Skip to main content

2. Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfepotenzialen und Partizipation,

ONE WORLD Ostheide e.V. / Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe ab 2.Jahr

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Fortführung der entwickelten Praxis des sozialen Austauschs zwischen Kulturen, Generationen, Interessengruppen, Kulturschaffenden unterschiedlicher Ausprägung und Erweiterung um eine interaktive Plattform mit Studio-Qualität.
Projektbeschreibung
ONE WORLD ist 2018 angetreten, um in der Region Ansprechpartner, Koordinator, Forum und Bühne für alle zu sein, die aktives Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung zwischen Generationen, unterschiedlichen sozialen Gruppen und Kulturen suchen und fördern. Vom Senioren-Cabaret über den Wirtschaftskreis bis zu den Landfrauen. Seit 2019 wird die Arbeit durch 2 feste Planstellen, intensivierte Kommunikation und technische Optimierungen gefördert und dadurch verstetigt. Migranten wurden intensivere Kontakte zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen eröffnet, gleichzeitig die Möglichkeit zur eigenen kulturellen Präsentation. Durch die Förderung wurden u.a. die Rahmenbedingungen geschaffen für die Einrichtung von Praktikums- und Ausbildungsstellen für Migranten im Kulturzentrum. Um Inhalten, Kooperations- und Programm-Angeboten weitere Resonanz zu verschaffen, sollen in der nächsten Stufe digitale - perspektivisch auch interaktive - Kommunikations-Plattformen aufgesetzt werden zur: - Erhöhung der Reichweite der Inhalte und des Angebots - Gewinnung neuer Kontakte im erweiterten Einzugsgebiet - Minderung von Schwellen-Ängsten durch vorerst digitale Teilhabe - Bereitstellung einer medialen Dialogplattform für alle Institutionen des Gemeinwesens Angesichts absehbar auch in längerer Zeit bestehender Hemmnisse durch Pandemien gewinnt das Projekt „Erweiterung der entwickelten Praxis sozialen Austausches um eine interaktive Plattform mit Studio-Qualität“ über das ursprünglich angedachte Ziel hinausgehende Bedeutung. Als krisenresistente Plattform kann es im Falle weitestgehenden shut downs Kontakte mit und unter den jeweiligen Gemeinwesen-Zielgruppen stützen. Derzeit wird - gefördert durch den Verband Soziokultur - ein erster formaler Test im Bereich des Generationen-Dialoges gestartet. In mehreren Unterthemen werden Senioren und junge Menschen im Dialog und medial dokumentiert „Old meets Young“-Beiträge erarbeiten. Z.B.: 1. in einem Vice/Versa- Interviewformat „Was bedeutet für Dich alt/jung sein“. 2. mit einer Ausstellung „Jugendfotos der heute Alten vs. Selfie-Posing“. 3. in einem Singer-Songwriter-Workshop für Senioren und Kinder, 4. als Doku „Tanz die Jugend/Swing meets Hip Hop“. Ziel ist es, Klischees abzubauen, Idealisierungen zu reflektieren und generationsverbindende Muster herauszufiltern und dies digital breit zu kommunizieren. U.a. für das so erprobte Test-Format der Gemeinwesenarbeit bewerben wir uns um Förderung einer langfristigen Verankerung.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Gegründet wurde ONE WORLD, um als multifunktionale vernetzte Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit im ersten Schritt Migranten eine nachhaltige Integrationsmöglichkeit zu bieten und so gesellschaftlicher Isolation und Vereinsamung, Gefährdung durch Drogen und Abrutschen in kriminelle Aktivitäten entgegenzuwirken. Die durch die Förderung der „Guten Nachbarschaft“ bewirkte Stabilisierung der Arbeitsstrukturen ermöglichte die Etablierung von 3 Ausbildungs- und einer Bufdi-Stellen für junge Menschen aus 4 Nationen. Das Zentrum hat sich auch als interkulturelle Bühne und Begegnungsstätte mit dem umfänglichsten Kultur-Programm der Region entwickelt. In der Außenwirkung hat das Modell-Projekt das Zusammenleben der Kulturen im Landkreis nachweislich verbessert. Gewürdigt wurde dies durch 4 Unternehmens-Spenden in Höhe von insgesamt 12.500 €, weiteren Einzelspenden von rund 4.000 €, + 10% Fördermitglieder, Vervierfachung der Newsletter-Abonnenten und einer Vielzahl von positiven Social Media- und Presseveröffentlichungen. Diese Entwicklung hat neben dem interkulturellen Ansatz auch die angestammte Bewohnerschaft verstärkt in das Haus zurückgebracht, nach 5 Jahren Leerstand. Vereine, politische und andere gesellschaftliche Gruppierungen, die Samtgemeinde, kirchliche Gremien und Bildungsträger nutzen zunehmend die Räume und technisches Equipment neben dem regelmäßigen Kulturprogramm. Das erste strategische Ziel wurde somit durch die Hilfe der „Guten Nachbarschaft“ in Gänze erreicht. Im nächsten Schritt streben wir nun die Erweiterung um weitere Dimensionen der Gemeinwesen-Arbeit an: Beratungs- und Selbsthilfe-Angebote sowie mediale und Vertriebs-Plattform regionaler Kleinproduzenten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
21400 Reinstorf Lüneburg - und - angrenzende Landkreise
Beschreibung
Unsere Veranstaltungsangebote wurden bis Ende 2019 genutzt von rund 10.000 Besuchern p.a.. Bis März setzte sich der Trend fort. Das entspricht rund 3.000 Personen ( Schnitt ca. 3 Besuche p.a.). Diese kommen gemäß Newsletter-Abos und punktuellen Befragungen vorwiegend aus Lüneburg und dem LKR LG. Zunehmend auch aus den umliegenden größeren Orten Uelzen, Winsen, Bleckede, d.h. auch aus anliegenden Landkreisen.
Einwohnerzahl
200000
Quelle / Anmerkungen
Stat. Landesamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. Eine Betrachtung "Gesamtstadt" entfällt dadurch. Kommentar zur Situation: 2011-2017 stagnierte der Prozentsattz der bis 14jährigen, für den Zeitraum bis 2030 wird ein Rückgang um 3 % prognostiziert. Ableitung: dies ist ein Indikator für die sinkende Attraktivität und das Image-Defizit des Raumes für junge Familien.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. eine Betrachtung Gesamtstadt entfällt dadurch Kommentar zur Situation: 2011-2017 wuchs die Zahl drer 14-26jährigen um 5%, dieser Wert geht jedoch auf den Zuwachs aus dem Kreis der Geflüchteten zurück. Für den Zeitraum bis 2030 wird ein Rückgang um 5 % prognaostiziert. Ableitung: dies ist ein Indikator für die sinkende Attraktivität und das Image-Defizit des Raumes für junge Erwachsene und junge Familien.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quellen: GEWOS Altersgruppenuntersuchung Landkreis Lüneburg; Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH Als Projektgebiet wird hier LKR Lüneburg angenommen. eine Betrachtung Gesamtstadt entfällt dadurch Kommentar zur Situation: 2011-2017 wuchs die Gruppe der über 60jährigen um rund 30%, für den Zeitraum bis 2030 wird ein überproportionaler Zwachs von über 30 % prognostiziert. Ableitung: die Region ist stark von älteren Bewohnergruppen geprägt, die daher auch im primären Fokus.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsagentur Lüneburg Uelzen
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeszeitung für die Lüneburger Heide
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stat. Bundesamt. Keine Angaben zum LKR Lüneburg, wir gehen von einem ähnlichen Prozentsatz wie dem Bundesschnitt aus
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Lüneburg, Landkreis - Urbistat
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ONE WORLD ist durch seine interkulturelle Programmausrichtung und deren angestrebte weitere Vertiefung wesentlich auf die Verbesserung immaterieller Bedingungen ausgerichtet. Die bezieht sich sowohl auf die Qualität sozialer Bezie­hungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen als auch auf die Beziehungen der angestammten Wohnbevölkerung. Niederschlag findet dies zum Beispiel in der Nutzung der Räume durch Landfrauen, Wirschaftskreis, Kulturgruppen, Literatur-Café, Ferien-Jugendprogramme, neuerdings VHS, politische Veranstaltungen, Kirchentagungen etc.. Kurz: Mit Wiederöffung des Hauses durch den ONE WORLD e.V. ist ein sozialer Treffpunkt entstanden der unter dem traditionellen Konzept Dorf-Gasthof nicht mehr möglich gewesen wäre, was auch der jahrelange Leerstand dokumentiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Menschen aus der Region mit Anregungen und eigenen Projekten das Haus nutzen (Tanzgruppen, Vortragsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen regionaler Vereine etc.). Und das Haus bietet - dem Ursprungsansatz folgend - Einheimischen wie Zugezogenen gesellschaftlich wertvolle Interaktionsmöglichkeiten und Geflüchteten Ausbildungs- und somit existenzsichernde Perspektiven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Angebot gestaltet sich zu einem großen Teil aus Impulsen der Bewohnerinnen. Neue Plattformen wird von Anbeginn verstanden als Medium der Bewohner/innen. Kriterium: Relevante Nutzung/Gestaltung durch Bewohner/innen
Beschreibung
ONE WORLD stellt Räume und personelle Ressourcen, soweit möglich zur Verfügung. Ziel: weitestgehend eigenständige Planung und Umsetzung durch Bewohner/innen. Erfolgsparameter: Steigerungsrate eigenständig geplanter Projekte im Haus
Beschreibung
Es sind z.B. zum Wirtschaftkreis (Netzwerk Kleinunternehmen) als auch zu kirchlicher und Gemeinde-Jugendarbeit / Senioren-Einrichtungen inensive Bande geknüpft. Auf diese stützen sich viele Projekte. Kriterium: Zunahme regionaler Bezüge des Angebots
Beschreibung
Das ONE WORLD-Programm ist in der Region einzigartig in seiner Buntheit zwischen lokalen Amateuren und z.B. Weltspitze Jazz. Kriterium: Grundsätzlich Einbindung aller Impulse/Anfragen soweit mit ONE WORLD Prinzipien übereinstimmend
Beschreibung
Ausdruck hierfür: Beim monatlichen "1W Stammtisch" treffen differenzierte professionelle Darlegungen auf schlichte Anregungen aus dem Nutzer-Kreis. Kriterium: gegenseitig bestätigte Wertschätzung auf Augenhöhe
Beschreibung
Bei Nutzern, Kulturschaffenden, Medien und Förderern aus der Wirtschaft erhält ONE WORLD sehr positive Kritiken. Erfolgskriterium ist die die Quote, wie häufig dies Feedback zu konkreten Einbindungen/Unterstützung der Arbeit führt.
Beschreibung
Ziel der Einführung interaktiver digitaler Plattformen ist die Intensivierung des nachbarschaftlichen Dialogs unterschiedlicher Zielgruppen. Kriterium wird sein, wie häufig dies Instrument von verschidenen Gruppen zum Dialog genutzt wird.
Beschreibung
Für alle Bedarfe des sozialen Zusammenlebens Lösungs-Ansätze, -Wege oder Vermittlungs-Angebote bereithalten. Kriterium: Wo Defizite bestehen über Netzwerk komplettieren
Beschreibung
Im regelmäßigen Dialog mit Bewohner/innen, einzelnen Aktivistinn/en, politischer, kirchlicher und wirtschaftlicher Ebene die medial mittelnde Potenziale anbieten und unterstützen. Kriterium: Zahl von Forums-Aktivitäten im Haus.
