oder durch den Austausch über gemeinsam Erlebtes.
Wir von der Flüchtlingshilfe Aurich e.V. möchten in 2019 insgesamt vier Tageausflüge organisieren. Ausflugsziele werden sein:
• ein Indoor-Spielpark (z.B. „Sturmfrei“/ Neßmersiel bzw. „Klabautermann“/ Esens)
• der Freizeit- und Tierpark Jaderberg
• die Seehundaufzuchtstation Norddeich
• ein ostfriesisches Nordseeheilbad (voraussichtlich Bensersiel)
Diese Ausflugsziele möchten wir mit jeweils zwei Bussen pro Veranstaltung aufsuchen und den Familien die Teilnahme an dem vor Ort angebotenen Aktivitäten mit einem gegenüber dem normalen Eintrittspreis deutlich reduziertem Beitrag ermöglichen (Kinder: kostenloser Eintritt; Erwachsene: reduzierter Eintrittspreis).
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Zielgruppe sind Familien mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund sowie sozial schwächere Familien mit finanziellen Einschränkungen, insbesondere Familien im ALG II Bezug. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade bei Einheimischen, die von staatlichen Leistungen abhängig sind, die Skepsis gegenüber Geflüchteten und Ausländern besonders groß ist. So geht es immer wieder um eine subjektiv empfundene Konkurrenzsituation bei den staatlichen Leistungen.
Beide Zielgruppen haben außerdem den Bedarf einer sinnvollen und kostengünstigen Freizeitgestaltung für die Kinder. So können teure Hobbys oder Tagesausflüge in den Zoo oder ins Schwimmbad aus eigenen Mitteln nicht finanziert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
Vorhandene Strukturen
Verena Dierks, Ehrenamtsbeauftragte für den Kirchenkreis Aurich (Hauptamtliche)
Gerd Eiting, Projektinitiator, Flüchtlingshilfe Aurich e.V. (Ehrenamtlicher)
Ansprechperson Johanniter, Karin Lübbers-Kopp (Hauptamtliche)
Mitarbeiter*innen der Johanniter, Betreuungspersonen während der Ausflüge (Hauptamtliche)
Manuela Grever, Bürokraft Flüchtlingshilfe Aurich e.V. (Hauptamtliche)
Leben im Meer - Inselgesellschaften in touristisch geprägten Lebensräumen (Dachprojekt)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Brunken-Winkler
| Funktion | Regionalmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mikrokosmos Insel - Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen für kollektives Empowerment
Projektbeschreibung
Die Bewohner der ostfriesischen Inseln wohnen dort, wo viele Menschen gerne Urlaub machen. Davon leben sie, das ist die Haupteinnahmequelle der Insulaner, fast zu 100%. Der Tourismus wird aber auch immer mehr zur Belastung. Die work-life-balance gerät zunehmend ins Ungleichgewicht. Wohnungen werden nicht nur mehr sehr teuer, sie sind auch noch knapp. Alt werden auf den Inseln ist auch nicht mehr so selbstverständlich, wie noch vor 20 Jahren. Es gibt nicht genügend Pflege und ärztliche Versorgung. Geprägt ist das Leben auf den Inseln durch die Dorf-Stadt-Wechsel: Die „Einwohnerzahl“ der Inseln steigt in der Hauptsaison auf ein Vielfaches im Verhältnis zur „Grundbevölkerung“ an, die Infrastruktur der Kleinstädte wie Norderney und Borkum und der restlichen Inseldörfer muss diesen Anstürmen genauso gerecht werden, wie den Situationen im Winter, wenn wetterbedingt wieder Ruhe eingekehrt und die Bewohnerzahl wieder von "Stadt-" auf "Dorfniveau" geschrumpft ist. Das gleiche gilt für die Einrichtungen der Daseinsvorsorge und weiteren weichen Standortfaktoren, die maßgeblich das Inselleben prägen und gestalten. Das sind, hier in aller Kürze, insgesamt aber auch die Faktoren und Rahmenbedingungen, mit denen sich die Verwaltungen und Bürger jetzt stärker als bisher auseinandersetzen