Bürgerhaus im Mittelpunkt - gute Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Silke Gherbi-Opel
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungscafe
Projektbeschreibung
Mit dem Begegnungscafe möchte das Bürgerhaus Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen (Familien, Senioren, Alleinerziehende, Menschen mit Flucht- o. Migrationshintergrund, langzeitarbeitslose) zusammenbringen. Das Begegnungscafe möchte für eben diese Zielgruppe mit geringem Einkommen ein kostengünstiges, gesundes Mittagessen zur Verfügung stellen. Bestehende Strukturen, zu unterschiedlichen Vereinen, Gruppen, Schule, Flüchtlingshilfe sollen genutzt und ausgeweitet werden. Eine Zusammenarbeit mit der Speisekammer e.V. (ähnlich Tafel) wird angestrebt. Weiterhin will das Projekt die Vernetzungen der hiesigen Vereine u. Gruppen, wie die Fairtradegruppe anstreben, um auch den Aspekt des fairen Handels, Auswirkungen unseren Konsums auf das Klima zu berücksichtigen. Das Begegnungscafe soll mit ehrenamtlicher Unterstützung aufgebaut werden, Nutzer*innen haben langfristig die Perspektive in das Projekt eingebunden zu werden und es weiterzuentwickeln und mitzuarbeiten.
Laufzeit
2021-04-27 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Bürgerhaus ist im Mai 2020 fertiggestellt worden und liegt im Kernort Wardenburg. Wardenburg ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit vielen kleinen Dörfern und einer unmittelbaren Nähe zu Oldenburg. Das Bürgerhaus versteht sich als ein offenes, barrierefreies Haus für alle Menschen aus der Gemeinde Wardenburg. Es ist eine soziokulturelle Einrichtung, ein Treffpunkt für Freizeitgestaltung, Beratung, Betreuung u. Bildung aller Altersgruppen der Gemeinde. Unser Haus bietet Veranstaltungen u. Projekte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen. Aufgrund der Corona Pandemie konnte das Haus nur phasenweise öffnen. In den Öffnungsphasen wurde es von verschiedenen Gruppen ( Cafe Kinderwagen, Seniorentreff, offene Kinder- und Jugendarbeit; Beratungen usw.) sehr gut besucht. Die Nutzer*innen sind Menschen, die bereits in Vereinen, Gruppen, Verbänden organisiert sind. Sie sind fähig sich für Ihre Belange einzusetzen und nehmen teil am gesellschaftlichen Leben. Wenig bis gar nicht sind Menschen aus vulnerablen Gruppen repräsentiert oder nutzen die Angebote des Bürgerhauses. Die Angebote des Bürgerhauses sollten sich dahin entwickeln genau diese Menschen zu erreichen, Angebote sollten von ihnen selbständig entwickelt und gestaltet werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Miteinander für Bredenbeck
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Kersten Prasuhn
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Miteinander in Bredenbeck soll sich für alle Bürger entwickeln, erweitern und erhalten.
Projektbeschreibung
Der 3200 Einwohner starke Ort Bredenbeck ist Teil der Gemeinde Wennigsen. In den letzten 8 Jahren hat im Ort ein downgrading-Prozess eingesetzt, unter dem die Infrastruktur und die Nahversorgung des Ortes sehr gelitten hat.
Es gab keinen Platz mehr, an dem man sich treffen konnte. Das gesamte Dorfleben, die Gemeinschaft und Identifikation mit Bredenbeck fiel auseinander.
Zwölf Einwohner trafen sich 2013 und begannen ein Projekt, das zunächst viele für unmöglich hielten. Sie gründeten einen Verein und hatten die Vision, für Bredenbeck wieder einen Ortsmittelpunkt zu schaffen. Eine alte Scheune, die mitten im Ort liegt, konnte gekauft werden. Es folgten viele Verhandlungen, in den letzten 3 Jahren ist unser Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Über 9000 Std ehrenamtliche Arbeit!
Um die Dorfgemeinschaft mit ins Boot zu holen, wurden bei allen Versammlungen der Vereine, in Kindergarten und Schule Bedarfe ermittelt. So ist es gelungen, den Bau des DGH zu einem Gemein-schaftsprojekt von ganz Bredenbeck zu machen. Alle 15 Vereine sind dem Dorfgemeinschaftsverein beigetreten u. in einem Vereinsbeirat organisiert.
Jetzt wollen wir durch die persönliche Einladung jedes Einzelnen und die Veröffentlichung in verschiedenen Medien (Zeitung, soz. Medien, Newsletter) Menschen zu einer Auftaktveranstaltung motivieren, um Wünsche u. Ressourcen zu sammeln. Durch Vorstellen in den VHS Kursen u. im VHS-Programmheft werden weitere Teilnehmer gewonnen.
Der demografische Wandel macht es nötig, dass wir ein besonderes Augenmerk auf die ältere Generation haben. Die Einwohnerstruktur Bredenbecks lässt einen zweiten Schwerpunkt in den Single-Haushalten erkennen. Nach mehreren Umfragen haben wir aus diesen Gruppen Wünsche gesammelt, die wir in unseren Projektzielen umsetzen möchten. An erster Stelle stand der Wunsch nach Geselligkeit. Dann folgte der Wunsch für ein Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung.
Bei all diesen Projekten möchten wir in enger Kooperation mit der im DGH ansässigen VHS zusammenarbeiten. Ihre Erfahrungen im Bereich Bildung u. Qualifizierung kann sehr gut genutzt werden. Unsere Wünsche werden in den Kursen verwirklicht.
Die VHS als Träger einer zukünftigen Stelle, die Gemeinde Wennigsen, die Ortsbürgermeisterin, die ortsansässigern Vereine u. speziell die Mitglieder des DGV arbeiten hierfür eng zusammen.
All das soll auch in den Ort ausstrahlen und eine größere Solidarität aufbauen. Dafür brauchen wir die Unterstützung durch ein Quartiersmanagement.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den letzten 8 Jahren hat in Bredenbeck ein downgrading-Prozess eingesetzt, unter dem die Infrastruktur und die Nahversorgung des Ortes sehr gelitten hat. So schlossen neben den restlichen drei verbleibenden Gaststätten auch das örtliche Reisebüro und einer von zwei Supermärkten. Es waren keine Treff- und Versammlungsräume in entsprechender Größe und Ausstattung mehr vorhanden.
Auch die Angebote des geselligen Zusammenseins wie der Frauen- und der Männerchor, die Treffen des DRK und die Kurse der VHS waren nicht mehr vorhanden. Theaterbühne und Kegelbahn wurden abgerissen. Besonders ältere Mitbürger und Alleinlebende vereinsamten.
Im Alltag ist gut zu beobachten, dass durch diese Entwicklungen das Gemeinschaftsgefühl aller im Ort sehr nachgelassen hat. So musste ein Bücherschrank wegen Vandalismus abgebaut werden und die Vemüllung des Ortes ist an vielen Stellen zu beobachten.
Problematisch in Bredenbeck ist die Überalterung. 32,6 % der Einwohner*innen sind über 60 Jahre alt. Die zweitgrößte Gruppe ist zwischen 50 und 60 Jahre alt, so dass die Überalterung in der Ortschaft auch zukünftig weiter stark ansteigt. Insgesamt leben 54% der Einwohner in Single-Haushalten. Hier drohen Anonymität und Vereinsamung.
Wir brauchen professionelle Strukturen, um speziell abgestimmte Angebote in Bredenbeck zu realisieren. Es müssen dringend Netzwerke aufgebaut werden: Versorgung, generationsübergreifende Kommunikation, Hilfe bei Reparaturen oder Gartenarbeiten, Sport u. vor allem Geselligkeit und Kultur.
