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2. Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfepotenzialen und Partizipation,

Mitten drin und mit dabei – sei ein Teil des mosaique

Ansprechpartner
Katharina Seedorf
Funktion Projektleitung
Mittendrin und mit dabei - Sei ein Teil des mosaique
Projektbeschreibung
In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Quartier Am Weißen Turm, dem mosaique – Haus der Kulturen e.V. und der Neuen Arbeit Lüneburg gGmbH geht es vor allem darum, die soziale und gesellschaftliche Teilhabe der in dem Quartier lebenden Menschen zu steigern und dadurch ihre Selbstwirksamkeit zu fördern. Einerseits sollen sie aus ihrem Wohnviertel herauskommen "mitten in die Stadt" und das soziale sowie kulturelle Leben Lüneburgs spüren – gleichzeitig sollen sie "in die Mitte ihres Lebens" gebracht werden und erkennen, dass Ihnen die Welt offen steht und Ihnen etwas „zu bieten“ hat – sozial sowie kulturell. Zentrale Bausteine des Kooperationsprojektes sind einerseits die niederschwellige Beratung als Methode und Mittel zur Kontaktaufnahme und andererseits die Partizipation und Mitgestaltung an den Freizeitangeboten des mosaique. Dadurch sollen sie in ihren Fähigkeiten der Selbsthilfe und Selbstwirksamkeit gefördert werden. Die Neue Arbeit Lüneburg wird ein innovatives freies Beratungsangebot schaffen, das Menschen in allen Lebenslagen begleitet. Viele, gerade junge Menschen (auch mit Migrationshintergrund) ohne ausreichende Unterstützung von Seiten des Elternhauses, sind mit der Organisation eines selbstständigen Lebens überfordert. Sie benötigen unkomplizierte, verlässliche und kompetente Unterstützung, entweder bei punktuellen Schwierigkeiten wie dem Abschluss eines Vertrages, oder längerfristig als „Lebensbegleitung“. Der Fokus liegt hierbei auf Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Ausbildung stehen. Das Projekt "Mittendrin und mit dabei" wird ein Angebot schaffen, das eine Begleitung auf dem “ganzen Weg“ anbietet – von Alltagsproblemen über Wohnungssuche bis hin zu Ausbildungs- oder Stellensuche, um Menschen auf dem Weg zur Selbstbestimmtheit zu unterstützen und die oft bestehende „Lücke“ zwischen einer Betreuung durch das Jugendamt und realer Verselbstständigung zu schließen. Die offene Beratung soll an zwei Vormittagen in der Woche im Saal des mosaique stattfinden – im Übergang zum Nachmittag stehen die Türen des mosaique den Teilnehmenden jedoch weiterhin offen. Die Beratenden ermutigen zum Besuch der offenen Begegnungsstätte und zur Teilnahme an den kulturellen Angeboten des mosaique, an den monatlichen Aktiven-Treffen sowie Arbeitsgruppen. Das Zusammenspiel von Beratung, sozialer Gemeinschaft und Kultur ist zentrales Element des Projektes. Die Menschen sollen ein Teil des mosaique-Teams werden – ein Stein im Mosaik.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier „Am Weißen Turm“ leben auf ca. 8,6 ha etwa 1300 Menschen. Es handelt sich um eine städtebaulich in sich geschlossene Wohnanlage, welche in den 70er und 80 er Jahren entstanden und durch eine verdichtete Bauweise gekennzeichnet ist. Das Gebiet ist durch bauliche und soziale Defizite geprägt. Im Gebiet leben überdurchschnittlich viele Menschen, die Transferleistungen beziehen, ein hoher Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund, sowie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im Projektgebiet gibt es bisher keine Angebote für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren. Allgemeine Angebote wie Spielplätze oder Aktionen des Quartiersladens werden von ihnen nicht genutzt. Die Zielgruppe zeichnet sich aus durch Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Vereinzelung, soziale, oft psychische Probleme und damit eine hohe Hemmschwelle, sich ins „Draußen“ zu begeben und Kontakte zu knüpfen. Es braucht ein spezifisches Ansprechen durch passgenaue Angebote, die sie aus ihrem engeren sozialen und Wohnumfeld heraus- und hinein ins Leben führen. In kürzeren Projekten mit Kooperationspartnern ist dies kurzfristig und z.T. erreicht worden, war aber nie nachhaltig, da Angebote nur einen "Eventcharakter" hatten und nicht fortgeführt werden konnten. Das mosaique liegt nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt. Es wird auch als das größte Wohnzimmer Lüneburgs bezeichnet – Menschen finden hier Anschluss. Sie nehmen nicht nur an den Angeboten teil, sondern werden Teil des großen ehrenamtlichen Teams unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft. Mit dem mosaique als zentralem Projektort kann eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Anbindung geschaffen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Quartier am weißen Turm
Beschreibung
Das Gebiet liegt quasi in einer Insellage durch den Stadtring an zwei Seiten (Am Weißen Turm im Westen u. Bögelstraße bzw. Soltauer Straße im Süden). Es schließen sich im Osten die Straße Hinter der Saline und im Norden "Am Bargenturm" an. Durch den Stadtring an zwei Seiten und weitere Straßen, befindet sich das Quartier isoliert vom restlichen Stadtgebiet quasi in einer Insellage. Das mosaique befindet sich in der Lüneburger Altstadt (Katzenstraße), im Zentrum Lüneburgs. Es ist nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt.
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Gebiet "Am Weißen Turm" wird von einer Quartiersmanagerin mit einer halben Stelle betreut. Dies ist nicht ausreichend, um die allgemeinen Aufgaben als Quartiersmanagerin und zusätzlich die hier genannte Zielgruppe ausreichend und vor allem langfristig anzusprechen. Mit den allgemeinen Angeboten für das gesamte Quartier wird die Zielgruppe bisher nicht erreicht. Auch mit dem mosaique gab es bereits Kooperationsveranstaltungen, die gut angenommen wurden, bei denen aber keine langfristigen Kontakte hergestellt werden konnten. Von daher wäre es sinnvoll, mit dem hier beantragten Projekt eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Angebotsstruktur für die Zielgruppe zu schaffen und damit die Arbeit des Quartiersmanagements zu ergänzen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: Anteil Kinder 0-17 Jahre
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 18 - 24 Jahre
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 65 +
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die GWA hat die Beteiligung und Aktivierung sozial benachteiligter schon von Beginn an erfolgreich zum Kern ihrer Arbeit gemacht. Auch wir glauben, dass die Einbindung in und Beteiligung am mosaique – einem hauptsächlich ehrenamtlich geführten Haus mit ca. 130 Aktiven – den Menschen neue Perspektiven eröffnen kann. Im mosaique erhalten sie die Möglichkeit zum Austausch, zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe, Mitsprache und Mitgestaltung. Das Zusammentreffen von engagierten Menschen verschiedenster sozialer sowie kultureller Hintergründe birgt das Potential, dass sich die Menschen gegenseitig unterstützen und vorantreiben. Die Teilnahme und vor allem die Mitgestaltung des kulturellen Programms kann die Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit fördern und das Gefühl vermitteln – "ich kann aus eigener Kraft etwas gestalten und bin Gestalter meines Lebens". Niedrigschwellige Beratung, Kultur- und Bildungsarbeit sind Handlungsansätze und Methoden der GWA und zentrale Bausteine des geplante Projektes.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen durch das Angebot erreicht werden und beginnen, sich selbt im Quartier und im mosaique mit Ihren Themen und Interessen einzubringen.
Beschreibung
Wenn Zielgruppe eigene Projektideen mit Hilfe und Unterstützung des Quartiersmanagements und mosaique´s umsetzt
Beschreibung
Weitere Instituionen aus dem Netzwerk und dem Stadtteil durch das Projekt angesprochen werden und eigene Angebote machen.
Beschreibung
s. Punkt 3 - Stärken vor Ort nutzen
Beschreibung
Wenn die Zielgruppe beginnt, etwas von dem an das Quartier zurück zu geben, was sie im Projekt bekommen hat: Unterstützung, Austausch, Kulturelle Angebote, etc.
Vorhandene Strukturen
Das Quartier Am Weißen Turm verfügt bereits über ein Quartiersmanagement. Es ist angegliedert an das Baudezernat der Stadt Lüneburg und wird von einer Sozialpädagogin mit einer halben Stelle besetzt. Als Büro und Raum für das Quartiersmanagement gibt es den Quartiersladen mit einer Raumgröße von ca. 40 m². Er hat eher Büro - als Treff- Charakter. Das Quartiersmanagement ist für den Kontakt zwischen Stadt und Bewohner/innen zuständig, informiert über Baumaßnahmen, organisiert Beteiligungs- und Informationsformate und kümmert sich um Nachbarschaftskontakte. Regelmäßige Angebote (vor Corona) waren das jährliche Stadtteilfest, Nachbarschaftscafés, Seniorenfrühstück, Mehrgenerationenabendessen, Picknick & Konzerte, Veranstaltungen mit Kooperationspartner/innen und weitere kleinere Projekte, die über einen Verfügungsfonds finanziert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen und Akteuren im Stadtgebiet nimmt einen Großteil der Aufgaben ein, da im Quartier direkt nur zwei soziale Institutionen agieren (Hort einer Grundschule, Offener Treff für Grundschulkinder einer Freikirche). Im Quartiersladen und im Außengelände werden regelmäßige Sprechzeiten angeboten, um Wünsche, Ideen und Anliegen der Anwohner/innen zum Wohngebiet anzunehmen und zu bearbeiten (Themenbeispiele: Müll und Sperrmüll, Probleme m. Nachbarn, Probleme m. Hausverwaltungen, Abrechnungen, etc.). Um langfristige u. tiefergehende Angebote für nur eine Bewohner/innengruppe anzubieten, fehlen die Kapazitäten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
mosaique – Haus der Kulturen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Am Weißen Turm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heiligengeistschule Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Region Lüneburg (TAF: Teilhabe am Arbeitsmarkt für Geflüchtete, Biwaq: Bildung. Qualifizierung. Arbeit. FÜR FRAUEN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Plus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommensinitiative
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS I und II
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir sind bereits jetzt in engem Austausch mit dem Stadt- und Landkreis Lüneburg. Wir planen langfristig eine nachhaltige Finanzierung teils durch kommunale Mittel, teils durch Mittel des Landkreises und durch eine Erhöhung der Eigenmittel
Galerie
mosaique weisser turm und neue arbeit
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vom selbstorganisierten Treff zum Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum - Mitgestaltung durch Frauen!

