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Ältere Bewohner/innen (ab 60)

Verstetigung der Angebote im Commons Zentrum Lüneburg

Ansprechpartner
Jonas Korn
Funktion Vorstand
Schaffung von 2 Minijobs zur Verstetigung vielfältiger ehrenamtlicher Angebote
Projektbeschreibung
Das Commons Zentrum Lüneburg ist ein ehrenamtlich getragenes Nachbarschaftszentrum im Südwesten Lüneburgs, das sich seit Herbst 2024 als lebhafter Begegnungs- und Mitmachort für alle Menschen etabliert. Auf dem Gelände einer ehemaligen Motorenwerkstatt entstehen verschiedenste Initiativen und Räume für viele Aktivitäten. Das Commons Zentrum ist niedrigschwellig nutzbar. Alle Angebote werden ehrenamtlich und auf Spendenbasis bereitgestellt. Hierzu zählen Spieletreffs, Sportangebote, gemeinsames Kochen, Feste, Vorträge, Konzerte, gemeinsames Musizieren und weitere mehr. Ein Schwerpunkt liegt auf handwerklichen und kreativen Tätigkeiten wie Holzwerken, Fahrradreparatur, Nähen, Töpfern, Gerätereparatur, Drucken, Malen, Gärtnern. Hinzu kommen ein Schenkladen, ein Leihladen und kleinere Ressourcen, die vor Ort genutzt werden können. An zwei Wochentagen gibt es Öffnungszeiten, während derer die meisten Angebote allen Gästen offen stehen. Das Commons Zentrum ist ein Freiraum, der vielen Vorhaben aus der Lüneburger Bevölkerung ein Dach gibt. Mit den hier beantragten Mitteln sollen zwei Minijobs geschaffen werden, die dabei helfen, die Angebote des Commons Zentrums zu erhalten und auszubauen. Durch die sehr gute Annahme der Angebote entsteht der Bedarf, die Betreuung der Öffnungszeiten sowie die Administration des Projekts mit bezahlten Stellen zu besetzen. Diese Aufgaben bedürfen Kontinuität, sodass das Zentrum weiter durch die Initiative von Gästen und Aktiven belebt werden kann.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Commons Zentrum wird als Nachbarschafts- und Begegnungsort ausgesprochen gut angenommen. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen beteiligen sich, nehmen die geschaffenen Angebote wahr und unterstützen mit Sachspenden oder tatkräftig. "Der Laden brummt." Durch die Vielzahl der Veranstaltungen, Kontakte, Anliegen und Begegnungen drängt sich der Bedarf auf nach einer kontinuierlichen Besetzung der Öffnungszeiten einerseits sowie andererseits der Öffentlichkeitsarbeit, Außenkommunikation und allgemeiner Koordination. Auch dadurch, dass sich das Publikum aus Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammensetzt, ist hier immer wieder Vermittlungsarbeit und ein hohes Maß an Zuwendung erforderlich, das im Allltag mitunter mit einer rein ehrenamtlichen Arbeit kollidiert: Aktive Mitglieder werden überfordert, wenn sie nach Feierabend Öffnungszeiten betreuen und nicht genügend Kapazitäten für das lebhafte Geschehen vorhanden sind. Die beantragten Stellen sollen helfen, eine bessere Abdeckung der essenziellen Aufgabenbereiche zu gewährleisten, sodass Reibungen im alltäglichen Betrieb besser aufgefangen werden können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Bockelsberg-Mittelfeld-Oedeme
Beschreibung
Das Commons Zentrum liegt zwischen den Stadtteilen Bockelsberg, Mittelfeld und Oedeme. Während Oedeme als gehobener Stadtteil gilt, handelt es sich bei Bockelsberg und Mittelfeld um klassische Arbeiterviertel, die über die Jahrzehnte eine hohe Durchmischung aufweisen. In der Nähe des Commons Zentrums befinden sich zwei Unterkünfte für Geflüchtete und eine Aufnahmestelle für Obdachlose bzw. sozialpsychologisch betreuungsbedürftige Menschen. Viele Menschen aus diesen unterschiedlichen Unterkünften zählen zu den regelmäßigen Besucher*innen des Commons Zentrums. Durch die soziale Durchmischung in den umliegenden Vierteln, die sich auch im Publikum niederschlägt, kommt es im Commons Zentrum zu vielen milieu- und herkunftsübergreifenden Kontakten.
Einwohnerzahl
75000
Quelle / Anmerkungen
Das Commons Zentrum wird von Menschen aus dem gesamten Lüneburger Stadtgebiet genutzt, teilweise darüber hinaus.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Commons Zentrum stellt eine Plattform für ehrenamtliches, nachbarschaftliches Engagement dar. Durch Räume, Ausstattung und einen gut funktionieren strukturellen Rahmen können Anwohner*innen zusammen kommen und einzelne Projekte und Veranstaltungen umsetzen oder neue Gruppen initiieren, die kontinuierlich Angebote bereitstellen. Durch diese Möglichkeiten werden Austausch und Zusammenhalt in der Bevölkerung gestärkt und das Gemeinwesen gefördert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen Lüneburgs sind willkommen und können das Commons Zentrum nutzen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es bestehen Kooperationen mit beherzt e.V., Seebrücke (Grenzenlose Solidarität e.V.), Foodsharing, VCD und weitere.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtskoordinatorin Kathrin Wolter, Sozialdezernentin Gabriele Scholz, Stadtentwicklung Oliver Bruns, Stadtteilmanager*innen Max Werner und Jasmin Stecker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mamagei Kollektiv, Kulturnetzwerk NullpunktNull
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Commons Zentrum finanziert sich durch Tagesspenden, Fördermitgliedschaften und beantragte Förderprogramme. Es wird angestrebt, das Commons Zentrum fest in der Stadt zu etablieren und das Gebäude samt Grundstück langfristig zu pachten. Dabei wird auch Wert darauf gelegt, die konstruktive Zusammenarbeit mit städtischen Stellen fortzuführen und auszubauen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohnerinnen im Stadtteil zu erhöhen, Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und Unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -läge offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürgerinnen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohnerinnen bereits sichtbar, Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden, Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen Ilmenauwiesen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer Flausnummern 1-33) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großflächige Grünanlagen, wie die Ilmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Zählung auf Anfrage beim Bürgerund Standesamt der Flansestadt Uelzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de /kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de /kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de /kommunen/uelzen-ue
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohnerinnen sowie auf vertikaler Ebene unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohnerinnen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen, Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohnerinnen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-KITa Ilmenauufer und Tivolistraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Woltersburger Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Familiensservicebüro der Hansestadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Uelzen (Landkreis): Gesundheitslotsin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2029 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung, So können idealerweise Unterstützerinnen, wie die Kommune, gewonnen werden, Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Theresienhof.connect

