Skip to main content

2. Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfepotenzialen und Partizipation,

Wagenfeld-Ich bring mich ein!

Ansprechpartner
Michael & Ann-Christin Steinmeyer & Leymann
Kommunikation. Motivation. Beteiligung.
Projektbeschreibung
Wagenfeld ist eine ländlich strukturierte Einheitsgemeinde. Seit 2016 ist der Bevölkerungsstand über 7000 Einwohner mit aufsteigender Tendenz. Der Gemeinde teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Die Orte liegen etwa 8km auseinander. Die meiste Infrastruktur, Ärzte, Supermärkte, die Verwaltung etc., befinden sich in Wagenfeld. In besonderem kommunalen Interesse gelegen sind in der Region die Qualitäten Kommunikation, Motivation und Beteiligung. Für diese Werte gibt es im Raum Wagenfeld gegenwertig keine zentrale Multiplikationsmöglichkeit. Bedarfe formulieren sich momentan deutlich in Form von Defizitnennungen und Forderungen. Dies geschieht fast ausschließlich in unterschiedlichen Online-Foren. Dadurch ist weder ein unmittelbares Reagieren noch eine konstruktive Aktivierung der Beschwerdeführenden möglich. In einem funktionierenden Netzwerk zwischen Kirchengemeinde, Kommune und Kirchenkreissozialarbeit des Diakonischen Werks wurden ähnliche Beobachtungen und Erfahrungen gemacht. Gemeinsam wurde daher nach einer Möglichkeit zur offenen Partizipation der unterschiedlichen Interessensgruppen gesucht. Aus Gründen coronabedingter Einschränkungen zeigt sich eine breitflächig angelegte Online-Befragung als geeignet und praktikabel. Die Wagenfelder Bürger_innen können sich entsprechend ihrer Bedarfe in den Orientierungsfeldern, Familie, Senior_innen, Jugend und Freizeit formulieren. Das Projekt bietet den unterschiedlichen Interessengruppen eine gemeinsame Diskussionsplattform, ermöglicht die Entwicklung von Entscheidungsstrukturen und lässt zu mehrheitlich vereinbarten Handlungsformen finden. Damit ist das Projekt ein Ausdruck basisdemokratischer Entscheidungsfindung. Dies kann zu Formen der Selbstorganisation führen und zur Stärkung nachbarschaftlichen Engagements. Die Kommune öffnet sich für Formen externer Beteiligungsstrukturen. Die vorhandenen Interessensströme müssen im Netzwerk koordiniert, Beteiligungen gleichmäßig gewichtet und handhabbare Strukturen aufgebaut werden. Dieses Vorgehen muss prozessbegleitend, kontinuierlich sichergestellt sein. Nur so kann die Gemeinwesenarbeit als Orientierungsprinzip langfristig und dauerhaft in die kommunale Struktur eingebunden werden.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wagenfeld ist eine kleine Kommune im ländl. Raum, mit 7218 Einw.. Die nächsten Mittelzentren liegen etwa 30 Km entfernt. Bei einer früheren online Befragung in Kooperation mit der Kirchengemeinde, der Kommune u. dem Diakonischen Werk, hatten die Bewohner_innen Wagenfelds u. Ströhens die Möglichkeit Bedarfe zu äußern und Ideen einzubringen. Ergebnis war, dass es den Bürger_innen an öffentlichen Räumen der Begegnung von Jung und Alt fehlt. Hierzu zählen auch Flächen mit Aufenthaltsqualität, die sich die Bewohner_innen wünschen. Gedacht ist hierbei an Orte, an denen generationsübergreifende Veranstaltungen stattfinden können u. Nachbarschaft gelebt werden kann. Für die Jugendlichen in Wagenfeld/Ströhen gibt es nach der Beobachtung, keine neutralen, niederschwelligen Treffpunkte, die allen zur Verfügung stehen u. an dem Begegnung stattfinden kann. Es gibt zwar eine Reihe von Vereinen, diese setzen aber vorraus, Mitglied zu sein. Die Bedürfnisse und Bedarfe der Zielgruppe Jugend sollen in diesem Projekt erforscht und bearbeitet werden. Grundsätzliches Ziel ist die Entwicklung einer Beteiligungsstruktur u. die Befähigung diese zu nutzen. Die Einheitskommune Wagenfeld teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld/Ströhen. Die meiste Infrastruktur befindet sich in Wagenfeld. So gilt es auch, die Bedarfe insbesondere der Ströher Bürger_innen zu eruieren, um auch dort gegebenenfalls das bestehende Miteinander zu fördern u. in nachhaltig handhabbare Strukturen zu bringen. Eine weitere Zielgruppe sind die Hochbetagten, die ebenfalls nur wenig Möglichkeiten haben Bedarfe u. Wünsche zu äußern. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen in Wagenfeld/Ströhen.
Projektgebiet
Beschreibung
Wagenfeld gliedert sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Gemeinsam bilden sie eine Einheitsgemeinde. Es ist keine Abgrenzung des Gebietes geplant. Sowohl Wagenfeld als auch Ströhen werden in das Projekt einbezogen.
Einwohnerzahl
7218
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wagenfeld
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Das Empowerment zur Entwicklung des Projektes kommt von den Bewohner_innen. Die entstehenden Strukturen werden maßgeblich von den Interessen, Wünschen und Bedarfen der Bewohner_innen aus Wagenfeld und Ströhen geleitet. Nur unter Beteiligung der Bewohner_innen können langfristige und nachhaltige Strukturen der Gemeinwesenarbeit entstehen. Der „Bottum up“ Prozess ist die tragende Struktur für den Aufbau. Nur was von der Bewohner_innenschaft auch gewollt ist und woran sie arbeiten wollen, wird umgesetzt und begleitet. Die Bewohner_innen werden aktiv befähigt, sich für ihre Bedarfe einzusetzen. Das gemeinschaftliche agieren steht im Vordergrund. Die gebietsbezogenen Strukturen spielen im Projekt eine große Rolle und werden dauerhaft mit einbezogen. Die Kommune hat eine entscheidende und zentrale Rolle in der Umsetzung und Entwicklung des Projekts, durch eine langfristige Etablierung der Beteiligungsstrukturen in die kommunalen Strukturen wird die Nachhaltigkeit gewährleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner_innen sind durch geeignete Beteiligungsverfahren dauerhaft und regelmäßig in den Prozess des Aufbaus, des Ablaufs und der Verstetigung der Strukturen der Gemeinwesenarbeit einbezogen.
Beschreibung
Die GWA steht mit wichtigen Akteuren vor Ort in engem Kontakt. Netzwerke/Runde Tische/Arbeitsgruppen sind installiert u. finden regelmäßig statt. Die Akteure nehmen kontinuierlich teil. Aktionen werden im Netzwerk gemeinsam geplant u. umgesetzt.
Beschreibung
Das Netzwerk der GWA ist in soweit verstetigt, dass es auch über die Förderlaufeit hinweg bestand hat. Das Netzwerk trifft sich ohne Begleitung und Anleitung.
Beschreibung
Die Kommune unterstützt das Projekt und sieht GWA als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrukturen an. Die Kommune sieht das Netzwerk GWA als Beteiligungsgremium. Gemeinsam ist ein Konzept zur Verstetigung der GWA über die Laufzeit hinweg entwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Wagenfeld: Bürgermeister, Fachdienst Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ströhen; Blau Kreuz Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein/ Lebendiges Wagenfeld, Landfrauen Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Wagenfeld, Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessierte Bewohner_innen aus der ersten Online-Befragung, Engagierte des Runden Tisch Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Diepholz/Wagenfeld, Klönschnack (regionales Blatt), Wochenblatt, Webseite Kirchenkreis, Webseite Kommune, Webseite Diakonisches Werk, Gemeindebrief
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Diepholz-Syke-Hoya
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Modellprojekt bietet Wagenfeld die Möglichkeit, die Gemeinwesenarbeit langfristig in die kommunalen Strukturen einzubinden. Die im Rahmen der Gemeinwesenarbeit erarbeiteten Beteiligungsstrukturen sollen sich nachhaltig, kommunal und gebietsbezogen etablieren. Das entstandene Netzwerk wird auch über die Förderlaufzeit hinweg Bestand haben und im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements weitergeführt. Die Kommune unterstützt das aufgebaute Netzwerk.