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Umgestaltung des Internationalen Frauentreffs in Kaltenmoor hin zu einem Interk.Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen unter wirkungsmächtiger Beteiligung der Betroffenen
Projektbeschreibung
Das Projekt verfolgt folgende Ziele: Wirkmächtige Mitgestaltung der Umstrukturierung des Frauentreffs in Kaltenmoor unter Beteiligung der Frauen; Generierung von Kenntnissen über Gelingensfaktoren eines gemeinsamen Strukturaufbaus zwischen einer selbstorganisierten interkulturellen Fraueninitiative und kommunalen Verwaltungsakteuren; Mitgestaltung der Stadtteilarbeit des Projekts LG Zukunftsstadt 2030 durch Frauen aus Kaltenmoor; partizipationsorientierte Initiierung eines Interkult. Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor. Ausgangslage: Die einzige selbstorganisierte Interkult. Begegnungsstätte für Frauen in Lüneburg (Internationaler Frauentreff in Kaltenmoor) ist mit drei gegenläufigen Entwicklungen konfrontiert: Zum einen erfuhr der Frauentreff mit der Verleihung des städtischen Integrationspreises eine Aufwertung und durch das GWA-Vorläufer-Projekt „Bewegte Leben“ einen Attraktivitätsschub. Zum anderen befürchten die Frauen, mit der geplanten Übernahme des Frauentreffs durch die Stadt Lüneburg, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie die Frauen entscheidungsmächtig eingebunden werden können, dieser Umbruch begleitet und in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder gar eine produktive Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den im Frauentreff engagierten Frauen überführt werden kann. Und schließlich bietet drittens das im Juli 2020 gestartete Projekt LG Zukunftsstadt 2030 Anknüpfungspunkte für eine Weiternutzung der Erfahrungen der Frauen des Frauentreffs für die gemeinwesenorientierte Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit. Arbeitsschritte: I Initiierung, Moderation, Begleitung des Umgestaltungsprozesse (12 M): Vorbereitungsgespräche; moderierte Dialogrunden, Kreativwerkstätten, „Nebenbei“-Debattenräume; Planungszellen mit getrennten und gemeinsamen Gruppen, Informationsworkshops; Interkulturelle Mediation; Verbindliche Vereinbarungen zur Arbeits- und Managementstruktur; partizipative Prozessregeln; Zukunftswerkstatt; II Aufbau und Konkretisierung der Einbindung von Frauen aus dem Frauentreff in das Projekt LG Zukunftsstadt 2030 (12 M): Reflexion des Umgestaltungsprozess´des Frauentreffs mit Akteuren im Quartier und des Projekts Zukunftsstadt; Konkretisierung der weiteren Zusammenarbeit; bedarfsorientierte Fortbildungen für die Frauen; III Partizipative Planung eines Interkult. Begegnungs-/ Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor (12 M)
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Internat. Frauentreff in Kaltenmoor treffen sich Frauen aus etwa 10 Ländern zu vielfältigen Aktivitäten. Im Stadtteil, der interkulturell und von einer verstärkten Separierung verschiedener soziokultureller Gruppen geprägt ist, sind solche Räume rar. Zugleich ist der Bedarf groß. V.a. für Frauen mit Migrationsgeschichte spielt sich das Leben in der Familie ab, verbleiben Begegnungen und Tätigkeiten im Privaten. Ein Großteil hat keine Erwerbsarbeit und geringe berufliche Perspektiven. Der Frauentreff stellt für die Frauen einen wichtigen geschützten Sozialraum dar, in dem sie sich frei bewegen, entfalten und weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht und Unterstützung finden, Selbstgestaltung/ -organisation und Gemeinschaft erfahren. Das Vorläufer Projekt „Bewegte Leben“ eröffnete neue Räume für Gemeinschaftsbildung und Empowerment. Die Frauen zeigen ein erhöhtes Interesse an persönlicher Weiterentwicklung sowie an Aktivitäten zur Verbesserung des Stadtteillebens. Ziel ist, den Frauentreff zu einem interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen auszubauen. Nun wird die Stadt ab September 2020 die Räume des Frauentreffs übernehmen. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie dies begleitet und konstruktiv in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder eine Form der Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den Frauen des Frauentreffs überführt werden kann. Eine moderierte Begleitung ist bislang nicht vorgesehen. Die Frauen befürchten, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren, fühlen sich nicht eingebunden. Die Stadt hofft, dass alles genauso weiter laufen wird, wie bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstraße B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
9600
Quelle / Anmerkungen
Aussage des Quartiersmanager
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen Begegnungen und eigenen selbstbestimmten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert. So erhält bspw. weder das seit 2007 aktive Netzwerk Kaltenmoor e.V. noch das Projekt Internationaler Frauentreff darüber eine Förderung.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Quartiermanagers Herr Nehring
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehrin, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehring, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
plus 13% mit Doppelstaatsbürgerschaft
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
herausgegeben vom Einwohnermeldeamt der Hansestadt Lüneburg, Stand 2014.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote (November 2014) in Kaltenmoor bei 23,5 %. Die Arbeitslos-Meldungen betrugen im gesamten Stadt-gebiet 5,8%, im Programmgebiet Kaltenmoors 46,5%. Einwohnermeldeamt Lüneburg 2014
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Mitgestaltung durch Frauen! Vom selbstorganisierten Treff zum Begegnungs- und Kompetenzzentrum“ ermöglicht Frauen eine konstruktive Mitgestaltung der Umorganisation des Frauentreffs in Kaltenmoor durch aktivierende und kreative Beteiligungsformate und generiert Erkenntnisse zur Entwicklung einer gemeinsamen Struktur kooperativer Zusammenarbeit zwischen selbstorganisierten Initiativen und kommunalen Verwaltungsakteuren, von der beide „Seiten“ profitieren; es ermöglicht Selbstorganisation und Empowerment insofern es die Frauen u.a. durch unterstützende Angebote aber auch durch moderierende Begleitung befähigt, sich wirkungsmächtig in Veränderungsprozesse und die Stadtteilentwicklung einzumischen und ihre Interessen gegenüber Zuständigen und Entscheider*innen aus dem politischen und Verwaltungsbereich zu vertreten. Mit der partizipationsorientierten Initiierung des Aufbaus eines Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor werden die Frauen zu Mitgestalterinnen persönlicher und stadtteilbezogener Weiterentwicklungsmöglichkeiten mit einer Breitenwirkung ins Quartier. Durch die aktive Einbindung ins Projekt LG Zukkunftsstadt 2030 erleben die Frauen Selbstwirksamkeit und der Frauentreff in Kaltenmoor wird in der Stadt Lüneburg sichtbarer.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor setzen sich für ihre Interessen in der Umgestaltung des Frauentreff ein, bringen eigene Ideen ein, entwickeln eigene Vorstellungen der Zusammenarbeit und des Prozessmanagements, kontrollien Planungsschritte, bilden sich weiter
Beschreibung
Zuständigkeiten, Kooperationsformen und Prozessregeln bei der koop. Nutzung des Internationalen Frauentreffs sind verabredet, ein inhaltliches u. Umsetzungskonzept sowie Arbeitsschritte für ein interk. Begegnungs-/Kompetenzzentrum für Frauen liegen vor
Beschreibung
die Frauen des Frauentreffs und die kommunalen Verwaltungsmitarbeiterinnen haben gemeinsam eine Struktur/ ein Miteinander für die Gemeinwesenarbeit entwickelt, von der/ dem beide Seiten profitieren;
Beschreibung
die Interessen der Frauen des Frauentreffs werden sichtbar und fließen in die Weiterentwicklung der Struktur ein, werden im Umbildungsprozess berücksichtigt;
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen ), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Mit dem Quartiersmanager arbeitet der Frauentreff intensiv zusammen. Es finden Nähcafes und Deutschkurse statt, es gibt Angebote zur Beratung bei Behördengängen, in allen sozialen Fragen und Familienkonflikten, aber es finden auch Veranstaltungen zu einerbreiten Themenpalette wie bspw. zu Klimaschutz, Yoga, Schwimmen und Tanz, Fortbildung für Eltern, Biografiearbeit und Kreativworkshops statt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
drei Mitarbeiterinnen der Stadt (plus Leiterin), die den Frauentreff übernehmen; mit Sebastian Heilmann, der das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030 koordiniert;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin zur Begleitung von Kreativwerkstätten; Haus der Kulturen - Mosaique
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mit der Landtagsabgeordneten und Stadtratsmitgliedern (Frau Schröder-Ehlers)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mit den Frauen des INternationalken Frauentreffs und Frau Wölki der langjährigen Leiterin des Frauentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager in Kaltenmoor, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Frauentreff wird von der Stadt geschätzt – siehe die Verleihung des Integrationspreises 2018 und die Unterstützung des GWA-Vorläufer-Projekts. Bisher gibt es keine gesicherte Finanzierung dieser ehrenamtlichen Struktur, der mit der städtischen Übernahme das Aus droht. Das neue Vorhaben möchte die Umstrukturierung so mitgestalten, dass der Frauentreff erhalten bleibt und in das Projekt Zukunftsstadt eingebunden wird. Erste Gespräche über eine städtische Mitfinanzierung sind angelaufen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Silber - Rücken: Vereinsamung und soziale Isolation in Bissendorf mindern

Ansprechpartner
Heike Lindenborn
Funktion Erwachsenenbildungsträger gemäß §§3+5 NEBG
Miteinander in Bissendorf - von und für Nachbarn, Vertrauenspersonen qualifizieren, Betroffene erkennen, ansprechen und zu deren Aktivierung beitragen
Projektbeschreibung
