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Ältere Bewohner/innen (ab 60)

Ein Dorf erfindet sich neu

Ansprechpartner
Ilka Morr
Funktion Geschäftsführerin
Perspektiven und Chancen für einen inklusiven Lebensraum im demografischen Wandel
Projektbeschreibung
Das Projekt reagiert auf die besonderen demografischen und strukturellen Herausforderungen eines inklusiven Lebensraums in ländlich geprägtem Umfeld. Die Bevölkerung altert, junge Menschen wandern ab und auch ältere Menschen müssen ihr vertrautes Lebensumfeld verlassen, weil sie keinen adäquaten Wohnraum vorfinden. Gleichfalls sind versorgungsbezogene soziale Infrastrukturen zunehmend in ihrer Existenz bedroht. Dabei besteht im traditionsreichen Burgdorf Ovelgönne im Zentrum der Wesermarsch eine besondere Konstellation: Die Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle (SLOM) trägt mit u.a. Burgdorfladen, Landhotel und Gastronomie wesentliche Teile der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die den Menschen mit Behinderungen Arbeit und Teilhabe und der dörflichen Gemeinschaft Versorgung und soziale Begegnungsorte geben. Inklusion und Innovation sind im Burgdorf eng miteinander verzahnt. Doch diese über Jahrzehnte gewachsene Lebensgemeinschaft und damit auch die Zukunftsfähigkeit des Dorfes steht auf dem Spiel. Die Gemeinde, die SLOM als eine Einrichtung der Eingliederungshilfe, die Wohnungsbau Wesermarsch und BürgerInnen aus Ovelgönne haben die Herausforderungen deutlich erkannt und sehen gleichzeitig die Chance einer beispielhaften Entwicklungsmöglichkeit. Sie übernehmen gemeinsam Verantwortung: Über einen Zeitraum von drei Jahren soll ein Quartiersmanagement aufgebaut werden, das Dorfentwicklung und Inklusion systematisch zusammen denkt und dafür neue verbindliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit schafft und aktiv in das Dorfleben integriert. Methodisch setzt das Projekt auf Beteiligung, Aktivierung von Ehrenamt und Selbstorganisation. Informelle Nachbarschaftsstrukturen werden gestärkt, Teilhabe von älteren Menschen mit und ohne Behinderung konsequent gefördert und für Daseinsvorsorge, Wohnumfeld und Wohnen gemeinsame Lösungen vor Ort entwickelt. Ziel ist es, den älteren MitbürgerInnen mit und ohne Behinderungen ein qualitätsvolles Leben in vertrauter Nachbarschaft zu sichern, Zuzug zu ermöglichen und die inklusive Dorfgemeinschaft langfristig zu stabilisieren. Das Burgdorf soll als lebenswerter Ort für alle Generationen erhalten und der innovative Ansatz von Inklusion, Teilhabe und dörflicher Daseinsvorsorge, auch als Modell für andere ländliche Kommunen, mit dauerhaften Strukturen und einem lebendigen Netzwerk aus Nachbarschaft, Ehrenamt, Kommune und Stiftung zukunftsfähig weiterentwickelt werden.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im 1.241 EinwohnerInnen umfassenden Burgdorf Ovelgönne im Zentrum der Wesermarsch leben Menschen mit Behinderungen der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle (SLOM) in selbstverständlicher Nachbarschaft mit der Bevölkerung vor Ort. Die inklusive Gemeinschaft hat sich über Jahrzehnte beispielhaft organisiert und getragen, doch angesichts starker demografischer und struktureller Veränderungen steht die Überlebensfähigkeit des Dorfes und eine gewachsene inklusive Gemeinschaft auf dem Spiel: (1) Die Bevölkerung altert, junge und auch ältere Menschen wandern ab, weil sie keinen adäquaten bezahlbaren oder altersgerechten Wohnraum vorfinden. Somit bleibt auch Zuzug aus, der für eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur und die Zukunftsfähigkeit des Dorfes dringend benötigt wird. (2) Soziale versorgungsbezogene Infrastrukturen sind in ihrer Existenz bedroht. Burgdorfladen und ein traditionsreiches Landhotel mit Gastronomie und Festsaal sichern vielen Menschen Arbeit und Teilhabe, Versorgung und soziale Begegnungsorte. Mit ihrem Wegfall bricht auch das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts. (3) Der Unterstützungsbedarf wächst. Für die älter werdenden Menschen mit und ohne Behinderungen fehlen geeignete Wohn-, Begegnungs- und Unterstützungsstrukturen. Vielen droht, dass sie ihr vertrautes Lebensumfeld verlassen müssen. Eine über Jahrzehnte gewachsene inklusive Nachbarschaft kann nicht fortgeführt werden. Mit einem inklusiven Seniorenwohnprojekt und öffentlichem Begegnungsraum entstehen erste wichtige Impulse. Es fehlen Gemeinde und SLOM jedoch die Ressourcen, die neuen Strukturen aktiv ins Dorfleben zu integrieren und das Dorf insgesamt zukunftsfähig aufzustellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ovelgönne - Burgdorf Ovelgönne
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Burgdorf Ovelgönne in der Gemeinde Ovelgönne.
Einwohnerzahl
1081
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ovelgönne
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Ovelgönne
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Ovelgönne
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Ovelgönne
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist als Quartiersmanagement mit gemeinwesenorientiertem Ansatz konzipiert. Das Quartiersmanagement hat die koordinierte Entwicklung des gesamten inklusiven Sozialraums zum Ziel. Es vernetzt soziale, wirtschaftliche und versorgungsbezogene Strukturen, integriert das inklusive Seniorenwohnen in das Dorfleben und schafft verbindliche Kooperationsformen zwischen Kommune, Stiftung und BürgerInnen. Gleichzeitig folgt das Vorhaben in seiner Methodik einem gemeinwesenorientierten Ansatz. Beteiligung, Aktivierung von Ehrenamt und Selbstorganisation der BewohnerInnen stehen im Mittelpunkt. Lösungen werden gemeinsam entwickelt, informelle Nachbarschaftsstrukturen gestärkt und die Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung konsequent berücksichtigt. Das Quartiersmanagement verbindet somit Strukturentwicklung und Empowerment: Es steuert Entwicklungsprozesse auf Dorfebene und arbeitet zugleich partizipativ, ressourcenorientiert und inklusiv. Auf diese Weise entstehen tragfähige, von der Gemeinschaft mitgetragene Lösungen, die langfristig im Sozialraum verankert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Begegnungsorte werden aktiv und vielfältig genutzt und insbesondere die älteren Menschen mit und ohne Behinderung erleben Teilhabe und Geborgenheit
Beschreibung
Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit sind etabliert. Das Ehrenamt organisiert sich selbstständig.
Beschreibung
Menschen mit und ohne Behinderungen leben in selbstverständlicher Nachbarschaft zusammen. Die kompakte Zentrumsstruktur im geschicktsträchtigen Burgdorf erlaubt es, Versorgungsstrukturen und Begegnungsorte fußläufig zu erreichen.
Beschreibung
Es konnten zielgruppenübergreifende Lösungen entwickelt, diese im Ortsbild sichtbar und insgesamt die Projektziele erreicht werden.
Beschreibung
Starke Netzwerke und Kooperationen mit örtlichen Vereinen, Initiativen, KulturträgerInnen auch über die Region hinaus sind aufgebaut und etabliert. Daran kann angeknüpft werden.
Beschreibung
Der inklusive Begegnungsraum wird lebendiger Treffpunkt und Ort der Interaktion von Jung und Alt. Die örtliche Bevölkerung bringt sich in vielfältiger Weise und mit eigenen Ideen für das inklusive Miteinander und Teilhabe ein.
Beschreibung
Die Versorgungs- und sozialen Infrastrukturen werden gut angenommen; ihre Tragfähigkeit ist gesichert.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Stiftung Lebensräume und Bürgerschaft hat sich etabliert und wird fortgeführt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ovelgönne, Landkreis Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerkermuseum Ovelgönne, Niederdeutsche Bühne, weitere Kulturakteure Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Musikschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der Paritätische (Mitgliedschaft), Bundesverband Anhroppoi und Netzwerk Nord e.V. (Mitgliedschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein, Turnverein, Feuerwehr, Hospizverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ovelgönne, Kreisvolkshochschule Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kichengemeinde ("Die vier Kirchen Ovelgönne")
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionale Handwerksbetriebe, Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, JadeBay GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbau Wesermarsch GmbH (Kooperationspartner für das Inklusive Seniorenwohnprojekt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest-Zeitung (NWZ), Moin aktuell
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat, Kreisrat (Landkreis Wesermarsch)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BürgerInnen, die in direkter Nachbarschaft leben; Ehrenamt Vereine, Kirche
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit des Projekts ist von Beginn an integraler Bestandteil der Konzeption. Das Quartiersmanagement ist struktureller Baustein einer langfristigen inklusiven Dorfentwicklung. Es entstehen neben tragfähiger sozialer und Versorgungsinfrastruktur Nachbarschaftsnetzwerke und informelle Unterstützerstrukturen, die auch ohne vollständige Projektförderung weiterwirken. Ziel ist, das gemeinsame Engagement von Kommune, Stiftung und Bürgerschaft dauerhaft zu verankern.
Zustimmung Veröffentlichung
On

MOSAIK ist FIT und EDEL

Ansprechpartner
Jenny Reissig
Funktion 1. Vorsitzende
Friedliches Zusammenleben auf dem Lande, egal welchen Alters, Geschlecht o. Herkunft, ist Ziel des Fördervereirns. Dafür braucht es verstetigte Vernetzungsstrukturen auch überregional. Bürger/Ehrenamt dürfen nicht ausgebrannt werden.
Projektbeschreibung
In 10 Jahren hat der Förderverein ein breites Spektrum der Vereinsarbeit aufgebaut. Die Tätigkeiten für den Sozialraum Ost im Flächenlandkreis Gifhorn gehen inzwischen Weit über das Maß einer ehrenamtlichen Vereinsarbeit hinaus Der Zeit vorausschauend haben Bürger erkannt, dass ältere Menschen auf dem Land vereinsamen (große Häuser 1--2 Bürgern). Infrastruktur o..OPNV ist nicht ausreichend. Die Menschen brauchen Unterstützung, Hilfe zur Teilhabe am öffentlichen Leben. Zeitgleich gibt es einen hohen Anteil an Flüchtlingen im Ort. Ehrenamtspools u. Netzwerke wurden aufgebaut. Nun geht es an die nachhaltige Verstetigung der Struktur sowie Erweiterung eines Netzwerkes u. mehr Verantwortung der umliegenden Kommunen. Gerade der östliche Bereich des Landkreises würde hier partizipieren. Ehrenamt sollte weiterhin mit agieren, aber es ist an seine Grenzen gekommen. Die Akteure, die bisher super vernetzt sind, sind alle über 70 Jahre. Die sozialen Netzwerke und vorhandenen Kontakte gilt es zu erhalten und nachhaltig zu festigen. Im ländlichen Raum ist die Schaffung einer Gemeinwesenarbeit-Stelle genau der richtige Weg die vorhandenen Strukturen nachhaltig zu festigen und auszubauen. Oft ist man der Frage nachgegangen "braucht Hauptamt Ehrenamt oder umgekehrt?" Ja, auf jeden Fall. Beide Seiten können nur davon profitieren. Gemeinsam werden das KnowHow der ehrenamtlichen Akteure die durch ihre langjährige Vernetzungsarbeit Türen öffnen können und andererseits fachliches Wissen gebündelt. Genau diese Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt kann ein guter Weg in zukünftige Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum sein. Und dass der Verein mit seiner bisherigen Arbeit eine gut vorbereitete Plattform geschaffen hat, zeigen die Auszeichnungen vom Bündnis für Demokratie und Tolerant, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, Niedersächsischen Integrationspreis und Verleihung des Deutschen Nachbarschaftspreises für den Bereich Niedersachsen. Die Auszeichnungen machen deutlich, dass durch den bisherigen ehrenamtlichen Einsatz, die sozialpolitischen kritischen Themen erkannt u. vorbildlich agiert wurde. Anerkennung des Ehrenamtes ist richtig und wichtig, reicht hier aber nicht mehr aus. In den nächsten 3 Jahren gilt es, regional zu sensibilisieren, Bedarfsanalysen zu erstellen u. gemeinsam mit den Bürgern, Vereinen u. Gemeinde Strategien zu Verstetigung zu entwickeln. Auch muss die heimische Wirtschaft (Volkswagenkonzern) in die soziale Verantwortung mit einbezogen werden!