Ansprechpartner
Ursel Ballin
Funktion Heimleitung
Digital und nah im Quartier Goslar / Rammelsberger Straße
Projektbeschreibung
Theresienhof.connect stärkt als digitale Plattform das nachbarschaftliche Zusammenleben, die soziale Teilhabe und die Vernetzung im Quartier rund um die Rammelsberger Straße in Goslar. Ziel ist der Aufbau einer digitalen und analogen Quartiersplattform, die Bewohner:innen, Angehörige, Nachbarschaft und lokale Akteur:innen verbindet und den Zugang zu Angeboten im sozialen Nahraum deutlich erleichtert. Viele Angebote im Quartier – Freizeitaktivitäten, Beratungen, ehrenamtliche Initiativen, kirchliche oder vereinsgetragene Formate – sind bisher nur punktuell sichtbar oder gar nicht miteinander vernetzt. Gleichzeitig verändert sich die Zielgruppe: Jüngere Angehörige sowie die nachrückende ältere Generation sind digital wesentlich kompetenter, während bestehende Bewohnende Unterstützung bei der digitalen Teilhabe benötigen. Mit der Plattform Theresienhof.connect entsteht eine niedrigschwellige Möglichkeit, soziale Teilhabe digital wie analog zu stärken. Es sollen Informationen zu Angeboten, Veranstaltungen, Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungen und Kontakten im Quartier sichtbar werden. Für Bewohner:innen des Senioren- und Pflegezentrums Theresienhofs werden Betreuungs- und Freizeitangebote ebenso barrierearm zugänglich wie relevante Quartiersangebote. Angehörige erhalten einen strukturierten Kommunikationskanal zur Einrichtung, Beratung und Besuchsplanung. Quartiersakteur:innen – Vereine, Ehrenamtliche, Nachbarschaftsgruppen – können sichtbar werden, Angebote einbinden oder neue Kooperationen entwickeln. Das Projekt setzt auf enge Zusammenarbeit: Bewohnende, Angehörige, Quartiersbewohnende und lokale Partner werden aktiv in die Entwicklung eingebunden. Analoge Begleitangebote (z. B. Sprechstunden, Workshops, offene Treffpunkte) sichern Zugänglichkeit und sozialen Zusammenhalt. Ziel ist ein alltagsnaher Beitrag zu Teilhabe, Vernetzung und Integration im Quartier, der sowohl digitale wie klassische Gemeinwesenarbeit verbindet und langfristig verstetigt werden kann.
Laufzeit
2026-03-23 00:00:00
Ausgangslage
Der Theresienhof liegt in einem sozial heterogenen Quartier in Goslar, in dem es eine Vielzahl einzelner Aktivitäten gibt, jedoch keine systematische Vernetzung und Sichtbarkeit dieser Angebote. Bewohnende und Anwohnende berichten von fehlenden Begegnungsorten, wenig strukturierten Informationskanälen sowie unübersichtlichen Zugängen zu bestehenden Freizeit‑, Unterstützungs‑ und Beratungsangeboten. Die Bewohnendenstruktur in der Pflegeeinichtung wird sich in den kommenden Jahren verändern: Die Generation der Babyboomer rückt ins pflegerelevante Alter und ist mit digitalen Zugängen vertraut, gleichzeitig benötigen viele aktuelle Bewohnende Unterstützung beim Erhalt oder Ausbau digitaler Kompetenzen. Angehörige wünschen sich transparentere Informationen und leichtere Kontaktmöglichkeiten. Quartiersakteur:innen haben großes Interesse an Kooperation, verfügen jedoch über keine gemeinsame Plattform. Bisher existieren viele voneinander getrennte analoge und digitale Einzelanwendungen, sodass soziale Teilhabe, Information und Kooperation häufig von Zufällen oder persönlichen Kontakten abhängen. Dadurch entstehen Lücken – sowohl für Bewohnende (interne Angebote) als auch für Nachbar:innen (Quartiersangebote, Beratungen, Ehrenamt). Das Projekt adressiert diese Probleme mit einem integrierten Ansatz: Aufbau einer zugänglichen Quartiersplattform, Förderung von Begegnung, Abbau sozialer Isolation, Stärkung der Anschlussfähigkeit im Quartier und Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Akteur:innen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Rammelsberger Straße (Quartier rund um den Theresienhof)
Beschreibung
Wohn- und Sozialraum um den Theresienhof, geprägt durch eine Mischung aus Wohnbebauung, seniorennahen Angeboten, sozialräumlichen Herausforderungen, teils geringem Zuschnitt an Begegnungsorten und vielfältigen, aber wenig vernetzten Akteur:innen
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
https://www.goslar.de/wirtschafts-und-zukunftsort/goslar-in-zahlen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung: Goslar gilt als eine Region mit einem hohen Anteil an älteren Menschen, der Landkreis zählt zu den ältesten in Niedersachsen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt klaren Prinzipien der Gemeinwesenarbeit: aktivierend, beteiligungsorientiert und sozialraumbezogen. Durch Nutzung sowohl digitaler als auch analoger Methoden werden unterschiedliche Zielgruppen niederschwellig eingebunden. Bewohnende, Angehörige, Nachbarschaft und lokale Akteur:innen gestalten Angebote, Strukturen und Inhalte der Plattform mit. Workshops, Interviews, Befragungen und Testphasen ermöglichen Mitwirkung in allen Projektphasen. Die digitale Plattform dient als Werkzeug für die GWA: Sie macht Bedarfe sichtbar, unterstützt Beteiligungsprozesse, stärkt die Selbstorganisation und erleichtert Kooperation. Gleichzeitig entstehen analoge Begegnungsformate – wie Sprechstunden, Quartiersgespräche, Beteiligungswerkstätten –, die Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen schaffen. Die Arbeit ist lebensweltorientiert, partizipativ und setzt gezielt auf Empowerment: Menschen sollen sich einbringen, Angebote entwickeln oder gemeinsam aktiv werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn alle Aktuere gewonnen sind und die Angebote im Quartier etabliert sind
Beschreibung
Wenn die Angebote bedürfnisorientiert und pratizipativ entwickelt wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Goslar, Schützenverein, Tierschutzverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Harz Heide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Campus Kita; Kita Liliput
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Frankenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen des Quartiers
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird dauerhaft in die Strukturen des Theresienhofs und der Quartiersarbeit integriert. Die Plattform wird nach Projektende weiterbetrieben und technisch wie analog gepflegt. Kooperationen werden verstetigt, analoge Treffpunkte und Austauschformate bleiben bestehen. Die Ergebnisse dienen als Modell für weitere Einrichtungen der Unternehmensgruppe.
Galerie
theresienhof.connect quer
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebensraum Nordstemmen

Ansprechpartner
Paloma Klages
Funktion Koordinatorin
Das Herz der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Der Verein KOMM Nachbarschaftszentrum e.V. ist Träger des örtlichen Mehrgenerationenhauses und möchte nun durch Umzug in neue und größere Räumlichkeiten sowie Zusammenarbeit mit weiteren Partnern im Sozialraum die Angebote ausbauen und kann dann die Möglichkeiten zur Unterstützung für Menschen aus der Umgebung an die Bedarfe anpassen. Die Netzwerkstrukturen sollen ausgebaut werden. Dazu soll das neue Haus Treffpunkt sein und dort sollen Räume zur Verfügung stehen, um zunächst gemeinsam bedarfsorientierte Angebote zu entwickeln und auch stattfinden lassen zu können. Beratungsangebote können dezentral (außerhalb der Kreisstadt) im ländlichen Raum angeboten werden, um Fahrtkosten und -wege zu minimieren. Sprachkursangebote für Erwachsene sowie Kurse zur Grundbildung sind vor Ort notwendig, begleitend dazu soll eine Kinderbetreuung stattfinden, um die Teilnahme auch Eltern mit kleinen Kindern zu ermöglichen. Die Position eines/r Grundbildungsbeauftragten soll etabliert werden. Herzstück sollen gemeinsame Mahlzeiten sein. Einerseits präventiv zur Vermeidung der Folgen von Vereinsamung, um das soziale Miteinander zu stärken und Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen (Mitarbeitende umliegender Firmen und der Verwaltung, Menschen im Seniorenalter, Schulkinder, Nachbarn, Ehrenamtliche). Hierzu soll eine Küche eingerichtet werden. Neben der professionellen Koordination und Verwaltung, können hierbei ehrenamtliche Strukturen gestärkt werden und sich gezielt einbringen. Für Kinder und Jugendliche sollen schulbegleitend Angebote zusätzlich zur Lernförderung durch Bildung und Teilhabe geschaffen werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind Angebote für Menschen im Seniorenalter von gemeinsamen Ausflügen und Freizeitgestaltung bis zu Vorträgen zu aktuellen Themen. Auch ausländische SeniorInnen sollen einbezogen werden. Eine neu erstellte Broschüre soll über die Angebote im Gemeindegebiet Auskunft geben - durch das Seniorennetzwerk ehrenamtlich erstellt. In einem Veranstaltungsraum können auch gesundheitsfördernde Bewegungsangebote für div. Gruppen durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Mobilität soll eine E-Riksha angeschafft werden, um geheingeschränkte Menschen zB zum Mittagessen abzuholen oder bei Einkaufsfahrten klimaschonend eingesetzt zu werden, da das ÖPNV-Angebot begrenzt ist. Zur Verfügung stehen ehrenamtliche Fahrer. Als Gemeinde mit Menschen aus zZt 81 Nationen sind auch Integrationsangebote notwendig. Die Nachfrage nach interreligiösen Treffen ist momentan groß.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Nordstemmen besteht aus 10 Ortschaften, zu unterschiedlichen Ober- und Mittelzentren orientiert, mit mäßigem sozialen Zusammenhalt. Im Kernort befindet sich seit fast 25 Jahren das Nachbarschaftszentrum in sehr beengten Räumlichkeiten. Zur Anpassung der Angebote an die tatsächlichen und mittlerweile veränderten Bedarfe soll demnächst ein größeres Haus bezogen werden, um NutzerInnen ein breiteres Spektrum anzubieten, um einen Anlaufpunkt im Alltag anzubieten, um Menschen miteinander zu vernetzen und um dadurch Folgen von Einsamkeit zu minimieren - mit barrierefreiem Zugang. Hilfestellung bei alltäglichen Problemen wie auch Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Veranstaltungen generationsübergreifenden Begegnungen sollen ausgebaut werden, vor allem durch das Angebot vom gemeinsamen Mahlzeiten. Ein sozialer Mittagstisch soll eingeführt werden. Momentan leben in der Gemeinde gut 12000 Menschen, davon 880 Nicht-Deutsche aus mindestens 80 Nationen. Die Integration soll intensiviert werden. Um Fahrten in die Kreisstadt zu minimieren, soll vor Ort das Beratungs- wie auch ein Sprachförderangebot ausgebaut werden. Ein großer Raum soll Veranstaltungen dienen, zB auch für Gottesdienste, da die kath. Kirche aufgegeben wurde, aber auch für Schulungen, Kurse, Info-Tage etc. zur Verfügung stehen. Für Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit soll parallel zu den Kursen vor Ort eine Kinderbetreuung durch Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte angeboten werden. Es soll enstehen, was fehlt: Ein Ort zum Unterstützen und Vernetzen von Menschen mit gleichen Interessen, Wünschen und Bedarfen - als Treffpunkt und Anlaufstelle.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordstemmen Gemeindegebiet
Beschreibung
Kommunale Gebietsgrenze
Einwohnerzahl
11857
Quelle / Anmerkungen
LSN Stand 30.09.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht-Deutsche in der Gemeinde Nordstemmen gemeldet zum Stichtag 30.09.25
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen, Bertelsmann Stiftung
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Als Nachbarschaftszentrum bieten wir Unterstützung in allen Lebenslagen und fördern die Hilfe zur Selbsthilfe und bieten Partizipation. Es soll in einem neuen Zentrum eine Anlaufstelle entstehen, in der durch Haupt- und Ehrenamt bestehende Beratungsstrukturen breiter gefächert und weiter ausgebaut werden sollen. Ein weiterer Aspekt sind Begegnungen zwischen Generationen, Nationen und Religionen. Damit soll den Folgen von sozialer Einsamkeit bis Isolation entgegengewirkt werden und ein Treffpunkt für gemeinsame Veranstaltungen, Mahlzeiten und neue Kontakte entstehen. Es können Arbeitsplätze entstehen und Menschen können sich ehrenamtlich engagieren, durch deren Können und Wissen andere profitieren dürfen. Die Integration von Menschen aller Nationen kann optimiert werden. Wichtig ist dabei, dass das gesamte Projektgebiet miteinbezogen wird, da es bislang kaum Interaktionen zwischen allen Orten in der Gemeinde gibt bzw nicht alle zum Kernort orientiert sind. Ebenfalls soll Menschen mit Assistenzbedarf die Teilhabe ermöglicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
..es bereichernde internationale Kontakte gibt und sich Begegnungen zwischen Milieuschichten, Nationen und Religionen auf Augenhöhe entwickeln
Beschreibung
die bestehenden Strukturen ausgebaut und angenommen werden
Beschreibung
wertschätzend miteinander umgegangen wird und unabhängig von ethnischen, religiösen und herkunftsbedingten Vorraussetzungen ohne Benachteiligung physischer und psychischer Gestellung friedlich nachbarschaftlich gelebt wird.
Vorhandene Strukturen
Den Verein gibt es seit 25 Jahren und ist seit vielen Jahren auch Träger eines Mehrgenerationenhauses im Bundesprogramm. Diese geforderten Vorgaben und Handlungsfelder werden bereits umgesetzt, aber teilweise nur im begrenzten Maße, was durch diese Förderung ausgebaut werden soll und etwas Beständigkeit erfahren soll. Die Angebotsentwicklung entsteht durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner unter Berücksichtigung der aktuellen Bedarfe vor Ort oder präventiv.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde Heilig Geist, Kirchort St. Michael Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MTB GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marienbergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Asternschule Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Barnten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunsthaus Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leine Deister Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Asyl-Migration-Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sobera e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorennetzwerk in der Gemeinde Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein geeignetes Gebäude wurde gefunden und befindet sich derzeit in der Umbauphase. Eine Anmietung für mindestens sieben Jahre ist vereinbart worden - bislang sind noch keine Verträge unterschrieben. Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe ausgestattet, einen barrierefreien Zugang erhalten und zentral an der Hauptstraße gelegen sein - auf halber Strecke zwischen Bahnhof und Rathaus. Für E-Fahrzeuge wird es eine Lademöglichkeit geben, sowie (in einem anderen Gebäude) eine Fahrradwerkstatt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Eingliederung einer Langzeitarbeitslosen in das Erwerbsleben.