Galerie
wagenfeldstroehen
foto gemeindehaus
foto tafel
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vätertreff Ronnenberg

Ansprechpartner
Julia-Carmen Teupe
Funktion Koordinatorin
Vernetzung, Information und Beratung aktiver Väter mit dem Ziel einer Aktivierung von Eigenressourcen und einer Verbesserung des sozialen Miteinanders
Projektbeschreibung
Aufgrund der in vielerlei Hinsicht schwierigen Sozialstruktur des Stadtteils Empelde (hohe Arbeitslosigkeit, viel Transferleistungsbezug -überdurchschnittlich viele Kinder betroffen, hoher Flüchtlingsanteil, Auffälligkeiten bei den Schuleingangsuntersuchungen) und des Fehlens entsprechender Anlaufstellen für Männer im Stadtgebiet hält die Stadt Ronnenberg die Einrichtung eines Vätertreffs für dringend erforderlich. Dies ist zunächst kostengünstig im Quartierstreff des Kooperationspartners "Nachbarschaftsverein Win e.V." möglich, welcher bei potentiellen Teilnehmern immernoch weniger Angst vor Stigmatisierung auslöst als das seit 3 Jahren daneben betriebene Sozialberatungszentrum. Zudem bietet der Quartiestreff aufgrund seiner Größe und Gestaltung ein hohes Maß an Flexibilität. Die Anbindung an das Sozialberatungszentrum erfolgt nicht nur durch die räumliche Nähe im selben Gebäude, sondern auch durch die sozialarbeiterische Begleitung der Gruppe(n) durch einen über das Sozialberatungszentrum beschäftigten Sozialarbeiter. Durch die sozialarbeiterische Begleitung werden Anregungen, Informationen und Hilfestellungen rund um diverse soziale und gesellschaftliche Themen, Erziehung und die Vaterrolle vermittelt. Die Themen bestimmen die Teilnehmer überwiegend selbst. Bei Bedarf werden Fachreferenten eingeladen. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden außerdem Veranstaltungen zur Quartierserkundung, Entlastung und Ressourcenstärkung mit und ohne Einbeziehung der Kinder geplant und durchgeführt. Darüber hinaus stellt der Treff eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Vätern und somit Familien aus unterschiedlichen sozioökonomischen Verhältnissen und von verschiedener ethnischer Herkunft dar, um Hemmschwellen abzubauen und räumliche Grenzen zwischen Vierteln mit unterschiedlicher Sozialstruktur aufzuweichen. Die enge Anbindung an das Sozialberatungszentrum ermöglicht außerdem eine inkludierte soziale Beratung und erleichterte Vermittlung der schwer zugänglichen Zielgruppe Väter" bzw. "Männer" in das vorhandene Hilfenetzwerk. Diese hat, wie die Bedarfsermittlung zum Ronnenberger Sozialberatungszentrum bestätigt hat, häufig Hemmungen, ihren Hilfebedarf außerhalb eines geschützten Rahmens einzugestehen, welcher hier entsteht. Gleichzeitig wird zur Stärkung einer aktiveren Vaterrolle beigetragen. Die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Berufsarbeit fordert Väter ebenso heraus wie Mütter. Bisher gibt es jedoch kaum väterspezifische Angebote.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Der Sozialbericht des Region Hannover weist die Stadt Ronnenberg als urbanen Verflechtungsraum mit benachteiligter sozialer Lage aus. Die bestimmenden Merkmale sind hierbei der überdurchschnittlich Hohe Anteil an Personen und insbesondere Kindern in prekären finanziellen Situationen (im Mindestsicherungsleistungsbezug [13 %; 21 % der Kinder] oder mit einem Haushaltseinkommen unterhalb des Existenzminimums [12,4 %]), überdurchschnittlich viele bei Einschulungsuntersuchungen festgestellte Auffälligkeiten (13,4 %), eine hohe Bevölkerungsfluktuation (12,0 %), ein hoher Seniorenanteil (21 %) sowie eine deutliche Zunahme psychosozialen Beratungsbedarfs. Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung durch die Gesellschaft für Organisation und Entscheidung aus Bielefeld aus dem Jahr 2017 hat außerdem ergeben, dass Ronnenberg zwar ein über ein breites Unterstützungsangebot durch eine große Zahl an Akteuren verfügt, diese jedoch relativ unkoordiniert nebeneinander agieren. Deshalb wurde 2018 das städtische Sozialberatungszentrum geschaffen. Im Rahmen einer diesbezüglichen Bedarfsermittlung der Medical School Berlin, Prof. Dr. Nieberg stellte sich heraus, dass unter anderem die Bedarfsgruppen der Alleinerziehenden und der Männer einen erhöhten Unterstützungsbedarf aufweisen, wobei Männer diesen selten offen äußern. Ronnenberg verfügt über ein breit aufgestelltes Frauenzentrum mit Bildungsveranstaltungen, Gewaltschutzberatung und anderen Angeboten für Frauen, eine speziell auf die Bedarfe von Männern ausgelegte Anlaufstelle fehlt jedoch. Da Kinder in Ronnenberg laut Sozialbericht besonders von sozialer Benachteiligung betroffen sind, soll eine solche hier zunächst für Väter entstehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ronnenberg (insbesondere Stadtteil Empelde)
Beschreibung
Ronnenberg verfügt über 7 Stadtteile: Empelde (12.200 Einwohner), Ronnenberg (7.200 Ew.), Weetzen (2.300 Ew.), Benthe (2.000 Ew.), Linderte (1.120 Ew.), Ihme-Roloven (1.000 Ew.) und Vörie (300 Ew.). Der größte Stadtteil Empelde liegt durch ländliche Flächen räumlich von den benachbarten Stadtteilen Ronnenberg und Benthe abgegrenzt im Norden der Stadt Ronnenberg und grenzt direkt an die Stadtteile Badenstedt, Mühlenberg und Wettbergen an. Dieser stellt aufgrund seiner ungünstigen Sozialstruktur das primäre Projektgebiet dar. Aufgrund der dünnen Angebotslage in den anderen Stadtteilen werden jedoch Teilnehmer aus ganz Ronnenberg zugelassen.
Einwohnerzahl
26000
Quelle / Anmerkungen
vgl. https://www.ronnenberg.de/portal/seiten/ueber-die-stadt-ronnenberg-914000451-21650.html?vs=1
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Daten liegen jeweils nur für das Gesamt-Projektgebiet also die Gesamtkommune vor. Diese stammen aus dem laufenden Sozial-Datenbestand des Bereichs Sozialplanung der Region Hannover. Die Daten für das Projektgebiet (OT Empelde) wurden auf Grundlage der Klientendaten des Sozialberatungszentrums und des Wissens der Erstellerin über die örtlichen Strukturen geschätzt. Die Begründung für die geschätzten Werte entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Merkmal. Hier: In diesem Stadtteil befindet sich mit dem Seegrasweg die größte Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Ronnenberg für Asylbewerber und Wohnungslose mit 128 Wohneinheiten für Familen und Wohngemeinschaften. Außerdem stehen hier zahlreiche Mehrfamilienhäuser der KSG Hannover, welche günstigen teilweise öffentlich geförderten Wohnraum mit guter Verkehrsanbindung nach Hannover bieten.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Empelde verfügt im innerstädtischen Vergleich sowohl über die meisten Betreuungseinrichtungen für Ältere als auch über den höchsten Bestand an Belegwohnraum sowie kleinem und günstigem Wohnraum (überwiegend im Eigentum der KSG Hannover). Viele gerade einkommensärme Ältere leben deshalb - zum Teil schon einen Großteil ihres Lebens im Stadtteil Empelde.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wie bereits zum Ausländer- und Älterenanteil ausgeführt, steht in Empelde der meiste günstige Wohnraum für häufig einkommensschwache Alleinerziehende zur Verfügung. Hinzu kommt ein breiteres Angebot an Kintertagesstätten und Krippen, welche die Betreuungssituation und somit die Arbeitsmarktchancen Alleinerziehender erhöhen, als in den anderen Stadtteilen.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Vergleiche vorherige Ausführungen zur Wohnraumsituation in Empelde
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Da ausländische Familien oft kinderreicher als deutsche sind, liegt der erhöhte Anteil an Kindern im Transferleistungsbezug einerseits in den in Empelde untergebrachten Familien mit Fluchthintergrund und zumindest während des Asylverfahrens und in den ersten Folgejahren schlechteren Chancen auf Arbeitsmarktintegration begründet. Zum anderen spielt aber auch hier das Angebot von auch für größere Familien bezahlbarem Wohnraum eine Rolle.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Auch wenn das Projekt vornehmlich auf die Gruppe der Väter zielt, sollen dadurch auch die Gesamt-Lebenssituation von Familien und das gesellschaftliche Miteinander, verbessert werden. Gleichzeitig sollen durch das Zusammenbringen von Vätern aus unterschiedlichsten sozioökonomischen Lebensverhältnissen sowie von unterschiedlichster ethnischer Herkunft nicht nur deren Teilhabechancen erhöht, sondern auch innergesellschaftliche Barrieren abgebaut werden. In Ronnenberg, insbesondere OT Empelde existieren Sozialräume mit unterschiedlichster Sozialstruktur, deren Bewohner Vorurteile gegeneinander und kaum Kontakt untereinander haben. Diese Barrieren sollen durch das Kennenlernen von örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten über die Grenzen des eigenen Viertels hinaus im Rahmen von gemeinschaftlichen Quartierserkundungen sowie der Erfahrung von Gemeinsamkeiten (Vaterschaft) aufgeweicht und Kontakte zwischen den hier lebenden Familien geknüpft weden. So sollen sowohl Eigen- als auch Gemeinschaftsressourcen nutzbar gemacht werden. Durch Aufklärung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Väterolle in der modernen Gesellschaft und Vermittlung der notwendigen Kenntnisse, um diese zu übernehmen, sollen zudem Mütter entlastet und die Lebenssituation von alleinerziehenden Vätern und deren Kindern verbessert werden. Die ressourcenstärkende Gruppenarbeit soll die Teilnehmer zudem dazu ermutigen, neben Aufgaben der Familienarbeit auch gemeinnützige Aufgaben zu übernehmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Teilnehmer organisieren (mit Unterstützung) selbst Veranstaltungen und Ausflüge. Es entstehen belastbare Sozialkontakte und finden auch unbegleitete Treffen statt.
Beschreibung
Die Teilnehmer bestimmen die Themen und Inhalte selbst. Veranstaltungen und Ausflüge richten sich nach ihrem Bedarf.
Beschreibung
Väter aus verschiedenen sozioökonimischen Verhältnissen und von unterschiedlicher ethnischer Herkunft nehmen - soweit möglich auch mit ihren Kindern - an den Treffen, Veranstaltungen und Ausflügen Teil und vernetzen sich untereinander.
Beschreibung
Themen und Inhalte aus den Bereichen Finanzen, Arbeit, Gesundheit, Familie, Gleichstellung, Erziehung und Bildung finden in dem Format ihren Platz und werden vermittelt.
