Skip to main content

Material- und Wissensdatenbank

Verwendungsnachweis: Gemeinsam für die Quartiere - Langenhagen hebt ab!

Ansprechpartner
Doris Lange
Funktion Abteilungsleitung Soziales
Gemeinsam für die Quartiere - Langenhagen hebt ab!
Projektbeschreibung
Wer an Langenhagen denkt, denkt direkt an Urlaub. Schließlich kennen alle den Flughafen hier. Weniger bekannt ist L. für seine Lebensqualität – z.T. nicht einmal bei den Einwohnenden selbst. Dies liegt z.e. an der heterogenen Struktur Ls. Die Stadt wuchs durch Industrialisierung, später durch Suburbanisierung – Dörfer, die Teil der Stadt wurden, sind z.T. noch heute mehr Dorf als Stadtteil. Z.a. gibt es den Bereich der „Alten Mitte“. Dort haben wir es mit den üblichen urbanen Problemen, die Corona noch verschärft hat, zu tun. Durch diese rasante Entwicklung haben die einzelnen Stadt- und Ortsteile teils sehr unterschiedliche Strukturen, auch in Bezug auf die Bevölkerungsstruktur und die Bedarfe vor Ort. Durch mangelnde Identifikation und Integrationsschwierigkeiten stehen die Orts- und Stadtteile oftmals vor dem Problem der zunehmenden Vereinzelung. Bisher fehlt es an einem gesamtstädt. Konzept, um die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- und kommunalpolitischer Aufgaben in den einzelnen Stadt- und Ortsteilen zielführend zu entwickeln und die beteiligten Akteure der soz.or. Arbeit sowie die Bevölkerung angemessen und strukturell zu beteiligen mit dem Ziel, die Lebensqualität aller Bürger nachhaltig zu steigern. Das L. Ziel ist es, diejenigen zu erreichen, die vereinsamen und mit der Entwicklung nicht mehr mitkommen, diejenigen zu erreichen, welche zugewandert sind und für die Integration eine sehr große Herausforderung ist, diejenigen mitzunehmen, die etwas bewegen wollen. L. will sich auf den Weg machen, gemeinsam mit den unterschiedlichen Akteur:innen und Bürger:innen in den Quartieren an einem Strang zu ziehen. Das L. Ziel ist es, gemeinsam zu agieren und dennoch die Unterschiedlichkeit in den Quartieren zu berücksichtigen. Parallelstrukturen zu vermeiden und die Bürger:innen mitzunehmen. Daher macht sich L. auf den Weg, eine gesamtstädtische GWA professionell, interdisziplinär und partizipativ zu etablieren. Professionalität durch das Einbeziehen von Fachexpertise. Wir brauchen eine Fachstelle GWA, die in verschiedene Bereiche wirkt. Unser interdisziplinärer Ansatz zeigt sich bereits in der Entwicklung dieses Antrags, der gemeinsam von den Bereichen Stadtplanung und Soziales sowie mit Akteur:innen der soz.or. Arbeit erarbeitet wurde. Schließlich soll den Herausforderungen des demografischen Wandels, der Integration, der Inklusion, der sozialen Teilhabe ganzheitlich, gemeinsam und auf Augenhöhe mit der Bürger:innenschaft begegnet werden.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Fachkräftemangel hat dazu geführt, dass auf Seiten der Stadt keine langfristige Besetzung der Fachstelle GWA stattfinden konnte. Dennoch ist es gelungen, das Thema GWA auf verschiedenen Ebenen weiterzubringen. 1. Politik und Verwaltung: Die Kommunikation in die Fachausschüsse ist erfolgt, es haben erste ressortübergreifende Arbeitstreffen innerhalb der Stadtverwaltung stattgefunden und bereits erste Netzwerktreffen, AG's und Runde Tische. Es ist gelungen, hier ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der festen Verankerung GWA durch die Anstellung einer Fachkraft in der Verwaltung zu schaffen sowie ein insgesamt positives Klima gegenüber den Konzepten der GWA zu erzeugen. 2. Steigerung der Fachlichkeit: Fachliche Entwicklung durch Fortbildung der GW- Koordinator:innen in den Quartieren hat stattgefunden. Es wurde eine Supervision für die Koordinator:innen bereitgestellt. 3.Einbindung von BürgerInnen: Durchführung von moderierten Treffen mit Bürger:innen, Bürger:innenbefragung in den Quartieren und weitere einzelne Aktionen in den Quartieren haben stattgefunden. Insgesamt ist eine positive Aufbruchstimmung deutlich spürbar. Diese positive Entwicklung muss im Jahr 2024 durch starke, sichtbare Maßnahmen unterfüttert und weiter voran gebracht werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - und - Modellgebiet GWA Godshorn - und - Modellgebiet GWA Kernstadt/Bahnhofsviertel
Beschreibung
Der Antrag der Stadt umfasst die gesamtstädtische Struktur, gemeinsame Leitlinien für einen gesamtstädtischen Ansatz und Kooperationen. Der Antrag umfasst derzeit zwei Modellquartiere, welche räumlich von einander abgegrenzt sind.