Ansprechpartner
Joachim Taplan
Funktion Vorstand
Wiedereingliederung einer Langzeitarbeitslosen in das Berufsleben Unterstützung von Hilfeempfängern und ehrenamtlichen Helfern. Sozialer Bereich.
Projektbeschreibung
Unser Verein unterstützt Generationen übergreifend Hilfebedürftige im täglichen Leben. Die Unterstützung erfolgt durch ehrenamtliche Helfer. Durch die größe des Vereins und der zunehmenden Anzahl der Hilfebedürftigen ist geplant eine 30 Stunden Kraft einzustellen. Diese Kraft wäre Ansprechpartnerin für die Ehrenamtlichen und die Hilfesuchenden. Bisher ist diese Unterstützung nur stundenweise möglich. Idee ist eine Langzeitarbeitslose dafür befristet einzustellen. Diese hat in den letzten Jahren regelmäßig berufliche Maßnahmen durch die Argentur für Arbeit durchgeführt. Eine Anstellung hat sich daraus aber nicht ergeben. Aus Sicht des Vereins wäre sie eine sehr gute Ansprechpartnerin für die Mitglieder da eine große Sozialkompetenz vorliegt. Da der Verein nicht die finanziellen Mittel hat für eine festangestellte Mitarbeiterin versuchen wir das über die Förderung zu erreichen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Projektgebiet
Einwohnerzahl
13000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
Zustimmung Veröffentlichung
On