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Förderverein hat sich im Mai 2015 gegründet. Bürger sind an die Gemeinde herangetreten, hatten Ideen, wollten sich mit u. für Bürger einsetzen. Es wurde festgestellt, viele ältere Menschen leben allein o. zu zweit in großen Häusern, beteiligen sich nicht an der Dorfgemeinschaft. ÖPNV ist unzureichend u. Infrastruktur wie Nahversorger, Fachärzte, Apotheke, Bank o. Fleischerei gibt es nicht. Die Älteren scheinen sozial abgehängt, zu vereinsamen. Zusätzlich kam die ersten Flüchtlingswelle 2015 nach Ehra-Lessien. Die ehemalige Kaserne Lessien wurde als Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet, 800 Flüchtlinge untergebracht. Ehra hatte damals ca.1600 EW u. Lessien ca. 450 EW. Es war u. ist eine große Herausforderung für die Dorfgemeinschaft. In den letzten 10 Jahren hat der Verein festgestellt, dass sich alle umliegenden Kommunen, wenn es um Aktivitäten in der Flüchtlingswohnanlage geht o Integrationsbemühungen, zurücklehnen. Es läuft ja in Ehra-Lessien, ist die allgemeine Meinung. Doch Ehrenamt stößt an seine Grenzen. Die Akteure werden auch nicht jünger! Die Coronazeit forderte den jungen Menschen viel ab. Vereine, Verbände, Gemeinde mussten neu denken. Soziale Netzwerke wurden aufgebaut. Soziale digitale u. analoge Vernetzungsmedien wurden neu definiert. 2020 wurden wir für ein E-Lastenfahrrad von LAG gefördert. Bewerbung beim Förderprogramm "start social" hatte Erfolg. Der Verein wurde Pilotprojekte "engagiertes Land" der Deutschen Stiftung für Ehrenamt u. Engagement bis 2025. Ein Vereinshaus wurde bezogen, Bürgerbüro eingerichtet, Vereinsbus angeschafft. In den letzten Jahren wurden Vernetzungsstrukturen aufgebaut, die es nun gilt zu verstetigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ehra-Lessien
Beschreibung
Die 56 qkm große Gemeinde Ehra-Lessien liegt 20 Km nördlich von Wolfsburg und 20 Km östlich von Gifhorn am Rand der Samtgemeinde Brome.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
von den 2000 Menschen, die in Ehra-Lessien leben, sind 14 % Flüchtlinge. Aktuelle Zahlen bekommen wir regelmäßig vom Landkreis Ausländerbehörde. Der Bevölkerungsanteil im Landkreis Gifhorn ist 9,51 %, in Ehra-Lessien sind es 14 % Anteil. In den umliegenden Kommunen SG Brome, SB Boldecker Land und Stadt Wittingen sind es 8% und in Einheitsgemeinde Sassenburg 7%. Die Zahlen (2024)sind aus der aktuellen LK Broschüre
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon sind 37% Kinder im Alter von 0-18 Jahre alt. Zahlen sind von der Weihnachtspäckchenaktion 2025
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
37
Anmerkung
Von 2000 Bürgern sind ca. 28 % älter als 60 Jahre alt, davon leben Personen in Ehra 429 Personen, in Lessien 125 Personen. Daten wurden von der Samtgemeinde Brome über die Gemeinde Ehra-Lessien bereitgestellt. Im Landkreis sind 37,5 % Bürger älter als 50 Jahre. Erkenntnis kommen aus der Broschüre des Landkreises (2014)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Kinder und Jugendliche von 0 - 18 Jahre Von 2000 Bürgern sind ca. 28 % Kinder und Jugendliche, davon leben in Ehra 237, in Lessien 205 (100 davon in der Sammelunterkunft in Lessien) Kinder und Jugendliche. Daten wurden von der Samtgemeinde Brome über die Gemeinde Ehra-Lessien bereitgestellt. Im Landkreis Gifhorn sind die Zahlen laut Broschüre (Stand 2024) wie folgt: 0-5 Jahre 6%, 6-17 Jahre 12 %
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Für Städte o. größere Kommunen ist soziale Gemeinwesenarbeit inzwischen selbstverständlich. Auf dem Land ist das noch lange nicht so. Der LK Gifhorn ist ein landwirtschaftlich geprägter Flächenlandkreis. Im Süden grenzt er an Braunschweig, ist städtisch orientiert. Der Ostkreis ist durch die innerdeutsche Grenze geprägt, war Zonenrandgebiet. Knappe Kassen in Gemeinden führten zu Investitionsstau. Nach der Stadtflucht setzte die Landflucht ein. Schon 2001 wurde sich über mehr Bürgernähe Gedanken gemacht. Es gibt regelmäßige Treffen der Vereine. Jahrestermine werden abgesprochen (keine Konterveranstaltungen). Man hilft sich gegenseitig (jeder muss nicht alles haben), Vereinsheime stehen allen Vereinen kostenfrei zur Verfügung. Dorffeste werden gemeinsam geplant. Die Arbeit mit den Vereinen wurde in AG EDEL (Engagiertes Dorf Ehra-Lessien) "ausgeweitet. Dorfwerkstätten durchgeführt. Mit "Landinventur" vom Thüneninstitut wurden Bestandanalysen ermittelt, für den Nahversorger "Tante Enso" gekämpft. Ziel erreicht, Gemeinde baut z.Z. größeres Ladengeschäft. Die Bürger kommen zum Feiern, aber nicht zu den Dorfwerkstätten. Beteiligung ist wichtig, damit Bedarf erkannt u. Lösungsvorschläge entwickelt werden können. Hier stoßen die Ehrenamtlichen an ihre Grenzen. Wenige stellen sich gegen Fremdenfeindlichkeit, kümmern sich um Senioren u.v.m. Kommunen lehnen sich zurück. Gesellschaft, Kommunen, Wirtschaft sind in soziale Verantwortung zu nehmen. Dafür braucht es dieses Förderprogramm.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Entwicklung bei Infrastruktur und Angeboten ist ein Garant dafürt, dass ein erfülltes Leben auf dem Land, egal welches Alter, Herkunft oder Geschlecht, möglich ist. Von Café Kinderwagen bis Seniorenwohnanlage.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Brome Bürgermeister Wieland Bartels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF Fachbereiche Jugend, Soziales, FB 4+5, Dezernent Rolf Amelsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF Stabstelle Integration, Leitung Josefin zum Felde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ehra-Lessien, Bürgermeister Jörg Böse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe, Leitung Oliver Braun
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordnete Kirsikka Lansmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeskinderschutzbund, Anja Peschutter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Sportverein Ehra-Lessien, Vorsitzender Marco Misiti
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Ehra, Vorsitzender Meik Rosenthal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD Ortsverband Ehra-Lessien, Vorsitzende Ute Scheer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Lessien, Vorsitzender Steffen Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FFW Ehra-Lessien, Ortsbandmeister Markus Daasch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FFW Samtgemeinde Brome, Gemeindebrandmeister Frank Mosel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfverein Tülau, Vorsitzende Hanna Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ehra-Lessien - Boitzenhagen, Pastor Helmut Kramer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Jugendwerkstatt Gifhorn, Leitung Daniela Schilling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpfleger Bernhard Schuhose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendring, Vorsitzender Dominik Ruder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Queeres Netzwerk Gifhorn, Dominik Ruder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK LK Gifhorn, Geschäftsführer Sandro Pietrantroni
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Carl und Marisa Hahn Stiftung, Vorstand Frank Tenneberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Celle Gifhorn Wolfsburg, Vorstand Tim Faß
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank Braunschweig Wolfsburg Stiftung, Vorstand Thomas Fast
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Geschäftsführer Kai Weber
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Kindergarten Schule Ehra-Lessien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Windpark Ost Ehra-Lessien, Vorsitzende Hannelore Sattler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volksbank e.G., Leitung Carola Böhm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allerzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Isenhagener Kreisblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Windpark Ost Ehra, Vorstand Axel Jordan
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK GF, Flüchtlingssammelunterkünfte, Leitung Matthias Juretzki
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Ehra, Vorsitzende Sophie Hahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Ehra-Lessien, Leitung Hilda Rüdiger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschuztzbund Bromer Land, stellv. Vorsitzende Martin Heeschen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unsere Dörfer sind bunt, Vorsitzender Frank Warnecke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Behinderten Beirat LK Gifhorn, Vorsitzender Hajo Hoffmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig, Verbandsvorsitzender Detlef Tanke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionalverband Großraum Braunschweig, Verwaltungsdirektor Ralf Sygusch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nahversorger 7/24 Tante Enso, Regionalleiter Danny Erdmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglied in Bundeszusammenschluss "Allianz der GestalterInnen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Akademie Niedersacsen, FAN, Ausbildung Dorfmoderation
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es innerhalb der 3 Jahre mit der Stelle der Gemeinwesenarbeit deutlich zu machen, dass auch im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit in der heutigen Zeit wichtig ist. Hier ist nicht nur die Zivilgesellschaft in der Verantwortung. Kommunen und Wirtschaft sollen ihren Beitrag dazu leisten. Gespräche sind zu führen und Verträge für eine langfristige Sozialarbeiterstelle abzuschließen. Nur so wird auch in Zukunft für alle Menschen Leben auf dem Lande möglich sein.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Yildiz Deniz
Funktion Koordinierungstselle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention
Miteinander macht den Unterschied
Projektbeschreibung