Einwohnerzahl
56300
Quelle / Anmerkungen
Gesamteinwohnerzahl 56.000, Modellgebiet GWA Godshorn: 6.560, Modellgebiet GWA Kernstadt/Bahnhofsviertel: 5.970
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
I. Vorbemerkungen zum Projekt Die Stadt Langenhagen bewirbt sich um Aufnahme in das Förderprogramm LAG „Gute Nachbarschaft“ mit dem Projektaufruf 2021. Ziel des Antrages ist die Förderung einer Fachstelle GWA der Stadt Langenhagen zur Entwicklung einer gesamtstädtischen Strategie zur Gemeinwesenarbeit und zur Implementierung der Fachlichkeit GWA in den städtischen Strukturen sowie im Netzwerk. Hierzu werden zwei Projektgebiete Kernstadt/Bahnhofsviertel und Godshorn hinzugezogen. Teilbereiche der Kernstadt liegen ebenso im Fördergebiet des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“. Das Städtebauförderprogramm fördert investive, investitionsvorbereitende und investitionsbegleitende Maßnahmen. Das Element der Gemeinwesenarbeit ist nicht Teil der geförderten Maßnahme. Eine Doppelförderung von Einzelmaßnahmen wird ausgeschlossen. Eine große Chance mit dem LAG Antrag wird darin gesehen, Synergien in vielen Bereichen des kooperativen Handelns der Gemeinwesenarbeit zu sehen sowie interdisziplinäres Handeln zu fördern. II. Städtebauförderprogramm – Sanierungsgebiet Kernstadt Die Stadt Langenhagen ist mit dem Sanierungsgebiet Kernstadt – Nord / Walsroder Straße erstmalig im Programmjahr 2015 in das Städtebauförderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren aufgenommen worden. Der Förderzeitraum beläuft sich auf 12 Jahre. Das Förderprogramm wurde im Jahr 2020 in das Programm „Lebendige Zentren“ überführt. Das Fördergebiet hat insgesamt 68,7 ha (siehe anliegenden Plan). Diese setzten sich aus dem Sanierungsgebiet mit 24,8 ha und der Gebietserweiterung Stadtpark mit 43,9 ha als Beschlussgebiet (ehem. Bewerbung Programm Zukunft Stadtgrün) zusammen. Es stehen Fördermittel von insgesamt 12 Mio. Euro zur Verfügung. Programmbeschreibung Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Die Innenstädte und Ortskerne leiden an Funktionsverlusten und Gebäudeleerständen – sie bieten damit jedoch auch neue Raum- und Flächenpotenziale. Damit die Innenstädte (in Langenhagen mit dem Stadtpark) auch künftig Orte der Begegnung, des Austauschs und der Identifikation für alle Menschen bleiben können, stehen der Erhalt und die Entwicklung lebendiger und identitätsstiftender Innenstädte und Ortskerne im Mittelpunkt des Städtebauförderprogramms Lebendige Zentren. Das Programm Lebendige Zentren fördert insbesondere bauliche Maßnahmen, die den innerstädtischen Strukturwandel begleiten. Es geht darum, neben den Versorgungsangeboten auch die Angebote des Stadtparks zu sichern und weiterzuentwickeln. Es geht nicht um die Förderung von Elementen der Gemeinwesenarbeit. Auch Energieeffizienz und Klimaschutz spielen dabei eine wichtige Rolle, denn ein gesundes Stadtklima, kurze Wege und einladende Stadträume mit Funktions- und Angebotsvielfalt sind wichtige Standortfaktoren. Das Programm wird auf kommunaler Ebene gemeinsam mit lokalen Akteuren umgesetzt. Diese verstehen sich als Multiplikatoren, aber auch als Träger eigener Initiativen. Förderprojekte können beispielweise sein: Stärkung der Versorgungsfunktion, Qualifizierung des Wohnens, Modernisierung oder Neubau von Gemeinbedarfseinrichtungen, Neu- und Umgestaltungen öffentlicher Anlagen und Plätze, Sanierung stadtbildprägender und historischer Gebäude, Aufwertung von Frei- und Grünflächen, Nachnutzungskonzepte für leerstehende Gebäude, Ausbau der barrierefreien Mobilität insbesondere für den Fuß- und Radverkehr. Mit der Gebietserweiterung des Stadtparks hat dieser eine zentrale Funktion im Zusammenhang mit dem Förderprogramm. Aufgrund der Vielzahl von Bedarfen an den Ort und deren Ausstrahlkraft ist ei-ne interdisziplinäre Herangehensweise und Umsetzung erforderlich. Dies ermöglicht Synergien mit an-deren Förderprogrammen und der Aktivierung von weitere Interessenvertretern und Akteuren. Das Förderprogramm richtet den Blick auf die zentralen Versorgungsbereiche mit einem sog. Zentrenprogramm. Das Programm soll zur Vorbereitung und Durchführung von Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung dieser Bereiche als Standort für Wirtschaft und Handel, Kultur, Bildung und Frei-zeit sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben dienen. Die Entwicklungsoptionen sind je nach ökonomischen Rahmenbedingungen und Konkurrenzsituation, Identität, Image und Stadtgestalt herauszustellen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um statistische Werte der Region Hannover. Hiermit haben wir als Antragstellerin für den Dachantrag das gesamtstädtische Gefüge betrachtet. Es wurden diese drei Merkmale definiert, da sie aufgrund der Beobachtungen zum sozialen Gefüge in der Stadt, zu den Merkmalen gehören, welche in der QT Arbeit im Focus stehen. Bei aller Verschiedenheit der Modellquartiere befinden sich diese Merkmale im Schwerpunkt der Herausforderungen des Gemeinwesens in Langenhagen. Viele der älteren Menschen leben isoliert und es droht Vereinsamung. Ebenso ist hier das Thema Altersarmut gegeben. Dies ist die Einschätzung aus dem Seniorenservicebüro und dem sozialen Dienst der Stadt.
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um statistische statistische Werte der Region Hannover. Hiermit haben wir als Antragstellerin für den Dachantrag das gesamtstädtische Gefüge betrachtet. Es wurden diese drei Merkmale definiert, da sie aufgrund der Beobachtungen zum sozialen Gefüge in der Stadt, zu den Merkmalen gehören, welche in der QT Arbeit im Focus stehen. Bei aller Verschiedenheit der Modellquartiere befinden sich diese Merkmale im Schwerpunkt der Herausforderungen des Gemeinwesens in Langenhagen. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bilden einen großen Teil der Gesamtbevölkerung ab. Die Flüchtlingsbetreuung wird in Langenhagen ausschließlich in städtischer Trägerschaft betrieben, dadurch besteht ein Zugang zu den Auswirkungen und Folgen. Viele Menschen, welche als Geflüchtete in Langenhagen aufgenommen wurden, bleiben in Langenhagen. Oftmals leben diese bereits viele Jahre in Lgh. und sind dennoch für sich und es besteht wenig gesellschaftlicher Zugang. Die Integrationsarbeit für geflüchtete Menschen muss über das Konzept der dezentralen Unterbringung hinaus, durch GWA stärker auf Integration fokussiert werden.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um statistische Werte der Region Hannover. Hiermit haben wir als Antragstellerin für den Dachantrag das gesamtstädtische Gefüge betrachtet. Es wurden diese drei Merkmale definiert, da sie aufgrund der Beobachtungen zum sozialen Gefüge in der Stadt, zu den Merkmalen gehören, welche in der QT Arbeit im Focus stehen. Bei aller Verschiedenheit der Modellquartiere befinden sich diese Merkmale im Schwerpunkt der Herausforderungen des Gemeinwesens in Langenhagen. Dieses Merkmal ist für den Förderantrag relevant, weil es notwendig erscheint, diese Zahl näher zu analysieren und zu differenzieren. Daraus besteht die Bedarfserfassung. Es besteht insgesamt die Beobachtung und der Eindruck, dass ein überwiegender Teil der Menschen, welche Transferleistungen beziehen, weniger Zugang zu den "üblichen" dezentralen Freizeitangeboten finden, das sie "hintenüber" fallen und sich -aus vielerlei Gründen- zurückziehen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, die Lebensqualität aller Bürger:innen zu erhalten/zu steigern und den Herausforderungen der Zukunft – dem. Wandel, Inklusion und Integration, Klimakrise, Digitalisierung – aber auch den Herausforderungen auf Ebene der Bürger – Vereinzelung und Vereinsamung, Wohnungsnot, Reduzierung der Nahversorgung, Grünflächen und Aufenthaltsräume – nachhaltig und zielgruppengerecht zu begegnen. Hierfür wird eine Fachstelle GWA etabliert, die für L. eine Strategie der GWA entwickelt. Grundlage bilden die Handlungsfelder und Qualitätsstandards der GWA, auf die sich im Verlauf des Prozesses die Beteiligten verständigen und zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit machen. Die bedarfsgerechte Weiterentwicklung dieser Handlungsfelder erfordert die Beteiligung vieler weiterer Akteur:innen, die wir systematisch einbeziehen. Neben den prof. Akteuren werden wir die Bürgerschaft system. u. aktivierend auf allen Ebenen einbinden. Dies geschieht bei der Sozialraumanalyse, bei der Leitbildentwicklung, bei der Maßnahmenentwicklung und bei der Maßnahmenumsetzung. Hier unterstützt uns unser Konzept der Modellquartiere. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort werden aufsuchende Beteiligungsformate entwickelt, erprobt, bewertet und verbessert. Die Erkenntnisse aus diesem Prozess werden weiteren Akteuren nutzbar gemacht. Auf diese Weise soll die Bürgerbeteiligung und damit der zielgruppensensible Ausbau der Aktivitäten in allen Stadt- und Ortsteilen Ls. nach und nach immer stärker an Bedeutung gewinnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteur:innen im Netzwerk verpflichten sich im Rahmen einer Selbstverpflichtung, die Bestandteil der professionellen GWA sein wird, die Bürgerschaft systematisch auf allen Ebenen einzubinden. Die Fachstelle GWA unterstützt und begleitet die Maßnahmen.