Corona hat die Problemlage noch erheblich verschärft. Angebote des öffentlichen Lebens müssen wieder aufgebaut werden, um das Miteinander für Bredenbeck umzusetzen
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wennigsen Bredenbeck
Beschreibung
Eine sozio-demographische Analyse des Studenten Lukas Rethschulte von der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2014, stellte in Bredenbeck neben einer starken Überalterung auch eine sehr hohe Single-Haushaltsquote von 54% (davon 91% ohne Kinder) fest. Das Durchschnittsalter beträgt 47,5 Jahre und die größte Altersklasse ist die Gruppe der 50 bis 65-jährigen mit einem Anteil 23,2%. Von diesen Personen sind nur 41% berufstätig, was im Umkehrschluss ein erhebliches ehrenamtliches Potential birgt. Die Überalterung in der Ortschaft ist zukünftig weiter stark ansteigend. Ein weiteres Ergebnis ist, dass es für die Altersgruppen der Familien und Senioren sowie insbesondere die alleinstehenden Einwohner, keine sozialen Treffpunkte, außer dem Dorfgemeinschaftshaus, gibt. Dies könne zukünftig zu einer drastischen sozialen Ausgrenzung führen und das selbstbestimmte Leben auch im höheren Alter damit gefährden. Durch das hohe ehrenamtliche Potential kann mit Hilfe eines Quartiersmanagements dieser Begegnungsraum gefüllt werden, Vernetzungsstrukturen aufbaut und autarke Interessengruppen gebildet werden. Die Überalterung des Gebietes ist unübersehbar. Das letzte Neubaugebiet in Bredenbeck wurde 2012 fertig gestellt. Junge Familien sind in der Zwischenzeit kaum zugezogen. Diese genauen Zahlen können im Moment für 2021nicht erhoben werden. (Datenschutz)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wennigsen , Phillip Thiedau
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Die Daten des Projektgebietes stammen aus der Statistik der Gemeinde vom 29.01.2020, die Angaben der Gesamtstadt sind von Mai 2021 von der Gemeinde Wennigsen. Sonstige stellt der Anteil in der Bevölkerung im gesamten Bundesgebiet dar.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
map_openstreet_bredenbeck.jpg
(234.83 KB)
karte_verteilung-infrastrukt._bredenbeck.gif
(110.94 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem DGH bieten wir einen Raum, in dem sich Menschen begegnen können. Durch Beratungsangebote der Gemeinde, VHS Kurse und ein Restaurant gibt es die Möglichkeit, niederschwellig diesen Raum kennenzulernen. Durch persönliche Anschreiben in jedem Briefkasten wird zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Dort werden die Wünsche und Ideen der Einwohner gesammelt und vernetzt, Selbstorganisation wird aufgebaut, Arbeitskreise entstehen. Alle Generationen können sich wiederfinden in speziellen VHS Kursen, Sport- und Kulturangeboten, was zu einem kollektiven Empowerment führt. Idealerweise entwickelt sich ein Modell, bei dem das Angebot der VHS von den Teilnehmern selbst bestimmt und eigenständig weiter geführt wird. Die VHS kann dabei wesentlich zur Vernetzung und Kooperation beitragen. Das Wirgefühl wird durch geselliges Beisammensein im Klöncafé gestärkt. Jeder kann seine Ressourcen einbringen (Kuchen backen, Liederzettel, Handarbeitsideen). Soziale Bindungen werden aufgebaut. Durch Gespräche, Aushänge, digitale Medien und Flyer werden Bewohner zu einem Stammtisch eingeladen. Durch dieses Begegnungs- und Austauschangebot wird das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt. Die Ressourcen jedes/jeder einzelnen werden genutzt, vom Gurken einwecken zum Handy einrichten. Die Qualität der sozialen Beziehungen wird intensiviert. Besonders ältere Mitbewohner und Alleinlebende werden dadurch unterstützt, ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern und ihre besonderen Fähigkeiten einzubringen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bredenbecker führen selbstständig ein Café, Spiel-, Näh- und Theaterabende durch. Eine eigenständige Gruppe organisiert eine Einkaufs- und Gartenhilfe für Senioren. Ressourcen werden genutzt. Gruppenleitungen sind gefunden und miteinander vernetzt.
Kriterium
Beschreibung
Alle Generationen engagieren sich, alt hilft jung - jung hilft alt, vom Kuchen backen zum Computerkurs. Die Gemeinschaft ist gewachsen und eine gegenseitige Akzeptanz gefestigt. Ehrenamtliche werden unterstützt, gefördert und wertgeschätzt.
Beschreibung
Ein Empowerment hat stattgefunden. Die Befragung der Bewohner wurde ausgewertet. Die Ressourcen wurden sichtbar gemacht und werden eingesetzt. Verschiedene Treffen finden statt. Für die positive Außendarstellung hat sich ein Gremium gebildet.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Kooperationen zwischen der VHS, der Gemeinde, dem DGV und Vereinen, regelmäßige Treffen finden statt. Das DGH ist offen für alle. Die Medientechnik und der Saal werden von Gemeinde, VHS u. Sportkursen genutzt. Die VHS bietet spezielle Kurse an
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Wennigsen, Ortsbürgermeisterin Fr. Kügler, Frau Zunker Fachbereich Soziales.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Khoch3 (Verein für Kunst, Kultur, Kinder), Theater zwischen den Dörfern, Fotogruppe Bredenbeck, Second Star Big Band
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportgemeinschaft Bredenbeck-Holtensen, Handwerkerverein, Heimatverein, Dorfkino
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Calenberger Land, Kindergarten, Grundschule, Bücherei.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schneiderin, Weberin, Steinmetz, Tischler, Drechsler, Musiker, Computerfachmann, Landwirt, Förster, (Nähkurse, Spieleabende, Tanzcafé, Lieder- und Literaturabende, Waldspaziergänge, Umwelt und Naturschutz)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportkurse zur Gesundheitsförderung (Sportverein) Physiotherapiepraxen, Pflegedienst, Einzelpersonen (Yoga, Walking, Seniorenturnen)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch die Raumanmietung der Gemeinde sind Sprechstunden und z. B. Rentenberatung langfristig gesichert. VHS-Kurse werden ebenfalls durchgeführt. Der DGV besteht. Durch das Projekt werden Strukturen und Methoden erlernt, Gremien gebildet, um Gruppen danach selbstständig weiterzuführen. Die Vermietung des Saals und weiterer Räumlichkeiten sowie regelmäßige Veranstaltungen, Mitgliederbeiträge, projektbezogenen Förderungen und Spenden sichern das finanzielle Bestehen des DGH und seiner Angebote.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
gemeinsamp1040559.jpg
(586.38 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebendige Dorftreffpunkte in der Samtgemeinde Neuenkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
| Funktion | Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Die SG Neuenkirchen muss sich den demographischen Veränderungen und damit auch den gesellschaftlichen u. urbanen Veränderungsprozessen stellen. Zum Erhalt und zur Verbesser-ung der Lebensqualität vor Ort sind bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Strukturen unverzichtbar. Durch lebendige Treff-punkte in allen Gemeinden soll eine nachhaltige Verbesserung Infrastruktur vor Ort und wichtige Kristal-lisationspunkte des gesellschaftlichen Lebens entstehen. In Merzen ein Jugend- u. Dorftreffpunkt an der Schule, in Neuenkirchen soll 2021/22 der Dorftreff Beim Alten Haarmeyer und in Voltlage entsteht zurzeit der erste Dorftreffpunkt die Dorfküche. Die Projekte in Neuenkirchen und Voltlage werden im Rahmen der ZILE Förderung- soziale Dorfentwicklung bezuschusst. Die Treffpunkte sollen zukünftige folgende Funktonen für die Dorfgemeinschaft einnehmen: Treffpunkt für Alle Bürger/innen, Organisation und Durchführung von Kultur-, Informations- und Begegnungsangebote, Jugend- und Seniorenarbeit, Raum für Vereinsarbeit und Treffpunkt der Ehrenamtlichen vor Ort, Integrations- und Migrationsarbeit vor Ort, Begegnungs- und Austauschmöglich-keiten für Ehrenamtliche und Angebote der Freiwilligen Agentur der Samtgemeinde Neuenkirchen. Durch die Treffpunkte werden offene Begegnungsstätte geschaffen, die zum Dialog einladen und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft führen. Diese Treffpunkte unterstützt dadurch nicht nur die Ziele der Sozialen Dorfent-wicklung, sondern auch die im Audit familiengerechte Kommune. In den Bürgerbeteiligungsformaten wurde deutlich, dass:
- ein starker Bedarf an Beratungs- u.Unterstützungsangebot in unterschiedlichen Lebenslagen u. Altersgruppen fehlt
-Struktur der Dorfgemeinschaften hat sich verändert ( Überalterung, fehlende Integration von „Neubürger*innen und Vereinsamung
- Die Kompetenzen zur Erkennung von Problemlagen/Bedarfen und Hilfe zur Selbsthilfe fehlen.