Alt-Laatzen 2030+: Zusammen leben, lernen und gestalten

Ansprechpartner
Ilse Engelke
Funktion Projektkoordinatorin
„Zukunft gestalten vor der Haustür – Miteinander aktiv, lebendig und digital“
Projektbeschreibung
Der Projektantrag Alt-Latzen 2030+“ ist als Folgeantrag zu „Alt-Laatzen verbindet sich“ von 2022-2025 zu verstehen. In der ersten Förderperiode wurde viel erreicht. Die Vernetzung der sozialen Akteur*innen verlief sehr erfolgreich. Verschiedene ehrenamtliche AGs wie z. B. Müllsammel-AG, AG Stadtgrün, Geschichtswerkstatt, Sprachcafé für Menschen mit Migrationshintergrund, Angebote für einsame Menschen, Pflanzaktionen, Mittagessen für die Nachbarschaft, Demokratie im Stadtteil etc. wurden gegründet und etablieren sich derzeit. Gelingen konnte dies nur, weil die halbe hauptamtliche Stelle für das Quartiersmanagement (QM) diese Vernetzung und Aktivierung von Menschen ausgezeichnet koordiniert und steuert. Die BI „Alt-Laatzen blüht auf“ wirkt hierbei engagiert mit. Dies zeigt sich auch daran, dass die Bewohnerschaft ihre Expertise mit in diesen Antrag einbringt. In Ausschusssitzungen zum QM war die Bewohnerschaft stark vertreten. Briefe zur Fortsetzung an die Politik/ Bürgermeister wurden von ihr verfasst. Die Förderung durch das Land lief 2025 aus. Kurzfristig finanziert die Stadt Laatzen (Haushaltssicherungskommune) die Maßnahme bis Ende 2026 weiter. Ohne weitere Förderung würde das Projekt ab 2027 nicht fortgesetzt werden können. Bislang ist es durch die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen nicht gelungen, eine Struktur aufzubauen, die eine Selbstorganisation des Projekts und eine (Mit-)Finanzierung durch Drittmittel ermöglicht. Der Verlauf der bisherigen Maßnahmen zeigt, dass drei Jahre nicht ausreichen, um eine Verstetigung der Aufgabe QM mit fester Etablierung im Ortsteil zu erreichen. Mit dem Aufbau eines Quartierfonds soll im Rahmen des Folgeantrags eine stärkere finanzielle Unabhängigkeit des QM hergestellt werden. Einige Kommunen in Deutschland arbeiten bereits erfolgreich damit. Die bisherige Arbeit hat gezeigt, dass neue Themenfelder wie z B. digitale Kompetenz als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, generationenübergreifende Angebote, Integration durch Sprache, Nachhaltigkeit und Begegnungsräume für die Bewohnerschaft eine große Rolle spielen und daher gefördert werden müssen. In den kommenden drei Jahren soll ferner der Ausbau einer effizienten, fachübergreifenden Schnittstelle zwischen den kommunalen Strukturen, Politik und dem QM im Ortsteil weiterentwickelt und verstetigt werden. Trotz anfänglicher Vorbehalte wird seit zwei Jahren die Arbeit des QM in Alt-Laatzen parteiübergreifend anerkannt, gefördert und unterstützt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Trennung des Quartiers entsteht städtebaulich durch die Hildesheimer Straße und eine mittig gelegene Straßenbahn, “man bleibt unter sich“ in den Miniquartieren. Wohngebiete mit hohem Anteil älterer Menschen stehen Bereichen mit jungen Familien sowie einer vielfältigen Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte gegenüber. Zwar wurden in der Förderperiode 2022 - 2025 erste Maßnahmen zur Verbindung durchgeführt, aber der Aufbau eines funktionierenden QM kostete viel Zeit. Dennoch wurden durch die Gemeinwesenarbeit Ansätze für Strukturen zur Beteiligung, Begegnung und Vernetzung geschaffen (Nachbarschaftspark als Begegnungsort, Nachbarschafts-Abendessen, Stadtteilflohmarkt, Runder Tisch der sozialen Akteure, Spielplatzgestaltung gemeinsam mit Anwohner*innen und Verwaltung). Gleichzeitig bestehen weiterhin soziale Isolation, eingeschränkte Teilhabechancen und ein hoher Unterstützungsbedarf im Stadtteil. Diesem konnte im ersten Förderzeitraum wegen Schaffung der QM-Struktur nicht ausreichend entgegengewirkt werden. Die bisherigen Angebote und Netzwerke sowie der Stadtteilladen als elementarer Anlaufpunkt für die Bewohnerschaft müssen dauerhaft abgesichert werden. Da die Stadt Laatzen wie viele andere Haushaltssicherungskommunen nur über begrenzte finanzielle Spielräume verfügt, würden mit dem Wegfall einer Finanzierung wichtige Ansätze sozialer Teilhabe und Stadtteilarbeit in Alt-Laatzen verloren gehen. Die Fortführung der Gemeinwesenarbeit in Alt-Laatzen hängt deshalb von einer befristeten finanziellen Unterstützung durch Fördermittel ab, um langfristig einen Quartiersfonds aufzubauen und die entstandenen Strukturen dauerhaft abzusichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen, OT Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Alt-Laatzen und ist räumlich im Wesentlichen durch die Hildesheimer Straße, angrenzende Bahntrassen sowie die Übergänge zu benachbarten Wohnquartieren abgegrenzt. Der Stadtteil ist durch eine heterogene Siedlungsstruktur mit älteren Wohngebieten, kleinteiligen Wohnlagen und gemischter Nutzung geprägt. Insbesondere in Teilbereichen östlich der Hildesheimer Straße sind Trading-Down-Tendenzen erkennbar, die sich u. a. in sozialen Herausforderungen, einer dynamischen Veränderung der Bewohnerstruktur sowie teilweise geringerer Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zeigen. Gleichzeitig verfügt Alt-Laatzen über vielfältige soziale, kulturelle und zivilgesellschaftliche Ressourcen sowie engagierte lokale Akteur*innen. Das Projekt setzt gezielt an diesen Potenzialen an und verfolgt das Ziel, durch sozialräumlich orientierte Gemeinwesenarbeit, Beteiligungsformate und Netzwerkstrukturen die nachhaltige Stabilisierung und positive Entwicklung des Quartiers zu unterstützen.
Einwohnerzahl
6207
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Entwicklung spiegelt sich besonders in den älteren Wohnquartieren Alt-Laatzens wider, in denen viele Menschen seit Jahrzehnten leben und zunehmend Unterstützungs-, Teilhabe- und Begegnungsangebote benötigen. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung auf rund 45,6 Jahre. Für die Gemeinwesenarbeit ergeben sich daraus Herausforderungen wie zunehmende Vereinsamung, Bedarf an niedrigschwelligen Begegnungsorten sowie Unterstützungs- und Beteiligungsangeboten für ältere Menschen. Das Projekt reagiert darauf mit generationenübergreifenden Formaten, digitalen Lernangeboten und nachbarschaftlichen Unterstützungsstrukturen. Wird auf der Ebene nicht von der Region erhoben.
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
45
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Stadtteil Alt-Laatzen zeigt sich eine besondere integrative Herausforderung durch den überdurchschnittlich hohen Anteil von Bewohnerinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Während in der Gesamtkommune Laatzen rund 40 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben, konzentrieren sich entsprechende Bedarfe in einzelnen Quartieren besonders stark. Alt-Laatzen ist durch eine hohe kulturelle Vielfalt geprägt, in der Menschen aus ca.100 Nationen zusammenleben. Diese Vielfalt stellt eine wichtige Ressource für das Quartier dar, bringt jedoch zugleich erhöhte Anforderungen an Integration, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe mit sich. Unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen, Bildungsbiografien und soziale Lebenslagen erschweren teilweise den Zugang zu Beteiligungs- und Vernetzungsstrukturen. Für die Gemeinwesenarbeit ergibt sich daraus die Aufgabe, gezielt niedrigschwellige Begegnungs- und Beteiligungsformate zu schaffen, interkulturellen Austausch zu fördern und Brücken zwischen Bewohnerinnen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte aufzubauen, um den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil nachhaltig zu stärken Quelle: Region Hannover, Stabsstelle Sozialplanung II.3, Sozialmonetoring, 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Stadtteil Alt-Laatzen zeigen sich im Vergleich zur Gesamtkommune besondere soziale Herausforderungen, die sich auch in der erhöhten Inanspruchnahme von Transferleistungen widerspiegeln. Für die Stadt Laatzen insgesamt zeigt sich eine angespannte soziale Lage: Rund 25 % der Kinder unter 15 Jahren leben in Familien, die auf Transferleistungen angewiesen sind, und die Arbeitslosenquote liegt mit etwa 8,5 % über dem Durchschnitt der Region Hannover. Diese Entwicklungen wirken sich insbesondere in älteren Quartieren wie Alt-Laatzen aus, in denen sich soziale Belastungslagen konzentrieren. Für die Gemeinwesenarbeit ergibt sich daraus ein erhöhter Bedarf an niedrigschwelligen Unterstützungs- und Beteiligungsangeboten, die soziale Teilhabe stärken und nachbarschaftliche Netzwerke im Quartier fördern.“ Quellen: Sozial- und Bevölkerungsdaten Stadt Laatzen / Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Alt-Laatzen 2030+“ orientiert sich konsequent am sozialräumlichen Ansatz der GWA. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Bewohner*innen Expert*innen ihres Lebensumfeldes sind und aktiv an der Gestaltung ihres Stadtteils beteiligt werden müssen. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen im Quartier sichtbar zu machen, Menschen zur Mitwirkung zu aktivieren und langfristig selbstorganisierte Nachbarschaftsstrukturen zu stärken. Die Projektarbeit folgt zentralen Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit: Niedrigschwellige Zugänge, Beteiligung und Empowerment der Bewohner*innen, generationenübergreifende Zusammenarbeit sowie eine konsequente Ressourcen- und Sozialraumorientierung. Durch aufsuchende Stadtteilarbeit, offene Begegnungsformate, Beteiligungswerkstätten und Nachbarschaftsprojekte werden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen erreicht und miteinander in Austausch gebracht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Selbstorganisation im Quartier. Bewohner*innen werden dabei unterstützt, eigene Ideen und Initiativen zu entwickeln und Verantwortung für gemeinschaftliche Aktivitäten zu übernehmen. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Vernetzung zwischen lokalen Initiativen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung und weiteren Akteur*innen im Sozialraum. Gemeinwesenarbeit wird dabei als langfristiger Entwicklungsprozess verstanden, der soziale Teilhabe ermöglicht, demokratische Beteiligung stärkt und nachhaltige Strukturen im Quartier aufbaut.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Bewohner*innen ihre Fähigkeiten u. Ideen aktiv einbringen, lokale Initiativen entstehen u. Vereine, Einrichtungen sowie engagierte Bürger*innen gemeinsam Projekte im Stadtteil umsetzen. Vorhandene Ressourcen werden sichtbar
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Verwaltung und engagierte Bewohner*innen dauerhaft im Stadtteilnetzwerk zusammenarbeiten, neue Kooperationen entstehen und gemeinsame Projekte die Entwicklung des Quartiers sicht
Beschreibung
Das Wirkungsziel wird sichtbar, wenn Bewohner*innen eigene Initiativen u. Projektgruppen gründen, Nachbarschaftsprojekte selbst organisieren und Verantwortung im Quartier übernehmen. Ehrenamtliche und Quartierslotsinnen tragen Aktivitäten zunehmend eigens
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Orts-und Stadtrat; in Sitzungen und Ausschüssen soll regelmäßig über die Arbeit des QM berichtet werden. Die Politik wird zu allen Veranstaltungen im Stadtteil eingeladen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales; Team Grünflächen; Team Stadtplanung; Team Öffentlichkeitsarbeit werden zu regelmäßigen Treffen im Stadtteil eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche: das Cafe Exposè dient als niederschwelliger Begegnungsort im Quartier, Mittagessen, Nachmittags-Kaffee und der Dialog unterm Turm finden dort statt. Der Bedarf ist groß und das bestehende Format muss ausgebaut werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Ökonomie einbinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das QM gestaltet den Rahmen für die Sozialen Akteure im Stadtteil; AWO stellt den Raum für akteursübergreifende Angebote;Christlicher Senioren Bund veranstaltet im Stadtteil Angebote; DRK führt 14tägig Veranstaltungen durch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der NABU, die AG Stadtgrün und die Bürgerinitiative führen gemeinsame, durch das QM koordinierte Aktionen im Quartier durch.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angebote mit Schulen und Kindergärten ausbauen und um Pflanzaktionen,Beetpatenschaften erweitern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werden mit in die neue Angebotsvielfalt einbezogen; Ideen aus der Bewohnerschaft, auch zur Wohnumfeldverbesserung, werden umgesetzt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Das Stadtteilnetzwerk, das aus Kirchengemeinde u. sozialen Akteuren besteht, arbeitet gemeinsam und erstellt durch Initiative des QM einen gemeinsamen Kalender.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Das Bündnis gegen Extremismus führt mit dem QM und BI regelmäßige monatliche "Demokratie im Stadtteil"-Veranstaltungen durch.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durchführung von Müllsammelaktionen, aus denen sich eine Müllsammel-AG für den Stadtteilgebildet hat, die sich regelmäßig trifft und Müll sammelt.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Alt-Laatzen 2030+“ ist auf eine langfristige Verankerung der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil ausgerichtet. Während der Projektlaufzeit werden stabile Netzwerk- und Beteiligungsstrukturen aufgebaut und ehrenamtliche Initiativen gestärkt. Perspektivisch soll die Quartiersarbeit stärker in kommunale Strukturen eingebunden werden. Ergänzend ist der Aufbau eines Quartiersfonds geplant, der lokale Projekte langfristig unterstützt und selbstorganisierte Nachbarschaftsaktivitäten ermöglicht.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