Beschreibung
Ausgehend vom vorh. professionsübergreifenden Netzwerk beteiligen sich weitere Akteur:innen aus den Handlungsbereichen und nach und nach auch weitere Quartiere im Netzwerk GWA. Die Steuerungsgruppe wirkt als Verstärker.
Beschreibung
Die Fachstelle GWA sorgt für die prof. Ansprache, Motivation und Begleitung der Akteur:innen und ist vor Ort aktiv, sodass dichter Kontakt zu den Quartieren entsteht. Die Akteur:innen sorgen für eine zielgruppensensible Bürger:innenbeteiligung.
Beschreibung
In einer fachbereichsübergreifenden Leitungskonferenz GWA werden sinnvolle und nachhaltige Synergieeffekte initiiert und entwickelt. Die Erkenntnisse aus den Modellquartieren werden system. aufbereitet und weiteren Q. zur Verfügung gestellt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde zum Guten Hirten (Godshorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Elisabeth-Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Emmaus-Kirchengemeinde Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG Hannover GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen Bereich Stadtplanung und Geoinformation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen Kulturbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat und Ortsräte in den Modellquartieren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine Zeitung / Nordhannoversche Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Webseite und Facebook der Stadt Langenhagen, Abt. Marketing& Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inklusionsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klima- und Umweltschutzleitstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Digitalisierungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine Zeitung / Echo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. St. Paulus-Kirchengemeinde Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Asyl- und Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Abteilung Jugend
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verwaltungsspitze, die Dezernenten und der Bürgermeister, sprechen sich für eine Verstetigung von Gemeinwesenarbeit in den Quartieren in Langenhagen aus. Entscheidungen zur Finanzierungen und der Implementierung dauerhafter Strategien müssen von der Politik mitgetragen werden. Ein wesentlicher Schwerpunkt während des Projektzeitraums wird es sein, langfristige Strukturen und Finanzierungen einer gesamtstädtischen GWA-Struktur auf den Weg zu bringen.
Galerie
langenhagen hebt ab   projektillustration
mockup flyer2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona - Dachprojekt

Ansprechpartner
Heike Brunken-Winkler
Funktion Regionalmanagerin
Entwicklung gemeinsamer GWA-Ansätze und Aufbau von Insel-übergreifenden Netzwerken und Strukturen auf den ostfriesischen Inseln
Projektbeschreibung
Der coronabedingte Lockdown auf den Ostfriesischen Inseln bedeutete gleichzeitig einen Shutdown - von 100% auf 0% Touristen innerhalb weniger Tage. Die Gastronomie, die Hotels und sonstigen Beherbergungsbetriebe mussten schließen, die Verwaltungsmitarbeiter von Woche zu Woche die neuen Verordnungen auf den Inseln umsetzen. Die Insulaner waren plötzlich wieder unter sich - wie vor den 60er-Jahren, wo im Winter fast keine Gäste da waren. Da gab es noch richtige Saisonzeiten von April bis Oktober. Die Inseln bilden generell eben aufgrund der einseitigen Wirtschaftsstruktur von „100%-Tourismus-Destinationen“ einen Sonderfall in Niedersachsen. Sie sind höchstens mit anderen Inseln vergleichbar und ggf. hochfrequentierten Küstenorten ähnlich. Das prägt natürlich auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bewohner und das Miteinander. Die pandemiebedingte Ausnahmesituation hat eine Menschenleere auf den Inseln erzeugt, die nur in den ersten 2 bis 3 Wochen von den Insulanern als erholsam empfunden werden konnte. Schnell traten Existenzängste zutage, aber auch ein Wundern darüber, wie wenig man in den letzten Jahrzehnten von der eigenen wachsenden Inselgemeinschaft noch wusste. Man traf auf Mitmenschen, die keinen bis kaum Kontakt hatten zur Inselgemeinschaft, obgleich die kleinen Inseln nur zwischen 500 und 1.800 Bewohner haben, und die während des Lockdowns Unterstützung benötigten. Die Insellotsinnen, die gerade im ersten Aufbau von GWA auf Juist, Spiekeroog und Wangerooge waren, übernahmen sofort das "Kümmern" auf den Inseln. Das hat noch deutlicher gezeigt, wie notwendig und wertvoll eine gut funktionierende GWA ist und daran soll in den folgenden 3 Jahren angeknüpft werden. Das Dachprojekt soll dabei die wichtige Rolle des Vernetzters einnehmen und soll den Insellotsinnen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, aber insbesondere die institutionelle und Akteursvernetzung zwischen den drei Inseln aufbauen und verstetigen. Zudem sollen die Schlüsselakteure der anderen Ostfriesischen Inseln angesprochen und zum "Inselübergreifenden Erfahrungsnetzwerk GWA" verknüpft werden. Die Anträge der 3 Inseln Juist, Spiekeroog und Wangerooge sehen diese koordinierenden Arbeiten vor. GWA soll ohne Förderung dann mit Eigenmitteln weiter betrieben werden. Die restl. Inseln wollen von den Erfahrungen lernen und sollen über das Netzwerk Einblicke in den inselspez. Aufbau von GWA ziehen. Leitgedanke ist: "Geht's den Gastgebern gut, fühlt sich auch der Gast wohl".