Eine an Diversität, Demokratiebildung, Teilhabe und Antidiskriminierungsarbeit ausgerichtete Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit in unmittelbarerer Nähe zu de vielfältigen Lebensrealitäten der Bürger:innen soll gestärkt und miteinander verknüpft werden. Innovativ ist hierbei die interdisziplinäre Verbindung und Zusammenarbeit der Arbeitsfelder "Sadtteilmanagement- und Gemeinwesenarbeit" mit der "Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidis- kriminierung und Extremismusprävention" aus dem Gleichstellungsbüro, die Demokratieförderung und Stärkung von Vielfalt mit einer Querschnittsperspektive einbringt. An bestehende Fachkonzepte wie das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK (2025), den Aktionsplan "Teilhabe und Antidiskriminierung" (2023), das Fachkonzept "Ankommen und Teilhaben" (2020) soll dabei angeknüpft und diese gemeinsam weiterentwickelt werden. Grundlage für zukünftiges Handeln wird eine Sozialraumanalyse sein als empirisch gestütztes Instrumentarium der Sozialplanung. Die daraus abgeleiteten Handlungsbedarfe sollen im Rahmen von "Lüneburg" steht zusammen!" gezielt aufgegriffen und umgesetzt werden. Mithilfe des Förderprogramms "Gute Nachbarschaft" kann damit eine fortschrittliche Gemeinwesenarbeit in der Hansestadt Lüneburg aktiv vorangetrieben werden, die dazu beiträgt, Lebensfreude zu wecken und ein diskriminierungsfreies, demokratisches und solidarisches Miteinander zu fördern. Ebenso soll ein übergreifendes Praxisnetzwerk aufgebaut werden; dieses soll genutzt werden übergeordneter und interdisziplinäre Vernetzungs- und Kommunikationsstrukturen zwischen den Stadtteilen zu etablieren, um die Menschen vor Ort zu aktivieren, fördern und zu gegenseitiger Verantwortungsübernahme motivieren. Eine begleitende enge Kooperation zwischen verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltungen (u.a. Sozial-, Jugendhilfe und Altenhilfeplanung) werden eingebunden. Das Dezernat V Bildung, Jugend und Soziales, insbesondere der Fachbereich Soziales und Integration wird gemeinsam in enger Abstimmung mit dem Gleichstellungsbüro das Projekt durchführen. Somit kann ein zielgenaues, direktes, niedrigschwelliges und flexibles Reagieren auf die Bedarfe der Bürger:innen in Abstimmung mit den Fachexpert:innen erfolgen. Die erfolgreiche Zielgruppenansprache bezieht sich dabei auf die aktive Einbindung von Menschen mit sozialen Herausforderungen, Migrationsbiographien, mit Behinderungen, unterschiedlichen Alters und Lebensentwürfen oder auch demokratieskeptischen Einstellungen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Lüneburg gilt mit ca. 80.000 Einwohner:innen als Mittelstadt und liegt im Nordosten von Niedersachsen. Der Abbau von Salz hat bereits im Mittelalter zu Wohlstand und einem aufstrebenden Bürgertum geführt. Mit ihrer über eintausend jährigen Geschichte weist sie einen besonderen Charakter auf, der sich auch im mittelalterlichen Stadtbild mit Denkmälern, repräsentativen Bauten, Marktplatz und engen Gassen widerspiegelt. Gleichzeitig ist Lüneburg mit der Leuphana-Universität auch ein Ort von Studierenden und damit besonders lebendig. Dieses Zusammentreffen von historischer Architektur, Geschichtsbewusstsein und Moderne machen unter anderem die Attraktivität der Hansestadt aus. Gleichwohl bestehen signifikante Herausforderungen durch politische, ökonomische und soziale Problemlagen. Das Projekt soll insbesondere drei Stadtgebiete fördern, die von diesen Schwierigkeiten in besonderem Maße betroffen sind. Die Projektgebiete weisen heterogene Strukturen auf und wurden vor diesem Hintergrund bewusst ausgewählt. Es handelt sich um die Stadtteile Goseburg/Zeltberg, Weststadt/Mittelfeld und Häcklingen/Rettmer. Die Projektgebiete sind gekennzeichnet durch das Auseinanderdriften verschiedener sozialer Gruppierungen, den demografischen Wandel, Einsamkeit und schwierige Integrationsverhältnisse von Menschen mit Fluch- und Migrationsgeschichte. Mit den beantragten Fördermitteln soll der soziale Zusammenhalt in den beschriebenen Stadtgebieten gestärkt sowie die interdisziplinären Kooperationsstrukturen zwischen den Arbeitsfeldern "Stadtteilmanagement und Gemeinwesenarbeit" und "Demokratiebildung, Teilhabe und Antidiskriminierung" etabliert werden.
GWA/QM-Ansatz
Die geplanten Vorhaben basieren auf dem Fachkonzept „Stadtteil- und Quartiersmanagement – Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft“, das in Kooperation mit freien und konfessionellen Trägern entwickelt wurde und sich an den Handlungsfeldern der LAG Niedersachsen orientiert. Ziel ist es, die Lebensbedingungen im Quartier zu verbessern und das soziale Miteinander zu fördern. Grundlage sind vielfältige Ansätze der aktivierenden Gemeinwesenarbeit, die sich aus abgestimmten Einzelmaßnahmen ableiten. Im Rahmen von „Lüneburg steht Zusammen! “ wird die Gemeinwesenarbeit gezielt weiterentwickelt und die Ansprechbarkeit der Verwaltung im Quartier optimiert. Die Referentin für Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt koordiniert das Projekt mit den Stadtteilmanager:innen in den drei Projektgebieten und etabliert mit diesen räumlich übergeordnete Strukturen. Vor Ort werden Beteiligungsprozesse initiiert, begleitet und unterstützt, sodass Bewohner:innen ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können. Auf Basis lokaler Potenziale entstehen niedrigschwellige, bedarfsgerechte Formate, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Zugangsbarrieren abbauen. Stigmatisierende Muster werden aufgegriffen und durch passgenaue Angebote, etwa digitale Unterstützung für ältere Menschen, gezielt überwunden. Mentale und physische Trennungslinien werden adressiert, Rückzugstendenzen verringert und Begegnungen ermöglicht. So werden Vorbehalte abgebaut und der soziale Zusammenhalt gestärkt.
Vorhandene Strukturen
Lüneburg verfolgt mit dem Konzept der Stadtteilhäuser im gesamten Stadtgebiet eine dezentrale Struktur, um mit ihren Angeboten alle Zielgruppen vom Kleinkind bis zu Senior:innen zu erreichen. Aktuell gibt es acht solcher Anlaufstellen. In jenen Stadtteilen, wo kein Stadtteilhaus existiert, gibt es Büros bzw. Quartiersläden. Als Begegnungsorte im Quartier bilden sie ein bedeutendes soziales Netzwerk innerhalb der Stadt. Die Lebenswelten unterschiedlicher Gruppen werden bedarfsorientiert in den Blick genommen und mit den Stadtteilhäusern als solche ist eine Sichtbarkeit und eine Ansprechbarkeit der Verwaltung gewährleistet. Es gibt regelmäßige Sprechstunden, die häufig von der Bewohnerschaft in Anspruch genommen werden. Diese Stadtteilhäuser werden von vielen Institutionen genutzt. Dazu gehören beispielsweise freie Träger, Kirchengemeinden oder aber auch Vereine und Verbände. Das Sozialdezernat hat mit dem "Fachkonzept Stadtteil- und Quartiersmanagement – Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft" eine fundierte Analyse vorgelegt, die eine detaillierte Übersicht zu den Bedarfen der Bewohnenden, Versorgungslücken, Ressourcen im im Stadtteil und Umsetzungsmaßnahmen liefert.
Nachhaltigkeit
Die Stadt Lüneburg hat die strategische Bedeutung von Stadtteilarbeit erkannt, um quartiersbezogen auf soziale Bedarfe zu reagieren. Das Fachkonzept „Stadtteil- und Quartiersmanagement / Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft“ wird seit 2022 auf Grundlage eines Ratsbeschlusses von 2021 umgesetzt. Eine Sozialraumanalyse wird vorbereitet und ein Strategiepapier liegt vor; ein weiterer Ratsbeschluss zur Verstetigung, strukturellen Verankerung und langfristigen Finanzierung ist vorgesehen.

Das Miteinander in einem Dorfzentrum in Neuenkirchen-Vörden neu gestalten

Ansprechpartner
Maike Hanusch
Funktion Leiterin des Amtes für Familie, Soziales, Integration und Teilhabe
Mitmachen & Zuhause sein - Miteinander Neuenkirchen-Vörden neu gestalten
Projektbeschreibung
In der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden (NK-V) werden gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar, die eine gezielte Gemeinwesenarbeit erforderlich machen, da hier unterschiedliche Lebenslagen aufeinandertreffen - Einheimische und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus 53 verschiedenen Nationen und Kulturen, junge Familien und Kinder ebenso wie viele Senior*innen. Gleichzeitig ist NK-V eine weitläufige Flächengemeinde mit zwei zentralen Ortsteilen (Neuenkirchen und Vörden), was Begegnung und Vernetzung zusätzlich erschwert. Obwohl es ein hohes ehrenamtliches Engagement und rege Vereinsaktivitäten gibt, zeigen sich Brüche im Miteinander und in der Vernetzung untereinander. Das sehr gut angenommene „Fest der Kulturen" im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 machte einerseits die Offenheit für Vielfalt deutlich, andererseits wurden im Nachgang kritische Stimmen laut: Die deutsche bzw. regionale Kultur sei zu wenig sichtbar gewesen, Angebote richteten sich bisher immer „nur" an ausländische Mitbürger*innen. Parallel berichten Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, dass sie sich trotz Integrationsangeboten noch nicht richtig zugehörig fühlen. Solche Rückmeldungen verweisen darauf, dass sich Teile der einheimischen Bevölkerung nicht ausreichend gesehen fühlen und zugleich ausgrenzende, teilweise rassistische Denkmuster vorhanden sind. Hinzu kommen Einsamkeitserfahrungen - insbesondere im Alter, aber auch bei Familien und Neubürger*innen - sowie ein Mangel an niedrigschwelligen, kostengünstigen Treffpunkten, an denen sich Menschen einfach begegnen können. Das bestehende Integrationszentrum „Haus der Begegnung" arbeitet seit vielen Jahren rein integrationsorientiert und stagniert seit einiger Zeit mit immer nur den gleichen Angeboten, die immer weniger angenommen werden. Unser Projekt setzt genau hier an: Die Gemeinwesenarbeit in NK-V soll gezielt durch die aktive Beteiligung der Bürger*innen, der Vereine und Einrichtungen neu aufgebaut werden. Jede*r soll sich einbringen können und einen ganz neuen Treffpunkt mitgestalten. Dies soll Einsamkeit verringern, Vorurteile und Diskriminierung abbauen und Einheimische wie Zugewanderte über gemeinsame Aktivitäten stärker zusammenzuführen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In Nk-V treffen unterschiedliche Personengruppen aufeinander: Einheimische und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus 53 verschiedenen Nationen, junge Familien und Kinder ebenso wie viele Seniorinnen (rund 25 % sind 60 Jahre und älter). Zugleich ist NK-V eine 90 km² große Flächengemeinde mit zwei Hauptorten (Neuenk. und Vörden), in der Begegnung, Vernetzung und Teilhabe aufgrund der Entfernungen zusätzlich erschwert sind. Einsamkeitserfahrungen - insbesondere im Alter, aber auch bei Familien und Neubürgerinnen - sowie das Fehlen niedrigschwelliger, kostengünstiger Treffpunkte verstärken diese Lage. Trotz starkem Vereinswesen und viel Ehrenamt zeigen sich Brüche: Begegnungen der verschieden Gruppen finden oft nicht statt. Das sehr gut besuchte „Fest der Kulturen" machte diese Spannung sichtbar: Einerseits große Interesse an der Veranstaltung und den Angeboten dort, also die Offenheit für Vielfalt, andererseits Kritik, die regionale Kultur sei zu wenig präsent gewesen und Angebote richteten sich „immer nur" an ausländische Mitbürger*innen. Zugleich fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund trotz bestehender Integrationsangebote noch nicht vollständig zugehörig. Dies verweist auf gegenseitige Nicht-Wahrnehmung sowie ausgrenzende, teils rassistische Denkmuster. Das Integrationszentrum „Haus der Begegnung" war lange eine wichtige Anlaufstelle, arbeitet aber ausschl. integrationsorientiert und stagniert seit Jahren konzeptionell. Daher schaffen wir einen Neuanfang in ganz neuen Räumen zunächst in Neuenk., der von allen Bürger*innen mit gestaltet und geschaffen werden kann. Mit Projekten die den Bürger*innen fehlen, sodass sich jede*r willkommen und eingeladen fühlt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Beschreibung
Neuenkirchen-Vörden ist eine 90 km² große Flächengemeinde mit insgesamt 9.296 Einwohnern. Die Bevölkerung konzentriert sich hauptsächlich auf die beiden größten Ortsteile: Neuenkirchen mit 3.422 Einwohnern und Vörden mit 3.279 Einwohnern. Die übrigen 2.595 Einwohner verteilen sich auf die umliegenden Ortsteile und Bauerschaften. Diese Struktur prägt den Charakter der Gemeinde, die das Leben in den beiden Hauptorten mit dem der zahlreichen ländlichen Ortsteile verbindet und zugleich vor die Aufgabe stellt, Angebote so zu gestalten, dass sie möglichst alle Bevölkerungsgruppen erreichen. Hinzu kommt eine große kulturelle Vielfalt: In NK-V leben Menschen aus rund 53 verschiedenen Nationen. Diese Heterogenität ist eine besondere Chance, stellt die Gemeinwesenarbeit jedoch auch vor erhöhte Anforderungen an Kommunikation, Teilhabemöglichkeiten und Begegnungsformate. Gleichzeitig ist die Gemeinde durch einen hohen Anteil älterer Menschen geprägt: Rund 25 % der Bevölkerung sind 60 Jahre oder älter, sodass der Bedarf an seniorengerechten und barrierearmen Angeboten deutlich wächst. Zudem gilt es, die beiden Hauptorte Neuenkirchen und Vörden weiterhin strukturell und sozial zusammenwachsen zu lassen, um ein gemeinsames Wir-Gefühl in der ganzen Gemeinde zu stärken.