PLATZ nehmen und Mitgestalten: Partizipativer Ausbau der Gemeinwesenarbeit beim PLATZprojekt

Ansprechpartner
Anna Knetsch
Vom Projektraum zum Nachbarschaftsanker – Ein inklusives Wohnzimmer für das Quartier.
Projektbeschreibung
Das PLATZprojekt an der Fössestraße ist ein Reallabor für nutzerinnengestützte Stadtentwicklung und „Do-Ocracy“. Wir verstehen uns als offene Plattform, auf der Nachbarinnen und Initiativen ihre Ideen für den urbanen Raum eigenständig ausproberen können. Mit dem Vorhaben „PLATZ nehmen & Mitgestalten“ erweitern wir dieses Feld um Gemeinwesenarbeit (GWA), um den Ort als barrierefreien Nachbarschaftsanker zwischen Linden-Limmer und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt zu verstetigen. Unser Ansatz basiert auf drei Handlungsfeldern: 1. Aufbau eines Quartiersankers: Mit dem „Kiezzimmer“ schaffen wir eine zentrale, niedrigschwellige Anlaufstelle auf dem Gelände. Wir beraten Aktive bei der Umsetzung ihrer Projekte, bündeln Ressourcen mit lokalen Akteuren und verzahnen unser Angebot eng mit der sozialen Infrastruktur des Stadtteils. Durch eigene Veranstaltungen, wie z.B. Workshops, Gesellschaftsabende, Lesungen, Feste oder Flohmärkte wollen wir unsere Räume öffnen und ermutigen selbst aktiv zu werden. 2. Aktivierung und Inklusion: Durch aufsuchende Formate und Kommunikation in einfacher Sprache bauen wir Schwellenängste ab. Wir motivieren Menschen, die bisher durch soziale oder bauliche Barrieren exkludiert waren, den öffentlichen Raum als ihren eigenen zu begreifen und aktiv mitzugestalten. Als Brückenbauerin übersetzen wir Bedarfe im Quartier in konkrete Teilhabeangebote und können diese zusammen mit den Engagierten direkt vor Ort umsetzen. 3. Partizipative Demokratiearbeit: Gemeinsam mit einem Netzwerk aus Fach-Expertise schaffen wir Begegnungsräume für eine heterogene Nachbarschaft. Formate wie „Platz-Safaris“, Community Music oder Bau-Workshops befähigen insbesondere Senior:innen, Familien und Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte zur Selbstorganisation und stärken den sozialen Zusammenhalt auf Augenhöhe. Das PLATZprojekt wird so zum integrativen „Dritten Ort“, der Vielfalt als Chance begreift und die solidarische Entwicklung des Stadtteils nachhaltig vorantreibt.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das PLATZprojekt liegt an einer kritischen Schnittstelle Hannoverscher Stadtteile, die laut Sozialmonitoring vor massiven Herausforderungen stehen. Wir agieren im Spannungsfeld zwischen dem hochverdichteten, gentrifizierungsgeprägten Linden-Limmer und dem peripheren, strukturell benachteiligten Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. In beiden Räumen zeigt sich eine Unterversorgung an niedrigschwelligen, konsumfreien Begegnungsorten, die Integration und Teilhabe aktiv fördern. Obwohl das Projekt als Reallabor überregional strahlt, besteht lokal eine Schwellenangst: Die hochgradig selbstorganisierte „Do-Ocracy“ wird von vulnerablen Gruppen – insbesondere Senior*innen, Menschen in prekären Lebenslagen oder mit Fluchthistorie – oft als informelle Barriere wahrgenommen. Es fehlt die personelle Instanz, die diese Hürden abbaut und den Ort als inklusives „Wohnzimmer“ öffnet. Die Landeshauptstadt Hannover verfolgt das Ziel, die soziale Kohäsion durch integrierte Gemeinwesenarbeit (GWA) zu sichern, doch fehlen dem PLATZprojekt aktuell die Ressourcen, um als systematischer „Nachbarschaftsanker“ mit fester „Kümmerer-Funktion“ zu fungieren. Unser Vorhaben adressiert dieses Defizit durch eine zweisäulige GWA-Strategie: Wir kombinieren strategische Koordination zur Vernetzung mit lokalen Akteuren (Kirchen, Vereine, Verbände) mit aktivierender Gemeinwesenarbeit direkt im Lebensumfeld der Bewohner*innen. Wir nutzen die experimentelle Stadtkultur als Türöffner, um Schwellenängste abzubauen, soziale Brennpunktbildung präventiv zu vermeiden und Teilhabe über Stadtbezirksgrenzen hinweg nachhaltig zu verankern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden-Limmer
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst zwei zentrale Interventionsräume im Westen der Landeshauptstadt Hannover, die durch ihre spezifischen sozialräumlichen Dynamiken und die räumliche Nähe zum PLATZprojekt (Fössestraße 105) definiert sind. Das Projekt fungiert hierbei als strategisches Scharnier zwischen Gebieten mit unterschiedlichen sozialen und baulichen Voraussetzungen. 1) Fokusraum Linden-Limmer (45.240 Einwohnende, Stand: 2025): Die Abgrenzung umfasst insbesondere den westlichen Teil von Linden-Nord und das angrenzende Limmer. Dieser Raum ist durch eine extrem dichte, gründerzeitliche Bebauung und einen massiven Mangel an öffentlichen, konsumfreien Freiräumen geprägt. Die hohe soziale Dynamik und fortschreitende Gentrifizierung führen zu einem verstärkten Bedarf an Maßnahmen zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts. Als traditionelles „Ankunftsquartier“ für verschiedene Zuwanderungsgenerationen ist hier der Auf- und Ausbau von Kooperationsstrukturen essenziell, um soziale Barrieren abzubauen und Integration aktiv zu gestalten. Das PLATZprojekt fungiert hier als Scharnier zwischen den Quartieren. Die Verbindung des Fokusraums 1 "Linden-Limmer" und des Fokusraums 2 "Ahlem-Badenstedt-Davenstedt" erfolgt über die Fössestraße als zentrale Achse. Das Projekt konzentriert sich räumlich auf die Schnittmengen dieser Stadtbezirke, um Bewohner*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen (von Gentrifizierung bis zu struktureller Benachteiligung) an einem gemeinsamen Ort der Partizipation zusammenzuführen.
Einwohnerzahl
45240
Quelle / Anmerkungen
Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Unterlagen zum Gebiet
linden-limmer2.png (908.9 KB)
Gebiet-Name
Hannover Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst zwei zentrale Interventionsräume im Westen der Landeshauptstadt Hannover, die durch ihre spezifischen sozialräumlichen Dynamiken und die räumliche Nähe zum PLATZprojekt (Fössestraße 105) definiert sind. Das Projekt fungiert hierbei als strategisches Scharnier zwischen Gebieten mit unterschiedlichen sozialen und baulichen Voraussetzungen. 2) Fokusraum Ahlem-Badenstedt-Davenstedt (34.302 Einwohnende, Stand: 2025): Dieser westlich an Linden-Limmer angrenzende Raum ist durch heterogene Siedlungsstrukturen und Großwohnsiedlungen geprägt. Hier zeigen sich Anzeichen einer Unterversorgung an sozialer Infrastruktur und Begegnungsorten. Besonders die Alterung der Bevölkerung im Rahmen des demografischen Wandels sowie ökonomische Benachteiligungen in bestimmten Quartiersabschnitten erfordern niedrigschwellige Angebote zur Förderung von Teilhabe und Selbstorganisation. Die Verbindung des Fokusraums 1 "Linden-Limmer" und des Fokusraums 2 "Ahlem-Badenstedt-Davenstedt" erfolgt über die Fössestraße als zentrale Achse. Das Projekt konzentriert sich räumlich auf die Schnittmengen dieser Stadtbezirke, um Bewohner*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen (von Gentrifizierung bis zu struktureller Benachteiligung) an einem gemeinsamen Ort der Partizipation zusammenzuführen.
Einwohnerzahl
34302
Quelle / Anmerkungen
Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit der Förderung entwickeln wir das PLATZprojekt zu einem sozialen „Scharnier“ zwischen dem hochverdichteten Linden-Limmer und dem peripheren, strukturell benachteiligten Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. Wir transformieren einen experimentellen Freiraum in eine feste soziale Infrastruktur. Unser Ansatz basiert auf zwei gleichwertigen GWA-Säulen: Die erste Säule ist die koordinierende GWA. Mit dem „Kiezzimmer“ schaffen wir eine Anlaufstelle mit fester „Kümmerer“-Funktion. Hier steuern wir die Netzwerkarbeit, knüpfen Verbindungen zu Kirchen, Vereinen sowie Wohlfahrtsverbänden und moderieren den Austausch zwischen den verschiedenen Milieus. Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln und das PLATZprojekt strategisch als Akteur in beiden Stadtbezirken zu verankern. Die zweite Säule ist die aktivierende Gemeinwesenarbeit. Wir warten nicht auf Besucher, sondern gehen mit verschiedenen Formaten (partizipativ) aktiv in die Quartiere, um soziale Barrieren abzubauen. Wir nutzen das Gelände als methodisches Werkzeug, um besonders benachteiligte Gruppene zur Selbstorganisation und Mitgestaltung zu ermutigen. Ob Flohmärkte, Lesungen oder Werkstatt-Projekte: Wir begleiten Bewohnerinnen dabei, den Ort zu ihrem „Wohnzimmer“ zu machen und eigene Nachbarschaftsinitiativen zu starten. So verbessern wir nachhaltig das soziale Klima und die Integration über Stadtbezirksgrenzen hinweg. Das PLATZprojekt wird zu einem Ort der gelebten Demokratie, der zeigt, wie Teilhabe und gute Nachbarschaft funktionieren kann
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erfolg messen wir an der Resonanz im „Kiezzimmer“ und unseren partizipativen Formaten (zB Workshops). Indikator ist die Beteiligung von Menschen aus prekären Lagen und benachteiligten Gruppen, deren Bedarfe direkt in die Angebotsplanung einfließen.
Beschreibung
Erfolg zeigt sich, wenn Nachbarinnen eigene Ideen (zB Flohmärkte, Workshops) eigenständig auf dem Gelände umsetzen. Wir messen dies an der Anzahl der von Bewohnerinnen initiierten Mikro-Projekte und der Nutzung unserer Infrastruktur.
Beschreibung
Erfolg messen wir am Aufbau stabiler Kooperationen (zB Verbände, Kirchen, Vereine). Beleg ist die Umsetzung gemeinsamer Projekte, die Ressourcen bündeln und die soziale Reichweite des Standorts nachhaltig im Quartier erhöhen.
Beschreibung
Erfolg ist die nachweisbare Durchmischung der Teilnehmenden aus den unterschiedlichen Fokusräumen (Linden-Limmer & Ahlem-Davenstedt). Wir messen dies an der Durchführung von mind. 2 großen generationsübergreifenden Formaten pro Jahr.
Nachhaltigkeit
Wir sichern das Vorhaben durch drei Säulen: Strukturelle Integration: Das „Kiezzimmer“ wird als fester Knotenpunkt in die lokale GWA-Infrastruktur eingegliedert (Kooperation mit Stadtteilräten/Trägern). Finanzmix: Wir streben nach der Pilotphase eine Teilfinanzierung durch kommunale Mittel an, ergänzt durch Eigenmittel aus Platz-Einnahmen und Sponsoring. Capacity Building: Durch „Do-Ocracy“ befähigte Nachbar:innen führen Formate künftig ehrenamtlich in Selbstorganisation fort.
Galerie
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platzprojekt e.v
Zustimmung Veröffentlichung
On