Im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, soll eine hauptamtliche Person, zur Koordination und Belebung der „lebendige Treffpunkte“ einsetzen werden. Aufgabe ist der Aufbau der Treffpunkte, die Bündelung /Vernetzung bereits vorhandenen Strukturen und Angebote, Lotsenaufgabe, Bedarfsermittlung sowie Stärkung der ausgebildeten Dorfmoderatoren. Durch den Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohner-gruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht, die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden und Selbsthilfepotenziale gefördert werden
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
IIn der SG Neuenkirchen haben sich keine Dorfgemeinschaften gebildet. Die Altein-gesessenen, die Aussiedler und Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Zusätzlich steht die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung. Mehr-generationenfamilienstrukturen, gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen, selten. Alte, allein-stehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen (soziale Kontakte, Mangelernährung, Sicherung d. Versorgung und Unterstützungsangebote) steigt stetig. Vor Ort werde deshalb Angebote benötigt die das soziale Miteinander stärken. Bisher hat die SG Neuenkirchen lediglich langfristige, ortsnahe Unterstützungsstrukturen aufgebaut. Es wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für alle Bürger*innen die Kleinen Hilfen“ gegründet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt eine Freiwilligen-agentur und über die soziale Dorfentwicklung wurden Dorfmoderatoren ausgebildet. Es gibt zahlreiche Beratungs- u. Dienstleistungsangebote in der“ Drehscheibe“. Diese Infrastruktur unterstützt Bürger, stärkt aber nicht die Dorfgemeinschaft in sich. Zukünftiges Ziel ist es, langfristig die Dorfgemeinschaften zu stärken. Sie soll befähigt werden Probleme vor Ort zu erkennen und Selbstheilungspotenziale gezielt einzusetzen. Bürger sollen Verantwortung für sich und für andere übernehmen. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Koordinierung u. Vernetzung der vorhandenen Ressourcen, Etablierung von Beteiligungsmöglichkeiten, Aktivierung der Selbstorganisationspotentiale sowie Selbsthilfepotenziale in den Mitgliedsgemeinden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestlichen Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. Sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück und liegt mit 68 Einwohnern je Quadratkilometer weit unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 163 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Samtgemeinde verfügt über einen typischen dörflichen Charakter und steht beispielhaft für viele Kommunen im wirtschaftlich starken nord-westlichen Niedersachsens.
In Samtgemeindeverwaltung soll eine hauptamtliche Stelle zur Entwicklung des Gemeinwesens entstehen. In jeder Mitgliedsgemeinde sollen lebendige Dorftreffpunkt für die Dorfgemeinschaften entstehen. Jede einzelne Dorfgemeinschaft soll gestärkt werden. Es soll ein „Kirchtumdenken“ gefördert werden. Aber wo Synergien zwischen den Gemeinden hilfreich sind, soll die Gemeinschaft der Samtgemeinde Neuenkirchen auch funktionieren.
Das Projektgebiet liegt im Programmgebiet „Soziale Stadt“: nein
Einwohnerzahl
10687
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeabteilung SG Neuenkirchen Stand 04/2021
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten Referat S Landkreis OS
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ww.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
samtgemeinde_neuenkirchen_2020-08-03.pdf
(175.94 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Neuenkirchen wird in ihren Mitgliedsgemeinden lebendige Dorftreffpunkt in den jeweiligen Gemeindezentren baulich errichten. Es bestehen bereits vielfältige u.a. Beratungs- und Dienstleistungsangebote, ein Fahrdienst für Bürger*innen und eine FreiwilligenAgenturen. Die Politik und Verwaltung hat Beteiliungsformate wie das Audit familiengerechte Kommune und die sozialen Dorfentwicklung durchgeführt. Es wurden Dorfmoderatoren ausgebildet, die soziale Kleinstprojekte betreuen und als Ansprechpartner vor Ort für die zur Verfügung stehen. Bisher wurden alle Maßnahmen von der Politik und Verwaltung angeregt und gesteuert. Langfristig sollen Bedingungen geschaffen werden, die dazu führen, dass sich Bürger*innen für Ihre Belangen vor Ort einsetzen und das vorhandene Know-How z.B. der Ehrenamtlichen Helferkreise und der Dorfmoderatoren nutzen bzw. auf/ausbauen.
Im Gesamtprozess braucht es eine hauptamtliche Koordination zur Planung, Steuerung und Unterstützung für eine etablierte Praxis von Gemeinwesenarbeit. Durch eine professionelle Gemeinwesenarbeit soll die vorhandenen Strukturen/ Angebote (s.o) bekannter und ein lebendiges Zusammenleben vor Ort in den Mitgliedsgemeinden angeregt, die Anliegen von Bürger*innen noch stärker aufgegriffen und ihr Engagement und die gemeinschaftlichen Aktivitäten in den Mitgliedsgemeinden in den Dorftreffpunkten gefördert werden. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Fokus, kollektives Empowerment soll erreicht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bürger*innen die lebendigen Treffpunkte nutzen und mit Leben füllen. Eigene Aktionen, Veranstaltungen,gemeinsame Aktivitäten die der Gemeinschaft dienen. Die Gemeinschaft erkennt die Belange des Ortes und versucht gemeinsam Lösungen/Ideen umzusetzen.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Ehrenamtlichen sind bekannt und werden für die Gemeinschaft vor Ort gewinnbringend eingesetzt und ggfs. ausgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Bürger*innen nutzen die Treffpunkte als Anlaufstelle. Aktivitäten vor Ort werden selbst organisiert und umgesetzt. Es haben sich verlässliche Strukturen für Aktive Bürger*innen zur Organisation vor Ort gebildet. für
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport-, Heimatverein, Landfrauen und - jugend, Triebwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Osanbrück -Senioren und Pflegeberatung, FreiwilligenAgentur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen vor Ort und die Oberschule der Samtgemeinde, VHS, Musikschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bestehende Ehrenamtskreis aus sozialer Dorfentwicklung, Seniorenarbeit, Jugendteam, Dorfmoderatoren, Mitglieder der GgmbH "Beim alten Haarmeyer"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden derzeit baulich die Treffpunkt errichtet. Mit Hilfe der Koordinierungsstelle soll nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen vor Ort aufgebaut werden. Die laufenden Kosten für die Treffpunkte werden langfristig von der SG Neuenkirchen getragen. Die Arbeit der FreiwilligenAgentur ist bereits langfristig im Stellenplan der SG Neuenkirchen etabliert. Die Politik muss im Laufe des Projektes entscheiden, ob Sie für die GWA Arbeit eine Planstelle schaffen wird.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bewegende Begegnungen im Nordertor
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
| Funktion | Geschäftsführung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Es sind die Begegnungen, die das Zusammenleben in einem Stadtteil gestalten und bereichern.