Studien zeigen eindeutig, dass Einsamkeit im Alter zunimmt. Die Gefahren der Einsamkeit für die älteren Menschen und die Gesellschaft zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen ist eine sinnvolle Gemeinwesen orientierte Aufgabe in der Gemeinde Bissendorf. In der aktuellen Situation von Covid-19 ist dies von hoher Priorität. Denn gerade jetzt leben viele Senior*innen in der Isolation. Wenn Verwandte oder Familienangehörige zu Besuch kommen, bleiben sie nicht lang, aus Furcht vor Ansteckung gehen sie auf Abstand oder sprechen nur "über den Zaun". Gerade gesellschaftliche und familiäre Nähe fehlt vielen Senior*innen. Dem möchten wir mit dem Projekt in der Gemeinde Bissendorf entgegenwirken zusammen mit den Gruppen und Vereinen. In der Gemeinde leben ca. 15500 Einwohner, hier von sind 3353 über 65 Jahre. Unser Ziel ist es Tandems von Pat*innen und Senior*innen zu bilden, die an gemeinsamen Veranstaltungen teilnehmen. Zunächst bilden wir ehrenamtliche Paten und ihre Mentoren (Alltagsbetreuer) aus (1. Schritt). Die Mentor*innen begleiten hauptamtlich die Tandems. Der Pate trifft sich regelmäßig mit dem/der Senior*innen zum gemeinsamen Spielen, Erkunden und Ausprobieren. Hier sollen jegliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, egal ob jemand eingeschränkt in der Mobilität ist oder eine Sprachbarriere herrscht, der passende Pate ist für ihn/sie da. Im 2. Schritt werden Vereine, Gruppen aus Bissendorf sowie die Tandems in einer Auftaktveranstaltung gemeinsam einen Veranstaltungskalender planen, dann anbieten und anschließend durchführen. So können die Sportvereine Kurse wie zum Beispiel "Senioren - Yoga" anbieten; Chöre "Singen im Alter" oder Imker "Tanzen mit Bienen". Nun kommen die Tandems in Aktion und besuchen die Angebote. Ebenso treffen sich hier alle Senior*innen und tauschen sich aus. Auch die Paten vernetzen sich. Aus der sozialen Isolation raus! In die teilhabende Gemeinschaft hinein! Jung und alt werden zusammengeführt, Vielfalt ist gefragt. Von und Für Nachbarn! Hilfe zur Selbsthilfe durch Bildung. Der Veranstaltungskalender soll etabliert und regelmäßig wiederholt werden (der 3. Schritt). Im 4. Schritt soll dies in den örtlichen Zeitungen, wie zum Beispiel der Neuen Osnabrücker Zeitung, im Westfalen-Blatt oder dem Blickpunkt und in den Kirchenheften veröffentlicht werden. Das Programm (Ausbildung von Paten, gemeinsame Aktionen, Veranstaltungskalender der Vereine) soll fortlaufend weitergeführt werden, sodass wirksam Isolation gemindert wird.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen hat sich in den letzten Jahren stets erhöht und wird sich auch in Zukunft weiter erhöhen. Gerade in den letzten Monaten, seit Beginn der Pandemie Covid-19, leben viele Senior*innen noch isolierter als zuvor. Die Betreuung dieser Menschen braucht viel Kraft, Zeit und außerordentliche Konzepte in diesen Zeiten. Besonders im ländlichen Raum müssen lange Wege bewältigt werden. Durch gut funktionierende nachbarschaftliche Unterstützung und große Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wird viel bewegt. Doch um fehlende Angebote und Hilfen auszugleichen, müssen neue, wie z.B. dieses Projekt, geschaffen werden. Damit Menschen in ihrer vertrauten Umgebung alt werden können, braucht es die Unterstützung und Teilhabe der Menschen vor Ort.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bissendorf, mit den Ortsteilen Bissendorf, Schledehausen und Wissingen
Beschreibung
Die Gemeinde grenzt im Norden an Belm und Ostercappeln, im Osten an Bad Essen und Melle, im Süden an Hilter am Teutoburger Wald und Georgsmarienhütte sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Osnabrück
Einwohnerzahl
15500
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bissendorf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt wird der spezielle Ansatz von GWA verfolgt, indem wir die Bedarfslagen der Senior*innen filtern, auswerten und dem nachgehen. Ebenso fördern wir durch Tandems das Engagement und die Bereitschaft zur Übernahme sozialer Verantwortung bei (jungen) Erwachsenen in der Gemeinde Bissendorf. Die Tandems besuchen die geplanten und bedarfsgerechten Angebote der örtlichen Vereine und Gruppen. Egal ob der/die Senior*innen Lust auf Sport, Kaninchen oder Kultur hat, jegliche Aktivitäten finden sich im Veranstaltungskalender "Silberrücken" wieder. Diese kollektive Durchsetzung der Interessen der Senioren*innen und der Pat*innen ist damit gewährleistet. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung der Vereine und Tandems in der Gemeinde sowie die Umsetzung des Veranstaltungskalenders „Silberrücken“ verdeutlicht den Ansatz der GWA. Mit dem Arbeitskreis „Goldener Oktober“ und anderen örtlichen Einrichtungen wird gezielt mit den Senior*innen zusammen gearbeitet, sie bestimmen mit, wie ihre Einsamkeit gemindert, die Lebensqualität gestärkt und die Gesundheitskompetenz gefördert wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Angebote durch die Bewohner*innen besucht werden.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 50% der genannten Vereine und Gruppen an der Auftaktveranstaltung teilnehmen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 25 Tandems regelmäßig in Kontakt zueinander stehen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die unterschiedlichen Einrichtungen für Senioren miteinander interagieren.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht,wenn die Veranstaltungen der Vereine vor Ort mit den Tandems besucht werden und sich diese regelmäßig treffen und austauschen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die soziale Isolation von Senior*innen gemindert wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bogenschützenclub Wolfsangel e.V., Sascha Thiemann, Auf der Heide 38, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bujinkan-Ninpo e.V. - Japanische Kampfkunst, Markus Schlechter, Bergstr. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Bissendorf e.V., Wolfgang Uckel, Schubertstr. 20, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Minigolf im Kurgarten Schledehausen, Kirmesweg 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MSC Osnabrücker Land e.V. im ADAC, Thomas Tauz, Gesmolder Str. 11, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Golf Club e.V., Am Golfplatz 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Schledehausen, Bodo Arndt, Sledesenstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV 28 Wissingen e.V., Jens Krenitz, Johannstr. 2, Jeggen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Eintracht Nemden, Harald Ellrich, Nemdener Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Bissendorf-Holte, Spichernstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Schledehausen, Volker Buch, Warener Str. 3b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wandergruppe SV 28 Wissingen, Hans- Dieter Lammich, Bahnhofstr. 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Verkehrsverein Schledehausen e.V., Ulrich Wienke, Gramberger Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Wanderverein Bissendorf e.V., Peter Spach, Am Reitplatz 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis "Goldener Oktober", Ingrid Wechsel, Heideweg 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-Kath.Kirchengemeinde Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Ellerbeck 76, Bärbel Oberdiek, Breslauer Str. 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brieftaubenzuchtverein 080 Blick Auf Bissendorf, Harald Sauert, Fritz-Reuter-Str. 23, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fischereischutzverein Wissingen e.V., Olaf Voltmann, Heideweg 35, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Bissendorf e.V., Heinrich Timmer, Steinkuhlenweg 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kaninchenzuchtverein J 85 Bissendorf und Umgebung, Albert Brömmelhaup, Am Hallbrink 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd - Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd Schledehausen, Ingrid Meyer, Pastorenweg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Schledehausen, Almut Detert, Niederberger Mark 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bissendorf-Holte, Irmgard Heckmann, Kronsundern 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpark Haus Nemden, Karsten Luckmann, Kummetstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Bissendorf (KuBISS), Angelika Rothe, Heideweg 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Cantabile, Mariele Jansen, Nordstr. 7, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospel-Chor - Shine, Dorothee Steinkamp, Wöbekingstr. 10, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenchor St. Dionysius Bissendorf, Eckhard Hindahl, Greifswalder Str. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laurentiuschor der ev.-luth. Kirchengemeinde Schledehausen, Karl-Ulrich Voß, Neue Str. 51, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Fidelitas von 1877 Holte e. V., Robin Fox, An der Holter Burg 8, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Schledehausen von 1881 e.V., Armin Jäkel, An der Windmühle 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Herbert Huch, Jeggener Str 1b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. med. Waldemar Darscht Facharzt für Allgemeinmedizin, Rechliner Str. 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Bredberg, Am Bredberg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Lechtenbrink, Stadtweg 6, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aviana Med, Gewerbepark 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Betreutes Wohnen Rudolfshöhe, Meller Str. 6a, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Kirchplatz 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig werden regelmäßige Fortbildungen für Pat*innen und Mentor*innen angeboten, die über Pflegeeinrichtungen bzw. Pflegekassen finanziert werden. Das Patenschaftsprogramm hat sich im ehrenamtlichen Bereich etabliert und wird über den Freiwilligenserver organisiert. Die Vereine veröffentlichen regelmäßig ihre Angebote auf dem Veranstaltungskalender "Silberrücken". Die Gemeinde unterstützt die Arbeit. Dadurch wird langfristig eine Struktur aufgebaut, die soziale Isolation mindert.