Vorhandene Strukturen
Zwar ist 2 nicht für uns relevant, aber wir wollen unsere Struktur hier dennoch darstellen : Der Verein ONE WORLD Ostheide e.V. hat mittlerweile 170 Mitglieder. Hierbei sind rund 70% Fördermitglieder und ca. 30% in unterschiedlicher Form und Intensität strukturell involviert: Vorstand : Vorsitz Marketing-Director i.R. mit Ausbildereignung : zuständig für Programmplanung Musik, Film,Theater, Literatur, Ausstellungen, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen, Ausbildung im Eventbereich stellv. Vorsitzende IT-Beraterin: zuständig für Organisation und Digitalisierung; stellv. Vorstand Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kirchenvorstand zuständig für regionalen Kooperationen und Finanzen. Küchen-Team: Leitung durch eine ehemalige Inhaberin eines Catering-Services, 4 wechselde ehrenamtliche Mitarbeiter, 2 Auszubildende aus dem Kreis der Geflüchteten, Team Service: 3 wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter, 2 davon aus dem Kreis der Geflüchteten, hiervon eine Auszubildende; Team Eventtechnik: 5 ehrenamtliche Mitarbeiter, hiervon 1 professioneller Event-Techniker, 1 Musiklehrer, 1 TV-Techniker aus Burundi, 1 Musiker aus Kuba; Team Ausbildung: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter - ein Studiendirektor i.R., 1 Schulleiter i.R., ein ehemaliger Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte, 1 Marketing-Direktor i.R. Team Kommunikation: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter (1 IT-Verantworliche i.R. für Online-Kommunikation, 1 Redakteurin, 1 Lehrerin,1 Market.-Dir. i.R.) 2 aus dem Kreis der Geflüchteten
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg, Gemeinde Reinstorf, Samtgemeinde Ostheide, Jugendarbeit Neetze, Gemeinde Thomasburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vakuum e.V. Bad Bevensen, LAG Rock Hannover, filmpalast Lüneburg, div. Kulturzentren im Rahmen der LAGS Hannover, VHS Lüneburg, Kulturbeauftragte Scharnebeck, Musischer Verein Barnstedt, Adendorfer Serenade, Salon Hansen Lüneburg, E-Ventschau, Musikmeile,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg - Bildungs- und Integrationsbüro, Leuphana Fakultät für Kulturwissenschaften angestrebt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mosaique, Haus der Kulturen, Lüneburg, Dörferbus e.V. Ostheide, Friedenstiftung Manzke,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenvereinigung Landkreis Lüneburg, FFW Reinstorf, Kulturscheune Reinstorf, TuS Neetze, Linedance Bleckede: TSV Thomasburg, Vicus e.V. Barnstedt, Zeltschule e.V. München,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lüneburg, VHS Lüneburg,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Reinstorf, deutsch iranische Kirchengemeinde, Kreiskirchenamt Lüneburg, Kirchengemeinde Thomasburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg, Wirtschaftskreis Ostheide e.V., Heide Hotel Reinstorf, Contigo Fairtrade, Lüneburg, Biohof Koch, Heiderinder,Protones Veranstaltungstechnik Lüneburg, GVK Werbeagentur Lüneburg, Fa. Manzke, Krombacher Sponsoring, VGH, Volksbank, Nordson Eng
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, DLF Kultur, FFN, Landeszeitung Lüneburg, Radio Zusa Lüneburg, Quadrat-Magazin Lüneburg, Zero Magazin Wendland, Stadlichter Lüneburg, Lüneinfo
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU, SPD, Grüne, Doris Schröder-Köpf Schirmherrin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
170 Vereinsmitglieder, 420 Newsletter-Abbonent/innen, ca. 70 Spender/innen im Corona-Context
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Seit 2018 300 Veranst., über 10.000 Tickets , 170 Mitglieder, rund 40 aktiv, 4 bezahlt + 3 Azub, 1 Bufd. Budget 140.000 € 2019 : 39% Gagen, 22% Personal, 39% sonstige, gedeckt durch 45% Ticket-Einnahmen, 12% Mitgliedsbeiträge und Spenden, 43 % Fördergelder. Ticket, Beiträge/Spenden zeigen in den ersten beiden Jahren konstanten Anstieg. Bei weiterer Förderung solide und tragfähige Bilanz. Kommunale Mittel erhalten und benötigen wir nicht. Beantragt: Projekte Technik-/Pandemie-Empowerment,
Galerie
stage
front
raumprojektion 1
tagung
feier
gasthaus 1905
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bunte Vielfalt im Zukunftszentrum - von Mensch zu Mensch

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Teilhabe für Alle
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist für die Bewohner der drei Stadtteile eine feste Anlauf- und Begegnungsstätte geworden. Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt u. die verschiedenen Projekte geplant. Durch die Vielfalt der Angebote fühlt sich jede/r Bewohner/in angesprochen. Die vielen Hilfs- u. Begegnungsangebote nutzen ganz unterschiedliche Zielgruppen. Regelmäßige Befragungen der Bewohner/innen durch die Stadtteilmanagerinnen ergeben immer wieder neue Bedarfe. Diese Bedarfe werden von den Stadtteilmanagerinnen zusammen mit den Bewohner/innen geplant und umgesetzt. Gerade in unserem ländlichen Raum, der stark von der Demografie-Wandel geprägt ist, sind diese Angebote unverlässlich. Dies wurde auch immer wieder durch Vertreter aus der Politik bestätigt. In unserer täglichen Arbeit steht die Integration und Teilhabe, aber auch die ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen im Vordergrund. Dabei stellen wir fest, dass ohne professionelle Unterstützung die Bewohner/innen überfordert sind. Durch die Förderung haben wir die Möglichkeit, die Bewohner/innen aktiv zu unterstützen. Die Erfolge zeigen auch, dass unsere Angebote gerne angenommen und genutzt werden, um die Lebenssituationen in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Aussagen der Bewohner/innen sind z. B. : „ Das Zukunftszentrum ist mein 2. Zuhause, hier fühle ich mich wohl, kann mich austauschen und bin unter Gleichgesinnten.“ Oder: „ Im Zukunftszentrum fühle ich mich wohl, weil ich hier so angenommen werde wie ich bin. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Unser Motto ist: Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe und als Ort für Menschen, die in dieser Gesellschaft oft keinen Platz finden. Wir bringen Alle zusammen u. fördern Integration. Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Das überträgt sich auch auf die Bewohner/innen. Mit der neuen Förderung soll in den nächsten drei Jahren zum einen die Arbeit weiter verstetigt werden, zum anderen sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Gemeinwesenarbeit auf die umliegenden Dörfer auszuweiten. Hierzu fahren wir z. B. in die Dörfer u. wollen mit einem Meghaphon die Bew. auffordern, sich mit uns auf dem Dorfplatz zu treffen, um dadurch in den Austausch u. die Bedarfsermittlung zu kommen. So können z. B. die Angebote des Senioren-Hilfsdienstes oder die Nachbarschaftshilfen etabliert oder ein Mobilitätsangebot geschaffen werden.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Nachdem wir in 2017 mit dem Projekt ZukunftsZentrum gestartet sind, konnten wir in den 3 Stadtteilen mit sozialem Brennpunkt erreichen, dass die unterschiedlichen Personengruppen sich durch die vielfältigen Angebote angesprochen fühlten. Durch die verschiedenen Projekte konnten viele Menschen aus der Abwärtsspirale geholt werden. Durch die Aktivierung der Bewohner durch die Stadtteilmanager haben sich schon einige Bewohner in verschiedenen Projekten engagiert und dadurch Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Allerdings haben wir auch festgestellt, dass es einige Bedarfe auch über die Stadtteilgrenzen hinaus gibt. Dannenberg ist mit seinen 28 Ortsteilen und Dörfern stark vom demografischen Wandel geprägt.In der Stadt Dannenberg liegt der Bew. -Anteil der Senioren bei 30,8 % auf Samtgemeinde-Ebene sogar auf 34%. In den umliegenden Dörfern gibt es keinerlei Infrastruktur und keine Nahversorgung. Das bedeutet, auch außerhalb der Stadtteilgrenzen gibt es viele Menschen, die durch Isolation und Vereinsamung nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dies liegt zum einen an der mangelnden Mobilität, aber auch am mangelnden Einkommen. Die Menschen sitzen in den Ortsteilen/Dörfern fest, Busse fahren höchstens 3 x am Tag und der Fahrpreis ist relativ hoch. Hier ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert und es gibt dringenden Handlungsbedarf.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstraße. /Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf Straßenzüge Feldstraße. / Bellmannsfeld, Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue- Develanging
Beschreibung
Der Develang mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Integrationsbeauftragte Landkreis Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise ( Elbe- Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
develangring_0.png (61.68 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr./Franz-Lübeckstr.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elbtalaue
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich anhand der Samtgemeinde-Grenzen.
Einwohnerzahl
20759
Quelle / Anmerkungen
Zensus 1011
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
img_2040.jpg (96.5 KB)
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiterer Netzwerke und Kooperationsstrukturen, Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst, Aktivierung der Bew. auch außerhalb der Stadtteile einen Schwerpunkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv en. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Beschreibung
Unser Leitgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel ist, dass die Nachbarschaftshilfen von den Bewohnern selbst organisiert werden.
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
psychiatrische Tagesstätte der Brücke e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg-Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wendland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Bauverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotary Club
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum der ev. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogischer Kindergarten Leben Leben
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Weiterhin soll versucht werden, über die kommunalen Strukturen eine, evtl. auch anteilige Finanzierung möglich zu machen. Hier sind und bleiben wir nach wie vor in Gesprächen mit dem Bürgermeister und den politischen Gremien vor Ort. Hierzu soll eine Strategie für eine nachhaltige Finanzierungsgrundlage entwickelt werden, um andere Finanzierungsmöglichkeiten zu akquirieren. Ziel ist, durch unabhängige Finanzierungsmöglichkeiten die Zukunft des Zukunftszentrums zu sichern.