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Insulaner wohnen dort, wo pro Jahr 1,5 Mio. Menschen gerne Urlaub machen. Es ist wunderschön auf den Inseln, aber es leben immer weniger Insulaner dort. Die Lebens- und Arbeitssituation hat sich aufgrund des erfolgreichen Marketings der letzten Jahrzehnte völlig verändert. Die teilweise ganzjährige Auslastung der Inseln führt zur erhöhten Arbeitsbelastung. Saisonkräfte in der Tourismuswirtschaft kommen vielfach aus dem europäischen Ausland und haben eigene „Inselgemeinschaften“ gebildet. Die Attraktivität der Inseln hat den Zuzug von Wohlhabenden zum Problem werden lassen. Wegen des „Ausverkaufs“ der Inselimmobilien an Zweitwohnungsbesitzer können sich immer mehr Insulaner das Leben und Altwerden auf der eigenen Insel nicht mehr leisten und ziehen aufs Festland, spätestens wenn im Rentenalter das Einkommen sinkt und die inadäquate ärztliche und pflegerische Versorgungssituation spürbar wird. Die Wohnraumsituation ist insgesamt prekär. Es fehlt Wohnraum für Inselbewohner und damit auch für Menschen, die in der Gemeinschaft aktiv sind. Die „Einwohnerzahl“ steigt in der Hauptsaison auf ein Vielfaches. Daher fokussiert sich kommunales Handeln hauptsächlich auf den Gast und weniger auf die soziale Gemeinschaft. Ein „Unter sich-Bleiben“ wie früher in der Winterzeit gibt es nicht mehr, die sozialen Strukturen bröckeln, Ehrenamt wird nicht mehr besetzt. Durch den coronainduzierten Lockdown wurde sichtbar: Es gibt Vereinsamung, Hilfestrukturen fehlen. Im Umgang miteinander führte dies zu Stress. Bevölkerung, Verwaltung und Politik wollen umdenken und die Erfahrungen und Erkenntnisse der Coronazeit nutzen, um die Selbstheilungskräfte zu beleben und GWA institutionell zu verankern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Juist - und - Spiekeroog - und - Wangerooge sowie Borkum, Norderney, Baltrum und Langeoog (Ostfriesische Inseln)
Beschreibung
Das vorliegend beantragte Dachprojekt umfasst alle sieben Ostfriesischen Insln im niedersächsischen Wattenmeer und insb. die drei an diesem Projekt teilnehmen Kommunen Juist, Spiekeroog und Wangerooge (zusammen 3.547 Einwohner). Die sieben Inseln liegen in vier Landkreisen: LK Leer (Borkum), LK Aurich (Juist, Norderney, Baltrum), LK Wittmund (Spiekeroog) und LK Friesland (Wangerooge).
Einwohnerzahl
17136
Quelle / Anmerkungen
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100001G, Stand 31.12.2019
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019 Umfasst aufgrund der Datengrundlage Kinder bis einschließlich 15 Jahre Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019 Umfasst aufgrund der Datengrundlage Jugendliche/junge Erwachsene von 15 bis 25 Jahren Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019 Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100001V, Stand 31.12.2019 Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale von GWA als Kernkompetenz für das QM auf: Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen nach Möglichkeit alle und mit ihren jeweiligen Stärken aktiviert werden (Empowerment), um die bestehenden Herausforderungen anzugehen (Hauptaufgabe der Insellotsinnen in den drei Inselprojekten). Dafür müssen Verantwortung, regionale Identität, sowie der soziale Zusammenhalt gestärkt und die Unterstützung der lokalen Organisationen gewonnen werden. Im Dachprojekt werden die lokalen Inselakteure zwischen den Inseln vernetzt und die Insellotsinnen unterstützt im Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen. So wird über ein interkommunales Netzwerk zwischen Bewohnern der beteiligten Inseln, den Verwaltungen, der Politik sowie den im Bereich der GWA tätigen Organisationen ein breites Bündnis entstehen. Dies geschieht unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeiten, die den Transformationsprozess zur resilienten Gesellschaft unterstützen und verstetigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
DIe Akteure im Bereich GWA stehen im Austausch und arbeiten zusammen, sowohl auf den einzelnen Inseln als auch inselübergreifend. Es sind Strukturen entstanden, die das Netzwerk langfristig tragen.
Beschreibung
Die verschiedenen Bereiche der Kommunalverwaltung sind aufeinander abgestimmt und berücksichtigen/unterstützen die Ziele der GWA.
Beschreibung
Beim Handeln auf kommunaler Ebene (Verwaltung/Räte) wird gesamtkommunal gedacht und die einzelnen Gebiete/Gruppen berücksichtigt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
InselbürgermeisterInnen, Sozialverwaltung, Jugendbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Träger der Wohlfahrtspflege, Stiftungen auf den Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine im Bereich Jugend, Pflege/Gesundheit, Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchliche Träger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourismusorganisationen auf den Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
jeweilige Inselzeitungen, regionale Presseorgane
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inselbüros bzw. Insellotsinnen Juist, Spiekeroog und Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
nach Bedarf ggf. weitere übergeordnete Instanzen wie Landkreise, Nationalparkverwaltung etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Vetreter der Inselkommunen, Räte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es werden kommunale Netzwerke und ein interkommunales Netzwerk zwischen Akteuren auf allen Ostfriesischen Inseln angeschoben und aufgebaut. Die Akteure werden über GWA informiert und darüber hinaus sensibilisiert werden. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen Netzwerkstrukturen geschaffen werden, sodass das Netzwerk sich nach Ende der Projeklaufzeit selber trägt, bzw. die Kontakte geknüpft und regelmäßige Austauschformate geschaffen werden, im besten Fall gemeinsame Projekte anlaufen.
Galerie
spiekeroog
wangerooge von oben
maibaum veranstaltung juist
img 0011
juist
spiekeroog
wangerooge
baltrum
borkum
langeoog
norderney
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Lamspringe

Ansprechpartner
Marie Henners
Organisation Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen
Funktion Fachbereichsleitung Integration
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es eine Anlaufstelle namens "Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren, begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt. Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die Gemeinde Lamspringe. Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück & das ebenfalls monatlich stattfindende gemeinsame Abendessen entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses konnte sie bisher leider noch nicht vollumfänglich genutzt werden. Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden. Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und) für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, was eine nachhaltige Gemeinschaft beinhalten kann & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten soll als Klammer Nachhaltigkeit leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle werden. In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk-Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den pandemiebedingten veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen. "Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die NBank weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen aus" (MI 02.09.2015). Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger sondern auch wesentlich älter im Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen. Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in alten Strukturen denkt, zu spüren. Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis. Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt durch die räumliche Anlaufstelle in der Hauptstr. 73 vorrangig im Flecken Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. finden Veranstaltungen ebenfalls statt. Darüber hinaus wird aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen. Eine eindeutige Abgrenzung legten wir im Erstantrag bei der geografischen Begrenzung der Gemeinde Lamspringe fest. Allerdings kommen zum Teil auch Menschen aus Dörfern, die eigentlich zur Nachbarkommune Freden gehören nach Lamspringe zum Einkaufen oder Arztbesuch und nehmen an Veranstaltungen teil. Grundsätzlich ist der Fokus also die Gemeinde Lamspringe, aber es wird bei Interesse niemand ausgeschlossen. Somit ist auch die Einwohner:innenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
5592
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
In Lamspringe ca. 28%: https://www.komsis.de/de/standorte_niedersachsen/?profile=SI-40663 In Deutschland gut 23% über 60 Jahre, knapp 18% über 65. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
In Lamspringe 5,7%:https://www.komsis.de/de/standorte_niedersachsen/?profile=SI-40663 In Niedersachsen 5,1%: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36651/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-nach-bundeslaendern/ In Deutschland 5,2%: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen & Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen teilen in Rahmen von aktivierenden Veranstaltungen und Angeboten ihre Wünsche und Ideen mit. Sie werden als Ausgangslage für Entwicklungsprozesse und Entscheidungen genommen.