Beschreibung
Ronnenberg verfügt über eine hohe Anzahl sozial benachteiligter Familien, die ein großes Entwicklungs- und Vernetzungspotential mitbringen. Zugleich besteht ein breites Unterstützungsangebot durch zahlreiche Akteure, die die Teilnehmer kennenlernen werden
Beschreibung
Für das Projekt kooperiert das Sozialberatungszentrum mit der Gleichstellungsbeauftragten, dem Nachbarschaftsverein Win e.V. und weiteren Akteuren, um den Teilnehmern vielseitige Informationen und eine gute Anbindung an bestehende Hilfsangebote zu bieten.
Beschreibung
Die verbesserte Vernetzung fördert die soziale Teilhabe, Ausflüge und Veranstaltungen die kulturelle Teilhabe und die Stärkung von Eigenressourcen sowie die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen in der Gruppe die politische Partizipation.
Vorhandene Strukturen
Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung durch die Gesellschaft für Organisation und Entscheidung Bielefeld hat 2017 ergeben, dass Ronnenberg über ein breites Unterstützungsangebot durch eine große Zahl an Akteuren verfügt, diese jedoch relativ unkoordiniert nebeneinander agieren. Deshalb wurde 2018 im Stadtteil Empelde das städtische Sozialberatungszentrum geschaffen. Dieses stellt eine Erstanlaufstelle für soziale Fragen aller Art dar und setzt sich für eine verbesserte Koordination und Vernetzung der zahlreichen Hilfsangebote und Akteure sozialer Arbeit im Stadtgebiet ein. Darüber hinaus wirkt das Sozialberatungszentrum gemeinsam mit Bewohnern und Kooperationspartnern darauf hin, die Eigenressourcen und das Gemeinschaftsbewusstsein der Bewohner zu stärken. Im Hinblick auf die Angebotsentwicklung des Sozialberatungszentrums wird der Unterstützungsbedarf verschiedener Bedarfsgruppen regelmäßig evaluiert und mit den anderen Akteuren sozialer Arbeit in Ronnenberg abgestimmt. Eine besonders enge Kooperation wird dabei mit dem Quartiersmanagement des Nachbarschaftsvereins "Win e.V." der KSG Hannover praktiziert, welches sich im selben Haus befindet und in dessen Gruppenrum zunächst auch der Vätertreff stattfinden soll. Beteiligt am Projekt sind außerdem die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ronnenberg sowie das städtische Team Soziale Dienste Netzwerkpartner. Als weitere externe Kooperationspartner sind unter anderem der Diakonieverband und das Jobcenter vorgesehen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Win e.V. - Nachbarschaftsverein der KSG Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Soziale Dienste der Stadt Ronnenberg (mit 30 Jahren Erfahrung im Betrieb eines inzischen überkommunal tätigen Frauenzentrums)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf des Förderzeitraums von drei Jahren soll das Projekt bei Erfolg als Teil des Sozialberatungszentrums der Stadt Ronnenberg eigenfinanziert verstetigt werden. Ein Ausbau mit mehreren Gruppen in Abhängigkeit vom Alter der Kinder und - bei hinreichendem Bedarf - einer weiteren offenen Gruppe für Männer ohne und mit bereits erwachsenen Kindern ist beabsichtigt, um in Zukunft auch diesen einen eigenen Raum bieten zu können. Nachfrage nach einer solchen Gruppe besteht bereits.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das Zusammen sind wir stärker Netzwerk Fachkräfte, Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für gute Pflege- und Arbeitsbedingungen in ihrem Sozialraum.

Ansprechpartner
Ute Tobias
Funktion Gemeinwesenarbeit, Pflegedienst, Quartiersnetzwerk
Gemeinsam: Für bestmögliche Lebens- & Pflegebedingungenbedingungen für Bürger*innen und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Fachkräfte in fest zugeordneten Sozialräumen
Projektbeschreibung
Pflegekräfte und pflegebedürftige Menschen schließen sich im Emder Stadtteil Groß Faldern zusammen + organisieren selbstbestimmt die Erbringung sozialpflegerischer, medizinischer Leistungen, weiterer Unterstützungsangebote wie z.B. e. Pflegedienst, der bei der Genossenschaft angedockt wird. Es werden moderne Arbeitsbedingungen geschaffen, die sich an d. Bedürfnissen der Bürger + Pflegekräfte ausrichten. Entsprechend d. Prinzipien der Genossenschaft wirtschaften die Menschen für i. Gemeinschaft+haben die Entscheidungshoheit. Bürger+Pfleger nutzen Beteiligungsmethoden + treffen ihre Entscheidungen gemeinsam. D. Genossenschaft unterstützt bei d. Umsetzung, dadurch entstehen tatsächlich benötigte Dienstleistungen in Groß Faldern. Die Zusammenarbeit der Menschen im Stadtteil stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, alle werden gebraucht, Probleme werden gelöst, Vereinsamung vorgebeut, Potenziale können entfaltet werden. Die Mitarbeiter finden sich in Kleingruppen von max. 12 Pflegefachkräften zusammen+organisieren alle Belange ihrer Gemeinschaft eigenständig, selbstorganisiert und selbstführend. Wir denken v.Sozialraum aus + unterscheiden uns damit von Mitbewerben. Die gemeinschaftliche Problemlösung stärkt die Team-Bildung. Der Beratungsprozess ermöglicht, dass alle Beteiligten Ideen, Einwände einbringen, Lösungspotenziale nutzbar werden. Die Mitarbeiter handeln auf der Basis ihrer Profession+sichern so die Qualität der Prozesse. Alle gehören zu einer wachsenden Gemeinschaft, die zusammenhält. Die „Mission“ der Genossenschaft in Kürze a) Seniorenbestimmte Pflege und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Pflegefachkräfte b) Einrichtung von selbstorganisiert arbeitenden Pflege- und Fachkraftteams b) Schulung der Fachkräfte in Beteiligungsmethoden. Gemeinschaftliche Ermittlung von benötigten Unterstützungsleistungen durch pflegerische Fachkräfte mit den BürgerInnen ihres Gemeinwesens. b) Aufbau der Genossenschaft als lernende Organisation, Vernetzung aller Personen über ein Portal. c) Ganzheitliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen - Erbringung der notwendigen pflegerischen und medizinischen Dienstleistungen d) Prävention von Pflegebedürftigkeit + Erhaltung der Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen e) Aufbau eines informellen Netzwerkes aus Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden in einem fest zugeordneten Gemeinwesen f) Aufbau, Pflege, Koordination eines stabilen, verlässlichen, formalen Netzwerkes in einem fest zugeordneten Gemeinwesen.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG ist gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Wir haben 58 Mitglieder, ohne Werbemaßnahmen+trotz der Pandemie. Kontakt besteht zum Landkreis Aurich (Herr Liebl-Wachsmuth), der Stadt Norden (Fr. Kirsten) und der Stadt Emden (FD Sozialwesen und FD Gemeinwesen). Die Stadt Emden möchte mit uns Gespräche zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich „Demografie“ führen, (APs sind Herr Düring & Hr. Phillips). Durch die Stammkommune wurden im vergangenen Jahr Zukunftswerkstätten ermöglicht, die zu der Zusammenführung von 21 BürgerInnen und 3 daraus hervorgehenden AGs geführt haben. Unsere AGs Pflege, Technik, Tagesgestaltung, Musik und logopädische Beratung stehen bereit und wollen sich in der Aufbauarbeit im Stadtteil Groß Faldern beteiligen. Wir werden mit dem Abklingen der Pandemie die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Groß Faldern aufnehmen, da dies der Stadtteil mit den meisten älteren (61 – unter 80 und über 80-Jährigen) in Emden ist. Die Summe wurde aufaddiert in ihre Tabelle geschrieben. Für unser Projekt ist es von entscheidender Bedeutung, eine qualifizierte 32 Stunden Kraft zu beschäftigen, die das Projekt zügig voranbringt, damit die Bürgerschaft merkt, dass es voran geht und wir weitere Mitglieder akquirieren können. Ein Newsletter ist seit 2018 eingerichtet und informiert unsere Unterstützer-+ Interessentengruppen. Durch das verfügbare Know-how können wir alle pädagogischen, pflegerischen & betriebswirtschaftlichen Fragestellungen bearbeiten. Der potenzielle Leuchtturmprojektcharakter wurde uns bescheinigt. Das Projekt wurde für den Deutschen Demografie Preis 2021 in der Kategorie New Work nominiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Groß Faldern (Bezirknummer 54 für Karte)
Beschreibung
Wir wollen ein großes Netzwerk aufbauen, welches in Emden im Stadtteil Groß Faldern starten soll. Emdens Stadtmitte verfügt über eine Nachkriegsbebauung mit vielen Mehrparteienhäusern im Innenstadtbereich, die oft nicht behindertengerecht ausgestattet sind.