Galerie
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Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

perfect osternburg

Ansprechpartner
Marcel Pouplier
Funktion Projektentwicklung
Gestaltung eines Quartiers durch die jugendlichen Bewohner mit Hilfe digitaler Medien und Produktionsmittel
Projektbeschreibung
Mit dem Impuls:“ Was ist Dein `perfect oldenburg´ ? entwickeln junge Bewohner des Stadtteils ihre Ansichten, Prototypen und Modelle einer lebenswerten und nachhaltigen Stadtteilgestalt. Unterstützt von Medienfachleuten, Künstler*innen nutzen sie digitale Medien und Produktionsmittel, um diese Vorstellungen greifbar und umsetzbar zu machen. Mit Hilfe des „Stadtteilutopisten“ präsentieren sie ihre Visionen in der Öffentlichkeit des Stadtteils und der gesamten Stadt. Dabei werden die künstlerischen Impulse der jährlich wechselnden Stadtutopisten mit den konkreten Gestaltungsideen der jungen Menschen verbunden, in dem z.B. ein bebilderter Stadtteilführer einer Künstlerin die Visionen und Prototypen aus den Werkstätten als real erwanderbare Stadtteilumgebung präsentiert.Ein Netzwerk von Schulen und Sozialeinrichtungen, der „Rote Faden“, sowie die Kooperation mit Zusammenschlüssen und Fachverbänden aus dem Naturschutz, der Medientechnik, eine Bank und ein Sportverein unterstützt die jungen Menschen und die Initiatoren bei der Antragstellung und Realisierung der entwickelten Projekte und schafft eine organisatorische Basis durch eine temporäre/kontinuierliche Stadtteilwerkstatt. Mit dieser Projektstruktur entfalten die jungen Stadtteilbewohner eine große Gestaltungsmacht und Selbstwirksamkeit. Daraus entstehen wichtige Impulse gegen Bildungsmüdigkeit, Ohnmacht gegenüber scheinbar anonymen aber allbestimmenden Verwaltungsstrukturen und sozialer Ausgrenzung. Nach den vorgelaufenen Pilotprojekten, bei denen der Einsatz von digitalen Medien und Produktionsmittel (in einer Sandkastensituation) in der Schule erfolgreich erprobt wurde, wollen wir gemeinsam mit den Kooperanden den nächsten Schritt machen - die am Schirm und im 3D-Modell erstellten Entwürfe tatsächlich im Stadtteil realisieren.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
# Osternburg ist ein Stadtteil der niedersächsischen Großstadt Oldenburg und hat etwa 12.000 Einwohner. Der Stadtteil zeigt ein Spannungsfeld zwischen einsetzender Gentrifizierung, Menschen in unterschiedlichen sozialen Notlagen, Geflüchteten und weist einen hohen hoher Migrationsanteil auf. Bildungsmüdigkeit, Perspektivlosigkeit, Erfahrungen des Scheiterns und der sozialen Ohnmacht, Respektlosigkeit zwischen den Geschlechtern und im Verhalten in Sozial- und Bildungseinrichtungen prägen das soziale Klima. # Die Werkstätten schaffen Impuls und Raum für die aktive Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes. Die Erfahrung mit solchen Projekten zeigen, dass eigenes aktives Einmischen in die ästhetische und soziale Gestaltung des eigenen Lebensraums (Klassenraum, Schule, Quartier) nicht im Erfahrungs- und Verhaltensschatz verankert ist. Gleichwohl wird die Chance, wenn sie sich jungen Menschen real bietet, sofort ergriffen. Das ist besonders wichtig, weil eine Schule ein riesiger Produktions- und Veränderungsfaktor in einem Stadtteil/einer Stadt ist/sein kann. # Trotz alltäglicher Beschäftigung mit digital gestützter Kommunikation und extensiver Nutzung von externen Speicherplattformen ist eine Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und komplexer Software in der Regel nicht vorhanden. Mehr als 80% der Schüler*innen der Oberschule Osternburg waren nicht in der Lage sich per digitalem Fragebogen an der Berufsschule anzumelden. In den Pilotprojekten konnten sich die Schüler*innen erfolgreich einen Pfad durch das Softwaredickicht von 3D-Druckern und Lasercuttern bahnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Osternburg
Beschreibung
Osternburg wird begrenzt durch die Hunte nach Westen und Norden, die Bahnlinie Oldenburg-Bremen, den Herrenweg und den Heyengraben nach Osten und die Autobahn Oldenburg-Bremen nach Süden.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt schafft für junge Osternburger eine neue Sichtweise auf den eigenen Stadtteil und auch auf die eigenen Kompetenzen zur Änderung der Stadtteilgestalt nach den eigenen Bedürfnissen und Perspektiven. Damit entsteht idealerweise eine Identifikation mit dem Stadtteil und der unmittelbaren Lebensumwelt sowie eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gestaltungsvorschläge aus den Werkstätten können realisiert werden.
Beschreibung
Stadtteilakteure/-Einrichtungen und stadtzentrale Initiativen können zusammen die Visionen der jungen Bewohner in reale Stadtteilgestalt umsetzen.
Beschreibung
die Kompetenzen von Schulen und Stadtteilinitiativen die jungen Menschen bei der Umsetzung ihrer Zukunftsvorstellungen unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
"Roter Faden" - Zusammenschluss der Schulen in Osternburg zur Verbesserung des Bildungsklimas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Mainframe"- FabLab Oldenburg - Zusamenschluss der Medienspezialisten und Infrastruktur Medientechnik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU Oldenburg - Naturschutzbund für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
dimeb- Institut für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung der Universität Bremen (Studiengang Informatik)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Raiffeisenbank Oldenburg - Unterstützung von Schülergenossenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EWE-Baskets im Arbeitsfeld "Schule gegen Rassismus"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Wendehafen und Universität Oldenburg zur Vermeidung von Schulverweigerung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "abgedreht" - umweltbewusstes und Ressourcen schonendes Verhalten anregen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In Zusammenarbeit mit dem Zusammenschluss der Schulen im Stadtteil "Roter Faden" planen wir die Einrichtung einer permanenten Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung und Realisierung von Veränderungen der baulichen Gestalt und des sozialen und kulturellen Klimas im Stadtteil. Der "Rote Faden" ist bislang durch die Stadt Oldenburg finanziert worden. Eine Ausweitung der Finanzierung hängt von umsetzbaren Entwicklungsvorhaben und -Formaten ab.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Begegnungszentrum TANTE EMMA

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Mit Tante Emma kannst du rechnen: Nachhaltiges Sozialunternehmertum unterstützt lokale GWA
Projektbeschreibung
Der Anstoß für ALLE Aktivitäten war das 2014 in der lokalen Zeitung veröffentlichte Schicksal einer somalischen Familie, welches vier Einwohner aktivierte anzupacken. Aus diesem ersten Einsatz wurde eine wachsende Initiative für Flüchtlinge. Die Vereinsgründung erfolgte 2017 und die Zielgruppe wurde auf alle Hilfebedürftigen erweitert. Mit der ersten Förderung konnten wir die Arbeit professionalisieren und die Ansätze der GWA einführen. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort wohin die EinwohnerInnen dann auch kommen konnten. Aus einem Gespräch mit dem Amt für strategische Sozialplanung (Landkreis) Mitte 2018 ergab sich die Besichtigung eines Bürgermarktes mit weiteren sozialen Vereinen. Dies inspirierte zu Überlegungen für ein neues Begegnungszentrum. Weitere Treffen, eine größere Infoveranstaltung im Februar 2019 und die Gründung eines Arbeitskreises folgten. Mehrere Sitzungen wurden abgehalten. Um nicht in reinen Absichten und vagen Zielen zu verharren, traf die Idee der Antragsstellung im Rahmen der Modellförderung durch das Sozialwerk Cuxhaven e.V. im Arbeitskreis auf Zustimmung. Das Sozialwerk stellte den Antrag und wurde dann tatsächlich auch von der Jury ausgewählt. Nun konnte tatsächlich ein konkreter Ort als Anlaufstelle und Heimathafen in Alt-Cuxhaven geschaffen werden. Schon im März 2020 konnten wir das Begegnungszentrum Tante Emma eröffnen. Die drei Etagen erfüllen jeweils eigene Funktionen: 1. Im KAUFRAUM können Privatpersonen und Kreative Regale mieten, um 2nd-Hand-Waren und Selbstgestaltetes anzubieten. Dabei werden Nachhaltigkeit und lokaler Handel gefördert. 2. Im FREIRAUM werden Büros und ein Versammlungsraum bereitgehalten. So bieten wir sozialen Akteuren an, bestehende Beratungsangebote an einem zusätzlichen Standort zu etablieren (niederschwellig im „Hinterzimmer“ eines Ladenlokals z.B. für Schuldnerberatung + Suchtberatung). Neuen Initiativen und Bewegungen bieten wir eine Heimat, an dem sie ihre Treffen abhalten und sich organisieren können. 3. Mit dem WERKRAUM halten wir ein Atelier und Kreativraum vor. Hier ermöglichen Ehrenamtliche und lokale Künstler Workshops und regelmässige Treffen. Die Besonderheit dieses Begegnungszentrums ist die Einbindung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes in das Konzept der GWA. Der professionell gemanagte Kaufraum wird Einnahmen erzielen und zunehmend die Abhängigkeit von Fördermitteln verringern.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eine lokale Anlaufstelle ist neben der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag) für eine funktionierende GWA wichtig. Dafür ist das Begegnungszentrum Tante Emma konzipiert. Dabei ist der Name Programm: man kennt sich im Laden an der Ecke, begegnet einander ungezwungen und nebenbei wird gemeinsam das Zusammenleben gestaltet. Prophylaktisch wirken wir verstärkt unter Älteren, Alleinerziehenden und Migranten die von Armut bedroht sind (siehe Armutsbericht LK Cux). Wir beugen zunehmender Anonymität und Spaltung der örtlichen Bevölkerung vor. Positive Begegnungen in angenehmer Atmosphäre laden zum erneuten Besuch ein. Hier finden EinwohnerInnen konkrete Hilfen, Beratung, Freizeitaktivitäten und weiterführende Partizipationsmöglichkeiten. Nach nur sieben Öffnungstagen mussten wir wegen Corona das Begegnungszentrum wieder schließen. Viel Zeit um in Schockstarre zu verharren hatten wir nicht: der Ausfall der Cuxhavener Tafel und die davon betroffenen EinwohnerInnen bewegten uns sehr. So hat unser Verein maßgeblich das Netzwerk für die nachbarschaftliche Corona-Hilfe initiieren und die Räumlichkeiten von Tante Emma wurden temporär dafür als Büro genutzt. Nach acht Wochen konnten wir Tante Emma vorsichtig wieder öffnen, was allerdings nur zögerlich von den EinwohnerInnen angenommen wurde. So müssen wir feststellen, dass die Covid 19-Pandemie uns stark zurückgeworfen hat: Engagierte Mitarbeiter haben in der Nothilfe (zu) viel Energie gelassen. Auch fehlen uns viele Wochen mit ursprünglich kalkulierten Einnahmen aus dem Kaufraum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Das Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich direkt im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt - siehe Bevölkerungspyramide (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide); Projektgebiet = Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicherGeltungsbereich/PolitischeGebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03352-Cuxhaven.html?nn=25856&year_month=202007
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Cuxhaven - siehe Anlage
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Gesamtstadt: www.wegweiser-kommune.de - siehe Anlage Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.weg-weiser-kommune.de (siehe Anlage) nur ab 65 Jahre; zzgl. ca. 7% der 60-64 Jährige (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.wegweiser-kommune.de für Gesamtstadt; Schätzung für Projektgebiet
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Gestalter im Optimierungsprozess ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem Gebiet. So können sich Initiativen sich um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. In diesem Projekt steht ein Begegnungszentrum als Komm-Struktur im Zentrum. Dies ist die wichtige und logische Ergänzung zu der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag). Tante Emma ist der konkrete Ort, an welchem interessierte EinwohnerInnen (z.B. nach der aktivierenden Befragung) sich treffen und vernetzen. Hier finden sie zum einen bestehende Beratungsangebote oder in offenen Sprechstunden weiterführende Hinweise für ihre individuellen Lebenssituationen. Zum anderen ist hier der Kristallisationspunkt, an welchem sich unterschiedlichste EinwohnerInnen zu ihren Themen treffen und aktiv werden. So wird das Begegnungszentrum Tante Emma zunehmend zu dem Ort, wo die Expertise für den Stadtteil Alt-Cuxhaven vorhanden ist. Dies wird die Lobby der EinwohnerInnen in eigenen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen stärken. Zugleich wird hier eine starke Vertretung wachsen, welche von Stadt und Kommune beachtet und aktiv miteinbezogen werden muss.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Räumlichkeiten für verschiedene Beratungs- und Freizeitangebote werden geschaffen und angekommen. Soziales Miteinander wird hier gepflegt und gestärkt.