Beschreibung
Interessen und Kompetenzen der Haupt- und Ehrenamtlichen sowie der Bewohner:innen werden für vielfältige Aktivitäten genutzt, die die Vielfalt des Projektgebiets erlebbar machen und dadurch die Nachbarschaft stärken.
Beschreibung
Zielgruppenübergreifende Themen wie Mobilität, Konsum & Umwelt werden so gedacht & bearbeitet, dass nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner sondern auch individuelle Bedürfnisse von Teilzielgruppen berücksichtigt werden
Beschreibung
Das Projekt trägt dazu bei, dass Akteur:innen gemeinsam daran arbeiten den Zusammenhalt in der Gemeinde zu stärken und Nachhaltigkeit zu fördern. Die Kooperationen sind wirkungsorientiert. Die Kommunikation ist regelmäßig und transparent.
Beschreibung
Einsicht, dass eine starke Nachbarschaft nicht automatisch entsteht, sondern geschaffen werden muss. Die Menschen in der Nachbarschaft sind miteinander verbunden & ressourcenorientiert füreinander da. Neuzugewanderte fühlen sich willkommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsvorsteher:innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe Fairtrade & Arbeitsgruppe Nachhaltige Kommune
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
Galerie
20200812 184936
img 0433
img 0442
img 0455
img 0458
img 0465
img 20201209 wa0008
20210325 145415
img 0005
img 0017
img 0034
img 0007
teil regal foto franziska nyitrai
Zustimmung Veröffentlichung
On

Der Flecken und der Lebensgarten - 2 Lebenswelten treten in Verbindung

Ansprechpartner
Sven Lamers
Funktion Geschäftsführer
Der Flecken und der Lebensgarten - 2 Welten treten in Verbindung
Projektbeschreibung
In den frühen 1980ern wurde oberhalb des Ortskerns Steyerberg die Gemeinschaft „Lebensgarten“ gegründet. In den Gebäuden des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers und der späteren britischen Militär-Kommandantur siedelten sich Menschen an, die einen spirituell-ökologischen Lebensstil in Gemeinschaft leben wollten. Seit dieser Zeit wird von Seiten des Ortskerns und des Lebensgartens eine wechselseitige Abgrenzung gelebt, die bis heute nicht überwunden ist. Die Menschen, die hierher kamen, um eine ökologisch-spirituelle Lebensweise zu führen, brachten ihre eigene Lebenswelt mit, die sich nur schwer mit den ländlich-konservativen Werte-Vorstellungen des Ortes vereinbaren ließ. Gegenseitiges Misstrauen sowie Vorurteile haben von Beginn an Gräben zwischen beide Gruppierungen gezogen. Nach mehreren Jahrzehnten haben sich heute erste kleinere Schnittmengen entwickelt. So ist der Flecken Steyerberg als kleinste Gemeinde Deutschlands in den nationalen Klimaschutzplan 2050 aufgenommen worden und strebt aktuell die Zertifizierung als nachhaltige Gemeinde an. Dies wurde durch Kooperation auf rein politischer Ebene zwischen Gemeindevorstand und Lebensgarten/PaLS möglich. Insgesamt sind in Steyerberg mehr als 40 verschiedene Initiativen zu unterschiedlichsten Themen aktiv, die jedoch oftmals nicht miteinander kooperieren. Auch hat sich der örtliche Lebensmitteleinzelhandel teilweise auf die verstärkte Nachfrage an Bio-Produkten durch den Lebensgarten in seinem Sortiment eingestellt, und Steyerberg verfügt auf Initiative des Lebensgartens über eine freie Schule sowie einen Waldkindergarten. Diese ersten Schritte reichen jedoch nicht aus, um das weiterhin wechselseitig vorhandene Misstrauen in der Bevölkerung so weit abzubauen, dass alle EinwohnerInnen gemeinsam zum Wohle der Gemeinde als Ganzes an einem Strang ziehen. Ziel des Projektes ist es daher, in den kommenden 3 Jahren durch geeignete Methoden und mit Partizipation der Menschen vor Ort Widerstände und Vorurteile abzubauen sowie Kooperationsmöglichkeiten zu entwickeln und zu etablieren. Dies soll auch insbesondere durch die Einbeziehung der jungen Generation geschehen. Es soll aufgezeigt und ein Verständnis dafür entwickelt werden, dass beide Lebenswelten ihre Vorzüge und Berechtigungen haben und sie gemeinsam zum Wohle aller im Sinne eines „wir für Steyerberg“ ihre beste Wirkung für alle Beteiligten erreichen.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die in der Kurzbeschreibung beschriebene Situation hat sich im Ort verstetigt und wird bereits in die nächsten Generationen übertragen. Es lässt sich am Beispiel Waldkindergarten aufzeigen, wie tief die Gräben in den Köpfen der Eltern immer noch sind. Dieser war zunächst auf dem Gelände des Lebensgartens angesiedelt, wurde jedoch kaum von Eltern aus dem Ortskern genutzt, da diese ihre Kinder nicht in den Einflussbereich der LebensgärtnerInnen geben wollten. Aufgrund zu geringer Kinderzahlen im Lebensgarten ist dann der Waldkindergarten in den Ortskern umgezogen, wo er sofort voll war und heute über eine dreijährige Warteliste verfügt. Des Weiteren gibt es sowohl im Lebensgarten als auch im Ortskern einen separaten Jugendtreff, der jedoch ausschließlich von den Kindern/Jugendlichen der jeweiligen Gruppen genutzt wird. Dadurch ergibt sich der jungen Generation keine Möglichkeit, die Gräben zu schließen, die die Eltern in vielen Bereichen immer noch leben. Natürlich richten sowohl der Ortskern als auch der Lebensgarten unterschiedlichste öffentliche Veranstaltungen aus (Märkte, Hoffeste, Schützenfest etc.), jedoch werden diese kaum wechselseitig besucht. Jede Gruppierung geht nur auf die von ihr ausgerichteten Veranstaltungen. Ein Austausch beider Gruppen findet nicht oder nur auf dem absolut notwendigen Minimum statt. Als Folge dieser Entwicklung findet kaum Austausch statt und die Qualitäten, über die sowohl die Menschen des Ortskerns als auch die LebensgärtnerInnen in ihren jeweiligen Bereichen verfügen, werden nicht zum Wohle aller und zur Steigerung der Lebensqualität, der Attraktivität sowie der Innovationskraft des Ortes genutzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Steyerberg Kernort und Lebensgarten
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst den Kernort des Flecken Steyerberg zuzüglich der Siedlung "Lebensgarten".