wollen und müssen, um für sich und für ihre Inseln eine Zukunft zu gestalten, die lebenswert und attraktiv genug bleibt, sowohl für die Inselbewohner, die Saisonkräfte und wie auch für ihre Gäste. Es geht um nichts weniger, als den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, den Erhalt und die Sicherung des Dorf-/Gemeinschaftslebens inklusive der identitätsstiftenden kulturellen Bindungen, der Sicherung der Ver- und Entsorgungsfunktionen, der Kranken- und pflegerischen Versorgung, des bezahlbaren Wohnens und der Sicherung der Wirtschaftskraft. Die Problemlagen sind dabei vielfältig, eine gemeinsame, strategisch orientierte und thematisch auf die Partner verteilte Prozess- und Beteiligungsstruktur evident. Dabei wird davon ausgegangen, dass eine externe organisatorisch-fachliche Unterstützung des Prozesses die internen Prozesse zu unterstützen hat, das Netzwerk aufbaut und die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf alle ostfr. Inseln erzeugt. Dieser Prozess, im Grunde ein gesellschaftlicher Transformationsprozess, mit der die Inseln resilienter werden, kann nicht mit lokalen Ressourcen allein gestaltet werden. Dieser Ansatz kann und sollte modellhaft für andere (insularen) "Mikrokosmen" sein.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Wirtschaft der Inseln basiert nahezu zu 100 % auf dem Tourismus (inkl. nachgelagerten Branchen). Dementsprechend geprägt ist das Leben auf den Inseln: Die „Einwohnerzahl“ der Inseln steigt saisonal auf ein Vielfaches im Verhältnis zur Grundbevölkerung im Winter an. Durch die Saisonkräfte steigt die EW um 3%; hinzukommen noch ca. 10,9 Mio. Übernachtungen und ca. 700.000 Tagesgäste (Zahlen für alle 7 Inseln). Dies heißt im Jahresrhythmus: In der Saison volle Auslastung bei den Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, bei touristischen Angeboten sowie bei den Fährbetrieben (100 %-Auslastung; Großstadtniveau); im Winter wird runtergefahren auf Dorfniveau. Nicht nur bei den beiden großen Inseln haben saisonverlängernde Maßnahmen bereits gewirkt, auch mit negativen Wirkungen auf die Work-Life-Balance, sowohl bei den Arbeitnehmern, wie bei den Arbeitgebern. Die Insulaner sind zunehmend überlastet. Dazu kommt die Wohnungsnot. Es hat eine "Syltifizierung" der niedersächsischen Inseln begonnen. Aufgrund der hohen Attraktivität der Destinationen werden Häuser an meist bietende Käufer vom Festland verkauft. Das führt zu Wohnraummangel für Insulaner und Fachkräfte, da bezahlbarer Wohnraum kaum vorhanden ist. Der "Ausverkauf" der Inseln führt auch dazu, dass die oftmals lange Zeit leerstehenden Häuser von Zweitwohnungsbesitzern der touristischen Vermietung entzogen wird. Für die Inselgemeinschaften aber noch entscheidender ist, dass das Inselleben darunter leidet. Zweitwohnungsb. nehmen im Regelfall nicht am Gemeindeleben teil, füllen kein Ehrenamt aus, bringen nicht ihre Expertise in die Dorf-/Quartiersgemeinschaften ein, wenn es darum geht, das Gemeindeleben zu stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ostfriesische Inseln
Beschreibung
Das Dachprojekt (dieser Antrag) zum Aufbau und zur interkommunalen Strukturierung einer gemeinsamen Gemeinwesenarbeit umfasst alle beteiligten ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer bzw. die drei an diesem Projekt teilnehmenden Inselkommunen Spiekeroog, Juist und Wangerooge. Die sieben Inseln liegen in vier verschiedenen Landkreisen: Borkum gehört zum Lkrs. Leer, die Inseln Juist, Norderney und Baltrum zum Lkrs. Aurich, Langeoog und Spiekeroog zum Lkrs. Wittmund und Wangerooge zum Lkrs. Friesland.