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen erstmals miteinander in Kontakt. Sie finden Gemeinsamkeiten, entwickeln und realisieren Aktionen. Interessen der EinwohnerInnen werden aktiv verfolgen. Sie schaffen neue, kreative Begegnungsanlässe.
Beschreibung
Gemeinsames und koordiniertes Handeln zugunsten der Interessen der EinwohnerInnen. Gemeinwesenspezifische Planungen und Strategien werden erarbeiteiten. Effizientes und zielstrebiges Vorgehen.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist er das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 (u.a. Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Shalomhaus, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbersverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhoff Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Einbindung in kommunale Strukturen ist bereits durch die laufende Arbeit gewachsen. So sind wir in die Vorbereitungen für die Stadtteilkonferenz eingebunden und werden als Partner für das kommunale Konzept für eine aufsuchende Arbeit gesehen. Eine Unabhängigkeit von weiteren Fördermitteln kann unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur wie im Antrag beschrieben funktionieren: ein freundliche Übernahme von Marktanteilen durch die EinwohnerInnen selbst.
Galerie
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gruppenfoto unterzeichnung
treffen nach aufruf fuer neue ehrenamtliche
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beirat okt 2019
Zustimmung Veröffentlichung
On

KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung

Ansprechpartner
Heike Totz
Funktion Leitung Familienzentrum
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt. Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können. Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten. In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei. Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Im 1. Projektjahr werden Wege für aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht. In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen. Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche und Begleitung). So ergeben sich 3 Hauptziele für das Projekt: 1. Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube 2. Installation von Angeboten (z.B. Basteln, Singen, Frühstücken, Klönen) und Förderung des Ehrenamtes (Nutzung vorhandener Potentiale) 3. Unterstützung zur Selbstorganisation (begleiteter offener Treff). Die Evaluation des vom Kümmerer dokumentierten Projektverlaufs wird vom Familienzentrum kollegial begleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort nunmehr Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Kern des Stadtteils gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem kleinen Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt. Durch die vielen generationsübergreifenden Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze und gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu. Zurzeit bereiten wir eine Ausstellung über den Klei vor, sammeln Fotos und Geschichten. Auch richten wir einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner und laden sie ins Familienzentrum ein. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet. Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Obwohl der Klei direkt am Stadtzentrum liegt, fehlen hier niederschwellige offene Angebote. Damals hat der ehemalige Kindertreff Stadtteilfeste gefeiert. Wir beleben diese „Kultur“ wieder. In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil „Auf dem Klei“ ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte grenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von „gut bürgerlich“ zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1530
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt der Stadt Sarstedt vom 14.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Stadtteilbewohner eine lokale Anlaufstelle die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet, sondern offen für alle Bewohner ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines „Kümmerers“ können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch die Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da das Familienzentrum und die KLEIne Stube sich in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige/Ehrenamt gesichert.
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommunales Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Sarstedt als Träger, hier insbesondere Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Hedwig Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (zurzeit in Planung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEine Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu Spontan schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf die im ehem. Supermarkt entstehende Kita erweitert.
Galerie
aussen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinschaftliches Wohnen - ökologisch und kostengünstig im ecovillage hannover

Ansprechpartner
Elvira Hendricks
Funktion Vorstand
Soziale und wohnräumliche Integration von Migranten*innen und einkommensschwachen Menschen in das ecovillage hannover
Projektbeschreibung
Im letzten Förderezeitraum (12 Monate) ist es uns gelungen, aus einer "losen Initiative" eine eingetragene Baugenossenschaft mit 386 Mitgliedern zu gründen. Der Verein dorfleben ecovillage ist aus dem Prozess der der Genossenschaftsbildung hervorgegangen. Wir haben uns eine gemeinschaftliche Wertebasis geschaffen in Abgrenzung zu "jeder macht sein Ding", die eine breite Identifikation mit dem Projekt möglich macht. Der nachhaltige Beteiligungsprozess wirkt sich auf die Menschen Sinn- und Identifikations-stiftend aus. Wir haben Barrieren weites gehend vermieden, indem wir Themen und die Menschen in den Mittelpunkt gestellt haben. Die in diesem Jahr (auch unter erschwerten Bedingungen seit dem Frühjahr 2020) neu gewonnenen 300 Mitglieder wollen wir, genauso wie einkommensschwache zukünftige Bewohner*innen und Menschen mit Migrations- und /oder Fluchthintergrund, gezielt ansprechen und einbinden. Der Verein dorfleben ecovillage hannover e.V. will damit die soziale Integration sowie die aktive Beteiligung in den laufenden Bottom-Up-Prozess der Genossenschaft, in das direkte Wohnumfeld und den Stadtteil fördern. Geplant sind vor Ort zur Unterstützung dieser Ziele folgende Bausteine: eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen, ein Info- und Beratungs-Point, betriebliche Erprobungsplätze, die Möglichkeit zur solidarischen Eigenleistung innerhalb der Bauphasen zugunsten Einkommensschwacher. Die Möglichkeit sich vor Ort zu verschiedenen Anlässen und Aktionen zu Begegnen, sich zu Beteiligen (interessensgesteuert) wird gefördert unter Einbindung des Stadteiles. In jeder Gemeinschaft gibt es Konflikte und Schwierigkeiten, deshalb wollen wir mit Moderation, Mediation, Coaching und Konfliktmanagement unterstützen und Interessierte potentielle Bewohner*innen begleiten. Das vorhandene Netzwerk soll weiter ausgebaut und intensiviert werden. Desweiteren möchten wir mit dem Projekt durch professionelle Sozialarbeit erreichen, das die Integration des ecovillage hannover in den Kronsberg angebahnt und ausgebaut wird. Für die Bewohner*innen soll so ein attraktives, lebens- und liebenswertes Wohnumfeld entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage ist, dass ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für ca. bis zu 850 Menschen geschaffen werden soll, wir uns zur Zeit in der Endphase eines städtebaulichen Wettbewerbes befinden und die Mitglieder*innen umfassend in den Bottum-Up-Prozess eingebunden werden sollen. Zur Zeit ist dies noch nicht der Fall, da unter Corona neue Wege der Beteilungen gefunden werden mussten (digital) und dies, wie die persönliche Ansprache, ausgebaut werden soll. Wir nutzen die demokratischen Beteiligungsformen im vollen Umfang aus, um eine hohe Diversität unter den Beteiligten im Prozess zu erreichen. Die Themen des sozialen Zusammenlebens (wie Inklusion, Integration, Kooperation, generationsübergreifende Solidarität und Netzwerkarbeit) sollen einen hohen Stellenwert erreichen. Konzepte der solidarischen Landwirtschaft, Mobilität, Tausch- und Ausleihsysteme, Energie-Kreisläufe sind derzeit in Planung. Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sollen durch niedrige Mieten und alternative gemeinschaftliche Lebensformen angesprochen werden. Wir, der im März 2020 gegründeten Verein "dorfleben ecovillage hannover e.V. " will an diesen beschriebenen Ausgangs- und Problemstellung den Prozess unterstützen. Weitere Informationen unter www.ecovillage-hannover.de.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist bereit für das Projekt ein Gebiet von 50.000 m2 Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
850
Quelle / Anmerkungen
Gemäß aktuellem Planungsstand gehen ab 2021 jährlich ca. 100 von am Ende ca. 500 Wohnungen im Bau, so dass dort am Ende des Bauprozesses voraussichtlich 850 Menschen wohnen werden.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: derzeitiger Stand der Genossenschaftsmitglieder ab Ü60, die die Absicht haben in den neu entstehenden Stadtteil ecovillage Hannover zu ziehen.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stand der Genossenschaftsmitglieder Jugendliche und junge Menschen auf der Suche nach alternativen Lebensformen.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialbericht 2018 LH Hannover und Quelle Genossenschaftsmitlieder 23 %
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der prekär wohnenden Migrant*innen anteilig in der Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Handlungskonzept wird durch professionelle Umsetzung der Ziele zu einer Erhöhung der Lebensqualität in dem neuen Quartier führen. Die in diesem Nachfolgeantrag formulierten Ziele zur Verstetigung des Projektes unterstützen den Prozess der Gemeinschaftsfindung und inhaltlichen Themenstellungen in den verschiedenen Gremien, den Arbeitsgruppen und Teams der Genossenschaft. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die konsensorientierte Partizipation / Aktivierung im Sinne einer Beteiligungs-und Integrationskultur auch für die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen. Wir arbeiten gemeinsam auf die Alternativen zur gemeinsamen Strategie und Lösungsfindung hin. Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) haben wir für die Bewohner*innen der Stadtteile zur Nachbarschaftspflege durch Veranstaltungen beigetragen, am 9.3. 2020 eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ernährungsbeirat Hannover/TTH "Sei teil des Wandels" mit Rob Greenfield oder Vorschläge zur Umsetzung des "Wunschbuches" zur Gestaltung des Quartiers durch die Mitglieder und Interessenten*innen erarbeitet. Unter Corona-Bedingungen wurden ein Picknick neben den Baufeldern am 02.08.20 für die "Neuen" organisiert. Treffen der AGs / Gremien, um die Gestaltungs-Pläne zu besprechen und die Eindrücke und Fragen an die Architekten zurück zu koppeln, wurden digital durchgeführt. Diese Formate - persönlich und digital - sollen niedrigschwellig ausgebaut und vertieft werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir gehen aktiv auf die Zielgruppen und Menschen des Stadtteiles zu, und motivieren sie zur sie zur eigenständigen Teilhabe. Wenn die Interessenslagen der Bewohner*innen berücksichtigt wurden und sie an der Planung und Umsetzung aktiv teilnehmen.