Galerie
c236da5a e0aa 4a15 a29e aee5fa58619a
e749b90e a2b0 4978 96da 15d598a637df 1 201 a
3ebd4e8f 6de1 4df6 93ae dc51b6d7ba5e
7a21ffe8 3fde 4fc2 8698 425533a99a84
0195bb7e 5768 4dc4 91cd fca6dd45309d
8d193030 0ea6 4fa7 9a61 90d52296abc6
8a5ef43c d34b 43aa a8ae 00a679e688b3
b53dde44 7fe9 4ff8 b79f d55afc38975e
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfältige Begegnungsorte schaffen - Miteinander und Füreinander in Empelde

Ansprechpartner
Martyna Pieczka
Funktion Koordinatorin des Familienzentrums
Generationen verbinden – Förderung der Integration und Teilhabe
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum gibt es seit 2010, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubringen und ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander mit zu gestalten. Das Motto war und ist „Miteinander und füreinander in Empelde“. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot für Begegnungen, Kommunikation sowie für die gemeinsame Gestaltung von Freizeit und Bildungsangeboten für Jung und Alt. Von den Menschen vor Ort gehen die bisherigen Aktivitäten aus, 2019 wurde der Quatierstreff von Win.e.V. in unmittelbarer Nähe eröffnet. Die Ziele des bisherigen Antrags soziale Integration von Menschen verschiedenster Ethnien und Generationen, Vereinsamung und soziale Isolation vermindern und Erwachsene, die von Einsamkeit betroffen sind, ehrenamtlich einbinden, wollen wir weiterführen und planen mit Win e.V. weiterhin zusammen zu arbeiten. Das Familienzentrum ist ein Ort der aktiven Teilhabe, in dem Ideen gesponnen und umgesetzt werden, Besucher*innen werden regelmäßig zu ihren Wünschen und Änderungen befragt. Gewünscht werden mehr kulturelle Angebote. Es gibt bestehende Plätze im Ort, die wenig besucht werden, kulturelle Angebote fehlen, der Anteil an Menschen mit Fluchterfahrung ist hoch, viele Kinder und Erwachsene haben Sprachprobleme, das Projektgebiet hat ein schlechtes Image. Die Quartiersentwicklung soll positiv und präventiv unterstützt werden durch: 1. Aufbau eines generationsübergreifenden Begegnungsortes im Innenhof des Familienzentrums („Grünes Wohnzimmer“), wegen Corona eine neue Möglichkeit des Treffpunktes draußen, überdacht, mit flexiblen Möbeln (das „grüne Wohnzimmer“ soll auch an anderen Orten im Stadtteil aufgebaut werden können). 2. Positive Stärkung der Gemeinschaft und des Images im Quartier durch neue Kooperationen mit ansässigen Institutionen, Aufbau von „Stadtteilkultur Empelde“ an den jeweiligen öffentlichen Plätzen und gemeinsame Aktivitäten durch das „grüne Wohnzimmer on Tour“ (kulturelle, niedrigschwellige Angebote initiieren, mit Bewohner*innen und Künstler*innen vor Ort) 3. Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen/Abbau von Sprachbarrieren schaffen, Konzepte mit bestehenden Kooperationspartnern entwickeln, Erstkontakte mit Menschen im Quartier finden (kaum genutzte Flächen im Ort bieten potential für Aktionsräume, die zur Stärkung der Gemeinschaft und der Entwicklung eines positiveren Images des Stadtteils genutzt werden können). Ausbau von Kooperationen mit ortsansässigen freien und städtischen Institutionen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Gegensatz zu anderen Stadteilen Ronnenbergs ist Empelde von unterschiedlichen Milieus, Nationen, Kulturen und Religionen geprägt. In Familienhäusern wohnen überwiegend gut situierte deutsche Bürger. In den Hochhäusern und dem nahegelegenen neuen Quartier „Seegrasweg“ wohnen dagegen viele Menschen ausländischer Herkunft, die in einer belasteten sozialen Lage leben. So haben viele Kinder und Erwachsene Sprachprobleme. Auch baulich sticht der Stadtteil durch eine Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Hier leben zum Teil Familien, die sich in schwachen sozialen Strukturen befinden. Es bedarf dringend positiver Impulse für das Quartier, um langfristig ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld in Empelde herzustellen und zu sichern. Möglichkeiten dazu bieten sich durch die Aktivierung der Menschen im Quartier, die Beteiligung bei der Nutzung von Flächen, die Förderung des Miteinanders durch Begegnung und Kommunikation und einer ressortübergreifenden Kooperation von sozialen Einrichtungen und der Verwaltung der Stadt Ronnenberg. Zusätzlich muss ein attraktives Lebensumfeld für alle Altersgruppen aufgebaut werden, eine zukunftsfähige Entwicklung, durch den Abbau kultureller und religiöser Unterschiede und durch eine kommunale Strategie der Stadt, die unterstützt werden soll.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Ronnenberg Ortsteil Empelde
Beschreibung
Empelde ist der nördliche und größte Stadtteil von Ronnenberg (insgesamt sind es sieben Stadtteile) und grenzt an den Südwesten von Hannover. Der Stadtteil ist ländlich als auch städtisch geprägt. Es gibt eine gute Anbindung an ÖPNV (U- und S-Bahnanbindung ist gut). Die Kernstadt Ronnenberg liegt 2 KM entfernt. Der Fokus liegt bei den Bewohner*innen Empeldes.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Ronnenberg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg, Angabe zu Empelde nicht bekannt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rückmeldung des Bürgerbüros steht noch aus.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum/“Treffpunkt Empelde“ bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohner des Stadtteils. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Das Familienzentrum arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden, unabhängig beispielsweise ihres Alters oder ihrer Herkunft. Zudem werden Problemlagen erhoben und benannt, um Lösungswege zu erarbeiten. Auch hier werden die Menschen einbezogen und als Experten für ihr Quartier wahrgenommen. Das Familienzentrum bietet dafür Beratung, Steuerung sowie Projektmanagement an, fördert die Partizipation der Bewohnerinnen und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Standards sind erreicht, wenn Bewohner*Innen an den Beteiligungsmethoden teilgenommen haben und daraus Maßnahmen entwickelt werden (zum Beispiel Gründung von Arbeitsgruppen).
Beschreibung
Das Familienzentrum nimmt an bestehenden Netzwerken teil und lädt zu eigenen Planungsrunden ein. Zudem werden gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt, zum Beispiel ein Zirkusprojekt sowie „Garten-Aktiv-Aktionen“ in 2020.
Beschreibung
Kinder, ihre Eltern und andere Erwachsene sowie ältere Menschen lernen das Familienzentrum kennen und besuchen und nehmen an Aktionen teil und/oder arbeiten mit.
Beschreibung
Neue Nachbarn und Akteure treffen sich, Gruppen sowie neue, offene Treffpunkte entstehen, in denen sich die Menschen kennenlernen, vernetzen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
VerwaltungsmitarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadteilbüchwrei, Frauenzentrum, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schüler-ud Familienhilfe e.V. Diakonie Hannover Land, Win e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Empelde, Borussia Empelde,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
THS Grundschule, MCS Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanneskirche Empelde, St. Maximiliankolbe, DITIB zur Ronnenberg, Masjid Gulzar-e-Madina,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsansässige Einzelhändler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NP, HAZ, Burgbergblick, Internetauftrit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt und Ausschüsse
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen eine kommunale Strategie zur Entwicklung eines positiven Image des Stadtteiles unterstützen. Wie eine langfristige Finanzierung aussehen kann, werden wir im Gesprächen klären. Sobald Unterlagen vorhanden sind, werden wir an Sie zusenden.
Galerie
foto banner zehn jahre fz cz mp
stadtteilfest
stadtteilfeuer
kinderfest
karnaval der kinder 2019
spielenachmittag
kochen und sich begegnen
Videos
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Samtgemeinde Neuenkirchen lebendige Dorftreffpunkte

Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
Funktion Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt
Aufbau lebendiger Dorftreffs
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen (ca. 10.500 Einwohner) besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück. Die Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen haben in den vergangenen Jahren aktiv an Beteiligungsformaten, wie dem Audit familiengerechte Kommune und der sozialen Dorfentwicklung teilgenommen. Aus diesen Beteiligungsformat ist u.a. ein Multifunktionshaus (Drehscheibe) in Neuenkirchen entstanden. Dort werden neben einem Shop in Shop Angebot, auch Beratungs- und Dienstleistungsangebote ermöglicht. Nun wünschen sich die Bürger/innen einen lebendigen Dorftreff, mit Bildungs- und Beratungsangeboten, für offene und generationsübergreifende Angebote, im Zentrum der jeweiligen Mitgliedsgemeinde. Folgende lebendige Dorftreffpunkte wurden in die Dorfentwicklungspläne aufgenommen: - Gemeinde Merzen: auf dem Gelände der Grundschule Merzen als Jugend- und Dorftreff - Gemeinde Neuenkirchen: in der ehemaligen Gaststätte Haarmeier - Gemeinde Voltlage: auf dem Gelände der Grundschule Voltlage der sog. Dorfküche Zum 15.09.2020 stellte die Samtgemeinde Neuenkirchen einen Förderantrag im Rahmen der ZILE Förderung Dorfentwicklung zur baulichen Errichtung der Dorfküche. Diesem Antrag wurde nun entsprochen, so dass die ersten Räumlichkeiten im Jahr 2020 und 2021 entstehen. Benötigt wird im Rahmen der Gemeinwesenarbeit eine Koordination zur Belebung der „lebendige Dorftreffpunkte“. Der Koordinator / Die Koordinatorin bündelt die bereits vorhandenen Strukturen und Angebote der Samtgemeinde und der jeweiligen Mitgliedsgemeinden vor Ort. Darüber hinaus hat diese Personen eine wichtige Lotsenaufgaben und muss die Wünsche/Bedarfe generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick zu nehmen, sowie Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten aus der Bürgerschaft anzubieten. Insbesondere soll das Engagement-Potenzial in der Samtgemeinde Neuenkirchen für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote („Kleine Hilfen“; Arbeitsgruppen aus der sozialen Dorfentwicklung etc.), aber auch für Freizeit- und Kulturangebote erschlossen werden bzw. weiterhin erhalten bleiben. Durch einen Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht sowie die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen leben viele Aussiedler, hinzu kommen Menschen mit Fluchterfahrung. Eine Dorfgemeinschaft hat sich nicht gebildet, die Alteingesessenen, die Aussiedler und die Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung, mit unterschiedlichen Nationalitäten und dadurch geänderten Nutzungsansprüchen und Integrationserfordernissen. Unter Leitung der SG Neuenkirchen wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für Senioren (Kleine Hilfen) gebildet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt es bis Ende 2020 eine Freiwilligenagentur. Beratungs- und Dienstleistungsangebot wurden in dem Samtgemeindeprojekt Drehscheibe etabliert. Die Versorgungsstruktur in den jeweiligen Mitgliedsgemeinden sind gesichert, während das Mobilitätsangebot eingeschränkt ist. Ortskerne mit lebendigen Einkaufs- -und Fußgängerzonen gibt nicht. In den Mitgliedsgemeinden wird überwiegend gewohnt. Mehrgenerationenfamilienstrukturen gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen selten. Alte, alleinstehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen steigt stetig. Vor Ort werden deshalb Angebote benötigt, damit das soziale Miteinander, sowohl in den Gemeinden, wie auch samtgemeindeübergreifend gestärkt wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in Koordinierung der vorhandenen Ressourcen, der Vernetzung der Akteure, einem altersgerechtes Unterstützungsangebote, Familienaktivitäten, Beratungs- und Kulturangebot vor Ort sowie darin die Engagement- und Selbstorganisationspotentiale in der Fläche zu erhöhen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen- lebendige Dorftreffpunkte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestl. Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. In der Samtgemeindeverwaltung in der Mitgliedsgemeinde Neuenkirchen soll die Koordinierung verortet sein. Der erste lebendige Dorftreffpunkt entsteht in der Mitgliedsgemeinde Volltage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im Landkreis OS.
Einwohnerzahl
10499
Quelle / Anmerkungen
Stand EWO 01.06.2016 Information der Homepage der Samtgemeinde Neuenkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten vom 31.12.2018 Ldkr. OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS Stichtag 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung (Koordination) der unterschiedlichen Akteuer in der Samtgemeinde Neuenkirchen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bürger/innen unter deren Einbeziehung. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die zu kollektivem Empowerment führen. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden.Durch Bewegungs-, Gemeinschafts- und Qualifizierungsangebote werden Menschen für die unterschiedlichen Lebenssituationen sensibiliert; Konflikte in der Nachbarschaft werden abgebaut. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Durch verstärkten Austausch, Beratung vor Ort und nachbarschaftliche Hilfe sind Bürger/innen zur Bewältigung ihres Alltags befähigt. Selbsthilfepotenziale werden gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat Kontakt zu den verschiedenen Bürger/innen und den Vereinen,Verbänden vor Ort ; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert
Beschreibung
Bürger/inn kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Bürger/innen sind bekannt und dokumentiert. Ressourcen werden genutzt u. weiterentwickelt zur belebing der Dorftreffs
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen und genutzt (insbes. Menschen mit Fluchterf60+ und Migranten)
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Freiwilligenargen, Drehscheibe, Jugend-und Seniorenarbeit und Bürgerengagement“ austauschen und ihre Arbeit abstimmen
Beschreibung
Aus der Projekterfahrung entwickelt die Verwaltung perspektivisch ein strategische Entwicklungsziel zur Stärkung des ländlichen Raums
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Overberg-Grundschule Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharina Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Triebwerk e.V. - Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfe der Samtgemeidne Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kleine Hilfe für Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenargentur Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden mit Hilfe der Koordinationsstelle nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen aufgebaut. Diese Strukturen werden während der Projektlaufzeit bis zur Selbstorganisation unterstützt. Die laufenden Kosten für die Standorte werden dauerhaft von der SG Neuenkirchen getragen. Die Stelle der Koordination soll langfristig die Arbeit der Freiwilligenargentur unterstützen, ein politischer Beschlüssen wird Ende 2023 angestrebt. Jährlich erfolgt ein Bericht im Rat.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam stärker werden!