Einwohnerzahl
2035
Quelle / Anmerkungen
Online im Internet: Basisbericht - Integrierte Sozialplanung Stadt Emden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune: Emden zählt zum Demografietyp 6 Städte und Wirtschaftsstandorte mit sozioökonomischen Herausforderungen: (...) Überdurchschnittliche Bevölkerungsentwicklung durch Zuwanderung, Niedrige Kaufkraft und hohe Soziallasten - Heterogene Armeistmarktsituation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die gemeinnützige Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG verfolgt einen Gemeinwesenansatz. In unserem Netzwerkansatz sind selbstorganisiert arbeitende Sozialraumteams festen Sozialräumen zugeordnet und haben dort ihr Gemeinwesenbüro. Von hier aus kümmern Sie sich um die Bewohner und stricken für z.B. pflegebedürftige Menschen ein formelles, aber auch informelles Helfernetzwerk, in dem Sie die Ressourcen des Einzelnen aber auch der Nachbarschaft nutzen. Durch die aktive Ansprache aller BürgerInnen des Stadtteils wird neben dem sozialpflegerisch, pädagogischen & medizinischen Ansatz für pflegebedürftige Menschen eine horizontale Vernetzung der BürgerInnen untereinander forciert. Diese Entwicklung können wir bereits beobachten (Einzelne versuchen die Vernetzung untereinander voranzutreiben, andere planen Besuchsdienste, Literatur- und Diskussionsrunden oder wollen für kranke Mitglieder musizieren). Als starke Gemeinschaft, die nicht durch direkte Angaben aus einer Entscheiderhierarchie gebremst wird, machen wir die Potenziale der Gemeinschaft nutzbar und können uns um alle Anliegen der Gemeinschaft kümmern (z.B. Verbesserung von materiellen, infrastrukturellen & immateriellen Bedingungen). Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt & stehen in alle Richtungen füreinander ein. Z.B. finanzieren die Mitglieder über ihren Genossenschaftsbeitrag die geplanten besseren Arbeitsbedingungen und Pflegebedingungen mit. Alle QM Standards der Gemeinwesenarbeit berücksichtigen wir
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Handlungen werden an dem Ziel "bestmögliche Pflege" ausgerichtet. Durch die gemeinsame Bedarfermittlung mittels Beteiligungsmethoden im Sozialraumteam+Priorisierung zwecks Mittelverwertung in der Vollversammlung können benötigte Dienstleistungen ents
Beschreibung
Feste Sozialraumteams leisten selbstorganisierte Arbeit in einem fest verabredeten Handlungsrahmen + brauchen wenig oder keine Unterstützung aus der "Verwaltung"
Beschreibung
Aufbau eines informellen Helfernetzwerkes für jeden pflegebedürftigen Anwohnenden + Anbindung an Ressourcen im Sozialraum durch das Sozialraumteam. Dadurch werden die Stärken vor Ort aktiv genutzt.
Beschreibung
Für jeden pflegebedürftigen Menschen wird eine Pflegeplanung geschrieben. Diese Gruppe +die aktiven, helfenden Bürger diskutieren Bedarfe in den Sozialraumkonferenzen. Dadurch werden Sie mit dem Bedürfnissen der Zielgruppen kommunikativ konfrontiert.
Beschreibung
In der Vollversammlung werden alle ermittelten Bedarfe allen Genossenschaftsmitgliedern vorgestellt. Gemeinschaftlich werden diese priorisiert und eine Verwirklichung überSozialraumbudget ermöglicht. Maximale Tranparenz b. Geldverteilung ermögl.Verständni
Beschreibung
Die Pflegegenossenschaft verfolgt einen autarken Zusammenschlusses vieler autarker Netzwerke, die in einem festen Handlungs- & Qualitätsrahmen aktiv sind.
Beschreibung
Alle Anwohner werden eingeladen sich zu beteiligen. Durch die feste Präsenz im Sozialraum werden die Sozialraumteams eine feste Größe. Durch die kontinuierliche Einzelfall-&soziale Gruppenarbeit kann die positive Gruppendynamik entstehen, die Nachbars
Beschreibung
Die Genossenschaftsmitglieder entwickeln ihren Bedarf über Beteiligungsmethoden und entscheiden darüber. Durch den Verzicht auf die Entscheiderhierarchie können tatsächlich benötigte Dienstleistungen + soziale Infrastruktur entstehen.
Beschreibung
In Ostfriesland finden keine Innovationen v. Trägern statt, die von der Organisationsentwicklung mit Blick auf die nachwachsende Mitarbeiter- + Patientengeneration gefordert werden. Die eG baut sich dementsp. auf, um die Versorgungssicherheit zu sichern.
Beschreibung
Uns ist klar, dass Sie Indikatoren abfragen, die wir nicht klar benennen. Ihre Qualitätsstandards sind bei uns feste Elemente des Organisationsaufbaus.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Emden, später Landkreis Aurich, Landkreis Leer und kleinere Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkte, Alzheimergesellschaft, Selbsthilfegruppen, Stellen für Senioren bzw. Sozialplanung, Sozialämter, FD Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle örtlichen Sportvereine, Stadtteilvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ärzte, Krankengymnasten, Logopäden, Ergotherapeuten. Krankenhaussozialdienste, gesetzliche Betreuer etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle örtlichen Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir werden Wirtschaftsvertreter ansprechen, da wir der Meinung sind, dass alle Bürger darüber nachdenken sollen, ob sie sich mit einem finanziellen oder ideelle Beitrag für das Wohl unserer Pflegefachkräfte und pflegebedürftigen Menschen einsetzen kön
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache über Kampagne zur PR- und Öffentlichkeitsarbeit, Flyerverteilung, Ansprache über Wohnungsbaugenossenschaft, weitere Wohnungsbaugesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien auf Kommunalebene
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Um die BewohnerInnen, pflegebedürftige und gesunde Menschen der jeweiligen Stadtteile geht es in unserem Netzwerkansatz.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird finanziert aus den Erträgen für pflegerischen und medizinische Dienstleistungen aus Pflegeversicherung- und Krankenkassenrecht. )Sozialgesetzgebung) dem Mitgliederförderbeitrag einer wachsenden Gemeinschaft, öffentliche Drittmittel, Spenden. Die Kommunen sollen motiviert werden und den erweiterten Betreuungs- + Pflegebedürftigkeitspräventionsansatz finanzieren. Durch den ehrenamtlichen Einsatz fitter Mitglieder soll Geld für gute Pflege--+Arbeitsbedingungen frei werden.
Galerie
flyer
flyer2
emder pflegegenossenschaft flyer seite 1
emder pflegegenossenschaft flyer seite 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir wohnen in Wildeshausen

Ansprechpartner
Michaela Kurwinkel
Organisation Stadt Wildeshausen Bürgerservice, Migration und Öffentliche Ordnung
Funktion Integrationsfachkraft
Ort für Begegnungen schaffen - Beteiligung fördern - Gemeinwesen stärken - Lebensqualität verbessern
Projektbeschreibung
Im Bereich der Stadt Wildeshausen, in dem ein sozialer Brennpunkt rund um einige Mehrfamilienhäuser in der Hermann-Ehlers-Straße und den umliegenden Straßen(zügen) zu finden ist, befinden sich sowohl weitere Mehrfamilienhäuser, Zweifamilien- und ansonsten Einfamilienhäusern, sowohl in Reihenbebauung als auch freistehend. Die Bevölkerung dieses Wohnquartiers erscheint heterogen. Durch Befragung der AnwohnerInnen des Viertels durch eine (sozial)pädagogische Kraft (GemeinwesenarbeiterIn) sollen gemeinsam die Wünsche, Ideen und Anregungen der hier lebenden Menschen erfragt und sichtbar gemacht werden. Zur Befragung fremdsprachiger AnwohnerInnen werden ggf. Ehrenamtliche zur Sprachmittlung hinzugezogen. Über die Befragung wird die Aktivierung der BewohnerInnen angestrebt. Der städtische Treffpunkt Mittendrin in der Hermann-Ehlers-Straße bietet Räume zur Begegnung und zum Austausch, in denen die Bewohner zusammen- und miteinander ins Gespräch kommen. Über die Ansprache der BewohnerInnen in der aufsuchenden Arbeit sollen die Menschen von den Angeboten des Treffpunkt Mittendrin erfahren. Über einen einmal wöchentlich stattfindenden offenen Begegnungstreff sollen sie die (räumlichen) Möglichkeiten, die ihnen hier geboten werden, entdecken. Begleitet wird dieser durch das Projektpersonal und die MitarbeiterInnen des Treffpunkt Mittendrin. Neben dem allgemeinen "miteinander-ins-Gespräch-kommen" (und dabei gemeinsame Einstellungen, Ansichen und Wünsche entdecken zu können), sollen moderierte Gespräche und ggf. Themenveranstalungen den Austausch fördern. So soll ein Prozess angstoßen werden, im Laufe dessen die hier lebenden Menschen eine Identität als Nachbarschaft entdecken und entwickeln, gemeinsam ihre Ziele erarbeiten und Änderungen in ihrem Lebensumfeld angehen können. So können die Bewohner miteinander Projektvorhaben für ihr Viertel entwickeln und ausarbeiten. Sie bekommen Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung (Konzepte und Finanzpläne erstellen, Finanzmittel akquirieren, Vernetzung und Kooperationen, Realisierung der geplanten Projekte, Öffentlichkeitsarbeit) von realistischen Projektvorhaben, die sich ganz konkret auf ihr Wohnumfeld, ihre Lebens- und Wohnqualität und letzendlich ihr Standing in der Gesellschaft auswirken (können).