Einwohnerzahl
3000
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
REGISonline.de
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt auf Basis von REGISonline.de
Unterlagen zum Gebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebensgarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reitverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Steyerberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Steyerberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Chorlaut
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldkindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freie Schule Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldschule Steyerberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Achtsamkeit und Verstädnigung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Buddhistische Gemeinschaft Choka Sangha mit Tempel ToGenJi
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schule für Mediation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zentrum gewaltfreie Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebensmittel Distribution (LeDi)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Institut für angewandte Elektromobilität
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Amtshof Steyerberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsverbände aller Parteien Steyerberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Flecken Steyerberg ist Mitglied im nationalen Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung. Für das Jahr 2021 wird die Auszeichnung als nachhaltige Gemeinde durch das Land Niedersachsen angestrebt. Dazu wurde ein Nachhaltigkeitsrat gegründet. Der Permakulturpark ist integraler Bestandteil dieser Bestrebungen. Dieses Projekt soll ebenfalls in das Gesamtkonzept der Gemeinde eingebunden werden. Somit hat die Gemeinde ein starkes Interesse an der Verstetigung.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Leben im Meer - Inselgesellschaften in touristisch geprägten Lebensräumen (Dachprojekt)

Ansprechpartner
Heike Brunken-Winkler
Funktion Regionalmanagerin
Mikrokosmos Insel - Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen für kollektives Empowerment
Projektbeschreibung
Die Bewohner der ostfriesischen Inseln wohnen dort, wo viele Menschen gerne Urlaub machen. Davon leben sie, das ist die Haupteinnahmequelle der Insulaner, fast zu 100%. Der Tourismus wird aber auch immer mehr zur Belastung. Die work-life-balance gerät zunehmend ins Ungleichgewicht. Wohnungen werden nicht nur mehr sehr teuer, sie sind auch noch knapp. Alt werden auf den Inseln ist auch nicht mehr so selbstverständlich, wie noch vor 20 Jahren. Es gibt nicht genügend Pflege und ärztliche Versorgung. Geprägt ist das Leben auf den Inseln durch die Dorf-Stadt-Wechsel: Die „Einwohnerzahl“ der Inseln steigt in der Hauptsaison auf ein Vielfaches im Verhältnis zur „Grundbevölkerung“ an, die Infrastruktur der Kleinstädte wie Norderney und Borkum und der restlichen Inseldörfer muss diesen Anstürmen genauso gerecht werden, wie den Situationen im Winter, wenn wetterbedingt wieder Ruhe eingekehrt und die Bewohnerzahl wieder von "Stadt-" auf "Dorfniveau" geschrumpft ist. Das gleiche gilt für die Einrichtungen der Daseinsvorsorge und weiteren weichen Standortfaktoren, die maßgeblich das Inselleben prägen und gestalten. Das sind, hier in aller Kürze, insgesamt aber auch die Faktoren und Rahmenbedingungen, mit denen sich die Verwaltungen und Bürger jetzt stärker als bisher auseinandersetzen wollen und müssen, um für sich und für ihre Inseln eine Zukunft zu gestalten, die lebenswert und attraktiv genug bleibt, sowohl für die Inselbewohner, die Saisonkräfte und wie auch für ihre Gäste. Es geht um nichts weniger, als den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, den Erhalt und die Sicherung des Dorf-/Gemeinschaftslebens inklusive der identitätsstiftenden kulturellen Bindungen, der Sicherung der Ver- und Entsorgungsfunktionen, der Kranken- und pflegerischen Versorgung, des bezahlbaren Wohnens und der Sicherung der Wirtschaftskraft. Die Problemlagen sind dabei vielfältig, eine gemeinsame, strategisch orientierte und thematisch auf die Partner verteilte Prozess- und Beteiligungsstruktur evident. Dabei wird davon ausgegangen, dass eine externe organisatorisch-fachliche Unterstützung des Prozesses die internen Prozesse zu unterstützen hat, das Netzwerk aufbaut und die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf alle ostfr. Inseln erzeugt. Dieser Prozess, im Grunde ein gesellschaftlicher Transformationsprozess, mit der die Inseln resilienter werden, kann nicht mit lokalen Ressourcen allein gestaltet werden. Dieser Ansatz kann und sollte modellhaft für andere (insularen) "Mikrokosmen" sein.
Ausgangslage
Die Wirtschaft der Inseln basiert nahezu zu 100 % auf dem Tourismus (inkl. nachgelagerten Branchen). Dementsprechend geprägt ist das Leben auf den Inseln: Die „Einwohnerzahl“ der Inseln steigt saisonal auf ein Vielfaches im Verhältnis zur Grundbevölkerung im Winter an. Durch die Saisonkräfte steigt die EW um 3%; hinzukommen noch ca. 10,9 Mio. Übernachtungen und ca. 700.000 Tagesgäste (Zahlen für alle 7 Inseln). Dies heißt im Jahresrhythmus: In der Saison volle Auslastung bei den Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, bei touristischen Angeboten sowie bei den Fährbetrieben (100 %-Auslastung; Großstadtniveau); im Winter wird runtergefahren auf Dorfniveau. Nicht nur bei den beiden großen Inseln haben saisonverlängernde Maßnahmen bereits gewirkt, auch mit negativen Wirkungen auf die Work-Life-Balance, sowohl bei den Arbeitnehmern, wie bei den Arbeitgebern. Die Insulaner sind zunehmend überlastet. Dazu kommt die Wohnungsnot. Es hat eine "Syltifizierung" der niedersächsischen Inseln begonnen. Aufgrund der hohen Attraktivität der Destinationen werden Häuser an meist bietende Käufer vom Festland verkauft. Das führt zu Wohnraummangel für Insulaner und Fachkräfte, da bezahlbarer Wohnraum kaum vorhanden ist. Der "Ausverkauf" der Inseln führt auch dazu, dass die oftmals lange Zeit leerstehenden Häuser von Zweitwohnungsbesitzern der touristischen Vermietung entzogen wird. Für die Inselgemeinschaften aber noch entscheidender ist, dass das Inselleben darunter leidet. Zweitwohnungsb. nehmen im Regelfall nicht am Gemeindeleben teil, füllen kein Ehrenamt aus, bringen nicht ihre Expertise in die Dorf-/Quartiersgemeinschaften ein, wenn es darum geht, das Gemeindeleben zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ostfriesische Inseln
Beschreibung
Das Dachprojekt (dieser Antrag) zum Aufbau und zur interkommunalen Strukturierung einer gemeinsamen Gemeinwesenarbeit umfasst alle beteiligten ostfriesischen Inseln im niedersächsischen Wattenmeer bzw. die drei an diesem Projekt teilnehmenden Inselkommunen Spiekeroog, Juist und Wangerooge. Die sieben Inseln liegen in vier verschiedenen Landkreisen: Borkum gehört zum Lkrs. Leer, die Inseln Juist, Norderney und Baltrum zum Lkrs. Aurich, Langeoog und Spiekeroog zum Lkrs. Wittmund und Wangerooge zum Lkrs. Friesland.