Ansprechpartner
Marion Werth
Funktion Quartiersentwicklerin
Gemeinsam stärker werden
Projektbeschreibung
Das Gemeinde- und Begegnungszentrum „St. Nikolai“ liegt zentral im Stadtteil. Im Zusammenwirken mit der Stadt Verden haben wir uns 2015 auf den Weg ins Gemeinwesen gemacht. Miteinander leben, sich gegenseitig unterstützen, vor die Tür gehen und Menschen treffen deren Namen man kennt, so könnte man die Vision beschreiben, welche wir mit unserer Arbeit in unserem Stadtteil realisieren möchten. Bildung und kulturelle Teilhabe dürfen keine Frage des Geldes sein. Es braucht soziale Kontakte um Brücken zu bauen und es macht stark, wenn man befähigt wird Verantwortung zu übernehmen. Vielfältige Erfahrungen machen, Teilhabe und Chancen in einem demokratischen Umfeld ermöglichen – all das bedeutet „lernen“. St. Nikolai versteht sich als ein Ort an dem, durch vielfältiges Angebot und Begegnungen, Persönlichkeitsentwicklung und Unterstützung von Menschen für Menschen stattfindet - durch alle Gesellschafts- und Altersschichten hindurch. Im Laufe der ersten Förderperiode "Kulturelle Teilhabe für Alle" haben wir niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen installiert sowie ein Konzept für die Förderung ehrenamtlichen Engagements entwickelt. Die Vernetzung mit Bildungseinrichtungen und anderen Akteuren konnte ausgebaut werden. Die derzeitige Pandemie hat uns in der Arbeit neue Wege abverlangt aber auch deutlich gezeigt, dass das Gemeinde- und Begegnungszentrum für die Menschen des Stadtteils als Treffpunkt an Bedeutung gewonnen hat. Das für uns selbstverständliche Zusammenspiel von Kirche und konfessionsunabhängiger Gemeinwesenarbeit wird mittlerweile auch von anderen Kirchengemeinden wahrgenommen und angefragt. Von der Landeskirche wird es als Leuchtturmprojekt unterstützt. Jetzt gilt es das bestehende Angebot weiterzuführen, zu evaluieren und auszubauen, die Menschen des Stadtteils aktiv einzubinden. Wir möchten Wegbereiter, Bereitsteller von Infrastruktur und Ermutiger für Menschen sein, die sich im Stadtteil engagieren möchten - „Gemeinsam stärker werden“.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Angebote wie das Stadtteilfrühstück, Theatergruppen und Kunstkurse haben sich während der ersten Förderperiode weiterentwickelt und werden von immer mehr Bewohnern des Stadtteils frequentiert. Das Gemeinde- und Begegnungszentrum wird von den Menschen als Anlaufstelle für die persönlichen Belange angenommen. Die Räumlichkeiten des Zentrums werden zunehmend auch von Selbsthilfegruppen genutzt. Die gewünschten Veränderungen als Ergbnis der Stadtteilbegehung stehen noch aus und sollen weiter im Blick behalten werden um die Wohnqualität im Stadtteil langfristig zu verbessern. Die vierteljährlich erscheinende Stadtteilzeitung wird als wichtiges Medium von allen Altersgruppen im Stadtteil wahrgenommen. Die inhaltliche Gestaltung wird inzwischen zu einem Großteil von ehrenamtlichen Kräften übernommen. Die Verbreitung erfolgt hier auf rein ehrenamtlicher Beteiligung. Ferner bietet die Stadtteilzeitung eine Möglichkeit für die Sichtbarkeit der Netzwerk- und Kooperationspartner, welche auch weiterhin fester Bestandteil bleiben sollen. Aufgrund der Pandemie mussten Angebote z.T. pausieren oder neu strukturiert werden, z.B. Bastelangebote "to go". Die sozialen Medien gewannen an Bedeutung. Um einem Maskennotstand entgegen zu wirken, wurde im Rahmen der Nachbarschaftschallenge, mit der Aktion #maskenfürverden eine institutions- und stadtteilübergreifende Aktion erfolgreich initiiert und durchgeführt und damit Gemeinwesen gelebt. Auch auf kirchlicher Ebene rückt die Gemeinwesenarbeit mehr und mehr in den Fokus. St. Nikolai wird hier als ein Leuchtturmprojekt für gelebtes Gemeinwesen z.B in der Vikarsausbilung herangezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Verden/ Plattenberg / Jahnstraße
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und der links liegenden Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof;
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Verden/ Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
nein
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wie im Erstantrag beschrieben, sehen wir die Aufgaben im Bereich Ausbau bzw. Weiterentwicklung einer Anlaufstelle vor Ort. Wir fördern nachbarschaftliches Zusammenleben im Stadtteil, Abbau von Konflikten, die Stärkung, der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier/Wohngebiet. In der Funktion der Quartiersentwicklung bewegen wir uns im Rahmen der städtischen und kirchlichen Gemeinwesenarbeit und treffen uns regelmäßig mit unseren Netzwerkpartnern. Ziel unserer Arbeit ist die Aktivierung der Menschen im Sozialraum. Durch die Vernetzung und den Austausch mit Bewohner*innen, Verwaltungsbeamten*innen, kirchlichen Vertreter*innen, Kommunalpolitiker*innen, Vertreter*innen verschiedener Institutionen erreichen wir ein lebendiges, konstruktives Miteinander. Durch den Austausch und das Formulieren gemeinsamer Ziele und der Entwicklung von Strategien zur materiellen, infrastrukturellen und immateriellen Verbesserung mit allen Interessengruppen wird eine Wohnumfeldverbesserung erreicht. Unser Gebäude bietet aufgrund seiner Barrierefreiheit und multifunktionalen Bauweise ideale Bedingungen als Ort der Begegnung zu fungieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wir es schaffen die Bewohner*innen aktiv in unser Tun und Handeln einzubinden und ein „Wir-Gefühl“ entsteht.
Beschreibung
wir es schaffen zu den Bewohner*innen ein Nachbarschaftliches Vertrauensverhältnis Auf- und Auszubauen. Sie ermutigen Ihre Belang , Nöte und Ideen Einzubringen und gemeinsam auf Augenhöhe Lösungen und Projektideen zu entwickeln.
Beschreibung
wir es schaffen mit unser Arbeit Kooperation zu pflegen und neue zu gewinnen um gemeinsam Projekte zu entwickeln und durchzuführen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden Abteilung Gemeinwesenarbeit und Abteilung Integration, Inklusion und Prävention,LK Verden Lokale AG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mehrgenerationenhaus Verden, Jugendzentrum Verden, Stadtbibilothek Verden, Ferienpogramm Verden, Kitas, Stadthalle Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogik, Musikschule Verden, Buchhandlung, Kreativ, freie Künstler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Verden, HSG Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Fokus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Campus Verden- Oberschule, Berufsbildende Schule Dauelsen, Kita, Förderschulen, Grundschule- Jahnschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus kirchlicher Dienste der EV. luth. Landeskirche Hannover, Diakonisches Werk, St. Johannis Gemeinde Verden, Bundesnetzwerk Diakonie Nds.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baalkbachboard, F & R Druckerei, Rewe- Allermarkt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es die Gemeinwesenarbeit dauerhaft zu etablieren und den Begriff "Gemeinwesenarbeit" mit Leben und Inhalt zu füllen und so die Notwendigkeit sowie die Sinnhaftigkeit deutlich sichtbar zu machen. Um dies zu erreichen, werden wir weiterhin eng mit der Kommune, dem Land und der Kirche zusammen arbeiten um eine langfristige Finanzierung zu sichern. Zusätzlich soll weiterhin aktiv Fundraising betrieben werden um für das Fortbestehen neue Sponsoren zu gewinnen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Bassum - Ins Netz gegangen
Projektbeschreibung
Gerade in den vergangenen Monaten waren alle persönlich unterschiedlich stark von den Einschränkungen der sozialen Kontakte betroffen. Das Mütter-Kinder-Zentrum möchte in den kommenden drei Jahren den Veränderungen durch Covid-19 und den damit verbundenen sozialen Distanzen entgegenwirken und digitale Netzwerke und Angebote zur einfachen und "kontaktlosen" Kommunikation aufbauen und mit niedrigschwelligen Angeboten zur Aktivierung älterer und digital unerfahrenen Bevölkerungsschichten beitragen. Darüber hinaus wollen wir die dafür nötige Medienkompetenz in der Quartiersbevölkerung verbessern. Es ist wichtig die Fähigkeit zur aktiven Kommunikation über audiovisuelle Medien zu schulen. Deshalb wollen wir als Impulsgeber für eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten auftreten und so die folgende gemeinsame Zielsetzung erreichen: - Abfrage der Bedarfe und Wünsche, eine große Onlinebefragung läuft aktuell, (ein Zwischenergebnis: knapp 90 % der Befragten wünschen sich einen Ausbau der Onlineangebote, 65 % wünschen sich dringend eine Vernetzung der bisherigen Angebote im Quartier) - Aufbau und Erweiterung einer lokal vernetzten Onlineplattform: Alle digitalen Angebote des Quartiers werden auf einer Webseite zusammengeführt. Dabei werden sozialen Medien und Kanäle (Youtube, Facebook, Onlinemeetingräume...) genutzt und neue Möglichkeiten getestet - Unterstützung zum Weitergeben von Fachwissen über örtliche Onlineangebote, z.B. für den pensionierten Gärtner aus der Nachbarschaft zur Erstellungs eines Podcasts mit Gartentipps oder für die Jugendgruppe bei der Umsetzung von Videos für den wöchtlichen digitalen TV-Sender. - Offener Treffpunkt im digitalen Raum für öffentliche und private Gruppen, z.B. für die ältere Frauengruppe, die seit Monaten kein Treffen mehr hatte und vor der Hürde eines Onlinemeetings zurück schreckt - Bereitstellung und Unterweisung der digitalen Medien für schulisches Arbeiten bei Kindern mit Förderbedarf - Langsames, stetiges Hineinwachsen mittels Aktionen und praxisnahes Ausprobieren mit niedrigschwelligen, aber begehrten Angeboten, z.B. digitale Spielenachmittage, digitale Kochkurse (Vlog), digitale Fotoausstellungen. Dieses Projekt wird kompetent geleitet durch die Medienpädagogin Brigitta Wortmann. Dazu erhält sie fachliche Unterstützung von Fachinformatiker*innen, Marketingmanager*innen und engagierten Mitarbeiterinnen des Mütter-Kinder-Zentrums.