Einwohnerzahl
9000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ca. 1500 Menschen mit 53 verschiedene Nationen. Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt steht die tatsächliche Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander, die Aktivierung und Vernetzung lokaler Akteur*innen sowie eine systemische Planung und Steuerung der Angebote im Sinne von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die Angebote des Dorfzentrums aktiv mitgestalten und ein echtes Mitspracherecht bei der Entwicklung neuer Formate und Strukturen erhalten. Hierzu werden Beteiligungsformate und partizipative Prozesse etabliert. Durch niedrigschwellige Treffpunkte und offene Räume für Vereine, Gruppen und Initiativen werden Partizipation, Inklusion und Begegnung im Alltag ermöglicht. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ehrenamt: Es soll neu gewonnen, bestehendes Engagement reaktiviert und durch koordinierende Fachkräfte nachhaltig unterstützt werden. Darüber hinaus erfolgt ein kontinuierlicher Austausch mit bestehenden Dorftreffs und ähnlichen Einrichtungen in der Umgebung, um von erprobten Konzepten zu lernen, gemeinsame Projekte anzustoßen und eine regionale Vernetzung der Quartiersarbeit zu fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ehrenamt und Vereine engagieren sich, die Räume nutzen und Begegnungen stattfinden
Beschreibung
Ein starkes Netzwerk und WIR Gefühl bei den Ehrenamtlichen, Vereinen, Verbänden. Ein starkes Netzwerk zu den anderen Dorftreffs aus der Umgebung, z.b. Riesterei, Dorftreff Bersenbrück, Bürgerhaus Holdorf geschaffen wurde
Beschreibung
Gelebte Beteiligung ist nicht mehr neu sondern der Standard. Gemeinsam werden immer neue Projekte geschaffen oder gutes weiter ausgearbeitet.
Beschreibung
Potenziale werden frühzeitig erkannt und gemeinsam mit allen Akteur*innen - Vereinen, Unternehmen, Kommune und Ehrenamtlichen - weiterentwickelt und gestaltet, um Angebote und Entscheidungen an Lebensqualität und Teilhabe auszurichten.
Beschreibung
Bürger*innen, Vereine und Initiativen werden befähigt, Angebote und Projekte eigenverantwortlich zu planen, zu gestalten und durchzuführen.
Beschreibung
Angebote und Entscheidungen werden so gestaltet, dass sie verschiedene Altersgruppen, Lebenslagen und kulturelle Hintergründe mitdenken. Schnittstellen werden bewusst genutzt, um gemeinsame Aktivitäten zu fördern und Parallelstrukturen zu vermeiden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine, Verbände und Gruppen aus Neuenkirchen-Vörden, bestehendes Vereinsnetzwerk in den Dorftreff integrieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsteam der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Teilhabekreis der Gemeinde Neuenkrichen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenarbeit der kirchlichen Träger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten und Schulen im Gemeindegebiet (2x Grundschule, 1x Oberschule)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienhaus der KiTa St. Elisabeth Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungswerk Dammer Berge, Uni Vechta (Sprachkurse), Ludgeruswerk Lohne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimstatt Clemens-August, Lichtblick Wahlde gemeinnützige GmbH, Clemens-August Jugendklinik, Clemens-August Erwachsenenklinken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedersachsenpark GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftrage der Gemeinde NK-V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialarbeit im Bereich der sozialen Betreuung von Flüchtlingen und Ausländern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bereich Tourismus und Ehrenamt in der Gemeinde NK-V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Jugenhilfe Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Verbände Damme und Vechta, Migrations- und Schuldnerberatung, Jugendmigrationsdienst, etc., Landes-Caritasverband für Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universum e.V. (diese gestalten die Ganztagsbetreuung in den beiden Grundschulen in Neuenkirchen-Vörden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeiter der drei Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbüros aller Kommunen im Landkreis Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorftreff und Bürgertreffs aus der Nachbarschaft. z.B. Riesterei, Dorftreff Bersenbrück, Dorftreff "Gehrda" und das Bürgerhaus Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsmarkting Neuenkirchen-Vörden e.V. als Verein für Unternehmen in Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist als Einstieg in eine dauerhaft verankerte Gemeinwesenarbeit in NK-V angelegt, nicht als befristetes Drei-Jahres-Projekt. Die Dorfzentren in Neuenkirchen und perspektivisch Vörden sollen langfristig als feste Infrastruktur für Teilhabe, Ehrenamtsförderung, Antirassismusarbeit und aufsuchende Sozialarbeit dienen. Im Projekt wird eine enge Vernetzung mit lokalen Betrieben aufgebaut, um nachhaltige Strukturen zu schaffen und eine freiwillige Mitfinanzierung zu ermöglichen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Alte(n) Treffpunkt Scheune

Ansprechpartner
Rembert Rauchbach
aktivieren, bewegen, sprechen
Projektbeschreibung
Wir haben einen Altenverein gegründet, um Verbindlichkeit zu schaffen und gegenseitige Unterstützung zu leisten. Mit dem Verein haben wir neben formeller Hilfe (vier geringfügig Beschäftigte arbeiten auf Anfrage für unsere Mitglieder) auch informelle Hilfesysteme geschaffen. Wir haben Angst vor Demenz, davor nicht mehr Zuhause leben zu können und bei Pflegebedürftigkeit im Heim wohnen zu müssen, was wir nicht bezahlen können. Wir treffen uns seit Mai 2024 regelmäßig ein Mal im Monat. Aufgrund der hohen Resonanz und des daraus erkennbaren Bedarfs planen wir eine bedarfsgerechte Skalierung unseres Angebotes. Im Austausch und durch Fachberatung über die genannten Problematiken sind wir zu der Vorstellung gekommen, dass eine Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders unsere Sorgen (Demenz, Vereinsamung, teures Heim) lindern könnte. Wir wollen deshalb versuchen mit einem Alte(n) TREFFPUNKT Scheune Satemin regelmäßige Treffen zu organisieren. Neben den regelmäßigen monatlichen Abendtreffen wollen wir ein verlässliches wöchentliches Format schaffen. Begonnen werden soll mit einem Treffen pro Woche. Innerhalb des dreijährigen Projektverlaufs wollen für die Angebotsdichte nach und nach erhöhen, um eine umfassende soziale Teilhabe zu gewährleisten, der drohenden Vereinsamung entgegenzuwirken und stabile Nachbarschaftsnetzwerke für die älteren Menschen in unserer Region aufzubauen. Der Treffpunkt soll Begegnungen ermöglichen; wechselseitiges Vertrauen aufbauen und vertiefen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im ländlichen Raum verstärken sich die Barrieren für Senioren immer mehr. im Landkreis Lüchow Dannenberg gibt es überdurchschnittlich viele Senioren und deren Anteil an der Bevölkerung wird weiter steigen. Das Wendland ist eine extrem dünn besiedelte Kulturlandschaft, in der Dörfer mit Einwohnerzahlen von 30 bis gut 100 die Regel sind. Viele Orte sind reine Wohndörfer. In Satemin und den umliegenden Dörfern gibt es nur eine Gaststätte. Die Infrastrukturdichte ist deutlich geringer als im städtischen Umfeld. So gibt es in unserem Quartier kaum ÖPNV und viele der Älteren können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr den eigenen PKW nutzen. Der Aktionsradium wird dadurch sehr klein. Es gibt keine Möglichkeiten, sich zu treffen oder kulturelle Veranstaltungen zu besuchen, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Fachkräftemangel führt zudem dazu, dass Hausarztpraxen hier keine Nachfolger finden und damit die gesundheitliche Vorsorge erschwert ist, was die Mobilität und Teilhabe weiter einschränkt. Im Rahmen des Quartiermanagement wollen wir eine gezielte Vernetzung von Nachbarschaftshilfen und Vereinen erreichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Lüchow Ortsteile Satemin/Jabel/Reetze/Gülitz Güstritz
Beschreibung
Karte erstellen mit Umkreis
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebung
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
40
Anmerkung
Wir erleben, dass die Vereinsamung im Alter - wie überall - auch in unserem Gebiet zunimmt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alte Scheune Satemin gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sonnenfeld eG (Altenwohnprojekt Groß Malchau)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Silberdistel Seniorentreff Clenze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Andrea Steinmetz, Dentalhygienikerin, Darmgesundheit, antientzündliche Ernährung Haspelweg 5 Wustrow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stolpes Erste Hilfe www. seh-wendland.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zisi Bergen/Dumme Breite Str. 69
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aleksander Großmann alegro.ag
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll als notwendiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge wahrgenommen werden. Soll erreicht werden durch: - Zusammenarbeit mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt Lüchow-Dannenberg - Einbindung der am Ort ansässigen evangelischen Kirche - Vernetzung mit möglichst vielen anderen Akteuren der Altenhilfe im Landkreis Langfristige Finanzierung soll wie folgt gesichert werden: - Folgeantrag nach Ende des Förderzeitraums - Einwerbung von Spenden lokaler Firmen und von Mitgliede
Galerie
s50032133
sas900541
48083271
Zustimmung Veröffentlichung
On

voneinander lernen - miteinander handeln

Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
Funktion Bürgermeister
Förderung des dörflichen Zusammenlebens und Gemeinwesens, der Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration.