Einwohnerzahl
17775
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2019 (Gebietsstand: 1.7.17)
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100001V, Stand: 07/2017 Projektgebiet: Spiekeroog, Juist, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale von GWA auf: Die Bewohner und Bewohnerinnen stehen im Fokus und sie sollen nach Möglichkeit alle und alle mit ihren jeweiligen Stärken aktiviert werden. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse, die in den zwei Phasen der Zukunftsstadt erzielt worden sind. Die 9 Leitsätze zeichnen das Bild der beteiligten Insulaner, das für die Arbeit des Gemeinwesens Ausgangspunkt ist. Mehr Verantwortung, mehr regionale Identität, bessere work-life-balance, verbesserte Infrastruktur und Daseinsvorsorge, bezahlbarer Wohnraum, die Potentiale der Insulaner müssen (innovativer) entwickelt werden, der soziale Zusammenhalt muss wieder in den Fokus, Bildungs-/Weiterbildungsangebote sollen entwickelt, das Inselleben attraktiver. Identifikation mit dem Gemeinwesen muss wieder in den Vordergrund rücken, die saisonal bedingten massiven Belastungen von der Gemeinschaft besser aufgefangen werden. Ein interkommunales Netzwerk zwischen Bewohnern der beteiligten Inseln und jeweils insulare Netzwerke, breite Bündnisse zwischen den Bewohnern entstehen. Kooperationen sind gewünscht, werden gesucht und gefunden, Problemlagen werden erkannt und vergegenwärtigt, so wie auch die Lösungsansätze. Die Beteiligung von Fachleuten und Wissenschaft geschieht allein unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeitet werden, die den Transformationsprozess unterstützen und verstetigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Aktivierung der Bewohner hat mit den geplanten Methoden funktioniert. Gemeinsam haben sie Ziele für ihre eigene Inselzukunft festgelegt und organisieren sich, um die vielen kleinen und größeren Maßnahmen und Aktionen umzusetzen.
Beschreibung
Die eingangs durchgeführte Open Space-Veranstaltung, weitere öffentliche Informationsveranstaltungen, Workshops und Gespräche haben eine positive Akteursgemeinschaft hervorgerufen, die sich um die Belange der Inselgemeinschaft kümmert.
Beschreibung
In den letzten Dekaden, haben die Inselgemeinschaften aufgrund der zunehmenden Zahl an Gästen ein hohes Potential zur Bewältigung von Stresssituationen und zur Selbstorganisation entwickelt. Dieses Potential wird in Zukunft für eigene Projekte genutzt.
Beschreibung
Es gibt eine zunehmende Zahl von auswärtigen Mitarbeitern aus dem europäischen Ausland und darüber hinaus. Diese neuen "Mitbewohner" sind durch direkte Ansprache stärker in die Planung und Umsetzung der zukünftigen Projekte und Aktionen einbezogen.
Beschreibung
Die beteiligten Inseln haben sich jeweils mit ihren Schwerpunktthemen so vernetzt, dass über den kontinuierlichen Austausch der Projektergebnisse Jeder von Jedem gelernt hat und unterstützt wird. So werden alle Belange des Insellebens beachtet.
Beschreibung
Nicht allein das Netzwerk eines jeweiligen Insellabores konnte erfolgreich aufgebaut werden, auch die Insellabore untereinander sind miteinander vernetzt, sowohl über die Insellotsen, wie auch über fachlich orientierte Akteursgruppen.
Beschreibung
Die bereits bestehenden Vereinsstrukturen in jeder Destination, wie auch die inselübergreifenden Treffen der "Insulaner unner sück", die jährlich stattfinden, werden durch das GWA - Projekt unterstützt und gestärkt. Fördermittel werden entspr. akquiriert.
Beschreibung
Auf administrativer Ebene gibt es Ansätze, die Inseln bei der Bewältigung der Wohnungsnot zu unterstützen. Die Inselgemeinschaften selber haben über die vielen Gespräche und Informationsveranstaltungen Strategien für Hilfe-zur-Selbsthilfe entwickelt.
Beschreibung
Das Projekt "Leben im Meer" hat über ein ausgesprochen offensives networking auf und zwischen den Inseln gemeinwesenorientiertes interkommunales Handeln zwischen den Akteuren auf administrativer, politischer und gesellschaftlicher Ebene erreicht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Matthias Piszczan, Dr. Tjark Goerges, Marcel Fangohr (Bürgermeister von Spiekeroog, Juist und Wangerooge)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Vertreter von den drei Inselkommunen; Inselräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselzeitungen, regionale Presseorgane
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
jeweilige Schlüsselakteure auf den Inseln und Netzwerker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inselbüros (siehe Anträge der Gemeinden Spiekeroog, Juist und Wangerooge)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
nach Bedarf: ggf. weitere bzw. übergeordnete Instanzen/Institutionen wie z. B. die Nationalparkverwaltung, Landkreise etc.
Typ
Stadtteil
Galerie
vision achter
w8 karte
karte mit orten
faehre nach norderney
dsc 0098
wattenmeerachter 120517 hei 067
Zustimmung Veröffentlichung
On

30455 – Davenstedt kollektiv

Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
Organisation Diakonisches Werk Hannover gGmbH
Funktion Stadtteildiakonie
Ein Stadtteilnetzwerk für Davenstedt & Wir zeigen was Du hier alles machen kannst
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Davenstedt wird sich ein Netzwerk aus Vereinen und Verbänden, Einrichtungen und Nachbarschaften bilden. In diesem Netzwerk werden die einzelnen Akteure der kulturellen, freizeitpädagogischen, sozialen und sportlichen Angebote angeleitet und unterstützt. Dafür wird eine Person als „Motor“ zur Selbsthilfe bei den Aktivitäten für einen Jahreszyklus im Stadtteil begleiten und unterstützen . Am Ende soll ein Stadtteilforum stehen, in dem miteinander das Stadtteilleben gestaltet wird. Dort ist bekannt, wo, welches Material, Wissen und „know how“ und weitere Unterstützung vorhanden ist. Schon vorhanden Veranstaltungen wie, das Davenstedter Marktfest, das winterliche Hüttendorf oder Veranstaltungen zum internationalen Nachbarschaftstag u. v. a. m. werden aufgegriffen mitgestaltet. Es wird versucht, neue Personengruppen in das Stadtteilleben zu integrieren und Interessierte BürgerInnen auch ohne Vereinsanbindung zu Mitgestaltung in Davenstedt zu aktivieren. Davenstedt ist ein Stadtteil, in dem die Bewohner/innen trotz vielerlei Mängel gerne leben. Dieses Gefühl soll gestärkt werden und in einem Film zum Ausdruck gebracht werden. In diesem Film werden Gruppen, einzelne prägende Personen und viele andere mehr zeigen, warum es sich lohnt in Davenstedt zu leben. Vereine und Einrichtungen im Stadtgebiet stellen ihre Aktivitäten dar. Eine Filmidee ist schon im Wachsen und für die Titelmusik steht eine Komponistin bereit. Durch die Einbindung möglichst vieler Akteure im Stadtteil wird ein Imagefilm über das Stadtteilleben in seiner Vielfalt entstehen. Das Vereinsleben, die Angebote der Einrichtungen und die Aktivitäten in der Nachbarschaft können öffentlichkeitswirksam präsentiert und für alle, insbesondere für die Menschen, die bisher nicht angesprochen wurden, zugänglich gemacht werden. Mit dem Rückenwind aus dem „Dreherlebnis“, werden die Akteure zur weiteren, gemeinsamen Gestaltung des Wohnens und Lebens in Davenstedt motiviert. Es soll en ein Stadtteilforum (Arbeitstitel) als Koordinations- und Kommunikationsinstrument entstehen. In diesem Projekt werden dafür Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, dass eine Zusammenarbeit von ehrenamtlich Mitarbeitenden, hauptamtlich Mitarbeitenden, der Verwaltung und Politik mit Spaß zur Verbesserung des Stadtteillebens möglich wird.