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Dörfer eher als ländliche Gegend denn als Kleinstadt zu betrachten. Das digitale Zeitalter steht hier erst am Anfang. Viele Bereiche in Bassum gelten für den Ausbau von Glasfaser als "weißer Fleck". Die Altersstruktur der Bassumer Bevölkerung weist ein charakteristisches Profil auf: Der Anteil und die Anzahl der Senioren werden künftig vermutlich drastisch zunehmen. In Bassum gibt es kaum Aus- und Fortbildungen zur Nutzung von digitalen Kommunikations- und Transferwegen für die allgemeine Bevölkerung oder benachteiligte Gruppen. Die Bereitschaft zur Nutzung und die nötige Medienkompetenzen bei großen Teilen der Bevölkerung ist niedrig. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen haben sich viele Menschen zurück ziehen müssen und den sozialen Kontakt enorm vermisst. Es gab kaum eine Bereitschaft oder ein Angebot, diese gesellschaftlichen Hürden mit der Erweiterung von Kompetenzen oder Kreativität zu bewältigen. Große Teile der Bevölkerung verharrten in Aktionslosigkeit. In Zeiten der Kontaktbeschränkungen wie z.B. in einer Pandemie und deren Folgen (Homeschooling, Homeoffice...) sind digitale Angebote, Plattformen und Weitervermittlung der nötigen Medienkompetenz unumgänglich. Wir möchten eine generationsübergreifende, selbstverständliche Nutzung von unterschiedlichen digitalen Kommunikationswegen aufzeigen und den Einstieg dazu vereinfachen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - alte Stadtquartiere
Beschreibung
Schwerpunkte in den zentralen Wohngebieten der drei ursprünglichen Dorfkerne der Stadt (Loge, Freudenberg und Bassum)
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/demografischer-wandel-1001274-21750.html -> Fallstudie "Demografischer Wandel in der Stadt Bassum" und Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum wird in einem ersten Schritt möglichst erstes Interesse wecken, viele interessierte Menschen ansprechen und diese auch als Multiplikator*innen nutzen. Die Angebote zur digitalen Kommunikation sollten sich an den Bedarfen der Teilnehmer*innen orientieren. Deshalb sollen die Angebote an die jeweiligen Zielgruppen angepasst und im Laufe des Projektes optimiert und verstetigt werden. Die Schaffung von Begegnungsstätten im digitalen Raum und die damit verbundene Steigerung der Lebensqualität ist die Grundlage unserer Bemühungen. Durch eine Befragung im analogen und digitalen Raum soll nach Anwender*innen und Nutzer*innen gesucht werden. Schon jetzt geben knapp 70 % der Beteiligten unsere Umfrage an, dass sie gern ein lokal-digitales Angebot erstellen möchten. Ebenso soll durch intensives Netzwerken mit örtlichen Einrichtungen (Jugendhaus, Seniorenbüro, Familienzentrum, Schulen und Kindergärten) Interesse bei denjenigen geweckt werden, die Förderbedarf haben. Durch möglichst niedrigschwellige digitale Angebote soll eine neue aktive Teilhabe entstehen. Die Verantwortung soll im Laufe des Projekts an die Zielgruppe weiter gegeben werden, so dass Hilfe zur Selbsthilfe entsteht. Somit übernimmt das Mü-Ki-Ze die Koordination und die erste Begleitung, kann aber nach zwei bis drei Jahren diese an ehrenamtliche Mitarbeiter weiter geben und sich neuen Zielgruppen und Angeboten widmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das Sammeln von Erfahrungen und lebendigen Diskussionen, bringen die Teilnehmer*innen neue innovative Impulse in das Gesamtprojekt ein. Dabei übernehmen sie die Organisation selbst.
Beschreibung
Die Zahl der Netzwerke und Kooperationen wächst weiter, vorhandene Strukturen verstärken sich, es entstehen gemeinsame neue Projekte.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Bassum, Weser-Kurier Syke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Bassum
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

304XX - Nachbarschaft Nachhaltig (304XX NaNa )

Ansprechpartner
Dominika Vogs
Funktion Projektmitarbeiterin
Gemeinsam aus der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Als gemeinnütziger Verein bringen wir Menschen ins Gespräch über zukunftsfähige Gesellschaft, vernetzen und begleiten sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. In Linden Süd greifen wir auf gute Kontakte im Quartiersmanagement und Organisationen zurück und können unsere Kompetenz als Netzwerk-Organisation einsetzen. "304XX NaNa" ist eine sinnvolle Erweiterung und Ergänzung zu dem bisherigen Angeboten im Stadtteil, die auf enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und fest etablierten Organisationen fußt. Ausgerichtet darauf, was die Menschen im Stadtteil brauchen und wie sie es mit Unterstützung nachhaltig umsetzen können, verbinden wir mit "304XX NaNa" die bestehenden Strukturen im Stadtteil miteinander, die es bereits gibt um den Aspekt Nachhaltigkeit in allen vier Dimensionen.. Dafür setzen wir in den Lebenswelten der Bevölkerung an und stellen die Fragen: Erstens, Was brauchen die Menschen vor Ort und welche nachhaltigen Lösungsideen gibt es? Und zweitens, wie kann der Austausch zwischen den Organisationen zusätzlich gestärkt werden ?Wir sind davon überzeugt, dass die im Stadtteil ansässigen Menschen und Akteur*innen die notwendigen Kompetenzen für Lösungen mitbringen und es darum geht, diese noch mehr zu verbinden und zu unterstützen. Im 1. Jahr ermitteln wir die Bedarfe der in Linden Süd lebenden Menschen und Akteur*innen und unterstützen dabei, nachhaltige Lösungen zu entwickeln (z.B. der Wunsch nach neuer Kleidung -> Kleidertausch organisieren). Hierfür nutzen wir die aktivierende Befragung inklusive mobiler Methoden und kreativer Formate wie z.B. das BikeMic, erstellen ein Mapping der verorteten Organisationen inkl. Bedarfen und Potenzialen, organisieren Gruppendiskussionen mit den Organisationen vor Ort und sind Ansprechpartner bei Fragen rund um die Organisation von kreativen Formaten. Im 2. Jahr begleiten wir weiterhin, legen aber stärker den Fokus auf Methoden der Selbstorganisation mit der Frage nach Verstetigungsmöglichkeiten: z.B. das Community Building nach Scott Peck als mögliche regelmäßige Methode und durch konkrete Unterstützung/Beratung bei Aktionen/Workshops aus dem Stadtteil für den Stadtteil (wer kann hier was?). Das dritte Jahr soll dem Lösen aus dem Stadtteil, Wertschätzung der Ideen und der Evaluation mit der Frage wie die Ergebnisse auf andere Stadtteile übertragbar sind, dienen. Hierfür wird eine wissenschaftliche Kooperation angestrebt, die mit einem bürgerwissenschaftlichen Nachfolgeprojekt anschließen soll.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Linden Süd ist ein für Hannover recht junger Stadtteil, dessen Bewohner*innen überdurchschnittlich finanziell gefordert sind; Arbeitslosigkeit, Hoher Anteil an Tranferleistungsempfänger*innen, Zuwanderung sowie alleinerziehend Erlernschaft sind Merkmale, die prägend für den Stadtteil sind. Dies wird auch im Quartiersmanagement unter dem Leitspruch "Wir leben Vielfalt" aufgegriffen - Mit Blick auf Ressourcen der einzelnen und der Leitlinie Teilhabe+ Teilgabe. Es gibt neben dem Quartiersmanagement etablierte Organisationen (z.B. das Café Allerlei, Picobello, NIL, Stadtteilkultur), die einen wichtigen Beitrag leisten oder eben Projekte wie das Stadtteilfest "Lust auf Linden Süd", die ein breites Publikumssprektrum erreichen. Trotz dieser vorhandenen Strukturen zeigt sich eine erhebliche Herausforderung nachhaltige Themen in die Fläche zu bringen, Menschen zu erreichen, die noch nicht mit nachhaltigen Lebensstilen vertraut sind (eben weil diese gemäß der Maßlowschen Bedürfnispyramide Prioritäten woanders setzen müssen) . Hier wollen wir ansetzen. Wir wollen nachhaltige Themen "breiter unters Volk" bringen, indem wir die bestehenden Strukturen, die bereits im Stadtteil sind, weiter stärken, schärfen und unterstützen. Wir verstehen uns als Bündnispartner des Quartiersmanagements, der mit den Mitteln der Gemeinwesenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Lebenswelten und Bedürfnisse der Bewohner*innen und Akteur*innen agieren kann, mit der Frage wie wir die Menschen in ihrem Alltag abholen können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden Süd
Beschreibung
Wir fokussieren uns auf den Stadtteil Linden Süd, angrenzend an Linden Mitte mit der IGS Linden, Straße am Lindener Berge, inmitten durch Von-Alten-Garten, Straße von Alten Allee, die Ihme runter (Haltestelle Stadionbrücke vorbei, ca. bis zur DHJ Jugendherberge, an den Bahnschienen vom Linden Fischerhof, Ihpol, bis hin zum Stadtfriedhof am Lindener Berge)
Einwohnerzahl
10150
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/hannover/admin/linden_limmer/H035__linden_s%C3%BCd/
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ein wichtiger Teil unseres Projektes ist es, die Bürger*innen zu aktivieren, sich selbst für eine Verbesserung ihres nachbarschaftlichen Lebens einzusetzen und sie so zu Beteiligten zu machen. Mit dem Projekt "304XX Nana" strebt der Wissenschaftsladen Hannover umwelt-, klima- und soziale nachhaltige Verbesserungen im Stadtteil an. Im Rahmen dieser Zielsetzung nehmen die Projektmitarbeiter*innen eine begleitenden Rolle im Nachbarschaftsdialog ein. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie durch nachhaltige Angebote das Leben der Bewohner*innen verbessert werden kann und wie sie diese selbst umsetzen können (mit dem Ziel der Selbstbefähigung und demokratisierenden Wirkung). Folgende Schritte werden hierbei verfolgt: 1. Schritt: Vernetzung der Organisationen verstärken und bereits vorhandenes Wissen zu Strukturen und Bedarfen im Stadtteil zusammenführen (auf Basis einer engen Kooperation mit Quartiersmanagement) 2. Schritt: Eine Übersetzung der Bedarfe in konkrete, niedrigschwellige Angebote 3. Erste Aktivierung der Menschen durch Befragung en und Aktionen 4. Die Einbindung in Projekte und Begleitung zur Umsetzung eigener Ideen 4. stetige Rückkoppelung ans Quartiersmanagement Diese Schritte sind nicht unbedingt zeitlich hintereinander abfolgend, sondern können auch nebeneinander stehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die im 2. und 3. Jahr umgesetzen Projekte aus dem Stadtteil entstehen und auf den Stärken der Anwohner*innen und Akteur*innen aufbaut. Neue Ressourcen wurden so ersichtlich, aktiviert und weiterentwickelt und die Akteur*innen vor Ort gestärkt..
Beschreibung
durch die regelmäßigen Treffen, Aktionen und Gespräche ist Vertrauen in neue Kooperationnsmöglichkeiten entstanden, auf denen weiter aufgebaut werden kann.
Beschreibung
Neudazugewonnene Mitstreiter*innen aus dem Stadtteil nehmen am Ende des Projektes entscheidende Rollen ein in der Umsetzung eigener Projekte.
Beschreibung
Nachdem im ersten Jahr eine ausgiebige Beschäftigung mit der Frage "Was brauchen die Menschen vor Ort" stattgefunden hat, bauten die nachhaltigen Lösungsideen auf diesem Startpunkt auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Linden-Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fels e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Allerlei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbüro Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Lebenskunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deisterkiez e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Normal in Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pico Bello
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erlöserkirche Linden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Humboldtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilpark Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingshilfe D33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Linden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, mit der Methode des Community Buildings eine gute Methode zur Selbstorganisation einzuführen, die dann mit regelmäßigen Abständen wieder aufgefrischt werden kann, diese Zieleinbarungen sollten mit den Kooperatoinspartner*innen nach Ende des 2. Jahres beschlossen werden. An das dritte Jahr ist ein Kooperationsprojekt im bürgerwissenschaftlichen Format mit der Leibniz Universität Hannover für eine ausführliche Evaluation erstrebenswert.