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wildeshausen ist die Kreisstadt des Landkreises Oldenburg. Aktuell leben in Wildeshausen rund 21.800 Einwohner und Einwohnerinnen (lt. eig. Statistik; 3/2021). Davon haben 3.764 Personen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies entspricht einem (gegenüber dem deutschlandweiten und niedersächsischen Anteil überdurchschnittlich hohen) Ausländeranteil in der Gesamtbevölkerung von 17,26 %. Nicht berücksichtigt sind in dieser Zahl Menschen mit Migrationshintergrund mit deutscher Staatsbürgerschaft. Die mit Abstand größte Herkunftsgruppe der zugewanderten Menschen in Wildeshausen stellen bulgarische ZuwandererInnen dar, gefolgt von Menschen anderer EU-Länder und geflüchteten Menschen verschiedener Herkunftsländer. Die im Landkreis Oldenburg zu findende Konzentration von fleischverarbeitender Industrie und Landwirtschaft führt zu der festzustellenden großen Zuwanderung von im Niedriglohnsektor Beschäftigten. Die Brisanz des Existenzminimums, an dem sich viele der zugewanderten Familien und Personen befinden, erhöht sich durch den Mangel an (geeignetem) Wohnraum. Diesen finden viele der Zugewanderten im "sozialen Brennpunkt" im Bereich der Hermann-Ehlers-Straße. Hier stehen in wenig ansprechender Umgebung mehrgeschossige Wohnblockbauten mit erheblichem Sanierungsbedarf. Da die hier unterkommenden Menschen oftmals nur für kürzere Zeit in Deutschland bleiben, oder aber eine andere Wohnung finden, ist die Fluktuation der AnwohnerInnen hoch. Daher ist die Identifikation mit dem Wohnviertel teilw. sehr gering. Innerhalb dieser Nachbarschaft und zu anderen Menschen im Viertel besteht kaum oder kein Kontakt. Vandalismus und Vernachlässigungstendenzen sind deutlich sichtbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wildeshausen Mitte-West
Beschreibung
Wildeshausen ist nicht in Stadtteile gegliedert. Beim Blick auf die Karte Wildeshausens lassen sich einige tortenstückförmige Bereiche um das Zentrum deutlich erkennen. Hier liegt das Projektgebiet zwischen der Ahlhorner Straße im Norden und der Visbeker Straße im Süden. Westlich grenzt der Westring das Gebiet ab; östlich bildet die Bahnlinie eine Grenze.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
eigene Meldedaten; keine exakte Erhebung, sondern Hochrechnung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung; Gesamtstadt: Daten Einwohnermeldeamt März 2021
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung, Gesamtstadt: Arbeitsmarktbericht April 2021
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung Gesamtstadt: als Grundlage dienen die Fallzahlen SGB II (leider keine Angaben zur Personenzahl je HH) und Wohngeld Projektgebiet: keine Auswertung möglich, subjektive Einschätzung der LeistungssachbearbeiterInnen
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Sichtung der Zahlen des Mikrozensus 2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt soll es um die Wohn- und Lebenssituation der Menschen im Wohnviertel gehen und um die Veränderungen dieser nach ihren eigenen Vorstellungen. Die professionelle soziale Arbeit bezieht sich auf den "sozialen Raum". Das zur Seite stehende Fachpersonal sieht sich als "Unterstützer". Durch Aktivierung und Empowerment soll die Befähigung der AnwohnerInnen zur Veränderung ihrer Lebenswelt stattfinden. Hier liegt der Fokus auf den Bedürfnissen und Wünschen, sowie auf den Fähigkeiten und Ressourcen der AnwohnerInnen. Strukturelle Ursachen von Problemlagen sollen bearbeitbar gemacht werden. Konkrete Zwischenziele sind: - Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders und des Gemeinwohls - Schaffung einer gemeinsamen Identität als Nachbarschaft - Identifikation mit dem Wohnumfeld - Netzwerk für eine stabile Nachbarschaft und ihre Belange - Interessenvertretung/gesellschaftliche Teilhabe - Förderung des bürgerschaftlichen Engagements
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die Stimmen der BewohnerInnen ohne Wertung gesammelt wurden
Beschreibung
wenn die Menschen beginnen, ihre Nachbarschaft aktiv umzugestalten. Dabei agieren sie gemeinsam und vertreten gemeinsame Interessen.
Beschreibung
wenn sowohl der Raum für Zusammenkünfte geschaffen wurde, als auch die Befähigung zur selbständigen Lebensraumgestaltung geschaffen wurde; Die Organisation und Gestaltung liegt in den Händen der Bewohner, das Fachpersonal begleitet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Wohnviertels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zeitung und Internet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschüsse des Rates der Stadt Wildeshausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist so angelegt, dass es sich im Laufe der Förderdauer verselbständigen soll, d. h., die BewohnerInnen sollen ermächtigt und befähigt werden, ihre Interessen selber zu vertreten. Um einen Ort für den Austausch vorzuhalten, steht weiterhin der städt. Treffpunkt Mittendrin mit seinem päd. Personal zur Verfügung. Bei Notwendigkeit einer längeren Begleitung wird die Weiterfinanzierung aus Haushaltsmitteln angestrebt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Wir werfen das Netz aus (1. Jahr) / Wir stärken das Netzwerk (2. + 3. Jahr)
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet seit 30 Jahren einen festen Anlaufpunkt für Neubürger*innen und Alteingesessene. Es liegt im Zentrum des Projektgebietes, ist gut erreichbar und nutzt seine Vernetzungen mit anderen Institutionen, z.B. dem Seniorenbüro, dem Familienzentrum, der LEB und dem Jugendhaus für gemeinsame Aktionen. In den letzten Jahren ist die Kluft zwischen "digitalisierten" und "analogen" Bewohner*innen größer geworden. Die Auswirkungen der Pandemie zeigen deutlich das Auseinanderreißen von sozialen Strukturen. Es fehlen für Angehörige bestimmter Altersstufen und sozialer Schichten Möglichkeiten der Befähigung und Teilhabe an sozial-digitalen Vernetzungen. Wir möchten mit den Menschen im Quartier ins Gespräch und in Aktion kommen. Mit Hilfe von Netzwerkarbeit mit den verbundenen Institutionen vor Ort und der direkten Kontaktaufnahme mit den Bewohner*innen wollen wir eine möglichst große Zahl an Menschen ansprechen, die mit den bisherigen Bemühungen und besonders durch die Beschränkung durch die Pandemie nicht erreicht werden konnten. Nach der Auswertung von Wünschen und Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen, ist es unser Ziel die Bewohner*innen zu befähigen, im Bereich der digitalen und analogen Vernetzung lösungsorientierte Wege zu beschreiten und selbstbestimmte Angebote und Kommunikationsformen zu entwickeln. Viele Bewohner*innen des Quartiers haben uns signalisiert, dass sie sich dem Mütter-Kinder-Zentrum bei der digitalen Vernetzung anvertrauen möchten und dieses Empowerment gewünscht ist. Die Beschränkungen durch die Pandemie haben diese Notwendigkeit noch dringender in den Fokus gerückt. Das Mütter-Kinder-Zentrum startete bereits mit einigen digitalen Angeboten, leider konnte nur ein kleiner Kreis an Menschen teilnehmen, da nur dieser über das notwendige Equipment und Know-how verfügte. Ältere Einwohner*innen, Menschen mit Migrationshintergrund und andere Bewohnergruppen waren meistens ausgeschlossen. Das digitale Engagement ersetzt die traditionellen Formen nicht, aber es kann sie wirksam ergänzen. Es ist wichtig, analoges und digitales Engagement besser miteinander zu verknüpfen. Dazu möchten wir zusammen mit den Quartiersbewohner*innen analoge und digitale Räume gestalten, um sie in ihren Kompetenzen, besonders den Medienkompetenzen, zu stärken, sie zu empowern und zu aktivieren um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Klein- und Großdörfer als ländliche Gegend mit Kleinstadtcharakter zu betrachten. Durch den Zusammenschluss von drei eigenständigen Flecken existiert kein gewachsener zentraler Stadtmittelpunkt. Im Stadtkern gibt es viele Leerstände von Geschäften. Das digitale Zeitalter steht bereit, wird aber verzögert genutzt. Im Innenstadtbereich ist es still geworden. Ein aktives Gemeindeleben findet verzögert statt. Der Kontakt von Senioren, über Alltagsgeplauder bis hin zu Seniorentreffs, ist erschwert und von Angst vor Ansteckung geprägt. Das gewohnte soziale Miteinander wird nicht einfach wieder aufzunehmen sein. Kinder und Jugendliche sind zwar an allen medialen Fronten unterwegs, nutzen die kreativen und sozialgesellschaftlichen Möglichkeiten der Technik kaum. Digitalen Medien werden von den Mitbürger*innen ab 50+ oft mit Skepsis betrachtet. Angst vor Internetbetrug oder falscher Handhabung, mangelndes Equipment und fehlende Erfahrung verhindert die Entwicklung und Teilhabe. Was aktuell an Interaktion möglich ist, findet oftmals im digitalen Raum statt, von dem diese Bewohner*innen ausgeschlossen sind. Viele digitale Veränderungen werden Bestand haben und Menschen deshalb ausgeschlossen bleiben. Die Kinder und Jugendlichen wagen sich dagegen ohne Scheu in die digitale Welt, sie vernetzen sich und halten ihre persönlichen Kontakte damit aufrecht. Sie laufen aber auch Gefahr, sich in den Möglichkeiten des Netzes zu verirren und übersehen dabei gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von unreflektierter Mediennutzung. Über das Konsumieren geht die aktive Gestaltung ihrer Umwelt mittels der Medien verloren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - Innenstadt
Beschreibung
Bassum hat verzweigte Stadtteile durch den Zusammenschluss eigenständiger Orte/Flecken (gelbe Bereiche), um das Gebiet des Rathauses hat sich Stadtmittelpunkt gebildet, der das Gebiet des ehemaligen Hauptfleckens Bassum einschließt. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die nun zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße (mit Ausläufer Maierkampstr.) und der Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro und wichtige Einkaufsläden, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufsstraße Sulinger Str. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar. Der Bereich ist geprägt von älteren Einfamiliengebäuden mit Modernisierungsbedarf aus den 1950er Jahren mit großen Gärten. Eine Bebauung der zusammenhängenden Gartenbereich ist mittelfristig geplant.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de, Zuwachs von 6,38 % von 2019 auf 2020, eigene Schätzung,
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), Kinder bis 16 Jahren, Zuwachs von 7 % im Vergleich zum Vorjahr
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg (151.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeiten der Menschen im Quartier. Mit einfachen, bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohner*innen erreichen und digital und analog empowern und aktivieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen im Quartier, sie sind Expert*innen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und darüber hinaus ist die Erlangung der selbstorganisierenden Teilhabe an weiteren Entwicklungen von Gemeinde, Kultur und sozialen Beziehungen schwieriger geworden. Wir möchten die Bewohner*innen auf ihrem Weg zur Teilhabe und Selbstorganisation befähigen und unterstützen. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der fachlichen und digital-sozialen Kompetenzen der Bewohner*innen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikator*innen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen werden von vielen Teilen der Bevölkerung getragen, Probleme werden aufgegriffen und ergebnisoffen von den Beteiligten diskutiert und gelöst, nachbarschaftliche Aktionen und Feste fördern die Gemeinschaft
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Beschreibung
Die Bewohner*innen haben ihre Stärken und Ressourcen kennen und schätzen gelernt, sie integrieren diese in den Prozess der Quartiersentwicklung, sie erweitern selbständig/mit Unterstützung ihre Kompetenzen und Fähigkeiten
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtrat Norbert Lyko
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur und Tourismus, Stadt Bassum Susanne Vogelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TSV Bassum, Herrn Horst Schlottmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen der Stadt Bassum, Neubruchhausen, Bramstedt und Norwohlde, jeweilige Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Herr Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche Bassum, Pastor Wirdus Straatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Prinzhöfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukasschule Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur- und Heimatverein Bassum, Frau Christine Franzke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bovelzumft Bassum e.V., Herr Andreas Storn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Frau Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum, Frau Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum, Herr Ingo Hüttemeier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadtverwaltung Bassum unterstützt mit einer finanziellen Zuwendung (Beschluss) unser Projekt. Verschiedene Ratsmitglieder sind sehr an der Durchführung interessiert und haben ihre Teilnahme zugesagt, kommunale Einrichtungen wie Seniorenbüro werden die Schirmherrschaft über Teilbereiche der angeschobenen Projekte übernehmen. Das aufgebaute Ideenbüro wird weiter vom Verein getragen und in kommunale Abläufe integriert, weitere Förderungen sind im Anschluss geplant.