Projektbeschreibung
Als weitere infrastrukturelle Maßnahme der Kommunalentwicklung soll im zentralen Dorfgemeinschaftsbereich eine vernetzende, zusammenführende und integrierende Einrichtung, ein Dorfgemeinschaftshaus, entstehen, um die soziale Infrastruktur und Gemeinwesenarbeit zu verbessern. Mit großen Anstrengungen der letzten Jahre konnte der Bestand der Grundschule gesichert werden (Gebäudesanierung wird z.Z. abgeschlossen) und in Kooperation Gemeinde/Volksbank ein neuer Dorfladen (My Enso) angesiedelt, Singlewohnungen geschaffen werden, angegliederte Altenwohnungen befinden sich in der Umsetzung. Ein bestehendes kommunales Gebäude soll saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet werden. Erste Förderanträge sind bereits bewilligt (ZILE) weitere (NBank) sind eingereicht. Ein Bürgerverein e.V. hat sich als zukünftiger Betreiber (mit Unterstützung der Kommune) der Einrichtung bereits gegründet. Man will die Lebensverhältnisse im gemeinschaftlichen Miteinander dieser heterogenen, durch Umsiedlung und häufige Zuwanderungswellen geprägten Gesellschaft verbessern. Vor dem Hintergrund stark angestiegener rechtspopulistischer Wahlergebnisse (2017-2022 + 15% auf ca. 20%) ist ein besseres Demokratieverständnis und konstruktive Mitwirkungsbereitschaft zu entwickeln. Niedrigschwellige Maßnahmen zur Identifikation, Integration und Teilhabe sind zu ergreifen und zielgruppenübergreifende Dialoge zu initiieren. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Entwicklung dieser neuen Strukturen der GWA, um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu erreichen. Daher soll eine professionelle Gemeinwesen-Arbeitskraft die Dorfgemeinschaft aktiv unterstützen, nachhaltige Strukturen schaffen, transkulturelle Arbeit und das Vorhaben gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, Maßnahmen zu Angeboten (integrative und auch aufsuchende Aktivitäten!) und Identifikation von Potenzialen, (auch übergeordnete)Netzwerkarbeit und Begegnungsangebote mit entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren, eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten, sich über die GWA institutionell vernetzen und bei kommunalen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) dahinter.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Rastdorf ist ein Dorf mit langer Zuwanderungsgeschichte. Entstanden aus der Teilung und Umsiedlung des Dorfes Wahn in den 40er Jahren, ist es seit Bestehen durch Zu- und Abwanderung geprägt. Insbesondere die letzten Zuwanderungswellen von Spätaussiedlern, der 90er Jahre und die aktuelle durch Zuwanderung von dringend benötigten osteuropäischen Arbeitskräften und Flüchtlingen hat die Entwicklung einer heterogenen Gesellschaft verstärkt. Die aus Osteuropa nachgezogenen Familienangehörigen, bilden immer mehr eine nicht erreichbare Randgruppe mit Sprachproblemen ohne gesellschaftl. Anbindung und Vereinszugehörigkeiten. Es fehlt insgesamt an Integration, Identifikation und Zusammenwachsen zu einer Dorf- und Generationengemeinschaft. Der hohe Ausländeranteil (ca. 18%) und der relativ große Anteil an älteren Menschen über 60 Jahren (29%), davon Alleinstehend (25%) stellen die größten Probleme dar - hier entwickelt sich eine zunehmende Vereinsamung. Ehrenamtliche Initiativen und Engagement bestehen relativ unkoordiniert nebeneinander. Sofern Netzwerke bestehen sind sie voneinander isoliert. An den Bedürfnissen der Alteingesessenen, wie auch denen der zugezogenen Menschen ausgerichtete Angebote mangelt es. Bisher nicht erkannte Talente und Potenziale sind zu aufzufinden, zu nutzen und in das Gemeinwesen zu integrieren. Die Identifikation mit dem Ort und der Dorfgemeinschaft muss gefördert und verbessert werden, um Abwanderung zu vermeiden. Es fehlt eine zentrale Anlauf- u. Koordinierungsstelle mit niedrigschwelligen Angeboten und Hilfe, sowie eine Vernetzung mit den Wirtschaftsunternehmen, relevanten überregionalen Institutionen des Gemeinwesens.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1180
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: Kinder 0-10 Jahre = 9%, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: EW 10- 20 Jahre = 10,5 %, EW 20-40 = 22,7 %, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte, 10,5% (124EW) der Einwohner sind osteuropäischer, weitere 33 EW nicht europäischer (ukrainischer) Herkunft.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alleinstehende Personen über 60 Jahre, davon Hochbetagte 32%, Statistik SG Werlte
Unterlagen zum Gebiet
lage_dgh.jpg (120.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Dorf wird ein zentrales Dorfgemeinschaftszentrum mit niedrigschwelligem Angebot eingerichtet. Die Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bürger*innen sowie verlässlichen Ansprechpartner*innen im Dorf. Die Anliegen der Bürger*innen werden wertgeschätzt. Auch beratende und aufsuchende Angebote werden geschaffen, die wichtige Grundlagen für erfolgreiche Integrationsarbeit und Teilhabe sind. Die mögliche Anwerbung von ehrenamtlichen Dorfmoderatoren*innen und/oder Integrationslotsen fördern eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bürger*innen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt mit der Ausrichtung einer gesamtkommunalen Vernetzung zwischen Bürgern, Politik und Wirtschaft, die maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen wird. Die bisherige kommunale Zielsetzung die Lebensbedingungen im Dorf insgesamt zu verbessern, findet hier in der Förderung der Gemeinwesenarbeit unter Einbeziehung der Bürger*innen einen wichtigen Schwerpunkt und ist in die kommunale Entwicklungsstrategie eingebettet. Das Vorhaben initiiert einen gesellschaftlichen Transformationsprozess zu mehr Miteinander, Demokratie, gute Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Die Bürger werden mit professioneller Hilfe unterstützt in einer guten Selbsthilfekompetenz, Partizipation und Konfliktbewältigung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Dorftreffpunkt ist erreichbar, Ansprechpartner*innen vorhanden, Bürger*innen fühlen sich wertgeschätzt, ihre Anliegen ernst genommen, ihre Projekte werden umgesetzt.
Beschreibung
Die Organisations- und Kommunikationsprozesse der Beteiligten vom Bürgerverein verbindlich strukturiert sind, Konfliktbewältigung und demokratische Mitwirkungsformate funktionieren. Die Bürger eigene bedarfsorientierte Projekte entwickeln und umsetzen.
Beschreibung
Die Bürger bringen ihre Anliegen ein, entwickeln Ideen und Projekte und verwirklichen diese gemeinschaftlich. Integrative oder anlassbezogene Hilfeleistungen werden schnell koordiniert und organisiert. Vorhandene Potenziale sind bekannt u. werden genutzt,
Beschreibung
unterschiedliche Ziel- und Randgruppen gemeinschaftliche Projekte entwickeln, organisieren und durchführen. Ein über Bürger, Verwaltung, Politik und Wirtschaft umfassendes Netzwerk entstanden ist und es die Gemeinschaft trägt.
Beschreibung
alle, insbesondere Randgruppen in die Dorfgemeinschaft und in das Vereinsleben integriert sind und sich das in den Mitgliedschaften der Organisationen widerspiegelt. Derzeit melden die Vereine diesbezüglich keine Beteiligungen und Mitgliedschaften.
Beschreibung
es finden enge demokratische und partizipatorische Abstimmungen und Prozesse zwischen Bürgerschaft und Politik in kommunalen Angelegenheiten und Planungen statt.
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen, vor allem auch die Randgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erreicht werden, deren Bedürfnisse bekannt und sie Handlungsgrundlagen sind. Integration und Identifikation mit der Dorfgemeinschaft erreicht ist.
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist Teil einer integrierten Kommunalentwicklung. Die Bürger/GWA sollen über demokr. Strukturen ihre Bedürfnisse vertreten u. auf kommunale Entscheidungen Einfluss nehmen. Das Konzept ist auf eine nachhaltige Fortentwicklung und versch. Finanzierungsebenen ausgerichtet. Ein Nutzungsvertrag mit dem Bürgerverein sieht eine eigenverantwortliche Organisation des DGH vor, die Gemeinde trägt die Unterhaltskosten. Nach der Anschubförderung soll die GWA weiterbeschäftigt werden (s. Anhang).
Galerie
dgh aussenansicht
dgh sued
kueche bestand
einziger gruppenraum
saal
ungenutztes dachgeschoss
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft Altenwalde

Ansprechpartner
Yvonne Pröpper
Funktion Fachkraft für Gemeinwesenarbeit und QM
Gute Nachbarschaft – lebendige Teilhabe in Altenwalde.
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ stärkt soziale Teilhabe, Mobilität und Vernetzung im ländlich geprägten Ortsteil Altenwalde. Ursprünglich war das Vorhaben als begleitende Gemeinwesenarbeit im Zusammenhang mit einer geplanten Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete konzipiert. Nachdem diese Einrichtung jedoch nicht realisiert wurde, haben wir kurzfristig reagiert, die Bedarfslage im Ort neu erhoben und das bereits bewilligte Budget flexibel auf die tatsächlichen Herausforderungen im Sozialraum ausgerichtet. Diese schnelle und lösungsorientierte Anpassung zeigt die Handlungsfähigkeit des Projektes: Statt an einer überholten Planung festzuhalten, wurden aktuelle Bedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt gestellt. Im Fokus stehen nun insbesondere die wachsende soziale Isolation älterer Menschen, eingeschränkte Mobilität, digitale Unsicherheiten sowie der Wunsch nach mehr Begegnung im Quartier. Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff als niedrigschwellige Begegnungsstätte. Hier entstehen ergänzende Formate wie Spiel- und Handarbeitstreffen, thematische Informationsangebote sowie generationenübergreifende Aktivitäten. Eine koordinierte Mitfahrbörse, analoge Informationsstrukturen sowie digitale Unterstützungsangebote sollen in Zukunft die alltagspraktische Teilhabe noch mehr stärken. Darüber hinaus ist das Projekt bewusst vereins- und gruppenübergreifend ausgerichtet. Wir veranstalten gemeinsame Veranstaltungen mit örtlichen Vereinen, Initiativen und kirchlichen Gruppen, um vorhandene Strukturen besser zu vernetzen und Synergien zu nutzen. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen, die unterschiedliche Altersgruppen, Lebenslagen und Interessen zusammenbringen. Das Projekt versteht sich als ganzheitlicher Ansatz der Gemeinwesenarbeit: aktivierend, beteiligungsorientiert und nachhaltig strukturbildend. Es stärkt bestehendes ehrenamtliches Engagement, schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten und fördert langfristig den sozialen Zusammenhalt im Ortsteil Altenwalde.