Galerie
p1060658
openspace 2
91847894 1647107375427641 3556420611158835200 o
65103225 1389487091189672 1074354329286082560 o
91577816 1647107055427673 265141379292725248 o
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam für die Südstadt

Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
Funktion Fachbereichsleiterin Migration
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Südstadt Northeims (ehemals Soziale Stadt) liegt am Stadtrand & besteht im Kern aus Wohnblocks und 3 Hochhäusern, begrenzt wird sie von großflächigen Schulgeländen und dem Gewerbegebiet. Das Asyl- und Migrationszentrum Café Dialog, Herzstück des Fachbereichs Migration des Trägervereins Werk-statt-Schule e.V., liegt am Rande des Projektgebiets 1 (siehe Karte). Hier ist das Gemeinwesenprojekt seit August 2019 angesiedelt. Das Projekt baut eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle auf, die den Anliegen der Südstadtbewohner*innen(SB*) der Northeimer Südstadt Gehör schenkt und sie dabei unterstützt, ihre Interessen zu vertreten und Aktivitäten selbstorganisiert umzusetzen. Die Mitarbeiterinnen des GWA-Projekts stellten im ersten Jahr durch verschiedene Aktivitäten den Kontakt zu den SB* her. Etwa durch diverse Postwurfsendungen, die Etablierung des Südstadt-Treffs (offene Begegnungsangebote, Workshops) und den Aufbau einer Infotafel im Viertel. Mit einem mobilen Infostand nahmen sie Kontakt zu den SB* in ihrem direkten Wohnumfeld auf. Ergänzend wurde das Projekt in den Kursen des Café Dialogs, der Migrationsberatung und bei Netzwerktreffen vorgestellt. Die Teilnehmer*innen der Kurse wurden mit unterschiedlichen Methoden wie Wunschbox, Fragebögen, persönliches Gespräch, Diskussionsrunden zu ihren Bedarfen im Stadtteil befragt. Begleitet wurden die Aktivitäten durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In der kommenden Förderperiode bilden neben dem Ausbau der Anlaufstelle und ihrer Angebote, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Viertel, die Aktivierung der SB* sowie die Netzwerkarbeit Schwerpunkte. Die Aktivitäten sollen die SB* zum Selbermachen anregen. Z.B. ermutigen wir sie bereits jetzt bei Veranstaltungen selbst als Anleiter*in aktiv zu sein. Auch sollen die Räumlichkeiten des Café Dialog verstärkt für Angebote von SB* für SB* geöffnet werden. Auf den bisher anonymen Grünflächen werden gemeinsam mit den SB* Orte geschaffen, die das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern (Sitzgruppen oder Naschgarten, je nach Interesse der aktiven SB*). Die Integration der Südstadtbewohner*innen in die Stadtgesellschaft soll gefördert werden, indem 1.) Träger und Vereine unterstützt werden, ihre Angebote im Viertel vorzustellen u. durchzuführen und 2.) die SB* unterstützt werden, ihre Interessen in die Stadtgesellschaft (Vereinswesen, städtische Gremien) einzubringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren fremdbestimmten Veränderungen. Viele Wohnungen standen jahrelang leer, es herrschte eine geisterhafte Stimmung. Die Renovierungsarbeiten schreiten mittlerweile voran und die Bewohnerzahlen steigen. Das Quartier wird vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Zahlreiche Geflüchtete sind in den letzten Jahren zugezogen. Außerdem pendeln Austausch-Studenten*innen nach Göttingen. Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und gefühltes "altes Hausrecht". Es gibt nur anonyme Grünflächen und keine Orte mit Treffpunktcharakter. Die bereits vor zwei Jahren begonnenen Arbeiten an den Spielplätzen stagnieren, obwohl zahlreiche Kinder inzwischen das Viertel bewohnen und sich keine Spielmöglichkeiten in direkter Nähe befinden. Die Projektmitarbeiterinnen stellen fest, dass sich viele SB* nach Begegnungen und Austausch sehnen. Oftmals sind Migrant*innen sozial und familiär entwurzelt. Gleichzeitig haben viele Familien in ihrem Alltag große Hürden zu meistern (Arbeitslosigkeit, Sprachschwierigkeiten, Sorge um Familienangehörige etc.) und wenig Energie, selbstständig soziale Netzwerke aufzubauen. Eine Erschwernis bilden sprachliche und kulturelle Hürden, der Stellenwert von Nachbarschaft und außerfamiliärer Gemeinschaft ist herkunfts- und milieubedingtbedingt unterschiedlich ausgeprägt. Einen weiteren erschwerenden Faktor bildet die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Wohnungsgesellschaft. Dadurch ist die Arbeit des Projekts im Viertel erschwert und arbeitsintensiver. Auch unter den SB* herrscht Unzufriedenheit mit den Mietbedingungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Gebiet 1. Grades mit Wohnblocks und drei Hochhäusern wird optisch als Einheit wahrgenommen. Im Osten grenzen Parkflächen und ausgedehnte Schulgelände an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Die Randgebiete heben sich klar vom Projektgebiet (1-3) ab. Das Gebiet 3.Grades hat mit Mehrfamilienhäusern und Vorgärten eine andere Wohnstruktur. Einen direkten Zugang zu benachbarten Wohngebieten gibt es nicht, es ist verkehrstechnisch gut erschlossen, liegt aber vom Rest der Kernstadt isoliert.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Projektgebiet 1-3 , Quelle MESO/Stadt Northeim, Stand 18.09.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim Gesamtstadt: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projetgebiet: MESO / Stadt Northeim Auffällig ist insbesondere der hohe Anteil an Kleinkindern (0-5 Jahre) und der hohe Anteil an Erwachsenen (20-40 Jahre) --> viele junge Familien Gesamtstadt: 5.3% bis 6 Jahre, 10,18% 6-18 Jahre (Landesamt für Statistik Niedersachsen LSN)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim Gesamtstadt: LSN
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: LSN
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Anlaufstelle bietet sowohl die Möglichkeit, die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Es laufen Kooperationen, insbesondere mit dem GWA-Projekt Harztor des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt. Für die kommende Förderperiode soll die Kooperation mit der dem Kinder- und Jugendkulturzentrum der Stadt (Alte Brauerei) ausgebaut werden, geplant ist eine strategische Partnerschaft, die die Angebotsstruktur für Kinder und Jugendliche aus der Südstadt verbessert, durch Angebote der Alten Brauerei in der Südstadt und durch Öffnung der Angebote für die Zielgruppe
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Beschreibung
Begegnungsangebote durchgeführt und wahrgenommen werden
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln. Die Angebote von der vielfältigen Bewohnerschaft wahrgenommen werden.
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationale Gärten Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum Alte Brauerei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtmacher - Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund - GWA Projekt Harztor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Q4 der Johanniter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein Ziel des Projektes beschäftigt sich mit der Aktivierung und Qualifizierung von Bewohner*innen, diese werden auch nach Projektablauf multiplikatorisch tätig sein (personenbezogene Nachhaltigkeit) . Ebenso ist ein Teilziel die strukturelle und nachhaltige Einbindung von (kommunalen) Angeboten für Bewohner*innen der Südstadt und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, beide Ziele wirken langfristig in Form von veränderter Angebotslandschaft und in sächlicher Ausstattung bzw. Installationen.
Galerie
dsc 0413
klappcafe
postkarte
ausstellung pflanzenvielfalt und migration
bollerwagencafe
bollerwagencafe2
abendessen suedstadttreff
spielplatz 2
spielplatz 4
basteltreff kinder
Zustimmung Veröffentlichung
On

Familien im Zentrum: Teilhabe in der Altstadt von Northeim stärken

Ansprechpartner
Hansjörg Gutberger
Funktion Sozialwissenschaftler
Begegnungen ermöglichen, Netzwerke ausbauen, sozialen Zusammenhalt stärken
Projektbeschreibung
Gemeinwesenarbeit lässt sich im Zentrum Northeims nach der bisher durchgeführten Sozialraumanalyse (den zahlreichen Bewohner*innenbefragungen, der Beteiligung am "Kinderstadtplan", der genauen Beobachtung der öffentlichen Berichterstattung über Aktivitäten in der Innenstadt, der geleisteten Kontaktaufnahme zur soziokulturellen Szene Northeims u.a.) besser etablieren, wenn die gesamte Altstadt zum Projektgebiet wird. Wir werden darum in dem Folge-Projekt sukzessive die gesamte Northeimer Altstadt miteinbeziehen. Die Bestandsaufnahmen werden für das erweiterte Gebiet fortgeführt. Die Wahl eines größeren Projektgebiets dient auch der besseren Abstimmung mit parallel laufenden Stadtentwicklungsplanungen der Stadt Northeim, weil diese die gesamte Altstadt betrachten (Integriertes Entwicklungskonzept). Das GWA-Projekt soll Teil des Stadtentwicklunsgeschehens werden und gerade bisher weniger beteiligte Bewohner*innen veranlassen, sich für die Gestaltung des öffentlichen Raums einzusetzen. Dazu werden wir den begonnenen Prozess der Selbstorganisation der Bewohner*innen weiter unterstützen. Der spezifische Fokus unserer GWA richtet sich dabei auf die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien. Aber auch unsere Bemühungen um eine Bewusstmachung der besonderen Stärke der Northeimer Altstadt werden wir ausbauen (u.a. mit einer Fortführung der 3 Formate Quartiersgeschichten, Quartiersspaziergänge und Kolleg*innensuppe). Unsere besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die weitere Ansprache der Fachkräfte vor Ort. Sie könnten noch intensiver mit Blick auf die künftige Stadtentwicklung kooperieren. Wir wollen deshalb bestehende Netzwerke sozialer Einrichtungen im Quartier besser erkennen und den Prozess ihrer weiteren Vernetzung mit Blick auf die Innenstadtentwicklung durch Anregungen aus der Gemeinwesenarbeit unsererseits unterstützen. Wir werden viele Begegnungen ermöglichen: Der Bewohner*innen untereinander, aber auch der Fachkräfte, Passanten und sonstigen Nutzer*innen des Quartiers. Unser Familientreff (Einrichtung des Kinderschutzbundes) hat seit dem 2. Quartal 2020 weitere Räume und Personal erhalten und damit seine Kapazitäten deutlich erhöht. Seit dem August 2020 entsteht veranlasst durch das laufende GWA-Projekt ein Außengelände des Kinderschutzbundes in der Mitte des Quartiers Harztor. Dieses bietet durch seine zentrale Lage langfristig Entwicklungsmöglichkeiten. Für das Frühjahr 2021 ist an seine Eröffnung gedacht.