Beschreibung
Wenn die Bedarfe der unterschiedlichen zu fördernden Zielgruppen der Bewohner*innen im Quartier effektiv und zielgerichtet im Netzwerk / zu Kooperationspartnern vermittelt werden können.
Beschreibung
Sobald die Gruppenbildung zu freiwilligem Engagement führt, können Synergieeffekte in der Nachbarschaft genutzt werden und die Teilnahme an Veranstaltungen und interkulturellen Angeboten zu einer gesellschaftlichen Integration führen.
Beschreibung
Die Gremien, Teams und AGs sind offen für die vor Ort lebenden Menschen und deren Empowerment. Wir laden dazu ein in sog. "Briefkastenaktionen" und durch persönliche Einladung und Ansprache, denn unterschiedliche Akteure bereichern das Zusammenleben.
Beschreibung
Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) werden wir Veranstaltungen für die Bewohner*innen der Stadtteile, des Quartiers zur Vernetzung, persönlichen Austausch sowie Informationen über das Quartier und weitergeben.
Vorhandene Strukturen
Die Pro-Aktive Einbindung der Bewohner*innen des zukünftigen ecovillage hannover in den Stadtteil Kronsberg wird durch persönliche Ansprache und vernetzende Arbeit mit der bestehenden Infrastruktur vor Ort nachhaltige Unterstützung erfahren. Akteuer*innen der benannten benachteiligten Zielgruppen werden direkt angesprochen, eingebunden und gestärkt. Durch die Erfahrungen unserer bisherigen Angebote, stellen wir mit Baubeginn sofort einen mobilen Begegnungsraum (Container) auf, damit wir einen ungezwungenen Austausch pflegen können und ein Angebot für alle Interessierten an dem Modellprojekt haben. Der Aufbau eines Info- und Beratungspoints ist als Folgeangebot geplant. Dieser soll langfristig der Unterstützung der jeweiligen Interessen dienen und wird auch genutzt, um Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und die Erkundung von Neigungen und Stärken zu fördern. Die aktive Netzwerkarbeit gilt es auszubauen und zu verstetigen - unter anderem auf unterschiedlichen Ebenen mit Behörden, Initiativen vor Ort, Wohlfahrtsverbänden, freie Träger, Vereinen und Ehrenamtlichen durch Einbindung und Betreuung, um eine nachhaltige und integrative Wirkung für die zukünftigen Bewohner*innen zu schaffen. Die Bewohner*innen sollen eine selbstbestimmt und selbstständige Möglichkeit erlernen, Problemstellungen langfristig vor Ort unkompliziert und für sie transparent zu lösen. Wir fühlen uns mit der im ecovillage-Prozess geschaffenen Charta des Zusammenlebens verbunden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Baudezernat (Stadtplanung, Bereich Wohnversorgung), Sozialdezernat, FB Senioren, Stadt Hannover, Integrationsmanagement für Flüchtlinge LH Hannover, LH Hannover Koordinationsstelle ALBuM, Koordinierungsstelle Integration Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ / Neue Presse / Wochenblätter / Hallo Sonntag / Soziale Medien / h1 / Radio Hannover / ZDF / ARD / RTL
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KrokuS / Stadtteilzentrum Kronsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundeigentum, LBS Bausparkasse, Ostland Wohnungsbaugesellschaft, Verband Wohnungseigentum Niedersachsen e.V., Stiftungen soll die Möglichkeit gegeben werden sich mit Bausteinen zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Schirmherr d. Vereines dorfleben ecovillage hannover e.V.) ; MdB Yasmin Fahimi; Die Ratsfraktionen und der Stadtbezirksrat stehen nahezu geschlossen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Genossenschaftsmitglieder von ecovillage hannover , die Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile sowie an dem Thema Suffizienz (Selbstgenügsam) interessierte Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Caritas/Diakonisches Werk- EVLK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. , AMFN Arbeitsgemeinschaften Migranten/innen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , jukus e.V. , TTH Hannover e.V., kreHtiv e.V., baobab Zusammensein e.V., GeFaZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , Ethno Medizinisches Zentrum e.V., Hannöversche Aidshilfe e.V., STEP- Drobs Hannover, diverse Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anerkennungs-und Qualifizierungs-Beratung Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer Hannover ,Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ in Hannover, Hannover Impuls GmbH,NeMiA – Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachen DGB-Bezirk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Bildungsträger u.a. LEB Sprachenzentrum Mittelfeld, DAA Laatzen, SBH Nord GmbH, AWO Bezirk Hannover, BNW (Maßnahme "Alles aus einer Hand") u.a. Sozialverbände, Gruppierungen zu den Bereichen Obdachlose, Migranten und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Sozialdienst Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Genossenschaft ecovillage wird Eigentümer des ersten Baufeldes Ende 2020, mit den Hochbauarbeiten wird im Sommer 2021 begonnen. Zur Zeit befinden wir uns im Endstadium des städtebaulichen Wettbewerbes. Eine Vernetzung mit dem Quartiersmanagement mit der LH Hannover und dem Bezirksrat Bemerode, Wülferode und Kirchrode besteht. Das Projekt soll langfristig aus den Mieteinnahmen der Genossenschaft finanziert werden.
Galerie
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20200116 200056
Zustimmung Veröffentlichung
On

FITmobil

Ansprechpartner
Jenny Reissig
Funktion 1. Vorsitzende
Fahrradfahrten verbinden Nationen und Regionen
Projektbeschreibung
Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf – ein Team e.V., bringt sich seit Mai 2015 als Dorfverein ehrenamtlich mit verschiedensten Projekten ein. In Gemeinde wird Bürgerbeteiligung großgeschrieben. Medium „Dorfgespräch“, lädt Bürger zur Beteiligung an kommunale Entwicklungsthemen ein. Bürger gründeten den Verein, weil sie Angebote für Senioren, Kinder u. Umweltthemen anbieten wollen. Sept. 2015 traf die Flüchtlingswelle die Gemeinde. Es gab eine Flüchtlingsnotunterkunft des Ld Niedersachsen mit 800 Flüchtlingen. Bürger engagieren sich seitdem in der Flüchtlings-Integrationsarbeit. Zurzeit leben 16 in Wohnungen u. 200 Flüchtlinge in Wohnanlage des LK Gifhorn im OT Lessien. BürgernIdeen werden aufgegriffen u. als Angebote umgesetzt. Dorftreff MOSAIK bietet Klöntreff, Lesestübchen, Kochtreff, Bauchtanzgruppe, Sprachkurse, Café Kinderwagen, Angebote für Wanderungen u. Radtouren, Bürgerfrühstücke, saisonale Nachbarschaftsfeste, Ausstellungen, das Bienenprojekt, Fußball-Integrationsmannschaft, Einkaufsfahrten mit Senioren im vereinseigenen VW-9sitzer-Bus, sowie die Fahrradwerkstatt in der Flüchtlings-Wohnanlage an. In Zeit der Coronaneinschränkungen wurde eine Problematik deutlich, die Jung und Alt gleichermaßen betrifft. Der Verein muss seine Einkaufsfahrten mit den Bürgern einstellen, dafür wird für die Bürger eingekauft. Kontaktsperren, keine Nahversorgung u. schlechter ÖPNV lässt die Senioren vereinsamen. Nahversorgung befindet sich in Nachbarorte 7-12 km entfernt. Angebot, Einkaufsfahrten mit vereinseigenem VWBus, soll mit 2 E-Lastenbikes erweitert werden. 1 soll in Wohnanlage Lessien stehen u. 1 am Dorftreff MOSAIK. So können mit Senioren gemeinsame Einkäufe mit den Bikes gemacht werden. Einkäufe auch für nicht mobile Senioren können damit transportiert werden. Die Lastenräder sollen auch für Ausflüge mit kleinen Kindern genutzt werden. Bürger und Flüchtlinge lernen die Wege, Sehenswürdigkeiten u. Ausflugsziele in der Region kennen. Gemeinde plant Ladestation für E-Bikes. Die 56 qkm große Gemeinde verfügt über ca. 180 Km Land- u. Forstwege u. lädt zum Fahrradfahren ein. Verein will dazu beitragen, dass das gemeinsame Ziel Integration u. gemeinsames Fahrradfahren sich stets weiterentwickelt. Soziale Kontakte werden geknüpft, sportliche Betätigung für Kinder/Senioren wird gefördert. Einfache handwerkliche Tätigkeiten an Fahrrädern werden vermittelt. Die Umsetzung des Projektes wäre ein weiterer Baustein für eine gute dörfliche Lebensqualität.