Münden verbindet

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Stadtteile verbinden - Begegnung ermöglichen - Unterstützung zugänglich machen
Projektbeschreibung
Im Wohngebiet rund um den Kattenbühl in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Aufgrund der topografischen Lage und der räumlichen Distanz zu bestehenden Angeboten stellt die Erreichbarkeit für viele Bewohner*innen eine Hürde dar. Besonders ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität können Angebote im Stadtgebiet nur schwer erreichen. Auch die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr ist eingeschränkt. Dadurch entstehen Barrieren für soziale Teilhabe und gemeinschaftliche Aktivitäten. Der Bedarf wurde in den vergangenen vier Jahren im Rahmen regelmäßig stattfindender Sozialraumtreffen deutlich. An diesen Treffen nehmen Bürgerinnen sowie lokale Akteurinnen teil. Wiederholt wurden fehlende Begegnungsmöglichkeiten, zunehmende Einsamkeit sowie der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungs- und Informationsangeboten benannt. Ebenso wurde deutlich, dass vielen Menschen eine zentrale Anlaufstelle fehlt, die Orientierung im Hilfesystem bietet und Informationen bündelt. Das Projekt greift diese Bedarfe auf. Ziel ist es, im bislang unterversorgten Gebiet Kattenbühl generationenübergreifende Begegnungsräume zu schaffen und langfristig zu verstetigen. Durch aufsuchende Gemeinwesenarbeit und Kooperation mit lokalen Einrichtungen entstehen neue Möglichkeiten für Austausch, Beteiligung und gemeinschaftliche Aktivitäten.Ergänzend wird im Bürgertreff eine zentrale Anlaufstelle für ganz Hann. Münden eingerichtet. Dort steht eine feste Ansprechperson als niedrigschwellige Informations- und Koordinationsstelle zur Verfügung. Neben der Weitergabe von Informationen übernimmt sie eine wichtige Vernetzungsfunktion, indem sie Akteur*innen, Initiativen und Ehrenamt im Sozialraum zusammenführt. Zudem ist dort ein regelmäßiger Ehrenamtsstammtisch geplant.Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Bürgertreff, der Volkshochschule Hann. Münden und dem Familienzentrum. Die Volkshochschule bringt niedrigschwellige Bildungsangebote in das Quartier ein, während das Familienzentrum präventive Angebote für Familien entwickelt. Die Gemeinwesenarbeit im Haus der Nationen hat im vier Kilometer entfernten Stadtteil Neumünden bereits stabile Strukturen aufgebaut. Dieses Wissen wird genutzt, um auch im Gebiet Kattenbühl langfristig generationenübergreifende Begegnungs- und Vernetzungsstrukturen zu entwickeln.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Wohngebiet rund um Kattenbühl, Vogelsang und Berliner Ring in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte und niedrigschwellige Angebote. Anders als in anderen Stadtteilen bestehen hier kaum Möglichkeiten für Austausch, nachbarschaftliche Kontakte oder gemeinschaftliche Aktivitäten. Besonders für ältere Menschen, Familien sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität erschwert dies die soziale Teilhabe im Alltag.Zwischen den Wohngebieten liegen die Altstadt im Tal sowie deutliche Höhenunterschiede. Während sich im Stadtteil Neumünden auf der gegenüberliegenden Höhenlage bereits verstetigte Strukturen der Gemeinwesenarbeit entwickelt haben, liegt das Wohngebiet Kattenbühl rund vier Kilometer entfernt auf einer anderen Höhenlage der Stadt und verfügt bislang über keine vergleichbaren Begegnungs- und Unterstützungsangebote. Für viele Bewohner*innen erschweren sowohl die topografische Lage als auch die eingeschränkte Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr den Zugang zu Angeboten im Stadtgebiet erheblich.Im Rahmen der seit mehreren Jahren regelmäßig stattfindenden Sozialraumtreffen in Hann. Münden wurde dieser Bedarf von Bürgerinnen sowie Akteurinnen aus sozialen Einrichtungen, Bildung und Gesundheit wiederholt benannt. Neben fehlenden Begegnungsmöglichkeiten und zunehmender Einsamkeit wurde insbesondere der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten, besseren Vernetzungsstrukturen im Sozialraum und Orientierung im Hilfesystem deutlich.Dabei wurde auch der Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle benannt, die Informationen zu sozialen Angeboten bündelt, Orientierung bietet und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Stadtteil Kattenbühl (Vogelsang/Berliner Ring)
Beschreibung
Das Wohngebiet Kattenbühl liegt auf einer erhöhten Höhenlage der Stadt Hann. Münden und ist räumlich deutlich vom übrigen Stadtgebiet getrennt. Aufgrund der topografischen Lage und einer eingeschränkten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist die Erreichbarkeit von Angeboten für viele Bewohner*innen erschwert. Im Quartier fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie Einrichtungen mit Treffpunktcharakter. Dies führt insbesondere für ältere Menschen und Familien zu eingeschränkten Möglichkeiten für Austausch, soziale Teilhabe und nachbarschaftliche Vernetzung.
Einwohnerzahl
6369
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Hann. Münden Herr Vogeley
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz, der auf Aktivierung, Beteiligung und Vernetzung im Sozialraum ausgerichtet ist. Ziel ist es, Bewohnerinnen niedrigschwellige Möglichkeiten zur Begegnung, zum Austausch und zur Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu eröffnen. Gemeinwesenarbeit versteht sich dabei als verbindendes Element zwischen Bewohnerinnen, sozialen Einrichtungen, Bildungsangeboten und lokalen Akteur*innen.Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist die sozialräumliche Orientierung. Bedarfe im Quartier werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Einrichtungen aufgegriffen und in konkrete Aktivitäten übersetzt. Dabei werden vorhandene Ressourcen sichtbar gemacht und gestärkt.Die Arbeit erfolgt über offene Begegnungsangebote, Informationsmöglichkeiten sowie aufsuchende Ansätze im Quartier. Ziel ist es, insbesondere Menschen zu erreichen, die bestehende Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können.Eine zentrale Rolle übernimmt die Anlaufstelle im Bürgertreff, die als niedrigschwelliger Informations- und Koordinationspunkt fungiert. Hier werden Informationen gebündelt, Kontakte vermittelt und Akteur*innen aus Ehrenamt, Initiativen und Einrichtungen miteinander vernetzt. Kooperationen mit Familienzentrum, Volkshochschule und weiteren Partnern ermöglichen zusätzliche generationenübergreifende Angebote im Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn im Quartier Kattenbühl regelmäßige generationenübergreifende Begegnungsangebote entstehen, Bewohner*innen miteinander in Kontakt kommen und sich neue nachbarschaftliche Aktivitäten sowie gemeinschaftliche Initiativen entwickeln.
Beschreibung
Erreicht, wenn eine verlässliche Kooperation zwischen Bürgertreff, VHS, Familienzentrum und weiteren Akteur*innen besteht, regelmäßige Vernetzungstreffen stattfinden und gemeinsame generationenübergreifende Angebote im Quartier Kattenbühl entstehen.
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote im Quartier Kattenbühl generationenübergreifend gestaltet sind und unterschiedliche Zielgruppen – Familien, ältere Menschen und Ehrenamtliche – gemeinsam an Begegnungs-, Bildungs- und Beteiligungsformaten teilnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Hann. Münden; Bürgermeister Hann. Münden Tobias Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Hann. Münden / Familienzentrum Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Nationen (GAB Südniedersachsen gGmbH); Bürgertreff e.V. Hann. Münden; Mehrgenerationenhaus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen des Stadtteils Kattenbühl; Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frühe Hilfen - Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KIBIS Selbsthilfekontaktstelle für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube, Zugang zu versch. Newslettern in Hann. Münden und dem LK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des Landkreises, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in bestehende sozialräumliche Strukturen eingebunden. Der Bürgertreff übernimmt langfristig eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsfunktion für Bürger*innen in Hann. Münden. Die im Projekt aufgebauten Kooperationen zwischen Bürgertreff, Haus der Nationen, Volkshochschule und Familienzentrum werden dauerhaft fortgeführt. Erfahrungen aus der Gemeinwesenarbeit in Neumünden werden genutzt, um tragfähige Strukturen im Quartier Kattenbühl aufzubauen.
Galerie
topografische lage neue gwa
raeumliche einordnung des projektgebiets kattenbuehl im stadtgebiet hann. muenden
gwa verstedigt neumuenden regelmaeig
gwa verstetigt neumuenden mtl
Zustimmung Veröffentlichung
On