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Altstadt Northeims ist durch viel Leerstand von Geschäftsräumen und durch eine vergleichsweise hohe Fluktuation der Bewohner*innen von preiswertem Wohnraum geprägt. Die Altstadt ist sozial durchmischt, aber gerade marginalisierte Familien wohnen bisher nur über kurze Zeiträume in der Altstadt. Das Wohnumfeld ist für Familien offenbar insgesamt nicht sehr attraktiv. Mit dem nun stark erweiterten Begegnungsort Familientreff und dem in Gründung befindlichen Außengelände des Kinderschutzbundes am Entenmarkt (ca. 250 qm Grünfläche) werden wir zukünftig noch mehr Erwachsene, Kinder und Jugendliche erreichen. Durch aktivierende Befragungen, regelmäßige Sozialraumbegehungen, die Anfertigung von Sozialraumkarten u.a. Methoden erfassen wir die Wünsche der Bewohner*innen hinsichtlich Veränderungen in ihrem Quartier. Der Verlauf des im Sommer 2019 gestarteten Projekts zeigt, dass wir seitdem mehr Bewohner*innen für die Angebote des Familientreffs haben gewinnen können (vor Corona). Wertvolle Beziehungen zu wichtigen Akteuren im Viertel (Gewährsleute, Fachkräfte) und zu politischen Entscheidungsträgern der zukünftigen Altstadtentwicklung in Northeim konnten aufgebaut werden (erster und zweiter Bürgermeister, Abteilungsleiter aus der Verwaltung, Vertreter der Parteien und der Beiräte des Stadtparlaments u.a.). Ein umfangreicher Pressespiegel über die Altstadtstadtentwicklung, über sozialkulturelle Angebote und das bürgerschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum wurde angelegt. Das GWA-Projekt verfügt über Zugänge zu Familien, die im Zuge der Entwicklung der Altstadt an Bedeutung gewinnen. Wir wurden von Bewohner*innen ermutigt, unsere Arbeit längerfristig fortzusetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim - Altstadt mit Wallanlagen (Grüngürtel)
Beschreibung
Die historische Altstadt Northeims wird durch die sie umgegebenden Wallanlagen auch räumlich von der übrigen Innenstadt abgegrenzt. Die Northeimer Altstadt zeigt eine typische Verteilung an Gewerbe- und Wohnflächen und einen für ein derart dicht bebautes Gebiet sehr hohen Anteil an Grünflächen (Parks, Plätze). Die Wallanlagen sind mögliche Entwicklungsflächen für familienfreundliche Angebote. In der Altstadt finden sich zahlreiche Anbieter zentraler (sozialer) Funktionen für die Gesamtstadt Northeim (s. Karten) sowie die ausgedehnte Fußgängerzone. Das Gebiet zeichnet sich durch eine Tendenz zur Überalterung aus. Mittlere Altersgruppen (35 bis 45 Jahre) sind im Vergleich unterdurchschnittlich vertreten. Im Vergleich zur Gesamtstadt ist der Anteil der älteren Mitbürger*nnen aber nicht ungewöhnlich hoch. Unseren Beobachtungen nach bietet der Wohnungsmarkt in der Altstadt auch Wohnungen für Geringverdienende/Sozialleistungsempfänger*innen, aber die Verbleibdauer der Mieter*innen ist gering, weil die Qualität dieser Wohnungen nicht hoch ist. In der Altstadt wohnen Arme und Reiche räumlich dicht beieinander, weil viele in Eigentümerhand befindliche Häuser in den letzten Jahren aufwendig restauriert wurden. Es ist ein Projektgebiet vergleichsweise großer sozialer Heterogenität mit der Tendenz zur Ausbildung voneinander abgrenzbarer Mini-Quartiere (etwa das Viertel um die Mühlen-/Mauerstr; das Viertel um die St. Sixti-Kirche). Die Bevölkerungsdichte ist in den Arealen um das City-Center (westliche Altstadt) und in den Wohngebieten rund um den Entenmarkt (östliche Altstadt) am höchsten. In einigen (wenigen) Wohnblöcken leben überproportional viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Bei jungen Familien sind Familien mit Zuwanderungsgeschichte überproportional vertreten. Im Projektgebiet leben damit viele ältere Deutsche (besonders Frauen über 80 Jahre) neben jungen migrantischen Familien. Sollte sich diese demographische Entwicklung zukünftig verstärken, könnten soziale Konflikte entstehen. Der Familientreff wirkt hier mit seinen Angeboten präventiv und bietet Räume der Begegnung. Nachdem wir mit dem "Quartier Harztor" in den Jahren 2019/20 zunächst nur weite Teile der östlichen Altstadt fokussiert haben, wollen wir mit dem dort modellhaft erprobten Ansatz (Sozialraumanalyse; Befragung der Bewohner*innen; Vernetzung von Akteur*innen der Stadtentwicklung; interkulturelle Begegnungen usw.) zukünftig in der gesamten Altstadt arbeiten.
Einwohnerzahl
2029
Quelle / Anmerkungen
Daten aus dem Melderegister der Stadt Northeim (Abteilung Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand August 2020)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die 6% Arbeitslosenquote für die Gesamtstadt Northeim sind eine Schätzung, die sich auf das Frühjahr 2020 bezieht. Daten für das Projektgebiet liegen uns nicht vor; Daten für die Gesamtstadt Northeim nur in absoluter Häufigkeit (2019) = 1065 Personen. (Jahresdurchschnitte) (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Northeim Stadt, Gebietsstand im Jahr 2019).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten liegen uns in absoluter Häufigkeit nur für die Gesamtstadt Northeim vor: Von den o.g. 1065 sind 134 Personen unter 25 Jahre. D. h., 12,6 % der Arbeitslosen in der Gesamtstadt sind unter 25 Jahre. (Jahrdurchschnitte 2019) (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Northeim Stadt, Gebietsstand im Jahr 2019)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In absoluter Häufigkeit für das Projektgebiet: 560 Personen. (Quelle: Melderegister der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In absoluter Häufigkeit für das Projektgebiet: 224 Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Unter ihnen gibt es einen hohen Anteil an unter 6Jährigen Kindern. (Quelle: Melderegister der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(Quelle: Daten des Melderegisters der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es besteht keine Möglichkeit dazu Daten zu bekommen.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine aktuellen Daten vorliegend.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für das Projektgebiet auf der Basis der Daten über Herkunftsregionen aus dem Northeimer Melderegister. Ein vergleichsweise hoher Anteil der Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte entstammt dem vorderasiatischen - und südasiatischen Raum. Es gibt im Projektgebiet drei Baublöcke mit auffällig hohen Anteilen an Menschen mit Geburtsregion Vorderasien/Südasien. Daten für die Gesamtstadt liegen uns nicht vor. (Quelle: Daten des Melderegisters der Stadt Northeim, Abteilung 1.5 Informations- und Kommunikationsmanagement, Stand: August 2020)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten liegen uns nur für die Gesamtstadt Northeim, in absoluter Häufigkeit und nur für das Jahresende 2018 vor: Empfänger*innen sozialer Mindestsicherung (ALG II, Sozialgeld, HzL, Grundsicherung) waren 3579 Personen (31.12.2018). Dazu kamen Bezieher*innen von Regelleistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz (218 Personen). (Quelle: LSN-Online, Regionaldatenbank des Statistischen Landesamts Niedersachsen)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten vorliegend.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zeichnet sich durch einen Mix aus Bewohner*innen-Aktivierung und Verstetigung der Kooperationen zwischen soziokulturellen Einrichtungen vor Ort aus. Wir sehen uns in der Rolle einer initiierenden und moderierenden Kraft für familiengerechte Maßnahmen der Altstadtentwicklung. Besonders die Anliegen von Kindern wollen wir im Gemeinwesen und in der Stadtentwicklung sichtbar werden lassen. Das schließt auch Legislaturperioden überdauernde Anliegen der jungen Generation mit ein. Dazu sammeln wir Wünsche und Vorstellungen der Bewohner*innen / Kinder / sozialen Institutionen zur Quartiersentwicklung und vermitteln sie an Entscheider und in Gremien weiter (z.B. dem Sanierungsbeirat, Jugendbeirat, Runder Tisch Integration, Behindertenbeirat, Migrationsrat, Bündnis gegen rechts u.a.). Da Kinder im Fokus unserer GWA stehen, versuchen wir nachhaltig wirksame Maßnahmen mit zu initiieren, d.h. eine zukunftsgerechte Wohnumgebung anzustreben, die Klimaschutz, Kinderfreundlichkeit und Inklusion gleichermaßen umfasst. Voraussetzung dafür ist auch, dass sich mehr Bürgerinnen und Bürger für die zukunftsgerechte Entwicklung in der Altstadt einsetzen. Wir zielen auf ihre Aktivierung und auf die Erhöhung des Anteils der Ehrenamtlichen, die sich im Rahmen des Familientreffs schon jetzt engagieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dokumentationen weiterer Bewohner*innenbefragungen liegen vor. Bedarfe/Wünsche wurden ermittelt. Macht-schwächere Gruppen werden erreicht und aktiviert. Vertrauen zum Familientreff verstetigt sich weiter. Interessen der Bewohner*innen werden kommuniziert.
Beschreibung
Durch Bewohner*innen mitgetragene Angebote sind verstetigt: interkultureller Austausch, öffentliche Frühstücke, Gestaltung eines Außengeländes des DKSB. Eigene Gestaltungsmöglichkeiten bzgl. des öffentlichen Raums sind den Anwohner*innen transparent(er).
Beschreibung
Stärken des eigenen Quartiers (u.a. die soziokulturelle Infrastruktur) sind den Anwohner*innen bewusst(er). Die Identifikation mit dem Wohngebiet Altstadt und dem öffentlichen Raum im Quartier ist gestiegen. Das Image des Quartiers ist gebessert.
Beschreibung
Teilnehmer*innen an Aktionen sind nach sozialer und kultureller Herkunft/Milieu, Gesundheit, nach Lebensalter und Bildungsstand divers zusammengesetzt. Gegenseitige Kontakte werden gepflegt und das Verständnis füreinander wächst. Inklusion ist ‚normaler‘.
Beschreibung
Bei stakeholdern (aus Politik/Verwaltung, Fachkräfte im Quartier u.a.) wird durch die neue GWA dieser Effekt gefördert und verstetigt sich; ressortübergreifende Vereinbarungen werden geschlossen, z.B. zwischen Kultur- und Sozialbereich, Wohnungswirtschaft
Beschreibung
Gemeinsame Projekte für die GWA werden jährlich angestrebt (durch Akteure der Stadtentwicklung; der soziokulturellen Einrichtungen vor Ort) und vereinbart. Die GWA unterstützt diesen Prozess; sie erreicht v.a. Familien und vernetzt diese untereinander.
Beschreibung
Der Familientreff ist ein Anlaufpunkt für nicht-migrantische und migrantische Familien. Gemeinsam werden Aktionen initiiert und durchgeführt. Im gesamten Quartier werden entsprechende Begegnungen durch GWA gefördert. Teilhabe und Engagement steigt.
Beschreibung
Die Bedarfe der Familien im Quartier sind transparent(er) und die GWA des Familientreffs vermittelt auch ggf. an Fachstellen weiter. Begegnungsräume wurden geschaffen und mehr Bürgerbeteiligung wurde ermöglicht, die das soziale Miteinander stärkt.