Einwohnerzahl
17775
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2019 (Gebietsstand: 1.7.17)
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge
Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge
Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge
Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100001V, Stand: 07/2017
Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge
Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersichtskarten_inseln.pdf
(459.47 KB)
gesamtkarte_und_3_inseln.pdf
(259.57 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale von GWA auf: Die Bewohner und Bewohnerinnen stehen im Fokus und sie sollen nach Möglichkeit alle und alle mit ihren jeweiligen Stärken aktiviert werden. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse, die in den zwei Phasen der Zukunftsstadt erzielt worden sind. Die 9 Leitsätze zeichnen das Bild der beteiligten Insulaner, das für die Arbeit des Gemeinwesens Ausgangspunkt ist. Mehr Verantwortung, mehr regionale Identität, bessere work-life-balance, verbesserte Infrastruktur und Daseinsvorsorge, bezahlbarer Wohnraum, die Potentiale der Insulaner müssen (innovativer) entwickelt werden, der soziale Zusammenhalt muss wieder in den Fokus, Bildungs-/Weiterbildungsangebote sollen entwickelt, das Inselleben attraktiver. Identifikation mit dem Gemeinwesen muss wieder in den Vordergrund rücken, die saisonal bedingten massiven Belastungen von der Gemeinschaft besser aufgefangen werden. Ein interkommunales Netzwerk zwischen Bewohnern der beteiligten Inseln und jeweils insulare Netzwerke, breite Bündnisse zwischen den Bewohnern entstehen. Kooperationen sind gewünscht, werden gesucht und gefunden, Problemlagen werden erkannt und vergegenwärtigt, so wie auch die Lösungsansätze. Die Beteiligung von Fachleuten und Wissenschaft geschieht allein unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeitet werden, die den Transformationsprozess unterstützen und verstetigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Aktivierung der Bewohner hat mit den geplanten Methoden funktioniert. Gemeinsam haben sie Ziele für ihre eigene Inselzukunft festgelegt und organisieren sich, um die vielen kleinen und größeren Maßnahmen und Aktionen umzusetzen.
Kriterium
Beschreibung
Die eingangs durchgeführte Open Space-Veranstaltung, weitere öffentliche Informationsveranstaltungen, Workshops und Gespräche haben eine positive Akteursgemeinschaft hervorgerufen, die sich um die Belange der Inselgemeinschaft kümmert.
Kriterium
Beschreibung
In den letzten Dekaden, haben die Inselgemeinschaften aufgrund der zunehmenden Zahl an Gästen ein hohes Potential zur Bewältigung von Stresssituationen und zur Selbstorganisation entwickelt. Dieses Potential wird in Zukunft für eigene Projekte genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Es gibt eine zunehmende Zahl von auswärtigen Mitarbeitern aus dem europäischen Ausland und darüber hinaus. Diese neuen "Mitbewohner" sind durch direkte Ansprache stärker in die Planung und Umsetzung der zukünftigen Projekte und Aktionen einbezogen.
Beschreibung
Die beteiligten Inseln haben sich jeweils mit ihren Schwerpunktthemen so vernetzt, dass über den kontinuierlichen Austausch der Projektergebnisse Jeder von Jedem gelernt hat und unterstützt wird. So werden alle Belange des Insellebens beachtet.
Beschreibung
Nicht allein das Netzwerk eines jeweiligen Insellabores konnte erfolgreich aufgebaut werden, auch die Insellabore untereinander sind miteinander vernetzt, sowohl über die Insellotsen, wie auch über fachlich orientierte Akteursgruppen.
Kriterium
Beschreibung
Die bereits bestehenden Vereinsstrukturen in jeder Destination, wie auch die inselübergreifenden Treffen der "Insulaner unner sück", die jährlich stattfinden, werden durch das GWA - Projekt unterstützt und gestärkt. Fördermittel werden entspr. akquiriert.
Beschreibung
Auf administrativer Ebene gibt es Ansätze, die Inseln bei der Bewältigung der Wohnungsnot zu unterstützen. Die Inselgemeinschaften selber haben über die vielen Gespräche und Informationsveranstaltungen Strategien für Hilfe-zur-Selbsthilfe entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt "Leben im Meer" hat über ein ausgesprochen offensives networking auf und zwischen den Inseln gemeinwesenorientiertes interkommunales Handeln zwischen den Akteuren auf administrativer, politischer und gesellschaftlicher Ebene erreicht.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Matthias Piszczan, Dr. Tjark Goerges, Marcel Fangohr (Bürgermeister von Spiekeroog, Juist und Wangerooge)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Vertreter von den drei Inselkommunen; Inselräte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
jeweilige Schlüsselakteure auf den Inseln und Netzwerker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inselbüros (siehe Anträge der Gemeinden Spiekeroog, Juist und Wangerooge)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
nach Bedarf: ggf. weitere bzw. übergeordnete Instanzen/Institutionen wie z. B. die Nationalparkverwaltung, Landkreise etc.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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