StadtGemeinschaftsHaus Nord

Ansprechpartner
Tom Becker
Funktion Direktor der Stadtbibliothek Hannover
StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek
Projektbeschreibung
Mit dem „StadtGemeinschaftsHaus Nord“ (SGH) entsteht zur Zeit im Stadtteil Nordstadt der Landeshauptstadt Hannover ein neuartiges Modellprojekt der sozialraumorientierten Gemeinwesenarbeit. Die Nordstadtbibliothek wird gemeinsam mit dem Fachbereich Senioren, der Arbeiterwohlfahrt Hannover e.V. (AWO) und zivilgesellschaftlichen Partner*innen zu einem offenen, kooperativen Ort weiterentwickelt, einem Ort für Begegnung, Bildung und Teilhabe. Das Konzept wurde im Verlauf eines einjährigen partizipativen Entwicklungsprozesses unter aktiver Mitwirkung der Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“ (BI) erarbeitet und ist von der Stadtbibliothek und vom Rat der Landeshauptstadt politisch gewollt. Im künftigen StadtGemeinschaftsHaus Nord entsteht zusätzlich zu der Bibliothek ein Treffpunkt für Senior*innen, interkulturelle Gruppen, Familien und Nachbarschaft. Das Haus bietet die Möglichkeit, Synergien durch Kooperation zu schaffen und in einem offenen Konzept diverse Teilnahmemöglichkeiten für alle Menschen im Stadtteil anzubieten. So bildet sich ein generationsübergreifender Lern- und Begegnungsort, der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen zusammenbringt. Während das künftige Bibliotheksangebot einen Schwerpunkt auf den Kinder- und Familienbereich legt, möchte der Fachbereich Senioren ein niedrigschwelliges Angebot für Senior*innen anbieten, wie bspw. offene Sprechstunden für Digitales und so das Miteinander von Jung und Alt im Stadtteil fördern. Interkulturelle Angebote der AWO wie etwa muttersprachliche Gruppen und Erählcafés sollen den sozialen Zusammenhalt im Quartier fördern. Das StadtGemeinschaftsHaus besitzt dazu BibliothekPlus-Zeiten, in denen das Haus automatisiert zugänglich ist und von Partner*innenorganisationen und Ehrenamtlichen kuratiert wird. In diesem neu entstandenen Haus wollen wir neue Wege der Projektentwicklung gehen und dezidiert auf den Stadtbezirk Nord als lebendigen, aber herausfordernden Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität eingehen. Das StadtGemeinschaftsHaus reagiert damit auf zentrale Probleme des Quartiers wie Armut, Migration, Einsamkeit und Bildungsbenachteiligung. Es soll ein Ort sozialer Integration entstehen, der niederschwellige Angebote für verschiedene (interkulturelle) Gruppen, generationsübergreifende Gesprächsrunden und partizipative Formate anbietet.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadtbibliothek ist seit Jahrzehnten zentraler Bildungs- und Begegnungsort im Stadtteil. Durch Sparvorgaben (HSK XI) stand sie jedoch zur Disposition. In einem einjährigen partizipativen Prozess, angestoßen durch die Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“, wurde gemeinsam mit AWO, Fachbereich Senioren und Stadtbibliothek ein zukunftsfähiges Alternativkonzept entwickelt: das StadtGemeinschaftsHaus Nord. Es entsteht ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept mit Vorbildcharakter, das Einsparung mit sozialem Mehrwehrt verbindet. Die Nordstadt ist ein lebendiger, aber herausgeforderter Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität. Themen wie Altersarmut, Migration, Einsamkeit, Bildungsbenachteiligung und strukturelle Unterversorgung treffen hier auf ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Genau hier setzt das Projekt an. Statt einer Schließung entsteht ein gemeinschaftlich getragener Ort, der nicht nur Bildung bietet, sondern auch Teilhabe und Begegnung ermöglicht. Durch Kooperation und Beteiligung wird ein Raum geschaffen, der auf die Bedarfe des Quartiers zugeschnitten ist: Generationenübergreifend, interkulturell, offen. Die Umwandlung markiert einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Bibliothek hin zu einem sozialraumorientierten Gemeinschaftshaus. Ende Mai beginnt die finale Umbauphase, nach der das Haus offiziell geöffnet und das Konzept umgesetzt werden kann.
GWA/QM-Ansatz
Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist in seinem Kern ein Projekt des kooperativen Quartiersmanagements. Es bündelt Ressourcen aus Verwaltung, freien Trägern und Zivilgesellschaft, um einen integrativen Ort für das Quartier zu schaffen. Der sozialräumliche Fokus zeigt sich in der konsequenten Ausrichtung auf Bedarfe und Potenziale des Stadtteils, welche im engen Austausch mit Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort entwickelt werden. Im Mittelpunkt steht nicht die Dienstleistung einzelner Einrichtungen, sondern ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung für das Quartier, das aber noch entwickelt und ausgebaut werden muss. Durch abzustimmende Angebote, einer gemeinsamen Nutzung von Räumen (Räume mit festem Programm und Räumen, die sich inhaltlich-gestalterisch anpassen können und müssen) und partizipative Formate, die wir noch nicht beschreiben können, entsteht ein solidarischer Ort mit Modellcharakter. Das Projekt stärkt bestehende Netzwerke, baut neue Kooperationen auf und entwickelt verlässliche Strukturen der Zusammenarbeit – etwa über runde Tische, Beteiligungsformate und die kuratierte Gestaltung der nicht-personalbesetzten Öffnungszeiten. Eine fest installierte Hausleitung trägt die Verantwortung für die Koordination und Weiterentwicklung. Der Ansatz des Quartiersmanagements wird hier nicht additiv gedacht, sondern als verbindende Strategie: Das Haus wird Teil einer sozialräumlichen Infrastruktur, die Nachbarschaft stärkt, Engagement aktiviert und Teilhabe ermöglicht.
Nachhaltigkeit
Es wird ein Konzept zur Verstetigung durch Projektmittel (z. B. Quartiersfonds, Stiftungsgelder) entwickelt. Die strukturelle Anbindung an Stadtbibliothek, AWO und FB Senioren sichert organisatorische Nachhaltigkeit und langfristige Verankerung im Gemeinwesen.