Laufzeit
2027-05-01 00:00:00
Ausgangslage
Altenwalde ist ein ländlich geprägter Ortsteil mit stabilen Vereins- und Nachbarschaftsstrukturen, jedoch einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Viele Menschen verfügen über langjährige Bindungen an den Ort, gleichzeitig führen eingeschränkte Mobilität, ausgedünnter Nahverkehr und digitale Hürden zu wachsender sozialer Isolation. Da das Projekt erst im Mai 2024 gestartet ist, läuft die aktuelle Förderung bis April 2027. Der Folgeantrag wird bereits jetzt gestellt, um eine Finanzierungslücke zu vermeiden. Ohne Anschlussförderung würden zentrale Angebote sowie ehrenamtliche Strukturen unterbrochen und die kontinuierliche Gemeinwesenarbeit im Quartier erheblich gefährdet. Gleichzeitig bestehen erhebliche Potenziale: ein aktives Ehrenamt, gewachsene Vereinsstrukturen, kirchliche Räume als Treffpunkte sowie eine hohe Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Ortsteil. Diese Ressourcen sind jedoch bislang nicht systematisch miteinander vernetzt. Es fehlt weniger an Engagement als an Koordination und verbindenden Strukturen. Begegnungen entstehen punktuell, aber nicht immer generationen- oder gruppenübergreifend. Zudem wünschen sich viele ältere Menschen konkrete alltagspraktische Unterstützung, während jüngere Generationen offen für Engagement und digitale Unterstützung sind. Hier setzt das Projekt an: Es bündelt vorhandene Potenziale, schafft verbindliche Koordinationsstrukturen und fördert gezielt Austausch, Mobilität und Teilhabe. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen im Sozialraum nachhaltig zu aktivieren und zu vernetzen, statt neue Parallelstrukturen aufzubauen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Altenwalde
Beschreibung
Deutlich abgegrenztes Gebiet in städtische Randlage Mangelnde Erreichbarkeit des Gebietes, kaum ÖPNV vorhanden Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur
Einwohnerzahl
6366
Quelle / Anmerkungen
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ verfolgt konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) bzw. eines quartiersbezogenen Entwicklungsprozesses. Ausgangspunkt ist nicht ein einzelnes Angebot, sondern der gesamte Sozialraum mit seinen Ressourcen, Bedarfen und Entwicklungspotenzialen. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Vernetzung der Bewohner*innen. Bestehende Strukturen – insbesondere der Altenwalder Mittagstreff – werden nicht isoliert betrieben, sondern gezielt als soziale Ankerpunkte weiterentwickelt. Ziel ist es, nachbarschaftliche Unterstützung sichtbar zu machen, Selbsthilfepotenziale zu stärken und tragfähige Beziehungsnetzwerke im Quartier aufzubauen. Das Projekt arbeitet partizipativ: Bedarfe werden im direkten Austausch mit den Besucher*innen ermittelt, Angebote werden niedrigschwellig gestaltet und gemeinsam weiterentwickelt. Dabei stehen Hilfe zur Selbsthilfe, Ressourcenorientierung und generationenübergreifende Vernetzung im Vordergrund. Typisch für GWA ist zudem die sozialräumliche Perspektive: Themen wie Mobilität, digitale Teilhabe und soziale Isolation werden nicht individuell gelöst, sondern strukturell im Quartier bearbeitet (z. B. Mitfahrbörse, Nachbarschafts-Litfaßsäule, Schulkooperation). Das Projekt versteht sich somit als moderierende, vernetzende und aktivierende Instanz im Sozialraum Altenwalde und trägt zur nachhaltigen Stabilisierung der lokalen Gemeinschaft bei.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Menschen im Ortsteil sich ohne Hilfe miteinander vernetzt haben.
Beschreibung
nahezu alle Vereine im Ortsteil bei unseren Netzwerktreffen anwesend sind und sich einbringen
Beschreibung
wir es schaffen, die weiterführende Schule einzubinden und wir Familien mit Kindern zum Mitmachen bewegen.
Beschreibung
wir weitere Kooperationspartner finden und mit diesen gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Unsere GWA soll bei jeder Veranstaltung, die im Ortsteil stattfindet, ein fester Bestandteil sein.
Beschreibung
Politik(er) einsehen, dass GWA kein "nice to have" ist, sondern ein fester und wichtiger Bestandteil einer gesunden Dorfstruktur ist und für ein gutes Miteinander aller Nationen und Generationen unerlässlich ist.
Beschreibung
wir es schaffen, eine bessere Taktung des ÖPNVs zu erreichen und auch in den späteren Abendstunden Busse aus dem Stadtgebiet in den Ortsteil Altenwalde fahren.
Vorhandene Strukturen
Im Rahmen des Projekts „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ bestehen bereits tragfähige ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff. Die Durchführung erfolgt durch eine hauptamtliche Kraft in enger Zusammenarbeit mit mehreren ehrenamtlich Engagierten, die regelmäßig bei Vorbereitung, Kochen, Ausgabe und Organisation unterstützen. Dadurch ist eine verlässliche, kontinuierliche Angebotsstruktur gewährleistet. Weitere Formate wie der Spielenachmittag, der Handarbeitstreff sowie zusätzliche Begegnungsangebote werden eigenständig von ehrenamtlich Tätigen geleitet und organisiert. Diese übernehmen Verantwortung für Planung, Durchführung und Ansprache neuer Teilnehmender und tragen maßgeblich zur sozialen Belebung des Quartiers bei. Strukturell wird das Projekt durch zwei hauptamtliche Funktionen getragen: Eine hauptamtliche Kraft ist für die Koordination des Küchenbereichs sowie die Begleitung und Unterstützung der dort tätigen Ehrenamtlichen zuständig. Eine weitere hauptamtliche Kraft übernimmt Aufgaben der aktivierenden Gemeinwesenarbeit, insbesondere die Bedarfsabfrage im Quartier, die Gewinnung und Begleitung neuer Ehrenamtlicher sowie administrative und koordinierende Tätigkeiten. Diese Kombination aus professioneller Koordination und starkem ehrenamtlichem Engagement bildet eine stabile Grundlage für die quartiersbezogene Weiterentwicklung des Projekts.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Altenwalde e.V., TSV Altenwalde, Schützenverein, kath. Kirchengemeinde AW, Freiwillige Feuerwehr AW, Jugendfeuerwehr AW, Freibad Oxstedt, Reitverein Holte-Spangen, Stiftung AW,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Altenwalde und Geschwister-Scholl-Schule in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Kirchengemeinde 12 Apostel in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe Zeitung, Pressesprecher des Kirchenkreises, Homepage des Kirchenkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Altenwalde, Stadtrat Cuxhaven, Oberbürgermeister von Cuxhaven, sämtliche demokratische Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle in Altenwalde lebenden Menschen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur langfristigen Sicherung des Projekts ist die Gründung eines Fördervereins geplant, der zusätzliche finanzielle und organisatorische Unterstützung ermöglicht. Parallel sollen bestehende Kontakte zur Kommunalpolitik weiter ausgebaut werden, um perspektivisch auch die Stadt als Finanzierungspartner zu gewinnen. Durch gemeinsame Aktionen mit Service-Clubs sollen zudem weitere Unterstützer dauerhaft an das Projekt gebunden werden.
Galerie
20250624 145415
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in Obernkirchen

Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
Funktion Geschäftsführer
Das Nachbarschaftsbüro - für eine Bürgergesellschaft in Obernkirchen
Projektbeschreibung
Koordiniert mit der Kommune wird im Herbst 2026 im städtischen Gebäude "B4 Stadthaus" an bekannter und zentraler Stelle in Obernkirchen ein Nachbarschaftsbüro inkl. einem Begegnungs-Café eröffnet. Das Gartenprojekt wird ebenfals Teil der Maßnahme. Ein "Kümmerer", der die Anlaufstelle besetzt und selbst aktiv mit aufsuchender Arbeit in den Privathaushalten der Stadt den Focus auf die Entwicklung einer Bürgergesellschaft legt. Zielgruppe ist die Gesamtbevölkerung der Stadt unabhängig von Herkunft und Alter. Bereits gestartete Projekte wie die Förderung der Demokratie (Besuche Land-/Bundestag mit interkulturellen Gruppen, wie auch das Filmprojekt zum Erklär-Film für Elternbeiratswahlen) oder sämtliche Kursangebote (Sprachkurse, MIA-Kurse, Grundrechtsschulungen und Kurse zur seelischen Gesundheit) sollen als Begegnungsangebote intensiviert werden. Neue Angebote wie Eltern- und Wohnführerschein werden aktuell entwickelt. Seit 2025 verfolgen wir mit unserem Integrationskonzept die Strategie der Bündelung von Finanz- und Personalressoursen für die Integration aller Menschen. Die Gründung eines Integrationsnetzwerkes im Herbst 2025 mit 18 weiteren Organisationen führt zu einer breiten Aktionsplattform um eine hohe Einbindung bereits ehrenamtlich tätiger Menschen zu erzielen und neue zu begeistern. Alles mit dem Ziel vor Augen Menschen miteinander zu verbinden und zur Eigeninitiative zu bewegen. Der Einsatz von unseren neu ausgebildeten Integrationslots*Innen hilft Familien bei Ihren Herausforderungen mit Kindergarten und Schule sowie sich an einer aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und an den Vereinsangeboten zu beteiligen. Auch hier gilt es Menschen mit Interesse an bürgerschaftlichem Engagement zu aktivieren. Im Landkreis koordiniernen wir uns mit dem Bereich Migration und Teilhabe Frau Cerne sowie den Dezernentinnen Frau Otto und Frau Friedrichs Ein wichtiger Ansatz wird u.a. die Deeskalation der vorkommenden Nachbarschaftskonflikte (z.B. wegen fehlender Mülltrennung) in Obernkirchen sein. Nachhaltiges Ziel ist in finanzieller Kooperation mit unserem DRK Landesverband zeitnah ein Familienzentrum in Obernkirchen zu entwickeln, dass die DRK Kinder- und Jugendhilfe mit dem vorhanden interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum vereint und Akteure wie das Jugendzentrum Obernkirchen und den Kinderschutzbund verbindet. Durch koordiniertes Handeln schaffen wir mehr Power um die Aufgaben zu bewältigen. Pragmatische Unterstützung für die alle Bürger.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Stadt Obernkirchen liegt im ländlichen Raum des Landkreis Schaumburg, hat 9407 Einwohner in 4197 Haushalten mit Bevölkerungsanteil von 17% bis 18 Jahre und 23% über 66 Jahre. Durch Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre gibt es 10% Personen mit Einwanderungsgeschichte, untergebracht in 39 Übergangswohnungen und/oder in privat angemietetem Wohnraum. Struktur der Haushalte sind 41% Einpersonenhaushalte, 28% Familien mit Kindern und 30% Paare oder WG's. Die Menschen verbleiben in Ihren Sprach-Communitys. Die vorrangigen Herausforderungen der Bevölkerung liegen lt. unserer aktuellen Umfrage in den Bereichen fehlende Verknüpfung von Angeboten, fehlende Integrationsbereitschaft, fehlendem Verständnis untereinander, Vereinsamung durch demographischen Wandel, Mängel bei der Kindererziehung, fehlende Begegnungsstätten, Bürger erfahren Respektlosigkeit. Hinzu kommen noch strukturelle Probleme aus dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist eine 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V. mit Sitz in Obernkirchen. Er hat mit 6.000 Mitgliedern gute ehrenamtliche Strukturen und engen Kontakt zur alteingesessenen Bevölkerung. Das DRK Team Integration arbeitet im interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum mit 26 Ehrenamtlichen und 9 Hauptamtlichen vertrauensvoll mit den Zugewanderten zusammen und kennen deren Herausforderungen. Unsere Beratungsstellen zur Migrationsberatung, zur Beruflichen Integration, die Beratungsstelle für traumatisierten geflüchtete Menschen sind professionell besetzt und können wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen. Gemeinsam in Obernkirchen ist der Slogan für ein beispielhaftes tolerantes Miteinander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
31683 Obernkirchen, Landkreis Schaumburg
Beschreibung
Kernstadtgebiete der Stadt Obernkirchen ohne die Ortsteile der Samtgemeinde (s. eingereichte Karte), Brennpunkte sind die Strassenzüge Friedrichstr., Kalte Weide, Kolbergring, Sülbecker Weg und Taubenweg mit einem hohen Anteil an Migrannten, 1972 hatte Obernkirchen noch 12.000 Einwohner, sichtbar starke Abwanderung, Ziel ist auch für die Stadt mit kreativem Angebot befreundte Familien aus den Sprach-Communitys nach Obernkirchen anzuwerben um die Kernstadt zu stärken
Einwohnerzahl
9407
Quelle / Anmerkungen
Stadt Obernkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in: - Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen unter Einbindung bestehender Ressoursen. - Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung von Begegnungsorten zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Hilfe in verschiedenen Lebenslagen. - Die Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht das Mitgestalten - In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und Bündelung von individuellen, institutionellen iwe finanzierllen Ressourcen im Sozialraum; Finanzmittel vom Landkreis, und DRK Landesverband fürs Projekt bündeln/einsetzen. - In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. - In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien, ältere Bürger*Innen etc.) Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 700 Mitgliedern, viele persönliche Kontakte unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelle Zentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Kindergärten, Schulen und Jugendtreffs.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn bei allen Aktivitäten immer die beteiligten Menschen im Mittelpunkt stehen und gegenseitiger Respekt und Toleranz sichtbar werden.