Beschreibung
Die GWA in der Innenstadt steht im Austausch mit GWA-Projekten in Northeimer Stadtteilen und stimmt ihr Vorgehen darauf ab. Stadtentwicklung und GWA sieht sie im Kontext der Gesamtstadt. Sie nutzt auch (stadtteil)-externe Ressourcen für das Quartier.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Stadt ist über die Ziele, Entwicklung und Aktivitäten im Projekt informiert; das Vorgehen erfolgt abgestimmt. Beteiligung an Sitzungen des Beirats für Menschen mit Behinderungen, dem Jugendbeirat, dem Migrationsrat u.ä. geplant.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendkulturzentrum "Alte Brauerei", Theater der Nacht, Kino Neue Schauburg, Stadthalle Northeim; Stadtführungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oase (Diakonie), AWO, Caritas, Evangelische Jugend, Pro Inklusion, Unabh. Teilhabeberatung (EUTB), Ev. Jugendhilfe, Bahn-Sozialwerk, Flexible ambulante Hilfen (FLEX), Kooperation Werk-Statt-Schule (Südstadt) zum Austausch über Vorgehen und Ansatz GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren heute e.V. (Seniorenbegegnungsstätte Alte Wache) , Deutsch für alle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Krippen, Kindergärten, Martin-Luther-Schule, Gymnasium Corvinianum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Sixti, Evangelische Jugend, katholische Kirchengemeinde St. Marien, evang. Superindentur (Entenmarkt), CVJM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kiosk Breite Str., Friseure; Bäckereien, Buchhandlungen, Standortgemeinschaft (gewerb. Interessenver.), Architektenbüro Lange/Puche, Kaufland Northeim, Sportschule Mark Haubold, Hotel Schere; Thai-Massagen u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsgenossenschaft: Wohnen in Northeim GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (Hallo, HNA, Northeim News)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DJH Jugendherberge Northeim, Medienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Simon Hartmann; MdL Frauke Heiligenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wissenschaft und Forschung (Prof.Dr. Peter-Ulrich Wendt, Hochschule Magdeburg-Stendal); NABU Northeim, Interkultureller Garten Northeim, Internationale Gärten e.V. Göttingen, Demokratie leben ! Externe Fach- und Koordinierungsstelle der Stadt Northeim,
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das GWA-Projekt will die begonnene Zusammenarbeit mit der Stadt Northeim (Stand Juli 2020: drei Arbeitstreffen mit Behördenleitern aus dem Bereich der Stadtentwicklung) und mehrere Treffen mit dem ersten bzw. zweiten Bürgermeister der Stadt Northeim, mit einem Planungs- und Architekturbüro, mit Akteuren des sog. Fachwerk-Fünfecks und der Wohnen in Northeim GmbH fortsetzen. Ein längerfristig gültiger Nutzungsvertrag für das Außengelände vor der Geschäftsstelle des DKSB liegt vor.
Galerie
bild 1
bild 7
bild 8
bild 9
bild 4
bild 10
bild 11
bild 12
bild 13
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dissen aktiv: Wurzeln schlagen

Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
Funktion Geschäftsführerin
Gemeinwesenarbeit gemeinsam und nachhaltig verwurzeln - Netzwerk- und Förderstruktur aufbauen, an der möglichst viele beteiligt sind
Projektbeschreibung
Widerstand und Skepsis in der Dissener Bevölkerung gegenüber einem vermeintlich kurzlebigen Projektangebot, ist verhaltener Beobachtung, aktivem Interesse und tatkräftiger Begeisterung gewichen. In den Bedarfsbefragungen, bei Stadtteilerkundungen und im Miteinander zeigt sich ein deutlicher Wille zur Mitgestaltung des Wohn- und Lebensraumes in Dissen bei Menschen unterschiedlicher Generation und Herkunft. Familien, Senior*innen, Migrant*innen nehmen eher teil, wenn eine verlässliche Ansprechperson und aktivierende Prozessmoderation zur Verwaltung zur Verfügung steht, die hilft, Hürden abzubauen. Das Interesse liegt bei den Menschen zunächst in der Umsetzung konkreter, kurzfristig umsetzbarer Vorhaben, z.B. der Pflege städtischer Blumenbeete oder der Belebung des Rathausplatzes durch bauliche Umgestaltung für mehr Aufenthaltsqualität, durch ein Open Air Dinner und ein „Familiensportfest“. Zudem wird das ehemalige Krankenhausgelände in den kommenden Jahren zu einem neuen Wohngebiet ausgebaut. Dies bietet die Chance, von Anfang an gestalterisch Einfluss zu nehmen, Nachbarschaft und Identität zu stärken. All dies soll weiter miteinander verknüpft werden und idealerweise münden in einem Bürger*innennetzwerk, das die größeren Entscheidungs- und Planungsprozesse (Begrünungsvorhaben) ebenso wie spontane Aktionen (nachbarschaftliches Grillen) gemeinsam trägt und Platz lässt für weitere Gemeinschaftsstiftende Vorhaben. Es ist bisher gelungen, ein verlässliches Anlauf- und Beratungsangebot in Dissen zu bieten (KiFaZ/St.Ansgar-Gemeinde) und eine Ermöglichungsstruktur aufzubauen, die insbesondere Familien, Senior*innen und Migrant*innen anspricht, einen flexiblen Gestaltungs- und Begegnungsraum bietet. Der Aufbau einer "DissenApp" auf Initiative von Akteur*innen, soll Bürger*innen, Stadtverwaltung und lokale Politik näher zusammenrücken lassen. Für digital organisierte Aktionen, Vernetzung, Informationen zu Veranstaltungen, Ideen und Berichte soll die voraussichtlich schon 2020 installierte App in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen. Die kommunale Verwaltung unterstützt dieses Vorhaben. Sukzessive sollen mehr und mehr Dissener lokale Verantwortungsgemeinschaft leben können. Dies könnte münden in einem Bündnis von Bürger*innen, Vertreter*innen der lokalen Wirtschaft, Stiftungen, Verbänden, Kirchen etc., das Gemeinwesenarbeit etabliert und bestenfalls (auch) durch eigene Beiträge nachhaltig finanziell sicherstellt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
1. Die Stadt Dissen ist mit ihren knapp 10.000 Einwohner*innen trotz ländlicher Lage industriell geprägt und in den letzten 6 Jahren wirtschaftlich und infrastrukturell krisengeschüttelt; zuletzt noch durch einen Rechtsstreit um die Bürgermeisterwahl, die am 23.02.2020 wiederholt werden musste. Sinkende Gewerbesteuereinnahmen und stark steigende Kita-Kosten führen zu tiefroten Zahlen. Die Stadt erwartet für 2020 ein Defizit von 2,6 Millionen. Eine Haushaltssperre ist unvermeidbar. 2. Aus der Unzufriedenheit mit Politik und Verwaltung hat sich eine Initiative „Wir für Dissen“ entwickelt, die großen Zulauf hat. Das Projekt „Dissen aktiv“ ist mit den Akteuren in Kontakt, möchte aber nicht vereinnahmt werden. In Dissen ist Aktivitätspotenzial vorhanden. Erforderlich ist eine moderierende GWA, die Bürger*innen mit ihren Ideen, deren Umsetzung und Selbstorganisation fördert und begleitet. 3. Bislang sind in der Stadtverwaltung Prinzip und Wirkung von GWA noch nicht etabliert, die Ansprechperson für Ehrenamt hat kaum zeitliche Ressourcen, um bürgerschaftliches Engagement zu begleiten, zu fördern oder auch nur weiter zu führen. GWA ist in Dissen erforderlich, um in einer Kümmerer-Funktion die Stadtverwaltung immer wieder neu aufzufordern, im Sinne der Bürgerbeteiligung zu denken und zu handeln. Dies wird u.a. wichtig, wenn der Abriss des 2014 geschlossenen Krankenhauses den Weg frei macht für die Neugestaltung eines zentrumsnahen Stadtteils. Der neue Bebauungsplan sieht Misch- und Wohnbebauung vor. Politik und Verwaltung sind hier aufgefordert, Bürger*innen einzubeziehen. Die GWA-Steuerungsgruppe kann dabei fachbereichsübergreifende Ansätze anregen (Bauamt, Umwelt, Soziales…).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen aTW
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Stadtgebiet Dissen mit einer Fläche von 31,9 qkm und einer Bevölkerungsdichte von ca. 300 Einwohner/qkm. Durch die Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster ist Dissen ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern und der regionale Arbeitsmarkt profitieren von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage (A30/33). Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr geprägt.
Einwohnerzahl
9882
Quelle / Anmerkungen
https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/ 31.12.2018
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/ Der Anteil ausländischer Mitbürger*innen liegt in Dissen bei 19,1 %, in Niedersachsen insgesamt bei 9,4%:
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/ Der Jugendquotient in Dissen liegt bei 33,8, in Niedersachsen bei 31,9.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit. Die Bürger*innen sind Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Sie werden darin unterstützt, zur Verfügung stehende Ressourcen zu entdecken und zu nutzen: eigene, die des Raumes, der anderen Akteur*innen, der Netzwerkpartner*innen, mit dem Zweck, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dabei erfahren sie professionelle Unterstützung und Begleitung, aber auch gegenseitige Wertschätzung und die Entdeckung eigener Potentiale. Bürgerschaftliche Beteiligung wird ermöglicht und führt zu einer Hebelwirkung für Veränderungen. Im Vordergrund steht, vorhandene Ressourcen zu nutzen, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in Handlungen umsetzen zu können. Kooperationen und neue Organisationsstrukturen können sich entwickeln. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge für alle Beteiligten und befördern Identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden
Beschreibung
sich Einzelne und Gruppen für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich zeigen
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen von spezifischen Gruppen/Stakeholdern gezielt angefragt und eingebracht werden
Beschreibung
Aktivitäten gemeinschaftlich und in gegenseitigem Respekt umgesetzt werden
Beschreibung
Bürger*innen-Interessen im Mittelpunkt stehen und Fachbereiche Hand in Hand arbeiten und dabei einge gute Kommunikationskultur entwickelt wird
Beschreibung
hohe Akzeptenz in Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft, die neue Wege ermöglicht (z.B. Gründung eines Bürgervereins zur Förderung der GWA oder Option der Quartiersgemeinschaft)
Beschreibung
generationen- und milieuübergreifende Begegnungsorte und -anlässe entstehen
Beschreibung
verlässliche Ansprechpartner*innen für Beratung und Clearing zur Verfügung stehen, Bürgeraktivitäten und -beteiligung im öffentlichen Raum selbstverständlich ist, eine nachhaltige GWA-Förderstruktur aufgebaut wird (strukturell und finanziell)
Beschreibung
Engagementförderung und Bürgerbeteiligung als strategische Ziele aller Beteiligten definiert sind
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung und Soziales / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FB Planen, Bauen und Ordnung / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Strategische Planung / Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss / Planungsausschuss / Stadtrat der Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro /Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fuchs-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen / Generationennetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Homann-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DITIB Türkisch-islamischer Verein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald / St. Ansgar Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde St. Mauritius Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Maren Öeynhausen, Ratsmitglied (UWG)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deidre Lange-Eekhoff / Ratsmitglied (Grüne)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gruppe "Du und ich, wir sind Dissen", Blumenpflanzgruppe, Planungsteam Tanzcafé
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Eugen Görlitz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsmanager /Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum "51"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Petra Meyer / Ratsmitglied (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Willy Schulte KiGa, ev. Regenbogen KiGa, KiTa Kunterbunt, St. Ansgar KiTa, Charly's Kinderparadies KiGa
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Älter werden in Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Galina Edinghöfer, Ansprechpartnerin für das Landesprogramm Dorfentwicklung
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Dissen ist im März 2020 gemeinsam mit der Nachbargemeinde Bad Rothenfelde in den niedersächsischen Dorfentwicklungsprozess aufgenommen worden. Die von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen gezeichnete Stadt ist sehr am Aufbauprozess von GWA interessiert, hat aber keinen finanziellen Spielraum. Der Caritasverband (unterstützt vom Fachbereich Fundraising) will mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, Stiftungen und Bürger*innen ein tragfähiges Finanzierungskonzept aufbauen.
Galerie
20191127 170403
20190921 160034
20190921 152620
20190921 175140
20200309 202535
img 20200309 wa0021
202004 buendnis netzwerkkarte dissen aktiv n.n
Zustimmung Veröffentlichung
On