Laufzeit
2020-11-15 00:00:00
Ausgangslage
Seit 09.2015 leben Flüchtlinge in Wohnanlage (z.Zt. ca. 200) des LK Gifhorn. Räder sind gerade hier wichtiges Fortbewegungsmittel. Die Bushaltestelle ist 2 Km von der Wohnanlage entfernt. Die Infrastruktur der Gemeinde, wie Kindergarten, Schule, Bank und Sportplätze, ist im Ortsteil Ehra und von Wohnanlage 4 Km entfernt. Gleiches Problem gilt auch für Senioren, da im Ort keine Nahversorgung (Entfernungen zu nächsten Möglichkeiten 7-12 Km) vorhanden ist. Der ÖPNV ist nicht optimal und in Ferienzeiten zusätzlich eingeschränkt. Für die Bevölkerung ist das Fahrrad ein wichtiges Fortbewegungsmittel. Durch das Projekt soll Eigeninitiative zur Nahversorgung, soziale Kontakte und sportliche Betätigung gefördert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
38468 Ehra-Lessien
Beschreibung
Gemeinde Ehra-Lessien in der Samtgemeinde Brome mit dem Grundzentrum sowie umliegende Samtgemeinde Boldecker Land und Einheitsgemeinde Sasenburg
Einwohnerzahl
1700
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
200 Flüchtlinge bei Gesamteinwohnerzahl 1700, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
radweg.jpg (183.82 KB)
GWA/QM-Ansatz
Der Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf - ein Team e.V. ist ein sehr gut vernetzter Dorfverein. Nach Kenntnis von Problemen oder Handlungsfeldern wird nach Lösungen gesucht und überwiegend auch umgesetzt. Gerade die Bürgerbeteiligung ist hier ein wichtiges Kriterium. Nach dem Motto "nicht, was wird für mich getan, sondern was kann ich tun", werden Bürger an Entscheidungsprozessen beteiligt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standart ist erreicht, wenn die Bürger die Angebote des Dorftreffs annehmen
Beschreibung
Nach Unterstützung von "Machern" ist Ziel, dass sich die Bewohner selbst für Veranstaltungen organisieren
Beschreibung
Kooperationen funktionieren schon jetzt. Dorfveranstaltungen wie z.B. Weinfeste werden von allen Vereinen zusammen ausgetragen.
Beschreibung
Jeder Verein muss nicht alles haben, man sich sich untereinander aushelfen. Z.B. vereinseigener Bus kann durch einen einmaligen Jahresbeitrag von 50,-- € von den Vereinen vor Ort mit genutzt werden.
Beschreibung
Alle Vereine und Verbände treffen sich regelmäßig und tauschen sich aus nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark"
Vorhandene Strukturen
Qualifizierte Engagementlotsin für Ehrenamtliche in Niedersachsen, sowie qualifizierte Dorfmoderatorin unterstützt ehrenamtlich die Arbeit des Fördervereins. Enge Zusammenarbeit mit allen Vereinen in der Gemeinde. Veranstaltungen wie Weinfest oder Adventskranzanleuchten werden gemeinsam ausgerichtet. Teamsprecher werden qualifiziert durch Teilnahme an Workshops bundesweiter Organisationen wie z.B. Bündnis für Demokratie und Toleranz, Niedersachsen packt an oder ähnliche. Beratungsstipendium von "startsocial" wurde für Bestandsanalyse und Projektmanagement erfolgreich genutzt. Förderverein hat sich weiterentwickelt und hat sich als feste anerkannte Institution sowohl für Dorftreff MOSAIK - Angebote als auch in der Integrationsarbeit in der Gemeinde und Region etabliert. Gemeinde unterstützt den Dorftreff, indem ein ehemaliger Laden Miet- und Heizkostenfrei genutzt werden kann und jährlich gibt es einen Zuschuss von 1000,-- €, die die Nebenkosten decken. Für jedes Angebot innerhalb des Dorftreffs (MOSAIK) und Integrationsarbeit (FIT) gibt es eigene Sprecher, die sich in den jeweiligen Gruppen ehrenamtlich engagieren. Als Anerkennung für die geleistet Arbeit für die Dorfgemeinschaft wurde der Verein schon 2x vom BfDT ausgezeichnet und ist in diesem Jahr für den Deutschen Ehrenamtspreis nominiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Jörg Böse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum,Inh. Hilda Rüdiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilige Feuerwehr, Ortsbrandmeister Dirk Lindenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TuS, Vorsitzender Sven Grabowski
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Ortsgruppe, 1. Vorsitzende Ute Scheer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule und Kindergarten in Ehra-Lessien sowie LEB (ländliche Erwachsenenbildung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Helmut Kramer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fahrradhändler in der region
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allerzeitung, Isenhagener Kreisblatt, Gifhorner Rundschau und Samtgemeindeblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundes- und Landtagsabgeordnete
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsstabstelle Landkreis Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbesponsoren an vereinseigenem VW-Bus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tourismusverband Südheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Bromer Land
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist innovativ sowie in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht nachhaltig angelegt. Projektantrag soll Anschubfinanzierung darstellen. Nach Finanzierungszeitraum sind Strukturen der ehrenamtlichen Unterstützung aufgebaut sowie die Instanthaltung der Lastenfahrräder gesichert. Dorftreff und dazugehöriges Grundstück (Eigentümer Gemeinde) mitten im Ortsteil Ehra dürfen bis auf unbestimmte Zeit kostenfrei genutzt werden. Da gemeinnützig anerkannt, kommen regelmäßig Spenden.
Galerie
fuer jenny 1
haus foerderverein
mosaikundfit72
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern*innen implementiert. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmerin errichtet. In den ersten zwei Projektjahren wurden bereits in einem interaktiven Beteiligungsprozess Angebote für und mit Anwohnern*innen etabliert. In den Folgejahren wird nun im Quartier auf verschiedenen Ebenen an der Aufwertung des Viertels gearbeitet. Darauf ist auch das strategisches Ziel des Projekts mit seinen drei Unterzielen ausgerichtet und aufgebaut. 1. Das bereits in Neumünden entstandene Netzwerk soll gepflegt, genutzt und erweitert werden, die Lebenswelt Neumünden soll unter Einbeziehung der Bewohner*innen und deren Ideen aufgewertet werden. Hierzu werden verschiedene Ansätze zur Einbindung der Menschen im Quartier verfolgt, z. B. Begehungen, Straßenaktionen, gemeinsame Grillabende sowie einer Ideenschmiede. Aus den Interessen heraus sollen AG´s gebildet werden, die durch das Netzwerk unterstützt werden. 2. Durch Sensibilisierung der Anwohner*innen für „ihr Viertel“ soll der Blick auf vernachlässigte Orte fallen. Begehungen unterstützen den Prozess, die Bürger*innen werden eingebunden. Konkret sind zwei Orte zu benennen, die aufgrund von Beschwerden identifiziert werden konnten: verwildertes Areal an der Hannoverschen Straße sowie vernachlässigte Blühinseln in der Wildemannschlucht. 3. Benannte Orte sollen aus den Ideen der Bevölkerung heraus gestaltet werden. Ein starkes Netzwerk und Kooperationspartner begleiten und unterstützen. Die positiven Ergebnisse und Erfolge werden durch qualitativ hochwertigen Content über verschiedene Social Media Kanäle verbreitet. Analog folgt der Austausch über eine Stadtteilzeitung und den persönlichen Kontakt durch Teilprojekte und generations- und kulturübergreifende Begegnungsformate wie z.B. Kochabende, gemeinsame Feiern, Frauen- und Infocafés und einem offenen Treff. Das BZ wird weiter mit Leben gefüllt. Damit wird die Sozialstruktur im Stadtteil merklich verbessert und ausgeweitet. Die Kümmerin beschäftigt sich mit Organisation, Planung, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit, Social Media, Unterstützung und Aufbau von selbstorganisierten Aktivitäten der Anwohner*innen sowie der Unterstützung der Gestaltung des öffentlichen Raumes Neumünden durch Bürger*innen. In den Folgejahren werden im BZ geeignete Hilfsformen und Angebotsstrukturen initiiert, ausgebaut und optimiert. Es entsteht eine Bürgeranlaufstelle.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der Jungen in die nahen größeren Städte. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit ca. 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit ca. 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Die Stadt Hann. Münden bewirbt sich ebenfalls um die Ausschreibung "Gute Nachbarschaft", wobei die Projekte verschiedene Ansätze verfolgen. Das BZ und die Stadt stehen im Dialog miteinander. In Neumünden hat die Zusammenarbeit mit der Stadt Hann. Münden durch den Einsatz einer Sanierungsmanagerin (entstanden durch Energieagentur GÖ) in Kooperation mit weiteren Stellen begonnen. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Geflüchteten in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere Neumünden hat mit der Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen multinationalen Zuwachs bekommen. Überproportional viele Bürger sind auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Daraus resultiert der Ruf als unattraktiver Stadtteil. Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden, dem Stadtteil fehlt Verbundenheit und eine Bürgeranlaufstelle für die Belange und Probleme der Menschen, die hier leben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird auf ca. 20% geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, den Stadtteil Neumünden aufzuwerten und den Bewohner*innen Stimme und Raum zu geben, sich an der Erarbeitung der Gestaltung zu beteiligen und selber aktiv zu werden. Hierzu werden Ansprache und Information der Bürger*innen durch eine "Kümmerin" übernommen, der Austausch wird gefördert und Menschen aktiviert sich im Stadtteilentwicklungsprozess einzubringen und Teil zu werden. Die Geschichte des Stadtteils wird mit einbezogen und Identität mit Neumünden wird geschaffen. Hiermit ist eine aktive Belebung des Begegnungszentrums verknüpft, weiterhin wird das Wirken des Begegnungszentrums im Haus der Nationen ausgebaut. Bürgernahe kultursensible Angebote und Veranstaltungsformate für alle Generationen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll die „Kümmerin/Gastgeberin“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und unterstützt bei Vereinsgründungen. Der Stadtteil wird mit Hilfe des BZ bzw. der „Kümmerin“ aufgewertet, die Gemeinschaft wird gefördert und die soziale Benachteiligung verringert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
1200 Haushalte in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Beschreibung
Aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Beschreibung
Das Begegnungszentrum und gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden.