Ausgangslage
Ausgangslage Die Vereine mit ihren ehrenamtlichen Strukturen und die ‚Einrichtungen im Stadtteil arbeiten „am Limit“. Es fehlt an Kommunikationswegen und Netzwerkstrukturen. Der Bezirksrat vermisst ein Ansprechpartner auf der Stadtteil- und Nachbarschaftsebene. Große Teile der Bevölkerung finden keinen Zugang zum kulturellen und sozialen Stadtteilleben. Die ehrenamtlich Aktiven sind zum Teil aufgrund der steigenden Anforderungen bei der Ausrichtung von öffentlichen Veranstaltungen überfordert und frustriert. Der Verein Davenstedter Marktfest leidet an verstärkter Mitgliedererosion und dadurch zunehmender Handlungsunfähigkeit. Den wenigen "Profis" im Stadtteil wird immer mehr die Veranstaltung der Aktivitäten überlassen. Während des Prozesses "Mein Quartier 2030" im Jahr 2017 wurden Mängel im Stadtteil deutlich. Die Grundversorgung (Einzelhandel, ...) ist nicht flächendeckend gewährleistet. In einem Wohnviertel mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung fehlen Freizeiteinrichtungen für Senioren. Im Gebiet um den Davenstedter Markt, dem Stadtteilzentrum hat sich ein Wohnquartier mit besonderem sozialen Handlungsbedarf entwickelt (2). An dieses Wohnviertel erstreckt sich Richtung Norden ein Häuserreihe mit drei bis viergeschossiger Wohnbebauung mit Unterkunftshäusern der Stadt Hannover Es gab hier Voruntersuchungen für das Programm "Soziale Stadt". Vorgeschlagenen Lösungsansätze sind eher im baulichen Bereich und in der Platzgestaltung. Die immer offener zutage tretenden sozialen Auffälligkeiten werden mit dem Ruf nach der Ordnungsmacht der Stadt beantwortet. Vorhandenen Stadtteileinrichtungen werden nicht ausreichend in die Neugestaltung mit einbezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Davenstedt ist ein Stadtteil mit rund 11.000 Einwohnenden am Westrand von Hannover ohne Stadtbahnanbindung. Durch das Industrie- und Gewerbegebiet Lindener Hafen ist es räumlich vom Stadtgebiet isoliert. Mit einer Taktung von 20 Minuten fährt eine Buslinie in die Innenstadt Hannovers. Der Stadtteil selbst ist geprägt von einer Bebauung und sozialen Struktur mit „harten Übergängen“. Wohngebiete sind unterbrochen von Kleingartenanlagen und direkt ineinander übergehende Schlichtbebauung - in drei Wohnblöcken bis zu 150 Bewohner/innen - zu Einfamilienhäusern. Der vorhanden alte Dorfkern liegt gegenüber dem vier- bis fünfgeschossigen Mietwohnungsbau um den Davenstedter Marktplatz, ein sich entwickelnder sozialer Brennpunkt. Hier wohnen 30% der Stadtteilbevölkerung auf einem Achtel der Stadtteilfläche. Ebenso finden wir hier den höchsten Migrationsanteil (30% und einen sehr hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen (22,5%). Das Wohnquartier um den Davenstedter Markt und die Schlichtbebauung am Geveker Kamp ist für das Antragsverfahren Programm „Soziale Stadt“ vorgesehen. Der Stadtteil hat den dritthöchsten Altersdurchschnitt in Hannover. Ein Wohngebiet rund um den Auerhahnshof mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung (38% ü. 60 J. davon 58% ü. 75 J.). ist ohne Nahversorgung und Freizeiteinrichtungen für Senioren .
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Untersuchung "Mein Quartier 2030" (1), Soziale Vielfalt - Dynamik und Wandel 2014 - 2017 LHH (2), Strukturdaten 2017 der LHH (3), Die Kartenausschnitte sind aus den Karten, einzusehen unter https://mq2030-ahlem-badenstedt-davenstedt.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Berichte LH Hannover 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt wird als dynamischer Prozess angelegt und orientiert sich am wohlfahrtstaatlichen/sozial- integrativen Ansatz (Murray G. Ross). Als Handlungsgrundlage des Konzeptes stehen,die Aktivierung der Selbsthilfe der Betroffenen unter Berücksichtigung der Lebensraumorientierung und die Netzwerkarbeit. Es sollen die Bedürfnisse und Interessen der Stadtteilbevölkerung in den Vordergrund gestellt werden. Eine Beteiligung und Einflussnahme auf das öffentliche politische Leben im Stadtteil, Stadtbezirk und ggfls. in der Gesamtstadt soll hergestellt werden. Dabei geht es nicht um die "Besserung" der Menschen, sondern um die Verbesserung der Bedingungen für die Menschen. BürgerInnen, Politik, Verwaltung und Vereine und Institutionen sollen sich als Bündnispartner verstehen. Dieser Prozess wird gemeinsam mit den Akteuren im Stadtteil moderiert und gestaltet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das neu gebildete "Stadtteilforum" findet regelmäßig statt. Es werden hier Veranstaltungen geplant und durchgeführt.
Beschreibung
Die vorhandenen sozialen, kulturellen und freizeitpädagogischen Angebote sind überarbeitet und durch neue ergänzt. Es kommen Tellnehmende, die bisher im Stadtteilleben nicht aufgetaucht sind.
Beschreibung
Das neue Netzwerk wird als Ansprechpartner im Stadtteil aus den Nachbarstadtteilen, der Stadtverwaltung und der Politk ernst genommen. Bürgerinnen und Bürger treten an das Gremium mit Wünschen und Engament heran.
Beschreibung
Die Zahl der Aktivitäten und Veranstaltungen im Stadtteil steigt und die Teilnahmezahlen steigen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Plantage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Kiezbook
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Johannes Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Davenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Jugendtreff "Desperados"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Steinbreite, Friedrich-Ebert-Schule Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessierte und aktive BürgerInnen
Typ
Stadtteil
Galerie
rueckseite terassenhaus marktplatz
marktplatz 1
unterkunft geveker kamp 9 13
altes dorf
wohnviertel auerhahn hof
wohnviertel davenstedter markt
miethaus davenstedter markt
durchgang marktplatz
zufahrt marktplatz
unterkunft geveker kamp 9 13
Zustimmung Veröffentlichung
On