Projektbeschreibung
Durch eine Vielzahl von Bewegungs- und Ernährungsangeboten wollen wir aktiv Begegnungen fördern, die für alle Menschen im Stadtteil zugänglich sind. Ein gemeinsamer Nenner ist das Kochen und Essen. Mit der mobilen Fahrradküche, die wir z.Zt. in Kooperation mit dem CJD bauen, werden wir an verschiedenen Standorten die Bew. zum gemeinsamen Kochen, Essen und Plaudern einladen. An unseren beiden Standorten, dem UNo und dem Bewohnertreff werden Kochgruppen entstehen, die sich wöchentlich zum gemeinsamen Kochen und Austauschen treffen. Ein weiterer gemeinsamer Nenner ist die Bewegung. Ein Bewegungspark mit Outdoor-Fitness Geräten, zu einem großen Teil abgestimmt auf die Bedürfnisse älterer Menschen, soll im ersten Jahr als feste Anlaufstelle entstehen. Rund um diesen Bewegungspark sollen weitere, durch die Bewohnerschaft organisierte, Bewegungsangebote wie z.B. Pilates, Walking und Gymnastik stattfinden. Unter Beteiligung der Zielgruppen werden nach und nach weitere Anlaufpunkte für Begegnungen und Beteiligungen geschaffen. Dies sollen öffentliche Freiflächen ohne und mit Trimm-Dich-Pfad Geräten sein. Auf diese Weise soll ein "Rundparcours" entstehen, der sich durch das ganze Nordertor zieht. Gesundheits- und Bewegungsförderung sollen an der Lebenswelt aller Menschen anknüpfen bzw. in ihrer Lebensumwelt stattfinden. Der Focus liegt dabei auf den Faktoren „soziale Beziehungen“, „Partizipation“ und „lokale Intervention“ da der unmittelbare Raum von Bewohner*innen eines Stadtteils eine soziale Relevanz für Wohlbefinden und Gesundheit darstellt. In Nienburg leben viele Student*innen der Polizeiakademie, die bei ihren Freisportübungen auch Anwohner*innen Anregungen und Tipps für die richtige Bewegung geben können und mit ihnen ins Gespräch kommen sollen. Die Einzelnen Treffpunkte werden mit 1-2 Trim-Pfad-Gerät(en) und einer "Nordertorbank" ausgestattet um für Jüngere und Ältere Treffpunkte zu schaffen. Am Ende werden wir eine Broschüre erstellen, in der die einzelnen Standorte aufgeführt und die Geräte erklärt sind. Über den Projektzeitraum hinaus sollen die Bewegungs- und Ernährungsangebote um Kultur- und Freizeitangebote erweitert werden. Mit der mobilen Fahrradküche werden wir die Standorte immer wieder anfahren und die Bewohner*innen zum gem. Kochen und Essen einladen. Um den angestrebten Begegnungscharakter an den Treffpunkten zu erreichen, werden wir das Beteiligungsprojekt „Nordertorbänke“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilhaus und dem QM forcieren.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die GWA im Nordertor wird gemeinsam vom Team des Stadtteilhauses Nordertor und dem Verein Unser Nordertor e.V. wahrgenommen und jeweils aufeinander abgestimmt. Ein gemischtes Wohnumfeld (Einfamilienhäuser und kommunaler Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung einer heterogenen Bevölkerung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bei.
Es fehlen jedoch weiterhin im Nordertor Plätze/Einrichtungen mit Begegnungscharakter für Jung und Alt. Ältere Menschen können oft wg. ihrer eingeschränkten Mobilität nicht an Angeboten teilnehmen. Auch unsere Räume sind für sie z.T. schwer zu erreichen. Jugendliche wie auch Student*innen wünschen sich in ihrem Umfeld weitere Sport-/Bewegungsmöglichkeiten. Einige Student*innen haben bereits eine Initiative zur Errichtung eines Calisthenic-Parks gegründet. Eine erste Anlage ist außerhalb des Nordertors in der Innenstadt geplant. Eine weitere Anlage soll im Nordertor entstehen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4776
Quelle / Anmerkungen
Keck-Atlas Nienburg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1)
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
nordertor1.jpg
(1.1 MB)
nordertor2.jpg
(1.06 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit der direkten Ansprache und unseren wohnortnahen Angeboten wollen wir eine große Beteiligung der Bewohner*innen erreichen. Dies haben wir in den letzten Jahren bereits erfolgreich mit unserem "roten Sofa" durchgeführt. Zusätzlich sind Kooperationen mit verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Sport, Pflege und Betreuung, Wohnungswirtschaft und im Quartier (Stadtteilebene) geplant. Wir unterstützen Bewohner*innen bei der Selbstorganisation und der eigenen Handlungsfähigkeit. Wir setzen Ideen und Anregungen der Bewohner*innen um. Durch die GWA werden bestehende und neu entstehende Bedarfe abgedeckt. Im Zentrum stehen die Bewohner*innen. „Was habt ihr für Interessen?“ „Was wünscht ihr euch?".
Es sollen Angebote für alle Altersgruppen entstehen, die zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation führen. Es soll erreicht werden, gegenseitiges Verständnis und Solidarität unter allen Bewohner*innen, generationen-, milieu- und nationalitätsübergreifend zu entwickeln. Es werden vorhandene Ressourcen und Potentiale im Stadtteil aktiviert, verknüpft und soziale Netzwerke geschaffen bzw. gestärkt. Erreichen wollen wir das durch aufsuchende persönliche Gespräche und durch stark beteiligungsorientierte Angebote.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote werden von den Bewohner*innen angenommen und es werden von den Bewohner*innen selbst Angebote angeregt und umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisierte Angebote werden von Bewohner*innen in Eigenregie durchgeführt
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig z.B. beim gemeinsamen Kochen oder unterstützen sich bei den Bewegungsangeboten.
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein
Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor"
tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile
Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der
Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen
ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen,
die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfonds und Soziales
widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich
Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im
Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Nienburg/Weser, Stadtteilhaus Nordertor mit QM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorf (CJD)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Nienburg gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SCHULEN RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Harke, Die Harke am Sonntag, Blickpunkt Nienburg, Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein die Angebote weiter betreiben und nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen weiter ausbauen.
In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor. Eine vertragliche Vereinbarung zw. der Stadt Nienburg/Weser und dem Verein zur Übernahme einer ergänzenden GWA, über das "Soziale-Stadt-Gebiet" hinaus, ist in Vorbereitung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Co-Working Kitchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andreas Landmann
| Funktion | 1.Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2021-04-14 00:00:00
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
Hagen inclusiv - Nestwerk e.V. zukunftsfähig machen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wolfgang Steen
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nestwerk zukunftsfähig machen - Gemeinwesenzentrum professionalisieren
Projektbeschreibung
Der Verein NESTWERK in Hagen im Bremischen wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln sowie Fördergelder und Spenden einzuwerben. Der Verein hat aktuell 30 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter*innen.
Im Verlauf der vergangenen 13 Jahre hat der Verein ein umfangreiches Bildungs- und Projektangebot umgesetzt, das generationsübergreifend genutzt wurde.
Wir verfügen im Ortskern über zentrale angemietete Räumlichkeiten eines ehemaligen Kaufhauses mit 3 großen Arbeitsräumen sowie einem Büro mit Gruppenraum. Das Büro wurde von Herbst 2014 bis 31.07.2020 von der Gemeinde für die Arbeit ihrer Integrationsbeauftragten genutzt. Alle Räume werden flexibel genutzt.
Zu einem zentralen Bestandteil der Vereinsarbeit hat sich die Flüchtlingsinitiative im Nestwerk entwickelt. Diese Initiative wurde schon Mitte der 90-iger Jahre gegründet und umfasst aktuell ca 20 Personen, die mit zum Teil erheblichem persönlichen Einsatz eine praktische Willkommenskultur und Alltagsbegleitung für Asylbewerber*innen umsetzen.
Aus der Arbeit einer Notaufnahmeeinrichtung 2015/16 hat sich in unserem Gebäudekomplex eine Kleiderkammer entwickelt. Diese hat, solange die Notaufnahme belegt war, für deren Bewohner Kleidung ausgegeben. Inzwischen ist die Einrichtung offen für alle Menschen und wird von ca 20 Frauen ehrenamtlich fachlich betreut. Die Umsätze ermöglichen einen kleinen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird.
Ein Schwerpunkt waren Deutschkurse für Menschen mit Fluchtgeschichte, die möglichst fortlaufend und den jeweiligen Lernmöglichkeiten angepasst in unterschiedlichen Formaten durchgeführt wurden. Das weitere Angebot war generationsübergreifend und umfasste neben der Eltern-Kind-Gruppe, Gedächtnistraining für ältere Menschen, Kurse der KreativWerkstatt auch Literaturangebote, Computerkurs, Fotoclub und Spielekreis für ältere Menschen, Schularbeitenhilfe für Grundschüler, interkulturelle Teestube als offenen Begegnungsort sowie kulturelle und gesundheitliche Kooperationsprojekte.