Galerie
21 img 20190428 wa0010
04 img 20200106 wa0003
03 img 20190606 wa0007
20 img 20190428 wa0008
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur selbstorganisierten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der für 2022 geplante Bezug barrierefreier Neubau-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Parkflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2021-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Park/Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Mit der Pandemie brachen Freizeitangebote weg, wurden teils in den digitalen Raum verlagert. Senior*innen im Quartier haben keinen Zugang, isolieren sich, lehnen alternative 1:1-Angebote ab, warten passiv auf das Ende der Beschränkungen. Der soziale Austausch beschränkt sich noch mehr auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, dass zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert, alle einlädt und Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-35) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großfläche Grümanlagen, wie die Ilmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
994
Quelle / Anmerkungen
Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen im April 2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+demographischer-wandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzen-ue+integration+2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen e. V. verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK- Sozialpädagogische Familienhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri Gemeinde Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2024 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Jugend Verändert - Jugend Gestaltet - Jugend Verbindet

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in Hornburg sowie in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neuen Strukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Hornburg und Remlingen erreichen, dass Jugendstützpunkte errichtet werden, die von Jugendlichen betrieben werden. Die jungen Menschen bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb der Einrichtungen. Diese Stützpunkte haben den Charakter selbstgeführter Jugendcafés, die auch für Institutionen und Verbänden als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden können. Sie sollen zentral und sichtbar im Kern der Ortschaften liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten. Diese werden zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort beitragen. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort und identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher in diesen beiden Orten viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchte, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern.Das geschieht in den zu entwickelnden Stützpunkten. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen.Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage

In den Ortschaften Hornburg und Remlingen - kleine Ortschaften im ländlichen Raum leben <weniger als 2500 Einwohner. Sie weisen uns darauf hin dass in den Orten unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger- und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinden  orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihren Gemeinden haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sowie in Hornburg sichtbar. Hier entwickelt sich jeweils eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert. Diese besteht aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.

Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm / Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohn er*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohn er*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.39 KB)
Gebiet-Name
Hornburg
Beschreibung
Hornburg liegt zwischen Schladen und Börßum. Bis zum nächsten größeren Ort liegen 9 Km. Seit 2003 hat sich eine Jugendszene mit rechtsradikalem Hintergrund gebildet die bis heute in zweiter Generation bundesweit tätig ist. Es gibt geschäftliche Infrastruktur jedoch bleibt Hornburg isoliert. Geschäftliche Aktivitäten sind auch in der Rechten Szene vor Ort erkennbar. Diese ist in den Bereichen Textildruck und Medienarbeit bundesweit tätig und angefragt. Diese Szene vergrößert sich.
Einwohnerzahl
2450
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 145 Bewohn er*innen. Davon sind 25 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 259 Bewohn er*innen. Davon sind 3 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben insgesamt 134 Bewohn er*innen mit Migrationshintergrund. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_hornburg_1.jpg (628.97 KB)
img_hornburg_2.jpg (172.62 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu werden gemeinsam mit den Jugendlichen Stützpunkte in den Ortschaften errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an den Jugendstützpunkten werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Die Jugendstützpunkte sollen Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen und ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote zur Verfügung und verhindern damit den Zulauf zu Rechten Gruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein.
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen.
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Hornburg und Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Sofa Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm Asse Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen und Hornburg mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeiter der Stadt Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege der Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeverein Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen und Hornburg gehören zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
datahnc 8id8iv497ut1imp8jcx2ir1hj2dsnbt3rcuhgqneewl17cbgkcdei eu rxhobysfl5ch3xtr9fmhvg3hjtpxdcqo1vghwpmrh1 d5nz8pc sh7cdbmhtwjn e6gid6voh x orgbvfxcj6znthexv1xmueezd14osqymtfgz bommocuf7f
unknown 1
images
unknown 2
images 2
images
images 3
unknown
Aufsteller
logo_presse.jpg (66.93 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Balu & Du

Ansprechpartner
Dennis Schmill
Großes Engagement für kleine Persönlichkeiten
Projektbeschreibung
Das bundesweite Mentorenprogramm Balu und Du fördert Grundschulkinder im außerschulischen Bereich. Junge engagierte Leute übernehmen ehrenamtlichmind. 1 Jahr lang eine individuelle Partnerschaft für ein Kind. Sie helfen ihm durch persönliche Zugewandtheit und attraktive Freizeitgestaltung, sich in unserer Gesellschaft zu entwickeln und zu lernen, wie man die Herausforderungen des Alltags erfolgreich meistern kann. Die positiven Effekte des Programms werden durch die Wirksamkeitsforschung bestätigt. Die pädagogische Grundidee ist es, Patenschaften zwischen Grundschulkindern und jungen Erwachsenen zu initiieren und zu fördern. Balu und Du ist einPräventionsprogramm, dass sich an Kinder im Grundschulalter wendet, deren glückliches und erfolgreiches Aufwachsen aufgrund ihrer Lebensumstände gefährdet ist. In diesem Programm gibt es keinen Lehrplan. Ganz nebenbei eignen sich die Kinder einen enormen Wissensschatz an, der für ihrer Entwicklung und ihr späteres Leben bedeutend ist. Dieses lernen bezeichnen wir als informales Lernen. Wir wenden uns an Grundschulkinder, die in sozialoder wirtschaftlich herausfordernden Lebensumständen aufwachsen. Um diesenHerausforderungen rechtzeitig zu begegnen wurde speziell für diese Kinder das Programm gestartet. Die Vorteile für die Entwicklung für die Kinder können wissenschaftlich nachgewiesen werden. Wir bieten Jungen Erwachsenenzwischen 17 und 30 Jahren eine attraktive Möglichkeit, gesellschaftlicheSchlüsselkompetenzen zu erwerben und Praxiserfahrung im pädagogischen Bereich zu sammeln. Wir wollen möglichst viele junge Menschen dafür gewinnen, individuelle Verantwortung für ein Kind zu übernehmen und es dabeizu unterstützen, sich positiv zu entwickeln. Die direkte Begegnung mit deinemPaten ist für die Entwicklung des Kindes wertvoll. Es schaut sich Verhaltensweisen und Fähigkeiten von dem älteren Gegenüber ab, übernimmt sie und steigert so seine Alltagskompetenz. Auch die Balus gewinnen an Kompetenz und profitieren in Schule, Studium und (späterem) Beruf von ihren neuen Erfahrungen. Besonders im Hinblick auf Selbstorganisation und Arbeitshaltung können deutliche Fortschritte verzeichnet werden.