Guter Nachbar, machbar: Ein Dorf, ein Haus, ein Miteinander

Ansprechpartner
Eva-Maria Junker-Schlarmann
Funktion Projektkoordinatorin
Füreinander mitgestalten-miteinander neu entfalten
Projektbeschreibung
Unser Projekt "Guter Nachbar-machbar" möchte das gemeinschaftliche Leben in Holdorf akiv stärken und vor allem dauerhaft in das Dorleben implementieren. Im Zentrum steht seit Juni 2025 das Bürgerhaus, eine translozierte Hofstelle, die mit vereinter Kraft von Kommune, Holdorfer Vereinen und Ehrenamtlichen Stein für Stein abgetragen und dann in zentraler Lage von Holdorf wiedererrichtet wurde. Dieses Gebäude und der umliegende Bürgerpark mit seinem inklusiven Spielplatz, den schönen Wegen und zahlreichen Sitzmöglichkeiten, sind ein wichtiger Ort, an dem Nachbarschaft und Gemeinschaft gefördert werden soll. Im Rahmen der bisherigen Projektzeit konnten bereits wichtige Grundlagen für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement geschaffen werden. Verschiedene Veranstaltungen und Formate haben neue Kontakte entstehen lassen und gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige Begegnungsangebote für den sozialen Zusammenhalt sind. Eine aktivierende Befragung, in verschiedenen Sprachen zeigte, dass genau dies auch dem Wunsch von vielen Menschen entspricht. Ein Ort für Begegnungen, die so im Alltag niemals Raum finden würden. Menschen sollen gesehen werden, als Experten ihres Umfeldes und sichtbar gemacht werden. Es gibt viele Fähigkeiten, Ideen und Engagement im Dorf!!! (Ressourcen nutzen) Besonders das ehrenamtliche Engagement muss gestärkt und untertützt werden. Aufsuchende Begegnungen in den Ortsteilen/Siedlungen der Gemeinde, um in Kontakt zu kommen (Spielplatztreff, Pop up Café). Gemeinsam gestalten, selber aktiv werden und sich so mit der Heimat verbinden. In dem Zusammenhang soll die Sichtbarkeit des Bürgerhauses und vor allem der Menschen erhöht werden, um es als Ort der Begegnung weiter zu etablieren. Durch niedrigschwellige Begegnungsangebote (Offenes Café, Handytreff, Vorträge Medienkompetenz, Ehrenamtsbörse) entstehen neue Kontakte zwischen BewohnerInnen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebenssituationen. Diese fördern gegenseitiges Verständnis, bauen Vorurteile ab und stärken das Gefühl der Zugehörigkeit bei uns in Holdorf. Ziel unseres Projekts ist deshalb auch, der weitere Aufbau und die Pflege eines strukturierten und koordinierten Netzwerks im Ort. Vorhandene Ressourcen sollen weiter gebündelt werden, Kooperationen gestärkt, um gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen. Wir wollen weiter unsere Stärken ausbauen, die wir als kleiner Ort mitbringen: Kurze Wege, persönliche Kontakte und enge Zusammenarbeit mit der Politik.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Mit der Eröffnung des Bürgerhauses wurde 2025 ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen begegnen und gemeinsam aktiv gestalten können. Eine ebenfalls zu diesem Zeitpunkt erfolgte aktivierende Befragung, an der 600 Einwohner teilnahmen, zeigte, dass sich knapp 50% der Befragten mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt wünschen, explizit genannt wurden generationsübergreifende Begegnungen im Ortskern. Hinzu kommt, dass ehrenamtliches Engagement zwar vorhanden ist, Koordination und gemeinsamen Strukturen aber noch weiter ausgebaut werden müssen. Konkret gibt es folgende Entwicklungsfelder: Teilhabe- und Unterstützungsbedarfe sowie Entwicklungspotenziale von Geflüchteten fördern; Isolation abbauen und durch niedrigschwellige, partizipative Angebote die aktive Einbindung von Menschen unterstützen, besonders bei jungen Menschen und SeniorInnen. Hier heißt es Zugang zu den Menschen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft finden, sie aufsuchen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Durch den Projektprozess wurden Vereine, Initiativen und engagierte BürgerInnen bereits besser vernetzt und der Austausch intensiviert. Das Format "Begegnungen am Frühstückstisch" trägt maßgeblich dazu bei, dass z.B. eine Krabbelgruppe und ein offener Gesprächstreff etabliert werden konnten. Mit unserem Projekt „Holdorf – ein Haus, ein Dorf, ein Miteinander“ wollen wir die Menschen in ihrem Umfeld aufsuchen, Vertrauen aufbauen und BewohnerInnen aktiveren sich zu beteiligen. Außerdem soll das Bürgerhaus als zentraler Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft weiterentwickelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holdorf
Beschreibung
Holdorf ist eine ländliche Einheitsgemeinde im südlichen Landkreis Vechta. Sie besteht aus 10 Ortsteilen, wobei Holdorf den Kernort bildet. Weitere "enger" besiedelte Ortsteile sind Langenberg und Fladderlohausen. Die Fläche beträgt 5486 Hektar. Wir befinden uns in der Region Oldenburger Münsterland. Die Kreisstadt Vechta liegt 25 Kilometer entfernt.
Einwohnerzahl
7643
Quelle / Anmerkungen
Standesamt Holdorf 12.03.2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Unterlagen zum Gebiet
karte_holdorf.jpg (86.41 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten allen in Holdorf lebenden Menschen die Möglichkeit geben, sich in die Entwicklung ihrer Nachbarschaft einzubringen und sichtbar zu werden. Unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Fähigkeiten eines Einzelnen, sollen die Bewohner ihre Umwelt aktiv mitgestalten. Jeder ist Experte in seinem Bereich! Hierbei ist auch an niedrigschwellige Möglichkeiten der Meinungsäußerung zu denken. Das langfristige Ziel ist dabei die eigenständige Gestaltung des Umfeldes, den Zusammenhalt zu stärken und langfristig tragfähige Strukturen für Engagement und Mitgestaltung im Gemeinwesen aufzubauen. Unerlässlich sind dabei auch Kooperationen zwischen Organisationen, Initiativen und BewohnerInnen. Sie führen dazu, dass die Gemeinschaft langfristig stabilisiert wird. Mit dem Aufbau lokaler Kooperationen und dauerhafter Beteiligungsformate werden außerdem Strukturen geschaffen, die über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben. Die Kommune als zentraler Akteur soll die entwickelten Strukturen dauerhaft unterstützen und perspektivisch auch zur finanziellen Absicherung übernehmen. Eine starke Gemeinde entsteht dort, wo Menschen gemeinsam!!! handeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Nutzen für die Beteiligten wird sichtbar und aktive Beteiligung, Zufriedenheit, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Vernetzung der Menschen findet statt. Lebenssituation werden erkannt und sichtbar gemacht.
Beschreibung
Die Bedürfnisse, Wünsche und Perspektiven der BewohnerInnen werden aktiv berücksichtigt und umgesetzt. Sie sind Experten in ihrem Umfeld. Drei Begegnungsformate sind dauerhaft etabliert. Die Menschen kommen generationsübergreifend zusammen.
Beschreibung
Verschiedene Akteure arbeiten dauerhaft zusammen, stimmen sich regelmäßig ab und setzen gemeinsam konkrete Maßnahmen um. Es geht also nicht nur um einmalige Kontakte, sondern um nachhaltige, funktionierende Strukturen.
Beschreibung
Klar messbare Veränderungen im Miteinander und in der Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner sind zu sehen und eine Nachhaltigkeit stellt sich ein. Beteiligung an Projekten konstant hoch. Zwei nachbarschaftliche Aktionen pro Jahr.
Beschreibung
Kommunalpolitische AkteurInnen sind in das Projekt eingebunden. Voneinander und miteinander profitieren bei der Umsetzung von Projekten. Bewohner werden als Experte wahrgenommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holdorf Familien- und Seniorenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein, Schützenvereine, Sportvereine, Verein Zukunft für Jugend, Musikvereine, Wirtschaftsförderverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Holdorf, Grundschule Langenberg, Oberschule Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauengemeinschaft, katholische und evangelische Pfarrgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Holdorfer Gemeinderat, Abgeordnete Frau Meyer und Herr Eilers (Landtag Hannover)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Om Medien Gruppe, Gemeinde Holdorf, Social Media
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Vechta, Hand und Herz - Freiwilligen Agentur Lohne
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Bürgerhaus wird bereits zu 100% von der Kommune getragen, ebenfalls werden unsere Stellen zu 25 Prozent durch die Gemeinde finanziert. Langfristig ist die Perspektive gegeben, dass die Kommune einen Großteil der Kosten in den Regelhaushalt übernimmt, da ein großer nachgewiesener Nutzen durch das Projket gegeben ist. Weiterhin ist die Bürgerstiftung Holdorf mit einzubeziehen, als regelmäßiger Förderer von Projekten sowie Spendenaktionen und Sponsoring durch Firmen.
Galerie
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