Für die Zukunft gilt es nun, den Schwerpunkt der Arbeit zur Integration /Inklusion weiter zu fassen. Stand bisher die Arbeit mit Geflüchteten und Einzelmaßnahmen im Mittelpunkt ist die gesamte Gemeinde in den Blick zu nehmen. Stichworte: Post Corona –Initiativen, gegen Vereinsamung nicht nur Älterer, „Neubürger integrieren“, „Wir alle sind Hagen"
Der Verein beschäftigt keine hauptamtlichen MAB.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hagen im Bremischen umfasst 16 Dörfern mit insgesamt gut 11.000 EW. Der Hauptort Hagen hat davon ca. 4.000 EW. Die Gemeinde liegt im Süden des LK Cuxhaven. Im Hauptort Hagen ist die lebensnotwendige Infrastruktur angesiedelt, auf den Dörfern gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten mehr, keine Ärzte, aber vereinzelt Handwerk und Kleinbetriebe neben der Landwirtschaft. Hagen kann als Stadtrandgemeinde bezeichnet werden und verfügt über größere Neubaugebiete, aber wenig Mietwohnbau. Der Hauptort wächst, die Dörfer stagnieren. Bis zum 31.12.2013 war Hagen als Samtgemeinde von sechs Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte mit Sitz in Hagen organisiert. Die Eigenständigkeit als Gemeinde zugunsten einer größeren Einheit aufzugeben war für einzelne Gemeinden ein langwieriger und schmerzhafter Prozess. Nicht alle fühlen sich im neuen „Haus“ gut aufgehoben. Bisherige Selbstverständlichkeiten der gegenseitigen Sorge für Dorf und Menschen weichen einer Haltung: „Sollen die in Hagen sich doch drum kümmern!“
Für viele Neubürger*innen ist der Hauptort attraktiv, familienfreundlich von der Krippe bis zum Gymnasium, bietet noch relativ günstigen Baugrund und liegt verkehrsgünstig.
In dem Maße, wie soziale Bezüge schwinde und Vereinzelung zunimmt sowie Gemeinsinn und gemeinschaftliche Verantwortung erodieren gilt es, integrierende Angebote und aufwertende Entwicklung vorhandener Strukturen zu ermöglichen.
Das Nestwerk wird durch umfängliche Vernetzung in verschiedene gesellschaftliche Bereiche und als wichtiger niedrigschwelliger Kristallisationsort für Koordination und Unterstützungsleistungen im zivilgesellschaftlichen Raum gut angenommen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hagen im Bremischen
Beschreibung
Gemeinde Hagen im Bremischen, südlichste Gemeinde im LK Cuxhaven, zwischen Bremen und Bremerhaven, Nachbarkreis OHZ, Nachbargemeinden Loxstedt und Beverstedt
Einwohner 31.12.2020: 11.058 EW in 16 Ortschaften
Fläche : 197,33 km2 55 EW pro km2
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projekt_hagen_inclusiv_karte.jpg
(109.47 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit geht über den Hauptort Hagen hinaus und bezieht die umliegenden Dörfer ein. Damit ist kein begrenztes Quartier im engeren Sinne möglich.
Für die Projektleitung wird eine hauptamtliche Person eingestellt, die schon im Projektzusammenhang eingebunden ist und Erfahrungen aus einem eigenen Projekt der sozialen Innovation sammeln konnte. Der Kollege hatte sich, leider verspätert, auch für die GWA-Fortbildung angemeldet und ist interessiert an einer Weiterqualifizierung in dem Arbeitsfeld.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn nicht mehr von "Wir im Dorf" und "Die in Hagen" gesprochen wird. Wenn sich gegenseitige Unterstützung deutlicher zeigt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Im Rahmen der Förderung von Erwachsenenbildung im LK Cuxhaven erwarten wir eine institutionelle Förderung im interkommunalen Raum, von der Gemeinde Hagen haben wir bislang eine jährliche Projektförderung erhalten. Eine stabile langfristige finanzielle kann aktuell nicht abgegeben werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zentrum FrauenZeit FZF: Frauen in Kaltenmoor schaffen sich eigene Begegnungs-, Aktivitäts- und MItgestaltungsräume
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christine Katz
| Organisation | diversu e.V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V. |
2. Kurzbeschreibung
Frauen in Kaltenmoor schaffen und gestalten eigene Begegnungs-, Austausch, Entwicklungsräume; Kooperation der Akteure mit frauenspezifischem Angebot nimmt zu.
Projektbeschreibung
Ziel d. Projekts „Zentrum FrauenZeit (ZFZ)“ ist, Frauen im Stadtteil Kaltenmoor dabei zu unterstützen, eigene Räume zu schaffen, in denen sie sich auf Augenhöhe begegnen, gegenseitig fördern & in gemeinsamen Aktivitäten das Stadtteilleben mit gestalten. Zudem soll es zu einer besseren Kooperation zwischen den am ZFZ beteiligten Akteuren im Quartier beitragen & so vorhandene Potenziale effektiv nutzen.
Im Stadtteil fehlen bisher solche Räume. Es leben dort etliche Alleinerziehende, viele Frauen mit Migrationshintergrund & wenig Geld. Vielen erscheinen ihre beruflichen Perspektiven gering. Begegnungen verbleiben meist im Familienkontext. Interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen finden vor allem in Helferkonstellationen statt. Die vorhandenen Angebote der Sozialverbände adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige & sind wenig bekannt. Selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken, gibt es kaum. Frauen des Internationalen Frauentreffs & im Vorfeld der Antragstellung interviewte Vertreter*innen von Akteuren der GWA & Sozialarbeit machten deutlich: Frauen wünschen sich mehr interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen. Sie möchten zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen, sich persönlich weiterentwickeln, sich als Frauen ggs. stärken, gemeinsam Aktivitäten durchführen. Das Projekt „Bewegte Leben“ hat gezeigt, wie durch interkulturelle Begegnung Frauen Selbstwirksamkeit erfahren & das Gemeinschaftsgefühl im Quartier gestärkt wird. Das neue Projekt knüpft daran an.
Phase I Vorbereitung d. Aufbaus des ZFZ: Erhebung d. frauenspez. Angebotsstruktur in Kaltenmoor & der Bedarfe von Frauen dort & ihrer Vorstellungen bzgl. ZFZ; Aufbau eines Unterstützerkreises
Phase II Planung & Einrichtung d. ZFZ: Konzeptentwicklung durch Planungsteam (diversu, Frauen aus dem Unterstützerkreis, interessierte Einzelfrauen), Realisierung der Orga-Struktur (Kernteam aus Sprecherinnen, Organisations-/ Verwaltungszuständigen, Mentorinnen für verschiedene Themen), Werbung für ZFZ (Auftaktveranstaltung, Politik-Talk, Sozialausschuss, Stadtteilfest, Website)
Phase III Begleitung d. ZFZ und Weiterentwicklung (Prozessevaluation): beteiligungsorientierte Prozessgestaltung (Evaluation v. Orga-Treffen & Programmgestaltung, Einrichtung eines digital. Austauschforums, WS zu Prozess-/Konfliktmanagement), Verstärkung der Akteurskoop. (gemeins. Entwicklung v. Programmbausteinen), Weiterentwicklung d. ZFZ durch Frauen in Kaltenmoor (anreizorient. Ideenwettbewerb)
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Kaltenmoor ist ein soziokulturell vielfältiger Stadtteil Lüneburgs. Viele dort lebende Frauen haben einen Migrationshintergrund & beziehen Transfergeld, wenige sehen berufliche Perspektiven. Etliche sind alleinerziehend, kennen & erleben (Alltags-)Diskriminierung. Gemeinsame Aktivitäten verbleiben meist in d. Familie und d. eigenen soziokult. Gruppe. In Kaltenmoor fehlen interkulturelle, klassenübergreifende Orte für Frauen, wo sie sich auf Augenhöhe begegnen, entfalten & weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht & Unterstützung finden, Gemeinschaft erfahren. Auch niederschwellige Möglichkeiten für Weiterqualifizierungen, die das Selbstbewusstsein der Frauen wie auch ihre beruflichen Chancen erhöhen könnten, sind nur in geringem Maße vorhanden. Dies alles erschwert ihre Integration in die Stadtteilgemeinschaft und die Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten & Prozessen im und für den Stadtteil. Die bestehenden frauenspez. Angebote von Sozialverbänden, Kirchen, VHS sind bislang wenig aufeinander bezogen, adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige, sind den Frauen oft nicht bekannt. Insgesamt gibt es kaum selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken. Frauen des Internat. Frauentreffs, interviewte Vertreterinnen v. Akteuren der Sozialarbeit u. eine Veranstaltung des BIB im Sommer 2019 (s. LOI) zeigten: Räume werden dringend gewünscht, wo Frauen gemeinsam aktiv werden, Selbstwirksamkeit, Empowerment & Teilhabe erfahren, sich Fähigkeiten aneignen können. Zudem wurde eine große Bereitschaft geäußert, sich für ein Frauenzentrum aktiv einzubringen. Das Projekt knüpft an diese Bedarfe & Bereitschaften an.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstr. B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
10030
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik vom Bürgeramt Lüneburg, 9.12.2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen und klassenübergreifenden Begegenungen und eigenen selbstorganisierten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert Gesamtstadt und Landkreis; Nundesagentur für Arbeit 2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert für Gesamtstadt und Landkreis, Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zur Anzahl von Alleinerziehenden sind weder für die Hansestadt Lüneburg noch für die 17 Stadtteile Daten verfügbar.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik Lüneburg Dez. 2020
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
alte Daten vom Einwohnermeldeamt der Stadt Lüneburg; neuere liegen nicht vor;
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote für 2014 lag in Kaltenmoor bei 23.5 %; Die Arbeitslosenmeldungen betrugen im Stadtgebeit 5.8% in Kaltenmoor 46.5%.