Laufzeit
2020-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Familienzentrum West ist Teil der sozialraumorientierten Arbeit am Standort Wilhelmshaven. Als eines von vier Familienzentren obliegt uns die Vernetzung des Westens der Stadt. Die Stadt Wilhelmshaven zählt aktuell 79025 Einwohner, von denen 23% einen Migrationshintergrund haben. 15% der registrierten Haushalte haben Kinder. Die Stadt Wilhelmshaven gilt mit einer Arbeitslosen Quote von 9,8% zu einer der Strukturschwächsten in Deutschland. Somit gibt es viele prekäre Lebenssituationen im Stadtgebiet, die sich durch die gesamte Stadt und nicht nur auf einzelne Stadtteile beziehen. Unser Ziel ist es mit diesem Projekt die Zielgruppe anzusprechen, die in sozial-schwächeren Haushalten leben. Der Zugang zu diesen Kindern liegt in der Vernetzung mit der Schulsozialarbeit, welche gemeinsam und nach Absprache mit uns die Moglis auswählt. Viele dieser oben genannten Familien sind seit langem der Jugendhilfe bekannt und können somit präventiv, ab Eintritt in die Grundschule, von diesem Projekt profitieren. Ziel ist es Kinder aus sozial-schwächeren Familien von den Treffen mit dem Balu profitieren zu lassen, in dem ihnen neue Perspektiven eröffnet werden, die sie so im familären Umfeld nicht erleben würde. Als Pilotprojekt ist dieses Angebot bereits in Zusammenarbeit mit einer weiteren Einrichtung durchgeführt worden und konnte positive Effekte erzielen. Da sich die zweite Einrichtung aus dem Projekt zurückgezogen hat, möchten wir als Familienzentrum das Projekt alleine weiter durchführen. Am Standort Wilhelmshaven soll dieses Projekt fest integriert und längerfristig durchgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven West
Beschreibung
Das Familienzentrum West ist in Wilhelmshaven für 15 Stadtteile verantwortlich die wie folgt unterteilt sind. Aldenburg Altengroden Maadebogen Neuende Neuengroden Rüstersiel Rüstringer Stadtpark Schaar
Einwohnerzahl
19550
Quelle / Anmerkungen
https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/STADTTEILPROFILE_2020.pdf?m=1595420969&
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Wilhelmshaven arbeitet sozialräumlich Orientiert und hat zu diesem Zweck vier Familienzentren gegründet, um die Koordination der einzelnen Stadtteile zu garantieren. In diesen Zentren finden Angebote für Bürger genauso statt, wie Treffen der Jugendhilfe oder anderer Institutuionen. Somit findet ein ständiger Austtausch untereinnder statt. Die Arbeit im Familienzentrum, lässt sich schwer in QM oder GWA einteilen, da eine Mischung aus beidem gegeben ist. Dieses Projekt im speziellen verfolgt eher den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, zum einen eine Vernetzung zwischen verschiedenen Istitutionen zu schaffen und zum anderen die Chance auf Bildungsgerechtigkeit verbessern. Dies soll zu dem nicht nur eine kurzfristige Intervention darstellen, sondern über einen längeren Zeitraum Wirkung erzielen. Ziel ist es zudem, den Wirkungsbereich über die gesamte Stadt auszudehnen, um dieses Projekt einem breiten Publikum zugänglich machen zu können. Das Projekt bietet den Teilnehmern auch eine Sozialräumliche Vernetzung. Durch aktivitäten, die im gesamten Stadtgebiet durchgeführt werfen können, erschließen sich die Teilnehmer ihren Sozialraum selbst und lernen ihn und weitere Angebote kennen. Somit werden die Teilnehmer in ihrer Stadt weiter vernetzt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den vorhandenen Partnern positiv wahrgenommen wird und neue Netzwerkpartner gewonnen werden
Beschreibung
Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern am erreichen der Ziele gearbeitet wird und ein positives Bild gegenüber dem Projekt entsteht.
Vorhandene Strukturen
Das Familienzentrum West arbeitet seit 2014 im Stadt Westen von Wilhelmshaven. In dieser Zeit konnte eine weite Vernetzung, eine Fülle von Angeboten und ein großes Kontingent von ehrenamtlichen gewonnen werden. Im Haus verkerhren im Jahr um die 25.000 Menschen, die aus allen Bevölkerungschichten kommen. Angebote für Schwangere, Junge Eltern, ältere Kinder und kreative Angebote für Familien gehören genauso zu unserem Portfolio, wie die Vernetzung verschiedener Träger und der Jugendhilfe Landschaft. Als Schnittstellen zwischen Jugendamt, Schulsozialarbeit und Streetwork, ist das Familienzentrum ein Dreh- und Angelpunkt der sozialräumlichen Arbeit der Stadt Wilhelmshaven. In unserem Haus sind vier Pädagogische Mitarbeiter beschäftigt, die sich um die Organiation des Hauses kümmern. Weiterhin kümmern sich fünf Hauswirtschaftliche Mitarbeiter um das Wohl der Gäste. Im laufe der Jahre ist es gelungen, 35 Ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen, die sich initativ an Angeboten, Festen, Hausaufgabenhilfe etc. beteiligen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Wiesenhof/ IGS Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll langfristig in der Stadt angeboten werden. Ziel ist es aufzuzeigen, dass die präventiven Strukturen und auch die profitierung von Balu und Mogli, veränderungen in den Sozialraum bringen. Dadurch soll die Öffentlichkeit und auch andere Träger aufmerksam auf dieses Projekt werden. So dass dich die Finazierung in weiten Teilen über die Stadt und über Kooperationen verselbstständiegen kann.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit im Uelzener Stadtteil "Am Königsberg"

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Wir vom Königsberg
Projektbeschreibung
Im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben die unterschiedlichsten Menschen. Er ist der Stadtteil mit den meisten Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt. Da die Menschen oft nicht miteinander sprechen, kommt es zu Konflikten. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet, in dem es fast keine Angebote gibt, die Bewohner gemeinsam nutzen können, oder durch die sie zusammengeführt werden. Mit der GWA wollen wir Bewohnern Angebote zum gemeinsamen „Machen“ anbieten. Bewohner sollen sich dadurch kennenlernen. Aus Erfahrungen ähnlicher Projekte ist bekannt, dass Bewohner eines Stadtteils die von uns geplanten Angebote meistens nicht annehmen, wenn dazu nur durch Medien eingeladen wird. Wir wollen die Menschen vor Ort abholen. So möchten wir zum Kennenlernen an verschiedenen Stellen im Stadtteil Stühle und Tische aufbauen und einfach zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen einladen. Wir wollen die Bewohner straßenweise oder in einer großen Wohnanlage ansprechen. Wenn die Menschen uns und sich zum Teil gegenseitig ein Stück kennen gelernt haben, wollen wir sie zu unterschiedlichen Angeboten in den Nachbarschaftstreff einladen. Zu den punktuellen Einsätzen vor Ort planen wir jeweils gezielt Einwohner aus der betroffenen Straße oder Wohnanlage früh mit einzubeziehen. Wenn zwei Mieter eines Mehrfamilienhauses oder zwei Nachbarn aus Straße mit am Tisch sitzen, kommen etliche andere leichter hinzu. Solche Einsätze sollen mehrfach zu Beginn der Arbeit stattfinden, damit die Menschen sich gegenseitig und uns ohne „Schwellenangst“ kennen lernen. Im Folgeschritt wird es gemeinsamen Angeboten geben. Dabei sollen die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten der Menschen aus dem Stadtteil klar einfließen. Wir gestalten den Rahmen, die Menschen formen die Inhalte der verschiedenen Angebote.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage / Problem Im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben die unterschiedlichsten Menschen. Er ist der Stadtteil mit den meisten Bewohnern mit Migrationshintergrund. Daneben wohnen überwiegend ältere Menschen. Die Menschen leben „nebeneinander“. Gemeinsamkeiten gibt es wenig. Da die Menschen sich nicht kennen, kommt es bei relativ kleinen Unstimmigkeiten zu Konflikten. Neben Konflikten sind eine deutliche Vereinsamung bzw. Vereinzelung zu sehen. Seit 2012 gibt es in dem Stadtteil einen Nachbarschaftstreff, der von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft gwk und der Johanniter Unfallhilfe betrieben wurde. 2019 hat die Heiligen Geist-Stiftung die Aufgaben der Johanniter Unfallhilfe übernommen. Die Angebote des Nachbarschaftstreffs wurden von wenigen Menschen aus dem Stadtteil angenommen. Das lag zum einen an mangelnder Qualifikation und hoher Fluktuation, der im Treff Beschäftigten. Zum anderen lag es daran, dass die regelmäßigen Nutzer des Treffs sich mit neuen relativ schwergetan haben. Neben dem Treff gibt es seit vielen Jahren einen Gemeinderaum der Uelzener St.-Marien-Gemeinde. Die Arbeit in dieser Einrichtung ist bis auf eine Seniorengruppe praktisch eingeschlafen. Der Bedarf an Angeboten für die unterschiedlichen Bewohner im Stadtteil ist vorhanden. Angebote werden in der Regel von den Bewohnern nicht angenommen, wenn dafür nur in den üblichen Medien geworben wird. Die Erfahrung aus der Arbeit des Treffs zeigt, dass Angebote dann angenommen werden, wenn die „Veranstalter“ am besten persönlich bekannt sind. Um dieser Tatsache zu entsprechen haben wir geplant, zu den Menschen an verschiedenen Stellen im Stadtteil zu gehen. Menschen wollen meist ni
Galerie
dachsgang ecke immenweg
dachsgang ecke marderhof
einfahrtstr. zum stadtteil
einfamilienhaeuser haeuser
emsberg 60 ff
fuchsberg ecke am koenigsberg
fuchsberg
g. matthias weg
hasenberg
immenweg
katharina von  bora haus hasenberg 2
marderhof
treff am koe emsberg 2 i

„Garten der Vielfalt“ - Miteinander-füreinander-engagiert im Quartier

Ansprechpartner
Fabienne Stavropoulos
Funktion Referentin Fördermittelmanagement