Beschreibung
Wenn spürbar Spaß bei den Netzwerken entsteht und immer während neue Ideen entstehen, die helfen dem gemeinsamen Ziel immer näher zu kommen
Beschreibung
Deeskalation von Nachbarschaftskonflikte, entstehender respektvoller Umgang miteinander und gemeinsame Aktivitäten, Feste und Hilfen innerhalb der nachbarschaftlichen Community
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirche, Obernkirchen Frau Nora Haarmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen, Frau Worm-Kressin (Bürgermeisterin)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schülerhilfe Obernkirchen, Herr Ricardo Gallo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ichtys Gemeinde, Freie Kirche Obernkirchen, Frau Neumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Ortsverband Obernkirchen, Herr Kai Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeirevier Obernkirchen, Herr Husemann/Frau Finger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Obernkirchen, Herr Oral
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Obernkirchen, Herr Nils Plagge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Kreistagsfraktion, Herr Dumbrowski
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD e.V. Obernkirchen, Herr Herrmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneippverein Obernkirchen, Frau Sabine Drasdek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inro-Gallerie Obernkirchen, Frau Hella Hespe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, Frau Dörte Korn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen, Herr Kujath
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Büro Obernkirchen, Frau Heidi Klaus/Frau Elena Betger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Krainhagen e.V., Frau Nicole Vollmer-Furchbrich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Rinteln, Frau Anne Franke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum/-pflege Obernkirchen, Herr Nico Dehne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Husky Obernkirchen, Eva Felka
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Schaumburg, Bückeburg, Frau Dr. Diana Kolb
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Schaumburg, Stadthagen, Frau Jessica Otto
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stift Obernkirchen, Äbtissin Frau Antje Zaiss-Pensotti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Landesverband Niedersachsen, Frau Malonnek
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BKK24, Herr Busche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Schaumburg, Frau Brassat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NTFN Hannover, Frau Loos
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Stadt Obernkirchen unterstützt uns 2026 mit €8000, der Landkreis Schaumburg mit €109.000 für die Sozialarbeit GWA sowie das Land Niedersachsen die Migrationsarbeit und Teilhabe. Mit dem DRK Landesverband verhandeln wir konkret ab 09/26 ein Familienzentrum gefördert zu bekommen, was im aktuellen Beratungszentrum in der Raumreseve ergänzt wird. Diese Zuwendung gemeinsam mit der GWA-Auslobung würde in Obernkirchen einen deutlichen Schub in unserer Strategie zur Gemeinwesenarbeit bewirken können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bad Laer bewegt sich: Begegnung und Gesundheit im Alltag

Ansprechpartner
Nina Rohe
Funktion Fördermittelmanagement
Neue Wege der Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Modellprojekt „Bad Laer bewegt sich“ erprobt erstmals, wie Träger der Eingliederungshilfe im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit aufbauen und ihre Betriebsstätten für diesen innovativen Ansatz öffnen können. Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten im Gesundheitszentrum Bad Laer. Dort entstehen im August 2026 rund 80 Plätze beruflicher Teilhabe für Menschen mit psychischen Behinderungen. Durch die Architektur nach dem Konzept der Healing Architecture gibt es erstmalig in Niedersachsen einen Ort, der Gesundheit, Wohlbefinden und Begegnung fördert und damit über seine Funktion als Arbeitsort hinaus als soziale Anlaufstelle im Gemeinwesen genutzt werden soll. Das Projekt richtet sich an alle Anwohner*innen im Kurort Bad Laer, insbesondere an ältere Menschen sowie an Frauen und Männer, die durch bestehende Strukturen bislang nur eingeschränkt erreicht werden und deren Zugang zu sozialer Einbindung, Begegnung im Alltag sowie zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten begrenzt ist. Im Fokus stehen damit besonders Menschen, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur wenig in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer Netzwerkstelle, die Anwohner*innen aktiv anspricht, gemeinsam mit ihnen und lokalen Akteur*innen Bedürfnisse und Wünsche erhebt, Themen und Ideen sichtbar macht und daraus niedrigschwellige Angebote der Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung ableitet. Diese können am Standort der Osnabrücker Werkstätten oder an anderen geeigneten Orten in Bad Laer stattfinden. Zugleich erproben die Osnabrücker Werkstätten mit dem Projekt eine neue Rolle als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen, der berufliche Teilhabe mit Begegnung, Beteiligung und lokaler Vernetzung verbindet. Innovativ ist die bewusste Verbindung von Methoden der Gemeinwesenarbeit mit fachlichen Ansätzen der Eingliederungshilfe. Die Osnabrücker Werkstätten bringen ihre Erfahrungen in personenzentrierter Bedarfsermittlung, Empowerment, Teilhabeplanung und sozialer Unterstützung in den Sozialraum ein. Ziel ist es, Gesundheit zu fördern, neue soziale Beziehungen zu ermöglichen und vorhandene Ressourcen in Bad Laer besser miteinander zu verbinden. Am Ende sollen in Bad Laer niedrigschwellige Begegnung stattfinden, Menschen leichter miteinander in Kontakt kommen, neue bedürfnisorientierte (Gesundheits-)Angebote bestehen und tragfähige Netzwerke lokaler Akteur*innen entstehen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer für kleinere Kommunen typischen Größe und Sozialstruktur und damit ein geeigneter Ort, um modellhaft zu erproben, wie Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Bad Laer ist bereits von einem gewissen Miteinander, einer aktiven Zivilgesellschaft und einer hohen Identifikation vieler Menschen mit ihrer Gemeinde geprägt. Gleichzeitig arbeiten Institutionen und Akteur*innen bislang vielfach nebeneinander statt systematisch miteinander, sodass Potenziale für Kooperation, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Entwicklung des Gemeinwesens noch nicht ausreichend genutzt werden. Zugleich gibt es in Bad Laer Menschen, für die soziale Einbindung, Begegnung im Alltag und der Zugang zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten nicht selbstverständlich sind, insbesondere ältere Menschen sowie Frauen und Männer u.a. mit Migrationserfahrung, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur eingeschränkt in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Mit dem neuen Standort der Osnabrücker Werkstätten im zentral gelegenen Gesundheitszentrum tritt ein neuer sozialer Akteur in das Gemeinwesen ein. Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinden begrüßen das Vorhaben ausdrücklich und wollen sich in das Vorhaben einbringen. Damit bietet Bad Laer gute Voraussetzungen für ein Modellprojekt, das vorhandene Ressourcen aufgreift, Akteur*innen stärker miteinander vernetzt und Impulse für eine integrative Gemeinwesenarbeit und Gesundheitsförderung mit möglicher Übertragbarkeit auf andere Kommunen im ländlichen Raum setzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Laer
Beschreibung
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Kurgemeinde im Landkreis Osnabrück mit 9.426 Einwohnerinnen. Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet und ist bewusst nicht auf einzelne Teilräume begrenzt. Ziel ist es, Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung für alle Bewohner*innen zu stärken und dabei insbesondere auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die durch bestehende Strukturen nur schwer erreicht werden. Um diese Personen überhaupt ansprechen und ihre Bedarfe erfassen zu können, ist eine gemeindeweite Perspektive erforderlich: Nur wenn der Ort in seiner Gesamtheit betrachtet wird, lässt sich nachvollziehen, wo Menschen sich im Alltag bewegen, welche Zugänge bereits bestehen, wo Lücken im Erreichen bestimmter Gruppen liegen und an welchen Orten niedrigschwellige Kontaktaufnahme gelingen kann. Die Sozialstruktur verdeutlicht die Relevanz dieses Ansatzes: 21 % der Einwohnerinnen sind 60 Jahre und älter, 17 % sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre, 16 % haben eine andere Staatsangehörigkeit. Das Projektgebiet wird daher als zusammenhängender Sozialraum verstanden, in dem Bedarfe ortsweit erhoben und passende Angebote gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen entwickelt werden.
Einwohnerzahl
9426
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bad Laer, 2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Verbindung personenzentrierter Methoden der Eingliederungshilfe mit sozialräumlicher Gemeinwesenarbeit wird im Projekt erstmals modellhaft im ländlichen Raum erprobt. Ausgangspunkt sind Gespräche und Begegnungen im Alltag des Ortes. Durch aufsuchende Gespräche, Walk-and-Talk-Formate und persönliche Kontakte werden Bedürfnisse, Interessen und Ideen von Bewohner*innen sichtbar gemacht. Methoden der Eingliederungshilfe erweitern diesen Ansatz um personenzentrierte Verfahren der Bedarfsermittlung, Beteiligung und Ressourcenaktivierung. Elemente der Persönlichen Zukunftsplanung, etwa Netzwerkkarten, Unterstützer*innenkreise oder die Methode „Meine Orte“, helfen dabei, soziale Beziehungen, wichtige Treffpunkte und vorhandene Ressourcen im Sozialraum gemeinsam mit Bewohner*innen zu erkunden. Ergänzend wird mit Empowerment-Ansätzen gearbeitet, um Bewohner*innen zu ermutigen, eigene Ideen einzubringen und Aktivitäten im Quartier aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig richtet sich der Blick nicht nur auf individuelle Bedürfnisse, sondern auch auf Umweltbedingungen im Ort: mögliche Barrieren werden sichtbar gemacht und Zugänge zu gemeinschaftlichen Angeboten verbessert. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen bedarfsgeleitete Angebote der Begegnung, Teilhabe und Gesundheitsförderung entwickelt sowie Kooperationen und Netzwerke im Ort gestärkt. Der neue Werkstattstandort bietet hierfür einen ersten Ort der Begegnung und Austauschmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich im Alltag im Ort begegnen, gemeinsam Zeit verbringen und aus anfänglicher Teilnahme tragfähige Beziehungen entstehen, sichtbar daran, dass Treffen auch jenseits der Angebote verabredet und weitergeführt werden.