Allerdings sagt der Quartiersmanager, dass es zu Kaltenmoor keine vernünftigen Daten über die einzelnen Transferleistungen gibt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtplanansicht.pdf
(731.72 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt Zentrum FrauenZeit ZFZ zielt darauf ab, Frauen – insbesondere auch welche mit Migrationshintergrund und welche, die wenig finanzstark sind - zu ermutigen und dabei zu unterstützen, für ihre eigenen Interessen, Bedürfnisse und Anliegen einzutreten und so ihre Lebensqualität zu erhöhen. Es eröffnet Frauen über kulturelle und Klassengrenzen hinweg eine niederschwellige Möglichkeit, gemeinsam und selbstorganisiert, durch aktivierende, kreative Beteiligungsformate, unterstützend begleitet einen Begegnungs-, Austausch- und Weiterentwicklungsraum zu gestalten. Davon profitieren nicht nur die dabei aktiven Frauen, sondern auch alle anderen Frauen im Quartier. Das ZFZ ermöglicht Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fördert Frauen als aktive Bürgerinnen. Das gemeinsame Gestalten, der selbst geschaffene, geteilte Begegnungsraum, die auf ggs. Unterstützung setzende Angebotsstruktur stärken das ggs. Verständnis, Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl – wichtige Faktoren für Integration, eine Verbesserung des sozialen Klimas im Quartier und die räumliche Identität. Darüber hinaus trägt das Projekt mit seiner Orientierung an der Zielgruppe Frauen und der Stärkung der Mitgestaltung (Selbstwirksamkeitserfahrungen) zur Demokratieentwicklung bei. Mit dem Aufbau eines Unterstützerkreises befördert es zudem die Vernetzung/ Kooperation zwischen verschiedenen Einrichtungen/ Akteuren im Quartier, was vorhandene Ressourcen/ Potenziale im Stadtteil effektiv verknüpft.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Vorstellungen, Bedarfe und Perspektiven der Frauen aus Kaltenmoor für das Zentrum FrauenZeit sind bekannt; möglichst viele Ideen sind von den Frauen eigenständig umgesetzt
Kriterium
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor bringen sich ein, entwickeln gemeinsame Ziele für ein gemeinsames Vorhaben; vereinbaren gemeinsame Planungsschritte, Prozessregeln und Aufgabenteilung; sorgen ggs für sich und für das Gelingen/ Konfliktbearbeitung des Vorhabens;
Kriterium
Beschreibung
ein Unterstützerkreis für das ZFZ aus Vertreter*innen derjenigen Akteure, die sich bereits um Frauenbelange kümmern bzw. frauenspezifische Angebote haben, ist aufgebaut; Frauen aus diesem Kreis sind im Planungsteam für das Zentrum FrauenZeit vertreten;
Kriterium
Beschreibung
Das ZFZ wird in Kooperation mit UNterstützerakteuren vor Ort aufgebaut und umgesetzt; mehrere Aktivitäten im ZfZ von und für Frauen sind in Kooperation mit anderen Akteuren aus Kaltenmoor oder Lüneburg entstanden;
Kriterium
Beschreibung
Von allen beteiligten Unterstützerakteuren wird sich stark für einen zentralen Ort für das ZFZ in Kaltenmoor eingesetzt;
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Sozial- und Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO
(hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem
auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen), der VHS Region Lüneburg (bietet über
BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen
Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen
Angeboten. Über die AWO werden auch zahlreiche Frauen (und Familien) adressierende Aktivitäten angeboten. Darüber hinaus gibt es einige selbstorganisierte Angebote z.B. für Senior*innen, Russlanddeutsche, Jugendliche, die evt auch was mit/ für Frauen anbieten, und es gibt den Internationalen Frauentreff - interkulturell selbsorganis. Ab Mitte 2021 wird auch die Stadt Lüneburg Beratung für Senior*innen und Wohnungslose Menschen anbieten.
Zu den meisten dieser Akteure bestehen bereits Beziehungen. Sie haben ein großes Interesse an einer Kooperation für ein Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen geäußert.
Mit dem Quartiersmanager besteht ebenfalls über verschiedene Aktivitäten ein etablierter Kontakt. Darüber hinaus gibt es Beziehungen zu weiteren Einrichtungen auf dem Lüneburger Stadtgebiet, die (u.a. auch) frauenspezifisch arbeiten (Antidiskriminierungsnetzwerk LG, Haus der Kulturen Mosaique, Feffa, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüneburg und des Landkreises, Büro für Bildung und Integration des Landkreis LG, Checkpoint Queer).
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Katrin Petersen, zuständig für Stadtteilentwicklung im Projekt Lüneburg Zukunftsstadt 2030
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstelungsbeauftragte, Maret Bening, des landkreis Lüneburg; Bildungs- und Integrationsbüro Lüneburg Karin Kuntze, Integrationsbeiratsmitglieder: Lucy Grimme, Nuria Miralles Andress
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO (Awocado, KaffeeHaus Kaltenmoor, ElternMigrantenNetzwerk, Netzwerk Kaltenmoor, Frauenrelevante Organisationen (z.B. Feffa, Madonna, pro familia, ADN-Antidiskriminierungsnetzwerk Lüneburg, Checkpoint Queer,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin, Ruth Weber, zur Begeltiung der Kreativwerkstätten , Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg, Anne Frank Schule, IGS Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische St. Stephanus Gemeinde, Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lüneburger Landeszeitung, Prise, Lünepost, Radio ZuSa, Kontakt - Gemeinde- und Stadtteilmagazin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schröder-Ehlers, SPD Landtagsabegordnete und Stadtratsmitglied (für Kaltenmoor), Julia Verlinden, Bündnis90/ Die Grünen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Bisherige Signale aus Gesprächen mit Politikerinnen der Stadt Lüneburg, Vertreterinnen aus Wohlfahrtsverbänden, Engagierten in zivilgesellschaftlichen Organisationen/ Vereinen verweisen deutlich auf ein großese Interesse an einem Zentrum für Frauen. Es gibt seitens der Politik eine hohe Bereitschaft, sich für eine kontinuierliche Grundförderung einzusetzen. Einwerbung zusätzlicher Mittel wird jedoch unabdingbar bleiben. Darauf werden die Frauen vorbereitet (Selbsthilfe Fördermittel).