Ort der Begegnung, Teilhabe und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Ein „Garten der Vielfalt“ entsteht, der zum Mitgestalten einlädt und sich zu einem naturnahen Begegnungs- und Betätigungsort der Menschen im Quartier mit niederschwelligen Angeboten entwickelt. Der Garten dient auch als Ankerpunkt, aus dem Kampagnen und Aktionen in das Quartier wachsen. In einer Quartiersbefragung aus 2019 wurden u. a. folgende Bedarfe formuliert: Schaffung von Begegnungsorten, verbessertes nachbarschaftliches Miteinander, Abbau von Konflikten, stärkere Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, saubereres Wohnumfeld sowie Aufwertung des Quartiers. Einen offenen Ort der Begegnung gibt es im Viertel noch nicht. Im Zuge des Umbaus der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald zu einem quartiersoffenen Sozial –u. Pflegezentrum unterstützt der AWO Bezirksverband Hannover dieses Projekt und stellt mit einer Teilöffnung den neu gestalteten, 2800 m² großen Innenhofgarten der Einrichtung für neue Möglichkeiten der Begegnung für alle Quartiersbewohner*innen zur Verfügung. Der „Garten der Vielfalt“ wird über folgende Schritte realisiert: Im 1. Jahr werden die Quartiersbewohner*innen in den Aufbau der neuen sozialen und räumlichen Infrastruktur eingebunden. Die Angebote richten sich nach ihren aktuellen Bedarfen. Sie wirken tatkräftig an der Gestaltung des Gartens mit (z.B. Hochbeete bauen). Im 2. Jahr werden die Strukturen verstetigt. Der „Garten der Vielfalt“ ist als fester Treffpunkt u. Ort der generationsübergreifenden u. interkulturellen Teilhabe etabliert. Regelmäßige Angebote für Kommunikation, Konfliktmanagement, Präventionsarbeit u. Umweltbildung finden statt. Nachbarschaftliche u. soziale Netzwerke werden stabilisiert und ausgebaut. Im 3. Jahr werden aus dem Ankerpunkt Garten heraus Aktionen und Kampagnen zu den Themen Kunst, Kultur u. Umwelt ins Quartier wachsen. Durch das Mitgestalten und die Teilhabe an verschiedenen Quartiersaktionen wird eine neue Wahrnehmung auf das eigene Wohnviertel angeregt und neue Sichtweisen eröffnet. Im Ergebnis des Projektes werden über ein gemeinschaftliches Tun Vorurteile abgebaut. Nachbarschaftliche Begegnungen werden alltäglich. Die Erfahrung von Anerkennung, etwas zu bewirken und eingebunden zu sein wirkt sich positiv auf die Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl aus. Die Identifikation mit dem Viertel wird gestärkt. Die Tätigkeit im Naturraum Garten regt die Sinne an und fördert die Gesundheit. Die Nachhaltigkeit wird durch starke Kooperationen und Ehrenamtliches Engagement sichergestellt.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Schleswiger Viertel, inmitten des Stadtteils Vahrenwald, leben 7500 Menschen. Viele von ihnen sind von Armut betroffen (z.B. Altersarmut 13 %, Gesamtstadtwert 9,6%) und haben eine Zuwanderungsgeschichte. Im Sozialreport der Stadt Hannover 2017 wird Vahrenwald umrissen mit den Schlagworten „Fluktuierend, viele Singles u. Alleinerziehende, hoher Migrant*innenanteil u. große Nationalitätenvielfalt“. Weiter sind im Projektgebiet ein Wohnheim für 200 Obdachlose und eine Einrichtung für Geflüchtete angesiedelt. In Quartiersgesprächen wurde die Anonymität durch die hohe Fluktuation und das Fehlen von Begegnungsorten drinnen u. im Außenraum (Park) mit Angeboten zur Teilhabe genannt. Das Image des Quartiers ist das einer „grauen Maus“, in dem gewohnt wird, „wenn man sich nichts anderes leisten kann“. Der Neu- u. Umbau der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald wird 04/2021 abgeschlossen. Neben seniorengerechten Wohn-und Pflegemöglichkeiten wird es eine Therapie- u. Arztpraxis, ein Café, ein Veranstaltungsraum (Ausweichort für Angebote im Winter) sowie ein Quartiersbüro geben, dass als Basis für die 2019 installierte Quartiersentwicklung dient. In 2019 wurden bereits über 200 Menschen zu ihren Bedarfen befragt, Maßnahmen abgeleitet u. das Quartierskonzept „Wir im Schleswiger Viertel- vielfältig, tolerant und gemeinsam engagiert“ formuliert. 2020 wurde mit der Umsetzung erster Maßnahmen der Quartiersarbeit begonnen. Mit dem „Garten der Vielfalt“ soll die Gemeinwesenarbeit ausgebaut u. ein Raum für vielfältige Kooperationen geschaffen werden, um auf die Problemlagen des Quartiers noch besser zu reagieren. Für die Übernahme dieser Aufgaben soll eine Projektstelle geschaffen werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald - Quartier: Schleswiger Viertel
Beschreibung
Das Quartier "Schleswiger Viertel" liegt inmitten des Stadtteils Vahrenwald. Mitten durch das Quartier führt eine der größten Verkehrsachsen der Stadt, die Vahrenwalder Straße. Sie verläuft als mehrspurige Ausfallstraße aus dem Stadtzentrum nach Norden Richtung Langenhagen (Flughafen) zur Autobahn A 2. Die Vahrenwalder Straße ist vollständig verbaut und bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Entlang der Vahrenwalder Straße verläuft die Stadtbahn mit überirdischen Haltestellen. Im Norden wird das Schleswiger Viertel durch ein großes Gewerbegebiet mit angrenzenden Kleingärten begrenzt. Die östlichen Grenzen markiert das Areal der Heilig-Geist-Kirche mit vielen Nachkriegsmehrfamilienhäusern ohne Fahrstuhl. Die südliche Grenze des Viertels verläuft entlang der Melanchthonstraße. Die Grenzbiegung in Richtung Westen verläuft entlang des Schulgeländes der IGS Büssingweg. Hier grenzen Straßen mit Einfamilienhäusern aus den 60iger Jahren an, bevor das Gelände in Kleingärten mündet. Die Quartierseingrenzung des Schleswiger Viertels wurde im Rahmen von durchgeführten Expertengesprächen sowie der Zukunftswerkstatt mit 61 Anwohner*innen des Viertels erhoben. In unmittelbarer Nachbarschaft des "Gartens der Vielfalt" befinden sich große soziale Einrichtungen: ein Wohnheim für über 200 obdachlose Männer, was derzeit um einen Neubau erweitert wird; ein Wohnheim für über 100 Familien mit Fluchterfahrung; Tageseinrichtungen der LEBENSHILFE für mehrfach beeinträchtige Menschen, eine Einrichtung der Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit, eine Grundschule und mehrere KITAs und Krippen unterschiedlicher Träger.
Einwohnerzahl
7500
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl bezogen auf das Quartier "Schleswiger Viertel"
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2016 zur Verfügung gestellt.
GWA/QM-Ansatz
Unter Einbeziehung aller Bewohner*innen des Projektgebiets wird ein ganzheitliches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten u. Strukturen des Quartiers geschaffen. So bilden sich Schwerpunkte, die ihre Bedarfe widerspiegeln. Um die vielfältige Bewohnerschaft anzusprechen setzen wir u.a. auf generationsübergreifende Maßnahmen u. Angebote bei denen Faktoren wie Nationalität, Sprache, Schulabschluss oder Einkommen keine Rolle spielen. Die Begegnung auf Augenhöhe wird ermöglicht. Eine aktive Mitwirkung der Bewohner*innen bei der Entstehung u. Umsetzung von Angeboten ist selbstverständlich. Selbstinitiierte Gruppen u. nachbarschaftliches Miteinander werden nachdrücklich gefördert. Die Entstehung u. Gestaltung eines naturnahen Begegnungsortes, der allen Bewohner*innen des Quartiers offen steht, dient der Verbesserung der Infrastruktur. Durch die Partizipation der Bewohner*innen u. die Schaffung eines geschützten Raums soll die Selbstwirksamkeit gestärkt u. die Wahrnehmung der eigenen Gestaltungsspielräume und Ressourcen unterstützt werden. Ziel ist die Erhöhung des Wohlbefindens u. des ehrenamtliches Engagement. Die Identifikation mit dem Quartier steigt. Die Maßnahmen werden auf die speziellen Erfordernisse des Quartiers abgestimmt. Dies kann nur durch die Einbeziehung der bereits vorhandenen Kompetenzen, Erfahrungen u. Ressourcen des Viertels gelingen. Die Vernetzung u. Kooperationen mit weiteren Akteuren des Quartiers sind von zentraler Bedeutung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen im Stadtteil haben das Quartiersansehen positiv verändert und die Identifikation der Bewohner*innen nachweislich gestärkt.
Beschreibung
Es bestehen Kooperationsvereinbarungen und der Garten wird von Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier genutzt. Gemeinsame Aktionen sind daraus im Garten und Quartier entstanden.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen unterschiedlichster kultureller/sozialer Herkunft begegnen sich auf Augenhöhe. Angebote und selbstinitiierte Gruppen für unterschiedliche Zielgruppen sind entstanden und werden durch Ehrenamtliche unterstützt und/oder getragen.
Beschreibung
Garten ist als Begegnungsraum+ Anlaufstelle für Bewohnerschaft etabliert u. genutzt. Bietet niederschwellige Kultur-, Bildungs- u. gesundheitsfördernde Angebote. Personen werden erreicht, die bisher wenig eingebunden u. kaum Anschluss im Quartier haben
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Puppentheater Theatrio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenvereine des Quartiers "Krügers Ruh", Abendfrieden", "Feierabend"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Pflegen und Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Glücksburger Weg, IGS Büssingweg, KITAs im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilig Geist Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Toom, Rewe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spar- und Bauverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökostadt Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Übertragung von Verantwortung an Ehrenamtliche und die aktive Mitgestaltung der direkt am Garten Wohnenden ist ein Ziel des Projektes. Die Nachhaltigkeit wird durch den Aufbau von ehrenamtlich geleiteten festen Arbeitsgruppen und starken Kooperationen mit Akteuren des Quartiers sichergestellt. Die Anbindung an bestehende Strukturen (Quartiersbüro) ermöglicht die Koordinierung und bietet eine feste Anlaufstelle. Die Gründung eines Vereins ist angedacht.
Galerie
awo bev garten der vielfalt 20200828
Zustimmung Veröffentlichung
On