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst e. V., Kunstverein Mündener KunstNetz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Ruderverein e. V., Rock for Tolerance e.V., Mündener Tafel e. V., Mündener Kanu-Club e. V., Familienzentrum Hann. Münden e.V., Red Stars Drum & Bugle Corps Hann. Münden, Münden blüht und summt, Mehr!Generationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Münden e.V., Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Bürgertreff Hann. Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauverein Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD - Ortsverein Münden, CDU - Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden (BFMÜ), GRÜNE - Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird durch die Akquise von externen Fördermitteln und durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen des Begegnungszentrums nahtlos gewährleistet.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammen leben in Cloppenburg

Ansprechpartner
Martina Fisser
Funktion Leitung DW Oldenburger Münsterland
Teilhabe für zugewanderte Familien aus Osteuropa
Projektbeschreibung
Die vorhandenen Strukturen sollen genutzt werden, um die Integration von EU-Bürger*innen zu befördern. Viele Zugewanderte aus Osteuropa sind im Raum Cloppenburg in der Fleischindustrie und anderen prekären Arbeitsverhältnissen tätig. Bisher ist eine Integration mit Teilhabechancen nicht gelungen. Mit dem beabsichtigten Verbot oder der Einschränkung von Werkvertragsarbeitsverhältnissen stehen zwar arbeitsrechtliche Verbesserungen für die Betroffenen an. Es müssen aber zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, um auch eine gesellschaftliche Integration und echte Teilhabechancen vor allem für die zugezogenen EU-Bürger*innen zu ermöglichen. Dies soll gemeinsam mit bereits im Quartier ansässigen Familien geschehen. Die Kooperation der im Schwedenheim ansässigen Institutionen bieten hierfür ideale Voraussetzungen, denn das Schwedenheim ist soziales Zentrum und Familienzentrum in Cloppenburg. Zunächst wird das Schwedenheim als Anlaufstelle für die EU-Bürger*innen etabliert. Auch schon jetzt haben viele Werkvertragsarbeiter*innen ihre Familien nachgeholt um mittelfristig eine Zukunft in Cloppenburg aufzubauen. Im Rahmen des Familienzentrums Schwedenheim werden Begegnungsmöglichkeiten für einheimische und zugewanderte Einwohner*innen Cloppenburgs geschaffen. Durch interkulturelle Angebote werden zudem das Verständnis füreinander und die Chancen der Vielfältigkeit gestärkt. Darüber hinaus werden sie durch Selbsthilfeunterstützende Angebote zur aktiven Teilhabe im gesellschaftlichen Kontext befähigt. Im weiteren Verlauf werden gemeinsam mit Ihnen und mit der aufnehmenden Bevölkerung Angebote zunächst im Schwedenheim und in der Folge auch im übrigen Stadtgebiet etabliert, die ein wechselseitiges Kennenlernen ermöglichen. Durch die Beteiligungsformen im Schwedenheim als soziales Zentrum Cloppenburgs erfahren alle Einwohner*innen des Quartiers ihre Partizipationsmöglichkeiten und machen eigene Wirksamkeitserfahrungen. Sie erleben Diversität als Chance und Stärke. Teilhabechancen werden verbessert und Vorbehalte und Ängste werden reduziert.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Cloppenburg liegt in Niedersachsen zw. Osnabrück und Oldenburg. Schlüsselbranchen sind die Ernährungswirtschaft, Elektrotechnik, Bauwirtschaft und die Produktion von Fahrrädern. Als erste Stadt in Niedersachsen wurde Cloppenburg als familiengerechte Kommune zertifiziert. Das Schwedenheim ist Familienzentrum verschiedener Kooperationspartner und bildet ein soziales Zentrum für die Stadt Cloppenburg. Insbesondere in der Fleischindustrie und im Lager/Logistik-Bereich gibt es für Menschen ohne bzw. ohne anerkannte Ausbildungen Möglichkeiten auf eine Arbeitstätigkeit. Für viele EU-Bürger*innen erfolgt dies bisher zumeist im Rahmen von Werkvertragsverhältnissen. Hier sind zum Beginn des nächsten Jahres Verbesserung für die Betroffenen geplant. Auch wenn bereits in der Vergangenheit eine große Zahl der EU-Bürger*innen ihre Familien nachgeholt haben, weil sie nicht getrennt von ihnen leben wollten, ist anzunehmen, dass sich dieser Trend in der Folge der oben genannten Veränderungen verstärkt. Zugleich muss festgestellt werden, dass Sich die Gruppe der EU-Bürger*innen zum großen Teil nicht in die Stadtgesellschaft integrieren konnte. Deshalb müssen diesbezügliche Anstrengungen verstärkt werden. Auch hierfür bietet das Schwedenheim eine gute Ausgangsposition, da hier das Zusammenwirken, die Unterschiedlichkeit und das Erleben von Selbstwirksamkeit lange Tradition hat, an die aktiv angeknüpft werden kann. Die Arbeit des Familienzentrums schwedenheim wird damit in die gesamte Stadt Cloppenburg, das heißt sowohl zur einheimischen als auch zur zugewanderten Bevölkerung ausstrahlen. Einer Segregation und Parallelgesellschaft soll entgegengewirkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cloppenburg Stadt
Beschreibung
Projektgebiet ist das Stadtgebiet Cloppenburg. Es wird im Norden durch die B72 und im Osten durch die B 72 und im weiteren Verlauf die Cappelner Straße und die Große Straße (L 842) begrenzt. Der Südliche Abschluss erfolgt entlang der K 171 (Sevelter Str., Cappelner Str., Nüttelner Str., Stapelfelder Str., Holtestr.) Im Westen bildet die B 68 und im weiteren Verlauf der Neuendamm die Grenze. Die Molberger Straße schließt dann wieder an die B 72 an.
Einwohnerzahl
35451
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia, Stand: 12/19
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Datenspiegel 2018, Herausgeber: Landkreis Cloppenburg, Stand: März 2018.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung. Im Landkreis Cloppenburg gibt es 5 große Schlachtbetriebe. Die Mitarbeiter/innen kommen stark aus dem EU-Ausland. Sprachkenntnisse sind gar nicht oder fast gar nicht vorhanden. Es gibt Einzelpersonen, Paare und Familien. Es gibt individuelle Probleme, aber auch Schwierigkeiten die für jede Gruppe zutrifft.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch Gemeinwesenarbeit sollen die zugewanderten EU-Bürger*innen Cloppenburg als IHRE Stadt erleben, in die sie sich aktiv einbringen dürfen und die sie mitgestalten können. Diese Partizipationsmöglichkeiten stehen der einheimischen Bevölkerung ebenso zur Verfügung. Alle Angebote werden mit den Bewohner*innen gemeinsam entwickelt hierfür werden die Einwohner*innen angesprochen und es wird im Familienzentrum Schwedenheim ein Anlaufpunkt für alle geschaffen. Auch wenn Cloppenburg insgesamt keine benachteiligtes Gebiet ist, gibt es in ihr mit den EU-Bürger*innen doch eine benachteiligte Gruppierung, die der niedrigschwellige Unterstützung und des kollektiv gestützten Empowerments bedarf.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projektentwicklung erfolgt auf der Grundlage von Befragung/Aktivierung von Bewohner*innen
Beschreibung
Die Kooperationspartner bringen ihre Ressourcen in das Projekt ein und übernehmen die beteiligungsstärkenden Arbeitsweisen
Beschreibung
Die Kooperation Familienzentrum Schwedenheim führt nach Beendigung der Projektlaufzeit die Zusammenarbeit und Integrationsarbeit fort.
Beschreibung
Die Angebote werden gemeinsam mit EU-Bürger*innen und Einheimischen entwickelt und gemeinsam genutzt. Zugehörige der jeweiligen Gruppierungen setzen sich aktiv für andere ein.
Nachhaltigkeit
Das Schwedenheim ist bereits ein Familienzentrum mit breiter Kooperation. Die erprobten Beteiligungen sollen nach Auslaufen des Projektes als selbstverständliche Handlungsform von allen Kooperationspartnern fortgeführt werden. So kann dauerhaft eine gemeinwesenorientierte und zukünftig neu zuwandernde Menschen integrierende und beteiligende Arbeitsweise etabliert werden. Die Grundförderung des Familienzentrums soll kommunal sicher gestellt werden.
Galerie
foto schwedenheim
Zustimmung Veröffentlichung
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