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit für Einbeck
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andreas Dorfschmidt
2. Kurzbeschreibung
Einbeck: pura vida (das reine Leben) – aber nur gemeinsam
Projektbeschreibung
In der Kernstadt von Einbeck wird ein Prozess etabliert, der in Form eines Perpetuum Mobiles zu immer größerer Lebensqualität für die Bewohnenden führt. Wir initiieren diesen Prozess, begleiten/moderieren ihn und übergeben ihn letztendlich in die völlige Selbstorganisation der Bewohnenden, u.a. gestützt durch zuvor qualifizierte Ehrenamtliche.
Hierbei begleiten uns engagierte Akteur*innen der Stadt: Wir vernetzen alle relevanten Einrichtungen Ressortübergreifend und beziehen auch diejenigen mit ein, die bisher nur Konsument*innen oder "Zuschauer*innen" waren.
Die Akteur*innen verbinden humanistische Werte, soziales und kulturelles Engagement sowie Identifikation mit einer bemerkenswerten Stadt, die Tradition und Aufbruch vereint. Auf dieser Grundlage setzen u.a. gegensätzliche Interessen und Betrachtungsweisen Energie frei und werden Motor eines dialektischen Prozesses, der zu immer mehr Lebensqualität führt – wir freuen uns darauf.
Die Akteur*innen bilden den Beirat für die GWA, der die Querschnittsthemen der GWA-Arbeit setzt:
- Zusammenleben: Welchen Beitrag kann jede*r einzelne zu einem solidarischen, toleranten und lebenswerten GW leisten?
- Wie können wir allen, insbesondere den Älteren und Migrant*innen, die Beteiligung am GW ermöglichen und ihre soziale Situation verbessern?
- Selbstbestimmung der jungen Menschen: „Es ist unsere Zukunft“ – alle Initiativen sind danach zu bewerten. Andererseits werden sie gefordert, sich im Besonderen für die Benachteiligten einzusetzen.
- Was können wir in unserer GWA und jede*r einzelne für den Klimaschutz tun?
Es werden konkrete Projekte entstehen, die dem GW eine Identität, eine Stimme und Strahlkraft in die gesamte Stadt verleihen (z.B. eine würdige Lebensqualität der Älteren).
Für diese Entwicklung, für Begegnung, Austausch und niedrigschwellige Hilfsangebote braucht es realen Raum: Ein Nachbarschaftszentrum – mitten in der Stadt, die Tür immer offen und die Sonne immer scheinend – für Einzelne, verbundene und lose Gruppen.
Bei spezifischem Beratungsbedarf vermitteln wir weiter – als Nebeneffekt werden so sogar zusätzliche soziale Dienstleistungsangebote entstehen.
Unser*e GW-Arbeiter*in verfügt über die Sozialkompetenzen und einen Instrumentenkoffer, um ein Nachbarschaftszentrum dauerhaft pulsierend zu halten, in dem jede*r sein/ihr Beteiligungsformat findet.
„Und Bekämpfung des (Rechts-)Extremismus?“ Das GW erreicht ein Level an Lebensqualität, auf dem es keine Opfer für „Menschenfänger“ gibt.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Strukturanalysen stellen für Einbeck eine überdurchschnittliche Betroffenheit vom demographischen Wandel fest (mit starker Zunahme der Älteren und starkem Rückgang der Jüngeren) und fordern für die Kernstadt u. a. einen Ausbau der sozialen u. kulturellen Infrastruktur – wir „malen“ ein psychosozial geprägtes Bild:
Einbeck...
- ein „Weltunternehmen“ – aber auch einen harten Kern an Langzeitarbeitslosen, nicht integrierten Migrant*innen und Älteren, die ohne ausreichende Versorgung vereinsamen
- eine einmalige historische Altstadt – mit vernachlässigten Wohnungen, in denen sich Benachteiligte fokussieren
- überregionale Aufmerksamkeit durch ein Oldtimermuseum – aber auch durch Rechtsextreme mit einer gespaltenen Gegenbewegung
- Einrichtungen, die hochwertige (Sozial-)Arbeit leisten – aber verzweifeln, weil sie Familien z.T. schon in 3. Generation mit derselben Problematik begleiten
- viele Angebote für spezielle Zielgruppen, die auf professioneller Ebene vernetzt sind – sich aber teilweise als Konkurrenz empfinden u. um ihre Existenz bangen
- ein entstehendes Jugendparlament – aber viele Jugendliche, die sich hierbei nicht mitgenommen fühlen
- wachsende Handelsketten – aber sterbende Läden
- tolle städtische und andere Initiativen (Fachwerk5eck, Smart-City etc.), gut funktionierende Netzwerke – aber nicht diese eine Strategie, die alle Facetten von „lebenswert“ einbezieht und dem GW eine Identität und Stimme verleiht
Die gesamte o. a. Widersprüchlichkeit fokussiert sich in unserem Quartier. Sie enthält eine große Energie, die – ergänzt durch das Engagement der zahlreichen soziokulturellen Selbsthilfeinitiativen – dem Motor des GW einen enormen Schub verleiht.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Bewohnenden des GW entwickeln sich von Konsumenten (z.B. sozialer Dienstleistungen) zu Produzenten ihres Lebens; von passiven Einwohnenden zu Produzenten ihres Lebensumfeldes (des GW). Über das Tun, ihre Beiträge zum GW, bauen sie ihr Selbst aus.
Das wachsende Selbstbewusstsein benötigt keine Diskriminierungen. Es öffnet sich für andere Menschen, ein Miteinander, umso mehr, als ein gemeinsames Ziel verfolgt wird, das GW nach den eigenen Vorstellungen immer lebenswerter zu gestalten.
Der Mangel an Diskriminierungen schafft Platz - gesellschaftliche Themen fließen förmlich in den Freiraum, und damit in die sich ständig gegenseitig befruchtenden Angebote bzw. das Quartier, hinein.
In Einbeck gibt es eine Basis, um hieraus Handlungsansätze zu entwickeln: Das Jugendparlament, die No-Future-Bewegung, diverse soziale und kulturell engagierte Selbsthilfegruppen, Migrant*innenunterstützende Hilfen, auch etablierte Träger und UnterstützerInnen u. v. m.
Der/die GW-Mitarbeiterin baut hierauf auf: Er aktiviert, fördert die Beteiligung und das Miteinander, ausgestattet mit entsprechenden Sozialkompetenzen und einem „Instrumentenkoffer“. Er/sie „spinnt“ Netzwerke, knüpft Kooperationen, organisiert die Steuerung hin zur Selbstorganisation.
So werden Barrieren für Behinderte beseitigt, Migrant*innen bereichern das GW. Die „Alten“ beteiligen sich, die Jungen erweisen sich als solidarisch, in dem sie diese bei der Mobilität und der Anwendung der sozialen Medien (zwecks Vernetzung unte
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Inhaltlich stellen die individuellen und kollektiven Erfolge, die Selbstorganisation, eine Zukunftswerkstatt und der eher steigende Bedarf nach „Bearbeitung“ der gesellschaftlichen Themen die Fortführung des Auftrages auch nach Ablauf von 3 Jahren sicher.
Über die durch Umsiedlung unserer in der Stadt verteilten Standorte zum Nachbarschaftszentrum - ggf. zusammen mit anderen Trägern - generieren wir Synergieeffekte, um die Gemeinkosten und die sachliche Infrastruktur zu finanzieren.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
adobestock_98826047.jpeg
(1.9 MB)
Nachbarschaft stärken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Beatrix Alznauer
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaft stärken
Projektbeschreibung
Das Projekt soll mehr Menschen aus der Gemeinde Algermissen aktivieren am gesellschaftlichen Leben in Algermissen teilzuhaben und /oder es mitzugestalten. Es richtet sich vor allem an Personen, die sich derzeit noch nicht in den Angeboten und Veranstaltungen der Gemeinde wiederfinden. Durch das Projekt sollen Menschen unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft sich gemeinsam in ihrem Wohnumfeld engagieren.