Beschreibung
Bedürfnisse aus Gesprächen und Begegnungen im Ort nachweislich Grundlage für Themen, Formate und Entscheidungen sind und Angebote partizipativ entwickelt werden.
Beschreibung
Vorhandene Kompetenzen, Orte und Initiativen im Ort sichtbar gemacht, einbezogen und gezielt für neue Formate und Kooperationen genutzt werden.
Beschreibung
Tragfähige Kooperationen bestehen, regelmäßige Austauschrunden stattfinden und gemeinsame Aktivitäten über Einzelformate hinaus entstehen.
Beschreibung
Bestehende Orte sinnvoll genutzt, neue Treffpunkte erprobt und Zugänge zu Räumen und Angeboten für unterschiedliche Gruppen verbessert werden.
Beschreibung
Akteur*innen aus Gesundheit, Ehrenamt, Kirche, Kultur und Kommune gemeinsam planen, Informationen teilen und Angebote aufeinander abstimmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bad Laer (Bürgermeister*in / Verwaltungsspitze)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und Kulturverein Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourist-Information Bad Laer, Glandorfer Straße 5, 49196 Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, Z. B. Caritas Pflegedienst Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Bad Laer; Café International - Interkulturelles Begegnungs- und Beratungsangebot im Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitszentrum Bad Laer, Kurmittelhaus Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Bad Laer (Hilterstraße), Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelhandel und Gastronomie im Ortskern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale und regionale Presse (NOZ); Gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen aller Altersgruppen, informelle Nachbarschaften, Ortsvorsteher*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Bad Laer
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Erfolgreiche Formate und Kooperationen werden im Ort verstetigt und in bestehende oder gemeinsam mit lokalen Partnern neu geschaffene Strukturen überführt. Zugleich erprobt das Projekt die neue Rolle der Osnabrücker Werkstätten als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen. Erfahrungen werden ausgewertet, aufbereitet und für weitere Standorte, Träger des Sozialwesens und Kommunen im ländlichen Raum nutzbar gemacht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von Neubau zu Nachbarschaft

Ansprechpartner
Julia Gebauer
Funktion Koordination Nachbarschaftszentrum
Quartierspat*innen verbinden Nachbarschaft und Viertel
Projektbeschreibung
Im Norden von Braunschweig wächst angrenzend an das Siegfriedviertel seit über 10 Jahren eines der größten Neubaugebiete der Stadt mit rund 1.700 Wohnungen. Immer mehr Menschen ziehen in das Quartier – Familien, ältere Menschen, Alleinlebende und Zugezogene aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Während neuer Wohnraum entsteht, fehlen vielerorts gewachsene Nachbarschaften, Begegnungsorte und stabile soziale Strukturen. Viele BewohnerInnen leben noch nebeneinander statt miteinander. Gerade in der frühen Entwicklungsphase eines neuen Quartiers entscheidet sich jedoch, ob ein Stadtteil zu einer lebendigen Nachbarschaft mit gegenseitiger Unterstützung wächst – oder zu einem anonymen Wohngebiet ohne Bindung. Ohne gezielte Impulse drohen fehlende Vernetzung, geringe Beteiligung und ungenutzte Potenziale der Bewohnerschaft. Hier setzt das Projekt an und greift auf GWA-Expertise aus dem Siegfriedviertel zurück. Ziel ist es, frühzeitig tragfähige soziale Strukturen aufzubauen, Beteiligung zu stärken und eine lebendige Nachbarschaft im Quartier zu entwickeln. Fachkräfte der Quartiersarbeit begleiten diesen Prozess professionell: Sie vernetzen lokale AkteurInnen, moderieren Beteiligungsprozesse und unterstützen BewohnerInnen dabei, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Ein zentraler Baustein ist der Aufbau eines Netzwerks von QuartierspatInnen. Engagierte BewohnerInnen werden gewonnen, qualifiziert und begleitet, um als AnsprechpartnerInnen im Quartier zu wirken, Begegnung zu fördern und neue NachbarInnen beim Ankommen zu unterstützen. Bereits vorhandene räumliche Ressourcen bieten wichtige Ansatzpunkte: Als Kooperationspartner stellt die Nibelungen Wohnbau das Foyer eines Wohngebäudes für Quartiersforen, Veranstaltungen und andere Aktivitäten zur Verfügung. Zu dem gibt es einen selbstorganisierten Treffpunkt von einem weiteren Bauträger. Kooperationen mit sozialen Trägern, Fachstellen und der Wohnungswirtschaft bündeln Ressourcen und stärken die soziale Infrastruktur im Quartier. Am Ende der Projektlaufzeit sollen funktionierende Beteiligungsstrukturen, ein stabiles Netzwerk von QuartierspatInnen sowie nachhaltige Kooperationen etabliert sein. Ziel ist langfristig, sozialarbeiterische Unterstützung zu reduzieren – durch eine selbsttragende Nachbarschaft, in der BewohnerInnen Verantwortung übernehmen und ihr Wohnumfeld gemeinsam gestalten. Soziale Stabilität im Quartier ist dauerhaft gesichert und eine Finanzierung über das Projekt hinaus ist gewährleistet.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Siegfriedviertel ist in den vergangenen Jahren auf ehemals gewerblich und industriell geprägten Flächen ein neues Wohnquartier entstanden. Inzwischen leben hier rund 2.890 Menschen. Ein weiterer Bauabschnitt steht noch aus, sodass in den kommenden Jahren zusätzliche BewohnerInnen hinzukommen werden. Während der Wohnraum schnell entstanden ist, hat sich eine soziale Infrastruktur bislang kaum entwickeln können. Die wenigen Begegnungsorte sind aufgrund unterschiedlicher Bauträger kaum abgestimmt. Möglichkeiten zur Beteiligung sowie nachbarschaftliche Netzwerke befinden sich erst im Aufbau. Viele Menschen leben im selben Quartier, ohne sich zu kennen oder miteinander in Austausch zu kommen. Gerade für zugezogene BewohnerInnen fehlen niedrigschwellige Angebote, um Kontakte zu knüpfen und sich im Quartier zu orientieren. Auch die alltägliche Infrastruktur ist nur eingeschränkt vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte sind im Quartier begrenzt und bieten daher nur wenige Gelegenheiten für Begegnung im Alltag. Zudem erschweren städtebauliche Rahmenbedingungen die Entwicklung lebendiger Nachbarschaften. Große versiegelte Flächen und eine dichte Bebauung führen dazu, dass sich das Quartier im Sommer stark aufheizt. Der direkte Fußweg ins angrenzende Siegfriedviertel ist nicht beleuchtet, in schlechtem Zustand und wird insbesondere in den Abendstunden von vielen Bewohner*innen als unsicher wahrgenommen. Im Siegfriedviertel bestehen bereits etablierte Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Um diese Erfahrungen und Netzwerke in das wachsende Quartier zu übertragen, fehlen derzeit finanzielle und personelle Ressourcen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Neue Nordstadt
Beschreibung
Neue Nordstadt (Großbaublock Bezirk 16.3, im Statistischen Stadtbezirk 02)
Einwohnerzahl
2890
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig I Referat Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung I Berechnung Sozialplanung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen quartiersorientierten Ansatz im Sinne des Quartiersmanagement. Ziel ist es , im Neubaugebiet frühzeitig tragfähige Nachbarschaftsstrukturen aufzubauen, Beteiligung zu fördern und die soziale Entwicklung des Quartiers aktiv zu begleiten. Ein zentraler Bestandteil ist die Einbindung und Entwicklung von Quartierspat*innen als niedrigschwellige Ansprechpartner*innen im Wohnumfeld. Durch Beteiligungsformate (z.B. Quartiersforum), Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Institutionen, Verwaltung und weitere Akteure miteinander vernetzt . Dabei wird bewusst ein Brückenschlag zum angrenzenden Siegfriedviertel hergestellt, um bestehende Strukturen, Erfahrungen und Angebote einzubeziehen und den Austausch zwischen dem neuen und dem gewachsenen Quartier zu stärken. Das Projekt stärkt die soziale Kohäsion im Quartier, indem Begegnung, gegenseitige Unterstützung und gemeinschaftliches Engagement gefördert werden. Niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten ermöglichen es den Bewohner*innen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Wohnumfeld zu übernehmen. Der Ansatz verfolgt zudem eine präventive Wirkung: Durch frühzeitige Vernetzung, Beteiligung und nachbarschaftliche Unterstützung können Konflikte reduziert, Isolation entgegengewirkt und ein positives Zusammenleben gefördert werden. Quartierspat*innen fungieren dabei als Bindeglied zwischen Nachbarn, Einrichtungen und Verwaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, lokale Initiativen, soziale Einrichtungen und Verwaltung regelmäßig zusammenarbeiten, sich austauschen und gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zur Entwicklung des Quartiers umsetzen.
Beschreibung
Foyer im Quartier regelmäßig für Veranstaltungen, Beteiligungsformate und Netzwerktreffen genutzt wird und damit Austausch, Kooperation und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier ermöglicht
Beschreibung
vorhandene Kompetenzen, Engagement und Initiativen im Quartier aktiviert und vernetzt werden und Quartierspat*innen gemeinsam mit Fachkräften als niedrigschwellige Ansprechpartner für Unterstützung, Beratung und präventive Nachbarschaftsarbeit wirken
Beschreibung
Bewohner*innen erhalten die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und im Sinne von Empowerment Projekte im Quartier zu initiieren und umzusetzen. Quartierspat*innen übernehmen Verantwortung für Aktivitäten und stärken die nachbarschaftliche Unterstützung
Beschreibung
Bewohner*innen Bedarfe und Ideen einbringen können, sich gehört fühlen und niedrigschwellige Beratung im Quartier erhalten. Bedarfe werden früh erkannt, präventiv aufgegriffen u. bei Bedarf an passende Kooperationspartner/Unterstützungsangebote vermittelt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH (offizieller Projektpartner)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ambet e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder - und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Salm Studio (Mansfeld Löbbecke Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Vielfalt (Volkshochschule Braunschweig GmbH)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Kita (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat/ Bezirksbürgermeisterin
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune fördert im benachbarten Viertel ein Nachbarschaftszentrum, das von d. Lebenshilfe in Kooperation mit der DWB betrieben wird. Die Anbindung der Quartierspat*innen an die Fachkräfte bleibt gesichert. Expertise/Kontakte sind vorhanden, sowie großes Interesse von wesentl. Bauträgern, das Projekt zu unterstützen. Aufgrund von Synergieeffekten kann nach d. Förderung der Personaleinsatz reduziert werden. Bewährte Partner arbeiten zusammen, weitere Fördermittel werden gesucht. Siehe Anlage.
Galerie
260310foyer
260310zugang innenhof
260310neubaugebiet 5
img 4089
260310neubaugebiet 6
260310neubaugebiet 2
260310neubaugebiet 4
260310spargelstrasse
260310zugang foyer
Zustimmung Veröffentlichung
On