Im ersten Teil des Projektes ist der Schwerpunkt die Kontaktaufnahme und das Erfragen von Bedürfnissen, Ideen und Ressourcen. Dies soll durch markante, niederschwellige Aktionen direkt vor Ort wie ein mobiles Café, Spielplatzaktionen, Lesebollerwagen (Mehrsprachrige Bilderbücher) stattfinden. Es sollen mit vielfaltigen Methoden Meinungsbilder eingeholt werden, ein Bedürfnis-, Ideen- und Ressourcenpool aufgebaut und dokumentiert werden. Sollten weiterhin Kontaktbeschränkungen bestehen, werden Mittel wie offene Fenster und digitale Methoden zum Tragen kommen. Um positive Selbstwirksamskeiterfahrungen zu ermöglichen, werden kleine Aktionen zeitnah gemeinsam umgesetzt. Es sollen sowohl neue Formate entstehen, als auch Hemmnisse für die Teilnahme an Bestehendem abgebaut werden. Dies bleibt Bestandteil der Arbeit über die gesamte Projektzeit. Wie es im Einzelnen geschieht, wird durch die Art der Hemmnisse bestimmt. In der zweiten Phase des Projektes sollen verstärkt Teile aus dem Pool umgesetzt werden mit dem Ziel, dass neue Formate vor Ort durchgeführt werden. Als mobiler Veranstaltungsort soll z. B. ein Zirkuszelt angeschafft werden. Die Art der Formate kann sehr vielfältig sein, sowohl inhaltlich als auch in der Gestaltung. Die Planung soll in verschiedenen Kleingruppen vor Ort stattfinden. Dabei wird auf den Aufbau von Strukturen besonderen Wert gelegt, um eine eigenständige Weiterführung zu fördern und damit die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Das betrifft sowohl die Arbeitsmethoden als auch Faktoren wie langfristige Nutzung von Räumlichkeiten vor Ort, Finanzierungsmöglichkeiten usw. In der dritten Phase des Projektes kommt hinzu, dass eine stärkere Vernetzung untereinander und zu anderen Vereinen und Verbänden aufgebaut wird.
Durch das Projekt soll erreicht werden, dass die Angebote die Vielfalt der in Algermissen lebenden Bürger wiederspiegelt und dass alle die Möglichkeit haben, diese zu gestalten und daran teilzuhaben.
Laufzeit
2021-04-08 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Algermissen liegt im Norden des Landkreises Hildesheim. Sie setzt sich aus sechs Ortschaften zusammen. In der Gesamtgemeinde leben ca. 8.000 Menschen, ungefähr 4.500 davon im Ort Algermissen, hingegen ca. 200 Personen im kleinsten Ortsteil. Alle Ortsteile sind mehrere Kilometer von Algermissen entfernt und ohne eigenes Auto nur schwer erreichbar. Die Orte sind zwar durch Kreis- und Landstraßen miteinander verbunden, aber es gibt kaum Fahrradwege. Ein Bus zwischen den Ortsteilen ist im Wesentlichen auf Schülertransport ausgerichtet und fährt sehr unregelmäßig (am Wochenende gar nicht). Daraus ergibt sich das Problem, dass Menschen ohne Auto nur erschwert an allen Angeboten teilnehmen können.
Ein Vereins- und öffentliches Leben ist zwar in hohem Maße gegeben, wird allerdings im Wesentlichen von alteingesessenen Bürgern und der Bildungsschicht geprägt. So spiegeln sich z. B. multikulturelle Inhalte kaum wieder. Ein bedeutender Teil der Menschen wird nicht durch die bestehenden Angebote angesprochen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
In Aktion - Dabeisein & Mitgestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Erika Geerdes
| Funktion | Geschäftsführerin FWA |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"In Aktion - Dabeisein & Mitgestalten"
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes "In Aktion-Dabeisein & Mitgestalten" ist es, die gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen der Pandemie in unserem Landkreis abzumildern und gleichzeitig bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Die Menschen sehnen sich geradezu nach guten und aufbauenden Botschaften, nach Leichtigkeit und Kommunikation, nach Gebrauchtwerden und etwas dazu lernen,nach Kultur, Bewegung, Abwechslung und Ablenkung. Dies hat uns in unserer Funktion als FWA dazu bewogen, einen notwendigen Beitrag zu leisten, um den Menschen Lichtblicke zu vermitteln und Perspektiven ihrer persönlichen Lebenssituation anzubieten.Durch vielfältige zivilgesellschaftliche Angebote sollen Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, Nationalität, und Herkunft erreicht und aktiviert werden. Wir möchten den Bürger*innen vermitteln, dass jede/r Einzelne Teil unserer Gesellschaft ist, und die Fähigkeit besitzt, einen anderen zu bereichern. Der Fokus liegt somit auf Aktivierung, Mitgestaltung und Stärkung des Wir-Gefühls, insbesondere gilt dies für vulnerable Gruppen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, und Doppelstrukturen zu vermeiden, baut das Projekt auf vorhandene Strukturen und Netzwerke auf. Auch werden diverse Medien genutzt. Eine elementare Rolle spielen dabei die Kooperations- und Bildungspartner im Landkreis, (Sport)Vereine, Wohlfahrtsverbände, und soziale Einrichtungen, sowie Fachleute aus dem Gesundheitswesen, die maßgeblich zur facettenreichen Gestaltungsmöglichkeit beitragen.
Qualifizierungsangebote: Qualifizierungen rund ums Ehrenamt
Infoveranstaltungen: Beratung und Vermittlung von Engagement- Angeboten für Interessierte durch die Freiwilligen Agentur
Musikalische Veranstaltungen: Inklusive Musikgruppen online und als
Präsenzveranstaltung, bei Entspannung der Situation mit kleinen Auftritten
Ernährungsprogramm: Kursprogramm für interessierte Frauen mit einer
Ernährungsberaterin zum Thema gesunde Ernährung und Verwendung von Lebensmitteln in Deutschland
Onlinewettbewerbe: Kurzfilm- Foto und Kochwettbewerbe, Mal- und Zeichenwettbewerbe für Kinder
Diskussionsrunden: Online-Stammtische für alle mit ermutigenden Themen und lebenspraktischen Inhalten
Online-Vorträge: Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland und Kulturelle Vielfalt durch Expertenteam
Sport- und Bewegungsangebote in Kooperation mit dem Kreissportbund
Radiosendung: Monatlicher Talk, Musik und Infos rund ums Ehrenamt in unserer Region
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit März 2020 leidet die Welt unter den Folgen der Corona-Pandemie. Das Virus hat die Menschen fest im Griff, ein Ende der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen und persönlichen Beschneidungen ist nicht abzusehen. Sehr viele Menschen leiden unter dem Gefühl von Einsamkeit, Isolation und Hoffnungslosigkeit. Dies hat zur Folge, dass psychische Beeinträchtigungen und Perspektivlosigkeit in allen heterogenen Bevölkerungsschichten und Gruppen stark zunehmen. Der Verlust von Lebensqualität führt zu Resignation und oftmals zu Aggressionsverhalten. Allein die häusliche Gewalt hat in der Grafschaft Bentheim laut Polizeistatistik von April 2021 seit Herbst 2020 um 60 % zugenommen. Auch das Suchtverhalten jeglicher Art, insbesondere Verstöße gegen das BTM und Internetkriminalität haben alarmierende Ausmaße angenommen. Therapeutischen Institutionen fehlt es an Kapazität, integrative Maßnahmen zur Steigerung von Lebensqualität und Förderung sozialer Teilhabe und Partizipation von Bürgerinnen und Bürger sind nur bedingt und in geringem Maße möglich. Zwangsläufig werden durch die aktuellen Begrenzungen und Regularien soziale Verbindungen und Kontakte auf ein Minimum reduziert oder gekappt. Besonders hart ist dies für sozial benachteiligte Menschen, die auf engem Lebensraum zusammenleben, Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund sowie allein lebende Senioren mit Handicap und hochaltrige Menschen, die intensivere Unterstützung, Begleitung u. Zuspruch benötigen. Auch als Kooperationspartner des Seniorenstützpunkts ist die Not der älteren Generation täglich erfahrbar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte